09.02.2026 Aufrufe

9. Februar 2026

- 124. Oberlandler-Ball - am Samstag luden die Oberlandler rund 2000 Gäste in den Congress - Stadt verlängert Pflege-Bonus bis Ende 2026 - Endspurt "LKH 2020" - Spatenstich für die fünfte Bauetappe des Chirurgiekomplexes

- 124. Oberlandler-Ball - am Samstag luden die Oberlandler rund 2000 Gäste in den Congress
- Stadt verlängert Pflege-Bonus bis Ende 2026
- Endspurt "LKH 2020" - Spatenstich für die fünfte Bauetappe des Chirurgiekomplexes

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Grazer9. FEBRUAR 2026, E-PAPER AUSGABE

Getty

Quelle: ZAMG

Es bleibt trüb

und bedeckt.

Die Temperaturen

in Graz

liegen morgen

Dienstag zwischen 2 und 5

Grad.

Neubau

Spatenstich für die fünfte Bauetappe des

Chirurgiekomplexes des LKH 2020. Das

Großprojekt biegt in die Zielgerade. 4

Ausbau

Die Arbeitsplatznahe Qualifizierung

(AQUA) wird weiter ausgebaut. 155

zusätzliche Plätze werden geschaffen. 6

124. Oberlandler-Ball

Ein bisschen

Spaß muss

sein

SCHERIAU, FOTOSTUDIO, LAND STEIERMARK

Tradition. Stargast Robert Blanco sorgte mit seinen zahlreichen Hits für ausgelassene Stimmung und eine volle Tanzfläche beim heurigen 124.

Oberlandler-Ball. Mehr als 2000 Gäste in Tracht ließen sich das traditionelle Ballhighlight im Grazer Congress nicht entgehen. SEITE 8


2 graz

www.grazer.at 9. FEBRUAR 2026

Die 15. Landtagssitzung der Steiermark

beginnt um 10 Uhr.

GETTY

Schwerpunkte

im Landtag

■ Morgen findet die nächste

Landtagssitzung statt und die

Steirische Volkspartei möchte

drei große Schwerpunkte setzen.

Folgende Themen sollen

diskutiert werden: Stärkung

des Wirtschaftsstandortes,

Ausbau der Verkehrs- und

Dateninfrastruktur, Flexibilisierung

der Arbeitszeiten

für Lehrlinge und Ausbau

erneuerbarer Energien. Die

15. Landtagssitzung beginnt

um 10 Uhr und kann im

Livestream verfolgt werden.

Bürgermeisterin Elke Kahr und

Blumenkönigin Lisa II. STADT GRAZ / FISCHER

Blumengruß im

Grazer Rathaus

■ Die Blumenkönigin der

steirischen Gärtner und Floristen,

Lisa II, hat die Grazer Bürgermeisterin

Elke Kahr heute

im Rathaus besucht. Traditionell

vor dem Valentinstag wurde

der Bürgermeisterin ein

Blumenstrauß überreicht, der

die blühende Saison einläuten

soll. „Diese Tradition erinnert

uns jedes Jahr daran, dass

man mit einem Blumenstrauß

lieben Menschen eine Freude

machen kann – nicht nur am

Valentinstag“, betont Kahr.

Stadt verlängert

Pflege-Bonus bis

Ende 2026

Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer (l.) und GGZ-Geschäftsführer Andreas Jaklitsch haben gute Neuigkeiten. FISCHER

FANGWORT. Gute Nachrichten für die „stillen Helden“ des Alltags: Die Beschäftigten

der Geriatrischen Gesundheitszentren Graz (GGZ) können auch

im übernächsten Jahr mit der monatlichen Pflegezulage planen.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

In Zeiten, in denen das Pflegesystem

bundesweit unter

massivem Druck steht, sendet

die steirische Landeshauptstadt

ein deutliches Zeichen der

Beständigkeit. Wie der Stadtsenat

in seiner Sitzung am Freitag,

dem 16. Jänner, beschlossen hat,

wird die monatliche Pflegezulage

in Höhe von 165 Euro brutto

für die Mitarbeiter der Geriatrischen

Gesundheitszentren

(GGZ) über das Jahr 2025 hinaus

bis Ende 2026 verlängert.

