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26. Jänner 2026

- Zu wenig Parkplätze in Graz - Gaswerkstraße trotz Proteste fertiggestellt - Flexible Arbeitszeiten für Lehrlinge gefordert

- Zu wenig Parkplätze in Graz
- Gaswerkstraße trotz Proteste fertiggestellt
- Flexible Arbeitszeiten für Lehrlinge gefordert

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Grazer26. JÄNNER 2026, E-PAPER AUSGABE

Getty

Quelle: ZAMG

11°

Es bleibt

bewölkt. Nachmittags

könnte

sich die Sonne

zeigen. Die Temperaturen

in Graz liegen morgen

Dienstag zwischen -4 und 2 Grad.

Umgestaltung

Trotz Anrainerprotesten wurde die

Gaswerkstraße umgebaut. Nun wurde

sie fertiggestellt. 4

Vorstellung

Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom

fordert eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten

für Lehrlinge. 4

Neue Innenstadtstudie zeigt:

Parkplatzmangel

dämpft Frequenz

GETTY (SYMBOLBILD), STADT GRAZ , MICHAELA_LORBER

UMFRAGE. Die neue Innenstadtstudie „Innenstadt unter der Lupe“ zeigt: Das Grazer Zentrum hat auch Aufgrund der Parkplatzsituation an Attraktivität

verloren. Es kommen immer weniger Menschen in die Innenstadt und die Frequenz ist gesunken. SEITE 2


2 graz

www.grazer.at 26. JÄNNER 2026

Zu wenig Parkplätze in Graz

Stadtrat Kurt Hohensinner,

m-Research

Geschäftsführer

Peter

Maderl und WKO

Graz Obmann

Bernhard Bauer

präsentierten die

Ergebnisse der

neuen Innenstadt

Studie. (v.l.). STADT

GRAZ/FISCHER

STUDIE. „Innenstadt unter der Lupe“ so der Titel einer aktuellen Studie. Befragt wurden 1000 Personen,

500 davon aus Graz-Umgebung. Es zeigt sich: Die Innenstadt ist für Besucher wenig attraktiv.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

ten Grazer waren. Der Anteil von

auswärtigen Besuchern ist aber

gesunken“, erklärt WKO Regionalstelle

Graz Obmann Bernhard

Bauer.

„Die heute präsentierten Daten

stammen aus dem Oktober

2025. Die Studie wurde sowohl telefonisch

als auch digital durchgeführt“,

erklärt m-Research Chef

Peter Maderl.

Die Studie zeigt ganz klar, dass

gerade für Menschen aus Graz-

Umgebung die Shopping Center

besonders attraktiv sind. Denn

hier finden sie einen ansprechenden

Branchenmix gepaart mit

ausreichend Parkplätzen.

Bei der Befragung zur Grazer

Innenstadt gaben 44,8 Prozent aus

GU an, seltener als früher in die

Innenstadt zu kommen. Bei den

Grazern lag der Wert bei 39,6 Prozent.

Bei der Besuchshäufigkeit zeigt

sich, dass 30 Prozent der Personen

aus GU nur mehr ein- bis zweimal

im Monat in die Innenstadt kommen.

Parkplatznot

Als Hauptgründe für die Rück-

Das Das Herz der Grazer hat

an Schlagkraft verloren“, so

Wirtschaftsstadtrat Kurt

Hohensinner bei er Präsentation

der neuen Studie „Innenstadt

unter der Lupe“. Und weiter: „Die

Frequenz ist in den letzten beiden

Jahren massiv eingebrochen. Im

Jahr 2024 gab es ein Minus von einer

Million Besucher. Die Zahlen

für 2025 sind noch nicht endgültig

ausgewertet, aber es zeichnet sich

ein ähnliches Bild ab. Auch die

Leerstände sind nicht wegzuleugnen“,

weiß der Stadtrat.

Studie

Im Rahmen der Studie wurden

vom Meinungsforschungsinstitut

m-Research 1000 Menschen befragt.

