21.01.2026 Aufrufe

21. Jänner 2026

- Akademikerball: Linke Randale befürchtet - 27. „Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch - tim-Ausbau in Graz-Umgebung

- Akademikerball: Linke Randale befürchtet
- 27. „Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch
- tim-Ausbau in Graz-Umgebung

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Grazer21. JÄNNER 2026, E-PAPER AUSGABE

Getty

Quelle: ZAMG

-3°

Zunächst ist es

wolkig, gegen

Mittag soll

aber die Sonne

herauskommen.

Es bleibt kalt, bei Höchsttemperaturen

von –3 Grad.

Netzwerk erweitert I

In Frohnleiten hat ein neuer tim-Standort

eröffnet. Ausgebaut wird in Gratwein-

Straßengel und Hart bei Graz. 2

Netzwerk erweitert II

Im San Pietro fand unser bestens

besuchter erster Wirtschaftsstammtisch

des Jahres statt. 6/7

Akademikerball:

Linke Randale

befürchtet

AKADEMIKERBALL, STEIR: ZENTRALRAUM, SCHERIAU

Brisant. Die „Offensive gegen Rechts” ruft zur Gegendemonstration zum Akademikerball im Grazer Congress auf. Vor einem Jahr endete die

Ballnacht blutig, sieben Personen sind derzeit vor Gericht. Die Organisatoren der Demo zeigen sich solidarisch mit den Angeklagten. SEITE 4


2 graz

www.grazer.at 21. JÄNNER 2026

Der Bonus ist bei der Servicestelle

der Holding abzuholen. STADT GRAZ / FISCHER

Der Radlbonus

startet wieder

■ Die Abholformulare für

den Grazer Kinder-Radlbonus

werden ab morgen an alle

berechtigten Familien verschickt.

Auch in diesem Jahr

sind alle Grazer Kinder der

dritten Schulstufe für den Bonus

berechtigt. Das heißt, dass

im Schuljahr 2025/2026 rund

2.600 Schulkinder davon profitieren

können. Die 250 Euro

können für Kinderfahrräder,

gebrauchte Räder, Sicherheitszubehör

oder Serviceleistungen

eingelöst werden.

In 77 Tagen startet der Steiermark-

Frühling in Wien. 5KOMMA5SINNE / MOTIONADS

Der Steiermark-

Frühling 2026

■ Von 9. bis 12. April gibt es

am Wiener Rathausplatz wieder

pures steirisches Lebensgefühl

zu spüren. „Für den 27.

Steiermark-Frühling haben

wir gemeinsam mit unseren

Partnern wieder viel ausgetüftelt

und weiterentwickelt. Und

so viel ist sicher, wir sind so

groß und breit wie nie zuvor“,

betont Michael Feiertag, Geschäftsführer

der Steirischen

Tourismusmarketing GmbH.

Der Auftakt findet bereits am 8.

April statt.

tim-Ausbau in

Graz-Umgebung

Sebastian Kappel, Julian Schadauer, Florian Supe, Anna Reichenberger, Bgm. Johannes Wagner, Kerstin Weber,

Katharina Mayer und Katja Friedl (v.l.) bei der Standort-Eröffnung in Frohnleiten. REGIONALMANAGEMENT STEIRISCHER ZENTRALRAUM GMBH (2)

CARSHARING. In Frohnleiten hat ein neuer tim-Standort eröffnet. Ausgebaut

wird das Angebot in Gratwein-Straßengel und in Hart bei Graz.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Das tim-Carsharing-Angebot

im Steirischen Zentralraum

wird gut angenommen

und weiter ausgebaut.

„Unser Sharing-Netz im Steirischen

Zentralraum wird laufend

verdichtet”, erklärt Kerstin Weber,

Geschäftsführung der Regionalmanagement

Steirischer

Zentralraum GmbH. „Dabei

werden nicht nur neue Standorte

eröffnet, sondern auch die bestehenden

tim-Knoten in Graz-Umgebung

und Voitsberg regelmäßig

auf Auslastung geprüft, damit

Fahrzeuge verfügbar sind, wenn

sie gebraucht werden.” Die Region

unterstützt die Gemeinden

zudem beim Aufbau und der Instandhaltung

der Standorte und

koordiniert das Carsharing-Netz

zwischen den Gemeinden.

