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Roth Journal_2026-02_01-24_Druck

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Roth

Journal

Das Magazin für den Landkreis

STADTWERKE ROTH

Erste E-Ladesäule im

Ortsteil Eckersmühlen

RATGEBER RECHT

Erbschaftssteuerrecht und Mietrecht:

Schildbürgerstreiche der Regierung

KULTURFABRIK ROTH

Klangteppiche und

Bilder im Kopf

www.roth-journal.de

FEBRUAR 2026


INHALT

2 Notruftafel

Impressum

3 Stadtwerke Roth

Erste E-Ladesäule

in Eckersmühlen

4 Veranstaltungen Roth

5 Kath. Pfarrgemeinde

Roth

Sternsinger-Aktion

6 Stadt Roth

Räum- und Streupflichten

7 Fischereiverein Roth

Erfolgreich zum Angelschein

Stadt Roth

Glücksboten im Rathaus

8 Roth ist bunt

Dialogformat

"Sprechen&Zuhören"

9 Kulturfabrik Roth

Februarprogramm

Klangteppiche und

Bilder im Kopf

Imkerverein Freystadt

Einladung zur

Jahreshauptversammlung

10 AOK Bayern

Pflegenavigator

12 Ratgeber Gesundheit

Schlaf ist "tägliche Therapieeinheit

für das Gehirn"

12 Rothaurach

Gemeindehaus

13 Stadt Roth

Ortsversammlungen

im Februar und März

14 LBV

Ein Jahr im Zeichen

des Rebhuhns

16 Memmert

Schüler-Cup

Tolle Leistungen zu bestaunen

16 – 17 Stellenmarkt

18 IG Bau Mittelfranken

Frost und Schnee

19 Ratgeber Recht

Erbschaftssteuerrecht

und Mietrecht

20 füreinander

Führerschein für

Führungspersonen

Stadt Roth

Rathaus-Escape

21 MuH

Luxus auf Burg Hilpoltstein

23 Theatergruppe

Göggelsbuch

Bayerische Komödie

Landratsamt Roth

Hausaufgabenhilfe gesucht!

Ehrenamtliche Sprachvermittler*innen

gesucht

NOTRUFTAFEL

Polizei

110

Feuerwehr

112

Rettungsdienst; Notarzt, Krankentransport 112

Kassenärztl. Bereitschaftsdienst

116117

Kreisklinik Roth

BRK-Wasserwacht

THW Roth

THW Hilpoltstein

Elektronotdienst

Notruf für vergewaltigte Frauen

Hilfe für Frauen in Not

Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"

Frauenhaus Schwabach

Gesundheitsamt Roth

Suchtberatung Roth

Telefonseelsorge evangelisch

Telefonseelsorge katholisch

Giftnotruf

Erziehungsberatungsstelle RH-SC

09171 8020

112

09171 4737

09174 1475

09172/667141

0911 284400

09122 81919

116 016

09122 982080

09171 811601

09171 9627400

0800 111 0 111

0800 111 0 222

0911 398 2665

09171 4000

Sozialpsychiatrischer Dienst (AWO Roth) 09171 966420

IMPRESSUM

Herausgeber und Redaktion:

Schwarm Druck + Werbung eGbR | Inh. Rudolf Schwarm und Bianka Luft

Industriestraße 18 | 91161 Hilpoltstein | Tel. 09174-9605

info@schwarm-verlag.de

V.i.S.d.P. Rudolf Schwarm

Erscheinungsweise:

monatlich, Redaktionsschluss

immer der 10. des Vormonats

12. Jahrgang

Verteilung: kostenlos in den Orten

des nördlichen Landkreises Roth

Dieses Heft wird zusätzlich im Internet unter www.schwarm-verlag.de im Archiv

veröffentlicht.Textbeiträge geben grundsätzlich die Meinung des Verfassers und

nicht die der Redaktion wieder. Der Verfasser stellt uns frei von urheberrechtlichen

Ansprüchen, die von ihm vorher rechtsverbindlich abzuklären sind. Dieses

Mitteilungsblatt ist politisch unabhängig und wird ohne Zuschüsse der Kommunen

ausschließlich aus den Anzeigenerlösen finanziert. Die Weiterverarbeitung

der Inhalte dieses Blattes ist untersagt.

Titelbild: pixabay

2 02 | 2026


STADTWERKE ROTH

Erste Ladesäule der Stadtwerke Roth in Eckersmühlen

Zwei leistungsstarke Ladestandorte für die nachhaltige Mobilität in Roth

ROTH-ECKERSMÜHLEN – Ein weiterer,

wichtiger Schritt Richtung Verkehrswende

für Roth: Die erste E-Ladesäule der Stadtwerke

Roth in Eckersmühlen ermöglicht nun

auch im Rother Ortsteil elektrisches Laden.

Die neue Ladesäule bietet zwei Ladepunkte

mit einer Leistung von bis zu 22 Kilowatt

(kW). Die moderne Ladevorrichtung befindet

sich nun zentral im Ort Eckersmühlen an der

Ecke Hauptstraße / Grimmstraße, unweit des

Friedhofs und der Grundschule. „Wir freuen

uns sehr, dass die Elektromobilität auch immer

weiter in den Rother Ortsteilen Einzug

hält und danken den Stadtwerken Roth für

die wichtigen Schritte zur Energie- und Verkehrswende“,

betonte Roths Bürgermeister

Andreas Buckreus (SPD).

Dr. Gerhard Brunner, Leiter der Stadtwerke

Roth, betonte, dass elektrisches Laden

für Roth immer populärer werde. Ziel der

Stadtwerke Roth sei es, den Bürgerinnen

und Bürgern preislich attraktive Angebote

zu machen und ihnen den Umstieg auf die

Elektromobilität so einfach wie möglich zu

machen. „Ein flächendeckendes Netz an

Ladesäulen in Roth ist für uns von zentraler

Bedeutung – mit guter Erreichbarkeit, verkehrsgünstiger

Lage und einer starken Präsenz

in Wohngebieten“, betonte Dr. Brunner.

2025 ging die Ladesäule in der Rother

Brentwoodstraße ans Netz. Für den Ortsteil

Rothaurach liegt die Genehmigung einer

Ladesäule vor; die Installation sollte im Jahr

2026 erfolgen.

10.000 LADEVORGÄNGE IN ROTH

Im Jahr 2025 wurden über 10.000 Ladevorgänge

an den öffentlichen Ladepunkten der

Stadtwerke Roth registriert. Damit zeigt sich

eindrucksvoll, wie stark die Elektromobilität

in der Region Fahrt aufgenommen hat.

„Dieses Ergebnis ist ein klares Zeichen dafür,

dass unsere Investitionen in eine nachhaltige

Infrastruktur Früchte tragen“, betont Dr.

Brunner. „Mein Dank gilt allen Bürgerinnen

und Bürgern, die mit ihrem Verhalten aktiv

zur Energiewende beitragen.“

Für die Stadtwerke Roth bildet die Ladesäule

in Eckersmühlen den 35. und 36. Ladepunkt

im Gesamtnetz. Den Stadtwerken Roth war

besonders wichtig, die Ladesäule noch vor

den Feiertagen in Betrieb zu nehmen. Noch

fehlende Beschilderungen werden zeitnah

im neuen Jahr folgen. Auch „Rollstuhltaxi

Roth“ (Rollstuhltaxi und Mietwagen Roth

Präsentation der neuen, ersten E-Ladesäule der Stadtwerke Roth in Eckersmühlen (von links) mit Heiko Leitenberger

(„Rollstuhltaxi Roth“), Bürgermeister Andreas Buckreus (SPD), dem Leiter der Stadtwerke Roth, Dr. Gerhard Brunner

und Armin Berthold („Rollstuhltaxi Roth“).

Foto: Stadtwerke Roth

Bereits

vor der

Verteilung

abrufbar!

GmbH) setzt zunehmend auf nachhaltige

Mobilität. „Wir rüsten unsere Flotte Schritt

für Schritt auf Hybrid- und Elektrofahrzeuge

um. Deshalb profitieren wir besonders

von der neuen Ladesäule in Eckersmühlen,

die uns den Alltag erleichtert und unseren

Fahrgästen umweltfreundliche Mobilität ermöglicht“,

erklärt Geschäftsführer Armin

Berthold.

Stromkunden der Stadtwerke Roth laden

derzeit besonders günstig an den Ladesäulen

der Stadtwerke Roth für nur 40 Cent pro

Kilowattstunde (AC-Laden) und für 52 Cent

pro Kilowattstunde (DC-Laden). Der Aktionscode

für den sehr günstigen Ladestrom ist

im Service-Center der Stadtwerke Roth (Telefon

09171/97270) erhältlich. Über eine App

oder eine Service-Karte können Kunden an

den insgesamt 36 Ladepunkten der Stadtwerke

Roth preisgünstig elektrisch laden,

z.B. am Ostring (Schnellladen), in der Sandgasse

(direkt bei den Stadtwerken Roth), in

der Belmbracher Straße, der Braugasse, der

Ohmstraße, am Weinbergweg, in der Adlerstraße,

der Otto-Schrimpff-Straße, in der

Friedrich-Ebert-Straße, der Veit-Stoß-Straße

und aktuell neu in der Brentwoodstraße und

in zentral in Eckersmühlen.

