5. Februar 2026
- Sicherheitsgipfel zu Blackout und Extremismus fand statt - Stadt Graz erteilt Murkraftwerk Stübing keine Genehmigung - Verschiebung der Hochwasserschutz-Projekte in Graz kommt in den Landtag
- Sicherheitsgipfel zu Blackout und Extremismus fand statt
- Stadt Graz erteilt Murkraftwerk Stübing keine Genehmigung
- Verschiebung der Hochwasserschutz-Projekte in Graz kommt in den Landtag
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Grazer5. FEBRUAR 2026, E-PAPER AUSGABE
Getty
Quelle: ZAMG
6°
Es bleibt
bewölkt. Zu
Mittag eventuell
sonnig.
Die Temperaturen
in Graz liegen morgen Freitag
zwischen 0 und 6 Grad.
Antrag
Wegen den Einsparungen beim Hochwasserschutz
reichen Die Grünen kommende
Woche im Landtag einen Antrag ein. 4
Ablehnung
Die Stadt Graz erteilt dem Murkraftwerk
Stübing keine Genehmigung. Es gibt
Bedenken beim Trinkwasser. 4
Sicherheitsgipfel Blackout & Extremismus
Wenn es
finster
wird im
Land
GETTY, VERBUND, STADT GRAZ
Dunkel. Heute fand der Sicherheitsgipfel zu den Themen Blackout und Extremismus statt. Die Steiermark ist gerade im Bereich der Blackoutprävention
Vorreiter in ganz Österreich. Aber auch im Bereich Extremismus ist man im Land wachsamer gegenüber allen Gruppierungen. SEITE 2
2 graz
www.grazer.at 5. FEBRUAR 2026
Sicherheitsgipfel Blackout & Extremismus
Die Steiermark
ist vorbereitet
Doris Kampus pocht auf die Umsetzung
des Pflegegesetzes. KK
SPÖ: Antrag zu
Pflege im Land
■ Bereits seit mehr als einem
Jahr sieht das Steiermärkische
Pflege- und Betreuungsgesetz
einen eigenen Personalschlüssel
für den Nachtdienst in der
stationären Pflege vor. Bis heute
hat die Landesregierung jedoch
keine Verordnung dazu erlassen.
Mit massiven Folgen für die
Pflegekräfte: In vielen Pflegeeinrichtungen
arbeiten Pflegekräfte
nachts weiterhin unterbesetzt,
diplomiertes Personal steht oft
nur in Rufbereitschaft zur Verfügung,
klare und einheitliche
Regelungen fehlen völlig. Trotz
klarer gesetzlicher Vorgaben
hat die Landesregierung es verabsäumt,
für verbindliche Mindeststandards
zu sorgen. Die
SPÖ hat daher einen Antrag im
Landtag eingebracht, mit dem
die rasche Erlassung der Nachtdienstverordnung
und klare
personelle Mindeststandards
eingefordert werden. Parallel
dazu bringt die SPÖ Graz einen
dringlichen Antrag im Gemeinderat
ein, um den politischen
Druck weiter zu erhöhen und
die Interessen der Pflegekräfte
und Pflegebedürftigen auch auf
kommunaler Ebene klar zu vertreten.„Dass
ein seit über einem
Jahr geltendes Gesetz schlicht
nicht umgesetzt wird, ist nicht
hinnehmbar. Pflegekräfte werden
nachts allein gelassen, Bewohnerinnen
und Bewohner
einem unnötigen Risiko ausgesetzt.
Pflege darf auch in der
Nacht kein Sparmodell sein“,
betont SPÖ-Graz-Vorsitzende
und Landtagsabgeordnete Doris
Kampus.
Gerald Ortner, Mario Kunasek, Manuela Khom und Harald Eitner (v.l.) informierten über den Sicherheitsgipfel. KK
ERKENNTNIS. Heute
fand der Sicherheitsgipfel
zum Thema
Blackout und Extremismus
statt. Fazit: Die
Steiermark ist gerüstet.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Blackout uund Extremismus
- zwei Themen, die beim
heutigen Sicherheitsgipfel
des Landes besprochen wurden.
