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5. Februar 2026

- Sicherheitsgipfel zu Blackout und Extremismus fand statt - Stadt Graz erteilt Murkraftwerk Stübing keine Genehmigung - Verschiebung der Hochwasserschutz-Projekte in Graz kommt in den Landtag

- Sicherheitsgipfel zu Blackout und Extremismus fand statt
- Stadt Graz erteilt Murkraftwerk Stübing keine Genehmigung
- Verschiebung der Hochwasserschutz-Projekte in Graz kommt in den Landtag

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Grazer5. FEBRUAR 2026, E-PAPER AUSGABE

Getty

Quelle: ZAMG

Es bleibt

bewölkt. Zu

Mittag eventuell

sonnig.

Die Temperaturen

in Graz liegen morgen Freitag

zwischen 0 und 6 Grad.

Antrag

Wegen den Einsparungen beim Hochwasserschutz

reichen Die Grünen kommende

Woche im Landtag einen Antrag ein. 4

Ablehnung

Die Stadt Graz erteilt dem Murkraftwerk

Stübing keine Genehmigung. Es gibt

Bedenken beim Trinkwasser. 4

Sicherheitsgipfel Blackout & Extremismus

Wenn es

finster

wird im

Land

GETTY, VERBUND, STADT GRAZ

Dunkel. Heute fand der Sicherheitsgipfel zu den Themen Blackout und Extremismus statt. Die Steiermark ist gerade im Bereich der Blackoutprävention

Vorreiter in ganz Österreich. Aber auch im Bereich Extremismus ist man im Land wachsamer gegenüber allen Gruppierungen. SEITE 2


2 graz

www.grazer.at 5. FEBRUAR 2026

Sicherheitsgipfel Blackout & Extremismus

Die Steiermark

ist vorbereitet

Doris Kampus pocht auf die Umsetzung

des Pflegegesetzes. KK

SPÖ: Antrag zu

Pflege im Land

■ Bereits seit mehr als einem

Jahr sieht das Steiermärkische

Pflege- und Betreuungsgesetz

einen eigenen Personalschlüssel

für den Nachtdienst in der

stationären Pflege vor. Bis heute

hat die Landesregierung jedoch

keine Verordnung dazu erlassen.

Mit massiven Folgen für die

Pflegekräfte: In vielen Pflegeeinrichtungen

arbeiten Pflegekräfte

nachts weiterhin unterbesetzt,

diplomiertes Personal steht oft

nur in Rufbereitschaft zur Verfügung,

klare und einheitliche

Regelungen fehlen völlig. Trotz

klarer gesetzlicher Vorgaben

hat die Landesregierung es verabsäumt,

für verbindliche Mindeststandards

zu sorgen. Die

SPÖ hat daher einen Antrag im

Landtag eingebracht, mit dem

die rasche Erlassung der Nachtdienstverordnung

und klare

personelle Mindeststandards

eingefordert werden. Parallel

dazu bringt die SPÖ Graz einen

dringlichen Antrag im Gemeinderat

ein, um den politischen

Druck weiter zu erhöhen und

die Interessen der Pflegekräfte

und Pflegebedürftigen auch auf

kommunaler Ebene klar zu vertreten.„Dass

ein seit über einem

Jahr geltendes Gesetz schlicht

nicht umgesetzt wird, ist nicht

hinnehmbar. Pflegekräfte werden

nachts allein gelassen, Bewohnerinnen

und Bewohner

einem unnötigen Risiko ausgesetzt.

Pflege darf auch in der

Nacht kein Sparmodell sein“,

betont SPÖ-Graz-Vorsitzende

und Landtagsabgeordnete Doris

Kampus.

Gerald Ortner, Mario Kunasek, Manuela Khom und Harald Eitner (v.l.) informierten über den Sicherheitsgipfel. KK

ERKENNTNIS. Heute

fand der Sicherheitsgipfel

zum Thema

Blackout und Extremismus

statt. Fazit: Die

Steiermark ist gerüstet.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Blackout uund Extremismus

- zwei Themen, die beim

heutigen Sicherheitsgipfel

des Landes besprochen wurden.

„Der Gipfel zum Thema Extremismus

hätte schon im letzten Jahr

stattfinden sollen. Wurde dann

aber aufgrund des Amoklaufs in

Graz abgesagt. Wir haben nun

auch den Blackout in Berlin zum

Anlass genommen, dieses Thema

mit in den Sicherheitsgipfel zu

nehmen“, so Landeshauptmann

Mario Kunasek zu Beginn einer

Pressekonferenz, die über das

Ergebnis des Gipfels informierte.

