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GASTRO das Fachmagazin 01/26

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Ein Traum von Schaum! (Seite 40)

D A S F A C H M A G A Z I N

Ausgabe 1/2026

Ausgabe 1, Jänner 2026, 43. Jahrgang, Österreichische Post AG, GZ 02Z033305 M, H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien,

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Ausgabe 1, Jänner 2026, 43. Jahrgang, Österreichische Post AG, GZ 02Z033305 M, H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, Gersthofer Straße 87, 1180 Wien,

Coverfotos: Mandarin Oriental (großes Foto), Farantsa/stock.adobe.com (Milch), Andrea junhgwirth (Fleisch)

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1/2026

EDITORIAL 3

Vom Neusiedler- bis zum Bodensee

Was nun endlich mit

1.1.26 hinsichtlich

Trinkgeldpauschale

Realität wurde, nämlich

eine einheitliche

Regelung für das

ganze Land, wünschen

sich Betriebe auch für

andere Bereiche. Neun

unterschiedliche Regelungen oder Maßnahmen

kosten nicht nur Zeit und Geld, sondern

bringen auch Ärger. Es wäre wirklich zu wünschen,

dass das Jahr 2026 als Ende des unseligen

Föderalismus in die Geschichte eingeht.

Apropos Regelungen: Zum Thema Bürokratie

hat der diesjährige ÖHV Kongress vieles auf

den Tisch gelegt, dass dringend repariert und

adaptiert werden muss. Hoteliers und Gastronomen

sind in erster Linie Gastgeber, und

keine Bürokraten. Und ja, das Trinkgeld bleibt

steuerfrei und das ist gut so, denn es stellt ja

eine Wertschätzung dar. Was im übrigen ganz

generell schön wäre, würde diese wieder mehr

spürbar. Und die kann sich nicht nur im persönlichen

Austausch zeigen, sondern zum

Beispiel auch, in dem man ganze Branchen

durch Förderungen– Stichwort Strompreisbremse

–unterstützt. Und das gilt nicht nur

für die Industrie, sondern auch für den gesamten

Tourismusbereich, der ebenfalls energieintensiv

ist und mit all seinen Protagonisten

nicht nur Aushängeschild

des Landes ist,

sondern mit seiner

hohen Wertschöpfung

ganz ordentlich zum

BIP beiträgt. Und sich

auch eine Energie-

Unterstützung verdient

hätte.

Vielleicht wird’s ja noch was damit, wünschen

darf man sich ja schließlich etwas. Auch,

wenn Weihnachten schon vorbei ist.

Und sonst hoffen wir wohl alle auf friedliche

Zeiten. Auf Zeiten, in denen man entspannt

auf Messen gehen kann, wie z.B. auf die Intergastra,

die in Stuttgart von 7. – 11. Februar zeigt,

was Gastro und Hotellerie künftig beschäftigt.

Aber auch Weinliebhaber kommen auf der

AustroVin in Tulln von 29. bis 31. Jänner auf

ihre Kosten. Oder auch auf die Internorga, der

internationalen Leitmesse für Hospitality und

Foodservice. die von 13. – 17. März in Hamburg

stattfindet. Messen sind immer sowohl Bühne

für News, als auch Gelegenheiten für den brancheninternen

Austausch. Und funktioniert, wie

auch die GAST im November gezeigt hat.

Wir starten voller Optimismus in ein neues

Jahr, denn wir sind überzeugt, dass auch die

Politik den Ernst der (wirtschaftlichen) Lage

erkannt und entsprechend handeln wird.

Kurt & Michael HEINZ

MEHR RAUM,

MEHR LUFT,

MEHR SONNE.

Ein Traum von Schaum! (Seite 40)

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4

INHALT 1/2026

Aktuell & angesagt

Karrieren Seite 64

Buchtipps Seite 65

Vorschau und Impressum Seite 66

Gesund muss es sein!

Das Gesundheitspotenzial steht bei

Lebensmitteln immer stärker im Fokus.

Gesund, kalorienarm, proteinreich usw.

Seite 10

Jedem das Seine

Fine Dining geht nur mit ebenso hochwertigen

Weinen? Mitnichten! Die neuen

Genießer ordern immer öfter Alternativen

und die müssen perfekt passen!

Seite 36

Foto: Aldeca Productions / stock.adobe.com

Besser heute als morgen

Der diesjährige ÖHV Kongress in Linz

hatte das Motto „Simplicity – einfach(er)

machen“, und das dies dringend notwendig

ist, zeigten Beispiele aus der

Hotelpraxis.

Seite 55

Foto: SLT-Family-dsc

Foto: davit85 / stock.adobe.com

Einfache Handhabung, gute Qualität

Schnell soll es gehen, gut soll es sein und

auch ins Preisgefüge passen.

Seite 18

Fleisch, am besten heimisch und bio

Besonders zu Jahresanfang nehmen sich

viele Österreicher vor, weniger Fleisch zu

essen. Aber das klappt nicht immer und

manche entscheiden sich sogar bewusst

für Fleischgenuss.

Seite 24

Cold & hot drinks 34 bis 45

Ein Traum von Schaum

Für Cappuccino, Flat White oder Latte

Art ist die Konsistenz, Stabilität und Temperaturresistenz

der Milch entscheidend.

Dabei zeigt sich schnell: Milch ist nicht

gleich Milch.

Seite 40

Die Bohnen der Zukunft?

Kaffee und Kakao werden die kulinarischen

Sorgenkinder der Zukunft.

Seite 44

Kleine Küche, große Show

Ob Foodtruck oder Eventcatering: Mobile

Küchen bringen professionelle Gastronomie

dorthin, wo Gäste sind.

Seite 48

Green, flexibel & kulinarisch

So gut die touristischen Zahlen auch

sind, unter Druck ist das Tourismusland

Österreich trotz allem.

Seite 56

Nicht nur im Winter

Österreichs Seilbahnen legten den

Grundstein für den heimischen Winter-

Tourismus. Erst durch sie wurden entlegene

Bergregionen – der Wintertourismus

war geboren.

Seite 58

Foto: boyloso / stock.adobe.com

Foto: Denis Yevtekhov/stock.adobe.com

Foto: Sandy Millar

Food 16 bis 33

Der fünfte Geschmack

Warum entfaltet eine Sauce ihre volle

Tiefe oft erst nach Stunden, und weshalb

genügt manchmal ein bisschen

Parmesan, um ein schlichtes Gericht

geschmacklich zu transformieren? Die

Antwort lautet Umami.

Seite 28

Ein Fächer aus Glas, Geschichte und

Geschmack

Wenn eine Weltmarke wie Mandarin

Oriental in Wien debütiert, ist das mehr

als eine Hoteleröffnung – es ist ein Statement.

Seite 30

Non food 46 bis 53

Schwer in der Hand,

stark im Geschmack

Löffel gelten gemeinhin als Alleskönner.

Mit ihnen löffeln wir die Suppe, kratzen

die letzten Tropfen Sauce vom Teller und

essen das Dessert zum Abschluss. Und

doch ist Löffel nicht gleich Löffel, ebenso

wenig wie Messer gleich Messer oder

Gabel gleich Gabel ist.

Seite 50

Mobilität im Wandel

Vom Gästeshuttle bis zum Cityflitzer:

Fahrzeugtrends prägen Effizienz, Image

und Servicequalität in Österreichs Gastronomie,

Hotellerie und Tourismus.

Seite 52

Tourismus, Hotellerie & Karriere 54 bis 63

Was die Hotellerie in Zukunft tun

muss, damit es noch funktioniert

Eine Analyse von Thomas Reisenzahn,

Geschäftsführer bei Prodinger Tourismusberatung.

Seite 61

Foto: pixabay

Neues Jahr, neue Kompetenzen

Das Jahr 2026 beginnt für alle, die in der

Branche weiterkommen möchten, verheißungsvoll.

Seite 62


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6 AKTUELL & ANGESAGT

1/2026

Zukunft erleben

Vom 7. bis 11. Februar 2026

trifft sich die Hotellerieund

Gastronomiebranche auf

der INTERGASTRA in Stuttgart.

Die Leitmesse präsentiert sich

schneller, digitaler und kompakter

mit mehr Live-Erlebnissen,

Networking und einem starken

Rahmenprogramm aus Workshops,

Shows, Wettbewerben

und Kongressen. Ein zentrales

Highlight ist die Integration

von NEWFOOD X NOW: Vom

8. bis 10. Februar zeigen über 100 Startups im

ICS-Foyer innovative Food-Konzepte, flankiert

von Vorträgen, Panels und Pitches unter dem

Motto „Taste the Future of Food and Cuisine“.

Die DEHOGA-Bühne in Halle 7 bietet Einblicke

in aktuelle Branchenthemen, Nachwuchs- und

Fachkräftegewinnung sowie Gründerförderung.

Wachsende Bedeutung gewinnt zudem

der Bereich Vending, der Automatisierung,

Digitalisierung und neue Geschäftsmodelle für

HoReCa aufzeigt. Die INTERGASTRA 2026

bündelt Innovation, Austausch und konkrete

Lösungen für eine zukunftsfähige Branche.

www.intergastra.de

Foto: Messe Stuttgart

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Dieser Ausgabe

von GASTRO

liegt eine Beilage

der Firma

Edna bei.

Praxistaugliche Ideen

Die Gastronomie zwischen Anspruch und

Alltag zeigt sich auf der GASTRO IVENT

von ihrer praktischen Seite. Statt großer Innovationssprünge

stehen Lösungen im Vordergrund,

die im täglichen Betrieb wirklich funktionieren

und Kosten entlasten. Food- und

Convenience-Anbieter erleichtern Küchen

und Teams die Arbeit, ohne, dass die kulinarische

Vielfalt leidet. Regionale Getränkevielfalt

trifft auf kreative Spezialitäten, von Säften

über Bier bis zu Spirituosen. Auf der Bühne der

Kaffeemeisterschaften beweisen Baristas ihr

Können, während nachhaltige Lieferketten,

neue Röstprofile und alternative Brühmethoden

Fachleute inspirieren. Gemeinsam

mit der parallel laufenden fish international

entsteht so von 22. bis 24. Februar 2026 ein

Mix aus Praxisnähe und Inspiration für alle

Gastronomieprofis.

www.gastro-ivent.de



8

AKTUELL & ANGESAGT 1/2026

Kolumne F&B Manager Club Austria Nr. 1/26

So is(s) es …!

Neues Jahr – Neues Spiel

Ich habe die KI gefragt und sie

sagte mir, dass im Jahr 2025 in

Österreich sage und schreibe 1700

Gastro - Betriebe zugesperrt haben, 415

gingen sogar Insolvent. (ein plus von 7% zum Vorjahr)

Immerhin eine wesentliche Verbesserung als in

der Pandemie (oder danach) 2021 als 14.000 Betriebe

das Handtuch warfen. Anhaltend unvorteilhaftes

Kundenverhalten in dem das Geldbörserl zu bleibt,

die noch immer steigenden Kosten, die Problematik

der Personalsuche und die erschwerten Konditionen,

mit welchem man seine Mitarbeiter engagieren

muss, bieten keine motivierenden Ambitionen

in dieser Sparte weiter zu dienen. War doch schon

die Marche vor dem ganzen Epidemie Desaster für

den Aufwand eher ernüchternd.

Trotzdem man höre und staune, sperrten 1300

Betriebe im Vorjahr im Gastgewerbe wieder auf.

Optimisten (eben echte Gastronomen) die Ihr

Handwerk so sehr lieben und sich vielleicht Chancen

ausrechnen, weil Sie denken gegen den Strom

zu schwimmen erhöht die Chancen. Denn wenn es

immer weniger werden, sollte doch eigentlich der

Markt für die verbleibenden größer werden. Irgendwo

müssen die Leute doch einen Platz zum Essen,

Trinken und Lifestyle suchen. Eigentlich Teil unserer

Kultur.

Auch ich bin 2026 einer der Wahnwitzigen! Ein

neues Lokal - mit freilich viel Zuversicht, jedoch natürlich

mit Bedenken und Sorge ob die Rechnung

wirklich aufgeht. Die Zukunft wird´s weisen. In jedem

Fall allen Kollegen da draußen ein glückliches

und erfolgreiches Neues Jahr und mögen Zweifel

und Bedenken unserer Kreativität und unserem

Frohsinn an unserem schönen Handwerk nicht im

Wege stehen.

Mark Chad Lewis

President F&B Manager Club AUSTRIA

www.f-b-manager.com

Foto: F&B Manager Club AUSTIRA

Austro Vin Tulln 2026

Vom 29. bis 31. Jänner 2026 findet mit der Austro Vin Tulln bereits

zum vierten Mal Österreichs führende Spezialmesse für Wein- und

Obstbau statt. Auf 18.000 m2 präsentieren 240 Fachaussteller aus 14

Nationen mit 450 Marken die gesamte Wertschöpfungskette – von

der Pflanzung bis zur Ausschank. Damit ist die Austro Vin Tulln die

größte landwirtschaftliche Spezialmesse Österreichs und eine zentrale

Plattform für Fachbesucher aus Österreich und Zentraleuropa. Ergänzt

wird die Ausstellung durch ein hochwertiges Fachprogramm unter der

Leitung des Weinbauverbands Österreich und des Bundesobstbauverbands

Österreich in Kooperation mit BOKU und Fachschulen. Rund 40

Expertinnen und Experten vermitteln an allen drei Messetagen praxisnahe

und wissenschaftliche Inhalte. Ein besonderes Highlight ist

der Tasting Corner, in dem ausgewählte Versuchsweine zu aktuellen

Themen gegen einen Unkostenbeitrag verkostet werden können.

www.messe-tulln.at/messe-kalender/austro-vin-tulln/

Wein in Wien

Österreichs internationale

Weinmesse,

die VieVinum, kehrt

2026 in die prunkvollen

Räume der HOF-

BURG Vienna zurück

und rückt Wein als

verbindendes Element

einer vielschichtigen

Szene ins Zentrum.

Eine breite Ausstellerlandschaft

eröffnet

ein Entdeckungsfeld

aus Herkünften, Rebsorten,

Weinstilen und

aktuellen Trends. Im Fokus steht das Vernetzen von Winzern, Handel,

Gastronomie und Weinliebhabern. Für frische Impulse sorgt die School

of Wine, in der junge Charaktere auf große Legenden treffen und alternative

Bewirtschaftungsformen ebenso Platz finden wie traditionsreiche

Monumente. Die Zone Zero widmet sich alkoholfreien Getränken.

Cross Mentoring in der Gerd A. Hoffmann Akademie, die Star Wine List

of the Year und neue Synergien rund um den Eurovision Song Contest

ergänzen das Programm.

www.vievinum.at

Foto: Eva Kelety Foto: Messe Tulln


1/2026

ADVERTORIAL 9

Mit VISINGSÖ wird Draußen zum

Lieblingsplatz Ihrer Gäste

Jetzt Außenbereiche smårt ausstatten

mit dem IKEA Business Network: Mit

VISINGSÖ bringt IKEA eine neue OutdoorSerie,

die B2Bgeprüft ist und somit ideal

für die Gastronomie – ob Cafés, Restaurants,

Hotels, Bars oder für Events. Robuste, pflegeleichte

Materialien, smårter Nutzen und skandinavische

Klarheit – damit Ihre Gäste draußen

genauso gut sitzen wie drinnen.

Sicherheit, die man sieht: Die Serie wurde

für den öffentlichen Außenbereich getestet und

erfüllt EN 581 – mit Prüfungen auf Sicherheit,

Dauerhaltbarkeit und Stabilität. Die Möbel entsprechen

relevanten Festigkeits- und Dauerhaftigkeitsstandards.

So bleibt Ihr Außenbereich

lange schön und belastbar.

Praktisch im Alltag: Das VISINGSÖ Dining-

Set für zwei kommt mit stapelbaren, Platz

sparenden Armlehnstühlen sowie

einem Tisch, der Haken unter der

Platte bietet – perfekt für Taschen

oder Accessoires Ihrer Gäste. Mit den

zusätzlichen Polster sitzen Ihre Gäste

noch gemütlicher.

Für den professionellen Einsatz:

Das Set ist für die öffentliche Nutzung

freigegeben, erfüllt strengere

Anforderungen – und hält länger in

Ihrem Betrieb.

Sorgen Sie für Ihren Umsatz-Booster

am Freiluft-Platz mit der neuen

VISINGSÖ Serie und nutzen Sie viele

Vorteile mit dem IKEA Business Network:

einfache Beschaffung, Beratung

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Darauf kannst du

immer setzen.

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Gesund

muss

es sein!

Foto: Kitreel/stock.adobe.com

Das Gesundheitspotenzial steht bei Lebensmitteln immer stärker im Fokus. Gesund, kalorienarm,

proteinreich usw.

Von Petra Pachler

Unzählige Labels symbolisieren gesundheitliche

Effekte, die es so oft gar nicht

gibt. Umso mehr sind staatlich anerkannte

und geprüfte Siegel notwendig, um

als Wegweiser durch den Siegeldschungel zu

agieren.

Im Biobereich sind es, was Österreich

betrifft, die seit Jahren anerkannten Siegel:

Das staatliche AMA-Biosiegel, welches biologisch

erzeugte Lebensmittel kennzeichnet

und strengere Kriterien als die EU-Bio-Richtlinien

hat. Das grüne EU-Bio-Siegel garantiert Produkte

in Bio-Qualität und ist auf allen Bio-Produkten

in der EU abgebildet.

Bio Austria Gütesiegel wird von der Organisation

BIO AUSTRIA, einem Zusammenschluss

von österreichischen Bio-Landwirten, verliehen.

Das Label findet sich vor allem auf Lebensmitteln

wie Gemüse, Obst und tierischen Produkten,

aber auch Pilzen, Gewürzen oder Wein.

Demeter steht für biodynamische Landwirtschaft

mit speziellen Anforderungen an

die Produktion.

Nicht immer ist Bio drin,

wenn es draufsteht

Zusätzlich prangen immer wieder neue BIO

Schriftzeichen auf diversen Produkten, die aber

nicht immer einer Prüfung unterliegen, aber

zum sogenannten Health-Halo Effekt führen.

Dieses psychologische Phänomen suggeriert

Gesundheit und wird auch als solche wahrgenommen,

obwohl es keinerlei fundierte Messergebnisse

dafür gibt. Marketing, Verpackung

und trendige Zusatzstoffe, die extra angeführt

sind, suggerieren ein gesundes Produkt, sodass

oft nicht mehr die zusätzlich enthaltenen ungesunden

Inhaltsstoffe wahrgenommen werden.

Bio ist also nur so gut, wie es nachvollziehbar,

bzw. gekennzeichnet ist.

Ist BIO besser & gesünder?

Im Normalfall ja, denn Bioprodukte enthalten

meist mehr Mineralstoffe, mehr Vitamine,

weniger Zusatzstoffe und weniger Chemie. Bioprodukte

haben damit hohe Qualität und genau

diese erfüllt auch den Gesundheitsfaktor.

Tu Deinem Körper etwas Gutes, aber auch

dem Planeten. Denn Bioböden sind definitiv

gesünder als konventionelle.

Regionale Bio-Produkte

Optimal sind natürlich heimische Bioprodukte,

da sie den ökologischen Fußabdruck kleiner


1/2026

BIO 11

halten. Doch wenn schon importiert wird,

dann sollte natürlich den Bioprodukten Vorrang

gegeben werden und da zeigt sich eine Entwicklung,

die die Einfuhr etwas verringern könnte.

Denn immer mehr einstmals „Exotische Produkte“

wie Ingwer, Kiwi, Wassermelone, Edamame

und auch Kichererbsen werden zunehmend

in Österreich angebaut. Eine der wenigen

guten Seiten des Klimawandels. Aktuell besonders

beliebt ist die Süßkartoffel, die auch den

Trend zu asiatischem Essen bedient. Dass Soja

in Österreich gut gedeiht ist nicht neu und

dessen Nachfrage auch ungebremst. In Österreich

werden jährlich mehr als 230.000 Tonnen

Soja produziert und über ein Drittel davon ist in

Bio-Qualität.

Erfreuliche Zahlen

Jeder fünfte Betrieb in Österreich ist ein Bio-

Betrieb (2024) und im EU-Vergleich liegt unser

Land auf Platz 1 bei Bio (2022).

Mit 27,4 % Bio-Anteil der bewirtschafteten

Flächen wird bereits mehr als ein Viertel in Bio

angebaut (2023). Bio zeigt sich sehr stark bei

Obst und Gemüse, sowie bei Milchprodukten.

Mit einem Bio-Anteil von 7,6 % ist beim Fleisch

noch Luft nach oben.

Bio in der Gastronomie

Rund 3 % der von der Gastronomie gekauften

Lebensmittel sind Bio (Quelle BIO AUST-

RIA), das heißt, hier können die Betriebe noch

ordentlich zulegen. Von 46.266 Gastronomiebetrieben

insgesamt sind rund 400 bio-zertifizierte

Betriebe (WKO 31.12.2024; Bio lt. eigene

Angaben der Kontrollstellen).

Ein nicht unwesentlicher Faktor ist der

Bio-Urlaubsgast, der zwar in den Biohotels einchecken

kann, aber dann auch tagsüber, wenn

er unterwegs ist, in Bioqualität essen möchte.

Inklusive Kosmetikprodukten im Hotel oder

auch bei den Textilien. Laut einer ÖHV Studie

achten bereits 51% der Gäste auf Bio-Produkte.

Weil Convenience immer ein Thema ist, verzeichnen

Bio-Fertigmenüs und Bio-Tiefkühlwaren

ein Absatzplus. Der Großhandel reagiert

darauf mit neuen Bio-Convenience-Linien.

Die Biofach in Nürnberg, die vom 10.-13.2.26

in Nürnberg über die Bühne geht, wird zeigen,

wohin der Trend geht und welche Produkte

künftig den Markt erobern werden.

Foto: pixabay

Nürnberg, Germany

10.-13.2.2026

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12 AKTUELL & ANGESAGT

1/2026

Kolumne Chaîne des Rôtisseurs

Neujahrsbrunch der Chaîne

Prickelnder Auftakt ins neue Chaîne-Jahr: Am 10. Jänner

2026 wurde zum traditionellen Neujahrsbrunch der Chaîne

des Rôtisseurs unter dem Motto „Keine Lust auf alte Vorsätze

– prickelnd ins neue Chaîne-Jahr“ ins traditionsreiche

Hotel Stefanie in Wien, in fünfter Generation von Familie

Schick geführt, geladen. Gerade diese Tradition macht das

älteste Hotel der Stadt und offizielles Wahrzeichen Wiens zu

etwas Einzigartigem. Der stilvolle Rahmen des Hauses, begleitet

von dezenter Live-Klaviermusik, bot den perfekten

Auftakt für einen genussvollen Jahresbeginn.

Das Küchenteam verwöhnte die Anwesenden mit einem

vielfältigen und hochwertigen Buffet, das keine Wünsche

offenließ: von feinen Vorspeisen aus Kalb, Rind und

Fisch über eine klassische Consommé bis hin zu exquisiten

Hauptgerichten wie rosa gebratener Beiriedschnitte,

Lammkrone, Schneeberg-Landschwein und gegrilltem

Lachs. Auch vegetarische Köstlichkeiten fanden großen

Anklang. Den krönenden Abschluss bildete eine beeindruckende

Dessertauswahl mit Show-Cooking, allen voran der

flambierte Kaiserschmarren. Begleitet wurde das Menü von

ausgesuchten Weinen, einer Free flow Kattus-Sektbar, sowie

Kaffee- und Teespezialitäten. Die entspannte Atmosphäre

lud dazu ein, den offiziellen Teil bei einem gemütlichen Ausklang

in der Bibliothek fortzusetzen.

Im Anschluss an die Veranstaltung wurden vom Vorstand

als besondere Würdigung für gastronomische Spitzenleistung

der Chaîne des Rôtisseurs Anerkennungsteller

verliehen.

KommR Dominic Schmid

Vice-Chargé de Presse

CHAINE DES ROTISSEURS

Fotos:Chaine des Rotisseurs

Zukunft Bio

Vom 10. bis 13. Februar 2026 trifft sich die internationale Bio-Community

auf der BIOFACH in Nürnberg. Die Weltleitmesse für Bio-

Lebensmittel bietet entlang der gesamten Wertschöpfungskette einen

umfassenden Überblick über Trends, Innovationen und zukunftsweisende

Konzepte. Im Mittelpunkt steht der BIOFACH Kongress mit

dem Leitthema „Growing Tomorrow – Young Voices, Bold Visions“,

das junge Perspektiven mit etabliertem Know-how verbindet und zentrale

Fragen zu Ernährungssouveränität, nachhaltiger Landwirtschaft

und gesellschaftlichem Wandel aufgreift.

Rund 2.200 Ausstellerinnen und Aussteller aus aller Welt präsentieren

in neun Messehallen die Vielfalt der Bio-Branche – von internationalen

Marktführern bis zu innovativen Start-ups. Land des Jahres ist

Indien, das sich mit einer dynamischen Bio-Strategie und wachsender

Exportkompetenz als wichtiger Partner positioniert. Sonderflächen wie

die Erlebniswelt PLANETARY HEALTH zeigen praxisnah, wie nachhaltige

Ernährung konkret umgesetzt werden kann.

Das umfangreiche Rahmenprogramm schafft Raum für Austausch

und Inspiration. Formate wie Forum Handel, STADTLANDBIO, SustainableFutureLab

oder der Meeting Point BIOimSEH fördern Vernetzung

entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die INNOVATION STAGE

bietet Neuheiten, Start-up-Pitches und Präsentationen junger Unternehmen,

ergänzt durch Neuheitenstand, Best New Product Award,

Young Innovators, International Newcomer und den NextGen Campus.

Weitere Schwerpunkte liegen auf alternativen Verpackungslösungen,

Bio in der Außer-Haus-Verpflegung sowie Initiativen und NGOs. Die

BIOFACH 2026 setzt damit starke Impulse für die nachhaltige Transformation

von Ernährung und Landwirtschaft.

www.biofach.de

Foto: Nürnberg Messe/Thomas Geiger


Weingut-Heuriger Mayer am Pfarrplatz.

Azur Premium Resort.

Landhotel Schicklberg.

Weingut Nigl.

Foto: Nürnberg Messe/Thomas Geiger

Fotos: Elefant

Qualität seit über 90 Jahren

Immer wieder neue Gestaltungsmöglichkeiten entdecken bei Elefant.

ADVERTORIAL

Wer seiner Terrasse einen individuellen

Charakter verleihen möchte, ist

bei Elefant genau richtig. Seit den

späten 1930er Jahren steht die Marke Elefant

für besonders robuste und langlebige Möbel.

