19.02.2026 Aufrufe

baustoffPARTNER Februar 2026

Das Fachmagazin für das Bauhandwerk. Titelstory: Heidelberg Materials - Gebäude mit C02-reduzierten Baustoffen Top-Thema Dach & Holzbau: Erste Neuheiten von der Fachmesse Dach und Holz. Im Blickpunkt: Hauraton - Systemanbieter für ganzheitliches Regenwassermanagement. Red Corner: Kebony - Zeitgemäße "Hütte im Wald" mit tiefschwarzer Holzfassade Neu! Der Klartext: Gebäudetyp E – Das sagt die Baubranche

Das Fachmagazin für das Bauhandwerk.
Titelstory: Heidelberg Materials - Gebäude mit C02-reduzierten Baustoffen
Top-Thema Dach & Holzbau: Erste Neuheiten von der Fachmesse Dach und Holz.
Im Blickpunkt: Hauraton - Systemanbieter für ganzheitliches Regenwassermanagement.
Red Corner: Kebony - Zeitgemäße "Hütte im Wald" mit tiefschwarzer Holzfassade

Neu! Der Klartext: Gebäudetyp E – Das sagt die Baubranche

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02

2026

Heidelberg Materials

Gebäude mit

CO 2 -reduzierten

Baustoffen

TOP-THEMA

Dach & Holzbau

Erste Neuheiten von der

Fachmesse Dach+Holz

in Köln

IM BLICKPUNKT

Hauraton

Systemanbieter

für ganzheitliches

Regenwassermanagement

RED CORNER

Kebony

Gebäudetyp E –

Das sagt die Branche

Zeitgemäße »Hütte im

Wald« mit tiefschwarzer

Holzfassade

Das Fachmagazin für das Bauhandwerk

baustoff-partner.de


Halle 4A Stand 323 | 24.-27. März 2026

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Editorial

Von Gesetzen

und effizienter Arbeit

In den letzten Wochen wurde in Deutschland viel diskutiert

über die Arbeitsmoral der Bevölkerung. Feiern

wir zu oft krank, arbeiten wir zu wenig oder am liebsten

nur Teilzeit? Ein nüchterner Blick auf die Statistik zeigt,

dass die Pro-Kopf-Arbeitszeit der Deutschen laut einer

Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft in den

vergangenen Jahren kontinuierlich nach unten gegangen

ist. Das IW verzeichnet dagegen in den vergangenen zehn

Jahren einen Anstieg der Arbeitsstunden je Einwohner im

Erwerbsalter. Hintergrund ist, dass mehr Frauen erwerbstätig

sind, wenngleich oft in Teilzeit.

Dass ein quantitatives Mehr an Arbeit unmittelbar zu

wirtschaftlichem Wachstum führt, ist nicht gesagt. Effizienz,

Produktivität, Innovationen und Kreativität spielen

sicherlich eine ebenso wichtige Rolle. Und hier sollte man

vielleicht auch mal die Arbeitsleistung der Bundesregierung

genauer unter die Lupe nehmen.

Ein Beispiel, das vor einigen Monaten bereits thematisiert

wurde, ist die Reform des Gebäudeenergiegesetzes

(GEG). Im Koalitionsvertrag wurde hierzu ausgeführt: »Wir

werden das Heizungsgesetz (das es so eigentlich gar nicht

gibt, Anm. d. Red.) abschaffen.« Inzwischen ist nicht viel

mehr passiert, als dem ungeliebten Kind einen neuen

Namen zu geben: Aus dem Gebäudeenergiegesetz (GEG)

aka Heizungsgesetz wird das Gebäudemodernisierungsgesetz

(GMG).

Was es beinhalten soll, darüber herrscht in der Koalition

ein bislang ungelöster Streit. Ein für Ende Januar angekündigtes

Eckpunktepapier des Bundeswirtschafts- und

Bundesbauministeriums lässt weiter auf sich warten und

soll jetzt Ende Februar vorgelegt werden. Während die

Union für Technologieoffenheit plädiert, will die SPD die

Regel, nach der neue Heizungen zu 65 Prozent mit erneuerbaren

Energien betrieben werden müssen, beibehalten.

Ob diese 65-Prozent-Regel einfach so gestrichen werden

kann, ist fraglich. Eine Abschaffung könnte sogar verfassungswidrig

sein, wie ein aktuelles juristisches Gutachten

beleuchtet. Die Juristen berufen sich in dem Gutachten auf

das im Grundgesetz verankerte Verschlechterungsverbot.

Das Klimaschutzgebot (Art. 20a GG) besagt, dass Klimamaßnahmen,

die einmal etabliert wurden, nicht grundlos

wieder abgeschafft werden dürfen. Auch die Frage, ob

und wie viel Förderung es für Wärmepumpen noch geben

soll, ist ungeklärt.

Unabhängig davon verunsichert die monatelange Blockadepolitik

der Regierung Verbraucher und Heizungsbranche

so sehr, dass die Heizungsverkäufe drastisch eingebrochen

sind. Zum Vergleich: Wurden 2023 noch über 1,3 Mio.

Heizungsgeräte verkauft, waren es 2025 nicht einmal

mehr die Hälfte (627 000). Das ist der niedrigste Stand

seit 2010. Deutlich wird auch, dass die Abkehr von den

fossilen Heizsystemen (Gas, Öl) Fahrt aufgenommen hat.

