Die guten Jahre für Österreich sind möglich!
Herbert Kickl zeigte in Ried die freiheitliche Alternative zur Verliererkoalition auf
Herbert Kickl zeigte in Ried die freiheitliche Alternative zur Verliererkoalition auf
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Nr. 8 . Freitag, 20. Februar 2026
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Schwarz-Rot prasst, aber
Tirol blutet dabei aus
Nach Postfilialen und Polizeidienststellen werden jetzt in Tirol auch
Finanzämter zugesperrt. Der ländliche Raum blutet aus.
Schwarz-Rot hingegen verprasst im „Selbstbedienungsladen
Landesregierung“ Steuergeld, als gäbe es kein morgen,
kritisiert FPÖ-Landeschef Markus Abwerzger. S. 13
Foto: FPÖ Tirol
Die guten Jahre für
Österreich sind möglich!
Herbert Kickl zeigte in Ried die freiheitliche Alternative zur Verliererkoalition auf
S. 2/3
Foto: FPÖ/Alois Endl
PARLAMENT
Verkehrte schwarze Welt
Einem „harten Asylkurs“ redet die ÖVP
seit Jahren das Wort. Umgesetzt hat sie bisher
stets das Gegenteil. Mit der Implementierung
des Asylpakts der EU setzt sie diesen
Irrweg konsequent fort. Statt Asylstopp
gibt es weiterhin illegale Einwanderung über
legale Fluchtwege und die Asylwerberumverteilung
in der Union. S. 6
AUSSENPOLITIK
Gefangen im Green Deal
Jetzt können auch die EU-Kommission
und die der Klimasekte verfallenen Regierungschefs
die Folgen dieses Unsinns für
Industrie und Wirtschaft nicht mehr leugnen.
Aber statt die Ursache des industriellen
Niedergangs der Union anzugehen,
setzen sie auf Alibiaktionen und noch mehr
Brüsseler Bürokratie. S. 8/9
WIEN
Hexenjagd auf Kritiker
Jener Floridsdorfer Schuldirektor, der die Folgen des
Versagens der Stadtregierung bei der Asylpolitik für die
Schulen offengelegt hat, wird nach einem PR-Ausrutscher
von SPÖ und Neos „paniert“. S. 11
2 Innenpolitik
Neue Freie Zeitung
Foto: NFZ
Andreas Ruttinger
andreas.ruttinger@fpoe.at
AUS DER
REDAKTION
„Leistung.Aufstieg.Sicherheit“
lautete Bruno Kreiskys Slogan.
Er wollte den fleißigen Österreichern
ermöglichen, sich mit eigener
Leistung und Einkommen
Wohlstand schaffen zu können.
Und was machen Babler & Co?
Sie bestrafen Leistung mit der
höchsten Steuerlast der Zweiten
Republik. Sie treiben mit Klimawahn
und Bürokratie die Betriebe
reihenweise in die Pleite und die
Arbeitnehmer zum AMS. Sie haben
mit der unkontrollierten Einwanderung
Sicherheit, Schulen
und Sozialstaat auf der „Insel der
Seligen“ geradezu verwüstet.
Keine Erben Kreiskys
Sie reden von „Gerechtigkeit“,
aber kassieren selbst ungeniert
ab, lassen sich wie „Arbeiterkammer“-Chefin
Anderl mit ihrem
200.000 Euro Jahresgehalt von
den Arbeitnehmern aushalten.
Für Anderl ist es auch oberste
Pflicht der Unternehmen, den Sozialstaat
zu finanzieren und nicht
Arbeitsplätze zu schaffen, auf dass
Sozialleistungen gar nicht in Anspruch
genommen werden müssen.
Aber Steuer- und Lohnnebenkostensenkungen
sind tabu für
Babler, Marterbauer, Anderl &
Co. Die Arbeitnehmer könnten
ja Gefallen daran finden, dass sie
mit ihrem Einkommen auch ein
gutes Auskommen finden, ohne
vom Sozialstaat und der Partei
befürsorgt zu werden.
Damit verweigern Babler&Co.
den Menschen die Grundlage für
ein selbstbestimmtes Leben aus
gutem Grund: Um sie so in Abhängigkeit
von staatlichen Almosen
und ihrer Bevormundungspolitik
halten zu können.
Bruno Kreisky würde sich im
Grabe umdrehen, wenn er diese
Pervertierung seiner Prinzipien
sehen könnte.
Mit dem „Phönix-Plan“ zu n
Herbert Kickl: „Wir werden den Menschen dieses ehrliche Gefühl der Geb
Humorvoll teilte FPÖ-Obmann Herbert Kickl am „Politischen
Aschermittwoch“ in Ried gegen den politischen Gegner aus, um
dann aber auch die Pläne der Freiheitlichen für einen politischen Kurswechsel
aufzuzeigen: „Der Systemwechsel ist möglich, die guten Jahre
für Österreich sind möglich. Mit einem freiheitlichen Volkskanzler!“
Eine ausverkaufte Halle und rund
2.000 begeisterte Besucher sorgten
für beste Stimmung beim 34. „Politischen
Aschermittwoch“ in Ried
im Innkreis. Symbolisch für die
wachsende Zustimmung der Österreicher
zur FPÖ war der heurige
Kartenverkauf für den „Politischen
Aschermittwoch“ in Ried im Innkreis.
Nach gerade einmal zwei
Stunden mussten Organisator Erhard
Weinzinger und sein Team die Anrufer
enttäuschen: Ausverkauft!
Volles Haus, beste Stimmung
Der Hausherr des Abends, Vizebürgermeister
und Bezirksparteiobmann
Thomas Dim, konnte vor den
rund 2.000 Besuchern und mehreren
tausenden Zusehern des Livestreams
von FPÖ-TV und den Zuhörern
von AUSTRIA FIRST wieder
eine große Runde an freiheitlicher
Prominenz aus Landes- und Bundespolitik
begrüßen. Darunter Generalsekretär
Michael Schnedlitz der
Zweite Salzburger Landtagspräsident
Andreas Teufl, die Zweite oberösterreichische
Landtagspräsidentin
Sabine Binder, Wels‘ FPÖ-Bürgermeister
Andreas Rabl, Nationalratsabgeordnete
Susanne Fürst und
ihren Kollegen Michael Fürtbauer.
Aus Deutschland waren Vertreter
der Alternative für Deutschland
SPITZE FEDER
Problemlösung à la Karner.
(AfD) aus Niedersachsen und Sachsen
angereist.
Der freiheitliche Landesparteiobmann
Manfred Haimbuchner begrüßte
insbesondere den künftigen
Volkskanzler Herbert Kickl. Er stelle
den einzigen Kitt dar, der diese
Kickl-Verhinderungskoalition zusammenhalte:
„Ist das der Grund,
weshalb sich Bundeskanzler Stocker
im Bundeskanzleramt versteckt?
Oder ist es wegen der fleischgewordenen
Peinlichkeit Andreas
Babler im Vizekanzleramt.“
Der über ihren Spitznamen
„NATO-Beate“ empörten Neos-
Außenministerin gab er den Tipp
sich „nicht mehr fremden Mächten
an den Hals zuwerfen“, dann wäre
sie diesen auch los.
Er erinnerte daran, dass Oberösterreich
ein Industrieland sei, das
unter der Deindustrialisierungspolitik
des Green Deal der EU besonders
leide, der von der Koalition
übereifrigst erfüllt werde unter dem
Motto: „Wir schaffen zur Klimarettung
unsere Industrie ab. China,
Indien und die USA lachen sich ins
Fäustchen.“
Haimbuchner schloss seine Rede
mit einem Versprechen an die Wähler:
„Wir haben als Nummer Zwei
die Interessen der Oberösterreicher
vertreten und wir werden das auch
Foto: FPÖ/Alois Endl
Kickl: „Der Systemwechsel ist möglich
retten wollen, die Österreich in eine ne
als Nummer Eins nach der Landtagswahl
2027 tun!“ Und auf Bundesebene
werde die nächste Wahl
ein Korrektiv darstellen: „Eine
Korrektur zum Besseren mit einem
Volkskanzler Herbert Kickl!“
Premiere als Hitparadenstürmer
Zu Beginn amüsierte sich Kickl
über die Schlagzeile im Live-Ticker
auf der „Krone“-Webseite: Riesenandrang
in Ried, Kanzler soeben
eingetroffen: „Das nenne ich vorausschauend!“
Der Bundesparteiobmann rechnete
in seiner Rede mit der Verlie-
IMPRESSUM
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Nr. 8 Freitag, 20. Februar 2026
g
euen guten Jahren
orgenheit und Zuversicht wieder zurückgeben.“
KURZ UND BÜNDIG
Foto: NFZ
Vermögensschnüffelei
Innenpolitik 3
Die von AK-Präsidentin Renate Anderl
geforderte Reichen- und Erbschaftssteuer ist
ein politischer Kampfbegriff, der den Einstieg
in ein Vermögensregister vorantreibe,
kritisierte FPÖ-Geld- und Währungssprecher
Alexander Petschnig: „Ohne staatliche Erfassung
aller Vermögenswerte funktioniert
dieses Modell nicht. Das ist kein Beitrag zur
Budgetkonsolidierung, sondern der Einstieg
in die Vermögensüberwachung.“ Daher wurde
die frühere Erbschaftssteuer vom Verfassungsgericht
als verfassungswidrig beurteilt.
, die guten Jahre für Österreich sind möglich. Denn alle, die dieses Land
ue Ära führen wollen, werden sich für die Freiheitlichen entscheiden!“
Manipulation statt Bildung
„KI rein, Latein raus“ ist kein Fortschritt,
sondern ein bildungspolitischer Blindflug,
kritisierte FPÖ-Generalsekretär Michael
Schnedlitz die jüngsten Reformüberlegungen
der Verliererampel. Und was unter dem
Deckmantel „Demokratie- und Medienerziehung“
tatsächlich vermittelt werden soll,
bleibt mehr als fraglich. Die objektive Lehre
von Grundrechten wie der freien Meinungsäußerung
oder die freie Bildung einer eigenen
Meinung werden es wohl kaum sein, befürchtete
der FPÖ-Generalsekretär.
