16. Februar 2026
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- "Grazer"-Leser wollen Kauf der Ruine Gösting
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Grazer16. FEBRUAR 2026, E-PAPER AUSGABE
Getty
Quelle: ZAMG
in
9°
Es könnte regnen
und sogar
schneien. Die
Temperaturen
Graz liegen am
morgigen Faschingdienstag
zwischen 1 und 9 Grad.
Förderung
Gemeinsam mit der SFG fördert Landesrat
Willibald Ehrenhöfer Investitionen in
Speicherlösungen für Betriebe. 4
Forderung
Die 99ers geigten am Wochenende auf.
Beim 8:3 in Budapest erzielte Marcus Vela
drei Tore. Fordern die 99ers den Titel?
Blitz-Umfrage:
„Grazer”-Leser
wollen Kauf der
Ruine Gösting
FOTO
Klarer Auftrag. Der „Grazer” hat seine Leser online zum Kauf der Ruine Gösting befragt und das Ergebnis fiel eindeutig aus: 64 Prozent wollen,
dass die Stadt das Wahrzeichen kauft. Zwar ist die Umfrage nicht repräsentativ, zeigt jedoch klar, dass das Herz der Grazer an der Ruine hängt. SEITE 2
2 graz
www.grazer.at 16. FEBRUAR 2026
Soll die
Ruine
Gösting von
der Stadt
gekauft
werden?
Eine
Blitzumfrage
zeigt ein
klares Stimmungsbild
unter den
Grazern:
64 Prozent
sind dafür!KK
Grazer wollen die Ruine Gösting
AUFTRAG. Während sich die Stadt noch ziert, die Ruine Gösting zu kaufen, haben unsere Leser eine
klare Meinung. In einer nicht repräsentativen Online-Umfrage stimmen fast zwei von drei dafür.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
Seit fünf Jahren ringt man
um eine Lösung für die
Ruine Gösting. Derzeit ist
diese ja für die Öffentlichkeit
gesperrt, alle Verhandlungen
mit den Eigentümern sind im
Sand verlaufen. Zuletzt stand
die Burg um 6,4 Millionen Euro
zum Verkauf. Zu teuer für die finanzmarode
Stadt. Jetzt hat sich
aber eine neue Chance aufgetan:
die Eigentümer – die Erben von
Hubert Auer – haben der Stadt
erneut ein Angebot geschickt haben,
die Ruine und gut 25 Hektar
Wald zu erwerben. Der Preis liegt
nur noch bei 1,2 bis 1,4 Millionen
Euro. Doch auch das ist Finanzstadtrat
Manfred Eber immer
noch zu teuer. Er möchte höchstens
500.000 Euro zahlen. Denn
ein Kauf „wäre mit erheblichen
Folgekosten verbunden, die Ruine
wieder der Öffentlichkeit
zugänglich zu machen“. Das sei
aufgrund der aktuellen Finanzlage
„in den nächsten Jahren sicher
nicht möglich“. Die Rede ist
von mehreren Millionen Euro,
die man investieren müsste.
Klare Meinung
Ein Umstand, der bei der Opposition
auf Unverständnis stößt.
KFG-Obmann Alexis Pascuttini
denkt laut darüber nach, eine
Volksbefragung ins Leben rufen
zu wollen. Wir haben den kürzeren
Weg gewählt wollten von unseren
Lesern in einer nicht repräsentativen
Online-Blitzumfrage
wissen, ob die Stadt die Ruine
Gösting kaufen soll, oder nicht.
Die Antwort ist eindeutig: ganze
64,8 Prozent würden einem Kauf
des beliebten Ausflugszieles zustimmen
(siehe Grafik rechts).
„Dass Eber bzw. die Stadt Graz
hier nicht sofort zugeschlagen
hat, ist in meinen Augen fatal“,
wettert Pascuttini. „Gerade wenn
man sich anschaut, welche finanziellen
Beschlüsse sonst oft
im Gemeinderat gefasst werden:
so wurde am Grasweg 2023 ein
rund 3000 Quadratmeter großes
Areal für die geringfügige Erweiterung
eines ohnehin schon bestehenden
Sportplatzes für über
drei Millionen Euro gekauft. Das
ist schlichtweg nicht nachvollziehbar!“
Auch ÖVP-Chef Stadtrat
Kurt Hohensinner fordert
den Ankauf: „Wir haben mehrfach
Pläne auf den Tisch gelegt,
wie man das Areal wieder nützen
könnte, gerade auch für Familien
und als Ausflugsort für Schulklassen,
wie es früher üblich war.