500 aus Graz und 500 aus

Graz-Umgebung. Wichtig war es

auch, Menschen außerhalb der

Innenstadt zu befragen. Bei der

letzten Studie wurden nämlich

nur Personen befragt, die sich bereits

in der Innenstadt befanden.

„Das ist ein relevantes Thema,

da damals 75 Prozent der Befragläufigen

Innenstadt Besuche geben

20,5 Prozent der Befragten die

Parkmöglichkeiten- und kosten

als Gründe für das Fernbleiben

von der Innenstadt an.

Im Detail zeigt sich, dass 40,7

Prozent der Personen aus GU und

35,4 Prozent der Grazer die Parkplatzsuche

als zentrale Hürde für

einen Besuch in der Innenstadt

angeben. Wobei 51,9 Prozent der

Grazer die Öffis nutzen. In GU

hingegen nutzen 52,9 Prozent das

Auto.

Das Parkplatzangebot in der

Grazer Innenstadt fällt bei beiden

befragten Gruppen ganz klar

durch. So geben 28,7 Prozent der

Grazern an, dass das Angebot gar

nicht gut ist. Bei den Befragten aus

GU sind es sogar 39,5 Prozent. Ein

klares Zeichen also, dass hier etwas

getan werden muss.

Fazit

„Die Studie soll kein schlechtreden

der Grazer Innenstadt sein,

das sind einfach die harten Zahlen

und Fakten. Es zeigt ganz klar, dass

dringender Handlungsbedarf besteht.

Wir stehen in einem Städtewettbewerb

und die Innenstadt hat

massiv Attraktivität verloren“, so

Bauer. Er fordert ganz klar eine Einbindung

der Mur und eine Attraktivierung

des öffentlichen Raums.

Zudem muss es aus seiner Sicht

eine Liberalisierung des Veranstaltungswerks

und eine Verlängerung

der Gastgarten Öffnungszeiten im

Sommer geben. Aber auch bei den

Themen Sauberkeit und Sicherheit

ortet der Regionalstellenobmann

Handlungsbedarf.

„Die Rückläufige Frequenz muss

uns zu denken geben. Die Gründe,

die bei der Studie deutlich herauskommen,

sind hausgemacht“, erklärt

Hohensinner.

Ihm gibt vor allem der Verlust

der Attraktivität zu denken. Auch

er sieht den Branchenmix, die Lebensader

Mur und die Parkplätze

als zentrale Themen, in deren

Richtung Schritte gesetzt werden

müssen. „Es braucht endlich ein

Parkleitsystem. Wir werden dazu

im April unsere Ideen präsentieren.

Zudem arbeiten wir an einer

gemeinsamen Parkkarte für alle

Tiefgaragen in Graz. Ähnlich dem

in Wien. Hier sind wir in Abstimmung

mit allen Playern“, gibt der

Stadtrat die Richtung vor.


26. JÄNNER 2026 www.grazer.at

graz 3

Mali sucht

Ruheoase

Grazer

Pfoten

Am Samstag fanden der Akademikerball und die Gegendemonstration statt.

Während der Versammlung kam es zu keinen Zwischenfällen. AKADEMIKERBALL

Positive Bilanz in Graz

■ Am Samstag ging der 71.

„Grazer Akademikerball“ über

die Bühne. Neben der Gegendemonstration

fand eine polizeilich

angemeldete Versammlung

statt.

Die Gegenkundgebung „Kein

Platz für rechte Hetze – Nein zum

Akademikerball“ startete um

17 Uhr am Mariahilferplatz und

führte als Marsch bis zum Hauptplatz.

Nach der Abschlusskundgebung

wurde die Versammlung

um 19 Uhr beendet. Zeitgleich

organisierte der „Verein demokratisches

Zentrum der KurdInnen

in Graz“ einen Marsch zum

Thema „Militärinvasion der Türkei

in Nordsyrien“, der vom Europaplatz

zum Griesplatz führte.

