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11. Februar 2026

- Sparkurs bei den Bühnen Graz - SPÖ stellt Paket zur Stabilisierung der Gemeindefinanzen vor - Gründermesse auch heuer wiederTreffpunkt der heimischen Gründerszene

- Sparkurs bei den Bühnen Graz
- SPÖ stellt Paket zur Stabilisierung der Gemeindefinanzen vor
- Gründermesse auch heuer wiederTreffpunkt der heimischen Gründerszene

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Grazer11. FEBRUAR 2026, E-PAPER AUSGABE

Getty

Quelle: ZAMG

Es bleibt bewölkt,

teilweise

kommt die

Sonne durch.

Die Temperaturen

in Graz liegen morgen Donnerstag

zwischen 1 und 8 Grad.

Gemeindepaket

SPÖ Steiermark fordert Maßnahmen für

Städte und Gemeinden. Max Lercher will

einen „Steiermark Patriotismus”. 4

Gründerboom

Im Vorfeld der Gründermesse zeigt sich:

Es wird so viel gegründet wie noch nie.

14 neue Gründungen gibt es pro Tag. 4

Bühnen Graz müssen sparen

Klanglicht

wird

kostenpflichtig

LUKE_GOODLIFE-FOR, SPÖ STEIERMARK, MCG/WIESNER

Bilanz. Trotz knapp 500.000 Besuchern in der vergangenen Saison müssen die Bühnen Graz sparen. Der Sparkurs fordert harte Einschnitte. Das

beliebte Klanglicht wird in den Schlosspark des Schloss Eggenberg verlegt und wird nur mehr kostenpflichtig zugänglich sein. SEITE 2


2 www.grazer.at 11. FEBRUAR 2026

GR Zeynep Aygan-Romaner fordert

dringlichen Antrag.

STADT GRAZ/FISCHER

Demokratische

Teilhabe

■ Der Grazer Migrantenbeirat

hat im Jahr 2025 sein 30-jähriges

Bestehen gefeiert. Mit einem

dringlichen Antrag bei der

nächsten Gemeinderatssitzung

fordert Zeynep Aygan-Romaner,

Gemeinderätin der Grazer

Grünen, konkrete Verbesserungen,

um mehr Menschen zu erreichen.

„Wenn wir wollen, dass Menschen

mitreden, müssen wir

ihnen den Zugang dazu auch

wirklich erleichtern“, sagt Aygan-

Romaner.

K. Hohensinner, N. Siwetz und G.

Fürntratt (v.l.)

STADT GRAZ/FISCHER

Neue städtische

Kinderkrippe

■ Mit der neuen Kinderkrippe

in der Pistotnikgasse baut Graz

das Angebot an Kinderbildung

und -betreuung weiter aus und

verfügt über eine weitere moderne

Einrichtung. „Gerade die

ersten Lebensjahre prägen den

weiteren Bildungs- und Lebensweg

eines Kindes entscheidend.

Deshalb müssen wir unseren

Kindern von Anfang an die

besten Rahmenbedingungen

geben, damit sie ihre Talente

entfalten können“, so Bildungsstadtrat

Kurt Hohensinner.

Klanglicht wird kostenpflichtig

Sparkurs bei den

Bühnen Graz

Next-Liberty-Intendant Michael Schilhan, Bühnen Graz GF Bernhard Rinner, Schauspielhaus-Intendantin Andrea Vilter

und Oper Graz Intendant Ulrich Lenz (v.l.) müssen zukünftig harte Sparmaßnahmen vornehmen. BÜHNEN GRAZ/ MARIJA KANIZAJ

BILANZ. Trotz erfreulicher Besucherzahlen muss bei den Bühnen Graz

gespart werden. So wird etwa das beliebte Klanglicht kostenpflichtig.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Die Bühnen Graz luden

heute zu einer Bilanzpressekonferenz

ins

Spiegelfoyer der Oper Graz. Gemeinsam

mit Opernintendant

Ulrich Lenz, Schauspielhaus-

Intendantin Andrea Vilter und

Next-Liberty-Intendant Michael

Schilhan präsentierte Geschäftsführer

Bernhard Rinner

die Ergebnisse der Saison

2024/25, gab einen Ausblick auf

das Budget und die Finanzierung

und informierte über künftige

Sparmaßnahmen – trotz stabiler

Besucherzahlen.

