Roth Journal_2026-02_01-24_Druck
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Roth
Journal
Das Magazin für den Landkreis
STADTWERKE ROTH
Erste E-Ladesäule im
Ortsteil Eckersmühlen
RATGEBER RECHT
Erbschaftssteuerrecht und Mietrecht:
Schildbürgerstreiche der Regierung
KULTURFABRIK ROTH
Klangteppiche und
Bilder im Kopf
www.roth-journal.de
FEBRUAR 2026
INHALT
2 Notruftafel
Impressum
3 Stadtwerke Roth
Erste E-Ladesäule
in Eckersmühlen
4 Veranstaltungen Roth
5 Kath. Pfarrgemeinde
Roth
Sternsinger-Aktion
6 Stadt Roth
Räum- und Streupflichten
7 Fischereiverein Roth
Erfolgreich zum Angelschein
Stadt Roth
Glücksboten im Rathaus
8 Roth ist bunt
Dialogformat
"Sprechen&Zuhören"
9 Kulturfabrik Roth
Februarprogramm
Klangteppiche und
Bilder im Kopf
Imkerverein Freystadt
Einladung zur
Jahreshauptversammlung
10 AOK Bayern
Pflegenavigator
12 Ratgeber Gesundheit
Schlaf ist "tägliche Therapieeinheit
für das Gehirn"
12 Rothaurach
Gemeindehaus
13 Stadt Roth
Ortsversammlungen
im Februar und März
14 LBV
Ein Jahr im Zeichen
des Rebhuhns
16 Memmert
Schüler-Cup
Tolle Leistungen zu bestaunen
16 – 17 Stellenmarkt
18 IG Bau Mittelfranken
Frost und Schnee
19 Ratgeber Recht
Erbschaftssteuerrecht
und Mietrecht
20 füreinander
Führerschein für
Führungspersonen
Stadt Roth
Rathaus-Escape
21 MuH
Luxus auf Burg Hilpoltstein
23 Theatergruppe
Göggelsbuch
Bayerische Komödie
Landratsamt Roth
Hausaufgabenhilfe gesucht!
Ehrenamtliche Sprachvermittler*innen
gesucht
NOTRUFTAFEL
Polizei
110
Feuerwehr
112
Rettungsdienst; Notarzt, Krankentransport 112
Kassenärztl. Bereitschaftsdienst
116117
Kreisklinik Roth
BRK-Wasserwacht
THW Roth
THW Hilpoltstein
Elektronotdienst
Notruf für vergewaltigte Frauen
Hilfe für Frauen in Not
Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"
Frauenhaus Schwabach
Gesundheitsamt Roth
Suchtberatung Roth
Telefonseelsorge evangelisch
Telefonseelsorge katholisch
Giftnotruf
Erziehungsberatungsstelle RH-SC
09171 8020
112
09171 4737
09174 1475
09172/667141
0911 284400
09122 81919
116 016
09122 982080
09171 811601
09171 9627400
0800 111 0 111
0800 111 0 222
0911 398 2665
09171 4000
Sozialpsychiatrischer Dienst (AWO Roth) 09171 966420
IMPRESSUM
Herausgeber und Redaktion:
Schwarm Druck + Werbung eGbR | Inh. Rudolf Schwarm und Bianka Luft
Industriestraße 18 | 91161 Hilpoltstein | Tel. 09174-9605
info@schwarm-verlag.de
V.i.S.d.P. Rudolf Schwarm
Erscheinungsweise:
monatlich, Redaktionsschluss
immer der 10. des Vormonats
12. Jahrgang
Verteilung: kostenlos in den Orten
des nördlichen Landkreises Roth
Dieses Heft wird zusätzlich im Internet unter www.schwarm-verlag.de im Archiv
veröffentlicht.Textbeiträge geben grundsätzlich die Meinung des Verfassers und
nicht die der Redaktion wieder. Der Verfasser stellt uns frei von urheberrechtlichen
Ansprüchen, die von ihm vorher rechtsverbindlich abzuklären sind. Dieses
Mitteilungsblatt ist politisch unabhängig und wird ohne Zuschüsse der Kommunen
ausschließlich aus den Anzeigenerlösen finanziert. Die Weiterverarbeitung
der Inhalte dieses Blattes ist untersagt.
Titelbild: pixabay
2 02 | 2026
STADTWERKE ROTH
Erste Ladesäule der Stadtwerke Roth in Eckersmühlen
Zwei leistungsstarke Ladestandorte für die nachhaltige Mobilität in Roth
ROTH-ECKERSMÜHLEN – Ein weiterer,
wichtiger Schritt Richtung Verkehrswende
für Roth: Die erste E-Ladesäule der Stadtwerke
Roth in Eckersmühlen ermöglicht nun
auch im Rother Ortsteil elektrisches Laden.
Die neue Ladesäule bietet zwei Ladepunkte
mit einer Leistung von bis zu 22 Kilowatt
(kW). Die moderne Ladevorrichtung befindet
sich nun zentral im Ort Eckersmühlen an der
Ecke Hauptstraße / Grimmstraße, unweit des
Friedhofs und der Grundschule. „Wir freuen
uns sehr, dass die Elektromobilität auch immer
weiter in den Rother Ortsteilen Einzug
hält und danken den Stadtwerken Roth für
die wichtigen Schritte zur Energie- und Verkehrswende“,
betonte Roths Bürgermeister
Andreas Buckreus (SPD).
Dr. Gerhard Brunner, Leiter der Stadtwerke
Roth, betonte, dass elektrisches Laden
für Roth immer populärer werde. Ziel der
Stadtwerke Roth sei es, den Bürgerinnen
und Bürgern preislich attraktive Angebote
zu machen und ihnen den Umstieg auf die
Elektromobilität so einfach wie möglich zu
machen. „Ein flächendeckendes Netz an
Ladesäulen in Roth ist für uns von zentraler
Bedeutung – mit guter Erreichbarkeit, verkehrsgünstiger
Lage und einer starken Präsenz
in Wohngebieten“, betonte Dr. Brunner.
2025 ging die Ladesäule in der Rother
Brentwoodstraße ans Netz. Für den Ortsteil
Rothaurach liegt die Genehmigung einer
Ladesäule vor; die Installation sollte im Jahr
2026 erfolgen.
10.000 LADEVORGÄNGE IN ROTH
Im Jahr 2025 wurden über 10.000 Ladevorgänge
an den öffentlichen Ladepunkten der
Stadtwerke Roth registriert. Damit zeigt sich
eindrucksvoll, wie stark die Elektromobilität
in der Region Fahrt aufgenommen hat.
„Dieses Ergebnis ist ein klares Zeichen dafür,
dass unsere Investitionen in eine nachhaltige
Infrastruktur Früchte tragen“, betont Dr.
Brunner. „Mein Dank gilt allen Bürgerinnen
und Bürgern, die mit ihrem Verhalten aktiv
zur Energiewende beitragen.“
Für die Stadtwerke Roth bildet die Ladesäule
in Eckersmühlen den 35. und 36. Ladepunkt
im Gesamtnetz. Den Stadtwerken Roth war
besonders wichtig, die Ladesäule noch vor
den Feiertagen in Betrieb zu nehmen. Noch
fehlende Beschilderungen werden zeitnah
im neuen Jahr folgen. Auch „Rollstuhltaxi
Roth“ (Rollstuhltaxi und Mietwagen Roth
Präsentation der neuen, ersten E-Ladesäule der Stadtwerke Roth in Eckersmühlen (von links) mit Heiko Leitenberger
(„Rollstuhltaxi Roth“), Bürgermeister Andreas Buckreus (SPD), dem Leiter der Stadtwerke Roth, Dr. Gerhard Brunner
und Armin Berthold („Rollstuhltaxi Roth“).
Foto: Stadtwerke Roth
Bereits
vor der
Verteilung
abrufbar!
GmbH) setzt zunehmend auf nachhaltige
Mobilität. „Wir rüsten unsere Flotte Schritt
für Schritt auf Hybrid- und Elektrofahrzeuge
um. Deshalb profitieren wir besonders
von der neuen Ladesäule in Eckersmühlen,
die uns den Alltag erleichtert und unseren
Fahrgästen umweltfreundliche Mobilität ermöglicht“,
erklärt Geschäftsführer Armin
Berthold.
Stromkunden der Stadtwerke Roth laden
derzeit besonders günstig an den Ladesäulen
der Stadtwerke Roth für nur 40 Cent pro
Kilowattstunde (AC-Laden) und für 52 Cent
pro Kilowattstunde (DC-Laden). Der Aktionscode
für den sehr günstigen Ladestrom ist
im Service-Center der Stadtwerke Roth (Telefon
09171/97270) erhältlich. Über eine App
oder eine Service-Karte können Kunden an
den insgesamt 36 Ladepunkten der Stadtwerke
Roth preisgünstig elektrisch laden,
z.B. am Ostring (Schnellladen), in der Sandgasse
(direkt bei den Stadtwerken Roth), in
der Belmbracher Straße, der Braugasse, der
Ohmstraße, am Weinbergweg, in der Adlerstraße,
der Otto-Schrimpff-Straße, in der
Friedrich-Ebert-Straße, der Veit-Stoß-Straße
und aktuell neu in der Brentwoodstraße und
in zentral in Eckersmühlen.