Gegen 18:50 wurde am Hauptplatz

ein 15-Jähriger angezeigt,

weil er einen Gürtel mit einem

Runensymbol trug. Zwei Teilnehmer

der Gegendemonstration

wurden wegen Lärmerregung

angezeigt. Es kam zu keinen weiteren

Zwischenfällen.

Ein Haus mit Garten wäre für Mischling Mali ein großes Plus.

Der kleine Mischlingshund - 5 Jahre

Mali sucht ein neues Zuhause.

Struktur und ein gere-

- Einzelgänger

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gelter Tagesablauf würden dem - ruhig

Rüden Sicherheit geben. Er ist - spaziert gerne

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4 graz

www.grazer.at 26. JÄNNER 2026

Judith Schwentner präsentiert die umgestaltete Gaswerkstraße in Graz-

Eggenberg. Seit Ende 2025 sind die Bauarbeiten beendet.

STADT GRAZ

Gaswerkstraße trotz

Proteste fertiggestellt

BEENDET. Die Umgestaltung der Gaswerkstraße

ist fertiggestellt. Nicht alle Anrainer waren dafür.

Von Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

Tempo 30, Sicherheit für

Fahrradfahrer, bauliche

Verschwenkungen, Adaptierungen,

klare Bodenmarkierungen

und mehr Bäume – so

sieht die Gaswerkstraße in Eggenberg

heute aus. Doch nicht

alle Anrainer wollten die Umgestaltung.

Umgestaltung

Seit Ende 2025 ist die Umgestaltung

der Gaswerkstraße abgeschlossen.

Durch das Tempo

30, Adaptierungen, bauliche

Verschwenkungen sowie Bodenmarkierungen

wird die Sicherheit

der Radfahrer erhöht.

Zudem wurden insgesamt 30

neue Bäume gepflanzt. Diese

schützen nicht nur vor der Sommerhitze

und beugen Wärme

vor, sondern entschärfen auch

die Unfallhäufungsstelle an der

Kreuzung Eggenberger Straße-

Gaswerkstraße. „In der Gaswerkstraße

gab es den Wunsch

nach weniger Tempo und Lärm.

Das habe ich ernst genommen

und umgesetzt: Die fahrradfreundliche

Straße mit Tempo

30 und vielen neuen Bäumen

sorgt für mehr Sicherheit, spürbar

mehr Ruhe und mehr Lebensqualität

für die Menschen

vor Ort“, betont Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner.

Proteste

Eigentlich hätte jene Straße in

eine Fahrradstraße umgewandelt

werden sollen. Nach Protesten

wurde ein kleinerer Plan

mit Umbauten und leichten Adaptierungen

vorgestellt. Gegen

diesen wehrten sich zumindest

fünf Anrainer – unterstützt von

KFG-Klubobmann Alexis Pascuttini.

Das Problem ist „der

massive Umbau, der weit von

einer ,Umgestaltung‘ entfernt

ist“, so der Politiker im Frühjahr

2025.

Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom fordert eine Flexibilisierung

der Arbeitszeiten für minderjährige Lehrlinge.

MICHAELA LORBER

Flexible Arbeitszeiten

für Lehrlinge gefordert

VORSTOSS. Auch der Wirtschaftsbund bewertet

diese Flexibilisierung als längst überfällig.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Der stetige Fachkräftemangel

stellt die Wirtschaft und insbesondere

Lehrbetriebe vor

große Herausforderungen.

Der Wirtschaftsbund Steiermark

spricht sich daher für die Initiative

der Landeshauptmann-Stellvertreterin

Manuela Khom zur Flexibilisierung

der Arbeitszeiten minderjähriger

Lehrlinge aus. Dass Lehrlinge

künftig bei gleichbleibender 40-Stunden-Woche

bis zu zehn Stunden pro

Tag arbeiten können, bezeichnet

Wirtschaftsbund-Direktor Jochen

Pack als notwendigen Schritt.

