27. Jänner 2026
- Tourismus jubelt über 1,5 Millionen Nächtigungen - Neue Wege in der Grazer Wohnungslosenhilfe - SPÖ Chef Max Lercher fordert Kurswechsel
- Tourismus jubelt über 1,5 Millionen Nächtigungen
- Neue Wege in der Grazer Wohnungslosenhilfe
- SPÖ Chef Max Lercher fordert Kurswechsel
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Grazer27. JÄNNER 2026, E-PAPER AUSGABE
Getty
Quelle: ZAMG
5°
Es bleibt bedeckt
und am
Nachmittag
wird es regnen.
Die Temperaturen
in Graz liegen morgen Mittwoch
zwischen -1 und 5 Grad.
Neujahrsempfang
Der Chef der steirischen Sozialdemokraten,
Max Lercher, fordert in
seiner Ansprache einen Kurswechsel. 4
Neues Fahren
TU Graz und Magna eröffneten heute
am Campus Inffeldgasse das Advanced
Driving Simulation Center. 7
Tourismus
jubelt über
1,5 Millionen
Nächtigungen
FOTO
Zufrieden. Eine positive Bilanz zogen heute Graz Tourismus und die Erlebnisregion Graz über das abgelaufene Jahr 2025. Insgesamt zählte man
im Vorjahr knapp 1,5 Millionen Nächtigungen. Ein positiver Trend, denn dies bedeutet ein Plus von 5,2 Prozent gegenüber 2024. SEITE 2
2 graz
www.grazer.at 27. JÄNNER 2026
2025: Positives Tourismusjahr
Dieter Hardt-
Stremayr (GF
Graz Tourismus),
Michael Gerlach
(Hotel Gollner),
Kurt Hohensinner
(Wirtschaftsstadtrat),
Susanne
Haubenhofer
(Geschäftsführerin
Erlebnisregion
Graz) (v.l.). STADT
GRAZ/FISCHER
ERFREULICH. Eine positive Bilanz kann Graz Tourismus und die Erlebnisregion Graz ziehen. Insgesamt
kann man im Jahr 2025 auf 1,5 Millionen Nächtigungen blicken. Ein Plus von 5,2 Prozent gegenüber 2024.
Von Sabrina Naserasdsky
sabrina.naserdsky@grazer.at
Durchaus ufrieden mit der
Tourismusbilanz 2025
zeigten sich Tourismusstadtrat
Kurt Hohensinner, Graz
Tourismus Geschäftsführer Dieter
Hardt-Stremayr und Erlebnisregion
Graz Geschäftsführerin
Susanne Haubenhofer.
Insgesamt 1.465.754 Nächtigungen
konnten die Touristiker
im Jahr 2025 für Graz verzeichnen.
Das ist ein Plus von 5,2
Prozent gegenüber dem Vorjahr.
„Diese Entwicklung ist sehr erfreulich.
Wir haben 2014 das
erste Mal die magische Grenze
von einer Million übersprungen
und konnten seitdem immer Zuwächse
verzeichnen“, so der Grazer
Chef touristiker.
Verweildauer
Was die Aufenthaltsdauer betrifft,
gibt es jedoch noch Luft
nach oben. Das ist vor allem auf
die hohe Bettenkapazität zurückzuführen.
Insgesamt stehen
rund 11.000 Betten in Graz zur
Verfügung. „Das ist ein Plus von
19,2 Prozent in den Jahren 2023
bis 2025. Dieser Zuwachs zeigt
sich in allen Betten Kategorien
und auch bei den Ferienwohnungen“,
erklärt Hardt-Stremayr.
Und ergänzt: „Das Plus bei den
Ferienwohnungen ist auch auf
den Druck auf die privaten Vermieter
zurückzuführen, unter
anderem Airbnb Vermietungen
zu legalisieren.“
„1,5 Millionen Nächtigungen
sind ein Grund zur Freude.
Aber es ist auch nicht alles Gold
was glänzt, und auch der Tourismus
kein Selbstläufer“, sieht der
Stadtrat beide Seiten der Medaille.
Vor allem das Überangebot
an Betten sieht Hohensinner
als Herausforderung. „Bei
knapp 11.000 Betten liegt die
Auslastung über das Jahr betrachtet
nur bei 52 Prozent. Hier
haben wir noch Luft nach oben.
