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Thermenland Magazin Februar 2026

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AUSGABE 172 FEBRUAR 2026

Thermenland

MAGAZIN

Mittermeier in Bad Füssing:

Gute-Laune-Booster mit “Flashback”

Kommunalwahl Pocking:

Heißer Kampf ums Bürgermeisteramt

Fasching am Höhepunkt:

Wo im Thermenland die Narren steppen


Natürlich stark:

Pflege, die spürbar wirkt.

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Vorbeugen ist besser

als Bohren –dieser Werbespruch der Zahnpasta-Industrie

hat sich in den letzten 50

Jahren tief ins Unterbewusstsein des deutschsprachigen

Kulturkreises eingegraben. Das

Zähneputzen mit der Aussicht auf ein „Mutti,

Mutti, er hat gar nicht gebohrt!“-Erlebnis hat

seither deutlich zugenommen: Während zu

Beginn der Werbekampagne1969 die tägliche

Zahnreinigung keineswegs Standard war,

putzen heute fast 75 %der Deutschen und

Österreicher laut statistischer Erhebungen

mindestens zweimal täglich ihre Zähne.

Ganz anders sieht esaber bei der Pflege aus.

Bereits 2013 schlug der damaligeSPD-Kanzlerkandidat

Peer Steinbrück bei den BadFüssinger

Gesprächen im Johannesbad vor, die Beiträge

der Pflegeversicherung um 0,5 Prozent

zu erhöhen und dafür u.a. Reha und Prävention

aus diesem Topf zu finanzieren. Obwohl

diese Forderung danach vielfach von Politikern

verschiedener Couleur wiederholt wurde,

ist seither nichts in diese Richtung geschehen.

AKTUELL

Inzwischen fordern selbst die eher knausrigen

Gesetzlichen Krankenversicherungen

(GKV) unisono eine „Präventionsoffensive

für die Pflege“: „Neu machen und anders

machen muss die Devise sein. Dazu gehört

vor allem, Prävention von Pflegebedürftigkeit

als Chance zu begreifen, um das System

finanziell und strukturell zukunftsfähig zu

machen. Anstatt nur auf manifeste Pflegebedürftigkeit

zu reagieren, müssen wir uns

auf deren Vermeidung und Verzögerung

fokussieren. Jeder Euro, der in Prävention

fließt, entlastet langfristig die SPV [=Soziale

Pflege-Versicherung] undschont die ohnehin

knappen Ressourcen“, betonte Anne-Kathrin

Klemm, Vorsitzende des BKK-Dachverbandes,

beimGKV-Tag 2025.

Aber nicht nur inder Pflegeprävention, auch

bei Bewegung, Tabakkonsum, Alkohol und

Ernährung hinkt Deutschlands Präventionspolitik

im europäischen Vergleich hinterher.

In drei von vier dieser Bereiche landet die

Bundesrepublik aufden hinteren Rängen, nur

im Feld Bewegung reicht es für das untere

Mittelfeld. Im Ranking des neuen Public

Health Index (PHI) von AOK-Bundesverband

unddem Deutschen Krebsforschungszentrum

findet sie sich zwischen dem Drittletzten

Österreich und vor dem Schlusslicht Schweiz

wieder. Ineinem Interview dazu forderte die

AOK-Bundesvorsitzende Dr. Carola Reimann

„eine mutige Präventionspolitik“ und klagte

gleichzeitig über „mangelnden politischen

Gestaltungswillen undhohen Lobbydruck“.

Für den Bayerischen Heilbäder-Verband

(BHV)allerdings geht der Präventionsbegriff,

der dem PHI zugrunde liegt, bereits am

wesentlichen Punkt vorbei. Wichtige, bereits

vorhandene Strukturen würden völlig ausblendet

und ganzheitliche Präventionsangebote,

Lebensstilprogramme oder regionale

Gesundheitsinfrastrukturen keine Rolle

spielen, kritisiert der BHV-Vorsitzende Peter

Martin Semmler M. A.,Chefredakteur

Berek. „Unsere Heilbäder zeigen seit Jahrzehnten,

wie wirksame Prävention funktioniert:

niedrigschwellig, wissenschaftlich

fundiert und unmittelbar im Lebensumfeld

der Menschen. Diese Potenziale müssen endlich

systematisch genutzt werden.“

Hier könnten die Kommunalpolitiker,die sich

am 8. März zur Wahl stellen, gleich mit gutem

Beispiel vorangehen undihre Mitarbeitenden

in den Ämtern und kommunalen Betrieben

zur Betrieblichen Gesundheitsvorsorge in

die Kureinrichtungen des Thermenlandes

schicken. So können sie den privaten Betrieben

vorOrt ein Beispiel geben, wie man seine

Belegschaft gesund, motiviert und leistungsfähig

erhält, statt über Frührente, Teilzeitarbeit

undSozialabgaben zu räsonieren. Denn

Prävention am Arbeitsplatz ist unterm Strich

kostensparender undnachhaltiger

als Nachsorgen.

DO SCHAU HER...

Mit seinem Biotech-Unternehmen „Wholomics“ forscht

Patrick Strasser (29) aus Ried im Innkreis in den USA

an Möglichkeiten, verschiedene Krebsarten bereits im

Stadium 1richtig erkennen zu können, in dem Heilung

noch möglich ist. Die Ergebnisse seiner Studien sind

phänomenal. Bauchspeicheldrüsenkrebs etwa wird in

80 Prozent der Fälle erst in Stadium 3oder 4, erkannt.

Dann hat der Krebs bereits gestreut. 2025 hat ereine

Studie anmehr als 10 Krebsarten durchgeführt: „In

Stadium 1konnten wir 91,8 Prozent der Krebserarten richtig

erkennen.AndereMethoden weisen in diesem Stadium

eineSensitivitätvon gerade 15 bis 25 Prozent auf.“

PatrickStrasser hat seinenMitgründer Maximilian Schneider

aus Hof bei Salzburg beim Studium der Biochemie

an der TUMünchen kennengelernt. Jetzt führen sie ein

4-köpfigesWissenschaftlerteam am renommierten Massachusetts

Institute of Technology (MIT). Hier hat Strasser

auchseinen Master beiProf. RobertWeinberggemacht, der 1981 das ersteKrebsgenidentifizieren konnte. Obwohl er in Bostonwohnt, besucht

er Familie und Freunde in Ried nochimmer häufig.

„Ichsehe Wholomicsals einen globalenMarktführer in derKrebsdiagnostik –wir werden bis dahin mehrereBluttests auf den Markt bringen

und hoffentlich tausende von Menschenleben retten“, soStrassers Plan. „Die Onkologie ist nur der erste Anwendungsfall, in dem unsere

Technologie zurfrüheren Erkennung beitragen kann.“

Bild:privat


AKTUELL

Editorial: Vorbeugen ist besser als Nachsorgen 3

Doschauher:Riederrevolutioniert Krebsforschung 3

Ehrenamtsladen:Gutes Gebrauchtes für günstiges Geld 6

Flashback: Das Thermenlandvor 100 Jahren 10

Nahversorger 7/24: ILE fördert 24-H-Laden am Dorf 12

Zahl des Monats: 1/3 der Kinder sindCyber-Opfer 29

INHALT

15

KOMMUNALWAHL SPEZIAL

WIR für Pocking: Neue Bürgerlistewill Bürgermeisterin 5

ÖDP:Zukunftsorientiertund bürgernah: Öoder nie! 7

Statements: Das wollen die Kandidierendenfür Pocking 8

CSU:Gemeinsam bewegenwir Stadt undLandkreis! 11

GENIESSEN &ERLEBEN

HochadeligeRezepte: FalscheMorcheln in der Suppe 14

Ried feiert: Faschingsparty&Valentinsbankerl 15

Johannesbad: Winterglühen &Gardetanz am Beckenrand 15

Faschingsendspurt: Die größtenPartys,die längsten Züge 16

Kinderfasching: Volles Programm in der Stadthalle 17

17

FIT &GESUND

BadFüssinger Heilwasser für Muskeln &Gelenke 2

Apotheker:Warum Lippen besondere Pflegebrauchen 18

Naturapotheke: Douglasie ist eineätherischeWohltat 19

Fitbei Frost: Richtig trainieren im Winter 20

18

KULTUR &FREIZEIT

Mega-Comedy-Event: Mittermeier im Großen Kulturhaus 6

Kostenlose Premiere: Waidlermesse für Bläser &Chor 12

Kartenverlosung: Chicago-Groove mit Blues Briederchen 21

Täufergeschichte: Erster Märtyrertod für neuen Glauben 24

Ausflugstipp: Rollende Zeugen der Feuerwehrgeschichte 25

Event-Highlight: Großer Faschingszug durch Pocking 32

UNTERWEGS MIT DEGENHART

Heilige&Festeinder Faschingszeit 22

23

RAT&TAT

Wiesenbrüter:Schutzmaßnahmen für bedrohteVogelwelt 26

Ramadama im Auwald: 30.000 Zigarettenkippen gesammelt 26

Verkehrs-Tipp: Gutvorbereitet durch Frostnächte 27

26

SERVICE

ThermenlandHoroskop 28

Wetterprophet, Zahl des Monats 29

Impressum 29

Notrufnummern 30

Apotheken-Notdienst 30

www.thermenland-magazin.de

4


AKTUELL

tritt zur Kommunalwahl an –180 Unterstützerstimmen erreicht

LernenSie nun die Kandidatinnenund Kandidatenkennen

Die parteiunabhängigeWählergruppe „Wir für Pocking“ bedankt sich herzlich bei allen Bürgerinnen undBürgern,

die mit ihrer Unterschrift bereits ihre Unterstützung für die kommende Kommunalwahl gezeigt haben.

Die erforderlichen 180 Unterstützerunterschriften konnten in kurzer Zeit gesammelt werden.

Die zahlreichenpositivenRückmeldungen undpersönlichen Gesprächewertet „WIR“als starkesZeichen des

Vertrauens unddes großen Interessesander Zukunft der Stadt Pocking.

„Diese Unterstützung motiviert uns sehr undbestärkt uns darin, den offenen Dialog mit den Bürgerinnen und

Bürgern weiterzuführen“, betont das Team um Bürgermeisterkandidatin Barbara Weiss.

Ziel von„Wirfür Pocking“ ist es,Politik nah an den Menschen zu gestalten unddie

Anliegender Bürgerinnen undBürger ernst zu nehmen. Ein liebens- undlebenswertes

Pocking für alle Generationen unter anderem mit bezahlbarem Wohnraum und

bürgerfreundlicher Infrastruktur.

Um den persönlichen Austausch zu vertiefen, lädt „Wir für Pocking“ in den kommenden

Wochen zu zwei besonderen Gesprächsrunden ein:

Am Samstag 7. Februar um 10.00 Uhr findet ein „Süßes Gespräch“imi-Tüpferlstatt.

In entspannter Atmosphäre –Kuchenwird von„WIR“mitgebracht –besteht Gelegenheit

zum Kennenlernen undzum Austausch mit den Kandidatinnen undKandidaten.

Eine Wochespäter,amSamstag 14. Februar um 10.00 Uhr,folgt ebenfalls im i-Tüpferl

ein „Närrisches Gespräch“, zu dem „WIR“zueinem Glas Sekt einlädt. Auch hier ist Raum

für Diskussionen, Ideen undAnregungen.

Alle Interessierten sindherzlich eingeladen, vorbeizukommen, Fragen zu stellen und

ihre Themen einzubringen.Der persönlicheAustausch steht dabei klar im Mittelpunkt.

„Wir für Pocking“

blickt zuversichtlich

aufdie kommenden

Wochen des

Wahlkampfs undfreut

sichdarauf,

gemeinsam mit den

Bürgerinnen und

Bürgern die Zukunft

der Stadt aktivzu

gestalten.

„WIR FÜR POCKING“


AKTUELL

MdLStefanMeyer besucht Zweite-Hand-Laden „GuteGelegenheit“Pocking

GutesGebrauchtes für günstiges Geld

20 Frauen engagieren sich ehrenamtlich

weit über 20 Stunden jede Woche

im Rahmen des Second-Hand-Ladens

„GuteGelegenheit“inPocking.

„Es ist eigentlich ein richtigkleiner

Betrieb, der entsprechendAufwand

mit sichbringt, aber uns auch große

Freude bereitet“, erklärt Kreis- und

Stadträtin Gerlinde Kaupa bei einem

Besuch des CSU-LandtagsabgeordnetenStefanMeyer

mit Stadtrat und

Bürgermeisterkandidaten Ernst

Geislberger-Schießleder.

NachhaltigeSchatzsuche

Nachhaltigkeit unddie Förderung der generationsübergreifenden

Zusammenarbeit stehen im

Mittelpunkt des Wirkens im Laden in der Pockinger

Stadtmitte. Der Warenbestand reicht dabei

über Kleidung in sämtlichen Größen, Schuhe

oder auch eineAuswahl an Spielsachen undDekoartikel.

„Und vereinzelt finden sich auch andere

besondere Schätze –und alles natürlich zu

günstigen Preisen. Unsere Idee ist, gute gebrauchte

Dinge, die dem Verein gespendet werden,

zu günstigen Preisen zu verkaufen, so dass

diese auch für Menschen mit einem schmaleren

Geldbeutel und nachhaltig orientierten Menschen

zugänglich sind“,erklärt Kaupa dem CSU-

Abgeordneten. In Summe hat das Team der

Guten Gelegenheit in Pocking rund 20.000 Kleidungsstücke

verkauft –„und damit gleichermaßen

der Abfallentsorgung entzogen. So kann

man das auch sehen“, so Kaupa. Der Erlös werde

regelmäßig an verschiedene regionale Projekte

gespendet, wie zuletzt der Kinderfeuerwehr in

Pocking.

Schönes undNützliches bekommt in Pocking eine„GutenGelegenheit“für einenachhaltigeWertschätzung: (v.r.)

MdLStefanMeyer,Kreis- undStadträtin Gerlinde Kaupa, GoldineNeschen, Ernst Geislberger-Schießleder,Elisabeth

Brandtner,Geli Weiß undMaria Heiler vonden ehrenamtlichen Helferinnen..

Foto:Starke

Herausragendes Erfolgsprojekt

Im April feiert die „GuteGelegenheit“inPocking

bereits dritten Geburtstag. „Und bisher blicken

wir hier aufein absolutes Erfolgsprojekt, dass es

in dieser Größe kein zweites Mal inder Region

gibt, was uns schon auch sehr stolz macht", betont

Gerlinde Kaupa. Und esbesteht weiter Bedarf

an Verkaufsflächen, beziehungsweise an

größeren Räumlichkeiten. „Es ist wirklich eine

tolle Aktion, durch die zugleich Leerstände in der

Stadt sinnvoll genutzt werden", begrüßt auch

Stadtrat Ernst Geislberger-Schießleder. „Es ist

außerordentlich beeindruckend, washier in den

letzten Jahren geschaffen wurde, insbesondere

unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit. Das Ehrenamt,

von dem dieser Verein getragen wird, ist

herausragend. Mein Dank und meine Anerkennung

für dieses Engagement“, so MdL Meyer

abschließend.

Stefanie Starke

Michael Mittermeier im Großen Kulturhaus BadFüssing

SchrägeZeitreise als Mega-Comedy-Event

Nach fast vier JahrzehntenComedy-Tour geht

Michael Mittermeier dahin, wo er noch nie

gewesen ist. Nach BadFüssing.Nein, quatsch,

nochmal zurück: In die Zukunft. Aber wie

hinkommen? Mit dem Flixbus? In den 80ern

ist man da noch per Fluxkompensator mit

dem Auto hingefahren. Typisch. Doch wie

fährt man heute hin? Sind Zeitreisen überhaupt

möglich? Aber natürlich! Vor allem,

wenn dieUropa Erfinderwar undvor 100 Jahren

im Keller eineZeitmaschinegebastelt hat.

Das Ding standdann jahrzehntelang bei Mittermeiers

Großeltern im Keller, hat nicht

funktioniert und eshieß immer, das sei ein

Prototyp für eine Solarheizung. Dabei war

nurder Akkuleer. Aber jetzt kann’s losgehen!

Startzeit: Montag,2.Februar,19.30 Uhr!

