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Miteinander Magazin 02-2025

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Ausgabe 2/2025

Jubiläumsausgabe

der Volkssolidarität

LeipzigˉWurzen

80 JAHRE

VOLKSSOLIDARITÄT

In Leipzig und Wurzen

NEUER STÜTZPUNKT

„LEBENSWERT“

Physiotherapie, Betreutes Wohnen

und Pflege in Leipzig-Mockau

UNSERE KITAS IN

IHRER NÄHE

Wir haben freie Plätze

WWW.VS-LPZ.DE


2 ACHT JAHRZEHNTE

Archivmaterial Volkssolidarität Leipzig-Wurzen e. V., Archivmaterial Volkssolidarität Bundesverband e. V.


EDITORIAL

3

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

liebe Freundinnen und Freunde

unserer Volkssolidarität,

im Herbst 2025 begehen wir zwei besondere Jubiläen:

80 Jahre Volkssolidarität und 35 Jahre Volkssolidarität als

eingetragener Verein in Leipzig, Wurzen und umliegenden

Gemeinden. Wir blicken somit auf acht Jahrzehnte

erfolgreicher sozialer Arbeit des größten ostdeutschen

Sozialverbandes zurück. Während dieser Zeit verlor die

Volkssolidarität nie an gesellschaftlicher Relevanz! Die

Gründung erfolgte 1945 aus der Not heraus, Obdach und

Nahrung für Millionen Kriegsgeschädigte bereitzustellen.

Als in den 1970er Jahren die Sozialpolitik verstärkt auf die

Jugend ausgerichtet wurde, stellte die Volkssolidarität das

leibliche Wohl und die soziale und kulturelle Teilhabe der

Älteren sicher. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands

1990 gründeten sich die Stadt- und Regionalverbände der

Volkssolidarität als eingetragene Vereine neu. In den folgenden

Jahren konnte das Angebot für Jung und Alt stets

erweitert werden. Mit der Verschmelzung der Volkssolidarität

Leipzig und Wurzen im Jahr 2023 erhielt unser Verein

seine heutige Gestalt.

Mit rund 800 Beschäftigten und 3.000 Mitgliedern ist der

Volkssolidarität Leipzig-Wurzen e. V. ein zentraler Akteur

der sozialen Versorgung in Leipzig und Umgebung. Das

Angebot richtet sich an alle Generationen: 15 Kindertagesstätten,

teilweise integrativ und mit ergänzender

Kitasozialarbeit, ein Kinderheim und eine Erziehungs- und

Familienberatungsstelle sind ebenso Teil des Portfolios

wie Altenpflegeheime, ambulante Pflegedienste, Betreute

Wohnanlagen, Seniorenbegegnungsstätten und ein Mahlzeitendienst.

Um die soziale Infrastruktur im Leipziger Nordosten weiter

zu verbessern, steht in der Kieler Straße 86–96 unser neuestes

Projekt in den Startlöchern: Der Standort „Lebens-

Wert“ vereint Betreutes Wohnen, ambulante Pflege,

Tagespflege und eine Physiotherapiepraxis.

In diesem Heft finden Sie Geschichten aus unserem Vereinsleben

und erfahren, was uns als Arbeitgeber ausmacht.

Übrigens: Als sozialer Verein sind wir auf Ihre

Unterstützung angewiesen. Deshalb laden wir Sie herzlich

ein, sich an unserer alljährlichen Spendensammlung zu

beteiligen. Wofür wir Ihre Spende einsetzen, können Sie

selbst bestimmen. Auf S. 38 finden Sie eine Übersicht der

Herzenswünsche unserer Kinder, Betreuten und Mitglieder.

Allen Vereinsmitgliedern, Mitarbeitenden und Unterstützenden

danken wir von Herzen für Ihren Beitrag und Ihr

Vertrauen. Sie sind der Grund, warum die Volkssolidarität

auch nach 80 Jahren nichts von ihrer Vitalität und Aktualität

eingebüßt hat! Weil Sie das Motto „Miteinander.

Füreinander“ täglich mit Leben füllen, blicken wir voller

Zuversicht in die Zukunft.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen unserer Jubiläumsausgabe.

Herzlichst,

Von links: Geschäftsführer Martin Maciejewski und Vorstandsvorsitzender Olaf Wenzel,

Foto: Anna Pauels

Olaf Wenzel,

Vorstandsvorsitzender

Martin Maciejewski,

Geschäftsführer

Acht Jahrzehnte

erfolgreiche soziale Arbeit


4 INHALT

Inhalt

28

Foto: Roy Klotzki

3 Editorial

6 Grußworte

Burkhard Jung und Henry Graichen

GESCHICHTE

8 80 Jahre Volkssolidarität

35 Jahre Volkssolidarität in Leipzig

und Wurzen

8

Foto: Archivmaterial Volkssolidarität

Leipzig-Wurzen e. V.

WIR ALS POLITISCHE

INTERESSENVERTRETUNG

28 Keine Kürzungen im Sozialstaat

Themen, die uns bewegen und die Standpunkte,

die wir vertreten

24

Foto: Katja Demuth

WIR IM VEREIN

Foto: Tobias Hecklau

18

WIR FÜR KINDER

22 Unsere Angebote für Kinder

und Familien

24 Unsere Kitas in Ihrer Nähe

Wir haben freie Plätze!

26 Hilfen zur Erziehung

TABALUGA Kinderheim und Kinderwohngruppe

Südvorstadt

27 Erziehungs- und Familienberatungsstelle

Das Team aus Wurzen stellt sich vor

18 Geschichten aus unserem Verein

Das Vereinsleben in unseren Mitgliedergruppen

und Einrichtungen war bunt

20 Heiß, aromatisch und gesellig

Mitglieder aus Thammenhain/Voigtshain besuchen

die Kaffeerösterei Orangerie Machern

21 An Frieden denken

Mitglieder trafen sich zum Frühlingsfest

38 Große Spendenaktion „Herzenswünsche“

38

Unsere

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Senden Sie uns Lob und Kritik zum

Magazin an: magazin@vs-lpz.de

Anmerkung zum Titelbild

Volkssolidarität feiert in diesem

Jahr ihr 80-jähriges Bestehen und erinnert

daran: Zusammenhalt und MITEIN-

ANDER haben bei uns Tradition.

Foto: Archivmaterial Volkssolidarität

Bundesverband e. V.


30

36

INHALT

5

WIR FÜR SENIOR:INNEN

30 „LebensWert“

Unser neuer Stützpunkt in Leipzig-Mockau

32 Frisch, regional und zuverlässig

Mahlzeitendienst Hohburg stellt sich vor

34 Ihre Anlaufstellen im Alter

Unsere Angebote auf einem Blick

Foto: Feliks Szewczyk

Foto: Matthias Schmidt

WIR ALS ARBEITSGEBER

36 Sportlicher Sommer

37 Unsere Benefits für Mitarbeitende

Impressum

FA 10

Herausgeber:

Volkssolidarität Leipzig-Wurzen e. V.

Demmeringstraße 127, 04179 Leipzig

Vereinsregister Leipzig VR 28

Redaktion/Anzeigen:

Martin Maciejewski (v.i.S.d.P.)

Tobias Hecklau

Anna Pauels

Frank Weise

Telefon: 0341 35 05 51 22

Mail: info@vs-lpz.de

Internet: www.vs-lpz.de

Layout/Satz:

Simone Drese, landeffekt

Media- und Kreativbüro, Fraureuth

Redaktionsschluss: 6. September 2025

Erscheinungsweise: 4 x im Jahr

Druck: SAXOPRINT GmbH, Dresden

Auflage: 9.500 Stück

Für unverlangt eingesandte Manuskripte

und Fotos sowie für Anzeigeninhalte

wird keine Haftung übernommen. Die

Redaktion behält sich vor, eingesandte

Texte zu kürzen bzw. redaktionell zu

bearbeiten.

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6 GRUßWORT

Liebe Leserinnen und Leser,

der Volkssolidarität Leipzig-Wurzen

e. V. ist seit nunmehr acht Jahrzehnten

eine unverzichtbare Stütze für

das soziale Leben in unserer Region.

Ihr vielfältiges Engagement erstreckt

sich über alle Generationen hinweg

und hat in Leipzig und im Umland

zum sozialen Miteinander immer

einen wichtigen Beitrag geleistet.

Die Wurzeln der Volkssolidarität

in Leipzig reichen zurück bis in die

Nachkriegszeit. Am 2. November 1945

wurde hier die Aktion „Volkssolidarität

gegen Wintersnot“ unter Leitung

von Oberbürgermeister Dr. Erich

Zeigner ins Leben gerufen. Schon in

den ersten Monaten beeindruckte der

Einsatz: Millionen Mark an Geldspenden

und Hunderttausende Sachspenden

wurden gesammelt, 62.000

Schulkinder mit warmen Mahlzeiten

versorgt, über 125.000 Zentner

Braunkohle organisiert, 140.000

Kindern eine Weihnachtsbescherung

bereitet und innerhalb weniger Wochen

enorme Trümmerflächen in der

Innenstadt geräumt. Diese Aktionen

sind ein lebendiges Zeugnis, und

auch heute noch sehr beeindruckend,

für die Kraft des gemeinsamen Handelns

und der Solidarität.

Der Volkssolidarität Leipzig-Wurzen

e.V. trägt diesen Geist weiter, indem

er Menschen aller Altersgruppen zusammenbringt

und ihnen Wegbegleiter

in den verschiedensten Lebenslagen

ist. Werte wie Respekt, Fürsorge

und Menschlichkeit, die in unserer

Gesellschaft unverzichtbar sind, sind

die leitenden Werte.

Mit einem vielfältigen Angebot, das

15 Kindertagesstätten, das TABALU-

GA-Kinderheim, eine Kinderwohngruppe

sowie eine Erziehungs- und

Familienberatungsstelle umfasst,

steht die Volkssolidarität Familien

und Kindern in herausfordernden Lebenssituationen

zur Seite. Elf der Einrichtungen

arbeiten mit dem Schwerpunkt

der Integrationsförderung. In

Zeiten gesellschaftlichen Wandels

bietet der Verein stabile und verlässliche

Orte der Fürsorge, Förderung

und Begegnung. Hier erfahren Kinder

Geborgenheit und pädagogische Begleitung,

während Familien Beratung

und Unterstützung erhalten. Dieses

Engagement ist ein Grundpfeiler des

Zusammenhalts.

Neben der Arbeit mit Kindern nimmt

die Versorgung und Betreuung älterer

Menschen einen ebenso zentralen

Platz im Wirken der Volkssolidarität

ein. Ambulante und stationäre

Pflegeeinrichtungen, Tagespflegeangebote,

betreutes Wohnen und

Begegnungsstätten ermöglichen

Seniorinnen und Senioren ein selbstbestimmtes

und würdiges Leben in

vertrauter Umgebung. Mit einem serviceorientierten

Angebot und vielen

Gemeinschaftsveranstaltungen wird

Isolation und Einsamkeit vorgebeugt

und soziale Teilhabe und Gemeinschaft

über alle Altersgrenzen hinweg

gefördert. Nicht vergessen werden

soll das Angebot mit Programmen

und sozialer Beratung durch fünf von

der Stadt Leipzig geförderte Seniorenbüros

und Begegnungsstätten

sowie fünf Wohnanlagen in Leipzig.

Rund 800 Beschäftigte und etwa

3.000 Mitglieder bilden das Herz des

Volkssolidarität Leipzig-Wurzen e. V.

Das breite Angebot des Vereins und

das persönliche, haupt- und ehrenamtliche

Engagement sind unverzichtbar

für eine funktionierende

soziale Infrastruktur, die niemanden

zurücklässt.

Zum Jubiläum gratuliere ich dem

Volkssolidarität Leipzig-Wurzen

e. V. herzlich und danke allen Mitarbeitenden,

Ehrenamtlichen und

Unterstützern für ihren unermüdlichen

Einsatz. Ihr Engagement macht

Leipzig lebenswerter und stärkt das

soziale Miteinander – heute und in

Zukunft.

Ihr Burkhard Jung

Oberbürgermeister der Stadt Leipzig

Foto: Stadt Leipzig Michael Bader


GRUßWORT

7

Liebe Leserinnen und Leser,

unsere Region lebt vom Engagement

der Menschen, die füreinander Verantwortung

übernehmen. Leipzig,

Wurzen und das Umland wären ohne

dieses gelebte Miteinander nicht das,

was sie heute sind. Einen zentralen

Beitrag dazu leistet seit Jahrzehnten

die Volkssolidarität – sie ist ein verlässlicher

Anker sozialer Verantwortung

und menschlicher Nähe.

Mit dem Zusammenschluss der

Verbände Leipzig und Wurzen zu

einem gemeinsamen Verband ist

eine starke soziale Kraft entstanden,

die weiterhin vor allem eines im Blick

hat: Solidarität im Alltag erlebbar zu

machen und Strukturen zu schaffen,

die Menschen Halt geben.

Gerade in Wurzen zeigt sich diese

Bedeutung eindrucksvoll. Hier bietet

die Volkssolidarität Hilfeleistungen

wie Mahlzeitendienst, Pflege, Fahrund

Einkaufsservice oder Hausnotruf

an. Vor allem aber schafft sie Teilhabe

und Gemeinschaft. Die Begegnungsstätte

und 18 Mitgliedergruppen

laden zu Kultur, Austausch und

Geselligkeit ein. Familien in schwierigen

Situationen finden in der Erziehungs-

und Familienberatungsstelle

wertvolle Unterstützung. So gelingt

es, Sicherheit und Geborgenheit zu

vermitteln – und das mitten im Alltag

vieler Menschen.

Sie sind es, die dem Ihrem Motto

„Miteinander – Füreinander“ ein Gesicht

geben. Ihr Einsatz macht unsere

Region menschlicher, solidarischer

und lebenswerter.

In diesem Jahr blickt die Volkssolidarität

auf 80 Jahre zurück. Was 1945 als

spontane Hilfsbewegung entstand,

ist heute eine der wichtigsten sozialen

Organisationen Deutschlands. 80

Jahre bedeuten: Fürsorge, Wandel,

Verantwortung – und die Kraft, Herausforderungen

immer wieder neu

anzunehmen, ohne die Grundwerte

Mitmenschlichkeit und Solidarität

aus dem Blick zu verlieren.

