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15. Februar 2026

- 16.000 Gäste in Dirndl und Lederhose am 75. Bauernbundball - Aktuelle Befragung: fast zwei Drittel der Grazer unzufrieden - Grazer Gastronomie im Aufbruch

- 16.000 Gäste in Dirndl und Lederhose am 75. Bauernbundball
- Aktuelle Befragung: fast zwei Drittel der Grazer unzufrieden
- Grazer Gastronomie im Aufbruch

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15. FEBRUAR 2026, AUSGABE 7

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Aufgesperrt

Die Grazer Gastro ist im Aufbruch. Die

Lokale schießen fast nur so aus dem

Boden, andere suchen Nachfolger. 11

Zugespitzt

Laut einer aktuellen Befragung sind fast

zwei Drittel der Grazer mit der Entwicklung

der Stadt unzufrieden. 4/5

75. Bauernbundball

16.000 Gäste

feierten den

steirischen

Brauch

Zünftig. 16.000 Besucher in Dirndl und Lederhose ließen sich den traditionellen 75. Bauernbundball nicht entgehen. Absoluter Höhepunkt war der

umjubelte Auftritt von Volks-Rock’n’Roller Andreas Gabalier (Bild), der die Messe zum Kochen und die Massen zum Tanzen brachte. SEITEN 14/15

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2 die seite zwei

www.grazer.at 15. FEBRUAR 2026

E D I T O R I A L

von

Tobit

Schweighofer

✏ tobit.schweighofer@grazer.at

Die Stimmung

hat sich schnell

geändert

L

aut einer aktuellen

Umfrage sind zwei

Drittel der Grazer mit

der Entwicklung ihrer Stadt

nicht zufrieden (siehe

Seiten 4/5). Früher war eben

alles besser und insgesamt

geht’s den Bach runter. Auch

wenn wir grundsätzlich zum

Sudern neigen und auch

wenn die Befragung von der

koalitionskritischen ÖVP in

Auftrag gegeben wurde, so ist

das Ergebnis wissenschaftlich

abgesichert und repräsentativ,

also unbedingt ernst zu

nehmen. Außerdem, so

raunzen wir laut Studie

weiter, fehlt es an neuen

Ideen. Ganze 71 Prozent der

Befragten vermissen diese.

Das ist besonders interessant,

da Alt-Bürgermeister Siegfried

Nagl auch darüber

stolperte, zu große Visionen

und Ideen zu haben. Vor

knapp fünf Jahren sehnte

man sich nach Ruhe, Stabilität

und Sicherheit. Dies

scheint sich inzwischen

geändert zu haben. Auch

wenn dies bestimmt als

warnender Fingerzeig in

Richtung Koalition zu

interpretieren ist, muss das

nicht zwingend bedeuten,

dass diese ausgedient hat.

Denn von wem sich die

Grazer diese neuen Ideen

erwarten, lässt sich aus der

Befragung nicht herauslesen.

Dies werden wir erst bei der

einzigen Befragung erfahren,

die wirklich zählt: der

nächsten Gemeinderatswahl.

Tobit Schweighofer, Chefredakteur

SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...

... Marco

Pogo

Wir haben mit

Marco Pogo,

Sänger der Band

Turbobier und

Kabarettist, über

den Tour-Alltag,

Graz und Fußball

gesprochen.

Sehr geehrter Herr Pogo, was frühstücken

Sie am Sonntag?

Wenn wir auf Tour sind, wird das gefrühstückt,

was das Hotelbuffet hergibt. Wenn’s gar nicht anders

geht, steuern wir auf dem Weg zum nächsten

Konzert eine Raststätte oder ein Fastfood-Lokal

unseres Vertrauens an. Ansonsten reicht mir

eigentlich Kaffee zum Frühstück. Also, um der

Wahrheit die Ehre zu geben, sind’s eher drei bis

fünf Kaffee. Sowohl unter der Woche als auch am

Wochenende – never change a running system!

Sie stehen als Sänger der Band Turbobier

und als Kabarettist auf der Bühne. Was gefällt

Ihnen besser?

Es is beides super! Aber halt komplett unterschiedlich.

Wenn ich mit meiner Band ein

Konzert spiele, teilen wir uns die Bühne. Beim

Kabarett steh ich ganz allein da oben. Wenn’s

dann Standing Ovations gibt, hast du’s dir ganz

alleine verdient. Etwaige Buh-Rufe allerdings

auch (kommt zum Glück nie vor). Aber die Verantwortung,

dass alle einen guten Abend haben,

liegt ganz bei mir. Ich find die Abwechslung gut.

Nachdem bei Konzerten eigentlich ohnehin immer

alle stehen, haben wir so gesehen bei jeder

Turbobier-Show Standing Ovations, auch nicht

schlecht.

Das heißt also, Sie kommen viel herum.

Was mögen Sie am Tour-Leben am liebsten?

Man ist viel unterwegs, sieht alle Ecken des Landes

und man weiß wirklich nie, was passiert.

Außerdem trifft man spannende Menschen, das

taugt mir am meisten. Ich könnt davon abendfüllende

G’schichtn erzählen. Mein Tour-Alltag

ist nicht nur mein Beruf, es is a Berufung. Bei mir

isses halt nicht klassisch nine to five, sondern unregelmäßiger.

Alles eine Frage der Planung. Und

In der Früh

trinkt Marco

Pogo am liebsten

Kaffee. Nur

auf Tour wird

mehr gefrühstückt.

POGO‘S EMPIRE

ich bin ja auch nicht dauernd auf Tour – wobei

mein Kalender 2026 schon sehr voll ist. Grundsätzlich

isses sowieso kein Problem, solange es

Spaß macht.

Sie waren sowohl mit Turbobier als auch

als Kabarettist schon mehrmals in Graz.

Graz ist eine bunte, vielfältige und kulturell sehr

spannende Stadt. Ich bin sehr gern dort, weil es

auch überschaubarer ist als Wien und trotzdem

die kritische Grenze einer Kleinstadt bei weitem

überschritten hat. Also wenn man wen treffen

möchte, geht sich das leicht aus, aber wenn nicht,

kann man sich super ausm Weg gehen. Find ich

perfekt. Besonders freue ich mich natürlich aufs

Orpheum – ein großartiges Haus mit einem großartigen

Team – und auf einen Marcel im Music-

House.

Die Liedtexte von Turbobier sind sehr humorvoll.

Ein Song handelt von Fußball.

Sind Sie Fußballfan?

Eigentlich überhaupt nicht. Ich find das ganze

Drumherum aber ziemlich unterhaltsam und

hab deswegen auch das Lied mit dem klingenden

Namen „Fuaßboiplotz“ geschrieben. Mittlerweile

hat der Song auch schon ein paar Jahre auf

dem Buckel, aber die Liebe zur dritten Halbzeit

ist definitiv geblieben.

CLARISSA BERNER

Marco Pogo, mit bürgerlichem Namen Dominik

Wlazny, wurde am 27. Dezember 1986 in Wien

geboren. Bis 2012 studierte er Medizin an der Universität

Wien. Er schloss das Studium mit einer

Diplomarbeit über Wirksamkeit und Verträglichkeit

des Wirkstoffes Azithromycin ab. Aktuell

steht Wlazny als Kabarettist und als Sänger der

Band Turbobier auf Österreichs Bühnen.



graz

4 graz

www.grazer.at 15. FEBRUAR 2026

4

redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10

Aktuelle Studie:

Liebe kennt kein Limit –

dein Tempo schon.“

Rund um den Valentinstag verwandeln

sich die digitalen Anzeigetafeln der

Asfinag in kleine Liebesbotschafter. KK

Graz im Stillstand:

Am Freitag wurde die Alfred-

Stingl-Brücke eingeweiht. FISCHER

Brücke nach

Stingl benannt

■ Nach dem langjährigen

Grazer Bürgermeister Alfred

Stingl, der im Vorjahr verstorben

ist, wurde nun die vormalige

Augartenbrücke benannt.

„Alfred Stingl wurde durch

seine Persönlichkeit und

durch sein Wirken weit über

seine Partei und weit über

Graz hinaus geschätzt. Sein

Vorbild ist auch ein Auftrag für

kommende Generationen“,

würdigt Bürgermeisterin Elke

Kahr ihren Vor-Vorgänger.

Für die Mehrheit der Befragten ticken die Uhren in Graz laut Studienergebnis derzeit zu langsam.

GETTY

Künftig wird die Schmiedgasse

für Radfahrer gesperrt sein. KK

Schmiedgasse

wird fahrradfrei

■ Die Schmiedgasse in der

Grazer Innenstadt wird tagsüber

zur Fußgängerzone.

Nach einer Evaluierung entschied

die Stadt Graz, das

Radfahren in der Einkaufsgasse

ganzjährig zeitlich einzuschränken.

„Ich gebe der

Sicherheit den Vorrang, Radfahrerinnen

und Radfahrer

haben in Parallelstraßen freie

Fahrt“, erklärte die zuständige

Vizebürgermeisterin Judith

Schwentner.

„DER GRAZER“ - AKTUELLE BLITZUMFRAGE

Soll die Stadt Graz die Ruine Gösting kaufen?

■ Die Eigentümer der Ruine

Gösting haben ein konkretes

Angebot für die Eigenjagd bekommen

und bieten der Stadt

Graz jetzt doch den Kauf eines

kleineren Areals zu einem günstigeren

Preis an. Wir wollten von

unseren Lesern wissen, ob die

Stadt Graz die Burgruine Gösting

wirklich kaufen sollte.

Rund zwei Drittel, also 65 Prozent,

sind dafür. Für viele Grazer

ist die Burgruine eine Kindheitserinnerung,

weshalb sie sich

eine Instandhaltung wünschen.

Der Preis sei jedoch angesichts

der Instandhaltungskosten zu

hoch, weshalb auch ein Drittel

unserer Leser dagegen stimmte.

Ergebnis

unserer Online-

Abstimmung

64,8 %

JA

35,2 %

NEIN

1.026 Teilnehmer, nicht repräsentativ,

Stand: Freitag, 13. Februar, 12 Uhr, Foto: KK


15. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz 5

TOP

GEPA, KK

Olympische Ehren

Die Kumbergerin Conny Hütter hat

in ihrem letzten olympischen Ski-

Rennen die Bronzemedaille geholt.

Banküberfall

Schon wieder wurde in Graz eine

Bank überfallen. Nach dem Täter wird

(Stand Freitag) noch gefahndet.

FLOP

zwei Drittel unzufrieden

VERTRAUENSKRISE.

Die ÖVP präsentiert

eine Umfrage unter

Grazern, die der aktuellen

Koalition kein gutes

Zeugnis ausstellt.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Eine aktuelle repräsentative

Umfrage der M&R

Meinungsforschung mit

500 Befragten (Schwankungsbreite

4,4 Prozent) offenbart

eine tiefe Unzufriedenheit der

Grazer Bevölkerung. Die Kernbotschaft

der von der ÖVP in

Auftrag gegebenen Studie: Das

vielgelobte „Grazer Lebensgefühl“

bekommt Risse. Das Fazit

der Erhebung ist eindeutig: Die

Grazer verlangen einen Kurswechsel.

Auf die Gretchenfrage, ob

Graz heute besser dastehe

als vor fünf Jahren, antwortet

nur noch eine Minderheit von

31 Prozent mit „Ja“. Dem gegen-

über steht eine Übermacht von

65 Prozent, die der Meinung

sind, die Stadt stagniere oder

habe sich sogar zum Schlechteren

entwickelt. Für VP-Obmann

und Stadtrat Kurt Hohensinner

ist dieses Ergebnis ein Alarmsignal.

„Gute Politik muss Probleme

lösen und den Menschen

das Leben leichter machen. In

Graz erleben wir gerade das

Gegenteil“, kritisiert er die Koalition

scharf. Dass zwei Drittel

der Bevölkerung eine negative

Bilanz ziehen, bezeichnet er als

„besorgniserregend“.

Baustellen

Die Liste der Sorgen ist lang

und konkret. In einer offenen

Befragung nannten die befragten

Grazer mehr als 600 spezifische

Kritikpunkte. Die größten

Brennpunkte sind dabei:

■ Verkehrschaos: Das aktuelle

Verkehrskonzept und die

Flut an gleichzeitigen Baustellen

zehren an den Nerven der

Pendler und Anwohner.

■ Verödung der City: Die Belebung

der Innenstadt wird

schmerzlich vermisst.

■ Wirtschaftlicher Abstieg:

Die Sorge um die wirtschaftliche

Entwicklung der Stadt

nimmt zu.

■ Parkplätze: Nachholbedarf

sehen viele der Befragten auch

in der aktuellen Parkplatzsituation

und den wenigen Stellplätzen.

Hohensinner spart nicht mit

Kritik an der KPÖ-Grünen-Koalition:

„Statt Probleme zu lösen,

hat sie neue geschaffen. Die Koalition

betreibt Klientelpolitik,

während Graz in wichtigen Bereichen

zurückfällt.“

Neue Ideen

Am deutlichsten wird der

Wunsch nach Veränderung

beim Blick in die Zukunft. Satte

71 Prozent der Befragten fordern

völlig neue Pläne und Ideen für

die Stadt. Nur noch ein Viertel

(24 Prozent) möchte am aktuellen

Kurs festhalten und lediglich

„das Erreichte absichern“. Gefragt

sind laut Hohensinner jetzt

ganz besonders „Vernunft statt

Aktionismus“ und eine „echte

Bürgerbeteiligung statt Showpolitik“.

Studie im Überblick

■ Hier sehen die Grazer laut

M&R-Studie den größten

Nachholbedarf

■ Verkehr/Verkehrskonzept/

Verkehrsführung:

27 Prozent

■ Innenstadt-Belebung/

Geschäfte/Einkaufen:

13 Prozent

■ Parkplätze: 10 Prozent

■ Baustellen: 7,4 Prozent

■ Sauberkeit: 5,6 Prozent

■ Soll man Erreichtes absichern

oder neuen Ideen

folgen?

■ Erreichtes absichern:

24 Prozent

■ Neue Ideen: 71 Prozent

■ Steht Graz heute besser

oder schlechter da als vor

fünf Jahren?

■ Besser: 31 Prozent

■ Schlechter: 65 Prozent


202425010

6 graz

www.grazer.at 15. FEBRUAR 2026

K O M M E N T A R

von

Verena

Leitold

✏ verena.leitold@grazer.at

Burgherr auf

Schnäppchen-

Jagd

M

it der Ruine Gösting hat

sich die Rathauskoalition

nicht viele Freunde

gemacht. Ein Kauf wurde

mehrmals abgelehnt, Ende

2025 auch der Pachtvertrag

beendet. Und jetzt steht wieder

ein Kauf im Raum – dieses Mal

aufgrund eines konkreten

anderen Angebots für das

Jagdgebiet um wesentlich

günstigere 1,2 Millionen Euro.

