Alstertal Magazin 01-2026
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01/2026
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Zum
KOLUMNE
LIEBE LESERINNEN
& LIEBE LESER,
Aktuell liegt über dem Land eine Kälte, die wir kaum noch
gewohnt sind. Zumindest nicht bei uns. Könnten Sie sich vorstellen,
bei diesen Temperaturen zu tauchen? Ich nicht. Aber
es gibt Ausnahmen, denn ich habe mit dem Wellingsbüttler
Forschungstaucher und Meeresbiologen Uli Kunz einen Tag
nach einem Ostseetauchgang gesprochen. Er hat bei klirrender
Kälte nach Geisternetzen getaucht, um Gefahren für die
Meeres-Fauna und die Schifffahrt abzuwenden. Respekt.
Nicht das einzige Umweltprojekt, das Uli Kunz am Herzen
liegt. Mehr dazu und einige seiner faszinierenden Unterwasseraufnahmen
gibt es auf Seite 34. Auch ein weiteres
Interview für diese Ausgabe hat mit Wellingsbüttel zu tun,
denn anlässlich des Weltfrauentages am 08. März präsentiert
der Kulturkreis Torhaus die Sängerin Julia Barthe und die
Pianistin Aurélie Namont. Mit einem Liederabend, auf dem
sie sich ausschließlich Werken von Komponistinnen widmen.
Spannend und zu lesen auf Seite 40. Apropos Torhaus, das
wird bekanntermaßen umgebaut und damit auch das darin
beheimatete Alstertal-Museum. Wir geben einen kleinen
Rückblick auf die Institution und einen Ausblick auf Kommendes,
auf Seite 38.
Daneben haben wir wieder viele lohnenswerte Kulturevents
der Region, Tipps und Trends, Aktionen und Rezepte zusammengetragen.
Diesmal beispielsweise zwei Vorschläge und
einen Buchtipp für all diejenigen, die mit dem Jahresbeginn
die Ernährung umstellen möchten, um gesünder zu leben
(S. 50). Das klappt anscheinend, denn ich habe noch nie so
viele Menschen getroffen wie in diesem Jahr, die es z. B. mit
dem Dry January ernst meinen. Mit guten Vorsätzen ist das
ja immer so eine Sache, aus diesem Grund drücke ich allen
Leserinnen und Lesern die Daumen, die welche umsetzen
wollen.
Viel Spaß beim Lesen und lassen Sie sich inspirieren.
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Chefredakteur
Taucht seit seinem
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Forschungstaucher. S. 34
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INHALT
34
Im Gespräch mit Wellingsbüttler
Meeresbiologen Uli Kunz
Januar 2026
INHALT
Magazin
03 Kolumne
06 Termine fürs Alstertal
08 News: Köstliches im La Madera, Annemarie Dose Preis
verliehen, ganzheitliche Gesundheit, Tendenzen Wedding Day
12 News: Kirsten-Boie-Preis, Märchenoper, Chicago-Tap
14 News: Charity zugunsten der NCL Stiftung, politischer
Ausblick beim Impulsforum „Strasburger Kreise“, Großprojekt
„Ohlsdorf 2026“ startet, „Hamburg räumt auf“ geht wieder los
16 News: Kunst- und Kulturprogramm zu neuen Technologien,
Alstertaler Bürgerpreis, 7.200 € für „Hände für Kinder“
17 Immun Booster Kur im Treudelberg Resort Hamburg
18 70.000 € Spenden gesammelt beim Juli Harnack Turnier
20 Ballett für Kinder, Clubaward verliehen, Spirituosenmesse,
besonderes Reiseangebot, Instrumentenfond startet,
Tegelsbarg/Müssenredder Förderung verlängert
22 Veranstaltungstipps: Von keltischen Klängen, Jazz und mehr
24 Neue Fitnessfläche im Aspria Alstertal
26 Thanatha Henken bringt die thailändische Küche ins Alstertal
28 Ausstellungs-Tipp: „Hamburg: Stadt, Land, Fluss.“
29 Hennebeger Chor sucht Verstärkung
30 Bildband: Eine Stadt in Bewegung - Hamburg um 1960
34 Interview mit Wellingsbüttler Meeresbiologen Uli Kunz
38 Entwürfe zur Neugestaltung des Alstertal-Museums
40 Interview mit Sängerin Julia Barthe und Veranstaltungstipp
Duvenstedt/Wellingsbüttel
47 Saisonstart im Duvenstedter BrookHus
Sasel/Wellingsbüttel
41 Herren 55 des TSV Sasel sind Europameister
Poppenbüttel
32 Parkresidenz Alstertal mit Kulturprogramm im Februar
48 Werner-Otto-Preis verliehen
49 Ausstellung zum Thema Betreuung
© Uli Kunz
4 | ALSTERTAL MAGAZIN
INHALT
© Sarah Becher
28
Ausstellungstipp:
Stadt,Land,Fluss in
der Galerie Volksdorf
Service
42 Rund ums AEZ
50 Essen & Trinken
53 Senioren
54 Garten
55 Tiere
56 Kleinanzeigen/Impressum
57 Gesundheit
58 Bauen & Renovieren
62 Immobilien
66 What‘s up in town
Sarah Becher: Duvenstedter Brook im Frühling, 2026
26
Thanatha Henken
über die Küche ihrer
Heimat Thailand
» Wir lassen Sie nicht im Regen stehen! «
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ALSTERTAL MAGAZIN | 5
MAGAZIN
2024 gestalteten Schülerinnen
der Stadtteilschule Poppenbüttel
die Ausstellung „50 Geschichten,
50 Nationen“. Nun folgt ab dem
01. Februar eine weitere.
© Gerhard Habighorst
Termine für‘s Alstertal
01. Februar
Im Schulungshaus von HH-
Wasser präsentiert der
Kulturkreis Torhaus bis zum
08. März die Ausstellung
„I have a dream“, in der 100
Schülerinnen und Schüler der
Stadtteilschule Poppenbüttel
ihren größten Traum verraten.
Eintritt frei. Mehr Infos unter
www.kulturkreis-torhaus.de
07. Februar
Bis zum 22. Februar gibt es
einzelne Veranstaltungen, bei
denen das Amateurtheater
Duvenstedt die aktuelle plattdeutsche
Komödie „Kugelfisch
Hawaii“ aufführt. Karten
im VVK: 10€, an der AK: 12€.
Mehr unter www.vereinigungduvenstedt.de
12. Februar
Das Künstlerhaus Maetzel
lädt zu einer Lesung von Hasko
Schmodde ein. Er ist langjähriger
Kenner des Werkes
von Leszek Rózga und wird
aus dessen Buch „Erinnerungen
an die Jahre 1924–1946“
lesen. Zusätzlich können
Grafiken und andere Arbeiten
von Rózga betrachtet werden.
Einlass: ab 18:30 Uhr,Beginn:
19 Uhr,
Eintritt: 16 €/ Mitglieder 14 €.
Mehr unter www. kuenstlerhaus-maetzel.de
15. Februar
Bariton Tom Kessler präsentiert
im Gemeindehaus der
Marktkirche Poppenbüttel
einen Liederabend mit Schuberts
Winterreise. Beginn:
18 Uhr. Mehr unter
www.kirche-poppenbuettel.de
20. Februar
In der Begegnungsstätte
Bergstedt präsentieren
Sängerin Gabriele Banko und
Pianist und Akkordeonist
Johannes Grundhoff den Liederabend
„Illusion d’amour -
Lieder für eine abgrundtiefe
Stimme“. Beginn: 19:30 Uhr.
Eintritt: 18€. Anmeldung erbeten.
Mehr Informationen unter
www.kultberg.de
Sechs Frontfrauen der norddeutschen
Krimi-Autorinnen-
Szene kommen an einem
Abend mit einer Krimi-Lesung
ins Sasel-Haus. Umrahmt ist
die Ladies Crime Night von
ausgewählter Musik. Beginn:
19:30 Uhr. Eintritt ab 15€. Mehr
unter www.sasel-haus.de
21. Februar
In der Kirche am Rockenhof
wird die Märchenoper „Rumpelstilzchen“.
Die Aufführenden
sind die Evangelische
Kinderkantorei in den Walddörfern
und die Jugendkantorei
Volksdorf sowie ein Instrumentalensemble.
Beginn:
17 Uhr. Eintritt frei. Mehr
unter www. kircheoberalsterbergstedt.de
06. März
Das Ambrella Figurentheater
ist zu Gast im Duvenstedter
Salon. Gezeigt wird ein Theaterabend
über das Leben und
die Kunst der historischen
Wandermarionettenspieler.
Beginn: 19 Uhr, Einlass: 18 Uhr.
Karten: 25€, Salonmitglieder:
10€. Mehr unter www.
vereinigung-duvenstedt.de
07. März
Der Kanadier Dave Goodman
ist Singer-Songwriter und Gitarrist
und tritt in der Kunst-
Kate Volksdorf auf. Beginn:
20 Uhr. Mehr Infos unter
www.kunst-kate-volksdorf.de
08. März
Im Alsterschlösschen tritt der
Sänger und Gitarrist Markus
Baltensperger mit eigenen
Kompositionen und ausgewählten
Klassikern aus Jazz,
Pop und Rock auf. Beginn:
16 Uhr. Mehr Infos unter
www.alsterschloesschen.de
18. März
Dr. Rita Bake kommt zum
Walddörfer Kulturkreis in
die Ohlendorff‘sche Villa und
stellt bei einem Lichtbildvortrag
den Garten der Frauen
vor. Beginn: 19:30 Uhr. Eintritt
16€, ermäßigt 14€, Restkarten
an der AK: 18€, ermäßigt 16€.
Mehr unter www. kulturkreiswalddoerfer.net
Alle Termine ohne Gewähr -
bitte vorher überprüfen.
6 | ALSTERTAL MAGAZIN
Weil zu Hause
überall sein kann…
1
2
3
4
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2 Duvenstedt – Repräsentative S&T-Landhausvilla mit unverbaubarem Blick ins Naturschutzgebiet, Bj. 2004, nach
2021 modernisiert, ca. 202 m² Wohnfläche, 7 Zi., 2 Bäder, hochw. Ausstattung, Vollkeller mit Wellnessbereich, ca. 1.357 m²
Grundstück, 2 Doppelgaragen, V, 102,40 kWh/(m²a), Kl. D, Gas, Kaufpreis: 1.590.000,- € zzgl. 3,57 % Käuferprovision
3 Wellingsbüttel – Gepflegtes Einfamilienhaus auf traumhaftem Grundstück, Bj. 1965, ca. 163 m² Wohnfläche, 4 Zi.,
familiengerechter Grundriss, Parkettboden, Vollkeller mit Sauna und zusätzlichem Bad, 2 Stellplätze, ca. 689 m² Grundstück,
B, 283,50 kWh/(m²a), Kl. H, Öl, Kaufpreis: 920.000,- € zzgl. 3,57 % Käuferprovision
4 Poppenbüttel – Baugrundstück in begehrter Lage, ca. 584 m² Grundstück mit rd. 17 m Straßenfront, laut Bebauungsplan
ausgewiesen als Wohngebiet mit eingeschossiger, offener Bauweise, GRZ 0,2, GFZ 0,3, die Abrisskosten der Altsubstanz
sind vom Käufer zu tragen, Kaufpreis: 390.000,- € zzgl. 3,57 % Käuferprovision
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NEWS
ADVERTORIALS
Am Valentinstag am 14.2. bietet das
La Madera ein romantisches Tapas-Buffet
„all you can eat“ auf Vorbestellung an.
KÖSTLICHES AUS ALLER WELT
Ob feines Dinner, spritziger Sonntagsbrunch, abwechslungsreicher
Mittagstisch oder private Feierlichkeit – das Restaurant La Madera in
Sasel ist die beste Adresse für südländische Spezialitäten im angenehmen
Ambiente. Die Speisekarte ist voller abwechslungsreicher Gerichte – von
Köstlichkeiten aus aller Welt bis zum Tapas- und Steak-Angebot, das dem
Haus einen hervorragenden Ruf beschert hat. Im wöchentlichen Wechsel
gibt es eine große Auswahl an leckeren Gerichten. Das Restaurant besticht
mit einem gemütlichen, rustikalen Ambiente und modernen Akzenten.
Es eignet sich hervorragend als Location für Feiern im privaten Kreis –
sogar größere Events mit bis zu 500 Personen können problemlos in den
Räumlichkeiten stattfinden. Mehr Infos unter: www.la-madera.de
@ MenscHHamburg e.V.
Alle
Preisträger*innen
mit ihren
Laudator*innen
auf der Bühne im
Centralkomitee
Hamburg.
ANNEMARIE DOSE PREIS FEIERLICH VERGEBEN
Der Annemarie Dose Preis 2025 wurde Ende des vergangenen
Jahres erstmals in gemeinsamer Ausrichtung von MenschHHamburg
e.V. und der Hamburger Tafel im Centralkomitee Hamburg
in St. Georg vergeben. Vor gespannten Gästen aus Politik,
Kultur und Zivilgesellschaft wurden drei Preisträgerinnen und
Preisträger geehrt, die im Sinne der langjährigen Volksdorferin
und Gründerin der Hamburger Tafel Annemarie Dose (2028-2016)
handeln: mutig, beharrlich und mit sichtbarem gesellschaftlichem
Impact.
Mit jeweils 6.666 Euro erreichte die Dotierung die höchste Summe
seit Bestehen des Preises. In seinem Grußwort hob Hamburgs
Finanzsenator Dr. Andreas Dressel die Bedeutung zivilgesellschaftlicher
Initiativen für den sozialen Zusammenhalt der Stadt
hervor: „Hamburg ist Hauptstadt des zivilgesellschaftlichen
Engagements. Trotz aller Widrigkeiten zeigen Projekte wie diese,
wie stark unsere Stadt ist, wenn Menschen füreinander einstehen.“
Prämiert wurden das Projekt „Hege Helping Hands“, das mit
einer eigens entwickelten Lesegeschichte Kinder aus Zuwandererfamilien
spielerisch beim Erlernen der deutschen Sprache
unterstützt und die Initiative „Wir sind Wir – Inclusion in Sailing
e. V.“, die in Kooperation mit dem Hamburger Segel-Club e. V. Kindern
mit Behinderung inklusive Segelerfahrungen auf der Alster
ermöglicht. Ein Einzelpreis ging an Svenja Weber (Dialoghaus
Hamburg). Sie erhält die Auszeichnung für ihren außergewöhnlichen
Einsatz in einer herausfordernden Phase des Dialoghauses.
Mehr Infos auf www.alster-aktuell.de/2025/12/12
8 | ALSTERTAL MAGAZIN
NEWS
Kirsten Valentiner,
Britta Stapelfeld,
und Birgit Picard
(v.l)
GEMEINSAM FÜR GANZ-
HEITLICHE GESUNDHEIT
Drei Heilpraktikerinnen haben sich am Krohnstieg 57 zu einer
Praxisgemeinschaft für Naturheilkunde zusammengeschlossen.
Kirsten Valentiner, Britta Stapelfeld und Birgit Picard verbinden
ihre unterschiedlichen Schwerpunkte, um PatientenInnen ganzheitlich
und individuell zu begleiten. „Wir nehmen uns viel Zeit
für eine ausführliche Anamnese und Diagnostik. Statt Symptome
isoliert zu betrachten, gehen wir den Ursachen auf den Grund“,
erklärt das Team. Die Therapeutinnen arbeiten mit bewährten
naturheilkundlichen Verfahren unterstützt durch moderne Diagnostik
und Laboranalysen. Am 20. Februar von 14 bis 18 Uhr lädt
die Praxisgemeinschaft zum Tag der offenen Tür ein. Kontakte:
Kirsten Valentiner (Stoffwechsel, Ernährung, Stressregulation,
Bioresonanz), www.kvantensprung.de, Tel. 040 33 49 24 60,
Britta Stapelfeld (funktionelle Darmbeschwerden/Diagnostik,
Hypnotherapie), www.heilpraktikerin-britta-stapelfeld.de,
Tel. 0160 949 14 323 und Birgit Picard (Frauengesundheit,
Kinderwunsch, Wechseljahre, Hormondiagnostik),
www.heilpraxis-frauenwelt.de, Tel. 01556 3222 622
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ALSTERTAL MAGAZIN | 9
NEWS
ADVERTORIALS
© Lichtliebe Volksdorf (2)
WOHLBEFINDEN
ZUM VALENTINSTAG
Im hektischen Alltag verlieren wir uns oft selbst. Die Shiatsu-
Praktikerin Melanie Wagner möchte dem entgegenwirken: „Ich
habe einen geschützten Ort in Volksdorf geschaffen, an dem
jeder loslassen kann, um aufzutanken und sich wieder selbst zu
fühlen, den Regenrationsraum.“ Dort bietet die Volksdorferin
neben der klassischen Shiatsu-Akkupressur-Massage unter
anderem eine 130-minütige „Integral“-Sitzung an, in der neben
ihren Händen auch Klangschalen und „Tuning Forks“ eingesetzt
werden. Deren Schwingungen sollen Zellen und Energiebahnen
zur Resonanz anregen und dem Körper helfen, seine natürliche
Schwingung wiederzuerlangen. Zudem arbeitet Melanie Wagner
mit Premium-Therapie-Schalen von Peter Hess®, die auf den
Körper gesetzt werden und gezielt die Chakren ansprechen.
Wenn sie während der Sitzung sanft angeschlagen werden,
entsteht ein Klangteppich, der für Erdung, Ruhe, Balance und
Ausgleich sorgen kann. Auf diese Weise soll eine tiefgreifende
energetische Regeneration entstehen, bei der manuelle Körperarbeit
und die Arbeit mit Frequenzen in einem ganzheitlichen
Ansatz zusammenkommen.
Die Sitzungen von Melanie Wagner können auch zu einem besonderen
Erlebnis-Geschenk werden. Statt über Blumen und Pralinen,
würde sich der Partner oder die Partnerin zum Valentinstag
sicherlich auch über einen Gutschein zu einer der Anwendungen
freuen! Mehr unter www.regenerationsraum.de
Melanie Wagner (o.) bei einer
Behandlung in ihrem Regenerationsraum.
© Regina Giessmann
Am 22. Februar bietet Maderos
einen Aktionstag mit „Angrillen,
jeder Menge Infos und 10 %
Rabatt auf die Beschattung der
neuen Terrassenüberdachung.
FÜR MEHR ZEIT DRAUSSEN - UNABHÄNGIG VOM WETTER!
Wenn die Tage wieder länger werden und die Gartensaison vor der
Tür steht, rückt ein Thema für viele Hausbesitzer in den Fokus:
mehr Zeit draußen – unabhängig vom Wetter. Eine Terrassenüberdachung
schafft genau diesen Mehrwert. Wer sich darüber informieren
möchte, finden bei Maderos, dem Spezialist für hochwertige
Terrassenüberdachungen aus Rosengarten vor den Toren der
Stadt, die passenden Ansprechpartner. Beispielsweise bei einem
Aktionstag mit „Angrillen“ am 22. Februar, Am Hatzberg 16.