Kundinnen und Kunden aus dem gesamten

deutschsprachigen Raum sowie darüber hinaus

schätzen die familiäre, verlässliche und bodenständige

Zusammenarbeit mit dem Familienbetrieb

in Oberösterreich. Hier werden Gastgartenmöbel

mit großer Leidenschaft produziert

und vertrieben.

Dank der hauseigenen Fertigung können

zahlreiche kundenspezifische Anforderungen

erfüllt werden. Dazu zählen Sonderausführungen

bei Tischen und Bänken ebenso wie eine

Auswahl von über 1.000 möglichen Farben für

Oberflächen und Gestelle.

Auch namhafte Betriebe setzen auf die

Qualität von Elefant: Das Weingut - Heuriger

Mayer am Pfarrplatz vertraut beispielsweise auf

hochwertige Massivholzmöbel aus heimischer

Esche - nussbraun mit Bootslack lasiert und

moosgrün deckend lackiert. Das Azur Premium

Resort schafft mit schwarzen Aluminiummöbeln

in Kombination mit Teakholzleisten eine

moderne Wohlfühlatmosphäre. Das Weingut

Nigl setzt auf klassische Biergartenmöbel und

erzeugt damit ein stilvolles, edles Ambiente.

Das Landhotel Schicklberg wiederum setzt auf

ein harmonisches Gesamtbild mit schilfgrünen

Gestellen und braun lackiertem Holz.

Kontakt:

Besuchen Sie uns auf der Austro Vin

in Tulln, Halle 5, Stand 516.

Wir laden Sie ein, in unserem

Sortiment zu schmökern und beraten

Sie gerne.

www.elefantmoebel.at


14 AKTUELL & ANGESAGT

1/2026

Foto: Neumayr

Stiegl übernimmt

Carslberg-Vertrieb

Ab sofort übernimmt Stiegl

mit ihrer Getränke- & Servicegesellschaft

(Stiegl-GSG)

den exklusiven Vertrieb der

internationalen Premiummarken

Carlsberg Pilsner und 1664

Blanc der dänischen Brauereigruppe

Carlsberg in Österreich.

Die traditionsreiche österreichische

Privatbrauerei Stiegl und eine der weltweit führenden Brauereigruppen

intensivieren damit ihre Zusammenarbeit. Ziel ist es, das

qualitativ hochwertige Angebot für den österreichischen Lebensmitteleinzelhandel

sowie für die Gastronomie gezielt auszubauen. Mit Carlsberg

Pilsner und 1664 Blanc erweitert die Stiegl-GSG ihr Portfolio um

zwei international etablierte Biermarken mit klarer Premium-Positionierung

und hoher Relevanz für moderne Gastronomiekonzepte. Besonders

hohe Erwartungen sind dabei mit dem Weizenbier 1664 Blanc

verbunden, das in zahlreichen europäischen Märkten fixer Bestandteil

zeitgemäßer Gastronomie- und Bar-Konzepte ist.

www.stiegl.at

Markt- und Trendreport Hotellerie

Österreichs Hotellerie steht

vor einer strategischen

Weichenstellung. Denn hohe

Auslastung trifft auf sinkende

reale Wertschöpfung und das

liegt weniger auf der Nachfrageseite,

als in einer strukturellen

Verschiebung von Kosten,

Erträgen und saisonaler Abhängigkeit. Besonders deutlich zeigt sich der

Strukturwandel im Wintertourismus durch steigende Kosten für technische

Beschneiung, sinkender Planungssicherheit und einer zunehmenden

Konzentration auf wenige Hochwinterwochen. Gleichzeitig

wächst der Sommertourismus mengenmäßig deutlich. In vielen alpinen

Regionen liegen die Nächtigungen bereits über dem Niveau von 2019.

„Wir sehen keinen Nachfragerückgang, sondern veränderte Spielregeln.

Gäste erwarten funktionierende Systeme, klare Abläufe und

eine hohe Verlässlichkeit und nicht immer neue Zusatzangebote“,

erklärt Marco Riederer, Co-Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung.

Auch auf Angebotsseite zeichnet sich ein Wandel ab. Klare

Produktkerne und effiziente Prozesse werden wichtiger, als aufwendige

Erlebnisinszenierung.

www.prodinger-tourismusberatung.at

Foto: pixabay

Mit 723 Stimmen erreichte die „Luftburg

– Kolarik im Prater“ den ersten Platz..

Foto: Philipp Lipiarski

Publikum kürt

Tourismusstars

Luftburg – Kolarik im Prater“ ist erster Preisträger

des neuen nationalen Tourismus-

Awards „TOURISMUSSTARS“. Knapp 6.000

Besucherinnen und Besucher der Ferien-Messe

Wien beteiligten sich am Publikums-Voting und

kürten den Gastronomiebetrieb zum „Publikums-Tourismusstar

– Ferien-Messe Wien

2026“. Insgesamt standen 15 Betriebe aus

Tourismus und Freizeitwirtschaft zur Wahl; von

bekannten Sehenswürdigkeiten und Hotels bis

hin zu nachhaltigen Initiativen.

Mit 723 Stimmen erreichte die „Luftburg –

Kolarik im Prater“ den ersten Platz. Das weltweit

größte vollzertifizierte Bio-Restaurant

überzeugt durch konsequente Nachhaltigkeit,

100 Prozent Bio-Zutaten und hohe Familienfreundlichkeit.

Den zweiten Platz belegten

die Golden Hill Country Chalets & Suites

im steirischen St. Nikolai im Sausal mit 654

Stimmen.

Das exklusive Chalet-Resort steht für Ruhe,

Design, Privatsphäre und ganzheitlichen Luxus

inmitten der Natur. Auf Rang drei folgt das

Boho & Wellnesshotel Jufenalm mit 546 Stimmen.

Hoch über Maria Alm gelegen, verbindet

es alpinen Luxus mit Boho-Lifestyle, Panoramawellness,

hochwertiger Küche und herzlicher

Gastgeberkultur.

Die Publikumswahl bildete den Auftakt zu

den „TOURISMUSSTARS“, die 2026 erstmals

als nationaler Award für Exzellenz, Nachhaltigkeit

und Innovation in der Tourismus- und

Freizeitwirtschaft verliehen werden. Die offizielle

Preisverleihung findet am 27. April 2026

im Schloss Schönbrunn statt. Auf den weiteren

Plätzen des Votings landeten unter anderem

Figlmüller, das Neue Post Upside Down Town

Hotel und Schloss Hof.

www.tourismusstars.at


AUCH IN WIEN,

SALZBURG, LINZ UND

GÖTZIS GIBT’S EIN

WEINVIERTEL

Über 120 Weinviertler Winzerinnen und Winzer

verlängern jetzt die Weinviertler Kellergasse bis in Ihre Nähe

und präsentieren Ihnen den neuen WEINVIERTEL dac

Jahrgang 2025 – vorbeischauen, verkosten, genießen.

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Während den Veranstaltungen werden Fotos gemacht, die im Rahmen unserer Pressearbeit

in sozialen Medien und für künftige Bewerbungen von Veranstaltungen genutzt werden.

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2026, am Tag des

Events. Ab Kauf von 6 Flaschen,

direkt beim gekennzeichneten Weingut,

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innerhalb Österreichs. Alle Infos unter

weinvierteldac.at/tour2026

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Weinviertel – eine geschützte Ursprungsbezeichnung

der EU für österreichischen Qualitätswein


Seite 16 bis Seite 33

Food

Foto: pixabay

Mit Putz und Stingl

Ratzeputz: Geschätztes Gröstl

Text & Foto: Andrea Jungwirth

Die Reste von Kartoffeln, Nudeln oder Reis vom Vortag bilden durch das Abkühlen einen wertvollen Ballaststoff, die

resistente Stärke. Durch das Abkühlen verändert die Stärke ihre chemische Struktur und wird für den Darm nahezu

unverdaulich. So stärkt sie die Darmflora und schützt vor entzündlichen Erkrankungen. Ein Kartoffelschmarren

oder eine Frittata aus gekochten Kartoffeln vom Vortag oder typisches Restlessen wie Grenadiermarsch, italienische

Arancini (frittierte Reisbällchen) oder auch ein schmackhafter Auflauf mit gekochten Nudeln oder Reis sind

somit gesünder als viele denken. Gröstl ist ein einfacher Klassiker aus der Tiroler Küche und war ursprünglich ein

Gericht zur Resteverwertung des Sonntagsbratens. Für gesunde resistente Stärke verwertet man am besten die gekochten

Kartoffeln vom Vortag. Wobei der Begriff Gröstl nichts mit Restl zu tun hat, sondern sich vom Wort „rösten“

ableitet. Eigentlich braucht man auch kein genaues Rezept dazu, Hauptsache es werden Fleisch und Kartoffeln gut

geröstet, herzhaft gewürzt und mit Pilzen oder Spiegeleiern verfeinert. Ein bisschen gebratener Speck oder frische

Kräuter wie Schnittlauch runden das Gericht ab.

GRÖSTL MIT PILZEN

Zutaten für 4 Portionen:

› 700 g gekochte Erdäpfel vom

Vortag

400 g gekochtes Rindfleisch

100 g Speck

› 400 g Steinpilze oder andere Pilze

der Saison wie Eierschwammerl

1 Zwiebel

Salz und Pfeffer

Majoran

Kümmel

› Butterschmalz zum Anbraten

Zubereitung:

❱ Zwiebel und Erdäpfel schälen, die Erdäpfel

in Scheiben schneiden, Pilze putzen und je

nach Größe vierteln oder in Scheiben schneiden.

❱ Speck und Zwiebel klein würfeln, Rindfleisch

in Scheiben schneiden.

❱ Butterschmalz erhitzen, Erdäpfel darin

knusprig braten und danach aus der Pfanne

nehmen. Nun Zwiebel und Speck in etwas

Butterschmalz in der Pfanne anbraten, Pilze

dazugeben und scharf anbraten. Alles salzen

und pfeffern, nun Erdäpfel und Rindfleisch

unterheben.

❱ Das Gröstl mit Majoran und Kümmel würzen.

Vor dem Servieren eventuell mit frisch

gehackter Petersilie oder Schnittlauch bestreuen.


x/2021

AKTUELLES 17

Foto: Gaumen Hoch/Clemens Niederhammer

Für einen

guten Start

in den

Tag

Foto: NLK Khittl

Verbindende Werte

METRO Österreich geht mit Gaumen Hoch eine Kooperation ein, um

gemeinsame Werte zu stärken. Gaumen Hoch vereint Produzenten

und Gastronomen, die sich für bewusste Lebensmittelproduktion, Saisonalität

und artgerechte Tierhaltung einsetzen. METRO unterstützt

diese Werte aktiv durch ein wachsendes Sortiment an regionalen und

Bio-Produkten und arbeitet mit zertifizierten Lieferanten zusammen,

um ökologische und soziale Standards zu erfüllen. Die Werteallianzpartnerschaft

stärkt die Gastronomie und gibt Verbrauchern gleichzeitig

Orientierung für bewusste Entscheidungen. Reinhold Gmeinbauer,

Gründer von Gaumen Hoch: „Dass auch METRO Österreich als Partner

der Gastronomie diese Werte teilt und sein Sortiment an regionalen

und Bio-Produkten immer mehr ausbaut, ist ein starkes Zeichen für

die Branche.“

www.metro.at, https://gaumenhoch.at/

Teilen erwünscht

Gemeinsam essen,

teilen und genießen

– das ist das Leitmotiv

von yap&dine,

dem neuen Event-

Format der Wirtshauskultur

Niederösterreich.

Vom 2. bis

8. März 2026 öffnen

ausgewählte Wirtshäuser

ihre Türen

und laden gezielt

junge Menschen ab

18 Jahren ein, die heimische

Gastronomie von einer frischen, ungezwungenen Seite kennenzulernen.

Vier kreativ komponierte, saisonale Gänge mit regionalem

Charakter werden in der Tischmitte serviert, nach dem Foodsharing-

Prinzip geteilt und bei ausgelassenen Gesprächen gemeinsam entdeckt.

Auf Wunsch sind die Menüs auch vegetarisch oder vegan verfügbar.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner erklärt: „Mit ‚yap&dine‘ möchten

wir vor allem junge Menschen motivieren, unsere Wirtshäuser

und Gastronomiebetriebe von einer neuen Seite kennen- und lieben

zu lernen.“

www.wirtshauskultur.at

Art. 828* 1

FF-Bio Premium

Jourgebäck, 6-fach

Gewicht: 35 g, 120 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 26*

Kornspitz

Maße: L 19,0 x B 5,0 x H 4,0 cm

Gewicht: 80 g, 36 St. / Kt.

vorgebacken

EDNA Backwaren GmbH

Rutzenmoos 20

A-4845 Rutzenmoos

E-Mail austria@edna.at

Art. 342*

Weckerl-Trio

Gewicht: 78 g, 80 St. / Kt.

vorgebacken

Art. 2858*

FF-Morning-Bites

Nuss

Maße: L 4,5 x B 4,5 x H 3,0 cm

Gewicht: 25 g, 90 St. / Kt.

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(AT) Kontrolliert durch die Öko-

Kontrollstelle DE-ÖKO-006,

Handelstätigkeit kontrolliert durch die

Bio-Kontrollstelle AT-BIO-301.

Lieferung per Tiefkühl-LKW.

* Weitere Informationen (Inhalte der Mischkisten, Bezeichnung des Lebensmittels, Zutaten,

Nährwertde-klaration, Allergene, Zubereitung) erhalten Sie unter www.edna.at.

Auf der Website im Suchfenster die Artikelnummer eingeben

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Einfache Handhabung,

gute Qualität


1/2026

CONVENIENCE 19

Schnell soll es gehen, gut soll es sein und auch ins Preisgefüge passen.

Von Petra Pachler

Gastronomen stehen heute vor ziemlich

großen Herausforderungen. Einerseits

wird der Gästewunsch nach immer

mehr Qualität stärker, auf der anderen

Seite fehlen Mitarbeiter, um all das umzusetzen.

Convenience kann da ein guter Helfer

sein, zumal sich Quantität und Qualität in den

letzten Jahren deutlich verbessert haben. Convenience-Produkte

gibt es so gut wie in allen

Warengruppen und deren Handhabung wird

auch immer einfacher. Portionsbeutel erleichtern

die Kalkulation, rasche Lieferzeiten bringen

Sicherheit.

Die Vorteile von Convenience- und TK-Produkten

• Zeit- & Arbeitsersparnis: sofort einsatzbereit, entlastet Personal

• Konstante Qualität: genormte Produkte, stabile Ausbeute, erleichtert Kalkulation

• Planbarkeit & Lagerfähigkeit: lange Haltbarkeit, Abruf bei Bedarf, erleichtert Einkauf

& Lagerung

• Lebensmittelsicherheit: HACCP-konform, geprüft und gewaschen

• Reduktion von Abfällen: exakte Portionierung > weniger Schwund

• Personaleffizienz: auch kleine Teams können umfangreiches Angebot stemmen

• Kostenersparnis: obwohl der Einkaufspreis/kg höher ist, werden Wareneinsatz,

Personalstunden, Energie und Ausschuss reduziert > insgesamt oft günstiger

Frisch oder tiefgekühlt?

Moderne Convenience-Produkte bieten

beides und die Zeiten von Einheitsbrei sind

auch schon längst vorbei. Handwerklich

gefertigte Halbfertigprodukte helfen, wenn es

um Zeit und Mengen geht. Convenienceprodukte

gibt es mannigfaltig: Gemüse küchenfertig

vorbereitet, Backwaren, die halb- oder

tiefgefroren geordert werden können, eine

große Auswahl an Beilagen oder gegartes

Fleisch. Convenience ist in vielen Fällen die

Basis für ein Gericht, welches dann individuell

vom Koch gewürzt, abgeschmeckt und

verfeinert wird. Und so seine persönliche

Note erhält.

Qualität entscheidet

Bei Convenience gilt es, genau hinzusehen,

denn die Zutaten sind das wesentliche Kriterium.

Zusatzstoffe, die nicht notwendig sind,

sollten sich darin nicht finden, das gilt auch

bei Tiefkühlprodukten.

Convenience punktet eindeutig mit gleichbleibender

Qualität, planbaren Mengen, und längerer

Haltbarkeit. Eigentlich fast ein Muss für

Gastronomen, die allesamt, mit wenigen Ausnahmen

unter Zeitdruck und Mitarbeitermangel

leiden. Und mitunter kann auch Energie gespart

werden, wenn Produkte halbfertig angeliefert

werden – nicht unwesentlich in diesen Zeiten.

Oft wird Convenience unterstellt, dass hier mit

ausländischen Produkten, und da oft mit minderer

Qualität gearbeitet wird, aber das ist schon

lange nicht mehr so. Regionale Lebensmittel

nehmen auch hier schon größeren Raum ein

und bedienen damit den Trend.

Richtig eingesetzt, passt

das Ergebnis

Info

Convenience ist aus der Gastronomie nicht

mehr wegzudenken und hat eine Menge Vorteile.

Aber auch Nachteile, die vor allem bei

deren Image liegen. Bei Gästen ist sie noch

immer ungern gesehen, weil man Convenience

mangelnde Qualität unterstellt – was

aber eben nicht mehr stimmt. Da heißt es, an

der Kommunikation zu arbeiten. Ein echtes

Manko ist die größere Menge an Verpackung,

die anfällt. Aber da gibt es starke Bestrebungen,

diese recyclefähig und damit nachhaltig

zu machen.

Laut Studien nützen 43 Prozent der

befragten Betriebe gelegentlich bis regelmäßig

Convenience-Produkte, rund 50 Prozent

nutzen sie als Basis oder verfeinern sie

zusätzlich. Und da entscheidet das Wissen des

Küchenchefs seitens der Handhabung über

die Qualität: Art, nämlich wo erhitzt wird, die

Dauer und Temperatur sind die entscheidenden

Faktoren, aber die kann man sich schnell

aneignen.

Convenience kann die Basis liefern für eine

High-Quality Speise, die wie frisch gekocht

schmeckt. Und darum geht’s letztendlich: Der

Geschmack muss stimmen, die Qualität ebenfalls.

Dann sind beide Seiten in der Gastronomie

zufrieden.

Foto: pixabay


20 CONVENIENCE

1/2026

Kolumne

Ist vegan schon angekommen?

Die pflanzliche Küche ist in Österreich

und ganz Europa inzwischen

eindeutig angekommen. Immer

mehr Menschen entscheiden sich

für eine vegane oder pflanzenbasierte

Ernährung, aus Gesundheits-

und Umweltgründen oder

zum Tierwohl. Dies zeigt sich in einer

wachsenden Zahl von vegetarischen

und veganen Restaurants,

Angeboten in den Supermarktketten

und Gastronomiebetrieben.

Rückblickend haben wir alle

gemeinsam einen großen Schritt

in die Zukunft geschafft. Alleine,

dass wir es geschafft haben, die

vegetarische – vegane Ausbildung

zu installieren - dies ist wohl

der größte Erfolg für uns alle. Dafür

Danke an einige, die hier mitgewirkt

haben, wie die Vegane

Gesellschaft, Joachim Ivani und

meinerseits, sowie noch einige andere

tolle Menschen. Nun werden

wir sehen, wie dies in der Zukunft

auch umgesetzt wird und werden

kann. Jedenfalls ist der Grundstein

gelegt und man kann auf diesem

Fundament jetzt aufbauen. Die

nächste Herausforderung wird

wohl das tolle Mercosurabkommen

sein. Jetzt werden wir sehen,

ob Regionalität und Bio für den

Verbraucher wichtig sind. Oder

wird wieder nur auf den Preis geachtet

und alles andere ist unwichtig?

Dies wäre sehr schade, aber ich

bin sehr zuversichtlich und sicher,

dass der Konsument sich für das

richtige entscheidet.

In diesem Sinne wünsche ich

allen eine schöne und gesunde

Zukunft.

Siegfried Kröpfl, Haubenkoch und

Vorreiter der veganen Küche

https://siegfriedkroepfl.com

Foto: Lisa-Maria Trauer Photographie

Flexitarische Bällchen

Mit neuen Gerichten reagiert IKEA auf veränderte

Essgewohnheiten und den Wunsch

nach mehr pflanzlichen Optionen. Mit der Limited

Edition FLEXBULLAR ergänzt das Möbelhaus

seine bestehende Bällchen-Familie um

eine Version, die Fleisch mit Gemüse vereint.

Die FLEXBULLAR bestehen aus Schweine- und

Rindfleisch sowie Karotten, Linsen, Zwiebeln,

Kartoffelbestandteilen und Gewürzen. Serviert

mit Kartoffelpüree, Rahmsauce, Erbsen und

Frische auf Vorrat

Wie hausgemacht“

von KRÖSWANG

steht für eine neue Generation

von Convenience.

Der volle Geschmack

frisch zubereiteter

Gerichte trifft auf die

Vorteile moderner Premiumlösungen.

Gastronomen

sparen Zeit und

Arbeitsaufwand, ohne

bei der Qualität Kompromisse

eingehen zu

müssen. Grundlage jeder

Speise ist die sorgfältige

Auswahl hochwertiger

Rohstoffe. Auf Geschmacksverstärker wird

bewusst verzichtet. In monatelanger Entwicklungsarbeit

werden Rezepte so lange verfeinert,

bis sie den Charakter hausgemachter Spezialitäten

erreichen. Das Sortiment reicht von

bewährten Klassikern bis zu internationalen

Preiselbeeren bieten sie vertrauten Geschmack

mit mehr Gemüse und weniger Fleisch. Ergänzend

dazu bringt IKEA die neuen FALAFEL-

BULLAR ins Restaurant. Diese bestehen unter

anderem aus Kichererbsen, Zucchini, Zwiebeln,

Weizenmehl und diversen Gewürzen. Außen

knusprig, innen saftig, werden sie mit Couscous,

Gemüse und Aioli serviert und ersetzen

die bisherigen Gemüsebällchen.

www.ikea.co

Kreationen. Rund 30 Produkte umfasst die Linie

inzwischen, darunter etwa Rotes Thai Curry

mit Huhn, Züricher Geschnetzeltes, gefüllte

Paprika sowie süße Speisen wie Apfelstrudel

und Kaiserschmarrn.

www.wie-hausgemacht.at

Foto: Inter IKEA Systems B.V. 2025

Foto: Raphael Gabauer


1/2026

CONVENIENCE 21

Foto: iglo

Arbeitsschritte sparen

Wer genug hat

vom mühsamen

Schälen, Waschen

und Schneiden,

findet in Tiefkühlgemüse

eine pragmatische

Antwort. Gerade

in der hektischen

Großküche und bei

großen Mengen spart

es wertvolle Zeit

und reduziert den

Arbeitsaufwand spürbar. Ein entscheidender Vorteil liegt im Schockfrosten,

durch das Vitamine, Nährstoffe und die kräftigen Farben optimal

erhalten bleiben. Das sorgt für gleichbleibende Qualität, auf die man

sich verlassen kann. Ob sortenreines Gemüse oder vielseitige Mischungen,

für nahezu jedes Gericht steht bei iglo eine passende Variante zur

Verfügung. Wer Wert auf Regionalität legt, greift zu Erbsen, Spinat,

Rotkraut oder Sojabohnen aus dem niederösterreichischen Marchfeld.

Gemüse hat dabei seinen Beilagen-Status abgelegt und prägt Hauptspeisen

wie Quiche, Pasta, Risotto und Co.

www.iglo-gastronomie.at

Buttrige Dreiecke

Manche Klassiker brauchen

keine Neuerfindung, sondern

nur beste Zutaten und

handwerkliche Sorgfalt. Genau

das setzt Vandemoortele mit

dem neuen Butter-Frangipane-

Dreieck um. Butter-Plunderteig

bildet die Basis für eine cremig-saftige

Frangipanefüllung,

deren Mandelgeschmack an

französische Pâtisserie erinnert.

Frangipane, eine traditionelle

Mandelcreme aus gemahlenen

Mandeln, Butter, Zucker und Ei,

verbindet feine Textur mit ausgewogener

Süße. In der Variante von Banquet d’Or vereint sich diese

Füllung mit 22,5 Prozent Mandelanteil zu einem stimmigen Gesamteindruck.

Die Dreiecksform mit 120 Gramm Stückgewicht ermöglicht eine

ansprechende Warenpräsentation und effizientes Handling. Backfertig

geliefert, wird das Produkt bei 170 Grad gebacken und kann nach dem

Auskühlen individuell veredelt werden.

www.vandemoortele.com

Foto: Vandemoortele

ADVERTORIAL

Süße Highlights zum Valentinstag!

Fotos: Edna

Die klassischen Butter-Windbeutel (Art.

11271) aus luftigem Brandteig überzeugen

durch feine Textur und ausgewogenen

Buttergeschmack. Sie bieten maximale

Flexibilität für den professionellen Einsatz

und eignen sich als vielseitige Basis für kreative

süße wie herzhafte Rezeptideen.

Als Dessertklassiker, traditionell gefüllt

mit Schlagobers oder Vanillecreme, sind sie

ebenso beliebt wie in modernen Varianten

mit fruchtigen Füllungen, Schokoladenglasur,

Streuseln oder dekorativen Toppings.

Der gestalterischen Freiheit sind dabei kaum

Grenzen gesetzt.

Auch im herzhaften Bereich setzen die

Butter-Windbeutel Akzente – etwa gefüllt

mit Frischkäse und Lachs oder Ziegenfrischkäse

und Feigen. Sie bereichern Buffets, Caterings

und Events mit außergewöhnlichen

Geschmackskombinationen.

Gefertigt aus sorgfältig ausgewählten

Zutaten garantieren die Windbeutel konstant

hohe Qualität. Dank langer Haltbarkeit,

bedarfsgerechter Entnahme und

schneller Servierfertigkeit sind sie ideal

für Gastronomie, Catering und Veranstaltungsbuffets.

Eine vielseitige Lösung für

besondere Genussmomente – nicht nur zum

Valentinstag.

www.edna.at


22 CONVENIENCE

1/2026

Klar gestellt: Spermidin

als Jungbrunnen

Kolumne

Immer wieder ist der Mensch auf

der Suche nach Stoffen und Lebensmitteln,

die als besonders gesund

gelten und dem Menschen

ein langes Leben ermöglichen sollen.