Faschings-Booster in die 80er

Mit seinem Programm „Flashback! Die Rückkehr

der Zukunft“ reist Michael Mittermeier zusammenmit

seinem Publikum in die Zukunft. Natürlich

mit Übergangsjacke, denn: „Ich weiß wasDu

Anfang Februar getan haben wirst…“

Passend zum Beginn des Faschingsendspurts

gibt’s die Karten für Mittermeier's Flashback

bereits im Vorverkauf beim TicketService Bad

Foto: Wikipedia

Füssing, Tel. +49-8531-975-522 oder E-Mail:

ticket@badfuessing.de

sowie unter

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sam

www.thermenland-magazin.de

6


7 www.thermenland-magazin.de


AKTUELL

Statements derKandidierende für das

„Das städtischeZentrumdes Rottals

Mit seinen rund 17.000 Einwohnern ist Pocking das dynamische Wirtschafts- und Handelszentrum des Thermenlandes. Ist die

Wirtschaft im unteren Rott- undInntal auch sehr unterschiedlich vonLandwirtschaft über Industriebis zumTourismus geprägt,

so stellt diese Stadt doch einen Indikator für die ganze Region. Bei der Kommunalwahl am 8. März bewerben sich in der Stadt

Pocking eine Kandidatin und drei Kandidaten umdas Amt des Bürgermeisters bzw der Bürgermeisterin, darunter auch der

amtierende Bürgermeister Franz Krah, der seit 18 Jahren die grundsätzlich überaus positive Entwicklung der größten Stadt

desRottals verantwortet undsichnun um eine 4.Amtszeit bewirbt.

Natürlich gibt es wie in jeder Gemeinschaft über den künftigen Kurs undaktuelleHerausforderungen unterschiedlicheLösungsvorstellungen

in der Bürgerschaft, die durchaus auch ihre Auswirkungen auf die Umgebung der Stadt haben. Darum gibt das Thermenland

Magazin den fürs Bürgermeisteramt der kommenden 6Jahre Kandidierenden die Möglichkeit, konzentriert darzustellen, worin sie

ihren ganz persönlichen Schwerpunkt der Stadtentwicklung setzen wollen undwie sie die Vernetzung der Stadt mit dem Thermenland

beurteilen.

sam

Ernst Geislberger-Schießleder (CSU)

Franz Krah (UB)

Foto:Tobias Müller

Wohnort: Vindelikerstraße 36,

94060 Pocking-Hartkirchen

Alter:33Jahre (*1992)

Ehrenamt: Stadtrat,

Ortsvorsitzender CSU Pocking,

Kreisvorsitzender Arbeitsgemeinschaft

für Ernährung,

Landwirtschaft undForsten

Passau,

Mitglied FFW Hartkirchen

Telefonnummer:

0151-10100242

E-Mail:

E.Geislberger@gmx.de

Foto:RudiFriedrich

Wohnort: Pocking

Alter:65Jahre

Beruf: Bürgermeister,Jurist

Ehrenamt: Kreisrat (ÜW),

Medienrat (BLM)

Social Media: Facebook

E-Mail: krah_franz@pocking.de

Homepage: https://www.csu.de/verbaende/ov/pocking/

Facebook: Ernst Geislberger-Schießleder

Bürgermeisterkandiat

Instagram: ernst.geislberger_schiessleder

TikTok:@geislberger_schiessleder

„Mein Schwerpunkt für Pocking ist Sicherheit undbezahlbares Wohnen.

Ich setze mich für eine personelle Aufstockung der Polizeistation

bis hin zur Aufwertung zur Polizeiinspektion sowie für die

Ansiedlung einer Verkehrs- bzw. Autobahnpolizei ein. Als Verwaltungsbeamter

im Bauamt undLandwirtschaftsmeister verbinde ich

rechtlicheExpertise mit praktischer Erfahrung –für zügiges,solides

undleistbares Bauen in Pocking.

Pocking ist Motordes Thermenlandes.Diese Rolle will ich weiter stärken–wirtschaftlich,

infrastrukturell undgesellschaftlich. Sicherheit,

gute Verkehrsanbindung und eine enge Zusammenarbeit mit Umlandgemeinden

sind entscheidend. Gleichzeitig möchte ich das Gemeinschaftsgefühl

stärken, etwa durch die Wiederbelebung eines

Pockinger Volksfestes aufder Stadtparkwiese als Treffpunkt für die

ganze Region.“

Ernst Geislberger-Schießleder

„Pocking ist die größte Stadt im Rottal und als solche das Zentrum

des südlichen Landkreises. Damit dies so bleibt, muss es unser

Hauptziel sein, Einrichtungen von überörtlicher Bedeutung zu erhalten

und zugewinnen. Das können Geschäfte, Behörden, Firmen,

Ärzte oder auch Lokale sein. Unsere Aufgabe ist es, ein Umfeld zu

schaffen, das zum Investieren ermutigt. Bei möglichen Behördenansiedlungen

werden wir selbst aktiv. Derzeit bemühen wir uns um

eineDienststelle der Autobahnpolizei.

Auch die Entwicklung der Innenstadt bleibt eine Hauptaufgabe.

Die Stadt hat in den vergangenen Jahren schon viel getan, um die

Aufenthaltsqualität in der Innenstadt zu steigern, etwa durch

zusätzliche Attraktionen (Eislaufbahn), verbraucherfreundliche

Parkgebühren und neue Veranstaltungskonzepte (Pockinger Triangel,

Machermarkt usw). Diese Themen müssen wir weiterverfolgen

und -entwickeln. Aktuell arbeiten wir u.a. an einem Freiflächenkonzept

für die Innenstadt. Grundsätzlich sind wir bei diesen

Maßnahmen aber auch auf die konstruktive Mitarbeit der Grundstückseigentümer

undGeschäftsinhaber angewiesen.“

Franz Krah

www.thermenland-magazin.de

8


AKTUELL

Bürgermeisteramtder Stadt Pocking:

stärkermit der Region vernetzen“

Bernhard Simmelbauer (ÖDP/PU)

Wohnort: Pocking

Alter:56Jahre

Beruf: Dipl.Ing.(FH)

Maschinenbau/Fahrzeugtechnik,

Betriebswirt, Dozent an der

HWKPassau

Ehrenamt: Stadtrat –Fraktionssprecher

ÖDP/FDP,

1. Vorstanddes SV Pocking

Homepage: www.oedp-pocking.de

Foto:Daniela Killer Social Media: oedp.pocking

(Instagram/Facebook)

„Ehrliche, gestaltende und regionale Stadtentwicklung. Pocking als

Zentrum des Bäderdreiecks: zwischen BadFüssing, BadGriesbach und

BadBirnbach, mit A3/A94 undNähezuÖsterreich –attraktivfür Familien,

Ruheständler und Investoren. Konsequent, pragmatisch, mit

echter Bürgerbeteiligung. Regionale Stärken nutzen: kostenloser Bäderbus

im 30-Minuten-Takt nach Bad Füssing. Badegäste kommen

nach Pocking, kaufen ein, übernachten hier –mehr Umsatz für Handel

undGastronomie. Mehr Bahnförderung statt Stillstand.

Innenstadt beleben: Schluss mit 12 Jahren Stillstand. Mit Bürgern, Fördermitteln

undMasterplan zu einem attraktivenStadtkern –Vorbilder

Ruhstorf undRotthalmünster.Familienfreundlich: bezahlbares Wohnen,

guteKitas undSchulen, sichere Wege,moderneSportstätten, vielfältiges

Einkaufen. Mehr Sicherheit durch stärkere Polizeipräsenz,

Aufwertung der Dienststelle. Umwelt- und gemeinwohlorientiert.

Motto: Gestalten statt nurVerwalten.“ Bernhard Simmelbauer

Barbara Weiss (Wir für Pocking)

Alter:59Jahre

Beruf: Steuerfachangestellte

Ehrenamt: 2. Bürgermeisterin

der Stadt Pocking, 1. Vorsitzende

Gartenbauverein Pocking,

Kassier beim FitnessClub-

Pocking undbeim SPDOrtsundKreisverband.

E-Mail:barbaraweissbuchhaltung@t-online.de

„Pocking sieht sich als Zentrum

im Bäderdreieck und muss diese

Foto:RamonaSagerer

Rolle künftig aktiver ausfüllen:

mit vernetztem ÖPNV, gemeinsamen Gewerbe- und Tourismusstrategien,

abgestimmter Flächennutzung undKulturpartnerschaft mit den

Nachbarkommunen. Die ILE an Rott undInn ist bereits ein Grundstein.

Es braucht aber regelmäßigeren Austausch, um Verkehr, Medizinversorgung,

Energie- und Klimaprojekte gemeinsam zuplanen und Fördermittel

gezielt zu nutzen. Hier solltePocking als Initiator auftreten.

Für eine lebenswerte Stadt braucht es unbedingt mehr bezahlbaren

Wohnraum. Mehrgenerationenhäuser, Genossenschafts- und Sozialwohnungen

wären begrüßenswert. Fortführung der bisherigen

Innenstadtstrategie mit Events, Begrünung und attraktiverem

Stadtplatz, erweitert um sicherere Rad-und Gehwege. Stetige Fortsetzung

des Leerstandsmanagements trotz mangelnder Kooperation

der Eigentümer. Den Fokus für unsere Außenbezirke auf Nahversorgung,

Stadtanbindung undTreffpunkterichten.“ Barbara Weiss

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FLASHBACK

Knabeals Lebensretter

Das Thermenland vor 100 Jahren

Wenn sich heute die Landespolitiker darüber streiten, welches Bundesland

wann in die Ferien starten darf, dann sollten sie sich die

Situation in der 1. Hälfte des vergangenen Jahrhunderts einmal vergegenwärtigen:

Das Schuljahr begann in Deutschland seit Anfang

des 20. Jahrhunderts und traditionell auch in Österreich, in Bayern

erst seit 1920, zu Ostern. 1941 wurde der Schuljahresbeginn im

ganzen Deutschen Reich inkl. Österreich dann auf September festgelegt.

Das wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs von der

Besatzungsmacht in der Britischen Zone rückgängig gemacht und,

außer in Bayern (Amerikanische Besatzungszone), auch in allen

übrigen Ländern der westlichen Besatzungszonen. Auch im Saarland

wurde der Schulbeginn nach der Eingliederung in die Bundesrepublik

(1. Januar 1957) vom Herbst auf den Frühling verlegt, nur in Bayern

blieb es -wie in Österreich- bei September. Erst 1964 wurde

beschlossen, das Schuljahr wie in Bayern und den europäischen

Nachbarländern nach den Sommerferien beginnen zu lassen. Damit

begann dann auch der versetzte Beginn, der jetzt nach 60 Jahren

wieder neu diskutiert wird.

sam

www.thermenland-magazin.de

Berufsbilder im Umbruch

Pocking. 28. Jan. Die Berufswahl

der Kinder, die demnächst

zu Ostern die Schule

verlassen, macht den Eltern

schon sehr starkes Kopfzerbrechen.

Es ist auch tatsächlich

nicht leicht, in dieser

Hinsicht Ratschlägegeben zu

wollen. Die technische Umgestaltung, die in heutiger Zelt das ganze

Leben der Arbeit fast ununterbrochen durchmacht, legt oft Hals

über Kopf Berufe für ewig still, die noch vor wenigen Jahren als aussichtsreich

galten.

Umgekehrt erweisen sich neue Berufe als zukunftsversprechend,

von denen man vor kurzem kaum den Namen kannte, falls sie überhaupt

bereits existierten. Das richtigste für alle Eltern wird es deshalb

sein, die natürliche Sonderveranlagung des Kindes bei dessen

Berufswahl soweit als möglich in Rechnung zu ziehen. Denn in

einem Berufe, für den man angeborenes Interesse an den Taglegt,

wird man auch stets viel leichter imstande sein, irgendwelche plötzlich

auftauchende Umgestaltungen der Arbeitsverhältnisse mitzumachen.

Vorallem halte man darauf, dem Kinde Mut zum Leben,

Freude zur Arbeit und so früh als möglich ein recht ausgeprägtes

Pflichtgefühl wachzuerhalten. Mit diesen drei Dingen kann mans

zur Not später auch in einem Berufe aushalten, der die goldenen

Berge, die er ursprünglich versprach, nicht gleich im ersehnten

Eiltempo bringt.

Faschingsball im Hauptbahnhof

Pocking, 1. Febr. Den Reigen der karnevalistischen Veranstaltungen

im heurigen Fasching hat der Turnverein am gestrigen Abend

begonnen. Die Idee, ein Abend im Münchner Hauptbahnhof, war

soweit eine ganz glückliche, als es durch Aufstellung der verschiedensten

Schalter, Kioske, Automaten etc. etc. gelungen ist, den

Reisenden einigePfennigeaus den Taschen zu foppen. Die Umstellung

des Saales in einen Wartesaal mit 1. 2. und 3. Klasse war aber

auch wirklich sehr originell und wer nur die Lokomotive mit dem

Personenwagen gesehen hat, muß gestehen, daß Künstlerhände

daran geschaffen haben.

Am Bahnsteig haben sich eine große MengeFahrgäste aus allen

Herren Ländern in den buntesten Trachten eingefunden, daß zuletzt

ein förmliches Gedrängeentstand. Ein Paar echte Muhackel haben

neben den verschiedenen Hochstaplern, Schwarzfahrern und

ähnlichen Individuen der Bahnhofpolizei gehörig warm gemacht.

Im allgemeinen hat sich der Zugsverkehr ohne jeden Unfall abgewickelt,

nur ein kurzsichtiger Dienstmann stolperte in seinem

Uebereifer in den Personenwagen hinein und schlug sich die Schienbeine

elendiglich auf.

Die Lachmuskeln kamen den ganzen gemütlichen Abend hindurch

nicht außer Bewegung und wohl manche Person dürfte eine

Kran[k]heit weggelacht haben. Und so verlief die erste Fastnachtsveranstaltung

in gelungenster Stimmung. An alle Besucher aber,

die durch ihren gütigen Besuch die Turnhallebaufondkasse wieder

stärkten und dadurch auch die Sympathie für den Verein bezeugten,

an dieser Stelle den aufrichtigsten Dank des Turnrates. -„Gut Heil!“

Eisenbahn vom Vilstal ins Rottal

Griesbach i. R., 11. Febr. Die bevorstehende Verwirklichung des

Eisenbahnprojektes Vilsbiburg-Aidenbach hat das Verkehrskomitee

Griesbach mit seinen Eisenbahnschmerzen erneut auf den Plan gerufen,

um den Anschluß an Aidenbach zu suchen und die Linienführung

fortzusetzen durch das Holzland (Wolfachtal) über

Griesbach-Reutern-Tettenweis nach Pocking bezw. Simbach a. Inn.

Am vergangenen Freitag fand eine Informationsfahrt durch das in

Betracht kommende Gelände statt, an der Oberingenieur

Renner=München, Bezirksamtmann Kirchhammer als Vertreter des

Bezirksamtes Griesbach, derBezirksbaumeister,die Bürgermeister

der interessierten Gemeinden,der Gemeinderat Griesbach und das

Verkehrskomitee Griesbach teilnahmen.

Bei dieser Besichtigungsfahrt konnte man vollständigeEinigelt über

die geplante Linienführung konstatieren. Die Vorarbeiten sind nun

schon erfreulicherweise so weit gediehen, daß bereits am Sonntag

den 7. März, nachm. 2Uhr, eine große öffentliche Eisenbahninteressentenversammlung

stattfinden kann, in der Oberingenieur

Renner=München das Referat übernehmen wird.

Diese angestrebte neue Verkehrslinie würde noch viel mehr an

Bedeutung gewinnen, wenn sich eine Passauer Gruppe um die

längst ins Augegefaßte Idee annehmen würde, eine Schnellzugsverbindung

Passau-Pocking-Simbach-München fördern und in die

Tatumsetzen würde. Damit wäre dann nicht nur dem Bezirke Griesbach,

Passau und Vilshofen in verkehrspolitischer Hinsicht Rechnung

getragen, sondern die ganze Bevölkerung Niederbayerns,

die im Verkehrswesen nicht gerade am besten daran ist, hätte von

diesen neuen Verbindungen die größten Vorteile zu erwarten.

10

Aigen a. I. Nach Schulschluß ging die sechs Jahre alte Fanny Hornhuber

von Haidershofen mit anderen Kindern an einem zugefrorenen

Hausweiher vorbei und probierte, ob die Eisfläche noch tragfähig sei.

Dabei brach sie aber durch und kam in die Gefahr zu ertrinken. Auf

ihre Hilferufe liefen ihre Mitschülerinnen davon. Da kam der 12 Jahre

alte Tischlermeisterssohn Herm. Seltradl des Weges. Der Knabe eilte

sofort zur Stelle und zog die Kleine, obwohl er selbst dabei in Gefahr

war, mittels seines ihr gereichten Schlittens aus dem Wasser.

SchwereBluttat

Triftern, 11. Febr. Vergangenen Samstag war hier eine öffentliche

Hochzeitsfeier, die ohne Rauferei, als Folgeerscheinung der

schlechten Zeiten, nicht vorüber gehen durfte. Als die Raufbolde in

denGastlokalitäten ihrMütchen nichtkühlenkonnten,daesdort

sehr nach Gummiknütteln und Ochsenzinner des Herrn Gastgebers

roch, setzten diese rohen Lackl ihre schneidigeTätigkeit auf der

Straße fort. Als Hauptkrakehler tat sich der sattsam bekannte Taglöhner

Josef Polkermüller von hier hervor. Der auf dem Heimweg

befindliche led. Musiker Hermann Bachmeier wollte auf die Streitenden

beruhigend einwirken, dabei erhielt er ohne allen Anlaß von

Polkermüller, der noch dazu ein Schulfreund war, drei mit voller

Wucht geführte Messerstiche in den Rücken, wovon einer die Lunge

schwer verletzte. Herr Wachtmeister Ebenburger, der zu Hilfe gerufen,

dem Skandal durch schneidiges Eingreifen ein Ende machte,

verhaftete den Täter.