Weitere Infos zu den Ladesäulen und
den Angeboten der Stadtwerke Roth
unter: www.stadtwerke-roth.de
Das ROTH-JOURNAL
online lesen!
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02 | 2026
3
FEBRUAR | 02
SONNTAG 01.02.2026
Schlossführung mit Stadtmuseum
14:00 Uhr, ab Schloss Ratibor/Schlosshof
Stadt Roth - Tourist-Information
SONNTAG 01.02.2026
Nachmittagsprunksitzung
14:10 Uhr, Kulturfabrik
RCV & Stadt Roth - Seniorenbeautragte
DIENSTAG 03.02.2026
Seniorenfilmnachmittag
14:30 Uhr, Schloss Ratibor/Ratsstuben
Stadt Roth - Seniorenbeauftragte
DIENSTAG 03.02.2026
Vortrag: Arthrose
natürlich behandeln
18:00 Uhr, Seckendorffschloss
vhs Außenstelle Roth
DIENSTAG 03.02.2026
Vorlesewinter
16:30 Uhr, Stadt Roth - Bücherei
DIENSTAG 03.02.2026
Android am Smartphone/Tablet
14:30 Uhr, Bürgertreff „Zeughausstüberl"
Stadt Roth - Seniorenbeauftragte
MITTWOCH 04.02.2026
Vernissage der
Fotoausstellung „Himmlisch"
16:30 Uhr, Augstinum
FREITAG 06.02.2026
Kreativkurs mit Anna
15:00 Uhr, Bürgertreff „Zeughausstüberl"
Stadt Roth - Roth ist bunt
FREITAG 06.02.2026
Freitagstreff
18:00 Uhr, Stadt Roth - Jugendhaus
FREITAG 06.02.2026
Werwolf-Abend
18:00 Uhr, Stadtbücherei
Stadt Roth - Jugendhaus
FREITAG 06.02.2026
Sprechen&Zuhören
zur Kommunalwahl
18:00 Uhr, Schloss Ratibor/Ratsstuben
Stadt Roth - Roth ist bunt
SAMSTAG 07.02.2026
Konzert: Martin Kälberer -
Indigo Tales
20:00 Uhr, Stadt Roth - Kulturfabrik
SONNTAG 08.02.2026
Chorkonzert: Vocalensemble 25
17:00 Uhr, Augstinum
SONNTAG 08.02.2026
Psychothriller:
Das Kabinett des Dr. Caligari
20:00 Uhr, Stadt Roth - Kulturfabrik
VERANSTALTUNGSKALENDER ROTH
MONTAG 09.02.2026
Seniorenbeirat
18:00 Uhr, Bürgertreff „Zeughausstüberl"
Stadt Roth - Seniorenbeauftragte
MONTAG 09.02.2026
Bäderfahrt:
Fackelmann-Therme Hersbruck
09:00 Uhr, ab Festplatz
Stadt Roth - Seniorenbeauftragte
DIENSTAG 10.02.2026
Vorlesewinter
16:30 Uhr, Stadt Roth - Bücherei
DIENSTAG 10.02.2026
Android am Smartphone/Tablet
14:30 Uhr, Bürgertreff „Zeughausstüberl"
Stadt Roth - Seniorenbeauftragte
MITTWOCH 11.02.2026
Gemeinsamer Mittagstisch
12:00 Uhr, Restaurant Waldblick
Stadt Roth - Seniorenbeauftragte
DONNERSTAG 12.02.2026
Jungbürger*innensprechstunde
19:00 Uhr, Stadt Roth - Jugendhaus
DONNERSTAG 12.02.2026
Weiberfasching
20:30 Uhr, Kulturfabrik, RCV
FREITAG 13.02.2026
Faschingsparty
18:00 Uhr, Stadt Roth - Jugendhaus
FREITAG 13.02.2026
Musikalische Lesung:
Jonas Jonasson Lesung
19:30 Uhr, Glashaus
FREITAG 13.02.2026
Musical: „Rother Lippen
soll man küssen"
19:30 Uhr, Kulturfabrik
Lionsclubs Roth-Hilpoltstein
SAMSTAG 14.02.2026
Offene Werkstatt: Valentinstag
13:00 Uhr, Stadt Roth - Jugendhaus
SAMSTAG 14.02.2026
Musical: „Rother Lippen
soll man küssen"
19:30 Uhr, Kulturfabrik
Lionsclubs Roth-Hilpoltstein
SONNTAG 15.02.2026
Musical „Rother Lippen
soll man küssen"
11:00 Uhr, Kulturfabrik
Lionsclubs Roth-Hilpoltstein
SONNTAG 15.02.2026
Musical „Rother Lippen
soll man küssen"
17:00 Uhr, Kulturfabrik
Lionsclubs Roth-Hilpoltstein
SAMSTAG 17.02.2026
Faschingsdienstag
11:00 Uhr, Schloss Ratibor/Ratsstuben
Stadt Roth
SAMSTAG 17.02.2026
Faschingszug in Eckersmühlen
14:00 Uhr, ab Dorfkessel
TV 1923 Eckersmühlen
DIENSTAG 17.02.2026
Android am Smartphone/Tablet
14:30 Uhr, Bürgertreff „Zeughausstüberl"
Stadt Roth - Seniorenbeauftragte
MITTWOCH 18.02.2026
Kreativwerkstatt:
Murmel-Painting
10:00 Uhr, Stadt Roth - Jugendhaus
MITTWOCH 18.02.2026
RoSe Rother Seniorenstammtisch
11:00 Uhr, Restaurant Zeppelin
Stadt Roth - Seniorenbeauftragte
DONNERSTAG 19.02.2026
Bowling im „Strike Bowlingcenter“
13:30 Uhr, Stadt Roth - Jugendhaus
DONNERSTAG 19.02.2026
Makramee: Schlüsselanhänger
16:00 Uhr, Stadt Roth - Jugendhaus
DIENSTAG 20.02.2026
Minecraft Party
16:00 Uhr, Stadt Roth - Jugendhaus
DIENSTAG 20.02.2026
Kunstvortrag DDr. Ruff
16:30 Uhr, Augstinum
WÖCHENTLICHE TERMINE
JEDEN MITTWOCH
Wochenmarkt
08:00 Uhr, Marktplatz, Deutsche Marktgilde
JEDEN DONNERSTAG
Chor: „Singen kennt kein Alter!"
09:30 Uhr, Evang. Gemeindehaus
Stadt Roth - Seniorenbeauftragte
JEDEN SAMSTAG
Bauernmarkt
08:00 Uhr, Marktplatz
Stadt Roth - Ordnungsamt
JEDEN SONNTAG
Ausstellung: Bettina Jaenicke
13:00 Uhr, Glashaus
4 02 | 2026
MITTWOCH 21.02.2026
Töpferwerkstatt
Glasurtermin: Eisbären
10:00 Uhr, Stadt Roth - Jugendhaus
MONTAG 23.02.2026
Bäderfahrt:
Fackelmann-Therme Hersbruck
09:00 Uhr, ab Festplatz
Stadt Roth - Seniorenbeauftragte
MONTAG 23.02.2026
Konzert: Klavier und Cello
19.30 Uhr, Augstinum
DIENSTAG 24.02.2026
Vortrag: Bestattungen
14.30 Uhr, Bürgertreff „Zeughausstüberl"
Stadt Roth - Seniorenbeauftragte
VERANSTALTUNGSKALENDER ROTH
MITTWOCH 25.02.2026
Erzählcafé: Reisebericht
14.30 Uhr, Schloss Ratibor/Ratsstuben
Stadt Roth - Seniorenbeauftragte
MITTWOCH 25.02.2026
Literaturkreis
15.30 Uhr, Augstinum
DONNERSTAG 26.02.2026
Kinoabend
17:00 Uhr, Stadt Roth - Jugendhaus
FREITAG 27.02.2026
Konzert: Folk aus Europa
19:30 Uhr, Glashaus
FREITAG 27.02.2026
Volkstheater: „Eine Amsel
macht doch keinen frommer!“
20:00 Uhr, Stadt Roth - Kulturfabrik
FREITAG 27./ SAMSTAG 28.02.2026
Theater: Kaviar trifft
Currywurst
19:30 Uhr, Katholisches Pfarrheim
Kath. Pfarrgemeinde Roth
SAMSTAG 28.02.2026
Kabarett: Helmut
A. Binser - BUMM
20:00 Uhr, Stadt Roth - Kulturfabrik
FEBRUAR | 02
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KATHOLISCHE PFARRGEMEINDE ROTH
Sternsinger-Aktion in Roth und Eckersmühlen
22.000 Euro für Kinder in Not gesammelt
Auch Pfarrer Klaus Meyer zog zweieinhalb Tage mit den Sternsingern durch Roth
ROTH – Die Kinder und Jugendlichen, die
vom 2. bis 5. Januar als Sternsinger durch
Roth und Eckersmühlen gezogen sind, haben
in diesem Jahr über 22.000 Euro für Kinder
in Not gesammelt. Davon kamen 18.900
Euro in Roth und 3.300 Euro in Eckersmühlen
zusammen.
