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10. Februar 2026

- Schmiedgasse wird zur Fußgängerzone - Gastro-News aus der Innenstadt - Neuigkeiten zu den Lokalen Area 5 und Cafe´Mitte - Ein olympischer Moment - hinter den Kulissen der Olympischen Spiele

- Schmiedgasse wird zur Fußgängerzone
- Gastro-News aus der Innenstadt - Neuigkeiten zu den Lokalen Area 5 und Cafe´Mitte
- Ein olympischer Moment - hinter den Kulissen der Olympischen Spiele

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Grazer10. FEBRUAR 2026, E-PAPER AUSGABE

Getty

Quelle: ZAMG

10°

Es lockert

auf und wird

teilweise

sonnig. Die

Temperaturen in

Graz liegen morgen Mittwoch

zwischen 2 und 10 Grad.

Kulinarisch

Das ehemalige Area 5 wird noch

heuer zum Jay’s und das Café Mitte

wird auf willhaben.at angeboten. 2

Olympisch

Unser Redakteur Klaus Molidor ist in

Livigno im Einsatz und traf dort zwei

frisch gebackene Olympiasieger. 6

Schmiedgasse wird Fußgängerzone

Radfahrer

bitte

absteigen

KK

Beschluss. Vize-Bürgermeisterin Judith Schwentner hat heute alle überrascht: Nach einer Evaluierung wird die Schmiedgasse ab dem Frühjahr

tagsüber zur Fußgängerzone. Von 9 bis 21 Uhr müssen Radfahrer nun absteigen. Damit wurde eine jahrelange Forderung erfüllt. SEITE 4


2 graz

www.grazer.at 10. FEBRUAR 2026

Bürgermeisterin Elke Kahr und GF

Bernhard Rinner.

STADT GRAZ / FISCHER

Empfang der

Bühnen Graz

■ Bernhard Rinner, Geschäftsführer

der Bühnen Graz,

lud gestern zu einem Neujahrsempfang

für Mitarbeiter in die

Grazer Oper. Unter dem Motto

„Wir sind Oper Graz“ präsentierten

die Bühnen einen künstlerischen

Auftritt und dankten

den Beschäftigten. Zu Gast waren

Bürgermeisterin Elke Kahr,

Landesrätin Claudia Holzer (in

Vertretung für Landeshauptmann

Mario Kunasek) Landesrat

Karlheinz Kornhäusl

und Stadträtin Claudia Unger.

Das Café Mitte ist auf willhaben inseriert.

Gastro-News aus

der Innenstadt

Joachim Forstner, Betriebsleiter und Chefkoch und Manuela Forstner, handels- und gewerberechtliche Betreiberin

von Jay’s The Rooftop Eat & Drink sind noch mitten in den Umbauarbeiten.

KK, GOOGLE STREET VIEW

NEUIGKEITEN. Dynamisch, jung und frisch - genau so wird das neue Jay‘s

(ehemalig Area 5) hoch über den Dächern vom Jakominiplatz. Das beliebte

Innenstadt-Lokal Café Mitte am Freiheitsplatz ist auf willhaben gelistet.

R. H. Kerschbaumer, W. Ehrenhöfer,

K. Edlinger-Ploder, T. Saghi OLIVER WOLF

Neues Zentrum

an FH Campus 02

■ Gestern eröffnete die FH

Campus 02 ihr erstes Josef

Ressel Zentrum. Das JR-Zentrum

widmet sich den ökonomischen

Dynamiken digitaler

Plattformen und Ökosysteme

und will praxisnahes Wissen

für Unternehmen und die Wirtschaft

schaffen. Gefördert wird

es von Bundesministerium

für Wirtschaft, Energie und

Tourismus, von der Christian

Doppler Forschungsgesellschaft

und von drei beteiligten

Unternehmenspartnern.

Von V. Weitenthaler, L. Steurer

redaktion@grazer.at

Derzeit herrscht im ehemaligen

„Area 5“ noch Baustellenbetrieb

– doch das

wird sich schon bald ändern. Die

Eröffnung des neuen „Jay’s – The

Rooftop Eat & Drink“ ist bereits

für März geplant.