Sparkurs

Trotz der stabilen Besucherzahlen

stehen die Bühnen Graz vor

finanziellen Herausforderungen.

Für die Spielzeit 2025/26

war ein Budget von rund 55,5

Millionen Euro vorgesehen.

Tatsächlich stehen jedoch nur

51,5 Millionen Euro zur Verfügung

– rund vier Millionen Euro

weniger als zuvor geplant. Auch

in den darauffolgenden Jahren

bleibt die Situation angespannt.

Für die kommende Saison stehen

rund 3,7 Millionen Euro

weniger zur Verfügung. 2027/28

werden es 3,4 Millionen Euro

weniger sein.

Aufgrund dieser budgetären

Lage sind für die nächsten Jahre

Sparmaßnahmen vorgesehen.

So wird es keine Sommeroper

auf den Kasematten geben und

auch das bislang frei zugängliche

Klanglicht-Festival wird als

kostenpflichtige Variante in den

Schlosspark des Schloss Eggenbergs

verlegt.

Zudem werden Investitionen

gestoppt, die Rücklagen aufgelöst,

Sachkosten eingespart und

die Zahl der Neuproduktionen

verringert. Laut Geschäftsführer

Bernhard Rinner haben die

Sparmaßnahmen in der aktuellen

Saison keine Auswirkungen

auf das Personal. In der kommenden

Saison sollen jedoch

natürliche Abgänge nicht nachbesetzt

werden.

„Wir versuchen künstlerisch

kreativ damit umzugehen. Wir

machen aus der Not eine Tugend“,

betont der Intendant der

Oper Graz, Ulrich Lenz.

Rückblick

In der Spielzeit 2024/25 verzeichneten

die Bühnen Graz insgesamt

480.490 Besuche. Davon

entfielen 146.788 auf die Oper

Graz, 63.909 auf das Schauspielhaus,

44.038 auf das Next Liberty

und 225.755 auf die Grazer Spielstätten.

Damit konnte das Ergebnis

der Vorsaison leicht übertroffen

werden.

Insgesamt wurden 1.255 Vorstellungen

realisiert: 276 in der

Oper, 299 im Schauspielhaus,

171 im Next Liberty sowie 509 in

den Grazer Spielstätten.

Während die Zahl der gekauften

Abonnements für die aktuelle

Saison 2025/26 im Schauspielhaus

und Next Liberty leicht

zurückging, konnte die Oper

Graz durchaus einen Zuwachs

verzeichnen. Insgesamt wurden

4.847 Abonnements verkauft –

in der Saison 2024/25 waren es

4.748. Im Spieljahr 2023/24 lag

die Zahl jedoch noch bei 5.281.


11. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz 3

Lagertha sucht

ein Platzerl

Grazer

Pfoten

Der bekannte Polit- und Medienexperte Heinz Wassermann ist im Alter

von 61 Jahren verstorben. Er war an der FH Joanneum tätig.

FH JOANNEUM

Wassermann verstorben

■ Der weit über die steirischen

Grenzen hinaus bekannte Polit-

und Medienexperte Heinz

Wassermann ist im Alter von 61

Jahren unerwartet verstorben.

Wassermann wurde in Hermagor

in Kärnten geboren und

studierte Betriebswirtschaftslehre,

Geschichte und Sozialkunde,

Philosophie, Psychologie und

Pädagogik an der Universität

Graz. 2002 übernahm er Lehraufträge

an der FH Joanneum

und bildete als Lehrender und

Forscher Generationen von Studierenden

aus.

Er galt als einer der profundesten

Kenner der heimischen

Politik- und Medienlandschaft

und publizierte insgesamt vier

Monografien, sieben Sammelbände

sowie mehr als 100 wissenschaftliche

Publikationen.

Heinz M. Fischer, Leiter des

Instituts Journalismus und Digitale

Medien an der FH Joanneum,

zeigt sich vom Tod Wassermanns

tief betroffen.

Lagertha möchte auf gemeinsame Abenteuer gehen.

Lagertha ist eine junge und

quirlige Hündin voller Lebensfreude.

