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4. Februar 2026

- Stadt Graz passt Flächenwidmungsplan an - ams Osram hat Teil seines Sensorgeschäfts an Mitbewerber verkauft - Test: Bangkok Vibes mitten in der Grazer Innenstadt

- Stadt Graz passt Flächenwidmungsplan an
- ams Osram hat Teil seines Sensorgeschäfts an Mitbewerber verkauft
- Test: Bangkok Vibes mitten in der Grazer Innenstadt

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Grazer4. FEBRUAR 2026, E-PAPER AUSGABE

Getty

Quelle: ZAMG

Es bleibt trüb

und morgens

regnet es. Die

Temperaturen

in Graz liegen

morgen Donnerstag

zwischen 2 und 4 Grad.

Verkostet

Bangkok Vibes mitten in der Grazer Innenstadt.

Wir haben den Thailänder einem

Geschmackstest unterzogen. 4

Verkauft

ams Osram hat einen Teil seines Sensorgeschäfts

um 570 Millionen Euro an den

Mitbewerber Infineon verkauft. 6

Zahlreiche Projekte geplant

Stadt Graz

passt

Fläwi an

FLORIAN JAENICKE, KK, STREET VIEW

Stadtentwicklung. Mit den Anpassungen beim Flächenwidmungsplan (Fläwi) und dem Stadtentwicklungskonzept will die Stadt Graz Planungssicherheit

bei künftigen Bauverfahren gewährleisten. So gibt es Klarheit und Verlässlichkeit bei der künftigen Stadtentwicklung. SEITE 2


2 graz

www.grazer.at 4. FEBRUAR 2026

Fläwi Änderungspaket 4.12

Schritt für Schritt zu

einem „neuen Graz“

Der

Flächenwidmungsplan

der

Stadt wird

aktualisiert

und damit

werden

auch

relevante

Bauprojekte

auf

den Weg

gebracht.

Das GAK-

Trainingszentrum

(Bild)

wird auch

erweitert.

GEPA

ÄNDERUNG. Die Stadt passt ihren Flächenwidmungsplan und das Stadtentwicklungskonzept

umfassend an. Das jüngste Änderungspaket 4.12 schafft neue Rahmenbedingungen für Bau- und

Planungsverfahren und soll Klarheit und Verlässlichkeit für die zukünftige Stadtentwicklung bieten.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Eine wachsende Stadt wie

Graz braucht Klarheit

und Verlässlichkeit. Dafür

braucht es stabile Planungsgrundlagen,

die über viele Jahre

gelten und regelmäßig dort angepasst

werden, wo sich Rahmenbedingungen

ändern oder

neue Anforderungen entstehen.

Das jüngste Änderungspaket

4.12, das heute den Ausschuss

passierte und dessen Auflage im

kommenden Gemeinderat beschlossen

werden soll, schafft

neue Rahmenbedingungen für

Bau- und Planungsverfahren.

Vizebürgermeisterin Judith

Schwentner unterstreicht die

Bedeutung des aktuellen Pakets,

das sie gemeinsam mit Stadtbaudirektor

Bertram Werle und

Stadtplanungschef Bernhard

Inninger präsentierte: „Jede

einzelne Änderung steht für

eine konkrete Verbesserung“, so

Schwentner. Sie nannte Beispiele

wie die Schaffung von mehr

Wohnraum, die Sicherstellung

einer sicheren Energieversorgung,

die Ausweitung von Grünund

Erholungsräumen, die Bereitstellung

neuer Arbeitsplätze

sowie die Förderung von Sport,

Bildung und der allgemeinen

Versorgung im Alltag.

Ausgewählte Projekte

■ Nachdem südlich der Liebenauer

Tangente bereits gebaut

wurde, soll nun auch auf der

Nordseite eine kompakte und

gut gemischte Bebauung möglich

werden. Künftig können

hier Wohnen und Arbeiten kombiniert

entstehen. Gleichzeitig

werden neue Rad- und Gehwege,

Durchwegungen sowie

Grünflächen und Baumreihen

vorgesehen. Grundlage dafür

ist ein städtebaulicher Rahmenplan

und klare Vereinbarungen

mit den Grundeigentümern.

Die angrenzenden Wohngebiete

bleiben dabei weiterhin vor Verkehrslärm

geschützt.

■ Das ehemalige KIKA-Einkaufszentrum

zwischen den

Autobahnzubringern beim

Weblinger Kreisverkehr wird so

umgewidmet, dass eine betriebliche

Nutzung durch Anton Paar

möglich ist. Ein Einkaufszentrum

ist künftig ausgeschlossen.