Das diesjährige Motto der Sternsinger-Aktion
war „Sternsingen gegen Kinderarbeit
– Schule statt Fabrik“. Im Abschlussgottesdienst
der Aktion zeigten die Sternsinger
auf, wie ihre Hilfe ankommt: Das Geld der
Sternsinger fließt in verschiedene Projekte
des Kindermissionswerkes weltweit und hilft
so, dass Kinder wieder zur Schule gehen
können und genug Freizeit haben, um Kind
sein zu dürfen.
Beim anschließenden Abschlussfest im Pfarrheim
erfuhren die Sternsinger noch einiges
Wissenswertes über das Beispielland Bangladesch.
Beim Abschlussgottesdienst und beim
Abschlussfest im Pfarrheim dankte das Koordinationsteam
den 56 Kindern und Jugendlichen
im Alter von 6 bis 17 Jahren, die sich in
diesem Jahr als Sternsingerinnen und Sternsinger
engagiert haben. Zwölf von ihnen
sind sogar drei oder vier Tage mitgelaufen,
um den Neujahressegen in die Häuser zu
bringen und Spenden für notleidende Kinder
zu sammeln. Die Kinder und Jugendlichen
waren mit so großem Einsatz dabei, dass
dieses Jahr erstmals wieder weit über die
Hälfte des Rother Stadtgebietes vollständig
von den Sternsingern besucht werden konn-
te. Auch Pfarrer Klaus Meyer, der selbst zweieinhalb
Tage mit einer Sternsinger-Gruppe
durch Roth zog, zeigte sich begeistert: Es sei
spürbar gewesen, dass die Sternsingerinnen
und Sternsinger mit ihrem Besuch bei vielen
Menschen für große Freude und manch rührende
Szene gesorgt hätten.
Die Rother und Eckersmühlener Sternsingerinnen und Sternsinger nach dem Abschlussgottesdienst vor der katholischen
Pfarrkirche.
Foto: Pfarrei Roth/Hans-Peter Reißmann
02 | 2026
5
STADT ROTH
Räum- und Streupflichten in der Stadt Roth
ROTH – Die Wintermonate sind oft mit Schnee, Eis und glatten
Straßen verbunden. Das Stadtbauamt möchte deshalb an
die geltenden Regelungen zur Räum- und Streupflicht erinnern.
Sorgfältiges Räumen und Streuen trägt wesentlich dazu bei, die
Sicherheit für Fußgänger*innen und den Straßenverkehr zu gewährleisten
und gefährliche Situationen zu vermeiden.
Für das Räumen und Streuen sind in erster Linie die Grundstückseigentümer*innen
verantwortlich. Alle an ein Grundstück angrenzenden
Gehwege sind in einem verkehrssicheren Zustand
zu halten. Wo kein Gehweg vorhanden ist, muss entlang der
Grundstücksgrenze eine etwa einen Meter breite Gehbahn freigeräumt
und abgestreut werden, damit der Bereich sicher passiert
werden kann.
Auch Gehwege entlang unbebauter Grundstücke unterliegen
der Räum- und Streupflicht. Die Verantwortung liegt ebenfalls
ANGEBOT DES
MONATS
VISITENKARTEN
85 mm x 55 mm
beidseitig bedruckt, 350 g/m², 1000 Stück
bei den jeweiligen Grundstückseigentümer*innen. Da diese häufig
nicht selbst in der Stadt wohnen, wird diese Verpflichtung oft übersehen.
Dennoch sind die Gehwege in gleicher Weise verkehrssicher
zu halten. Gegebenenfalls ist rechtzeitig eine Vertretung oder ein
Räumdienst zu beauftragen, um die gesetzlichen Vorgaben zuverlässig
einzuhalten.
Die Sicherung hat an Werktagen ab 7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen
ab 8 Uhr zu erfolgen und ist bis 20 Uhr aufrechtzuerhalten. Je
nach Wetterlage können wiederholte Maßnahmen erforderlich sein
– insbesondere bei anhaltendem Schneefall oder plötzlicher Glättebildung.
Geräumter Schnee darf den Verkehr nicht behindern, die Sicht nicht
einschränken und keine Straßenabläufe blockieren. Hydranten, Regeneinläufe
und Kanalschächte sind stets freizuhalten, damit im Notfall
ein reibungsloser Einsatz möglich bleibt.
Zum Schutz von Umwelt und Grundwasser ist die Verwendung von
Streusalz grundsätzlich untersagt. Erlaubt sind ausschließlich abstumpfende
Mittel wie Sand, Splitt oder Granulat ohne chemische
Zusätze. Streusalz darf nur in Ausnahmefällen eingesetzt werden –
etwa bei Blitzeis, auf Treppen oder Gefällestrecken. Zudem ist ein geringer
Anteil von bis zu zehn Prozent zulässig, um das Verklumpen
von gelagertem Streugut zu verhindern.
Für Rückfragen zum Thema Schneeräumen und Streupflichten
steht die Bauverwaltung der Stadt Roth unter bauverwaltung@stadt-roth.de
zur Verfügung.
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6 02 | 2026
FISCHEREIVEREIN ROTH U. UMGEBUNG E.V.
Erfolgreich zum Angelschein
ROTH – Auch dieses Frühjahr führt der Fischereiverein Roth und Umgebung
e.V. wieder einen Vorbereitungslehrgang zur staatlichen Fischerprüfung durch.
Im Vereinsheim in der Sandgasse in Roth werden an drei aufeinanderfolgenden
Wochenenden ab dem 07./08. März 2026 durch engagierte Dozenten
des eigenen Vereins, alle wichtigen Kenntnisse zum erfolgreichen Bestehen der
Fischereischeinprüfung vermittelt. Neben theoretischen Inhalten wie Fisch- und
Gewässerkunde sowie Rechtskunde, werden auch der Gebrauch von Fanggeräten
und die Behandlung gefangener Fische gelernt und geübt. Die Lehrgänge
finden jährlich im Frühjahr (März) und im Herbst (November) statt.
Weitere Informationen und Ansprechpartner:
https://fv-roth.de/vorbereitungslehrgang/
E-Mail: guenther.hoelzel@fv-roth.de
STADT ROTH
Glücksboten im Rathaus
ROTH – Gleich zu Beginn des neuen Jahres empfing
Erster Bürgermeister Andreas Buckreus neun Bezirksschornsteinfeger
im Rother Rathaus – allesamt in ihrer
traditionellen schwarzen Kleidung und zuständig für
die Stadt sowie die umliegenden Ortsteile.
Vor allem für Schornsteinfeger Rudolf Trost war dieser
Besuch ein besonderer Moment: Nach 27 Jahren im
Dienst überbrachte er zum letzten Mal persönlich seine
Neujahrsgrüße, bevor er in den wohlverdienten Ruhestand
geht. Er nutzte die Gelegenheit, um sich herzlich
bei der gesamten Bürgerschaft für das langjährige
Vertrauen zu bedanken. Seinem Nachfolger, Sebastian
Schwab, gab er die besten Wünsche für den Start in
dessen neue Aufgabe mit auf den Weg.
Wie weithin bekannt, gelten Schornsteinfeger – gerade
zum Jahreswechsel – als Symbolträger für Glück
und guten Neubeginn. Im Namen der Stadt Roth
sprach Buckreus den „Glücksboten“ Dank für ihre geleisteten
Einsätze aus und wünschte ihnen für das Jahr
2025 ebenfalls Gesundheit, alles Gute und natürlich
viel Glück!
Gleich neunfache Glückwünsche erhielt Roths Erster Bürgermeister von den Bezirksschornsteinfegern
Hans-Peter Schmauser, Sebastian Schwab, Rudolf Trost, Carl Wachtel, Dominik Eitel, Matthias Schwegler,
Verena Irregen, Manfred Schwegler und Veit Hüttmeyer.
Foto: Stadt Roth
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02 | 2026
7
ROTH IST BUNT
Dialogformat „Sprechen&Zuhören“
zum Thema Kommunalpolitik
ROTH – Am Freitag, 6. Februar, findet um
18:30 Uhr zum zweiten Mal das Dialogformat
„Sprechen&Zuhören“ in den Ratsstuben
im Schloss Ratibor statt. Zentrales Thema des
Abends ist die ins Haus stehende Kommunalwahl.
Politische Entscheidungen haben
einen direkten Einfluss auf das tägliche Leben.
Durch eine Teilnahme an Wahlen kann
die Demokratie mitgestaltet werden. Am 8.
März sind bayernweit die Menschen aufgerufen,
Bürgermeisterinnen oder Bürgermeister
sowie Stadt-, Gemeinde- und Kreisrätin-
nen und –räte zu wählen. Aus diesem Grund
ist die zentrale Frage des Abends: „Wie geht
es Dir mit den anstehenden Kommunalwahlen?“
Mit welchen Themen beschäftigen
sich die Menschen im Alltag? Was passiert
vor Ort auf kommunaler Ebene? Welche
individuellen Wünsche, Ängste oder Hoffnungen
gibt es mit Blick auf die anstehende
Kommunalwahl?