2023 wurden fast 700 000 Gasbrennwertkessel und über

100 000 Ölheizungen verkauft. Zwei Jahre später waren

es noch 229 000 bzw. 22 500. Trotz einer beispiellosen

medialen Kampagne gegen die Wärmepumpe war diese

im Jahr 2025 mit knapp 300 000 installierten Einheiten der

meistverkaufte Wärmeerzeuger in Deutschland – wenngleich

auf einem sehr niedrigen Gesamtniveau.

Wenn die Regierung nicht schnell das GMG auf den

Weg bringt, dürfte es ein weiteres verlorenes Jahr für die

Heizungsbranche werden. Bundesumweltminister Carsten

Schneider bringt es auf den Punkt: »Von den Heizungsbauern

über die Installateure bis zur Energiewirtschaft und

den kommunalen Spitzenverbänden rufen alle: Stiftet kein

neues Chaos, ändert möglichst wenig, und schafft endlich

Planungssicherheit.« Auch die Verbraucher würden es der

Regierung danken.

Peter Lang

Redakteur

4 l Februar 2026

Editorial


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Inhaltsverzeichnis

4 EDITORIAL

i TITELSTORY

8 HEIDELBERG MATERIALS Premiere für »Carbon Captured«-Zement

10 NAMEN & NEUIGKEITEN

12 KLARTEXT Wie beurteilen Branchenprofis den Gebäudetyp E?

BLICKPUNKT

37 ETEX Dach- und Fassadenplatten »Cedral Alterna«

38 LAMILUX Messeauftritt mit Nachwuchswettbewerb

39 NATURHELD Holzfaserdämmung und Abdichtung im System

40 FISCHER Befestigungslösungen für den Dach- und Holzbau im Fokus

41 EJOT Befestigungslösungen für den Holzbau

42 EGGER Neuheiten für Innenausbau und Dach

43 CARLISLE Neue EPDM-Abdichtung »Hertalan Easy Weld Pro«

44 SILIKAL ETA-zertifiziertes Abdichtungssystem für Dächer

44 FORMTEILBAU SCHMITT Schattenfugen für Trockenbauer

45 SWISSPEARL »Tec+« und »Sunskin« für Dach und Fassade

46 KINGSPAN LIGHT + AIR Sanierung von Lichtkuppeln

47 SWISSPOR Alles rund ums Thema sicheres Dach

48 SIKA Zuverlässiges Monitoring für Flachdächer

49 VELUX Neue Rollladen-Generation

50 HYMER Modulares »HYGHTS«-Geländersystem

16 HAURATON 30 Jahre »Recyfix«

19 TOP-THEMA: DACH & HOLZBAU

20 SL LASER Lasersysteme für den Holzbau

22 LINZMEIER Dachsanierung ohne Lastreserven

24 FLECK Intelligente Lösungen für Gründach, Flachdach und Solar

26 DEUTSCHE ROCKWOOL Deckendämmung mit Granulat »Fillrock RG«

28 RENOLIT ALKORPLAN Integriertes Dachbahnen-System

30 ZINCO Tonnendachbegrünung für Markthalle

32 PREFA Neuheiten für Fassade, Dach und Entwässerung

33 LORO Sanierungslösungen für die Flachdach- und Balkonentwässerung

34 RAVAGO Dämmplatten für begrünte Umkehrdächer

36 PUREN PU-Lösungen fürs Dach und die obere Geschossdecke

51 THEMA: AUẞENANLAGEN

52 MOSO Neue Terrassendielen und Fassadensysteme aus Bambus

54 GUTJAHR Design bei Gitterrosten und Kastenrinnen

56 NATURINFORM Co-extrudierte Dielenserie »Piazza Familie«

57 DECEUNINCK Terrassendiele im Farbton »Herbstbraun«

58 BETONWERK PFENNING Pflastersystem mit EPDM-Fugen

59 RICHARD BRINK Sonderanfertigungen zu Standardpreisen

60 PCI Komplettsanierung einer Terrasse

12

52

6 l Februar 2026

Inhaltsverzeichnis


66

80 STABILA Linien-Receiver »RL 230 RG« ergänzt Laser

81 SFS Optimierte Montageprozesse im Messefokus

82 BEA GROUP Neuer Akku-Nagler von KMR

82 SIMPSON STRONG-TIE Zuganker für unsichtbare Verbindungen

83 ROTHOBLAAS Neue Schrauben und ein Schutzhelm

84 ITW BEFESTIGUNGSSYSTEME Wegkontrollierte Befestigung

84 NORDWEST Tecwerk-Produktkatalog erscheint gedruckt und digital

85 KRAUSE Sicherer Stand in der Höhe

61 THEMA: FASSADE & ROHBAU

61 OSMO Vertikale Holzfassade mit Charakter

62 KEBONY Reduzierte Architektur im Grünen

64 GUTEX Holzfaserdämmung für Logistikzentrum

66 BAUMIT Neue Geschäftsfelder und 16. Baufachkongress

70 DOMICO Dach- und Fassadensysteme für ein neues Logistikzentrum

72 SCHÖCK Schlankere Vorsatzschale dank neuer Befestigungstechnik

74 SCHLAGMANN POROTON Mit viel Eigenleistung zum Traumhaus

76 JAMES HARDIE Platten für zertifiziert wetterfesten Brandschutz

86 AKTUELLES

88 IMPRESSUM

89 REDAKTIONSVERZEICHNIS

90 VORSCHAU

62

77 THEMA: WERKZEUGE & BEFESTIGUNG

77 BOSCH Präzise Schnitte auf wechselnden Baustellen

78 FESTOOL Neue Akku-Tauchsäge »TSC 55 KS«

79 SOLA Elektronische Basis für Lasergeräte

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HEIDELBERG MATERIALS (4)

Das »Dreihaus« basiert auf einem für den 3D-Druck optimierten, skalierbaren

Gebäudekonzept für ein dreigeschossiges Mehrfamilienhaus.