Die Grazerinnen und Grazer haben
Anspruch auf Klarheit und
eine verantwortungsvolle Entscheidung.“
16. FEBRUAR 2026 www.grazer.at
graz 3
Tobi sucht ein
ruhiges Heim
Grazer
Pfoten
Die Energie Graz bietet ab April 2026 einen Sozialtarif an. Zudem gibt es
weiterhin einen Härtefallfonds für Heiz- und Stromkosten.
GETTY
Sozialtarif Energie Graz
■ Ab April 2026 können Haushalte
mit niedrigen Einkommen
einen Sozialtarif bei der Energie
Graz in Anspruch nehmen. Dieser
hat einen Fixpreis von 6 Cent
netto (7,2 Cent brutto) pro Kilowattstunde
und gilt bis zu einem
Jahresverbrauch von 2.900 Kilowattstunden.
Auch der Energie-Härtefallfonds
des Sozialamts und der
Caritas bietet weiterhin Unterstützung:
Kunden der Energie
Graz werden einmalig mit 400
Euro bei Heizkosten oder mit
400 Euro bei Stromkosten unterstützt.
Bei Bedarf ist auch eine
Unterstützung in beiden Bereichen
möglich – also bis zu 800
Euro.
„Das Heizen mit Fernwärme,
Öl oder Gas bleibt aber teuer.
Deshalb ist es mir wichtig, dass
Grazerinnen und Grazer mit geringen
Einkommen unbürokratisch
Unterstützung erhalten“,
betont die Grazer Bürgermeisterin
Elke Kahr.
Mit anderen Hunden versteht sich der Rüde sehr gut.
Tobi ist ein Dackelmix-Rüde,
der anfangs etwas schüchtern
ist und Zeit braucht, um
Vertrauen zu fassen. Hat man
sein Herz gewonnen, ist er ein
sehr freundlicher und zugänglicher
Gefährte. Er würde sich
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www.grazer.at 16. FEBRUAR 2026
Neue Förderung vom Land
Die SFG und das
Ressort von Wirtschaftslandesrat
Willibald Ehrenhöfer
fördern die
Investitionen in
nachhaltige Speicherlösungen.
GET-
TY; LAND STEIERMARK
NACHHALTIG. „Energie!Gewinn“ unter diesem Motto bieten die SFG und Landesrat Willibald Ehrenhöfer
eine neue Förderung für Investitionen in nachhaltige Speicherlösungen an. 5,5 Millionen Euro stehen bereit.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Die derzeit hohen Energiepreise
stellen die steirischen
Unternehmen vor
große Herausforderungen. Durch
ein neues Förderprogramm der
Steirischen Wirtschaftsförderung
SFG das auch von Steirischen
Wirtschaftslandesrat Willibald
Ehrenhöfer unterstützt wird, sollen
Betriebe dabei unterstützt
werden selbst erzeugten erneuerbaren
Strom gezielt zu speichern
und effizient im eigenen
Unternehmen zu nutzen.
Nachholbedarf
„Die Möglichkeit, selbst produzierte
Energie zu speichern und
dann zu nutzen, wenn sie benötigt
wird, ist für Unternehmen
von besonderer Bedeutung.
Hier herrscht in ganz Österreich
großer Nachholbedarf. Mit der
neuen Förderung wollen wir für
heimische Betriebe einen Anreiz
bieten, in entsprechende
Speicherlösungen zu investieren.
Das reduziert den Strombezug
aus dem Netz und macht
Energiekosten besser kalkulierbar“,
so Landesrat
Ehrenhöfer.
Die Idee
Mit der Förderaktion
Energie!Gewinn“
soll die Eigenversorgung
mit erneuerbarer
Energie – insbesondere
die Speicherung von
selbst produziertem Strom ins
Zentrum gerückt werden.