Lösungen gefordert

Pack verweist dabei auf weniger

offene Lehrstellen, mehr Jugendliche

ohne Ausbildungsplatz und vor

allem, dass ein neuer Tiefpunkt bei

den Lehrlingszahlen vorliegt.

„Der Ausbildungsalltag weicht

zunehmend von der tatsächlichen

Berufspraxis ab, was Motivation

und Ausbildungszufriedenheit beeinträchtigt.

Eine Modernisierung

des Jugendarbeitsrechts bedeutet

dabei keine Ausweitung der Arbeitszeit,

sondern lediglich eine

flexiblere Verteilung innerhalb der

bestehenden wöchentlichen Normalarbeitszeit“,

so Wirtschaftssprecherin

Martina Kaufmann.

Auch Josef Herk, WKO Steiermark

Präsident, spricht sich für flexible

Arbeitszeitmodelle für Lehrlinge

aus. „Um Lehrstellen zu sichern und

die duale Ausbildung zukunftsfit

zu gestalten, müssen Ausbildungsstrukturen

stärker an moderne Arbeitsrealitäten

angepasst werden.

Dazu gehört mittlerweile auch die

Schaffung der rechtlichen Voraussetzungen

für eine Vier-Tage-Woche

in der Lehre“, resümiert er.

Lehrlingssprecher Luca Geistler

betont: „Wer junge Menschen

ernsthaft für eine Lehrausbildung

gewinnen will, muss ihnen ermöglichen,

in modernen Betrieben auch

nach zeitgemäßen Arbeitszeitmodellen

ausgebildet zu werden.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8

bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Lukas Steinberger-Weiß

(0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664/80 666 6683), Verena

Leitold (0664 80 666 6691), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),

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80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


26. JÄNNER 2026 www.grazer.at

graz 5

Und der AnnenStar 2025 ist ...

GEWINNER. Am Dienstag, dem 20. Jänner, fand das zweite Annenfrühstück im Cookina statt. Im

Zuge dessen kam es auch zur Siegerehrung für den AnnenStar 2025 an die Barmherzigen Brüder.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Der Grazer AnnenStar

2025 wurde nun offiziell

gewählt und feierlich

gekürt. Nach einer spannenden

Abstimmungsphase, an der

sich zahlreiche Stimmen sowie

20 Unternehmen beteiligten,

stehen die diesjährigen Gewinner

fest.

Beginn

Den Auftakt bildete am 14. Oktober

das erste Annenfrühstück

im Cookina. Dabei wurde den

teilnehmenden Unternehmern

das Ziel vorgestellt, die Annenstraße

wieder stärker ins Rampenlicht

zu rücken. In enger

Zusammenarbeit zwischen der

Wirtschaftsabteilung der Stadt

Graz und dem „Grazer“ ent-

stand das Pilotprojekt Annen-

Star 2025, bei dem 20 Betriebe

ihre Auslagen fünf Wochen

lang winterlich gestalteten.

Über die Gewinner entschied

eine ausgewählte Fachjury, bestehend

aus dem Künstler Tom

Lohner, Barbara Nußmüller

(Creative Industries), Andrea

Krobath (Marketingleitung

Kastner & Öhler) sowie der Grazer

Citymanagerin Elisa-Maria

Steinberger, gemeinsam mit

einem Passantenvoting. Ausgezeichnet

wurden die drei meistgewählten

Schaufenster.

Gewinner

Die feierliche Bekanntgabe der

Gewinner fand am Dienstag,

dem 20. Jänner, im Rahmen des

zweiten Annenfrühstücks statt.

Bewertet wurden unter anderem

Kreativität, Gestaltung und

die Gesamtwirkung der Auslagen.

Den ersten Platz sicherten

sich die Lebenswelten der

Barmherzigen Brüder Steiermark,

die mit ihrer Gestaltung

besonders überzeugten. Der

zweite Platz ging an Duke Johns

Barbershop, dessen Schaufenster

mit viel Kreativität und

Charme begeisterte. Über den

dritten Platz durfte sich CARLA

– der Sachspendenmarkt der

Caritas freuen, der mit seiner

liebevollen und sinnstiftenden

Umsetzung ebenfalls große Anerkennung

erhielt.