Und trotzdem hat Finanzstadtrat

Manfred Eber nicht sofort

zugeschlagen, sondern das

Offert dem Vernehmen nach

bereits abgelehnt.

Zum Vergleich: Diese Woche

wurde mit dem Abriss

der Markthalle am Hofbauerplatz

begonnen – diese wird

bis zum Sommer neu gebaut.

Kostenpunkt: fast vier Millionen

Euro. 5,3 Millionen Euro

verschlingt die Grüne Meile

in der Kaiserfeldgasse. Der

Park in der Daungasse zwei

Millionen. Die Unterführung

Josef-Huber-Gasse (40 Millionen),

die Remise Steyrergasse

(228 Millionen) oder das neue

Stadion (70 Millionen) sind

noch ganz andere Brocken.

Eber argumentiert mit

den hohen laufenden Kosten.

Maximal 500.000 Euro sei die

Stadt bereit zu zahlen, verkündete

er im Gemeinderat diese

Woche. Man kann nur hoffen,

dass der Stadtrat da taktiert

hat, um ein noch größeres

Schnäppchen zu reißen. Denn

die Burgruine Gösting sollte

dringend für die Grazer als

Ausflugsziel gesichert werden!

Schwentners nächstes großes Verkehrsprojekt:

Gefahr am

Ruckerlberg

DRINGEND. Zwölf konkrete Gefahrenstellen haben Anrainer am Grazer

Ruckerlberg ausgemacht – seit Jahren werden sie vertröstet. Jetzt verspricht

die Vizebürgermeisterin, das als nächstes großes Projekt anzugehen.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Das Verkehrsaufkommen

am Grazer Ruckerlberg ist

in den letzten Jahren stetig

gestiegen. Nur die Infrastruktur

ist weitgehend dieselbe geblieben

wie vor hundert Jahren: schmale

Straßen, meistens ohne räumlich

getrennte Gehbereiche, die mit

dem zunehmenden Quell- und

Durchzugsverkehr (vor allem

auch aus dem östlichen Umland)

nicht mehr mithalten können. Die

Konsequenzen sind regelmäßige

Gefahrensituationen. „Täglich

sehen wir, wie Kinder, Eltern mit

Kinderwägen, ältere Menschen

oder auch Fußgänger jeglichen

Alters an vielen Stellen in unserem

Bezirk einem erheblichen Risiko

durch den Autoverkehr ausgesetzt

sind“, berichtet Johann Harer, der

mit seiner Familie seit 25 Jahren

am Ernst-Moser-Weg wohnt. Die

Situation habe sich in den letzten

Jahren aufgrund der voranschreitenden

Siedlungsverdichtung

weiter verschlimmert. Außerdem

sei mit noch mehr „Schleichverkehr“

im Zusammenhang mit der

geplanten Autobahnabfahrt Hart

bei Graz zu rechnen.

Zwölf konkrete Gefahrenstellen

hat Harer mit anderen Anrainern

in der Rudolfstraße, Arge-

Die Kurve

Rudolfstraße/

Ehlergasse

ist

besonders

unübersichtlich:

Fußgänger

müssen

trotzdem

auf der

Straße

gehen. KK

notstraße, am Kerschhoferweg,

Mölkweg sowie Ernst-Moser-

Weg ausgemacht (siehe unten).

Auf die seit vielen Jahren versprochene

Lösung angesprochen,

heißt es von der nun zuständigen

Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner: „Aktuell

arbeiten wir intensiv an der Fertigstellung

des Verkehrskonzepts

rund um das ORF-Viertel. Sobald

dieses abgeschlossen ist, wird der

Ruckerlberg eines der nächsten

prioritären Gebiete sein, das wir

vertieft bearbeiten. Unser Ziel ist

klar: Wohngebiete sollen wieder

in erster Linie Lebensraum sein –

keine Durchfahrtsstrecken.“

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz;

Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit

Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Lukas Steinberger-Weiß (0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Verena Leitold (0664/80 666

66 91), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664 80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627,

verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Eva

Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890) | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner, Joanna Mandl | VER-

BREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

Gedruckt nach den

Richtlinien Gedruckt nach des Österrei-

den Richtlinien des

Österreichischen Umweltzeichens Umweltzeichens

Recyclingpapierprodukte“

„Druck- und Recycling-

Druck Carinthia, UW-NR. 1417

papierprodukte“

Druck Styria, UW-Nr. 1417

EU Ecolabel: Bitte

sammeln Sie Altpapier

für das Recycling


15. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz 7

Stromverbrauch der Uni

GESUNKEN. Die

Universität Graz verzeichnete

2024 den

niedrigsten Stromverbrauch

seit Aufzeichnungsbeginn

2016.

fen wir Transparenz, machen

unsere Aktivitäten sichtbar und

stärken gleichzeitig das Bewusstsein

für nachhaltiges Handeln in

der Gesellschaft“, erklärt Rektor

Peter Riedler.

Besonders freut man sich über

den sinkenden Stromverbrauch.

Laut der Universität war der

Verbrauch 2024 der niedrigste

seit Beginn der EMAS-Aufzeichnungen

im Jahr 2016. Um den

Stromverbrauch weiter zu sen-

Auch dieses Jahr hat die

Universität Graz die

EMAS-Zertifizierung erhalten.

EMAS ist ein Umweltmanagementsystem

der EU, das Unternehmen

und Organisationen

dabei helfen soll, Verantwortung

für ihr Handeln zu übernehmen

und einen Beitrag zum Umweltschutz

zu leisten.

Reduktion

Um die Entwicklungen im Umwelt-

und Nachhaltigkeitsbereich

sichtbar zu machen, hat die

Universität Graz vor kurzem die

Umwelterklärung 2024 veröffentlicht.

„Mit diesem Bericht schaf-

ken, setzt die Universität Graz

auf verschiedene Maßnahmen.

So wird der Betrieb während der

Weihnachtszeit reduziert, und

in einigen Bereichen wurde auf

LED-Beleuchtung umgestellt.

Bei Fernwärmeverbrauch und

der dienstlichen Mobilität sind

die Emissionen gestiegen. Hier

plant die Universität intensivere

Anstrengungen, um auch diese

Bereiche künftig zu verbessern.

LS

Die Universität Graz freut sich über den gesunkenen Stromverbrauch. Beim

Verbrauch von Fernwärme möchte man sich noch verbessern.

GETTY

Unternehmer steigen wegen Kreuzungsumbau

auf die Barrikaden. KK

Unternehmer

protestierten

■ Der geplante Umbau der

Kreuzung Peter-Tunner-Straße/Lastenstraße

sorgt bei den

ansässigen Betrieben für massiven

Widerstand: Während

die Kreuzung derzeit in alle

Richtungen befahrbar ist, sollen

künftig Zu- und Abfahrten

entfallen. Mehr als 20 Unternehmen

sprechen von einer

deutlichen Verschlechterung

und haben am Freitag kurzfristig

einen „Runden Tisch“ einberufen.

Sie warnen vor Umwegen

für den Schwerverkehr,

steigenden Kosten und einer

strukturellen Schwächung des

Wirtschaftsstandorts.

Weg vom „Elterntaxi“

IN BEWEGUNG. Schulen sind wieder eingeladen, sich für verschiedene Aktionen

anzumelden, die den Schulweg aktiver und sicherer machen sollen.

Vor Grazer Schulen kommt

es immer wieder zum

Verkehrschaos. Das muss

aber nicht so sein! Mehr als

32.000 Schüler haben seit 2011

bei Aktionen des Schulischen

Mobilitätsmanagements mitgemacht

und erlebt, dass der Weg

zur Schule auch ohne das sogenannte

„Elterntaxi“ gut funktioniert.

Jetzt geht das Programm in

die nächste Runde: „Wer schon

als Kind erlebt, wie gut sich der

Weg zur Schule zu Fuß oder mit

dem Rad anfühlt, nimmt diese

Erfahrung oft fürs ganze Leben

mit“, ist sich Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner sicher. „Genau

dort setzt das Programm an:

Sichere Rahmenbedingungen

stärken die Selbstständigkeit der

Kinder, entlasten Eltern und tragen

dazu bei, den Verkehr in der

Stadt spürbar zu reduzieren.“

Alle Grazer Schulen sind eingeladen,

mitzumachen. Grundlage

dafür ist ein Leitfaden mit

insgesamt 33 Aktionen von elf

Anbietern. Diese reichen von

Radfahrtrainings über Workshops

zum öffentlichen Verkehr

bis hin zu praxisnahen Sicherheitseinheiten.

Schulen wählen

Aktionen aus mindestens zwei

Kategorien mit einem Punktesystem

zwischen 15 und 18

Punkten aus. Voraussetzung ist

eine Mobilitätserhebung vor Antragstellung.

Pro Schule kann ein Ansuchen

durch die Direktion bis spätestens

16. März 2026 an die Abteilung

für Verkehrsplanung übermittelt

werden. Die Umsetzung der Aktionen

ist von April bis Ende November

2026 möglich. VENA

Judith Schwentner möchte Kinder

früh zum Radfahren bewegen. STADT GRAZ

Klanglicht kommt wieder in den

Eggenberger Schlosspark. KOCH

Klanglicht wird

kostenpflichtig

■ Klanglicht findet von 23. Oktober

bis 7. November 2026 von

jeweils 18 bis 22 Uhr wieder am

Areal des Schloss Eggenberg

statt. Aufgrund des Sparkurses

der Bühnen Graz wird erstmals

für das gesamte Festival Eintritt

verlangt. 19 Euro kostet das reguläre

Ticket im Vorverkauf.

Unter dem Leitthema „ZEIT

– Kosmos, Geschichte, Gegenwart,

Zukunft“ sind die teilnehmenden

Künstler eingeladen,

Zeit neu zu denken, anzuhalten

oder erfahrbar zu machen.


8 graz

www.grazer.at 15. FEBRUAR 2026

Giuseppe Perna und Carina

Weyringer

MURPARK

Faschingszauber

im Murpark

■ Am 14. Februar entführen

die Künstler der Gruppen

„Tanzauftrag“ und „Compagnia

dei Folli“ mit prachtvollen

Kostümen und venezianischen

Masken die Murpark-Besucher.

Am Faschingdienstag, dem

17. Februar, lautet das Motto

„kunterbunter Kinderfasching“

mit vielen lustigen Faschingsstationen

und Hündin „Bluey“

als Stargast.

Graz knackt den

KlimaTicket-Rekord

Noch nie wurden so viele KlimaTickets verkauft wie 2025. Besonders bei den Senioren boomt die „Öffi-Flatrate“. GETTY, KK

Ärztlicher Direktor M. Zacherl MAVIE

Neuer Ärztlicher

Direktor in Ragnitz

■ Seit Mitte Jänner verstärkt

Maximilian Zacherl als neuer

Ärztlicher Direktor die Kollegiale

Führung der Privatklinik

Graz Ragnitz. „Ich freue mich,

gemeinsam mit dem engagierten

Team der Klinik die hohe

medizinische Qualität weiterzuführen

und innovative Wege

in der Patientenversorgung zu

gestalten“, so Zacherl.

SCHIENEN-BOOM. Die Grazer steigen um wie nie zuvor. Neue Verkaufszahlen

der Holding Graz belegen: Das KlimaTicket hat sich zum absoluten

Verkaufsschlager entwickelt und sorgt für ein Rekordjahr 2025.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Was 2022 als regionales

Experiment begann,

hat sich zu einer echten

Erfolgsgeschichte für den Klimaschutz

entwickelt. Die aktuellen

Zahlen der Holding Graz sprechen

eine deutliche Sprache:

Im Jahr 2025 wurden insgesamt

93.084 KlimaTickets verkauft –

ein historischer Höchststand.

Im Vergleich zum Vorjahr entspricht

dies einem satten Plus

von 3,3 Prozent.

Besonders im Herbst scheint

die Lust auf den öffentlichen

Verkehr ihren Höhepunkt zu erreichen.

Der September „thronte“

mit 12.513 verkauften Tickets

einsam an der Spitze, gefolgt

vom Oktober mit 10.968 Tickets.

Diese Zahlen bestätigen einen

nachhaltigen Trend: weg vom

Einzelfahrschein, hin zum Langzeitticket.

Für viele Grazer ist die

„Öffi-Flatrate“ mittlerweile fester

Bestandteil des Alltags.

Ein wesentlicher Motor für diesen

Erfolg ist die finanzielle Unterstützung

durch die Stadt. Wer

seinen Hauptwohnsitz in Graz

hat, darf sich über ordentliche

Rabatte freuen. Das „KlimaTicket

Steiermark Classic Graz“ sowie

die Varianten für Jugend, Senioren

und Spezialgruppen werden mit

75 bis 100 Euro gefördert. Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner

sieht sich durch den Erfolg bestätigt:

„Wenn das Angebot stimmt,

steigen die Menschen gerne um“,

betont sie. Das Ticket spare nicht

nur Geld und Zeit, sondern mache

den öffentlichen Verkehr zur „unkomplizierten

ersten Wahl“.

Senioren als Treiber

Interessant ist der Blick auf die

Details: Vor allem die Generation

60+ hat das Ticket für sich

entdeckt. Die Variante „Senior“

verzeichnete ein beeindruckendes

Plus von 16,9 Prozent. Auch

bei Jugendlichen (+8,2 Prozent)

und in der Kategorie „Spezial

Graz“ (+15,4 Prozent) gab es kräf-

tige Zuwächse. Der Erfolg schlägt

sich auch in der Kasse nieder.

Der Gesamtumsatz aus dem Ticketverkauf

kletterte auf rund

43,7 Millionen Euro – ein Plus von

7,9 Prozent im Vergleich zu 2024.

Holding-Graz-CEO Gert Heigl

führt dies auf eine konsequente

Strategie zurück: „Wir sind in der

Lage, unser Angebot kontinuierlich

an die Bedürfnisse der Grazer

anzupassen.“ Neben attraktiven

Preisen investiere man parallel

laufend in die Optimierung des

Angebots, um den ÖV-Boom weiter

anzufeuern.

Den kontinuierlichen Ausbau

des Angebots für die Fahrgäste

sieht auch Holding-Graz-

Vorstandsdirektor Mark Perz

als Faktor für den anhaltenden

Erfolg bei den Langzeittickets:

„Wir investieren laufend in die

Qualität und Attraktivität des öffentlichen

Verkehrs, verbessern

das Angebot für unsere Fahrgäste

spürbar und machen den öffentlichen

Verkehr in Graz noch

leistungsfähiger.“


15. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz 9

Neuer Sprecher der AK

Michael

Radspieler

wird der

neue AK-

Kommunikationsleiter.

