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Alster Magazin 02-2026

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ALSTER

LOCAL | PEOPLE | LIFESTYLE | 02 2026

MAGAZIN

ANGESAGT

INSPIRIERENDES

zur Farbe des Jahres

KUNST

KIRSTEN ROSCHLAUB

zeigt ikonische Fotos in neuer Galerie

© Raimar von Wienskowski


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Zum


KOLUMNE

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Was motiviert dich? Was kannst du gut? Was passt zu dir?

Konkrete Empfehlungen von Psycholog*Innen

zu Studiengängen und Berufsfeldern im In- und Ausland

LIEBE LESERINNEN & LIEBE LESER

Die meisten Deutschen lieben es, in schwarz-weiß

zu denken. Grau, was ist das? Hop oder Top.

Dazwischen gibt es wenig. So denken viele auch

bei den Themen Klimaschutz und Wirtschaft,

beziehungsweise Wirtschaftswachstum. Entweder, oder ...

Dabei benötigen wir bekanntermaßen beides. In welchem

Umfang ist dann immer eine Frage des Standpunktes, man

sollte aber wenigstens einmal in der Mitte suchen. Der

Schauspieler Hannes Jaenicke, wahrscheinlich Deutschlands

bekanntester Umweltaktivist, hat sich entschieden.

Er legt den Fokus klar auf Umweltschutz, sagt aber auch,

dass nachhaltiges Wirtschaften möglich sei. Wir trafen ihn

nach einem Talk beim CeU auf ein kurzes Gespräch (siehe

Seite 16). Davon und vom Talk können wir hier leider

nur ganz wenig wiedergeben, es lohnt sich auf jeden Fall

ein Blick auf die Seite seiner „Polorus Jack Foundation“

(www.polorus-jack.org).

ABSCHLUSS IN DER ?

UND WAS DANN?

FIND’S RAUS:

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+49 151 654 776 34

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Ebenfalls für diese Ausgabe gesprochen haben wir mit

der Schauspielerin Henrike Fehrs, die im Theaterstück

„Kleine Verbrechen unter Liebenden“ in Winterhude die

Sekretärin Susy spielt. Es geht um Lügen, Intrigen und

einen geplanten Mord im New York der 50er-Jahre. Im

Interview beantwortet die Hamburgerin, ob es Parallelen

zur heutigen Zeit gibt (mehr dazu auf Seite 10). Noch vor

den 50er-Jahren sind einige Fotos von Werner Bischof

entstanden. Eine feine Auswahl ist gerade in Pöseldorf in

der neu eröffneten Galerie Roschlaub zu sehen. Was an

einigen Aufnahmen so besonders ist, erklärt die Galeristin

Kirsten Roschlaub auf Seite 8.

Dazu haben wir wieder viele Termine, Tipps und Trends

im Magazin, beispielsweise Interieur und Mode in der

Pantone Farbe des Jahres Cloud Dancer.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und jede Menge

Inspirationen.

Kai Wehl,

Chefredakteur

Wir sprachen mit

Hannes Jaenicke über

Umweltschutz und seine

Projekte. S. 16

© WDR/ Annika Fußwinkel

Himmelstraße 10-16

22299 Hamburg

Tel.: +49 (0)40 475865

dance@tanzparterre.de

www.tanzparterre.de

ALSTER | 3


INHALT

26

INTERIEUR IN DER

PANTONE-FARBE

DES JAHRES

INHALT

© blomus / STARK Home

03 EDITORIAL

06 NEWS

Oper mit Mord?, Karriereberatung, Müllsammlungsaktion,

Werner-Otto-Preis im Rathaus verliehen

08 INTERVIEW

Kirstin Roschlaub über den Umzug ihrer Galerie

09 NEWS

Zwei Mal spannende Kunst

10 INTERVIEW

Im Talk mit Schauspielerin Henrike Fehrs

11 EUROPA PASSAGE

Asiatisches Streetfood in gemütlicher Atmosphäre

12 VERANSTALTUNGSTIPPS

Von Acoustic-Sounds zu brasilianischem Jazz und mehr

14 BUCHTIPP

Herausgeber Jan Zimmermann über den Bildband „Eine

Stadt in Bewegung“

16 INTERVIEW

Hannes Jaenicke über den Umweltschutz

18 EVENTS

Hamburger Presseball und Foto-Aktion am Holocaust-

Gedenktag

20 VERKEHR

Mögliche Veränderungen im Stadtpark

22 MODE

Coole Looks in der Farbe des Jahres

24 HOCHZEIT

Die Geschichte des Eherings und Genussmomente für den

besonderen Tag

26 WOHNEN

Interieur-Inspirationen in weiß

30 IMMOBILIEN

Architekturjahrbuch 25/26 zeigt verschiedene Projekte

32 WHAT‘S UP IN TOWN / IMPRESSUM

Umwelttalk und Charity-Kellnern

34 WHAT‘S UP IN TOWN

Galerieopening und Jahresauftakt

4 | ALSTER


INHALT

14

HAMBURG

IN ALTEN

FOTOS

© Ars-Argenti

© Vintage Germany / H. Brandt

22

„CLOUD DANCER“:

ELEGANTE MODE

Lorem Ipsum

MONTAG

Polo T-Shirt 5,80€

Pullover/Strickjacke 6,00€

DIENSTAG

Sakko/Blazer 9,50€

Rock (glatt)/Seidenbluse 9,50€

MITTWOCH

Wollmantel/Anorak 19,50€

Jacke (keine Daunen) 19,50€

DONNERSTAG

Hose/Weste/Schal/Tuch 7,00€

FREITAG

Anzug/Kostüm/Skikleidg. 16,00€

SAMSTAG

Krawatte/Bluse (Baumw.) 6,00€

Bettdecke (keine Daunen) 34,00€

• Änderungsschneiderei

• Mangel/Wäscherei

• Hemden-Service • Brautkleider

• Gardinen • Vorhänge • Polsterbezug

• Bettwaren • Matratzenbezüge

• Lederreinigung • Spezialreinigung

• Teppichreinigung

Öffnungszeiten:

Mo.-Fr. 8.00-19.00 Uhr

Sa. 8.00-15.00 Uhr

Sierichstraße 30

22301 Hamburg

Tel. 040-279 42 48

ALSTER | 5


NEWS

ADVERTORIALS

Gefahr: Während

einer Kreuzfahrt

erleben einige

Passagiere

brenzlige Situationen

an Bord.

MORD MIT BLICK AUF DIE ELBE

© Inken Rahardt

Direkt an der Elbe gelegen, mit Blick auf den Fluss, der Hamburg

mit der Welt verbindet, bietet das Opernloft im Alten Fährterminal

Altona, Van-der-Smissen-Str. 4, seit 2003 modernes Opern- und

Musiktheater. Ziel: Oper ungezwungen zugänglich und lebendig

zu machen, durch verschlankte und überraschende Inszenierungen.

Neben Oper gibt es weitere „Genres“ mit unterschiedlichen

Ausrichtungen wie etwa Eventoper, Opern-Slam und Krimi-Oper.

Eine der erfolgreichsten ist „Mord auf Backbord“, die im März

Wiederaufnahme feiert. Es geht auf Kreuzfahrt ins Mittelmeer:

Die Route führt von Spanien nach Italien, vorbei an Sevilla bis nach

Capri und in den Golf von Neapel. Mit an Bord ist die glamouröse

Opernsängerin Aline, die sich eher unfreiwillig eine Kabine mit der

anhänglichen Touristin Rebecca teilen muss. Doch dann entpuppt

sich Rebecca als Undercover-Ermittlerin, die auf der Jagd nach

dem international gesuchten Verbrecher José ist. Dabei geraten

die beiden Frauen immer wieder in brenzlige Situationen...

Freuen Sie sich auf perfekte Morde aus Leidenschaft und mediterrane

Melodien - von der andalusischen Habanera bis zur neapolitanischen

Canzone.

KRIMI-OPER

05. und 28.03. um 19:30 Uhr und 29.03. um 18:00 Uhr.

Infos & Tickets ab 28€ über www.opernloft.de (print@home)

Helfen Orientierung zu

finden und Entscheidungen

zu treffen: Christian und

Paula Matte.

© BUND

KARRIEREBERATUNG

Es gibt häufig Punkte im Leben, an denen Veränderung anstehen.

Dann stellen sich Fragen wie „Was passt zu mir? Und wo will ich

hin?“. Die Matte & Matte Personal Development aus St. Georg,

Spadenteich 1, möchte auf diesem Weg unterstützen und verbindet

dafür wissenschaftlich fundierte Begabungs- und Persönlichkeitsanalysen

mit professionellem Coaching. Für Schüler*innen

vor oder nach dem Abschluss kann das eine gute Möglichkeit sein,

sich einen Überblick über verschiedene Studiengänge und Berufe

zu verschaffen. Individuelle Begabungen, Interessen und Potenziale

können durch Erstellung eines ganzheitlichen Persönlichkeitsbildes

erfasst werden. So kann das Team von Matte & Matte eine

konkrete Empfehlung für den weiteren Karriereweg aussprechen.

Aber auch Berufserfahrene oder Unternehmen können von Ihrer

Expertise über Karrierewege und Personalsuche profitieren.

Mehr Infos: Tel. 040 45 00 05 11 und www.matteundmatte.de

2025 wurden bei der „Green Kayak“

Aktion rund 2,18 Tonnen Müll aus

Alster & Co gefischt.

