GASTRO das Fachmagazin 01/26
- Keine Tags gefunden...
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
Ein Traum von Schaum! (Seite 40)
D A S F A C H M A G A Z I N
Ausgabe 1/2026
Ausgabe 1, Jänner 2026, 43. Jahrgang, Österreichische Post AG, GZ 02Z033305 M, H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien,
Coverfotos: Mandarin Oriental (großes Foto), Farantsa/stock.adobe.com (Milch), Andrea junhgwirth (Fleisch)
MANDARIN ORIENTAL, VIENNA:
HOTELERÖFFNUNG
DER SUPERLATIVE
Fleisch: heimisch und bio (Seite 24)
Retouren an Postfach 555, 1008 Wien
Einer für alles.
kastner.at
MEIKO – Ihr Partner für professionelle
Spül- & Hygienetechnik in Gastronomie &
Einrichtungen weltweit. www.meiko.at
MEIKO_GASTRO_Magazin_Titelseitenkasten_50x42mm_RZ.indd 21.01.2026 1
18:03:46
WWW.EXITO.AG
GEMEINDE RÜSTDORF
NEUER GASTGARTEN?
0664/44 29 108 | www.exito.ag
gastro kalender dez 2025 60x60_9.12.25.indd 1 09.12.25 13:0
Bestellbar als:
Elektro ✔ Diesel ✔ 4MOTION ✔
INKL. 250.000 KM *
Der Caravelle
Von Kleinbus bis VIP-Shuttle:
Personentransport neu definiert
In den Ausstattungslinien Kombi Caravelle, Caravelle Life und Caravelle Style
vw-nutzfahrzeuge.at
* Erhalten Sie serienmäßig eine um 3 Jahre verlängerte Garantie im Anschluss an die 2-jährige Herstellergarantie, bei einer maximalen Gesamtlaufleistung von 250.000 km (je nachdem,
welches Ereignis als Erstes eintritt). Über die weiteren Einzelheiten zur Garantie informiert Sie Ihr Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner. Bei Aus- und Aufbauten nur gültig für werksseitigen
Lieferumfang. Kraftstoffverbrauch: 7,1 – 11,4 l/100 km. Stromverbrauch: 22,6 – 24,9 kWh/100 km. CO 2
-Emission 0 – 298 g/km. Symbolfoto. Stand 01/26.
Ausgabe 1, Jänner 2026, 43. Jahrgang, Österreichische Post AG, GZ 02Z033305 M, H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien,
Coverfotos: Mandarin Oriental (großes Foto), Farantsa/stock.adobe.com (Milch), Andrea junhgwirth (Fleisch)
D A S F A C H M A G A Z I N
MANDARIN ORIENTAL, VIENNA:
Fleisch: heimisch und bio (Seite 24)
Retouren an Postfach 555, 1008 Wien
Ausgabe 1/2026
MEIKO – Ihr Partner für professionelle
Spül- & Hygienetechnik in Gastronomie &
Einrichtungen weltweit. www.meiko.at
MEIKO_GASTRO_Magazin_Titelseitenkasten_50x42mm_RZ.indd 21.01.2026 1
18:03:46
W.EXITO.AG
GEMEINDE RÜSTDORF
NEUER GASTGARTEN?
gastro kalender dez 2025 60x60_9.12.25.indd 1 09.12.25 13:00
Einer für alles.
kastner.at
0 64/ 4 29 108 | www.exito.ag
1/2026
EDITORIAL 3
Vom Neusiedler- bis zum Bodensee
Was nun endlich mit
1.1.26 hinsichtlich
Trinkgeldpauschale
Realität wurde, nämlich
eine einheitliche
Regelung für das
ganze Land, wünschen
sich Betriebe auch für
andere Bereiche. Neun
unterschiedliche Regelungen oder Maßnahmen
kosten nicht nur Zeit und Geld, sondern
bringen auch Ärger. Es wäre wirklich zu wünschen,
dass das Jahr 2026 als Ende des unseligen
Föderalismus in die Geschichte eingeht.
Apropos Regelungen: Zum Thema Bürokratie
hat der diesjährige ÖHV Kongress vieles auf
den Tisch gelegt, dass dringend repariert und
adaptiert werden muss. Hoteliers und Gastronomen
sind in erster Linie Gastgeber, und
keine Bürokraten. Und ja, das Trinkgeld bleibt
steuerfrei und das ist gut so, denn es stellt ja
eine Wertschätzung dar. Was im übrigen ganz
generell schön wäre, würde diese wieder mehr
spürbar. Und die kann sich nicht nur im persönlichen
Austausch zeigen, sondern zum
Beispiel auch, in dem man ganze Branchen
durch Förderungen– Stichwort Strompreisbremse
–unterstützt. Und das gilt nicht nur
für die Industrie, sondern auch für den gesamten
Tourismusbereich, der ebenfalls energieintensiv
ist und mit all seinen Protagonisten
nicht nur Aushängeschild
des Landes ist,
sondern mit seiner
hohen Wertschöpfung
ganz ordentlich zum
BIP beiträgt. Und sich
auch eine Energie-
Unterstützung verdient
hätte.
Vielleicht wird’s ja noch was damit, wünschen
darf man sich ja schließlich etwas. Auch,
wenn Weihnachten schon vorbei ist.
Und sonst hoffen wir wohl alle auf friedliche
Zeiten. Auf Zeiten, in denen man entspannt
auf Messen gehen kann, wie z.B. auf die Intergastra,
die in Stuttgart von 7. – 11. Februar zeigt,
was Gastro und Hotellerie künftig beschäftigt.
Aber auch Weinliebhaber kommen auf der
AustroVin in Tulln von 29. bis 31. Jänner auf
ihre Kosten. Oder auch auf die Internorga, der
internationalen Leitmesse für Hospitality und
Foodservice. die von 13. – 17. März in Hamburg
stattfindet. Messen sind immer sowohl Bühne
für News, als auch Gelegenheiten für den brancheninternen
Austausch. Und funktioniert, wie
auch die GAST im November gezeigt hat.
Wir starten voller Optimismus in ein neues
Jahr, denn wir sind überzeugt, dass auch die
Politik den Ernst der (wirtschaftlichen) Lage
erkannt und entsprechend handeln wird.
Kurt & Michael HEINZ
MEHR RAUM,
MEHR LUFT,
MEHR SONNE.
Ein Traum von Schaum! (Seite 40)
HOTELERÖFFNUNG
DER SUPERLATIVE
Hier geht’s zum e-Paper.
QUALITÄT DIE ÜBERZEUGT
PREISE DIE BEGEISTERN
GASTROTECHNIK
www.mayway.eu
Gutschein-Code
für den Online-Shop:
happy26
gültig bis 28.02.2026
0810 100 180
Unsere Sonnenputen verfügen über größere Bewegungsfreiheit
als in der konventionellen Tierhaltung,
da sie mehr Platz im Stall und Zugang zu einem
geschützten Freibereich haben. Dort können sie sich an
der frischen Luft die Sonne auf die Federn scheinen
lassen. Die Tiere ernähren sich von natürlichem,
gentechnikfreiem Futter und werden von bäuerlichen
Familienbetrieben in Österreich aufgezogen. –
SONNENPUTEN VON WECH, EXKLUSIV BEI KRÖSWANG.
SONNENPUTE.AT +43.7248.685 94
4
INHALT 1/2026
Aktuell & angesagt
Karrieren Seite 64
Buchtipps Seite 65
Vorschau und Impressum Seite 66
Gesund muss es sein!
Das Gesundheitspotenzial steht bei
Lebensmitteln immer stärker im Fokus.
Gesund, kalorienarm, proteinreich usw.
Seite 10
Jedem das Seine
Fine Dining geht nur mit ebenso hochwertigen
Weinen? Mitnichten! Die neuen
Genießer ordern immer öfter Alternativen
und die müssen perfekt passen!
Seite 36
Foto: Aldeca Productions / stock.adobe.com
Besser heute als morgen
Der diesjährige ÖHV Kongress in Linz
hatte das Motto „Simplicity – einfach(er)
machen“, und das dies dringend notwendig
ist, zeigten Beispiele aus der
Hotelpraxis.
Seite 55
Foto: SLT-Family-dsc
Foto: davit85 / stock.adobe.com
Einfache Handhabung, gute Qualität
Schnell soll es gehen, gut soll es sein und
auch ins Preisgefüge passen.
Seite 18
Fleisch, am besten heimisch und bio
Besonders zu Jahresanfang nehmen sich
viele Österreicher vor, weniger Fleisch zu
essen. Aber das klappt nicht immer und
manche entscheiden sich sogar bewusst
für Fleischgenuss.
Seite 24
Cold & hot drinks 34 bis 45
Ein Traum von Schaum
Für Cappuccino, Flat White oder Latte
Art ist die Konsistenz, Stabilität und Temperaturresistenz
der Milch entscheidend.
Dabei zeigt sich schnell: Milch ist nicht
gleich Milch.
Seite 40
Die Bohnen der Zukunft?
Kaffee und Kakao werden die kulinarischen
Sorgenkinder der Zukunft.
Seite 44
Kleine Küche, große Show
Ob Foodtruck oder Eventcatering: Mobile
Küchen bringen professionelle Gastronomie
dorthin, wo Gäste sind.
Seite 48
Green, flexibel & kulinarisch
So gut die touristischen Zahlen auch
sind, unter Druck ist das Tourismusland
Österreich trotz allem.
Seite 56
Nicht nur im Winter
Österreichs Seilbahnen legten den
Grundstein für den heimischen Winter-
Tourismus. Erst durch sie wurden entlegene
Bergregionen – der Wintertourismus
war geboren.
Seite 58
Foto: boyloso / stock.adobe.com
Foto: Denis Yevtekhov/stock.adobe.com
Foto: Sandy Millar
Food 16 bis 33
Der fünfte Geschmack
Warum entfaltet eine Sauce ihre volle
Tiefe oft erst nach Stunden, und weshalb
genügt manchmal ein bisschen
Parmesan, um ein schlichtes Gericht
geschmacklich zu transformieren? Die
Antwort lautet Umami.
Seite 28
Ein Fächer aus Glas, Geschichte und
Geschmack
Wenn eine Weltmarke wie Mandarin
Oriental in Wien debütiert, ist das mehr
als eine Hoteleröffnung – es ist ein Statement.
Seite 30
Non food 46 bis 53
Schwer in der Hand,
stark im Geschmack
Löffel gelten gemeinhin als Alleskönner.
Mit ihnen löffeln wir die Suppe, kratzen
die letzten Tropfen Sauce vom Teller und
essen das Dessert zum Abschluss. Und
doch ist Löffel nicht gleich Löffel, ebenso
wenig wie Messer gleich Messer oder
Gabel gleich Gabel ist.
Seite 50
Mobilität im Wandel
Vom Gästeshuttle bis zum Cityflitzer:
Fahrzeugtrends prägen Effizienz, Image
und Servicequalität in Österreichs Gastronomie,
Hotellerie und Tourismus.
Seite 52
Tourismus, Hotellerie & Karriere 54 bis 63
Was die Hotellerie in Zukunft tun
muss, damit es noch funktioniert
Eine Analyse von Thomas Reisenzahn,
Geschäftsführer bei Prodinger Tourismusberatung.
Seite 61
Foto: pixabay
Neues Jahr, neue Kompetenzen
Das Jahr 2026 beginnt für alle, die in der
Branche weiterkommen möchten, verheißungsvoll.
Seite 62
WWW.EXITO.AG
Mobiler Schauraum
Gleich Termin
vereinbaren
Wir beraten Sie gerne: 0664 / 44 29 108
Jourgebäck
Jetzt schnell und
einfach mit der
.at
6 AKTUELL & ANGESAGT
1/2026
Zukunft erleben
Vom 7. bis 11. Februar 2026
trifft sich die Hotellerieund
Gastronomiebranche auf
der INTERGASTRA in Stuttgart.
Die Leitmesse präsentiert sich
schneller, digitaler und kompakter
mit mehr Live-Erlebnissen,
Networking und einem starken
Rahmenprogramm aus Workshops,
Shows, Wettbewerben
und Kongressen. Ein zentrales
Highlight ist die Integration
von NEWFOOD X NOW: Vom
8. bis 10. Februar zeigen über 100 Startups im
ICS-Foyer innovative Food-Konzepte, flankiert
von Vorträgen, Panels und Pitches unter dem
Motto „Taste the Future of Food and Cuisine“.
Die DEHOGA-Bühne in Halle 7 bietet Einblicke
in aktuelle Branchenthemen, Nachwuchs- und
Fachkräftegewinnung sowie Gründerförderung.
Wachsende Bedeutung gewinnt zudem
der Bereich Vending, der Automatisierung,
Digitalisierung und neue Geschäftsmodelle für
HoReCa aufzeigt. Die INTERGASTRA 2026
bündelt Innovation, Austausch und konkrete
Lösungen für eine zukunftsfähige Branche.
www.intergastra.de
Foto: Messe Stuttgart
gastro goes
future
www.koll.co.at
Foto: M3B GmbH / Jan Rathke
f-b-manager.com
Art. 2813*
Bienenstich
Für einen
guten Start
Art. 828* 1
FF-Bio Premium
EDNA-HOTLINE
GEBÜHRENFREI
0800 20 20 85
+49 1522 179 55 81
in den
Tag
EDNA App
bestellen!
Art. 2420*
Butter-Nusskranz
Bestellen Sie jetzt bei Ihrem Großhändler, im C+C Markt oder direkt bei EDNA!
Dieser Ausgabe
von GASTRO
liegt eine Beilage
der Firma
Edna bei.
Praxistaugliche Ideen
Die Gastronomie zwischen Anspruch und
Alltag zeigt sich auf der GASTRO IVENT
von ihrer praktischen Seite. Statt großer Innovationssprünge
stehen Lösungen im Vordergrund,
die im täglichen Betrieb wirklich funktionieren
und Kosten entlasten. Food- und
Convenience-Anbieter erleichtern Küchen
und Teams die Arbeit, ohne, dass die kulinarische
Vielfalt leidet. Regionale Getränkevielfalt
trifft auf kreative Spezialitäten, von Säften
über Bier bis zu Spirituosen. Auf der Bühne der
Kaffeemeisterschaften beweisen Baristas ihr
Können, während nachhaltige Lieferketten,
neue Röstprofile und alternative Brühmethoden
Fachleute inspirieren. Gemeinsam
mit der parallel laufenden fish international
entsteht so von 22. bis 24. Februar 2026 ein
Mix aus Praxisnähe und Inspiration für alle
Gastronomieprofis.
www.gastro-ivent.de
8
AKTUELL & ANGESAGT 1/2026
Kolumne F&B Manager Club Austria Nr. 1/26
So is(s) es …!
Neues Jahr – Neues Spiel
Ich habe die KI gefragt und sie
sagte mir, dass im Jahr 2025 in
Österreich sage und schreibe 1700
Gastro - Betriebe zugesperrt haben, 415
gingen sogar Insolvent. (ein plus von 7% zum Vorjahr)
Immerhin eine wesentliche Verbesserung als in
der Pandemie (oder danach) 2021 als 14.000 Betriebe
das Handtuch warfen. Anhaltend unvorteilhaftes
Kundenverhalten in dem das Geldbörserl zu bleibt,
die noch immer steigenden Kosten, die Problematik
der Personalsuche und die erschwerten Konditionen,
mit welchem man seine Mitarbeiter engagieren
muss, bieten keine motivierenden Ambitionen
in dieser Sparte weiter zu dienen. War doch schon
die Marche vor dem ganzen Epidemie Desaster für
den Aufwand eher ernüchternd.
Trotzdem man höre und staune, sperrten 1300
Betriebe im Vorjahr im Gastgewerbe wieder auf.
Optimisten (eben echte Gastronomen) die Ihr
Handwerk so sehr lieben und sich vielleicht Chancen
ausrechnen, weil Sie denken gegen den Strom
zu schwimmen erhöht die Chancen. Denn wenn es
immer weniger werden, sollte doch eigentlich der
Markt für die verbleibenden größer werden. Irgendwo
müssen die Leute doch einen Platz zum Essen,
Trinken und Lifestyle suchen. Eigentlich Teil unserer
Kultur.
Auch ich bin 2026 einer der Wahnwitzigen! Ein
neues Lokal - mit freilich viel Zuversicht, jedoch natürlich
mit Bedenken und Sorge ob die Rechnung
wirklich aufgeht. Die Zukunft wird´s weisen. In jedem
Fall allen Kollegen da draußen ein glückliches
und erfolgreiches Neues Jahr und mögen Zweifel
und Bedenken unserer Kreativität und unserem
Frohsinn an unserem schönen Handwerk nicht im
Wege stehen.
Mark Chad Lewis
President F&B Manager Club AUSTRIA
www.f-b-manager.com
Foto: F&B Manager Club AUSTIRA
Austro Vin Tulln 2026
Vom 29. bis 31. Jänner 2026 findet mit der Austro Vin Tulln bereits
zum vierten Mal Österreichs führende Spezialmesse für Wein- und
Obstbau statt. Auf 18.000 m2 präsentieren 240 Fachaussteller aus 14
Nationen mit 450 Marken die gesamte Wertschöpfungskette – von
der Pflanzung bis zur Ausschank. Damit ist die Austro Vin Tulln die
größte landwirtschaftliche Spezialmesse Österreichs und eine zentrale
Plattform für Fachbesucher aus Österreich und Zentraleuropa. Ergänzt
wird die Ausstellung durch ein hochwertiges Fachprogramm unter der
Leitung des Weinbauverbands Österreich und des Bundesobstbauverbands
Österreich in Kooperation mit BOKU und Fachschulen. Rund 40
Expertinnen und Experten vermitteln an allen drei Messetagen praxisnahe
und wissenschaftliche Inhalte. Ein besonderes Highlight ist
der Tasting Corner, in dem ausgewählte Versuchsweine zu aktuellen
Themen gegen einen Unkostenbeitrag verkostet werden können.
www.messe-tulln.at/messe-kalender/austro-vin-tulln/
Wein in Wien
Österreichs internationale
Weinmesse,
die VieVinum, kehrt
2026 in die prunkvollen
Räume der HOF-
BURG Vienna zurück
und rückt Wein als
verbindendes Element
einer vielschichtigen
Szene ins Zentrum.
Eine breite Ausstellerlandschaft
eröffnet
ein Entdeckungsfeld
aus Herkünften, Rebsorten,
Weinstilen und
aktuellen Trends. Im Fokus steht das Vernetzen von Winzern, Handel,
Gastronomie und Weinliebhabern. Für frische Impulse sorgt die School
of Wine, in der junge Charaktere auf große Legenden treffen und alternative
Bewirtschaftungsformen ebenso Platz finden wie traditionsreiche
Monumente. Die Zone Zero widmet sich alkoholfreien Getränken.
Cross Mentoring in der Gerd A. Hoffmann Akademie, die Star Wine List
of the Year und neue Synergien rund um den Eurovision Song Contest
ergänzen das Programm.
www.vievinum.at
Foto: Eva Kelety Foto: Messe Tulln
1/2026
ADVERTORIAL 9
Mit VISINGSÖ wird Draußen zum
Lieblingsplatz Ihrer Gäste
Jetzt Außenbereiche smårt ausstatten
mit dem IKEA Business Network: Mit
VISINGSÖ bringt IKEA eine neue OutdoorSerie,
die B2Bgeprüft ist und somit ideal
für die Gastronomie – ob Cafés, Restaurants,
Hotels, Bars oder für Events. Robuste, pflegeleichte
Materialien, smårter Nutzen und skandinavische
Klarheit – damit Ihre Gäste draußen
genauso gut sitzen wie drinnen.
Sicherheit, die man sieht: Die Serie wurde
für den öffentlichen Außenbereich getestet und
erfüllt EN 581 – mit Prüfungen auf Sicherheit,
Dauerhaltbarkeit und Stabilität. Die Möbel entsprechen
relevanten Festigkeits- und Dauerhaftigkeitsstandards.
So bleibt Ihr Außenbereich
lange schön und belastbar.
Praktisch im Alltag: Das VISINGSÖ Dining-
Set für zwei kommt mit stapelbaren, Platz
sparenden Armlehnstühlen sowie
einem Tisch, der Haken unter der
Platte bietet – perfekt für Taschen
oder Accessoires Ihrer Gäste. Mit den
zusätzlichen Polster sitzen Ihre Gäste
noch gemütlicher.
Für den professionellen Einsatz:
Das Set ist für die öffentliche Nutzung
freigegeben, erfüllt strengere
Anforderungen – und hält länger in
Ihrem Betrieb.
Sorgen Sie für Ihren Umsatz-Booster
am Freiluft-Platz mit der neuen
VISINGSÖ Serie und nutzen Sie viele
Vorteile mit dem IKEA Business Network:
einfache Beschaffung, Beratung
und exklusive Angebote. Mehr auf
IKEA.at/Business
Foto: Inter IKEA Systems B.V. 2026
Darauf kannst du
immer setzen.
#LebeSmårt
© Inter IKEA Systems B.V. 2026
Werde Mitglied im IKEA Business Network.
Gesund
muss
es sein!
Foto: Kitreel/stock.adobe.com
Das Gesundheitspotenzial steht bei Lebensmitteln immer stärker im Fokus. Gesund, kalorienarm,
proteinreich usw.
Von Petra Pachler
Unzählige Labels symbolisieren gesundheitliche
Effekte, die es so oft gar nicht
gibt. Umso mehr sind staatlich anerkannte
und geprüfte Siegel notwendig, um
als Wegweiser durch den Siegeldschungel zu
agieren.
Im Biobereich sind es, was Österreich
betrifft, die seit Jahren anerkannten Siegel:
Das staatliche AMA-Biosiegel, welches biologisch
erzeugte Lebensmittel kennzeichnet
und strengere Kriterien als die EU-Bio-Richtlinien
hat. Das grüne EU-Bio-Siegel garantiert Produkte
in Bio-Qualität und ist auf allen Bio-Produkten
in der EU abgebildet.
Bio Austria Gütesiegel wird von der Organisation
BIO AUSTRIA, einem Zusammenschluss
von österreichischen Bio-Landwirten, verliehen.
Das Label findet sich vor allem auf Lebensmitteln
wie Gemüse, Obst und tierischen Produkten,
aber auch Pilzen, Gewürzen oder Wein.
Demeter steht für biodynamische Landwirtschaft
mit speziellen Anforderungen an
die Produktion.
Nicht immer ist Bio drin,
wenn es draufsteht
Zusätzlich prangen immer wieder neue BIO
Schriftzeichen auf diversen Produkten, die aber
nicht immer einer Prüfung unterliegen, aber
zum sogenannten Health-Halo Effekt führen.
Dieses psychologische Phänomen suggeriert
Gesundheit und wird auch als solche wahrgenommen,
obwohl es keinerlei fundierte Messergebnisse
dafür gibt. Marketing, Verpackung
und trendige Zusatzstoffe, die extra angeführt
sind, suggerieren ein gesundes Produkt, sodass
oft nicht mehr die zusätzlich enthaltenen ungesunden
Inhaltsstoffe wahrgenommen werden.
Bio ist also nur so gut, wie es nachvollziehbar,
bzw. gekennzeichnet ist.
Ist BIO besser & gesünder?
Im Normalfall ja, denn Bioprodukte enthalten
meist mehr Mineralstoffe, mehr Vitamine,
weniger Zusatzstoffe und weniger Chemie. Bioprodukte
haben damit hohe Qualität und genau
diese erfüllt auch den Gesundheitsfaktor.
Tu Deinem Körper etwas Gutes, aber auch
dem Planeten. Denn Bioböden sind definitiv
gesünder als konventionelle.
Regionale Bio-Produkte
Optimal sind natürlich heimische Bioprodukte,
da sie den ökologischen Fußabdruck kleiner
1/2026
BIO 11
halten. Doch wenn schon importiert wird,
dann sollte natürlich den Bioprodukten Vorrang
gegeben werden und da zeigt sich eine Entwicklung,
die die Einfuhr etwas verringern könnte.
Denn immer mehr einstmals „Exotische Produkte“
wie Ingwer, Kiwi, Wassermelone, Edamame
und auch Kichererbsen werden zunehmend
in Österreich angebaut. Eine der wenigen
guten Seiten des Klimawandels. Aktuell besonders
beliebt ist die Süßkartoffel, die auch den
Trend zu asiatischem Essen bedient. Dass Soja
in Österreich gut gedeiht ist nicht neu und
dessen Nachfrage auch ungebremst. In Österreich
werden jährlich mehr als 230.000 Tonnen
Soja produziert und über ein Drittel davon ist in
Bio-Qualität.
Erfreuliche Zahlen
Jeder fünfte Betrieb in Österreich ist ein Bio-
Betrieb (2024) und im EU-Vergleich liegt unser
Land auf Platz 1 bei Bio (2022).
Mit 27,4 % Bio-Anteil der bewirtschafteten
Flächen wird bereits mehr als ein Viertel in Bio
angebaut (2023). Bio zeigt sich sehr stark bei
Obst und Gemüse, sowie bei Milchprodukten.
Mit einem Bio-Anteil von 7,6 % ist beim Fleisch
noch Luft nach oben.
Bio in der Gastronomie
Rund 3 % der von der Gastronomie gekauften
Lebensmittel sind Bio (Quelle BIO AUST-
RIA), das heißt, hier können die Betriebe noch
ordentlich zulegen. Von 46.266 Gastronomiebetrieben
insgesamt sind rund 400 bio-zertifizierte
Betriebe (WKO 31.12.2024; Bio lt. eigene
Angaben der Kontrollstellen).
Ein nicht unwesentlicher Faktor ist der
Bio-Urlaubsgast, der zwar in den Biohotels einchecken
kann, aber dann auch tagsüber, wenn
er unterwegs ist, in Bioqualität essen möchte.
Inklusive Kosmetikprodukten im Hotel oder
auch bei den Textilien. Laut einer ÖHV Studie
achten bereits 51% der Gäste auf Bio-Produkte.
Weil Convenience immer ein Thema ist, verzeichnen
Bio-Fertigmenüs und Bio-Tiefkühlwaren
ein Absatzplus. Der Großhandel reagiert
darauf mit neuen Bio-Convenience-Linien.
Die Biofach in Nürnberg, die vom 10.-13.2.26
in Nürnberg über die Bühne geht, wird zeigen,
wohin der Trend geht und welche Produkte
künftig den Markt erobern werden.
Foto: pixabay
Nürnberg, Germany
10.-13.2.2026
#intoorganic
biofach.de
biofach.com
Weltleitmesse
für Bio-Lebensmittel
Growing
Tomorrow
Zutritt nur für Fachbesuchende
Ticket sichern
Young Voices,
Bold Visions
Future-proof
Food
Food Trends
and Innovation
12 AKTUELL & ANGESAGT
1/2026
Kolumne Chaîne des Rôtisseurs
Neujahrsbrunch der Chaîne
Prickelnder Auftakt ins neue Chaîne-Jahr: Am 10. Jänner
2026 wurde zum traditionellen Neujahrsbrunch der Chaîne
des Rôtisseurs unter dem Motto „Keine Lust auf alte Vorsätze
– prickelnd ins neue Chaîne-Jahr“ ins traditionsreiche
Hotel Stefanie in Wien, in fünfter Generation von Familie
Schick geführt, geladen. Gerade diese Tradition macht das
älteste Hotel der Stadt und offizielles Wahrzeichen Wiens zu
etwas Einzigartigem. Der stilvolle Rahmen des Hauses, begleitet
von dezenter Live-Klaviermusik, bot den perfekten
Auftakt für einen genussvollen Jahresbeginn.