Daher boomen auch zahlreiche

Versprechen im Internet und Lebensmittel

werden zu Superfoods

gehypt. Doch ein Stoff ist zu Recht

Teil vieler Forschungen. Die Rede

ist von Spermidin, einem Stoff, der

in vielen Lebensmitteln vorkommt

und vom Körper auch selbst produziert

werden kann. Im Alter nimmt

der Spermidingehalt in den Zellen

jedoch ab. Als Jungbrunnen gepriesen

soll Spermidin das Altern

etwas verzögern und auch Demenz

vorbeugen, da es die Autophagie

anregt. In diesem Prozess werden

in den Zellen beschädigte Proteine,

fehlerhafte Zellbestandteile oder

Krankheitserreger abgebaut und

wiederverwertet. Dieser „Zellmüll“

wird mit etlichen Alterungsprozessen

und Krankheiten in Verbindung

gebracht und kann durch Spermidin

aus der Zelle entfernt werden.

Dieser Selbstreinigungsmechanismus

der Zellen kann auch durch

Fasten angeregt werden.

Doch wieviel Spermidin hilft,

und ob eine bessere Gesundheit

dadurch erreicht wird, ist noch

nicht wissenschaftlich geklärt. Aber

regelmäßiger Konsum von spermidinreicher

Nahrung könnte helfen,

länger gesund zu leben. Der Stoff ist

in vielen Lebensmitteln enthalten,

allen voran in Weizenkeimen. Sojabohnen,

Kürbiskerne, reifer Käse,

und vor allem Nüsse und Hülsenfrüchte

wie Linsen, sind ebenfalls

gute Quellen dafür.

Mag. Andrea Jungwirth

Ernährungswissenschafterin

Foto: Andrea Jungwirth

O Sole Bio!

Bio ist eine der Antworten auf die wachsenden

Ernährungsansprüche moderner

Gäste. Mit dem Bio-Sortiment erweitert Hilcona

Foodservice sein Angebot um zwei hochwertige

Pasta-Spezialitäten: die Bio-Gnocchi

und die Bio Tortellini Ricotta Spinat. Beide

Produkte sind bio-zertifiziert, vegetarisch,

eifrei und werden im IQF-Verfahren tiefgefroren,

sodass sie einzeln entnehmbar und

direkt einsatzbereit sind. Dabei behalten sie

Würziger Winter

Das W in „Winter“ steht für würzig,

zumindest bei McCain. Mit

zwei neuen Spicy-Produkten

bringt der kanadische

Tiefkühl-Experte

würzige Pommes

Frites und aromatisches

Fingerfood

in Österreichs Gastronomie.

Die neuen

Spicy Crinkle Fries

sind für alle, denen

normale Pommes

Frites zu langweilig sind.

Durch den tieferen Crinkle-

Schnitt wird die Knusper-Textur

auf ein neues Level gehoben, und

die Rillen nehmen Würze und Saucen ideal auf.

ihre Standfestigkeit und lassen sich in der

Zubereitung mühelos handhaben. Mit über

60 Prozent Kartoffelanteil erweisen sich die

Bio Gnocchi als vielfältig einsetzbar und ideal

für die Gemeinschaftsverpflegung. Die Tortellini

Ricotta Spinat zaubern mit ihrer intensiven

Füllung die Sonne Italiens direkt auf den

Teller und sind im praktischen 10 KG Bag-in-

Box erhältlich.

foodservice.hilcona.com

Außerdem sind sie HALAL-zertifiziert

und für vegane Ernährung

geeignet. Die zweite

Neuheit im Bunde

sind die Spicy Queso

Triangles. Mit zart

schmelzendem

Käse, gefüllt mit

roten und grünen

Jalapeños, und einer

extra knusprigen

Hülle explodieren

die Dreiecke nahezu

im Mund. Das macht sie

zum passenden Snack für

Gäste, die es gerne etwas schärfer

haben.

www.mccain.de

Foto: Hilcona Foodservice

Foto: Raphael Gabauer


GOODFRY

Bratöl

GOODFRY

Pflanzliche Butteralternative

GOODFRY

Frittieröl

Smarte Öle für die Profiküche

Goodfry – die Formel für bestes Frittieren und Braten

Mehr Zeit für die Gäste, weniger Ölwechsel an der Fritteuse.

Mit höchster Qualität Geld, Zeit und Mühe sparen – das leistet Goodfry!

goodfry.com


FLEISCH

KULTUR

Fleisch, am besten heimisch und bio

Besonders zu Jahresanfang nehmen sich viele Österreicher vor, weniger Fleisch zu essen. Aber das klappt

nicht immer und manche entscheiden sich bewusst für Fleischgenuss.

Text & Fotos: Andrea Jungwirth

Es wird wieder mehr Fleisch als in den

Jahren davor gegessen und das liegt unter

anderem am Trend, sich eiweißreich zu

ernähren. Aus Daten der AMA-Marketing geht

hervor, dass 7,4 Prozent mehr Fleisch konsumiert

wird, vor allem Rindfleisch und Geflügel,

Schweinfleisch ist dagegen leicht rückläufig. Die

Menschen sind aber auch bereit, vermehrt biologisch

erzeugte Produkte zu kaufen, vor allem

Junge und Menschen in kleinen Haushalten.

Hochwertiges Bio-Fleisch steht für mehr Tierwohl

und nachhaltige Produktionsmethoden

und das sind auch die Kaufmotive.

Bio ist nicht gleich bio

Die EU-Öko-Verordnung legt fest, unter welchen

Bedingungen das Fleisch von Tieren

als Bio-Fleisch verkauft werden darf. Die

Standards für Haltung, Bewegungsfreiheit,

Fütterung oder Auslauf sind darin geregelt

und für Biofleisch und alle Bio-Fleischprodukte

in der EU verpflichtend. Bio ist damit

der höchste gesetzliche Standard der Landwirtschaft

und Lebensmittelproduktion, aber

darüber hinaus gibt es etliche Bio-Verbände

mit zusätzlich strengeren Regeln, die über den

gesetzlichen Vorgaben der aktuellen EU-Bio-

Verordnung liegen. Bio Austria ist dabei der

Größte Verband in Österreich und zugleich

auch in Europa und artgerechte Tierhaltung

ist ein Grundprinzip des biologischen Landbaus.

Ausreichend Bewegungsmöglichkeiten,

reichlich Einstreu im Stall, Liegebereiche und

Auslauf ins Freie, Kontakt zu Artgenossen, artgerechtes

Futter aus kontrolliert biologischer

Landwirtschaft und eine gute Betreuung der

Tiere sind die Eckpfeiler der Bio-Tierhaltung.

Es werden keine vorbeugenden Tierarzneimittel

verwendet, ist ein Tier jedoch krank,

so wird es natürlich fachgerecht behandelt

und es können auch Antibiotika verwendet

werden, wenn es nötig ist. Praktiken wie das

Kürzen von Schwänzen, die unnötiges Tierleid

verursachen, sind nicht erlaubt oder stark

eingeschränkt.

Die hohen Tierschutzstandards bieten den

Tieren die Möglichkeit, artgerecht zu leben und

die Möglichkeit, sich im Freien zu bewegen, was

das Wohlbefinden der Tiere stärkt. In der Zucht

werden Rassen eingesetzt, die eine hohe genetische

Vielfalt mitbringen und sich gut an die örtlichen

Bedingungen anpassen können. Es sind

oft auch engagierte Biobauern, die alte Rassen

züchten und somit erhalten.

Der Tierbestand muss an die landwirtschaftliche

Nutzfläche des Betriebes angepasst

sein und das Futter stammt zum Großteil vom


1/2026

FLEISCH 25

eigenen Hof. Davon profitieren auch Klima und

Umwelt. Weidehaltung, wie in der Bio-Landwirtschaft,

kann laut Studien klimafreundlicher

sein als Stallhaltung mit einer ganzjährigen

Fütterung von Milchkühen mit Maissilage und

Kraftfutter.

Schmeckt Bio-Fleisch besser?

Über diese Frage scheiden sich die Geister, da

der Geschmack von der Rasse, der Fütterung,

der Haltung, der Schlachtung und der anschließenden

Fleischreifung abhängt. In Blindverkostungen

schmeckt man biologisch erzeugtes

Fleisch oft nicht heraus. Jedoch lehnen viele

Konsumenten die Massentierhaltung ab und

bevorzugen Biofleisch. Natürlich gibt es auch

viele Bauern, die Ihre Tiere artgerecht halten

und mit hofeigenem Futter ernähren, aber nicht

biozertifiziert sind.

Tiere aus biologischer Haltung leben meist

länger, bewegen sich mehr und wachsen somit

langsamer und das mit weniger Stress. So kann

sich mehr Fett in den Muskeln einlagern. Das

marmorierte Fett schmeckt man auch, das

Fleisch ist aromatischer und saftiger.

Zwiebelrostbraten

Zutaten für 4 Personen::

4 Scheiben Beiried à 200 g

4 Zwiebeln

Salz und Pfeffer

Senfmehl oder Estragonsenf

etwas Rindsuppe

Öl zum Anbraten

› Mehl zum Wenden

❱ Den Fettrand des Fleisches mehrmals leicht einschneiden. Das Fleisch beidseitig

salzen, pfeffern und mit wenig hellem Senfmehl würzen oder mit Senf dünn bestreichen.

❱ Das Fleisch leicht in Mehl wenden und beidseitig in etwas Öl kräftig anbraten.

Das Fleisch herausnehmen und im Backrohr bei 100 Grad Celsius warm stellen.

❱ Zwei Zwiebeln klein schneiden und in etwas Öl im Bratenrückstand anbraten,

danach mit etwas Rindsuppe aufgießen und zu einem Saft einköcheln. Den Saft

mit Salz und Pfeffer würzen.

❱ Zwei Zwiebeln in Ringe schneiden, diese in Mehl wenden und in Öl goldbraun

herausbacken.

❱ Das Fleisch mit dem Fleischsaft zurück in die Pfanne geben, darin leicht ziehen

lassen.

❱ Das Beiried mit der Sauce und den gerösteten Zwiebelringen servieren. Dazu

passen Petersilienerdäpfel oder Nudeln.

ADVERTORIAL

Foto: Kröswang

Frisch,

sicher,

heimisch

KRÖSWANG ist der zuverlässigste Frische-Lieferant

für Kalbfleisch aus Österreich.

Mit 30 frischen Kalbfleisch-Artikeln

garantiert das Unternehmen kompromisslose

Verfügbarkeit und setzt mit der Initiative „Zeit

für Fleisch. Aus Österreich.“ ein Zeichen für

Regionalität. Ein scheinbar einfaches Versprechen,

das täglich mit höchster Lieferzuverlässigkeit

eingelöst wird: „Wir garantieren unseren

15.000 Kunden die Verfügbarkeit von österreichischem

Kalbfleisch – heute bestellt, morgen

geliefert“, sagt Eigentümer Manfred Kröswang.

Die Fleischkompetenz von KRÖSWANG

zeigt sich in der Tiefe des Sortiments. Nach

dem Prinzip „Nose to Tail“ wird jedes Kalb vollständig

genutzt, vom edlen Cut bis zu traditionellen

Stücken, die ein Comeback feiern. Für

Gastronomen bedeutet das maximale Vielfalt

aus einer Hand, verbunden mit Sicherheit bei

Qualität und Herkunft.

Mit der Initiative „Zeit für Fleisch. Aus

Österreich.“ unterstreicht KRÖSWANG sein

Bekenntnis zu Regionalität und Qualität. Über

500 Frischfleisch-Produkte aus österreichischer

Herkunft spiegeln diesen Anspruch wider. „Als

österreichischer Familienbetrieb sind uns Regionalität

und Nachhaltigkeit besonders wichtig.

Denn für hochwertige österreichische Produkte

ist immer Platz“, betont Manfred Kröswang.

www.kroeswang.at


26 FLEISCH

1/2026

Kolumne

Transparenz auf der Speisekarte?

Jetzt erst recht!

Manche jubeln, manche protestieren: Das Handelsabkommen

mit den Mercosur-Staaten ist so gut wie fix.

Künftig können Lebensmittel aus Argentinien, Brasilien,

Paraguay und Uruguay billiger in die EU importiert werden.

Es eröffnen sich neue Möglichkeiten, aber auch Risiken.

Ich frage mich: Sind wir uns dieser bewusst – und

ist es uns das wirklich wert?

Das argentinische Steak wird uns eher nicht im

Supermarkt begegnen, sondern im Restaurant – und

das leider oft anonym. Keine Frage, manche Steakfans

schwören auf Rindfleisch aus der Pampa und entscheiden

sich bewusst dafür. Aber was ist, wenn ich lieber auf

Regionalität achten möchte? Wenn ich sicher sein will,

dass das Fleisch unter unseren hohen Tierwohl-, Umwelt-

und Sozialstandards produziert wurde? Für mich

rückt dabei eines ganz besonders in den Mittelpunkt:

Transparenz. Wird in der Speisekarte nicht mit der Herkunft

geworben, ist der Ursprung der Lebensmittel für

die Gäste meist nicht nachvollziehbar. Das nimmt ihnen

die Möglichkeit, frei zu entscheiden – und das halte ich

für problematisch.

Herkunftskennzeichnung ist keine Schikane für die

Gastronomie, sondern eine Chance, Haltung zu zeigen.

Wer importierte Ware verwendet, sollte das offen kommunizieren.

Wer regionale Produkte einsetzt, kann sich

klar positionieren – warum so eine Top-Qualität verstecken?

Jede Speisekarte ist auch ein Einkaufszettel und

damit ein Produktionsauftrag. Die Gastronomie hat eine

enorme Hebelwirkung für unsere Versorgungssicherheit

und sogar für unseren Tourismuserholungsraum: Wie soll

heimisches Rindfleisch langfristig überhaupt noch produziert

werden, wenn es keinen Platz auf der Speisekarte

bekommt?

Ich bin überzeugt: Transparenz ist kein Nachteil, sondern

ein Qualitätsmerkmal. Gäste sind bereit, für ehrliche

Lebensmittel mehr zu bezahlen. Wer Herkunft benennt,

schafft Vertrauen und gibt Entscheidungsfreiheit.

Das Abkommen mit den Mercosur-Staaten macht eines

klar: Die Frage ist nicht, ob eine durchgängige Herkunftskennzeichnung

relevant ist, sondern wie lange wir sie

noch aufschieben wollen.

Maria Fanninger ist Mitbegründerin von Land schafft Leben.

Der unabhängige und unpolitische Verein klärt über die

Produktion österreichischer Lebensmittel auf und schafft

Bewusstsein bei Konsumenten.

Foto: Land schafft Leben

Flexitarischer Jänner

Zum Jahresbeginn entscheiden

sich immer mehr Menschen

für eine flexitarische

Ernährung und suchen nach

einem ausgewogenen Verhältnis

zwischen pflanzlichen

Lebensmitteln und hochwertigen

Proteinquellen. Neben

Gemüse rückt dabei Geflügel

verstärkt in den Fokus, weil

es vielseitig einsetzbar ist und

sich leicht in unterschiedliche

Ernährungsstile integrieren

lässt. Iglo macht es einfach,

diesen Anspruch im Alltag

umzusetzen. Ergänzend zum breiten Gemüseangebot stehen praktische

Hühner-Produkte zur Verfügung, von Nuggets über Chicken Dippers im

Backteig bis hin zu Chicken Fingers oder Backhendlstreifen aus österreichischem

Hühnerbrustfilet. Sie passen auf jede Speisekarte und

eignen sich als Fingerfood, für Bowls, Salate oder Wraps. Gleichzeitig

greifen sie den allgegenwärtigen Snacking-Trend auf.

www.iglo-gastronomie.at

Foto: iglo

Es wird gestrudelt!

Von süß bis herzhaft gibt es Strudel hierzulande in den unterschiedlichsten

Versionen. Der Meisterfrost Fleischstrudel wird aus hauchdünn

gezogenem Strudelteig hergestellt und mit einer herzhaften, fein

abgestimmten Fleischfüllung veredelt. Nach dem Backen schmückt er

sich mit einer goldbraunen, knusprigen Hülle und enthält im Inneren

einen saftigen, aromatischen Kern. In gleichmäßige Portionsstücke

geschnitten, wird der Strudel traditionell als Suppeneinlage in klarer

Rind- oder Gemüsesuppe serviert. Er macht aber auch als vollwertige

Hauptspeise eine gute Figur, etwa kombiniert mit Erdäpfelpüree oder

Petersilienkartoffeln und grünem Salat. Authentischer Geschmack,

gleichbleibende Qualität und einfache Zubereitung machen den Fleischstrudel

zu einem zeitlosen Klassiker der österreichischen Küche.

www.meisterfrost.at

Foto: Meisterfrost


1/2026

FOOD 27

Foto: pexels

Schweizer Käse

Am 2. und 3. Februar 2026

dreht sich in der Alten

Reithalle in Aarau alles um

handwerkliche und regionale

Käsespezialitäten. Die dritte

CHEESEAFFAIR lädt Fachleute

aus Handel, Gastronomie und

Industrie ein, die Vielfalt der

Schweizer Käsekultur hautnah

zu erleben. Mit 118 Ausstellern

aus allen Landesteilen ist die

Messe bereits seit Monaten

ausverkauft. Neben etablierten

Produzenten präsentieren auch

zahlreiche neue Teilnehmer

ihre Produkte, Innovationen und ihr Fachwissen rund um Käseherstellung,

Portionierung, Zubereitung, Logistik, Verpackung und Vermarktung.

Besucher haben die Möglichkeit, direkt mit den Produzenten in

Kontakt zu treten, Käse zu degustieren, sich beraten zu lassen und an

Workshops teilzunehmen. Damit festigt die CHEESEAFFAIR ihren Ruf

als nationale Plattform für Schweizer Käse.

www.cheeseaffair.ch

Schonend gegart

SOTO sorgt mit einer neuen, schonend gegarten Produktlinie für frischen

Schwung in der Gemeinschaftsverpflegung. Im Mittelpunkt

stehen die Bio Mini Gemüsefrikadellen, bei denen Weißkraut, rote Paprika,

Karotten und nussige Haferflocken zu einer knusprigen Hülle mit

saftigem Kern verschmelzen. Mit 26 Gramm pro Stück sind sie handlich

portioniert und nach DGE-Qualitätsstandards gefertigt – ideal für Kitas,

Schulen und Großküchen. Mehr als 87 Prozent der Zutaten stammen

aus Bayern und tragen das Bayerische Bio-Siegel, wodurch SOTO zum

ersten Convenience-Hersteller wird, der einen Bratling mit diesem Qualitätssiegel

anbietet. Auf der Biofach wird die neue TK-Linie vorgestellt.

Schonend gegart, praktisch portioniert und regional zertifiziert, verbindet

sie Bio-Qualität mit Alltagstauglichkeit.

www.soto.de

Foto: SOTO

ADVERTORIAL

Frische Fische

Foto: Kröswang

Frischfisch ist eine der großen Erfolgsgeschichten im

KRÖSWANG-Sortiment, und 2026 wird diese Geschichte

um ein Kapitel fortgesetzt. Der Frische-Lieferant erweitert

sein Angebot an Fisch und Meeresfrüchten. Grätenfreier

Süßwasserfisch, neue Bio-Produkte aus heimischen Gewässern

und ausgesuchte Premium-Meeresfrüchte zeigen, wie ernst es

KRÖSWANG mit dem Versprechen nimmt, vom Wasser bis auf

den Teller nichts dem Zufall zu überlassen.

„Fisch verzeiht keine Kompromisse“, erklärt Eigentümer

Manfred Kröswang. „Unsere Kunden verlassen sich darauf,

dass jedes Produkt hält, was KRÖSWANG verspricht. Dieses

Vertrauen ist unser Antrieb.“ Ab sofort liefert KRÖSWANG frischen

Süßwasserfisch im Ganzen, etwa die beliebte ASC Forelle,

praktisch grätenfrei. Auch das Thema Bio bekommt neuen Auftrieb.

Bio Bachforelle, Bio Saibling und Bio Karpfen aus österreichischen

Gewässern treffen den Zeitgeist einer Küche, die

Herkunft ernst nimmt.

Wer das Besondere sucht, findet es bei den Premium-

Meeresfrüchten. MSC zertifizierte Hummerschwänze und

die exklusiven Blue Label Garnelen heben Profi-Küchen

auf ein höheres Niveau. „In den Mangrovenwäldern Südvietnams

ohne Antibiotika und künstliche Futtermittel

gezüchtet, verkörpern Blue Label Garnelen genau das, wofür

KRÖSWANG steht.“

www.kroeswang.at


Der fünfte Geschmack

ETHNO

FOOD

Foto: Denis Yevtekhov/stock.adobe.com

Warum entfaltet eine Sauce ihre volle Tiefe oft erst nach Stunden, und weshalb genügt manchmal

ein bisschen Parmesan, um ein schlichtes Gericht geschmacklich zu transformieren?

Die Antwort lautet Umami.

Von Nele Klaffl

Umami entzieht sich einer eindeutigen

Beschreibung. Am ehesten lässt es sich

als herzhaft, vollmundig oder fleischig

beschreiben, ohne dabei zwingend an tierische

Produkte gebunden zu sein. Tatsächlich entsteht

Umami häufig gerade dort, wo pflanzliche

Zutaten durch Zeit und Technik ihr Potenzial

offenbaren.

Mit Geduld gewürzt

Der Begriff stammt aus dem Japanischen

und bedeutet sinngemäß „wohlschmeckend“.

Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts identifizierte

der Chemiker Kikunae Ikeda Umami

als eigenständige Geschmacksqualität; seine

offizielle Anerkennung als fünfte Grundgeschmacksrichtung

erfolgte jedoch erst Anfang

der 2000er. Ausgelöst wird Umami vor allem

durch freie Aminosäuren, allen voran Glutamat.

Sie sind in vielen Lebensmitteln bereits vorhanden,

bleiben jedoch oft verborgen, solange sie in

komplexe Proteinstrukturen eingebunden sind.

Erst durch Prozesse wie Fermentation, Reifung,

Trocknung oder langes Kochen werden sie freigesetzt.

Eiweißketten zerfallen, Aromen öffnen

sich und plötzlich entsteht Tiefe.

Kraft der Fermente

Eine zentrale Rolle in der Entwicklung von

Umami spielt daher die Fermentation. In der

japanischen Küche ist sie untrennbar mit

Umami verbunden, sichtbar etwa in Miso, Sojasauce

oder Fischsauce. Kimchi, der fermentierte

koreanische Chinakohl, entwickelt durch den

Gärprozess eine aromatische Vielschichtigkeit.

Fischsauce verdankt ihren erdigen, salzig-würzigen

Charakter monatelanger Fermentation.

Miso ist das Ergebnis kontrollierter Eiweißspaltung

und bildet ein fundamentales Element der

japanischen Kochkultur. Sojasauce schließlich

gilt als fermentatives Meisterstück. Ihr hoher

Gehalt an freiem Glutamat macht sie zu einem

Paradebeispiel für die kulinarische Kraft des

Umami. Als Inbegriff umamireicher Küche gilt

Dashi, die traditionelle Brühe der japanischen

Küche aus Kombu-Algen und Thunfischflocken.

In pflanzlichen Interpretationen übernehmen

Shiitakepilze oder geröstete Getreide diese Rolle.

Doch auch in unseren Breitengraden ist

fermentativ erzeugtes Umami fest verankert:

in gereiftem Käse, luftgetrocknetem Schinken,

langsam reduzierten Fonds oder kräftigen

Brühen. Fermentation wird dennoch häufig

vorschnell mit Säure gleichgesetzt, tatsächlich

jedoch ist sie eines der wirkungsvollsten Instrumente

zur Erzeugung von Tiefe, Komplexität

– und Umami.


Foto: Matthias Muenz

Renaissance der Fermentation

War das Fermentieren über Jahrzehnte

hinweg fast gänzlich aus den Küchen

verschwunden, ist die alte Technik der

Haltbarmachung nun wieder zurück, stärker

und überzeugender denn je. Früher wurde für

den Winter vorgekocht, heute ist das Haltbarmachen

von Gemüse hip, nachhaltig und erfüllt

Ansprüche von Saisonalität, Regionalität und

Zero Waste.

Gesund mit Geschmack

Die Avantgarde der jungen Köche hat die

Methode längst entstaubt. Dr. Sonja Schottkowsky

vom Gesundheitszentrum Park Igls

erklärt: „Bei der Fermentation von Gemüse

handelt es sich um Milchsäuregärung. Kohlenhydrate,

die im Gemüse enthalten sind, werden

durch Milchsäurebakterien in sauerstoffarmer

Umgebung in Milchsäure umgewandelt.

Der regelmäßige Konsum von fermentiertem

Gemüse schafft – neben einer ausgewogenen

Ernährung – in unserem Darm Ordnung und

hilft dabei, dass sich die richtigen Bakterien

ansiedeln. Somit kann man sich teure Probiotika

sparen.“

Umami Style

Fermentiertes Gemüse entfaltet zudem vielfältige

Aromen. Oliven verlieren ihre Bitterkeit,

Salzzitronen entwickeln parfümartige

Noten, und Kräuter, Gewürze oder Öle wie

Distel-, Walnuss- oder Zitrusöl setzen feine

Akzente. Dazu kommt Umami, die fünfte

Grundgeschmacksrichtung, die beim Milchsäureprozess

entsteht und Speisen eine subtile,

wohlschmeckende Tiefe verleiht. Sauerkraut,

Kimchi oder in Salzlake eingelegte

Oliven entwickeln einen vollmundigen, leicht

würzigen Charakter, der Suppen, Saucen

oder Salate abrundet. Umami macht Speisen

komplex, ohne zusätzliches Salz oder Fett.

Wer einmal das Zusammenspiel von Säure,

Salz und Umami erlebt, versteht, warum fermentiertes

Gemüse in modernen Küchen so

geschätzt wird.

Veganes Tatar Oriental

ADVERTORIAL

Grundzutaten:

6 ST Melanzani

1 ST Zwiebel, gewürfelt

2 TL rote Rübe Pulver

1 EL Ketchup

1 EL scharfer Senf

1 EL WIBERG Würzsauce N° 1, Umami, auf natürlicher Basis

2 EL WIBERG Umami Style

› 1 TL WIBERG Knofi Pur, Knoblauchpaste, kräftig

Oriental-Zutaten:

5 ST Knäckebrot mit Sesam

30 g Gojibeeren

1 ST Feigen

1 EL WIBERG Sesam-Öl

› 1 EL WIBERG Marrakesch Style

Foto: FRUTAROM Savory Solutions

❱ Melanzani mit einer Gabel anstechen

und bei 210 °C 15 Minuten

backen. Haut entfernen und

das Fruchtfleisch fein hacken. In

feines Spitzsieb geben und überschüssige

Flüssigkeit entfernen.

❱ Mit sämtlichen anderen

Produkten des Grundrezepts

verrühren und einige Stunden

ziehen lassen. Knäckebrot halbieren.