„Sprechen&Zuhören“, ein von „Mehr Demokratie
e.V.“ entwickeltes Dialogformat,
schafft Räume für den Austausch zwischen
den Menschen – nicht nur unter Gleichgesinnten,
sondern auch dort, wo verschiedene
Meinungen aufeinanderprallen. So können
Brücken gebaut, Vertrauen geschaffen
und der demokratische Dialog mit Leben
gefüllt werden.
Die Veranstaltung wird moderiert von Ingrid
Pickel und Christina Gänßbauer, zwei von
„Mehr Demokratie e.V.“ ausgebildeten Moderatorinnen.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist
nicht erforderlich.
WELCHE MATRATZE
BRAUCHT MEIN KÖRPER?
Dank Liege-Simulator zur passgenauen Schlaflösung
„Fünf Minuten Probeliegen reichen nicht aus, um die richtige Matratze
für die nächsten zehn Jahre zu finden“, erklärt Schlafexperte Anton Böll.
Bei schlafTEQ in Nürnberg und Erlangen wird die zukünftige Matratze
exakt an den Körper und individuelle Beschwerden im Rücken-, Nackenund
Schulterbereich angepasst. Als Grundlage dient eine Analyse am
patentierten Liege-Simulator, der den Druck des Körpers auf die Schlafunterlage
misst.
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8 02 | 2026
KULTURFABRIK ROTH
Klangteppiche und Bilder im Kopf
Februarprogramm der Kulturfabrik
ROTH – Während der Fasching landauf,
landab am Toben ist, werden in der Kulturfabrik
im Februar Klangteppiche gewebt
und Emotionen mit Filmmusik erschaffen.
Für Freunde des deftigen-bayerischen Humors
ist das Chiemgauer Volkstheater und
der Musik-Comedian Helmut Binser zu Gast
(ausverkauft).
Los geht’s am Samstag, den 7. Februar
um 20 Uhr mit einer Reise in die Welt des
Klang-Universums: Multiinstrumentalist und
Soundmagier Martin Kälberer kommt mit
neuem Programm „Indigo Tales“ und noch
detailreicheren Klangskulpturen und -landschaften.
Dabei hat er längst aufgehört,
sich auf Genres eingrenzen zu lassen. Eine
Traum-Musik, die Vergleiche mit Einaudi,
Martin Kälberer
Foto: FilipGlanzmann
Olafur Arnalds oder Hania Rani nicht zu
scheuen braucht. Die Süddeutsche schreibt:
„Martin Kälberers Konzerte sind eine Einladung
zu einer (multi-)instrumentalen Reise in
die inneren Bild- und Klangwelten des Musikers,
bei der die Stille genauso ihren Platz hat
wie pulsierende und rhythmische Elemente,
„… eine Reise, die ewig dauern dürfte …“
(Süddeutsche Zeitung).
Er gilt als der erste Psychothriller und als
einer der wichtigsten Stummfilmklassiker
überhaupt - „Das Cabinett des Dr. Caligari“.
Aus diesem expressionistischen Meisterwerk
hat die Instrumentalband Sutcliffe ein instrumentales
Kopfkino-Spektakel geschaffen,
das am Sonntag, den 8. Februar um 19 Uhr
in der Kulturfabrik nicht nur Cineasten begeistern
wird. Die Kombination von Bildern,
Visualisierung und Filmszenen ist das Metier
von Sutcliffe. Bereits in der Vergangenheit
– zuletzt mit ihrer 5. Veröffentlichung „Marie-Byrd-Land"
(2023, Steeplejack Records) -
erzeugten Sutcliffe einen Kopfkino-Soundtrack,
bei dem Quentin Tarantino zusammen
mit Kaurismäki und Jim Jarmusch nach einer
durchlebten Nacht Regie geführt haben
könnten.
„Eine Amsel macht doch keinen frommer!“
heißt es in diesem Jahr beim Chiemgauer
Volkstheater, das am Freitag, den 27. Februar
in der Kulturfabrik gastiert. Die Story: So-
Chiemgauer Volkstheater
Foto: CV
phie Bauer, ehemaliger Schlagerstar der 70er
Jahre, genannt „Die Amsel vom Chiemsee“
führt schon seit Langem die Pension "Seeblick"
zusammen mit ihrem" Schorsch, der
ihr treu zur Seite steht. Als der Umbau zum
Wellness-Hotel ansteht, kommen sie mit der
bayerischen Bürokratie in Berührung.
Das Musikkabarett „BUMM“ von Helmut
Binser am Samstag, den 28. Februar ist bereits
ausverkauft!
Karten für alle weiteren Veranstaltungen
gibt es an den bekannten
eventim-Vorverkaufsstellen, online über
eventim.de, in Roth bei Bücher
Genniges und Buchhandlung Feuerlein
und an der Abendkasse.
Reservierung unter Tel. 09171 848-714.
IMKERVEREIN FREYSTADT E.V.
Einladung zur
Jahreshauptversammlung
Wir informieren hiermit alle Mitglieder
und Interessierte über unsere Jahreshauptversammlung
am 14. Februar 2026 um
19:00 Uhr im Gasthaus Gerner in 92342 Thannhausen
und laden ein.
Die Tagesordnung sieht eine Begrüßung, Ehrungen, das Protokoll der
vergangenen JHV, Vorstellung und Abstimmung zu Satzungsänderungen
gem. Anmerkungen des Amtsgerichtes Nürnberg sowie Wünsche
und Anträge vor.
Letzteres sind bitte schriftlich oder per Mail bis spätestens
07.02.2026 an den Vorsitzenden, Herrn Stefan Flachhuber
(imkervereinfreystadt@gmx.de, Graf-Tilly-Str. 11, 92342 Freystadt) einzureichen.
Öffnungszeiten
Dienstag–Freitag 09:00-18:00
Samstag 09:00-14:00
weitere Termine nach Absprache
Marktplatz 8
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Telefon:
09177 4859790
02 | 2026
9
AOK BAYERN
Neu im AOK-Pflegenavigator:
Wer bietet häusliche Beratungsbesuche an?
Für pflegebedürftige Menschen, die ohne
Hilfe eines ambulanten Pflegedienstes zu
Hause gepflegt werden und dafür Pflegegeld
erhalten, sind sogenannte Beratungsbesuche
verpflichtend. In den Pflegegraden
2 und 3 müssen die Besuche halbjährlich erfolgen,
in den Pflegegraden 4 und 5 bislang
vierteljährlich. „Der Gesetzgeber plant, ab
2026 auch die Pflegegrade 4 und 5 auf den
halbjährlichen Rhythmus umzustellen“, sagt
Claus Eitel Direktor in der AOK Mittelfranken
und ergänzt: „Die Beratungsbesuche finden
in der Regel vor Ort in der häuslichen Umgebung
statt, können aber nach dem ersten
Besuch zuhause auch per Videokonferenz
durchgeführt werden“. Die Pflegebedürftigen
und ihren pflegenden Bezugspersonen
bekommen so regelmäßig Hilfe und praktische
Unterstützung durch pflegefachliche
Kompetenz. Dazu gehören beispielsweise
Tipps zu Pflegehilfsmitteln, zur Mobilisation
der Pflegebedürftigen, zu den Themen Ernährung
und Hygiene sowie zu Entlastungsmöglichkeiten
für die pflegenden Personen.
KOMFORTABLE SUCHE
NACH ANBIETERN
Der Pflegenavigator hilft nun auch bei der
Suche nach Anbietern solcher Beratungsbesuche.
„Nach Eingabe der Postleitzahl im
Online-Portal werden schnell und zuverlässig
ambulante Pflegedienste oder anerkannte
Beratungsstellen mit pflegefachlicher Kompetenz
in der Nähe angezeigt, die diese
Besuche durchführen“, so Claus Eitel.. Die
Pflegekassen rechnen die Kosten für die Beratung
direkt mit dem Pflegedienst oder der
anerkannten Beratungsstelle ab. Die Pflegebedürftigen
müssen also weder Vorauszahlungen
leisten noch eine Rechnung bezahlen.
„Wer allerdings die Beratungen nicht in
den vorgegebenen Intervallen wahrnimmt,
riskiert eine Kürzung oder Streichung des
Pflegegeldes“, warnt Claus Eitel.
PFLEGENAVIGATOR MIT ÜBER
EINER MILLION BESUCHE
Der Pflegenavigator der AOK verzeichnete
allein im vergangenen Jahr 1,073 Millionen
Aufrufe. Der
Navigator hilft
nicht nur bei der
Suche nach Beratungs-Anbietern,
sondern
liefert auch Informationen
über
geeignete Pflegedienste
oder
Pflegeheime in
der Umgebung.
Zudem verzeichnet
er Einrichtungen
für die Tagesund
Nachtpflege
und Anbieter
von Kurzzeitpflege.