IDLAB MEDIA/WERNER

■ Michael Radspieler übernimmt

mit 1. Juni die Leitung der

Stabsstelle Marketing & Kommunikation

der Arbeiterkammer

Steiermark. Er ist als Bestqualifizierter

aus einem mehrstufigen

Auswahlverfahren hervorgegangen.

Radspieler blickt auf eine langjährige

Erfahrung in der Marketing-

und Kommunikationsbranche

zurück und ist aktuell

als Geschäftsführer der vielfach

preisgekrönten Agentur idlab

media (Steirischer PR-Panther,

Green Panther, Deutscher Agentur

Preis, Inova Award) tätig.

Für die Übernahme der neuen

Funktion wird er sowohl die Geschäftsführung

als auch die Gesellschaftsanteile

an der Agentur

zurücklegen.


10 graz

www.grazer.at 15. FEBRUAR 2026

Beim Sturm-Trainingszentrum am Sternäckerweg fehlen Gehsteig und

Beleuchtung. Immer wieder kommt es auch zu Oberflächenwassern. GERSTL

Fehlender Gehsteig am

Grazer Sternäckerweg

WARTEN. Eine Bürgerinitiative drängt auf die

Umsetzung eines Gehsteigs noch vor der Wahl.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Die Fußgänger sind am

Sternäckerweg im Bereich

des Sturm-Trainingszentrums

seit Jahrzehnten

leider ,Freiwild‘“, ärgert sich

Engelbert Gerstl, Sprecher der

Bürgerinitiative Sternäckerweg

(„BIST-Graz“). „Wir warten

seit rund drei Jahrzehnten auf

die Lösung des Problems der

Oberflächenentwässerung, die

Errichtung des fehlenden Gehsteiges

(Lückenschluss) sowie

die Installierung einer Straßenbeleuchtung.

Die erforderlichen

bzw. notwendigen Grundablösen

sind längst abgeschlossen,

und für die notwendige Oberflächentwässerung

liegt ein hydrologisches

Gutachten vor.“

Bescheid fehlt noch

„Ja, ein entsprechendes Projekt

ist vorgesehen“, bestätigt man

im Büro von Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner. „Die

für die Umsetzung notwendige

Grundeinlöse konnte bereits

abgeschlossen werden – das

ist ein wesentlicher Zwischenschritt.

Für die Realisierung des

Gehsteigs wird nun noch ein

straßenrechtlicher Bescheid benötigt.

Die dafür erforderlichen

Verfahren sind derzeit noch

nicht abgeschlossen.“

Seitens der Bürgerinitiative

drängt man jetzt einmal mehr

zur Eile, fürchtet man doch einen

Zuständigkeitswechsel nach

der voraussichtlich im Herbst

stattfindenden Gemeinderatswahl.

„In den letzten Jahrzehnten

waren alle im Gemeinderat

vertretenen politischen Fraktionen

für den Verkehr zuständig,

außer die Neos“, so Gerstl. Zur

Umsetzung sei es trotz Versprechungen

von allen Seiten nie

gekommen, obwohl das Projekt

im „Masterplan Gehen“ mit der

Priorität „kurzfristig“ (Umsetzungszeitraum

von 1–3 Jahren)

angeführt ist.

Gerstl findet es befremdlich,

„dass für die Schaffung einer

neuen Begegnungszone in der

Kaiserfeldgasse und die Schaffung

von Aufenthaltsqualitäten

am Tummelplatz, ein ,Freiluft-

Zimmer‘ mit Bäumen, Wasserspiel,

Sitzgelegenheiten & Co,

offensichtlich Millionen an finanziellen

Mitteln vorhanden

sind“.

Jeweils eine Türklinke fehlt bei zwei Eingängen zur Hundewiese in Reininghaus.

Somit kommt man dort weder rein noch raus.

Türklinken-Diebe in

Reininghaus aktiv

SUSPEKT. Auf der Hundewiese in Reininghaus

fehlen plötzlich zwei Türklinken.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Die Hundewiese in Reininghaus

ist ein Paradies

für Hunde und

deren Besitzer – schattige Plätzchen

im Sommer, Bänke zum

Ausruhen und eine Wassermuschel

für heiße Tage.

Die Hundezone hat insgesamt

drei Eingänge, um von

jeder Seite hineinzukommen.

Vor geraumer Zeit fiel jedoch

auf, dass bei einem dieser Eingänge

die Türklinke fehlt. Ein

paar Tage darauf spielte sich

dasselbe Szenario bei der zweiten

Eingangstüre ab. Hundebesitzer

fragen sich, was da genau

los ist.

Gang oder Gag?

Auf der Hundewiese wird nicht

nur geschnüffelt, sondern

auch spekuliert. Die Besucher

fragen sich, ob es sich dabei

um mutwillige Beschädigung

oder doch etwa um polizeiliche

Maßnahmen handelt.

Ebenso wurde auch die

„Reininghaus-Gang“ angesprochen,

die angeblich dort

ihr Unwesen treibt. Jugendli-

che sollen in den Abendstunden

immer wieder, bevorzugt

dann, wenn es dunkel ist, auf

der Hundewiese verweilen

und rauchen und trinken.

„Ärgerlicherweise handelt

es sich hier erneut um eine

mutwillige Beschädigung beziehungsweise

einen Diebstahl

von Türklinken bei den

Eingängen der Hundewiese

Reininghaus. Einen identen

Vorfall gab es dort bereits letztes

Jahr. Seitens der Holding

Graz wird die Wiederinstandsetzung

in den nächsten Tagen

erfolgen“, heißt es aus der

Abteilung für Grünraum und

Gewässer.

Der Vorfall ist also bekannt,

und es soll in den nächsten

Tagen dagegen vorgegangen

werden. Die Reparatur ist angekündigt,

die Klinken werden

ersetzt, die Tore bald wieder

ordnungsgemäß zu öffnen

sein.

Was jedoch weiterhin fraglich

bleibt: Wer nimmt die

Türklinken der Hundewiese eigentlich

mit nach Hause – und

vor allem: warum? Als Souvenir

oder doch als Trophäe einer

nächtlichen Mission?

KK


15. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz 11

Yoga-Café im Ex-Seasons

Gastro

Börse

www.grazer.at

Im ehemaligen Seasons bzw. Turners eröffnet das Soulcoffee, am Franziskanerplatz Dedi’s Bar. Und Jaimy Reisinger hat ein neues Projekt. KK (2), PIXELCOMA

NEU. In den ehemaligen Räumlichkeiten von Turners und Seasons am Karmeliterplatz entsteht gerade

Soulcoffee. Am Franziskanerplatz eröffnet eine Cicchetti-Bar. Andere Lokale suchen Nachfolger.

Von Verena Leitold & Sabrina Naseradsky

redaktion@grazer.at

Eine entspannte Yoga-Einheit

in der Früh und dann ohne

Stress einen Kaffee genießen:

So beginnt der perfekte Tag

für Teresa Robinson. Zusammen

mit Bernd Lanzer möchte sie jetzt

einen Ort in Graz schaffen, wo genau

das möglich ist. Das beiden

haben das ehemalige Seasons, in

dem zuletzt das Familiencafé Turners

zu finden war, übernommen

und eröffnen dort im Sommer,

geplant ist Juli, das „Soulcoffee“.

„Das Konzept des slow coffee steht

im Vordergrund. Man soll bei uns

einfach ein bisschen bewusster

genießen können. Im hinteren

Bereich wird es dann auch einen

Yoga-Space geben“, berichtet Robinson,

die das, was sie auf ihren

Reisen erlebt hat, jetzt auch in ihre

Heimatstadt bringen möchte.

Apropos genießen: Die ehemaligen

Betreiber der Räumlichkeiten,

Julia und Ivo Turner, haben

in ihrem Turners Café in Stattegg

jetzt eine neue Frühstückskarte.

Mit dieser wollen sie bewusst ein

neues Platzerl mit gemütlicher

Atmosphäre schaffen, denn nachmittags

geht’s bei ihnen mit vielen

Kindern und Familien ja immer

etwas lebendiger zu.

Neue Italo-Bar

Oft wird Graz ja ein fast italienisches

Flair nachgesagt, am Franziskanerplatz

ist das besonders

zu spüren. Und bald dürfte es sogar

noch stärker werden. Denn es

gibt gastronomischen Zuwachs in

Sachen La dolce vita: In Kürze eröffnet

nämlich Dedi’s Bar in den

Räumlichkeiten des ehemaligen

Coffee Ride, das ja mit Ende des

letzten Jahres ausgezogen ist.

Hinter der neuen Café-Bar steht

Ralf Detitscheg – daher auch der

Name. Anbieten möchte er Kaffee

und Wein, dazu verschiedene

Cicchetti, also italienische Brötchen,

die zum Aperitif gereicht

werden. Das Lokal wird umgebaut.

Die auffällige türkise Front

des Vorgängerlokals ist bereits einer

schwarzen Fassade gewichen.

Die Bar ist zwar am selben Platz

geblieben, hat aber ebenfalls einen

dunklen Anstrich bekommen.

Dessert im Fokus

​Ein neues Projekt hat in diesen Tagen

auch Jaimy Reisinger gestartet.

Die mehrfach ausgezeichnete

Grazer Patissière hat nämlich Bija

ins Leben gerufen. Es handelt sich

dabei nicht um ein Restaurant im

klassischen Sinn, aber auch nicht

einfach um ein Pop-up. Reisinger

schafft mit Bija ein kuratiertes

Dining-Erlebnis, das Küche vom

Dessert aus denkt. Süße Aromen,

Texturen und Techniken sind

demnach nicht der Abschluss,

sondern der Anfang. Sie fließen

auch in pikante Gänge ein und

formen eine dramaturgische Erzählung

statt eines klassischen

Menüs. Den Anfang machte sie

mit diesem unkonventionellen

Konzept in den letzten Tagen im

Van den Berg Gewürzhaus.

Nachfolger gesucht

Andere Grazer Lokale suchen indes

einen Nachfolger: Das Yokos

mit Schwerpunkt Frozen Yogurt in

der oberen Sporgassse steht zum

Verkauf. Nur ein paar Meter weiter

am Freiheitsplatz wurde kürzlich

auch das Café Mitte auf Willhaben

inseriert. Außerdem ist die Auftragskonditorei

Oh La La, ansässig

in der Grabenstraße, zu haben.

Zu vermieten sind derzeit die

Räumlichkeiten des Ristorante al

fiume am Grieskai 38. In der Auslage

ist ein großes „Zu vermieten“-

Schild sichtbar. Eröffnet wurde das

Restaurant 2024 von Dulan Sanel.

Zanoni siedelt

Derzeit ist der Eissalon im Center

West geschlossen. Doch für alle

Fans der Wiener Eisspezialitäten

gibt es Entwarnung: Das Geschäft

ist nur außerhalb der Eissaison

geschlossen. Susanne Gorny vom

Center West verrät: „Sobald die

Eissaison wieder startet, wird auch

Zanoni wieder aufsperren, allerdings

wird er innerhalb des Centers

umziehen.“

Neues gibt es auch aus der Sky

Bar von Christof Widakovich am

Grazer Schlossberg. Diese wird

künftig mehrmals im Jahr zur

Bühne für wechselnde Pop-up-

Konzepte. Den Auftakt macht im

März das „Bistrot Joséphine“. Die

Gäste werden dabei nach Frankreich

entführt.


12 graz

www.grazer.at 15. FEBRUAR 2026

S E R V I C E

Leser

Briefe

redaktion@grazer.at

Bezirksvorstehungen

Bei genauem Studium der Geschäftsordnung

und der Statuten

der Grazer Bezirksräte ergibt sich

ein gänzlich anderes Bild. Selbstverständlich

haben die Grazer

Bezirksräte magistratische Aufgaben,

diese werden aber ausschließlich

über mehrheitliche

Beschlüsse des Gremiums „Bezirksrat“

wahrgenommen – der

BV (Bezirksvorsteher) hat außer

der Leitung der Bezirksratssitzungen

und Bezirksversammlungen

keinerlei weitergehende Befugnisse:

Er kann allein weder etwas

beschließen noch verhindern

noch alleine Fördergelder vergeben.

Es wird immer eine Mehrheit

im Bezirksrat benötigt. Andritz ist

nicht der einzige Bezirk, in dem

die absolute Mehrheit einer Fraktion

bei der letzten Wahl verloren

gegangen ist; somit sind diese

Bezirksräte gut beraten, über die

Teilung der Bezirksvorstehung

eine Kooperation der einzelnen

Fraktionen zu befördern, einfach

um Mehrheiten im Bezirksrat

für sinnvolle Anträge zu ermöglichen

– schlag nach unter „Koalition“,

„Arbeitsübereinkommen“

etc. Dem Wunsch, die Bezirksräte

aufzuwerten, kann nur voll und

ganz zugestimmt werden; dieser

Prozess wurde auch schon angestoßen,

„work in progress“.

Erwin Springer

* * *

Ideologie vor Sicherheit

Über ein Jahr lang war klar,

dass ein Radfahrverbot in der

Schmiedgasse notwendig und

unausweichlich ist. Polizei, Evaluierungen

und tägliche Realität

lieferten eindeutige Belege. Trotzdem

hat Judith Schwentner diese

Entscheidung bewusst so lange

wie möglich hinausgezögert –

und damit wissentlich in Kauf

genommen, dass Fußgänger weiterhin

gefährdet werden. Nicht

aus Unwissen, sondern aus ideologischer

Verblendung. Es zeigt

eindeutig, welche Gruppe hier bevorzugt

wird. Ein Vergleich dazu,

in Indien ist es die Kuh, bei den

Grünen in Graz „die Rad“. Statt

Verantwortung zu übernehmen,

wurde gehofft, die Realität möge

sich den eigenen Überzeugungen

anpassen. Erst als die Fakten

nicht mehr wegzudiskutieren waren

und ein weiteres Zögern politisch

nicht mehr zu rechtfertigen

ist, griff man zur Notlösung. Das

ist kein mutiger Kurswechsel, sondern

ein spätes Eingeständnis des

Scheiterns. Dieses Verhalten ist

bezeichnend: Sicherheit zählt erst

dann, wenn die politische Schadensbegrenzung

wichtiger wird

als das Festhalten an der eigenen

Ideologie.

Christian Jany

* * *

Gehört nicht hierher

Wir sind seit September 1970 in

der Evangelimanngasse wohnhaft.

Das Stadion Liebenau, wie

es früher hieß, war ein kleines

Stadion – primär genutzt für

Leichtathletikveranstaltungen

(Training und Wettkämpfe). Mit

dem Ausbau wurde das Wohnen

hier zum Albtraum, besonders

bei Fußballspielen. Rücksichtslose

Parksituationen seitens der Besucher,

Lärm, Verschmutzungen

und Vandalismus auch im Umfeld.