Weitere Infos zu den Ladesäulen und

den Angeboten der Stadtwerke Roth

unter: www.stadtwerke-roth.de

Das ROTH-JOURNAL

online lesen!

www.schwarm-verlag.de

02 | 2026

3


FEBRUAR | 02

SONNTAG 01.02.2026

Schlossführung mit Stadtmuseum

14:00 Uhr, ab Schloss Ratibor/Schlosshof

Stadt Roth - Tourist-Information

SONNTAG 01.02.2026

Nachmittagsprunksitzung

14:10 Uhr, Kulturfabrik

RCV & Stadt Roth - Seniorenbeautragte

DIENSTAG 03.02.2026

Seniorenfilmnachmittag

14:30 Uhr, Schloss Ratibor/Ratsstuben

Stadt Roth - Seniorenbeauftragte

DIENSTAG 03.02.2026

Vortrag: Arthrose

natürlich behandeln

18:00 Uhr, Seckendorffschloss

vhs Außenstelle Roth

DIENSTAG 03.02.2026

Vorlesewinter

16:30 Uhr, Stadt Roth - Bücherei

DIENSTAG 03.02.2026

Android am Smartphone/Tablet

14:30 Uhr, Bürgertreff „Zeughausstüberl"

Stadt Roth - Seniorenbeauftragte

MITTWOCH 04.02.2026

Vernissage der

Fotoausstellung „Himmlisch"

16:30 Uhr, Augstinum

FREITAG 06.02.2026

Kreativkurs mit Anna

15:00 Uhr, Bürgertreff „Zeughausstüberl"

Stadt Roth - Roth ist bunt

FREITAG 06.02.2026

Freitagstreff

18:00 Uhr, Stadt Roth - Jugendhaus

FREITAG 06.02.2026

Werwolf-Abend

18:00 Uhr, Stadtbücherei

Stadt Roth - Jugendhaus

FREITAG 06.02.2026

Sprechen&Zuhören

zur Kommunalwahl

18:00 Uhr, Schloss Ratibor/Ratsstuben

Stadt Roth - Roth ist bunt

SAMSTAG 07.02.2026

Konzert: Martin Kälberer -

Indigo Tales

20:00 Uhr, Stadt Roth - Kulturfabrik

SONNTAG 08.02.2026

Chorkonzert: Vocalensemble 25

17:00 Uhr, Augstinum

SONNTAG 08.02.2026

Psychothriller:

Das Kabinett des Dr. Caligari

20:00 Uhr, Stadt Roth - Kulturfabrik

VERANSTALTUNGSKALENDER ROTH

MONTAG 09.02.2026

Seniorenbeirat

18:00 Uhr, Bürgertreff „Zeughausstüberl"

Stadt Roth - Seniorenbeauftragte

MONTAG 09.02.2026

Bäderfahrt:

Fackelmann-Therme Hersbruck

09:00 Uhr, ab Festplatz

Stadt Roth - Seniorenbeauftragte

DIENSTAG 10.02.2026

Vorlesewinter

16:30 Uhr, Stadt Roth - Bücherei

DIENSTAG 10.02.2026

Android am Smartphone/Tablet

14:30 Uhr, Bürgertreff „Zeughausstüberl"

Stadt Roth - Seniorenbeauftragte

MITTWOCH 11.02.2026

Gemeinsamer Mittagstisch

12:00 Uhr, Restaurant Waldblick

Stadt Roth - Seniorenbeauftragte

DONNERSTAG 12.02.2026

Jungbürger*innensprechstunde

19:00 Uhr, Stadt Roth - Jugendhaus

DONNERSTAG 12.02.2026

Weiberfasching

20:30 Uhr, Kulturfabrik, RCV

FREITAG 13.02.2026

Faschingsparty

18:00 Uhr, Stadt Roth - Jugendhaus

FREITAG 13.02.2026

Musikalische Lesung:

Jonas Jonasson Lesung

19:30 Uhr, Glashaus

FREITAG 13.02.2026

Musical: „Rother Lippen

soll man küssen"

19:30 Uhr, Kulturfabrik

Lionsclubs Roth-Hilpoltstein

SAMSTAG 14.02.2026

Offene Werkstatt: Valentinstag

13:00 Uhr, Stadt Roth - Jugendhaus

SAMSTAG 14.02.2026

Musical: „Rother Lippen

soll man küssen"

19:30 Uhr, Kulturfabrik

Lionsclubs Roth-Hilpoltstein

SONNTAG 15.02.2026

Musical „Rother Lippen

soll man küssen"

11:00 Uhr, Kulturfabrik

Lionsclubs Roth-Hilpoltstein

SONNTAG 15.02.2026

Musical „Rother Lippen

soll man küssen"

17:00 Uhr, Kulturfabrik

Lionsclubs Roth-Hilpoltstein

SAMSTAG 17.02.2026

Faschingsdienstag

11:00 Uhr, Schloss Ratibor/Ratsstuben

Stadt Roth

SAMSTAG 17.02.2026

Faschingszug in Eckersmühlen

14:00 Uhr, ab Dorfkessel

TV 1923 Eckersmühlen

DIENSTAG 17.02.2026

Android am Smartphone/Tablet

14:30 Uhr, Bürgertreff „Zeughausstüberl"

Stadt Roth - Seniorenbeauftragte

MITTWOCH 18.02.2026

Kreativwerkstatt:

Murmel-Painting

10:00 Uhr, Stadt Roth - Jugendhaus

MITTWOCH 18.02.2026

RoSe Rother Seniorenstammtisch

11:00 Uhr, Restaurant Zeppelin

Stadt Roth - Seniorenbeauftragte

DONNERSTAG 19.02.2026

Bowling im „Strike Bowlingcenter“

13:30 Uhr, Stadt Roth - Jugendhaus

DONNERSTAG 19.02.2026

Makramee: Schlüsselanhänger

16:00 Uhr, Stadt Roth - Jugendhaus

DIENSTAG 20.02.2026

Minecraft Party

16:00 Uhr, Stadt Roth - Jugendhaus

DIENSTAG 20.02.2026

Kunstvortrag DDr. Ruff

16:30 Uhr, Augstinum

WÖCHENTLICHE TERMINE

JEDEN MITTWOCH

Wochenmarkt

08:00 Uhr, Marktplatz, Deutsche Marktgilde

JEDEN DONNERSTAG

Chor: „Singen kennt kein Alter!"

09:30 Uhr, Evang. Gemeindehaus

Stadt Roth - Seniorenbeauftragte

JEDEN SAMSTAG

Bauernmarkt

08:00 Uhr, Marktplatz

Stadt Roth - Ordnungsamt

JEDEN SONNTAG

Ausstellung: Bettina Jaenicke

13:00 Uhr, Glashaus

4 02 | 2026


MITTWOCH 21.02.2026

Töpferwerkstatt

Glasurtermin: Eisbären

10:00 Uhr, Stadt Roth - Jugendhaus

MONTAG 23.02.2026

Bäderfahrt:

Fackelmann-Therme Hersbruck

09:00 Uhr, ab Festplatz

Stadt Roth - Seniorenbeauftragte

MONTAG 23.02.2026

Konzert: Klavier und Cello

19.30 Uhr, Augstinum

DIENSTAG 24.02.2026

Vortrag: Bestattungen

14.30 Uhr, Bürgertreff „Zeughausstüberl"

Stadt Roth - Seniorenbeauftragte

VERANSTALTUNGSKALENDER ROTH

MITTWOCH 25.02.2026

Erzählcafé: Reisebericht

14.30 Uhr, Schloss Ratibor/Ratsstuben

Stadt Roth - Seniorenbeauftragte

MITTWOCH 25.02.2026

Literaturkreis

15.30 Uhr, Augstinum

DONNERSTAG 26.02.2026

Kinoabend

17:00 Uhr, Stadt Roth - Jugendhaus

FREITAG 27.02.2026

Konzert: Folk aus Europa

19:30 Uhr, Glashaus

FREITAG 27.02.2026

Volkstheater: „Eine Amsel

macht doch keinen frommer!“

20:00 Uhr, Stadt Roth - Kulturfabrik

FREITAG 27./ SAMSTAG 28.02.2026

Theater: Kaviar trifft

Currywurst

19:30 Uhr, Katholisches Pfarrheim

Kath. Pfarrgemeinde Roth

SAMSTAG 28.02.2026

Kabarett: Helmut

A. Binser - BUMM

20:00 Uhr, Stadt Roth - Kulturfabrik

FEBRUAR | 02

Sie haben Fragen zu Veranstaltungen, Termine oder möchten sich anmelden, dann erreichen sie uns unter 09171 848-0.

KATHOLISCHE PFARRGEMEINDE ROTH

Sternsinger-Aktion in Roth und Eckersmühlen

22.000 Euro für Kinder in Not gesammelt

Auch Pfarrer Klaus Meyer zog zweieinhalb Tage mit den Sternsingern durch Roth

ROTH – Die Kinder und Jugendlichen, die

vom 2. bis 5. Januar als Sternsinger durch

Roth und Eckersmühlen gezogen sind, haben

in diesem Jahr über 22.000 Euro für Kinder

in Not gesammelt. Davon kamen 18.900

Euro in Roth und 3.300 Euro in Eckersmühlen

zusammen.

