26. Jänner 2026
- Zu wenig Parkplätze in Graz - Gaswerkstraße trotz Proteste fertiggestellt - Flexible Arbeitszeiten für Lehrlinge gefordert
- Zu wenig Parkplätze in Graz
- Gaswerkstraße trotz Proteste fertiggestellt
- Flexible Arbeitszeiten für Lehrlinge gefordert
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Grazer26. JÄNNER 2026, E-PAPER AUSGABE
Getty
Quelle: ZAMG
11°
Es bleibt
bewölkt. Nachmittags
könnte
sich die Sonne
zeigen. Die Temperaturen
in Graz liegen morgen
Dienstag zwischen -4 und 2 Grad.
Umgestaltung
Trotz Anrainerprotesten wurde die
Gaswerkstraße umgebaut. Nun wurde
sie fertiggestellt. 4
Vorstellung
Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom
fordert eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten
für Lehrlinge. 4
Neue Innenstadtstudie zeigt:
Parkplatzmangel
dämpft Frequenz
GETTY (SYMBOLBILD), STADT GRAZ , MICHAELA_LORBER
UMFRAGE. Die neue Innenstadtstudie „Innenstadt unter der Lupe“ zeigt: Das Grazer Zentrum hat auch Aufgrund der Parkplatzsituation an Attraktivität
verloren. Es kommen immer weniger Menschen in die Innenstadt und die Frequenz ist gesunken. SEITE 2
2 graz
www.grazer.at 26. JÄNNER 2026
Zu wenig Parkplätze in Graz
Stadtrat Kurt Hohensinner,
m-Research
Geschäftsführer
Peter
Maderl und WKO
Graz Obmann
Bernhard Bauer
präsentierten die
Ergebnisse der
neuen Innenstadt
Studie. (v.l.). STADT
GRAZ/FISCHER
STUDIE. „Innenstadt unter der Lupe“ so der Titel einer aktuellen Studie. Befragt wurden 1000 Personen,
500 davon aus Graz-Umgebung. Es zeigt sich: Die Innenstadt ist für Besucher wenig attraktiv.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
ten Grazer waren. Der Anteil von
auswärtigen Besuchern ist aber
gesunken“, erklärt WKO Regionalstelle
Graz Obmann Bernhard
Bauer.
„Die heute präsentierten Daten
stammen aus dem Oktober
2025. Die Studie wurde sowohl telefonisch
als auch digital durchgeführt“,
erklärt m-Research Chef
Peter Maderl.
Die Studie zeigt ganz klar, dass
gerade für Menschen aus Graz-
Umgebung die Shopping Center
besonders attraktiv sind. Denn
hier finden sie einen ansprechenden
Branchenmix gepaart mit
ausreichend Parkplätzen.
Bei der Befragung zur Grazer
Innenstadt gaben 44,8 Prozent aus
GU an, seltener als früher in die
Innenstadt zu kommen. Bei den
Grazern lag der Wert bei 39,6 Prozent.
Bei der Besuchshäufigkeit zeigt
sich, dass 30 Prozent der Personen
aus GU nur mehr ein- bis zweimal
im Monat in die Innenstadt kommen.
Parkplatznot
Als Hauptgründe für die Rück-
Das Das Herz der Grazer hat
an Schlagkraft verloren“, so
Wirtschaftsstadtrat Kurt
Hohensinner bei er Präsentation
der neuen Studie „Innenstadt
unter der Lupe“. Und weiter: „Die
Frequenz ist in den letzten beiden
Jahren massiv eingebrochen. Im
Jahr 2024 gab es ein Minus von einer
Million Besucher. Die Zahlen
für 2025 sind noch nicht endgültig
ausgewertet, aber es zeichnet sich
ein ähnliches Bild ab. Auch die
Leerstände sind nicht wegzuleugnen“,
weiß der Stadtrat.
Studie
Im Rahmen der Studie wurden
vom Meinungsforschungsinstitut
m-Research 1000 Menschen befragt.