Motorenfabrikant Wimmer gestorben

Sulzbach a. Inn., 24. Febr. Ein schwerer Schicksalsschlag ist am

vergangenen Montag über die Familie Hans Wimmer hereingebrochen.

Herr Hans Wimmer, Inhaber der bekannten Motorenfabrik

Wimmer und Sohn wurde vom Schlagegetroffen und war in wenigenMinuten

eine Leiche. Herr Fabrikbesitzer Hans Wimmer, der

durch die Fabrikation der „Wimmer Leichtmotore[n]“ in der Sportswelt

sich einen guten Ruf geschaffen hat, war ein Mann, der mit

den edelsten Charaktereigenschaften begabt war.

Ein feiner Mann gegenüber seiner Arbeiterschaft, ein treubesorgter

Gatte und Vater für seine Familie, ein vorzüglicher Mann im Umgange

mit der Geschäftswelt und ein überzeugter Katholik, das

waren seine Eigenschaften, die zu erwähnen sind. Der Verlebte

stand im 57. Lebensjahre und

hinterläßt eine tieftrauernde Gattin und eine einzigeTochter, die

sich vor wenigen Tagenmit Herrn Baumeister Andrä Capellaro von

Sulzbach vermählte und sich gegenwärtig mit ihrem Gatten auf der

Hochzeitsreise in Neapel befindet.

Dem edlen Toten die ewigeRuhe, den Hinterbliebenen aber aufrichtigste

Teilnahme. Die Beerdigung findet am Donnerstag vorm.

½10 Uhr in Sulzbach statt.

[Lt. Wikipedia bestand die Motorenfabrik der Familie Wimmer von

1898 bis 1998 in Sulzbach a.Inn. In ihrer Blütezeit wurden neben

Einbaumotoren auch Traktoren, ein PKW-Modell und vor allem

Motorräder entwickelt und gefertigt.]

Eine Wimmer, Modell 175 ccm Viertakt, ca. 1925

Grafikaus einem Verkaufsprospekt


AKTUELL

SehrgeehrteBürgerinnen undBürger vonPocking,

bei der bevorstehenden Kommunalwahl

geht es um die Zukunft unserer Heimat

– in unserer Stadt und im gesamten

Landkreis Passau. Es geht um eine Politik,die

gestaltet, die anpackt unddie für

die Menschen da ist.

Gemeinsam bewegenwir

die Stadt undden Landkreis!

Dieses Trio verbindet Erfahrung mit

frischem Wind und sorgt dafür, dass

die Anliegen Pockings auf allen politischen

Ebenen Gehör finden.

RaimundKneidinger –

Unser Landrat für einen

starkenLandkreis Passau.

Seit 2020 lenkt Raimund Kneidinger

erfolgreich die Geschicke unseres Landkreises.

Mit seinem Zukunftsprogramm

für die CSU Passau-Land setzt er klare

Prioritäten: eine stabile Wirtschaft,

sichere Arbeitsplätze und eine solide

Finanzpolitik.Sein Ziel ist es,die Erfolgsgeschichte

unserer Region fortzuschreiben

und die Lebensqualität für alle

Bürgerinnen und Bürger weiter zu verbessern.

Mit Raimund Kneidinger an

der Spitze des Landkreises haben wir

einen verlässlichen Partner, der die

Entwicklung unserer Heimat fest im

Blick hat.

Ernst Geislberger-Schießleder –

Mit Ernst in die Zukunft für

Pocking!

Als Ihr Bürgermeisterkandidat möchte

Ernst Geislberger-Schießleder das volle

Potenzial unserer Stadt entfalten. Er ist in

Pocking verwurzelt, kennt die Gegebenheiten

und engagiert sich seit Jahren als

Stadtrat für unsere Belange. Durch seine

Tätigkeit im Bauamt des Landratsamtes

Passauund als Dozent an der Bayerischen

Verwaltungsschule bringt er unschätzbares

Fachwissen undbesteKontaktemit,

um Projekte für Pocking voranzutreiben

und Fördermittel zu sichern. Er steht für

eine transparente Politik und will nicht

nur verwalten, sondern aktiv gestalten –

mit hochgekrempelten Ärmeln und

einem klaren Plan für eine lebenswerte

Zukunft in Pocking.

Gerlinde Kaupa –

Die starke Stimmefür alle

GenerationenimKreistag.

Gerlinde Kaupa ist eine Politikerin mit

Herz und Verstand. Als langjährige

Stadt- und Kreisrätin, ehemalige stellvertretende

Landrätin und Seniorenbeauftragte

der Stadt Pocking und des

Landkreises Passaukennt sie die Sorgen

und Nöte der Menschen ganz genau.

Ihr unermüdlicher Einsatz gilt der Verbesserung

der Lebensqualität und der

gesellschaftlichen Teilhabe, insbesondere

für unsere älteren Mitbürger. Sie

setzt sich aktiv gegen Alterseinsamkeit

und für eine bessere Mobilität ein. Mit

ihrer immensen politischen Erfahrung

ist Gerlinde Kaupa ein unverzichtbarer

Brückenbauer zwischen den Generationenund

zwischen Stadt undLandkreis.

Ihre 3Stimmen

füreinestarkeRegion!

Dieses Team steht für eine Politik aus

einem Guss. Raimund Kneidinger auf

Landkreisebene, Ernst Geislberger-Schießleder

als zukünftiger Bürgermeister im

Pockinger Rathaus undGerlinde Kaupa als

erfahrene Kraft im Kreistag werden ihre

Kompetenzen bündeln, um Pocking und

den Landkreis Passau gemeinsam voranzubringen.

Schenken Sie am Wahltag diesem starken

Trio Ihr Vertrauen. FüreinePolitik,die auf

Erfahrung baut, Zukunft gestaltet undden

Menschen in den Mittelpunkt stellt.

Wählen Sie

für unsere Heimat:

RaimundKneidinger,

Ernst Geislberger-

Schießlederund

Gerlinde Kaupa.

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AKTUELL

Aigen am Inn bekommt einen 24-Stunden-Tante-Emma-Laden

Nahversorger in Selbstbedienung rundumdie Uhr

DieSituation vonAigen am Inn gleichtder in vielen Dörfern. Waren es in

früheren Jahren mehrere Kramerläden, Bäcker, Metzer und Getränkehändler,

die sich um die Lebensmittel-Versorgung der Bevölkerung sorgten,

sinddiese im Laufe derZeit nach undnachimmer weniger geworden.

In Aigen ist am Schluss nur noch derBäckerübrig geblieben.

Die Nahversorgung in Aigen auch in der Zukunft zu sichern, machte sich

im Herbst die Wählergemeinschaft Aigen mit Unterstützung von Bürgermeister

Tobias Kurz zurAufgabe.

ILE fördert Ladenmöbel

Nachdem man sich in der Region zu verschiedenen Konzepten kundig gemacht

hatte, wurde bei der ILE an Rott &Inn für den geplanten „Nahversorgerladen

24/7“ eineFörderung ausdem Regionalbudget 2026 beantragt. Die

Zusageder ILE für die Anschaffung vonEinrichtungsgegenständen hatteBad

Füssings Bürgermeister Tobias Kurz bereits dabei, als er sich mit dem Investor

Bernhard Wagner undden örtlichen Gemeinderäten Wolfgang Doppelhammer,

Wolfgang Hofer und Bärbel Schneider von der Wählergemeinschaft

Aigen vordem künftigen Nahversorgerladen traf.Als Familienvatermit drei

Kindern kennt Bernhard Wagner die Situation nur zugut: Oft fehlt etwas

beim Wocheneinkauf.Für Kleinigkeiten müssen oft langeAutofahrten unternommen

werden –zuFuß oder mit dem Radsinddie meisten Ziele nicht erreichbar.Und

schon entstehen unnötiger Aufwandund Stress.Mit seiner Idee

unddem Konzept des Ladens will Wagner genaudaansetzen: KleineEinkäufe

sollen wieder vorOrt möglich sein, ganz ohne Auto undStress.

Der neue Aigener Nahversorger Bernhard Wagner (Mitte) informierte Bürgermeister

Tobias Kurz (v.r.) und die Aigener Gemeinderäte Bärbel Schneider, Wolfgang Doppelhammer

undWolfgang Hofervor dem künftigen Laden über sein Konzept. Foto:Hofer

Das Dorf lebenswert erhalten

Damit werden die Aigener im ehemaligen Laden der Bäckerei Fischer ab

Frühjahr den Grundbedarf an Lebensmitteln, Hygieneartikeln und regionalen

Produkten kaufen können. Der Laden mit SB-Terminal soll 24 Stunden

an sieben Tagen inder Woche einen Einkauf ermöglichen und dabei

nicht nur praktisch sein, sondern auch ein Ort, der mit Liebe gestaltet ist

undimHerzen vonAigen ein kleines Highlight bildet, wie es im Antrag an

die ILE heißt.

Wolfgang Hofer

Geistliches Volksmusik-Konzert in Heilig Geist

Premiere der „Waidlermesse“für

Bläser &Chor

Ferdinand Neumaier war

einer der bedeutendsten

underfolgreichsten Volksliedschöpfer

Niederbayerns.

Über 90 Lieder sind

aus seiner Feder entstanden.

Sein bekanntestes

Lied ist wohl das zur

„Waidler-Hymne“ gewordene

Volkslied „Mia san

vom Woid dahoam“, das

1938 entstand. Sein herausragendstes

Werk ist die „Waidlermesse“, mit deren Komposition er sich

1952noch zu Lebzeiten ein Denkmal gesetzt hat. Es gibt wenig Messen, die

sowohl im Text als auch in der Melodie die Menschen so berühren. Sie ist

inzwischen zum Volksgut weit über Niederbayern hinaus geworden.

Erstaufführung für Bläser

Der Musikverein Bad Füssing bringt dieses Werk Neumaiers am Sonntag,

22. Februar in der Heilig Geist KircheBad Füssing erstmals im Arrangement

mit Blasorchester undChorzur Aufführung. Unterder Leitung von, Michaela

Berger (Foto) singen und spielen das Blasorchester des Musikvereins Bad

Füssing, der Frauenchor Crescendo Hartkirchen und die Sängerrunde

Mittich. Beginn ist um 17 Uhr.Eintritt frei, Spenden erbeten. sam

Foto:FotoloungeBlende 8

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BERATUNG

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KULTUR FIT AKTUELL &GESUND &FREIZEIT

DerFörderkreis Bereich Schloss Ortenburg konntevor einiger Zeit Teile der Bibliothek desletzten Schlossverwalters Hans

Schellnhuber (1887 -1968) erwerben. In diesem Konvolut fand sich auch ein Kochbuch aus dem Jahr 1649. Elmar Grimbs

transkribierte die Handschrift und wählte ein zur Faschingszeit passendes Rezept aus: Schmalzgebackene Morcheln.

Faschingsgebäck wird traditionell frittiert, um den Körper vor der 40-tägigen Fastenzeit mit energiereicher Speise zu

stärken. Das Ausbacken in heißem Schweineschmalz warfrüher einfacherals das Backen im Ofen undmachtedas Gebäck

saftigund nahrhaft.

EchteMorcheln, auch Maurachen oder Morgeln genannt, warenschon immer eineDelikatesse. Der Häufigkeit der Nennung

in Kochrezeptsammlungen nach waren sie in der frühen Neuzeit mit Abstand die beliebteste Pilzgattung. Wie beliebt sie

wirklich waren, zeigen vor allem jene Rezepte, die die Zubereitung von falschen Morcheln beschreiben. Dazu sind eine

ganze Reihevon verschiedenen Zubereitungsmöglichkeiten überliefert: Süße, frittiertefalscheMorcheln werden ausTeig

hergestellt, andere aus Rosinen und Mandeln. Es gibt auch pikante falsche Morcheln aus Hühnerbrustfleisch und aus

Kalbslungeals Suppeneinlage. HeutesindfalscheMorcheln völlig ausden Küchen verschwunden.

Maurachen1) Zu machen

Nembtein Lumpel2) vonEinem Khalb,Suedt3)

solchefein waich, hackh sie klain, hackh darunter

ein wenig Sembl,soZuvorineiner Sießen

milch ist gewaikht worden, Pfeffers,Salzs,

NimbauchMußcablüe4) darunder,hernach schlag

2Ayr daran, riers fein durch einander,fol=

gents mach ein daigl also,Nimbein Mel

darein, gieß ein Rindt Supen, in Welcher

ein Stükhl butter Zergangen daran,

mach ein daigl an, Salz es,Walgs fein

ding5) finger langeStrizel, vndeines Zwerch

finger6) braidt, melbing7) einen Kochleffel,

[Seite]228

VndWickelein sol(ch) Strizel darumb, dar=

aufbikh8) obgeschribeneLumbl2),Vnd formbs

Wieein Maurachen1),d(aß)fein ein Waiches

Stingel Vomdaigl fürgehet, Wieein

Maurachen1),dan bach es in Schmalz, Verbrens

nit, dan sie sindt gleichpachen, Legs in ein

schißel, vndmachein guettes Sipel9) darüber

gibs Zu Eßen

Anmerkungen:

1) Maurachen =Morcheln; 2) Lumpel, Lumbl =Lunge; 3) Suedt =Siede; 4) Mußcablüe =Muscatblüte, der Macis oder die Muskatblüte

genannteSamenmantel der Frucht des Muskatnussbaums,getrocknet oder auch gemahlen. (Wikipedia); 5) ding =dünn; 6) Zwerch finger

=Fingerdurchmesser;7)melbing =bestreue mit Mehl; 8) bikh =klebe; 9) Sipel =Süppchen.

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14


GENIESSEN &ERLEBEN

Rund um den Valentinstag überrascht Ried mit seltsamer Kombi:

Faschings-Liebesgrüße &Schulpacks zu Ostern

Ried im Innkreis bekommtheuereineemotionaleBühne: Von9.bis 14.

Februar findeterstmals dieAktionswoche„Verliebt in Ried“statt. Mehr

als 20 Betriebe aus Dienstleistung, Gastronomie und Handel setzen

dabei aufkreative,liebevolleAngebote–mit einem gemeinsamen Ziel:

ein positives, emotionales Stadtimage rund umden Valentinstag zu

schaffen. „Mit dieser erstmaligen Initiative wollen wir eineWochemit

derLiebe zumGenuss, zumstationären Einkauf undzukleinen netten

Gesten bewirken“, betont Helmut Slezak, Geschäftsführer des Stadtmarketings.

„,Verliebt in Ried' soll Menschen in die Innviertelstadt

bringen, Begegnung schaffen undzeigen, wievielHerz in unseren Betrieben

steckt.“

Fotopoint mit Gewinnspiel

Foto:Weberzeile

Neben den Aktionen in den Betrieben wirdauchdie Innenstadt selbst sichtbar

in Szene gesetzt: Für „Verliebt in Ried“ werden die beiden Bäume am

Stelzhamerplatz mit großen Herzen passenddekoriert. Zusätzlich entsteht

mit einer „Herzerl-Bank“ direkt beim Dietmarbrunnen ein liebevoller

Fotopoint, der zum Verweilen, Fotografieren und Teilen einlädt. Wer das

Valentinsgefühl in der Aktionswoche mit anderen teilt, kann gleich auch

gewinnen: Einfachein Foto bei der Herzerl-Bank in der Aktionswocheposten,

bei Instagram oder Facebook„treffpunkt.ried“ markieren –und schon

nimmt man teil. Unterallen geposteten Fotos, werden die 6schönsten prämiert.