Wir müssen aus der heimlichen
Liebe Graz die eigentliche Liebe
Österreichs machen. Dazu
braucht es auch eine lebendige
Innenstadt“, erklärt Hohensinner.
Aber auch bei den Hotelpreisen
sehen die Touristiker drin-
genden Handlungsbedarf. Sind
doch die Preise im Vergleich
zu anderen Städten wie etwa
Linz zu niedrig. Dies gilt auch
für die Sommermonate. Daher
werden die Preise zukünftig einer
Analyse durch Graz Tourismus
unterzogen. So erhält man
eine tagesaktuelle Erhebung
der Preisentwicklung. Das erhöht
die Sichtbarkeit der aktuellen
und zukünftigen Preise. „Zu
günstig ist nicht gut, weil sonst
die Menschen glauben, dass die
Qualität nicht passt. Eine gute
Qualität schlägt sich auch in
den Bewertungen nieder. Und
die Qualität in Graz passt“, weiß
Hardt-Stremayr.
Bei den Ankünften ist ein Plus
von 4,5 Prozent zu verzeichnen.
Das sind insgesamt 832.243 Ankünfte
im Jahr 2025.
Randzeiten
Ein Bild, das sich schon seit Jahren
zeigt. Nach einem starken
Dezember, auch dank des Grazer
Advents, gehen im Jänner,
Februar und März die Zahlen
zurück. „Das ist eine bekannte
Herausforderung, die wir gemeinsam
angehen müssen. Es
ist wichtig, die schwache Zeit
mit Veranstaltungen zu beleben“,
weiß Haubenhofer. Dafür
wurden 2025 zwei Millionen
Euro in Veranstaltungen investiert.
„Es ist wichtig, etablierte
Formate zu unterstützen und
neue Formate zu etablieren“, so
die Geschäftsführerin der Erlebnisregion
Graz.
Auch Stadtrat Kurt Hohensinner
sieht hier Handlungsbedarf:
„Die Anfangs Monate des Jahres
müssen wiederbelebt werden
mit Veranstaltungen. Vor allem
solche, die sich wiederholen,
um einen Mehrwert zu schaffen.
Hier muss uns etwas einfallen.“
Koralm
Auch die Koralmbahn soll ein
Tourismusbringer werden. „Die
Tagesgäste sind im Stadtbild
schon vorhanden. Wir gehen davon
aus, dass sich das in den
nächsten zwölf Monaten auch in
den Nächtigungen niederschlagen
wird“, so der Graz Tourismus
Chef. Dem Vernehmen nach
profitiert auch die Grazer Gastro
schon von den Kärntner Gäste.
27. JÄNNER 2026 www.grazer.at
graz 3
Dobby braucht
viel Empathie
Grazer
Pfoten
Eine Infektion kann zu schweren Erkrankungen und bleibenden Schäden
führen. Die Impfung ist daher ein wirksamer Schutz.
GETTY
Die Grazer Impfstelle
■ Die Grazer Impfstelle setzt
auch 2026 klare Schwerpunkte
in der Vorsorge. Noch bis 13.
Februar liegt der Fokus auf den
Impfungen gegen Herpes Zoster
und Pneumokokken - zwei
Erkrankungen, die vor allem
für ältere Menschen ein hohes
Risiko darstellen.
Ab 2. Februar startet auch wieder
die bewährte FSME-Zeckenschutzimpfaktion
der Stadt Graz.
Damit reagiert die Stadt auf den
Beginn der Zeckensaison. Termine
werden wieder von 8 bis 10
Uhr vergeben.
„Vorsorge ist keine Nebensache.
Wer sich rechtzeitig impfen
lässt, schützt sich doppelt. Herpes
Zoster und Pneumokokken
sowie FSME sind keine harmlose
Krankheiten.“, erklärt Gesundheitsstadtrat
Robert Krotzer.
Im Jahr 2025 wurden über
15.520 FSME-Impfungen in der
Grazer Impfstelle durchgeführt.
Eigentlich ist der Mischling Dobby sehr schmusebedürftig.
Der Mischlingsrüde Dobby
wurde in seiner Vergangenheit
missbraucht. Aus diesem
Grund braucht er bei allen
Menschen, die er kennenlernt,
viel Zeit, um richtig auftauen zu
können. Danach zeigt er sein
wahres Ich: herzlich, lieb und
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www.grazer.at 27. JÄNNER 2026
Neujahrsempfang SPÖ Steiermark
Patrick Antal (Sozialamt), Bürgermeisterin Elke Kahr und Eva Seiler
(Sozialamt) (v.l.)