Foto: NFZ
rerkoalition ab, die unter Führung
der ÖVP die Krisensituation nicht
entschärft, sondern nur weiter verschärft
habe. „Wir werden bei der
nächsten Wahl den Blinker einschalten,
den Turbo zünden und an
der ÖVP vorbeiziehen.“
Diesmal gebe es beim vierten
Auftritt in Ried doch eine Premiere,
betonte Kickl. Er stehe heute
als Hitparadenstürmer vor den Riedern.
Er liege jetzt nicht nur vor
Stocker oder vor Babler, sondern
auch vor Bruce Springsteen, Bruno
Mars oder Lady Gaga – und damit
sei nicht die Neos-Chefin gemeint.
Er freue sich jedes Mal auf Ried,
betonte Kickl, denn hier seien die
Menschen noch geerdet und nicht
so abgehoben wie die LGBTQ-
Clique in Wien. Das habe sich in
den letzten Monaten am „Walter/
Waltraud“-Theater gezeigt.
Diese „politische Verwahrlosung“
betreffe aber die gesamte
„größte Regierung aller Zeiten“ mit
ihren 400 Pressemitarbeitern, die
trotzdem noch Millionen für „politische
Berater mit besten Parteikontakten“
zum Fenster hinauswerfen
müsse.
Fortsetzung auf Seite 4
Foto: EP
Rabatt-Mogelpackung
Die Chaosampel hat einen „Österreich-
Tarif“ des Verbunds von unter zehn Cent
pro Kilowattstunde angekündigt. Die Realität
sieht anders aus: Der tatsächliche Tarif
beträgt 12,50 Cent netto. Der Preis unter
zehn Cent ist lediglich das Ergebnis eines
befristeten Einmalrabatts im ersten Vertragsjahr,
danach zahlen die Kunden den deutlich
höheren Energiepreis. „Einmalrabatte sind
keine echte Entlastung, sondern eine Mogelpackung.
Genau dieses System wird nun von
der Bundesregierung auch noch als Erfolg
verkauft“, kritisierten die FPÖ-Energiesprecher
Axel Kassegger und Paul Hammerl.
SPRUCH DER WOCHE
„Und in einer Zeit, in der Herbert Kickl
Kanzler werden konnte, ist es die Aufgabe
von jeder und jedem, dagegen
etwas zu tun.“
Markus Marterbauer
14. Februar 2026
Foto: NFZ
Der SPÖ-Finanzminister erläutert
dem „Standard“ ganz offen
seinen Beweggrund, weshalb
er aus dem roten Elfenbeinturm
Arbeiterkammer in Bablers Regierungsmannschaft
wechselte.
BILD DER WOCHE
Pinke Weltordnung: Außenministerin Beate
Meinl-Reisinger parlierte auf der Münchner Sicherheitskonferenz mit
„NGO“-Sponsor Alexander Soros statt mit US-Außenminister Rubio.
Foto: x.com
4 Innenpolitik
Neue Freie Zeitung
Fortsetzung von Seite 3
Diese Regierung sei ein einziges
Ärgernis. Angefangen von der
Asyl- und Einwanderungspolitik bis
zur Gesundheits- und Wirtschaftspolitik:
„Mit ihrem Wunschziel von
einem Prozent Wirtschaftspolitik
liegen wir gerade noch vor Äquatorialguinea.
Das ist kein Raketenstart,
das ist der Rollatormodus,
in dem diese Regierung unterwegs
ist.“
„Man kann Österreich nicht
aus der Krise herausmeditieren“,
merkte Kickl zum schweigsamen
ÖVP-Bundeskanzler an, der das
Land im Stil eines buddhistischen
Mönches mit Schweigegelübde zu
regieren versuche.
Österreich war einmal eine „Insel
der Seligen“, auf der das kleine
Glück für alle machbar gewesen sei,
erinnerte Kickl. Eine Zeit, in der die
Menschen mit ihrem Einkommen
noch ein Auskommen fanden, sich
bescheidenen Wohlstand aufbauen
konnten und es keinen Islamismus
und Terroranschläge gegeben habe.
Der „Phönix-Plan“ der FPÖ
Aber von all diesen positiven
Dingen müsse sich jetzt Österreich
verabschieden, habe ÖVP-Kanzler
Stocker jüngst in seiner Neujahrsrede
Anfang Februar verlangt.
Man solle diese Zeiten nicht vergessen,
sondern alles daran setzen,
diese Zustände wiederherzustellen,
mahnte der FPÖ-Bundesparteiobmann:
„Mit unserem freiheitlichen
,Phönix-Plan’ werden wir den Menschen
dieses ehrliche Gefühl der
Geborgenheit und Zuversicht, die
unser Österreich groß gemacht haben,
wieder zurückgeben.“
Kickl skizzierte dann die Grundlagen
dieses freiheitlichen Plans für
Österreich. Keine neuen Steuern,
sondern runter mit der Steuerbelastung.
Der Preistreiberei müsse
man an der Wurzel anpacken, dem
Green Deal der EU. Eine Gesundheitsreform
im Sinne der Patienten,
der Pfleger und der Ärzte, nicht für
den aufgeblähten Funktionärsverwaltungsapparat.
Und natürlich
brauche es ein Ende der Masseneinwanderung
von Moslems: „Das
heißt Asylstopp und Deattraktivierung
des Sozialstaats für die Masseneinwanderer:
Und wer nicht
freiwillig geht, für den gibt es die
Remigration!“
Klare Verhältnisse schaffen
Man müsse wieder den Mut haben
zu entscheiden, was brauchen
wir und was nicht. Das betreffe die
Kammern, die Zwangsabgabe für
den ORF, die Millionen für NGOs
oder die Geschenke an die Kriegspartei
Ukraine. „Über alle diese
Dinge kann man auch die Österreicher
in einer Volksabstimmung mitreden
lassen.“
Klare Verhältnisse heißt auch,
dass es klare Machtverhältnisse in
Österreich braucht, also eine viel,
viel stärkere FPÖ, die dann in einer
Regierung die Richtung vorgeben
kann. Bei der nächsten Wahl treten
nur mehr zwei Parteien an, erläuterte
der FPÖ-Chef. Die FPÖ auf Seite
der Bevölkerung und auf der anderen
Seite die Einheitspartei. Daher
wird die kommende Wahl eine
Schicksalswahl und Richtungswahl
werden: „Der Systemwechsel ist
möglich, die guten Jahre für Österreich
sind möglich. Denn alle, die
dieses Land retten wollen, die Österreich
in eine neue Ära führen wollen,
werden sich für die Freiheitlichen
entscheiden!“
Fotos: FPÖ/Alois Endl
Nr. 8 Freitag, 20. Februar 2026
g
Merkwürdigkeiten fördert der
„Pilnacek-Untersuchungsausschuss“
an jedem Sitzungstag
ans Tageslicht. So zahlte das
ÖVP-geführte Innenministerium
einem parteinahen Anwalt 50.000
Euro um geladene Polizisten für die
Befragung zu „beraten“. Die letzte
Woche war geprägt von Erinnerungslücken
einer Zeugin aus dem
ÖVP-Umfeld und hinterfragenswürdigen
Ermittlungsmethoden im
Zusammenhang mit elektronischen
Geräten und Speichermedien des
verstorbenen Justizsektionschefs.
Mit jedem Tag des „Pilnacek-
U-Ausschusses“ wird die ÖVP nervöser.
Diese Woche wurde Innenminister
Gerhard Karner vorgeschickt,
um die Ausschussarbeit
ins Lächerliche zu ziehen. Dabei
würden Menschen, die „Verbrecher
jagen“ geladen und förmlich „in
diesen Untersuchungsausschuss
gejagt“. Karner sprach wörtlich
Foto: NFZ
Thema
der
Woche
Peter Pilz und die FPÖ kritisierten den fahrlässigen Umgang der Ermittler mit Beweismitteln.
Innenpolitik 5
Die ÖVP wird immer nervöser
Die letztwöchigen Ausschusssitzungen zeigten merkwürdige Ermittlungsmethoden auf
von einer „unerträglichen Hetzund
Treibjagd“ der FPÖ und „ihrer
Handlanger auf rechtschaffene
Polizistinnen und Polizisten“.
Karners Beschimpfungen
Der Grund für seine Verbaleskapade
war die Ausschusssitzung
am Donnerstag, in der debattiert
wurde, wieso der Laptop Pilnaceks
und eine sogenannte „rote Festplatte“
Journalisten zugespielt werden
konnten und diese nicht von den
untersuchenden Exekutivbeamten
eingezogen worden seien.
„Ein Laptop voller Verschlussakten,
Datensammlungen von
ÖVP-Funktionären und die Einschüchterung
von Auskunftspersonen.
Was hier zutage tritt, beschädigt
das Vertrauen in den
Rechtsstaat massiv“, resümierte
das FPÖ-U-Ausschussmitglied
Thomas Spalt über die beiden letztwöchigen
Sitzungen.
So berichteten zwei Journalisten
von einer „roten Festplatte“, auf
der sich ein Ordner „Sobo NRP“
mit über 7.200 Dokumenten befunden
haben soll. Akten, die dem
Untersuchungsausschuss bis heute
nicht vorliegen. Gleichzeitig sollen
auf Pilnaceks privatem Laptop
neben Verschlussakten und U-Ausschussunterlagen
sowie auch ein
E-Mail-Verkehr gespeichert gewesen
sein, der auf Absprachen zur
Beratung der Falschaussagen im
Umfeld von Ex-Kanzler Kurz hindeute,
berichtete Spalt: „Am 15.
Dezember 2017, nur drei Tage bevor
mit Herbert Kickl ein freiheitlicher
Innenminister die Kontrolle
über das Ministerium übernommen
hatte, wurden diese Daten offenbar
in Sicherheit gebracht.“
ÖVP-Schutzwall der Vertuschung
Dieses Verhalten der Behörden
werfe Fragen auf, erklärte
dazu auch Ausschussmitglied
und FPÖ-Sicherheitssprecher
Gernot Darmann, der sich insbesondere
über das Verhalten von
ÖVP-Fraktionsführer Andreas
Hanger verwundert zeigte: „Es
ist offensichtlich die Pflichtaufgabe
des Abgeordneten Hanger in
diesem Ausschuss zu mauern, zu
blockieren, abzulenken und einen
Schutzwall der Vertuschung um die
Auskunftspersonen zu errichten.“
Die offensichtliche Einschüchterung
von Zeugen kritisierte auch
FPÖ-Fraktionsführer Christian
Hafenecker am Tag zuvor.