Erweiterung

In Frohnleiten wurde das bisherige

Carsharing „Frohni“ durch

tim ersetzt. Den Nutzern steht

nun eine größere Auswahl an

Fahrzeugen zur Verfügung. Der

neue Standort befindet sich direkt

neben dem Rathaus Frohnleiten

und ist gut zu Fuß erreichbar.

Zudem stehen Abstellplätze

für Fahrräder zur Verfügung.

Bürgermeister Johannes Wagner

betont: „In Frohnleiten ist

es bereits heute möglich, unabhängig

vom eigenen Auto

mobil zu sein. Das neue Carsharing-Angebot

tim erweitert

diese Möglichkeiten, erleichtert

Haushalten den Verzicht auf

ein Zweitauto und bietet mehr

Flexibilität im Alltag.“

Ausbau

Aufgrund der hohen Auslastung

der tim-Standorte in Gratwein-

Straßengel und Hart bei Graz

werden sie in Kürze erweitert.

Hart bei Graz erhält einen Toyota

Proace Verso Shuttle mit neun

Sitzen und Gratwein-Straßengel

wird im Ortsteil Rein durch einen

zusätzlichen Cupra Born

ergänzt. Die neuen Fahrzeuge

sollen der hohen Nachfrage gerecht

werden.


21. JÄNNER 2026 www.grazer.at

graz 3

Dobby sucht

ein Zuhause

Grazer

Pfoten

Bürgermeisterin Elke Kahr bekam gestern Besuch von zwei „Glücksbringern“:

Rauchfangkehrer Bernd Huber (l.) und Christian Gruber. STADT GRAZ/FISCHER

Etwas Glück im Rathaus

■ Diese Herren in ihren schwarzen

Anzügen und mit Zylinder

sieht man einfach gerne. „Ja, wir

werden auch auf der Straße angesprochen“,

lachen die beiden

Rauchfangkehrermeister Bernd

Huber und Christian Gruber.

Wie jedes Jahr statteten sie der

Bürgermeisterin ihren traditionellen

Neujahrsbesuch ab, um

der Stadt Glück und gute Wünsche

zu überbringen.

Die beiden Rauchfangkehrer

sehen neben dem Brandschutz

den Umweltschutz als zentrale

Aufgabe. Ebenfalls hat sich das

Berufsbild verändert – immer

mehr Frauen erobern das traditionelle

Handwerk.

Für Bürgermeisterin Elke

Kahr ist der Besuch der „Glücksbringer“

einer ihrer Lieblingstermine.

„Ich finde, man kann

das traditionelle Handwerk gar

nicht hoch genug schätzen,

und ich verbinde persönlich

viele schöne Erinnerungen mit

Rauchfangkehrern.“

Dobby wünscht sich einen empathischen Menschen.

Dobby wurde von seinem

Vorbesitzer misshandelt

und ist Menschen gegenüber

daher sehr misstrauisch. Er

braucht genügend Zeit und

mehrere Besuche, um sein

Vertrauen wieder schenken zu

können. Wenn er sich wohlfühlt,

zeigt er sich als liebevoller

Hund, der sich viel Mühe

gibt. Dobby wünscht sich eine

zweite Chance.

- 4 Jahre

- männlich

- braucht Zeit

- keine Kinder

Kontakt: Arche Noah

www.aktivertierschutz.at

Tel. 0676 84 24 17 437

ARCHE NOAH


4 graz

www.grazer.at 21. JÄNNER 2026

Mit „ZusammenWachsen“ entwickelten Schüler Christbäume in ein begehbares

Bild der Gesellschaft. Es soll Zusammenhalt symbolisieren. PAGGER

Kunstvolle Installation

aus Christbäumen

WICHTIG. In „ZusammenWachsen“ bekommen

Christäume ein neues Leben geschenkt.

Von Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

Am Mittwoch, dem 21.

Jänner, wurde die Installation

„ZusammenWachsen“

auf dem Bildungscampus

nahe dem Hasnerplatz eröffnet.

Bis zum 11. Februar können

Besucher die Installation noch

sehen.

