12. Februar 2026
- Comeback der Annenpassage - Krönender Abschluss: Bronze für Conny Hütter - Das Gösser Bräu wird 125 Jahre alt
- Comeback der Annenpassage
- Krönender Abschluss: Bronze für Conny Hütter
- Das Gösser Bräu wird 125 Jahre alt
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Grazer12. FEBRUAR 2026, E-PAPER AUSGABE
Getty
Quelle: ZAMG
12°
Morgens noch
bewölkt, tagsüber
kommt
die Sonne raus.
Die Temperaturen
in Graz liegen morgen Freitag
zwischen 3 und 12 Grad.
Feiertag 1
Krönender Abschluss: Die Grazerin Conny
Hütter holt in ihrem letzten Rennen
bei den Olympischen Spielen Bronze. 6
Feiertag 2
Das Gösser Bräu wird 125 Jahre alt und
feiert das Jubiläum eine Woche lang
mit Preisen wie vor 125 Jahren. 4
Comeback
der Annenpassage
KK, GPA, GÖSSER BRÄU
Wiederbelebung. Das Sorgenkind Annenpassage steht vor einer Wiedergeburt. Seit Wochen wird fleißig gebaut. Wie die Eigentümer nun
berichten, wird demnächst ein „Action” in die bisher verwaisten Räumlichkeiten einziehen. Weitere Unternehmen sollen folgen. SEITE 2
2 graz
www.grazer.at 12. FEBRUAR 2026
Alexis Pascuttini fordert den Kauf der
Burgruine Gösting. STADTGRAZ/PACHERNEGG
Burgruine um
1,2 Millionen
■ Im heutigen Gemeinderat
stand einmal mehr die Ruine
Gösting auf der Agenda. In der
aktuellen Fragestunde stellte
KFG-Klubobmann und Gemeinderat
Alexis Pascuttini
Stadtrat Manfred Eber die Frage,
wie das kürzlich vorgelegte
Kaufangebots der Eigentümer
der Ruine Gösting ausgestaltet
ist. Die Antwort fiel aus Sicht
Pascuttinis wenig zufriedenstellend
aus: Laut Eber beziehungsweise
der Immobilienabteilung
der Stadt Graz ist das Objekt
maximal 500.000 Euro wert und
dies zu weit von dem genannten
Kaufpreis entfernt sei. Nach
einigem Nachfragen meinerseits
nannte Finanzstadtrat Eber
dann auch den angebotenen
Kaufpreis des Eigentümers: 1,2
Millionen Euro. Dass Eber bzw.
die Stadt Graz hier nicht sofort
zugeschlagen hat, ist in meinen
Augen fatal! Gerade wenn man
sich anschaut, welche finanziellen
Beschlüsse sonst oft im Gemeinderat
gefasst werden.“
Pascuttini führte im Zuge
seiner Fragestellung auch aus,
dass die notwendigen Unterschriften
für eine Volksbefragung
zum Kauf der Burgruine
mittlerweile vorliegen würden,
es würden jetzt nur mehr Unterschriften
für den Überhang
gesammelt. „Sollten Stadtrat
Eber und seine Koalition nun
nicht rasch handeln und die
Burgruine erwerben, wird der
Antrag auf Durchführung einer
Volksabstimmung demnächst
eingereicht werden!“, zeigt sich
Pascuttini weiter kämpferisch.
Endlich Action in
der Annenpassage
NEUSTART. Die Grazer Annenpassage ist seit Jahren von Leerständen
geprägt. Nun starten die Inhaber aber eine Offensive und wollen den
Standort wiederbeleben. „Action“ zieht ein und das ist erst der Anfang.
Von Leonhard Schweighofer
leonhard.schweighofer@grazer.at
Es war ein zähes Warten auf
Neuerungen in der Annenpassage,
nun kommt
aber wirklich Bewegung in die
Sache. Wo früher reges Treiben
herrschte, ist spätestens seit der
Straßenbahnunterführung am
Hauptbahnhof kaum mehr etwas
los, in den vergangenen Jahren
wurde die Passage sogar geschlossen.
