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MAGAZIN

25/26

R E N N S P O R T

T R I A T H L O N

RADTOURISTIK

MOUNTAINBIKE

G R A V E L B I K E

GESELLIGKEIT


DANUVINA

INSPIRED

by the RIVER

CRAFTED

in GOLD


Liebe Radsportfreunde,

vor zwei Jahren wurde die neue Vorstandschaft gewählt, um die

erfolgreiche Geschichte des Veloclubs fortzuschreiben. Unsere

Ehrenpräsidentin Barbara Wilfurth hatte in den 35 Jahren ihrer

Verantwortung den Verein zum größten Radsportverein in Bayern

gemacht und mit dem Arber Radmarathon eine in Deutschland

einzigartige Erfolgsgeschichte in der Radtouristik geschrieben.

Damit hatte Barbara Wilfurth ihr „Haus“ bestens

bestellt übergeben, aber die Messlatte für Erfolg für

ihre Nachfolger zugleich auf das höchste Niveau

gelegt.

ORWORT

Ich bin sehr stolz auf die

gesamte Vorstandsmannschaft,

was sie in ihrer

ersten Amtszeit in den

letzten beiden Jahren

geleistet und zum Wohle

des Veloclubs erreicht hat.

Als Highlights sehe ich

die beiden Arber Radmarathons

mit jeweils über

5.500 Teilnehmenden,

unsere radtouristischen

Aktivitäten und unser

inzwischen fest etabliertes,

umfangreiches, regelmäßiges

Trainingsprogramm

an fünf Tagen die Woche.

Letzteres ist der wesentliche

Grund, weshalb insbesondere junge radsportbegeisterte

Menschen neu zum Veloclub kommen und

wir wieder wachsende Mitgliederzahlen haben.

In der Jahresversammlung wurde die gesamte

Vorstandschaft einstimmig bestätigt und zwei neue

Beiräte hinzugewählt. Das Ziel für die nächsten zwei

Jahre ist es, den erfolgreichen Weg fortzusetzen und

einen erfolgversprechenden und nachhaltigen Weg

zurück in die Rennsportszene zu finden.

Ich wünsche allen Radsportbegeisterten gut und fit

durch den Winter zu kommen und sich damit die bestmögliche

Grundlage für eine wunderbare Radsportsaison

2026 zu erarbeiten.

Ulrich

Mönius

Ulrich Mönius, VCR-Präsident

VELOCLUB-RATISBONA.DE

S 1


JUGEND

Jugendbericht S4

RENNRAD

Rennsaison Youngsters

Rennsaison Robert Müller

S10

S12

RADTOURISTIK

Trainingslager Mallorca

Frankengiro

Pässetour Rom

Fernfahrt Prag

24h-Rennen Kelheim

Schwarzwald Super! RM

Wendelsteinrundfahrt

S20

S24

S28

S36

S40

S42

S44

MOUNTAINBIKE

Marokko

Spanien

S48

S50

ARBER

RADMARATHON

41. Arber Radmarathon S56

Retro Arber S60

Ausfahrt Eichhofen

Girls Ride

S63

S64

WINTER-

PROGRAMM

Skating

Fasching

S69

S77

VCR INTERN

Sonntagsausfahrt

Clubabend

Ausfahrt Plankstetten

RFT Lupburg

Termine 2026

Nachrufe

Vereinskleidung

Vereinszeiten

Vereinsorgane

Mitglieder-Informationen

Who is who

S71

S75

S78

S81

S82

S85

S87

S89

S91

S93

S102

VELOCLUB-RATISBONA.DE

S 2

S 3


JUGEND

SAISON BLICK

RÜCK 2025

Das Jahr 2025 war für die Jugend des Veloclub

Ratisbona ein spannendes, lehrreiches und

sportliches Jahr. Unsere Gruppe wuchs

weiter zusammen, neue Fahrerinnen und

Fahrer kamen hinzu und viele sammelten bei

ersten Rennen, Marathons oder besonderen

Trainingseinheiten wertvolle Erfahrungen.

Regelmäßiges Training, spannende

Ausfahrten und Begegnungen mit

echten Profis machten die Saison

zu etwas ganz Besonderem. Dank

Unterstützung durch den Verein

konnten die Jugendlichen ihre

Kondition und Fahrtechnik kontinuierlich

verbessern sowie viel Freude

am gemeinsamen Radsport erleben.

WÖCHENTLICHES

TRAINING UND

TEAMGEIST

Der Grundstein der Saisonarbeit lag wie

jedes Jahr im regelmäßigen Jugendtraining.

Jeden Donnerstag traf sich

die Gruppe zum Rennradtraining rund

um Regensburg. Die Strecken waren

abwechslungsreich gewählt – meist

auf Nebenstraßen oder Radwegen,

mit welligem Profil und gelegentlichen

knackigen Anstiegen. Dabei

stand nicht nur die Ausdauer im

Mittelpunkt, sondern auch das

sichere Fahren in der Gruppe,

Windkantenfahren, Kurventechnik

und das richtige Verhalten im

Straßenverkehr. Zu den absoluten

Stammgästen im Training

gehörte Benno Kellner, Theo Kreuter,

Toni Donhauser, Leonhard von Brück

und David Ruße.

Viele der Jugendlichen fuhren in dieser

Saison erstmals längere Distanzen

und stellten fest, wie schnell zwei

Stunden vergehen können, wenn

man gemeinsam fährt. Das Durchschnittstempo

von rund 27 km/h und

Distanzen von etwa 50 Kilometern

waren ideal, um sportlich gefordert

zu werden, ohne den Spaß aus den

Augen zu verlieren.

Auch im Winter wurde fleißig weitertrainiert.

Einmal pro Woche stand Kraft-

und Athletiktraining auf dem Programm:

zunächst mit einer Laufeinheit, danach

im Kraftraum des Veloclub Ratisbona.

Neben VCR-Mitgliedern

nahmen auch Sportlerinnen und

Sportler des Tristar Regensburg teil.

Bei weiter steigender Teilnehmerzahl

wird man künftig wohl in eine

größere Halle ausweichen müssen.

Die Stimmung in der Gruppe war

immer ausgezeichnet. Neulinge

wurden freundlich aufgenommen,

erfahreneren Fahrern gelang

es, ihr Wissen weiterzugeben.

Besonders

beliebt waren die

längeren Ausfahrten,

etwa die Saisonabschlussfahrt

im Herbst,

die trotz kühler Temperaturen

und Windböen

ein echtes Highlight war.

Die Strecke führte über

zweieinhalb Stunden mit

mehreren Anstiegen von

Mariaort nach Eitlbrunn

und über Regenstauf nach

Kürn und zurück, Teamgeist

und viel Lachen unterwegs.

STÜTZPUNKT-

TRAININGS

Neben dem Vereinstraining

fanden auch 2025 wieder

verschiedene Stützpunktmaßnahmen

für die Jugend

Oberpfalz statt, die den

sportlichen

Horizont

erweiterten.

Die Zusammenarbeit

zwischen dem

Veloclub Ratisbona

und dem

Bezirksstützpunkt

wurde weiter

vertieft. Erstmals

konnten Trainingsmaßnahmen

regelmäßig an Wochenenden

und unter der Woche angeboten

werden – eine tolle Entwicklung,

die viel Resonanz fand.

Ein weiteres Highlight war das

Training mit der amtierenden

deutschen Cross-Country- und

Short-Track-Meisterin sowie

Vize-Weltmeisterin im Eliminator,

Lia Schrievers. Nach einer intensiven

Trainingseinheit auf dem

MTB nahm sich Lia Zeit, über

ihren sportlichen Werdegang und

ihre Erfahrungen im internationalen

Rennbetrieb zu sprechen

– ein inspirierender Nachmittag

für alle Teilnehmenden aus der

Oberpfalz und Niederbayern.

Nicht weniger eindrucksvoll war

das Cyclocross-Training mit

World-Tour-Profi Henri Uhlig,

dem bislang einzigen Radfahrer

aus Regensburg, der den Sprung

in die oberste Profiliga geschafft

hat. Die Jugendlichen erhielten

praxisnahe Tipps direkt vom

Profi. Dies reichte vom schnellen

Auf- und Absteigen über das

Fahren enger Kurven bis zur richtigen

Bremstechnik. Der leichte

Schneefall in der Nacht zuvor

machte die Strecke rutschig und

fordernd, aber genau das

machte

den Reiz aus. Nach dem Training

gab es im Clubhaus des VCR

eine kleine Präsentation, gemeinsames

Essen und Gelegenheit,

Fragen zu stellen.

WETTKAMPF-

ERFAHRUNGEN

UND SPORTLICHE

HÖHEPUNKTE

Neben den regelmäßigen Trainings

standen für einige Jugendliche

2025 auch Wettkämpfe und

sportliche Herausforderungen

auf dem Programm. Besonders

erwähnenswert ist das Cross-

Country-Rennen in Bad Griesbach

am 22. Juni. Bei Temperaturen

jenseits der 30°C und

einer abenteuerlichen Anreise

– inklusive defekter Klimaanlage

– bewies Benno Kellner auf

der technisch anspruchsvollen

Strecke mit steilen Anstiegen,

schnellen Abfahrten und wurzeligen

Passagen große Konzen-

tration. Am Ende stand ein

starker zwölfter Platz in der

U17-Klasse, mit dem alle sehr

zufrieden sein konnten. Noch

wichtiger als die Platzierung war

jedoch die gewonnene Erfahrung,

sich auf einer solch fordernden

Strecke behauptet

zu haben.

Auch im Straßenradsport

wurden

beachtliche

Leistungen

erzielt. Toni

Donhauser

konnte seinen

Trainingsumfang

deutlich

steigern

JUGEND

JUGENDBERICHT 2025

VELOCLUB-RATISBONA.DE

S 4

Bitte umblättern!

S 5


und erstmals an größeren Veranstaltungen

teilnehmen. Besonders

hervorzuheben sind der

Jura-Radmarathon (118 km in 4:20

Stunden), der Arber-Radmarathon

(125 km in 4:37 Stunden) und eine

fünftägige Alpentour durch die

Dolomiten über 400 Kilometer und

10.000 Höhenmeter. Die „Königsetappe“

über die Sella Ronda

mit über 3.000 Höhenmetern an

einem Tag war ein unvergessliches

Erlebnis.

Insgesamt legten die Jugendlichen

teils über 5.000 Kilometer auf der

Straße und zusätzlich rund 1.000

Kilometer auf der Rolle zurück – eine

enorme Steigerung gegenüber dem

Vorjahr und ein Beleg für ihre wachsende

Leidenschaft und Ausdauer.

GEMEINSCHAFT,

MOTIVATION UND

AUSBLICK

Neben allen sportlichen Erfolgen

war das schönste an dieser Saison

wohl der Teamgeist, der sich

innerhalb der Gruppe entwickelt

hat. Ob bei Trainingsausfahrten,

Rennen oder gemeinsamen Treffen

im Clubhaus – die Jugendlichen

unterstützen sich

gegenseitig, lernen

voneinander und

wachsen mit jeder

Herausforderung. Der

Spaß kommt dabei nie

zu kurz.

Julius Strobel als Trainer

und Christoph Setescak

haben wesentlich dazu

beigetragen,

dass sich alle auf

ihrem jeweiligen

Leistungsniveau

weiterentwickeln

konnten.

Mit Erfahrung,

Engagement

und Begeisterung

für den

Radsport haben

sie viele junge

Fahrerinnen

und Fahrer

motiviert,

dranzubleiben,

Neues auszuprobieren

und

sich auch in anspruchsvolleren Situationen

selbst etwas zuzutrauen.

Auch organisatorisch hat sich im

Hintergrund viel getan: Die Rolle

des Stützpunkttrainers für die

Oberpfalz wurde fest etabliert, die

Zusammenarbeit mit dem Bayerischen

Radsportverband intensiviert

und erste Schritte in Richtung

einer regelmäßigen Wochenendtrainingsserie

wurden umgesetzt.

Langfristig soll so ein verlässlicher

Rahmen geschaffen werden,

der Talente aus der Region

fördert und zusammenbringt.

Am Ende dieser Saison bleibt vor

allem ein Fazit: Die Jugend des

Veloclub Ratisbona hat 2025 nicht

nur sportlich große Fortschritte

gemacht,

sondern ist auch als Gemeinschaft

gewachsen. Sie hat gelernt, was

es heißt, miteinander und füreinander

zu trainieren, Rückschläge

wegzustecken und sich über Erfolge

gemeinsam zu freuen.