Anerkennung

Für Gesundheits- und Pflegestadtrat

Robert Krotzer ist die

Maßnahme mehr als nur eine

finanzielle Transaktion. Es gehe

um die moralische Anerkennung

einer Leistung, die oft jenseits

der Belastungsgrenze erbracht

wird. „Pflege ist Schwerarbeit.

Punkt“, stellt Krotzer unmissverständlich

klar. Die Fortführung

der Zulage sei ein Symbol des

Respekts für jene, die das System

täglich tragen. „Wir verstehen es

als unsere Verantwortung, verlässliche

Rahmenbedingungen

zu gestalten, die besonders langjährige

Mitarbeiter stärken“, so

der Stadtrat weiter.

Die rechtliche und finanzielle

Basis für diesen Schritt liefert

das Entgelterhöhungszweckzuschussgesetz

(EEZG). Durch die

entsprechende Förderungsrichtlinie

des Landes Steiermark kann

die Stadt Graz die Auszahlungen

für das kommende Jahr sicherstellen.

GGZ-Geschäftsführer

Andreas Jaklitsch sieht in der

Entscheidung einen wichtigen

Baustein für die Qualitätssicherung.

In einem kompetitiven

Arbeitsmarkt sei die Wertschätzung

des Bestandspersonals der

Schlüssel zum Erfolg. „Die Zulage

würdigt die professionelle

Arbeit unserer Teams, die täglich

einen entscheidenden Beitrag

zur hohen Versorgungsqualität

leisten“

Pflege-Bonus

■ Von der Entscheidung sind

rund 120 Beschäftigte direkt

betroffen. Die Regelung im

Detail:

■ Direktauszahlung: Pflegeund

Betreuungspersonal erhält

die 165 Euro zusätzlich zum

Gehalt.

■ Integrierte Lösung: Bei

Bediensteten der Entlohnungsgruppe

g1 ist die Zulage bereits

fester Bestandteil des Grundgehalts.

■ Fairness bei Teilzeit: Wer

nicht Vollzeit arbeitet, erhält

den Betrag aliquot zu seinen

geleisteten Stunden.

■ Planungssicherheit: Auch

wer im Jahr 2026 den wohlverdienten

Ruhestand antritt

oder das Haus verlässt, erhält

die Zulage garantiert bis zum

letzten Tag des Dienstverhältnisses.


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9. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz 3

Ein Platzerl

für Gina

Grazer

Pfoten

Vizebürgermeisterin Judith Schwentner möchte die Annenpassage als Fahrradgarage

wiederbeleben. Stadtrat Kurt Hohensinner kritisiert die Idee. KK

Eine Garage für Räder

■ Wie Medien berichteten, will

Vizebürgermeisterin Judith

Schwentner die Annenpassage

in Form einer Fahrradgarage

wiederbeleben. Als Vorbild dienen

die Garagen in den Niederlanden.

Da sich die Annenpassage

nicht im städtischen Besitz

befindet, muss überlegt werden,

ob die Flächen von der Stadt gemietet

oder gekauft werden.

Kritik am Vorhaben äußert

Stadtrat Kurt Hohensinner: „An

so einem Standort braucht es Angebote,

die Menschen anziehen

und den Stadtteil beleben – Veranstaltungen,

Arbeit, Genuss und

Begegnung statt Durchzug und

Abstellflächen.“

Auch WK-Obmann Bernhard

Bauer meldete sich zu Wort:

„Wenn wir die Innenstadt stärken

wollen, müssen Projekte

auch wirtschaftlich funktionieren.

