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12. Februar 2026

- Comeback der Annenpassage - Krönender Abschluss: Bronze für Conny Hütter - Das Gösser Bräu wird 125 Jahre alt

- Comeback der Annenpassage
- Krönender Abschluss: Bronze für Conny Hütter
- Das Gösser Bräu wird 125 Jahre alt

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Grazer12. FEBRUAR 2026, E-PAPER AUSGABE

Getty

Quelle: ZAMG

12°

Morgens noch

bewölkt, tagsüber

kommt

die Sonne raus.

Die Temperaturen

in Graz liegen morgen Freitag

zwischen 3 und 12 Grad.

Feiertag 1

Krönender Abschluss: Die Grazerin Conny

Hütter holt in ihrem letzten Rennen

bei den Olympischen Spielen Bronze. 6

Feiertag 2

Das Gösser Bräu wird 125 Jahre alt und

feiert das Jubiläum eine Woche lang

mit Preisen wie vor 125 Jahren. 4

Comeback

der Annenpassage

KK, GPA, GÖSSER BRÄU

Wiederbelebung. Das Sorgenkind Annenpassage steht vor einer Wiedergeburt. Seit Wochen wird fleißig gebaut. Wie die Eigentümer nun

berichten, wird demnächst ein „Action” in die bisher verwaisten Räumlichkeiten einziehen. Weitere Unternehmen sollen folgen. SEITE 2


2 graz

www.grazer.at 12. FEBRUAR 2026

Alexis Pascuttini fordert den Kauf der

Burgruine Gösting. STADTGRAZ/PACHERNEGG

Burgruine um

1,2 Millionen

■ Im heutigen Gemeinderat

stand einmal mehr die Ruine

Gösting auf der Agenda. In der

aktuellen Fragestunde stellte

KFG-Klubobmann und Gemeinderat

Alexis Pascuttini

Stadtrat Manfred Eber die Frage,

wie das kürzlich vorgelegte

Kaufangebots der Eigentümer

der Ruine Gösting ausgestaltet

ist. Die Antwort fiel aus Sicht

Pascuttinis wenig zufriedenstellend

aus: Laut Eber beziehungsweise

der Immobilienabteilung

der Stadt Graz ist das Objekt

maximal 500.000 Euro wert und

dies zu weit von dem genannten

Kaufpreis entfernt sei. Nach

einigem Nachfragen meinerseits

nannte Finanzstadtrat Eber

dann auch den angebotenen

Kaufpreis des Eigentümers: 1,2

Millionen Euro. Dass Eber bzw.

die Stadt Graz hier nicht sofort

zugeschlagen hat, ist in meinen

Augen fatal! Gerade wenn man

sich anschaut, welche finanziellen

Beschlüsse sonst oft im Gemeinderat

gefasst werden.“

Pascuttini führte im Zuge

seiner Fragestellung auch aus,

dass die notwendigen Unterschriften

für eine Volksbefragung

zum Kauf der Burgruine

mittlerweile vorliegen würden,

es würden jetzt nur mehr Unterschriften

für den Überhang

gesammelt. „Sollten Stadtrat

Eber und seine Koalition nun

nicht rasch handeln und die

Burgruine erwerben, wird der

Antrag auf Durchführung einer

Volksabstimmung demnächst

eingereicht werden!“, zeigt sich

Pascuttini weiter kämpferisch.

Endlich Action in

der Annenpassage

NEUSTART. Die Grazer Annenpassage ist seit Jahren von Leerständen

geprägt. Nun starten die Inhaber aber eine Offensive und wollen den

Standort wiederbeleben. „Action“ zieht ein und das ist erst der Anfang.

Von Leonhard Schweighofer

leonhard.schweighofer@grazer.at

Es war ein zähes Warten auf

Neuerungen in der Annenpassage,

nun kommt

aber wirklich Bewegung in die

Sache. Wo früher reges Treiben

herrschte, ist spätestens seit der

Straßenbahnunterführung am

Hauptbahnhof kaum mehr etwas

los, in den vergangenen Jahren

wurde die Passage sogar geschlossen.