Der Name „Jay’s“ leitet sich von

der englischen Aussprache des

ersten Buchstabens jenes Platzes

ab, der täglich von zigtausenden

Menschen frequentiert wird und

von dessen Terrasse aus sich ein

beeindruckender 360-Grad-Blick

bietet. Küchenchef und Betriebsleiter

Joachim Forstner sowie die

handels- und gewerberechtliche

Betreiberin Manuela Forstner

haben am heutigen Dienstag den

offiziellen Namen und das Logo

des neuen Restaurants hoch über

dem Jakominiplatz präsentiert.

„Wenn man so eine Terrasse zur

Verfügung hat, darf man sie schon

auch im Namen tragen“, sagt Joachim

Forstner lachend.

Was die Gäste im „Jay’s“ erwartet,

haben die Betreiber klar

definiert – ebenso wie das, was

das Lokal bewusst nicht sein will.

„Wir wollen kein Steakhaus sein,

dennoch werden wir Produkte

aus Rinderfilet anbieten. Wir werden

auch kein Burgerladen sein,

aber unseren ganz speziellen Jay’s

Rooftop-Burger wird es als Unikat

geben. Und wir sind weder Pastaria

noch Pizzeria – hausgemachte

Teigwaren kommen trotzdem auf

den Teller“, erklärt Forstner.

Auch als klassisches Kaffeehaus,

Club oder reines Veranstaltungslokal

sieht sich das „Jay’s“

nicht. Dennoch können Teile des

Lokals gemietet werden, und ein

DJ wird regelmäßig für musikalische

Unterhaltung sorgen.

Die Einrichtung ist derzeit noch

in Planung, angekündigt sind jedoch

warme Erdtöne. Der erste

Eindruck der Räumlichkeiten

wirkt bereits jetzt minimalistisch,

hochwertig und angenehm zurückhaltend.

Zum Verkauf

Im Jahr 1936 hat das heutige Café

Mitte als Bäckerei seine Pforten

geöffnet und sich in den 1970er-

Jahren zu einem Café weiterentwickelt,

bis es nach und nach zu

einem beliebten Treffpunkt in der

Grazer Innenstadt wurde. Auf willhaben

ist genau dieser Betrieb am

Freiheitsplatz nun gelistet. Laut

Inserat beträgt die Nutzfläche

183 Quadratmeter, zusätzlich gibt

es einen rund 100 Quadratmeter

großen Gastgarten mit bis zu

80 Sitzplätzen. Die genehmigten

Öffnungszeiten reichen von 6 Uhr

morgens bis 3 Uhr früh. Angeboten

wird ein unbefristeter Hauptmietvertrag

mit einer Gesamtmiete

von 6.900 Euro monatlich. Die

Kaution beträgt 27.400 Euro, für

die Ablöse werden 250.000 Euro

verlangt.

Der CEO Rene Koch gibt an,

dass nur der Betrieb, nicht aber

Räumlichkeiten, zum Verkauf stehen.


10. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz 3

Riley sucht

eine Familie

Grazer

Pfoten

G. Schneider (Vorstandsdirektor Grawe), M. Zinterl (Veranstaltungsteam), M. Höller

(Geschäftsführer Vogelfarm) und T. Pötsch (Veranstaltungsteam) (v.l.) NEUES LAND

Ein tierisches Festival

■ Von 20. bis 22. Februar verwandelt

sich die Messe Graz in

ein tierisches Paradies für Familien,

Tierliebhaber und Abenteurer.

Das Festival präsentiert

sich mit neuen Schwerpunkten

und neuen Highlights und steht

dieses Jahr im Zeichen von Vielfalt

und Entdeckungen.

Die Besucher erwartet ein breites

Angebot von Pony-Streicheln

über Mitmachaktionen bis hin zu

Alpaka-Begegnungszonen.

Ein Showring und eine Bühne

mit Vorträgen und Vorführungen

bieten spannende Einblicke in

die Welt der Haus- und Nutztiere,

während ein vielfältiges kulinarisches

Angebot und zahlreiche

Shopping-Möglichkeiten den

Festivalbesuch zu einem gelungenen

Erlebnis machen.

„Mit dem Tierfestival Graz

schaffen wir eine Plattform, die

Mensch, Tier und die Stadt Graz

miteinander verbindet“, so Thomas

Pötsch, Veranstaltungsteam

- Alpaka Botschafter.

Riley möchte gerne aus dem stressigen Tierheim ausziehen.