Das Küchenteam verwöhnte die Anwesenden mit einem
vielfältigen und hochwertigen Buffet, das keine Wünsche
offenließ: von feinen Vorspeisen aus Kalb, Rind und
Fisch über eine klassische Consommé bis hin zu exquisiten
Hauptgerichten wie rosa gebratener Beiriedschnitte,
Lammkrone, Schneeberg-Landschwein und gegrilltem
Lachs. Auch vegetarische Köstlichkeiten fanden großen
Anklang. Den krönenden Abschluss bildete eine beeindruckende
Dessertauswahl mit Show-Cooking, allen voran der
flambierte Kaiserschmarren. Begleitet wurde das Menü von
ausgesuchten Weinen, einer Free flow Kattus-Sektbar, sowie
Kaffee- und Teespezialitäten. Die entspannte Atmosphäre
lud dazu ein, den offiziellen Teil bei einem gemütlichen Ausklang
in der Bibliothek fortzusetzen.
Im Anschluss an die Veranstaltung wurden vom Vorstand
als besondere Würdigung für gastronomische Spitzenleistung
der Chaîne des Rôtisseurs Anerkennungsteller
verliehen.
KommR Dominic Schmid
Vice-Chargé de Presse
CHAINE DES ROTISSEURS
Fotos:Chaine des Rotisseurs
Zukunft Bio
Vom 10. bis 13. Februar 2026 trifft sich die internationale Bio-Community
auf der BIOFACH in Nürnberg. Die Weltleitmesse für Bio-
Lebensmittel bietet entlang der gesamten Wertschöpfungskette einen
umfassenden Überblick über Trends, Innovationen und zukunftsweisende
Konzepte. Im Mittelpunkt steht der BIOFACH Kongress mit
dem Leitthema „Growing Tomorrow – Young Voices, Bold Visions“,
das junge Perspektiven mit etabliertem Know-how verbindet und zentrale
Fragen zu Ernährungssouveränität, nachhaltiger Landwirtschaft
und gesellschaftlichem Wandel aufgreift.
Rund 2.200 Ausstellerinnen und Aussteller aus aller Welt präsentieren
in neun Messehallen die Vielfalt der Bio-Branche – von internationalen
Marktführern bis zu innovativen Start-ups. Land des Jahres ist
Indien, das sich mit einer dynamischen Bio-Strategie und wachsender
Exportkompetenz als wichtiger Partner positioniert. Sonderflächen wie
die Erlebniswelt PLANETARY HEALTH zeigen praxisnah, wie nachhaltige
Ernährung konkret umgesetzt werden kann.
Das umfangreiche Rahmenprogramm schafft Raum für Austausch
und Inspiration. Formate wie Forum Handel, STADTLANDBIO, SustainableFutureLab
oder der Meeting Point BIOimSEH fördern Vernetzung
entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die INNOVATION STAGE
bietet Neuheiten, Start-up-Pitches und Präsentationen junger Unternehmen,
ergänzt durch Neuheitenstand, Best New Product Award,
Young Innovators, International Newcomer und den NextGen Campus.
Weitere Schwerpunkte liegen auf alternativen Verpackungslösungen,
Bio in der Außer-Haus-Verpflegung sowie Initiativen und NGOs. Die
BIOFACH 2026 setzt damit starke Impulse für die nachhaltige Transformation
von Ernährung und Landwirtschaft.
www.biofach.de
Foto: Nürnberg Messe/Thomas Geiger
Weingut-Heuriger Mayer am Pfarrplatz.
Azur Premium Resort.
Landhotel Schicklberg.
Weingut Nigl.
Foto: Nürnberg Messe/Thomas Geiger
Fotos: Elefant
Qualität seit über 90 Jahren
Immer wieder neue Gestaltungsmöglichkeiten entdecken bei Elefant.
ADVERTORIAL
Wer seiner Terrasse einen individuellen
Charakter verleihen möchte, ist
bei Elefant genau richtig. Seit den
späten 1930er Jahren steht die Marke Elefant
für besonders robuste und langlebige Möbel.
Kundinnen und Kunden aus dem gesamten
deutschsprachigen Raum sowie darüber hinaus
schätzen die familiäre, verlässliche und bodenständige
Zusammenarbeit mit dem Familienbetrieb
in Oberösterreich. Hier werden Gastgartenmöbel
mit großer Leidenschaft produziert
und vertrieben.
Dank der hauseigenen Fertigung können
zahlreiche kundenspezifische Anforderungen
erfüllt werden. Dazu zählen Sonderausführungen
bei Tischen und Bänken ebenso wie eine
Auswahl von über 1.000 möglichen Farben für
Oberflächen und Gestelle.
Auch namhafte Betriebe setzen auf die
Qualität von Elefant: Das Weingut - Heuriger
Mayer am Pfarrplatz vertraut beispielsweise auf
hochwertige Massivholzmöbel aus heimischer
Esche - nussbraun mit Bootslack lasiert und
moosgrün deckend lackiert. Das Azur Premium
Resort schafft mit schwarzen Aluminiummöbeln
in Kombination mit Teakholzleisten eine
moderne Wohlfühlatmosphäre. Das Weingut
Nigl setzt auf klassische Biergartenmöbel und
erzeugt damit ein stilvolles, edles Ambiente.
Das Landhotel Schicklberg wiederum setzt auf
ein harmonisches Gesamtbild mit schilfgrünen
Gestellen und braun lackiertem Holz.
Kontakt:
Besuchen Sie uns auf der Austro Vin
in Tulln, Halle 5, Stand 516.
Wir laden Sie ein, in unserem
Sortiment zu schmökern und beraten
Sie gerne.
www.elefantmoebel.at
14 AKTUELL & ANGESAGT
1/2026
Foto: Neumayr
Stiegl übernimmt
Carslberg-Vertrieb
Ab sofort übernimmt Stiegl
mit ihrer Getränke- & Servicegesellschaft
(Stiegl-GSG)
den exklusiven Vertrieb der
internationalen Premiummarken
Carlsberg Pilsner und 1664
Blanc der dänischen Brauereigruppe
Carlsberg in Österreich.
Die traditionsreiche österreichische
Privatbrauerei Stiegl und eine der weltweit führenden Brauereigruppen
intensivieren damit ihre Zusammenarbeit. Ziel ist es, das
qualitativ hochwertige Angebot für den österreichischen Lebensmitteleinzelhandel
sowie für die Gastronomie gezielt auszubauen. Mit Carlsberg
Pilsner und 1664 Blanc erweitert die Stiegl-GSG ihr Portfolio um
zwei international etablierte Biermarken mit klarer Premium-Positionierung
und hoher Relevanz für moderne Gastronomiekonzepte. Besonders
hohe Erwartungen sind dabei mit dem Weizenbier 1664 Blanc
verbunden, das in zahlreichen europäischen Märkten fixer Bestandteil
zeitgemäßer Gastronomie- und Bar-Konzepte ist.
www.stiegl.at
Markt- und Trendreport Hotellerie
Österreichs Hotellerie steht
vor einer strategischen
Weichenstellung. Denn hohe
Auslastung trifft auf sinkende
reale Wertschöpfung und das
liegt weniger auf der Nachfrageseite,
als in einer strukturellen
Verschiebung von Kosten,
Erträgen und saisonaler Abhängigkeit. Besonders deutlich zeigt sich der
Strukturwandel im Wintertourismus durch steigende Kosten für technische
Beschneiung, sinkender Planungssicherheit und einer zunehmenden
Konzentration auf wenige Hochwinterwochen. Gleichzeitig
wächst der Sommertourismus mengenmäßig deutlich. In vielen alpinen
Regionen liegen die Nächtigungen bereits über dem Niveau von 2019.
„Wir sehen keinen Nachfragerückgang, sondern veränderte Spielregeln.
Gäste erwarten funktionierende Systeme, klare Abläufe und
eine hohe Verlässlichkeit und nicht immer neue Zusatzangebote“,
erklärt Marco Riederer, Co-Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung.
Auch auf Angebotsseite zeichnet sich ein Wandel ab. Klare
Produktkerne und effiziente Prozesse werden wichtiger, als aufwendige
Erlebnisinszenierung.
www.prodinger-tourismusberatung.at
Foto: pixabay
Mit 723 Stimmen erreichte die „Luftburg
– Kolarik im Prater“ den ersten Platz..
Foto: Philipp Lipiarski
Publikum kürt
Tourismusstars
Luftburg – Kolarik im Prater“ ist erster Preisträger
des neuen nationalen Tourismus-
Awards „TOURISMUSSTARS“. Knapp 6.000
Besucherinnen und Besucher der Ferien-Messe
Wien beteiligten sich am Publikums-Voting und
kürten den Gastronomiebetrieb zum „Publikums-Tourismusstar
– Ferien-Messe Wien
2026“. Insgesamt standen 15 Betriebe aus
Tourismus und Freizeitwirtschaft zur Wahl; von
bekannten Sehenswürdigkeiten und Hotels bis
hin zu nachhaltigen Initiativen.
Mit 723 Stimmen erreichte die „Luftburg –
Kolarik im Prater“ den ersten Platz. Das weltweit
größte vollzertifizierte Bio-Restaurant
überzeugt durch konsequente Nachhaltigkeit,
100 Prozent Bio-Zutaten und hohe Familienfreundlichkeit.
Den zweiten Platz belegten
die Golden Hill Country Chalets & Suites
im steirischen St. Nikolai im Sausal mit 654
Stimmen.
Das exklusive Chalet-Resort steht für Ruhe,
Design, Privatsphäre und ganzheitlichen Luxus
inmitten der Natur. Auf Rang drei folgt das
Boho & Wellnesshotel Jufenalm mit 546 Stimmen.
Hoch über Maria Alm gelegen, verbindet
es alpinen Luxus mit Boho-Lifestyle, Panoramawellness,
hochwertiger Küche und herzlicher
Gastgeberkultur.
Die Publikumswahl bildete den Auftakt zu
den „TOURISMUSSTARS“, die 2026 erstmals
als nationaler Award für Exzellenz, Nachhaltigkeit
und Innovation in der Tourismus- und
Freizeitwirtschaft verliehen werden. Die offizielle
Preisverleihung findet am 27. April 2026
im Schloss Schönbrunn statt. Auf den weiteren
Plätzen des Votings landeten unter anderem
Figlmüller, das Neue Post Upside Down Town
Hotel und Schloss Hof.
www.tourismusstars.at
AUCH IN WIEN,
SALZBURG, LINZ UND
GÖTZIS GIBT’S EIN
WEINVIERTEL
Über 120 Weinviertler Winzerinnen und Winzer
verlängern jetzt die Weinviertler Kellergasse bis in Ihre Nähe
und präsentieren Ihnen den neuen WEINVIERTEL dac
Jahrgang 2025 – vorbeischauen, verkosten, genießen.
EXKLUSIV-AKTION für ALLE Besucher:innen:
Ab 6 Flaschen Lieferung FREI HAUS.*
MO, 2. MÄRZ 2026
MO, 23. MÄRZ 2026
MI, 25. MÄRZ 2026
DO, 26. MÄRZ 2026
WIEN Hofburg VIENNA
GÖTZIS mit
MITTELBURGENLAND dac
Kulturbühne AMBACH
SALZBURG mit
MITTELBURGENLAND dac
amadeus terminal 2,
Salzburg Flughafen
LINZ Design Center Linz
VORVERKAUF:
Tickets für EUR 22,- sichern auf
weinvierteldac.at/tour2026
Tageskassa EUR 25,-
FACHPUBLIKUM / PROFIS ONLY
Hier anmelden!
SA & SO, 11. & 12.
APRIL 2026
Während den Veranstaltungen werden Fotos gemacht, die im Rahmen unserer Pressearbeit
in sozialen Medien und für künftige Bewerbungen von Veranstaltungen genutzt werden.
weinvierteldac.at
Oder besuchen Sie uns bei der
“WEINTOUR WEINVIERTEL”
Alle teilnehmenden Weingüter unter
weintour.at
* Nur gültig bei den Jahrgangspräsentationen
2026, am Tag des
Events. Ab Kauf von 6 Flaschen,
direkt beim gekennzeichneten Weingut,
KOSTENLOSE LIEFERUNG
innerhalb Österreichs. Alle Infos unter
weinvierteldac.at/tour2026
®
Weinviertel – eine geschützte Ursprungsbezeichnung
der EU für österreichischen Qualitätswein
Seite 16 bis Seite 33
Food
Foto: pixabay
Mit Putz und Stingl
Ratzeputz: Geschätztes Gröstl
Text & Foto: Andrea Jungwirth
Die Reste von Kartoffeln, Nudeln oder Reis vom Vortag bilden durch das Abkühlen einen wertvollen Ballaststoff, die
resistente Stärke. Durch das Abkühlen verändert die Stärke ihre chemische Struktur und wird für den Darm nahezu
unverdaulich. So stärkt sie die Darmflora und schützt vor entzündlichen Erkrankungen. Ein Kartoffelschmarren
oder eine Frittata aus gekochten Kartoffeln vom Vortag oder typisches Restlessen wie Grenadiermarsch, italienische
Arancini (frittierte Reisbällchen) oder auch ein schmackhafter Auflauf mit gekochten Nudeln oder Reis sind
somit gesünder als viele denken. Gröstl ist ein einfacher Klassiker aus der Tiroler Küche und war ursprünglich ein
Gericht zur Resteverwertung des Sonntagsbratens. Für gesunde resistente Stärke verwertet man am besten die gekochten
Kartoffeln vom Vortag. Wobei der Begriff Gröstl nichts mit Restl zu tun hat, sondern sich vom Wort „rösten“
ableitet. Eigentlich braucht man auch kein genaues Rezept dazu, Hauptsache es werden Fleisch und Kartoffeln gut
geröstet, herzhaft gewürzt und mit Pilzen oder Spiegeleiern verfeinert. Ein bisschen gebratener Speck oder frische
Kräuter wie Schnittlauch runden das Gericht ab.
GRÖSTL MIT PILZEN
Zutaten für 4 Portionen:
› 700 g gekochte Erdäpfel vom
Vortag
400 g gekochtes Rindfleisch
100 g Speck
› 400 g Steinpilze oder andere Pilze
der Saison wie Eierschwammerl
1 Zwiebel
Salz und Pfeffer
Majoran
Kümmel
› Butterschmalz zum Anbraten
Zubereitung:
❱ Zwiebel und Erdäpfel schälen, die Erdäpfel
in Scheiben schneiden, Pilze putzen und je
nach Größe vierteln oder in Scheiben schneiden.
❱ Speck und Zwiebel klein würfeln, Rindfleisch
in Scheiben schneiden.
❱ Butterschmalz erhitzen, Erdäpfel darin
knusprig braten und danach aus der Pfanne
nehmen. Nun Zwiebel und Speck in etwas
Butterschmalz in der Pfanne anbraten, Pilze
dazugeben und scharf anbraten. Alles salzen
und pfeffern, nun Erdäpfel und Rindfleisch
unterheben.
❱ Das Gröstl mit Majoran und Kümmel würzen.
Vor dem Servieren eventuell mit frisch
gehackter Petersilie oder Schnittlauch bestreuen.
x/2021
AKTUELLES 17
Foto: Gaumen Hoch/Clemens Niederhammer
Für einen
guten Start
in den
Tag
Foto: NLK Khittl
Verbindende Werte
METRO Österreich geht mit Gaumen Hoch eine Kooperation ein, um
gemeinsame Werte zu stärken. Gaumen Hoch vereint Produzenten
und Gastronomen, die sich für bewusste Lebensmittelproduktion, Saisonalität
und artgerechte Tierhaltung einsetzen. METRO unterstützt
diese Werte aktiv durch ein wachsendes Sortiment an regionalen und
Bio-Produkten und arbeitet mit zertifizierten Lieferanten zusammen,
um ökologische und soziale Standards zu erfüllen. Die Werteallianzpartnerschaft
stärkt die Gastronomie und gibt Verbrauchern gleichzeitig
Orientierung für bewusste Entscheidungen. Reinhold Gmeinbauer,
Gründer von Gaumen Hoch: „Dass auch METRO Österreich als Partner
der Gastronomie diese Werte teilt und sein Sortiment an regionalen
und Bio-Produkten immer mehr ausbaut, ist ein starkes Zeichen für
die Branche.“
www.metro.at, https://gaumenhoch.at/
Teilen erwünscht
Gemeinsam essen,
teilen und genießen
– das ist das Leitmotiv
von yap&dine,
dem neuen Event-
Format der Wirtshauskultur
Niederösterreich.
Vom 2. bis
8. März 2026 öffnen
ausgewählte Wirtshäuser
ihre Türen
und laden gezielt
junge Menschen ab
18 Jahren ein, die heimische
Gastronomie von einer frischen, ungezwungenen Seite kennenzulernen.
Vier kreativ komponierte, saisonale Gänge mit regionalem
Charakter werden in der Tischmitte serviert, nach dem Foodsharing-
Prinzip geteilt und bei ausgelassenen Gesprächen gemeinsam entdeckt.
Auf Wunsch sind die Menüs auch vegetarisch oder vegan verfügbar.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner erklärt: „Mit ‚yap&dine‘ möchten
wir vor allem junge Menschen motivieren, unsere Wirtshäuser
und Gastronomiebetriebe von einer neuen Seite kennen- und lieben
zu lernen.“
www.wirtshauskultur.at
Art. 828* 1
FF-Bio Premium
Jourgebäck, 6-fach
Gewicht: 35 g, 120 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 26*
Kornspitz
Maße: L 19,0 x B 5,0 x H 4,0 cm
Gewicht: 80 g, 36 St. / Kt.
vorgebacken
EDNA Backwaren GmbH
Rutzenmoos 20
A-4845 Rutzenmoos
E-Mail austria@edna.at
Art. 342*
Weckerl-Trio
Gewicht: 78 g, 80 St. / Kt.
vorgebacken
Art. 2858*
FF-Morning-Bites
Nuss
Maße: L 4,5 x B 4,5 x H 3,0 cm
Gewicht: 25 g, 90 St. / Kt.
fertig gebacken
Jetzt schnell
und einfach
mit der
EDNA App
bestellen!
EDNA-HOTLINE
GEBÜHRENFREI
0800 20 20 85
+49 1522 179 55 81
1
(AT) Kontrolliert durch die Öko-
Kontrollstelle DE-ÖKO-006,
Handelstätigkeit kontrolliert durch die
Bio-Kontrollstelle AT-BIO-301.
Lieferung per Tiefkühl-LKW.
* Weitere Informationen (Inhalte der Mischkisten, Bezeichnung des Lebensmittels, Zutaten,
Nährwertde-klaration, Allergene, Zubereitung) erhalten Sie unter www.edna.at.
Auf der Website im Suchfenster die Artikelnummer eingeben
und anschließend auf die gewünschten Informationen klicken.
Bestellen Sie jetzt bei Ihrem Großhändler,
im C+C Markt oder direkt bei EDNA!
Einfache Handhabung,
gute Qualität
1/2026
CONVENIENCE 19
Schnell soll es gehen, gut soll es sein und auch ins Preisgefüge passen.
Von Petra Pachler
Gastronomen stehen heute vor ziemlich
großen Herausforderungen. Einerseits
wird der Gästewunsch nach immer
mehr Qualität stärker, auf der anderen
Seite fehlen Mitarbeiter, um all das umzusetzen.
Convenience kann da ein guter Helfer
sein, zumal sich Quantität und Qualität in den
letzten Jahren deutlich verbessert haben. Convenience-Produkte
gibt es so gut wie in allen
Warengruppen und deren Handhabung wird
auch immer einfacher. Portionsbeutel erleichtern
die Kalkulation, rasche Lieferzeiten bringen
Sicherheit.
Die Vorteile von Convenience- und TK-Produkten
• Zeit- & Arbeitsersparnis: sofort einsatzbereit, entlastet Personal
• Konstante Qualität: genormte Produkte, stabile Ausbeute, erleichtert Kalkulation
• Planbarkeit & Lagerfähigkeit: lange Haltbarkeit, Abruf bei Bedarf, erleichtert Einkauf
& Lagerung
• Lebensmittelsicherheit: HACCP-konform, geprüft und gewaschen
• Reduktion von Abfällen: exakte Portionierung > weniger Schwund
• Personaleffizienz: auch kleine Teams können umfangreiches Angebot stemmen
• Kostenersparnis: obwohl der Einkaufspreis/kg höher ist, werden Wareneinsatz,
Personalstunden, Energie und Ausschuss reduziert > insgesamt oft günstiger
Frisch oder tiefgekühlt?
Moderne Convenience-Produkte bieten
beides und die Zeiten von Einheitsbrei sind
auch schon längst vorbei. Handwerklich
gefertigte Halbfertigprodukte helfen, wenn es
um Zeit und Mengen geht. Convenienceprodukte
gibt es mannigfaltig: Gemüse küchenfertig
vorbereitet, Backwaren, die halb- oder
tiefgefroren geordert werden können, eine
große Auswahl an Beilagen oder gegartes
Fleisch. Convenience ist in vielen Fällen die
Basis für ein Gericht, welches dann individuell
vom Koch gewürzt, abgeschmeckt und
verfeinert wird. Und so seine persönliche
Note erhält.
Qualität entscheidet
Bei Convenience gilt es, genau hinzusehen,
denn die Zutaten sind das wesentliche Kriterium.
Zusatzstoffe, die nicht notwendig sind,
sollten sich darin nicht finden, das gilt auch
bei Tiefkühlprodukten.
Convenience punktet eindeutig mit gleichbleibender
Qualität, planbaren Mengen, und längerer
Haltbarkeit. Eigentlich fast ein Muss für
Gastronomen, die allesamt, mit wenigen Ausnahmen
unter Zeitdruck und Mitarbeitermangel
leiden. Und mitunter kann auch Energie gespart
werden, wenn Produkte halbfertig angeliefert
werden – nicht unwesentlich in diesen Zeiten.
Oft wird Convenience unterstellt, dass hier mit
ausländischen Produkten, und da oft mit minderer
Qualität gearbeitet wird, aber das ist schon
lange nicht mehr so. Regionale Lebensmittel
nehmen auch hier schon größeren Raum ein
und bedienen damit den Trend.
Richtig eingesetzt, passt
das Ergebnis
Info
Convenience ist aus der Gastronomie nicht
mehr wegzudenken und hat eine Menge Vorteile.
Aber auch Nachteile, die vor allem bei
deren Image liegen. Bei Gästen ist sie noch
immer ungern gesehen, weil man Convenience
mangelnde Qualität unterstellt – was
aber eben nicht mehr stimmt. Da heißt es, an
der Kommunikation zu arbeiten. Ein echtes
Manko ist die größere Menge an Verpackung,
die anfällt. Aber da gibt es starke Bestrebungen,
diese recyclefähig und damit nachhaltig
zu machen.
Laut Studien nützen 43 Prozent der
befragten Betriebe gelegentlich bis regelmäßig
Convenience-Produkte, rund 50 Prozent
nutzen sie als Basis oder verfeinern sie
zusätzlich. Und da entscheidet das Wissen des
Küchenchefs seitens der Handhabung über
die Qualität: Art, nämlich wo erhitzt wird, die
Dauer und Temperatur sind die entscheidenden
Faktoren, aber die kann man sich schnell
aneignen.
Convenience kann die Basis liefern für eine
High-Quality Speise, die wie frisch gekocht
schmeckt. Und darum geht’s letztendlich: Der
Geschmack muss stimmen, die Qualität ebenfalls.
Dann sind beide Seiten in der Gastronomie
zufrieden.
Foto: pixabay
20 CONVENIENCE
1/2026
Kolumne
Ist vegan schon angekommen?
Die pflanzliche Küche ist in Österreich
und ganz Europa inzwischen
eindeutig angekommen. Immer
mehr Menschen entscheiden sich
für eine vegane oder pflanzenbasierte
Ernährung, aus Gesundheits-
und Umweltgründen oder
zum Tierwohl. Dies zeigt sich in einer
wachsenden Zahl von vegetarischen
und veganen Restaurants,
Angeboten in den Supermarktketten
und Gastronomiebetrieben.
Rückblickend haben wir alle
gemeinsam einen großen Schritt
in die Zukunft geschafft. Alleine,
dass wir es geschafft haben, die
vegetarische – vegane Ausbildung
zu installieren - dies ist wohl
der größte Erfolg für uns alle. Dafür
Danke an einige, die hier mitgewirkt
haben, wie die Vegane
Gesellschaft, Joachim Ivani und
meinerseits, sowie noch einige andere
tolle Menschen. Nun werden
wir sehen, wie dies in der Zukunft
auch umgesetzt wird und werden
kann. Jedenfalls ist der Grundstein
gelegt und man kann auf diesem
Fundament jetzt aufbauen. Die
nächste Herausforderung wird
wohl das tolle Mercosurabkommen
sein. Jetzt werden wir sehen,
ob Regionalität und Bio für den
Verbraucher wichtig sind. Oder
wird wieder nur auf den Preis geachtet
und alles andere ist unwichtig?
Dies wäre sehr schade, aber ich
bin sehr zuversichtlich und sicher,
dass der Konsument sich für das
richtige entscheidet.
In diesem Sinne wünsche ich
allen eine schöne und gesunde
Zukunft.
Siegfried Kröpfl, Haubenkoch und
Vorreiter der veganen Küche
https://siegfriedkroepfl.com
Foto: Lisa-Maria Trauer Photographie
Flexitarische Bällchen
Mit neuen Gerichten reagiert IKEA auf veränderte
Essgewohnheiten und den Wunsch
nach mehr pflanzlichen Optionen. Mit der Limited
Edition FLEXBULLAR ergänzt das Möbelhaus
seine bestehende Bällchen-Familie um
eine Version, die Fleisch mit Gemüse vereint.
Die FLEXBULLAR bestehen aus Schweine- und
Rindfleisch sowie Karotten, Linsen, Zwiebeln,
Kartoffelbestandteilen und Gewürzen. Serviert
mit Kartoffelpüree, Rahmsauce, Erbsen und
Frische auf Vorrat
Wie hausgemacht“
von KRÖSWANG
steht für eine neue Generation
von Convenience.
Der volle Geschmack
frisch zubereiteter
Gerichte trifft auf die
Vorteile moderner Premiumlösungen.
Gastronomen
sparen Zeit und
Arbeitsaufwand, ohne
bei der Qualität Kompromisse
eingehen zu
müssen. Grundlage jeder
Speise ist die sorgfältige
Auswahl hochwertiger
Rohstoffe. Auf Geschmacksverstärker wird
bewusst verzichtet. In monatelanger Entwicklungsarbeit
werden Rezepte so lange verfeinert,
bis sie den Charakter hausgemachter Spezialitäten
erreichen. Das Sortiment reicht von
bewährten Klassikern bis zu internationalen
Preiselbeeren bieten sie vertrauten Geschmack
mit mehr Gemüse und weniger Fleisch. Ergänzend
dazu bringt IKEA die neuen FALAFEL-
BULLAR ins Restaurant. Diese bestehen unter
anderem aus Kichererbsen, Zucchini, Zwiebeln,
Weizenmehl und diversen Gewürzen. Außen
knusprig, innen saftig, werden sie mit Couscous,
Gemüse und Aioli serviert und ersetzen
die bisherigen Gemüsebällchen.
www.ikea.co
Kreationen. Rund 30 Produkte umfasst die Linie
inzwischen, darunter etwa Rotes Thai Curry
mit Huhn, Züricher Geschnetzeltes, gefüllte
Paprika sowie süße Speisen wie Apfelstrudel
und Kaiserschmarrn.
www.wie-hausgemacht.at
Foto: Inter IKEA Systems B.V. 2025
Foto: Raphael Gabauer
1/2026
CONVENIENCE 21
Foto: iglo
Arbeitsschritte sparen
Wer genug hat
vom mühsamen
Schälen, Waschen
und Schneiden,
findet in Tiefkühlgemüse
eine pragmatische
Antwort. Gerade
in der hektischen
Großküche und bei
großen Mengen spart
es wertvolle Zeit
und reduziert den
Arbeitsaufwand spürbar. Ein entscheidender Vorteil liegt im Schockfrosten,
durch das Vitamine, Nährstoffe und die kräftigen Farben optimal
erhalten bleiben. Das sorgt für gleichbleibende Qualität, auf die man
sich verlassen kann. Ob sortenreines Gemüse oder vielseitige Mischungen,
für nahezu jedes Gericht steht bei iglo eine passende Variante zur
Verfügung. Wer Wert auf Regionalität legt, greift zu Erbsen, Spinat,
Rotkraut oder Sojabohnen aus dem niederösterreichischen Marchfeld.
