29. Jänner 2026
- Sozial-Revolution in der Steiermark - Neue Taxikostenzuschuss-Scheckkarte - Spar übernimmt zwei Filialen vom Unimarkt
- Sozial-Revolution in der Steiermark
- Neue Taxikostenzuschuss-Scheckkarte
- Spar übernimmt zwei Filialen vom Unimarkt
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Grazer29. JÄNNER 2026, E-PAPER AUSGABE
Getty
Quelle: ZAMG
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Es bleibt Grau
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Bewölkung
trotzdem fällt
kein Regen. Die Temperaturen
liegen zwischen 1 und 3 Grad.
Zugeschossen
Die neue Taxikostenzuschuss-
Scheckkarte von Elke Kahr wird an alle
berechtigte Haushalte verschickt. 4
Aufgesperrt
In Graz und Umgebung wird Spar zwei
Filialen vom Unimarkt übernehmen, der
sich aus Österreich zurückzieht. 4
Land der Strenge
Sozial-Revolution
in der Steiermark
GETTY, C. JUNGWIRTH, STREET VIEW
Neue Wege. Mit der heutigen Kundmachung ist es offiziell: Das neue Steiermärkische Sozialunterstützungsgesetz tritt mit 1. Februar in Kraft und
gilt als das strengste seiner Art in Österreich. Zentral: kein bedingungsloses Grundeinkommen und möglichst kein Zuwanderungsanreiz. SEITE 2
2 graz
www.grazer.at 29. JÄNNER 2026
Als Vortragende ist die Spezialistin
Konstanze Lange zu Gast. KK
Ein Karussell
der Hormone
■ Gemeinsam mit der Apotheke
Thondorf veranstalten
die Steirischen VP Frauen am
Samstag, dem 31. Jänner, im
Franziskanerkloster, Bernhardinsaal,
einen Info-Abend
zum Thema Menopause unter
dem Titel „Das Hormonkarussell“.
Die Hormonsituation einer
Frau beginnt sich häufig bereits
ab dem 40. Lebensjahr
schrittweise zu verändern.
Diese hormonellen Schwankungen
können sich auf vielfältige
Weise bemerkbar machen
und gehen oft mit ganz
unterschiedlichen Beschwerden
einher. Nicht immer lassen
sich diese Veränderungen
eindeutig zuordnen oder
erklären. Dadurch bleibt der
Zusammenhang häufig unerkannt,
sodass viele Frauen
keine gezielte Hilfe in Anspruch
nehmen. Und selbst
wenn Unterstützung gesucht
wird, ist diese nicht in jedem
Fall ausreichend oder zufriedenstellend.
Die deutsche Hormon-
Spezialistin Konstanze Lange
möchte mit ihrem Vortrag
möglichst viele Frauen – und
auch Männer – erreichen.
Die Besucher erfahren dabei,
was in dieser Lebensphase
im Körper und im Hormonhaushalt
passiert, was sie
selbst aktiv für ihr Wohlbefinden
tun können und welche
Möglichkeiten der Unterstützung
es gibt.
Gegenmodell zur
sozialen Hängematte
Soziallandesrat Hannes Amesbauer ist überzeugt: das neue steirische Sozialunterstützungsgesetz, das am 1. Februar
in Kraft tritt, positioniert die Steiermark bewusst als „Gegenmodell zur sozialen Hängematte“.
LAND STMK
STRENG. Mit der heutigen Kundmachung ist es offiziell: Das neue Steiermärkische
Sozialunterstützungsgesetz von Landesrat Hannes Amesbauer
tritt mit 1. Februar in Kraft und gilt als das strengste seiner Art in Österreich.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
In der steirischen Sozialpolitik
bricht eine neue Zeitrechnung
an. Mit der heutigen
offiziellen Kundmachung des
neuen Steiermärkischen Sozialunterstützungsgesetzes
ist es fix:
Ab dem 1. Februar gelten deutlich
strengere Regeln für den
Bezug von Sozialleistungen. Die
Reform, die unter der Federführung
von Soziallandesrat Hannes
Amesbauer (FPÖ) steht, soll
das System treffsicherer machen
und die Kosten massiv senken.