Riley wurde nach sechs Jahren

bei seinem Menschen - 6 Jahre

kennt er bereits.

in die Arche Noah gebracht. - männlich

Der Rüde ist anfangs etwas - braucht etwas Zeit

unsicher, aber er wünscht sich - mag Kinder

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4 graz

www.grazer.at 10. FEBRUAR 2026

Im Landtag wurde heute auch

über Graz-Themen debattiert. FOTO

Heiße Diskussion

um Heizkosten

■ Im Landtag ging es heute

heiß zur Sache: Bis Ende des

Monats kann der Heizkostenzuschuss

des Landes Steiermark

noch beantragt werden.

Während die Höhe mit

340 Euro gleich blieb, wurde

der Kreis der Berechtigten

eingeschränkt. Besonders die

Hauptwohnsitzmeldung sorgt

für Hürden: Wer nach dem 1.

September innerhalb der Steiermark

umgezogen ist, geht

laut aktuellen Richtlinien leer

aus. Die KPÖ kritisiert diese

Regelung scharf; Alexander

Melinz forderte Soziallandesrat

Hannes Amesbauer (FPÖ)

auf, bei solchen Härtefällen

einzulenken. Amesbauer verteidigt

den Stichtag jedoch

als notwendige Maßnahme

gegen Scheinmeldungen, um

die Treffsicherheit der Sozialleistung

zu gewährleisten.

Beim Ausbau des Rückhaltebeckens

Thalersee war ein

Baustart im Frühjahr 2026 vereinbart.

Allerdings erklärte Landesrätin

Simone Schmiedtbauer

heute, dass im Herbst

erst die Ausschreibungen für

weitere Arbeiten erfolgen sollen

und die Fertigstellung frühestens

2027 vorgesehen ist.

Dies sorgte bereits im Vorfeld

für Kritik (wir berichteten), jetzt

legte auch Grünen-Obfrau Sandra

Krautwaschl nach: „Wenn

ein Baustart später beginnt und

ein Projekt später fertig wird als

vereinbart, dann ist es verschoben

– egal, wie die Landesrätin

das nennt.“

Schmiedgasse wird

zur Fußgängerzone

Rund um Ostern wird die Schmiedgasse tagsüber reine Fußgängerzone und auch für Fahrräder gesperrt.

ÜBERRASCHUNG. Die Schmiedgasse wird noch im Frühjahr tagsüber zur

Fußgängerzone. Damit kommt Vizebürgermeisterin Judith Schwentner

einer jahrelangen Forderung nach – die Situation war zu gefährlich.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Das war eine schwere Geburt:

nach mehreren

Anläufen, Vertröstungen

und Relativierungen („Die Situation

ist eh nicht so schlimm.“),

hat sich Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner dazu durchgerungen,

die Schmiedgasse

tagsüber zur Fußgängerzone

zu erklären. Sie kommt damit

einer jahrelangen Forderung

nach. Das Befahren soll von 21

Uhr abends bis 9 Uhr morgens

möglich sein, tagsüber bleibt die

Gasse Fußgängerzone. Start soll

noch im Frühjahr sein.

Kontrollen

In den vergangenen Monaten

wurde die Situation in der

Schmiedgasse laufend beobachtet.

Es wurden Maßnahmen

zur Lenkung des Radverkehrs

gesetzt sowie verstärkte polizeiliche

Kontrollen durchgeführt.

Dennoch kommt es weiterhin zu

Konflikten und gefährlichen Situationen.

Geschwindigkeitsmessungen

zeigen, dass die in der

Fußgängerzone vorgeschriebene

Schrittgeschwindigkeit regelmäßig

deutlich überschritten wird.

Ein Bericht der Polizei zu

Überwachungsmaßnahmen in

der Schmiedgasse bestätigt diese

Einschätzung: Trotz Anzeigen,

Organmandaten und sichtbarer

Präsenz lag die gefahrene Geschwindigkeit

vielfach deutlich

über dem erlaubten Bereich. Die

Evaluierung kommt zum Schluss,

dass Kontrollen zwar kurzfristig

disziplinierend wirken, aber

keine nachhaltige Reduktion des

Tempos bewirken. „Ich gebe Sicherheit

den Vorrang. Radfahrer

haben in Parallelstraßen freie

Fahrt“, meint Schwentner.