Gemüse hat dabei seinen Beilagen-Status abgelegt und prägt Hauptspeisen
wie Quiche, Pasta, Risotto und Co.
www.iglo-gastronomie.at
Buttrige Dreiecke
Manche Klassiker brauchen
keine Neuerfindung, sondern
nur beste Zutaten und
handwerkliche Sorgfalt. Genau
das setzt Vandemoortele mit
dem neuen Butter-Frangipane-
Dreieck um. Butter-Plunderteig
bildet die Basis für eine cremig-saftige
Frangipanefüllung,
deren Mandelgeschmack an
französische Pâtisserie erinnert.
Frangipane, eine traditionelle
Mandelcreme aus gemahlenen
Mandeln, Butter, Zucker und Ei,
verbindet feine Textur mit ausgewogener
Süße. In der Variante von Banquet d’Or vereint sich diese
Füllung mit 22,5 Prozent Mandelanteil zu einem stimmigen Gesamteindruck.
Die Dreiecksform mit 120 Gramm Stückgewicht ermöglicht eine
ansprechende Warenpräsentation und effizientes Handling. Backfertig
geliefert, wird das Produkt bei 170 Grad gebacken und kann nach dem
Auskühlen individuell veredelt werden.
www.vandemoortele.com
Foto: Vandemoortele
ADVERTORIAL
Süße Highlights zum Valentinstag!
Fotos: Edna
Die klassischen Butter-Windbeutel (Art.
11271) aus luftigem Brandteig überzeugen
durch feine Textur und ausgewogenen
Buttergeschmack. Sie bieten maximale
Flexibilität für den professionellen Einsatz
und eignen sich als vielseitige Basis für kreative
süße wie herzhafte Rezeptideen.
Als Dessertklassiker, traditionell gefüllt
mit Schlagobers oder Vanillecreme, sind sie
ebenso beliebt wie in modernen Varianten
mit fruchtigen Füllungen, Schokoladenglasur,
Streuseln oder dekorativen Toppings.
Der gestalterischen Freiheit sind dabei kaum
Grenzen gesetzt.
Auch im herzhaften Bereich setzen die
Butter-Windbeutel Akzente – etwa gefüllt
mit Frischkäse und Lachs oder Ziegenfrischkäse
und Feigen. Sie bereichern Buffets, Caterings
und Events mit außergewöhnlichen
Geschmackskombinationen.
Gefertigt aus sorgfältig ausgewählten
Zutaten garantieren die Windbeutel konstant
hohe Qualität. Dank langer Haltbarkeit,
bedarfsgerechter Entnahme und
schneller Servierfertigkeit sind sie ideal
für Gastronomie, Catering und Veranstaltungsbuffets.
Eine vielseitige Lösung für
besondere Genussmomente – nicht nur zum
Valentinstag.
www.edna.at
22 CONVENIENCE
1/2026
Klar gestellt: Spermidin
als Jungbrunnen
Kolumne
Immer wieder ist der Mensch auf
der Suche nach Stoffen und Lebensmitteln,
die als besonders gesund
gelten und dem Menschen
ein langes Leben ermöglichen sollen.
Daher boomen auch zahlreiche
Versprechen im Internet und Lebensmittel
werden zu Superfoods
gehypt. Doch ein Stoff ist zu Recht
Teil vieler Forschungen. Die Rede
ist von Spermidin, einem Stoff, der
in vielen Lebensmitteln vorkommt
und vom Körper auch selbst produziert
werden kann. Im Alter nimmt
der Spermidingehalt in den Zellen
jedoch ab. Als Jungbrunnen gepriesen
soll Spermidin das Altern
etwas verzögern und auch Demenz
vorbeugen, da es die Autophagie
anregt. In diesem Prozess werden
in den Zellen beschädigte Proteine,
fehlerhafte Zellbestandteile oder
Krankheitserreger abgebaut und
wiederverwertet. Dieser „Zellmüll“
wird mit etlichen Alterungsprozessen
und Krankheiten in Verbindung
gebracht und kann durch Spermidin
aus der Zelle entfernt werden.
Dieser Selbstreinigungsmechanismus
der Zellen kann auch durch
Fasten angeregt werden.
Doch wieviel Spermidin hilft,
und ob eine bessere Gesundheit
dadurch erreicht wird, ist noch
nicht wissenschaftlich geklärt. Aber
regelmäßiger Konsum von spermidinreicher
Nahrung könnte helfen,
länger gesund zu leben. Der Stoff ist
in vielen Lebensmitteln enthalten,
allen voran in Weizenkeimen. Sojabohnen,
Kürbiskerne, reifer Käse,
und vor allem Nüsse und Hülsenfrüchte
wie Linsen, sind ebenfalls
gute Quellen dafür.
Mag. Andrea Jungwirth
Ernährungswissenschafterin
Foto: Andrea Jungwirth
O Sole Bio!
Bio ist eine der Antworten auf die wachsenden
Ernährungsansprüche moderner
Gäste. Mit dem Bio-Sortiment erweitert Hilcona
Foodservice sein Angebot um zwei hochwertige
Pasta-Spezialitäten: die Bio-Gnocchi
und die Bio Tortellini Ricotta Spinat. Beide
Produkte sind bio-zertifiziert, vegetarisch,
eifrei und werden im IQF-Verfahren tiefgefroren,
sodass sie einzeln entnehmbar und
direkt einsatzbereit sind. Dabei behalten sie
Würziger Winter
Das W in „Winter“ steht für würzig,
zumindest bei McCain. Mit
zwei neuen Spicy-Produkten
bringt der kanadische
Tiefkühl-Experte
würzige Pommes
Frites und aromatisches
Fingerfood
in Österreichs Gastronomie.
Die neuen
Spicy Crinkle Fries
sind für alle, denen
normale Pommes
Frites zu langweilig sind.
Durch den tieferen Crinkle-
Schnitt wird die Knusper-Textur
auf ein neues Level gehoben, und
die Rillen nehmen Würze und Saucen ideal auf.
ihre Standfestigkeit und lassen sich in der
Zubereitung mühelos handhaben. Mit über
60 Prozent Kartoffelanteil erweisen sich die
Bio Gnocchi als vielfältig einsetzbar und ideal
für die Gemeinschaftsverpflegung. Die Tortellini
Ricotta Spinat zaubern mit ihrer intensiven
Füllung die Sonne Italiens direkt auf den
Teller und sind im praktischen 10 KG Bag-in-
Box erhältlich.
foodservice.hilcona.com
Außerdem sind sie HALAL-zertifiziert
und für vegane Ernährung
geeignet. Die zweite
Neuheit im Bunde
sind die Spicy Queso
Triangles. Mit zart
schmelzendem
Käse, gefüllt mit
roten und grünen
Jalapeños, und einer
extra knusprigen
Hülle explodieren
die Dreiecke nahezu
im Mund. Das macht sie
zum passenden Snack für
Gäste, die es gerne etwas schärfer
haben.
www.mccain.de
Foto: Hilcona Foodservice
Foto: Raphael Gabauer
GOODFRY
Bratöl
GOODFRY
Pflanzliche Butteralternative
GOODFRY
Frittieröl
Smarte Öle für die Profiküche
Goodfry – die Formel für bestes Frittieren und Braten
Mehr Zeit für die Gäste, weniger Ölwechsel an der Fritteuse.
Mit höchster Qualität Geld, Zeit und Mühe sparen – das leistet Goodfry!
goodfry.com
FLEISCH
KULTUR
Fleisch, am besten heimisch und bio
Besonders zu Jahresanfang nehmen sich viele Österreicher vor, weniger Fleisch zu essen. Aber das klappt
nicht immer und manche entscheiden sich bewusst für Fleischgenuss.
Text & Fotos: Andrea Jungwirth
Es wird wieder mehr Fleisch als in den
Jahren davor gegessen und das liegt unter
anderem am Trend, sich eiweißreich zu
ernähren. Aus Daten der AMA-Marketing geht
hervor, dass 7,4 Prozent mehr Fleisch konsumiert
wird, vor allem Rindfleisch und Geflügel,
Schweinfleisch ist dagegen leicht rückläufig. Die
Menschen sind aber auch bereit, vermehrt biologisch
erzeugte Produkte zu kaufen, vor allem
Junge und Menschen in kleinen Haushalten.
Hochwertiges Bio-Fleisch steht für mehr Tierwohl
und nachhaltige Produktionsmethoden
und das sind auch die Kaufmotive.
Bio ist nicht gleich bio
Die EU-Öko-Verordnung legt fest, unter welchen
Bedingungen das Fleisch von Tieren
als Bio-Fleisch verkauft werden darf. Die
Standards für Haltung, Bewegungsfreiheit,
Fütterung oder Auslauf sind darin geregelt
und für Biofleisch und alle Bio-Fleischprodukte
in der EU verpflichtend. Bio ist damit
der höchste gesetzliche Standard der Landwirtschaft
und Lebensmittelproduktion, aber
darüber hinaus gibt es etliche Bio-Verbände
mit zusätzlich strengeren Regeln, die über den
gesetzlichen Vorgaben der aktuellen EU-Bio-
Verordnung liegen. Bio Austria ist dabei der
Größte Verband in Österreich und zugleich
auch in Europa und artgerechte Tierhaltung
ist ein Grundprinzip des biologischen Landbaus.
Ausreichend Bewegungsmöglichkeiten,
reichlich Einstreu im Stall, Liegebereiche und
Auslauf ins Freie, Kontakt zu Artgenossen, artgerechtes
Futter aus kontrolliert biologischer
Landwirtschaft und eine gute Betreuung der
Tiere sind die Eckpfeiler der Bio-Tierhaltung.
Es werden keine vorbeugenden Tierarzneimittel
verwendet, ist ein Tier jedoch krank,
so wird es natürlich fachgerecht behandelt
und es können auch Antibiotika verwendet
werden, wenn es nötig ist. Praktiken wie das
Kürzen von Schwänzen, die unnötiges Tierleid
verursachen, sind nicht erlaubt oder stark
eingeschränkt.
Die hohen Tierschutzstandards bieten den
Tieren die Möglichkeit, artgerecht zu leben und
die Möglichkeit, sich im Freien zu bewegen, was
das Wohlbefinden der Tiere stärkt. In der Zucht
werden Rassen eingesetzt, die eine hohe genetische
Vielfalt mitbringen und sich gut an die örtlichen
Bedingungen anpassen können. Es sind
oft auch engagierte Biobauern, die alte Rassen
züchten und somit erhalten.
Der Tierbestand muss an die landwirtschaftliche
Nutzfläche des Betriebes angepasst
sein und das Futter stammt zum Großteil vom
1/2026
FLEISCH 25
eigenen Hof. Davon profitieren auch Klima und
Umwelt. Weidehaltung, wie in der Bio-Landwirtschaft,
kann laut Studien klimafreundlicher
sein als Stallhaltung mit einer ganzjährigen
Fütterung von Milchkühen mit Maissilage und
Kraftfutter.
Schmeckt Bio-Fleisch besser?
Über diese Frage scheiden sich die Geister, da
der Geschmack von der Rasse, der Fütterung,
der Haltung, der Schlachtung und der anschließenden
Fleischreifung abhängt. In Blindverkostungen
schmeckt man biologisch erzeugtes
Fleisch oft nicht heraus. Jedoch lehnen viele
Konsumenten die Massentierhaltung ab und
bevorzugen Biofleisch. Natürlich gibt es auch
viele Bauern, die Ihre Tiere artgerecht halten
und mit hofeigenem Futter ernähren, aber nicht
biozertifiziert sind.
Tiere aus biologischer Haltung leben meist
länger, bewegen sich mehr und wachsen somit
langsamer und das mit weniger Stress. So kann
sich mehr Fett in den Muskeln einlagern. Das
marmorierte Fett schmeckt man auch, das
Fleisch ist aromatischer und saftiger.
Zwiebelrostbraten
Zutaten für 4 Personen::
4 Scheiben Beiried à 200 g
4 Zwiebeln
Salz und Pfeffer
Senfmehl oder Estragonsenf
etwas Rindsuppe
Öl zum Anbraten
› Mehl zum Wenden
❱ Den Fettrand des Fleisches mehrmals leicht einschneiden. Das Fleisch beidseitig
salzen, pfeffern und mit wenig hellem Senfmehl würzen oder mit Senf dünn bestreichen.
❱ Das Fleisch leicht in Mehl wenden und beidseitig in etwas Öl kräftig anbraten.
Das Fleisch herausnehmen und im Backrohr bei 100 Grad Celsius warm stellen.
❱ Zwei Zwiebeln klein schneiden und in etwas Öl im Bratenrückstand anbraten,
danach mit etwas Rindsuppe aufgießen und zu einem Saft einköcheln. Den Saft
mit Salz und Pfeffer würzen.
❱ Zwei Zwiebeln in Ringe schneiden, diese in Mehl wenden und in Öl goldbraun
herausbacken.
❱ Das Fleisch mit dem Fleischsaft zurück in die Pfanne geben, darin leicht ziehen
lassen.
❱ Das Beiried mit der Sauce und den gerösteten Zwiebelringen servieren. Dazu
passen Petersilienerdäpfel oder Nudeln.
ADVERTORIAL
Foto: Kröswang
Frisch,
sicher,
heimisch
KRÖSWANG ist der zuverlässigste Frische-Lieferant
für Kalbfleisch aus Österreich.
Mit 30 frischen Kalbfleisch-Artikeln
garantiert das Unternehmen kompromisslose
Verfügbarkeit und setzt mit der Initiative „Zeit
für Fleisch. Aus Österreich.“ ein Zeichen für
Regionalität. Ein scheinbar einfaches Versprechen,
das täglich mit höchster Lieferzuverlässigkeit
eingelöst wird: „Wir garantieren unseren
15.000 Kunden die Verfügbarkeit von österreichischem
Kalbfleisch – heute bestellt, morgen
geliefert“, sagt Eigentümer Manfred Kröswang.
Die Fleischkompetenz von KRÖSWANG
zeigt sich in der Tiefe des Sortiments. Nach
dem Prinzip „Nose to Tail“ wird jedes Kalb vollständig
genutzt, vom edlen Cut bis zu traditionellen
Stücken, die ein Comeback feiern. Für
Gastronomen bedeutet das maximale Vielfalt
aus einer Hand, verbunden mit Sicherheit bei
Qualität und Herkunft.
Mit der Initiative „Zeit für Fleisch. Aus
Österreich.“ unterstreicht KRÖSWANG sein
Bekenntnis zu Regionalität und Qualität. Über
500 Frischfleisch-Produkte aus österreichischer
Herkunft spiegeln diesen Anspruch wider. „Als
österreichischer Familienbetrieb sind uns Regionalität
und Nachhaltigkeit besonders wichtig.
Denn für hochwertige österreichische Produkte
ist immer Platz“, betont Manfred Kröswang.
www.kroeswang.at
26 FLEISCH
1/2026
Kolumne
Transparenz auf der Speisekarte?
Jetzt erst recht!
Manche jubeln, manche protestieren: Das Handelsabkommen
mit den Mercosur-Staaten ist so gut wie fix.
Künftig können Lebensmittel aus Argentinien, Brasilien,
Paraguay und Uruguay billiger in die EU importiert werden.
Es eröffnen sich neue Möglichkeiten, aber auch Risiken.
Ich frage mich: Sind wir uns dieser bewusst – und
ist es uns das wirklich wert?
Das argentinische Steak wird uns eher nicht im
Supermarkt begegnen, sondern im Restaurant – und
das leider oft anonym. Keine Frage, manche Steakfans
schwören auf Rindfleisch aus der Pampa und entscheiden
sich bewusst dafür. Aber was ist, wenn ich lieber auf
Regionalität achten möchte? Wenn ich sicher sein will,
dass das Fleisch unter unseren hohen Tierwohl-, Umwelt-
und Sozialstandards produziert wurde? Für mich
rückt dabei eines ganz besonders in den Mittelpunkt:
Transparenz. Wird in der Speisekarte nicht mit der Herkunft
geworben, ist der Ursprung der Lebensmittel für
die Gäste meist nicht nachvollziehbar. Das nimmt ihnen
die Möglichkeit, frei zu entscheiden – und das halte ich
für problematisch.
Herkunftskennzeichnung ist keine Schikane für die
Gastronomie, sondern eine Chance, Haltung zu zeigen.
Wer importierte Ware verwendet, sollte das offen kommunizieren.
Wer regionale Produkte einsetzt, kann sich
klar positionieren – warum so eine Top-Qualität verstecken?
Jede Speisekarte ist auch ein Einkaufszettel und
damit ein Produktionsauftrag. Die Gastronomie hat eine
enorme Hebelwirkung für unsere Versorgungssicherheit
und sogar für unseren Tourismuserholungsraum: Wie soll
heimisches Rindfleisch langfristig überhaupt noch produziert
werden, wenn es keinen Platz auf der Speisekarte
bekommt?
Ich bin überzeugt: Transparenz ist kein Nachteil, sondern
ein Qualitätsmerkmal. Gäste sind bereit, für ehrliche
Lebensmittel mehr zu bezahlen. Wer Herkunft benennt,
schafft Vertrauen und gibt Entscheidungsfreiheit.
Das Abkommen mit den Mercosur-Staaten macht eines
klar: Die Frage ist nicht, ob eine durchgängige Herkunftskennzeichnung
relevant ist, sondern wie lange wir sie
noch aufschieben wollen.
Maria Fanninger ist Mitbegründerin von Land schafft Leben.
Der unabhängige und unpolitische Verein klärt über die
Produktion österreichischer Lebensmittel auf und schafft
Bewusstsein bei Konsumenten.
Foto: Land schafft Leben
Flexitarischer Jänner
Zum Jahresbeginn entscheiden
sich immer mehr Menschen
für eine flexitarische
Ernährung und suchen nach
einem ausgewogenen Verhältnis
zwischen pflanzlichen
Lebensmitteln und hochwertigen
Proteinquellen. Neben
Gemüse rückt dabei Geflügel
verstärkt in den Fokus, weil
es vielseitig einsetzbar ist und
sich leicht in unterschiedliche
Ernährungsstile integrieren
lässt. Iglo macht es einfach,
diesen Anspruch im Alltag
umzusetzen. Ergänzend zum breiten Gemüseangebot stehen praktische
Hühner-Produkte zur Verfügung, von Nuggets über Chicken Dippers im
Backteig bis hin zu Chicken Fingers oder Backhendlstreifen aus österreichischem
Hühnerbrustfilet. Sie passen auf jede Speisekarte und
eignen sich als Fingerfood, für Bowls, Salate oder Wraps. Gleichzeitig
greifen sie den allgegenwärtigen Snacking-Trend auf.
www.iglo-gastronomie.at
Foto: iglo
Es wird gestrudelt!
Von süß bis herzhaft gibt es Strudel hierzulande in den unterschiedlichsten
Versionen. Der Meisterfrost Fleischstrudel wird aus hauchdünn
gezogenem Strudelteig hergestellt und mit einer herzhaften, fein
abgestimmten Fleischfüllung veredelt. Nach dem Backen schmückt er
sich mit einer goldbraunen, knusprigen Hülle und enthält im Inneren
einen saftigen, aromatischen Kern. In gleichmäßige Portionsstücke
geschnitten, wird der Strudel traditionell als Suppeneinlage in klarer
Rind- oder Gemüsesuppe serviert. Er macht aber auch als vollwertige
Hauptspeise eine gute Figur, etwa kombiniert mit Erdäpfelpüree oder
Petersilienkartoffeln und grünem Salat. Authentischer Geschmack,
gleichbleibende Qualität und einfache Zubereitung machen den Fleischstrudel
zu einem zeitlosen Klassiker der österreichischen Küche.
www.meisterfrost.at
Foto: Meisterfrost
1/2026
FOOD 27
Foto: pexels
Schweizer Käse
Am 2. und 3. Februar 2026
dreht sich in der Alten
Reithalle in Aarau alles um
handwerkliche und regionale
Käsespezialitäten. Die dritte
CHEESEAFFAIR lädt Fachleute
aus Handel, Gastronomie und
Industrie ein, die Vielfalt der
Schweizer Käsekultur hautnah
zu erleben. Mit 118 Ausstellern
aus allen Landesteilen ist die
Messe bereits seit Monaten
ausverkauft. Neben etablierten
Produzenten präsentieren auch
zahlreiche neue Teilnehmer
ihre Produkte, Innovationen und ihr Fachwissen rund um Käseherstellung,
Portionierung, Zubereitung, Logistik, Verpackung und Vermarktung.
Besucher haben die Möglichkeit, direkt mit den Produzenten in
Kontakt zu treten, Käse zu degustieren, sich beraten zu lassen und an
Workshops teilzunehmen. Damit festigt die CHEESEAFFAIR ihren Ruf
als nationale Plattform für Schweizer Käse.
www.cheeseaffair.ch
Schonend gegart
SOTO sorgt mit einer neuen, schonend gegarten Produktlinie für frischen
Schwung in der Gemeinschaftsverpflegung. Im Mittelpunkt
stehen die Bio Mini Gemüsefrikadellen, bei denen Weißkraut, rote Paprika,
Karotten und nussige Haferflocken zu einer knusprigen Hülle mit
saftigem Kern verschmelzen. Mit 26 Gramm pro Stück sind sie handlich
portioniert und nach DGE-Qualitätsstandards gefertigt – ideal für Kitas,
Schulen und Großküchen. Mehr als 87 Prozent der Zutaten stammen
aus Bayern und tragen das Bayerische Bio-Siegel, wodurch SOTO zum
ersten Convenience-Hersteller wird, der einen Bratling mit diesem Qualitätssiegel
anbietet. Auf der Biofach wird die neue TK-Linie vorgestellt.
Schonend gegart, praktisch portioniert und regional zertifiziert, verbindet
sie Bio-Qualität mit Alltagstauglichkeit.
www.soto.de
Foto: SOTO
ADVERTORIAL
Frische Fische
Foto: Kröswang
Frischfisch ist eine der großen Erfolgsgeschichten im
KRÖSWANG-Sortiment, und 2026 wird diese Geschichte
um ein Kapitel fortgesetzt. Der Frische-Lieferant erweitert
sein Angebot an Fisch und Meeresfrüchten. Grätenfreier
Süßwasserfisch, neue Bio-Produkte aus heimischen Gewässern
und ausgesuchte Premium-Meeresfrüchte zeigen, wie ernst es
KRÖSWANG mit dem Versprechen nimmt, vom Wasser bis auf
den Teller nichts dem Zufall zu überlassen.
„Fisch verzeiht keine Kompromisse“, erklärt Eigentümer
Manfred Kröswang. „Unsere Kunden verlassen sich darauf,
dass jedes Produkt hält, was KRÖSWANG verspricht. Dieses
Vertrauen ist unser Antrieb.“ Ab sofort liefert KRÖSWANG frischen
Süßwasserfisch im Ganzen, etwa die beliebte ASC Forelle,
praktisch grätenfrei. Auch das Thema Bio bekommt neuen Auftrieb.
Bio Bachforelle, Bio Saibling und Bio Karpfen aus österreichischen
Gewässern treffen den Zeitgeist einer Küche, die
Herkunft ernst nimmt.
Wer das Besondere sucht, findet es bei den Premium-
Meeresfrüchten. MSC zertifizierte Hummerschwänze und
die exklusiven Blue Label Garnelen heben Profi-Küchen
auf ein höheres Niveau. „In den Mangrovenwäldern Südvietnams
ohne Antibiotika und künstliche Futtermittel
gezüchtet, verkörpern Blue Label Garnelen genau das, wofür
KRÖSWANG steht.“
www.kroeswang.at
Der fünfte Geschmack
ETHNO
FOOD
Foto: Denis Yevtekhov/stock.adobe.com
Warum entfaltet eine Sauce ihre volle Tiefe oft erst nach Stunden, und weshalb genügt manchmal
ein bisschen Parmesan, um ein schlichtes Gericht geschmacklich zu transformieren?
Die Antwort lautet Umami.
Von Nele Klaffl
Umami entzieht sich einer eindeutigen
Beschreibung. Am ehesten lässt es sich
als herzhaft, vollmundig oder fleischig
beschreiben, ohne dabei zwingend an tierische
Produkte gebunden zu sein. Tatsächlich entsteht
Umami häufig gerade dort, wo pflanzliche
Zutaten durch Zeit und Technik ihr Potenzial
offenbaren.
Mit Geduld gewürzt
Der Begriff stammt aus dem Japanischen
und bedeutet sinngemäß „wohlschmeckend“.
Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts identifizierte
der Chemiker Kikunae Ikeda Umami
als eigenständige Geschmacksqualität; seine
offizielle Anerkennung als fünfte Grundgeschmacksrichtung
erfolgte jedoch erst Anfang
der 2000er. Ausgelöst wird Umami vor allem
durch freie Aminosäuren, allen voran Glutamat.
Sie sind in vielen Lebensmitteln bereits vorhanden,
bleiben jedoch oft verborgen, solange sie in
komplexe Proteinstrukturen eingebunden sind.
Erst durch Prozesse wie Fermentation, Reifung,
Trocknung oder langes Kochen werden sie freigesetzt.
Eiweißketten zerfallen, Aromen öffnen
sich und plötzlich entsteht Tiefe.
Kraft der Fermente
Eine zentrale Rolle in der Entwicklung von
Umami spielt daher die Fermentation. In der
japanischen Küche ist sie untrennbar mit
Umami verbunden, sichtbar etwa in Miso, Sojasauce
oder Fischsauce. Kimchi, der fermentierte
koreanische Chinakohl, entwickelt durch den
Gärprozess eine aromatische Vielschichtigkeit.
Fischsauce verdankt ihren erdigen, salzig-würzigen
Charakter monatelanger Fermentation.
Miso ist das Ergebnis kontrollierter Eiweißspaltung
und bildet ein fundamentales Element der
japanischen Kochkultur. Sojasauce schließlich
gilt als fermentatives Meisterstück. Ihr hoher
Gehalt an freiem Glutamat macht sie zu einem
Paradebeispiel für die kulinarische Kraft des
Umami. Als Inbegriff umamireicher Küche gilt
Dashi, die traditionelle Brühe der japanischen
Küche aus Kombu-Algen und Thunfischflocken.
In pflanzlichen Interpretationen übernehmen
Shiitakepilze oder geröstete Getreide diese Rolle.
Doch auch in unseren Breitengraden ist
fermentativ erzeugtes Umami fest verankert:
in gereiftem Käse, luftgetrocknetem Schinken,
langsam reduzierten Fonds oder kräftigen
Brühen. Fermentation wird dennoch häufig
vorschnell mit Säure gleichgesetzt, tatsächlich
jedoch ist sie eines der wirkungsvollsten Instrumente
zur Erzeugung von Tiefe, Komplexität
– und Umami.
Foto: Matthias Muenz
Renaissance der Fermentation
War das Fermentieren über Jahrzehnte
hinweg fast gänzlich aus den Küchen
verschwunden, ist die alte Technik der
Haltbarmachung nun wieder zurück, stärker
und überzeugender denn je. Früher wurde für
den Winter vorgekocht, heute ist das Haltbarmachen
von Gemüse hip, nachhaltig und erfüllt
Ansprüche von Saisonalität, Regionalität und
Zero Waste.
Gesund mit Geschmack
Die Avantgarde der jungen Köche hat die
Methode längst entstaubt. Dr. Sonja Schottkowsky
vom Gesundheitszentrum Park Igls
erklärt: „Bei der Fermentation von Gemüse
handelt es sich um Milchsäuregärung. Kohlenhydrate,
die im Gemüse enthalten sind, werden
durch Milchsäurebakterien in sauerstoffarmer
Umgebung in Milchsäure umgewandelt.
