88. Markt in Lebring - Website-Box

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LEISTUNGEN:

Verkauf Toyota

Verkauf Gebrauchtwagen

Verkauf Landtechnik

Werkstätte PKW

Werkstätte Landtechnik

Teile & Zubehör

Gartengeräte

Begutachtungsstelle

Unfallschadenreparatur

Versicherungsabwicklung

nach Unfallschäden

Reifenservice

GADY

LAFNITZ

MITARBEITER:

Lechner Christian (Filialleiter u. Serviceberater)

Teileverkauf:

Glatzl Michael

KFZ-Techniker:

Kurz Willibald, Zisser Christoph

KFZ-Techniker Lehrlinge:

Kerschenbauer Stefan, Hofer Martin

ÖFFNUNGSZEITEN:

Mo-Fr, 08.00-12.00, 13.00-17.00

Wir sind ein junges, motiviertes

Team. „Teamarbeit“ und ein

„gutes Betriebsklima“ werden bei

uns ganz groß geschrieben.

Wir feiern heuer unser 20jähriges

Bestehen. Durch unseren bestmöglichsten

Einsatz versuchen wir, die

Erwartungen unserer Kundinnen

und Kunden zu erfüllen und dadurch

die Treue der Kunden aufrecht

zu erhalten.

Ankündigung:

Frühjahrsmarkt in Lafnitz

So, 28. März 2010 (Palmsonntag)

GADY LAFNITZ

8233 Lafnitz 254

Tel.: 03338/3980, Fax DW -40

lafnitz@gady.at, www.gady.at

Wunderpflanze Mais

Der Maiswurzelbohrer nimmt auch in der Steiermark zu.

Schädlingsbekämpfung durch Fruchtfolge.

Der Mais ist eine Wunderpflanze. Mais ist

die wichtigste Futtergrundlagenpflanze in

der Tierhaltung. Dadurch konnte eine Wertschöpfungskette

erzielt werden, die der

bäuerlichen Bevölkerung in der Region viel

Wohlstand gebracht hat. Mais benötigt, im

Vergleich zu anderen Futterpflanzen, eine

geringe Menge an Pflanzenschutz. Aus

Sicht der Umweltentlastung, ist Mais an

vorderster Stelle zu nennen: Der anfallende

Stickstoff wird verarbeitet. Die Veredelungsbetriebe

können den anfallenden Wirtschaftsdünger

in den Kreislauf der Natur

einbringen. 1 ha Mais bindet knapp 50 Tonnen

CO² und ist in der Lage, knapp 40 Tonnen

Sauerstoff zu bilden. Keine andere

Pflanze kann so viel Energie zu liefern.

DIE MAISPFLANZE IST DURCH DEN MAIS-

WURZELBOHRER EXTREM GE FÄHR DET.

Der Schädling kommt vor allem aus östlichen

Ländern wie Ungarn, Slowenien und Rumänien

in unser Landschaftsgebiet – und wird

für unsere landwirtschaftlichen Betriebe

zunehmend zu einem Problem, denn die Larven

des etwa 5mm großen Käfers ernähren

sich hauptsächlich von Mais. Sie befallen das

Wurzelsystem der Maispflanze und zerstören

es. Massive Ernteausfälle sind die Folge.

EINE MÖGLICHKEIT DER BE -

KÄMPFUNG IST DIE SAAT-

GUTBEIZUNG: Um das Saatgut

möglichst umweltschonend

auszubringen, werden alle

Ausbringungsgeräte mit speziellen

Filtern ausgerüstet.

Dadurch ent stehen den steirischen

Landwirten Ko sten

von 1 Million Euro. Ziel ist,

Bienen und andere Nütz -

linge zu schützen. „Wir

sind uns voll bewusst,

dass wir die fleißigen und

braven Bienen zur Bestäubung

unserer blühenden Kulturen brauchen“,

so Josef Kowald im Gespräch.

Eine weitere Bekämpfungsmöglichkeit ist

die Fruchtfolge. Dazu soll Mais auf Mais vermieden

werden, um dem Maiswurzelbohrer

die Nahrungsgrundlage zu entziehen. Aus

wirtschaftlichen Gründen ist dies für kleinere

Betriebe schwer umzusetzen. Kowald:

„Ich nenne ihnen ein Beispiel: Von einem

Hektar Gerste mit einem Ertrag von 5 Tonnen,

erlöst man gerade einmal 500 Euro.

Damit können nicht einmal die Kosten abgedeckt

werden. Schon deshalb bin ich sehr

AKTUELLES 03/2010

Kammerobmann ÖR Josef Kowald hat Sorge

wegen des Maiswurzelbohrers.

verwundert, dass Menschen, die gar keinen

unmittelbaren Bezug zur Landwirtschaft

haben und auch nicht unmittelbar von ihr

Leben, Forderungen aufstellen, die voll zu

Lasten der betroffenen Landwirte gehen. Ich

hoffe, dass es uns mit umweltfreundlichen,

aber auch praktikablen Maßnahmen gelingt,

den Schädling wirksam zu bekämpfen. Der

Maisanbau soll auch in Zukunft positiv mit

dem steirischen Landschaftsbild verbunden

werden“, so Kowald positiv optimistisch.

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