2019 wurde das Einkaufszentrum
von der List Group
aus Wien übernommen, Pläne
einer möglichen Revitalisierung
wurden immer wieder gebremst,
vor allem durch Corona.
Nun aber soll es endlich so
weit sein, seit Dezember laufen
im Erdgeschoss Arbeiten, ein
erster Mieter ist bereits gefunden.
„Action“ wird in den kommenden
Monaten einziehen,
weitere Geschäfte sollen folgen.
„Wir sind mit einigen Großunternehmen
in Gesprächen“, heißt es
von der Medienabteilung. Man
möchte eine neue Ära einläuten,
damit das gelingt, werden die in
die Jahre gekommenen Flächen
modernisiert. „Mit einem umfassenden
strukturellen und architektonischen
Refurbishment
wird einem der traditionsreichsten
innerstädtischen Standorte
neues Leben eingehaucht.“ Nach
langem Warten ist es also nun
endlich soweit: Die Annenpassage
startet wieder durch.
Nur ganz wenige haben sowohl
die erfolgreichen als auch
die düsteren Zeiten des Einkaufszentrums
komplett miterlebt, Alfred
Benes hat mit seinem Tom
Tailor Geschäft durchgehend die
Stellung gehalten. Durch Kunden,
die immer wieder zu ihm
kommen, konnte er sein Geschäft
offen halten, als er über
die bevorstehenden Änderungen
angesprochen wird, kann er sich
ein kleines Schmunzeln nicht
verkneifen. Als die Passage noch
die kürzeste Verbindung zur
nächsten Straßenbahnhaltestelle
war, war er schon dabei, viele
Jahre und Ankündigungen später
passierte aber wenig. Nun freut
er sich, dass es wirklich voran
geht und bekräftigt den Standort
der Passage. „Es ist nach wie vor
eine super Lage“, meint Benes.
Damit die Passage aber auch
für Unternehmen attraktiv wird,
Auf den
ehemaligen
Flächen
der
Corona-
Teststation
wird
bereits
seit
Monaten
gearbeitet.
KK
brauche es eine Modernisierung,
denn der aktuelle Zustand sei in
die Jahre gekommen.
Fahrrad-Garage
Genau das geschieht jetzt, der erste
Bauabschnitt inklusive neu gestalteter
Shop-Flächen wird in den
nächsten Monaten präsentiert. Die
kompletten Flächen werden fürs
Erste aber noch nicht in Angriff
genommen. „Natürlich ist großes
Interesse der Eigentümer da“, erklärt
man, den großen Leerstand
möchte man verhindern. Damit
ein Investment in den Standort
Sinn macht, brauche es ein Konzept
und gute Ideen. Eine solche
Idee brachte in der vergangenen
Woche Vizebürgermeisterin Judith
Schwentner ein, die eine Fahrrad-
Garage vorschlägt. Ob es dazu aber
wirklich kommt ist fraglich. Seitens
der Inhaber möchte man nichts
ausschließen, „derzeit ist es aber
schwierig umzusetzen“, heißt es.
Vor allem technisch müssten einige
Anpassungen vorgenommen
werden. Durch die aktuell laufenden
Bauarbeiten soll der Passage
ein neues Gesicht verliehen werden,
„offen, hell und zukunftsorientiert.“
12. FEBRUAR 2026 www.grazer.at
graz 3
Saubermacher
Gründer Hans
Roth, CEO
Liofit Rico
Günther und
VP Batteries
Saubermacher
Thomas Haid
(v.l.)
SAUBERMACHER/SCHERIAU
Eine Aufgabe
für Merlin
Grazer
Pfoten
Rettung von E-Bike-Akkus
■ Saubermacher und die Liofit
GmbH schenken aussortierten
E-Bike-Akkus ein zweites
Leben. Nach einem App-Scan
entscheidet die KI-Software von
Liofit, ob ein Fahrrad-Akku repariert,
als Ersatzteil genutzt oder
recycelt wird. Ziel ist es, Rohstoffe
möglichst lange im Kreislauf
zu halten sowie CO2-Emissionen
und Kosten zu senken.