500 aus Graz und 500 aus
Graz-Umgebung. Wichtig war es
auch, Menschen außerhalb der
Innenstadt zu befragen. Bei der
letzten Studie wurden nämlich
nur Personen befragt, die sich bereits
in der Innenstadt befanden.
„Das ist ein relevantes Thema,
da damals 75 Prozent der Befragläufigen
Innenstadt Besuche geben
20,5 Prozent der Befragten die
Parkmöglichkeiten- und kosten
als Gründe für das Fernbleiben
von der Innenstadt an.
Im Detail zeigt sich, dass 40,7
Prozent der Personen aus GU und
35,4 Prozent der Grazer die Parkplatzsuche
als zentrale Hürde für
einen Besuch in der Innenstadt
angeben. Wobei 51,9 Prozent der
Grazer die Öffis nutzen. In GU
hingegen nutzen 52,9 Prozent das
Auto.
Das Parkplatzangebot in der
Grazer Innenstadt fällt bei beiden
befragten Gruppen ganz klar
durch. So geben 28,7 Prozent der
Grazern an, dass das Angebot gar
nicht gut ist. Bei den Befragten aus
GU sind es sogar 39,5 Prozent. Ein
klares Zeichen also, dass hier etwas
getan werden muss.
Fazit
„Die Studie soll kein schlechtreden
der Grazer Innenstadt sein,
das sind einfach die harten Zahlen
und Fakten. Es zeigt ganz klar, dass
dringender Handlungsbedarf besteht.
Wir stehen in einem Städtewettbewerb
und die Innenstadt hat
massiv Attraktivität verloren“, so
Bauer. Er fordert ganz klar eine Einbindung
der Mur und eine Attraktivierung
des öffentlichen Raums.
Zudem muss es aus seiner Sicht
eine Liberalisierung des Veranstaltungswerks
und eine Verlängerung
der Gastgarten Öffnungszeiten im
Sommer geben. Aber auch bei den
Themen Sauberkeit und Sicherheit
ortet der Regionalstellenobmann
Handlungsbedarf.
„Die Rückläufige Frequenz muss
uns zu denken geben. Die Gründe,
die bei der Studie deutlich herauskommen,
sind hausgemacht“, erklärt
Hohensinner.
Ihm gibt vor allem der Verlust
der Attraktivität zu denken. Auch
er sieht den Branchenmix, die Lebensader
Mur und die Parkplätze
als zentrale Themen, in deren
Richtung Schritte gesetzt werden
müssen. „Es braucht endlich ein
Parkleitsystem. Wir werden dazu
im April unsere Ideen präsentieren.
Zudem arbeiten wir an einer
gemeinsamen Parkkarte für alle
Tiefgaragen in Graz. Ähnlich dem
in Wien. Hier sind wir in Abstimmung
mit allen Playern“, gibt der
Stadtrat die Richtung vor.
26. JÄNNER 2026 www.grazer.at
graz 3
Mali sucht
Ruheoase
Grazer
Pfoten
Am Samstag fanden der Akademikerball und die Gegendemonstration statt.
Während der Versammlung kam es zu keinen Zwischenfällen. AKADEMIKERBALL
Positive Bilanz in Graz
■ Am Samstag ging der 71.
„Grazer Akademikerball“ über
die Bühne. Neben der Gegendemonstration
fand eine polizeilich
angemeldete Versammlung
statt.
Die Gegenkundgebung „Kein
Platz für rechte Hetze – Nein zum
Akademikerball“ startete um
17 Uhr am Mariahilferplatz und
führte als Marsch bis zum Hauptplatz.
Nach der Abschlusskundgebung
wurde die Versammlung
um 19 Uhr beendet. Zeitgleich
organisierte der „Verein demokratisches
Zentrum der KurdInnen
in Graz“ einen Marsch zum
Thema „Militärinvasion der Türkei
in Nordsyrien“, der vom Europaplatz
zum Griesplatz führte.