Das geht nur mit Nutzung,

die Frequenz bringt, Wertschöpfung

schafft und Betrieben echte

Chancen eröffnet.“

Gina freut sich sehr bei Ausflügen dabei zu sein.

Der Labrador-Mix Gina ist

eine aktive und charakterstarke

Hündin, die liebend

gerne lange Spaziergänge

unternimmt. Ihre große Leidenschaft

ist das Ballspielen.

Fremden Menschen gegenüber

ist sie anfangs ein wenig

verschlossen. Hat man ihr Vertrauen

gewonnen, ist sie sehr

loyal und verschmust.

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4 graz

www.grazer.at 9. FEBRUAR 2026

Endspurt „LKH 2020“

Gabriele Möstl, Gebhard Falzberger, Alexander Rosenkranz, Gerhard Stark, Ulf Drabek, Karlheinz Kornhäusl, Marco Triller, Wolfgang Köle, Lars-

Peter Kamolz, Roland Suchernegg, Claudia Unger (v.l.) bei der Spatenstichfeier.

LKH GRAZ

ZIELGERADE. Endspurt

beim Großprojekt „LKH

2020“: Spatenstich für

die fünfte Bauetappe

des Chirurgiekomplexes.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

schen Gesundheitsberufen. Die

Kosten der Bauetappe betragen

rund 35 Millionen Euro, die Fertigstellung

ist für Oktober 2028

vorgesehen.

„Der heutige Spatenstich ist ein

ganz besonderer, denn er markiert

nicht nur den Start der fünften

Bauetappe des neuen Chirurgiekomplexes,

sondern leitet

zugleich die finale Phase des Gesamtprojekts

‚LKH 2020‘ ein – eines

der größten Bauprojekte in

der 40-jährigen Geschichte der

KAGes“, erklärt Gerhard Stark,

KAGes-Vorstandsvorsitzender.

Erweiterung

Der Zentral-OP-Bereich im D-

Trakt des Chirurgiekomplexes,

welcher derzeit 16 OPs verfügt,

wird um acht moderne Operationssäle

erweitert. Im Erweiterungsbau

entstehen in rund

zweieinhalb Jahren mehrere

Heute Vormittag fand

die Spatenstichfeier

der fünften Bauetappe

des Chirurgiekomplexes am

Uniklinikum Graz statt. Zahlreiche

Vertreter aus Politik,

KAGes, dem Rektorat der Med

Uni Graz und dem Direktorium

des Uniklinikums Graz folgten

ebenso der Einladung zur Feier

wie viele Mitarbeiter aus Medizin,

Pflege und den Medizinisch-Diagnostisch-Therapeuti-

neue OP-Säle, darunter Standard-,

robotertaugliche sowie

spezialisierte OPs. Zentrale

Funktionsbereiche wie Schleusen,

Aufwachraum und Logistik

wurden bereits in der ersten

Bauetappe errichtet und werden

künftig gemeinsam genutzt.

Der Erweiterungsbau wird zweigeschoßig

unterkellert sein und

die neuen OP-Säle sind im Tiefparterre

und im Erdgeschoß untergebracht.

„Wir investieren in der Steiermark

konsequent in eine starke

Gesundheitsversorgung – in moderne

Infrastruktur ebenso wie in

die Menschen, die täglich für die

Gesundheit unserer Bevölkerung

arbeiten. Denn gute Gesundheitsversorgung

entsteht immer

aus dem Zusammenspiel von

qualifizierten Mitarbeitern und

einer leistungsfähigen baulichen

und technischen Ausstattung.

Dieser Spatenstich ist daher weit

mehr als der Beginn eines Bauprojekts:

Er ist der nächste konkrete

Schritt auf unserem Weg zu

einer noch besseren, verlässlichen

und zukunftsfitten Gesundheitsversorgung

für die Menschen

in unserem Land“, betonte

Landesrat Karlheinz Kornhäusl

bei der Veranstaltung.