Zu gewinnen gibt es Schwanthaler-Gutscheine imGesamtwert von

300 Euro.

GroßeSchulpack-Ausstellung

Mit einer farbenfrohenBlumenwiese startet die Shopping-Mall Weberzeile

Ried in den Februar.AmFreitag, 6., undSamstag,7.Februar,findet hier wie-

Übrigens gibt’s in der Weberzeile am Faschingsdienstag auch eine große Faschingsparty

mit Krapfen, Popcorn und Saft gratis solange der Vorrat reicht. Dazu ein Mitmach-Bühnenprogramm,

Kinderschminken undLuftballonmodellageund,und,und

der die Große Schultaschen-Ausstellung statt. In Kooperation mit Müller

undThalia werden die neuesten Modellepräsentiert undzuAktionspreisen

verkauft. Schultaschen sind imInnviertel traditionell ein beliebtes Ostergeschenk,denn

bis zum Anschluss an Hitler-Deutschlandbegann das Schuljahr

in Österreich nach Ostern. Am Samstag, 14. Februar, beschenkt die

Weberzeile zum Valentinstag alle Besucher und Besucherinnen mit einer

kleinen Überraschung ausder Blumenwiese.

sam

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GENIESSEN &ERLEBEN

Lange Gute-Laune-Abende im

Gaudiwürmer, Maskenpartys un

FR 13.02., 19.00 Uhr, Bruder-Konrad-Ball der Caritas, Rottalhalle, Rotthalmünster

SA 14.02., 19.30 Uhr, Lumpenball Revival, Niederbayernhalle, Ruhstorf

SA 14.02., 19.30 Uhr, Maschkeraball, Artrium, Saal Pankratius, Bad Birnbach

DI 17.02., 19.00 Uhr, Kehraus, GH Fuchs, Rainding

DI 17.02., 19.00 Uhr, Traditioneller Faschings-Kehraus der Faschingsfreunde Hartkirchen-Inzing,

Bürgerhaus Würding

Fasching aus Leidenschaft: Bereits zum 5. Mal organisiert die Familie

Z insberger im Dorf Wiesing, zwischen Triftern und Kößlarn westlich

des G rafenwaldes und südlich von Gscheid gelegen, einen originellen

Faschingszug, zu dem letztes Jahr immerhin rund 800 Besucher gekommen

sind.

Foto: Jonas Huber

Eine fetzige Mischung aus Rheinischem Karneval und Bairischem Bauernfasching

ist das Rezept für die narrische Zeit überall im Thermenland.

L eider reicht die 5. Jahreszeit heuer nur noch bis Mitte Februar. Bei den

Veranstaltungen der Faschingsgesellschaft Pocking geht’s diesmal auf

Kaperfahrt in die Welt der Freibeuter. Gelegenheit für die Piraten-Kostümierung

bietet dabei der Große Faschingszug am Faschingssonntag mit Narrentreiben

am Pockinger Kirchplatz und der Kinderfasching mit Kehraus

in der Stadthalle am Faschingsdienstag.

Ganz nach dem diesjährigen Motto „Flowerpower in Bad Füssing“ feiert die

Kurgemeinde dieses Jahr ihren Faschingsendspurt als großes Blumen -

kindertreffen.

Faschingsumzüge

SA 07.02. ab 13.00 Uhr in Fürstenzell

SO 08.02. ab 13.30 Uhr in Hartkirchen

SO 08.02. ab 14.00 Uhr in Triftern

FR 13.02. ab 17.00 Uhr in Tettenweis

SA 14.02. ab 13.30 Uhr in Ruhstorf

SO 15.02. ab 14.00 Uhr in Pocking

MO 16.02. ab 14.00 Uhr in Rotthalmünster

MO 16.02. ab 14.00 Uhr in Wiesing

DI 17.02.. ab 13.30 Uhr in Rainding

DI 17.02.. ab 13.00 Uhr in Bad Birnbach

DI 17.02.. ab 15.00 Uhr in St. Martin im

Innkreis

DI 17.02. ab 13.00 Uhr Großer Bad Füssinger

Faschingszug von der Spielbank über

Kurplatz bis zur Lindenstraße, anschl. Kurplatz-Party

mit traditionellem Faschings -

eingraben

Traditionell & ausgefallen

Einen traditionellen Höhepunkt der Ballsaison bildet am Freitag, 13.2., der

Lumpenball des Trachtenvereins Aigen. Der Faschingsendspurt wird mit

einem launigen Faschings-Gottesdienst in der evangelischen Christuskirche

eingeläutet, der sich heuer ganz um Mozarts „Zauberflöte“ dreht und im Anschluss

geht’s dann gleich zum Faschingszug nach Pocking. Am Faschingsdienstag

zieht im Kurort ab 13 Uhr wieder der Große Füssinger Gaudiwurm

durch den Kurort und geht am Ende über in die Kurplatz-Party, wo der

Fasching dann auch zu Grabe getragen wird. Alternativ geht’s zum Kehraus

ins Würdinger Bürgerhaus, wo die Inzinger Garde feiert, oder nach Rotthalmünster,

wo zum Abschluss traditionell die Geldbeutel im Kirchbach ausgewaschen

werden.

Wo sonstnoch der Bär steppt, steht hier:

Faschingsbälle

SA 31.01., 20.00 Uhr, Motto-Party „Flowerpower“, Saal im Kl. Kulturhaus Bad Füssing

SA 07.02., 19.00 Uhr, Maskenball „Bauer sucht Frau“, Rudolf-Wimmer-Halle, Altheim (OÖ)

SA 07.02., 20.00 Uhr, Da gemma hi Ball, Niederbayernhalle, Ruhstorf

SA 07.02., 20.00 Uhr, Kappenabend der Narrhalla, Rottalhalle, Rotthalmünster

SA 07.02., 20.00 Uhr, Hoizlandball, GH Fuchs, Rainding

FR 13.02., 20.00 Uhr, Lumpenball, Trachtenheim Aigen a.Inn

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kurzen Faschingsendspurt:

GENIESSEN &ERLEBEN

d Weiberroas im Thermenland

Traditionelles & Ausgefallenes

DO 05.02., 19.00 Uhr, Frauenfasching, Schloss Zell, Zell a.d. Pram (OÖ)

SA 07.02., 14.00 Uhr, Kinderfaschingsumzug, Raab (OÖ)

SA 07.02., 19.00 Uhr, Reiterball, Burgtaverne, Kobernaußen (OÖ)

SO 08.02., 10.30 Uhr, Faschingsmatinee mit der Blaskapelle Gerleigner mit Auftritt der

Prinzenpaare, Garden, Hofstaat u. Faschingsbräunl, Artrium Saal Pankratius, Eintritt frei

DO 12.02., 17.30 – 23.30 Uhr, Weiberroas, div. Wirtshäuser, Hofmark, Bad Birnbach

DO 12.02., 19.00 Uhr, Moritatskranzl im Café Mangold, Rotthalmünster

DO 12.02., 19.30 Uhr, Weiberroas mit d. Hofstaat Rainding, GH Hasenberger, Haarbach

FR 13.02., 20.00 Uhr, Faschingsakrobatik der Wild Nation, Spielbank Bad Füssing

SA 14.02., 12.00 Uhr, Faschingsturnier der Asphaltschützen Obernberg,

Anm. Gabriele Endl +43-699-11-458-268

SA 14.02., 19.00 Uhr, „Waldteufeleien“ - Faschingskonzert des Salonorchesters der

Musikakademie Passau, Kubinsaal Schärding

SO 15.02., 10.00 Uhr, Faschingsgottesdienst „Die Zauberflöte“, Ev. Christuskirche,

Bad Füssing

SO 15. - DI 17.02., 11.00 Uhr, Hüttenfasching, Lindenstraße, Bad Füssing

SO 15.02., 19.30 Uhr, Faschingskonzert des Kurorchesters, Kleiner Konzertsaal

MO 16.02., 18.00 Uhr, Rosenmontagsparty, Rottalhalle, Rotthalmünster

DI 17.02., 12.00 Uhr, Kurplatz-Party, Bad Füssing

DI 17.02., 18.00 Uhr, Kehraus mit Faschingseingraben, Kurplatz, Bad Füssing

DI 17.02., 20.00 Uhr, Traditionelles Faschingeingraben mit Fackelzug, Marktplatz, Rotthalmünster

Kinderfasching

SO 01.02., 14.00 Uhr, Kinderfasching, Artrium, Bad Birnbach

SO 01.02., 14.00 Uhr, Kinderfasching, Mehrzweckhalle Mörschwang

SO 01.02., 14.00 Uhr, Kinderfasching, GH Habermann, Tettenweis

SA 07.02., 13.30 Uhr, Kinderfasching, Feuerwehrgerätehaus, Bad Griesbach

SA 07.02., 14.00 Uhr, Kinderfaschingsumzug, Raab (OÖ)

SA 14.02., 14.00 Uhr, Kinderfasching im Kath. Kurseelsorgezentrum Hl. Geist

SO 15.02., 9-12.00 Uhr, Kinderkirche mit Faschingsfest, Pfarrsaal, Eggerding (OÖ)

SO 15.02., 14.00 Uhr, Kinderfasching, Rottalhalle, Rotthalmünster

SO 15.02., 14.00 Uhr, Kinderfasching, Trachtenheim Aigen

SO 15.02., 14.00 Uhr, Kinderfasching, Mehrzweckhalle, Obernberg

SO 15.02., 14.00 Uhr, Faschingsumzug der Landjugend, Volksschule, Schardenberg

SO 15.02., 14.00 Uhr, Kinderfasching, Pfarrheim, St. Marienkirchen bei Schärding

SO 15.02., 14.00 Uhr, Kinderfasching, Turnsaal der Volksschule, Wernstein am Inn

DI 17.02., 13.00 Uhr, Kinderfasching mit Garde & Hofstaat der Faschingsgesellschaft,

Kostümprämierung, Kinderschminken und Spielen, Stadthalle, Pocking

Auf eine unvergessliche Faschingszeit voller Freude, Harmonie und

wohliger Entspannung

sam

Zu „anderen Gottesdiensten in der Faschingszeit“ laden die evangelischen

Kirchengemeinden der Kurorte Bad Füssing und Bad Griesbach am Sonntag,

15. Februar, ein. Die Oper „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart

bildet den inhaltlichen Mittelpunkt dieser Gottesdienste.Pfarrer Norbert

Stapfer und Team predigen zum Libretto und der Musik des weltbekannten

Bühnenwerks aus dem Jahr 1791. An der Orgel spielen Karin und Jürgen

Wisgalla mit vier Händen und vier Füßen Arrangements aus Mozarts

Opernopus. In Bad Füssing findet der Faschingsgottesdienst um 10 Uhr

statt. In der Emmauskirche Bad Griesbach wird die „Opern-Produktion“ um

16:30 Uhr wiederholt. Foto: Georg Laski

Sonstige Fotos Fasching: Faschingsgesellschaft Pocking

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FIT &GESUND

Pockings Marienapotheker Gerald Kunz gibt Tipps zur Lippenpflegefür das ganze Jahr

Warum Lippen besondere Aufmerksamkeit brauchen

Unsere Lippen begleiten uns durch alle Jahreszeiten

–beim Lachen, Sprechen, Essen und Küssen.

Trotzdem schenken wir ihnen oft erst dann

Aufmerksamkeit, wenn sie spröde, rissig oder

schmerzhaft sind. Dabei gehören die Lippen zu

den empfindlichsten Hautpartien des Körpers

und benötigen eine gezielte Pflege, die sich an

Jahreszeit undLebenssituation orientiert.

Warum Lippen empfindlich sind

Die Haut der Lippen unterscheidet sich deutlich

von der übrigen Gesichtshaut. Sie ist besonders

dünn undbesitzt keineTalg- undkaumSchweißdrüsen.

Dadurch fehlt der natürliche Fettfilm,

der die Haut sonst vorAustrocknung schützt. Zusätzlich

ist die Durchblutung hoch, was die Lippen

zwar rosig erscheinen lässt, sie aber auch

anfälliger für äußere Einflüsse macht. Wind,

Kälte, Sonne, trockene Luft oder häufiges Befeuchten

der Lippen können den ohnehin geringen

Feuchtigkeitsgehalt weiter reduzieren. Die

Folge: Spannungsgefühl, Schuppen, kleine Einrisse

oder schmerzhafteRhagaden.

Schutz vorKälte&trockener Luft

Im Winter sind unsere Lippen besonders gefordert.

KalteTemperaturen draußen undtrockene

Heizungsluft drinnen entziehen der Haut Feuchtigkeit.

Zusätzlich verengen sich bei Kälte die

Blutgefäße, was die Regeneration der Haut erschwert.

Wasjetzt wichtig ist:

•Reichhaltige Lippenpflegemit hohemFettanteil

•Schutz vorWindund Kälte

•RegelmäßigesNachpflegen, besonders vordem

Aufenthalt im Freien

Bewährt haben sich Lippenpflegestifteoder -salben

mit Wachsen und Ölen, etwa Bienenwachs,

Sheabutter oder pflanzlichen Ölen. Diese bilden

einen schützenden Film und verhindern weiteren

Feuchtigkeitsverlust. Pflegende Zusätze wie

Panthenol oder Vitamin Eunterstützen die Regeneration

rissiger Lippen.

Ein häufiger Fehler im Winter: Lippen mit der

Zunge befeuchten. Der Speichel verdunstet

schnell und entzieht der Haut zusätzlich Feuchtigkeit

–die Lippen werden noch trockener.

Sonnenschutz nicht vergessen

Im Sommer denken viele an Sonnencreme für

Gesicht und Körper –die Lippen werden dabei

oft vergessen. Dabei ist die Lippenhaut besonders

empfindlich gegenüber UV-Strahlung, da sie

kaum Pigmenteenthält.

Ein Sonnenbrand auf den Lippen kann sehr

schmerzhaft sein und langfristig sogar das Risikofür

Hautveränderungen erhöhen.

Darauf kommt esimSommer an:

•Lippenpflegemit UV-Schutz (LSF 20–30)

•Leichte Texturen, die nicht kleben

•Feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe

Ideal sind Lippenpflegestifte mit integriertem

Lichtschutzfaktor. Nach dem Schwimmen oder

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Gerade im Fasching bei trockenen, frostigen Temperaturen an die richtige Pflegeder Lippen denken.

Foto:AI-generiert vonjbooba /Pixabay

Essen sollteder Schutz erneuert werden. Bei bereits

gereizten Lippen wirken Aloe vera oder

Dexpanthenol beruhigend.

Extreme Belastung beim Skifahren

Skifahren stellt einebesondere Herausforderung

dar:Kälte, Wind undintensive Sonneneinstrahlung

in den Bergen wirken gleichzeitig auf die

Lippen ein. Durch die Höhenlage ist die UV-Belastung

zudem deutlich höherals im Flachland.

Empfehlungen für diePiste:

•Sehr fettreicheLippenpflegeals Kälteschutz

•Hoher Lichtschutzfaktor (mindestens LSF 30)

•Häufiges Nachpflegen, auch während des Skifahrens

Hier eignen sich spezielle Wind- und Wetterschutzstifte,

die einen stabilen Schutzfilm bilden.

AufstarkwasserhaltigeProduktesollteverzichtetwerden,dasie

bei Kälteunangenehm wirken

können.

Lippen bei Fasching &Party

Ob Fasching, Karneval oder eine lange Partynacht

–starkes Make-up, Lippenstift und häufiges

Abschminken können die Lippen zusätzlich

beanspruchen. Glitzer, Farbpigmente und lang

haftende Lippenstifte trocknen die Lippen oft

aus.

Tipps für gesunde Lippen trotz Schminke:

•Vor dem Schminken einepflegende Lippenbasis

auftragen

•Abends Make-up gründlich, aber schonendentfernen

•Über Nacht einereichhaltigeLippenmaskeverwenden

Produktemit pflegenden Ölen undregenerierenden

Wirkstoffen helfen, die Lippen über Nacht zu

erholen. Kleine Risse sollten ernst genommen

werden, um Entzündungen zu vermeiden.

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Richtige LippenpflegeimAlltag

Unabhängig vonJahreszeit oder Anlass gilt: RegelmäßigePflegeist

besser als gelegentlicheIntensivmaßnahmen.

Ein Lippenpflegestift in Jacken-

oder Handtasche hilft, die Lippen zwischendurch

zu schützen.

Diese Inhaltsstoffe sindbesonders sinnvoll:

•Panthenol:fördert die Heilung undberuhigt gereizteHaut

•Sheabutter undPflanzenöle: pflegen undschützen

•Vitamin E: antioxidativ, unterstützt die Hautbarriere

•Wachse: verhindern Feuchtigkeitsverlust

Vorsicht ist geboten bei starkparfümierten oder

mentholhaltigen Produkten. Sie können kurzfristig

frisch wirken, aber empfindliche Lippen

zusätzlich reizen.

Starkrissige &schmerzende Lippen

Wenn die Lippen trotz Pflegenicht abheilen, sehr

schmerzhaft sindoder immer wieder einreißen,

solltegenauer hingeschaut werden. MöglicheUrsachen

sind:

•Nährstoffmangel (z. B. Eisen oder B-Vitamine)

•Häufiges Lippenlecken

•Unverträglichkeiten gegenInhaltsstoffe

•BestimmteMedikamente

In solchen Fällen ist einegezielteBeratung in der

Apotheke sinnvoll. Bei anhaltenden Beschwerden

oder Entzündungen sollte ärztlicher Rateingeholtwerden.

Lippenpflegelohnt sich

Unsere Lippen sind täglich vielen Belastungen

ausgesetzt und benötigen daher mehr Aufmerksamkeit,

als man ihnen oft schenkt. Ob im Winter,

Sommer,beim Skifahren oder beim Fasching: Die

richtige Lippenpflege schützt vor Beschwerden

undsorgt für ein angenehmes Hautgefühl.