❱ Grundrezept Tatar Vegan mit

Sesam-Öl, Marrakesch Style und

Gojibeeren verfeinern und am

Knäckebrot mit Feigenspalten

anrichten.

www.wiberg.eu


Ein Fächer aus Glas,


Geschichte & Geschmack

Wenn eine Weltmarke wie Mandarin Oriental in Wien debütiert, ist das mehr als

eine Hoteleröffnung – es ist ein Statement.

Von Kurt Heinz

Foto: Kerstin Hammerschmid

Mit dem Mandarin Oriental, Vienna

hat eine der renommiertesten

Luxusmarken der Welt im Dezember

ihren ersten Auftritt in Österreich

gefeiert. Schon beim Betreten des Hauses in

der Riemergasse wird deutlich: Dieses Hotel

will nicht laut beeindrucken, sondern nachhaltig

wirken. Eingebettet in ein historisches

Gebäude an der Wiener Ringstraße, Teil des

UNESCO-Weltkulturerbes, verbindet das

neue Haus der Mandarin Oriental Hotel Group

Wiener Jugendstil mit zeitgenössischer Eleganz

auf bemerkenswert stimmige Weise.

Historische Hülle,

zeitgemäßer Luxus

Das markante Gebäude, einst von Alfred

Keller entworfen, wurde mit großer Sorgfalt

restauriert. Originale architektonische Details

bleiben sichtbar, während klare Linien, hochwertige

Materialien und eine ruhige Farbpalette

den zeitgemäßen Anspruch unterstreichen.

Öffentliche Bereiche wie Lobby, Bar und

Restaurant gehen fließend ineinander über

und vermitteln von Beginn an ein Gefühl von

Ruhe und Großzügigkeit. Die 138 Zimmer und

Suiten folgen diesem Konzept konsequent.


Fotos: Mandarin Oriental

General Manager Mario Habicher (links im Bild)

und Küchenchef Chefkoch Seifried sorgen für den

reibungslosen Ablauf in allen Bereichen.

Luxuriöses Ambiente zieht sich durch

das ganze Haus.

Großzügige Grundrisse, maßgefertigte Möbel,

fein abgestimmte Textilien und eine zurückhaltende

Farbwelt schaffen ein Ambiente, das

Luxus nicht ausstellt, sondern erlebbar macht.

Technisch sind die Zimmer auf dem neuesten

Stand, funktional durchdacht und zugleich

wohnlich – ein Aspekt, der insbesondere für

internationale Stammgäste der Marke von

Bedeutung ist.

Ruhe als Qualitätsversprechen

Ein zentrales Element des Hauses ist der Wellnessbereich.

Das Spa mit mehreren Behandlungsräumen,

Indoorpool und modernem Fitnessstudio

wirkt wie ein Rückzugsort mitten

in der Stadt. Tageslicht, dezente Materialien

und eine klare Raumführung prägen die Atmosphäre.

Gerade für Gäste, die Wien beruflich

besuchen oder die Stadt intensiv erkunden,

bietet dieser Bereich einen bewussten

Gegenpol zur urbanen Dynamik. Die Nähe zu

Stephansdom, Hofburg, Staatsoper und Goldenem

Quartier steht dabei im spannenden

Kontrast zur abgeschirmten Ruhe im Inneren

des Hotels.

Kulinarik als Bühne

Besonders prägend für das Gesamterlebnis

ist die Gastronomie. Das Restaurantensemble,

bestehend aus dem Fine-Dining-Restaurant

„Le Sept“ und der „Atelier 7 Brasserie“,

entfaltet seine größte Wirkung im Innenhof

des Gebäudes. Unter einer imposanten Glaskuppel

öffnet sich ein Raum, der Tageslicht,

Architektur und Kulinarik miteinander verschränkt.

Unterschiedlich zonierte Bereiche

ermöglichen vielfältige Nutzungsszenarien

– vom diskreten Geschäftsessen bis zum ausgedehnten

Dinner.

Im Mittelpunkt steht dabei stets die Küche.

Während meines Besuchs rund um die Eröffnung

zeigte sich klar: Die Gerichte überzeugen

nicht nur konzeptionell, sondern vor allem

geschmacklich. Präzises Handwerk, hochwertige

Produkte und eine klare Aromatik stehen

im Vordergrund. Internationale Einflüsse

werden gezielt eingesetzt, ohne die lokale Verankerung

zu verlieren.

Chefkoch Thomas Seifried bringt diese

Haltung auf den Punkt: „Gute Küche verbindet.

Ich möchte daher ein kulinarisches Erlebnis schaffen,

das internationale Inspirationen mit Wiener

Bodenständigkeit vereint und dabei für jeden

zugänglich bleibt. Qualität und Geschmack stehen

dabei immer Vordergrund.“

Ein Haus mit Haltung

Nach dem erfolgreichen Betriebsstart am

1. Dezember wurde das Mandarin Oriental,

Vienna mit einer feierlichen Ribbon Cutting

Ceremony offiziell begrüßt. Vertreterinnen

und Vertreter aus Tourismus, Gastronomie und

Wirtschaft kamen zusammen, eine traditionelle

Dragon Dance Performance verlieh dem Anlass

symbolische Kraft. Der Drachentanz, der für

Glück, Wohlstand und einen harmonischen


1/2026

PORTRAIT 33

Pochierte Jakobsmuschel, Topinambur, Trüffel, Emulsion aus geräucherter Butter

Zutaten für 4 Personen:

Die Jakobsmuscheln

› 4 große Jakobsmuscheln

› feines Meersalz & frisch

gemahlener weißer Pfeffer

Garnitur

4 Esslöffel Topinamburpüree

12 Stück Topinamburchips

geröstete Pilze

Schnittlauch

› Périgord-Trüffel

Geräucherte Butter

› 4 Esslöffel ungesalzene Butter

(geräuchert)

› 6 Esslöffel Hühnerfond, auf 3

Esslöffel reduziert

› feines Meersalz & frisch

gemahlener weißer Pfeffer

› frischer Zitronensaft

› Schnittlauch

❱ Zubereitung der Sauce:

Für die Nussbutter die geräucherte

Butter in einem

kleinen Topf bei mittlerer

bis hoher Hitze schmelzen.

Anschließend weiter

erhitzen und gelegentlich

mit dem Schneebesen

rühren, bis sich die

Milchbestandteile dunkel

färben, jedoch nicht verbrennen.

In eine Schüssel

umfüllen und beiseitestellen.

Den Hühnerfond

in einem Topf erhitzen, bis er heiß ist, jedoch nicht kocht. Mit einem Stabmixer die

braune, geräucherte Butter in einem langsamen, gleichmäßigen Strahl einmixen,

bis eine stabile Emulsion entsteht. Mit Meersalz, weißem Pfeffer und frischem

Zitronensaft abschmecken. Zum Schluss fein geschnittenen Schnittlauch unterheben

und die Sauce warm halten.

❱ Zubereitung der Jakobsmuscheln: Die Jakobsmuscheln aus der Schale lösen,

den Muskel entfernen und entsorgen. Vier Muschelschalen für das Anrichten

aufbewahren. Eine Pfanne mit 4 Esslöffeln der geräucherten Butteremulsion und

4 Esslöffeln Wasser erhitzen. Die Jakobsmuscheln beidseitig mit Meersalz und

weißem Pfeffer würzen und in die Pfanne legen. In der Butter-Wasser-Mischung

jeweils etwa 1½ Minuten pro Seite sanft pochieren. Die Jakobsmuscheln sollten im

Kern noch glasig sein.

❱ Anrichten: Vier tiefe Teller mit feuchtem Salz auslegen und jeweils eine leere Jakobsmuschelschale

darauf platzieren. 1 Esslöffel Topinamburpüree in die Mitte der

Schale geben und eine Jakobsmuschel daraufsetzen. Mit frischen Topinamburperlen,

gerösteten Maitake-Pilzen und feinem Schnittlauch vollenden. Die Sauce am

Tisch servieren.

❱ Guten Appetit!

Thomas Seifried

Executive Chef

Mandarin Oriental, Vienna

Foto: Mandarin Oriental

Neubeginn steht, verwies zugleich auf die asiatischen

Wurzeln der Marke Mandarin Oriental.

Ein weiterer kultureller Akzent war der

sogenannte „Fan Reveal“: Der vom österreichischen

Künstler Peter Jellitsch gestaltete Fächer,

Teil einer international renommierten Kunstserie

der Marke, ist nun dauerhaft im Hotel zu

sehen. „Unser Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, an

dem zeitlose Eleganz, gelebte Gastfreundschaft und

die Kreativität dieser Stadt auf einzigartige Weise

zusammenfinden. Ich bin stolz auf mein Team und

freue mich darauf, Gäste aus aller Welt in unserem

neuen Haus willkommen zu heißen.“

Dass dieser Anspruch nicht nur gestalterischer

Natur ist, sondern den täglichen Betrieb

prägt, betont General Manager Mario Habicher:

„Luxus bedeutet heute nicht Überfluss und

Dekadenz, sondern echte Aufmerksamkeit und Diskretion.

Es geht darum, unseren Gästen auf Augenhöhe

zu begegnen, ihre Bedürfnisse zu verstehen

und ihnen ein persönliches, authentisches Erlebnis

zu ermöglichen.“

Internationale Marke,

lokaler Bezug

Auch im Bereich Meetings und Veranstaltungen

positioniert sich das Haus klar. Mehrere

Vorstandszimmer sowie ein eleganter, rund

140 Quadratmeter großer Ballsaal ermöglichen

Formate von exklusiven Business-Meetings

bis hin zu gesellschaftlichen Anlässen

im kleinen Rahmen. Die technische Ausstattung

entspricht internationalen Standards,

das Setting bleibt bewusst intim – ein Ansatz,

der sich klar vom klassischen Kongresshotel

abgrenzt.

Teil einer globalen

Luxusmarke

Das Wiener Haus ist Teil der Mandarin Oriental

Hotel Group, einer weltweit führenden

Marke im Luxushotelsegment. Seit der

Eröffnung des ersten Mandarin Hotels in

Hongkong im Jahr 1963 und der Übernahme

des legendären Oriental in Bangkok 1974 hat

sich die Gruppe zu einer der renommiertesten

Hotelgesellschaften der Welt entwickelt.

Heute betreibt Mandarin Oriental mehr als

45 Hotels, 12 Residenzen und 26 Exclusive

Homes in 27 Ländern. Jedes Haus reflektiert

die Kultur und Geschichte seines Standorts

und verbindet diese mit dem unverwechselbaren

Charme und der asiatischen Gastfreundschaft,

für die Mandarin Oriental bekannt ist.

Als Teil der Jardine Matheson Group setzt die

Marke weltweit Maßstäbe in Service, Design

und Nachhaltigkeit.

Mit dem Mandarin Oriental, Vienna ist

Wien um eine Adresse reicher, die internationale

Luxushotellerie nicht neu erfindet, sondern

präzise weiterdenkt – mit Respekt vor

dem Ort, hoher kulinarischer Kompetenz und

einem klaren Verständnis davon, was zeitgemäßer

Luxus heute bedeutet. Für die heimische

Hotellerie- und Gastronomieszene ist

dieses Haus weniger Konkurrenz als vielmehr

Referenz.


Art. 2813*

Bienenstich

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Butter-Nusskranz

Für einen

guten Start

in den

Tag

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FF-Bio Premium

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Gewicht: 78 g, 80 St. / Kt.

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Midsize Roggen-

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Maße: L 8,5 x B 5,5 x H 4,0 cm

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Eiweißweckerl

Maße: L 10,5 x B 6,0 x H 4,0 cm

Gewicht: 40 g, 40 St. / Kt.

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Kornspitz

Maße: L 19,0 x B 5,0 x H 4,0 cm

Gewicht: 80 g, 36 St. / Kt.

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FF-Laugenkonfekt,

4-fach sortiert

Maße: L 7,5 x B 5,0 x H 4,5 cm

Gewicht: 30 g, 100 St. / Kt.

fertig gebacken

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Schnittbrotkiste,

3-fach sortiert

Maße: L 22,0 x B 10,0 x H 9,0 cm

Gewicht: 750 g, 12 St. / Kt.

fertig gebacken

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Art. 690*

Gastro-Brot

Mischbox, 4-fach

Maße: L 37,0 x B 9,0 x H 6,0 cm

Gewicht: 500 g, 8 St. / Kt.

fertig gebacken

Prestige

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Art. 59882*

Mischkarton

"Kornsaaten-Brot",

2-fach sortiert

Maße: L 16,5 x B 8,5 x H 7,0 cm

Gewicht: 950 g, 10 St. / Kt.

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(AT) Kontrolliert durch die Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-006,

Handelstätigkeit kontrolliert durch die Bio-Kontrollstelle AT-BIO-301.


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FF-Morning-Bites

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Maße: L 4,5 x B 4,5 x H 3,0 cm

Gewicht: 25 g, 90 St. / Kt.

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Art. 2768*

SG-Veganes Mini-

Croissant

Maße: L 9,0 x B 4,5 x H 3,0 cm

Gewicht: 30 g, 195 St. / Kt.

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Art. 2769*

SG-Veganes Mini-

Schokobrötchen

Maße: L 9,0 x B 4,5 x H 3,0 cm

Gewicht: 32 g, 240 St. / Kt.

vorgegart

Art. 270*

FF-Mini Blätterteig-

Mischkiste, 3-fach

Maße: L 6,5 x B 5,5 x H 2,8 cm

Gewicht: 40 g, 72 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 1301*

Pancake

Maße: Ø 10,0 x H 0,5 cm

Gewicht: 40 g, 120 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 1937*

Gastro-Striezel

Mischbox, 3-fach

Maße: L 36,0 x B 10,0 x H 4,0 cm

Gewicht: 500 g, 6 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 2420*

Butter-Nusskranz

Maße: Ø 21,0 x H 5,5 cm

Gewicht: 500 g, 8 St. / Kt.

fertig gebacken

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Art. 1978*

Glutenfreie

Kuchenbox

geschnitten, 3-fach

Maße: L 2,0 x B 7,5 x H 9,0 cm

Gewicht: 60 g, 24 St. / Kt.

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Art. 2125*

Glutenfreie

Mischbox, 6-fach

Gewicht: 55,8 g, 60 St. / Kt.

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Art. 53785*

Kaisersemmel,

glutenfrei

Maße: Ø 9,0 x H 3,0 cm

Gewicht: 67 g, 30 St. / Kt.

Service-Welt

mehr glutenfreie

Produkte


Kuchenvielfalt

Kreationen, die

überraschen & begeistern

Art. 1386*

Zitronenkranz

Maße: Ø 24,0 x H 9,0 cm

Gewicht: 1.200 g, 1 St. / Kt.

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Art. 1407*

Marmorgugelhupf

Maße: Ø 24,0 x H 9,0 cm

Gewicht: 1.200 g, 1 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 2833*

Mini Cheesecake

Mischkiste, 3-fach

Maße: Ø 6,0 x H 3,7 cm

Gewicht: 85 g, 36 St. / Kt.

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Art. 2840*

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Cheesecake

Maße: Ø 24,0 x H 4,0 cm

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Art. 60707*

EDNA Backmischung

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Maße: L 18,0 x B 12,5 x H 6,0 cm

Gewicht: 1.000 g, 6 Btl. / Kt.

Service-Welt

Prestige

Art. 60708*

EDNA Backmischung

"Rührkuchen"

Maße: L 18,0 x B 12,5 x H 6,0 cm

Gewicht: 1.000 g, 6 Btl. / Kt.

Service-Welt

Prestige

Art. 60709*

EDNA Backmischung

"Käsekuchen"

Maße: L 18,0 x B 12,5 x H 6,0 cm

Gewicht: 1.000 g, 6 Btl. / Kt.

Service-Welt


28 Port.

Port.

Art. 2813*

Bienenstich

Maße: L 37,1 x B 28,0 x H 3,6 cm

Gewicht: 1.890 g, 3 Pl. / Kt.

fertig gebacken

28

28 Port.

Port.

Art. 2712*

Schokokuchen mit

Schokostreuseln

Maße: L 37,1 x B 28,0 x H 3,6 cm

Gewicht: 1.250 g, 3 Pl. / Kt.

fertig gebacken

Art. 2653*

28

28 Port.

Port.

Rüblikuchen

Maße: L 37,1 x B 28,0 x H 3,6 cm

Gewicht: 1.400 g, 3 Pl. / Kt.

fertig gebacken

28

28 Port.

Port.

Art. 2652*

Donauwelle,

klassisch

Maße: L 37,1 x B 28,0 x H 3,6 cm

Gewicht: 2.000 g, 3 Pl. / Kt.

fertig gebacken

Lorem ipsum

28 Port.

Port.

Art. 2805*

Apfel-

Streuselkuchen

Maße: L 37,1 x B 28,0 x H 3,6 cm

Gewicht: 2.100 g, 3 Pl. / Kt.

fertig gebacken

Lorem ipsum

28

28 Port.

Port.

Art. 2804*

Zwetschken-

Streuselkuchen

Maße: L 37,1 x B 28,0 x H 3,6 cm

Gewicht: 2.100 g, 3 Pl. / Kt.

fertig gebacken

28

28 Port.

Port.

Art. 2797*

Kirsch-Kakao-

Schnitte

Maße: L 37,5 x B 24,5 x H 3,9 cm

Gewicht: 2.200 g, 4 Pl. / Kt.

fertig gebacken

Art. 2806*

28

28 Port.

Port.

Zupfkuchen

Maße: L 37,1 x B 28,0 x H 3,6 cm

Gewicht: 2.500 g, 3 Pl. / Kt.

fertig gebacken

Lorem ipsum

48

48 Port.

Port.

Art. 2657*

Obstkuchen-Mix,

2-fach sortiert

Maße: L 37,5 x B 24,5 x H 3,5 cm

Gewicht: 1.950 g, 2 Pl. / Kt.

fertig gebacken

12

12 Port.

Port.

Art. 1293* 1

Bio Blechkuchen-

Mischkarton, 3-fach

Maße: L 27,0 x B 21,2 x H 4,0 cm

Gewicht: 1.200 g, 3 Pl. / Kt.

fertig gebacken

21 Port.

Port.

Art. 2626*

Fruchtiger

Kuchenmix, 3-fach

Maße: L 38,0 x B 28,0 x H 4,0 cm

Gewicht: 1.300 g, 3 Pl. / Kt.

fertig gebacken

28 Port.

Port.

Art. 2710*

Omas

Kuchenlieblinge

Maße: L 37,1 x B 28,0 x H 3,6 cm

Gewicht: 2.200 g, 3 Pl. / Kt.

fertig gebacken

1

(AT) Kontrolliert durch die Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-006,

Handelstätigkeit kontrolliert durch die Bio-Kontrollstelle AT-BIO-301.


Verpackungskonzepte

weitere

Verpackungen

Art. 57425*

Zeitungstasche,

klein

Maße: L 13,0 x B 13,5 cm

Gewicht: 2,2 g, 500 St. / Kt.

Service-Welt

Branding

möglich

Art. 57426*

Zeitungstasche,

groß

Maße: L 17,0 x B 16,5 cm

Gewicht: 2,4 g, 500 St. / Kt.

Service-Welt

gewünschte Abnahmemenge

& Bedruckung über das

Anfrageformular mitteilen

Art. 57420*

Zeitungspapier

"Cocina de

Vanguardia"

Maße: L 29,0 x B 30,0 cm

Gewicht: 3,1 g, 500 St. / Kt.

Service-Welt

Art. 57419*

Zeitungspapier

"New Fork Times"

Maße: L 29,0 x B 30,0 cm

Gewicht: 3,1 g, 500 St. / Kt.

Service-Welt

Lorem ipsum

Art. 57550*

Spitztüten "Zeitung"

Maße: L 26,0 x B 24,0 cm

Gewicht: 5 g, 1000 St. / Kt.

Service-Welt

Art. 57552*

Snack-Tüten

"Zeitung"

Maße: L 13,0 x B 13,0 cm

Gewicht: 1 g, 1000 St. / Kt.

Service-Welt

Art. 793*

FF-Körner-

Herzweckerl

"Welcome"

Maße: L 8,0 x B 9,0 x H 4,5 cm

Gewicht: 60 g, 50 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 57555*

Burgerbox

"Zeitung"

Maße: L 13,0 x B 13,0 x H 7,5 cm

Gewicht: 33 g, 200 St. / Kt.

Service-Welt

Art. 57548*

Zeitungspapier

"The Monday Times"

Maße: L 28,0 x B 34,0 cm

Gewicht: 3,4 g, 1000 St. / Kt.

Service-Welt


Lorem ipsum

Art. 67100*

Schoko-Dekor

"Filigran-Herzen",

bunt

Maße: L 3,4 x B 3,0 cm

Gewicht: 2 g, 135 St. / Kt.

Service-Welt

Art. 61817*

Schokoladendeko

"Herzen gemischt"

Maße: Ø 3,0 cm

Gewicht: 2,1 g, 105 St. / Kt.

Service-Welt

Lorem ipsum

Art. 62643*

Schoko-

Herzaufleger

Zartbitter, 4-fach

Maße: Ø 3,0 cm

Gewicht: 2,5 g, 160 St. / Kt.

Service-Welt

Art. 62641*

Schoko-Dekor

"I Love you"

Maße: L 3,0 x B 3,5 cm

Gewicht: 3,3 g, 120 St. / Kt.

Service-Welt

Kleine Pralinenherzen

Maße: L 3,2 x B 2,8 x H 1,2 cm

Gewicht: 8 g, 300 St. / Kt.

Service-Welt

Art. 90058*

rosa

Art. 91017*

rot

Art. 92844*

Mürbeteig Tortelett,

Herzform

Maße: L 10,8 x B 9,5 x H 1,7 cm

Gewicht: 42 g, 72 St. / Kt.

Service-Welt

Art. 61563*

Vollmilchtaler

"Herz"

Maße: Ø 3,7 x H 0,5 cm

Gewicht: 8 g, 300 St. / Kt.

Service-Welt

Art. 92683* 2

Dekorkapsel "Herz"

Maße: Ø 7,5 x H 3,5 cm

Gewicht: 19 g, 30 St. / Kt.

Service-Welt

Art. 61572*

Vollmilchtaler

"Love"

Maße: Ø 3,7 x H 0,6 cm

Gewicht: 8 g, 30 St. / Kt.

Service-Welt

auch mit 18 cm

erhältlich

Art. 92684* 2

Art. 50573*

Große

Pralinenherzen, rot,

versch. Sprüche

Maße: L 7,0 x B 6,5 x H 0,9 cm

Gewicht: 24 g, 40 St. / Kt.

Service-Welt

Lorem ipsum

Art. 1461*

Schmelzendes Herz

Maße: Ø 4,7 x H 2,8 cm

Gewicht: 36 g, 40 St. / Kt.

fertig gebacken

Art. 1951*

FF-Red Love Burger,

geschnitten

Maße: Ø 12,0 x H 4,0 cm

Gewicht: 100 g, 20 St. / Kt.

fertig gebacken


21 %

Starterpaket

Starterpaket

%% %%

20 %

2x

% % %

2x

Mini-Dessert-Tartelettes

„Filigrano“

Art. 34800

0,361 € 0,290 €

Mini-Snack-Tartelettes

„Filigrano“

Art. 34805

0,375 € 0,315 €

2x

Starterpaket

23 %

Große Dessert-Tartelettes

Art. 62602

Mini-Dessert-Tartelettes ◆ Art. 62600

2x

Mini-Snack-Tartelettes ◆ Art. 62601

Mini-Snack-Tartelettes,

vegan

Art. 35025

0,390 € 0,315 €

%%

3x

Dessert-Tartelettes

„Filigrano“

Art. 34830

1,197 € 0,920 €

Starterpakete

Mini-Choco-Tartelettes

„Filigrano“

Art. 34810

0,361 € 0,290 €

statt 395,01 €

303,60 €

3x

Choco-Tartelettes

„Filigrano“

Art. 34840

1,197 € 0,920 €

1x

Mini-Snack-Tartelettes

„Oliven-Rosmarin“

Art. 35019

0,432 € 0,315 €

362,50 €

statt 457,55 € 362,50 €

2x

Mini-Dessert-Tartelettes

„Filigrano“

Art. 34885

0,375 € 0,290 €

327,60 €

statt 411,76 € 327,60 €

1x

Starterpaket

Große Snack-Tartelettes

Art. 62603

18 %

%

4x

Mini-Snack-Tartelettes

„Tomate/Basilikum“

Art. 35021

0,447 € 0,315 €

Snack-

Tartelettes

Art. 35010

0,591 € 0,487 €

statt 330,96 €

272,72 €

EDNA Backwaren GmbH

Rutzenmoos 20 • 4845 Rutzenmoos

E-Mail austria@edna.at

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2

Saison-Artikel, nur solange der Vorrat reicht.

* Weitere Informationen (Inhalte der Mischkisten, Bezeichnung des Lebensmittels, Zutaten,

Nährwertdeklaration, Allergene, Zubereitung) erhalten Sie unter www.edna.at. Auf der Website im

Suchfenster die Artikelnummer eingeben und anschließend auf die gewünschten Informationen klicken.

Einige Artikel sind in Österreich nur über das Preissystem Palette erhältlich. Gerne steht Ihnen unsere

kostenlose Service-Hotline 0800/202085 für weitere Informationen zur Verfügung. Bei einigen Produkt-

Abbildungen handelt es sich um Serviervorschläge. Irrtümer und Änderungen vorbehalten, keine Haftung

für Druckfehler.

Beilage AT 2512061_2026

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Seite 34 bis Seite 41

Cold Drinks

Kolumne

Foto: pixabay

Rare Biere

Kürzlich habe ich in Bruck an der

Leitha ein Lokal auf dem Hauptplatz

besucht, das mir wegen des

Bieres empfohlen worden war. Auf

den ersten Blick: eine kleine Bar mit

einer netten Kuchenvitrine. Das Lokal

heißt „Herzstück“ und Alexander

Petznek, der es im Vorjahr gegründet

hat, weiß natürlich, dass viele seiner

Gäste wegen der süßen Kreationen

– im Sommer gibt es haugemachtes

Eis – kommen. Aber auch wegen des

Weins, die Weinkompetenz habe er in

den vergangenen Monaten gemeinsam

mit seiner Frau und Geschäftsführerin

Eva Himmelbauer ausgebaut,

erzählt Petznek. Viele Gäste

würden jedoch gern einfach „auf

ein Bier“ kommen. Bitte sehr: Es gibt

Stiegl Hell vom Fass; das ist zwar gut,

aber nicht weiter erwähnenswert.