„Der Gipfel zum Thema Extremismus
hätte schon im letzten Jahr
stattfinden sollen. Wurde dann
aber aufgrund des Amoklaufs in
Graz abgesagt. Wir haben nun
auch den Blackout in Berlin zum
Anlass genommen, dieses Thema
mit in den Sicherheitsgipfel zu
nehmen“, so Landeshauptmann
Mario Kunasek zu Beginn einer
Pressekonferenz, die über das
Ergebnis des Gipfels informierte.
Neben den Vertretern des Landes,
des Katastrophenschutzes
und der Polizei waren auch das
Bundesheer, Vertreter der Energie
Steiermark und diverser Blaulichtorganisationen
mit dabei.
tionalen Vergleich in der Steiermark
eine sehr hohe Netzsicherheit
haben“, zeigt sich der
Landeshauptmann zufrieden.
Und ergänzt: „Gerade in einem
Industrieland wie der Steiermark
ist dies sehr wichtig, da die
Versorgungssicherheit oft auch
eine Standortentscheidung für
Unternehmen darstellt.“ Für ihn
ist Krisenvorsorge zudem ein
laufender Prozess. Die Kommunen
leisten aus Kunaseks Sicht
hier hervorragende Arbeit. Dennoch
sieht er auch die Bürger in
der Pflicht, die einen wichtigen
Beitrag zur Blackout- Vorsorge
leisten können.
„Sicherheit ist eine zentrale
Aufgabe des Staates. Sie dient
nicht nur zum Schutz, sondern
auch zur Versorgung“, weiß Landeshauptmannstellverterin
Manuela
Khom. Auch sie sieht
das Land gut aufgestellt. Dennoch
ist ein möglicher Blackout
eine große Herausforderung für
die Gemeinden. „Ich bin sehr
froh über diverse Übungen, so
sieht man wo man nachschärfen
muss“, so Khom. Harald Eitner,
Leiter des Katastrophenschutzes
des Landes: „Die Steiermark
ist Vorreiter in der Blackoutprävention.
Bereits 2023 haben wir
die Landesverwaltung hier fit
gemacht. 2024 haben wir den
gesamt-steirischen Blackoutplan
erstellt. Dieser ist ein Spiegel
der Blackout resilienz. Dennoch
gibt es noch einige Punikte
Blackout
„Wir sind in beiden Bereichen
gut aufgestellt. Die Vertreter der
Energie Steiermark haben uns
versichert, dass wir im internaan
denen wir arbeiten müssen.“
Auch Eitner nennt hier die Eigenverantwortung
der Bürger.
Extremismus
Die Bekämpfung von Extremismus
ist für Landespolizeidirektor
Gerald Ortner eine Aufgabe
der Sicherheitsbehörden, aber
auch der Gesellschaft. „Wir sind
beim islamischen Extremismus
keine Insel der Seeligen. Er ist
eine große Herausforderung
bzw. Gefahr für die Steiermark“,
so Ortner. Die größte Gefahr ortet
der oberste Polizist des Landes
bei der Radikalisierung
im Internet. Wobei für ihn das
Spektrum vom Islamismus bis
zum Rechtsradikalismus reicht.
„Die islamistischen und NS-
Ideologien werden hier an die
Jungen weitergegeben. Da müssen
wir sehr genau hinschauen“,
weiß Ortner.
Beim Linksextremismus besteht
das Problem, dass es keine
klaren Gesetze wie beim Rechtsextremismus
gibt. Oft würden
diese Gruppierungen auch mit
Islamisten sympathisieren. Zum
Thema Blackout meinte Ortner:
„Es gibt derzeit keine Hinweise,
dass es in der Steiermark zu
einem ähnlichen Anschlag wie
in Berlin kommen könnte. Zum
Thema Extremismus meinte Kunasek:
„Hier müssen wir ein
wachsames Auge haben. Vor allem
was den islamischen Extremismus
betrifft.“
5. FEBRUAR 2026 www.grazer.at
graz 3
Zweite Chance
für Remini
Grazer
Pfoten
Die Studie zeigt, dass sich Österreichs Investitionen in die Anpassung an den
Klimawandel langfristig wirtschaftlich deutlich auszahlen.
GETTY
Investion zahlt sich aus
■ In Zeiten wie diesen wird in
Österreich gerne gespart. Eine
kürzlich veröffentlichte Studie
des Wegener Centers der Universität
Graz zeigt allerdings, dass in
Sachen Klimaschutz Investieren
beim Sparen hilft.