Viele blicken nun schon gespannt

auf die Saison 2026: neue Rennen,

längere Touren und vielleicht auch

weitere Begegnungen mit Vorbildern

aus dem Profibereich. Mit dieser

Motivation, dem starken Teamgeist

und der guten Betreuung wird auch

das kommende Jahr wieder ein

erfolgreiches für den Nachwuchs

des Veloclub Ratisbona.

Christoph Setescak

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WIR

FREUEN

UNS AUF

2026

JUGEND

JUGENDBERICHT 2025

VELOCLUB-RATISBONA.DE

S 6

S 7


„Fahren Sie so viel oder so wenig,

so lange oder so kurz, wie Sie möchten.

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S 8


RENN-

SAISON

2025

LINUS GEWINNT IN KARBACH

Der Frühjahresklassiker im bayerischen Zusmarshausen

markierte traditionsgemäß den Einstieg in

die Rennsaison. Schon dort zeigten unsere Jungs,

dass sie im Winter fleißig trainiert hatten. Linus

belegte bei über 150 Elite-Startern einen starken

4. Platz – nur wenige Zentimeter fehlten ihm dabei

zum ersten Podium. Dieses gelang dem erfahrenen

Josef, der in der Masters-Kategorie den 2. Platz

belegte.

Gravel Race sowie bei den Deutschen Gravelmeisterschaften

belegte er die Plätze drei und vier.

Besonders bemerkenswert: Bei beiden Events

musste er sich nur gegen Profis wie dem ehemaligen

Tour-de-France-Bergtrikotträger Paul Voß

geschlagen geben.

JOSEF 2. PLATZ IN SONNEBERG

UND WEITERE PODESTPLÄTZE

Auch Josef zeigte über die gesamte Saison hinweg

starke Leistungen mit zahlreichen Podest- und

Top-Ten-Platzierungen. Einen versöhnlichen

Abschluss bildete sein 2. Platz beim letzten Rennen

der Saison in Sonneberg.

RENNRAD

S 10

Josef Schafbauer,

Nepomuk Roth und

Linus Rosner hielten

2025 die VCR-Fahnen

bei unterschiedlichsten

Radevents hoch.

Während sich Nepomuk

hauptsächlich

auf nationale und

internationale Gravel-

Events konzentrierte,

zeigten sich Josef und

Linus besonders bei

nationalen und regionalen

Straßenrennen in ganz

Süddeutschland aktiv.

3 X PODEST

5 X TOP-TEN

Linus’ Highlight des Jahres war das prestigeträchtige

Rennen in Karbach, das zeitgleich als

Deutsche Hochschulmeisterschaft ausgetragen

wurde. Nach mehreren Podiumsplatzierungen in

den Wochen zuvor konnte er sich über 156 profilierte

Kilometer im Sprint einer vierköpfigen Gruppe

durchsetzen und den Sieg feiern.

NEPOMUK 2. PLATZ BEI DEN

STUTTGARTER RACE-DAYS

Nepomuks Straßen-Highlight des Jahres waren

die Race-Days in Stuttgart. Bei dem viertägigen

Etappenrennen konnte er sich nach zwei zweiten

Etappenplatzierungen auch in der Gesamtwertung

auf Rang zwei behaupten. Besonders hervorzuheben

ist seine Leistung, da er – im Gegensatz zu

den meisten Konkurrenten – als Einzelfahrer gegen

Teams mit bis zu sechs Fahrern antrat.

Nach einem holprigen Saisonstart lief es für Nepo

auch im Gelände immer besser. Beim Rad am Ring–

NEPO + LINUS AUCH BEIM 250ER

ARBER GANZ VORNE DABEI

Ein weiteres Highlight war wie jedes Jahr der

Arberradmarathon. Hier konnten Nepo und Linus

trotz fleißigen Beschilderns in den Tagen zuvor auf

der 250 km-Runde vorne mitmischen. Nepomuk

konnte – wie im Vorjahr – als Erster auf den Dultplatz

einbiegen, während Linus kurz darauf als

Fünfter folgte.

Insgesamt gelangen dem Trio in diesem Jahr 13

Podest- und 35 Top-Ten-Platzierungen.

Wir danken dem Verein für die

Unterstützung und freuen uns

schon auf die Saison 2026!

Linus Rosner

RENNSAISON YOUNGSTERS

VELOCLUB-RATISBONA.DE

S 11


KEIN

SCHLAF

KEIN

LICHT

KEINE

CHANCE

2025 war für Robert Müller eine Saison am Limit: Chaosrennen

in Afrika, eisige Nächte in den Alpen, technische Pannen,

Stürze, Schlafentzug – und dennoch zahlreiche Siege. Dieser

Rennreport erzählt von einer extremen Reise durch Höhenmeter,

Wetterhöllen und Grenzerfahrungen, in der Müller immer wieder

zeigt, warum er zu den härtesten Ultraradsportlern zählt.

ROUTE DE L’EST

(ELFENBEIN-

KÜSTE, AFRIKA)

Meine 27. Rennsaison als Lizenzfahrer

begann ich Mitte April

mit der „Route de l’Est“, einer

internationalen Rundfahrt an

der Elfenbeinküste. Ich wusste

nicht, worauf ich mich dabei

einlasse und vor Ort stellte

sich dann heraus, dass die

Organisation sehr schlecht und

chaotisch war. Von geplanten

8 Etappen und 600 km sind

wir nur 4 Etappen und 220 km

gefahren. Sportlich ist es eine

ziemlich enttäuschende Sache

gewesen, obwohl wir als Team

alle Etappen und die Gesamtwertung

gewonnen haben. Aber

das Niveau der afrikanischen

Teams aus den umliegenden

Ländern war nicht besonders

hoch und ihr Material allgemein

sehr schlecht. Damit war ehrlicherweise

keine Chancengleichheit

gegeben. Das habe ich vor

einigen Jahren bei der Tour du

Faso in Burkina Faso schon

anders erlebt. Dort war das

sportliche und organisatorische

Niveau deutlich höher gewesen.

Aber so ist nun einmal Rennenfahren

in Afrika, man weiß nicht,

was einen erwartet, aber man

kann sich sicher sein, dass es

ein unvergessliches Erlebnis ist.

THE UNKNOWN

RACE (TOSKANA,

ITALIEN)

Von der Hitze an der Elfenbeinküste

bin ich direkt in die nasse

und kühle Toskana geflogen,

um dort einige Tage später bei

meinem ersten Ultrarennen der

Saison zu starten.

Beim „Unknown Race“ weiß man

vorher nicht, wo es hingehen

und wie lang das Rennen genau

sein wird. Eine Stunde vor dem

Start bekommt man die Koordinaten

des ersten Checkpoints

und muss sich selbst eine Route

dorthin suchen. Am Checkpoint

angekommen findet man dann

einen Zettel mit den Koordinaten

des nächsten Checkpoints usw.

Am Start stand neben vielen

anderen starken Fahrern auch

mein Lieblingsgegner Christoph

Strasser. Der erste Abschnitt

führte uns von Lucca hoch in die

Berge und das Wetter war grauenhaft.

Es regnete die ganze Zeit

und wurde immer kälter, je höher

wir kamen.

Dafür war ich nicht vorbereitet

und ausgerüstet, denn ich hatte

meine Kleidung vor dem Abflug

an die Elfenbeinküste bereits

eingepackt und von winterlichen

Bedingungen war damals nicht

auszugehen. Ich fror fürchterlich

und als ich am ersten Checkpoint

ankam, zeitgleich mit dem

Führenden und späteren Sieger,

hagelte es stark. Bei der langen

Abfahrt wurde mir so kalt, dass

UND TROTZDEM

ERSTER!

ich am ganzen Körper unkontrolliert

zitterte und im ersten Dorf

stoppte, um mich stundenlang

in einem Café aufzuwärmen. Ich

war nass bis auf die Knochen

und da der Wetterbericht keine

Besserung zeigte, gab ich

das Rennen nach nicht einmal

200 km auf. Trotzdem musste

ich noch einige Stunden zum

nächsten Bahnhof fahren, denn

bei einem Ultrarennen holt einen

niemand ab, wenn man aufgibt.

Bitte umblättern!

RENNRAD

RENNSAISON ROBERT MÜLLER

VELOCLUB-RATISBONA.DE

S 12

S 13


RACE ACROSS

EASTGERMANY (NEUE

BUNDESLÄNDER)

Als Nächstes startete ich am 1.

Mai bei dem neuen Rennen „Race

across Eastgermany“ über 1150 km

und 10400 hm vom Kap Arkona auf

Rügen zum Fichtelberg im Erzgebirge.

Das Rennen bestand aus 2

komplett unterschiedlichen Teilen.

Die ersten 600 km waren flach und

die Gegner hießen Kopfsteinpflaster

und Wind, danach kamen die vielen

teils steilen Anstiege. Ab Oberhof

war ich in meinem Trainingsgebiet

im Thüringer Wald unterwegs und

kannte mich aus. Diesmal war das

Wetter hervorragend und ich kam

ohne Defekte gut durch. Ich schaffte

es, beide Nächte ohne Schlaf durchzufahren

und kam nach 46 Stunden

erschöpft, aber glücklich als Erster

auf dem Fichtelberg an.

FRANKEN 9000

(FRÄNKISCHE

SCHWEIZ)

Ende Mai fuhr ich als Streckentester

im Rahmen des Marathons „Franken

9000“ die Ultradistanz, die es

nächstes Jahr dann auch als Rennen

geben soll. Die Strecke führte über

420 km und 10000 hm durch die

fränkische Schweiz, wobei kein

Anstieg mehr als 200 Höhenmeter

hat und nichts doppelt gefahren

wird. Es ist also ein ewiges auf und

ab und einige Anstiege haben 20

Prozent Steigung. Ich startete am

Abend in die Nacht hinein, welche

bei klarem Sternenhimmel überraschend

kalt war, und sah viele Rehe.

Meine komplette Verpflegung hatte

ich dabei und musste nur Wasser an

Brunnen auffüllen. Am Ende wurde

es etwas zäh, doch nach genau

20 Stunden hatte ich die Strecke

absolviert.

MITTELGEBIRGE

CLASSIQUE (DEUTSCH-

LAND, SCHWEIZ,

FRANKREICH)

Am 1. Juni stand ich zum zweiten

Mal beim „Mittelgebirge Classique“

am Start. Bei meiner

ersten Teilnahme hatte ich wegen

eines Defekts in Führung liegend

aufgeben müssen, deshalb hatte ich

mit dem Rennen noch eine Rechnung

offen. Die Strecke führte durch

drei Länder über 1130 km und 23600

Höhenmeter durch den Pfälzer

Wald, Schwarzwald, Schweizer Jura

und die Vogesen. Bereits nach 20

km hatte ich vorne einen Platten

und damit begann die Misere. Da

ich Tubeless-Ready-Reifen fuhr,

schaffte ich es mit der Handpumpe

nicht, genug Druck zu erzeugen, um

den sehr straff sitzenden Reifen mit

dem Wulst richtig in das Felgenhorn

springen zu lassen. Also fuhr ich mit

einem nervigen Höhenschlag weiter,

während der Lenker die ganze Zeit

auf und ab wippte.

Ich versuchte an einer Tankstelle mit

Druckluft den Reifen richtig auf die

Felge zu bekommen doch, es gelang

mir nicht. Am Nachmittag geriet ich

im Schwarzwald in ein Gewitter und

wurde komplett nass. Am Abend

schaffte ich es dann mit Hilfe des

Veranstalters mit einer Standpumpe

und viel Seifenlauge nach einiger

Zeit der Mühe, den Reifen richtig zu

montieren. Nun rollte es wieder gut

und ich war sehr erleichtert, wusste

aber, dass ich mir nicht noch einen

Platten fahren durfte. Leider hielt die

Freude jedoch nicht lange an, denn

etwa 100 km später passierte mir

ein Missgeschick.

Es war mittlerweile dunkel und

regnete seit einigen Stunden, als

in einem kleinen Ort auf der Fahrbahn

eine rot markierte Fahrspur

für Radfahrer auftauchte.

„Etwa 250 km vor dem Ziel funktionierte mein

Freilauf dann nicht mehr – die Kassette drehte

sich immer mit. Das bedeutete, dass ich permanent

mittreten musste, auch in Abfahrten.“

Ich schwenkte nach rechts auf

die Spur, flog auch schon über

den Lenker und landete auf dem

Rücken. Im letzten Moment hatte

ich noch wahrgenommen, dass

der Radweg mit einem nur wenige

Zentimeter hohen Bordstein von

der Straße abgesetzt war. Das

hatte ich im Dunkeln mit vom

Regen verschmierter Brille nicht

gesehen. Ein kurzer Check

ergab Abschürfungen an Hüfte,

Knie und Ellenbogen, aber keine

Schäden am Rad. Also stieg

ich wieder auf, doch ich merkte

gleich, dass das Vorderrad

erneut platt war.

