23. Jänner 2026
- Mehr Geld für Gewaltschutz, weniger für Integration - Zwei Grazer Lokale erstmals von Guide Michelin gelistet - Lehrlingsbilanz der Wirtschaftskammer zeigt angespannte Entwicklung
- Mehr Geld für Gewaltschutz, weniger für Integration
- Zwei Grazer Lokale erstmals von Guide Michelin gelistet
- Lehrlingsbilanz der Wirtschaftskammer zeigt angespannte Entwicklung
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Grazer23. JÄNNER 2026, E-PAPER AUSGABE
Getty
Quelle: ZAMG
0°
Es wird etwas
wärmer, die
Höchsttemperaturen
steigen
auf 0 Grad. Im
Lauf des Tages könnte es zu
Schneeregenfällen kommen.
Mahlzeit
Feinschmecker aufgepasst! Zwei
Grazer Lokale werden nun erstmals
von Guide Michelin gelistet. 4
Prost, Mahlzeit
Die aktuelle Lehrlingsbilanz der
Wirtschaftskammer Steiermark zeigt
eine angespannte Entwicklung. 5
Neue Sozialförderungen des Landes:
Mehr Geld für
Gewaltschutz,
weniger für
Integration
GETTY(2), WASSERBAUER
Neu. Während der Gürtel in vielen Ressorts enger geschnallt werden muss, setzt die Landesregierung mit Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom
und Soziallandesrat Hannes Amesbauer im Sozialbereich ein Zeichen: Mehr Geld für den Gewaltschutz, Einschnitte bei der Integration. SEITE 2
2 graz
www.grazer.at 23. JÄNNER 2026
Karlheinz Kornhäusl traf sich mit
Hans Peter Doskozil.
ADRIAN KUBAT
Gemeinsam für
die Gesundheit
■ Im Rahmen seines Burgenlandbesuchs
trafen sich Landesrat
Karlheinz Kornhäusl und
Landeshauptmann Hans Peter
Doskozil. Im Mittelpunkt des
Dialogs stand angesichts aktueller
Herausforderungen das
gemeinsame Interesse an einer
stabilen und verlässlichen Gesundheitsversorgung
im Burgenland
und in der Steiermark.
Es wurde vereinbart, vertiefende
Gespräche aufzunehmen und
eine mögliche Zusammenarbeit
der Bundesländer zu prüfen.
Neuer Kurs
der steirischen
Sozialpolitik
Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom und Soziallandesrat Hannes Amesbauer stärken den Gewaltschutz.
BINDER
NEU. Während der Gürtel in vielen Ressorts enger geschnallt werden muss,
setzt die Landesregierung im Sozialbereich ein deutliches Zeichen: Mehr Geld
für den Gewaltschutz, herbe Einschnitte bei der Integration von Asylwerbern.
Klubobmann Lukas Schnitzer will
Kinder damit schützen.
B. GASSER
Social-Media für
Kinder sperren
■ Lukas Schnitzer, Klubobmann
der Steirischen Volkspartei,
fordert ein Social-Media-Verbot
für Kinder unter 15 Jahren.
Dafür soll der jeweilige Plattformbetreiber
verbindlich haften.
Nun wird das Thema auch
auf der Bundesebene von der
SPÖ aufgegriffen. „Social Media
kann der Gesundheit unserer
Kinder schaden. Genau deshalb
braucht es eine klare Altersgrenze,
verbindliche Regeln und volle
Verantwortung der Plattformbetreiber“,
betont der Klubobmann.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
D
er gestrige Beschluss der
Landesregierung vom
22. Jänner markiert eine
Zäsur in der steirischen Soziallandschaft.
Unter dem Druck der
allgemeinen Budgetkonsolidierung
hat das Team um Landeshauptmann-Stv.
Manuela Khom
und Soziallandesrat Hannes
Amesbauer ein Paket geschnürt,
das eine klare Handschrift trägt:
Sicherheit und Prävention ja, Integration
bei ungeklärtem Status
nein.
Gewaltschutz
Der wohl markanteste Punkt der
neuen Strategie ist die massive
Aufstockung im Bereich Gewaltschutz.