All dies zeigt: Die Volkssolidarität

Leipzig-Wurzen ist weit mehr als ein

Wohlfahrtsverband. Sie ist ein starker

Partner und allen ein Stück Heimat

– für Wurzen, für Leipzig, für unser

ganzes Umland. Dafür gilt allen Engagierten

mein herzlicher Dank.

Ihr Henry Graichen

Landrat Landkreis Leipzig

Dass dies möglich ist, verdanken wir

den rund 800 Beschäftigten und den

3.000 Mitgliedern, die den Verband

tragen. Vor allem aber verdanken wir

es den vielen Ehrenamtlichen, die Tag

für Tag Zeit und Herzblut investieren.

Grußworte

Foto: Landkreis Leipzig


80 JAHRE

VOLKSSOLIDARITÄT

In diesem Jahr feiert die Volkssolidarität

ihr 80-jähriges Bestehen, in Leipzig

und Wurzen kann die Volkssolidarität

nunmehr auf eine 35-jährige Geschichte

als eingetragener Verein zurückblicken.

Wir nehmen die Jubiläen zum

Anlass, auf acht bewegte Jahrzehnte

zurückzuschauen.

Text: Tobias Hecklau

Spruchband an der zerstörten

Corso-Konditorei, Markt 12, 1946

Foto: SGM Leipzig Stoye, Johs., Dr. iur. F0005164

Die Entstehung der Volkssolidarität hängt eng mit dem

Kriegsende und dem damals herrschenden Elend zusammen.

Im Herbst 1945 waren Millionen Menschen

obdachlos. Vertriebene aus den Ostgebieten, Kriegswaisen,

Menschen, deren Wohnungen im Bombenhagel zerstört

wurden – sie alle fürchteten sich vor dem nahenden Winter.

Am 17. Oktober 1945 unterzeichnete ein Bündnis aus Parteien,

Kirchen und Gewerkschaften in Dresden den Aufruf

„Volkssolidarität gegen Wintersnot!“ Das Aktionsbündnis

packte an, damit die Menschen nicht zwischen Trümmern

leben und hungern mussten. Am 30.11.1946 erfolgte die

formelle Gründung der Volkssolidarität in Berlin.

1945

Foto: Archivmaterial Volkssolidarität

Bundesverband e.V.

1945 gegen Wintersnot

Leipzig & Wurzen: Helfen, wo die Not

am größten ist

In Leipzig wurde die Aktion „Volkssolidarität

gegen Wintersnot“ am 2. November

1945 eröffnet. Der Thomanerchor

begleitete die Eröffnungsfeier im

Belegschaftsraum der Köllmann-Werke.

Oberbürgermeister Dr. Erich Zeigner und

Frau Dr. Goerdeler leiteten die Arbeit von

23 Unterausschüssen. Der Kreisausschuss

bezog das Gebäude Nordstraße 1 direkt

am Tröndlinring. Die Volkssolidarität

versorgte bedürftige Leipziger:innen und

80.000 Umsiedler:innen mit Nahrung,

Kohle, Obdach, Hausrat und Weihnachtsgeschenken.

Außerdem räumte

das Bündnis Tag und Nacht Kriegstrümmer

aus der Stadt.

Bahnhofsbaracke in Wurzen

Foto: Archivmaterial Volkssolidarität Leipzig-Wurzen e. V.

In Wurzen wurde die Volkssolidarität

am 1. November 1945 eröffnet. Sie

bezog eine Baracke am Bahnhof, die

1941 zur Betreuung durchreisender

Soldaten und Flüchtlinge errichtet

wurde. Unter der Leitung von Berta

Goretzko wurden täglich 6.000 bis

8.000 Essensportionen verteilt!

Die Aktion „Sommerfreude“ ermöglichte

Kindern aus zerstörten Städten

eine Erholung auf dem Lande. Die

Volkssolidarität Wurzen stellte 1947

für Leipziger Kinder 52 Plätze zur Verfügung.

1945–1949

Nicht klagen, sondern anpacken


GESCHICHTE

9

„Die [Straßenbahner] überließen

uns dann mehrfach sonntags

ganz früh zwei offene Lore-Wagen.

Mit denen fuhren wir – liegend, damit

wir nicht runterkullerten – bis vor die

Tore der Stadt, in den Süden, wo

die Braunkohle gefördert wurde.

Leute von dort und wir hackten

die Kohle ab, luden sie auf

den Wagen. Spät abends waren

wir dann wieder zurück in

Wahren. (…) Und da hat keiner

nach Geld gefragt.“

Siegfried Steinicke, 1945

Vorsteher der Ortsgruppe

Wahren, schaffte damals

Kohle heran:

Foto: SGM Leipzig Treblegar, K. Gerhard, Inv.-Nr. Z0131557

1946 1947

1949

Karl-Marx-Platz in

Leipzig geräumt

(heute Augustusplatz)

52 Leipziger Kinder

zur Erholung im Kreis

Wurzen

Wärmestube in

Wurzener Bahnhofsbaracke

eröffnet

Leistungen der

Volkssolidarität in Leipzig

Schulspeisung in der Gaststätte

„Sächsischer Hof“ in Schönefeld.

Foto: Archivmaterial Volkssolidarität Leipzig-Wurzen e. V.

November 1945 – Mai 1946:

Sammlung von 5 Mio. Mark

und 300.000 Objekten

Spenden

Dezember 1945 – April 1946:

Speisung von 62.000 Schulkindern

Dezember 1945:

Weihnachtsgeschenke für

140.000 Kinder

März – April 1946:

25.000 m³ Trümmer von

Karl-Marx-Platz (heute

Augustusplatz) entfernt

1945:

Beschaffung von

125.363 Zentner Kohle


10 GESCHICHTE

Die Grundversorgung der Bürger:innen war gegen Ende

der 1940er Jahre erreicht. Somit stellte sich die Frage nach

der Daseinsberechtigung der Volkssolidarität. Die Staatsführung

der 1949 gegründeten DDR zog die Auflösung der

Organisation in Betracht, sah aufgrund der großen Beliebtheit

in der Bevölkerung aber davon ab. Stattdessen wurde

die Volkssolidarität in eine Massenorganisation umgewandelt.

Im Mai 1950 erfolgte die Eintragung als Verein mit

dem bis heute gültigen Vereinssignet.

Foto: Archivmaterial Volkssolidarität Bundesverband e. V.

Hinzu kam ein inhaltlicher Schwenk: Die Bahnhofsdienste

übergab die Volkssolidarität an das Deutsche Rote

Kreuz. Im Mittelpunkt stand nun die „Altenarbeit“ – also

die Betreuung älterer Personen und deren Integration in

das soziale und politische Leben. Dafür waren die „Veteranenklubs“

verantwortlich, auf die der Staat personell und

ideologisch Einfluss nahm.

Im April 1968 wurde die Losung „Miteinander – Füreinander“

herausgegeben, die trotz aller gesellschaftlicher und

politischer Wandel bis heute Gültigkeit besitzt.

1950

Vereinssignet

erscheint

1958

Klubräume im alten Rathaus

Wurzen eingerichtet

1959

Erster Veteranenklub

Leipzigs öffnet

Foto: Archivmaterial Volkssolidarität

Leipzig-Wurzen e. V.

Leipzig & Wurzen: Gemeinschaft

und Engagement

Am 28. Juli 1959 eröffnete der erste

Veteranenklub der Stadt Leipzig: In

der Gaststätte Rudelsburg, Ludwigstraße

113, fanden täglich „politischkulturelle

Darbietungen“ statt.

Die Volkssolidarität Wurzen übergab

den Bahnhofsdienst 1957 an die

Deutsche Reichsbahn und richtete

1958 Klubräume im alten Rathaus ein.

1960 bezog sie die Villa in der Alten

Nischwitzer Straße 4, bevor sie 1966

ihre heutige Heimstatt in der Straße

des Friedens 18 fand.

In einem „Klub“ der Volkssolidarität

Foto: Archivmaterial Volkssolidarität Leipzig-Wurzen e. V.


GESCHICHTE

11

Die aktiven Mitglieder der

Volkssolidarität, die „Volkshelfer“,

leisteten ehrenamtliche

Nachbarschaftshilfe.

Eine von ihnen war Minna

Ackermann aus Paunsdorf.

Sie verteilte 1969 noch mit

85 Jahren Mittagessen an

bettlägerige Nachbar:innen,

vermittelte Pflegeplätze

und sammelte Spenden. Sie

sagte damals der LVZ:

„So lange es noch

mit der Gesundheit

klappt, bin ich zur

Stelle, wenn man

mich braucht.“

Altenpflegerin der

Volkssolidarität

in Wurzen

Foto: Deutsche Fotothek_df_gw_0001213_Gerhard Weber

1960

Volkssolidarität Wurzen

bezieht Alte Nischwitzer

Straße 4

1966

Volkssolidarität Wurzen

bezieht Straße des Friedens

18

1968

Chöre der Volkssolidarität

Leipzig und Wurzen gegründet

Die Volkssolidarität

organisierte in den 1950er

etliche Veranstaltungen

in Kulturräumen, Betrieben

und Gasthöfen.

Foto: Archivmaterial Volkssolidarität Leipzig-Wurzen e. V.

1950–1970

Solidarität im Wandel


12 GESCHICHTE

Mit der Machtübernahme

Erich Honeckers 1971 wurde

die Sozialpolitik auf die

Jugend ausgerichtet –

zum Nachteil der Älteren!

Dadurch wurde die „Altenarbeit“

der Volkssolidarität

umso wichtiger.

Die Mitgliederzahlen explodierten

zu dieser Zeit, was

unter anderem politische

Gründe hatte: So war der

Titel „Kollektiv der sozialistischen

Arbeit“ an eine Mitgliedschaft

gebunden. Neben der überwiegenden

Mehrheit, die für gesellschaftliches

Engagement stand, gab es daher

auch einen Teil mit „Parteiauftrag“.

Foto: Archivmaterial

Volkssolidarität

Bundesverband e. V.

Veranstaltung zum 40. Geburtstag

der Volkssolidarität in Leipzig 1985

Foto: Archivmaterial Volkssolidarität Leipzig-Wurzen e. V.

Leipzig & Wurzen: Die Gemeinschaft wächst

Auch in Leipzig stieg die Mitgliederzahl an. Einen

Höhepunkt erreichte sie 1986 mit 52.850 Personen.

Die Zahl der Mitarbeitenden war ebenfalls

beachtlich: 1989 waren in Leipzig 550 Hauswirtschafter:innen

in 40 Brigaden beschäftigt.

1970

1974

Seniorentreff

Wurzen eröffnet

1975

1.085 Wohnungen für

Rentner:innen in Leipzig

renoviert

Sowjetische Soldaten spielen

für Wurzener Senior:innen

Foto: Archivmaterial Volkssolidarität Leipzig-Wurzen e. V.

In Wurzen wurde das Gebäude in

Straße des Friedens 18 saniert, damit

die Volkssolidarität auch die oberen

Etagen nutzen konnte. Im März 1974

fand die Einweihung des Hauptgebäudes

mit einem Seniorentreff statt.

Etwa 200 „Veteranen“ konnten täglich

in sechs Räumen betreut werden.

1974 arbeiteten für die Volkssolidarität

Wurzen 19 Hauswirtschaftshilfen

und 83 Pfleger:innen.

1970–1990

Der Weg zur Massenorganisation


GESCHICHTE

13

Barbara Ebisch, von 1977 –

2004 Klubleiterin in Leipzig-Südost,

erinnert sich an

die Essensausgabe in den

1980er Jahren:

„Es wurden täglich ungefähr

140 Portionen Essen ausgegeben.

(…) Zum Transport dienten

Kinderwagen. Oft kam noch eine

warme Decke darüber und ab

ging die Fuhre. Die letzten Essen

waren immer schon kalt, wenn

sie bei den Betreuten eintrafen

und mussten nochmals aufgewärmt

werden.“

1976

1985

1989

Im Wurzener Klub 286

Veranstaltungen mit

16.000 Besucher:innen

2.571 Essen täglich in

Leipzig ausgeliefert

Insgesamt 21 Begegnungsstätten

in Leipzig

Volkssolidarität

Leipzig in Zahlen

52.850

45.000

13

20

1986 1989

Mitglieder

6.700

6.882

3.732

3.875

2.200

2.645

2.618

5.200

1975 1989

Klubs

1975 1986

Tägl. Mittagessen

in Klubs

1986 1989

Kulturveranstaltungen

1975 1988

Ehrenamtliche

Helfer:innen

1985 1989

Kund:innen Hauswirtschaftspflege


14 GESCHICHTE

Foto: Archivmaterial Volkssolidarität Bundesverband e. V.

Der politische und gesellschaftliche

Wandel im Zuge der deutschen

Wiedervereinigung machte auch vor

der Volkssolidarität nicht halt. 1989

erklärte der Zentralausschuss der

Volkssolidarität, sich in eine parteipolitisch

unabhängige gesellschaftliche

Organisation umzugestalten.

Daraufhin entstanden 1990 neue

selbstständige Stadt- und Regionalverbände

der Volkssolidarität, meist

als gemeinnützige Vereine.

1990

Essen auf Rädern 2002

Foto: Archivmaterial Volkssolidarität Leipzig-Wurzen e. V.

Die Mitgliederzahlen brachen indes

um 75 Prozent ein. Viele Arbeitskräfte,

darunter Hauswirtschafter:innen,

mussten entlassen werden. Allerdings

erweiterte sich zu jener Zeit das

Leistungsangebot durch die Aufnahme

von Einrichtungen für Kinder- und

Jugendliche, für die Behindertenhilfe

und für Wohnungslose.

Leipzig & Wurzen: Neugründung

und neue Struktur

Der Volkssolidarität Stadtverband

Leipzig e. V. wurde am 5. April 1990

gegründet. Im selben Jahr nahm er

„Essen auf Rädern“ und eine Telefonhotline

für den Hilfsdienst in sein

Angebot auf.

1994

Neugründung Volkssolidarität

Leipzig und Wurzen

Leipziger Seniorin

im Zillertal.

