88. Markt in Lebring - Website-Box

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03/2010 MARKT IN LEBRING 5

Ökologischer Fußabdruck landwirtschaftlicher

Betriebe

Wollten Sie immer schon wissen,

ob die Bewirtschaftung

Ihres

Bauernhofes nachhaltig

ist? Interessiert

Sie, wie sich der Einsatz

von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln

und die Bewirtschaftung

der Felder gesamt -

ökologisch auswirken? Wie

groß ist der tatsächliche

Flächenverbrauch eines Betriebes?

Beuten wir unseren Planeten

Erde in kurzer Zeit aus?

BEIM GADY-MARKT AM 13. UND

14. MÄRZ 2010 BEKOMMEN SIE

EINE ANTWORT! Sie können den ökologischen

Fußabdruck Ihres land- und

forstwirtschaftlichen Betriebes (egal ob

bio oder konventionell) hier berechnen.

Im Infozelt der Fachschule Alt-Grottenhof

finden Sie den Infostand des Verbandes

BIO ERNTE STEIERMARK zum Thema

„Ökologischer Fußabdruck“.

BRINGEN SIE BITTE FOLGENDE

BETRIEBSDATEN MIT:

■ Betriebsfläche in ha

■ Elektrizitäts -

ver brauch/

Jahr in kWh

■ Heizungsart

und Verbrauch

■ Heizmaterial

/Jahr

■ Traktorausstattung

(KW)

und Betriebsstunden/Jahr

■ Düngerart und

–menge

■ Pflanzenschutzmittelart

und –menge

■ Futtermittelzukauf

■ Saatgutzukauf

WIR BERECHNEN MIT

HILFE EINES ECXEL-

PROGRAMMES

GEMEINSAM MIT

IHNEN DEN FUSS-

ABDRUCK!

BIO-Austria, der Dachverband der österreichischen

Biobauern arbeitet gemeinsam

mit der Technischen Universität Graz

seit über

zwei Jahren an einer Studie „Ökologischer

Fußabdruck der Biolandwirtschaft und

ihrer Produkte“.

WAS SAGT DER ÖKOLOGISCHE

FUßABDRUCK AUS?

Die TU Graz (Institut für Prozesstechnik)

entwickelte zum Zwecke der Erstellung

des Fußabduckes die SPI-Methode

(Sustainable Process Index). Das ist die

SPI-Grundidee:

■ Berechnung der Fläche, die nötig ist,

um ein Produkt / eine Tätigkeit nachhaltig

in die Ökosphäre einzubetten.

■ Vergleich von Prozess-Flüssen mit

natürlichen Stoffflüssen nach naturwissenschaftlichen

Prinzipien

Das Prinzip beruht darauf, dass vom Menschen

bedingte Materialflüsse, natürliche

globale Zyklen und lokale Umweltqualitäten

nicht verändern dürfen. Der Fußabdrucksrechner

für die Landwirtschaft in

Form von Excel-

Programmen, durchleuchtet

den landwirtschaftlichen

Betrieb und untersucht

dabei die

Umweltverträglichkeit

der Wirtschaftsweise

in

den Bereichen

Energie, Wasser,Maschi-

nen-, Treibstoff-, und

Düngereinsatz sowie Pflanzenschutz,

Zukauf von Betriebsmitteln, Tierhaltung

(Fütterung) und Verarbeitung.

DAS ERGEBNIS DER STUDIE WIRD

FOLGENDE AUSSAGEN ZULASSEN:

■ Darstellung des Umweltdruckes von

Biobetrieben (fossile Rohstoffe - Kohlen -

di oxid/Klimarelevanz, Emissionen in Luft,

Boden und Wasser)

■ Vergleich des Umweltdruckes zwischen

biologisch und konventionell wirtschaftenden

Betrieben bzw. von verschiedenen

Betriebssystemen

innerhalb der Betriebszweige auf Produktbasis

■ Darstellung des ökologischen Fußabdruckes

von Lebensmitteln

■ Welche Bereiche fallen im jeweiligen

Betrieb besonders ins Gewicht?

■ Wo sind dadurch Veränderungen der

Bewirtschaftung wirksam?

Ing. Martin Gosch

Berater für Biolandwirtschaft, Landwirtschaftskammer

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