„Ich glaube, es ist die Vielfalt

unserer Dekoration gewesen,

die die Kunden sowie die Jury

überzeugt hat. Bei uns wird die

Dekoration jedes Jahr saisonal

neu gestaltet, da steckt sehr viel

Herzblut drin“, erklärt Salim

Aubel, Leiter des begleiteten

Wohnens in Graz.

Horst Guderer und Barbara

Sixt, Mitarbeiter der CARLA,

freuten sich über den dritten

Platz. „Ich möchte mich bei der

ganzen Crew bedanken, dass

die Annenstraße wieder so ins

Licht gerückt wird, das war ein

super Projekt“, schwärmt Guderer.

Positiver Ausblick

Im Rahmen der Veranstaltung

stellte sich zudem die neue

Grazer Citymanagerin Elisa-

Maria Steinberger vor und

präsentierte ihre Visionen für

die Stadt. Die Optimistin, selbst

Teil der Jury, blickt positiv auf

das Projekt zurück und freut

sich über die verstärkte Aufmerksamkeit

für die Annenstraße.

Duke Johns Barbershop

Lebenswelten der Barmherzigen

Brüder Steiermark

CARLA – der Sachspendenmarkt

der Caritas

GETTY, KK

EINE ENTGELTLICHE KOOPERATION MIT DER STADT GRAZ

www.grazer.at


6 graz

www.grazer.at 26. JÄNNER 2026

Knapp erhielt Industry Award

AUSGEZEICHNET. Knapp wurde nun mit dem Best of Industry Award 2025 für das AeroBot-System, die

jüngste Lagerrobotik-Lösung des Unternehmens, in der Kategorie Automatisierung ausgezeichnet.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Bereits zum zehnten Mal

wurde heuer der Best of

Industry Award vergeben.

Jährlich werden mit dem Preis

die besten Innovationen in der

Industrie ausgezeichnet.

Knapp erhielt den begehrten

Preis in der Kategorie Automatisierung.

Stolz

„Das AeroBot-System ist ein

weiterer Meilenstein in unserer

Innovationsgeschichte. Der

Trend geht zu Lösungen, die

den Einstieg in die Automatisierung

vereinfachen und sich den

Marktbedingungen flexibel anpassen

können. Uns ist es wichtig,

diese Nachfrage nicht auf

Basis von isolierten Technolo-

gien zu betrachten, sondern als

Gesamtkonzept. Genau darauf

hat sich KNAPP in den letzten

Jahren stark konzentriert und

verfügt über das breiteste Portfolio

am Markt. Das AeroBot-

System komplementiert unser

Angebot und bietet durch seine

kompakte Bauweise eine revolutionäre

Lagerdichte“, erklärt

Knapp-CEO Gerald Hofer.

AeroBot ist ein intelligentes

Lagerrobotik-System, das speziell

für maximale Flexibilität,

hohe Lagerdichte und einfache

Skalierbarkeit entwickelt wurde.

Die autonomen AeroBots

bewegen sich frei und dreidimensional

durch das System

und ermöglichen eine effiziente,

dynamische Ein- und Auslagerung

sowie Kommissionierung.

Thomas Reichmann, Managing Director KNAPP Deutschland GmbH, nahm

den Preis für das AeroBot-System entgegen.

KNAPP / NIEDERWIESER



PARTNER:

8 graz

www.grazer.at 26. JÄNNER 2026

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ clarissa.berner@grazer.at

Verkehrsunfall in

Liezen: Ein Mann

starb

■ Am Sonntagnachmittag, dem

25. Jänner, kam es in Mitterberg

im Bezirk Liezen zu einem Verkehrsunfall

mit einer tödlich verletzten

Person. Gegen 16:15 Uhr

war eine 61-jährige PKW-Lenkerin

aus der Südoststeiermark

gemeinsam mit ihrem 62-jährigen

Ehemann auf der B 320 in

Fahrtrichtung Liezen unterwegs.