„Reuse-Projekte tragen einen
wesentlichen Teil zur Vision Zero
Waste bei. Gleichzeitig leisten
wir mit unserer gemeinsamen
Initiative mit Liofit einen Beitrag
zu nachhaltiger Mobilität und
unterstützen die zunehmende
Bedeutung des Radfahrens im
Alltag“, erklärt Saubermacher
Gründer Hans Roth.
Ab 2027 müssen Lithium-Ionen-Akkus
laut EU-Verordnung
entnehm- und austauschbar sein.
Die Initiative von Saubermacher
und Liofit setzt genau darauf und
will E-Bike-Akkus möglichst lange
im Kreislauf halten.
Merlin hat Angst vor lauten großen Fahrzeugen und Pferden.
Merlin versteht sich sowohl die ihm Aufgaben geben.
mit Hunden als auch Katzen.
Bei seinem Zuhause ist - männlich
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der Rüde jedoch sehr territorial
und bewacht Dinge, die ihm - keine Kinder
- territorial
wichtig sind. Deshalb sollten - mag andere Tiere
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4 graz
www.grazer.at 12. FEBRUAR 2026
Gastro
Börse
www.grazer.at
Runder Geburtstag
Robert Grossauer feiert 125 Jahre Gösser Bräu. Auf die Gäste warten zahlreiche tolle Aktionen und eine woche lang Preise wie vor 125 Jahren.
GASTRO. Ein rundes
Jubiläum, eine Neueröffnung,
aber leider
auch drei Schließungen
in der Grazer Gastro.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Ein Grazer Traditionsgasthaus
feiert Jubiläum. Das Gösser
Bräu wird heuer stolze 125
Jahre alt. Seit 2005 ist Vollblut-
Gastronom Robert Grossauer am
Ruder. Dieser plant anlässlich des
125-jährigen Jubiläums einige tolle
Aktionen für die Gäste.
Eine historische Aufnahme des Gösser Bräu von außen.
„Vom 23. Februar bis zum 1.
März haben wir bei einigen Gerichten
Preise wie vor 125 Jahren.
Zum Beispiel 3,50 Euro für die
Bratwurst mit Semmel, 6,90 Euro
für Krautfleckerl, 8,90 Euro für
das Gulasch mit Semmelknödel
oder 3,10 Euro für das Krügerl Bier
(auf Wunsch auch alkoholfrei)“,
erzählt Grossauer. Ganz genau
aufpassen müssen die Gäste dann
denn wenn die Gösser-Glocke täglich
um 19:02 Uhr läutet heißt es
schnell bestellen, denn dann Kostet
das Krügerl Bier für exakt eine
halbe Stunde nur 1,50 das waren
vor 125 Jahren 30 Heller.
Man zeigt sich für den erwarteten
Ansturm gut gerüstet. „Wir
ARCHIV KUBINZKY
haben eine Urlaubssperre und
alle Mitarbeiter stehen bereit, damit
jeder sein Bier, auch gerne
alkoholfrei, bekommt“, lacht der
Gastronom. Und ergänzt: „Das
Thema alkoholfreies Bier wird immer
wichtiger. Immer mehr Gäste
greifen darauf zurück.“
Generell zeigt sich das Traditionshaus
offen für Neues: „Wir haben
mittlerweile vegane und vegetarische
Speisen auf der Karte. Der
Renner ist das vegane Kartoffelgulasch.
Dass dieses jedoch auf der
Karte gelandet ist, war eher ein Zufall.
Mein Vater hatte bei einer Veranstaltung
eine Überproduktion,
die dann bei uns gelandet ist. Den
Gästen hat‘s so gut geschmeckt,
dass wir das Gulasch dauerhaft auf
die Karte genommen haben“, erzählt
Grossauer.