FÜR EINE SAUBERE STADT

Zu viel Müll landet in den Parks, an Straßenrändern und in Gewässern

- wer durch die Hamburger Stadt und ihre Grünflächen geht,

wird das bestimmt schon mal mitbekommen haben. Um dagegen

etwas zu unternehmen, lädt der BUND am 24. Februar von 16 bis

18 Uhr zu einer gemeinsamen Müllsammelaktion im Kellinghusenpark

und der Umgebung. Dort können Kinder und Erwachsene

zusammen anpacken und ein Zeichen für eine saubere Stadt

setzen. Neben dem Müllsammeln gibt es auch praktische Tipps,

wie sich Abfall im Alltag vermeiden lässt. Zum Abschluss wird der

gesammelte Müll gewogen und mit dem Vorjahr verglichen. Ob er

in diesem Jahr leichter oder schwerer als letztes Mal ist? Treffpunkt

ist das Haus der BUNDten Natur, Loehrsweg 13.

Mehr Informationen unter www.bund-hamburg.de

6 | ALSTER


NEWS

© WITTERS

Gewinner Werner-Otto-Preis 2026, Autismus Hamburg

e.V.: Torge Wittke, Lene Tent, Kai Freymann, Carmen Gnauf,

Dörte Tent, Franziska Scheinfest, Laudatorin Laura Ludwig

und Stifter Alexander Otto (v.l.)

WERNER-OTTO-PREIS

IM RATHAUS VERLIEHEN

Autismus Hamburg e.V. ist Gewinner des diesjährigen

von der Alexander Otto Sportstiftung ausgelobten

Werner-Otto-Preises im Hamburger Behindertensport.

Ausgezeichnet wurde der Verein für sein Rugbyangebot für

autistische Kinder. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld

von 15.000 Euro verbunden. Die Preisverleihung fand im

Rahmen eines Senatsempfangs mit rund 120 Gästen im

Hamburger Rathaus statt. Außerdem gab es wie in jedem

Jahr Anerkennungen verbunden mit Preisgeldern von

jeweils 5.000 Euro für Brücken für Kinder e.V. für seinen

„HafenCity-Run inklusive“, ein inklusives Laufangebot für

Menschen mit mentaler Beeinträchtigung, der SV Eidelstedt

für sein inklusives Schwimmangebot für Kinder und Jugendliche

sowie der SC Poppenbüttel für seine Gehschule für

beinamputierte Menschen.

„Die Bewerbungen sind Ausdruck der Vielfalt der Sportangebote

in unserer Stadt und des großen Engagements

der Vereine für Inklusion. Jedes einzelne Angebot trägt zur

Teilnahme und Teilhabe bei. Mit meiner Stiftung und dem

Preis möchte ich dazu beitragen, diese positive Entwicklung

zu verstetigen“, sagte Alexander Otto, Kuratoriumsvorsitzender

der Alexander-Otto-Sportstiftung

Das macht Autismus Hamburg e.V.. Mit seinem Angebot

„Rugby für autistische Kinder“ ermöglicht der Verein Kindern

von 8-12 Jahren die Möglichkeit zur Entfaltung und Teilhabe.

Viele der Kinder erleben zum ersten Mal Gruppenerfahrungen

ohne Angst, Ausschluss und Mobbing. Ein klar strukturierter

Trainingsablauf gibt den Teilnehmenden Sicherheit,

Orientierung und Selbstvertrauen. Das Trainerteam begleitet

die Kinder mit großer Sensibilität und Professionalität.

Einige Kinder, die zuvor längere Zeit nicht zur Schule gehen

konnten, fanden durch das gestärkte Selbstvertrauen den

Weg zurück in den Unterricht. Das Preisgeld ermöglicht die

Sicherung der Trainingsgruppe und Gründung einer zweiten.

Der mit insgesamt 30.000 Euro dotierte Werner-Otto-Preis

wird seit 2011 durch die Alexander Otto Sportstiftung

vergeben. Preiswürdig sind Projekte im Behindertensport in

Hamburg und der Metropolregion, die zur Inklusion und Förderung

von Menschen mit Behinderung im Sport beitragen.

Alle Preisträger gibt es auf www.alster-aktuell.de und auf

www.alexander-otto-sportstiftung.de/werner-otto-preis

Kieferorthopädie mit Herz & Technologie

für Kinder, Jugendliche & Erwachsene

• Sanfte, digitale Behandlung

• Ästhetische & unauffällige

Zahnkorrektur

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• Keramik- & Mini-

Metallbrackets

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• Langzeitstabilisierung

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Kieferorthopädie Klostersternspangen

Jungfrauenthal 9 · 20149 Hamburg · Tel: 040/4102266

Termin vereinbaren: www.kloster-stern-spangen.de

Änderungsatelier & Maßanfertigung

„Wir nehmen uns die Zeit, um Ihre

Vorstellung in das perfekte Kleidungsstück

zu verwandeln.“

Meisterberieb Schneiderei Ehmadi

Isarstr. 86, Tel: 040 - 64 53 10 55

Mo.-Fr. 10-18 Uhr + Sa. 10-14 Uhr

ALSTER | 7


LOCAL PEOPLE

Bereichert Pöseldorf mit Kunstevents:

Galeristin Kirsten Roschlaub.

© Raimar von Wienskowski

GALERIE-NEUSTART NEBENAN

Über viele Jahre hat Kirsten Roschlaub mit ihrer Galerie für Kunst-Highlights im Mittelweg gesorgt. Jetzt ist die

Hamburgerin mit ihrer Galerie Roschlaub einige Straßen weitergezogen und erweitert ihr Angebot.

Alster Magazin: Du hattest 10 Jahre deine Galerie

im Mittelweg 21, jetzt bis du ein paar Straßen weitergezogen

in die Milchstraße 21. Was war der Grund

dafür?

Kirsten Roschlaub: Ich kenne die Gegend hier in Pöseldorf und

Rotherbaum sehr gut und somit auch das Ladengeschäft in der

Milchstraße Nr. 21. Ich finde es ist der schönste Laden in Hamburg

- freundlich und einladend und die Lage ist besser für Laufkunden,

als im Mittelweg. Aus diesen Gründen war es schon immer ein

Traum von mir, dort irgendwann einmal meine Galerie eröffnen zu

können. Außerdem war der Vormieter, Olaf Thomas Interieur, über

30 Jahre in dem Geschäft ansässig. Das sorgt für ein gutes Karma.

Änderst du auch dein Galeriekonzept,

oder bleibt alles beim Alten?

Neben den wechselnden Ausstellungen, die nicht mehr nur Fotografie

beinhalten werden, sondern auch Malerei, Skulpturen und

zeitgenössische Kunst im Allgemeinen, haben wir jetzt eine noch

größere Auswahl an Coffeetablebooks.

Hier kommt jeder auf seine Kosten. Ob Lifestyle, Reisen oder

natürlich Kunst. Bücher gibt es bei uns ab 15€, bis hin zu ausgewählten

Collectors Editions, die bis zu 3.500€ kosten aber auch eine

hohe Wertsteigerung haben können. Wir werden hier nicht nur klassische

Vernissagen sondern auch Buchpräsentationen veranstalten.

Viele Galerien kommen und gehen, du bist seit Jahren konstant

in Hamburgs Spitze vertreten und besten in der Kunstszene

vernetzt. Was ist dein Erfolgsgeheimnis?

Das Galeriegeschäft ist sehr hart. Man muss vor allem Durchhaltevermögen

haben und natürlich sehr gut vernetzt sein. Es gibt

viele tolle Galerien in Hamburg. Ich freue mich besonders über die

jungen Galeristen in meiner Nachbarschaft wie z.B. Alice teNeues

mit ihrer Galerie „Watson“. Ich bin mir sicher, dass wir uns sehr gut

ergänzen, hier in der Milchstraße.

Du hast am alten Standort viele namhafte Fotograf*innen

gezeigt. Wie kam es dazu, dass der ikonische Fotograf Werner

Bischof den Start in der neuen Galerie macht?

Ich habe die Ausstellung von Werner Bischof in der Leica Galerie

in Frankfurt gesehen und wusste sofort, dass ich diese ikonischen

Fotos in meiner Eröffnungsausstellung zeigen möchte. Die Ausstellung

von Werner Bischof ist eigentlich über Jahre verplant.

Ich bin extra nach Zürich geflogen um persönlich mit Marco

Bischof, dem Sohn von Werner Bischof, zu sprechen und ich konnte

ihn zum Glück überzeugen, dass wir die Ausstellung zeigen können.

Gibt es ein Foto von ihm, dass dir besonders am Herzen liegt?

Diese Frage ist wirklich schwer, denn seine Fotos haben eine so

starke Wirkung und Aussagekraft. Persönlich berührt mich das

Foto des Flöte spielenden Jungen in den Anden. Kurz nach dieser

Aufnahme stürzte Werner Bischof mit seinem Auto von der steilen

Straße ab und starb bei diesem Unfall mit gerade mal 38 Jahren.

Ein großer, bis vor ein paar Jahren unentdeckter Schatz sind zudem

die Farbfotos, die bisher kaum ausgestellt wurden. Hier sieht man

den Beginn der Farbfotografie.

Mehr Infos auf www.galerie-roschlaub.de

8 | ALSTER


ADVERTORIALS

LOCAL PEOPLE

ÜBER DIE AUSEINANDERSETZUNG

MIT NEUEN TECHNOLOGIEN

Die Stiftungen der Sparkasse Holstein haben sich in diesem Jahr dem

Thema „Individualität + Intelligenz“ verschrieben. Dazu präsentieren

sie ein facettenreiches Kunst- und Kulturprogramm. Den Anfang machen

Frieder Falk mit „Black Box“ in der Galerie im Marstall Ahrensburg (bis

01.03.26) und Jaewon Kim mit „The Balance of Life“ in der Galerie in der

Wassermühle Trittau (bis 22.03.26). Die beiden setzen sich kritisch mit

der Frage auseinander, wie sich das Verständnis von Kreativität im Spannungsfeld

zwischen Mensch und Maschine verändert und suchen dafür

nach neuen Ausdrucksformen.