In einem nahen Bushäuschen

fand ich Schutz vor dem Regen

und wechselte den Schlauch.

Währenddessen fuhr der spätere

Sieger an mir vorbei. Wieder

gelang es mir nicht, den Reifen

richtig zu montieren und ich

musste mit dem altbekannten

Höhenschlag weiterfahren. Mein

Hinterrad machte mittlerweile

furchtbare Geräusche und ich

wusste, dass in der Nabe die

Lager zermalmt wurden. Am

Vorderrad hatte ich die Lager

vor dem Start noch getauscht,

am Hinterrad hatte ich gedacht,

sie seien noch in Ordnung. Etwa

250 km vor dem Ziel funktionierte

mein Freilauf dann nicht

mehr, die Kassette drehte sich

immer mit. Das bedeutete, dass

ich permanent mittreten musste,

auch in Abfahrten, wo ich

bremsen musste, wenn ich über

60 km/h schnell wurde.

Durch den vielen Regen waren

meine Füße nach 1,5 Tagen

komplett aufgeweicht und die

tiefen Furchen haben irgendwann

höllisch geschmerzt. Ich

zog die nassen Socken aus und

cremte die Fußsohlen ein, doch

das half nur wenig. Insgesamt

bin ich ca. 1000 km mit dem

Höhenschlag vorne gefahren,

der meinen Lenker vibrieren ließ.

Davon habe ich taube Hände

und schmerzende Schultern

bekommen. Wegen der vielen

Probleme konnte ich nicht auf

Ergebnis fahren und es ging

spätestens nach dem Sturz nur

„Ich kam nach 64 schlaflosen Stunden

als Erster komplett übermüdet an und

legte mich an Ort und Stelle schlafen.“

noch darum, irgendwie anzukommen.

Trotz über 6 Stunden

Standzeit, die hauptsächlich

dafür draufgingen, das Rad

fahrbereit zu halten, habe ich

während der insgesamt 60h

Renndauer nicht geschlafen.

Im Ziel kam ich dadurch nur als

Dritter an.

RACE ACROSS

AUSTRIA NORTH-

SOUTH (ÖSTERREICH)

Als Vorjahressieger ging ich

nur 2 Wochen später beim

RACA Nord-Süd über 1190 km

und 15200 hm an den Start. Es

ging von Linz aus zum nördlichsten

Punkt Österreichs,

zurück nach Linz, dann zum

südlichsten Punkt und wieder

nach Linz zurück. Diesmal war

das Wetter gut, doch ich hatte

große Probleme mit Müdigkeit

und immer wieder Leistungseinbrüche.

Mir steckten die 60

Stunden von der Mittelgebirge

Classique noch stärker in den

Knochen, als ich gedacht hatte.

Obwohl ich trotz allem nach 44

schlaflosen Stunden und somit

deutlich unter 2 Tagen ins Ziel

kam, war der verdiente Sieger

noch 1 Stunde schneller als ich

gewesen. Somit musste ich mich

bei diesem hervorragend organisierten

Rennen mit dem zweiten

Platz begnügen.

TOUR DE MARTINIQUE

(KARIBIK)

Wie im Vorjahr flog ich Anfang Juli

in die Karibik, um erneut die Tour

de Martinique zu fahren. Das ist

eine schwere, sehr gut organisierte

zehntägige Rundfahrt.

Bitte umblättern!

RENNRAD

RENNSAISON ROBERT MÜLLER

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S 15


Den Prolog und die ersten beiden

Etappen überstand ich gut und

fand immer besser in das Rennen

hinein. Doch auf der 3. Etappe traf

ich nach 40 km ein Schlagloch und

hatte hinten einen Durchschlag.

Da ich der Einzige meines Teams

mit Felgenbremsen war, gab es

für mich keine Ersatzlaufräder, die

alle für Scheibenbremsen waren.

Also zog ich schnell einen neuen

Schlauch ein und versuchte, ihn

aufzupumpen. Aber beide Pumpen,

die ich zur Verfügung hatte, haben

nicht funktioniert. Da ich nicht

weit weg vom Hotel war, bin ich

dann sehr enttäuscht auf der Felge

dorthin gefahren. Ich hatte schon

lange kein DNF in einer Rundfahrt

mehr und erst recht nicht wegen

eines schnöden Plattens. Aber ich

war selbst schuld, man kann einfach

kein veraltetes Material mehr fahren.

Einige Tage später wurde ich beim

Training auf Martinique von hinten

von einem Auto aus dem Nichts

über den Haufen gefahren. Ganz

plötzlich spürte ich einen harten

Schlag auf meiner linken Körperseite

und dann lag ich auch schon auf der

Straße. Zunächst glaubte ich, meine

Hüfte sei gebrochen, weil ich nicht

aufstehen konnte. Doch Passanten

kümmerten sich um mich und riefen

den Krankenwagen, der nach einiger

Zeit eintraf und mich ins einzige

Krankenhaus der Insel brachte.

Dort lag ich stundenlang mit vielen

anderen Verletzten im Gang herum,

bevor ich endlich untersucht wurde.

Zum Glück wurden keine Brüche

festgestellt, aber große Hämatome

und Wunden hatte ich trotzdem.

Nach einer Woche Zwangspause

konnte ich zu Hause aufs Rad

zurückkehren.

LES GEANTS

(FRANZÖSISCHE ALPEN)

Mitte August stand mit 710 km ein

kurzes, aber mit 17100 Höhenmetern

dafür sehr bergiges Ultrarennen in

den Westalpen auf meinem Plan.

Die Runde führte mit Start und Ziel

in Annecy über bekannte Pässe

wie Col de la Croix de Fer, Col de

l’Iseran oder Cormet de Roselend.

Es war relativ heiß und nicht so

einfach, stets genug Wasser zu

finden. Die Strecke bot wunderschöne

Aussichten und führte

über viele schmale Sträßchen. Da

ich mein Ziel, unter 1,5 Tagen zu

bleiben, erreichte, hatte ich am Ende

sogar noch Zeit, im Lac Annecy mit

voller Montur baden zu gehen. Nach

35,5 Stunden war ich der Erste, der

am Ziel ankam.

RACE ACROSS

AUSTRIA EAST-WEST

(ÖSTERREICH)

Genau 10 Tage später stand ich

wieder als Vorjahressieger beim

RACA East-West vom östlichsten

zum westlichsten Punkt Österreichs

über 1060 km und 17800 Höhenmeter

am Start. Es ging über einige

hohe Pässe wie den Großglockner,

Kühtai und Hahntenjoch. Bereits

unten am Großglockner begann

„Ich schwenkte nach rechts auf die Spur

und flog auch schon über den Lenker…

Ein kurzer Check ergab Abschürfungen,

aber keine Schäden am Rad. Also stieg

ich wieder auf.“

es leicht zu regnen und oben

herrschten heftige Sturmböen, die

mir mehrmals fast den Lenker aus

der Hand gerissen haben. Ab Mitte

des zweiten Tages gab es immer

wieder Regenschauer bis hin zu

heftigem Starkregen. Als die zweite

Nacht anbrach, bemerkte ich, dass

ich meine beiden Vorderlichter

nicht mehr aufladen konnte. Das

Ladekabel war nass geworden und

funktionierte nicht mehr und es war

zu spät am Abend, um ein neues zu

kaufen.

Mit einem mickrigen Restlicht kam

ich gegen Mitternacht auf dem

Kühtai an und musste dort oben

auf Tageslicht warten. Bis dahin lag

ich in Führung, aber nun war mein

Rennen vorbei. Da ich keine Schlafsachen

dabei hatte, wusste ich

zunächst nicht, wie und wo ich die

kalte Nacht verbringen sollte. Zum

Glück habe ich bei der Tourismusinformation

eine offene Tür gefunden

und konnte mich im Vorraum in eine

Rettungsdecke eingewickelt auf

den kalten Steinboden legen.

Erst kurz nach 8 Uhr hatte ich

genug Motivation gesammelt,

um wieder raus in den kalten

Regen zu gehen und die Abfahrt

nach Oetz anzutreten. Die restlichen

150 km bis zum Ziel fuhr

ich locker und kam dort nach

53 Stunden, davon enorme 9,5

Stunden Standzeit, enttäuscht

als Zweiter an.

MARSEILLE-

NAPOLI (FRANK-

REICH, ITALIEN)

Das letzte Ultrarennen meiner

Saison war Anfang Oktober die

Fernfahrt Marseille-Napoli über

1320 km und 15700 Höhenmeter.

Die Highlights der Strecke waren

Col de Turini bei Nizza, Poggio di

San Remo, Cinque Terre, Strade

Bianche bei Siena und der Vesuv.

Es lief gut und die erste Nacht an

der Küste fuhr ich ohne Probleme

durch, obwohl es so spät im

Jahr bereits 12 Stunden dunkel

war. Tagsüber war es warm und

sehr sonnig, doch in der zweiten

Nacht im bergigen Hinterland

wurde es ziemlich kalt. Ich wurde

irgendwann sehr müde und

wollte am Straßenrand ein kurzes

Nickerchen machen, doch es war

mit 3 Grad zu kalt, denn ich hatte

keine Schlafausrüstung dabei.

Also stieg ich nach 10 Minuten

zitternd wieder aufs Rad.

Zu meinem Glück schien der

große Vollmond so hell, dass ich

die Landschaft gut erkennen

konnte und immer wieder

direkt in ihn hineinblickte, um

mich wach zu halten. Als ich

an Rom vorbei kam, herrschte

viel Verkehr und die Autofahrer

überholten mich oft sehr

knapp. Am Ende musste ich,

mittlerweile bereits in der dritten

Nacht, einmal komplett durch

die sehr chaotische Metropole

Neapel fahren, um den Vesuv

zu erklimmen. Das tat ich sehr

THE UNKNOWN RACE

230 KM, 5.200 HM, DNF

RACE ACROSS EASTGERMANY

1.150 KM, 10.400 HM, 1. PLATZ

FRANKEN 9000

420 KM, 10.000 HM, KEINE WERTUNG

MITTELGEBIRGE CLASSIQUE

1.130 KM, 23.600 HM, 3. PLATZ

RACE ACROSS AUSTRIA NORTH-SOUTH

1.190 KM, 15.200 HM, 2. PLATZ

LES GEANTS

710 KM, 17.100 HM, 1. PLATZ

RACE ACROSS AUSTRIA EAST-WEST

1.060 KM, 17.800 HM, 2. PLATZ

MARSEILLE-NAPOLI

1.320 KM, 15.700 HM, 1. PLATZ

WEITERHIN

13 KRITERIEN,

3 RUNDSTRECKENRENNEN,

3 RUNDFAHRTEN,

2 RADMARATHONS,

1 BERGZEITFAHREN

müde und sehr langsam und als

ich endlich oben war, musste ich

nur noch hinunter ins Ziel rollen.

Dort kam ich nach 64 schlaflosen

Stunden als Erster komplett

übermüdet an und legte mich an

Ort und Stelle schlafen.

In den Tagen danach genoss

ich die ausgelassene Stimmung

im Zielbereich im Zentrum von

Neapel und das italienische dolce

vita bei Spätsommerwetter in

vollen Zügen. Außerdem fuhr

ich die wunderschöne Amalfiküste

auf und ab und ging immer

wieder im noch warmen Meer

baden. Die Finisherparty war die

beste, die ich bisher bei einem

Ultrarennen erlebt habe und

natürlich gab es die beste Pizza.

In einem ruhigen Moment zog

ich Bilanz und kam darauf, dass

ich 7 Ultrarennen gefahren bin

wovon ich 3 gewonnen habe. Bei

Zweien wurde mir die Chance auf

den Sieg leider durch technische

Probleme verwehrt.

Daneben bin ich diese Saison

noch 8 Trainingskriterien bei

der Dienstagabendrennserie

in Kulmbach, 5 Lizenzkriterien

(Kulmbach, Nauders, Bamberg,

Schwabach, Sonneberg), 3

Rundstreckenrennen (Ilmenau,

Münchenbernsdorf, Schleiz), 2

Radmarathons (3-Länder-Giro,

Arber) und die bayerische Bergmeisterschaft

gefahren. Davon

gewann ich das Campus Pedal in

Ilmenau und wurde Zweiter beim

großen Preis der Kulmbacher

Brauerei. Doch das Rennjahr ist

für mich immer noch nicht vorbei,

denn Mitte November starte ich

noch bei der Tour du Ghana in

Afrika über 8 Etappen.

Robert Müller

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TRAININGSLAGER MALLORCA TEIL 2 RADTOURISTIK

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S 23


VCR PREMIERE

IN FRANKEN

Wo kann man Radeln und kulinarischen Genuss gut

verbinden? Natürlich in Franken! Deshalb machten

sich 30 VCRler am 15. Mai auf nach Bamberg.