STADT GRAZ/FOTO FISCHER
Neue Wege in der Grazer
Wohnungslosenhilfe
WICHTIG. Bürgermeisterin Elke Kahr stellte ein
breites Angebot der Stadt Graz vor.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Grazer Bürgermeisterin
Elke Kahr stellte heute
gemeinsam mit Eva Seiler
und Patrick Antal (Leitung
Sozialarbeit, soziale Dienste und
Wohnen im Sozialamt der Stadt
Graz) die Veränderungen in der
Wohnungslosenhilfe der Stadt
Graz vor.
Maßnahmen
Seit 2022 entwickelt das Grazer
Sozialamt die Wohnungslosenhilfe
umfassend weiter, bekräftigt
durch die Unterzeichnung der
„Homeless Bill of Rights“ 2023.
Gründe für Wohnungslosigkeit
sind unter anderem Trennungen,
Jobverlust, Schulden, Suchterkrankungen
und psychische Belastungen.
Auch pflegebedürftige
Menschen sind häufiger betroffen.
2024 eröffnete Graz als Vorreiter
ein Wohnhaus für junge
Erwachsene zwischen 18 und 24
Jahren, das betreutes Wohnen bis
zur Selbstständigkeit ermöglicht.
Zudem wurden das Frauen- und
Männerwohnhaus modernisiert
und auf einen zeitgemäßen Standard
gebracht. Beide Häuser bieten
volljährigen wohnungslosen
Menschen in Graz Unterstützung
in schwierigen Lebenssituationen.
Stark ausgebaut wurde auch die
Wohnberatung und -begleitung
zur Stabilisierung und Sicherung
von Wohnraum.
Weitere Maßnahmen sind das
neue Tageszentrum am Bahnhof
für wohnungslose Menschen,
verbesserte städtische Übergangswohnungen
sowie die Zusammenarbeit
mit externen Trägern
wie Caritas und VinziWerke. Angesichts
gekürzter Landesmittel
für Wohnbau und Sanierungen
rechnet die Stadt mit steigendem
Unterstützungsbedarf.
„Es gibt kein einschneidenderes
Erlebnis, als seine Wohnung zu
verlieren. Viele tragen das ein Leben
lang mit sich herum, wenn sie
nicht aufgefangen und unterstützt
werden. Das Sozialamt hat in solchen
Situationen immer geholfen,
aber es war wichtig, die Wohnungslosenhilfe
auf neue Beine zu
stellen“, betont Kahr.
SPÖ Steiermark Chef Max Lercher fordert einen Lurswechsel der Politik und
sieht Handlungsbedarf besonders bei Energie und Gesundheit. SPÖ STEIERMARK
SPÖ Chef Max Lercher
fordert Kurswechsel
AUFRUF. Beim Neujahrsempfang der SPÖ Steiermark
ruft Max Lercher zum Kurswechsel auf.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Man kann in jeder Situation
etwas machen,
auch in wirtschaftlich
schwierigen Zeiten“, mit diesen
Worten eröffnete der steirische
SPÖ Chef Max Lercher seine
Ansprache beim Neujahrsempfang
der Steirischen Sozialdemokratie.
Er unterstreicht damit
die Notwendigkeit eines politischen
Kurswechsels.
Ausrichtung
Lecher betont dabei vor allem,
dass die Ausrichtung der Politik
sich an der Lebensrealität der
Steirer orientieren sollte. Besonders
in den Bereichen Gesundheitsversorgung,
Energiepreise,
Wirtschafts- und Industriepolitik
sowie europäische Zusammenarbeit
wäre dies aus seiner
Sicht notwendig.
Einmal mehr bekräftigt die
Sozialdemokratie ihre Forderung
nach einer verbindlichen
Gesundheitsgarantie. „Dass
Mario Kunasek den Gesund-
heitslandesrat vorschickt, um
die Kürzungen in der Gesundheitsversorgung
zu verkünden
und selbst bei Viktor Orban war,
zeigt die Verantwortung Flucht
des Landeshauptmanns bei diesem
so wichtigen Thema für die
Steirerinnen und Steirer. Und
ich frage mich: Was kann wichtiger
sein als die Gesundheitsversorgung
der Steirerinnen und
Steirer?“
Auch im Bereich Energie sieht
der SPÖ Chef Handlungsbedarf.