Das diesjährige Motto der Sternsinger-Aktion

war „Sternsingen gegen Kinderarbeit

– Schule statt Fabrik“. Im Abschlussgottesdienst

der Aktion zeigten die Sternsinger

auf, wie ihre Hilfe ankommt: Das Geld der

Sternsinger fließt in verschiedene Projekte

des Kindermissionswerkes weltweit und hilft

so, dass Kinder wieder zur Schule gehen

können und genug Freizeit haben, um Kind

sein zu dürfen.

Beim anschließenden Abschlussfest im Pfarrheim

erfuhren die Sternsinger noch einiges

Wissenswertes über das Beispielland Bangladesch.

Beim Abschlussgottesdienst und beim

Abschlussfest im Pfarrheim dankte das Koordinationsteam

den 56 Kindern und Jugendlichen

im Alter von 6 bis 17 Jahren, die sich in

diesem Jahr als Sternsingerinnen und Sternsinger

engagiert haben. Zwölf von ihnen

sind sogar drei oder vier Tage mitgelaufen,

um den Neujahressegen in die Häuser zu

bringen und Spenden für notleidende Kinder

zu sammeln. Die Kinder und Jugendlichen

waren mit so großem Einsatz dabei, dass

dieses Jahr erstmals wieder weit über die

Hälfte des Rother Stadtgebietes vollständig

von den Sternsingern besucht werden konn-

te. Auch Pfarrer Klaus Meyer, der selbst zweieinhalb

Tage mit einer Sternsinger-Gruppe

durch Roth zog, zeigte sich begeistert: Es sei

spürbar gewesen, dass die Sternsingerinnen

und Sternsinger mit ihrem Besuch bei vielen

Menschen für große Freude und manch rührende

Szene gesorgt hätten.

Die Rother und Eckersmühlener Sternsingerinnen und Sternsinger nach dem Abschlussgottesdienst vor der katholischen

Pfarrkirche.

Foto: Pfarrei Roth/Hans-Peter Reißmann

02 | 2026

5


STADT ROTH

Räum- und Streupflichten in der Stadt Roth

ROTH – Die Wintermonate sind oft mit Schnee, Eis und glatten

Straßen verbunden. Das Stadtbauamt möchte deshalb an

die geltenden Regelungen zur Räum- und Streupflicht erinnern.

Sorgfältiges Räumen und Streuen trägt wesentlich dazu bei, die

Sicherheit für Fußgänger*innen und den Straßenverkehr zu gewährleisten

und gefährliche Situationen zu vermeiden.

Für das Räumen und Streuen sind in erster Linie die Grundstückseigentümer*innen

verantwortlich. Alle an ein Grundstück angrenzenden

Gehwege sind in einem verkehrssicheren Zustand

zu halten. Wo kein Gehweg vorhanden ist, muss entlang der

Grundstücksgrenze eine etwa einen Meter breite Gehbahn freigeräumt

und abgestreut werden, damit der Bereich sicher passiert

werden kann.

Auch Gehwege entlang unbebauter Grundstücke unterliegen

der Räum- und Streupflicht. Die Verantwortung liegt ebenfalls

ANGEBOT DES

MONATS

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bei den jeweiligen Grundstückseigentümer*innen. Da diese häufig

nicht selbst in der Stadt wohnen, wird diese Verpflichtung oft übersehen.

Dennoch sind die Gehwege in gleicher Weise verkehrssicher

zu halten. Gegebenenfalls ist rechtzeitig eine Vertretung oder ein

Räumdienst zu beauftragen, um die gesetzlichen Vorgaben zuverlässig

einzuhalten.

Die Sicherung hat an Werktagen ab 7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen

ab 8 Uhr zu erfolgen und ist bis 20 Uhr aufrechtzuerhalten. Je

nach Wetterlage können wiederholte Maßnahmen erforderlich sein

– insbesondere bei anhaltendem Schneefall oder plötzlicher Glättebildung.

Geräumter Schnee darf den Verkehr nicht behindern, die Sicht nicht

einschränken und keine Straßenabläufe blockieren. Hydranten, Regeneinläufe

und Kanalschächte sind stets freizuhalten, damit im Notfall

ein reibungsloser Einsatz möglich bleibt.

Zum Schutz von Umwelt und Grundwasser ist die Verwendung von

Streusalz grundsätzlich untersagt. Erlaubt sind ausschließlich abstumpfende

Mittel wie Sand, Splitt oder Granulat ohne chemische

Zusätze. Streusalz darf nur in Ausnahmefällen eingesetzt werden –

etwa bei Blitzeis, auf Treppen oder Gefällestrecken. Zudem ist ein geringer

Anteil von bis zu zehn Prozent zulässig, um das Verklumpen

von gelagertem Streugut zu verhindern.

Für Rückfragen zum Thema Schneeräumen und Streupflichten

steht die Bauverwaltung der Stadt Roth unter bauverwaltung@stadt-roth.de

zur Verfügung.

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6 02 | 2026


FISCHEREIVEREIN ROTH U. UMGEBUNG E.V.

Erfolgreich zum Angelschein

ROTH – Auch dieses Frühjahr führt der Fischereiverein Roth und Umgebung

e.V. wieder einen Vorbereitungslehrgang zur staatlichen Fischerprüfung durch.

Im Vereinsheim in der Sandgasse in Roth werden an drei aufeinanderfolgenden

Wochenenden ab dem 07./08. März 2026 durch engagierte Dozenten

des eigenen Vereins, alle wichtigen Kenntnisse zum erfolgreichen Bestehen der

Fischereischeinprüfung vermittelt. Neben theoretischen Inhalten wie Fisch- und

Gewässerkunde sowie Rechtskunde, werden auch der Gebrauch von Fanggeräten

und die Behandlung gefangener Fische gelernt und geübt. Die Lehrgänge

finden jährlich im Frühjahr (März) und im Herbst (November) statt.

Weitere Informationen und Ansprechpartner:

https://fv-roth.de/vorbereitungslehrgang/

E-Mail: guenther.hoelzel@fv-roth.de

STADT ROTH

Glücksboten im Rathaus

ROTH – Gleich zu Beginn des neuen Jahres empfing

Erster Bürgermeister Andreas Buckreus neun Bezirksschornsteinfeger

im Rother Rathaus – allesamt in ihrer

traditionellen schwarzen Kleidung und zuständig für

die Stadt sowie die umliegenden Ortsteile.

Vor allem für Schornsteinfeger Rudolf Trost war dieser

Besuch ein besonderer Moment: Nach 27 Jahren im

Dienst überbrachte er zum letzten Mal persönlich seine

Neujahrsgrüße, bevor er in den wohlverdienten Ruhestand

geht. Er nutzte die Gelegenheit, um sich herzlich

bei der gesamten Bürgerschaft für das langjährige

Vertrauen zu bedanken. Seinem Nachfolger, Sebastian

Schwab, gab er die besten Wünsche für den Start in

dessen neue Aufgabe mit auf den Weg.

Wie weithin bekannt, gelten Schornsteinfeger – gerade

zum Jahreswechsel – als Symbolträger für Glück

und guten Neubeginn. Im Namen der Stadt Roth

sprach Buckreus den „Glücksboten“ Dank für ihre geleisteten

Einsätze aus und wünschte ihnen für das Jahr

2025 ebenfalls Gesundheit, alles Gute und natürlich

viel Glück!

Gleich neunfache Glückwünsche erhielt Roths Erster Bürgermeister von den Bezirksschornsteinfegern

Hans-Peter Schmauser, Sebastian Schwab, Rudolf Trost, Carl Wachtel, Dominik Eitel, Matthias Schwegler,

Verena Irregen, Manfred Schwegler und Veit Hüttmeyer.

Foto: Stadt Roth

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02 | 2026

7


ROTH IST BUNT

Dialogformat „Sprechen&Zuhören“

zum Thema Kommunalpolitik

ROTH – Am Freitag, 6. Februar, findet um

18:30 Uhr zum zweiten Mal das Dialogformat

„Sprechen&Zuhören“ in den Ratsstuben

im Schloss Ratibor statt. Zentrales Thema des

Abends ist die ins Haus stehende Kommunalwahl.

Politische Entscheidungen haben

einen direkten Einfluss auf das tägliche Leben.

Durch eine Teilnahme an Wahlen kann

die Demokratie mitgestaltet werden. Am 8.

März sind bayernweit die Menschen aufgerufen,

Bürgermeisterinnen oder Bürgermeister

sowie Stadt-, Gemeinde- und Kreisrätin-

nen und –räte zu wählen. Aus diesem Grund

ist die zentrale Frage des Abends: „Wie geht

es Dir mit den anstehenden Kommunalwahlen?“

Mit welchen Themen beschäftigen

sich die Menschen im Alltag? Was passiert

vor Ort auf kommunaler Ebene? Welche

individuellen Wünsche, Ängste oder Hoffnungen

gibt es mit Blick auf die anstehende

Kommunalwahl?

„Sprechen&Zuhören“, ein von „Mehr Demokratie

e.V.“ entwickeltes Dialogformat,

schafft Räume für den Austausch zwischen

den Menschen – nicht nur unter Gleichgesinnten,

sondern auch dort, wo verschiedene

Meinungen aufeinanderprallen. So können

Brücken gebaut, Vertrauen geschaffen

und der demokratische Dialog mit Leben

gefüllt werden.

Die Veranstaltung wird moderiert von Ingrid

Pickel und Christina Gänßbauer, zwei von

„Mehr Demokratie e.V.“ ausgebildeten Moderatorinnen.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist

nicht erforderlich.

WELCHE MATRATZE

BRAUCHT MEIN KÖRPER?