Die Besucher erwartet ein entspannter Tag mit „Angrillen“,
persönlichen Beratungsgesprächen, Führungen durch die
Produktion und zahlreichen Inspirationen rund um moderne
Terrassenüberdachungen. In der größten Indoorausstellung Norddeutschlands
– auf über 1.000 Quadratmetern – können Interessierte
verschiedene Modelle live erleben, Materialien vergleichen
und direkt „Probe sitzen“. Und sich beraten lassen, denn bei der
Planung einer individuellen Terrassenüberdachung gibt es vieles
zu bedenken: bauliche Gegebenheiten, Designwünsche, Statik und
auch rechtliche Aspekte. Maderos setzt deshalb konsequent auf
individuelle Beratung und Lösungen. Ob schwierige Winkel, wenig
Platz oder besonders tiefe Dächer – das erfahrene Team findet
eine Lösung, die optimal zum Haus und zu den Vorstellungen der
Kunden passt. Ein besonderer Vorteil: Bei Maderos kommt alles
aus einer Hand, von der Erstberatung bis zur Montage. Mehr Infos
unter Tel. 04108 41429-0 und auf www.maderos.de
10 | ALSTERTAL MAGAZIN
NEWS
NEUE SPORTANGEBOTE
UND KURSE BEIM SCP
Der SC Poppenbüttel erweitert sein Sportangebot und freut
uns, neue feste Bewegungsangebote für Jung und Alt vorstellen
zu können. Mit einem abwechslungsreichen Programm
möchten wir Gesundheit, Beweglichkeit und Wohlbefinden
fördern. Zu den festen Sportangeboten zählen: Beweglich
bleiben, Tai Chi, Sunrise Yoga Qi Gong, Body Balance und Sitzgymnastik
mit ärztlicher Verordnung. Ergänzend starten neue
Kurse, darunter: Beckenbodentraining für Frauen und Body
Fit. Alle Angebote werden von qualifizierten Übungsleiterinnen
und Übungsleitern durchgeführt und richten sich sowohl
an Einsteiger als auch an Fortgeschrittene. Interessierte sind
herzlich eingeladen, aktiv zu bleiben oder neu einzusteigen.
Weitere Informationen zu Zeiten und Anmeldung gibt es über
den Verein unter Tel. 040 606 14 14 (Mo. + Do. 14:00-18 Uhr;
Di. + Mi. 09-12 Uhr)
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Reiseveranstalter & Co. geben einen Überblick über die neuesten
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von Pros in der Golf Arena und ein Rahmenprogramm zum
Mitmachen runden das Angebot ab. Außerdem ermöglichen
zahlreiche Aktionsflächen wie Driving Ranges, Putting Greens
und Golf-Simulatoren einen erlebnisreichen Messebesuch.
Infos sowie die Online-Tickets gibt es auf www.hansegolf.com
und deren Social Media Seiten.
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möchte, sendet eine E-Mail an redaktion@alster-net.de.
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5 Gewinner*innen gezogen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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Die Hamburger Literaturstiftung – mit Unterstützung der Bodo
Röhr Stiftung –, das Literaturhaus Hamburg, der Verlag Friedrich
Oetinger und der Carlsen Verlag fühlen sich dem Engagement von
Kirsten Boie verbunden und möchten ebenfalls einen Beitrag für
die Kinderliteratur leisten, indem sie 2026 zum vierten Mal den
Kirsten-Boie-Preis der Hamburger Literaturstiftung vergeben.
Die Preisverleihung findet am 9. Juni im Literaturhaus Hamburg
statt. Mit dieser Auszeichnung wird das beste unveröffentlichte
Kinderbuch einer deutschsprachigen Autorin, eines deutschsprachigen
Autors für die Zielgruppe der 8- bis 11-Jährigen
ausgezeichnet.
In der festen Überzeugung, dass Spaß am Lesen die beste Leseförderung
ist, setzt sich der Kirsten-Boie-Preis der Hamburger
Literaturstiftung zum Ziel, Texte zu entdecken, die aufrütteln,
unterhalten, zum Weinen und zum Lachen bringen, kleine Welten
beschreiben oder das große Abenteuer suchen. Es gibt nur eine
Grundbedingung: bloß keine Langeweile!
Der Kirsten-Boie-Preis wird alle zwei Jahre von einer unabhängigen
und überregionalen Jury vergeben. Die Jury bilden 2026
der Journalist Tilman Spreckelsen, die Buchhändlerin Nicole
Christiansen, der Kritiker und Journalist Michael Schmitt, die
Illustratorin und Autorin Regina Kehn und der ehemalige Kinderbuchverleger
Klaus Humann.
Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und geht zusätzlich einher
mit einem Buchvertrag, der dieses Mal wieder mit dem Carlsen
Verlag in Hamburg, geschlossen wird. Im fünften Durchgang 2028
wird das prämierte Manuskript im Hamburger Oetinger Verlag
unter Vertrag genommen. Darüber hinaus vergibt die Jury einen
Förderpreis, der mit 1.000 Euro honoriert ist.
Du möchtest dich bewerben? Dann schicke einen Textauszug
(maximal 30 Seiten à 1.800 Zeichen) und ein Exposé der
Geschichte in zwei PDF-Dateien per E-Mail an:
kirsten-boie-preis@literaturhaus-hamburg.de.
Bitte anonymisiere die eingereichten Texte.
Der Einsendeschluss ist der 15. März 2026.
MÄRCHENOPER
Die Ev.-Luth. Kirchengemeinden Oberalster Bergstedt und
Volksdorf präsentieren am 21. Februar in der Kirche am Rokkenhof
in Volksdorf die Märchenoper „Rumpelstilzchen“ von
Benedict Benders. Es handelt sich um eine musikalische Adaption
des bekannten Grimm-Märchens. Aufgeführt wird die Geschichte
unter anderem von der Evangelischen Kinderkantorei in den
Walddörfern, die in Bergstedt für Kinder im Kindergarten bis
zur 7. Klasse gemeinsames Singen anbietet. Sie tritt gemeinsam
mit der Jugendkantorei Volksdorf auf, die derzeit aus etwa 30
Jugendlichen ab der 7. Klasse besteht. Der Auftritt wird um die
Musik eines Instrumentalensembles bereichert. Beginn: 17 Uhr.
Der Eintritt ist frei. Mehr Informationen gibt es unter
www. kircheoberalsterbergstedt.de
In Volksdorf wird es
musikalisch mit der
Märchenoper „Rumpelstilzchen“.
Stepptanz kann ganz einfach sein.
CHICAGO-TAP
IM ALSTERTAL
ADVERTORIAL
Tanzpädagogin für Bühnentanz und Paartanz, Tanz-Stipendium
in Chicago, Stepptanz-Dozentin für Tanzlehrer und angehende
Musical-Künstler in Hamburg … Susanne C. Hans hat wahrlich eine
beeindruckende Vita. Ihre tänzerische Handschrift entwickelte
sie zwischen Stuttgart, Chicago und New York bei renommierten
Tapdance-Ikonen. In ihrer Poppenbütteler Tanzschule S-eins
unterrichtet sie nach dem von ihr eigens für Freizeit-Stepper
entwickelten „Chicago Tap Concept“ – und plötzlich ist die komplexe
Kunstform Stepptanz ganz einfach! Einen perfekten ersten
Eindruck bekommt man in einem Einführungs-Workshop am
16. Februar.
Infos unter www.s-eins.de/Aktuelles oder Tel. 040 24825717.
12 | ALSTERTAL MAGAZIN
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NEWS
Links: Das Werk für den guten Zweck ist vollbracht -
von US-Sängerin Joss Stone (malte zum ersten Mal
so richtig) und Künstlerin Juliane Golbs. (r.)
Unten: Hatten Spaß bei dem außergewöhlichen
Charity-Kunst-Happening in der Barclays Arena -
Barkassen-Meyer-Chef Hubert Neubacher,
Norbert Wiwianka und Chefredakteur Kai Wehl. (v.l.)
© Stephan Wallocha
CHARITY ZUGUNSTEN
DER NCL STIFTUNG
Ende des vergangenen Jahres haben die
Hamburger Künstlerin Juliane Golbs
und die Grammy Gewinnerin Joss Stone
gemeinsam in der Barclays ein Kunstwerk
für die NCL Stiftung gemalt. Beide sind
Botschafterinnen der Initiative, die sich
für die Erforschung der unheilbaren Kinderdemenz
NCL engagiert. Live vor zwei
Familien, deren Kinder an NCL erkrankt
sind, und geladenen Gästen entstand
ein buntes Werk das später über United
Charity versteigert wurde. 7.600 Euro
kamen für die Forschung über NCL zusammen.
Ziel der Aktion war es, den Familien
einen warmen unbeschwerten Moment zu
schenken und Aufmerksamkeit auf eine
Krankheit zu lenken die vielen noch unbekannt
ist. „Dieses Werk ist aus dem inneren
Bedürfnis gewachsen, der Stiftung
etwas von ganzem Herzen und mit Substanz
zu schenken. Die Zusammenarbeit
mit Joss war ein seltener, intensiver Prozess,
in dem wir unsere Künste auf einer
Leinwand vereint haben“, sagt Juliane
Golbs zufrieden und fügt hinzu, „dass
die Barclays Arena das Bild für 5.100€ an
seinen Entstehungsort zurückgeholt und
zusätzlich 2.500 € gespendet hat, ist eine
wirklich bedeutende Geste.“
Mehr Infos: www.ncl-stiftung.de
POLITISCHER AUSBLICK
© Kai Wehl
Gastgeberin Stefanie
Stoltzenberg-Spies
mit CDU-MdB
Christoph Ploss.
Anfang des Monats gab es die 90. Auflage des privaten Diskussions-
und Impulsforums „Strasburger Kreise“. Gastgeberin
Stefanie Soltzenberg-Spies hatte für dieses „kleine Jubiläum“, wie
sie es in ihrer Begrüßung der rund 30 geladenen Gäste aus Politik
und Wirtschaft nannte, CDU-MdB Christoph Ploss, Koordinator
der Bundesregierung für maritime Wirtschaft und Tourismus
sowie Abgeordneter für Hamburg-Nord/Alstertal, geladen.
Thema „Regieren in schwierigen Zeiten - Wohin steuert Deutschland?“.
Dabei ging er auf die gesellschaftliche Herausforderung
durch Extremismus von allen Seiten ein und die Notwendigkeit
eines klaren, parteiübergreifenden Konsenses für Gegenmaßnahmen.
Er fordert, die Sicherheitsbehörden zu stärken und warnt
vor Bedrohungen von außen, etwa durch Russland und China.
Ploss plädiert für ein geeintes und handlungsfähiges Europa
in der Außen- und Sicherheitspolitik. Im Inland sieht er Wirtschaftsleistung,
Infrastrukturinvestitionen und die Reform der
sozialen Sicherungssysteme als vorrangig. Er verweist auf hohe
Zuschüsse zur Rente und spricht sich für längeres Arbeiten aus,
um die Zukunftsfähigkeit Deutschlands zu sichern. „Ich weiß, dass
das Thema nicht populär ist, aber Politik kann sich nicht nur darin
erschöpfen, jeden Tag Umfragewerte zu sichten, um dann daran
das Handeln auszurichten.“ Für den Fall, dass nichts geschehe,
prognostizierte der Politiker, dass spätestens Anfang der 2030er
Jahre kaum mehr Geld für Zukunftsinvestitionen vorhanden sei.
Deswegen werde er für die Reform der sozialen Sicherungssysteme
kämpfen, so Ploss, wofür es viel Zuspruch der Gäste gab.
Bei Drinks und Antipasti wurde nach dem Gastbeitrag in kleinen
Gruppen angeregt weiterdiskutiert und genetzwerkt.
Mehr Infos: www.strasburger-kreise.com
14 | ALSTERTAL MAGAZIN
NEWS
GROSSPROJEKT „OHLS-
DORF 2026“ STARTET
Die bauvorbereitenden Maßnahmen für das Infrastrukturprojekt
„Ohlsdorf 2026“ beginnen. Im Bereich des
Bahndamms Alsterdorfer Straße/Im Grünen Grunde sowie
auf der Verkehrsinsel Rathenaustraße/Im Grünen Grunde/
Alsterdorfer Straße müssen dafür insgesamt 25 Bäume
gefällt werden. Die Fällungen sind notwendig, um Stützwände
am Bahndamm zu errichten, Logistikflächen einzurichten
sowie die neue Brücke vor Ort montieren zu können. Nach
Abschluss der Bauarbeiten sind Ersatzpflanzungen vorgesehen.
Das ist geplant: Ab Frühjahr 2026 erneuert die HOCH-
BAHN den Bahnsteig der U1-Haltestelle Ohlsdorf und ersetzt
die Brücke über die Alsterdorfer Straße. Eine Sperrung des
betroffenen U1-Abschnitts ist in der zweiten Jahreshälfte
2026 vorgesehen. Im Rahmen dieser Sperrung werden gleichzeitig
auch notwendige Bauarbeiten für die U5 im Bereich der
benachbarten Haltestelle Sengelmannstraße ausgeführt.
MITMACHEN BEI
„HAMBURG RÄUMT AUF!“
Auch in diesem Jahr organisiert die Stadtreinigung Hamburg
(SRH) wieder die groß angelegte Stadtputzaktion, die zu den
größten Deutschlands gehört. „Hamburg räumt auf!“ läuft
diesmal vom 20. Februar bis zum 1. März. Mit ein paar Klicks
auf www.hamburg-raeumt-auf.de kann man sich anmelden.
Danach müssen Sammelmotivierte lediglich noch ihre kostenlosen
Handschuhe und Müllsäcke abholen, bevor es losgehen
kann. Um das Abholen und die Entsorgung des gesammelten
Abfalls kümmert sich die SRH. Unter allen Aufräumteams
verlost die SRH Sach- und Erlebnispreise zahlreicher Unternehmen
aus Hamburg und Umgebung. „Hamburg räumt auf!“
ist eine Gemeinschaftsaktion der SRH und der Behörde für
Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft mit Unterstützung
des NABU-Hamburg.
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Hamburg Alstertal
Poppenbütteler Bogen 21
ALSTERTAL MAGAZIN | 15
NEWS
ÜBER DIE AUSEINANDERSETZUNG
MIT NEUEN TECHNOLOGIEN
Die Stiftungen der Sparkasse Holstein haben sich in diesem Jahr dem Thema
„Individualität + Intelligenz“ verschrieben. Dazu präsentieren sie ein facettenreiches
Kunst- und Kulturprogramm. Den Anfang machen Frieder Falk mit „Black
Box“ in der Galerie im Marstall Ahrensburg (bis 01.03.26) und Jaewon Kim mit „The
Balance of Life“ in der Galerie in der Wassermühle Trittau (bis 22.03.26). Die beiden
setzen sich kritisch mit der Frage auseinander, wie sich das Verständnis von Kreativität
im Spannungsfeld zwischen Mensch und Maschine verändert und suchen dafür
nach neuen Ausdrucksformen.
Ein Höhepunkt ist die Sommerausstellung „Volker Hinz – Legenden“.
Der langjährige stern-Fotograf dokumentierte über vier Jahrzehnte hinweg
Menschen und Ereignisse – von Politiker*innen über Künstler*innen bis hin zu Alltagsgestalten
– und schuf so eine visuelle Chronik des 20. Jahrhunderts.
Jaewon Kim, a bunch of purple lines, Honigwaben, Pappe, Holz
und Filzstift (2025)
© Jaewon Kim
AUSSTELLUNGEN & INFOS
Mehr Infos zu den Ausstellungen und dem Vermittlungsprogramm der Stiftungen
unter www.galerie-im-marstall.de und www.galerie-wassermuehle-trittau.de.
VORSCHLÄGE GESUCHT:
ALSTERTALER BÜRGERPREIS 2025
Der Regionalausschuss Alstertal vergibt jährlich als Auszeichnung
für Personen oder Institutionen, die in den Stadtteilen Poppenbüttel,
Hummelsbüttel, Sasel oder Wellingsbüttel durch besondere
Leistungen in verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen aufgefallen
sind, einen Bürgerpreis. Der Preis ist mit 400 Euro dotiert,
kann aber auch auf mehrere Preisträgerinnen und Preisträger auf-
geteilt werden. Zur Vorbereitung der Entscheidung über die künftigen
Preisträgerinnen und Preisträger bittet der Regionalausschuss
Alstertal um die Zusendung schriftlich begründeter Vorschläge bis
zum 22. März 2026 an die Geschäftsstelle der Bezirksversammlung
Wandsbek, Schloßstraße 60, 22041 Hamburg oder per E-Mail an
bezirksversammlung@wandsbek.
CDU SAMMELTE ERNEUT
FÜR „HÄNDE FÜR KINDER“
Seit vielen Jahren unterstützen die CDU-Alstertal und -Oberalster gemeinsam mit
der Jungen Union Alstertal die wertvolle Arbeit von „Hände für Kinder“ in Wohldorf-
Ohlstedt. In diesem Jahr kamen 7.200 Euro zusammen.
Das Geld kommt dem „Neuen Kupferhof“ zugute, in dem schwerst- und mehrfachbehinderte
Kinder eine liebevolle, professionelle Betreuung erhalten, während ihre
Eltern für einige Tage im Jahr dringend benötigte Entlastung und Erholung finden.
„Gerade in Zeiten steigender Herausforderungen ist diese Arbeit von unschätzbarem
Wert. Umso mehr freuen wir uns, mit der diesjährigen Spendensumme einen spürbaren
Beitrag zur Unterstützung der Einrichtung leisten zu können und damit den
Familien ein Stück Sicherheit und Unterstützung zu geben“, erklärt Hamburgs
CDU-Vorsitzender Dennis Thering.
Mehr Infos zur Einrichtung: www.haendefuerkinder.de
© CDU
Bianca Wollenweber (CDU-Oberalster), Wolfgang Kühl (CDU-Alstertal),
Steffen Schumann (Vorstand Hände für Kinder), Dennis Thering (Vorsitzender der
CDU Hamburg) und Stefan Bereuter (CDU-MdHB, v.l.)
16 | ALSTERTAL MAGAZIN
ADVERTORIALS
MAGAZIN
© offenblende
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ALSTERTAL MAGAZIN | 17
MAGAZIN
© Ulrich Schaarschmidt
Beim jährlich in der Hockeyhalle des UHC ausgetragenen Juli-Harnack-Turnier zeigen ein engagiertes UHC-Team und
Deutschlands bester Hockeynachwuchs, dass sich Spitzensport und soziales Engagement prima kombinieren lassen.