Gegen 18:50 wurde am Hauptplatz
ein 15-Jähriger angezeigt,
weil er einen Gürtel mit einem
Runensymbol trug. Zwei Teilnehmer
der Gegendemonstration
wurden wegen Lärmerregung
angezeigt. Es kam zu keinen weiteren
Zwischenfällen.
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www.grazer.at 26. JÄNNER 2026
Judith Schwentner präsentiert die umgestaltete Gaswerkstraße in Graz-
Eggenberg. Seit Ende 2025 sind die Bauarbeiten beendet.
STADT GRAZ
Gaswerkstraße trotz
Proteste fertiggestellt
BEENDET. Die Umgestaltung der Gaswerkstraße
ist fertiggestellt. Nicht alle Anrainer waren dafür.
Von Clarissa Berner
clarissa.berner@grazer.at
Tempo 30, Sicherheit für
Fahrradfahrer, bauliche
Verschwenkungen, Adaptierungen,
klare Bodenmarkierungen
und mehr Bäume – so
sieht die Gaswerkstraße in Eggenberg
heute aus. Doch nicht
alle Anrainer wollten die Umgestaltung.
Umgestaltung
Seit Ende 2025 ist die Umgestaltung
der Gaswerkstraße abgeschlossen.
Durch das Tempo
30, Adaptierungen, bauliche
Verschwenkungen sowie Bodenmarkierungen
wird die Sicherheit
der Radfahrer erhöht.
Zudem wurden insgesamt 30
neue Bäume gepflanzt. Diese
schützen nicht nur vor der Sommerhitze
und beugen Wärme
vor, sondern entschärfen auch
die Unfallhäufungsstelle an der
Kreuzung Eggenberger Straße-
Gaswerkstraße. „In der Gaswerkstraße
gab es den Wunsch
nach weniger Tempo und Lärm.
Das habe ich ernst genommen
und umgesetzt: Die fahrradfreundliche
Straße mit Tempo
30 und vielen neuen Bäumen
sorgt für mehr Sicherheit, spürbar
mehr Ruhe und mehr Lebensqualität
für die Menschen
vor Ort“, betont Vizebürgermeisterin
Judith Schwentner.
Proteste
Eigentlich hätte jene Straße in
eine Fahrradstraße umgewandelt
werden sollen. Nach Protesten
wurde ein kleinerer Plan
mit Umbauten und leichten Adaptierungen
vorgestellt. Gegen
diesen wehrten sich zumindest
fünf Anrainer – unterstützt von
KFG-Klubobmann Alexis Pascuttini.
Das Problem ist „der
massive Umbau, der weit von
einer ,Umgestaltung‘ entfernt
ist“, so der Politiker im Frühjahr
2025.
Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom fordert eine Flexibilisierung
der Arbeitszeiten für minderjährige Lehrlinge.
MICHAELA LORBER
Flexible Arbeitszeiten
für Lehrlinge gefordert
VORSTOSS. Auch der Wirtschaftsbund bewertet
diese Flexibilisierung als längst überfällig.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Der stetige Fachkräftemangel
stellt die Wirtschaft und insbesondere
Lehrbetriebe vor
große Herausforderungen.
Der Wirtschaftsbund Steiermark
spricht sich daher für die Initiative
der Landeshauptmann-Stellvertreterin
Manuela Khom zur Flexibilisierung
der Arbeitszeiten minderjähriger
Lehrlinge aus. Dass Lehrlinge
künftig bei gleichbleibender 40-Stunden-Woche
bis zu zehn Stunden pro
Tag arbeiten können, bezeichnet
Wirtschaftsbund-Direktor Jochen
Pack als notwendigen Schritt.
Lösungen gefordert
Pack verweist dabei auf weniger
offene Lehrstellen, mehr Jugendliche
ohne Ausbildungsplatz und vor
allem, dass ein neuer Tiefpunkt bei
den Lehrlingszahlen vorliegt.