Auch den Rest des Jahres wird
es tolle Aktionen geben. „Wir planen
etwas zu unserem traditionellen
Maibaumaufstellen, etwas im
Sommer und im Herbst. Zudem
sind wir mit Johann Lafer im Gespräch,
der ja im Gösser Bräu gelernt
hat“, verrät Grossauer.
Italienisches Flair
Morgen Abend, am 13. Februar,
öffnet offiziell das Cantinetta im
Hofkeller und wird damit zum
GÖSSER BRÄU
neuen Treffpunkt in der Grazer
Hofgasse – getragen von einem
Dreiergespann aus Gemeinderat
Mario Eustacchio, Jurist Jürgen
Dumpelnik und Gastronom Massimo
Sadiku.
In der Küche und im Servicebereich
wird ebenfalls bewusst auf
Kontinuität gesetzt – ganz nach
dem Motto „Never change a winning
team!“ wird das bestehende,
erfahrene Personal rund um
Massimo Sadiku und den Koch
Riccardo Tettamani vollständig
übernommen.
Eine besondere Neuerung ist
die Cicchetti-Bar, die Dienstag bis
Freitag von 10 bis 12 Uhr sowie von
14 bis 18 Uhr geöffnet sein wird.
Schließungen
Wo Licht ist, ist auch Schatten.
Nachdem bereits im Dezember
bekannt wurde, dass die drei Gastronomiebetriebe
Thomawirt, Glockenspielkeller
und fridda&maxx
von Markus Schaffer Insolvenz
anmelden mussten, nun die nächste
Hiobsbotschaft. Alle drei Lokale
mussten nach einem Insolvenzgerichtlichen
Antrag geschlossen
werden. Über alle Lokale wurde
ein Konkursverfahren eröffnet, wie
man auch von Seiten des KSV1870
bestätigt.
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8
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Leitold (0664 80 666 6691), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),
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6 graz
www.grazer.at 12. FEBRUAR 2026
Bronze für Grazerin Hütter
WINTERSPIELE. Am heutigen Donnerstag, 12. Februar, lag das Glück auf Cornelia Hütters Seite: Die
Grazerin holte bei ihrem letzten Olympia-Rennen, dem Super-G von Cortina d‘Ampezzo, Bronze.
Von Clarissa Berner
clarissa.berner@grazer.at
Nach Sotschi 2014, PyeongChang
2018 und Beijing
2022 ist Milano Cortina
2026 Cornelia Hütters vierte
Olympiateilnahme. Am heutigen
Donnerstag, dem 12. Februar,
war das Glück auf der Seite
der Grazerin: Hütter holte beim
Super-G von Cortina d‘Ampezzo
Bronze für Österreich.
Letzter Versuch
Bis heute hatte Conny Hütter
nie wirklich Glück bei internationalen
Großereignissen: Hütter
war bis heute viermal Vierte,
doch beim allerletzten Olympia-
Rennen ihrer Karriere gelang der
Grazerin einen Stockerlplatz: Sie
erreichte das Ziel mit 52 Hundertsel
Rückstand auf den ersten
Platz. Auf Platz vier hatte Hütter
genau ein Hundertstel Vorsprung.
Der Platz ging an Teamkollegin
Ariane Rädler. Silber
holte die französische Skirennläuferin
Romane Miradoli. Die
Silber-Medaille ist ihre erste bei
den Olympischen Spielen.
Besonders viel Freude herrscht
jedoch bei der Erstplatzierten:
Die Italienerin Federica Brignone
erkämpft die Gold-Medaille
vor heimischem Publikum.
Brignone gewann in der Saison
2024/25 den Gesamtweltcup
und die kleinen Kristallkugeln
für die Abfahrts- und Riesenslalomwertung.
Danach stürzte
die Italienerin bei den italienischen
Meisterschaften und verletzte
sich schwer – ein doppelter
Schien- und Wadenbeinbruch
sowie ein gerissenes Kreuzband
waren die Folge.