Was das Herzstück spannend macht,

ist die Auswahl lokaler Biere: Das in

der Bezirksstadt gebraute Prugger

steht ebenso auf der Karte wie die

Biere aus der Ehrentrautmannsdorfer

Biermanufaktur – und da sind tatsächlich

ein paar Raritäen (etwa ein

Single-Hop Pilsner mit Nelson Sauvin

Hopfen) dabei. Vorbildlich!

Conrad Seidls Bierwelt

Ihr „Bierpapst“ Conrad Seidl

Conrad.Seidl@gmx.at

Foto: Medianet-Hartl


1/2026

AKTUELLES 35

Jungsommeliers aufgepasst!

Der VINEUS Wine Award 2026 sucht Wein-

Talente von morgen. Zum 15-jährigen Jubiläum

rückt Transgourmet jene Jungwinzer und

Jungsommeliers ins Rampenlicht, die mit Leidenschaft

und Qualität den Wein von morgen

gestalten. Bewerben können sich Sommeliers

zwischen 18 und 30 Jahren sowie Winzer unter

35 Jahren mit mindestens acht Hektar Rebfläche

und drei eigenständig vinifizierten Jahrgängen.

Alternativ können Arbeitgeber Nachwuchstalente

nominieren. Die Bewerbungen

werden über einen kurzen Fragebogen eingereicht,

eine Fachjury wählt drei Finalisten, die

sich einem öffentlichen Online-Voting stellen.

Die Gewinner profitieren von bundesweiten

Listungen, Verkaufsunterstützung und Integration

ins Transgourmet-Sortiment. Die feierliche

Verleihung findet am 21. September erstmals in

der Steiermark statt.

www.vineus.at

Foto: Ludwig Schedl für Transgourmet Österreich

Lavendel-

Momente

Château Sprizz holt den Sommer

sanft aus dem Winterschlaf. Mit

Rosé x Lavendel – Canned Sprizz verschmilzt

mediterranes Lebensgefühl

mit alpiner Frische zu einem leichten,

spritzigen Drink. Premium-Roséwein

aus Südfrankreich trifft auf kristallklares

österreichisches Wasser, feinperlige

Kohlensäure und einen Hauch von

Lavendelblütenextrakt. Das Ergebnis

ist ein eleganter, floraler Aperitif ohne

Zuckerzusatz, mit einem moderaten

Alkoholgehalt von 6,5 % vol. und voller

Leichtigkeit. Fruchtig-rosige Weinnoten

tanzen mit der blumigen, leicht würzigen

Lavendelnote. Jede 250-ml-Dose

lädt dazu ein, kleine Luxus-Momente

bewusst zu genießen, ob unterwegs, bei

ausgelassenen Events oder gemütlichen

Abenden. So lässt sich der Sommer und

seine Leichtigkeit selbst in den kalten

Wintermonaten schmecken.

www.chateausprizz.com

Sauer macht lustig

Soda Zitron ist seit jeher fixer Bestandteil

der österreichischen Trinkkultur. Seit 2024

wird das Kultgetränk von der Tiroler Firma

Soda Zitron neu interpretiert und in Dosen

sowie Glasflaschen abgefüllt. Was früher vor

allem aus der Gastronomie bekannt war, ist

heute in ganz Österreich im Lebensmitteleinzelhandel

und im Großhandel erhältlich.

Der Erfolg basiert auf einer kompromisslosen

Haltung zur Qualität. Soda Zitron ist ein 100

Prozent natürliches Erfrischungsgetränk ohne

Zucker, ohne Aromen und ohne Konzentrat.

Die Rezeptur folgt dem Prinzip der Reduktion

und besteht aus nur drei Zutaten: Zitronensaft,

Wasser und Kohlensäure. Ab Februar 2026 wird

Soda Zitron offiziell als Bio-Produkt abgefüllt.

Künftig besteht Soda Zitron damit aus zehn

Prozent Bio-Zitronensaft, Quellwasser und

Kohlensäure.

www.soda-zitron.at

Foto: Soda Zitron

Foto: Château Sprizz


Foto: JOLA

Jedem das Seine

Fine Dining geht nur mit ebenso hochwertigen Weinen? Mitnichten! Die neuen Genießer ordern immer

öfter Alternativen und die müssen perfekt passen!

Von Petra Pachler

Jonathan & Larissa, Besitzer des Restaurants

JOLA in Wien, sind darauf bestens

vorbereitet. Jonathan, der immer

in der Küche ist, und Larissa, die, laut Website,

eigentlich überall ist, kochen Hochwertiges,

mit Produkten von kleinen Produzenten

aus der Region und einer etwas anderen

Speisenbegleitung.

Wein gibt es natürlich auch hier, aber

zusätzlich werden auch spannende Alternativen

geboten.

Individuelles Erlebnis

Ein Teil der Speisenbegleitung wird selbst hergestellt,

wie Getränke aus Kräuterauszügen,

Tees, Infusionen oder Öle. „Aktuell gibt es bei

uns das Getränk „Cuvée Cassy“ (Heidelbeere,

schwarze Johannisbeere, Birkenholz - fruchtig,

floral, leicht buttrig) von der Bôtan Distillery zu

unserem Hauptgang; Igel-Stachelbart, geräuchert,

gebraten & glasiert, dazu Schwarzwurzel,

Bittersalate mit Zitronatzitrone & einem

Brioche“, so Larissa, und da ist schon herauszulesen,

dass Gastronomen schon eine gute

Portion Wissen darüber haben müssen, was

miteinander harmoniert.

Aber auch Fruchtsäfte kommen zum Einsatz,

so wurde zu einem Zitrusdessert die Wild

Quitte aus der „Edition Sommelier“ gereicht.

Auch hier ist hohe Qualität oberstes Gebot und

wird so entsprechend eingekauft.

Offen sein für Neues

Welche Gästegruppe ordert nun gerne alkoholfreie

Getränkebegleitung? Laut Larissa Andres

kann man das schwer in Gruppen fassen. Viele

würden sich für eine Mischung aus beidem

entscheiden. Teils aus Neugier, weil sie einfach

weniger Alkohol trinken möchten oder

schon viel gutes gehört haben über alkoholfreie

Begleitung.

Larissa Andres: „Allgemein merkt man

schon, dass das Interesse an alkoholfrei mehr

wird und mehr Leute offen sind, neues zu

probieren.

Ein Trend weg vom Wein sei nicht zu erkennen,

sehr wohl aber jener neuen Dingen. Es ist

ein sehr aktuelles, interessantes Thema und

Leute, die offen sind, wollen das einfach probieren.

Speisenbegleitung ist also etwas sehr

Persönliches und kann individuell abgestimmt

werden.

„Meiner Meinung nach entwickelt

sich die Speisenbegleitung gerade

dahin, dass man vielleicht keine

reine Weinbegleitung mehr hat,

sondern bewusst auch alkoholfreie

Getränke in eine Begleitung

einbaut. Das ist einerseits nicht

nur spannend für die Gäste, weil

sie etwas neues ausprobieren,

sondern orientiert sich auch am

Trend, Alkohol bewusster zu konsumieren

und eben auch ab und an

darauf zu verzichten, ohne, dass es

sich wie Verzicht anfühlt.“

Larissa Andres

Co-Founder/Co-Owner JOLA


1/2026

SPEISENBEGLEITUNG 37

Traubensaft 2.0

Foto: Martina Firmenich

Gegründet 2018 von Nika Mitteregger und der Winzerfamilie Groß

in der Südsteiermark, vereint das Projekt Flein drei befreundete

Weingüter, die alkoholfreie Rebsortensäfte mit kulinarischem Anspruch

produzieren. Entalkoholisierung ist bei Flein nicht notwendig. Sauvignon

Blanc, Cabernet Sauvignon oder Vernatsch – alles ohne Alkohol –

begleiten Speisen oder dienen als Aperitif, wobei Rebsorte und Jahrgang

im Mittelpunkt stehen. Das Sortiment umfasst elf Produkte, darunter

Gelber Muskateller, Vernatsch aus Südtirol und Fizz Blanc vom Bodensee.

Neu sind Co-Crafted-Produkte mit burgenländischen Winzern wie

Franz Weninger und Albert Gesellmann. Handlese, sanfte Pressung nach

Champagner-Vorbild und Kaltfüllung sichern Qualität. Zudem stammen

die Trauben aus „Fleingärten“ und nicht aus Weinnebenprodukten.

www.flein.net

In der Tanzpause

Die Ballsaison wird dieses Jahr mit dem neuen Signature-Drink

„Sparkling Elderflower & Silk“ aus dem Hause Schlumberger begleitet.

Der florale Balldrink wird exklusiv in der Schlumberger Sparkling

Lounge in der Wiener Hofburg im Rahmen aller Hofburgbälle ausgeschenkt.

Die Lounge geht in dieser Ballsaison bereits in die dritte Runde.

Erwartet werden rund 50.000 Gläser Schlumberger, die im Verlauf der

insgesamt 18 Bälle über die Theken gehen.

Zutaten:

Schlumberger Sparkling Brut

4 cl Gin

0,5 cl Zitronensaft

› 2 cl St. Germain Holunderblütenlikör

Zubereitung: Gin, Zitronensaft und St. Germain Holunderblütenlikör

in eine Cocktailschale geben und mit einem Barlöffel umrühren. Drei

Eiswürfel hinzufügen und mit Schlumberger Sparkling Brut aufgießen.

Mit Zitronenzeste dekorieren und genießen.

www.schlumberger.at

Foto: Schlumberger / Melina Kutelas

WEINBAU • OBSTBAU

KELLEREITECHNIK • VERMARKTUNG

www.messe-tulln.at

DIE FACHMESSE:

29. – 31. JÄN. 2026


38 SPEISENBEGLEITUNG

1/2026

Wein ist zum

Genießen da

Kolumne

Es gibt Momente, in denen Wein den

Besitzer wechselt, als wäre jede Flasche

ein Versprechen – besonders

zu Weihnachten. Man bedankt sich,

stellt sie weg und denkt: „Den hebe

ich mir für später auf.“ Genau da

beginnt das Problem. Die meisten

Geschenkweine sind keine Schätze

für den Keller, sondern flüchtige

Schönheiten, die bald getrunken

werden wollen. Wer schon einmal

eine vergessene Flasche aus dem

hintersten Regal gezogen hat, weiß:

Viele waren einst frisch und lebendig

– ein Grüner Veltliner, ein Zweigelt,

vielleicht ein Sauvignon. Doch

die wenigsten halten jahrelange

Lagerung aus, erst recht nicht zwischen

Gewürzregal und Heizkörper.

Was also tun? Die Flasche realistisch

einschätzen. Leichte Weißweine und

Rosés sollten innerhalb eines Jahres

geöffnet werden, fruchtige Rotweine

ähnlich schnell. Nur strukturierte

Weine, kräftige Cuvées oder Tropfen

aus Top-Lagen haben echtes Reifepotenzial.

Wer keinen Weinkeller hat,

kann im Kleiderschrank lagern: kühl,

dunkel, konstant. Geschenkte Weine

sind selten für die Ewigkeit gedacht.

Sie sind Momentaufnahmen, die

ihren Glanz verlieren, wenn man sie

zu lange festhält. Darum mein Rat:

Warten Sie nicht auf den perfekten

Anlass. Öffnen Sie die Flasche, genießen

Sie sie und denken Sie an

den Menschen, der sie Ihnen geschenkt

hat. Wein ist zum Trinken

da, nicht zum Verstauben. Prost aufs

neue Jahr!

Katrin Hammer (Sommelière)

beschäftigt sich mit Wein &

Kulinarik. Im Fokus: Regionale

Produkte und Produzenten.

Foto: Michel Pfister

Wo Ideen sprudeln

Am 5. und 6. Februar 2026 verwandelt sich

die Alte Reithalle in Aarau erneut in das

pulsierende Zentrum der Schweizer Getränkeproduktion:

Die vierte GLUG lädt Brauer und

Getränkeproduzenten zum Austausch, Kosten

und Vernetzen ein. Von Bier und Wein über

Milch- und Erfrischungsgetränke bis zu Spirituosen

präsentiert die Messe die gesamte

Wertschöpfungskette. 112 Aussteller aus dem

In- und Ausland präsentieren Innovationen, die

Von guter Lage

Hoch über der Donau, auf den Terrassen des

Kremser Pfaffenbergs, wächst ein spannender

Riesling heran. Aus Granit- und Gneisböden

schöpft der neue Top-Lagen-Wein von

WINZER KREMS seine besondere Kraft und

Tiefe. Im Glas entfalten sich intensive Aromen

von Sternfrucht und Pink Grapefruit. Die Trauben

werden sorgfältig von Hand gelesen und

anschließend mit viel Geduld verarbeitet. Mehr

als ein Jahr darf der Wein im Keller von WINZER

KREMS reifen, bevor er seine volle Ausdrucksstärke

erreicht. Hinter diesem Riesling steht

eine Gemeinschaft von über 600 Winzerfamilien,

die ihre Weingärten mit Leidenschaft

bewirtschaften. Im hochmodernen Keller entstehen

Weine von international anerkanntem

Format. Nachhaltiges Arbeiten gehört dabei

ebenso zur Philosophie wie die Freude, Besucher

willkommen zu heißen.

www.winzerkrems.at

Prozesse effizienter, nachhaltiger und zukunftsorientierter

machen. Fachvorträge, Workshops

und Live-Demonstrationen bringen Wissen auf

den Punkt. Beim exklusiven Netzwerkabend

treffen sich Branchenprofis in entspannter

Atmosphäre, tauschen Ideen aus und knüpfen

Kontakte, die über die Messe hinaus wirken.

Damit ist die GLUG Wissensquelle, Bühne und

Begegnungsraum zugleich.

www.glug.swiss

Foto: Jens Mahnke

Foto: WINZER KREMS eG


Fotos: Grapos

BIO-Getränke als zeitgemäße

Speisenbegleitung

Immer mehr Gäste entscheiden sich beim Fine Dining bewusst für alkoholfreie Getränke – und das

längst nicht mehr nur während des Dry January.

ADVERTORIAL

Der Anspruch ist dabei hoch: Gefragt sind

hochwertige Alternativen in BIO-Qualität,

die Speisen sensorisch begleiten,

Aromen unterstützen und sich harmonisch in

ein anspruchsvolles Menükonzept einfügen.

Fruchtige Säure, natürliche Süße und klare,

unverfälschte Geschmacksprofile machen

alkoholfreie BIO-Getränke heute zu einer ernstzunehmenden

Alternative zu Wein und klassischen

Softdrinks.

BIO ist nachhaltig

Bisher standen Gastronomen häufig vor einem

Zielkonflikt: Entweder BIO-Getränke aus der

Flasche mit entsprechendem Logistik- und

Pfandaufwand – oder nachhaltiger Offenausschank

ohne BIO-Zertifizierung. Mit dem Postmixsystem

von Grapos eröffnet sich nun eine

Lösung, die beide Anforderungen vereint. Zertifizierte

BIO-Konzentrate werden frisch vor Ort

mit Wasser gemischt und ermöglichen so einen

flexiblen, bedarfsgerechten Ausschank – ideal

für wechselnde Menüs, saisonale Konzepte und

individuelle Speisenbegleitung.

„Gäste erwarten heute nicht nur hervorragenden

Geschmack, sondern auch Transparenz,

Bio-Qualität und einen glaubwürdigen Nachhaltigkeitsansatz“,

erklärt Wolfgang Zmugg,

Geschäftsführer von Grapos. „Gleichzeitig brauchen

Gastronomen Systeme, die wirtschaftlich

und praktikabel sind. Genau hier spielt Postmix

seine Stärken aus.“

Logistik ist ein Schlüsselfaktor

Ein zentraler Vorteil liegt in der Logistik: Die

BIO-Getränke werden als Konzentrate in 100

Prozent recyclebaren Bag-in-Box-Verpackungen

geliefert. Das reduziert Transportvolumen

und Gewicht erheblich, senkt CO 2 -Emissionen

und minimiert Lagerflächen. Studien zeigen,

dass sich der ökologische Fußabdruck im Vergleich

zu Flaschengetränken um bis zu 90 % verringern

lässt. Zusätzlich entfällt die komplette

Pfandlogistik – kein Leergut, keine Rücknahme,

kein Sortieren. Das spart Zeit, Kosten und vereinfacht

Abläufe im täglichen Betrieb spürbar.

Auch die Optik zählt

Auch in der Präsentation überzeugen moderne

Postmixsysteme: formschön gestaltet, platzsparend

und flexibel integrierbar, passen sie sich

unterschiedlichen Gastronomiekonzepten an

– vom Fine-Dining-Restaurant bis zur gehobenen

Gemeinschaftsverpflegung. So wird nachhaltiger

BIO-Genuss nicht nur geschmacklich,

sondern auch optisch Teil eines zeitgemäßen

Gesamterlebnisses.

Das Ergebnis: alkoholfreie BIO-Getränke als

professionelle Speisenbegleitung, kombiniert

mit effizienter Logistik, echtem Nachhaltigkeitsvorteil

und vollständiger Pfandersparnis

– ein Gewinn für Gäste, Betriebe und Umwelt.

www.grapos.com


Foto: Aldeca Productions / stock.adobe.com

Ein Traum von Schaum

Für Cappuccino, Flat White oder Latte Art ist die Konsistenz, Stabilität und Temperaturresistenz der

Milch entscheidend. Dabei zeigt sich schnell: Milch ist nicht gleich Milch.

Von Katrin Hammer

Während klassische Vollmilch lange

der Standard hinter der Theke war,

setzt sich zunehmend Barista-Milch

durch – eine Variante, die gezielt für das Aufschäumen

optimiert wurde. Vollmilch besteht

im Wesentlichen aus Wasser, Milchfett und

Proteinen wie Casein und Molkenproteinen,

die beim Aufschäumen die Luft einschließen

und die Bläschenstruktur stabilisieren.

Sie erzeugt einen cremigen, leicht süßlichen

Schaum, reagiert jedoch empfindlich auf

Hitze: Überschreitet die Temperatur etwa 60

Grad, verlieren die Proteine ihre Stabilität und

der Schaum wird grob oder fällt zusammen.

Zudem ist der Schaum weniger fest und definiert

als bei Barista-Milch, was insbesondere

bei Latte Art sichtbare Unterschiede erzeugt.

Barista-Milch setzt genau hier an. Sie basiert

ebenfalls auf Kuhmilch, wird jedoch technologisch

so modifiziert, dass sie ein feineres und

stabileres Schaumbild liefert. Häufig wird der

Proteingehalt leicht erhöht, und eine veränderte

Homogenisierung zerkleinert die Fetttröpfchen

stärker, was ein besonders gleichmäßiges

Mundgefühl ermöglicht. Eine angepasste

thermische Behandlung verändert zudem die

Molkenproteine so, dass sie beim Dampfen

eine elastischere Struktur bilden. Diese Kombination

führt zu einem dichtporigen, glänzenden

Schaum, der sehr gut fließt und besonders

latte-art-tauglich ist. Für gastronomische

Betriebe bietet Barista-Milch daher ein Plus an

Reproduzierbarkeit und Fehlerverzeihung – ein

Vorteil in Betrieben mit wechselndem Personal

oder hoher Frequenz. Dennoch gilt weiterhin:

Gut gekühlt in den Milk Pitcher (Milchkännchen

zum Aufschäumen) füllen, erst Luft einziehen,

dann Rollen erzeugen und die Milch

bei 55 bis 60 Grad beenden – so entsteht die

optimale Textur.

Pflanzliche Alternativen

Parallel zu den Entwicklungen bei Kuhmilch

hat sich in den vergangenen Jahren ein völlig

neues Segment etabliert: pflanzliche Barista-

Drinks. Hafer, Soja, Mandeln & Co. – fast alle

gängigen Pflanzenmilch-Varianten werden

inzwischen in einer Barista-Version angeboten.

Da pflanzliche Drinks von Natur aus weniger

Proteine und eine völlig andere Molekülstruktur

aufweisen, wären sie ohne Anpassungen kaum

schäumfähig. Hersteller erhöhen daher gezielt

den Proteingehalt und setzen Stabilisatoren wie

Gellan ein, die die Luftbläschen einhüllen und

den Schaum haltbar machen. Richtig zubereitet

entstehen so stabile, feinporige Schäume.

Damit pflanzliche Alternativen im Betrieb

optimal funktionieren, sollten sie vor dem Aufschäumen

gut geschüttelt und immer frisch

gekühlt werden. Einmal geöffnet, neigen einige

Sorten dazu, sich schneller zu entmischen, was

zu ungleichmäßiger Textur oder Schäumproblemen

führen kann. Für Gastronomen bietet die

Vielfalt neue Möglichkeiten, erfordert aber auch

ein geschultes Verständnis der Produkte. Eigene

Kännchen zum Aufschäumen für Kuhmilch und

pflanzliche Varianten sind aus Qualitäts- und

Allergen-Gründen Grundvoraussetzung, klare

Kennzeichnung und konsequente Reinigung

ebenso. Denn Rückstände im Pitcher oder

an der Dampflanze beeinträchtigen sowohl

Geschmack als auch Schaumqualität.


1/2026

MOPRO 41

Foto: www.neumayr.cc

Käse mit Wissen

Die Qualität von Käse beginnt bei der Milch

und damit bei den Bauern. Die Heumilch,

aus der die Käsespezialitäten hergestellt

werden, liefern täglich rund 500 Milchlieferanten

aus dem Salzburger Flachgau und dem

Mondseeland. Mit vielen von ihnen verbindet

WOERLE eine langjährige Partnerschaft. Um

die Zusammenarbeit zu stärken und den Wissenstransfer

zu fördern, wurden vor einigen

Jahren kostenfreie Praxiswerkstätten ins Leben

gerufen. In Kooperation mit Partnern wie dem

Österreichischen Kuratorium für Landtechnik

und Landentwicklung oder dem Ländlichen

Fortbildungsinstitut erhalten die Bauern aktuelles,

praxisnahes Wissen zu Themen wie Tierwohl,

Nachhaltigkeit, Artenvielfalt, Klima und

Energie sowie sozialen Fragestellungen. Seit

2020 haben bereits 1.300 Landwirte an den

Kursen teilgenommen.

www.woerle.at

Käse des

Monats

In ihrem neuen Format „Heumilch-

Käse des Monats“ stellt die ARGE

Heumilch ab sofort jeden Monat eine

Käsespezialität aus Heumilch mit einem

Rezepttipp vor. Den Auftakt macht der

Heumilch-Frischkäse für den Jänner.

Frischkäse zählt zu den nicht gereiften

Käsesorten und wird aus pasteurisierter

Kuh-, Schaf- oder Ziegenmilch hergestellt.

Geschmacklich reicht die Bandbreite

von mild-süßlich bis fein-säuerlich.

Joghurt- oder Buttermilcharomen

mit einer locker-cremigen Textur sind

typisch für Frischkäsesorten. Schafoder

Ziegenmilch bringen meist einen

intensiveren Charakter mit. Da Frischkäse

keine Reifezeit benötigt, lässt er

sich auch unkompliziert selbst herstellen.

Eine besonders einfache Variante ist

Labné, die ursprünglich aus dem Nahen

Osten stammt und aus abgetropftem

Joghurt hergestellt wird.

www.heumilch.com

Ohne Muh

Bereits der Wedl Food Report 2024 hat deutlich

gemacht, dass die Nachfrage nach veganen

Alternativen wächst und sich immer mehr

Gäste pflanzliche Optionen wünschen. Wedl

greift diesen Trend konsequent im Sortiment

auf, ob Hafer-, Soja-, Mandel- oder Reisdrinks.

Das umfangreiche Angebot an veganen Milchersatzprodukten

begeistert dabei längst nicht

nur Veganer, sondern auch all jene, die offen

für Neues sind und bewussten Konsum schätzen.

Vom Haferdrink für den Cappuccino über

Sojadrinks fürs Müsli bis hin zur feinen Mandel-

Alternative für Desserts und Backwaren bietet

Wedl für unterschiedliche Einsatzbereiche eine

passende Lösung. Ergänzt wird das Sortiment

durch Ei-Ersatzprodukte, veganen Käse sowie

vielfältige Joghurtalternativen, die sich flexibel

in moderne Speisekonzepte integrieren lassen.

www.wedl.com

Foto: Wedl

Foto: ARGE Heumilch


Seite 42 bis Seite 45

Hot Drinks

Foto: pixabay

Kühlschrank oder Counter? Wo guter Milchschaum beginnt

Kolumne

Perfekter Milchschaum ist kein Zufall,

sondern Physik. Und die beginnt nicht

an der Dampflanze, sondern beim

Kühlschrank. Die Ausgangstemperatur

der Milch entscheidet maßgeblich

darüber, ob der Schaum feinporig und

stabil wird – oder grob, seifig und instabil.

Ist die Milch zu warm, bleibt kaum

Zeit, Struktur aufzubauen. Das Ergebnis:

wenig Kontrolle, viel Luft, wenig Textur.

Zu kalt? Die Lagerung im Kühlschrank

klingt zunächst nach einem

zusätzlichen Handgriff, ist aber dein

größter Verbündeter. Kalte Milch

schenkt Zeit – und Zeit bedeutet Kontrolle.

Mehr Sekunden für den richtigen

Wirbel, die passende Luftzufuhr

und eine gleichmäßige Erwärmung.

Genau in diesem kurzen Moment entsteht

der Unterschied zwischen „passt

schon“ und wirklich cremig-samtigem

Milchschaum.

Darum gehört Milch konsequent in

den Kühlschrank. Nicht nur aus hygienischen

Gründen, sondern aus baristatechnischer

Überzeugung. Wer beim

Ausgangspunkt sauber arbeitet, hat an

der Dampflanze die besseren Karten –

und in der Tasse das überzeugendere

Ergebnis.

Victoria Spielberger, J. Hornig

Senior Brand Management

www.jhornig.com

Foto: J. Hornig


1/2026

TEE 43

Aufgegossene Begleitung

Ein kräftiger Bordeaux findet sein Gegenüber im geschmorten Fleisch, während eine Riesling-Spätlese

ein Duett mit scharfen asiatischen Speisen eingeht. Doch was geschieht, wenn statt Wein Tee ins Glas

kommt?

Von Nele Klaffl

Die wachsende Akzeptanz, bewusst auf

alkoholhaltige Getränke zu verzichten,

hat Tee aus der Rolle des bloßen Heißgetränks

befreit. Stattdessen tritt er heute

als ernstzunehmende Speisenbegleitung auf.

