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8. Februar 2026

- Seniorenparkplätze für Grazer Innenstadt gefordert - Interview mit Staatssekretärin Barbara EIbinger-Miedl - Ex-Vizebürgermeister Mario Eustacchio wird Wirt - Opernredoute in Bild und Video

- Seniorenparkplätze für Grazer Innenstadt gefordert
- Interview mit Staatssekretärin Barbara EIbinger-Miedl
- Ex-Vizebürgermeister Mario Eustacchio wird Wirt
- Opernredoute in Bild und Video

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8. FEBRUAR 2026, AUSGABE 6

MEGA

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bei SPAR.

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Hereinspaziert

Der ehemalige Vizebürgermeister Mario

Eustacchio (r.) wird Gastgeber in der

neuen Cantinetta im Hofkeller. 8

Umgedreht

Die Inflation sinkt endlich wieder, wir

haben mit Finanzstaatssekretärin

Barbara Eibinger-Miedl gesprochen. 6

Vorwurf der Altersdiskriminierung

Senioren

fordern eigene

Parkplätze in

der Innenstadt

Hilferuf. Der Seniorenbund fordert unter anderem eigens ausgewiesene Parkplätze für ältere Semester in der Grazer Innenstadt. Unterstützung

kommt von der Antidiskriminierungsstelle, dort überlegt man eine Lockerung der Voraussetzungen für Behindertenparkplätze. SEITEN 4/5

KI SYMBOLFOTO, SCHERIAU, KK

Seriös - Einfühlsam - Würdevoll

24h täglich


2 die seite zwei

www.grazer.at 8. FEBRUAR 2026

E D I T O R I A L

von

Tobit

Schweighofer

✏ tobit.schweighofer@grazer.at

Jäger des

verlorenen

Parkplatzes

E

s ist wohl menschlich

und auch nachvollziehbar:

Solange man im

Überfluss lebt, fällt es leicht,

großzügig zu sein. Wenn die

Mittel aber knapper werden,

schaut jeder darauf, dass er

zunächst einmal seine

eigenen Schäfchen ins

Trockene bringt. Dies gilt

auch für die Parkplatzsituation

in der Grazer Innenstadt

(siehe Seiten 4/5). Seitdem

hier ein Stellplatz nach dem

anderen gestrichen wird, wird

das Gerangel um diese Plätze

immer größer. Jetzt melden

sich die Senioren mit dem

durchaus berechtigten

Wunsch nach eigenen

Seniorenparkplätzen und

erhalten damit auch Unterstützung

von der Antidiskriminierungsstelle.

Neben

Behindertenparkplätzen,

Familienstellplätzen, Radabstellplätzen,

Nachbarschaftsparkplätzen

und Lieferzonen

wäre dies eine weitere

Widmung für eine spezielle

Gruppe. Parkplätze für die

Allgemeinheit gibt es bald

überhaupt keine mehr, nur

noch die wagemutigsten

Autofahrer werden als „Jäger

des verlorenen Parkplatzes“

durch die Gassen streifen und

nach diesen Raritäten

Ausschau halten. Was

komisch klingt, ist leider für

die Unternehmer alles andere

als witzig. Es wurde schon oft

gesagt und man muss es

wiederholen: Die Innenstadt

braucht eine faire Verkehrslösung

für alle.

Tobit Schweighofer, Chefredakteur

SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...

... Elke

Rock

Die Unternehmerin

über

ihre Moderation

am Bauernbundball,

ihre

Frühstücksgewohnheiten

und was sie an

ihrer Heimatstadt

liebt.

Wie sieht Ihr Frühstück aus?

Ich liebe Avocado und weiche Eier. Das muss immer

beim Frühstück dabei sein. Sonst bin ich variabel.

Da gibt es von Croissant bis Pumpernickel

alles. Zudem bin ich ein Kaffeejunkie. Da ich der

Kuhmilch abgeschworen habe, gibt’s den Kaffee

mit Soja- oder Haferdrink.

Sie sind Grazerin, was lieben Sie an Ihrer

Heimatstadt?

Graz hat für mich einen Ortscharakter. Es ist gefühlt

überschaubar. Du kennst die Leute und grüßt

sie. Es ist für mich vertraut und heimelig. Die kleinen

Gassen, die Mur, das ist für mich Entschleunigung.

Ich treffe hier alte Freunde, die ich noch

aus der Schulzeit kenne, und es ist alles sehr layed

back. Ich komme immer wieder gerne zurück.

Sie übernehmen als erste Frau heuer die

Moderation des Bauernbundballs. Waren

Sie schon einmal auf dem Ball?

Ja, als Gast war ich schon mit dabei. Das Event auf

der Bühne zu erleben, ist aber etwas ganz anderes.

Ich bin mega stolz, die erste Frau zu sein, die den

Ball moderiert. Ich halte das für einen wichtigen

Schritt. Wir machen hier Frauen sichtbar. Diese

Entwicklung finde ich großartig.

Was wird die Gäste erwarten?

Mein größter Fokus wird darauf liegen, den Menschen

ein gutes Gefühl zu geben und ihnen einen

lässigen Abend zu bereiten. Es soll kurzweilig sein.

Ich sage immer, keep it short and simpel. Die Unterhaltung

steht für mich im Vordergrund.

Bei Elke Rock gibt es

immer Avocado und

weiches Ei zum Früh-

stück. Dazu dann ein

Kaffee mit Soja- oder

Haferdrink.

Sie waren eine der Stimmen von Ö3 und haben

den Sender nach 18 Jahren verlassen.

Wie schwer fiel Ihnen die Entscheidung?

Es war ein großer Step, der sich ein bisschen wie

eine Scheidung angefühlt hat. Der Prozess bis zur

Entscheidung hat eineinhalb Jahre gedauert. Es

gab so den Moment, wo ich dachte, dass ich mich

in eine andere Richtung entwickle. Ich hab auch

nach neuen Herausforderungen gesucht. Manchmal

braucht man eine neue Reise, und ich bereue

den Schritt nicht.

Sie haben nun Ihr eigenes Business gestartet.

Was erwartet Ihre Kunden?

Momentan lege ich den Fokus sehr stark auf

Onlinekurse. So kann ich ein breites Publikum erreichen.

Ich habe als EPU nur eine begrenzte Zeit,

daher ist ein digitales Angebot optimal. Ich biete

aber auch 1:1-Betreuung von CEOs oder Boards

und Trainings für ganze Teams an. Moderationen

nehme ich nur mehr an, wenn sie mich herausfordern,

wie eben beim Bauernbundball.

SABRINA NASERADSKY

Elke Rock wurde am 23. März 1983 in Graz geboren.

Nach der Matura arbeitete sie bei diversen

Radiostationen als Volontärin. 2007 wechselte sie

dann zu Ö3. Dort war sie bis Oktober 2025 eine der

Stimmen des Radiosenders. Sie hat sich mit ihrem

eigenen Unternehmen ROCKstarcoaching selbstständig

gemacht. Am 13. Februar übernimmt sie

als erste Frau in der 75-jährigen Geschichte des

Bauernbundballs dessen Moderation.

KK



graz

4 graz

www.grazer.at 8. FEBRUAR 2026

4

redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10

Wir sind beim islamischen

Extremismus keine Insel der

Seligen“.

Landespolizeidirektor Gerald Ortner bei der

Pressekonferenz zum Sicherheitsgipfel LPD STMK

Seniorenparkplätze

Büroleiter Doris Hary und Christian

Moser PRIVAT, LANDTAG STMK/BRAND IMAGES

Veränderungen

in den Büros

■ Auf die Bestellung von

Christian Moser zum neuen

Landtagsdirektor folgen

personelle Veränderungen

in den Regierungsbüros von

Landesrat Stefan Hermann

und Landesrätin Claudia

Holzer. Auf Moser im Büro

Hermann folgt im März Doris

Hary, bisherige Büroleiterin

von Landesrätin Claudia

Holzer. Im Büro Holzer übernimmt

Gunther Peternell als

Büroleiter.

Der Seniorenbund erachtet die Einrichtung von Seniorenparkplätzen in der Stadt Graz als erforderlich.

KI

Die Landesregierung lud zu einem

Sicherheitsgipfel.

LAND STMK/BINDER

Blackout und

Extremismus

■ Am 5. Februar fand in

der Grazer Burg ein Sicherheitsgipfel

zu den Themen

Blackout und Extremismus

statt. Anlass war der Stromausfall

in Berlin. Im Rahmen

des Gipfels berichtete die

Regierung gemeinsam mit

Experten über die derzeitige

Situation und die Vorsorge in

der Steiermark. „Wir sind in

beiden Bereichen gut aufgestellt“,

betont Landeshauptmann

Mario Kunasek.

„DER GRAZER“ - AKTUELLE BLITZUMFRAGE

■ Wir befinden uns mitten in

der Ballsaison 2026 – Anlass genug,

um unsere Leser zu fragen,

wie sie diese Zeit am liebsten

verbringen: als tanzfreudige Ballbesucher

auf dem Parkett oder

doch eher als gemütliche Stubenfliegen

in den eigenen vier

Wänden.

Von insgesamt 944 Teilnehmern

gaben 63 Prozent an, den

Trubel der Ballnächte lieber anderen

zu überlassen und es sich

stattdessen zuhause gemütlich

zu machen. Während die einen

also bis in die frühen Morgenstunden

das Tanzbein schwingen,

genießen die anderen die

Ballsaison lieber aus der Distanz.

Ballsaison: Tanzbär oder Stubenfliege?

Ergebnis

unserer Online-

Abstimmung

37 %

Tanzbär

63 %

Stubenfliege

944 Teilnehmer, nicht repräsentativ, Stand:

Freitag, 6. Februar, 12 Uhr, Foto: Getty


8. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz 5

TOP

BF GRAZ, GETTY

Feuerwehr rettete drei Menschen

Am Freitag rettete die Grazer Berufsfeuerwehr

drei Leute aus einem brennenden

Haus in der Radetzkystraße.

Nachholbedarf

Der Menschenrechtsbericht sieht

Nachholbedarf bei der Kinderbetreuung,

politischen Teilhabe und Hygiene.

FLOP

für Innenstadt gefordert

APPELL. Der Seniorenbund

fordert Seniorenparkplätze

in der

Innenstadt und prangert

systematische Altersdiskriminierung

an.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Norbert Meindl, Obmann

des Seniorenbundes

Graz-Ries, ist sich

sicher: Altersdiskriminierung

spielt auch im Alltag der Stadt

Graz eine Rolle. Besonders

im Bereich Mobilität und bei

der Nutzung des öffentlichen

Raums zeigen sich deutliche

Unterschiede zwischen den

Generationen.

„Das ist ein No-Go“

„In der Stadt Graz hat sich zwar

viel getan, vor allem in der Mobilität,

doch wenn ich höre, dass

die Stadt seniorenfreundlich ist,

sind das für mich zum Teil leere

Worte“, sagt Meindl. Es fehle

an konkreten Maßnahmen wie

etwa Seniorenparkplätzen. „Viele

ältere Menschen wollen in

die Innenstadt, doch das

ist oft sehr mühsam.

Auch in den Straßenbahnen

geht es häufig

holprig zu, geschweige

denn, dass man

schnell einen Sitzplatz

bekommt. Da kann

es sogar zu Pöbeleien

kommen – das ist ein

absolutes No-Go“, erzählt er weiter.

Auch Daniela Grabovac, Leiterin

der Antidiskriminierungsstelle

Steiermark, bestätigt, dass

Mobilität für viele Senioren ein

zentrales Problem darstellt.

„Das Parkproblem für Senioren

in Graz beschäftigt uns täglich.

Zwar gibt es Behindertenparkplätze

für stark eingeschränkte

Menschen, doch eine Absenkung

der Schwelle könnte es ermöglichen,

dass auch mehr ältere

Menschen sie nutzen dürfen“, erklärt

Grabovac.

Öffentliche Verkehrsmittel seien

für viele bereits körperlich

schwächere Menschen eine gro-

Norbert Meindl

ße Herausforderung. Sowohl

Meindl als auch Grabovac sind

der Meinung, dass die Öffis

vor allem für Senioren attraktiver

gestaltet werden

müssen, denn

ab einem gewissen

Alter ist es schlicht

und einfach gefährlich,

durch einen starken

Ruck hinzufallen.

Eine mögliche Lösung

wäre etwa ein

Seniorentaxi, ähnlich wie es bereits

Angebote speziell für Frauen

gibt. „Man muss auch bedenken,

dass für die ältere Generation ein

Auto noch als Privileg gilt, das ist

nicht so selbstverständlich wie

für die jüngere Generation“, erklärt

die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle.

Digitale Diskriminierung

Ein weiteres großes Problem stellt

die digitale Umstellung dar. „Die

Digitalisierung bringt viele ältere

Menschen ins Schwitzen“, erklärt

Grabovac. „Sie stehen etwa am

Bankschalter, weil sie einen Kontoauszug

benötigen, und müssen

– wenn kein Personal vor Ort ist

– alles selbst eintippen. Das kann

sehr schwierig sein.“

Auch Meindl betont, dass diese

Einschränkungen den Alltag

älterer Menschen stark beeinflussen.

„Man ist auf Hilfe angewiesen,

obwohl man eigentlich

selbstständig sein möchte“, sagt

er. Ein konkretes Beispiel seien

Zugtickets der ÖBB, die online

oft deutlich günstiger sind als am

Schalter, mit Preisunterschieden

von bis zu 20 Euro. „Ohne Smartphone,

Laptop oder E-Mail-Adresse

ist man hier praktisch aufgeschmissen.“

Ähnlich gestalte sich die Situation

im Gesundheitsbereich: Bei

vielen Ärzten in Graz können Termine

nur noch online vereinbart

werden. „Die ältere Generation

wird dadurch immer mehr in den

Hintergrund gedrängt“, warnt

Meindl. „Wenn der Kontakt nach

außen immer weiter abnimmt,

können die Folgen dramatisch

sein. Angefangen bei Vereinsamung

und Depressionen bis hin

zu Demenz. Langfristig führt das

auch dazu, dass Pflegeheime

überfüllt sind, was wiederum

neue Probleme nach sich zieht.“

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202425010

6 graz

www.grazer.at 8. FEBRUAR 2026

K O M M E N T A R

von

Sabrina

Naseradsky

✏ sabrina.naseradsky@grazer.at

Man gönnt

sich ja sonst

nichts

D

er Gastronomie geht

es schlecht. Die Leute

geben kein Geld mehr

in der Gastronomie aus. Das

hört man immer wieder vor

allem vonseiten der Gastronomie.

Ein Bild, das sich

jedoch nicht zeigt, wenn man

durch die Grazer Innenstadt

geht oder diverse Shoppingcenter

besucht. Hier scheinen

die Lokale zu boomen, und

es wird ein Umsatzplus

erzielt. Allein das Shopping

Nord meldet in seiner

aktuellen Bilanz ein Plus von

6,4 Prozent nur in der

Gastronomie. Auch wagen

immer mehr Menschen den

Schritt und eröffenen ein

Lokal (siehe auch unsere

Gastro-Börse auf Seiten 8/9).

Was stimmt also? Die

Wahrheit liegt wie so oft

irgendwo dazwischen. Es gibt

sicher viele Menschen, für

die ein Besuch in einem

Lokal nicht oder in einem nur

sehr geringen Ausmaß

leistbar ist. Auf der anderen

Seite gibt es auch viele, die

gerne bereit sind, für gutes

Essen und Trinken etwas

tiefer in die Tasche zu greifen.

Für die meisten ist jedoch der

Besuch in einem Lokal etwas,

was man sich immer wieder

mal gönnt oder sich zu

besonderen Anlässen leistet.

Auch ist der Grazer per se ein

sehr schwieriger Gast mit

hohen Ansprüchen. Da kann

es schnell passieren, dass ein

Lokal in „Ungnade“ fällt und

dann nicht mehr „geht“.

„Wir haben

die Trendwende

eingeleitet“

Die steirische Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl leistet in Wien bislang durchaus erfolgreiche Arbeit. KK

TALK. Die Inflation ist auf zwei Prozent gesunken, Österreich liegt wieder im

Mittelfeld Europas. Maßgeblich daran beteiligt war Finanzstaatssekretärin Barbara

Eibinger-Miedl – wir haben die Seiersbergerin zum Gespräch gebeten.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Welche Maßnahmen haben

zu dieser erfreulichen

Senkung der Inflation

geführt?

Barbara Eibinger-Miedl: Die

Energiepreise wirken inflationsdämpfend,

aber wir sehen auch,

dass neben einem Basiseffekt

auch die Maßnahmen, die die

Bundesregierung gesetzt hat,

jetzt zu greifen beginnen. Sei es

die Mietpreisbremse oder auch

die Senkung der Elektrizitätsabgabe

– es sind viele einzelne

Maßnahmen auf den Weg gebracht

worden, die ihre Wirkung

entfalten.

