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www.kurzeitung.online

KUR

Bad Füssing

Das Gesundheitsmagazin

Leuchtturmprojekt in Sicht

Johannesbad schreibt erneut Kurortgeschichte

Februar 2026 | Schutzgebühr 2,00 EUR


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Johannesbad Hotels Bad Füssing GmbH

Johannesstr. 2 I 94072 Bad Füssing I Geschäftsführung: Reinhold Hofmann


Editorial

Von der Erfolgsbilanz zum Leuchtturmprojekt –

Warum 2026 ein Schlüsseljahr werden soll

Teamgeist, Transparenz, Tatkraft. Was Markus Zwick ankündigte

und was es für die Belegschaft bedeutet

Liebe Leserin, lieber Leser!

Ein rauschendes Fest mit klarer Botschaft:

Die Johannesbad Gruppe hat ihre Jahresfeier

im Atrium nicht nur zu einem glanzvollen

Dankesabend für die Belegschaft gemacht,

sondern zugleich den Startschuss für ein

neues Kapitel am Standort Bad Füssing

gegeben. Was an diesem Abend auf der

Bühne stand, war mehr als die Summe von

Reden, Musik und warmem Licht. Es war

die öffentliche Verdichtung einer Haltung:

Wertschätzung nach innen, Selbstbewusstsein

nach außen – und die klare Ansage,

dass die Zukunft aktiv gestaltet wird.

Vorstandsvorsitzender Markus Zwick wählte

dafür die Form der großen Ansprache

im besten Sinne: die Vergangenheit würdigend,

die Gegenwart ordnend, die Zukunft

öffnend. Er feierte gemeinsam mit der Belegschaft

Erfolge, Teamgeist und das, was

ein Unternehmen wie das Johannesbad

ausmacht: Professionalität im Alltag und

die seltene Mischung aus Kurort-Tradition,

medizinischer Exzellenz und Gastfreundschaft.

Zugleich setzte er den Ton für das,

was kommt: eine Zukunftsagenda, die nicht

in Schlagworten steckenbleibt, sondern in

den vergangenen Monaten am Reißbrett

der Architekten, Planer und Controller

Form angenommen hat.

Noch ohne alle Details zu verraten, machte

Zwick deutlich, worum es geht: um ein

mehrstelliges Millionen-Investitionspaket

für den Standort Bad Füssing, von der

Fachklinik über die Therme und die Hotels

bis zur Fachschule. Ausbau, Umbau,

Erneuerung: ein Leuchtturmprojekt, das

dem Johannesbad seine Rolle als Schrittmacher

der Region und der Branche neu

einschreiben soll. Wer Bad Füssing kennt,

weiß: Wenn das Johannesbad sich bewegt,

bewegt sich der Kurort mit.

Bemerkenswert – und richtungsweisend

– ist dabei die Art, wie kommuniziert wird.

„Transparenz gegenüber der Belegschaft“

schrieb Zwick groß. Anfang Februar, so

kündigte er an, werde die gesamte Mitarbeiterschaft

als Erste, noch vor Öffentlichkeit

und Gemeindegremien, in einer großen

Mitarbeiterversammlung die Details erfahren:

Welche Investitionen anstehen. Wie

sich Angebote, Einrichtungen und Abläufe

verändern. Wie Arbeitsplätze profitieren

und Profile wachsen. Das ist mehr als ein

Höflichkeitsgestus; es ist ein Kulturversprechen:

Erst die Menschen, die den Erfolg tragen,

dann der Markt.

Dieses Versprechen unterfütterte Zwick

persönlich. Er sprach den Dank für Loyalität,

Professionalität und den täglichen Einsatz

aus – nicht aus der Distanz des Podiums,

sondern „auf Augenhöhe“. Er schaue,

so sein Tenor, in eine Runde aus Mut, Entschlossenheit,

Freundschaften, Verbundenheit,

aus besten Fachleuten und spürbarer

Leidenschaft. Worte, die in langen Applaus

mündeten – und die, wenn sie mit Taten

hinterlegt werden, Bindung und Anziehung

zugleich entfalten: nach innen für Teams,

nach außen auf einem Arbeitsmarkt, der um

Gesundheitsfachkräfte ringt.

Dass die Bühne für einen solchen Aufbruch

bereitet ist, machte zuvor Finanzvorstand

Werner Weißenberger deutlich. Er ließ das

Jahr 2025 Revue passieren – mit Zahlen,

Namen, Fakten. Er zeichnete die Erfolge der

Abteilungen und Häuser nach, ehrte präzise

und im Detail. Es ist diese Mischung, die

Vertrauen schafft: ein Erfolg, der sich messen

lässt, und eine Anerkennung, die Mitarbeiter

beim Namen nennt.

Der Blick über den Abend hinaus zeigt, warum

diese Choreografie aus Dank und Zukunftsversprechen

mehr ist als gute PR. Die

Gesundheits- und Reha-Landschaft steht

unter Transformationsdruck: demografisch,

finanziell, technologisch. Wer in dieser

Situation investiert, investiert nicht nur

in Steine und Technik, sondern in Relevanz.

Dass die Johannesbad Gruppe in Bad Füssing

nun den Mut zur großen Lösung bündelt,

ist ein Signal an die Region und an die

Branche. Tradition und regionales Brauchtum,

Teamgeist und Wertschätzung – all

das war an diesem Abend spürbar.

Die Hotels der Johannesbad Gruppe, mit ihrem

herzlichen Service, dem Alleinstellungsmerkmal

der heilenden Johannes-Quelle

mit im Angebot, zeigen längst, wie gelebte

Marke funktioniert. Die Fachklinik, die

Therme, die Fachschule – sie alle haben

das Potenzial, in einem erneuerten Verbund

noch stärker zu wirken: als medizinisches

Ökosystem, als Arbeitgeber erster Wahl,

als Innovationsfeld für Prävention, Rehabilitation

und digitale Gesundheitsanwendungen.

Sichere Arbeitsplätze, stolze Bilanzen,

eine Perspektive, „wie sie besser kaum sein

könnte“ – diese Versprechen werden sich an

der Umsetzung messen lassen. Die Vorarbeit

läuft, die Erwartung ist groß, 2026 soll zum

Schlüsseljahr werden.

Am Ende dieses Abends stand ein Gefühl,

das man in Zeiten knapper Kassen nicht

oft genug erleben darf: Zuversicht. Nicht

leichtfertig, nicht blauäugig, sondern getragen

von Leistung, Vorbereitung und einer

klaren Reihenfolge der Abläufe. Zuerst

danken. Dann erklären. Dann liefern. Bad

Füssing, das Herz des Kurortes, könnte eine

Renaissance erleben – nicht als Nostalgie,

sondern als Neuerfindung.

Wir bleiben dran, berichten, wenn Anfang

Februar die Belegschaft informiert wird,

und begleiten die nächsten Schritte. Für

heute bleibt festzuhalten: Es war ein rauschendes

Fest mit klarer Botschaft. Und es

war – bei aller Feierlichkeit – der Beginn einer

Arbeit, auf die sich viele freuen dürfen.

Ihr

Rudolf G. Maier

Rudolf G. Maier

Chefredakteur

Februar 2026

UR

KURZeitung

03


KURZeitung

Inhalt

16 31

10 23

42

20

17 32

41

29 28

12

06

14 20 22 25

12

16

17

49 37 16

06 Ernst Fuchs, Kommentar

10 Jahresfeier

12 Anerkennung

12 Vorstand Weißenberger

14 Jürgen Wisgalla

16 Neujahrsempfang

16 Ansprache Dr. Söder

17 Ehrengäste, Neujahrsempfang

17 Prof. Dr. Dr. h. c. Reichart

20 Michael Stiglbauer 60

22 Mag. Michaela Berger

23 Landrat Raimund Kneidinger

25 Hans Öttl 75

28 Daniela Albrecht

29 Bürgermeister Tobias Kurz

31 Cornelia Weilhartner

32 TC Bad Füssing

37 Geburtstagsbuch

41 Neue Bücher

42 Reha-Pakt

49 Kurseelsorge

04 KURZeitung

Februar 2026


Gut zu wissen

Kirchenmusik

im Februar

KURze

Gedanken

Gottesdienste in der Faschingszeit

Zu „anderen Gottesdiensten in der Faschingszeit“

laden die evangelischen

Kirchengemeinden der Kurorte am

Sonntag, 15. Februar 2026, ein. Die

Oper „Die Zauberflöte“ von Wolfgang

Amadeus Mozart bildet den inhaltlichen

Mittelpunkt dieser Gottesdienste.Pfarrer

Norbert Stapfer und Team predigen zum

Libretto und der Musik des weltbekannten

Bühnenwerks aus dem Jahr 1791.

An der Orgel spielen Karin und Jürgen

Wisgalla mit vier Händen und vier Füßen

Arrangements aus Mozarts Opus. In Bad

Füssing fi ndet der Faschingsgottesdienst

um 10:00 Uhr statt. In der Emmauskirche

Bad Griesbach wird die „Opern-Produktion“

um 16:30 Uhr wiederholt.

Abendmusik in der Christuskirche

Donnerstag, 19. März 2026, 19:30 Uhr,

Evangelische Christuskirche Bad Füssing

Orgelmusik mit Worten zum Ausklang

des Tages. Karin Wisgalla (Orgel) und

Pfarrer Norbert Stapfer. Thema: „Gibt es

Gott – angesichts des Leids in der Welt?“

Freier Eintritt. Spenden erbeten.

Was haben wir uns nicht alles gegenseitig

gewünscht in den vergangenen

Wochen nach dem Jahreswechsel.

Ehrliche und gut gemeinte Wünsche,

aber auch hohle und belanglose Phrasen,

die man halt aus Höfl ichkeit sagt.

„Hauptsache Gesundheit!“ wünscht

der Nachbar – er weiß doch von meinen

starken Rückenschmerzen! „Viel

Erfolg!“ wünscht der Arbeitskollege;

obwohl er doch während des Jahres

meine gelingenden Ergebnisse missgünstig

betrachtet. Und natürlich der

obligatorische „gute Rutsch“ und tatsächlich

wurde meinen ohnehin beschädigten

Bandscheiben eine Eisplatte

auf dem Gehweg zum Verhängnis.

Ja, so ist das: auf manche Wünsche

zum neuen Jahr können wir gern verzichten.

Worauf wir aber keineswegs

verzichten möchten, ist, dass man uns

Gutes will, dass wir spüren, da meint

es einer ehrlich mit mir und bringt es

auch zum Ausdruck. Wenigstens einmal

im Jahr. Wie sehr sehnen sich viele

danach, auch im Alltag gute Wünsche

zugesprochen zu bekommen oder einfach

nur gefragt zu werden, ob alles in

Ordnung ist. Ja, das wollen wir: gefragt

werden und gefragt sein. Banale Floskeln

erreichen unser Herz nicht, weil

sie nicht von Herzen kommen! Ich will

nicht angelogen werden, auch nicht

aus Höfl ichkeit! Viele Menschen haben

eine große Sehnsucht nach guten

Worten. Das wurde meiner Frau und

mir immer sehr bewusst, als wir monatlich

in der Pfarrkirchner Christuskirche

– wo ich zuletzt die 1. Pfarrstelle

innehatte – einen „Segnungsgottesdienst“

für Menschen in Krisenzeiten

und Lebensumbrüchen angeboten haben.

Wer um Segen bittet, wer anderen

Segen zusagt, der meint es mit sich

Georg Herrmannsdörfer

selbst und mit anderen gut. Der versucht,

weder dem eigenen Glück noch

dem der anderen im Wege zu sein, sondern

es nach Kräften zu fördern; offen

zu sein für den Segenstrom Gottes. Seit

den Tagen der Bibel haben Menschen

Segen empfangen und weitergegeben.

Wer mit dieser Erfahrung lebt, ist nicht

mehr auf banale Worthülsen angewiesen.

Die Worte „Gott“ und „gut“ leiten

sich im Althochdeutschen vom gleichen

Wortstamm ab und drücken aus,

um was es geht: Wir brauchen es, dass

uns Gottes „Ja“ immer wieder auch von

unseren Mitmenschen zugesprochen

wird. So möchte ich Ihnen zum neuen

Jahr einen ganz persönlichen Segen

zusprechen: „Gott segne Dich, wenn

Du des Morgens aufstehst, noch bevor

Du Dich über den Tag zu ärgern oder

Dich vor ihm zu fürchten beginnst. Gott

segne Dich mitten im Trubel des Alltags,

wenn Du gar nicht dazu kommst

an ihn zu denken. Gott segne Dich,

wenn Dir etwas Schweres widerfährt,

noch bevor es sich in Deinem Herzen

festsetzen kann. Gott segne Dich am

Abend, indem er die Schatten des Tages

von Dir nimmt, noch bevor sie sich

in Deine Träume einschleichen. Gott

segne Dich, wo Du gerade gehst und

stehst, lachst und weinst, glänzt und

versagst. Er segne Dich in allem, was

Du tust und was Du lässt.“

Februar 2026

UR

KURZeitung

05


Kommentar

Wie ich es sehe

Die Heimsuchung

Alles Trump – oder was? Ja, leider!

Das Fragezeichen erübrigt sich

ziemlich schnell beim täglichen

Konsum der Nachrichten. Der

US-Präsident diktiert sie rigoros

– wie vielleicht noch niemand vor

ihm. Das neue Jahr beginnt, wie

das alte endete, allenfalls mit dem

kleinen Unterschied, dass der irrlichternde

Narzisst im Weißen Haus,

der sich aufführt wie ein römischer

Kaiser, der französische Sonnenkönig

und der Papst in einer Person,

„Trump will aus den USA eine

Autokratie machen

die Schlagzahl seiner überwiegend

zerstörerischen Werke nachgerade

so temporeich erhöht, als hätte er

nicht besonders viel Zeit und müsste

sich außerordentlich beeilen, die

Welt ins Unglück zu stürzen, mit einer

neuen globalen (Un-)Ordnung ,

in der alle und alles nur noch nach

einer Pfeife tanzen soll, und zwar

ausschließlich nach seiner.

Ein Jahr Trump II: Diese Bilanz offenbart

wenig, was international zu

größeren Hoff nungen Anlass gäbe,

aber sehr viel, was einen unsäglichen

Weg in die Irre markiert:

Innenpolitisch gibt der Präsident

sich nicht einmal Mühe, irgendwie

zu verschleiern, dass er alles daran

setzt, aus der ältesten Demokratie

der Welt eine Autokratie zu formen,

eine Alleinherrschaft, für

die er die Institutionen, die

den Amerikanern bisher

heilig waren, unverhohlen

aushöhlt, sich notfalls

über alle Gesetze plump

hinwegsetzt, alle, die sich

ihm widersetzen, verfolgt,

einschüchtert, erpresst

und die bisherigen demokratischen

Grundregeln

durch Deals ersetzt, die

seinem ziemlich kranken

Ego schmeicheln und sich am besten

auch in barer Münze auszahlen,

für ihn, seine Familie und seine

Freunde, zu denen eher die Tech-Giganten

als das gemeine Volk zählen.