Neben
den Prüfergebnissen zur Qualität von knapp
17.300 Pflegediensten und etwa 11.200
Pflegeheimen bundesweit ermöglicht er
auch einen Vergleich der Kosten der einzelnen
Einrichtungen. „Ein exklusives Angebot
der AOK ist die Kostenschätzungs-Funktion
für Pflegedienste: Nutzerinnen und Nutzer
können in der Pflegedienst-Suche nach Angabe
ihres individuellen Pflegebedarfs ermitteln,
welche Kosten ihnen beim jeweiligen
Pflegedienst voraussichtlich entstehen werden“,
so Claus Eitel. Dieser Service ist für alle
Interessierten nutzbar.
www.aok.de/pflegenavigator
Beratungsbesuche erfolgen regelmäßig, wenn Pflegebedürftige ohne Hilfe eines ambulanten
Pflegedienstes zu Hause gepflegt werden
Foto: AOK-Bundesverband
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11
RATGEBER GESUNDHEIT
Ärztin: Schlaf ist «tägliche
Therapieeinheit für das Gehirn»
ROTHAURACH
Gemeindehaus im
Ortsteil Rothaurach
Unser psychisches Wohlbefinden hängt auch mit unserer Schlafqualität
zusammen. «Schlaf ist wie eine tägliche Therapieeinheit für das
Gehirn», so Petra Beschoner, Fachärztin für Psychiatrie, Psychotherapie
und Psychosomatische Medizin. Fehlt die nächtliche Regeneration,
kann unser seelisches Gleichgewicht schnell ins Wanken geraten.
Emotionale Belastungen würden sich dann immer schwerer ausgleichen
lassen, wie die Ärztliche Leiterin der Akutklinik Bad Saulgau
erklärt. Besonders auf Dauer kann das Folgen haben: Wer über
längere Zeit zu wenig oder unruhig schläft, reagiere empfindlicher
auf Belastungen und entwickele häufiger depressive oder ängstliche
Symptome. Auch Lern- und Leistungsfähigkeiten leiden bei dauerhaft
schlechtem Schlaf.
WIE WIR BESSEREN SCHLAF FÖRDERN KÖNNEN
Gesunder Schlaf lasse sich zwar nicht erzwingen, aber fördern.
Was dabei Petra Beschoner zufolge helfen kann:
• dem Gehirn vor dem Zubettgehen ausreichend Zeit
zum Herunterfahren geben
• die Nacht als geschützte Phase der Regeneration begreifen
• Regelmäßige Schlaf- und Aufstehzeiten
• ein abgedunkeltes Schlafzimmer
• bewusster Verzicht auf Bildschirme und helles Licht
in den letzten Stunden vor dem Schlaf
• Sorgen oder Aufgaben vor dem Zubettgehen
schriftlich festhalten, wenn man zum Grübeln neigt
• bei langfristigen Problemen professionelle Unterstützung
in Anspruch zunehmen
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dpa
Es ist ein klares Bekenntnis zur Heimat und zum sozialen Zusammenhalt,
das die Bürgerinnen und Bürger im Rother Ortsteil
Rothaurach in den vergangenen Monaten abgelegt haben. Was
noch vor gut zwei Jahren als ungewisse Rettungsaktion für das
evangelische Gemeindehaus begann, hat nun ein glückliches
und zukunftsweisendes Ende gefunden.
Nachdem die Landeskirche aufgrund von Sparvorgaben angekündigt
hatte, sich von der Immobilie zu trennen, stand der zentrale
Treffpunkt des Dorfes vor einer ungewissen Zukunft. Die
Angst vor einem Leerstand oder gar einem Abriss mobilisierte
jedoch die Dorfgemeinschaft in einem Maße, das nun in der
offiziellen Übergabe des Gebäudes gipfelte. Die Stadt Roth erkannte
die existenzielle Bedeutung dieser Begegnungsstätte für
den Ortsteil und machte im Dezember nun Nägel mit Köpfen,
indem sie das Gebäude käuflich erwarb. Damit wurde das Fundament
für ein Modellprojekt gelegt, bei dem Kommune und
Bürgerschaft Hand in Hand arbeiten. Dieser Tage erfolgte nun
der symbolträchtige Akt der offiziellen Schlüsselübergabe für das
Gebäude durch Bürgermeister Andreas Buckreus an den neu gegründeten
Verein Dorfgemeinschaft Rothaurach. Dieser Moment
markiert den endgültigen Wandel vom kirchlichen Gemeindehaus
hin zu einem selbstverwalteten Gemeinschaftshaus, das
allen Bewohnern offensteht.
Sebastian Ziegler, der als erster Vorsitzender die Geschicke des
Vereins lenkt, konnte dabei beeindruckende Zahlen präsentieren.
In kürzester Zeit ist der Verein auf über 90 Mitglieder angewachsen,
was das enorme Interesse und die Identifikation der Rothauracher
mit ihrem „Gemeindehaus“ unterstreicht. Dass dieser Weg
der richtige ist, zeigt auch die prominente Unterstützung aus dem
Rathaus: Bürgermeister Buckreus sah es als Selbstverständlichkeit
an, dem Verein unmittelbar als Mitglied beizutreten. Er betonte
dabei, dass die Stadt Roth gerade in jenen Ortsteilen, in denen es
keine klassische Gastwirtschaft oder alternative Begegnungsorte
mehr gibt, stets ein offenes Ohr für solche privaten Initiativen
hat. Das Gebäude wird unterdessen bereits wieder aktiv genutzt
und mit neuem Leben gefüllt. Während im Inneren bereits die
ersten Zusammenkünfte stattgefunden haben, wird im Außenbereich
derzeit fleißig gearbeitet, um unter anderem den Zaun zu
erneuern und das Erscheinungsbild aufzuwerten. Trotz des bereits
großen Zuspruchs betonte Sebastian Ziegler, dass das Projekt
auch in Zukunft von
der Beteiligung vieler
Schultern getragen
werden muss. Weitere
Mitstreiter, die sich für
den Erhalt und die Belebung
dieses sozialen
Mittelpunkts einsetzen
möchten, seien daher
jederzeit herzlich
willkommen, um die
Erfolgsgeschichte von
Rothaurach gemeinsam
weiterzuschreiben.
Foto: Frömter
Frömter
12 02 | 2026
STADT ROTH
Ortsversammlungen im
Februar und März
Montag, 02.02.2026 um 19 Uhr in Wallesau
im Dorfgemeinschaftshaus Wallesau
Mittwoch, 04.02.2026 um 19 Uhr in Belmbrach
im Gasthaus Jägersruh, Weiherweg 2 für Belmbrach/Kiliansdorf
Montag, 09.02.2026 um 19 Uhr in Harrlach
im FFW Haus, Herzogschlag 12
Donnerstag, 19.02.2026 um 19 Uhr in Obersteinbach
im Gasthaus „Alte Linde", Heideweg 8
für Obersteinbach/Untersteinbach
Donnerstag, 26.02.2026 um 19 Uhr in Unterheckenhofen
im FFW Haus, Venetianerstr. 13a für Unterheckenhofen/Barnsdorf
Montag, 02.03.2026 um 19 Uhr in Eichelburg
im Gasthaus Eichelburger Hof, Eichelburger Hauptstr. 2
für Eichelburg/Birkach/Heubühl/Zwiefelhof
Donnerstag, 05.03.2026 um 19 Uhr in Meckenlohe
im FFW Haus Meckenlohe
Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen!
Alle Termine sind unter www.stadt-roth.de zu finden.
02 | 2026
13
LANDESBUND FÜR VOGEL- UND NATURSCHUTZ
Ein Jahr im Zeichen des Rebhuhns: Amtszeit des Vogels des Jahres 2026 beginnt
Ungepflegt aussehende Brach- und Blühflächen bieten wichtigen Schutz
Mit dem neuen Jahr hat auch die Amtszeit
des Rebhuhns begonnen. Mit dem eindringlichen
Appell „Für Felder voller Leben“ hatte
es im Herbst die deutschlandweite Wahl
zum Vogel des Jahres 2026 gewonnen und
löst den Hausrotschwanz als Jahresvogel ab.
„Mit Glück lässt sich der scheue Hühnervogel
in manchen Regionen Bayerns jetzt in kleine
Gruppen von bis zu 25 Vögeln, sogenannte
Ketten, auf Nahrungssuche in der winterlichen
Landschaft beobachten“, erklärt die
LBV-Biologin Dr. Angelika Nelson. Besonders
auf Brachflächen, wo verblühte Pflanzen den
Winter über stehen bleiben, findet der Vogel
des Jahres jetzt Nahrung und Deckung. Das
Rebhuhn ist ein Standvogel und bleibt somit
das ganze Jahr über in seinem Brutgebiet,
doch seine Bestände haben in den letzten
Jahrzehnten dramatisch abgenommen.
Junge Rebhühner der vergangenen Brutsaison
bleiben im Winter oft mit den Elternvögeln
in sogenannten Ketten zusammen.
Diesen kleinen Gruppen können sich auch
einzelne Individuen anschließen. „Das gemeinsame
Überwintern birgt viele Vorteile:
In großen Gruppen sind die Tiere sicherer vor
Fressfeinden wie Füchsen, außerdem können
sie gemeinsam auf Nahrungssuche gehen“,
weiß Angelika Nelson. Im Winter ist frische,
grüne Nahrung knapp. Rebhühner scharren
daher vor allem Samen von Wildkräutern
und Gräsern unter dem Schnee frei. Fündig
werden sie dabei vor allem auf mehrjährigen
Brachflächen, die im Herbst nicht umgebrochen
wurden. „Für das menschliche Auge
wirken solche Flächen jetzt im Winter, wenn
die Pflanzen alle verblüht sind, oft ungepflegt.