Bei ihrem allerletzten Olympia-Bewerb ist es der Grazerin Conny Hütter
endlich gelungen, eine Medaille mit nach Österreich zu nehmen.
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26 | 04 | 2026
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12. FEBRUAR 2026 www.grazer.at
graz 7
präsentiert
Graz im Fokus
Eine wunderschöne Morgenröte
war heute in Graz zu bewundern.
Ein Lichtblick nach all
dem Grau in Grau der letzten
Wochen. KK
8 graz
www.grazer.at 12. FEBRUAR 2026
Die Kunst der Nachfolge
Das neue Präsidium
der Notariatskammer
Steiermark:
Präsident
Martin Lux
mit seiner
Stellvertreterin
Marcella Handl.
SCHERIAU (6)
Alle Fotos auf
www.grazer.at
ÜBERGABE. Zu einem
Continuum lud die Notariatskammer
Steiermark.
Gefeiert wurde
auch der Abschied von
Dieter Kinzer.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Bereits im November wurde
bei der Notariatskammer
Steiermark ein neuer Präsident
gewählt. Martin Lux folgte
dem langjährigen Präsidenten
Dieter Kinzer nach. Nun wurde
bei einem Netzwerkabend unter
dem Motto Continuum. „Die
Kunst der Nachfolge“ auch offiziell
das Zepter übergeben. Mehr
als 200 Gäste verfolgten die stimmungsvolle
Übergabe. Dieter
Kinzer dabei auf seine 13 Jahre als
Präsident zurück. Im Anschluss
sprachen Martin Lux und seine
Stellvertreterin Marcella Handl
über die Zukunft des Notariats
und der Kammer.
Die Überraschung des Abends
gelang Künstler Tom Lohner, der
ein Bild von Kinzer gemalt hatte,
das ihm zum Abschied übergeben
wurde. Im Gegenzug überreichte
Kinzer Lux die Schlüssel
zur Notariatskammer Steiermark.
Gesellig
Mit dabei waren: Nationalratsabgeordnete
Daniela Gmeinbauer,
Landeshauptmann Stellvertreterin
Manuela Khom,
Landesrätin Claudia Holzer, Gemeinderat
Markus Huber, der
Präsident der Österreichischen
Notariatskammer Claus Spruzina,
WK Steiermark Präsident
Josef Herk, AK Präsident Josef
Pesserl, Rechtsanwaltskammerpräsident
Michael Kropiunig,
der Präsident der Ziviltechnikerkammer
Gustav Spener, der Präsident
der Steuerberater Klaus
Gaedke, WK Steiermark Direktor
Karl-Heinz Dernoscheg,
die Banker Martin Schaller, Sigmund
Loibner, Walburga Seidl
und Ernst Albegger, Konsul
Rudi Roth, Unternehmer Jürgen
Roth, von den Bühnen Graz
Bernhard Rinner und Bernd
Pürcher, Militärkommandant
Heinz Zöllner, Günter Riegler
(ÖGK Finanz & Finanzcontrolling),
Wifi Kurator Markus Kohlmeier,
Künstler Tom Lohner,
die Werber Andrea Stanitznig,
Thomas Zenz, Peter Schaar
und Dieter Faschingbauer, Jugend
am Werk Geschäftsführerin
Sandra Schimmler, Christopher
Drexler (Sanlas Holding),
Volksbank Steiermark Vorstandsdirektor
Hannes Zwanzger,
KSV1870 Region Süd Leiter
René Jonke u.v.m.
WK Steiermark Präsident Josef Herk
kam mit Gattin Valentina.
Bernd Pürcher (l.) und Bernhard
Rinner genossen den Abend.
Unterhielten sich ausgezeichnet: Gerald Gollenz, Thomas
Zenz, Josef Pesserl un Markus Kohlmaier (v.l.).
Dieter Kinzer (m.) wurde zum Abschied von Martin Lux und Marcella
Handl (r.) mit einem Bild von Tom Lohner (l.) beschenkt.
WK Steiermark Direktor Karl-Heinz Dernoscheg
(l.) und Christopher Drexler.