Die Sobotka-Vertraute Anna P.
hatte nämlich gegenüber einem
Journalisten angegeben, vom damaligen
Nationalratspräsidenten
Wolfgang Sobotka sowie Bundes-
Spalt: Was da passierte, schädigt das Vertrauen in den Rechtsstaat.
Foto: FPÖ
polizeidirektor Takacs unter Druck
gesetzt worden zu sein. Diesmal
aber zeigte sie sich vor dem
U-Ausschuss außerordentlich nervös
und gab an, sich an viele Dinge
nicht mehr erinnern zu können.
Und immer wieder Sobotka
„Die Vorstellung, dass sich ein
Wolfgang Sobotka in Gesprächen
ausschließlich um das persönliche
Wohlergehen seiner Vertrauten
sorgt, obwohl sein eigener Name
durch die Causa Pilnacek belastet
ist, ist äußert merkwürdig“, erklärte
Hafenecker.
Als einen „ungewöhnlichen
Kommunikationsweg, der Fragen
aufwirft“ bezeichnete FPÖ-Ausschussmitglied
Susanne Fürst, die
Aussage von Pilnaceks Lebensgefährtin,
dass ihr der damalige ÖVP-
Nationalratspräsident Sobotka über
seine Vertraute Anna P. habe ausrichten
lassen, sie solle nicht mit
Medien sprechen. Weiters verwies
Fürst auf Widersprüche in den Aussagen
beider Auskunftspersonen:
„Es gibt deutliche Ungereimtheiten
zwischen den Angaben der Lebensgefährtin
Pilnaceks und der Vertrauten
Sobotkas. Auch der Umstand,
dass beide seit dem Ableben
Pilnaceks keinen Kontakt mehr haben,
ist bemerkenswert.“
6 Parlament
Neue Freie Zeitung
Foto: NFZ
Norbert Nemeth
Klubobmann-Stv. der FPÖ
HOHES
HAUS
Jetzt beginnt der sogenannte
parlamentarische Prozess zur
Verlängerung der Wehrpflicht.
„Sogenannt“, weil die Beratungen
hinter verschlossenen Türen
und unter Ausschluss der Opposition
stattfinden.
Schräglage der Nation
Ob es zur erforderlichen
Zweidrittelmehrheit kommen
wird, ist vor diesem Hintergrund
mehr als fraglich. Anstatt den
Vorschlag der Expertenkommission
in Gesetzesform zu gießen
und dem Souverän zur Volksabstimmung
vorzulegen, hat sich
der Chaoskanzler entschieden,
Geister loszulassen, die er nicht
mehr einzufangen vermag. Es
vergeht kaum ein Tag, an dem er
nicht erklären muss, warum das
Volk ausschließlich zu seinem
Thema befragt werden darf und
keinesfalls zu irgendeinem anderen.
Und dabei auch nur zwischen
zwei Ja-Varianten wählen darf.
Für mich werden folgende vier
Punkte sehr bedeutsam sein: Wird
der Zivildienst ebenfalls angemessen
verlängert? Ist sichergestellt,
dass die Leerläufe in den
Kasernen abgestellt werden? Ist
sichergestellt, dass durch ein individuelles
Verweigerungsrecht
keiner unserer Soldaten in einen
dem Neutralitätsgesetz widersprechenden
Einsatz gehen muss?
Und letztlich, falls es tatsächlich
zu einer Volksbefragung zwischen
lediglich zwei Verlängerungsvarianten
kommen sollte: Lag die Beteiligung
bei über 50 Prozent?
Ob es in absehbarer Zeit zu
einer Umsetzung der Vorschläge
der Expertenkommission kommen
wird, ist somit unklarer
denn je. Die Rede des Kanzlers
zur Schräglage der Nation hat es
möglich gemacht.
MEDIENPOLITIK
Geldregen auf rote Seilschaften
SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler sorgt mit einer
weiteren Auftragsvergabe für Diskussionen. 93.600
Euro an Steuergeld flossen an das „Medienhaus
Wien“ des SPÖ-nahen Medienforschers Andy
Kaltenbrunner für die Erstellung einer Medienstudie
zur Reform der Medienförderung. Wohl nur reiner
Zufall, dass Kaltenbrunner der „Doktorvater“ des Kabinettschefs
von Babler ist, der bei ihm zu genau dem
Thema eine „diskussionswürdige“ Arbeit ablieferte.
Foto: NFZ
ENERGIEPOLITIK
Politik treibt Strompreis
Die E-Control hat jetzt in ihrem
Monitoringbericht die Kritik
der FPÖ bestätigt, wonach die
CO2-Kosten der zentrale Kostentreiber
beim Strompreis sind. Der
CO2-Preis ist von rund zehn Euro
pro Tonne 2018 auf mittlerweile auf
über 90 Euro gestiegen. Die Politik
verteuert damit den Strom massiv.
SPÖ startet Neiddebatte,
statt Probleme zu lösen
Rot-Schwarz will neue Zwangsabgaben für Leistungsträger
Als „frontale Attacke auf alle
Leistungsträger und den Mittelstand“
bezeichnete FPÖ-Sozialsprecherin
Dagmar Belakowitsch
die jüngsten „Budgetsanierungsvorschläge“
der SPÖ.
So hatte die sozialistische Arbeiterkammerpräsidentin
Renate
Anderl in der ORF-„Pressestunde“
die Einführung einer Vermögenssteuer
gefordert, aber zugleich eine
Senkung der Arbeitskosten strikt
abgelehnt. Tags darauf legte der
niederösterreichische SPÖ-Chef
Sven Hergovich mit einer Streichung
der Höchstbeitragsgrundlage
bei der Krankenversicherung nach.
„Das alles ist der durchschaubare
Versuch, vom eigenen Totalversagen
in der Gesundheitspolitik abzulenken.
Anstatt die Probleme von
Foto: NFZ
Ein Jahr nach seiner historischen
„Entscheidung für das Volk“, den
Auftrag zur Regierungsbildung zurückzulegen,
zog FPÖ-Bundespar-
Belakowitsch: Hilflosigkeit hat
einen Namen: SPÖ!
Ärztemangel, über explodierende
Wartezeiten bis zur aufgeblähten
Bürokratie in den Griff zu bekommen,
will die SPÖ jenen das Geld
aus der Tasche ziehen, die das Sys-
Foto: NFZ
tem noch am Laufen halten“, empörte
sich Belakowitsch.
Probleme endlich lösen
Jedem Österreicher, mit Ausnahme
der Koalitionsparteien und ihrer
„Kammerexperten“, sei inzwischen
längst klar, dass das Problem nicht
die Einnahmen, sondern die Ausgaben
seien, erklärte die FPÖ-Sozialsprecherin.
Während für eine verfehlte
Asyl- und Migrationspolitik
samt Rundum-Gesundheitsversorgung,
Corona-Verträge und sinnlose
EU-Projekte Milliarden verschleudert
würden, fehle das Geld
für die Versorgung der eigenen Bevölkerung.
„Schluss mit der Finanzierung
illegaler Einwanderer im
Sozialsystem und eine klare Priorität
für die österreichischen Patienten!“,
forderte Belakowitsch.
Diese Verliererampel ist völlig überfordert!
teiobmann Herbert Kickl in einem
Exklusivinterview mit AUSTRIA
FIRST Bilanz: „Die Situation in
Österreich gleicht einem Flächenbrand.
Die politischen Brandherde
heißen Mieten, Energiepreise,
Lebensmittelpreise, Pleitewelle
und ein Desaster im Gesundheits-,
Bildungs- und Sicherheitsbereich.
Und die Brandbekämpfungsgruppe,
also diese Regierung, ist vollkommen
überfordert.“
Es gebe keine Führung, keinen
Plan, keinen Teamgeist: Alle drei
Parteien seien nur mit sich selbst
beschäftigt und nicht mit der Zukunft
des Landes und seiner Bürger,
kritisierte Kickl. Wenn die
Herrschaften Stocker, Babler und
Meinl-Reisinger einen Funken
Verantwortungsgefühl im Leib hätten,
dann müssten sie auf der Stelle
zurücktreten, forderte Kickl: „Das
wird nichts mehr. Das ist nur eine
Verlängerung des Leidens auf Kosten
der Zukunft des Landes.“
Die Lehre daraus sei, dass es klare
Verhältnisse brauche. Die Verliererampel
habe bewiesen, dass
sie eine Einheitspartei der faulen
Kompromisse sei, die das Land in
den Stillstand führe. Demgegenüber
stehe die FPÖ als einzige Alternative
für einen echten Wandel.
Nr. 8 Freitag, 20. Februar 2026
g
ÖVP-Innenminister Gerhard Karner kündigte an, den EU-Asylund
Migrationspakt rasch umzusetzen. Statt Asylstopp und
Schutz der Grenzen droht Österreich damit nur der Import neuer
Asylwerber samt neuen Problemen, warnen die Freiheitlichen.
Parlament 7
ÖVP-Jubel zu Unterwerfung unter EU-Asylpakt
Statt Asylstopp nur „legale Fluchtwege“ und Zwangsumverteilung der illegalen Einwanderer
„Der schwarze Jubel über die
Umsetzung des EU-Asylpakts
als Lösung aller Probleme ist der
nächste unwiderlegbare Beweis für
den Realitätsverlust in der Kanzlerpartei“,
merkte FPÖ-Sicherheitssprecher
Gernot Darmann zu den
Aussagen des ÖVP-Abgeordneten
Ernst Gödl und ÖVP-Innenminister
Gerhard Karner an.
Denn der bejubelte EU-Asylund
Migrationspakt sei in Wahrheit
eine Mogelpackung und spiegle lediglich
die gesamte Asylpolitik der
ÖVP wider.
„Dieser Pakt steht nicht für den
dringend notwendigen Stopp der
illegalen Masseneinwanderung,
sondern sieht sogenannte legale
Fluchtrouten und am Ende eine
Zwangsumverteilung illegaler Einwanderer
innerhalb der EU vor“,
stellte Darmann klar. Das sei der
Import neuer Probleme und somit
das genaue Gegenteil dessen,
was die Bevölkerung erwarte:
Asylstopp und Schutz der Grenzen.
Grenze sperrangelweit offen
Das passe in die Bürgertäuschungsmanöverpolitik
der ÖVP,
die doch ständig von einem „harten
Asylkurs“ spreche, betonte
Darmann: „Hart sind dabei nur die
Folgen für die Österreicher.“
Während der Innenminister medienwirksam
einen Syrer oder
Afghanen außer Landes bringe,
lassen er und seine Freunde in der
Verliererampel weiterhin massenhaft
neue illegale Einwanderer ins
Land.
