raum - Lebensraum Bregenz

lebensraum.bregenz.at

raum - Lebensraum Bregenz

Ausgabe Nr. 55/ 2010-3 | Juli – August – September

Lebensraum

Nachrichten

Foto: Elisabeth Metzler

Die Kinder laden herzlich ein

zum großen KinderFlohMarkt

Samstag, 18. September, 10 bis 14 Uhr

lebensraum

innenraum Bericht des Geschäftsführers …… Seite 2

projektraum Paninitauschtag, KinderFlohMarkt Seite 4

Filmfrühstück, Club 85 + ………… Seite 5

Selbshilfegruppe Restless Legs … Seite 5

Tag der offenen Tür SHG ………… Seite 5

termine Lebensraum Bregenz …………… Seite 6 /15

www.lebensraum-bregenz.at

themenraum

Thema: Haut – Sonnenschutz …………………… Seite 7

Selbsthilfegruppen ……………………………… Seite 9/10

andere institutionen

schauraum | Berichte anderer Institutionen ……… Seite 11

zeitraum | Termine anderer Institutionen ………… Seite 14

Impressum. Herausgeber: Verein Lebensraum Bregenz, Sozialzentrum Mariahilf, Haus II, Clemens-Holzmeister-Gasse 2, 6900 Bregenz, T 05574 52700, Fax 05574 52700-4, elisabeth.metzler@lebensraum-

bregenz.at. ZVR-Zahl: 545762060. Redaktionsteam: DSA Peter Weiskopf, Elisabeth Metzler, Magdalena Meraner, Maria Köllemann. Druck: Thurnher, Rankweil. Aufgabepostamt Bregenz.

Aufgabepostamt Bregenz, GZ 02Z031870M P.b.b.


i n n e n r a u m

Bericht des Geschäftsführers

Geschäftsführer

Peter Weiskopf

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• GiB – Bürgerschaftliches Engagement

• Selbsthilfe

• Aktion Demenz

• Projekte (Paninitauschbörse, Ferien

ohne Kofferpacken, KinderFlohMarkt)

• Sommeröffnungszeiten

GiB – Bürgerschaftliches Engagement

GiB – schon wieder eine Abkürzung? Ja und Nein. GiB

kann ausgesprochen werden und soll einen aktivierenden,

freundlich auffordernden Charakter betonen. Als Abkürzung

steht GiB für: Gemeinsam in Bregenz. Gemeinsam

für Bregenz. Damit wollen wir das Engagement in und für

unser gemeinsames Bregenz fördern. Wie berichtet sind

wir von der Stadt mit diesem Thema beauftragt worden

und werden hier als Drehscheibe fungieren. In der „BOAS-

Studie“ zu Gesundheit und Sozialkapital von 2007 haben

19 % der Bregenzer/innen angegeben, dass sie potentiell

für bürgerschaftliches Engagement bereit wären. Dieses

so genannte Sozialkapital gilt es zu stärken, fördern und

aktivieren. Für die Öffentlichkeitsarbeit allgemein und für

verschiedene Aktionen und Veranstaltungen wird es ein

umweltfreundliches „GiB-Fahrzeug“ geben. Details (und

Foto) gibt es wenn diese Sonderanfertigung bis September

„da“ ist und dann unterwegs sein wird.

Seniorenbörse

Die Seniorenbörse hat seit ihrem Start im März bereits über

100 Mitglieder gewinnen können. Wir freuen uns, dass der

Lebensraum bei der Gründung behilflich sein konnte, und

dass Gottfried Schröckenfuchs und das Team so engagiert

und erfolgreich bei der Sache sind. Die Seniorenbörse hat

inzwischen Anfragen und die Bitte um Unterstützung für

die Gründung weiterer Seniorenbörsen in der Region Bludenz

und der Kummenbergregion erhalten. Wir gratulieren

der Seniorenbörse zu ihrem tollen Erfolg und wünschen

weiterhin viel Spaß beim Engagement. Ein Bericht über die

erste Jahreshauptversammlung vom 28. Juni folgt.

Sozialpatenlehrgang

Der Lehrgang ist im Mai gut angelaufen und hat am 1. Juli

bereits „Halbzeit“. Ein Wochenende und drei Abende haben

Start der Seniorenbörse im März: Gottfried Schröckenfuchs, Ingrid Heimgärtner, Dagmar

Helbig, Raimund Rosenberg, Toni Wirthensohn, Hans Lederer, Kurt Hechenblaikner

sich die Teilnehmer/innen dann mit Gesprächsführung,

Ressourcenarbeit, verschiedenen Sozialeinrichtungen und

Angeboten der Stadt befasst. Wir freuen uns, dass wir für

diesen Lehrgang der Caritas Gastgeber sein dürfen und

sich die Sozialpaten/innen bei uns wohl fühlen.

Selbsthilfe – neue Gruppe und neue Zusammenarbeit

Wir freuen uns über eine neue Gruppe. Die Gruppe „Epilepsie“

trifft sich jeden 1. Samstag im Monat um 10.30 Uhr.

Initiiert wurde die Gruppe von Frau Nadine Preßl. Wir

wünschen einen guten Start und viel Erfolg.

Der „Diabetiker Stammtisch“ und die Selbsthilfegruppe

„ADA-Aktive Diabetiker Austria“ haben sich zusammen

getan und die beiden Initiatorinnen bzw. Leiterinnen (Regina

Rossi und Christine Pisecky) werden die Gruppe gemeinsam

weiter begleiten als Diabetikerstammtisch.

Projekte

• Paninitauschbörse am 28. Mai (Seite 4)

• Club 85 + Frühjahrsausflug am 15. April (Seite 5)

• Ferien ohne Kofferpacken im September (Seite 6)

• KinderFlohMarkt am 18. September (Seite 6)

Aktion Demenz – „Das Herz wird nicht dement“

Am 28. Mai und 10. Juni fand das „Bürgerforum Demenz“

mit insgesamt über 100 Besuchern/innen statt. Beim ersten

Termin stand der Vortrag von Dr. Ingrid Fend zum

Thema „Verdacht auf Demenz – was dann?“ auf dem

Programm. Es zeigte sich, dass es viel Interesse gibt und

auch viele Angebote, jedoch manches nicht ausreichend

bekannt ist. Hier hat die Aktion Demenz schon einiges

bewirkt und bleibt weiterhin gefordert die Angebote bekannt

zu machen. Beim zweiten Termin am 10. Juni haben

Dr. Gottfried Feurstein über finanzielle Hilfen und

Dr. Josef Bachmann über Möglichkeiten der Vorbeugung

referiert und anschließend Fragen beantwortet. Beide

Themen sind auf großes Interesse gestoßen und es wurde

im Anschluss bei einem kleinen Umtrunk noch rege

weiter diskutiert. Souverän moderiert wurden die Veranstaltungen

von Marlies Mohr (VN). Stadträtin Elisabeth

Mathis war auch mit dabei und betonte, dass die Inte-

Dr. Ingrid Fend


gration, die Möglichkeit der Teilhabe von Menschen mit

Demenz am öffentlichen (sozialen, kulturellen) Leben

der Stadt ein wichtiges Anliegen ist. Dieses Grundanliegen

wollen wir mit allen Veranstaltungen fördern. Daher

sind alle Interessierten herzlich willkommen. Menschen

mit Demenz, ihre Angehörigen und Betreuungspersonen

ebenso wie Interessierte, die vom Thema persönlich nicht

betroffen sind.

• Spielenachmittag am 8. Juli von 15 bis 16.30 Uhr

im Tschermaksaal (Seniorenheim Tschermakgarten).

Anschließend Sommerpause – über den Start im

Herbst informieren wir gerne.

• Schiffsrundfahrt am 13. Juli um 14 Uhr mit einem Bodenseeschiff

inkl. Kaffee und Kuchen um 9,10 Euro

– Anmeldung bis 5. Juli unter T 05574 42868-323

(Bodenseeschifffahrt)

• Erholungswoche für Menschen mit Demenz. Gemeinsam

mit Angehörigen/Betreuungsperson von 29. August

bis 4. September 2010 (7 Tage, So bis Sa) im Kur- und

Gesundheitshotel Bad Rossbad in Krumbach. Anmeldung/Information

bei: pro mente Vorarlberg,

T 05574 86427 Mi und Do (Barbara Weithmann) oder

Caritas Seniorenarbeit T 05522 200-3022 (Regina

Brunmayr). Ein gemeinsames Angebot von pro mente

Vorarlberg und Caritas Seniorenarbeit im Rahmen der

Aktion Demenz.

Lebensraum Intern

Im Mai wollten wir unseren Teamausflug mit Rad und

Schiff nach Meersburg und auf die Insel Mainau machen.

Auf Grund des sehr kühlen und feuchten Wetters haben

wir den Termin verschoben und freuen uns auf gutes

Wetter im Sommer, besonders am 26. Juli – dann bleibt

das Büro geschlossen und wir werden uns sportlich und

kulinarisch für die laufenden Herausforderungen „präparieren“.