Ein Höhepunkt ist die Sommerausstellung „Volker Hinz – Legenden“.

Der langjährige stern-Fotograf dokumentierte über vier Jahrzehnte

hinweg Menschen und Ereignisse – von Politiker*innen über

Künstler*innen bis hin zu Alltagsgestalten – und schuf so eine visuelle

Chronik des 20. Jahrhunderts.

Jaewon Kim, a bunch of purple lines, Honigwaben, Pappe, Holz

und Filzstift (2025)

AUSSTELLUNGEN & INFOS

Mehr Infos zu den Ausstellungen und dem Vermittlungsprogramm

der Stiftungen unter www.galerie-im-marstall.de

und www.galerie-wassermuehle-trittau.de.

© Jaewon Kim

UNBEKANNTE SEITEN VON WERNER BISCHOF IN PÖSELDORF

Die erste Ausstellung von Kirsten Roschlaub in ihrer gerade

eröffneten Galerie in der Milchstraße 12 widmet sich dem ikonischen

Fotografen Werner Bischof (1916-1954) aus der Schweiz.

Unter dem Titel „COLORS + BLACK + WHITE“ sind wie der Name

bereits verrät nicht nur berühmte schwarz-weiß-Fotos zu sehen,

sondern auch Farb-Fotografien. Denn die Eröffnungsausstellung

widmet sich einem bislang wenig bekannten Aspekt im Werk von

Werner Bischof: seiner Farbfotografie. Vor rund vier Jahren entdeckten

sein Sohn Marco Bischof und Tania Kuhn im Archiv des

Werner Bischof Estate zahlreiche farbige Glasplattennegative,

die anschließend aufwendig restauriert wurden. Im Dialog mit

den ikonischen Schwarzweiß-Arbeiten eröffnen diese Bilder

eine neue, farbintensive

Perspektive auf das Werk

eines der bedeutendsten

Fotografen des 20. Jahrhunderts.

Marco Bischof

glaubt, dass die Liebe

seines Vaters zur Farbfotografie

verbunden ist mit

seinen frühen Ambitionen,

Maler zu werden: Pläne, die

durch den Krieg zunichte

gemacht wurden.

© Werner Bischof Estate / Magnum Photos

Die Ausstellung ist noch

bis zum 19. April in der

Galerie Roschlaub in der

Milchstraße 21 zu sehen.

Mehr Infos auf:

www.galerie-roschlaub.

© Werner Bischof Estate

Eins der bekanntesten Fotos

von Werner Bischof: „Im Innenhof

des Meiji-Schrein“,

Tokio, Japan – 1951

Kaum bekannt: Farbfotos des

Schweizers wie „Modell mit

Rose in farbgefiltertes Licht“,

Studiofotografie, Zürich,

Schweiz – 1939.

ALSTER | 9


Jan Sosniok, Marisa Burger, Henrike Fehrs

und Leander Lichti (v.l.).

© Michael Petersohn

„WUNDERBARE GRATWANDERUNG“

Lügen, Intrigen und ein geplanter Mord: Im New York der 50er Jahre läuft ein Abend gehörig aus dem Ruder.

Schauspielerin Henrike Fehrs spielt in „Kleine Verbrechen unter Liebenden“ Sekretärin Susy - und auch

sie hat einige Geheimnisse. Zu sehen ab dem 27. Februar in der Komödie Winterhuder Fährhaus.

Alster Magazin: Was hat Sie an dem Stück gereizt?

Henrike Fehrs: Mich reizt an „Kleine Verbrechen unter

Liebenden“ vor allem die außergewöhnliche Mischung

aus Komödie, Spannung und absurden Wendungen. Das

Stück spielt zudem viel mit Dingen, die man eher im übertragenden

Sinne verstehen darf. Das macht es so komplex. Die Rolle der Susy,

als scheinbar unschuldige Sekretärin, die plötzlich den geplanten

Mord stört und damit das Geschehen völlig durcheinanderbringt,

bietet mir die Chance, genau diese Dynamik auszuspielen und

sowohl komödiantisch als auch dramatisch zu wirken. Sie ist mehr

als nur Beiwerk: Susy ist ein Katalysator für Chaos und Enthüllungen.

Eine wunderbare Herausforderung für jede Schauspielerin.

Die Handlung spielt in den 1950er Jahren. Worin sehen Sie

dennoch die Aktualität?

Obwohl das Stück im New York der 50er Jahre angesiedelt ist,

spricht es erstaunlich moderne Themen an: Geschlechterrollen,

gesellschaftliche Konventionen, Fremdbilder und die unterschwelligen

Verletzungen, die im Namen von Liebe und Status entstehen

können. Die Figuren fühlen sich von ihrer Umgebung begrenzt, sei

es durch Ehe, Erwartungen oder soziale Zwänge, und finden kreative

Wege, mit diesen Beschränkungen umzugehen. Diese Themen

sind ja auch heute noch präsent, wenn auch in anderen Formen:

Selbstbestimmung, Rollenbilder und Doppelmoral innerhalb von

Beziehungen sind zeitlos.

Wie sehr ist das moralische Handeln der Figuren durch ihre

Zeit geprägt? Wo erkennen Sie Parallelen zur Gegenwart?

In den 50er Jahren waren Scheidung, Untreue oder Skandale mit

viel stärkerem sozialem Druck verbunden als heute. Jenny zum

Beispiel plant einen Mord, weil ihr die gesellschaftlichen Wege zur

Freiheit, etwa eine anständige Scheidung, versperrt sind. Dieses

moralische Dilemma entsteht aus einer Zeit, in der Frauen kaum

Wahlfreiheiten hatten und in der Status wichtiger war als persönliches

Glück. Auch heute noch sehen wir, wie Normen und Erwartungen

Menschen zu Entscheidungen drängen, die sie vielleicht

nie treffen würden, wenn sie frei wären von äußeren Urteilen oder

Rollenklischees. In dieser Reflexion zeigt das Stück seine Aktualität:

Wie weit geht man aus Liebe und was ist man bereit zu opfern?

Humor und Spannung gehen bei diesen Auftritten Hand in

Hand. Was reizt Sie an dieser Mischung besonders?

Die Kombination aus komödiantischen Momenten und einer Krimi-

Spannung ist eine wunderbare Gratwanderung: Einerseits lachen

wir über absurde Situationen, andererseits bleibt durch den (geplanten)

Mord und die Intrigen stets eine unterschwellige Spannung

bestehen. Und die Zuschauer werden fast in jeder Szene mit einer

neuen, unerwarteten Wendung konfrontiert. Das ist eine Herausforderung

für die Zuschauer und auch für uns Schauspieler. Aber eben

das macht das Stück für mich so fesselnd.

Spannend: Regie führte Ihr ehemaliger Schauspiellehrer.

Die Zusammenarbeit mit Harald Weiler ist etwas ganz Besonderes.

Als mein ehemaliger Lehrer kennt er mich als Schauspielerin noch

sehr gut, auch wenn meine Zeit als seine Schülerin nun schon fast

20 Jahre her ist. Er war an der Schauspielschule einer meiner absoluten

Lieblings-Lehrer, weil wir genau den gleichen Humor haben

und ich immer sehr schnell erahnen konnte, worauf er hinaus will.

Das ist natürlich eine sehr gute Voraussetzung. Andererseits ist es

auch etwas aufregend für mich, nach so langer Zeit nun als Kollegen

zusammenzuarbeiten. Man will zeigen, dass man etwas gelernt,

und sich weiterentwickelt hat. Fun Fact: die Rolle, mit der ich mich

2007 das erste Mal am Winterhuder Fährhaus beworben habe, hat

Harald inszeniert. Das muss doch ein gutes Zeichen sein.

Mehr Infos und Tickets auf www.komoedie-hamburg.de

VERLOSUNG

Wir verlosen 2x2 Karten für den 10. März um 19.30 Uhr.

Wer 2 gewinnen möchte, sendet bis zum 06. März eine E-Mail

an redaktion@alster-net.de, Stichwort: Verbrechen.

10 | ALSTER


ADVERTORIAL

LOCAL PEOPLE

ASIATISCHES STREETFOOD

© Annalena Ehlers

DER EXTRAKLASSE

Warum zwischen Japanisch und Koreanisch wählen? Bei Gangnam müssen Sie sich nicht entscheiden - sondern

können die Vielfalt der authentischen asiatischen Streetfood-Kultur an einem Ort genießen.

Im 1. OG der Europa Passage lädt Gangnam als moderner Asian

Food Market zu einer genussvollen Reise durch die Aromen

Koreas und Japans ein. Kulinarische Vielfalt, authentische

Rezepte und ein einzigartiges Marktkonzept treffen aufeinander

– perfekt für alle, die Abwechslung lieben und Qualität schätzen.

Entdecken Sie die köstliche Welt der koreanischen Küche in der

Japanese Booth mit frisch gerollten Kimbap, knusprigem Korean

Fried Chicken und herzhaften Ramen-Variationen. Besonders der

Gangnam Style Ramen aus der japanischen Booth ist mehr als

nur ein Gericht: Er vereint koreanische Würze mit japanischer

Eleganz und nimmt Sie mit auf eine Reise direkt ins Herz von

Seoul. Ein weiterer Gaumenschmaus ist das Korean Fried Chicken,

das in einer authentisch gestalteten koreanischen Booth serviert

wird, die ein Eintauchen in Kultur und Geschmack ermöglicht.