ÖVP holt Berater für Reform
der Wirtschaftskammer
Mit scharfer Kritik reagierte
FPÖ-Generalsekretär Michael
Schnedlitz auf Berichte, wonach
die Wirtschaftskammer unter ihrer
neuen schwarzen Präsidentin
Martha Schultz für eine externe
Prüfung durch den Wirtschaftsprüfer
KPMG rund 675.000 Euro
netto veranschlagt habe: „Es ist
das eingetreten, was wir Freiheitliche
vorhergesagt haben: Der
ÖVP-Bonze Mahrer wurde einfach
durch eine neue ÖVP-Bonzin ersetzt,
das gierige schwarze System
in der Wirtschaftskammer ist aber
haargenau gleichgeblieben!“
Dass nach den Gagenexzessen
nun auch noch fast eine Dreiviertelmillion
Euro für externe Berater
ausgegeben werden soll, um
interne Probleme zu lösen, sei der
nächste Schlag des ÖVP-Wirtschaftsbunds
ins Gesicht der heimischen
Wirtschaftstreibenden.
„Die Zwangsmitgliedschaft in
diesem ÖVP-Privilegienverein
muss weg. Das wäre die einzig
richtige Kammerreform, noch
dazu zum Nulltarif!“, forderte der
FPÖ-Generalsekretär.
ÖVP-Unternehmervertreter brauchen
für eine Reform Berater!
Für den Generalsekretär der Freien
Wirtschaft, Reinhard Langthaler,
müsse „der Selbstbedienungsund
Verschwendungsapparat“ der
die ÖVP in der Wirtschaftskammer
sofort trockengelegt werden: Im
November des Vorjahres haben wir
eine Petition für eine Abschaffung
der Pflichtmitgliedschaft und umfassende
Reformen gestartet. Die
WKO-Spitze braucht daher keine
675.000 Euro für externe Berater
zum Fenster hinausschmeißen,
sondern muss nur unsere Maßnahmen
umsetzen, damit aus der Wirtschaftskammer
wieder eine echte,
freiwillige Interessenvertretung für
unsere Unternehmen wird!“
Foto: NFZ
Karner „beobachtet“ echten Grenzschutz der ungarischen Polizei.
Österreich brauche keine Quoten-
und Verteilungsdebatten, sondern
einen 180-Grad-Kurswechsel
in der Asylpolitik, erklärte der
FPÖ-Sicherheitssprecher: „Dafür
stehen aber nur wir Freiheitliche
mit unserem Maßnahmenpaket
Christoph Luisser: Bericht
aus der Volksanwaltschaft
Moscheeparkplätze
statt Firmenladezone
In der letzten ORF-Sendung
„Bürgeranwalt“ stellte Volksanwalt
Christoph Luisser die
Beschwerde einer Wiener Firma
vor, vor deren Sitz ohne Ankündigung
die seit den 1970ern
bestehende vermeintliche „Ladezone“
(Bild) aufgelassen wurde.
Jahrzehntelang bestand das
Parkverbot mit dem Zusatzschild
„ausgenommen Zusteller“, bis
es eines Tages ohne Vorwarnung
entfernt wurde.
Auf Nachfrage wurde dem
Unternehmer mitgeteilt, dass die
Firma, für welche die Ladezone
eingerichtet worden ist, schon
seit 20 Jahren nicht mehr existieren
würde. Tatsächlich beliefert
der Mann jedoch bis dato unter
anderem auch die Gemeinde
Wien und hat in den letzten 20
Jahren auch immer die Kommunalsteuer
an die Gemeinde Wien
abgeliefert!
Von der Stadt Wien wurde ihm
mitgeteilt, dass er eine neue Lie-
einer ,Festung Österreich‘. Und das
bedeutet sofortiger Asylstopp, konsequenter
Grenzschutz, rasche Abschiebungen
und Remigration von
Straftätern und Gefährdern sowie
Nulltoleranz gegenüber Asylmissbrauch.“
ferzone beantragen könnte, auf
eigene Kosten. Es hätte sich außerdem
nicht um eine Ladezone,
sondern nur eine „Zustellzone“
gehandelt. Für neue Schilder und
Bodenmarkierungen müsste der
Unternehmer jetzt selbst 4.000
Euro bezahlen, eine kostspielige
Angelegenheit.
Wer die Ladezone wegreklamiert
hat, wird derzeit von der
Volksanwaltschaft eruiert. Ihr liegen
aber Hinweise vor, dass eine
benachbarte Moschee die Umwandlung
der Ladezone zu Parkplätzen
für Besucher urgiert habe.
„Es geht eine Pleitewelle durchs
Land, da wäre ein unternehmerfreundliches
Vorgehen gegenüber
einem seit 1912 bestehenden Familienbetrieb
angesagt“, forderte
Volksanwalt Luisser.
Foto: Screenshot Bürgeranwalt
Foto: BMI/ Karl Schober
8 Außenpolitik
Neue Freie Zeitung
Foto: NFZ
Elisabeth Dieringer
US-Außenminister Rubio
hielt der EU den Spiegel vor
Auf der diesjährigen Münchner
Sicherheitskonferenz legten
die führenden EU-Politiker einmal
mehr dar, weshalb Europa keine
Weltmacht ist und auf Jahrzehnte
keine sein wird. Die Fähigkeiten
dieser Politikerkaste, die sich irrigerweise
als Europäische Elite bezeichnet,
fasste der amerikanische
Außenminister Marco Rubio in
einem Satz zusammen: „Wir in
Amerika haben kein Interesse daran,
höfliche und ordentliche Verwalter
des kontrollierten Niedergangs
des Westens zu sein.“
Und er nannte auch die Ursachen
für Europas Niedergang aus Sicht
der USA: Die Übertragung staatlicher
Souveränität an internationale
Organisationen, Stichworte UNO
und EU, die Gefährdung der eigenen
Bevölkerung durch die unkontrollierte
Masseneinwanderung und
natürlich der Klimawahnsinn, mit
dem sich die EUropäer ihres einzigen
Weltmachtstatus entledigt haben,
nämlich des Status der führenden
Industriemacht.
FÜR ÖSTERREICH IM EU-PARLAMENT
Der nächste Schritt
zur völligen Kontrolle
Die EU-Kommission will unter
dem Deckmantel des Kinderschutzes
den Zugriff auf die
sozialen Medien für Jugendliche
verbieten. Ein zentralistisches
Totalverbot mit Online-Ausweiskontrollen
für jeden Bürger!
Das ist nicht Jugendschutz, das
ist Freiheitsberaubung. Die Systemparteien
fürchten, dass Jugendliche
über Plattformen konservative
Werte entdecken und
ihrer Deutungshoheit entrinnen.
In Österreich dürfen 16-Jährige
bereits wählen, doch die EU
will ihnen bis dahin den Zugang
zu den sozialen Netzwerken verwehren,
wo echte Meinungsbildung
stattfindet. Stattdessen
sollen sie nur Systemmedien konsumieren?
Absurd!
Dafür plant die Kommission
einen europäischen Digitalausweis:
Jeder muss sich ausweisen,
damit Plattformen Inhalte zuordnen
können. Die perfekte Basis
für Überwachung und Zensur
oppositioneller Stimmen.
Das Missbrauchspotenzial ist
enorm. Morgen könnten „rechte“
oder alternative Medien als
„jugendgefährdend“ gesperrt
werden! Wir Freiheitliche sagen
Nein zu dieser Brüsseler Überwachung.
Jugendschutz ja, aber
durch Eltern, nicht EU-Bürokraten.
Besser wäre eine Gerätefreischaltung
durch Eltern oder
Schulen. Das Handy signalisiert
nur „Minderjährig/Erwachsener“.
Daher keine zentrale Datenspeicherung,
keine Kontrolle.
Freiheit für Familien, Schutz vor
Missbrauch. Hört auf die Bürger,
nicht auf die Elite!
Foto: MSC
Daher habe die EU, so Rubio,
auf die drängendsten Fragen, mit
denen man derzeit konfrontiert sei,
keine Antworten und spiele praktisch
keine Rolle bei deren Lösung,
wie sich besonders dramatisch im
Fall der Ukraine zeige.
Und das missfalle den USA besonders
betonte der US-Außenminister:
„Wir wollen nicht, dass Sie
von uns abhängig sind. Wir verlangen
nicht, dass Sie ein Vasall der
Vereinigten Staaten werden. Wir
möchten Ihr Partner sein.“
Rubio: Europa muss aufwachen.
USA entsorgen Klim
Europa hält weiter
Auch ein Sondergipfel zur Lage der Industrie änder
Nachdem Präsident Donald
Trump eine der zentralen
Grundlagen der US-amerikanischen
Klimaschutzgesetze außer
Kraft gesetzt hat, steht Europa
mit seinem Deindustrialisierungswahn
namens Green Deal
ziemlich alleine auf der Welt da.
Auf dem EU-Sondergipfel zur
Wettbewerbsfähigkeit der europäischen
Industrie offenbarten
Kommission und Regierungschefs
ihre Hilflosigkeit. Alibihalber
kündigte Kommissionspräsidentin
Ursula von der Leyen
eine Entbürokratisierungsinitiative
an, allerdings nicht zum EU-
Bürokratiemonster Green Deal
selbst, sondern nur zu „übertriebenen“
Umsetzungen in den Mitgliedsländern.
Brüssel widmete sich letzte Woche
den Problemen der Union.
Zuerst beschloss das Europaparlament,
dass „nicht biologische
Frauen“, also Männer, schwanger
werden können, um dann „Transfrauen“,
also Männern, die Gleichbehandlung
als Frau zuzusprechen.
Tags darauf verabredeten sich die
EU-Regierungschefs mit frustrierten
Industriellen zu einem „Runden
Tisch der Industrie“, um diesen bezüglich
der von Brüssel ruinierten
Wettbewerbsfähigkeit das Blaue
vom Himmel zu versprechen.
Trump zeigt vor, wie es ginge
Denn es ist Feuer am Dach. China
und Indien haben sich erst gar
nicht dem Klimawahn der Europäer
angeschlossen und jetzt hat
US-Präsident Donald Trump eine
der zentralen Grundlagen der Klimaschutzgesetze
der Ära Barack
Obamas außer Kraft gesetzt.