Schulprojekt

„ZusammenWachsen“, ein

Schulprojekt, soll Gemeinschaft

symbolisieren. „Zusammenhalt

bedeutet, dass niemand allein

stehen muss“, betonen die Schüler.

Diese Erfahrung möchten

sie mit der begehbaren Kunstaktion

erlebbar machen: „Jeder

Baum hat Weihnachten anders

erlebt, kommt aus einem anderen

Ort, und war anders geschmückt.

Aber jeder wurde als

Christbaum ausgewählt, das ist

ihnen gemeinsam.“

Auch Norbert Zettler, Direk-

tor der Schule, sieht in dem Projekt

ein wichtiges Signal. Gerade

als Caritas-Schule ist für uns das

Thema Gemeinschaft und Solidarität

ganz zentral. Ich freue

mich, dass die Schüler*innen

hier eine sichtbare Aktivität im

Geiste unserer Schulgemeinschaft

setzen“, so Zettler.

Großer Dank an die Schüler

kommt von Caritasdirektorin

Nora Tödtling-Musenbichler.

Sie sieht darin ein „beeindruckendes

Bild, das sichtbar

macht, wie unsere Gesellschaft

zusammengesetzt ist und wie

wichtig der Zusammenhalt ist“,

und betont: „Was uns als Menschen

ausmacht, ist unsere Individualität.

Wir stehen aber auch

immer in Beziehung zueinander.

Aus diesem spannenden

Wechselspiel erwächst die Vielfalt

unserer Gesellschaft.“

Nach Ende der Präsentation

wird ein Teil der Bäume in

Schneebesen bzw. kleine Anhänger

weiter verarbeitet.

Der Akademikerball findet heuer am Samstag, 24 Jänner, im Congress

statt. Eine große Gegendemonstration wurde angekündigt. AKADEMIKERBALL

Brisant: Demo gegen

den Akademikerball

WILD. Am 24. Jänner findet die Demo gegen den

Akademikerball statt, die letzte endete blutig.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Die „Offensive gegen

rechts“ kündigt für den

Samstag, 24. Jänner, eine

Großdemonstration gegen den

71. Grazer Akademikerball im

Congress an. Wie schon in den

vergangenen Jahren ruft die

„Offensive gegen Rechts“ (OGR)

im Vorfeld zu einer Gegendemonstration

auf. Vor einem Jahr

endete dieser allerdings blutig

und vor dem Richter. Im Anschluss

an die friedlich verlaufende

Demonstration wurde ein

Ballgast auf dem Andreas Hofer

Platz schwer verletzt. Sieben

mutmaßlich Beteiligte aus der

linken Szene stehen deshalb vor

Gericht, die Anklage lautet auf

schweren Raub. Urteil wurde

noch keines gefällt.

Solidarisch

Die Organisatoren der Demonstration

zeigen sich in einer Aus-

sendung solidarisch mit den

Angeklagten: „Dieser Fall steht

exemplarisch für eine Politik,

die Härte nach unten demonstriert

und Repression zur Normalität

macht. Gleichzeitig erleben

wir massive Kürzungen bei Kulturinitiativen,

im Sozialbereich

und in der Gewaltprävention.“

Die Demonstranten versammeln

sich ab 16 Uhr am Mariahilferplatz,

ziehen dann ab ca.

17 Uhr über den Lendkai, die

Hauptbrücke, die Neutorgasse

und den Joanneumring bis zum

Hauptplatz. Begleitet wird der

Zug von einem Großaufgebot

der Polizei. Das hat aber auch

Verkehrsanhaltungen und Umleitungen

zur Folge. Für rund

eine Stunde ist auch der Straßenbahnbetrieb

betroffen.

Bereits im Vorfeld der Demonstration

soll am Donnerstag

um 17:30 Uhr eine Kundgebung

in der Conrad-von-Hötzendorf-

Straße vor der FPÖ-Zentrale

stattfinden.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8

bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Lukas Steinberger-Weiß

(0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664/80 666 6683), Verena

Leitold (0664 80 666 6691), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),

Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Mario Premuzic (0664/ 80 666 6575), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890 | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/

80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.



