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27. Jänner 2026

- Tourismus jubelt über 1,5 Millionen Nächtigungen - Neue Wege in der Grazer Wohnungslosenhilfe - SPÖ Chef Max Lercher fordert Kurswechsel

- Tourismus jubelt über 1,5 Millionen Nächtigungen
- Neue Wege in der Grazer Wohnungslosenhilfe
- SPÖ Chef Max Lercher fordert Kurswechsel

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Grazer27. JÄNNER 2026, E-PAPER AUSGABE

Getty

Quelle: ZAMG

Es bleibt bedeckt

und am

Nachmittag

wird es regnen.

Die Temperaturen

in Graz liegen morgen Mittwoch

zwischen -1 und 5 Grad.

Neujahrsempfang

Der Chef der steirischen Sozialdemokraten,

Max Lercher, fordert in

seiner Ansprache einen Kurswechsel. 4

Neues Fahren

TU Graz und Magna eröffneten heute

am Campus Inffeldgasse das Advanced

Driving Simulation Center. 7

Tourismus

jubelt über

1,5 Millionen

Nächtigungen

FOTO

Zufrieden. Eine positive Bilanz zogen heute Graz Tourismus und die Erlebnisregion Graz über das abgelaufene Jahr 2025. Insgesamt zählte man

im Vorjahr knapp 1,5 Millionen Nächtigungen. Ein positiver Trend, denn dies bedeutet ein Plus von 5,2 Prozent gegenüber 2024. SEITE 2


2 graz

www.grazer.at 27. JÄNNER 2026

2025: Positives Tourismusjahr

Dieter Hardt-

Stremayr (GF

Graz Tourismus),

Michael Gerlach

(Hotel Gollner),

Kurt Hohensinner

(Wirtschaftsstadtrat),

Susanne

Haubenhofer

(Geschäftsführerin

Erlebnisregion

Graz) (v.l.). STADT

GRAZ/FISCHER

ERFREULICH. Eine positive Bilanz kann Graz Tourismus und die Erlebnisregion Graz ziehen. Insgesamt

kann man im Jahr 2025 auf 1,5 Millionen Nächtigungen blicken. Ein Plus von 5,2 Prozent gegenüber 2024.

Von Sabrina Naserasdsky

sabrina.naserdsky@grazer.at

Durchaus ufrieden mit der

Tourismusbilanz 2025

zeigten sich Tourismusstadtrat

Kurt Hohensinner, Graz

Tourismus Geschäftsführer Dieter

Hardt-Stremayr und Erlebnisregion

Graz Geschäftsführerin

Susanne Haubenhofer.

Insgesamt 1.465.754 Nächtigungen

konnten die Touristiker

im Jahr 2025 für Graz verzeichnen.

Das ist ein Plus von 5,2

Prozent gegenüber dem Vorjahr.

„Diese Entwicklung ist sehr erfreulich.

Wir haben 2014 das

erste Mal die magische Grenze

von einer Million übersprungen

und konnten seitdem immer Zuwächse

verzeichnen“, so der Grazer

Chef touristiker.

Verweildauer

Was die Aufenthaltsdauer betrifft,

gibt es jedoch noch Luft

nach oben. Das ist vor allem auf

die hohe Bettenkapazität zurückzuführen.

Insgesamt stehen

rund 11.000 Betten in Graz zur

Verfügung. „Das ist ein Plus von

19,2 Prozent in den Jahren 2023

bis 2025. Dieser Zuwachs zeigt

sich in allen Betten Kategorien

und auch bei den Ferienwohnungen“,

erklärt Hardt-Stremayr.

Und ergänzt: „Das Plus bei den

Ferienwohnungen ist auch auf

den Druck auf die privaten Vermieter

zurückzuführen, unter

anderem Airbnb Vermietungen

zu legalisieren.“

„1,5 Millionen Nächtigungen

sind ein Grund zur Freude.

Aber es ist auch nicht alles Gold

was glänzt, und auch der Tourismus

kein Selbstläufer“, sieht der

Stadtrat beide Seiten der Medaille.

Vor allem das Überangebot

an Betten sieht Hohensinner

als Herausforderung. „Bei

knapp 11.000 Betten liegt die

Auslastung über das Jahr betrachtet

nur bei 52 Prozent. Hier

haben wir noch Luft nach oben.