SPÖ Graz Klubobfrau Doris

Kampus: „Wir haben uns

grundsätzlich immer für ein

komplettes Radfahrverbot in der

Schmiedgasse ausgesprochen.

Umso mehr begrüßen wir diesen

ersten Schritt in Form eines

temporären Radfahrverbotes.

Seit Jahren weisen wir auf diese

untragbare Situation hin.“

Für KFG-Obmann Alexis Pascuttini

geht das nicht weit genug:

„Die Teilzeit-Fußgängerzone ist

ein fauler Kompromiss, der angesichts

der gegenwärtigen angespannten

(Verkehrs-)Situation

nicht ausreicht!“ Stadtrat Kurt

Hohensinner (ÖVP): „Eine langjährige

Forderung wird nun endlich

umgesetzt. Entscheidend ist

aber, dass daraus eine klare und

funktionierende Lösung wird

und keine halbherzige Umsetzung

wie im Franziskanerviertel.“

KK

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8

bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Lukas Steinberger-Weiß

(0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664/80 666 6683), Verena

Leitold (0664 80 666 6691), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),

Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890 | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION:

Burkhard Leitner, Joanna Mandl | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.



PARTNER:

6 graz

www.grazer.at 10. FEBRUAR 2026

Ein olympischer Moment

EINBLICKE. Unser Redakteur Klaus Molidor ist als Helfer bei den Olympischen Spielen im italienischen

Livigno mittendrin statt nur dabei und erzählt von seinen Erlebnissen hinter den Kulissen.

Schwere Medaillen

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Der Tag in der Mixed Zone beginnt

mit einer Plauderei mit

Journalisten aus aller Welt.

Wobei: Dass sie durch den U-förmigen

Gang gehen, heißt nicht, dass sie

auch sprechen. Verpflichtend ist nur

das Gehen durch die Zone. Die meisten

nehmen die in unseren Breiten

seltene Chance wahr, das Licht der

Öffentlichkeit zu erblicken. Eine bulgarische

Snowboarderin war nach

dem Parallel-Riesenslalom aber so

sauer, dass sie zwar an der Presse vorbei

gerast ist, danach aber den selben

Weg zurückgelaufen und über den

Zaun gesprungen ist. „Ihr lasst uns

hier einen verdammten Marathon

laufen“, schrie sie zum Abschied.

Ahja: es waren 68 Meter. Ein Marathon

fühlt sich anders an, Madame.

Beides probiert, kein Vergleich.

Der Tag endete dafür versöhnlich

mit Gold und Silber für Österreich

durch Benjamin Karl und Sabine

Payer. Wenn die Athleten die TV-

Interviews erledigt haben, bringt

je einer aus unserem Team einen

aus den Top3 zur Pressekonferenz.

Und da war er, mein olympischer

Moment. Als wir aus der Mixed

Zone draußen sind, gibt es noch

ein Foto mit Benni Karl und dann

kommt eine Konkurrentin vorbei,

fällt Payer um den Hals und sagt:

„Du hast es so verdient.“ Auf dem

Weg zum Pressezentrum stapfen

wir drei Minuten gemeinsam in

Stille durch den Schnee. Dieser

Grinser und die Erleichterung in

ihrem Gesicht werden mir ewig

in Erinnerung bleiben. Und auch,

wie schwer so eine Medaille eigentlich

ist.

Die österreichischen Athleten Sabine Payer und Benjamin Karl freuen

sich in Livigno über Silber und Gold.

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10. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz 7

ams Osram mit Sparprogramm

BILANZ. Der Chip- und Sensorenhersteller ams Osram mit Sitz in Premstätten hat die Ergebnisse für das vierte Quartal

veröffentlicht. Mit 144 Millionen Euro hat man die Prognosespanne übertroffen. Das Sparprogramm wird fortgesetzt.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Mit einem Umsatz von 874

Millionen Euro und einer

bereinigten EBITDA-

Marge von 18,4 Prozent liegt man

über dem Mittelwert der Prognose.

Das bedeutet auch acht Prozent

Umsatzwachstum im Vergleich

zum Vorjahr.

Sparprogramm

Das Einsparziel des Programms

‚Re‐establish the Base‘ wurde ein

Jahr früher als geplant erreicht.