Foto: Archivmaterial Volkssolidarität

Leipzig-Wurzen e. V.

Da mit der Grenzöffnung

1989 das Reisefieber um

sich griff, richtete man in

der Eutritzscher Straße 5

eine Koordinierungsstelle

für Seniorenreisen ein.

Auch in der Begegnungsstätte

Wurzen wurden ab

1991 Reisen für Senior:innen

organisiert. 1994 und 1996

übernahm die Volkssolidarität

Leipzig zwei Altenpflegeheime,

für die im Jahr 2000

der Ersatzneubau „Sonnenschein“

errichtet wurde. Ein

weiterer Meilenstein war

die Eröffnung des ersten betreuten

Wohnens „Engertgarten“ 1996. Neuland

betrat die Volkssolidarität auch 1998/99, als die

Begegnungsstätte in der Eutritzscher Straße zur

Tagesstätte für Obdachlose umgebaut wurde.

Übernahme Altenpflegeheim

„Schacht‘sches Stift“ in Leipzig

Übernahme „Kindertagesstätte III“

und Frauenhaus in Wurzen

„Ehe-, Familien- und Jugendberatungsstelle“

in Wurzen eröffnet

1994 kam in Wurzen die erste Kita in

Trägerschaft der Volkssolidarität. Im

selben Jahr öffnete die „Ehe-, Familienund

Jugendberatungsstelle“ in der Muldestadt,

die bis heute besteht. In Leipzig

begann die Tätigkeit für Kinder und

Jugendliche 1996. Damals übernahm die

Volkssolidarität fünf Kindertagesstätten

von der Stadt Leipzig und sicherte so

langfristig Jobs und Betreuungsplätze.

1990–2010

Alles auf Anfang


Eberhard Schulreich, erster

Vorstandsvorsitzender des

1990 gegründeten Stadtverbandes

Leipzig:

„Ich habe 1989/90 eine

große Verunsicherung unter

den Mitgliedern gespürt. Die Frage

war: ‚Wie geht es weiter – ist unsere soziale

Arbeit überhaupt noch wichtig?‘ (…)

Es herrschte das Bild vor, wir seien nur

‚für die Alten‘ da. Wir haben uns Mitte der

1990er Jahre entschieden, an unsere Tradition,

auch für Kinder und junge Familien

da zu sein, anzuknüpfen. Damals wie heute

arbeiteten wir sehr gut mit dem Jugendamt

der Stadt Leipzig zusammen.“

Foto: Katja Demuth

1995¯99

2000/01

2005/07

Übernahme von Kita und Hort

Beucha durch Volkssolidarität

Wurzen

Fahrdienst Wurzen eingerichtet

96

Übernahme von fünf Kitas in

Leipzig

Übernahme des Altenpflegeheims

„Herbert Thiele“ in

Leipzig

Eröffnung des Altenpflegeheims

„Sonnenschein“ in Leipzig

Drei Kitas in Leipzig übernommen

01

Tagestreff für Wohnungslose in

Leipzig-Leutzsch eröffnet

Volkssolidarität Leipzig übernimmt

Kinderheim Tabaluga

Begegnungsstätte „zur

Mockauer Post“ in Leipzig

gegründet

07

Eröffnung betreutes Wohnen

„Domizil am Ring“ in

Leipzig

Erstes Betreutes Wohnen

„Engertgarten“ in Leipzig

98/99

Tagesstätte für Obdachlose

öffnet in Leipzig-Eutritzsch

Mitgliederzahlen

5.428 Mitglieder

42

Wurzen 1994

Orts- und Mitgliederguppen

138 ehrenamtliche

Helfer:innen

12.300 Mitglieder

102

Leipzig 1995

Orts- und Mitgliederguppen

775 ehrenamtliche

Helfer:innen

14 Begegnungsstätten


16 GESCHICHTE

Während die Zahl älterer Menschen stetig

zunahm, sorgte ab 2012 ein überraschender Geburtenanstieg

nach Jahren rückläufiger Kinderzahlen

für einen Mangel an Betreuungsplätzen.

Zwischen 2020 und 2023 hielt die Corona-Pandemie

die Welt in Atem. Als Träger von Kindertagesstätten

und Altenpflegeheimen war die

Volkssolidarität in besonderem Maße gefordert.

Leipzig & Wurzen: Kindertagespflege und

Pandemie

Leipzig war zeitweise die am schnellsten wachsende

Stadt in Deutschland. Vor allem junge

Menschen zogen an die Pleiße, was eine starke

Nachfrage an Betreuungsplätzen für Kinder zur

Folge hatte. Zwischen 2010 und 2021 öffnete

die Volkssolidarität daher drei neue Kitas in

der Messestadt. Außerdem unterstützte sie

mehrere Tagesmütter und -väter. 2021 eröffnete

die „Kinderwohngruppe Südvorstadt“, die den

dort lebenden Kindern ein familienähnliches

Zuhause schafft.

Foto: Archivmaterial Volkssolidarität Bundesverband e. V.

Die Kita Prisma entstand 2010

in der Demmeringstraße.

Foto: Katja Demuth

2010/11

2012

2014/15

2019

Eröffnung Kita „Prisma“

in Leipzig-Lindenau

Begegnungsstätte

Wurzen saniert

11

Neue Begegnungsstätte

in der Leipziger Ratzelstraße

Volkssolidarität Leipzig

bietet 27 Plätze für

Kindertagespflege

Eröffnung Betreutes

Wohnen in der Wächterstraße

in Leipzig

2015 Eröffnung Sozialzentrum

„An den Gärten“

in Leipzig

15

Eröffnung „Seniorentreff

Sonnenwall“ in

Leipzig

Ein Meilenstein war 2015 die Eröffnung des Sozialzentrums

„An den Gärten“, das seitdem unter

anderem ein Pflegeheim, einen Anbau der Kindertagesstätte

„Prisma“ und die Geschäftsstelle

beherbergt. Seit 2010 sind außerdem mehrere

Betreute Wohnanlagen eröffnet worden.

Das Team der ambulanten

Pflege 2015 vor dem neugebauten

Sozialzentrum „An den Gärten.“

Foto: Archivmaterial Volkssolidarität Leipzig-Wurzen e. V.

2010–2025

Neue Herausforderungen


GESCHICHTE

17

Lars Dyniak, 2020 Pflegedienstleiter

im Altenpflegeheim

„Sonnenschein“

erinnert sich:

Foto: Martin Gey, Volkssolidarität Leipzig-Wurzen e. V.

„Corona war insbesondere für Bewohner:innen

und Mitarbeitende in Altenpflegeheimen

eine herausfordernde

Zeit. Um der Vereinsamung unserer

Bewohnerschaft etwas entgegenzusetzen,

veranstalteten wir zum Beispiel

Balkonkonzerte. Die Musikschaffenden

musizierten im Hof und unsere Bewohner:innen

hörten vom Fenster und von

den Balkonen aus zu.“

2020/21

Kita „Spiel(T)raum“ öffnet in

der Bockstraße in Leipzig

2023

Verschmelzung zum Volkssolidarität

Leipzig-Wurzen e. V.

2025

Eröffnung Betreutes Wohnen

„Raviva“ in Leipzig-Lindenau

Eröffnung „Servicewohnen im

Lipsia-Turm“ in Leipzig-Grünau

21 2023 kam es zur Verschmelzung

Das jüngste Projekt unseres Vereins

Eröffnung Kita „BG17“ und

des Stadtverbandes Leipzig mit dem ist der Stützpunkt „LebensWert“ in

Kinderwohngruppe Südvorstadt Regionalverband Wurzen.

der Kieler Straße.

in Leipzig

Besuchsverbote, Hygienevorschriften

und Notbetreuung in Kitas

bestimmten das Jahr 2020. Ehrenamtliche

sagten im Namen der Volkssolidarität

mit dem Kontakttelefon

„Gemeinsam statt einsam“ der Isolation

den Kampf an. Mit den ersten

Impfungen 2021 in den Heimen

kehrte Hoffnung zurück.

WAS UNS DIE

GESCHICHTE LEHRT

Die Geschichte der Volkssolidarität zeigt:

Zusammenhalt macht stark – damals wie

heute. Gerade in unsicheren Zeiten ist

Solidarität mehr als ein Wort. Sie ist gelebte

Verantwortung füreinander. Die kommenden

Jahre werden neue Aufgaben bringen,

doch mit dem Mut und Engagement der

vergangenen acht Jahrzehnte kann unsere

Gemeinschaft auch die Zukunft gestalten.


18 WIR IM VEREIN

Ihre Geschichten aus

unserem Verein

In unseren Mitgliedergruppen und Einrichtungen für Jung &

Alt war in den vergangenen Wochen und Monaten wieder einiges

los. Wir freuen uns, Ihnen einen Einblick zu geben.

Volkssolidarität mit Banner

auf dem CSD Leipzig

Unsere Volkssolidarität Leipzig-Wurzen zeigte auf dem

Christopher Street Day 2025 in Leipzig mit einem Banner

Solidarität für Vielfalt und Gleichberechtigung. Wir freuen

uns, dabei gewesen zu sein, um ein starkes Zeichen für

Respekt und Zusammenhalt zu setzen. Unter dem Motto

„Wir bleiben hier!“ nahmen rund 20.000 Menschen

an der Demo und dem Straßenfest teil. Geschäftsführer

Martin Maciejewski betonte im Anschluss die Wichtigkeit

von Akzeptanz und respektvollem Miteinander.

Text: Tobias Hecklau | Foto: Kirstin Jorks

Bunte Kakadu-Show begeistert

Bewohner:innen im Sozialzentrum

"An den Gärten"

Am 3. Juli verwandelte die Kakadushow „Die Lips“ den

Garten des Sozialzentrums „An den Gärten“ in eine bunte

Erlebniswelt. Die exotischen Papageien zeigten beeindruckende

Kunststücke und Flugmanöver, moderiert von

René Reimann und Anne Petzold. Die Nähe zu den Tieren

begeisterte die Senior:innen und brachte Lebensfreude

und Tierliebe zusammen. Ein unvergesslicher Nachmittag

voller Applaus und Staunen!

Text und Foto: Anna Pauels

Auf mich können

Sie zählen.

Ich betreue Sie als Mitglied der Volkssolidarität

Leipzig-Wurzen e.V. kompetent in allen

Versicherungsfragen.

Margit Schmelzer

Haferring 3, 04158 Leipzig

Tel 0162 1995982

margit.schmelzer@ergo.de

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WIR IM VEREIN

19

Erster Flohmarkt im

Seniorenbüro Alt-West

begeistert Besucher:innen

Der erste Flohmarkt des Seniorenbüros Alt-West am 25. Juli

war ein voller Erfolg. Von 10 bis 16 Uhr wurde die Einrichtung

zum Treffpunkt für Jung und Alt. Highlights waren ein

Leierkastenspieler und ein Kuchenbasar. Das positive Feedback

motiviert zu weiteren Nachbarschaftsaktionen.

Text und Foto: Anna Pauels

Volkssolidarität begeistert auf

dem Leipziger Kinderfestival

Am 26. und 27. Juli verwandelte sich der Leipziger Augustusplatz

in ein Paradies für Kinder und Familien. Unsere

Volkssolidarität Leipzig-Wurzen begeisterte mit einem

Stand voller Kreativität und Mitmachaktionen. Unsere Bastelideen,

Kindertattoos und der Austausch untereinander

kamen besonders gut an. Das Event war ein großer Erfolg.

Text: Tobias Hecklau | Foto: Kirstin Jorks

Sommerfest im Altenpflegeheim

„An den Gärten“

Am 20. Juni feierte das Altenpflegeheim „An den Gärten“

sein Sommerfest unter dem Motto „DDR“. Highlights waren

ein Trabant 601 und Gaumenfreuden aus dem Osten.

Das Team sorgte in Retro-Kleidung für Unterhaltung.

Zudem wurde zum 10-jährigen Bestehen des Sozialzentrum

„An den Gärten" eine Zeitkapsel vergraben. Das Fest

bleibt allen Beteiligten in bester Erinnerung.

Text und Foto: Tobias Hecklau

Hinweis:

Wenn Sie an aktuellen Angeboten aus dem Vereinsleben

interessiert sind, senden Sie bitte eine E-Mail mit dem

Betreff „Vereinsleben“ an: mitgliedschaft@vs-lpz.de.

Erfolgreicher Dialog mit der

Geschäftsführung

Am 5. Juni fand die Veranstaltung „Miteinander im Dialog“

statt. Geschäftsführer Martin Maciejewski und seine

Stellvertreterin Kirstin Jorks erörterten mit Mitarbeitenden

zentrale Themen wie Personalgewinnung, Digitalisierung

und die Weiterentwicklung von Angeboten.

Besonders hervorgehoben wurden die Werte des Verbandes,

wie Stabilität und Mitbestimmung. Der Austausch

förderte das Verständnis für aktuelle Herausforderungen

und stärkte die Zusammenarbeit. Der Verband

setzt weiterhin auf den Dialog, um gemeinsam

die Zukunft zu gestalten.

Text: Stephanie Albrecht | Foto: Friederike Stecklum


20 WIR IM VEREIN

Heiß, aromatisch

und gesellig

Ein Nachmittag voller Kaffeewissen

Am 12. August trafen sich die Mitglieder der Gruppe Thammenhain/Voigtshain zu ihrem monatlichen Beisammensein, diesmal

nicht wie gewohnt im Rittersaal des Schlosses Thammenhain, sondern in der Kaffeerösterei Orangerie Machern. Lesen Sie hier

ihren Bericht.

Röstung, Aroma, Genuss: Ein Einblick

in die Welt des Kaffees

Dort wurden wir vom Chef des Hauses,

Herrn Kirst, herzlich empfangen.

In einem interessanten Vortrag

erklärte er uns die Entdeckung, den

Anbau, die verschiedenen Sorten,

den Handel und die Röstung von

Kaffee. Außerdem erfuhren wir,

dass der Kaffee vermutlich im 9.

Jahrhundert von einem Ziegenhirten

entdeckt wurde. Wir lauschten

aufmerksam seinen Ausführungen

und waren besonders beeindruckt,

als er den Röstvorgang vorführte und

wir beobachten konnten, wie sich die

Kaffeebohnen dabei verändern.

