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29. Jänner 2026

- Sozial-Revolution in der Steiermark - Neue Taxikostenzuschuss-Scheckkarte - Spar übernimmt zwei Filialen vom Unimarkt

- Sozial-Revolution in der Steiermark
- Neue Taxikostenzuschuss-Scheckkarte
- Spar übernimmt zwei Filialen vom Unimarkt

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Grazer29. JÄNNER 2026, E-PAPER AUSGABE

Getty

Quelle: ZAMG

Es bleibt Grau

in Grau. Tagsüber

dichte

Bewölkung

trotzdem fällt

kein Regen. Die Temperaturen

liegen zwischen 1 und 3 Grad.

Zugeschossen

Die neue Taxikostenzuschuss-

Scheckkarte von Elke Kahr wird an alle

berechtigte Haushalte verschickt. 4

Aufgesperrt

In Graz und Umgebung wird Spar zwei

Filialen vom Unimarkt übernehmen, der

sich aus Österreich zurückzieht. 4

Land der Strenge

Sozial-Revolution

in der Steiermark

GETTY, C. JUNGWIRTH, STREET VIEW

Neue Wege. Mit der heutigen Kundmachung ist es offiziell: Das neue Steiermärkische Sozialunterstützungsgesetz tritt mit 1. Februar in Kraft und

gilt als das strengste seiner Art in Österreich. Zentral: kein bedingungsloses Grundeinkommen und möglichst kein Zuwanderungsanreiz. SEITE 2


2 graz

www.grazer.at 29. JÄNNER 2026

Als Vortragende ist die Spezialistin

Konstanze Lange zu Gast. KK

Ein Karussell

der Hormone

■ Gemeinsam mit der Apotheke

Thondorf veranstalten

die Steirischen VP Frauen am

Samstag, dem 31. Jänner, im

Franziskanerkloster, Bernhardinsaal,

einen Info-Abend

zum Thema Menopause unter

dem Titel „Das Hormonkarussell“.

Die Hormonsituation einer

Frau beginnt sich häufig bereits

ab dem 40. Lebensjahr

schrittweise zu verändern.

Diese hormonellen Schwankungen

können sich auf vielfältige

Weise bemerkbar machen

und gehen oft mit ganz

unterschiedlichen Beschwerden

einher. Nicht immer lassen

sich diese Veränderungen

eindeutig zuordnen oder

erklären. Dadurch bleibt der

Zusammenhang häufig unerkannt,

sodass viele Frauen

keine gezielte Hilfe in Anspruch

nehmen. Und selbst

wenn Unterstützung gesucht

wird, ist diese nicht in jedem

Fall ausreichend oder zufriedenstellend.

Die deutsche Hormon-

Spezialistin Konstanze Lange

möchte mit ihrem Vortrag

möglichst viele Frauen – und

auch Männer – erreichen.

Die Besucher erfahren dabei,

was in dieser Lebensphase

im Körper und im Hormonhaushalt

passiert, was sie

selbst aktiv für ihr Wohlbefinden

tun können und welche

Möglichkeiten der Unterstützung

es gibt.

Gegenmodell zur

sozialen Hängematte

Soziallandesrat Hannes Amesbauer ist überzeugt: das neue steirische Sozialunterstützungsgesetz, das am 1. Februar

in Kraft tritt, positioniert die Steiermark bewusst als „Gegenmodell zur sozialen Hängematte“.

LAND STMK

STRENG. Mit der heutigen Kundmachung ist es offiziell: Das neue Steiermärkische

Sozialunterstützungsgesetz von Landesrat Hannes Amesbauer

tritt mit 1. Februar in Kraft und gilt als das strengste seiner Art in Österreich.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

In der steirischen Sozialpolitik

bricht eine neue Zeitrechnung

an. Mit der heutigen

offiziellen Kundmachung des

neuen Steiermärkischen Sozialunterstützungsgesetzes

ist es fix:

Ab dem 1. Februar gelten deutlich

strengere Regeln für den

Bezug von Sozialleistungen. Die

Reform, die unter der Federführung

von Soziallandesrat Hannes

Amesbauer (FPÖ) steht, soll

das System treffsicherer machen

und die Kosten massiv senken.