Hier wurden jährlich 200 Millionen

Euro eingespart. Nun wurde

zudem mit ‚Simplify‘ ein neues

Transformations- und Sparprogramm

aufgesetzt. Damit sollen

zusätzliche jährliche Einsparungen

in der Höhe von 200 Millionen

Euro erzielt werden. Dies hat auch

Auswirkungen auf die Belegschaft.

Insgesamt werden weltweit 2000

Stellen abgebaut. Österreich ist von

den Stellenstreichungen nicht betroffen.

„Mit den angekündigten

Deinvestitionen und dem neuen

Transformations- und Sparprogramm

‚Simplify‘ schärfen wir unsere

Wettbewerbsfähigkeit und gewinnen

die finanzielle Flexibilität

zurück, gezielt in unser Wachstum

zu investieren. Wir richten unseren

vollen Fokus auf unsere Zukunft

als Digital Photonics Powerhouse

– einzigartig positioniert, um die

maßgeblichen Technologie-Wendepunkte

der digitalen Photonik

zu erschließen, in den Bereichen

Automotive, AR‐Smart‐Glasses,

Biosensing, Robotik, bei optischen

Datenverbindungen in KI‐Rechenzentren

und darüber hinaus zu

nutzen“, so ams Osram CEO Aldo

Kamper.

ams Osram Ceo Aldo Kamper informierte über das Ergebnis des vierten Quartals. Auch das

Sparprogramm wird unter dem Namen ‚Simplify‘ weiter fortgesetzt. FLORIAN JAENICKE, CLAUDIA GOERIGK

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8 graz

www.grazer.at 10. FEBRUAR 2026

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ clarissa.berner@grazer.at

Verkehrsunfall mit

LKW bei Graz

In Stiwoll

blieb ein

Transporter

hängen.

Der Lenker

musste

befreit

werden.

■ Am Montagvormittag, dem 9.

Februar, kam es zu einem Verkehrsunfall

mit einem LKW.

Laut Erstmeldung sollte eine

Person im Fahrzeug eingeklemmt

sein, weshalb das Rote

Kreuz und die Freiwilligen

Feuerwehren aus Kalsdorf und

Werndorf ausrückten. Vor Ort

stellte sich allerdings heraus,

dass die Person nicht befreit

werden musste. Über den Sachund

Personenschaden gibt es

bisher keine näheren Details.

Kleinbus drohte in

GU umzukippen

■ Am Montag, dem 9. Februar,

war ein Mann mit einem Klein-

bus in Stiwoll unterwegs. Der

Lenker wollte wenden, konnte

nicht mehr rechtzeitig bremsen

und rutschte daraufhin in den

Liebochbach. Dort drohte das

Fahrzeug umzukippen. Die Freiwillige

Feuerwehr Stiwoll rückte

zum Unfallort aus und sicherte

das Fahrzeug. Danach befreiten

die Feuerwehrleute den unverletzten

Fahrer über die Beifahrertür.

Mit Hilfe der Freiwilligen

Feuerwehr Gratkorn konnte das

Fahrzeug unversehrt geborgen

werden.

Verkehrsunfall

beim Verteilerkreis

■ Am Montagabend, dem 9.

Februar, kam es in der Kärntnerstraße

in Graz zu einem Verkehrsunfall

mit einer verletzten

Person. Gegen 19:10 Uhr war

eine 52-jährige Frau aus Leibnitz

mit ihrem PKW gemeinsam

mit ihrer 13-jährigen Tochter auf

der Kärntnerstraße unterwegs.

Auf der Gegenfahrbahn fuhr

eine 57-jährige PKW-Lenkerin

FF STIWOLL

aus Graz-Umgebung. Im Kreuzungsbereich

des Verteilerkreises

Webling kam es zur Kollision

beider Verkehrsteilnehmer. Die

57-Jährige wurde unbestimmten

Grades verletzt und in das

UKH Graz eingeliefert. Auch die

52-jährige Leibnitzerin und ihre

Tochter wurden zur Abklärung

ins Krankenhaus gebracht, dürften

jedoch unverletzt geblieben

sein. Die Frauen waren nüchtern.

An beiden PKW entstand

ein Sachschaden in unbekannter

Höhe.

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10. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz 9

Jetzt

mitdiskutieren

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Frage

Wie kam es denn überhaupt

zu dieser Vermutung bzw. diesem

Verdacht? Ich denke mal,

dasss jemand meint: „Oh da

könnte etwas Radioaktives

drin sein“ ist ja jetzt nicht die

naheliegendste Vermutung, die

jemand einfach so bekommt,

oder?