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„Fünf Minuten Probeliegen reichen nicht aus, um die richtige Matratze

für die nächsten zehn Jahre zu finden“, erklärt Schlafexperte Anton Böll.

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exakt an den Körper und individuelle Beschwerden im Rücken-, Nackenund

Schulterbereich angepasst. Als Grundlage dient eine Analyse am

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8 02 | 2026


KULTURFABRIK ROTH

Klangteppiche und Bilder im Kopf

Februarprogramm der Kulturfabrik

ROTH – Während der Fasching landauf,

landab am Toben ist, werden in der Kulturfabrik

im Februar Klangteppiche gewebt

und Emotionen mit Filmmusik erschaffen.

Für Freunde des deftigen-bayerischen Humors

ist das Chiemgauer Volkstheater und

der Musik-Comedian Helmut Binser zu Gast

(ausverkauft).

Los geht’s am Samstag, den 7. Februar

um 20 Uhr mit einer Reise in die Welt des

Klang-Universums: Multiinstrumentalist und

Soundmagier Martin Kälberer kommt mit

neuem Programm „Indigo Tales“ und noch

detailreicheren Klangskulpturen und -landschaften.

Dabei hat er längst aufgehört,

sich auf Genres eingrenzen zu lassen. Eine

Traum-Musik, die Vergleiche mit Einaudi,

Martin Kälberer

Foto: FilipGlanzmann

Olafur Arnalds oder Hania Rani nicht zu

scheuen braucht. Die Süddeutsche schreibt:

„Martin Kälberers Konzerte sind eine Einladung

zu einer (multi-)instrumentalen Reise in

die inneren Bild- und Klangwelten des Musikers,

bei der die Stille genauso ihren Platz hat

wie pulsierende und rhythmische Elemente,

„… eine Reise, die ewig dauern dürfte …“

(Süddeutsche Zeitung).

Er gilt als der erste Psychothriller und als

einer der wichtigsten Stummfilmklassiker

überhaupt - „Das Cabinett des Dr. Caligari“.

Aus diesem expressionistischen Meisterwerk

hat die Instrumentalband Sutcliffe ein instrumentales

Kopfkino-Spektakel geschaffen,

das am Sonntag, den 8. Februar um 19 Uhr

in der Kulturfabrik nicht nur Cineasten begeistern

wird. Die Kombination von Bildern,

Visualisierung und Filmszenen ist das Metier

von Sutcliffe. Bereits in der Vergangenheit

– zuletzt mit ihrer 5. Veröffentlichung „Marie-Byrd-Land"

(2023, Steeplejack Records) -

erzeugten Sutcliffe einen Kopfkino-Soundtrack,

bei dem Quentin Tarantino zusammen

mit Kaurismäki und Jim Jarmusch nach einer

durchlebten Nacht Regie geführt haben

könnten.

„Eine Amsel macht doch keinen frommer!“

heißt es in diesem Jahr beim Chiemgauer

Volkstheater, das am Freitag, den 27. Februar

in der Kulturfabrik gastiert. Die Story: So-

Chiemgauer Volkstheater

Foto: CV

phie Bauer, ehemaliger Schlagerstar der 70er

Jahre, genannt „Die Amsel vom Chiemsee“

führt schon seit Langem die Pension "Seeblick"

zusammen mit ihrem" Schorsch, der

ihr treu zur Seite steht. Als der Umbau zum

Wellness-Hotel ansteht, kommen sie mit der

bayerischen Bürokratie in Berührung.

Das Musikkabarett „BUMM“ von Helmut

Binser am Samstag, den 28. Februar ist bereits

ausverkauft!

Karten für alle weiteren Veranstaltungen

gibt es an den bekannten

eventim-Vorverkaufsstellen, online über

eventim.de, in Roth bei Bücher

Genniges und Buchhandlung Feuerlein

und an der Abendkasse.

Reservierung unter Tel. 09171 848-714.

IMKERVEREIN FREYSTADT E.V.

Einladung zur

Jahreshauptversammlung

Wir informieren hiermit alle Mitglieder

und Interessierte über unsere Jahreshauptversammlung

am 14. Februar 2026 um

19:00 Uhr im Gasthaus Gerner in 92342 Thannhausen

und laden ein.

Die Tagesordnung sieht eine Begrüßung, Ehrungen, das Protokoll der

vergangenen JHV, Vorstellung und Abstimmung zu Satzungsänderungen

gem. Anmerkungen des Amtsgerichtes Nürnberg sowie Wünsche

und Anträge vor.

Letzteres sind bitte schriftlich oder per Mail bis spätestens

07.02.2026 an den Vorsitzenden, Herrn Stefan Flachhuber

(imkervereinfreystadt@gmx.de, Graf-Tilly-Str. 11, 92342 Freystadt) einzureichen.

Öffnungszeiten

Dienstag–Freitag 09:00-18:00

Samstag 09:00-14:00

weitere Termine nach Absprache

Marktplatz 8

91180 Heideck

Telefon:

09177 4859790

02 | 2026

9


AOK BAYERN

Neu im AOK-Pflegenavigator:

Wer bietet häusliche Beratungsbesuche an?

Für pflegebedürftige Menschen, die ohne

Hilfe eines ambulanten Pflegedienstes zu

Hause gepflegt werden und dafür Pflegegeld

erhalten, sind sogenannte Beratungsbesuche

verpflichtend. In den Pflegegraden

2 und 3 müssen die Besuche halbjährlich erfolgen,

in den Pflegegraden 4 und 5 bislang

vierteljährlich. „Der Gesetzgeber plant, ab

2026 auch die Pflegegrade 4 und 5 auf den

halbjährlichen Rhythmus umzustellen“, sagt

Claus Eitel Direktor in der AOK Mittelfranken

und ergänzt: „Die Beratungsbesuche finden

in der Regel vor Ort in der häuslichen Umgebung

statt, können aber nach dem ersten

Besuch zuhause auch per Videokonferenz

durchgeführt werden“. Die Pflegebedürftigen

und ihren pflegenden Bezugspersonen

bekommen so regelmäßig Hilfe und praktische

Unterstützung durch pflegefachliche

Kompetenz. Dazu gehören beispielsweise

Tipps zu Pflegehilfsmitteln, zur Mobilisation

der Pflegebedürftigen, zu den Themen Ernährung

und Hygiene sowie zu Entlastungsmöglichkeiten

für die pflegenden Personen.

KOMFORTABLE SUCHE

NACH ANBIETERN

Der Pflegenavigator hilft nun auch bei der

Suche nach Anbietern solcher Beratungsbesuche.

„Nach Eingabe der Postleitzahl im

Online-Portal werden schnell und zuverlässig

ambulante Pflegedienste oder anerkannte

Beratungsstellen mit pflegefachlicher Kompetenz

in der Nähe angezeigt, die diese

Besuche durchführen“, so Claus Eitel.. Die

Pflegekassen rechnen die Kosten für die Beratung

direkt mit dem Pflegedienst oder der

anerkannten Beratungsstelle ab. Die Pflegebedürftigen

müssen also weder Vorauszahlungen

leisten noch eine Rechnung bezahlen.

„Wer allerdings die Beratungen nicht in

den vorgegebenen Intervallen wahrnimmt,

riskiert eine Kürzung oder Streichung des

Pflegegeldes“, warnt Claus Eitel.

PFLEGENAVIGATOR MIT ÜBER

EINER MILLION BESUCHE

Der Pflegenavigator der AOK verzeichnete

allein im vergangenen Jahr 1,073 Millionen

Aufrufe. Der

Navigator hilft

nicht nur bei der

Suche nach Beratungs-Anbietern,

sondern

liefert auch Informationen

über

geeignete Pflegedienste

oder

Pflegeheime in

der Umgebung.

Zudem verzeichnet

er Einrichtungen

für die Tagesund

Nachtpflege

und Anbieter

von Kurzzeitpflege.

Neben

den Prüfergebnissen zur Qualität von knapp

17.300 Pflegediensten und etwa 11.200

Pflegeheimen bundesweit ermöglicht er

auch einen Vergleich der Kosten der einzelnen

Einrichtungen. „Ein exklusives Angebot

der AOK ist die Kostenschätzungs-Funktion

für Pflegedienste: Nutzerinnen und Nutzer

können in der Pflegedienst-Suche nach Angabe

ihres individuellen Pflegebedarfs ermitteln,

welche Kosten ihnen beim jeweiligen

Pflegedienst voraussichtlich entstehen werden“,

so Claus Eitel. Dieser Service ist für alle

Interessierten nutzbar.

www.aok.de/pflegenavigator

Beratungsbesuche erfolgen regelmäßig, wenn Pflegebedürftige ohne Hilfe eines ambulanten

Pflegedienstes zu Hause gepflegt werden

Foto: AOK-Bundesverband

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RATGEBER GESUNDHEIT

Ärztin: Schlaf ist «tägliche

Therapieeinheit für das Gehirn»

ROTHAURACH

Gemeindehaus im

Ortsteil Rothaurach

Unser psychisches Wohlbefinden hängt auch mit unserer Schlafqualität

zusammen. «Schlaf ist wie eine tägliche Therapieeinheit für das

Gehirn», so Petra Beschoner, Fachärztin für Psychiatrie, Psychotherapie

und Psychosomatische Medizin. Fehlt die nächtliche Regeneration,

kann unser seelisches Gleichgewicht schnell ins Wanken geraten.