Die fünfte Bauetappe der KA-

Ges steht neben funktionaler

Modernisierung klar im Zeichen

des Klimaschutzes, mit emissionsarmen

Baustoffen, Photovoltaikanlagen

und einer erweiterten

Geothermie. Mit einem

Investitionsvolumen von rund

35 Millionen Euro und geplanter

Fertigstellung im dritten Quartal

2028 stärkt das Projekt nachhaltig

den Medizinstandort Graz

und verbessert die Versorgung

sowie die Arbeitsbedingungen

im Klinikbetrieb.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8

bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Lukas Steinberger-Weiß

(0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664/80 666 6683), Verena

Leitold (0664 80 666 6691), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),

Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890 | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION:

Burkhard Leitner, Joanna Mandl | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.



6 graz

www.grazer.at 9. FEBRUAR 2026

Angebot wird ausgebaut

QUALIFIZIERUNG. Die Plätze für die ür Arbeitsplatznahe Qualifizierung (AQUA) werden aufgestockt.

Das gab Arbeitslandesrat Willibald Ehrenhöfer nun bekannt. 155 Plätze kommen dazu.

Von Sabrin Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Im heurigen Jahr erhalten so

somit 1.111 Personen in der

Steiermark die Möglichkeit

dieser individuellen Qualifizierung

in Anspruch nehmen. Abgewickelt

wird die Maßnahme

vom AMS Steiermark und den

Kooperationspartner, die die Ausbildungen

durchführen.

Neuausrichtung

„Wir gehen mit der Aufstockung

der Plätze im Bereich der arbeitsplatznahen

Qualifizierung unseren

Weg der Neuausrichtung des

Arbeitsressorts mit Fokus auf den

ersten Arbeitsmarkt konsequent

weiter. Das Instrument ist ein wesentlicher

Beitrag zur Ausbildung

von Fachkräften für die steirischen

Unternehmen. Gleichzei-

tig profitieren die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer, indem ihre

Chancen auf einen Arbeitsplatz

deutlich steigen“, so Landesrat

Willibald Ehrenhöfer.

Der steirische AMS-Geschäftsführer

Karl-Heinz Snobe freut

sich auch über die Aufstockung:

„Mit der Erweiterung der arbeitsplatznahen

Qualifizierung geben

wir eine Antwort auf die sich

ändernden Anforderungen der

modernen Wirtschaft. Arbeitsuchende

Menschen treffen auf Unternehmen

mit Fachkräftebedarf

und gemeinsam wird eine praxisnahe

Ausbildung umgesetzt. In

80 Porzent der Ausbildungen gelingt

eine unmittelbare und fixe

Anstellung im Unternehmen.“

Insgesamt stellt das Arbeitsressort

heuer 567.000 Euro für

AQUA zur Verfügung.

AMS Steiermark Geschäftsführer Karl-Heinz Snobe und Arbeitslandesrat

Willibald Ehrenhöfer freuen sich über die Aufstockung.

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9. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz 7

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ linda.steurer@grazer.at

18-Jähriger stürzt

sechs Meter ab

■ Am Sonntag wurden Polizisten

kurz nach 6 Uhr zum Grazer

Schloßberg gerufen. Eine

Person sei mehrere Meter in

die Tiefe gestürzt. Beim Eintreffen

trafen die Beamten einen

20-jährigen Oberösterreicher in

der Nähe des Uhrturms an. Dieser

erklärte den Polizisten, dass

sein Freund von einem Geländer

mehrere Meter in die Tiefe

gestürzt sei. An der Unfallstelle

fanden die Einsatzkräfte den

gestürzten 18-Jährigen auf einer

Bank liegend vor. Der ebenfalls

aus Oberösterreich stammende

junge Mann klagte über starke

Schmerzen. Rettungskräfte und

ein Notarzt kümmerten sich

um den Mann. Es wurde da-

Ein Oberösterreicher stürzte am Sonntag am Grazer Schloßberg rund sechs

Meter in die Tiefe. Er wurde ins LKH Graz eingeliefert.