Dazu kommt eine Stausituation

(bis zu eine Stunde) nach

den Spielen, die es für Einsatzfahrzeuge

– Rettung, Feuerwehr,

Polizei – unmöglich macht, die

umliegenden Anwohner in den

Häusern schnell zu erreichen, um

effizient Hilfe zu leisten – wer trägt

die Verantwortung in einer Krisensituation?

Nun wird über einen Ausbau des

Stadions diskutiert, ohne jemals

ein Verkehrskonzept vorgelegt

zu haben. Die Conrad-von-

Hötzendorf-Straße ist unter anderem

konzipiert als wichtiger

Autobahnzubringer und wird

immer mehr mit Wohnhäusern

ost- und westseitig (Ventagroup)

verbaut. Schon jetzt ist eine Ausfahrt

aus den Tiefgaragen nach

Spielende nicht möglich – ein

Wahnsinn für die tausenden Bewohner.

Wir sind nicht gegen ein

Stadion – ich war selbst Sportlehrerin

–, aber es gehört hier

nicht her, sondern es soll an der

Peripherie gebaut werden, wie

schon vor Jahren geplant war.

Ein dringendes UVP-Verfahren

wird den Wahnsinn des Ausbauplanes

bestätigen.

Anne und Fred Bauer

Jetzt App downloaden!

Vergangene Woche

im täglichen E-Paper

Schmiedgasse zu Fuß

■ Trotz erfreulicher Besucherzahlen

muss bei den Bühnen

Graz gespart werden – das wurde

bei der Pressekonferenz am Mittwoch,

dem 11. Februar, bekanntgegeben.

So etwa wird das beliebte

Klanglicht kostenpflichtig.

Comeback Annenpassage

■ Am Dienstag wurde bekanntgegeben,

dass die Schmiedgasse

noch im Frühjahr tagsüber

zur Fußgängerzone wird. Damit

kommt Vizebürgermeisterin Judith

Schwentner einer jahrelangen

Forderung nach – die Situation

war zu gefährlich.

Sparkurs bei Bühnen Graz

■ Seit Jahren ist die Grazer Annenpassage

von Leerständen

geprägt. Nun starten die Inhaber

aber eine Offensive und wollen

den Standort wiederbeleben.

„Action“ zieht ein, und das ist

erst der Anfang.

KK, LUKE-GOODLIFE-FOR, KK


15. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz 13

Abgänge und neue Standorte

GESCHÄFTSBÖRSE. Der Books4Life-Shop hat den Mietvertrag für einen neuen Standort unterschrieben.

Ab März soll es dort weitergehen. In der Sporgasse steht ein Abgang bevor.

Von V. Weitenthaler & L. Steurer

redaktion@grazer.at

Schließung in der Sporgasse:

Das Silber- und

Modeschmuck-Geschäft

Il Bijoux in der Sporgasse 26

schließt mit Ende Mai. Grund

dafür ist, dass die Geschäftsführerin

in Pension geht.

Das Geschäft war sowohl für

Grazer als auch für Touristen

ein Schmuck-Hotspot – ganz

nach dem Motto „klein, aber

fein“. Bis zur Schließung findet

ein Abverkauf statt; was danach

mit der Geschäftsfläche passiert,

ist noch nicht klar.

Umzug

Books4Life ist ein Netzwerk aus

karitativen Secondhand-Buchläden,

und seit Jänner 2010 gibt

es ein Books4Life-Geschäft in

Graz. Der Verein besteht ausschließlich

aus Freiwilligen, 90

Prozent des Umsatzes gehen

an die Partnerorganisationen

des Netzwerks und

fließen somit in Projekte

auf der ganzen Welt.

Der Grazer Shop

musste im Jänner aufgrund

von Eigenbedarf

des Vermieters geräumt

werden. Inzwischen wurde

ein neuer Standort gefunden

und der Mietvertrag bereits unterschrieben.

Um die anfallenden

Kosten der Neueröffnung

zu decken, hat der Verein eine

Crowdfunding-Kampagne gestartet.

Im März 2026 soll der neue

Standort in der Leonhardstraße

bezogen werden, wo weiterhin

gespendete Bücher zu niedrigen

Preisen angeboten werden.

Geschäfts

Börse

www.grazer.at

Bis Ende Mai ist das Silber- und Modeschmuckgeschäft noch geöffnet,

der Abverkauf hat bereits gestartet.

KK


szene

graz

14 www.grazer.at 15. FEBRUAR 2026

14

Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

75. Bauernbundball

146.788 Besucher - das ist eine stattliche

Zahl, aber nicht ganz so viel wie

der SK Sturm in der Merkur Arena.“

Ulrich Lenz, Intendant der Oper Graz, bei der Pressekonferenz

zur Bilanz der Bühnen Graz ULRICH LENZ

Zahlreiche Promis kamen

TRADITION. Auch heuer stürmten wieder 16.000

Gäste in Dirndl und Lederhose die Messe, um

beim Bauernbundball mit dabei zu sein.

Nationalratsabgeordneter Kurt

Egger kam mit Andrea Teppan.

Wein-Steiermark-Obmann Stefan

Potzinger und Michaela Reiterer.

Michael Lembäcker, Maria Pein und

Werner Brugner (v.l.).

Gemeinderat Markus Huber in Begleitung

von Gudrun Kupplent. SCHERIAU, LUEF

Saubermacher Andreas Opelt genoss

mit Gattin Hanna den Abend.

Caritas-Präsidentin Nora Tödtling-

Musenbichler mit Maximilian.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Bussi bis bald im steirischen

Wald“ lautete das Motto des

75. Bauernbundballs, der

am vergangenen Freitag wieder

in der Messe Graz über die Bühne

ging. Bauernbund-Direktor Bernd

Brodtrager konnte beim größten

Ball Europas 16.000 Gäste begrüßen.

Diesen wurden am Ende des

Balls die 3500 Deko-Bäumchen

mit auf den Nachhauseweg gegeben,

damit sie diese bei sich einpflanzen

können.

Musikalisch

Tolle Stimmung auf den acht

Bühnen brachten unter anderem

die Mountain Crew und

musikalische Stammgäste wie

Egon7, Smash und die Pagger

Buam. Highlight des Abends

war jedoch der Auftritt von

Volksmusik-Superstar Andreas

Gabalier, der beim Jubiläums-

Bauernbundball die Stadthall

zum Beben brachte.

Neben traditionellen Klägen

war in der Disco der DJ-Sound

sehr gefragt. Hier sorgten DJ

Steve Deckard, DJ Sanny, DJ

Selecta, DJ Fago, DJ MNS, DJ

Seth One und Martin Fritz aka

M-Craft für volle Tanzflächen.

„Evergreen“ DJ Peter Wurzinger

legte eine Auswahl seiner

180.000 Lieder in der Cocktailbar

auf. Seit 2001 ist er ein Fixpunkt

des Ballabends.

Hohe Promidichte

Den Weg in den Wald beim

75. Bauernbundball fanden:

Landwirtschaftsminister Norbert

Totschnig, die Staatssekretäre

Barbara Eibinger-Miedl,

und Alexander Pröll, Nationalratsabgeordneter

Kurt Egger in

Begleitung von Andrea Teppan,

der Zweite Landtagspräsident

Werner Amon, Agrar-Landesrätin

Simone Schmiedtbauer

mit Gatte Andreas, die Landesräte

Karlheinz Kornhäusl

und Willibald Ehrenhöfer mit

Gattin Gunda, Stadtrat Kurt

Hohensinner, die Gemeinderäte

Markus Huber und Günter

Wagner, WKO-Steiermark-

Vizepräsidentin Gabi Lechner

mit Gatte Heimo, Landwirtschaftskammer-Präsident

Andreas

Steinegger mit Gattin

Anna Maria, Landwirtschaftskammer-Vizepräsidentin

Maria

Pein mit Gatte Michael Lembäcker,

Landwirtschaftskammerdirektor

Werner Brugner, die

Landwirtschaftskammerpräsident Andreas

Steinegger mit seiner Anna Maria.

Weinbaudirektor Martin Palz mit

seiner Verlobten Yvonne Walter.

„Grazer“-Tisch

1: Markus Schopp

mit Tochter

Sophie, Christian

Gratzei, Roland

Goriupp, Andrea

und Franco Foda,

Alissa Altenburger

und „Grazer“-

Geschäftsführer

Gerhard Goldbrich

(v. l.).


15. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

szene graz 15

GERALDGROSZ.COM, POTZINGER

Gerald Grosz

GEBURTSTAGSKINDER

Stefan Potzinger

Wir wünschen dem Grazer Autor

und Unternehmer alles Gute zum

heutigen 49. Geburtstag.

DER WOCHE Ebenso feiert heute der Winzer und

Weinbaupräsident seinen 51. Geburtstag.

Cheers!

Happy Birthday!

in den steirischen Wald

Banker Ariane Pfleger, Florian

Stryeck Martin Schaller und

Oliver Kröpfl, Weinbaudirektor

Martin Palz, Wein-Steiermark-

Obmann Stefan Potzinger,

Saubermacher Andreas Opelt,

Grawe-Vorstand Klaus Scheitegel,

Militärkommandant Heinz

Zöllner, Landespolizeidirektor

Gerald Ortner, Caritas-Präsidentin

Nora Tödtling-Musenbichler,

Doyen Rudi Roth,

Cheyenne Ochsenknecht mit

ihrem Nino, Willi Gabalier, der

auch für die Polonaise verantwortlich

zeichnete, mit Gattin

Christiana, VinziWerke-Kommunikationsleiterin

Svjetlana

Wisiak, die Fußballlegenden

Franco Foda mit seiner Andrea,

Markus Schopp mit Tochter

Sophie sowie Roland Goriupp,

Thomas und Denise Raser, Heidelinde

Zinser, Markus Huber

mit Gudrun Kupplent, Michael

Radspieler, der von Sigrid Haider

begleitet wurde, Wolfgang

Forstner, der den Abend mit

Heliane Schwaiger genoss, und

Katharina Maier und Selina

Schenkel waren ebenfalls mit

dabei. Ein besonderer Abend

war es für Landesrätin Simone

Schmiedtbauer, sie sie ist gestern

Oma geworden und das

Enkerl das jüngste Bauernbund-

Mitglied.

Landesrätin Simone Schmiedtbauer

mit Minister Norbert Totschnig

Bernd Brodtrager, Karlheinz Kornhäusl

und Rudi Roth (v.l.).

Christiana und Willi Gabalier choreografierten

die Polonaise.

Barbara Eibinger-Miedl, Willibald

Ehrenhöfer und Gattin Gunda (v. l.).

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Staatssekretär Alexander Pröll mit

Weronika Pilus.

Stadtrat Kurt Hohensinner mit

Blumenkönig Lisa II.

Zahnärztin Sabine kam mit Gatte

Notar Peter Wenger.

„Grazer“-Tisch 2:

Heliane Schwaiger,

Wolfgang

Forstner, Sigird

Haider, Gudrun

Kupplent, Michael

Radspieler, Markus

Huber, Sanja

Radosavljevic, Pia

Ebert, Katharina

Maier und Selina

Schenkel (v. l.).

„Grazer“-Tisch

3: Conny Zinser,

Heidelinde

Zinser, Azra

Mehinagic, Eva

Semmler-Bruckner,

Carina und

Stefan Fiedler,

Thomas und

Denise Raser

(v. l.).


16 szene

www.grazer.at 15. FEBRUAR 2026

124. Oberlandler-Ball

Festbauer

Christian

Wallack (vlg.

Zirklbauer)

und Oberbauer

Wolfgang

Malik (vlg.

Liachtbauer)

eröffnen mit

einem kräftigen

Gsund

den Oberlandler-Ball.

SCHERIAU (6)

Oberlandler „Gsund“

Alle Fotos auf

www.grazer.at

ZÜNFTIG. Am Samstag

luden die Oberlandler

rund 2000 Gäste in

den Congress. Roberto

Blanco sorgte um Mitternacht

für Stimmung.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

lien zugute. Highlight des Abends

war der Auftritt von Schlagerstar

Roberto Blanco, der mit seinen

Hits für Stimmung unter den Gästen

sorgte. Die entzückende Kinderpolonaise

wurde von Patricia Stieder-Zebendin

von der Tanzschule

Schweighofer gekonnt in Szene gesetzt.

Gekonnt durch den Abend

führte Moderator Dorian Steidl.

Oberbauer Malik verriet, was einen

echten Oberlandler ausmacht:

„Hilfsbereitschaft, Geselligkeit und

Tradition. Man muss die Tradition

und die steirische Tracht lieben,

und man muss hilfsbereit sein.“

Gesellig

Den Abend genossen: der Nationalratsabgeordnete

Kurt Egger, die

Landesräte Willibald Ehrenhöfer,

Karlheinz Kornhäusl und Claudia

Holzer, Stadtrat Kurt Hohensinner,

FPÖ-Klubobmann Marco

Triller, Gemeinderat Markus Huber,

die ehemaligen Landeshaupt-

Eines der Highlights der Grazer

Ballsaison ging am vergangenen

Samstag über die Bühne.

Die Oberlandler luden zu ihrem traditionellen

Ball im Grazer Congress.

Rund 2000 Gäste folgten der Einladung

von Oberbauer Wolfgang Malik

(vlg. Liachtbauer) und Festbauer

Christian Wallack (vlg. Zirklbauer),

um gemeinsam zu feiern und einen

schönen Abend zu genießen. Auch

heuer kommt der Reinerlös wieder

hilfsbedürftigen steirischen Famileute

Waltraud Klasnic und Christopher

Drexler, Alt-Bürgermeister

Siegfried Nagl, Notariatskammer-

Steiermark-Präsident Martin Lux,

die stv. Geschäftsführerin der IV

Steiermark Nina Zechner, die Banker

Sigmund Loibner, Martin

Schaller und Florian Stryeck, Grawe-Generaldirektor

Klaus Scheitegel,

Grawe-Aufsichtsrat Franz

Harnoncourt-Unverzagt, Holding-Graz-Vorständin

Alice Loidl,

Saubermacher-Vorstand Andreas

Opelt, Gady-Eigentümer Philipp

Gady, Schauspielerin Aglaia Szyszkowitz,

Juwelier Klaus Weikhard

mit Gattin Caroline, Bäckermeister

Albin Sorger-Domenigg, Sturm-

Präsident Christian Jauk mit Gattin

Kathrin Nachbauer, Richard Peer

(Holding Graz Marketing), Rektorin

Beatrix Karl, Parfümerie-Lady

Hannelore Hölbling, Armin Assinger

mit seiner Sandra und der Geschäftsführer

der Volkskultur Steiermark

Simon Koiner.

Stadtrat Kurt Hohensinner (r.) mit Simon

Koiner (Volkskultur Steiermark)

Landesrat Willibald Ehrenhöfer mit

Gattin Gunda Pristauz-Telsnigg

Ein bisschen Spaß muss ein: Schlagerstar Roberto Blanco

sorgte mit seinen Hits um Mitternacht für Stimmung.