2019 wurde das Einkaufszentrum

von der List Group

aus Wien übernommen, Pläne

einer möglichen Revitalisierung

wurden immer wieder gebremst,

vor allem durch Corona.

Nun aber soll es endlich so

weit sein, seit Dezember laufen

im Erdgeschoss Arbeiten, ein

erster Mieter ist bereits gefunden.

„Action“ wird in den kommenden

Monaten einziehen,

weitere Geschäfte sollen folgen.

„Wir sind mit einigen Großunternehmen

in Gesprächen“, heißt es

von der Medienabteilung. Man

möchte eine neue Ära einläuten,

damit das gelingt, werden die in

die Jahre gekommenen Flächen

modernisiert. „Mit einem umfassenden

strukturellen und architektonischen

Refurbishment

wird einem der traditionsreichsten

innerstädtischen Standorte

neues Leben eingehaucht.“ Nach

langem Warten ist es also nun

endlich soweit: Die Annenpassage

startet wieder durch.

Nur ganz wenige haben sowohl

die erfolgreichen als auch

die düsteren Zeiten des Einkaufszentrums

komplett miterlebt, Alfred

Benes hat mit seinem Tom

Tailor Geschäft durchgehend die

Stellung gehalten. Durch Kunden,

die immer wieder zu ihm

kommen, konnte er sein Geschäft

offen halten, als er über

die bevorstehenden Änderungen

angesprochen wird, kann er sich

ein kleines Schmunzeln nicht

verkneifen. Als die Passage noch

die kürzeste Verbindung zur

nächsten Straßenbahnhaltestelle

war, war er schon dabei, viele

Jahre und Ankündigungen später

passierte aber wenig. Nun freut

er sich, dass es wirklich voran

geht und bekräftigt den Standort

der Passage. „Es ist nach wie vor

eine super Lage“, meint Benes.

Damit die Passage aber auch

für Unternehmen attraktiv wird,

Auf den

ehemaligen

Flächen

der

Corona-

Teststation

wird

bereits

seit

Monaten

gearbeitet.

KK

brauche es eine Modernisierung,

denn der aktuelle Zustand sei in

die Jahre gekommen.

Fahrrad-Garage

Genau das geschieht jetzt, der erste

Bauabschnitt inklusive neu gestalteter

Shop-Flächen wird in den

nächsten Monaten präsentiert. Die

kompletten Flächen werden fürs

Erste aber noch nicht in Angriff

genommen. „Natürlich ist großes

Interesse der Eigentümer da“, erklärt

man, den großen Leerstand

möchte man verhindern. Damit

ein Investment in den Standort

Sinn macht, brauche es ein Konzept

und gute Ideen. Eine solche

Idee brachte in der vergangenen

Woche Vizebürgermeisterin Judith

Schwentner ein, die eine Fahrrad-

Garage vorschlägt. Ob es dazu aber

wirklich kommt ist fraglich. Seitens

der Inhaber möchte man nichts

ausschließen, „derzeit ist es aber

schwierig umzusetzen“, heißt es.

Vor allem technisch müssten einige

Anpassungen vorgenommen

werden. Durch die aktuell laufenden

Bauarbeiten soll der Passage

ein neues Gesicht verliehen werden,

„offen, hell und zukunftsorientiert.“


12. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz 3

Saubermacher

Gründer Hans

Roth, CEO

Liofit Rico

Günther und

VP Batteries

Saubermacher

Thomas Haid

(v.l.)

SAUBERMACHER/SCHERIAU

Eine Aufgabe

für Merlin

Grazer

Pfoten

Rettung von E-Bike-Akkus

■ Saubermacher und die Liofit

GmbH schenken aussortierten

E-Bike-Akkus ein zweites

Leben. Nach einem App-Scan

entscheidet die KI-Software von

Liofit, ob ein Fahrrad-Akku repariert,

als Ersatzteil genutzt oder

recycelt wird. Ziel ist es, Rohstoffe

möglichst lange im Kreislauf

zu halten sowie CO2-Emissionen

und Kosten zu senken.