12. FEBRUAR 2026 www.grazer.at
graz 9
C H R O N I K
Blaulicht
Report
✏ clarissa.berner@grazer.at
Auf der Suche nach
einem Bankräuber
■ Am 11. Februar kam es in einer
Bankfiliale in der Stattegger
Straße im Grazer Bezirk Andritz
zu einem Banküberfall. Gegen
15:45 betrat ein unbekannter
Mann die Filiale, bedrohte die
fünf Angestellten mit einer Pistole
und drängte diese in ein
Büro. Zunächst nahm er ihnen
die Mobiltelefone ab. Dann befahl
er einer Angestellten, ihre
Kollegen mit Klebeband an Sessel
zu fesseln und Hauben über
die Köpfe zu stülpen, die ebenfalls
fixiert wurden. Bevor der
Täter die letzte Angestellte selbst
fesselte, wurde sie dazu genötigt,
den Banktresor zu öffnen
und die Zugangsdaten zu den
Kundenschließfächern bekannt-
So sieht der Mann aus, der am gestrigen Mittwoch, dem 11. Februar, eine
Bankfiliale in der Stattegger Straße in Andritz ausgeraubt haben soll. LPD STMK
zugeben. Nachdem er mehrere
Schließfächer gewaltsam aufgebrochen
hatte, ergriff der Täter
nach rund 30 Minuten mit Beute
in bisher unbekannter Höhe die
Flucht. Nach einiger Zeit konnten
sich die Angestellten selbst
befreien und alarmierten die
Polizei. Daraufhin leitete die Polizei
eine groß angelegte Fahndung
nach dem flüchtigen Täter
ein. Es waren zahlreiche Streifen
samt Spezialkräften, der Polizeihubschrauber,
Raubermittler des
LKA Steiermark sowie Tatortbeamte
im Einsatz. Da die Fahndung
bis zum jetzigen Zeitpunkt ohne
Erfolg verlief, wurden nun über
Anordnung der Staatsanwaltschaft
Graz Bilder des Täters veröffentlicht.
Diese stammen vom
Überfall auf die Bankfiliale. Den
Angestellten zufolge handelt es
sich beim Täter um einen schlanken,
hellhäutigen Mann, der 180
bis 185 cm groß und zwischen 25
und 50 Jahre alt ist. Zum Tatzeitpunkt
soll er eine blonde Perücke,
eine rot/orange randlose Brille,
eine FFP2-Maske, eine schwarze
Jacke, eine blaue Jeans und eine
schwarze Kappe getragen haben.
Zudem trug er Ohrringe, sprach
in steirischem Dialekt mit einer
hohen Stimmlage und trug eine
schwarze Sporttasche bei sich.
Personen, die Hinweise zur Tat
oder der anschließenden Flucht
haben, werden gebeten, sich an
das LKA Steiermark unter der Telefonnummer
059133/60-3333
zu melden. Außerdem weist die
Polizei vom Bankraub betroffene
Kunden darauf hin, sich nicht
selbstständig bei der Polizei zu
melden. Diese werden entsprechend
informiert.
Graz-Umgebung:
Bergung eines PKW
■ Am Dienstagmorgen, dem 10.
Februar, kam ein PKW nahe der
Steinbergstraße in einer Wiese
zum Stehen und blieb aufgrund
des weichen Untergrunds darin
stecken. Die Freiwillige Feuerwehr
Steinberg-Rohrbach musste
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mitdiskutieren
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Traurig
Wir bekommen null Unterstützung
– keine Förderung
– nicht irgendwelche Kosten –
im Gegenteil – müssen zahlen
– blechen – schau`n, dass wir
über die Runden kommen.
Steirer-Pub
* * *
Fraglich
Mit wegfallen der ORF-
Landesabgaben in ein paar
Jahren werden noch mehr
Sport-, Kunst & Kulturinstitutionen
auf Sparflamme
sein. Frage mich, was sonst
noch politisch geplant wird,
wenn die Menschen dort
nicht mehr hingehen können
und frustrierter werden.