Emotionale Belastungen würden sich dann immer schwerer ausgleichen

lassen, wie die Ärztliche Leiterin der Akutklinik Bad Saulgau

erklärt. Besonders auf Dauer kann das Folgen haben: Wer über

längere Zeit zu wenig oder unruhig schläft, reagiere empfindlicher

auf Belastungen und entwickele häufiger depressive oder ängstliche

Symptome. Auch Lern- und Leistungsfähigkeiten leiden bei dauerhaft

schlechtem Schlaf.

WIE WIR BESSEREN SCHLAF FÖRDERN KÖNNEN

Gesunder Schlaf lasse sich zwar nicht erzwingen, aber fördern.

Was dabei Petra Beschoner zufolge helfen kann:

• dem Gehirn vor dem Zubettgehen ausreichend Zeit

zum Herunterfahren geben

• die Nacht als geschützte Phase der Regeneration begreifen

• Regelmäßige Schlaf- und Aufstehzeiten

• ein abgedunkeltes Schlafzimmer

• bewusster Verzicht auf Bildschirme und helles Licht

in den letzten Stunden vor dem Schlaf

• Sorgen oder Aufgaben vor dem Zubettgehen

schriftlich festhalten, wenn man zum Grübeln neigt

• bei langfristigen Problemen professionelle Unterstützung

in Anspruch zunehmen

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dpa

Es ist ein klares Bekenntnis zur Heimat und zum sozialen Zusammenhalt,

das die Bürgerinnen und Bürger im Rother Ortsteil

Rothaurach in den vergangenen Monaten abgelegt haben. Was

noch vor gut zwei Jahren als ungewisse Rettungsaktion für das

evangelische Gemeindehaus begann, hat nun ein glückliches

und zukunftsweisendes Ende gefunden.

Nachdem die Landeskirche aufgrund von Sparvorgaben angekündigt

hatte, sich von der Immobilie zu trennen, stand der zentrale

Treffpunkt des Dorfes vor einer ungewissen Zukunft. Die

Angst vor einem Leerstand oder gar einem Abriss mobilisierte

jedoch die Dorfgemeinschaft in einem Maße, das nun in der

offiziellen Übergabe des Gebäudes gipfelte. Die Stadt Roth erkannte

die existenzielle Bedeutung dieser Begegnungsstätte für

den Ortsteil und machte im Dezember nun Nägel mit Köpfen,

indem sie das Gebäude käuflich erwarb. Damit wurde das Fundament

für ein Modellprojekt gelegt, bei dem Kommune und

Bürgerschaft Hand in Hand arbeiten. Dieser Tage erfolgte nun

der symbolträchtige Akt der offiziellen Schlüsselübergabe für das

Gebäude durch Bürgermeister Andreas Buckreus an den neu gegründeten

Verein Dorfgemeinschaft Rothaurach. Dieser Moment

markiert den endgültigen Wandel vom kirchlichen Gemeindehaus

hin zu einem selbstverwalteten Gemeinschaftshaus, das

allen Bewohnern offensteht.

Sebastian Ziegler, der als erster Vorsitzender die Geschicke des

Vereins lenkt, konnte dabei beeindruckende Zahlen präsentieren.

In kürzester Zeit ist der Verein auf über 90 Mitglieder angewachsen,

was das enorme Interesse und die Identifikation der Rothauracher

mit ihrem „Gemeindehaus“ unterstreicht. Dass dieser Weg

der richtige ist, zeigt auch die prominente Unterstützung aus dem

Rathaus: Bürgermeister Buckreus sah es als Selbstverständlichkeit

an, dem Verein unmittelbar als Mitglied beizutreten. Er betonte

dabei, dass die Stadt Roth gerade in jenen Ortsteilen, in denen es

keine klassische Gastwirtschaft oder alternative Begegnungsorte

mehr gibt, stets ein offenes Ohr für solche privaten Initiativen

hat. Das Gebäude wird unterdessen bereits wieder aktiv genutzt

und mit neuem Leben gefüllt. Während im Inneren bereits die

ersten Zusammenkünfte stattgefunden haben, wird im Außenbereich

derzeit fleißig gearbeitet, um unter anderem den Zaun zu

erneuern und das Erscheinungsbild aufzuwerten. Trotz des bereits

großen Zuspruchs betonte Sebastian Ziegler, dass das Projekt

auch in Zukunft von

der Beteiligung vieler

Schultern getragen

werden muss. Weitere

Mitstreiter, die sich für

den Erhalt und die Belebung

dieses sozialen

Mittelpunkts einsetzen

möchten, seien daher

jederzeit herzlich

willkommen, um die

Erfolgsgeschichte von

Rothaurach gemeinsam

weiterzuschreiben.

Foto: Frömter

Frömter

12 02 | 2026


STADT ROTH

Ortsversammlungen im

Februar und März

Montag, 02.02.2026 um 19 Uhr in Wallesau

im Dorfgemeinschaftshaus Wallesau

Mittwoch, 04.02.2026 um 19 Uhr in Belmbrach

im Gasthaus Jägersruh, Weiherweg 2 für Belmbrach/Kiliansdorf

Montag, 09.02.2026 um 19 Uhr in Harrlach

im FFW Haus, Herzogschlag 12

Donnerstag, 19.02.2026 um 19 Uhr in Obersteinbach

im Gasthaus „Alte Linde", Heideweg 8

für Obersteinbach/Untersteinbach

Donnerstag, 26.02.2026 um 19 Uhr in Unterheckenhofen

im FFW Haus, Venetianerstr. 13a für Unterheckenhofen/Barnsdorf

Montag, 02.03.2026 um 19 Uhr in Eichelburg

im Gasthaus Eichelburger Hof, Eichelburger Hauptstr. 2

für Eichelburg/Birkach/Heubühl/Zwiefelhof

Donnerstag, 05.03.2026 um 19 Uhr in Meckenlohe

im FFW Haus Meckenlohe

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen!

Alle Termine sind unter www.stadt-roth.de zu finden.

02 | 2026

13


LANDESBUND FÜR VOGEL- UND NATURSCHUTZ

Ein Jahr im Zeichen des Rebhuhns: Amtszeit des Vogels des Jahres 2026 beginnt

Ungepflegt aussehende Brach- und Blühflächen bieten wichtigen Schutz

Mit dem neuen Jahr hat auch die Amtszeit

des Rebhuhns begonnen. Mit dem eindringlichen

Appell „Für Felder voller Leben“ hatte

es im Herbst die deutschlandweite Wahl

zum Vogel des Jahres 2026 gewonnen und

löst den Hausrotschwanz als Jahresvogel ab.

„Mit Glück lässt sich der scheue Hühnervogel

in manchen Regionen Bayerns jetzt in kleine

Gruppen von bis zu 25 Vögeln, sogenannte

Ketten, auf Nahrungssuche in der winterlichen

Landschaft beobachten“, erklärt die

LBV-Biologin Dr. Angelika Nelson. Besonders

auf Brachflächen, wo verblühte Pflanzen den

Winter über stehen bleiben, findet der Vogel

des Jahres jetzt Nahrung und Deckung. Das

Rebhuhn ist ein Standvogel und bleibt somit

das ganze Jahr über in seinem Brutgebiet,

doch seine Bestände haben in den letzten

Jahrzehnten dramatisch abgenommen.

Junge Rebhühner der vergangenen Brutsaison

bleiben im Winter oft mit den Elternvögeln

in sogenannten Ketten zusammen.

Diesen kleinen Gruppen können sich auch

einzelne Individuen anschließen. „Das gemeinsame

Überwintern birgt viele Vorteile:

In großen Gruppen sind die Tiere sicherer vor

Fressfeinden wie Füchsen, außerdem können

sie gemeinsam auf Nahrungssuche gehen“,

weiß Angelika Nelson. Im Winter ist frische,

grüne Nahrung knapp. Rebhühner scharren

daher vor allem Samen von Wildkräutern

und Gräsern unter dem Schnee frei. Fündig

werden sie dabei vor allem auf mehrjährigen

Brachflächen, die im Herbst nicht umgebrochen

wurden. „Für das menschliche Auge

wirken solche Flächen jetzt im Winter, wenn

die Pflanzen alle verblüht sind, oft ungepflegt.

Für das Rebhuhn und andere Tierarten

sind sie aber überlebenswichtig“, erläutert

die Ornithologin. Auch übrig gebliebene

FÖRDERCHAOS?

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Getreidekörner auf abgeernteten Feldern

bieten willkommene Nahrung. Sichere Verstecke

finden Rebhühner dort in niedrigen

Hecken, einzelnen Sträuchern oder nicht gemähten

Säumen und Böschungen.

DAS REBHUHN ERKENNEN

UND BEOBACHTEN

In offenen, strukturreichen Kulturlandschaften

mit Brachflächen und Wiesen lohnt

es sich jetzt bei einem Winterspaziergang

die Augen nach Rebhuhn-Ketten offen zu

halten. In Bayern liegen die Verbreitungsschwerpunkte

in Nordbayern sowie in der

Region um die Donau und Niederbayern. Es

hat einen rundlich kompakten Körper, mit

bräunlichem Gefieder. Der Schwanz und die

Beine sind kurz. Ausgewachsene Tiere sind

etwa halb so groß wie ein Haushuhn. Verwechselt

wird das Rebhuhn manchmal mit

dem häufiger vorkommendenden Fasan,

der allerdings deutlich größer ist. Meistens

bewegen sich Rebhühner schreitend voran.