Wer kann Trump stoppen: Die größten

Hoff nungen richten sich gegenwärtig

auf die Zwischenwahlen im

November. Sollte es den Demokraten

gelingen, was sehr gut möglich

erscheint, eine oder beide Kammern

des US-Kongresses zurückzuerobern,

dann läuft gesetzgeberisch

„Hoff nung auf Denkzettel

bei den Zwischenwahlen

im November

KOMMENTAR VON ERNST FUCHS

nicht mehr viel bei Trump, dann

wird er sich innenpolitisch deutlich

schwerer tun als gegenwärtig, wo

sich ihm bisher kaum jemand ernsthaft

in den Weg stellt. Eigentlich unvorstellbar,

dass zumindest die große

Mehrheit der Amerikaner nicht

erkennt, wohin der Kurs von Trump

und den MAGA-Ideologen, die hinter

ihm stehen, führt, nämlich schnurstracks

in die Autokratie, in die Unfreiheit,

in der nur noch erlaubt ist,

was den Machthabern gefällt.

„Dann ist niemand mehr

sicher vor Landraub

durch den Nachbarn

Auch auf der Weltbühne lässt Trump

offen keinen Zweifel daran, dass es

für ihn nicht auf das Völker- oder

sonstige Rechte ankommt, sondern

darauf, wie er darüber denkt und

vor allem auf das Recht des Stärkeren

– und er im Übrigen als Grenze

seiner Macht nur „meine eigene

Moral sieht“. Na schön, dann kann

ja nicht viel passieren, könnte man

gottergeben dazu sagen, aber nur,

wenn man völlig ignoriert, dass sol-

06 KURZeitung

Februar 2026


che Haltungen einfach fatal sind

und unweigerlich ins Verderben führen.

Schließlich kommen so auch

andere Player wie Russland, China

oder womöglich einmal auch Indien

schnell auf die Idee, es völkerrechtlich

bei ihren imperialen Zielen nicht

so genau nehmen zu müssen. Moskau

zeigt dem VölkerRecht ohnehin

längst die kalte Schulter. Wenn diese

neue schamlose Brutalität jetzt

auch durch die USA weitere Schule

macht, dann gute Nacht, schöne

alte Welt. Dann ist die Büchse der

Pandora offen wie ein Scheunentor,

„Grönland-Frage:

Was Trump zum vorläufigen

Einlenken bewegte

dann ist kein Staat mehr sicher vor

Landraub durch einen mächtigeren

Nachbarn, dann gilt endgültig nicht

mehr die Stärke des internationalen

Rechts, sondern das Recht des Stärkeren.

Wo soll das enden? Wehret allen

Anfängen!

Trumps Bilanz ist längst nicht so gut,

wie er die Welt nachgerade besessen

glauben machen möchte: Auf

der Suche nach einer für die Ukraine

und Europa akzeptablen Lösung im

Ukraine-Krieg beißt er sich an Putin

die Zähne aus oder aber, was noch

schlimmer wäre, er dealt insgeheim

aus geopolitischem Kalkül sogar

mit dem Kreml, zum Beispiel, etwas

überspitzt dargestellt, um Europa

letztendlich der russischen Einflusssphäre

zu überlassen und dafür freie

Hand in Lateinamerika und andernorts

zu bekommen. Dazu könnte der

Zugriff auf das Öl in Venezuela ein

Anfang sein. Israel ist von einem Frieden

mit der Hamas noch himmelweit

entfernt, das Schicksal der Palästinenser

im zerstörten Gazastreifen

steht nach wie vor in den Sternen.

In Venezuela schlug Trump zu, weil

er halt die militärischen Fähigkeiten

dazu hat. Im Iran, wo das Mullah-Regime

über gefährlichere Mittel zur

Gegenwehr verfügt, enttäuschte er

die Erwartungen der todesmutigen

Protestierenden, ihnen wie versprochen

zu Hilfe zu kommen.

Dafür trieb er zum wiederholten Male

eine neue Sau durchs Dorf, nämlich

die Besitzergreifung von Grönland,

das bisher zu Dänemark gehört. Er

Der Autor

Ernst Fuchs schrieb als Redakteur 50 Jahre

lang ununterbrochen für die Passauer

Neue Presse, in den letzten Jahren auch

für den dazu erworbenen Donaukurier

in Ingolstadt und die Mittelbayerische

Zeitung in Regensburg.

Vom Volontär zum Chefredakteur:

Bis zu seinem Ruhestand zum 1. April

2024 stand der Rudertinger (verheiratet,

zwei Kinder) 15 Jahre lang an der Spitze

der Gesamtredaktion der Heimatzeitung.

Davor war er Lokal- und Politik-Redakteur

und über 15 Jahre lang stellvertretender

Chefredakteur. Ernst Fuchs machte sich

als fast täglicher Kommentator und Leitartikler

der PNP bundesweit einen Namen.

Ministerpräsident Söder würdigte ihn als

einen „der meinungsstärksten Journalisten

Bayerns“: Ernst Fuchs wurde u.a. mit dem

Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet.

Zu seiner neuen Aufgabe sagt Fuchs:

„Ich freue mich auf die Leser und die Kurzeitung.

Sie ist zwar keine Tageszeitung,

aber ein angesehenes Monatsmagazin

mit ordentlicher Reichweite. Ich werde

mich pro Ausgabe in einem Kommentar

mit Sachverhalten und Zuständen

auseinandersetzen, die regional, politisch,

wirtschaftlich, sozial oder gesellschaftlich

relevant sind. Und hoff e, so den einen oder

anderen Denkanstoß geben zu können“.

machte das, weil er selbstverliebt

glaubt, dass er das kann und sich

dergestalt einen Platz in der US-Geschichte

sichert als ein Präsident,

dem es gelang, die USA räumlich zu

vergrößern. Das passt in Trumps bisheriges

Muster: Der mächtigste Mann

der Welt macht alles, was er glaubt,

tun zu können, solange ihm niemand

Einhalt gebietet. Deshalb war es nun

Gut zu wissen

höchste Zeit, dass der Imperialist im

Weißen Haus einen Dämpfer erhielt

auf dem Weg, sich Grönland unter

den Nagel zu reißen, und zwar vom

eigenen NATO-Verbündeten Dänemark.

Aber aufgeschoben heißt bei

Trump längst nicht aufgehoben – und

ein riesiger Vertrauensschaden für

die Verlässlichkeit und NATO-Treue

der USA ist längst angerichtet. Die

Europäer werden, trotz aller enormen

militärischen, technologischen und

politischen Abhängigkeit, so schnell

nicht vergessen, wie abfällig und

schäbig Trump nicht nur in der Grönland-Frage

mit ihnen umgegangen

ist. Außerdem gilt es zu bedenken,

dass es bestimmt nicht die gesunde

Bergluft in den Schweizer Alpen war,

„Es kann nur eine Konsequenz

geben: Europa muss

selbständiger werden

die Trump zum Einlenken in seiner

Grönland-Obsession bewegte, sondern

Europa, das als Antwort auf die

Erpressungsversuche seine Werkzeuge

herzeigte, die den USA im Falle

eines Handelskriegs auch größere

Schmerzen zufügen können. Den

Rest besorgten die US-Bürger, die

Trumps Grönland-Abenteuer mehrheitlich

ablehnen, und Börsenreaktionen,

die sich mit Trumps Ambitionen

auf der eisigen Insel ebenfalls

nicht anfreunden konnten.

Als Lehre aus dem Grönland-Konfl

ikt und dem übrigen Machtgebaren

Trumps kann es nur eine Konsequenz

geben: Europa muss selbständiger

werden, viel selbständiger. Sonst

bleibt es auf noch lange Zeit erpressbar

entweder durch Trump, Putin

oder China. Natürlich dauert die politische,

militärische und technologische

Aufrüstung Jahre, leider.

Aber wenn die Europäer mit größter

Entschlossenheit jetzt nicht endlich

tun, was sie schon längst hätten tun

Februar 2026

UR

KURZeitung

07


Gut zu wissen

„Weltherrschaft per

„Friedensrat“: Trump lebt

in eigenem Kosmos

müssen, nämlich sich mit einer gemeinsamen

Politik und einer Stimme

im Konzert der Großmächte zu

behaupten, werden sie in der globalen

Ordnung, die sich gegenwärtig

unverkennbar neu sortiert, bis zur

Selbstverleugnung zu Kolonien und

Vasallen verkümmern und in die Bedeutungslosigkeit

untergehen.

Wie man es partout nicht machen

darf, veranschaulicht exemplarisch

das Beispiel des Mercosur-Abkommens.

Die EU brauchte sage und

schreibe 26 Jahre, um den Freihandel

mit Brasilien, Argentinien, Uruguay

und Paraguay zu unterschreiben.

Dann grätscht unverhofft das

EU-Parlament dazwischen, lässt

das Abkommen vom EU-Gerichtshof

prüfen. Folge: weitere jahrelange

Verzögerung. Eine Bankrotterklärung.

In der EU dauert ohnehin alles

immer zu lange, ist zu kompliziert,

wenn es überhaupt einmal zu einer

Entscheidung kommt und nicht nur

zu einem windelweichen Kompromiss.

Wenn die EU nun keine große

Wende hinkriegt, ihre Prozesse

entscheidend verkürzt, z.B. durch

Mehrheitsentscheidung statt des

Einstimmigkeitsprinzips, wird sie keine

Zukunft haben, jedenfalls keine

gute, wettbewerbsfähige. Diese Erkenntnis

ist klar, viel klarer jedenfalls

als die Frage, ob die EU mit ihren 27

Mitgliedstaaten, bei denen eher ihre

nationalen Interessen dominieren,

es tatsächlich schafft, sich so aufzustellen,

dass sie sich nicht immer

gleich in Deckung verkriechen muss,

sondern den Stürmen standhalten

kann, die Trump, Putin, China oder

andere entfachen. So oder so: Die

Beziehungen zwischen Europa und

USA werden auch nach Trump nie

wieder so sein wie sie seit Kriegsende

bis zuletzt waren.

Trump lebt in seiner eigenen Welt.

Das wäre womöglich verkraftbar,

würde er nicht unentwegt versuchen,

„Was Europa endlich tun muss,

um nicht unterzugehen

selbige dem ganzen Erdball aufzuzwingen.

Mit den bei ihm verhassten

UN will der US-Präsident nichts, am

besten überhaupt nichts zu tun haben.

Also entwickelt er als Gegenentwurf

einen globalen „Friedensrat“.

Die Mitgliedschaft kostet eine Milliarde

Dollar, die Verkörperung purer

Selbstherrlichkeit im Weißen Haus

hat das Sagen, das letzte Wort, und

zwar auf Lebenszeit. Natürlich! Was

denn sonst? So stellt Trump sich die

Welt vor, als sein Privatunternehmen

mit dem Ziel, seine Allmachtfantasien

zu befriedigen, dergestalt über

die Welt über seine Amtszeit hinaus

zu herrschen, und dabei für sich und

die Seinen auch noch möglichst viel

Profit zu machen. Geht‘s noch? Allein

dieser unverschämte Anspruch ist

schwer strafbar. Man darf gespannt

sein, wer beim „Friedensrat“ mitmacht.

„Bedrohung von außen

und innen: Zerstören Rechtsnationale

die EU?

Unabhängig davon: Europa muss

wieder stark werden – und schneller

und handlungsfähiger. Es ist gesellschaftlich

der wohl beste Standort

der Welt. Politische Reformen aber

sind unaufschiebbar. Zum einen

geht es um den robusten Ausbau der

militärischen Fähigkeiten mit einer

gemeinsamen Verteidigungspolitik,

um den größten Fehler der EU-Konstruktion,

nämlich seit Kriegsende die

Sicherheit Europas dem großen Bruder

in Washington zu überantworten,

zu korrigieren, zum andern darum,

sich den Zugang zu kritischer Infrastruktur

zu sichern, zu Energie, Daten,

Rechenleistung, strategischen

Ressourcen. Die Europäer müssen

sich um technologische Souveränität

kümmern, ohne die wirtschaftlich

niemand mit den Besten mithalten

kann. Und sie müssen dazu neue

Partner in der Welt gewinnen und

endlich den EU-Binnenmarkt vollenden.

Sonst werden sie die liberalen

Werte des alten Westens, zu dem vor

Trump auch einmal die USA gehörten,

nicht verteidigen können. Wer

aber sollte es sonst tun?

Europa steht vor Jahrhundertherausforderungen.

Ihre Bewältigung

beginnt unabdingbar damit, dass es

gelingt, möglichst viele EU-Bürger

„Jahr der Wahrheit: Wohin

steuert die Weltordnung, die

EU, die Wirtschaft und die Demokratie

in Deutschland?

davon zu überzeugen, dass nur eine

funktionierende EU das freiheitliche

europäische Lebensmodell gewährleisten

kann. Staaten, die diese Errungenschaften

hintertreiben, zum

Beispiel Ungarn, sollten sich aus der

EU wohin auch immer verabschieden

– oder ausgeschlossen werden.

Der Aufbruch der EU, der absolut

nötig ist, um in einer zunehmend

postliberalen Welt ihren Mann zu stehen,

wird ohnehin steinig genug. Das

größte Hindernis auf diesem Weg ist

das leider viel zu ausgeprägte Desinteresse

der EU-Bürger, von denen zu

viele verhängnisvoll gleichgültig zu

gering schätzen, dass die EU es ist,

die dem Kontinent seit Jahrzehnten

Demokratie, Wohlstand, Freiheit und

Frieden beschert. Und man verkennt

zu häufig die Fragilität der EU-Integration.

Angenommen: Frankreich

08 KURZeitung

Februar 2026


bekommt nach Macron eine rechtspopulistische

Regierung und rechtsnationale

Parteien legen zum Beispiel

in Italien, Polen, Ungarn, Slowakei

und Tschechien weiter zu, dann

läutete schnell die Sterbeglocke für

eine gemeinsame europäische Politik.

Sie wäre tot. Im Übrigen sehr zur

Freude der USA, von Russland und

China, für die ein starker EU-Block

ohnehin schon immer ein Dorn im

Auge ist. Kein Wunder, dass die

rechtsnationalen Parteien in Europa

wie die AfD, die die EU am liebsten

zerstören wollen, sowohl von Trump

als auch von Putin stark unterstützt

werden.

Die Menschheit ist im Laufe ihrer

Geschichte schon von vielen Despoten,

Imperialisten, Kriegsverbrechern

und ideologisch Verblendeten

sowie sonstigen Verrückten

heimgesucht worden. Nun steht sie

wieder vor einer gewaltigen Bewährungsprobe,

die Mut erfordert und

vor allem in der Übergangszeit auch

mal ökonomische Leidensfähigkeit.

Russland will die Ukraine, vermutlich

auch Moldau und das Baltikum.

China will Taiwan – und Trump zunächst

zumindest zum Teil Grönland,

vielleicht auch Panama, Kuba,

Kolumbien oder Kanada. Alle, denen

demokratische Verhältnisse

und die Reste der regelbasierten

Weltordnung nicht gleichgültig sind,

müssen dagegen aufstehen. Die EU

mit Deutschland als stärkster Wirtschaftsnation

muss sich endlich so

organisieren, dass sie seine militärische

Unselbstständigkeit und seine

wirtschaftlichen Abhängigkeiten

schnellstmöglich überwindet und

so alle apokalyptischen Reiter von

innen und außen wirksamer abwehren

kann, und zwar über das kosmetische

Maß hinaus, mit dem man

sich im Endeffekt dann meistens

doch begnügt, weil das mulmige Gefühl

überwiegt, dass die EU unterm

Gut zu wissen

Strich militärisch und wirtschaftlich

die schlechteren Karten hat und

dergestalt letztendlich im Regen

steht, etwa den Schutz Amerikas

zu verlieren und Russland ausgeliefert

zu sein. Wenn die EU jedoch

starr vor Angst und Hilflosigkeit darauf

wartet, bis der Vorhang der Geschichte

für sie endgültig fällt, dann

ist es zu spät, dann hat sie verloren.