Wie liegen wir denn mit zwei

Prozent Inflation im internatio-

nalen Vergleich?

Eibinger-Miedl: Österreich

war hier in den letzten Jahren

leider im oberen Feld, wir waren

ja auch von der Energiekrise sehr

stark betroffen mit der Abhängigkeit

von russischem Gas. Jetzt

haben wir in drei wesentlichen

Bereichen eine Trendwende

einleiten können: bei der Inflation

wie besprochen, aber auch

bei der Konjunktur. Da hatten

wir beim Start unserer Arbeit

vor elf Monaten eine Prognose

von -0,3 Prozent und jetzt ein

prognostiziertes Wachstum von

0,6 Prozent. Wir werden diesen

zarten Aufwind nutzen, damit

er sich zu einem spürbaren Aufschwung

entwickeln kann. Und

drittens haben wir bei den Budgetzahlen

zugelegt, wir haben

unsere prognostizierten Budget-

ziele sogar bei weitem um fast

vier Milliarden Euro übertroffen.

Wie schätzen Sie die künftige

wirtschaftliche Situation im Grazer

Raum ein? Derzeit haben viele

nach wie vor zu kämpfen.

Eibinger-Miedl: Generell muss

man sagen, wir haben jetzt zwei,

in manchen Branchen drei Jahre

Rezession erlebt und die Steiermark

ist ja eines der starken Industriebundesländer

speziell mit

Graz. Wir haben mit der Industriestrategie

ein klares Zeichen

gesetzt, dass wir auch in Zukunft

ein erfolgreiches Industrieland

sein wollen, dass wir an der Wettbewerbsfähigkeit

arbeiten wollen

und müssen. Hier wäre eine

Lohnnebenkostensenkung noch

sehr wichtig, die im Regierungsprogramm

verankert ist.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz;

Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit

Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Lukas Steinberger-Weiß (0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Verena Leitold (0664/80 666

66 91), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664 80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627,

verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Eva

Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890) | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner, Joanna Mandl | VER-

BREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

Gedruckt nach den

Richtlinien Gedruckt nach des Österrei-

den Richtlinien des

Österreichischen Umweltzeichens Umweltzeichens

Recyclingpapierprodukte“

„Druck- und Recycling-

Druck Carinthia, UW-NR. 1417

papierprodukte“

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für das Recycling


8. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz 7

5 Millionen Euro für Messe

WIRBEL. Die MCG wird mit fünf Millionen Euro bedacht, um die Liquidität

zu erhalten. ÖVP-Stadtrat Kurt Hohensinner fordert eine klare Strategie.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Im Finanzausschuss diese

Woche wurde der MCG ein

Eigenkapitalzuschuss von

fünf Millionen Euro gewährt, um

ihre Liquidität zu stärken. Die

Bedeckung des Gesellschafterzuschusses

erfolgt durch Darlehen,

auch eine Umschichtung

aus dem Investitionsfonds wird

vorgenommen. Das Stück wird

am Donnerstag im Gemeinderat

beschlossen.

Wofür diese fünf Millionen

Euro aber genau verwendet werden,

scheint unklar und wird

auch nicht aus einer beigelegten

Businessplan-Kurzfassung, in

die „der Grazer“ Einsicht nehmen

durfte, deutlich. „Bis heute

liegt kein vollständiger Businessplan

auf dem Tisch, obwohl die

Die MCG erhält einen durchaus stattlichen Eigenkapitalzuschuss.

Messe Jahr für Jahr Millionenverluste

schreibt“, kritisiert Wirtschaftsstadtrat

Kurt Hohensinner,

der fordert: „So kann man

MCG/KRUG

mit öffentlichen Mitteln nicht

umgehen. Die Messe braucht

endlich eine klare wirtschaftliche

Strategie.“

Ziele sind es, die Pflege abzusichern

und das Personal zu entlasten. GETTY

Der Masterplan

Pflege Steiermark

■ Die steirische Landesregierung

hat sich geeinigt, einen

„Masterplan Pflege Steiermark“

zu erarbeiten, um die Pflege in

der Steiermark nachhaltig abzusichern

und das Personal zu

entlasten.

Der Plan wird in den nächsten

Monaten gemeinsam mit Interessierten,

den Partnern im Pflegebereich,

Experten der Universitäten

und Fachhochschulen

und Pflegekräften ausgearbeitet

und soll als Grundlage für gezielte

Verbesserungen dienen.

Zehn neue Bürger der Stadt

EHRUNG. In der kommenden Gemeinderatssitzung werden zehn Persönlichkeiten

zu Bürgern der Stadt ernannt: darunter Hans Roth und Barbara Gross.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Mit der Ernennung zu

Bürgern der Landeshauptstadt

Graz sollen

Persönlichkeiten ausgezeichnet

werden, die sich um das

gesellschaftliche Leben der

Stadt verdient gemacht haben.

In der Februar-Gemeinderatssitzung

nächste Woche soll die

Auszeichnung von fünf Frauen

und fünf Männern beschlossen

werden: Geehrt werden dieses

Mal der Leiter des Konfuzius-

Instituts Wan Jie Chen, Künstlerin

und Aktivistin Veronika

Dreier, Psychologin und erste

Geschäftsführerin des Frauenservice

Graz Ingrid Franthal,

Volkshilfe-Präsidentin Barbara

Gross, Bildungswissenschaftlerin

Elke Gruber, Bezirkshauptmann

außer Dienst und Ho-

norarkonsul von Bosnien und

Herzegowina Jörg Hofreiter,

Künstlerin Luise Kloos, Pädagoge,

Autor und Integrationstrainer

Friday (Fred) Ohenhen

sowie Saubermacher-Gründer

Hans Roth.

Ihre Namen werden in die Bür-

Die zehn Persönlichkeiten

bekommen einen

Bürgerbrief

überreicht.

STADT GRAZ

gerrolle der Stadt Graz eingetragen.

Sie bekommen Bürgerbriefe

im Rahmen einer Festsitzung des

Gemeinderates, die im Frühjahr

stattfinden soll, überreicht.

Momentan gibt es 83 lebende

Bürger der Stadt. Die letzte Ernennung

erfolgte im Jahr 2024.

Man kann mit einer Ersparnis von

rund 300 Euro rechnen.

GETTY

Strompreise ab

Juni günstiger

■ Die beiden großen regionalen

Energieanbieter Energie

Graz und Energie Steiermark

senken mit 1. Juni 2026 ihre

Strompreise. Laut den Energieversorgern

ist die positive

Marktentwicklung Grund für

die Preisreduktion. Nach einer

Preissenkung um 25 Prozent

im September senkt die Energie

Steiermark mit 1. Juni ihre Preise

um weitere 17 Prozent.

Die Energie Graz senkt mit

1. Juni den Strompreis um rund

30 Prozent auf 11,20 Cent netto

pro Kilowattstunde.


8 graz

www.grazer.at 8. FEBRUAR 2026

Gastro

Börse

www.grazer.at

Die Valentinsaktion läuft am

13. Februar von 10 bis 18 Uhr. GETTY

Valentinsaktion

im VinziShop

■ Der VinziShop in der Georgigasse

2 in Graz-Eggenberg

lädt am Freitag, dem 13. Februar,

zu einer Valentinsaktion.

Von 10 bis 18 Uhr bekommen

Kunden 50 Prozent Rabatt auf

Damenbekleidung. Mit jedem

Einkauf werden zudem die

karitativen Projekte der Pfarre

St. Vinzenz unterstützt. So

wird günstiges Einkaufen mit

einem guten Zweck verbunden.

Jürgen Dumpelnik, Massimo Sadiku und Mario Eustacchio (v. l.) freuen sich auf die Eröffnung ihrer Cantinetta

im Hofkeller inklusive Cicchetti-Bar. Reservierungen können ab sofort vorgenommen werden. SCHERIAU (2)

Ex-Vizebürgermeister

wird jetzt Gastronom

ERÖFFNUNGEN. Mario Eustacchio wird Gastgeber im ehemaligen Peppino,

das jetzt Cantinetta im Hofkeller heißt. In Hausmannstätten sperrt ein

neues Café auf. Und schon bekannte Gastronomen sind ins UKH gezogen.

U. Lenz, K. P. Liessmann, H. Roth

und K. Kastberger (v. l.) SAUBERMACHER

„Wozzeck“ im

Literaturhaus

■ Oper-Graz-Intendant Ulrich

Lenz, Literaturhaus-

Leiter Klaus Kastberger und

Schatzmeister des Förderkreises

der Oper, Hans Roth,

begrüßten den Philosophen

Konrad Paul Liessmann im

Literaturhaus Graz. Alban

Bergs „Wozzeck“ feiert am

13.! Februar Premiere in der

Oper Graz. Im Rahmen der

Reihe „Das philosophische

Opernhaus“ hielt Liessmann

einen Vortrag über das Werk.

Von Victoria Weitenthaler & Verena Leitold

redaktion@grazer.at

Italienisches Flair mitten in der

Stadt: Am Abend des 13. Februar

öffnet der Hofkeller neu

– getragen von einem Dreiergespann

aus Gemeinderat Mario Eustacchio,

Jurist Jürgen Dumpelnik

und Gastronom Massimo Sadiku.

Als Cantinetta im Hofkeller mit

Cicchetti-Bar zieht ein Hauch von

Dolce Vita ein und präsentiert sich

in der italienischsten Gasse Graz’

wie gewohnt als gehobenes italienisches

Restaurant. Klassische

Gerichte, hochwertige italienische

Zutaten und eine sorgfältig zusammengestellte

Weinkarte stehen

unverändert für feinste Küche mit

hohem Qualitätsanspruch.

In der Küche und im Servicebereich

wird ebenfalls bewusst auf

Kontinuität gesetzt – ganz nach

dem Motto „Never change a winning

team!“ wird das bestehende,

erfahrene Personal rund um

Massimo Sadiku und den Koch

Riccardo Tettamani vollständig

übernommen. Eine besondere

Neuerung ist die Cicchetti-Bar, die

Dienstag bis Freitag von 10 bis 12

Uhr sowie von 14 bis 18 Uhr geöffnet

sein wird. Mit Mario Eustacchio

hat die Bar einen umtriebigen

Gastgeber, der jedes Häppchen

eigenhändig nach italienischen

Rezepten zubereitet. „Die Cicchetti-Bar

versteht sich als Ergänzung

zur Cantinetta, um den Hofkeller

ganztägig zu beleben, und als unkomplizierter

Treffpunkt für einen

kurzen Genussmoment zwischendurch“,

freut sich der ehemalige Vizebürgermeister.

Reservierungen

sind ab sofort möglich – ideal für

den Valentinstag am 14. Februar.

Auch Geburtstags- und Weihnachtsfeiern

sowie andere Events

können gebucht werden.

Schau vorbei im UKH

Die Gastronomen Martin Mandl

und Franz Werner Strametz hat

es zurück in die Landeshauptstadt

gezogen. Die beiden betreiben

neben dem Café Rauch am Semriacher

Marktplatz und dem Café

Weitblick im Reha-Zentrum in

St.! Radegund ab sofort auch die

Cafeteria im Grazer UKH. „schau.

vorbei“ nennen sie die neue Niederlassung,

in der sie hausgemachte

Mehlspeisen, gefüllte Weckerln

und andere Snacks sowie Bauernmilcheis

und handgefertigte Schokoladen

und Pralinen anbieten.

Geöffnet ist 365 Tage im Jahr.

Kokoskuppel-Hotspot

Aber auch aus Graz-Umgebung

gibt es kulinarische Neuigkeiten:

Im März eröffnet „Die Pacherei“

am Marktplatz von Hausmannstätten.

Konditormeister Patrick

Pacher wird diesen mit dem süßen

Duft von frischen Mehlspeisen

füllen. Besonders mit seinen

Kokoskuppeln in verschiedenen

Geschmacksrichtungen hat er sich

auf Bauernmärkten und bei Veranstaltungen

zuletzt schon eine Fangemeinde

aufgebaut. Aktuell wird

das Lokal noch umgebaut.


8. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz 9

Der McDonald’s im Shopping Nord wird umgebaut. Bis der Umbau abgeschlossen

ist, findet man ein Pop-up-Restaurant am Parkplatz.

„Mäci“ wird umgebaut

■ Neues gibt es aus dem Shopping

Nord. Der dort ansässige

McDonald’s wird umgebaut. Ein

lang gehegter Wunsch von Betreiber

Daniel Boaje und Shopping-

Nord-Eigentümer Christian Kovac.

„Den McDonald’s gibt es seit

1997. Es war wirklich Zeit für einen

Umbau“, so Kovac. „Wir werden

den Standort komplett neu

aufbauen. Unser Vorbild ist dabei

unsere neue Filiale in St. Peter“,

verrät Boaje. Wie dort wird auch

KK

der neue „Mäci“ zweigeschossig

ausgebaut. Zudem wird es eine

schöne Terrasse geben. „Mit dem

Neubau sind alle unsere Standorte

auf dem neuesten Stand“, ist

Boaje stolz. Mit 9. Februar zieht

das Restaurant in einen Container

am Parkplatz um. Die Kunden

müssen also nicht auf ihre Burger

verzichten. Der Abriss beginnt

dann am 16. Februar. Der Umbau

soll im August/September abgeschlossen

sein.

NASA


10 graz

www.grazer.at 8. FEBRUAR 2026

G E S U N D H E I T

Experten

Tipp

Von Hobeln und Spänen

VIEL NEUES. Ab sofort kann man selber zum Hobel greifen und seine eigenen

Möbel bauen. Wer’s kreativer mag, der kann Keramik selbst bemalen.

Fabian Lautner,

Apotheker, Graz-Jakomini

Allergieprävention

früher als gedacht

Viele Menschen denken

bei Allergien erst an den

Frühling – dabei sollte die Prävention

bereits deutlich früher

starten. Denn das Immunsystem

braucht Zeit, um sich auf

die kommende Pollensaison

vorzubereiten. Ein zentraler

Schlüssel liegt dabei im Darm:

Rund 70 Prozent unseres Immunsystems

sind dort angesiedelt.

Eine gesunde Darmflora

hilft, überschießende Immunreaktionen

zu vermeiden und

fördert die Toleranz gegenüber

äußeren Umweltreizen. Neben

Probiotika und ballaststoffreicher

Ernährung rücken zunehmend

Mikronährstoffe in den

Fokus. Spurenelemente wie

Zink, Eisen und Selen sowie

fettlösliche Vitamine spielen

eine entscheidende Rolle für

stabile Schleimhäute und eine

ausgewogene Immunantwort.

Ein neuer vielversprechender

Ansatz ist Beta-Lactoglobulin,

ein natürliches Molkenprotein.

Es kann Mikronährstoffe binden

und gezielt zu den Schleimhäuten

transportieren – also genau

dorthin, wo allergische Reaktionen

entstehen. Nährstoffbeladenes

Beta-Lactoglobulin kann

das Immunsystem so in Richtung

Toleranz lenken und allergische

Reaktionen abschwächen.

Fazit: Wer Allergien vorbeugen

möchte, sollte früh ansetzen!

Die rechtzeitige Prävention kann

entscheidend dazu beitragen,

entspannter durch die Allergiesaison

zu kommen. ANZEIGE

In der Schörgelgasse eröffnet

am 19. Februar die „Crafterei“.

Auf einer von acht Werkbänken

kann man hier künftig selbst

Hand anlegen und eigene Möbel

oder Geschenke herstellen, die

Materialien und Werkzeuge sind

schon vor Ort. Gründer Lorenz

Neubauer will so eine Community

aufbauen. „Es wird auch einen

Holz-Laser geben“, erzählt

Neubauer, damit werden dann

Bilder oder Wörter wie von Zauberhand

auf das Holz gebracht.

Neben der Möglichkeit, Plätze zu

reservieren, werden auch Workshops

angeboten, zusätzlich besteht

die Möglichkeit, nach eigenen

Bausätzen zu werken. Ganz

nach dem Motto: „Es muss nicht

perfekt sein, aber es ist selbst gemacht“,

so der 29-Jährige.

Keramik

Der Fabeltisch Keramikstore

zieht nach eineinhalb Jahren

aus der Grazer Schmiedgasse

aus. Natasa und Niko van Hal

schließen ihren Laden, in dem

sie insgesamt sechs Jahre (zuvor

am Lendplatz) Keramik aus

Überproduktion nach Gewicht

verkauft haben, mit 21. Februar.

Bis dahin gibt es einen finalen

Abverkauf, die verbleibenden

Produkte sind danach weiterhin

im Online-Shop verfügbar.