„Reuse-Projekte tragen einen

wesentlichen Teil zur Vision Zero

Waste bei. Gleichzeitig leisten

wir mit unserer gemeinsamen

Initiative mit Liofit einen Beitrag

zu nachhaltiger Mobilität und

unterstützen die zunehmende

Bedeutung des Radfahrens im

Alltag“, erklärt Saubermacher

Gründer Hans Roth.

Ab 2027 müssen Lithium-Ionen-Akkus

laut EU-Verordnung

entnehm- und austauschbar sein.

Die Initiative von Saubermacher

und Liofit setzt genau darauf und

will E-Bike-Akkus möglichst lange

im Kreislauf halten.

Merlin hat Angst vor lauten großen Fahrzeugen und Pferden.

Merlin versteht sich sowohl die ihm Aufgaben geben.

mit Hunden als auch Katzen.

Bei seinem Zuhause ist - männlich

- 3 Jahre

der Rüde jedoch sehr territorial

und bewacht Dinge, die ihm - keine Kinder

- territorial

wichtig sind. Deshalb sollten - mag andere Tiere

keine Kinder in seinem neuen

Zuhause leben. Er wünscht Kontakt: Arche Noah

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4 graz

www.grazer.at 12. FEBRUAR 2026

Gastro

Börse

www.grazer.at

Runder Geburtstag

Robert Grossauer feiert 125 Jahre Gösser Bräu. Auf die Gäste warten zahlreiche tolle Aktionen und eine woche lang Preise wie vor 125 Jahren.

GASTRO. Ein rundes

Jubiläum, eine Neueröffnung,

aber leider

auch drei Schließungen

in der Grazer Gastro.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Ein Grazer Traditionsgasthaus

feiert Jubiläum. Das Gösser

Bräu wird heuer stolze 125

Jahre alt. Seit 2005 ist Vollblut-

Gastronom Robert Grossauer am

Ruder. Dieser plant anlässlich des

125-jährigen Jubiläums einige tolle

Aktionen für die Gäste.

Eine historische Aufnahme des Gösser Bräu von außen.

„Vom 23. Februar bis zum 1.

März haben wir bei einigen Gerichten

Preise wie vor 125 Jahren.

Zum Beispiel 3,50 Euro für die

Bratwurst mit Semmel, 6,90 Euro

für Krautfleckerl, 8,90 Euro für

das Gulasch mit Semmelknödel

oder 3,10 Euro für das Krügerl Bier

(auf Wunsch auch alkoholfrei)“,

erzählt Grossauer. Ganz genau

aufpassen müssen die Gäste dann

denn wenn die Gösser-Glocke täglich

um 19:02 Uhr läutet heißt es

schnell bestellen, denn dann Kostet

das Krügerl Bier für exakt eine

halbe Stunde nur 1,50 das waren

vor 125 Jahren 30 Heller.

Man zeigt sich für den erwarteten

Ansturm gut gerüstet. „Wir

ARCHIV KUBINZKY

haben eine Urlaubssperre und

alle Mitarbeiter stehen bereit, damit

jeder sein Bier, auch gerne

alkoholfrei, bekommt“, lacht der

Gastronom. Und ergänzt: „Das

Thema alkoholfreies Bier wird immer

wichtiger. Immer mehr Gäste

greifen darauf zurück.“

Generell zeigt sich das Traditionshaus

offen für Neues: „Wir haben

mittlerweile vegane und vegetarische

Speisen auf der Karte. Der

Renner ist das vegane Kartoffelgulasch.

Dass dieses jedoch auf der

Karte gelandet ist, war eher ein Zufall.