Wir müssen aus der heimlichen

Liebe Graz die eigentliche Liebe

Österreichs machen. Dazu

braucht es auch eine lebendige

Innenstadt“, erklärt Hohensinner.

Aber auch bei den Hotelpreisen

sehen die Touristiker drin-

genden Handlungsbedarf. Sind

doch die Preise im Vergleich

zu anderen Städten wie etwa

Linz zu niedrig. Dies gilt auch

für die Sommermonate. Daher

werden die Preise zukünftig einer

Analyse durch Graz Tourismus

unterzogen. So erhält man

eine tagesaktuelle Erhebung

der Preisentwicklung. Das erhöht

die Sichtbarkeit der aktuellen

und zukünftigen Preise. „Zu

günstig ist nicht gut, weil sonst

die Menschen glauben, dass die

Qualität nicht passt. Eine gute

Qualität schlägt sich auch in

den Bewertungen nieder. Und

die Qualität in Graz passt“, weiß

Hardt-Stremayr.

Bei den Ankünften ist ein Plus

von 4,5 Prozent zu verzeichnen.

Das sind insgesamt 832.243 Ankünfte

im Jahr 2025.

Randzeiten

Ein Bild, das sich schon seit Jahren

zeigt. Nach einem starken

Dezember, auch dank des Grazer

Advents, gehen im Jänner,

Februar und März die Zahlen

zurück. „Das ist eine bekannte

Herausforderung, die wir gemeinsam

angehen müssen. Es

ist wichtig, die schwache Zeit

mit Veranstaltungen zu beleben“,

weiß Haubenhofer. Dafür

wurden 2025 zwei Millionen

Euro in Veranstaltungen investiert.

„Es ist wichtig, etablierte

Formate zu unterstützen und

neue Formate zu etablieren“, so

die Geschäftsführerin der Erlebnisregion

Graz.

Auch Stadtrat Kurt Hohensinner

sieht hier Handlungsbedarf:

„Die Anfangs Monate des Jahres

müssen wiederbelebt werden

mit Veranstaltungen. Vor allem

solche, die sich wiederholen,

um einen Mehrwert zu schaffen.

Hier muss uns etwas einfallen.“

Koralm

Auch die Koralmbahn soll ein

Tourismusbringer werden. „Die

Tagesgäste sind im Stadtbild

schon vorhanden. Wir gehen davon

aus, dass sich das in den

nächsten zwölf Monaten auch in

den Nächtigungen niederschlagen

wird“, so der Graz Tourismus

Chef. Dem Vernehmen nach

profitiert auch die Grazer Gastro

schon von den Kärntner Gäste.


27. JÄNNER 2026 www.grazer.at

graz 3

Dobby braucht

viel Empathie

Grazer

Pfoten

Eine Infektion kann zu schweren Erkrankungen und bleibenden Schäden

führen. Die Impfung ist daher ein wirksamer Schutz.

GETTY

Die Grazer Impfstelle

■ Die Grazer Impfstelle setzt

auch 2026 klare Schwerpunkte

in der Vorsorge. Noch bis 13.

Februar liegt der Fokus auf den

Impfungen gegen Herpes Zoster

und Pneumokokken - zwei

Erkrankungen, die vor allem

für ältere Menschen ein hohes

Risiko darstellen.

Ab 2. Februar startet auch wieder

die bewährte FSME-Zeckenschutzimpfaktion

der Stadt Graz.

Damit reagiert die Stadt auf den

Beginn der Zeckensaison. Termine

werden wieder von 8 bis 10

Uhr vergeben.

„Vorsorge ist keine Nebensache.

Wer sich rechtzeitig impfen

lässt, schützt sich doppelt. Herpes

Zoster und Pneumokokken

sowie FSME sind keine harmlose

Krankheiten.“, erklärt Gesundheitsstadtrat

Robert Krotzer.

Im Jahr 2025 wurden über

15.520 FSME-Impfungen in der

Grazer Impfstelle durchgeführt.

Eigentlich ist der Mischling Dobby sehr schmusebedürftig.

Der Mischlingsrüde Dobby

wurde in seiner Vergangenheit

missbraucht. Aus diesem

Grund braucht er bei allen

Menschen, die er kennenlernt,

viel Zeit, um richtig auftauen zu

können. Danach zeigt er sein

wahres Ich: herzlich, lieb und

schmusebedürftig. Dobby ist

außerdem sehr interessiert daran,

Neues zu lernen.