Plötzlich geriet die Frau in den

Gegenverkehr und kollidierte

frontal mit einem entgegenkommenden

LKW eines 42-jährigen

Grazers. Daraufhin wurde der

PKW in den angrenzenden Böschungsbereich

geschleudert.

Die 61-Jährige konnte sich selbst

Am Sonntag kam es in Mitterberg zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein

62-jähriger erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen. FF ST MARTIN AM GRIMMING

aus dem Fahrzeug befreien, ihr

Ehemann erlitt tödliche Verletzungen.

Auch der 42-jährige

Grazer konnte sich ohne fremde

Hilfe aus dem Fahrzeug befreien.

Er wurde leicht verletzt. Alle Unfallbeteiligten

waren nüchtern.

Vermutlich erlitt die Frau einen

Sekundenschlaf. Neben Einsatzkräfte

der Polizei waren das Rote

Kreuz mit Notarzteinsatzfahrzeug,

Rettungshubschrauber sowie

die Freiwilligen Feuerwehren

Sankt Martin am Grimming und

Gröbming im Einsatz.

Graz: Fußgänger

von PKW gerammt

■ Am Samstagnachmittag, dem

24. Jänner, kam es im Grazer

Bezirk Gries zu einer Kollision

zwischen einem PKW und einem

Fußgänger. Ein 52-jähriger

Mann war mit seinem PKW

auf dem linken Fahrstreifen

des Eggenberger Gürtels unterwegs.

Auf einmal überquerte ein

77-jähriger Grazer die Straße.

Daraufhin kam es zum Zusammenstoß.

Der Fußgänger prallte

gegen die Windschutzscheibe

und stürzte auf die Fahrbahn.

Der 77-Jährige wurde schwer

verletzt und mit mehreren Knochenbrüchen

ins UKH Graz

eingeliefert. Beide Unfallbeteiligten

waren nüchtern. Die Ermittlungen

zum Unfallhergang

laufen.

Verkehrsunfall

durch Alko-Lenker

■ Freitagnacht, 23. Jänner, kam

es auf der Schöcklblickstraße in

Mitterdorf an der Raab, Bezirk

Weiz, zu einem Verkehrsunfall.

Gegen 22:30 war ein 55-jähriger

Weizer mit seinem PKW

von Radling kommend in Richtung

Wilfersdorf unterwegs. Ein

28-jähriger Mann aus Graz-Umgebung

war in die entgegengesetzte

Richtung unterwegs. Aus

bisher unbekannter Ursache

geriet der 28-Jährige auf die Gegenfahrbahn.

Beide PKW kollidierten.

Der 55-Jährige wurde

leicht verletzt, der 28-Jährige

blieb unverletzt. Der 28-Jährige

war stark alkoholisiert.

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graz 9

Anja

Knoflach

Sportler

des

Wochenendes

Was diese Woche

im Sport passiert

■ Mittwoch: Eine intensive Woche für die Graz 99ers beginnt mit

dem Spiel beim HC Pusteral (19.45 Uhr). Danach folgt am Freitag

und Samstag ein Heimspiel-Doppel gegen die Pioneers Vorarlberg

bzw. die Innsbrucker Haie. Los geht es jeweils ab 18.30 Uhr.

■ Donnerstag: Letzter Auftritt auf der internationalen Bühne. Mit

dem Heimspiel gegen Brann Bergen geht die Europa League Saison

für den SK Sturm ab 21 Uhr zu Ende.

■ Freitag: Bevor es in der Handball Liga Austria wieder ernst

wird, tritt die HSG Graz beim „Hndbl3Beat“-Finalturnier in Wien

an. Gegner in der Sport Arena Wien sind Krems und Hard.

Anja Knoflach war gegen Vienna United UBI-Topscorerin.

Die Kapitänin hat UBI Graz aus der

Ergebnis-Krise mit 14 Punkten zum

Sieg gegen Vienna United geführt.

