Dübener Wochenspiegel - Ausgabe 3 - Jahrgang 2026
Dübener Wochenspiegel - Ausgabe 3 - Jahrgang 2026 mit dem gewerblichen Sonderthema "Schule & Bildung"
Dübener Wochenspiegel - Ausgabe 3 - Jahrgang 2026
mit dem gewerblichen Sonderthema "Schule & Bildung"
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: Die Heide-Zeitung : heimatverbunden : informativ : kritisch :
www.duebener-wochenspiegel.de
33
seit
Jahren
inklusive Amtsblätter Stadt Bad Düben & Gemeinde Laußig | 34. Jahrgang | Nr. 3 | 11. Februar 2026
„Unter vier Augen“
Ende Februar/Anfang März findet in
Bad Düben die erste Kunstmeile statt.
Initiatorin und Organisatorin ist Johanna
Samuel, die wir in unserer beliebten
Porträtreihe einmal näher vorstellen.
Seite 14
Besonderer Fund
Beim „Rendezvous mit einem Unbekannten
(Objekt)“ auf Burg Düben
tauchte zuletzt eine alte Karte auf.
Diese entpuppte sich als spezielle
Forstkarte aus dem Jahr 1813.
Seite 3
Gewerbliches
Sonderthema in
dieser Ausgabe:
„Schule & Bildung“
Seiten 19 bis 25
Ehemalige Gärtnerei im Körbitzweg
Neuer Plan: Wohnen und Gewerbe
Das ehemalige Gärtnereigelände im Bad Dübener Körbitzweg ist seit Jahren verwaist.
Der neue Eigentümer möchte hier ein Mischgebiet mit Mehrfamilienhäusern
und Grundstücken für Gewerbe errichten.
Foto: (Wsp) Phillipp
(Bad Düben/Wsp/kp). Entscheidung
vertagt: Nach 2023 kam der Bebauungsplan
für die ehemalige Gärtnerei
im Körbitzweg nun erneut auf
die Tagesordnung des Bad Dübener
Stadtrats. Damals scheiterte die Idee
des reinen Wohngebiets mit Mehrfamilienhäusern
an der Lärmbelastung
des benachbarten Gewerbegebiets.
Neuer Plan des Eigentümers, der Jens
Becker Bau GmbH aus Niederossig:
ein Mischgebiet mit Mehrfamilienhäusern
und Grundstücken für nichtstörendes
Gewerbe. Das sei vereinbar.
Auf Antrag von Jens Findeisen
(CDU) wurde die Billigung des Bebauungsplans
jedoch verschoben. Es
gebe noch zu viele offene Fragen, die
mit dem Investor abgestimmt werden
müssten.
Prüfauftrag für die Zukunft der Kurbetriebsgesellschaft
Wie geht‘s weiter mit dem HEIDE SPA?
(Bad Düben/Wsp/kp). Kurz vor
Weihnachten 1999 wurde mit dem
HEIDE SPA der neue Bad Dübener
Wellnesstempel eröffnet, die offizielle
Einweihung erfolgte im Januar
2000. Seitdem ist viel passiert: Mehrere
Millionen Besucher strömten in
Bad-, Sauna- und Wellnessabteilung,
ins VitalCenter sowie ins 2007 eröffnete
Hotel. Die Kehrseite: Mittlerweile
herrscht Investitionsstau. Nach
einem Vierteljahrhundert türmen
sich nicht nur die Instandsetzungen,
sondern es gilt auch, sich nachhaltig
für die Zukunft aufzustellen. Die geschätzten
Kosten gehen deutlich in
den zweistelligen Millionenbereich.
Wie jetzt bekannt wurde, liegt den
Gesellschaftern (51 % Landkreis, 29
% Stadt und 20 % Sparkasse) nun ein
beauftragtes Gutachten vor, wie es vor
allem mit der Bade- und Saunalandschaft
weitergehen könnte. Ende 2025
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Neu- und
Bestands-
kunden
erteilte Bad Dübens Stadtrat Bürgermeisterin
Astrid Münster (WBD) in
nichtöffentlicher Sitzung einen Prüfauftrag,
wie ihn auch schon Landrat
Kai Emanuel besitzt. Dabei gehe es
darum, geeignete Förderprogramme
und sonstige Geldtöpfe für eine Modernisierung
unter energetischen Gesichtpunkten
ausfindig zu machen.
„Es geht schlicht um die Frage: Wie
geht es mit dem HEIDE SPA weiter?“,
betont Münster auf Anfrage.
Mehr ins Detail wollte die Stadtchefin
nicht gehen, da im März noch die Entscheidung
des Kreistags aussteht.
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AUS BAD DÜBEN UND UMGEBUNG 11. Februar 2026
Dübener
WOCHENSPIEGEL
Eintrittspreise für NaturSportBad mit Camp
„Moderate Erhöhung“ / Einzelkarte bleibt bei 5 Euro
In eigener Sache
Wir suchen Ihre
schönsten Winterbilder
(Wsp/kp). Im Gegensatz zu den zurückliegenden
Jahren zeigte sich der
Winter diesmal von seiner ausdauernden
Seite. Unsere Region hüllt sich
dadurch bereits über einen längeren
Zeitraum in ein weißes Kleid. Da es
für die letzte Ausgabe mit den Fotos
der Polarlichter schon so gut geklappt
hat, würden wir uns nun über Ihre
schönsten Winterbilder aus unserer
Region oder aus dem Urlaub freuen.
Senden Sie uns diese gern per E-Mail
an info@heide-druck.com zu! Eine
Auswahl davon werden wir in einer
der nächsten Ausgaben abdrucken.
Während die Eintrittspreise für das NaturSportBad punktuell angehoben werden, bleiben die Entgelte für das Camp weitestgehend
unberührt. Die Übernachtung kostet demnach weiterhin 70 (Montag bis Donnerstag) beziehungsweise 80 Euro (Freitag
bis Sonntag) pro Holzfass.
Foto: HEIDE SPA
(Bad Düben/Wsp/kp). Heute schon
an morgen denken oder im speziellen
Fall im Winter schon an den Sommer
denken. Während in den zurückliegenden
Tagen die schneebedeckte Landschaft
das Bild prägte, disktutierte Bad
Dübens Stadtrats in der vergangenen
Woche – wie übrigens in jedem Jahr
– über die Entgeltordnung des Natur-
SportBades mit Camp.
Nach erarbeitetem Vorschlag der
Verwaltung votierte der Stadtrat einstimmig
für die Anpassung der einen
oder anderen Preisschraube. Demnach
bleiben die Einzelkarten für Kinder
und Jugendliche bei 2,50 Euro, für
Ermäßigte bei 3 Euro und für Erwachsene
bei 5 Euro. Im Gegenzug wird
die Abendkarte (ab zwei Stunden vor
Schließung) von 2,50 auf 3,50 Euro angehoben.
Die 10er-Karte kostet künftig
48 statt 40 Euro und die Saisonkarte
Leserpost
Wo ist der Winterdienst?
(Bad Düben/Wsp). Es ist wieder
einmal soweit, es ist Winter in Bad
Düben. Und jedes Jahr das gleiche:
Wo ist der Winterdienst?
Morgens beispielsweise 6 Uhr! 9 Uhr
kann man hoffen! Die Hauptstraße,
Nebenstraßen, Zufahrtsstraßen, Fußwege,
Einmündungen, Überquerungen.
Dass die Mitarbeiter nicht gleichzeitig
überall sein können, ist mir
bewusst! Die ehemalige Parkstraße,
eine Katastrophe, man kommt nicht
auf angrenzende Wege.
Wir können es nicht verstehen, von
den Bürgerinnen und Bürgern wird
auch verlangt, im Herbst die Straße
von Laub zu befreien, ebenso im
Winter vor den Häusern den Schnee
wegzuräumen. Dann kann man doch
verlangen, dass zumindest in den we-
115 statt 100 Euro. Auch die Familienkarte
mit zwei Erwachsenen und bis zu
zwei Kindern wird von 12 auf 13,50
Euro erhöht. Die Preissteigerung betrifft
auch die Nutzung des Freisitzes:
70 Euro für vier Stunden und 20 Euro
für jede weitere Stunde. Vorher gab
es hier eine Tagespauschale von 70
Euro. Dagegen bleiben die Entgelte
für das Camp unverändert. Die Übernachtung
kostet demnach weiterhin 70
(Montag bis Donnerstag) beziehungsweise
80 Euro (Freitag bis Sonntag)
pro Holzfass.
Bürgermeisterin Astrid Münster
(WBD) sprach von „sehr, sehr moderaten
Erhöhungen“. „Moderat ja, aber
wir müssen bedenken, dass wir uns
mit den Preisen in der Region ohnehin
schon an der oberen Grenze befinden“,
entgegnete Dr. Werner Wartenburger
(SPD). Uwe Kulawinski (WBD), der
nigen Winterwochen der Räumdienst
funktioniert, noch dazu in einer Kurstadt.
Familie Kohlsdorf
Der Leserbrief kritisiert nicht geräumte
Einmündungen wie hier am Kurpark.
Foto: privat
anmerkte, dass die Stadt für die Personalkosten
tief in die Tasche greife,
und anregte, in diesem Zusammenhang
gewisse Abläufe nochmal zu prüfen,
nannte zudem eine interessante Zahl:
„Es wurde im vergangenen Jahr der
Realkostenaufwand ermittelt. Dieser
liegt bei 16,14 Euro pro Besucher.“
Das gelte es, bei aufkommenden
Diskussionen stets im Hinterkopf zu
behalten.
Am 1. März startet Betriebsleiter
Ingolf Müschke mit seinem Team
in die Vorbereitung der diesjährigen
Saison. Der riesige Wasserkreislauf
wird in Schwung gebracht, das Schilf
bearbeitet und die Becken aufbereitet.
Und hier und da müssen sicherlich
auch die Holzfässer gestrichen werden.
Schließlich hoffe man mit dem Start
zum Männertag am 15. Mai auf eine
erfolgreiche Saison.
Winterdienst in Bad Düben
Stadt zieht bislang positives Fazit
(Bad Düben/Wsp/kp). Kurz nach Eintreffen
des nebenstehenden Leserbriefs
in der vergangenen Woche kam das
Thema Winterdienst auch zur Stadtratssitzung
am Donnerstagabend auf
den Tisch. Während einen Katzensprung
weiter der Marktplatz aufgrund
des ungewöhnlichen Blitzeis-Aufkommens
zur olympiatauglichen Eisfläche
mutierte, zog man im Ratssaal ein
grundsätzlich positives Fazit.
„Bis jetzt ist es sehr, sehr gut gelaufen
– auch im Vergleich zu anderen
Kommunen. Zum großen Teil haben
unsere Bürger, Vermieter und Wohnungsunternehmen
hier gute Arbeit
geleistet“, schätzte Bürgermeisterin
Astrid Münster (WBD) ein. Ihr Dank
galt auch der Straßenmeisterei und
dem beauftragten Unternehmen, dem
Arztpraxis in Pressel
Dr. Schönmetzler führt
Praxis weiter
(Pressel/Wsp/kp). Aufatmen in Pressel:
Auch wenn sich Dipl.-Med. Mario
Friedrich Ende April in den wohl
verdienten Ruhestand verabschieden
wird, bleibt die medizinische Versorgung
weiterhin gesichert. Mit Dr.
Martin Schönmetzler steht bereits ein
Nachfolger in den Startlöchern. „Wir
werden als Nebenbetriebsstätte eine internistisch-hausärztliche
Sprechstunde
anbieten und Hausbesuche durchführen“,
heißt es in einer entsprechenden
Mitteilung. Ein telefonischer Erstkontakt
könne bereits jetzt erfolgen (Tel.:
034243 / 23327). Die hausärztliche
Versorgung und die kardiologische
Privatsprechstunde in Laußig führt Dr.
Schönmetzler zudem fort.
Garten- und Landschaftsbau Daniela
Noack. Diesem Eindruck folgten offenbar
auch die Stadträte – fraktionsübergreifend,
wohl gemerkt. Einen kurzen
Einblick ins tägliche Winterdienst-Geschäft
gab zudem Michael Noack: „Wir
haben derzeit große Probleme bei den
Salzlieferungen. Zudem gibt es aktuell
auch keinen Splitt mehr. Aber wir werden
Lösungen finden und irgendwie
über den Winter kommen.“
Wie Münster auf telefonische Nachfrage
ergänzte, liege bei der Beräumung
das Hauptaugenmerk auf die Bushaltestellen,
die Supermärkte und die Arztpraxen.
Außerdem beschränke man die
Kraft auf die Siedlungsbereiche. Und:
Aufgrund der rechtlichen Gegebenheiten
dürfe auf unbefestigten Wegen
kein Salz gestreut werden.
Dübener
WOCHENSPIEGEL 11. Februar 2026
?
„Offene rechnungen“?
§
AUS BAD DÜBEN UND UMGEBUNG 3
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Konsum Leipzig eG
Löbnitzer stellt sich
zur Vertreterwahl
(Löbnitz/Wsp/kp). Bei der Konsum
Leipzig eG steht im Frühjahr die
nächste Vertreterwahl an. Oliver Engel
aus Löbnitz möchte dabei als ehrenamtlicher
Vertreter für die Mitglieder
aus Löbnitz kandidieren. Die Wahl findet
ausschließlich digital statt. Engel
bittet die Mitglieder: „Bitte bewahren
Sie Ihr Wahlanschreiben gut auf, nur
damit ist eine Stimmabgabe möglich.
Ich möchte mich persönlich für den Erhalt
und Ausbau der Konsum-Filiale in
Löbnitz einsetzen.“ Die Online-Wahl
läuft vom 1. bis 30. April 2026.
Bauhof-Arbeiten
ALBA erhöhte Preise
um 3,5 Prozent
(Bad Düben/Wsp/kp). Wie Bad Dübens
Bürgermeisterin Astrid Münster
(WBD) auf der Stadtratssitzung in der
vergangenen Woche informierte, hat
ALBA Zschornewitz als Dienstleister
der Bauhofsarbeiten seine Preise erhöht.
Die Erhöhung erfolgt vertragsgemäß.
Sie gilt seit Beginn des Jahres
und beträgt rund 3,5 Prozent.
Bad Düben betrieb bis Ende 2012
einen kommunalen Bauhof. Dieser
wurde nach großen Diskussionen aufgelöst
und die Arbeiten „outgesourct“.
Impressum
Dübener Wochenspiegel
Herausgeber:
Verlagshaus „Heide-Druck“
Neuhofstraße 22 –23
04849 Bad Düben
Tel.: 034243/24602, Fax: 24603
E-Mail: info@heide-druck.com
www.duebener-wochenspiegel.de
Redaktion: Kevin Phillipp (kp)
ViSdP:
Layout:
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Druck:
Heike Nyari (ny)
Alexander Schütz (as)
Anja Sambale
Sybille Spielbühler
MZ Druckereigesellschaft
mbH, Halle (Saale)
Erscheinungsweise:
Mittw./Donn. aller 14 Tage
Auflage: 12.800 Exemplare
kostenlos an die Haushalte
im Einzugsgebiet.
Für die Richtigkeit telefonisch eingebrachter
Änderungen in Anzeige und
Redaktion übernimmt der Verlag keine
Gewähr, für unverlangt ein gesandtes
Material keine Haftung. In Leserbriefen
sowie Zuschriften von Parteien
oder Wählergemeinschaften geäußerte
Meinungen müssen nicht mit jener der
Redaktion übereinstimmen.
Nach „Rendezvous mit einem Unbekannten (Objekt)“ im Landschaftsmuseum
Spezielle Forstkarte aus dem Jahr 1813 aufgetaucht
Museumsleiterin Franziska Heßler-Husung (l.) und Mitarbeiterin Julia Krampitz
betrachten gemeinsam mit Jürgen Kristin vom Betreuungsforstamt die alte Forstkarte.
Rundes Detailfoto: Man kann im Geschriebenen klar erkennen: „aufgenommen
im Jahre 1813“.
Fotos: (Wsp) Nyari
(Bad Düben/Tornau/Wsp/ny). Im
vergangenen Oktober fand im Landschaftsmuseum
der Dübener Heide die
beliebte Veranstaltung „Rendezvous
mit einem Unbekannten (Objekt)“ im
kleinen Rahmen statt. Als alle mitgebrachten
Gegenstände der Gäste
begutachtet und durchdiskutiert waren,
holte Franziska Heßler-Husung zwei
alte Karten aus dem Archiv. Wie die
Museumsleiterin bemerkte, handele
es sich um eine kurz zuvor getätigte
Schenkung von einem Herrn
aus Grimma.
Schon in der damaligen
Runde bat sie um
Hilfe, um zu erkennen,
um was für ein
Kartenmaterial es
sich handeln könnte.
Auf dem Kartenabschnitt
befindet
sich nur Wald, keine
Stadt und auch kein Ort
in der Nähe. Zumindest war
man sich dahingehend einig, dass
es sich um ein Areal in der Dübener
Heide handeln müsse und der Ort
Tornau wohl nicht weit sei. Das Burgpersonal
nahm daraufhin Kontakt zu
Jürgen Kristin auf, der im anhaltischen
Betreuungsforstamt Dessau arbeitet
und in Söllichau wohnt. Dieser Mann
müsse sich doch bestimmt auskennen!
Und tatsächlich: Bei einem Treffen auf
der Burg Düben konnte der Diplom-
Forstingenieur Auskunft erteilen. „Bei
den beiden erhaltenen Karten handelt
es sich um zwei Forstgrundkarten der
Königlich Preußischen Oberförsterei
Tornau mit Sitz auf dem Eisenhammer.