Mit dem Bus ging es für die meisten

erst mal nach Lauf a.d. Pegnitz, wo

wir uns in verschiedenen Gruppen

auf den Weg Richtung Bamberg

machten. Wem die 77 km nicht

reichten, konnte auch direkt vom

Clubhaus aus mit dem Rad starten

und sammelte damit gleich 160 km

am ersten Tag.

Nach einem Kuchenstopp in Ebermannstadt

kamen wir in Bamberg

an und mussten uns beeilen,

nicht zu spät ins Mahrs-Bräu zu

kommen.

Die Hektik war dann bei fränkischer

Küche und den verschiedenen

eigenen Bieren aber schnell

vergessen. Tagsüber hatte es schon

immer wieder etwas genieselt, doch

als wir uns auf den Weg ins Hotel

machen wollten, schüttete es wie

aus Eimern. Aber wie uns der Bus

nach Lauf gebracht hat und die

Bahn den ein oder anderen Teilnehmer

nach Bamberg, haben uns

Taxis trocken ins Hotel gebracht, wo

wir bei Snacks und Getränken den

Abend ausklingen ließen.

Samstagmorgen ging es dann los

zu einer Rundtour durch die Fränkische

Schweiz. Obwohl es morgens

noch sehr frisch war, hat das Wetter

prinzipiell gut mitgespielt und wir

konnten bei der Einkehr in Staffelstein

in der Sonne sitzen. Hatte das

vielleicht mit dem Erklimmen der

Steigung zur Basilika Vierzehnheiligen

und dem ausgiebigen Anbeten

von Brückenheiligen unterwegs zu

tun?

Nach einem frühen Abendessen

unterwegs in Lohndorf bei der

Brauerei Hölzlein hatten wir

abends noch Zeit durch Bamberg

zu schlendern. An der Regnitz

entlang in Klein Venedig, über

die Regnitz zum Alten Rathaus,

hinauf zum Dom oder durch die

lebendige Sandstraße.

Und was muss

man in Bamberg

unbedingt

probieren? A

Schlenkerla!

Das Rauchbier tranken wir frisch

vom Fass direkt vor dem Wirtshaus

im Stehen zwischen unzähligen

Touristen und Bambergern

und mussten feststellen:

Geschmäcker sind verschieden!

Je nachdem wie gut das Bier

am Samstag geschmeckt hatte,

radelten wir am Sonntag mehr

oder weniger fit durch die

malerische Fränkische Schweiz

114 km in den Süden.

Vorbei an auffälligen Felsenformationen,

18 %-Steigungen

hoch, durch malerische Orte und

entlang der Wiesent. Im Wallfahrtsort

Gößweinstein durften

wir uns den Kaffee der lokalen

Rösterei Röstmal direkt gegenüber

der berühmten Basilika

schmecken lassen.

Gemeinsam haben wir den Frankengiro

in Happurg beim Abendessen,

das uns ein Roboter-

Kellner serviert hat, ausklingen

lassen. Abschließend wurden alle

Räder und ergatterten Werbegeschenke

im Reisebus verstaut,

der uns wieder gut nach Regensburg

ans Clubhaus brachte.

Das war die Premiere des VCRs

in Franken. Wird aber sicher nicht

das letzte Mal gewesen sein.

Steffi Haas

Lauf a. d. Pegnitz

Ebermannstadt

Bamberg

Fränkische Schweiz

Staffelstein

Lohndorf

Gößweinstein

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FRANKENGIRO

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S 25


IMPRESSIONEN

FRANKENGIRO

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S 27


1.200 km

16.000 hm

VON

REGENS

BURG

NACH

ROM

Die Neuauflage der legendären Fahrt nach Rom von 2017 – aber

doch ganz anders und mindestens genauso besonders.

Vom Regensburger Dom zum Petersdom im Vatikan

– die diesjährige Fernreise, oder auch Pilgerfahrt,

ging über acht Fahrtage, ca. 1.200 Kilometer und

rund 16.000 Höhenmeter. Natürlich bestand, je

nach Gruppe, die Möglichkeit angepasste Strecken

mit einem etwas anderen, aber nicht wirklich

leichterem Profil in Angriff zu nehmen. Im Fokus

der 35-köpfigen Gruppe bestehend aus Rennradlerinnen,

Rennradlern sowie dem Begleitteam

stand in diesem Jahr die anspruchsvolle Strecke

sowie das gemeinsame Bewältigen dieser nicht

alltäglichen, körperlichen und mentalen Herausforderung.

Dieses Erlebnis ist und war nur durch

den Teamgeist und der gemeinsamen Begeisterung

für den Rennradsport möglich und wird sicherlich

allen, die diese Reise miterleben durften, lange im

Gedächtnis bleiben.

TAG 1 – REGENSBURG –

HALL IN TIROL

(250 KM / 2.100 HM)

Am frühen Freitagmorgen, den 20. Juni, versammelten

sich alle Radsportbegeisterten zum offiziellen

Startschuss am Regensburger Dom, wo wir

von Bischof Rudolf Voderholzer mit dem Pilgersegen

auf den Weg geschickt wurden. Nachdem

die Räder mit den Christopherus-Plaketten aufgewertet

wurden, ging es nach dem obligatorischem

Gruppenfoto vor dem Dom endlich los. Zahlreiche

Vereinsmitglieder begleiteten uns auf den ersten

Kilometern – ein beeindruckendes Bild von rotweiß-roten

Trikots aus der Stadt auf die im Detail

geplante Strecke.

Mit 250 Kilometern war gleich die erste Etappe

die Längste der gesamten Tour. Über die anfangs

noch sehr bekannten Straßen der wöchentlichen

Trainings ging es schnell Richtung Tegernsee

und über den Achenpass nach Österreich. Die die

sich um den See verfahren hatten, konnten im

Gegenzug noch ein Bier im Tegernseer Bräustüberl

genießen. Mit einem Schnitt von bis zu ca. 30 km/h

erreichten die Gruppen recht früh das erste Hotel

in Hall in Tirol. Abends war die Müdigkeit der ersten

Anstrengung aber auch die Vorfreude auf die

bevorstehenden bergigen Etappen zu spüren.

TAG 2 – HALL IN TIROL – TRIENT

(195 KM / 1.750 HM)

Der zweite Tag führte entlang der alten Römerstraße

in Richtung Brennerpass. Die schon vormittags

recht hohen Temperaturen gaben uns bereits

einen Vorgeschmack darauf, was uns in Italien

erwarten würde. Dennoch konnten wir das Wetter

mit der ein oder anderen Erfrischung an den

zahlreichen Brunnen unterwegs genießen. Oben

angekommen, erwartete uns eine spontane Grenzkontrolle

und Verabschiedung der österreichischen

Polizei. Nach dem obligatorischen Foto und einer

Stärkung ging es die wohlverdienten Kilometer

bergab in Richtung Südtirol.

Nachdem der offizielle Empfang in Brixen, durch

das gleichzeitig stattfindende Bürgerfest in

Regensburg, doch etwas bescheidener ausfiel

als ursprünglich gedacht, wurde kurzerhand

umgeplant und das gesamte Peloton kehrte in

einem Biergarten ums Eck ein. Nach dem ein oder

anderen Kalt- und Warmgetränk, oder auch beides

in mehrfacher Ausführung (Stosi) ging es weiter

nach Trient, wo das Ziel des Tages erreicht wurde

und die Laderampe des Bikeliners als perfekte Sitzgelegenheit

entdeckt wurde.

TAG 3 – TRIENT – PESCHIERA

DEL GARDA

(135 KM / 2.950 HM)

Was kann man nach zwei langen Tagen im Sattel

und kurz nach dem Frühstück am besten tun?

Natürlich nach einem Kilometer direkt ein paar

hundert Höhenmeter mit dem Rennrad klettern.

An diesem Tag erwarteten uns echte Highlights:

die Fahrt über den Monte Baldo oder am Gardasee

entlang. Für die nicht müde werden wollenden

Rennradler war das natürlich der Moment, um sich

zu messen – in einer brutalen Hitze den Monte

Baldo hinauf. Nach den recht klaren Abständen und

der notwendigen Stärkung ging es auf die lange

Abfahrt in Richtung Lago um später - ziemlich ko

– ein wohlverdientes Bad als Abkühlung im See zu

nehmen. Die Königsetappe wurde mit einem langen

Abend auf der Terrasse im Hotel in Peschiera

beschlossen.

TAG 4 – SASSUOLO –

CASTELNUOVO DI GARFAGNANA

(130 KM / 2.000 HM)

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Schon beim Frühstück war klar: Die letzten drei Tage

hatten Spuren hinterlassen. Viele merkten, dass etliche

Kilometer und Höhenmeter in den Beinen steckten.

Daher kam der geplante Bustransfer durch die Po-Ebene

gerade zum richtigen Zeitpunkt – eine Entlastung, die

rund 100 Kilometer einsparte und die Möglichkeit gab

sich noch etwas zu erholen und Schlaf vorm Vorabend

nachzuholen.

Natürlich gab es auch diesmal wieder vier VCRler,

welche jeden Kilometer radeln wollten und recht früh

vom Hotel auf die Strecke durch die Poebene starteten.

In Sassuolo stiegen schließlich alle wieder aufs Rad, um

mit mehr oder weniger frischen Beinen den Apennin zu

bezwingen.

Die ersten 80 Kilometer führten über recht holprige

Straßen immer weiter bergauf und uns offenbarten

sich immer wieder beeindruckende Aussichten. Die auf

der Hälfte der Strecke gelegene einzige geöffnete Bar

sollte als Mittagspause dienen. Und genau diese Station

verpasste die schnelle Gruppe auch noch. Also ging

es mit leerem Magen weiter Richtung San Pellegrino in

Alpe. Kurz vor dem Gipfel gab es Gott sei Dank noch ein

Notfall-Tiramisu in einem heruntergekommenen Gasthof,

als uns die Rettung namens Karin und Jürgen mit Ihrem

Verpflegungsfahrzeug einholte. Nach dem Gipfelsprint

folgte, auf den entgegengesetzten Spuren des diesjährigen

Giro d’Italia, die spektakuläre und steile Abfahrt

hinunter nach Castelnuovo di Garfagnana.

Dort am Hotel angekommen, warteten die Gruppen eine

kurze Weile auf den Bus, dessen Fahrer sich tapfer durch

die engen Serpentinen im Apennin gearbeitet hatte.

TAG 5 – CASTELNUOVO DI

GARFAGNANA – PONTEDERA

(130 KM / 2.000 HM)

Kaum war das Frühstück verdaut, ging es direkt wieder

bergauf. Der Tag begann mit einem langen Anstieg in

die Apuanischen Alpen. Immer wieder kamen riesige

LKWs mit tonnenschweren Marmorblöcken entgegen.

Durch Gallerias ging es bis ganz nach oben, bis sich kurz

hinter dem letzten Tunnel der Blick auf die Steinbrüche

von Carrara – der Ursprung von da Vincis David – und

auf das Ligurische Meer ergab. Nach einem kurzen

Stopp am Wasser ging es immer weiter hinein in die

Toskana. Unsere Unterkunft – ein alter Agriturismo – war

ein echtes Highlight! Traumhaftes Ambiente, hervorragendes

Abendessen und Pizza sowie schöne Weine.

Das ist Italien! Das zweite Highlight: der Gepäck- und

Personentransport mit dem Golfkart – kein Meter wird

gelaufen.

TAG 6 – PONTEDERA – VESCOVADO

(125 KM / 1.800 HM)

Toskana pur – und dazu die volle Hitze! Obwohl wir früh

starten wollten, dauert es mit 35 Personen natürlich, bis

jedes Gepäckstück verstaut und jedes Rad einsatzbereit

war. Kaum saßen alle im Sattel, zeigte das Thermometer

schon 40 Grad – und das um zehn Uhr morgens!

Die Strecke führte über kleine, hügelige Straßen, teilweise

sogar über kurze, natürlich absichtliche geplante,

Gravelpassagen. Die Sonne brannte gnadenlos, und die

Trinkflaschen waren ständig leer. Noch nie wurde so viel

Wasser getrunken und über die Köpfe geschüttet; alles,

um den Körper irgendwie kühl zu halten.

In Vescovado angekommen, rettete uns die Klimaanlage

in den Zimmern. Nach dem täglichen Waschen der

Radkleidung wurde das Hotel mit unseren rot-weiß-roten

Trikots dekoriert, sodass man sich von der benachbarten

Bar auf dem Heimweg auch nach 5 Aperol nicht

verlaufen konnte.