Neben den Vertretern des Landes,

des Katastrophenschutzes

und der Polizei waren auch das

Bundesheer, Vertreter der Energie

Steiermark und diverser Blaulichtorganisationen

mit dabei.

tionalen Vergleich in der Steiermark

eine sehr hohe Netzsicherheit

haben“, zeigt sich der

Landeshauptmann zufrieden.

Und ergänzt: „Gerade in einem

Industrieland wie der Steiermark

ist dies sehr wichtig, da die

Versorgungssicherheit oft auch

eine Standortentscheidung für

Unternehmen darstellt.“ Für ihn

ist Krisenvorsorge zudem ein

laufender Prozess. Die Kommunen

leisten aus Kunaseks Sicht

hier hervorragende Arbeit. Dennoch

sieht er auch die Bürger in

der Pflicht, die einen wichtigen

Beitrag zur Blackout- Vorsorge

leisten können.

„Sicherheit ist eine zentrale

Aufgabe des Staates. Sie dient

nicht nur zum Schutz, sondern

auch zur Versorgung“, weiß Landeshauptmannstellverterin

Manuela

Khom. Auch sie sieht

das Land gut aufgestellt. Dennoch

ist ein möglicher Blackout

eine große Herausforderung für

die Gemeinden. „Ich bin sehr

froh über diverse Übungen, so

sieht man wo man nachschärfen

muss“, so Khom. Harald Eitner,

Leiter des Katastrophenschutzes

des Landes: „Die Steiermark

ist Vorreiter in der Blackoutprävention.

Bereits 2023 haben wir

die Landesverwaltung hier fit

gemacht. 2024 haben wir den

gesamt-steirischen Blackoutplan

erstellt. Dieser ist ein Spiegel

der Blackout resilienz. Dennoch

gibt es noch einige Punikte

Blackout

„Wir sind in beiden Bereichen

gut aufgestellt. Die Vertreter der

Energie Steiermark haben uns

versichert, dass wir im internaan

denen wir arbeiten müssen.“

Auch Eitner nennt hier die Eigenverantwortung

der Bürger.

Extremismus

Die Bekämpfung von Extremismus

ist für Landespolizeidirektor

Gerald Ortner eine Aufgabe

der Sicherheitsbehörden, aber

auch der Gesellschaft. „Wir sind

beim islamischen Extremismus

keine Insel der Seeligen. Er ist

eine große Herausforderung

bzw. Gefahr für die Steiermark“,

so Ortner. Die größte Gefahr ortet

der oberste Polizist des Landes

bei der Radikalisierung

im Internet. Wobei für ihn das

Spektrum vom Islamismus bis

zum Rechtsradikalismus reicht.

„Die islamistischen und NS-

Ideologien werden hier an die

Jungen weitergegeben. Da müssen

wir sehr genau hinschauen“,

weiß Ortner.

Beim Linksextremismus besteht

das Problem, dass es keine

klaren Gesetze wie beim Rechtsextremismus

gibt. Oft würden

diese Gruppierungen auch mit

Islamisten sympathisieren. Zum

Thema Blackout meinte Ortner:

„Es gibt derzeit keine Hinweise,

dass es in der Steiermark zu

einem ähnlichen Anschlag wie

in Berlin kommen könnte. Zum

Thema Extremismus meinte Kunasek:

„Hier müssen wir ein

wachsames Auge haben. Vor allem

was den islamischen Extremismus

betrifft.“


5. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz 3

Zweite Chance

für Remini

Grazer

Pfoten

Die Studie zeigt, dass sich Österreichs Investitionen in die Anpassung an den

Klimawandel langfristig wirtschaftlich deutlich auszahlen.

GETTY

Investion zahlt sich aus

■ In Zeiten wie diesen wird in

Österreich gerne gespart. Eine

kürzlich veröffentlichte Studie

des Wegener Centers der Universität

Graz zeigt allerdings, dass in

Sachen Klimaschutz Investieren

beim Sparen hilft.

Extreme Wetterbedingungen

wie Dürren, Überschwemmungen

oder Waldbrände belasten

die öffentliche Hand sehr. Einerseits

fließen Mittel in den Katastrophenschutz,

der die Opfer entschädigt.