Die Hühnchenstücke werden nach einem speziellen Rezept mariniert,

das Süße, Würze und einen feinen Hauch von Knoblauch perfekt

ausbalanciert. Anschließend sorgt eine leichte, knusprige Panade für

das unverwechselbare Knacken bei jedem Bissen. Abgerundet wird

das Erlebnis in der stilvollen Bubble Tea Booth, die nicht nur mit

erfrischenden Kreationen begeistert, sondern auch die Energie und

das urbane Flair von Gangnam widerspiegelt. Mit modernem Dekor

und einladender Atmosphäre ist sie der ideale Ort zum Entspannen,

Genießen und Beisammensein und sorgt für ein extra Highlight im

hochwertigen Gangnam-Geschmackserlebnis.

EUROPA PASSAGE

Ballindamm 40, www.europa-passage.de

ALSTER | 11


VERANSTALTUNGSTIPPS

© Steven Haberland

MUSIK IM DUNKELN

Am 16. März verwandelt sich die Laeiszhalle in einen Raum intensiver

Wahrnehmung. Unter dem Titel „Hamburg Musik im Dunkeln“

entsteht ein außergewöhnliches Konzerterlebnis. Veranstaltet

wird das Konzert vom gemeinnützigen Verein MenschHamburg

zugunsten des Dialoghauses Hamburg.

Hamburgs Top-Musikerinnen und -Musiker treten an diesem Abend

in Dunkelheit auf. Mit dabei sind u.a. Anna Depenbusch (Foto links),

Lotto King Karl, Rolf Zuckowski sowie Überraschungsgäste. Alle

Beteiligten verzichten auf Gagen und stellen ihr Engagement in

den Dienst dieses ganz besonderen Moments. In Anlehnung an das

weltbekannte Format „Dialog im Dunkeln“ wird auch die Laeiszhalle

an diesem Abend abgedunkelt. Nicht vollständig schwarz, aber

deutlich dunkler als bei klassischen Konzerten. Das Sehen tritt

zurück, das Hören wird geschärft. Für das Publikum entsteht ein

intensives Konzerterlebnis jenseits gewohnter Routinen.

LAEISZHALLE

Einlass: 18 Uhr. Beginn: 19 Uhr. Tickets ab 49€.

Mehr unter www.musikimdunkeln.com

WINTERHUDE CONCERT NIGHT

Am 13. März kommen gleich drei musikalische Acts ins Goldbekhaus

zur Winterthude Concert Night. Es wird Livemusik

und viel gute Laune geboten - das Publikum kann einfach

dem Sound lauschen oder sogar selbst mitsingen.

The Atticos spielen bekannte Hits von den 80ern bis heute

– mit Stimmung und Mitsinggarantie. Das Akustik-Duo

Cookies For The Cat (Foto rechts) bringt Coversongs aus

Folk, Rock, Country und Americana mit voluminösem Sound.

Der talentierte 20-jährige Singer-Songwriter Enno

Bardowicks covert gefühlvolle Hits am Klavier.

GOLDBEKHAUS

Bühne zum Hof. Einlass: 18:30 Uhr, Beginn: 19 Uhr.

Eintritt: VV 12€/8,50 € ( zzgl. VVK Gebühren), AK 16€/12€.

Mehr unter www.goldbekhaus.de

© Cookies For The Cat

KONZERTE MIT KULTSTATUS

© Raimar von Wienskowski

Alexander Krichel, auf den großen internationalen Bühnen verankert,

kommt am 08. April in die Elbphilharmonie. Er gehört zu

jenen Pianisten, die ein Publikum nicht nur musikalisch, sondern

auch erzählerisch mitnehmen. Seine moderierten Konzerte

haben längst Kultstatus: kleine musikalische Reisen, bei denen

erfahrene Klassik-Kenner ebenso auf ihre Kosten kommen wie

neugierige Neulinge. Sein für diesen Abend konzipiertes Programm

führt durch zwei Welten, die Krichel wie kaum ein anderer

verbindet: Die strahlende, perlende kleine A-Dur-Sonate von

Schubert und Mendelssohns »Variations sérieuses« leuchten

die deutsche Romantik aus, ehe nach der Pause Rachmaninoffs

Corelli-Variationen den Weg in die russische Tradition weisen.

Den Schluss bildet Prokofjews eruptive siebte Sonate – ein

Finale, das kaum atemloser und halsbrecherischer sein könnte.

ELBPHILHARMONIE

Einlass: 18:30 Uhr. Beginn: 19:30 Uhr. Karten ab 26€.

Mehr unter www.elbphilharmonie.de

12 | ALSTER


VERANSTALTUNGSTIPPS

© Joachim Gern

BRASILIANISCHER JAZZ

Das Trio AMARÉ um die mehrfach mit dem Echo-Jazz ausgezeichnete

Sängerin Céline Rudolph bringt am 25. März ein frisches und emotional

aufgeladenes Konzert in den Nica Jazz Club. Sie werden ihr erst erschienenes

Album AMARÉ präsentieren.

Für das Hamburger Publikum ist Céline Rudolph keine Unbekannte –

mit ihrer musikalischen Vielseitigkeit, ihrer poetischen Tiefe und ihrer

warmen Bühnenpräsenz hat sie schon in früheren Konzerten beeindruckende

Spuren hinterlassen. Nun kommt sie mit ihrem neu gegründeten

Trio, bestehend aus ihr, Henrique Gomide und João Luís Nogueira in

den Nica Jazz Club. Mit dabei haben sie Brasilianische Musik und Jazz,

vereint mit Leichtigkeit, Tiefe und Leidenschaft. Dieses Trio definiert

die Schnittstelle zwischen brasilianischer Musik, kammermusikalischer

Klangsprache und zeitgenössischem Jazz neu. Sie entwerfen eine poetische

Vision davon, wie brasilianischer Jazz klingen kann: intim, intuitiv und

unaufhörlich im Fluss.

NICA JAZZ CLUB

Einlass: 18:30 Uhr. Beginn: 20 Uhr. Mehr unter www.nica-jazzclub.de

50 JAHRE ERFAHRUNG

Nur wenige Bands bestehen lang genug, um ihren fünfzigsten

Geburtstag zu feiern – und auch bei Squeeze schien das zwischenzeitlich

nicht selbstverständlich. Doch die britischen New-Wave-

Ikonen fanden immer wieder zueinander. Nun kommen sie mit

ihrem neuen Album „Trixies“ am 20. März nach Hamburg. Am 06.

März erscheint ihr Album, darin entführen sie ihr Publikum in die

fiktionale Welt eines gleichnamigen Nachtclubs. Die Songs dafür

schrieben die beiden Gründer Chris Difford und Glenn Tilbrook

bereits 1974 als Teenager – entschieden damals aber, dass ihnen

das nötige Können für angemessene Aufnahmen fehlte. Die

Demokassette verstaubte also in der Schublade – bis heute. Mit

50 Jahren Erfahrung im Rücken haben sie das Material nun endlich

vollendet. Ein besseres Geburtstagsgeschenk gibt es wohl kaum.

FABRIK

Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr. Mehr unter www.fabrik.de

© Dean Chalkley

© Katja Zakotnik

IM ZEICHEN DER DEMOKRATIE

Mit „trust & resistance“ schafft die Cellistin Katja Zakotnik einen

Solo-Konzertabend, der verfemter Musik gewidmet ist, sowie

Komponistinnen und Komponisten, die unter Diktaturen litten

oder heute leiden. Es ist eine Hommage an jene, die trotz widrigster

Umstände ihre Stimme in Noten verwandelt haben. Zu hören

sind diese Klänge am 27. Februar in der Kunstklinik Eppendorf.

Die Werke erzählen von Mut, Hoffnung und einer ungebrochenen

Kraft. So zum Beispiel das „Wiegala“ von Ilse Weber, die im KZ

Auschwitz ermordet wurde, als sie eine Kindergruppe betreute.

Oder das „Chonguri“ von Sulkhan Tsintsadze aus Georgien, einem

Land im Umbruch, in dem der Protest gegenwärtig keine Pause

kennt. Über dreiviertel der Musik, die in diesem Konzert erklingt,

stammt aus weiblicher Feder. Katja Zakotnik moderiert und liefert

die Hintergründe.

KUNSTKLINIK EPPENDORF

Beginn: 19 Uhr. Karten: 15€ /erm. 5€/ Unterstützungs-Preis 20€.

Mehr unter www.kunstklinik.hamburg

ALSTER | 13


LOCAL PEOPLE

Das Postcheckamt am Alten

Wall hat Lüden mehrfach

fotografiert.

Dieses Foto datiert von 1962.

Möven bei Höfn an der Südostküste

Islands. Einer Insel, die alle Formen

von Wasser aufweist.

© Vintage Germany / H. Brandt

HAMBURG IM WANDEL

Hamburg um 1960 – der Wiederaufbau ist weitgehend abgeschlossen, neue Straßen und moderne Architektur

prägen die Stadt. Fotograf Walter Lüden hält dies in zahlreichen

Aufnahmen fest, mit denen der Herausgeber Jan Zimmermann nun einen Bildband gefüllt hat.

In kurzer Zeit hat sich die Stadt Hamburg um 1960 gewandelt.