Mein Vater hatte bei einer Veranstaltung

eine Überproduktion,

die dann bei uns gelandet ist. Den

Gästen hat‘s so gut geschmeckt,

dass wir das Gulasch dauerhaft auf

die Karte genommen haben“, erzählt

Grossauer.

Auch den Rest des Jahres wird

es tolle Aktionen geben. „Wir planen

etwas zu unserem traditionellen

Maibaumaufstellen, etwas im

Sommer und im Herbst. Zudem

sind wir mit Johann Lafer im Gespräch,

der ja im Gösser Bräu gelernt

hat“, verrät Grossauer.

Italienisches Flair

Morgen Abend, am 13. Februar,

öffnet offiziell das Cantinetta im

Hofkeller und wird damit zum

GÖSSER BRÄU

neuen Treffpunkt in der Grazer

Hofgasse – getragen von einem

Dreiergespann aus Gemeinderat

Mario Eustacchio, Jurist Jürgen

Dumpelnik und Gastronom Massimo

Sadiku.

In der Küche und im Servicebereich

wird ebenfalls bewusst auf

Kontinuität gesetzt – ganz nach

dem Motto „Never change a winning

team!“ wird das bestehende,

erfahrene Personal rund um

Massimo Sadiku und den Koch

Riccardo Tettamani vollständig

übernommen.

Eine besondere Neuerung ist

die Cicchetti-Bar, die Dienstag bis

Freitag von 10 bis 12 Uhr sowie von

14 bis 18 Uhr geöffnet sein wird.

Schließungen

Wo Licht ist, ist auch Schatten.

Nachdem bereits im Dezember

bekannt wurde, dass die drei Gastronomiebetriebe

Thomawirt, Glockenspielkeller

und fridda&maxx

von Markus Schaffer Insolvenz

anmelden mussten, nun die nächste

Hiobsbotschaft. Alle drei Lokale

mussten nach einem Insolvenzgerichtlichen

Antrag geschlossen

werden. Über alle Lokale wurde

ein Konkursverfahren eröffnet, wie

man auch von Seiten des KSV1870

bestätigt.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8

bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Lukas Steinberger-Weiß

(0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664/80 666 6683), Verena

Leitold (0664 80 666 6691), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),

Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890 | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION:

Burkhard Leitner, Joanna Mandl | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.



PARTNER:

6 graz

www.grazer.at 12. FEBRUAR 2026

Bronze für Grazerin Hütter

WINTERSPIELE. Am heutigen Donnerstag, 12. Februar, lag das Glück auf Cornelia Hütters Seite: Die

Grazerin holte bei ihrem letzten Olympia-Rennen, dem Super-G von Cortina d‘Ampezzo, Bronze.

Von Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

Nach Sotschi 2014, PyeongChang

2018 und Beijing

2022 ist Milano Cortina

2026 Cornelia Hütters vierte

Olympiateilnahme. Am heutigen

Donnerstag, dem 12. Februar,

war das Glück auf der Seite

der Grazerin: Hütter holte beim

Super-G von Cortina d‘Ampezzo

Bronze für Österreich.

Letzter Versuch

Bis heute hatte Conny Hütter

nie wirklich Glück bei internationalen

Großereignissen: Hütter

war bis heute viermal Vierte,

doch beim allerletzten Olympia-

Rennen ihrer Karriere gelang der

Grazerin einen Stockerlplatz: Sie

erreichte das Ziel mit 52 Hundertsel

Rückstand auf den ersten

Platz. Auf Platz vier hatte Hütter

genau ein Hundertstel Vorsprung.

Der Platz ging an Teamkollegin

Ariane Rädler. Silber

holte die französische Skirennläuferin

Romane Miradoli. Die

Silber-Medaille ist ihre erste bei

den Olympischen Spielen.

Besonders viel Freude herrscht

jedoch bei der Erstplatzierten:

Die Italienerin Federica Brignone

erkämpft die Gold-Medaille

vor heimischem Publikum.

Brignone gewann in der Saison

2024/25 den Gesamtweltcup

und die kleinen Kristallkugeln

für die Abfahrts- und Riesenslalomwertung.