Extreme Wetterbedingungen
wie Dürren, Überschwemmungen
oder Waldbrände belasten
die öffentliche Hand sehr. Einerseits
fließen Mittel in den Katastrophenschutz,
der die Opfer entschädigt.
Zum anderen verliert
der Staat durch Ernteeinbußen
und dem Sinken der Produktivität
Steuereinnahmen.
Österreich investiert jährlich
rund 600 Millionen Euro in die
Klimawandelanpassung. „Diese
Gelder haben wir den durchschnittlich
zu erwartenden Schäden
durch Klimafolgen bis 2050
gegenübergestellt“, führt Preinfalk
aus. „Die Modellierung zeigt eindeutig,
dass sich die Ausgaben für
den Staatshaushalt rentieren“, resümiert
Eva Preinfalk.
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4 graz
www.grazer.at 5. FEBRUAR 2026
Der Bau des Rückhaltebeckens am Thalersee wurde verschoben. Die Grünen
bringen die Thematik daher in den kommenden Landtag ein. STADT GRAZ
Hochwasserschutz
kommt in den Landtag
KRITIK. Die Verschiebung der Hochwasserschutz-Projekte
in Graz kommt in den Landtag.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
Wie der Grazer am
Dienstag berichtet
hat, kritisierten die
Grazer Grünen die Einsparungen
des Landes beim Hochwasserschutz
und befürchten
dadurch die Einbremsung zentraler
Hochwasserschutz-Projekte
in der steirischen Landeshauptstadt.
„Hochwasserschutz
ist nichts, was man einfach verschieben
kann“, betont Vizebürgermeisterin
Judith Schwentner.
Konkret geht es den Grünen
um zwei bereits geplante Projekte:
das Rückhaltebecken am
Thalersee, dessen Baubeginn
für Frühjahr 2026 angesetzt war,
sowie die Förderungszusage für
den vierten Bauabschnitt am
Petersbach im Oberlauf.
Das Land weist die Vorwürfe
der Grünen jedoch zurück.
„Beim Hochwasserschutz wird
nicht gespart, das ist mir sehr
wichtig“, betont die zuständige
Landesrätin Simone Schmiedt-
bauer. Das Projekt Thalersee
sei nicht abgesagt, sondern nur
verschoben und bei der Causa
Petersbach seien die behördlichen
Verfahren noch nicht abgeschlossen.
Landtag
Die Verschiebung der Projekte
wird von den Grünen nächste
Woche in den Landtag eingebracht.
Grünen-Klubobfrau
Sandra Krautwaschl will Landesrätin
Simone Schmiedtbauer
zu den beiden Sachverhalten
befragen.
Die Grünen fordern, dass die
vorbereiteten Projekte, wie abgestimmt
und politisch vereinbart
durchgeführt werden: „Wir
wollen klar Schiff machen. Die
Menschen haben ein Recht auf
eine ehrliche Antwort. Es geht
nicht um Zuständigkeiten oder
Erklärungen – es geht darum,
ob der Schutz wie vereinbart
kommt oder nicht.“
Der Landtag findet am 10.
Februar ab 10 Uhr statt und die
Debatte dürfte über die Sitzung
hinaus weitergehen.
So soll das Murkraftwerk in Stübing aussehen. Die Stadt Graz macht sich
jedoch wegen der Trinkwasserqualität der Landeshauptstadt Sorgen. VERBUND
Keine Bewilligung für
Kraftwerk in Stübing
MURKRAFTWERK. Die Stadt Graz äußert Bedenken
hinsichtlich der Trinkwasserqualität.
Von Clarissa Berner
clarissa.berner@grazer.at
Im Dezember reichte der Verbund
das Projekt eines Murkraftwerks
in Sübing behördlich
ein. In einer Stellungnahme
der Stadt heißt es nun, dass die
Unterlagen nicht ausreichen
und das Projekt derzeit nicht genehmigungsfähig
ist.