Für das Rebhuhn und andere Tierarten
sind sie aber überlebenswichtig“, erläutert
die Ornithologin. Auch übrig gebliebene
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Hecken, einzelnen Sträuchern oder nicht gemähten
Säumen und Böschungen.
DAS REBHUHN ERKENNEN
UND BEOBACHTEN
In offenen, strukturreichen Kulturlandschaften
mit Brachflächen und Wiesen lohnt
es sich jetzt bei einem Winterspaziergang
die Augen nach Rebhuhn-Ketten offen zu
halten. In Bayern liegen die Verbreitungsschwerpunkte
in Nordbayern sowie in der
Region um die Donau und Niederbayern. Es
hat einen rundlich kompakten Körper, mit
bräunlichem Gefieder. Der Schwanz und die
Beine sind kurz. Ausgewachsene Tiere sind
etwa halb so groß wie ein Haushuhn. Verwechselt
wird das Rebhuhn manchmal mit
dem häufiger vorkommendenden Fasan,
der allerdings deutlich größer ist. Meistens
bewegen sich Rebhühner schreitend voran.
Werden sie überrascht, fliegen sie dicht über
dem Boden bis zur nächsten Deckung und
geben dabei ihr namensgebendes „repreprep“
von sich. „Wer das Rebhuhn beobachten
möchte, sollte sich möglichst ruhig
verhalten, denn die Tiere sind sehr scheu.
Außerdem kostet es die Tiere viel Energie,
wenn sie aufgescheucht werden. Wir appellieren
deswegen an alle Naturliebhabenden,
Hunde anzuleinen, auf den Wegen zu bleiben
und so Rücksicht auf Rebhühner und
alle anderen Bewohner der Feldflur zu nehmen“,
sagt Angelika Nelson.
KARTIERUNG AB MITTE FEBRUAR:
JETZT MITMACHEN
Ein wichtiger Baustein für den Schutz des
Rebhuhns ist das Wissen um aktuelle Vorkommen
und Bestände. Der LBV engagiert
sich deshalb als Partner des Dachverbands
Deutscher Avifaunisten bei der Kartierung
von Rebhühnern im Rahmen des Monitorings
seltener Brutvögel (MsB). Die nächste
Erfassungsperiode findet von Mitte Februar
bis Mitte März statt, wenn die Balz der
Rebhähne beginnt. Die Erfassung von Rebhühnern
eignet sich auch für den Einstig ins
Vogelmonitoring, da der Fokus auf einer Art
liegt und die Mitarbeit nur wenig Zeit erfordert.
Wer Interesse hat, kann sich melden
unter: rebhuhn@lbv.de.
14 02 | 2026
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02 | 2026
17
IG BAU MITTELFRANKEN
Jobs für 1.590 Bauarbeiter imKreis Roth sind „winterfest“
Bei Frost und Schnee: Firmen sollen Saison-Kurzarbeitergeld nutzen
Die Jobs der rund 1.590 Baubeschäftigten im Landkreis Roth sind
„winterfest“: „Wer auf dem Bau arbeitet, kommt gut durch den Winter.
Auch wenn bei Schnee und Frost kein Fundament ausgehoben,
keine Straßen asphaltiert, keine Rohrleitungen und Kanäle verlegt
werden: Arbeitsverträge und Lohnfortzahlungen laufen weiter“, sagt
Iris Santoro von der IG BAU Mittelfranken.
Möglich macht das das Saison-Kurzarbeitergeld (kurz: Saison-Kug
– das frühere Schlechtwettergeld), so die Bau-Gewerkschaft. „Vom
Dezember bis zum März können Bauarbeiter dadurch weiterbeschäftigt
werden. Auch wenn das Wetter das Arbeiten draußen unmöglich
macht“, so die IG BAU-Bezirksvorsitzende Santoro. Die Arbeitsagentur
biete Baubeschäftigten dazu eine Art „Winter-Brücke“: ein Ausfallgeld
in Höhe von bis zu 67 Prozent des Nettolohns. „Wichtig ist,
dass möglichst viele der 129 Baubetriebe im Landkreis Roth das Saison-Kug
als Chance begreifen und nutzen. Der Vorteil für die Firmen
liegt auf der Hand: Sie brauchen keinen Bauarbeiter entlassen – und
müssen sich dann, wenn es im Frühjahr auf dem Bau wieder richtig
rundgeht, auch keine neuen Fachkräfte suchen“, sagt Iris Santoro.
Und die Beschäftigten hätten eine „365-Tages-Perspektive im
Job und stabile Einkünfte“. Sollten Aufträge wegen des Winterwetters
nicht erledigt werden können, dann reiche es sogar, die
Arbeitsagentur nachträglich darüber zu informieren: „Betriebe
können so frei planen und flexibel auf jedes Wetter reagieren.
Und Unternehmen müssen kein großes bürokratisches Rad drehen:
Anträge für das Saison-Kurzarbeitergeld sind schnell gestellt
– für die komplette Belegschaft oder auch nur für einen Teil vom
Team“, so die Bezirksvorsitzende der IG BAU Mittelfranken. Neben
den Bauunternehmen würden auch Dachdecker- und Gerüstbaubetriebe
vom Saison-Kurzarbeitergeld profitieren. Ebenso
Unternehmen im Garten- und Landschaftsbau. „Bevor sie das
Saison-Kug nutzen, müssten die Unternehmen allerdings prüfen,
ob Beschäftigte noch andere Arbeiten im Betrieb übernehmen
können: bei der Produktion in der Halle oder im Lager zum Beispiel“,
erklärt die IG BAUBezirksvorsitzende Santoro. Auch alte
Urlaubstage und Arbeitszeitkonten müssten Firmen im Kreis Roth
vor einem Saison-Kug-Antrag berücksichtigen.
Mehr Infos zum Saison-Kurzarbeitergeld unter:
https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/
kurzarbeitergeldformen/saison-kurzarbeitergeld
Wenn der Bau Winterpause macht: Für Bauarbeiter im Landkreis Roth laufen Job und
Lohn weiter – auch wenn Baustellen bei Schnee und Frost lahmliegen. Denn sie können
Saison-Kurzarbeitergeld bekommen. Darauf hat die IG BAU Mittelfranken hingewiesen.
Foto: IG BAU, Nils Hillebrand
18 02 | 2026
RATGEBER RECHT
Erbschaftsteuerrecht und Mietrecht:
Schildbürgerstreiche der Regierung
Beginnen wir mit der diskutierten Reform
des Erbschaftsteuerrechtes. Basis ist ein Urteil
des Bundesverfassungsgerichtes, welches
man wie folgt zusammenfassen könnte:
unternehmerische Vermögen werden im
Vergleich zum Privatmann angeblich ungleich
begünstigt. Dies sei verfassungswidrig
der Gesetzgeber müsse tätig werden.
Ausgangspunkt ist, dass Deutschland ein
Hochlohnland ist, welches Steuerabgaben
hat, die der Höhe nach weltweit mit führend
sind. Die Immobilien und Unternehmen
in diesem Land sind mit versteuertem Geld
aufgebaut und errichtet worden. Bei den
Einnahmen, die man dazu nutzte, hatte der
Staat bereits kassiert. Alles ist mindestens
einmal versteuert worden. So hört der Unterzeichner
oft zurecht die Frage: wenn ich
mein Haus bei der Bank über 30 Jahre bezahlt
habe, endlich schuldenfrei bin, warum soll
man noch mal Steuern bezahlen, wenn ich
es verschenke, im Wege der vorweggenommenen
Erbfolge übertrage oder von Todes
wegen übertragen werde? Gleiches gilt für
Unternehmer. Die Unternehmen wurden oft
über mehrere Generationen aufgebaut, und
müssen bei Weitergabe nochmals versteuert
werden. Warum? Die Frage ist berechtigt, es
gibt Länder, die Schenkungs- und Erbschaftssteuer
gar nicht kennen. Der Staat möchte
dort Privateigentum und Unternehmenseigentum
schützen, weil man da verstanden
hat, dass Bürger und Unternehmer, die sich
einen gewissen Wohlstand, beginnend mit
einer Eigentumswohnung oder einem Haus,
erarbeitet haben, danach langfristig in der
Lage sind, solide und stabil laufende Steuern
zu bezahlen und z.B. das in Deutschland bekannten
Phänomen der Altersarmut nur im
geringeren Umfang auftritt. So ist es z.B. in
Österreich und Tschechien. Wenn man sich
fragt, mit welchem Recht der deutsche Staat
zugreift, dann ist die ehrliche Antwort Gier
und Umverteilungswahn.
Wen trifft der Staat? Der Staat bestraft diejenigen,
die entweder selbst- man nennt
sie auch Leistungsträger -oder über die Familie
über viele Jahrzehnte in entsprechender
Lage mindestens eine Immobilie selbst
abbezahlen, von Todes wegen erwerben,
selbst Vermögen sparen und aufgebaut haben
oder ein Unternehmen z.B. von Todes
wegen erhalten. Der Denkfehler liegt darin,
dass solche Menschen viel flüssiges Kapital
hätten, um Steuern bezahlen zu können.