Ziel ist es, dass Unternehmen
ihren überschüssigen Strom
etwa aus Photovoltaikanlagen
zwischenspeichern und genau
dann nutzen, wenn sie benötigt
werden. Dafür werden besonders
Investitionen in Speicher-
lösungen sowie kombinierte
Systeme zur Eigenstromerzeugung
über PV-Anlagen und -nutzung
gefördert.
Damit soll nicht nur die wirtschaftliche
Stabilität gestärkt,
sondern auch ein aktiver
Beitrag zur grünen
Transformation in der
Steiermark durch effiziente
Energiemanagement-Systeme
geleistet werden. Zusätzlich
sollen damit
auch die Netze entlastet
werden, was
eine weitere Sicherheit im Falle
eines Blackouts bedeutet.
Gefördert
Insgesamt stehen im Rahmen
des Förderprogramms
Energie!Gewinn“ 5,5 Millionen
Euro zur Verfügung. Gefördert
werden Investitionen in Lösungen
zur Speicherung von erneu-
Willibald Ehrenhöfer
erbarem Strom. Diese müssen
an eine bestehende Anlage zur
Erzeugung erneuerbarer Energie
angeschlossen werden oder
zusammen mit einer solchen
Anlage errichtet werden. Der
Stromspeicher muss mindestens
75 Prozent seiner jährlichen
Energie aus der direkt angeschlossenen
Anlage beziehen.
Zudem werden die erstmalige
Errichtung oder Erweiterung
von eigenverbrauchsoptimierten
Photovoltaikanlagen
in Kombination mit Stromspeicheranlagen
gefördert.
Prinzipiell können alle steirische
Unternehmen einen Antrag
auf Förderung einreichen.
Der Fokus liegt aber auf Projekte
von KMU. Die Förderhöhe variiert
nach Unternehmensgröße
und kann zwischen 30 und 50
Prozent der anrechenbaren Projektkosten
betragen. Doppelförderungen
sind nicht möglich.
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8
bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Lukas Steinberger-Weiß
(0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664/80 666 6683), Verena
Leitold (0664 80 666 6691), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),
Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890 | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION:
Burkhard Leitner, Joanna Mandl | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.
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www.grazer.at 16. FEBRUAR 2026
Andritz eröffnet Service-Hub
NEU. Einen neuen Service-Hub für Kessel- und Rosttechnologien eröffnet der Graz ansässige Technologiekonzern
Andritz nun in Deutschland. Damit erweitert das Unternehmen sein Serviceangebot.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Nach der Übernahme ausgewählter
Vermögenswerte
des Kessel- und
Rostservicegeschäfts der Wehrle-Werk
AG hat Andritz nun
seinen neuen Service-Hub in
Deutschland eröffnet. Das Unternehmen
erweitert damit seine
Serviceaktivitäten im Bereich
Energie- und Wärmeerzeugung
für Anlagen zur thermischen Abfallverwertung
im deutschsprachigen
Raum.
Betreuung
„Mit der Eröffnung dieses Service-Hubs
setzen wir ein klares
Zeichen für unser Engagement
zum Erfolg unserer Kunden“,
betonte Martin Pogoreutz,
Vice President, Power Plant
Service bei Andritz Pulp & Paper.
„Durch die Integration der
Wehrle-Expertise in unsere Organisation
stärken wir unsere
lokale Präsenz und entwickeln
gemeinsam mit unseren Kunden
aus den Bereichen Energie
und Energiegewinnung aus Abfall
weitere Servicelösungen.“
Dank der Verbindung des erworbenen
technischen Knowhows
mit dem etablierten Servicenetzwerk
von Andritz
profitieren Kunden von einer
verbesserten lokalen Betreuung
und einer erweiterten Servicekapazität
für Inspektion, Reparatur
und Modernisierung.
Dabei ist wichtig zu betonen,
dass bestehende Kunden weiterhin
von ihren gewohnten
Ansprechpartnern betreut werden.
Der Grazer Technologie Konzern Andritz eröffent in Deutschland einen neuen
Service-Hub für Kessel- und Rosttechnologie.
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Report
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Verkehrsunfall mit
Personenschaden
Am Sonntag kam es in Gratwein, Graz-Umgebung, zu einem Küchenbrand.
Sieben Personen wurden vorsorglich ins LKH Graz gebracht.