Landesrat Karlheinz Kornhäusl genoss mit seiner Gattin

Elisabeth einen zünftigen Abend bei den Oberlandlern.

Landesrätin Claudia Holzer (r.) mit

Hannelore Hoelbling


15. FEBRUAR 2026 www.grazer.at szene

17

Ulrich Lenz, Josef Fliesser, Günter Fruhman, Marianne Vogrin, Karlheinz Kornhäusl,

Claudia Holzer, Karl Vorraber, Elke Kahr, Bernhard Rinner, Claudia Unger (v. l.)KANIZAJ

Italienisches Flair in der Hofgasse

■ Am Donnerstag, dem 12. Februar,

fand das Soft-Opening

der neuen Cantinetta im Hofkeller

statt – getragen von einem

Dreiergespann aus Gemeinderat

Mario Eustacchio, Jurist Jürgen

Dumpelnik und Gastronom

Massimo Sadiku.

Mit dabei waren unter anderen

Unternehmerin Kathi Paar, Geschäftsführer

Wolfgang Thumfort,

„derGrazer“-Geschäftsführer

Gerhard Goldbrich,

Steuerberater Peter Dösinger,

der ehemalige Landeshauptmann-Stellvertreter

Peter

Schachner-Blazizek, Rechtsanwalt

Günter Lippitsch und Cosimo-Chef

Cosimo „Nini“ Ursi.

Natürlich gab es als Highlight

die selbstgemachten Cicchetti,

frische Pasta und Fingerfood zu

verkosten.

Wer also Lust auf pures italienisches

Flair mitten in Graz hat,

ist dort genau richtig.

Mitarbeiterehrungen der Bühnen Graz

■ Bernhard Rinner, Geschäftsführer

der Bühnen Graz, lud

vergangene Woche zu einem

Neujahrsempfang für Mitarbeiter

in die Grazer Oper. Unter

dem Motto „Wir sind Oper Graz“

präsentierten die Bühnen einen

künstlerischen Auftritt und

dankten den Beschäftigten. Im

Rahmen dieses Neujahrsempfanges

wurden auch heuer wieder

langgediente Mitarbeiter des

Hauses geehrt. Insgesamt wurden

vier Mitarbeiter anlässlich

ihres 40-jährigen Dienstjubiläums

auf die Bühne und vor den

Vorhang geholt. Zu Gast waren

unter anderen Bürgermeisterin

Elke Kahr, Landesrätin Claudia

Holzer (in Vertretung für Landeshauptmann

Mario Kunasek),

Landesrat Karlheinz Kornhäusl,

Stadträtin Claudia Unger

und auch viele Mitarbeiter der

Bühnen wie etwa Mr. Opernredoute

Bernd Pürcher.

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Jürgen Dumpelnik, Massimo Sadiku und Mario Eustacchio (v. l.) freuten

sich, ihre Gäste bei ihrem Opening überzeugen zu können.

LUEF

Robert Grossauer feiert 125 Jahre Gösser Bräu. Auf die Gäste warten zahlreiche

tolle Aktionen und eine Woche lang Preise wie vor 125 Jahren. GÖSSER BRÄU

125 Jahre Gösser Bräu

■ Ein Grazer Traditionsgasthaus

feiert Jubiläum. Das Gösser Bräu

wird heuer stolze 125 Jahre alt. Seit

2005 ist Vollblut-Gastronom Robert

Grossauer am Ruder. Dieser plant

anlässlich des 125-jährigen Jubiläums

einige tolle Aktionen für die Gäste.

„Vom 23. Februar bis zum 1. März

haben wir bei einigen Gerichten

Preise wie vor 125 Jahren. Zum Beispiel

3,50 Euro für die Bratwurst mit

Semmel, 6,90 Euro für Krautfleckerl,

8,90 Euro für das Gulasch mit Semmelknödel

oder 3,10 Euro für das

Krügerl Bier (auf Wunsch auch alkoholfrei)“,

erzählt Grossauer. Ganz

genau aufpassen müssen die Gäste

dann, wenn die Gösser-Glocke täglich

um 19.02 Uhr läutet, dann heißt

es schnell bestellen, denn dann kostet

das Krügerl Bier für exakt eine

halbe Stunde nur 1,50, das waren vor

125 Jahren 30 Heller. Auch den Rest

des Jahres wird es tolle Aktionen geben.

„Wir planen etwas zu unserem

traditionellen Maibaumaufstellen,

etwas im Sommer und im Herbst.

Zudem sind wir mit Johann Lafer

im Gespräch, der ja im Gösser Bräu

gelernt hat“, verrät Grossauer.


18 szene

www.grazer.at 15. FEBRUAR 2026

Alle Fotos auf

www.grazer.at

WK-Steiermark-Präsident Josef Herk kam mit

Gattin Valentina zum Gratulieren vorbei. SCHERIAU (3)

Männerrunde: Gerald Gollenz, Thomas Zenz, Josef

Pesserl und Markus Kohlmeier (v. l.)

Martin Lux, Marcella Handl, Dieter Kinzer mit

Gattin Gabriela und Tom Lohner (v. l.)

„Continuum. Die Kunst der Nachfolge“

■ Bereits im November wurde

bei der Notariatskammer Steiermark

ein neuer Präsident gewählt.

Martin Lux folgte dem

langjährigen Präsidenten Dieter

Kinzer nach. Nun wurde bei einem

Netzwerk abend unter dem

Motto „Continuum. Die Kunst der

Nachfolge“ das Zepter auch offiziell

übergeben. Mehr als 200 Gäste

verfolgten die stimmungsvolle

Übergabe. Tom Lohner hatte ein

Bild von Kinzer gemalt, das ihm

zum Abschied übergeben wurde.

Im Gegenzug überreichte Kinzer

Lux die Schlüssel zur Notariatskammer

Steiermark. Mit dabei

waren: NAbg. Daniela Gmeinbauer,

Landeshauptmann-

Stellvertreterin Manuela Khom,

Landesrätin Claudia Holzer, Gemeinderat

Markus Huber, der

Präsident der Österreichischen

Notariatskammer Claus Spruzina,

WK-Steiermark-Präsident

Josef Herk, AK-Präsident Josef

Pesserl, Rechtsanwaltskammer-

Präsident Michael Kropiunig, der

Präsident der Ziviltechnikerkammer

Gustav Spener, der Präsident

der Steuerberater Klaus Gaedke,

WK-Steiermark-Direktor Karl-

Heinz Dernoscheg, die Banker

Martin Schaller, Sigmund Loibner,

Walburga Seidl und Ernst

Albegger, Konsul Rudi Roth, Unternehmer

Jürgen Roth, von den

Bühnen Graz Bernhard Rinner

und Bernd Pürcher, Militärkommandant

Heinz Zöllner, Günter

Riegler (ÖGK Finanz & Finanzcontrolling),

Wifi-Kurator Markus

Kohlmeier, die Werber Andrea

Stanitznig, Thomas Zenz, Peter

Schaar und Dieter Faschingbauer,

Jugend-am-Werk-Geschäftsführerin

Sandra Schimmler,

Christopher Drexler (Sanlas Holding),

Volksbank-Steiermark-Vorstandsdirektor

Hannes Zwanzger,

KSV1870-Region-Süd-Leiter

René Jonke u.v.m.

David und Anja Pugl, Doris Prasch, Stephan Krainer sowie Michael Hüttler

bei der Übergabe des Spendenschecks in der Höhe von 2500 Euro

Grazer bei Germany’s Next Topmodel

■ Diese Woche hat die 21. Staffel

der TV-Casting-Show

Germany’s Next Topmodel

gestartet. Heidi Klum ist darin

wieder auf der Suche nach

den größten Talenten, sowohl

männlich als auch weiblich.

Und auch ein Grazer konnte sie

in der ersten Folge überzeugen.

Der 22-jährige Alexavius ist

eine Runde weiter und ab sofort

in der Show zu sehen. Von Beruf

ist er Videograph; hinter der Ka-

mera zu stehen, genügt ihm jetzt

aber nicht mehr. „Er fällt unter

hunderten Bewerbern definitiv

auf, und auffallen ist immer gut“,

so Heidi.

„Germany’s Next Topmodel

ist für mich wie die Olympischen

Spiele der Fashion-Welt“,

schwärmt Alexavius. Ob für ihn

Dabeisein alles ist oder er um

eine Medaille kämpfen darf,

wird sich in den nächsten Folgen

zeigen.

KK

2500 Euro für die Kinderkrebshilfe

■ Auch 2025 wurde von Michael

Hüttler, CEO von Gonzomedia,

in Kooperation mit dem Weingut

von David Pugl und Stephan

Krainer von TOSO Genussreich

die Charity-Aktion „Genuss kaufen,

Hilfe schenken“ durchgeführt.

Für kurze Zeit wurden wieder

500 limitierte Flaschen des

Balsam-Essigs „Roseline“ und

500 Flaschen des steirischen Kürbiskernöls

„Black Pearl“ für einen

guten Zweck über den Direkt- und

Online-Verkauf abgesetzt. Nun

wurde der Spendenerlös-Scheck

von 2500 Euro an DGKS Doris

Prasch von der Mobilen Kinderkrebshilfe

überreicht. Prasch

besucht krebskranke Kinder mit

ihrer „Mobilen Ambulanz“ dort,

wo sie zu lange nicht waren: zu

Hause. Seit zwölf Jahren ist Doris

Prasch als mobile Kinderkrankenschwester

unterwegs und besucht

die kleinen Patientinnen und

Patienten der Abteilung für pädiatrische

Hämato-Onkologie am

LKH-Uniklinikum Graz zu Hause.

Mit einem Schnauzer und buntem Anzug ist Alexavius aufgefallen. Der

22-Jährige ist eine Runde weiter und ab sofort in der Show zu sehen. JOYN/GRAF



20

eco

graz

www.grazer.at 15. FEBRUAR 2026

An so einem Standort braucht es

Angebote, die Menschen anziehen

und den Stadtteil beleben.“

20 Sabrina Naseradsky Wirtschaftsstadtrat Kurt Hohensinner zur Idee, aus der

sabrina.naseradsky@grazer.at

Annenpassage eine Fahrradgarage zu machen GRAZER VP/JÖBSTL

Renaissance der

Wohnbauförderung

Das Land Steiermark legt mit März die bisher ausgesetzte Wohnbauförderung neu auf. Künftig soll es ein noch günstigeres Landesdarlehen geben. MICHAELA LORBER, GETTY

NEUAUFLAGE. Ein

Ende kann auch ein

neuer Anfang sein. So

auch bei der steirischen

Wohnbauförderung.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Die Aufregung vor knapp

einem Jahr war groß.

Aufgrund der großen

Nachfrage setzte das Land Steiermark

die Wohnbauförderung

aus. Egal ob Heizungstausch, die

kleine energetische Sanierung,

der Jungfamilienbonus oder die

Eigenheimförderung – es konnte

für keine der Förderungen mehr

ein Antrag eingereicht werden.

Die Kritik von allen Seiten, vor

allem von der Opposition,

war damals groß.

felten Zinssätzen von bis zu lediglich

1,5 Prozent. Die Förderung

baut weiterhin auf einem

flexiblen Baukastensystem auf,

das nachhaltiges und energieeffizientes

Bauen gezielt belohnt.

Daher profitieren all jene,

die umweltbewusst planen

und ressourcenschonend

bauen, noch

Evaluierung

Vonseiten der zuständigen

stärker von der neuen

Lan-

Förderung.

desrätin Simone

Die Darlehenshöhe

Schmiedtbauer versprach

man eine

rasche Evaluierung

Simone Schmiedtbauer

beträgt bis zu

und eine Neuauflage bis zum

Herbst 2025. Es hat dann doch

länger gedauert als gedacht.

Aber jetzt ist es endlich so

weit, ab März wird die Wohnbauförderung

neu aufgelegt.

Alles neu im März

Konkret handelt es sich dabei

um die neue Eigenheimförderung

sowie die „Große Eigenheim-Sanierung“.

Damit können

sich all jene, die ein Haus

errichten oder ein bestehendes

Eigenheim kaufen und sanieren

möchten, vom Land entsprechende

Förderungen holen.

Kernstück der neuen Förderung

sind günstige Landesdarlehen

mit besonders niedrigen, gestaf-

80.000 Euro. Künftig

gibt es für die Förderung

eine Wohnflächenbegrenzung

von grundsätzlich

150 Quadratmetern. Ziel ist eine

noch treffsicherere und sozial

gerechte Förderung.

„Wir wollen den Traum vom

Eigenheim für möglichst viele

Steirerinnen und Steirer ebnen.

Ich und die gesamte Landesregierung

stehen für eine starke

Wirtschaft, eine hohe Lebensqualität,

leistbaren, nachhaltigen

und qualitätsvollen Wohnraum

und für Eigentum, gerade auch

für junge Menschen. All das unterstützen

wir mit dieser Eigenheimförderung

auch in budgetär

äußerst herausfordernden Zeiten,

weil es uns ein Herzensanliegen

ist. Ich bin überzeugt davon:

Eigentum stiftet Sinn, eine

Perspektive auf Eigentum motiviert

zu Leistung, und Eigentum

schützt vor Altersarmut“, sagt

Wohnbaulandesrätin Simone

Schmiedtbauer.

Akzente

Auch in der Raumplanung wird

das Land neue, klare Akzente

setzen. Verpflichtend wird etwa

der Baustein des Siedlungsschwerpunkts.

Es wird nur wenige

Ausnahmen wie etwas für

Generationenhäuser geben.

So soll der Zersiedelung entgegengewirkt

und eine nachhaltige

Entwicklung der Gemeinden

gestärkt werden. Eine Einkommensobergrenze

sorgt weiterhin

dafür, dass die Förderung genau

dort ankommt, wo sie am dringendsten

gebraucht wird. Ein

besonderes Anliegen bleibt die

Unterstützung junger Familien.

Der bisherige Jungfamilienbonus

wird künftig als Zuschlag

von 10.000 Euro direkt in die Eigenheimförderung

und die Große

Eigenheim-Sanierung integriert.

Mit der Neuauflage der

Förderung werden verlässliche

Rahmenbedingungen für Häuslbauer

und insbesondere für einen

starken ländlichen Raum

geschaffen.


15. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz eco 21

TEURER

GETTY (2)

Süßwaren +6,5 %

Süßwaren sind im Jahresvergleich um

6,5 Prozent teurer geworden. So kann

man in der Fastenzeit leichter verzichten.

Benzin und Diesel –9 %

Gute Nachrichten für alle Autofahrer.

Benzin und Diesel sind im Jahresvergleich

um 9 Prozent billiger.