Zum anderen verliert

der Staat durch Ernteeinbußen

und dem Sinken der Produktivität

Steuereinnahmen.

Österreich investiert jährlich

rund 600 Millionen Euro in die

Klimawandelanpassung. „Diese

Gelder haben wir den durchschnittlich

zu erwartenden Schäden

durch Klimafolgen bis 2050

gegenübergestellt“, führt Preinfalk

aus. „Die Modellierung zeigt eindeutig,

dass sich die Ausgaben für

den Staatshaushalt rentieren“, resümiert

Eva Preinfalk.

Remini möchte noch viel in ihrem Leben erlernen.

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wurde bei Minusgraden im

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4 graz

www.grazer.at 5. FEBRUAR 2026

Der Bau des Rückhaltebeckens am Thalersee wurde verschoben. Die Grünen

bringen die Thematik daher in den kommenden Landtag ein. STADT GRAZ

Hochwasserschutz

kommt in den Landtag

KRITIK. Die Verschiebung der Hochwasserschutz-Projekte

in Graz kommt in den Landtag.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Wie der Grazer am

Dienstag berichtet

hat, kritisierten die

Grazer Grünen die Einsparungen

des Landes beim Hochwasserschutz

und befürchten

dadurch die Einbremsung zentraler

Hochwasserschutz-Projekte

in der steirischen Landeshauptstadt.

„Hochwasserschutz

ist nichts, was man einfach verschieben

kann“, betont Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner.

Konkret geht es den Grünen

um zwei bereits geplante Projekte:

das Rückhaltebecken am

Thalersee, dessen Baubeginn

für Frühjahr 2026 angesetzt war,

sowie die Förderungszusage für

den vierten Bauabschnitt am

Petersbach im Oberlauf.

Das Land weist die Vorwürfe

der Grünen jedoch zurück.

„Beim Hochwasserschutz wird

nicht gespart, das ist mir sehr

wichtig“, betont die zuständige

Landesrätin Simone Schmiedt-

bauer. Das Projekt Thalersee

sei nicht abgesagt, sondern nur

verschoben und bei der Causa

Petersbach seien die behördlichen

Verfahren noch nicht abgeschlossen.

Landtag

Die Verschiebung der Projekte

wird von den Grünen nächste

Woche in den Landtag eingebracht.

Grünen-Klubobfrau

Sandra Krautwaschl will Landesrätin

Simone Schmiedtbauer

zu den beiden Sachverhalten

befragen.

Die Grünen fordern, dass die

vorbereiteten Projekte, wie abgestimmt

und politisch vereinbart

durchgeführt werden: „Wir

wollen klar Schiff machen. Die

Menschen haben ein Recht auf

eine ehrliche Antwort. Es geht

nicht um Zuständigkeiten oder

Erklärungen – es geht darum,

ob der Schutz wie vereinbart

kommt oder nicht.“

Der Landtag findet am 10.

Februar ab 10 Uhr statt und die

Debatte dürfte über die Sitzung

hinaus weitergehen.

So soll das Murkraftwerk in Stübing aussehen. Die Stadt Graz macht sich

jedoch wegen der Trinkwasserqualität der Landeshauptstadt Sorgen. VERBUND

Keine Bewilligung für

Kraftwerk in Stübing

MURKRAFTWERK. Die Stadt Graz äußert Bedenken

hinsichtlich der Trinkwasserqualität.

Von Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

Im Dezember reichte der Verbund

das Projekt eines Murkraftwerks

in Sübing behördlich

ein. In einer Stellungnahme

der Stadt heißt es nun, dass die

Unterlagen nicht ausreichen

und das Projekt derzeit nicht genehmigungsfähig

ist.

Trinkwasser

In einer von der UVP-Behörde

des Landes eingeforderten Stellungnahme

heißt es zusammenfassend,

dass „die eingereichten

Unterlagen aus fachlicher Einschätzung

nicht ausreichen, das

Projekt und dessen Auswirkungen

auf die Trinkwasserversorgungsanlage

in Friesach hin zu

beurteilen. Aus Sicht der Holding

ist das eingereichte Projekt

derzeit nicht bewilligungsfähig

und in erheblichen Teilen nachzubessern.“

Unmittelbar in der Nähe des

geplanten Kraftwerks liegen die

Brunnen von Friesach. Über

diese wird rund ein Drittel des

städtischen Trinkwassers gefördert.