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4 graz

www.grazer.at 27. JÄNNER 2026

Neujahrsempfang SPÖ Steiermark

Patrick Antal (Sozialamt), Bürgermeisterin Elke Kahr und Eva Seiler

(Sozialamt) (v.l.)

STADT GRAZ/FOTO FISCHER

Neue Wege in der Grazer

Wohnungslosenhilfe

WICHTIG. Bürgermeisterin Elke Kahr stellte ein

breites Angebot der Stadt Graz vor.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Grazer Bürgermeisterin

Elke Kahr stellte heute

gemeinsam mit Eva Seiler

und Patrick Antal (Leitung

Sozialarbeit, soziale Dienste und

Wohnen im Sozialamt der Stadt

Graz) die Veränderungen in der

Wohnungslosenhilfe der Stadt

Graz vor.

Maßnahmen

Seit 2022 entwickelt das Grazer

Sozialamt die Wohnungslosenhilfe

umfassend weiter, bekräftigt

durch die Unterzeichnung der

„Homeless Bill of Rights“ 2023.

Gründe für Wohnungslosigkeit

sind unter anderem Trennungen,

Jobverlust, Schulden, Suchterkrankungen

und psychische Belastungen.

Auch pflegebedürftige

Menschen sind häufiger betroffen.

2024 eröffnete Graz als Vorreiter

ein Wohnhaus für junge

Erwachsene zwischen 18 und 24

Jahren, das betreutes Wohnen bis

zur Selbstständigkeit ermöglicht.

Zudem wurden das Frauen- und

Männerwohnhaus modernisiert

und auf einen zeitgemäßen Standard

gebracht. Beide Häuser bieten

volljährigen wohnungslosen

Menschen in Graz Unterstützung

in schwierigen Lebenssituationen.

Stark ausgebaut wurde auch die

Wohnberatung und -begleitung

zur Stabilisierung und Sicherung

von Wohnraum.

Weitere Maßnahmen sind das

neue Tageszentrum am Bahnhof

für wohnungslose Menschen,

verbesserte städtische Übergangswohnungen

sowie die Zusammenarbeit

mit externen Trägern

wie Caritas und VinziWerke. Angesichts

gekürzter Landesmittel

für Wohnbau und Sanierungen

rechnet die Stadt mit steigendem

Unterstützungsbedarf.

„Es gibt kein einschneidenderes

Erlebnis, als seine Wohnung zu

verlieren. Viele tragen das ein Leben

lang mit sich herum, wenn sie

nicht aufgefangen und unterstützt

werden. Das Sozialamt hat in solchen

Situationen immer geholfen,

aber es war wichtig, die Wohnungslosenhilfe

auf neue Beine zu

stellen“, betont Kahr.

SPÖ Steiermark Chef Max Lercher fordert einen Lurswechsel der Politik und

sieht Handlungsbedarf besonders bei Energie und Gesundheit. SPÖ STEIERMARK

SPÖ Chef Max Lercher

fordert Kurswechsel

AUFRUF. Beim Neujahrsempfang der SPÖ Steiermark

ruft Max Lercher zum Kurswechsel auf.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Man kann in jeder Situation

etwas machen,

auch in wirtschaftlich

schwierigen Zeiten“, mit diesen

Worten eröffnete der steirische

SPÖ Chef Max Lercher seine

Ansprache beim Neujahrsempfang

der Steirischen Sozialdemokratie.

Er unterstreicht damit

die Notwendigkeit eines politischen

Kurswechsels.

Ausrichtung

Lecher betont dabei vor allem,

dass die Ausrichtung der Politik

sich an der Lebensrealität der

Steirer orientieren sollte. Besonders

in den Bereichen Gesundheitsversorgung,

Energiepreise,

Wirtschafts- und Industriepolitik

sowie europäische Zusammenarbeit

wäre dies aus seiner

Sicht notwendig.