Neue Gebäude und Straßen schienen förmlich über

Nacht aus dem Boden zu schießen. Eindrucksvoll festgehalten

wurde dieser Umbruch vom Stadt-, Hafen- und

Industriefotografen Walter Lüden (1914–1996). In seinen Aufnahmen

dokumentierte er die moderne, international geprägte

Architektur, die zunehmende Vielfalt des Verkehrs, aber auch das

allmähliche Verschwinden alter Stadtstrukturen. In unzähligen

Fotografien hielt Lüden nicht nur den Alltag in der Hansestadt

fest, sondern öffnete auch den Blick auf Themenbereiche, die in

der damaligen Stadtfotografie selten Beachtung fanden.

Diese fotografischen Werke bilden die Grundlage für das

neue Fotobuch „Eine Stadt in Bewegung - Hamburg um 1960.

Fotografien von Walter Lüden“, herausgegeben vom Autor

und (Foto-)Historiker Dr. Jan Zimmermann. Es werden darin

die verschiedensten Ecken der Hansestadt erkundet. „Stadt ist

immer spannend, weil sie sich dauernd ändert. Landschaftsfotografien

können über lange Zeiten sehr gleichförmig aussehen.

Da bekommt man vom Zeitkolorit wenig mit“, beschreibt der

Herausgeber, „Aber wenn wir Stadtfotos sehen, gucken wir jedes

Mal hin. Entweder wir erkennen es gleich oder wir fangen an zu

überlegen, wo das sein könnte. Wir leben in Städten und sehen

die Gegenwart, aber eine Stadt hat eben auch an jeder Ecke eine

Vergangenheit.“ Lüden, dessen Atelier sich in der Innenstadt

befand, hat zwar nicht überall in der Stadt, aber an vielen Punkten

immer wieder fotografiert. Die Firmen, für die er gearbeitet

hat, waren auf Farben, Lacke und Dämmmaterialien spezialisiert

und haben überall in der Stadt Gebäude ausgestattet. Denen ist

Walter Lüden gefolgt. So nimmt er auf seinen Aufnahmen auch

in Stadtteile wie Horn und Bramfeld mit - was für einen Stadtfotografen

damals eher selten war.

Schon 2014 hat Jan Zimmermann ein Buch mit Lüdens Hamburg-Fotografien

herausgegeben und kennt sich daher mit dessen

Arbeit sehr gut aus. Da Walter Lüden zahlreiche Aufnahmen

hatte - sein Nachlass umfasst über 5.000 Filme –, blieben unzählige

sehenswerte Bilder bisher noch unveröffentlicht. „Es ist mein

zweites großes Buch mit Lüden Fotos und mein Ziel war es, die

Nachkriegszeit wegzulassen. Damit hat sich der erste Band vor

14 | ALSTER


LOCAL PEOPLE

über zehn Jahren sehr stark beschäftigt. Diesmal sollte es um

Architektur gehen“, so Zimmermann, „Besonders spannend finde

ich, dass viele der Bauten mittlerweile unter Denkmalschutz

stehen. Nicht jeder versteht, warum man ausgerechnet ein Bürogebäude

aus den 60ern unter Denkmalschutz gestellt werden

muss. Aber auf den Fotos kann man dieses Haus in seinem

Ursprung sehen, noch in ganz neuem Zustand.“

Architektur trifft in den Aufnahmen auch immer wieder auf

den Hamburger Verkehr, was die Stadt in all ihrer Dynamik

abbildet - ob Autos, Schiffe oder Züge. Nur wenige Fotografen

haben dieses Wechselspiel in einer solchen Dichte dokumentiert.

„Viele Fotografen haben entweder die schönen Autos oder das

Haus an sich fotografiert. Was macht Lüden? Er stellt sich auf die

andere Straßenseite und fotografiert die Autos vor dem dahinter

liegenden Haus. Das ist etwas ganz Besonderes in seinen Fotos

aus dieser Zeit“, so der Autor und (Foto-)Historiker.

Diese neuen und modernen Gebäude, die auf das muntere

Durcheinander in der Stadt treffen, verdeutlichen den Optimismus

der 1960er Jahre, der unter anderem dem wirtschaftlichen

Aufschwung zu verdanken ist. „Die Kombination aus Glas,

Stahl und dem Chrom der Autos - da kommt für mich ein ganz

besonderes Zeitgefühl hoch. Das heißt nicht, dass die Menschen

immer glücklich gewesen sind. Das sieht man bei den Passanten,

die haben genauso angestrengte Gesichter wie wir heute. Aber

die Bewegung und diese aufstrebenden Hochhäuser haben eine

Dynamik, die optimistisch in die Zukunft ragen. „Der Krieg liegt

hinter uns und jetzt wird alles wieder besser“ - das transportieren

für mich die Neubauten mit den vielen Autos“, beschreibt der

Herausgeber und fügt hinzu, „Es ist aber auch klar: Das ist die

Zeit, in der die Probleme von heute beginnen. Was den Verkehr

angeht, den Ausbau der autogerechten Stadt oder Denkmalschutz

für Häuser, bei denen klar ist, dass sie energetisch gar nicht mehr

auf dem Stand sind. Deshalb hat das auch so eine Aktualität.“

Um ein besseres Verständnis für die Person hinter den Fotos

zu bekommen, hat sich Jan Zimmermann zuvor auch mit dem

Bildungsweg, der beruflichen Ausbildung und dem Leben und

Wirken des Stadt-, Hafen- und Industriefotografen auseinandergesetzt.

Eine Person war ihm dabei eine besonders große Hilfe:

„Die Tochter von Walter Lüden hat in seinem Atelier als Fotolaborantin

gelernt und wusste viel über die Arbeit ihres Vaters. Ich

konnte viel aus ihren persönlichen Erinnerungen gewinnen.“

Warum Jan Zimmermann sich durch tausende Fotografien arbeitet

und sich intensiv mit den Geschichten hinter den Bildern

beschäftigt, hat für ihn auch einen ideellen Grund: „Ich dachte

mir: Die Fotos sind so gut, die muss man doch zeigen. Die sind

vielleicht einmal vor fünfzig oder sechzig Jahren in einem Buch

gewesen, aber seitdem nicht mehr gesehen worden. Den Blick

auf das Gesamtwerk macht ein Fotograf eigentlich nie selbst.

Da braucht es vielleicht auch den Blick eines anderen, um eine

Gesamtschau aus der großen Auswahl zusammenzustellen. Und

da bin ich eben in Hamburg einer von mehreren, die sich mit alten

Fotos beschäftigen. Man muss das zeitlich mit dem Beruf vereinbaren

können. Das macht man nicht einfach so nebenbei. Deshalb

sind solche Bücher nach wie vor etwas ganz Besonderes.“ lm

Tuckernde Käfer-Motoren dienen als Wärmequelle, während

im Hintergrund der Frachter Margarethe Bolten liegt.

© Vintage Germany / H. Brandt (3)

Das Audimax hat Lüden schon 1959 während des Baus fotografiert.

Dieses Foto wurde 1961 aufgenommen.

BUCHTIPP

Eine Stadt in Bewegung -

Hamburg um 1960. Fotografien

von Walter Lüden,

Hrsg. Jan Zimmermann,

Junius Verlag, Bildband,

224 Seiten, 49,90 Euro

Von 1954 bis 1962 fuhr im Kinderparadies

Planten un Blomen eine Kindereisenbahn.

ALSTER | 15


LOCAL PEOPLE

© WDR/ Annika Fußwinkel

Gehört zu Deutschlands

bekanntesten Umweltaktivisten:

Hannes Jaenicke

„ANDERE LÄNDER SIND WEITER“

Für das Neujahrsdinner ihres Clubs europäischer Unternehmerinnen hatte Kristina Tröger als

Talkgast den Schauspieler und Umweltaktivisten Hannes Jaenicke ins Hotel Vier Jahreszeiten geladen.

Wir nutzen nach dem Talk die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch an der Alster.

Alster Magazin: Du hast vorhin erklärt - passenderweise

überwiegend vor Unternehmerinnen - , dass

Frauen nachhaltiger sind als Männer. Wie hast du das

festgestellt?

Hannes Jaenicke: Ich mache seit 20 Jahren Dokus und habe für

jedes Thema intensiv recherchiert, um entsprechende Protagonisten

zu finden. Und egal, ob es um Elfenbein- oder Wildtierhandel oder

andere Umweltschutz-Themen ging, fast immer sind wir bei den

Jane Goodalls dieser Welt hängen geblieben - bei Sylvia Earle, der

berühmtesten Meeresschützerin der Welt, bei Dr. Lucy King, die

Elefanten schützt, bei Laurie Marker, die berühmteste Geparden-

Forscherin oder bei Stefanie Brendel, die berühmteste Haischützerin

der Welt. Es sind auffälligerweise immer Frauen... (überlegt). Ich

würde sagen, 5 Prozent meiner Protagonisten waren Männer und 95

Prozent waren Frauen.

Das Zweite, das bei mir aus deinem Talk mit Kristina Tröger

extrem hängen geblieben ist, war dein Satz, dass „nur noch eine

Anpassung an den Klimawandel möglich ist, die Bekämpfung

nicht mehr“. Woran machst du das fest?

Wenn jetzt der Meeresspiegel steigt, was soll Hamburg dann

machen? Auf Schiffen leben? Es gibt tatsächlich entsprechende Projekte

in den Niederlanden. Die Niederländer sind weiter als wir, sie

berechnen sehr viel präziser, was auf sie zukommt. Ist ja klar, die

haben mehr Küste und die Hälfte des Landes liegt unter dem Meeresspiegel.

Und warum bauen die Griechen überall Pocket Parks?

Wieso versuchen die Südeuropäer, ihre Städte runterzukühlen? ...

Was sind Pocket Parks?

Kleinere oder größere brachliegende Flächen, die sofort mit

Bäumen bepflanzt werden, um für Abkühlung zu sorgen. Es werden

kleine Oasen in dichter Bebauung geschaffen.