Keramik bemalen liegt aktuell

voll im Trend, vor allem auf

den sozialen Netzwerken. Dieser

Hype ist nun auch in Graz angekommen.

Gleich zwei neue Studios

bieten künftig das Bemalen

von (handgemachter) Keramik

an. Paulina Tiefenbacher eröffnet

in Graz, in der Zinzendorfgasse

8, einen zweiten

Standort ihres Studios

„Das Linchen“. Ab

sofort können Interessierte

dort

Keramik-Rohlinge

bemalen und ihrer

Kreativität freien

Lauf lassen.

Ein weiteres Studio

mit diesem Konzept hat

kürzlich in Lend eröffnet. In

der Josefigasse 1 bietet Paula

Schneider ihre handgemachte

Keramik zum Bemalen an. Zusätzlich

können Kreative ihre

eigenen Ton-Kunstwerke kreieren.

Für beide Geschäfte können

Termine online gebucht werden.

Neues gibt es auch aus der

Sporgasse: Die Confiserie Eckhards

velässt ihren bisherigen

Standort und siedelt in die Herrengasse

13. Dort ist auch ’sFachl

zu finden.

Dänischer Charme

In der Shopping City Seiersberg

eröffnet bald der erste Søstrene

Grene Shop der Steiermark. Die

Geschäfts

Börse

www.grazer.at

dänische Kette ist bekannt für

ihre Wohnaccessoires, für Bastelbedarf

und Kleinmöbel im

beliebten skandinavischen Design

und ganz im Zeichen von

„Hygge“.

Neuigkeiten gibt es auch aus

dem Citypark. Gleich zwei neue

Geschäfte werden hier

in den kommenden

Wochen ihre Tore

öffen. Zudem stehen

zwei Shop-

E r w e i t e r u n g e n

an.

Im Februar eröffnet

im Erdgeschoss

Atombody

seinen Store. Hier finden

die Kunden alles rund

um Sporternährung und Nahrungsergänzungsmittel.

Hochwertige Home- und Körperpflegeprodukte

sind zukünftig

bei Rituals ebenfalls im Erdgeschoss

zu finden. So wird nicht

nur der Einkauf bei der beliebten

Wellbeing-Marke zu einem besonderen

Wohlfühlmoment.

Juwelier Simon führt seine beiden

Geschäfte zusammen und

eröffnet im Obergeschoss einen

neuen modernen Schmuckladen.

Auch der Frisörbedarf Roma

vergrößert seine Shopfläche und

erweitert so sein Angebot.

LEO, NASA, LS, VENA

Aktuell finalisiert

Lorenz Neubauer

in der Crafterei

noch die letzten

Arbeiten, wie das

Schild für den

Eingang.

KK


8. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz 11

Gratwein-Straßengel wurde vergangenen Freitag in Kalsdorf offiziell als

neue e5-Gemeinde aufgenommen.

ENGERIE AGENTUR STEIERMARK, MG GRATWEIN-STRASSENGEL

Gratwein-Straßengel

ist eine e5-Gemeinde

KLIMANEUTRAL. Die Marktgemeinde Gratwein-

Straßengel ist ab sofort Teil des e5-Programms.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Die Marktgemeinde Gratwein-Straßengel

ist ab

sofort Teil des e5-Programms

und damit eine sogenannte

e5-Gemeinde. Das vom

Energieinstitut Vorarlberg entwickelte

Programm hat das Ziel,

Gemeinden professionell in

den Bereichen Klimaschutz

und Energieeffizienz

zu begleiten.

Beim e5-Neujahrsempfang

in Kalsdorf

wurde Gratwein-

Straßengel im Beisein

von Vizebürgermeister

Manfred Zettl,

Umweltausschuss-

Obmann Peter Rabensteiner

und Projektmanager Seval

Brkic offiziell in das Netzwerk

aufgenommen.

Klimaneutral

Gratwein-Straßengel sieht diese

Zusammenarbeit als nächsten

wichtigen Schritt auf dem

Weg zur Klimaneutralität. „Wir

haben die Fördereinreichung

‚Pionierstadt‘ gewonnen und

streben an, eine klimaneutra-

le Gemeinde zu werden. Das

e5-Programm ist ein sehr guter

Partner auf dem Weg dorthin“,

freut sich Bürgermeisterin Doris

Dirnberger. Mit der Teilnahme

am Programm möchte

die Gemeinde auf eine professionelle

und messbare Energiepolitik

setzen, die Vorteile für

die Bevölkerung von Gratwein-

Straßengel mit sich bringen

soll.

Kooperation

Durch den Wissenstransfer

mit

den anderen e5-

Gemeinden und

die Teilnahme am

Doris Dirnberger Programm erwartet

sich die Marktgemeinde

positive Effekte für

die Bevölkerung. So sollen die

Energie kosten durch gesteigerte

Effizienz und die Beratung

von Experten gesenkt werden.

Ein langfristiges Ziel ist es zudem,

die Lebensqualität in der

Gemeinde durch Klimaschutz

nachhaltig zu sichern. Darüber

hinaus soll die Eigenverantwortung

der Bürger durch direkte

Mitwirkungsmöglichkeiten gefördert

werden.

Am Grazer Hauptbahnhof verzichten Autofahrer auf Papierparkscheine.

Seit Mitte November wird am Europaplatz digital geparkt.

GETTY, STADT GRAZ

Elektronisches Parken:

positiver Projektstart

DIGITAL. Der Elektronische Parkschein kommt

in Graz gut an. Seine Ausweitung ist denkbar.

Von Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

Seit Mitte November ist am

Grazer Hauptbahnhof alles

anders – zumindest wenn

es um das Parken geht. Am Mittag

des 18. Novembers startete

am Europaplatz das Pilotprojekt

„Elektronischer Parkschein“.

Damit wurde ein weiterer Schritt

in Richtung moderne, digitale

Parkraumbewirtschaftung gemacht.

Doch wie lief das Projekt

an? Wir haben beim Straßenamt

nachgefragt.

Positiv

Seitens des Straßenamts heißt

es, das Pilotprojekt ist gut angelaufen.

„Bei der Eingabe der

Kennzeichen in den Automaten

kam es zu relativ wenigen

Fehleingaben“, weiß Thomas

Fischer, Leiter des Straßenamts

der Stadt Graz.

Auch die Parkfrequenz ist

durch das neue Parksystem

nicht zurückgegangen. „Im Monat

werden rund 7700 Tickets

verkauft. Die aktuellen Verkaufszahlen

unterscheiden sich

nur minimal zu jenen aus dem

Vorjahr. Wir können jedoch

feststellen, dass ungefähr 20

Prozent der Parker auf das Handyparken

umgestiegen sind“, so

Fischer weiter.

Eine Ausweitung des elektronischen

Parkscheins in den

Grünen Zonen der Grazer

Randbezirke ist übrigens seitens

der Stadt Graz vorstellbar. Dazu

müssen die Automaten allerdings

erst einer Testphase unterzogen

werden. Im Laufe des

Jahres sollen die Automatisierungen

noch getestet werden.

Pilotprojekt

Mit dem neuen System ist es

nun möglich, auf das Hinterlegen

des Papierscheins im Auto

zu verzichten.

„Beim Bezahlen am Parkscheinautomaten

geben Autofahrer

künftig ihr Kennzeichen

direkt am Touchscreen ein.

Danach wird automatisch ein

digitaler Parkschein im System

hinterlegt. Ein Ausdruck hinter

der Windschutzscheibe ist nicht

mehr nötig“, erklärt Fischer.

Der Hauptbahnhof wurde als

Pilotstandort gewählt, weil dort

zahlreiche Personen täglich nur

für kurze Zeit parken. Es gibt

quasi keine Dauerparker.


12 graz

www.grazer.at 8. FEBRUAR 2026

Stadion-Anrainer

Die Volksbank will die Region

Steiermark stärken. VOLKSBANK STEIERMARK

Neuausrichtung

bei Volksbank

■ Ende 2025 richtete die

Volksbank Steiermark ihre organisatorischen

Strukturen

neu aus, um die Region nachhaltig

zu stärken und Weichen

für die Wachstumsphase zu

stellen. Kernstück ist die Ausweitung

des Spezialisierungsmodells

aus der Kundenberatung

auf die Führungsebenen.

Die Reorganisation bildet die

Grundlage dafür, die sieben

steirischen Regionen gezielter

zu betreuen und ihre Entwicklung

weiter voranzutreiben.

HILFERUF. Die Infrastruktur

rund um das

Stadion ist am Limit.

Anrainer protestieren

gegen Neubau bzw.

Mega-Siedlung.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Die Anrainer beim Stadion

Liebenau schlagen

Alarm: „Schon jetzt ist es

hier verkehrs- und sicherheitstechnisch

kaum aushaltbar. Jetzt

sollen auch noch das Stadion

ausgebaut und eine Siedlung

mit 110 Wohneinheiten gebaut

werden“, ist die Sprecherin der

ansässigen Bürgerinitiative Vanessa

Legenstein entsetzt. „Das

kann sich hinten und vorne nicht

ausgehen.“ Um sich mehr Gehör

zu verschaffen, haben sich die

Nachbarn bereits anwaltschaftliche

Unterstützung geholt. „Unsere

Gassen werden bei Hochrisikospielen

komplett abgeriegelt.

Wer nicht rechtzeitig zuhause ist,

muss sich irgendwo einen Parkplatz

suchen. Außerdem urinieren

die Leute überall hin, einmal

hat bei uns im Garten sogar eine

Schlägerei stattgefunden. Ich

wollte mich gegen Vandalismus

versichern, das macht aber keine

Versicherung, da man in einer

Hochrisikozone wohnt. Die

Stadt zahlt nicht, die Veranstalter

zahlen nicht, die Polizei zahlt

nicht, also müssen wir selber in

die Tasche greifen.“ Von den Böllern

und der Pyrotechnik ganz zu

schweigen. „Da wird nichts exekutiert,

wir kriegen eine Strafe,

wenn wir zu Silvester eine Rakete

abfeuern.“

Dabei geht es gar nicht um die

Fußballspiele selbst, die Infrastruktur

macht den Anrainern

das Leben schwer. „Es gibt auch

Sturm- und GAK-Mitglieder bei

uns, nur wenn man jetzt ein noch

größeres Stadion plant, sind noch

viel mehr Menschen unterwegs

und wir können mit unseren Autos

weder vor noch zurück fahren.“

110 Wohneinheiten

Ein weiteres Problem ist die geplante

Siedlung am Ende der

Lortzinggasse. „Hier sind 110

Wohneinheiten mit 80 Parkplätzen

und einem Gästeparkplatz

geplant, die Zufahrtsstraße ist

aber gerade einmal vier Meter

breit, es wird alles zugeparkt

sein. Diese Dimensionen kann

das Viertel einfach nicht aushalten“,

klagt Legenstein, die mit

ihren Nachbarn bis hin zur Bürgermeisterin

Elke Kahr alle zuständigen

Stellen abgeklappert

hat. „Meistens gibt es grundsätzlich

Verständnis für unsere Lage,

aber ändern tut sich nichts.“

Platz für Grünraum

ABRISS. Ein Bauzaun am Joanneumring direkt neben dem Opernpavillon

sorgt derzeit für Fragezeichen. Wir haben bei der Stadt nachgefragt.

Insgesamt gab es 45 Messestände.

REGIONALMANAGEMENT STEIRISCHER ZENTRALRAUM

Die Messe für

Bildung und Beruf

■ Am Freitag, dem 6. Februar,

eröffnete die Regionalpolitik am

Flughafen Graz die siebte Messe

für Bildung und Beruf in Graz-Umgebung.

Bei freiem Eintritt konnten

die rund 1100 Besucher der

„Check-in deine Zukunft“-Messe

die unterschiedlichen Bildungsund

Berufswege entdecken.

„Diese Messe zeigt nicht nur

die Vielfalt an Ausbildungsmöglichkeiten

auf, sondern macht

sichtbar, wie eng Politik, Wirtschaft

und Bildung in der Region

vernetzt sind“, erklärt Landesrat

Stefan Hermann.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Jeder kennt die auffällige

Dachkonstruktion am Joanneumring

direkt neben dem

Opernpavillon. Bisher wurde er

hauptsächlich als Abstellfläche

für Zweiräder genutzt. Nun verdeckt

ein Bauzaun die Fläche.

Dort wird auch angekündigt,

dass hier Platz für Neues gemacht

wird. Doch was kommt

dort Neues?

Abriss

Wir haben im Büro von Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner

nachgefragt. Von dort heißt

es: „Beim überdachten Bereich

neben dem Opernpavillon handelt

es sich um das sogenannte

Scheiner-Dach. Dieses ist leider

baufällig, dafür liegt bereits

Das sogenannte Scheiner-Dach wird abgerissen. Es kommt ein Grünraum. KK

ein Abbruchbescheid vor. Aus

Sicherheitsgründen musste der

Bereich daher schon jetzt abgesperrt

werden. Aktuell läuft die

gesetzlich vorgesehene einmonatige

Einspruchsfrist. Danach

wird an dieser Stelle ein offen

gestalteter, hochwertiger Grünraum

entstehen.“ Man darf also

gespannt sein, wie der neue

Grünraum aussehen wird. Ob

der neue Grünraum auch etwas

mit der geplanten Übernahme

des Opernpavillons (wir haben

vor einem Jahr darüber berichtet)

durch die Stadt zu tun hat,

konnte man uns leider nicht beantworten.


8. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz 13

verzweifelt

In der Paul-Ernst-Gasse und der Lortzinggasse ist der Parkdruck schon enorm. KK

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14 graz

www.grazer.at 8. FEBRUAR 2026

S E R V I C E

Leser

Briefe

redaktion@grazer.at

Verlorene Illusionen

Politik und Meinungsmacher

im Dienste vielversprechender

Geschäftsfelder scheinen „nur“

ihren falsch verstandenen Job

gemacht zu haben. Demgemäß

wurden Warnungen von Hirnforschern

und Jugendpsychologen,

bezüglich Suchtpotenzial digitaler

Technologien, über Jahre hinweg

in den Wind geschlagen. Sie

haben schlicht und einfach nach

der derzeitig gültigen Richtlinie

„Wirtschaftswachstum um jeden

Preis“ entschieden. Schlussendlich

will man die Illusion einer

Schuldentilgung unseres mehr

oder weniger bankrotten Finanzsystems

aufrechterhalten. Digitale

Technologien, als o!zielle

Impulsgeber für unsere darniederliegende

Wirtschaft und zentraler

Bestandteil der glorifizierten

digitalen Transformation,

entpuppen sich jedoch tatsächlich

als größtes jemals verbreitetes

Suchtmittel der Menschheitsgeschichte

mit der absoluten

Tendenz zur Selbstzerstörung.

Zunehmende digitale Demenz

im Kindesalter sowie unübersehbare

Verhaltensauffälligkeiten

in weiten Teilen unserer Gesellschaft

lassen schwerlich an eine

hoffnungsfrohe Zukunft glauben.

Alfons Kohlbacher

* * *

Zahlmeister

In der EU wurde in der Vorwoche

konkretisiert, wie denn der

90-Euro-Milliardenkredit an

die Ukraine gehandhabt werden

soll. So nebenbei durften

wir erfahren, dass die Kommissionspräsidentin

Ursula von der

Leyen Syrien eh nur schlappe

620 Millionen Euro zugesagt hat,

damit Damaskus zur Zurücknahme

von straffällig gewordenen

Landsleuten bewegt werden

kann. Dazu heißt es aus Brüssel,

dass diese Beträge angesichts des

„mehrjährigen Finanzrahmens“

der EU, der allein zwischen 2028

und 2036 ganze sagenhafte zwei

Billionen, also 2000 Milliarden

Euro, umfassen soll, lediglich

„Peanuts“ seien. Diese astronomischen

Summen machen uns

klar, dass Europa nur als Zahlmeister

gefragt ist. Mit einer an

Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit

wird die Ukraine

diese Kredite nie zurückzahlen,

und Europa wird beim künftigen

Friedensschluss mit Russland

wohl kaum ein Wörtchen mitzureden

haben. Die 600 Millionen

Euro für das syrische Regime

wiederum werden Brüssel wahrscheinlich

keinerlei Mitspracherecht

bei der Neugestaltung des

Nahen Ostens einräumen. Das

Eingangsgeschenk degradiert

die EU zu einer Bittstellerin, um

die Rücknahme der illegal nach

Europa gekommenen und straffälligen

syrischen Asylwerber zu

bewerkstelligen. Es steht wohl

außer Zweifel, dass auch die

überwiegende Mehrheit unserer

Bürger das verantwortungslose

Desaster als beschämend empfindet.

Die sträfliche Schuldenpolitik

der unseligen EU wird

noch unseren Nachkommen auf

den Kopf fallen.