6 graz

www.grazer.at 21. JÄNNER 2026

27. „Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch

Das neue Jahr startet

mit einem vollen Haus

Stadtrat Kurt

Hohensinner

und Vize-

Bürgermeisterin

Judith

Schwentner

eröffneten mit

„der Grazer“-

Geschäftsführer

Gerhard

Goldbrich

den 27.

Wirtschaftsstammtisch

SCHERIAU (3), LUEF (3)

Alle Fotos auf

www.grazer.at

AUFTAKT. Auch im

neuen Jahr sorgt „der

Grazer“ mit seinem

Wirtschaftsstammtisch

wieder für gute

Gespräche.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Volles Haus herrschte beim

ersten Wirtschaftsstammtisch

„des Grazers“. „der

Grazer“-Geschäftsführer Gerhard

Goldbrich eröffnete gemeinsam

mit Vize-Bürgermeisterin

Judit Schwentner und

Stadtrat Kurt Hohensinner die

27. Ausgabe des beliebten Netzwerktreffens.

Den Jahresauftakt

in Angelo und Fabio Urbans

San Pietro ließen sich mehr als

200 Gäste nicht entgehen.

Schwungvoll

Zu Beginn stellte der „Grazer“-

Chefredakteur Tobit Schweighofer

den Gästen die Frage

„Wird 2026 besser als 2025?“ Die

Mehrheit der Befragten blicken

positiv ins neue Jahr. Alle Interviews

findet man auf: dem Instagram

Kanal des Grazers.

Den Jahresauftakt nicht verpasst

haben: die Stadträtinnen

Claudia Schönbacher und

Claudia Unger, die Gemeinderäte

Arsim Gjergji, Philipp

Pointner und Markus Huber.

Die Landesgeschäftsführer Lena

Berner (NEOS) und Timon

Scheuer (Die Grünen) waren

ebenso mit dabei wie WKO-Steiermark

Marketingleiter Klaus

D. Hasl, und die Pressesprecher

Michael Wildling (Stadtrat Kurt

Hohensinner), Bernhard Hofbauer

und Magdalena Markovic

(beide Vize-Bürgermeisterin

Judith Schwentner), Jasmin

Hans (Stadträtin Claudia Schönbacher),

Heike Huber-Nowak

(Hypo Vorarlberg) und Michael

König (AMS Steiermark).

Auch RMA-Vorstand Andreas

Eisendle, Styria International

Klaus Schweighofer, die Banker

Philipp Boruta, Michael Paternoga

und Ernst Albegger ließen

sich den Abend nicht entgehen.

Ebenfalls gesehen wurden:

Markus Kohlmeier, Andreas

Kern, Barbara Leitner (alle

WKO Steiermark) und Viktor

Larissegger (WKO Graz),

die Werber Michael Radspieler,

Niki Grissmann, Silvia

Kelemen Weihs und Johann

Zwangsleitner, die neue Citymanagerin

Elisa-Maria Steinberger,

Susanne Haubenhofer

(Erlebnisregion Graz), Markus

Lientscher (Ivents), Intendant

Ulrich Lenz, Bernd Pürcher

(Bühnen Graz Leitung Konzernmarketing)

u.v.m.

Robert Heschl („der Grazer“) mit

Timon Scheuer (r.).

Vorstände unter sich: Andreas Eisendle

(l.) und Klaus Schweighofer.

Jasmin Hans, Stadträtin Claudia Schönbacher und Ingrid

Kienzl (v.l.) freuten sich auf einen schönen Abend.

Gemeinderat Arsim Gjergji unterhielt sich mit Citypark

Manager Wolfgang Forstner (r.).

Auch die Neos waren vertreten:

Lena Berner und Philipp Pointner.


21. JÄNNER 2026 www.grazer.at

graz 7

27. „Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch

Schwungvoll ins neue Jahr

Elisa-Maria Steinberger kam mit

Matthias Witzany. SCHERIAU (8), LUEF (5)

Gerald Gollenz (l.) und Erwin Hauser

freuten sich auf den Abend.

Mavi Ackerl (WKO Steiermark) kam gemeinsam mit Klaus D. Hasl (Marketing

WKO Steiermark) und Gattin Silvia Hasl-Weingrill (v.l.).