Der regelmäßige Konsum von fermentiertem
Gemüse schafft – neben einer ausgewogenen
Ernährung – in unserem Darm Ordnung und
hilft dabei, dass sich die richtigen Bakterien
ansiedeln. Somit kann man sich teure Probiotika
sparen.“
Umami Style
Fermentiertes Gemüse entfaltet zudem vielfältige
Aromen. Oliven verlieren ihre Bitterkeit,
Salzzitronen entwickeln parfümartige
Noten, und Kräuter, Gewürze oder Öle wie
Distel-, Walnuss- oder Zitrusöl setzen feine
Akzente. Dazu kommt Umami, die fünfte
Grundgeschmacksrichtung, die beim Milchsäureprozess
entsteht und Speisen eine subtile,
wohlschmeckende Tiefe verleiht. Sauerkraut,
Kimchi oder in Salzlake eingelegte
Oliven entwickeln einen vollmundigen, leicht
würzigen Charakter, der Suppen, Saucen
oder Salate abrundet. Umami macht Speisen
komplex, ohne zusätzliches Salz oder Fett.
Wer einmal das Zusammenspiel von Säure,
Salz und Umami erlebt, versteht, warum fermentiertes
Gemüse in modernen Küchen so
geschätzt wird.
Veganes Tatar Oriental
ADVERTORIAL
Grundzutaten:
6 ST Melanzani
1 ST Zwiebel, gewürfelt
2 TL rote Rübe Pulver
1 EL Ketchup
1 EL scharfer Senf
1 EL WIBERG Würzsauce N° 1, Umami, auf natürlicher Basis
2 EL WIBERG Umami Style
› 1 TL WIBERG Knofi Pur, Knoblauchpaste, kräftig
Oriental-Zutaten:
5 ST Knäckebrot mit Sesam
30 g Gojibeeren
1 ST Feigen
1 EL WIBERG Sesam-Öl
› 1 EL WIBERG Marrakesch Style
Foto: FRUTAROM Savory Solutions
❱ Melanzani mit einer Gabel anstechen
und bei 210 °C 15 Minuten
backen. Haut entfernen und
das Fruchtfleisch fein hacken. In
feines Spitzsieb geben und überschüssige
Flüssigkeit entfernen.
❱ Mit sämtlichen anderen
Produkten des Grundrezepts
verrühren und einige Stunden
ziehen lassen. Knäckebrot halbieren.
❱ Grundrezept Tatar Vegan mit
Sesam-Öl, Marrakesch Style und
Gojibeeren verfeinern und am
Knäckebrot mit Feigenspalten
anrichten.
www.wiberg.eu
Ein Fächer aus Glas,
Geschichte & Geschmack
Wenn eine Weltmarke wie Mandarin Oriental in Wien debütiert, ist das mehr als
eine Hoteleröffnung – es ist ein Statement.
Von Kurt Heinz
Foto: Kerstin Hammerschmid
Mit dem Mandarin Oriental, Vienna
hat eine der renommiertesten
Luxusmarken der Welt im Dezember
ihren ersten Auftritt in Österreich
gefeiert. Schon beim Betreten des Hauses in
der Riemergasse wird deutlich: Dieses Hotel
will nicht laut beeindrucken, sondern nachhaltig
wirken. Eingebettet in ein historisches
Gebäude an der Wiener Ringstraße, Teil des
UNESCO-Weltkulturerbes, verbindet das
neue Haus der Mandarin Oriental Hotel Group
Wiener Jugendstil mit zeitgenössischer Eleganz
auf bemerkenswert stimmige Weise.
Historische Hülle,
zeitgemäßer Luxus
Das markante Gebäude, einst von Alfred
Keller entworfen, wurde mit großer Sorgfalt
restauriert. Originale architektonische Details
bleiben sichtbar, während klare Linien, hochwertige
Materialien und eine ruhige Farbpalette
den zeitgemäßen Anspruch unterstreichen.
Öffentliche Bereiche wie Lobby, Bar und
Restaurant gehen fließend ineinander über
und vermitteln von Beginn an ein Gefühl von
Ruhe und Großzügigkeit. Die 138 Zimmer und
Suiten folgen diesem Konzept konsequent.
Fotos: Mandarin Oriental
General Manager Mario Habicher (links im Bild)
und Küchenchef Chefkoch Seifried sorgen für den
reibungslosen Ablauf in allen Bereichen.
Luxuriöses Ambiente zieht sich durch
das ganze Haus.
Großzügige Grundrisse, maßgefertigte Möbel,
fein abgestimmte Textilien und eine zurückhaltende
Farbwelt schaffen ein Ambiente, das
Luxus nicht ausstellt, sondern erlebbar macht.
Technisch sind die Zimmer auf dem neuesten
Stand, funktional durchdacht und zugleich
wohnlich – ein Aspekt, der insbesondere für
internationale Stammgäste der Marke von
Bedeutung ist.
Ruhe als Qualitätsversprechen
Ein zentrales Element des Hauses ist der Wellnessbereich.
Das Spa mit mehreren Behandlungsräumen,
Indoorpool und modernem Fitnessstudio
wirkt wie ein Rückzugsort mitten
in der Stadt. Tageslicht, dezente Materialien
und eine klare Raumführung prägen die Atmosphäre.
Gerade für Gäste, die Wien beruflich
besuchen oder die Stadt intensiv erkunden,
bietet dieser Bereich einen bewussten
Gegenpol zur urbanen Dynamik. Die Nähe zu
Stephansdom, Hofburg, Staatsoper und Goldenem
Quartier steht dabei im spannenden
Kontrast zur abgeschirmten Ruhe im Inneren
des Hotels.
Kulinarik als Bühne
Besonders prägend für das Gesamterlebnis
ist die Gastronomie. Das Restaurantensemble,
bestehend aus dem Fine-Dining-Restaurant
„Le Sept“ und der „Atelier 7 Brasserie“,
entfaltet seine größte Wirkung im Innenhof
des Gebäudes. Unter einer imposanten Glaskuppel
öffnet sich ein Raum, der Tageslicht,
Architektur und Kulinarik miteinander verschränkt.
Unterschiedlich zonierte Bereiche
ermöglichen vielfältige Nutzungsszenarien
– vom diskreten Geschäftsessen bis zum ausgedehnten
Dinner.
Im Mittelpunkt steht dabei stets die Küche.
Während meines Besuchs rund um die Eröffnung
zeigte sich klar: Die Gerichte überzeugen
nicht nur konzeptionell, sondern vor allem
geschmacklich. Präzises Handwerk, hochwertige
Produkte und eine klare Aromatik stehen
im Vordergrund. Internationale Einflüsse
werden gezielt eingesetzt, ohne die lokale Verankerung
zu verlieren.
Chefkoch Thomas Seifried bringt diese
Haltung auf den Punkt: „Gute Küche verbindet.
Ich möchte daher ein kulinarisches Erlebnis schaffen,
das internationale Inspirationen mit Wiener
Bodenständigkeit vereint und dabei für jeden
zugänglich bleibt. Qualität und Geschmack stehen
dabei immer Vordergrund.“
Ein Haus mit Haltung
Nach dem erfolgreichen Betriebsstart am
1. Dezember wurde das Mandarin Oriental,
Vienna mit einer feierlichen Ribbon Cutting
Ceremony offiziell begrüßt. Vertreterinnen
und Vertreter aus Tourismus, Gastronomie und
Wirtschaft kamen zusammen, eine traditionelle
Dragon Dance Performance verlieh dem Anlass
symbolische Kraft. Der Drachentanz, der für
Glück, Wohlstand und einen harmonischen
1/2026
PORTRAIT 33
Pochierte Jakobsmuschel, Topinambur, Trüffel, Emulsion aus geräucherter Butter
Zutaten für 4 Personen:
Die Jakobsmuscheln
› 4 große Jakobsmuscheln
› feines Meersalz & frisch
gemahlener weißer Pfeffer
Garnitur
4 Esslöffel Topinamburpüree
12 Stück Topinamburchips
geröstete Pilze
Schnittlauch
› Périgord-Trüffel
Geräucherte Butter
› 4 Esslöffel ungesalzene Butter
(geräuchert)
› 6 Esslöffel Hühnerfond, auf 3
Esslöffel reduziert
› feines Meersalz & frisch
gemahlener weißer Pfeffer
› frischer Zitronensaft
› Schnittlauch
❱ Zubereitung der Sauce:
Für die Nussbutter die geräucherte
Butter in einem
kleinen Topf bei mittlerer
bis hoher Hitze schmelzen.
Anschließend weiter
erhitzen und gelegentlich
mit dem Schneebesen
rühren, bis sich die
Milchbestandteile dunkel
färben, jedoch nicht verbrennen.
In eine Schüssel
umfüllen und beiseitestellen.
Den Hühnerfond
in einem Topf erhitzen, bis er heiß ist, jedoch nicht kocht. Mit einem Stabmixer die
braune, geräucherte Butter in einem langsamen, gleichmäßigen Strahl einmixen,
bis eine stabile Emulsion entsteht. Mit Meersalz, weißem Pfeffer und frischem
Zitronensaft abschmecken. Zum Schluss fein geschnittenen Schnittlauch unterheben
und die Sauce warm halten.
❱ Zubereitung der Jakobsmuscheln: Die Jakobsmuscheln aus der Schale lösen,
den Muskel entfernen und entsorgen. Vier Muschelschalen für das Anrichten
aufbewahren. Eine Pfanne mit 4 Esslöffeln der geräucherten Butteremulsion und
4 Esslöffeln Wasser erhitzen. Die Jakobsmuscheln beidseitig mit Meersalz und
weißem Pfeffer würzen und in die Pfanne legen. In der Butter-Wasser-Mischung
jeweils etwa 1½ Minuten pro Seite sanft pochieren. Die Jakobsmuscheln sollten im
Kern noch glasig sein.
❱ Anrichten: Vier tiefe Teller mit feuchtem Salz auslegen und jeweils eine leere Jakobsmuschelschale
darauf platzieren. 1 Esslöffel Topinamburpüree in die Mitte der
Schale geben und eine Jakobsmuschel daraufsetzen. Mit frischen Topinamburperlen,
gerösteten Maitake-Pilzen und feinem Schnittlauch vollenden. Die Sauce am
Tisch servieren.
❱ Guten Appetit!
Thomas Seifried
Executive Chef
Mandarin Oriental, Vienna
Foto: Mandarin Oriental
Neubeginn steht, verwies zugleich auf die asiatischen
Wurzeln der Marke Mandarin Oriental.
Ein weiterer kultureller Akzent war der
sogenannte „Fan Reveal“: Der vom österreichischen
Künstler Peter Jellitsch gestaltete Fächer,
Teil einer international renommierten Kunstserie
der Marke, ist nun dauerhaft im Hotel zu
sehen. „Unser Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, an
dem zeitlose Eleganz, gelebte Gastfreundschaft und
die Kreativität dieser Stadt auf einzigartige Weise
zusammenfinden. Ich bin stolz auf mein Team und
freue mich darauf, Gäste aus aller Welt in unserem
neuen Haus willkommen zu heißen.“
Dass dieser Anspruch nicht nur gestalterischer
Natur ist, sondern den täglichen Betrieb
prägt, betont General Manager Mario Habicher:
„Luxus bedeutet heute nicht Überfluss und
Dekadenz, sondern echte Aufmerksamkeit und Diskretion.
Es geht darum, unseren Gästen auf Augenhöhe
zu begegnen, ihre Bedürfnisse zu verstehen
und ihnen ein persönliches, authentisches Erlebnis
zu ermöglichen.“
Internationale Marke,
lokaler Bezug
Auch im Bereich Meetings und Veranstaltungen
positioniert sich das Haus klar. Mehrere
Vorstandszimmer sowie ein eleganter, rund
140 Quadratmeter großer Ballsaal ermöglichen
Formate von exklusiven Business-Meetings
bis hin zu gesellschaftlichen Anlässen
im kleinen Rahmen. Die technische Ausstattung
entspricht internationalen Standards,
das Setting bleibt bewusst intim – ein Ansatz,
der sich klar vom klassischen Kongresshotel
abgrenzt.
Teil einer globalen
Luxusmarke
Das Wiener Haus ist Teil der Mandarin Oriental
Hotel Group, einer weltweit führenden
Marke im Luxushotelsegment. Seit der
Eröffnung des ersten Mandarin Hotels in
Hongkong im Jahr 1963 und der Übernahme
des legendären Oriental in Bangkok 1974 hat
sich die Gruppe zu einer der renommiertesten
Hotelgesellschaften der Welt entwickelt.
Heute betreibt Mandarin Oriental mehr als
45 Hotels, 12 Residenzen und 26 Exclusive
Homes in 27 Ländern. Jedes Haus reflektiert
die Kultur und Geschichte seines Standorts
und verbindet diese mit dem unverwechselbaren
Charme und der asiatischen Gastfreundschaft,
für die Mandarin Oriental bekannt ist.
Als Teil der Jardine Matheson Group setzt die
Marke weltweit Maßstäbe in Service, Design
und Nachhaltigkeit.
Mit dem Mandarin Oriental, Vienna ist
Wien um eine Adresse reicher, die internationale
Luxushotellerie nicht neu erfindet, sondern
präzise weiterdenkt – mit Respekt vor
dem Ort, hoher kulinarischer Kompetenz und
einem klaren Verständnis davon, was zeitgemäßer
Luxus heute bedeutet. Für die heimische
Hotellerie- und Gastronomieszene ist
dieses Haus weniger Konkurrenz als vielmehr
Referenz.
Art. 2813*
Bienenstich
Art. 2420*
Butter-Nusskranz
Für einen
guten Start
in den
Tag
Art. 828* 1
FF-Bio Premium
Jourgebäck
EDNA-HOTLINE
GEBÜHRENFREI
0800 20 20 85
+49 1522 179 55 81
Jetzt schnell und
einfach mit der
EDNA App
bestellen!
Bestellen Sie jetzt bei Ihrem Großhändler, im C+C Markt oder direkt bei EDNA!
nnatürlich ∙ ausgenomme
Frühstücks-Klassiker
traditionell & lecker - für einen perfekten Start
Art. 342*
Weckerl-Trio
Gewicht: 78 g, 80 St. / Kt.
vorgebacken
Weckerl
Lorem ipsum
Lorem ipsum
Art. 2725*
Midsize Roggen-
Landweckerl
Maße: L 8,5 x B 5,5 x H 4,0 cm
Gewicht: 40 g, 70 St. / Kt.
vorgebacken
Lorem ipsum
Art. 377*
FF-Midsize
Eiweißweckerl
Maße: L 10,5 x B 6,0 x H 4,0 cm
Gewicht: 40 g, 40 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 26*
Kornspitz
Maße: L 19,0 x B 5,0 x H 4,0 cm
Gewicht: 80 g, 36 St. / Kt.
vorgebacken
Brote
Lorem ipsum
Art. 828* 1
FF-Bio Premium
Jourgebäck, 6-fach
Gewicht: 35 g, 120 St. / Kt.
fertig gebacken
Lauge
Lorem ipsum
Art. 2756*
FF-Laugenkonfekt,
4-fach sortiert
Maße: L 7,5 x B 5,0 x H 4,5 cm
Gewicht: 30 g, 100 St. / Kt.
fertig gebacken
Lorem ipsum
Art. 664*
Schnittbrotkiste,
3-fach sortiert
Maße: L 22,0 x B 10,0 x H 9,0 cm
Gewicht: 750 g, 12 St. / Kt.
fertig gebacken
Lorem ipsum
Art. 690*
Gastro-Brot
Mischbox, 4-fach
Maße: L 37,0 x B 9,0 x H 6,0 cm
Gewicht: 500 g, 8 St. / Kt.
fertig gebacken
Prestige
Lorem ipsum
Art. 59882*
Mischkarton
"Kornsaaten-Brot",
2-fach sortiert
Maße: L 16,5 x B 8,5 x H 7,0 cm
Gewicht: 950 g, 10 St. / Kt.
Service-Welt
1
(AT) Kontrolliert durch die Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-006,
Handelstätigkeit kontrolliert durch die Bio-Kontrollstelle AT-BIO-301.
Lorem ipsum
Art. 2858*
FF-Morning-Bites
Nuss
Maße: L 4,5 x B 4,5 x H 3,0 cm
Gewicht: 25 g, 90 St. / Kt.
fertig gebacken
süß
Lorem ipsum
Lorem ipsum
Art. 2768*
SG-Veganes Mini-
Croissant
Maße: L 9,0 x B 4,5 x H 3,0 cm
Gewicht: 30 g, 195 St. / Kt.
vorgegart
Lorem ipsum
Art. 2769*
SG-Veganes Mini-
Schokobrötchen
Maße: L 9,0 x B 4,5 x H 3,0 cm
Gewicht: 32 g, 240 St. / Kt.
vorgegart
Art. 270*
FF-Mini Blätterteig-
Mischkiste, 3-fach
Maße: L 6,5 x B 5,5 x H 2,8 cm
Gewicht: 40 g, 72 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 1301*
Pancake
Maße: Ø 10,0 x H 0,5 cm
Gewicht: 40 g, 120 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 1937*
Gastro-Striezel
Mischbox, 3-fach
Maße: L 36,0 x B 10,0 x H 4,0 cm
Gewicht: 500 g, 6 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 2420*
Butter-Nusskranz
Maße: Ø 21,0 x H 5,5 cm
Gewicht: 500 g, 8 St. / Kt.
fertig gebacken
glutenfrei
Lorem ipsum
Art. 1978*
Glutenfreie
Kuchenbox
geschnitten, 3-fach
Maße: L 2,0 x B 7,5 x H 9,0 cm
Gewicht: 60 g, 24 St. / Kt.
fertig gebacken
Lorem ipsum
Art. 2125*
Glutenfreie
Mischbox, 6-fach
Gewicht: 55,8 g, 60 St. / Kt.
fertig gebacken
Lorem ipsum
Art. 53785*
Kaisersemmel,
glutenfrei
Maße: Ø 9,0 x H 3,0 cm
Gewicht: 67 g, 30 St. / Kt.
Service-Welt
mehr glutenfreie
Produkte
Kuchenvielfalt
Kreationen, die
überraschen & begeistern
Art. 1386*
Zitronenkranz
Maße: Ø 24,0 x H 9,0 cm
Gewicht: 1.200 g, 1 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 1407*
Marmorgugelhupf
Maße: Ø 24,0 x H 9,0 cm
Gewicht: 1.200 g, 1 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 2833*
Mini Cheesecake
Mischkiste, 3-fach
Maße: Ø 6,0 x H 3,7 cm
Gewicht: 85 g, 36 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 2840*
San Sebastian
Cheesecake
Maße: Ø 24,0 x H 4,0 cm
Gewicht: 1.600 g, 1 St. / Kt.
fertig gebacken
12 Port.
Port.
Backen wie ein Profi!
mit unserem großen Backmischungs-Sortiment!
Prestige
Lorem ipsum
Art. 60706*
EDNA Backmischung
"Biskuit"
Maße: L 18,0 x B 12,5 x H 6,0 cm
Gewicht: 1.000 g, 6 Btl. / Kt.
Service-Welt
Prestige
Art. 60707*
EDNA Backmischung
"Schoko Biskuit"
Maße: L 18,0 x B 12,5 x H 6,0 cm
Gewicht: 1.000 g, 6 Btl. / Kt.
Service-Welt
Prestige
Art. 60708*
EDNA Backmischung
"Rührkuchen"
Maße: L 18,0 x B 12,5 x H 6,0 cm
Gewicht: 1.000 g, 6 Btl. / Kt.
Service-Welt
Prestige
Art. 60709*
EDNA Backmischung
"Käsekuchen"
Maße: L 18,0 x B 12,5 x H 6,0 cm
Gewicht: 1.000 g, 6 Btl. / Kt.
Service-Welt
28 Port.
Port.
Art. 2813*
Bienenstich
Maße: L 37,1 x B 28,0 x H 3,6 cm
Gewicht: 1.890 g, 3 Pl. / Kt.
fertig gebacken
28
28 Port.
Port.
Art. 2712*
Schokokuchen mit
Schokostreuseln
Maße: L 37,1 x B 28,0 x H 3,6 cm
Gewicht: 1.250 g, 3 Pl. / Kt.
fertig gebacken
Art. 2653*
28
28 Port.
Port.
Rüblikuchen
Maße: L 37,1 x B 28,0 x H 3,6 cm
Gewicht: 1.400 g, 3 Pl. / Kt.
fertig gebacken
28
28 Port.
Port.
Art. 2652*
Donauwelle,
klassisch
Maße: L 37,1 x B 28,0 x H 3,6 cm
Gewicht: 2.000 g, 3 Pl. / Kt.
fertig gebacken
Lorem ipsum
28 Port.
Port.
Art. 2805*
Apfel-
Streuselkuchen
Maße: L 37,1 x B 28,0 x H 3,6 cm
Gewicht: 2.100 g, 3 Pl. / Kt.
fertig gebacken
Lorem ipsum
28
28 Port.
Port.
Art. 2804*
Zwetschken-
Streuselkuchen
Maße: L 37,1 x B 28,0 x H 3,6 cm
Gewicht: 2.100 g, 3 Pl. / Kt.
fertig gebacken
28
28 Port.
Port.
Art. 2797*
Kirsch-Kakao-
Schnitte
Maße: L 37,5 x B 24,5 x H 3,9 cm
Gewicht: 2.200 g, 4 Pl. / Kt.
fertig gebacken
Art. 2806*
28
28 Port.
Port.
Zupfkuchen
Maße: L 37,1 x B 28,0 x H 3,6 cm
Gewicht: 2.500 g, 3 Pl. / Kt.
fertig gebacken
Lorem ipsum
48
48 Port.
Port.
Art. 2657*
Obstkuchen-Mix,
2-fach sortiert
Maße: L 37,5 x B 24,5 x H 3,5 cm
Gewicht: 1.950 g, 2 Pl. / Kt.
fertig gebacken
12
12 Port.
Port.
Art. 1293* 1
Bio Blechkuchen-
Mischkarton, 3-fach
Maße: L 27,0 x B 21,2 x H 4,0 cm
Gewicht: 1.200 g, 3 Pl. / Kt.
fertig gebacken
21 Port.
Port.
Art. 2626*
Fruchtiger
Kuchenmix, 3-fach
Maße: L 38,0 x B 28,0 x H 4,0 cm
Gewicht: 1.300 g, 3 Pl. / Kt.
fertig gebacken
28 Port.
Port.
Art. 2710*
Omas
Kuchenlieblinge
Maße: L 37,1 x B 28,0 x H 3,6 cm
Gewicht: 2.200 g, 3 Pl. / Kt.
fertig gebacken
1
(AT) Kontrolliert durch die Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-006,
Handelstätigkeit kontrolliert durch die Bio-Kontrollstelle AT-BIO-301.
Verpackungskonzepte
weitere
Verpackungen
Art. 57425*
Zeitungstasche,
klein
Maße: L 13,0 x B 13,5 cm
Gewicht: 2,2 g, 500 St. / Kt.
Service-Welt
Branding
möglich
Art. 57426*
Zeitungstasche,
groß
Maße: L 17,0 x B 16,5 cm
Gewicht: 2,4 g, 500 St. / Kt.
Service-Welt
gewünschte Abnahmemenge
& Bedruckung über das
Anfrageformular mitteilen
Art. 57420*
Zeitungspapier
"Cocina de
Vanguardia"
Maße: L 29,0 x B 30,0 cm
Gewicht: 3,1 g, 500 St. / Kt.
Service-Welt
Art. 57419*
Zeitungspapier
"New Fork Times"
Maße: L 29,0 x B 30,0 cm
Gewicht: 3,1 g, 500 St. / Kt.
Service-Welt
Lorem ipsum
Art. 57550*
Spitztüten "Zeitung"
Maße: L 26,0 x B 24,0 cm
Gewicht: 5 g, 1000 St. / Kt.
Service-Welt
Art. 57552*
Snack-Tüten
"Zeitung"
Maße: L 13,0 x B 13,0 cm
Gewicht: 1 g, 1000 St. / Kt.
Service-Welt
Art. 793*
FF-Körner-
Herzweckerl
"Welcome"
Maße: L 8,0 x B 9,0 x H 4,5 cm
Gewicht: 60 g, 50 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 57555*
Burgerbox
"Zeitung"
Maße: L 13,0 x B 13,0 x H 7,5 cm
Gewicht: 33 g, 200 St. / Kt.
Service-Welt
Art. 57548*
Zeitungspapier
"The Monday Times"
Maße: L 28,0 x B 34,0 cm
Gewicht: 3,4 g, 1000 St. / Kt.
Service-Welt
Lorem ipsum
Art. 67100*
Schoko-Dekor
"Filigran-Herzen",
bunt
Maße: L 3,4 x B 3,0 cm
Gewicht: 2 g, 135 St. / Kt.
Service-Welt
Art. 61817*
Schokoladendeko
"Herzen gemischt"
Maße: Ø 3,0 cm
Gewicht: 2,1 g, 105 St. / Kt.
Service-Welt
Lorem ipsum
Art. 62643*
Schoko-
Herzaufleger
Zartbitter, 4-fach
Maße: Ø 3,0 cm
Gewicht: 2,5 g, 160 St. / Kt.
Service-Welt
Art. 62641*
Schoko-Dekor
"I Love you"
Maße: L 3,0 x B 3,5 cm
Gewicht: 3,3 g, 120 St. / Kt.
Service-Welt
Kleine Pralinenherzen
Maße: L 3,2 x B 2,8 x H 1,2 cm
Gewicht: 8 g, 300 St. / Kt.
Service-Welt
Art. 90058*
rosa
Art. 91017*
rot
Art. 92844*
Mürbeteig Tortelett,
Herzform
Maße: L 10,8 x B 9,5 x H 1,7 cm
Gewicht: 42 g, 72 St. / Kt.
Service-Welt
Art. 61563*
Vollmilchtaler
"Herz"
Maße: Ø 3,7 x H 0,5 cm
Gewicht: 8 g, 300 St. / Kt.
Service-Welt
Art. 92683* 2
Dekorkapsel "Herz"
Maße: Ø 7,5 x H 3,5 cm
Gewicht: 19 g, 30 St. / Kt.
Service-Welt
Art. 61572*
Vollmilchtaler
"Love"
Maße: Ø 3,7 x H 0,6 cm
Gewicht: 8 g, 30 St. / Kt.
Service-Welt
auch mit 18 cm
erhältlich
Art. 92684* 2
Art. 50573*
Große
Pralinenherzen, rot,
versch. Sprüche
Maße: L 7,0 x B 6,5 x H 0,9 cm
Gewicht: 24 g, 40 St. / Kt.
Service-Welt
Lorem ipsum
Art. 1461*
Schmelzendes Herz
Maße: Ø 4,7 x H 2,8 cm
Gewicht: 36 g, 40 St. / Kt.
fertig gebacken
Art. 1951*
FF-Red Love Burger,
geschnitten
Maße: Ø 12,0 x H 4,0 cm
Gewicht: 100 g, 20 St. / Kt.
fertig gebacken
21 %
Starterpaket
Starterpaket
%% %%
20 %
2x
% % %
2x
Mini-Dessert-Tartelettes
„Filigrano“
Art. 34800
0,361 € 0,290 €
Mini-Snack-Tartelettes
„Filigrano“
Art. 34805
0,375 € 0,315 €
2x
Starterpaket
23 %
Große Dessert-Tartelettes
Art. 62602
Mini-Dessert-Tartelettes ◆ Art. 62600
2x
Mini-Snack-Tartelettes ◆ Art. 62601
Mini-Snack-Tartelettes,
vegan
Art. 35025
0,390 € 0,315 €
%%
3x
Dessert-Tartelettes
„Filigrano“
Art. 34830
1,197 € 0,920 €
Starterpakete
Mini-Choco-Tartelettes
„Filigrano“
Art. 34810
0,361 € 0,290 €
statt 395,01 €
303,60 €
3x
Choco-Tartelettes
„Filigrano“
Art. 34840
1,197 € 0,920 €
1x
Mini-Snack-Tartelettes
„Oliven-Rosmarin“
Art. 35019
0,432 € 0,315 €
362,50 €
statt 457,55 € 362,50 €
2x
Mini-Dessert-Tartelettes
„Filigrano“
Art. 34885
0,375 € 0,290 €
327,60 €
statt 411,76 € 327,60 €
1x
Starterpaket
Große Snack-Tartelettes
Art. 62603
18 %
%
4x
Mini-Snack-Tartelettes
„Tomate/Basilikum“
Art. 35021
0,447 € 0,315 €
Snack-
Tartelettes
Art. 35010
0,591 € 0,487 €
statt 330,96 €
272,72 €
EDNA Backwaren GmbH
Rutzenmoos 20 • 4845 Rutzenmoos
E-Mail austria@edna.at
GEBÜHRENFREI
0800 20 20 85
+49 1522 179 55 81
Lieferung per Tiefkühl-LKW.