Vor der Präsidentschaft Donald
Trumps waren 20 Prozent der Weltbevölkerung
von Klimaschutzmaßnahmen
betroffen, ohne die USA
bleibt nur noch eine Minderheit
von 15 Prozent übrig, die EU, England,
Japan, Australien und Kanada.
Belgiens Ministerpräsident Bart
De Wever nannte zwar die hohen
Energiepreise und die europäische
Foto: EU
Vom Regen in die Traufe: Trotz der kata
die Wirtschaft in der Union, halten Brü
Überregulierung als Grund dafür,
den Elefanten im Raum, den Green
Deal samt Russland-Sanktionen
überging er geflissentlich.
Und wie sich die Kommission
die „Entbürokratisierung“ vorstellt,
offenbarte deren Präsidentin
tags darauf vor dem Europaparlament
unumwunden: „Es ist Zeit
für eine gründliche Bereinigung
der Rechtsvorschriften“, und jetzt
kommts, „auf Ebene der Nationalstaaten“,
um „die Integration des
EU-Binnenmarkts zu verstärken“.
„Ich freue mich, dass hier endlich
einmal kein Regenbogenthema
Vilimsky kritisierte die Uneinsichtigkeit
auf eine immer umfassendere Schwäc
Nr. 8 Freitag, 20. Februar 2026
g
awahnsinn,
hin daran fest
t nichts am Festhalten der Union am Green Deal
strophalen Auswirkungen von Green Deal und Russland-Sanktionen auf
ssel und der EU-Rat weiter am eingeschlagenen Irrweg fest.
zur Debatte steht. Ohne klare Abkehr
von Bürokratisierung und
Ideologisierung steuert Europa
auf eine immer umfassendere
Schwächung von Wohlstand, Freiheit
und Stabilität zu“, merkte der
freiheitliche Delegationsleiter im
Europäischen Parlament, Harald
Vilimsky zu den Ausführungen
Ursula von der Leyens an.
Green Deal bleibt unangetastet
Er wies aber sofort darauf hin,
dass der Green Deal nicht explizit
erwähnt werde, der sinnbildlich für
eine ideologisch getriebene Politik
der EU-Kommission: „Europa steuert
hung von Wohlstand und Freiheit zu.“
Foto: EP
stehe, die Europas Wirtschaft zerstöre:
„Sie treiben den Green Deal
voran, der die europäische Automobilindustrie
in eine Todeszone
bringt. Sie sind es, die Europa mit
unzähligen Regulativen quält.“
In diese Kerbe schlug auch
WIFO-Chef Gabriel Felbermayr im
Ö1-Morgenjournal: „Es ist schon
enttäuschend, wie langsam die
EU wieder einmal ist.“ Zwar werde
auf höchster Ebene von einem
„Industriebeschleunigungsakt“ gesprochen,
konkrete Maßnahmen
seien jedoch nicht erkennbar: „Das
ist nicht gut für die Aufbruchstimmung,
die wir auf dem Kontinent
brauchen.“
Der Deutsche Industrie- und
Handelskammertag hat geschätzt,
dass zu den bereits in die grüne
Umverteilungsmaschine gelenkten
Billionen weitere 5,4 Billionen
Euro hinzukämen, um bis zum Jahr
2045 eine emissionsfreie Ökonomie
allein in Deutschland zu errichten.
Das Geld muss natürlich richtig
verteilt werden. Daher sind im
„Fünfjahresplan“ der Union auch
schon rund 2.500 neue Stellen in
EU-Agenturen und Institutionen
eingeplant, zusätzlich zu den rund
60.000 Mitarbeitern, die schon
jährlich 13 bis 14 Milliarden Euro
kosten.
KURZ UND BÜNDIG
Außenpolitik 9
Gratulation an Terrorregime
Der 11. Februar 1979 wird vom Regime
der Mullahs im Iran als „Tag der Islamischen
Revolution“ gefeiert. Massenhinrichtungen,
Folter und Unterdrückung durch das Regime
seither hielten den Generalsekretär der Vereinten
Nationen (UNO) António Guterres nicht
davon ab, den Mullahs vergangene Woche
zu diesem Jubiläum offiziell zu gratulieren.
Wie der staatliche Nachrichtensender INRA
berichtet, habe Guterres in dem Schreiben
„seine herzlichsten Glückwünsche zum Nationalfeiertag
der Islamischen Republik Iran“
zum Ausdruck gebracht. Kritik an den zuletzt blutig niedergeschlagenen
Aufständen mit über 20.000 Todesopfern kam darin nicht vor.
Gewinneinbruch bei Mercedes
Foto: UNO
Der Gewinn von Mercedes-Benz ist im
vergangenen Jahr weiter eingebrochen. Im
Vergleich zum bereits schwachen Vorjahr ist
das Konzernergebnis 2025 um rund 49 Prozent
von 10,4 Milliarden Euro auf 5,3 Milliarden
Euro gesunken, teilte der deutsche
Autohersteller vergangene Woche mit. In
normalen Jahren waren es rund 20 Milliarden.
Der Umsatz ging um neun Prozent auf
132,2 Milliarden Euro zurück. Das operative
Ergebnis sank um 57 Prozent auf 5,8 Milliarden
Euro. Im Gesamtjahr 2025 verkaufte Mercedes 1,8 Millionen Pkw,
davon war ein knappes Zehntel oder 197.300 E-Fahrzeuge.
Die Antifa tötet, Medien
schweigen oder relativieren
Frankreich ist an einem Punkt angekommen,
an dem linke politische
Gewalt nicht mehr die Ausnahme,
sondern die Regel ist. Und dazu
auch noch von der Presse de facto
autorisiert wird.
So war in den Medien, insoferne
sie überhaupt davon berichteten,
von „Auseinandersetzungen“ zu
lesen, von „Spannungen“, die von
„beiden Seiten“ ausgingen.
So umschrieben sie den Tod eines
jungen Studenten, der letztes Wochenende
in Lyon als Ordner eine
Demonstration des „Collectif Némésis“,
einer konservativen Frauengruppe,
begleitete. Diese ist den
Linken ein Dorn im Auge, da sie die
Ursachen der Gewalt gegen Frauen
in Frankreich offen ausspricht und
dabei auch die Masseneinwanderung
junger Moslems anspricht.
Laut Zeugenaussagen wurde der
Student von Antifa-Schlägern aus
dem Umfeld Raphaël Arnaults,
eines Abgeordneten der Linkspartei
„La France Insoumise“, in eine
Seitenstraße gedrängt und dort
Foto: x.com
mit metallbestückten Handschuhen
verprügelt. Am Boden liegend
wurde er mit Fußtritten gegen den
Kopf traktiert. Als der Rettungswagen
eintraf, war der junge Student
bereits nicht mehr ansprechbar. Im
Krankenhaus wurde er in ein künstliches
Koma versetzt. Vergeblich,
er erlag wenige Stunden später seinen
schweren Verletzungen.
Der „Abgeordnete“ Arnaults hatte
der Chefin von Némésis, eine
Kugel in den Kopf versprochen.
Getroffen hat er einen Studenten.
Die gehätschelte Antifa am Werk.
Foto: x.com
Impressum: Freiheitliche Partei Österreichs - Landesgruppe Niederösterreich, Purkersdorfer Straße 38, 3100 St. Pölten
10 Leserbriefe
Neue Freie Zeitung
TERMINE
Februar
26
März
7
Heringsschmaus
der FPÖ Meidling
Familienskitag der
FPÖ Niederösterreich
LESER AM WORT
Wahrheitsanspruch
Dieser „sogenannte Wahrheitsanspruch“
von EU und Regierung
grenzt den Hausverstand Zug um
Zug aus. Unser Denken wird in
verzerrter Wahrnehmung von gesteuerten
Einflüssen bestimmt.
Wichtig ist nach der täglichen Informationsflut
den Kopf irgendwie
frei zu bekommen und achtsam unterscheiden,
um das kostbarste Gut
der selbstbestimmten individuellen
Freiheit bewahren zu können. Gibt
es überhaupt ein gesetzlich geregeltes
„Schutzschild-Wahrheitssystem“?
Brauchen wir wirklich
ein Ordnungsgesetz gegen Desinformation?
Das Rad einer gelebten
Demokratie braucht nicht mehr
neu erfunden werden. Ja, man kann
alle Wege nach EU-Richtlinien im
Detail verkomplizieren. Meinungsvielfalt
in der Debattenkultur darf
keinesfalls in eine falsche Richtung
gelenkt werden. Trotz der Algorithmen
im Netz bleiben die Gedanken
immer noch frei.
Alois Neudorfer, Vöcklabruck
Migranten-Krankenkasse
Oberösterreichs FPÖ-Chef
Manfred Haimbuchner fordert eine
eigene Krankenkasse für Migranten
aus Nicht-EU-Staaten. Und das
ist auch rechtlich geboten, weil das
ASVG eigentlich nur Leistungen
für Beitragszahler, also Versicherte
und Mitversicherte, vorsieht. Denn
die Krankenvorsorge ist in Öster-
reich nach dem Versicherungsprinzip
aufgebaut: Wer einzahlt, wird
Mitglied des Systems und erhält
im Versicherungsfall, bei Krankheit,
die vorgesehene Leistung.
Die Mittel, die hier zusammenkommen,
gehören demgemäß den Versicherungsnehmern
und sind nicht
Eigentum des Staates. Daher kann
der Staat auch nicht frei darüber
verfügen, ohne dabei die Versicherten
um ihre Einzahlungen
zu verkürzen, sie diesbezüglich zu
enteignen. Das ASVG ist jedenfalls
keine gesetzliche Grundlage, um
für nichteinzahlende Asylwerber,
Schutzbedürftige oder Asylberechtigte
Leistungen zu erbringen.