Während den Schulferien bitten wir, die bereits

bewährten Sommeröffnungszeiten zu beachten.

Montag bis Freitag, von 9 bis 13 Uhr

Peter Weiskopf, GF

Seniorenbörse Bregenz

Dr. Gottfried Feurstein und Dr. Josef Bachmann Ein Donnerstag im Büro der Seniorenbörse

Ein Bürotag der Seniorenbörse Bregenz ist spannend und

interessant. Zuerst muss mit dem Lebensraum-Team Verschiedenes

besprochen und geklärt werden. Wir haben hier

ein tolles Zuhause gefunden und das soll auch so bleiben.

Dann werden eingelangte Mails gecheckt, gleich beantwortet

und schon gebärdet sich unser Telefon wie wild.

Zum Glück ist Toni da, „the voice“, der mit seiner Ruhe

und Freundlichkeit immer Rat weiß und fast immer helfen

kann. Natürlich ist dabei Zeit für jeden Besucher. Zwar

muss manchmal in die Teeküche ausgewichen werden,

damit ungestört alles besprochen werden kann, aber wir

finden immer einen Weg. Gott sei Dank ist und bleibt das

Seniorenbörse-Team so engagiert, dass wir nicht nur zu

zweit im Büro sitzen, sondern jeden Donnerstag mindestens

zu fünft oder sechst. Unser Aufruf: „Wir freuen uns

über jeden Besucher“ kann daher wirklich von allen Bregenzer

Senioren/innen ernst genommen werden. Also auf

ins Seniorenbörse-Büro, an jedem Donnerstag (außer an

Feiertagen) von 9.30 bis 11.30 Uhr!

Gerade kam ein Anruf, eine Besucherin verspätet sich etwas,

fragt, ob sie noch kommen kann. Aber selbstverständlich.

Wenn jemandem der Weg zu beschwerlich ist, unser

Toni ist bei Hausbesuchen schon äußerst versiert, und alle

anderen sind natürlich auch gerne bereit, Sie zuhause zu

besuchen. Das Telefon läuft heiß, also bitte Geduld und

nochmals probieren, noch gibt es im Lebensraum Bregenz

nur zwei Telefonleitungen, aber das soll sich bald ändern,

dann wird es einfacher. Am allereinfachsten ist es aber,

einfach herzukommen, Kaffee oder Wasser gibt es allemal

und mindestens ein Paar offene Ohren. Mittags wird Bilanz

gezogen: fünf neue Mitglieder, einige Interessenten,

die Info-Unterlagen mitgenommen haben, fünf vermittelte

Aufträge, einige zufriedene Rückmeldungen: Wir sind

zufrieden und glücklich und freuen uns auf den nächsten

Donnerstag und auf Sie!

Kontakt

Seniorenbörse Bregenz

Sozialzentrum Mariahilf, Haus II

Clemens-Holzmeister-Gasse 2, beim Lebensraum Bregenz

T 05574 52700-5, seniorenboerse@lebensraum-bregenz.at

Öffnungszeiten: Donnerstag, 9.30 bis 11.30 Uhr

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p r o j e k t r a u m

Große Paninitauschbörse

Anlässlich der Fußball-WM in Südafrika ist die „Paninipandemie“

ausgebrochen. Daher hat der Lebensraum

Bregenz am 28. Mai eine Paninitauschbörse organisiert.

Peter Weiskopf, der in Zusammenarbeit mit Kurt Prenner-Platzgummer

(Initiator der Paninitauschbörsen in

Vorarlberg) diese Tauschbörse veranstaltete, war wieder

fasziniert vom Charme dieses Events. Rund 45 Sammler/

innen sind gekommen, haben getauscht und ihre Alben

komplettiert.

Da war der Opa, der für seine Enkel tauschen kam. Die

Jugendlichen, die schon mehrere EM und WM-Alben

haben. Die Erwachsenen, die als Kinder vom „Panini-

Virus“ infiziert wurden und glücklich sind, dass es bis

heute kein Gegenmittel gegen diesen „Virus“ gibt. Kinder

mit ihren Eltern waren natürlich auch hier. Ebenso

wie Mütter mit ihren Kindern, wobei die Eine oder Andere

die Kinder eher als „Alibi“ benötigte, da sie selbst

so engagiert tauschte, dass die Kinder nur noch staunten

und eher sie die Begleitung für ihre Mama waren. Wir

wünschen allen Sammlerinnen und Sammlern viel Erfolg

und Freude mit ihren Alben und wir werden uns

anlässlich der nächsten Fußball-Europameisterschaft sicher

wieder sehen!

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KinderFlohMarkt

Der KinderFlohMarkt ist nun schon landauf, landab

bekannt. Von Hohenweiler bis Hohenems „pilgern“ die

Einkäufer im Frühling und im Herbst nach Bregenz, um

den großen KinderFlohMarkt des Lebensraum Bregenz

im Sozialzentrum Mariahilf zu besuchen. 50 Ständler

bieten ihre Spielsachen zum Verkauf an. Kinder, Eltern

und Großeltern handeln und feilschen um die Wette.

Manch Euro wird dann gleich wieder in andere Ware

umgesetzt. Andere Einnahmen wandern wiederum in

die Familienurlaubskasse oder als selbstverdientes Taschengeld

in die Sparkasse. Die Verkäufer freuen sich,

dass sie für nicht mehr gebrauchte Spielsachen noch ein

paar Euro bekommen haben, die Käufer sind überglücklich,

da sie ganz günstig das eine oder andere Schnäppchen

erwerben konnten. Der KinderFlohMarkt bewährt

sich auch bei Wienerle, Saft, Bier, Kaffee und Kuchen als

Treffpunkt für Jung und Alt. Der Lebensraum Bregenz

sorgt wie immer für das leibliche Wohl. Der nächste

KinderFlohMarkt findet am 18. September (Ausweichtermin

bei Regen 25. September) statt. Anmeldung für

einen Stand ab 16. August im Lebensraum Bregenz.


Club 85+

Seniorinnen und Senioren über 85 Jahren werden viermal

im Jahr von der Stadt Bregenz und dem Lebensraum

Bregenz zu einer Veranstaltung eingeladen.

Im April führte der Ausflug nach Eichenberg in den

Gasthof Krone, wo die Unternehmungslustigen auf’s

Beste betreut und bewirtet wurden. Das Dörflein lud zum

Spazierengehen und Verweilen ein. Stadträtin Elisabeth

Mathis ließ es sich nicht nehmen mit einem Herrn im

Rollstuhl persönlich eine Runde durchs Dorf zu spazieren,

und Magdalena Meraner und Elisabeth Metzler vom

Lebensraum Bregenz lasen den Ausflüglern alle Wünsche

von den Augen ab. Der herrliche Ausblick über den

See bis zu den Schweizer Bergen und nach Lindau ließ

einige Herzen höher schlagen. Am Abend waren sich

alle einig, dass sie das nächste Mal, so die Gesundheit es

zulässt, wieder dabei sein werden.

Tag der offenen Tür Selbsthilfegruppen im Lebensraum Bregenz

Am Samstag, den 26. Juni fand im Lebensraum Bregenz

ein großer Tag der offenen Tür der Selbsthilfegruppen

statt. Jede Gruppe präsentierte sich und ihre Aktivitäten

am eigenen Standplatz, bei dem Interessierte sich sehr

ausführlich informieren konnten. Dr. Josef Bachmann

hielt einen sehr interessanten Vortrag zum Thema: „Aktive

Gesundheitsförderung im Alter“. Die Besucher/innen

erfuhren, was im Bereich Ernährung, Bewegung, sozialen

Beziehungen und medizinischer Vorsorge wichtig ist. Wei-

Selbsthilfegruppe Restless Legs

Die Selbsthilfegruppe Restless Legs traf sich im Frühling

zum gemeinsamen Austausch. Restless Legs – unruhige

Beine äußert sich in der Art, dass der/die Betroffene oft

im Ruhezustand ein unangenehmes Kribbeln, Schmerzen

oder eine Unruhe in den Beinen verspürt. Sehr unangenehm

ist es beim ruhig Sitzen oder Einschlafen, da

man fortwährend die Beine bewegen will. Die Gruppe

wird sich nun ca. zweimal im Jahr treffen. Neueste Erkenntnisse

und Erfahrungen im Umgang mit der Krankheit

werden dort besprochen. Wer Interesse hat über den

nächsten Termin informiert zu werden, bitte um Anruf

im Lebensraum Bregenz.

Lebe nie ohne zu Lachen, denn es gibt

Menschen die von deinem Lachen leben.

ters gab es Informationen und Angebote zu Kinesiologie,

Ausprobieren einer Vibrationsplatte, Kurzfilme, Gesunde

Rezepte zum Mitnehmen, Fettmessung, Farb- und Stilberatung,

Blutzuckertest, Blutdruckmessung, Körpermessungen,

Büchertipps. Die Organisation für das leibliche Wohl

übernahm die Gruppe „FrauenTreff“ mit Unterstützung der

einzelnen Gruppen und dem Lebensraum Bregenz. Der Tag

fand nach Redaktionsschluss statt, darum folgt ein ausführlicher

Bericht in den nächsten Lebensraum Nachrichten.