Mit passenden Produkten, regelmäßiger Anwendung

und kleinen Alltagsgewohnheiten lassen

sich trockene und rissige Lippen meist gut vermeiden

–für gepflegteLippen zu jeder Jahreszeit.

IhrMarien-Apotheker Gerald Kunz


FIT &GESUND

Die Douglasie –

Nadelbaum mit wohlriechendem Harz

Zu den immergrünen Nadelbäumen

gehört die Douglasie, die Gemeinsamkeiten

mit der Tanneund der

Fichtehat. Sie besitzt flache, weiche

Nadeln. Im Gegensatz zur Tannesind

diese jedoch länger.Beim Zerreiben

verströmen die Nadeln einen orangenenbzw.

zitronigen Duft.

Die nach unten hängenden Zapfen

wirft die Douglasie als Ganzes ab.

Diese sindrelativgroß undbesitzen

dreispitzige Deckschuppen, die weit

herausragen. Sie ähneln dem Hinterteil

einer kleinen Maus.

Der höchsteBaumDeutschlands ist eineDouglasie

mit dem Namen „Waltraut vom Mühlwald“.

Sie steht im Freiburger Stadtwald und ist über

100 Jahre alt. Trotz ihres Alters ist sie noch vital

undwächst jedes Jahr um ca. 30 cm.

Das Holz ist durch den hohen Harzgehalt sehr

witterungsbeständig –ähnlich dem der Lärche.

Es wird gerne für Terrassenböden oder als Giebelschalung

aufder Wetterseiteverwendet.

Das ätherischeÖlwird mittels Wasserdampfdestillation

aus den Nadeln und Zapfen gewonnen.

Es ist farblos und duftet sehr frisch und zitrusartig.

Das Öl mischt sich gut mit Latschenkiefer,

Mandarinerot, Orange, Fichteund Zirbelkiefer.

Körperlich wirkt das Öl antiseptisch, schleimlösendund

auswurffördernd. Anwendung findet

es bei Schnupfen undHusten.

Auf psychischer Ebene wirkt es erfrischend,

belebend, aufrichtendund stimmungsanregend

bei Angstund Stress.

Die Anwendung des Öls kann in einer Duftlampe

oder auf einem Duftstein erfolgen. Auch Inhalierstifte,

Raumsprays, Roll-ons oder Vernebler

werden immer beliebter.

AGORA

II

GRIECHisches RESTAURANT

Rathausstraße3 · 94072 Bad Füssing

Tel. 08531-310592

Geöffnet 11-14.30 Uhr und 17-22 Uhr

Warme Küche 11-14 Uhr und 17-21.30 Uhr

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Donnerstag Ruhetag

Diese Hinweise dienen als Empfehlungen für

Therapiemöglichkeiten und ersetzen nicht den

Besuch eines Arztes bzw. einer Ärztin oder Heilpraktikers/Heilpraktikerin.

Wenn Sie neugierig aufdie Naturund Ihre Wunder

sind, können Sie sich gernezueiner Kräuterwanderung

oder einem Workshop bei Holler und

Co anmelden:

Handy: 0151/64000020

E-Mail: hollerundco@gmx.de

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19 www.thermenland-magazin.de


FIT &GESUND

ZurVorbereitung für den JohannesbadThermen-Marathon: Fitbei Frost

Aufden Körper hören undseineGrenzen kennen

Die kalte Jahreszeit hat Einzug gehalten -und für Sportbegeisterte

stellt sich die Frage, wie sie ihre Fitness im Winter aufrechterhalten

können, ohne dabei Gesundheitsrisiken einzugehen. Mit diesen Tipps

kann jeder das Training im Winter sicher undeffektivgestalten.

Mehr Zeit fürs Aufwärmen

Kälte und Muskelsteifheit: Bei kaltem Wetter sind Muskeln, Sehnen und

Bänder steifer.Das kann die Beweglichkeit beeinträchtigen unddas Verletzungsrisikoerhöhen.

Mediziner empfehlen, längere Zeit für das Aufwärmen

und den Cool-down einzuplanen. Intensive Belastungen sollten erst nach

einer ausreichenden Aufwärmphase erfolgen, um Verletzungen zu minimieren.

Ein lockeres Einlaufen, Fahrradergometrie-Training oder Fahrradfahren

im Außenbereich sindhilfreicheAufwärmübungen.

Erkältungsrisiko minimieren

Die Wahl der richtigen Kleidung im Winter ist entscheidend, um nicht zu

stark zuschwitzen und gleichzeitig vor Erkältungen geschützt zu sein.

Funktionsbekleidung, die Feuchtigkeit ableitet, gilt als ideal. Bei leichten

Erkältungssymptomen raten Ärztevon intensivemSport ab.Denn werbei

Erkältungssymptomen oder Atemwegsinfekten dennoch intensivtrainiert,

läuft Gefahr, sich eine schwerwiegendere Infektion oder Erkrankung zuzuziehen.

Auch kann dann ein sonst in der Regelharmloser Virusinfekt zu

Komplikationen führen. Was stattdessen ratsam ist: erholsame Spaziergänge.

Dabei sollte das Tempo so angelegt sein, dass man sich noch entspannt

mit seiner Begleitung unterhalten kann. Auf Morgen- oder

Abendgymnastik ohne anstrengende Belastung muss hingegen niemand

wegeneiner leichten Erkältung verzichten.

Atemwege richtig schützen

Kalte, trockene Winterluft kann Atemwegsprobleme verursachen. Um diesen

vorzubeugen, empfiehlt sich das Tragen eines Halsschlauchs oder

Schlauchtuchs.Dieses wird bis über die Nase gezogen, um die Atemwege zu

schützen. Ebenfalls sinnvoll: die Atemwege mit Lutschpastillen, Dragees

oder Kaugummis feuchtzuhalten. Eineausreichende Flüssigkeitszufuhr ist

wichtig, um die Schleimhäutezuunterstützen. Wielässt sich der Körper im

Winter richtig hydrieren?Aus sportmedizinischerSicht sindbesonders lauwarme

Getränke gut geeignet. Denn sie beeinflussen den Energieumsatz

nicht ungünstig.

Auf den eigenen Körper hören

Der Körper benötigt im Winter mehr Energie, um sich warm zu halten. Dies

kann das Training intensiver erscheinen lassen. Eine Reduktion der Trainingsintensität

unddes Umfangs ist jedoch nicht generell erforderlich, solange

die individuellen Bedürfnisse und Empfehlungen berücksichtigt

werden. Nachlängeren Trainingspausen, Verletzungen oder einem infektbedingten

Aussetzen des Trainings ist selbstverständlich auch eineReduktion

der Trainingsumfängeund Intensitäten notwendig.

Vitamin-D-Mangel ausgleichen

Der Mangel an Sonnenlicht im Winter kann -selbst bei einer ausgewogenen

Ernährung -zueinem Mangel an Vitamin Dführen. Dieser wiederum kann

unsere Knochengesundheit unddas Immunsystem beeinträchtigen. Sportmediziner

empfehlen die Ergänzung mit einem niedrigdosierten Vitamin

D-Präparat in den Wintermonaten, insbesondere in unseren Breiten. Eine

Kontrolle des Vitamin D-Spiegels im Blut ist ratsam.

Nach drinnen ausweichen

Wann ist es aus medizinischer Sicht empfehlenswert oder sogar geboten,

eher alternative Indoor-Aktivitäten in Betracht zu ziehen und auf Sport

draußen vollkommen zu verzichten?Sportler mit Vorerkrankungen sollten

im Zweifelsfall aufIndoor-Aktivitäten ausweichen, um Gesundheitsrisiken

zu minimieren. Werbereits weiß,dass er bei Kälteempfindlich an Händen

und Füßen reagiert, sollte hier entsprechende Vorsorge tragen und insbesondere

regelmäßige Kontrollen der Durchblutung durchführen, um

Erfrierungen vorzubeugen.

Kälte und Muskeln –Bewegungsapparat unter Stress: Bei kaltem Wetter sind Muskeln,

Sehnen und Bänder steifer. Das kann die Beweglichkeit beeinträchtigen und

das Verletzungsrisikoerhöhen. Mediziner empfehlen, längere Zeit für das Aufwärmen

undden Cool-down einzuplanen. Foto:medizin.report/NewsWork/Adobe Stock

Einen festen „Minus-Grenzwert“ für das Training im Freien aber gibt es

nicht, da die empfundeneKältevon verschiedenen Faktoren wie beispielsweise

Sonneneinstrahlung undWindabhängt.Hierspielen dieindividuellen

Anpassungsfähigkeiten eine entscheidende Rolle. Angemessene

Kleidung, wie das Zwiebelprinzip mit mehreren Isolationsschichten seien

wichtig,umsich vorUnterkühlung undErfrierungen zu schützen

medizin.report/NewsWork

Richtig trainieren im Winter – so geht's:

10 Tipps undTechniken, wie Sie in der kalten Jahreszeit gesund

trainieren

1.)Nehmen Sie sich mehr Zeit fürs Aufwärmen! Denn bei kaltem Wetter sind Muskeln,

Sehnen und Bänder steifer.Das kann die Beweglichkeit beeinträchtigen und das Verletzungsrisiko

erhöhen.

2.) Setzen Sie auf Funktionsbekleidung, die Feuchtigkeit ableiten kann! Das hält den

Körper warm und gleichzeitig trocken.

3.) Verwenden Sie angemessene Kleidung im Sinne eines "Zwiebelprinzips"! Schwitzen

Sie zu stark, können Sie entsprechende "Zwiebelschichten" ablegen, bei einer später

wiedereinsetzenden Abkühlung, beispielsweise in oder nach einer Pause, sollten Sie

diese wieder überziehen.

4.) Verzichten Sie bei Erkältungssymptomen auf intensiven Sport! Unternehme

Sie stattdessen Spaziergänge in einem Tempo, bei dem Sie sich noch gut unterhalten

können.

5.)Schützen Sie Ihre Atemwege -beispielsweise durch einen "Halsschlauch" oder ein

Schlauchtuch,das bis über die Nase reicht!

6.) Halten Sie Ihre Atemwege feucht mit Lutschpastillen, Dragees oder Kaugummis!

7.)Achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr,umIhre Schleimhäute zu unterstützen.

Lauwarme Getränke sind im Winter besonders empfehlenswert.

8.) Hören Sie auf den eigenen Körper: Ihr Organismus braucht im Wintermehr Energie,

um sich warm zu halten. Dies kann das Training intensiver erscheinen lassen.

Gerade nach längeren Trainingspausen, Verletzungen oder einem infektbedingten

Aussetzen des Trainings sollten Sie Umfang und Intensität des Trainings verringern.

9.) Die Einnahme eines niedrigdosierten Vitamin D-Präparats kann in den Wintermonaten

den durch das fehlende Sonnenlicht hervorgerufenen Mangel ausgleichen.

10.) Wenn Sie Vorerkrankungen haben, sollten Sie im Zweifelsfall auf Indoor-Aktivitäten

ausweichen, um Ihre Gesundheitsrisiken zu minimieren.

med.rep

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KULTUR &FREIZEIT

ThermenlandMagazin verlost Karten für Power-Blues-AbendimKleinen Kulturhaus

Blues Briederchen feiern den Chicago-Groove

Die Blues Briederchen sind derzeit die wohl coolste Blues-Brothers-

Tribute- und Showband Bayerns. Seit Anfang 2004 ist die elfköpfige

Formation „im Auftrag desHerrn“auf dengroßen undkleinen Bühnen

in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Irland unterwegs und

kommen am 27. Februar wieder nach BadFüssing.Die energiegeladene

Show, die bereits ein volles Haus von den Sitzen riss, lässt nichts vermissen,

wasandie kultigen OriginaleJakeund Elwood erinnert:Obes

die rotzige Chicago Blues-Harp oder der gewaltige Bläsersatz ist, die

Band lässt kein Detail ausund sorgt nichtzuletzt mit Jake undElwood

für ein begeisterndesRhythm'n'Blues-Erlebnis.

Foto:Hans Pollner

Erlebnis für Augen&Ohren

Neben den Songs der Blues Brothers ergänzen auch weitere Klassiker u.a.

von den Commitments, James Brown und Aretha Franklin das umfangreiche

Repertoire der Band. Geboten wird aber nicht nur ein musikalisch

beeindruckendes Erlebnis für die Ohren,sondern auch mindestens genauso

viel fürs Auge: Die bezaubernde und stimmgewaltige Frontfrau („The Blue

Sister“), die Choreographie der Bläser-Section („TheHorny Horns“) undnicht

zuletzt die unvergleichlich schweißtreibenden Tanzeinlagen von „Jake &

Elwood“ander Front ganz nah am Publikum sorgen für ein Entertainmenterlebnis

der ganz besonderen Art, eben ein unvergleichliches „Tribute to

The Original Blues Brothers“. So ist die mitreißende Show mit dem groovigen

Soundder Blues Briederchen am Freitag, 27. Februar im Konzertsaal

des Kleinen Kulturhauses Bad Füssing die beste Anwendung für Körper,

Geist &Seele!

Kartenverlosung

Beginn ist um 19:30 Uhr. Infos &Tickets gibt es beim TicketService Bad

Füssing im Bgm.-Frankenberger-Haus, Kurallee 15, telefonisch unter

08531-975-522, per Mail unter ticket@badfuessing.de oder online unter

www.badfuessing.com

Das Thermenland Magazin und der VeranstaltungsService Bad Füssing

2mal 2Karten für die groovige Power-Show der Blues Briederchen im

Kleinen Kulturhaus Bad Füssing unter allen, die bis zum 22. Februar eine

E-Mail mit ihrer Adresse schreiben an:

Mein-Thermenland-Magazin@gmx.de

sam

BAD FÜSSING FEBRUAR

2026 VORSCHAU HIGHLIGHTS

27.02.

29.03.

03.03.

Blues Briederchen -Blues BrothersTributeBand

Bad Füssinger Chöre unter der Leitung

von Hubert Gurtner

Anouk -Das Kindermusical -

Mit der Musik von Peter Maffay

02.04.

17.04.

Best of Varieté

Truck Stop

Karten /Infos unter

www. eventsbadfuessing.de

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KULTUR &FREIZEIT

Unterwegs mit Degenhart

Faschingszeit

Einen TagnachLichtmess ist der Gedenktag an den Hl. Blasius.InKellberg in

der Gemeinde ThyrnauimLandkreis Passausteht hoch underhaben mitten im

Ort die einzigedem Heiligen Blasius geweihteKircheimBistum Passau. Dort

undinallen Pfarrkirchen gibt es an diesem Tagden Blasiussegen. Blasius war

Bischof vonSebasteinArmenien. Er soll ein Kinddas an einer Fischgrätezu

ersticken drohte, aufwundersameWeise gerettet haben. So wurde der Heilige

zum Fürsprecher bei Halskrankheiten. Mit zwei über Kreuz gebundenen Kerzen,

spendet der Priester den Blasiussegen. Er soll vorHals undOhrenkrankheiten

schützen. Dass der Winter vorbei ist belegt einealteBauernregel die besagt:

„St. Blasius stößtdem Winter die Hörner ab“.

Foto:KonradLackerbeck

Foto:Wikipedia

Er kommt so sicher wie die Werbung vorher.Der Valentinstag am

14. Februar.Blumen undSüßigkeiten, vielleicht auch mit ein paar lieben

Zeilen werden an diesem Tagverschenkt. St. Valentin der römische

Märtyrer gilt als Patron der „Fallenden Sucht“wie die Krankheit der

Epilepsie früher genannt wurde. Nach Diepoldskirchen im Landkreis

Rottal-Inn pilgerten in früheren Zeiten die Gläubigen, um Mensch und

Tier gegendiese Krankheit zu schützen. AlteVotivbilder in der Kirche

zeugen noch vondieser fast erloschenen Wallfahrt.

Viele Menschen machen sich in den ausklingen Faschingstagen Gedanken, wie sie sichfür den Fasching verkleiden oder

maskierensollen.Als weroder wassie sich in den Trubel eines Balles oder eines Faschingsumzuges stürzen sollen.

Die einenwollen schön sein, die anderen hässlich,wiederandereverkleiden sich um für ein paar Stunden jemandganz

anderer zu sein.

Foto:Franz X. Miedl

Foto:FGP Pocking

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KULTUR &FREIZEIT

Maskenzeit, das wissen wir,ist aber nicht nurinder Faschingszeit. Das ganze Jahr über tragen wir immer wieder

verschiedeneMasken. In vielen Lebenssituationen wollen wir unser Gesichtwahren, uns anders geben als wir

wirklich sind. Masken schaffen Distanz undgegen einen Zustandvor,der so nicht ist. Manche zwingt die Angst

vorsich selber hinter eineMaske, manchedie Angst voranderen Menschen. So kommt es zu komischen Situationen,

dass wir im Fasching die Masken vonuns ein wenig lüften undums so verkleiden, wie wir tatsächlich sind.