Unter „Tee-Pairing“ versteht man die sorgfältige

Abstimmung von Tee auf Speisen, eine

Kunst, die wie Befürworter meinen, der Weinbegleitung

in nichts nachsteht. „Hochwertiger

Tee verfügt über eine aromatische Vielfalt und

Struktur, die der von Wein sehr nahekommt“,

erklärt Bernhard-Maria Lotz, Leiter der Ronnefeldt

TeaAcademy®.

Tee verstehen

Am Anfang jeder gelungenen Kombination

steht das genaue Verständnis des Tees selbst.

Jede Teesorte bringt ein eigenes sensorisches

Profil mit, das von der Grundsüße, der Bitterkeit

und der Tanninstruktur über florale, fruchtige

oder nussige Noten bis hin zu erdigen und

rauchigen Nuancen reicht.

Parallel dazu gilt es, die Speise zu erfassen

– ihre Textur, ihre Intensität, ihre

Geschmacksrichtung. Erst wer die Charakteristik

von Speise und Tee genau versteht,

vermag eine harmonische Verbindung herzustellen.

Dabei kann der Tee die Aromen der

Speise spiegeln, sie komplementieren oder

bewusst kontrastieren.

Pairing-Tipps

Besonders spannend für die Speisenbegleitung

seien laut Bernhard-Maria Lotz Tees „mit klarer

Struktur, Tiefe und Komplexität“. Japanische

Grüntees wie Sencha oder Gyokuro überzeugen

durch ihre ausgeprägte Umami-Note und

eignen sich hervorragend zu Fisch, Gemüse

oder asiatisch inspirierten Gerichten. Oolong-

Tees wiederum bieten „durch ihre Bandbreite

– von floral bis hin zu geröstet oder cremig

– vielseitige Pairing-Möglichkeiten“. Auch

Schwarztee behauptet sein Platz am Tisch.

„Ein kräftiger Assam passt gut zu herzhaften

Speisen, ein leichter Darjeeling oder ein mittelkräftiger

Ceylon zu feineren Gerichten“, rät der

Tee-Experte.

Weniger ist mehr

Bernhard-Maria Lotz,

Leiter der Ronnefeldt

TeaAcademy®.

Foto: Ronnefeldt

Dass Tea-Pairing zunehmend auch für die Gastronomie

attraktiv wird, bestätigt Bernhard-

Maria Lotz aus der Praxis: „Der Wareneinsatz ist

überschaubar, die Wertschöpfung hoch, und das

Konzept lässt sich flexibel in unterschiedliche

gastronomische Stile integrieren.“ Entscheidend

sei jedoch eine klare Umsetzung: „Weniger

ist oft mehr. Tea-Pairing lebt nicht von Quantität,

sondern von stimmigen Kombinationen

und klaren Genussmomenten.“

www.ronnefeldt.com

BECHER.

Marke.

Wirkung.

Standard oder personalisiert –

wir eröffnen neue Möglichkeiten

für Heißgetränke in der HORECA.

Jetzt Möglichkeiten

entdecken


Foto: StockSnap

Die Bohnen der Zukunft?

Kaffee und Kakao werden die kulinarischen Sorgenkinder der Zukunft.

Text & Foto: Andrea Jungwirth

Schuld daran ist der Klimawandel, denn

Dürren, Starkregen und Schädlingsbefall

nehmen zu. Die herkömmlichen Kaffeearten,

Arabica und Robusta, sind gefährdet

und bis zum Jahr 2050 könnte die Hälfte der

Anbauregionen für Kaffee dafür ungeeignet

sein. Daher wird mit neuen, widerstandsfähigen

Sorten experimentiert und der nachhaltige

Anbau, der den Regenwald schont, forciert.

Viele Labels und Siegel

Gerade bei diesem Genussmittel scheint es

besonders viele Gütesiegel und Kooperativen

zu geben. Der Konsument kann da schnell

überfordert sein. Vor allem Fairtrade und Bio-

Kaffee sind zwei Begriffe, die zwar gemeinsam

in den Mund genommen werden, aber unterschiedliche

Bereiche abdecken. Fairtrade konzentriert

sich auf soziale Gerechtigkeit und

Fairness für die kleinen Kaffeebauern, Bio auf

die ökologischen Aspekte. Aber es gibt auch

Kaffeeproduzenten, denen beide Prinzipien

am Herzen liegen. Aber nur wenn das Bio-Label

abgedruckt ist, handelt es sich wirklich um

Bio-Kaffee. Die Richtlinien des EU-Bio-Siegels

beinhalten, dass Pestizide und chemisch-synthetische

Düngemittel beim Anbau verboten

sind, ebenso wie der Einsatz von Gentechnik.

Einige Labels von Bio-Verbänden wie Demeter

sind dabei noch strenger.

Bio-Kaffee boomt

Bio-Kaffee ist deshalb so besonders, da er in

Mischkulturen angebaut wird. Kaffeepflanzen

sind sowohl empfindlich gegen Kälte und

Sonne, aber auch Starkregen. Daher hilft es,

wie traditionell üblich, verschiedene Schattenbäume

zwischen den Kaffee zu setzen. Eukalyptus,

Bananen oder Avocadobäume beschatten

die Kaffeepflanzen und schaffen ein besseres

Mikroklima. Die reifen Beeren werden mit der

Hand gepflückt. In konventionell arbeitenden

Plantagen wird der Kaffee dagegen maschinell

geerntet, viele Schattenbäume würden

da nur stören. Diese Mischkultur fördert aber

die Biodiversität, bietet Insekten und anderen

Tieren ein Zuhause und schützt so das globale

Ökosystem. Es macht die Kaffeepflanzen auch

widerstandsfähiger. Bio-Kaffeebauern düngen

mit organischen Mitteln den Boden und steigern

so die Bodengesundheit.

Bio-Kaffee wird bevorzugt in Höhenlagen

angebaut, etwa in Kolumbien, Äthiopien, Brasilien

und Costa Rica. Hier profitieren die Kaffeebohnen

von den kühleren Temperaturen, sie

reifen zwar langsamer, sind dafür geschmacklich

komplexer und dichter. Vor allem aber kann

sich Bio-Kaffee für den Bauern rentieren. Trotz

mehr Arbeitsaufwand kann der Ertrag im Vergleich

zum konventionellen Anbau pro Hektar

sogar steigen. Zusätzlich kann er für seine Ernte

einen höheren Preis erzielen. Eine Win-Win-

Situation für Bauer und Umwelt.


1/2026

KAFFEE 45

Zum Testsieger gekürt

In der Gemeinschaftsstudie

von

Konsument und

Stiftung Warentest

setzte sich die Jura

E6 an die Spitze

von 11 getesteten

Kaffeevollautomaten.

Im Fokus der

Prüfung standen

Espresso- und Cappuccino-Qualität,

die mit 60 Prozent in

die Gesamtwertung

einflossen. Bewertet

wurden

s o w o h l

Werkseinstellungen

als auch

Foto: Jura

individuell optimierte Parameter wie Mahlgrad

sowie Brühtemperatur. Ergänzend flossen

Handhabung, Reinigung, Entkalkung, Reparierbarkeit,

Umwelteigenschaften

und

Verarbeitung in

das Urteil ein.

Die Jura E6 überzeugte

die Kaffee-Sommeliers

mit exzellenten

Ergebnissen,

ausgewogenem

Geschmack

und hoher Präzision,

und

erhielt damit die

Bestnote „gut“.

Besonders hervorgehoben

wurden

die Espresso- und Cappuccino-Qualität,

die Individualisierungsmöglichkeiten

sowie die

hochwertige Verarbeitung.

https://at.jura.com/

Wenn Genuss

sichtbar wird

Kaffee, Tee oder heiße Schokolade

gehören zum Alltag in Hotellerie und

Gastronomie. Besonders im To-go- und

Außer-Haus-Geschäft wird der Becher

zum täglichen Begleiter der Gäste – und

damit zum sichtbaren Ausdruck von Stil

und Haltung. Heißgetränkebecher von

MESSERLE verbinden Funktionalität

mit Markenwirkung.

Flexibilität mit Profil

MESSERLE bietet Heißgetränkebecher

als sofort verfügbare Standardlösungen

oder als personalisierte Varianten, die

bereits ab kleinen Mengen im individuellen

Design umgesetzt werden können.

So entsteht Wiedererkennung ohne

zusätzlichen Aufwand im Betrieb.

MESSERLE Vielfalt beWIRkt.

Seit über 65 Jahren steht das Familienunternehmen

für Beratung

für Hotellerie, Gastronomie und

Gemeinschaftsverpflegung.

www.messerle.com

Foto: Wedl

Mit Sinn geröstet

Kaffee ist für das Familienunternehmen

Wedl gelebtes Handwerk, gewachsene

Firmengeschichte und spürbare Leidenschaft

in jeder einzelnen Bohne. Von den Produkten

aus der traditionsreichen hauseigenen Rösterei

im italienischen Belluno bis zu fein abgestimmten

österreichischen Kaffeemischungen

spannt sich eine beeindruckende Vielfalt. Ob

italienischer Espresso, Wiener Melange oder

Bio-Kaffee aus nachhaltigem Anbau, Jahr für

Jahr verlassen über 6.000 Tonnen Kaffee die

Wedl-Röstereien und finden ihren Weg in

Cafés, Pensionen und Hotels in ganz Europa.

Exklusive Linien wie Testa Rossa caffè BiOrganic

oder die „Walzertraum“-Mischung

lassen Kaffeeträume Wirklichkeit werden.

Genuss, Beratung und Know-how treffen auf

einen Qualitätsanspruch, der Tradition lebendig

hält und Kaffeeliebhaber begeistert.

www.wedlkaffee.com

Foto: Shutterstock


Seite 46 bis Seite 53

Non-Food

Foto: pexels

Kolumne

Mut oder Mythos? Warum österreichische

Hotels bei KI endlich Gas

geben sollten

Neulich, in einer Diskussionsrunde über

Künstliche Intelligenz in der Hotellerie, meinte

eine Hoteldirektorin aus Tirol ganz trocken:

„Wir haben keine Innovationsabteilung,

also probieren wir’s einfach aus.“ Ich musste

lachen – und zugleich zustimmend nicken.

Denn genau dieser Pragmatismus fehlt oft

den Großen.

Laut den aktuellen Studien von h2c und

TakeUp setzen über 70 Prozent der unabhängigen

Hotels bereits KI aktiv ein, während viele

internationale Ketten noch in der Konzeptphase

stecken. In den Head Offices werden

Präsentationen geschoben, Budgets geprüft

und Datenschutzformulare diskutiert. Und

währenddessen hat der Familienbetrieb in

Zell am See längst ein System eingeführt, das

Gästeanfragen automatisch beantwortet und

gleichzeitig den Energieverbrauch überwacht.

Das ist typisch österreichisch: Wenn etwas

funktioniert, dann wird’s einfach gemacht. Wir

brauchen keine fünfstufige Entscheidungskette

– wir haben Hausverstand, Intuition und

eine lange Tradition, Dinge selbst in die Hand

Riccardo Giacometti

Führender Experte für KI, Datenanalyse

und Hotel-Digitalisierung

Cross Point Swiss Hospitality Lab

www.giacometti-consulting.com

zu nehmen. Aber, und das sage ich als jemand,

der viele Betriebe begleitet: Diese Stärke kann

auch zur Schwäche werden. Denn wo Mut ist,

fehlt manchmal Struktur. KI ist kein Zauberstab,

sie ist ein Werkzeug. Und wie jedes Werkzeug

braucht sie Pflege, Wissen, eine fundierte

Strategie und klare Ziele.

Viele Hoteliers unterschätzen, wie wichtig

Datenqualität, Schulung und laufende Betreuung

sind. Eine KI, die mit ungenauen Informationen

gefüttert wird, produziert ungenaue

Ergebnisse – das ist kein Softwarefehler, das

ist Physik.

Ich sehe in Österreich ein enormes Potenzial:

Wir haben großartige Gastgeber, kreative

Betriebe und den Mut, Neues auszuprobieren.

Aber wir haben auch die Tendenz, Perfektion

zu wollen, bevor wir überhaupt anfangen. Und

genau das bremst uns. KI ist keine Risikoanlage,

sondern ein Lernprozess. Sie funktioniert

am besten, wenn man sie einfach ausprobiert

– mit Verstand, aber ohne Angst.

Die Zukunft unserer Branche entscheidet

sich nicht in Meetings, sondern im täglichen

Tun. KI wird nicht den Menschen ersetzen,

aber sie wird die entlasten, die sie klug einsetzen.

Wer sie nutzt, gewinnt Zeit – Zeit für Mitarbeiter,

Gäste und das, was österreichische

Gastfreundschaft wirklich ausmacht: Nähe,

Qualität und Herzlichkeit.

Vielleicht ist jetzt der Moment gekommen,

an dem wir aufhören, über KI zu reden

– und anfangen, sie zu leben.

Foto: Riccardo Giacometti


1/2026

AKTUELLES 47

Foto: MAYWAY

Front- & Show-Cooking neu gedacht

Show Cooking verbindet kulinarische Handwerkskunst mit maximaler

Flexibilität. Die Front-Cooking-Systeme 4.0 von MAYWAY

vereinen einen kompakten, professionellen Kochbereich mit der Freiheit,

überall dort zu kochen, wo Gäste sind – im Restaurant, im Veranstaltungsraum

oder auch im Außenbereich.

Dank des integrierten Rauchabzugs- und Geruchsfiltersystems

können Speisen direkt vor den Gästen zubereitet werden, ohne die

Raumluft zu belasten. Kochrauch und Dämpfe werden zuverlässig

in die Station geführt, über leistungsstarke Filter gereinigt und

anschließend sauber an die Umgebung abgegeben. Dadurch ist die

MAYWAY Front-Cooking Station für nahezu alle Raumkonzepte

geeignet – unabhängig von baulichen Gegebenheiten.

In der Pro-Version sorgt zusätzlich eine Ozonreinigung für ein

spürbares Plus an Komfort: störende Gerüche von Pommes frites,

gegrilltem Fleisch oder intensiven Gewürzen werden effektiv neutralisiert

– für ein angenehmes Raumklima im Speisesaal, selbst bei

hohem Gästeaufkommen. Die Station besteht aus hochwertigem rostfreiem

Edelstahl und kann flexibel mit verschiedenen Sicht-Kochmodulen

ausgestattet werden. Eine Stirnglasstruktur dient gleichzeitig

als Abtropfbrett sowie als zuverlässiger Spritzschutz beim Kochen.

Die integrierte LED-Beleuchtung sorgt für eine optimal ausgeleuchtete

Arbeitszone und setzt das Show-Cooking wirkungsvoll in Szene.

Praktische Details wie ein im Regal integrierter Behälter zur Aufbewahrung

von Küchenutensilien gewährleisten kurze Wege und effiziente

Abläufe – alle Werkzeuge sind jederzeit griffbereit. Die mobile

Bauweise ermöglicht eine einfache Integration in bestehende Ausgaben

und Veranstaltungsflächen, überall dort, wo ein Stromanschluss

vorhanden ist.

So wird die MAYWAY Front-Cooking Station zum Mittelpunkt

des gastronomischen Geschehens – ein echter Publikumsmagnet,

der Erlebnis, Qualität und Wirtschaftlichkeit perfekt miteinander

verbindet.

www.mayway.eu

Zahlt

sich aus.

Erleben Sie erstklassige Leistung von Beginn an – mit den Benchmark

Waschmaschinen und Trocknern für den professionellen Einsatz.

Entwickelt für maximale Effizienz und unvergleichliche Qualität – mit

Beladungskapazitäten von bis zu 35 kg bei Waschmaschinen und bis

zu 44 kg bei Trocknern.

www.miele-professional.at/benchmark

Miele Professional. Immer Besser.


Foto: unsplash

Kleine Küche, große Show

Ob Foodtruck oder Eventcatering: Mobile Küchen bringen professionelle Gastronomie dorthin,

wo Gäste sind.

Von Michael Heinz

Die mobile Küche ist eine vollwertige,

jedoch hochverdichtete Profiküche auf

Zeit oder Rädern. Typische Einsatzformen

sind Cateringfahrzeuge, Foodtrucks,

Markt- und Festivalstände, Pop-up-Küchen,

Messeküchen oder mobile Küchencontainer

für Hotels bei Umbauten. Gemeinsam ist ihnen:

Sie müssen unter wechselnden Bedingungen

zuverlässig funktionieren, rechtlich konform

sein und wirtschaftlich arbeiten.

Technik auf engstem Raum

Die Küchentechnik mobiler Küchen folgt denselben

hygienischen und qualitativen Standards

wie stationäre Betriebe, unterscheidet

sich jedoch konstruktiv deutlich. Benötigt

werden je nach Konzept kompakte Kochmodule

(Induktion, Gas oder Elektro), Kombidämpfer

in Sondermaßen, Fritteusen mit

Sicherheitsabschaltung, Kühl- und Tiefkühltechnik

mit erhöhter Vibrationsfestigkeit,

Warmhaltegeräte, Wasser- und Abwassersysteme

sowie leistungsstarke, platzsparende

Lüftung. Hinzu kommen Stromerzeuger,

Gasflaschenmanagement und zunehmend

Batteriespeicher.

Im Vergleich zu klassischen Profiküchen

sind mobile Geräte leichter, schmaler und multifunktional.

Sie müssen transportfähig, schnell

startklar und energieeffizient sein. Wartungsfreundlichkeit

ist entscheidend, da Ausfallzeiten

unterwegs sofort Umsatz kosten.

Planung, Kalkulation und Praxis

Am Anfang steht das Speisenkonzept. Erst

danach folgt die Technik. Jede unnötige Funktion

kostet Platz, Gewicht und Geld. Wichtig

ist eine realistische Leistungsplanung: Spitzenzeiten,

Vorbereitungslogik und Personaleinsatz

müssen exakt aufeinander abgestimmt sein.

Behördenauflagen, insbesondere zu Hygiene,

Brandschutz und Emissionen, sollten frühzeitig

geklärt werden. Bei der Kalkulation

empfiehlt sich eine Total-Cost-Betrachtung:

Anschaffung, Umbau, Genehmigungen, Energie,

Wartung, Logistik und Standgebühren.

Mobile Küchen wirken günstiger als Restaurants,

verlagern Kosten jedoch in Technik und

Betrieb. Modularität zahlt sich aus – Geräte, die

sich umrüsten oder in anderen Settings nutzen

lassen, erhöhen die Wirtschaftlichkeit.

Für Gastronomen eröffnen mobile Küchen

vielfältige Geschäftsideen: eigenständige Foodtruck-Konzepte,

saisonale Zusatzumsätze auf

Events, Testlabore für neue Marken oder als

Erweiterung bestehender Restaurants zur

Reichweitensteigerung. Auch Hotels nutzen

mobile Küchen für Outdoor-Events oder als

flexible Ergänzung bei Auslastungsspitzen.

Mobile Küchentechnik verlangt Präzision

– belohnt aber mit Freiheit, Nähe zum Gast

und Raum für kreative gastronomische

Experimente.


1/2026

KÜCHENTECHNIK 49

Foto: Hobart

Hygienisch und

zeitsparend

HOBART präsentiert auf

der Intergastra in Stuttgart

und der Internorga in

Hamburg seine neueste

Generation an Spültechnik,

die Arbeitsabläufe erleichtert

und Ressourcen spart.

Im Mittelpunkt stehen die

neuen Haubenspülmaschinen,

die Energie aus Dampf und Abwasser zurückgewinnen und durch

automatische Reinigung Arbeitszeit sparen. Die Bandspülmaschine

FLOW Line mit SMART VISION CONTROL erkennt automatisch das

Spülgut und passt Waschdruck, Wassermenge und Bandgeschwindigkeit

an, sodass optimale Ergebnisse bei minimalem Verbrauch garantiert

sind. Das ergonomische Beladungssystem SMART LOAD erleichtert

den Küchenalltag zusätzlich. Teller und Schüsseln werden automatisch

eingetaktet. Das reduziert körperliche Belastungen des Personals und

erhöht die Effizienz in viel frequentierten Küchen. www.hobart.de

Gemeinsam sauber

Ein 5-Sterne-Wellnesshotel

bei

Meran in Südtirol

und eine Partnerschaft,

die seit vielen

Jahren gewachsen

ist. Hier geht hollu

Fachberater Michael

„Michi“ Kobald seit

15 Jahren fast jede

Woche ein und aus und wird immer mit einem Lächeln empfangen.

Diese Herzlichkeit prägt die Zusammenarbeit zwischen hollu und dem

Andreus Resort*****. Im Familienbetrieb werden seit 18 Jahren Gäste

aus aller Welt verwöhnt. Sauberkeit und höchste Standards sind selbstverständlich.

„Unsere Gäste legen Wert darauf, dass man die Sauberkeit

nicht nur riecht, sondern auch wirklich fühlt. Und das ist bei uns

durch die Bank so – von den Betten bis hin zur Sauna“, betont Juniorchef

Daniel Fink. In der Wäscherei sorgt das hollu System für reibungslose

Abläufe. „Einmal Knöpfl drücken und es passt“, sagt Wäscherin Monika.

www.hollu.com

Foto: hollu

IHR REGIONALER PARTNER

FÜR PROFESSIONELLE

SCHNEIDLÖSUNGEN

Werksvertretung Hermann Sick

St. Veiter Straße 15

A-9556 Liebenfels

office@sick-werksvertretung.com

www.sick-werksvertretung.com

+43 (0) 676 422 9 444

+43 (0) 4276 20202


Foto: Sandy Millar

Schwer in der Hand,

stark im Geschmack

Löffel gelten gemeinhin als Alleskönner. Mit ihnen löffeln wir die Suppe, kratzen die letzten Tropfen

Sauce vom Teller und essen das Dessert zum Abschluss. Und doch ist Löffel nicht gleich Löffel, ebenso

wenig wie Messer gleich Messer oder Gabel gleich Gabel ist.

Von Nele Klaffl

Ein schwerer Silberlöffel trägt eine herzhafte

Sauce anders als ein filigranes

Modell aus Edelstahl. Er liegt fester in

der Hand, wirkt entschlossener und überträgt

genau dieses Gefühl auf das Gericht.

Form folgt Textur

Studien aus der Gastrophysik belegen, dass

Gewicht, Form und sogar Farbe von Besteck

beeinflussen, wie Gäste Geschmack, Qualität

und Wertigkeit eines Gerichts wahrnehmen.

Bei einer Feldstudie erhielten Personen identische

Speisen, aßen jedoch mit unterschiedlich

schwerem Besteck. Das Ergebnis war

eindeutig. Mit schwerem, bankettypischem

Besteck wurde der Hauptgang als hochwertiger

bewertet. Entsprechend stieg auch die

Zahlungsbereitschaft um rund 15 Prozent.

Schließlich hat (wahrgenommene) Qualität

ihren Preis.

Das Menü entscheidet

Demnach sollte die Wahl des Bestecks nicht

dem Zufall überlassen werden. Am Anfang

steht daher der Blick auf das Menü: Welche

Texturen dominieren? Welche Handgriffe sind

erforderlich, für den Gast wie für den Service?

Eine zarte Dorade verlangt nach breiten, flachen

Fischmessern, die trennen, ohne zu zerreißen.

Steakmesser müssen gleiten, nicht sägen.

Dessertlöffel sind feiner und präziser, um die

ebenso feinen Texturen aufzunehmen. Selbst

die Gabelzinken haben Mitspracherecht, denn

schmale, spitze Zinken greifen filigrane Komponenten,

während breite Halt bei kräftigen

Speisen geben.

Sind Messer, Gabel und Löffel sorgfältig

kuratiert, dürfen die übrigen Tafelgeräte nicht

jenen aus der Küche gleichen. Anrichtegabeln,

Schöpfer oder Tortenheber folgen einer eigenen

Logik. Sie müssen Design und Alltagstauglichkeit

verbinden. Gerade in der gehobenen

Gastronomie erfordern viele Gerichte maßgeschneiderte

Utensilien. Hummerzangen

aus Aluminiumguss etwa sind leicht, robust,

ergonomisch geformt und spülmaschinenfest.

Moderne Anrichtebestecke integrieren Abstreifer

direkt in die Zange und erleichtern so die

Arbeit am Gast.

Dauer schlägt Trend

Langfristig zahlen sich Besteck- und Tafelgeräte

aus hochwertigen Materialien aus.

18/10-Edelstahl ist robust und für die maschinelle

Reinigung geeignet. Dank moderner PVDund

Titanbeschichtungen sind heute auch

farbige Bestecke langlebig. Gehämmerte Stahloder

reliefartige Muster verleihen dem Besteck

zusätzliche Persönlichkeit und Haptik, die wie

wir nun wissen, die wahrgenommene Qualität

der Speisen erhöhen.


1/2026

TISCHWÄSCHE 51

Mut zum Muster

Kaum ein anderes Einrichtungselement

verändert

die Wirkung eines

Raumes so unmittelbar

wie Textilien. Ein neuer

Vorhang, ein frischer Farbton,

eine sanfte Struktur

und schon verwandelt

sich ein Zimmer in einen

Ort mit neuer Stimmung.

Die INKU Dekostoffe Frühjahr

2026 spielen mit Licht,

Farbe und Gefühl. Die Kollektion

gliedert sich in zwei

Themenpakete: „Klassik“

interpretiert Natürlichkeit

und Geborgenheit neu, von

Jacquardgewebe EWALD

über den transparenten Store TANNJA bis zu

nostalgischen Digitaldrucken wie FALLADA.

„Zeitreise“ erlaubt mutige Individualität. Tropisches

Flair mit PALMIRA, Retro-Blüten von

JANIS oder urbane Reduktion bei AMIGO

24/7-Wäscheservice

Linen2GO macht die Abholung und Rückgabe

von Mietwäsche jetzt rund um die Uhr möglich.

Alle Standorte öffnen im 24/7-Modus und

geben gewerblichen wie privaten Nutzern die

Freiheit, Bett-, Bad- und Tischwäsche genau

dann zu erledigen, wenn es in den eigenen

Tagesablauf passt. Damit trägt das Unternehmen

dem wachsenden Bedürfnis nach zeitlicher

Flexibilität Rechnung und ermöglicht

eine moderne Form der Wäscheversorgung,

bringen Geschichten in den Raum. Alle Stoffe

sind pflegeleicht, langlebig und vielseitig kombinierbar,

mit edler Haptik und hochwertiger

Verarbeitung.

www.inku.at

die sich in unterschiedlichste Arbeits- und

Lebensmodelle einfügt. Hotellerie, Gastronomie

oder Schichtbetriebe können ihre Abläufe

künftig noch effizienter planen. Während der

persönliche Kundenservice zu den gewohnten

Zeiten für Beratung und Unterstützung bereitsteht,

nimmt die Mailbox außerhalb dieser Zeit

Rückrufwünsche entgegen und garantiert eine

Antwort am nächsten Werktag.

linen2go.at

Foto: Linen2GO Foto: INKU Jordan GmbH

Foto: Wäschekrone

Maßgeschneiderte

Textilien

Auf der Intergastra 2026 zeigt

Wäschekrone, wie Tischkultur den

Ansprüchen des Fine Dinings gerecht

wird. Tischwäsche prägt hierbei das

Ambiente, spiegelt Stil und Haltung

wider. Vom klassischen Vollzwirn-

Damast über feine Zwirnköper-Qualitäten

bis zu Halbleinen-Artikeln bietet

Wäschekrone Textilien, die sich auf

diverse Restaurantkonzepte abstimmen

lassen. Eigene Konfektion und Stickerei

ermöglichen maßgeschneiderte Tischdecken,

Läufer, Sets und Servietten.