GETTY

von ausgegangen, dass er durch

den Sturz schwere Verletzungen

an der Hüfte davongetragen

habe. Der Verletzte wurde

ins LKH Graz eingeliefert. Bei

Befragungen stellte sich heraus,

dass die beiden Oberösterreicher

aufgrund des am Sonntag

stattgefundenen Bundesligaspiels

in Graz unterwegs waren.

Nach einer Lokaltour durch die

Grazer Innenstadt endete der

Abend mit dem Sturz am Grazer

Schloßberg.

Person bei Arbeit

eingeklemmt

■ Die Freiwillige Feuerwehr

Werndorf wurde am frühen

Morgen des 7. Februars zu einem

Einsatz in einem Industriebetrieb

alarmiert. Eine Person

war unter einer Maschine

eingeklemmt. Anwesende Mitarbeiter

hatten bereits vor dem

Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr

und dem Roten Kreuz

erste Rettungsversuche unternommen.

In nur wenigen Minuten

konnten die Einsatzkräfte

die eingeklemmte Person befreien

und dem Rettungsdienst

sowie dem Notarzt zur weiteren

Versorgung übergeben.

Der Verdacht auf

radioaktive Stoffe

■ Heute Mittag kam es zu einer

Sperre in der Moserhofgasse,

Münzgrabenstraße, Fröhlichgasse.

Die Polizei hat ein Abfallfahrzeug

angehalten, das unter

Verdacht stand, radioaktive

Stoffe mit sich zu führen. Nach

der Untersuchung des Fahrzeugs

wurde der Einsatz beendet

und die Sperre aufgehoben.

Es wurden keine radioaktiven

Stoffe gefunden.

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8 graz

www.grazer.at 9. FEBRUAR 2026

124. Oberlandler-Ball

Oberlandler „Gsund“

Festbauer

Christian

Wallack (vlg.

Zirklbauer)

und Oberbauer

Wolfgang

Malik (vlg.

Liachtbauer)

eröffnen mit

einem kräftigen

Gsund

den Oberlandler-Ball.

SCHERIAU (6)

Alle Fotos auf

www.grazer.at

ZÜNFTIG. Am Samstag

luden die Oberlandler

rund 2000 Gäste in

den Congress. Roberto

Blanco sorgte um Mitternacht

für Stimmung.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

bedürftigen steirischen Familien

zugute. Highlight des Abends war

der Auftritt von Schlagerstar Roberto

Blanco, der mit seinen Hits

für Stimmung unter den Gästen

sorgte. Die entzückende Kinderpolonaise

wurde von Olivia Strohecker

gekonnt in Szene gesetzt.

Gekonnt durch den Abend führte

Moderator Dorian Steidl.

Oberbauer Malik verriet, was einen

echten Oberlandler ausmacht:

„Hilfsbereitschaft, Geselligkeit

und Tradition. Man muss

die Tradition und die steirische

Tracht lieben, und man muss hilfsbereit

sein.“

Gesellig

Den Abend genossen: der Nationalratsabgeordnete

Kurt Egger, die

Landesräte Willibald Ehrenhöfer,

Karlheinz Kornhäusl und Claudia

Holzer, Stadtrat Kurt Hohensinner,

FPÖ Klubobmann Marco Triller,

Gemeinderat Markus Huber,

Eines der Highlights der Grazer

Ballsaison ging am vergangenen

Samstag über die

Bühne. Die Oberlandler luden zu

ihrem traditionellen Ball im Grazer

Congress. Rund 2000 Gäste folgten

der Einladung von Oberbauer

Wolfgang Malik (vlg. Liachtbauer)

und Festbauer Christian Wallack

(vlg. Zirklbauer), um gemeinsam

zu feiern und einen schönen

Abend zu genießen. Auch heuer

kommt der Reinerlös wieder hilfsdie

ehemaligen Landeshauptleute

Waltraud Klasnic und Christopher

Drexler, Alt-Bürgermeister Siegfried

Nagl, Notariatskammer Steiermark

Präsident Martin Lux, die stv.

