11. Februar 2026
- Sparkurs bei den Bühnen Graz - SPÖ stellt Paket zur Stabilisierung der Gemeindefinanzen vor - Gründermesse auch heuer wiederTreffpunkt der heimischen Gründerszene
- Sparkurs bei den Bühnen Graz
- SPÖ stellt Paket zur Stabilisierung der Gemeindefinanzen vor
- Gründermesse auch heuer wiederTreffpunkt der heimischen Gründerszene
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Grazer11. FEBRUAR 2026, E-PAPER AUSGABE
Getty
Quelle: ZAMG
8°
Es bleibt bewölkt,
teilweise
kommt die
Sonne durch.
Die Temperaturen
in Graz liegen morgen Donnerstag
zwischen 1 und 8 Grad.
Gemeindepaket
SPÖ Steiermark fordert Maßnahmen für
Städte und Gemeinden. Max Lercher will
einen „Steiermark Patriotismus”. 4
Gründerboom
Im Vorfeld der Gründermesse zeigt sich:
Es wird so viel gegründet wie noch nie.
14 neue Gründungen gibt es pro Tag. 4
Bühnen Graz müssen sparen
Klanglicht
wird
kostenpflichtig
LUKE_GOODLIFE-FOR, SPÖ STEIERMARK, MCG/WIESNER
Bilanz. Trotz knapp 500.000 Besuchern in der vergangenen Saison müssen die Bühnen Graz sparen. Der Sparkurs fordert harte Einschnitte. Das
beliebte Klanglicht wird in den Schlosspark des Schloss Eggenberg verlegt und wird nur mehr kostenpflichtig zugänglich sein. SEITE 2
2 www.grazer.at 11. FEBRUAR 2026
GR Zeynep Aygan-Romaner fordert
dringlichen Antrag.
STADT GRAZ/FISCHER
Demokratische
Teilhabe
■ Der Grazer Migrantenbeirat
hat im Jahr 2025 sein 30-jähriges
Bestehen gefeiert. Mit einem
dringlichen Antrag bei der
nächsten Gemeinderatssitzung
fordert Zeynep Aygan-Romaner,
Gemeinderätin der Grazer
Grünen, konkrete Verbesserungen,
um mehr Menschen zu erreichen.
„Wenn wir wollen, dass Menschen
mitreden, müssen wir
ihnen den Zugang dazu auch
wirklich erleichtern“, sagt Aygan-
Romaner.
K. Hohensinner, N. Siwetz und G.
Fürntratt (v.l.)
STADT GRAZ/FISCHER
Neue städtische
Kinderkrippe
■ Mit der neuen Kinderkrippe
in der Pistotnikgasse baut Graz
das Angebot an Kinderbildung
und -betreuung weiter aus und
verfügt über eine weitere moderne
Einrichtung. „Gerade die
ersten Lebensjahre prägen den
weiteren Bildungs- und Lebensweg
eines Kindes entscheidend.
Deshalb müssen wir unseren
Kindern von Anfang an die
besten Rahmenbedingungen
geben, damit sie ihre Talente
entfalten können“, so Bildungsstadtrat
Kurt Hohensinner.
Klanglicht wird kostenpflichtig
Sparkurs bei den
Bühnen Graz
Next-Liberty-Intendant Michael Schilhan, Bühnen Graz GF Bernhard Rinner, Schauspielhaus-Intendantin Andrea Vilter
und Oper Graz Intendant Ulrich Lenz (v.l.) müssen zukünftig harte Sparmaßnahmen vornehmen. BÜHNEN GRAZ/ MARIJA KANIZAJ
BILANZ. Trotz erfreulicher Besucherzahlen muss bei den Bühnen Graz
gespart werden. So wird etwa das beliebte Klanglicht kostenpflichtig.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
Die Bühnen Graz luden
heute zu einer Bilanzpressekonferenz
ins
Spiegelfoyer der Oper Graz. Gemeinsam
mit Opernintendant
Ulrich Lenz, Schauspielhaus-
Intendantin Andrea Vilter und
Next-Liberty-Intendant Michael
Schilhan präsentierte Geschäftsführer
Bernhard Rinner
die Ergebnisse der Saison
2024/25, gab einen Ausblick auf
das Budget und die Finanzierung
und informierte über künftige
Sparmaßnahmen – trotz stabiler
Besucherzahlen.