Im Anschluss folgte eine Verkostung:

Verschiedene Sorten standen zur

Auswahl – kosten, schlürfen, zur

nächsten Sorte übergehen. Dabei

wurde schnell deutlich, wie unterschiedlich

Kaffee schmecken kann.

Alle hatten viel Spaß daran. Danach

ließen wir uns frisch gebackene

Torten und Kuchen schmecken, ein

Genuss für alle.

Gemeinsames Erleben und Ausblick

auf Neues

Nach diesem genussreichen Nachmittag

blickten wir zum Abschluss

nicht nur auf die kommenden Veranstaltungen,

sondern auch auf die

vielen schönen Erlebnisse, die unsere

Gruppe in diesem Jahr bereits genießen

durfte. Unsere Treffen finden

einmal im Monat, meist im Rittersaal

des Schlosses, der uns freundlicherweise

von der Familie von Schönberg

zur Verfügung gestellt wird. Die Themen

reichten in diesem Jahr von einer

Buchlesung über Comedy (Bauchredner)

bis hin zu einem Besuch der Verkehrswacht

oder dem Sommerfest.

Manchmal unternehmen wir auch

Ausflüge, zum Beispiel in die Sternwarte

Eilenburg, verbunden mit

einem gemütlichen Kaffeetrinken

im Eiscafé. Für September ist ein

Besuch der Fischwirtschaft Müglenz

mit Verkostung geplant. Außerdem

stehen noch ein Vortrag mit einer

Rechtsanwältin, Weihnachtsbasteln,

ein Schlachtfest und natürlich unsere

Weihnachtsfeier auf dem Plan.

Die Anwesenden dankten allen Beteiligten

für den kulinarischen und

informativen Ausflug. Voller Vorfreude

blicken wir nun auf die nächsten

Zusammenkünfte, denn es sind die

gemeinsamen Momente, die bleiben

und uns noch lange in Erinnerung sein

werden.

Sieglinde Taubert,

Vorstand MG Thamenhain/Voigtshain

Probieren, schmecken, genießen:

Auf Entdeckungsreise durch die

Kaffeesorten.

Fotos: Sieglinde Taubert


WIR IM VEREIN

21

GEMEINSAM ZEIT VERBRINGEN

UND AN FRIEDEN DENKEN

Mitglieder trafen sich in Leipzig-Schönefeld zum Frühlingsfest

Am 27. Mai trafen sich die Seniorinnen

und Senioren der Mitgliedergruppe

328 aus Leipzig-Schönefeld

und den angrenzenden Ortsteilen

zum traditionellen Frühlingsfest im

Jugendfreizeittreff „Kirsche“, um

einige gemeinsame Stunden in angenehmer

Atmosphäre zu verbringen.

Mit Kaffee, Kuchen und musikalischer

Unterhaltung konnten sie für ein

paar Stunden die Sorgen des Alltags

vergessen und sich ganz auf das Miteinander

konzentrieren. Viele nutzten

die Gelegenheit, alte Bekannte wiederzutreffen,

Geschichten auszutauschen

und Erinnerungen zu teilen.

Ein besonderer Moment des Festes

war die symbolische Dankesgabe

an die Jugendeinrichtung: Mit einer

Spende von 105 Euro würdigten die

Mitglieder unserer Volkssolidarität

die Arbeit mit den Jugendlichen

und die Möglichkeit, die Räumlichkeiten

zu nutzen.

Doch zwischen den gemütlichen

Gesprächen kam auch ernste Sorge

zum Ausdruck: Viele der Anwesenden,

die den Zweiten Weltkrieg

selbst erlebt haben, äußerten Unverständnis

über die aktuelle Politik

und die zunehmende Kriegsrhetorik.

„Lieber jeden Tag trockenes Brot

essen, als je wieder einen Tag Krieg erleben!“,

erinnerten sich die Älteren an

die Worte ihrer Generation nach 1945.

Einig war man sich darin, dass

Deutschland friedenstüchtig bleiben

muss. Waffen allein würden keinen

Frieden schaffen; stattdessen müsse

Diplomatie weiterhin das Mittel der

Wahl sein. In Zusammenarbeit mit

der Ukraine und im Dialog mit Russland

könne langfristiger Frieden angestrebt

werden. Besonders wichtig war

allen Anwesenden, dass nicht noch

weitere Tausende Menschen auf dem

Schlachtfeld geopfert werden.

Diese Haltung deckt sich auch mit der

klaren Position des Bundesverbandes:

Der Volkssolidarität Bundesverband

e. V. stellt sich entschieden gegen

den kriegerischen Überfall russischer

Streitkräfte auf die Ukraine. Susanna

Karawanskij, Präsidentin der Volkssolidarität,

erklärt: „Krieg bedeutet

immer Zerstörung und Leid. Wir verlangen,

dass alle Beteiligten wieder

an den Verhandlungstisch zurückkehren

und unverzüglich jegliche Kampfhandlungen

eingestellt werden.“ Die

Gewalt in der Ukraine hat bereits

unermessliches Leid verursacht –

Vertreibung, Flucht, seelische und

Wir

wollen

Frieden!

Nie wieder Kriegstrümmer in Leipzig.

körperliche Verletzungen und den Tod

vieler unschuldiger Menschen.

Dieses Anliegen fügt sich nahtlos in

die Grundwerte der Volkssolidarität

ein. Mit Gründung 1945 hatte der Verband

von Anfang an das Ziel, soziale

Not und Elend nach dem Krieg zu

lindern. Seitdem engagiert sich die

Volkssolidarität für Humanität und

Solidarität. Der Wunsch nach Frieden

ist seit der Gründung ein entscheidender

Leitwert des Verbands.

Das Frühlingsfest der Mitgliedergruppe

328 hat nicht nur den sozialen Zusammenhalt

gestärkt, sondern auch

gezeigt, dass die Werte der Volkssolidarität

heute genauso relevant sind,

wie vor 80 Jahren: ein friedliches Miteinander,

gegenseitige Unterstützung

und das Bewusstsein, dass wahre

Stärke in Solidarität und Menschlichkeit

liegt.

Mitgliedergruppe 328 und Frank Weise

Foto: SGM Leipzig Johannes Widmann, Inv.-Nr. W 7888 B


22 WIR FÜR KINDER

Starke Unterstützung

direkt in unseren Kitas

Hilfe, Austausch und Förderung: Unsere Angebote für Kinder und Familien

Kinder- und Familienzentren und

Kitasozialarbeit als ergänzende

Unterstützung in unseren Kitas

Unsere Kindertagesstätten „Rasselbande“ und „Haus Kinderland“

in Grünau sowie „Kleine Waldgeister“ in Paunsdorf

sind mehr als Orte zum Spielen und Lernen. Sie sind

durch die Stadt Leipzig finanziell und fachlich geförderte

Kinder- und Familienzentren. Hier finden Kinder, Eltern

und Familien Unterstützung, Beratung und Austausch auf

Augenhöhe. Die Zentren schaffen Räume, in denen Eltern

miteinander ins Gespräch kommen, Erziehungsideen teilen

und gemeinsam mit den pädagogischen Fachkräften

Wege für das Aufwachsen ihrer Kinder entdecken.

Treffpunkte für Familien

Die Kinder- und Familienzentren bieten Treffpunkte, an

denen sich Familien kennenlernen, Erfahrungen austauschen

und kulturelle Vielfalt erleben können. Bestehende

Angebote im Stadtteil werden einbezogen und bei

Bedarf weiterführende Hilfen vermittelt. Kurse für Eltern

und Kinder, gemeinsame Projekte und Informationsveranstaltungen

fördern das Miteinander im Alltag. Dabei

geht es nicht nur um Unterstützung in Erziehungsfragen,

sondern auch um Begegnung, Vernetzung und Stärkung

der Gemeinschaft.

Kitasozialarbeit:

Unterstützung direkt vor Ort

Ergänzend gibt es in einigen unserer Kindertagesstätten

Kitasozialarbeit. Sie wird aktuell in den Kitas „Haus

Kinderland“ und „Rasselbande“ in Grünau, „Haus Sonnenblume“

in Sellerhausen-Stünz, „Bummi“ in Möckern

und „Pfiffikus“ in Schönefeld angeboten. Kitasozialarbeit

begleitet Kinder, Familien und pädagogische Fachkräfte

in herausfordernden Situationen. Ziel ist es, die Entwicklung

der Kinder zu fördern, die Chancengleichheit zu

erhöhen und Eltern sowie Fachkräfte zu stärken.

Vielfältige Angebote für Kinder und

Familien

Kitasozialarbeit ist vielfältig. Sie umfasst Einzelgespräche

mit Kindern ebenso, wie Familienberatungen und

Gruppenprojekte zu Themen wie Gefühle, Konfliktlösung

und soziales Miteinander. Sie vermittelt Kontakte zu

Beratungsstellen, unterstützt bei Antragstellungen und

bietet den pädagogischen Teams fachlichen Austausch

und Begleitung. So entsteht ein Netzwerk von Unterstützungsmöglichkeiten,

das Familien Sicherheit gibt und

Kinder in ihrer Entwicklung stärkt.

Gefördert durch das Programm

„Kinder Stärken 2.0“

Die Kitasozialarbeit wird durch das Programm „Kinder

Stärken 2.0“ gefördert. Es unterstützt Kinder mit besonderen

Lern- und Lebenserschwernissen und eröffnet

Chancen, ihre Bildungs-, Teilhabe- und Entwicklungsmöglichkeiten

nachhaltig zu verbessern. Das Programm

wird vom Europäischen Sozialfonds Plus mit Unterstützung

des Freistaates Sachsen finanziert.

Zentren der Gemeinschaft

Die Kombination aus Kinder- und Familienzentren und

Kitasozialarbeit macht unsere Kindertagesstätten zu

lebendigen Orten. Kinder können sich entfalten, Eltern

erhalten Unterstützung und die pädagogischen Teams

profitieren von fachlicher Begleitung. Gleichzeitig entstehen

Räume, in denen Familien zusammenkommen, sich

vernetzen und gemeinsam neue Wege entdecken.

Unsere Kindertagesstätten sind nicht nur Bildungs- und

Betreuungseinrichtungen, sondern Zentren der Gemeinschaft.

Ob bei Eltern-Kind-Kursen, gemeinsamen Festen

oder Beratungsgesprächen – Kinder, Familien und Fachkräfte

finden hier Begleitung, Austausch und Anregungen,

die weit über den Kita-Alltag hinausgehen.

Frank Weise

Weitere Informationen zu den

Kinder- und Familienzentren und

zur Kitasozialarbeit finden Sie hier:

https://vs-lpz.de/kinderbetreuung/


Kinder

stärken

2.

2.0 In der Kita

Im Rahmen von „KINDER STÄRKEN 2.0“ werden Kindertageseinrichtungen

unterstützt, in denen ein besonders hoher Anteil von Kindern mit

„Pfiffikus“

Lern- und Lebenserschwernissen zu verzeichnen ist.* In den teilnehmenden

Einrichtungen kann damit eine zusätzliche sozialpädagogische Fachkraft eingesetzt

werden, die darin unterstützt, diese Erschwernisse für die Kinder aus dem Weg zu räumen. In den Kindertagesstätten

der Volkssolidarität in Leipzig haben wir in fünf Einrichtungen das Glück einer solchen Förderung. Das Förderprogramm

geht davon aus: Je mehr Kinder und Familien besonderen Belastungen ausgesetzt sind, desto

wichtiger und wirkungsvoller wird die Arbeit dieser zusätzlichen Fachkraft.

Um diese Annahme zu prüfen, führte die Soziologin Petra Schneider-Andrich Fallstudien in

ausgewählten Einrichtungen durch. Eine davon war unsere Integrative Kita „Pfiffikus“, die seit

November 2023 über eine solche zusätzliche Fachkraft verfügt.

Hospitation in der Kita Pfiffikus" “

WIR FÜR KINDER

Das Programm „KINDER STÄRKEN 2.0“ ist ein

Förderprogramm des Sächsischen Kultusministeriums.

Seit 2024 wird es wissenschaftlich begleitet.

23

Am 5. September begleitete Frau Schneider-Andrich ab 7:30 Uhr die Arbeit der zusätzlichen

sozialpädagogischen Fachkraft im Kita-Alltag. Nach einem kurzen Rundgang nahm sie am

Morgenkreis in der Krippe teil, den die zusätzliche Fachkraft jeden Freitag thematisch gestaltet.

Gegen 9:30 Uhr wechselte die Fachkraft ins Büro, um organisatorische Aufgaben zu

erledigen: das Abwenden von Essenssperren, ein Elterngespräch sowie die Nachbereitung des

Morgenkreises, damit Eltern in Bild und Schrift daran teilhaben können. Währenddessen beobachtete

die Forscherin das Geschehen still und bekam so einen umfassenden Einblick in die

vielfältigen Aufgabenfelder und den pädagogischen Alltag der zusätzlichen Fachkraft.

Zum Abschluss fand ein etwa 60-minütiges Interview mit der zusätzlichen Fachkraft

statt. Aus Beobachtungen und Gespräch wurde ein Punkt besonders

deutlich: Zeit ist im Kita-Alltag eine zentrale Ressource. Viele Herausforderungen

lassen sich lösen, wenn ausreichend Zeit für die Kinder, die

Familien und die vielfältigen Aufgaben vorhanden ist.

Ebenfalls klar sichtbar war der hohe Stellenwert der Sprache im Alltag:

ein bewusster Sprachgebrauch, das Anregen von Dialogen und die

Unterstützung beim Erwerb von Deutsch als Zweitsprache sind feste Bestandteile

der pädagogischen Arbeit und prägen viele Alltagssituationen.

Mehr Zeit, mehr Chancen

Mit der zusätzlichen Fachkraft wird Zeit gewonnen: Zeit für

Lösungen im stressigen Kita-Alltag, aber auch Zeit für Gespräche.

Gerade in Kitas mit vielen belasteten Kindern ist eine

zusätzliche Fachkraft daher nicht nur sinnvoll, sondern für

gute Bildungs- und Teilhabechancen ausgesprochen

wirksam.