Peter F. Lang, Wien
Europa am Abgrund
Die EU will alle Lebensbereiche
kontrollieren, überwachen und uns
völlig von der Brüsseler Bürokratie
abhängig machen. Wie schön
und wie frei war die Welt, bevor die
EU das Kommando über die Regierungen
übernommen hat. Die
Wirtschaftswunderzeit wäre mit
dieser EU nie möglich gewesen,
denn die meisten Betriebe müssen
oft die Hälfte ihrer Arbeitszeit
für bürokratische Hürden von der
EU aufwenden. Das ruiniert die
Wirtschaft, heizt die Teuerung an
und zerstört unseren Wohlstand,
denn immer mehr Konzerne – aber
auch schon kleinere Firmen flüchten
ins billigere Ausland, wo man
über die EU-Bestimmungen lacht,
und wo die Wirtschaft boomt. Unsere
EU-Bürokraten beharren
aber immer auf ihre Entscheidungen,
auch wenn sie die ganze Welt
schon als großen Fehler erkannt
hat. Das war bei Corona so, ist bei
den Sanktionen so, ist beim Krieg
gegen Russland so, ist bei der
EU-Schuldenpolitik so, ist bei der
Massenzuwanderung, der Islamisierung
und der Kriminalität so, ist
beim Gendern und beim Regenbogenhype
so und verbreitet sich auf
alle Lebensbereiche. Die EU bestimmt,
die Meinungsfreiheit wird
scheibchenweise abgeschafft.
Stephan Pestitschek Strasshof
Schluss mit Kriegstreiberei!
Die Debatte um die Wehrpflichtverlängerung
riecht verdächtig
nach Vorbereitung auf einen Kurs,
den nicht wir, sondern Brüssel bestimmt.
Mit Plänen wie zur EU-Aufrüstung
wird die Union immer mehr
zum militärischen Akteur, der die
Neutralen zur Aufrüstung drängt.
Anstatt jungen Menschen ein
Pflichtjahr aufzuzwingen, um Brüsseler
Machtfantasien zu bedienen,
sollte Österreich lieber wieder seine
Rolle als neutraler Vermittler ernst
nehmen. Wer ständig von Kriegsbereitschaft
redet, provoziert genau
das, was er zu verhindern vorgibt.
Unsere Neutralität ist kein Auslaufmodell,
sondern unser bester Schutz
gegen die Kriegstreiberei!
Ernst Pitlik, Wien
Leserbriefe: redaktion.nfz@fpoe.at
„Sterben wir Europäer
aus?“
Das FPÖ Klubradio
„Immer wieder Österreich!
Olympia kann
kommen!“
Das FPÖ Klubradio
„Der Kampf zwischen
Digital und Analog!“
Das FPÖ Klubradio
„Die AfD auf den Spuren
der FPÖ“
Das FPÖ Klubradio
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Nr. 8 Freitag, 20. Februar 2026
g
WIEN
Politwirbel um Direktor,
um Probleme zu verdecken
FPÖ sieht Ablenkungsmanöver von Gewalt und Deutschdefiziten
Wien 11
WIENER SPAZIERGÄNGE
von Hannes Wolff
Die Aufregung um ein Interview
von Schuldirektor
Christian Klar mit einem russischen
Sender sorgte für politische
Debatten. Für die FPÖ steht
fest: Der Fall wird hochgespielt,
um von strukturellen Missständen
und Problemen abzulenken.
Krauss: Rot-pinke Hexenjagd auf Aufdecker der Bildungsmisere.
Die Aufregung um ein Interview
des Direktors einer „Brennpunktschule“
mit einem russischen
TV-Sender sorgt weiterhin für politische
Debatten in der Bundeshauptstadt.
Für die Wiener Freiheitlichen
steht in der Causa jedoch
fest: Der Fall wird bewusst hochgespielt,
um von strukturellen Missständen
und massiven Problemen
im Bildungssystem der Bundeshauptstadt
abzulenken.
Der Wiener FPÖ-Klubobmann
und Bildungssprecher Maximilian
Krauss sprach von einer „politischen
Hexenjagd“ gegen den Floridsdorfer
Schuldirektor Christian
Klar. Dieser habe seinen Fehler bereits
eingeräumt und sich entschuldigt.
Dennoch werde der Vorfall
weiter politisch ausgeschlachtet.
Krauss verwies auf zunehmende
Gewalt an Schulen, steigende islamistische
Tendenzen sowie erhebliche
Sprachdefizite bei Schulanfängern:
„Mehr als die Hälfte der
Kinder in ersten Klassen sind bereits
außerordentliche Schüler, weil
ihre Deutschkenntnisse für den regulären
Unterricht nicht ausreichten.
Diese Entwicklungen hat Klar
aufgezeigt und sind auch aus Sicht
von uns Freiheitlichen nicht konsequent
angegangen worden.“
Kritik übte der freiheitliche Klubobmann
auch an den Reaktionen
der politischen Mitbewerber in
Wien, darunter Neos-Bildungsstadträtin
Bettina Emmerling:
„Wien braucht keine Empörungswellen,
sondern Reformen, klare
Regeln und stärkeren Schutz für
die Lehrkräfte!“
Hohe Ticketpreise,
keine Öffis
Der Wiener FPÖ-Klubobmann
Klemens Resch kritisierte die geplanten
sommerlichen Verkehrssperren
vor allem wegen der hohen
Kosten für die Fahrgäste. Angesichts
der hohen Ticketpreise seien
die Einschränkungen völlig inakzeptabel.
Pendler müssen mit
längeren Fahrzeiten, zusätzlichen
Umstiegen und überfüllten Zügen
rechnen, aber müssten dafür mehr
bezahlen. Resch forderte daher eine
spürbare Entlastung der Fahrgäste
und ein nachvollziehbares Konzept
für die Dauer der Bauarbeiten.
Foto: NFZ
Klaus lud mich ein. Rudolfsplatz,
10 Uhr. Also City-Bus,
Hoher Markt, runter ins ehemalige
Textilviertel. Aus einer Einfahrt
in der Fischerstiege kommen
zwei vermummte Gestalten
auf mich zu.
Eifrige Polizei
Öha! Ich greife zu meiner
Schreckpistole im Mantel, zeig
sie her. Die beiden ziehen sich
zum Salzgries zurück. Ich rufe
133. Der abhebende Mann sagt:
Ja, da hamma grad einen Anruf
bekommen.
Aha? Hat ein Passant mir zuliebe
die Polizei gerufen?
Langsam geh ich weiter, wer
weiß, was um die Ecke auf mich
wartet. Aber da kommt schon ein
Polizeiauto. Gott sei Dank. Die
Türen springen auf, neun WEGA-
Beamte rennen zu mir. Reißen
mir Schreckwaffe und Handy aus
der Hand, drücken mich an die
Hausmauer, tasten mich ab, wie
im Krimi. Ich frag sie, was das
soll. Keine Antwort.
In einem Arrestantenwagen
komm ich ins Anhaltezentrum
Rossauerlände. Wortlos in eine
Zelle. Einer der Polizisten redet
ja doch: Die zwei Gauner haben
vor mir 133 gerufen, fühlten sich
„von mir bedroht“.
Fünf Stunden vergehen, ein
Polizist erscheint: „Sie können
gehen. Bis auf weiteres.“
Ratsam wird sein, bis auf weiteres,
Spaziergänge mit einem
Security-Mann zu machen.
12 Länder
Neue Freie Zeitung
BURGENLAND
Asoziale Selbstbehalte
Die neuen Selbstbehalte für
planbare Krankentransporte sorgen
im Burgenland für Kritik. Viele
Patienten erhalten Zahlungsaufforderungen
der ÖGK für notwendige
Fahrten zu Therapien. Der FPÖ-
Landtagsabgeordnete Markus
Wiesler sprach von einer „unsozialen
Maßnahme“, die besonders
den ländlichen Raum treffe, da es
dort kaum eine zumutbare Alternative
gebe. „Wir fordern im Landtag
die Abschaffung der Gebühren und
eine einheitliche, faire Regelung
ohne zusätzliche Belastungen für
Kranke“, kündigte Wiesler an
NIEDERÖSTERREICH
Nein zu Aufnahmezentren
Niederösterreichs
FPÖ-Landesrat Martin
Antauer lehnte Erstaufnahmezentren
für
Vertriebene im
Land ab: „Das
ist Aufgabe des
Bundes, die
monatlich ankommenden
bis zu 1.200 Ukrainer
Martin Antauer
zu versorgen.“ Antauer forderte vom
ÖVP-Innenminister klare Regeln
und eine Drosselung des Zustroms.
Vorrang müsse die Unterstützung
heimischer Bedürftiger haben.
VORARLBERG
Für LWK-Wahl gerüstet
Die Vorarlberger Landwirtschaftskammerwahl
Ende Februar
wirft ihre Schatten voraus.
Die Vorarlberger Freiheitlichen
präsentierten letzte Woche ihren
Spitzenkandidaten, den Landtagsabgeordneten
Robert Blum. Blum
kündigte einen bürgernahen Wahlkampf
an und forderte eine starke
Interessenvertretung für die bäuerlichen
Familienbetriebe: „Weniger
Bürokratie, faire Einkommen, verpflichtende
Herkunftskennzeichnung
und Schutz des bäuerlichen
Eigentums, dafür stehen wir Freiheitliche
und zwar überall und zu
jeder Zeit, nicht nur in schönen
Sonntagsreden. Wir halten, was
wir ankündigen.“ Ziel sei es, bei
der Landwirtschaftskammerwahl
zuzulegen und so den bäuerlichen
Betrieben und der heimischen
Landwirtschaft eine stärkere Stimme
zu geben.
Foto: FPÖ Niederösterreich
Eigene Krankenkasse für eine
Grundversorgung von Asylanten
Haimbuchner: Für eine faire Lastenverteilung in unserem Sozialstaat
Wegen der Kostenexplosion
im Gesundheitsbereich
durch die Masseneinwanderung
forderte Oberösterreichs FPÖ
eine Krankenkasse für Asylanten.
FPÖ-Landesparteichef Manfred
Haimbuchner untermauerte seine
Forderung letzte Woche mit den
Zahlen des Österreichischen Integrationsfonds.
Demnach haben sich die
Gesundheitskosten im Asylbereich
in den Jahren von 2015 bis 2025 auf
rund 3,5 Milliarden Euro belaufen,
denen keine Gegenleistung, sprich
Beiträge, gegenüberstanden.
Basisversorgung für Asylanten
Er forderte daher einen eigenen
Leistungskatalog für Personen mit
Asylstatus. Dieser Katalog solle
die notwendige medizinische Versorgung
ganz klar auf Basisleistungen
begrenzen und diese etwa
für Notfälle, Unfälle oder Entbindungen
sicherstellen, betonte
Zum Jahrestag des Terroranschlags
von Villach am 15. Februar
des Vorjahres erinnerte der Kärntner
FPÖ-Landesparteiobmann
Erwin Angerer an das 14-jährige
Todesopfer und die fünf zum Teil
Schwerverletzten. Ein syrischer
Asylwerber hatte die Bluttat verübt.