BILLIGER

W I R T S C H A F T

EcoNews

sabrina.naseradsky@grazer.at

ams-Osram mit

Sparprogramm

■ Mit einem Umsatz von

874 Millionen Euro und einer

bereinigten EBITDA-Marge

von 18,4 Prozent liegt man über

dem Mittelwert der Prognose.

Das bedeutet auch acht Prozent

Umsatzwachstum im Vergleich

zum Vorjahr. Das neue Sparprogramm

„Simplify“ soll zusätzliche

jährliche Einsparungen

in der Höhe von 200 Millionen

Euro erzielen.

ams-Osram blickt auf ein gutes

viertes Quartal zurück. FLORIAN JAENICKE

J. Herk, P. Eckardt, M. Schweditsch,

K. Dernoscheg (v. l.)

FISCHER

„Managen statt

verwalten“-Award

■ Vier innovative Projekte aus

Verwaltung und öffentlichem

Dienst wurden von der WKO Steiermark

mit dem „Managen statt

verwalten“-Award ausgezeichnet.

„Wir sehen, dass es Unternehmergeist

nicht nur in der Wirtschaft,

sondern auch im öffentlichen

Dienst gibt“, so WK-Präsident

Josef Herk. Ausgezeichnet wurden

die elektronische Amtstafel

der Landeshauptstadt Graz, das

Kinderportal Steiermark, Steirisches

Veterinärwesen – eine wirtschafts-,

bedarfs- und zukunftsorientierte

Reorganisation und

Verfahrenskoordination für Großprojekte

in Graz.

Christian Guzy (Eigentümer ShoppingCity Seiersberg), Martin Klein (Eigentümer

ShoppingCity Seiersberg) und Anton Cech (Geschäftsführer, v. l.) MUR | RASOUL MORADI

Rekordbilanz für 2025

■ Die ShoppingCity Seiersberg

kann auf ein erfolgreiches

Jahr 2025 zurückblicken. Der

Bruttojahresumsatz konnte auf

385 Millionen Euro gesteigert

werden. Auch die Besucherfrequenz

ist gestiegen. Insgesamt

strömten im vergangenen Jahr

7,8 Millionen Besucher in das

drittgrößte Einkaufszentrum Österreichs,

wie Christian Guzy,

Eigentümer ShoppingCity Seiersberg,

und Geschäftsführer Anton

Cech berichten. Das ist ein Plus

von 1,3 Prozent im Vergleich zum

Vorjahr. Für das heurige Jahr

strebt man zudem eine Steigerung

auf acht Millionen Besucher

und einen Umsatz von 400 Millionen

Euro an.

Neuer Leiter im

Kommerzgeschäft

■ Am 1. Februar hat Andreas

Leskosek die Verantwortung

für das Firmenkundengeschäft

mit KMU übernommen. Mit

Leskosek übernimmt ein erfahrener

Experte die Agenden. Der

Berufung von Andreas Leskosek

zum neuen Leiter des Kommerzgeschäfts

ging eine komplette

Überarbeitung dieses Geschäftsbereichs

voraus. „Durch

die Neustrukturierungen im

Kommerzgeschäft der Steiermärkischen

Sparkasse ist es uns

gelungen, unser Betreuungsmodell

auf das nächste Level zu heben“,

so Vorstand Oliver Kröpfl.

Andreas Leskosek (l.) und Vorstand

Oliver KröpflSTEIERMÄRKISCHE SPARKASSE

Karl-Heinz Snobe (l.) und Landesrat

Willibald Ehrenhöfer

Qualifizierungen

werden ausgebaut

■ Gemeinsam mit dem AMS

Steiermark baut Wirtschaftslandesrat

Willibald Ehrenhöfer

das Angebot für Arbeitsplatznahe

Qualifizierung (AQUA)

aus. Das gaben er und AMS-

Geschäftsführer Karl-Heinz

Snobe diese Woche bekannt.

Das Angebot wird um 155 Plätze

aufgestockt. Insgesamt stellt das

Arbeitsressort heuer 567.000

Euro für AQUA zur Verfügung.

Im heurigen Jahr erhalten somit

1111 Personen in der Steiermark

die Möglichkeit, diese individuelle

Qualifizierung in Anspruch

zu nehmen.

Gründungen boomen

■ Kurz vor der Gründermesse

am 21. März zeigen die Zahlen der

WKO Steiermark Erfreuliches: Im

vergangenen Jahr wurden so viele

Betriebe gegründet wie noch nie.

5184 Neugründungen konnten

2025 verzeichnet werden, wie WK-

Steiermark-Präsident Josef Herk

stolz vermeldet. Ein gutes Vorzeichen

also für die Gründermesse

2026. Die Highlights sind laut

Messe-Chef Martin Ullrich heuer

die Keynotes von Elke Rock und

Daniel Cronin. Landesrat Willibald

Ehrenhöfer unterstreicht die

Bedeutung der Jungunternehmer

für die Steiermark. Für Steiermärkische-Sparkasse-Vorstand

Oliver

Kröpfl besteht in der Steiermark

ein besonderer Grundflow.

Josef Herk, Willibald Ehrenhöfer, Martin Ullrich und Oliver Kröpfl (v. l.) sind stolz

auf das Gründerland Steiermark und freuen sich auf die Gründermesse. MCG/WIESNER

KK


22

viva

graz

www.grazer.at 15. FEBRUAR 2026

Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

22

Schöne Worte reichen nicht,

wenn es darum geht, Frauen

vor Gewalt zu schützen.“

Die Grünen-Klubobfrau Sandra Krautwaschl über Initiativen,

die Sicherheit für Frauen zum Ziel haben PUHEK

Viel mehr als ein

K. Gruber und A. Bürgl tauchen in

die Podcast-Welt (v. l.). ROSANNA HOLZER

Je eigenartiger,

desto besser

■ Die zwei Grazerinnen Anna

Bürgl und Katrin Gruber

widmen sich in ihrem neuen

Podcast „Weird Books“ den

seltsamsten Büchern der Literaturgeschichte.

Zweimal im

Monat sprechen die Freundinnen

über irritierende, ungewöhnliche

und kuriose Texte.

„Wir hatten schon länger die

Idee, einen Podcast zu starten.

Im letzten Jahr haben wir im

gemeinsamen Urlaub unsere

Gedanken dann tatsächlich zu

Papier gebracht. Jetzt erblickt

unser Podcast endlich das Licht

der Welt. Darauf sind wir schon

ein bisschen stolz“, so die Grazerinnen.

Der Podcast ist ab sofort

auf allen gängigen Podcast-

Plattformen verfügbar.

WICHTIG. Anlässlich

des heutigen Internationalen

Kinderkrebstages

haben wir mit

Kessy Frenzel über Ergotherapie

gesprochen.

Von Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

W

elches Ziel verfolgt eine

Ergotherapie im Zusammenhang

mit Krebs?

Kessy Frenzel: „Die Kinder

bei uns auf der pädiatrischen

Hämatologie/Onkologie werden

aufgrund ihrer Diagnose meist

plötzlich aus ihrem sozialen

Umfeld gerissen und verbringen

viel Zeit auf der Station. In

dieser schwierigen Lebenssituation

trägt die Ergotherapie entscheidend

dazu bei, ein Stück

Alltagsroutine, Lebensqualität,

Selbstständigkeit und Selbstwirksamkeit

zu erhalten oder

wiederzuerlangen. Die Kinder

sind darauf angewiesen, dass

wir alles daransetzen, dass sie in

ihrer allgemeinen Entwicklung

trotzdem gefördert werden, und

dass wir auch den Grundstein

legen, dass sie sich im Anschluss

an die Therapie wieder gut in ihr

Umfeld integrieren.“

Mit welchen Problemen haben

die Kinder zu kämpfen?

Frenzel: „Viele der jungen

Patienten haben durch

ihre Erkrankung oder die

Behandlung selbst motorische,

neurologische, sensorische

oder psychosoziale

Einschränkungen. Je nach

Alter, Krankheitsbild, Behandlungsweg,

physischer

wie psychischer Verfassung

der Kinder liegt der Fokus

auf unterschiedlichen Aspekten

und muss nahezu

täglich neu evaluiert und

im Bedarfsfall angepasst

werden. Das erfordert ein hohes

Maß an Flexibilität und Einfühlungsvermögen.

Ein zentraler

Bestandteil bei den kleinen Patienten

ist die spielerische Therapie.

Gerade in der pädiatrischen

Onkologie bedeutet Spielen nicht

nur Beschäftigung, sondern ist

auch ein ganz wichtiges Medium,

um Erlebtes zu verarbeiten, Gefühle

zum Ausdruck zu bringen

und um die allgemeine Entwicklung

gut zu fördern.“

Mit welchen Maßnahmen oder

Methoden arbeiten Sie?

Frenzel: „Jeder Tag ist anders.

Bei manchen Kindern steht die

Förderung der Grob- und Feinmotorik,

Koordination und allgemeine

Wahrnehmungsschulung

im Vordergrund. Bei anderen die

kognitive Aktivierung in Form

von Konzentrationstrainings

oder der Unterstützung bei schulischen

Aufgaben. Aber auch die

emotionale Stabilisierung ist ein

wichtiger Aspekt im Klinik alltag,

der durch sehr strenge Hygienemaßnahmen

und andere Regeln

gekennzeichnet ist, welche die

Kinder zwar schützen, aber auch

einschränken. Hierfür ist der

Beziehungsaufbau sehr wichtig.

Allgemein lässt sich sagen,

dass es ein guter Mix aus kreativausdrucksvollen

Methoden, motorisch-funktioneller

Therapie,

neurokognitiver und alltagsorientierter

Förderung, sensomotorischen

Verfahren und auch

Kessy Frenzel gemeinsam

mit Frieda

beim Basteln

KK

psychosozialer und ressourcenorientierter

Arbeit ist.“

Werden die Therapien auch an

das Alter der Kinder angepasst?

Frenzel: „Meine Arbeit umfasst

Kinder aller Altersstufen. Jedes

Kind steht an einem anderen

Punkt seiner Entwicklung. Deshalb

muss ich die Therapie altersgerecht

anpassen. Babys begleite

ich in ihrer sensomotorischen

und motorischen Entwicklung,

bei Kindern im Vorschulalter verfolge

ich eher den spielerischen

Zugang, bei Schulkindern und

Jugendlichen sind schulbezogene

oder alltags- und identitätsstärkende

Themen im Fokus.“

Werden Eltern in die Therapie

miteinbezogen?

Frenzel: „Für mich sind die

Eltern als zentrale Bezugsperson

der Kinder ein wichtiger Bestandteil

des therapeutischen Prozesses.

Je nach Situation beziehe ich

die Eltern aktiv in die Therapie

ein, nutze die gemeinsame Zeit

für Erklärungen, Anleitung und

Stärkung ihrer Handlungssicherheit

im Alltag oder ermögliche

ihnen bewusst eine kurze Auszeit.

Es kann für den Moment

entlastend sein, wenn Eltern

die Therapiezeit für ein kurzes

Durchatmen oder einen Kaffee

allein nutzen. Auch das ist Teil

einer ganzheitlichen Begleitung.

Was erfüllt Sie an diesem Job?

Frenzel: „Ich habe es mir

auf Station zur Aufgabe gemacht,

dass für jedes Kind,

dass ich auf Station betreue,

die Zeit, die ich bei ihm verbringe,

eine gute Zeit ist.

Manchmal ist es wie Zaubern,

denn ich darf besondere

Momente schaffen. Ich

muss mich täglich neu auf

die Situation einstellen –

medizinisch, emotional und

professionell – und versuche

aus jeder Stunde etwas Besonderes

zu machen. Beson-


15. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

graz viva 23

IN

GETTY (2)

Kreative Verkleidungen

Kreative, nachhaltige DIY-Kostüme

mit einer persönlichen Note sind zu

Fasching echte Hingucker.

08/15-Kostüme

Klischeehafte Verkleidungen und

unpersönliche Massenlooks ohne Twist

gehören der Vergangenheit an.

OUT

Beruf

Kessy Frenzel und Pia

beim Zähneputzen KK (2)

ders berührend ist es für mich,

wenn ich merke, dass sich ein

Kind auf mein Wiederkommen

freut und das ein kleines Highlight

seines Tages ist, mit mir Zeit

zu verbringen.“

Was erleben Sie als besonders

schöne oder erfüllende Momente?

Frenzel: „Für mich ist es ein

Privileg, Kinder und Familien in

dieser sensiblen Zeit begleiten

zu dürfen. Diese Verantwortung

nehme ich sehr bewusst und mit

viel Herz wahr. Trotz der auch

sehr traurigen Momente erlebe

ich in diesem Arbeitsumfeld unglaublich

viel Stärke, Mut und

Lebensfreude. Diese Momente

bestärken mich jeden Tag darin,

genau hier arbeiten zu wollen.“

Die Hunde werden auf der Straße oder auf dem Areal rund um die Mülldeponie

bei Bihac ausgesetzt, wo sie oft nicht überleben können.

Hoffnung für Vierbeiner

■ Seit 2019 setzen sich Amra

und Michael Midzan mit ihrem

Verein „Ein Herz für Hunde“ für

die Vierbeiner in Bosnien ein.

Über 1250 Vierbeiner konnten

in den vergangenen Jahren gerettet,

medizinisch versorgt und

vermittelt werden. „Wir füttern,

wir versorgen und wir retten

einzelne Hunde. Aber wir wissen

bei fast jedem Einsatz, dass

Hunde zurückbleiben müssen,

die wir heute nicht mitnehmen

können“, so Midzan. Es fehlt

KK

schlichtweg der Platz. Nun hat

der Verein in Bihac ein rund

17.000 Quadratmeter großes,

auf bis zu 40.000 Quadratmeter

erweiterbares Areal gefunden,

auf dem erstmals ein großes, eigenes

Tierheim entstehen soll.

Alle behördlichen Genehmigungen

liegen vor und Wasser sowie

Strom sind bereits verfügbar. Der

Kaufpreis beträgt 100.000 Euro,

weshalb der Verein eine Spendenkampagne

auf GoFundMe

gestartet hat.


24 viva

www.grazer.at 15. FEBRUAR 2026

Egal ob nach dem Yoga, dem Sport oder einem Besuch in der Sauna, Eisbaden

im Kaltwasserbecken fördert Gesundheit und Longevity.

R_BETZEL

Aktiv durch den Winter

■ Longevity ist im Natur- und

Wellnesshotel Höflehner kein

saisonaler Trend, sondern ein

ganzjähriges Versprechen. Dafür

wurde das Hotel auch von

Gault&Millau mit dem Titel „Longevity-

und Wellnesshotel des

Jahres 2026“ ausgezeichnet. Ein

zentrales Winter-Highlight ist das

Winteryoga im neuen Yogahaus.