Für Bürgermeisterin Elke

Kahr sei es daher von höchster

Priorität, die qualitative und

quantitative Trinkwasserversorgung

in Graz sicherzustellen:

Kahr: „Die nun eingereichte

Planung hat unsere Bedenken

nicht zerstreut – im Gegenteil.“

Für die Stadt Graz begleitet

der Hydrogeologe Steffen Birk

von der Uni Graz das Projekt

zusätzlich zu den Holding-Experten.

In seiner Stellungnahme

kritisiert er fehlende Untersuchungen

zur Wasserqualität,

fehlende bakteriologische Kontrollen

und bewertet die Eingriffsintensität

für die Bau- und

Betriebsphase als sehr hoch.

Weiters heißt es seitens der

Stadt, dass mit der Projekteinreichung

des Verbunds viele

Fragen offen bleiben. Es ist unklar,

ob die vorgesehenen Maßnahmen

das Grundwasser genügend

schützen. Zudem fehlen

aussagekräftige Daten zur Wasserqualität.

Am 9. Februar endet die Stellungsnahmefrist.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8

bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Lukas Steinberger-Weiß

(0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664/80 666 6683), Verena

Leitold (0664 80 666 6691), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),

Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890 | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION:

Burkhard Leitner, Joanna Mandl | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.



6 graz

www.grazer.at 5. FEBRUAR 2026

Olympiasieger George Clooney

INTERN. Unser Redakteur Klaus Molidor arbeitet als Helfer bei den Olympischen Spiele und erzählt

diesmal in seinem „Tagebuch“ vom ersten Training, seinem Ruf in Neuseeland und George Clooney.

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Die Zeit beim ersten Training

für den Snowboard

Big Air ist dazu da, Kontakte

mit den Pressevertretern der

jeweiligen Nationen zu knüpfen.

Mit den Neuseeländern fällt das

leicht. Alexandra Spence und ihr

Kollege James Bennett gehen direkt

auf mich zu. „Are you Klaus?“,

sagt Alexandra. Bin ich. Und offensichtlich

ein Star in Neuseeland.

„Natürlich“, sagt James. „Da

hast du was versäumt.“ Gemeinsames

Gelächter und schon ist

das Eis gebrochen. Den zweiten

Lacher ernte ich, als ich die beiden

frage, wie lange ihre Anreise

gedauert hat. „12 Stunden bis

Singapur und dann 13 Stunden

bis Mailand“, sagt Alexandra. Bravo,

ich hab 30 Stunden gebraucht.

Zum Trost bekomme ich einen

der begehrten Pins, den die Nationen

verteilen.

Mittlerweile sind die Vorbereitungen

im Livigno Snow Park auf

der Zielgeraden. Unsere Mixed

Zone, in der wir die Sportler an

der Presse vorbeiführen, nimmt

Formen an. Für die TV-Stationen

sind 54 Meter reserviert, die

schreibende Presse hat 34 Meter

zur Verfügung. Ein erster Gang

durch den mit Absperrgittern errichteten

Kanal tut gut, um die

Laufwege kennenzulernen. Währenddessen

werden auch die Siegerehrungen

geprobt. Für den

Slopestyle der Männer wird gerade

der Zweite aufgerufen. „Silver

Medal, from the USA“, dröhnt

es aus den Lautsprechern, „Johnny

Depp“. Geschlagen nur von einem

Italiener. „George Clooney“,

ruft der Sprecher. What else?

„Grazer“-Redakteur Klaus Molidor mit Neuseeländer James Bennett (l.). KK

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5. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz 7

Grawe kauft Firma in Armenien

ÜBERNAHME. Die Grawe hat gemeinsam mit der CQ Investment Group die Liga Insurance Company in

Armenien übernommen. Die beiden renommierten Unternehmen setzen so einen wichtigen Meilenstein.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Bei der 100 Prozent Übernahme

entfallen 75 Prozent

der Anteile auf die

Grawe Group und 25 Prozent

auf die CQ Investment Group.

Mit dieser gezielten Erschließung

des armenischen Marktes

erweitern die Unternehmen ihre

Präsenz in der Kaukasusregion.

Die Liga Insurance Company

gehört zu den führenden Akteuren

des armenischen Versicherungsmarktes

und zeichnet sich

durch ein umfassendes Portfolio

an Versicherungsprodukten und

-dienstleistungen aus, die landesweit

angeboten werden.