Trinkwasser
In einer von der UVP-Behörde
des Landes eingeforderten Stellungnahme
heißt es zusammenfassend,
dass „die eingereichten
Unterlagen aus fachlicher Einschätzung
nicht ausreichen, das
Projekt und dessen Auswirkungen
auf die Trinkwasserversorgungsanlage
in Friesach hin zu
beurteilen. Aus Sicht der Holding
ist das eingereichte Projekt
derzeit nicht bewilligungsfähig
und in erheblichen Teilen nachzubessern.“
Unmittelbar in der Nähe des
geplanten Kraftwerks liegen die
Brunnen von Friesach. Über
diese wird rund ein Drittel des
städtischen Trinkwassers gefördert.
Für Bürgermeisterin Elke
Kahr sei es daher von höchster
Priorität, die qualitative und
quantitative Trinkwasserversorgung
in Graz sicherzustellen:
Kahr: „Die nun eingereichte
Planung hat unsere Bedenken
nicht zerstreut – im Gegenteil.“
Für die Stadt Graz begleitet
der Hydrogeologe Steffen Birk
von der Uni Graz das Projekt
zusätzlich zu den Holding-Experten.
In seiner Stellungnahme
kritisiert er fehlende Untersuchungen
zur Wasserqualität,
fehlende bakteriologische Kontrollen
und bewertet die Eingriffsintensität
für die Bau- und
Betriebsphase als sehr hoch.
Weiters heißt es seitens der
Stadt, dass mit der Projekteinreichung
des Verbunds viele
Fragen offen bleiben. Es ist unklar,
ob die vorgesehenen Maßnahmen
das Grundwasser genügend
schützen. Zudem fehlen
aussagekräftige Daten zur Wasserqualität.
Am 9. Februar endet die Stellungsnahmefrist.
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8
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Leitold (0664 80 666 6691), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),
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Burkhard Leitner, Joanna Mandl | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.
6 graz
www.grazer.at 5. FEBRUAR 2026
Olympiasieger George Clooney
INTERN. Unser Redakteur Klaus Molidor arbeitet als Helfer bei den Olympischen Spiele und erzählt
diesmal in seinem „Tagebuch“ vom ersten Training, seinem Ruf in Neuseeland und George Clooney.
Von Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
Die Zeit beim ersten Training
für den Snowboard
Big Air ist dazu da, Kontakte
mit den Pressevertretern der
jeweiligen Nationen zu knüpfen.
Mit den Neuseeländern fällt das
leicht. Alexandra Spence und ihr
Kollege James Bennett gehen direkt
auf mich zu. „Are you Klaus?“,
sagt Alexandra. Bin ich. Und offensichtlich
ein Star in Neuseeland.
„Natürlich“, sagt James. „Da
hast du was versäumt.“ Gemeinsames
Gelächter und schon ist
das Eis gebrochen. Den zweiten
Lacher ernte ich, als ich die beiden
frage, wie lange ihre Anreise
gedauert hat. „12 Stunden bis
Singapur und dann 13 Stunden
bis Mailand“, sagt Alexandra. Bravo,
ich hab 30 Stunden gebraucht.
Zum Trost bekomme ich einen
der begehrten Pins, den die Nationen
verteilen.
Mittlerweile sind die Vorbereitungen
im Livigno Snow Park auf
der Zielgeraden. Unsere Mixed
Zone, in der wir die Sportler an
der Presse vorbeiführen, nimmt
Formen an. Für die TV-Stationen
sind 54 Meter reserviert, die
schreibende Presse hat 34 Meter
zur Verfügung. Ein erster Gang
durch den mit Absperrgittern errichteten
Kanal tut gut, um die
Laufwege kennenzulernen. Währenddessen
werden auch die Siegerehrungen
geprobt. Für den
Slopestyle der Männer wird gerade
der Zweite aufgerufen. „Silver
Medal, from the USA“, dröhnt
es aus den Lautsprechern, „Johnny
Depp“. Geschlagen nur von einem
Italiener. „George Clooney“,
ruft der Sprecher. What else?
„Grazer“-Redakteur Klaus Molidor mit Neuseeländer James Bennett (l.). KK
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5. FEBRUAR 2026 www.grazer.at
graz 7
Grawe kauft Firma in Armenien
ÜBERNAHME. Die Grawe hat gemeinsam mit der CQ Investment Group die Liga Insurance Company in
Armenien übernommen. Die beiden renommierten Unternehmen setzen so einen wichtigen Meilenstein.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Bei der 100 Prozent Übernahme
entfallen 75 Prozent
der Anteile auf die
Grawe Group und 25 Prozent
auf die CQ Investment Group.