Peter Puster

* * *

Aufwerten oder abschaffen

Zumal als klassisches Negativ-

Beispiel punkto Sesselrücken bei

den Bezirksvorstehern der Bezirk

Andritz angeführt ist: Hier ist seit

ein paar Tagen der insgesamt

fünfte (!) Bezirksvorsteher in dieser

Legislaturperiode im Amt. Bei

der Aufzählung wurde nämlich

die für ein paar Monate interimistische

Vorsitzende des Bezirksrates,

die Grüne Sabine Jungwirth

(Gattin von Ex-Vizekanzler Werner

Kogler), vergessen. Dieses

koalitionäre Wechselspiel von

KPÖ, Grünen und SPÖ – analog

zur Stadtregierung – führte dazu,

dass heute kaum ein Bürger im

Bezirk weiß, wer Bezirksvorsteher

und Ansprechpartner ist. Dieses

parteipolitische Macht-Karussell

zeigt, dass praktisch nur Parteiinteressen

und nicht die Bürger

wichtig sind. Dabei haben Bezirksräte

keinerlei magistratische

Aufgaben, sind daher als Art

Parteien-Querfinanzierung reine

Statthalter ihrer Parteien. Die

BIA-BürgerInitiative Andritz hält

daher die seit 25 Jahren vorgetragene

Forderung aufrecht: Bezirksräte

aufwerten oder abschaffen.

Erich Cagran

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Vergangene Woche

im täglichen E-Paper

Pflege in der Steiermark

■ Die Grazer Grünen kritisieren

Einsparungen des Landes beim

Hochwasserschutz. Wichtige Projekte

würden nun auf Eis liegen.

Beim Land wehrt man sich: Es

handelt sich lediglich um Verzögerungen.

Fläwi-Änderungspaket

■ Bei einer Pressekonferenz informierten

die Klubobfrau der

KPÖ Claudia Klimt-Weithaler,

Stadtrat Robert Krotzer und Diakonie-Betriebsratsvorsitzender

Wolfgang Schwab über die Lage

in der Pflege und den Widerstand

– es gibt bereits Protestaktionen.

Hochwasserschutz

■ Die Stadt passt ihren Flächenwidmungsplan

und das Stadtentwicklungskonzept

umfasssend

an. Das jüngste Änderungspaket

4.12 schafft neue Rahmenbedingungen

für Bau- und Planungsverfahren

und soll Klarheit bieten.

KPÖ, STADT GRAZ, GEPA


8. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz 15

Lösung für Lendplatz-WC möglich

ZUVERSICHT. Nach der Stadtsenatssitzung stehen die Zeichen auf Grün für eine baldige Lösung des

Vandalismus-Problems bei den Lendplatz-Toiletten. Allerdings gibt es unterschiedliche Ansätze.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Die öffentlichen WC-Anlagen

in der Stadt werden

leider immer öfter stark

beschmutzt und auch als Drogenumschlags-

und -konsumplätze

zweckentfremdet. Gerade die

WC-Anlagen am Lendplatz, am

Schlossbergvorplatz und bei der

Murinsel sind für die eigentliche

WC-Nutzung der Bevölkerung

und für Touristen nicht mehr

tragbar.“ Nach einem Runden

Tisch mit Marktstandbetreibern

und WK am Lendplatz erhoben

Stadtrat Kurt Hohensinner als

Marktreferent und Bernhard

Bauer als Grazer WK-Chef bereits

im Sommer die dringende

Forderung, die WC-Anlagen mit

Personal auszustatten. Auch eine

Prüfung von Alternativen mit

Video-Überwachung bzw. Zugangskontrollen

wurde gefordert.

In der letzten Stadtsenatssitzung

war dieser dringende Handlungsbedarf

Thema. „Spät, aber doch

scheint die Bürgermeisterin Elke

Kahr den Ernst der Situation erkannt

zu haben“, freut sich Hohensinner,

der auf eine rasche

Umsetzung drängt.

Im Büro der Bürgermeisterin

sieht man die Situation relativ entspannt.

„Früher war es so geregelt,

dass nur die Standbetreiber eigene

Schlüssel für die Toiletten hatten.

Zu diesem System kann man

ja jederzeit zurückkehren. Und

alle, die keinen Schlüssel haben,

können die öffentliche Toilette benutzen.“

Sollte sich das Vandalismus-Problem

dorthin verlagern,

könnte man eventuell mit verstärkten

Einsätzen von Ordnungswache-Beamten

arbeiten.

Die Toiletten am Lendplatz werden immer öfter als Drogenumschlagsplatz

benutzt. Die Stadt will sich der Situation nun aktiv annehmen.

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16

szene

graz

www.grazer.at 8. FEBRUAR 2026

16

redaktion@grazer.at

25. Opernredoute

Ein Abend voller

Heute ist das ,dolce vita‘, hier in der

Grazer Oper eine schöne Zeit zu haben,

ein paar nette Leute zu treffen und

einfach Spaß zu haben.“

Ski-Legende Armin Assinger bei der 25. Opernredoute ARMIN ASSINGER

Wolfgang

Hülbig, Ulrich

Lenz, Maria

Ohrenstein und

Bernd Pürcher

(v. l.) freuten

sich auf die

Eröffnung der

25. Opernredoute.

SCHERIAU (6)

„La dolce vita“

Alle Fotos auf

www.grazer.at

HÖHEPUNKT. Am

31. Jänner wurde die

Grazer Oper für 2500

Besucher wieder zum

schönsten Ballsaal des

ganzen Landes.

Von S. Naseradsky & V. Weitenthaler

redaktion@grazer.at

Unter dem schwungvollen

Motto „La dolce vita“

ging am 31. Jänner die

25. Opernredoute über die Bühne.

Opernintendant Ulrich Lenz

konnte gemeinsam mit dem Organisationsteam

Maria Ohrenstein

und Bernd Pürcher rund 2500

Gäste zu einer kurzweiligen Ballnacht

begrüßen. Gekonnt durch

den Abend führte Conférencier

Stefano Bernardin, der mit seinem

Charme alle verzauberte.

„Am schönsten genieße ich

mein Leben bei der Opernredoute.

Es ist auch für mich eine

große Freude und Ehre gleichermaßen,

dass ich auch persönlich

zum 25. Mal hier stehen darf“, so

Organisator Bernd Pürcher auf

die Frage, was für ihn „La dolce

vita“ bedeutet.

Die Ballnacht nicht entgehen

ließen sich: die Botschafter

Marko Stucin, Gabriele Schreier,

Giovanni Pugliese, Debora

Lepre, Landtagspräsident

Gerald Deutschmann, Landeshauptmann-Stv.

Manuela

Khom, die Landesräte Willibald

Ehrenhöfer, Karlheinz Kornhäusl,

Claudia Holzer und Hannes

Amesbauer, Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner,

die Stadträte Claudia Unger und

Kurt Hohensinner, IV-Österreich-Präsident

Georg Knill, die

Energie-Steiermark-Vorstände

Martin Graf und Werner Ressi,

die Banker Georg Bucher, Walburga

Seidl, Oliver Kröpfl, Sigmund

Loibner, Martin Schaller,

Ariane Pfleger, Florian

Stryeck, Ernst Albegger und

Bernd Meister, Notariatskammer-Steiermark-Präsident

Martin

Lux, der mit seiner Vize Marcella

Handl kam, Nina Zechner

(IV Steiermark), SFG-Geschäftsführer

Christoph Ludwig, ACstyria-Geschäftsführerin

Christa

Zengerer, Bühnen-Graz-Chef

Bernhard Rinner, von der WK

Steiermark Klaus D. Hasl, Angelika

Ledineg und Barbara Leitner,

Saubermacher-Vorstand

Andreas Opelt, Graz-Tourismus-Chef

Dieter Hardt-Stremayr,

TU-Rektor Horst Bischof

mit Gattin Jutta, die Notare Peter

Wenger, Johannes Marko

und Dieter Kinzer, Post-Vorstand

Peter Umundum, Johannes

Tratz, Andrea Ravai, die

Journalisten Christian Wehrschütz

und Nadja Bernhard,

Starkoch Johann Lafer, Günter

Nebel, Barbara Muhr, Aglaia

Szyszkowitz, Klaus Weikhard,

Eva Poleschinski, Alfons Haider,

Schlagersängerin Simone,

Ernst Minar, Heribert Kasper

mit Simone Lugner, Dominic

Heinzl mit Gattin Sonja Sarközi,

die Hoteliers Phi lipp Florian

und Michael Gerlach, Michael

Pöcheim-Pech, Christoph

Hinterleitner, Armin Assinger,

Christof und Herti Widakovich

u.v.m.

„Ich genieße das Leben, indem

ich es einfach lebe. Das ist

ganz einfach – man muss es gern

haben, man muss gerne leben

und man muss Freude haben

am Leben. Es klingt leicht, ist es

aber nicht immer. Das ist meine

dritte Opernredoute, und es ist

jedes Mal super. Deshalb freue

ich mich auch sehr auf heute“, so

Manuela Khom.

Landtagspräsident Gerald Deutschmann mit Lebensgefährtin

Eva (r.), Landesrätin Claudia Holzer und Andreas Reichl

Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom (r.) mit Landesrat

Willibald Ehrenhöfer und Gattin Gunda Pristauz-Telsnigg

Vizebürgermeisterin Judith Schwentner

mit Gatte Thomas Wolkinger


8. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

szene graz 17

BÜHNEN GRAZ/KANIZAJ; KK

Bernhard Rinner

GEBURTSTAGSKINDER

Wir wünschen dem Chef der Bühnen DER WOCHE

Graz alles Gute zum 56. Geburtstag

und la dolce vita!

Happy Birthday!

Philipp Dyczek

Happy Birthday zum 36. Geburtstag

an den Sternekoch und auf weitere

geniale Gerichte.

Stadtrat Kurt Hohensinner (r.) mit

Franco und Andrea Foda

Stadträtin Claudia Unger (r.) kam

mit Christine Schwetz.

Landesrat Hannes Amesbauer kam

mit Gattin Petra Ackerl-Amesbauer.

Landesrat Karlheinz Kornhäusl mit

seiner Elisabeth

Das Video auf

www.grazer.at

Notariatskammer-Präsidium:

Martin Lux und Marcella Handl

Pures „La dolce vita: Die Debütanten-Pärchen sorgten mit einer schwungvollen

Eröffnungspolonaise für Stimmung bei den 2500 Gästen.

Stefano Bernardin führte als Conférencier

durch den Abend.

F. Hartmann, J. Pfeifer, J. Lafer, H. Schafler,

T. Borse und M. Schunko (v. l.).

Mr. Opernredoute Bernd Pürcher begrüßte

Moderatorin Nadja Bernhard.

Ski-Legende Armin Assinger besuchte

mit Gattin Sandra die Opernredoute

Sabrina Deutsch, Designer Herbert

Traumüller und Andrea Ruschka (v. l.)

IV-Österreich-Präsident Georg Knill

mit Gattin Gisela

Bühnen-Graz-Chef Bernhard Rinner

kam mit seiner Frau Sabine.

Energie-Steiermark-Vorstand Martin

Graf mit Gattin Petra

Ernst Minar mit Schlagersängerin

Simone und Alfons Haider (v. l.)


18 szene

www.grazer.at 8. FEBRUAR 2026

Ein Ball für alle im Grazer Volkshaus

■ Die Volkshausredoute der

KPÖ Graz findet jährlich in alter

Tradition als Pendant zur Grazer

Opernredoute statt. Sie soll

ein Ball für jeden sein, Dresscode

gibt es keinen, und der Eintritt ist

kostenlos. Dieses Jahr gingen die

Spenden an die AIDS-Hilfe. Für

die musikalische Untermalung

sorgten Steirer Geiger, Freaky

Friday Jailhouse Gang und Karacho

mit Kirsche. Zum Fest luden

unter anderen Bürgermeisterin

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Elke Kahr, die KPÖ-Klubobfrauen

Claudia Klimt-Weithaler (Landtag)

und Sahar Mohsenzada

(Gemeinderat), Stadtrat Robert

Krotzer, KPÖ-Geschäftsführerin

Daniela Gamsjäger-Katzensteiner,

Bezirksvorsteher von Geidorf

Hanno Wisiak und Landtagsabgeordneter

Alexander Melinz.

Aber auch Joe Niedermayer,

Tuntenball-Organisator, und die

Drag Queen Miss Jodie Fox waren

vor Ort.

Saubermacher Hans Roth, die Leiterin des Marienstüberls Schwester Elisabeth

und Caritas-Direktorin Nora Tödtling-Musenbichler

FEDOROVA

Ein Ball ganz im Takt des Bauens

■ „Bauen im Takt“ – so lautete

das Motto des heurigen Balls der

Technik. TU-Rektor Horst Bischof

freute sich in seiner Rede

besonders über die ausgezeichnete

Stimmung. Der diesjährige

Hauptsponsor, die Kammer der

Ziviltechniker für Steiermark und

Kärnten, war durch ihren Präsidenten

Gustav Spener vertreten.

Den Ball „mitgebaut“ haben: Nationalratsabgeordnete

Juliane

Bogner-Strauss, die Landesräte

Claudia Holzer und Willibald

Ehrenhöfer, von der FH Joanneum

Corinna Engelhardt-

Nowitzki und Martin Payer,

Med-Uni-Graz-Rektorin Andrea

Kurz, Montanuni-Leoben-Rektor

Peter Moser, der ehemalige TU-

Rektor Harald Kainz, Infineon-

Vorstandsvorsitzende Sabine

Herlitschka, Martin Peter und

Roland Prettner von Magna, Joanneum-Research-Geschäftsführer

Heinz Mayer u.v.m.

Die Couture-Robe unterstreicht einmal mehr Eva Poleschinskis charakteristische

Handschrift: hochwertige Materialien und präzise Verarbeitung.

DORIS HIMMELBAUER

Stadtrat Robert Krotzer mit Bürgermeisterin Elke Kahr und Tuntenball-

Organisator Joe Niedermayer bei der Volkshausredoute (v. l.)

FEDOROVA

Marienstüberlball geht in 25. Runde

■ Der Marienstüberlball ist seit

vielen Jahren ein fixer Bestandteil

der Grazer Ballsaison. Bei der

25. Auflage des „Balls der Herzlichkeit“

standen die Gäste – jene

Menschen, die sonst im Marienstüberl

eine warme Mahlzeit

zu sich nehmen – im Mittelpunkt.

Bereits vor dem Ball gab es für die

Gäste ein Highlight: Ballkleider

aus den Carla-Shops und Hochsteckfrisuren

sowie Abend-Make-up

von den Barber Angels.

Caritas-Direktorin Nora Tödtling-Musenbichler

begrüßte vor

rund 300 Gästen Bürgermeisterin

Elke Kahr, Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner, die Stadträte

Robert Krotzer, Kurt Hohensinner

und Claudia Unger sowie die

Landessprecherin der Grünen

Sandra Krautwaschl, Saubermacher

Hans Roth, Alice Loidl von

der Holding Graz und Schwester

Elisabeth, Leiterin des „Marienstüberls“.

Genossen den Ball: TU-Rektor Horst Bischof mit Gattin Jutta, Teresa Beck

und Gustav Spener, Präsident der Kammer der Ziviltechniker (v. l.) SCHERIAU

„Shades of green“ beim Opernball 2026

■ Fließende Stoffe, organische

Details und spürbare Natur, die

in den Ball einzieht – das ist die

Handschrift von Designerin Eva

Poleschinski. Anlässlich des

Wiener Opernballs 2026 gestaltet

die österreichische Designerin

eine exklusive Couture-Robe für

ORF-Moderatorin Teresa Vogl.

Die grün nuancierte Robe kombiniert

ein fließendes Samtoberteil

mit Maschendetails und

einen weit schwingenden Ballrock,

dessen Materialmix und

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Bewegung besonders beim Tanz

zur Geltung kommen, und wird

eigens für diesen Anlass angefertigt.

„Es ist mir eine besondere

Freude, das Vertrauen von Teresa

Vogl für den diesjährigen Opernball

erhalten zu haben. Uns war

es wichtig, nach der letztjährigen

Farbexplosion bewusst auf ein

Design in einer Farbe zu setzen.

Teresa interpretiert meine Robe

auf eine sehr elegante Art: modern

mit einer feinen Vintage-

Note,“ so Eva Poleschinski.