Werden sie überrascht, fliegen sie dicht über

dem Boden bis zur nächsten Deckung und

geben dabei ihr namensgebendes „repreprep“

von sich. „Wer das Rebhuhn beobachten

möchte, sollte sich möglichst ruhig

verhalten, denn die Tiere sind sehr scheu.

Außerdem kostet es die Tiere viel Energie,

wenn sie aufgescheucht werden. Wir appellieren

deswegen an alle Naturliebhabenden,

Hunde anzuleinen, auf den Wegen zu bleiben

und so Rücksicht auf Rebhühner und

alle anderen Bewohner der Feldflur zu nehmen“,

sagt Angelika Nelson.

KARTIERUNG AB MITTE FEBRUAR:

JETZT MITMACHEN

Ein wichtiger Baustein für den Schutz des

Rebhuhns ist das Wissen um aktuelle Vorkommen

und Bestände. Der LBV engagiert

sich deshalb als Partner des Dachverbands

Deutscher Avifaunisten bei der Kartierung

von Rebhühnern im Rahmen des Monitorings

seltener Brutvögel (MsB). Die nächste

Erfassungsperiode findet von Mitte Februar

bis Mitte März statt, wenn die Balz der

Rebhähne beginnt. Die Erfassung von Rebhühnern

eignet sich auch für den Einstig ins

Vogelmonitoring, da der Fokus auf einer Art

liegt und die Mitarbeit nur wenig Zeit erfordert.

Wer Interesse hat, kann sich melden

unter: rebhuhn@lbv.de.

14 02 | 2026


MEHR WERT FÜR´S ZUHAUSE

– IHR NEUES BAD VON UNS INDIVIDUELL GEPLANT

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Vollservice

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Morgens der erste Gang, abends der letzte… Das Badezimmer ist einer der wichtigsten Räume

im Haus. Doch viele Bäder sind in die Jahre gekommen und der Wunsch nach einer neuen

Wohlfühloase ist groß. Doch da sind viele offene Fragen…

Wieviel Aufwand bedeutet das für mich?

Woher weiß ich was für mich das Richtige ist bei der Planung?

Wer kümmert sich um die Koordination aller Handwerker?

Und was ist, wenn etwas schiefläuft?

Die Lösung heißt: Komplettbadsanierung mit allen Gewerken, bei UNS aus einer Hand!

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schont die Nerven und sorgt für ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann… Wer also schon länger

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02 | 2026

17


IG BAU MITTELFRANKEN

Jobs für 1.590 Bauarbeiter imKreis Roth sind „winterfest“

Bei Frost und Schnee: Firmen sollen Saison-Kurzarbeitergeld nutzen

Die Jobs der rund 1.590 Baubeschäftigten im Landkreis Roth sind

„winterfest“: „Wer auf dem Bau arbeitet, kommt gut durch den Winter.

Auch wenn bei Schnee und Frost kein Fundament ausgehoben,

keine Straßen asphaltiert, keine Rohrleitungen und Kanäle verlegt

werden: Arbeitsverträge und Lohnfortzahlungen laufen weiter“, sagt

Iris Santoro von der IG BAU Mittelfranken.

Möglich macht das das Saison-Kurzarbeitergeld (kurz: Saison-Kug

– das frühere Schlechtwettergeld), so die Bau-Gewerkschaft. „Vom

Dezember bis zum März können Bauarbeiter dadurch weiterbeschäftigt

werden. Auch wenn das Wetter das Arbeiten draußen unmöglich

macht“, so die IG BAU-Bezirksvorsitzende Santoro. Die Arbeitsagentur

biete Baubeschäftigten dazu eine Art „Winter-Brücke“: ein Ausfallgeld

in Höhe von bis zu 67 Prozent des Nettolohns. „Wichtig ist,

dass möglichst viele der 129 Baubetriebe im Landkreis Roth das Saison-Kug

als Chance begreifen und nutzen. Der Vorteil für die Firmen

liegt auf der Hand: Sie brauchen keinen Bauarbeiter entlassen – und

müssen sich dann, wenn es im Frühjahr auf dem Bau wieder richtig

rundgeht, auch keine neuen Fachkräfte suchen“, sagt Iris Santoro.

Und die Beschäftigten hätten eine „365-Tages-Perspektive im

Job und stabile Einkünfte“. Sollten Aufträge wegen des Winterwetters

nicht erledigt werden können, dann reiche es sogar, die

Arbeitsagentur nachträglich darüber zu informieren: „Betriebe

können so frei planen und flexibel auf jedes Wetter reagieren.

Und Unternehmen müssen kein großes bürokratisches Rad drehen:

Anträge für das Saison-Kurzarbeitergeld sind schnell gestellt

– für die komplette Belegschaft oder auch nur für einen Teil vom

Team“, so die Bezirksvorsitzende der IG BAU Mittelfranken. Neben

den Bauunternehmen würden auch Dachdecker- und Gerüstbaubetriebe

vom Saison-Kurzarbeitergeld profitieren. Ebenso

Unternehmen im Garten- und Landschaftsbau. „Bevor sie das

Saison-Kug nutzen, müssten die Unternehmen allerdings prüfen,

ob Beschäftigte noch andere Arbeiten im Betrieb übernehmen

können: bei der Produktion in der Halle oder im Lager zum Beispiel“,

erklärt die IG BAUBezirksvorsitzende Santoro. Auch alte

Urlaubstage und Arbeitszeitkonten müssten Firmen im Kreis Roth

vor einem Saison-Kug-Antrag berücksichtigen.

Mehr Infos zum Saison-Kurzarbeitergeld unter:

https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/

kurzarbeitergeldformen/saison-kurzarbeitergeld

Wenn der Bau Winterpause macht: Für Bauarbeiter im Landkreis Roth laufen Job und

Lohn weiter – auch wenn Baustellen bei Schnee und Frost lahmliegen. Denn sie können

Saison-Kurzarbeitergeld bekommen. Darauf hat die IG BAU Mittelfranken hingewiesen.

Foto: IG BAU, Nils Hillebrand

18 02 | 2026


RATGEBER RECHT

Erbschaftsteuerrecht und Mietrecht:

Schildbürgerstreiche der Regierung

Beginnen wir mit der diskutierten Reform

des Erbschaftsteuerrechtes. Basis ist ein Urteil

des Bundesverfassungsgerichtes, welches

man wie folgt zusammenfassen könnte:

unternehmerische Vermögen werden im

Vergleich zum Privatmann angeblich ungleich

begünstigt. Dies sei verfassungswidrig

der Gesetzgeber müsse tätig werden.

Ausgangspunkt ist, dass Deutschland ein

Hochlohnland ist, welches Steuerabgaben

hat, die der Höhe nach weltweit mit führend

sind. Die Immobilien und Unternehmen

in diesem Land sind mit versteuertem Geld

aufgebaut und errichtet worden. Bei den

Einnahmen, die man dazu nutzte, hatte der

Staat bereits kassiert. Alles ist mindestens

einmal versteuert worden. So hört der Unterzeichner

oft zurecht die Frage: wenn ich

mein Haus bei der Bank über 30 Jahre bezahlt

habe, endlich schuldenfrei bin, warum soll

man noch mal Steuern bezahlen, wenn ich

es verschenke, im Wege der vorweggenommenen

Erbfolge übertrage oder von Todes

wegen übertragen werde? Gleiches gilt für

Unternehmer. Die Unternehmen wurden oft

über mehrere Generationen aufgebaut, und

müssen bei Weitergabe nochmals versteuert

werden. Warum? Die Frage ist berechtigt, es

gibt Länder, die Schenkungs- und Erbschaftssteuer

gar nicht kennen. Der Staat möchte

dort Privateigentum und Unternehmenseigentum

schützen, weil man da verstanden

hat, dass Bürger und Unternehmer, die sich

einen gewissen Wohlstand, beginnend mit

einer Eigentumswohnung oder einem Haus,

erarbeitet haben, danach langfristig in der

Lage sind, solide und stabil laufende Steuern

zu bezahlen und z.B. das in Deutschland bekannten

Phänomen der Altersarmut nur im

geringeren Umfang auftritt. So ist es z.B. in

Österreich und Tschechien. Wenn man sich

fragt, mit welchem Recht der deutsche Staat

zugreift, dann ist die ehrliche Antwort Gier

und Umverteilungswahn.

Wen trifft der Staat? Der Staat bestraft diejenigen,

die entweder selbst- man nennt

sie auch Leistungsträger -oder über die Familie

über viele Jahrzehnte in entsprechender

Lage mindestens eine Immobilie selbst

abbezahlen, von Todes wegen erwerben,

selbst Vermögen sparen und aufgebaut haben

oder ein Unternehmen z.B. von Todes

wegen erhalten. Der Denkfehler liegt darin,

dass solche Menschen viel flüssiges Kapital

hätten, um Steuern bezahlen zu können.

Wie oft sehen wir, dass nach dem Todesfall

eines Erbonkels oder Erbtante bei nicht vorgenommener

Steuergestaltung Immobilien

oder Unternehmen verkauft werden müssen,

weil die Erbschaftssteuer nicht bezahlt

werden kann. Sie sollten handeln, bevor der

Staat zugreift. Reden wir darüber.