SCHÖN WAR DIE ZEIT

Das Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich!

Foto:Degenhart

Damals

Es tauteimganzenLand. Aufden flachen Wiesen entstanden kleineSeenlandschaften. Bei klarer Sicht waren

an solchen Tagendie Bergemit ihren noch vonSchnee bedeckten Hängen undGipfeln zu sehen. Der Boden

warnoch gefroren, so dass der schmelzende Schnee nurlangsam versickern konnte. Es wardie Zeit in der der

Fasching seinem Ende entgegen ging. Es warNachkriegszeitund der Fasching warnoch nicht so richtig

angekommen bei den Menschen, die andere Sorgen hatten.

Es waren wir Kinder die ihn mit kleinen Versuchenauflebenließen. Vomunsinnigen Donnerstag bis zum

Faschingsdienstag zogen wir,einefaschingsverkleideteGruppe vonKindern, durch die Straßen des Dorfes und

hinaus zu den Weilern der Bauern. Unteruns ein Kaminkehrer mit einem mit Rußangeschmierten Gesicht, in

der Hand einen Rohrbesen wie diese damals in den Haushalten zum Ofenkehren verwendet wurden. Mit dabei

ein Indianer mit einer ausGänsefedern selbst gefertigten Federkrone, ein Sautreiber mit einem alten Hutauf

dem Kopf undeiner getrockneten Schweinsblase undein Lumpenmann der einfachalteKleider verkehrt herum

trug. Vorjeder Haus- undKrämertüre, vorjedem Bauerntor stellten wir uns vorden Hausleuten aufund erbaten

einekleine Spende, die wir in der Regelauchbekamen. Der Spruch den wir dabei aufsagten, warnicht besonders

einfallsreich: „deMascherka san da“lautete er schlicht undeinfach.

Begonnen wurde bei der Kramerin im Dorf bei der man die anfallenden kleinen Einkäufefür die Eltern tätigte

unddie uns dadurch auch kannte. Etwasschüchtern drängelten wir uns durch die Ladentüre um dann den

bemerkenswerten kurze Spruch „Grüß Gott, de Maschkera sandda“ aufzusagen. Das in der Erwartung, dafür eine

kleineBelohnung zu bekommen. Unsere Blickewaren dabei schon sehnsüchtig aufdem Verkaufstisch mit den

dort stehenden Glasbehältern gerichtet. Die waren gefüllt mit Himbeer-Eukalyptus- undLakritzenbonbons.

Diese süßen Belohnungen wurden uns dann auch vonder schon in die Jahre gekommenen Kramerin großzügig

gegeben. Die mitgeführteSchweinsblase, bei uns nur„Saubladern“genannt kam dann zum Einsatz. Sie wurde

kräftig durchdie Luftgeschwungen, traf da unddort den Kopf der mitgehenden anderen Faschingsgeher und

auch mal die Kramerin die diese Brauchtumsbekundung sehr wohl kannte, unddie sie großmütig über sich

ergehen ließ undauchbelohnte.

In manchen traditionellen Faschingshochburgen kommt die Schweinsblase auch im 21. Jahrhundert noch

zum Einsatz. Meist führen sie als Hofnarren gekleideteNarren mit sich oder wie in BadBirnbach der

“Faschingsbräunerl“, eineReiterfigur deren Ursprung einigeJahrhundertezurück gehen soll undder sogar auf

dem Rathausplatz ein Denkmal gewidmet wurde.

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KULTUR &FREIZEIT

500 Jahre Täuferbewegung –Auf Spurensucheimunteren Rott-und Inntal –Teil 3

Der ersteMärtytertod für den neuen Glauben

Obwohl die Mennoniten weltweit inzwischen mit

rund 1,6 Millionen Mitgliedern zu den größten

Freikirchen gehören, leben im Rottal undInnviertel

heute nur noch wenige Verstreute. Ihren Weg

durch undinunsere Region will diese Artikelserie

festhalten, da die Glaubensgemeinschaft in ihrer

500 Jahre alten Geschichte auch hier ihre Spuren

hinterlassen hat.

Noch aber befinden wir uns in der Gründungsphase

vor500 Jahren, in derdie ersten „Schweizer

Brüder“, sodie ursprüngliche Selbstbezeichnung,

im Raum Zürich dieGrundsätze ihres christlichen

Glaubensfestlegten.

DieEvangelisation beginnt

Nach den ersten Erwachsenentaufen im Hause

der angesehenen Züricher Kaufmannsfamilie

Grebel, begann Konrad Grebels Mitstreiter Felix

Manz sofortmit einer regen Evangelisationstätigkeit

in Zürich und Umgebung. Bereits am 30. Januar

1525 wurde er auf Betreiben des Zürcher

Rates verhaftet. In direkter Gegenüberstellung

versuchte Zwingli, den ehemaligen Mitkämpfer

zum Widerruf seiner Überzeugungen zu bewegen

–jedoch ohne Erfolg. Manz verblieb in Gefangenschaft,

durfte aber gemeinsam mit Blaurock an

der 2. Zürcher Taufdisputation teilnehmen, die

vom 20. bis 23. März 1525 stattfand. Sie unterlagen

bei dieser Disputation erneut aufgrund der

Überzahl der Befürworter der Kindertaufe. Manz

blieb zwar im Gefängnis, jedoch gelang ihm mit

Hilfevon Freundendie Flucht.

Geburt der Friedenskirche

Den Kernbestand des „Ausbund“ bilden 51 Lieder. Sie

wurden von 60Täufern verfasst, die im Spätsommer

1535 in Passaufestgenommenen undanschließendim

Passauer Schloss festgehaltenen wurden. Einigeder gefangenen

Täufer,darunter auch Dichter derLieder wie

Hans Betz, überlebten die Haft nicht. Viele erlitten im

Anschluss an die Haftzeit den Märtyrertod. Gedruckt

wurde die Liedersammlung erstmals im Jahr 1564.

Buchtitel der 1. Auflage/Wikipedia

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Felix Manz wird am 5. Januar 1527 in Zürich als Täufer im Fluss Limmat ertränkt.

Buchmalerei von Heinrich Thomann 1605/06 /Wikipedia

Er setzte seineMissionsarbeit fort undwurde erneut

verhaftet. Bei einem Verhör erklärteer, dass

er ein Gegner der Todesstrafe und des Kriegsdienstes

sei. Im Gegensatz zu anderen lehre er

aber nicht die Gütergemeinschaft. Auch glaube er,

dass die staatliche Obrigkeit von Gott eingesetzt

sei; ihr stehe auch das Recht zu, Steuern zu erheben.

Die Behörden ließen ihn aufgrunddieser Erklärungen

wieder frei. Mit seinen Erklärungen

hat Manz jedoch wesentliche gesellschaftspolitischeGrundsätze

der Täuferbewegung erstmals in

einem schriftlichen Zeugnis niedergelegt, die

noch heute die Gemeinschaft prägen: Unterordnung

unter die staatliche Obrigkeit und Steuerpflicht

bei gleichzeitiger Verweigerung des

Kriegsdienstes undAblehnung der Todesstrafe.

ErsterMärtyrer-Tod

Unbeirrt missionierte Manz weiter, wurde mehrfach

verhaftet und wieder freigelassen. Der Magistrat

vonChurberichtetenachZürich, man habe

Manz „nicht einmal durch die Androhung der Todesstrafe

davon abhalten können, zu predigen

und zutaufen“. Ersei ein eigensinniger und widerspenstiger

Mensch. Diese Ablehnung bürgerlicher

Ordnung ging Zwingli zu weit und erließ

gegenüber den Täufern keine Gnade walten. Er

unterstützte ihre Vertreibung und Ermordung

wie auch seines alten Weggefährten Felix Manz.

Am 3. Dezember 1526 wurde Manz endgültig gefangengenommen.

Das Gericht verurteilteihn in

den ersten Januartagen 1527 zum „Tod durch Ertränken“imFluss

Limmat, der durch Zürich fließt.

Das Urteil wurde am 5. Januar vollzogen. Aufdem

Weg zuseiner Hinrichtungsstätte sang er mit

lauter Stimme auf Lateinisch „In manus tuas,

domine, commendo spiritum meum“ (In Deine

Hände, Herr,übergebe ich meinen Geist).

„BeyChristowil ich bleiben“

Damit wurde Felix Manz der erste Märtyrer der

Täuferbewegung. In den folgenden knapp 90 Jahren

sollten ihm noch rund 1400 namentlich be-

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kannte Glaubensbrüder und -schwestern in den

oft sehr grausamen Märtyrertod folgen.

Im „Ausbund“, einem Gesangbuch der Täuferbewegung,

das verfolgte Täufer 1535 im Kerker der

VesteOberhaus in Passauverfasst haben unddas

heute noch von den Amischen in Nordamerika

benutzt wird, ist in 18 Strophen das Abschiedsgedicht

„Bey Christo wil ich bleiben.“ aufgeführt.

Es wird Felix Manz zugeschrieben unddie 1. Strophe

erweckt den Anschein, als hätte eresimGefängnis

gedichtet:

Mit lust so wil ich singen,

mein hertz frewt sich in Gott,

Der mir vil kunst thut bringen,

dass ich entrinn dem Todt

Der ewiglich nimmet kein endt.

Jchpreiss dich, Christ vomHimmel,

der mir mein kummer wendt.

DieGlaubenstaufe verbreitet sich

Das Sendungsbewusstsein der Täufer um Grebel

und Blaurock wurde durch die Verfolgungen gestärkt,

weil sie in ihnen eine Bestätigung ihres

Weges sahen. Sie lehrten weiterhin ihre täuferischen

Überzeugung im Zürcher Land, in St. Gallen

sowie in der Ostschweiz. Auch auf Basel griff die

täuferische Bewegung über. Der angesehene

Theologie-Professor undStadtpfarrer vonWaldshut,

Balthasar Hubmaier, sorgte durch die Herausgabe

zahlreicher Schriften für eine weite

Verbreitung des radikal-reformatorischen Gedankenguts.

Johann Groß, ein Schüler Hubmaiers,

missionierteals täuferischer Sendboteinder Region

um Bern. Reublin und Michael Sattler, ein

ehemaliger Benediktiner-Prior,der ebenfalls früh

zur Täuferbewegung gestoßen war, brachten das

Täufertum nach Südwestdeutschland. Jörg Blaurock

initiierteGründungen vonTäufergemeinden

in Graubünden undTirol.

Martin Semmler

unter Verwendung vonWikipedia


RAT&TAT

Feuerwehr-Museum zeigt in Pfarrkirchen historischeEinsatzfahrzeuge

Rollende Zeitzeugen der Feuerwehrgeschichte

Kutschen mit handbetriebenen Pumpen um 1880, frühe motorisierte

Löschfahrzeuge und seltenes historisches Zubehör: Nach Jahrzehnten

sind bedeutende Zeugnisse der Feuerwehrgeschichte nach Pfarrkirchen

zurückgekehrt. Ein Förderverein hat alle sieben noch verfügbaren

historischen Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr

zusammengeführt und ineinem 300 Quadratmeter großen Museum

öffentlich zugänglich gemacht –darunter auch das erste motorisierte

Fahrzeug derWehr aus dem Jahr 1927.

Zeugen technischer Entwicklung

„Jedes dieser Fahrzeuge steht für Mut, gelebten Zusammenhalt und den

technischen Wegder Feuerwehr über mehr als ein Jahrhundert“, sagt Vereinsvorsitzender

Heinz Hohenthaner (68). Was als Initiative engagierter

Feuerwehrkameraden begann, entwickeltesich zu einem in Bayern einzigartigen

Projekt. Der 1996 gegründeteVerein „Freunde der alten Feuerwehr

Pfarrkirchen“ zählt heute 73Mitglieder, die ehrenamtlich die Sammlung

betreuen. Die Stadt Pfarrkirchen unterstützt das Projekt seit Jahren. „Der

Verein leistet einen außergewöhnlichen Beitrag zur Pflegedes historischen

Feuerwehrwesens unddamit zu unserer Stadtgeschichte“,lobtBürgermeisterWolfgang

Beißmann.

Schmuckstück: Opel LW10 von1927

Auslöser der Sammelleidenschaft war der große Zuspruch zum Oldtimerfestzug

im Jahr 1990. Damals nahmen rund 100 historische Fahrzeuge aus

Deutschland, Österreich und der Schweiz teil, darunter ein Opel LW10

von1927. Ein Meilenstein folgte2000, berichtet Vereinsvorsitzender Heinz

Hohenthaner, als dem Verein das erste motorisierte Einsatzfahrzeug zum

Kauf angeboten wurde: Der Opel LW10 mit dem einzigartigen Aufbau des

Pfarrkirchner Karosseriebauers Franz XaverHarlander leistet 40 PS,verfügt

über 2595 Kubikzentimeter Hubraum und ist mit einer Pumpe der Firma

Gugg &Söhne ausdem oberösterreichischen BraunauamInn ausgestattet.

Der Verein konntedas Einsatzfahrzeug für 21.000 Mark (rund11.000 Euro)

erstehen.

Nichtalle kamen zurück

Ein weiterer wichtiger Schritt war der Erwerb eines Tanklöschfahrzeugs

von 1955, das mit über 1.400 ehrenamtlichen Arbeitsstunden restauriert

wurde, erzählt Vereinsmitglied Peter Wilhelm-Reiter. Später ist ein Opel

Blitz von1940 hinzugekommen, der nach wechselvoller Geschichte–unter

anderem als Werbefahrzeug in Augsburg –zurück nach Pfarrkirchen geholt

Rollende Zeitzeugen der Brandbekämpfung ab 1880 sind imFeuerwehrmuseum

Pfarrkirchen zu sehen. Vorsitzender Heinz Hohenthaner (rechts)und Vereinsmitglied

PeterWilhelm-Reiter präsentieren die Schätze der Sammlung.

Foto:Josef König /Pressebüro König

werden konnte. Das gelang jedoch nicht mit allen ehemaligen Fahrzeugen

der Wehr:„Ein Löschfahrzeug gilt nach dem Verkaufauf den afrikanischen

Kontinent als verloren“, weiß der Vorsitzende.

Zurückgeholt, restauriert, fahrbereit

Zur Sammlung gehören außerdem historisches Löschzubehör, Spritzen,

Schläuche, Atemschutzanzüge, handgezogeneFeuerwehrkutschen ab etwa

1880 sowie eine handbetriebene, fahrzeugmontierte Drehleiter von 1901.

Seit 2007 sind die Exponate ineiner Halle im Stadtteil Höckberg untergebracht,

ein Erweiterungsbau wurde im vergangenen Jahr fertiggestellt.

Ab Mitte 2026 steht die volle Ausstellungsfläche von rund 300 Quadratmetern

zur Verfügung.

Alle Museumsstücke sind fahrbereit, TÜV-geprüft sowie technisch und

optisch aufbereitet. Sie werden bei Oldtimertreffen gezeigt undkönnenfür

Hochzeiten oder Veranstaltungen von Blaulicht-Organisationen gemietet

werden. Der Verein freut sich darüber, dass das Museum bereits Besucherinnen

undBesucher ausdem gesamten niederbayerischen Raum unddem

Bäderdreieck anzieht.

Josef König

Feuerwehrmuseum Pfarrkirchen kann derzeit nur nach Voranmeldung

besichtigt werden. Kontakt: Heinz Hohenthaner, Tel. +49-171-2336376,

www.alte-feuerwehr-pan.de

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RAT&TAT

Schutzmaßnahmen für wiesenbrütende Vögelbei Anzenkirchen

Bauern sollen letzteBodenbrüter schützen

Im regional bedeutsamen Wiesenbrütergebiet

bei Anzenkirchen finden in diesem Winter wieder

umfangreiche Pflegearbeiten statt. Auf ausgewählten

Landkreisflächen sowie auf bestehenden

Ausgleichsflächen des Staatlichen Bauamts

Passau werden Gehölze entfernt, um das

wertvolle Offenlandhabitat für gefährdete und

vom Aussterben bedrohte Wiesenbrüterarten

wie Kiebitz, Bekassine, Feldlerche und Wiesenpieper

zu erhalten undweiter aufzuwerten.

BrutgebieteinGefahr

„Noch vor etwa 30 Jahren präsentierte sich das

Gebiet nahezu baumlos undvon extensivenWiesen

geprägt. Das waren ideale Bedingungen für

die empfindlichen Bodenbrüter,die offeneLandschaften

mit freier Sicht bevorzugen. Damals

konntehier sogar noch der Große Brachvogelangetroffen

werden, der im Landkreis Rottal-Inn

inzwischen leider als Brutvogel ausgestorben

ist“, so OrnithologeFlorian Marchner vomFachbereich

Naturschutz am Landratsamt Rottal-Inn.

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich der

Gehölzbewuchs inzwischen stark ausgeweitet.