„Mit dieser Änderung unterstützen

wir ein wichtiges Grazer

Unternehmen bei der Standorterweiterung

– mit dem Ziel, Arbeitsplätze

zu sichern und neue

zu schaffen. Gleichzeitig gelingt

eine sinnvolle Nachfolgenutzung

für eine ehemalige Handelsfläche.“

■ Das bestehende GAK-Trainingszentrum

wird erweitert,

um bessere Bedingungen für

den Frauen- und Jugendfußball

zu gewährleisten. Das Freiland

erhält eine Sondernutzung

Sportzentrum.

■ Für das Areal des ehemaligen

Einkaufszentrums „Pichler

Möbel“ in Gösting wurde 2018

eine Bebauungsplanpflicht beschlossen,

um die Entwicklung

gut zu steuern. Diese Regelung

betraf auch ein einzelnes Grundstück,

das inzwischen unabhängig

vom restlichen Areal genutzt

wird. Damit dort rasch und unkompliziert

ein Primärversorgungszentrum

entstehen kann,

entfällt für diesen Bauplatz nun

die Pflicht zur Erstellung eines

Bebauungsplanes.

■ In der Peter-Tunner-Gasse

wird durch eine Anpassung von

Stadtentwicklungskonzept und

Flächenwidmungsplan ermöglicht,

dass im Ergeschschoß Handelsbetriebe

entstehen können.

Das Angebot richtet sich nicht

nur an Arbeitnehmer vor Ort,

sondern auch an die Nachbarschaft

– für mehr Leben, Austausch

und Aufenthaltsqualität

im Stadtteil.


4. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz 3

Neue Familie

für Nora

Grazer

Pfoten

Doris Hary wechselt in das Büro von Landesrat Stefan Hermann. Gunther Peternell

wird Büroleiter bei Landesrätin Claudia Holzer.PRIVAT, LANDTAG STEIERMARK/BRAND IMAGES

Zwei neue Büroleiter

■ Auf die Bestellung von Christian

Moser zum neuen Landtagsdirektor

folgen personelle

Veränderungen in den freiheitlichen

Regierungsbüros von

Landesrat Stefan Hermann

und Landesrätin Claudia Holzer.

Bis zu seinem Amtsantritt

bleibt Moser weiterhin Büroleiter

im Büro von Landesrat

Stefan Hermann. Auf ihn folgt

im März Doris Hary, bisherige

Büroleiterin von Landesrätin

Claudia Holzer. Hary bringt

langjährige Erfahrung in Regierungsbüros

sowie in den

Bereichen Verkehrsrecht, Umwelt-,

Arten- und Naturschutz

und Legistik mit sich.

Dementsprechend verändert

sich auch die Büroleitung im

Büro von Landesrätin Claudia

Holzer. Auf Hary folgt Gunther

Peternell als Büroleiter. Peternell

ist Jurist und verfügt über

Erfahrung in der Landesverwaltung

sowie in mehreren Regierungsbüros.

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4 graz

www.grazer.at 4. FEBRUAR 2026

„Bangkok Vibes“ mitten in

der Grazer Innenstadt

GASTRO. Nach dem Aus des Easy Asia am Griesplatz hat Jusuf Aubed mit seinem „Bangkok Vibes“

einen neuen Hotspot der thailändischen Küche geschaffen. Wir haben vorbei geschaut.

Von S.Naseradsky, C. Berner

redaktion@grazer.at

Bis Ende 2024 betrieb Jusuf

Aubed das „Easy Asia“ in

der Albert-Schweitzer-Gasse:

ein asiatisches Restaurant mit einem

dazugehörigen Shop, wo auch

Kochkurse angeboten wurden. Der

große Andrang blieb – womöglich

aufgrund der Lage – aus. Daher war

Aubed lange auf der Suche nach

einem zentralen Standort. Nun

wurde er in der Grazer City fündig.

Ende Oktober eröffnete der Easy-

Asia-Nachfolger „Bangkok Vibes“

in der Hans-Sachs-Gasse. Wir kosteten

uns durch.

Kulinarik

Die Speisekarte bietet eine große

Vielfalt an Gerichten. Zur Auswahl

stehen vorwiegend thailändische

Klassiker.