„Gewaltschutz ist eine
gesamtgesellschaftliche Aufgabe“,
betont Khom. Die Zahlen
untermauern dieses Bekenntnis:
Insgesamt wird dieser Schwerpunkt
um rund eine halbe Milli-
on Euro gestärkt. Besonders das
Gewaltschutzzentrum Steiermark,
eine zentrale Anlaufstelle
für Opfer häuslicher Gewalt, erhält
eine kräftige Finanzspritze
auf nunmehr 527.000 Euro. Damit
reagiert das Land auf die erschütternde
Serie von Gewalttaten
gegen Frauen, die das Land
zuletzt in Atem hielt. Auch die
Kinderschutzzentren in den Regionen
können aufatmen – ihre
Finanzierung ist gesichert, womit
die flächendeckende Beratung
für die Kleinsten erhalten
bleibt.
Telemedizin
Interessant ist der Fokus auf
moderne Methoden. So wird
das Projekt „Telemedizin in der
klinisch-forensischen Untersuchung“
fortgeführt. Es ermöglicht
Opfern, Spuren gerichtsfest
sichern zu lassen, auch wenn
nicht sofort ein spezialisierter
Arzt vor Ort ist. Parallel dazu
setzt man auf die Wurzel des
Übels: Die täterorientierte Männerarbeit
wird ebenso weiter
gefördert wie das Projekt „G.i.F.
– Gewaltprävention im Familiensetting“.
Das Ziel: Gewalt verhindern,
bevor sie entsteht.
Integration
Um die Mehrausgaben im Gewaltschutz
und die Stabilisierung
der Kernbereiche zu
finanzieren, vollzieht die Landesregierung
bei der Integration
eine radikale Kehrtwende.
Rund 2,4 Millionen Euro werden
im Vergleich zum Jahr 2024 bei
Projekten für Asylwerber gestrichen.
Soziallandesrat Hannes
Amesbauer verteidigt diesen
Schritt als „verantwortungsvolle
Budgetführung“. Man konzentriere
sich auf jene Menschen,
deren Bleiberecht bereits feststeht.
Für jene mit ungeklärtem
Status bedeutet dies das Aus für
zahlreiche Beratungs- und Unterstützungsangebote.
23. JÄNNER 2026 www.grazer.at
graz 3
Eine Familie
für Eddie
Grazer
Pfoten
Über 80 Schüler des BORG Dreierschützengasse waren in Brüssel und besuchten
die steirische Abgeordnete Elisabeth Grossmann (r.).
KK
Das BORG in Brüssel
■ Das neue Jahr startete für die
achte Klasse des BORG Dreierschützengasse
kulturell. In der
zweiten Jännerwoche hatten die
Schüler bei einer Kulturreise nach
Brüssel die Möglichkeit, die Stadt
und die Europäischen Institutionen
zu besuchen.
Im Europäischen Parlament, der
einzigen direkt durch EU-Bürger
gewählten Institution, begrüßte die
steirische Abgeordnete Elisabeth
Grossmann die Schüler. Nach
einem Vortrag über Konsumentenschutz
und Wirtschaft über die
Arbeit des EU-Parlaments, stellten
die Schüler zahlreiche Fragen,
etwa zum Social-Media-Verbot unter
16 Jahren.
„Ich freue mich immer sehr über
Besuch und Feedback aus meiner
Heimat. Von diesem Besuch nehme
ich vieles mit, vor allem aber,
dass junge Menschen keineswegs
unpolitisch oder uninteressiert
sind“, so Grossmann.
Rüde Eddie wäre ein toller Haus- oder Hofhund.
Eddie kam ins Tierheim,
weil sein geliebter Besitzer
verstorben ist. Die erste Zeit
war sehr schwer für ihn, doch
langsam fasst er wieder Vertrauen.
Eddie braucht in seiner
Familie klare Strukturen
und feste Abläufe. Manchmal
unterschätzt der Rüde seine
Größe und denkt, er wäre ein
Schoßhund.