Mit dieser gezielten Erschließung
des armenischen Marktes
erweitern die Unternehmen ihre
Präsenz in der Kaukasusregion.
Die Liga Insurance Company
gehört zu den führenden Akteuren
des armenischen Versicherungsmarktes
und zeichnet sich
durch ein umfassendes Portfolio
an Versicherungsprodukten und
-dienstleistungen aus, die landesweit
angeboten werden.
Bedeutend
„Der Einstieg in den armenischen
Versicherungsmarkt ist
für uns ein bedeutender Schritt
in unserer Konzernerweiterung
– wir freuen uns, an der wirtschaftlichen
Entwicklung dieses
aufstrebenden Landes mitarbeiten
zu dürfen und werden
unsere in fast 200 Jahren generierte
Erfahrung im Versicherungs-
und Finanzwesen
einbringen“, so Grawe Generaldirektor
Klaus Scheitegel.
Mit der Liga Insurance als 20.
Tochtergesellschaft und Aktivitäten
in nunmehr 14 Ländern
Zentral-, Ost- und Südosteuropas
unterstreicht die Grawe
Group ihre Position als international
agierende österreichische
Unternehmensgruppe und setzt
ein klares Zeichen für nachhaltiges
Wachstum. Die Übernahme
unterstreicht zudem die wachsende
Bedeutung Armeniens als
Markt.
Vahagn Aghavelyan, Andreas Wimmer, Martin Galstyan, Klaus Scheitegel
und Paul Swoboda, Arman Vardanyan (v.l.).
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Report
✏ clarissa.berner@grazer.at
Zwei Einsätze in
Hart bei Graz
Am Sonntag treffen der SK Puntigamer Sturm Graz und die SV Ried aufeinander.
Aus diesem Grund wird ein Sicherheitsbereich eingerichtet. LPD STMK
kehr bis zum Eurospar-Parkplatz
auf der einen Seite und bis zum
Sportplatz und Steinkläublweg
auf der anderen Seite. Da es regnete,
bestand die Gefahr einer
Kontamination des Abwassers
über den Kanal. Weil die Feuerwehrleute
das Öl mit mehreren
Säcken Bindemittel rasch binden
konnten, wurde Schlimmeres
verhindert, und eine Kontamination
blieb aus. Die Polizei hat nun
■ Am Mittwoch, dem 4. Februar,
kam es in Hart bei Graz gleich
zu zwei Feuerwehreinsätzen.
Am frühen Morgen gegen 5:57
Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr
zu einem Kleinbrand
in die Rupertistraße alarmiert.
Vor Ort stellte sich heraus, dass
die Nummer der Alarmadresse
nicht korrekt war. Sprachliche
Barrieren sorgten zusätzlich für
Verständnisprobleme. Da kein
Feuer wahrnehmbar war, wird
von einem Fehlalarm ausgegangen.
Die Polizei wurde zur
weiteren Abklärung hinzugezogen.
Am selben Tag musste die
Feuerwehr ein zweites Mal ausrücken.
Eine massive Ölspur erstreckte
sich über den Kreisverweitere
Ermittlungen aufgenommen
und ist auf der Suche nach
dem Täter.
LKW-Bergung in
Graz-Umgebung
■ Am Mittwoch, dem 4. Februar,
wurde die Freiwillige Feuerwehr
Steinberg-Rohrbach zu einem
Einsatz auf die L382 im Bereich
„Schmiedleitn“ alarmiert. Ein
voll beladener LKW hatte sich in
einer engen Kurve verkeilt. Eine
Weiterfahrt war für den Sattelschlepper
nicht mehr möglich.
Mit Hilfe einer Seilwinde konnte
das Fahrzeug geborgen und wieder
fahrbereit gemacht werden.
Während der Bergungsarbeiten
kam es kurzzeitig zu einer Totalsperre
der Landesstraße.
Sicherheitsbereich
rund ums Stadion
■ Am Sonntag, dem 8. Februar,
trifft der SK Puntigamer Sturm
Graz um 17 Uhr auf die SV Ried.
Die Landespolizeidirektion Steiermark
verordnet daher von 13
Uhr bis 21 Uhr einen Sicherheitsbereich
rund um die Merkur
Arena. In diesem Bereich
haben Sicherheitskräfte das
Recht, Personen zu verweisen.
