Wir Steirer - Radegund
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Wir Steirer
Zugestellt durch Österreichische Post
KONKRET · KRITISCH · FREIHEITLICH
Impressum: F.d.I.v.: FPÖ Landesgruppe Steiermark, Conrad-von-Hötzendorf-Straße 58, 8010 Graz
Email: graz-umgebung@fpoe-stmk.at, Tel.: +43 (0)316/7072-45,
Bezirksparteiobmann Mag. Stefan Hermann, MBL, Politische Information
AUSGABE FEBRUAR 2026
ST. RADEGUND
Liebe Radegunderinnen und
Radegunder!
2025 war für unsere Gemeinde ein Jahr mit besonderer Bedeutung
– weil es gezeigt hat, dass sich Einsatz, Ehrlichkeit
und Bürgernähe wieder lohnen. Im März habt ihr uns mit
zwei freiheitlichen Mandaten wieder in den Gemeinderat
gewählt. Dafür sagen wir ein herzliches Danke!
Dieses Ergebnis ist nicht nur ein politischer Erfolg, sondern
vor allem ein klarer Auftrag: Aufmerksamkeit für eure
Anliegen, Kontrolle im Gemeinderat und eine starke Stimme
für jene, die sonst zu oft überhört werden.
Ein weiterer Meilenstein war die Gründung unserer Ortsgruppe
im Juni. Viele von euch haben sich seither gemeldet,
mitdiskutiert, Ideen eingebracht oder einfach gesagt:
„Gut, dass es euch wieder gibt.“ Genau so soll Politik sein
– nah bei den Menschen, nicht nur bei Terminen.
2025 war der Start. 2026 wird das Jahr, in dem
wir dranbleiben, wachsen und weiter umsetzen.
Eure FPÖ Ortsgruppe St. Radegund
WIR
STEIRER
Vorwort von unserem Obmann Mario
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
St. Radegund ist für mich mehr als nur ein Wohnort
– es ist meine Heimat. Ich bin hier aufgewachsen,
kenne die Wege, die Plätze und das Miteinander, das
unsere Gemeinde ausmacht. Viele von uns durften
hier eine Kindheit und Jugend erleben, die von Zusammenhalt,
Naturverbundenheit und einem starken
Gemeinschaftsgefühl geprägt war. Genau dieses
St. Radegund gilt es zu bewahren.
Als Obmann der FPÖ St. Radegund ist es mir ein persönliches
Anliegen, Verantwortung für unsere Gemeinde
zu übernehmen. Nicht aus parteipolitischem
Ehrgeiz, sondern aus Überzeugung und Verbundenheit.
Entscheidungen, die heute getroffen werden,
wirken weit in die Zukunft – und deshalb müssen sie
mit Hausverstand, Maß und Blick auf kommende Generationen
erfolgen. Ich möchte dazu beitragen, dass
auch unsere Kinder und Enkelkinder St. Radegund
noch so erleben dürfen, wie wir es erleben durften:
als lebenswerte Gemeinde, in der man sich kennt,
aufeinander achtgibt und Traditionen ebenso Platz
haben wie eine behutsame Weiterentwicklung.
Unsere Arbeit in der Gemeindepolitik orientiert sich
an den Menschen vor Ort – an Familien, Vereinen,
Betrieben und all jenen, die täglich dazu beitragen,
dass St. Radegund lebendig bleibt. Zuhören, anpacken
und Verantwortung übernehmen sind dabei
keine Schlagworte, sondern gelebte Haltung.
Diese Zeitung soll informieren, Einblick geben und
den Dialog fördern. Denn nur gemeinsam können wir
den Weg für ein starkes und lebenswertes St. Radegund
bei Graz weitergehen.
Mit steirischen Grüßen
Mario Maier
Obmann FPÖ St. Radegund
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ST. RADEGUND
WIR
STEIRER
„UNSERE GEMEINDERÄTE BERICHTEN“:
EIN SCHWIERIGES JAHR FÜR DIE
DEMOKRATIE IN ST. RADEGUND
Das vergangene Jahr im Gemeinderat war für uns als
Opposition geprägt von Herausforderungen – leider
nicht nur inhaltlicher Natur. Während wir uns mit
Herzblut für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger
eingesetzt haben, stießen wir bei der Gemeindeführung
oft an die Mauer einer teils scherzhaften Ignoranz.