Und was ist, wenn z.B. Unternehmen ins

Nachbarausland oder vermögende Bürger,

die ein Einfamilienhaus haben, ins Ausland

ziehen? Dann geht der Staat leer aus und

auch die Arbeitsplätze sind im Ausland. Man

kann der Regierung nur wünschen, dass sie

entdeckt, wer in diesem Land die Steuerlast

trägt. Bei den heutigen Werten, die allein

Immobilien steuerlich abbilden, sind die

neu diskutierten Grenzen in Bayern schnell

erreicht. Der nächste Schildbürgerstreich ist

die neue Heizkostenverordnung. Bis Ende

2026 muss sämtliche Messtechnik in Wohngebäuden

mit mehr als einer Mietpartei

fernablesbar -also digital mit einer digitalen

Schnittstelle außerhalb der Wohnung- sein.

Den Vermieter trifft eine monatliche Informationspflicht.

Die Verpflichtung zur Installation

fernablesbarer Zähler ab 2027 umfasst

die Möglichkeit einer Smart-Meter-Gateway

Anbindung. Die Kosten einer solchen Installation

können erheblich sein, vom Vermieter

aber, wenn er sämtliche Geräte anmietet,

dies in Kombination mit einem Servicevertrag,

z.B. bei den Warmwasserzählern als

Teil der Betriebskostenverordnung auf Mieter

umgelegt werden. Die Folge wird also

sein, dass die Mieten über die Nebenkosten

weiter steigen werden. Man darf sich fragen,

welcher Mieter monatlich wissen muss, wie

viel sein Heizkörper in der Küche im letzten

Monat verbraucht hat? Wen hat das bis jetzt

interessiert? Und das Beste an der ganzen

Aktion ist, dass die tatsächliche Nutzung all

dieser Gerätschaften durch den Vermieter

und die Mieter gesetzlich nicht vorgeschrieben

ist. Entweder der Vermieter gibt also viel

Geld für nichts aus oder die Mieter bezahlen

viel Geld für gar nichts. Der Sinn bleibt

verborgen. Alles wird nur teurer, ein für Vermieter

oder Vermieter die Kosten senkender

Effekt ist nicht ersichtlich. Wenn man sich

fragt, warum alles immer teurer wird, dann

haben Sie ein perfektes Beispiel. Warum der

Gesetzgeber hier überhaupt eingreifen muss

und die Sache nicht den Markt regeln lässt,

ist nicht nachvollziehbar. Wären die Digitalgeräte

billiger als die bisherige Lösung, würden

viele freiwillig umsteigen. So aber erlässt

man das nächste Gesetz, was alles nur teurer

macht. Als Quintessenz dieser beiden Beispiele

zeigt sich, dass das frühzeitige Erkennen

von möglichen Problemfeldern Handlungsoptionen

schafft, auf welchen Sie mit

Hilfe unserer Kanzlei noch selbst gestalten

können. Reden wir darüber.

Stephan Baumann

Rechtsanwalt

Fachanwalt für Familienrecht

Erbrecht

PR-Text

ANWALTSKANZLEI BAUMANN

RECHTSANWÄLTE • FACHANWÄLTE

Kupferschmiedstraße 1a (Kostenlose Parkplätze vor der Kanzlei)

91154 Roth • Telefon (09171) 8 51 85-0 • Telefax (09171) 8 51 85-9

E-Mail: info@ab-anwaelte.de • www.ab-anwaelte.de

Stephan Baumann, Rechtsanwalt und Mediator

Fachanwalt für Arbeits- und Familienrecht, Fachanwaltslg. für Erbrecht

Dozent a. D. an der GEORG-SIMON-OHM Hochschule Nürnberg

Peter Spies, Rechtsanwalt und Dozent der Verwaltungsgenossenschaft

Wir sind für Sie auch auf

folgenden Rechtsgebieten tätig:

• Arbeitsrecht

• Familienrecht

• Erbrecht und Betreuungen

• Seniorenrecht

• Internetrecht

• Verkehrsrecht

und Unfallregulierung

• Miet- und Immobilienrecht

• Straf- und Steuerrecht

• Versicherungsrecht

• Steuerstrafrecht

• Forderungsbeitreibung

02 | 2026

19


FÜREINANDER

Führerschein für Führungspersonen

Angebot für Vereine im Landkreis Roth

und der Stadt Schwabach

ROTH – Vereine übernehmen eine Vielzahl sozialer, kultureller,

sportlicher und gesellschaftlicher Aufgaben und halten so die

Gesellschaft zusammen. Die werden auch in Zukunft dringend

gebraucht, stehen aber zugleich heutzutage noch vor größeren

Herausforderungen als früher. Um sie zu stärken, gibt es die Fortbildungsreihe

„Vereinsführerschein“ – schon zum vierten Mal im

Landkreis.

Angeboten wird diese von „für einander“ in Kooperation mit

der Kontaktstelle Bürgerengagement der Stadt Schwabach. Dort

weiß man: Immer mehr Vorschriften, bürokratische Hürden und

die steigenden Erwartungen an die zukunfts- und mitgliederorientierte

Vereinsgestaltung erschweren die Arbeit. Der erfahrene

Vereinsberater Karl Bosch informiert umfassend über verschiedene

Bereiche und Teilaspekte erfolgreicher Arbeit und Führung. In

sechs Modulen werden Themen wie Vereinsrecht, Vereinssteuerrecht,

Haftung, Versicherungen, Datenschutz, Mitgliedergewinnung,

Kommunikation im Verein, Öffentlichkeitsarbeit, Motivation

der Ehrenamtlichen und Strategien zur Konfliktlösung

behandelt.

Kosten betragen für Interessierte aus dem Landkreis Roth und der

Stadt Schwabach 30 Euro pro Person. Interessierte „außerhalb“

bezahlen 120 Euro. Das Seminar ist auf 25 Personen begrenzt,

Anmeldeschluss ist der 27. März. Termine sind Samstag, 18. April,

und Samstag, 16. Mai, jeweils von 9 bis 16 Uhr in Präsenz im

Landratsamt Roth (Weinbergweg 1), sowie online jeweils Mittwoch,

22. April, 29. April, 6. und 13. Mai, von 18 bis 19.30 Uhr.

VON RANDOW ENTSORGUNGSZENTRUM

Containerdienst · Entsorgung von A bis Z · Wertstoffe · Metallhandel

Roth · Gewerbegebiet am Hafen / An der Lände · Regensburger Ring 16

Tel. (09171) 2558 · info@von-randow.de

Zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb

Weitere Informationen und Anmeldung bei

„für einander“ – Ehrenamt & Senioren, Tel. 09171/81-1125

oder per E-Mail: fuereinander@LRAroth.de

STADT ROTH | ROTH IST BUNT

Rathaus-Escape – ein kommunalpolitischer

Escape-Room

ROTH – Zwischen 5. und 10. Februar bieten

Roth ist bunt und die Stadt Roth an wechselnden

Orten einen spielerischen Zugang

zum Thema Kommunalpolitik. Große und

kleine Spielbegeisterte können sich aus dem

Rathaus hinausrätseln und ganz nebenbei

etwas über die Funktionsweise von Kommunalpolitik

lernen.

Das Escape-Spiel „Rathaus-Escape“ macht

Spaß, bringt viele neue Erkenntnisse und

zeigt, wie spannend kommunale Selbstverwaltung

ist. Der Escape-Room wird am 5.

und 6. Februar im Foyer der Stadtbücherei

zu deren Öffnungszeiten zugänglich sein.

Am 8. Februar können sich die Besucherinnen

und Besucher des Lichtmessmarktes aus

dem Rathaus herausrätseln und am 9. und

10. Februar ist der Rathaus-Escape-Room im

Saal des Jugendhauses Roth zu dessen Öffnungszeiten

zugänglich.

Das kostenfreie Angebot richtet sich an alle

Menschen ab 14 Jahren, eine Anmeldung ist

nicht notwendig.

20 02 | 2026


MUSEUMS- UND HEIMATVEREIN HILPOLTSTEIN

Luxus auf Burg Hilpoltstein

Vortrag von Dr. Harald Rosmanitz über wertvollste Ofenkacheln des Mittelalters

Mittwoch, 18. Februar 2026 | 19:30 Uhr | Saal im Schwarzen Roß, Hilpoltstein

Auf der Hilpoltsteiner Burg werden immer

wieder neue Geheimnisse gelüftet. Aber

man muss schon recht genau hinsehen,

um an den noch stehenden Gebäuderesten

Rückschlüsse auf den Wohlstand der Burgbewohner

zu ziehen. Die dort bei Grabungen

1988-1991 geborgenen Ofenkacheln

wurden durch eine Forschungsarbeit von Dr.

Harald Rosmanitz inzwischen näher untersucht

und zeigen den Luxus, in dem die Witwe

des Pfalzgrafen Ottheinrich II. gelebt hat.

Frei nach dem Motto „Man gönnt sich ja

sonst nichts“ wurden die eigenen vier Wände

mit dem Feinsten vom Feinen ausgestattet.

Kriege und der Zahn der Zeit haben das

meiste davon unwiederbringlich zerstört. Die

kleingeschlagenen Ofenkacheln geben uns

jedoch eine recht genaue Vorstellung davon,

wie prächtig die einstige Innenausstattung

gewesen sein muss.