8. FEBRUAR 2026 www.grazer.at szene

19

Besonderer Geburtstag

■ Anlässlich des Nightrace

in Schladming nutzten Konsul

Rudi Roth, ein langjähriger

Wegbegleiter, sowie Alle

Achtung-Frontsänger Christian

Stani die Gelegenheit, dem

Schladminger Pionier Ernst

Royer persönlich zu seinem

bevorstehenden, außergewöhnlichen

100. Geburtstag

zu gratulieren. Mit einer traditionell

gestalteten Steiermark-

Torte und einem Steiermark-

Frizzante überbrachten sie ihre

herzlichsten Glückwünsche

und würdigten damit seine Verdienste

sowie seine besondere

Bedeutung für die Region. Die

Freude war groß, und es wurde

sich noch gemeinsam ausgetauscht

und der besondere Anlass

gebührend gefeiert.

Alle-Achtung-Frontsänger Christian Stani (l.) und Konsul Rudi Roth (r.)

gratulierten dem Geburtstagskind Ernst Royer mit steirischen Schmankerln. KK

Cookina-GF Werner Krainbucher, Autorin Christina Dow, Chefkoch Markus

Mosser, Cookina-GF Bernhard Brandstätter (v. l.)

CONNY LEITGEB/PICTURE ME

177 neue Genuss-Tipps

■ Am Donnerstag, 5. Februar,

lauschten über 100 Gäste den

Worten von Christina Dow. Sie

präsentierte bei einer kulinarischen

Lesung im Küchenstudio

Cookina ihr Genuss-Buch „Mein

verstecktes Triest. 177 neue Tipps

– auf den Spuren der Einheimischen“.

Unter den Zuhörern

waren unter anderen Künstlerin

Carola Deutsch und Kabarettist

Martin Koch.

Gemeinsam mit der Autorin

begibt man sich beim Lesen auf

die Spuren der Einheimischen

und entdeckt die authentische

Seite der italienischen Hafenstadt.

Von den urigsten Buffets

über das beste Essen in echten

„Wind’n“ bis hin zu den versteckten

Geheimplätzen im

Karst.

Nach der Präsentation folgte

eine Kostprobe aus dem schönen

Triest: Pasta alla Barcolana

mit Sardinen, Tomaten und Zitrone,

zubereitet von Chefkoch

Markus Mosser.

Faschingsdisco on Ice in Hart

Ein eisiges Spektakel erwartet die Jugend am Faschingsdienstag! Das Eisstadion in Hart

bei Graz wird am Faschingsdienstag, dem 17. Februar, zur ultimativen Narren-Bühne.

Ab 17 Uhr erfüllt DJ Gregor

Adamek die Luft mit

mitreißenden Beats, während

die Tanzfläche auf dem

Eis zum Hotspot für junge Faschingsbegeisterte

wird. In diesem

Jahr sorgen nicht nur coole

Moves für Aufregung – beim

PUCK-Zielschießen gibt es fette

Preise zu gewinnen. Kreativität

wird belohnt, denn das beste

Faschingskostüm wird prämiert

und alle Maskierten erhalten

einen gratis Krapfen als süße

Belohnung.

Tickets sind ab sofort auf www.

hartbeigraz.at, bei oeticket.com

und im Bürgerservice erhältlich,

also schnappt euch eure

Schlittschuhe (oder borgt sie

vor Ort aus) und taucht ein in

eine Nacht voller Musik, Spaß

und Faschingszauber. Vergesst

nicht, eure verrücktesten Kostüme

aus dem Schrank zu holen!

Vor Ort verköstigt euch das Restaurant

Eishalle, für hungrige

Kinder gibt es Würstl & Getränk.

Nicht verpassen: die Aftershow-

Faschingsparty ab 20 Uhr im

Restaurant Eishalle!

Wir freuen uns auf eine eiskalte

Nacht voller Jugendlichkeit und

Faschingsfreude!

HUBMANN

Am 17. Februar wird das Eisstadion in Hart bei Graz bei der Eisdisco

wieder zur Bühne für Faschings-Fans.

www.grazer.at

präsentiert


20 szene

www.grazer.at 8. FEBRUAR 2026

Bauernbundball 2026

Mit dem größten Ball Europas

ZÜNFTIG. Bereits zum 75. Mal geht am 13. Februar

der Bauernbundball über die Bühne. Zum

Jubiläum wird Superstar Andreas Gabalier die

Bühne rocken. Auch sonst gibt es viel Neues.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Bussi bis bald im steirischen

Wald“, so lautet das

Motto des heurigen Bauernbundballs.

Wer noch Karten

möchte, für den heißt es schnell

sein, denn es sind nur noch wenige

Restkarten verfügbar. Wer

jedoch jetzt noch Mitglied im

„Grazer“-Club wird, hat noch die

Chance, eine der begehrten Karten

für den größten Ball Europas

zu ergattern.

Der „Grazer“ ist zudem am

Bauernbundball mit einer eigenen

Fotobox vertreten, wo man

seine Erinnerungen an den wunderschönen

Ballabend fotografisch

festhalten kann.

Viel Neues

Auf die Gäste wartet viel Altbe-

währtes, aber auch viel Neues,

wie Ballorganisator Raffael Fux

verrät: „Es wird heuer erstmals

eine Kegelbahn geben. Auch dürfen

sich die Gäste auf eine Steirer-Pizza

von Amore Loui freuen.

Und mit dem Bauernbundball-

Parfum werden die Besucher besonders

gut riechen.“

Neu aufgestellt wird auch die

Moderation. So wird am 75. Bauernbundball

mit Elke Rock und

Michi Baumgartner ein Moderatoren-Duo

durch den Abend

führen. Zahlreiche neue Künstler

wie die Mountain Crew, aber

auch fixe Größen wie Egon7

werden die Nacht für die Besucher

zum Tag machen.

Highlight des Abends wird um

22 Uhr der Auftritt von Volks-

Rock’n’Roller Andreas Gabalier

sein. Bereits zum sechsten

Mal wird er die Hauptbühne,

die heuer zur Waldbühne wird,

rocken. „Seinen letzten Auftritt

hatte Andreas Gabalier bei

unserem 70. Bauernbundball

2019“, weiß Fux. Somit wird der

Grazer Musikstar heuer wieder

ein Bauernbundball-Jubiläum

musikalisch begleiten.

Volles Programm

Unzählige Ehrengäste ziehen um

20 Uhr in die Stadthalle ein. Dort

gibt es dann auf der Hauptbühne

die offizielle Eröffnung durch

Bauernbund-Landesobfrau Simone

Schmiedtbauer sowie

www.grazer.at


8. FEBRUAR 2026 www.grazer.at szene

21

SCHERIAU (11), FLO MITTEREGGER, KK

geht es heuer in den Wald

den traditionellen Auftanz von

Willi Gabalier und den landwirtschaftlichen

Fachschulen.

Um 24 Uhr kann man dann beim

offenen Volkstanzen mit Claudia

Eichler und der Schülcherleitn

Musi das Tanzbein schwingen.

Einlass ist um 18.30 Uhr.

Neben den acht Bühnen, auf

denen 32 Interpreten auftreten,

werden auf dem 40.000 Quadratmeter

großen Ballareal 3500

heimische Bäume die Besucher

in den steirischen Wald entführen.

„Wir pflanzen insgesamt

3500 Bäume für die Veranstaltung.

Das sind mehr Bäume, als

die Stadt Graz in sechs Jahren gepflanzt

hat“, erklärt Bauernbunddirektor

Bernd Brodtrager stolz.

Die Bäume sind in Töpfen und

können am Ende des Abends von

den Gästen mitgenommen und

dann zu Hause eingepflanzt

werden.

Kulinarik

An den zahlreichen

Gastrostationen und

Bars kann man sich

mit vielen verschiedenen

Köstlichkeiten

verwöhnen lassen. Im

VIP-Bereich serviert Wolfgang

Edler vom Landhaus Oswald

ein Duett aus geschmortem

Hirschkalb und steirischem

Kräuterschwein auf geräuchertem

Kartoffelpüree und Wintergemüse.

„Rund 800 Portionen

Grazer

Club

Jetzt Mitglied

werden und

Karten gewinnen!

www.grazer.at

werden wir innerhalb einer

Stunde servieren“, verrät Edler.

Zudem verwöhnen Robert

Buchberger

und Toni Legenstein

die Ballbesucher

mit

heimischem

R i n d f l e i s c h

und regionaler

Küche auf

höchstem Niveau.

Auch wurde

im Vorfeld von

einer hochkarätigen

Jury das „Wilde Gericht“ für den

75. Steirischen Bauernbundball

gekürt. Die Wahl fiel auf die Faschierten

Laibchen vom Wildschwein

mit Nussbutterpüree.

Die Gäste des Balls finden das

Wildgericht in einem eigens gestalteten

Genussbereich. Hier

dreht sich alles um das steirische

Wildbret. Bauernbundball-Organisator:

„Der Bauernbundball

lebt von starken Partnerschaften.

Die Zusammenarbeit mit

der steirischen Jagd passt perfekt

zu unserem Jubiläum und

unserem Motto.“ Mehr als 60

Weinbauern bieten ihre edlen

Tropfen an. Das Highlight bei

den Weinen sind mit Sicherheit

„Die glorreichen Sieben“ – die

sieben ausgewählten Ballweine,

die in einer eigenen Ballweinverkostung

prämiert wurden. Wer

Hopfen den Trauben vorzieht,

auf den wartet Murauer Bier.

präsentiert


22

eco

graz

www.grazer.at 8. FEBRUAR 2026

Sabrina Naseradsky

22 sabrina.naseradsky@grazer.at

Man kann eine Stadt auch zu

Tode beruhigen.“

WK-Graz-Regionalstellenobmann Bernhard

Bauer beim Besuch von Minister Hattmannsdorfer zur

wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt KK

Im Dienste der

Unternehmen

Helge Röder leitet das Service für Unternehmen beim AMS Steiermark. Zahlreiche Dienstleistungen und Beratungen stehen zur Verfügung.

SCHERIAU

SERVICE. Wer an das

AMS denkt, denkt automatisch

an Arbeitslose.

Dabei hat man auch

eine eigene Servicestelle

für Unternehmen.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

hat eine eigene Servicestelle für

Unternehmen. Insgesamt 120

Kollegen kümmern sich in allen

Bezirken um Anliegen von Unternehmen“,

erklärt Abteilungsleiter

Helge Röder.

Doch was genau ist das AMS-

Service für Unternehmen? „Das

Service für Unternehmen unterstützt

Firmen einerseits ganz

klassisch bei der Personalsuche

und bei der Stellenvermittlung.

Das ist unsere Kernaufgabe“, so

Röder. Daneben werden aber

auch spezielle Dienstleistungen

wie Personalentwicklung, Unternehmensberatung,

altersgerechte

Arbeitsplätze und Ausund

Weiterbildung angeboten.

Service

Viele Unternehmen wissen

nicht, dass das Angebot des

AMS Service für Unternehmen

kostenlos ist. „Das Besondere

an unserer Unterstützung und

unserer Dienstleistung ist, dass

wir die Kosten für die Unternehmen

übernehmen. Bei all unseren

Dienstleistungen von der

Personalsuche über die Stellenvermittlung

bis hin zu den Personalentwicklungsangeboten,

aber auch die Impulsberatung

oder die Konzeption von Qua-

Eine eigene Servicestelle für

Unternehmen? Das gibt’s

beim Arbeitsmarktservice

Steiermark? „Ja, das AMS

lifizierungsverbünden übernimmt

das AMS die Kosten. Das

ist aus meiner Sicht vor allem

für kleine und mittlere Unternehmen

extrem interessant, da

diese oft kein eigenes HR-Management

haben. Hier übernehmen

die Kollegen aus dem

Service für Unternehmen dann

gemeinsam mit den Unternehmensberatern,

je nach Dienstleistung,

auch administrative

Arbeit für die Unternehmen.

Und das ist gerade in Zeiten wie

diesen, wenn es darum geht,

Mitarbeiter zu halten, oft sehr

hifreich.“

Qualifizierung

Einer der Schwerpunkte ist dabei

das Qualifizierungsprogramm.

Hier werden Unternehmen bei

der Qualifizierung ihrer Mitarbeiter

unterstützt. „Gerade in

Zeiten des Fachkräftemangels

ist das besonders wichtig. Das ist

auch eines unserer arbeitsmarktpolitischen

Ziele. Hier versuchen

wir, mit den Firmen maßgeschneiderte

Lösungen zu erarbeiten“,

informiert der Experte.

Ebenfalls stark im Fokus hat man

die Gruppe der über 55-Jährigen.

Das AMS hat dazu ein eigenes

Programm gestartet, um diese

schnell wieder in den Arbeitsprozess

zu bringen. Auch bei den

Unternehmen steigt die Nachfrage

nach älteren Arbeitnehmern,

weiß Röder: „Wir beobachten

schon, dass das Bewusstsein speziell

für ältere Arbeitnehmer gestiegen

ist. Mittlerweile suchen

Unternehmen auch ganz gezielt

nach älteren Mitarbeitern. Das

ist mit Sicherheit auch dem demografischen

Wandel geschuldet.“

Wichtig ist Röder, zu betonen,

wie niederschwellig man das Angebot

und die große Expertise des

Service für Unternehmen nutzen

kann. „Uns ist Kundennähe ein

besonderes Anliegen. Unternehmen

können sich einfach bei uns

melden, und wir kommen dann

in den Betrieb, um uns ein Bild

zu machen und zu besprechen,

was gebraucht wird. Zudem können

wir den Unternehmen zeigen,

welche Dienstleistungen

wir anbieten. Gemeinsam können

wir dann zielgerichtete Lösungen

erarbeiten. Es kostet die

Unternehmen wie gesagt finanziell

nichts. Sie müssen nur ein

wenig ihrer Zeit investieren. Wie

ich finde, ist diese Investition von

Zeit eine sehr gute Investition“,

erklärt Helge Röder.


8. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz eco 23

TEURER

GETTY (2)

Uhren und Schmuck +13,4 %

Teure Valentinsgeschenke: Uhren und

Schmuck sind im Jahresvergleich um

13,4 Prozent teurer geworden.

Fernseher –2,1 %

Rechtzeitig zu den Olympischen

Spielen sind Fernseher um 2,1 Prozent

billiger geworden.

BILLIGER

W I R T S C H A F T

EcoNews

sabrina.naseradsky@grazer.at

Jobmarkt bleibt

angespannt

■ Das AMS Steiermark hat die

aktuellen Arbeitslosenzahlen

veröffentlicht. Diese zeigen: Es

ist keine Besserung in Sicht. Im

Jänner waren 49.396 Menschen

arbeitslos gemeldet. Ein Plus

von 3,9 Prozent. Rechnet man

die 8566 Schulungsteilnehmer

hinzu, sind derzeit 57.962 Personen

ohne Job. Damit liegt die

vorläufige Arbeitslosenquote

bei 8,5 Prozent. In Graz sind

derzeit 23.348 Personen arbeitslos.

Ein Plus von 7,1 Prozent

gegenüber dem Vorjahr.

ams Osram verkauft Unternehmensteile

an Infineon. FLORIAN JAENICKE

ams Osram

schließt Deal ab

■ Der Chip- und Sensorenhersteller

ams Osram verkauft einen

Teilbereich seines Sensorgeschäfts

für 570 Millionen Euro an Infineon.

Mit dem so erzielten Geld

will man im Rahmen eines Entschuldungsplans

einen Teil seiner

Schulden abbauen. 70 Mitarbeiter

sollen vom Standort in Premstätten

zu Infineon nach Graz wechseln.

Durch den Verkauf formt

ams Osram auch den führenden

Anbieter in Digital Photonics.

Minister in Graz

zu Besuch

■ Im Rahmen seiner Steiermark-

Tour machte Wirtschaftsminister

Wolfgang Hattmannsdorfer

Station in Graz. Gemeinsam mit

WK-Graz-Regionalstellenobmann

Bernhard Bauer und

Motorsport-Legende und Hotelier

Helmut Marko sprach er über

Herausforderungen der Stadt und

wie man die Grazer Innenstadt

wiederbeleben kann. Alle waren

sich einig, das die Nutzung der

Mur zentral wäre für die Stadt.

Wolfgang Hattmannsdorfer, Helmut

Marko und Bernhard Bauer (v. l.) FISCHER

Markus Kohlmeier (M.) mit Toni

Polster (l.) und Andi Herzog SCHERIAU

Lustiger Abend mit

Fußballlegenden

■ Vergangene Woche lud die

Sparte der WKO-Finanzdienstleister

zu ihrem alljährlichen

Jahresauftakt. Diesmal hatte

sich Spartenobmann Markus

Kohlmeier etwas ganz Besonderes

einfallen lassen. Die beiden

Fußballlegenden Toni Polster

und Andi Herzog bildeten den

humorvollen Höhepunkt des

Abends. Polster und Herzog spielten

sich wie in guten alten Zeiten

die „Wuchtln“ zu und sorgten für

zahlreiche Lacher im Publikum.

