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3. Februar 2026

- Kritik an "Einsparungsmaßnahmen" des Landes: Hochwasserschutzprojekte liegen auf Eis - Minister auf Besuch in Graz - Eine Wuchtel nach der anderen: die Finanzminister luden zum Jahresauftakt

- Kritik an "Einsparungsmaßnahmen" des Landes: Hochwasserschutzprojekte liegen auf Eis
- Minister auf Besuch in Graz
- Eine Wuchtel nach der anderen: die Finanzminister luden zum Jahresauftakt

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Grazer3. FEBRUAR 2026, E-PAPER AUSGABE

Getty

Quelle: ZAMG

Morgen sind

den ganzen

Tag über leichte

Schnee- und

Regenschauer

möglich. Die Temperaturen

liegen zwischen 0 bis 3 Grad.

Solidarisch

Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer

unterstützt den Ruf nach

Innenstadtbelebung in Graz. 4

Olympisch

Unser Redakteur Klaus Molidor ist als

Helfer bei den Olympischen Spielen und

gibt Einblicke hinter die Kulissen. 7

Kritik an „Einsparungsmaßnahmen“ des Landes

Hochwasserschutz:

Projekte liegen auf Eis

STADT GRAZ, FISCHER, KK

Wirbel. Große Hochwasserschutzprojekte im Grazer Raum scheinen zu wackeln. Die Grünen schlagen Alarm und kritisieren „unverantwortliche

Budgetkürzungen” seitens des Landes. Dort ist man um Beruhigung bemüht, die Projekte werden umgesetzt und verzögern sich lediglich. SEITE 2


2 graz

www.grazer.at 3. FEBRUAR 2026

Die Fahrzeuge sind im Modellmaßstab

1:18 gebaut. FH JOANNEUM/FABIAN HASLER

Crazy Cars an

der FH in Graz

■ An der FH Joanneum in

Graz fand der Crazy Car-Wettbewerb

statt. Im Wettrennen

traten 23 Teams – bestehend

aus Schülern, Studierenden

und Lehrenden – mit ihren

selbstfahrenden Modellautos

gegeneinander an. Das Team

Boreas der HTL Salzburg holte

sich den Gesamtsieg, gefolgt

vom Team Gigadrive und dem

Team Bitstream Racing, die

beide vom Institut Electronic

Engineering der FH Joanneum

ins Rennen geschickt wurden.

R. Hagenhofer, C. Loos, Fam.

Walch-Haider und J. Schilcher. KK

Bilder aus Lend

und Eggenberg

■ Im Pfarrsaal von St. Vinzenz

fand ein Vortrag über das

Thema Eggenberg und Lend

– damals und heute statt. Neben

einigen Anekdoten der

damaligen Zeit wurde auch

die Bildersammlung von Johann

Schilcher präsentiert.

Bezirksvorsteher-Stellvertreter

Robert Hagenhofer sprach

zudem über das im Dezember

erschienene neue Eggenberger

Geschichtsbuch, an dem

auch Karl Kubinzky mitgearbeitet

hat.

Projekte für den

Hochwasserschutz

liegen auf dem Trockenen

Der Bau eines Rückhaltebeckens für den Thalersee wurde auf nächstes Jahr verschoben. STADT GRAZ

ALARM. Die Grazer Grünen kritisieren Einsparungen des Landes beim

Hochwasserschutz. Wichtige Projekte würden nun auf Eis liegen. Beim

Land wehrt man sich: es handelt sich lediglich um Verzögerungen.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Die Grazer Grünen schlagen

Alarm: Mitten in

Zeiten zunehmender

Extremwetterereignisse bremst

das Land Steiermark zentrale

Hochwasserschutzprojekte in

der Landeshauptstadt aus. Trotz

fertiger Pläne und unterschriebener

Verträge landen wichtige

Sicherheitsmaßnahmen nun in

der Warteschleife. Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner

findet deutliche Worte: „Hochwasserschutz

ist nichts, was

man einfach verschieben kann.“

Wer hier den Sparstift ansetze,

gefährde nicht nur Häuser

und Betriebe, sondern handle

auch ökonomisch kurzsichtig.

Die Folgekosten eines schweren

Unwetters würden die jetzigen

Einsparungen um ein Vielfaches

übersteigen.