„Mit dem neuen Gesetz werden

Fehlentwicklungen der Vergangenheit

gezielt korrigiert und

wir positionieren die Steiermark

bewusst als Gegenmodell zur

Hängematte mit sozialen Pull-

Faktoren, wie sie etwa in Wien

zu beobachten sind. Wir sichern

unser Sozialsystem langfristig.

Das nun geltende steirische Modell

stellt einen klaren Maßstab

für die geplante bundesweite

Neuausrichtung der Sozialhilfe

dar“, stellt Amesbauer klar.

Leistung

Der Kern der Reform ist eine klare

Kampfansage an das, was die

Landesregierung als „Fehlanreize“

bezeichnet. „Wer arbeitet

und einzahlt, muss am Ende

des Monats klar mehr haben als

jemand, der nie eingezahlt hat“,

stellt Amesbauer klar. Um diesen

Lohnabstand sicherzustellen,

wird der Höchstsatz der Sozialunterstützung

auf 95 Prozent des

Ausgleichszulagenrichtsatzes

gedeckelt.

Besonders bei kinderreichen

Familien wird der Rotstift angesetzt:

Hier greifen künftig degressive

Sätze für Minderjährige.

Damit will man verhindern, dass

Sozialleistungen das Einkommen

von arbeitenden Haushalten

übersteigen – ein Phänomen,

das laut Land vor allem bei

nichtösterreichischen Staatsbürgern

zuletzt für Schieflagen gesorgt

habe.

Deutsch

Ein weiterer Pfeiler des Gesetzes

ist die Koppelung von

Geldleistungen an die Integration.

Wer dem Integrationsgesetz

unterliegt, muss künftig

Deutschkenntnisse nachweisen

und aktiv mitwirken. Wer sich

verweigert, muss mit harten

Konsequenzen rechnen: Diese

reichen von empfindlichen Kürzungen

bis hin zum vollständigen

Leistungsstopp. Sozialhilfe

wird damit unmissverständlich

als zeitlich begrenzte Überbrückungshilfe

definiert, nicht als

bedingungsloses Grundeinkommen.

Neben der gesellschaftspolitischen

Lenkung soll die

Reform eine harte fiskalische

Komponente aufweisen.

Das Land rechnet mit jährlichen

Einsparungen zwischen 12

und 13 Millionen Euro. Davon

profitieren besonders die steirischen

Gemeinden, die rund

40 Prozent dieser Summe direkt

einbehalten können.


29. JÄNNER 2026 www.grazer.at

graz 3

Ab dem 1. Februar

übernimmt GKB-Experte

Peter Kronberger

interimistisch die

Geschäftsführung der

Steiermarkbahn bis

zum 30. September. GKB

Bertl will viel

Neues lernen

Grazer

Pfoten

Neue Geschäftsführung

■ Werner Hackinger legt mit

dem 31. Jänner die Geschäftsführung

der „Steiermarkbahn

und Bus GmbH” und der „Steiermarkbahn

Transport und

Logistik GmbH” des Landes

Steiermark einvernehmlich zurück.

„In einer wirtschaftlich sehr

angespannten Situation in der

Steiermarkbahn Transport und

Logistik ist es unumgänglich, die

Geschäftsführung umgehend mit

einem Top-Experten aus dem Eisenbahnbereich

neu zu besetzen”,

so Verkehrslandesrätin Claudia

Holzer. So übernimmt GKB-Experte

Peter Kronberger die Geschäftsführung

vom 1. Februar

bis zum 30. September interimistisch.

Der 59-Jährige war die letzten

27 Jahre bei der jetzigen Graz-

Köflacher Bahn und Busbetrieb

GmbH tätig Die Stelle wird nach

einem Ausschreibungsverfahren

gemäß Stellenbesetzungsgesetz

neu besetzt.

Der Schäfer-Mischling Bertl ist ein richtiger Einzelgänger.

Bertl hatte einen holprigen

Start ins Leben. Die ersten

Besitzer waren mit dem Schäfer-Mix

überfordert. Dadurch

ist Bertl nicht sozialisiert und

braucht klare Strukturen. Außerdem

will Bertl die Welt entdecken

und unbedingt Neues

kennenlernen. Ein Besuch in

der Hundeschule wäre für den

Mischlingsrüden das Größte.