HEIDELBERG MATERIALS – Auf dem ehemaligen US-Areal Campbell in

Heidelberg entsteht derzeit ein zukunftsweisendes Wohnbaukonzept:

Das Projekt »Dreihaus« ist ein voll durchgeplantes, für den 3D-Druck

optimiertes, skalierbares Gebäudekonzept mit CO 2

-reduzierten Baustoffen.

Für das erste »Dreihaus«-Referenzobjekt liefert Heidelberg

Materials deutlich CO 2

-reduzierte Hightech-Materialien.

Auf dem ehemaligen US-Areal

Campbell in Heidelberg entsteht

derzeit ein zukunftsweisendes

Wohnbaukonzept: das Projekt

»Dreihaus«.

Für die ersten beiden Häuser des Referenzprojekts

auf dem Campbell-Areal in Heidelberg

kommt der CO 2

-reduzierte Baustoff »evoBuild

3D-Druck« zum Einsatz, der ein Bindemittel enthält,

das bereits eine signifikante CO 2

-Reduktion

im Vergleich zum traditionellen Portlandzement

ermöglicht. Beim dritten Haus wird erstmals in

Deutschland »evoZero« von Heidelberg Materials

verwendet, der weltweit erste Zement auf Basis

von CO 2

-Abscheidung und -Speicherung (Carbon

Capture and Storage, kurz: CCS).

»Unser Anspruch ist es,

echte Lösungen für die

Dekarbonisierung am Bau

zu schaffen und gemeinsam

mit unseren Partnern

nachhaltigere Innovationsprojekte

voranzutreiben.

Mit der Deutschland-Premiere

von ›evoZero‹, dem

weltweit ersten Zement aus

CO 2

-Abscheidung und ‐Speicherung,

läuten wir heute in

Heidelberg und landesweit

eine neue Ära des nachhaltigen

Bauens ein«, erklärt

Dr. Dominik von Achten,

Vorstandsvorsitzender von

Heidelberg Materials.

»Das ›Dreihaus‹ mit CO 2

-reduzierten, zirkulären

Baustoffen von Heidelberg Materials ist beispielhaft

für die Transformation der Baubranche

in Deutschland. Hier zeigen wir, wie wir durch

den konsequenten Ausbau unseres Portfolios

an nachhaltigeren Produkten unseren Kunden

nicht nur hochinnovative, sondern auch maßgeschneiderte

Lösungen bieten, die sie bei der

Realisierung unterschiedlichster Bauprojekte optimal

unterstützen«, ergänzt Christoph Streicher,

Sprecher der Geschäftsleitung Deutschland von

Heidelberg Materials. Die CO 2

-Reduktion bei »evo-

Zero« wird durch den Einsatz einer innovativen

CO 2

-Abscheidetechnologie im Werk Brevik von

Heidelberg Materials in Norwegen erzielt, wobei

das abgeschiedene CO 2

dauerhaft im Meeresboden

gespeichert wird. Stringente Mechanismen

stellen sicher, dass jede Tonne abgeschiedenes

CO 2

präzise und nur einmalig auf den CO 2

-Fußabdruck

von »evoZero« angerechnet wird.

3D-Baustoffe integraler Bestandteil

der Nachhaltigkeitsstrategie

Heidelberg Materials verfolgt eine ambitionierte

Nachhaltigkeitsstrategie: Bis 2030 sollen 50 Prozent

des Umsatzes mit nachhaltigen Produkten

erzielt und die spezifischen Netto-CO 2

-Emissionen

pro Tonne zementartigem Material auf unter

400 kg reduziert werden. Mit Innovationen wie

»evoZero« und dem konsequenten Ausbau von

Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung unterstreicht

Heidelberg Materials seine Vorreiterrolle

in der Transformation der Baustoffindustrie.

3D-Baustoffe sind ein integraler Bestandteil des

Portfolios. Das Unternehmen bietet Architekten,

Ingenieuren, Herstellern von 3D-Druckern und

8 l Februar 2026 Titelstory


Die Mehrfamilienhäuser des »Dreihaus«-Konzepts beinhalten

zwischen sechs und zwölf Wohneinheiten. Beim dritten Haus wird

erstmals in Deutschland »evoZero« von Heidelberg Materials

verwendet, der weltweit erste Zement auf Basis von

CO 2

-Abscheidung und -Speicherung.

Titelstory

Bauherren, die Gebäude oder

Betonprodukte im 3D-Druck

realisieren möchten, neben qualitativ

hochwertigen Produkten auch

technisches Know-how an.

Skalierbares Gebäudekonzept

in drei Größen

Das Einzigartige beim »Dreihaus« ist das voll

durchgeplante und für den 3D-Druck optimierte,

skalierbare Gebäudekonzept für ein dreigeschossiges

Mehrfamilienhaus – in den drei Größen S,

M und L. Die Mehrfamilienhäuser beinhalten zwischen

sechs und zwölf Wohneinheiten mit 46 bis

89 m². »Als Korte-Hoffmann Gebäudedruck sind

wir stolz, gemeinsam mit unseren Partnern ein

Konzept entwickelt zu haben, das bezahlbaren,

nachhaltigen und zugleich architektonisch hochwertigen

Wohnraum in kürzester Zeit realisierbar

macht«, betonen Waldemar Korte und Alexander

Hoffmann von Korte-Hoffmann Gebäudedruck.