Wer es lieber ein wenig aufregender

mag, dem sei das Eisbaden im

Kaltwasserbecken in der Saunalandschaft

empfohlen. Ergänzt

werden die winterlichen Schwerpunkte

durch ein vielseitiges,

ganzjähriges Aktivprogramm. Es

gibt täglich wechselnde Einheiten

aus Yoga, Fitness, geführten

Wanderungen, Meditation und

Longevity-orientierten Bewegungsformaten.

Gesundheit ist

im Natur- und Wellnesshotel Höflehner

Teil der DNA. Mit einem

ganzheitlichen Ansatz, stetiger

Weiterentwicklung und einem

klaren Fokus auf Longevity positioniert

sich das Haus als Vorreiter

für aktiven, gesundheitsorientierten

Urlaub.


15. FEBRUAR 2026 www.grazer.at viva

25

Gar nicht wie die Sardinen

Der Leuchtturm

weist den Weg

in den Golf von

Olbia auf Sardinien.

Ab Mai kann

man von Graz aus

direkt nach Olbia,

die viertgrößte

Stadt der Insel,

fliegen. GETTY

FRÜHLINGSGEFÜHLE. Sonnenanbeter aufgepasst: Seit heuer kann man direkt von Graz nach Sardinien

fliegen. Erste Anlaufstation dabei ist Olbia. Von dort aus kann man die ganze Insel entdecken.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Die zu Italien gehörende

Insel Sardinien ist die

zweitgrößte Insel im Mittelmeer

und beliebtes Urlaubsziel

für Sonnenanbeter und Kulturinteressierte.

Mit dem neuen Sommerflugplan

des Graz Airport kann man

zudem ab Mai direkt von Graz

aus nach Olbia fliegen.

Die viertgrößte Stadt der Insel

besticht vor allem durch ihren

einzigartigen Charme und zahl-

reiche Sehenswürdigkeiten.

Ein Mietauto ist auf Sardinien

jedenfalls von Vorteil, wenn

man etwas von der Insel sehen

möchte.

Sehenswert

An der Nordküste liegt das La-

Maddalena-Archipel. Der Nationalpark

besticht durch die

kleinen Inseln und die spektakulären

Strände. Der ideale Ort

für Naturliebhaber und Abenteurer.

Im Süden der Insel liegt die

historische Hauptstadt der In-

sel: Cagliari thront auf einem

Hügel und bietet einen einzigartigen

Bilck auf das Meer. Nach

einem Tag voller Sightseeing

bietet der Strand von Poetto den

idealen Entspannungsort.

Katalanisches Flair findet

man im Westen der Insel in Alghero.

Die Stadt besticht dank

des katalanischen Einflusses

durch ihren besonderen Charakter.

Im Landesinneren ist der

Gennargentu-Nationalpark zu

finden. Ein wahres Paradies für

alle Wanderer und Naturliebhaber.

Er ist die Heimat vieler Tierarten

wie etwa dem Mufflon.

Promi-Hotspot

In den letzten Jahrzehnten hat

sich Sardinien zu einem wahren

Promi-Hotspot entwickelt. Vor allem

in Porto Cervo an der Costa

Smeralda kann es leicht passieren,

dass man Promis wie Beyoncé,

George Clooney und Leonardo

DiCaprio auf der Straße

begegnet. Ex-Formel-1-Manager

Flavio Briatore hat mit seinem

Billonaire Club zudem den Party-

Hotspot der Insel geschaffen.


26

mobil

graz

www.grazer.at 15. FEBRUAR 2026

26

redaktion@grazer.at

Im Interesse der Gesundheit

von uns Menschen muss der

Verkehr sauberer werden.“

VCÖ-Expertin Katharina Jaschinsky zu den Feinstaubwerten

in der Steiermark VCÖ / RITA NEWMAN

ÖAMTC kritisiert:

Wenig Transparenz

bei digitalen Diensten

Ab 30.000 Euro geht das Interesse

von Käufern zurück.

GETTY

Preis-Index bei

Gebrauchtwagen

■ AutoScout24 hat seinen aktuellen

Gebrauchtwagen-Preis-

Index veröffentlicht. Der durchschnittliche

Gebrauchtwagen

kostete im Jänner 29.076 Euro.

Interessierte suchten aber nach

deutlich günstigeren Autos,

denn drei Viertel der Anfragen

bezogen sich auf Autos unter

25.000 Euro. Modelle zwischen

zehn und 20 Jahren sind bei den

Interessenten am beliebtesten.

Diese kosteten im Durchschnitt

12.983 Euro. Wurde die Preisgrenze

von 30.000 Euro überschritten,

zeigten potenzielle

Käufer kaum Interesse. „Wir

sehen eine klare Budgetgrenze

am Markt. Viele Käufer nehmen

ein höheres Fahrzeugalter bewusst

in Kauf“, erklärt Nikolaus

Menches von AutoScout24.

Der österreichische Mobilitätsclub ÖAMTC kritisiert die mangelnde Transparenz bei digitalen Diensten und Produkten

im Auto. Gefordert wird eine konsumentenfreundliche Lösung, die EU-weit gültig sein soll.

ÖAMTC

SERVICE. Der Mobilitätsclub ÖAMTC fordert mehr Transparenz und eine

konsumentenfreundliche Lösung bei digitalen Diensten im Auto.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Durch die Digitalisierung

verändern sich auch die

Geschäftsmodelle von

Kfz-Herstellern im Bereich digitaler

Fahrzeugdienste. Bei

vielen Herstellern sind digitale

Produkte, wie Navigation, App-

Steuerung oder Remote-Zugriff

auf Fahrzeugdaten, mit Zusatzkosten

verbunden und oft nur

zeitlich begrenzt kostenlos. Der

ÖAMTC sieht diese Entwicklung

als problematisch und hat

die Angebote der Hersteller

hinsichtlich Preistransparenz,

Wertminderung und Kosten für

sicherheitsrelevante Funktionen

unter die Lupe genommen.

Intransparenz

Der Mobilitätsclub kritisiert die

Intransparenz und mangelnde

Nachvollziehbarkeit der Produkte,

deren Laufzeit, Umfang

und Preisgestaltung. Große Unterschiede

gibt es bereits beim

Nutzungszeitraum von Remote-

Diensten: Bei Audi, Opel oder VW

sind diese bis zu zehn Jahre inkludiert.

„Wieder andere Hersteller

kommunizieren überhaupt

keinen klar definierten Zeitraum

für die freie Nutzung“, erklärt

ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl.

„Es gibt sogar Hersteller, die

die Kosten erst kurz vor Ende der

Gratis-Phase kommunizieren“,

ergänzt er. Nur der Hersteller NIO

bietet dauerhaft kostenlosen Zugriff

auf die Produkte an.

Zudem verrechnen manche

Hersteller die anfallenden Kosten

monatlich, andere jährlich.

Auch die Preisgestaltung folgt oft

keinem klaren Muster. Das erschwert

den Vergleich und sorgt

selbst nach dem Fahrzeugkauf

meistens nicht für mehr Transparenz.

Forderungen

„Digitale Dienste, die für die sichere

und zuverlässige Nutzung

des Fahrzeuges relevant sind,

müssen über dessen gesamten

Lebenszyklus kostenfrei verfügbar

sein – darunter fallen etwa

Sicherheitsupdates und Diagnose-Informationen.

Bei Komfortfunktionen,

beispielsweise Karten-Updates

für die Navigation,

braucht es volle Transparenz bei

Preisen und Leistungsumfang“,

fordert Kerbl. Außerdem will der

Mobilitätsclub, dass die Abonnements

auch nach einem Fahrzeugwechsel

übertragbar sind

und nicht verfallen dürfen. Laut

dem ÖAMTC braucht es eine EUweite

und konsumentenfreundliche

Regelung zum Umgang mit

digitalen Diensten im Auto.


15. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

mobil graz 27

GETTY (2)

... in Graz

Die Grazer haben 2025 rund

104 Stunden während der

Rushhour verloren.

ANZAHL DER VERBRACHTEN

STUNDEN IM STAU

104 : 107

... in Salzburg

Bei den Salzburgern waren es

im Jahr 2025 rund 107 Stunden

Zeitverlust.

Ersatzverkehr zu Fasching

ÖFFIS. Aufgrund des Faschingsumzugs in der Innenstadt und der Sperre des Hauptplatzes richten

die Holding Graz Linien einen Ersatzverkehr ein. Zudem werden einige Linien umgeleitet.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Am 17. Februar findet in

der Grazer Innenstadt der

traditionelle Faschingsumzug

statt. Aufgrund dessen

kommt es zur Einrichtung eines

Ersatzverkehrs.

Straßenbahnen

Für die Straßenbahnlinien 3 und

5 wird ein Ersatzverkehr mit Bussen

eingerichtet. Die Busse fahren

vom Jakominiplatz über die

Keplerbrücke bis nach Andritz

und wieder retour.

Die Linien 1, 4, 6 und 7 werden

als Linien 11, 14, 16 und 17 über

die neue Straßenbahnstrecke

über den Andreas-Hofer-Platz

umgeleitet. Das bedeutet, dass

die Haltestellen „Hauptplatz-

Congress“ und „Südtiroler Platz/

Kunsthaus“ von etwa 12 bis

15.15 Uhr nicht bedient werden.

Die Linien 11, 16 und 17 halten

vor dem Rondeau am Steig F. Die

Straßenbahnlinie 14 hält bei den

Ersatzhaltestellen am Beginn der

Jakoministraße – Steig Y und X.

Busse

Während des Umzugs wird die

Haltestelle der Buslinie 33 am

Jakominiplatz verlegt. Einstieg

ist für diese Zeit der Steig Z in der

Schmiedgasse. Zudem wird am

Faschingdienstag die Linie 30

von etwa 9 bis 15 Uhr umgeleitet.

Die Haltestellen „Paulustor“,

„Karmeliterplatz“, „Trauttmansdorffgasse“,

„Schauspielhaus“

und „Tummelplatz“ werden

während dieser Zeit nicht bedient.

Die Busse fahren ab „Kaiser-Josef-Platz/Oper“

über die

Glacisstraße zum Geidorfplatz.

Am Faschingdienstag, dem 17. Februar, wird ein Ersatzverkehr eingerichtet.

Es kommt zu Umleitungen und Haltestellenverlegungen.

GETTY

Die Rettung von

E-Bike-Akkus

Saubermacher-Gründer Hans Roth, CEO Liofit Rico Günther und Thomas

Haid von VP Batteries Saubermacher (v. l.)

SAUBERMACHER/SCHERIAU

Saubermacher und die Liofit

GmbH schenken aussortierten

E-Bike-Akkus

ein zweites Leben. Nach einem

App-Scan entscheidet die

KI-Software von Liofit, ob ein

Fahrrad-Akku repariert, als Ersatzteil

genutzt oder recycelt

wird. Ziel ist es, Rohstoffe möglichst

lange im Kreislauf zu halten

sowie CO₂-Emissionen und

Kosten zu senken.

Zero Waste

„Reuse-Projekte tragen einen

wesentlichen Teil zur Vision

Zero Waste bei. Gleichzeitig

leisten wir mit unserer gemeinsamen

Initiative mit Liofit einen

Beitrag zu nachhaltiger

Mobilität und unterstützen die

zunehmende Bedeutung des

Radfahrens im Alltag“, erklärt

Saubermacher-Gründer Hans

Roth.

Ab 2027 müssen Lithium-Ionen-Akkus

laut EU-Verordnung

entnehm- und austauschbar

sein. Die Initiative von Saubermacher

und Liofit setzt genau

darauf und will E-Bike-Akkus

möglichst lange im Kreislauf

halten.

„Zahlreiche E-Bike-Akkus

verdienen eine zweite Chance,

landen aber vorzeitig auf dem

Wertstoffhof. Hier setzt die Zusammenarbeit

mit Saubermacher

an“, erklärt Rico Günther,

der CEO von Liofit. VW


28

sport

graz

www.grazer.at 15. FEBRUAR 2026

Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

28

Und von allen habe ich nur

gute Dinge gehört, über

das Team, über den Klub

und die Stadt.“

Graz99ers-Neuzugang Kevin Conley KK

In der App gibt es ein breites Angebot

an Projekten. DIE BEWEGUNGSREVOLUTION

Mehr Bewegung

im der Fastenzeit

■ Mit dem Beginn der Fastenzeit

setzt die Bewegungsrevolution

ein starkes Signal für mehr

Alltagsbewegung. Im Zentrum

des Frühjahrsprogramms steht

die Fastenzeit-Challenge: Wer

245.000 Schritte – das entspricht

der Strecke von Schladming bis

Bad Radkersburg – erreicht, tut

seiner Gesundheit etwas Gutes

und hat die Chance auf attraktive

Preise.

Rätsel-Lösung vom 8.2.2026

P R M A S

F U C H S E N F E L D W E G

N A C T E S A U T E

B I S C H O F S S I T Z R

V I K A R S E E E I N

V E R H E T Z E N A L L O

R E E D E L D I N S T

S R L E N O R M E H

M I L L I O N R A S T A

T O C D U F T O P A

W A G E H A L S E I D O S

E W G O U

Lösung:

S T H E N I S C H

G A U L R U FUNK-

T R I E B I E HAUS-

A R U A N D A TEICH Lösung:

Z A N K L H O F FUNKHAUSTEICH

Sudoku-Lösung

vom 15.2.2026

3 4 8 5 2 7 6 9 1

9 5 7 3 1 6 2 4 8

2 6 1 4 9 8 7 5 3

6 8 2 9 4 3 5 1 7

1 9 5 6 7 2 3 8 4

4 7 3 8 5 1 9 2 6

8 2 6 1 3 5 4 7 9

7 3 9 2 8 4 1 6 5

5 1 4 7 6 9 8 3 2

Viel Neues bei

den Roten

FUSSBALL. Der GAK 1902 geht den nächsten Schritt. Die Roten investieren

in das Trainingszentrum. Außerdem eröffnet heute der Spieltagsfanshop.

Von Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

Seit der GAK 1902 in die Österreichische

Bundesliga

aufgestiegen ist, hat sich

einiges bei dem Grazer Fußballverein

getan. Nun investieren

die Roten in die Infrastruktur

des Trainingszentrums. Außerdem

eröffnet am heutigen Sonntag

bei der Merkur Arena ein

Spieltagsfanshop.

Trainingszentrum

Am Areal rund um das Trainingszentrum

des GAK 1902 in

Weinzödl sollen ein neues Gebäude

und ein neuer Platz entstehen.

In der ersten Bauphase soll

ein neues Akademiegebäude errichtet

werden. Dieses Vorhaben

wird 2,7 Millionen Euro kosten –

eine Million stellt der GAK 1902

zur Verfügung, der Rest wird von

der Stadt Graz und dem Land

Steiermark übernommen.

Die zweite Bauphase umfasst

die Errichtung eines neuen Platzes,

der alle benötigten Kriterien

für einen Trainingsplatz eines

Frauen-Bundesligavereins erfüllt.