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- mag Hunde
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4 graz
www.grazer.at 23. JÄNNER 2026
Die Genießerei am Markt und das Arravané wurden im Februar neu in die Österreich-Selektion des Guide Michelin aufgenommen. GENIESSEREI AM MARKT, WASSERBAUER
Zwei neue Grazer Lokale nun
von Guide Michelin gelistet
G‘SCHMACKIG. Das Inspektorenteam von Guide Michelin hat 15 neue Restaurants in die Österreich-
Selektion aufgenommen. Darunter sind auch zwei Grazer Lokale: Genießerei am Markt und Arravané.
Von Verena Leitold
verena.leitold@grazer.at
Als die Gourmet-Fibel Guide
Michelin im vergangenen
Jahr nach Österreich
zurückgekehrt ist, durfte sich
Philipp Dyczek vom Artis in der
Schmiedgasse als einziger Grazer
über einen Stern freuen. Ob er in
diesem Jahr der einzige Koch mit
dieser Auszeichnung, die nur die
Besten der Besten bekommen, in
der Stadt bleibt oder ob er Gesellschaft
bekommt, wird am 18. März
bekanntgegeben. Da veröffentlicht
Guide Michelin nämlich die neue
Wertung für das Jahr 2026.
Neben den Sternen ist aber
auch schon eine Erwähnung eine
besondere Ehre. Und diese wurde
jetzt zwei neuen Grazer Lokalen
zuteil. Die Genießerei am
Markt, in der Alexander Posch
kocht, und das Arravané, in dem
Thomas Galler den Kochlöffel
schwingt, wurden für Februar
in die Österreich-Auswahl aufgenommen.
Im Jänner kam übrigens
die Goldene Birn dazu.
Damit sind inzwischen zwanzig
Restaurants in Graz gelistet.
Genießerei am Markt
Das sagt der (geheime) Michelin-
Inspektor über die Genießerei
am Markt:
Mit dieser rustikalen Marktbude
auf dem Kaiser-Josef-Platz hat
die feinsinnige Küche von Alexander
Posch einen recht speziellen
Rahmen. Am Abend serviert
man das „Steiermark(t)-Dinner“
mit meist zehn kleineren und
größeren Gängen. Aus der offenen
kleinen Küche kommen z.
B. „Rote Rübe, Estragon, Forelle“
oder „Reh, Eierschwammerl,
Ribisel“ - auf das Wesentliche
reduzierte und dabei toll ausgearbeitete
Gerichte, die mit Ausdruck
und Finesse überzeugen.
Die Basis bilden saisonale und
regionale Produkte, die man gerne
vom Markt gleich vor der Tür
bezieht. Freundlich und versiert
sorgen Gastgeberin Julia Glanzer
und ihr Team für eine angenehm
entspannte Atmosphäre - auch
der Küchenchef serviert mit und
annonciert seine Gerichte. Interessant
ist auch der etwas einfachere
Mittagstisch.
Arravané
Das sagt der Michelin-Inspektor
über das Arravané:
Modern von der Küche bis
zum Design. Auf der Karte findet
man saisonale Gerichte wie z. B.
Rübe, Himbeere, Dill, Ziegenkäse
und Seeteufel, Selleriepüree,
Traubenchutney, Walnusscrumble,
Beurre Blanc sowie Maishuhnbrust
gefüllt, geräucherter
Mozzarella, Ratatouille-Gemüse
oder Homemade Ravioli, Kürbis,
Rahm, Gepickeltes, Pecorino.
Auch die verschiedenen
Pinsen kommen gut an. Dazu
gesellt sich der klare, geradlinige
„Fine Rawness“-Look samt offener
Küche, die das trendige Bild
unterstreicht. Am Mittag ist das
Restaurant im EG des „Merkur
Campus“-Gebäudes eine gute
Anlaufstelle für einen schnellen,
einfachen Business Lunch.
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8
bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Lukas Steinberger-Weiß
(0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664/80 666 6683), Verena
Leitold (0664 80 666 6691), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),
Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890 | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION:
Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.