Es ist schon spät und viel verschlafen

worden, aber noch Zeit, Rückstände

aufzuholen.

2026 wird auf jeden Fall ein Jahr der

Wahrheit, sehr weitreichender, existenzieller

Entscheidungen, für die

Ukraine, für die neue Weltordnung,

die Zukunft des Kontinents, der

deutschen Wirtschaft und der Stabilität

der Demokratie in Deutschland,

wo fünf Landtagswahlen auf dem

Kalender stehen, die die politische

Landschaft umkrempeln bzw. stark

beeinflussen können, wohin die Reise

geht.

Februar 2026

UR

KURZeitung

09


Markus Zwick, Vorstandsvorsitzender der Johannesbad Gruppe, dankte den Mitarbeitenden „auf Augenhöhe“ und kündigte für 2026 eine „gigantische Renaissance“ des

Standorts Bad Füssing an – mit Investitionen, Ausbau und Umbau, deren Details die Belegschaft als Erste im Februar erfährt.

Zwischen Glühwein und großen Plänen:

Johannesbad macht sich fit für die Zukunft

„Affengeiles“ Leuchtturmprojekt: Startschuss für ein neues Kapitel am Standort Bad Füssing

Ein rauschendes Fest mit klarer Botschaft:

Die Johannesbad Gruppe hat

ihre Jahres- und Weihnachtsfeier im

architektonisch markanten Johannesbad

Atrium zu einem glanzvollen Dankesabend

für die Belegschaft gemacht

– und zugleich den Startschuss für ein

neues Kapitel am Standort Bad Füssing

gegeben. Rund 700 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter der Johannesbad Fachklinik,

der Johannesbad Therme, der

Johannesbad Hotels und der Holding feierten

gemeinsam Erfolge, Teamgeist und

eine Zukunftsagenda, die es in sich hat.

Schon der Rahmen setzte Akzente:

Ein stimmungsvoller Weihnachtsmarkt

rund um das Atrium, mit dem Sarasola-Foodtruck

(Burger, Currywurst), dem

Pizzastand Calabrese und einem Süßwarenstand

mit Schokofrüchten und

gebrannten Mandeln, sorgte für kulinarische

Vielfalt. An der Pilsbar schenkten

unter anderem Klinikleiter Karsten

Fuchs sowie die Führungskräfte Walter

Scheu, Oliver Kort, Christian Mück, Ernst

Fassolder und Christa Steinleitner heißen

Glühwein aus; im Wiener Café gab

es hausgemachte Weihnachtsbowle.

Später wurde die Tanzfläche freigegeben,

Entertainer Joker Heinz heizte die

Stimmung an. Für besondere Augenblicke

sorgten zudem die „Roten Teufel“ –

Perchten, schaurige Brauchtumsfiguren

mit Hörnern und leuchtenden Augen, die

sich unter die Feiernden mischten.

Bevor die Party in den Feierabend überging,

standen die traditionellen Ansprachen

auf dem Programm. Finanzvorstand

Werner Weißenberger blickte auf

ein bewegtes und erfolgreiches Jahr

2025 zurück – mit Auszeichnungen, die

die Leistung am Standort eindrucksvoll

bestätigen. Die Johannesbad Fachklinik

wurde unter die 20 familienfreundlichsten

Kliniken in Bayern gewählt;

ein renommiertes Magazin kürte die

Einrichtung zudem zum „besten Gesundheitsunternehmen“.

Weißenberger

10 KURZeitung

Februar 2026


Johannesbad Gruppe

neuen Glanz, „den man sich heute kaum

vorstellen kann“.

Transparenz gegenüber der Belegschaft

schrieb Zwick dabei groß: Die

Mitarbeitenden sollen die ersten sein,

die Anfang Februar in einer großen Mitarbeitendenversammlung

die Details

erfahren – noch vor Öffentlichkeit und

kommunalen Gremien. Zwick sprach

von einem „affengeilen Projekt“, das Johannesbad

erneut zum Schrittmacher in

Bad Füssing machen werde. Dank und

Anerkennung richtete er gleichermaßen

„Tradition und regionales

Brauchtum, Teamgeist und

Wertschätzung – all das traf im

Johannesbad Atrium auf eine klare

Zukunftsagenda.“

richtete seinen Dank an alle Bereiche:

von Klinikleitung und Ärzteteams über

Therapeutinnen und Therapeuten bis zu

Pflege, Hotellerie, Therme, Verwaltung

und Service.

Für den Ausblick setzte der CFO auf die

Balance aus Bewahren und Erneuern:

„Am Bewährten festhalten und Neuem

gegenüber aufgeschlossen sein – mit

hoher Qualität, Kompetenz und Innovationsfreude.“

Zielorientiert und nachhaltig

solle die Gruppe ihre Geschäftsbereiche,

Standorte und Abteilungen weiterentwickeln.

Leistung, Disziplin, Verlässlichkeit

und innovative Arbeits- und Denkweisen

– Tugenden, „an denen man bei Johannesbad

nie aufgehört hat festzuhalten“.

Sein abschließender Dank galt Loyalität,

Professionalität und täglichem Einsatz

der Mitarbeitenden; verbunden mit den

besten Wünschen für die Feiertage und

ein gutes, gesundes neues Jahr.

Den großen Moment des Abends setzte

Vorstandsvorsitzender Markus Zwick.

Nahbar, persönlich, „auf Augenhöhe“ –

so bedankte er sich bei der Belegschaft.

Er schilderte, wie ihn sein Sohn Tristan

vor dem Auftritt indirekt ermuntert habe,

sich auf das Wesentliche zu konzentrieren:

die Menschen. „Wenn ich in die Runde

sehe, sehe ich Mut, Entschlossenheit,

Freundschaften, Verbundenheit, beste

Fachleute – und sehr viel Leidenschaft.

Das erfüllt mich mit Stolz“, so Zwick. Er

„Sichere Arbeitsplätze, stolze

Bilanzen – und eine Zukunft,

wie sie besser kaum sein könnte.“

verzichtete bewusst auf technische Details

– und gab stattdessen eine Ankündigung

mit Wucht: 2026 werde für die

Johannesbad Gruppe am Standort Bad

Füssing „ein ganz großartiges Jahr“. Seit

Monaten laufe die Planung für ein Investitionspaket,

das das Johannesbad „in

eine gigantische Renaissance“ führen

werde – mit Ausbau, Umbau und einem

an die Teams der Johannesbad Hotels,

die mit herzlichem Service und dem Alleinstellungsmerkmal

der heilkräftigen

Johannesquelle die Gäste begeistern.

Besonderen Applaus erhielt die Fachklinik:

Durchgehend volle Belegung, keine

freien Betten – für Zwick ein starkes Signal

für Qualität, medizinische Kompetenz

und eine Betreuung, die Patientinnen

und Patienten überzeugt. „Sichere

Arbeitsplätze, stolze Bilanzen – und eine

Zukunft, wie sie besser kaum sein könnte“,

fasste er zusammen.

Zwischen Glühwein, Bowle und Beats

wurde so aus einer Jahres- und Weihnachtsfeier

ein Abend mit Signalwirkung:

Die Johannesbad Gruppe feierte

nicht nur, sie positionierte sich für den

nächsten großen Schritt. Tradition und

regionales Brauchtum, Teamgeist und

Wertschätzung – all das traf im Johannesbad

Atrium auf eine klare Zukunftsagenda.

Der lang anhaltende Applaus

am Ende der Rede von Markus Zwick war

mehr als nur Höflichkeit: Er war das hörbare

Versprechen einer Belegschaft, diesen

Weg mitzugehen. Und der Auftakt zu

einem neuen Kapitel, das in Bad Füssing

schon 2026 sichtbar werden soll.

Februar 2026

UR

KURZeitung

11


Gut zu wissen

Tradition trifft Triumph

Rückblick auf ein bewegtes preisgekröntes Jahr

Johannesbad

Sauna-Paradies

Tradition trifft Triumph: Perchten rahmen Johannesbad-Finanzvorstand Werner Weißenberger ein, der bei der

Jahres- und Weihnachtsfeier auf ein bewegtes, preisgekröntes 2025 zurückblickt und Medizin, Therapie, Pflege,

Hotellerie, Therme, Verwaltung und Service seinen Dank ausspricht. Für den Ausblick setzte er auf Bewahren und

Erneuern: „Am Bewährten festhalten und Neuem gegenüber aufgeschlossen sein – mit hoher Qualität, Kompetenz

und Innovationsfreude“. Foto unten: Wertschätzung, die man sieht: Vorstandsvorsitzender Markus Zwick sagt

bei der Johannesbad-Jahresfeier Danke und überreicht ein Präsent an Janine Simbürger, Teamleiterin Marketing

& Kommunikation der Johannesbad Holding. Unser Dank gilt allen Mitarbeitenden für ihren Einsatz und ihren

Beitrag zu unserem gemeinsamen Erfolg. Eine besondere Anerkennung gebühre Christa Rosenheimer, Sekretärin

der Klinikleitung und Vorstand, für die wieder perfekte Organisation der Jahres- und Weihnachtsfeier.

In der beliebten Saunalandschaft der Johannesbad

Therme werden die Gäste durch

das Fachpersonal vorbildlich betreut sowie

mit Besonderheiten und Wirkungen vertraut

gemacht. Wohlfühlatmosphäre bestimmt

hier die gebotenen Saunaattraktionen: das

Osmanisches Bad, Indisches Kristall-Blüten-Dampfbad,

Römisches Schwitzbad, Finnische

Sauna, Bad Füssinger Schwitzstube

oder die Iglu-Grotte. Vieles in der beliebten

Johannesbad Saunaanlage ist außergewöhnlich

und einmalig. In den verschiedenen

Saunabereichen und Bädern werden Sinne

in eine Symphonie von Wärme, Aroma, Licht

und Farben versetzt. Die Saunagäste genießen

die wohlige Wärme und atmen dabei den

Duft von ätherischen Ölen. Hier im Johannesbad

macht Saunabaden nicht nur Spaß, sondern

auch fit und es fördert die Gesundheit.

Ein entspannter Saunatag bewirkt oft wahre

Wunder für die Gesundheit. Das Johannesbad

Saunaparadies, das einst von Kabarettist

Ottfried Fischer eingeweiht wurde, hat viele

prominente Freunde, beispielsweise Münchens

Alt-Oberbürgermeister Christian Ude,

der bei seinen Kuraufenthalten in der Fachklinik

Johannesbad sehr gerne in diese Sauna

geht. Er lobt die Anlage, sie sei „urgemütlich,

fast schon mit familiärer Atmosphäre“. Es sei

immer wieder ein Hochgenuss nach dem Bad

in der Therme in den verschiedenen Saunabereichen

zu entspannen und alle Hektik

draußen zu vergessen. Das gepflegte, überschaubare

Johannesbad-Sauna-Paradies

erfülle alle Erwartungen auch verwöhnter

Saunagäste, so das Kompliment von Münchens

ehemaligem, sehr beliebten Bürgermeister

Christian Ude.

12 KURZeitung

Februar 2026


Medizin und Gesundheit

Präventions-Offensive 2026: Gerlach

bringt Bayerns Masterplan an den Start

Gesund ins neue Jahr – Ministerin macht Vorsorge zur Chefsache

Judith Gerlach, Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention.

Bayern stellt das neue Jahr unter das

Zeichen der Gesundheitsvorsorge.

Die bayerische Gesundheits- und Präventionsministerin

Judith Gerlach kündigte

zum Jahresstart die Umsetzung

zentraler Maßnahmen aus dem Masterplan

Prävention an. „Der Jahreswechsel

ist für viele der Moment guter Vorsätze

– auch für mich persönlich. In der Gesundheitspolitik

greifen wir das auf und

starten mit konkreten Schritten in das

Jahr 2026“, sagte Gerlach. Ziel sei es,

Gesundheitsbewusstsein zu stärken, Gesundheitsförderung

breiter zu verankern

sowie Vorsorge und Früherkennung konsequent

auszubauen. Der Masterplan

Prävention war im Oktober 2025 vorgestellt

worden. Er umfasst zehn strukturelle

und zehn gesundheitliche Ziele mit

über 250 konkreten Maßnahmen, die

sowohl von der Staatsregierung als auch

von den Partnern im Bündnis für Prävention

umgesetzt werden. Bereits angestoßen

ist ein neuer landesweiter Präventionstag,

der künftig jedes Jahr im Oktober

stattfindet. 2025 wurde die Premiere an

Bayerns Schulen gefeiert. Im neuen Jahr

wird die Aktion deutlich ausgeweitet:

Dann sind auch Unternehmen, Behörden,

Praxen, Kliniken, Vereine, Verbände

und weitere Akteure aufgerufen, sich zu

beteiligen und mit öffentlichkeitswirksamen

Aktionen für mehr Prävention zu

werben. „Ich rufe schon jetzt zum Mitmachen

auf“, betonte Gerlach. Weitere

Maßnahmen sollen 2026 folgen. Der

Masterplan gehe nun in die Umsetzung

und werde Schritt für Schritt mit Leben

gefüllt, so die Ministerin. Ziel sei eine

nachhaltig präventionsstarke Gesundheitslandschaft,

von der alle Bürgerinnen

und Bürger im Alltag profitieren.

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Februar 2026

UR

KURZeitung

13


Mit vier Händen, vier Füßen und viel Vorfreude:

Bad Füssing startet ins Musikjahr

Kirchenmusikdirektor Jürgen Wisgalla an die

Freundinnen und Freunde der Kirchenmusik

Im Januar bildet die Jahresplanung

traditionell einen großen Schwerpunkt

meiner Arbeit. In diesem Jahr konnte

ich leider erst später als gewohnt in die

Detailplanung einsteigen – doch es geht

zügig voran: Bis Anfang Februar sind

alle wichtigen Pressemitteilungen fertig.

Für den Februar halte ich mich mit

neuen Angeboten noch etwas zurück;

ab Mitte März startet in Bad Füssing

wieder das volle kirchenmusikalische

Programm.

Zunächst freue ich mich sehr auf die Faschingsgottesdienste

am Sonntag, 15.

Februar 2026: Es erwartet Sie Predigt

und Orgelmusik zu vier Händen und vier

Füßen – inspiriert von Wolfgang Amadeus

Mozarts Oper „Die Zauberflöte“.

Unsere Abendmusiken beginnen in diesem

Jahr am Donnerstag, 19. Februar

2026, mit Orgelmusik. Zu Gast ist mein

geschätzter Kollege Mag. Johannes

Tandler aus Schärding am Inn.

Erlauben Sie mir zwei persönliche

Hinweise:

– Am Sonntag, 1. Februar 2026, feiern

wir um 10:30 Uhr in der Gnadenkapelle

Simbach am Inn einen festlichen

Bläsergottesdienst. Es musizieren

Blechbläser aus niederbayerischen

Posaunenchören unter meiner Leitung;

die Predigt hält Pfarrer Robert

Schön. Mit diesem Gottesdienst beschließen

wir das 37. Bläserwochenende

des Dekanats Passau.