Einmal mehr bekräftigt die

Sozialdemokratie ihre Forderung

nach einer verbindlichen

Gesundheitsgarantie. „Dass

Mario Kunasek den Gesund-

heitslandesrat vorschickt, um

die Kürzungen in der Gesundheitsversorgung

zu verkünden

und selbst bei Viktor Orban war,

zeigt die Verantwortung Flucht

des Landeshauptmanns bei diesem

so wichtigen Thema für die

Steirerinnen und Steirer. Und

ich frage mich: Was kann wichtiger

sein als die Gesundheitsversorgung

der Steirerinnen und

Steirer?“

Auch im Bereich Energie sieht

der SPÖ Chef Handlungsbedarf.

Die Energie Steiermark müsse

zu 100 Prozent in öffentlicher

Hand bleiben. „Die Beschwichtigungen

von Mario Kunasek,

das Land Steiermark würde

Mehrheitseigentümer bleiben,

sind ein reines Ablenkungsmanöver.

Ein Verkauf von mehr als

49 Prozent ist rechtlich ohnehin

nicht möglich. Aber nur 100

Prozent Eigentum sichern echte

Unabhängigkeit. Die Energie

Steiermark ist ein strategischer

Schlüsselbetrieb und soll zur

Entlastung der Haushalte und

als Motor für unseren Standort

eingesetzt werden“, so Lercher.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8

bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Lukas Steinberger-Weiß

(0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664/80 666 6683), Verena

Leitold (0664 80 666 6691), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),

Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Mario Premuzic (0664/ 80 666 6575), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890 | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/

80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.



6 graz

www.grazer.at 27. JÄNNER 2027

Musik, Kunst und Diskurs

ELEVATE. Das interdisziplinäre Elevate Festival ist zurück. Die Besucher erwartet von 5. bis 8. März

über 15 Locations, mehr als 150 Musiker und Künstler und über 30 internationale Sprecher.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Unter dem Motto „Vital

Signs“ rückt das Elevate

Festival 2026 die Lebenszeichen

unserer Gegenwart in den

Mittelpunkt und setzt dabei einen

klaren Schwerpunkt auf kulturund

gesellschaftspolitische Fragen.

Das Diskursprogramm geht der

spannenden Frage nach, wie sich

Lebendigkeit in einer Zeit des permanenten

Drucks und der kollektiven

Erschöpfung neu entdecken

oder sogar wiederherstellen lässt.

Vielseitig

Erstmals ist die Festivaleröffnung

vollständig in das Donnerstagsprogramm

eingebettet und findet in

der Helmut List Halle statt. Die Eröffnungsrede

hält die Autorin und

Journalistin Seyda Kurt, durch den

Abend führt der Wissenschaftskommunikator

und „Science Buster“

Martin Moder. Für einen besonderen

musikalischen Höhepunkt sorgt

die Aufführung von Steve Reichs

„Music for 18 Musicians“.

Auch in den darauffolgenden Tagen

jagt ein Highlight das nächste: Der

legendäre Marc Almond beschließt

das Festival am Sonntag, davor stehen

unter anderem Anika, Herbert &

Momoko, Amnesia Scanner, Freeka

Tet, PLF, Cabaret Voltaire und

Maxime Denuc auf dem Programm.

Ebenso eindrucksvoll präsentiert sich

das Diskursformat mit internationalen

Stimmen wie Jol Thoms, Cathryn

Clüver Ashbrook, Simon(e) van

Saarloos, Andrea Schöne und vielen

weiteren, die das Elevate Festival 2026

zu einem Ort intensiver Debatten,

künstlerischer Verdichtung und neuer

Perspektiven machen.

Der prominenteste Künstler des heurigen Programms ist niemand geringerer

als Marc Almond, der das Festival am Sonntag beschließt. MARC ALMOND


27. JÄNNER 2026 www.grazer.at

graz 7

Hightech-Simulator in Graz

Arno Eichberger,

Martin Peter,

Horst Bischof und

Severin Stadler

(v.l.) im und beim

Fahrsimulator

des Advanced

Driving Simulation

Centers.

LUNGHAMMER/TU GRAZ

SPANNEND. TU Graz und Magna eröffneten heute am Campus Inffeldgasse das Advanced Driving

Simulation Center. Im Rahmen dessen wurde ein europaweit einzigartiger Fahrsimulator vorgestellt.

Von Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

Die TU Graz und das Mobilitätstechnologieunternehmen

Magna haben

heute das Advanced Driving

Simulation Center am Campus

Inffeldgasse eröffnet. Bei einer

Pressekonferenz standen TU

Graz-Rektor Horst Bischof,

Arno Eichberger vom Institut

für Fahrzeugtechnik der TU

Graz, Martin Peter, Vice President

Magna Vehicle Engineering

und Severin Stadler, Director

Adv. Engineering, Cooperations

& Strategy, Magna, Rede und

Antwort und stellten den Fahrsimulator

vor.