Abgebildet ist ein Teil des Forstreviers
Grenzhaus“, ist sich Kristin sicher.
Ganz oben rechts steht in einer alten
Schrift sehr klein geschrieben „aufgenommen
im Jahre 1813“. Somit ist der
Zustand der Forsteinrichtung vom Beginn
des 19. Jahrhunderts abgebildet.
Wie weiter zu erfahren war, sei die
Forsteinrichtung eine langfristige
Planung und Kontrolle
im Forstbetrieb,
um eine nachhaltige
Waldbewirtschaftung
sicherzustellen.
Sie umfasst
laut Kristin die Inventur
des Waldzustandes
sowie
die Festlegung von
Holzernte und Pflegeeingriffen
und dient der
forstlichen Nachhaltigkeit sowie
der langfristigen Betriebsorganisation.
In der neugebildeten preußischen
Provinz Sachsen erhielten die Forstdienststellen
aus der Landeshauptstadt
Berlin 1819 eine „Neue Instruktion für
die Königlich preußischen Forst-Geometer
und Forsttaxatoren“, die eine
einheitliche Forstvermessung regelte.
In dieser Zeit entstanden die ältesten
preußischen Forstkarten unserer
Region, die in etwa alle zehn Jahre
überarbeitet, also aktualisiert wurden.
Jürgen Kristin konnte den Museumsmitarbeiterinnen
die Buchstaben, Zahlen
und Begriffe auf dem Papier näher
erläutern und verglich sie mit Kartenmaterial
jüngeren Datums. Außerdem
suchte man gemeinsam mit Lupen die
Bereiche noch einmal genau ab und
konnte weitere Details feststellen. Man
erkannte die Grenze zum Königlichen
Amte Pretzsch und die Grenze zum
Amte Düben und Söllichau. Eine breite
Linie mit der Bezeichnung „Post- und
kommerzielle Straße, Wittenberg-Düben-Leipzig“
ist die heutige B2. Auch
der Reichsapfelweg sowie die Wege
„Der halbe Mond“ und „Das Flügelhorn“
sind ebenfalls eingetragen. Des
Weiteren ist der Standort der heutigen
sogenannten Studentenwiese unweit
des Luthersteins erkennbar.
Um weitere unbekannte Objekte geht
es bei der öffentlichen Veranstaltung
„Im kleinen Rahmen“ am 28. März,
14 bis 16 Uhr. Zeigen Sie Ihre Schätze
den interessieren Mitstreitern, mutmaßen
und diskutieren Sie bei Kaffee und
Gebäck über Objekte, Dokumente oder
Fotografien! Veranstaltungsort ist das
Landschaftsmuseum der Dübener Heide
auf Burg Düben. Eine Anmeldung
ist erforderlich (Tel.: 034243 / 23691
oder E-Mail: museum@bad-dueben.
de).
Rechts neben der Zahl 88 verläuft von
oben nach unten die heutige B2. Rechts
davon ist eine Wiese zu erkennen – heute
mit der Bezeichnung Studentenwiese.
Diese befindet sich unweit des Luthersteins
und der Köhlerei Eisenhammer.
4
GEMISCHTE SEITE 11. Februar 2026
Dübener
WOCHENSPIEGEL
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Kommunaler Friedhof im Stadtteil Wellaune
Erste Gebührensteigerung seit 2012
(Wellaune/Wsp/kp). In der Stadt Bad
Düben und ihren Orts- sowie Stadtteilen
existieren fünf Friedhöfe, vier
davon – Bad Düben, Waldfriedhof
Hammermühle, Schnaditz und Tiefensee
– werden durch die evangelische
Kirchengemeinde verwaltet. Einzig
der Friedhof in Wellaune befindet sich
in kommunaler Hand.
Der Stadtrat votierte auf Vorschlag
der Verwaltung nun einstimmig für
die erste Gebührenerhöhung seit 2012.
So werden je Einzelgrabstätte künftig
243 statt bisher 175 Euro fällig, für
eine Doppelgrabstätte 466 Euro (bisher
310 Euro), für eine Urnengrabstätte
100 Euro (bisher 90 Euro) und für eine
Grabstätte in der Urnengemeinschaftsanlage
265 Euro (bisher 240 Euro). Die
Nutzungszeit beträgt jeweils 20 Jahre.
Für den Wellauner Friedhof zwischen alter und neuer Bundesstraße 183a werden
künftig erhöhte Gebühren fällig.
Foto: (Wsp) Phillipp
Kreuzung Schmiedeberger Straße/Postweg
Mühsames Gerangel um eine Lösung
(Bad Düben/Wsp/kp). Das Ringen
um eine dauerhafte Lösung für den
Kreuzungsbereich Schmiedeberger
Straße/Postweg mutiert allmählich zur
unendlichen Geschichte. Im Rahmen
des Planfeststellungsverfahrens lud die
Landesdirektion vor wenigen Tagen das
Landesamt für Straßenbau und Verkehr
(LASuV) und die Stadt Bad Düben, vertreten
durch Stadtrat Uwe Kulawinski
(WBD) und Bauamtsleiter Thomas
Brandt, zu einem Vor-Ort-Termin ein.
Während das LASuV weiterhin eine
feste Ampellösung favorisiert, würde
die Kommune lieber einen Kreisverkehr
sehen und brachte dazu erneut
eine Mini-Variante ins Spiel, sodass
ein Eingriff auf angrenzende Privatgrundstücke
nicht notwendig wäre.
Wie Kulawinski informierte, wolle
das LASuV diesen Vorschlag nun
prüfen. Wie Bürgermeisterin Astrid
Münster (WBD) ergänzte, könne nicht
damit gerechnet werden, dass es eine
schnelle Entscheidung geben wird.
„Der Freistaat hat für die Planung
solcher Anlagen derzeit keine Mittel“,
sagte die Stadtchefin. Solange müsse
man mit der mobilen Ampelanlage
vorliebnehmen.
Stadtfest Bad Düben
Motto „Im Ehrenamt
vereint“
(Bad Düben/Wsp/kp). Das diesjährige
Bad Dübener Stadtfest findet vom
29. bis 31. Mai statt und wird unter
dem Motto „Im Ehrenamt vereint“
stehen. Das hat Bürgermeisterin Astrid
Münster (WBD) zur jüngsten Stadtratssitzung
verkündet. „Diesmal gibt
es kein besonderes Jubiläum. Daher
konzentrieren wir uns auf die Vereine
– vielleicht auch auf die, die sonst nicht
so im Rampenlicht stehen“, sagte sie.
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Dübener
WOCHENSPIEGEL
11. Februar 2026 AUS DER REGION 5
Alte Schule Schköna ist heute Dorfgemeinschaftshaus
Marode Treppe wird erneuert
Die marode Treppe am Schkönaer Dorfgemeinschaftshaus
wurde abgerissen.
Foto: (Wsp) Nyari
(Schköna/Wsp/ny). Seit einigen
Wochen gibt es keine Treppe in das
markante Fachwerkgebäude der alten
Schule in Schköna. Das jetzige
Dorfgemeinschaftshaus betreten die
Gäste durch den Hintereingang. Bei
Untersuchungen stellte man fest, dass
sich relativ viel Feuchtigkeit im Gebäude
befindet und unter anderem
trug wohl auch die Treppe dazu bei.
Die Treppenstufen wiesen ein falsches
Gefälle auf, sodass sich Wasser an der
Hauswand sammelte und nicht richtig
abfließen konnte. Hinzu kamen keine
ordentliche Gründung und ein marodes
Fundament.
Wie sagt man so schön: „Steter Tropfen
höhlt den Stein“. Dies führte
in diesem Fall eben irgendwann zu
Gebäudeschäden. Aus dem Ort ist
zu erfahren, dass es eine Neuplanung
gibt. Doch wetterbedingt passiert erst
mal nichts.
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Handwerk: Der Jüngste seiner Zunft in Sachsen
Ron Tesche aus Roitzschjora ist Dachklempnermeister mit 21 Jahren
(Roitzschjora/Wsp/kp). Eine steile
Karriere, die beeindruckt: Ron
Tesche aus dem Löbnitzer Ortsteil
Roitzschjora ist frisch gebackener
Dachklempnermeister. Das allein
ist bereits erfreulich. Mit seinen 21
Jahren ist er zudem der Jüngste seiner
Zunft in ganz Sachsen.
Vor wenigen Tagen bereiteten Familie,
Freunde und Bekannte dem
jungen Mann einen großen Empfang.
Nach abgeschlossener Prüfung fuhr
er daheim mit seinem imposanten
Meisterstück vor. Aufgeladen war
ein Walmdach mit einer Doppelstehfalzdeckung
aus Aluminium. „Wobei
sich die handwerklichen Herausforderungen
klar auf der mittigen Trapezgaube
sowie auf dem Schornstein
befanden“, erklärt Tesche.
Zu seinem Traumjob ist der junge
Meister eher zufällig gekommen.
Über einen Freund hat er in den Ferien
immer wieder bei einem Dachdecker
ausgeholfen. „Die Vielfalt
hat mich schnell fasziniert. Auch
die Möglichkeiten, sich künstlerisch
zu entfalten.“ Zudem betont Tesche
und lässt gleichzeitig aufhorchen:
„Es reizt mich, dieses alte Handwerk
am Leben zu erhalten.“ Dem Realschulabschluss
in Delitzsch schloss er
eine Lehre in einer Bauklempnerei im
sachsen-anhaltischen Roitzsch an. Für
die Berufsschule reiste er damals ins
thüringische Meiningen. Im vergangenen
Jahr stand nun alles im Zeichen
der Meisterausbildung. Dazu ging es
abermals ins tiefste Thüringen, auf die
Dachdeckerschule Lehesten. Für die
beiden Teile mit den Schwerpunkten
des kaufmännischen Bereichs und der
Lehrlingsausbildung sowie die fachspezifischen
Teile gingen am Ende
rund acht Monate drauf. Nun ist es
geschafft.
Und jetzt? „Ich befinde mich derzeit
auf Arbeitssuche“, verrät der
21-Jährige. Ein Ziel behält er dabei
im Auge: „Ich möchte in absehbarer
Zeit den Schritt in die Selbstständigkeit
wagen.“
Übrigens: Dachklempnerei und Dachdeckerei
sind zwei verschiedene
Gewerke. Dachklempner – oder
auch Spengler und Flaschner genannt
– befassen sich vordergründig
mit Blecheindeckungen. In unserer
Region kommen sie oft bei Altbausanierungen
oder im Neubau bei der
Fassadengestaltung zum Einsatz.
Außerdem liegt die Eindeckung von
Flachdächern zunehmend im Trend.
Sichtlich stolz: Ron Tesche aus Roitzschjora neben seinem Meisterstück, einem Walmdach mit Trapezgaube sowie einem
Schornstein in der Mitte des Grates.
Foto: Amadeus Höhn
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WAS – WANN – WO 11. Februar 2026
Dübener
WOCHENSPIEGEL
21. Kultur- und Erlebnisnacht in Gräfenhainichen
Sieben Spielstätten im Stundentakt: Von Kabarett bis Tanzmusik
Links: Die Rumba- und Afro-Folk-Musikgruppe „Tribubu“ aus Heidelberg ist in der Aula der Ganztagsschule „Ferropolis“ zu erleben. Mitte: Leipzigs „kleinste und
coolste Kabarettistin“ Annemarie Schmidt gastiert derweil im Wasserturm. Rechts: Die „Salttown Voices“ aus Halle (Saale) sorgen in der Paul-Gerhardt-Kapelle für
Freude am Singen.
Fotos: Tribubu; Markus Hohnstein; Salttown Voices
(Gräfenhainichen/Wsp/kp). Die
Kultur- und Erlebnisnacht ist in
Gräfenhainichen längst eine Instanz.
Die ehrenamtlich organisierende
„KulturBande“ stellt das Spektakel
bereits zum 21. Mal auf die Beine.
Der berühmteste Sohn der Stadt, der
Kirchenliederdichter Paul Gerhardt,
erblickte am 12. März 1607 hier das
Licht der Welt. Zu dessen Ehren
findet die „Nacht der Nächte“ stets
am Samstag nach dessen Geburtstag
statt – anno 2026 also am 14. März.
Das Konzept der Nacht wurde immer
mal wieder optimiert und angepasst.
Das Grundprinzip blieb jedoch
gleich. An mehreren Spielstätten –
in diesem Jahr sind es sieben – wird
parallel Kultur in unterschiedlichster
Form angeboten. Die jeweiligen Programme
starten im Stundentakt mit
Beginn um 19 Uhr. Zwischendurch
haben die Besucher die Möglichkeit,
die Orte je nach Wunsch zu
wechseln.
Was wird 2026 geboten? In der Aula
der Ganztagsschule „Ferropolis“
kann mit den Weltmusikern von „Tribubu“
aus Heidelberg zu Rumba- und
Afro-Folk-Klängen getanzt werden.
Im Vereinsraum streitet sich ein Herricht-und-Preil-Duo
im Programm
„Es war nicht Allen schlecht“. Der
Ire Nigel Connell rockt mit seiner
Band die Aula des Paul-Gerhardt-
Gymnasiums. In der Stadtbibliothek
erweckt das „Kurbeltheater“ aus
Dresden Wilhelm Buschs Klassiker
„Max und Moritz“ zum Leben – unbedingt
auch für Erwachsene zu
empfehlen. „Dafür bin ich dagegen“
heißt das Programm, mit dem der
Hamburger Musiker Johannes Kirchberg
am Klavier in der Paul-Gerhardt-Kapelle
verzücken wird. Die
„Salttown Voices“ aus Halle (Saale)
bringen dagegen Freude am Singen
ins Paul-Gerhardt-Haus. Last but not
least: Leipzigs „kleinste und coolste
Kabarettistin“ Annemarie Schmidt
wird im Wasserturm für die eine oder
alte Lachfalte sorgen.
Dem noch nicht genug: Bereits ab 16
Uhr wird auf dem Boulevard Musik
Anhaltisches Theater Dessau
Mit dem Bus zu „Alma“
(Dessau/Wsp). Ein Meisterwerk des
brasilianischen Musiktheaters gelangt
am Samstag, den 28. Februar, 17 Uhr
im Anhaltischen Theater Dessau zur
europäischen Erstaufführung. Der
Komponist Claudio Santoro gehört
zu den produktivsten Komponisten
Brasiliens und schrieb gegen Ende
seines Lebens seine einzige Oper
„Alma“. Als Grundlage für den Stoff
nutzte Santoro den ersten Teil der
Trilogie „Die Verdammten“ des von
ihm hochgeschätzten Schriftstellers
Oswald de Andrade, einem gesellschaftskritischen
Roman aus dem São
zu hören sein. In der Grünen Gasse
beim Gräfenhainicher Carneval Club
(GCC) ist um 17 Uhr ein Puppentheater
zu sehen. Um 18 Uhr findet
das traditionelle Turmblasen auf
dem Kirchplatz statt und ab 22 Uhr
steigt die legendäre Absackerparty
beim GCC.
Interesse geweckt? Karten für die
Kultur- und Erlebnisnacht sind zum
Preis von 25 Euro zu haben – erhältlich
ausschließlich in der Gräfenhainichener
Tourist-Information (Tel.:
034953 / 257620). Jeder Besucher
sollte sich im Vorfeld lediglich überlegen,
an welchem Spielort er starten
möchte. Das macht es logistisch
etwas einfacher.
Paulo der 1920er Jahre.
Die Theaterbusse fahren 14.40 Uhr
in Bad Düben (Tour 2) mit Halt in
Pouch, Mühlbeck, Friedersdorf und
Muldenstein sowie 15 Uhr in Bad
Schmiedeberg (Tour 4) mit Halt in
Kemberg und Gräfenhainichen ab.
Karten sind in der Buchhandlung
Lehmann am Bad Dübener Markt,
an der Rezeption des Bad Schmiedeberger
Kurhauses, der Gräfenhainichener
Tourist-Information oder
direkt über den Besucherring (Tel.:
0340 / 2511222) erhältlich.
Besucherring Dessau
In der Titelpartie ist Kammersängerin Iordanka Derilova zu erleben.
Foto: C. Heysel
Dübener
WOCHENSPIEGEL
11. Februar 2026 GUT INFORMIERT 7
Herzlichste GEBURTSTAGSGRÜSSE
Der AWO-Ortsverein Bad Düben/Wellaune gratuliert!
Helga Gall..............................feiert am 11. Februar ihren 87.
Hannelore Hutschenreuter.....feiert am 11. Februar ihren 79.
Ingrid Theuerkauf..................feiert am 12. Februar ihren 86.
Wilfried Storm.......................feiert am 12. Februar seinen 70.
Isolde Mitzka.........................feiert am 21. Februar ihren 87.
Kerstin Hoppe........................feiert am 21. Februar ihren 62.
Die AWO-Seniorenbegegnungsstätte lädt ein
Do., 19.02., 14.30 Uhr: „Bad Düben Helau“ – Herzlich willkommen zum
Fasching. Durch den Nachmittag begleitet uns Anne Farl mit einem tollen
Programm. Für das leibliche Wohl ist gesorgt! Unkostenbeitrag: 25 Euro
(AWO-Mitglieder: 20 Euro), Anmeldung bis 16.02. unter Tel.: 034243 / 51308
(Frau Kanemeier).