Filmfrühstück

Das Filmfrühstück wurde im April im Sozialzentrum

Weidach und im Sozialzentrum Mariahilf, Haus I im

Pflegeheim vorläufig ein letztes Mal angeboten. Es gab

den Film „Die Sennerin von St. Kathrein“ zu sehen. Die

Anwesenden waren begeistert vom österreichischen

Heimatfilm, wurden doch schöne Erinnerungen aus früheren

Zeiten wachgerufen.

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t e r m i n e l e b e n s r a u m

Ferien ohne Kofferpacken

• Termin: 6. bis 10. September 2010

• Ort: Salvatorkolleg, Hörbranz

Für Senioren/innen aus Bregenz und Kennelbach. (Die beiden

Gemeinden übernehmen teilweise die Kosten für die Senioren.)

Senioren aus Bregenz und Kennelbach sind eingeladen,

eine Woche Urlaub in Hörbranz im Salvatorkolleg zu verbringen.

Das Besondere daran ist, dass die Urlauber mit

dem Taxi jeden Morgen von zu Hause abgeholt und am

Abend wieder heimgefahren werden, so muss kein Koffer

gepackt werden und jede/r kann die Nacht im eigenen

Bett verbringen. Am Morgen treffen sich alle zum gemeinsamen

Frühstück. Mittagessen und Kaffeejause werden

ebenfalls in Gemeinschaft genossen. Im Laufe des Tages

gibt es verschiedene Möglichkeiten der Freizeitgestaltung,

wie Jassen, Gesellschaftsspiele, Spazieren gehen, Singen,

Plaudern, bei schönem Wetter einen Ausflug mit Picknick

am Bodensee und vieles mehr. Das individuelle Angebot

ist freiwillig, jede/r kann für sich das Passende herausnehmen.

Maximal 19 Personen können teilnehmen. Projektleiterin

Elisabeth Metzler und vier Schüler/innen aus dem

Pflegebereich werden mit dabei sein. Information und Anmeldung

im Lebensraum Bregenz, für Kennelbacher/innen

in der Gemeinde Kennelbach unter T 71898.

Spielen für Jung und Alt

• Termin: jeden Mittwoch, 14 bis 17 Uhr

• Ort: Sozialzentrum Mariahilf, Haus II beim Lebensraum Bregenz

Für alle, die gerne einen Nachmittag in geselliger Runde

verbringen möchten, gibt es jeden Mittwochnachmittag im

Sozialzentrum Mariahilf Haus II einen Spielenachmittag.

Gegen einen kleinen Unkostenbeitrag gibt es eine Jause

und Kaffee. Es kann, muss aber nichts konsumiert werden.

Alle sind herzlich eingeladen vorbeizukommen.

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KinderFlohMarkt

• Termin: Samstag, 18. September 2010 (Ausweichtermin

bei Regenwetter: 25. September), 10 bis 14 Uhr

• Ort: Innenhof des Sozialzentrum Mariahilf, Bregenz

Der KinderFlohMarkt, vom Lebensraum Bregenz organisiert,

hat sich schon sehr bewährt und ist bis weit über die

Bregenzer Stadtgrenzen hinaus bekannt und beliebt. Zweimal

im Jahr findet er statt, im April und im September.

Der Lebensraum Bregenz organisiert den Termin, die Abwicklung

und die Öffentlichkeitsarbeit. Der Verkaufserlös

kommt den Familien und Kindern zugute. Es ist eine gute

Gelegenheit für Familien, die ihre Spielsachen nicht mehr

benötigen, diese an andere Familien, die neues Kinderspielzeug

brauchen, weiterzugeben. So können gut erhaltene

Artikel weiter verwendet, zugleich kann das Taschengeld

aufgebessert oder die Urlaubskasse gefüllt werden. Noch

ein angenehmer Effekt ist, dass der Umweltgedanke auch

mit eine Rolle spielt. So werden brauchbare Gegenstände

noch weiterverwendet und nicht weggeworfen. Ein weiterer

Vorteil ist, dass die Geldtaschen der Käufer geschont

werden, da alles Gekaufte sehr günstig erworben werden

kann. Das FlohMarktCafé lädt zum Verweilen ein, Freundschaften

werden geknüpft und vor allem haben alle Beteiligten

einen riesen Spaß. Anmeldungen ab 16. August

2010.

Anmeldung / Information für alle Veranstaltungen

Lebensraum Bregenz

Elisabeth Metzler

T 05574 52700

elisabeth.metzler@lebensraum-bregenz.at


t h e m e n r a u m 03/2010

Was wäre das Leben ohne Sonnenschein? Die Sonne gibt uns

Licht, spendet Wärme und Wohlbefinden. Licht fördert die

Bildung von Vitamin D, das für den Aufbau und Erhalt des

Knochens benötigt wird. Unser Körper kommt dabei auch mit

ganz wenig Sonne aus: ein Spaziergang pro Woche oder vier

Minuten pro Tag reichen. Die Vitamin D-Bildung funktioniert

auch bei bedecktem Himmel! Kurz gesagt: Wir brauchen die

Sonne. Und wir sollten sie auch ganz ohne Reue genießen

können. Wie bei so vielen schönen Dingen, hat aber auch die

Sonne eine Schattenseite: Denn extreme und intensive Sonnenbestrahlung

kann Hautkrebs verursachen.

Die Haut vergisst keinen Sonnenbrand, daher summieren

sich die Schäden. Im schlimmsten Fall bis zum Hautkrebs.

Das bösartige Melanom als gefährlichste Form des Hautkrebses

war im Jahr 2007 mit 1075 Fällen in Österreich für

knapp drei Prozent aller bösartigen Tumore verantwortlich.

Ein Sonnenbrand im Kindesalter hat die 1OO- bis

200-fache Wirkung. Das ist schlicht und einfach „Körperverletzung”.

Allerdings wird diese Erkenntnis bei manchen

Menschen erst dann manifest, wenn es schon fast zu spät

ist. Durchschnittlich 57 Personen erkranken in Vorarlberg

jährlich an Hautkrebs, zwölf von ihnen sterben daran. Der

Hautkrebs zählt zu jenen Krebsarten, die durch Früherkennung

heilbar sind. Der vernünftige Umgang mit der Sonne

ist daher der wesentlichste Faktor der Hautkrebs-Vorsorge.

Durch effizienten Sonnenschutz – Sonnenschutzkleidung,

Sonnencreme und natürlichen Schatten – können Sonnenbrände

vermieden werden.

Wir wissen heute, dass die Zahl der (insbesondere in der

Jugend) durchgemachten Sonnenbrände direkt mit dem

Hautkrebsrisiko zusammenhängt; und mit dem Hauttyp:

Hautkrebs kommt wesentlich häufiger bei Menschen mit

heller Haut, hellen Haaren, hellen Augen und Sommersprossen

als bei brünetten oder dunkelhaarigen Menschen

mit dunklerer Haut vor. Das Sonnenlicht, das auf die Erdoberfläche

trifft, setzt sich aus ultravioletter (UV) Strahlung,

dem sichtbaren Licht und der Infrarot-Strahlung zusammen.

Der richtige Sonnenschutz wird nach dem Hauttyp

bestimmt.

UV-Strahlen sind sehr energiereich und können – wenn

man ihnen ungeschützt ausgesetzt ist – Hautschäden verursachen:

Haut – Sonnenschutz

Die Sonne ohne Reue genießen

Prim. Robert Strohal

UVB-Strahlen sind sehr energiereich, kurzwellig und durchdringen

die oberste Hautschicht. Dort regen sie die pigmentbildenden

Zellen (Melanozyten) zur vermehrten Melanin-Bildung

an, das die Haut vor den eindringenden

Sonnenstrahlen schützt. Die Haut wird dadurch braun.

UVB-Strahlen verursachen Sonnenbrand und schädigen

die Erbsubstanz (DNS) der Haut.

UVA-Strahlen sind energieärmer, langwellig und dringen

besonders tief in die Haut ein. Sie schädigen die Haut längerfristig

und sind für die vorzeitige Hautalterung wie Faltenbildung

und Pigmentflecken sowie für Sonnenunverträglichkeiten

verantwortlich. Über die sichtbaren Schäden

hinaus, können die UVA-Strahlen ebenfalls die Zellen

schädigen. Sind die Veränderungen an der DNS gering,

werden sie von speziellen „Reparaturenzymen“ wieder

ausgebessert. Bei schwereren und immer wiederkehrenden

UV-Überdosierungen sind diese Reparaturmechanismen

allerdings überfordert und es können dauerhafte Schäden

an der DNS entstehen. Sie führen oftmals zur Entartung

der betroffenen Zellen und schließlich zur Entwicklung

von Hautkrebs.