6 graz
www.grazer.at 23. JÄNNER 2026
Lehrstellenmarkt gedämpft
VERHALTEN. Die aktuelle Lehrlingsbilanz der Wirtschaftskammer (WKO) Steiermark zeigt eine angespannte
Entwicklung. 2025 wurden 14.442 Lehrlinge ausgebildet, das ist ein Minus von 3,3 Prozent.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Diese Entwicklung ist nicht
auf ein mangelndes Bekenntnis
zur beruflichen
Ausbildung zurückzuführen, wie
WKO Steiermark Präsident Josef
Herk betont, sondern vielmehr
eine direkte Folge der herausfordernden
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.“
Für ihn ist
es daher nun besonders wichtig,
Ausbildung und Qualifizierung
konsequent zu stärken und Unternehmen
wieder mehr Planungssicherheit
zu geben.
Zahlen
4.004 Lehrlinge begannen 2025
eine betriebliche Lehrausbildung.
Das sind um 5,5 Prozent weniger
als im Jahr davor. In der überbetrieblichen
Lehrausbildung sank
die Zahl der Lehranfänger von
299 auf 288. Ein Minus von 3,7
Prozent. Damit starteten im Vorjahr
insgesamt 4.292 Jugendliche
neu in eine Lehre – ein Minus
von 5,3 Prozent. „Viele Unternehmen
stehen aktuell unter Druck.
Investitionen werden verschoben
– das betrifft leider auch die
Möglichkeit, zusätzliche Lehrlinge
aufzunehmen. Umso wichtiger
ist es jetzt, Betrieben wieder
Planungssicherheit zu geben und
Ausbildung gezielt zu stärken“,
so Herk. Denn Fachkräfte seien
in Zeiten des demographischen
Wandels für jeden künftigen Aufschwung
von entscheidender Bedeutung.
„Wenn wir die Lehre
jetzt nicht konsequent forcieren,
wird der Mangel an Fachkräften
zum Flaschenhals jedes künftigen
wirtschaftlichen Aufschwungs“,
mahnt Herk.
Die Unternehmen stehen vor wirtschaftlichen Herausforderungen und nehmen
weniger Lehrlinge auf. Dadurch gerät auch der Lehrlingsmarkt unter Druck. GETTY
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Blaulicht
Report
✏ clarissa.berner@grazer.at
Scooter-Diebstahl:
Täter ermittelt
■ Ende Dezember kam es in
Kalsdorf bei Graz zu einem Kinder-Motocross-
und mehreren
E-Scooter-Diebstählen. Die gestohlenen
Fahrzeuge wurden auf
einer Social-Media-Plattform angeboten
und an Unbekannte in
Graz verkauft. Im Rahmen umfassender
Ermittlungen konnten
Beamte der ortsansässigen
Polizeiinspektion zwei Buben
im Alter von 15 und 16 Jahren
sowie ein 14-jähriges Mädchen
mit den Diebstählen in Verbindung
bringen. Weiters wurden
Zeugenaussagen und Videomaterial
untersucht. Das Ergebnis
zeigt, dass die Minderjährigen
wahrscheinlich für 18 Straftaten
verantwortlich sind. Im Zuge der
Am Donnerstag, dem 22. Jänner, kam es im Bezirk Leibnitz zu einem
schweren Verkehrsunfall. Ein 19-jähriger Grazer war beteiligt. BFV LEIBNITZ/WALTL
Einvernahme der Jugendlichen
zeigte sich der 15-Jährige zur
Gänze geständig, der 16-Jährige
teilweise und die 14-Jährige verweigerte
die Aussage. Die Jugendlichen
wurden angezeigt.
Frontalkollision:
Sechs Verletzte
■ Am Donnerstag, dem 22. Jänner,
kam es gegen 18 Uhr in Leibnitz
zu einer Frontalkollision
zweier PKW. Zeugenangaben zu-
folge beabsichtigte ein 19-jähriger
Grazer einen PKW und einen
Linienbus auf der B69 zu überholen.
Dabei dürfte er den entgegenkommenden
PKW eines
29-jährigen Leibnitzers übersehen
haben. Die beiden PKW
stießen frontal zusammen. Sowohl
die vier Personen im Fahrzeug
des 19-Jährigen als auch
das Ehepaar aus Leibnitz wurden
verletzt. Eine Person dürfte
schwer verletzt sein, alle anderen
erlitten leichte Verletzungen.