- 2 Jahre

- männlich

- lernt gerne

- Einzelgänger

- nicht sozialisiert

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4 graz

www.grazer.at 29. JÄNNER 2026

Den Taxikostenzuschuss für mobilitätseingeschränkte Menschen gibt es

jetzt nur noch als Scheckkarte. Dieses Format bietet viele Vorteile. STADT GRAZ

Mit Taxis an Mobilität

in Graz teilnehmen

HILFE. Die neue Taxikostenzuschuss-Scheckkarte

wird an berechtigte Haushalte verschickt.

Von Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

Seit vielen Jahren ist die

freiwillige Aktion „Taxikostenzuschuss

für mobilitätseingeschränkte

Menschen“ eine

wichtige Unterstützung für die

Grazer. Demnächst werden die

Zuschüsse im neuen Scheckkartenformat

verschickt.

Unterstützung

Der freiwillige Taxikostenzuschuss

ermöglicht es, mobilitätseingeschränkten

Menschen,

die ein geringes Einkommen

haben und weder mit dem PKW

noch mit den Öffis fahren können,

am mobilen Alltag teilzunehmen.

Bereits 2024 wurde der Gutscheinwert

auf 12 Euro gehoben,

die Beantragung verdreifacht

und die Gültigkeit verlängert.

In der Vergangenheit waren es

rund 60.000 Papiergutscheine,

die versendet werden mussten.

Das ist seit diesem Jahr nicht

mehr notwendig, da der Zuschuss

im neuen Scheckkartenformat

verschickt wird. Mit vielen

Vorteilen: Die Aufladung des

Guthabens erfolgt automatisch

und es kann im Geltungszeitraum

individuell genutzt werden.

Die Karten sind handlich

und können bei Bedarf gesperrt

werden. Durch die Scheckkarte

erfolgt die Abrechnung mit den

Taxiunternehmen schneller. Außerdem

gilt das Guthaben auch

für Fahrten nach GU.

„Dank des Taxikostenzuschusses

können Grazer wichtige

Termine wahrnehmen und

am Leben teilnehmen, auch

wenn sie aus gesundheitlichen

Gründen keine andere Möglichkeit

der Mobilität haben. Mit

den Neuerungen ermöglichen

wir eine noch einfachere und individuellere

Nutzung des Taxikostenzuschusses

als bewährtes

Angebot des Grazer Sozialamts“,

betont Elke Kahr.

Der Unimarkt in der Waltendorfer Hauptstraße wird von Spar übernommen

und soll als selbstständiger Kaufmann weitergeführt werden. STREET VIEW

Spar übernimmt

Unimarkt Filialen

HANDEL. In Graz und Umgebung wird Spar

zwei Unimarkt-Filialen übernehmen.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Der Schock war groß bei

den Kunden und den

Mitarbeitern, als Unimarkt

letztes Jahr verkündete,

sich aus Österreich zurückzuziehen

und alle seine Filialen zu

schließen. Vor allem bei den Mitarbeitern

machte sich die Sorge

um ihre Arbeitsplätze breit.

Übernahme

Schnell war jedoch klar, dass

sowohl Spar als auch der Rewe

Konzern Interesse am Filialnetz

von Unimarkt haben.

Bei der Bundeswettbewerbsbehörde

wurden die geplanten

Übernahmen der Standorte geprüft.

Nun die gute Nachricht

für Spar: Die Bundeswettbewerbsbehörde

(BWB) und der

Bundeskartellanwalt haben nun

entschieden, dass der Lebensmitteleinzelhändler

in Österreich

insgesamt 23 Standorte

übernehmen darf. Elf davon sind

in der Steiermark zu finden. Besonders

erfreulich in Graz wird

der Standort in der Waltendorfer

Hauptstraße und in Graz-Umgebung

der in Thal übernommen.

Beide Standorte werden von

selbstständigen Kaufleuten geführt.

„Wir freuen uns sehr, dass

wir diese Standorte übernehmen

können, und planen auch

mit den bestehenden Kaufleuten

weiterzumachen“, so Spar

Steiermark und südliches Burgenland

Geschäftsführer Christoph

Holzer.