Die Hauttypen

Nicht jeder verträgt die Sonne gleich. Der richtige Sonnenschutz

und die sogenannte „Eigenschutzzeit“ (= der

Zeitraum, den man ungeschützt in der Sonne verbringen

kann) werden nach dem Hauttyp bestimmt.

Hauttyp I – Extrem sonnenempfindlich

Kennzeichen: rothaarig, Sommersprossen,

helle Haut, helle Augen

Hautkennzeichen: wird immer rot, ungeschützt innerhalb

kürzester Zeit Sonnenbrand, keine bis geringe Bräunung,

max. Eigenschutzzeit: 5 bis 10 Minuten

Empfohlener Lichtschutzfaktor: 50+ („Sehr hoher Schutz“)

Hauttyp II – Sonnenempfindlich

Kennzeichen: blond, blauäugig, helle Haut

Hautkennzeichen: wird immer rot, ungeschützt oft

Sonnenbrand, geringe und langsame Bräunung,

max. Eigenschutzzeit: 10 bis 20 Minuten

Empfohlener Lichtschutzfaktor: 30 – 50 („Hoher Schutz“)

Lebensraum Bregenz • Drehscheibe im Sozial- und Gesundheitsbereich • T 05574 52700 • www.lebensraum-bregenz.at


t h e m e n r a u m

Hauttyp III – Normal sonnenempfindlich

Kennzeichen: brünett, helle bis hellbraune Haut,

dunkelgraue oder braune Augen

Hautkennzeichen: manchmal Sonnenbrand, schnelle

Bräunung, max. Eigenschutzzeit: 20 bis 30 Minuten

Empfohlener Lichtschutzfaktor: 20 – 25 („Mittlerer Schutz“)

Hauttyp IV – Weitgehend sonnenunempfindlich

Kennzeichen: dunkelhaarig, olive bis dunkelbraune

Haut, braune Augen

Hautkennzeichen: selten Sonnenbrand, tiefe und schnelle

Bräunung, max. Eigenschutzzeit: 30 bis 40 Minuten

Empfohlener Lichtschutzfaktor: 15 – 20 („Mittlerer Schutz“)

In unserer Gesellschaft gilt ein sonnengebräunter Teint als

„gesund“, das sprichwörtliche „Farbeschinden“ wird von

vielen Menschen – trotz der Warnungen von Ärzten und

anderen Experten – noch immer praktiziert. Doch bitte

bedenken Sie: Ihre Haut vergisst nie. Jeder Sonnenbrand

(vor allem im Kinder- oder Jugendalter) erhöht Ihr Risiko,

an Hautkrebs zu erkranken. Dabei spielt nicht nur die

Gesamtmenge an UV-Strahlung, die über Jahre auf einen

Menschen einwirkt, sondern auch die Intensität eine wichtige

Rolle bei der Entstehung von Hautkrebs. Denn auch

Menschen mit heller Haut, die sich nur zeitweise, dann

aber intensiv der Sonne aussetzen und dabei Sonnenbrand

in Kauf nehmen, sind gefährdet. Die Bekleidung einschließlich

einer Kopfbedeckung stellt die einfachste Form des

Sonnenschutzes dar. Beachten Sie aber, dass nicht jedes

Kleidungsstück – ob Hemd, Bluse oder T-Shirt – automatisch

vor Sonnenbrand schützt. Die Schutzwirkung kann

sehr unterschiedlich sein. Spezielle Bekleidungstextilien,

die vor UVStrahlung schützen, sind nach der ÖNORM EN

13758-1 geprüft und gekennzeichnet. Auch Sonnenbrillen

erfüllen eine wichtige Schutzfunktion. Achten Sie bei der

Auswahl nicht nur auf modische Kriterien, sondern auch,

ob sie nach ÖNORM EN 1836 geprüft sind. Dann sind sie

zum Schutz gegen Sonnenstrahlung vorgesehen.

Sonnenschutzmittel

Nur wer richtig eingecremt ist, hat einen ausreichenden

Schutz. Die EU empfiehlt zwei Milligramm pro Quadratzentimeter.

Das entspricht der Menge von sechs Teelöffeln:

einer für das Gesicht, einer für die Arme, einer für den

Oberkörper, einer für den Rücken sowie je einer für jedes

Bein. Es gibt eine Fülle von Sonnenschutzprodukten, die

sich in der Art der Filter und UVB-Schutz oder UVA- und

UVB-Schutz (=Breitbandfilter) unterscheiden. Wichtig ist,

dass der UVA/UVB Breitbandfilter fotostabil ist. Das bedeutet,

dass der Filter während der gesamten Besonnungszeit

seine Wirksamkeit gewährleistet und nicht durch die

UV-Strahlen inaktiviert wird.

Sieben Sonnen-Regeln

1. Mittagssonne – nein danke! Bleiben Sie von 11 bis 15 Uhr

lieber im Schatten.

2. 3 × H hilft! Hut, Hemd und Hose aus dicht gewebten Materialien

schützen vor starker Sonneneinstrahlung.

3. Richtiger Sonnenschutz. Tragen Sie das für Ihren Hauttyp

richtige Sonnenschutzpräparat am besten gleich morgens,

auf jeden Fall aber 30 Minuten vor dem Sonnenbad auf,

damit der Filter seine optimale Wirkung entfalten kann.

Cremen Sie sich regelmäßig – vor allem nach dem Baden

und bei starkem Schwitzen – und wiederholt ein.

4. Achtung vor indirekter Sonne. Auch im Schatten oder

bei Bewölkung scheint die Sonne – mit einer Intensität

von 50 %. Bei Wasser, Sand, Schnee und anderen reflektierenden

Umgebungen ist diese Intensität um bis zu 85 %

höher! Cremen Sie sich daher auch im Schatten mit entsprechendem

Lichtschutzfaktor ein. Auch so werden Sie

braun. Und diese langsam erworbene Bräune bleibt auch

länger bestehen.

5. Sonnenbrand „löschen“. Waren Sie doch einmal zu lange

in der Sonne und haben Sie leichte Rötungen, dann

verwenden Sie kühlende Produkte aus der Apotheke. Bei

einer starken Rötung oder gar Blasenbildung suchen Sie

unbedingt den Arzt auf.

6. Achtung bei Medikamenteneinnahme. Beachten Sie, dass

unter der Einnahme bestimmter Medikamente die Lichtempfindlichkeit

der Haut ansteigen kann. Informieren Sie

sich daher rechtzeitig bei Ihrem Arzt oder Apotheker, ob

Ihre Medikamente Ihre Sonnenverträglichkeit beeinflussen.

7. Beobachtung rettet Leben. 90 % aller Hautkrebsfälle sind

bei Früherkennung heilbar. Daher kann die regelmäßige

Selbstbeobachtung der Haut Ihr Leben retten. Haben Sie

zahlreiche, atypische oder unregelmäßige Muttermale,

sollten Sie diese ein- bis dreimal jährlich von Ihrem Hautarzt

kontrollieren lassen.

Prim. Univ.-Doz. Dr. Robert Strohal

Landeskrankenhaus Feldkirch, seit 2002 Neugründung und Leiter der Abteilung für Dermatologie und

Venerologie • Studium Universität Innsbruck • Facharztausbildung AKH-Wien • Verleihung der

Venia legendi als Univ.-Dozent • 2006 Gründung des Vorarlberger Institut für dermatologische

Studien • externer Begutachter für Forschungsprogramme der Europ. Komission • Vorstandsmitglied

der Österr. Wundheilungsgesellschaft der Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie und der

Gesellschaft der Ärzte in Vorarlberg


100 Jahre Krebshilfe Österreich

Am 17. Dezember 1910 fand die konstituierende Sitzung

der „k.u.k. Gesellschaft zur Erforschung und Bekämpfung

der Krebskrankheit“ statt. Als einen der wichtigsten

Punkte wurde eine „umfangreiche Aufklärungsarbeit über

den Krebs im volkstümlichen Sinn durchzuführen“ erachtet

und „die Not der Krebskranken zu lindern“. Das war die

Geburtsstunde der Österreichischen Krebshilfe.

Wir über uns – Rückblick

Vor 20 Jahren haben sich Prof. Dr. Gert Zimmermann,

Prim. Dr. Hans Concin und Prof. Dr. Gebhard Mathis in

einem Caféhaus in Bregenz getroffen, um die Krebshilfe

in Vorarlberg neu zu formieren. Aus der Sektion Vorarlberg

der Österreichischen Krebsgesellschaft, die vom AKS

verwaltet wurde, wurde nun die Krebshilfe Vorarlberg, ein

eigener Verein. Eine psychoonkologische Arbeitsgruppe

unter Prof. Dr. Gert Mähr, Prim. Dr. Bernd Knittel und Prof.

Dr. Gebhard Mathis, hat die Einrichtung der Beratungsstelle

der Krebshilfe im Jahr 1992 mit Dietlinde Baldauf

vorbereitet. Heute haben wir in Vorarlberg eine breit engagierte

Krebshilfe, die vielen Menschen das Herz und den

Rücken stärkt.