Das Rote Kreuz Leibnitz und ein
Notarzt kümmerten sich um die
Erstversorgung. Die Verletzten
wurden ins LKH Südweststeiermark
nach Wagna sowie ins
LKH Graz eingeliefert. Beide
Fahrzeuglenker waren zum Unfallzeitpunkt
nüchtern. Die Autos
erlitten einen Totalschaden.
Im Einsatz standen die Polizeiinspektionen
Leutschach, Gamlitz
und Gleinstätten sowie 37
Einsatzkräfte der Feuerwehren
Maltschach und Arnfels.
Verkehrsunfall auf
der Autobahn A9
■ Am Freitag, dem 23. Jänner,
kam es gegen Mittag zu einem
Verkehrsunfall auf der A9 Pyhrnautobahn
in Fahrtrichtung
Voralpenkreuz zwischen der
Autobahnauffahrt Übelbach
und dem Gleinalmtunnel. Ein
LKW und ein Klein-LKW stießen
zusammen. Mehrere Personen
wurden unbestimmten Grades
verletzt und mussten von den
Einsatzkräften des Rettungsdienstes
versorgt werden.
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8 www.grazer.at 23. JÄNNER 2026
Café Kaiserfeld
Klassisches Kaffeehaus
trifft auf exzellente Küche
GASTRO. Das Café Kaiserfeld war bisher eher als klassisches Kaffeehaus bekannt. Die neuen Betreiber
Markus Schlojer und Andreas Berghold servieren nun auch Köstlichkeiten aus ihrer Küche.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Seit Jahrzehnten gehört das Café
Kaiserfeld zu den Institutionen
in der Grazer Gastronomie.
Nach dem Rückzug von Simon Lackner
übernahmen Markus Schlojer
und Andreas Berghold das Ruder.
Gemeinsam haben sie das traditionsreiche
Lokal einem Relaunch
unterzogen. Die Bar ist zwar noch an
ihrem alten Platz, aber der Bereich
gegenüber ist einer Neugestaltung
unterzogen worden. Entlang der
Wand findet man nun eine durchgehende
Bank inklusive Hochtischen.
Hier muss man sagen, dass die Bank
für meinen Geschmack etwas zu
schmal geraten, was das Sitzen nicht
ganz so gemütlich macht.
Kulinarik
Auch die Küche wurde neu gestaltet
und befindet sich jetzt direkt neben
der Bar. Durch das offene Konzept
kann man den beiden Küchenchefs
Dominik Sirk und Maximilian
Wolf bei der Arbeit zusehen.
Geboten werden täglich wechselnde
Mittagsmenüs. Das Drei-
Gänge-Menü kostet nur 13,90 Euro.
Dafür erhält man eine Vorspeise,
einen Hauptgang und ein Dessert
inklusive Espresso. Am Freitag kann
man wahlweise auch ein Glas Prosecco
haben.
Die A la Carte Preise sind dem
Grazer Niveau angepasst und liegen
bei den Hauptspeisen zwischen
15,40 Euro (Risotto) und
29,90 Euro (Hirschrücken). Es stehen
zudem auch vegane Gerichte
auf der Karte bzw. werden als vegane
Variante angeboten.
Persönliches Fazit
Ich muss zugeben, es war bereits
mein zweiter Besuch zum Mittagessen
im Café Kaiserfeld. Aber ich
bin der Meinung, nur der Vergleich
macht sicher. Damals habe ich das
Pilzrisotto und den gemischten Salat
entschieden und war mehr als
zufrieden mit meiner Wahl. Und
auch beim zweiten Besuch wurde
ich nicht enttäuscht.
Diesmal habe ich mich für das
Mittagsmenü entschieden. Es gab
Endiviensalat mit warmen Erdäpfeln,
Paprikahendl mit Spätzle
und als „Süßer Abgang“ ein Stück
Kuchen. Geschmacklich haben
alle drei Gänge absolut überzeugt.