Wie oft sehen wir, dass nach dem Todesfall
eines Erbonkels oder Erbtante bei nicht vorgenommener
Steuergestaltung Immobilien
oder Unternehmen verkauft werden müssen,
weil die Erbschaftssteuer nicht bezahlt
werden kann. Sie sollten handeln, bevor der
Staat zugreift. Reden wir darüber.
Und was ist, wenn z.B. Unternehmen ins
Nachbarausland oder vermögende Bürger,
die ein Einfamilienhaus haben, ins Ausland
ziehen? Dann geht der Staat leer aus und
auch die Arbeitsplätze sind im Ausland. Man
kann der Regierung nur wünschen, dass sie
entdeckt, wer in diesem Land die Steuerlast
trägt. Bei den heutigen Werten, die allein
Immobilien steuerlich abbilden, sind die
neu diskutierten Grenzen in Bayern schnell
erreicht. Der nächste Schildbürgerstreich ist
die neue Heizkostenverordnung. Bis Ende
2026 muss sämtliche Messtechnik in Wohngebäuden
mit mehr als einer Mietpartei
fernablesbar -also digital mit einer digitalen
Schnittstelle außerhalb der Wohnung- sein.
Den Vermieter trifft eine monatliche Informationspflicht.
Die Verpflichtung zur Installation
fernablesbarer Zähler ab 2027 umfasst
die Möglichkeit einer Smart-Meter-Gateway
Anbindung. Die Kosten einer solchen Installation
können erheblich sein, vom Vermieter
aber, wenn er sämtliche Geräte anmietet,
dies in Kombination mit einem Servicevertrag,
z.B. bei den Warmwasserzählern als
Teil der Betriebskostenverordnung auf Mieter
umgelegt werden. Die Folge wird also
sein, dass die Mieten über die Nebenkosten
weiter steigen werden. Man darf sich fragen,
welcher Mieter monatlich wissen muss, wie
viel sein Heizkörper in der Küche im letzten
Monat verbraucht hat? Wen hat das bis jetzt
interessiert? Und das Beste an der ganzen
Aktion ist, dass die tatsächliche Nutzung all
dieser Gerätschaften durch den Vermieter
und die Mieter gesetzlich nicht vorgeschrieben
ist. Entweder der Vermieter gibt also viel
Geld für nichts aus oder die Mieter bezahlen
viel Geld für gar nichts. Der Sinn bleibt
verborgen. Alles wird nur teurer, ein für Vermieter
oder Vermieter die Kosten senkender
Effekt ist nicht ersichtlich. Wenn man sich
fragt, warum alles immer teurer wird, dann
haben Sie ein perfektes Beispiel. Warum der
Gesetzgeber hier überhaupt eingreifen muss
und die Sache nicht den Markt regeln lässt,
ist nicht nachvollziehbar. Wären die Digitalgeräte
billiger als die bisherige Lösung, würden
viele freiwillig umsteigen. So aber erlässt
man das nächste Gesetz, was alles nur teurer
macht. Als Quintessenz dieser beiden Beispiele
zeigt sich, dass das frühzeitige Erkennen
von möglichen Problemfeldern Handlungsoptionen
schafft, auf welchen Sie mit
Hilfe unserer Kanzlei noch selbst gestalten
können. Reden wir darüber.
Stephan Baumann
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Familienrecht
Erbrecht
PR-Text
ANWALTSKANZLEI BAUMANN
RECHTSANWÄLTE • FACHANWÄLTE
Kupferschmiedstraße 1a (Kostenlose Parkplätze vor der Kanzlei)
91154 Roth • Telefon (09171) 8 51 85-0 • Telefax (09171) 8 51 85-9
E-Mail: info@ab-anwaelte.de • www.ab-anwaelte.de
Stephan Baumann, Rechtsanwalt und Mediator
Fachanwalt für Arbeits- und Familienrecht, Fachanwaltslg. für Erbrecht
Dozent a. D. an der GEORG-SIMON-OHM Hochschule Nürnberg
Peter Spies, Rechtsanwalt und Dozent der Verwaltungsgenossenschaft
Wir sind für Sie auch auf
folgenden Rechtsgebieten tätig:
• Arbeitsrecht
• Familienrecht
• Erbrecht und Betreuungen
• Seniorenrecht
• Internetrecht
• Verkehrsrecht
und Unfallregulierung
• Miet- und Immobilienrecht
• Straf- und Steuerrecht
• Versicherungsrecht
• Steuerstrafrecht
• Forderungsbeitreibung
02 | 2026
19
FÜREINANDER
Führerschein für Führungspersonen
Angebot für Vereine im Landkreis Roth
und der Stadt Schwabach
ROTH – Vereine übernehmen eine Vielzahl sozialer, kultureller,
sportlicher und gesellschaftlicher Aufgaben und halten so die
Gesellschaft zusammen. Die werden auch in Zukunft dringend
gebraucht, stehen aber zugleich heutzutage noch vor größeren
Herausforderungen als früher. Um sie zu stärken, gibt es die Fortbildungsreihe
„Vereinsführerschein“ – schon zum vierten Mal im
Landkreis.
Angeboten wird diese von „für einander“ in Kooperation mit
der Kontaktstelle Bürgerengagement der Stadt Schwabach. Dort
weiß man: Immer mehr Vorschriften, bürokratische Hürden und
die steigenden Erwartungen an die zukunfts- und mitgliederorientierte
Vereinsgestaltung erschweren die Arbeit. Der erfahrene
Vereinsberater Karl Bosch informiert umfassend über verschiedene
Bereiche und Teilaspekte erfolgreicher Arbeit und Führung. In
sechs Modulen werden Themen wie Vereinsrecht, Vereinssteuerrecht,
Haftung, Versicherungen, Datenschutz, Mitgliedergewinnung,
Kommunikation im Verein, Öffentlichkeitsarbeit, Motivation
der Ehrenamtlichen und Strategien zur Konfliktlösung
behandelt.
Kosten betragen für Interessierte aus dem Landkreis Roth und der
Stadt Schwabach 30 Euro pro Person. Interessierte „außerhalb“
bezahlen 120 Euro. Das Seminar ist auf 25 Personen begrenzt,
Anmeldeschluss ist der 27. März. Termine sind Samstag, 18. April,
und Samstag, 16. Mai, jeweils von 9 bis 16 Uhr in Präsenz im
Landratsamt Roth (Weinbergweg 1), sowie online jeweils Mittwoch,
22. April, 29. April, 6. und 13. Mai, von 18 bis 19.30 Uhr.
VON RANDOW ENTSORGUNGSZENTRUM
Containerdienst · Entsorgung von A bis Z · Wertstoffe · Metallhandel
Roth · Gewerbegebiet am Hafen / An der Lände · Regensburger Ring 16
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Zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb
Weitere Informationen und Anmeldung bei
„für einander“ – Ehrenamt & Senioren, Tel. 09171/81-1125
oder per E-Mail: fuereinander@LRAroth.de
STADT ROTH | ROTH IST BUNT
Rathaus-Escape – ein kommunalpolitischer
Escape-Room
ROTH – Zwischen 5. und 10. Februar bieten
Roth ist bunt und die Stadt Roth an wechselnden
Orten einen spielerischen Zugang
zum Thema Kommunalpolitik. Große und
kleine Spielbegeisterte können sich aus dem
Rathaus hinausrätseln und ganz nebenbei
etwas über die Funktionsweise von Kommunalpolitik
lernen.
Das Escape-Spiel „Rathaus-Escape“ macht
Spaß, bringt viele neue Erkenntnisse und
zeigt, wie spannend kommunale Selbstverwaltung
ist. Der Escape-Room wird am 5.
und 6. Februar im Foyer der Stadtbücherei
zu deren Öffnungszeiten zugänglich sein.
Am 8. Februar können sich die Besucherinnen
und Besucher des Lichtmessmarktes aus
dem Rathaus herausrätseln und am 9. und
10. Februar ist der Rathaus-Escape-Room im
Saal des Jugendhauses Roth zu dessen Öffnungszeiten
zugänglich.
Das kostenfreie Angebot richtet sich an alle
Menschen ab 14 Jahren, eine Anmeldung ist
nicht notwendig.
20 02 | 2026
MUSEUMS- UND HEIMATVEREIN HILPOLTSTEIN
Luxus auf Burg Hilpoltstein
Vortrag von Dr. Harald Rosmanitz über wertvollste Ofenkacheln des Mittelalters
Mittwoch, 18. Februar 2026 | 19:30 Uhr | Saal im Schwarzen Roß, Hilpoltstein
Auf der Hilpoltsteiner Burg werden immer
wieder neue Geheimnisse gelüftet. Aber
man muss schon recht genau hinsehen,
um an den noch stehenden Gebäuderesten
Rückschlüsse auf den Wohlstand der Burgbewohner
zu ziehen. Die dort bei Grabungen
1988-1991 geborgenen Ofenkacheln
wurden durch eine Forschungsarbeit von Dr.
Harald Rosmanitz inzwischen näher untersucht
und zeigen den Luxus, in dem die Witwe
des Pfalzgrafen Ottheinrich II. gelebt hat.