Konkret geht es um zwei

Brennpunkte im Stadtgebiet, die

vorerst einmal auf Eis liegen sollen:

■ Thalersee: Der für das Frühjahr

2026 fixierte Ausbau des

Rückhaltebeckens wird auf unbestimmte

Zeit vertagt – ein Baubeginn

ist nun frühestens 2027 in

Sicht.

■ Petersbach: Beim vierten

Bauabschnitt im Oberlauf steht

das Behördenverfahren zwar vor

dem Abschluss, doch die notwendige

Förderzusage des Landes

wird bis 2028 blockiert. Mit

Baggerauffahrten ist hier nicht

vor 2029 zu rechnen.

„Das sind konkrete Schutzmaßnahmen

für Menschen, ihre

Häuser und ihre Lebensgrundlagen“,

betont Schwentner, die

das Land Steiermark auffordert,

„Verantwortung zu übernehmen,

transparent zu informieren und

die Prioritäten neu zu bewerten.

Klimawandelanpassung und Sicherheit

der Bevölkerung dürfen

nicht kurzfristigen Sparzielen

untergeordnet werden.“

Keine Einsparungen

Die zuständige Landesrätin Simone

Schmiedtbauer weist die

Vorwürfe zurück: „Beim Hochwasserschutz

wird nicht gespart,

das ist mir sehr wichtig.“ Das

Budget ist gleich hoch wie im

Vorjahr, lediglich die Baukosten

sind beim Thalersee gestiegen.

„Deshalb verschiebt sich das

Projekt ein wenig, aber abgesagt

ist gar nichts.“ Konkret soll heuer

im Herbst ausgeschrieben werden,

die Bauarbeiten 2027 fertig

gestellt sein. Im Budget ist eine

Million Euro dafür reserviert.

Was den Petersbach angeht,

spielt man im Büro Schmiedtbauer

den Ball an die Stadt zurück,

da man man offenbar noch

auf die Genehmigungen durch

die Stadt wartet. „Das Behördenverfahren

der Stadt ist nicht

abgeschlossen! Wir können erst

für eine Co-Finanzierung des

Bundes vorstellig werden, sobald

diese Verfahren durchgeführt

wurden.“


3. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz 3

Nimah sucht

einen Platz

Grazer

Pfoten

Die Forscherinnen Dalial Freitak (l.) und Danae Nyckees untersuchen, wie

sich Umweltbelastungen auf Ameisen auswirken.

UNI GRAZ/TZIVANOPOULOS

Gefahren für Ameisen

■ Eine Forschungsgruppe der

Universität Graz macht auf

die negativen Auswirkungen

von Titandioxid auf Insekten

aufmerksam. Der Stoff ist

beispielsweise in Kosmetika,

Zahnpasta oder Sonnencremes

enthalten und kann für Ameisen

in Kombination mit dem

Pestizid Glyphosat gefährlich

werden. Dieser Cocktail kann

die Mikroorganismen im Darm

der Insekten beeinflussen und

zudem die Anzahl des Nachwuchses

beeinträchtigen.

Ein Forscherteam an der Universität

Graz hat die Auswirkungen

am Beispiel der Ameisenart

Cardiocondyla obscurior untersucht.

„Schadstoffe müssen

nicht immer gleich die Sterblichkeitsrate

erhöhen“, betonen

die Forscherinnen Dalial Freitak

und Danae Nyckees. „Wir

wissen viel zu wenig über die

Wechselwirkungen schädlicher

Stoffe“, ergänzen die beiden Wissenschaftlerinnen.

Nimah mag andere Hunde nach Sympathie.

Nimah ist ein richtiges Energiebündel

und immer

für ein Abenteuer bereit. Die

Hündin liebt es, Neues zu lernen,

kann sich aber schnell in

all den Reizen verlieren. Daher

braucht sie eine klare Struktur,

Routine und Aufgaben, um zur

Ruhe zu kommen. Ihre künftigen

Bezugspersonen sollten

bereits Erfahrung mit Hunden

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4 graz

www.grazer.at 3. FEBRUAR 2026

Minister auf Besuch in Graz

Minister Wolfgang

Hattmannsdorfer

traf bei

seinem Besuch in

Graz mit Helmut

Marko und WK

Graz Regionalstellenobmann

Bernhard Bauer

zusammen. FISCHER

POLITIK. Im Rahmen seiner Steiermark-Tour machte Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer

Station in Graz. Hier unterstützte er die WK Graz bei ihrer Kampagne zu Belebung der Innenstadt.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Wirtschaft ist nicht alles,

aber ohne Wirtschaft ist

alles nichts, zitierte Wirtschaftsminister

Wolfgang Hattmannsdorfer

bei seinem Graz Besuch

den ehemaligen deutschen

Bundeskanzler Ludwig Erhard.