70.000€ SPENDEN GESAMMELT
Vor 20 Jahren verstarb der 16-jährige Hockeyspieler, Julian „Juli” Harnack, an Krebs. Seine
Mannschaftskameraden haben daraufhin das deutschlandweit bekannte Juli-Harnack-Turnier
initiiert, um die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. (KNACK DEN KREBS)
zu unterstützen. Gerade gab es ein erfolgreiches Jubiläumsturnier in Hummelsbüttel.
In den letzten 20 Jahren wurden über 436.000 Euro von den
UHC U16-Jugendmannschaften und den Gastteams gesammelt,
die jedes Jahr bereits weit vor Turnierbeginn aktiv
werden und mit Aktionen wie Spendenläufen und Kuchenverkauf
Spendengelder sammeln. Für ihr Engagement wurden die
UHC-Jugendlichen 2015 sogar mit dem Deutschen Sozial-Oskar
in Bronze ausgezeichnet!
Zum Charity-Turnier reisten im Jubiläumsjahr Mannschaften aus
Mannheim, Berlin, Düsseldorf, Köln und München an. In der
Hockeyhalle am Wesselblek in Hummelsbüttel spielten insgesamt
12 Teams, die zu den Besten ihrer Jahrgänge gehören. Bei den
Mädchen siegte der Münchner SC, bei den Jungs die Zehlendorfer
Wespen aus Berlin.
Besucher konnten Lose für die Tombola im Wert von zwei
Euro erwerben. 6.000 Lose wurden verkauft. Die glücklichen
Gewinner:innen konnten sich über insgesamt 3.000 Preise freuen.
Der gesamte Erlös der Tombola, der Turnierbeiträge sowie die
von den U16 Teams gesammelten Gelder fließen 1:1 an Fördergemeinschaft
Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. Im
Die Spendengelder des Turniers unterstützen insbesondere die
Kinderkrebsforschung am Forschungsinstitut Kinderkrebs-
Zentrum Hamburg. Seit 2018 vergibt die Fördergemeinschaft vier
Juli-Harnack-Stipendien: „Die Förderung des wissenschaftlichen
Nachwuchses im Bereich der pädiatrischen Kinderonkologie ist
ein zentrales Ziel des Forschungsinstituts Kinderkrebs-Zentrum
Hamburg. Wir wollen mithelfen, jungen Wissenschatlern die
Gelegenheit zu geben, einen Einblick in die Kinderkrebsforschung
zu gewinnen. Das Juli-Harnack-Stipendium unterstützt
auch dieses Jahr wieder Medizindoktoranden, die ihre Dissertation
in der Kinderkrebsforschung schreiben. Wir alle, der UHC
und allen voran unsere Spielerjugend als jährliche Initiatoren des
Juli-Harnack Hockey Turniers, freuen uns, dass unsere Spenden
so sinnvoll eingesetzt werden. Wir sind stolz darauf, dass wir
mit dem Hockeysport ein Stück dazu beitragen können, die
Forschung im Bereich Kinderkrebs auszubauen“, sagt Philipp
Urbath, UHC-Vorsitzender.
Natalie von Borcke von der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-
Zentrum Hamburg e.V. wurde ein symbolischer Scheck über
70.000 € überreicht. „Wir sind sehr dankbar und beeindruckt
von dem großartigen und nachhaltigen Engagement des UHCs,
der Eltern, der Unterstützer und natürlich der Mannschaften, die
sich alle zusammen seit zwei Jahrzehnten so vorbildlich für das
Kinderkrebs-Zentrum Hamburg einsetzen“, erklärt Natalie von
Borcke.
Mehr Infos gibt es unter www.juli-harnack-turnier.info und
www.kinderkrebs-hamburg.de
18 | ALSTERTAL MAGAZIN
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ALSTERTAL MAGAZIN | 19
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BALLETT FÜR KINDER
IN WELLINGSBÜTTEL
Der TSC Wellingsbüttel bietet mittwochs in der TSC-Arena,
Waldingstrasse 91, zwei neue Ballett-Gruppen mit Emily an!
Um 16 Uhr für Kinder von 7 bis -10 Jahren: Ballett, das Eleganz,
Disziplin und Ausdruck verbindet. Es werden künstlerisch
Körperhaltung, Technik, Kraft und Beweglichkeit geschult –
die perfekte Grundlage für jede Tanzform.
Um 17 Uhr für Kinder ab 11 Jahren: Modernes Ballett, das klassische
Präzision mit fließenden, zeitgenössischen Bewegungen
vereint. Diese Methode stärkt Technik, Musikalität und Ausdruckskraft
und fördert einen kraftvollen, zugleich eleganten
Tanzstil. Wenn Ihr Interesse habt, meldet euch bitte an:
info@tscwelle.de oder Tel. 040 640 11 14.
Emily freut sich auf viele begeisterte Tänzer*innen.
Mehr Infos zum Verein gibt es unter www.tscwelle.de
Beispielbild
CLUBAWARD VERLIEHEN
Über 600 Gäste aus Kultur, Politik, Wirtschaft und Medien
kamen kürzlich zum 15. clubaward in der Fabrik in Altona
zusammen, um Clubs und Veranstaltende für ihr Engangement
in 2025 zu feiern. Jährlich werden die Awards vom
Clubkombinat Hamburg e.V., gefördert durch die Behörde für
Kultur und Medien Hamburg, verliehen. Durch die Award Show
führten Michelle Minani (Journalistin) und Dominik Bliefert
(Schauspieler) und zwei Live Acts sorgten für gute Stimmung.
Das öffentliche Online-Voting krönte den Metal Underground
Club Bambi Galore in Billstedt zum »Lieblingsclub«. Darüber
hinaus wurden sieben Preise durch eine Expert*innen-Jury
mit hohem FLINTA*-Anteil vergeben, ein Preis durch eine
Fachjury in Sachen Nachhaltigkeit und zwei Preise durch die
Vorstände von Clubkombinat sowie Hamburger Clubstiftung.
Alle Preisträger*innen & Infos: www.clubkombinat.de
© Kevin Winiker
© HANSE SPIRIT
SPIRITUOSENTASTINGS
& NOCH VIEL MEHR
Am 13. und 14. Februar findet mit der HANSE SPIRIT zum
14. Mal eine der größten Spirituosenmessen Deutschlands
in der Halle B4 der Hamburg Messe statt. Dort präsentieren
rund 55 Aussteller eine große Markenvielfalt – von Rum
und Cognac über Gin, Liköre und Edelobstbrände bis hin zu
weiteren Spezialitäten. Hunderte von Spirituosen können
verkostet werden. Hersteller, Importeure und Markenbotschafter
beraten fachkundig und geben Empfehlungen zum
Genuss, ob pur oder gemixt. Die Verbrauchermesse richtet
sich an Genießer ebenso wie an Fachbesucher aus Handel und
Gastronomie. Ergänzend zu den Standverkostungen finden
Tastings statt. Wasserspender, Glastauschstation, Speisenstände
und Foodtrucks sorgen für Komfort. Infos, Tickets
und Tastingplätze können über www.hanse-spirit.de gebucht
werden und sind vor Ort, soweit noch verfügbar, bargeldlos
erhältlich. Öffnungszeiten: Fr., 15–22 Uhr, Sa. 12–20 Uhr.
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Ein besonderes Reiseangebot zum Sonderpreis bietet
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(nur 264 Kabinen) ab Hamburg entlang der herbstlichen Küste
Norwegens bis zum Nordkap. In kleiner Gruppe erleben Sie
Fjorde, Bergpanoramen und mit etwas Glück das Nordlicht.
An Bord erwarten Sie Expertenteam, spannende Vorträge
und lange Liegezeiten für individuelle Erkundungen. Optional
buchbar: Ausflüge wie zur Insel Godøya, Fahrt mit dem „Golden
Train“ oder Besuch im Polarpark mit Moschusochse, Wolf
und Vielfraß. Im Preis für die Außenkabine inkl. Vollpension,
ganztägiger Getränkepauschale und Bordguthaben ist auch ein
Kennenlern-Treffen vorab enthalten.
Infos: Tel. 040 601 9898, www.kleingruppenreisen.com
Erika Tiren ©Hurtigruten
20 | ALSTERTAL MAGAZIN
MAGAZIN
© Jonas Walzberg
LEIH-INSTRUMENTE FÜR
AUSGESUCHTE TALENTE
Der Instrumentenfonds der Haspa Musik Stiftung geht in
die nächste Runde: Ab sofort können Hamburger Musiklehrerinnen
und -lehrer aussichtsreiche Nachwuchstalente für
ein hochwertiges Instrument vorschlagen. Eine prominent
besetzte Fachjury entscheidet, wer zum Zuge kommt. Seit
2008 versorgt der Instrumentenfonds Nachwuchsmusiker
mit professionellen Arbeitsgeräten. Aktuell befinden sich
über 500 Instrumente im Wert von 1,8 Millionen Euro im Umlauf.
Und der Bestand wächst von Jahr zu Jahr. Der Großteil
der Sammlung sind klassische Streich- und Holzblasinstrumente
, aber auch seltenere Stücke wie Harfen, Akkordeons
oder Percussion und elektronische Instrumente stehen zur
Verfügung. Sie können jeweils drei Jahre lang genutzt werden.
Bei Bedarf ist eine Verlängerung möglich. Bewerbungen sind
bis 27. Februar 2026 über www.haspa-musik-stiftung.de möglich.
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TEGELSBARG/MÜSSENREDDER
FÖRDERUNG LÄUFT WEITER
Das Gebiet rund um den Tegelsbarg/Müssenredder ist seit
2020 Fördergebiet im Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung
(RISE). Seitdem wurden viele Projekte entwickelt
und teils bereits umgesetzt. Entsprechend der RISE-Förderrichtlinien
war der Förderzeitraum zunächst bis Ende 2027
angelegt. Dieser Zeitraum wurde nun um drei Jahre, somit
bis Ende 2030, verlängert. Die größten Maßnahmen aus den
letzten Jahren, wie die Umgestaltung der Parkanlage sowie
der Sportanlage, stehen kurz vor Vollendung oder werden
bereits intensiv genutzt, so zum Beispiel die Angebote des
erweiterten Hauses der Jugend Tegelsbarg.
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ALSTERTAL MAGAZIN | 21
VERANSTALTUNGSTIPPS
VON BLUES BIS ZU
KELTISCHEN KLÄNGEN
© Philip Ducap
Das Blueswerk präsentiert am 12. März die gefeierte nordirische
Sängerin Kaz Hawkins in Norderstedt. Erst 2015 begann Kaz
mit der Produktion eigener Lieder, nachdem sie 20 Jahre in
Coverbands auftrat. Sie gewann direkt einen Newcomer-Preis,
woraufhin weitere Preise folgten. Durch die enge Zusammenarbeit
mit verschiedenen Kollegen hat Kaz ihr Stilrepertoire immer
mehr erweitert, heute wechselt sie mühelos von Blues über Soul
zu Jazz und neuerdings auch zu keltischen Klängen. Ihre mitreißende
Stimme, ihre tiefgehenden Texte und die gefühlvolle Musik
zeichnen die vielseitige Sängerin aus, aber sie profitiert ebenso
von ihrer langen Performance-Erfahrung und einer unglaublichen
Bühnenpräsenz.
KULTURWERK AM SEE
Beginn: 20 Uhr. Mehr Infos: www.kulturwerk-am-see.de
EINE ERFOLGS-
GESCHICHTE
Am 23. Februar kommt Philip Oprong Spenner mit einem
Vortrag und einer Lesung sowie einem Gespräch in die
Ohlendorff‘sche Villa. Dort spricht er über seine Lebensgeschichte:
das Straßenkind, das jahrelang in Nairobi ums
Überleben kämpft, das Waisenheimkind, der ausgezeichnete
Schüler und Student in Kenia und Deutschland und schließlich
der Lehrer an einer Hamburger Stadtteilschule, der Ehemann
und Familienvater, der Vorsitzende eines kenianischen Vereins
zur Förderung von Kindern und Jugendlichen und der Autor der
erfolgreichen Autobiografie „Move on up“. Philip Oprong
Spenner beeindruckt durch vielfältigste Lebenserfahrung,
seinen Mut und seinen Überlebenswillen.
OHLENDORFF‘SCHE VILLA
Beginn: 18:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Mehr unter www.kulturkreis-walddoerfer.net
©Jens Böttcher
© Gerald von Foris
MELANCHOLISCH-
HOFFNUNGSFROH
Am 12. Februar tritt der Hamburger Singer-Songwriter und
Schriftsteller Jens Böttcher beim Kleinen Freitag in der Alten
Mühle in Bergstedt auf. 2025 veröffentlichte er sein Album „VIII:
Alles wird still“. Er ist seit vielen Jahren im deutschsprachigen
Raum unterwegs und bekannt (und für viele trotzdem immer noch
ein Geheimtipp). Jens Böttcher ist Musiker, Schriftsteller, Fernsehschaffender
und Kolumnist und schreibt in seinen Liedern und
Büchern über das Leben als spirituelle Reise, die Abenteuer des
Menschseins und die Triumphe und Tragödien der Liebe in all ihren
Erscheinungsformen. Hintergründiger Humor und vordergründige
Melancholie halten sich dabei die Waage.
ALTE MÜHLE BERGSTEDT
Beginn: 20 Uhr. Eintritt frei. Mehr unter www.jensboettcher.net
22 | ALSTERTAL MAGAZIN
THAT’S JAZZ?
VERANSTALTUNGSTIPPS
© Gosia Schnelle
Europa schenkte uns die Klassische Musik. Amerika
schenkte uns den Jazz. Mit dem Besten aus beiden Welten
entstanden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
unzählige „Popular Songs“, die ebenso eingängig wie elegant
sind. Und dann kamen die „Swinging Sixties“ und stellten
die Musik-Welt auf den Kopf. Von Anfang an inspirierten die
Komponisten der Pop-Musik auch den Jazz.
Cole Chandler, ein Crooner der alten Schule und sonorer
Bariton, und der Pianist und Bandleader Rainer Schnelle, ein
Vertreter der moderneren Jazztradition, haben sich dieser
Musik mit Haut und Haaren verschrieben. In ihrem Programm
„That‘s Jazz?“ vereinen sie Kunst und Unterhaltung auf ausgesprochen
elegante Weise! Präsentieren werden sie es auch
am 22. Februar im Alsterschlösschen. Nach „Let‘s Do It“ aus
dem Jahr 2021 haben sie nun ihr zweites gemeinsames Album
„Keep The Music Playing“ veröffentlicht, das im Oktober
2024 im Theater Itzehoe Premiere feierte.
ALSTERSCHLÖSSCHEN
Beginn: 16 Uhr. Mehr unter www.alsterschloesschen.de
KONZERTREIHE
IN VOLKSDORF
© Lisa Wulff
Mit ihrer Konzertreihe bringt die Musikerin und gebürtige Volksdorferin
Lisa Wulff eine ganz besondere Art der Begegnung nach
Volksdorf in die Schulkate. „Jazz in der Schulkate“ präsentiert
einmal im Monat ungewöhnliche Besetzungen und Musikerpersönlichkeiten
aus dem Jazzbereich, die mit großer Spielfreude
musizieren und es verstehen, den Moment zu leben und das Publikum
auf ihre musikalische Reise mitzunehmen. Mit gleich zwei
Konzerten am 15. Februar und 15. März startet die Reihe in diesem
Jahr. Zuerst mit dem Duo Lisa, wo Lisa Wulff am Kontrabass mit
Lisa Stick an der Posaune auf der Bühne steht. Dann folgt einen
Monat später Strings & Voices mit Linda Baum (Gesang/ Cello),
Lisa Wulff (E-Bass/Gesang) und Giorgi Kiknadze (Kontrabass).
SCHULKATE VOLKSDORF
Im Alten Dorfe 60 neben dem Museumsdorf.
Beginn 19:30 Uhr, Eintritt: 15 €. Mehr unter www.schulkate.de
ALSTERTAL MAGAZIN | 23
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Workout in einer halben Stunde
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Minuten umfassende Analysen von
Körperzusammensetzung, Haltung
und Leistungsfähigkeit liefert
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24 | ALSTERTAL MAGAZIN
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MAGAZIN
ADVERTORIALS
„KOCHEN IST
TEIL MEINES
LEBENS“
Die Thailänderin Thanatha Henken lebt seit
sieben Jahren in Lemsahl-Mellingstedt. In
ihrer Heimat sammelte sie Erfahrung in
Sternehotels und Kochschulen in Bangkok.
Im vergangenen Jahr hat sie sich ihren
Traum erfüllt und bietet Private Dining,
Kochkurse und Thai-Catering an.
© Rike Fitria Design & Fotografie
Alstertal Magazin: War Kochen schon immer deine
Leidenschaft oder gab es einen Moment, der diese
Begeisterung bei dir ausgelöst hat? Was magst du am
Kochen?
Thanatha: Kochen war schon immer Teil meines Lebens. In
Thailand wurde viel gemeinsam gekocht, das war für mich ganz
normal. Meine Tante hat ihr eigenes Curry gemacht und auf
kleinen Märkten verkauft – Gewürze, frische Kräuter und gutes
Essen gehörten einfach dazu.
Am Kochen liebe ich, dass ich Menschen damit glücklich machen
kann. Ein gutes Essen bringt Menschen zusammen, schafft Nähe
und schöne Erinnerungen. Genau dieses Gefühl möchte ich
weitergeben.
Und warum bist du dann vor 12 Jahren nach Deutschland
gezogen?
Ich bin nach Hamburg gekommen, weil ich mit meinem Mann
zusammenleben wollte. Wir haben uns während unserer Studienzeit
in Thailand kennengelernt. Der Schritt nach Deutschland
war groß, aber richtig. Hamburg ist heute mein Zuhause, und hier
möchte ich Menschen mit echter thailändischer Küche begeistern.
Wie kam es dann zur Gründung deines Unternehmens
„Thanathai“ - für Catering und private Events -, statt
beispielsweise der Eröffnung eines Restaurants?
Die Idee ist ganz natürlich entstanden. Freunde und Bekannte
haben mich immer wieder gebeten, für sie zu kochen oder ihnen
die thailändische Küche näherzubringen.
Private Events sind sehr persönlich – das mag ich. Ich kann mir
für jedes Event Zeit nehmen, auf Wünsche eingehen und wirklich
mit dem Herzen dabei sein. So kann ich das Thailand-Gefühl viel
besser transportieren als in einem festen Restaurant.
Was ist dir bei deinen Events am wichtigsten?
Mir ist wichtig, dass sich meine Gäste wohlfühlen. Die Events
finden bei den Gastgebern zu Hause statt – sie laden Familie, Freunde
oder Kollegen ein. Ob private Feiern, Geburtstage, Abende
mit Freunden oder kleine Firmenevents: Ich koche frisch vor Ort,
nehme mir Zeit und gehe auf Wünsche ein.
Es soll entspannt, herzlich und persönlich sein. Die Gäste sollen
nicht nur essen, sondern den Moment genießen – fast wie ein
gemeinsamer Abend in Thailand.