Do., 26.02., 14.30 Uhr: Sie sind herzlich eingeladen zur Modenschau bei Kaffee
und Kuchen. Der Textilhandel Uhlig aus Chemnitz präsentiert seine neue Frühjahr-Sommerkollektion
mit Beratung und Verkauf. Unkostenbeitrag: 6 Euro,
Anmeldung bis 23.02. unter Tel.: 034243 / 51308 (Frau Kanemeier).
Jeden Montag, ab 9.30 Uhr heißt es „Sport frei“ für Senioren. Jeden Mittwoch
findet ab 13 Uhr unser Spielnachmittag statt. Zu allen Veranstaltungen kann der
Fahrdienst der AWO in Anspruch genommen werden.
AWO Seniorenberatung
Wir helfen Ihnen gern und unterstützen Sie ehrenamtlich, Anträge für jegliche
Ämter zu stellen und auszufüllen (Wohngeld, Sozialhilfe, Krankenkasse,...).
Jeden Dienstag, 9 bis 11 Uhr, bieten wir in der AWO Seniorenbegegnungsstätte
(Neuhofstraße 19 A) unsere Hilfe an. Wir bitten um telefonische Anmeldung
unter 034243 / 51308 bei Frau Kanemeier.
Die Ortsgruppe Bad Düben des VdK Sachsen wünscht
ihren Jubilaren alles Gute zum Geburtstag und vor allem
Gesundheit!
Sylvia Edel feiert am 13. Februar ihren 66.
Ina Goebel feiert am 15. Februar ihren 54.
Joachim Hage feiert am 15. Februar seinen 79.
Marlies Gerstner feiert am 17. Februar ihren 69.
Joachim Körber feiert am 21. Februar seinen 75.
Reiseangebote
Mit der AWO nach
Thüringen oder Berlin
(Leinefelde/Berlin/Wsp). Die AWO
Nordsachsen bietet allen Mitgliedern
sowie auch Nicht-Mitgliedern zwei
Tagesreisen am 12. Mai zur Landesgartenschau
Thüringen nach
Leinefelde und am 10. Juli nach
Berlin (Stadtrundfahrt und Besuch
im Bundestag) an.
Wer Interesse hat, kann sich gern
beim AWO-Kreisvorstandsmitglied
Heiko Wittig (Tel.: 0177 / 3962331
– auch WhatsApp oder E-Mail: wittigloeb@gmx.de)
melden.
AWO Nordsachsen
Leserpost
Dank an den
unbekannten Finder
(Bad Düben/Wsp). Am 29. Januar
gegen 16.30 Uhr habe ich meine
Geldbörse beim Einkaufszentrum
Aldi verloren. Sie wurde an der Kasse
abgegeben.
Hiermit möchte ich dem unbekannten
Finder meinen aufrichtigen Dank aussprechen.
Es ist in dieser Zeit nicht
selbstverständlich, dass sowas noch
passiert.
Sylvia Luderer
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(Abrechnung über die
Pflegekasse möglich)
Kalenderaktion spielte 400 Euro ein
(Bad Düben/Wsp/kp). Auch wenn
Weihnachten längst vorbei ist, heißt
es passenderweise: Alle Jahre wieder!
Schließlich bringt die Bad Dübener
Heide-Apotheke alljährlich in
der Adventszeit Kalender an seine
Kundinnen und Kunden, die den Einkaufspreis
selber festlegen und damit
gleichzeitig etwas für einen guten
Zweck tun.
In der vergangenen Woche erfolgte
die diesjährige Spendenübergabe. Die
großzügig aufgerundeten 400 Euro
wandern diesmal an die Bad Dübener
Außenwohngruppe des Eilenburger
Caritas-Hilfeverbunds, die sich in der
Bitterfelder Straße befindet. Was mit
dem Geld passiert, darüber können
die Kinder selbst entscheiden. Wenn
etwas übrig bleibt, steht ein Ausflug
nach Belantis ganz hoch im Kurs.
Wichtiger Hinweis an alle Kundinnen
und Kunden: „Wir werden die Spendenaktion,
die sich bei uns wunderbar
etabliert hat, auch in diesem Jahr weiterführen“,
verspricht Inhaber Michael
Kruschwitz. Der Spendenzweck soll
dazu jährlich wechseln.
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Termine Gottesdienste
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im Königreichssaal der Zeugen Jehovas
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Stellvertretend für die Bad Dübener Heide-Apotheke übergab Inhaber Michael
Kruschwitz den symbolischen Scheck an zwei junge Vertreter der Caritas-Außenwohngruppe
in der Bitterfelder Straße.
Foto: (Wsp) Phillipp
8
WAS – WANN – WO 11. Februar 2026
Dübener
WOCHENSPIEGEL
NaturparkHaus: Nistkastenaktion mit Malwettbewerb
Heimische Vögel im Winter
VIOLA DA BRACCIO
Felix Schwartz & Frank-Immo Zichner
8. MÄRZ 2026
15:00 Uhr im Festsaal im Kurhaus
(Bad Düben/Wsp). Kinder und Jugendliche
aufgepasst: Die Naturschutzstation
im NaturparkHaus
Dübener Heide
lädt am Sonntag, den
22. Februar, zu einem
ganz besonderen Aktionstag
ein. Unter dem
Motto „Heimische Vögel
im Winter“ können
junge Naturfans im Alter
von 8 bis 16 Jahren kreativ
werden und ganz nebenbei etwas
Gutes für die heimische Vogelwelt tun.
Alle Teilnehmenden sind aufgerufen,
ein selbstgemaltes Bild zum
Thema mitzubringen. Ab 9.30
Uhr werden die Kunstwerke
im NaturparkHaus entgegengenommen.
Als
Dankeschön wartet ein
echtes Highlight: Jedes
Kind erhält entweder
einen eigenen Nistkasten
oder eine Winterfutterstation,
die gemeinsam
mit fachlicher Unterstützung
gebaut wird. Das fertige Werkstück
darf anschließend mit nach
Hause genommen werden – bereit für
den Einsatz im eigenen Garten oder
auf dem Balkon.
Gerade im Winter sind viele heimische
Vogelarten auf Unterstützung angewiesen:
Kälte, Schnee und gefrorene
Böden machen die Futtersuche schwer.
„Mit der Aktion möchten wir Kindern
und Jugendlichen auf kreative Weise
die heimische Vogelwelt näherbringen
und sie dafür begeistern, selbst aktiv
zum Naturschutz beizutragen“, sagt
Mareen Hielscher von der Naturschutzstation
Dübener Heide.
Die Veranstaltung dauert bis etwa
12.30 Uhr. Alle Materialien werden
gestellt. Für eine kleine Stärkung
zwischendurch ist mit Snacks und
Getränken gesorgt. Da gehämmert,
geschraubt und gebastelt wird, wird
alte Kleidung oder Arbeitskleidung
empfohlen.
Die Teilnahme ist kostenfrei, die Teilnehmerzahl
auf insgesamt 30 Kinder
und Jugendliche begrenzt. Eine Anmeldung
ist bis spätestens 16. Februar
erforderlich (Mareen Hielscher, Tel.:
0152 / 55437328). Spenden sind herzlich
willkommen.
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Neue Ausstellung im NaturparkHaus
Wildkatze: Rückkehr auf leisen Pfoten
Foto: BUND
(Bad Düben/Wsp). Anmutig und
vorsichtig schleicht sie wieder durch
sächsische Wälder. Vielen ist sie
dennoch unbekannt: die Europäische
Wildkatze. Der Landesverband
Sachsen des Bundes für Umwelt und
Naturschutz Deutschland (BUND)
lädt daher in Kooperation mit dem
Verein Dübener Heide vom 16. Februar
bis 27. März zur Sonderausstellung
„Rückkehr auf leisen Pfoten – die
Europäische Wildkatze in Sachsen“
ins Bad Dübener NaturparkHaus
ein. Die Ausstellung kann während
der Öffnungszeiten von Montag bis
Dienstag und Donnerstag bis Freitag
zwischen 10 und 15 Uhr kostenfrei
besucht werden.
Mit großformatigen Fotos, Infotafeln
und interaktiven Stationen entführt
die Ausstellung in die heimliche Welt
der Wildkatzen. Einzigartige Tierfotografien,
Landschaftsbilder und
Porträtaufnahmen wecken Neugier
und Interesse für die anmutigen Wildkatzen
und das Thema Waldverbund.
Die Besucher erfahren mehr über die
Lebensräume und täglichen Gefahren
der Europäischen Wildkatze und können
sich selbst als Wildkatzenforscher
ausprobieren.
Als echte Ureinwohnerin ist die Wildkatze
schon seit vielen zehntausend
Jahren in Europa zu Hause. Nachdem
sie in Sachsen mehr als über hundert
Jahre als ausgestorben galt, kehrt
sie langsam in naturnahe Laub- und
Mischwälder des Freistaates zurück.
In Sachsen tauchte die Wildkatze vereinzelt
bereits in der Dübener Heide
und im Vogtland auf. Kleine Populationen
leben mittlerweile im Leipziger
Auwald und im Werdauer Wald.
Die Ausstellung wurde gefördert
durch den Naturschutzfonds der
Sächsischen Landesstiftung Natur und
Umwelt aus den Mitteln des Zweckertrages
der Lotterie GlücksSpirale.
BUND Sachsen
• Ausstellung „Rückkehr auf leisen
Pfoten – die Europäische Wildkatze
in Sachsen“
16.02 – 27.03., NaturparkHaus
• Vortrag zur Europäischen Wildkatze
mit der Wildkatzenexpertin Marlen
Schmid (Projektreferentin Rettungsnetz
Wildkatze des BUND Sachsen)
Mi., 18.02., 17.30 Uhr, NaturparkHaus
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55 Jahre Jagdhornbläser Wöllnau/Battaune
„Hervorragendes Volkskunstkollektiv“ spielte
auch im Auerbachs Keller
(Wöllnau/Battaune/Wsp/ny). Am
12. Februar 1971 gegründet, feiern die
Jagdhornbläser Wöllnau/Battaune am
morgigen Donnerstag ihren 55. Geburtstag.
Der Dübener Wochenspiegel
gratuliert den Traditionsmusikern und
wünscht weiterhin frohes Schaffen
und viel Freude beim gemeinsamen
Musizieren.
Die aktuell zwölf aktiven Mitglieder
im Alter von 24 bis 65 Jahren treffen
sich wöchentlich jeden Freitag im
Wöllnauer Vereinsraum zur Probestunde
unter der langjährigen musikalischen
Leitung von Katrin Schneider.
In den Reihen der Musiker befindet
sich mit Roland Hecht aus Krostitz
sogar noch ein Gründungsmitglied.
Die anderen Bläser wohnen in Wöllnau,
Battaune, Doberschütz, Torfhaus,
Kossa und Bad Düben.
Zum Bläser-Repertoire gehören neben
den traditionellen Jagdsignalen auch
jagdliche Musikstücke sowie Volks-
und Weihnachtslieder. Letztere werden
hauptsächlich in der Adventszeit
in Kirchen der Region gespielt. Auch
Auftritte bei Rentnerweihnachtsfeiern
haben eine lange Tradition und sind
immer wieder sehr willkommen.
Die musikalische Leiterin übernahm
ihr Amt bereits im jungen Alter von 35
Jahren im Mai 2002.
Die Jagdhornbläser in ihrem Wöllnauer Übungsraum: Roland Hecht (3. v. l.) war
bereits zur Gründung dabei.
Foto: (Wsp) Nyari
Katrin Schneider,
die selbst bereits als Schülerin
an das Jagdhornblasen herangeführt
wurde, trat somit die verantwortungsvolle
Nachfolge von Ingrid Nösel an.
Roland Hecht war, wie oben erwähnt,
vor 55 Jahren bei der Gründung der
Jagdhornbläser dabei. Damals 11-jährig
feiert er nun im Herbst dieses Jahres
seinen 66. Geburtstag. „Schon in der
Anfangszeit traf man sich wöchentlich
zu den Probenstunden“, erinnert er
sich zurück. Im Gegensatz zu heute
war das Durchschnittsalter jedoch um
ein Vielfaches geringer. Das lag daran,
dass man seinerzeit in der damaligen
POS „Arthur Becker“ in
Laußig, wo viele Kinder
aus Wöllnau und Battaune
zur Schule gingen, für
diese Freizeitgestaltung
Werbung machte.
„Es war eine schöne Zeit und wir haben
in den zurückliegenden gut fünf
Jahrzehnten viel erlebt“, erinnert sich
Hecht. Die Jagdhornbläser waren in
der DDR-Zeit und auch lange nach
der Wende sehr gefragt. Auftritte
führten sie oft nach Leipzig, auf das
Agrargelände und in den Auerbachs
Keller. In der Chronik ist unter anderem
vermerkt, „Höhepunkte waren
die erfolgreiche Teilnahme an Leistungsvergleichen
im DDR-Maßstab,
wobei der Titel ‚Hervorragendes
Volkskunstkollektiv‘ erworben wurde“.
Bei der Teilnahme an sächsischen
Landeswettbewerben 1998 und 2000
errangen die Jagdhornbläser Wöllnau/
Battaune den ersten Platz in ihrer Wertungsgruppe.
Heute ist es ruhiger geworden, aber
trotzdem treffen sich die Bläser weiterhin
jede Woche – noch immer freitags
– zum Üben und pflegen auch das gesellige
Miteinander. Mehrere Auftritte
im Jahr liegen in der Region.
Kirche Oberglaucha
Lesung mit Pfarrer
Matthias Taatz
(Oberglaucha/Wsp/ny). Am 17. Februar
öffnet die entzückende Kirche
in Oberglaucha ihre Pforten. Ab 19
Uhr können die Gäste einen vergnüglichen
Abend bei einer Lesung unter
dem Titel „...wenn der Pfarrer bei
der Beerdigung ins Grab fällt“ mit
Pfarrer Matthais Taatz erleben. Zu
hören sind humorvolle Anekdoten
sowie mögliche
und unmögliche Geschichten aus 40
Jahren Pfarrerdasein. Dabei erzählt er
sowohl ernsthafte als auch amüsante
Begebenheiten aus seinem Berufsleben
und gibt Einblicke in die Herausforderungen
und den Alltag eines
evangelischen Pfarrers.
Der Eintritt ist frei. Die Gemeinde
freut sich über eine Spende für die
Orgelsanierung in der Kirche.
Gut zu wissen: Matthias Taatz ist
langjähriger evangelischer Pfarrer
in Schenkenberg bei Delitzsch. Sein
Engagement gilt unter anderem auch
Gedenkstätten und er macht sich stark
für die Restaurierung historischer
Kirchenobjekte.
Der nächste
Dübener
WOCHENSPIEGEL
erscheint am 25. Februar.
10
AUS DER REGION 11. Februar 2026
Dübener
WOCHENSPIEGEL
Söllichauer Dorfgeschichte
Petra Kristin ist „Zugezogene“ und seit 29 Jahren Ortschronistin
(Söllichau/Wsp/ny). In zahlreichen
Städten und Dörfern unserer Region
engagieren sich ehrenamtliche Chronisten,
die die Geschehnisse der Zeit
für die Nachwelt sammeln, ordnen,
archivieren, aufbewahren und an die
nächste Generation weitergeben. Zu
ihnen zählt Petra Kristin aus Söllichau.
Meistens sind es eher Alteingesessene,
die diese verantwortungsvolle Arbeit
leisten. Wie Petra Kristin verrät, sei
sie eine Zugezogene. Sie übernahm
die Aufgabe vor 29 Jahren von ihrem
Vorgänger Karl Heinz Göhe, der ihr
drei gefüllte Wäschekörbe übergab.
Es handelte sich dabei um einen relativ
überschaubaren Fundus, den die
61-Jährige bis heute um ein Vielfaches
vermehrte.
Mittlerweile stehen um die 80 prall
gefüllten Ordner bei Petra Kristin im
heimischen Arbeitszimmer. Darin befindet
sich auf unzähligen, ordentlich
abgehefteten Seiten die Ortschronik
von Söllichau in Form von Texten,
Bildern, Zeitungsartikeln, Lageplänen
und Dokumenten zurückliegender
Jahrzehnte und Jahrhunderte. Hierbei
dreht es sich jedoch nicht nur einfach
um eine zeitliche Abfolge des
Geschehens, sondern die Chronistin
widmete sich bestimmten Themen, wie
Geschichte der Schule, des Kindergar-
Rund 80 prall gefüllte Ordner zur Söllichauer Ortsgeschichte finden sich inzwischen
in Petra Kristins Arbeitszimmer.
Foto: (Wsp) Nyari
tens, der Försterei und Forstwirtschaft,
Zwangsarbeiterlager, Landwirtschaft
und Gleinermühle sowie Tradition
und Brauchtum, um nur einiges zu
nennen. Hätten sie beispielsweise gewusst,
dass die Friedrichshütte (heute
Gemarkung Durchwehna) einst zu
Söllichau gehörte?
„Ich habe mich schon immer für
Heimatgeschichte interessiert und
bin auch sehr neugierig. Als man an
mich mit der Frage zur Ortschronik
herantrat, stimmte ich freudig zu“,
erinnert sich die Söllichauerin an das
Jahr 1997 zurück. Mittlerweile habe
sie sich regelrecht eingegraben in das
Metier und so ist es auch nicht überraschend,
dass Petra Kristin auch die
Leiterin der Söllichauer Heimatstube
ist. Des Weiteren hält sie jährlich ein
bis zwei Vorträge über die Geschichte
Söllichaus. Insbesondere werden gern
alte Bilder angeschaut, weiß sie aus
ihrer langjährigen Erfahrung.