Simulator

Bei dem vorgestellten Gerät handelt

es sich um einen der modernsten

Fahrsimulatoren der

Welt. Das Besondere an ihm?

Das Fahrerlebnis wirkt im Vergleich

zu anderen Simulatoren

sehr realistisch. Außerdem können

am Simulator unterschiedliche

Fahrzeuge, Fahrwerks- und

Reifensetups sowie verschiede-

ne Fahrerassistenzsysteme getestet

werden.

„Das Advanced Driving Simulation

Center ist ein Ergebnis der

jahrzehntelangen Innovationspartnerschaft

von Magna und

der Technischen Universität

Graz“, sagt Bischof. „Mit diesem

Fahrsimulator verfügen wir nun

über eine europaweit einzigartige

Forschungsinfrastruktur, die

den Automobil- und Mobilitätsstandort

Österreich nachhaltig

aufwertet.“

Technische Details

Der Simulator ermöglicht Fahrzeugstudien,

deren Ergebnisse

exakt mit den physikalischen

Gegebenheiten der realen Welt

übereinstimmen.

„Mit dem neuen Simulator

schließen wir die Lücke

zwischen theoretischer Fahrzeugmodellierung

und realer

menschlicher Wahrnehmung

unserer Testfahrer“, weiß Eichberger,

der als Leiter des Instituts

für Fahrzeugtechnik auch

für den wissenschaftlichen Betrieb

des Prüfstands zuständig

ist. Magna wird das Advanced

Driving Simulation Center für

Entwicklungsprojekte mit internationalen

Automobilherstellern

nutzen.

Feinste Vibrationen

Fahrer spüren bereits kleinste

Unebenheiten wie etwa Fahrbahnmarkierungen.

Der Simulator

kann mit einer Frequenz

von 100 Hz selbst feinste Vibrationen

übertragen.

Zudem kann der Simulator

Fahrzeugbewegungen in alle

Richtungen nachbilden, denn

das Cockpit wird über sechs bewegliche

Streben gesteuert.

Außerdem ist der Simulator

mit Virtual-Reality-Systemen

ausgestattet. Neben der Simulierung

con Fahr- und Verkehrssituationen

können Fahrer so

neue Anzeige-, Bedien- und Assistenzsysteme

im Cockpit testen.

Die Systemreaktion beträgt

drei bis vier Millisekunden. Dadurch

wirkt das Fahrgefühl realistischer

und das Risiko der Bewegungsübelkeit

sinkt.

Die Elekrotechnikstudentin an der TU Graz und Werksstudentin bei Magna,

Suada Alomerovic, im neuen Fahrsimulator.

LUNGHAMMER/TU GRAZ


PARTNER:

8 graz

www.grazer.at 27. JÄNNER 2026

Steirisch-Kärntnerische Power

ENGER. Landesrat Sebastian Schuschnig, WKK-Präsident Jürgen Mandl, Landesrat Willibald Ehrenhöfer und WK-

Steiermark-Präsident Josef Herk trafen zusammen, um die Wirtschaftsachse Steiermark-Kärnten zu stärken.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Zu einem Arbeitstreffen in Klagenfurt

kam es zwischen Landesrat

Willibald Ehrenhöfer,

Wirtschaftskammer Steiermark

Präsident Josef Herk und ihren

Kärntner Kollegen Landesrat Sebastian

Schuschnig und WK Kärnten

Präsident Jürgen Mandl. Im Fokus

des Treffens stand vor allem die Verstärkung

der Zusammenarbeit, die

Stärkung der Wirtschaftsachse Steiermark-Kärnten

sowie ein gemeinsamer

internationaler Außenauftritt.

Vernetzung

Durch die Koralmbahn sind die

beiden Bundesländer noch enger

zusammengerückt. „Diese einmalige

Chance nutzen wir, um den

Süden Österreichs als starken, gemeinsamen

Wirtschaftsraum zu

positionieren“, sind sich die Wirtschaftslandesräte

einig.