Versandkostenfrei & ohne Mindestbestellwert.
Lieferung per Paketversand innerhalb von etwa 3–5 Werktagen.
2
Saison-Artikel, nur solange der Vorrat reicht.
* Weitere Informationen (Inhalte der Mischkisten, Bezeichnung des Lebensmittels, Zutaten,
Nährwertdeklaration, Allergene, Zubereitung) erhalten Sie unter www.edna.at. Auf der Website im
Suchfenster die Artikelnummer eingeben und anschließend auf die gewünschten Informationen klicken.
Einige Artikel sind in Österreich nur über das Preissystem Palette erhältlich. Gerne steht Ihnen unsere
kostenlose Service-Hotline 0800/202085 für weitere Informationen zur Verfügung. Bei einigen Produkt-
Abbildungen handelt es sich um Serviervorschläge. Irrtümer und Änderungen vorbehalten, keine Haftung
für Druckfehler.
Beilage AT 2512061_2026
Bestellen Sie jetzt bei Ihrem Großhändler, im C+C Markt oder direkt bei EDNA!
Seite 34 bis Seite 41
Cold Drinks
Kolumne
Foto: pixabay
Rare Biere
Kürzlich habe ich in Bruck an der
Leitha ein Lokal auf dem Hauptplatz
besucht, das mir wegen des
Bieres empfohlen worden war. Auf
den ersten Blick: eine kleine Bar mit
einer netten Kuchenvitrine. Das Lokal
heißt „Herzstück“ und Alexander
Petznek, der es im Vorjahr gegründet
hat, weiß natürlich, dass viele seiner
Gäste wegen der süßen Kreationen
– im Sommer gibt es haugemachtes
Eis – kommen. Aber auch wegen des
Weins, die Weinkompetenz habe er in
den vergangenen Monaten gemeinsam
mit seiner Frau und Geschäftsführerin
Eva Himmelbauer ausgebaut,
erzählt Petznek. Viele Gäste
würden jedoch gern einfach „auf
ein Bier“ kommen. Bitte sehr: Es gibt
Stiegl Hell vom Fass; das ist zwar gut,
aber nicht weiter erwähnenswert.
Was das Herzstück spannend macht,
ist die Auswahl lokaler Biere: Das in
der Bezirksstadt gebraute Prugger
steht ebenso auf der Karte wie die
Biere aus der Ehrentrautmannsdorfer
Biermanufaktur – und da sind tatsächlich
ein paar Raritäen (etwa ein
Single-Hop Pilsner mit Nelson Sauvin
Hopfen) dabei. Vorbildlich!
Conrad Seidls Bierwelt
Ihr „Bierpapst“ Conrad Seidl
Conrad.Seidl@gmx.at
Foto: Medianet-Hartl
1/2026
AKTUELLES 35
Jungsommeliers aufgepasst!
Der VINEUS Wine Award 2026 sucht Wein-
Talente von morgen. Zum 15-jährigen Jubiläum
rückt Transgourmet jene Jungwinzer und
Jungsommeliers ins Rampenlicht, die mit Leidenschaft
und Qualität den Wein von morgen
gestalten. Bewerben können sich Sommeliers
zwischen 18 und 30 Jahren sowie Winzer unter
35 Jahren mit mindestens acht Hektar Rebfläche
und drei eigenständig vinifizierten Jahrgängen.
Alternativ können Arbeitgeber Nachwuchstalente
nominieren. Die Bewerbungen
werden über einen kurzen Fragebogen eingereicht,
eine Fachjury wählt drei Finalisten, die
sich einem öffentlichen Online-Voting stellen.
Die Gewinner profitieren von bundesweiten
Listungen, Verkaufsunterstützung und Integration
ins Transgourmet-Sortiment. Die feierliche
Verleihung findet am 21. September erstmals in
der Steiermark statt.
www.vineus.at
Foto: Ludwig Schedl für Transgourmet Österreich
Lavendel-
Momente
Château Sprizz holt den Sommer
sanft aus dem Winterschlaf. Mit
Rosé x Lavendel – Canned Sprizz verschmilzt
mediterranes Lebensgefühl
mit alpiner Frische zu einem leichten,
spritzigen Drink. Premium-Roséwein
aus Südfrankreich trifft auf kristallklares
österreichisches Wasser, feinperlige
Kohlensäure und einen Hauch von
Lavendelblütenextrakt. Das Ergebnis
ist ein eleganter, floraler Aperitif ohne
Zuckerzusatz, mit einem moderaten
Alkoholgehalt von 6,5 % vol. und voller
Leichtigkeit. Fruchtig-rosige Weinnoten
tanzen mit der blumigen, leicht würzigen
Lavendelnote. Jede 250-ml-Dose
lädt dazu ein, kleine Luxus-Momente
bewusst zu genießen, ob unterwegs, bei
ausgelassenen Events oder gemütlichen
Abenden. So lässt sich der Sommer und
seine Leichtigkeit selbst in den kalten
Wintermonaten schmecken.
www.chateausprizz.com
Sauer macht lustig
Soda Zitron ist seit jeher fixer Bestandteil
der österreichischen Trinkkultur. Seit 2024
wird das Kultgetränk von der Tiroler Firma
Soda Zitron neu interpretiert und in Dosen
sowie Glasflaschen abgefüllt. Was früher vor
allem aus der Gastronomie bekannt war, ist
heute in ganz Österreich im Lebensmitteleinzelhandel
und im Großhandel erhältlich.
Der Erfolg basiert auf einer kompromisslosen
Haltung zur Qualität. Soda Zitron ist ein 100
Prozent natürliches Erfrischungsgetränk ohne
Zucker, ohne Aromen und ohne Konzentrat.
Die Rezeptur folgt dem Prinzip der Reduktion
und besteht aus nur drei Zutaten: Zitronensaft,
Wasser und Kohlensäure. Ab Februar 2026 wird
Soda Zitron offiziell als Bio-Produkt abgefüllt.
Künftig besteht Soda Zitron damit aus zehn
Prozent Bio-Zitronensaft, Quellwasser und
Kohlensäure.
www.soda-zitron.at
Foto: Soda Zitron
Foto: Château Sprizz
Foto: JOLA
Jedem das Seine
Fine Dining geht nur mit ebenso hochwertigen Weinen? Mitnichten! Die neuen Genießer ordern immer
öfter Alternativen und die müssen perfekt passen!
Von Petra Pachler
Jonathan & Larissa, Besitzer des Restaurants
JOLA in Wien, sind darauf bestens
vorbereitet. Jonathan, der immer
in der Küche ist, und Larissa, die, laut Website,
eigentlich überall ist, kochen Hochwertiges,
mit Produkten von kleinen Produzenten
aus der Region und einer etwas anderen
Speisenbegleitung.
Wein gibt es natürlich auch hier, aber
zusätzlich werden auch spannende Alternativen
geboten.
Individuelles Erlebnis
Ein Teil der Speisenbegleitung wird selbst hergestellt,
wie Getränke aus Kräuterauszügen,
Tees, Infusionen oder Öle. „Aktuell gibt es bei
uns das Getränk „Cuvée Cassy“ (Heidelbeere,
schwarze Johannisbeere, Birkenholz - fruchtig,
floral, leicht buttrig) von der Bôtan Distillery zu
unserem Hauptgang; Igel-Stachelbart, geräuchert,
gebraten & glasiert, dazu Schwarzwurzel,
Bittersalate mit Zitronatzitrone & einem
Brioche“, so Larissa, und da ist schon herauszulesen,
dass Gastronomen schon eine gute
Portion Wissen darüber haben müssen, was
miteinander harmoniert.
Aber auch Fruchtsäfte kommen zum Einsatz,
so wurde zu einem Zitrusdessert die Wild
Quitte aus der „Edition Sommelier“ gereicht.
Auch hier ist hohe Qualität oberstes Gebot und
wird so entsprechend eingekauft.
Offen sein für Neues
Welche Gästegruppe ordert nun gerne alkoholfreie
Getränkebegleitung? Laut Larissa Andres
kann man das schwer in Gruppen fassen. Viele
würden sich für eine Mischung aus beidem
entscheiden. Teils aus Neugier, weil sie einfach
weniger Alkohol trinken möchten oder
schon viel gutes gehört haben über alkoholfreie
Begleitung.
Larissa Andres: „Allgemein merkt man
schon, dass das Interesse an alkoholfrei mehr
wird und mehr Leute offen sind, neues zu
probieren.
Ein Trend weg vom Wein sei nicht zu erkennen,
sehr wohl aber jener neuen Dingen. Es ist
ein sehr aktuelles, interessantes Thema und
Leute, die offen sind, wollen das einfach probieren.
Speisenbegleitung ist also etwas sehr
Persönliches und kann individuell abgestimmt
werden.
„Meiner Meinung nach entwickelt
sich die Speisenbegleitung gerade
dahin, dass man vielleicht keine
reine Weinbegleitung mehr hat,
sondern bewusst auch alkoholfreie
Getränke in eine Begleitung
einbaut. Das ist einerseits nicht
nur spannend für die Gäste, weil
sie etwas neues ausprobieren,
sondern orientiert sich auch am
Trend, Alkohol bewusster zu konsumieren
und eben auch ab und an
darauf zu verzichten, ohne, dass es
sich wie Verzicht anfühlt.“
Larissa Andres
Co-Founder/Co-Owner JOLA
1/2026
SPEISENBEGLEITUNG 37
Traubensaft 2.0
Foto: Martina Firmenich
Gegründet 2018 von Nika Mitteregger und der Winzerfamilie Groß
in der Südsteiermark, vereint das Projekt Flein drei befreundete
Weingüter, die alkoholfreie Rebsortensäfte mit kulinarischem Anspruch
produzieren. Entalkoholisierung ist bei Flein nicht notwendig. Sauvignon
Blanc, Cabernet Sauvignon oder Vernatsch – alles ohne Alkohol –
begleiten Speisen oder dienen als Aperitif, wobei Rebsorte und Jahrgang
im Mittelpunkt stehen. Das Sortiment umfasst elf Produkte, darunter
Gelber Muskateller, Vernatsch aus Südtirol und Fizz Blanc vom Bodensee.
Neu sind Co-Crafted-Produkte mit burgenländischen Winzern wie
Franz Weninger und Albert Gesellmann. Handlese, sanfte Pressung nach
Champagner-Vorbild und Kaltfüllung sichern Qualität. Zudem stammen
die Trauben aus „Fleingärten“ und nicht aus Weinnebenprodukten.
www.flein.net
In der Tanzpause
Die Ballsaison wird dieses Jahr mit dem neuen Signature-Drink
„Sparkling Elderflower & Silk“ aus dem Hause Schlumberger begleitet.
Der florale Balldrink wird exklusiv in der Schlumberger Sparkling
Lounge in der Wiener Hofburg im Rahmen aller Hofburgbälle ausgeschenkt.
Die Lounge geht in dieser Ballsaison bereits in die dritte Runde.
Erwartet werden rund 50.000 Gläser Schlumberger, die im Verlauf der
insgesamt 18 Bälle über die Theken gehen.
Zutaten:
Schlumberger Sparkling Brut
4 cl Gin
0,5 cl Zitronensaft
› 2 cl St. Germain Holunderblütenlikör
Zubereitung: Gin, Zitronensaft und St. Germain Holunderblütenlikör
in eine Cocktailschale geben und mit einem Barlöffel umrühren. Drei
Eiswürfel hinzufügen und mit Schlumberger Sparkling Brut aufgießen.
Mit Zitronenzeste dekorieren und genießen.
www.schlumberger.at
Foto: Schlumberger / Melina Kutelas
WEINBAU • OBSTBAU
KELLEREITECHNIK • VERMARKTUNG
www.messe-tulln.at
DIE FACHMESSE:
29. – 31. JÄN. 2026
38 SPEISENBEGLEITUNG
1/2026
Wein ist zum
Genießen da
Kolumne
Es gibt Momente, in denen Wein den
Besitzer wechselt, als wäre jede Flasche
ein Versprechen – besonders
zu Weihnachten. Man bedankt sich,
stellt sie weg und denkt: „Den hebe
ich mir für später auf.“ Genau da
beginnt das Problem. Die meisten
Geschenkweine sind keine Schätze
für den Keller, sondern flüchtige
Schönheiten, die bald getrunken
werden wollen. Wer schon einmal
eine vergessene Flasche aus dem
hintersten Regal gezogen hat, weiß:
Viele waren einst frisch und lebendig
– ein Grüner Veltliner, ein Zweigelt,
vielleicht ein Sauvignon. Doch
die wenigsten halten jahrelange
Lagerung aus, erst recht nicht zwischen
Gewürzregal und Heizkörper.
Was also tun? Die Flasche realistisch
einschätzen. Leichte Weißweine und
Rosés sollten innerhalb eines Jahres
geöffnet werden, fruchtige Rotweine
ähnlich schnell. Nur strukturierte
Weine, kräftige Cuvées oder Tropfen
aus Top-Lagen haben echtes Reifepotenzial.
Wer keinen Weinkeller hat,
kann im Kleiderschrank lagern: kühl,
dunkel, konstant. Geschenkte Weine
sind selten für die Ewigkeit gedacht.
Sie sind Momentaufnahmen, die
ihren Glanz verlieren, wenn man sie
zu lange festhält. Darum mein Rat:
Warten Sie nicht auf den perfekten
Anlass. Öffnen Sie die Flasche, genießen
Sie sie und denken Sie an
den Menschen, der sie Ihnen geschenkt
hat. Wein ist zum Trinken
da, nicht zum Verstauben. Prost aufs
neue Jahr!
Katrin Hammer (Sommelière)
beschäftigt sich mit Wein &
Kulinarik. Im Fokus: Regionale
Produkte und Produzenten.
Foto: Michel Pfister
Wo Ideen sprudeln
Am 5. und 6. Februar 2026 verwandelt sich
die Alte Reithalle in Aarau erneut in das
pulsierende Zentrum der Schweizer Getränkeproduktion:
Die vierte GLUG lädt Brauer und
Getränkeproduzenten zum Austausch, Kosten
und Vernetzen ein. Von Bier und Wein über
Milch- und Erfrischungsgetränke bis zu Spirituosen
präsentiert die Messe die gesamte
Wertschöpfungskette. 112 Aussteller aus dem
In- und Ausland präsentieren Innovationen, die
Von guter Lage
Hoch über der Donau, auf den Terrassen des
Kremser Pfaffenbergs, wächst ein spannender
Riesling heran. Aus Granit- und Gneisböden
schöpft der neue Top-Lagen-Wein von
WINZER KREMS seine besondere Kraft und
Tiefe. Im Glas entfalten sich intensive Aromen
von Sternfrucht und Pink Grapefruit. Die Trauben
werden sorgfältig von Hand gelesen und
anschließend mit viel Geduld verarbeitet. Mehr
als ein Jahr darf der Wein im Keller von WINZER
KREMS reifen, bevor er seine volle Ausdrucksstärke
erreicht. Hinter diesem Riesling steht
eine Gemeinschaft von über 600 Winzerfamilien,
die ihre Weingärten mit Leidenschaft
bewirtschaften. Im hochmodernen Keller entstehen
Weine von international anerkanntem
Format. Nachhaltiges Arbeiten gehört dabei
ebenso zur Philosophie wie die Freude, Besucher
willkommen zu heißen.
www.winzerkrems.at
Prozesse effizienter, nachhaltiger und zukunftsorientierter
machen. Fachvorträge, Workshops
und Live-Demonstrationen bringen Wissen auf
den Punkt. Beim exklusiven Netzwerkabend
treffen sich Branchenprofis in entspannter
Atmosphäre, tauschen Ideen aus und knüpfen
Kontakte, die über die Messe hinaus wirken.
Damit ist die GLUG Wissensquelle, Bühne und
Begegnungsraum zugleich.
www.glug.swiss
Foto: Jens Mahnke
Foto: WINZER KREMS eG
Fotos: Grapos
BIO-Getränke als zeitgemäße
Speisenbegleitung
Immer mehr Gäste entscheiden sich beim Fine Dining bewusst für alkoholfreie Getränke – und das
längst nicht mehr nur während des Dry January.
ADVERTORIAL
Der Anspruch ist dabei hoch: Gefragt sind
hochwertige Alternativen in BIO-Qualität,
die Speisen sensorisch begleiten,
Aromen unterstützen und sich harmonisch in
ein anspruchsvolles Menükonzept einfügen.
Fruchtige Säure, natürliche Süße und klare,
unverfälschte Geschmacksprofile machen
alkoholfreie BIO-Getränke heute zu einer ernstzunehmenden
Alternative zu Wein und klassischen
Softdrinks.
BIO ist nachhaltig
Bisher standen Gastronomen häufig vor einem
Zielkonflikt: Entweder BIO-Getränke aus der
Flasche mit entsprechendem Logistik- und
Pfandaufwand – oder nachhaltiger Offenausschank
ohne BIO-Zertifizierung. Mit dem Postmixsystem
von Grapos eröffnet sich nun eine
Lösung, die beide Anforderungen vereint. Zertifizierte
BIO-Konzentrate werden frisch vor Ort
mit Wasser gemischt und ermöglichen so einen
flexiblen, bedarfsgerechten Ausschank – ideal
für wechselnde Menüs, saisonale Konzepte und
individuelle Speisenbegleitung.
„Gäste erwarten heute nicht nur hervorragenden
Geschmack, sondern auch Transparenz,
Bio-Qualität und einen glaubwürdigen Nachhaltigkeitsansatz“,
erklärt Wolfgang Zmugg,
Geschäftsführer von Grapos. „Gleichzeitig brauchen
Gastronomen Systeme, die wirtschaftlich
und praktikabel sind. Genau hier spielt Postmix
seine Stärken aus.“
Logistik ist ein Schlüsselfaktor
Ein zentraler Vorteil liegt in der Logistik: Die
BIO-Getränke werden als Konzentrate in 100
Prozent recyclebaren Bag-in-Box-Verpackungen
geliefert. Das reduziert Transportvolumen
und Gewicht erheblich, senkt CO 2 -Emissionen
und minimiert Lagerflächen. Studien zeigen,
dass sich der ökologische Fußabdruck im Vergleich
zu Flaschengetränken um bis zu 90 % verringern
lässt. Zusätzlich entfällt die komplette
Pfandlogistik – kein Leergut, keine Rücknahme,
kein Sortieren. Das spart Zeit, Kosten und vereinfacht
Abläufe im täglichen Betrieb spürbar.
Auch die Optik zählt
Auch in der Präsentation überzeugen moderne
Postmixsysteme: formschön gestaltet, platzsparend
und flexibel integrierbar, passen sie sich
unterschiedlichen Gastronomiekonzepten an
– vom Fine-Dining-Restaurant bis zur gehobenen
Gemeinschaftsverpflegung. So wird nachhaltiger
BIO-Genuss nicht nur geschmacklich,
sondern auch optisch Teil eines zeitgemäßen
Gesamterlebnisses.
Das Ergebnis: alkoholfreie BIO-Getränke als
professionelle Speisenbegleitung, kombiniert
mit effizienter Logistik, echtem Nachhaltigkeitsvorteil
und vollständiger Pfandersparnis
– ein Gewinn für Gäste, Betriebe und Umwelt.
www.grapos.com
Foto: Aldeca Productions / stock.adobe.com
Ein Traum von Schaum
Für Cappuccino, Flat White oder Latte Art ist die Konsistenz, Stabilität und Temperaturresistenz der
Milch entscheidend. Dabei zeigt sich schnell: Milch ist nicht gleich Milch.
Von Katrin Hammer
Während klassische Vollmilch lange
der Standard hinter der Theke war,
setzt sich zunehmend Barista-Milch
durch – eine Variante, die gezielt für das Aufschäumen
optimiert wurde. Vollmilch besteht
im Wesentlichen aus Wasser, Milchfett und
Proteinen wie Casein und Molkenproteinen,
die beim Aufschäumen die Luft einschließen
und die Bläschenstruktur stabilisieren.
Sie erzeugt einen cremigen, leicht süßlichen
Schaum, reagiert jedoch empfindlich auf
Hitze: Überschreitet die Temperatur etwa 60
Grad, verlieren die Proteine ihre Stabilität und
der Schaum wird grob oder fällt zusammen.
Zudem ist der Schaum weniger fest und definiert
als bei Barista-Milch, was insbesondere
bei Latte Art sichtbare Unterschiede erzeugt.
Barista-Milch setzt genau hier an. Sie basiert
ebenfalls auf Kuhmilch, wird jedoch technologisch
so modifiziert, dass sie ein feineres und
stabileres Schaumbild liefert. Häufig wird der
Proteingehalt leicht erhöht, und eine veränderte
Homogenisierung zerkleinert die Fetttröpfchen
stärker, was ein besonders gleichmäßiges
Mundgefühl ermöglicht. Eine angepasste
thermische Behandlung verändert zudem die
Molkenproteine so, dass sie beim Dampfen
eine elastischere Struktur bilden. Diese Kombination
führt zu einem dichtporigen, glänzenden
Schaum, der sehr gut fließt und besonders
latte-art-tauglich ist. Für gastronomische
Betriebe bietet Barista-Milch daher ein Plus an
Reproduzierbarkeit und Fehlerverzeihung – ein
Vorteil in Betrieben mit wechselndem Personal
oder hoher Frequenz. Dennoch gilt weiterhin:
Gut gekühlt in den Milk Pitcher (Milchkännchen
zum Aufschäumen) füllen, erst Luft einziehen,
dann Rollen erzeugen und die Milch
bei 55 bis 60 Grad beenden – so entsteht die
optimale Textur.
Pflanzliche Alternativen
Parallel zu den Entwicklungen bei Kuhmilch
hat sich in den vergangenen Jahren ein völlig
neues Segment etabliert: pflanzliche Barista-
Drinks. Hafer, Soja, Mandeln & Co. – fast alle
gängigen Pflanzenmilch-Varianten werden
inzwischen in einer Barista-Version angeboten.
Da pflanzliche Drinks von Natur aus weniger
Proteine und eine völlig andere Molekülstruktur
aufweisen, wären sie ohne Anpassungen kaum
schäumfähig. Hersteller erhöhen daher gezielt
den Proteingehalt und setzen Stabilisatoren wie
Gellan ein, die die Luftbläschen einhüllen und
den Schaum haltbar machen. Richtig zubereitet
entstehen so stabile, feinporige Schäume.
Damit pflanzliche Alternativen im Betrieb
optimal funktionieren, sollten sie vor dem Aufschäumen
gut geschüttelt und immer frisch
gekühlt werden. Einmal geöffnet, neigen einige
Sorten dazu, sich schneller zu entmischen, was
zu ungleichmäßiger Textur oder Schäumproblemen
führen kann. Für Gastronomen bietet die
Vielfalt neue Möglichkeiten, erfordert aber auch
ein geschultes Verständnis der Produkte. Eigene
Kännchen zum Aufschäumen für Kuhmilch und
pflanzliche Varianten sind aus Qualitäts- und
Allergen-Gründen Grundvoraussetzung, klare
Kennzeichnung und konsequente Reinigung
ebenso. Denn Rückstände im Pitcher oder
an der Dampflanze beeinträchtigen sowohl
Geschmack als auch Schaumqualität.
1/2026
MOPRO 41
Foto: www.neumayr.cc
Käse mit Wissen
Die Qualität von Käse beginnt bei der Milch
und damit bei den Bauern. Die Heumilch,
aus der die Käsespezialitäten hergestellt
werden, liefern täglich rund 500 Milchlieferanten
aus dem Salzburger Flachgau und dem
Mondseeland. Mit vielen von ihnen verbindet
WOERLE eine langjährige Partnerschaft. Um
die Zusammenarbeit zu stärken und den Wissenstransfer
zu fördern, wurden vor einigen
Jahren kostenfreie Praxiswerkstätten ins Leben
gerufen. In Kooperation mit Partnern wie dem
Österreichischen Kuratorium für Landtechnik
und Landentwicklung oder dem Ländlichen
Fortbildungsinstitut erhalten die Bauern aktuelles,
praxisnahes Wissen zu Themen wie Tierwohl,
Nachhaltigkeit, Artenvielfalt, Klima und
Energie sowie sozialen Fragestellungen. Seit
2020 haben bereits 1.300 Landwirte an den
Kursen teilgenommen.
www.woerle.at
Käse des
Monats
In ihrem neuen Format „Heumilch-
Käse des Monats“ stellt die ARGE
Heumilch ab sofort jeden Monat eine
Käsespezialität aus Heumilch mit einem
Rezepttipp vor. Den Auftakt macht der
Heumilch-Frischkäse für den Jänner.
Frischkäse zählt zu den nicht gereiften
Käsesorten und wird aus pasteurisierter
Kuh-, Schaf- oder Ziegenmilch hergestellt.
Geschmacklich reicht die Bandbreite
von mild-süßlich bis fein-säuerlich.
Joghurt- oder Buttermilcharomen
mit einer locker-cremigen Textur sind
typisch für Frischkäsesorten. Schafoder
Ziegenmilch bringen meist einen
intensiveren Charakter mit. Da Frischkäse
keine Reifezeit benötigt, lässt er
sich auch unkompliziert selbst herstellen.
Eine besonders einfache Variante ist
Labné, die ursprünglich aus dem Nahen
Osten stammt und aus abgetropftem
Joghurt hergestellt wird.
www.heumilch.com
Ohne Muh
Bereits der Wedl Food Report 2024 hat deutlich
gemacht, dass die Nachfrage nach veganen
Alternativen wächst und sich immer mehr
Gäste pflanzliche Optionen wünschen. Wedl
greift diesen Trend konsequent im Sortiment
auf, ob Hafer-, Soja-, Mandel- oder Reisdrinks.
Das umfangreiche Angebot an veganen Milchersatzprodukten
begeistert dabei längst nicht
nur Veganer, sondern auch all jene, die offen
für Neues sind und bewussten Konsum schätzen.
Vom Haferdrink für den Cappuccino über
Sojadrinks fürs Müsli bis hin zur feinen Mandel-
Alternative für Desserts und Backwaren bietet
Wedl für unterschiedliche Einsatzbereiche eine
passende Lösung. Ergänzt wird das Sortiment
durch Ei-Ersatzprodukte, veganen Käse sowie
vielfältige Joghurtalternativen, die sich flexibel
in moderne Speisekonzepte integrieren lassen.
www.wedl.com
Foto: Wedl
Foto: ARGE Heumilch
Seite 42 bis Seite 45
Hot Drinks
Foto: pixabay
Kühlschrank oder Counter? Wo guter Milchschaum beginnt
Kolumne
Perfekter Milchschaum ist kein Zufall,
sondern Physik. Und die beginnt nicht
an der Dampflanze, sondern beim
Kühlschrank. Die Ausgangstemperatur
der Milch entscheidet maßgeblich
darüber, ob der Schaum feinporig und
stabil wird – oder grob, seifig und instabil.
Ist die Milch zu warm, bleibt kaum
Zeit, Struktur aufzubauen. Das Ergebnis:
wenig Kontrolle, viel Luft, wenig Textur.
Zu kalt? Die Lagerung im Kühlschrank
klingt zunächst nach einem
zusätzlichen Handgriff, ist aber dein
größter Verbündeter. Kalte Milch
schenkt Zeit – und Zeit bedeutet Kontrolle.
Mehr Sekunden für den richtigen
Wirbel, die passende Luftzufuhr
und eine gleichmäßige Erwärmung.