– Ein besonderes Highlight setzt der

Musikverein Bad Füssing am Sonntag,

22. Februar 2026, um 17:00 Uhr

in der katholischen Pfarrkirche Heilig

Geist: Erklingt erstmals ein Arrangement

von Mag. Michaela Berger der

„Waldlermesse“ für Blasorchester mit

Chor von Ferdinand Neumaier und

Eugen Hubrich.

Bitte beachten Sie auch die musikalischen

Angebote der Gästeseelsorge im

Bäderdreieck sowie die Hinweise auf

der Homepage der Kirchengemeinde

www.bad-fuessing-evangelisch.de

Mit herzlichem Gruß

Ihr Jürgen Wisgalla

14 KURZeitung

Februar 2026


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Neujahrsempfang 2026 in der Münchner Residenz. Ministerpräsident Dr. Markus Söder mit Kabinett, das den Gästen für Meinungsaustausch und ein Erinnerungsfoto zur

Verfügung stand. Trotz einer kürzlich erfolgten Hüftoperation schüttelte Dr. Söder viele Hände und nahm Glückwünsche entgegen. Foto: Staatskanzlei

Zwischen Glanz und Gegenwind:

Söder beschwört beim Neujahrsempfang Bayerns Zusammenhalt

München – Rund 2.000 Gäste aus

Wirtschaft, Wissenschaft, Kirchen,

Kultur und vor allem dem Ehrenamt haben

in der Münchner Residenz den traditionellen

Neujahrsempfang des bayerischen

Ministerpräsidenten gefeiert.

In den prunkvollen Sälen, flankiert vom

bayerischen Kabinett, setzte Markus

Söder zum Jahresauftakt 2026 einen

betont zuversichtlichen Ton – und verband

ihn mit klaren Mahnungen.

Die Einladungen, klassisch unter dem

bayerischen Staatswappen versandt,

führten Persönlichkeiten aus allen Landesteilen

in die Residenz. Der Abend

zeigte, wofür dieser Empfang steht:

Repräsentation und Begegnung, aber

auch ein Signal der Wertschätzung.

Söder dankte ausdrücklich den Ehrenamtlichen

im Freistaat. Ihr Einsatz sei

„Rückgrat und Herz unserer Gesellschaft“,

machte er deutlich.

In seiner Ansprache blickte der Ministerpräsident

auf eine Welt im Umbruch.

Kriege, neue Bedrohungen und wirtschaftliche

Verwerfungen erforderten

Entschlossenheit, sagte er sinngemäß,

Unter den Gästen gesehen: Foto links: Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bayerischen Landtag, MdL Bernhard Seidenath mit Ehefrau Alexandra Seidenath. Foto

rechts: Ein besonders gefragter Ansprechpartner unter den Gästen des Neujahrsempfangs war Klaus Holetschek, Vorsitzender der CSU-Landtagsfraktion – im Bild mit Ehefrau

Birgit Holetschek.

16 KURZeitung

Februar 2026


Gut zu wissen

Foto oben links: Unvergessen – Bayerns früherer Finanzminister Prof. Dr. Kurt Faltlhauser beim Neujahrsempfang. In seine Amtszeit fiel auch der Bau der Spielbank Bad

Füssing, die er persönlich einweihte.Foto oben Mitte: Mediziner von Weltrang unter den Gästen: Prof.Dr. Dr. h.c.Bruno Reichhart, der Herzchirurg, der über 1.000 Herztransplantationen

durchgeführt oder geleitet hat. Foto oben rechts: Bundestagsabgeordneter a. D. Max Straubinger – eng verbunden mit dem Rottaler Bäderdreieck, ein verlässlicher

Fürsprecher der niederbayerischen Kurorte. Fotos: Rudolf G. Maier

Ministerpräsident Dr. Markus Söder während seiner Neujahrsansprache, umgeben von Kabinettsmitgliedern. Lang anhaltender Beifall würdigte diese starke Rede zum

Jahresauftakt. Foto unten: Vorsitzende und Präsidenten großer bayerischer Verbände waren gefragte Gesprächspartner: im Bild Angela Inselkammer, Präsidentin des Bayerischen

Hotel- und Gaststättenverbands, sowie Rolf Baron von Hohenau, Präsident des Bundes der Steuerzahler in Bayern. Fotos Rudolf G. Maier

und warb für die Stärkung von Wirtschaftskraft und Verteidigungsfähigkeit.

Zugleich setzte er ein Leitmotiv: Mit Fleiß, Zusammenhalt

und Zuversicht lasse sich den Sorgen begegnen.

„Ich bin nicht bereit, radikalen Kräften unser Land zu überlassen“,

betonte Söder. Der Freistaat, so der Ministerpräsident,

sei „ein starkes und schönes Land“, in vielen Bereichen an

der Weltspitze – ein Anspruch, den es zu bewahren gelte. Der

Neujahrsempfang solle daher auch die Lebensfreude würdigen,

die Bayern ausmache. Den Gästen wünschte er „von

Herzen ein gutes neues Jahr“, einen schönen Abend – und

„vor allem das Wichtigste: viel Gesundheit“. Zwischen höfischem

Glanz und politischer Standortbestimmung setzte der

Abend damit den Ton für das neue Jahr: selbstbewusst, wachsam

und auf Zusammenhalt fokussiert.

Februar 2026

UR

KURZeitung

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Februar 2026

UR

KURZeitung

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Die Waldlermesse

Ein persönliches Wort von Michael Stiglbauer

Ich bin 1966 in Viechtach im Bayerischen

Wald geboren. Schon früh war

ich Mitglied in der Jugendstadtkapelle

Viechtach. Musik war allgegenwärtig,

aber es war nicht irgendeine Musik:

Ganz besonders war es die Waldlermesse,

eingespielt von den Geißkopfsängern,

die unsere Familie auf Schallplatte

begleitete.

Die Texte von Eugen Hubrich und die

Melodien Ferdinand Neumaiers waren

in unserem Zuhause stets präsent.

Mein Vater war für mich immer ein

großes Vorbild, nicht nur wegen seiner

Liebe zur Musik, sondern insbesondere

wegen der Kraft, mit der er schwierige

Schicksalsschläge meisterte. 1957

verlor er durch einen Arbeitsunfall im

Granitschotterwerk Prünst beide Bei-

ne. Seine Stärke und die Art, wie er mit

den Herausforderungen umging, haben

mich früh geprägt.

1979 zog unsere Familie dann nach Bad

Füssing. Plötzlich musste ich eine neue

Heimat fi nden, in einer Landschaft, die

auf den ersten Blick nicht viel mit dem

vertrauten Bayerischen Wald gemein

hatte – keine rauen Winter, keine steinigen

Wiesen, keine tiefen Wälder. Es war

eine große Umstellung, die mit vielen

Unsicherheiten einherging. Umso

mehr überraschte mich, wie prä-

sent die Waldlermesse auch hier war:

Der Männerchor Bad Füssing sang sie

regelmäßig. Es war für mich fast wie ein

Gruß aus der alten Heimat, mitten im

Flachland – Heimat in der Fremde, die

mir den Start erleichterte.

30 Jahre später gründeten wir den Musikverein

Bad Füssing, dessen Erster

Vorsitzender ich heute bin. Mein großer

Wunsch war, einmal die Waldlermesse

in einem Arrangement für Blasorchester

hier aufführen zu können. Heute

darf ich dieses Herzensprojekt erleben,

und das verdanke ich vor allem einer

Person: Magister Michaela Berger, der

musikalischen Leiterin und Dirigentin

unseres Musikvereins.

Unsere Zusammenarbeit ist von Vertrauen,

Kreativität und gegenseitiger

Hochachtung geprägt. Ein bewegender

Moment war es, als ich an einer schweren

Corona-Infektion erkrankte – fünf

Wochen lag ich im Koma, mein Zustand

20 KURZeitung

Februar 2026


Aus Bad Füssing

Entstehungsgeschichte

Der Komponist Ferdinand Neumaier erzählte einmal:

„Anlässlich der Jahresversammlung des Bayerischen

Waldvereins 1952, beim Festgottesdienst

in Kötzting, wurde die Bauernmesse von Annette

Thoma aufgeführt – ein Werk aus dem Oberland. Als

ich nach der Messe meinen Freund Eugen Hubrich

aus Straubing traf, rief dieser mir zu: ‚Du Ferdinand,

weißt was, ich schreib’ für uns Waldler auch so eine

Messe, und du musst sie vertonen!‘ Nach acht Tagen

erhielt ich von Eugen den Text und setzte mich

sofort ans Klavier. Abends war die Komposition in

den Grundzügen fertig, zwei Wochen feilte ich daran

noch, bis ich endlich zufrieden war.“

war sehr kritisch. Die Ärzte der Uniklinik Regensburg bezeichneten

mich damals fortwährend als „medizinisches Wunder“.

Während meiner Zeit zwischen Leben und Tod begann Frau

Mag. Michaela Berger damit, die Waldlermesse für Blasorchester

zu arrangieren, trotz festen Glaubens daran, dass ich

wieder gesund werde. Unerwartet durfte ich tatsächlich ins

Leben zurückkehren, und Michaela Berger setzte ihre Arbeit

fort, mit größtem Engagement und herzlicher Verbundenheit.

Aus Tausenden von Stunden Arbeit entstand über mehr als

vier Jahre hinweg das mir gewidmete Arrangement der Waldlermesse.

Nun steht die Uraufführung bevor: Am Sonntag, 22. Februar

2026, um 17:00 Uhr, erklingt die Waldlermesse von Ferdinand

Neumaier in der großen und ehrwürdigen Pfarrkirche

Heilig Geist in Bad Füssing – erstmals in der von Michaela

Berger geschaffenen Fassung für großes Blasorchester und

Chor. Beteiligt sind neben unserem Musikverein Bad Füssing

auch der Frauenchor Crescendo aus Hartkirchen unter Leitung

von Irmgard Weinmann sowie die Sängerrunde Mittich.

Ich freue mich sehr über das Engagement von Irmgard Weinmann,

die mit ihrem Frauenchor sofort zusagte, und dank

ihrer Kontakte die Sängerrunde Mittich mit ins Boot holen

konnte. Gemeinsam mit etwa 60 Sängerinnen und Sängern

Die Waldlermesse wurde noch im selben Jahr in der

ehemaligen Klosterkirche in Rinchnach uraufgeführt.

Was für das „Oberland“ die Bauernmesse von Annette

Thoma, für das Salzburger Land „D’ Salzburger

Arme Leut’ Mess“, ist für Niederbayern und den Bayerischen

Wald die Waldlermesse: Ein musikalischer

Ausdruck regionaler Identität, für Generationen ein

Zeichen von Glaube, Zusammenhalt und Hoffnung.

Seit der ersten Aufführung 1952 ist die Waldlermesse

unzählige Male bei Festgottesdiensten, Wallfahrten,

Hochzeiten und Beerdigungen erklungen, vom

Großen Arber bis nach Oberösterreich, zum Trost,

zur Freude der Zuhörer und zur Ehre Gottes.

Ferdinand Neumaier (1890–1969), Ehrenbürger

von Kirchberg, hat Zeit seines Lebens Volkslieder

gesammelt und komponiert, viele Texte selbst geschrieben.

Das wohl bekannteste, „Mir san vom Woid

dahoam“, entstand 1938. Die Waldlermesse aber ist

sein Hauptwerk, ein Schatz für unsere Region: Musik

in verständlicher Sprache, geprägt vom Dialekt und

Lebensgefühl der Waldler, traurig, besinnlich, mitunter

voller Lebensfreude, immer aber authentisch

und voller Herz. Die Gesänge der Messe spiegeln die

Weite des Waldes, das einfache Leben abseits der

Hektik, die Not früherer Zeiten, aber auch Freude

und Zufriedenheit.

Februar 2026

UR

KURZeitung

21


Aus Bad Füssing

und rund 40 Musikerinnen und Musikern unseres Orchesters

formiert sich ein einmaliger Gesamtchor, der diesen Abend zu

einem unvergesslichen Erlebnis machen wird.

Zwischen den liturgischen Liedern werde ich Anekdoten erzählen,

Geschichten aus dem Bayerischen Wald und von früheren

Zeiten weitergeben – wohlwissend, dass ich auch damit

nur Bruchstücke wachrufen kann. Aber ich möchte dieses

einzigartige musikalische Fest nutzen, an viele vergessene

Geschichten meiner Heimat zu erinnern.

Unsere Einladungen zu dieser Erstaufführung ergingen in den

gesamten Bayerischen Wald und wir rechnen mit zahlreichen

Ehrengästen aus den Landkreisen Passau, Freyung-Grafenau,

Regen und sogar aus dem benachbarten Oberösterreich. Unser

Ziel ist es, Mut zu machen für neue Wege der Aufführung,

mit dieser Besetzung, mit dieser Musik. Die Ausstrahlung der

Waldlermesse soll weiterwachsen – als Anstoß und Inspiration

für andere Ensembles, diese besondere Messe weiterzutragen.

Heute entsteht die Waldlermesse in einem völlig neuen Format.

Der Eintritt ist frei, über freiwillige

Spenden freuen wir uns sehr!

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06.02.2026: Kulturbühne – Viva Las Vegas

Um 19:00 Uhr in unserem Eventbereich:

Die Dreamlovers präsentieren Hits der 50erund

60er-Jahre

09.02.2026: Ausg’schmatzt - Talk im Casino

Gesprächspartner: Sportmoderator Hartwig Thöne

und Spielbankdirektor Ralf Samland

13.02.2026: Faschingsauftritt

Auftritt der Wild Nation um 20:00 Uhr

14.02.2026: Faschingsauftritt

Auftritt der Faschingsfreunde Hartkirchen-Inzing

um 20:30 Uhr

17.02.2026: Kulturbühne –

Schlagerparade der 50er-Jahre

Um 19:00 Uhr in unserem Eventbereich:

„Oldies but Goldies, alt aber Gold wert!“

Schlager der 50er-Jahre präsentiert vom grandiosen

Entertainer, Tänzer und Sänger Richard Wiedl und dem

Eugen Tluck-Ensemble

ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN!

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22 KURZeitung

Februar 2026


Gut zu wissen

Dom des Rottals: Rekorderlös beim Christkindlansingen

Landrat Raimund Kneidinger erfolgreich auch mit dem Sammelkorb

Fürstenzell – Mit einem übervoll besetzten

„Dom des Rottals“, der Pfarrkirche

Mariä Himmelfahrt in Fürstenzell, hat das

Christkindlansingen 2025 seine außergewöhnliche

Bedeutung eindrucksvoll

unterstrichen. Auf Einladung von Landrat

Raimund Kneidinger, der traditionell am

Kircheneingang persönlich sammelte,

gestalteten die Blaskapelle Neukirchen

am Inn, die Hammerschmied Musi, die

Hutthurmer Hackbrettmusi, der Sandbacher

Dreigesang sowie die Vilstaler

Sänger den vorweihnachtlichen Abend.

Sprecher Helmut Rühl führte durch das

Programm, an der Orgel musizierte Walter

Heimerl.

Der Benefizerlös belief sich heuer auf

2.890 Euro – der höchste in der fast

50-jährigen Geschichte des Christkindlansingens.

Die Summe geht zu gleichen

Teilen an die Weihnachtsaktion der

Passauer Neuen Presse „Ein Licht im

Advent“ und den Freundeskreis Haus

St. Josef in Büchlberg. Bei der Spendenübergabe

nahmen Landrat Raimund

Kneidinger, die PNP-Stiftungsbeauftragte

Eva Maria Fuchs, die Vorsitzende

des Freundeskreises Maria Lang, Organisatorin

Martina Kutz und Kulturreferent

Christian Eberle den symbolischen

Scheck entgegen.