Es ist für uns ein besorgniserregendes Signal
für die politische Kultur, wenn fundierte und dringliche
Anfragen in der Fragestunde mit einem lächelnden
Gesicht abgetan werden. Demokratie lebt von
Dialog und von der ernsthaften Auseinandersetzung
mit anderen Meinungen, nicht von herablassender
Freundlichkeit.
Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen lassen
wir uns nicht entmutigen. Wenn wir kritische Fragen
zur Infrastruktur, zum Budget oder zur Ortsentwicklung
stellen, tun wir das nicht aus Prinzip, sondern
weil es unsere Pflicht ist, genau hinzusehen. Was
viele Bürger uns im Vertrauen sagen, tragen wir in
den Gemeinderat – auch wenn es für die Führung oft
unangenehm ist, wie das Thema Parkgebührenbefreiung
für den Bergrettungsdienst am Schöckl.
Besonders kritisch sehen wir, dass sämtliche Beschlüsse
von der Regierungsmehrheit einfach
„durchgewinkt“ werden. Hierzu gibt es viele Beispiele,
u.a. die Auslagerung der KIGA-Leitung an den
Träger WIKI, welcher vom Rating der Angestellten am
schlechtesten bewertet wurde, sowie sämtliche Vergaben
an Dienstleistungsunternehmen ohne wirklich
vergleichbarer Angebotslegung.
Wenn Entscheidungen bereits im Vorfeld feststehen
und die gesamte Opposition, die nicht nur noch als
dekoratives Beiwerk dient, verliert der Gemeinderat
seine Funktion als Ort der besten Lösungen für ein
gemeinsames St. Radegund.
Daher laden wir Sie herzlich ein: Kommen Sie zu den
öffentlichen Gemeinderatssitzungen. Nutzen Sie die
Gelegenheit, um live mitzuerleben, wie mit Ihren Anliegen
und unseren Fragen umgegangen wird.
Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung über die Diskussionskultur
und die Art der Entscheidungsfindung in
unserer Gemeinde.
Wir blicken auf ein anstrengendes Jahr zurück, gehen
aber mit gestärktem Willen in das kommende Jahr.
St. Radegund braucht eine Opposition die nicht nur
mehr oder weniger geduldet, sondern gehört wird.
Euer
GR Alexander Hofer
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WIR
STEIRER
„UNSERE GEMEINDERÄTE BERICHTEN“:
SACHARBEIT STATT MEHRHEITSPOLITIK
Das erste Jahr als Gemeinderat hat es in sich gehabt.
Nach der Angelobung und den ersten Sitzungen war
rasch klar, dass die ÖVP ihre absolute Mehrheit mehr
als nur voll ausnützt. Es galt, sich schnell in die rechtliche
Materie, insbesondere die Steirische Gemeindeordnung
einzuarbeiten. Der Besuch von Seminaren
der FPÖ-Akademie hat mir sehr geholfen. Auch wenn
man so wie ich aus einer Welt der Zahlen kommt, und
MS Excel beherrscht, waren insbesondere in Bezug
auf meine Tätigkeit als Obmann des Prüfungsausschusses
ein paar Sonntagnachmittage, zumindest
teilweise, für das Selbststudium erforderlich. Wir haben
bei einigen Themen gezeigt, dass wir über Sachverstand
und Problembewusstsein verfügen, und es
ohne uns nicht geht, wenn es um Transparenz und
einen sorgsamen Umgang mit Steuergeld geht. In einigen
der Gemeinderatsitzungen ging es heiß her, und
der Höhepunkt der Anfeindungen seitens der ÖVP war
eine Prüfungsausschuss-Sitzung, wo es mir aber dennoch
gelang, unter grüner Mithilfe, diese als Obmann
zu Ende zu führen und gleich danach eine Sondersitzung
einzuberufen. Nachfragen und jeder Versuch
einer Plausibilisierung werden oftmals als Majestätsbeleidigung
aufgefasst. Es besteht eine gesetzliche
Prüfpflicht und dieser werden wir unter meiner Obmannschaft
nachkommen. Nachdem der Obmann
des Prüfungsausschusses der stimmenschwächsten
der im Gemeinderat vertretenen Parteien zukommt,
kann ich unseren politischen Mitbewerb beruhigenwird
nicht wieder vorkommen.