Paris hat es auch gemacht...

Ja, es schaffen alle außer uns. Jetzt noch weniger. Im Koalitionsvertrag

findet das Thema Klimaschutz nicht mehr statt und es ist

aus dem Tagesgeschäft verschwunden. Im Ausland nicht und das

macht mir Hoffnung, dass es auch bei uns verstanden wird. Paris ist

eine Weltstadt mit Vorbildfunktion, weil sie versucht alles Grün zu

machen. Ich bin viel unterwegs, sehe Städte wie Amsterdam, Leiden

oder Utrecht. Sie sind teils Autofrei, das ist gut für das Klima und

die Lebensqualität. Nimm Kopenhagen, mitten in der Stadt bauen

16 | ALSTER

sie eine Müllverbrennungsanlage, die ein Fernwärmekraftwerk ist

und gleichzeitig ein Skigebiet mit künstlichem Schnee. Top. Neuseeland

liegt bei 84 Prozent regenerativen Energien. Also es gibt

Länder auf der Welt, wo es vorangeht, die weiter sind als wir.

Du selbst willst nicht warten und bist lange im Umweltschutz

aktiv. Unter anderem mit deiner „Pelorus Jack Foundation“.

Was genau macht ihr?

Sehr viel, vor allem aber unterstützen wir Menschen und Organisationen,

die nicht über üppige Spendensummen verfügen oder in

Büros sitzen und PR-Kampagnen organisieren, sondern die sich

an vorderster Front für den Erhalt der Natur und bedrohte Spezies

einsetzen. Beispielsweise für Orang-Utans auf Borneo, die durch

Vernichtung von Regenwäldern durch Palmöl-Plantagen oder

Tropenholz-Export ihren Lebensraum verlieren. Wir unterstützen

aber auch Projekte bei uns, wie Asinella bei München, die professionelle

tiergestützte Esel-Therapien anbietet, u.a. bei Kindern mit

Entwicklungsverzögerungen oder körperlichen Einschränkungen.

Mehr dazu gibt es auf www.pelorus-jack.org

kw

© Ulrich Tröger

Gastgeberin und CeU-Präsidentin Kristina Tröger,

Talkgast Hannes Jaenicke und Chefredakteur Kai Wehl (v.l.)

Siehe auch S. 32


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Top-

Bewertung

4,8


LOCAL PEOPLE

Jubiläum: Einen der beliebtesten

Bälle in der Hansestadt gab es in

diesem Jahr zum 75. Mal.

TANZ AN DER ALSTER

© Venia Peuker Fotografie

Den gab es beim 75. Hamburger Presseball im Hotel Atlantic. Rund 500 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur

und Medien feierten nicht nur einen gesellschaftlichen Höhepunkt zu Jahresbeginn, sondern taten mittels einer Tombola

auch Gutes, um Journalist*innen und ihre Angehörigen in Not zu unterstützen.

Nach einem Crémant-Empfang genossen die Gäste den

Abend bei einem Galadinner-Buffet mit Austern des

französischen Austernzüchters David Hervé, liebevoll

kalligrafierten Platzkarten von Kalligrafin Jeannine

Platz sowie einem Dessert-Buffet, das durch eine von Mercedes-

Benz gesponserte Jubiläumstorte in Form eines Oldtimers ergänzt

wurde. Erstmals wurden in diesem Jahr zwölf freie Ballkarten an

Nachwuchsjournalist*innen vergeben. Junge Redakteur*innen,

Volontär*innen sowie freie Journalist*innen hatten sich dafür mit

einer Antwort auf die Frage beworben, warum sie unbedingt beim

Hamburger Presseball dabei sein sollten. Nach der Balleröffnung

durch einen Flashmob der Stage School Hamburg tanzten die

Gäste zu Live-Musik der Band Max & Friends. Durch den Abend

führte Moderator Yared Dibaba.

Einer der Höhepunkte des Balls ist stets die Verleihung des mit

mit 2.500 Euro dotierten Erich-Klabunde-Preises, mit dem der

DJV Nord sozialpolitisch herausragende journalistische Arbeiten

würdigt. Er ging an den Journalisten Severin Pehlke. Ausgezeichnet

wurde er für seinen Fernsehbeitrag „NDR Story – Richter und

Täter – Wiedersehen auf St. Pauli“. Die Idee zu dem Film stammt

von der NDR-Autorin und Filmemacherin Laura Borchardt.

Überreicht wurde der Preis von Hamburgs Erstem Bürgermeister

Dr. Peter Tschentscher. Der Erich-Klabunde-Preis wird seit 1957

vergeben und erinnert an den 1950 verstorbenen ersten Vorsitzenden

des DJV auf Landes- und Bundesebene. Er zählt zu den

ältesten Journalistenpreisen Deutschlands.

Auch der gute Zweck kommt traditionell nicht zu kurz, denn die

Macher des Hamburger Presseballs haben sich auf die Fahnen

geschrieben, in Not geratene Journalist*innen zu unterstützen. So

gab es eine Tombola mit Preisen im Gesamtwert von rund 33.000

Euro. Der Erlös kommt der Stiftung der Hamburger Presse

zugute. Mehr Infos: www.hamburger-presseball.de

Gastgeber: Jan Frenzel (Stiftung Hamburger Presse), Marina Friedt (DJV Nord), Peter Ulrich

Meyer (Landespressekonferenz) und Martin Schnitker (Stiftung der Hamburger Presse, v.l.)

18 | ALSTER

Erster Bürgermeister Peter Tschentscher und

Erich-Klabunde-Preisträger Severin Pehlke (r.)


LOCAL PEOPLE

© Valérie Wagner/Ulrich Mertens

„EIN ZEICHEN DER SOLIDARITÄT“

Am 27. Januar war Internationaler Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. An diesem Tag organisierte

Fotografin Valérie Wagner eine Fotoaktion, bei der Hamburger*innen einen großen Davidstern bildeten.

Mit dem interaktiven Projekt SEITE AN SEITE macht

Valérie Wagner in Zusammenarbeit mit dem Fotografen

und Drohnenpiloten Ulrich Mertens jüdisches

Leben im öffentlichen Raum sichtbar. So soll ein Zeichen

der Solidarität mit Jüdinnen und Juden gesetzt werden - und

viele Hamburgerinnen und Hamburger machen mit. Bei mehreren

Aktionen bildeten sie in der Stadt gemeinsam einen Davidstern, der

von oben fotografiert wurde - am Elbstrand, auf dem Rathausmarkt

und auf dem St. Pauli Bunker. Am 27. Januar fand nun die finale

Aufnahme für das Projekt auf dem Joseph-Carlebach-Platz

im Grindelviertel statt. Laut Valérie Wagner gab es an diesem

Tag mehrere Risikofaktoren für die Aktion: Das Wetter, das einen

Drohnenflug hätte verhindern können, und die Anzahl der Beteiligten.

„Ich war unendlich erleichtert, als ich feststellen konnte,

dass sich über 300 Menschen zur Kunstaktion und zum Gedenken

versammelt hatten – trotz Schneematsch und Kälte“, beschreibt

die Fotografin, „Gleichzeitig war es überwältigend, zu sehen, dass

ich so viele Menschen dazu bewegen konnte, ein Zeichen der

Solidarität zu setzen und Haltung zu zeigen: für Jüdisches Leben

in Hamburg. In diesem Moment ist der Traum, der für mich hinter

diesem Projekt steht und mich dazu motiviert hat, es umzusetzen,

Wirklichkeit geworden.“ Am Ende habe der herausfordernde

Schnee dem Bild sogar eine magische Lichtstimmung verliehen.

Nach der Aktion folgte eine Ansprache von Anna von Villiez und

als Abschluss sprach der Landesrabbiner der Jüdischen Gemeinde

Hamburg K.d.ö.R. Shlomo Bistritzky ein Gebet zum Gedenken an

die Opfer der Shoa. Valérie Wagner zeigte sich von dem Tag, der

Resonanz und den Rückmeldungen sehr berührt: „Ich wollte einen

Raum bieten, in dem es möglich sein würde, sich sicher, friedlich

und nachhaltig gegen Antisemitismus und für Zusammenhalt zu

engagieren und bin sehr dankbar und glücklich, dass das in dieser

Form möglich war und gelungen ist und wir ein leuchtendes Zeichen

für Hamburg setzen konnten.“ Die Bilder aus dem Projekt

werden 2026 im öffentlichen Raum zur Triennale der Photographie

in Hamburg präsentiert. Mehr Infos unter www.valeriewagner.de

© Thomas Hirsch -Hüffell (2)

ALSTER | 19


LOCAL PEOPLE

Fotos: © BReiffert/GRÜNE Fraktion Nord

Im betroffenen Abschnitt des

Südrings stehen viele Parkplätze

leer – die übrigen werden

oft von Lkws, Anhängern und

anderen gewerblichen

Fahrzeugen eingenommen.

MEHR PLATZ IN WINTERHUDE?

Hamburgs Verkehr soll umweltfreundlicher werden: Bis 2030 sollen 80 % der Wege nachhaltig

zurückgelegt werden. Im Stadtpark könnte dieses Ziel bald konkret werden, denn eine Untersuchung

des Bezirksamtes Hamburg-Nord ergab, dass er künftig größer und teilweise autofrei werden könnte.

Auf dem Südring am Stadtpark - der vom Grasweg bis zur Saarlandstraße

geht - könnten bald weniger Autos rollen.

Das Bezirksamt Hamburg-Nord überlegt, ob der Bereich zwischen

dem anliegerfreien Abschnitt zwischen Wiesenstieg und

Schwimmbad des Südrings komplett autofrei werden könnte.