Über die fast drei Jahrzehnte konnte
Petra Kristin ein gutes Vertrauensverhältnis
aufbauen, sodass ihr immer
mal wieder Bewohner des Ortes Bilder
und Dokumente zur Aufbewahrung
zukommen lassen. „Auf diese Weise
kann eine Ortschronik wachsen und
der Nachwelt erhalten bleiben“, ist sie
sich sicher.
Früher gab es in der Adventszeit geschichtliche
Ausstellungen im Kulturhaus.
Aus diesem Engagement heraus
wurde die Idee geboren, die alte Schule,
die seinerzeit weitestgehend leer stand,
als Heimatstube auszubauen und einzurichten.
Am Anfang lief das Ganze über
die Söllichauer Ortsgruppe des Heidevereins.
Heute liegt die Heimatstube
in der Hand des Heimatvereins. Neben
einer sehenswerten Dauerausstellung
ist zur Zeit die Sonderausstellung „Nie
wieder Krieg“ zu sehen.
Apropos Zugezogene.:Von weit
stammt Petra Kristin nicht. Aufgewachsen
in Wittenberg erfuhr sie
in Söllichau von 1980 bis 1982 eine
Ausbildung zur Forstfacharbeiterin an
der damaligen Betriebsberufsschule
der Forstwirtschaft. Die Geschichte
dieser Bildungseinrichtung befindet
sich natürlich auch in der Chronik.
Dort lernte sie ihren späteren Mann
Jürgen kennen und anschließend
studierten beide Forstwirtschaft mit
Diplom-Ingenieursabschluss. Jürgen
Kristin wurde Revierförster und seine
Frau Petra war in der Forstverwaltung
Eisenhammer beschäftigt.
Tel.: 034243 / 72819 (Petra Kristin)
Leserpost
Yoga, Pilates und Co. an zwei Tagen
(Pressel/Wsp). Drei hochmotivierte
Kursleiterinnen, interessierte Teilnehmerinnen
und Teilnehmer, spannende
Kursangebote sowie ein beschaulicher
Ort sind beste Voraussetzungen, eine
Auszeit zu nehmen. So geschehen
am 18. und 25. Januar im Gutshaus
„Schloss Pressel“. Theoretische Ausführungen
und praktische Übungen für
Geist, Körper und Seele sowie Zeit für
Gespräche und soziales Miteinander
bildeten hierbei eine perfekte Einheit.
Caren Maier (zertifizierte Yogalehrerin)
eröffnete mit einer wohltuenden Yoga-
Praxis. Mit liebevoller Dekoration, Kerzen
und leiser Musik schaffte sie eine
besondere Atmosphäre im Raum. Die
Praxis war geprägt von Kombinationen
sanfter Dehn- und Kräftigungsübungen,
bewusster Atmung und Meditation,
welche Körper und Geist stärken, Stress
reduzieren, die Flexibilität erhöhen und
das Nervensystem beruhigen. Nicht
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unerwähnt bleiben darf, dass Yoga-
Übungen zu mentaler Gesundheit, einer
verbesserten Körperwahrnehmung und
zu mehr Energie beitragen. Solche
Veranstaltungen, wie an den beiden
Sonntagen erlebt, dienen hervorragend
als Anregung, an entsprechenden Kursen
teilzunehmen, wie sie in Krensitz
bereits stattfinden.
Julia Dumont, ahnend, dass einigen
der Teilnehmer nicht so richtig klar
war, was sie mit den Beckenbodenentspannungs-Übungen
erwartet, erklärte
anfangs anhand eines Modells des
Beckenbodens, warum die Übungen
für Frau und Mann gleichermaßen
wichtig sind. Nein, das hatte man nicht
gewusst. Voller Überzeugung und mit
körperlichem Einsatz absolvierten
alle Anwesenden die nachfolgenden
Übungen. Generell geht es vorrangig
darum, chronische Verspannungen
und Schmerzen im Becken- und Rückenbereich
zu lindern und
die Blasen- und Darmfunktion
zu verbessern sowie
die Beckenmuskulatur zu
stärken. Diese Muskulatur
stützt die inneren
Organe, unterstützt die
Schließmuskelfunktion
und fördert die
Sexualität. Hochinteressant!
Danach war Mittagspause
angesagt. Mit leckeren, heißen
Suppen, Obst und Gemüse, Tee, Wasser
oder Saft konnte man sich stärken, Gespräche
führen oder einen Spaziergang
machen.
Kurz entspannt ging es dann mit Vanessa
Saupe und Pilates in den Sonntag-
Nachmittag. Schwerpunkt der Übungen
war das effektive Ganzkörpertraining,
das die Atmung und die Bewegung in
Einklang bringen soll, primär die tiefliegende
Rumpfmuskulatur stärkt, die
Haltung verbessert sowie die Mobilität
fördert. Durch kontrollierte Übungen
und bewusste Atmung werden also
Rücken- und Bauchmuskeln gestärkt.
Dadurch können Rückenschmerzen
reduziert, die Koordination sowie Konzentration
geschult und Stress abgebaut
werden. Fleißiges Üben, zum
Beispiel in den Kurs-Angeboten
in Krensitz, führt
bereits nach wenigen Wochen
zu mehr Beweglichkeit,
Muskelaufbau und einem
besseren Körpergefühl.
Vanessa verriet, dass sie ihre Rückenschmerzen
durch
das Training völlig
beseitigen konnte.
Das spornt an!
Mit Yoga begann der Sonntag und mit
Yoga endete er. Caren Maier praktizierte
abschließend mit allen Anwesenden
Yoga-Nidra, mit der tiefere Bewusstseinsschichten
angesprochen und eine
völlige Tiefenentspannung bei klarem
Bewusstsein erreicht werden sollen.
Ziel ist es, dass körperliche, geistige
und seelische Aktivitäten zur Ruhe
kommen. Eine völlig neue Erfahrung
für die meisten Teilnehmerinnen und
Teilnehmer, die stark beeindruckt
waren.
Zufrieden und stolz auf die erbrachten
Leistungen fuhren alle Beteiligten nach
Hause. Es waren zwei Sonntage der
ganz besonderen Art und eine Wiederholung
wäre wünschenswert.
Elke Fromm
Auch im Internet unter:
www.duebener-wochenspiegel.de
: Die Heide-Zeitung : heimatverbunden : informativ : kritisch :
Dübener
www.duebener-wochenspiegel.de
WOCHENSPIEGEL
AMTSBLATT
der Stadt Bad Düben
Nr. 3/2026
11. Februar 2026
Tagesordnung zur Sitzung des
Verwaltungsausschusses am 24. Februar 2026
Amtliche Mitteilungen
2. Anwohnerbefragung zum Projekt
Nachhaltige Kurstadt Bad Düben 2030
Beginn:
Ort:
18.00 Uhr
Ratssaal des Rathauses, Markt 11, 04849 Bad Düben
öffentlicher Teil
1. Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Beschlussfassung zur Tagesordnung
3. Bestätigung der Niederschrift
4. Beratung und Beschlusfassung zur Vergabe Asphaltsanierung im Stadtgebiet
Dünne Asphaltdeckschichten in Kaltbauweise (DSK-mA)
5. Beratung und Beschlussfassung zur Bereitstellung außerplanmäßiger
Auszahlungen für die Beschaffung von Fachsoftware für den Fachbereich
Gewerberecht
6. Beratung und Beschlussfassung zur Bereitstellung außerplanmäßiger Auszahlungen
für die Beschaffung von zwei mobilen Aggregaten zur Notstromversorgung
sowie ein nichtöffentlicher Teil
Jahreshauptversammlung
der Freiwilligen Feuerwehr
Bad Düben für
das Dienstjahr 2025
Diese findet am 6. März 2026 um 19.00 Uhr im Feuerwehrgerätehaus Bad
Düben statt.
Tagesordnungspunkte:
1. Begrüßung durch den Stadtwehrleiter
2. Feststellung der Beschlussfähigkeit
3. Bekanntgabe und Bestätigung der Tagesordnung
4. Schweigeminute
5. Jahresbericht der Stadtjugendwartin zum Dienstjahr 2025
6. Jahresbericht des Stadtwehrleiters zum Dienstjahr 2025
7. Diskussion zu den Berichten
8. Pause
9. Grußworte
10. Auszeichnungen und Beförderungen
11. Sonstiges und Termine
12. Schlusswort
Kurzfristige Änderungen vorbehalten.
Die Kurstadt hat sich erfolgreich um Fördermittel des Programms „Kommunale
Modellvorhaben zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in
Strukturwandelregionen“ (KoMoNa) beworben. Verschiedene kleine und große
Projekte zu den Themen Biodiversität, naturnahe Gestaltung oder Klimaanpassung
wurden und werden unter dem Projekttitel „Nachhaltige Kurstadt Bad
Düben 2030“ realisiert. Mehr Informationen finden Sie auf unserer Webseite
unter der Rubrik „Ökologische Kurstadt“.
Begleitend möchten wir die 2. Anwohnerbefragung mit den Bewohnerinnen
und Bewohnern der Kurstadt durchführen. Wir möchten von Ihnen beispielsweise
erfahren, wie Sie städtische Flächen aktuell bewerten und ob Sie sich an
der Umsetzung der Projektziele beteiligen würden. Die 2. Anwohnerbefragung
dient zusammen mit der 1. dazu, Veränderungen zwischen Projektbeginn und
-ende sichtbar zu machen und ist Teil des Monitorings.
Zur Beantwortung benötigen Sie etwa 15 Minuten. Einsendeschluss ist der 5.
März 2026. Drei Optionen der Teilnahme stehen zur Verfügung:
• digital: über den QR-Code unten rechts oder über den Link https://forms.gle/
iuTmBRdGFnzdhd62A
• schriftlich: über den Fragebogen, der im Rathaus abgeholt werden kann
• den Papierfragebogen ausgefüllt im Rathaus/Briefkasten abgeben
Verlosung:
Als kleines Dankeschön verlosen wir unter den Teilnehmenden
einen Vogelnistkasten, einen Fledermauskasten
und eine Eichhörnchenfutterbox. Zur Teilnahme an der
Verlosung müssen Sie ihre vollständigen Adress- beziehungsweise
Kontaktdaten angeben. Von der Verlosung
ausgenommen sind Mitarbeitende der Stadtverwaltung
Bad Düben.
Viel Freude beim Ausfüllen!
Schießwarnung für den Standortübungsplatz
Delitzsch Teil Tiglitzer Forst in Bad Düben
17.02., 18.02., 19.02., 23.02., 24.02., 25.02., 26.02.
in der Zeit von 7 bis 17 Uhr auf der Waldkampfbahn 1 und/ oder 2.
Auf die gesetzten Warnzeichen (Absperrschranken, rote Warnflaggen) ist zu
achten, dem eingeteilten Sicherheitspersonal ist Folge zu leisten.
gez.
Thomas Haberland
Stadtwehrleiter
gez.
Torsten Korb
stv. Stadtwehrleiter
Ausschreibung landwirtschaftliche Flächen
Der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und
Baumanagement (Außenstelle Leipzig) schreibt landwirtschaftlich
Flächen in der Gemarkung Bad Düben
Flur 7 zum Pachtbeginn 1. Oktober 2026 beziehungsweise
1. Januar 2027 aus. Die Ausschreibung erfolgt
im Zeitraum 19. Januar bis 13. März 2026. Weitere
Informationen:
Impressum
Amtsblatt der Stadt Bad Düben
Verantwortlich für den Inhalt: Bürgermeisterin der Stadt Bad Düben
Herstellung und Vertrieb: Verlagshaus „Heide-Druck“, Bad Düben
Für telefonisch eingebrachte Änderungen/Ergänzungen wird keine
Garantie für ordnungsgemäßen Abdruck übernommen.
AMTSBLATT
der Gemeinde Laußig
11. Februar 2026 Nr. 3/2026
Einladung Gemeinderatssitzung
Am 24. Februar 2026 findet um 18.30 Uhr die nächste Gemeinderatssitzung
im Ländlichen Bürgerzentrum Laußig, großer Versammlungsraum, Leipziger
Straße 23, 04838 Laußig, statt.
I. öffentlicher Teil
Tagesordnung
1. Eröffnung der Sitzung, Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit,
Bestätigung der Niederschrift vom 12. November 2025 und Festlegung
der Mitunterzeichner, Bekanntgabe der in nichtöffentlicher Sitzung
gefassten Beschlüsse
2. Beratung und Beschlussfassung
2.1. Bestätigung der Wahl zum Ortswehrleiter FFw Laußig
2.2. Bestätigung der Wahl zum stellvertretenden Ortswehrleiter der FFw
Laußig
2.3. Überarbeitung der Abwassersatzung der Gemeinde Laußig
2.4. Vergabe von Bau- und Lieferleistungen
2.4.1 Vergabe der Leistung – Wartungsvertrag ortsfester und ortsveränderlicher
Geräte in der Grundschule Authausen
2.4.2 Vergabe der Leistung – Wartungsvertrag für die Klima-Splitanlage in
der Grundschule Authausen
2.4.3 Vergabe der Leistung – Wartungsvertrag für die Klima-Splitanlage im
Ländlichen Bürgerzentrum in Laußig
2.4.4 Vergabe für die Übernahme der Bestandsunterlagen in ein Geographisches
Informationssystem (GIS)
2.4.5 Vergabe zum Einbau eines Telenot-Gerätes für die Pumpwerke Gruna,
Laußig und Pristäblich
2.4.6 Vergabe zur Übernahme der fachgerechten Betriebsführung für die
Abwasserpumpwerke Gruna, Laußig und Pristäblich
2.4.7 Vergabe von Leistungen für Baumfällarbeiten in Pressel
2.4.8 Teilsanierung der Turnhalle Pressel, Vergabevorschlag Los 2 – Schlosserarbeiten
2.5 Widmung der Straße „Am Bahnhof“ zur Ortsstraße
2.6 Widmung der Straße „Am Röhrborn“ zur Ortsstraße
2.7. Vorhabenbezogener Bebauungsplan „Agrar-Photovoltaik Pristäblich“
Vorentwurf – Beschluss zur frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit,
der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange und
Nachbargemeinden
2.8. Über-/außerplanmäßige Ausgaben
2.8.1 Außerplanmäßige Ausgabe: Straßenkostenentwässerungsanteile für den
Herstellungsaufwand beim Projekt: „Bau Regenwasserkanal Kossa BA
2.5 Görschlitzer Weg / Dübener Weg / Querstraße“
2.8.2 Außerplanmäßige Ausgaben im Rahmen der vorläufigen Haushaltsführung:
Umbau Sanitäranlage im Hort Authausen
3. Informationen/Informationsvorlagen/Vorberatung
3.1. Beteiligungsbericht 2024
3.2. Vorkaufsrechtsverzichte Gemeinde
3.3 Bauanträge der Gemeinde
4. Verschiedenes
Es schließt sich ein nichtöffentlicher Teil an.
Laußig, 29. Januar 2026
Impressum
Amtsblatt der Gemeindeverwaltung Laußig
Verantwortlich für den Inhalt: Bürgermeister der Gemeinde Laußig
Herstellung und Vertrieb: Verlagshaus „Heide-Druck“, Bad Düben
Für telefonisch eingebrachte Änderungen/Ergänzungen wird keine Garantie für
ordnungsgemäßen Abdruck übernommen.
Schneider
Bürgermeister
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Verteilungsgebiet des Dübener Wochenspiegel
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Löbnitz
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Schnaditz
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Bad Düben
Tornau
Söllichau
Durchwehna
Wellaune Görschlitz
Pristäblich
Pressel
Glaucha
Laußig
Wöllnau
Hohenprießnitz
Gruna
Mörtitz
Kossa
Bad
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Authausen
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Verteilungsgebiet des Hänicher Bote
Möhlau
Jüdenberg
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Gräfenhainichen
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Gossa
Schlaitz
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Schmerz
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Dübener
WOCHENSPIEGEL
11. Februar 2026 AUS DER REGION 11
Frauen Union im Landkreis Nordsachsen
Powerfrau des Jahres gesucht
(Nordsachsen/Wsp). Zum 1. Frauen-
Netzwerk-Treffen am 9. März möchte
die Frauen Union Nordsachsen eine
Frau auszeichnen, die Großartiges
leistet, sei es im Beruf, in der Familie,
im Ehrenamt oder in anderen Lebensbereichen!
Deshalb wird erstmalig
in diesem Jahr die „Powerfrau des
Jahres“ gesucht.
Die FU-Kreisvorsitzende Stefanie
Jäger erklärt: „Es gibt viele Frauen,
die im ‚Verborgenen‘ oft Besonderes
leisten, das weit über die Grenzen des
Selbstverständlichen hinausgeht – ob
soziales Engagement, besondere Fürsorge,
herausragenden Arbeitseinsatz.
Wir möchten diese Frauen sichtbar
machen. Alle nordsächsischen Bürgerinnen
und Bürger sind aufgefordert,
ihren Vorschlag zu senden. Dabei
spielt es keine Rolle, ob in einem
Unternehmen eine besonders tolle
Mitarbeiterin nominiert werden soll
oder ob eine Schulklasse meint, dass
ihre Lieblingslehrerin eine Auszeichnung
verdient. Vielleicht geht auch in
einer Großfamilie ohne ihre Oma gar
nichts, ein Verein hat eine besonders
engagierte Trainerin oder Angestellte
haben eine bemerkenswerte Chefin?“
Die Frauen Union ruft alle auf – von
Unternehmen, über Vereine, Schulen
bis hin zu einzelnen Familien – ihre
ganz persönliche Frau des Jahres zu
nominieren. Vorschläge aller Art sind
willkommen. Einsendeschluss ist der
2. März.
Eine Jury wird anschließend darüber
abstimmen, wer die Auszeichnung
als Powerfrau des Jahres erhält und
die Gewinnerin informieren. Die
Auszeichnung ist mit einem Preis verbunden,
der an dieser Stelle noch nicht
verraten werden soll. „Es wird eine
Überraschung!“ äußert Stefanie Jäger.