Die 3D-Druckarbeiten an den drei Mehrfamilienhäusern

führt die Firma Peri 3D Construction mit

ihrem Komplettsystem und einem zwei- bis dreiköpfigen

Team durch. Für den führenden Anbieter

von 3D-Drucklösungen liegt die Bedeutung

des 3D-Druckprojekts nicht nur in der eingesetzten

Technologie, sondern vielmehr in dem, was

gedruckt wird: »›Dreihaus‹ vereint alles, was wir

in unseren bisher 17 umgesetzten 3D-Druckprojekten

gelernt haben. Dabei geht es sowohl um

durchdachte, für 3D-Druck optimierte Grundrisse

als auch um die sinnvolle Integration des

3D-Drucks in den kompletten Bauablauf. Jedes

›Dreihaus‹ ist in zwei Segmente unterteilt. Während

in einer Hälfte gedruckt wird, wird in der anderen

bereits die Decke betoniert. So wachsen die

Mehrfamilienhäuser rasend schnell in die Höhe«,

erläutert Dr. Fabian Meyer-Brötz, Geschäftsführer

von Peri 3D Construction. »Im Vergleich zu

herkömmlichen Bauweisen wird ›Dreihaus‹ 30

Prozent schneller und zehn Prozent kostengünstiger

fertiggestellt. Diese Werte möchten wir mit

diesem Projekt in der Praxis belegen und werden

nach Projektabschluss entsprechende Zahlen

veröffentlichen.«

»Als Teil der Peri-Gruppe sehen wir den

3D-Betondruck als Schlüsseltechnologie für die

nächste Baugeneration. Mit dem ›Dreihaus‹-Projekt

zeigen wir, wie sich Wohngebäude schneller,

effizienter und in hoher Qualität realisieren lassen.

Für Peri ist ›Dreihaus‹ nicht nur ein weiterer

Projektschritt, sondern ein symbolträchtiger Meilenstein:

Er zeigt, dass serieller 3D-Wohnungsbau

im deutschen Markt nicht Zukunftsmusik,

sondern unmittelbar einsetzbar ist«, so Christian

Schwörer, CEO der Peri-Gruppe.

Probewohnen im Boarding-House

In diesem Frühsommer werden die Gebäude für

gewerbliches Wohnen bezugsfertig sein. Der

künftige Mieter MyStay Scherer wird hier das

Boarding-House »HEI³ Apartments – Heidelberg

hoch 3« als Serviced Apartments zum Wohnen

auf Zeit für Unternehmen und Geschäftsreisende

anbieten – und auch allen, die im »Dreihaus«

beim Probewohnen das alles einmal selbst erleben

möchten.

?

Das Hightech-Material »evoBuild

3D-Druck« kam bereits bei mehreren

Gebäuden zum Einsatz und beinhaltet

ein Bindemittel, das eine signifikante

CO 2

-Reduzierung im Vergleich zu einem

traditionellen Portlandzement aufweist.

Titelstory


NAMEN & NEUIGKEITEN

02 26

ZINCO –

Djordje Spremic übernimmt Geschäftsführung

GIMA – Christina Penzenstadler

leitet Vertrieb und Marketing

Djordje Spremic verfügt über fundierte Erfahrung

in der Bauindustrie.

Djordje Spremic hat zum 1. Januar 2026 die Geschäftsführung

von Zinco in Nürtingen übernommen. Im Zuge

eines Generationswechsels übernimmt er die strategische

und operative Unternehmensleitung, aktuell

noch gemeinsam mit den bisherigen Geschäftsführern

Ulrich Schäfer und Dieter Schenk.

Der 46-jährige Magister der Wirtschaftswissenschaften

(Wirtschaftsuniversität Wien) qualifiziert sich nach

Unternehmensangaben durch seine fundierte Berufserfahrung

in der Bauindustrie und sein exzellentes

Branchenverständnis für diese Position. Vor seinem

Wechsel zu Zinco innerhalb der Holcim-Gruppe war

MUREXIN – Michael Heim

ist neuer Geschäftsführer

Michael Heim ist der neue Geschäftsführer von

Murexin Deutschland.

Murexin stellt die Geschäftsführung seines deutschen

Tochterunternehmens neu auf: Michael Heim (49) übernimmt

mit sofortiger Wirkung die Position des Geschäftsführers

von Murexin Deutschland. Er bringt umfassende

Management- und Vertriebserfahrung aus der

Bauchemie mit und hat in leitenden Funktionen Wachstums-

und Veränderungsprozesse verantwortet. Heim

ZINCO

MUREXIN

Djordje Spremic über 17 Jahre für den europäischen

Baukonzern Porr tätig. Dort verantwortete er zuletzt

als kaufmännischer Leiter den Bereich Hochbau in der

Schweiz.

Internationale Prägung und interkulturelle Kompetenz

zeichnen Djordje Spremic besonders aus. Er ist

zweisprachig (Serbisch und Deutsch) aufgewachsen,

spricht fließend Englisch sowie Russisch und verfügt

über ein tiefes Verständnis für unterschiedliche kulturelle

und wirtschaftliche Rahmenbedingungen. In der

strategischen Ausrichtung wird Spremic den Fokus auf

die weitere Stärkung des deutschen Marktes, den Ausbau

der Exportaktivitäten und die systematische Erschließung

globaler Märkte legen. Dabei ist die Integration

von Zinco in die Holcim-Gruppe ein zentraler Hebel:

»Zinco passt perfekt in die Holcim-Strategie ›Next-

Gen Growth 2030‹. Holcim verfolgt das Ziel, der weltweit

führende Anbieter für nachhaltige Baulösungen

zu werden. Für uns ist Nachhaltigkeit kein Widerspruch

zu Profitabilität, sondern der Haupttreiber für unser

zukünftiges Wachstum«, erklärt Spremic. Ein besonderer

Schwerpunkt seiner Arbeit werden die Skalierung

der »EcoCycle«-Technologie sowie neue Systemlösungen

sein.