Dadurch wäre es dann auch möglich, dass ein Rad- und Fußweg

entlang des Goldbekkanals entsteht.

Es wurde sich schon länger damit beschäftigt, inwiefern eine

Reduzierung des Kfz-Verkehrs an diesem Ort möglich wäre und

wie sich das auf das umliegende Straßennetz auswirken würde.

Im August 2023 wurde daher das Büro Mociety beauftragt, eine

Verkehrsuntersuchung durchzuführen. Nun liegen die Ergebnisse

vor - die eine Umnutzung der Straße für Fahrradverkehr und

Fußgänger für möglich erklären. „Hamburg-Nord mit einem Netz

aus sicheren, schnellen und bequemen Routen für den Radverkehr

zu versehen, ist einer der längsten Hebel für mehr Klimaschutz

im Bezirk. Denn über 50% unserer bezirklichen CO2-Emissionen

kommen vom Autoverkehr“, sagt Thorsten Schmidt, stellv. Vorsitzender

der GRÜNEN Fraktion und Sprecher für Winterhude.

Der Südring gilt als wichtiger Teil des Radverkehrsnetzes und

aufgrund der Umgestaltung zwischen Saarlandstraße und Stadthallenbrücke,

bei der breitere Radwege, eine Fahrradstraße sowie

eine direkte, barrierearme Anbindung bis zur U-Bahn-Station

Saarlandstraße geplant sind, dürfte auch der Berich des Südringes

an Bedeutung für den Radverkehr gewinnen.

Durch eine Umgestaltung der Fahrbahnflächen soll der KFZ-Verkehr

laut Untersuchung nicht zu stark eingeschränkt werden, da

das Aufkommen vor Ort sowieso eher gering sei. Außerdem soll

der Umbau der Saarlandstraße die Zahl durchfahrender Autos um

ca. ein Drittel reduzieren. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass

der Parkraum im gesamten Südring und besonders im Abschnitt

der geplanten Umgestaltung bei Weitem nicht voll ausgelastet

ist. Parkende Fahrzeuge waren bei der Verkehrsuntersuchung

zu wesentlichen Teilen Wohnmobile, Anhänger, Foodtrucks und

andere gewerbliche Fahrzeuge. „Diese Art der Nutzung unter-

bindet die Polizei schon jetzt durch eine neue Anordnung für den

Südring zwischen Borgweg und Wiesenstieg: Hier ist nur noch

das Parken für Pkw gestattet. Die Polizei schafft damit zusätzlich

Platz für die eher wenigen privaten Pkw, die künftig zwischen

Wiesenstieg und Schwimmbad nicht mehr parken sollen. Das

entlastet außerdem das geschützte Gartendenkmal Stadtpark“, so

Thorsten Schmidt.

Durch die Untersuchung konnte bestätigt werden, dass die Herstellung

eines KFZ-freien Bereiches im Südring umsetzbar ist und

sogar im vergleich zur derzeitigen Situation Vorteile bieten würde.

Die Umgestaltung könnte auch ein Gewinn für die Naherholung

sein.

Laut Bezirksamt soll nun zeitnah mit der Detailplanung begonnen

werden - dazu gehört auch eine genauere Planung der neu gewonnenen

Freiflächen.

Thorsten Schmidt am Südring vor parkenden Lkws.

20 | ALSTER


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LOCAL PEOPLE

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ALSTER | 21


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Elegante

Leichtigkeit

Die Pantone Farbe des Jahres „Cloud Dancer“ erzeugt

sowohl optisch als auch innerlich Weite, Klarheit und Leichtigkeit.

Ob Bluse, Stiefel oder Accessoire – die Farbe sorgt stets

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Jersey Top Tavira von

Drykorn, ca. 50 €,

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22 | ALSTER


MODE-TRENDS

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Jane Lushka, ca. 110 €,

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RAFFINIERT

Shirt Eirlys von IRO, ca. 225 €,

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ZEITLOS

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Barclay, ca. 99,99€, via

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Seidensticker,

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Seidensticker, ca. 119,99 €, via www.otto.de

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Handtasche von

Valentino, ca. 100 €,

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ALSTER | 23


| TRAUMHOCHZEIT

Umringt

von Liebe

Der Ehering gehört zu den ältesten Symbolen der

Liebe und Verbundenheit. Seine Form – ein

geschlossener Kreis ohne Anfang und Ende – steht seit

Jahrtausenden für Ewigkeit, Treue und Zusammenhalt.

Seine Geschichte ist dabei ebenso vielfältig wie

die Kulturen, in denen er getragen wird.

Schon im alten Ägypten galten Ringe als Zeichen der

Unendlichkeit. Geflochten aus Schilf, Hanf oder Leder

und später aus Metall gefertigt, symbolisierten sie die

ewige Verbindung zweier Menschen. Die Römer übernahmen

diese Tradition und führten den Ring als rechtliches

Zeichen der Ehe ein – damals meist aus Eisen, um Beständigkeit

auszudrücken. Es herrschte damals außerdem der Glaube, dass

der vierte Finger der linken Hand über die „Liebesader“ (Vena

Amoris) mit dem Herzen verbunden ist. Daher wurde der Ring

traditionell dort getragen.

Im Mittelalter wurde der Ehering zunehmend religiös geprägt.

Im 12. Jahrhundert festigte die Kirche als christliche Tradition

den Ring als Symbol des Treueversprechens. Gold setzte sich

als bevorzugtes Material durch, da es Reinheit, Wert und Unvergänglichkeit

verkörperte. Gravuren, Symbole und später auch

Edelsteine verliehen dem Ring eine persönliche Bedeutung.

Bis heute gibt es weltweit unterschiedliche Vorlieben und Bräuche

rund um den Ehering: Ob aus schlichtem Gold oder Platin

und an der rechten Hand getragen, wie es in Deutschland und

Mitteleuropa beliebt ist oder eher wie in den USA, Südeuropa

und Großbritannien, wo die Ringe meist an der linken Hand

getragen werden. In Indien sind neben Ringen auch andere

Schmuckstücke wie Halsketten oder Armreifen wichtige Ehe-

Symbole. Gold ist besonders geschätzt und steht für Wohlstand

und Segen. Im Nahen Osten sind aufwendig gestaltete Ringe mit

Ornamenten oder Edelsteinen verbreitet. Häufig werden Ringe

zur Verlobung und zur Hochzeit unterschieden.

Beliebt ist es heutzutage aber auch, persönliche und einzigartige

Eheringe zu tragen, gefertigt von kunstfertigen Juwelieren - oft

auch nach den eigenen Entwürfen der Eheleute und mit individueller

Gravur.

So unterschiedlich die Formen, Materialien und Traditionen

auch sind – der Ehering bleibt weltweit ein stilles Versprechen.

Er erzählt von Liebe, Zusammengehörigkeit und dem Wunsch,

diesen Bund sichtbar zu machen. Ein kleines Schmuckstück, das

große Gefühle trägt – über Kulturen und Jahrhunderte hinweg.

24 | ALSTER


ANZEIGEN-SPEZIAL

ADVERTORIAL

TRAUMHOCHZEIT

GENUSSMOMENTE

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Lebens stilvoll zu feiern. Mit ihrem Herzensprojekt CherryLicious

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© seker_photography

Der kurze Weg zum großen Ja.

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Sagt Ja an einem der außergewöhnlichsten

Hochzeitsorte

des Nordens! Ob auf dem

Leuchtturm, im Hochzeitsstrandkorb

am Meer oder auf

der romantischen Hallig

Süderoog – wir machen Euren

großen Tag auf unserer Insel

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ALSTER | 25


WOHN-TRENDS

Es wird

hell im Haus

Neues Jahr, neue Möbel. Viele orientieren sich dabei an der

Pantone Farbe des Jahres. Die heißt diesmal Cloud Dancer -

ein edles Weiß, das für Entspannung sorgt und Raum bietet

für gedankliche Weite in den eigenen vier Wänden.

Fortsetzung auf S. 28

26 | ALSTER


WOHN-TRENDS

PENDELLEUCHTE

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Funktionales kann auch schön

sein: Die Fluchttreppe in den

Kolbenhöfen (Ottensen) setzt

einen skulpturalen Akzent, der

ein echter Hingucker ist.


IMMOBILIEN

HAMBURGS PERLEN

DER ARCHITEKTUR

Es ist ein Muss für Hamburgs Architekturfreund*innen:

das Architekturjahrbuch der Hamburgischen

Architektenkammer. Seit 1989 dokumentiert

und reflektiert es regelmäßig die bauliche Entwicklung

der Hansestadt.

Die Architektinnen und Architekten durchleben eine

schwierige Zeit, die Architektur aber nicht. Unser

diesjähriges Jahrbuch zeigt erneut viele wunderbare

Projekte, die entstehen konnten trotz gestiegener

Kosten und auch überbordender Regularien, die häufig leider

nicht besonders zielführend sind. Architektinnen und Architekten

sind dafür prädestiniert, gute Lösungen zu finden, das

zeigt sich gerade in Krisenzeiten“, sagt Karin Loosen, Präsidentin

der Hamburgischen Architektenkammer, im Editorial

des Buches.