„Der Ausbildungsalltag weicht
zunehmend von der tatsächlichen
Berufspraxis ab, was Motivation
und Ausbildungszufriedenheit beeinträchtigt.
Eine Modernisierung
des Jugendarbeitsrechts bedeutet
dabei keine Ausweitung der Arbeitszeit,
sondern lediglich eine
flexiblere Verteilung innerhalb der
bestehenden wöchentlichen Normalarbeitszeit“,
so Wirtschaftssprecherin
Martina Kaufmann.
Auch Josef Herk, WKO Steiermark
Präsident, spricht sich für flexible
Arbeitszeitmodelle für Lehrlinge
aus. „Um Lehrstellen zu sichern und
die duale Ausbildung zukunftsfit
zu gestalten, müssen Ausbildungsstrukturen
stärker an moderne Arbeitsrealitäten
angepasst werden.
Dazu gehört mittlerweile auch die
Schaffung der rechtlichen Voraussetzungen
für eine Vier-Tage-Woche
in der Lehre“, resümiert er.
Lehrlingssprecher Luca Geistler
betont: „Wer junge Menschen
ernsthaft für eine Lehrausbildung
gewinnen will, muss ihnen ermöglichen,
in modernen Betrieben auch
nach zeitgemäßen Arbeitszeitmodellen
ausgebildet zu werden.
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8
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26. JÄNNER 2026 www.grazer.at
graz 5
Und der AnnenStar 2025 ist ...
GEWINNER. Am Dienstag, dem 20. Jänner, fand das zweite Annenfrühstück im Cookina statt. Im
Zuge dessen kam es auch zur Siegerehrung für den AnnenStar 2025 an die Barmherzigen Brüder.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Der Grazer AnnenStar
2025 wurde nun offiziell
gewählt und feierlich
gekürt. Nach einer spannenden
Abstimmungsphase, an der
sich zahlreiche Stimmen sowie
20 Unternehmen beteiligten,
stehen die diesjährigen Gewinner
fest.
Beginn
Den Auftakt bildete am 14. Oktober
das erste Annenfrühstück
im Cookina. Dabei wurde den
teilnehmenden Unternehmern
das Ziel vorgestellt, die Annenstraße
wieder stärker ins Rampenlicht
zu rücken. In enger
Zusammenarbeit zwischen der
Wirtschaftsabteilung der Stadt
Graz und dem „Grazer“ ent-
stand das Pilotprojekt Annen-
Star 2025, bei dem 20 Betriebe
ihre Auslagen fünf Wochen
lang winterlich gestalteten.
Über die Gewinner entschied
eine ausgewählte Fachjury, bestehend
aus dem Künstler Tom
Lohner, Barbara Nußmüller
(Creative Industries), Andrea
Krobath (Marketingleitung
Kastner & Öhler) sowie der Grazer
Citymanagerin Elisa-Maria
Steinberger, gemeinsam mit
einem Passantenvoting. Ausgezeichnet
wurden die drei meistgewählten
Schaufenster.
Gewinner
Die feierliche Bekanntgabe der
Gewinner fand am Dienstag,
dem 20. Jänner, im Rahmen des
zweiten Annenfrühstücks statt.
Bewertet wurden unter anderem
Kreativität, Gestaltung und
die Gesamtwirkung der Auslagen.
Den ersten Platz sicherten
sich die Lebenswelten der
Barmherzigen Brüder Steiermark,
die mit ihrer Gestaltung
besonders überzeugten. Der
zweite Platz ging an Duke Johns
Barbershop, dessen Schaufenster
mit viel Kreativität und
Charme begeisterte. Über den
dritten Platz durfte sich CARLA
– der Sachspendenmarkt der
Caritas freuen, der mit seiner
liebevollen und sinnstiftenden
Umsetzung ebenfalls große Anerkennung
erhielt.