Bedeutend

„Der Einstieg in den armenischen

Versicherungsmarkt ist

für uns ein bedeutender Schritt

in unserer Konzernerweiterung

– wir freuen uns, an der wirtschaftlichen

Entwicklung dieses

aufstrebenden Landes mitarbeiten

zu dürfen und werden

unsere in fast 200 Jahren generierte

Erfahrung im Versicherungs-

und Finanzwesen

einbringen“, so Grawe Generaldirektor

Klaus Scheitegel.

Mit der Liga Insurance als 20.

Tochtergesellschaft und Aktivitäten

in nunmehr 14 Ländern

Zentral-, Ost- und Südosteuropas

unterstreicht die Grawe

Group ihre Position als international

agierende österreichische

Unternehmensgruppe und setzt

ein klares Zeichen für nachhaltiges

Wachstum. Die Übernahme

unterstreicht zudem die wachsende

Bedeutung Armeniens als

Markt.

Vahagn Aghavelyan, Andreas Wimmer, Martin Galstyan, Klaus Scheitegel

und Paul Swoboda, Arman Vardanyan (v.l.).

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www.grazer.at 5. FEBRUAR 2026

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ clarissa.berner@grazer.at

Zwei Einsätze in

Hart bei Graz

Am Sonntag treffen der SK Puntigamer Sturm Graz und die SV Ried aufeinander.

Aus diesem Grund wird ein Sicherheitsbereich eingerichtet. LPD STMK

kehr bis zum Eurospar-Parkplatz

auf der einen Seite und bis zum

Sportplatz und Steinkläublweg

auf der anderen Seite. Da es regnete,

bestand die Gefahr einer

Kontamination des Abwassers

über den Kanal. Weil die Feuerwehrleute

das Öl mit mehreren

Säcken Bindemittel rasch binden

konnten, wurde Schlimmeres

verhindert, und eine Kontamination

blieb aus. Die Polizei hat nun

■ Am Mittwoch, dem 4. Februar,

kam es in Hart bei Graz gleich

zu zwei Feuerwehreinsätzen.

Am frühen Morgen gegen 5:57

Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr

zu einem Kleinbrand

in die Rupertistraße alarmiert.

Vor Ort stellte sich heraus, dass

die Nummer der Alarmadresse

nicht korrekt war. Sprachliche

Barrieren sorgten zusätzlich für

Verständnisprobleme. Da kein

Feuer wahrnehmbar war, wird

von einem Fehlalarm ausgegangen.

Die Polizei wurde zur

weiteren Abklärung hinzugezogen.

Am selben Tag musste die

Feuerwehr ein zweites Mal ausrücken.

Eine massive Ölspur erstreckte

sich über den Kreisverweitere

Ermittlungen aufgenommen

und ist auf der Suche nach

dem Täter.

LKW-Bergung in

Graz-Umgebung

■ Am Mittwoch, dem 4. Februar,

wurde die Freiwillige Feuerwehr

Steinberg-Rohrbach zu einem

Einsatz auf die L382 im Bereich

„Schmiedleitn“ alarmiert. Ein

voll beladener LKW hatte sich in

einer engen Kurve verkeilt. Eine

Weiterfahrt war für den Sattelschlepper

nicht mehr möglich.

Mit Hilfe einer Seilwinde konnte

das Fahrzeug geborgen und wieder

fahrbereit gemacht werden.

Während der Bergungsarbeiten

kam es kurzzeitig zu einer Totalsperre

der Landesstraße.

Sicherheitsbereich

rund ums Stadion

■ Am Sonntag, dem 8. Februar,

trifft der SK Puntigamer Sturm

Graz um 17 Uhr auf die SV Ried.

Die Landespolizeidirektion Steiermark

verordnet daher von 13

Uhr bis 21 Uhr einen Sicherheitsbereich

rund um die Merkur

Arena. In diesem Bereich

haben Sicherheitskräfte das

Recht, Personen zu verweisen.

Wer sich dem widersetzt, muss

mit einer Geldstrafe von bis zu

1000 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe

von bis zu vier Wochen

rechnen. Bei weiterem Widerstand

kann eine Festnahme

erfolgen.