Die Energie Steiermark müsse
zu 100 Prozent in öffentlicher
Hand bleiben. „Die Beschwichtigungen
von Mario Kunasek,
das Land Steiermark würde
Mehrheitseigentümer bleiben,
sind ein reines Ablenkungsmanöver.
Ein Verkauf von mehr als
49 Prozent ist rechtlich ohnehin
nicht möglich. Aber nur 100
Prozent Eigentum sichern echte
Unabhängigkeit. Die Energie
Steiermark ist ein strategischer
Schlüsselbetrieb und soll zur
Entlastung der Haushalte und
als Motor für unseren Standort
eingesetzt werden“, so Lercher.
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8
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(0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664/80 666 6683), Verena
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6 graz
www.grazer.at 27. JÄNNER 2027
Musik, Kunst und Diskurs
ELEVATE. Das interdisziplinäre Elevate Festival ist zurück. Die Besucher erwartet von 5. bis 8. März
über 15 Locations, mehr als 150 Musiker und Künstler und über 30 internationale Sprecher.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Unter dem Motto „Vital
Signs“ rückt das Elevate
Festival 2026 die Lebenszeichen
unserer Gegenwart in den
Mittelpunkt und setzt dabei einen
klaren Schwerpunkt auf kulturund
gesellschaftspolitische Fragen.
Das Diskursprogramm geht der
spannenden Frage nach, wie sich
Lebendigkeit in einer Zeit des permanenten
Drucks und der kollektiven
Erschöpfung neu entdecken
oder sogar wiederherstellen lässt.
Vielseitig
Erstmals ist die Festivaleröffnung
vollständig in das Donnerstagsprogramm
eingebettet und findet in
der Helmut List Halle statt. Die Eröffnungsrede
hält die Autorin und
Journalistin Seyda Kurt, durch den
Abend führt der Wissenschaftskommunikator
und „Science Buster“
Martin Moder. Für einen besonderen
musikalischen Höhepunkt sorgt
die Aufführung von Steve Reichs
„Music for 18 Musicians“.
Auch in den darauffolgenden Tagen
jagt ein Highlight das nächste: Der
legendäre Marc Almond beschließt
das Festival am Sonntag, davor stehen
unter anderem Anika, Herbert &
Momoko, Amnesia Scanner, Freeka
Tet, PLF, Cabaret Voltaire und
Maxime Denuc auf dem Programm.
Ebenso eindrucksvoll präsentiert sich
das Diskursformat mit internationalen
Stimmen wie Jol Thoms, Cathryn
Clüver Ashbrook, Simon(e) van
Saarloos, Andrea Schöne und vielen
weiteren, die das Elevate Festival 2026
zu einem Ort intensiver Debatten,
künstlerischer Verdichtung und neuer
Perspektiven machen.
Der prominenteste Künstler des heurigen Programms ist niemand geringerer
als Marc Almond, der das Festival am Sonntag beschließt. MARC ALMOND
27. JÄNNER 2026 www.grazer.at
graz 7
Hightech-Simulator in Graz
Arno Eichberger,
Martin Peter,
Horst Bischof und
Severin Stadler
(v.l.) im und beim
Fahrsimulator
des Advanced
Driving Simulation
Centers.
LUNGHAMMER/TU GRAZ
SPANNEND. TU Graz und Magna eröffneten heute am Campus Inffeldgasse das Advanced Driving
Simulation Center. Im Rahmen dessen wurde ein europaweit einzigartiger Fahrsimulator vorgestellt.
Von Clarissa Berner
clarissa.berner@grazer.at
Die TU Graz und das Mobilitätstechnologieunternehmen
Magna haben
heute das Advanced Driving
Simulation Center am Campus
Inffeldgasse eröffnet. Bei einer
Pressekonferenz standen TU
Graz-Rektor Horst Bischof,
Arno Eichberger vom Institut
für Fahrzeugtechnik der TU
Graz, Martin Peter, Vice President
Magna Vehicle Engineering
und Severin Stadler, Director
Adv. Engineering, Cooperations
& Strategy, Magna, Rede und
Antwort und stellten den Fahrsimulator
vor.
Simulator
Bei dem vorgestellten Gerät handelt
es sich um einen der modernsten
Fahrsimulatoren der
Welt. Das Besondere an ihm?