Organisatorin Martina Kutz und Kulturreferent

Christian Eberle dankten allen

Mitwirkenden. Sie hätten, so Eberle,

„wieder eine großartige Atmosphäre in

den Dom des Rottals gezaubert“. Für

Landrat Kneidinger ist das Christkindlansingen

„der absolute Höhepunkt in der

Vorweihnachtszeit“. Die Bedeutung der

Benefizveranstaltung für den gesamten

Landkreis zeige sich auch darin, dass die

Spenden Kindern und Senioren zugutekommen.

Laut Eva Maria Fuchs wird die

PNP-Stiftung die Mittel für bedürftige

Seniorinnen und Senioren in der Region

einsetzen: „Altersarmut rückt leider

immer mehr in die Mitte unserer Gesellschaft

und ist längst kein Randthema

mehr.“ Der Freundeskreis Haus St. Josef

unterstütze mit der Zuwendung die Arbeit

der Jugendhilfeeinrichtung in Büchlberg,

um „Kindern und Jugendlichen zu

helfen, die nicht auf der Sonnenseite des

Lebens stehen“, so Maria Lang.

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Aus Bad Füssing

Zum 75. Geburtstag des Gründervaters:

Hans Öttl spendet 2.300 Euro für den Musikverein

Zusammenhalt der klingt: Ehrung und Glückwünsche für den Ehrenvorstand

Statt Geschenken bat er um Spenden

– und bewegte viel: 2.300 Euro konnte

Hans Öttl, Gründer und Ehrenvorstand

des Musikvereins Bad Füssing, an die aktuelle

Vorstandschaft um den 1. Vorsitzenden

Michael Stiglbauer übergeben.

Das Geld kann direkt in die Jugendarbeit

fl ießen und die nächste Generation von

Musikerinnen und Musikern fördern.

Öttl hatte den Verein 2009 mit der Vision

gegründet, in Bad Füssing die Blasmusik

zu etablieren und ein Jugendblasorchester

aufzubauen. Diese Idee wurde mit

dem JUBO – dem Jugendblasorchester

Bad Füssing – eindrucksvoll Wirklichkeit.

Heute musizieren dort rund 36 junge

Talente, die sich bei Jahreskonzerten

im Großen Kursaal, Frühlingskonzerten

im Kurpark sowie bei überregionalen

Auftritten und Wettbewerben große Anerkennung

erspielt haben. Von 2009

bis 2018 stand Öttl als 1. Vorsitzender

an der Spitze des Musikvereins und ist

inzwischen als Ehrenvorstand weiterhin

aktiv.

Gründervater und Ehrenvorstand Hans Öttl konnte 75.

Geburtstag feiern: Statt Geschenken bat er um Spenden

und konnte einen Scheck über 2.300 Euro überreichen

– seine Vision vom JUBO trägt bis heute und

klingt in Bad Füssing weit über den Kurpark hinaus.

Entsprechend groß waren Dank und Anerkennung

bei der Übergabe des symbolischen

Schecks: „Diese Unterstützung

ist für unsere Jugendarbeit eine großartige

Überraschung“, betonte Michael

Stiglbauer. Auch die musikalische Leiterin

und Dirigentin Mag. Michaela Berger

sowie die gesamte Vorstandschaft freuten

sich – nicht zuletzt Schatzmeister

Georg Stöckl über den willkommenen

Zuwachs in der Kasse. Dass mit Stiglbauer,

Stöckl und

Georg Riedl, Mitstreiter

der ersten Stunde, bis heute besonders

Engagierte dabeigeblieben sind, zeigt

den besonderen Zusammenhalt im Musikverein

Bad Füssing. Ein Geburtstag,

der viele Erinnerungen weckte – und zugleich

die Zukunft stärkt.

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Februar 2026

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KURZeitung

25




BÜRGERMEISTERKANDIDATEN IM PORTRÄT

Daniela Albrecht:

„Ich kandidiere, weil ich Verantwortung für die

Zukunft unserer Gemeinde übernehmen möchte“

Warum haben Sie sich entschlossen, sich in der Kommunalpolitik

zu engagieren und für das Amt der Ersten

Bürgermeisterin zu kandidieren?

Ich kandidiere, weil ich Verantwortung für

die Zukunft unserer Gemeinde übernehmen

möchte. Bad Füssing ist seit über 30 Jahren

meine Heimat – hier bin ich erwachsen geworden,

habe meine Familie gegründet und

Chancen erhalten, die nicht selbstverständlich

waren. Ich möchte etwas zurückgeben,

und zwar in einem Miteinander auf Augenhöhe.

Ich bin überzeugt, dass Bad Füssing jetzt

eine Bürgermeisterin braucht, die verbindet,

führt und mit Mut, Respekt und Fairness an

die Aufgaben herangeht.

Welche Eigenschaften und Erfahrungen bringen Sie mit,

die Sie als Bürgermeisterin besonders zum Wohle der

Gemeinde einsetzen wollen?

Ich vereine drei Kompetenzbereiche: Psychologie

& Pädagogik für Empathie, Kommunikationsstärke

und Konfliktlösung; Betriebswirtschaft

für strategisches Denken

und verantwortungsvolles Haushalten; sowie

eine Hotelfach-Ausbildung für Organisationstalent

und Dienstleistungsorientierung. Ergänzt

wird dies durch meine Arbeit als Ehe-,

Familien- und Lebensberaterin sowie langjährige

ehrenamtliche Führungserfahrung.

Diese Mischung aus sozialer Kompetenz,

wirtschaftlichem Verständnis und praktischer

Verantwortung möchte ich in den Dienst einer

modernen und menschlichen Gemeindepolitik

stellen.

Bitte schildern Sie uns Ihren bisherigen Lebensweg und

Ihre Erfahrungen in der Kommunalpolitik.

Mit 16 kam ich allein nach Bad Füssing, absolvierte

eine Hotelfachausbildung, holte

mein Abitur nach und studierte anschließend

Betriebswirtschaft sowie Pädagogik, Psychologie

und Soziologie. Nach meiner Tätigkeit

an der Universität Passau ließ ich mich zur

Ehe-, Familien- und Lebensberaterin ausbilden

und arbeite heute in diesem Bereich.

Kommunalpolitisch engagiere ich mich seit

vielen Jahren in der Frauenunion, CSU und

in Ehrenamt und kenne dadurch die Anliegen

der Bürgerinnen und Bürger aus erster Hand.

Welche Themen und Projekte würden für Sie als Bürgermeisterin

in den kommenden sechs Jahren besonders

im Fokus stehen?

Ich möchte fünf Bereiche in den Mittelpunkt

stellen: Kommunikation & Bürgerbeteiligung:

mehr Transparenz, Dialog und nachvollziehbare

Entscheidungen. Wirtschaft, Tourismus

& Arbeit: den Gesundheitsstandort stärken

sowie gleichzeitig neue Chancen nutzen.

Familien, Jugend, Senioren: gute Betreuungsangebote,

starke Seniorenarbeit und ein

generationenübergreifender „Generationenpark“.

Sicherheit & Infrastruktur: hohe Standards

erhalten, sichere Wege schaffen und

moderne Infrastruktur stärken. Kultur, Freizeit

& Ehrenamt: Vereine, Kultur und Ehrenamt

fördern sowie verlässlich unterstützen.

Stark steigende Ausgaben für Energie, Personal und die

allgemeinen Kostensteigerungen in vielen Bereichen

belasten nicht nur Privathaushalte, sondern zunehmend

auch Kommunen. Wie schätzen Sie die Herausforderungen

in Bad Füssing ein und wie würden Sie

diesen begegnen?

Bad Füssing steht vor erheblichen finanziellen

Herausforderungen. Eine wichtige Entlastung

kommt 2026: Der überteuerte Stromvertrag

aus der Corona-Zeit läuft aus, und marktüb-

Daniela Albrecht:

Christlich-Soziale Union

in Bayern e.V.

liche Konditionen werden die Gemeinde um

mehrere hunderttausend Euro pro Jahr entlasten.

Zugleich müssen wir in ein modernes

Wärme- und Energiekonzept investieren, um

CO₂-Kosten zu senken und langfristig unabhängig

zu werden.

Neue Einnahmequellen sind ebenso wichtig:

Die Autobahnanbindung ermöglicht erstmals

die Ausweisung von Gewerbegebieten, die

Arbeitsplätze und Gewerbesteuern schaffen.

Entscheidend ist eine klare Prioritätensetzung:

Investiert wird dort, wo Lebensqualität

und Zukunftsfähigkeit gestärkt werden.

So entsteht eine Finanzpolitik, die sparsam,

strategisch und zugleich mutig genug ist,

Chancen aktiv zu nutzen.

Was macht Bad Füssing für Sie einzigartig?

Bad Füssing wurde von den Gründungsvätern

mit großem Weitblick gestaltet: viel Grün,

offene Räume und ein selten gewordenes

Freiheitsgefühl. Der Inn prägt Landschaft und

Identität. Besonders aber sind die Menschen:

Bad Füssing lebt von Ehrenamt, Zusammenhalt

und einem tief verankerten Heimatgefühl.

Diese Lebensqualität zu bewahren und

mutig weiterzuentwickeln ist für mich ein

Herzensanliegen.

28 KURZeitung

Februar 2026


Aus Bad Füssing

Tobias Kurz:

„Mein Ziel bleibt es, Bad Füssing

gemeinsam voranzubringen“

Warum haben Sie sich entschlossen, sich in der Kommunalpolitik

zu engagieren und für das Amt des Ersten

Bürgermeisters zu kandidieren?

Bad Füssing ist meine Heimat. Eine lebens-

und liebenswerte Gemeinde, die vom

Engagement der Menschen lebt, die Verantwortung

übernehmen und gemeinsam

anpacken. Schon früh habe ich mich ehrenamtlich

eingebracht – im Vereinsleben, in

der Kirche und bei der Feuerwehr. Für meine

Mitmenschen da zu sein, liegt mir sehr

am Herzen. Wir haben in den vergangenen

Jahren viel für die Gesellschaft erreicht und

Neues geschaffen, doch es gibt noch viel zu

tun. Deshalb kandidiere ich erneut: weil ich

für Bad Füssing brenne und den gemeinsamen

Weg mit den Bürgerinnen und Bürgern

weitergehen möchte.

Welche Eigenschaften und Erfahrungen bringen Sie mit,

die Sie künftig als Bürgermeister besonders zum Wohle

der Gemeinde einsetzen wollen?

Wer mich kennt, weiß, dass ich für jeden und

jede stets ein offenes Ohr habe. Mein beruflicher

Hintergrund in der öffentlichen Verwaltung

sowie mein Studium der Politik- und

Wirtschaftswissenschaften helfen mir, Entscheidungen

sachlich und verantwortungsvoll

zu treffen. Mein starkes Netzwerk, das ich

in den letzten Jahren geknüpft habe, kann ich

gewinnbringend für Bad Füssing einsetzen.

Zum einen ein persönlicher, kurzer Draht zu

den Fachstellen und Ministerien, zum anderen

mein großes politisches Netzwerk – von

Landrat, über unsere Abgeordneten bis hin

zu den Mitgliedern in der Staatsregierung,

mit denen ich im regelmäßigen Austausch

bin. Auch als stellvertretender Vorsitzender

des Bayerischen Heilbäder-Verbands habe

ich ständig Gelegenheit, unseren Interessen

eine starke Stimme zu geben.

Bitte schildern Sie uns Ihren bisherigen Lebensweg und

Ihre Erfahrungen in der Kommunalpolitik.

Nach meinem Studium war ich an der Universität

Passau als stellvertretender Prüfungsamtsleiter

und Koordinator für Studiengangsentwicklung

tätig. Dem Gemeinderat

gehöre ich seit 2014 an und habe auch als

Jugendbeauftragter Verantwortung übernehmen

dürfen. Vor sechs Jahren haben mir

die Bürgerinnen und Bürger Bad Füssings

ihr Vertrauen geschenkt, die Gemeinde als

Erster Bürgermeister zu führen. Diese erste

Amtszeit war geprägt von Corona-Krisenmanagement,

aber auch von großen Investitionsvorhaben

– wie Kurgymnastikhalle,

Feuerwehrhäuser, neue Ortsmitte in Egglfing,

Freibadsanierung – und vielen neuen Wegen

und Initiativen, beispielsweise in der Bürgerkommunikation,

der Jugend- und Seniorenarbeit

und unserem Veranstaltungsangebot.

Welche Themen und Projekte würden für Sie in den

kommenden sechs Jahren besonders im Fokus stehen?

Mein Ziel bleibt es, Bad Füssing gemeinsam

voranzubringen: die Nahversorgung und die

ärztliche Versorgung sichern, Familien und

Ehrenamtliche wie unsere Feuerwehren und

Vereine stärken, unsere Ortsteile lebendig

halten und den Tourismusstandort weiterentwickeln.

Dazu gehören beispielsweise die

Umsetzung des Tourismuskonzepts für unsere

Innauen, die kommunale Wärmeplanung,

der Kindergartenneubau in Bad Füssing, Investitionen

in die Ausstattung unserer Feuerwehren

und eine passende Gewerbegebietsund

Baulandentwicklung.

Tobias Kurz:

Wählergemeinschaft Bürgerliche Einigkeit Würding

Wählergemeinschaft Aigen am Inn

Wählergemeinschaft Irching

Steigende Kosten belasten auch die Kommunen. Wie

schätzen Sie die Herausforderungen in Bad Füssing

ein und wie würden Sie ihnen begegnen?

Die finanziellen Herausforderungen sind

spürbar. Umso wichtiger ist ein klarer Kurs:

Prioritäten setzen, Fördermöglichkeiten konsequent

nutzen und langfristig denken. In

den vergangenen Jahren ist es uns gelungen,

trotz hoher Investitionen die Verschuldung

deutlich zu senken. Dieser verantwortungsvolle

Umgang mit den Gemeindefinanzen

bleibt auch künftig die Grundlage dafür, Gestaltungsspielräume

zu erhalten – zum Wohle

aller Bürgerinnen und Bürger.

Was macht Bad Füssing für Sie einzigartig?

Bad Füssing ist für mich einzigartig, weil hier

medizinische Kompetenz, heilkräftiges Thermalwasser

und Natur auf eine außergewöhnliche

Gemeinschaft treffen. Denn vor allem

sind es aber die Menschen, die den Ort prägen

– durch Engagement, Miteinander und

Heimatgefühl. Diese Verbindung macht Bad

Füssing zu etwas Besonderem. Diese Erfolgsgeschichte

weiterzuschreiben, dafür möchte

ich mich auch künftig einsetzen.

Februar 2026

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KURZeitung

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Spurenelement Zink

dazu bei, die Zellen vor

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normaler Knochen und Vitamin C zu einer

normalen Kollagenbildung für eine normale

Funktion der Knochen bei.

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Gelenkschmerzen oder -beschwerden können verschiedene

Ursachen haben, die sich am besten in zwei Arten einteilen lassen:

Entweder entstehen die Symptome durch eine Entzündung im

Gelenk oder durch eine Verletzung der Bänder, Sehnen oder des

umgebenden Schleimbeutels.

Der Schmerz äussert sich entweder im Ruhezustand, in der

Bewegung und/oder unter Belastung. Oftmals sind solche

Beschwerden auch mit einem Versteifungsgefühl des Gelenkes oder

mit Bewegungsschwierigkeiten verbunden.