„Mit dem neuen Gesetz werden
Fehlentwicklungen der Vergangenheit
gezielt korrigiert und
wir positionieren die Steiermark
bewusst als Gegenmodell zur
Hängematte mit sozialen Pull-
Faktoren, wie sie etwa in Wien
zu beobachten sind. Wir sichern
unser Sozialsystem langfristig.
Das nun geltende steirische Modell
stellt einen klaren Maßstab
für die geplante bundesweite
Neuausrichtung der Sozialhilfe
dar“, stellt Amesbauer klar.
Leistung
Der Kern der Reform ist eine klare
Kampfansage an das, was die
Landesregierung als „Fehlanreize“
bezeichnet. „Wer arbeitet
und einzahlt, muss am Ende
des Monats klar mehr haben als
jemand, der nie eingezahlt hat“,
stellt Amesbauer klar. Um diesen
Lohnabstand sicherzustellen,
wird der Höchstsatz der Sozialunterstützung
auf 95 Prozent des
Ausgleichszulagenrichtsatzes
gedeckelt.
Besonders bei kinderreichen
Familien wird der Rotstift angesetzt:
Hier greifen künftig degressive
Sätze für Minderjährige.
Damit will man verhindern, dass
Sozialleistungen das Einkommen
von arbeitenden Haushalten
übersteigen – ein Phänomen,
das laut Land vor allem bei
nichtösterreichischen Staatsbürgern
zuletzt für Schieflagen gesorgt
habe.
Deutsch
Ein weiterer Pfeiler des Gesetzes
ist die Koppelung von
Geldleistungen an die Integration.
Wer dem Integrationsgesetz
unterliegt, muss künftig
Deutschkenntnisse nachweisen
und aktiv mitwirken. Wer sich
verweigert, muss mit harten
Konsequenzen rechnen: Diese
reichen von empfindlichen Kürzungen
bis hin zum vollständigen
Leistungsstopp. Sozialhilfe
wird damit unmissverständlich
als zeitlich begrenzte Überbrückungshilfe
definiert, nicht als
bedingungsloses Grundeinkommen.
Neben der gesellschaftspolitischen
Lenkung soll die
Reform eine harte fiskalische
Komponente aufweisen.
Das Land rechnet mit jährlichen
Einsparungen zwischen 12
und 13 Millionen Euro. Davon
profitieren besonders die steirischen
Gemeinden, die rund
40 Prozent dieser Summe direkt
einbehalten können.
29. JÄNNER 2026 www.grazer.at
graz 3
Ab dem 1. Februar
übernimmt GKB-Experte
Peter Kronberger
interimistisch die
Geschäftsführung der
Steiermarkbahn bis
zum 30. September. GKB
Bertl will viel
Neues lernen
Grazer
Pfoten
Neue Geschäftsführung
■ Werner Hackinger legt mit
dem 31. Jänner die Geschäftsführung
der „Steiermarkbahn
und Bus GmbH” und der „Steiermarkbahn
Transport und
Logistik GmbH” des Landes
Steiermark einvernehmlich zurück.
„In einer wirtschaftlich sehr
angespannten Situation in der
Steiermarkbahn Transport und
Logistik ist es unumgänglich, die
Geschäftsführung umgehend mit
einem Top-Experten aus dem Eisenbahnbereich
neu zu besetzen”,
so Verkehrslandesrätin Claudia
Holzer. So übernimmt GKB-Experte
Peter Kronberger die Geschäftsführung
vom 1. Februar
bis zum 30. September interimistisch.
Der 59-Jährige war die letzten
27 Jahre bei der jetzigen Graz-
Köflacher Bahn und Busbetrieb
GmbH tätig Die Stelle wird nach
einem Ausschreibungsverfahren
gemäß Stellenbesetzungsgesetz
neu besetzt.
Der Schäfer-Mischling Bertl ist ein richtiger Einzelgänger.