Sie liebt es, auf

Spaziergänge zu gehen und

Abenteuer zu erleben. Auch

die mentale Auslastung macht

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4 graz

www.grazer.at 11. FEBRUAR 2026

Gründermesse 2026

Stefan Hofer, Max Lercher, Josef Muchitsch und Mario Abl stellten bei der

Klubklausur des SPÖ Landtagsklubs das Gemeindepaket vor (v.l.). SPÖ STMK

Stabile Finanzen und

regionale Investitionen

KLUBKLAUSUR. SPÖ stellte ein Paket zur Stabilisierung

der steirischen Gemeindefinanzen vor.

Von Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

Am heutigen Mittwoch,

dem 11. Februar, fand

die Klubklausur des SPÖ

Landtagsklubs statt. Im Mittelpunkt

stand ein umfassendes

Maßnahmenpaket zur nachhaltigen

Stabilisierung der Gemeindefinanzen

in der Steiermark.

Zunehmende strukturelle

Finanzierungslücken gefährden

die Lebensqualität vor Ort.

Kommunale Investitionen werden

schwieriger.

Maßnahmen

Das Paket umfasst Vorschläge

für die finanzielle Entlastung

der Kommunen, die Neuordnung

der Aufgaben- sowie die

Finanzierungsverteilung und

Stärkung regional wirksamer Investitionen

Der steirische SPÖ Chef Max

Lercher sieht steigende Pflichtausgaben

und zu geringe Ein-

nahmen als Ursache für die

zunehmende Budgetbelastung

vieler Gemeinden. Er kritisiert,

dass „die Steiermark im Gegensatz

zu vielen anderen Bundesländern

noch immer kein Gemeindepaket“

hat.

GVV-Landesvorsitzender Mario

Abl betont, dass Gemeinden

wichtige Auftraggeber für

die regionale Wirtschaft sind. Er

fordert transparente, langfristige

Finanzierungsmodelle, die

Planungssicherheit und Handlungsspielraum

schaffen.

Dem Bundesvorsitzenden der

Gewerkschaft Bau-Holz (GBH),

Josef Muchitsch, zufolge sichern

regionale, rechtssichere

Vorgaben Jobs und Wertschöpfung.

Landtagsabgeordneter Stefan

Hofer betont, dass verbindliche

Finanzierungsmodelle, klare

Zuständigkeiten und eine faire

Kostenaufteilung zwischen Gemeinden,

Land und Bund notwendig

seien.

Josef Herk, Willibald Ehrenhöfer, Martin Ullrich und Oliver Kröpfl (v.l.) sind Stolz

auf das Gründerland Steiermark unf freuen sich auf die Gründermesse. MCG/WIESNER

Gründungsrekord in

der Steiermark

TOP. Die Gründermesse ist auch heuer wieder

Treffpunkt der heimischen Gründerszene.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Kurz vor der Gründermesse

am 21. März zeigen die

Zahlen der WKO Steiermark

erfreuliches: Im vergangenen

Jahr wurden so viele Betriebe

gegründet wie noch nie. 5184

Neugründungen konnten 2025

verzeichnet werden. Ein gutes

Vorzeichen also für die Gründermesse

2026. Das Highlights

sind heuer die Keynotes von

Elke Rock und Daniel Cronin.

Spannend

„Die MCG versteht sich als Impulsgeber

und Wirtschaftsförderer.

Die Gründermesse ist ein

One-Stop-Shop für alles rund

ums Thema Gründung. Wir rechnen

wie auch im Vorjahr mit rund

1000 Besuchern. Rund 50 Prozent

davon, das zeigen die Vorjahre,

werden neue Besucher sein“,

freut sich Messe Congress Graz

Geschäftsführer Martin Ullrich.

Landesrat Willibald Ehrenhöfer

unterstreicht die Bedeutung

der Jungunternehmer in der

Steiermark: „Sie sind die Zukunft

unseres Wirtschaftsstandortes.

Sie haben Mut und Vertrauen in

ihr eigenes Können und sie sind

die, die zukünftig auch Arbeitsplätze

schaffen werden.

Auch Wirtschaftskammerpräsident

Josef Herk sieht das

große Potenzial: „Wir sind die

Gründer- und Unternehmermark.