Und ergänzte: „Man sieht an Graz,

was passiert, wenn die Wirtschaft

nicht gefördert wird.“

Hattmannsdorfer machte im

Rahmen seiner Steiermark-Tour

in Graz Station und traf dabei mit

WK Graz Regionalstellenobmann

Bernhard Bauer und Motorsport

Legende und Hotelier Helmut

Marko zusammen.

Bauer machte einmal mehr auf

die schwierige Situation der Grazer

Innenstadt aufmerksam. „Unsere

aktuelle Studie zur Innenstadt

zeigt ganz klar den Rückgang bei

der Besucherfrequenz. Das schlägt

sich auch auf den Handel und die

Gastronomie wieder“, weiß der WK

Obmann.

Er fordert daher einmal mehr, dass

Graz sich neu positionieren muss,

auch abseits des Weltkulturerbes.

„Wir haben auch die Unternehmer

in Graz befragt, was sie sich wünschen

würden. 75 Prozent fordern

eine bessere Einbindung der Mur.

Diese Lebensader muss genutzt

werden. Andere Städte machen

vor, wie das geht“, so Bauer. Einmal

mehr bringt er die bereits abgesagte

Surfwelle in der Mur ins

Spiel. Etwas, das auch Minister

Hattmannsdorfer gefallen würde.

„Sollte diese umgesetzt werden,

dann bin ich bei der Eröffnung einer

der Ersten, der einen Ritt wagt“,

lacht der Minister. Da die Stadt die

1,8 Millionen Euro für das Projekt

nicht aufbringen will, wäre eventuell

eine private Realisierung denkbar.

Eine Idee, der Helmut Marko

nicht abgeneigt wäre.

Tourismus

Auch im Bereich Tourismus ortet

Marko Probleme. „Der Tourismus

ist auf einem sehr niedrigen Niveau.

In Graz gibt es zu viele Betten, die

noch dazu zu Dumping-Preisen an-

geboten werden. Die Zeit rund um

den Formel 1 Grand Prix ist die einzige,

wo die Preise nach oben gehen

und eine Mindestaufenthaltsdauer

vorgeschrieben wird“, weiß der

Unternehmer. Auch kritisiert er die

Stadt und die Tourismusverantwortlichen:

„Im letzten Jahr wurde der

Grand Prix in Graz überhaupt nicht

beworben. Hier wurde viel Potenzial

liegen gelassen.“ Auch aus Markos

Sicht muss die Mur mehr in den

Mittelpunkt rücken: „Sie ist der einzige

Fluss in ganz Mitteleuropa, der

von der Stadt abgeschnitten ist. Man

braucht nur nach Marburg und Laibach

schauen, damit man sieht, wie

das geht. Aber man muss es wollen.

So könnte die Surfwelle in Graz aussehen.

Für die Umsetzung kann man auch

schauen, welche Förderungen es

gibt. Vielleicht auch auf EU-Ebene.“

Lösung

Minister Hattmannsdorfer will bessere

Rahmenbedingungen schaffen,

damit den Unternehmen das Wirtschaften

wieder erleichtert wird. Er

verweist dabei auch auf die von der

Bundesregierung geplanten Deregulierungs-

und Entbürokratisierungsmaßnahmen.

„Die Wertschöpfung

vor Ort ist wichtig“, weiß

der Minister. Ähnlich sieht es Marko:

„In Graz muss es neben Straßenbahn

und Radwegebau noch etwas

anderes geben.“

KRATZER&PARTNER ZT (DURCH KI BEARBEITET)

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8

bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Lukas Steinberger-Weiß

(0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664/80 666 6683), Verena

Leitold (0664 80 666 6691), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),

Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890 | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION:

Burkhard Leitner, Joanna Mandl | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.



6 graz

www.grazer.at 3. FEBRUAR 2026

Eine Wuchtel nach

der anderen

WK Fachgruppenobmann

der Finanzdienstleister

Markus Kohlmeier

(m.)

mit seinen

Stargästen

Toni Polster

(l.) und Andi

Herzog. SCHERIAU

(6),

HUMORVOLL. Zum

Jahresauftakt luden

die Finanzdienstleister.