Regelmäßige Bewegung ist der beste Weg, um Gelenkschmerzen in

Schach zu halten. Wenn Sie Ihre Gelenke aufgrund von Schmerzen

schonen oder nicht mehr bewegen, werden Muskeln, Sehnen und

Bänder geschwächt und verkürzt. Zudem «verhungern» die Gelenke

ohne Bewegung, weil die Knorpelschicht nicht durchblutet wird und

somit nicht mit «Nahrung aus der Gelenksflüssigkeit» versorgt wird.

Aus diesem Grund sind kontrolierte Bewegungsabläufe eine wichtige

Massnahme zur schnellen Linderung von Gelenkbeschwerden. Ein

weiterer essentieller Punkt ist eine gezielte Nährstoffzufuhr, welche

die Regeneration und der Erhalt des Gelenkknorpels unterstützt.

Nach dem aktuellen Stand der Forschung hat ACTEN, eine klinisch

getestete Kombination von Nährstoffen für Gelenke entwickelt. Mit

der Patentierten Formulierung aus Kollagen, Braunalge, Vitamin C

und Zink wird die Bildung von Knorpelgewebe stimuliert sowie die

Reduktion von Entzündungen und Schwellungen nachhaltig

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Gut gerüstet für den Start: Das neu aufgestellte Führungsteam des Füssinger Hofs freut sich auf die gemeinsamen Aufgaben – mit viel Erfahrung, Herzlichkeit und klaren

Zuständigkeiten, von links, Christina Wichern, Cornelia Weilhartner, Thomas Eidenberger, Bernhard Brunner und Carmine Catapano.

Bekanntes Gesicht, neue Aufgabe: Cornelia Weilhartner

übernimmt zusätzlich den Füssinger Hof

Auch das Führungsteam wird gezielt gestärkt

Bad Füssing – Zum Jahreswechsel

hat Cornelia Weilhartner neben dem

Johannesbad Thermalhotel Ludwig

Thoma auch die Leitung des Johannesbad

Hotels Füssinger Hof übernommen.

Die erfahrene Hotelfachfrau prägt das

Ludwig Thoma seit vier Jahren mit spürbarer

Nähe zu Gästen und Mitarbeitenden

– und kehrt mit der neuen zusätzlichen

Aufgabe zugleich an eine frühere

Wirkungsstätte zurück. Für Gäste wie

Team bedeutet das Verlässlichkeit und

einen nahtlosen Übergang.

„Cornelia Weilhartner kennt Bad Füssing

und unsere Gäste sehr gut. Sie versteht

es, Menschen mitzunehmen und

zu begeistern – mit Fach- und Sachkenntnis

und menschlicher Wärme.

Dass sie nun zusätzlich den Füssinger

Hof verantwortet, ist für die Johannesbad

Hotels am Standort Bad Füssing

ein echter Gewinn“, sagt Reinhold

Hofmann, Geschäftsführer der Johannesbad

Hotels & Therme. Die Rochade

unterstreicht, wie umsichtig die Häuser

vor Ort geführt werden – und dass Herr

Hofmann bei Personalentscheidungen

eine glückliche Hand beweist.

Auch das Führungsteam im Füssinger

Hof wurde gezielt gestärkt: Christina

Wichern übernimmt die Leitung der

Rezeption, nachdem sie zuvor an der

Rezeption im Hotel Königshof tätig

war. Carmine Catapano verantwortet

und leitet künftig das Restaurant; er

kommt aus der stellvertretenden Restaurantleitung

des Thermalhotels Ludwig

Thoma. Für Stabilität im operativen

Alltag sorgen weiterhin die langjährigen

Abteilungsleiter Bernhard Brunner (Küchenchef)

und Thomas Eidenberger

(Haustechnik).

„Ich freue mich darauf, die Gäste des

Füssinger Hofs persönlich kennenzulernen

und gemeinsam mit dem Team

das Haus weiterzuentwickeln“, sagt

Cornelia Weilhartner. Mit Erfahrung,

Kontinuität und Herz will das Team den

besonderen Johannesbad-Gedanken in

beiden Häusern spürbar machen – für

die Gäste jeden Tag aufs Neue.

Johannesbad Hotel Füssinger Hof

Thermalbadstraße 9

94072 Bad Füssing

Tel. +49 8531 232 909

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Februar 2026

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KURZeitung

31


Medizin Kommentar und Gesundheit

Bewegung, Teamgeist und jede Menge Begeisterung: Die Vorschulkinder des Kindergartens Sankt Christophorus gemeinsam mit Clubpräsident Günter Köck, rechts, Cheftrainer

Hubert Freudenstein, dritter von rechts, sowie den begleitenden Erzieherinnen und weiteren Trainern, von links, Melanie Leitl, Erzieherin, Angela Steiger, pädagogische

Fachkraft, Lukas Hirschenauer, Praktikant, Wolfgang Wimmer, C-Trainer im BTV und Moritz Siebzehnrübl, Tennistrainer, beim wöchentlichen Tennistraining des TC Bad

Füssing. Foto: Rudolf G. Maier

Frühstart mit Filzball: Tennisclub Bad Füssing begeistert

Vorschulkinder mit innovativer Bewegungsförderung

Partnerschaft mit Kindergarten St. Christophorus als wegweisendes Modell für

Nachwuchsförderung im Landkreis Passau

Bad Füssing – Ein beeindruckendes

Beispiel für innovative Nachwuchsarbeit

setzt seit zwei Jahren der Tennisclub

(TC) Bad Füssing in Kooperation

mit dem Kindergarten Sankt Christophorus

um. Unter dem Leitsatz „Freude

an Bewegung von klein auf“ erleben inzwischen

21 Vorschulkinder Woche für

Woche sportliche Glücksmomente auf

dem Tennisplatz oder der Tennishalle.

Möglich macht das ein einzigartiges

Konzept, das Vereinspräsident Günter

Köck gemeinsam mit der Leitung des

Kindergartens und Cheftrainer Hubert

Freudenstein im Herbst 2024 ins Leben

rief. Für Köck ist die Nachwuchsförderung

weit mehr als ein reiner

Vereinszweck – sie ist Herzensangelegenheit

und Teil gesellschaftlicher Verantwortung:

„Wir möchten Kinder frühzeitig für

Sport begeistern, ihre motorischen Fähigkeiten

stärken und ihnen Teamgeist

vermitteln. Gleichzeitig leisten wir einen

Beitrag gegen Bewegungsmangel, der

leider immer häufiger die Gesundheit

junger Menschen bedroht“, betont der

Präsident. Die Resonanz spricht Bände:

Nach dem erfolgreichen Pilotjahr

2025 mit zwölf teilnehmenden Kindern

meldeten sich für das aktuelle Schuljahr

alle 21 infrage kommenden Vorschulkinder

an – zur großen Freude von

Eltern, Erzieherinnen und Vereinsverantwortlichen.

Das speziell entwickelte

Bewegungs- und Tennistraining, das

unter Anleitung von Headcoach Hubert

Freudenstein und seinem qualifizierten

Akademieteam stattfindet, setzt auf

32 KURZeitung

Februar 2026


Aus Bad Füssing

einen spielerischen Ansatz. „Sportliches

Vorwissen ist nicht nötig“, erläutert

Freudenstein, „Entdeckergeist und

Begeisterung stehen im Vordergrund.“

Die Einheiten verbinden Übungen aus

der Leichtathletik mit ersten Ball- und

Schlägererfahrungen, fördern Gleichgewicht,

Koordination und Selbstvertrauen.

Der Spaß am Ausprobieren ist

stets spürbar. „Die Kinder fragen schon

„Für uns ist das eine wertvolle

Bereicherung unseres Angebots

und ein echtes Privileg. Jedes

Kind profitiert, unabhängig von Vorkenntnissen

oder Talent.“

morgens, ob heute wieder Tennistraining

ist“, berichtet die begleitende

Erzieherin. Auch für die Eltern ist das

Angebot ein Gewinn. Sie loben neben

dem sichtbaren Bewegungserfolg besonders

den sozialen Lerneffekt des

Gruppentrainings. „Wir erleben, wie

unsere Kinder selbstbewusster werden

und neuen Herausforderungen mit Begeisterung

begegnen“, so eine Mutter.

Ermöglicht wird das Projekt durch das

Zusammenwirken verschiedener Partner:

Der Tennisclub Bad Füssing sowie

„Ein Konzept mit Strahlkraft

weit über den Landkreis

Passau hinaus.

der Bayerische Tennisverband stellen

Ausrüstung und Infrastruktur zur Verfügung,

die HD Tennis Akademie trägt das

Know-how bei. Die Leitung des Kindergartens

schätzt die Kooperation nicht

nur als sportliches, sondern auch als

pädagogisches Highlight. Melanie Leitl,

Erzieherin, Kindergarten Sankt Christopherus,

bringt es auf den Punkt: „Für

uns ist das eine wertvolle Bereicherung

unseres Angebots und ein echtes Privileg.

Jedes Kind profitiert, unabhängig

von Vorkenntnissen oder Talent.“ Vereinspräsident

Köck sieht hierin eine

beispielhafte Form des gesellschaftlichen

Engagements: „Es ist unser Bildungsauftrag,

schon im Breitensport

aktiv an der Entwicklung der nächsten

Generation teilzuhaben.“ Das Engagement

endet nicht beim Vorschulalter.

Aufbauend auf das Kindergarten-Tennis

bietet der TC Bad Füssing Jugendförderung

in allen Altersklassen. Nach

dem Kindergartentennis geht’s über in

das Midcourt-Tennis für 8- bis 9-Jährige.

Ab 10 Jahren kommen die Kinder

dann ins Großfeldtennis. Der TC Bad

Füssing kann dabei allen Mannschaftsspielern

ein geeignetes kostenfreies

Mannschaftstraining für U10, U12 und

U15 anbieten, das von der HD Tennis

Academy durchgeführt wird. Im oberen

Leistungsbereich trainieren und spielen

auch Ranglistenspieler des Österreichischen

Tennisverbandes und des Bayerischen

Tennisverbandes beim TC Bad

Füssing. Leistungsstarke Jugendliche

haben beim TC Bad Füssing beste Entwicklungsmöglichkeiten

– ein Konzept

mit Strahlkraft weit über den Landkreis

Passau hinaus. Zum jüngsten Gruppenfoto

mit allen Beteiligten übermittelte

Präsident Köck ein spontanes Fazit:

„Der Blick in die vielen glücklichen Kinderaugen

lässt einem als Initiator und

Unterstützer der Partnerschaft mit dem

Kindergarten das Herz aufgehen. Bad

Füssing kann stolz sein auf ein solch

vorbildliches Nachwuchsprojekt – getragen

von ehrenamtlichem Engagement,

professioneller Expertise und der

Leidenschaft für den Tennissport.“

Tennisclub Bad Füssing e.V.

Am Tennispark 1 │ 94072 Bad Füssing

Tel. 08531 21546

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KURZeitung

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Gut zu wissen

Die erste Seite des Geburtstags-Glückwunschbuches beginnt mit Vita-Auszügen und angedeuteter Leistungsbilanz. Dass die Mitarbeiter ein solches Geschenk auf den Weg

gebracht haben, unterstreicht: Erfolge sind nur gemeinsam möglich – und Wertschätzung ist das schönste Geschenk.

Ein Buch voller Wertschätzung:

Mitarbeiter ehren Dr. med. Johannes Zwick zum 70. Geburtstag

Zum 70. Geburtstag von Dr. med. Johannes

Zwick, dem Vorsitzenden

des Aufsichtsrates der Johannesbad

Gruppe, stand nicht der Jubilar selbst,

sondern die tiefe Wertschätzung seiner

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im

Mittelpunkt. Mit einem eigens zusammengestellten

und aufwendig gestalteten

Geburtstagsbuch bedankten sie

sich aus allen Bereichen des Familienunternehmens

für Jahrzehnte des Miteinanders,

der Inspiration und der Führung

auf Augenhöhe.

Das Buch, feierlich überreicht von Finanzvorstand

Werner Weißenberger,

ist weit mehr als eine Sammlung von

Glückwünschen. Es ist ein Lebensbild,

das aus unzähligen Puzzleteilen besteht

– private Erinnerungen, Anekdoten, Fotos

und ganz persönlichen Worten, mit

denen Beschäftigte aus allen Bereichen

dem Jubilar ihre Verbundenheit und ihren

Dank aussprechen.

Vom Klinikleiter, der Dr. Zwick als Vordenker

für Innovation und gemeinsame

Ziele beschreibt, über die leitende

Angestellte, die seine Menschlichkeit

besonders hervorhebt, bis zum Mitarbeiter,

der Jahrzehnte im Umfeld der

Familie Zwick Höhen und Tiefen erlebte

– die Beiträge spannten einen Bogen

über Generationen hinweg. Man spürt

beim Lesen: Hier hat ein Unternehmer

Spuren nicht nur in Unternehmensbilanzen

hinterlassen, sondern im Leben

seiner Mitmenschen.

Was dieses Geschenk so besonders

macht, ist seine Authentizität: Die

Botschaften sind keine formelhaften

36 KURZeitung

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Johannesbad Gruppe

Grüße, sondern echte, individuell verfasste

Erinnerungen und Würdigungen.

Sie erzählen von Führung, die Vertrauen

schafft, von Entscheidungen, die

auf das Wohlergehen der Beschäftigten

zielen, und von einem Arbeitsklima, das

persönliche Entwicklung und Gemeinschaft

fördert. Viele griffen zentrale Erlebnisse

auf – erfolgreiche Herausforderungen,

gegenseitige Unterstützung,

aber auch wertvolle Begegnungen im

Arbeitsalltag, die für ein besonderes

Miteinander stehen.

Dr. Zwick zeigte sich sichtlich bewegt

von diesem Zeichen des Respekts und

der engen Verbindung. „Dieses Buch mit

all den persönlichen Geschichten und

Wünschen ist für mich ein Geschenk

von unschätzbarem Wert. Es macht mir

bewusst, wie sehr Vertrauen, Offenheit

und Teamgeist unser gemeinsames Wirken

geprägt haben. Ich bin stolz, ein Teil

dieser großen Gemeinschaft zu sein“,

so der Jubilar.

Die Johannesbad Gruppe mit ihren

Reha-Kliniken, medizinischen Fachschulen,

Ausbildungsstätten für Gesundheitsberufe

und renommierten

„Es ist ein Spiegelbild der Unternehmenskultur,

die Dr. Johannes

Zwick nicht nur vorgelebt, sondern

gemeinsam mit seinen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern gestaltet hat.“

Hotels am Standort Bad Füssing, Europas

erfolgreichstem Kurort,

lebt vom

Engagement ihrer Beschäftigten. Gerade

darin sieht Dr. Zwick den Schlüssel

zum Unternehmenserfolg: „Eine starke

Gemeinschaft gibt Halt, ermöglicht Innovation

und macht auch in herausfordernden

Zeiten den Unterschied.“

Das Geburtstagsbuch – hochwertig gestaltet

mit einem festen Einband und

zahlreichen Fotos von der Kindheit bis

in die Gegenwart – ist deshalb weit

mehr als Dokumentation eines außergewöhnlichen

Lebensweges. Es ist ein

Spiegelbild der Unternehmenskultur,

die Dr. Johannes Zwick nicht nur vorgelebt,

sondern gemeinsam mit seinen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gestaltet

hat.

