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Wir Steirer - Admont

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Wir

Steirer

KONKRET · KRITISCH · FREIHEITLICH

Impressum: F.d.I.v.: FPÖ Landesgruppe Steiermark, Conrad-von-Hötzendorf-Straße 58, 8010 Graz

E-Mail: liezen@fpoe-stmk.at, Tel.: +43(0)664 8257611

Bezirksparteiobmann NAbg. Albert Royer, Politische Information

AUSGABE FEBRUAR 2026

ADMONT

Personalausschuss abgelehnt:

ÖVP blockiert Transparenz im

Gemeinderat Admont

In der vergangenen Gemeinderatssitzung der Marktgemeinde

Admont hat die FPÖ-Gemeinderatsfraktion einen

Dringlichkeitsantrag zur Einrichtung eines Personalausschusses

eingebracht.

Ziel dieses Antrags war es, Personalentscheidungen der

Gemeinde künftig transparent, nachvollziehbar und fraktionsübergreifend

vorzubereiten.

Der vorgeschlagene Personalausschuss sollte aus Vertretern

aller im Gemeinderat vertretenen Fraktionen bestehen

und sämtliche Personalangelegenheiten begleiten

– von der Ausschreibung über die Einsicht in Bewerbungsunterlagen

bis zur Begleitung von Auswahlverfahren.

Dabei sollte die Teilnahme selbstverständlich unter

Wahrung aller datenschutzrechtlichen Bestimmungen erfolgen.


WIR

STEIRER

Warum ein Personalausschuss

notwendig ist

Hintergrund des Antrags ist, dass es in den vergangenen

Jahren bei Personalentscheidungen der

Gemeinde immer wieder zu Unklarheiten, widersprüchlichen

Abläufen und offenen Fragen gekommen

ist. Diese Vorgänge haben sowohl innerhalb

des Gemeinderates als auch in der Bevölkerung

zunehmend für Irritationen gesorgt. Gerade Personalentscheidungen

sind ein sensibler Bereich, bei

dem Transparenz und nachvollziehbare Abläufe

entscheidend sind, um Vertrauen in die Gemeindepolitik

und die Verwaltung zu stärken.

Ein Personalausschuss hätte genau dieses Ziel

erfüllt: Klare Regeln, nachvollziehbare Entscheidungsgrundlagen

und eine fraktionsübergreifende

Kontrolle, damit Personalentscheidungen nicht

zum Anlass für Gerüchte, Misstrauen oder politische

Spannungen werden.

FPÖ, SPÖ und Grüne dafür – ÖVP lehnt ab

In der Sitzung zeigte sich deutlich, dass der

Wunsch nach mehr Transparenz nicht nur von

der FPÖ getragen wird: FPÖ, SPÖ und die Grünen

sprachen sich geschlossen für die Einrichtung

eines Personalausschusses aus. Dennoch wurde

der Antrag abgelehnt – nicht wegen mangelnder

Argumente, sondern ausschließlich aufgrund der

Stimmenmehrheit der ÖVP, die geschlossen dagegen

stimmte.

Damit hat die ÖVP eine Maßnahme verhindert, die

geeignet gewesen wäre, die Abläufe bei Personalentscheidungen

in der Gemeinde zu verbessern

und die Nachvollziehbarkeit für Gemeinderat und

Bevölkerung zu erhöhen.

Kritik am Ablauf: Antrag wurde nicht

vollständig vorgetragen

vollständig vorgetragen Besonders kritisch ist auch

der Ablauf der Behandlung des Dringlichkeitsantrags

zu bewerten. Zwar kündigte der Bürgermeister

an, dass ein Dringlichkeitsantrag eingebracht

wurde, jedoch wurde der FPÖ nicht ermöglicht,

den Antrag vollständig vorzutragen.

Stattdessen wurde unmittelbar darüber abgestimmt,

ob der Dringlichkeitsantrag auf die Tagesordnung

aufgenommen wird. Nach dieser Abstimmung

kam es zu keiner inhaltlichen Behandlung

und zu keiner Diskussion über den Antrag.