Text und Fotos von Stefanie Dross,

Sozialarbeiterin der Kita „Pfiffikus“

* Das Programm wird vom Europäischen Sozialfonds Plus mit Unterstützung des Freistaates Sachsen finanziert.


24 WIR FÜR KINDER

Unsere

Kitas

in Ihrer Nähe

WIR HABEN

FREIE PLÄTZE!

Unsere Volkssolidarität ist seit

vielen Jahren ein verlässlicher Partner

für Familien in Leipzig. Unsere

Kindertagesstätten sind Orte, an

denen Kinder Geborgenheit, Förderung

und Gemeinschaft erleben.

Integrative Kindertagesstätte

Yorckstraße 43, 04159 Leipzig

0341 / 911 83 22

bummi@vs-lpz.de

Integrative Kindertagesstätte

Arthur-Nagel-Straße 1,

04249 Leipzig

0341 / 42 43 517

gernegross@vs-lpz.de

Integrative Kindertagesstätte

Neptunweg 29a, 04205 Leipzig

0341 / 94 12 130

kinderland@vs-lpz.de

Kindertagesstätte

Leonhard-Frank-Straße 24a/b,

04318 Leipzig

0341 / 68 83 140

sonnenblume@vs-lpz.de

Integrative Kindertagesstätte

Waldkerbelstraße 2,

04329 Leipzig

0341 / 25 11 117

waldgeister@vs-lpz.de

Integrative Kindertagesstätte

Demmeringstraße 125/127,

04179 Leipzig

0341 / 24 19 603

prisma@vs-lpz.de

Fotos: "BG17", "Haus Sonnenblume", "Spiel(T)raum": Martin Gey | alle anderen: Katja Demuth


Wir freuen uns auf Kinder, die gemeinsam mit uns spielen, lernen

und wachsen möchten. Ob Krippe oder (integrativer) Kindergarten – in

unseren Einrichtungen findet jedes Kind seinen Platz. Entdecken Sie

hier, wo sich unsere Kitas befinden, und kommen Sie gern auf uns

zu. Wir freuen uns auf Ihre Familie!

WIR FÜR KINDER

25

Eine Übersicht mit

Stadtplan gibt’s online.

https://vs-lpz.de/kinderbetreuung

Integrative Kindertagesstätte

Samuel-Lampel-Straße 2,

04357 Leipzig

0341 / 60 20 925

spatzen@vs-lpz.de

Integrative Kindertagesstätte

Bertolt-Brecht-Straße 11,

04347 Leipzig

0341 / 23 12 149

pfiffikus@vs-lpz.de

Kindertagesstätte

Ringstraße 213, 04209 Leipzig

0341 / 41 13 106

rasselbande@vs-lpz.de

Integrative Naturkindertagesstätte

Diezmannstraße 87a,

04207 Leipzig

0341 / 42 27 360

sonnenschein@vs-lpz.de

Kindertagesstätte

Holsteinstraße 62/64,

04317 Leipzig

0341 / 99 00 706

tausendfuessler@vs-lpz.de

Kindertagesstätte

Friedrich-Bosse-Straße 87a,

04159 Leipzig

0341 / 46 14 529

auensee@vs-lpz.de

Integrative Kindertagesstätte

Gersterstraße 9, 04279 Leipzig

0341 / 33 03 721

max-moritz@vs-lpz.de

Integrative Kindertagesstätte

Bockstraße 6, 04289 Leipzig

0341 / 697 670 70

spieltraum@vs-lpz.de

Integrative Kindertagesstätte

Bernhard-Göring-Straße 17

0341 / 697 676 30

bg17@vs-lpz.de


26 WIR FÜR KINDER

Hilfen zur Erziehung

Ein Zuhause zum Aufwachsen

TABALUGA Kinderheim und Kinderwohngruppe Südvorstadt

Kinder brauchen einen Ort, an dem sie sich sicher fühlen, wachsen und lernen können. Unser TABALUGA Kinderheim im Leipziger

Norden und unsere Kinderwohngruppe Südvorstadt bieten genau diesen Raum. Hier erfahren Kinder Schutz, Förderung und Geborgenheit,

wenn sie vorübergehend oder dauerhaft nicht in ihrer Herkunftsfamilie leben können.

Orte der Sicherheit und

Wärme

In unserem Kinderheim TABALUGA

werden 30 Kinder vom Säuglingsalter

bis zum zwölften Lebensjahr

in vier Wohngruppen betreut. Zehn

Kinder im Alter von 2 bis 10 Jahren

finden in unserer Kinderwohngruppe

Südvorstadt ein familienähnliches

Zuhause. Unsere engagierten

Teams vor Ort bieten flexible und

angemessene Unterstützung für

Kinder, Jugendliche und deren Familien

in unterschiedlichen Krisensituationen.

Die Arbeit basiert auf

einem fortgeschriebenen Hilfeplan

und erfolgt in enger Zusammenarbeit

mit dem Allgemeinen Sozialen

Dienst (ASD)*.

Unser Angebot umfasst die Sicherung

der Grundbedürfnisse der

Kinder, Förderung im Vorschul- und

Schulbereich, Aufrechterhaltung

wesentlicher Sozialraumbezüge,

Projektarbeit zur Erweiterung von

Erfahrungs- und Handlungsfeldern

sowie heilpädagogische Förderung

im Einzelfall.

Die Teams schaffen ein Umfeld von

Wertschätzung, Sicherheit und

Verlässlichkeit. Dies ermöglicht den

Kindern, zur Ruhe zu kommen, sich

zu stabilisieren und sich physisch,

psychisch und emotional gut zu

entwickeln. Sie begleiten die Kinder

rund um die Uhr und fördern ihre

persönliche Entwicklung durch Alltagserleben,

pädagogische Angebote

und individuelle Unterstützung.

Elternarbeit – gemeinsam

für das Wohl der Kinder

Eltern und weitere Bezugspersonen

werden als wichtiger Bestandteil

im Leben der Kinder betrachtet.

Fachkräfte unterstützen sie darin,

ihre Erziehungsverantwortung

bestmöglich auszufüllen oder diese

Verantwortung teilweise an die Einrichtungen

der Hilfe zur Erziehung

oder Pflegefamilien zu übergeben.

Regelmäßige Gespräche mit den

Bezugsbetreuer:innen sichern den

Austausch. Eltern werden aktiv in

den Alltag der Kinder eingebunden

und sind Teil des Hilfeprozesses.

Schutz und Förderung in

schwierigen Momenten

Die Kinder bringen belastende

Erfahrungen mit, wie mangelnde

Versorgung, Alkohol- oder Drogenprobleme

in der Familie, Gewalt,

familiäre Krisen oder sexuellen

Missbrauch. In solchen Situationen

erhalten sie in unseren Einrichtungen

umfassende Unterstützung.

Durch die Verbindung von Alltagserleben,

pädagogischer Arbeit und

der Einbeziehung der gesamten

Familie wird intensiv daran

gearbeitet, die Erziehungsbedingungen

in der Herkunftsfamilie zu

verbessern und die Aufenthaltsdauer

in der stationären Betreuung

so kurz wie möglich zu halten. Ziel

ist es, dass die Kinder nach einer gewissen

Zeit in ihre Herkunftsfamilie

zurückkehren oder im Bedarfsfall an

Pflegefamilien vermittelt werden.

Projekte und Kooperationen

– zusätzliche Möglichkeiten

für Kinder

Beide Einrichtungen arbeiten eng

mit verschiedenen Projekt- und

Kooperationspartner:innen zusammen.

Durch Spenden werden

zusätzliche Angebote wie Therapieeinheiten

oder besondere Erlebnisse

für die Kinder ermöglicht. Ein besonderer

Dank gilt dem Förderverein

TABALUGA Kinderheim e. V., der

seit 1998 die Arbeit der Einrichtungen

unterstützt und viel Positives für

die Kinder bewirken konnte.

Frank Weise

*Allgemeiner Sozialer Dienst (ASD) ist eine Abteilung des Jugendamtes,

die als zentrale Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche, Eltern

und Familien in Krisen- und Notsituationen dient. Er berät in Erziehungsfragen,

unterstützt bei familiären Konflikten, Vermittlung

von Hilfen wie Erziehungsberatung oder Kinderbetreuung und,

falls nötig, Maßnahmen zum Schutz von Kindern.

Hier können Sie spenden:

Per Überweisung auf unser Spendenkonto

Volkssolidarität Leipzig-Wurzen e. V.

SozialBank

IBAN: DE95 3702 0500 0003 5394 07

BIC: BFSWDE33XXX

Vwz: KWG 409 oder KH 308


Erziehungs- und Familienberatung

WIR FÜR KINDER

27

"Was ist, darf sein und was

sein darf, kann sich ändern."

Werner Bock, Gestalttherapeut

Die Erziehungs- und Familienberatung Wurzen stellt sich vor

Willkommen in unserer Beratungsstelle! Wir sind ein Team aus verschiedenen Fachrichtungen – bestehend aus einer Diplom-Psychologin,

einer Erziehungswissenschaftlerin (M.A.), einer Sonderpädagogin (M.Ed.) sowie einer Teamassistentin. Unsere vielfältigen

Zusatzqualifikationen und unser Herzblut für die Arbeit verbinden uns zu einem engagierten Team, das sich mit viel Einfühlungsvermögen

für die Anliegen unserer Klient:innen einsetzt.

Unser Ziel ist es, Menschen in schwierigen Lebenslagen zu begleiten und sie dabei zu unterstützen, eigene Lösungen und Wege zu

finden. Dabei möchten wir Kinder, Jugendliche und Erwachsene bestärken, an ihre Fähigkeiten zu glauben und daran zu arbeiten.

Unsere Beratungsangebote

Wir beraten im Einzelgespräch, im

Paargespräch, in der Elternberatung

und im Familiengespräch. Kinder

und Jugendliche unterstützen wir in

unterschiedlichen Situationen, wie

Trennung oder Scheidung der Eltern,

Selbstwertprobleme, Ängste oder

psychische Belastungen. Auch bei

Schwierigkeiten in der Schule – wie

Mobbing, Leistungsdruck oder Überund

Unterforderung – sowie bei

Entwicklungsschwierigkeiten stehen

wir unterstützend zur Seite. Eltern

wenden sich neben Trennung und

Scheidung auch mit Fragen zur kindlichen

Entwicklung, zur Pubertät

oder zu Erziehungsthemen an uns.

Eine wertschätzende und positive

Haltung gegenüber jedem Menschen

und seiner Entwicklung ist

uns besonders wichtig. Wir möchten

dazu beitragen, dass Klient:innen

sich sicher fühlen und Vertrauen

zu anderen Menschen aufbauen.

Außerdem zeigen wir Wege, wie sie

ihre eigenen Stärken entdecken und

nutzen können. Werte wie Wertschätzung,

Selbstbestimmung und

Beteiligung liegen uns dabei besonders

am Herzen.

Wir arbeiten systemisch – das heißt,

wir betrachten den Menschen immer

im Zusammenspiel mit seinem

sozialen Umfeld. Uns ist wichtig, sowohl

persönliche Eigenschaften als

auch die Beziehungen und Lebensumstände

der Klient:innen in unsere

Beratung einzubeziehen.

Als eine von fünf Erziehungs- und

Familienberatungsstellen* im

Landkreis Leipzig ist unsere Einrichtung

seit 31 Jahren für Familien in

Wurzen, Thallwitz, Lossatal, Bennewitz,

Machern, Borsdorf, Brandis,

Naunhof und den dazugehörigen

Ortsteilen da. Die enge Zusammenarbeit

mit Schulsozialarbeiter:innen,

Ärzt:innen, dem Jugendamt und

Verfahrensbeiständen ermöglicht

es, Familien umfassend zu unterstützen

und gemeinsam tragfähige

Lösungen zu finden. So schaffen wir

ein starkes Netzwerk, das Menschen

in herausfordernden Lebenssituationen

zur Seite steht.

A.Brückom, Leiterin der Erziehungsund

Familienberatungsstelle

Wenn Sie sich Sorgen machen oder

Probleme Sie belasten, können Sie

sich vertrauensvoll an unsere Beratungsstelle

wenden.

Kontakt & Beratung

Erziehungs- und Familienberatungsstelle

Wurzen

Straße des Friedens 18

04808 Wurzen

03425 / 90 45 50

ebs-wurzen@vs-lpz.de

Werden Sie Teil

unserer Mission -

unterstützen Sie uns

mit einer Spende:

SozialBank

IBAN: DE95 3702 0500 0003 5394 07

BIC: BFSWDE33XXX

Vwz: EBS Wurzen

Hinweis: Aus Datenschutzgründen reagieren wir

auch auf E-Mails nur telefonisch. Bitte teilen Sie

uns daher immer eine Telefonnummer mit, unter

der Sie tagsüber erreichbar sind.

* Die Erziehungs- und Familienberatungsstelle ist aus Haushaltsmitteln des

Landkreises Leipzig, des Freistaats Sachsen und des Bundes finanziert.


28 WIR ALS POLITISCHE INTERESSENVERTRETUNG

Volkssolidarität

Gemeinsam stark

Die Volkssolidarität setzt sich für Zusammenhalt,

Solidarität und soziale

Gerechtigkeit ein und beteiligt sich

aktiv bei gesellschaftlichen und politischen

Debatten. Im Folgenden geben

wir einen Überblick über die Themen,

die uns bewegen und die Standpunkte,

die wir vertreten.

Keine Kürzungen

im Sozialstaat

Die Volkssolidarität kritisiert die

aktuellen Bestrebungen, den Sozialstaat

zu schwächen und weist vehement

die Worte des Bundeskanzlers

zurück, wonach Deutschland „seit

Jahren über seine Verhältnisse lebe".

„Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle,

die jeden Euro umdrehen müssen, um

Miete, Strom und Lebensmittel zu bezahlen“,

erklärt Susanna Karawanskij,

Präsidentin der Volkssolidarität.

Besonders in Ostdeutschland und

ländlichen Regionen sind die Folgen

jahrelanger Vernachlässigung

sichtbar: schrumpfende Kommunen,

abgebauter öffentlicher Nahverkehr

und fehlende soziale Infrastruktur.