Sparkurs
Trotz der stabilen Besucherzahlen
stehen die Bühnen Graz vor
finanziellen Herausforderungen.
Für die Spielzeit 2025/26
war ein Budget von rund 55,5
Millionen Euro vorgesehen.
Tatsächlich stehen jedoch nur
51,5 Millionen Euro zur Verfügung
– rund vier Millionen Euro
weniger als zuvor geplant. Auch
in den darauffolgenden Jahren
bleibt die Situation angespannt.
Für die kommende Saison stehen
rund 3,7 Millionen Euro
weniger zur Verfügung. 2027/28
werden es 3,4 Millionen Euro
weniger sein.
Aufgrund dieser budgetären
Lage sind für die nächsten Jahre
Sparmaßnahmen vorgesehen.
So wird es keine Sommeroper
auf den Kasematten geben und
auch das bislang frei zugängliche
Klanglicht-Festival wird als
kostenpflichtige Variante in den
Schlosspark des Schloss Eggenbergs
verlegt.
Zudem werden Investitionen
gestoppt, die Rücklagen aufgelöst,
Sachkosten eingespart und
die Zahl der Neuproduktionen
verringert. Laut Geschäftsführer
Bernhard Rinner haben die
Sparmaßnahmen in der aktuellen
Saison keine Auswirkungen
auf das Personal. In der kommenden
Saison sollen jedoch
natürliche Abgänge nicht nachbesetzt
werden.
„Wir versuchen künstlerisch
kreativ damit umzugehen. Wir
machen aus der Not eine Tugend“,
betont der Intendant der
Oper Graz, Ulrich Lenz.
Rückblick
In der Spielzeit 2024/25 verzeichneten
die Bühnen Graz insgesamt
480.490 Besuche. Davon
entfielen 146.788 auf die Oper
Graz, 63.909 auf das Schauspielhaus,
44.038 auf das Next Liberty
und 225.755 auf die Grazer Spielstätten.
Damit konnte das Ergebnis
der Vorsaison leicht übertroffen
werden.
Insgesamt wurden 1.255 Vorstellungen
realisiert: 276 in der
Oper, 299 im Schauspielhaus,
171 im Next Liberty sowie 509 in
den Grazer Spielstätten.
Während die Zahl der gekauften
Abonnements für die aktuelle
Saison 2025/26 im Schauspielhaus
und Next Liberty leicht
zurückging, konnte die Oper
Graz durchaus einen Zuwachs
verzeichnen. Insgesamt wurden
4.847 Abonnements verkauft –
in der Saison 2024/25 waren es
4.748. Im Spieljahr 2023/24 lag
die Zahl jedoch noch bei 5.281.
11. FEBRUAR 2026 www.grazer.at
graz 3
Lagertha sucht
ein Platzerl
Grazer
Pfoten
Der bekannte Polit- und Medienexperte Heinz Wassermann ist im Alter
von 61 Jahren verstorben. Er war an der FH Joanneum tätig.
FH JOANNEUM
Wassermann verstorben
■ Der weit über die steirischen
Grenzen hinaus bekannte Polit-
und Medienexperte Heinz
Wassermann ist im Alter von 61
Jahren unerwartet verstorben.
Wassermann wurde in Hermagor
in Kärnten geboren und
studierte Betriebswirtschaftslehre,
Geschichte und Sozialkunde,
Philosophie, Psychologie und
Pädagogik an der Universität
Graz. 2002 übernahm er Lehraufträge
an der FH Joanneum
und bildete als Lehrender und
Forscher Generationen von Studierenden
aus.
Er galt als einer der profundesten
Kenner der heimischen
Politik- und Medienlandschaft
und publizierte insgesamt vier
Monografien, sieben Sammelbände
sowie mehr als 100 wissenschaftliche
Publikationen.
Heinz M. Fischer, Leiter des
Instituts Journalismus und Digitale
Medien an der FH Joanneum,
zeigt sich vom Tod Wassermanns
tief betroffen.