Wir freuen uns sehr, dass wir

die neuen Kaufleute sowie neue

Spar-Kollegen sehr herzlich bei

Spar begrüßen können. Damit

sichern wir die Nahversorgung in

vielen Gemeinden Österreichs.

Kundinnen und Kunden profitieren

zukünftig von noch mehr Regionalität,

Vielfalt, verlässlicher

Qualität und leistbaren Preisen“,

ergänzt Spar-Vorstandsvorsitzender

Hans K. Reisch.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8

bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Lukas Steinberger-Weiß

(0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664/80 666 6683), Verena

Leitold (0664 80 666 6691), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),

Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890 | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION:

Burkhard Leitner, Joanna Mandl | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


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www.grazer.at 29. JÄNNER 2026

AVL muss wieder Jobs abbauen

SCHWIERIG. In der Grazer Wirtschaft jagt eine Hiobsbotschaft die nächste. Wie nun bekannt wurde,

muss das Traditionsunternehmen weitere 350 Mitarbeiter abbauen. Ein Schlag für alle Betroffenen.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Es war dann doch nicht genug.

So könnte man die aktuelle

Lage bei AVL beurteilen. Bereits

2025 mussten 450 Mitarbeiter

das Unternehmen verlassen. Damals

meinte AVL Pressesprecher

Markus Tomaschitz, dass man

von weiterem Personalabbau absehen

möchte. Dem war leider

nicht so. Die Lage in der Automotive

Branche hat sich weltweit nicht

entspannt, ganz im Gegenteil.

Nun musste Eigentümer Helmut

List seine Mitarbeiter darüber

informieren, dass im Zuge der Restrukturierungsmaßnahmen

weitere

350 Mitarbeiter abbauen wird

müssen. Ein Schock nicht für das

Unternehmen, sondern den gesamten

Wirtschaftsstandort Graz.

Zukünftig will man sich verstärkt

auf die Bereiche Defence sowie

Luft- und Schifffahrt konzentrieren.

Betroffenheit

„Der erneute Stellenabbau bei

AVL zeigt deutlich, dass die globale

wirtschaftliche Gesamtlage nun

auch in Graz unmittelbar spürbar

wird. Als wichtiger Leitbetrieb für

unseren Wirtschaftsstandort trifft

uns diese Entwicklung besonders.

Umso wichtiger ist es jetzt, die heimische

Industrie bestmöglich zu

unterstützen und den Standort

Graz langfristig abzusichern. Unser

Ziel bleibt klar: Graz muss ein

starker, wettbewerbsfähiger und

zukunftssicherer Wirtschaftsstandort

bleiben. Denn nur ein starker

Wirtschaftsstandort kann am

Ende auch Arbeitsplätze absichern

und neue schaffen“, so Wirtschaftsstadtrat

Kurt Hohensinner.

Die AVL muss weitere 350 Mitarbeiter abbauen. Nun soll das Unternehmen

mit neuen Bereichen fit für die Zukunft gemacht werden.

LUEF


29. JÄNNER 2026 www.grazer.at

graz 7

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ clarissa.berner@grazer.at

Tatverdächtiger

nun festgenommen

■ Am Donnerstag, dem 22. Jänner,

berichteten wir darüber,

dass ein Mann versuchte, in

eine Trafik am Jakominiplatz

einzubrechen. Der versuchte

Einbruchdiebstahl fand in der

Nacht auf Freitag, 12. Dezember,

statt. Der Tatverdächtige ging

leer aus. Nach der Veröffentlichung

der Lichtbilder konnte

der Mann ausgeforscht werden.

Im Rahmen der Ermittlungsarbeiten

zeigte sich der Mann

geständig und gab an, jener auf

den veröffentlichten Fotos zu

sein. Zum Tathergang äußerte er

sich jedoch nicht. Aufgrund anderer

Straftaten befindet sich der

mutmaßliche Trafik-Dieb bereits

in der Justizanstalt Jakomini.