Bäume und dichtes Gehölz bieten Greifvögeln

und Rabenkrähen Ansitzmöglichkeiten, welche

den Druck auf die dort vorkommenden Wiesenbrüter

erhöhen und deren Bruterfolg erheblich

verringern.

Zurück zum Offenland

Mit der gezielten Entfernung von Gehölzen

soll der ursprüngliche Offenlandcharakter des

Gebietes wiederhergestellt und die Brutbedingungen

für Wiesenbrüter deutlich verbessert

werden. Durch die Freistellung großer Sichtachsen

entsteht ein sicheres Umfeld, in dem die

Vögel ungestört brüten und ihre Jungen aufziehenkönnen.

Zusätzlich werden flacheMulden undFeuchtstellen,

sogenannteSeigen, für den Kiebitz angelegt.

Diese Flächen dienen als Nahrungsflächen und

Balzplätze, auf denen die bedrohten Vögel ihre

charakteristischen Flug- und Rufspiele zeigen.

Gleichzeitig fördern die Seigen generell die Biodiversität

im Offenland und tragen so zu einem

funktionierenden Ökosystem bei. Darüber

hinaus wird seit vielen Jahren eng mit den

Flächenbewirtschaftern zusammengearbeitet,

um die Schnittzeitpunkte der Wiesen optimal

abzustimmen (z.B. im Rahmen des Bayerischen

Vertragsnaturschutzprogramms).

Lebensraum dauerhaft sichern

Braucht zum Brüten offenes Gelände: Der Kiebitz ist

nur eine von mehreren bodenbrütenden Vogelarten,

die in ihrer Heimat in der Existenz bedroht sind.

Foto:Karsten Madsen /Pixabay

Zusammenfassend führt Florian Marchner aus,

dass mit den geplanten Maßnahmen der bedrohteLebensraum

der Wiesenbrüter langfristig

gesichert undder Biotopverbundweiter gestärkt

wird. Er weist außerdem Landwirte und Beobachter

darauf hin, dass in der kommenden

Brutsaison in Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband

Rottal-Inn e.V. (LPV) wieder

Gelegeschutzmaßnahmen durchgeführt

werden, um Nester während der Bewirtschaftung

zu schützen. Die Kiebitze treffen bereits im

Februar ein undbeginnen ab Ende März mit der

Brut. Nestmeldungen, besonders aufnoch unbestelltem

Ackerland, sind daher sehr wertvoll

und werden vom LPV nach Rücksprache mit

dem Bewirtschafter direkt markiert, damit sie

bei der Bewirtschaftung nicht versehentlich

zerstört werden. Zudem bietet der LPV den Landwirten

verschiedene weitere honorierte Schutzmaßnahmenan.

FürFragen stehen Florian Marchner vomNaturschutz

am Landratsamt Rottal-Inn, Tel. 08561

20-341, fachlicher.naturschutz@rottal-inn.de

oder Adrian Wimmer vom LPV Rottal-Inn, Tel.:

08721 5089358, wiesenbrueter@lpv.rottal-inn.de

zur Verfügung.

LRA Rottal-Inn

Eringer Au „Kippen-frei“gemacht

Zigaretten vergiften die ganze Nahrungskette

„Ramadama –wir machen Ering Kippen-frei!“

lautete das Motto, unter dem sich noch vor dem

Wintereinbruch im Januar das Naturium-Team

gemeinsam mit den Naturium-Guides mit

Eimern undGreifzangen bewaffnet aufden Weg

machte,die Eringer Au vonZigarettenkippen zu

befreien. In Gruppen aufgeteilt wurde die Au

durchkämmt, es ging an der Fischwanderhilfe

entlang undauf dem Inndamm. Auch im Unterstau

sowie am Vogelturm in Eglsee waren die

fleißigen Helfer unterwegs und haben Kippen

undanderen Unrat gesammelt.

„Riesen-Kippe“mit Aha-Effekt

Der riesigeZigarettenstummel, der vomEringer

Rathaus zum Dultplatz und schließlich zum

Naturium wanderte, hattebereits wochenlang in

Ering für Aufmerksamkeit gesorgt. Das Burghauser

Umweltamt hat diese Aktion ins Leben

www.thermenland-magazin.de

gerufen, um auf die große Zahl an achtlos weggeworfenen

Zigarettenkippen in unserer Umwelt

hinzuweisen. Die Gemeindeverwaltung hatte

daraufhin die„Riesen-Kippe“nachEring geholt,

um aufdie immense Gefahr für die Umwelt aufmerksam

zu machen.

Stummel als Dauerverschmutzer

Der Kippenfilter besteht aus einem Kunststoff,

der erst nach ca. 15 Jahren zerfällt. Das Mikroplastik,

das dabei entsteht und die Giftstoffe

gelangen bis in unsere Nahrungskette. Nicht zu

vergessen, die Brandgefahr aufgrund imWald

achtlos weggeschnippter Zigarettenkippen.

Insgesamt konnten in Ering in dem Aktionszeitraum

rund 30.000 Kippen gesammelt werden.

„Herzlichen Dank an alle fleißigen Helfer, die

sich am Ramadama beteiligt haben. Wir hoffen,

dass diese Aktion einmal mehr dazu beigetragen

26

Ramadama mit Riesenkippe: 30.000 Zigarettenstummel

sammelten das Naturium-Team und seine Helfer

in der Eringer Au.

Foto: Naturium am Inn

hat auf die schädlichen Auswirkungen auf unsere

Natur durch achtlos weggeworfenen Müll

aufmerksam zu machen“, so das Team des

Naturiums.

Naturium/sam


RAT&TAT

GTÜgibt Winter-Tipps vorallem für Laternenparker

Mit guter Vorbereitung Frostnächten trotzen

„Tun dieTagewiederlangen, kommtdie Kälte

erst gegangen“ zitiert die „Pockinger Zeitung“

im Februar 1926 eine alte Bauernregel

und glaubt man dem 100jährigen Kalender

dürfen wir uns Anfang des Monats nochmals

auf einen zapfigen Frosteinbruch freuen. Da

klirrende Frostnächte Teil fast jeden Winters

sind, hat die Gesellschaft für Technische

Überwachung mbH (GTÜ) ein paar wichtige

Hinweise zusammengerstellt, wieAutofahrerinnen

und Autofahrer ihren Wagen inder

kalten Jahreszeit fit halten können. Vorallem

unter freiem Himmel parkende Fahrzeuge

bleiben so einsatzbereit.

1. Batterierichtig unterStrom

Laut ADAC sind nahezu die Hälfte der Einsätze

der Gelben Engel an Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor

aufschadhafteoder schwacheStarterbatterien

zurückzuführen. Erste Anzeichen

eines schwachen Akkus sind ein langsames

Durchdrehen beim Motorstart und eine flackernde

oder leuchtschwache Lichtanlage. Eine

schwache Batterie führt vor allem nach Frostnächten

dazu, dass das Auto nicht anspringt. Das

führt zu Stress, weil Termine nicht eingehalten

oder Einkäufenicht erledigt werden können. So

weit muss es nicht kommen. Fachwerkstätten

bieten einen –häufig kostenlosen –Batterietest

an. Er deckt auf, wie der Stromspeicher unter

Last arbeitet. Man kann auch selbst mit einem

Volt- oder Multimeter herausfinden, wie es um

den Kraftspender steht.

Bitte unbedingt beachten

Bei 12-Volt-Batterien sollte der optimale Spannungswert

zwischen 12,4 und 12,7 Volt liegen.

Sinkt er unter 12 Volt, muss die Batterie ersetzt

oder zumindest geladenwerden. Dies empfiehlt

sich in regelmäßigen Abständen, wenn das Auto

lediglich für Kurzstrecken genutzt wird. Denn

während weniger Kilometer Fahrstrecke lädt

sich die Batterie nach Startvorgängen und dem

Einschalten vonVerbrauchern wie Gebläse, Sitzheizung

oder Heckscheibenheizung nicht ausreichendauf.AusgedehnteTouren

tunder Batterie

gut, sie bietet anschließendgenügendKraft, und

ihre Lebensdauer verlängert sich zudem. Diese

beträgt in der Regel 4bis 6Jahre. Zur Pflege

gehört ein Blick auf Plus- und Minuspol, die frei

von Korrosion sein sollten. Sind weiße oder

grünliche Ablagerungen erkennbar, lassen sich

die Pole mit einer Drahtbürstereinigen undmit

Polfett schützen.

Winterlich-frostigeStraßen werden zwar immer seltener,dafür brtechenSchnee undEis nunumsoheftiger auf

die Verkehrsteilnehmer herein. Darum gilt es jetzt aufalle Eventualitäten vorbereitet zu sein.

Foto: Artin Bakhan /Unsplash

2. Frostschutz für die Scheiben

Eineklare Sicht ist im Winter besonders wichtig.

Dazu gehört die regelmäßige Kontrolle und das

entsprechende Auffüllen der Scheibenwaschanlage

mit frostsicherer Reinigungsflüssigkeit.

Beim raschen Auftauen von Front- und Heckscheibe

tun Heizdrähte gute Dienste. Wirkungsvoll

ist das Abdecken der Frontscheibe am Abend

vorFrostnächten mit passenden Matten ausdem

Zubehörhandel oder mit einer grob aufdie Scheibengröße

zugeschnittenen Pappe. Fürdie Seitenscheiben

greifen viele zum Eiskratzer. Etwas

weniger umweltschonendist der Griff zur Sprühflasche,

die neben Alkohol als Auftaumittel auch

noch chemischeZusätze enthält.

3. Frostschutz für den Kühler

Der Frostschutz im Kühlmittel verhindert dessen

Einfrieren. Denn gefrorenes Wasser dehnt sich

aus, undesdrohenSchäden am Kühlsystem oder

am Motor. Beim regelmäßigen Kundendienst

wird der Frostschutz überprüft. Sieht ein Auto

die Werkstatt nur selten von innen, empfiehlt

die GTÜ einen Frostschutz-Check vor dem Winter.

Werkstätten erledigen ihn binnen weniger

Minuten. Kühlmitteltester lassen sich auch für

einen überschaubaren Eurobetrag erwerben.

4. Sehen und gesehen werden

Kurze Tage und schlechte Sichtverhältnisse erfordern

eine einwandfreie Beleuchtung. Besonders

im Winter ist es wichtig, Scheinwerfer,

Rückleuchten und Blinker regelmäßig auf ihre

Funktionstüchtigkeit zu prüfen. Beim Tanken

kann man fix mit dem Scheibenreinigungsschwamm

den meist vorhandenen Schmutzoder

Staubfilm vonden Leuchten wischen. Wenn

die Wischerblätter Schlieren verursachen oder

der Gummi ersteRisse aufweist: Bitteersetzen.

5. Dichtungen &Schlösser pflegen

Frost kann Türen zufrieren lassen. SpeziellePflegemittel

auf den Gummidichtungen an Türen

undKofferraum verhindern dies.Für Türschlösser

empfiehlt sich Enteisungsspray. Sinnvollerweise

sollte es außerhalb des Fahrzeugs

aufbewahrt werden, damit es bei unbeweglichen

Schlössern nicht unerreichbar im Wageninneren

liegt. Hatdas Auto eineZentralverriegelung mit

Funkfernbedienung, ist das Sprayüberflüssig.

6. Für den Fall des Falles

Eine Notfallausrüstung sollte stets bei Winterfahrten

an Bord sein, falls man bei Eis und

Schnee liegen bleibt. Eiskratzer, Schneebesen,

Handschuhe, einewarmeDeckeund eine

Taschenlampe gehören dazu. In schneereichen

Regionen ist das Mitführen von Schneeketten

sinnvoll.

7. Reifen, Bremsen, Stoßdämpfer

Ob Sommer oder Winter –passende Reifen für

die jeweiligen Straßenverhältnisse sind entscheidend

für die Verkehrssicherheit. Dasselbe

gilt für ein funktionstüchtiges Bremssystem.

Stoßdämpfer haben ebenfalls großen Einfluss

auf das sicheres Fahrverhalten eines Pkw. Deswegen

rät die GTÜ zur regelmäßigen Kontrolle

dieser Bauteile.

EtwasAufmerksamkeit gerade im Winter dankt

das Auto mit Zuverlässigkeit undSicherheit. Beides

erspart Autofahrerinnen undAutofahrern so

manchen Ärger undStress.

GTÜ

27 www.thermenland-magazin.de


SERVICE

Thermenland-Horoskop für die Winterzeit

NUR IM THERMENLAND-MAGAZIN ·EXKLUSIV VON SIEGI LILITH

Widder

Stier (21.4.-20.5.)

Zwillinge (21.5.-21.6.)

Krebs (22.6.-22.7.)

Löwe (23.7.-23.8.)

Jungfrau (24.8.-23.9.)

Waage (24.9.-23.10.)

Skorpion (24.10.-22.11.)

Schütze (23.11.-21.12.)

Steinbock (22.12.-20.1.)

Liebe: Wie schön ist es doch, wenn man sich in

einer glücklichen Partnerschaft befindet. Wenn Sie

diese Zweisamkeit mit einem Kind krönen wollen,

dann ist jetzt die beste Zeit dafür. Für Singles gilt,

dass der „Lebenspartner“ in greifbarer Nähe ist.

Körper: Wenn der Steinbock sich schon nicht

aufraffen kann, sich nach der Arbeit sportlich zu

betätigen, sollte er sich vielleicht einmal darüber

Gedanken über einen Aktivurlaub machen. Hier sind

viele Sportarten im Angebot und auch für Sie ist

sicher etwas dabei.

Beruf: Sie würden sich gern Fortbilden oder

anderweitig Ihr Wissen erweitern. Doch könnte es

an den finanziellen Mitteln fehlen. Fragen Sie Ihren

Chef, ob er sich nicht mit einem kleinen Zuschuss

beteiligen möchte. Sie werden feststellen, dass es

nicht viel Überredung kostet.

Wassermann (21.1.-19.2.)

Fische (20.2.-20.3.)

Liebe: Der Widder hat doch tatsächlich bemerkt,

dass er aus dem Winterschlaf erwachen darf und

es höchste Zeit wird, sich wieder mal auf dem

Singlemarkt umzusehen. Wer will denn die 5. Jah-

reszeit alleine verbringen? Es muss ja nicht gleich

die Liebe fürs Leben werden.

Körper: Sie brauchen nicht viel Überredung, um

sich zu sportlichen Aktivitäten aufzuraffen. Doch

vergessen Sie nicht, dass Muskeln und Sehnen evtl.

durch Gymnastik oder Stretching auf die bevor-

stehende Beanspruchung vorbereitet werden

müssen.

Beruf: Bis zu Ihnen ist es wohl noch nicht durch-

gedrungen, dass man den Winterschlaf besser

zuhause abhält und nicht im Büro. Wenn Sie es

ruhiger angehen lassen wollen, dann besser nicht

so, dass es jemand in der Chefetage erfährt. Es

könnte böse Folgen haben.

Liebe: Ihr Partner würde Sie am liebsten auf Hän-

den tragen und mit Ihnen in den Himmel der Liebe

fliegen. Mit Ihrer Unentschlossenheit und Angst vor

Enttäuschungen machen Sie Ihren Partner flügel-

lahm. Er wird wohl eher die Füße in die Hand neh-

men und fliehen.

Körper: Sie machen sich zu viele Gedanken über

Ihren Gesundheitszustand. Ständige Müdigkeit und

Kreislaufbeschwerden können auch von einem zu

niederem Blutdruck kommen. Lassen Sie sich

einfach gründlich untersuchen, damit Sie wieder

beruhigt schlafen können.

Beruf: Sie haben es allen gezeigt, dass Sie mit

der Aufgabe, die Ihnen anvertraut wurde, fertig

werden. Jetzt wäre aber auch die entsprechende

Entlohnung angebracht. Doch die Anordnung kommt

vom Chef und der braucht einen kleinen Schubs in

diese Richtung.

Liebe: Nicht alle Menschen suchen Modells, son-

dern schauen auf innere Werte. Haben Sie schon

mal darüber nachgedacht, dass „schöne“ Dinge

von vielen begehrt werden und man immer darauf

aufpassen muss? Glauben Sie an sich und Sie

strahlen viel Begehrenswertes aus.

Körper: Sie mögen es nicht glauben, aber Sie

denken zu viel und intensiv nach. Das verursacht

bei Ihnen Kopfschmerzen und Depressionen. Sie

müssen sich dringend etwas für den Ausgleich

besorgen. Wenn Sie keine Kurse besuchen wollen,

besorgen Sie sich CDs zur Entspannung.

Beruf: Kein Grund zur Missgunst, wenn andere be-

fördert werden. Wenn Sie auch ein Treppchen auf

der Karriereleiter nach oben wollen, dann müssen

Sie schon mehr Leistung beweisen. Kein Chef wird

Sie berücksichtigen, wenn Sie immer nur mit

Kaffee beim Kollegen stehen.