Danach stürzte

die Italienerin bei den italienischen

Meisterschaften und verletzte

sich schwer – ein doppelter

Schien- und Wadenbeinbruch

sowie ein gerissenes Kreuzband

waren die Folge.

Bei ihrem allerletzten Olympia-Bewerb ist es der Grazerin Conny Hütter

endlich gelungen, eine Medaille mit nach Österreich zu nehmen.

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12. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz 7

präsentiert

Graz im Fokus

Eine wunderschöne Morgenröte

war heute in Graz zu bewundern.

Ein Lichtblick nach all

dem Grau in Grau der letzten

Wochen. KK


8 graz

www.grazer.at 12. FEBRUAR 2026

Die Kunst der Nachfolge

Das neue Präsidium

der Notariatskammer

Steiermark:

Präsident

Martin Lux

mit seiner

Stellvertreterin

Marcella Handl.

SCHERIAU (6)

Alle Fotos auf

www.grazer.at

ÜBERGABE. Zu einem

Continuum lud die Notariatskammer

Steiermark.

Gefeiert wurde

auch der Abschied von

Dieter Kinzer.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Bereits im November wurde

bei der Notariatskammer

Steiermark ein neuer Präsident

gewählt. Martin Lux folgte

dem langjährigen Präsidenten

Dieter Kinzer nach. Nun wurde

bei einem Netzwerkabend unter

dem Motto Continuum. „Die

Kunst der Nachfolge“ auch offiziell

das Zepter übergeben. Mehr

als 200 Gäste verfolgten die stimmungsvolle

Übergabe. Dieter

Kinzer dabei auf seine 13 Jahre als

Präsident zurück. Im Anschluss

sprachen Martin Lux und seine

Stellvertreterin Marcella Handl

über die Zukunft des Notariats

und der Kammer.

Die Überraschung des Abends

gelang Künstler Tom Lohner, der

ein Bild von Kinzer gemalt hatte,

das ihm zum Abschied übergeben

wurde. Im Gegenzug überreichte

Kinzer Lux die Schlüssel

zur Notariatskammer Steiermark.

Gesellig

Mit dabei waren: Nationalratsabgeordnete

Daniela Gmeinbauer,

Landeshauptmann Stellvertreterin

Manuela Khom,

Landesrätin Claudia Holzer, Gemeinderat

Markus Huber, der

Präsident der Österreichischen

Notariatskammer Claus Spruzina,

WK Steiermark Präsident

Josef Herk, AK Präsident Josef

Pesserl, Rechtsanwaltskammerpräsident

Michael Kropiunig,

der Präsident der Ziviltechnikerkammer

Gustav Spener, der Präsident

der Steuerberater Klaus

Gaedke, WK Steiermark Direktor

Karl-Heinz Dernoscheg,

die Banker Martin Schaller, Sigmund

Loibner, Walburga Seidl

und Ernst Albegger, Konsul

Rudi Roth, Unternehmer Jürgen

Roth, von den Bühnen Graz

Bernhard Rinner und Bernd

Pürcher, Militärkommandant

Heinz Zöllner, Günter Riegler

(ÖGK Finanz & Finanzcontrolling),

Wifi Kurator Markus Kohlmeier,

Künstler Tom Lohner,

die Werber Andrea Stanitznig,

Thomas Zenz, Peter Schaar

und Dieter Faschingbauer, Jugend

am Werk Geschäftsführerin

Sandra Schimmler, Christopher

Drexler (Sanlas Holding),

Volksbank Steiermark Vorstandsdirektor

Hannes Zwanzger,

KSV1870 Region Süd Leiter

René Jonke u.v.m.

WK Steiermark Präsident Josef Herk

kam mit Gattin Valentina.

Bernd Pürcher (l.) und Bernhard

Rinner genossen den Abend.

Unterhielten sich ausgezeichnet: Gerald Gollenz, Thomas

Zenz, Josef Pesserl un Markus Kohlmaier (v.l.).