Genau in diesem kurzen Moment entsteht
der Unterschied zwischen „passt
schon“ und wirklich cremig-samtigem
Milchschaum.
Darum gehört Milch konsequent in
den Kühlschrank. Nicht nur aus hygienischen
Gründen, sondern aus baristatechnischer
Überzeugung. Wer beim
Ausgangspunkt sauber arbeitet, hat an
der Dampflanze die besseren Karten –
und in der Tasse das überzeugendere
Ergebnis.
Victoria Spielberger, J. Hornig
Senior Brand Management
www.jhornig.com
Foto: J. Hornig
1/2026
TEE 43
Aufgegossene Begleitung
Ein kräftiger Bordeaux findet sein Gegenüber im geschmorten Fleisch, während eine Riesling-Spätlese
ein Duett mit scharfen asiatischen Speisen eingeht. Doch was geschieht, wenn statt Wein Tee ins Glas
kommt?
Von Nele Klaffl
Die wachsende Akzeptanz, bewusst auf
alkoholhaltige Getränke zu verzichten,
hat Tee aus der Rolle des bloßen Heißgetränks
befreit. Stattdessen tritt er heute
als ernstzunehmende Speisenbegleitung auf.
Unter „Tee-Pairing“ versteht man die sorgfältige
Abstimmung von Tee auf Speisen, eine
Kunst, die wie Befürworter meinen, der Weinbegleitung
in nichts nachsteht. „Hochwertiger
Tee verfügt über eine aromatische Vielfalt und
Struktur, die der von Wein sehr nahekommt“,
erklärt Bernhard-Maria Lotz, Leiter der Ronnefeldt
TeaAcademy®.
Tee verstehen
Am Anfang jeder gelungenen Kombination
steht das genaue Verständnis des Tees selbst.
Jede Teesorte bringt ein eigenes sensorisches
Profil mit, das von der Grundsüße, der Bitterkeit
und der Tanninstruktur über florale, fruchtige
oder nussige Noten bis hin zu erdigen und
rauchigen Nuancen reicht.
Parallel dazu gilt es, die Speise zu erfassen
– ihre Textur, ihre Intensität, ihre
Geschmacksrichtung. Erst wer die Charakteristik
von Speise und Tee genau versteht,
vermag eine harmonische Verbindung herzustellen.
Dabei kann der Tee die Aromen der
Speise spiegeln, sie komplementieren oder
bewusst kontrastieren.
Pairing-Tipps
Besonders spannend für die Speisenbegleitung
seien laut Bernhard-Maria Lotz Tees „mit klarer
Struktur, Tiefe und Komplexität“. Japanische
Grüntees wie Sencha oder Gyokuro überzeugen
durch ihre ausgeprägte Umami-Note und
eignen sich hervorragend zu Fisch, Gemüse
oder asiatisch inspirierten Gerichten. Oolong-
Tees wiederum bieten „durch ihre Bandbreite
– von floral bis hin zu geröstet oder cremig
– vielseitige Pairing-Möglichkeiten“. Auch
Schwarztee behauptet sein Platz am Tisch.
„Ein kräftiger Assam passt gut zu herzhaften
Speisen, ein leichter Darjeeling oder ein mittelkräftiger
Ceylon zu feineren Gerichten“, rät der
Tee-Experte.
Weniger ist mehr
Bernhard-Maria Lotz,
Leiter der Ronnefeldt
TeaAcademy®.
Foto: Ronnefeldt
Dass Tea-Pairing zunehmend auch für die Gastronomie
attraktiv wird, bestätigt Bernhard-
Maria Lotz aus der Praxis: „Der Wareneinsatz ist
überschaubar, die Wertschöpfung hoch, und das
Konzept lässt sich flexibel in unterschiedliche
gastronomische Stile integrieren.“ Entscheidend
sei jedoch eine klare Umsetzung: „Weniger
ist oft mehr. Tea-Pairing lebt nicht von Quantität,
sondern von stimmigen Kombinationen
und klaren Genussmomenten.“
www.ronnefeldt.com
BECHER.
Marke.
Wirkung.
Standard oder personalisiert –
wir eröffnen neue Möglichkeiten
für Heißgetränke in der HORECA.
Jetzt Möglichkeiten
entdecken
Foto: StockSnap
Die Bohnen der Zukunft?
Kaffee und Kakao werden die kulinarischen Sorgenkinder der Zukunft.
Text & Foto: Andrea Jungwirth
Schuld daran ist der Klimawandel, denn
Dürren, Starkregen und Schädlingsbefall
nehmen zu. Die herkömmlichen Kaffeearten,
Arabica und Robusta, sind gefährdet
und bis zum Jahr 2050 könnte die Hälfte der
Anbauregionen für Kaffee dafür ungeeignet
sein. Daher wird mit neuen, widerstandsfähigen
Sorten experimentiert und der nachhaltige
Anbau, der den Regenwald schont, forciert.
Viele Labels und Siegel
Gerade bei diesem Genussmittel scheint es
besonders viele Gütesiegel und Kooperativen
zu geben. Der Konsument kann da schnell
überfordert sein. Vor allem Fairtrade und Bio-
Kaffee sind zwei Begriffe, die zwar gemeinsam
in den Mund genommen werden, aber unterschiedliche
Bereiche abdecken. Fairtrade konzentriert
sich auf soziale Gerechtigkeit und
Fairness für die kleinen Kaffeebauern, Bio auf
die ökologischen Aspekte. Aber es gibt auch
Kaffeeproduzenten, denen beide Prinzipien
am Herzen liegen. Aber nur wenn das Bio-Label
abgedruckt ist, handelt es sich wirklich um
Bio-Kaffee. Die Richtlinien des EU-Bio-Siegels
beinhalten, dass Pestizide und chemisch-synthetische
Düngemittel beim Anbau verboten
sind, ebenso wie der Einsatz von Gentechnik.
Einige Labels von Bio-Verbänden wie Demeter
sind dabei noch strenger.
Bio-Kaffee boomt
Bio-Kaffee ist deshalb so besonders, da er in
Mischkulturen angebaut wird. Kaffeepflanzen
sind sowohl empfindlich gegen Kälte und
Sonne, aber auch Starkregen. Daher hilft es,
wie traditionell üblich, verschiedene Schattenbäume
zwischen den Kaffee zu setzen. Eukalyptus,
Bananen oder Avocadobäume beschatten
die Kaffeepflanzen und schaffen ein besseres
Mikroklima. Die reifen Beeren werden mit der
Hand gepflückt. In konventionell arbeitenden
Plantagen wird der Kaffee dagegen maschinell
geerntet, viele Schattenbäume würden
da nur stören. Diese Mischkultur fördert aber
die Biodiversität, bietet Insekten und anderen
Tieren ein Zuhause und schützt so das globale
Ökosystem. Es macht die Kaffeepflanzen auch
widerstandsfähiger. Bio-Kaffeebauern düngen
mit organischen Mitteln den Boden und steigern
so die Bodengesundheit.
Bio-Kaffee wird bevorzugt in Höhenlagen
angebaut, etwa in Kolumbien, Äthiopien, Brasilien
und Costa Rica. Hier profitieren die Kaffeebohnen
von den kühleren Temperaturen, sie
reifen zwar langsamer, sind dafür geschmacklich
komplexer und dichter. Vor allem aber kann
sich Bio-Kaffee für den Bauern rentieren. Trotz
mehr Arbeitsaufwand kann der Ertrag im Vergleich
zum konventionellen Anbau pro Hektar
sogar steigen. Zusätzlich kann er für seine Ernte
einen höheren Preis erzielen. Eine Win-Win-
Situation für Bauer und Umwelt.
1/2026
KAFFEE 45
Zum Testsieger gekürt
In der Gemeinschaftsstudie
von
Konsument und
Stiftung Warentest
setzte sich die Jura
E6 an die Spitze
von 11 getesteten
Kaffeevollautomaten.
Im Fokus der
Prüfung standen
Espresso- und Cappuccino-Qualität,
die mit 60 Prozent in
die Gesamtwertung
einflossen. Bewertet
wurden
s o w o h l
Werkseinstellungen
als auch
Foto: Jura
individuell optimierte Parameter wie Mahlgrad
sowie Brühtemperatur. Ergänzend flossen
Handhabung, Reinigung, Entkalkung, Reparierbarkeit,
Umwelteigenschaften
und
Verarbeitung in
das Urteil ein.
Die Jura E6 überzeugte
die Kaffee-Sommeliers
mit exzellenten
Ergebnissen,
ausgewogenem
Geschmack
und hoher Präzision,
und
erhielt damit die
Bestnote „gut“.
Besonders hervorgehoben
wurden
die Espresso- und Cappuccino-Qualität,
die Individualisierungsmöglichkeiten
sowie die
hochwertige Verarbeitung.
https://at.jura.com/
Wenn Genuss
sichtbar wird
Kaffee, Tee oder heiße Schokolade
gehören zum Alltag in Hotellerie und
Gastronomie. Besonders im To-go- und
Außer-Haus-Geschäft wird der Becher
zum täglichen Begleiter der Gäste – und
damit zum sichtbaren Ausdruck von Stil
und Haltung. Heißgetränkebecher von
MESSERLE verbinden Funktionalität
mit Markenwirkung.
Flexibilität mit Profil
MESSERLE bietet Heißgetränkebecher
als sofort verfügbare Standardlösungen
oder als personalisierte Varianten, die
bereits ab kleinen Mengen im individuellen
Design umgesetzt werden können.
So entsteht Wiedererkennung ohne
zusätzlichen Aufwand im Betrieb.
MESSERLE Vielfalt beWIRkt.
Seit über 65 Jahren steht das Familienunternehmen
für Beratung
für Hotellerie, Gastronomie und
Gemeinschaftsverpflegung.
www.messerle.com
Foto: Wedl
Mit Sinn geröstet
Kaffee ist für das Familienunternehmen
Wedl gelebtes Handwerk, gewachsene
Firmengeschichte und spürbare Leidenschaft
in jeder einzelnen Bohne. Von den Produkten
aus der traditionsreichen hauseigenen Rösterei
im italienischen Belluno bis zu fein abgestimmten
österreichischen Kaffeemischungen
spannt sich eine beeindruckende Vielfalt. Ob
italienischer Espresso, Wiener Melange oder
Bio-Kaffee aus nachhaltigem Anbau, Jahr für
Jahr verlassen über 6.000 Tonnen Kaffee die
Wedl-Röstereien und finden ihren Weg in
Cafés, Pensionen und Hotels in ganz Europa.
Exklusive Linien wie Testa Rossa caffè BiOrganic
oder die „Walzertraum“-Mischung
lassen Kaffeeträume Wirklichkeit werden.
Genuss, Beratung und Know-how treffen auf
einen Qualitätsanspruch, der Tradition lebendig
hält und Kaffeeliebhaber begeistert.
www.wedlkaffee.com
Foto: Shutterstock
Seite 46 bis Seite 53
Non-Food
Foto: pexels
Kolumne
Mut oder Mythos? Warum österreichische
Hotels bei KI endlich Gas
geben sollten
Neulich, in einer Diskussionsrunde über
Künstliche Intelligenz in der Hotellerie, meinte
eine Hoteldirektorin aus Tirol ganz trocken:
„Wir haben keine Innovationsabteilung,
also probieren wir’s einfach aus.“ Ich musste
lachen – und zugleich zustimmend nicken.
Denn genau dieser Pragmatismus fehlt oft
den Großen.
Laut den aktuellen Studien von h2c und
TakeUp setzen über 70 Prozent der unabhängigen
Hotels bereits KI aktiv ein, während viele
internationale Ketten noch in der Konzeptphase
stecken. In den Head Offices werden
Präsentationen geschoben, Budgets geprüft
und Datenschutzformulare diskutiert. Und
währenddessen hat der Familienbetrieb in
Zell am See längst ein System eingeführt, das
Gästeanfragen automatisch beantwortet und
gleichzeitig den Energieverbrauch überwacht.
Das ist typisch österreichisch: Wenn etwas
funktioniert, dann wird’s einfach gemacht. Wir
brauchen keine fünfstufige Entscheidungskette
– wir haben Hausverstand, Intuition und
eine lange Tradition, Dinge selbst in die Hand
Riccardo Giacometti
Führender Experte für KI, Datenanalyse
und Hotel-Digitalisierung
Cross Point Swiss Hospitality Lab
www.giacometti-consulting.com
zu nehmen. Aber, und das sage ich als jemand,
der viele Betriebe begleitet: Diese Stärke kann
auch zur Schwäche werden. Denn wo Mut ist,
fehlt manchmal Struktur. KI ist kein Zauberstab,
sie ist ein Werkzeug. Und wie jedes Werkzeug
braucht sie Pflege, Wissen, eine fundierte
Strategie und klare Ziele.
Viele Hoteliers unterschätzen, wie wichtig
Datenqualität, Schulung und laufende Betreuung
sind. Eine KI, die mit ungenauen Informationen
gefüttert wird, produziert ungenaue
Ergebnisse – das ist kein Softwarefehler, das
ist Physik.
Ich sehe in Österreich ein enormes Potenzial:
Wir haben großartige Gastgeber, kreative
Betriebe und den Mut, Neues auszuprobieren.
Aber wir haben auch die Tendenz, Perfektion
zu wollen, bevor wir überhaupt anfangen. Und
genau das bremst uns. KI ist keine Risikoanlage,
sondern ein Lernprozess. Sie funktioniert
am besten, wenn man sie einfach ausprobiert
– mit Verstand, aber ohne Angst.
Die Zukunft unserer Branche entscheidet
sich nicht in Meetings, sondern im täglichen
Tun. KI wird nicht den Menschen ersetzen,
aber sie wird die entlasten, die sie klug einsetzen.
Wer sie nutzt, gewinnt Zeit – Zeit für Mitarbeiter,
Gäste und das, was österreichische
Gastfreundschaft wirklich ausmacht: Nähe,
Qualität und Herzlichkeit.
Vielleicht ist jetzt der Moment gekommen,
an dem wir aufhören, über KI zu reden
– und anfangen, sie zu leben.
Foto: Riccardo Giacometti
1/2026
AKTUELLES 47
Foto: MAYWAY
Front- & Show-Cooking neu gedacht
Show Cooking verbindet kulinarische Handwerkskunst mit maximaler
Flexibilität. Die Front-Cooking-Systeme 4.0 von MAYWAY
vereinen einen kompakten, professionellen Kochbereich mit der Freiheit,
überall dort zu kochen, wo Gäste sind – im Restaurant, im Veranstaltungsraum
oder auch im Außenbereich.
Dank des integrierten Rauchabzugs- und Geruchsfiltersystems
können Speisen direkt vor den Gästen zubereitet werden, ohne die
Raumluft zu belasten. Kochrauch und Dämpfe werden zuverlässig
in die Station geführt, über leistungsstarke Filter gereinigt und
anschließend sauber an die Umgebung abgegeben. Dadurch ist die
MAYWAY Front-Cooking Station für nahezu alle Raumkonzepte
geeignet – unabhängig von baulichen Gegebenheiten.
In der Pro-Version sorgt zusätzlich eine Ozonreinigung für ein
spürbares Plus an Komfort: störende Gerüche von Pommes frites,
gegrilltem Fleisch oder intensiven Gewürzen werden effektiv neutralisiert
– für ein angenehmes Raumklima im Speisesaal, selbst bei
hohem Gästeaufkommen. Die Station besteht aus hochwertigem rostfreiem
Edelstahl und kann flexibel mit verschiedenen Sicht-Kochmodulen
ausgestattet werden. Eine Stirnglasstruktur dient gleichzeitig
als Abtropfbrett sowie als zuverlässiger Spritzschutz beim Kochen.
Die integrierte LED-Beleuchtung sorgt für eine optimal ausgeleuchtete
Arbeitszone und setzt das Show-Cooking wirkungsvoll in Szene.
Praktische Details wie ein im Regal integrierter Behälter zur Aufbewahrung
von Küchenutensilien gewährleisten kurze Wege und effiziente
Abläufe – alle Werkzeuge sind jederzeit griffbereit. Die mobile
Bauweise ermöglicht eine einfache Integration in bestehende Ausgaben
und Veranstaltungsflächen, überall dort, wo ein Stromanschluss
vorhanden ist.
So wird die MAYWAY Front-Cooking Station zum Mittelpunkt
des gastronomischen Geschehens – ein echter Publikumsmagnet,
der Erlebnis, Qualität und Wirtschaftlichkeit perfekt miteinander
verbindet.
www.mayway.eu
Zahlt
sich aus.
Erleben Sie erstklassige Leistung von Beginn an – mit den Benchmark
Waschmaschinen und Trocknern für den professionellen Einsatz.
Entwickelt für maximale Effizienz und unvergleichliche Qualität – mit
Beladungskapazitäten von bis zu 35 kg bei Waschmaschinen und bis
zu 44 kg bei Trocknern.
www.miele-professional.at/benchmark
Miele Professional. Immer Besser.
Foto: unsplash
Kleine Küche, große Show
Ob Foodtruck oder Eventcatering: Mobile Küchen bringen professionelle Gastronomie dorthin,
wo Gäste sind.
Von Michael Heinz
Die mobile Küche ist eine vollwertige,
jedoch hochverdichtete Profiküche auf
Zeit oder Rädern. Typische Einsatzformen
sind Cateringfahrzeuge, Foodtrucks,
Markt- und Festivalstände, Pop-up-Küchen,
Messeküchen oder mobile Küchencontainer
für Hotels bei Umbauten. Gemeinsam ist ihnen:
Sie müssen unter wechselnden Bedingungen
zuverlässig funktionieren, rechtlich konform
sein und wirtschaftlich arbeiten.
Technik auf engstem Raum
Die Küchentechnik mobiler Küchen folgt denselben
hygienischen und qualitativen Standards
wie stationäre Betriebe, unterscheidet
sich jedoch konstruktiv deutlich. Benötigt
werden je nach Konzept kompakte Kochmodule
(Induktion, Gas oder Elektro), Kombidämpfer
in Sondermaßen, Fritteusen mit
Sicherheitsabschaltung, Kühl- und Tiefkühltechnik
mit erhöhter Vibrationsfestigkeit,
Warmhaltegeräte, Wasser- und Abwassersysteme
sowie leistungsstarke, platzsparende
Lüftung. Hinzu kommen Stromerzeuger,
Gasflaschenmanagement und zunehmend
Batteriespeicher.
Im Vergleich zu klassischen Profiküchen
sind mobile Geräte leichter, schmaler und multifunktional.
Sie müssen transportfähig, schnell
startklar und energieeffizient sein. Wartungsfreundlichkeit
ist entscheidend, da Ausfallzeiten
unterwegs sofort Umsatz kosten.
Planung, Kalkulation und Praxis
Am Anfang steht das Speisenkonzept. Erst
danach folgt die Technik. Jede unnötige Funktion
kostet Platz, Gewicht und Geld. Wichtig
ist eine realistische Leistungsplanung: Spitzenzeiten,
Vorbereitungslogik und Personaleinsatz
müssen exakt aufeinander abgestimmt sein.
Behördenauflagen, insbesondere zu Hygiene,
Brandschutz und Emissionen, sollten frühzeitig
geklärt werden. Bei der Kalkulation
empfiehlt sich eine Total-Cost-Betrachtung:
Anschaffung, Umbau, Genehmigungen, Energie,
Wartung, Logistik und Standgebühren.
Mobile Küchen wirken günstiger als Restaurants,
verlagern Kosten jedoch in Technik und
Betrieb. Modularität zahlt sich aus – Geräte, die
sich umrüsten oder in anderen Settings nutzen
lassen, erhöhen die Wirtschaftlichkeit.
Für Gastronomen eröffnen mobile Küchen
vielfältige Geschäftsideen: eigenständige Foodtruck-Konzepte,
saisonale Zusatzumsätze auf
Events, Testlabore für neue Marken oder als
Erweiterung bestehender Restaurants zur
Reichweitensteigerung. Auch Hotels nutzen
mobile Küchen für Outdoor-Events oder als
flexible Ergänzung bei Auslastungsspitzen.
Mobile Küchentechnik verlangt Präzision
– belohnt aber mit Freiheit, Nähe zum Gast
und Raum für kreative gastronomische
Experimente.
1/2026
KÜCHENTECHNIK 49
Foto: Hobart
Hygienisch und
zeitsparend
HOBART präsentiert auf
der Intergastra in Stuttgart
und der Internorga in
Hamburg seine neueste
Generation an Spültechnik,
die Arbeitsabläufe erleichtert
und Ressourcen spart.
Im Mittelpunkt stehen die
neuen Haubenspülmaschinen,
die Energie aus Dampf und Abwasser zurückgewinnen und durch
automatische Reinigung Arbeitszeit sparen. Die Bandspülmaschine
FLOW Line mit SMART VISION CONTROL erkennt automatisch das
Spülgut und passt Waschdruck, Wassermenge und Bandgeschwindigkeit
an, sodass optimale Ergebnisse bei minimalem Verbrauch garantiert
sind. Das ergonomische Beladungssystem SMART LOAD erleichtert
den Küchenalltag zusätzlich. Teller und Schüsseln werden automatisch
eingetaktet. Das reduziert körperliche Belastungen des Personals und
erhöht die Effizienz in viel frequentierten Küchen. www.hobart.de
Gemeinsam sauber
Ein 5-Sterne-Wellnesshotel
bei
Meran in Südtirol
und eine Partnerschaft,
die seit vielen
Jahren gewachsen
ist. Hier geht hollu
Fachberater Michael
„Michi“ Kobald seit
15 Jahren fast jede
Woche ein und aus und wird immer mit einem Lächeln empfangen.
Diese Herzlichkeit prägt die Zusammenarbeit zwischen hollu und dem
Andreus Resort*****. Im Familienbetrieb werden seit 18 Jahren Gäste
aus aller Welt verwöhnt. Sauberkeit und höchste Standards sind selbstverständlich.
„Unsere Gäste legen Wert darauf, dass man die Sauberkeit
nicht nur riecht, sondern auch wirklich fühlt. Und das ist bei uns
durch die Bank so – von den Betten bis hin zur Sauna“, betont Juniorchef
Daniel Fink. In der Wäscherei sorgt das hollu System für reibungslose
Abläufe. „Einmal Knöpfl drücken und es passt“, sagt Wäscherin Monika.
www.hollu.com
Foto: hollu
IHR REGIONALER PARTNER
FÜR PROFESSIONELLE
SCHNEIDLÖSUNGEN
Werksvertretung Hermann Sick
St. Veiter Straße 15
A-9556 Liebenfels
office@sick-werksvertretung.com
www.sick-werksvertretung.com
+43 (0) 676 422 9 444
+43 (0) 4276 20202
Foto: Sandy Millar
Schwer in der Hand,
stark im Geschmack
Löffel gelten gemeinhin als Alleskönner. Mit ihnen löffeln wir die Suppe, kratzen die letzten Tropfen
Sauce vom Teller und essen das Dessert zum Abschluss. Und doch ist Löffel nicht gleich Löffel, ebenso
wenig wie Messer gleich Messer oder Gabel gleich Gabel ist.
Von Nele Klaffl
Ein schwerer Silberlöffel trägt eine herzhafte
Sauce anders als ein filigranes
Modell aus Edelstahl. Er liegt fester in
der Hand, wirkt entschlossener und überträgt
genau dieses Gefühl auf das Gericht.
Form folgt Textur
Studien aus der Gastrophysik belegen, dass
Gewicht, Form und sogar Farbe von Besteck
beeinflussen, wie Gäste Geschmack, Qualität
und Wertigkeit eines Gerichts wahrnehmen.
Bei einer Feldstudie erhielten Personen identische
Speisen, aßen jedoch mit unterschiedlich
schwerem Besteck. Das Ergebnis war
eindeutig. Mit schwerem, bankettypischem
Besteck wurde der Hauptgang als hochwertiger
bewertet. Entsprechend stieg auch die
Zahlungsbereitschaft um rund 15 Prozent.
Schließlich hat (wahrgenommene) Qualität
ihren Preis.
Das Menü entscheidet
Demnach sollte die Wahl des Bestecks nicht
dem Zufall überlassen werden. Am Anfang
steht daher der Blick auf das Menü: Welche
Texturen dominieren? Welche Handgriffe sind
erforderlich, für den Gast wie für den Service?
Eine zarte Dorade verlangt nach breiten, flachen
Fischmessern, die trennen, ohne zu zerreißen.
Steakmesser müssen gleiten, nicht sägen.
Dessertlöffel sind feiner und präziser, um die
ebenso feinen Texturen aufzunehmen. Selbst
die Gabelzinken haben Mitspracherecht, denn
schmale, spitze Zinken greifen filigrane Komponenten,
während breite Halt bei kräftigen
Speisen geben.
Sind Messer, Gabel und Löffel sorgfältig
kuratiert, dürfen die übrigen Tafelgeräte nicht
jenen aus der Küche gleichen. Anrichtegabeln,
Schöpfer oder Tortenheber folgen einer eigenen
Logik. Sie müssen Design und Alltagstauglichkeit
verbinden. Gerade in der gehobenen
Gastronomie erfordern viele Gerichte maßgeschneiderte
Utensilien. Hummerzangen
aus Aluminiumguss etwa sind leicht, robust,
ergonomisch geformt und spülmaschinenfest.
Moderne Anrichtebestecke integrieren Abstreifer
direkt in die Zange und erleichtern so die
Arbeit am Gast.
Dauer schlägt Trend
Langfristig zahlen sich Besteck- und Tafelgeräte
aus hochwertigen Materialien aus.
18/10-Edelstahl ist robust und für die maschinelle
Reinigung geeignet. Dank moderner PVDund
Titanbeschichtungen sind heute auch
farbige Bestecke langlebig. Gehämmerte Stahloder
reliefartige Muster verleihen dem Besteck
zusätzliche Persönlichkeit und Haptik, die wie
wir nun wissen, die wahrgenommene Qualität
der Speisen erhöhen.
1/2026
TISCHWÄSCHE 51
Mut zum Muster
Kaum ein anderes Einrichtungselement
verändert
die Wirkung eines
Raumes so unmittelbar
wie Textilien. Ein neuer
Vorhang, ein frischer Farbton,
eine sanfte Struktur
und schon verwandelt
sich ein Zimmer in einen
Ort mit neuer Stimmung.
Die INKU Dekostoffe Frühjahr
2026 spielen mit Licht,
Farbe und Gefühl. Die Kollektion
gliedert sich in zwei
Themenpakete: „Klassik“
interpretiert Natürlichkeit
und Geborgenheit neu, von
Jacquardgewebe EWALD
über den transparenten Store TANNJA bis zu
nostalgischen Digitaldrucken wie FALLADA.
„Zeitreise“ erlaubt mutige Individualität. Tropisches
Flair mit PALMIRA, Retro-Blüten von
JANIS oder urbane Reduktion bei AMIGO
24/7-Wäscheservice
Linen2GO macht die Abholung und Rückgabe
von Mietwäsche jetzt rund um die Uhr möglich.
Alle Standorte öffnen im 24/7-Modus und
geben gewerblichen wie privaten Nutzern die
Freiheit, Bett-, Bad- und Tischwäsche genau
dann zu erledigen, wenn es in den eigenen
Tagesablauf passt. Damit trägt das Unternehmen
dem wachsenden Bedürfnis nach zeitlicher
Flexibilität Rechnung und ermöglicht
eine moderne Form der Wäscheversorgung,
bringen Geschichten in den Raum. Alle Stoffe
sind pflegeleicht, langlebig und vielseitig kombinierbar,
mit edler Haptik und hochwertiger
Verarbeitung.
www.inku.at
die sich in unterschiedlichste Arbeits- und
Lebensmodelle einfügt. Hotellerie, Gastronomie
oder Schichtbetriebe können ihre Abläufe
künftig noch effizienter planen. Während der
persönliche Kundenservice zu den gewohnten
Zeiten für Beratung und Unterstützung bereitsteht,
nimmt die Mailbox außerhalb dieser Zeit
Rückrufwünsche entgegen und garantiert eine
Antwort am nächsten Werktag.
linen2go.at
Foto: Linen2GO Foto: INKU Jordan GmbH
Foto: Wäschekrone
Maßgeschneiderte
Textilien
Auf der Intergastra 2026 zeigt
Wäschekrone, wie Tischkultur den
Ansprüchen des Fine Dinings gerecht
wird. Tischwäsche prägt hierbei das
Ambiente, spiegelt Stil und Haltung
wider. Vom klassischen Vollzwirn-
Damast über feine Zwirnköper-Qualitäten
bis zu Halbleinen-Artikeln bietet
Wäschekrone Textilien, die sich auf
diverse Restaurantkonzepte abstimmen
lassen. Eigene Konfektion und Stickerei
ermöglichen maßgeschneiderte Tischdecken,
Läufer, Sets und Servietten.