Bertl hatte einen holprigen
Start ins Leben. Die ersten
Besitzer waren mit dem Schäfer-Mix
überfordert. Dadurch
ist Bertl nicht sozialisiert und
braucht klare Strukturen. Außerdem
will Bertl die Welt entdecken
und unbedingt Neues
kennenlernen. Ein Besuch in
der Hundeschule wäre für den
Mischlingsrüden das Größte.
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www.grazer.at 29. JÄNNER 2026
Den Taxikostenzuschuss für mobilitätseingeschränkte Menschen gibt es
jetzt nur noch als Scheckkarte. Dieses Format bietet viele Vorteile. STADT GRAZ
Mit Taxis an Mobilität
in Graz teilnehmen
HILFE. Die neue Taxikostenzuschuss-Scheckkarte
wird an berechtigte Haushalte verschickt.
Von Clarissa Berner
clarissa.berner@grazer.at
Seit vielen Jahren ist die
freiwillige Aktion „Taxikostenzuschuss
für mobilitätseingeschränkte
Menschen“ eine
wichtige Unterstützung für die
Grazer. Demnächst werden die
Zuschüsse im neuen Scheckkartenformat
verschickt.
Unterstützung
Der freiwillige Taxikostenzuschuss
ermöglicht es, mobilitätseingeschränkten
Menschen,
die ein geringes Einkommen
haben und weder mit dem PKW
noch mit den Öffis fahren können,
am mobilen Alltag teilzunehmen.
Bereits 2024 wurde der Gutscheinwert
auf 12 Euro gehoben,
die Beantragung verdreifacht
und die Gültigkeit verlängert.
In der Vergangenheit waren es
rund 60.000 Papiergutscheine,
die versendet werden mussten.
Das ist seit diesem Jahr nicht
mehr notwendig, da der Zuschuss
im neuen Scheckkartenformat
verschickt wird. Mit vielen
Vorteilen: Die Aufladung des
Guthabens erfolgt automatisch
und es kann im Geltungszeitraum
individuell genutzt werden.
Die Karten sind handlich
und können bei Bedarf gesperrt
werden. Durch die Scheckkarte
erfolgt die Abrechnung mit den
Taxiunternehmen schneller. Außerdem
gilt das Guthaben auch
für Fahrten nach GU.
„Dank des Taxikostenzuschusses
können Grazer wichtige
Termine wahrnehmen und
am Leben teilnehmen, auch
wenn sie aus gesundheitlichen
Gründen keine andere Möglichkeit
der Mobilität haben. Mit
den Neuerungen ermöglichen
wir eine noch einfachere und individuellere
Nutzung des Taxikostenzuschusses
als bewährtes
Angebot des Grazer Sozialamts“,
betont Elke Kahr.
Der Unimarkt in der Waltendorfer Hauptstraße wird von Spar übernommen
und soll als selbstständiger Kaufmann weitergeführt werden. STREET VIEW
Spar übernimmt
Unimarkt Filialen
HANDEL. In Graz und Umgebung wird Spar
zwei Unimarkt-Filialen übernehmen.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Der Schock war groß bei
den Kunden und den
Mitarbeitern, als Unimarkt
letztes Jahr verkündete,
sich aus Österreich zurückzuziehen
und alle seine Filialen zu
schließen. Vor allem bei den Mitarbeitern
machte sich die Sorge
um ihre Arbeitsplätze breit.
Übernahme
Schnell war jedoch klar, dass
sowohl Spar als auch der Rewe
Konzern Interesse am Filialnetz
von Unimarkt haben.
Bei der Bundeswettbewerbsbehörde
wurden die geplanten
Übernahmen der Standorte geprüft.
Nun die gute Nachricht
für Spar: Die Bundeswettbewerbsbehörde
(BWB) und der
Bundeskartellanwalt haben nun
entschieden, dass der Lebensmitteleinzelhändler
in Österreich
insgesamt 23 Standorte
übernehmen darf. Elf davon sind
in der Steiermark zu finden. Besonders
erfreulich in Graz wird
der Standort in der Waltendorfer
Hauptstraße und in Graz-Umgebung
der in Thal übernommen.
Beide Standorte werden von
selbstständigen Kaufleuten geführt.