Das Highlight war unser Busfahrer Jochen mit der

Aussage: “”Ick hab ja schon viele schräge Vögel durch

Europa kutschiert, aber dat jemand bei 45 °C durch die

Toskana radelt hab ick no nich erlebt”.

TAG 7 – VESCOVADO – VITERBO

(130 KM / 2.000 HM)

Rom rückte näher, und die Vorfreude war überall

spürbar. Schon morgens rechnete jeder mit: Noch 200

Kilometer. Noch 150. Bald sind’s nur noch 100 – das

Ziel und das Ende der Anstrengung auf dem Rad war

greifbar!

Die Etappe führte durch die letzte Hügellandschaft Richtung

Latium. Am Bolsena-See erwartete und wieder ein

1a Verpflegungsstopp mit allem, was sich das Radlerherz

wünschen konnte. Natürlich nutze fast jeder die Gelegenheit

sich im See etwas abzukühlen und zu erfrischen.

Die Hitze machte uns mittlerweile weniger aus – der

Körper hatte sich an die italienische Sonne gewöhnt. Am

Nachmittag erreichten wir Viterbo – Rom ist nicht mehr

weit!

TAG 8 – VITERBO – ROM /

VATIKAN (100 KM / 950 HM)

Der letzte Tag begann früh – die letzten 100 Kilometer!

Jeder wusste, dass es jetzt nur noch einmal hieß: durchhalten.

Das Begleitteam legte sich noch einmal

voll ins Zeug und überraschte uns mit italienischer

Feinkost – Schinken, Käse, Obst, frisches Pane.

In Rom angekommen, zeigte das Thermometer

wieder über 40 Grad. Offiziell herrschte Sportverbot

für die Römer – für uns natürlich nicht. So

hatten wir den Radweg am Tiber fast für uns allein.

Treffpunkt war eine kleine Bar an der Ponte Milvio,

wo sich alle Gruppen sammelten. Nach ein paar

vielen Negronis, Bieren und vielen Beglückwünschen

formierten wir uns zum großen Finale.

In Fünferreihen, in den letzten frischen rot-weißroten

Trikots und sauberen weißen Socken, fuhren

wir über die Via della Conciliazione direkt auf den

Petersdom zu – Gänsehaut pur. Im Vatikan wurden

wir feierlich von Slawomir Sledziewski (Sekretär

von Kardinal Müller) und salutierend von der

Schweizer Garde empfangen und feierten in der

Kirche Campo Santo einen Gottesdienst – natürlich

in Radklamotten, inklusive Ministranten mit

Radschuhen unter den Gewändern.

Wie schon der Giro d’Italia 2025 durften auch

wir durch die Vatikanischen Gärten radeln, hinter

dem Petersdom entlang, bis in den Innenhof

der Schweizer Garde. Dort erwartete uns nach

der Begrüßung durch den Kommandanten der

Schweizer Garde Hr. Graf, und Herrn Stefan Zahner

eine exklusive Führung durch die Kantine und die

Waffenkammer. Schließlich wurde gemeinsam mit

Weltenburger Bier und Pizza angestoßen.

Am Abend rollten wir noch einmal los –

offiziell Richtung Hotel, inoffiziell zu

einer spontanen Stadtführung rund

um das Kolosseum. Nach dem

Räderverladen war das Radabendteuer

nach acht intensiven Tagen

im Sattel abgeschlossen.

ROM – RAHMEN-

PROGRAMM

UND HEIMREISE

Der Samstag stand ganz

im Zeichen von Kultur

und Erholung. Bei

einer Stadtführung

erkundeten wir die

wichtigsten Sehenswürdigkeiten

sowie

Eisdielen und Birrerias.

Abend genossen wir original römisches Essen mit

den Vertretern der Schweizer Garde sowie mit

internationalen Freunden im Da Romolo.

Am Sonntag, dem Hochfest Peter und Paul, durften

wir an der Papstmesse im Petersdom teilnehmen –

natürlich im Kleid und im Anzug und roter Krawatte

auf unseren reservierten Plätzen fast ganz vorne.

Der krönende Abschluss unserer Pilgerreise.

Im Anschluss folgte ein gemeinsames Mittagessen

mit der Schweizer Garde, bevor am Nachmittag

nach einem kleinen Kofferchaos die Heimreise

anstand – teils per Flugzeug, teils im VCR-Bus

zurück nach Regensburg.

EIN GROSSES DANKESCHÖN

Zum Ende dieser unvergesslichen Reise gilt der

Dank all jenen, die sie möglich gemacht haben:

Toni für die hervorragende Streckenplanung,

Karin und Jürgen für die unermüdliche

Betreuung im Verpflegungsfahrzeug,

Hermann für die Organisation in Rom

Alex und Raik für die gesamte Organisation und

das tägliche Kümmern und allen Teilnehmenden,

die mit Teamgeist, Humor und Sportsgeist dazu

beigetragen haben, dass die Fahrt von Regensburg

nach Rom 2025 zu einem einzigartigen Erlebnis

wurde.

Raik Bär

Rom verleiht wohl

auch Flügel?

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POJĎME

JET DO

PRAHY

300 km

2.800 hm

160 km

1.200 hm

KOMM, WIR

FAHREN

NACH PRAG!

Unter diesem Motto machten sich am 5.

Juli 2025 insgesamt 20 Radfahrerinnen

und Radfahrer bereits um 5 Uhr morgens

bei angenehmen Sommertemperaturen

auf den Weg von Regensburg nach Prag.

Die rund 300 Kilometer mit

2.800 Höhenmetern stellten

eine beachtliche sportliche

Herausforderung dar.

Eine verkürzte Variante

über 160 Kilometer und

1.200 Höhenmeter startete

unter der Leitung von Jan

Rozehnal kurz hinter der

deutsch-tschechischen

Grenze.

Schon beim Start lag spürbare

Aufbruchsstimmung

in der Luft – eine Mischung

aus Vorfreude, Respekt

vor der Strecke und der

Gewissheit, dass ein besonderer

Tag bevorstand.

Nach einem Erinnerungsfoto

in den Farben Rot–

Weiß–Rot setzte sich das

Feld unter der Leitung von

Raik Bär in Bewegung –

begleitet vom leisen Surren

der Ketten und den ersten

Sonnenstrahlen des Tages.

Der erste Abschnitt führte

flach und malerisch entlang

der Donau – ideale Bedingungen

für den Start in den

Tag. Frühnebel, Vogelgezwitscher

und die aufsteigende

Sonne sorgten

für eine fast meditative

Stimmung.

Die Gruppe rollte harmonisch

dahin, die Gespräche

waren lebhaft und die Beine

noch frisch. Das vertraute

Klicken der Schaltungen

war unüberhörbar, wenn

an den Kuppen das Tempo

leicht anzog – natürlich

„ganz ohne Absicht“.

Nach etwa 60 Kilometern

wartete bereits der erste

Verpflegungspunkt.

Unser bewährter Versorgungsmeister

Albert hatte

wie immer keine Mühen

gescheut: saftige Früchte,

belegte Brötchen, süßes

Gebäck, Energieriegel und

isotonische Getränke – ein

Buffet, das auch bei Profiteams

für Begeisterung

gesorgt hätte. Nach kurzem

Erfahrungsaustausch,

Auffüllen der Flaschen und

ein paar Dehnübungen ging

es gestärkt weiter Richtung

Osten.

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FERNFAHRT PRAG

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Mit jedem Kilometer veränderte sich

die Landschaft.

Die Sonne stand nun höher, der

leichte Rückenwind sorgte für gute

Laune und die Gelassenheit der

tschechischen Autofahrer tat ihr

Übriges.

Zwischen konzentriertem Kurbeln,

kurzen Gesprächen und der einen

oder anderen augenzwinkernden

Bemerkung über „Führungsarbeit“

verging die Zeit wie im Flug.

Nach rund 180 Kilometern erreichte

die Gruppe Pilsen – Zeit für eine

verdiente Pause und eine kleine

Standortbestimmung, körperlich wie

mental.

Doch lange musste niemand

überlegen, wie die Regeneration

aussehen sollte: Im legendären

Pilsner Urquell wartete die wohl

beste Motivation des Tages.

Frisch gezapft, goldgelb

und eiskalt –

das Bier schmeckte.

Aus sportwissenschaftlicher Sicht

vielleicht nicht die optimale Elektrolytquelle,

aus moralischer Sicht aber

eindeutig alternativlos.

Am Nachmittag ging es mit neuer

Energie weiter. Die Beine wurden

schwerer, die Gespräche seltener

– jetzt war Durchhaltevermögen

gefragt. Die Sonne sank langsam,

die Schatten wurden länger und die

letzten Höhenmeter hatten es in

sich.

Doch als schließlich die Skyline von

Prag am Horizont auftauchte, war

jede Anstrengung vergessen: Ziel

erreicht! Ortsschildsprint-Sieger

Mosi hatte sich das erste Kaltgetränk

verdient.

Nach rund 300 Kilometern und

einem langen Tag im Sattel

erreichten alle Teilnehmenden wohlbehalten

das Ziel.

Die Freude über das Erreichte war

groß – und die „schnellstmögliche

Regeneration“ in Form eines kühlen

tschechischen Bieres ließ nicht

lange auf sich warten.

Die Kalorienbilanz?

Eindeutig negativ.

Die Stimmung?

Umso positiver.

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unserer Tätigkeit sind ausschließlich Ihre Ziele und

Wünsche.

Zum Abendessen kehrte die

Gruppe in ein gemütliches Lokal

ein, wo deftige tschechische

Spezialitäten serviert wurden.

Beim gemeinsamen Rückblick

auf den Tag wurde viel gelacht –

über die schönsten Streckenabschnitte,

die härtesten Kilometer

und die schnellsten Abfahrten.

Eine kleine, besonders unternehmungslustige

Gruppe zog

anschließend noch durch die

Prager Innenstadt.

Wer genau dazugehört hat,

bleibt weiterhin unklar – man

munkelt, es waren jene, die

tagsüber besonders häufig im

Windschatten zu finden waren

und daher noch Reserven

hatten.

Am nächsten Tag stand eine

gemütliche Stadtführung mit

Stephen Setescak auf dem

Programm.

Mit etwas müden Beinen, aber

bester Laune erkundete die

Gruppe die „Goldene Stadt“:

Karlsbrücke, Altstädter Ring,

Hradschin – und natürlich durfte

auch ein gemeinsames Gruppenfoto

nicht fehlen.

Zum Mittagessen gab es ein

letztes Mal tschechische Hausmannskost,

bevor die Rückfahrt

nach Regensburg anstand.

Ein herzliches Dankeschön geht

an alle, die an der Organisation

beteiligt waren – insbesondere

an Albert für die hervorragende

Verpflegung und an Raik für die

sichere und souveräne Führung.

Zum Abschluss noch ein Fazit:

„Aus ernährungswissenschaftlicher

Sicht war der

Zwischenstopp

in Pilsen – sagen

wir mal – nicht

ganz optimal.

Hier besteht noch gewisses

Verbesserungspotenzial.“

Thomas (Major)

Meier aka. (Ernährungscoach)

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4H

KEH

ATEMLOS

DURCH

DIE NACHT

Mittwoch Anfang Juli, drei Tage vor dem 24h-Rennen in Kelheim:

Obwohl die Strecke offenbar schon immer dieselbe ist, fuhr die

leistungsorientierte Gruppe im Training die 24h-KEH-Runde ab.

Mit dabei: VCRler, die jeden Hügel und jede Kurve aus vorherigen

Teilnahmen in- und auswendig kennen, und VCR-Neuzugänge,

die – wie ich – noch nicht wussten, was sie erwartete.

Umso dankbarer war ich an jenem Mittwoch für

alle Tipps und Erfahrungen der anderen, wie:

„Such dir ab hier am besten eine Gruppe, an der du

dranbleiben kannst!“ oder „Am schlimmsten war

eigentlich das Auspacken danach.“

Froh war ich auch um die Organisation und die

gemeinsamen Absprachen in den darauffolgenden

Tagen, durch die wir am Samstagvormittag

Pacing seine Kräfte über die 24h optimal einzuteilen,

war Erik der erste Fahrer unseres Mixed-

Teams und fuhr, um uns in der Führungsgruppe zu

platzieren. Leider konnten wir nur wenige Runden

davon profitieren, sodass wir schon vor der Nacht

einige einsame Runden sammelten. Die Nacht

selbst war dann mein persönliches Highlight:

Beim Fahren sah ich im Kegel des Lichts nur den

Reifen des Vordermanns, an dem es hieß dranzubleiben.