"Ein demokratischer Sozialstaat muss

überall wirken, egal ob Stadt oder

ländliche Region", betont Karawanskij.

Das Bürgergeld habe die Armut nicht

wirksam bekämpft und bleibe deutlich

unterhalb der Armutsgrenze.

Stattdessen drohten mit der geplanten

„neuen Grundsicherung“ weitere

Verschärfungen. „Wir erleben eine

Politik, die Arme gegen die Ärmsten

ausspielt“, so Karawanskij.

Die Volkssolidarität macht deutlich:

Das Geld ist vorhanden – nur ungleich

verteilt. Mit einer Vermögenssteuer,

höheren Abgaben auf große Erbschaften

und der konsequenten Bekämpfung

von Steuerflucht könnten

Milliarden für soziale Sicherheit mobilisiert

werden. „Der Sozialstaat ist

kein Kostenfaktor, sondern das Fundament

unseres Zusammenlebens“, so

Karawanskij abschließend.

Für faire Löhne und

starke Tarifbindung

Als Volkssolidarität unterstützen wir

bessere Löhne und Arbeitsbedingungen,

einschließlich der Erhöhung des

Mindestlohns auf 15 Euro pro Stunde

und einer stärkeren Tarifbindung. Wir

solidarisieren uns mit Streikenden,

Gewerkschaften und Verbänden in

Bereichen wie Gesundheitswesen,

Kita, Stadtreinigung, Post und öffentlichem

Nahverkehr. Höhere Löhne

und gute Arbeitsbedingungen sichern

soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche

Stabilität.

Pflege im Mittelpunkt

Pflege ist längst ein Armutsrisiko!

Eigenanteile steigen rasant, fast ein

Drittel der Heimbewohner:innen

ist auf Sozialhilfe angewiesen. Viele

verzichten auf notwendige Unterstützung,

weil sie sich diese nicht leisten

können. Die Pflegeversicherung

entspricht den heutigen Herausforderungen

nicht mehr und verfehlt

zunehmend ihr Ziel, pflegebedingte

Sozialhilfeabhängigkeit zu verhindern,

auch weil sie mit Aufgaben

belastet wird, die aus Steuermitteln

zu finanzieren wären.

Aus Sicht der Volkssolidarität ist eine

Pflegevollversicherung die einzige

Lösung, die langfristig wirksam ist

und allen Menschen Verlässlichkeit

bietet. Wenn die pflegebedingten

Kosten vollständig von der Pflegeversicherung

übernommen und die

Ausbildungskosten als gesamtgesellschaftliche

Aufgabe über Steuermittel

getragen würden, könnten die Eigenanteile

der Pflegeheimbewohner: innen

deutlich sinken. Das würde die

Pflege für die große Mehrheit finanziell

tragbar machen.

Die Volkssolidarität fordert die Befreiung

von versicherungsfremden

Leistungen und den Umbau zu einer

solidarischen Pflegevollversicherung,

die die Eigenanteile wirksam begrenzt.


WIR ALS POLITISCHE INTERESSENVERTRETUNG

29

Solidarität beginnt

bei den Kleinsten

Kindertagesstätten brauchen qualifiziertes

Personal, Zeit und Ressourcen.

Mit dem im September 2024 beschlossenen

Kita-Moratorium wollte

Sachsen die Mittel für die Einrichtungen

trotz sinkender Kinderzahlen

bereitstellen, um Personalabbau zu

verhindern und die Betreuungsrelation

zu verbessern.

Leider enthielt der Haushaltsentwurf

für 2025/2026 der neuen Koalition

keine Umsetzungspunkte des Kita-

Moratoriums, ebenso wenig wie eine

Reform der Kita-Finanzierung. Der

ver.di Aktivenkreis lud daher zu einer

Kundgebung am 19. Juni 2025 unter

dem Motto „Der Schlüssel passt nicht

– Kita-Moratorium jetzt!“ ein.

Als Volkssolidarität unterstützten

wir diese Kundgebung sowie weitere

Aktionen. Wir waren mit zahlreichen

Mitarbeitenden und Verbandsmitgliedern

vor Ort, um auf die Kitakrise

aufmerksam zu machen und die

Dringlichkeit im sächsischen Landeshaushalt

zu unterstreichen.

Dank dieses Einsatzes tritt das Moratorium

ab dem 1. August 2025 in Kraft

und stellt einen wichtigen Schritt zur

Stabilisierung der frühkindlichen Bildung

in Sachsen dar. Es bleibt jedoch

abzuwarten, wie offene Fragen und

Kritikpunkte behandelt werden und

welche weiteren Maßnahmen folgen,

um die Kitas langfristig zu stärken.

Die Volkssolidarität fordert die Landespolitik

weiterhin auf, die Qualität

der frühkindlichen Bildung zu sichern

und Personalabbau konsequent zu

verhindern.

Familienfreundliches

Studium

stärken

Die Vereinbarkeit von Studium und

Familie ist für viele Studierende eine

große Herausforderung. Besonders

an kleinen Hochschulstandorten in

strukturschwachen Regionen können

Betreuungslücken dazu führen, dass

Studienabbrüche oder Abwanderung

drohen.

Wir als Volkssolidarität setzen uns aktiv

für ein familienfreundliches Studium

ein, sodass Studierende mit Kind

faire Chancen auf Bildung erhalten.

Wir fordern Mindeststandards für die

familienfreundliche Infrastruktur an

Hochschulen, eine enge Verzahnung

von Hochschul- und Sozialplanung

sowie eine Förderung, die unabhängig

von kurzfristigen Belegungszahlen

langfristige Krisensicherheit bietet.

Durch dieses Engagement möchte die

Volkssolidarität sicherstellen, dass

Studierende mit Familie ihre Ausbildung

erfolgreich absolvieren können

und gleichzeitig die Voraussetzungen

für eine stabile Bildungs- und Fachkräfteentwicklung

in allen Regionen

gestärkt werden.

Engagement für ein

menschenwürdiges

Existenzminimum

Ein zentrales Anliegen der Volkssolidarität

ist die Bekämpfung von

Armut. Noch immer ist etwa

ein Sechstel der Bevölkerung

armutsgefährdet, während

die Sozialsysteme zunehmend

unter Druck geraten und Betroffene

stigmatisiert werden.

Wir als Volkssolidarität setzen uns

daher im Bündnis für ein menschenwürdiges

Existenzminimum

dafür ein, Armut zu bekämpfen und

soziale Gerechtigkeit zu stärken. Das

Bündnis, bestehend aus Sozial- und

Wohlfahrtsverbänden, zivilgesellschaftlichen

Initiativen, Vereinen

und Gewerkschaften, setzt sich für

gerechte Arbeitsbedingungen, armutsfeste

Sozialleistungen und eine

funktionierende soziale, technische

und kulturelle Infrastruktur ein. Besonders

wichtig ist eine wissenschaftlich

fundierte Neuberechnung des

soziokulturellen Existenzminimums.

Unser Engagement

für eine gerechte

Zukunft

Ob Arbeit, Pflege, Kinder, Studium,

Sozialstaat oder Existenzminimum

– unser Verband bleibt nah bei den

Menschen und politisch unbequem.

Wir setzen uns für eine stabile

gesetzliche Rente und die Absicherung

des Alters ein. Zudem kämpfen

wir für Verbesserungen in Krankenhäusern,

Pflegeeinrichtungen sowie

eine verlässliche Grund- und Kindergrundsicherung.

Auch der Ausbau

sozial-ökologischer Infrastruktur,

bezahlbarer Wohnraum und ein

starker öffentlicher Nahverkehr

gehören zu unseren Zielen. Solidarität

ist keine Floskel, sondern tägliche

Praxis und der Schlüssel zu einer

Gesellschaft, die niemanden zurücklässt.

Frank Weise

Hier erfahren Sie

mehr zum politischen

Engagement der

Volkssolidarität.


30 WIR FÜR SENIOR:INNEN

Unser neuer Stützpunkt

Foto: istock Zinkevych

LEBENS-

WERT

in Leipzig-Mockau

Im neuen Stützpunkt „LebensWert“ in Leipzig-Mockau

gibt es unter anderem eine neue Physiotherapiepraxis.

Ambulante Pflege, Physiotherapie,

Tagespflege und Betreutes Wohnen

für den Leipziger Nordosten

Im Herbst 2025 setzt der Volkssolidarität Leipzig-Wurzen

e. V. ein starkes Zeichen für mehr Lebensqualität im

Leipziger Nordosten: In der Kieler Straße 86–96 entsteht

mit dem neuen Stützpunkt „LebensWert“ ein zentraler Ort

für Pflege, Gesundheit und Gemeinschaft. Das innovative

Konzept vereint ambulante Pflege, Tagespflege, Betreutes

Wohnen und erstmals eine eigene Physiotherapiepraxis

unter einem Dach.

„Wir freuen uns sehr, mit dem ‚LebensWert‘ die Versorgung

älterer Bürgerinnen und Bürger im Leipziger Nordosten

nachhaltig zu verbessern“, betont Geschäftsführer

Martin Maciejewski. Besonders stolz sind wir im Verein

auf die neue Physiotherapiepraxis: „Damit stärken und

entwickeln wir die Gesundheitsinfrastruktur nicht nur für

Seniorinnen und Senioren, sondern für Menschen aller

Altersklassen weiter.“

Ambulante Pflege und Physiotherapie machten

den Anfang

Am 1. September 2025 eröffnete im „LebensWert“ die ambulante

Pflege. Ältere Menschen werden hier dabei unterstützt,

so lange wie möglich in ihrem vertrauten Zuhause

leben zu können. Qualifizierte Pflegekräfte übernehmen

dabei sowohl Grund- als auch Behandlungspflege, unterstützen

im Alltag und beraten auch Angehörige – immer

mit Respekt, Menschlichkeit und Fachwissen. Ergänzt wird

das Angebot durch unseren Hausnotruf und hauswirtschaftliche

Hilfen.

Ambulante Pflege im LebensWert

0341 / 450 864 96

ambulant-nordost@vs-lpz.de

Ein besonderes Highlight ist die neue Physiotherapiepraxis.

Sie bietet ein breites Spektrum an Behandlungen – von

klassischer Massage und Lymphdrainage über moderne

Elektro- und Ultraschalltherapie bis hin zu individuell

abgestimmten Hausbesuchen für Menschen mit eingeschränkter

Mobilität. So wird eine ganzheitliche Versorgung

gewährleistet, die weit über die klassische Seniorenbetreuung

hinausgeht.

Physiotherapiepraxis im LebensWert

0341 / 450 864 70

physio-lebenswert@vs-lpz.de

Betreutes Wohnen und Tagespflege ab 1. November

Ab dem 1. November 2025 erweitert sich das Angebot um

die Tagespflege und das Betreute Wohnen.

Das Betreute Wohnen ermöglicht Seniorinnen und Senioren

ein eigenständiges Leben in modernen, barrierearmen

Wohnungen. Gleichzeitig ist bei Bedarf jederzeit Unterstützung

verfügbar – ein Plus an Sicherheit und Lebensfreude.

Gemeinsame Aktivitäten und ein Mittagstisch stärken

das Gemeinschaftsgefühl. Die Wohnungen werden

durch die Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft (LWB)

vermietet, während die Betreuung durch unsere Volkssolidarität

erfolgt. Ab dem 1. November sind die Wohnungen

bezugsfertig. Bei Interesse kontaktieren Sie bitte die LWB

über 0341 / 99 22 0 oder mieten@lwb.de.

Die Tagespflege im „LebensWert“ richtet sich an ältere

Menschen, die tagsüber Betreuung, Förderung und Gemeinschaft

suchen. Hier können die Gäste bei strukturierter

Tagesgestaltung soziale Kontakte pflegen,

während Angehörige entlastet werden.

Tagespflege im LebensWert

0341 / 450 864 90

tp-lebenswert@vs-lpz.de


WIR FÜR SENIOR:INNEN

31

Foto: Feliks Szewczyk

Für mehr Lebensqualität – ab November eröffnen

die Tagespflege und das Betreute Wohnen im

„LebensWert“ in Leipzig-Mockau.

Ein Ort für mehr Lebensqualität

Mit dem neuen Stützpunkt „LebensWert“ entsteht ein Ort, der älteren Menschen

und ihren Angehörigen neue Perspektiven eröffnet – für ein selbstbestimmtes

und sicheres Leben im Leipziger Nordosten. Die Volkssolidarität

Leipzig-Wurzen setzt damit einen wichtigen Impuls für die soziale Infrastruktur

der Region und unterstreicht unseren Anspruch, Lebensqualität und

Gemeinschaft für alle Generationen zu fördern.

TAGESPFLEGE

0341 / 450 864 90 oder

tp-lebenswert@vs-lpz.de

Anna Pauels

Trinkerinnerung

Messung der

Luftqualität

Sturzerkennung

Sprachbefehl

jetzt

erhältlich

bei der

mein-hausnotruf.com

0341 - 35055159

MeinHausnotruf

Ahornstraße 40 | 09112 Chemnitz

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32 WIR FÜR SENIOR:INNEN

Namaste

IM BETREUTEN WOHNEN

Foto: Annette Weber

Entspannung und Bewegung im Einklang

Jeden Donnerstag heißt es im Betreuten Wohnen am Ranstädter

Steinweg – Stuhlyoga mit Ivonne Weseler – bei schönem

Wetter auf der Terrasse.

Viele verbinden Yoga mit komplizierten

Verrenkungen und mit jüngeren Menschen.

Dies ist nur teilweise richtig,

denn Yoga vereint die Komponenten

Körper, Geist und Seele. Durch regelmäßige

Bewegungen und gezielte

Übungen lässt sich die Bewegungsfähigkeit

bis ins hohe Alter erhalten.

Körperliche Fitness unterstützt

Beweglichkeit, fördert gezielt

Ausdauer, Muskelkraft, Beweglichkeit

und Balance. Gleichzeitig

senkt sie auch das Risiko von

Stürzen und nimmt sogleich

die Angst davor.

Mit Freude nehmen die Senior:innen

aus dem dem Betreuten

Wohnen „Domizil am

Ring“ teil und freuen sich, oft bei

Sonnenschein im Freien, auf eine

Mischung aus Asana (Körperhaltung)

und Pranayama (Atemübungen),

auch Hatha-Yoga genannt.