FF GRATWEIN
hende Zweirad zu spät bemerkt
zu haben. Sie stürzte und verletzte
sich schwer. Der 25-jährige
Mann wurde nicht verletzt.
Veröffentlichung
weiterer Lichtbilder
■ Die Polizei veröffentlichte am
Samstag weitere Lichtbilder zum
Zwecke der öffentlichen Fahndung
nach einem Raubüberfall
am 11. Februar auf eine Grazer
Bankfiliale. Ermittlungen erga-
■ Am Freitagnachmittag kam es
im Bezirk Waltendorf zu einem
Auffahrunfall. Eine 27-Jährige
wurde dabei schwer verletzt.
Kurz vor 14 Uhr fuhr ein 25-jähriger
Grazer Motorradlenker auf
der Waltendorfer Hauptstraße
von Westen in Richtung Osten.
Hinter dem Mann fuhr die
27-Jährige mit ihrem Motorrad.
Auf Höhe der Hausnummer
121 bremste der 25-Jährige ab
und kam mit seinem Fahrzeug
zum Stillstand, da zwei Kinder
die Straße queren wollten. Die
27-jährige Lenkerin konnte mit
ihrem Motorrad nicht rechtzeitig
bremsen oder ausweichen
und prallte gegen das stehende
Fahrzeug. Sie gab an, das steben,
dass es sich um einen 185
bis 195 Zentimeter großen Mann
im Alter zwischen 25 und 50
Jahren handelt. Zur Tatzeit trug
er eine schwarze Jacke, blaue
Jeans, eine schwarze Kappe,
eine FFP2-Maske, eine randlose
orange-rote Sonnenbrille, flache
Steckohrringe und eine blonde
Perücke. Zudem hatte er eine
Sporttasche der Marke Slazenger
bei sich. Er sprach in steirischem
Dialekt mit hoher Stimme. Hinweise
zur Person, zur Tat oder
der anschließenden Flucht werden
an das LKA Steiermark unter
059133/60-3333 erbeten.
Küchenbrand in
Graz-Umgebung
■ Am Sonntagnachmittag kam
es zu einem Küchenbrand in
Gratwein. Gegen 12 Uhr brach
ein Feuer in der Küche einer
Wohnung eines Mehrparteienhauses
aus. Durch die Rauchentwicklung
wurde eine Nachbarin
auf das Feuer aufmerksam
und begann zusammen mit
ihrem Mann, die anderen Parteien
zu warnen. Die drei Bewohner
der Wohnung, in der
das Feuer ausgebrochen war,
flüchteten auf den Balkon und
wurden dort von der Feuerwehr
gerettet. Die Feuerwehr löschte
anschließend das Feuer. Die
anderen Bewohner konnten allesamt
ihre Wohnungen verlassen.
Sieben Personen wurden
vorsorglich ins LKH Graz eingeliefert.
Als Brandursache wurde
vom Bezirksbrandermittler
überhitztes Fett ermittelt.
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Gefahr
Jeder Satz ist davon richtig.
Endlich kümmert sich einmal
jemand darum. Ich bin Mitte
50 und schon in meiner Kindheit
waren manche dieser
Stellen gefährlich als wir mit
den Rädern unterwegs waren.
Bravo!
Florian Kober
* * *
Antwort
Naja, es schaut eher so aus,
dass trotz Gefahr eh nie was
passiert ist. Also klingt das
mehr nach Geld hinaus
schmeißen.
Michael Promberger
* * *
Lösung
Es wäre schon viel geholfen,
wenn die dortigen Bewohner
ihre Alltagswege mit dem Rad
erledigen würden. Die Rudolfstraße
als Fahrradstraße würde
viele Gefahren beseitigen.
Hans Reiter
* * *
Hoffnung
Nicht zu vergessen die Bushaltestelle
Edlingerweg stadteinwärts,
wo jeden Tag die
Schüler quasi auf der Straße
auf den Bus warten. Letztes
Jahr wurde die gesamte Rudolfstraße
wunderbar neu
asphaltiert, aber an Bushaltestellen
wurde natürlich gar
nicht gedacht. Vielleicht passiert
ja jetzt endlich was.
Kathi Fuchs
* * *
Meinung
Wenn die Bewohner dort weniger
oder keine Autos haben
wollen, sollen sie mit gutem
Beispiel vorangehen und auf
ihre verzichten.