Containerbrand in

Graz-Umgebung

■ In der Nacht von Mittwoch

auf Donnerstag, 29. Jänner, kam

es zu einem Containerbrand in

Hart bei Graz. In jener Nacht

war ein Wachdienst auf einer

Kontrollfahrt. Während dieser

bemerkte er auf einmal einen

brennenden Schuttcontainer

im Gewerbepark. Daraufhin

alarmierte er die Feuerwehr.

Die Aufgaben der Freiwilligen

Feuerwehr bestanden darin,

den Brand zu löschen, seine

Ausbreitung zu vermeiden und

das Innere des Gebäudes zu

kontrollieren. Durch das schnelle

Eingreifen des Sicherheitspersonals

konnte Schlimmeres

verhindert werden.

Auto von Straße in

GU abgekommen

■ Am Dienstag, dem 27. Jänner,

kam es in Petersdorf II zu

Am Dienstag

kam ein PKW

aufgrund der

winterlichen

Fahrverhältnisse

von der

Fahrbahn ab.

FF PETERSDORF II

einem Verkehrsunfall. Die

winterlichen Fahrbedingungen

wurden dem Fahrer eines

Transporters im Ortsteil Grubberg

zum Verhängnis. Aus unbekannter

Ursache lenkte er

sein Fahrzeug in einer starken

Rechtskurve geradeaus und

kam von der Straße ab. Das

Fahrzeug steckte im Schlamm

fest. Die Freiwillige Feuerwehr

Petersdorf II unterstützte den

Fahrzeuglenker bei der Bergung

des Fahrzeugs.

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8 graz

www.grazer.at 29. JÄNNER 2026

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Appell

Hab ich schon erledigt. Das

war mir so immens wichtig,

dass ich damals noch ohne

Zögerung die 550 Euro dafür

ausgegeben habe. Wer einmal

– so wie ich – die Höchstform

an Gürtelrose-Auswirkung

an einer Person gesehen hat,

rennt zum Arzt, um für sich

selbst so eine fürchterliche Erkrankung

zu verhindern. Ich

freue mich für alle, die diese

Impfung schon immer wollten,

sie sich aber nicht leisten

konnten. Jetzt ist sie endlich

gratis. Und ich kann allen –

vor allem den Risikopatienten

– nur raten: Lasst euch impfen!

Madeleine Vilain

* * *

Wichtig

Ich hatte im vergangenen Jahr

eine Gürtelrose und kann nur

raten: Wenn ihr über 60 seid

oder entsprechende Vorerkrankungen

habt: Lasst euch

impfen, Leute! Die Nummer

macht überhaupt keinen

Spaß!

Thomas Mollen

* * *

Auf keinen Fall

Nie mehr! Ich hatte ein sehr gutes

Imunsystem für viele Jahre

lang. Die Impfung hat es mir

kaputt gemacht. Ich brauchte

zwei ganze zwei Jahre, um es

wieder aufzubauen.

Dorli Höller

* * *

Zu teuer

Für mich ist die Impfung leider

erst in einem Jahr kostenfrei

möglich. Derzeit ist sie einfach

noch zu teuer.

Wolfgang Schopper

* * *

Super

Ich bin auf jeden Fall dabei.

Helmuth Scheuch

* * *

Anderer Meinung

Ich lasse mich auf keinen

Fall impfen.

Roswitha Forst

* * *

Dagegen

Nein, sicher nicht.

Manfred Grössler

* * *

Nie mehr

Ich lasse mich nie wieder impfen,

gegen gar nichts.

Lego ToMio

* * *

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Impfaktion

der Stadt

Graz

Herpes Zoster und Pneumokokken

– zwei Erkrankungen,

die vor allem für ältere

Menschen ein hohes Risiko

darstellen. Noch bis 13. Februar

liegt der Fokus auf diesen Impfungen.

Ab 2. Februar startet

auch wieder die bewährte FS-

ME-Zeckenschutzimpfaktion

der Stadt Graz. Damit reagiert

die Stadt wieder auf den Beginn

der Zeckensaison.

REAKTIONEN & KOMMENTARE

Lisas Wochenende? Läuft.

Leider auch das Wasser

aus dem WC.