Bei Sonnenschein noch schöner:

Stuhlyoga auf der Terrasse.

Fast alle Übungen werden auf dem Stuhl ausgeübt

und nur ein oder zwei im Stand ausgeführt. Hierbei

nehmen wir auf die individuellen Bedürfnisse der

Bewohner:innen Rücksicht, denn nicht alle können

alles ausführen. Mittlerweile ist das Angebot so

begehrt, das bereits in zwei Vormittagskurse geteilt

werden musste. In diesem Sinne – Namaste.

Ivonne Weseler

Leiterin Betreutes Wohnen „Domizil am Ring"

frisch, regional, zuverlässig

Mahlzeitendienst Hohburg

Seit 28 Jahren steht unser Mahlzeitendienst

Hohburg für gutes, gesundes

Essen aus eigener Küche. Unter

Leitung von Frank Dudek bereitet

unser Team im ehemaligen Kulturhaus

Hohburg täglich bis zu 800

frische Mahlzeiten zu und versorgt

Kindertagesstätten, Schulen, Firmen

und Privathaushalte. Dabei legen wir

großen Wert auf hochwertige Zutaten

aus der Region, abwechslungsreiche

Speisepläne und eine ausgewogene

Ernährung mit frischem Obst

und Gemüse.

Vielfältig und lecker

Ob herzhafte Klassiker wie Rinderroulade

mit Rotkohl und Klößen

oder süße Gerichte wie Quarkbärchen

mit Apfelmus – unser Speiseplan

ist vielfältig und bietet für

jeden Geschmack etwas. Geliefert

wird in nachhaltigen Thermoboxen

und Mehrweg-Assietten. Wer

möchte, kann das Mittagessen

auch direkt in unserem Speiseraum

im Kulturhaus (Am Lossatal 7,

04808 Hohburg) genießen.

Flexibel und nah

Bestellungen sind flexibel tageweise

oder für längere Zeiträume

möglich. Wir liefern nach Hohburg,

Falkenhain, Lüptitz, Nischwitz,

Röcknitz, Thallwitz, Thammenhain

sowie nach Wurzen und in das

gesamte Wurzener Land.

Wir freuen uns, Sie mit unserem

Mahlzeitendienst verwöhnen zu

dürfen.

Probieren Sie uns aus - Weil’s lecker ist!

Bestellung und Rückfragen:

034263 / 42 06 5

mzd-wurzen@vs-lpz.de


WIR FÜR SENIOR:INNEN

33

BETREUTES

WOHNEN

für ein selbstbestimmtes Leben im Alter

Von individuellen Apartments über Service-Wohnen

bis hin zu speziellen Wohnprojekten schaffen wir ein

sicheres und angenehmes Wohnumfeld, in dem Gemeinschaft,

Komfort und Geborgenheit Hand in Hand

gehen. In unseren Betreuten Wohnanlagen können

Seniorinnen und Senioren eigenständig leben und

erhalten gleichzeitig jederzeit die Unterstützung, die

sie benötigen. Wir begleiten unsere Bewohner:innen

aktiv, stehen ihnen zur Seite und sorgen dafür, dass sie

sich in ihrem Zuhause rundum wohlfühlen.

UNSERE WOHNANLAGEN

IM ÜBERBLICK:

Betreutes Wohnen

„Domizil am Ring“

Ranstädter Steinweg 6 – 22,

04109 Leipzig

bw-domizil@vs-lpz.de

0341 / 24 25 00 4

Betreutes Wohnen

„Seniorenresidenz“

Karl-Liebknecht-Straße 56,

Schenkendorfstraße 17HH/17a,

04275 Leipzig

bw-sr@vs-lpz.de

0341 / 30 17 36 5

Betreutes Wohnen

„Forum Leipzig-Lindenau“

Saalfelder Straße 12 – 18,

04179 Leipzig

bw-forumLL@vs-lpz.de

0341 / 49 54 10 0

Betreute Wohnanlage Raviva

„Leipzig-Lindenau“

Lützner Straße 148 – 158,

04179 Leipzig

bw-raviva@vs-lpz.de

0341 / 22 29 92 43

Betreutes Wohnen zu Hause

Arthur-Hoffmann-Straße 6,

04107 Leipzig

bw-zh@vs-lpz.de

0341 / 22 54 66 4

Service-Wohnen im

„Lipsia-Turm“

Miltitzer Allee 32,

04207 Leipzig

sw-lipsia@vs-lpz.de

0341/ 26185078

Betreutes Wohnen im

„LebensWert“

Kieler Straße 92,

04357 Leipzig

bw-lebenswert@vs-lpz.de

0341 / 45 08 64 80


34

WIR FÜR SENIOR:INNEN

Fotos: Katja Demuth

Unsere Seniorenbüros bieten Ihnen

kompetente Beratung und wohnortnahe

Informationen rund ums

Älterwerden. Senior:innen und ihre

Angehörigen finden hier Unterstützung

und wertvolle Tipps. Zu jedem

Seniorenbüro gehört eine Begegnungsstätte

mit abwechslungsreichen

Freizeit-, Bildungs- und Geselligkeitsangeboten.

BEGEGNUNGS-

STÄTTEN UND

SENIORENBÜROS

Ihre Anlaufstelle im Alter

Bleiben Sie

aktiv,

knüpfen Sie neue

Kontakte und erleben

Sie Gemeinschaft. Unsere

Angebote stehen

allen offen – schauen

Sie vorbei!

Seniorenbüro Alt-West mit

Seniorenbegegnungsstätte

Lützner Straße 152, 04179 Leipzig

sb-altwest@vs-lpz.de

0341 / 49 54 11 02

Veranstaltungen und Kurse:

• Tanzkurs 55+ | Gesellige Tänze,

Volkslieder, u.v.m. (montags)

• Singen und Tanzen mit VS-Frauenchor

'Singlust' und Tanzgruppe

(dienstags)

• Italienischkurs für Anfänger:innen

(mittwochs)

PFLEGE UND HILFE IM ALLTAG

unsere Angebote auf einen Blick

Seniorenbegegnungsstätte

Kieler Straße

Kieler Straße 63–65, 04357 Leipzig

sbgs-kieler@vs-lpz.de

0341 / 60 18 41 0

Veranstaltungen und Kurse:

• Gleichgewichtstraining mit der Wii

(dienstags)

• Bücherstunde mit Büchertausch

(donnerstags)

• Spielezeit mit Doppelkopf, Skat

und Rommé

Ob zu Hause oder in einer Einrichtung – wir von der Volkssolidarität Leipzig-Wurzen sind für Menschen da, die

Pflege und Unterstützung brauchen. Verlässlich und nah am Menschen gestalten wir ein Leben in Sicherheit,

Aktivität und Selbstbestimmung.

Unsere Angebote für Sie im Überblick:

Beratung & Unterstützung: Unterstützung

im Antragsverfahren und individuelle

Beratung zur optimalen Versorgung durch

unsere fachkundige Sozial- und Pflegeberatung.

Hauswirtschaftsdienste: Unterstützung

bei Reinigung, Wäsche, Einkäufen und

Haushaltsführung – damit Sie Ihren Alltag

in den eigenen vier Wänden gestalten

können.

Ambulante Pflege: Medizinische Versorgung

und Grundpflege durch qualifizierte

Pflegekräfte in Ihrem Zuhause.

Altenpflegeheime: Stationäre Einrichtungen

der Altenpflege für mehr Unterstützung

und Gemeinschaft.

Tagespflege & Kurzzeitpflege: Tagesbetreuung

und vorübergehende Pflege zur

Entlastung der Angehörigen.

Hausnotruf: Rund um die Uhr Sicherheit –

Hilfe auf Knopfdruck.

Fahrdienst & Wäscherei (Wurzen): Bequemer

Fahrdienst und zuverlässiger Wäschereiservice

in Wurzen und Umgebung.

Sprechen Sie uns gern an, wir beraten und unterstützen Sie individuell und kompetent.


WIR FÜR SENIOR:INNEN 35

Seniorenbüro Süd mit Seniorenbegegnungsstätte

Seniorentreff 'Sonnenwall'

mit Beratung

Begegnungsstätte

Wurzen

Foto: Frank Weise

Prinz-Eugen-Straße 1, 04277 Leipzig

sb-sued@vs-lpz.de

0341 / 39 13 97 1

Veranstaltungen und Kurse:

• Hobbymaltreff (montags)

• Hand-Finger-Gymnastik

(dienstags)

• Einfache Konservationen auf

Spanisch (donnerstags)

Löbauer Straße 68–70, 04347 Leipzig

st-sonnenwall@vs-lpz.de

0341 / 69 76 76 1

Veranstaltungen und Kurse:

• Bingo-Nachmittag

(montags, 14-tägig)

• Treff der Klöppelgruppe

(dienstags, 14-tägig)

• Treff der „Flotten Stricknadeln“

(donnerstags)

Straße des Friedens 18, 04808 Wurzen

bgs-wurzen@vs-lpz.de

03425 / 90 45 28

Veranstaltungen und Kurse:

• Gemeinsames Mittagessen mit Gedächtnistraining

(dienstags)

• Aktiv & Fit – Sport und Bewegung

(mittwochs)

• Tanzabend mit DJ

(donnerstags, monatl.)

KONTAKTE IM

ÜBERBLICK:

Leipzig ..............................................

• 24 Stunden Hausnotruf

0341 / 69 76 76 2

hnr@vs-lpz.de

• Pflege- und Sozialberatung

0341 / 69 76 72 00

pflegeberatung@vs-lpz.de

Nord ...................................................

'LebensWert' Mockau

Kieler Straße 86–96, 04357 Leipzig

• Tagespflege (ab 01.11.2025)

0341 / 45 08 64 90

tp-lebenswert@vs-lpz.de

• Ambulanter Pflegedienst

0341 / 450 864 96

ambulant-nordost@vs-lpz.de

• Hauswirtschaftsdienst

0341 / 30 38 95 1

hws-sued@vs-lpz.de

West ...................................................

Sozialzentrum 'An den Gärten'

Demmeringstraße 127 – 131A,

04179 Leipzig

sozialzentrum@vs-lpz.de

• Altenpflegeheim 'Sonnenschein'

0341 / 35 05 51 05

s.vogel@vs-lpz.de

• Altenpflegeheim 'An den Gärten'

0341 / 35 05 54 06

s.eilenberger@vs-lpz.de

• Tagespflege für Senior:innen

0341 / 35 05 53 68

tagespflege@vs-lpz.de

• Kurzzeit- und Verhinderungspflege

0341 / 35 05 54 06

s.vogel@vs-lpz.de

Pflegestützpunkt West

Lützner Str. 150, 04179 Leipzig

• Ambulanter Pflegedienst

0341 / 35 05 51 52

ambulant-west@vs-lpz.de

• Hauswirtschaftsdienst

0341 / 35 05 51 50

hws-west@vs-lpz.de

Süd ......................................................

Pflegestützpunkt Süd

Schenkendorfstr. 17a, 04275 Leipzig

• Ambulanter Pflegedienst

0341 / 69 76 72 00

ambulant-sued@vs-lpz.de

• Hauswirtschaftsdienst

0341 / 30 38 95 1

hws-sued@vs-lpz.de

Wurzen .............................................

Pflegestützpunkt Wurzen

Straße des Friedens 18, 04808 Wurzen

• Ambulanter Pflegedienst

03425 / 90 45 33

pflege-wurzen@vs-lpz.de

• Pflegeberatung

03425 / 90 45 33

n.marr@vs-lpz.de

• 24-Stunden Hausnotruf

03425 / 90 45 23

pflege-wurzen@vs-lpz.de

• Fahr- und Einkaufsdienst

03425 / 90 45 23

• Wäscherei

03425 / 90 45 28


36 WIR ALS ARBEITGEBER

Kita „Spiel(T)raum“ beim

Ringelnatzlauf in Wurzen

Zwei Mitarbeiterinnen der Kita „Spiel(T)

raum“ haben am Ringelnatzlauf in

Wurzen teilgenommen. Mit sportlichem

Einsatz und viel Freude liefen

sie gemeinsam mit anderen durch die

Straßen der Stadt. Der Ringelnatzlauf

stärkt jedes Jahr die Gemeinschaft in

Wurzen. Wir danken unseren Kolleginnen

für ihr Engagement und gratulieren

zur erfolgreichen Teilnahme – ein

schönes Beispiel für gelebten Teamgeist

in unseren Einrichtungen.

Text:Anna Pauels

Foto: Jeannette Wiedemann

Mit vereinten Kräften

und Teamgeist: Mitarbeitende

erobern Wald,

Wasser und Grillplatz

Am 21. Mai 2025 lud unsere Volkssolidarität

Leipzig-Wurzen zu einem aktiven

Nachmittag ein. Mitarbeitende paddelten

durch den Leipziger Auwald oder

wanderten sieben Kilometer bis zur

Connewitzer Schleuse. Anschließend

trafen sich alle am Bootsverleih Wildpark

zu einem geselligen Grillfest mit

Essen, Getränken und Gesprächen. Die

Veranstaltung förderte Teamgeist und

Zusammenhalt und wurde von allen

Teilnehmenden sehr genossen.

Text: Anna Pauels

Foto: Benjamin Weber

Fußballturnier unserer

Volkssolidarität: Gemeinsam

für Vielfalt und

gegen Rassismus

Am 12. Juni 2025 fand auf dem Gelände

des SG Olympia 1896 Leipzig e. V. das

jährliche Fußballturnier unserer Volkssolidarität

unter dem Motto „Gegen

Rassismus. Für Vielfalt.“ statt. Mitarbeitende,

Familien und Freunde erlebten

einen Tag voller Teamgeist, Fairplay

und Gemeinschaft. Vier Teams traten

gegeneinander an. Nach spannenden

Spielen wurde gemeinsam gegrillt. Die

Veranstaltung förderte Zusammenhalt

und setzte ein Zeichen für Vielfalt und

gegen Ausgrenzung.