Highlight des Abends

waren Toni Polster und

Andi Herzog.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Am gestrigen 2. Februar lud

die Sparte der WKO Finanzdienstleister

zu ihrem

alljährlichen Jahresauftakt. Diesmal

hatte sich Spartenobmann

Markus Kohlmeier etwas ganz

Besonderes einfallen lassen. Die

beiden Fußballlegenden Toni

Polster und Andi Herzog bildeten

den humorvollen Höhepunkt

des Abends.

In seiner Eröffnungsrede sprach

Landesrat Willibald Ehrenhöfer

über die Steiermark und wie wichtig

es sei den Standort zu stärken

und dass sich die Steiermark auch

ihrer eigenen Stärken wie etwa

Service und Forschung und Entwicklung

bewusst sein sollte.

Der ehemalige Chefanalyst von

Raiffeisen Research Peter Brezinschek

beleuchtete in seiner kurzweiligen

Keynote derzeit brisante

Themen wie die geopolitische

Lage und ihre Auswirkungen auf

die Finanzmärkte, die Zinsen und

Währungen. Den neuen FED-

Chef Kevin Warsh sieht er durchaus

positiv und schätzt ihn nicht

als Erfüllungsgehilfe von Trumps

Fiskalpolitik ein. Dennoch erwartet

er heuer noch einige Zinssenkungsschritte

von Seiten der

amerikanischen Notenbank.

Auch kritisierte er die geplante

Senkung der Mehrwertsteuer

auf Lebensmittel. Seien doch der

größte Inflationstreiber nach wie

die Energiepreise. „Die Energieunternehmen

gehören privatisiert

oder zumindest entflechtet“, geht

Brezinschek mit der Bundesregierung

hart ins Gericht.

Humorvoller wurde es dann im

Anschluss. Toni Polster und Andi

Herzog spielten sich wie in guten

alten Zeiten die „Wuchtln“ zu und

sorgten für zahlreiche Lacher im

Publikum.

Finanziell

Den kurzweiligen Abend nicht

entgehen ließen sich: Nationalratsabgeordneter

Kurt Egger,

Stadtrat Kurt Hohensinner, WKO

Steiermark Präsident Josef Herk,

WKO Steiermark Direktor Karl-

Heinz Dernoscheg mit seinem

Stellvertreter Gerhard Kienzl,

Alt-Bürgemeister Siegfried Nagl,

WK Steiermark Fachgruppenobmann

Immobilien- und Vermögenstreuhänder

Andreas Kern,

der Präsident der Kammer der

Ziviltechniker Gustav Spener,

die Immobilienexperten Patrick

Pongratz und Gerald Gollenz,

WK Fachgruppenobmann der

Versicherungsmakler Wolfgang

Wachschütz, die Finanzexperten

Joahnnes Tratz und Anton Maresch

und ICS Geschäftsführer

Karl Hartleb, Notar Dieter Kinzer

u.v.m.

WKO unter sich: Wolfgang Wachschütz

und Patrick Pongratz (r.).

Nationalratsabgeordneter Kurt Egger

und Finanzexperte Joahnnes Tratz.

Markus Kohlmeier mit Finanzexperte Peter Brezinschek

(r.) der die Keynote des Abends hielt.

WK-Direktor Karl-Heinz Dernoscheg, WK-Präsident

Josef Herk und Alt-Bürgermeister Siegfried Nagl (v.l.).

Stadtrat Kurt Hohensinner (r.) und

Landesrat Willibald Ehrenhöfer


3. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz 7

Ein Grazer bei Olympia

EINBLICKE. Unser Sportredakteur Klaus Molidor ist als Helfer bei den Olympischen Spielen in Italien

(ab 6. Februar) mittendrin statt nur dabei und erzählt von seinen Erlebnissen hinter den Kulissen.

Nicht schlecht. Mit 50 zum

ersten Mal im Einsatz bei

Olympischen Spielen.

Nicht als Sportler, aber als Mixed

Zone Supervisor. Kurz erklärt bin

ich dafür zuständig, die Sportler

nach dem Rennen aus dem

Zielraum zu den Journalisten zu

bringen. Eine neue Erfahrung,

eine Herausforderung nach 25

Jahren auf der anderen Seite des

Zauns, ein Abenteuer.