Vorstand

Der ehrenamtliche Vorstand wird von den Vereinsmitgliedern

im Rhythmus von drei Jahren gewählt: Univ.-Prof. Dr.

Gebhard Mathis, Präsident, OA Dr. Helmut Eiter, 1. Vizepräsident,

Dr. Gerhard Diem, 2. Vizepräsident, Mag. Peter

Steiner, Finanzreferent, Gertraud Burgstaller/Ida Mader,

Prim. Dr. Hans Concin, OA Doz. Dr. Anton Haid, Gottfried

Hämmerle, Dr. Kurt Jenny, Dr. Franz Köb, OA Dr. Alois

Lang, DGKS Susanne Schmid, Ing. Hans Tschernig, OA Dr.

Burkhard Walla, Prim. Dr. Guntram Winder, Prof. Dr. Gerhard

Zimmermann, Ehrenpräsident

Verein

Die Österreichische Krebshilfe Vorarlberg ist ein Verein,

der sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen die an Krebs erkrankt

sind und deren Angehörige umfassend zu betreuen.

Dies erfolgt individuell in persönlichen Beratungsgesprächen,

in Vorträgen und Seminaren und in Zusammenarbeit

mit Institutionen und Hilfseinrichtungen. Mit unseren

Vorsorge- und Früherkennungskampagnen und unserem

reichen Programm zum Thema Krebs schaffen wir mehr

Akzeptanz für die Krankheit in der Bevölkerung und die

vermehrte Bekämpfung von Krebs durch gezielte Vorsorge.

Mit der Weiterbildung von Ärzten und Pflegepersonal

im psychoonkologischen Bereich verbessern wir nachhaltig

die Qualität im Umgang mit den Patienten und zeigen

den Ärzten und dem Pflegepersonal Wege auf, um die Belastungen,

die sich aufgrund der Tätigkeit ergeben, besser

aufzuarbeiten.

Sonnenschutzkampagne

informierte Volksschulkinder

an Vorarlberger Schulen

über den richtigen Umgang

mit der Sonne

Beratung

Die Beratungsstellen der Österreichischen Krebshilfe Vorarlberg

stehen Patienten und Patientinnen, Angehörigen,

mitbetroffenen Kindern, beruflich Involvierten und Interessierten

offen. Frau Dietlinde Baldauf, Dipl. Sozialarbeiterin

und Psychotherapeutin, ist unter den Angestellten der

Krebshilfe Vorarlberg die Pionierin. Im Jahr 1992 begann

sie als Leiterin der Beratungsstellen mit dem Aufbau der

psychoonkologischen Arbeit. Bei all den Umstellungen und

Entwicklungen im Laufe der Jahre war und blieb ihr Herz

bei den Betroffenen. Zentrales Anliegen von Frau Baldauf

ist es, krebskranken Menschen und ihren Angehörigen

Raum und Zeit zu ermöglichen. In geschützter Atmosphäre

ist Ankommen und Wahrgenommen werden in den

Anliegen, Fragen und Belastungen möglich. Als Mensch

gegenüber sein in existentieller Bedrohung, da sein und

mit sein und mit aushalten dessen was bewegt, erschüttert

und zur Antwort herausfordert.

Beratungsstellen

Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr

T 05576 73572 oder beratung@krebshilfe-vbg.at und

persönlich nach Terminvereinbarung, www.krebshilfe-vbg.at

Wir beraten Sie gerne in

Hohenems, Franz-Michael-Felder-Straße 6

Bludenz, Grete-Gulbranssonweg 24

Das Beratungsangebot ist kostenlos und Ihre Informationen

werden vertraulich behandelt. Vereinbaren Sie einen Termin,

dann können wir uns in Ruhe für Sie Zeit nehmen!

Spendenabsetzbarkeit

Spenden an die Österreichische Krebshilfe Vorarlberg

(SO 1422) sind steuerlich absetzbar. Spendenkonto 44255,

Raiba Hohenems, BLZ 37438, Krebshilfe Vorarlberg


s e l b s t h i l f e g r u p p e n

Alle Gruppen (außer „Herzintakt“) treffen sich im Sozialzentrum Mariahilf, Haus II, Clemens-Holzmeister-Gasse 2.

Selbsthilfegruppe AA (Anonyme Alkoholiker)

Kontakt: T 0664 4888200, täglich von 19 bis 22 Uhr

Treffen: jeden Freitag, 19.30 Uhr

Selbsthilfegruppe Angst | Panik | Depression

Kontakt: Lebensraum Bregenz

Treffen: jeden 1. und 3. Montag im Monat, 17.30 Uhr

Selbsthilfegruppe CoDA

Menschen mit Beziehungsstörungen

Kontakt: Lebensraum Bregenz, T 05574 52700

Treffen: jeden Montag, 20 Uhr

Restless Legs Syndrom – Die unruhigen Beine

Kontakt: Lebensraum Bregenz, T 05574 52700

Treffen: auf Anfrage

Selbsthilfegruppe Herzintakt

Kontakt: Karl Baur, T 0664 4306869

Treffen: auf Anfrage jeden Donnerstag, nach auskurierter

Herzerkrankung, Training unter ärztlicher Betreuung

Selbsthilfegruppe Neurofibromatose-

Tumorerkrankung

Kontakt: Uwe Zufelde (ertaubt, nur über E-Mail), nf-v@aon.at

Treffen: jeden 1. Samstag im März, Juni, Sept., Dez., 14 Uhr

Info: Lebensraum Bregenz, T 05574 52700

Selbsthilfegruppe Lega

Eltern von Kindern mit Teilleistungsschwächen

Kontakt: Margit Rzehak, T 0650 7677755

Treffen: jeden 1. Dienstag im Monat, 19.30 Uhr

Treffpunkt für Trauernde

Kontakt: Christine Palm

Treffen: auf Anfrage

Anmeldung: Hospizbewegung, T 05522 200-1152,

hospiz.trauer@caritas.at

Selbsthilfegruppe Burnout

für Betroffene und Angehörige

Kontakt: Lebensraum Bregenz, T 05574 52700

Treffen: jeden 2. und 4. Dienstag im Monat, 19.30 Uhr

NEU: Diabetikerstammtisch

Kontakt: Regina Rossi, T 0664 5394746

Treffen: jeden 2. und 4. Freitag im Monat, 15 Uhr

Programm: 3. September Ausflug der Diabetiker nach

Minimundus-Friedrichshafen-Kippenhausen, Fahrpreis 35 Euro

inkl. ein Getränk und Eintritt. Anmeldung bei Regina Rossi

T 0664 5394746. Es können auch Nichtdiabetiker gerne daran

teilnehmen. Anmeldeschluss: 15. August.

FrauenTreff

Kontakt: Christa de Martin, T 0650 7393270

Treffen: jeden 3. Mittwoch im Monat, 19 Uhr

Selbsthilfegruppe MachMit

Menschen mit Gewichts- und Essproblemen

Kontakt: Lebensraum Bregenz, T 05574 52700

Treffen: jeden 3. Mittwoch im Monat, 19 Uhr

Selbsthilfegruppe NEURO

Angehörige von Personen mit neurolog. Erkrankungen

Kontakt: Lebensraum Bregenz, T 05574 52700

Treffen: jeden 2. Montag im Monat, 18 Uhr

SOB Selbsthilfegruppe Osteoporose Bregenz

Kontakt: Christine Oberforcher, T 0676 5291420

Treffen: jeden 2. Mittwoch im Monat, 17.30 Uhr

Selbsthilfegruppe Parkinson (Betroffene & Angehörige)

Kontakt: Helmut Schatz, T 0664 1402980

Treffen: jeden 1. Dienstag im Monat, 14 bis 16 Uhr

Selbsthilfegruppe EA (Emotions Anonymous)

für emotionale Gesundheit

Kontakt: Fritz, T 0664 6178333, ea-bregenz@inode.at

Treffen: jeden Donnerstag, 20 Uhr

Selbsthilfegruppe Epilepsie

Kontakt: Nadine Preßl, erreichbar Mo bis Fr

jeweils 12 bis 19 Uhr, T 0664 4173075

Treffen: jeden 1. Samstag im Monat, 10.30 Uhr

Selbsthilfegruppe HPE

Vereinigung von Angehörigen/Freunden psych. Kranker

Kontakt: T 0664 7805085

Treffen: jeden 1. Mittwoch im Monat, 19.30 Uhr

Neue Vorsitzende für HPE Vorarlberg

Seit der Gründung des Vereins HPE (Vereinigung von Angehörigen

und Freunden psychisch Erkrankter) im Jahr 1997 war ich als

Obfrau tätig. Eben so lange haben wir unsere Postadresse im

Lebensraum und die Selbsthilfegruppe Bregenz trifft sich monatlich

im Sozialzentrum. Für die langjährige wertvolle Unterstützung

vom derzeitigen Team des Lebensraumes und allen anderen

Mitarbeitern/innen, die uns seit der Gründungsphase beigestanden

sind, möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Bei unserer

Jahreshauptversammlung wurde Frau Maria Winder zur neuen

Vorsitzenden gewählt. Frau Maria Winder ist Witwe und Mutter

von drei Töchtern und zwei Söhnen. Sie ist seit mehreren Jahren

sehr engagiert im Vorstand tätig und hat daher viel Erfahrung und

Wissen über die Probleme psychisch Erkrankter und ihrer Familien.