Das Fahrerlebnis wirkt im Vergleich
zu anderen Simulatoren
sehr realistisch. Außerdem können
am Simulator unterschiedliche
Fahrzeuge, Fahrwerks- und
Reifensetups sowie verschiede-
ne Fahrerassistenzsysteme getestet
werden.
„Das Advanced Driving Simulation
Center ist ein Ergebnis der
jahrzehntelangen Innovationspartnerschaft
von Magna und
der Technischen Universität
Graz“, sagt Bischof. „Mit diesem
Fahrsimulator verfügen wir nun
über eine europaweit einzigartige
Forschungsinfrastruktur, die
den Automobil- und Mobilitätsstandort
Österreich nachhaltig
aufwertet.“
Technische Details
Der Simulator ermöglicht Fahrzeugstudien,
deren Ergebnisse
exakt mit den physikalischen
Gegebenheiten der realen Welt
übereinstimmen.
„Mit dem neuen Simulator
schließen wir die Lücke
zwischen theoretischer Fahrzeugmodellierung
und realer
menschlicher Wahrnehmung
unserer Testfahrer“, weiß Eichberger,
der als Leiter des Instituts
für Fahrzeugtechnik auch
für den wissenschaftlichen Betrieb
des Prüfstands zuständig
ist. Magna wird das Advanced
Driving Simulation Center für
Entwicklungsprojekte mit internationalen
Automobilherstellern
nutzen.
Feinste Vibrationen
Fahrer spüren bereits kleinste
Unebenheiten wie etwa Fahrbahnmarkierungen.
Der Simulator
kann mit einer Frequenz
von 100 Hz selbst feinste Vibrationen
übertragen.
Zudem kann der Simulator
Fahrzeugbewegungen in alle
Richtungen nachbilden, denn
das Cockpit wird über sechs bewegliche
Streben gesteuert.
Außerdem ist der Simulator
mit Virtual-Reality-Systemen
ausgestattet. Neben der Simulierung
con Fahr- und Verkehrssituationen
können Fahrer so
neue Anzeige-, Bedien- und Assistenzsysteme
im Cockpit testen.
Die Systemreaktion beträgt
drei bis vier Millisekunden. Dadurch
wirkt das Fahrgefühl realistischer
und das Risiko der Bewegungsübelkeit
sinkt.
Die Elekrotechnikstudentin an der TU Graz und Werksstudentin bei Magna,
Suada Alomerovic, im neuen Fahrsimulator.
LUNGHAMMER/TU GRAZ
PARTNER:
8 graz
www.grazer.at 27. JÄNNER 2026
Steirisch-Kärntnerische Power
ENGER. Landesrat Sebastian Schuschnig, WKK-Präsident Jürgen Mandl, Landesrat Willibald Ehrenhöfer und WK-
Steiermark-Präsident Josef Herk trafen zusammen, um die Wirtschaftsachse Steiermark-Kärnten zu stärken.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Zu einem Arbeitstreffen in Klagenfurt
kam es zwischen Landesrat
Willibald Ehrenhöfer,
Wirtschaftskammer Steiermark
Präsident Josef Herk und ihren
Kärntner Kollegen Landesrat Sebastian
Schuschnig und WK Kärnten
Präsident Jürgen Mandl. Im Fokus
des Treffens stand vor allem die Verstärkung
der Zusammenarbeit, die
Stärkung der Wirtschaftsachse Steiermark-Kärnten
sowie ein gemeinsamer
internationaler Außenauftritt.
Vernetzung
Durch die Koralmbahn sind die
beiden Bundesländer noch enger
zusammengerückt. „Diese einmalige
Chance nutzen wir, um den
Süden Österreichs als starken, gemeinsamen
Wirtschaftsraum zu
positionieren“, sind sich die Wirtschaftslandesräte
einig.
„Die Area Süd kann ihr volles
Potenzial nur entfalten, wenn auf
die Koralmbahn auch die richtigen
Begleitmaßnahmen folgen“,
betont WKK Präsident Mandl in
diesem Zusammenhang.
Auch WKO-Steiermark-Präsident
Herk hebt die Bedeutung
der gemeinsamen Wirtschaftsregion
im Süden Österreichs hervor:
„Der neue Wirtschaftsraum
Area Süd ist ein starkes Signal
dafür, wie eng Kärnten und die
Steiermark wirtschaftlich bereits
zusammengewachsen sind und
welches Potenzial darin steckt.