Die gezeigten Projekte lassen eine Krise, zumindest augenscheinlich,

nicht erahnen. Es geht nämlich gut los. Der erste

Beitrag der aktuellen Ausgabe „Leuchtturm am Stadtrand“

befasst sich mit dem Neubau der Stadtteilschule Kirchwerder

(siehe Cover unten) und der kann sich sehen lassen. Nimmt er

doch geschickt die hohen Giebel der traditionellen Langhäuser

der umgebenden Vier- und Marschlande als architektonische

Anregung. Was Architektur bewirken kann, wird auch

im dritten Beitrag offensichtlich: Es wird der - nicht unumstrittene

- Umbau des Hochbunkers Feldstraße zum neuen

grünen Wahrzeichen der Stadt beleuchtet. Wer einmal oben

war, wird ihn lieben. Ebenfalls sehr groß und in dieser Ausgabe

behandelt wird das Westfield Hamburg-Überseequartier.

Lange wurde im Vorwege kontrovers diskutiert, nun ist es da

und ein markanter Teil der Stadt geworden, mit dem sich der

Autor kritisch auseinandersetzt. Dass es aber nicht nur groß

und eindrucksvoll geht, zeigen einige gelungene Wohnhäuser,

seien es Erweiterungen oder Neubauten.

Das jeweils enthaltene Hamburger Feuilleton beschäftigt sich

diesmal mit dem Zusammenhang von Hafenentwicklung und

Stadtplanung, erörtert die klimaresiliente Freiraumplanung

sowie den Stand der Wettbewerbskultur in Hamburg und

beschreibt den hohen Wert städtebaulicher Heterogenität. Das

aktuelle Porträt widmet sich dem Büro LRW Architekten, das

historische Porträt dem Architekten und Architekturkritiker

Hermann Funke.

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immer aktuell informiert: www.alster-aktuell.de

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Architektur in Hamburg,

Jahrbuch 2025/26,

Hrsg. Hamburgische

Architektenkammer,

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ALSTER | 31


WHAT‘S UP IN

TOWN?

Katja Kleffmann, Lufthansa und

Daniela Eschbach, Autorin (r.)

Daniela Conrad, Pelorus Jack Foundation, Talkgast Hannes Jaenicke , Schauspieler und

Umweltaktivist und Kristina Tröger, CeU-Präsidentin (v.l.)

UMWELTTALK

Der Club europäischer Unternehmerinnen

e. V. (CeU) eröffnete das Jahr mit einem

Neujahrsdinner im Hotel Vier Jahreszeiten.

Unter der Leitung der Präsidentin

Kristina Tröger kamen mehr als 140

Unternehmerinnen zusammen. Ehrengast

des Abends war der Schauspieler,

Synchronsprecher, Dokumentarfilmer

und Umweltaktivist Hannes Jaenicke.

Im Rahmen eines CeU-Talks mit Kristina

Tröger sprach Jaenicke über das Thema

„Boden, Klima und Natur“. Der mehrfach

ausgezeichnete Umweltaktivist setzt sich

seit Jahren öffentlich für Umwelt- und Klimaschutz

ein und nutzt seine Bekanntheit,

um auf ökologische Missstände aufmerksam

zu machen.

Auf seiner frühen Amerika-Reise

entdeckte er in San Francisco das

cbrfhggruzur3guzrgv Steak-Haus.

Insa Rücker, Molkerei Rücker und

Janna-Lena Baierle HISCOX und

Gabriele Vetter, Vetter Industrie (r.) Prof. Dr. Jetta Frost Uni HH (r.)

© Stephan Wallocha

© Ulrich Tröger

Gastgeberin Cornelia Poletto (r.) und

Christiane Dienhold, Geschäftsführerin des AKK

Kinderliedermacher Rolf Zuckowski

und Schauspielerin Sandra Quadflieg

Kochlegende

Tim Mälzer

Schauspielerin Sanna Englund

und Schauspieler Nicolas König

CHARITY-KELLNERN

Tabletts statt Talkshow, Schürze statt Scheinwerferlicht: Beim Charity-Abend

im Cornelia Poletto PALAZZO wechselten Hamburger Persönlichkeiten zum 8.

Mal die Seiten und standen nicht auf der VIP-Liste, sondern im Einsatzplan: Als

Kellner*innen verwöhnten sie die rund 300 Gäste im Spiegelpalast zugunsten

des Altonaer Kinderkrankenhauses (AKK). Der Charity-Abend war eingebettet in

die aktuelle PALAZZO-Show „Hier & Jetzt“ – ein Mix aus einem exklusiven Vier-

Gang-Menü von Cornelia Poletto und einer Live-Show mit Artistik, Musik und

Comedy. Der Reinerlös kommt dem Lufthafen im AKK zugute – einer bundesweit

einzigartigen Einrichtung für langzeitbeatmete Kinder und Jugendliche. Mit den

Spendeneinnahmen werden in diesem Jahr natur- und tiergestützte Therapieangebote

finanziert.

32 | ALSTER


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040 / 538 9300

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Das nächste Alster Magazin erscheint am 06. März 2026

Unser kompetentes ANZEIGEN-VERMARKTUNGS-TEAM berät Sie gerne:

Gabriele Bergerhausen,

Tel. 040-538 930-55

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Inke Block,

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Andreas Rohloff,

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Verlagsanschrift: Magazin Verlag Hamburg HMV GmbH, Barkhausenweg 11, 22339 Hamburg

Geschäftsführer: Luka Plepp (v.i.S.d.P.) | Geschäftsführer/Chefredakteur: Kai Wehl | Redaktion: Luca Mohr, Hanna Odenwald | Produktionsleitung: Birgit Schümann-

Nickelsen | G r a fi k :Juliane Oldhaver, Susanne Kaps, Sandra Schorr | Titelgestaltung: Sandra Schorr | Fotos: u. a. Adobe Stock | EDV- und DTP-Beratung: Shared IT

Druck: PerCom Druck und Vertriebsgesellschaft mbH | Vertrieb: Hamburg Lokal Zeitung GmbH - © 2026 Magazin Verlag Hamburg

Das Alster Magazin liegt in ausgewählten Unternehmen (in Eppendorf, Winterhude, Harvestehude, Uhlenhorst, Pöseldorf, Rotherbaum,

St. Georg, Hafencity) für Sie bereit und ist kostenlos: magazine.hamburg/sharepoints

ALSTER | 33


WHAT‘S UP IN

TOWN?

Sorgten für das Catering:

Mary-Ann und Dennis Kwong

Frank Mutters und

Guido Maria Kretschmer (r.)

© Claudia Tejeda

Sue Giers, Gastgeberin und Galeristin Kirsten Roschlaub

und Marion Fedder (v.l.)

GALERIEOPENING

Mit einer hochkarätigen Vernissage

wurden die neuen Räume der Galerie

Roschlaub in der Milchstraße 21 in

Pöseldorf feierlich eröffnet. Unter dem

Titel „COLORS + BLACK + WHITE“ wurde

zugleich die Eröffnungsausstellung mit

Fotografien von Werner Bischof vorgestellt.

Zu den Gästen zählten Ingeborg

Prinzessin zu Schleswig-Holstein, Ole

von Beust mit Lukas Förster, Guido Maria

Kretschmer mit Frank Mutters sowie

zahlreiche weitere Persönlichkeiten aus

Kunst & Kultur, Medien und Wirtschaft.

Kulinarisch wurde der Abend mit chinesischen

Köstlichkeiten des Dim Sum Hauses

begleitet. Die Fotos sind bis zum 19. April

zu sehen.

Auf seiner frühen Amerika-Reise

entdeckte er in San Francisco das

cbrfhggruzur3guzrgv Steak-Haus.

Kümmert sich um das fotografische

Erbe seines Vaters: Marco Bischof

© Claudia Tejeda

Gastgeber Sharam Honarbakhsh mit der

Moderatorin des Abends Anna Leusch (NDR)

Landschaftsgarten-Experten: Andrea

und Thorsten Biermann

Herzenssache Kinderkrebs-Vorstände

Magdalena Kukla und Jacquline Pojer (r.)

Sophie Goldmann, Breuninger Hamburg GF

Henning Riecken und Martina Dackweiler (v.l.)

GELUNGENER JAHRESAUFTAKT

Mit einem exklusiven Neujahrsstart ist Memberslounge gemeinsam mit

Breuninger in dessen Special Service-Räumlichkeiten ins Jahr gestartet. Sie

boten den passenden Rahmen für ehrliche Gespräche, neue Impulse und nachhaltige

Verbindungen der geladenen Unternehmer*innen. Die Moderation des

Abends übernahm Anna Leusch. Im Mittelpunkt ihres kleinen Talks stand die

Frage nach dem Wert exklusiver Netzwerke in einer zunehmend digitalen Welt.

Seit 2013 steht Memberslounge für persönlichen Austausch auf Augenhöhe.

„Auch an diesem Abend wurde deutlich, dass Vertrauen, Haltung und gute Beziehungen

die Grundlage für nachhaltigen unternehmerischen Erfolg sind“, erklärte

Memberslounge-Gründer Sharam Honarbakhsh. Im Anschluss wurde bei Drinks

und Köstlichkeiten vom Restaurant CLAAS entspannt genetzwerkt.

34 | ALSTER


NEUE

KUNDEN

GEWINNEN

INSPIRATIONEN

FÜR HAMBURGERINNEN

Die Frühlings-Ausgabe unseres Magazins HAMBURG WOMAN erscheint am 29. Mai.

Mit Frauen, die etwas bewegen, Wellnesshotels, Mode & Beauty, Rezepten sowie Sommerideen.

Eine tolle Möglichkeit, in diesen Segmenten neue Kund*innen für Ihr Unternehmen zu gewinnen.

Sie möchten in die 2025er Ausgaben schauen? Kein Problem,

es gibt HAMBURG WOMAN auch online: den QR-Code scannen

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HAMBURG WOMAN kommt aus dem Hause des ALSTER MAGAZINS.


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