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Gründermesse 2026
Stefan Hofer, Max Lercher, Josef Muchitsch und Mario Abl stellten bei der
Klubklausur des SPÖ Landtagsklubs das Gemeindepaket vor (v.l.). SPÖ STMK
Stabile Finanzen und
regionale Investitionen
KLUBKLAUSUR. SPÖ stellte ein Paket zur Stabilisierung
der steirischen Gemeindefinanzen vor.
Von Clarissa Berner
clarissa.berner@grazer.at
Am heutigen Mittwoch,
dem 11. Februar, fand
die Klubklausur des SPÖ
Landtagsklubs statt. Im Mittelpunkt
stand ein umfassendes
Maßnahmenpaket zur nachhaltigen
Stabilisierung der Gemeindefinanzen
in der Steiermark.
Zunehmende strukturelle
Finanzierungslücken gefährden
die Lebensqualität vor Ort.
Kommunale Investitionen werden
schwieriger.
Maßnahmen
Das Paket umfasst Vorschläge
für die finanzielle Entlastung
der Kommunen, die Neuordnung
der Aufgaben- sowie die
Finanzierungsverteilung und
Stärkung regional wirksamer Investitionen
Der steirische SPÖ Chef Max
Lercher sieht steigende Pflichtausgaben
und zu geringe Ein-
nahmen als Ursache für die
zunehmende Budgetbelastung
vieler Gemeinden. Er kritisiert,
dass „die Steiermark im Gegensatz
zu vielen anderen Bundesländern
noch immer kein Gemeindepaket“
hat.
GVV-Landesvorsitzender Mario
Abl betont, dass Gemeinden
wichtige Auftraggeber für
die regionale Wirtschaft sind. Er
fordert transparente, langfristige
Finanzierungsmodelle, die
Planungssicherheit und Handlungsspielraum
schaffen.
Dem Bundesvorsitzenden der
Gewerkschaft Bau-Holz (GBH),
Josef Muchitsch, zufolge sichern
regionale, rechtssichere
Vorgaben Jobs und Wertschöpfung.
Landtagsabgeordneter Stefan
Hofer betont, dass verbindliche
Finanzierungsmodelle, klare
Zuständigkeiten und eine faire
Kostenaufteilung zwischen Gemeinden,
Land und Bund notwendig
seien.
Josef Herk, Willibald Ehrenhöfer, Martin Ullrich und Oliver Kröpfl (v.l.) sind Stolz
auf das Gründerland Steiermark unf freuen sich auf die Gründermesse. MCG/WIESNER
Gründungsrekord in
der Steiermark
TOP. Die Gründermesse ist auch heuer wieder
Treffpunkt der heimischen Gründerszene.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Kurz vor der Gründermesse
am 21. März zeigen die
Zahlen der WKO Steiermark
erfreuliches: Im vergangenen
Jahr wurden so viele Betriebe
gegründet wie noch nie. 5184
Neugründungen konnten 2025
verzeichnet werden. Ein gutes
Vorzeichen also für die Gründermesse
2026. Das Highlights
sind heuer die Keynotes von
Elke Rock und Daniel Cronin.
Spannend
„Die MCG versteht sich als Impulsgeber
und Wirtschaftsförderer.
Die Gründermesse ist ein
One-Stop-Shop für alles rund
ums Thema Gründung. Wir rechnen
wie auch im Vorjahr mit rund
1000 Besuchern. Rund 50 Prozent
davon, das zeigen die Vorjahre,
werden neue Besucher sein“,
freut sich Messe Congress Graz
Geschäftsführer Martin Ullrich.
Landesrat Willibald Ehrenhöfer
unterstreicht die Bedeutung
der Jungunternehmer in der
Steiermark: „Sie sind die Zukunft
unseres Wirtschaftsstandortes.
Sie haben Mut und Vertrauen in
ihr eigenes Können und sie sind
die, die zukünftig auch Arbeitsplätze
schaffen werden.
Auch Wirtschaftskammerpräsident
Josef Herk sieht das
große Potenzial: „Wir sind die
Gründer- und Unternehmermark.