„Ich glaube, es ist die Vielfalt
unserer Dekoration gewesen,
die die Kunden sowie die Jury
überzeugt hat. Bei uns wird die
Dekoration jedes Jahr saisonal
neu gestaltet, da steckt sehr viel
Herzblut drin“, erklärt Salim
Aubel, Leiter des begleiteten
Wohnens in Graz.
Horst Guderer und Barbara
Sixt, Mitarbeiter der CARLA,
freuten sich über den dritten
Platz. „Ich möchte mich bei der
ganzen Crew bedanken, dass
die Annenstraße wieder so ins
Licht gerückt wird, das war ein
super Projekt“, schwärmt Guderer.
Positiver Ausblick
Im Rahmen der Veranstaltung
stellte sich zudem die neue
Grazer Citymanagerin Elisa-
Maria Steinberger vor und
präsentierte ihre Visionen für
die Stadt. Die Optimistin, selbst
Teil der Jury, blickt positiv auf
das Projekt zurück und freut
sich über die verstärkte Aufmerksamkeit
für die Annenstraße.
Duke Johns Barbershop
Lebenswelten der Barmherzigen
Brüder Steiermark
CARLA – der Sachspendenmarkt
der Caritas
GETTY, KK
EINE ENTGELTLICHE KOOPERATION MIT DER STADT GRAZ
www.grazer.at
6 graz
www.grazer.at 26. JÄNNER 2026
Knapp erhielt Industry Award
AUSGEZEICHNET. Knapp wurde nun mit dem Best of Industry Award 2025 für das AeroBot-System, die
jüngste Lagerrobotik-Lösung des Unternehmens, in der Kategorie Automatisierung ausgezeichnet.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Bereits zum zehnten Mal
wurde heuer der Best of
Industry Award vergeben.
Jährlich werden mit dem Preis
die besten Innovationen in der
Industrie ausgezeichnet.
Knapp erhielt den begehrten
Preis in der Kategorie Automatisierung.
Stolz
„Das AeroBot-System ist ein
weiterer Meilenstein in unserer
Innovationsgeschichte. Der
Trend geht zu Lösungen, die
den Einstieg in die Automatisierung
vereinfachen und sich den
Marktbedingungen flexibel anpassen
können. Uns ist es wichtig,
diese Nachfrage nicht auf
Basis von isolierten Technolo-
gien zu betrachten, sondern als
Gesamtkonzept. Genau darauf
hat sich KNAPP in den letzten
Jahren stark konzentriert und
verfügt über das breiteste Portfolio
am Markt. Das AeroBot-
System komplementiert unser
Angebot und bietet durch seine
kompakte Bauweise eine revolutionäre
Lagerdichte“, erklärt
Knapp-CEO Gerald Hofer.
AeroBot ist ein intelligentes
Lagerrobotik-System, das speziell
für maximale Flexibilität,
hohe Lagerdichte und einfache
Skalierbarkeit entwickelt wurde.
Die autonomen AeroBots
bewegen sich frei und dreidimensional
durch das System
und ermöglichen eine effiziente,
dynamische Ein- und Auslagerung
sowie Kommissionierung.
Thomas Reichmann, Managing Director KNAPP Deutschland GmbH, nahm
den Preis für das AeroBot-System entgegen.
KNAPP / NIEDERWIESER
PARTNER:
8 graz
www.grazer.at 26. JÄNNER 2026
C H R O N I K
Blaulicht
Report
✏ clarissa.berner@grazer.at
Verkehrsunfall in
Liezen: Ein Mann
starb
■ Am Sonntagnachmittag, dem
25. Jänner, kam es in Mitterberg
im Bezirk Liezen zu einem Verkehrsunfall
mit einer tödlich verletzten
Person. Gegen 16:15 Uhr
war eine 61-jährige PKW-Lenkerin
aus der Südoststeiermark
gemeinsam mit ihrem 62-jährigen
Ehemann auf der B 320 in
Fahrtrichtung Liezen unterwegs.