Markus Zeitlhofer

* * *

Antwort

Die Fahrzeuge der Müllabfuhr

haben Messgeräte eingebaut.

Offensichtlich gab es hier einen

Fehlalarm.

Walter Theisl

* * *

Keine Gefahr

War anscheinend keine Gefahr

für die Anrainer. Und so gefährlich

ist ein schwaches Nukleid

auch wieder nicht.

Fra Nz

* * *

Spaß

Lachen würde ich, wenn es heißen

würde: „ es war eine Windel“,

hihi.

Gertrude Vlk

* * *

Reges Treiben

Radioaktivität, oder radioaktive

Verstrahlung zeigt uns

ganz deutlich eines: Veränderung

muss langsam geschehen.

Tschernobyl ist ein wichtiger

Hinweis. Trotz dieser Katastrophe

vor gar nicht all zu langer

Zeit herrscht dort reges Treiben.

Die Vegetation gedeiht,

Tiere leben völlig unberührt.

Auch wenn alles verstrahlt

ist, gibt es Leben, es passt sich

langsam aber mit ziemlicher

Sicherheit an. Der Mensch

möchte heute alles radikal und

sofort verändern.

Anton Herbert Keck

* * *

Fraglich

Warum zieht man nur österreichische

Behörden hinzu

und keine Profis?

Christoph Aspan

* * *

Das reicht

Für eine Strahlenmessung

reicht doch die Polizei mit den

GKO‘s und die Messtechniker

der Berufsfeuerwehr Graz.

Sind das etwa keine Profis?

Fra Nz

* * *

Kein Unterschied

Aber was genau hätten die

ganzen Polizisten tun sollen?

Fus Sili

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Inhalt von

Fahrzeug

verdächtig

Gestern gab es eine Sperre in

der Moserhofgasse/Münzgrabenstraße/Fröhlichgasse.

Wie die Polizei informierte,

handelte es sich um eine Sperre

aufgrund des Verdachts, dass

sich in einem Abfallfahrzeug radioaktie

Stoffe befinden. Nach

genauer Untersuchung wurden

im Fahrzeug keine radioaktiven

Stoffe gefunden. Unsere Leser

diskutierten darüber.

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graz

10 www.grazer.at 19. 10. SEPTEMBER FEBRUAR 2026 2021

Ausblick

Was am Mittwoch

in Graz wichtig ist

■ Geschäftsführer Bernhard Rinner präsentiert am morgigen Mittwoch

gemeinsam mit den Intendanten Ulrich Lenz (Oper Graz), Andrea

Vilter (Schauspielhaus Graz) und Michael Schilhan (Next Liberty)

die Ergebnisse der Saison 2024/2025 für die einzelnen Häuser

der Bühnen Graz und einen Ausblick auf die weiteren Entwicklungen.

■ Die steirische SPÖ stellt ihre Vorschläge für ein steirisches Gemeindepaket

sowie für die Stärkung der Bauwirtschaft vor.

■ Die Freiheitliche Bauernschaft Steiermark präsentieren ein Demokratiepaket

zur Reform der Landwirtschaftskammer sowie ihre frisch

gewählten Kammerräte.

■ Seit 2009 findet jährlich am 11. Februar der „Tag des Europäischen

Notrufs“ statt. Er soll auf die einheitliche Notrufnummer 112 innerhalb

der EU aufmerksam machen – in Österreich kommt man zur Polizei.

■ Außerdem ist morgen der „Welttag der Kranken“. In Österreich

wird dieser in vielen Pfarren mit einem „Krankensonntag“ begangen,

in dem auch das Sakrament der Krankensalbung empfangen werden

kann. Um 15.30 Uhr wird in der Krankenhauskapelle der Barmherzigen

Brüder eine Heilige Messe mit Weihbischof Johannes Freitag gefeiert.

Michael Schilhan, Bernhard Rinner, Andrea Vilter und Ulrich Lenz (v.l.) ziehen

morgen Bilanz und geben einen Ausblick auf die Bühnen Graz 2026/27. KANIZAJ

■ Die Mietervereinigung Österreichs bietet an der ÖH Uni Graz von 14

bis 16 im Sozialreferat wieder eine persönliche Sprechstunde an.

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