Liebe: Starten Sie nicht gleich riesige und vor

allem unnötige Eifersuchtsszenen, nur weil Ihr

Partner mal „fremdguckt“. Der Vergleich wird

immer zu Ihren Gunsten ausfallen. Hören Sie aber

nicht damit auf, werden Sie sehr viel zum Ende

dieser Beziehung beitragen.

Körper: Es ist wunderbar, dass Sie sich endlich

aufgerafft haben, etwas für Ihren Körper zu tun.

Übertreiben müssen Sie es aber nicht. Haben Sie

schon mal versucht, die Hausarbeit nach einem

Zeit- und Fitnessplan abzuarbeiten? Auch damit

kann man Kalorien verbrennen.

Beruf: Seit wann wollen Sie denn durch Macht-

kämpfe ans Ziel kommen? Halten Sie sich von den

Kollegen fern, denen man schon ansieht, dass sie

nur mit unfairen Mitteln kämpfen. Sicher gibt es

auch in Ihrem Betrieb Menschen, die solche Kolle-

gen in ihre Schranken verweisen.

Liebe: Masken und Kostüme, am besten eine

Königskrone, darin erkennt sich der Löwe wieder.

Sie dürfen im Fasching sehr wohl das Zepter

schwingen und herablassend auf Ihre Untertanen

sehen. Nur zuhause sollten Sie wieder Sie selbst

sein, sonst gibt’s großen Ärger.

Körper: Sie brauchen nicht den Kopf zu schütteln,

wenn Sie die Rechnung fürs Fitnesscenter bezah-

len. Macht es denn Sinn, dafür lieber neue Kleidung

zu kaufen, die Sie nicht bräuchten, wenn Sie die

entsprechenden Angebote des Centers ausnützen

würden?

Beruf: Bei Ihnen jagt ein Einfall den nächsten.

Doch ziehen Sie sich vorher ein wenig zurück und

tüfteln Sie noch ein wenig an Ihrer Wortwahl. Auch

wenn nicht alles bis ins Detail stimmig ist, punkten

Sie mehr, wenn Sie Ihre Ideen weniger überheblich

vortragen.

Liebe: Die Jungfrau bucht ihren Urlaub am liebs-

ten, wenn so wenig Menschen wie möglich unter-

wegs sind. Doch Amor würde auf der Lauer liegen

und warten, dass Sie sich unter die Menschen

trauen und endlich Ihre Hemmungen abwerfen –

und schon passiert’s! s!

Körper: Machen Sie Ihren Kopf frei von lästigen

Angewohnheiten. Die Magenbeschwerden und

Einschlafschwierigkeiten kommen nicht von

ungefähr. Es gibt sehr viele Möglichkeiten, wie

Meditation, Entspannungsübungen oder nur Reden

würden Ihnen helfen.

Beruf: Dass Sie Ihr Gehalt wert sind, beweist Ihr

Vorgesetzter mit entsprechender Entlohnung und

Belobigung. Sie dürfen es ohne jegliche Reue

annehmen. Nur posaunen Sie es nicht zu laut

hinaus, sonst versucht ein Neider Ihnen Knüppel

zwischen die Beine zu werfen.

Liebe: Der Monat, in dem eine Feier die nächste

jagd, ist für die flirt-eifrigen Waagen genau das

richtige. Sie werden viele Freunde und Bekannte

treffen, die Sie schon lange nicht mehr gesehen

haben. Eine/n von ihnen werden Sie plötzlich mit

ganz anderen Augen sehen.

Körper: Alles, was mit Bewegung zu tun hat, ist

die optimale Hilfe, um den Problemzonen den

Kampf anzusagen. Investieren Sie ruhig mal etwas

Geld in Laufband, Hometrainer oder Fitnessbank.

Sie können sich das auch ausleihen oder im

Fitnesscenter benützen!

Beruf: Mit Überstunden und Disziplin werden Sie

schneller die Aufmerksamkeit Ihres Chefs wecken,

als wenn Sie viele Ideen im Kopf haben, bei deren

Durchführung aber von einem Fettnäpfchen in das

nächste treten. Die Konkurrenz würde dies natür-

lich sehr begrüßen.

Liebe: Liebesroman oder -schnulze im TV, um mit

schönen romantischen Träumereien einzuschlafen,

ist ja ganz schön. Aber keiner glaubt Ihnen, dass

das alles ist, was Sie sich wünschen. Sie müssen

sich nur zurecht machen und sich auf die Pirsch

begeben.

Körper: Sie haben so etwas, wie eine „Selbst-

heilungsautomatik“, die es Ihnen erlaubt, auch mal

über die Stränge zu schlagen. Doch auch diese

braucht hin und wieder etwas Zeit, um sich zu

Regenerieren, sonst ist der Akku irgendwann leer

und das Ende kann bitter werden.

Beruf: Sie brauchen keine Faschingsgilde und

keine Masken, da sich Ihre Kollegen benehmen, als

befänden Sie sich auf einem Rosenmontagszug

und nicht am Arbeitsplatz. Passen Sie auf, dass

Sie nicht zu allem „Ja und Amen“ sagen, nur um

die Nervtöter wieder los zu werden.

Liebe: Sollte im Februar ein guter alter Freund vor

der Tür stehen und seinen Liebeskummer bei Ihnen

ausweinen, könnte es passieren, dass sich das

Anlehnungsbedürfnis in ein aneinanderkuscheln

verwandelt. Vorsicht, dass Sie der Wunsch nach

Liebe nicht blind macht.

Körper: Der Winter ist noch lange nicht zu Ende,

trotzdem sollten Sie etwas gegen Ihre Sport-Lust-

losigkeit unternehmen. Gehen Sie ins Hallenbad

und dann in die Sauna. Die Bewegung hilft gegen

die Rückenschmerzen, die Sie derzeit plagen.

Beruf: Ihr Kampfgeist wird geweckt, wenn Sie

merken, dass das Stocken einer Angelegenheit nur

an der Sturheit bestimmter Personen liegt. Doch

denken Sie an den Spruch: „Erst denken, dann

reden!“ In Blumen und schöne Worte gepackt –

schon kommt alles ins Rollen.

Liebe: Irgendwas läuft in Ihrer Beziehung falsch.

Wie kann es sein, dass Sie im Schlafzimmer mit

Ihrem Partner gemeinsam auf Wolke 7 schweben,

aber im alltäglichen Beisammensein keinen

gemeinsamen Nenner finden. Vorsicht: Konkurren-

ten könnten da leichtes Spiel haben!

Körper: Ausgebrannt und müde, so könnte man

Ihre derzeitige gesundheitliche Situation benen-

nen. Sie brauchen dringend Erholung, um wieder

100 Prozent geben zu können. Wellness, ein paar

Tage ohne TV und Telefon und Sie können bald wie-

der durchstarten.

Beruf: Wenn Sie unzufrieden sind, dann reden Sie

darüber oder: Augen zu und durch. Als letzte Mög-

lichkeit käme auch noch in Betracht, sich nach

einem anderen Arbeitsplatz umzusehen. Es sollte

aber wirklich nur die letzte Möglichkeit sein. Es

gibt einfachere Wege!

Liebe: Sie sind irritiert und verwirrt: Was Ihrer

Beziehung Zusammenhalt und Schwung gab, soll

jetzt an Wert verloren haben. Sie müssen sich ent-

scheiden, ob Sie zu Veränderungen bereit sind oder

am Alten festhalten wollen und so evtl. die Bezie-

hung aufs Spiel setzen.

Körper: Wenn Sie Ihre Grenzen nicht akzeptieren,

sollten Sie sich über Konsequenzen nicht wundern.

Warten Sie nicht zu lange, um sich mit ärztlicher

Hilfe auf die Beine helfen zu lassen. Schmerzen

können chronisch werden und sind dann nur

schwer zu beheben.

Beruf: Es gibt für Fische nicht viel, was ihnen die

Arbeit verleidet, wie etwa vor Langeweile nicht

zu wissen, wie sie Ihre Arbeitszeit überbrücken

sollen. Suchen Sie sich eine neue Aufgabe oder

machen Verbesserungsvorschläge. Die die kommen

beim Chef bestimmt gut an.

Endlich überall Fasching! Viel Spaß und Ausdauer beim Tanzen und Feiern! Ihre Siegi Lilith


Die 100-jährige Wettervorhersage für den Februar:

SERVICE

Hohes Wasser & weiches Wetter zum Gaudi-Endspurt

Laut den Aufzeichnungen von Mauritius Knauer sollte der der Winter des

ausgehenden Venusjahres keine große Kälte und nicht viel Schnee bringen.

Erst ab Ende Februar bis in den März hinein sollte es nochmal richtig zapfig

werden. Weit gefehlt. Bereits seit Mitte Januar schlägt das Winterwetter bei

uns Kapriolen von Frost, Eis und Schnee.

Vertraut man jedoch Knauers Aufzeichnungen aus dem Hunderjährigen Kalender,

dann wird es Anfang Februar zunächst etwas milder. Vor allem Mittwoch,

der 4. Februar soll „ein schöner lustiger Tag“ werden. Dann aber wird

es schnell „unlustig“: am Sonntag „fällt eine große Kälte ein“, so Knauer, und

am Montag ist „ein so kalter Tag, dergleichen in vielen Jahren nicht gewesen

ist“. Die nächsten Tage bleibt es „auch sehr unleidlich kalt“. Am unsinnigen

Donnerstag jedoch „wird es jählings warm mit Regen, dass aller Schnee in

einem Tag vergeht, darauf kommt großes unordentliches Wasser“, warnt der

fränkische Abt in seinen Aufzeichnungen.Von Faschingssonntag an „ist das

hohe Wasser am größten, wird vielen Schaden anrichten, dabei weiches warmes

Wetter“ für eineinhalb Wochen.Wie schon vorher bemerkt, schließt der

Februar „rauh und unlustig mit Frost, Regen und Schnee“. Na dann ein feuchtes

„Helau“, Ihr Narren! - Jaja, Du mich auch … meine Notizen sans ja ned. sam

Diese Wettervorhersage basiert auf der Langzeitstudie von Mauritius Knauer,

1649 bis 1664 Abt des fränkischen Zisterzienser-Klosters Langheim, bekannt

als „100-jähriger Kalender“.

ZAHL

DES

MONATS

31,6 %

31,6%

und

damit ...

und damit fast ein Drittel der jungen Erwachsenen (18 bis 29 Jahre) in

Deutschland waren in ihrer Kindheit online mit sexuellen Grenzüberschreitungen

undsexualisierter Gewalt konfrontiert –und damit mehr als dreimal

so vielewie im Bevölkerungsdurchschnitt. Das hat einerepräsentative Befragung

desUniversitätsklinikums Ulm ergeben.

Cybergrooming,Sexting &Co

VonOktober 2023 bis April 2024 wurden insgesamt 3.098 Personen befragt.

10,3 %von ihnen berichteten von mindestens einem Erlebnis sexualisierten

Kindesmissbrauchs oder grenzverletzendenVerhaltens währendihrer Kindheit

oder Jugend.Besonders deutlich zeigt sich die Betroffenheit in der Altersgruppe

der jungen Erwachsenen von18bis 29 Jahren: Hier liegt die Häufigkeit

bei 31,6 %–und damit mehr als dreimal so hoch wie im Bevölkerungsdurchschnitt.

Online-Belästigungen bei Kindern

geschilderten Formen unter jungen Erwachsenen gehören die ungewollte

Konfrontation mit pornografischem oder sexualisiertem Material –zum

Beispiel durch sog. „Dickpics“(21,1 %),gefolgt vonungewollten sexualisierten

Gesprächen (15 %) sowie ungewollten sexualisierten Fragen (12,1 %).Hinsichtlich

des Alters zeichnetesich ein deutlicher Trendab: Je jünger die Befragten

waren, desto häufiger berichteten sie von Erfahrungen mit onlinebasiertem

sexuellem Kindesmissbrauchund Grenzverletzungen.

Hilfe gegenCybergrooming

Mit der zunehmenden Nutzung digitaler Medien kommen Kinder undJugendlicheimmer

häufiger mit problematischen Inhalten undGefahren in Kontakt.

Dazu zählen unter anderem sexuelle Grenzüberschreitungen und sexueller

Missbrauch. Täternutzen dabei digitale Technologien wie Social-Media-Plattformen,

Messenger oder Videochats, umsexuelle Übergriffe zuinitiieren, zu

eskalieren oder aufrechtzuerhalten.Das Spektrum an Verhaltensweisen und

strafbaren Handlungen ist dabei sehr breit: Vonungewollter Konfrontation

mit pornografischem Material über sexualisierteKontaktaufnahmeüber das

Internet bis hin zur (ungewollten) Erstellung undWeiterleitung sexualisierten

Materials durch Kinder undJugendlicheselbst.

Die Internetplattform der EU-Initiative klicksafe.de bietet Präventionsmaterialienfür

Eltern, Lehrkräfteund Jugendlichean. Alle Materialien stehen auf

dieser Webseite zum Download zur Verfügung, teilweise sind sie auch als

Printversion bestellbar.

sam

Grafik: klicksafe.de

Darüber hinaus zeigen sich in der digitalen Welt zwischen männlichen (29 %)

undweiblichen Betroffenen (34 %) deutlich geringere Unterschiede als bei realem

sexuellem Kindesmissbrauch imOffline-Kontext. Zu den am häufigsten

IMPRESSUM

HERAUSGEBER:

Rottal-Verlag e.K.

Thermenlandverlag* Wollham 2c, 94060 Pocking,

Tel.: 08531-2489286, Fax: 08531-978764

office@rottal-verlag.com

www.thermenland-magazin.de

REDAKTION:

Chefredakteur:Martin Semmler M.A. (sam)

Mobil: +49(0)151-12856278,

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Redaktionsschluss: bis spätestens 18. des Vormonats.

ANZEIGEN:

Franz X. Miedl, Tel.: 08531-2489286,

Mobil: +49(0)171-8463140

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GRAFIK:

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info@hb46.de

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DRUCK:

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Das Werk,einschließlich aller seiner Teile, ist

urheberrechtlich geschützt.

BILDQUELLEN: F. X. Miedl undandere

TITELBILD: Mittermeier

Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des

Urheberrechts ist ohne die schriftlicheZustimmung

des Verlags nicht erlaubt.

Fehler,Irrtümer,Änderungen vorbehalten.

*Thermenlandverlag ist eineeingetrageneMarke der

Trendguide KG

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SERVICE

APOTHEKENNOTDIENST FEBRUAR 2026

Die Apotheken aus Pocking und Umgebung wechseln sich ab. Der Notdienst wird von 8.30 Uhr morgens des

angegebenenTages bis um 8.30 Uhr morgens desfolgenden Tagesvon derApothekeversehen.

Apotheke Telefon Adresse Februar 2026

Marien-Apotheke 08531-4801 Kirchplatz,94060 Pocking 04./27.

ApothekeSt. Georg 8531-249020 Passauer Str.23, 94060 Pocking 10./22.

ApothekeamStadtpark 08531-4100060 Berger Str.2,94060 Pocking 11.

St. Ulrich-Apotheke 08531-7602 Simbacher Str.6,94060 Pocking 23./28.

AlteApotheke 08531-4982 Simbacher Str.12, 94060 Pocking 02./26.

Marien-Apotheke 08503-922025 Passauer-Str.10, 94152 Neuhaus 05./08./17.

Marien-Apotheke 08531-31210 Hauptstr.30, 94099 Ruhstorf 09./21.

Thermen-Apotheke 08531-21203 Sonnenstr.4,94072 BadFüssing 09./25.

Löwen-Apotheke 08531-29279 Thermalbadstr.9,94072 BadFüssing 14./19.

Kurpark-Apotheke 08531-2022 Kurallee 18, 94072 BadFüssing 07./16.

Rottal-Apotheke 08533-7221 Marktplatz 23, 94094 Rotthalmünster 13./18.

Neue Markt-Apotheke 08536-9192330 Marktplatz 18, 94149 Kößlarn 05./21.

Landgerichts-Apotheke 08532-1334 Stadtplatz7,94086 BadGriesbach 03./14.

St.-Konrad-Apotheke 08531-8866 Hauptstr.16, 94086 BadGriesbach 20./25.

Kur-Apotheke 08563-91140 Neuer Markt2,84364 BadBirnbach 24./27.

Hofmark-Apotheke 08563-3935 Hofmark20, 84364 BadBirnbach 06./12./22.

ApothekeamRathaus 08542-8982131 Marktplatz 7, 94496 Ortenburg 26.

Schloss-Apotheke 08542-91116 Marktplatz 25, 94496 Ortenburg 05.

Engel-Apotheke 08562-1201 Oberer Markt5,84371 Triftern 07./16.

Markt-Apotheke 08562-2687 Unterer Markt11, 84371 Triftern 26.

Markt-ApothekeGreiff 08573-969910 Am Gasteig 4, 94094 Malching 01./12.


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