Helge Röder (l.) und Michael König

(beide AMS Steiermark)

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Heribert Schurz (Agentur Josef und Maria), Svjetlana Wisiak (Presse Vinzi-

Werke) und Saubermacher Hans Roth genossen den Abend (v.l.).

Fußballprofis unter sich: Markus

Schopp und Franco Foda (r.).

Viktor Larissegger (WKO Graz) und

Markus Kohlmeier (WKO Steiermark).

Angelika Struggl, Designer Herbert Traumüller und Steuerberaterin Doris

Wagner (v.l.) stießen auf den gelungenen Abend an.

Robert Haslinger, Markus Huber und Johann

Zwangsleitner (v.l.)

Markus Lientscher und Susanne Haubenhofer

genossen den Abend.

Intendaten Ulrich Lenz und Marietta

Tsoukalas (Oper Graz).

Andreas Kern (WKO Steiermark) und

Anna Binder (Die Grünen).

Peter Maderl (mResearch) und

Bernd Pürcher (r.).


8 graz

www.grazer.at 21. JÄNNER 2026

Gibt es noch eine Pension?

STUDIE. Eine neue Studie der Steiermärkischen Sparkasse und der Wiener Städtischen zeigt: Nur sieben von

zehn Steirern glauben noch an eine staatliche Pension. Daher wird eine private Vorsorge immer wichtiger.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Die aktuelle Studie zeigt

deutlich, dass sieben von

zehn Steirern nicht daran

glauben, dass sie nur mit der

staatlichen Pension ihren aktuellen

Lebensstandard halten

können. „Vorsorge betrifft uns

alle“, so Sonja Brandtmayer,

Generaldirektorin-Stv. Wiener

Städtische. Sie appelliert eindringlich

an alle, sich mit ihrem

Pensionskontostand auseinanderzusetzen

und auch schon

früh in eine Pensionsvorsorge

zu investieren. „Eltern können

bereits für ihre Kinder vorsorgen

und diese können die Vorsorge

dann übernehmen. Man

kann zudem mit kleinen Beträgen

anfangen“, erklärt die Versicherungsexpertin.

Vorsorge

In der Steiermark ist das Sparkonto

mit 42 Prozent nach wie vor

das beliebteste Vorsorgeprodukt.

„Die Ergebnisse zeigen, dass viele

Menschen in der Steiermark

bereit sind, Verantwortung für

ihre finanzielle Zukunft zu übernehmen.

Entscheidend ist dabei

eine langfristige und zur persönlichen

Lebenssituation passende

Vorsorgestrategie. Dazu gehört

auch ein durchdachter Produktmix

mit klassischen Sparprodukten

und Wertpapieren für mehr

Chancen und Sicherheit. Als Steiermärkische

Sparkasse begleiten

wir unsere Kunden als verlässliche

Partnerin mit Beratung und

Orientierung – gerade in bewegten

Zeiten“, so Oliver Kröpfl, Vorstandsmitglied

Steiermärkische

Sparkasse.

Paul Eiselsberg, IMAS Studienautor, Sonja Brandtmayer, Generaldirektor-Stellvertreterin

Wiener Städtische, Oliver Kröpfl, Steiermärkische Sparkasse (v.l.). MARGIT KUNDIGRABER

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21. JÄNNER 2026 www.grazer.at

graz 9

präsentiert

Graz im Fokus

Die AnnenStars-2025

In den letzten beiden Nächten konnte man über

Graz und auch am Schöckl Polarlichter erblicken.

Das seltene bunte Naturphänomen wurde von

vielen begeisterten Menschen beobachtet, wie

auch zahlreiche Social Media-Posts belegen.

PANORAMAKAMERA-SCHÖCKL SCREENSHOT


10 graz

www.grazer.at 21. JÄNNER 2026

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ clarissa.berner@grazer.at

Neue Details über

getöteten Mann

■ In der Nacht auf Dienstag,

20. Jänner, kam es in Kainbach

bei Graz zu einem Großeinsatz

der Polizei. Ein 46-jähriger

Mann soll Angehörige mit einer

Schusswaffe bedroht, sich in

einem Einfamilienhaus verbarrikatiert

und damit gedroht haben,

das Gebäude in die Luft zu

sprengen. Der 46-Jährige starb

im Schusswechsel mit der Polizei.