Heinz Heinrich Huter
* * *
Super
Finde ich gut, dass etwas in
Richtung Verkehrssicherheit
getan wird. Bevor
man aber große Projekte
angeht, sollte man die
kleinen ungeklärten Verhältnisse
bereinigen. Z.B.:
Unbeschilderte Zebrastreifen
in der Stadt und im speziellen
im Bezirk Lend. Es gibt zwar
Bodenmarkierungen für Fußgänger,
die aber für Radfahrer
und KFZ nicht bindend sind.
Dadurch kommt es tagtäglich
zu Gefahrensituationen. Ich
selbst als Fußgänger wurde
schon mehrfach von Radfahrern
auf dem Zebrastreifen angefahren.
BurnHeart Haas
Meistkommentierte
Geschichte
des Tages
Mehrere
gefährliche
Stellen
Das Verkehrsaufkommen am
Grazer Ruckerlberg ist in
den letzten Jahren gestiegen. Nur
die Infrastruktur ist dieselbe geblieben
wie vor hundert Jahren:
schmale Straßen, meistens ohne
räumlich getrennte Gehbereiche,
die mit dem zunehmenden
Quell- und Durchzugsverkehr
nicht mehr mithalten können.
Die Konsequenzen sind regelmäßige
Gefahrensituationen.
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16. FEBRUAR 2026 www.grazer.at
graz 9
Marcus
Vela
Sportler
des
Wochenendes
Was diese Woche
im Sport passiert
■ Dienstag: Filip Misolic startet zum Wochenbeginn in das ATP
Challenger Turnier in Lille. In Runde 1 trifft der Grazer auf den Spanier
Landaluce.
■ Mittwoch: Für die HSG Graz stehen in dieser Woche gleich zwei
Spiele auf dem Programm. Am Mittwoch kämpfen die Handballer um
den Einzug ins Cup-Viertelfinale. Zu Gast ist Schwaz, los geht‘s um 19
Uhr.
In der Liga wartet dann gleich die nächste harte Aufgabe auf die
Grazer, um 19 Uhr geht es in Bärnbach rund.
■ Freitag: Die 99ers können am Wochenende die Tabellenführung
übernehmen. Am Freitag wartet auswärts Bozen, am Sonntag geht es
zuhause um 18.30 Uhr gegen den KAC.
Marcus Vela traf beim Kantersieg in Budapest gleich drei Mal.
Die 99ers melden sich eindrucksvoll aus
der Pause zurück und feierten in Budapest
einen eindrucksvollen 8:3-Erfolg.
Was für ein Wochenende für
die 99ers. Zu Beginn gab
es für die ganze Mannschaft auf
Einladung von Präsident Herbert
Jerich einen Ausflug nach
Mailand, dort durften die Grazer
den NHL-Stars beim olympischen
Turnier über die Schulter
schauen. Die heimische Liga
legte in den vergangenen zwei
Wochen wegen der Spiele eine
Pause ein, aus dieser meldeten
sich die Grazer am Sonntag
eindrucksvoll zurück. In Budapest
gab es für die Truppe von
Headcoach Dan Lacroix einen
8:3 Kantersieg. Mit dabei waren
Neuzugang Kevin Conley und
Frank Hora, der nach monatelanger
Verletzungspause sein
Comeback feierte.
Überragender Mann des
Abends war aber ein anderer,
UBSC Graz
In der Platzierungsrunde der
Basketball Superliga starteten
die Grazer mit einem fulminanten
Erfolg über Wels. Von
Beginn an waren Peyton Gerald
(Topscorer mit 21 Pkt.) und Co.
nicht zu stoppen und überollten
die Flyers mit 100:72.
GEPA
Marcus Vela traf gleich drei Mal
und hatte damit einen maßgeblichen
Anteil an dem deutlichen
Erfolg. Die Grazer gaben von Beginn
den Ton an, Vela traf rasch
doppelt, Hora und Zündel erhöhten
kurz darauf auf 4:0. Kurz
vor der Drittelpause verkürzten
die Gastgeber auf 4:2, im zweiten
Drittel ließen sich die 99ers aber
nicht beunruhigen, der Kanadier
traf dann zum dritten Mal.