Alles andere war ausgeblendet und ich,

schneller als ich gucken konnte, zurück am Ort

der Staffelübergabe. Die Pausen wiederum waren

dank Besuch, der bis nach Mitternacht blieb, zu

weckenden oder durchgehend wachen Teamkollegen

und einer äußerst bequemen Matratze, so

kurzweilig, dass ich fast erstaunt war, als die Sonne

schon wieder aufging. Ab dann wurde es bis zum

Ende des Rennens um 14.00 Uhr allerding doch

noch etwas zäh, sodass ich gar nichts dagegen

hatte, dass Chris, der immer vor mir an der Reihe

war, die letzte Runde fahren „durfte“.

RADTOURISTIK

24H-RENNEN KELHEIM

Insgesamt ist mein Fazit nach dem ersten Mal

24-KEH genau das, was mir vorher oft gesagt

wurde: Kelheim macht richtig Spaß, man bekommt

S 40

ERGEBNISSE

MARKUS ADAM

PLATZ 24 VON 60

27 RD / 23:36:20 H

MIXED TEAM

PLATZ 5 VON 49

53 RD / 23:53:54 H

Christina Hammerl

Kati Wiedenbrüg

Christian Mund

Josef Surrer

Erik Thiele Orberg

bequem mit den Vereins-Craftern auf den vorab

abgesteckten Lagerplatz fahren konnten. Der rote

Pavillon war schnell aufgebaut und rechtzeitig

mit allem Erdenklichem ausgestattet, sodass wir

Erik und Markus über die Startlinie rollen sehen

konnten. Während es für Markus als Einzelstarter

(Master Männer) vor allem darum ging, durch gutes

super Unterstützung aus dem Verein und, ja, das

Aufräumen danach ist bei Weitem das Schlimmste!

Kati Wiedenbrüg

VELOCLUB-RATISBONA.DE

S 41


EIN AUFUND AB

3.000/5.000/7.000 hm

Vom 9. bis 11. August machte sich eine

zwölfköpfige Gruppe VCR-ler auf den Weg gen

Westen – Ziel: Münstertal im Schwarzwald.

Während ein Teil der Truppe

aus Regensburg und Umgebung

anreiste, hatten es zwei Lokalmatadoren

etwas kürzer – sie kamen

direkt aus der Heimatregion. Der

Schwarzwald begrüßte uns standesgemäß

mit strahlendem Sonnenschein.

Nach dem Einchecken in die Unterkunft

wurde nicht lange gefackelt:

Die Rennräder wollten bewegt

werden. Eine rund 30 Kilometer

lange Einrollrunde führte uns durch

malerische Weinberge und über

sanft geschwungene Hügel. Kleine

Krisen – verursacht durch Hitze,

Steigungen oder schlicht fehlendes

Koffein – wurden spätestens in

der örtlichen Eisdiele mit entsprechenden

Mengen Eis erfolgreich

therapiert. So gestärkt war das

Motto des Abends klar: Carbloading!

In geselliger Runde wurde Pizza

oder Pasta (oder beides, für die

besonders Hungrigen) genossen,

denn der Sonntag sollte es in sich

haben: Der legendäre Schwarzwald

Super!-Radmarathon stand bevor.

„Nach dem Radmarathon

ist vor dem Hunger.“

Bereits früh am nächsten Morgen

herrschte geschäftiges Treiben.

Zwischen Gels, Startnummern und

Kaffeeduft machten sich die Ersten

schon im Morgengrauen auf die

Strecke – die Letzten kurz vor acht

Uhr. Zur Auswahl standen Strecken

mit 3.000, 5.000 oder gar 7.000

Höhenmetern, und wer bis dahin

noch Zweifel an seiner Fitness

hatte, bekam sie spätestens am

ersten Anstieg bestätigt.

Doch die Mühen lohnten sich: An

den Verpflegungsstationen erwarteten

uns nicht nur isotonische

Getränke und Bananen, sondern

auch kulinarische Highlights –

Bircher Müsli, Käsespätzle und

auch die legendäre Schwarzwälder

Kirschtorte, serviert mit beeindruckendem

Einsatz der Helfer:innen.

Nach jedem Anstieg folgte eine

Abfahrt, nach jeder Abfahrt ein

neuer Anstieg – und irgendwo

dazwischen jede Menge Spaß,

Durchhaltewillen und wunderschöne

Ausblicke, beispielsweise von

den Gipfeln des Hochblauen oder

Schauinsland.

Im Ziel trafen die Gruppen nach

und nach ein – erschöpft, glücklich

und stolz. Das obligatorische

Zielfoto durfte natürlich nicht fehlen.

Danach galt das Motto: „Nach dem

Radmarathon ist vor dem Hunger.“

Der Imbiss neben dem Hotel erlebte

einer seiner wohl umsatzstärksten

Abende des Jahres. Dort wurde

auch der letzte VCRler gebührend

von der Gruppe empfangen – mit

7.000 Höhenmetern auf dem Tacho

und einem Grinsen im Gesicht

ob der vollbrachten Leistung des

Tages.

Am Montag stand dann noch ein

letztes Highlight auf dem Programm:

ein Ausflug zur Hängebrücke in

Todtnau. 120 Meter über dem Boden

und 450 Meter lang – beeindruckend

für alle, und die wackligen

Beine während der Überquerung

waren wohl nicht nur dem Vortag

geschuldet. Anschließend lockte

der Titisee mit einer willkommenen

Abkühlung. Ein geschütteltes Auto

später fanden wir uns schließlich

am Wasser wieder – entspannt,

zufrieden und mit leichtem Muskelkater.

Nur eine Frage blieb offen: Wie

viele Menschen braucht man

eigentlich, um ein Auto anzuheben?

Nach unseren Überlegungen

mehr als acht, weitere

Infos gerne willkommen.

So ging ein wunderschönes,

forderndes, unterhaltsames – und ja,

wunderschönes – Wochenende zu

Ende. Voller Erinnerungen an großartige

Landschaften, starke Beine,

viele Höhenmeter und noch mehr

Lacher. Wir freuen uns schon auf die

nächste Vereinsausfahrt – mit oder

ohne Kirschtorte.

Anna Schneidewind

RADTOURISTIK

SCHWARZWALD SUPER! RM

VELOCLUB-RATISBONA.DE

S 42

S 43


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RADTOURISTIK

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Marokko – da denkt man an

Sand, Kamele und Wüste.

Sieben Mountainbiker vom

Veloclub haben sich im April

aufgemacht, mit Guide Simon

dort die Trails zu erkunden.

AROKKO

In Wirklichkeit wurden wir in

unserem ersten Domizil, dem

Bergdorf Imlil im Herz des Hohen

Atlas, nach einem regenreichen

Winter von der üppigen Kirschblütenpracht

überrascht. Nach

herzlichem Empfang von unseren

marokkanischen Organisatoren

Jamal, Ibrahim und Safi gab es die

erste von vielen leckeren Spezialitäten

der Berberküche. Später

wurden wir Freunde der warmen

Wolldecken – ganz schön kalt

wurde es nachts und Heizungen

waren wenn dann spärlich

vorhanden. Am Morgen war es

dann so weit, die Berge mit dem

Bike kennenzulernen. Wir fanden

eine Traumlandschaft und technisch

anspruchsvolle Trails mit

einem Festival an Spitzkehren.

Am nächsten Tag wurden die

Räder erst mal auf Mulis gepackt,

die uns den steilen Aufstieg zum

Pass erleichterten. Was für uns

unfahrbar gewesen wäre, war für

die geduldigen Tiere ein Ding von

Leichtigkeit. Weiter ging es mit

einer schier endlosen Trailabfahrt

nach Oughlad. In dem Ort waren

die Folgen eines verheerenden

Erdbebens im Jahr 2023 zum

ersten Mal sehr präsent. Viele der

einstigen Lehmhäuser waren nur

noch Trümmerhaufen.

Wie privilegiert waren wir, eine

bitterkalte Nacht in einem der

wenigen neuen Rohbauten zu

verbringen. Nur im traditionellen

Hamam konnten wir etwas Wärme

finden. Morgens ging es dann

in Himalaya-würdiger Kulisse

bergauf, unterwegs konnten wir

sogar einen Blick auf den Jbel

Toubkal, den höchsten Berg

Nordafrikas, erhaschen.

Die folgenden Tage waren

geprägt von tollen Trails, landschaftlichen

Highlights und

immer reichlich Essen von Koch

Ibrahim. Die teilweise sehr

ausgesetzen Trails, für viele

Biker zu anspruchsvoll, konnten

Ludwig nur ein „Des mocht ma

nix aus.“ entlocken. Auf Mulisupport

konnten wir allerdings nicht

mehr bauen, Rad selbst tragen

war angesagt. Die Plackerei

wurde mit einem ungewöhnlichen

Trailabenteuer durch zuletzt knietiefes

Wasser belohnt. Unseren

letzten Trail mussten wir uns auf

die besondere Art erkämpfen:

Die ausgesetzte Shuttlefahrt hat

einigen Angstschweiß auf der

Stirn verursacht, die Abfahrt dafür

jede Menge Freudenstrahlen.

Nach diesem Traumtrail

nach Ourigane zur letzten

Unterkunft war es schon

wieder an der Zeit, sich vom

marokkanischen Bergland zu

verabschieden. Wir waren

glücklich und zufrieden und

außer einem platten Reifen

und ein paar Schürfwunden,

jeweils von Matthias und Franz

fachmännisch versorgt, gab es

keine Komplikationen.

Am nächsten Morgen ging

es nach Marrakesch. Simon

konnte in letzter Minute noch

ein neues Riad organisieren,

der Regen hatte das Dach des

reservierten Riads einstürzen

lassen. Nach den einsamen

Tagen in den Bergen war

Marrakesch mit seinen chaotischen

Souks ein ziemlicher

Kontrast. Nach einem Tag

Trubel auf den Märkten haben

wir die Heimreise angetreten.

MOUNTAINBIKE

MAROKKO

VELOCLUB-RATISBONA.DE

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Wie seit einigen Jahren gab es auch dieses Jahr wieder

eine Mountainbikewoche in Spanien. Neben acht

Andalusien-erfahrenen Mountainbikern waren mit uns

(Dominik und Steffi) auch zwei Neulinge dabei.

MOUNTAINBIKE

Die Anreise gestaltete sich etwas langwierig und

als wir dann gegen 2 Uhr morgens in unserer

Unterkunft in Lanjaron angekommen waren,

machten wir uns hungrig und durstig über den von

unserem Guide Simon und seiner Frau Emma gut

gefüllten Kühlschrank her.

Am nächsten Morgen wurden dann die Räder

zusammengebaut und anschließend die Trails

um Lanjarón erkundet. Statt den bei uns üblichen

feuchten Wurzeln und Schlammlöchern erwarteten

uns hier trockene, teilweise felsige Trails vom

Feinsten. Nach einem gefühlt endlosen Downhill

kamen wir wieder in Lanjarón an und belohnten uns

mit Bier und Tapas.

Als ein weiteres Highlight während unserer Mountainbikewoche

wartete eine Abfahrt mit 67 Spitzkehren

auf uns. Einen kleinen Haken hatte das

Ganze allerdings, denn um runter zu fahren, muss

man erst einmal bergauf fahren, was sich in der

PANIEN

prallen Sonne als ziemlich anstrengend

herausstellte. Nachdem wir

den Anstieg gemeistert hatten,

konnten wir uns in die Abfahrt

stürzen und an unserer Spitzkehrentechnik

feilen.

Auch hoch hinaus ging es für uns.

Der Pico del Veleta stand auf dem

Programm. Im Gegensatz zum

Vorjahr hatten wir keinen Wind

und auch die Temperatur war ganz

erträglich. Leider hüllten sich die Berge in Wolken

und die Aussicht vom Gipfel war eingeschränkt.

Aber hier zählt der Gipfel, wann hat man schon

einmal die Möglichkeit, mit dem Rad auf knapp

3.400 m zu kommen? Auch die Abfahrt war wieder

ein Traum von Trails. Der Aussage unserer erfahrenen

Begleiter „Heute ist es einfach, da braucht

man keine Protektoren.“ konnten wir nur bedingt

zustimmen und irgendwie hatten dann bis auf uns

Neulinge doch alle ihre Protektoren dabei.

Nach drei Tagen intensiven Bikens stand dann ein

Ruhetag an. Oder auch nicht. Während ein Teil von

uns im Meer baden ging, konnten einige es nicht

lassen, wieder die Trails um Lanjarón zu erkunden,

diesmal geführt von unserem Guide Stephen.

Nach dem „Ruhetag“ ging es dann wieder voll zur

Sache. Dabei waren auch handwerkliche Tätigkeiten

und vor allem Ersatzschläuche gefragt. In

Andalusien hat so gut wie jedes Gewächs Dornen,

was neben den Reifen auch so manche Beine

erfahren mussten Zum Glück hatten wir genug

Schläuche dabei und das Rad war schnell wieder

einsatzbereit. Auch die Kratzer an den Beinen

waren schnell vergessen und wir konnten die restliche

Abfahrt genießen.