Dir ist es wichtig, dass die Küche authentisch bleibt. Was macht
für dich echte thailändische Küche aus?
Thailändisches Essen lebt von Balance: süß, sauer, salzig und
scharf. Alles muss zusammenpassen. Gute Zutaten sind wichtig.
Manche Dinge sind hier schwerer zu bekommen, aber vieles gibt es
inzwischen auch in Deutschland. Wenn ich etwas anpasse, dann nur
vorsichtig. Für mich zählt, dass es schmeckt wie in meiner Heimat.
Was wünschst du dir für die Zukunft von „Thanathai“?
Ich wünsche mir, dass Thanathai ruhig weiterwächst. Mir ist wichtig,
mir Zeit für die Menschen zu nehmen. Qualität ist mir wichtiger
als Größe. Meine Gäste sollen sich willkommen fühlen, gutes Essen
genießen und mit einem schönen Gefühl nach Hause gehen.
Du lebst seit sieben Jahren im Alstertal – was schätzt du hier
besonders?
Ich mag die Ruhe, das viele Grün und das Gefühl von Nachbarschaft.
Wir haben hier viele nette Menschen und neue Freunde kennengelernt
– im Sportverein, in der Kita oder in der Grundschule.
Auch meine Kunden hier sind immer sehr freundlich und herzlich.
Mit unseren drei Kindern fühlen wir uns hier sehr wohl. Es ist ein
Ort, an dem wir gerne leben und uns zuhause fühlen.
Mehr Infos unter Tel. 0162 461 78 79 und www.thanathai.de
Mit Zutaten wie in
Thailand und Wissen
aus erster Hand
bringt Thanatha die
Küche ihrer Heimat
direkt ins Alstertal.
26 | ALSTERTAL MAGAZIN
MAGAZIN
© Frank Loeschke
PERFEKTES AUSFLUGSZIEL
Eine Hamburger Institution, das Landhaus Walter im Stadtpark, erstrahlt renoviert
und modernisiert in neuem Glanz und hat wieder ein neues Restaurant: das DEER.
Ein Besuch lohnt sich aus optischen, vor allem aber aus kulinarischen Gründen:
die Küche ist regional, saisonal und handwerklich geprägt.
Die Chance, diesen traditionsreichen Ort neu zu denken
und in eine zeitgemäße Zukunft zu führen, war für
mich eine Herzensangelegenheit. Ich habe darin nicht
nur gastronomisches Potenzial
gesehen, sondern auch die Möglichkeit,
einen Ort der Begegnung und Lebensfreude
weiterzuentwickeln“, sagt Ramin
Dibadj, Betreiber des Landhaus Walter.
Vor drei Jahren hat er es zusammen mit
Felix Reyes Gamaro übernommen und
das gesamte Areal über mehrere Jahre
hinweg modernisiert. „Der behutsame
Umgang mit der historischen Bausubstanz
war für uns oberstes Gebot. Wir haben
viel Wert darauf gelegt, architektonische
Details zu erhalten, Originalstrukturen
freizulegen und mit modernen Elementen
zu kombinieren. So ist eine Verbindung
aus Alt und Neu entstanden, die den
Charakter des Hauses bewahrt, aber
gleichzeitig in die Zukunft weist.“ Neben
dem neuen Design wurde das gastronomische
Angebot komplett neu aufgestellt:
der Biergarten wurde überarbeitet, das
Café mit hauseigener Patisserie neu eröffnet
– und mit dem DEER folgte Ende
des vergangenen Jahres ein hochwertiges
Restaurantkonzept, das das Ensemble
komplettiert.
Das DEER steht für ehrliche, hochwertige
Gastronomie mit Tiefgang – ohne Chichi, aber mit
Anspruch. Es ist ein Ort mit Atmosphäre, der Design, Qualität
und Gastlichkeit auf elegante Weise vereint. Hier geht es nicht
nur ums Essen, sondern um das gesamte Erlebnis – vom Ambiente
über den Service bis zum letzten Glas Wein. Und das zeit-
gemäß: „Unsere Küche ist regional, saisonal und handwerklich
geprägt. Die Produkte stehen im Mittelpunkt – wir arbeiten mit
hochwertigen, möglichst regionalen Zutaten und geben ihnen
Raum, sich zu entfalten“, erklärt Ramin
Dibadj. Das kann beim entspannten Lunch
sein, einem besonderen Dinner oder bei
einer privaten Feier. Für jeden Anlass ist
der Ort perfekt geeignet. „Wir sprechen
Menschen an, die gutes Essen schätzen,
Wert auf Ambiente legen.“ Das Restaurant
bietet ca. 70 Sitzplätze im Innenbereich
sowie zusätzliche Außenplätze auf der Terrasse
mit Blick ins Grüne – je nach Saison
und Wetterlage.
Die Küche des DEER bietet neu
interpretierte Klassiker der deutschen
und europäischen Küche, ergänzt durch
internationale Einflüsse, die überraschen.
So finden sich neben Rinderroulade mit
Selleriepüree und glaciertem Wurzelgemüse
oder Zander auf Rahmsauerkraut mit
Röstkartoffeln auch leckere Gerichte wie
gegrillter Blumenkohl mit Dukkah und
Kräutercreme auf der regelmäßig wechselnden
Karte. Die Hauptgerichte liegen
je nach Gericht und Saison zwischen 18
Deer, der Name ist eine Hommage an die und 34 Euro. Es wird zudem wechselnde
Lage mitten in der Natur des Stadtparks. Lunch-Angebote, vegetarische Optionen
sowie ein kleines, feines Dessertangebot
geben. „Wir wollten einen Ort schaffen,
der in Erinnerung bleibt – nicht durch Übertreibung, sondern
durch Qualität, Atmosphäre und Ehrlichkeit. Das DEER ist unser
Statement für eine neue Art von Gastronomie: handwerklich,
durchdacht und nahbar.“ Das ist bestens gelungen. Mehr Infos:
www.deer-restaurant.de
ALSTERTAL MAGAZIN | 27
MAGAZIN
ADVERTORIALS
© Susanne Wind
Susanne Wind,
Winter in Övelgönne,
2025,Eitempera
auf Leinwand
STADT, LAND, FLUSS IN VOLKSDORF
Ende 2025 haben Sarah Becher und Katharina Heinisch die „Galerie Volksdorf“
in der Weißen Rose eröffnet. Jetzt läuft ihre dritte Ausstellung - Hamburg: Stadt, Land, Fluss.
Das Alstertal und die Walddörfer haben einen neuen
Kunsthotspot: die „Galerie Volksdorf“ in der Weißen
Rose 3. Lange gab es unter dieser Adresse Kleidung zu
kaufen, dann stand der rund 170 qm große Laden leer
und wurde unterschiedlich genutzt. Beispielsweise im vergangenen
Jahr als Pop-up-Galerie für die Kulturinstitution
„Kunstspuren Volksdorf“.
Mit dabei als ausstellende Künstlerin
war die Volksdorferin und Kunstspurenmitglied
Sarah Becher. „Das hat mir so
einen großen Spaß gemacht, dass ich in
diese Richtung weitermachen wollte –
als Künstlerin, Galeristin und Kuratorin,
um diesen Ort langfristig mit Kunst
zu beleben.“ Aber nicht alleine, denn
da gibt es noch eine Familie mit Mann
und drei kleinen Kindern. „Mir wurde
Katharina Heinisch vermittelt, eine
Malerin, die sich vor allem auf Porträts
spezialisiert hat. Es hat sofort gepasst
und sie war gleich Feuer und Flamme
für das Projekt.“ Der Mietvertrag für
die Räumlichkeiten war schnell unterschrieben
und so gibt es in der Weißen Rose 3 wieder dauerhaftes
Leben, denn die beiden organisieren nicht nur Ausstellungen,
sondern geben Kunst-Workshops und arbeiten dort auch.
Künstlerinnen und Galeristinnen:
Sarah Becher und Katharina Heinisch (r.)
„Es ist immer ein schönes Gefühl, wenn Menschen vor den Fenstern
stehen bleiben und uns beim Malen zuschauen. Die meisten
kommen dann auch rein und wir sprechen über Kunst - über
unsere und im Allgemeinen“, sagt Sarah Becher, die seit ihrem
14 Lebensjahr malt und seit dem nicht nur Künstlerin ist, sondern
auch Kunst-Lehrerin. Allerdings aktuell nur noch eingeschränkt,
denn es gibt jetzt auch den Job als Galeristin. Und Zeit zum
Malen soll ja auch noch drin sein, am liebsten für Blumen und
Landschaften. Letztere gerne aus dem Duvenstedter Brook oder
den Volksdorfer Teichwiesen. Als Aquarell, wenn es draußen
schnell gehen soll, oder drinnen in Acryl mit Zeit. „Dabei kommt
es mir bei den Landschaften nicht aufs Detail an, sondern die
Stimmung.“ Einige dieser Bilder werden in der aktuellen Gruppenausstellung
„Hamburg: Stadt, Land, Fluss“ bis April zu
sehen sein. „Gezeigt wird die Vielseitigkeit unserer Stadt – vom
urbanen Leben bis zu Motiven entlang der Elbe und den grünen
Seiten Hamburgs. Viele Arbeiten sind
direkt draußen vor Ort entstanden und
haben Licht, Wetter und Stimmung
unmittelbar eingefangen“, freut sich die
43-Jährige. Neben ihren Werken sind
einige folgender Künstler*innen zu
sehen: Susanne Wind (malt Landschaften
und Urbanes mit und ohne Menschen
mit Eitempera-Farben), Bernd Muss
(Plastiken aus Treibgut und mehr),
Uta Masch (malt am liebsten den
Norden - Strand, Steine, Moor, Acker
oder Dünen), Mascha Brichta (rahmt
© Mascha Brichta
maritime Fotos mit Upcycling-Material)
und Marion Turni (Hafenimpressionen
in Öl). „Alles tolle, regionale
Künstler*innen, auf die ich aktiv
zugegangen bin, weil ich sie kenne oder
weil deren Werke mir über den Weg gelaufen sind und mir gut
gefallen. So halte ich es bei jeder Ausstellung.“
Ein Konzept, das gut ankommt. Genau wie Mal-Workshops, die
von den Künstlerinnen begleitend zu den Ausstellungen angeboten
werden. „Wir möchten die Besucher*innen damit zur eigenen
künstlerischen Arbeit einladen.“
kw
KUNST-TIPPS
Hamburg: Stadt, Land, Fluss, 31.01. - 21.04.,
Blumen & Gärten, 25.04. - 01.07.
Spannend: Die Galeristinnen bieten Mal-Workshops an!
www.galerie-volksdorf.com
28 | ALSTERTAL MAGAZIN
MAGAZIN
Der Hennebergchor präsentiert
eine breite Bandbreite an hochund
plattdeutschen sowie zum
Teil auch englischen Liedern.
HENNEBERGCHOR SUCHT VERSTÄRKUNG
Der Hennebergchor besteht seit über 40 Jahren und ist in Poppenbüttel
ein gern gesehener Gast bei verschiedenen Anlässen. Mit
seinem großen Repertoire an stimmungsvollen Liedern entführt
der Chor seine Zuhörer in verschiedene Welten, wobei der Schwerpunkt
im maritimen Bereich liegt. „Wir haben eine große Anzahl
an Stammzuhörern, die gern immer wieder zu unseren Konzerten
kommen. Dort können sie mitsingen und mitschunkeln und ihre
Sorgen für einen Abend mal vergessen“, verrät Chorleiterin Katrin
Redepenning. Zu den Konzerten gehören auch jedes Jahr gemeinsame
Ausfahrten und das traditionelle Weihnachtsessen.
Leider hat auch der Hennebergchor mit dem demographischen
Wandel zu tun. In letzter Zeit schlägt dieser verstärkt zu, was
gerade an der Männerfront extrem zu bemerken ist. „Wir suchen
dringend Verstärkung, sonst wird dieser traditionsreiche Chor in
ein paar Jahren nur noch Geschichte sein“, erklärt die Chorleiterin.
Zum Jahr 2026 stellt sich der Chor teilweise neu auf und verlagert
die Proben auf Montag von 18-20 Uhr im Festsaal des Hospitals
zum heiligen Geist. „Wir freuen uns über Interessierte, die vorbeikommen
und mitmachen möchten“, so Katrin Redepenning, „Man
kann bis zu 5 x austesten, ob man sich bei uns wohlfühlt, man muss
also nicht gleich eintreten, sondern kann sich mit der Entscheidung
Zeit lassen.“ Und auch über weitere Musiker für die choreigene
Band würde sich der Chor freuen.
TERMIN-TIPP
Am 11.04.26 tritt der Chor in der Kirche Simon-Petrus auf.
Mehr Infos unter chor.hennebergbuehne.de
ALSTERTAL MAGAZIN | 29
MAGAZIN
Das Postcheckamt am Alten
Wall hat Lüden mehrfach
fotografiert.
Dieses Foto datiert von 1962.
Möven bei Höfn an der Südostküste
Islands. Einer Insel, die alle Formen
von Wasser aufweist.
© Vintage Germany / H. Brandt
HAMBURG IM WANDEL
Hamburg um 1960 – der Wiederaufbau ist weitgehend abgeschlossen, neue Straßen und
moderne Architektur prägen die Stadt. Fotograf Walter Lüden hält dies in zahlreichen
Aufnahmen fest, mit denen der Herausgeber Jan Zimmermann nun einen Bildband gefüllt hat.
In kurzer Zeit hat sich die Stadt Hamburg um 1960 gewandelt.
Neue Gebäude und Straßen schienen förmlich über Nacht aus
dem Boden zu schießen. Eindrucksvoll festgehalten wurde dieser
Umbruch vom Stadt-, Hafen- und Industriefotografen Walter
Lüden (1914–1996). In seinen Aufnahmen dokumentierte er die
moderne, international geprägte Architektur, die zunehmende
Vielfalt des Verkehrs, aber auch das allmähliche Verschwinden
alter Stadtstrukturen. In unzähligen Fotografien hielt Lüden nicht
nur den Alltag in der Hansestadt fest, sondern öffnete auch den
Blick auf Themenbereiche, die in der damaligen Stadtfotografie
selten Beachtung fanden.
Diese fotografischen Werke bilden die Grundlage für das
neue Fotobuch „Eine Stadt in Bewegung - Hamburg um 1960.
Fotografien von Walter Lüden“, herausgegeben vom Autor
und (Foto-)Historiker Dr. Jan Zimmermann. Es werden darin
die verschiedensten Ecken der Hansestadt erkundet. „Stadt ist
immer spannend, weil sie sich dauernd ändert. Landschaftsfotografien
können über lange Zeiten sehr gleichförmig aussehen.
Da bekommt man vom Zeitkolorit wenig mit“, beschreibt der
Herausgeber, „Aber wenn wir Stadtfotos sehen, gucken wir jedes
Mal hin. Entweder wir erkennen es gleich oder wir fangen an zu
überlegen, wo das sein könnte. Wir leben in Städten und sehen
die Gegenwart, aber eine Stadt hat eben auch an jeder Ecke eine
Vergangenheit.“ Lüden, dessen Atelier sich in der Innenstadt
befand, hat zwar nicht überall in der Stadt, aber an vielen Punkten
immer wieder fotografiert. Die Firmen, für die er gearbeitet
hat, waren auf Farben, Lacke und Dämmmaterialien spezialisiert
und haben überall in der Stadt Gebäude ausgestattet. Denen ist
Walter Lüden gefolgt. So nimmt er auf seinen Aufnahmen auch
in Stadtteile wie Horn und Bramfeld mit - was für einen Stadtfotografen
damals eher selten war.
Schon 2014 hat Jan Zimmermann ein Buch mit Lüdens Hamburg-Fotografien
herausgegeben und kennt sich daher mit dessen
Arbeit sehr gut aus. Da Walter Lüden zahlreiche Aufnahmen
hatte - sein Nachlass umfasst über 5.000 Filme –, blieben unzählige
sehenswerte Bilder bisher noch unveröffentlicht. „Es ist mein
zweites großes Buch mit Lüden Fotos und mein Ziel war es, die
Nachkriegszeit wegzulassen. Damit hat sich der erste Band vor
30 | ALSTERTAL MAGAZIN
MAGAZIN
über zehn Jahren sehr stark beschäftigt. Diesmal sollte es um
Architektur gehen“, so Zimmermann, „Besonders spannend finde
ich, dass viele der Bauten mittlerweile unter Denkmalschutz
stehen. Nicht jeder versteht, warum man ausgerechnet ein Bürogebäude
aus den 60ern unter Denkmalschutz gestellt werden
muss. Aber auf den Fotos kann man dieses Haus in seinem
Ursprung sehen, noch in ganz neuem Zustand.“
Architektur trifft in den Aufnahmen auch immer wieder auf
den Hamburger Verkehr, was die Stadt in all ihrer Dynamik
abbildet - ob Autos, Schiffe oder Züge. Nur wenige Fotografen
haben dieses Wechselspiel in einer solchen Dichte dokumentiert.
„Viele Fotografen haben entweder die schönen Autos oder das
Haus an sich fotografiert. Was macht Lüden? Er stellt sich auf die
andere Straßenseite und fotografiert die Autos vor dem dahinter
liegenden Haus. Das ist etwas ganz Besonderes in seinen Fotos
aus dieser Zeit“, so der Autor und (Foto-)Historiker.
Diese neuen und modernen Gebäude, die auf das muntere
Durcheinander in der Stadt treffen, verdeutlichen den Optimismus
der 1960er Jahre, der unter anderem dem wirtschaftlichen
Aufschwung zu verdanken ist. „Die Kombination aus Glas,
Stahl und dem Chrom der Autos - da kommt für mich ein ganz
besonderes Zeitgefühl hoch. Das heißt nicht, dass die Menschen
immer glücklich gewesen sind. Das sieht man bei den Passanten,
die haben genauso angestrengte Gesichter wie wir heute. Aber
die Bewegung und diese aufstrebenden Hochhäuser haben eine
Dynamik, die optimistisch in die Zukunft ragen. „Der Krieg liegt
hinter uns und jetzt wird alles wieder besser“ - das transportieren
für mich die Neubauten mit den vielen Autos“, beschreibt der
Herausgeber und fügt hinzu, „Es ist aber auch klar: Das ist die
Zeit, in der die Probleme von heute beginnen. Was den Verkehr
angeht, den Ausbau der autogerechten Stadt oder Denkmalschutz
für Häuser, bei denen klar ist, dass sie energetisch gar nicht mehr
auf dem Stand sind. Deshalb hat das auch so eine Aktualität.“
Um ein besseres Verständnis für die Person hinter den Fotos
zu bekommen, hat sich Jan Zimmermann zuvor auch mit dem
Bildungsweg, der beruflichen Ausbildung und dem Leben und
Wirken des Stadt-, Hafen- und Industriefotografen auseinandergesetzt.