Leicht hatten und haben es

die Damen von UBI Graz

in der Basketball-Superliga

nicht gerade. Nach dem frühen

Trainerwechsel und einem

Aus im Cup-Semifinale

plus Niederlage in der Liga

gegen die Basket Flames ist

der Verein einfach nicht aus

den Turbulenzen heraus gekommen.

In einer „normalen“

Saison verliert UBI eigentlich

nur gegen Klosterneuburg und

kämpft mit den Niederösterreicherinnen

de facto in einem

Duell um den Meistertitel.

Nun aber gab es eine Ergebniskrise

und der Sieg gegen die

Vienna United war bitter notwendig.

Maßgeblichen Anteil

daran hatte Anja Knoflach,

die als Kapitänin der Mannschaft

das Heft in die Hand

UVC Graz Damen

Nach drei Niederlagen in Serie

haben die Grazer Volleyballerinnen

bei PSV Salzburg wieder

einen Sieg gefeiert und zwar

mit 3:1. Die Truppe von Trainer

Frederick Laure hat damit auch

den vierten Platz in der Tabelle

abgesichert.

GEPA

genommen und selbst gleich

14 Punkte erzielt hat. Angeführt

von der 25-Jährigen hat

UBI aber auch die Belastung

gut gemanagt und alle zwölf

Spielerinnen zum Einsatz gebracht.

Denn nur 14 Stunden

nach dem Duell in der heimischen

Liga ging es nach

Laibach zum internationalen

WABA2-Spiel gegen Brod na

Savi. Gegen den dortigen Tabellenführer

lieferte UBI einen

wahren Krimi ab und musste

sich am Ende denkbar knapp

mit 56:57 geschlagen geben.

Am Samstag können Anja

Knoflach und Co. den Aufwärtstrend

bestätigen und sich

in der WABA2 zu Hause gegen

Maribor beweisen und auch

dort einen Schritt vorwärts

machen.

Weiters positiv aufgefallen sind:

Antonia Erhart

Die Athletin vom OLC Graz hat

beim Weltcup der Ski-Orientierungsläufer

im bulgarischen

Batak über die Langdistanz gepunktet.

Erhart landete auf dem

28. Platz. Teamkollege Günter

Kradischnig wurde bei der

Masters-WM Neunter.

■ Samstag: Der Sportpark wird kochen, wenn Damen und Herren

des UVC Graz in der Volleyball-Bundesliga gegen die Hartberger

zum Derby antreten. Die Damen eröffnen ab 17.30 Uhr, das

Herren-Match steigt ab 20 Uhr.

■ Samstag: In der Basketball-Superliga muss der UBSC Graz bei

den Oberwart Gunners (17.30 Uhr) antreten.

■ Sonntag: Die Damen des UBSC-DBBC müssen ab 17.30 in der

Basketball-Superliga der Damen gegen die Basket Flames antreten.

Donnerstag,

21 Uhr:

SK Sturm vs.

Brann Bergen

Otar Kiteishvili und der SK Sturm verabschieden sich mit dem Heimspiel

gegen Brann Bergen am Donnerstag aus der Europa League. GEPA


präsentiert

Graz im Fokus

Dichter Nebel lag am gestrigen Sonntag, 25. Jänner über

Graz. In Andritz sah man nicht einmal die Häuser in unmittelbarer

Nachbarschaft. KK


26. JÄNNER 2026 www.grazer.at

graz 11

Jetzt

mitdiskutieren

www.facebook.com/derGrazer

Diskussionsreich

Ich danke das sind Vorschläge,

die nicht zu Ende gedacht sind.

Immerhin dient der Vorschlag

dazu, dass die Situation wieder

diskutiert wird.

Erich Schattauer

* * *

Kein Wunder

Bei Shein, Temu und Amazon

einkaufen, aber sich dann über

die Leerstände wundern. Und

die Politik sollte es dann wieder

richten.