?

war zuletzt als Regional Director DACH/General Manager

bei der Kerakoll Group tätig. Zuvor verantwortete

er bei Wienerberger Deutschland als Director of Sales

zentrale Vertriebsagenden im Bereich Wand, Fassade

und Freiflächen. Seine Kompetenz in Wachstum, Markenführung

und Ergebnisentwicklung baute er über

viele Jahre in unterschiedlichen Führungsfunktionen

bei Mapei weiter aus. Neben seiner betriebswirtschaftlichen

Ausbildung ist Heim Fliesenlegermeister – und

verbindet damit Praxisnähe mit strategischem Management.

In seinen bisherigen Stationen lag der Fokus auf

der Weiterentwicklung von Vertriebs- und Marktstrukturen,

der konsequenten Kundenorientierung sowie

der Umsetzung von Transformations- und Digitalisierungsinitiativen.

Damit setzt Murexin Deutschland auf

eine Führungspersönlichkeit, die operative Umsetzungskraft

mit klarer Marktausrichtung verbindet.

»Murexin steht für praxisnahe Systemlösungen, Qualität

und Verlässlichkeit – Werte, die ich aus eigener

Erfahrung im Markt sehr schätze. Mein Ziel ist es,

gemeinsam mit dem Team die Marktpräsenz in Deutschland

weiter zu stärken, Strukturen konsequent weiterzuentwickeln

und nachhaltiges Wachstum zu erzielen«,

erläutert Michael Heim seine Motivation und

Zielsetzungen.?

GIMA

Christina Penzenstadler hat bei Gima die Leitung für den

Vertrieb und das Marketing übernommen.

Gima stellt die Weichen für die Zukunft: Am 1. Januar

2026 hat Christina Penzenstadler die Leitung für

den Vertrieb und das Marketing übernommen. Sie folgt

auf Patrick Dietrich, der diese Bereiche seit 2016 verantwortete.

Christina Penzenstadler ist seit acht Jahren

in leitender Funktion im Unternehmen tätig. In dieser

Zeit trieb sie die Modernisierung sämtlicher

Kommunikationswerkzeuge voran und war für die

erfolgreiche Positionierung neuer Produktkategorien

verantwortlich. Zuvor war sie unter anderem in verschiedenen

Positionen in Handelsunternehmen und

im Agenturumfeld tätig, bevor sie im Februar 2018 als

Marketing Managerin zu Gima wechselte.

Die neue Leiterin für Vertrieb und Marketing verfügt

über einen akademischen Hintergrund im Bereich Business

Administration mit den Schwerpunkten Marketing

und Management, den sie an der Universität Passau

(Bachelor und Master) erworben hat. Inhaber Claus

Girnghuber begrüßt die Entscheidung: »Mit Christina

Penzenstadler gewinnen wir eine sehr motivierte Führungspersönlichkeit

aus den eigenen Reihen, die unsere

strategische Ausrichtung in Vertrieb und Marketing

konsequent weiterentwickeln wird. Zudem legt sie viel

Wert auf ein starkes und langfristiges Netzwerk und

setzt auf die Stärken eines Familienunternehmens.«

Claus Girnghuber bedankt sich gleichzeitig bei Patrick

Dietrich für dessen knapp zehnjährige, erfolgreiche

Tätigkeit im Unternehmen. »Herr Dietrich hat maßgeblich

dazu beigetragen, den Vertrieb und das

Marketing von Gima weiterzuentwickeln und zukunftsfähig

aufzustellen. Dafür spreche ich ihm auch stellvertretend

für die gesamte Belegschaft meinen herzlichen

Dank aus«, so Girnghuber.

In ihrer neuen Rolle wird Christina Penzenstadler den

Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung kreislauffähiger

und innovativer Ziegelprodukte legen. Ein weiteres

zentrales Ziel ist die Digitalisierung der Vertriebsprozesse

des Unternehmens. Der Vertrieb des

Unternehmens ist traditionell auf die persönliche Projektberatung

ausgerichtet.?

10 l Februar 2026 Namen & Neuigkeiten


JACKON INSULATION BY BEWI

Daniel Geigenfeind hat im Januar die Geschäftsführung

von Jackon Insulation by Bewi übernommen.

Jackon Insulation by Bewi stellt die Weichen für die

Zukunft neu. Seit dem 15. Januar 2026 führt Daniel

Geigenfeind als Geschäftsführer das Unternehmen. Er

übernimmt den Staffelstab vom bisherigen Geschäftsführer

Michael Schneider. Mit Daniel Geigenfeind übernimmt

eine erfahrene Führungspersönlichkeit das Ruder

bei Jackon Insulation by Bewi. Seit dem 15. Oktober

2025 war er als Finanzdirektor im Unternehmen tätig

und ist daher bereits bestens mit der Organisation und

den internen Abläufen vertraut. Der 46-jährige Fami-

JACKON INSULATION BY BEWI –

Daniel Geigenfeind zum Geschäftsführer bestellt

Die Velux-Gruppe schärft ihren strategischen Kurs

und rückt lokale Kunden- und Marktbedürfnisse noch

stärker in den Mittelpunkt. Zudem übernimmt Silke

Stehr als alleinige Geschäftsführerin die Verantwortung

für zentrale Unternehmensbereiche. Matthias

Mager hat Velux Deutschland verlassen, um sich neuen

Aufgaben außerhalb des Unternehmens zu widmen.