Eine Person war ihm dabei eine besonders große Hilfe:
„Die Tochter von Walter Lüden hat in seinem Atelier als Fotolaborantin
gelernt und wusste viel über die Arbeit ihres Vaters. Ich
konnte viel aus ihren persönlichen Erinnerungen gewinnen.“
Warum Jan Zimmermann sich durch tausende Fotografien arbeitet
und sich intensiv mit den Geschichten hinter den Bildern
beschäftigt, hat für ihn auch einen ideellen Grund: „Ich dachte
mir: Die Fotos sind so gut, die muss man doch zeigen. Die sind
vielleicht einmal vor fünfzig oder sechzig Jahren in einem Buch
gewesen, aber seitdem nicht mehr gesehen worden. Den Blick
auf das Gesamtwerk macht ein Fotograf eigentlich nie selbst.
Da braucht es vielleicht auch den Blick eines anderen, um eine
Gesamtschau aus der großen Auswahl zusammenzustellen. Und
da bin ich eben in Hamburg einer von mehreren, die sich mit alten
Fotos beschäftigen. Man muss das zeitlich mit dem Beruf vereinbaren
können. Das macht man nicht einfach so nebenbei. Deshalb
sind solche Bücher nach wie vor etwas ganz Besonderes.“ lm
Tuckernde Käfer-Motoren dienen als Wärmequelle, während
im Hintergrund der Frachter Margarethe Bolten liegt.
© Vintage Germany / H. Brandt (3)
Das Audimax hat Lüden schon 1959 während des Baus fotografiert.
Dieses Foto wurde 1961 aufgenommen.
BUCHTIPP
Eine Stadt in Bewegung -
Hamburg um 1960. Fotografien
von Walter Lüden,
Hrsg. Jan Zimmermann,
Junius Verlag, Bildband,
224 Seiten, 49,90 Euro
Von 1954 bis 1962 fuhr im Kinderparadies
Planten un Blomen eine Kindereisenbahn.
ALSTERTAL MAGAZIN | 31
POPPENBÜTTEL
ADVERTORIAL
Bieten Freude, Humor
und Inspiration:
Vera Bogdanchikova,
Gevorg Aperánts und
Stella Motina (v.l.)
© Paulina Holbreich
VON JAZZ ÜBER PORTUGAL
BIS HIN ZU MUSICAL HIGHLIGHTS
Die PARKRESIDENZ ALSTERTAL steht als erfolgreiche Seniorenresidenz vor allem für ihre hohe
Wohn- und Service-Qualität. Zum Angebot gehört auch ein hochwertiges Kulturprogramm
im eigenen Veranstaltungssaal, das allen offen steht - natürlich auch im Februar.
Blue note: „A Tribute to the Blue Note Era“
Dienstag, 03.02., 19.00 Uhr, Eintritt: 20€
In Sextett-Besetzung mit drei Bläsern werden die großartigen
Kompositionen von Wayne Shorter, Miles Davis, Horace Silver,
Herbie Hancock, Wes Montgomery und weiteren Zeitgenossen der
atmosphärisch sehr inspirierenden 1960er-Jahre-Epoche des Blue
Note Labels zelebriert. „Blue Note” war ein Plattenlabel, auf dem
vor allem Ende der 50er-/Anfang der 60er-Jahre legendäre Platten
veröffentlicht wurden. Es wurde in New York von zwei jungen
Männern gegründet, die von den Nazis als Juden verfolgt wurden
und aus Deutschland fliehen mussten: Alfred Lion und Francis Wolff.
Foto-Vortrag: „Mittel- und Nordportugal“
Dienstag, 10.02., 19.00 Uhr, Eintritt: 15€
Die Mitte und der Norden Portugals haben im Gegensatz zum
teilweise schon vom Massentourismus überrollten Süden des
Landes noch viel von seinem ursprünglichen Charakter bewahren
können. Portugalkenner Reinhard Albers berichtet von Sehens- und
Lohnenswertem, etwa einem Besuch von Coimbra mit der ältesten
Universität Portugals und einer der schönsten historischen
Bibliotheken weltweit oder der Festungsstadt Obidos, die mit einer
komplett erhaltenen und begehbaren Stadtmauer beeindruckt. Den
Abschluss bildet ein Bericht der dünn besiedelten Provinz Trás-os-
Montes (Hinter den Bergen) mit viel unberührter Natur.
Musical Highlights: „See You Tonight“
Dienstag, 17.02., 19.00 Uhr, Eintritt: 20€
Die Sopranistin Stella Motina und der Tenor Gevorg Aperánts
zusammen mit der Pianistin Vera Bogdanchikova laden zu einer
musikalischen Reise ein. In eine Welt, in der sich die elegante Oper
und das beschwingte Musical - es gibt Ausschnitte aus „Westside
story” und „Les Miserables” - auf derselben Bühne treffen.
Dazu gibt es bekannte Filmmusik wie Moon River, Operette und
neapolitanische Lieder wie der Klassiker „O sole mio!”.
© Reinhard Albers
Reinhard Albers berichtet
über Highlights in Portugal.
KARTEN:
VVK tägl. 10-18 Uhr am Empfang der PARKRESIDENZ ALSTERTAL, Karl-Lippert-Stieg 1,
an der Abendkasse und online. Reservierungen möglich unter Tel. 040 60 60 80.
Mehr Infos: www.parkresidenz-alstertal.de/kultur und @parkresidenz_alstertal bei Instagram
32 | ALSTERTAL MAGAZIN
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Top-
Bewertung
4,8
MAGAZIN
© Ulrich Kunz
34 | ALSTERTAL MAGAZIN
MAGAZIN
WELLINGSBÜTTLER
ERFORSCHT DIE WELT
„Mein Büro ist das Meer“, sagt Uli Kunz. Dort sammelt der Biologe Bilder und Geschichten,
um Menschen in Shows und Vorträgen Einblicke in eine Welt zu geben, die sie nicht kennen und
deren Schutz er durch Wissensvermittlung fördern möchte - als Meeres-Botschafter.
Fortsetzung auf S. 36
ALSTERTAL MAGAZIN | 35
MAGAZIN
WELLINGSBÜTTLER
ERFORSCHT DIE WELT
Fortsetzung von S. 35
Das Leben an den Riffen der
kalten Nordsee (Borkum)
findet Kunz so spannend wie
in den Ozeanen der Welt, z.B.
vor Australien mit einem
Großen Fetzenfisch (unten).
Alstertal Magazin: Wie kam es dazu, dass Wasser so
eine große Bedeutung in deinem Leben gewonnen
hat?
Uli Kunz: Man entscheidet sich in seiner Kindheit, ob
man irgendwie in die Luft will oder in die Berge oder ins Wasser.
Bei mir waren es am Anfang tatsächlich die Berge, bis ich mit
meinem Vater erste Schnorchel-Tauchgänge im Bodensee absolviert
habe. Da war ich sechs oder sieben Jahre alt, mit 14 habe ich
dann meinen Tauchschein gemacht.
Du hättest es beim Hobbytauchen belassen können. Warum
dann Forschungstaucher?
Mein Vater war Biologielehrer und hat mir schon in meiner Kindheit
seine Begeisterung für Tiere vermittelt, egal ob sie fliegen,
tauchen oder kriechen. Später habe ich mich dann nach einem
kleinen Abstecher in die Medizin für ein Studium der Meeresbiologie
entschieden. Ich wollte nicht nur eine Art kennenlernen,
den Menschen, sondern alle Lebewesen. Vor allem in den
Ozeanen, wollte verstehen, wie dort alles zusammenhängt. Und
so bin ich Forschungstaucher geworden und führe mit meiner
Tauchgruppe Submaris für Institute oder Universitäten Experimente
durch, erstelle Umweltgutachten, bringe Messgeräte aus,
untersuche versunkene Wracks oder tauche nach Geisternetzen.
Irgendwann kamen dann Fotografie und die Filmarbeit dazu. Ich
habe Bücher geschrieben und wurde Moderator bei Terra X im
ZDF. Und diese wilde Mischung mache ich immer noch.
Du schreibst auch für die Reihe „Was ist Was?“ - sehr cool,
das waren wichtige Bücher in meiner Kindheit...
Ja, die sind nach einem Relaunch richtig gut geworden. Ich habe
aber festgestellt, dass es aus dem Unterwasserbereich sehr wenig
gab. Dann habe ich mit einem Kumpel zusammen vier davon
geschrieben zu Themen wie Tiefsee oder Quallen. Um auch den
Kindern zu zeigen, auf was es da ankommt. Kinder und Jugendliche
über das Leben unter Wasser zu informieren liegt mir sehr
am Herzen. Deswegen gebe ich große
Live Shows, moderiere fürs Fernsehen
oder arbeite als Lehrer in Schulen,
beispielsweise für das Programm ZDF
goes Schule.
Ein großes Thema ist in diesem
Zusammenhang der Klimawandel.
Du „sitzt quasi an der Quelle“, wie
nimmst du ihn wahr?
Er ist leider viel schlimmer, als man
denkt. Vor 20 Jahren bin ich erstmals
für das Alfred Wegener Institut in der
Arktis getaucht. Da gab es noch wahnsinnig
viel Eis, aber mittlerweile hat es
sich dort so krass erwärmt, laut Experten
teils drei, vier, fünf Mal so schnell wie
der Rest der Welt, dass das Eis sichtbar
abnimmt. Es gibt immer mal wieder
Jahre, in denen das Eis wieder zunimmt.
Aber da reden wir nicht von Klima, sondern von lokalen Wettererscheinungen,
die nicht überdecken können, dass sich die
Ökosysteme verändern. So gibt es entlang der Küste Norwegens
Arten, die normalerweise weiter südlich vorkamen wie etwa
Thunfische. Kälteliebende Arten zieht es in den Norden.
Auch in der Ostsee verändern sich Flora und Fauna. Um dem
entgegenzuwirken pflanzt du Seegras an.
Richtig, Seegraswiesen sind extrem produktive Lebensräume und
ein sehr wichtiges Ökosystem der Ostsee, das in den letzten Jahrzehnten
sehr stark zurückgegangen ist. Wir möchten einerseits
den Tieren und Pflanzen wieder eine neue Heimat bieten und
andererseits auch dafür sorgen, dass mehr CO2 im Meeresboden
gespeichert wird. Das Seegras kann mit seinem Wurzelwerk
enorme Mengen an Kohlenstoff binden.
© Uli Kunz (5)
36 | ALSTERTAL MAGAZIN
MAGAZIN
Seenelken sind Bestandteil der
Kaltwasser-Ökosysteme und
bilden oft faszinierende „Blumenfelder“,
hier vor Norwegen.
Gutes tun für das Meer: Der Wellingsbüttler
beteiligt sich an Seegras-
Anpflanzungs-Projekten.
Taucht seit seinem 14. Lebensjahr:
Uli Kunz, Terra X Moderator und Deutschlands
bekanntester Forschungstaucher.
Wie wirkt sich da der Klimawandel aus? Zieht es sich ähnlich
wie die Fische in kältere Regionen zurück?
Der Klimawandel ist in dem Fall gar nicht das Hauptproblem,
sondern die Überdüngung. Durch die Landwirtschaft werden zu
viele Nährstoffe in die Ostsee eingetragen und das begünstigt
die Algenblüten. Durch die explosionsartige Vermehrung der
Mikroalgen geht die Sichtweite zurück und es kommt weniger
Licht am Meeresboden an, sodass das Seegras nicht mehr so tief
wachsen kann, wie das früher der Fall war. Seit 2021 läuft dazu
das Forschungsprojekt „SeaStore“.
Seegras ist eines von vielen Projekten. Was gibt es Neues?
Anfang Mai kommen die neuen Folgen von Terra X ins Fernsehen
und sind im ZDF Stream zu sehen - über die pazifische
Inselwelt und das Mittelmeer. Beides war faszinierend, aber
gerade das Mittelmeer habe ich von einer Seite kennengelernt,
die wahrscheinlich die wenigsten Leute kennen. Wir waren
unter anderem an einer spannenden Expedition mit dem neuen
Forschungssegelschiff Malizia Explorer von Boris Herrmann
beteiligt und konnten Finnwale beobachten, die in unfassbarer
Geschwindigkeit die Küste Spaniens entlangziehen. Dann haben
wir Blauhaie vor Mallorca beobachten können. Das war auch ein
sensationelles Erlebnis, weil sie sehr stark bedroht und selten
sind. Das gilt erst recht für die Mönchsrobbe vor Griechenland.
Von ihr gibt es nur noch 400 bis 500 Tiere im ganzen Mittelmeer.
Es lohnt sich, das anzuschauen!
kw
Weitere Projekte und Fotos gibt es auf www.uli-kunz.com
ALSTERTAL MAGAZIN | 37
MAGAZIN
So sah es bisher im Alstertal-Museum
aus. Die neuen Entwürfe haben den Innenraum
ganz neu interpretiert.
NEUE OPTIK FÜRS MUSEUM
Seit Juli 2025 ist die umfangreiche Sanierung des Wellingsbüttler Torhauses im vollen Gange.
In der Zwischenzeit haben Studierende der AMD Akademie Mode & Design abwechslungsreiche
Entwürfe für eine Neugestaltung des Alstertal-Museums ausgearbeitet. Jetzt wurde
das Projekt im Forum Alstertal vorgestellt.
ÜBER DAS MUSEUM
Schon seit fast 70 Jahren ermöglicht das Alstertal-Museum Besuchenden,
sich mit der Geschichte des Alstertales auseinanderzusetzen.
Betrieben wird es vom Alsterverein, der bereits 1900
gegründet wurde und die Heimatkunde und den Naturschutz im
Alstertal fördern möchte. Die Sammelobjekte des Vereins wurden
jedoch lange Zeit nicht öffentlich ausgestellt, sondern aus Platzgründen
bei Mitgliedern verwahrt. Aber das sollte sich ändern,
denn 200 Jahre nach der Erbauung des Torhauses 1757, wurde das
Gebäude restauriert – und mit dem Alstertal-Museum wiedereröffnet.
Dadurch konnte der Verein erstmals die Sammlung dauerhaft
für die Öffentlichkeit zugänglich machen.
Ab 1957 wurden dann Exponate zur Alster-Schifffahrt und zur
regionalen Geschichte gezeigt. Alte Abbildungen, Zeichnungen,
Fotografien und Karten sowie bäuerliche Gerätschaften und
Kleidungsstücke machten die Geschichte vor Ort erlebbar.
ENTWÜRFE DER STUDIERENDEN
Als dann aber 2025 die Sanierung des Torhauses anstand und auch
das Alstertal-Museum nicht mehr für Besuchende geöffnet war,
hatte der Alsterverein Zeit, darüber nachzudenken, wie sich das
Museum optisch verändern könnte.
Dafür holte sich der Verein Unterstützung: Seit September arbeiteten
Studierenden des 3. Semesters Studiengang Innenarchitektur
an der AMD Akademie Mode & Design (Fachbereich Design der
Hochschule Fresenius) unter der Leitung von Professorin Vera
Doerk an Entwürfen für eine Neugestaltung der Ausstellungsräume.„Der
Alsterverein, der das Museum seit 1957 ehrenamtlich
38 | ALSTERTAL MAGAZIN
MAGAZIN
Bild oben: Professorin
Vera Doerk (3. v.l.) und
die Vorsitzenden des
Alstervereins mit den
Studierenden.
Bild links: Die Studierenden
haben neun
abwechslungsreiche
Konzepte ausgearbeitet.
Bild unten (l.): Die
Modelle überzeugten
mit ihrem Detailreichtum.
Unten (r.): Die Mitglieder
des Alstervereins zeigten
sich interessiert!
Fotos: Luca Ellen Mohr
betreibt, sieht das als eine einmalige Gelegenheit, das bisherige
Erscheinungsbild des Museums in Inhalt und Präsentation zu
überdenken. Die begrenzte Ausstellungsfläche soll zukünftig
effizienter und strukturierter genutzt werden. Dadurch würden
auch Exponate besser zur Geltung kommen, die von besonderer
Bedeutung für die Geschichte der Alster und des Alstertals sind“,
so Mathias Hattendorff, 2. Vorsitzender des Alstervereins. In
neun Entwürfen haben die Studierenden ganz unterschiedliche
Designs und Modelle erstellt - wobei sie aufgrund des Denkmalschutzes
des Torhauses keinen großen baulichen Veränderungen
einplanen konnten.
Dennoch haben sie mit spannenden Farbkonzepten, einer neuen
Verteilung der Themen auf die Räume und interaktiven Optionen,
die zum Interagieren einladen, großes Interesse geweckt. Die
Vorschläge bieten nun eine tolle Grundlage, um Inspirationen für
die schlussendliche Neugestaltung des Museums zu finden.
SO GEHT ES WEITER
Bei der Vorstellung im Forum Alstertal haben sich die Mitglieder
des Alstervereins rege mit den Studierenden ausgetauscht.
In den nächsten Wochen wird der Alsterverein darüber diskutieren,
welche der Ideen für das Alstertal-Museum in Frage kommen.
In jedem Modell habe spannende Ansätze gegeben. Jetzt müsse
überlegt werden, was daraus entnommen werden kann und was für
für den Verein möglich und umsetzbar ist. Das sei dann natürlich
auch eine finanzielle Frage, denn der Verein ist neben den selbst
aufgebrachten Mitteln auch auf Spenden angewiesen.
Weitere Infos unter www.alsterverein.de
ALSTERTAL MAGAZIN | 39
MAGAZIN
KOMPONISTINNEN
IM FOKUS
Anlässlich des Weltfrauentages am 08. März
präsentiert der Kulturkreis Torhaus
die Sängerin Julia Barthe und die
Pianistin Aurélie Namont. Mit einem
Liederabend, auf dem sie sich ausschließlich
Werken von Komponistinnen widmen.
Alstertal Magazin: Schon in der Vergangenheit hat
es beeindruckende Musikerinnen gegeben, denen
es die Umstände oft erschwerten. Wie stark haben
Sie sich für diesen Abend mit der Geschichte von
Komponistinnen auseinandergesetzt?
Julia Barthe: Im Laufe meines Lebens habe ich einiges über
Fanny Hensel, Clara Schumann und Alma Mahler gelesen,
letztere hat auch eine Autobiographie veröffentlicht. Dass Gustav
Mahler seiner Frau verbot, zu komponieren, ist in Anbetracht
ihrer ganz außerordentlichen Lieder besonders tragisch.
Für diesen Liederabend habe ich stapelweise Noten des Furore
Verlags gesichtet, dieser ambitionierte Verlag publiziert ausschließlich
Werke von Komponistinnen aus allen Jahrhunderten.
In den sehr liebevoll gestalteten Notenheften findet man spannende
Informationen über das Leben der Frauen. Erschüttert
haben mich Zitate von Bettine Brentano/von Arnim, die Gedichte
von Goethe vertonte, was ihr Bruder Clemens unterstützte, ihrer
Schwester hingegen missfiel, weil diese Lektüre „gegen die
Ehrbarkeit“ sei. Über eine von ihr komponierte Faust-Ouvertüre
schrieb sie, diese solle „unter dem Nahmen irgendeines berühmten
gestorbnen Componisten“ aufgeführt werden.