Dieter Kinzer (m.) wurde zum Abschied von Martin Lux und Marcella

Handl (r.) mit einem Bild von Tom Lohner (l.) beschenkt.

WK Steiermark Direktor Karl-Heinz Dernoscheg

(l.) und Christopher Drexler.


12. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz 9

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ clarissa.berner@grazer.at

Auf der Suche nach

einem Bankräuber

■ Am 11. Februar kam es in einer

Bankfiliale in der Stattegger

Straße im Grazer Bezirk Andritz

zu einem Banküberfall. Gegen

15:45 betrat ein unbekannter

Mann die Filiale, bedrohte die

fünf Angestellten mit einer Pistole

und drängte diese in ein

Büro. Zunächst nahm er ihnen

die Mobiltelefone ab. Dann befahl

er einer Angestellten, ihre

Kollegen mit Klebeband an Sessel

zu fesseln und Hauben über

die Köpfe zu stülpen, die ebenfalls

fixiert wurden. Bevor der

Täter die letzte Angestellte selbst

fesselte, wurde sie dazu genötigt,

den Banktresor zu öffnen

und die Zugangsdaten zu den

Kundenschließfächern bekannt-

So sieht der Mann aus, der am gestrigen Mittwoch, dem 11. Februar, eine

Bankfiliale in der Stattegger Straße in Andritz ausgeraubt haben soll. LPD STMK

zugeben. Nachdem er mehrere

Schließfächer gewaltsam aufgebrochen

hatte, ergriff der Täter

nach rund 30 Minuten mit Beute

in bisher unbekannter Höhe die

Flucht. Nach einiger Zeit konnten

sich die Angestellten selbst

befreien und alarmierten die

Polizei. Daraufhin leitete die Polizei

eine groß angelegte Fahndung

nach dem flüchtigen Täter

ein. Es waren zahlreiche Streifen

samt Spezialkräften, der Polizeihubschrauber,

Raubermittler des

LKA Steiermark sowie Tatortbeamte

im Einsatz. Da die Fahndung

bis zum jetzigen Zeitpunkt ohne

Erfolg verlief, wurden nun über

Anordnung der Staatsanwaltschaft

Graz Bilder des Täters veröffentlicht.

Diese stammen vom

Überfall auf die Bankfiliale. Den

Angestellten zufolge handelt es

sich beim Täter um einen schlanken,

hellhäutigen Mann, der 180

bis 185 cm groß und zwischen 25

und 50 Jahre alt ist. Zum Tatzeitpunkt

soll er eine blonde Perücke,

eine rot/orange randlose Brille,

eine FFP2-Maske, eine schwarze

Jacke, eine blaue Jeans und eine

schwarze Kappe getragen haben.

Zudem trug er Ohrringe, sprach

in steirischem Dialekt mit einer

hohen Stimmlage und trug eine

schwarze Sporttasche bei sich.

Personen, die Hinweise zur Tat

oder der anschließenden Flucht

haben, werden gebeten, sich an

das LKA Steiermark unter der Telefonnummer

059133/60-3333

zu melden. Außerdem weist die

Polizei vom Bankraub betroffene

Kunden darauf hin, sich nicht

selbstständig bei der Polizei zu

melden. Diese werden entsprechend

informiert.

Graz-Umgebung:

Bergung eines PKW

■ Am Dienstagmorgen, dem 10.

Februar, kam ein PKW nahe der

Steinbergstraße in einer Wiese

zum Stehen und blieb aufgrund

des weichen Untergrunds darin

stecken. Die Freiwillige Feuerwehr

Steinberg-Rohrbach musste

das Auto bergen.

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10 graz

www.grazer.at 12. FEBRUAR 2026

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Traurig

Wir bekommen null Unterstützung

– keine Förderung

– nicht irgendwelche Kosten –

im Gegenteil – müssen zahlen

– blechen – schau`n, dass wir

über die Runden kommen.