UMBERTO TOZZI

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26 | 04 | 2026

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5. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz 9

Jetzt

mitdiskutieren

www.facebook.com/derGrazer

Hoffnung

Wir hoffen, dass die Radfahrer

sich an die Verkehrsregeln halten

und nicht wie wild durch

Graz fahren!

Christoph Baierl-Fuchs

* * *

Info

Fahre selber mit dem Rad und

gehe auch zu Fuß! Man sollte

als schwächerer Verkehrsteilnehmer

immer zwei mal

schauen. Gilt auch wenn ich

mit dem Motorrad unterwegs

bin.

Hermann Pall

* * *

Antwort

Was für ein Geschwurbel. Es ist

eine einfache StVO Regel, dass

Radfahrer bei einer Radüberfahrt

Vorrang vor dem Abbiegeverkehr

haben. Und diesen

Vorrang hat der Autofahrer

missachtet.

Hans Reiter

* * *

Meinung

Ja, die Opferanzahl der Grazer

Verkehrspolitik wird noch weiter

steigen. Sie habe die Straßen

nicht sicherer sondern nur

noch gefährlicher gemacht.

Ralf Edler-Stiegler

* * *

Info

Eine Nichtbeachtung des Vorrangs

hat nichts mit der Politik

zu tun.

Markus Lengauer

* * *

Traurig

Wie viele Radfahrer müssen

noch dran glauben, bis dem

Autoverkehr endlich wirksam

Grenzen gesetzt werden? Hier

wäre das Allermindeste mal

den Abbieger für Autos bei

Grün für Fußgänger und Radler

abzuschaffen – es ist ja bei

weitem nicht das erste Mal,

dass an dieser Stelle sowas

passiert ist.

Tobias Brugger

* * *

Provokant

Passt schon, es sind ja eh

alle so gut – und die Radfahrer

in Graz sind natürlich auch

alles Heilige.

Werner Hollauf

* * *

Passiert

Da steht nichts von einer roten

Ampel. Er wird ihn einfach

übersehen haben, wie auch

umgekehrt.

Samuel Reicher

* * *

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Verletzung

nach einer

Kollision

Gestern kam es an der Kreuzung

Keplerstraße – Lendplatz

zu einer Kollision. An der

Kreuzung wollte der Pkw-Fahrer

nach rechts einbiegen. Ein

Radfahrer fuhr an dieser Kreuzung

in die entgegengesetzte

Richtung und wollte die Kreuzung

am Rad- und Fußgängerübergang

queren. Es kam

zu einer Kollision der beiden

Fahrzeuge.

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graz

10 www.grazer.at 19. 5. SEPTEMBER FEBRUAR 2026 2021

Ausblick

Was am Freitag in

Graz wichtig ist

■ Die Olympischen Spiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo

werden am morgigen Freitag eröffnet. Um eine Medaille kämpft dort

auch die Grazer Skifahrerin Conny Hütter. Außerdem ist Klaus Pribitzer

als Teamarzt dabei.

■ Vor dem Hintergrund gehäufter Morde an Frauen, Kürzungen in der

Sozialpolitik, die Frauen besonders treffen und mangelnder Fortschritte

beim Schließen der Lohnlücke legen die steirischen Grünen ein Forderungspaket

mit konkreten frauenpolitischen Maßnahmen vor.

■ Im Hotel Novapark findet der 69. Sturm Ball statt, bei dem Entertainer

Oliver Haidt für Stimmung sorgen wird. Der vom Anhängerklub

organisierte Abend kommt der Sturmjugend zugute.

■ Von Graz aus in die ganze Welt reisen kann man beim Anderswo

Festival im Orpheum. Bis Sonntag gibt es dort Multimediavorträge

über verschiedene Länder und Streetfood aus aller Welt.

■ Extremradler Christoph Strasser berichtet in seinem Multi-Media

Vortrag „Weiter kommen“ in der Helmut-List-Halle von den größten

Niederlagen und schönsten Siegen. Los geht‘s um 19 Uhr.

Im Hotel Novapark wird am morgigen Freitag wieder der Sturm Ball mit

Entertainer Oliver Haidt zugunsten des Nachwuchses gefeiert.

STURM

■ Ein spezielles Pub-Quiz im Office Pub widmet sich allem, was auf

unseren Tellern landet. Auf die Siegerteams warten Restaurantgutscheine,

Kochbücher und kulinarische Goodiebags. Beginn: 19 Uhr.

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