Zum krönenden Abschluss führte uns dann die

letzte Tour bis ans Meer, wo wir bei schönstem

Sonnenschein ein Bad im warmen Meer genießen

und den Urlaub ausklingen lassen konnten. Vor ein

paar Tagen waren wir noch auf 3400 m, jetzt auf

0 m.

Ein großes Dankeschön an Stephen für die perfekte

Organisation von allem.

Stefanie Körbe

SPANIEN

VELOCLUB-RATISBONA.DE

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S 51


IMPRESSIONEN

SPANIEN

MOUNTAINBIKE

S 52

S 53


MOUNTAINBIKE

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S 55


Nach dem herausragenden

„Jubiläumsarber“ mit

5.540 Teilnehmenden war

die Spannung groß, wie

die 41. Austragung laufen

würde. Bereits im Frühjahr

war jedoch aufgrund des

hohen Anmeldeaufkommens

klar, dass es wiederum

zu rekordverdächtigen

Teilnehmerzahlen

kommen wird.

REKORD-

ANMEL-

DUNGEN

BEIM 41.

ARBER

41. ARBER RAD

MARATHON

27|07|25

Unser Streckenangebot wurde

nochmals erweitert. Mit der

neuen SGB-Gravelrunde über 95

km haben wir nunmehr 11 Strecken

in unserem Angebot mit

insgesamt 1.150 km Streckenlänge.

Alle Strecken führen in

Richtung Bayerischer Wald und

das ist eine wunderbare Landschaft

sowohl für Rennradfahrer,

Gravelfahrer als auch Mountainbiker.

Perfekt ergänzt wird dieses

besondere Erlebnis dann noch

durch die ansteckend gute

Stimmung aller Helfer auf den

Strecken. Alle sind wie elektrisiert

und freuen sich auf die

Radsportler. Vom vereinseigenen

Streckenposten, über den

„Feuerwehrler“, den Polizisten

und allen Helfern an den Verpflegungsstellen.

Abgerundet wird das einzig-

ARBER RADMARATHON

Mit 5.590 Teilnehmenden wurde

der sehr hohe Vorjahreswert

vom „Jubiläumsarber“ nochmals

übertroffen und das trotz

schlechter Wetterprognosen für

das Veranstaltungswochenende.

Der Arber Radmarathon ist auch

im 41. Jahr hochattraktiv und hat

eine magische Anziehungskraft.

Die Strategie an

„Bewährtem“

festzuhalten und

aktuelle Trends

im Radsport mit

einzubeziehen,

zahlt sich aus.

Das „Magische“

am Arber Radmarathon

ist die

Kombination aus

dem radsportlichen

Erlebnis in

Verbindung mit

dem sozialen

und gesellschaftlichen

Erlebnis.

Mit Gleichgesinnten sein Lieblingshobby

auszuüben ist per

se schon attraktiv, das Ganze

aber mit den Massenstarts in

höchster Intensität erleben zu

dürfen, ist einfach nur großartig.

artige Radsporterlebnis dann mit

der unvergleichlichen Atmosphäre

am Dultplatz, wo auf

alle Teilnehmenden nach dem

Durchqueren des Zielbogens

der verdiente Lohn in Form von

Essen und Getränken wartet. Als

abschließende Belohnung erhält

dann jeder noch sein Arbertrikot.

Der Arber Radmarathon ist und

bleibt ein perfekter Tag auf dem

Rad, auch bei der 41. Austragung!

Uli Mönius

PS: Ich bedanke mich bei allen

Helfern und Unterstützern des

ARM, nur durch Euer großes

Engagement ist dieser Erfolg

möglich!

VELOCLUB-RATISBONA.DE

ARBER RADMARATHON

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IMPRESSIONEN

ARBER RADMARATHON

ARBER RADMARATHON

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IMPRESSIONEN

RETRO ARBER

ARBER RADMARATHON

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S 63


Girls

just

wanna

have

fun

Bei strahlendem Sonnenschein startete

am Samstag, den 31.05.2025, der

GIRLS RIDE vom Parkplatz der Donau

Arena. Schon um 11 Uhr hatten sich

dort viele motivierte und gut gelaunte

Rennradfahrerinnen versammelt.

Neben den Guides Christina Hammerl,

Michaela Wöhrl und Simone Wittmann

unterstützten auch mehrere Helfer

des Veloclubs Ratisbona das Event.

wartete. Kurz darauf trafen auch

die anderen ein und bei bestem

Wetter nutzten alle die Verpflegung

der fleißigen Helfer Ronny

und Julius. Dank der großen

Auswahl aus Kuchen, Obst,

Gummibärchen oder Riegeln

und Cola oder Wasser haben alle

etwas zur Stärkung für die Rückfahrt

gefunden.

Gut erholt ging es anschließend

zurück nach Regensburg. Trotz

leichtem Gegenwind kamen alle

Gruppen sicher und mit bester

Laune wieder am Ausgangspunkt

an. Zum Abschluss gab es

für alle, die wollten, ein Bier oder

einen Aperol, um zusammen auf

das gemeinsame Erlebnis anzustoßen.

Wer nach dem GIRLS RIDE

Lust bekommen hat, öfter mit

dem VCR Rennrad zu fahren

- entweder im Training oder

bei Ausfahrten - wurde direkt

und herzlich zum Mittwochstraining

eingeladen. Welche

Ziele die Ausfahrten so haben,

und was alles im Verein das

ganze Jahr über geboten wird,

konnten wir uns im VCR Magazin

in Ruhe zu Hause anschauen.

Ich selber habe von mehreren

Mitgliedern immer wieder vom

Veloclub Ratisbona gehört und

wurde durch ihre Begeisterung

neugierig. So bin ich schließlich

beim Girls Ride zum ersten

Mal mitgefahren. Danach habe

ich noch an ein paar Mittwochstrainings

teilgenommen und

bin seitdem selbst begeistertes

Mitglied im Verein.

Der GIRLS RIDE war ein rundum

gelungenes Event, das den

Veloclub Ratisbona hervorragend

repräsentiert hat. Vielen Dank an

die Guides für die Organisation

und den Helfern in den Begleitfahrzeugen.

Wir wurden herzlich

aufgenommen, konnten nach

individuellem Leistungsniveau

fahren und hatten jede Menge

Spaß – auf dem Rad und in der

Gemeinschaft.

Clara Oberdorfer

GIRLSRIDE VCR-INTERN

GIRLS RIDE

Bevor es in drei Gruppen losging, wurden allen Teilnehmerinnen

kurz die wichtigsten Handzeichen und Verhaltensregeln

für das Fahren im Verband gezeigt. Die Gruppe

war bunt gemischt – sowohl beim Alter als auch bei der

Erfahrung im Rennradfahren. Passend dazu standen drei

Touren mit unterschiedlicher Länge und Höhenmetern zur

Auswahl.

Nach einer kurzen Selbsteinschätzung fanden alle ihre

zum Leistungsniveau passende Gruppe – und schon hieß

es: einklicken und losfahren!

In der Einsteigergruppe, die von Simone geleitet wurde,

ging es zunächst gemütlich aus der Stadt hinaus. Das

Wechseln der Positionen und das Fahren in einer Gruppe

wurde geübt – und natürlich auch genutzt, um immer

wieder mit anderen Frauen ins Gespräch zu kommen.

Nach rund 1½ Stunden und 38 Kilometern erreichten wir

als Erste den Treffpunkt in Nittenau, wo bereits der Crafter

...and

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Wie Mikronährstoffe helfen, Leistungsfähigkeit

und Regeneration zu steigern

Die „Kraftwerke“ unseres Körpers, die Mitochondrien, erzeugen

Energie für Muskeln, Gehirn und Immunsystem. Damit das

reibungslos funktioniert, brauchen sie bestimmte Moleküle und

Schutzmechanismen. Einer der zentralen Player ist NAD+, eine

Art Schaltstelle für Energie und Regeneration. Sinkt dieser Spiegel

– etwa durch Alter, Dauerstress oder oxidativen Zellstress

– fehlt dem Körper Antrieb, Ausdauer und Abwehrkraft.

Wissenschaftlich belegt ist, dass Erschöpfung und Infektanfälligkeit

direkte Folgen dieser zellulären Prozesse sein können.

Freie Radikale greifen Zellbestandteile an, Reparaturmechanismen

laufen nicht mehr richtig ab, die Energieversorgung gerät

ins Stocken. Viele Menschen fühlen sich dann nicht nur müde,

sondern regelrecht „ausgebrannt“.

Studien zeigen: Sekundäre Pflanzenstoffe und gezielte Mikronährstoffe

können diese Prozesse positiv beeinflussen.

Resveratrol aus roten Trauben oder EGCG aus grünem Tee

aktivieren Signalwege, die Reparatur und Zellschutz fördern.

Nicotinamid-Ribosid, eine Vorstufe von NAD+, kann helfen, die

Energiewährung der Zellen wieder aufzufüllen. R-Alpha-Liponsäure,

Acetyl L-Carnitin, Magnesium und Vitamin C unterstützen

zusätzlich, indem sie oxidativen Stress mindern und den

Stoffwechsel entlasten.

Ein Konzept, das diese Bausteine vereint, ist GYCELL, entwickelt

von ONE Life Sciences unter der Leitung von Dr. Marco

Hartl. Anders als schnelle künstliche Wachmacher setzt es nicht

auf kurzfristige Effekte, sondern unterstützt auf natürliche

Weise die Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit unserer Zellen,

vergleichbar mit einem „Motor-Tuning“. Sind dann noch ausreichend

Mikronährstoffe, praktisch der richtige „Treibstoff“

vorhanden, so sind die Grundlagen für mehr Energie, schnellere

Regeneration und ein robusteres Immunsystem geschaffen.

Dass dieser Ansatz auch im Spitzensport funktioniert, beweisen

prominente Athleten wie Patrick Lange, 3-facher Ironman-Weltmeister,

oder Laura Siegemund, Profi-Tennisspielerin. Sie

nutzen GYCELL in ihren Trainings- und Wettkampfroutinen und

berichten von besserer Regeneration und stabiler Leistungsfähigkeit

– ein Beleg dafür, wie wichtig die Unterstützung auf

zellulärer Ebene sein kann.

Natürlich bleibt der Dreiklang aus Schlaf, Bewegung und Ernährung

die Basis für Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Doch

gerade in Phasen hoher Belastung oder anhaltender Erschöpfung

kann es hilfreich sein, die Zellen gezielt zu unterstützen.

Produkte wie GYCELL zielen genau darauf ab: Sie tragen dazu

bei, die Energieproduktion der Mitochondrien zu optimieren

und die Regeneration auf zellulärer Ebene zu fördern. So

entsteht ein solides Fundament, auf dem Leistungsfähigkeit,

Widerstandskraft und Vitalität nachhaltig entstehen können.

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Ein Training, das sonst leicht von der Hand geht, kostet plötzlich doppelt so viel Kraft.

Ein kleiner Infekt dauert länger, als er sollte. Und die Konzentration im Job bricht ab,

obwohl man ausgeschlafen ist. Für viele ist das kein Ausnahmezustand mehr, sondern

Alltag. Genau hier greift GYCELL ein: Es unterstützt auf zellulärer Ebene die Energieproduktion

und die Neubildung der Zellkraftwerke, der sog. Mitochondrien – und kann so

helfen, Regeneration und Leistungsfähigkeit gezielt zu fördern.

Für mich ist GYCELL nicht

nur eine Ergänzung – es ist

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meiner Trainings- und

Ernährungsroutine. Und

ich möchte nicht mehr

drauf verzichten.“

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2026

[30.01. ‒ 01.02.]

Skating

[17.02.]

Faschingsausfahrt MTB

01

/02

[29.03.]

Saisonstart

[TBA]

Marokko MTB

/03

[11. ‒ 18.04.]

Trainingslager Cattolica

/04

[01. ‒ 03.05.]

Wachau

[14. ‒ 18.05.]

Ladies Ausfahrt Soave

[31.05.]

Girls Ride

/05

[18. ‒ 28.06.]

Pässetour Pyrenäen

/06

/07

/08 /09

/10

/11 /12

[05.07.]

Interner Arber

[17.‒ 21.09.]

Gravel Lago di Garda

[10.10.]

Schokotour

[06.12.]

Nikolaustour MTB

[18.‒ 19.07.]

Fernfahrt

[TBA]

Andalusien MTB

[14.10.]

Jahreshauptversammlung

[09.12.]