Seit Dezember 2025 verantwortet Silke Stehr

als Geschäftsführerin die Bereiche Vertrieb, Vertriebsinnendienst

(inklusive Customer Interaction Center

und After-Sales-Services), Advisory Services, Business

Development sowie lokales Produktmanagement

und Marketing. Damit verlagert die Velux-Gruppe

mehr Entscheidungskompetenz in den Markt, um

zukünftig flexibler und passgenauer auf lokale Anforlienvater

verfügt über langjährige Erfahrung in der Baustoffindustrie,

insbesondere in verantwortungsvollen

Führungspositionen. »Die Strukturen und Prozesse sind

mir daher nicht fremd – umso mehr freue ich mich, dieses

Wissen nun bei Jackon Insulation by Bewi einzubringen«,

sagt Daniel Geigenfeind über seine neue

Aufgabe. Er setzt auf eine Unternehmenskultur, die

von Transparenz und Teamgeist geprägt ist. »Ich sehe

ein hohes Potenzial im Markt und vor allem in unseren

Mitarbeitenden. Ihr Know-how und ihre Bereitschaft,

Verantwortung zu übernehmen, haben mich in

den ersten Wochen besonders beeindruckt.« Die Neuausrichtung

des Managements ist Teil einer langfristigen

Strategie. Ziel ist es, die Organisation agiler und

effizienter aufzustellen, um noch schneller auf Marktveränderungen

reagieren zu können. Für die Kunden

und Geschäftspartner bedeutet das zugleich: Die

gewohnte Qualität und die direkten Ansprechpartner

bleiben unverändert bestehen. Jackon Insulation by

Bewi ist sehr gut positioniert, um das Wachstum bei

XPS-basierten Lösungen voranzutreiben – von Dämmstoffen

für Bau- und Industrieanwendungen bis hin zu

Bauplatten und Duschelementen für die moderne Badgestaltung.

Das Unternehmen setzt auf zukunftsweisende,

nachhaltige und ressourcenschonende Lösungen,

etwa durch ligninbasierte Produkte und die

zunehmende Verwendung von Recyclingmaterialien.

Daniel Geigenfeind wird diesen Weg konsequent weiterverfolgen,

um den steigenden ökologischen und

ökonomischen Anforderungen des Marktes gerecht zu

werden. Der neue Geschäftsführer folgt auf Michael

Schneider, der das Haus im besten gegenseitigen Einvernehmen

verlässt. Jackon Insulation by Bewi dankt

Michael Schneider für seine wertvolle Arbeit. Für seinen

weiteren Berufs- und Lebensweg wünscht ihm

das Unternehmen alles Gute und viel Erfolg.?

VELUX – Silke Stehr wird

alleinige Geschäftsführerin

VELUX

Erhält mehr Kompetenzen: Silke Stehr übernimmt die

alleinige Geschäftsführung bei Velux Deutschland.

derungen zu reagieren und Kunden bestmögliche

Lösungen zu bieten. Die neue Struktur baut auf den

etablierten Fachbereichen und Vertriebsstrukturen

auf, die auch weiterhin die strategische Zusammenarbeit

mit Partnern aus Handel und Handwerk vorantreiben

und stärken. In ihrer neuen Funktion berichtet

Silke Stehr an Anders Dam Vestergaard, der die

Region NENA der Gruppe leitet, zu der neben Velux

Deutschland auch Österreich, die Schweiz sowie weitere

Märkte in Nord- und Zentraleuropa, Nordamerika

und APAC gehören. Mit der neuen internationalen

Struktur will die Velux-Gruppe die globale Präsenz

nutzen, um Wissenstransfer zu fördern und die

Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg

zu stärken.?

Namen + Neuigkeiten

Februar 2026 l 11


Klartext

Gebäudetyp E:

Chance oder Risiko?

In unserer neuen Rubrik »Klartext«

erhalten wichtige Branchengrößen

und -kenner die Möglichkeit, sich zu

einem aktuellen Thema der Bauwirtschaft

zu äußern. In dieser Ausgabe

dreht sich alles um den

geplanten Gebäudetyp E: Mithilfe

eines neuen Vertragsmodells will

die Bundesregierung das Bauen

einfacher, schneller und günstiger

machen. Ob sich dieses Vorhaben in

der Praxis bewähren wird und wie

die konkrete Umsetzung aussehen

soll, ist jedoch umstritten.

Herzstück der Debatte ist der Gebäudetyp-

E-Vertrag: Bauherr und Bauunternehmen sollen

darin festhalten können, in bestimmten

Punkten von bestehenden Standards abzuweichen,

solange die bauordnungsrechtlichen

Schutzziele eingehalten werden. Weg

von aufwendigen Details, hin zu kompakten

Grundrissen, robusten Materialien und seriellen

Konzepten: So lautet das Versprechen,

mit dem Planungs- und Bauprozesse vereinfacht

und Kosten gesenkt werden sollen.

Genau an dieser Stelle scheiden sich

jedoch die Geister. Teile der Bauwirtschaft

begrüßen die zusätzlichen Spielräume und

sehen im Gebäudetyp E einen wichtigen

Schritt hin zu mehr Pragmatismus. Andere

Stimmen aus Branche und Verbraucherschutz

warnen vor einem »Bauen light«, bei

dem etwa Komfort-, Schall- und Effizienzstandards

unter dem Druck der Baukrise

aufgeweicht werden könnten – mit Problemen,

die schon heute absehbar sind. Vor

diesem Hintergrund haben wir sechs Branchenexperten

gefragt: Ist der Gebäudetyp

E die Chance auf einen sinnvollen Neustart

im Wohnungsbau oder ein folgenschwerer

Systemwechsel, der mit unnötigen Risiken

verbunden ist?