Als Vorspeisen wären zum Beispiel

Poh Pia Mu Sab, hausgemachte

Thai-Rollen, Gai Sate, gegrillte

Hühnerspiese mit pikanter

Erdnusssauce und Gurkensalat und

Poh Pia Sod, Sommerrollen aus

Reispapier. Aber auch Suppen, wie

die Giao Nam oder die Tom Jued

Tauhu, und Salate, darunter der

delikate würzige Papaya-Salat Som

Tam Thai, stehen auf dem Menü.

Bei den Hauptspeisen können

die Gäste zwischen Curry, gebratenen

Fleisch-, Nudel- sowie Reisgerichten

und vegetarischen Speisen

auswählen. Auch hier dürfen die

Klassiker nicht fehlen: angefangen

bei Pad Thai, über Gai Pad Med Mamuang

bis hin zu Pad Prik Khing ist

alles, was das Herz begehrt, dabei.

Persönliches Fazit

Unsere Auswahl fiel auf Samosas

mit Hühnerfleisch und den Papaya-Salat

Som Tam Thai. Die Samosas

konnten durch ihre knusprige

Konsistenz und die intensive

Kuminnote überzeugen. Die Füllung

hatte eine leichte, aber nicht

unangenehme Schärfe. Som Tam

Thai ist einer der Klassiker der Thai

Küche. Der grüner Papaya Salat mit

gerösteten Tomaten und grünen

Bohnen war herrlich frisch und

hatte eine leichte Schärfe. Auch das

hausgemachte Dressing überzeugte.

Als Hauptspeise gab es Pad Prik

Khing und Pad Si-lu. Das Pad Silu,

gebratene, breite Reisnudeln

mit Hühnerfleisch, Rührei und

Gemüse in Sojasauce, hatte einen

angenehmen, nicht aufdringlichen

Soja-Geschmack. Die gerösteten

Zwiebeln und die Limette rundeten

das Nudelgericht frisch ab.

Die moderne Einrichtung überzeugt.

Das Prad Prik Khing ist ein rotes

Rindfleischcurry mit Bohnenschoten

und roter Paprika. Das Curry

war herrlich cremig und hatte eine

angenehme Schärfe. Einzig die

Bohnenschoten waren mir einen

Tick zu bissfest. Ja, Gemüse muss

in der asiatischen Küche knackig

sein, aber hier hätten die Schoten

noch ein, zwei Minuten Kochzeit

vertragen.

Das Lokal selbst ist sehr reduziert,

aber modern eingerichtet.

Lustig sind die Affenlampen, die

von der Decke baumeln. Im Keller

befindet sich noch ein Raum, den

man für Veranstaltungen mieten

kann.

Auch der Service hat uns überzeugt.

Das Personal war sehr

freundlich und zuvorkommend.

Die Gerichte kamen schnell an den

Tisch. Wir werden sicher noch einmal

einen Ausflug nach Bangkok

wagen.

Rotes Rindfleischcurry

mit Paprika

und Bohnenschoten.

KK (5)

Das Nudelgericht

Pad

Si-lu schmeckte

durch den

Limettensaft

erfrischend.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8

bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Lukas Steinberger-Weiß

(0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664/80 666 6683), Verena

Leitold (0664 80 666 6691), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),

Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890 | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION:

Burkhard Leitner, Joanna Mandl | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.



6 graz

www.grazer.at 4. FEBRUAR 2026

Unternehmensanteile verkauft

DEAL. Der Chips- und Sensorenhersteller ams Osram verkauft einen Teilbereich seines Sensorgeschäfts für 570 Millionen

Euro an Infineon. Damit soll ein Teil der Schulden abgebaut werden. 70 Mitarbeiter sollen zu Infineon wechseln.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Spekuliert wurde schon länger,

nun ist es fix: ams Osram mit

Sitz in Premstätten bei Graz

verkauft einen Teil seines Sensorengeschäfts

an Mitbewerber Infineon.

Mit den so erzielten 570 Millionen

Euro will ams Osram im Rahmen

sein Entschuldungsplans einen

Teil seiner Schulden abbauen. Der

Pro-forma-Verschuldungsgrad sinkt

damit von 3,3 auf 2,5 (inkl. Osram-

Put-Optionen). Durch den Verkauf

formt ams Osram auch den führenden

Anbieter in Digital Photonics.