Ulli Gollesch
* * *
Sarkasmus
Muss man dann wegschauen
oder bezahlen?
Chris Eck
* * *
Meinung
Ich finde, das ist eh ziemlich
langweilig.
Mona Liisa
* * *
Frage
Auch für Zuwanderer?
Gitti Ks
* * *
Scherz
Ja, auch Kärntner müssen
dann bezahlen.
Irmgard Eigner
* * *
Nicht so gut
Ich finde ja, dass das eh von
Jahr zu Jahr schlechter geworden
ist!
Michael Hochreiter
* * *
Schade
Sehr traurig für das
Klanglicht. Ohne
Schlossberg und die
Tour durch die Altstadt
wohl leider nicht mehr
dasselbe.
Silvia Hohensinner
* * *
Ungut
Hmmm. Schade, ich finde
die freien Installationen damit
echt schön. Da wird man
aber leider keine Lösung finden
können – schade, Kunst
und Kultur sollte der Bevölkerung
eigentlich frei zugänglich
sein.
Tini Maharba
Meistkommentierte
Geschichte
des Tages
Klanglicht
wird etwas
kosten
Gestern fand die Bilanzpressekonferenz
der Bühnen
Graz statt. Trotz erfreulicher
Besucherzahlen wird in den
kommenden Jahren eingespart.
In der Spielzeit 2024/25 verzeichneten
die Bühnen Graz
insgesamt 480.490 Besuche.
Sparmaßnahmen wird es zum
Beispiel beim Klanglicht geben
- das bis dato kostenlose Festival
wird kostenpflichtig.
REAKTIONEN & KOMMENTARE
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DIESEM TEAM BIST DU
NIEMALS LOST.
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Im 1. Lehrjahr 1.320,- Lehrlingseinkommen*
Im 2. Lehrjahr 1.540,- Lehrlingseinkommen*
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12. FEBRUAR 2026 www.grazer.at
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Ausblick
Was am Freitag in
Graz wichtig ist
■ Am 29. Mai 2025 verstarb Altbürgermeister Alfred Stingl. Um sein
langjähriges und verdienstvolles Wirken für seine Heimatstadt auch
im öffentlichen Raum zu würdigen, beschloss die Koalition in Absprache
mit der Familie, die Augartenbrücke künftig nach Alfred Stingl zu
benennen. Am morgigen Freitag wird das neue Schild enthüllt.
■ Mit dem Nivan sperrt das laut Betreibern Ishak und Zelal Ceylan
sowie Engin Karabaca „erste authentisch türkisch-kurdische Restaurant
in Graz“ auf. In der Albert-Schweitzer-Gasse gibt es dann Kebap
vom Holzkohlegrill, Meze, Pides, Lahmacuns, Ekmekler und Co.
■ Der 75. Bauernbundball geht auf der Grazer Messe über die Bühne.
Mit 16.000 Besuchern ist er auch heuer wieder ausverkauft. Highlights
sind etwa die Auftritte von Andreas Gabalier, Egon7, Smash,
Oliver Haidt oder Newcomerin Anna-Sophie. Einlass: 18.30 Uhr.
■ Noch morgen werden in der Grazer Impfstelle Herpes Zoster- und
Pneumokokken-Impfungen durchgeführt.
■ An der Oper Graz feiert Alban Bergs „Wozzeck“ Premiere. Die Titelrolle
singt Daniel Schmutzhard, Annette Dasch ist als Marie zu
erleben. Regie führt Evgeny Titov, Vassilis Christopoulos dirigiert.
Ishak und Zelal Ceylan sowie Engin Karabacak (v.l.) eröffnen morgen das
Nivan im ehemaligen Easy Asia in der Albert-Schweitzer-Gasse. RODARICH
■ Am Next Liberty wird das Jugend-Tanztheater „Challenge“über
das Aufwachsen zwischen den Welten uraufgeführt. Beginn: 17 Uhr.
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