Nun gibt es neue Erkenntnisse.

Bei der Durchsuchung

des Einfamilienhauses fanden

die Beamten weder Sprengstoff

noch andere vergleichbare gefährliche

Materialien. Es gibt

allerdings Hinweise darauf, dass

der 46-Jährige Drogenkonsument

war: Weißes Pulver wurde

vorgefunden und sichergestellt.

Zusätzlich war der 46-Jährige

bereits im Zusammenhang mit

Drogen polizeilich bekannt. Außerdem

besaß der Mann weder

eine Waffenbesitzkarte noch einen

Waffenpass. Die am Tatort sichergestellte

Waffe war im illegalen

Besitz des Mannes und nicht

registriert. Die Ermittlungen zum

Tathergang und Untersuchun-

gen zum polizeilichen Waffengebrauch

dauern weiterhin an.

Außerdem wurde die Obduktion

des Leichnams angeordnet.

Verkehrsunfälle

sorgten für Staus

■ Am Mittwoch, dem 21. Jänner,

kam es im Grazer Frühverkehr

gleich zu zwei Verkehrsunfällen

In Graz kam

es heute zu

zwei Verkehrsunfällen.

Staus im

Frühverkehr

waren die

Folge. KK

– Staus waren die Folge. In der

Fröhlichgasse an der Kreuzung

zur Kasernstraße kam es zu

einem Auffahrunfall. Es wurde

niemand verletzt. Ein Auto

musste abgeschleppt werden.

Der zweite Unfall ereignete sich

auf der Puntigamer Straße in

Richtung Liebenau. Ein querstehendes

Auto versperrte die

Fahrbahn.

Lisas Wochenende? Läuft.

Leider auch das Wasser

aus dem WC.

Da kann ich helfen:

Ich bin Lisas

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graz 11

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Beweise

Elke Kahr hat bereits bewiesen,

dass sie das Zeug zur

Bürgermeisterin hat und die

Stadt zukunftsfit machen

kann – weshalb sollten da die

Leute wieder rückwärtsgewandt-konservativ

wählen?

Rupert Gamsjäger

* * *

Frage

Wird unter Kahr-Schwentner

wirklich so viel weniger gebaut?

Wolfgang Skerget

* * *

Schimpferei

Noch mehr CO2-Überschreitungen,

weniger für Bildung

und Soziales. Innenstadtentwicklung

Neutorlinie geplant

und umgesetzt. Und wer

schimpft jetzt darüber?

Stephan Kraus

* * *

Sarkasmus

Wofür Nagl 15 Jahre brauchte,

hat die derzeitige rotgrüne

Koalition in nur fünf

Jahren geschafft. Eine echte

Fortschrittskoalition mit

bürgernahem Verkehrschaos,

Fehlinvestitionen, geleerten

Kassen etc. Na dann nur weiter

so!

Hans J. Wilhelmi

* * *

Abwarten

Na dann soll er die Lösungen

mal suchen. Und wenn er sie

gefunden hat, kann er sie

auch bekanntgeben. Dann

sehen wir ja weiter.

Werner Schmidt

* * *

Meinung

Die Bürger haben die jahrelange

Regierung von

Nagl nicht vergessen.

Ich finde es gut, dass

es zukunftsorientierte

Verkehrsprojekte

gibt.

Christian Ebenschweiger

* * *

Spitze

Ich finde das super.

Isabel Baumann

* * *

Zwinkern

Hm, na wer hätte das denn

gedacht.

Matthias Pro

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Kandidat

für die

Volkspartei

Die Gremien der Grazer ÖVP

haben Kurt Hohensinner

einstimmig als Spitzenkandidat

für die Gemeinderatswahl

nominiert. Die Partei verweist

auf ungelöste Herausforderungen

der Stadt und spricht von

einem Kurswechsel. Besonders

die Bereiche Verkehr, Wirtschaft,

Innenstadtentwicklung und Kinderbetreuung

stehen für Hohensinner

im Fokus.