Wer eine Frau aus dem Landkreis
Nordsachsen kennt, die nominiert
werden soll, schreibt eine E-Mail an
frauenunion.nordsachsen@gmail.com
mit den folgenden Informationen:
• Name der Nominierten mit Kontaktdaten
• eine kurze Begründung
• Name des Absenders und Kontaktdaten
• gern mit einem schönen Foto von
Absender und nominierter Frau
Die Frauen-Union freut sich über die
Vorschläge!
Frauen Union Nordsachsen
Schloss Hartenfels
(Ver)Führungen am Valentinstag
(Torgau/Wsp). Zum Valentinstag
am 14. Februar offeriert der Kulturbetrieb
Schloss Hartenfels in Torgau
wieder kurzweilige Führungen durch
die Geschichte(n) der Liebe in Zeiten
der arrangierten Ehe. Mit einem Glas
Sekt in der Hand tauchen die Besucherinnen
und Besucher in das Leben
der Paare ein, die vor Hunderten von
Jahren auf Schloss Hartenfels lebten
oder heirateten. Vermittlerin Stefanie
Molnar erzählt glückliche, tragische,
kuriose und vertraute Geschichten
über das fürstliche Eheleben und
verrät die Geheimnisse des „Frauenzimmers“,
in welchem die Kurfürstin,
ihre Damen und Jungfrauen nach ganz
eigenen Regeln lebten.
Die etwa einstündigen Führungen
beginnen um 15 und 16.30 Uhr -
Treffpunkt Ausstellungskasse Flügel
D, vorherige Anmeldung unter www.
schloss-hartenfels.de/veranstaltungen
erforderlich. Der Eintritt inklusive
einem Glas Sekt oder Saft kostet 7,50
Euro. Landratsamt Nordsachsen
Romantische Stimmung auf Schloss Hartenfels am Valentinstag
Foto Schloss: Bernd Blume; Montage: LRA/Schneider
Spintenachmittage in Hohenprießnitz
Stricken mit traditionellem Zopfmuster kommt gut an
(Hohenprießnitz/Wsp/ny). Die Spintenachmittage
in Hohenprießnitz
haben sich zu einer liebgewordenen
Tradition entwickelt und sind immer
wieder gut besucht. Erst kürzlich hatte
der Heimatverein wieder eingeladen
und der Vorsitzende Christian Keller
begrüßte zahlreiche Gäste, die sich auf
zwei Etagen der gemütlichen Heimatscheune
verteilten.
Während im unteren Bereich hauptsächlich
die Handarbeiten erledigt
wurden, griffen die Gäste im Dachgeschoss
eher zu den Spielen oder sie
setzten sich zu Gesprächsrunden zusammen.
Jeder, der wollte, konnte sich
von zu Hause angefangene Arbeiten
mitbringen und diese im geselligen
Kreis fortführen.
Ansonsten bot Judith Schleinitz an
jenem Nachmittag in gewohnter Weise
wieder ein besonderes Thema an, das
sich in diesem Jahr um das „Zöpfe
stricken“ drehte. Dabei handelt es sich
nicht nur um eine einzelne Technik,
denn es gibt verschiedenste Möglichkeiten,
sogenannte Zöpfe zu stricken,
die nicht nur in der Breite, sondern
auch in den Drehungen variieren. Zu
dieser Strickart wusste die Handarbeitskünstlerin
allerlei Wissenswertes zu
berichten und erläuterte beispielsweise
Unterschiede zwischen keltischen,
irischen und bayrischen Zopfmustern.
Bei den robusten Pullovern der nor-
dischen Fischer galten die ineinander
verschlungene gestrickten Ornamente,
die Seile und Netze symbolisierten,
als Glücksbringer. Zopfmuster finden
sich traditionell auch in der bayrischen
Alpenregion in Trachtenjacken und
Westen und den markanten Trachtenstrümpfen
wieder und gelten als
wesentlicher Bestandteil süddeutscher
Identität.
Nach den interessanten Ausführungen
zur Geschichte ging es ans Arbeiten,
wobei Judith Schleinitz hilfreich über
die Schultern der Gäste schaute und,
wo es nötig war, auch mal unterstützend
oder korrigierend in die Nadeln
griff. Das Thema hatte seine Wirkung
erreicht, denn man sah es den strickenden
Frauen an, wie ihnen die Tätigkeit
Freude bereitete. Zopfmuster eignen
sich gut beim Stricken von Pullovern,
Mützen und Kissenbezügen.
In den zurückliegenden Jahren gab
es mehrere Spintenachmittage, die
durch Judith Schleinitz und weiteren
Heimatfreunden gestaltet wurden.
Dabei ging es um verschiedene Handarbeitstechniken,
wie beispielsweise
tunesische Häkelei, Socken stricken,
Gabelhäkeln, Mützenstricken, Anfertigen
von Bommeln und Quasten,
Arbeiten am Spinnrad und Häkeln
einer großen Patchwork-Decke in
Gemeinschaftsarbeit, um nur einige
zu nennen. Die erste Spinte fand 2003
mit dem Federnschleißen statt.
Frohes Stricken in der Heimatscheune: Judith Schleinitz (vorn 3. v. l.) brachte mehrere eigene Strickwaren mit, die mit Zöpfen
gearbeitet waren und als Anregung dienten.
Foto: (Wsp) Nyari
12
TRAUERANZEIGEN 11. Februar 2026
Dübener
WOCHENSPIEGEL
DANKSAGUNG
Steffen Piknik
Du warst im Leben so bescheiden,
so schlicht und einfach
lebtest du, mit allem warst
du stets zufrieden,
schlafe sanft in stiller Ruh‘.
Herzlichen Dank allen, die meinen Vater
auf seinem letzten Weg begleitet haben.
Besonderer Dank dem Intensiv-Team Dietrich & Seidel,
der Trauerrednerin Frau Herwig für die tröstenden Worte,
dem Bestattungswesen Sonntag und
Herrn Cachej für die Unterstützung
sowie Silkes Blumenshop
und Sylvias Bierstuben.
In stiller Trauer
Dein Sohn Stefan
im Namen aller Angehörigen Laußig, im Januar 2026
DANKSAGUNG
Horst Kempf
geb. 04.12.1927 gest. 18.12.2025
Wir danken allen, die sich mit uns in
stiller Trauer verbunden fühlten und
ihre Anteilnahme auf vielfältige Weise
zum Ausdruck brachten.
Besonderer Dank gilt
der Rednerin Annelie Herwig,
dem Bestattungswesen Sonntag
und dem Blumenlädchen Schmidt.
In stiller Trauer
Susanne Schwärzel
im Namen aller Angehörigen
„Jetzt bin ich bei all denen,
die ich vermisst habe.“
Nach langer schwerer Krankheit ist
Andreas Tüpke
Maler und Ritter aus Leidenschaft
* 19.12.1961 † 09.01.2026
von uns gegangen.
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied.
Er bleibt für immer in unseren Herzen.
In stiller Trauer
Sophie und Marcel
Slowena und Martin
Seine Enkelkinder
und all jene, die ihn auf seinem Weg stets begleitet haben
Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung
findet am 06.03.2026 um 11.00 Uhr in der Friedhofskapelle
Leipzig-Wahren statt.
Ein Leben für die Familie hat sich vollendet.
Wir waren der Mittelpunkt deines Lebens.
Du lebst in uns weiter.
Nach einem erfüllten Leben entschlief
unsere liebe Mutti, Schwiegermutter, Oma und Uroma
Margita John
geb. Klunkert
* 19. April 1938 † 25. Januar 2026
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied
Deine Tochter Steffi mit Familie
Deine Tochter Simone mit Familie
Deine Tochter Anke mit Familie
im Namen aller Angehörigen
Die Trauerfeier mit anschließender
Urnenbeisetzung findet am Freitag,
dem 27. Februar 2026, 13.00 Uhr
auf dem Friedhof in Pressel statt.
Danksagung
Charlotte Heyde
geb. Sand
In stiller Trauer
Ihre Kinder
Doris, Gaby und Andreas mit Familien
Wir danken dir für alles, für deine Liebe, deine
Geborgenheit und vor allem, dass du unsere Mutti
hier auf Erden warst! Auch wenn du nicht mehr bei
uns bist, bleibst du immer ein Teil von uns.
Für die vielen Beweise mitfühlender Anteilnahme durch Worte,
Schrift, Blumen und Geldzuwendungen in den schweren Stunden
des Abschieds von unserer geliebten Mutti möchten wir uns
bei allen Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten
von ganzem Herzen bedanken.
Ein besonderer Dank gilt dem Bestattungswesen Sonntag,
der Trauerrednerin Herwig für ihre einfühlsamen Worte,
Annetts Pflegeteam, dem Team der Arztpraxis
Dr. Schönmetzler, Silkes Blumenshop,
Sylvia mit ihrem Team für die Verpflegung
sowie der Familie Cachej.
Einschlafen dürfen, wenn man müde ist,
und eine Last fallen lassen dürfen,
die man sehr lange getragen hat,
ist der Weg zum inneren Frieden
und Trost für alle.
Wir nehmen Abschied von unserem lieben
Papa, Schwiegerpapa, Opa und Uropa
Horst Cierpka
geboren am 02.09.1944
gestorben am 20.01.2026
Wir vermissen dich!
Deine Kinder Heiko, Christiane und Frank
mit ihren Familien
sowie alle Angehörigen und Freunde
Die Trauerfeier mit anschließender
Urnenbeisetzung findet am Samstag,
dem 21. Februar 2026, 10.00 Uhr
auf dem Friedhof in Hohenprießnitz statt.
Von Kranz- und Blumenzuwendungen
bitten wir abzusehen.
Dübener
WOCHENSPIEGEL
11. Februar 2026 TRAUERANZEIGEN 13
Danksagung
Wir haben in Liebe und Dankbarkeit Abschied genommen
von meiner Mutter, Schwiegermutter, Oma und Uroma
Karla Deinert
* 11. Januar 1939 † 2. Januar 2026
Ein besonderer Dank gilt dem Pflegeteam
der Diakonie in Bad Düben,
der Hausärztin Frau Dr. med. Ruf-Lehmann,
dem Bestattungswesen Sonntag,
dem „guten Blumen-Geist“ und
der Trauerrednerin Frau Kurtz
für ihre tröstenden Worte.
In liebem Gedenken
Ihr Sohn Dieter
im Namen aller Anghörigen
Bad Düben, im Januar 2026
Danksagung
In Liebe und Dankbarkeit nahmen wir Abschied von
Ruth Teuber
1935 – 2025
Für die vielen Beweise mitfühlender Anteilnahme
durch Worte, Schrift, Geldzuwendungen sowie
ehrendes Geleit sagen wir allen unseren herzlichsten Dank.
Ein besonderer Dank gilt Herrn Pfarrer Ohle für
seine tröstenden Worte, dem Bestattungswesen Sonntag,
Frau Dipl.-Med. Karin Schäfer, dem Diakonischen
Pflegeheim St. Nikolai und der Gärtnerei Uber.
In stiller Trauer
Ihre Enkelkinder
Ihre Schwester
im Namen aller Angehörigen Durchwehna, im Januar 2026
Danksagung
Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig,
erzählt lieber von mir und traut euch ruhig zu lachen.
Lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte.
Dietmar Stephan
* 14.03.1953 † 09.01.2026
DANKE
allen, die sich in unserer Trauer mit uns verbunden fühlten und
dies auf vielfältige Weise zum Ausdruck brachten.
In stiller Trauer
Deine Ehefrau Ruth
Deine Tochter Mandy und Schwiegersohn Jan
Deine Enkel Jannik und Maximilian mit Ehefrau Jenny
Deine Schwestern Steffi und Dagmar
im Namen aller Angehörigen
Authausen, im Januar 2026
Wenn die Kraft zu Ende geht, ist die Erlösung eine Gnade.
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von
Johanna Blume
geb. Griebsch
* 15. Juli 1936 † 28. Januar 2026
In stiller Trauer
Dein Sohn Michael mit Kathrin
Dein Enkel Florian
im Namen aller Anghörigen
Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.
Der nächste Dübener
WOCHENSPIEGEL erscheint am 25. Februar.
Für immer in unseren Herzen
Gerührt und tiefbewegt von der überaus großen Anteilnahme,
die durch liebevolle Worte, stillen Händedruck, Blumen,
Geldzuwendungen und ehrendes Geleit beim Abschied von
unserem lieben Sohn, Bruder, Schwager und Onkel
Torsten Heßler
* 8. November 1970 † 2. Januar 2026
zuteil wurden, bedanken wir uns auf diesem Wege bei allen
Verwandten, Bekannten, Nachbarn und Freunden.
Ein ganz besonderer Dank gilt Herrn Pfarrer Ohle
für die bewegenden und tröstenden Worte,
dem Bestattungswesen Sonntag, dem Organisten Herrn Jakob,
Herrn Werter für die musikalische Umrahmung, der Gärtnerei Uber
sowie der Gaststätte „Goldener Löwe“.
In liebevoller Erinnerung
Seine Eltern Irmhild und Werner
Bruder Dirk und Familie
Bad Düben, im Januar 2026
Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig,
erzählt lieber von mir und traut euch zu lachen.
Lasst mir einen Platz in eurer Mitte,
so wie ich ihn im Leben hatte.
Wir nehmen Abschied von unserem
lieben Vater, Schwiegervater, Opi,
Uropi, Onkel und Schwager
Bruno Pokrant
geb. 02. März 1936 gest. 20. Januar 2026
In dankbarer Erinnerung, deine Kinder
Gunter mit Hanka, Ralf mit Sybille,
Kathrin mit Jörg und Axel mit Monique,
Deine Enkel, Urenkel sowie alle Angehörigen
Die Trauerfeier mit Urnenbeisetzung findet
am Freitag, dem 20. Februar 2026, 14.00 Uhr
auf dem Stadtfriedhof in Bad Düben statt.
Trauerpostadresse: Fam. Pokrant,
Alaunwerksweg 4a, 04849 Bad Düben
14 11. Februar 2026
UNTER VIER AUGEN
(Bad Düben/Wsp/kp). Vom 27.
Februar bis 1. März findet in Bad
Düben erstmalig die Kunstmeile
statt. Schauplatz ist das HEIDE
SPA mit Kursaal, den Seminarräumen
und sogar
dem Foyer. Weit über 40
Aussteller werden sich und
ihre Kunst an ihren Ständen
präsentieren – und dabei
ein ganz vielseitiges Bild
zeichnen. Natürlich Malerei,
aber auch Schmuckdesign,
Druck, Skulpturen, Modedesign
und vieles mehr
wird zu sehen sein. Begleitend
dazu wird es Vorträge
geben, unter anderem zu
Fördermöglichkeiten in der
Kulturbranche.
Hinter der Kunstmeile steckt
Johanna Samuel. Die 42-Jährige
wohnt seit 2018 in der
Waldsiedlung an der Bundesstraße 2,
war erst Lehrerin in der Bad Dübener
Oberschule, baute sich dann nebenbei
ihr Atelier „KUNSTRAUMeins“ in
der Baderstraße auf, kündigte dann
ihre Anstellung beim Freistaat und
machte ihr Hobby zum Hauptjob. Mit
ihren kreativen Räumlichkeiten findet
man sie mittlerweile seit 2024 in der
Neumärker Straße, in denen vormals
unter anderem ein Kinderbuchverlag
sowie ein Solarium residierten.
Die Idee zur Kunstmeile kam Samuel
im vergangenen Mai, als der von ihr
mitorganisierte Regionalmarkt mit
allerlei Kunst und Handwerk auf dem
Burgvorplatz guten Zulauf erfuhr. „Da
habe ich Blut geleckt“, gibt sie zu. Ursprünglich
für den Herbst angedacht,
entschied man sich
später bewusst für
das Wochenende
im Februar/März,
a ls „Ü b e rga ng
vom Winter zum
Frühling mit ausreichend
Abstand
zu Weihnachten“,
wie sie sagt. Die
Kunstpädagogin
erhoffe sich mit
dem neuen Format
vor allem eine Vernetzung. „Leute
sollen ins Gespräch kommen, die
Kulturlandschaft soll dabei sichtbarer
werden“, hofft sie. Diese sei in
unserer Region durchaus vorhanden,
bei der Kunstmeile dominieren dagegen
jedoch die Auswärtigen. Neben
Vereinzelten aus dem Bad Dübener
Dunstkreis reisen die Aussteller aus
Leipzig, Bitterfeld, Dessau und sogar
Halle (Saale), Quedlinburg, Chemnitz
oder Berlin an. „Der Bad Dübener
ist anfangs gegenüber Neuem eher
skeptisch, entpuppt sich dann aber als
Dübener
WOCHENSPIEGEL
„Erfurter Puffbohne“ lädt zu Bad Dübens erster Kunstmeile
„Unter vier Augen“ heute mit: Johanna Samuel
Ich habe eine Idee und
laufe los. Liegen zu viele
Stolpersteine vor mir, suche
ich einen anderen Weg.
Johanna Samuel betreibt seit Mai 2023 ihr eigenes Atelier „KUNSTRAUMeins“ in Bad Düben, erst nebenbei in der Baderstraße,
mittlerweile hauptberuflich in der Neumärker Straße.