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10 graz

www.grazer.at 29. JÄNNER 2025

Heimsieg zum EL-Abschied

HEIMSTARK. Alle Punkte in der Europa League holten die Grazer in der Merkur Arena. Heute trifft

man um 21 Uhr auf Brann Bergen, die Chance auf ein Weiterkommen gibt es allerdings nicht mehr.

Von Leonhard Schweighofer

leonhard.schweighofer@grazer.at

Für den SK Sturm ist die Saison

nicht unbedingt von

Erfolg gekrönt. In der Liga

hinkt man den eigenen Ansprüchen

hinterher und auch die Europa-League-Saison

verlief nicht

nach Wunsch. Nur vier Punkte

aus sieben Partien bedeuten

bereits vor der heutigen letzten

Partie das Aus. Ein versöhnlicher

Abschied aus dem europäischen

Bewerb ist durchaus möglich,

haben die Grazer doch alle ihre

Punkte bislang zuhause geholt.

Sturm Trainer Fabio Ingolitsch

kann sich in seinem ersten Heimspiel

auf 12.500 Fans freuen, einige

Karten sind noch erhältlich.

Der Gegner aus Norwegen hat

hingegen noch gute Chancen auf

das Play-off. „Sie kommen über

das Kollektiv“, warnt Ingolitsch.

Brann steht aktuell mit 9 Punkten

auf Rang 22, mit einem Platz unter

den ersten 24 qualifiziert man

sich für die Play-Offs.

Transfer steht bevor

Die Neuzugänge Gazibegovic,

Mamageishvili und Foss müssen

bei der Partie am heutigen Abend

zusehen, da sie auf europäischer

Ebene nicht spielberechtigt sind.

In der Transferphase soll sich

die Mannschaft der Grazer noch

ändern. Der Wechsel von Altach-

Verteidiger Paul Koller soll bereits

fix sein, der 20-jährige Julius

Beck steht hingegen vor einer

Leihe nach Skandinavien. Ebenso

sieht sich Sturm nach einem

Stürmer um, das geforderte Profil

soll Amady Camara erfüllen. Per

Leihabbruch soll er von Nantes

zurückgeholt werden.

Auf Fabio Ingolitsch wartet heute um 21 Uhr (ServusTV, Sky) das erste Heimspiel

als Sturm Trainer. Ein weiterer Altacher soll bald zu Sturm stoßen. GEPA

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29. JÄNNER 2026 www.grazer.at

graz 11

Ausblick

Was am Freitag in

Graz wichtig ist

■ Der Ball der Technik ist ein gesellschaftliches Ausrufezeichen der

Technikbranche und der technischen Wissenschaft und Forschung in

der Steiermark. Er gehört zu den traditionsreichsten Bällen und findet

morgen um 21 Uhr im Congress statt.

■ Und alles auf Krankenschein im Theater der Komödie Graz: Ein

ehrbares Hospital wird zum gnadenlos komischen Tollhaus der Verrücktheiten,

in dem aus Ärzten im Handumdrehen salbungsvolle

Pastoren oder auch Krankenschwestern werden. Und das alles nur,

weil der 18-jährige Leslie seinen Vater Dr. Mortimore sucht und sich

plötzlich mehreren Vätern gegenübersieht. Um 19.30 Uhr.

■ Um 22 Uhr startet morgen im ppc die Semester Closing Party. Für

alle mit dem Geburtsjahr 1990 und 2000 ist der Eintritt frei.

■ Auf Initiative von Tierschutzstadträtin Claudia Schönbacher wird

über das Grazer Veterinärmanagement seit rund vier Jahren eine kostenlose

Beratung auf Hundewiesen angeboten. Professionelle Tiertrainer

stehen morgen um 12 Uhr auf der Hundewiese im Augartenpark

Hundebesitzern kostenlos mit Rat und Tat zur Seite.

Bei dem Projekt werden Hundebesitzer auf Hundewiesen beraten, wenn

sie beispielsweise das Verhalten ihres Tieres nicht lesen können. FOTO FISCHER

■ Mit „Start again: Neue Aussicht“ führen die Künstler Gukubi Mato

(Martin Guevara-Kunerth und Tom Biela), Renate Kordon und Monika

Schönbacher-Frischenschlager die Besucher zum Fußabdruck

des Anthropozän. Um 15.30 Uhr im kunstGarten.

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