Plötzlich geriet die Frau in den
Gegenverkehr und kollidierte
frontal mit einem entgegenkommenden
LKW eines 42-jährigen
Grazers. Daraufhin wurde der
PKW in den angrenzenden Böschungsbereich
geschleudert.
Die 61-Jährige konnte sich selbst
Am Sonntag kam es in Mitterberg zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein
62-jähriger erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen. FF ST MARTIN AM GRIMMING
aus dem Fahrzeug befreien, ihr
Ehemann erlitt tödliche Verletzungen.
Auch der 42-jährige
Grazer konnte sich ohne fremde
Hilfe aus dem Fahrzeug befreien.
Er wurde leicht verletzt. Alle Unfallbeteiligten
waren nüchtern.
Vermutlich erlitt die Frau einen
Sekundenschlaf. Neben Einsatzkräfte
der Polizei waren das Rote
Kreuz mit Notarzteinsatzfahrzeug,
Rettungshubschrauber sowie
die Freiwilligen Feuerwehren
Sankt Martin am Grimming und
Gröbming im Einsatz.
Graz: Fußgänger
von PKW gerammt
■ Am Samstagnachmittag, dem
24. Jänner, kam es im Grazer
Bezirk Gries zu einer Kollision
zwischen einem PKW und einem
Fußgänger. Ein 52-jähriger
Mann war mit seinem PKW
auf dem linken Fahrstreifen
des Eggenberger Gürtels unterwegs.
Auf einmal überquerte ein
77-jähriger Grazer die Straße.
Daraufhin kam es zum Zusammenstoß.
Der Fußgänger prallte
gegen die Windschutzscheibe
und stürzte auf die Fahrbahn.
Der 77-Jährige wurde schwer
verletzt und mit mehreren Knochenbrüchen
ins UKH Graz
eingeliefert. Beide Unfallbeteiligten
waren nüchtern. Die Ermittlungen
zum Unfallhergang
laufen.
Verkehrsunfall
durch Alko-Lenker
■ Freitagnacht, 23. Jänner, kam
es auf der Schöcklblickstraße in
Mitterdorf an der Raab, Bezirk
Weiz, zu einem Verkehrsunfall.
Gegen 22:30 war ein 55-jähriger
Weizer mit seinem PKW
von Radling kommend in Richtung
Wilfersdorf unterwegs. Ein
28-jähriger Mann aus Graz-Umgebung
war in die entgegengesetzte
Richtung unterwegs. Aus
bisher unbekannter Ursache
geriet der 28-Jährige auf die Gegenfahrbahn.
Beide PKW kollidierten.
Der 55-Jährige wurde
leicht verletzt, der 28-Jährige
blieb unverletzt. Der 28-Jährige
war stark alkoholisiert.
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Anja
Knoflach
Sportler
des
Wochenendes
Was diese Woche
im Sport passiert
■ Mittwoch: Eine intensive Woche für die Graz 99ers beginnt mit
dem Spiel beim HC Pusteral (19.45 Uhr). Danach folgt am Freitag
und Samstag ein Heimspiel-Doppel gegen die Pioneers Vorarlberg
bzw. die Innsbrucker Haie. Los geht es jeweils ab 18.30 Uhr.
■ Donnerstag: Letzter Auftritt auf der internationalen Bühne. Mit
dem Heimspiel gegen Brann Bergen geht die Europa League Saison
für den SK Sturm ab 21 Uhr zu Ende.
■ Freitag: Bevor es in der Handball Liga Austria wieder ernst
wird, tritt die HSG Graz beim „Hndbl3Beat“-Finalturnier in Wien
an. Gegner in der Sport Arena Wien sind Krems und Hard.
Anja Knoflach war gegen Vienna United UBI-Topscorerin.
Die Kapitänin hat UBI Graz aus der
Ergebnis-Krise mit 14 Punkten zum
Sieg gegen Vienna United geführt.