Geschäftsführerin der IV Steiermark

Nina Zechner, die Banker Sigmund

Loibner, Martin Schaller und Florian

Stryeck, Grawe Generaldirektor

Klaus Scheitegel, Grawe Aufsichtsrat

Franz Harnoncourt-Unverzagt,

Holding Graz Vorständin Alice Loidl,

Saubermacher Vorstand Andreas

Oppelt, Gady Eigentümer Philipp

Gady, Schauspielerin Aglaia

Szyszkowitz, Juwelier Klaus Weikhard

mit Gattin Caroline, Bäckermeister

Albin Sorger-Domenigg,

Sturm-Präsident Christian Jauk

kam mit Gattin Kathrin Nachbauer,

Richard Peer (Holding Graz Marketing),

Rektorin Beatrix Karl, Parfümerie-Lady

Hannelore Hölbling,

Armin Assinger mit seiner Sandra,

Geschäftsführer der Volkskultur

Steiermark Simon Koiner

Stadtrat Kurt Hohensinner (r.) mit Simon

Koiner (Volkskultur Steiermark).

Landesrat Willibald Ehrenhöfer mit

Gattin Gunda Pristauz-Telsnigg.

Ein bisschen Spaß muss ein: Schlagerstar Roberto Blanco

sorgte mit seinen Hits um Mitternacht für Stimmung.

Landesrat Karlheinz Kornhäusl genoss mit seiner Gattin

Elisabeth einen zünftigen Abend bei den Oberlandlern.

Landestärin Claudia Holzer (r.) mit

Hannelore Hoelbling.


9. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz 9

Jetzt

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Probleme

Wäre nicht eine Taxijahreskarte

besser? Auch wenn es

Seniorenparkplätze gibt,

könnten die besetzt sein.

Mich nervt die Sucherei total.

Oft steht man weit weg

vom Ziel. Die Öffis sind super,

aber ich verstehe, dass es

blöd ist, keinen Sitzplatz zu

haben und man Angst hat

umzufallen. Beim Taxi spart

man sich den Weg zur und

von der Haltestelle. es kommt

drauf an, wie oft man in die

Stadt will, es kostet ja nicht

wenig. Ich spare mir dafür

aber das Auto. Rechnet sich!

Biewy Reiter

* * *

Meinung

Ich bin eine Seniorin und

Autofahrer. Aber wenn ich

Schwierigkeiten beim Einparken

habe, dann bin ich

eine Gefahr im Straßenverkehr

und gebe mein Auto ab.

Barbara Krautner

* * *

Nichts darin verloren

Wer nicht mehr in der Lage

ist, in einem normalen Parkplatz

zu parken, hat auch in

einem Auto nichts mehr verloren

- abgesehen von beeinträchtigen

Menschen.

Daniel Manolo

* * *

Antwort

Ich glaube nicht, dass sie

keinen normalen Parkplatz

benutzen können, sondern

keinen finden. Ich hoffe, dir

geht es in der Pension so gut,

dass du noch alles mit dem

Fahrrad fahren kannst.

Ingrid Penz

* * *

Super

Gut so! Wieso sollen Senioren

ewig einen Parkplatz suchen

und dann längere Wege auf

sich nehmen, nur weil so

viele Parkplätze eingespart

wurden? Finde

ich eine sehr gute Idee,

vor allem in Zeiten der

Parkplatznot.

Bettina Müller

* * *

Idee

Anstatt ein eigenes Auto in

der Stadt zu finanzieren,

könnte man auch mit dem

Taxi fahren. Und wenn Senioren

dafür einen Zuschuss

bekämen, bräuchte es keine

eigenen Parkplätze.