Das Dressing beim Salat war geschmacklich
hervorragend und die
warmen Erdäpfel das Highlight. Das
Paprikahendl war bereits ausgelöst,
was das Essen erleichtert hat. Die
Sauce war herrlich cremig und der
Sauerrahm gab den richtigen Frischekick.
Die Spätzle waren fluffig
leicht. Der Kuchen war ebenfalls ein
Gedicht und nicht zu süß.
Andreas Berghold (l.) und Markus Schlojer
Neben dem Essen sei vor allem
das freundliche Personal hervorzuheben.
Sie kümmern sich sehr aufmerksam
um die Gäste. Die Küche
ist ebenfalls sehr flott unterwegs,
bei beiden Besuchen kamen die Gerichte
schnell an den Tisch. Auch
die beiden Betreiber kümmern sich
persönlich um die Gäste und sorgen
dafür, dass es ihnen an nichts fehlt.
Einziges Manko, das mir bei beiden
Besuchen aufgefallen ist: wenn
das Lokal gut ausgelastet ist, ist der
Lärmpegel sehr hoch. Das ist wahrscheinlich
den hohen Decken geschuldet.
Zusätzlich wird zwar nur
dezent aber doch Musik gespielt,
was den Lärmpegel nicht gerade
senkt. Das ist aber auch schon alles,
was ich zu kritisieren habe.
Wer vorbeischauen möchte, sollte
auf jeden Fall reservieren.
Der Endiviensalat als Vorspeise. KK (7) Das cremige Paprikahendl. Süßer Abgang: Kaffee und Kuchen. Die Bank ist etwas zu schmal geraten.
23. JÄNNER 2026 www.grazer.at
graz 9
Jetzt
mitdiskutieren
www.facebook.com/derGrazer
Interesse
Immer wieder interessant,
wenn man sich im Marktamt
erkundigt, ob Stände in Graz
zu vergeben sind, wird es seit
mittlerweile drei Jahren verneint.
Und dann kommen solche
Neuigkeiten. es wäre doch
toll zu wissen, was gegen einen
Würstelstand, der eigentlich
auf solchen Plätzen nicht
fehlen sollte, spricht.
Michael Egger
* * *
Kein Verständnis
Das ist mir auch nicht erklärbar,
wahrscheinlich wollen
sie keine einheimischen Stände
mehr. Dabei wäre es doch
toll, am Jakominiplatz einen
Würstelstand zu haben.
Christian Arloff
* * *
Schade
Ich finde das auch mehr als
traurig. Ich wäre sofort Kunde.
Aber wie gesagt, es sieht
wohl so aus, dass man keinen
Würstelstand am Jakominiplatz
will.
Thomas Steindl
* * *
Fraglich
Der Wartebereich für die Öffinutzer
wird wohl immer aromatischer.
Ich bin mit nicht
sicher, wie gut das ist.
Silvia Graf-Kollik
* * *
Super
Oh, das kommt mir gerade
recht! Aus gesundheitlichen
Gründen soll ich mich eine
Zeit lang vegan ernähren. Ich
habe ja nichts dagegen, aber
ich mag dafür nicht kochen.
Daher freue ich mich auf diesen
neuen Stand am Jakominiplatz.
Nahema Guerlain
* * *
Früher war es besser
Das war früher ein Marktplatz
für Obst und Gemüse
und für sonstige
Betriebe. Heute ist es verkommen
zu einem Tempel
voller asiatischer und
türkischer Spezialitäten und
mit Geschmacksverstärker
gedünktes Essen. Und es gibt
nur noch Bäcker, die untereinander
streiten, wer das beste
Geschäft bekommt.
Gerd Edgar
* * *
Toll
Ich finde das excellent.
Isabel Baumann
* * *
Meistkommentierte
Geschichte
des Tages
Asia-Kette
expandiert
am Jako
Gerade um die Mittagszeit
können sich schon einmal
lange Schlangen vor den inzwischen
fünf Standorten von
Bowls&Pots by MayKay bilden.
Nach den Lokalen in der Sporgasse,
im Styria Center, beim
LKH und am Jakominiplatz eröffnet
das Gastrounternehmen,
das vor allem auf Take-away
ausgerichtet ist, jetzt noch zwei
weitere Marktstände am Jako.