Für die Grazer geht es in der
kommenden Woche gleich mit
zwei Krachern weiter, am Freitag
wartet ein hartes Auswärtsspiel
in Bozen, ehe es am Sonntag
zuhause wieder zum Packderby
kommt. Der KAC ist um 18.30
Uhr im Bunker zu Gast und damit
auch der Tabellenführer, die
99ers liegen allerdings nur einen
Punkt hinter den Kärntnern.
Weiters positiv aufgefallen sind:
UVC Graz
Sowohl die Damen als auch die
Herren der Volleyballer fuhren
am Sonntag im Sportpark ungefährdete
Siege ein. Gegen die
Panthers aus St. Pölten gab es
gleich zwei Mal einen 3:0-Erfolg.
Beide Teams konnten sich
für die Playoffs qualifizieren.
■ Freitag: UBI Graz trifft in der Basketball Superliga der Damen auf
das Tabellenschlusslicht. Im Raiffeisen Sportpark ist Vienna United zu
Gast, los geht‘s um 18:45 Uhr.
Das zweite Grazer Team ist hingegen auswärts gefordert, um 20.30
Uhr muss UBSC-DBBC bei Wels bestehen.
■ Samstag: Der UBSC Graz trifft nach dem Auftakterfolg in der Zwischenrunde
auswärts auf Oberwart. Tip-Off gegen den amtierenden
Meister ist um 17.30 Uhr.
■ Samstag: Für den GAK wartet am Samstag wie für die Handballer
ein Auswärts-Derby. Gegner ist der TSV Hartberg, Ankick ist um 17
Uhr.
■ Sonntag: Der SK Sturm möchte hingegen zuhause wieder in
die Erfolgsspur finden. Einen leichteren Gegner gibt es dafür in der
Liga wohl kaum, Tabellenschlusslicht Blau-Weiß Linz kommt in
die Merkur Arena. Um 14.30 Uhr geht‘s los.
Sonntag,
14.30 Uhr:
Sturm vs. BW
Linz
Jon-Gorenc Stankovic und der SK Sturm möchten dem Negativlauf ein Ende setzen.
In der Merkur Arena trifft man um 14.30 Uhr auf Blau-Weiß Linz.
GEPA
graz
10 www.grazer.at 16. FEBRUAR 2026
Ausblick
Was am Dienstag
in Graz wichtig ist
■ Morgen ist Faschingdienstag. Der große Faschingsumzug startet
um 12.15 Uhr bei der Oper und führt dann durch die Herrengasse
zum Hauptplatz, wo sich nicht nur das VIP-Zelt befindet, sondern
auch die Jury – heuer etwa mit Cheyenne Ochsenknecht und Billie
Steirisch – sitzt, die die besten Masken kürt. Es gibt ein Preisgeld in
der Gesamthöhe von 5000 Euro.
■ Aufgrund des Umzugs kommt es auch zu Behinderungen im Öffi-
Verkehr. Die Linien 3 und 5 werden zwischen Jakominiplatz und Andritz
mit Ersatzbussen bedient. Die Linien 1, 4, 6 und 7 fahren über die
Entlastungsstrecke in der Neutorgasse.
■ Im Bermudadreieck wird wieder mit DJs gefeiert. Auch heuer ist
das Gelände abgesperrt, es werden Tickets (um sieben Euro) benötigt.
Für Anrainer gibt es natürlich eine Ausnahmeregelung. Kassen
gibt es am Färberplatz und am Bischofplatz. Rund geht‘s dort von
13.30 bis 23.30 Uhr.
■ Im Joanneumsviertel wird wieder zum Kinderfasching geladen.
Von 10 bis 15 Uhr gibt‘s dort ein buntes Programm für die Kleinsten –
mit Schminken, Clownshows, Spielstationen, Würstel und Getränken.
Ganz Graz im Narreng‘wand: Morgen ist es endlich wieder soweit! Am Faschingdienstag
geht es in der Stadt so bunt zu wie sonst selten.
LUEF
■ Von 15 bis 18 Uhr wird dann der Große Grazer Kinderfasching in
den Räumlichkeiten der Arbeiterkammer gefeiert. Es gibt eine Zaubershow,
Kasperltheater, Disco und mehr.
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