Mit dieser Geste haben die Führungsebene

und auch die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter ein Zeichen gesetzt:

Für Zusammenhalt, für Wertschätzung

und dafür, dass Erfolg immer dann am

nachhaltigsten ist, wenn er auf gegenseitigem

Respekt und Vertrauen beruht.

Das Buch, feierlich überreicht von Finanzvorstand Werner Weißenberger, ist weit mehr als eine Sammlung von Glückwünschen. Es ist ein Lebensbild, das aus unzähligen

Puzzleteilen besteht – private Erinnerungen, Anekdoten, Fotos und ganz persönlichen Worten, mit denen Beschäftigte aus allen Bereichen dem Jubilar ihre Verbundenheit

und ihren Dank aussprechen.

Februar 2026

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KURZeitung

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gentechnikfreie Fütterung sowie

kurze Transportwege und Nähe zu den

Erzeugern. Angeboten werden außerdem

Wurstspezialitäten wie Münchener

Weißwurst und Krustenschinken

oder nach Verfügbarkeit regionale

Obst- und Gemüseerzeugnisse.

Verantwortlich handeln

Ein verantwortungsbewusster Umgang

mit der Umwelt und den natürlichen

Ressourcen der Erde ist für

ALDI SÜD selbstverständlich. Dazu

gehört zum Beispiel der Einsatz von

energiesparenden Kühlmöbeln und

klimaverträglichen Kältemitteln sowie

die Verwendung von Mehrwegtransportkisten

im Obst- und Gemüsebereich.

Bei Fotovoltaikanlagen auf

Gebäuden gehört ALDI SÜD mit zu

den größten privaten Betreibern in

Deutschland.

Verstärkung gesucht

Mitinsgesamt mehr als 50.600 Mitarbeitern

–davon mehr als 4.350

Auszubildende – betreibt ALDI

SÜD in Deutschland rund 2.000

Filialen. Die ALDI SÜD Regionalgesellschaft

Regenstauf versorgt

die Regionen Niederbayern und

Oberpfalz und ist damit auch für

die Filiale in Bad Füssing zuständig.

Als bedeutender Arbeitgeber in der

Region sucht die Regionalgesellschaft

Regenstauf regelmäßig neue Mitarbeiter

in den unterschiedlichsten

Bereichen. Schulabsolventen bietet

ALDI SÜD übertariflich vergütete

Ausbildungen in den Filialen und der

Verwaltung an. Stellenangebote, Bewerbungen

und weitere Infos unter

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Februar 2026

UR

KURZeitung

39


Pressestimmen

Der Lebenscode – das neue Buch von Dr. Johannes Zwick

In der Diskussion – die Longevity-Methode für ein langes, gesundes Leben

Auf dem Umschlag seines neuen

Buches: „Der Lebenscode – die

Longevity-Methode für ein langes, gesundes

Leben“, stellt der Bad Füssinger

Autor Dr. med. Johannes Zwick die Fra-

Dr. med. Johannes Zwick

ge: „Stellen Sie sich vor, Sie wachen jeden

Morgen auf mit dem Gefühl: Ich bin

gesund. Ich bin voller Kraft. Ich genieße

mein Leben. Was wäre, wenn genau das

bis ins hohe Alter möglich wäre?“ Der

Der

Lebenscode

Die Longevity Methode für ein langes

gesundes Leben.

ÄRZTLICH

G

E

P R Ü

T

F

Autor vereint über 40 Jahre ärztliche

Erfahrung mit den neuesten Erkenntnissen

aus der Longevity-Forschung und

der Zellmedizin. Es sei, so Dr. Zwick im

Gespräch mit der Heimatzeitung, seine

Absicht, mit einem 7-Module-Programm

aufzuzeigen, wie Gesundheit

nicht nur erhalten, sondern die Lebenszeit

mit neuer Lebendigkeit und Tiefe

erfüllt werden könne. Sein neues Buch

sei keine Anleitung zum Verzicht – es

sei eine Einladung: Zu mehr Gesundheit.

Mehr Energie. Mehr Lebensfreude.

Damit sei die Aufforderung verbunden,

„Als Ziel und Nutzen seines Buches

informiert Dr. Zwick einleitend

über die Fragestellung vieler

Menschen, wie viele Jahre werde ich

noch erleben? Wie lange bleibt mein

Körper so stark, mein Geist so klar,

mein Herz so voller Freude?“

Der Lebenscode – ein ganzheitlicher Gesundheitsratgeber für alle, die gesund älter werden wollen.

selbst zu entdecken, wie moderne Medizin,

bewusste Lebensführung und innerer

Sinn zusammenwirken – und wie

dadurch der natürliche Alterungsprozess

positiv beeinflusst werden könne.

Er habe dieses Buch als inspirierenden

Wegweiser für alle geschrieben, die mit

Neugier und durchaus auch kritischem

Sachverstand bereit seien, im Bereich

Gesundheitsvorsorge neue Wege zu gehen.

Als Ziel und Nutzen seines Buches

informiert Dr. Zwick einleitend über die

Fragestellung vieler Menschen, wie viele

Jahre werde ich noch erleben? Wie

lange bleibt mein Körper so stark, mein

Geist so klar, mein Herz so voller Freude?

Vielleicht sei es die Erinnerung an

das letzte Gespräch mit dem Hausarzt

gewesen, bei dem das Thema „Blutdruck“

unerwartet viel Raum eingenommen

habe. Das Bewusstsein, dass die

Zeit unaufhaltsam voranschreite, ver-

40 KURZeitung

Februar 2026


Pressestimmen

ankere sich immer mehr in den Köpfen

vieler Menschen. Auch er kenne dieses

Flüstern – aus eigenem Erleben und aus

den Gesprächen mit Patienten in Jahrzehnten

ärztlichen Engagements, und

er habe mit unzähligen Patienten darüber

gesprochen, wie sie ihre Lebenszeit

verlängern und dabei die Lebensqualität

bewahren können. Viele wollten gesund

alt werden, aber die Vorstellung,

„Die Quintessenz der Erkenntnis

seines Buches sei, dass sich

Langlebigkeit und Lebensfreude nicht

ausschließen.“

dabei auf sehr vieles verzichten zu

müssen, was das Leben lebenswert mache,

schrecke ab. Wer finde schon ein

langes Leben attraktiv, wenn es nur aus

Diäten, Disziplin und Verzicht bestehe?

Diese Fragestellung sei ein Grund gewesen,

ein Buch zu schreiben, das wissenschaftlich

untermauert den Versuch

mache, neueste Erkenntnisse praxisorientiert

weiterzugeben. Was nütze ein

langes Leben, wenn es leer sei, wenn

wir uns all der Dinge berauben, die

uns Freude machen? Die Quintessenz

der Erkenntnis seines Buches sei, dass

sich Langlebigkeit und Lebensfreude

nicht ausschließen. Die neuesten wissenschaftlichen

Erkenntnisse weisen

nach, dass nicht nur Bewegung und

Ernährung, sondern vor allem unsere

Beziehungen, unsere Lebensfreude

und das Gefühl, gebraucht zu werden,

darüber entscheiden, wie gesund und

wie lange wir leben. Eine der führenden

Forschungseinrichtungen für Langlebigkeitsmedizin

in den USA werde von

einer Psychologin geleitet, nicht von

einem Arzt. Warum? Weil es nicht nur

um körperliche Gesundheit gehe. Es

gehe, so Dr. Zwick, darum, wie wir mit

Autor Dr. med. Johannes Zwick, Arzt mit jahrzehntelanger Erfahrung in Allgemeinmedizin und Gründer von Chōju,

einem Gesundheitskonzept, das modernste Wissenschaft mit traditionellen Erkenntnissen verbindet.

anderen Menschen in Kontakt treten,

wie sehr wir uns eingebunden fühlen,

wie sinnvoll unser Leben für uns selbst

erscheint. Die größten Risikofaktoren

für Herzinfarkt oder Schlaganfall seien

„Mit der Information, wie die

Prinzipien der Langlebigkeit im

Alltag integriert werden können, endet

ein außergewöhnliches Buch, das klar

strukturiert und inspirierend geschrieben

ist.“

oft nicht nur ungesunde Ernährung oder

Bewegungsmangel, sondern Isolation

und das Gefühl nicht mehr gebraucht

zu werden. Das Inhaltsverzeichnis

weckt Interesse mit „Grundlagen der

Langlebigkeit“,

„Gesundheitskonzepten

für ein langes Leben“, „Ernährung

als Fundament – warum das was wir

essen, unser Leben bestimmt“, „So-

ziale Interaktion als Gesundheitsfaktor“,

oder „Philosophie: Soziale und

gesellschaftliche Auswirkungen eines

längeren Lebens“ mit Praxisbeispielen

und Erfolgsgeschichten sowie aufgezeigten

Schritten. Mit der Information,

wie die Prinzipien der Langlebigkeit im

Alltag integriert werden können, endet

ein außergewöhnliches Buch, das klar

strukturiert und inspirierend geschrieben

ist. Besonders die konkreten Impulse

zur Umsetzung im Alltag, ob Ernährung,

Bewegung, Stressreduktion oder

bewusste Lebensführung – die von Dr.

Zwick vorgestellte „Longevity-Methode“

ist geeignet, zu motivieren, Verantwortung

für die eigene Vitalität zu übernehmen.

Das Buch, das als ganzheitlicher

Gesundheitsratgeber auch spannend zu

lesen ist, könnte den Weg zur erfolgreichen

Neuerscheinung ebnen.

Februar 2026

UR

KURZeitung

41


Medizin und Gesundheit

Stabiler Rahmen für Bayerns Reha-Kliniken

CSU fordert Reformen bei Vergütung,

Bürokratie-Stopp und gezielte Förderung

Unter dem Motto „Starke Heimat

Bayern“ hat sich die CSU-Landtagsfraktion

im oberfränkischen Kloster

Banz auf das neue Jahr eingestimmt.

Gesundheit, Pflege und Prävention.

„Gemeinsam kämpfen wir dafür, dass

Reha-Kliniken in Bayern beste Rahmenbedingungen

für ihre wertvolle Arbeit

bekommen.“ Dieses Signal richte sich

tungen. Das neue Vergütungssystem der

Deutschen Rentenversicherung soll auf

den Prüfstand: „Das ist umso wichtiger,

als die Reha-Kliniken nicht nur maßgebliche

und bedeutsame Stützpfeiler

des Gesundheitswesens sind; sie sind

zudem ein entscheidender Wirtschaftsfaktor

für den ländlichen Raum“, heißt

es in der Resolution.

„Starke Reha-Strukturen entlasten

Kliniken und Pflege, verkürzen

Krankheitsverläufe und sichern

Teilhabe am Arbeits- und Sozialleben.“

Jahresauftakt der CSU-Landtagsfraktion im oberfränkischen Kloster Banz: Die Landtagsabgeordneten Stefan

Meyer, links und Josef Heisl, rechts, präsentieren mit Fraktionschef Klaus Holetschek, Bildmitte, sowie der Landtagsabgeordneten

Carolina Trautner und dem Landtagsabgeordneten Bernhard Seidenath, Vorsitzender des Gesundheitsausschusses,

den verabschiedeten „Bayerischen Reha-Zukunftspakt“.

Neben wirtschafts- und sicherheitspolitischen

Fragen rückte vor allem die

Gesundheitspolitik in den Mittelpunkt:

Mit der Resolution „Prävention stärken,

Zukunft der Rehabilitation in Bayern

sichern“ gab die Fraktion den Startschuss

für einen Bayerischen Reha-Zukunftspakt.

„Jede erfolgreich durchgeführte Rehabilitationsmaßnahme

ist ein Gewinn im

Sinne der Lebensqualität der Betroffenen

und damit auch deren Angehörigen

und des sozialen Umfelds“, betonte

Landtagsabgeordneter Stefan Meyer,

Mitglied des Landtagsausschusses für

an sämtliche Reha-Einrichtungen –

ausdrücklich auch in Niederbayern, unterstrich

Landtagsabgeordneter Josef

Heisl: „Rehabilitation sei Zukunftsmedizin

und unverzichtbar für ein starkes

Gesundheitssystem. Sie muss in allen

gesundheitspolitischen

Entscheidungen

konsequent mitgedacht werden.“

Die CSU-Landtagsfraktion hat sich vorgenommen,

die Rehabilitation nicht nur

zu erhalten, sondern aktiv zukunftsfest

weiterzuentwickeln. Oberste Priorität

hat dabei die Stabilisierung der wirtschaftlichen

Situation der Reha-Einrich-

Neben der finanziellen Basis adressiert

der Reha-Zukunftsplan weitere Hebel:

- Bürokratie-Stopp in der Rehabilitation,

um Ressourcen in die Versorgung statt

in Formulare zu lenken.

- Gezielte Stärkung der geriatrischen

Rehabilitation angesichts demografischer

Entwicklungen.

- Vorantreiben von Digitalisierung und

Künstlicher Intelligenz in der Reha

– von smarter Dokumentation über

telemedizinische Angebote bis hin zu

datenbasierten Therapiepfaden.

Die Fraktion sieht darin einen Dreiklang

aus Prävention, zeitgemäßer Versorgung

und wirtschaftlicher Vernunft.

Denn starke Reha-Strukturen entlasten

Kliniken und Pflege, verkürzen Krankheitsverläufe

und sichern Teilhabe am

Arbeits- und Sozialleben. Mit dem Beschluss

in Kloster Banz setzt die CSU

ein deutliches Zeichen: Rehabilitation

ist Kernbestandteil eines modernen Gesundheitssystems

– und eine Investition

in Bayerns Zukunft.

42 KURZeitung

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CHECKER TOBI 3

Beim Aufräumen des Kellers entdecken Tobi und

Marina eine alte Videoaufnahme: Der achtjährige

Tobi moderiert darin eine selbst erfundene Show

über die Erde in unseren Böden – und stellt seine

allererste "Checker-Frage": Wer hinterlässt die

mächtigsten Spuren im Erdreich?

Ab Anfang/Mitte Februar

HAMNET

Aus Sicht seiner empfindsamen Frau Agnes erlebt

man, wie sie sich in den großen Barden, William

Shakespeare verliebt und die beiden ein gemeinsames

Leben planen. Als ihr einziger Sohn Hamnet

im Alter von elf Jahren durch die Pest ums Leben

kommt, droht ihre große Liebe zu ersticken. Mitten

in dieser persönlichen Tragödie beginnt Shakespeare

in tiefer Verzweiflung und Trauer, „Hamlet“ zu

schreiben, eines der großen Dramen der Literaturgeschichte.

Bis Mitte Februar

DIE PROGRESSIVEN

NOSTALGIKER

In den 1950er Jahren lebt Michel mit seiner Frau

Hélène und ihren Kindern im patriarchalen Paradies.

Michel arbeitet als Bankangestellter, Hélène

kümmert sich um Haushalt und Kinder. Ein Kurzschluss

der neuen Waschmaschine katapultiert sie

ins Jahr 2025. Plötzlich sind die Rollen vertauscht:

Hélène ist eine erfolgreiche Karrierefrau, Michel

der Hausmann. Das entmachtete Familienoberhaupt

ist in seiner neuen Rolle überfordert und

muss dringend einen Weg zurück in die gute alte

Zeit fi nden…

Bis Mitte Februar

EXTRAWURST

In einem Tennisclub wird das Sommerfest geplant,

und unter Heriberts (Hape Kerkeling)

strenger Leitung stehen die Vorbereitungen im

Mittelpunkt. Als vorgeschlagen wird, für Erol

(Fahri Yardım), das einzige muslimische Clubmitglied,

einen separaten Grill zu organisieren,

brechen unerwartete Spannungen auf. Die zunächst

harmlose Diskussion, weitet sich schnell

zu einer Debatte über gesellschaftliche und persönliche

Konflikte aus. Während die Gemüter immer

höher kochen, steht der Verein schließlich

kurz vor dem Zerfall.