Wer sich dem widersetzt, muss
mit einer Geldstrafe von bis zu
1000 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe
von bis zu vier Wochen
rechnen. Bei weiterem Widerstand
kann eine Festnahme
erfolgen.
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Hoffnung
Wir hoffen, dass die Radfahrer
sich an die Verkehrsregeln halten
und nicht wie wild durch
Graz fahren!
Christoph Baierl-Fuchs
* * *
Info
Fahre selber mit dem Rad und
gehe auch zu Fuß! Man sollte
als schwächerer Verkehrsteilnehmer
immer zwei mal
schauen. Gilt auch wenn ich
mit dem Motorrad unterwegs
bin.
Hermann Pall
* * *
Antwort
Was für ein Geschwurbel. Es ist
eine einfache StVO Regel, dass
Radfahrer bei einer Radüberfahrt
Vorrang vor dem Abbiegeverkehr
haben. Und diesen
Vorrang hat der Autofahrer
missachtet.
Hans Reiter
* * *
Meinung
Ja, die Opferanzahl der Grazer
Verkehrspolitik wird noch weiter
steigen. Sie habe die Straßen
nicht sicherer sondern nur
noch gefährlicher gemacht.
Ralf Edler-Stiegler
* * *
Info
Eine Nichtbeachtung des Vorrangs
hat nichts mit der Politik
zu tun.
Markus Lengauer
* * *
Traurig
Wie viele Radfahrer müssen
noch dran glauben, bis dem
Autoverkehr endlich wirksam
Grenzen gesetzt werden? Hier
wäre das Allermindeste mal
den Abbieger für Autos bei
Grün für Fußgänger und Radler
abzuschaffen – es ist ja bei
weitem nicht das erste Mal,
dass an dieser Stelle sowas
passiert ist.
Tobias Brugger
* * *
Provokant
Passt schon, es sind ja eh
alle so gut – und die Radfahrer
in Graz sind natürlich auch
alles Heilige.
Werner Hollauf
* * *
Passiert
Da steht nichts von einer roten
Ampel. Er wird ihn einfach
übersehen haben, wie auch
umgekehrt.
Samuel Reicher
* * *
Meistkommentierte
Geschichte
des Tages
Verletzung
nach einer
Kollision
Gestern kam es an der Kreuzung
Keplerstraße – Lendplatz
zu einer Kollision. An der
Kreuzung wollte der Pkw-Fahrer
nach rechts einbiegen. Ein
Radfahrer fuhr an dieser Kreuzung
in die entgegengesetzte
Richtung und wollte die Kreuzung
am Rad- und Fußgängerübergang
queren. Es kam
zu einer Kollision der beiden
Fahrzeuge.
REAKTIONEN & KOMMENTARE
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graz
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Ausblick
Was am Freitag in
Graz wichtig ist
■ Die Olympischen Spiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo
werden am morgigen Freitag eröffnet. Um eine Medaille kämpft dort
auch die Grazer Skifahrerin Conny Hütter. Außerdem ist Klaus Pribitzer
als Teamarzt dabei.
■ Vor dem Hintergrund gehäufter Morde an Frauen, Kürzungen in der
Sozialpolitik, die Frauen besonders treffen und mangelnder Fortschritte
beim Schließen der Lohnlücke legen die steirischen Grünen ein Forderungspaket
mit konkreten frauenpolitischen Maßnahmen vor.
■ Im Hotel Novapark findet der 69. Sturm Ball statt, bei dem Entertainer
Oliver Haidt für Stimmung sorgen wird. Der vom Anhängerklub
organisierte Abend kommt der Sturmjugend zugute.
■ Von Graz aus in die ganze Welt reisen kann man beim Anderswo
Festival im Orpheum. Bis Sonntag gibt es dort Multimediavorträge
über verschiedene Länder und Streetfood aus aller Welt.
■ Extremradler Christoph Strasser berichtet in seinem Multi-Media
Vortrag „Weiter kommen“ in der Helmut-List-Halle von den größten
Niederlagen und schönsten Siegen. Los geht‘s um 19 Uhr.
Im Hotel Novapark wird am morgigen Freitag wieder der Sturm Ball mit
Entertainer Oliver Haidt zugunsten des Nachwuchses gefeiert.
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