Aus Sicht der FPÖ ist diese Vorgangsweise problematisch,

da eine sachliche Beurteilung der Dringlichkeit

und des Inhalts nur möglich ist, wenn der

Antrag vollständig vorgestellt werden kann.

Gerade in einer demokratischen Gemeindevertretung

muss es möglich sein, Vorschläge vollständig

darzustellen und zu begründen – unabhängig davon,

ob die Mehrheitsfraktion zustimmt oder nicht.

Zwei Personalangelegenheiten im

nichtöffentlichen Teil

Zusätzlich ist festzuhalten, dass noch in derselben

Sitzung im nichtöffentlichen Teil zwei weitere

Personalangelegenheiten beschlossen wurden.

Einerseits wurde ein Antrag auf mehr Transparenz

abgelehnt, andererseits wurden unmittelbar danach

erneut Personalfragen unter Ausschluss der

Öffentlichkeit entschieden. Diese Abfolge ist für

viele Gemeindebürger schwer nachvollziehbar und

verstärkt den Eindruck, dass Transparenz bei Personalentscheidungen

nicht erwünscht ist.

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ADMONT

WIR

STEIRER

Unsere Position

Die FPÖ steht weiterhin klar für Transparenz, Fairness

und nachvollziehbare Entscheidungen im

Gemeinderat. Es geht nicht um einzelne Personen

der konkrete Posten, sondern um Strukturen, die

Vertrauen schaffen.

Wer objektive und saubere Entscheidungen trifft,

sollte keinen Grund haben, sich gegen fraktionsübergreifende

Kontrolle zu stellen. Gerade bei Personalentscheidungen

braucht es Offenheit, klare

Abläufe und demokratische Mitwirkung. Dass ein

Personalausschuss trotz breiter Zustimmung von

FPÖ, SPÖ und Grünen von der ÖVP verhindert wurde,

ist eine verpasste Chance für Admont.

Die FPÖ wird sich weiterhin konsequent dafür einsetzen,

dass Personalentscheidungen in der Gemeinde

nachvollziehbar, transparent und im Sinne

der Bevölkerung getroffen werden.

Liebe Admonter und

Admonterinnen!

Zunächst möchte ich mich bei allen unseren

Wählern der Landwirtschaftskammerwahl in

der Gemeinde Admont für ihre Unterstützung

recht herzlich bedanken. Andreas Schober ist

es mit seinem Team gelungen, steiermarkweit

eines der besten Gemeindeergebnisse zu erzielen

.

Viel Ungemach kommt aus Brüssel. Stichwort

MERCOSUR – man versucht, die strauchelnde

europäische Autoindustrie zu retten und opfert

dafür die Bauern, am Ende werden beide

sprichwörtlich tot sein. Entwaldungsverordnung,

Renaturierungsverordnung und ein Handelsabkommen

über Agrarimporte aus der

Ukraine – was uns bereits jetzt in vielen Sparten

die Preise ruiniert. In Wien im Nationalrat

weigert sich leider die ÖVP mit einer gewissen

Hartnäckigkeit, endlich eine lückenlose Herkunftskennzeichnung

einzuführen. Es ist zu

befürchten, dass gerade die vielen kleinen Betriebe,

die jetzt unsere schöne Kulturlandschaft

ermöglichen, in Anbetracht des bürokratischen

Aufwandes und der niedrigen Erträge

den sprichwörtlichen Hut draufhauen

werden.

Dies war ein wichtiger Baustein, um unsere

Wahlziele zu erreichen und mit sechs Landeskammerräten

als zweitstärkste Fraktion in die

Kammer einzuziehen. Zusätzlich sind wir nun

mit zwei Bezirkskammerräten in Liezen vertreten.

Leider ziehen viele dunkle Wolken am Horizont

auf und bedrohen vor allem unsere im

internationalen Vergleich eher klein strukturierten

Betriebe.

Wir werden versuchen,

uns mit vollem Einsatz

diesen negativen Entwicklungen

entgegenzustemmen

und für unsere

heimische Bevölkerung

zu arbeiten.

Ihr

Albert Royer

Nationalratsabgeordneter

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