Leicht hatten und haben es
die Damen von UBI Graz
in der Basketball-Superliga
nicht gerade. Nach dem frühen
Trainerwechsel und einem
Aus im Cup-Semifinale
plus Niederlage in der Liga
gegen die Basket Flames ist
der Verein einfach nicht aus
den Turbulenzen heraus gekommen.
In einer „normalen“
Saison verliert UBI eigentlich
nur gegen Klosterneuburg und
kämpft mit den Niederösterreicherinnen
de facto in einem
Duell um den Meistertitel.
Nun aber gab es eine Ergebniskrise
und der Sieg gegen die
Vienna United war bitter notwendig.
Maßgeblichen Anteil
daran hatte Anja Knoflach,
die als Kapitänin der Mannschaft
das Heft in die Hand
UVC Graz Damen
Nach drei Niederlagen in Serie
haben die Grazer Volleyballerinnen
bei PSV Salzburg wieder
einen Sieg gefeiert und zwar
mit 3:1. Die Truppe von Trainer
Frederick Laure hat damit auch
den vierten Platz in der Tabelle
abgesichert.
GEPA
genommen und selbst gleich
14 Punkte erzielt hat. Angeführt
von der 25-Jährigen hat
UBI aber auch die Belastung
gut gemanagt und alle zwölf
Spielerinnen zum Einsatz gebracht.
Denn nur 14 Stunden
nach dem Duell in der heimischen
Liga ging es nach
Laibach zum internationalen
WABA2-Spiel gegen Brod na
Savi. Gegen den dortigen Tabellenführer
lieferte UBI einen
wahren Krimi ab und musste
sich am Ende denkbar knapp
mit 56:57 geschlagen geben.
Am Samstag können Anja
Knoflach und Co. den Aufwärtstrend
bestätigen und sich
in der WABA2 zu Hause gegen
Maribor beweisen und auch
dort einen Schritt vorwärts
machen.
Weiters positiv aufgefallen sind:
Antonia Erhart
Die Athletin vom OLC Graz hat
beim Weltcup der Ski-Orientierungsläufer
im bulgarischen
Batak über die Langdistanz gepunktet.
Erhart landete auf dem
28. Platz. Teamkollege Günter
Kradischnig wurde bei der
Masters-WM Neunter.
■ Samstag: Der Sportpark wird kochen, wenn Damen und Herren
des UVC Graz in der Volleyball-Bundesliga gegen die Hartberger
zum Derby antreten. Die Damen eröffnen ab 17.30 Uhr, das
Herren-Match steigt ab 20 Uhr.
■ Samstag: In der Basketball-Superliga muss der UBSC Graz bei
den Oberwart Gunners (17.30 Uhr) antreten.
■ Sonntag: Die Damen des UBSC-DBBC müssen ab 17.30 in der
Basketball-Superliga der Damen gegen die Basket Flames antreten.
Donnerstag,
21 Uhr:
SK Sturm vs.
Brann Bergen
Otar Kiteishvili und der SK Sturm verabschieden sich mit dem Heimspiel
gegen Brann Bergen am Donnerstag aus der Europa League. GEPA
präsentiert
Graz im Fokus
Dichter Nebel lag am gestrigen Sonntag, 25. Jänner über
Graz. In Andritz sah man nicht einmal die Häuser in unmittelbarer
Nachbarschaft. KK
26. JÄNNER 2026 www.grazer.at
graz 11
Jetzt
mitdiskutieren
www.facebook.com/derGrazer
Diskussionsreich
Ich danke das sind Vorschläge,
die nicht zu Ende gedacht sind.
Immerhin dient der Vorschlag
dazu, dass die Situation wieder
diskutiert wird.
Erich Schattauer
* * *
Kein Wunder
Bei Shein, Temu und Amazon
einkaufen, aber sich dann über
die Leerstände wundern. Und
die Politik sollte es dann wieder
richten.
Andrea Kallinger
* * *
Anmerkung
Es geht dabei um Wohnungen,
nicht um Geschäftslokale.