Kostenpunkt: 450.000 Euro.

Fanshop

Der GAK 1902 eröffnet beim heutigen

Spiel gegen den FC Red Bull

Salzburg um 12.30 Uhr seinen

neuen Spieltagsfanshop. Zum

Auftakt findet von 13 bis 13.45

Uhr eine Autogrammstunde mit

Ramiz Harakaté statt. Außerdem

gibt es auf das gesamte Sortiment

im Spieltagsfanshop zehn

Prozent Rabatt.

Der neue

Spieltagsfanshop

schafft

vor und

nach dem

Spiel eine

zusätzliche

Anlaufstelle

für alle

Fans. GAK 1902

Der Spieltagsfanshop wird, so

wie es der Name verrät, nur an

Spieltagen offen haben. Er öffnet

zwei Stunden vor Ankick, schließt

mit Anpfiff der Partie und öffnet

erneut nach dem Spiel für eine

Stunde.

Er befindet sich im Erdgeschoss

des Business Centers, auf der linken

Seite, direkt neben der Filiale

der Sparkasse. Der Zugang erfolgt

über den Haupteingang des Business

Centers am Stadionvorplatz,

auf Höhe von Sektor 8.

So soll das neue Gebäude am Trainingszentrum aussehen. Es soll

2,7 Millionen Euro kosten. Eine Million kommt vom GAK 1902. GAK 1902


15. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

sport graz 29

OHA!➜

GEPA (3)

Zulassung

Sturm II darf wieder im Solarstadion

Gleisdorf spielen. Der Senat 2 erteilte

dem Stadion die Zulassung.

Olympischer Moment

■ Der Tag in der Mixed Zone

beginnt mit Gesprächen mit

Journalisten aus aller Welt – reden

ist freiwillig, durchgehen

Pflicht. Die meisten nutzen die

Bühne. Eine bulgarische Snowboarderin

war nach dem Parallel-Riesenslalom

so wütend,

dass sie an der Presse vorbeiraste,

zurücklief und über den

Zaun sprang. „Ihr lasst uns hier

einen verdammten Marathon

laufen!“, rief sie. Versöhnlich endete

der Tag mit Gold und Silber

für Österreich durch Benjamin

Karl und Sabine Payer. Eine

Konkurrentin fiel Payer um den

Hals: „Du hast es so verdient.“

Drei Minuten stapften wir

schweigend durch den Schnee.

Ihr Grinsen, ihre Erleichterung –

einfach unvergesslich.

Gold- und Silbermedaillen gab es bei Olympia 2026 in Milano Cortina

für die österreichischen Athleten Sabine Payer und Benjamin Karl. GEPA

Knapp verloren

Die UVC-Damen mussten bei ASKÖ

Purgstall trotz starker Leistung eine

2:3-Niederlage hinnehmen.

Auf in die Endrunden

■ Am heutigen Sonntag, dem 15.

Februar, stehen für die UVC-Holding-Graz-Damen

und -Herren

die letzten zwei Spiele im Grunddurchgang

an. Die UVC-Holding-

Graz-Herren empfangen den

Aufsteiger aus St. Pölten. Das

Spiel beginnt um 18.30 Uhr im

Raiffeisen Sportpark Graz. Auch

die UVC-Holding-Graz-Damen

OJE!

Am Sonntag finden vier Spiele statt. In der ersten Liga treffen die UVC-

Damen und -Herren auf St. Pölten. In der zweiten auf Hausmannstätten.

GEPA

treffen auf St. Pölten. Das Spiel

findet im Raiffeisen Sportpark

Graz um 16 Uhr statt. Auch in der

zweiten Bundesliga finden spannende

Spiele statt: Die UVC-Holding-Graz-Damen

und -Herren

treffen auf Hausmannstätten. Das

Match der Damen beginnt um 11

Uhr, jenes der Herren um 13.30

Uhr im Raiffeisen Sportpark.


30 grazer sonntag

www.grazer.at 15. FEBRUAR 2026

SO ISST GRAZ

GRAZWORTRÄTSEL

Die Welscher Stub’n präsentiert ...

... Grammelknödel

St. Vinzenz,

Concordia,

Am Eichengrund

& Co.

Grätzel zw.

Mur u. Herrengasse

Magie

Endstation

der

Linie 1 -

Mariatrost

Abk. für

"unter

anderem"

ein

Umlaut

2

torgefährliches

Grazer

Team (3 W.)

oberhalb

Stellage

für

Bücher

& Co.

Abk. für

"Virtuelle

Realität"

Sturm-Graz-

Legende

† 2025

(2 Wörter)

letzter

Buchstabe

im griech.

Alphabet

Staat in

Arabien

(Hptst.

Maskat)

12

US-

Schauspielerin

(Sharon)

steirische

Rockband

german.

Gottheit

Vorsilbe

für

"darauf"

Keimzelle

drehfreudig,

leichtfüßig

Internetadresse

1

Pop-

Magazin

auf Radio

Steiermark

7. Ton

der

Tonleiter

Inhaber Georg Leitner (r.) und

Küchendirektor Markus Neuhold KK

Die Wirtshäuser werden rarer,

doch in der Grazer Innenstadt

kommt man noch immer voll auf seine

Kosten, so auch in der Schmiedgasse.

Hier bietet die Welscher

Stub’n echtes steirisches Flair und

überzeugt vor allem mit

regionalen und saisonalen

Köstlichkeiten.

LEO

Zutaten für 15 Knödel

(7 Personen):

1 kg mehlige Erdäpfel,

5 Eier, Muskatnuss,

250 g griffiges Mehl,

200 g Grammeln, Petersilie, 2 Knoblauchzehen,

30 g Speisestärke

Zubereitung:

Erdäpfelteig: Erdäpfel mit Schale kochen

und ca. 50 Min. geschält ausdampfen

lassen. Die noch warmen

Erdäpfel durch eine Kartoffelpresse auf

die Arbeitsfläche pressen. In der Mitte

der Masse eine Grube bilden und Mehl

dazugeben sowie 5 Eidotter, Stärke und

Muskatnuss. Alles zu einem glatten Teig

verarbeiten. Tipp: nicht zu lange kneten,

Teig darf nicht zu warm werden.

Anschließend einen großen Topf mit

ordentlich gesalzenem Wasser zum Kochen

bringen. Grammel-Füllung: Grammeln,

klein geschnittenen Knoblauch,

Petersilie in Pfanne leicht erwärmen und

glasig anschwitzen. Warme Fülle in Küchenmaschine

geben und leicht mixen.

Es sollte eine leicht cremige Textur mit

Stücken entstehen. Anschließend mit

Pfeffer und Salz würzen. Masse in den

Kühlschrank stellen (hält mehrere Tage),

bis man kleine Bällchen formen kann

(ca. 1 Std.). Aus dem Erdäpfelteig 130 g

große Stücke formen und diese um die

Grammel-Masse bringen und Knödel

formen (Übung macht den Meister). Für

15 Minuten in kochendes und sehr stark

gesalzenes Wasser legen. Nach 15 Minuten

noch 25 Minuten ziehen lassen.

Serviertipp: nit Sauerkraut und brauner

Butter sowie Butterbröseln. Mahlzeit aus

der Welscher Stub’n!

Berggipfelform

zirka

735 Watt

ehem.

Grazer

Bollwerk

Kumpel

einträgliches

Lokal

Abk. f. "Reanimation"

Punkt der

größten Entfernung

von

der Sonne

gemach

eingeschaltet

ein Grazer

Sportverein

Grazer

Künstler

(Gustav)

Lösung:

SUDOKU

11

4

Zeichen

für Radon

Vorsilbe

für "fern"

kl. Nagetier

Kaufmannsbund

im

Mittelalter

südfranzös.

Landhaus

Deichschleuse

zusammenführen

französ.

für "in"

7

anbeten,

verehren

Wasserpflanze

ungebraucht,

jungfräulich

Falschmeldung

in der

Presse

schroff,

unwirtlich

8

frz. für

"Sommer"

Beschwerdestelle

Feuchtbiotop

an

Flüssen

9 10

Glanzpunkt

Domäne

Estlands

Pflanzfläche

Domäne

Boliviens

kaufmännisch

für "zur

Hälfte"

5

Abk. für

"Oberster

Gerichtshof"

Zeitgeschmack

die Ewige

Stadt

Gel,

Lotion

Abk. für

"Nummer"

Treffer beim

Fußball

Gutschein

Rätsellösungen: S. 28

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

5

8 6 1

5 3

9 5

8 2 9 7

1 5 2 4

7 9 6

6

9 2 4 1 6

7 9 8 3

1080

Jede

Ziffer darf

in jeder

Reihe in

jedem

Quadrat

nur

einmal

vorkommen.

Bleistift

spitzen,

los geht’s.

Viel Spaß!

3

Vorsilbe

für "weg"

meckern,

raunzen

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6


15. FEBRUAR 2026 www.grazer.at

grazer sonntag 31

„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 15. FEBRUAR

Neujahrskonzert Semino Rossi

Nach dem krankheitsbedingten

Ausfall des Neujahrskonzerts von

Semino Rossi am 1. Jänner findet

heute der Nachholtermin dafür statt.

Seine gefühlvollen Hits sorgen für

einen unvergesslichen Abend. Alle

bereits gekauften Tickets behalten

ihre Gültigkeit. Einlass ab 17 Uhr, die

Vorstellung beginnt um 18 Uhr.

Faschingsumzug Laßnitzhöhe

Heute findet der traditionelle Faschingsumzug

in Laßnitzhöhe statt.

Der Umzug wird von der Freiwilligen

Feuerwehr Laßnitzhöhe und dem

SV Laßnitzhöhe organisiert. Start ist

um 13 Uhr beim Ärztezentrum. Der

Umzug endet am Hauptplatz, wo

anschließend im Partyzelt mit DJ zu

Hits abgetanzt wird.

Kleines Theater

Im Kindermuseum Frida & Fred

findet heute wieder ein Knopftheater

statt. Das Theater Frischluft führt

heute „Die Herzköniginnen“ auf der

Bühne auf. Im Königreich Herzland

geraten die beiden Königinnen ins

Wanken. Mit der „Listen-to-yourheart-Methode“

lernen sie, auf ihr

Herz zu hören. Empfohlen ab vier

Jahren. Das Stück beginnt um 16

Uhr.

Theater im Kristallwerk

Das Theater Mariahilf führt heute

„Die Falle“ von Robert Thomas im

Kristallwerk in Graz auf. In dem Thriller

geht es um das frisch vermählte

Ehepaar Elisabeth und Daniel, das

Zeit in einem Chalet in den Schweizer

Alpen verbringt. Doch plötzlich

verschwindet Elisabeth und eine

andere Frau taucht auf und gibt an,

sie zu kennen. Um 15 Uhr.

Kasperl im Orpheum

Der Kasperl und seine Freunde

statten heute dem Orpheum extra

einen Besuch ab. Das Puppentheater

GAK VS. RB

SALZBURG

14.30 Uhr

Merkur Arena

Heute trifft der GAK im Heimspiel auf Red Bull Salzburg. Für Ramiz

Harakaté (l.) und Co geht es ab 14.30 Uhr rund.

GEPA, GETTY

„Kasperl und der Außerirdische“

wird dreimal gespielt: um 11, 15 und

um 16.30 Uhr.

Letzter Test vor den Playoffs

Sowohl die Damen als auch die

Herren des UVC Graz bestreiten

heute im Sportpark ihre letzte Partie

des Grunddurchgangs. Während bei

den Damen mit Klagenfurt bereits

der Gegner für die Playoffs feststeht,

hängt jener der Männer noch

von den heutigen Resultaten ab.

Beide Teams treffen heute auf die

Panthers aus St. Pölten, um 16 Uhr

starten die Damen, um 18.30 Uhr

geht es dann weiter.

Rotjacken gegen Bullen

Im Kampf um wichtige Punkte

wartet auf den GAK heute ein harter

Brocken. Tabellenführer Salzburg ist

in der Merkur Arena zu Gast, Ankick

gegen die Bullen ist um 14.30 Uhr.

Tanztheater im Salon

Das poetische Tanztheater „Pop-up-

Garden“ wird heute im Salon Stolz

aufgeführt. Das mutige Mädchen

Viva verwandelt einen vergessenen

Ort in einen lebenden Garten. Es

geht um Neuanfänge, Freundschaft,

Miteinander und Hoffnung. Für Jung

und Alt – um 16 Uhr.

Vertrautheit und Innovation

Im Pfarrsaal in Nestelbach bei

Graz findet heute die Konzertreihe

„Vertraut & Neu“ statt. Im Zuge

dessen treten zwei außergewöhnliche

Acts auf. Zislaweng

Musi spielt mit Klarinetten

und Akkordeon traditionelle

steirische Musik und

sorgt für vertraute Melodien.

Die ungarische

Violinistin Luca Kézdy

begeistert das Publikum

mit ihrem virtuosen

WOHIN AM SONNTAG

Spiel. Um 16 Uhr geht es mit dem

abwechslungsreichen Programm los.

Eintritt nach freier Spende.

Musikalische Liebesgrüße

Heute findet zudem eine Spezialausgabe

von „Evergreen Time“ im

Grätzeltreff statt: „Liebesgrüße

zum Valentinstag“. Zoltán Galamb

gestaltet den Konzertabend und

lädt auf Spendenbasis ab 17 Uhr

zum Mitsingen und Mitwippen ein.

Gespielt werden unvergessliche unvergessene

Songs von Elvis Presley,

Frank Sinatra, Udo Jürgens, Caterina

Valente, Dean Martin, Paul Anka, Cliff

Richard und vielen mehr.

Unerhört schön im Pfarrsaal

Im Pfarrsaal Mariahilf findet heute

„Unerhört schön“ statt. Stimme

und Orgel werden dabei in einen

besonderen Dialog gebracht und

Werke von György Kurtág, Friedrich

Cerha, Sarah Nemtsov, Ying Wang

werden interpretiert. Unter der musikalischen

Leitung von Cordula Bürgi

werden vom Cantando Admont und

Wolfgang Kogert an der Orgel die

Gemeinsamkeiten von Orgel und

Stimme erfahrbar gemacht. Um

20 Uhr.

Filmkunst

Heute geht es mit der Programmreihe

„Ciné privé: Filmkunst“ im

Kunstgarten weiter. Das Thema

lautet „Anschluss 1938/03/12“. Jede

Woche wird eine kuratierte Auswahl

an internationalen Kunst- und

Autorenfilmen präsentiert und

gemeinsam diskutiert.

Vorkenntnisse sind

dabei nicht nötig. Der

Beginn ist um 17 Uhr;

es wird um eine

Anmeldung bis spätestens

zwei Stunden

vor Programmbeginn

gebeten.

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