Das sieht man an den vielen
Neugründungen. In der Steiermark
werden täglich 14 neue
Unternehmen gegründet.“
Steiermärkische Sparkasse
Vorstand Oliver Kröpfl: „Das
positive ist, dass in der Steiermark
ein besonderer Grundflow
für Gründungen besteht.
Dennoch sind auch Beratung,
Vernetzung und Finanzierung
wichtig.“
Das alles und noch viel mehr
findet man auf der Gründermesse
2026.
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8
bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Lukas Steinberger-Weiß
(0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664/80 666 6683), Verena
Leitold (0664 80 666 6691), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),
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www.grazer.at 11. FEBRUAR 2026
Neuer Leiter für
Kommerzgeschäft
ÄNDERUNG. Um Unternehmens-Kunden eine noch
bessere und auf ihre Bedürfnisse abgestimmte
Beratung anbieten zu können, stellt die Steiermärkische
Sparkasse ihr Kommerzgeschäft neu auf.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Mit 1. Februar hat Andreas
Leskosek die Verantwortung
für das Firmenkundengeschäft
mit KMU
übernommen. Mit Leskosek
übernimmt ein erfahrener Experte
die Agenden. Seit 1995 ist
er im Bankenbereich tätig. Seine
Karriere startete er bei der Erste
Bank Österreich als Corporate
Betreuer. Nach der Fusion im
Jahr 2000 übernahm er für elf
Jahre die Großkundenbetreuer
im Kommerzbereich der Steier-
märkischen Sparkasse. Danach
leitete er 13 Jahre das Kommerz-
Center Graz.
Überarbeitung
Der Berufung von Andreas Leskosek
zum neuen Leiter des
Kommerzgeschäfts ging eine
komplette Überarbeitung dieses
Geschäftsbereichs voraus. Die
historisch gewachsenen Strukturen
im Kommerzgeschäft der
Steiermärkischen Sparkasse wurden
grundlegend überarbeitet.
Kunden wurden nun entsprechend
ihrem Geschäftsmodell
eindeutig den Segmenten Ge-
Andreas Leskosek (l.), Leiter Firmenkunden Steiermark und Oliver Kröpfl,
Vorstandsmitglied Steiermärkische Sparkasse.
STEIERMÄRKISCHE SPARKASSE
schäftskunden, Firmenkunden
und Großkunden zugeordnet.
Die neuen Kriterien orientieren
sich somit künftig noch besser
an den tatsächlichen Kundenbedürfnissen.
„Durch die Neustrukturierungen
im Kommerzgeschäft der
Steiermärkischen Sparkasse ist es
uns gelungen, unser Betreuungsmodell
auf das nächste Level zu
heben. Alle Kunden können darauf
vertrauen, die bestmögliche
Beratung zu erfahren”, bekräftigt
Oliver Kröpfl, Vorstandsmitglied
Steiermärkische Sparkasse.
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11. FEBRUAR 2026 www.grazer.at
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Rekordbilanz für Center
POSITIV. Die ShoppingCity Seiersberg kann auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurückblicken. Der Bruttojahresumsatz
konnte auf 385 Millionen Euro gesteigert werden. Auch die Besucherfrequenz ist gestiegen.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Insgesamt strömten im vergangenen
Jahr 7,8 Millionen
Besucher in das drittgrößte
Einkaufszentrum Österreichs.
Das ist ein Plus von 1,3 Prozent
im Vergleich zum Vorjahr. Für das
heurige Jahr strebt man zudem
eine Steigerung auf acht Millionen
Besucher und einen Umsatz
von 400 Millionen Euro an.
Neuigkeiten
„Die Zahlen sprechen für sich:
Die ShoppingCity Seiersberg beweist,
dass sie nicht nur Shoppingdestination
ist, sondern auch
ein vitaler Wirtschaftsstandort für
die Region“, so Christian Guzy,
Eigentümer ShoppingCity Seiersberg.
In den vergangenen zwei
Jahren wurden insgesamt sechs
Millionen Euro in das Shoppingcenter
investiert. 2026 sind weitere
drei Millionen an Investitionen
geplant. Dass diese sich auszahlen,
zeigt sich auch an den Neuansiedlungen.