Text und Foto: Anna Pauels

Mit Herz und Ausdauer

gegen Krebs – Sonnenblumenlauf

geht in die

nächste Runde

Am 18. September 2024 fand der Sonnenblumenlauf

„Laufend gegen Krebs“

in Leipzig statt. Firmen, Schulen und

Vereine liefen für krebskranke Kinder,

Jugendliche und Erwachsene. Die Volkssolidarität

sammelte 500 Euro für Bewegungsprojekte

und Familienwochenenden.

Der Sächsische Krebsgesellschaft

e. V. organisiert den Lauf zum 13. Mal

unter Schirmherrschaft von Ministerpräsident

Michael Kretschmer.

Text und Foto: Frank Weise


WIR ALS ARBEITGEBER

37

DU HAST UNS

GERADE

NOCH GEFEHLT!

Komm in unser

Team als

Pflegefachkraft

oder Pflegehelfer:in.

FÜR ANDERE DA ZU SEIN, IST IHRE BERUFUNG?

Dann unterstützen Sie uns als Pflegefachkraft oder Pflegehelfer:in (m/w/d).

Beim Volkssolidarität Leipzig-Wurzen e. V. erwarten Sie attraktive Arbeitgeberleistungen:

eine sehr gute Bezahlung, familienfreundliche Dienstpläne, 30 Tage Urlaub

sowie zwei zusätzliche arbeitsfreie Tage pro Jahr. In der vollstationären Pflege betreuen

Sie maximal 24 Bewohner:innen pro Wohnbereich. Freuen Sie sich auf einen

unbefristeten Arbeitsvertrag und weitere Benefits. Wir freuen uns auf Sie!

0341/350 55 132 bewerbungen@vs-lpz.de www.vs-lpz.de/karriere

UNSERE BENEFITS ALS ARBEITGEBER

Unsere Mitarbeitenden profitieren von zahlreichen attraktiven Vorteilen – überzeugen Sie sich selbst:

Sehr gute Bezahlung

angelehnt an den TVöD

Sonderzahlungen und

Zulagen

30 Tage Urlaub und

zusätzliche freie Tage

Jobticket

„VS-Shopping-Card“ inkl.

monatlichem Sonderguthaben

Arbeitgeberfinanzierte

Betriebliche Altersvorsorge

Betriebliche Gesundheitsförderung

Begleitete Einarbeitung

Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten

Familienfreundliche Dienstpläne

Kita-Betreuungsplätze

Zeitwertkonto für Sabbatical

/ vorzeitige Rente


38 WIR IM VEREIN

GEMEINSAM

HERZENSWÜNSCHE

ERFÜLLEN!

Große Spendenaktion „Listensammlung“

Liebe Leser:innen, liebe Mitglieder,

sind Sie bereit, wieder Herzenswünsche wahr

werden zu lassen? Vom 23. September bis zum 14.

Dezember 2025 sammeln wir in unserer Volkssolidarität

erneut Spenden, um Menschen unvergessliche

Momente zu schenken, sie in schweren

Zeiten liebevoll zu begleiten und ihnen neue

Hoffnung zu geben. Mit Ihrer Hilfe können wir

gemeinsam solidarisch handeln, Begegnungen

schaffen und Gutes bewirken.

Spenden Sie für unsere Volkssolidarität

Auf dieser Doppelseite stellen wir Ihnen eine

Auswahl von Herzensprojekten vor, die wir in

diesem Jahr besonders fördern möchten. Weitere

Sammelziele erfahren Sie direkt in unseren Einrichtungen

und Mitgliedergruppen vor Ort. Bitte

nutzen Sie bei Überweisungen den angegebenen

Verwendungszweck, um gezielt für ein Projekt

oder eine Einrichtung zu spenden. Selbstverständlich

können Sie auch wie gewohnt direkt bei

unseren Mitarbeitenden und Mitgliederverantwortlichen

vor Ort auf den bekannten Sammellisten

spenden.

Im Namen unserer Kinder, Senior:innen und aller

Betreuten danke ich Ihnen herzlich für Ihr Vertrauen

und Ihre Unterstützung. Ein großes Dankeschön

an alle, die mit uns gemeinsam Herzenswünsche

erfüllen!

Herzlichst, Ihr Frank Weise

UNSER SPENDENKONTO

Volkssolidarität Leipzig-Wurzen e. V.

SozialBank

Verwendungszweck: Spende 2025

IBAN: DE95 3702 0500 0003 5394 07

BIC: BFSWDE33XXX

QR-Code zum

Spendentool

Mit Pauken und

Trompeten

Trommelwirbel, Fanfarenklänge

und Gemeinschaft erleben, mit Ihrer

Spende schenken Sie den Kindern

unserer Kita „Max & Moritz“ ein unvergessliches

Erlebnis beim Fanfarenumzug.

Verwendungszweck:

Spende 2025 - 403

Mit Herz für die Natur

Ihre Spende hilft unserer Kita „Sonnenschein“

beim Aufbau neuer Futter- und

Nistkästen sowie Igelhäusern, damit Kinder

die Natur hautnah entdecken können.

Verwendungszweck:

Spende 2025 - 603

Wasser marsch & Räder los!

Die Kinder unserer Kita „Haus Sonneblume“

freuen sich auf eine Wasserbahn und neue

Laufräder. Helfen Sie, diese Wünsche Wirklichkeit

werden zu lassen.

Verwendungszweck:

Spende 2025 - 530

Licht an für kleine

Entdecker:innen

Mit einem Leuchttisch könnten die

kleinen Forscher:innen aus unserer

Kita „BG17“ spannende Experimente

erleben. Ihre Spende macht diese

leuchtenden Momente möglich.

Verwendungszweck:

Spende 2025- 405

Klettertour ins Abenteuer

Die Kleinsten unserer Kita „Prisma“ würden

sich über ein neues Klettergerüst freuen,

um spielerisch die Welt zu erklettern. Ihre

Spende macht es möglich.

Verwendungszweck:

Spende 2025 - 704


Mutig sein und Bühnenspaß

Unsere Kita „Tausendfüßler“ möchte mit Ihrer

Hilfe das Projekt „Mut tut gut“ starten und den

Kindern ein spannendes Theaterstück ermöglichen.

Jede Spende schenkt Freude und besondere

Erlebnisse.

Verwendungszweck:

Spende 2025 - 501

WIR IM VEREIN 39

Schön serviert – Kaffee verbindet

Unser betreutes Wohnen „zu Hause“

wünscht sich ein neues Kaffeeservice.

Mit Ihrer Spende werden die gemeinsamen

Kaffeerunden wieder zu echten

Genussmomenten.

Verwendungszweck:

Spende 2025 – AHS

Lesesessel & Durchblick

Schaffen Sie für unsere Bewohner:innen

im Altenpflegeheim „Sonnenschein“

Wohlfühlmomente und neue

Entdeckungen im Alltag: Mit Ihrer Hilfe

möchten wir das Haus mit gemütlichen

Lesesesseln und einer VA-Brille

ausstatten.

Verwendungszweck:

Spende 2025 – 219

Bingo groß erleben

Unsere Bewohner:innen vom betreuten Wohnen

„Forum LL“ träumen von einem großen Bingo-Spiel.

Mit Ihrer Hilfe dreht sich das Rädchen bald richtig

und unsere Nachmittage werden zu fröhlichen Erlebnissen

voller Freude und Spannung.

Verwendungszweck:

Spende 2025 – FLL

Überraschungsausflug –

Abenteuer wahrmachen

Die Kinder aus unserer Kinderwohngruppe

wünschen sich einen aufregenden Ausflug.

Ihre Spende hilft, diesen Wunsch zu erfüllen.

Verwendungszweck:

Spende 2025 - 409

Wo Gespräche einen

Platz finden

Wir möchten im Seniorenbüro Alt-West einen

Ort schaffen, an dem Menschen zusammenkommen,

verweilen und Gemeinschaft erleben

können. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie eine

Plauderbank, die Begegnungen möglich macht.

Verwendungszweck:

Spende 2025 – 100

Die Spendenaktion 2024 schenkte viel Herzensfreude

Dank Ihrer großzügigen Unterstützung konnten wir über 22.000 Euro sammeln und zahlreiche Herzensprojekte

für Senior:innen, Kinder und Mitglieder umsetzen.

In unserer Betreuten Wohnanlage „Zu Hause“ ging ein

lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Mit den Spendengeldern

konnten wir einen eigenen Beamer anschaffen,

der bereits bei geselligen Nachmittagen zum Einsatz kam.

Außerdem bereichern praktische Aufbewahrungsboxen

und ein neues Kartenmischgerät den Alltag unserer Bewohner:innen.

Für die Senior:innen unseres Betreuten Wohnens

„Domizil am Ring“ organisierte Ihre Unterstützung

eine barrierefreie Ausfahrt zum Störmthaler See

mit anschließender gemütlicher Schifffahrt. Viele

freuten sich, wieder Seeluft zu schnuppern und Zeit

in der Natur zu verbringen.

Unsere Kinderwohngruppe Südvorstadt erlebte

einen fröhlichen Ausflug in den Freizeitpark

Karls Erlebnis-Dorf bei Döbeln. Karussells, Attraktionen und süße

Überraschungen sorgten für strahlende Gesichter und glückliche

Momente.

Im Seniorenbüro Alt-West konnten dank Ihrer Spenden und

der finanziellen Unterstützung unseres Frauenchores das

Klavier neu gestimmt und ein passender

Klavierhocker angeschafft werden. Als Dankeschön

ist ein kostenloses Klavierkonzert

im Herbst geplant.

Ein voller Erfolg:

Die Spendenaktion 2024

bringt Musik ins Seniorenbüro

Alt-West

Foto: Anna Cestaro

Diese Beispiele sind nur ein kleiner Ausschnitt

dessen, was durch Ihre Spenden

möglich wurde. Jeder einzelne Euro hat

dazu beigetragen, Wünsche wahr werden

zu lassen und besondere Momente zu schaffen.

Dafür danken wir Ihnen von Herzen.


Bild Smartphone: Roman Samborskyi / shutterstock.com

MITGLIEDER-

VORTEILE

bei der Volkssolidarität Leipzig -Wurzen

Liebe Mitglieder der Volkssolidarität Leipzig-Wurzen,

als Vereinsmitglied haben Sie exklusiven Zugang zur

Online-Vorteilswelt „MITGLIEDERBENEFITS“. Dort

erwarten Sie Ermäßigungen von bis zu 30 Prozent

bei über 150 erstklassigen Marken und über 1.800

Cashback*-Partnern. Stöbern Sie durch Produkte, des

täglichen Bedarfs, finden Sie modische Accessoires,

planen Sie Freizeitaktivitäten und Reisen oder erkunden

Sie innovative Techniklösungen und vieles mehr. Es

kommen auch immer wieder neue Anbieter hinzu.

*Cashback ist ein Konzept, bei dem Kund:innen nach dem

Einkauf einen Teil ihres Geldes zurückerhalten. Dieser Betrag

wird entweder als Gutschrift oder Bargeld erstattet

und dient als Belohnung für den Einkauf.

Einfach Antrag

ausfüllen und

Mitglied

werden!

Ausgefüllt senden an:

VOLKSSOLIDARITÄT

Leipzig-Wurzen e. V.

Demmeringstraße 127

04179 Leipzig

So registrieren Sie sich:

→ Senden Sie eine E-Mail mit dem Betreff „Mitgliederbenefits“

an mitgliedschaft@vs-lpz.de.

Sie erhalten per E-Mail einen Registrierungs-

Link sowie einen individuellen Zugangscode.

Klicken Sie auf den Registrierungs-Link und

geben Sie Ihren Zugangscode ein.

Registrieren Sie sich online.

Oder nutzen Sie für die Registrierung

diesen QR-Code.

So loggen Sie sich ein:

→ Gehen Sie direkt auf unsere Website von

MITGLIEDERBENEFITS

https://vsl.mitglieder-benefits.de/

Loggen Sie sich mit Ihren Zugangsdaten ein.

So kaufen Sie vergünstigt ein:

→ Auf der Startseite sehen Sie in verschiedenen

Kategorien einen Überblick über alle Einkaufsmöglichkeiten,

bei denen Sie sparen können.

Suchen Sie sich ein Angebot aus.

Generieren Sie einen Code.

Kaufen Sie direkt bei Ihrer Wunschmarke ein.

Die jeweils gültige Satzung und Beitragsordnung des Volkssolidarität

Leipzig-Wurzen e. V. (VS) erkenne ich an. Ein Austritt bedarf der Schriftform

und ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Wahrung einer

vierteljährlichen Kündigungsfrist möglich.

Die jeweils gültige Satzung und Beitragsordnung der VS können auf

www.vs-lpz.de eingesehen oder auf Wunsch zugeschickt werden.

Mitgliedsbeitrag

18 € halbjährl.

36 € jährl.

Angaben zur Person

Vorname & Name

E-Mail-Adresse (freiwillig)

€ jährl. Datum

oder freiwillig ein

höherer Beitrag

Geburtsdatum

Straße, Nr.

Geschlecht (freiwillig)

Telefonnummer (freiwillig)

Mitgliedschaftsbeginn

PLZ, Ort

SEPA-Lastschrift-Mandat

Hiermit ermächtige ich die Volkssolidarität Leipzig-Wurzen, die von mir zu zahlenden Mitgliedsbeiträge von meinem Konto

mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weise ich mein Kreditinstitut an, die von der Volkssolidarität Leipzig-Wurzen auf

mein Konto gezogenen Lastschriften einzulösen. Hinweis: Ich kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum,

die Erstattung des belastenden Betrages verlangen. Es gelten dabei die mit meinem Kreditinstitut vereinbarten

Bedingungen. Die Mandatsreferenz-Nr. wird mir separat von der Volkssolidarität Leipzig-Wurzen mitgeteilt.

Vorname & Name Kontoinhaber:in

IBANDE_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

Hiermit willige ich in die Erfassung, Speicherung und elektronische

Verarbeitung meiner o. g. personenbezogenen

Daten und deren Nutzung zum Zwecke der Durchführung

der Mitgliedschaft und Bereitstellung von Informationen

und Angeboten für die Mitglieder ein. Der Verein verpflichtet

sich, den Schutz der personenbezogenen Daten

sicherzustellen. Kontaktdaten Datenschutzbeauftragte:

datenschutz@gassundgimbel.com / 035752 94 07 90.

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