Ich danke ihr für ihre Bereitschaft und wünsche ihr für die neue

Aufgabe viel Mut und Kraft.

Ehrentraud Hagleitner

Lebensraum Bregenz • Drehscheibe im Sozial- und Gesundheitsbereich • T 05574 52700 • www.lebensraum-bregenz.at


s c h a u r a u m

Die Peer-Beratungsstelle für Menschen mit seelischen Erkrankungen

„andocken – auftanken“ – „Peer“ kommt aus dem Englischen

und bedeutet „gleichgestellt, ebenbürtig“. Entsprechend

dem Peer-Gedanken haben sämtliche Mitarbeiter/innen

der Beratungsstelle persönliche Erfahrungen

mit psychiatrischen Diagnosen oder seelischen Krisen.

Im Austausch auf gleicher Augenhöhe wollen wir andere

Betroffene darin unterstützen, ein erfülltes und eigenverantwortliches

Leben zu führen. Dabei stellt das „Recovery-

Modell“ für uns eine wichtige Leitlinie dar. Dieses Konzept

schließt ein, dass es auch bei schweren psychischen Erkrankungen

möglich ist eine hohe Lebensqualität zu erreichen.

Diese Hoffnung zu vermitteln und gemeinsam umzusetzen

ist eine unserer Hauptaufgaben. Nach achtjähriger

Zusammenarbeit mit dem Bundessozialamt Vorarlberg

im Rahmen der Förderung der Beratungsstelle

möchten wir uns ganz herzlich bei Dr. Peter Amann und

seinem Team für die besondere und beispielhafte Förderung

der Anliegen Psychiatrie-Erfahrener bedanken. Mit

dem 1. Jänner 2010 wurde die Beratungsstelle

als Einrichtung der Integrationshilfe von der Vorarlberger

Landesregierung als neuer Fördergeber übernommen. Herr

Hermann Böckle bewies damit, dass er Psychiatrie-Erfahrene

als wichtige Ansprechpartner sieht. Wir danken für dieses

Vertrauen und freuen uns auf eine ertragreiche Zusam-

INTEGRA – Arbeitsinitiative Regio Bodensee gem.GmbH

Konrad-Doppelmayr-Str. 13, 6922 Wolfurt, T 05574 54254, F 05574 54254-15, www.integra.or.at

Holz | Metall | Umwelt | Reinigung | Manufaktur | Nähwerkstatt | Second Hand | Personalservice

menarbeit im Sinne betroffener Menschen. Das Angebot

der Beratungsstelle: Einzelberatungen, Gruppenangebote,

Frühstückstreffs, Sprechtage, Besuchs-und Begleitdienste,

Kriseninterventionen, Trialoge, Stammtisch...

Angebote in Bregenz

Jeden 1. Dienstag im Monat von 14.30 bis 16.30 Uhr:

Stammtisch im Gasthaus Gösser

Jeden Mittwoch von 19 bis 20.30 Uhr:

Selbsthilfegruppe in der Beratungsstelle

Jeden Donnerstag um 20 Uhr:

EA-Gruppe (Emotions Anonymous); Selbsthilfegruppe

für emotionale Gesundheit im Lebensraum Bregenz

Unsere Angebote sind kostenlos und alle Mitarbeiter/innen

stehen unter Schweigepflicht.

Ruf uns einfach an! Hoffnung macht Sinn!

Beratungsstelle

Anton-Schneider-Straße 21

T 05574 54695, M 0664 4446379

omnibus.beratung@vol.at, www.psychiatrie-erfahrene.at

Die Beratungsstelle wird als Einrichtung der Integrationshilfe

durch die Vorarlberger Landesregierung gefördert.

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s c h a u r a u m

Bevor nichts mehr geht:

Familienhilfe!

Die Familienhilfe kommt ganz- oder halbtägig nach

Hause und sorgt dafür, dass der Haushalt normal weiterläuft,

wenn Mama oder Papa ausfällt.

Einsatzgründe: kranker Elternteil, Schwangerschaft, Geburt,

Sterbefälle in der Familie, Kur- und Erholungsaufenthalte

eines Erziehungsberechtigten ...

Fachkräfte: In der Familienhilfe sind diplomierte Sozialbetreuer/innen

für Familienarbeit im Einsatz. Sie kommen

nach Hause und unterstützen die Familien im Alltag

– sie betreuen Kinder, kochen, pflegen, beraten und

informieren.

Kosten: ab 2,40 Euro pro Stunde – abhängig von Familiengröße

und Kinderzahl.

Idda Schrott (l.) und Ulla Lokan (r.) stehen für

Ihre Fragen rund um die Familienhilfe bereit.

Kontakt

Familienhilfepool des

Vorarlberger Familienverbandes

Idda Schrott und Ulla Lokan, T 0676 83373340,

familienhilfe@familie.or.at, www.familie.or.at

Barrierefrei wandern in Vorarlberg

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„Mit dem Rollstuhl ins Grüne

– Routen zwischen Bodensee

und Montafon“ – unter diesem

Untertitel erschien im Frühjahr

der 1. Rolli-Wanderwege-Führer

Vorarlbergs. Dr. Helmut

Tiefenthaler – Autor und Initiator

dieser Broschüre – erwanderte

in Begleitung von Menschen

mit Beeinträchtigungen

diese Routen und fasste diese

informativ und anschaulich

zusammen. Angegeben werden

neben Ausgangs- und

Endpunkt, Öffentliche Verkehrsmittel,

Wegverlauf, Weg-

Mutti und Vati im Krankenhaus

willkommen!

Eltern mussten in Vorarlberg zwischen 26,80 und

44,75 Euro pro Tag für die Begleitung eines Kindes im

Krankenhaus bezahlen. KiB, der Verein rund ums erkrankte

Kind, hat gemeinsam mit anderen Interessensvertretungen

interveniert und persönliche Gespräche

mit dem zuständigen Landesstatthalter Wallner geführt.

Ab 1. Juli tritt nun eine neue Verordnung in

Kraft. Diese ist ein großer Schritt zur Entlastung der

Familien und beinhaltet, dass keine Begleitkosten für

Kinder bis zum sechsten Lebensjahr eingehoben werden.

Darüber hinaus und österreichweit einzigartig,

werden für Kinder auf der Intensivstation und in der

Neonatologie, sowie für chronisch- und krebskranke

Kinder keine Begleitkosten eingehoben.

Der Verein KiB freut sich sehr über diese Entwicklung in

Vorarlberg und bedankt sich im Namen der betroffenen

Familien bei Herrn Landesstatthalter Wallner, dem Vorarlberger

Familienverband, der Ärztekammer für Vorarlberg

und bei KiJa (Kinder- und Jugendanwaltschaften).

„Wie wir mit den Kindern heute umgehen,

das wird die Welt von morgen prägen.“

Hans Jonas, Philosoph

Kontakt

KiB-Verein rund ums erkrankte Kind

4841 Ungenach 51

T 0664 6203040

www.kib.or.at

zustand, Länge und Tipps im speziellen auch barrierefreie

Gasthäuser und rollstuhlgerechte Toiletten am Weg.

Der ÖZIV-Landesverband Vorarlberg als Herausgeber dieser

Broschüre nimmt neben Bestellungen auch gerne Änderungs-

oder Ergänzungswünsche in schriftlicher Form

entgegen.

Kontakt

ÖZIV-Landesverband Vorarlberg

St. Anna Straße 2a, 6900 Bregenz

T 05574 45579

oeziv.vorarlberg@ziviberg.at


z e i t r a u m

FEMAIL FrauenInformationszentrum Vorarlberg e.V.

Marktgasse 6, 6800 Feldkirch, T 05522 31002, F 05522 31002-33

info@femail.at

Terminvereinbarungen für Beratungsgespräche nehmen wir während unseren

Öffnungszeiten von Montag bis Donnerstag, 9 bis 12 Uhr, und Mittwoch,

14 bis 17 Uhr, unter T 05522 31002 gerne entgegen.

Beratung und Infos erhalten Frauen auch über die Frauenhotline 0810 006362

Montag und Freitag, 16 bis 18 Uhr türkischsprachige Beratung

Dienstag und Freitag, 14 bis 16 Uhr deutschsprachige Beratung

FEMAIL FrauenInformationszentrum Vorarlberg ist die Informations- und Servicestelle

für Frauen in Vorarlberg. In einem persönlichen, vertraulichen Gespräch erhalten

Frauen Informationen. Unsere Beraterinnen gehen achtsam mit den spezifischen

Lebensbedingungen von Frauen um und stärken Frauen in ihren Veränderungsprozessen.