„Im Gedenken an die Opfer
Foto: NFZ
KÄRNTEN
OBERÖSTERREICH
Haimbuchner: „Alle zusätzlichen
Kosten werden nicht von der Kasse
übernommen, sondern müssen
selbst gezahlt werden.“
Damit bleibe die gebotene Versorgung
sichergestellt, gleichzeitig
werde jedoch sichergestellt,
Angerer kritisiert Asylkurs
Angerer: Den Opfern gedenken,
heißt weitere Anschläge verhindern!
Foto: FPÖ Oberösterreich
Haimbuchner: Fairness gegenüber den Beitragszahlern.
darf es nicht bei Worten zur Asylpolitik
bleiben. Es braucht endlich
entschlossenes Handeln!“
Angerer forderte daher einen sofortigen
Asylstopp sowie die konsequente
Abschiebung straffälliger
Asylwerber und islamistischer
Gefährder. Denn der Schutz der
heimischen Bevölkerung müsse
oberste Priorität haben. Aber hier
habe die Bundesregierung jedoch
kläglich versagt.
Die Freiheitlichen hätten früh vor
den Folgen der illegalen Massenzuwanderung
gewarnt, erinnerte
Angerer, während andere Parteien
nach Betroffenheitsbekundungen
zur Tagesordnung übergangen seien.
Durch die anhaltende unkontrollierte
Einwanderung würden
nicht nur Sozial-, Bildungs- und
Gesundheitssystem stark belastet,
sondern auch die Sicherheitslage
verschärft. Kritik übte er zudem
an SPÖ und ÖVP in Kärnten, die
strengere Maßnahmen gegen Gefährder
bislang abgelehnt hätten.
Foto: FPÖ Niederösterreich
dass keine über das rechtlich notwendige
Maß hinausgehenden Zusatzleistungen
ohne entsprechende
Gegenleistung gewährt werden.
„Damit wird auch die Magnetwirkung
für illegale Einwanderung abgestellt“,
betonte Haimbuchner.
NIEDERÖSTERREICH
Udo Landbauer
Landbauer warnt
vor Pfandfolgen
FPÖ-Landesparteiobmann und
Landeshauptmannstellvertreter
Udo Landbauer kritisierte das neue
Pfandsystem. Anlass waren Medienberichte
über einen Greißler aus dem
Bezirk St. Pölten-Land, der nach 75
Jahren wegen der Einführung der
Pfandregelung zusperren musste.
Landbauer sprach von einem „überteuerten
Murks“, der Klein- und
Familienbetriebe mit Bürokratie
und Zusatzkosten belaste: „Nahversorger
und Wirtshäuser sind tragende
Säulen im ländlichen Raum. Die
Bundesregierung gefährdet mit ihrer
Politik gewachsene Strukturen und
traditionelle Betriebe.
Nr. 8 Freitag, 20. Februar 2026
g
Länder 13
TIROL
LÄNDER-
SACHE
Foto: FPÖ Tirol
Markus Abwerzger
FPÖ-Landesparteiobmann Tirol
Foto: FPÖ Tirol
ÖVP lässt die Ausdünnung
des ländlichen Raums zu!
Nach Post und Polizei auch Schließungen von Finanzämtern
Als Affront gegenüber Tirol und
Beweis für die systematische
Ausdünnung des ländlichen Raums
wertete die FPÖ die Zerschlagung
der Finanzamtsstruktur in Tirol.
„Was das Finanzministerium
hier abliefert, ist ein weiterer Beweis
dafür, dass die Bundesregierung
die Regionen systematisch
ausdünnt“, reagierte der Tiroler
FPÖ-Landesparteiobmann Markus
Abwerzger auf die kolportierte
Schließung des Finanzamts Landeck.
Künftig soll der Bezirk vom
Vorarlberger Finanzamt Feldkirch
„versorgt“ werden.
Abwerzger betonte, dass die Zusammenlegung
der Dienststellen
Landeck und Reutte seit 2005 funktioniere
und keinerlei sachliche
Grundlage für eine Zerschlagung
bestehe. Auf die Schließungen von
Postämtern und Polizeidienststellen
folge jetzt die willkürliche Zerschlagung
der Finanzamtsstruktur
in Tirol.
Mattle kapituliert vor Bund
Landeck werde aus Tirol herausgerissen,
obwohl Innsbruck geografisch
wie organisatorisch näher
liege. Die Zuständigkeit des Bundesfinanzgerichts
wandere nach
Reformpaket für Kammer
Vergangene Woche präsentierte
die Freiheitliche Bauernschaft
(FB) Steiermark nicht nur ihre neu
gewählten Kammerräte, sondern
auch ihre sieben Kernmaßnahmen
für eine längst überfällige Reform
der Landwirtschaftskammer.
Für Landesobmann Albert Royer
zeigte die sehr niedrige Wahlbeteiligung,
dass sich die Bauern nicht
mehr vertreten fühlen. Er forderte
daher eine Reform des Kammerwahlrechts,
sodass nur mehr aktive
Landwirte wahlberechtigt sein
sollten.
Gleichzeitig forderte die FB
mehr Transparenz in der Kammervollversammlung
wie im Umgang
mit Fördermitteln. Dazu brauche
es eine umfassende Prüfung aller
Finanzflüsse, eine klare Zweckwidmung
von Fördergeldern sowie
eine massive Entlastung durch Bürokratieabbau
bei Förderrichtlinien.
Zudem sollen Kontrollverbände
zusammengelegt werden, um
die Zahl der Betriebskontrollen auf
maximal ein bis zwei pro Betrieb
und Jahr zu reduzieren, betonte
Landesobmann Royer.
Zuerst Zusammenlegung, jetzt Schließung.
Die Landecker dürfen jetzt ins Vorarlberger
Feldkirch pilgern.
Feldkirch, was für Betroffene zusätzliche
Wege und Belastungen
bedeute. Besonders scharf kritisierte
Abwerzger die Rolle von
ÖVP-Landeshauptmann Anton
Mattle: „Mattle produziert gerne
plakative Überschriften und geriert
sich neuerdings als Mahner der
Nation. Aber wo ist sein Einsatz
für Tirol? Unter seiner Politik verliert
Tirol die postalische Versorgung,
die Exekutive wird zu Tode
gespart, und jetzt auch noch dieser
Affront des Bundes bei den Finanzämtern.
Es ist höchste Zeit, dass er
sich zum ersten Mal wirklich für
Tirol einsetzt!“
STEIERMARK
Freiheitliche Bauern fordern
Reformen für die Bauern ein.
Foto: FPÖ Steiermark
Der Bericht des Rechnungshofs
bestätigte: Matrei in Osttirol war
ein Opfer der hemmungslosen
ÖVP-Machtpolitik: Ende 2022
war die Gemeinde materiell insolvent,
der Schuldenberg betrug
über 35,7 Millionen Euro.
Massive Verstöße gegen die
Tiroler Gemeindeordnung, unautorisierte
Kredite, verzerrte Bilanzen
und off-budget-Schulden von
mehr als 20 Millionen Euro durch
dubiose Darlehensübertragungen.
Das ist und war das „System
ÖVP“.
Hemmungslose ÖVP
Sie wusste Bescheid und hat
inklusive des jetzigen Landeshauptmanns
Anton Mattle weggeschaut,
vertuscht und schließlich
mit 6,6 Millionen an Steuergeld
die Löcher gestopft. Der RH-Bericht
spricht von jahrelanger
grober Fahrlässigkeit und fordert
Konsequenzen.
Die FPÖ hat seit Jahren gewarnt,
nun deckt der Bericht das
alles auf. Ein ähnliches Bild bei
der GemNova: Das Unternehmen
des Tiroler Gemeindeverbands
legte 2023 eine Zehn-Millionenpleite
hin. Strafverfahren wegen
betrügerischer Krida gegen die
Verantwortlichen laufen. Trotzdem
pumpte Schwarz-Rot Millionen
nach: 1,5 Millionen Euro
Landessubvention 2026 plus
ein 3,5-Millionen-Vergleich für
„Rechtsfrieden“ auf Kosten der
Steuerzahler!
Immer dasselbe Muster: Großmannssucht,
Schlamperei, Vertuschung
und am Ende blutet der
Bürger. ÖVP und SPÖ decken sich
gegenseitig, die Tiroler zahlen. Tirol
braucht Transparenz, Konsequenzen
und eine verantwortungsvolle
Finanzpolitik. Tirol braucht ein
Ende dieser Selbstbedienungmentalität.
Tirol braucht die FPÖ!
14 Medien
Neue Freie Zeitung
GEZWITSCHER
Georg Pazderski
@Georg_Pazderski
Es ist ein großes IRRENHAUS!
233 EU-Abgeordnete stimmten
heute zu, dass „nicht biologische
Frauen“ – also Männer –
SCHWANGER werden können.
Gestern stimmten schon 340 zu,
dass „Transfrauen“ – also Männer
– FRAUEN sind. Das kommt
dabei raus, wenn Ideologie das
Hirn frisst
Richard Grenell
@RichardGrenell
13. Feb. 2026 16:35
Brüssel widmet sich wie immer den
drängendsten Problemen Europas.
Eines der größten Probleme in
Deutschland ist, dass „Journalisten“
die deutsche Regierung
schützen, als wäre sie ihr Arbeitgeber.
Oh je.
15. Feb. 2026 11:59
Der ehemalige Botschafter der
USA in Deutschland nennt das
„Presseproblem“ beim Namen.
TELEGRAM
Weißmanns Nervosität wächst
vor der ORF-Generaldirektorswahl
ORF darf kein Spielball roter und schwarzer Machtinteressen sein!
Vor der Generalsdirektorswahl
packeln ÖVP und SPÖ
und wollen Kontrollrechte im
ORF beschneiden, um sich die
Macht im Staatsfunk zu sichern.