Eines der zukünftigen Kernprojekte
wird der Aufbau eines
gemeinsamen digitalen Wirtschaftsraums
sein. Auch im
Bereich der Holzwirtschaft will
man sich noch enger verzahnen.
Wollen die Zusammenarbeit ihrer Länder weiter ausbauen: Jürgen Mandl, Sebastian
Schuschnig, Martin Gruber, Willibald Ehrenhöfer, Josef Herk (v.l.).
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Blaulicht
Report
✏ clarissa.berner@grazer.at
58-Jährige seit
Sonntag vermisst
■ Die Sorge ist groß. Eine 58-jährige
Frau aus Vasoldsberg wird
seit Sonntagmorgen, 25. Jänner,
vermisst. Sie soll zwischen 7:30
und 7:45 Uhr plötzlich ihre Wohnung
verlassen haben und mit
einem PKW der Marke Renault
Captur in der Farbe Weiß/Beige
mit dem behördlichen Kennzeichen
GU-2FVO unterwegs sein.
Am Montag leitete die Polizei
Fahndungsmaßnahmen ein.
Die Ermittlungen reichen in alle
Richtungen. Nach aktuellen Erkenntnissen
zufolge wird von
einem Unfall oder Suizid ausgegangen,
Hinweise zu einem
Gewaltverbrechen liegen derzeit
nicht vor. Außerdem bittet
die Polizei die Bevölkerung um
Diese 58-jährige Frau aus Vasoldsberg wird seit Sonntag vermisst. Die Polizisten
bitten nun die Bevölkerung um die Mithilfe.
LPD STMK
Mithilfe: Die Frau ist ungefähr
165 bis 170 cm groß, schlank und
hat rötliche Haare. Am Sonntag
trug die 58-Jährige eine schwarze
Hose, eine schwarze Fleecejacke
und grüne Crocs. Personen, die
sachdienliche Hinweise haben,
werden darum gebeten, sich
bei der Polizeiinspektion Hausmannstätten
unter der Telefon-
nummer 0591336139 zu melden.
Sicherheitsbereich
rund ums Stadion
■ Am Donnerstag, dem 29. Jänner,
trifft der SK Puntigamer
Sturm Graz im Rahmen der
UEFA Europa League auf den SK
Brann. Die Landespolizeidirektion
Steiermark verordnet daher
von 15 Uhr bis 1 Uhr einen
Sicherheitsbereich rund um die
Merkur Arena. Dort haben Sicherheitskräfte
das Recht, Personen
zu verweisen. Der Sicherheitsbereich
umfasst folgendes
Gebiet: Conrad-von-Hötzendorf-Straße
151, Evangelimanngasse,
über Münzgrabenstraße,
Harmsdorfgasse bis Nummer
12, Weinholdstraße bis Nummer
31, Dr. Lister-Gasse bis zur
Kreuzung Lortzinggasse, Lortzinggasse
bis Kreuzung Paul-
Ernst-Gasse, Richtung Süden
bis Karl-Huber-Gasse Nummer
11, Richtung Westen bis Raiffeisenstraße
Nummer 198, Raiffeisenstraße
Richtung Norden bis
Nummer 166 Richtung Nordwesten
bis Kreuzung Lisztgasse,
Kollwitzgasse, Kollwitzgasse
bis Eduard-Keil-Gasse Richtung
Westen bis Kasernstraße, Kasernstraße
Richtung Norden bis
Senefeldergasse, schräg über
Dauerkleingartenanlage bis
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| Imagefilm
10 graz
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Traurig
Nein, zu wenig Parkplätze
ist die lauwarme Ausrede
derjenigen, welche mit
ihrer Politik das Händlersterben
begünstigt haben.
Es sind sehr wohl auch
die Eigentümer der Innenstadt-Immobilien
mit zur
Verantwortung zu ziehen.
Viel zu hohe Mieten, kaum
Investitionen, schlechte
Verträge. Ich war lange
genug in der Immobilienbranche
um das mitzubekommen.
Weiters ist zu
sagen: Die City versinkt
im Schmutz, Fassaden und
Portale werden nicht gerichtet.
Jeder der in Städten
im In- und Ausland
unterwegs ist, wird bestätigen
können, dass Graz
ziemlich abgewohnt wirkt.
Warum bitte müssen Obdachlose
im öffentlichen
Raum ihre Lager aufschlagen?