Unsere Leistungen sind vorwiegend kostenlos, freiwillig und auf Wunsch anonym.

Es besteht die Möglichkeit, persönlich, telefonisch oder per E-Mail beraten und

informiert zu werden.

Frauensprechtag in Bregenz am Montag, 6. September 2010, 16 bis 18 Uhr im

Sozialzentrum Mariahilf, Haus II beim Lebensraum Bregenz, Clemens-Holzmeister-Gasse 2

Frauensprechtag für Frauen mit Migrationshintergrund in deutscher und türkischer

Sprache im Stadtteilbüro Achsiedlungsstr. 43a, Bregenz, Termininfos beim Femail

In einem persönlichen, vertraulichen Gespräch erhalten Sie Informationen zu Fragen

der sozialen Sicherheit, Familie und Beruf. Wir beraten Sie bei Arbeitsuche und Wiedereinstieg,

Schwangerschaft und Karenz, Konflikten in Familie oder Beruf, Scheidung/

Trennung, Sicherung des Lebensunterhaltes, Fördermöglichkeiten uvm. Gerne informieren

wir Sie über weitere Versorgungsangebote in Ihrer Region. Das Beratungsangebot

ist kostenlos. Die FEMAIL-Sprechtage werden gemeinsam mit dem Frauennetzwerk

Vorarlberg und den Frauensprecherinnen in den Gemeinden veranstaltet.

Selbsthilfe Endometriose

Seit Beginn des Jahres 2010 koordiniert und moderiert die Fachstelle Frauengesundheit

regelmäßig stattfindende Treffen der Selbsthilfegruppe „Endometriose“.

Letztere hat zum Ziel, dass betroffene Frauen eigene Erfahrungen mit Endometriose

austauschen, neueste Informationen bzgl. Diagnostik und Therapiemöglichkeiten

gewinnen und die Öffentlichkeit über Endometriose informieren können. Mehr zu

aktuellen Terminen und Treffen erfahren Sie bei Frau Dr. in Lea Salis.

Kontakt Dr. in Lea Salis, T 05522 31002 14, gesundheit@femail.at

Gewalt gegen Frauen und die Auswirkungen auf Schwangerschaft und Geburt

Eine Fortbildung in Kooperation mit dem Hebammengremium Vorarlberg

Gerade Schwangerschaft und Geburt können für von Gewalt betroffenen Frauen und

für begleitende Hebammen/Beraterinnen eine besondere Herausforderung darstellen.

Referentin: MSc Renate Mitterhuber, akadem. Lehrhebamme/freiberufliche Hebamme,

internationale Stillberaterin IBCLC, Trauerbegleiterin/Psychotherapeutin

Termin: 16. und 17. November 2010, 9 bis 17 Uhr

Ort: Bildungshaus St. Arbogast, 6840 Götzis, Montfortstr. 88, www.arbogast.at

Kosten: 65 Euro inkl. Mittagessen und Pausenverpflegung

Zielgruppen: Hebammen, Beraterinnen und Aktive von Gewaltschutzeinrichtungen,

Familienberatungsstellen und frauenspezifischen Beratungseinrichtungen

Infos und Anmeldung (nur noch wenige Plätze frei): FEMAIL, Mag. a Sabine

Kessler, T 05522 31002 13 oder gesundheit@femail.at. Die Teilnehmerinnenanzahl

ist auf 25 beschränkt.

IfS-Schuldenberatung

Benger Park,

Mehrerauerstraße 3, 6900 Bregenz,

T 05574 46185, F DW-25 ifs.

schuldenberatung@ifs.at, www.ifs.at

Sprechtag jeden Donnerstag von 9 bis

15 Uhr in der IfS-Schuldenberatung. Dabei

können Anliegen und Probleme im

Zusammenhang mit Geld und Schulden

besprochen werden. Die Mitarbeiter/innen

der IfS-Schuldenberatung helfen

weiter und planen gemeinsam mit Betroffenen

Auswege aus dem Schuldenturm.

Eine Anmeldung zum Sprechtag

ist nicht erforderlich. Alle Anfragen und

Beratungen sind kostenlos und werden

vertraulich und anonym behandelt.

Informationsvorträge zum

Privatkonkurs 2010

• Zugangsvoraussetzungen

• Ablauf des Verfahrens

• Beantwortung von Fragen

Termine für 2010 (jew. Mo, 18 Uhr)

19. Juli, 23. August, 20. September, 18.

Oktober, 22. November, 20. Dezember

Dauer: ca. 1,5 Stunden

Ort: Jugendgästehaus Bregenz

Mehrerauerstraße 5, 6900 Bregenz

Die Teilnahme am Vortrag ist kostenlos.

Auskünfte T 05574 46185. (Peter

Kopf, Ottmar Krämer, Eike Grabher)

ALT.JUNG.SEIN

Lebensqualität im Alter –

Ein Kurs in fünf Teilen mit Maria Hinkhofer

und Waltraud Köb. Ein Kursangebot

für Körper, Geist und Seele. Der Körper

wird durch einfache psychomotorische

Übungen aktiviert, der Geist durch Gedächtnistraining

animiert und die Seele

durch Gemeinschaft gestärkt.

Kursbeginn: Mo, 20. September 2010,

14 bis 15.30 Uhr, im Pfarrsaal St. Gebhard,

Bregenz

Kursbeitrag: 28 Euro

Weitere Termine: 27. September,

4., 11. und 18. Oktober

Anmeldung und Infos:

Maria Hinkhofer, T 0650 4539260

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z e i t r a u m

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Landesverband Rotes Kreuz

Kurse für Betreuung und Pflege in der Familie

Die meisten Menschen haben den Wunsch, im Alter so lange wie

möglich in ihrem gewohnten Zuhause zu bleiben. Dieses Bedürfnis

nach größtmöglicher Autonomie, Vertrautheit und Identität bei

gleichzeitig nachlassender Fähigkeit, für sich selbst sorgen zu

können, stellt Angehörige oft vor große Probleme. Menschen

daheim zu pflegen ist eine physisch wie psychisch stark belastende

Aufgabe. Das Rote Kreuz Vorarlberg bietet aus diesem Grund eine

breite Palette von Kursen an, die es den Angehörigen erleichtern

sollen, sich auf Pflegesituationen vorzubereiten und diese möglichst

unbeschwert zu bewältigen. In insgesamt sieben verschiedenen

Kursen bekommen pflegende Angehörige Praxiswissen im Umgang

mit den verschiedensten Situationen vermittelt. Die Kursleiter/innen

sind erfahrene Personen aus dem Pflegebereich.

Grundkurs für Betreuung und Pflege in der Familie

Dieser Grundkurs richtet sich an Menschen, die Familienangehörige

oder andere ihnen nahe stehenden Personen bereits betreuen

oder pflegen und Menschen, die sich rechtzeitig auf eine solche

möglicherweise auf sie zukommende Pflegesituation vorbereiten

wollen. Es werden die wichtigsten Grundlagen und Aspekte

der häuslichen Pflege vermittelt, praktische Übungen machen

einen großen Teil des Kurses aus. Besonders Gewicht wird auf die

Kommunikation und das gegenseitige Verständnis in der Betreuung

gelegt. Der Besuch des Grundkurses stellt keine Voraussetzung für

den Besuch weiterer spezieller Kurse für pflegende Angehörige dar.

Spezielle Kurse für Betreuung und Pflege in der Familie

Diese Kurse bieten nicht nur fachliche Informationen und die

Gelegenheit ganz spezifische Fragen zu stellen sondern auch

emotionale Unterstützung seitens der Kursleitung. Darüber hinaus

bieten sie den geeigneten Rahmen für einen gegenseitigen Austausch

mit Menschen in ganz ähnlichen Situationen. In diesen Kursen kann

noch ausgeprägter als im Grundkurs auf die jeweiligen Bedürfnisse

und Fragestellungen der Teilnehmer eingegangen werden.

Betreutes Reisen mit dem Roten Kreuz

Reiseziele 2010 Reiseart Datum

Podersdorf

Urlaub am Neusiedlersee + 23. bis 30. August

Kos

Antike Schönheit in der

griechischen Ägäis

!

27. September

bis 4. Oktober

Kalterer See

Der wärmste Alpensee Europas + 17. bis 24. Oktober

Alle Reisen werden gemeinsam in Vorarlberg gestartet

Folgende spezielle Kurse

werden angeboten:

• Nach dem Spitalsaufenthalt – Fortsetzung der Pflege zu Hause

• Schlaganfall – was nun?

• Die schwere Last der Pflege – richtiges Heben u. Lagern von Kranken

• Leben mit verwirrten Menschen

• Gemeinsam den schweren Weg gehen

• Der/Die Pflegende im Mittelpunkt:

Was tun, bevor ich nicht mehr kann?