Die Andritz kann auf ein vorläufig zufriedenstellendes Ergebnis für 2025

blicken. Der Auftragseingang betrug 8,9 Milliarden Euro.

KK

2025: Gutes Ergebnis

■ Der internationale Technologie-Konzern

Andritz mit Sitz in

Graz kann auf ein zufriedenstellendes

Finanzergebnis für 2025

blicken. Trotz vieler Herausforderungen

konnte im Gesamtjahr

2025 ein Auftragseingang von

8,9 Milliarden Euro erzielt werden.

Dies stellt einen merklichen

Anstieg gegenüber 2024 dar. Hier

wurden 8,3 Milliarden Euro erzielt.

Joachim Schönbeck, Vorstandsvorsitzender

von Andritz,

sagte: „Ich bin stolz darauf, wie

unsere Organisation mit dem

sich rasch verändernden Umfeld

zurechtgekommen ist und unsere

Kunden in herausfordernden

Zeiten unterstützt hat. Wir freuen

uns über das Wachstum des Auftragseingangs

und unsere solide

Rentabilität.“ Für 2026 erwartet

das Unternehmen Projektaktivität

auf dem derzeitigen Niveau

und anhaltendes Umsatzwachstum.

Man rechnet auch für 2026

mit einem Umsatz von 8 bis

8,3 Milliarden Euro.


24

viva

graz

www.grazer.at 8. FEBRUAR 2026

Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

24

Wer den artgerechten Umgang

mit Tieren erlernt, lernt fürs

Leben.“

Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer (FPÖ) über

den Verein „Tierschutz macht Schule“ LAND STEIERMARK

Daniela Prinner,

Landesrat Karlheinz

Kornhäusl

und Daniela Candussi

haben in der

Beratungsstelle

für Gesundheitsausbildungen

des

Landes Steiermark

die Fragen

von Interessierten

beantwortet.

KK

Beratung vom Landesrat

INFORMATIV. Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl hat zu einer Fragestunde

in die Beratungsstelle für Gesundheitsausbildungen geladen.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Seit 2023 ist die Beratungsstelle

für Gesundheitsausbildungen

des Landes

Steiermark eine zentrale Anlaufstelle

für Jugendliche, Erwachsene

und Fachkräfte, die sich

über eine Ausbildung im Gesundheitsbereich

informieren

wollen. Das kostenlose Angebot

umfasst unter anderem Informationen

zu den Berufsbildern,

Ausbildungswegen und Fördermöglichkeiten.

Am Montag besuchte Gesundheitslandesrat

Karlheinz Kornhäusl

die Beratungsstelle und

lud zu einer persönlichen Fragestunde

ein.

Fragestunde

Gemeinsam mit Daniela Prinner

und Daniela Candussi von

der Beratungsstelle beantwortete

der Landesrat die Fragen

der Teilnehmenden. Im Fokus

standen dabei Themen wie Ausbildungswege,

die Zukunft des

Berufs sowie Umschulungsmöglichkeiten.

Auch der Einfluss

von Künstlicher Intelligenz auf

das Gesundheitswesen und der

Wandel der Berufsbilder wurden

diskutiert. „Aus eigener Erfahrung

weiß ich, wie erfüllend

Gesundheitsberufe sind. Als

Landesrat will ich diese Erfahrung

vermitteln und mich für

attraktive Arbeitsbedingungen

einsetzen“, betont Kornhäusl.

Neben fachlichen Fragen war

zudem Raum für Sorgen, Kritik

und Vorschläge.

Beratungsangebot

Die Beratungsstelle richtet sich

an Jugendliche ab 14 Jahren

nach der achten Schulstufe, an

Jugendliche ab 17 Jahren sowie

an Erwachsene und Fachkräfte.

Ein besonderer Fokus liegt auf

der beruflichen Orientierung.

Fragen wie „Welche Berufe gibt

es?“, „Wie unterscheiden sich

die Berufe?“, „Welcher Beruf

passt zu mir?“ und „Wie läuft die

Ausbildung ab?“ gehören daher

zum Alltag der Mitarbeitenden

der Beratungsstelle. Darüber

hinaus wird Auskunft über Aufnahmeverfahren,

Förderungen

oder auch Praktika gegeben.

Jeden Dienstag und Donnerstag

von 9 bis 16 Uhr finden am

Karmeliterplatz 2 Open Days

statt, bei denen sich Interessierte

ohne Termin beraten lassen

können. Zusätzlich können Beratungsgespräche

telefonisch

und per E-Mail vereinbart oder

geführt werden.

Gesundheitsberufe

Mit Angeboten wie diesem

möchte das Land Steiermark

(junge) Menschen für die vielfältigen

Tätigkeitsfelder im Gesundheitswesen

begeistern, sie

bei der Wahl ihrer beruflichen

Zukunft im Gesundheitswesen

unterstützen und das Interesse

für diese Berufssparten wecken.

Möglichkeiten

Ab 14 Jahren:

■ Fachschule mit Pflegeassistenz/Pflegevorbereitung

Für Erwachsene und Jugendliche

ab 17 Jahren:

■ Heimhilfe

■ Heimhilfe Plus mit

Sprachtraining

■ Pflegeassistenz

■ Pflegefachassistenz

■ Medizinische Assistenzberufe

■ Operationstechnische Assistenzberufe

■ Diplom-Sozialbetreuung

Altenarbeit

Für Fachkräfte:

■ Pflegefachassistenz für die

Pflegeassistenz

■ Fort- und Weiterbildungen

■ Spezialisierungen

Beratungsstelle für Gesundheitsausbildungen:

■ Tel. 0 316/877 3100

■ careberufe-info@stmk.gv.at

■ Karmeliterplatz 2, 8010 Graz


8. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz viva 25

IN

GETTY (2)

Après-Ski Casual

Nicht nur die Funktion der Skimode

spielt eine Rolle. Ein lässiger Look, der

auch in der Sadt ankommt, soll es sein.

Eintönige Brillen

Klassische, einfarbige Skibrillen ohne

Design und ohne Verspiegelung verlieren

immer mehr an Beliebtheit.

OUT

Mehr Lebensfreude im Alter

WICHTIG. Die „Mobile Seniorenassistenz“ des Odilien-Instituts soll künftig in allen Pflegeeinrichtungen

in der gesamten Steiermark zur Verfügung stehen. Der Grazer Fritz profitiert schon davon.

Von T. Schweighofer, C. Berner

redaktion@grazer.at

Das neue Angebot „Mobile

Seniorenassistenz“ des

Odilien-Instituts hat das

Ziel, älteren Menschen mit Behinderung

mehr Lebensqualität

und soziale Teilhabe zu ermöglichen.

Das vom Land Steiermark

geförderte Projekt soll künftig in

allen Pflegeeinrichtungen in der

gesamten Steiermark zur Verfügung

stehen.

Positive Resonanz

Seit 2025 profitiert Fritz von dem

Projekt. Der Lebensmittelpunkt

des 74-jährigen Blinden ist das

Odilien-Institut. Eigentlich lebt

Fritz zurückgezogen, doch seit

2025 begleitet ihn eine Fachsozialbetreuerin

im Rahmen des

Projekts. Die gemeinsamen Einkäufe

waren ein voller Erfolg.

Pro Person stehen jährlich

260 Stunden zur Verfügung. Gemeinsam

mit den Senioren wird

besprochen, wie diese Zeit genutzt

wird. ,,Dieser zusätzliche

Aufwand kann in einem normalen

Pflegealltag einfach nicht untergebracht

werden, da wollen

wir auch andere Pflegeheime

steiermarkweit unterstützen“, so

Projektleiter Gottfried Hauser.

Fritz gemeinsam mit seiner Assistentin Jamile im Gasthaus „Klatsch“

KK

Teilnehmer können sich sowohl einzeln als auch als Team anmelden und

entweder als Läufer oder als Nordic Walker antreten.

FOTO FISCHER/MED UNI GRAZ

Ein Lauf gegen Krebs

■ Im Jahr 2025 liefen 1400 Läufer

beim Styrian Run Against Cancer

durch den Grazer Stadtpark und

die Innenstadt. Nach dieser erfolgreichen

Premiere findet der

Lauf am 25. Mai erneut statt. Die

Anmeldung ist nun möglich.

Organisiert wird der Lauf

vom Universitären Krebszentrum

Graz. Er startet um 17 Uhr

am Karmeliterplatz, führt über

Tummelplatz und Burgring, quer

durch den Grazer Stadtpark, bevor

die Läufer nach rund fünf Kilometern

wieder am Karmeliterplatz

ins Ziel einlaufen.

Der Reinerlös geht an Projekte

im Bereich der Krebsforschung

und der Betreuung von Krebspatienten

und deren Angehörigen.

Außerdem gibt es Infostände, die

wichtige Themen der Krebsforschung

und -behandlung näherbringen.


26 viva

www.grazer.at 8. FEBRUAR 2026

Zurück ins vertraute Umfeld

SPANNEND. Rehabilitationen spielen eine wichtige Rolle in der Orthopädie – doch was genau erwartet

Patienten dabei? Wir sprachen mit Primaria Gislind Döhrn von der Privatklinik Laßnitzhöhe.

Von Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

Rehas ermöglichen es Menschen,

in ihr vertautes

Lebensumfeld zurückzukehren.

Wir waren mit Primaria

Gislind Döhrn von der Privatklinik

Laßnitzhöhe im Gespräch.

Individueller Plan

Ziel einer Reha in der Orthopädie

ist die „schnellstmögliche

Rückkehr der Patienten in ihr

gewohntes Umfeld sowie die

größtmögliche Selbstständigkeit

im Alltag und am Arbeitsplatz.

Dabei wird ein ganzheitlicher

Ansatz verfolgt, der über die reine

Wiederherstellung von Körperfunktionen

und Schmerzreduktion

hinausgeht“, erklärt

Döhrn.

Für Reha-Patienten wird ein

individueller Therapieplan erstellt:

„Nach der OP stehen zunächst

Schmerzlinderung, Beweglichkeit

und langsamer

Belastungsaufbau im Vordergrund,

später Kraft-, Core- und

Ausdauertraining an Geräten.“

Ergotherapeuten trainieren Alltagsfähigkeiten,

beraten zu

Hilfsmitteln und vermitteln Gelenkschutz.

Außerdem helfen „Medikamente,

Schmerzschulungen,

Entspannungstechniken und

psychologische Strategien dabei,

eine Chronifizierung zu verhindern“,

so die Ärztin. Verschiedene

physikalische Therapien, wie

etwa Wärme- oder Kältetherapien,

werden begleitend verordnet.

„Diese Maßnahmen

reduzieren Schmerzen und erleichtern

aktive Übungen, ersetzen

sie aber nicht“, weiß Döhrn.

Gislind Döhrn klärt über Rehabilitationen in der Orthopädie auf: Therapien

werden individuell verordnet und an den Patienten angepasst.

CAROLIN BOHN



28 viva

www.grazer.at 8. FEBRUAR 2026

Ein Samstag für den Valentin

ROMANTISCH. Heuer fällt der Valentinstag, der 14. Februar, auf einen Samstag. Die perfekte Gelegenheit,

sich eine Wochenendauszeit zu zweit in einer der heimischen Thermen zu gönnen.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Der Valentinstag ist der

schönste Tag für alle Verliebten

und Romantiker.

Zurück geht der Tag vermutlich

auf den Heiligen Valentinus.

Genau ist der Tag keinem zuzuordnen,

da es mehrere Märtyrer

mit dem Namen gibt.

Am bekanntesten ist die Geschichte

vom Bischof von Terin,

der Liebende heimlich

traute. Dies missfiel jedoch

Kaiser Claudius, der junge uneheliche

Soldaten für seine Armee

brauchte. Der Bischof, der

spätere Heilige Valentin, wurde

verhaftet und am 14. Februar

enthauptet.

Davor schrieb er noch der

Tochter eines Gefängniswärters

einen Liebesbrief. Aufgrund

dieser Geschichte wird der 14.

Februar als Tag der Liebenden

begangen.

Romantik

Viele glauben auch, dass der Valentinstag

auf einen Dienstag

fällt. Das tut er jedoch in den

wenigsten Jahren. Heuer zum

Beispiel ist der Valentinstag ein

Samstag. Der ideale Zeitpunkt

also, sich mit seinem oder seiner

Liebsten eine romantische

Auszeit zu gönnen.

Die heimischen Thermen bieten

für diesen Tag bzw. für das

gesamte Wochenende zahlreiche

Angebote für Verliebte an.

So kann man sich bei einer gemeinsamen

Partnermassage

verwöhnen lassen, in der

Sauna bei einem Spezialaufguss

schwitzen und sich im Anschluss

ein romantisches Candlelight

Dinner gönnen.

ANZEIGE

Die heimischen Thermen haben rund um den Valentinstag zahlreiche romantische

Angebote. Perfekt für eine Auszeit zu zweit.

THERME LOIPERSDORF/HELDENTHEATER

PARKTHERME BAD RADKERSBURG_FOTOGRAF HARALD EISENBERGER

Gemeinsame Auszeit in der Parktherme Bad Radkersburg genießen.

Zu zweit in die Therme

Valentinstag in der Parktherme Bad Radkersburg

Im dampfenden Thermalwasser

schweben, tiefe Blicke

inmitten der sprudelnden

Beckenlandschaft tauschen

und im kuschligen Bademantel

entspannen – bei einem

Wellnesstag für zwei in der

Parktherme Bad Radkersburg

leben (nicht nur) am Valentinstag

erste Frühlingsgefühle

auf. In der Finnischen Sauna

umhüllt sanfter Rosenduft,

während zarte Rosenblütencreme

die Haut nährt und

spürbare Pflege schenkt. In

den Abendstunden tauchen

wechselnde Parklichter die

Parktherme Wasserwelten in

stimmungsvolles rosa-rotes

Licht und zaubern ein außergewöhnliches

Thermenerlebnis

für alle Sinne.


8. FEBRUAR 2026 www.grazer.at viva

29

Eröffneten den neuen Therapiezubau: Markus Leinfellner, Helmut Linhart,

Günter Riedenbauer, Ernst Knes und Stefanie Langer (v. l.). HOTEL & THERME NOVA/RUSK VIDEO

Neubau nun eröffnet

■ Ein Jahr nach dem Spatenstich

wurde nun der neue Therapiezubau

im Gesundheitsresort

Hotel & Therme Nova feierlich

eröffnet. Auf einer Fläche von

rund 500 Quadratmetern wurde

innerhalb eines Jahres ein großzügiger

Neubau mit einem Investitionsvolumen

von 2,6 Millionen

Euro netto realisiert, der

das bestehende Angebot entscheidend

erweitert. Entstanden

sind zwei neue, helle Gymnastiksäle

für Bewegungstherapien,

ein großzügiges Fitnessstudio

mit 25 neuen Trainingsgeräten

sowie ein wunderschöner,

einladender Wartebereich inklusive

Erfrischungsstation als

Ort der Erholung und Begegnung.

Geschäftsführer Günter

Riedenbauer betonte in seiner

Ansprache die Bedeutung der

guten Zusammenarbeit mit den

regionalen Unternehmen und

lobt sein Nova-Team, ohne das

solche Projekte nicht umsetzbar

wären.


30 viva

www.grazer.at 8. FEBRUAR 2026

Die steirischen

Skigebiete sind

für die kommenden

Semesterferien

bestens gerüstet.

Die Pisten

sind bereit, und

die Kinder-Ski-

Welten freuen

sich auf die

kleinen Gäste.

STG/TOM LAMM

Die Ferien stehen vor der Tür

AB IN DEN SCHNEE. Die Semesterferien stehen vor der Tür. Ab dem 16. Februar fragen sich viele

Eltern: Was kann ich mit meinen Kindern unternehmen? Wie wär’s mit einem Tag auf der Piste?

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Gerade der heurige Winter

ist ideal, um die Semesterferien

mit den Kindern

auf der Piste zu verbringen. Die

heimischen Skigebiete bestechen

nicht nur mit perfekt präparierten

Pisten, sondern auch

mit einem umfangreichen Angebot

für die kleinsten Skifans.

Pistengaudi

Im Hopsi-Winterkinderland in

Schladming stehen der Schnee-

Spaß und die Freude im Mittelpunkt.

Bei „Hopsi’s Reise um die

Welt“ kann man das süße Planai-

Maskottchen bei seiner Reise um

die Welt begleiten. Auf der Märchenwiese

kann man zudem die

ersten Schwünge üben. Direkt

bei der Bergstation warten dann

noch die Hopsirutsche für ein

Foto und eine Rutschpartie.