Foto: (Wsp) Phillipp
begeisterungsfähig“, schildert Samuel
ihre Beobachtungen.
Johanna Samuel wurde als „echte
Erfurter Puffbohne“ im Jahr 1983 geboren,
hat eine ältere Schwester, die als
Wirtschaftspsychologin inzwischen
nach Portugal ausgewandert ist, sowie
eine eineiige Zwillingsschwester, die
als Modedesignerin bei einem großen
deutschen Sportartikelhersteller arbeitet.
Einen künstlerischen Background
gebe es familiär eher nicht. Ihre Mutter
war Architektin, die Oma hat immerhin
hin und wieder gemalt. Die Zwillinge
hat es in der
Jugend eher zum
Handball gezogen.
„Wir wurden
sehr frei erzogen,
schnupperten in
der Kindheit mal in
die Erfurter Malschule
hinein. Da
war schnell klar,
dass es für später
einmal in den Bereich
gehen sollte“,
erinnert sich die gebürtige Thüringerin.
Nach dem Abitur am Heinrich-Hertz-
Gymnasium und bestandenem Eignungstest
ging es für sie auf die renommierte
Kunsthochschule auf Burg
Giebichenstein in Halle (Saale). Hier
studierte sie Kunstpädagogik und wurde
Kunst- und Deutschlehrerin. Nach
einer Station in Leipzig führte schließlich
der Weg in die nordsächsische
Kurstadt. Hier lebt sie gemeinsam mit
ihrem Mann, einem selbstständigen
Bauarbeiter, und Tochter Sascha in
Johanna Samuel
einem idyllischen Waldgrundstück.
Die Kleine kommt noch in diesem Jahr
in die Schule.
An der örtlichen Oberschule war Johanna
Samuel insgesamt sechs Jahre
inklusive einem Sabbatjahr tätig. Nebenbei
baute sie sich ihren Kunstraum
und ein dazugehöriges Netzwerk auf.
„Der Traum vom eigenen Atelier war
immer irgendwie im Hinterkopf. Bei
mir ist das so: Ich habe eine Idee und
laufe los. Liegen zu viele Stolpersteine
vor mir, suche ich mir einen anderen
Weg“, sagt sie. Im Bekanntenkreis
sei sie angesichts der Aufgabe ihrer
guten Stelle an der Oberschule auf viel
Unverständnis gestoßen. „Mir geht‘s
nicht ums Geld. Das ist eben nicht
alles“, betont sie.
Regelmäßige Töpferkurse für Erwachsene
und auch Kinder bestimmen nun
den Alltag im „KUNSTRAUMeins“.
Die individuellen Kurse, beispielsweise
für Weihnachts- und Familienfeiern,
laufen ebenfalls gut. Jetzt in den
Ferien steht wieder freies Malen unter
dem Motto „All You Can Art“ auf
dem Programm. Zudem bietet Samuel
kunstpädagogische Fortbildungen an
Schulen an, in denen es unter anderem
darum geht, Ideen zu kreieren, wie
Kunst auch in anderen Fächern Einzug
halten kann.
Nun steht die Kunstmeile an. Zur
Eröffnung am Freitag (27.02.) wird
es am Abend mit dem Leipziger Verein
raum4, bekannt als Veranstalter
des LANDschafftTHEATERS, eine
szenische Lesung sowie Live-Musik
geben. Samstag und Sonntag nimmt
die Messe dann so richtig Fahrt auf –
mit Bühnenprogramm, einer Einlage
der Turner des TV Blau-Gelb 90,
einer Modenschau, einem Dance-
Auftritt, einer Filmvorführung einer
sphärischen Klangreise sowie Samuels
Hoffnung auf viele nette Gespräche.
Stichwort Vernetzung: Ab März hebt
die umtriebige Frau zusammen mit
Dorothee Schellenberger-Schübel
die „Kleine Auszeit“ aus der Taufe.
Stets am ersten Donnerstag im Monat
soll sich dazu ab 18.05 Uhr im
Bad Dübener „Bock(x)enstopp“ oder
dem angrenzenden Hof des NaturparkHauses
getroffen werden – ohne
Voranmeldung und Eintritt, einfach
nur zum Durchatmen und Quatschen.
„Mir gefällt an Bad Düben, dass man
sich hier kennt und man nicht so anonym
ist“, sagt Samuel. Die „Kleine
Auszeit“ könnte dazu beitragen, diese
Feststellung zu bestätigen.
i
Kurz gefragt!
Lieblingsessen:
Pastéis de bacalhau
Lieblingsgetränk:
Neuseeländischer Sauvignon Blanc
Lieblingsrestaurants:
Vapiano
Lieblingsurlaubsregion:
Prerow an der Ostsee
Lebensmotto:
„Art makes you happy“ (Kunst macht
dich glücklich)
Drei Personen, mit denen Sie gern
einmal zu Abend essen würden:
• Adriano Celentano (Schauspieler
und Sänger)
• Madonna (Sängerin)
• Banksy (Künstler)
Dübener
WOCHENSPIEGEL
11. Februar 2026 AUS DER REGION 15
Naturschutzgebiet Werbeliner See
Faszinierende Wanderung zum Frauentag
(Delitzsch/Wsp). Eine einzigartige
Themenkombination erwartet die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer einer
Wanderung, die am 7. März von 10
bis 12 Uhr durchs Naturschutzgebiet
(NSG) Werbeliner See führt. Zum
einen wird die Einzigartigkeit von
Flora und Fauna erkundet und zum
anderen mit Quizfragen auch der unmittelbar
bevorstehende Internationale
Frauentag (08.03.) gewürdigt. Dafür
sorgen die Gleichstellungsbeauftragten
des Landkreises Nordsachsen und
der Stadt Delitzsch, Antje Eberlein
und Bärbel Felgner. Gemeinsam mit
NSG-Mitarbeiter Alexander Thomas
sind sie Gastgeber der Exkursion, bei
der auch viel Spannendes über den
Wandel der einstigen Tagebaulandschaft
zu erfahren ist.
Mitwandern können sowohl Frauen als
auch Männer. Sie sollten witterungsgerechte
Kleidung und etwas Verpflegung
einpacken. Eine vorherige
Anmeldung ist erforderlich (E-Mail:
info@nsgwerbelinersee.de oder Tel.:
0170 / 5751510), denn teilnehmen
können maximal 20 Personen. Treffpunkt
ist ab 9.30 Uhr der Parkplatz am
Werbeliner See in der Grubenstraße
bei Brodau.
Landratsamt Nordsachsen
Die markanten Schüttrippen erinnern im NSG Werbeliner See an den einstigen
Tagebau.
Foto: LMBV
Wasserschloss Reinharz
Buchlesung mit Stefan Schwarz
(Reinharz/Wsp). Am 28. Februar
um 15 Uhr liest der Leipziger Autor
Stefan Schwarz auf Schloss Reinharz
aus seinem aktuellen Werk
„Ist der immer so? – Geschichten
aus dem dritten Frühling“. Die Besucherinnen
und Besucher erwartet
ein Abend voller feinem Humor,
leiser Zwischentöne und liebevoller
Alltagsbeobachtungen – vorgetragen
in der besonderen Atmosphäre des
historischen Wasserschlosses.
Stefan Schwarz ist bekannt für seine
Neu für Nordsachsen
Integreat-App als digitaler Wegweiser
(Nordsachsen/Wsp). Ab sofort gibt
es die App Integreat (Great Integration)
auch für Nordsachsen. Das
Welcome Center WIN (Willkommen
in Nordsach sen) und das Sachgebiet
Integration des Amtes für Migration
und Ausländerrecht (AMA) des Landkreises
haben dafür in den vergangenen
Monaten die Inhalte erarbeitet.
Die digitale Integrationsplattform
wird derzeit bundesweit in rund 140
Städten und Landkreisen genutzt und
soll Zugewanderten das Ankommen
in der jeweiligen Region erleichtern.
Die App bietet verlässliche, leicht
verständliche Informationen für den
Alltag und verbindet dabei allgemeingültige
Erläuterungen mit konkreten
pointierten, warmherzigen Texte, die
alltägliche Situationen mit viel Witz
und menschlicher Tiefe beleuchten.
In Reinharz entfalten seine Geschichten
im Kerzenschein und vor
historischer Kulisse ihre besondere
Wirkung.
Der Eintritt beträgt 20 Euro. Tickets
sind online über das Eventportal
des Fördervereins Schloss „Reinharz“
(https:// events.vereinsticket.de/
schloss-reinharz) erhältlich.
Förderverein Schloss „Reinharz“
lokalen Angeboten. Der digitale Wegweiser
richtet sich dabei nicht nur an
Menschen mit Migrationshintergrund,
sondern hilft auch deutschsprachigen
Zugezogenen bei der schnelleren
Orientierung. Die Arbeit von Verwaltungen,
Beratungsstellen und anderen
Integrationsakteuren wird damit
gleichfalls erleichtert.
Die Integreat-App ist kostenlos und
in zwölf Sprachen verfügbar. Ihre
Inhalte lassen sich auch auf der Webseite
https://integreat.app/landkreisnordsachsen/de
abrufen. Anregungen
und Hinweise können per E-Mail an
integreat@lra-nordsachsen.de gesendet
werden.
Landratsamt Nordsachsen
Große Ausstellung im Eisenmoorbad
„Galeriegeflüster“ Amende, Nyari und Lehmann im Atrium
(Bad Schmiedeberg/Wsp/ny). Noch
bis September gibt es im Bad Schmiedeberger
Eisenmoorbad eine sehenswerte
Gemeinschaftsausstellung zu
Marlis Amende mit einem ihrer eigenen Werke
Fotos: (Wsp) Nyari
sehen. Im Atrium des Kurmittelhauses
präsentieren Marlis Amende
aus Delitzsch und Heike Nyari aus
Schnaditz Gemälde und Zeichnungen.
Der Sammler Uwe Lehmann
zeigt entzückendes altes Porzellan
in den Vitrinen. Nun laden die drei
am 20. Februar in der Zeit von 16.30
bis 18 Uhr zum Galeriegeflüster ein.
Der Eintritt ist frei. Die Gäste können
untereinander und mit den drei
Ausstellenden ins Gespräch kommen
und erfahren bei den Führungen interessante
Details zu den ausgestellten
Werken und Objekten.
Über 30 Acrylbilder auf Leinwand
zeigen das umfangreiche Schaffen
der langjährigen Kunsterzieherin
Marlis Amende. Sie präsentiert ihre
herrlich farbenfrohen Gemälde unter
dem Motto „Unterwegs in Flora und
Fauna“ und der Betrachter freut sich
über Landschaften, Blumen und
Tierbilder.
Heike Nyari brachte für die Ausstellung
über 30 regionale Motive als
kolorierte Federzeichnungen und in
Aquarelltechnik zu Papier. Zu sehen
sind beispielsweise Kurhaus, Au-Tor,
Kaiserbad, Bergschlößchen, Rathaus,
Kirche Oberglaucha, Teufelsmühle
sowie die Schlösser in Reinharz und
Schnaditz.
Porzellan von Uwe Lehmann in den
Ausstellungs-Vitrinen
Uwe Lehmann ist seit seiner Jugend
ein leidenschaftlicher Sammler von
älteren und historischen Objekten,
Bildern, Karten, Fotografien und
Dokumenten, die er bereits mehrmals
der Öffentlichkeit präsentierte. Nun
zeigt er Porzellangegenstände, die bis
zu 100 Jahre alt sind. Ob Vase, Sammeltasse,
Schmuckdöschen, Fingerhut
oder Sparschwein – die Objekte
sind mit kleinen Bad Schmiedeberger
Motiven verziert.
16
VOM SPORTGESCHEHEN 11. Februar 2026
Dübener
WOCHENSPIEGEL
Hallenfußball in Bad Düben: Fünf Nachwuchsturniere an drei Tagen
Gastgeber in jeder Altersklasse mindestens im Halbfinale
(Bad Düben/Wsp/kp). Ab wann
spricht man eigentlich von einer
Tradition? Alles Auslegungssache!
Dennoch sind die Fußballer des FV
Bad Düben 1921 auf dem besten
Wege, alljährlich etwas Nachhaltiges
und Nachhallendes zu zaubern. Nach
2024 und 2025 stellten die Kicker aus
der Kurstadt bereits zum dritten Mal
in Folge gleich mehrere Hallenturniere
für den Fußball-Nachwuchs auf
die Beine. So tummelten sich Ende
Januar/Anfang Februar jeweils acht
Teams von der B- bis zur F-Jugend in
der Sporthalle der Bundespolizei. Fünf
Turniere an drei Tagen – ein Mammutprogramm
für alle Beteiligten auf und
neben der Platte.
Los ging es bereits am Donnerstagabend
mit dem Aufbau. Schließlich
stand am Freitagabend bereits das
Turnier der B-Jugend um den Autohaus
Schandert Cup auf dem Programm.
Hier sorgten die Gastgeber für einen
15. Winterhallensportfest
Bad Dübener Heide-Grundschule stürmte zum Sieg
Die F-Jugend des FV Bad Düben 1921 zog im Spiel um Platz 3 den Kürzeren gegen
den SV Lok Engelsdorf (rot).
Paukenschlag, indem sie bis ins Endspiel
vordrangen und hier schließlich
auch noch den VfB Lettin niederrangen.
Starke Gastgeber: Bad Dübens B-Jugend-Fußballer mit Trainer Steffen Börner
siegten im Autohaus Schandert Cup. Fotos: FV Bad Düben 1921
(Bad Düben/Wsp). Vor wenigen
Tagen verwandelte sich die Sporthalle
der Bundespolizeiabteilung Bad Düben
erneut in eine echte Wettkampfarena.
Bereits zum 15. Mal fand hier das
Winterhallensportfest der Grundschulklassen
1 bis 4 sowie regionaler
Vereinsmannschaften statt. Unter der
Schirmherrschaft der Bundespolizeiabteilung
Bad Düben und mit tatkräftiger
Unterstützung des Bad Dübener Netzwerks
für Integration und Sport eröffnete
der Erste Polizeihauptkommissar
Hartmut Zimmer das Event mit einer
kurzen und motivierenden Ansprache.
Sieben Teams aus den Grundschulen
Authausen und Bad Schmiedeberg
sowie der Heide-Grundschule, dem
Evangelischen Schulzentrum und dem
SV Bad Düben lieferten sich spannende
Duelle in den Disziplinen Sprint, Medizinballstoßen,
Zielwerfen, Dreisprung
und Staffellauf.
Mit einer starken Teamleistung setzte
sich die Heide-Grundschule Bad Düben
an die Spitze und holte sich den
Gesamtsieg in der Schulwertung, dicht
gefolgt von der Grundschule Authausen.
In der Teamwertung standen mit
der Grundschule Authausen und dem
SV Bad Düben gleich zwei Mannschaften
punktgleich auf dem obersten
Treppchen.
Bei der anschließenden Siegerehrung
strahlten die Kinder um die Wette. Urkunden,
Medaillen und Pokale sorgten
für stolze Gesichter und ausgelassene
Freude.
Auch 2026 war das Winterhallensportfest
wieder ein sportliches Highlight
voller Fairplay, Begeisterung und
Teamgeist.
Sven Grosch
„Unsere Bilanz fällt allgemein sehr
erfolgreich aus. Unsere Teams haben
es in allen Altersklassen mindestens
bis ins Halbfinale geschafft. Das ist
super und zeugt von guter Trainingsarbeit
unserer Übungsleiter“, zeigte
sich Nachwuchs- und Turnierleiter
Johannes Rücker erfreut. Drei vierte
Plätze in der C-, D- und F-Jugend
sowie ein dritter Rang in der E-Jugend
bestätigten den gelungenen
Gesamteindruck.
Zudem beeindruckten die Anfahrtswege
der Gastmannschaften. Neben
einigen Teams aus der Region und
dem Leipziger Umland kamen die
Gäste unter anderem aus Halle, Nietleben,
Ammendorf und Lettin unweit
der Saalestadt sowie Markranstädt,
Eisleben und Leuna (JSG Einheit
Aue). Einige davon waren sogar
Wiederholungstäter – ihnen scheint
es in der Kurstadt gefallen zu haben.
PLATZIERUNGEN
AUTOHAUS SCHANDERT CUP
B-Jugend
1. FV Bad Düben 1921
2. VfB Lettin
3. FC Eilenburg II
4. Dübener Athletics
5. BSG Chemie Leipzig II
6. JFV Union Torgau II
7. SG Taucha 99 II
8. Union 47 Zschernitz
DVAG PATRICK KLATTE CUP
C-Jugend
1. SG Leipzig Bienitz
2. SpG Mörtitz/Eilenburg II
3. FSV Bad Schmiedeberg
4. FV Bad Düben 1921
5. SSV Stötteritz
6. FV Bad Düben 1921 II
7. SV Grün-Weiß Ammendorf
8. SV Concordia Schenkenberg II
RHG CUP
D-Jugend
1. SG Taucha 99
2. Aufbau Eisleben
3. TSV 1862 Schildau
4. FV Bad Düben 1921
5. VfB Gräfenhainichen
6. NFC Landsberg
7. TSV Einheit Lindenthal
8. FV Bad Düben 1921 II
REWE CUP
E-Jugend
1. Union 47 Zschernitz
2. TSV Einheit Lindenthal
3. FV Bad Düben 1921
4. SG Lausen
5. SSV Thallwitz/Nischwitz 04
6. Nietlebener SV Askania 09
7. JSG Einheit Aue
8. SpG Bad Düben II/Pressel
RHG CUP
F-Jugend
1. SV Jesewitz
2. SSV Markranstädt
3. SV Lok Engelsdorf
4. FV Bad Düben 1921
5. FSV Bad Schmiedeberg
6. FV Bad Düben 1921 II
7. SV Pressel
8. SG Buna Halle
Die stolzen Gewinner der Schulwertung: das Team der Heide-Grundschule Bad
Düben.