So wird im März der
Shop von Søstrene Grene eröffnet.
Die dänische Einzelhandelsmarke
erweitert so ihre Präsenz in
Österreich. Im Mai eröffnet Thalia
seine neue Buchhandlung in der
ShoppingCity Seiersberg.
„Der Blick auf das 1. Halbjahr
2026 verspricht mit hochkarätigen
Mietern wie Søstrene Grene
und Thalia eine Fortsetzung unseres
Erfolgskurses als Handelsund
Genussdestination. Mit neuen
Partnerschaften wollen wir
aktiv in die Offensive gehen und
die ShoppingCity Seiersberg weiter
stärken“, erklärt Anton Cech,
Geschäftsführer ShoppingCity
Seiersberg.
Christian Guzy (Eigentümer ShoppingCity Seiersberg), Anton Cech (Geschäftsführer
ShoppingCity Seiersberg), Martin Klein (Eigentümer ShoppingCity Seiersberg). MUR
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8 graz
www.grazer.at 11. FEBRUAR 2026
C H R O N I K
Blaulicht
Report
✏ clarissa.berner@grazer.at
Zugbegleiter nach
Angriff verletzt
■ Am Montagnachmittag, dem
9. Februar, wurde eine 52-jährige
Zugbegleiterin von einem
41-jährigen Slowaken attackiert.
Bereits zur Mittagszeit stieg der
Tatverdächtige gemeinsam mit
einem 33-jährigen Polen in Graz
in einen Zug in Richtung Leibnitz
ein. Bei der Fahrscheinkontrolle
konnten die beiden Männer keine
Tickets vorweisen, weshalb
der 32-jährige Zugbegleiter sie
dazu aufforderte, die Fahrt zu
bezahlen oder den Zug zu verlassen.
Daraufhin beschimpften
die Männer den 32-Jährigen
und verließen den Zug noch in
Graz. Gegen 14 Uhr versuchten
dieselben Männer in Hengsberg
in einen Zug einzusteigen. In
jenem Zug arbeitete eine 52-jährige
Zugbegleiterin, die bereits
über den Vorfall informiert wurde
und die Männer erkannte. Da
sie auch zu diesem Zeitpunkt
keinen gültigen Fahrschein vorweisen
konnten, verweigerte die
Zugbegleiterin ihnen den Zutritt.
Daraufhin attackierte der
41-Jährige die Frau. Sie stürzte,
wurde am Bein schwer verletzt
und musste ins LKH Südsteiermark
eingeliefert werden. Die
Männer ergriffen die Flucht, sie
konnten jedoch schnell ausgeforscht
werden. Eine Zivilstreife
der Polizeiinspektion Wildon
konnte die gesuchten Personen
auf einem rund 150 Meter vom
Bahnhof entfernten Hochsitz
vorfinden. Beide Männer waren
alkoholisiert. Während gegen
den 33-Jährigen kein konkreter
Tatverdacht vorlag, nahmen sie
den 41-Jährigen fest. Er wurde in
das Polizeianhaltezentrum Graz
eingeliefert. Aktuell befindet sich
der Slowake in Haft.
Dieser
Mann wird
gesucht. Er
soll zwischen
Dezember
2025 und
Mitte Jänner
2026 E-Bikes
am Gelände
des LKH Graz
gestohlen
haben.
LPD STEIERMARK
Die Polizei fahndet
nach Fahrrad-Dieb
■ Die Polizei sucht einen Mann,
der zwischen Dezember 2025
und Mitte Jänner 2026 am Gelände
des LKH Graz drei E-Bikes
gestohlen hat. Er trug zum Tatzeitpunkt
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Verblendung
Über ein Jahr lang war klar,
dass ein Radfahrverbot in der
Schmiedgasse notwendig und
unausweichlich ist. Polizei,
Evaluierungen und tägliche
Realität lieferten eindeutige
Belege. Trotzdem hat Judith
Schwentner diese Entscheidung
bewusst so lange wie möglich
hinausgezögert – und damit
wissentlich in Kauf genommen,
dass Fußgänger weiterhin
gefährdet werden. Nicht aus
Unwissen, sondern aus ideologischer
Verblendung. Es zeigt
eindeutig welche Gruppe hier
bevorzugt wird. Vergleich dazu
in Indien ist es die Kuh, bei den
Grünen in Graz „die Rad“.