Eine eigene Kinderwelt findet

man auch auf der Wurzeralm. Im

Sunny Kids Park findet man einen

eigenen Übungslift, ein Skikarus-

sell, einen Zauberteppich und

eine Wellenbahn. Ideal also, um

den Kleinsten ihre ersten Erfahrungen

im Schnee zu erleichtern.

Eine wahre Entdeckungsreise

erwartet die Kids in der Skischule

Alpfox am Präbichl. In der

Funslope warten unterschiedliche

Bodenwellen, kleine Sprünge

und eine Riesenschnecke inklusive

Tunnel darauf, entdeckt

zu werden.

Am Salzstiegl warten 40 Hektar

Skigebiet und zwölf Kilometer

Abfahrten auf die großen und

kleinen Skihasen. So findet vom

Anfänger bis zum Profi jeder die

richtige Piste.

Zahlreiche Pisten warten auch

auf der Koralpe auf die Gäste.

Hier stehen 18 Kilometer Piste in

allen Schwierigkeitsgraden zur

Verfügung. Wer gerne durch den

Tiefschnee wedelt, auf den warten

eigene Tiefschneehänge.

Zudem werden in sämtlichen

Skigebieten auch Kinderskikurse

angeboten, sodass auch die Eltern

sich dem Pistenspaß hingeben

können.

Titel-Titel

■ das ist der Texofficaes maios sumenist exerenitas aut iur mo

quae pero beatur, quiatio coritatem alis ipit unt eium sequo et odita

est, occumqui alia de dellit quo mo qui od quasped magnis ea as

excernat ea provit ut reptae voles et lacipis quae sanis dellessedia

elique pe nonserrunt, quam, qui rem inum faccaersped quodit

aborehendae. Bitaquam, ad mod molum sitium est apienis ma nost

offic tectum estia num ne sita sera porem ex elentiat latur audam ut

vendae lant fugitia et aliqui


8. FEBRUAR 2026 www.grazer.at viva

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32 viva

www.grazer.at 8. FEBRUAR 2026

Durch den Winter wandern

PER PEDES. Nicht nur im Frühling oder im Herbst, auch im Winter lässt sich die Steiermark erwandern.

Vom Dachstein bis zum Weinland kann man zahlreiche Wanderwege auch im Winter erkunden.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Das Wandern ist des Müllers

Lust, heißt es in einem

alten Volkslied. Viele

genießen Wanderungen in der

freien Natur nur in der warmen

Jahreszeit. Dabei haben Wanderungen

im Winter und durch verschneite

Landschaften durchaus

ihren Reiz.

Insgesamt warten in der Steiermark

180 abwechslungsreiche

Winterwanderwege auf die

Wanderer. Sie führen durch die

verschiedensten Landschaften.

Dennoch sollte man gerade bei

der Planung von Winterwanderungen

die Lawinenwarnstufen

beachten.

Wanderbar

In der Region Schladming-Dach-

stein warten 300 Kilometer bestens

präparierte Winterwanderwege

in allen Höhenlagen auf

die Besucher. Egal ob durch verschneite

Wälder, über sonnige

Höhenwege oder durch idyllische

Täler, hier ist für jede Kondition

garantiert das Richtige dabei.

Durch die Talbachklamm führt

abends ein beleuchteter Weg.

Ganz neu ist der Grazer Bergland-Wanderweg

in der Erlebnisregion

Graz. Eine der

aussichtsreichsten Winterwanderungen

ist die über die Gmoaalm

nach Übelbach.

In der Südsteiermark kann

man die Weinberge einmal in einem

völlig anderen Licht erleben.

Perfekt für alle, die bei der

Wanderung Ruhe suchen.

Der Naturpark-Erlebnisrundweg

lädt in der Oststeiermark zu

einer Wanderung ein.

Verschneite Wälder und sonnige, idyllische Wege: Eine Winterwanderung

durch die Steiermark hat durchaus ihren Reiz.

FSTG/MARIA SCHARLER

FERIENSPECIALS

Naturrodelbahn geöffnet!

täglich von 13:00 bis 16:00 Uhr

ABENDRODELN:

jeden Samstag

von 17:30 bis 20:30 Uhr

14.02. ab 12:00 Uhr

beim Grebenzenhaus

in den FERIEN zusätzlich

mittwochs:

11.2.

18.2.


8. FEBRUAR 2026 www.grazer.at viva

33

Rätsel-Lösung vom 1.2.2026

G T S M D

R I N G A W A R D U L K

K A P A U N H A U S B A U

Z I G K I D S R U N L

E E T T C B I B I

G R U N D B U C H K U H N

A M T U A H E U M A

U I R R E L A L O R

U R G E S T E I N T A X I

A U T H A L D U E U

L U I S O O B E R A R M

Z E L L U L O S E

Lösung:

N L B O E E N

O B M U E MUR-

R A T D A V I D PROME-

Lösung:

Z I S T E R N E

NADE MUR-

O N K O E L K PROMENADE

Sudoku-Lösung

vom 8.2.2026

2 9 5 3 7 1 8 6 4

7 6 8 9 5 4 1 3 2

3 1 4 8 6 2 5 9 7

6 7 2 5 8 9 4 1 3

4 5 9 2 1 3 7 8 6

8 3 1 6 4 7 9 2 5

9 4 6 7 3 8 2 5 1

1 2 3 4 9 5 6 7 8

5 8 7 1 2 6 3 4 9

Rogner Bad Blumau ist Nummer 1

Christa Feichtenhofer, Melanie Franke

und Ines Erlacher (v. l.) NEW MEDIACHECK GMBH

■ Bereits zum zehnten Mal

wurde die Therme Rogner

Bad Blumau in einer Abstimmung

als beliebteste Therme

des Jahres in Österreich ausgezeichnet.

„Diese Auszeichnung

erfüllt uns mit Stolz und

gibt uns Kraft, täglich aufs

Neue weiter an der hohen

Qualität und an der Dienstleistung

am Gast zu arbeiten,“

freut sich Robert Rogner,

Gründer und Eigentümer von

Rogner Bad Blumau.


10

mobil

34

redaktion@grazer.at

graz

Ich bin als Finanzer dafür, die

vorhandenen Parkplätze gerade

in der besten Lage zu belassen.“

Stadtrat Manfred Eber sieht in Parkplätzen Einnahmen,

die die Stadt dringend braucht. STADT GRAz/FISCHER

www.grazer.at 8. FEBRUAR 2026

Beim Center West wurden besonders

viele E-Autos geladen. KOBAL

Rekord: E-Autos

im Center West

■ Das Center West verzeichnete

im Dezember die meisten

E-Auto-Ladevorgänge in ganz

Österreich. Insgesamt 925 Mal

wurde an den Tesla-Supercharger-Ladesäulen

„getankt“.

Auch im Jahresranking landete

das Grazer Einkaufszentrum

mit mehr als 65.000 Ladungen

2025 österreichweit auf

Platz zwei der meistbesuchten

Standorte. Die Station, die

seit Sommer 2023 in Betrieb

ist, wird sowohl von Durchreisenden

genutzt als auch sehr

stark von Grazern, die inzwischen

ihren Einkauf tätigen.

Die 16 Tesla-Supercharger der

vierten Generation mit der

neuesten und fortschrittlichsten

Ladetechnologie bieten

bis zu 250 Kilowatt Leistung.

Besonders: Es sind die ersten

Ladesäulen der neuesten Generation,

mit denen Fahrzeuge

in unter einer halben Stunde

geladen werden können.

Störungen bei Parkscheinautomaten:

VERBESSERUNG. Besonders bei Kartenzahlungen kommt es bei den Grazer

Parkscheinautomaten immer wieder zu Störungen. Rund 150 der noch

in Betrieb befindlichen älteren Modems werden deshalb bald ausgetauscht.

Mehr als 900 Parkscheinautomaten

gibt es inzwischen

in Graz – in

Geschäftsvierteln sind diese maximal

50 Meter, in Wohnvierteln

maximal 100 Meter von Stellplätzen

entfernt. Im vergangenen

Jahr nahm die Stadt durch

sie rund 22,5 Millionen Euro ein

– aufgrund von besserer Auslastung

mehr als 2024, obwohl rund

300 Zonenparkplätze gestrichen

wurden.

Die Gebühr kann dabei nicht

nur mit Bargeld, sondern auch

mit Bankomatkarte bzw. Apple

Pay und Google Pay entrichtet

werden. Besonders bei der digitalen

Zahlung kommt es aber

immer wieder zu Störungen, wie

uns zuletzt auch wieder mehrere

Leser berichteten.

Gehäufte oder systematische

Meldungen seien laut Stadt Graz

aber nicht bekannt. „In den vergangenen

Monaten wurden

umfangreiche technische Maßnahmen

gesetzt, um die Zuverlässigkeit

der Kartenzahlung

weiter zu verbessern. Durch den

Austausch älterer Modems sowie

durch Software-Anpassungen

konnte die Zahl der Störungen

deutlich reduziert werden“, berichtet

Walter Ebner, Bereichsleiter

Technik und Infrastruktur

im Grazer Parkraumservice. Bei

aktuell rund 110.000 bis 130.000

Kartenzahlungen pro Monat

komme es derzeit zu etwa fünf

bis 15 Störungen pro Tag, was im

Verhältnis zum Gesamtaufkommen

einen sehr geringen Anteil

An allen

rund 900

Parkscheinautomaten

kann auch

mit Karte bezahlt

werden.

Ältere Modems

werden

demnächst

getauscht. KK

Alte Modems werden

jetzt ausgetauscht

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

darstelle. Nach diesen Angaben

kommt es in etwa 0,25 Prozent

der Fälle zu einer Störung.

Austausch

Dennoch: Der Austausch der

noch in Betrieb befindlichen

rund 150 älteren Modems ist für

das Jahr 2026 geplant. Mit dieser

Maßnahme soll die Stabilität der

Kartenzahlung an den Grazer

Parkscheinautomaten weiter erhöht

werden.

Der genaue Zeitpunkt steht

noch nicht fest und hängt von

der Freigabe der budgetären Mittel

ab. Vorgesehen ist aber noch

das erste oder zweite Quartal.

Störung melden

Störungen können ans Servicetelefon

unter Tel. 0 676/676 4444

gemeldet werden.


8. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

mobil 35

... in Graz

Rund 23.900 gebührenpflichtige

Zonenparkplätze

gibt es aktuell in Graz.

ANZAHL DER ZONENPARKPLÄTZE

23.900 : 60.000

... in Bonn

Rund 60.000 Parkplätze

stehen in Bonn im öffentlichen

Raum zur Verfügung.

Sicher unterwegs bei Nebel

SCHLECHTWETTER. Um weiterhin sicher im Straßenverkehr unterwegs zu sein, muss bei schlechter

Sicht die Fahrweise angepasst werden. Der ÖAMTC gibt Tipps für ein sicheres Verhalten.

Derzeit ist es trüb, und

in den letzten Wochen

zeigte sich kaum ein

Sonnenstrahl. Mit den kalten

Temperaturen steigt die Wahrscheinlichkeit

für Nebel deutlich

an. Laut ÖAMTC ereigneten sich

2024 österreichweit insgesamt

427 Unfälle bei Nebel, davon 69

in der Steiermark.

Durch die eingeschränkte

Sicht erhöht sich das Unfallrisiko,

deshalb sollte die Fahrweise

angepasst werden. Roland

Frisch, Pkw-Chefinstruktor beim

ÖAMTC, warnt bei schlechten

Sichtverhältnissen vor dem sogenannten

Lemming-Effekt:

„Viele Lenker hängen sich oft in-

stinktiv an das Rücklicht des vorausfahrenden

Fahrzeugs. Doch

das vermittelt eine trügerische

Sicherheit und ist auch als Lemming-Effekt

bekannt. Auf Freilandstraßen

oder Autobahnen

führt dieses Verhalten rasch zu

einem zu geringen Abstand.“

Tipps vom Profi

„Mindestens zwei Sekunden

Abstand zum vorausfahrenden

Fahrzeug sind Pflicht“, erklärt

Frisch. Das Tempo sollte bereits

vor einer Nebelbank reduziert

werden, um Auffahrunfälle zu

vermeiden. Bei schlechter Sicht

wird rechts gefahren, besondere

Vorsicht bei Linksabbiegern

gegeben und Überholmanöver

werden vermieden. Auch das

Licht ist wichtig: „Im Nebel geht

es ums Sehen und Gesehenwerden“,

erklärt Frisch. Abblendlicht,

Nebelscheinwerfer und

Nebelschlussleuchten sollten an

sein. Das Fernlicht wird nicht

eingeschaltet, da es reflektiert.

Die Nebelschlussleuchten werden

bei aufklarender Sicht wieder

ausgeschaltet.

Bei Nebel oder schlechter Sicht muss die Fahrweise angepasst werden. GETTY

Omoda & Jaecoo jetzt in Graz

ZUWACHS. Jagersberger erweitert sein Markenportfolio und bietet ab sofort auch das chinesische Markenduo

„Omoda & Jaecoo“ in Graz an. Sowohl Verbrenner, Hybride als auch Elektrofahrzeuge gibt es.

Auf dem internationalen Automarkt

zählt der Konzern

bereits zu den Besten, nun

ist das Markenduo von Chery Automobile

auch in Graz erhältlich.

Die Rede ist von „Omoda & Jaecoo“,

die in das Markenportfolio

von Jagersberger aufgenommen

wurden. Chery verzeichnet im

Heimatmarkt enorme Wachstumsraten,

im Export ist man sogar

Weltmeister und exportiert mehr

Fahrzeuge als alle anderen chinesischen

Automobil-Hersteller.

Hohe Qualität gepaart mit günstigen

Preisen überzeugt die Kunden.

„Wir haben vor wenigen Wochen

die ersten Autos bekommen

und ohne werbliche Maßnahmen

schon knapp zwei Dutzend Fahrzeuge

verkauft. Die Kunden sind

vom hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis

beeindruckt, und

die serienmäßige 7-Jahres-Garantie

gibt den Kunden auch ausreichende

Sicherheit“, freuen sich Jagersberger-Gesamt-Verkaufsleiter

Michael Muhrer und Jagersberger-Service-und-Werkstätten-Geschäftsführer

Gerhard Messner.

Firmenchef Peter Jagersberger

ergänzt: „Wir freuen uns über

diesen Markenzuwachs, da er eine

ideale Abrundung unseres breiten

Sortiment-Spektrums darstellt.

Für uns war und ist immer wichtig,

entsprechend breit aufgestellt

zu sein, um durch die Bündelung

starker Fahrzeugmarken für jeden

Fahrzeugkäufer und jede Fahrzeugkäuferin

ein passendes Produkt

zum gewünschten Preis liefern

zu können. Wir stehen auch

weiterhin zu unseren großartigen

Stammmarken und sehen Omoda

& Jaecoo als ideale Ergänzung.“

Omoda & Jaecoo sind beim Autohaus Jagersberger nun erhältlich. JAGERSBERGER


36

sport

graz

www.grazer.at 8. FEBRUAR 2026

Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

36

„Ich fühle

mich

Ich werde jetzt nicht anfangen,

zu meditieren.“

ÖSV-Speed-Ass Cornelia Hütter will

bei der heutigen Olympia-Abfahrt in Cortina

nicht viel anders machen als im Weltcup. GEPA

Anna Kiesenhofer bleibt auch 2026

Teil von Team Cookina Graz. KK

Kiesenhofer

bleibt „Grazerin“

■ Anna Kiesenhofer, Olympiasiegerin

von 2021, wird

auch in diesem Jahr als Wahl-

Grazerin an den Start gehen.

Die siebenfache Staatsmeisterin

verlängerte ihren Vertrag

beim „Team Cookina Graz“ um

ein weiteres Jahr. Konzentrieren

will sie sich dabei vor allem

auf die Einzelzeitfahrten.

Saisonhöhepunkte sind die

Zeitfahr-Staatsmeisterschaften

im Juni sowie die Weltmeisterschaften

am 20. September in

Montreal und die Europameisterschaften

in Ljubljana. Langfristig

hat Kiesenhofer die Quali!kation

für die Olympischen

Spiele 2028 in Los Angeles im

Visier, was ihre dritte Olympiateilnahme

in Folge bedeuten

würde. In Tokio holte die

gebürtige Oberösterreicherin

sensationell die Goldmedaille

im Straßenrennen.

zuhause“

FUSSBALL. Valentino Lazaro überzeugt in der italienischen Serie A mit konstanten

Leistungen. Der Grazer über seine Zeit in Italien und die WM-Chancen.