Dani Grießbauer

* * *

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Senioren

fordern

Parkplätze

Norbert Meindl, Obmann des

Seniorenbundes Graz-Ries,

ist sich sicher: Besonders im Bereich

Mobilität und bei der Nutzung

des öffentlichen Raums zeigen

sich deutliche Unterschiede

zwischen den Generationen. Es

fehle an konkreten Maßnahmen

wie etwa Seniorenparkplätzen.

Auch Daniela Grabovac, Leiterin

der Antidiskriminierungsstelle

Steiermark, bestätigt das.

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10 graz

www.grazer.at 9. FEBRUAR 2026

Jacob

Peter Hödl

Sportler

des

Wochenendes

Was diese Woche

im Sport passiert

■ Dienstag: Nach dem bitteren vierten Platz in der olympischen Abfahrt

gibt es für die Kumbergerin Cornelia Hütter noch zwei weitere

Chancen auf Edelmetall. Um 10.30 Uhr startet am Dienstag die Abfahrt

der Team-Kombination, Katharina Truppe ist die Partnerin im

Slalom.

Am Donnerstag wird es dann beim Super-G ernst. Start in Cortina

d‘Ampezzo ist um 11.30 Uhr.

■ Freitag: Seit mehr als zwei Monaten gibt es für die HSG wieder ein

Heimspiel im Sportpark. Zu Gast ist der HC Linz, los geht‘s um 19.30

Uhr.

Hödl erlöste die Grazer mit seinem Premierentor gegen die SV Ried.GEPA

Der 19-Jährige sorgte mit seinem Premierentor

für den Sieg gegen die SV

Ried. Damit ist Sturm weiterhin Dritter.

Fußballerischer Leckerbissen

war die Partie am gestrigen

Sonntag gegen die SV Ried keinesfalls.

Lange Zeit sah es nach

einem torlosen Remis aus, vor

allem in Abschnitt eins gab es

kaum Gelegenheiten, in Hälfte

zwei wurde es vor allem nach

Standards und langen Einwürfen

gefährlich. In Minute

60 dann der Treffer für Ried,

eine Abseitsstellung verhinderte

aber den Grazer Rückstand.

Wirklich viele Chancen gab es

aber auch weiterhin nicht, ein

Grazer Youngster hatte aber etwas

gegen die Punkteteilung

der beiden Teams. Jacob Peter

„JP“ Hödl fasste sich in der 86.

Minute ein Herz und zog aus 20

Metern ab. Der flache Distanzschuss

fand seinen Weg durch

Freund und Feind hindurch und

UBI Graz

Die Grazer Basketballerinnen

hatten bei einem knappen Auswärtsspiel

in Wels den längeren

Atem und konnten die Partie

mit 68:63 für sich entscheiden.

Ohne die verletzte Simone Sill

konnte man sich den zweiten

Tabellenplatz zurückerobern.

landete schließlich im Netz, was

Hödl mit einem Flick-Flack sehenswert

zelebrierte. „Ich freue

mich extrem und es ist einfach

ein geiles Gefühl“, so der 19-Jährige

nach dem Abpfiff.„Ich bin

richtig happy dass ich mein erstes

Tor geschossen habe und vor

allem dass wir auch noch unser

erstes Spiel gewonnen haben“,

resümiert „JP“ weiter. Für Sturm

war der Erfolg tatsächlich ein

kleiner Befreiungsschlag, waren

es vor allem rund um den Jahreswechsel

turbulente Wochen

inklusive Trainerwechsel, die

schlussendlich in der Cup-Blamage

in Altach gipfelte. Durch

den gestrigen Erfolg ist man aber

wieder voll dabei, durch den Patzer

von Tabellenführer Salzburg

liegen die Grazer nur noch einen

Punkt hinter der Spitze.