Das sieht man an den vielen

Neugründungen. In der Steiermark

werden täglich 14 neue

Unternehmen gegründet.“

Steiermärkische Sparkasse

Vorstand Oliver Kröpfl: „Das

positive ist, dass in der Steiermark

ein besonderer Grundflow

für Gründungen besteht.

Dennoch sind auch Beratung,

Vernetzung und Finanzierung

wichtig.“

Das alles und noch viel mehr

findet man auf der Gründermesse

2026.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8

bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Lukas Steinberger-Weiß

(0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664/80 666 6683), Verena

Leitold (0664 80 666 6691), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),

Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890 | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION:

Burkhard Leitner, Joanna Mandl | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.



PARTNER:

6 graz

www.grazer.at 11. FEBRUAR 2026

Neuer Leiter für

Kommerzgeschäft

ÄNDERUNG. Um Unternehmens-Kunden eine noch

bessere und auf ihre Bedürfnisse abgestimmte

Beratung anbieten zu können, stellt die Steiermärkische

Sparkasse ihr Kommerzgeschäft neu auf.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Mit 1. Februar hat Andreas

Leskosek die Verantwortung

für das Firmenkundengeschäft

mit KMU

übernommen. Mit Leskosek

übernimmt ein erfahrener Experte

die Agenden. Seit 1995 ist

er im Bankenbereich tätig. Seine

Karriere startete er bei der Erste

Bank Österreich als Corporate

Betreuer. Nach der Fusion im

Jahr 2000 übernahm er für elf

Jahre die Großkundenbetreuer

im Kommerzbereich der Steier-

märkischen Sparkasse. Danach

leitete er 13 Jahre das Kommerz-

Center Graz.

Überarbeitung

Der Berufung von Andreas Leskosek

zum neuen Leiter des

Kommerzgeschäfts ging eine

komplette Überarbeitung dieses

Geschäftsbereichs voraus. Die

historisch gewachsenen Strukturen

im Kommerzgeschäft der

Steiermärkischen Sparkasse wurden

grundlegend überarbeitet.

Kunden wurden nun entsprechend

ihrem Geschäftsmodell

eindeutig den Segmenten Ge-

Andreas Leskosek (l.), Leiter Firmenkunden Steiermark und Oliver Kröpfl,

Vorstandsmitglied Steiermärkische Sparkasse.

STEIERMÄRKISCHE SPARKASSE

schäftskunden, Firmenkunden

und Großkunden zugeordnet.

Die neuen Kriterien orientieren

sich somit künftig noch besser

an den tatsächlichen Kundenbedürfnissen.

„Durch die Neustrukturierungen

im Kommerzgeschäft der

Steiermärkischen Sparkasse ist es

uns gelungen, unser Betreuungsmodell

auf das nächste Level zu

heben. Alle Kunden können darauf

vertrauen, die bestmögliche

Beratung zu erfahren”, bekräftigt

Oliver Kröpfl, Vorstandsmitglied

Steiermärkische Sparkasse.

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11. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz 7

Rekordbilanz für Center

POSITIV. Die ShoppingCity Seiersberg kann auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurückblicken. Der Bruttojahresumsatz

konnte auf 385 Millionen Euro gesteigert werden. Auch die Besucherfrequenz ist gestiegen.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Insgesamt strömten im vergangenen

Jahr 7,8 Millionen

Besucher in das drittgrößte

Einkaufszentrum Österreichs.

Das ist ein Plus von 1,3 Prozent

im Vergleich zum Vorjahr. Für das

heurige Jahr strebt man zudem

eine Steigerung auf acht Millionen

Besucher und einen Umsatz

von 400 Millionen Euro an.

Neuigkeiten

„Die Zahlen sprechen für sich:

Die ShoppingCity Seiersberg beweist,

dass sie nicht nur Shoppingdestination

ist, sondern auch

ein vitaler Wirtschaftsstandort für

die Region“, so Christian Guzy,

Eigentümer ShoppingCity Seiersberg.

In den vergangenen zwei

Jahren wurden insgesamt sechs

Millionen Euro in das Shoppingcenter

investiert. 2026 sind weitere

drei Millionen an Investitionen

geplant. Dass diese sich auszahlen,

zeigt sich auch an den Neuansiedlungen.