Für festliche Anlässe eignen sich die
Zwirnköper-Tischwäschen mit filigranem
Spitzendessin aus 100 Prozent
gekämmter, mercerisierter Baumwolle.
Ergänzend dazu zeigt Wäschekrone
auf der Intergastra sein Sortiment für
die textile Ausstattung von Hotel und
Gastronomie. Dazu zählen Bettwäsche,
Bettwaren, Matratzen sowie Frottierund
Spa-Textilien.
www.waeschekrone.de
Foto: rh2010 / stock.adobe.com
Mobilität im Wandel
Vom Gästeshuttle bis zum Cityflitzer: Fahrzeugtrends prägen Effizienz, Image und Servicequalität in
Österreichs Gastronomie, Hotellerie und Tourismus.
Von Kurt Heinz
Ob alpines Resort, Stadthotel oder Gastronomiebetrieb
mit Lieferservice
– Mobilität ist längst mehr als reine
Fortbewegung. Fahrzeuge sind Teil der Wertschöpfungskette,
des Nachhaltigkeitskonzepts
und zunehmend auch des Gästeerlebnisses. In
Österreich zeichnen sich dabei klare Autotrends
ab, die Betrieben helfen können, Kosten
zu senken, Prozesse zu optimieren und sich am
Markt zu differenzieren.
Elektrisch, hybrid und effizient
Der dominierende Trend ist die Elektrifizierung.
Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeuge
setzen sich vor allem im urbanen Raum sowie
bei hotelnahen Shuttle-Services durch. Förderungen,
steuerliche Vorteile und steigende
Kraftstoffpreise verbessern die Wirtschaftlichkeit
spürbar. Hotels profitieren zusätzlich vom
Imagegewinn, insbesondere wenn Ladeinfrastruktur
sichtbar und aktiv kommuniziert wird.
Für Gastronomie, Catering und Zulieferlogistik
bleiben Hybridlösungen relevant, da sie Reichweite
mit Verbrauchsreduktion kombinieren.
Parallel wächst das Angebot an leichten Nutzfahrzeugen
mit alternativem Antrieb für innerstädtische
Einsätze.
Kompaktlösungen für
den Stadtverkehr
In der Stadthotellerie gewinnen kleine, wendige
Fahrzeuge zunehmend an Bedeutung.
Elektrische Zweisitzer oder Microcars eignen
sich ideal für Kurzstrecken, Botendienste,
Concierge-Fahrten oder als exklusives Gästeservice
für Citytrips. Sie benötigen wenig
Parkraum, sind kostengünstig im Betrieb und
passen hervorragend zu nachhaltigen Hotelkonzepten.
Einige Betriebe setzen diese Fahrzeuge
bereits als kostenloses Zusatzangebot für
Gäste ein – ein klarer Mehrwert bei minimalem
Ressourceneinsatz.
Funktionalität schlägt Status
Generell rücken Funktionalität und Gesamtkosten
stärker in den Fokus als repräsentativer
Fahrzeugluxus. Gefragt sind Kastenwagen mit
modularem Ausbau, energieeffiziente Kühlfahrzeuge
sowie kompakte Transporter für
Innenstädte. Im Tourismusbereich dominieren
moderne Kleinbusse mit Assistenzsystemen,
hohem Komfort und niedrigem Verbrauch.
Carsharing-Modelle und Fuhrpark-Leasing
gewinnen an Bedeutung, um Kapitalbindung
zu reduzieren und flexibel auf saisonale Auslastung
zu reagieren.
Tipps für Betriebe
Grundlage jeder Entscheidung sollte eine
genaue Analyse der Fahrprofile sein: Streckenlängen,
Standzeiten, Ladefenster und saisonale
Spitzen. Ladeinfrastruktur sollte von Beginn
an mitgeplant, jedoch skalierbar umgesetzt
werden. Statt des Anschaffungspreises empfiehlt
sich die Betrachtung der Total Cost of
Ownership. Besonders im Hotelbereich lassen
sich Fahrzeuge als sichtbarer Bestandteil des
Serviceangebots und der Markenpositionierung
nutzen.
Wer Mobilität strategisch plant, steigert
Effizienz, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit
gleichermaßen.
E-Shuttle für den Salzburg Airport
Volkswagen Nutzfahrzeuge Österreich hat dem Flughafen Salzburg einen neuen vollelektrischen
e-Caravelle übergeben.
ADVERTORIAL
Das Fahrzeug ist ab sofort als VIP-Shuttle
im Einsatz und wird sowohl auf dem
Flughafenvorfeld als auch außerhalb
des Airport-Geländes genutzt. Die offizielle
Übergabe erfolgte am Salzburg Airport W. A.
Mozart durch Porsche Austria Geschäftsführer
Wilfried Weitgasser und Markenleiterin Volkswagen
Nutzfahrzeuge Miriam Walz an Isabella
Laimer, Sales- & Marketingleiterin des Flughafen
Salzburg.
Nach den positiven Erfahrungen mit einem
vollelektrischen ID. Buzz setzt der Flughafen
Salzburg nun bereits sein zweites E-Shuttle
von Volkswagen ein. Der neue e-Caravelle
übernimmt die Nachfolge des ID. Buzz und
erweitert die elektrische Fahrzeugflotte des
Airports. Der Einsatz ist Teil der langfristigen
Nachhaltigkeitsstrategie des Flughafens, der bis
2040 CO 2 -neutral werden will. Insbesondere im
täglichen Shuttle-Betrieb mit vielen Kurzstrecken,
Standzeiten und häufigen Stopps spielt
der elektrische Antrieb seine Stärken aus: lokal
emissionsfrei, leise und effizient.
Ideales Fahrzeug für den
Flughafenalltag
Der VW e-Caravelle ist speziell für den professionellen
Personentransport entwickelt und
prädestiniert für den Einsatz als VIP-, Business-
und Flughafen-Shuttle. Am Flughafen
Salzburg deckt er ein breites Einsatzspektrum
ab – von VIP-Fahrten und Shuttle-Services für
Gäste über Botenfahrten bis hin zum Transport
von Gütern, die für einen reibungslosen Flughafenbetrieb
benötigt werden. Gerade auf dem
Vorfeld, wo Wartezeiten und kurze Distanzen
dominieren, sorgt der Elektroantrieb für einen
effizienten und komfortablen Betrieb.
Der Caravelle verbindet großzügige Platzverhältnisse
mit hochwertiger, individuell
anpassbarer Ausstattung. Bereits in der Grundkonfiguration
bietet er sechs Rücksitze, optional
ist Platz für bis zu acht Passagiere. Durch
den langen Radstand profitieren Fahrgäste
von hohem Sitzkomfort und viel Beinfreiheit
– ein wichtiger Faktor im VIP-Shuttledienst.
Damit erfüllt der e-Caravelle die hohen Ansprüche
des Flughafens an Qualität, Komfort und
Zuverlässigkeit.
Elektrischer Antrieb mit starker
Performance
Technisch setzt der e-Caravelle neue Maßstäbe
in seiner Klasse. Am Flughafen Salzburg kommt
die stärkste vollelektrische Variante zum Einsatz:
Ein Elektromotor mit 210 kW Leistung
und 415 Nm Drehmoment treibt das Fahrzeug
über die Hinterachse an. Die Reichweite beträgt
bis zu 334 Kilometer und ist damit ideal für den
täglichen Shuttle-Betrieb. Die 64-kWh-Batterie
(Nettokapazität) kann mit bis zu 125 kW geladen
werden und erreicht in rund 39 Minuten
einen Ladezustand von 80 Prozent.
Neben Effizienz und Leistung punktet der
e-Caravelle auch bei Wirtschaftlichkeit und
Betriebssicherheit. Volkswagen Nutzfahrzeuge
bietet in Österreich eine 5-Jahres-Garantie bis
250.000 Kilometer sowie die Unterstützung
eines dichten Servicenetzes. Für den Flughafen
Salzburg übernimmt der e-Caravelle damit
nicht nur eine praktische Transportfunktion,
sondern auch eine sichtbare Botschafterrolle
für nachhaltige Mobilität und die Transformation
hin zu einer emissionsfreien Zukunft.
www.vw-nutzfahrzeuge.at
Fotos: VW Nutzfahrzeuge
Seite 54 bis Seite 63
Tourismus,
Hotellerie & Karriere
Foto: pexelx
Unter Kollegen
Kolumne
Mit mehr als 650 Gästen war der Hotelkongress
in Linz ein spannender
Jahresauftakt mit inspirierenden
Gesprächen und interessanten Gesprächspartnern.
Das Kongress-Thema
„Einfacher machen – einfach machen!“
zog sich durch alle drei Tage, von der
betrieblichen Ebene mit starkem Fokus
auf Optimierung durch KI und Management
bis hin zur Politik. Da war und ist
klar: Gelder zuerst mit hohem Aufwand
einheben und sie dann mit noch mehr
Aufwand umzuverteilen ist nicht der
Weisheit letzter Schluss, sondern der
Grund für Steuerlast und Staatsquote.
Noch schlimmer ist nur das Übermaß
an teils widersprüchlichen Vorschriften,
das uns tagein, tagaus nur
gängelt. Was die Politik besser machen
kann, nein, muss? Das ist ganz einfach:
Die ersten 113 Reformvorschläge umsetzen.
Dann in hohem Takt weitere
Reformvorschläge ausarbeiten. Klar
ist, dass es dafür ein größeres Team
braucht als das 10-köpfige im Staatssekretariat.
Und künftig Gesetze praxisnah
gestalten, Praktiker einbinden,
bevor die Entwürfe in Begutachtung
gehen. Dann wäre diesem Land und
seiner Wirtschaft sehr geholfen.
Walter Veit
ÖHV-Präsident
Foto: ÖHV
Foto: Africa Studio / stock.adobe.com
Besser heute als morgen
Der diesjährige ÖHV Kongress in Linz hatte das Motto „Simplicity – einfach(er) machen“, und das dies
dringend notwendig ist, zeigten Beispiele aus der Hotelpraxis.
Von Petra Pachler
Überregulierung und ausufernde Bürokratie
machen Hoteliers das Leben schwer
und stehlen ihnen Zeit, die sie eigentlich
mit dem Gast verbringen sollten – und auch
möchten.
Für die Deregulierung ist Staatssekretär
Sepp Schellhorn angetreten und hat bereits
113 Maßnahmen erarbeitet, die das Unternehmerleben
vereinfachen sollen. Auch die Forderung
nach Praxisbezug wurde beim Kongress
laut, und sollte laut ÖHV Präsident Walter Veit
ein verpflichtender Praxischeck für Gesetzesentwürfe
umgesetzt werden. Dieser soll dafür
sorgen, dass nur mehr praxistaugliche Vorschriften
in Begutachtung gehen.
Urlaub geht das ganze Jahr
Ein weiteres Anliegen des ÖHV-Präsidenten
Walter Veit ist das Forcieren der Ganzjahresbeschäftigung.
Was nicht nur den Mitarbeitern
und den Betrieben hilft, sondern ganz deutlich
auch dem Trend im Tourismus entspricht. Denn
geurlaubt wird mittlerweile das ganze Jahr, so
die Voraussetzungen gegeben sind. Und ein
Beherbergungsbetrieb gehört da eindeutig dazu.
Weniger ist mehr!
Als wegweisend konnte der Vortrag des obersten
Finanzhüters der Republik, Wolfgang
Peschorn, Präsident der Finanzprokuratur, gesehen
werden. Als ausgewiesener Experte kennt
er die Stellschrauben, an denen gedreht werden
muss. Und das sind nicht wenige und manchmal
könnte dies tatsächlich auch recht einfach
sein. Gerne in Kombination mit KI, wenn sie
richtig angewendet wird. Denn auch das war
Thema beim ÖHV Kongress, der im Rahmen
von Vorträgen versucht hatte, die Risiken und
Vorteile dieses Themas zu konkretisieren. Denn
richtig eingesetzt, kann die KI vieles an Routinetätigkeiten
erleichtern, und wenn dann auch
noch der Bürokratiedschungel entwirrt wird,
dann haben alle Unternehmer die Chance, sich
wieder auf das Wesentliche in ihrem Bereich
zu konzentrieren. Und ganz nebenbei auch der
ganz normale Bürger, denn auch er versinkt
mitunter in der Bürokratie.
Was die Branche bewegt!
Der alljährliche Hotelkongress der österreichischen
Hotelvereinigung ist nicht nur Branchentreff
mit lebhaftem Austausch, sondern
er legt mit seiner Themenauswahl auch regelmäßig
den Finger in offene Wunden. Diesmal
waren es neben der Bürokratie auch die
Themen Prozessoptimierung, KI-Integration
und Komplexitätsreduktion, um jener Branche,
die einen großen Beitrag zum BIP leistet,
Auch ÖHV Geschäftsführer Dr. Markus
Gratzer bricht eine Lanze für weniger
Bürokratie.
Foto: Bernhard_Raab
die Arbeit zu erleichtern. Dabei sei so ganz
nebenbei auch das Thema Lohnnebenkosten
genannt, ebenso die exorbitanten Energiekosten.
Denn trotz guter Auslastung bleibt den
Hoteliers nicht mehr im Firmenbörsel, und das
ist langfristig keine gute Perspektive. Es ist zu
hoffen, dass die Politik die Rufe der Branche
vernommen hat und handelt, denn schließlich
ist Österreich ein beliebtes Urlaubsland und
das soll es auch bleiben!
www.oehv.at/
56 TOURISMUS
1/2026
Tourismusdestinationen
„am Steuer“
Kolumne
Wir haben uns alle so daran gewöhnt,
dass unsere Gäste, wenn
sie zu uns mit ihren Privat-Pkws
kommen, „am Steuer“ sind. Das
ist für die Tourismusplanung in
den Regionen eine vergebene
Chance, um hier einzugreifen.
Für Großveranstaltungen ist es
inzwischen selbstverständlich,
Mobilitätskonzepte aufzustellen.
Ebenso ist es für das Qualitätsmanagement
in den Regionen
eine große Chance, die
Gästeströme so zu lenken, dass
sowohl die Gäste als auch die
Einheimischen von reibungslosen
Abläufen und zeitlich abgestimmten
Anreisezeiten profitieren
können.
Der wichtigste Hebel dafür ist
die aktive Kommunikation der
Anreisemobilität gegenüber
den Gästen. Sie soll die Reiseplanung
nicht nur vereinfachen,
sondern die Nutzung der nachhaltigen
Mobilitätsangebote in
der Region auch als selbstverständliche
und attraktive Option
positionieren, damit die
traditionellen Mobilitätsmöglichkeiten
des Privat-Pkws in
den Hintergrund rücken. Attraktive
Gästekarten-Angebote und
inspirierende Erfahrungsberichte
motivieren immer mehr
Gäste zum Umstieg auf einen
nachhaltigeren Weg, der weniger
Stress bedeutet und mehr
gemeinsames Bewusstsein für
unsere Urlaubsregionen schafft..
Dr. Regina Preslmair
Österreichisches Umweltzeichen
www.umweltzeichen.at
Foto: Umweltzeichen
Green, flexibel &
kulinarisch
So gut die touristischen Zahlen auch sind, unter Druck ist das
Tourismusland Österreich trotz allem.
Von Petra Pachler
Kostentreiber Energie, der Mitarbeitermangel
und steigende Mitarbeiterkosten
beherrschen nach wie vor die Branche
und das sich ändernde Klima stellen auch
gestandene Touristiker vor Herausforderungen.
Ob und wann Frau Holle ihre weißen Federn
ausschüttet, wird immer mehr zum Lotteriespiel.
Demzufolge sind Alternativangebote ein
Muss geworden, was langfristig der Wegbereiter
zur Ganzjahresdestination ist. Was nur positiv
sein kann, weil dann auch kleine und/oder
Nischenthemen an Relevanz gewinnen. Ebenfalls
dem Wetter geschuldet ist der Aufstieg
der Nebensaison, wie Zahlen für den September
und Oktober zeigen. Zahlen der Statistik
Austria belegen, dass Österreich weiterhin ein
Gäste magnet ist. Mit 83,39 Millionen Nächtigungen
erreichte die Sommersaison 2025 einen
neuen Höchstwert und die Wintersaison hat
ähnlich gut begonnen.
„Die wachsende Bedeutung der Nebensaison
ist ein wichtiger Schritt in Richtung Ganzjahresbetrieb.
Sie unterstützt Betriebe wie
Mitarbeiter gleichermaßen“, so ÖHV Generalsekretär
Gratzer. Besonders erfreulich ist der
langfristige Trend, dass Vor- und Nachsaison
immer mehr Gewicht gewinnen.
Nah & fern
Herr und Frau Österreicher reisen viel, ungeachtet
der hohen Kosten bei Nächtigung und
in der Gastronomie, und da genauso gerne im
eigenen Land, wie in die Ferne. Nachgefragt
sind da wie dort Destinationen, die im Bereich
Nachhaltigkeit aktiv sind und da auch belegen
(können), Natur und Erholung gewinnen stark
an Bedeutung. Und nochmals einen Schub nach
vorne hat das Thema Kulinarik gemacht. Der
potenzielle Gast schaut, was die Region kulinarisch
zu bieten hat und entscheidet immer öfter
nach diesem Kriterium. Und das ist für Österreich
ein Glücksfall, denn dieser im Tourismusplan
„T“ vorgegebene Schwerpunkt schlägt sich
mittlerweile deutlich in allen Regionen nieder.
Regionale Aushängeschilder
Die Protagonisten zeigen, was sie haben, und
setzen damit ein Unterscheidungsmerkmal
zu Mitbewerbern. Der Gast kann sich also
gemütlich zurücklehnen und überlegen, ob er
lieber fangfrischen Fisch aus den Salzkammergut-Seen
genießen möchte, oder doch lieber
die deftige Küche des Waldviertels. Qualitativ
hochwertig sind beide und fündig wird er dort
wie da bei regionalen Produkten. Und genau
darum geht es, nämlich die jeweiligen Lebensund
Genussmittel der Region entsprechen zu
vermarkten. Zahlreiche Initiativen mit markanten
Namen sind die Aushängeschilder dafür.
Womit die Kernaussage so viel bedeuten
kann wie: jederzeit und überall, also flexibel.
Und vor allem hochwertig muss es sein, was die
hohe Hauben- und Sternedichte eindrucksvoll
bestätigt.
Foto: Salzburgerland Tourismus
1/2026
TOURISMUS 57
Bio im Alpbachtal
Mit den Naturapartments Alpbach eröffnen
Matthias Margreiter und Rainer Keplinger
das erste zertifizierte Bio-Hotel im Alpbachtal.
Das über 50 Jahre alte Haus wurde erneuert und
seit Herbst 2025 als hundertprozentig biozertifizierter
Beherbergungsbetrieb positioniert.
Entstanden sind drei Apartments für insgesamt
13 Gäste, getragen von einer klaren Haltung
zur Natur. „Wir wollten keinen radikalen
Neuanfang, sondern eine Weiterentwicklung
Der Wintertourismus steht
an einem Wendepunkt,
geprägt von Klimawandel, Energiepreisschwankungen
und veränderten
Reisegewohnheiten.
Beim Experten-RoundTable des
European Climate Pact im Boutiquehotel
Stadthalle diskutierten
Fachleute aus Tourismus,
Wirtschaft und Klimaschutz,
wie Österreich zum Vorbild für
klimafreundlichen, ganzjährigen
Tourismus werden kann.
Im Fokus standen Mobilitätslösungen,
bewusste Produktentwicklung
und ein Perspektivenwechsel vom
bloßen Konsum zu authentischen Erlebnissen.
Nachhaltigkeit wird hier nicht als Verzicht
verstanden, sondern als Mehrwert für Gäste,
Betriebe und die Region. Digitalisierung, neue
dessen, was dieses Haus immer schon war“, sagt
Matthias Margreiter. Die Naturapartments sind
Mitglied der „BIO HOTELS“ und erfüllen die
Kriterien der EU-Bio-Verordnung. Das zeigt sich
konsequent in Energieversorgung, Ausstattung
und regionaler Zusammenarbeit. So stammen
Lebensmittel von Bio-Betrieben aus der Umgebung
und Handwerksarbeiten aus dem Tiroler
Unterland.
www.alpbachtal.at
Österreichs Vorreiterrolle
Gästebedürfnisse und ein waches Management
sollen die Transformation begleiten. Österreich
zeigt, dass Klimaschutz und attraktiver Tourismus
sich gegenseitig bestärken.
www.klimabuendnis.at
Foto: Klimabündnis Österreich Foto: Naturapartments Alpbach/Manuela Egger-Moser
Foto: Harald Schlossko
Für Familien:
„Und“ statt
„oder“
Familie oder Beruf? Mitarbeitende
des Familienunternehmens Spitz
müssen sich nicht entscheiden. Mit der
Initiative „Spitz for Family“ fördert das
Unternehmen gezielt die Vereinbarkeit
von Beruf und Familie und wurde dafür
offiziell von Bundesministerin Claudia
Bauer als familienfreundliches Unternehmen
ausgezeichnet. Seit April
2025 bündelt das Traditionsunternehmen
Maßnahmen, die Beruf und
Familie leichter vereinbar machen.
Mitarbeitende profitieren von Kinderferienbetreuung
auch außerhalb der
Sommerferien, praxisnahen Impulsvorträgen,
Informationen zur Pflege von
Angehörigen und Rabattaktionen für
Nachhilfe. Ein neuer Karenzmanagementprozess
bietet Mitarbeitenden
und Führungskräften Informationen
und Orientierung, nach und während
der Karenz und unterstützt den
Wiedereinstieg.
www.spitz.at
Foto: pixabay
Statement
Foto: Gorfer
Österreichs Seilbahnen sind die tragende
Säule des heimischen Wintertourismus
und befinden sich mit knapp 52 Millionen
Skier Days stabil unter den globalen Top-
3-Nationen. Dazu trägt neben dem hohen
Qualitätslevel vor allem auch das konstante
Investitionsvolumen der Unternehmen
bei. Durchschnittlich eine halbe Milliarde Euro
wurden seit 2015 jährlich in Modernisierung,
Effizienzsteigerung und digitale Innovation
investiert. Über Zweidrittel der Gäste kommen
zum Skifahren nach Österreich und bleiben
dabei unverändert jung: 41 Prozent sind mit
der Familie auf Urlaub, über ein Viertel der
Gäste sind Kinder und Jugendliche. Zudem
sind die Seilbahnen mit einer Wertschöpfung
von 6,7 Milliarden Euro stabile Wirtschaftsfaktoren
in den heimischen Regionen. So
generieren bergbahnnutzende Wintersportler
durch Seilbahnen, Beherbergung, Gastronomie,
Sporthandel, Transport u.ä. einen Bruttoumsatz
von € 12,6 Milliarden Euro. Zudem sind
die Seilbahnbetriebe auch ein Motor für den
Arbeitsmarkt: 17.000 Arbeitsplätze schaffen
die Betriebe direkt, weitere knapp 128.000
Arbeitsplätze werden in anderen Branchen
lukriert.
Franz Hörl
Obmann WKO Seilbahnen Österreich
Nicht nur im Winter
Österreichs Seilbahnen legten den Grundstein für den heimischen Winter-Tourismus.
Erst durch sie wurden entlegene Bergregionen – der Wintertourismus war geboren.
Von Petra Pachler
Die ersten Seilbahnen entstanden in den
1920er Jahren und mit der Eröffnung der
ersten Personen-Seilbahn auf die Rax im
Jahr 1926 änderte sich das Freizeitverhalten
schlagartig. Vorerst nur im Winterbetrieb geöffnet,
wurde Skifahren damit zum Volkssport.
Heute sind die meisten Seilbahnen nicht nur im
Winter in Betrieb, sondern erschließen auch den
Sommergästen auf bequem Art höher gelegene
Gebiete. Wanderer dringen in Regionen vor, die
sonst nicht erreichbar wären, weil der gesamte
Aufstieg vom Tal zu kräfte- und zeitraubend
wäre. Mountainbiker hängen ihre Geräte an die
Sesseln und pendeln gemütlich nach oben, um
anschließend in rasanter Fahrt ins Tal zu sausen.
Freizeitvergnügen für alle!
Familien nützen die Seilbahnen, um auch mit
kleineren Kindern höher gelegene Regionen
zu erreichen, wie es sonst nicht möglich wäre.
Und nicht zuletzt sind es die Hüttenwirte, die
sich über deutlich mehr Gäste freuen, wenn eine
Seilbahn in der Nähe ist. Was zur Folge hat, dass
immer mehr Hütten zu Restaurants mutieren
und haubenverdächtige Küche anbieten. Die
bequeme Erreichbarkeit der Bergrestaurants
bringt auch nicht nur mehr Gäste, sondern auch
ein deutlich anderes Klientel. Eines, das Kulinarik
ganz oben auf ihrer To do Liste hat und auch
bereit ist, dafür entsprechend zu zahlen.
Ein nicht unwesentlicher Faktor ist die Tatsache,
dass immer mehr Seilbahnen auf erneuerbare
Energien setzen und damit tatsächlich
nachhaltig agieren.
Alles Kriterien, welche die hohe Wertschöpfung
der Seilbahnen unterstreicht und
sie zudem als Ganzjahresbranche ausweist. Skifahren
ist gut, Sommerwandern auf den Bergkuppen
aber auch.
13. – 17.3.
2026
WO
Jetzt
Tickets
sichern!
internorga.com
TRENDS
LAUFEN
LERNEN.
60 TOURISMUS
1/2026
Kolumne
Weniger ist mehr!
Was gerne einmal so leichthin gesagt
wird, trifft mit größter Sicherheit auf
die Bürokratie in diesem Land zu. So
gut wie alle Branchen stöhnen über
den ausufernden Papierkram und
mit der ÖHV hat die Interessensvertretung
der Hotellerie dies bei ihrem
alljährlichen Kongress zum Thema gemacht.
Endlich, möchte man fast sagen,
denn gerade diese Sparte ist von
bürokratischen Feinheiten besonders
betroffen. Drei Stiegen und die Frage,
ob dies schon eine Treppe ist und wie
viele Handläufe dann notwendig sind,
ist nur eines der Beispiele, die Hoteliers
zur Verzweiflung bringen. Und Gastronomen
gleichermaßen. Kurzfristig mag
so etwas ja manche zum Schmunzeln
bringen, aber im Alltag sind all diese
Dinge ein Hemmschuh,
Regulierungen, Gesetze und Verordnungen
sind wichtig und notwendig.
Gäbe es sie nicht, würde sich womöglich
bald einmal das Recht des
Stärkeren durchsetzen und wohin das
führen kann, sehen wir gerade live.
Aber Verordnungen müssen Sinn machen
und dürfen vor allem nicht parallel
von mehreren Institutionen durchgeführt
werden. Da könnte doch glatt
der Verdacht aufkommen, dass es hier
manchmal ums doppelt Abkassieren
geht.
Also, liebe Bundesregierung: Lasst
Sepp Schellhorn arbeiten, auch wenn
er manchmal eine geradezu verblüffende
Gabe für den Tritt ins Fettnäpfchen
hat. Seine Ansätze sind schon
gut und wenn die Umsetzung der 130
Maßnahmen, die da bereits auf dem
Tisch liegen, in absehbarem Zeitraum
einer Umsetzung folgen, dann wäre
das schon ein großer Schritt in Richtung
Erleichterung für Hoteliers. Denn
schließlich will der sich auf seine Gäste
konzentrieren, und nicht auf Formulare.