Ab 5.2.

WINTER IN SOKCHO

In Sokcho, einer kleinen Hafenstadt unweit der

Grenze zu Nordkorea, träumt eine junge Frau

in einer bescheidenen Pension von der großen

weiten Welt. Tag für Tag kümmert sie sich um die

wenigen Besucher, ist Rezeptionistin, Putzkraft

und Köchin in einem. Doch die Ankunft eines

Künstlers aus der Normandie durchbricht die

winterliche Monotonie. Zaghaft umkreisen die

zwei einander, und es entsteht eine zerbrechliche

Verbindung. Mit jedem gemeinsamen Spaziergang

an den ausgestorbenen Stränden von

Sokcho wächst die Sehnsucht der jungen Frau

nach einem neuen Leben.

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44 KURZeitung

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KURZeitung

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Kurseelsorge

Veranstaltungen Kath. Kurseelsorge Februar/März 2026

Gottesdienste in Heilig Geist:

Sonntag 9.00, 10.30 und 18.30 Uhr

Dienstag bis Donnerstag: 18.30 Uhr

Samstag 18.30 Uhr

Gottesdienst im Johannesbad:

jeden Sonntag um 9.00 Uhr

Gottesdienst in der Andreaskirche

in Safferstetten: Freitag 18.30 Uhr

So, 15.2.26, 9.00 und 10.30 Uhr

Kirche Heilig Geist

Musikalische Gottesdienstgestaltung

mit rhythmischen Liedern der Gruppe

„Singfabrik“

Mi, 18.2.26, 14.30 – 17.00 Uhr

Pfarrsaal Heilig Geist

Aschermittwoch der Frauen

„Nach innen hinaus – Sehnsucht“

Anmeldung bis 13.2.26 unter

maria-anna.mueller@bistum-passau.de

So, 22.2.26, 17.00 Uhr

Kirche Heilig Geist

Aufführung der „Waidlermesse“

des Musikvereins Bad Füssing

So, 1.3.26, 9.00 und 10.30 Uhr

Kirche Heilig Geist

Musikalische Gottesdienstgestaltung mit

Karoline Frey, Harfe

Fr, 6.3.26, 18.30 Uhr

Kirche Heilig Geist

Ökumenischer Weltgebetstag der Frauen

„Nigeria“ musikal. gestaltet mit dem Familienchor.

Mit anschließendem Beisammensein

im Pfarrsaal mit nigerianischen

Speisen

Do, 5.3.26, 15.00 Uhr

Kirche Heilig Geist

„Im Geist des Konzils“ -

Kirchenführung in Heilig Geist

Di, 10.3.26, 19.30 Uhr

Pfarrsaal Heilig Geist

Vortrag „Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht

und Betreuungsverfügung“

mit Sr. Paula Helm, Kloster Tettenweis.

Veranstaltet vom Bildungsausschuss des

Pfarrverbands und der KEB.

Eintritt frei, Spenden erbeten

Änderungen vorbehalten!

Mo, 2.2.26, 18.30 Uhr

Kirche Heilig Geist

Feierlicher Gottesdienst zu Maria

Lichtmess mit Kerzensegnung und

Blasiussegen

Do, 5.2.26, 15.00 Uhr

Kirche Heilig Geist

„Im Geist des Konzils“ -

Kirchenführung in Heilig Geist

Mi, 11.2.26, 19.30 Uhr

Pfarrsaal Heilig Geist

Multimediavortrag „Passau, die

Dreiflüssestadt“ mit Josef Grünberger

Februar 2026

UR

KURZeitung

47


CHŌJU

Die Zukunft

der Gesundheit

beginnt jetzt

Wie Sie dem Leben mehr gesunde, aktive Jahre hinzufügen

Gesund altern – geht das überhaupt?

Die moderne Forschung sagt: Ja.

Neue Erkenntnisse der Medizin und

Biowissenschaft machen es möglich,

den Alterungsprozess nicht nur zu verlangsamen,

sondern gezielt umzukehren.

Chōju, gegründet von Dr. med. Johannes

Zwick und Anja Weber, vereint

diese Hightech-Innovationen mit einem

ganzheitlichen Lifestyle – und erschließt

damit völlig neue Perspektiven für ein

langes, aktives und erfülltes Leben.

„Chōju ist für mich der

Schlüssel zu einer echten

Veränderung: gesund,

aktiv und voller Power.“

Dr. med. Johannes Zwick,

Gründer von Chōju

Die 10 Bausteine der Langlebigkeit –

das Chōju-Konzept

In Zusammenarbeit mit führenden Universitäten

und medizinischen Instituten

entwickelt, basiert Chōju auf einem

10-Punkte-System zur messbaren Verlängerung

der Gesundheits- und Lebensspanne:

01. Epigenetik & DNA-Analyse

Jeder Mensch ist einzigartig – deshalb

beginnt alles mit einem präzisen Gesundheitsprofil.

Eigene DNA- und Epigenetik-Tests

identifizieren biologische

Marker für eine personalisierte Langlebigkeitsstrategie.

02. Hightech-Supplementierung

Individuell abgestimmte Longevity-

Supplements – entwickelt auf Basis modernster

Forschung – unterstützen Ihre

Vitalität und Zellgesundheit.

03. Chōju-Ernährung

Unsere speziell entwickelte Anti-Aging-

Ernährungsform basiert auf neuesten

Erkenntnissen der Longevity-Ernährungswissenschaft

– alltagstauglich und

genussvoll.

04. Intervallfasten & Autophagie

Gezieltes Fasten (z.B. 16:8-Methode) aktiviert

zelluläre Reinigungsprozesse und

fördert Fettverbrennung, Muskelaufbau

und mentale Klarheit – unterstützt durch

die Enzyme Spermidin und Fisetin.

05. Bewegung mit Zellwirkung

Ein spezielles Trainingsprogramm aktiviert

die zellulären Schutzsysteme SIRT1

und SIRT6 – messbar an der Verlängerung

der Telomere, also dem biologischen

Jungbrunnen.

06. Zell-Physiotherapie

Die „zelluläre Müllabfuhr“ muss aktiv

bleiben – mit gezielter Physiotherapie

wird der Abtransport schädlicher Stoffe

über Lymphe und Blut angeregt. Unterstützt

durch Chōju-NR.

07. Regenerativer Schlaf

Erholsamer Schlaf ist kein Luxus, sondern

Lebenselixier. Unser Schlafcocktail

„Sleep well and deep“ unterstützt die

nächtliche Zellregeneration.

48 KURZeitung

Februar 2026


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„Es fasziniert mich, wie

Wissenschaft in den Alltag

integriert werden kann –

mit enormen Ergebnissen.“

Anja Weber – Gründerin von Choju

Mehr als ein Gesundheitskonzept –

ein neuer Lifestyle

Chōju steht für eine neue Art zu leben.

Nicht Verzicht, sondern neue Lebensfreude.

Nicht nur gesund – sondern vital,

inspiriert und erfüllt. Die Methoden sind

wissenschaftlich fundiert, ganzheitlich

und vor allem: für jeden zugänglich.

08. Live Change & Mindset

In Chōju-Retreats erlernen Sie Strategien

für mehr Lebensfreude, Motivation

und mentale Stärke – für nachhaltige

Veränderung.

09. Stressabbau & Achtsamkeit

Mit individuell angepassten Methoden

wie Meditation, Yoga, Qigong oder Atemübungen

finden Sie zu mehr innerer

Ruhe – ein wichtiger Faktor für Langlebigkeit.

10. Longevity-Medikation

Chōju verfolgt aufmerksam aktuelle Studien

zu Medikamenten wie Rapamycin

oder Metformin, die das Potenzial haben,

die Lebensspanne zu verlängern.

Erleben Sie es selbst – in einem unserer

Retreats oder als individuelles Programm.

Starten Sie jetzt Ihre Reise zu einem längeren,

gesünderen Leben.

Unsere Enzyme und Produkte können

Sie einfach und leicht im Choju Shop auf

unserer Webseite bestellen:

www.choju.de

Choju GmbH

Oberer Stadtplatz 45

4780 Schärding | Österreich

E-Mail weber@choju-health.com

Telefon: +49 151 19670422

Web www.choju-health.com

Februar 2026

UR

KURZeitung

49


Kurseelsorge

Katholische Kurseelsorge

Gottesdienste in den Kliniken:

So. 9.00 Uhr Johannesbad

Pfarrkirche Heilig Geist:

Sonn- und Feiertage: 9.00, 10.30 Uhr

und von April – Okt: 18.30 Uhr

Täglich, außer Montag: 18.30 Uhr

Kirchenkonzerte, Angebote der Kurseelsorge und die Gottesdienstzeiten

in den übrigen Pfarreien der Gemeinde Bad Füssing:

entnehmen Sie dem Pfarrbrief, den Aushängen

an der Pfarrkirche und unserer Webseite:

www.pfarrverband-bad-fuessing.bistum-passau.de

Erreichbarkeit der Kath. Geistlichen / Kurseelsorge:

Bernd Kasper, Pfarrer

Rathausstraße 10 | Bad Füssing

Tel. 08531 3107330

Pfarrbüro

Rathausstr. 10 | Bad Füssing

Tel.: 08531 3107330

Pfarramt.bad.fuessing@bistum-passau.de

Öffnungszeiten Pfarrbüro Bad Füssing:

Mo. 9.00 – 12.00 Uhr; Di. 12.00 – 16.00 Uhr

Mi. geschlossen; Do. 10.00 – 12.00 Uhr

Fr. 9.00 – 12.00 Uhr

Maria Müller, Pastoralreferentin und Kurseelsorgerin

Rathausstraße 10 | Bad Füssing

Tel. 08531 31073315

maria-anna.mueller@bistum-passau.de

Evangelische Kurseelsorge

Gottesdienste in der Christuskirche:

So. 10.00 Uhr Gottesdienst (14-täglich mit Abendmahl)

Gottesdienste in den Kliniken:

So. 9.00 Uhr Fachklinik Johannesbad

Beachten Sie bitte die Aushänge in den Kliniken!

Wenn Sie ein vertrauliches Gespräch möchten,

rufen Sie bitte Pfarrer Norbert Stapfer an: Tel. 0151 62682108

Hinweis: Veranstaltungen und besonders gestaltete Gottesdienste

entnehmen Sie bitte dem Pfarr-, Gäste- bzw. Gemeindebrief und den

Schaukästen an den Kirchen. Aktuelle Termine sind auch auf unserer

Homepage einsehbar: www.bad-fuessing-evangelisch.de

i

Erreichbarkeit der Evangelischen Geistlichen:

Pfarrer Norbert Stapfer (Kurseelsorge und Klinikseelsorge)

Sprechzeiten: Montag und Mittwoch: 10:00 – 12:00 Uhr im Evang.

Kurseelsorgezentrum außerdem nach Vereinbarung unter

Mobil-Nr. 0151 62682108

Evang.-Luth. Pfarramt

Pfarrer Joachim von Kölichen (Gemeindepfarrer)

Rathausstraße 2 | Bad Füssing (im Gebäude der Christuskirche)

Tel. 08531 29636 | pfarramt.badfuessing@elkb.de I bad-fuessing-evangelisch.de

IMPRESSUM

Herausgeber: Johannesbad Hotels, Johannesstr. 2, 94067 Bad Füssing, Tel. 0 85 31/23 0, Fax 0 85 31/23 2986; Chefredakteur: Rudolf G. Maier, Tettenweiser Str. 1, 94060 Pocking, Tel. 0 85 31/45 77, Fax

0 85 31/4 19 74, E-Mail: Pressebuero.RGMaier@t-online.de; Freie Journalisten: Ernst Fuchs; Herbert Zelzer; Layout & Satz: Passavia Druckservice GmbH & Co. KG, Sarah Brunner (Medienfachwirtin),

Medienstraße 5b, 94036 Passau, Tel. 08 51/96 61 80-783, Fax 08 51/96 61 80-919, E-Mail: sarah.brunner@passavia.de; Anzeigendisposition: Johannesbad Reha-Kliniken GmbH & Co. KG, Rainer Rampetsreiter,

Johannesstraße 2, 94067 Bad Füssing, Tel. 0 85 31/23 31 83 oder 23 31 53, Fax: 0 85 31/23 31 80, E-Mail: rainer.rampetsreiter@johannesbad.com; Druck: Passavia Druckservice GmbH & Co. KG; Gestaltung

Titel: Passavia Druckservice GmbH & Co. KG, Sarah Brunner (Medienfachwirtin)

Verantwortlich für die Verarbeitung Ihrer Daten ist Johannesbad Hotels. Der Zweck der Datenverarbeitung ist auf die Zusendung des Magazins Kurzeitung beschränkt. Weiterführende Informationen zum Datenschutz

erhalten Sie auf der Internetseite oder vom Datenschutzbeauftragten der verantwortlichen Stelle, E-Mail: datenschutz@saarschleife.de

50 KURZeitung

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Winterglühen mit Glühwein, Punsch und Co. I jeden Dienstag ab 15:30 Uhr

Aperitivo Lounge mit Antipasti, Musik und leckeren Getränken I Jeden

Freitag ab 16:00 Uhr

Frühschoppen mit Live-Musik I JedenSonntagab09:30Uhr(Live-Musikab08.02.2026)

Gardenauftritte mit Live-Musik I 05.02.2026, 12.02.2026 je ab 19:00 Uhr

Weitere Infos

& Highlights:

Änderungen im Programm vorbehalten

Johannesbad Therme Bad Füssing

Johannesstr. 2 | 94072 Bad Füssing

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Tel.: +49 8531/23-2399

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Damit bist du nicht allein - über 40% der Menschen kämpfen

mit diesem Problem.

Viele sind sich nicht bewusst, dass ohne gesunden Schlaf das

Risiko schwerer Gesundheitsschäden erheblich steigt.

Menschen, die regelmäßig zu wenig Schlaf bekommen, setzen

sich einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

wie Bluthochdruck oder Herzerkrankungen aus.

Zudem kann Schlafmangel das Diabetes-Risiko erhöhen, indem

er die Insulinsensitivität beeinträchtigt.

Entscheidend ist, dass im Schlaf die Regeneration und Reinigung

unseres Gehirns stattfindet. Schlaf ist Gehirngesundheit.

Wir von Choju haben einen Schlafcocktail entwickelt, der nach

neuesten Wissenschaftlichen Erkenntnissen den gesunden Schlaf

fördert, erholsamen Schlaf gewährleistet und damit auch

Krankheiten vorbeugt.

Choju „Sleep well and deep“

Zu bestellen unter:

www.choju-health.com

Choju bietet ein ganzheitliches Konzept um die Gesundheitsspanne

des Lebens zu verlängern. Wir bieten Tests und Analysen,

Enzyme und Micronährstoffe und auch "Longevity Retreats" um

das Konzept ganzheitlich zu erleben. Schauen Sie sich auf

unserer Webseite gerne um.

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