„Die Area Süd kann ihr volles

Potenzial nur entfalten, wenn auf

die Koralmbahn auch die richtigen

Begleitmaßnahmen folgen“,

betont WKK Präsident Mandl in

diesem Zusammenhang.

Auch WKO-Steiermark-Präsident

Herk hebt die Bedeutung

der gemeinsamen Wirtschaftsregion

im Süden Österreichs hervor:

„Der neue Wirtschaftsraum

Area Süd ist ein starkes Signal

dafür, wie eng Kärnten und die

Steiermark wirtschaftlich bereits

zusammengewachsen sind und

welches Potenzial darin steckt.

Eines der zukünftigen Kernprojekte

wird der Aufbau eines

gemeinsamen digitalen Wirtschaftsraums

sein. Auch im

Bereich der Holzwirtschaft will

man sich noch enger verzahnen.

Wollen die Zusammenarbeit ihrer Länder weiter ausbauen: Jürgen Mandl, Sebastian

Schuschnig, Martin Gruber, Willibald Ehrenhöfer, Josef Herk (v.l.).

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graz 9

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ clarissa.berner@grazer.at

58-Jährige seit

Sonntag vermisst

■ Die Sorge ist groß. Eine 58-jährige

Frau aus Vasoldsberg wird

seit Sonntagmorgen, 25. Jänner,

vermisst. Sie soll zwischen 7:30

und 7:45 Uhr plötzlich ihre Wohnung

verlassen haben und mit

einem PKW der Marke Renault

Captur in der Farbe Weiß/Beige

mit dem behördlichen Kennzeichen

GU-2FVO unterwegs sein.

Am Montag leitete die Polizei

Fahndungsmaßnahmen ein.

Die Ermittlungen reichen in alle

Richtungen. Nach aktuellen Erkenntnissen

zufolge wird von

einem Unfall oder Suizid ausgegangen,

Hinweise zu einem

Gewaltverbrechen liegen derzeit

nicht vor. Außerdem bittet

die Polizei die Bevölkerung um

Diese 58-jährige Frau aus Vasoldsberg wird seit Sonntag vermisst. Die Polizisten

bitten nun die Bevölkerung um die Mithilfe.

LPD STMK

Mithilfe: Die Frau ist ungefähr

165 bis 170 cm groß, schlank und

hat rötliche Haare. Am Sonntag

trug die 58-Jährige eine schwarze

Hose, eine schwarze Fleecejacke

und grüne Crocs. Personen, die

sachdienliche Hinweise haben,

werden darum gebeten, sich

bei der Polizeiinspektion Hausmannstätten

unter der Telefon-

nummer 0591336139 zu melden.

Sicherheitsbereich

rund ums Stadion

■ Am Donnerstag, dem 29. Jänner,

trifft der SK Puntigamer

Sturm Graz im Rahmen der

UEFA Europa League auf den SK

Brann. Die Landespolizeidirektion

Steiermark verordnet daher

von 15 Uhr bis 1 Uhr einen

Sicherheitsbereich rund um die

Merkur Arena. Dort haben Sicherheitskräfte

das Recht, Personen

zu verweisen. Der Sicherheitsbereich

umfasst folgendes

Gebiet: Conrad-von-Hötzendorf-Straße

151, Evangelimanngasse,

über Münzgrabenstraße,

Harmsdorfgasse bis Nummer

12, Weinholdstraße bis Nummer

31, Dr. Lister-Gasse bis zur

Kreuzung Lortzinggasse, Lortzinggasse

bis Kreuzung Paul-

Ernst-Gasse, Richtung Süden

bis Karl-Huber-Gasse Nummer

11, Richtung Westen bis Raiffeisenstraße

Nummer 198, Raiffeisenstraße

Richtung Norden bis

Nummer 166 Richtung Nordwesten

bis Kreuzung Lisztgasse,

Kollwitzgasse, Kollwitzgasse

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10 graz

www.grazer.at 27. JÄNNER 2026

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Traurig

Nein, zu wenig Parkplätze

ist die lauwarme Ausrede

derjenigen, welche mit

ihrer Politik das Händlersterben

begünstigt haben.

Es sind sehr wohl auch

die Eigentümer der Innenstadt-Immobilien

mit zur

Verantwortung zu ziehen.

Viel zu hohe Mieten, kaum

Investitionen, schlechte

Verträge. Ich war lange

genug in der Immobilienbranche

um das mitzubekommen.