Für festliche Anlässe eignen sich die

Zwirnköper-Tischwäschen mit filigranem

Spitzendessin aus 100 Prozent

gekämmter, mercerisierter Baumwolle.

Ergänzend dazu zeigt Wäschekrone

auf der Intergastra sein Sortiment für

die textile Ausstattung von Hotel und

Gastronomie. Dazu zählen Bettwäsche,

Bettwaren, Matratzen sowie Frottierund

Spa-Textilien.

www.waeschekrone.de


Foto: rh2010 / stock.adobe.com

Mobilität im Wandel

Vom Gästeshuttle bis zum Cityflitzer: Fahrzeugtrends prägen Effizienz, Image und Servicequalität in

Österreichs Gastronomie, Hotellerie und Tourismus.

Von Kurt Heinz

Ob alpines Resort, Stadthotel oder Gastronomiebetrieb

mit Lieferservice

– Mobilität ist längst mehr als reine

Fortbewegung. Fahrzeuge sind Teil der Wertschöpfungskette,

des Nachhaltigkeitskonzepts

und zunehmend auch des Gästeerlebnisses. In

Österreich zeichnen sich dabei klare Autotrends

ab, die Betrieben helfen können, Kosten

zu senken, Prozesse zu optimieren und sich am

Markt zu differenzieren.

Elektrisch, hybrid und effizient

Der dominierende Trend ist die Elektrifizierung.

Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeuge

setzen sich vor allem im urbanen Raum sowie

bei hotelnahen Shuttle-Services durch. Förderungen,

steuerliche Vorteile und steigende

Kraftstoffpreise verbessern die Wirtschaftlichkeit

spürbar. Hotels profitieren zusätzlich vom

Imagegewinn, insbesondere wenn Ladeinfrastruktur

sichtbar und aktiv kommuniziert wird.

Für Gastronomie, Catering und Zulieferlogistik

bleiben Hybridlösungen relevant, da sie Reichweite

mit Verbrauchsreduktion kombinieren.

Parallel wächst das Angebot an leichten Nutzfahrzeugen

mit alternativem Antrieb für innerstädtische

Einsätze.

Kompaktlösungen für

den Stadtverkehr

In der Stadthotellerie gewinnen kleine, wendige

Fahrzeuge zunehmend an Bedeutung.

Elektrische Zweisitzer oder Microcars eignen

sich ideal für Kurzstrecken, Botendienste,

Concierge-Fahrten oder als exklusives Gästeservice

für Citytrips. Sie benötigen wenig

Parkraum, sind kostengünstig im Betrieb und

passen hervorragend zu nachhaltigen Hotelkonzepten.

Einige Betriebe setzen diese Fahrzeuge

bereits als kostenloses Zusatzangebot für

Gäste ein – ein klarer Mehrwert bei minimalem

Ressourceneinsatz.

Funktionalität schlägt Status

Generell rücken Funktionalität und Gesamtkosten

stärker in den Fokus als repräsentativer

Fahrzeugluxus. Gefragt sind Kastenwagen mit

modularem Ausbau, energieeffiziente Kühlfahrzeuge

sowie kompakte Transporter für

Innenstädte. Im Tourismusbereich dominieren

moderne Kleinbusse mit Assistenzsystemen,

hohem Komfort und niedrigem Verbrauch.

Carsharing-Modelle und Fuhrpark-Leasing

gewinnen an Bedeutung, um Kapitalbindung

zu reduzieren und flexibel auf saisonale Auslastung

zu reagieren.

Tipps für Betriebe

Grundlage jeder Entscheidung sollte eine

genaue Analyse der Fahrprofile sein: Streckenlängen,

Standzeiten, Ladefenster und saisonale

Spitzen. Ladeinfrastruktur sollte von Beginn

an mitgeplant, jedoch skalierbar umgesetzt

werden. Statt des Anschaffungspreises empfiehlt

sich die Betrachtung der Total Cost of

Ownership. Besonders im Hotelbereich lassen

sich Fahrzeuge als sichtbarer Bestandteil des

Serviceangebots und der Markenpositionierung

nutzen.

Wer Mobilität strategisch plant, steigert

Effizienz, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit

gleichermaßen.


E-Shuttle für den Salzburg Airport

Volkswagen Nutzfahrzeuge Österreich hat dem Flughafen Salzburg einen neuen vollelektrischen

e-Caravelle übergeben.

ADVERTORIAL

Das Fahrzeug ist ab sofort als VIP-Shuttle

im Einsatz und wird sowohl auf dem

Flughafenvorfeld als auch außerhalb

des Airport-Geländes genutzt. Die offizielle

Übergabe erfolgte am Salzburg Airport W. A.

Mozart durch Porsche Austria Geschäftsführer

Wilfried Weitgasser und Markenleiterin Volkswagen

Nutzfahrzeuge Miriam Walz an Isabella

Laimer, Sales- & Marketingleiterin des Flughafen

Salzburg.

Nach den positiven Erfahrungen mit einem

vollelektrischen ID. Buzz setzt der Flughafen

Salzburg nun bereits sein zweites E-Shuttle

von Volkswagen ein. Der neue e-Caravelle

übernimmt die Nachfolge des ID. Buzz und

erweitert die elektrische Fahrzeugflotte des

Airports. Der Einsatz ist Teil der langfristigen

Nachhaltigkeitsstrategie des Flughafens, der bis

2040 CO 2 -neutral werden will. Insbesondere im

täglichen Shuttle-Betrieb mit vielen Kurzstrecken,

Standzeiten und häufigen Stopps spielt

der elektrische Antrieb seine Stärken aus: lokal

emissionsfrei, leise und effizient.

Ideales Fahrzeug für den

Flughafenalltag

Der VW e-Caravelle ist speziell für den professionellen

Personentransport entwickelt und

prädestiniert für den Einsatz als VIP-, Business-

und Flughafen-Shuttle. Am Flughafen

Salzburg deckt er ein breites Einsatzspektrum

ab – von VIP-Fahrten und Shuttle-Services für

Gäste über Botenfahrten bis hin zum Transport

von Gütern, die für einen reibungslosen Flughafenbetrieb

benötigt werden. Gerade auf dem

Vorfeld, wo Wartezeiten und kurze Distanzen

dominieren, sorgt der Elektroantrieb für einen

effizienten und komfortablen Betrieb.

Der Caravelle verbindet großzügige Platzverhältnisse

mit hochwertiger, individuell

anpassbarer Ausstattung. Bereits in der Grundkonfiguration

bietet er sechs Rücksitze, optional

ist Platz für bis zu acht Passagiere. Durch

den langen Radstand profitieren Fahrgäste

von hohem Sitzkomfort und viel Beinfreiheit

– ein wichtiger Faktor im VIP-Shuttledienst.

Damit erfüllt der e-Caravelle die hohen Ansprüche

des Flughafens an Qualität, Komfort und

Zuverlässigkeit.

Elektrischer Antrieb mit starker

Performance

Technisch setzt der e-Caravelle neue Maßstäbe

in seiner Klasse. Am Flughafen Salzburg kommt

die stärkste vollelektrische Variante zum Einsatz:

Ein Elektromotor mit 210 kW Leistung

und 415 Nm Drehmoment treibt das Fahrzeug

über die Hinterachse an. Die Reichweite beträgt

bis zu 334 Kilometer und ist damit ideal für den

täglichen Shuttle-Betrieb. Die 64-kWh-Batterie

(Nettokapazität) kann mit bis zu 125 kW geladen

werden und erreicht in rund 39 Minuten

einen Ladezustand von 80 Prozent.

Neben Effizienz und Leistung punktet der

e-Caravelle auch bei Wirtschaftlichkeit und

Betriebssicherheit. Volkswagen Nutzfahrzeuge

bietet in Österreich eine 5-Jahres-Garantie bis

250.000 Kilometer sowie die Unterstützung

eines dichten Servicenetzes. Für den Flughafen

Salzburg übernimmt der e-Caravelle damit

nicht nur eine praktische Transportfunktion,

sondern auch eine sichtbare Botschafterrolle

für nachhaltige Mobilität und die Transformation

hin zu einer emissionsfreien Zukunft.

www.vw-nutzfahrzeuge.at

Fotos: VW Nutzfahrzeuge


Seite 54 bis Seite 63

Tourismus,

Hotellerie & Karriere

Foto: pexelx

Unter Kollegen

Kolumne

Mit mehr als 650 Gästen war der Hotelkongress

in Linz ein spannender

Jahresauftakt mit inspirierenden

Gesprächen und interessanten Gesprächspartnern.

Das Kongress-Thema

„Einfacher machen – einfach machen!“

zog sich durch alle drei Tage, von der

betrieblichen Ebene mit starkem Fokus

auf Optimierung durch KI und Management

bis hin zur Politik. Da war und ist

klar: Gelder zuerst mit hohem Aufwand

einheben und sie dann mit noch mehr

Aufwand umzuverteilen ist nicht der

Weisheit letzter Schluss, sondern der

Grund für Steuerlast und Staatsquote.

Noch schlimmer ist nur das Übermaß

an teils widersprüchlichen Vorschriften,

das uns tagein, tagaus nur

gängelt. Was die Politik besser machen

kann, nein, muss? Das ist ganz einfach:

Die ersten 113 Reformvorschläge umsetzen.

Dann in hohem Takt weitere

Reformvorschläge ausarbeiten. Klar

ist, dass es dafür ein größeres Team

braucht als das 10-köpfige im Staatssekretariat.

Und künftig Gesetze praxisnah

gestalten, Praktiker einbinden,

bevor die Entwürfe in Begutachtung

gehen. Dann wäre diesem Land und

seiner Wirtschaft sehr geholfen.

Walter Veit

ÖHV-Präsident

Foto: ÖHV


Foto: Africa Studio / stock.adobe.com

Besser heute als morgen

Der diesjährige ÖHV Kongress in Linz hatte das Motto „Simplicity – einfach(er) machen“, und das dies

dringend notwendig ist, zeigten Beispiele aus der Hotelpraxis.

Von Petra Pachler

Überregulierung und ausufernde Bürokratie

machen Hoteliers das Leben schwer

und stehlen ihnen Zeit, die sie eigentlich

mit dem Gast verbringen sollten – und auch

möchten.

Für die Deregulierung ist Staatssekretär

Sepp Schellhorn angetreten und hat bereits

113 Maßnahmen erarbeitet, die das Unternehmerleben

vereinfachen sollen. Auch die Forderung

nach Praxisbezug wurde beim Kongress

laut, und sollte laut ÖHV Präsident Walter Veit

ein verpflichtender Praxischeck für Gesetzesentwürfe

umgesetzt werden. Dieser soll dafür

sorgen, dass nur mehr praxistaugliche Vorschriften

in Begutachtung gehen.

Urlaub geht das ganze Jahr

Ein weiteres Anliegen des ÖHV-Präsidenten

Walter Veit ist das Forcieren der Ganzjahresbeschäftigung.

Was nicht nur den Mitarbeitern

und den Betrieben hilft, sondern ganz deutlich

auch dem Trend im Tourismus entspricht. Denn

geurlaubt wird mittlerweile das ganze Jahr, so

die Voraussetzungen gegeben sind. Und ein

Beherbergungsbetrieb gehört da eindeutig dazu.

Weniger ist mehr!

Als wegweisend konnte der Vortrag des obersten

Finanzhüters der Republik, Wolfgang

Peschorn, Präsident der Finanzprokuratur, gesehen

werden. Als ausgewiesener Experte kennt

er die Stellschrauben, an denen gedreht werden

muss. Und das sind nicht wenige und manchmal

könnte dies tatsächlich auch recht einfach

sein. Gerne in Kombination mit KI, wenn sie

richtig angewendet wird. Denn auch das war

Thema beim ÖHV Kongress, der im Rahmen

von Vorträgen versucht hatte, die Risiken und

Vorteile dieses Themas zu konkretisieren. Denn

richtig eingesetzt, kann die KI vieles an Routinetätigkeiten

erleichtern, und wenn dann auch

noch der Bürokratiedschungel entwirrt wird,

dann haben alle Unternehmer die Chance, sich

wieder auf das Wesentliche in ihrem Bereich

zu konzentrieren. Und ganz nebenbei auch der

ganz normale Bürger, denn auch er versinkt

mitunter in der Bürokratie.

Was die Branche bewegt!

Der alljährliche Hotelkongress der österreichischen

Hotelvereinigung ist nicht nur Branchentreff

mit lebhaftem Austausch, sondern

er legt mit seiner Themenauswahl auch regelmäßig

den Finger in offene Wunden. Diesmal

waren es neben der Bürokratie auch die

Themen Prozessoptimierung, KI-Integration

und Komplexitätsreduktion, um jener Branche,

die einen großen Beitrag zum BIP leistet,

Auch ÖHV Geschäftsführer Dr. Markus

Gratzer bricht eine Lanze für weniger

Bürokratie.

Foto: Bernhard_Raab

die Arbeit zu erleichtern. Dabei sei so ganz

nebenbei auch das Thema Lohnnebenkosten

genannt, ebenso die exorbitanten Energiekosten.

Denn trotz guter Auslastung bleibt den

Hoteliers nicht mehr im Firmenbörsel, und das

ist langfristig keine gute Perspektive. Es ist zu

hoffen, dass die Politik die Rufe der Branche

vernommen hat und handelt, denn schließlich

ist Österreich ein beliebtes Urlaubsland und

das soll es auch bleiben!

www.oehv.at/


56 TOURISMUS

1/2026

Tourismusdestinationen

„am Steuer“

Kolumne

Wir haben uns alle so daran gewöhnt,

dass unsere Gäste, wenn

sie zu uns mit ihren Privat-Pkws

kommen, „am Steuer“ sind. Das

ist für die Tourismusplanung in

den Regionen eine vergebene

Chance, um hier einzugreifen.

Für Großveranstaltungen ist es

inzwischen selbstverständlich,

Mobilitätskonzepte aufzustellen.

Ebenso ist es für das Qualitätsmanagement

in den Regionen

eine große Chance, die

Gästeströme so zu lenken, dass

sowohl die Gäste als auch die

Einheimischen von reibungslosen

Abläufen und zeitlich abgestimmten

Anreisezeiten profitieren

können.

Der wichtigste Hebel dafür ist

die aktive Kommunikation der

Anreisemobilität gegenüber

den Gästen. Sie soll die Reiseplanung

nicht nur vereinfachen,

sondern die Nutzung der nachhaltigen

Mobilitätsangebote in

der Region auch als selbstverständliche

und attraktive Option

positionieren, damit die

traditionellen Mobilitätsmöglichkeiten

des Privat-Pkws in

den Hintergrund rücken. Attraktive

Gästekarten-Angebote und

inspirierende Erfahrungsberichte

motivieren immer mehr

Gäste zum Umstieg auf einen

nachhaltigeren Weg, der weniger

Stress bedeutet und mehr

gemeinsames Bewusstsein für

unsere Urlaubsregionen schafft..

Dr. Regina Preslmair

Österreichisches Umweltzeichen

www.umweltzeichen.at

Foto: Umweltzeichen

Green, flexibel &

kulinarisch

So gut die touristischen Zahlen auch sind, unter Druck ist das

Tourismusland Österreich trotz allem.

Von Petra Pachler

Kostentreiber Energie, der Mitarbeitermangel

und steigende Mitarbeiterkosten

beherrschen nach wie vor die Branche

und das sich ändernde Klima stellen auch

gestandene Touristiker vor Herausforderungen.

Ob und wann Frau Holle ihre weißen Federn

ausschüttet, wird immer mehr zum Lotteriespiel.

Demzufolge sind Alternativangebote ein

Muss geworden, was langfristig der Wegbereiter

zur Ganzjahresdestination ist. Was nur positiv

sein kann, weil dann auch kleine und/oder

Nischenthemen an Relevanz gewinnen. Ebenfalls

dem Wetter geschuldet ist der Aufstieg

der Nebensaison, wie Zahlen für den September

und Oktober zeigen. Zahlen der Statistik

Austria belegen, dass Österreich weiterhin ein

Gäste magnet ist. Mit 83,39 Millionen Nächtigungen

erreichte die Sommersaison 2025 einen

neuen Höchstwert und die Wintersaison hat

ähnlich gut begonnen.

„Die wachsende Bedeutung der Nebensaison

ist ein wichtiger Schritt in Richtung Ganzjahresbetrieb.

Sie unterstützt Betriebe wie

Mitarbeiter gleichermaßen“, so ÖHV Generalsekretär

Gratzer. Besonders erfreulich ist der

langfristige Trend, dass Vor- und Nachsaison

immer mehr Gewicht gewinnen.

Nah & fern

Herr und Frau Österreicher reisen viel, ungeachtet

der hohen Kosten bei Nächtigung und

in der Gastronomie, und da genauso gerne im

eigenen Land, wie in die Ferne. Nachgefragt

sind da wie dort Destinationen, die im Bereich

Nachhaltigkeit aktiv sind und da auch belegen

(können), Natur und Erholung gewinnen stark

an Bedeutung. Und nochmals einen Schub nach

vorne hat das Thema Kulinarik gemacht. Der

potenzielle Gast schaut, was die Region kulinarisch

zu bieten hat und entscheidet immer öfter

nach diesem Kriterium. Und das ist für Österreich

ein Glücksfall, denn dieser im Tourismusplan

„T“ vorgegebene Schwerpunkt schlägt sich

mittlerweile deutlich in allen Regionen nieder.

Regionale Aushängeschilder

Die Protagonisten zeigen, was sie haben, und

setzen damit ein Unterscheidungsmerkmal

zu Mitbewerbern. Der Gast kann sich also

gemütlich zurücklehnen und überlegen, ob er

lieber fangfrischen Fisch aus den Salzkammergut-Seen

genießen möchte, oder doch lieber

die deftige Küche des Waldviertels. Qualitativ

hochwertig sind beide und fündig wird er dort

wie da bei regionalen Produkten. Und genau

darum geht es, nämlich die jeweiligen Lebensund

Genussmittel der Region entsprechen zu

vermarkten. Zahlreiche Initiativen mit markanten

Namen sind die Aushängeschilder dafür.

Womit die Kernaussage so viel bedeuten

kann wie: jederzeit und überall, also flexibel.

Und vor allem hochwertig muss es sein, was die

hohe Hauben- und Sternedichte eindrucksvoll

bestätigt.

Foto: Salzburgerland Tourismus


1/2026

TOURISMUS 57

Bio im Alpbachtal

Mit den Naturapartments Alpbach eröffnen

Matthias Margreiter und Rainer Keplinger

das erste zertifizierte Bio-Hotel im Alpbachtal.

Das über 50 Jahre alte Haus wurde erneuert und

seit Herbst 2025 als hundertprozentig biozertifizierter

Beherbergungsbetrieb positioniert.

Entstanden sind drei Apartments für insgesamt

13 Gäste, getragen von einer klaren Haltung

zur Natur. „Wir wollten keinen radikalen

Neuanfang, sondern eine Weiterentwicklung

Der Wintertourismus steht

an einem Wendepunkt,

geprägt von Klimawandel, Energiepreisschwankungen

und veränderten

Reisegewohnheiten.

Beim Experten-RoundTable des

European Climate Pact im Boutiquehotel

Stadthalle diskutierten

Fachleute aus Tourismus,

Wirtschaft und Klimaschutz,

wie Österreich zum Vorbild für

klimafreundlichen, ganzjährigen

Tourismus werden kann.

Im Fokus standen Mobilitätslösungen,

bewusste Produktentwicklung

und ein Perspektivenwechsel vom

bloßen Konsum zu authentischen Erlebnissen.

Nachhaltigkeit wird hier nicht als Verzicht

verstanden, sondern als Mehrwert für Gäste,

Betriebe und die Region. Digitalisierung, neue

dessen, was dieses Haus immer schon war“, sagt

Matthias Margreiter. Die Naturapartments sind

Mitglied der „BIO HOTELS“ und erfüllen die

Kriterien der EU-Bio-Verordnung. Das zeigt sich

konsequent in Energieversorgung, Ausstattung

und regionaler Zusammenarbeit. So stammen

Lebensmittel von Bio-Betrieben aus der Umgebung

und Handwerksarbeiten aus dem Tiroler

Unterland.

www.alpbachtal.at

Österreichs Vorreiterrolle

Gästebedürfnisse und ein waches Management

sollen die Transformation begleiten. Österreich

zeigt, dass Klimaschutz und attraktiver Tourismus

sich gegenseitig bestärken.

www.klimabuendnis.at

Foto: Klimabündnis Österreich Foto: Naturapartments Alpbach/Manuela Egger-Moser

Foto: Harald Schlossko

Für Familien:

„Und“ statt

„oder“

Familie oder Beruf? Mitarbeitende

des Familienunternehmens Spitz

müssen sich nicht entscheiden. Mit der

Initiative „Spitz for Family“ fördert das

Unternehmen gezielt die Vereinbarkeit

von Beruf und Familie und wurde dafür

offiziell von Bundesministerin Claudia

Bauer als familienfreundliches Unternehmen

ausgezeichnet. Seit April

2025 bündelt das Traditionsunternehmen

Maßnahmen, die Beruf und

Familie leichter vereinbar machen.

Mitarbeitende profitieren von Kinderferienbetreuung

auch außerhalb der

Sommerferien, praxisnahen Impulsvorträgen,

Informationen zur Pflege von

Angehörigen und Rabattaktionen für

Nachhilfe. Ein neuer Karenzmanagementprozess

bietet Mitarbeitenden

und Führungskräften Informationen

und Orientierung, nach und während

der Karenz und unterstützt den

Wiedereinstieg.

www.spitz.at


Foto: pixabay

Statement

Foto: Gorfer

Österreichs Seilbahnen sind die tragende

Säule des heimischen Wintertourismus

und befinden sich mit knapp 52 Millionen

Skier Days stabil unter den globalen Top-

3-Nationen. Dazu trägt neben dem hohen

Qualitätslevel vor allem auch das konstante

Investitionsvolumen der Unternehmen

bei. Durchschnittlich eine halbe Milliarde Euro

wurden seit 2015 jährlich in Modernisierung,

Effizienzsteigerung und digitale Innovation

investiert. Über Zweidrittel der Gäste kommen

zum Skifahren nach Österreich und bleiben

dabei unverändert jung: 41 Prozent sind mit

der Familie auf Urlaub, über ein Viertel der

Gäste sind Kinder und Jugendliche. Zudem

sind die Seilbahnen mit einer Wertschöpfung

von 6,7 Milliarden Euro stabile Wirtschaftsfaktoren

in den heimischen Regionen. So

generieren bergbahnnutzende Wintersportler

durch Seilbahnen, Beherbergung, Gastronomie,

Sporthandel, Transport u.ä. einen Bruttoumsatz

von € 12,6 Milliarden Euro. Zudem sind

die Seilbahnbetriebe auch ein Motor für den

Arbeitsmarkt: 17.000 Arbeitsplätze schaffen

die Betriebe direkt, weitere knapp 128.000

Arbeitsplätze werden in anderen Branchen

lukriert.

Franz Hörl

Obmann WKO Seilbahnen Österreich

Nicht nur im Winter

Österreichs Seilbahnen legten den Grundstein für den heimischen Winter-Tourismus.

Erst durch sie wurden entlegene Bergregionen – der Wintertourismus war geboren.

Von Petra Pachler

Die ersten Seilbahnen entstanden in den

1920er Jahren und mit der Eröffnung der

ersten Personen-Seilbahn auf die Rax im

Jahr 1926 änderte sich das Freizeitverhalten

schlagartig. Vorerst nur im Winterbetrieb geöffnet,

wurde Skifahren damit zum Volkssport.

Heute sind die meisten Seilbahnen nicht nur im

Winter in Betrieb, sondern erschließen auch den

Sommergästen auf bequem Art höher gelegene

Gebiete. Wanderer dringen in Regionen vor, die

sonst nicht erreichbar wären, weil der gesamte

Aufstieg vom Tal zu kräfte- und zeitraubend

wäre. Mountainbiker hängen ihre Geräte an die

Sesseln und pendeln gemütlich nach oben, um

anschließend in rasanter Fahrt ins Tal zu sausen.

Freizeitvergnügen für alle!

Familien nützen die Seilbahnen, um auch mit

kleineren Kindern höher gelegene Regionen

zu erreichen, wie es sonst nicht möglich wäre.

Und nicht zuletzt sind es die Hüttenwirte, die

sich über deutlich mehr Gäste freuen, wenn eine

Seilbahn in der Nähe ist. Was zur Folge hat, dass

immer mehr Hütten zu Restaurants mutieren

und haubenverdächtige Küche anbieten. Die

bequeme Erreichbarkeit der Bergrestaurants

bringt auch nicht nur mehr Gäste, sondern auch

ein deutlich anderes Klientel. Eines, das Kulinarik

ganz oben auf ihrer To do Liste hat und auch

bereit ist, dafür entsprechend zu zahlen.

Ein nicht unwesentlicher Faktor ist die Tatsache,

dass immer mehr Seilbahnen auf erneuerbare

Energien setzen und damit tatsächlich

nachhaltig agieren.

Alles Kriterien, welche die hohe Wertschöpfung

der Seilbahnen unterstreicht und

sie zudem als Ganzjahresbranche ausweist. Skifahren

ist gut, Sommerwandern auf den Bergkuppen

aber auch.


13. – 17.3.

2026

WO

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TRENDS

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LERNEN.


60 TOURISMUS

1/2026

Kolumne

Weniger ist mehr!

Was gerne einmal so leichthin gesagt

wird, trifft mit größter Sicherheit auf

die Bürokratie in diesem Land zu. So

gut wie alle Branchen stöhnen über

den ausufernden Papierkram und

mit der ÖHV hat die Interessensvertretung

der Hotellerie dies bei ihrem

alljährlichen Kongress zum Thema gemacht.