?

12 l Februar 2026 Klartext


Einfach darf nicht

beliebig heißen

Dass wir schneller und kosteneffizienter

bauen müssen, ist unstrittig.

Vor diesem Hintergrund ist der

Gebäudetyp E ein überfälliger Impuls für den

Wohnungsbau. Die Möglichkeit, von nicht sicherheitsrelevanten

Standards abzuweichen, kann ein

entscheidender Hebel sein, um die Baukrise zu

überwinden.

Doch Vereinfachung darf nicht zu Beliebigkeit

führen. Komfort, Schallschutz und Energieeffizienz

sind kein Nice-to-have, sondern Grundlagen

für Lebensqualität und Nachhaltigkeit. Wer hier zu

stark kürzt, riskiert Folgekosten und mindert die

Akzeptanz neuer Bauweisen.

Meine Erfahrung ist, dass sich Wirtschaftlichkeit

und Qualität nicht ausschließen. Im Gegenteil.

Innovationen wie kreislauffähige Materialien, digitale

Planung und modulare Systeme zeigen, dass

beides zusammen möglich ist. Und genau darin

liegt die Chance des Gebäudetyps E: Bürokratie

abbauen, Innovation ermöglichen und gleichzeitig

die Standards sichern, die für Qualität und Nachhaltigkeit

entscheidend sind.

Damit er zum Katalysator wird, braucht es klare

Leitplanken. Und es braucht den Mut, Bürokratie

abzubauen, ohne neue Hürden auf Länderebene

zu schaffen. Nur so entsteht Vertrauen in eine

Bauweise, die nicht nur schneller, sondern auch

zukunftsfähig ist.

Mein Appell: Nutzen wir die Chance für mehr

Tempo und weniger Vorschriften und sichern gleichzeitig

die Standards, die für Sicherheit, Werthaltigkeit

und Nachhaltigkeit entscheidend sind. Nur so

wird aus »einfach« auch »zukunftsfähig«. ?

René Grupp

CEO Sievert SE

Bauwende braucht Vereinfachung

– und starke Dachlösungen

Der Gebäudetyp E ist keine theoretische Reformidee,

sondern eine überfällige Korrektur eines aus dem

Gleichgewicht geratenen Bauwesens. In Deutschland

ist Bauen zunehmend durch eine Normen- und

Regelungsdichte geprägt, die weit über das Ziel der

Gefahrenabwehr hinausgeht. Technische Standards

wurden schleichend zu zwingenden Vorgaben, Haftungsfragen

zu Innovationsbremsen. Der Gebäudetyp

E stellt dieses System erstmals grundsätzlich

infrage. Nicht jede Norm bedeutet automatisch Qualität,

und verantwortungsvolle Abweichungen müssen

möglich sein, wenn die zentralen Schutzziele

der Bauordnungen – insbesondere Standsicherheit,

Brand- und Gesundheitsschutz – eingehalten werden.

Der Gebäudetyp E kann Kosten senken, Bauprozesse

beschleunigen und Innovationen ermöglichen. Er

wird jedoch zum Problem, wenn er als Sparinstrument

statt als verantwortliches Werkzeug missverstanden

wird. Die Initiative Steildach e.V. hat diese

Diskussion frühzeitig aufgegriffen. Bereits am 20.

November 2023 wurde der Gebäudetyp E im Rahmen

der Eventreihe »RooftopTalks«

in München intensiv thematisiert. Im

Fokus stand dabei das Steildach als konstruktiv

einfaches, langlebiges und ressourceneffizientes

Bauelement. Auch im Dachbereich zeigt sich,

wie durch Reduktion, klare Konstruktionen und handwerklich

präzise Details Qualität gesichert, Kosten

gesenkt und neue Spielräume für zukunftsfähiges

Bauen geschaffen werden können. Zahlreiche Praxis-

und Forschungsprojekte auch auf den Kommunikationsplattformen

der Initiative im Web und auf

Social Media unter »Dachkult« belegen, dass einfaches

Bauen nicht mit einem Verlust an Baukultur

gleichzusetzen ist. Im Gegenteil: Vereinfachung

eröffnet neue Chancen für Nachhaltigkeit, Dauerhaftigkeit

und bezahlbaren Wohnraum.

Aus Sicht der Initiative Steildach ist der Gebäudetyp

E kein Bruch mit Qualität, sondern ein

überfälliger Schritt hin zu einem realistischen, verantwortungsvollen

und zukunftsfähigen Bauen in

Deutschland.?

Christoph Nielacny

Erster Vorstand der Initiative Steildach e.V.

Klartext

13 l Februar 2026


Startpunkt mit

Weiterentwicklungspotenzial

Der Gebäudetyp E ist ein wichtiger

Schritt, um das Bauen in

Deutschland wieder einfacher, schneller

und wirtschaftlicher zu machen. Seit Jahren

hemmt uns eine wachsende Normenfülle, in der

Komfort- und Ausstattungsstandards oft wie unverrückbare

Mindestanforderungen behandelt werden.