Foto: C. Murer
Dübener
WOCHENSPIEGEL
11. Februar 2026 VOM SPORTGESCHEHEN 17
Volleyball: Sachsenliga
Für die Bad Dübener „Holzbuben“ müssen langsam Punkte her
(Bad Düben/Wsp/kp). Nach dem
souveränen Aufstieg im Vorjahr stecken
die Bad Dübener Sachsenliga-
Volleyballer in der erwartet schweren
Spielzeit mitten im Abstiegskampf.
Der DÜBENER WOCHENSPIEGEL präsentiert
Skispringen: Erfolgreiche Namenspatin ist heute Teil der Bundespolizeiabteilung Bad Düben
Klingenthaler Nachwuchsschanze trägt nun Ulrike Gräßlers Namen
Links: Polizeioberkommissar Carlo Lauben (l.) und Polizeimeister Max Knauer aus der Kurstadt gratulierten Polizeihauptmeisterin
Ulrike Gräßler zur Namenspatenschaft. Rechts: Mit Bodo Dotzauer war auch ihr ehemaliger Heimtrainer aus
Eilenburg zugegen.
Fotos: Th. Müller
(Mühlleiten/Bad Düben/Wsp). Beim
VSC Klingenthal einem der größten
und erfolgreichsten sächsischen Wintersportvereine,
liefen am vergangenen
Wochenende die Landesjugendspiele
im Nachwuchsskisport mit spannenden
Rennen und weiten Flügen der
jungen Athletinnen und Athleten.
Eingebunden in diesen würdigen Rahmen
fanden im Beisein des Ministerpräsidenten
Michael Kretschmer und
des Landessportbundpräsidenten Dr.
Frank Pfeil mehrere Schanzenweihen
am Trainingsstandort in Mühlleiten
statt. Fertiggestellt wurden die vier
Nachwuchsschanzen K10, K15, K25
und K40 bereits in 2024 und nun wurde
jede von ihnen mit einem Namen
aus der Klingenthaler Skigeschichte
benannt.
Die „Kleine“, die K10, erhielt den
Namen Ulrike Gräßler. Die Poli-
Volleyball-Sachsenliga
Die selbsternannten „Holzbuben“
lieferten zuletzt einen Totalausfall bei
Spitzenreiter VF Blau-Weiß Hoyerswerda
Ende November und eine stark
verbesserte Leistung beim Topteam der
SV BAD DÜBEN gegen
VF Blau-Weiß Hoyerswerda & SV Reudnitz II
Samstag, 21. Februar • 14 Uhr • Sporthalle Bundespolizei
zeihauptmeisterin und ehemalige
Leistungssportlerin im Skispringen,
welche seit 2019 im Polizeiärztlichen
Dienst der Bundespolizeiabteilung
Bad Düben tätig ist, freute sich über
die Auszeichnung sehr. „Auf der
kleinen Schanze fängt alles an, hier
wird der Grundstein gelegt! Dass ich
hier Namenspatin sein darf, ist für
mich etwas ganz Besonderes“, betonte
Gräßler im Gespräch.
Für sie wurden an diesem Tag viele
Erinnerungen wieder wach. Von 1994
bis 2018 war Ulrike als Skispringerin
aktiv. Sie begann ihre Karriere auf den
Eilenburger Schanzen und wechselte
später ans Klingenthaler Leistungszentrum.
Als Leistungssportlerin
gewann sie 15 Einzelsiege im FIS
Continental-Cup, der damals höchsten
Wettkampfklasse, 2003 und 2009
den Deutschen Meistertitel im Einzel
und 2010 und 2012 ebenfalls bei den
deutschen Meisterschaften jeweils
Silber im Einzel. Sie nahm an den
ersten Weltmeisterschaften für Skispringerinnen
in Liberec teil und holte
auf Anhieb Silber. 2013 errang sie in
Val di Fiemme die Bronzemedaille im
Mixed-Team-Wettbewerb. 2014 folgte
Neuseenland-Volleys Markkleeberg,
mit dieser es durch eine 1:3-Niederlage
dennoch nicht für Zählbares reichte.
Da die Konkurrenz aus Zschopau
zuletzt überraschend in Hoyerswerda
gewann, beträgt der Abstand zum rettenden
Ufer bereits vier Zähler. Heißt:
Es müssen dringend Punkte her.
Die nächste Gelegenheit dazu gibt es
nächste Woche Samstag (21.02.) vor
heimischem Publikum in der Sporthalle
der Bundespolizei. Ab 14 Uhr
werden nacheinander Tabellenführer
Hoyerswerda sowie Schlusslicht SV
Reudnitz II erwartet. Hier gilt es, mit
der Unterstützung der eigenen Fans
im Rücken und einer geschlossenen
Mannschaftsleistung Boden gut zu
machen. „Drei Punkte sind definitiv
Pflicht. Da müssen wir uns zusammenreißen.
Und wer weiß, vielleicht
können wir den Primus doch etwas
ärgern“, gibt Kapitän Kevin Phillipp
die Marschroute vor.
Der Eintritt ist wie immer frei. Für
Verpflegung ist gesorgt.
VOLLEYBALL-SACHSENLIGA MÄNNER
Pl. Mannschaft Sp. Sätze Pkt.
1. VF Blau-Weiß Hoyerswerda 11 32:11 30
2. GSVE Delitzsch III 12 31:16 26
3. NV Markkleeberg 10 27:11 25
4. SV Motor Mickten 11 26:19 19
5. USV TU Dresden II 13 24:25 19
6. VSV Eintracht Reichenbach 10 19:22 13
7. VC Zschopau II 12 22:29 13
8. L.E. Volleys III (SSR) 12 16:29 10
9. SV Bad Düben 10 13:25 9
10. SV Reudnitz II 11 8:31 4
SSR = Sonderspielrecht
der Einsatz beim ersten Olympischen
Wettbewerb der Skispringerinnen in
Sotchi. „Damals etablierte sich das
Frauenskispringen bezogen auf Weltmeisterschaften
und Olympia gerade
erst“, erklärt die ehemalige Leistungssportlerin.
Einer der „Väter“ dieser beeindruckenden
Erfolge war auch während
der Schanzenweihe an ihrer Seite:
Bodo Dotzauer ihr Heimtrainer aus
Eilenburg. Begleitet wurde die Schanzenweihe
auch von einer kleinen Abordnung
aus der hiesigen Bundespolizeiabteilung.
So waren drei Kollegen
aus ihrem Dienstbereich mit angereist
und unter den ersten Gratulanten.
„Dass dies ermöglicht wurde, freute
mich besonders“, betonte Ulrike im
Interview. Im Anschluss besuchten sie
noch gemeinsam das Museum „Skitruhe“
in Schönheide und übergaben
einige Erinnerungsstücke aus ihrer
Skisprungkarriere.
Ulrike Gräßler ist auch heute noch
ehrenamtlich in der Ski-Abteilung
des SV Lok Eilenburg tätig und auch
hier und da als Kommentatorin beziehungsweise
als Podcasterin zu hören.
Michael Marx
Was geschah an einem 11. Februar...?
...1963: The Beatles nehmen zwischen 10.00 und 22.45 Uhr fast alle Titel ihres
ersten Albums Please Please Me auf.
...1975: Die britischen Conservativen wählen mit Margaret Thatcher erstmals eine
Frau zur Parteivorsitzenden.
...1986: Beim dritten und letzten Agentenaustausch auf der Glienicker Brücke
zwischen West-Berlin und Potsdam kommt unter anderem der sowjetische
Dissident Anatoli Scharanski in den Westen.
...1990: Michail Gorbatschow gibt bei einem Besuch Helmut Kohls seine Zustimmung
zu Deutschlands Wiedervereinigung.
...2012: US-Sängerin Whitney Houston wird im Alter von 48 Jahren leblos in einer
Hotelbadewanne in Beverly Hills, Kalifornien aufgefunden.
...2013: Papst Benedikt XVI. verkündet seinen Rücktritt als Oberhaupt der Römisch-katholischen
Kirche für den 28. Februar.
18
HEIMATGESCHICHTE 11. Februar 2026
Dübener
WOCHENSPIEGEL
Aus der Bad Dübener Kirchengeschichte
Als Licht und Wärme in St. Nikolai einzogen
(Wsp). Die Dübener Bürger waren
wohl nie ganz glücklich über das
Aussehen ihrer Kirche. Seit dem
Einsturz 1809 fanden deshalb immer
wieder Veränderungen statt.
Jetzt sollte das Gotteshaus seiner
Bestimmung Ausdruck verleihen, in
Verbindung mit der Moderne. Erste
Beratungen und Beschlüsse fanden
bereits 1898 statt. Der gesamte Gemeindekirchenrat
stimmte zu. Deshalb
richtete der Gemeindekirchenrat
1901 einen dementsprechenden Antrag
an das Königliche Konsistorium
in Magdeburg. Dem Bericht fügte
man auch drei Anlagen und eine
Zeichnung bei.
Aber die Antwort an den Gemeindekirchenrat
und den Pfarrer war niederschmetternd.
Im Schreiben vom
29. Juni 1901 hieß es: „Nach dem
abschriftlich beigefügten Schreiben
der Königlichen Regierung, kann die
behördliche Genehmigung zu der
beabsichtigten Verschönerung der
dortigen Kirche, in dem vorgeschlagenen
Umfang, nicht erteilt werden.“
Dennoch sandte die Königliche Regierung
die Unterlagen dem Baurat
Engelhart in Delitzsch zu, um festzustellen,
welche von den veranschlagten
baulichen Veränderungen an der
Kirche als notwendig zu erachten
sind. Zu diesem Zwecke wolle er am
Donnerstag, den 20. Februar 1902
nach Düben kommen. Die Sache
muss irgendetwas gebracht haben,
denn jetzt schaltete sich plötzlich der
Minister für geistlichen Unterricht
und Medizinal-Angelegenheiten in
Berlin selbst ein und teilte dem Dübener
Oberpfarrer Wilhelm Otto Pfaffe
am 4. Oktober 1902 mit: „Zunächst
erscheint es notwendig, den äußeren
schadhaften Wandputz der Kirche
wiederherzustellen. Bevor über den
Umbau und die Ausschmückung des
Inneren der Kirche Entscheidung
getroffen werden kann, wird eine Besichtigung
des Bauwerks durch den
Konservator der Kirchendenkmäler
erforderlich.“ Über die langen Wege
der Bürokratie war schon Unmut laut
geworden. Auf diesem Gebiet hat
sich bis heute nichts geändert. Am
30. August lag dann der Bericht der
Kommission vor und wurde dem zuständigen
Minister zur wohlwollenden
Prüfung vorgelegt, worüber man
den Dübener Pfarrer informierte. Zu
den damals ausgeführten Sanierungsarbeiten
gehörte auch eine moderne
Gasbeleuchtung. Damit wurde das
Gaswerk in Düben beauftragt. In
der Mitte der Kirche, über dem
Taufbecken, erstrahlte nun ein neuer
Leuchter und an den Emporen zwei
kleine, flammige Lampen, welche
nun die ganze Kirche erhellten. Zum
ersten Mal in der Geschichte dieses
Gotteshauses mussten die Gläubigen
nicht mehr im Halbdunkel ihren
Gottesdienst verrichten. Eine weitere
Neuerung war eine Dampfheizung,
anstelle der beiden Öfen. Jetzt war
es nicht mehr nur in der Nähe der
Öfen warm, sondern die ganze Kirche
konnte jetzt gut beheizt werden.
In der alten Schulchronik unserer
Stadtschule ist über den Umbau
Folgendes vermerkt: „Das Reformationsfest
wird seit einigen Jahren in
unserer Gemeinde kirchlich gefeiert.
Darum fällt der Unterricht an diesem
Tage aus. Auf diesen Vormittag, des
31.10.1907, ist nach Beschluss des
Gemeinde Kirchenrates, der früher
am Johannistag abgehaltene Kindergottesdienst
gelegt wurden. Er fand
in diesem Jahr früh von 10-11 Uhr
in der Friedhofskapelle statt, da die
Stadtkirche in ihrem Ausbau noch
nicht vollendet war.“ Kurz danach
lesen wir Folgendes: „Nach dem
der innere Ausbau unserer Kirche
über 1 Jahr und 4 Monate gedauert
hatte, wurde sie am Donnerstag, den
7. November eingeweiht. Der ganze
Ausbau hatte einen Kostenaufwand
von 60-70000 Mark verursacht. Neu
beschafft ist eine Orgel für 11571
Mark (Baumeister Rühlmann aus
Zörbig), ebenso ist neu angelegt eine
Dampfheizung für 13000 Mark.“ Die
Ausmalung der Kirche war Herrn
Kunstmaler Fey aus Charlottenburg
übertragen. Die Kirche wurde
geweiht durch Herrn Generalsuperintendenten
Jackobi aus Magdeburg.
Die Kirche war während des Weihegottesdienstes
dicht gefüllt von
Bürgern unserer Stadt Düben, aber
auch von auswärtigen Herrschaften.
Als Gäste waren zugegen der Herr
Landrat von Bodenhausen aus Bitterfeld
und die Herren Geistlichen der
Ephorie Eilenburg. Von Nachmittag
14 Uhr ab fand im „Bürgergarten“
(Ritterstraße) ein Festessen statt,
abends 18 Uhr begann ein sehr gut
besuchter Abendgottesdienst, in
welchem der am 1. November neu in
unsere Gemeinde eingetretene Herr
Diakonus Winkler die Predigt.
Lutz Fritzsche
(Aus: „Stadtkirche St. Nikolai“)
Gestern und heute: Dorfladen Authausen
Foto: Archiv R. Nauditt
Foto: (Wsp) Phillipp
In loser Abfolge reisen wir durch die Zeit und vergleichen historische Ansichten mit dem aktuellen Blickwinkel. Machen Sie sich selbst ein Bild.
Heute führt uns die Zeitreise in den Laußiger Ortsteil Authausen. Der Blick fällt auf das markante Gebäude an der Kreuzung Presseler Straße/Untere-/Obere
Hauptstraße. Das alte Foto, ungefähr um 1910, stellte uns freundlicherweise der Grunaer Ortschronist Rico Nauditt zur Verfügung. Damals führte hier Oskar
Hacker ein Kaufhaus. Zuletzt war hier unter anderem der Dorfladen zu finden. Aber auch das liegt bereits einige Jahre zurück.
Schlummert auch in Ihrem Schrank eine alte Ansicht, die es aktuell nachzustellen lohnt? Kontaktieren Sie uns unter info@heide-druck.com.
Dübener
WOCHENSPIEGEL
Sonderthema „SCHULE & BILDUNG“
11. Februar 2026 19
Gewerbliches Sonderthema „Schule & Bildung“
Regionale Unternehmen bieten viele
Möglichkeiten für junge Leute
(Wsp). Liebe Leser, auf den folgenden
Seiten finden Sie zum zweiten Mal
in diesem Jahr unser gewerbliches
Sonderthema „Schule & Bildung“.
Damit zeigt die Heimatzeitung jungen
Leuten in Zusammenarbeit mit den
inserierenden Unternehmen verschiedene
Möglichkeiten auf, wie es nach
der Schulzeit hier in unserer Region
weitergehen kann. Dieser Aufruf richtet
sich also vor allem an diejenigen,
die aktuell noch auf der (Ideen-)Suche
sind, in welche Richtung es gehen soll.
Zusätzlich zur Anzeige erfahren Interessierte
in den Steckbriefen Fakten
über das jeweilige Unternehmen. In
den kleinen „Infoboxen“ stellen Azubis
ihre Tätigkeiten vor und schildern, wie
sie zu der Ausbildung gekommen sind.
Nutzen Sie also die folgenden Seiten,
um sich zu informieren und einen Eindruck
vom Stellenmarkt zu bekommen.
Oberschule Bad Düben
Anmeldung für künftige Fünftklässler
(Bad Düben/Wsp). Liebe Eltern,
die Anmeldung der 5. Klassen für
das Schuljahr 2026/2027 an unserer
Oberschule Bad Düben muss von
beiden Sorgeberechtigten gemeinsam
vorgenommen werden (bitte
Personalausweis oder Reisepass zur
Einsicht mitbringen). Andernfalls
ist eine Vollmacht und Ausweiskopie
beziehungsweise Nachweis der
Alleinsorgeberechtigung notwendig.
Anmeldungszeitraum:
• Mo., 23.02. 10 – 16 Uhr
• Di., 24.02. 06 – 18 Uhr
• Mi., 25.02. 10 – 16 Uhr
Die Anmeldung ist nur mit diesen
vollständigen Unterlagen möglich:
1. Original der Bildungsempfehlung
Klasse 4 (in Ausnahmefällen die
Dokumentation der besonderen
Bildungsberatung – als Original)
2. Originale und Kopien des letzten
Jahreszeugnisses Klasse 3 und
der zuletzt erstellten Halbjahresinformation
Klasse 4 der zuvor
besuchten Schule
3. Kopie der Geburtsurkunde oder
ein entsprechender Identitätsnachweis
4. ausgefüllter gelber Aufnahmeantrag,
unterzeichnet von beiden
Sorgeberechtigten – als Original
(darauf muss ein Zweit- und ein
Drittwunsch angegeben werden)
5. ggf. Nachweis zum alleinigen Sorgerecht
– als Kopie
6. ggf. medizinisches oder psychologisches
Gutachten/Attest, Schwerbehindertenausweis,
Bescheid
über Feststellung des sonderpädagogischen
Förderbedarfs, förderpädagogisches
Gutachten sowie
den letzten Entwicklungsbericht
oder Förderplan – als Kopie
7. ggf. Erklärung zur Zwei- oder
Mehrsprachigkeit, falls die Herkunftssprache
nicht beziehungsweise
nicht ausschließlich Deutsch
ist
Oberschule Bad Düben
Diese Anzeige ist ausschließlich in der Printausgabe sichtbar.