So wird im März der

Shop von Søstrene Grene eröffnet.

Die dänische Einzelhandelsmarke

erweitert so ihre Präsenz in

Österreich. Im Mai eröffnet Thalia

seine neue Buchhandlung in der

ShoppingCity Seiersberg.

„Der Blick auf das 1. Halbjahr

2026 verspricht mit hochkarätigen

Mietern wie Søstrene Grene

und Thalia eine Fortsetzung unseres

Erfolgskurses als Handelsund

Genussdestination. Mit neuen

Partnerschaften wollen wir

aktiv in die Offensive gehen und

die ShoppingCity Seiersberg weiter

stärken“, erklärt Anton Cech,

Geschäftsführer ShoppingCity

Seiersberg.

Christian Guzy (Eigentümer ShoppingCity Seiersberg), Anton Cech (Geschäftsführer

ShoppingCity Seiersberg), Martin Klein (Eigentümer ShoppingCity Seiersberg). MUR

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8 graz

www.grazer.at 11. FEBRUAR 2026

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ clarissa.berner@grazer.at

Zugbegleiter nach

Angriff verletzt

■ Am Montagnachmittag, dem

9. Februar, wurde eine 52-jährige

Zugbegleiterin von einem

41-jährigen Slowaken attackiert.

Bereits zur Mittagszeit stieg der

Tatverdächtige gemeinsam mit

einem 33-jährigen Polen in Graz

in einen Zug in Richtung Leibnitz

ein. Bei der Fahrscheinkontrolle

konnten die beiden Männer keine

Tickets vorweisen, weshalb

der 32-jährige Zugbegleiter sie

dazu aufforderte, die Fahrt zu

bezahlen oder den Zug zu verlassen.

Daraufhin beschimpften

die Männer den 32-Jährigen

und verließen den Zug noch in

Graz. Gegen 14 Uhr versuchten

dieselben Männer in Hengsberg

in einen Zug einzusteigen. In

jenem Zug arbeitete eine 52-jährige

Zugbegleiterin, die bereits

über den Vorfall informiert wurde

und die Männer erkannte. Da

sie auch zu diesem Zeitpunkt

keinen gültigen Fahrschein vorweisen

konnten, verweigerte die

Zugbegleiterin ihnen den Zutritt.

Daraufhin attackierte der

41-Jährige die Frau. Sie stürzte,

wurde am Bein schwer verletzt

und musste ins LKH Südsteiermark

eingeliefert werden. Die

Männer ergriffen die Flucht, sie

konnten jedoch schnell ausgeforscht

werden. Eine Zivilstreife

der Polizeiinspektion Wildon

konnte die gesuchten Personen

auf einem rund 150 Meter vom

Bahnhof entfernten Hochsitz

vorfinden. Beide Männer waren

alkoholisiert. Während gegen

den 33-Jährigen kein konkreter

Tatverdacht vorlag, nahmen sie

den 41-Jährigen fest. Er wurde in

das Polizeianhaltezentrum Graz

eingeliefert. Aktuell befindet sich

der Slowake in Haft.

Dieser

Mann wird

gesucht. Er

soll zwischen

Dezember

2025 und

Mitte Jänner

2026 E-Bikes

am Gelände

des LKH Graz

gestohlen

haben.

LPD STEIERMARK

Die Polizei fahndet

nach Fahrrad-Dieb

■ Die Polizei sucht einen Mann,

der zwischen Dezember 2025

und Mitte Jänner 2026 am Gelände

des LKH Graz drei E-Bikes

gestohlen hat. Er trug zum Tatzeitpunkt

einen kurzen grauen

Bart, eine schwarze Haube, eine

schwarze Jacke, blaue Jeans,

braune Schuhe und einen seltenen

Motorradrucksack der Marke

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graz 9

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Verblendung

Über ein Jahr lang war klar,

dass ein Radfahrverbot in der

Schmiedgasse notwendig und

unausweichlich ist. Polizei,

Evaluierungen und tägliche

Realität lieferten eindeutige

Belege. Trotzdem hat Judith

Schwentner diese Entscheidung

bewusst so lange wie möglich

hinausgezögert – und damit

wissentlich in Kauf genommen,

dass Fußgänger weiterhin

gefährdet werden. Nicht aus

Unwissen, sondern aus ideologischer

Verblendung. Es zeigt

eindeutig welche Gruppe hier

bevorzugt wird. Vergleich dazu

in Indien ist es die Kuh, bei den

Grünen in Graz „die Rad“.