Andrea Kallinger

* * *

Anmerkung

Es geht dabei um Wohnungen,

nicht um Geschäftslokale.

Markus Huber

* * *

Ruhe

Früher, als ich jung war, fuhr

man zur Annenstraße mit dem

Auto einkaufen. Nun haben die

Bewohner dort Ruhe.

Heinz Heinrich Huter

* * *

Fraglich

Aber ich frage mich, was die

Grazer davon haben, wenn ihr

Geld irgendwelchen Immobilien-Gesellschaften

in den Hals

geschmissen werden.

Ma Mayer

* * *

Super

Endlich gibt es einmal einen

Lösungsvorschlag. Bislang hörte

man aus dem Rathaus ja immer

nur „mehr Bäume werden

schon alle Probleme lösen“.

Christian Jelesic

* * *

Antwort

Aber die „Befragung zur „Lebensqualität“

in Graz hat nun

einmal den mehrheitlichen

Wunsch der Grazer offenbart,

dass sie sich mehr Grün in

der Stadt wünschen. Und

die Lebensqualität der Grazer

ist in Graz schon wesentlich,

auch wenn sie der

ÖVP offensichtlich wurscht

ist.

Hans Reiter

* * *

Meinung

Von Wirtschaft keine Ahnung

aber Fahrradwege bauen und

Innenstadt ruinieren. Wen

wundert es, wenn dann keine

Frequenz in der Innenstadt ist

und Parkplatzraub an der Tagesordnung

steht - Danke der

jetzigen Stadtregierung - meine

Meinung

Robert Hagenhofen

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Stadt soll

Leerstand

füllen

Leerstand ist in Graz seit Jahren

ein wiederkehrendes

Thema. Die Stadtkoalition forciert

dabei die Einführung einer

Leerstandsabgabe, eine konkrete

Umsetzung liegt bis heute

jedoch nicht vor. Gemeinderat

Markus Huber legte eine Alternative

vor, bei der die Stadt leerstehende

Wohnungen für einen

gewissen Zeitraum anmietet

und selbst weitervermietet.

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graz

12 www.grazer.at 19. 26. SEPTEMBER JÄNNER 2026 2021

Ausblick

Was am Dienstag

in Graz wichtig ist

■ Die Wohnungslosenhilfe der Stadt Graz wurde seit dem Jahr 2022

auf neue Beine gestellt. Eine erste Phase ist nun abgeschlossen. Jetzt

sind weitere Neuerungen in Vorbereitung, mit denen Bürgermeisterin

und Sozialstadträtin Elke Kahr die Angebote für Menschen, die über

keine Wohnung verfügen, verbessern möchte. Am morgigen Dienstag

informiert sie darüber, welche neuen Wege gegangen werden.

■ Auf dem Areal der Mittelschule Straßgang möchte die Stadt Graz

auf Grundlage eines Architektur-Wettbewerbs ein neues Gebäudeteil

errichten. Deshalb wird ein Bebauungsplan erstellt. Der Entwurf wird

um 18 Uhr bei einer Informationsveranstaltung im bit Schulungscenter

in der Kärntner Straße 311 vorgestellt.

■ Im neuen Advanced Driving Simulation Center am Campus Inffeldgasse

nehmen die TU Graz und das Mobilitätstechnologieunternehmen

Magna einen der modernsten Fahrsimulatoren der Welt in Betrieb.

■ Der 27. Jänner ist der Internationale Holocaust-Gedenktag. Neben

etlichen anderen Aktionen gibt es im Graz Museum beispielsweise einen

Liederabend mit Werken verfemter Komponistinnen.

Die Stadt Graz möchte in der Wohnungslosenhilfe neue Wege gehen. Bürgermeisterin

Elke Kahr verrät morgen, wie diese aussehen sollen.

KK

■ Stadtrat Kurt Hohensinner lädt zum Neujahrsempfang mit Tag

der offenen Bürotür, um sich bei Wegbegleitern zu bedanken.

■ Das Elevate Festival präsentiert sein Programm für 2026.

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