Markus Huber
* * *
Ruhe
Früher, als ich jung war, fuhr
man zur Annenstraße mit dem
Auto einkaufen. Nun haben die
Bewohner dort Ruhe.
Heinz Heinrich Huter
* * *
Fraglich
Aber ich frage mich, was die
Grazer davon haben, wenn ihr
Geld irgendwelchen Immobilien-Gesellschaften
in den Hals
geschmissen werden.
Ma Mayer
* * *
Super
Endlich gibt es einmal einen
Lösungsvorschlag. Bislang hörte
man aus dem Rathaus ja immer
nur „mehr Bäume werden
schon alle Probleme lösen“.
Christian Jelesic
* * *
Antwort
Aber die „Befragung zur „Lebensqualität“
in Graz hat nun
einmal den mehrheitlichen
Wunsch der Grazer offenbart,
dass sie sich mehr Grün in
der Stadt wünschen. Und
die Lebensqualität der Grazer
ist in Graz schon wesentlich,
auch wenn sie der
ÖVP offensichtlich wurscht
ist.
Hans Reiter
* * *
Meinung
Von Wirtschaft keine Ahnung
aber Fahrradwege bauen und
Innenstadt ruinieren. Wen
wundert es, wenn dann keine
Frequenz in der Innenstadt ist
und Parkplatzraub an der Tagesordnung
steht - Danke der
jetzigen Stadtregierung - meine
Meinung
Robert Hagenhofen
Meistkommentierte
Geschichte
des Tages
Stadt soll
Leerstand
füllen
Leerstand ist in Graz seit Jahren
ein wiederkehrendes
Thema. Die Stadtkoalition forciert
dabei die Einführung einer
Leerstandsabgabe, eine konkrete
Umsetzung liegt bis heute
jedoch nicht vor. Gemeinderat
Markus Huber legte eine Alternative
vor, bei der die Stadt leerstehende
Wohnungen für einen
gewissen Zeitraum anmietet
und selbst weitervermietet.
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graz
12 www.grazer.at 19. 26. SEPTEMBER JÄNNER 2026 2021
Ausblick
Was am Dienstag
in Graz wichtig ist
■ Die Wohnungslosenhilfe der Stadt Graz wurde seit dem Jahr 2022
auf neue Beine gestellt. Eine erste Phase ist nun abgeschlossen. Jetzt
sind weitere Neuerungen in Vorbereitung, mit denen Bürgermeisterin
und Sozialstadträtin Elke Kahr die Angebote für Menschen, die über
keine Wohnung verfügen, verbessern möchte. Am morgigen Dienstag
informiert sie darüber, welche neuen Wege gegangen werden.
■ Auf dem Areal der Mittelschule Straßgang möchte die Stadt Graz
auf Grundlage eines Architektur-Wettbewerbs ein neues Gebäudeteil
errichten. Deshalb wird ein Bebauungsplan erstellt. Der Entwurf wird
um 18 Uhr bei einer Informationsveranstaltung im bit Schulungscenter
in der Kärntner Straße 311 vorgestellt.
■ Im neuen Advanced Driving Simulation Center am Campus Inffeldgasse
nehmen die TU Graz und das Mobilitätstechnologieunternehmen
Magna einen der modernsten Fahrsimulatoren der Welt in Betrieb.
■ Der 27. Jänner ist der Internationale Holocaust-Gedenktag. Neben
etlichen anderen Aktionen gibt es im Graz Museum beispielsweise einen
Liederabend mit Werken verfemter Komponistinnen.
Die Stadt Graz möchte in der Wohnungslosenhilfe neue Wege gehen. Bürgermeisterin
Elke Kahr verrät morgen, wie diese aussehen sollen.
KK
■ Stadtrat Kurt Hohensinner lädt zum Neujahrsempfang mit Tag
der offenen Bürotür, um sich bei Wegbegleitern zu bedanken.
■ Das Elevate Festival präsentiert sein Programm für 2026.
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