„Wir freuen uns sehr, dass
wir diese Standorte übernehmen
können, und planen auch
mit den bestehenden Kaufleuten
weiterzumachen“, so Spar
Steiermark und südliches Burgenland
Geschäftsführer Christoph
Holzer.
Wir freuen uns sehr, dass wir
die neuen Kaufleute sowie neue
Spar-Kollegen sehr herzlich bei
Spar begrüßen können. Damit
sichern wir die Nahversorgung in
vielen Gemeinden Österreichs.
Kundinnen und Kunden profitieren
zukünftig von noch mehr Regionalität,
Vielfalt, verlässlicher
Qualität und leistbaren Preisen“,
ergänzt Spar-Vorstandsvorsitzender
Hans K. Reisch.
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8
bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Lukas Steinberger-Weiß
(0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664/80 666 6683), Verena
Leitold (0664 80 666 6691), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),
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www.grazer.at 29. JÄNNER 2026
AVL muss wieder Jobs abbauen
SCHWIERIG. In der Grazer Wirtschaft jagt eine Hiobsbotschaft die nächste. Wie nun bekannt wurde,
muss das Traditionsunternehmen weitere 350 Mitarbeiter abbauen. Ein Schlag für alle Betroffenen.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Es war dann doch nicht genug.
So könnte man die aktuelle
Lage bei AVL beurteilen. Bereits
2025 mussten 450 Mitarbeiter
das Unternehmen verlassen. Damals
meinte AVL Pressesprecher
Markus Tomaschitz, dass man
von weiterem Personalabbau absehen
möchte. Dem war leider
nicht so. Die Lage in der Automotive
Branche hat sich weltweit nicht
entspannt, ganz im Gegenteil.
Nun musste Eigentümer Helmut
List seine Mitarbeiter darüber
informieren, dass im Zuge der Restrukturierungsmaßnahmen
weitere
350 Mitarbeiter abbauen wird
müssen. Ein Schock nicht für das
Unternehmen, sondern den gesamten
Wirtschaftsstandort Graz.
Zukünftig will man sich verstärkt
auf die Bereiche Defence sowie
Luft- und Schifffahrt konzentrieren.
Betroffenheit
„Der erneute Stellenabbau bei
AVL zeigt deutlich, dass die globale
wirtschaftliche Gesamtlage nun
auch in Graz unmittelbar spürbar
wird. Als wichtiger Leitbetrieb für
unseren Wirtschaftsstandort trifft
uns diese Entwicklung besonders.
Umso wichtiger ist es jetzt, die heimische
Industrie bestmöglich zu
unterstützen und den Standort
Graz langfristig abzusichern. Unser
Ziel bleibt klar: Graz muss ein
starker, wettbewerbsfähiger und
zukunftssicherer Wirtschaftsstandort
bleiben. Denn nur ein starker
Wirtschaftsstandort kann am
Ende auch Arbeitsplätze absichern
und neue schaffen“, so Wirtschaftsstadtrat
Kurt Hohensinner.
Die AVL muss weitere 350 Mitarbeiter abbauen. Nun soll das Unternehmen
mit neuen Bereichen fit für die Zukunft gemacht werden.
LUEF
29. JÄNNER 2026 www.grazer.at
graz 7
C H R O N I K
Blaulicht
Report
✏ clarissa.berner@grazer.at
Tatverdächtiger
nun festgenommen
■ Am Donnerstag, dem 22. Jänner,
berichteten wir darüber,
dass ein Mann versuchte, in
eine Trafik am Jakominiplatz
einzubrechen. Der versuchte
Einbruchdiebstahl fand in der
Nacht auf Freitag, 12. Dezember,
statt. Der Tatverdächtige ging
leer aus. Nach der Veröffentlichung
der Lichtbilder konnte
der Mann ausgeforscht werden.
Im Rahmen der Ermittlungsarbeiten
zeigte sich der Mann
geständig und gab an, jener auf
den veröffentlichten Fotos zu
sein. Zum Tathergang äußerte er
sich jedoch nicht. Aufgrund anderer
Straftaten befindet sich der
mutmaßliche Trafik-Dieb bereits
in der Justizanstalt Jakomini.