Von Leonhard Schweighofer

leonhard.schweighofer@grazer.at

Bereits seine vierte Saison

bestreitet der Grazer Valentino

Lazaro beim Torino

FC und ist damit ein wichtiger

Bestandteil der Mannschaft; in 19

von möglichen 23 Partien stand

der Grazer in der Startelf. In der

aktuellen Saison liegt Turin im

Tabellenmittelfeld. „Wir sind eigentlich

ganz gut reingestartet,

aber es geht wöchentlich auf und

ab“, resümiert Lazaro die laufende

Spielzeit. Immer wieder gelingen

dabei auch Achtungserfolge, wie

beispielsweise der Einzug ins

Cup-Viertel!nale mit einem Erfolg

über die AS Roma. In diesem

wurde es am vergangenen Mittwoch

schon für den nächsten großen

Gegner, Inter Mailand, eng.

„Ich bin in der zweiten Halbzeit

reingekommen und habe gleich

den Ausgleich aufgelegt“, erzählt

der Grazer, nur der Stürmer war

bei seinem Kopfball hauchzart im

Abseits. Am Ende blieb es somit

bei einem 2:1 für Inter.

Die Assists zeichnen den

29-Jährigen aus, in der abgelaufenen

Saison zählte er zu den besten

Vorlagengebern der Liga, auch

heuer läuft es für ihn persönlich

„super“. Sowohl auf der linken als

auch auf der rechten Seite kommt

Lazaro zum Einsatz, sein Trainer

Marco Baroni weiß daher, was

er an seinem Schützling hat, den

Großteil der Spiele bestreitet er

über die vollen 90 Minuten.

In Turin ist der 29-Jährige sehr

zufrieden: „Ich fühle mich zuhause“,

erzählt er. Ob es über den

Sommer hinaus sein Zuhause

bleibt, steht noch in den Sternen.

Es gibt einige Optionen, darunter

auch einen Verbleib, „aktuell liegt

der Fokus aber voll auf dieser Saison“.

Angefangen hat die Reise bei

seinem aktuellen Arbeitgeber im

Jahr 2022, als er von Inter Mailand

ausgeliehen wurde. Davor war es

per Leihe schon nach Newcastle,

Mönchengladbach und Ben!ca

Lissabon gegangen. „Das sind Erfahrungen,

die Gold wert waren“,

meint Lazaro. Der ursprüngliche

Wechsel von Hertha BSC zu Inter

im Jahr 2019 sei aber keinesfalls

ein Fehler gewesen oder zu früh

gekommen. „Es ist nicht aufgegangen,

wie man es sich erhofft

hatte“, so der Grazer. Top Fußball,

gepaart mit einem Top-Trainer,

Antonio Conte, gaben kaum Zeit

Für Valentino Lazaro läuft

es in der italienischen Liga

gut, auf einen ÖFB-Einsatz

wartet der Grazer aber

vergeblich. GEPA

zur Eingewöhnung, noch dazu

kam die neue Sprache. „Man hat

sofort performen müssen, es war

schwer, längerfristig Fuß zu fassen.“

ÖFB-Chancen gering

Trotz der konstanten Leistungen

beim Klub liegt der letzte Einsatz

im Nationalteam bereits über

drei Jahre zurück. Acht Jahre lang

dabei gewesen und plötzlich mit

dem Trainerwechsel nicht mehr

Teil des Teams zu sein, „ist schon

hart“, gesteht Lazaro. Natürlich

hoffe er weiterhin, einberufen

zu werden, „langsam schwindet

aber die Hoffnung“. Seit zwei bis

drei Jahren, selbst nach der Saison

als viertbester Assistgeber

der Liga, habe er vom ÖFB nichts

mehr gehört.

Mit dem heimischen Fußball

bleibt Lazaro aber weiterhin

verbunden: Wenn es die freien

Tage hergeben, blickt er auf seinen

Jugendklub GAK, bei dem

er acht Jahre verbrachte und

dem auch seine Familie verbunden

ist. Ob sich auch in diesem

Jahr der Klassenerhalt ausgehen

wird? „Hoffen wir’s!“, meint Lazaro.

„Ich drück auf jeden Fall die

Daumen.“


8. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

sport graz 37

OHA!➜

Schülerliga-Landessieg geht nach Graz

Die Sportmittelschule Graz gewann

das Finale gegen HIB mit 1:0 und qualifizierte

sich für das Bundesfinale .

KK, GEPA

Olympia fest in Grazer Hand

Horvat verlässt Sturm

Tomi Horvat kehrt Graz den Rücken

und wechselt zu Bristol City. 165 Mal

lief der Slowene für die „Blackys“ auf.

OJE!

SPIELE. Am Freitag wurden die 25. Olympischen Winterspiele in Norditalien eröffnet. Mit dabei ist

neben den Sportlern auch „Grazer“-Sportredakteur Klaus Molidor als Mixed-Zone-Supervisor.

Die Kumbergerin Cornelia

Hütter kämpft heute in

der Abfahrt um Medaillen,

und auch weitere Sportler

sind mit Graz eng verbunden.

Snowboarder Alexander Payer

und Ski-Crosserin Katrin Ofner

haben auf der Uni Graz ihr Studium

abgeschlossen. Während die

Uni-Alumni bereits Erfahrung

mit Olympischen Spielen haben,

gibt es für einen weiteren Grazer

ein Debüt. Mit 50 Jahren ist

„Grazer“-Sportredakteur Klaus

Molidor zum ersten Mal Teil

der Spiele, wenn auch in anderer

Funktion. Als Supervisor der

Mixed-Zone bringt er im Livigno

Snow Park die Athleten zu den

Medienvertretern. Neben Payer

und Ofner sind in Livigno auch

die österreichischen Fahnenträger

Benjamin Karl und Anna

Gasser im Einsatz.

In unserem täglichen E-Paper

„Grazer24“ gab es bereits in der

vergangenen Woche Einblicke

in die Arbeit von Klaus Molidor.

Mit einer 30-stündigen Anreise

oder den ersten Kontakten mit

den Athleten starteten die Spiele

für den Grazer, in den kommenden

Tagen geht es dann auch

für Molidor so richtig los. Alle

Berichte aus Livigno gibt es auf

e-paper.grazer.at.

LS

Klaus Molidor ist in Livigno beim Livigno Snow Park im Einsatz.

KK


38 grazer sonntag

www.grazer.at 8. FEBRUAR 2026

SO ISST GRAZ

GRAZWORTRÄTSEL

Das Wirtshaus zum Weißen Kreuz

präsentiert ...

... verbranntes

Wirtshauskraut

Bezirkssportplatz

in

Liebenau

Seit 1786

ist Graz ...

steirische

Institution

seit 1585

(2 Wörter)

2

musikal.

Großauftritt

frz. Königsanrede

Heimcomputer

ungesund,

abträglich,

Denkmal am Nachteile

Schloßberg bringend

rundliches

Destilliergefäß

eur. Weltraumorganisation

Teil von

Sankt Peter

anketten,

binden

1

zu

(Punkt)

Nichtfachmann

Mutter

der Burgunderkönige

Garnitur

Tischfußball

spielen

7

Grazer

Mime und

Kabarettist

(2 Wörter)

Küchenchef Tadej Spevan mit dem

Kraut mit Püree und Zwiebelsauce KK (2)

Das traditionsreiche Wirtshaus in

der Heinrichstraße überzeugt

mit Klassikern und ausgefallenen

Gerichten,

wie dem Kraut mit

Erdäpfelpüree und

Zwiebelsauce.

LEO

Zutaten:

Spitzkraut: 1 großer

Kopf Spitzkraut, Salz,

Pfe!er nach Geschmack; Püree: 5–6

große oder mittelgroße speckige Erdäpfel,

0,5 l Sojamilch, 1 EL Margarine,

Salz, Pfe!er, Muskatnuss; rote Zwiebelsauce:

4–5 mittelgroße rote Zwiebeln,

2–3 EL Tomatenmark, 2–3 EL rotes

Paprikapulver, ca. 100 ml Rotwein,

250–500 ml Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer,

Muskat, Knoblauch, Lorbeerblätter

Zubereitung:

Verbranntes Kraut: Backofen auf 200–

240 °C vorheizen. Krautkopf ganz in

den Ofen geben. 45–60 Min. im Ofen

braten, bis das Kraut „verbrannt“ ist.

Danach abkühlen lassen, äußere verbrannte

Schicht entfernen, den inneren

Kern halbieren. Erdäpfelpüree: Erdäpfel

schälen, waschen und in einem Topf

mit Wasser weichkochen. Wasser abgießen.

Sojamilch (optional Milch oder

Obers) zugeben und mit Erdäpfeln

kurz aufkochen. Margarine (optional

Butter) dazugeben. Erdäpfel stampfen.

Mit Salz, Pfe!er und etwas Muskat

abschmecken. Warm halten. Zwiebelschmorsauce:

Zwiebeln schälen und

fein würfeln, in einem Topf kräftig anrösten,

bis sie schön braun sind. Tomatenmark

zugeben und kurz mitrösten.

Paprikapulver einrühren, mit Rotwein

ablöschen. Gemüsebrühe zugießen.

Lorbeerblätter zugeben, alles 20–30

Minuten sanft köcheln lassen. Sauce mit

Stabmixer fein pürieren. Mit den Gewürzen

abschmecken. Guten Appetit!

agitieren,

aufwiegeln

Ankerplatz

vor Häfen

eine Eins

mit sechs

Nullen

Glücksritter

kraftvoll,

vollkräftig

Initialen

von

Armani

† 2025

innere

Regung,

Drang

Lösung:

SUDOKU

6

11

Initialen

der

Luxemburg

Abk. für

"Organische

Chemie"

die "Idee"

bei Platon

"König der

Nacht"

apostolisches

Glaubensbekenntnis

räuberischer

Knorpelfisch

Grazer

Hauptbibliothek

Nachbarstaat

von

Burundi

norddt. für

"Eule"

fränkischer

Hausflur

5

12

japanisches

Brettspiel

samtartiges

Rindsleder

4

kolossal,

außerordentlich

Wohlgeruch

geschäftig,

lebhaft

priesterlicher

Stellvertreter

Badegelegenheit

in einem

Binnenland

Abk. für

"Laserdisc"

unaufhörlich

Zeichen für

Ruthenium

Abk. für

"Inhaber"

"langes I"

Rufname

Capones †

Ruhepause

Domäne

der USA

10

Internetdomäne

Afghanistans

13

Vorsilbe

für

"anders,

fremd"

Abk. für

"Institut"

Anteil,

Quote

9

aufgedreht

Sommerakademie

in Graz

der

Allerwerteste

Großväterchen

sowieso,

ohnedies

der ewige

Schlaf

Rätsellösungen: S. 33

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

2 1 8 6 4

8 5

4 8 5

6 9

4 9 1

2 5

9 4 3 1

3 4 7

5 6 4 9

737

Jede

Zi!er darf

in jeder

Reihe in

jedem

Quadrat

nur

einmal

vorkommen.

Bleistift

spitzen,

los geht’s.

Viel Spaß!

13

weiblicher

Vorname

G E W I N N S P I E L

2 x 2 Tageskarten

für die Therme Nova

Köflach zu gewinnen!

Wie lautet die Lösung?

E-Mail mit Betreff „Rätsel“,

Lösung und Telefonnummer an:

gewinnspiel@grazer.at

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn

nicht übertragbar. Einsendeschluss: 11.2.2026.

Gewinner werden telefonisch verständigt und

sind mit der Veröffentlichung einverstanden.

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8. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

grazer sonntag 39

„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 8. FEBRUAR

Tanznachmittag in der Oper

In der Oper Graz findet heute das

Tanztheater„La divina comedia“

statt. Choreografiert wurde die

Darbietung von Estefania Miranda.

Dabei wird nicht nur die Bühne

betanzt, sondern auch sämtliche

Foyers der Oper Graz werden zum

Ort des Geschehens. Start ist um

15 Uhr.

Theater für die Kleinen

Im Kindermuseum Frida & Fred

gibt es heute wieder eine Theatervorstellung

für die Kleinen. Das

Quasi-Quasar-Theater spielt

„Zaubertricks mit der kleinen

Hexe“ – ein Kindertheater für alle

Hexenfans. Bei der kleinen Hexe

wollen die Hexereien nicht ganz

gelingen, aber vielleicht kann das

Publikum dabei helfen? Empfohlen

ab vier Jahren. Um 16 Uhr.

Weit weg im Orpheum

Heute findet der letzte Tag des

Anderswo Festivals im Orpheum

statt. Das Festival steht ganz im

Zeichen Reise, und Interessierte

können sich unter anderem Vorträge

über Fernweh, Fotografie

und Abenteuer anhören. Beginn

ist um 10.30 Uhr.

Komisches Krankenhaus

Lustig wird es im Theater der

Komödie Graz: Heute wird das

Theaterstück „Und alles auf

Krankenschein“ von Ray Cooney

aufgeführt. Ein Krankenhaus wird

zum Schauplatz der Verrücktheit.

Ärzte werden plötzlich zu

Krankenschwestern oder Pastoren

– ein Chaos, das zu vielen lustigen

Momenten und Vergnügen beim

Publikum führt. Um 16.30 und um

19.30 Uhr geht es los.

Die Moldau

Das Gugg Piano Duo gastiert

heute im Minoritensaal. Der Abend

steht unter dem Motto „Moldau“,

und Stücke von Ludwig van Beethoven,

Franz Schubert, Antonín

STURM

VS. RIED

17 Uhr

Merkur Arena

Otar Kiteishvili und der SK Sturm wollen gegen Ried wieder voll

punkten. Ab 17 Uhr geht es in der Merkur Arena heiß her. GEPA, GETTY

Dvořák und vielen mehr werden

von den beiden vierhändig auf der

Klaviertastatur interpretiert. Um

11, 17 und 19.30 Uhr.

Zurück in die Erfolgsspur

Der SK Sturm startet heute nach

der Winterpause wieder in die

Liga. Nach einem holprigen Auftakt

in das neue Jahr, inklusive

Cup-Pleite in Altach, möchten sich

die Grazer in der Merkur Arena

von einer anderen Seite zeigen.

Es kommt damit auch zur ersten

Liga-Partie von Cheftrainer Fabio

Ingolitsch. Zu Gast ist der SV Ried,

Ankick ist um 17 Uhr.

Theater im Kristallwerk

Das Theater Mariahilf führt heute

„Die Falle“ von Robert Thomas

im Kristallwerk in Graz auf. In

dem Thriller geht es um das frisch

vermählte Ehepaar Elisabeth und

Daniel, das Zeit in einem Chalet

in den Schweizer Alpen verbringt.

WOHIN AM SONNTAG

Doch plötzlich verschwindet Elisabeth

und eine andere Frau taucht

auf und gibt an, sie zu kennen. Um

15 Uhr.

Tanzendes Theater

Das poetische Tanztheater „Popup-Garden“

wird heute im Salon

Stolz aufgeführt. Das mutige Mädchen

Viva verwandelt einen vergessenen

Ort in einen lebenden

Garten. Es geht um Neuanfänge,

Freundschaft, Miteinander

und

Hoffnung.

Für Jung

und Alt –

um 16 Uhr.

Blues Birthday

Im Tube’s live music

Café kann heute

wieder guter Musik

gelauscht werden. Im

Rahmen der Konzertreihe

„Blue Sunday Jam“ wird am

heutigen Sonntag ein sogenanntes

„Birthday Rumble“ gespielt,

denn Oliver Mally feiert seinen

Geburtstag. Eine Blues-Birthday-

Party ist somit vorprogrammiert.

Der Beginn ist um 17 Uhr.

Lesung im Kunstgarten

Angelika Reitzer liest heute im

Kunstgarten aus dem Gedichtband

„Blauzeug“. Reitzer trifft in

dem Zyklus auf Arbeiterinnen,

Dichter und Künstlerinnen und

beobachtet die Geschehnisse

in Städten. Der Beginn ist um

16 Uhr. Aus organisatorischen

Gründen wird um eine Anmeldung

bis spätestens zwei

Stunden vor Programmbeginn

unter kunstgarten@mur.at oder

Tel. 0 316/262787 gebeten.

Filmkunst im Garten

Danach geht es mit der Programmreihe

„Ciné privé: Filmkunst“

im Kunstgarten weiter.

Jede Woche wird eine kuratierte

Auswahl an internationalen Kunstund

Autorenfilmen präsentiert und

gemeinsam diskutiert. Vorkenntnisse

sind dabei nicht nötig. Der

Beginn ist um 17.30 Uhr, und auch

hier wird um eine Anmeldung

bis spätestens zwei Stunden vor

Programmbeginn gebeten.

Ein schwungvoller Abend

Um 17 Uhr treten heute Eddie Luis

& Die Gnadenlosen im Theatercafé

auf. Im Rahmen der Reihe „Theatercafé

Varieté

um 5“ können

sich die Zuseher

auf die

Musik

der

Goldenen

20er und

danach freuen.

Zum Hören,

Mitsingen und

Mitschwingen.

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