Das schon weit vor dem ersten

Bewerb im Livigno Snow Park

begonnen hat, wo zum Beispiel

unsere beiden Fahnenträger

Anna Gasser und Benjamin Karl

im Einsatz sein werden.

Die Anreise per Flug von Graz

über München nach Mailand

und dann weiter mit Zug und

Bus über Bormio nach Livigno

hat schlappe 30 Stunden gedau-

ert – Schneechaos in München

und verpasster Anschlussflug

sei Dank. Dafür dann: Olympic

Spirit. Mit dem Überstreifen der

offiziellen Uniform stellt sich

schlagartig ein Zugehörigkeitsgefühl

zur Olympischen Familie

ein. Das wärmt – und Wärme

hab ich in diesen Tagen bitter

nötig. Denn Livigno liegt auf einem

Hochplateau auf 1800m

Seehöhe, eingekesselt von Bergriesen.

Da rasselt die Temperatur

schnell einmal auf minus 16

Grad. Da friert der Bart morgens

auf dem 500m-Lauf zur Bushaltestelle

gern einmal ein. Nach

20 Minuten warten kommt endlich

einer. „Livigno Snow Park?“

frage ich beim Einsteigen. „No“,

kommt es zurück. „Carosello“

Und schon bin ich wieder draußen.

Zehn weitere Minuten spä-

Klaus Molidor ist für uns bei den Olympischen Spielen in Livigno dabei.

ter kommt derselbe Bus, derselbe

Fahrer. „Livigno?“, sagt er und

winkt mich herein. Überlebt.

Fragt sich nur wie das bei den

Spielen wird. Die Big Air Bewerbe

enden nach 22 Uhr… MOLI

KK

Lisas Wochenende? Läuft.

Leider auch das Wasser

aus dem WC.

Da kann ich helfen:

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8 graz

www.grazer.at 3. FEBRUAR 2026

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ clarissa.berner@grazer.at

In Graz-Umgebung

fing Akku Feuer

■ Am Sonntagnachmittag, dem

1. Februar, wurde die Freiwillige

Feuerwehr Gratwein zu einem

Akkubrand alarmiert. Mit zwei

Feuerwehrfahrzeugen rückten

diese zum Einsatzort aus, wo sie

feststellten, dass ein Akku tatsächlich

Feuer fing. Die Feuerwehrleute

kühlten den Akku mit

Wasser und reinigten schließlich

die Straße.

Auffahrunfall auf

der Autobahn A9

■ Am Montag, dem 2. Februar

kam es auf der Autobahn A9 zu

einem Verkehrsunfall. Dabei

handelte es sich um einen Auffahrunfall

zwischen einem PKW

und einem LKW. Neben der Polizei

wurden die Freiwilligen Feuerwehren

Friesach-Wörth und

Gratkorn-Markt zum Verkehrsunfall

alarmiert. Ihre Aufgaben

bestanden darin, die Unfallstelle

abzusichern, den Brandschutz

aufzubauen, die Batterie der

Fahrzeuge abzuklemmen und

die Fahrbahn zu reinigen. Die

unfallbeteiligten Personen blieben

unverletzt. Über die Sachschäden

gibt es bis dato keine

näheren Informationen.

Auto mit einem

Kran geborgen

■ In den frühen Morgenstunden

des heutigen Dienstags, 3.

Am Montag

kam es zu

einem Verkehrsunfall

auf der

Autobahn

A9. Es wurde

niemand

verletzt. FF

GRATKORN-MARKT

Februar, steckte ein PKW auf

der L374 in einem Erdloch fest.

Dem Lenker gelang es nicht, das

Fahrzeug aus eigener Kraft wieder

ins Rollen zu bekommen. Er

alarmierte die Freiwillige Feuerwehr

Gössendorf. Diese konnte

das Fahrzeug mit einem Kran

bergen und anschließend sicher

abstellen.

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3. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz 9

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mitdiskutieren

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Juni 2024

Danke, dass das endlich jemandem

auffällt - Bäume

oder Beton steht seit Juni 2024

(Beginn der Begegnungszone)

vor meinen Schaufenstern in

der Kaiserfeldgasse und wird

wirklich nur alle paar Monate

für wenige Stunden bewegt.