Änderungen

Vom Verkauf sind auch 70 Beschäftigte

betroffen, die von Premstätten

zu Infineon nach Graz wechseln

sollen. „Mit dem gezielten Verkauf

unseres nichtoptischen Automo-

tive-, Industrie- und Medizinsensorgeschäfts

an Infineon für 570

Millionen Euro in bar schlagen wir

zwei Fliegen mit einer Klappe: Wir

reduzieren unsere Verschuldung

deutlich schneller als geplant und

formen den führenden Anbieter in

Digital Photonics. Wir sind das Photonics

Powerhouse mit dem breitesten

Portfolio modernster Halbleiter-Technologie-Plattformen

für

Lichtemission und Sensorik. Damit

sind wir optimal positioniert, um

von entscheidenden Marktdurchbrüchen

in Digital Photonics zu

profitieren – in der Automobilindustrie,

bei Augmented-Reality

Brillen, in der Biosensorik, in der

Robotik, bei optischen Datenverbindungen

für KI-Rechenzentren

und vielleicht sogar in visionären

Anwendungen wie der lasergestützten

Kernfusion“, sagte Aldo

Kamper, CEO von ams Osram.

FLORIAN JAENICKE, CLAUDIA GOERIGK

ams Osram verkauft einen Teil seines Sensorengeschäfts an Infineon. CEO Aldo

Kamper will so den führenden Anbieter im Bereich Digital Photonics formen.

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4. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz 7

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ clarissa.berner@grazer.at

Irreführung bei

Verkehrsunfall

■ Am Sonntag, dem 18. Jänner,

kam es in Graz-Puntigam zu einem

Verkehrsunfall. Ein 28-jähriger

Grazer gab an, ein ihn

überholender PKW habe ihn in

der Triester Straße, auf Höhe des

Kinos Cineplexx, abgedrängt.

Bei dem Ausweichmanöver soll

er in weiterer Folge gegen die

Gehsteigkante geprallt sein und

anschließend in zwei parkende

Fahrzeuge geschleudert worden

sein. Sein 17-jähriger Beifahrer

sei dabei leicht verletzt worden.

Nun ergaben die Ermittlungen

jedoch, dass der 28-Jährige

nicht am Steuer saß, sondern

der 17-Jährige das Fahrzeug

ohne Lenkberechtigung fuhr.

Kurz nach dem Unfall dürfte der

Nach wie vor gilt diese Kreuzung am Lendplatz als Unfall-Hotspot. Am

heutigen Mittwoch kollidierte ein PKW mit einem Radfahrer.

STREET VIEW

17-Jährige den 28-Jährigen kontaktiert

und dazu überredet haben,

zur Unfallstelle zu kommen

und sich als Lenker auszugeben.

Zudem soll er versucht haben,

eine Zeugin zu bestechen, um sie

zu einer Falschaussage bei der

Polizei zu bewegen. Die Frau ließ

sich allerdings nicht bestechen

und meldete den Vorfall bei der

Polizei. Die Grazer zeigten sich

schlussendlich geständig und

wurden augrund mehrerer Delikte

angezeigt.

Festnahme nach

Ladendiebstahl

■ Am Dienstagabend, dem 3.

Februar, kam es in Graz-Lend

zu einem Ladendiebstahl. Gegen

20:30 Uhr stahl ein vorerst

unbekannter Mann eine Flasche

Schnaps. Ein Ladendetektiv ertappte

den Mann auf frischer

Tat. Er alarmierte die Polizei und

hielt den Dieb bis zum Eintreffen

der Beamten fest. Bei der Befragung

konnte der Mann keinen

Ausweis vorweisen und gab

eine falsche Identität an. Dennoch

gelang es den Polizisten,

die Identität des Mannes zu ermitteln.

Bei dem Dieb handelte

es sich um einen 28-jährigen

somalischen Staatsbürger. Weitere

Ermittlungen ergaben, dass

der 28-Jährige ein nicht zurückgekehrter

Strafgefangener der

Justizanstalt Graz-Jakomini war.

Die Beamten brachten ihn zurück

in die Justizanstalt.

Radfahrer in Graz

niedergestoßen

■ Am heutigen Mittwochmorgen,

dem 4. Februar, kam es im

Grazer Bezirk Lend zu einem

Verkehrsunfall. Gegen 8:30 Uhr

war ein 39-jähriger PKW-Lenker

auf der Keplerstraße unterwegs.

An der Kreuzung zum Lendplatz

wollte er auf diesen einbiegen.

Zur selben Zeit querte ein Radfahrer

die Kreuzung. Daraufhin

stießen beide Verkehrsteilnehmer.

Daraufhin stürzte der Radfahrer.

Er wurde schwer verletzt

ins LKH Graz eingeliefert.

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8 graz

www.grazer.at 4. FEBRUAR 2026

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Schwach

So umsetzungsschwach wie

der ist, wird sich dann ja

auch in Graz nichts ändern.