Die Causa „Leasing Kommunalfahrzeug“
Der Abschluss eines Leasingvertrages für einen VW
Caddy für den Außendienst war ein vieldiskutiertes
Thema und verdient daher eine besondere Betrachtung.
Der Restwert wurde nicht in die Entscheidung
miteinbezogen, sondern lediglich die niedrigste Leasingrate
bewertet. Ein von mir erstellter Angebotsvergleich
wurde nicht berücksichtigt, und nur ein Anbieter
hatte den Ankauf des Vorgänger-Models, angeblich
ein wirtschaftlicher Totalschaden, in seinem Angebot.
Es ist ein Schelm, wer Böses denkt. Wenigstens konnte
durch die von mir erzwungene zweite Angebotsrunde
eine Reduktion der monatlichen Leasingrate bewirkt
werden. Die Retourkutsche in Form des Beschlusses
der Übertragungsverordnung ließ nicht lange auf sich
warten. Doch mehr davon in der nächsten Ausgabe.
Was hat dich besonders gefreut?
Meine persönlichen Erfolgserlebnisse waren als sich
Bürger direkt mit Anliegen bei mir gemeldet haben.
Und die Zusammenarbeit mit den anderen beiden
Oppositionsparteien.
Euer
GR Thomas Baldt
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ST. RADEGUND
WIR
STEIRER
Landwirtschaftskammerwahlen 2026
Nach einem intensiven Wahlkampf herrscht bei der
Freiheitlichen Bauernschaft im Bezirk Graz-Umgebung
Partystimmung. Das vorläufige Endergebnis
der Landwirtschaftskammerwahl vom Sonntag, den
25. Januar zeigt einen klaren Trend: Die Dominanz
der Altparteien bröckelt, während die Freiheitlichen
in Graz-Umgebung unter Spitzenkandidat Alexander
Hofer deutlich zulegen konnten.
Die Freiheitliche Bauernschaft (FPÖ) konnte
steiermarkweit 14,11 % erreichen und damit
ein klares Plus und ein starkes Zeichen setzen.
Unser Gemeinderat Alexander Hofer zeigt sich sichtlich
erfreut über das Vertrauen der Bauernschaft:
„Dieses Ergebnis ist ein klarer Auftrag. Die Bäuerinnen
und Bauern in Graz-Umgebung haben gezeigt,
dass sie die Bevormundung und die ausufernde
Bürokratie satthaben. Wir sind angetreten, um eine
echte Alternative zum Bauernbund zu bieten, und die
Wähler haben uns dieses Mandat eindrucksvoll erteilt.“
Besonders in den kleineren und mittelgroßen
Familienbetrieben des Bezirks konnte Hofer punkten.
Seine Forderungen nach einer allumfassenden Herkunftskennzeichnung
und einer fairen Preisgestaltung
gegenüber dem Handel waren zentrale Themen,
die im Wahlergebnis ihren Niederschlag fanden.
Gerade in St. Radegund war der Wahlkampf leider
auch von unschönen Vorfällen begleitet: Sämtliche
Wahlplakate wurden manipuliert und teils zerstört.
„Doch wir haben uns davon nicht ärgern, nicht einschüchtern
und schon gar nicht aufhalten lassen. Im
Gegenteil: Wir sind ruhig, geschlossen und mit noch
mehr Einsatz drangeblieben – im direkten Gespräch
mit den Menschen, mit klaren Inhalten und mit dem
festen Willen, unsere Landwirtschaft zu stärken.“
Alexander Hofer bedankt sich für jede Unterstützung
und wird dieses Vertrauen mit
klarer, harter Arbeit für unsere Landwirtschaft
zurückzahlen.