Was auch seine ureigenste Aufgabe ist.
Petra Pachler
Redaktionsleitung GASTRO
Herausgeberin Magazin
Genusszeit & GesundReisen
www.genusszeit.at
www.gesundreisen.net
Foto: GASTRO/Rozsnyai
Salzkammergut vereint
Seit dem 1. Jänner 2026 ist das Salzkammergut
touristisch geeint. Mit dem Start des
neuen Tourismusverbandes Salzkammergut
bündeln 36 Gemeinden ihre Kräfte und treten
künftig mit einer gemeinsamen Stimme auf.
Mit rund 75 Mitarbeitern, 15 Büros und rund
4,5 Mio. Nächtigungen pro Jahr nimmt der neue
Tourismusverband Salzkammergut eine schlagkräftige
Position ein. Österreichweit belegt er,
gemessen an den Nächtigungen, einen Platz
Tourismus fit machen
Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket
zur Stärkung des Tourismus beschlossen.
Mit der nationalen Strategie „Vision T“
entsteht bis Sommer 2026 ein neues Zielbild für
die Branche. Ein Sonderbudget von einer Million
Euro soll Österreich rund um die Olympischen
Winterspiele international als Skination positionieren.
Gleichzeitig wird die Beherbergungsstatistik
modernisiert und schafft die Basis für
das digitale Gästeblatt. Eine neue Kampagne soll
unter den Top Fünf. Der formale Abschluss der
Fusion erfolgte bereits im Dezember in Bad
Ischl. Ziel des Zusammenschlusses ist eine
stärkere internationale Sichtbarkeit, effizientere
Marktbearbeitung und die konsequente Weiterentwicklung
hin zu einem Ganzjahrestourismus.
Mit Stefan Brandlehner als Geschäftsführer
beginnt für das Salzkammergut ein neues
Kapitel.
www.salzkammergut.at
mehr Menschen für Tourismusjobs gewinnen.
Für Beschäftigte bringt der neue Tourismusbeschäftigtenfonds
jährlich 6,5 Mio. Euro für
Qualifizierungs- und Unterstützungsangebote.
Ergänzt wird eine bundesweite Fachkräftestrategie
mit Fokus auf Ganzjahresjobs und bessere
Vermittlung umgesetzt. Auch Betriebsnachfolgen
werden erleichtert und administrativer Aufwand
reduziert.
www.bundeskanzleramt.gv.at
Foto: Salzkammergut Tourismus-Marketing GmbH
Foto: BKA/Tarek Wilde
Foto: boyloso / stock.adobe.com
Thomas Reisenzahn.
Foto: Prodinger Tourismusberatung.
Was die Hotellerie in Zukunft tun
muss, damit es noch funktioniert
Eine Analyse von Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer bei Prodinger Tourismusberatung.
Österreichs Hotellerie steht an einem
Wendepunkt. Die Mitarbeiterkosten sind
in den vergangenen Jahren stark gestiegen
– zwischen 2019 und 2025 um 37 %, in der
Eurozone im Vergleich nur um etwa 17 %. Das
belastet Betriebe, die kaum Spielraum haben,
Preiserhöhungen durchzusetzen. Gäste reagieren
preissensibler, die Kosten bleiben hoch. Ein
fataler Trend: Immer mehr Hotels geben das
á-la-carte-Geschäft auf, stellen auf Selbstbedienung
um oder reduzieren ihr Angebot deutlich.
Die Ursachen sind strukturell. Österreich
rangiert unter den OECD-Ländern an der Spitze
bei der Steuer- und Abgabenlast auf Arbeit. Die
Vielzahl von Sonderregelungen, Ausnahmen
und komplexen Bestimmungen – im Steuerrecht,
in Kollektivverträgen, in der Lohnverrechnung
– erzeugt administrativen Ballast,
rechtliche Unsicherheit und Kosten, die sich
wirtschaftlich kaum mehr abfedern lassen:
weder in der Betriebsführung noch im Pricing.
Wenn die Hotellerie nicht reagiert, droht
eine Abwärtsspirale: Qualitätseinbußen, Angebotsverlagerungen
in Richtung Billig- oder
Selbstbedienungsmodelle sowie Unzufriedenheit
bei Mitarbeitenden und Gästen.
Es gibt Wege aus der Misere
1. Innovative Preismodelle & Produktdifferenzierung:
Hotels müssen Leistungen und
Erlebnisse klar differenzieren – etwa durch
gezielte Gäste-Segmente, Erlebnisangebote,
Themenwelten oder Zusatzleistungen mit
echtem Mehrwert. Wer nur über den Preis
argumentiert, wird im Wettbewerb mit Mittelmeer-
oder Osteuropaländern verlieren, da
diese günstiger produzieren.
2. Effizienz durch Technologie & Automatisierung:
Prozesse wie Reservierungen, Checkin/out
oder Serviceabläufe können digitalisiert
werden. Auch Robotik in Küche, Service und
Etage sowie KI-gestützte Planung können
helfen, Mitarbeiterkosten zu senken und gleichzeitig
Qualität zu sichern.
3. Arbeitsmodelle neu denken: Flexiblere
Arbeitszeiten, Teilzeit, Jobsharing und attraktive
Zusatzleistungen können Mitarbeitende
binden und die Belastung besser verteilen. Auch
über Arbeitsverträge und Lohnstrukturen muss
diskutiert werden: mehr Netto vom Brutto – bei
gleichzeitig weniger bürokratischen Kosten.
4. Dialog mit der Politik: Die Branche muss
gemeinsam mit Politik und Gewerkschaften
auf transparente, einfache Regelungen hinwirken.
Vereinfachte Lohnverrechnung, eine
reduzierte Abgabenlast und klarere Kollektivverträge
sind keine Kür, sondern Voraussetzung,
um Qualität, Vielfalt und Erlebnis im
Tourismus zu sichern.
Wenn Österreichs Hotellerie diese Trends
nicht angeht, droht mehr als nur ein Rückgang
im Geschäft: Es drohen Imageverlust, Verödung
in den Regionen und ein Verlust an Vielfalt. Wer
jetzt handelt – innovativ, effizient und partnerschaftlich
– sichert nicht nur das Überleben,
sondern legt den Grundstein dafür, dass Österreichs
Gastfreundschaft auch in Zukunft Maßstab
bleibt.
https://tourismusberatung.prodinger.at
Foto: pixabay
Neues Jahr, neue Kompetenzen
Das Jahr 2026 beginnt für alle, die in der Branche weiterkommen möchten, verheißungsvoll. Von Nele Klaffl
Ende Dezember 2025 hat der Sozialausschuss
des Nationalrats grünes Licht für
einen Tourismusbeschäftigungsfonds
gegeben. Mit einer jährlichen Dotierung von
6,5 Millionen Euro soll er Fachkräfte langfristig
in der Branche halten. Die Regierung
begründet den Fonds damit, dass zahlreiche
Ausbildungen, etwa Kurse in Food & Beverage
Management, Housekeeping oder Diplomlehrgänge
für diätisch geschulte Köche, bisher vom
AMS nicht gefördert werden. Künftig können
sowohl Fachkräfte im laufenden Dienstverhältnis
als auch Saisonkräfte, die eine ganzjährige
Beschäftigung anstreben, Förderanträge
stellen.
Resilienz als Werkzeug
Doch auch jenseits der staatlichen Förderung
zeigen sich die Branche und ihre Ausbildungsstätten
dynamisch. Ein Beispiel dafür ist der
neue berufsbegleitende Zertifikatslehrgang
Resilienzmanager im Tourismus an der FH Kufstein
und der FH Salzburg. Dieser richtet sich an
Fach- und Führungskräfte, die Unternehmen,
Destinationen oder Organisationen krisenfester
aufstellen möchten. Über zwei Semester
vermittelt der Lehrgang Kompetenzen in individueller
und betrieblicher Resilienz, Krisenmanagement,
nachhaltiger Destinationsentwicklung
sowie praxisorientierter Umsetzung. Der
nächste Lehrgang startet am 23. Jänner 2026.
www.fh-salzburg.ac.at
Von der Idee zum Klick
Ebenfalls an der FH Kufstein startet im Frühjahr
2026 der Online-Lehrgang Content-Marketing
Manager Tourism & Hospitality. Teilnehmende
erarbeiten Strategien, um Zielgruppen gezielt
anzusprechen, Marken erfolgreich zu positionieren
und die Wirkung digitaler Kampagnen zu
steigern. Der Lehrgang vermittel sowohl theoretische
Grundlagen wie Aufmerksamkeitsökonomie
und Online-Analyse als auch praxisorientierte
Fähigkeiten in Content-Erstellung,
Storytelling und Trendnutzung.
www.fh-kufstein.ac.at
Künstliche Intelligenz als
Zukunftskompetenz
Ein weiteres zukunftsträchtiges Thema ist
Künstliche Intelligenz. Laut dem aktuellsten
WIFI-Weiterbildungsbarometer sehen rund
die Hälfte der Unternehmer KI als unverzichtbare
Kompetenz der kommenden Jahre. Neben
branchenübergreifenden KI-Kursen gibt es speziell
für die Hotellerie praxisorientierte Kurse,
in denen Mitarbeitende lernen, KI-Systeme für
Buchungen, Gästekommunikation, Veranstaltungsmanagement
und Revenuemanagement
sinnvoll einzusetzen. Gleichzeitig erfüllen sie
damit die Vorgaben der EU-KI-Verordnung, die
seit Februar 2025 ausreichende KI-Kompetenz
voraussetzt.
www.wifi.at
Auch 2026 wird die Branche in Bewegung
bleiben. Wie sich KI und weitere aktuelle
Themen entwickeln, wird die Zeit zeigen. Wer
vorbereitet ist, kann gelassen auf die Veränderungen
reagieren.
www.GASTRO.at
1/2026
AKTUELLES 63
Zettelwirtschaft adé
Foto: kues1 / stock.adobe.com
Neue Trinkgeldregelung
Mit 2026 tritt im Hotel- und Gastgewerbe eine bundesweit einheitliche
Trinkgeldregelung in Kraft. „Die bisherige Zersplitterung in
neun Landesregelungen wird durch ein klares Modell ersetzt“, erklären
Alois Rainer, Obmann des Fachverbandes Gastronomie, und Georg
Imlauer, Obmann des Fachverbandes Hotellerie in der WKÖ. Klar ist
nun auch, dass Trinkgelder, einschließlich jener aus Trinkgeldverteilsystemen,
steuerfrei bleiben und Sozialversicherungsabgaben auf Basis
festgelegter Pauschalen abschließend entrichtet werden. Die Regelung
sieht drei einheitliche Pauschalen vor, abgestimmt auf Mitarbeiter mit
Inkasso, ohne Inkasso sowie auf Lehrlinge und Praktikanten. Gleichzeitig
bleibt das System flexibel. Wer kein Trinkgeld erhält, kann aus
der Pauschalregelung aussteigen, bei deutlich geringeren Einnahmen ist
eine Abrechnung nach dem tatsächlichen Trinkgeld möglich. Ergänzt
wird die Reform durch mehr Transparenz. Mitarbeiter erhalten ein
Informations- und Auskunftsrecht zu Trinkgeldverteilungen und bargeldlosen
Trinkgeldern.
www.wko.at
Auf der INTERGASTRA in Stuttgart präsentiert das Bremer Softwareunternehmen
Gastronovi sein digitales Lösungsportfolio für die
Gastronomie. Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht die cloudbasierte
All-in-one-Software, die sämtliche Bereiche eines Gastronomiebetriebs
nahtlos miteinander vernetzt, von der Kassa über die Warenwirtschaft
bis hin zum Bestellen und Bezahlen. Eine Hauptattraktion des Messeauftritts
wird der Küchenmonitor sein. Er fungiert als zentrale Kommandozentrale,
bündelt Bestellwege, automatisiert die Kommunikation
zwischen Service und Küche und sorgt für die notwendige Effizienz.
Dank intelligenter Farbcodes und Timer erkennen Küchenteams sofort,
welche Gerichte Priorität haben, während Rezepturen, Zutatenlisten
und Anrichtbilder direkt am Arbeitsplatz abrufbar sind.
www.gastronovi.com
Foto: gastronovi
Planen Sie schon für 2026?
Entdecken Sie jetzt die Themen und Mediadaten
2026 von GASTRO – und sichern Sie sich frühzeitig
Ihren Platz in den wichtigsten Ausgaben des
kommenden Jahres.
Jetzt informieren und dabei sein!
64 KARRIEREN
1/2026
Foto: Brau Union Österreich Foto: Martin Steiger / Gerald Waibel
Auf Wachstumskurs
Mit klaren Prioritäten
Coca-Cola Österreich stellt die
Weichen für die nächste Wachstumsphase.
Mit Dezember übernahm
Wolfgang Weixelbaumer die
Rolle des Country Managers für den
österreichischen Markt. In dieser
Funktion trägt er die Verantwortung
für das Geschäft in Österreich und
wird gemeinsam mit seinem Team
und dem heimischen Abfüllpartner
Coca-Cola HBC Österreich die
Umsetzung der Wachstumsstrategie
weiter vorantreiben.
www.coca-cola-oesterreich.at
Yulia Elchenko übernimmt ab
Februar 2026 die Position der
Marketing-Direktorin bei der Brau
Union Österreich und wird direkt
an Managing Director Hans Böhm
berichten. Sie leitet künftig das
Marketing-Team, treibt die Markenstrategie
voran und möchte
insbesondere das alkoholfreie
Segment stärken. Ihre internationale
Expertise umfasst die Entwicklung
erfolgreicher Markenund
Portfoliostrategien.
www.brauunion.at
Führung neu geordnet
Bei Ankerbrot gibt es einen
Wechsel an der Unternehmensspitze,
denn Birgit Aichinger
scheidet Ende März aus. Zukünftig
führen Johannes Ruisz, Gerold Hellmich
und, neu in der Geschäftsführung,
Tina Schrettner die Gruppe.
Ruisz übernimmt zusätzlich den
B2B-Vertrieb, Hellmich erweitert
sein Mandat um HR, und Schrettner
ist nun für Filialbereich, Marketing
und Nachhaltigkeits-Management
verantwortlich.
www.ankerbrot.at
Branchenkennerin an Bord
The Assistant Company (TAC) verstärkt das Vertriebsteam mit
Anita Ahrens, einer ausgewiesenen Expertin für SPA- und
Wellnessmanagement. Seit über 25 Jahren entwickelt sie Konzepte,
die Gäste begeistern
und wirtschaftlich
erfolgreich sind. Als
Senior Sales Managerin
unterstützt sie die Weiterentwicklung
der TAC-
Softwarelösungen und
die Wachstumsstrategie
in Wellness, SPA und
Freizeitwirtschaft.
www.tac.eu.com
Foto: Katharina Schiffl
Foto: TAC/The Assistant Company
Foto: Grand Elisabeth
„Hands-on“-Mentalität
Razana Dürr-Mohideen übernimmt
als General Managerin
das Hotel Grand Elisabeth in Bad
Ischl. Die Wienerin bringt internationale
Erfahrung, langjährige
Führungsverantwortung und eine
„Hands-on“-Mentalität mit. Das
132-Zimmer-Hotel spiegelt Kaiserin
Elisabeths modernen Geist wider.
Razana Dürr-Mohideen möchte das
Grand Elisabeth fest in Bad Ischl
verankern und zu einem integralen
Teil der Region machen.
www.grand-elisabeth.at
Küche mit Charakter
Seit Dezember 2025 verstärkt
der Zwei-Haubenkoch
Peter Heneis aus dem
Traisental als Küchenchef das
Johann’s in Sitzenberg Reidling.
Der profilierte Niederösterreicher
bringt Erfahrung aus der
gehobenen Gastronomie, präzises
Handwerk und kreative
Ideen ein. Seine Küche verbindet
klassische Techniken mit
saisonalen, regionalen Zutaten
und prägt eine Identität, die
Haus und Region widerspiegelt.
https://dasjohanns.at
Foto: Schmid 1954 GmbH
1/2026
BUCHTIPPS 65
Foto:LV Buch
Foto: McDonald‘s Österreich Foto: Brandstätter
Facettenreicher Feta
Meal Prep-Profi
Wer denkt, Feta sei einfach nur ein
Block Käse, dem zeigt Natacha
Comar in ihrem neuen Kochbuch wie
viel kreative Power in dem griechischen
Klassiker steckt. Über 60 originelle
vegetarische Rezepte bringen mediterrane
Leichtigkeit auf den Teller. Mal zerbröselt,
mal cremig, paniert oder gebacken
avanciert Feta zum vegetarischen
Herzstück alltagstauglicher, saisonaler
Gerichte mit Urlaubsgefühl.
shop.lv-buch.de
Umfang: 160 Seiten
Einband: Gebunden
24,70 €, ISBN: 978-3-7843-5821-5
Meal Prep kann gesund sein und
gleichzeitig gut schmecken. In
ihrem Buch zeigt Jelena Maier, wie man
mit wenig Aufwand und guter Planung
im Alltag ausgewogen isst. Über 70
pflanzenbasierte Rezepte – von Tiramisu
Oats bis Mapo Tofu – inspirieren
zum Ausprobieren. Praktische Tipps,
Wochenpläne und alltagstaugliche
Ideen machen das Vorkochen zu einer
entspannten Routine statt zur stressigen
Pflicht.
www.brandstaetterverlag.com
Umfang: 192 Seiten
Einband: Gebunden
30 €, ISBN: 978-3-7106-0927-5
Neuer Franchisenehmer
Mit 1. Jänner 2026 übernahm
Davor Vrljic das McDonald’s
Restaurant in der Hadikgass
62 in Wien. Vrljic blickt
auf eine langjährige Karriere
im Lebensmitteleinzelhandel
zurück und führte als Filialgebietsleiter
bei der SPAR Warenhandels
AG zuletzt elf Filialen in
Wien. Dabei verantwortete er
Prozessoptimierung, Personalentwicklung,
Budgetplanung
sowie die Umsetzung von Vertriebs-
und Markenstrategien.
www.mcdonalds.at
Foto: AT Verlag
Foto: AT Verlag
Foto: Verlag Eugen Ulmer
Backen ohne Barrieren
Leaf to Root Küche
Boden lesen lernen
Ein verlockender Schokoladekuchen ist
oft nicht für alle geeignet – Allergien oder
Unverträglichkeiten machen klassische
Rezepte unzugänglich. Dieses Buch bietet
eine praxisnahe Lösung: Kat Cermelj zeigt
wissenschaftlich fundiert, wie Backrezepte
gezielt an individuelle Ernährungsbedürfnisse
angepasst werden können. Klare Tabellen, statt
vager Tipps, sowie viele erprobte „free from“-
Desserts machen sicheres und genussvolles
Backen für alle möglich.
www.at-verlag.ch
1. Auflage, 2025
Einband: Gebunden
Umfang: 496 Seiten
40 €, ISBN: 978-3-03902-290-8
Leaf to Root“ überträgt das Prinzip von „Nose
to Tail“ auf Gemüse und eröffnet neue kulinarische
Perspektiven. Journalistin und Autorin
Esther Kern zeigt in ihrem neuen Buch, wie bislang
wenig genutzte Bestandteile wie Karottenkraut,
Radieschenblätter oder Wassermelonenschalen
kreativ verarbeitet werden können. Mit
alltagstauglichen Rezepten sowie Tipps internationaler
Spitzenköche und Experten macht
sie nachhaltige Gemüseküche zugänglich.
www.at-verlag.ch
1. Auflage, 2025
Einband: Gebunden
Umfang: 296 Seiten
40 €, ISBN: 978-3-03902-262-5
Zeigerpflanzen geben wertvolle Hinweise
auf die Bodenbeschaffenheit. So deutet
etwa Löwenzahn auf stickstoffreiche Böden
hin. Werden zusätzlich Bodenstruktur und
Standort berücksichtigt, lassen sich Nährstoffmängel
und andere Defizite gezielt erkennen
und beheben. In „Pflanzengeflüster“ stellt
Jean-Michel Groult die 60 häufigsten Zeigerpflanzen
vor, erklärt ihre Aussagen zu Boden
und Mikroklima und zeigt, welche Maßnahmen
zur Bodenverbesserung wirklich wirksam sind.
www.ulmer.de
120 Seiten, 154 Farbfotos, 1 farbige Zeichnung,
gebunden
Verlag Eugen Ulmer, 2026
20,60 €, ISBN 978-3-8186-2797-3
66 VORSCHAU ADVERTORIAL
& IMPRESSUM
1/2026
Das erwartet Sie in der nächsten Ausgabe:
Anzeigenschluss
Erscheinungstermin
13. 2. 2026 23. 2. 2026
Messen:
AB HOF
Wieselburg
Internorga
Hamburg
ProWein
Düsseldorf
Food Getränke Non-Food
• Frühstück &
Brunch
• Schinken & Wurst
• Food Trends
• Ethno:
Authenticity
• Lager & Märzenbier
• AF-Spirituosen
• Fruchtsäfte
• Wein-Trends
• Kaffee & Tee
Gastro-Trends 2026
• Outdoor: Möbel
• Großhandel
• Küchentechnik &
Hygiene
• Gemeinschaftsverpflegung
• Tischkultur: Frühstück
& Buffet
Tourismus/
Hotellerie/Karriere
Button-Legende
In jeder Ausgabe des GASTRO-Magazins finden sich Buttons bei manchen Geschichten. Sie sollen auf folgende Inhalte hinweisen:
• Schwerpunkt Tourismus
• Hotellerie: Einrichtung &
Sanierung
• Betriebsübergabe
• Karriere: Praktika
NACH
HALTIG
Stories, die unter
anderem
Nachhaltigkeit zum
Inhalt haben.
WIRTSHAUS-
KULTUR
Portraits, welche die
Wirtshauskultur in
Österreich
repräsentieren.
ETHNO
FOOD
Die Küchen
der Welt.
SÜD
TIROL
Foto: Josef Rozsnyai
Impressum
› Herausgeber: Kurt Heinz & Michael Heinz › Geschäftsführung: Kurt Heinz, Tel. +43 (0)664/751 026 29, k.heinz@gastroverlag.at;
Michael HEINZ, Tel. +43 (0)664/521 69 36, m.heinz@gastroverlag.at, › Medieninhaber: H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, UID-Nr.:
ATU 41834306 › Anzeigenleitung: Peter Bubenicek, Tel. +43 (0)1/4798430-15, bubenicek@gastroverlag.at › Anschrift: 1180 Wien,
Gersthofer Straße 87/1, Tel. +43 (0)1/479 84 30, Fax +43 (0)1/479 84 30-16, gastro@gastroverlag.at, www.gastroverlag.at, www.gastro.at
› Chefredakteur: Kurt Heinz › Chef vom Dienst: Michael Heinz › Redaktionsleitung: Petra Pachler, Tel. +43 (0)1/479 84 30-20,
pachler@gastroverlag.at › Redaktion: Nele Klaffl (n.klaffl@gastroverlag.at) › Freie Mitarbeiter: Mag. Andrea Jungwirth, Katrin
Hammer BA › Kolumnisten: Mark Chad Lewis, Riccardo Giacometti, Katrin Hammer, Andrea Jungwirth, Julia Füreder, Conrad Seidl,
Walter Veit, Siegfried Kröpfl, Maria Fanninger, Victoria Spielberger, Dr. Regina Preslmair, KR Dominic Schmid, Petra Pachler › Lektorat:
Andrea Fischer › Redaktionssekretariat: Andreas Sourcé, Tel. +43 (0)1/479 84 30-18, source@gastroverlag.at › Layoutkonzept &
Grafik: Georg Bock, office@derbock.at, Tel. +43 (0)699/191 303 42 › Online-Grafik: Josef Rozsnyai, Tel. +43 (0)1/479 84 30-12, rozsnyai@
gastroverlag.at › Gültige Anzeigenpreisliste: Nr. 29 vom 1.1.2025 › Druck: Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H. › Erscheinungsweise:
monatlich › Bezugspreis: jährlich EURO 55,– (inkl. 10 Prozent MwSt. + Porto). Abo-Konto: Volksbank IBAN AT73 4300 0428
6147 8008 › Unternehmensgegenstand: Die Herausgabe, die Herstellung und der Vertrieb von Druckschriften aller Art. Erklärung
über die grundlegende Richtung: Unabhängiges Magazin für die öster reichische Gastronomie und Hotellerie. › Verlagspostamt:
1180 Wien, Postgebühr bar bezahlt. Teilweiser oder gesamter Nachdruck bedarf der Zustimmung des Verlags. Für unverlangt eingesandte
Manuskripte und Fotos wird keine Gewähr übernommen. Namentlich gekennzeichnete Kommentare geben die persönliche
Meinung des Autors wieder und müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.
202021021
Alle verwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und die männliche
Form.
www.gastroverlag.at
PEFC/06-39-01
o b
2
j e k t
- m . c o m
6
2
Tel. +49 (0)9562 4048280
0
0
8
-
2
0
Restaurant Al-lago | Rieden
Spidano
DER WETTERFESTE
ALLROUNDER
Spidano X Coral-Coral
nur € 65,90
Der Sommer
WIRD MIT UNS BUNT
Zypern Cream-White
nur € 58,90
Auch mit Armlehne
erhältlich!
Zypern Black-White
nur € 58,90
Spidano X Greige-Greige
nur € 65,90
Zypern Blue-White
nur € 58,90
Spidano X Green-Green
nur € 65,90
Zypern
Stapelbare
Alleskönner!
FÜR DAS
URLAUBSFEELING
DIE PASSENDEN TISCHE
Cordone Alu Tisch 80x80
nur € 159,90
In verschiedenen Farben
erhältich:
7.- 11.2.2026 | Stuttgart
WIR SIND WIEDER DABEI
Besuchen Sie uns auch dieses Jahr wieder auf
der Intergastra und entdecken Sie unsere
neuen Gastromöbel und Bezugstoffe!
Tel. +49 (0)9562 4048280 | www.objekt-m.com
Alle hier genannten Preise ver stehen sich zzgl. 19 % MwSt. und ab Lager Sonnefeld. Irr tü mer, Änderungen und Druck fehler vor behalten.
Bitte
nicht
stören!
Wir streamen
gerade.
ab 23.1.
Tür zu. Sky Stream an.
Die innovative Streaming-Lösung für dein Hotel.
Vorteile für dich und deine Hotelgäste:
Einfache Installation im Hotel-WLAN*
Ersetzt Kabel-TV, Satellit oder Kopfstation
Viele Inhalte im Original oder mit Untertiteln
Top Sky Inhalte auf Abruf
Mehr als 50 Free-TV-Sender
Inklusive Sprachsteuerung
Sicher dir jetzt Sky Stream für dein Hotel.
Alle Infos und Bestellmöglichkeit:
business.sky.at/hotellerie
* Internetverbindung mit nur 10 Mbit/s je Box nötig
Sky Österreich Fernsehen GmbH; Rivergate, Handelskai 92, Gate 1, 1200 Wien. Fotos: Hintergrund © AdobeStock; Jurassic World: Die Wiedergeburt © 2025 Universal Studios and Amblin Entertainment, Inc.; Drachenzähmen leicht gemacht © 2025 DreamWorks
Animation LLC. All rights reserved; From the World of John Wick: Ballerina © 2025 LEONINE Licensing GmbH; Planet der Affen: New Kingdom © 2024 20th Century Studios; The Rookie – S8 © 2025 Lions Gate Television, Inc. and ABC Signature all rights reserved; Amadeus
– S1 © Sky UK Ltd.; ES: Welcome to Derry – S1 © Home Box Office, Inc. All rights reserved. HBO® and all related programs are the property of Home Box Office, Inc.; Ponies – S1 © 2025 Peacock TV LLC. All rights reserved; Unser Hof mit Cheyenne und Nino - Neue
Stallgeschichten © Sky/B 28 Produktion/Stefanie Schumacher/Schoko-Auge; UEFA Champions League © IMAGO/Every Second Media; Yeliz & Jimi: We are Family – S1 © Sky/B 28