Der Abend findet unter dem Titel „Liebst du um Schönheit“
statt - der Name eines Kunstliedes von Clara Schumann.
Warum haben Sie sich für diesen Titel entschieden?
In den meisten Liedern geht es um die Liebe. In dem von Clara
Schumann vertonten Gedicht von Friedrich Rückert lehnt die
Sängerin es ab, aufgrund von Schönheit, Jugend oder Reichtum
geliebt zu werden – sie wünscht sich Liebe ohne Begründungen
oder Bedingungen. Dieser Gedanke hat mir gut gefallen.
Nach welchen Kriterien haben Sie die Werke für Ihren
Auftritt ausgewählt?
Wenn ich Lieder für meine Gesangsschüler aussuche, kündige
ich ihnen jedes Mal an: „Jetzt bekommst du mein Lieblingslied!“
Das hat schon bis zu zwölf Jahre lang funktioniert, wenn die
Schüler so lange gekommen sind. In der Vorbereitung auf diesen
Liederabend habe ich viele weitere Lieblingslieder entdeckt! Kriterien
sind dabei: berührende Texte, spannende Harmonik und
singbare Melodien – diesbezüglich sind die Lieder der Komponistinnen
besonders geeignet: manche kannten sich nicht gut aus
mit Instrumentalspiel oder Tonsatz, aber singen konnten sie alle!
Wie nehmen Sie die Gleichberechtigung heutzutage in der
Musikbranche wahr?
Als Sopranistin war ich nie durch Männer ersetzbar, insofern
habe ich mich weitestgehend als gleichberechtigt empfunden.
Da ich mich in meinem musikalischen Leben eher in Nischen
bewegt habe, hatte ich nie wirklich Berührung mit dem Musikbetrieb.
Mich erschüttert aber das sogenannte „The-winnertakes-it-all-Prinzip“,
die immer ausgeprägtere Fokussierung auf
wenige Superstars oder Spielstätten. Ich bin dankbar, dass ich im
Kulturkreis das, was mir am Herzen liegt, bewahren und unsere
Gäste damit erreichen kann.
Wie wichtig ist es Ihrer Erfahrung nach für junge Musikerinnen,
weibliche Vorbilder in der Musikgeschichte zu haben?
Welche Rolle hat das in Ihrem Leben gespielt?
Da ich immer freiberuflich und alleinerziehend war, hat mich
das Schicksal von Clara Schumann sehr berührt. Als Sängerin
bleiben für mich Jessye Norman und Barbara Bonney unerreicht,
da hätte ich mir aber nie angemaßt, ihnen nacheifern zu können.
Während meines Studiums haben mich meine Klavierlehrerin
Elgin Roth und meine Liedbegleitungs-Professorin Herta Werner
fachlich und menschlich geprägt, davon zehre ich bis heute.
Sie sind seit 2021 Vorsitzende des Torhaus-Kulturkreises
und können somit Einfluss auf das Kulturleben in Hamburg
nehmen. Inwiefern setzten Sie sich bei dieser Arbeit auch mit
den Thema Gleichberechtigung auseinander?
Meinen Einfluss auf das Hamburger Kulturleben halte ich für
äußerst begrenzt, aber vielen Dank für die Frage …
Wichtig ist mir, ein vielfältiges, anspruchsvolles, aber nicht abgehobenes
Programm anzubieten. Bei der Planung denke ich keine
Sekunde darüber nach, ob ich Männer oder Frauen einlade – es
sind einfach großartige Künstler und Künstlerinnen.
In unserem Team gibt es erheblich mehr Frauen als Männer, das
liegt sicher daran, dass wir alle ehrenamtlich tätig sind. lm
TERMIN-TIPP
Julia Barthe ist seit
2021 Vorsitzende des
Kulturkreis Torhaus -
und steht mit Gesang
oder am Klavier auch
selbst auf der Bühen.
Julia Barthe ist seit
2021 Vorsitzende
des Kulturkreises
Torhaus - und steht
als Sängerin auch
selbst auf der Bühne.
Liederabend mit Julia Barthe und Aurélie Namont, 08.03.,
Schulungshaus HH-Wasser, Beginn: 18 Uhr. Karten: 25€,
Mitglieder: 20€, Junge Leute unter 25: 10€.
Mehr Infos unter www.kulturkreis-torhaus.de
©Markus
©Markus
Richter,
Richter,
www.lichtgeschrieben.de
www.lichtgeschrieben.de
40 | ALSTERTAL MAGAZIN
SASEL
EIN ECHTES
TENNISWUNDER
Das haben die Herren 55 des TSV Sasel Ende des vergangenen
Jahres geschrieben. Dank des Gewinns der
Deutschen Meisterschaft 2024 hatte sich die Mannschaft
automatisch für die Teilnahme an den European Masters
Club Championships 2025 in Belek (Türkei) qualifiziert.
Bei diesem Ereignis handelt es sich um das höchste Turnier
für Clubmannschaften in Europa. Mit dabei waren 13 Mannschaften,
die in jeweils drei Gruppen mit 3 Mannschaften
und einer Gruppe mit 4 Mannschaften eingeteilt wurden.
Sasels Vorrundengegner waren Djursholms TK (Schweden)
und TC Senningerberg (Luxemburg). Beide wurden bei um
die 30 Grad und bestem Sonnenschein besiegt und die
Saseler zogen „unerwartet in die Finalrunde“ ein. Gegner
dort war der letztjährige Vize- Europameister Argayon
aus Belgien, ein erfahrenes EM-Team. Nach den Einzeln
stand es 2:1, die Entscheidung mussten die beiden Doppel
bringen und das ging gut aus. Die Saseler besiegten den
Vize-Europameister mit 3:2.
Es folgte der französische Landesmeister Cercle Amical
de Vincennes, der ebenfalls 3:2 geschlagen wurde. Im
Finale wartete ein Schwergewicht: der amtierenden Europameister
von Lido Luzern (Schweiz). Als es nach hartem
Kampf 2:1 in den Einzeln stand und alle auf die 2 Doppel
warteten, informierte die Turnierleitung die Mannschaft
darüber, dass sie aufgrund des direkten Vergleichs mit
den anderen Mannschaften den Titel gewonnen hat. Und
womit niemand zu rechnen gewagt hatte, wurde Realität:
Die Herren 55 des TSV Sasel sind Europameister und
gewinnen damit quasi die Champions League im Tennis.
Glückwunsch!
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42 | ALSTERTAL MAGAZIN
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Ursache bei chronischen Rücken- und Gelenkschmerzen können
sogenannte Triggerpunkte sein - „kalte“ Entzündungsknoten
in Muskelfasern. Diese sind permanent kontrahiert - auch im
Ruhezustand - und führen zu lokalen, häufig aber auch zu
Schmerzen und Missempfindungen an entfernten Stellen des
Körpers. Triggerpunkte in den Gesäßmuskeln führen oft zu
Bein-und Ischiasschmerzen, die am Schulterblatt verursachen
oft Oberarmschmerzen und die in den tiefliegenden Bauchmuskeln
können zu Rückenschmerzen führen. Schmerzmittel
lösen Triggerpunkte nicht auf, der Schmerz bleibt. Die Funktion
von Muskelketten wird beeinträchtigt und die allgemeine
Bewegungsfreiheit eingeschränkt: Muskeln verkürzen und
Faszien „verkleben“ auf Dauer. Wird ein Triggerpunkt ertastet,
strahlt er häufig einen „vertrauten“ Schmerz aus, der sich oft
jahrelang anderen Behandlungsformen entzieht. Während der
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starkem Lehrerteam und einer verlässlichen Organisation
des Unterrichts eine empfehlenswerte Wahl für schulischen
Erfolg. Fleiß und Ausdauer und schließlich Lernfreude und
Interesse kommen nicht von allein. Ganzheitliches
Lernen will gelernt sein – ein gesunder Lernrhythmus auch –
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Ausstellung „Helgoland – raues Paradies“ des Fotografen
Hans Jeikowski bildet und mit einem Erzähl-Theater für
Familien und Kinder ab 8 Jahren im Rahmen der Hamburger
Moorschutztage.
Zum Theater (am 1.2. von 15-16 Uhr): Nach der Vorstellung des
Kamishibai (Erzähltheater mit Bilderkarten) und seiner japanischen
Wurzeln beginnt Mathias Pfeifers Bildergeschichte
„Mathilda im Moor“ im kleinen Erzähltheater für große und
kleine Neugierige ab 8 Jahren. Danach geht es weiter mit
allerlei „nassen Geheimnissen“, Moortexten, Mythen der
volkskundlichen Überlieferung und mit der Frage, ob Moore
die Welt retten können. Der NABU bittet um Anmeldung
unter: www.NABU-Hamburg.de/anmeldung
Zur Ausstellung (01.02-15.03.): Keine Insel in der Deutschen
Bucht ist so vielgestaltig und widersprüchlich wie Helgoland:
Allein die Anreise kann wetterbedingt zum Abenteuer
werden. Der mächtige rote Felsen bietet eine quirlige
Vogelwelt, die ganze Fülle der Lebenswelten über und
unter Wasser, Strandfunde und dann natürlich die Robben.
Vernissage: Sonntag, 01.02., ab 12 Uhr. Der NABU bittet um
Anmeldung unter: www.NABU-Hamburg.de/anmeldung. Hans
Jeikowski ist persönlich anwesend und beantwortet Fragen
zu seinen Werken.
Mehr Infos: www.NABU-Hamburg.de/brookhus
alle Winter-Hosen 50%
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Sierichstraße 44
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Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
NEUE Ballett-Gruppen am Mittwoch
ab 28.01.2026
Mi. in der TSC Arena: 16-17 Uhr Ballett für 7-10 jährige Kinder
und 17-18 Uhr Modernes Ballett für Jugendliche ab 11 Jahren
Modernes Ballett verbindet klassische Präzision mit fließenden,
zeitgenössischen Bewegungen. Bitte per Mail anmelden.
TSC Wellingsbüttel von 1937 e.V. • Waldingstraße 91 • 22391 Hamburg
Tel. 040-640 1114 • E-Mail: info@tscwelle.de • www.tscwelle.de
Mo., Mi., Do. 9:00-12:00 Uhr • Di. 16:30-18:30 Uhr • Do. 15:00-18:00 Uhr
Junger Seehund
auf der Düne .
© Hans Jeikowski (2)
Wir bitten um
Terminvereinbarung
ALSTERTAL MAGAZIN | 47
POPPENBÜTTEL
Unsere aktuellen Kurse
Beckenbodentraining Mi. 04.02.-25.02.26, 14.25-15.25 Uhr,
für Frauen Bültenhalle, Bültenkoppel 1
Faszientraining Mo. 02.02.-23.02.26, 08:30-09:30 Uhr, Bültenhalle
Stressbewältigung Sa. 28.02.-11.04.26, 14:00-15:30 Uhr, Bültenhalle
mit QiGong
Langhantel Workout Mo. 02.02.-23.02.26, 20:30-21:30 Uhr,
Fr. 06.02.-27.02.26, 17:15-18:15 Uhr,
OTB-Halle, Eichenredder 8
Cardio Hiit
Do. 05.02.-26.02.26, 17:15-18:15 Uhr, OTB-Halle
Rücken Aktiv Mo. 26.01.-30.03.26, 10:40-11:55 Uhr, Bültenhalle
oder Di. 27.01.-31.03.26, 08:45-10:00 Uhr, OTB-Halle
Neue Vereinsangebote
Beweglich bleiben Di. 27.01.26, 12:30-13:30 Uhr, Bültenhalle
TaiChi
Di. 13:45-14:45 Uhr, Bültenhalle
Sitzgymnastik Do. 13:30-14:30 Uhr, Bültenhalle
Gesundheit fördern und dabei Spaß haben – Dafür steht der SCP!
Geschäftsstelle Sport-Club Poppenbüttel
Mo. + Do. 14-18 Uhr, Di. + Mi. 9-12 Uhr
Bültenkoppel 1 – 22399 Hamburg – Tel. 606 14 14
E-Mail: geschaeftsstelle@scpoppenbuettel.de
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Stifter Alexander Otto und der SC Poppenbüttel: Christoph Fenske,
Antje Sörensen, Laudator Patrick Ittrich, Oliver Rimmeler, Hendrik
Huse, Alexander Källner und Innensanator Andy Grote (v.l.)
WERNER-OTTO-PREIS
IM RATHAUS VERLIEHEN
Autismus Hamburg e.V. ist Gewinner des diesjährigen von der in
Poppenbüttel ansässigen Alexander Otto Sportstiftung ausgelobten
Werner-Otto-Preises im Hamburger Behindertensport.
Ausgezeichnet wurde der Verein für sein Rugbyangebot für
autistische Kinder. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld
von 15.000 Euro verbunden. Die Preisverleihung fand im Rahmen
eines Senatsempfangs mit rund 120 Gästen im Hamburger Rathaus
statt. Außerdem gab es wie in jedem Jahr Anerkennungen
verbunden mit Preisgeldern von jeweils 5.000 Euro für Brücken
für Kinder e.V. für seinen „HafenCity-Run inklusive“, ein inklusives
Laufangebot für Menschen mit mentaler Beeinträchtigung, der
SV Eidelstedt für sein inklusives Schwimmangebot für Kinder und
Jugendliche sowie der SC Poppenbüttel für seine Gehschule für
beinamputierte Menschen.
„Die Bewerbungen sind Ausdruck der Vielfalt der Sportangebote
in unserer Stadt und des großen Engagements der Vereine
für Inklusion. Jedes einzelne Angebot trägt zur Teilnahme und
Teilhabe bei. Mit meiner Stiftung und dem Preis möchte ich dazu
beitragen, diese positive Entwicklung zu verstetigen“, sagte
Alexander Otto, Kuratoriumsvorsitzender der Alexander-Otto-
Sportstiftung
Das macht die Gehschule des SC Poppenbüttel. Sie begleitet
Menschen mit Unter- oder Oberschenkelamputationen auf ihrem
Weg zurück in den Alltag. Die Teilnehmenden lernen nicht nur, mit
der Prothese sicher zu gehen, zu stehen oder Treppen zu steigen,
sondern wieder Vertrauen in den eigenen Körper zu entwickeln
und neue Lebensperspektiven zu entdecken. Das Angebot
schließt eine wesentliche Lücke: Viele Menschen stehen nach
Unfall und Reha plötzlich allein im Alltag – oft ohne Anleitung, wie
sie ihre Prothese im täglichen Leben einsetzen. In den wöchentlichen,
90-minütigen Trainings werden Bewegungsabläufe schrittweise
neu aufgebaut: Vom sicheren Stand bis zum Radfahren und
gemeinsamen Schwimmbesuchen.
Der mit insgesamt 30.000 Euro dotierte Werner-Otto-Preis
wird seit 2011 durch die Alexander Otto Sportstiftung vergeben.
Preiswürdig sind Projekte im Behindertensport in Hamburg und
der Metropolregion, die zur Inklusion und Förderung von Menschen
mit Behinderung im Sport beitragen.
Alle Preisträger gibt es auf www.alster-aktuell.de und auf
www.alexander-otto-sportstiftung.de/werner-otto-preis
48 | ALSTERTAL MAGAZIN
POPPENBÜTTEL
Meine
Betreuerin
ist lieb. Es
ist schön, so
eine Unterstützung
zu
haben.
©Julia Briggs (2)
AUSSTELLUNG ZUM
THEMA BETREUUNG
Der Hamburger Betreuungsverein „ZukunftsWerkstatt
Generationen e. V.“ (ZWG) zeigt noch bis zum 27. Februar im
Untergeschoss der Bücherhalle Alstertal im Heegbarg 22 die
Fotoausstellung „Du-Ich-Wir – Gemeinsam an einem Strang
ziehen“. Die Hamburger Fotografin Julia Briggs hat dafür Menschen
fotografiert, die rechtlich betreut werden. Ein Thema,
das uns alle betreffen kann, denn der Unterstützungsbedarf
und die Anzahl der rechtlichen Betreuungen steigen stetig.
Briggs Fotos verdeutlichen: Klient*innen sind Menschen wie du
und ich. Man sieht ihnen ihre rechtliche Betreuung nicht an – und
doch begegnen sie oft Vorurteilen. Die Ausstellung macht sichtbar,
dass sie trotz aller Stigmata eigene Wünsche und ein Recht
auf die Gestaltung ihrer Lebensumstände haben.
Die Ausstellung wird durch Veranstaltungen ergänzt. Beispielsweise
am 26.02. von 17:00 – 18:30 Uhr zum Thema „Vorsorge“,
das viele Menschen beschäftigt. Wer kümmert sich um meine
Angelegenheiten, wenn ich nicht mehr kann? Wer kann eine
Vorsorgevollmacht, eine Betreuungsverfügung oder eine Patientenverfügung
erstellen und was gilt es dabei zu beachten?
Die Veranstaltung und die Ausstellung können ohne Anmeldung
besucht werden, der Eintritt ist frei. Weitere Informationen
gibt es unter
www.buecherhallen.de/alstertal und www.zwg-eV.de
Frau Himmel schafft es immer wieder, in den dreimonatigen Treffen
Ruhe, Beschaulichkeit und Gegenwärtiges zu vermitteln ...
ALSTERTAL MAGAZIN | 49
ESSEN & TRINKEN
REZEPTE FÜR MEHR ENERGIE
Das Jahr hat gerade begonnen und für viele Menschen spielt die
Ernährung in den guten Vorsätzen eine wichtige Rolle.
Hier sind zwei leckere Beispiele für einen
gesunden Start in 2026.
SÜSSKARTOFFEL-„TOAST“ MIT HUMMUS
UND GEMÜSE
Zutaten für 2 Portionen
Für die Toasts:
1 große Süßkartoffel, 1 Handvoll Babyspinat, 1/2 Avocado,
1 Handvoll Kirschtomaten, 100 g Hummus
Für das Topping:
1 EL Kürbiskerne, Chiliflocken (optional), 1 TL Zitronensaft
1. Den Backofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und
ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Süßkartoffel mit
der Gemüse bürste gründlich waschen und in vier etwa
1 cm dicke Scheiben schneiden (Reste anderweitig verwenden).
2. Die Süßkartoffelscheiben nebeneinander auf das Blech legen
und im Ofen auf der mittleren Schiene 15–20 Minuten backen,
bis sie weich und leicht gebräunt sind. Dabei nach der Hälfte der
Zeit wenden.
3. Währenddessen den Babyspinat verlesen, gründlich waschen
und in einem Sieb abtropfen lassen. Die Avocado schälen und
in dünne Scheiben schneiden. Die Kirschtomaten waschen und
halbieren. Ggf. den Hummus zubereiten.