Steirer-Pub

* * *

Fraglich

Mit wegfallen der ORF-

Landesabgaben in ein paar

Jahren werden noch mehr

Sport-, Kunst & Kulturinstitutionen

auf Sparflamme

sein. Frage mich, was sonst

noch politisch geplant wird,

wenn die Menschen dort

nicht mehr hingehen können

und frustrierter werden.

Ulli Gollesch

* * *

Sarkasmus

Muss man dann wegschauen

oder bezahlen?

Chris Eck

* * *

Meinung

Ich finde, das ist eh ziemlich

langweilig.

Mona Liisa

* * *

Frage

Auch für Zuwanderer?

Gitti Ks

* * *

Scherz

Ja, auch Kärntner müssen

dann bezahlen.

Irmgard Eigner

* * *

Nicht so gut

Ich finde ja, dass das eh von

Jahr zu Jahr schlechter geworden

ist!

Michael Hochreiter

* * *

Schade

Sehr traurig für das

Klanglicht. Ohne

Schlossberg und die

Tour durch die Altstadt

wohl leider nicht mehr

dasselbe.

Silvia Hohensinner

* * *

Ungut

Hmmm. Schade, ich finde

die freien Installationen damit

echt schön. Da wird man

aber leider keine Lösung finden

können – schade, Kunst

und Kultur sollte der Bevölkerung

eigentlich frei zugänglich

sein.

Tini Maharba

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Klanglicht

wird etwas

kosten

Gestern fand die Bilanzpressekonferenz

der Bühnen

Graz statt. Trotz erfreulicher

Besucherzahlen wird in den

kommenden Jahren eingespart.

In der Spielzeit 2024/25 verzeichneten

die Bühnen Graz

insgesamt 480.490 Besuche.

Sparmaßnahmen wird es zum

Beispiel beim Klanglicht geben

- das bis dato kostenlose Festival

wird kostenpflichtig.

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12. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz 11

Ausblick

Was am Freitag in

Graz wichtig ist

■ Am 29. Mai 2025 verstarb Altbürgermeister Alfred Stingl. Um sein

langjähriges und verdienstvolles Wirken für seine Heimatstadt auch

im öffentlichen Raum zu würdigen, beschloss die Koalition in Absprache

mit der Familie, die Augartenbrücke künftig nach Alfred Stingl zu

benennen. Am morgigen Freitag wird das neue Schild enthüllt.

■ Mit dem Nivan sperrt das laut Betreibern Ishak und Zelal Ceylan

sowie Engin Karabaca „erste authentisch türkisch-kurdische Restaurant

in Graz“ auf. In der Albert-Schweitzer-Gasse gibt es dann Kebap

vom Holzkohlegrill, Meze, Pides, Lahmacuns, Ekmekler und Co.

■ Der 75. Bauernbundball geht auf der Grazer Messe über die Bühne.

Mit 16.000 Besuchern ist er auch heuer wieder ausverkauft. Highlights

sind etwa die Auftritte von Andreas Gabalier, Egon7, Smash,

Oliver Haidt oder Newcomerin Anna-Sophie. Einlass: 18.30 Uhr.

■ Noch morgen werden in der Grazer Impfstelle Herpes Zoster- und

Pneumokokken-Impfungen durchgeführt.

■ An der Oper Graz feiert Alban Bergs „Wozzeck“ Premiere. Die Titelrolle

singt Daniel Schmutzhard, Annette Dasch ist als Marie zu

erleben. Regie führt Evgeny Titov, Vassilis Christopoulos dirigiert.

Ishak und Zelal Ceylan sowie Engin Karabacak (v.l.) eröffnen morgen das

Nivan im ehemaligen Easy Asia in der Albert-Schweitzer-Gasse. RODARICH

■ Am Next Liberty wird das Jugend-Tanztheater „Challenge“über

das Aufwachsen zwischen den Welten uraufgeführt. Beginn: 17 Uhr.

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