Christian Jany
* * *
Guter Versuch
Netter Versuch, dass man sich
als Fussgänger freier bewegen
kann, aber wer wird das kontrollieren?
Edith Hönickl
* * *
Meinung
Raus mit den Radlern. Seit
Jahrzehnten glühen die wie
die Irren durch und gefährden
Fußgänger.
Michael Ritter
* * *
Ungut
Ich bin selbst Radfahrer und
verstehe es voll. Ich finde es
selbst absolut rücksichtslos,
was für eine Geschwindigkeit
dort manche draufhaben.
Matthias Pro
* * *
Frechheit
Danke an alle „Spezialisten“,
die kein Tempo einhalten können
– Radfahrer wie ich zahlen
den Preis dafür.
Kathi Fuchs
* * *
Sehr gut
Ich bin kein Freund von
den Grünen oder von Frau
Schwentner, aber dieses
Projekt finde ich 100 Prozent
Ok. Das Radfahren gehört dort
wirklich gestoppt, ich hab schon
mehrere Male dort brenzlige Situationen
erlebt oder gesehen.
Robert Neukam
* * *
Wunsch
Ich finde, das wäre auch in der
Hans-Sachs-Gasse wünschenswert.
Johanna Poltsch
* * *
Meistkommentierte
Geschichte
des Tages
Gasse nur
noch für
Fußgänger
In den vergangenen Monaten
wurde die Situation in der
Schmiedgasse beobachtet. Es
wurden Maßnahmen zur Lenkung
des Radverkehrs gesetzt
sowie verstärkte polizeiliche Kontrollen
durchgeführt. Dennoch
kommt es weiterhin zu Konflikten
und gefährlichen Situationen.
Das Radfahren in der Schmiedgasse
wird nun künftig ganzjährig
zeitlich eingeschränkt.
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Ausblick
Was am Donnerstag
in Graz wichtig ist
■ Die Februar-Gemeinderatssitzung steht bevor. Auf der Tagesordnung
stehen 23 Punkte. Darunter die Ausarbeitung einer konkreten
Stadion-Lösung sowie der Kauf von Grundstücken im Umfeld, der
Kauf des sogenannten „Medienturms“ am Schlachthof-Gelände, fünf
Millionen Zuschuss zur MCG zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts,
die Ernennung von zehn Persönlichkeiten zu Bürgern der Stadt oder
die erneute Bestellung von Günter Hirner als GBG-Geschäftsführer.
In der Fragestunde wird auch der mögliche Kauf der Burgruine Gösting
noch einmal Thema.
■ Das ehemalige Peppino in der Hofgasse wird als Cantinetta im
Hofkeller wieder aufgesperrt. Dahinter stehen Ex-Vizebürgermeister
Mario Eustacchio, Jurist Jürgen Dumpelnik und Gastronom Massimo
Sadiku. Neu ist etwa die ganztägig geöffnete Cicchetti-Bar.
■ Im Schauraum am Schauspielhaus feiert mit „Erinnerung eines
Mädchens“ ein autobiografisch geprägter Text der Literaturnobelpreisträgerin
Annie Ernaux Premiere. Beginn: 20 Uhr.
■ Im feel.free in der Annenstraße wird ab 16 Uhr Fasching mit besonders
bunten Verkleidungen gefeiert: Es gibt Krapfen und Musik
für Groß und Klein.
Beschluss morgen im Gemeinderat: Die Stadt Graz kauft den ehemaligen
Wasserturm (zuletzt „Medienturm“) am Schlachthof-Gelände. STREET VIEW
■ Benefizveranstaltung für die Kindertagesstätte und Suppenküche
in Nadrag/Rumänien: Heinz Kröpfl präsentiert „Jagdrausch. (K)ein
Kriminalroman“ um 15.30 Uhr im Pfarrzentrum Kalvarienberg.
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