4. Die Kürbiskerne in einer kleinen Pfanne ohne Fett 2–3 Minuten
anrösten, bis sie duften. Herausnehmen und abkühlen lassen.
5. Die gebackenen Süßkartoffelscheiben aus dem Ofen nehmen
und kurz abkühlen lassen. Dann auf Teller verteilen, jeweils mit
50 | ALSTERTAL MAGAZIN
ESSEN & TRINKEN
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So. und Mi. geschlossen!
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einer großzügigen Schicht Hummus bestreichen und mit
Avocado, Spinat und Tomaten belegen. Mit gerösteten
Kürbiskernen, 1 Prise Chiliflocken (nach Belieben) und
Zitronensaft toppen.
ZUBEREITUNGSZEIT: 15 Minuten, BACKEN: 20 Minuten
GUT FÜR DICH!
Süßkartoffeln liefern komplexe Kohlenhydrate und den
Pflanzenfarbstoff Beta-Carotin, der entzündungshemmend
wirkt. Hummus bietet pflanzliches Eiweiß und gesunde Fette,
während frisches Gemüse für Ballaststoffe und Vitamine
sorgt, die deine Verdauung unterstützen.
Fortsetzung auf S. 52
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Chinesischen Neujahr 2026
„Jahr des Pferdes“
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ALSTERTAL MAGAZIN | 51
ESSEN & TRINKEN
© DK Verlag / Katrin Winner
REZEPTE FÜR MEHR ENERGIE
Fortsetzung von S. 51
OFENAUBERGINEN MIT QUINOA UND TAHIN-DRESSING
Zutaten für 2 Portionen
2 kleine Auberginen, Salz, Pfeffer, 150 g Quinoa, 300 ml Wasser,
1 EL Tahin (Sesampaste), 1 TL Zitronensaft,
einige Kräuter (z. B. Petersilie), und Kerne (z. B. heller Sesam),
zum Garnieren (optional)
1. Den Backofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein
Backblech mit Backpapier auslegen. Die Auberginen waschen,
halbieren und mit einem Messer das Fruchtfleisch leicht einschneiden,
ohne die Haut zu durchtrennen.
2. Die Auberginenhälften mit dem Olivenöl bestreichen und mit
Salz und Pfeffer würzen. Anschließend mit der Schnittfläche
nach oben auf das Blech legen und im Ofen auf der mittleren
Schiene etwa 30 Minuten backen, bis sie weich und leicht
gebräunt sind.
3. Währenddessen die Quinoa in einem Sieb gründlich abbrausen,
um Bitterstoffe zu entfernen. Dann mit der doppelten
Menge Wasser (etwa 300 ml) in einem Topf zum Kochen bringen
und bei schwacher Hitze 12–15 Minuten köcheln lassen, bis das
Wasser vollständig aufgenommen wurde. Anschließend vom
Herd nehmen und mit einer Gabel auflockern.
4. Für das Dressing das Tahin mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer
verrühren. Falls nötig, noch etwas Wasser hinzufügen, um eine
cremige Konsistenz zu erreichen.
5. Die Auberginen aus dem Ofen nehmen und je zwei Hälften auf
einen Teller setzen. Das Innere der Aubergine jeweils mit einer
Gabel so lange eindrücken, bis eine kleine Kuhle entsteht. Jede
Auberginenhälfte mit Quinoa füllen und mit dem Tahin-Dressing
beträufeln. Nach Belieben mit frischen Kräutern oder gerösteten
Kernen garnieren und servieren.
ZUBEREITUNGSZEIT: 15 Minuten, BACKZEIT: 30 Minuten
GUT FÜR DICH!
Auberginen sind ballaststoffreich und fördern so eine gesunde
Verdauung – und sie enthalten antioxidativ wirksame Substanzen.
Quinoa liefert Pflanzenprotein und essenzielle Aminosäuren,
während das Tahin-Dressing entzündungshemmend wirkt.
BUCHTIPP
Diese zwei Rezepte stammen aus der Feder der
Content Creatorin Julia Klein (@juleklein), die in ihrem neuen
Buch – eine Mischung aus Kochbuch mit 60 pflanzenbasierten,
antientzündlichen Rezepten und umfangreichen Ratgeberthemen
– verrät, welche Lebensmittel einen stärken und wie
durch kleine Ernährungsumstellungen dauerhaft mehr Energie
gewonnen werden kann. Perfekt geeignet für den Jahresstart.
Neustart Ernährung, Julia Klein, Dorling Kindersley Verlag,
fester Einband, 192 Seiten, 25 Euro
52 | ALSTERTAL MAGAZIN
SENIOREN
Neugier kann helfen,
sich im Alter lebendiger
zu fühlen.
HÄLT NEUGIER JUNG?
Kinder stellen unermüdlich Fragen, wollen alles ausprobieren und verstehen. Sie gehen voller
Neugier auf die Welt zu. Im Alter verlieren wir diese Eigenschaft jedoch oft, obwohl man immer
noch von dem Wunsch, etwas neues zu erfahren, profitieren kann. Wir zeigen, wie.
Neugier und Lernen gehen Hand in Hand, dabei muss man
aber nicht zwangsläufig an Schuldruck oder Prüfungsstress
denken. Im Alltag kann Lernen ganz einfach sein: ein neues
Rezept ausprobieren, ein fremdes Wort nachschlagen, sich
mit dem Smartphone vertraut machen oder einen Vortrag
besuchen. Solche kleinen geistigen Herausforderungen halten
das Gehirn aktiv.
Neue Aufgaben mag es, da sie die Bildung von Verbindungen
zwischen Nervenzellen fördern können – das ist sogar bis
ins hohe Alter möglich. Und wer regelmäßig Neues lernt,
unterstützt dabei nicht nur sein Gedächtnis, sondern tut auch
dem eigenen Selbstvertrauen gut. Ob ein paar neue Infos, ein
besseres Verständnis für Technik oder das gelungene Kuchenrezept
- solche Erfolge fühlen sich einfach gut an.
Neugier zeigt sich jedoch nicht nur im Lernen, denn auch das
Nachgehen eines Hobbys kann unser Leben bereichern und
uns Kraft schenken. Ob Malen, Gärtnern, Musizieren, Handarbeiten
oder Schreiben - Hobbys geben dem Tag Struktur,
schenken Erfolgserlebnisse und oft auch soziale Kontakte.
Dabei ist es nicht entscheidend, wie perfekt man etwas kann,
sondern dass man Freude daran hat. Besonders im Ruhestand
kann man sich wieder alten Interessen zuwenden, für die
früher keine Zeit war. Oder man probiert mal bewusst etwas
völlig Neues aus. Wenn man in einer Tätigkeit wirklich
aufgeht, kann man für einen Moment seine Sorgen vergessen.
Auch Kleinigkeiten in der gewohnten Routine können die Neugier
beleben. Ein täglicher Spaziergang auf wechselnden Wegen. Jeden
Morgen ein paar Seiten lesen oder ein neues Musikstück hören. Solche
Abläufe geben Halt und gleichzeitig frische Impulse. Gerade im Alter,
wenn äußere Strukturen wie der Beruf wegfallen, kann man sich so
neue Stabilität schaffen.
Insgesamt kann man nicht sagen, dass Neugier automatisch jung hält.
Sie kann aber lebendig halten, in dem sie Sinn schenkt, Selbstvertrauen
stärkt und Menschen miteinander verbindet.
Rufen Sie gern an: 60 60 86 69
ALSTERTAL MAGAZIN | 53
GARTEN
AKTION OFFENER GARTEN
SUCHT TEILNEHMENDE
Ausstellung ab 02. Februar
2 Fachmärkte auf 5.000 m 2
Die beliebte Aktion „Offener Garten“, bei der private
Gärten in Schleswig-Holstein und Hamburg für Besucherinnen
und Besucher geöffnet werden, sucht für die kommende
Saison neue teilnehmende Gärten. Gartenbesitzerinnen und
Gartenbesitzer, die Freude daran haben, ihren Garten der
Öffentlichkeit zu zeigen, sind eingeladen, sich zu beteiligen.
Gesucht werden ganz unterschiedliche Gärten – vom kleinen
Stadtgarten über naturnahe Anlagen bis hin zu Stauden-,
Rosen- oder Themengärten. Dabei steht nicht Perfektion im
Vordergrund, sondern die Vielfalt privater Gartenkultur und
der persönliche Austausch zwischen Gartenfreunden.
Die Teilnahme ist unkompliziert: Es gibt am 3. Juniwochenende
einen Haupt-Termin, der ist verpflichtend. Darüberhinaus
können die Gartenbesitzerinnen und -besitzer ihre
Öffnungstermine selbst festlegen und entscheiden, wie oft
und in welchem Rahmen sie ihren Garten zugänglich machen
möchten. Viele Beteiligte schätzen besonders die interessierten
und wertschätzenden Gespräche mit den Besucherinnen
und Besuchern.
Die Anmeldung ist bis zum 31.Mai für Homepage. Weitere
Informationen gibt es unter www.offenergarten.de
TERMINE 2026
Hauptwochenende: 20. & 21. Juni
Optionales Herbstwochenende: 5. & 6. September,
Offene Sonntage: 3. Mai, 7. Juni, 5. Juli, 2. August, 6.
September, 4. Oktober
Sonderveranstaltung: Lange Nacht der Gärten: 1. August
2026, 19:00 – 23:00 Uhr
54 | ALSTERTAL MAGAZIN
ADVERTORIAL
TIERE
PFEILGIFTFROSCH IST
HEIMTIER DES JAHRES
Der ZZF – Zentralverband der Heimtierbranche hat Ende
des vergangenen Jahres den Pfeilgiftfrosch zum Heimtier
2026 ernannt. „Mit seinen intensiven Farben, seinem aktiven
und sozialen Verhalten sowie einer äußerst interessanten
Brutpflege steht der Pfeilgiftfrosch stellvertretend für die
beeindruckende Vielfalt tropischer Amphibien“, begründet
ZZF-Vorstandsmitglied Volker Ennenbach die Auszeichnung.
„Unser Verband möchte mit der Wahl zugleich auf die Verantwortung
aufmerksam machen, die mit der anspruchsvollen
Haltung dieser Arten einhergeht“, so der Amphibienexperte.
Die Familie der Pfeilgiftfrösche stammt aus den feuchtwarmen
Regenwäldern Mittel- und Südamerikas. Die ein bis
sechs Zentimeter kleinen Arten bewohnen verschiedene
Vegetationszonen, je nach Art von der Laubschicht bis
mehrere Meter über dem Boden in Astgabeln oder Bromelien.
Ihr wissenschaftlicher Name Dendrobatidae heißt übersetzt
„Die auf die Bäume steigen“, daher lautet die korrekte
Bezeichnung der Pfeilgiftfrösche eigentlich Baumsteigerfrösche.
„Nur drei Arten sind für Menschen lebensgefährlich, die
giftigste Art nennt sich Phyllobates terribilis – der Schreckliche
Pfeilgiftfrosch“, erklärt Ennenbach. Pfeilgiftfrösche aus
Nachzuchten sind nicht giftig. Die Familie der Dendrobatidae
umfasst 11 Gattungen mit rund 170 Arten. Anders als die
meisten Frösche sind sie tagaktiv. „Ihre Haltung im Terrarium
stellt jedoch einige besondere Ansprüche, von der naturnahen
Einrichtung mit tropischem Klima bis zum Lebendfutter“,
macht Ennenbach deutlich. Je nach Art können sie als Pärchen
oder, bei entsprechender Grundfläche, in Gruppen von 3 bis
5 Tieren gehalten werden. Die Amphibien bilden Reviere und
klettern gerne, dafür benötigen sie ausreichend Platz. Wichtig
ist, dass vielfältige Elemente zum Klettern, z. B. Wurzeln,
und kleine Höhlen als Verstecke oder für die Laichablage
vorhanden sind. Der Pfeilgift- oder Baumsteigerfrosch liebt
es warm und feucht. Wer Baumsteigerfrösche hält, übernimmt
nicht nur Verantwortung für seine Tiere, sondern auch
für den Erhalt ihrer Arten. Die meisten Arten sind in Anhang
B der Europäischen Artenschutzverordnung gelistet, das
heißt, sie sind zwar nicht potenziell vom Aussterben bedroht,
ihr Bestand kann jedoch durch den Handel mit aus der Natur
entnommen Tieren gefährdet werden. Mehr unter www.zzf.de
© kikkerdirk / Smarterpix
NEUE REGELN
FÜR KATZENHALTER
Am 01. Januar 2026 ist im Hamburger Stadtgebiet eine Katzenschutzverordnung
in Kraft getreten, in der neue Regeln für
freilaufende Katzen aufgestellt wurden. So müssen die Tiere ab
einem Alter von fünf Monaten kastriert, gechippt und registriert
werden. Damit soll die unkontrollierte Vermehrung und das
damit verbundene Tierleid verringert werden. Beim Chippen und
Registrieren geht es darum, Hauskatzen von freilebenden Katzen
unterscheiden zu können und dass eine schnellere Rückgabe von
Fundtieren an ihre Halter*innen stattfinden kann. Die Kosten
müssen die Halter*innen selbst tragen, nur das Registrieren von
Haustieren ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt bei den gängigen
Anbietern kostenfrei. Dr. Christina Ullmann von der Tierarztpraxis
Bergstedt hilft gerne, um zu beraten und bei der Anpassung
an die neue Verordnung zu unterstützen. Sie ergänzt: „Für reine
Wohnungskatzen gilt die Verordnung nicht, aber eine Kennzeichnung
und Registrierung empfehlen wir auch für sie, falls sie doch
einmal entwischen sollten.“
Mehr Infos unter www.tierarztpraxis-bergstedt.de
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Ann-Katrin Nittscher, Tel. 040-538 930-17
a.nittscher@alster-net.de
René Reiher,
Tel. 040-538 930-50
r.reiher@falkemedia.de
Andreas Rohloff, Tel. 040-538 930-51
a.rohloff@alster-net.de
Verlagsanschrift: Magazin Verlag Hamburg HMV GmbH,
Barkhausenweg 11, 22339 Hamburg | Geschäftsführender Gesellschafter: Luka Plepp
Geschäftsführer/Chefredakteur: Kai Wehl (V.i.S.d.P.) | Redaktion: Hanna Odenwald,
Luca Mohr | Produktionsleitung: Birgit Schümann-Nickelsen | Grafik: Juliane Oldhaver,
Susanne Kaps, Sandra Schorr | Titelgestaltung: Sandra Schorr | Fotos: u. a. Adobe Stock
EDV- und DTP-Beratung: IT-Service Thilo Noack | Druck: Eurodruk-Poznán Sp. z o. o .
Vertrieb: Hamburg Lokal Zeitung GmbH | © 2026 Magazin Verlag Hamburg
Das Alstertal-Magazin wird kostenlos an ausgewählte Haushalte (z.B. Poppenbüttel, Sasel,
Wellingsbüttel, Volksdorf, Hummelbüttel, Norderstedt) verteilt und liegt zusätzlich
in ausgewählten Unternehmen für Sie bereit: magazine.hamburg/sharepoints/
Das nächste Alstertal Magazin erscheint am 27.02.2026
56 | ALSTERTAL MAGAZIN
GESUNDHEIT
WOHER KOMMT DER TREND?
Es werden immer mehr Menschen, die mit
einem einmonatigem Alkoholverzicht in
das neue Jahr starten, um etwas Positives
für die eigene Gesundheit zu tun.
Aber wie ist es dazugekommen?
Die Idee zum Dry January, so wie wir ihn kennen, soll auf
eine Person zurückgehen: 2011 meldete sich die Britin Emily
Robinson für einen Halbmarathon an und verzichtete zur Vorbereitung
für einen Monat auf Alkohol. Sie bemerkte positive
Effekte auf ihren Schlaf, stellte einen Gewichtsverlust fest
und fühlte sich energiegeladener. Das blieb nicht unbemerkt,
ihr „Experiment“ stieß auf reges Interesse. Als sie dann 2012
der Organisation Alcohol Change UK beitrat, damals noch
unter dem Namen Alcohol Concern, rief sie die internationale
Kampagne „Dry January“ ins Leben, die seit 2013 jährlich
stattfindet. Im Jahr 2025 stellte Alcohol Change UK fest, dass
ihre Hilfstools wie ihre App, Motivations-Emails und Co. von
rund 200 000 Menschen genutzt wurden - im Vergleich dazu
waren es 2018 noch 40 000. Die Anzahl der inoffiziellen Teilnehmer
der Aktion wird noch viel höher geschätzt. Nicht nur in
Großbritannien, sondern auch in vielen anderen Ländern hat
sich der Dry January mittlerweile als Trend verfestigt. Auch in
Deutschland wächst die Zahl der Teilnehmenden jedes Jahr.
Mit dem „trockene Januar“ sollen Menschen ermutigt werden,
den eigenen Alkoholkonsum zu reflektieren. Interessanterweise
wurde bei Personen, die den Dry January abgeschlossen
haben, festgestellt, dass sich ihr Trinkverhalten auch nach
dem Monat nachhaltig veränderte. Auch Vorteile wie besserer
Schlaf und niedrigerer Blutdruck konnten durch den Verzicht
auf Alkohol für einen Monat festgestellt werden.
10 JAHRE
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ALSTERTAL MAGAZIN | 57
BAUEN & RENOVIEREN
PERFEKT VERKABELT
Kabelsalat hinter dem Fernseher, kein Lichtschalter in der Nähe und der Staubsauger kommt
nicht in alle Ecken, weil keine passende Steckdose vorhanden ist – solche Alltagsärgernisse
lassen sich vermeiden. Initiative Elektro+ zeigt, wie Baufamilien und Modernisierer jeden Raum
optimal mit Strom versorgen.
„Eine durchdachte Elektroplanung für jeden Raum im Haus
macht das Leben leichter und sicherer“, erklärt Andreas Jeide,
Experte der Initiative Elektro+, „Ob Wohnzimmer, Küche oder
Bad: Hausbewohner haben individuelle Bedürfnisse und jeder
Raum andere Anforderungen.“ Sind zu wenig Steckdosen vorhanden,
kommen schnell Mehrfachsteckdosen und Verlängerungskabel
ins Spiel – das sieht nicht nur unschön aus, sondern
kann zur Überlastung der Stromkreise führen. Im schlimmsten
Fall droht Brandgefahr. Wer neu baut oder renoviert, kann auf
die Planungsrichtlinie RAL-RG 678 zurückgreifen. Sie hilft
dabei, Raum für Raum die Elektroausstattung zu planen und
teilt sie in drei Stufen ein: Die 1-Stern-Ausstattung entspricht
der Mindestausstattung laut Norm, die 2-Sterne-Standardausstattung
bietet höheren Wohnkomfort und zeitgemäße Sicherheitsstandards,
bei einer 3-Sterne-Ausstattung ist neben zusätzlichen
Anschlüssen auch Smart Home Technik mitbedacht und
vorbereitet. Außerdem kann jede der 3-Sterne Kategorien um
ein „Plus“ ergänzt werden – dann sind spezifische Funktionen
der Gebäudesystemtechnik enthalten, wie etwa eine Rollladen-
Steuerung oder die Steuerung via App. Wer beim Bau zunächst
hohe zusätzliche Investitionen scheut, sollte anders vorsorgen:
beispielsweise mit Leerrohren, die die Installation für spätere
Nachrüstungen vorbereiten.