REAKTIONEN & KOMMENTARE

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DAS LETZTE ÖSTERREICH-KONZERT

26 | 04 | 2026

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GRAZ

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19 | 06 | 2026

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LIPIZZANERGESTÜT

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14 | 08 | 2026

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| 08 | 2026

15 | 08 | 2026

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12 graz

www.grazer.at 21. JÄNNER 2026

Große Bühne, volles Risiko

PREMIERE. Sturm bestreitet am Donnerstag das erste Pflichtspiel unter dem neuen Trainer Fabio

Ingolitsch. Bei Feyenoord Rotterdam in der Europa League wollen die Grazer auf Sieg spielen.

Fabio Ingolitsch setzt als neuer Sturm-Trainer vor dem Spiel bei Feyenoord

auf das Drei-Säulen-Modell „Intensität, Identität und Team“.

GEPA

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Alle Augen sind auf ihn

gerichtet: Fabio Ingolitsch,

der vor dreieinhalb

Wochen als Trainer des SK

Sturm präsentiert wurde. „Mein

erstes Spiel auf europäischer

Bühne im Erwachsenenfußball

ist natürlich etwas Besonderes“,

sagt Ingolitsch. „Aber es sollte

am Donnerstag nicht um mich,

sondern um die Mannschaft

gehen.“ Der hat der Neo-Coach

in der kurzen Vorbereitung drei

Säulen eingeimpft: Intensität,

Identität und vor allem Teamgeist.

Gegen Feyenoord mit Stürmer-Legende

Robin van Persie

als Trainer werde man „sicher

schon etwas von den neuen

Strukturen sehen“, sagt Ingo-

litsch. „Wir haben den Gegner

analysiert und einen Plan für

das Spiel entwickelt, der funktionieren

kann.“ Auf Resultat

spielen, oder abwarten werde

man aber nicht – schließlich

geht es noch um die Chance,

weiterzukommen. „Wir nehmen

volles Risiko und spielen

auf Sieg.“

Die Spieler brennen jedenfalls

auf den Wettspiel-Start

2026. „Wir werden mit einer

anderen Intensität auftreten

als im Herbst“, verspricht Emir

Karic. „Wir haben auch einiges

gut zu machen und werden

ein anderes Gesicht zeigen.“

Der gesamte Kader ist fit. Nicht

spielberechtigt sind die Neuzugänge

Jusuf Gazibegovic, Gizo

Mamageishvili und Ryan Fosso.

Die dürfte Sturm dann erst

in der k.o.-Phase nennen.

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21. JÄNNER 2026 www.grazer.at

graz 13

Ausblick

Was am Donnerstag

in Graz wichtig ist

■ Die erste Gemeinderatssitzung des Jahres steht bevor. Auf der Tagesordnung

stehen unter anderem die Sanierung von etlichen Abwasserentsorgungsanlagen,

die Aufnahme einer Kinderkrippen- und

sieben Kindergarten-Gruppen ins städtische Tarifsystem, ein Ersatzquartier

für die Mittelschule Albert Schweitzer, die neu gebaut wird,

oder die Umbenennung der Augartenbrücke in Alfred-Stingl-Brücke

sowie der Dr.-Karl-Lueger-Straße in Maria-Matzner-Straße.

■ Mehr als 400 Aussteller warten auf der Häuslbauermesse auf Interessierte.

Der Treffpunkt des Bauens, Wohnens und Sanierens ist von

10 bis 18 Uhr geöffnet. Die Messe dauert bis Sonntag.

■ Auf der Messe startet außerdem die achte Mitteleuropäische Biomassekonferenz.

Bis zum Freitag widmet man sich dort dem Motto

„Closing the gap / keeping on track“ und damit der nachhaltigen

Energiewende und innovativen Technologien.

■ Die Arbeiterkammer präsentiert eine neue Studie, die Belastungen

und Herausforderungen von Tageseltern beleuchtet.

■ Am Flughafen wird zum Recruiting Day geladen. Man kann den

Arbeitsplatz kennenlernen und sich mit künftigen Kollegen austauschen.

Los geht es um 15 Uhr.

Ehrung für einen „Brückenbauer“: Die Augartenbrücke wird in Alfred-

Stingl-Brücke umbenannt. Morgen erfolgt der offizielle Beschluss. CC/WAL

■ Bei der Akademie Graz wird um 19 Uhr die Ausstellung mit Fotoarbeiten

von Künstler Christian Eisenberger eröffnet.

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