REAKTIONEN & KOMMENTARE
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Drei Niederlagen sind genug
VOLLEYBALL. Die Damen des UVC Graz wollen am Samstag in Salzburg wieder die Trendwende
einläuten, um im Kampf um die Spitzenplätze dranzubleiben. Herren sind in Amstetten gefordert.
Marie Bruckner und Co. wollen am Samstag beim PSV Salzburg die Trendwende
einläuten und nach drei Niederlagen wieder einen Sieg feiern. GEPA
Von Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
Das tut weh. Dreimal in
Serie haben die UVC-
Volleyballerinnen zuletzt
in der Bundesliga verloren:
Zuletzt gegen Sokol/Post, davor
bei den Erzbergmadln und zu
Hause gegen die Steelvolleys.
Heißt in der Tabelle: Rückfall
auf Platz vier, fünf Punkte hinter
Platz zwei. In Salzburg am
Samstag wollen Marie Bruckner
und Co. die Trendwende
schaffen und endlich wieder
siegen. „Es wird sicher nicht
einfach, aber wir kennen unsere
Stärken und wollen die drei
Punkte mit nach Hause nehmen.“
Kämpferische Worte, die
auch Trainer Frederick Laure
unterstreicht. „Die drei Nieder-
lagen tun weh, aber die Mannschaft
hat das Potenzial gegen
jeden zu gewinnen – das haben
wir bewiesen.“ Man wolle das
Maximum herausholen und im
Grunddurchgang noch einen
Platz gut machen. „Jetzt geht
es darum, mit Selbstvertrauen
aufzutreten und unser Spiel
durchzuziehen“, sagt Laure.
Ebenfalls in der Fremde gefordert
sind die Herren, für
die es nach Amstetten geht,
wo man den vierten Platz verteidigen
will. Leicht wird das
nicht, hat Trainer Zoltan Mozer
doch mehrere Verletzte zu beklagen.
„Wir hatten das schon
mehrmals in dieser Saison und
immer gut weggesteckt“, sagt
Mozer. „In Amstetten wird es
schwer, aber ich glaube an die
Mannschaft und dass wir drei
Punkte mitnehmen.“
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Ausblick
Was am Samstag
in Graz wichtig ist
■ Im Congress findet am morgigen Samstag der bereits 71. Akademikerball
statt. Auch dieses Mal wird es eine Gegendemo geben. Es kommt
deshalb zwischen 17 und 18 Uhr zu Anhaltungen der Straßenbahnen
entlang der Strecke vom Mariahilfer Platz über den Lendkai, die Neutorgasse
und den Joanneumring sowie die Herrengasse. Erstmals muss
die neue Bimlinie 16 von der Entlastungsstrecke in Neutorgasse auch
umgeleitet werden: just über die Herrengasse, die es zu entlasten galt.
■ Designerin Eva Poleschinski und Juwelier Klaus Weikhard übergeben
die Diademe und Manschettenköpfe an die Debütanten der
25. Opernredoute am 31. Jänner. Außerdem gibt es von den Choreografen
Claudia Eichler, Lisa Weswaldi-Eichler und Pierre Gider
erste Einblicke in die Eröffnungspolonaise.
■ Im Kottulinsky feiert das „Shorty Forty“ aus Wien seine Graz-
Premiere. Die Ü-40-Party beginnt schon um 18 Uhr und dauert bis
23 Uhr. Das Motto: Beachparty mit den coolsten Sommerhits. Wer im
Hawaiihemd oder mit Blumenkette kommt, zahlt weniger Eintritt.
■ Im Rahmen der Blues Tage kommen Marco Pandolfi sowie „Sir“
Oliver Mally, Peter Schneider und Franz Kreimer ins Orpheum Extra.
Beginn ist um 20 Uhr.
Der 71. Akademikerball im Grazer Congress sorgt auch heuer wieder für
eine Gegendemo. Es kommt zu Verkehrsbehinderungen. AKADEMIKERBALL/GIMPEL
■ „Das war 2025“: Maschek geben um 20 Uhr in der Helmut-List-Halle
einen frechen Jahresrückblick.
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