Was wäre wenn wir Gewerbetreibende

sowas machen würden…

City Classic Damenmoden

* * *

Auch bei Lieferwagen

Auf praktisch jedem Lieferwagen

steht der Firmenname

drauf, interessiert keinen. Aber

wenn Transporte umweltfreundlich

und stadtverträglich

mit dem Radl durchgeführt

werden, soll eine Aufschrift ein

Problem sein? Lächerlich!

Severin Kann

* * *

Antwort

Lächerlich? Wenn LKW-Anhänger

neben der Autobahn

oder Landstraßen stehen und

nur als Dauerwerbeträger dienen,

halte ich das schon lange

für einen Missbrauch. Fragt

sich halt, ob diese Räder zufällig

irgendwo in der Stadt

auftauchen oder halt vor dem

Parteibüro stehen, oder ob hier

eine Gesetzeslücke ausgenutzt

wird und die Räder strategisch

an günstigen Plätzen dauergeparkt

werden. Der absolute

Alptraum für mich ist Italien,

wo oft Lieferwagen mit Werbeplakat

und Lautsprecher

durch die Stadt fahren und alle

behelligen, egal, ob sie das interessiert.

Franz Fürnschuss

* * *

Antwort

Sie parken vor dem Parteibüro

und sind außerdem regelmäßig

im Einsatz.

Tristan Ammerer

* * *

Antwort

Dieses „Rad“ steht seit mehreren

Monaten in der Neutorgasse…

Georg Schröck-Weikhard

* * *

Antwort

Ok, dann ist das ja tatsächlich

vor dem eigenen Büro.

Was dieses Rad betrifft, ist die

Aufregung wohl übertrieben.

Sollen sie es in einer Garage

verstecken? Oder gezwungen

werden, es neutral anzumalen?

Macht die ÖVP wohl auch

nicht.

Franz Fürnschuss

* * *

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Versteckte

Werbung

in Graz?

Dieses Jahr wird in Graz

gewählt und einige Menschen

vermuten in geparkten

Lastenfahrrädern versteckte

(Wahl-)Werbung. Lastenräder,

die in Fußgängerzonen abgestellt

werden, können zudem

den öffentlichen Raum blockieren.

Auf Facebook wurde sich

diesbezüglich ausgetauscht

und über die Lastenräder in der

Grazer Innenstadt diskutiert.

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3. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz 11

Ausblick

Was am Mittwoch

in Graz wichtig ist

■ Nachdem gestern der Abriss der alten Markthalle am Hofbauerplatz

begonnen hat, findet der Bauernmarkt am morgigen Mittwoch

zum ersten mal im „Ausweichquartier“ statt: Die Beschicker sind nun

im Park direkt nebenan zu finden. Spezielle Gummimatten wurden

ausgelegt, um die Wiese zu schützen und einen sicheren Untergrund

zu schaffen. Das Warenangebot und die Öffnungszeiten (6 bis 13 Uhr)

bleiben unverändert.

■ Seit Montag findet noch bis morgen der Geflügelkongress in der

Seifenfabrik statt. Experten aus Handel, Politik, Wissenschaft und

Praxis diskutieren dort aktuelle Entwicklungen und Innovationen.

■ In einer Buchpräsentation mit Gespräch widmen sich der Autor Johannes

Chudoba und Barbara Stelzl-Marx vom Ludwig Boltzmann

Institut für Kriegsfolgenforschung den Narben einer Generation, die

nach 1945 zwischen Schweigen, Schuld und Aufbruch stand. „Schattengeneration

1955“ wird um 18 Uhr im Graz Museum vorgestellt.

So soll die Markthalle am Hofbauerplatz nach dem Neubau aussehen. Ab

morgen sind die Standler im Park nebenan mit ihren Waren zu finden. BILDERMEHR

■ Der 4. Februar ist Weltkrebstag. An diesem Tag stehen Forschung,

Prävention und Hilfe für Betroffene und Angehörige im Mittelpunkt. An

der Med Uni Graz wird diese Lungenkrebs gerade intensiv erforscht. Im

Rahmen einer internationalen Kooperation mit Kollegen aus Deutschland

haben Wissenschafter aus Graz, darunter Katarina Vizar Cisarova

und Philipp Jost, erforscht, wie Krebszellen die Immunantwort des

Körpers unterdrücken und sich so ungestört ausbreiten können.

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