Dr. Rosmanitz vom Archäologischen Spessartprojekt

e.V., einem Institut an der Universität

Würzburg, hat im Rahmen eines

Forschungsprojekts die noch erhaltenen

Fragmente über mehrere Jahre hinweg erfasst

und erforscht. Sie bilden einen festen

Bestandteil der Datenbank zur süddeutschen

Ofenkeramik, die inzwischen mehr als 89.00

Objekte umfasst. 2023 konnten die Forschungsergebnisse

in einem 34seitigen Aufsatz

vorgelegt werden.

Bei genauerer Betrachtung

verraten die 1.216

Datensätze von der Burg

Hilpoltstein eine Vielzahl

von Geheimnissen. Sie

bauen eine Brücke in

die Bilderwelt und das

Denken unserer Ahnen und zeugen vom

umfassenden humanistischen Weltbild der

Altvorderen. Die Bilderwelt, die in die Öfen

eingebunden war, konnte topaktueller nicht

sein. Designer schufen vor allem in Nürnberg

nach neuesten Ideen Reliefs, die nach

kürzester Zeit auch in Hilpoltstein zu sehen

waren.

Bei den Kachelfragmenten wird der Betrachter

fast immer mit kleinen Kunstwerken

konfrontiert, die massenhaft von Töpfern

vor Ort und von jenen Keramikproduzenten

stammen, die in der nahegelegenen Reichsstadt

ihrem Gewerbe nachgingen. Zwischenzeitlich

wissen wir, dass Nürnberger

Keramikschaffende mit ihren Erzeugnissen

auch die Residenz in Neuburg an der Donau

und die Hofhaltung des Bayerischen Herzogs

in Ingolstadt belieferten. Der wohl schönste

Ofen ist jener aus der Hand des Stardesigners

Wolfgang Leupold. Er zeichnete unter

anderem für die Inneneinrichtung des Nürnberger

Rathauses, eines der prächtigsten seiner

Zeit, verantwortlich.

Jetzt hat der Museums- und Heimatverein

Hilpoltstein (MuH) die Gelegenheit, diese

prächtigen Geheimnisse einem breiten Pub-

likum vorzustellen. Am Aschermittwoch, 18.

Februar 2026, um 19:30 Uhr, kommt Harald

Rosmanitz auf Einladung des MuH in den

Saal vom historischen Gasthaus „Schwarzes

Roß“ und erzählt die spannenden Geschichten

von den Hilpoltsteiner Ofenkacheln in

Wort und Bild. Die Besucher bekommen

sogar Gelegenheit, Fragmente der Kacheln,

die im benachbarten städtischen Museum

lagern, in die Hand zu nehmen. Tauchen wir

also ein in die Welt der kleinen Reliefs, die

uns viel Geschichte und viele Geschichten zu

erzählen haben. Der Eintritt ist frei.. Beringer

Harald Rosmanitz hat an den Universitäten

in Heidelberg und Karlsruhe

Kunstgeschichte, Ur- und

Frühgeschichte sowie Geschichte

studiert. Seiner Magisterarbeit zu

den barocken Kachelöfen in Karlsruhe-Durlach

schloss er seine archäologischen

Untersuchungen in Ettlingen

und Karlsruhe-Durlach an. Nach dem

Studium war er als Museumspädagoge

im Museum in Offenburg tätig.

Später leitete er das Keramikmuseum

Westerwald in Höhr-Grenzhausen.

Seit 2001 arbeitet Harald Rosmanitz

beim Archäologischen Spessartprojekt

e.V. – Unterfränkisches Institut

für Kulturlandschaftsforschung

an der Universität Würzburg (ASP).

Seit 2004 führt er im Rahmen eines

Forschungsprojekts zu den Burgen

und Klöstern im Spessart zahlreiche

Ausgrabungen an mittelalterlichen

Wehranlagen, Klöstern und Siedlungen

durch.

Daneben beschäftigt sich Harald

Rosmanitz mit dem Thema „Ofenkeramik“.

Neben dem Aufbau einer

Website erstellte er eine bislang mehr

als 89.000 Objekte umfassende Bestandsdatei

süd- und südwestdeutscher

Ofenkacheln. Seine Dissertation

am Lehrstuhl für Mittelalterarchäologie

an der Martin-Luther-Universität

Halle-Wittenberg/Halle über die

südwestdeutsche, reliefierte Ofenkeramik

konnte im Dezember 2021

abgeschlossen werden.

02 | 2026

21


IHR TEAM FÜR HILPOLTSTEIN-

KREISTAGSWAHL 2026

1

17

30

STEFANIE

SCHMAUSER-NUTZ

MICHAEL

PFEIFFER

PAULI

FLORIAN

45 Jahre

Betriebswirtin/HWK

59 Jahre

Verwaltungsbetriebswirt

37 Jahre

Kaufmännischer

Angestellter

34

42

48

59

ALEXANDER

DESS

SELINA

HAFNER

MICHAEL

GAUKLER

JULIANE

GAUKLER

44 Jahre

Außendienstmitarbeiter

33 Jahre

Standortleitung

47 Jahre

Fahrlehrer

41 Jahre

Fachkrankenschwester

stark, kompetent, zukunftsorientiert

www.fw-kreis-roth.de

Politische Anzeige der Freien Wähler Hilpoltstein zum Kommunalwahlkampf 2026 • Weitere Informationen unter www.fw-hilpoltstein.de/kontakt/impressum

22 02 | 2026


THEATERGRUPPE GÖGGELSBUCH

D´Wahl-Lumpn

Bayerische Komödie von Peter Landstorfer

Die Theatergruppe Göggelsbuch führt, passend

zum Wahljahr 2026, die Komödie „D´-

Wahl-Lumpn“ im Jugendheim Göggelsbuch

auf.

In der Gemeinde Göggelsbuch steht wieder

mal die Bürgermeisterwahl an. Der amtierende

Bürgermeister kann seiner Wiederwahl

getrost entgegensehen, hatte er doch noch

nie einen Gegenkandidaten. Dementsprechend

träge führt er auch zusammen mit seinem

Gemeindebeamten Wimmerl die Amtsgeschäfte.

Doch dann kommt alles ganz

anders. Plötzlich gibt es in Gestalt des Preußen

Gustav Stüder einen Gegenkandidaten,

der von Frauen des Dorfen unterstützt wird.

Ein heißer Wahlkampf entbrennt, der in einem

Rededuell der beiden Bewerber gipfelt.

Keiner kann sich seiner Wahl sicher sein und

so beschließt man in beiden Lagern dem

Wahlergebnis durch eine Lumperei etwas

auf die Sprünge zu helfen.

AUFFÜHRUNGSTERMINE:

Fr. 20.März / Sa. 21.März / So. 22.März und

Fr. 27.März / Sa. 28.März / So. 29.März

Saalöffnung:18.30 Uhr, Beginn 19.30 Uhr

Kartenvorverkauf:

Beginn im Jugendheim,

Sonntag 01. März 2026 von

10.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Danach bei Christine Muschaweck,

Göggelsbucher Westring 9,

Telefon 09174/492951

Foto: Robert Reichenberger

DIE SPIELER:

F.X. Irlacher, Bürgermeister: Jürgen Lamer

Irlacherin, Bürgermeisterin: Gabi Schmidt

Wimmerl, Gemeindebeamter: Markus Mederer

Maria Villmayrin, Großbäuerin: Anja Mücke

Apolonia Hanftl, Kramerin: Christa Reichenberger

Rosa Datschl, Bedienung: Daniela Hecker

Alfons Gsodmoar, Metzgermeister: Hans Schüssel

Hartl Heignmoser, Bauer: Bastian Kraußer

Bart Krutznbichler, Bauer: Marius Kobras

Henschl, Pfannenflickerin: Evi Fleischmann

Gustav Stüder, Preuße: Wolfgang Harrer

Regie: Wolfgang Brandl

Lass den

Klick

in Deiner

Stadt !

LANDRATSAMT ROTH | FÜREINANDER

Dringend Hausaufgabenhilfen gesucht!

Werden Sie Lernbegleiter*in!

Schenken Sie Mut & Sprache! Ehrenamtliche

Sprachvermittler*innen gesucht!

Begleiten Sie Grundschulkinder mit sprachlichen oder sozialen

Hürden beim Lernen nach der Schule und schenken Sie ihnen Sicherheit.

Keine Vorkenntnisse nötig, nur Geduld, Empathie und

Freude an der Arbeit mit Kindern. Ein erweitertes Führungszeugnis

wird benötigt.

Für mehr Informationen melden Sie sich gerne bei der Integrationslotsin

Aline Liebenberg unter der Telefonnummer

015206387832 oder unter der E-Mail-Adresse aline.liebenberg@landratsamt-roth.de

Möchten Sie Menschen den Einstieg ins Deutschlernen

erleichtern? Wir suchen engagierte Ehrenamtliche, die

Menschen beim Üben, Sprechen und Verstehen der

deutschen Sprache begleiten. Werden Sie Teil unseres

Teams und fördern Sie Integration vor Ort!

Für mehr Informationen melden Sie sich gerne bei der Integrationslotsin

Aline Liebenberg unter der Telefonnummer

015206387832 oder unter der E-Mail-Adresse aline.liebenberg@landratsamt-roth.de

02 | 2026

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ROTH JOURNAL | Ausgabe März

Abgabeschluss für Anzeigen und Berichte ist der 10. Februar 2026

Futterhaus

mit Silo

Futterhäuschen

für Futterblöcke

Futtersäule

Vögel füttern

aber richtig!

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24 02 | 2026

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