20 11. Februar 2026
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Karl-Marx-Straße 1, 04509 Delitzsch, Tel.: 034202 / 7390
E-Mail: schulleitung@bsz-dz.de, www.bsz-dz.de
BSZ Eilenburg „Rote Jahne“
Wöllnauer Chaussee 2, 04838 Doberschütz, Tel.: 03423 / 68860
E-Mail: rotejahne@bsz-eilenburg.de, www.bsz-eilenburg.de
BSZ Schkeuditz
Edisonstraße 42, 04435 Schkeuditz, Tel.: 034204 / 77720
E-Mail: info@bsz-schkeuditz.de, www.bsz-schkeuditz.de
BSZ Nordsachsen – Schulteil Torgau
Repitzer Weg 10, 04860 Torgau, Tel.: 03421 / 725910
E-Mail: schulleitung@bsztorgau.de, www.bsztorgau.de
BSZ Nordsachsen – Schulteil Oschatz
Am Zeugamt 4, 04758 Oschatz, Tel.: 03435 / 97600
Berufsschulstraße 3, 04758 Oschatz (Außenstelle)
E-Mail: info@bsz-oschatz.de, www.bsz-oschatz.de
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E-Mail: roma.schultz@lasub.smk.sachsen.de, www.lasub.smk.sachsen.de
Kreiselternrat
E-Mail: vorstand@kreiselternrat-nordsachsen.de
www.kreiselternrat-nordsachsen.de
KreisSchülerRat
E-Mail: info@ksrnordsachsen.de, www.ksrnordsachsen.de
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Oststraße 3, 04758 Oschatz, Tel.: 0800 / 45555-00
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www.lsj-sachsen.de/arbeitsfeldre/berufliche-orientierung/
Industrie- und Handelskammer zu Leipzig
Lehrstellenbörse unter www.ihk-lehrstellenboerse.de
Handwerkskammer zu Leipzig
Regionalbüro Torgau, Breite Straße 19, 04860 Torgau, Tel.: 03421 / 902417
Regionalbüro Oschatz, Kirchplatz 1, 04758 Oschatz, Tel.: 03435 / 987649
22 11. Februar 2026
Sonderthema „SCHULE & BILDUNG“
Dübener
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Die vorletzten Herbstferien
Osterferien
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Beruf, welche Berufsgruppe dich
interessiert. Triff deine Entscheidung!
Rede mit denen darüber, die dich gut
kennen. Deine Freunde, Eltern und
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Berufsberatung oder mach einen ausführlichen
Test und gleich das Ergebnis
mit deinen Vorstellungen ab.
Anfang des neuen Jahres
Ab Februar, März ist Bewerbungsbeginn
bei großen Firmen, Banken und
Versicherungen – und zwar für eine
Ausbildung ab Sommer des nächsten
Jahres! Das Gleiche gilt für die Anmeldung
zu den Auswahlverfahren
für eine Beamtenausbildung oder Ausbildung
im öffentlichen Dienst – also
bei Gemeinden, Städten, den Bundesländern
oder dem Bund.
Bereite die Anschreiben für deine Bewerbung
vor.
Wähle verschiedene Firmen aus, bei
denen du dich bewerben willst. Bereite
dich auf Auswahltests vor.
Bewirb dich, wenn nötig, für ein freiwilliges
Praktikum, zum Beispiel in
den Sommerferien.
Anfang des neuen Jahres
Wenn du bislang nur Absagen erhalten
hast, dann ist es jetzt Zeit für eine
professionelle Berufsberatung!
Vielleicht ist es notwendig, deinen
Berufswunsch zu überdenken.
Sieh dich konkret nach alternativen
Möglichkeiten um!
Letztes Schuljahr
Sobald du das Sommerzeugnis in der
Hand hältst, beginnt die Bewerbung
für schulische Ausbildungen sowie für
kleine und mittlere Betriebe. Bereite
dich auf Vorstellungsgespräche vor.
Wenn du einen Beruf lernen möchtest,
der nur an einer Berufsfachschule ausgebildet
wird, dann informiere dich
beim Arbeitsamt. Im Internet hilft
Ansprechpartner bei der
Landespolizei Sachsen
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Cornelia Glatzel,
Tel.: 0341 / 966-42262
QUICK
TIPS
E-Mail: berufsberatung@polizei.
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Jana Hayde,
Tel.: 0341 / 966-44435
E-Mail: praktikum@polizei.sachsen.de
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1.100,00 E 3. Lj. (Bruttobeträge), Pflegeausbildung: 1.490,69 E 1. Lj.,
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Dübener
WOCHENSPIEGEL
Sonderthema „SCHULE & BILDUNG“
11. Februar 2026 23
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Dübener
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Ausbildungsdauer: 3 – 3,5 Jahre (abhängig von den Berufen)
Berufsschule: abhängig von dem jeweiligen Ausbildungsberuf
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mehr als 50 Jahren etablierter Partner für Industrie, Telekommunikation
und Medizin. Als Teil des Molex-Konzerns, der mit mehr als 35.000 Mitarbeitenden
einer der größten Hersteller von Elektronikkomponenten ist,
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24 11. Februar 2026
Sonderthema „SCHULE & BILDUNG“
Dübener
WOCHENSPIEGEL
„Nacht der Perspektiven 2026“ in Torgau
Mitmachen, ausprobieren, durchstarten!
(Torgau/Wsp). Die „Nacht der Perspektiven
2026“ ist eine Job- und
Ausbildungsmesse, die sich an kleine
und mittelständische Unternehmen
im Altraum Torgau richtet. Es handelt
sich um eine Veranstaltung mit aktiver
Präsentation oder Ausstellung. Reine
Präsentationsstände mit give-aways
sollen vermieden werden. Teilnahmeberechtigt
sind ausschließlich Unternehmen
mit bis zu 75 Mitarbeitern.
Die Nacht der Perspektiven wird durch
den Verein „PerspektivenPioniere e. V.“
durchgeführt, einem Unternehmernetzwerk
aus Nordsachsen.
Highlight 2026: Schulwettbewerb
als Publikumsmagnet zur Nacht der
Perspektiven 2026
Als besonderes Highlight ist gegen 20
Uhr ein interaktiver Wettbewerb geplant.
Hierzu werden die ortsansässigen
Schulen eingeladen, direkt mit ihren
Abschlussjahrgängen teilzunehmen.
In einem Wettkampf treten die Schulen
gegeneinander an: Welche Schule
schafft es, innerhalb von drei Minuten
die meisten Personen in ein Auto zu
bekommen?
Preisgelder für die Schulen: 1. Platz:
500 Euro, 2. Platz: 400 Euro, 3. Platz:
300 Euro
Darüber hinaus erhält jede teilnehmen-
de Schule eine finanzielle Anerkennung
für die Teilnahme.
Der besondere Mehrwert: Mit diesem
Wettbewerb sprechen wir genau die
Zielgruppe an, die für Ausbildungsund
Berufsperspektiven besonders
relevant ist.
Die Jugendlichen sind aktiv vor Ort,
eingebunden in das Geschehen und
kommen automatisch mit den teilnehmenden
Unternehmen ins Gespräch.
Bitte um Unterstützung
Zur Finanzierung der Preisgelder bitten
wir die teilnehmenden Unternehmen
um eine freiwillige zusätzliche
Spende in Höhe von mindestens 50
Euro. Die spendenden Unternehmen
werden namentlich auf dem Spendenbeleg
erwähnt.
Mit dieser Unterstützung leisten Sie
einen direkten Beitrag zur Nachwuchsförderung
in der Region und
helfen dabei, die Nacht der Perspektiven
weiterzuentwickeln und nachhaltig zu
stärken.
Veranstaltungstermin:
Freitag, 28.08.2026 von 17 bis 22 Uhr
Veranstaltungsort:
Firma Ziesmann Baugeräte GmbH
Gewerbering 14, 04860 Torgau
Standgebühr: einmalig 105,00 Euro
Anmeldezeitraum:
01.02. – 31.07.2026 (Anmeldung erforderlich,
auch online buchhbar)
Weitere Infos:
www.perspektiven-pioniere.de
STECKBRIEF
Azubis gesucht!
Die Deutsche Rentenversicherung Bund sucht für das
Reha-Zentrum Bad Schmiedeberg - Klinik Dübener Heide -
ab dem 01.08.2026 Auszubildende
zur / zum Medizinischen Fachangestellten
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zur Köchin / zum Koch (m/w/d)
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Freude am Umgang mit Menschen und am Arbeiten im Team setzen wir
ebenso voraus, wie einen guten Realschulabschluss. Für die Ausbildung
zur Köchin / zum Koch ist mindestens ein guter Hauptschulabschluss erforderlich.
Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche Ausbildung. Das Ausbildungsverhältnis
wird nach den gesetzl. Bestimmungen für Auszubildende und
nach dem Tarifvertrag für Auszubildende der Deutschen Rentenversicherung
Bund geregelt.
Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis zum 28.02.2026 an:
Reha-Zentrum Bad Schmiedeberg
Klinik Dübener Heide
Personalverwaltung
Moschwiger Str. 1
06905 Bad Schmiedeberg
Tel.: 034925 / 66-366
E-Mail: reha-klinik.duebenerheide@drv-bund.de
http://duebener-heide.deutsche-rentenversicherung-reha-zentren.de
Sitz: Reha-Zentrum Bad Schmiedeberg, Klinik Dübener Heide
Gründung: 15.04.1997
Mitarbeiter: ca. 160
Ausbildungsberufe: Medizinische Fachangestellte/r;
Köchin/Koch
Ausbildungsplätze: 2 Medizinische Fachangestellte/r (MFA);
1 Köchin/Koch
Ausbildungsdauer: je 3 Jahre
Ausbildungsvergütung: nach dem Tarifvertrag für Auszubildende
der Deutschen Rentenversicherung Bund, gestaffelt nach Ausbildungsjahr
1. Ausbildungsjahr 1.368,26 Euro
Berufsschule: MFA: Anhaltisches Berufsschulzentrum Hugo Junkers
Dessau-Roßlau; Köchin/Koch: Berufsschulzentrum Wittenberg/Anhaltisches
Berufsschulzentrum Hugo Junkers Dessau-Roßlau
Unternehmensprofil: Die orthopädische Klinik Dübener Heide
ist eine Klinik der Deutschen Rentenversicherung Bund. Sie führt die
Rehabilitation von chronischen Erkrankungen der Stütz- und Bewegungsorgane,
degenerative Krankheiten der Wirbelsäule und Gelenke, Krankheitsfolgen
der Bewegungsorgane wie Poliomyelitis, Folgezustände nach
Bandscheibenoperationen und Unfallfolgen an den Bewegungsorganen
sowie die Rehabilitation erworbener und angeborener Deformitäten der
Bewegungsorgane durch. Als Nebenindikation werden Herz-Kreislauf-,
Gefäß- und Stoffwechselerkrankungen sowie unspezifische Erkrankungen
der Atemorgane behandelt. Des Weiteren führen wir medizinischberufliche
Rehabilitation (MBOR) und verhaltensmedizinisch orientierte
Rehabilitation (VOR) durch.
Kontakt: Deutsche Rentenversicherung Bund, Reha-Zentrum
Bad Schmiedeberg, Klinik Dübener Heide, Personalverwaltung
Moschwiger Straße 1, 06905 Bad Schmiedeberg
E-Mail: reha-klinik.duebenerheide@drv-bund.de
https://www.reha-klinik-duebener-heide.de/
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Dübener
WOCHENSPIEGEL
Sonderthema „SCHULE & BILDUNG“
11. Februar 2026 25
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Studiums erhalten Studenten sowohl die akademische
Bildung als auch eine umfassende Berufserfahrung bei
einem Praxispartner.
Informieren Sie sich gern auf unserer Übersichtsseite zum Studienangebot
der Berufsakademie Sachsen und den jeweiligen Standorten.
Weitere Studienberatungsmöglichkeiten der jeweiligen Studienakademien
sowie Kontaktdaten finden Sie unter:
www.ba-bautzen.de l www.ba-breitenbrunn.de l www.ba-dresden.de
www.ba-glauchau.de l www.ba-leipzig.de l www.ba-plauen.de
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Woche der offenen Unternehmen Sachsen
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Die „Woche der offenen Unternehmen“ ist Sachsens größte Initiative zur
Beruflichen Orientierung. In keiner anderen Woche des Jahres sind so
viele Schülerinnen und Schüler unterwegs, um ihren Horizont auf Berufe,
Branchen und Ausbildungs- sowie Studienmöglichkeiten zu erweitern.
Profis in Unternehmen geben praktische Einblicke in ihren
Berufsalltag, erklären, worauf es im Berufsleben ankommt
und stehen für alle Fragen zu Job und Bewerbung bereit.
Die „Woche der offenen Unternehmen Sachsen“ findet in
diesem Schuljahr vom 9. bis 14. März 2026 statt.
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Bürokommunikation am
zweite Jahr seines BA-
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der RHG begon-
Studiums, Fachrichtung
nen.
Handelsmanagement.
Sie ist sich sicher: „Die
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20-Jährige wurde
macht
durch
mir hier
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Berufsberatung sehr viel Spaß!“ an Die seiner potentiellen Schule
auf Azubis die von RHG morgen Heide-Handels
könnten sich
GmbH nun fragen, & Co. warum? KG „Weil aufmerksam du in
und einem bewarb super Team sich mit sofort. netten „An Kollegen
arbeitest gefällt und jeden mir besonders Tag neue,
der
Ausbildung
die interessante Abwechslung Aufgaben sowie hast. die Hilfe Du
und kannst Unterstützung dich weiterentwickeln der Kollegen und
gegenüber wirst dabei den immer Azubis“, unterstützt!“ erklärt er.
NACH-
GEFRAGT
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weitere Ausbildungsfilialen: Delitzsch, Wurzen, Gräfenhainichen, Bad
Schmiedeberg
Gründung: 1999
Mitarbeiter: 122, davon 5 Auszubildende und 1 BA-Studenten
Ausbildungsberufe: Kaufmann im Einzelhandel (m/w/d),
Kaufmann für Groß- und Außenhandelsmanagement (m/w/d),
BA-Studium Handelsmanagement BA Riesa
Ausbildungsplätze: 8
Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Berufsschule: Einzelhandel – BSZ Delitzsch, BSZ Wittenberg, BSZ
Grimma; Großhandel – BSZ 1 Leipzig, BSZ Dessau-Roßlau; Einzel- und
Großhandel – BSZ Oschatz
Unternehmensprofil: RHG steht für Qualität, Kompetenz und
Nähe zum Kunden. Wir sind ein beratungsstarker und serviceorientierter
Partner rund um Bauen, Haus, Garten und Landwirtschaft für Privat- und
Profikunden. Zu unserem Leistungsspektrum gehören klassische Baumärkte
mit Gartencenter und der professionelle Baustofffachhandel.
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Handels GmbH & Co. KG, z. Hd. Frau Findling, Körbitzweg 4, 04849 Bad
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• Kaufmann/-frau im Einzelhandel
• Kaufmann/-frau für Groß- und
Außenhandelsmanagement
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• Bad Düben
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„Steuern & Recht“.
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Schlesische Impressionen weckten
Erinnerungen
(Bad Düben/Wsp). „Die Gedanken
sind frei, wer kann sie erraten!?“
Dieses sehr alte Volkslied in der
Fassung von Hoffmann von Fallersleben
ertönte am 29. Januar in den
Räumen der Bad Dübener AWO-Seniorenbegegnungsstätte.
Die große
Live-Multimedia-Show von der Nina
& Thomas W. Mücke Produktion aus
Berlin erfreut die Menschen seit über
30 Jahren mit zauberhaften Bildern
und einfühlsamer, berührender Musik.
Kein Wunder, Thomas W. Mücke
ist studierter Opernsänger und die
Brillanz der Bilder als Bildjournalist
spricht für sich.
Schlesien ist wohl allen ein Begriff
und viele der Anwesenden hatten ihre
persönlichen Erinnerungen zu verarbeiten.
Die Geschichte Schlesiens
ist ein Kapitel für sich und verdient
eine gründliche Betrachtung. Und
jeder kennt bestimmt jemand, dessen
Eltern, Verwandte oder Großeltern
Schlesien ihre Heimat nennen. Auch
für diejenigen, die alles nur aus Erzählungen
und Büchern kennen, waren
die Ausführungen sehr informativ und
hochinteressant.
Wir danken recht herzlich dem Ehepaar
Nina und Thomas W. Mücke für
den tollen Nachmittag – es war alles
dabei, angefangen von den schönen
eindrucksvollen Bildern, die durch
die musikalische Begleitung den
Weg in Herz und Seele fanden, die
Gesangseinlagen und Wissenswertes
zur Geschichte Schlesiens und seinen
Menschen.
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– Fr 9
Bad
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