Christian Jany

* * *

Guter Versuch

Netter Versuch, dass man sich

als Fussgänger freier bewegen

kann, aber wer wird das kontrollieren?

Edith Hönickl

* * *

Meinung

Raus mit den Radlern. Seit

Jahrzehnten glühen die wie

die Irren durch und gefährden

Fußgänger.

Michael Ritter

* * *

Ungut

Ich bin selbst Radfahrer und

verstehe es voll. Ich finde es

selbst absolut rücksichtslos,

was für eine Geschwindigkeit

dort manche draufhaben.

Matthias Pro

* * *

Frechheit

Danke an alle „Spezialisten“,

die kein Tempo einhalten können

– Radfahrer wie ich zahlen

den Preis dafür.

Kathi Fuchs

* * *

Sehr gut

Ich bin kein Freund von

den Grünen oder von Frau

Schwentner, aber dieses

Projekt finde ich 100 Prozent

Ok. Das Radfahren gehört dort

wirklich gestoppt, ich hab schon

mehrere Male dort brenzlige Situationen

erlebt oder gesehen.

Robert Neukam

* * *

Wunsch

Ich finde, das wäre auch in der

Hans-Sachs-Gasse wünschenswert.

Johanna Poltsch

* * *

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Gasse nur

noch für

Fußgänger

In den vergangenen Monaten

wurde die Situation in der

Schmiedgasse beobachtet. Es

wurden Maßnahmen zur Lenkung

des Radverkehrs gesetzt

sowie verstärkte polizeiliche Kontrollen

durchgeführt. Dennoch

kommt es weiterhin zu Konflikten

und gefährlichen Situationen.

Das Radfahren in der Schmiedgasse

wird nun künftig ganzjährig

zeitlich eingeschränkt.

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graz

10 www.grazer.at 19. 11. SEPTEMBER FEBRUAR 2026 2021

Ausblick

Was am Donnerstag

in Graz wichtig ist

■ Die Februar-Gemeinderatssitzung steht bevor. Auf der Tagesordnung

stehen 23 Punkte. Darunter die Ausarbeitung einer konkreten

Stadion-Lösung sowie der Kauf von Grundstücken im Umfeld, der

Kauf des sogenannten „Medienturms“ am Schlachthof-Gelände, fünf

Millionen Zuschuss zur MCG zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts,

die Ernennung von zehn Persönlichkeiten zu Bürgern der Stadt oder

die erneute Bestellung von Günter Hirner als GBG-Geschäftsführer.

In der Fragestunde wird auch der mögliche Kauf der Burgruine Gösting

noch einmal Thema.

■ Das ehemalige Peppino in der Hofgasse wird als Cantinetta im

Hofkeller wieder aufgesperrt. Dahinter stehen Ex-Vizebürgermeister

Mario Eustacchio, Jurist Jürgen Dumpelnik und Gastronom Massimo

Sadiku. Neu ist etwa die ganztägig geöffnete Cicchetti-Bar.

■ Im Schauraum am Schauspielhaus feiert mit „Erinnerung eines

Mädchens“ ein autobiografisch geprägter Text der Literaturnobelpreisträgerin

Annie Ernaux Premiere. Beginn: 20 Uhr.

■ Im feel.free in der Annenstraße wird ab 16 Uhr Fasching mit besonders

bunten Verkleidungen gefeiert: Es gibt Krapfen und Musik

für Groß und Klein.

Beschluss morgen im Gemeinderat: Die Stadt Graz kauft den ehemaligen

Wasserturm (zuletzt „Medienturm“) am Schlachthof-Gelände. STREET VIEW

■ Benefizveranstaltung für die Kindertagesstätte und Suppenküche

in Nadrag/Rumänien: Heinz Kröpfl präsentiert „Jagdrausch. (K)ein

Kriminalroman“ um 15.30 Uhr im Pfarrzentrum Kalvarienberg.

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