Angesichts der jüngsten Wortmeldungen
des amtierenden
ORF-Generaldirektors Roland
Weißmann ortete der freiheitliche
Generalsekretär und Mediensprecher
Christian Hafenecker eine
wachsende Nervosität im Vorfeld
der anstehenden ORF-Generaldirektorenwahl
am Küniglberg:
„Offenbar fürchtet Weißmann am
11. August nicht mehr gewählt zu
werden. Anders ist seine überzogene
Reaktion auf legitime Kritik der
FPÖ oder des unabhängigen Stiftungsrats
Peter Westenthaler kaum
zu erklären.“
Rot-schwarze Packelei
Dass Weißmann dabei ausgerechnet
der rote Stiftungsratsvorsitzende
Heinz Lederer zur Seite
springe, werfe zusätzliche Fragen
auf. Wenn sich der SPÖ-nahe Vorsitzende
demonstrativ vor einen
angezählten Generaldirektor stelle,
der als ÖVP-Kandidat gilt, dann
Hafenecker: SPÖ und ÖVP bunkern sich am Küniglberg ein.
zeige das vor allem eines: „Im ORF
geht es wieder einmal um parteipolitische
Machtspiele statt um
Unabhängigkeit!“
Besonders bedenklich sei es,
wenn ausgerechnet Rot und
Schwarz jetzt versuchen würden,
die Kontrollrechte des Stiftungsrats
einzuschränken, während man
gleichzeitig hinter den Kulissen
alle Personalentscheidungen im
Staatsfunk auspackle. „Kontrolle
beschneiden und gleichzeitig Posten
verteilen, das ist genau jene
politische Kultur, die das Vertrauen
in den ORF weiter untergräbt.
Kontrolle ist kein lästiges Hindernis,
sondern die Kernaufgabe des
Stiftungsrats“, betonte Hafenecker
unter Verweis auf die „angespann-
te Finanzlage“ im ORF trotz eines
Milliardenbudgets.
Es wundere daher nicht, dass
Lederer innerhalb der SPÖ zunehmend
an Rückhalt verliere, wenn er
sich augenscheinlich einer fremden
Agenda verschreibe, erläuterte der
FPÖ-Generalsekretär „Statt parteipolitischer
Gefälligkeiten braucht
es endlich einen echten Neustart
im ORF, frei von allen parteitaktischen
Abhängigkeiten und Machtkartellen.“
Die FPÖ werde weiterhin konsequent
aufklären und Missstände
benennen, versprach Hafenecker.
Wer jetzt nervös werde, sollte sich
fragen, ob er dem öffentlich-rechtlichen
Auftrag wirklich gerecht geworden
sei.
Foto: NFZ
GEFÄLLT MIR
Herbert Kickl
15. Februar 2026
Ein Jahr später ist klar: Der
Verzicht auf eine Regierungsbeteiligung
um jeden Preis
war kein Rückzug, sondern
ein Zeichen von Standfestigkeit.
2.385 Personen gefällt das.
Was die ÖVP wirklich wollte,
sieht man jetzt in der Chaosampel.
Nr. 8 Freitag, 20. Februar 2026
g
Kunst und Geld als Partner
Noble Begierden im Palais Liechtenstein
Im Palais Liechtenstein in Wien
ist zur Zeit eine Ausstellung zu genießen,
die eine eher ungewöhnliche
Sicht auf die Kunst bietet.
Es geht um den in diesem Bereich
waltenden Markt. Er ist in
einem von uns oft unterschätzten
Ausmaß für viele Kunstwerke
maßgebend. Die Schau „Noble
Begierden“ zeigt, wie die so oft als
„hehr“ bezeichnete Kunst mit dem
„schnöden“ Markt verbunden war
und ist.
Gleich das teuerste Kunstwerk
der Ausstellung ist ein Paradebeispiel
für diese Behauptung, die
nicht nur eine Behauptung ist, sondern
ein handfestes Faktum.
Der finanzielle Aspekt
Es ist der Barockschrank „Badminton
Cabinet“. Er sorgt mit filigranen
Edelstein-Intarsien, goldener
Verzierung und gleich acht
besonders hübschen Füßchen, und
auch mit seinem Wert für besonderes
Aufsehen. Im Jahr 2004 wurde
er um 26,4 Millionen Euro versteigert
und ist bestimmt weltweit das
teuerste Möbelstück. Seinerzeit
haben dreißig Personen sechs Jahre
lang an dem Möbel gearbeitet. Der
dritte Duke von Beaufort, Henry
Somerset, hat es als kostbares Andenken
aus Italien mitgebracht.
Im 18. Jahrhundert waren ausgedehnte
Bildungsreisen unter britischen
Adeligen üblich.
Die italienische „Kunstproduktion“,
so muss man es nennen, hat
darauf reagiert und hat souvenirtaugliche
Kunst geschaffen. So galt
etwa der Maler Pompeo Girolamo
Batoni als Erfinder des Touristenporträts,
und Kupferstiche der römischen
„Top Sights“ wurden zu
Objekten der Begierde. Das gab
der Ausstellung den Namen.
Interessant sind hier vier Bilder
von Claude Monet, darunter drei aus
der Serie mit dem Namen „House
of Parliament“. Monet war ein Verkaufsgenie,
er schuf Variationen mit
Wiedererkennbarkeit und befriedigte
auf diese Weise gleichzeitig das
Bedürfnis nach Originalität.
Zahlreiche Werke, darunter auch
flämische Wandteppich-Sets, sind
hier als Beispiele zu sehen. Das
Thema „Kunst und Geld“ fällt ja
oft unter den Tisch. Viel lieber ist
die Rede von Qualität, Schönheit,
Geist und derlei, vom Einfluss des
Marktes auf Geschmack und Geschichtsschreibung
spricht man
weniger. Andrea della Robbia
produzierte etwa beliebte Sujets
wie die „Madonna mit Kind und
Johannes dem Täufer“ auf Vorrat.
Die Ausstellung zeigt davon drei
Freistädter Kinderfasching
erneut ein voller Erfolg
Zahlreiche Familien folgten vergangenen
Samstag der Einladung
des Freiheitlichen Familienverbandes
OÖ zum traditionellen Kinderfasching
in der ÖTB-Halle Freistadt.
„Die Stimmung war wieder hervorragend“,
zeigte sich FPÖ-Abgeordneter
Harald Schuh begeistert.
FPÖ-Bezirkschef Peter Handlos
konnte diesmal auch Sabine Binder,
die Obfrau des Freiheitlichen Familienverbandes
begrüßen.
Foto: FPÖ Freistadt
Exemplare, insgesamt existieren
gleich fünfzehn Varianten.
Kultur 15
Ganze Märkte
Es entstanden Kunstmarktzentren
wie Rom und Florenz. Im Stadtstaat
in der Toskana gaben wohlhabende
Familien wie die Medici hochwertige
Großformate in Auftrag, wobei
sie das Thema, die Materialien, die
Größe und den Preis aushandelten.
Im Norden hatten Antwerpen und
Amsterdam die gleiche Rolle.
Auch Albrecht Dürer war einer
der Künstler, die sich an dem Handel
beteiligten.
Insgesamt
setzte man auf
Hochkarätiges,
beispielsweise
auf Rembrandt,
Brueghel, Tizian
oder Monet.
Dieser Aspekt
ist es auch, dass
das Haus Liechtenstein
aus dem
Vollen schöpfen
kann. Angeblich
beziffert sich der
Wert der Fürstlichen
Sammlungen
auf vier Milliarden Euro.
Und auch heute noch sammelt
die Fürstenfamilie auf höchstem
Niveau.
Abgesehen von diesem Umstand
ist allein die wohl einmalige
Schau, in der zahlreiche besonders
wertvolle Werke zu bestaunen sind,
einen Besuch des Palais wert.
Sie läuft noch bis 6. April und
ist die ganze Woche hindurch von
zehn bis 18 Uhr zugänglich.
Es ist keine Anmeldung erforderlich,
der Eintritt ist frei.
Herbert Pirker
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Garantierte 130 Millionen Euro am Freitag
Am 20. Februar gibt es den ersten EuroMillionen Superpot des Jahres
Einen dreistelligen Millionengewinn
hat es bei EuroMillionen heuer schon
gegeben, als ein Belgier Ende Jänner
123,5 Millionen Euro gewonnen hatte.
Jetzt, Mitte Februar, geht es erneut
um einen – noch etwas höheren
– dreistelligen Millionenbetrag. Am
Freitag, den 20. Februar 2026 steht
der erste EuroMillionen Superpot
des Jahres auf dem Programm, und
das heißt, dass die Gewinnsumme
für „5 plus 2 Richtige“ auf exakt 130
Millionen Euro aufdotiert wird.
Dazu führen die Österreichischen
Lotterien auch wieder die „7 plus
1“-Promotion durch: Wer zumindest
sieben Tipps auf seinem Wettschein
ankreuzt oder Quicktipps spielt, der
erhält einen Gratistipp zusätzlich.
EuroMillionen kann in allen Annahmestellen
der Österreichischen Lotterien sowie auf win2day.at und über die Lotterien App gespielt werden.
Annahmeschluss für diese Ziehung ist am Freitag, den 20. Februar, um 20.00 Uhr.
Lotto Bonus-Ziehung am 20. Februar
Es geht wieder um 30.000 Euro extra – gibt’s auch den ersten Sechser?
Zum vierten Mal im heurigen Jahr heißt es am Freitag, den 20. Februar, wieder Bonus-Ziehung bei Lotto.
Aber heißt es auch zum vierten Mal Jackpot, oder gibt es doch den ersten Freitag-Sechser dieses Jahres?
Was es jedenfalls wieder gibt, ist der
Bonus in Höhe von 30.000 Euro, der
unter allen mitspielenden Lotto Tipps
verlost wird.
Die Ziehung findet – selbstverständlich
unter notarieller Aufsicht – bei
den Österreichischen Lotterien am
Rennweg 44 in Wien statt. Die Ziehungsergebnisse
werden am Abend
als TV-Insert vor der ZIB 1 in ORF 2
ausgestrahlt sowie zeitnah auf den
Websites lotterien.at und win2day.at,
sowie über die Lotterien App und im
ORF Teletext bekannt gegeben.
Annahmeschluss für die Bonus-Ziehung
ist am Freitag, den 20. Februar
2026 um 18.30 Uhr.
Foto: Österreichische Lotterien
Foto: Anna Lena Duschl/Österreichische Lotterien
16 Blitzlicht
Neue Freie Zeitung
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Das Freiheitliche Bildungsinstitut. Gesellschaft für Politik, Kultur und Meinungsfreiheit (FBI) ist die politische Akademie der Freiheitlichen
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der
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