Containerbrand in
Graz-Umgebung
■ In der Nacht von Mittwoch
auf Donnerstag, 29. Jänner, kam
es zu einem Containerbrand in
Hart bei Graz. In jener Nacht
war ein Wachdienst auf einer
Kontrollfahrt. Während dieser
bemerkte er auf einmal einen
brennenden Schuttcontainer
im Gewerbepark. Daraufhin
alarmierte er die Feuerwehr.
Die Aufgaben der Freiwilligen
Feuerwehr bestanden darin,
den Brand zu löschen, seine
Ausbreitung zu vermeiden und
das Innere des Gebäudes zu
kontrollieren. Durch das schnelle
Eingreifen des Sicherheitspersonals
konnte Schlimmeres
verhindert werden.
Auto von Straße in
GU abgekommen
■ Am Dienstag, dem 27. Jänner,
kam es in Petersdorf II zu
Am Dienstag
kam ein PKW
aufgrund der
winterlichen
Fahrverhältnisse
von der
Fahrbahn ab.
FF PETERSDORF II
einem Verkehrsunfall. Die
winterlichen Fahrbedingungen
wurden dem Fahrer eines
Transporters im Ortsteil Grubberg
zum Verhängnis. Aus unbekannter
Ursache lenkte er
sein Fahrzeug in einer starken
Rechtskurve geradeaus und
kam von der Straße ab. Das
Fahrzeug steckte im Schlamm
fest. Die Freiwillige Feuerwehr
Petersdorf II unterstützte den
Fahrzeuglenker bei der Bergung
des Fahrzeugs.
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Appell
Hab ich schon erledigt. Das
war mir so immens wichtig,
dass ich damals noch ohne
Zögerung die 550 Euro dafür
ausgegeben habe. Wer einmal
– so wie ich – die Höchstform
an Gürtelrose-Auswirkung
an einer Person gesehen hat,
rennt zum Arzt, um für sich
selbst so eine fürchterliche Erkrankung
zu verhindern. Ich
freue mich für alle, die diese
Impfung schon immer wollten,
sie sich aber nicht leisten
konnten. Jetzt ist sie endlich
gratis. Und ich kann allen –
vor allem den Risikopatienten
– nur raten: Lasst euch impfen!
Madeleine Vilain
* * *
Wichtig
Ich hatte im vergangenen Jahr
eine Gürtelrose und kann nur
raten: Wenn ihr über 60 seid
oder entsprechende Vorerkrankungen
habt: Lasst euch
impfen, Leute! Die Nummer
macht überhaupt keinen
Spaß!
Thomas Mollen
* * *
Auf keinen Fall
Nie mehr! Ich hatte ein sehr gutes
Imunsystem für viele Jahre
lang. Die Impfung hat es mir
kaputt gemacht. Ich brauchte
zwei ganze zwei Jahre, um es
wieder aufzubauen.
Dorli Höller
* * *
Zu teuer
Für mich ist die Impfung leider
erst in einem Jahr kostenfrei
möglich. Derzeit ist sie einfach
noch zu teuer.
Wolfgang Schopper
* * *
Super
Ich bin auf jeden Fall dabei.
Helmuth Scheuch
* * *
Anderer Meinung
Ich lasse mich auf keinen
Fall impfen.
Roswitha Forst
* * *
Dagegen
Nein, sicher nicht.
Manfred Grössler
* * *
Nie mehr
Ich lasse mich nie wieder impfen,
gegen gar nichts.
Lego ToMio
* * *
Meistkommentierte
Geschichte
des Tages
Impfaktion
der Stadt
Graz
Herpes Zoster und Pneumokokken
– zwei Erkrankungen,
die vor allem für ältere
Menschen ein hohes Risiko
darstellen. Noch bis 13. Februar
liegt der Fokus auf diesen Impfungen.
Ab 2. Februar startet
auch wieder die bewährte FS-
ME-Zeckenschutzimpfaktion
der Stadt Graz. Damit reagiert
die Stadt wieder auf den Beginn
der Zeckensaison.
REAKTIONEN & KOMMENTARE
Lisas Wochenende? Läuft.