Endlich, möchte man fast sagen,

denn gerade diese Sparte ist von

bürokratischen Feinheiten besonders

betroffen. Drei Stiegen und die Frage,

ob dies schon eine Treppe ist und wie

viele Handläufe dann notwendig sind,

ist nur eines der Beispiele, die Hoteliers

zur Verzweiflung bringen. Und Gastronomen

gleichermaßen. Kurzfristig mag

so etwas ja manche zum Schmunzeln

bringen, aber im Alltag sind all diese

Dinge ein Hemmschuh,

Regulierungen, Gesetze und Verordnungen

sind wichtig und notwendig.

Gäbe es sie nicht, würde sich womöglich

bald einmal das Recht des

Stärkeren durchsetzen und wohin das

führen kann, sehen wir gerade live.

Aber Verordnungen müssen Sinn machen

und dürfen vor allem nicht parallel

von mehreren Institutionen durchgeführt

werden. Da könnte doch glatt

der Verdacht aufkommen, dass es hier

manchmal ums doppelt Abkassieren

geht.

Also, liebe Bundesregierung: Lasst

Sepp Schellhorn arbeiten, auch wenn

er manchmal eine geradezu verblüffende

Gabe für den Tritt ins Fettnäpfchen

hat. Seine Ansätze sind schon

gut und wenn die Umsetzung der 130

Maßnahmen, die da bereits auf dem

Tisch liegen, in absehbarem Zeitraum

einer Umsetzung folgen, dann wäre

das schon ein großer Schritt in Richtung

Erleichterung für Hoteliers. Denn

schließlich will der sich auf seine Gäste

konzentrieren, und nicht auf Formulare.

Was auch seine ureigenste Aufgabe ist.

Petra Pachler

Redaktionsleitung GASTRO

Herausgeberin Magazin

Genusszeit & GesundReisen

www.genusszeit.at

www.gesundreisen.net

Foto: GASTRO/Rozsnyai

Salzkammergut vereint

Seit dem 1. Jänner 2026 ist das Salzkammergut

touristisch geeint. Mit dem Start des

neuen Tourismusverbandes Salzkammergut

bündeln 36 Gemeinden ihre Kräfte und treten

künftig mit einer gemeinsamen Stimme auf.

Mit rund 75 Mitarbeitern, 15 Büros und rund

4,5 Mio. Nächtigungen pro Jahr nimmt der neue

Tourismusverband Salzkammergut eine schlagkräftige

Position ein. Österreichweit belegt er,

gemessen an den Nächtigungen, einen Platz

Tourismus fit machen

Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket

zur Stärkung des Tourismus beschlossen.

Mit der nationalen Strategie „Vision T“

entsteht bis Sommer 2026 ein neues Zielbild für

die Branche. Ein Sonderbudget von einer Million

Euro soll Österreich rund um die Olympischen

Winterspiele international als Skination positionieren.

Gleichzeitig wird die Beherbergungsstatistik

modernisiert und schafft die Basis für

das digitale Gästeblatt. Eine neue Kampagne soll

unter den Top Fünf. Der formale Abschluss der

Fusion erfolgte bereits im Dezember in Bad

Ischl. Ziel des Zusammenschlusses ist eine

stärkere internationale Sichtbarkeit, effizientere

Marktbearbeitung und die konsequente Weiterentwicklung

hin zu einem Ganzjahrestourismus.

Mit Stefan Brandlehner als Geschäftsführer

beginnt für das Salzkammergut ein neues

Kapitel.

www.salzkammergut.at

mehr Menschen für Tourismusjobs gewinnen.

Für Beschäftigte bringt der neue Tourismusbeschäftigtenfonds

jährlich 6,5 Mio. Euro für

Qualifizierungs- und Unterstützungsangebote.

Ergänzt wird eine bundesweite Fachkräftestrategie

mit Fokus auf Ganzjahresjobs und bessere

Vermittlung umgesetzt. Auch Betriebsnachfolgen

werden erleichtert und administrativer Aufwand

reduziert.

www.bundeskanzleramt.gv.at

Foto: Salzkammergut Tourismus-Marketing GmbH

Foto: BKA/Tarek Wilde


Foto: boyloso / stock.adobe.com

Thomas Reisenzahn.

Foto: Prodinger Tourismusberatung.

Was die Hotellerie in Zukunft tun

muss, damit es noch funktioniert

Eine Analyse von Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer bei Prodinger Tourismusberatung.

Österreichs Hotellerie steht an einem

Wendepunkt. Die Mitarbeiterkosten sind

in den vergangenen Jahren stark gestiegen

– zwischen 2019 und 2025 um 37 %, in der

Eurozone im Vergleich nur um etwa 17 %. Das

belastet Betriebe, die kaum Spielraum haben,

Preiserhöhungen durchzusetzen. Gäste reagieren

preissensibler, die Kosten bleiben hoch. Ein

fataler Trend: Immer mehr Hotels geben das

á-la-carte-Geschäft auf, stellen auf Selbstbedienung

um oder reduzieren ihr Angebot deutlich.

Die Ursachen sind strukturell. Österreich

rangiert unter den OECD-Ländern an der Spitze

bei der Steuer- und Abgabenlast auf Arbeit. Die

Vielzahl von Sonderregelungen, Ausnahmen

und komplexen Bestimmungen – im Steuerrecht,

in Kollektivverträgen, in der Lohnverrechnung

– erzeugt administrativen Ballast,

rechtliche Unsicherheit und Kosten, die sich

wirtschaftlich kaum mehr abfedern lassen:

weder in der Betriebsführung noch im Pricing.

Wenn die Hotellerie nicht reagiert, droht

eine Abwärtsspirale: Qualitätseinbußen, Angebotsverlagerungen

in Richtung Billig- oder

Selbstbedienungsmodelle sowie Unzufriedenheit

bei Mitarbeitenden und Gästen.

Es gibt Wege aus der Misere

1. Innovative Preismodelle & Produktdifferenzierung:

Hotels müssen Leistungen und

Erlebnisse klar differenzieren – etwa durch

gezielte Gäste-Segmente, Erlebnisangebote,

Themenwelten oder Zusatzleistungen mit

echtem Mehrwert. Wer nur über den Preis

argumentiert, wird im Wettbewerb mit Mittelmeer-

oder Osteuropaländern verlieren, da

diese günstiger produzieren.

2. Effizienz durch Technologie & Automatisierung:

Prozesse wie Reservierungen, Checkin/out

oder Serviceabläufe können digitalisiert

werden. Auch Robotik in Küche, Service und

Etage sowie KI-gestützte Planung können

helfen, Mitarbeiterkosten zu senken und gleichzeitig

Qualität zu sichern.

3. Arbeitsmodelle neu denken: Flexiblere

Arbeitszeiten, Teilzeit, Jobsharing und attraktive

Zusatzleistungen können Mitarbeitende

binden und die Belastung besser verteilen. Auch

über Arbeitsverträge und Lohnstrukturen muss

diskutiert werden: mehr Netto vom Brutto – bei

gleichzeitig weniger bürokratischen Kosten.

4. Dialog mit der Politik: Die Branche muss

gemeinsam mit Politik und Gewerkschaften

auf transparente, einfache Regelungen hinwirken.

Vereinfachte Lohnverrechnung, eine

reduzierte Abgabenlast und klarere Kollektivverträge

sind keine Kür, sondern Voraussetzung,

um Qualität, Vielfalt und Erlebnis im

Tourismus zu sichern.

Wenn Österreichs Hotellerie diese Trends

nicht angeht, droht mehr als nur ein Rückgang

im Geschäft: Es drohen Imageverlust, Verödung

in den Regionen und ein Verlust an Vielfalt. Wer

jetzt handelt – innovativ, effizient und partnerschaftlich

– sichert nicht nur das Überleben,

sondern legt den Grundstein dafür, dass Österreichs

Gastfreundschaft auch in Zukunft Maßstab

bleibt.

https://tourismusberatung.prodinger.at


Foto: pixabay

Neues Jahr, neue Kompetenzen

Das Jahr 2026 beginnt für alle, die in der Branche weiterkommen möchten, verheißungsvoll. Von Nele Klaffl

Ende Dezember 2025 hat der Sozialausschuss

des Nationalrats grünes Licht für

einen Tourismusbeschäftigungsfonds

gegeben. Mit einer jährlichen Dotierung von

6,5 Millionen Euro soll er Fachkräfte langfristig

in der Branche halten. Die Regierung

begründet den Fonds damit, dass zahlreiche

Ausbildungen, etwa Kurse in Food & Beverage

Management, Housekeeping oder Diplomlehrgänge

für diätisch geschulte Köche, bisher vom

AMS nicht gefördert werden. Künftig können

sowohl Fachkräfte im laufenden Dienstverhältnis

als auch Saisonkräfte, die eine ganzjährige

Beschäftigung anstreben, Förderanträge

stellen.

Resilienz als Werkzeug

Doch auch jenseits der staatlichen Förderung

zeigen sich die Branche und ihre Ausbildungsstätten

dynamisch. Ein Beispiel dafür ist der

neue berufsbegleitende Zertifikatslehrgang

Resilienzmanager im Tourismus an der FH Kufstein

und der FH Salzburg. Dieser richtet sich an

Fach- und Führungskräfte, die Unternehmen,

Destinationen oder Organisationen krisenfester

aufstellen möchten. Über zwei Semester

vermittelt der Lehrgang Kompetenzen in individueller

und betrieblicher Resilienz, Krisenmanagement,

nachhaltiger Destinationsentwicklung

sowie praxisorientierter Umsetzung. Der

nächste Lehrgang startet am 23. Jänner 2026.

www.fh-salzburg.ac.at

Von der Idee zum Klick

Ebenfalls an der FH Kufstein startet im Frühjahr

2026 der Online-Lehrgang Content-Marketing

Manager Tourism & Hospitality. Teilnehmende

erarbeiten Strategien, um Zielgruppen gezielt

anzusprechen, Marken erfolgreich zu positionieren

und die Wirkung digitaler Kampagnen zu

steigern. Der Lehrgang vermittel sowohl theoretische

Grundlagen wie Aufmerksamkeitsökonomie

und Online-Analyse als auch praxisorientierte

Fähigkeiten in Content-Erstellung,

Storytelling und Trendnutzung.

www.fh-kufstein.ac.at

Künstliche Intelligenz als

Zukunftskompetenz

Ein weiteres zukunftsträchtiges Thema ist

Künstliche Intelligenz. Laut dem aktuellsten

WIFI-Weiterbildungsbarometer sehen rund

die Hälfte der Unternehmer KI als unverzichtbare

Kompetenz der kommenden Jahre. Neben

branchenübergreifenden KI-Kursen gibt es speziell

für die Hotellerie praxisorientierte Kurse,

in denen Mitarbeitende lernen, KI-Systeme für

Buchungen, Gästekommunikation, Veranstaltungsmanagement

und Revenuemanagement

sinnvoll einzusetzen. Gleichzeitig erfüllen sie

damit die Vorgaben der EU-KI-Verordnung, die

seit Februar 2025 ausreichende KI-Kompetenz

voraussetzt.

www.wifi.at

Auch 2026 wird die Branche in Bewegung

bleiben. Wie sich KI und weitere aktuelle

Themen entwickeln, wird die Zeit zeigen. Wer

vorbereitet ist, kann gelassen auf die Veränderungen

reagieren.


www.GASTRO.at

1/2026

AKTUELLES 63

Zettelwirtschaft adé

Foto: kues1 / stock.adobe.com

Neue Trinkgeldregelung

Mit 2026 tritt im Hotel- und Gastgewerbe eine bundesweit einheitliche

Trinkgeldregelung in Kraft. „Die bisherige Zersplitterung in

neun Landesregelungen wird durch ein klares Modell ersetzt“, erklären

Alois Rainer, Obmann des Fachverbandes Gastronomie, und Georg

Imlauer, Obmann des Fachverbandes Hotellerie in der WKÖ. Klar ist

nun auch, dass Trinkgelder, einschließlich jener aus Trinkgeldverteilsystemen,

steuerfrei bleiben und Sozialversicherungsabgaben auf Basis

festgelegter Pauschalen abschließend entrichtet werden. Die Regelung

sieht drei einheitliche Pauschalen vor, abgestimmt auf Mitarbeiter mit

Inkasso, ohne Inkasso sowie auf Lehrlinge und Praktikanten. Gleichzeitig

bleibt das System flexibel. Wer kein Trinkgeld erhält, kann aus

der Pauschalregelung aussteigen, bei deutlich geringeren Einnahmen ist

eine Abrechnung nach dem tatsächlichen Trinkgeld möglich. Ergänzt

wird die Reform durch mehr Transparenz. Mitarbeiter erhalten ein

Informations- und Auskunftsrecht zu Trinkgeldverteilungen und bargeldlosen

Trinkgeldern.

www.wko.at

Auf der INTERGASTRA in Stuttgart präsentiert das Bremer Softwareunternehmen

Gastronovi sein digitales Lösungsportfolio für die

Gastronomie. Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht die cloudbasierte

All-in-one-Software, die sämtliche Bereiche eines Gastronomiebetriebs

nahtlos miteinander vernetzt, von der Kassa über die Warenwirtschaft

bis hin zum Bestellen und Bezahlen. Eine Hauptattraktion des Messeauftritts

wird der Küchenmonitor sein. Er fungiert als zentrale Kommandozentrale,

bündelt Bestellwege, automatisiert die Kommunikation

zwischen Service und Küche und sorgt für die notwendige Effizienz.

Dank intelligenter Farbcodes und Timer erkennen Küchenteams sofort,

welche Gerichte Priorität haben, während Rezepturen, Zutatenlisten

und Anrichtbilder direkt am Arbeitsplatz abrufbar sind.

www.gastronovi.com

Foto: gastronovi

Planen Sie schon für 2026?

Entdecken Sie jetzt die Themen und Mediadaten

2026 von GASTRO – und sichern Sie sich frühzeitig

Ihren Platz in den wichtigsten Ausgaben des

kommenden Jahres.

Jetzt informieren und dabei sein!


64 KARRIEREN

1/2026

Foto: Brau Union Österreich Foto: Martin Steiger / Gerald Waibel

Auf Wachstumskurs

Mit klaren Prioritäten

Coca-Cola Österreich stellt die

Weichen für die nächste Wachstumsphase.

Mit Dezember übernahm

Wolfgang Weixelbaumer die

Rolle des Country Managers für den

österreichischen Markt. In dieser

Funktion trägt er die Verantwortung

für das Geschäft in Österreich und

wird gemeinsam mit seinem Team

und dem heimischen Abfüllpartner

Coca-Cola HBC Österreich die

Umsetzung der Wachstumsstrategie

weiter vorantreiben.

www.coca-cola-oesterreich.at

Yulia Elchenko übernimmt ab

Februar 2026 die Position der

Marketing-Direktorin bei der Brau

Union Österreich und wird direkt

an Managing Director Hans Böhm

berichten. Sie leitet künftig das

Marketing-Team, treibt die Markenstrategie

voran und möchte

insbesondere das alkoholfreie

Segment stärken. Ihre internationale

Expertise umfasst die Entwicklung

erfolgreicher Markenund

Portfoliostrategien.

www.brauunion.at

Führung neu geordnet

Bei Ankerbrot gibt es einen

Wechsel an der Unternehmensspitze,

denn Birgit Aichinger

scheidet Ende März aus. Zukünftig

führen Johannes Ruisz, Gerold Hellmich

und, neu in der Geschäftsführung,

Tina Schrettner die Gruppe.

Ruisz übernimmt zusätzlich den

B2B-Vertrieb, Hellmich erweitert

sein Mandat um HR, und Schrettner

ist nun für Filialbereich, Marketing

und Nachhaltigkeits-Management

verantwortlich.

www.ankerbrot.at

Branchenkennerin an Bord

The Assistant Company (TAC) verstärkt das Vertriebsteam mit

Anita Ahrens, einer ausgewiesenen Expertin für SPA- und

Wellnessmanagement. Seit über 25 Jahren entwickelt sie Konzepte,

die Gäste begeistern

und wirtschaftlich

erfolgreich sind. Als

Senior Sales Managerin

unterstützt sie die Weiterentwicklung

der TAC-

Softwarelösungen und

die Wachstumsstrategie

in Wellness, SPA und

Freizeitwirtschaft.

www.tac.eu.com

Foto: Katharina Schiffl

Foto: TAC/The Assistant Company

Foto: Grand Elisabeth

„Hands-on“-Mentalität

Razana Dürr-Mohideen übernimmt

als General Managerin

das Hotel Grand Elisabeth in Bad

Ischl. Die Wienerin bringt internationale

Erfahrung, langjährige

Führungsverantwortung und eine

„Hands-on“-Mentalität mit. Das

132-Zimmer-Hotel spiegelt Kaiserin

Elisabeths modernen Geist wider.

Razana Dürr-Mohideen möchte das

Grand Elisabeth fest in Bad Ischl

verankern und zu einem integralen

Teil der Region machen.

www.grand-elisabeth.at

Küche mit Charakter

Seit Dezember 2025 verstärkt

der Zwei-Haubenkoch

Peter Heneis aus dem

Traisental als Küchenchef das

Johann’s in Sitzenberg Reidling.

Der profilierte Niederösterreicher

bringt Erfahrung aus der

gehobenen Gastronomie, präzises

Handwerk und kreative

Ideen ein. Seine Küche verbindet

klassische Techniken mit

saisonalen, regionalen Zutaten

und prägt eine Identität, die

Haus und Region widerspiegelt.

https://dasjohanns.at

Foto: Schmid 1954 GmbH


1/2026

BUCHTIPPS 65

Foto:LV Buch

Foto: McDonald‘s Österreich Foto: Brandstätter

Facettenreicher Feta

Meal Prep-Profi

Wer denkt, Feta sei einfach nur ein

Block Käse, dem zeigt Natacha

Comar in ihrem neuen Kochbuch wie

viel kreative Power in dem griechischen

Klassiker steckt. Über 60 originelle

vegetarische Rezepte bringen mediterrane

Leichtigkeit auf den Teller. Mal zerbröselt,

mal cremig, paniert oder gebacken

avanciert Feta zum vegetarischen

Herzstück alltagstauglicher, saisonaler

Gerichte mit Urlaubsgefühl.

shop.lv-buch.de

Umfang: 160 Seiten

Einband: Gebunden

24,70 €, ISBN: 978-3-7843-5821-5

Meal Prep kann gesund sein und

gleichzeitig gut schmecken. In

ihrem Buch zeigt Jelena Maier, wie man

mit wenig Aufwand und guter Planung

im Alltag ausgewogen isst. Über 70

pflanzenbasierte Rezepte – von Tiramisu

Oats bis Mapo Tofu – inspirieren

zum Ausprobieren. Praktische Tipps,

Wochenpläne und alltagstaugliche

Ideen machen das Vorkochen zu einer

entspannten Routine statt zur stressigen

Pflicht.

www.brandstaetterverlag.com

Umfang: 192 Seiten

Einband: Gebunden

30 €, ISBN: 978-3-7106-0927-5

Neuer Franchisenehmer

Mit 1. Jänner 2026 übernahm

Davor Vrljic das McDonald’s

Restaurant in der Hadikgass

62 in Wien. Vrljic blickt

auf eine langjährige Karriere

im Lebensmitteleinzelhandel

zurück und führte als Filialgebietsleiter

bei der SPAR Warenhandels

AG zuletzt elf Filialen in

Wien. Dabei verantwortete er

Prozessoptimierung, Personalentwicklung,

Budgetplanung

sowie die Umsetzung von Vertriebs-

und Markenstrategien.

www.mcdonalds.at

Foto: AT Verlag

Foto: AT Verlag

Foto: Verlag Eugen Ulmer

Backen ohne Barrieren

Leaf to Root Küche

Boden lesen lernen

Ein verlockender Schokoladekuchen ist

oft nicht für alle geeignet – Allergien oder

Unverträglichkeiten machen klassische

Rezepte unzugänglich. Dieses Buch bietet

eine praxisnahe Lösung: Kat Cermelj zeigt

wissenschaftlich fundiert, wie Backrezepte

gezielt an individuelle Ernährungsbedürfnisse

angepasst werden können. Klare Tabellen, statt

vager Tipps, sowie viele erprobte „free from“-

Desserts machen sicheres und genussvolles

Backen für alle möglich.

www.at-verlag.ch

1. Auflage, 2025

Einband: Gebunden

Umfang: 496 Seiten

40 €, ISBN: 978-3-03902-290-8

Leaf to Root“ überträgt das Prinzip von „Nose

to Tail“ auf Gemüse und eröffnet neue kulinarische

Perspektiven. Journalistin und Autorin

Esther Kern zeigt in ihrem neuen Buch, wie bislang

wenig genutzte Bestandteile wie Karottenkraut,

Radieschenblätter oder Wassermelonenschalen

kreativ verarbeitet werden können. Mit

alltagstauglichen Rezepten sowie Tipps internationaler

Spitzenköche und Experten macht

sie nachhaltige Gemüseküche zugänglich.

www.at-verlag.ch

1. Auflage, 2025

Einband: Gebunden

Umfang: 296 Seiten

40 €, ISBN: 978-3-03902-262-5

Zeigerpflanzen geben wertvolle Hinweise

auf die Bodenbeschaffenheit. So deutet

etwa Löwenzahn auf stickstoffreiche Böden

hin. Werden zusätzlich Bodenstruktur und

Standort berücksichtigt, lassen sich Nährstoffmängel

und andere Defizite gezielt erkennen

und beheben. In „Pflanzengeflüster“ stellt

Jean-Michel Groult die 60 häufigsten Zeigerpflanzen

vor, erklärt ihre Aussagen zu Boden

und Mikroklima und zeigt, welche Maßnahmen

zur Bodenverbesserung wirklich wirksam sind.

www.ulmer.de

120 Seiten, 154 Farbfotos, 1 farbige Zeichnung,

gebunden

Verlag Eugen Ulmer, 2026

20,60 €, ISBN 978-3-8186-2797-3


66 VORSCHAU ADVERTORIAL

& IMPRESSUM

1/2026

Das erwartet Sie in der nächsten Ausgabe:

Anzeigenschluss

Erscheinungstermin

13. 2. 2026 23. 2. 2026

Messen:

AB HOF

Wieselburg

Internorga

Hamburg

ProWein

Düsseldorf

Food Getränke Non-Food

• Frühstück &

Brunch

• Schinken & Wurst

• Food Trends

• Ethno:

Authenticity

• Lager & Märzenbier

• AF-Spirituosen

• Fruchtsäfte

• Wein-Trends

• Kaffee & Tee

Gastro-Trends 2026

• Outdoor: Möbel

• Großhandel

• Küchentechnik &

Hygiene

• Gemeinschaftsverpflegung

• Tischkultur: Frühstück

& Buffet

Tourismus/

Hotellerie/Karriere

Button-Legende

In jeder Ausgabe des GASTRO-Magazins finden sich Buttons bei manchen Geschichten. Sie sollen auf folgende Inhalte hinweisen:

• Schwerpunkt Tourismus

• Hotellerie: Einrichtung &

Sanierung

• Betriebsübergabe

• Karriere: Praktika

NACH

HALTIG

Stories, die unter

anderem

Nachhaltigkeit zum

Inhalt haben.

WIRTSHAUS-

KULTUR

Portraits, welche die

Wirtshauskultur in

Österreich

repräsentieren.

ETHNO

FOOD

Die Küchen

der Welt.

SÜD

TIROL

Foto: Josef Rozsnyai

Impressum

› Herausgeber: Kurt Heinz & Michael Heinz › Geschäftsführung: Kurt Heinz, Tel. +43 (0)664/751 026 29, k.heinz@gastroverlag.at;

Michael HEINZ, Tel. +43 (0)664/521 69 36, m.heinz@gastroverlag.at, › Medieninhaber: H1 Medien & Gastro Verlag GmbH, UID-Nr.:

ATU 41834306 › Anzeigenleitung: Peter Bubenicek, Tel. +43 (0)1/4798430-15, bubenicek@gastroverlag.at › Anschrift: 1180 Wien,

Gersthofer Straße 87/1, Tel. +43 (0)1/479 84 30, Fax +43 (0)1/479 84 30-16, gastro@gastroverlag.at, www.gastroverlag.at, www.gastro.at

› Chefredakteur: Kurt Heinz › Chef vom Dienst: Michael Heinz › Redaktionsleitung: Petra Pachler, Tel. +43 (0)1/479 84 30-20,

pachler@gastroverlag.at › Redaktion: Nele Klaffl (n.klaffl@gastroverlag.at) › Freie Mitarbeiter: Mag. Andrea Jungwirth, Katrin

Hammer BA › Kolumnisten: Mark Chad Lewis, Riccardo Giacometti, Katrin Hammer, Andrea Jungwirth, Julia Füreder, Conrad Seidl,

Walter Veit, Siegfried Kröpfl, Maria Fanninger, Victoria Spielberger, Dr. Regina Preslmair, KR Dominic Schmid, Petra Pachler › Lektorat:

Andrea Fischer › Redaktionssekretariat: Andreas Sourcé, Tel. +43 (0)1/479 84 30-18, source@gastroverlag.at › Layoutkonzept &

Grafik: Georg Bock, office@derbock.at, Tel. +43 (0)699/191 303 42 › Online-Grafik: Josef Rozsnyai, Tel. +43 (0)1/479 84 30-12, rozsnyai@

gastroverlag.at › Gültige Anzeigenpreisliste: Nr. 29 vom 1.1.2025 › Druck: Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H. › Erscheinungsweise:

monatlich › Bezugspreis: jährlich EURO 55,– (inkl. 10 Prozent MwSt. + Porto). Abo-Konto: Volksbank IBAN AT73 4300 0428

6147 8008 › Unternehmensgegenstand: Die Herausgabe, die Herstellung und der Vertrieb von Druckschriften aller Art. Erklärung

über die grundlegende Richtung: Unabhängiges Magazin für die öster reichische Gastronomie und Hotellerie. › Verlagspostamt:

1180 Wien, Postgebühr bar bezahlt. Teilweiser oder gesamter Nachdruck bedarf der Zustimmung des Verlags. Für unverlangt eingesandte

Manuskripte und Fotos wird keine Gewähr übernommen. Namentlich gekennzeichnete Kommentare geben die persönliche

Meinung des Autors wieder und müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.

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Sky Österreich Fernsehen GmbH; Rivergate, Handelskai 92, Gate 1, 1200 Wien. Fotos: Hintergrund © AdobeStock; Jurassic World: Die Wiedergeburt © 2025 Universal Studios and Amblin Entertainment, Inc.; Drachenzähmen leicht gemacht © 2025 DreamWorks

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