Räume bedürfnisorientiert planen
In der Küche ist der Strombedarf am höchsten. Großgeräte
wie Herd, Geschirrspüler und Kühlschrank benötigen jeweils
eigene Stromkreise. Die Empfehlung lautet: Zwei Steckdosen
pro 1,2 Meter Arbeitsfläche sorgen dafür, dass Kaffeemaschine,
Mixer und andere Geräte Anschluss finden. Zusätzlich
sollten drei weitere Steckdosen vorhanden sein, zum Beispiel
für den Staubsauger oder das Laden des Handys am Früh-
stücksplatz. Das Wohnzimmer ist nach der Küche der stromhungrigste
Raum. Die gesetzliche Mindestausstattung sieht
für Räume über 20 Quadratmeter sieben Steckdosen vor – in
der Praxis reicht das selten. Jeide empfiehlt 10 bis 15 Steckdosen,
verteilt auf mehrere Wandflächen. In Schlafzimmern bis
16 Quadratmeter Größe sollten mindestens acht Steckdosen
vorhanden sein, davon je zwei an beiden Nachttischen – für
Leselampen, Wecker und Smartphone-Ladung. Lichtschalter
sollten vom Bett aus erreichbar sein. Im Bad gelten besondere
Sicherheitsregeln. Die DIN VDE 0100 definiert drei Schutzbereiche
mit unterschiedlichen Anforderungen. Im Schutzbereich
0 – direkt in Wanne oder Dusche – sind nur spezielle 12-Volt-
Leuchten erlaubt. Schalter und Steckdosen sind in allen drei
Schutzbereichen verboten. Empfohlen werden zwei Steckdosen
neben dem Spiegel außerhalb der Schutzbereiche – für
Föhn, elektrische Zahnbürste oder Rasierer.
Zukunft mitdenken
Besonders Kinderzimmer sollten vorausschauend geplant
werden – aus dem Spielzimmer kann später ein Jugendzimmer
oder Homeoffice werden. Das Arbeitszimmer benötigt dann
mindestens acht Steckdosen und zwei Netzwerkanschlüsse für
stabile Internetverbindung. „Wenn Bauherren oder Renovierer
genügend Leerrohre einplanen, lassen sich solche Änderungen
mit wenig Kosten und ohne Bauaufwand schnell realisieren“,
betont Andreas Jeide. Besonders im Hinblick auf Smart-Home-
Anwendungen und E-Mobilität sind Leerrohre eine einfache
und kostengünstige Zukunftsvorsorge. Auch Balkon, Terrasse
und Garage nicht vergessen: Wetterfeste Außensteckdosen und
Wallbox-Vorbereitung sollten bereits beim Neubau mitgedacht
werden.
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58 | ALSTERTAL MAGAZIN
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MEHR NACHHALTIGKEIT
WENIGER EMISSIONEN
Rund 40% aller CO2-Emissionen in Deutschland entfallen auf
das Heizen und die Warmwasserbereitung. Mit einer modernen
Wärmepumpe können Sie im Vergleich zu Ihrem alten Heizgerät
rund die Hälfte der CO2-Belastungen direkt reduzieren.
Und wenn in Zukunft mehr und mehr Strom aus erneuerbaren
Quellen kommt, wird Ihre Wärmepumpe immer umweltfreundlicher
– bis zu 100% CO2-frei. Attraktive Förderung: Moderne
Wärmepumpen spielen für die Energiewende in Deutschland
eine große Rolle und werden deshalb im Zuge der Bundesförderung
für effiziente Gebäude (BEG) besonders berücksichtigt.
Als Einzelmaßnahme in der Modernisierung sind bis zu 50%
Förderung möglich, im Neubau werden die Anforderungen für
höhere Tilgungsnachlässe im Rahmen der Effizienzhaus-Förderung
der KfW problemlos erfüllt. Infos zu Möglichkeiten mit
modernen Wärmepumpen, beispielsweise von Vaillant, gibt es bei
Sanitärtechnik Lind, Alter Teichweg 63, unter Tel. 040 61182078
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ALSTERTAL MAGAZIN | 59
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Die isolierende Luftschicht
zwischen Rollladenpanzer und
Fensterscheibe sorgt dafür,
dass die Heizwärme im Wohnraum
bleibt.
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Aluminium-Rollläden verringern Wärmeverluste im Winter
und verhindern eine Überhitzung im Sommer Energiespartipps
sind derzeit sehr gefragt. Auch beim Heizen lässt sich
mit einfachen Maßnahmen Geld sparen. Dazu zählen mehrmaliges
tägliches Stoßlüften sowie das Abdichten zugiger
Fenster und Türen.
Dass auch clevere Sonnenschutzlösungen dabei helfen
können, die Energiekosten zu senken, beweisen hochwertige
Aluminium-Rollläden. Zwischen dem geschlossenen
Rollladenpanzer und der Fensterscheibe bildet sich nämlich
eine isolierende Luftschicht, die wertvolle Heizwärme im
Wohnraum hält. Das spart Geld und schont die Umwelt. Die
vielseitigen Beschattungshelfer reduzieren jedoch nicht
nur Wärmeverluste im Winter, sondern verhindern auch eine
Überhitzung der Wohnräume im Sommer: Dank der dicht
aneinanderliegenden Aluminium-Lamellen werden bis zu 92
Prozent der Sonnenstrahlen bereits vor dem Auftreffen auf
die Fensterscheibe reflektiert.
So bleibt die Hitze draußen und gelangt gar nicht erst ins
Innere. Gut zu wissen: Während das Vollprofil eine nahezu
vollständige Abdunkelung ermöglicht, erzeugt das sogenannte
Select-Profil – eine perforierte, lichtdurchlässige
Lamelle – ein angenehmes Streulicht, wie es unter einem
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reduzieren nicht nur Wärmeverluste im
Winter, sondern verhindern auch eine
Überhitzung im Sommer.
60 | ALSTERTAL MAGAZIN
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auch miteinander kombinieren, was für optimalen Wohnkomfort
sorgt. Schanz-Rollläden aus robustem Aluminium sind in
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ALSTERTAL MAGAZIN | 61
IMMOBILIEN
WAS SICH 2026 ALLES ÄNDERT
2026 treten zahlreiche gesetzliche Neuerungen in Kraft, die Immobilieneigentümer,
Vermieter und Verwalter beachten müssen. Dazu zählen Änderungen im Mietrecht, Anpassungen
bei energetischen Vorschriften, neue Rahmenbedingungen für Modernisierungen und eine
angepasste Förderkulisse, erklärt der Immobilienverband Deutschland.
Der Bundestag hat beschlossen, die Mietpreisbremse bis
Ende 2029 zu verlängern. Die Bundesländer, in denen die
Mietpreisbremse bisher gegolten hat, setzen auch zukünftig
auf sie. Im Zuge der sich ändernden Wohnungsmärkte
wurden in Teilen die Gebietskulissen angepasst.
Für Neuvermietungen in diesen angespannten Wohnungsmärkten
darf die Miete damit im Grundsatz weiterhin höchstens zehn Prozent
über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen.
Indexmietvertrag und möblierte Vermietung
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig hat angekündigt, Indexmieten
künftig zu begrenzen. Begründet wird dies mit der direkten
Kopplung an die Verbraucherpreise, die in Phasen hoher Inflation
zu deutlichen Mietsteigerungen führen kann. Für Vermieter bedeutet
dies, dass Anpassungen aus Indexmietverträgen ab 2026 voraussichtlich
einer gesetzlichen Obergrenze unterliegen werden.
Die konkrete Ausgestaltung soll noch in diesem Jahr vorgelegt
werden. Zudem plant das Bundesjustizministerium Änderungen
bei Indexmiet- sowie Kurzzeitmietverträgen und beim möblierten
Wohnen.
Änderungen im Bereich Sozialwohnungen
Für öffentlich geförderten Wohnraum erhöhen sich zum 1. Januar
2026 die Mietobergrenzen sowie die Pauschalen für Verwaltung und
Instandhaltung. Eigentümer solcher Immobilien können ihre Mieten
im Rahmen der regulären Vorgaben entsprechend anpassen. Die
Umsetzung höherer Pauschalen erfordert eine rechtzeitige schriftliche
Mitteilung an die Mieter.
62 | ALSTERTAL MAGAZIN
IMMOBILIEN
Heizung: Anforderungen des GEG treten in Kraft und CO2-
Preis steigt
Spätestens ab 1. Juli 2026 greift in Großstädten die Regelung des
Gebäudeenergiegesetzes (GEG), dass neue Heizungen zu mindestens
65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen. Die
Vorgabe ist an das Vorliegen der Wärmeplanungen gekoppelt, die
derzeit überall in Arbeit sind. Großstädte müssen ihre Wärmeplanung
bis spätestens 30. Juni 2026 beschlossen haben. Kleinere Kommunen
mit bis zu 100.000 Einwohnern haben noch bis zum 30. Juni 2028
Zeit. Dort, wo Kommunen bereits früher ihre Wärmeplanung verabschiedet
haben, greift die Regelung bereits ab Verabschiedung der
Wärmeplanung. Parallel dazu steigen für Heizöl- und Erdgasheizungen
die laufenden Kosten. Für Vermieter ist weiterhin das gesetzliche
Stufenmodell zur Aufteilung der CO2-Kosten zwischen Mietern und
Vermietern anzuwenden, das den energetischen Zustand des Gebäudes
berücksichtigt. Bis Ende 2026 müssen außerdem sämtliche Heizund
Warmwasserzähler in Mehrfamilienhäusern fernablesbar sein.
Nach Installation der Technik besteht die Pflicht zur monatlichen
Verbrauchsinformation für Mieter.
CO2-Zertifikatehandel wird auf 2028 verschoben
Der EU-Zertifikatehandel für die Bereiche Wärme und Verkehr tritt
nicht wie geplant zum 1. Januar 2027, sondern erst 2028 in Kraft.
2026 gilt noch das deutsche Brennstoffemissionshandelsgesetz
(BEHG), das eine Preisspanne von 55 bis 65 Euro pro Tonne CO2
vorsieht. Die Bundesregierung plant eine Gesetzesänderung, die
regeln soll, dass für 2027 derselbe CO2-Preis gilt wie für 2026.
Förderung für neue Heizungen und Gebäudeeffizienz sinkt,
Förderung von PV-Anlagen bleibt
Die Förderung für den Einbau neuer klimafreundlicher Heizungen
soll grundsätzlich auch 2026 fortgesetzt werden. Aufgrund der
angespannten Situation des Bundeshaushaltes ist damit zu rechnen,
Fortsetzung auf S. 64
ALSTERTAL MAGAZIN | 63
IMMOBILIEN
Grundstücksbewertung
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WAS SICH 2026 ALLES ÄNDERT
Fortsetzung von S. 63
dass 2026 das Budget für die Förderung neuer Heizungen
und Gebäudeeffizienz sinken wird und so für die Förderung
höhere Anforderungen zu erfüllen sein oder längere Warte- und
Prüfzeiten entstehen könnten. Die steuerliche Förderung für
Photovoltaikanlagen bleibt 2026 zunächst bestehen, so dass
Eigentümer weiterhin von steuerlichen Erleichterungen beim
Betrieb kleinerer PV-Anlagen profitieren können.
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Bau und Erwerb von Wohneigentum wird weiterhin gefördert
Im Bundeshaushalt 2026 sind Förderprogramme im Bereich
Wohneigentumsbildung finanziell hinterlegt worden. Hierzu
zählt das Programm „Jung kauft Alt“, das den Erwerb von
Bestandsimmobilien mit der Energieeffizienzklasse F, G und
H mit zinsverbilligten Krediten fördert. Voraussetzung ist, dass
die erworbene Immobilie innerhalb von viereinhalb Jahren auf
Effizienzhausstandard 85 EE gebracht wird. Auch das Neubau-
Programm „Wohneigentum für Familien“ wird fortgeführt.
Gefördert wird der Neubau beziehungsweise Ersterwerb von
Häusern und Wohnungen, die die Anforderungen eines „klimafreundlichen
Wohngebäudes“ erfüllen.
Weitere rechtliche Entwicklungen bis Ende 2026 erwartet
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig hat eine Expertenkommission
eingesetzt, die derzeit an Vorschlägen zur Änderung
des Mietrechts im Hinblick auf Mietpreisüberhöhung arbeitet.
Dazu gehört auch die Frage, ob Verstöße gegen die Mietpreisbremse
auch mit einem Bußgeld geahndet werden sollen oder
ob zivilrechtliche Folgen ausreichen. Die Ergebnisse werden
erst Ende 2026 erwartet.
Die Europäische Gebäudeeffizienzrichtlinie (EPBD) muss bis
spätestens Ende Mai 2026 in deutsche Gesetzgebung umgesetzt
werden. Ziel der EPBD ist, dass der Primärenergieverbrauch
des gesamten Wohngebäudebestandes bis 2030 um mindestens
16 Prozent sinken muss, bis 2035 um 20 bis 22 Prozent.
64 | ALSTERTAL MAGAZIN
ADVERTORIAL
IMMOBILIEN
Der Neubau auf 1.000 qm Grundstück wird 10 kleine Wohneinheiten
beherbergen - perfekt zum Vermieten oder zur Eigennutzung.
VISIONÄRES
BAUPROJEKT IN SASEL
„Kleine Eigentumswohnungen sind im Alstertal und den
Walddörfern, in denen große Einfamilienhäuser dominieren,
selten zu finden und daher gefragt“, sagt der Architekt Can
Yeger von MWY YEGER NIEDZIELLA Architekten + Ingenieure.
Das habe er bei einem seiner Projekte in Poppenbüttel
erfahren, bei dem seinem Auftraggeber die 12 Wohnungen
zwischen 40 und 60 qm aus den Händen gerissen wurden.
„Das wollten wir selber als Bauherrengemeinschaft wiederholen
und haben das Projekt ‚Meiendorfer Mühlenweg 24‘
entwickelt, nachdem wir in Sasel ein passendes Grundstück
gefunden haben. Das dort geplante Mehrfamilienhaus wird 10
Wohneinheiten von 35 bis 49 qm Größe erhalten - 8 Mal mit 2
im EG und OG und 2 Mal mit 3 Zimmern im Dachgeschoss. Die
Kosten liegen zwischen 200.000 und 300.000 Euro“, erklärt
der Architekt, der die Kosten so niedrig wie möglich halten
wollte. Denn nicht nur der Ukrainekrieg hat die Baukosten in
die Höhe schießen lassen. „Aus diesem Grund haben wir uns
für ein Bauherren-modell entschieden, um alles ohne Bauträger
so schlank wie möglich halten zu können. Das lohnt sich,
denn das Projekt fällt dadurch in das KfW Förderprogramm
„Klima freundliches Wohn gebäude im Niedrig preis segment“
(KNN 296). Dort sind neben der Energieeffizienz (KFW-55)
die Wohnungsgröße und der maximale Baupreis festgelegt
und da passen wir rein.“ Das bedeutet, dass die Wohnungen
mit sehr günstigen Krediten gefördert werden können. „Das
stößt natürlich auf Interesse. 5 der 10 Wohnungen sind reserviert“,
freut sich Can Yeger. Mehr Informationen unter
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ALSTERTAL MAGAZIN | 65
WHAT‘S UP IN
TOWN?
Alisa Kietzmann (Hotel am Süllberg), Kiki Fehlauer (HH
Sternschnuppe) und Anna Ziegler (VierJahreszeiten, v.l.)
Manuela Rathje (Künstlerin) und
Dr. Yana Fehse (Mindset-Coach, r.)
Mathias Pannack (Faktor Mensch), Ann-Marie Nappari (Prokuristin der
Hamburger Originale) und Tim Bütecke (Faktor Mensch, r.)
JAHRESAUFTAKT
Trotz winterlicher Schneeglätte folgten
über 120 Gäste der Einladung der Hamburger
Originale zum Neujahresempfang im
TORTUE Hamburg. In stilvollem Ambiente
und zugleich herzlich-entspannter Atmosphäre
kamen Mitglieder und Wegbegleiter
zusammen, um gemeinsam in das neue
Jahr zu starten und den persönlichen Austausch
in den Mittelpunkt zu stellen. Der
Neujahresempfang markierte zugleich den
feierlichen Auftakt in ein besonderes Jahr:
2026 feiern die Hamburger Originale ihr
fünfjähriges Bestehen. In nur fünf Jahren
hat sich das Netzwerk als feste Größe in
Hamburg etabliert und verbindet lokale
Unternehmen, Marken und Institutionen.
Auf seiner frühen Amerika-Reise
entdeckte er in San Francisco das
cbrfhggruzur3guzrgv Steak-Haus.
© HAMBURGER ORIGINALE / Sven Schomburg
Tanya Kumst (Szene Hamburg) und
Henning Riecken (Breuninger Hamburg)
Unternehmer Jürgen Hunke
mit seiner Gattin Chun Li
HSV-Legenden: Bernd Wehmeyer (1978-1986)
und Harry Bähre (1963 -1967, r.)
Barkassen-Meyer-Chef Hubert
Neubacher und Stifterin Hannelore Lay
Gastgeber und Hotelier Eugen Block (l.)
mit Hoteldirektor Tashi Takang
© Kai Wehl (3) / Sandra Biegger (1)
PUNSCH UNTERM VORDACH
Wenn das neue Jahr wenige Tage jung ist, dann ist traditionell die Zeit für den
Neujahrspunsch im Grand Elysée Hamburg: Am 5. Januar fand er zum 14. Mal
statt. Rund 250 Gäste folgten der Einladung von Hotelier Eugen Block, unter
dem Vordach des Fünf-Sterne-Privathotel an der Rothenbaumchaussee mit
einem wärmenden Glühwein auf das neue Jahr anzustoßen und sich über Pläne
und Vorsätze für 2026 auszutauschen. Mit kräftiger Kartoffelsuppe und
getrüffelten Kalbsbratwürstchen sorgte die Küchenbrigade des Grand Elysée
Hamburg für das leibliche Wohl der Anwesenden, zu denen auch die Moderatorin
Anke Harnack, die HSV-Legenden Bernd Wehmeyer und Harry Bähre zählten.
Musikalisch umrahmt wurde der Empfang vom Shanty-Chor LUV & LEE.
66 | ALSTERTAL MAGAZIN
NEUE
KUNDEN
GEWINNEN
MAGAZIN
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FÜR HAMBURG
Die 2026er-Ausgabe unseres Schwester-Magazins HOME & LIFE erscheint am 17. April.
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ALSTERTAL MAGAZIN | 67
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