Weiters positiv aufgefallen sind:

Thomas Eichberger

Beim Rückrundenstart in der

Handball Liga Austria war der

Tormann ein sicherer Rückhalt

für die HSG Graz. Mit 14 Paraden

trug er maßgeblich zum

33:29 Auswärtserfolg bei den

Fivers aus Wien bei und wurde

zum Spieler des Spiels gekürt.

■ Samstag: Der Samstag steht im Sportpark dann ganz im Zeichen

der Basketballer. Zuerst treten die Damen vom UBSC-DBBC um 16

Uhr gegen die Vienna Timberwolves an, im Anschluss (19 Uhr) warten

auf die Herren in der Platzierungsrunde die Flyers aus Wels.

■ Samstag: Sturm trifft in der Bundesliga auf die WSG Tirol, die Partie

in Innsbruck startet um 17 Uhr.

■ Sonntag: Der GAK hat am Sonntag in der Bundesliga eine schwere

Aufgabe vor sich. Um 14.30 Uhr ist Salzburg in der Merkur Arena zu

Gast.

■ Sonntag: Für die 99ers geht es in der Liga wieder um Punkte. Nicht

mit dabei ist der dänische Verteidiger Anders Koch, der mit Dänemark

bei den Olympischen Spielen ist. Verstärkt haben sich die Grazer dafür

im Angriff, Kevin Conley kommt aus der USA. Um 15.30 Uhr müssen

die Grazer bei Ferencvárosi TC in Budapest ran.

■ Sonntag: Auch am dritten Tag des Wochenendes geht es im

Sportpark heiß her. Am Sonntag sind die Volleyballer dran und laden

zum „Panthers“-Duell. Um 16 Uhr treten die Damen, um 18.30

Uhr die Herren gegen die Panthers aus St. Pölten.

Sonntag,

ab 16 Uhr:

UVC Graz vs.

St. Pölten

Panthers gegen Panthers: Für Maya Jensterle und den UVC Graz kommt es zum

Duell gegen St. Pölten. Ab 16 Uhr treten die Damen und Herren an.

GEPA


9.FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz 11

Ausblick

Was am Dienstag

in Graz wichtig ist

■ Das Area 5 auf der Dachterrasse des Steirerhofs am Jakominiplatz

hat mit Anfang Jänner geschlossen, im März soll ein neues Lokal dort

eröffnen. Am morgigen Dienstag werden die Details bekanntgegeben

und Name, Logo und Konzept präsentiert.

■ Die 15. Landtagssitzung in dieser Regierungsperiode steht an.

Zum Thema werden dort etwa der Hochwasserschutz in Graz und die

Verschiebung von Projekten, das Studierendenheim Billrothgasse,

das den Betrieb einstellt, oder der Grazer Altstadtanwalt. Darüber hinaus

geht es um Kinderbetreuung, Pflege, Bildung oder Verkehr.

■ Die Veranstalter präsentieren die Highlights zum großen Tierfestival,

das von 20. bis 22. Februar auf der Grazer Messe stattfindet. Integriert

ist auch die Alpaka Expo und die Central European Winner Show.

■ Morgen findet außerdem das alljährliche und legendäre Teufelsgeigertreffen

statt, bei dem jeder mitmachen kann. Los geht‘s um 14

Uhr im Babenberger Hof.

■ Der SLAM 8020 geht im Orpheum in die nächste Runde und gibt

Menschen mit Migrationsgeschichte und People of Colour eine Bühne.

Das Bausatzlokal ist ausgezogen, ein neues Konzept kommt: Morgen stellen

die Betreiber ihre Pläne für das ehemalige Area 5 am Jakominiplatz vor.HABERL

■ Wie wurde aus dem Plabutsch der „vergessene“ Gipfel von Graz?

Dieser Frage widmet sich Robert Tendl in einem Vortrag um 17.30

Uhr in der Stadtbibliothek Eggenberg.

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