Bitte auch hier rasch
menschliche Lösungen zu
erarbeiten!
Michael Schmidt
* * *
Meinung
Die Innenstadt ist uninteressant
geworden, aber
nicht wegen mangelnder
Parkplätze!
Günther Stark
* * *
Kein Grund
Ich erreich die Innenstadt
zu Fuß, aber was soll ich
dort? Kebap essen am
Jako? Das kann ich gefühlt
alle 100 Meter am Weg
dort hin. Die Innenstadt
hat nichts mehr, das mich
interessiert.
Thomas Klöckl
* * *
Richtig
Stimmt. Wer nicht direkt
in Graz wohnt und direkt
in Öffis einsteigen
kann, hat verloren.
Die Parkmöglichkeiten
die es gibt sind
alle sündhaft teuer und
wenn man von außerhalb
kommt gibt es ja nahezu
nirgends ein Park &
Ride. Vor allem sind Öffis
in den letzten zehn Jahren
sowieso zu teuer geworden.
Da bringt auch eine
Innenstadt-Bim nichts,
wenn man erst gar nicht so
weit kommt
Stefan Gruber
* * *
Meistkommentierte
Geschichte
des Tages
Laut Studie
zu wenig
Parkplätze
Innenstadt unter der Lupe“
so der Titel einer aktuellen
Studie. Befragt wurden 1000
Personen, 500 davon aus Graz-
Umgebung. Es zeigt sich: Die
Innenstadt ist für Besucher
wenig attraktiv. Die Frequenz
ist in den letzten beiden Jahren
massiv eingebrochen. Im Jahr
2024 gab es ein Minus von einer
Million Besucher. Auch die
Leerstände sprechen Bände.
REAKTIONEN & KOMMENTARE
VERSTOPFTE
TOILETTE?
Kein Problem! Das Team
Saubermacher ist zur Stelle!
Kanalservices
+
+
+
+
+
Abfluss- und Rohrreinigung
Dichtheitsprüfung
Kanalreinigung
Kanalsanierung
TV-Inspektion
24/7 notdienst
T: 059 800 5000 I saubermacher.at
27. JÄNNER 2026 www.grazer.at
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Ausblick
Was am Mittwoch
in Graz wichtig ist
■ Morgen ist es so weit: Der neue Mensa Space der Universität Graz wird
als neue Lern- und Selbstversorgungszone feierlich eröffnet. Die Eröffnung
findet am Sonnenfelsplatz 1 um 10.30 Uhr statt. Das ÖH-Vorsitzteam und
das Rektorat der Universität Graz geben einen Einblick in den Weg von der
ersten Idee bis zur Umsetzung und stehen im Rahmen der Besichtigung und
Eröffnung des Mensa Space als Gesprächspartner zur Verfügung.
■ Mit dem Beschluss der Landesregierung vom 23. Oktober 2025 wurden
der neue Forschungsrat und seine Mitglieder für die kommenden fünf Jahre
bestellt. Dafür findet am morgigen Mittwoch um 13 Uhr in der Leonhardstraße
59 die konstituierende Sitzung statt, bei der auch ein neuer Vorsitzender
sowie ein Stellvertreter gewählt werden. Im Anschluss an die Sitzung
präsentiert Wissenschafts- und Forschungslandesrat Willibald Ehrenhöfer
gemeinsam mit dem neuen Vorsitz-Duo die Schwerpunkte für die kommenden
Jahre.
■ Das Grazer Opernhaus verwandelt sich bei La Divina Comedia in einen
riesigen menschlichen Körper, dessen „Eingeweide“, geleitet von Dante und
der Musik von Philip Glass und Arvo Pärt, die Tänzer von Ballett Graz erkunden.
Um 19.30 Uhr in der Oper Graz.
La Divina Comedia lässt die Gäste einen Tanzabend mit Musik von Arvo
Pärt und Philip Glass in der Oper Graz erwarten.
OPER GRAZ - INGO PERTRAMER
■ Seit 50 Jahren fördert das Iberoamerica Institut Graz iberoamerikanische
Sprachen und Kulturen und feiert dies mit einem Kalenderprojekt zur Sichtbarmachung
der Veranstaltungsvielfalt in Graz. Um 10 Uhr wird bei einem
Pressegespräch im MediaCenter ein Ausblick auf das Festjahr gegeben.
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