Weiters ist zu

sagen: Die City versinkt

im Schmutz, Fassaden und

Portale werden nicht gerichtet.

Jeder der in Städten

im In- und Ausland

unterwegs ist, wird bestätigen

können, dass Graz

ziemlich abgewohnt wirkt.

Warum bitte müssen Obdachlose

im öffentlichen

Raum ihre Lager aufschlagen?

Bitte auch hier rasch

menschliche Lösungen zu

erarbeiten!

Michael Schmidt

* * *

Meinung

Die Innenstadt ist uninteressant

geworden, aber

nicht wegen mangelnder

Parkplätze!

Günther Stark

* * *

Kein Grund

Ich erreich die Innenstadt

zu Fuß, aber was soll ich

dort? Kebap essen am

Jako? Das kann ich gefühlt

alle 100 Meter am Weg

dort hin. Die Innenstadt

hat nichts mehr, das mich

interessiert.

Thomas Klöckl

* * *

Richtig

Stimmt. Wer nicht direkt

in Graz wohnt und direkt

in Öffis einsteigen

kann, hat verloren.

Die Parkmöglichkeiten

die es gibt sind

alle sündhaft teuer und

wenn man von außerhalb

kommt gibt es ja nahezu

nirgends ein Park &

Ride. Vor allem sind Öffis

in den letzten zehn Jahren

sowieso zu teuer geworden.

Da bringt auch eine

Innenstadt-Bim nichts,

wenn man erst gar nicht so

weit kommt

Stefan Gruber

* * *

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Laut Studie

zu wenig

Parkplätze

Innenstadt unter der Lupe“

so der Titel einer aktuellen

Studie. Befragt wurden 1000

Personen, 500 davon aus Graz-

Umgebung. Es zeigt sich: Die

Innenstadt ist für Besucher

wenig attraktiv. Die Frequenz

ist in den letzten beiden Jahren

massiv eingebrochen. Im Jahr

2024 gab es ein Minus von einer

Million Besucher. Auch die

Leerstände sprechen Bände.

REAKTIONEN & KOMMENTARE

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27. JÄNNER 2026 www.grazer.at

graz 11

Ausblick

Was am Mittwoch

in Graz wichtig ist

■ Morgen ist es so weit: Der neue Mensa Space der Universität Graz wird

als neue Lern- und Selbstversorgungszone feierlich eröffnet. Die Eröffnung

findet am Sonnenfelsplatz 1 um 10.30 Uhr statt. Das ÖH-Vorsitzteam und

das Rektorat der Universität Graz geben einen Einblick in den Weg von der

ersten Idee bis zur Umsetzung und stehen im Rahmen der Besichtigung und

Eröffnung des Mensa Space als Gesprächspartner zur Verfügung.

■ Mit dem Beschluss der Landesregierung vom 23. Oktober 2025 wurden

der neue Forschungsrat und seine Mitglieder für die kommenden fünf Jahre

bestellt. Dafür findet am morgigen Mittwoch um 13 Uhr in der Leonhardstraße

59 die konstituierende Sitzung statt, bei der auch ein neuer Vorsitzender

sowie ein Stellvertreter gewählt werden. Im Anschluss an die Sitzung

präsentiert Wissenschafts- und Forschungslandesrat Willibald Ehrenhöfer

gemeinsam mit dem neuen Vorsitz-Duo die Schwerpunkte für die kommenden

Jahre.

■ Das Grazer Opernhaus verwandelt sich bei La Divina Comedia in einen

riesigen menschlichen Körper, dessen „Eingeweide“, geleitet von Dante und

der Musik von Philip Glass und Arvo Pärt, die Tänzer von Ballett Graz erkunden.

Um 19.30 Uhr in der Oper Graz.

La Divina Comedia lässt die Gäste einen Tanzabend mit Musik von Arvo

Pärt und Philip Glass in der Oper Graz erwarten.

OPER GRAZ - INGO PERTRAMER

■ Seit 50 Jahren fördert das Iberoamerica Institut Graz iberoamerikanische

Sprachen und Kulturen und feiert dies mit einem Kalenderprojekt zur Sichtbarmachung

der Veranstaltungsvielfalt in Graz. Um 10 Uhr wird bei einem

Pressegespräch im MediaCenter ein Ausblick auf das Festjahr gegeben.

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