Weihnachtsfeier

[26.07.]

42. Arber Radmarathon

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† 26.08.2025

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93051 Regensburg

Tel. 0941 / 54982

Fax 0941 / 567031

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MO 18:30 – 20:00 Uhr

MI 18:30 – 20:00 Uhr

Die Anmeldung zu den Stunden erfolgt über

das Internet. Außer Hobby-Spinning. Es gilt

„first come first serve”. Die Stunden finden

statt, wenn sich mindestens drei Teilnehmer

anmelden. Kosten: Nach der zweiten Teilnahme

wird ein Betrag von 25 € abgebucht.

Mountainbike

SA 13:00 Uhr

(Treffpunkt siehe Homepage)

Skating / Langlauf

(Ankündigung siehe Homepage)

Yoga

DO

18:30 – 19:45 Uhr

TRAINING SOMMER

Rennrad

MI 18:00 Uhr (Treffpunkt Clubhaus)

DO 18:00 Uhr (Treffpunkt Clubhaus)

SA 13:00 Uhr (Treffpunkt Clubhaus)

SO 08:00 Uhr (Treffpunkt variabel)

Hobbytraining

DI 13:00 Uhr (Treffpunkt Stadler)

DO 13:00 Uhr (Treffpunkt Stadler)

Mountainbike

SA 14:00 Uhr

(Treffpunkt siehe Homepage)

BEI RÜCKFRAGEN

Dr. Raik Bär (0152 / 52494534)

Christina Hammerl (0163 / 7573144)

BÜRO

Sommer

DI 10:00 – 12:00 Uhr

MI 18:00 – 20:00 Uhr

DO 11:00 – 13:00 Uhr

Winter

DI 10:00 – 12:00 Uhr

MI 18:00 – 20:00 Uhr

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Harald Blazejewski

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Berneburg Nikolas 12.08. Blöchl Carolin 06.08. Bösl Sina 30.04.

Buchner Sabina 01.01. Bürgin Michael 15.04. Czypionka Johannes 07.07.

Deml Elisa 13.09. Donhauser Thomas 15.05. Donhauser Toni 15.05.

Elstner Michael 04.11. Fischer Gerald 17.09. Fischer Monika 17.09.

Friedberg Aaron 12.08. Fuchs Bernhard 01.01. Fütterer Markus 01.02.

Gabler Vanessa 03.02. Haas Veronika 06.10. Hamberger Clara 01.11.

Hamberger Karl 01.11. Hamberger Sabine 01.11. Lehner Maximilian 06.01.

Lohr Matthias 21.05. Mund Christian 15.05. Oberdorfer Clara 20.08.

Pflug Clara 07.05. Renner Birgit 04.01. Ries Verena 01.01.

Rögner Helmut 04.01. Roth Juliane 06.01. Rothmeier Eva 12.08.

Ruße David 21.09. Satzl Josefine 26.09. Seitz Matthias 01.01.

Siebler Ingeborg 23.04. Stadler Vincent 06.08. Trenkler Jürgen 04.04.

Vielsmeier Udo Alexander 28.04. Wiedenbrüg Kati 06.01.

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Berneburg Nikolas

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Blazejewski Harald

Blazejewski Veronika

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Blazejewski Barbara

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Blomenhofer Kerstin

Blümel Albert

Bock Michaela

Dr. Boeckh Walter

Böhm Sonja

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Bovenkerk Simon

Brand Antonius

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Brandl Johann

Brandlmeier Stefan

Breitfelder Gabriele

Broger Norbert

Bruckner Dietmar

Bruckner Andreas

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Buchbinder Rupert

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Dr. Buchner Sabina

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Dr. med Bürgin Michael

Dr. Coppeneur-Krieger

Cornelia

Czypionka Johannes

Davidson Matthias

Dechant Florian

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Dehen Florian

Delling Verena

Deml Stephan

Deml Michaela

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Dengler Thomas

Deubzer Johannes

Dinkel Klaus

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Dirlmeier Jürgen

Dittrich Wolfgang

Dobner Peter

Donhauser Toni

Donhauser Thomas

Dr. Dörges Joachim

Döring Harald

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Dotter Max

Dotter Ulrich

Dotter Johannes

Dotter Adele

Dotter Caroline

Dr. Draeger Georg

Eberwein Manfred

Eder Thomas

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Ehbauer Patricia

Dr. Ehrnsperger Franz

Eibl Katrin

Eibl Ludwig

Eichenseer Benedikt

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Eichenseer Laura

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Esslinger Frank Martin

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Prof. Dr. med Füchtmeier

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Prof. Dr. med. Fürst Alois

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Höcherl Herbert

Dr. Hoene Monika

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Hubert Fromm 01.04.

Harald Blazejewski 01.06.

Rainer Prof. Dr.

Neugebauer 01.10.

Toni Wagmüller 01.10.

Brigitte Neugebauer 01.10.

Katrin Neugebauer 01.10.

Johanna

Neugebauer 01.10.

Clemens Bender 04.10.

JUBILARE

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Mit euch

bringen wir unsere

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Mehr Leidenschaft. Mehr Power.

Mit Begeisterung fördern wir das soziale und sportliche

Miteinander. Für die Menschen in Regensburg und der Region.

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Zugleich weise ich mein Kreditinstitut an, die vom Veloclub Ratisbona e.V. auf mein Konto gezogenen

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who is who

Wer heutzutage einen Handwerker

Im VCR-Büro ist eine Anfrage der

oder Techniker als Freund besitzt, ist

reich beschenkt. Wir haben unseren

Click-Clack-Manni

Hofmann, der jede Fahrradschaltung

reparieren kann.

Die VCR-Fernfahrten werden

zukünftig entlang der Bahnstrecken

gelegt. Klaus Rübling hat

sich beim Franken-Giro übernommen

und dank seiner Bahncard 25 das

Ziel in Bamberg gefunden.

Ehrenpräsidentin Barbara

Wilfurth und ihr Karl-

Günther haben einen neuen

Insel-Rad-Rekord aufgestellt:

Mallorca, Korsika, Sardinien, Krk

… Ob sie deswegen vom Bayerischen

Finanzminister Füracker zur

Botschafterin der Oberpfalz gekürt

wurde?

Dass Radsport jung hält, hat

MTB-Guide-Opa Horst

Meller bewiesen. Nach seinem

Oberschenkelhalsbruch stand er

seiner Gruppe in kürzester Zeit

wieder zur Verfügung.

Dass der VCR ein toller Club ist, hat

sich bis zur Uniklinik Regensburg

herumgesprochen. Nach

Dr. Erik T. Orberg folgte

Mikrobiologe Dr. Vladimir

Milenkovic, der uns auf der

Fernfahrt nach Rom die Lokalisierung

und Vorteile der menschlichen

Bakterien erklärte.

Stolz präsentierte uns Dr.

Wolfgang Stosiek sein

Trikot, das ihm sein Sohn Max für

die Ankunft in Rom entworfen hat.

Sogar der Barkeeper der Rooftop-

Bar in Rom war von dem Kunstwerk

begeistert.

Beim zweiten Arber Retro waren

Sonja und Toni

Böhm mal wieder in Zeitnot, da

sich Sonja erneut nicht entscheiden

konnte, welches Rad sie nehmen

sollte. Wer hat, der hat.

Dieses Jahr ging’s mal wieder

Richtung Kloster Plankstetten zu Abt

Beda Sonneberg. Unter der Führung

von Prof. Dr. Bernd

Füchtmeier dachte sich

die mitgekommene BB-Ärzteschar,

sie könnten ihren Chef gleich dort

abgeben. Dr. Gerd Haas

legte jedoch ein Veto ein – er würde

sonst einen Co-Guide verlieren.

Unser Touristikwart Dr. Raik

Bär wird nun trotz seiner vielen

Dienstreisen sesshaft und hat

sich mit seiner Constanze

Henlein ein kleines Häuschen

im Grünen gekauft.

Der Papst trägt bekanntlich rote

Schuhe. Die VCR-Ministranten

Dr. Raik Bär, Dr.

Wolfgang Stosiek,

Matthias Wilfurth

und Alex Koller durften

im Vatikan mit ihren Radschuhen

ministrieren – welche Ehre!

Bayerischen Staatsforsten eingegangen.

Diese würden gerne die

MTB’ler Albert Payer,

Bernd Baumer,

Steven Setescak und

Klaus Haslbeck weitere

Waldwege von umgefallenen Bäumen

befreien lassen.

Unser Starkoch Helmut

Schwögler hat sich jetzt bis

ins fürstliche Schloss T&T gekocht.

Für den Weihnachtsmarkt sucht er

noch ein blondes Christkind.

Karin Gottl und

Jürgen Weidhofer

haben uns göttlich versorgt auf

unserer Radpilgerfahrt nach Rom.

Ob sie wohl als Dank den päpstlichen

Segen für ihre Lieben erhalten

haben?

Nachdem die To-do-Liste von

Axel Röslers Frau

Andrea abgearbeitet war,

sollte er sich einen Rentnerjob

suchen. Gesagt, getan: Als Fahrradmechaniker

und Gravelbike-Guide

ist er täglich in seinem Büro Opera

anzufinden. Erste Aufträge, u. a.

die Schlösser-Tour, sind schon im

Angebot.

Dass Karl Meyer als Bergziege

bekannt ist, weiß jeder – am

Gardasee hat er es uns schweißtreibend

spüren lassen. Dass er aber

rund um Falkenstein seinen Begleitern

den letzten Tropfen aus der

Flasche zieht, ist neu. Jedoch:

Nur mit einer 0,5-l-Flasche wie

Andreas Schulz anzutreten,

ist unter der Kategorie

„D’Erfahrung is no ned so da,

aber des wird scho.“ zu entschuldigen.

Italien, das Land der Mode,

hat einen neuen Trend, den

Michaela Wöhrl

und Silvia Jäger

eingeführt haben. Nachdem in

Lazise im Hotelpool Badekappenpflicht

bestand, haben sie kurzerhand

die VCR-Radkappen dafür

umfunktioniert – très chic.

Albert Koller hat den

Radtransport nach Mallorca

an seine Nachfolger Egon

Ranftl und Hans

Siebler übergeben – eine

verantwortungsvolle Aufgabe!

Alle Räder sind angekommen –

was man von Hans’ schwarzem

Anzug, den er für den Vatikan

benötigte, nicht behaupten

konnte. Dieser kam über

Umwege via Sondertransport.

Was steht zuerst: das VCR-

Jahresprogramm oder der

Vorlesungskalender von

Prof. Dr. Wolfgang

Schäfers? Natürlich das

VCR-Programm, nach dem sich

die Studenten und Studentinnen

künftig richten müssen.

Was haben der Veloclub und

der Giro d’Italia gemeinsam?

Beide durften auf Rennrädern

durch den Vatikan fahren. Und

wer hat’s möglich gemacht?

Hermann Goss

und Slawek

Sledziewski! Danke,

Grazie, Thank You.

Logistik-Ass und Freibiersponsor

Heiko Fröhlich – nach

Bier und Senf hat er jetzt hoffentlich

den richtigen Saftladen

gefunden.

Wer mit Simone

Wittmann, besser

bekannt unter „Gruschlmaus“,

unterwegs ist, muss für die

Pausen immer etwas mehr Zeit

einplanen.

Die beim Arber höchstgelegene

Verpflegungsstation Kolberg

wird nach vielen Jahren von

Markus Wenz übergeben.

Die Messlatte liegt

hoch, doch wir denken, die

sportlichen Topmanager Dr.

Bernd Kempa und

Norbert Broger

werden ihr Bestes geben.

Nachdem sein Sohn Phillip die

Leasing-Frei-Kilometer schon

in kürzester Zeit verbraucht

hat, muss unser Tom

Dengler nun die restlichen

zwei Jahre mit dem Rad zur

Arbeit fahren.

Obwohl Nicole Budig

einen Top-Trainingszustand hat,

wechselt sie genüsslich in der

Gruppe durch, um möglichst viele

Gespräche zu führen. Schlau!

Eben perfekt von Maria

Scheels abgeschaut.

Da der 1. FCN derzeit nicht so

erfolgreich ist, verweilt unser

Uli Mönius meist auf der

Insel, um dort gute Stimmung

und Fußball zu sehen. Er wird

doch nicht in der Scouting-Abteilung

des 1. FCN eingestiegen

sein?

Arber-Dultplatz-Chef

Markus Adam genießt

mittlerweile hohes Ansehen bei

den Ausstellern. Selbst kleine

Bakterien bringen ihn nicht aus

der Ruhe.

Wofür steht 4×M? Marathon-

Mann Markus Müller

gönnte sich keine Pause trotz

großer Hitze bei Regensburg–

Rom. Chapeau!

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