Frei nach dem Motto „Man gönnt sich ja
sonst nichts“ wurden die eigenen vier Wände
mit dem Feinsten vom Feinen ausgestattet.
Kriege und der Zahn der Zeit haben das
meiste davon unwiederbringlich zerstört. Die
kleingeschlagenen Ofenkacheln geben uns
jedoch eine recht genaue Vorstellung davon,
wie prächtig die einstige Innenausstattung
gewesen sein muss.
Dr. Rosmanitz vom Archäologischen Spessartprojekt
e.V., einem Institut an der Universität
Würzburg, hat im Rahmen eines
Forschungsprojekts die noch erhaltenen
Fragmente über mehrere Jahre hinweg erfasst
und erforscht. Sie bilden einen festen
Bestandteil der Datenbank zur süddeutschen
Ofenkeramik, die inzwischen mehr als 89.00
Objekte umfasst. 2023 konnten die Forschungsergebnisse
in einem 34seitigen Aufsatz
vorgelegt werden.
Bei genauerer Betrachtung
verraten die 1.216
Datensätze von der Burg
Hilpoltstein eine Vielzahl
von Geheimnissen. Sie
bauen eine Brücke in
die Bilderwelt und das
Denken unserer Ahnen und zeugen vom
umfassenden humanistischen Weltbild der
Altvorderen. Die Bilderwelt, die in die Öfen
eingebunden war, konnte topaktueller nicht
sein. Designer schufen vor allem in Nürnberg
nach neuesten Ideen Reliefs, die nach
kürzester Zeit auch in Hilpoltstein zu sehen
waren.
Bei den Kachelfragmenten wird der Betrachter
fast immer mit kleinen Kunstwerken
konfrontiert, die massenhaft von Töpfern
vor Ort und von jenen Keramikproduzenten
stammen, die in der nahegelegenen Reichsstadt
ihrem Gewerbe nachgingen. Zwischenzeitlich
wissen wir, dass Nürnberger
Keramikschaffende mit ihren Erzeugnissen
auch die Residenz in Neuburg an der Donau
und die Hofhaltung des Bayerischen Herzogs
in Ingolstadt belieferten. Der wohl schönste
Ofen ist jener aus der Hand des Stardesigners
Wolfgang Leupold. Er zeichnete unter
anderem für die Inneneinrichtung des Nürnberger
Rathauses, eines der prächtigsten seiner
Zeit, verantwortlich.
Jetzt hat der Museums- und Heimatverein
Hilpoltstein (MuH) die Gelegenheit, diese
prächtigen Geheimnisse einem breiten Pub-
likum vorzustellen. Am Aschermittwoch, 18.
Februar 2026, um 19:30 Uhr, kommt Harald
Rosmanitz auf Einladung des MuH in den
Saal vom historischen Gasthaus „Schwarzes
Roß“ und erzählt die spannenden Geschichten
von den Hilpoltsteiner Ofenkacheln in
Wort und Bild. Die Besucher bekommen
sogar Gelegenheit, Fragmente der Kacheln,
die im benachbarten städtischen Museum
lagern, in die Hand zu nehmen. Tauchen wir
also ein in die Welt der kleinen Reliefs, die
uns viel Geschichte und viele Geschichten zu
erzählen haben. Der Eintritt ist frei.. Beringer
Harald Rosmanitz hat an den Universitäten
in Heidelberg und Karlsruhe
Kunstgeschichte, Ur- und
Frühgeschichte sowie Geschichte
studiert. Seiner Magisterarbeit zu
den barocken Kachelöfen in Karlsruhe-Durlach
schloss er seine archäologischen
Untersuchungen in Ettlingen
und Karlsruhe-Durlach an. Nach dem
Studium war er als Museumspädagoge
im Museum in Offenburg tätig.
Später leitete er das Keramikmuseum
Westerwald in Höhr-Grenzhausen.
Seit 2001 arbeitet Harald Rosmanitz
beim Archäologischen Spessartprojekt
e.V. – Unterfränkisches Institut
für Kulturlandschaftsforschung
an der Universität Würzburg (ASP).
Seit 2004 führt er im Rahmen eines
Forschungsprojekts zu den Burgen
und Klöstern im Spessart zahlreiche
Ausgrabungen an mittelalterlichen
Wehranlagen, Klöstern und Siedlungen
durch.
Daneben beschäftigt sich Harald
Rosmanitz mit dem Thema „Ofenkeramik“.
Neben dem Aufbau einer
Website erstellte er eine bislang mehr
als 89.000 Objekte umfassende Bestandsdatei
süd- und südwestdeutscher
Ofenkacheln. Seine Dissertation
am Lehrstuhl für Mittelalterarchäologie
an der Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg/Halle über die
südwestdeutsche, reliefierte Ofenkeramik
konnte im Dezember 2021
abgeschlossen werden.
02 | 2026
21
IHR TEAM FÜR HILPOLTSTEIN-
KREISTAGSWAHL 2026
1
17
30
STEFANIE
SCHMAUSER-NUTZ
MICHAEL
PFEIFFER
PAULI
FLORIAN
45 Jahre
Betriebswirtin/HWK
59 Jahre
Verwaltungsbetriebswirt
37 Jahre
Kaufmännischer
Angestellter
34
42
48
59
ALEXANDER
DESS
SELINA
HAFNER
MICHAEL
GAUKLER
JULIANE
GAUKLER
44 Jahre
Außendienstmitarbeiter
33 Jahre
Standortleitung
47 Jahre
Fahrlehrer
41 Jahre
Fachkrankenschwester
stark, kompetent, zukunftsorientiert
www.fw-kreis-roth.de
Politische Anzeige der Freien Wähler Hilpoltstein zum Kommunalwahlkampf 2026 • Weitere Informationen unter www.fw-hilpoltstein.de/kontakt/impressum
22 02 | 2026
THEATERGRUPPE GÖGGELSBUCH
D´Wahl-Lumpn
Bayerische Komödie von Peter Landstorfer
Die Theatergruppe Göggelsbuch führt, passend
zum Wahljahr 2026, die Komödie „D´-
Wahl-Lumpn“ im Jugendheim Göggelsbuch
auf.
In der Gemeinde Göggelsbuch steht wieder
mal die Bürgermeisterwahl an. Der amtierende
Bürgermeister kann seiner Wiederwahl
getrost entgegensehen, hatte er doch noch
nie einen Gegenkandidaten. Dementsprechend
träge führt er auch zusammen mit seinem
Gemeindebeamten Wimmerl die Amtsgeschäfte.
Doch dann kommt alles ganz
anders. Plötzlich gibt es in Gestalt des Preußen
Gustav Stüder einen Gegenkandidaten,
der von Frauen des Dorfen unterstützt wird.
Ein heißer Wahlkampf entbrennt, der in einem
Rededuell der beiden Bewerber gipfelt.
Keiner kann sich seiner Wahl sicher sein und
so beschließt man in beiden Lagern dem
Wahlergebnis durch eine Lumperei etwas
auf die Sprünge zu helfen.
AUFFÜHRUNGSTERMINE:
Fr. 20.März / Sa. 21.März / So. 22.März und
Fr. 27.März / Sa. 28.März / So. 29.März
Saalöffnung:18.30 Uhr, Beginn 19.30 Uhr
Kartenvorverkauf:
Beginn im Jugendheim,
Sonntag 01. März 2026 von
10.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Danach bei Christine Muschaweck,
Göggelsbucher Westring 9,
Telefon 09174/492951
Foto: Robert Reichenberger
DIE SPIELER:
F.X. Irlacher, Bürgermeister: Jürgen Lamer
Irlacherin, Bürgermeisterin: Gabi Schmidt
Wimmerl, Gemeindebeamter: Markus Mederer
Maria Villmayrin, Großbäuerin: Anja Mücke
Apolonia Hanftl, Kramerin: Christa Reichenberger
Rosa Datschl, Bedienung: Daniela Hecker
Alfons Gsodmoar, Metzgermeister: Hans Schüssel
Hartl Heignmoser, Bauer: Bastian Kraußer
Bart Krutznbichler, Bauer: Marius Kobras
Henschl, Pfannenflickerin: Evi Fleischmann
Gustav Stüder, Preuße: Wolfgang Harrer
Regie: Wolfgang Brandl
Lass den
Klick
in Deiner
Stadt !
LANDRATSAMT ROTH | FÜREINANDER
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Hürden beim Lernen nach der Schule und schenken Sie ihnen Sicherheit.
Keine Vorkenntnisse nötig, nur Geduld, Empathie und
Freude an der Arbeit mit Kindern. Ein erweitertes Führungszeugnis
wird benötigt.
Für mehr Informationen melden Sie sich gerne bei der Integrationslotsin
Aline Liebenberg unter der Telefonnummer
015206387832 oder unter der E-Mail-Adresse aline.liebenberg@landratsamt-roth.de
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erleichtern? Wir suchen engagierte Ehrenamtliche, die
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Aline Liebenberg unter der Telefonnummer
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02 | 2026
23
ROTH JOURNAL | Ausgabe März
Abgabeschluss für Anzeigen und Berichte ist der 10. Februar 2026
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24 02 | 2026