Christoph Hötzl

* * *

Schade

Die Innenstadt steht schon

seit Jahren unter Druck, und

aktuell ist leider kaum eine

Strategie sichtbar, die wirklich

gegensteuert. Verkehrspolitik,

hohe Mieten und

die Art, wie Gewerbeflächen

vergeben werden, tragen alle

dazu bei, dass Vielfalt und

Attraktivität leiden. In jeder

zweiten Ecke ein Burger-

Laden oder eine Apotheke

macht die Innenstadt nicht

lebendiger. Es braucht dringend

durchdachte Konzepte:

bezahlbare Mieten, gezielte

Förderung von vielfältigen

Geschäften, attraktive Veranstaltungen

und ein Stadtbild,

das Menschen wirklich

anzieht. Nur so kann die Innenstadt

wieder zu einem lebendigen

Treffpunkt werden.

Aktuell ist davon leider wenig

zu sehen. Das Management

versagt seit Jahren und

die Grünen mit ihrer Verkehrspolitik

tragen noch den

Rest dazu bei, der Gewerbetreibenden

den Todesstoß zu

verpassen.

René Rainer

* * *

Lösung muss her

Solange es gierige Hausbesitzer

in der Innenstadt gibt,

die die Geschäfte zu überhöhte

Mieten anbieten, wird

es keine guten Geschäfte in

der Innenstadt geben, hier

sollte man mal etwas machen

und endlich mit der

überhöhten Lohnsteuer

runter gehen.

Gerd Edgar

* * *

Ganz klar

Das ist doch

ganz einfach!

Runter mit den

Mieten, dann

siedeln sich neue

Geschäfte an und

die Innenstadt ist

wieder belebter! Passt zwar

der ÖVP nicht in den Kram,

weil sie damit das eigene

Klientel vergrämen würden.

Es wäre aber eine einfach

und schnell umsetzbare Lösung!

BurnHeart Haas

* * *

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Situation

der Grazer

Innenstadt

Wirtschaftsminister

Wolfgang

Hattmannsdorfer

machte im Rahmen seiner Steiermark-Tour

in Graz Station und traf

dabei mit WK Graz Regionalstellenobmann

Bernhard Bauer und

Motorsport Legende und Hotelier

Helmut Marko zusammen. Bauer

machte dabei auf die schwierige

Situation, nämlich den Rückgang

der Besucherfrequenz, der Grazer

Innenstadt aufmerksam.

REAKTIONEN & KOMMENTARE

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10 www.grazer.at 19. 4. SEPTEMBER FEBRUAR 2026 2021

Ausblick

Was am Donnerstag

in Graz wichtig ist

■ Öffentliche Infrastruktur wird immer öfter zur Zielscheibe extremistischer

Gruppierungen. Vor dem Hintergrund u.a. des massiven

Stromausfalls in 45.000 Haushalten und 2.200 Unternehmen Anfang

des Jahres in Berlin – die Folge eines mutmaßlichen Terroranschlags

– kommt die Steiermärkische Landesregierung am morgigen Donnerstag

mit Experten relevanter Institutionen und Organisationen zu

einem Sicherheitsgipfel „Blackout und Extremismus“ zusammen.

■ Um 14 Uhr findet eine Baustellenführung zum Speicherkanal in

der Hilmteichstraße statt. Anmelden kann man sich bei Bezirksvorsteher

Erwin Wurzinger unter erwin.wurzinger@stadt.graz.at

■ Im Orpheum gibt es bei der Tribute-Show „ABBA – Mamma Mia &

Much More“ alle Hits der Kultband. Los geht es um 20 Uhr.

■ Reise- und Genussexpertin Christina Dow präsentiert ihr neues

Buch „Mein verstecktes Triest“ bei cookina in der Annenstraße.

■ Die Junge Wirtschaft Steiermark startet ihre Roadshow durch das

Bundesland. Der erste von 14 Stopps ist in Graz: um 17.30 Uhr gibt es

bei der WKO in der Körblergasse inspirierende Impulse und Workshops

zu den Themen Innovation, Mindset und Zukunftsdenken.

Interessierte können sich morgen bei einer Baustellenführung selbst ein

Bild zum Großprojekt Speicherkanal Hilmteichstraße machen.

KK

■ Im Sozialamt wird um 18 Uhr die Ausstellung „sve pršti od ljubavi

/ „alles platzt vor liebe“ Variationen“ eröffnet.

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