Nächste Kurstermine in Bregenz

Betreuung und Pflege in der Familie (Grundkurs – 16 Stunden)

Termin: Sa, 13. und Sa, 27. November 2010,

8.30 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 17.30 Uhr

Veranstaltungsort: Rotkreuz-Abteilung Bregenz, Arlbergstr. 109

Kurskosten: 40 Euro

Schlaganfall – was nun? (Spezialkurs – 4 Stunden)

Termin: Sa, 24. Juli 2010, 8.30 bis 12.30 Uhr

Veranstaltungsort: Rotkreuz-Abteilung Bregenz, Arlbergstr. 109

Kurskosten: 21 Euro

Die schwere Last der Pflege – richtiges Bewegen

und Lagern von Kranken (Spezialkurs – 4 Stunden)

Termin: Sa, 25. September 2010, 8,30 bis 12.30 Uhr

Veranstaltungsort: Rotkreuz-Abteilung Bregenz, Arlbergstr. 109

Kurskosten: 21 Euro

Information und Anmeldung

Rotes Kreuz Vorarlberg, Bildungscenter, Doris Schütz

Industriepark Runa, Beim Gräble 10, 6800 Feldkirch

T 05522 77000-9041, doris.schuetz@v.roteskreuz.at

www.roteskreuz.at/vorarlberg

Letzte Reise der Senioren/innen nach Slowenien

Kontakt, Information

und Buchung

Landesverband Rotes

Kreuz Vorarlberg

Industriepark Runa, Beim

Gräble 10, 6800 Feldkirch

T 05522 77000-9000,

office@v.roteskreuz.at

www.roteskreuz.at/

vorarlberg


Bewegung für

Körper und Geist

Körperlich und geistig fit bleiben – mit dem Bewegungsprogramm

und dem Gedächtnistraining vom Roten Kreuz Vorarlberg! Hier

treffen sich regelmäßig vorwiegend ältere Menschen, die ihre

körperliche Beweglichkeit und ihre geistige Fitness trainieren

möchten, um auf beiden Ebenen aktiv zu bleiben. Bei dieser

Gelegenheit treffen sie mit gleichgesinnten Menschen zusammen

und erleben ein starkes Gemeinschaftsgefühl, das sich sehr positiv

auf das Wohlbefinden auswirkt. Durch das Angebot „Bewegung

für Körper und Geist“ wird das Gesundheitsverhalten unserer

Senioren in der Gruppe mit Gleichgesinnten geweckt und gestärkt,

es schafft Freude und neue Freunde!

Körperlich und geistig beweglich bleiben

Wir bewegen uns zur und mit der Musik, wir setzen verschiedene

Handgeräte ein, machen miteinander Gedächtnistraining und

wir spielen, ohne einen Wettkampf zu veranstalten. Sehr gerne

beraten wir Sie für Übungen, die Sie zu Hause durchführen

können. Sie lernen neue Leute kennen und treffen Bekannte, denn

Geselligkeit und Lachen sind die beste Medizin gegen Einsamkeit

und Langeweile. So einfach können Sie Ihre Gesundheit fördern,

Ihre Widerstandskraft stärken und Ihr Wohlbefinden steigern!

Hier ein paar positive Effekte:

• Die körperliche Leistungsfähigkeit wird gesteigert

• Aktive Sturzprophylaxe indem Sie Ihre Koordination und

Ihren Gleichgewichtssinn trainieren

• Alltägliche Lebenssituationen werden wieder besser bewältigt

• Der frühzeitigen Hilfsbedürftigkeit wird aktiv entgegengewirkt

• Gedächtnis und Konzentration werden trainiert und bewahrt

• Die Lebensgeister werden wieder wachgerüttelt

• Es wird die Möglichkeit geschaffen, neue Kontakte zu knüpfen

und Freunde zu finden

Kontaktieren Sie uns. Wir geben Ihnen sehr gerne weitere

Informationen über die laufenden Kurse „Bewegung für Körper

und Geist“ in Vorarlberg.

Kontakt

Rotkreuzabteilung Bregenz

Arlbergstr. 109, 6900 Bregenz

T 05574 77300

Rotes Kreuz Vorarlberg

Doris Schütz, Bildungscenter

Industriepark Runa, Beim Gräble 10

6800 Feldkirch

T 05522 77000-9041

doris.schuetz@v.roteskreuz.at

t e r m i n e l e b e n s r a u m

• Ferien ohne Kofferpacken

Termin: Montag, 6. bis Freitag, 10. September 2010

Ort: Salvatorkolleg Hörbranz

Für Senioren/innen aus Bregenz und Kennelbach

• KinderFlohMarkt

Termin: Samstag, 18. September 2010 (Ausweichtermin

bei Regenwetter: 25. September 2010), 10 bis 14 Uhr

Ort: Innenhof des Sozialzentrum Mariahilf,

Mariahilfstraße 42/44, Bregenz

Anmeldungen: ab 16. August 2010.

• Spielen für Jung und Alt

Termin: jeden Mittwoch, 14 bis 17 Uhr

Ort: Sozialzentrum Mariahilf, Haus II, Clemens-Holzmeister-

Gasse 2, beim Lebensraum Bregenz

Anmeldung / Information für alle Veranstaltungen

Lebensraum Bregenz

Elisabeth Metzler

T 05574 52700

elisabeth.metzler@lebensraum-bregenz.at

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Sozialzentrum Mariahilf

Mariahilfstraße 42

Pflegeheim Mariahilf und Tagesbetreuung

Heimleiter: Markus Schrott

T 05574 79646, hausleitung.mariahilf@st.anna-hilfe.at

Kindergarten Rieden-Regenbogen

Ganztageskindergarten 7 bis 18 Uhr

Leiterin: Jenny Schöpf, T 05574 82615

Küche St. Anna-Service gGmbh

mit öffentlicher Cafeteria

Öffnungszeiten: Mo bis So, 11 bis 17 Uhr

Küchenleiterin: Bernadette Hartmann, T 05574 82810

Sozialzentrum Mariahilf

Clemens-Holzmeister-Gasse 2

Haus II

Lebensraum Bregenz

Drehscheibe im Sozial- und Gesundheitsbereich

T 05574 52700, Fax 05574 52700-4

Bürozeiten: Mo bis Do, 9 bis 16 Uhr

Fr, 9 bis 13 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung

Sommeröfnungszeiten siehe rechts unten

lebensraum@lebensraum-bregenz.at

www.lebensraum-bregenz.at

Selbsthilfegruppen

Elisabeth Metzler, T 05574 52700

elisabeth.metzler@lebensraum-bregenz.at

Seniorenbörse

Obmann Gottfried Schröckenfuchs

Bürozeiten: Do, 9.30 bis 11.30 Uhr

T 05574 52700-5

seniorenboerse@lebensraum-bregenz.at

Lebensräume für Jung und Alt

Mag. Beate Weinzierl-Bahl, T 0676 84814427

Bürozeiten: Di, 8.30 bis 11 Uhr und 17 bis 19 Uhr

lebensraeume-mariahilf@st.anna-hilfe.at

Elternberatung

Dipl. Kikr Sr Hildegard Flatz

T 05574 72892 oder 0650 4878738

Beratung: Mo und Do, 9 bis 11 Uhr

Haus I

Redaktionsschluss der nächsten Lebensraum Nachrichten:

9. September 2010, 7. Dezember 2010

Team Lebensraum Bregenz

Geschäftsführung

Peter Weiskopf

T 05574 52700-7

T 0650 5270010

peter.weiskopf@lebensraum-bregenz.at

Information und Auskunft

Elisabeth Metzler

T 05574 52700-2

T 0650 5270020

elisabeth.metzler@lebensraum-bregenz.at

Wir bieten kostenlos und vertraulich Information, Rat und

Auskunft im Sozial- und Gesundheitsbereich.

Wir informieren über die bestehenden Angebote der Bregenzer

Dienstleister, z.B. Krankenpflege, Mobiler Hilfsdienst,

Hospiz, Familienhilfe, über die Angebote für Familien, Kinder,

Jugendliche, Erwachsene und Senioren.

Wir helfen Ihnen bei der Suche nach den benötigten Diensten

und bei diversen Antragsstellungen.

Wir vermitteln Sie zu Fachstellen (z.B. IfS, AKS und viele

andere), Seniorenbörse, Kinderbetreuungseinrichtungen usw.

Wir unterstützen organisatorisch und fachlich Aktion Demenz,

Freiwilligenarbeit wie z.B. Seniorenbörse und mehr.

Wir unterstützen Selbsthilfegruppen sowohl bestehende als

auch neue im organisatorischen und fachlichen Bereich.

Wir nehmen uns Ihrer Anliegen an.

Bürgerschaftliches Engagement

Hilfestellung bei Anträgen

Maria Köllemann

T 05574 52700-8

maria.koellemann@lebensraum-bregenz.at

Raumvergabe

Assistenz

Magdalena Meraner

T 05574 52700-1

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