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WIR
STEIRER
„HIGHLIGHTS AUS 2025“
HEIMAT LEBT VOM MITEINANDER
Unser Sturm-und-Maroni-Treffen war ein voller
Erfolg – ein Nachmittag, der gezeigt hat, wie
wichtig Tradition, Zusammenhalt und ehrliche
Gespräche für unseren Ort sind. Danke an Landesrat
Robert Mörth für seinen geschätzten
Besuch.
Schon bei unserer 1. Veranstaltung im Frühjahr – dem
Wahlauftakt mit Blumenverteilen – hat sich gezeigt,
wie viel Herz und Zusammenhalt in St. Radegund
steckt. Mit kleinen blühenden Grüßen haben wir
vielen Menschen eine Freude gemacht, sind ins Gespräch
gekommen und haben gespürt: Es sind oft die
einfachen Gesten, die Nähe schaffen und Gemeinschaft
erlebbar machen.
Ebenso schön war unsere 1. Ostereiersuche am Kogler
Teich am 12. April. Viele Familien sind gekommen,
die Kinder hatten große Freude, und ein echtes Gemeinschaftsgefühl
war spürbar. Solche Veranstaltungen
sind nicht „Neben¬sache“, sondern Herzstück
einer lebendigen Gemeinde.
Auch beim Glücksbringerverteilen zum Jahresende
war diese besondere Stimmung wieder
deutlich spürbar. Mit einem kleinen Zeichen
des Glücks und guten Wünschen konnten wir
vielen ein Lächeln schenken und gemeinsam
positiv ins neue Jahr blicken.
St. Radegund ist stark, wenn Menschen
zusammenkommen, sich austauschen
und füreinander da sind.
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ST. RADEGUND
WIR
STEIRER
MIT VOLLER MOTIVATION WEITERMACHEN
2026 WERDEN WIR MIT VOLLER MOTIVATION WEITERMACHEN–
MIT VERANSTALTUNGEN, DIE HEIMAT ERLEBBAR MACHEN.
Freut euch auf folgende erste Termine:
1. Stammtisch: Freitag, 27. Februar 2026
beim GH-Kirchenwirt ab 18.00 Uhr
2. Jährliche Ostereiersuche: Samstag, 28.
März 2026 ab 11.00 Uhr
Weitere Veranstaltungen folgen laufend.
Gerne könnt ihr uns auf Facebook und Instagram
folgen, damit ihr nichts mehr verpasst.
Ob Fragen, Anregungen oder konkrete Anliegen:
Meldet euch– wir sind für euch da!
Denn eine bürgernahe Politik
beginnt mit Zuhören.
Kontakt:
Facebook/ FPÖ St.Radegund bei Graz
Instagram/ fpoe.sanktradegund
„Habt ihr gewusst, dass…
…wir in unserer Kindheit am Schöckl noch Schitage
hatten?“
Viele von uns erinnern sich noch gut daran: Wenn
es einmal „richtig Winter“ war, wurde der Schöckl
zum nahen Abenteuerplatz – Ski anschnallen, rauf
in die Höhe, ein paar Schwünge machen, danach
Hände wärmen und mit roten Wangen heimkommen.
Für Kinder und Jugendliche aus dem Ort war
das oft ein fixes Winterritual: Schnee nutzen, solange
er da ist – ganz unkompliziert, ohne große
Anreise. Der sogenannte Nordlift ging im Jahr 1953
als Einer-Sessellift in Betrieb und wurde bis 1985
betrieben – die Nordabfahrt hatte Kultstatus. Der
Jahnwiesenlift war bis 2011 in Betrieb, damals stieg
dort das letzte Skirennen des SC St. Radegund.
Heute erlebt man unseren Hausberg oft ganz anders:
als Ausflugsziel, Wanderberg oder Treffpunkt
für Familien – aber die Winter von früher sind bei
vielen noch lebendig. Und genau das macht St. Radegund
besonders: Wir leben direkt am Fuße des
Schöckls – und damit an einem Ort, der Erinnerungen
über Generationen verbindet.
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WIR
STEIRER
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