Leider auch das Wasser
aus dem WC.
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Heimsieg zum EL-Abschied
HEIMSTARK. Alle Punkte in der Europa League holten die Grazer in der Merkur Arena. Heute trifft
man um 21 Uhr auf Brann Bergen, die Chance auf ein Weiterkommen gibt es allerdings nicht mehr.
Von Leonhard Schweighofer
leonhard.schweighofer@grazer.at
Für den SK Sturm ist die Saison
nicht unbedingt von
Erfolg gekrönt. In der Liga
hinkt man den eigenen Ansprüchen
hinterher und auch die Europa-League-Saison
verlief nicht
nach Wunsch. Nur vier Punkte
aus sieben Partien bedeuten
bereits vor der heutigen letzten
Partie das Aus. Ein versöhnlicher
Abschied aus dem europäischen
Bewerb ist durchaus möglich,
haben die Grazer doch alle ihre
Punkte bislang zuhause geholt.
Sturm Trainer Fabio Ingolitsch
kann sich in seinem ersten Heimspiel
auf 12.500 Fans freuen, einige
Karten sind noch erhältlich.
Der Gegner aus Norwegen hat
hingegen noch gute Chancen auf
das Play-off. „Sie kommen über
das Kollektiv“, warnt Ingolitsch.
Brann steht aktuell mit 9 Punkten
auf Rang 22, mit einem Platz unter
den ersten 24 qualifiziert man
sich für die Play-Offs.
Transfer steht bevor
Die Neuzugänge Gazibegovic,
Mamageishvili und Foss müssen
bei der Partie am heutigen Abend
zusehen, da sie auf europäischer
Ebene nicht spielberechtigt sind.
In der Transferphase soll sich
die Mannschaft der Grazer noch
ändern. Der Wechsel von Altach-
Verteidiger Paul Koller soll bereits
fix sein, der 20-jährige Julius
Beck steht hingegen vor einer
Leihe nach Skandinavien. Ebenso
sieht sich Sturm nach einem
Stürmer um, das geforderte Profil
soll Amady Camara erfüllen. Per
Leihabbruch soll er von Nantes
zurückgeholt werden.
Auf Fabio Ingolitsch wartet heute um 21 Uhr (ServusTV, Sky) das erste Heimspiel
als Sturm Trainer. Ein weiterer Altacher soll bald zu Sturm stoßen. GEPA
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29. JÄNNER 2026 www.grazer.at
graz 11
Ausblick
Was am Freitag in
Graz wichtig ist
■ Der Ball der Technik ist ein gesellschaftliches Ausrufezeichen der
Technikbranche und der technischen Wissenschaft und Forschung in
der Steiermark. Er gehört zu den traditionsreichsten Bällen und findet
morgen um 21 Uhr im Congress statt.
■ Und alles auf Krankenschein im Theater der Komödie Graz: Ein
ehrbares Hospital wird zum gnadenlos komischen Tollhaus der Verrücktheiten,
in dem aus Ärzten im Handumdrehen salbungsvolle
Pastoren oder auch Krankenschwestern werden. Und das alles nur,
weil der 18-jährige Leslie seinen Vater Dr. Mortimore sucht und sich
plötzlich mehreren Vätern gegenübersieht. Um 19.30 Uhr.
■ Um 22 Uhr startet morgen im ppc die Semester Closing Party. Für
alle mit dem Geburtsjahr 1990 und 2000 ist der Eintritt frei.
■ Auf Initiative von Tierschutzstadträtin Claudia Schönbacher wird
über das Grazer Veterinärmanagement seit rund vier Jahren eine kostenlose
Beratung auf Hundewiesen angeboten. Professionelle Tiertrainer
stehen morgen um 12 Uhr auf der Hundewiese im Augartenpark
Hundebesitzern kostenlos mit Rat und Tat zur Seite.
Bei dem Projekt werden Hundebesitzer auf Hundewiesen beraten, wenn
sie beispielsweise das Verhalten ihres Tieres nicht lesen können. FOTO FISCHER
■ Mit „Start again: Neue Aussicht“ führen die Künstler Gukubi Mato
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