Dabei braucht es mehr Freiheit für praxisgerechte,

funktionsorientierte Lösungen – ohne die grundlegenden

Schutzziele wie Standsicherheit, Brandoder

Gesundheitsschutz zu gefährden. Genau hier

setzt Typ E an: Er gibt erfahrenen Bauakteuren mehr

Gestaltungsspielraum, ohne die Basis des sicheren

Bauens aufzuweichen. Richtig umgesetzt, kann er

Innovation ermöglichen, Haftungsängste reduzieren

und den Blick wieder auf das Wesentliche lenken.

Als führender Hersteller von Poroton-Ziegeln und

Poroton-Systemwänden mit integrierter Dämmung

sehen wir darin eine große Chance. Ziegel stehen

seit jeher für klare Bauphysik, hohe Robustheit und

echte Nachhaltigkeit. Komplexe, schadensanfällige

Außenwandlösungen sind überflüssig – ebenso

wie viele der bisher notwendigen Arbeitsschritte.

Die monolithische Ziegelbauweise zeigt, dass hohe

Anforderungen an Schall- und Wärmeschutz erfüllt

werden und bereits heute kostengünstig und nachhaltig

gebaut werden kann.

Dessen ungeachtet braucht es klare und abgesicherte

Rahmenbedingungen für Planer und Ausführende,

denn gerade in zivilrechtlicher Hinsicht bleiben

Fragen offen. Wir wollen den neuen Gebäudetyp

positiv begleiten und als Impuls nutzen: Nehmen

wir ihn als Startpunkt mit Weiterentwicklungspotenzial.

Wenn der Gesetzgeber nun klare Leitplanken

setzt und Komfortnormen konsequent von Sicherheitsanforderungen

trennt, kann Typ E zum Motor

für bezahlbares, verlässliches und nachhaltiges

Bauen werden. Mein Blick nach vorn: Der Gebäudetyp

E öffnet keine Tür zu »Bauen light«, sondern

zu einem Bauen mit gesundem Augenmaß sowie zu

eigenen Entwicklungschancen – und das ist genau

der Impuls, den unsere Branche jetzt braucht. ?

Johannes Edmüller

Geschäftsführer Schlagmann Poroton

Raum für die Entwicklung

innovativer Lösungen

Der geplante Gebäudetyp E ist Ausdruck einer realen

Problemlage: Bauen in Deutschland ist komplex,

teuer und vielfach überreguliert. Insofern ist

der Ansatz, rechtssicher mehr Spielräume zu schaffen

und vom »Alles-oder-nichts-Prinzip« normativer

Standards wegzukommen, grundsätzlich zu begrüßen.

Entscheidend ist aus unserer Sicht jedoch:

Vereinfachung darf nicht mit geringerer Qualität

verwechselt werden.

Die Sorge vor einem »Bauen light« nehmen wir

ernst. Genau hier sehen wir aber auch die Chance

des Gebäudetyps E: weg von pauschalen Vorgaben,

hin zu intelligenten Lösungen. Moderne

Bauchemie ermöglicht Systeme, die mehrere Funktionen

kombinieren, einfacher zu verarbeiten sind

und gleichzeitig hohe technische Leistungsfähigkeit

sowie Nachhaltigkeit sicherstellen. Modulbau

zum Beispiel bringt Flexibilität und Tempo auf die

Baustelle, bei gleichbleibender

Produktqualität.

Sika verfügt hier über eine große Palette

an Lösungen und zusätzlichem Know-how in der

industriellen Fertigung. Im Stahlbetonbau kann der

Einsatz unserer Polymerfasern die typische Stahlbewehrung

verringern oder sogar ersetzen und Bauteile

dünner und leichter machen. So lösen sich

Standards nicht komplett auf, sondern erfüllen auf

effizientere Weise ihr Ziel – und sparen dabei sogar

Ressourcen und somit CO 2

ein.

Für uns schafft der Gebäudetyp E Raum für die

Entwicklung und den Einsatz innovativer, nachhaltiger

Lösungen. Voraussetzung ist ein verantwortungsvoller

Umgang aller Beteiligten mit der

neuen Leitlinie – und die Überzeugung, dass einfacheres

Bauen auch mit hohen Qualitätsanforderungen

einhergehen kann.

?

Daniela Schmiedle

General Manager Sika Germany

14 l Februar 2026

Klartext


Vereinfachung ja –

aber mit Augenmaß

Der geplante Gebäudetyp E greift ein zentrales

Problem auf: Bauen muss wieder einfacher, wirtschaftlicher

und schneller werden. Das ist angesichts

steigender Kosten und hoher regulatorischer

Anforderungen dringend notwendig. Aus unserer

Sicht kann dieser Ansatz funktionieren – allerdings

nur, wenn Vereinfachung nicht mit einer Absenkung

der Bauqualität gleichgesetzt wird. Gerade massive

Mauerwerksbauweisen zeigen, dass Wirtschaftlichkeit,

Dauerhaftigkeit und Komfort kein Widerspruch

sind. Bimssteine verbinden eine robuste, langlebige

Konstruktion mit sehr guten bauphysikalischen

Eigenschaften. Sie sind mineralisch, formstabil und

bewährt über Jahrzehnte hinweg. Diese Dauerhaftigkeit

ist ein wesentlicher Beitrag zur Nachhaltigkeit

– denn Gebäude, die lange funktionieren, sind

am Ende die wirtschaftlichsten.

Ein weiterer zentraler Punkt ist der Schallschutz.

Wohnqualität wird maßgeblich durch Ruhe bestimmt.

Bimssteine bieten aufgrund ihrer

Masse und inneren Struktur sehr

gute Schalldämmeigenschaften – ohne

zusätzliche aufwendige Konstruktionen.

Gerade in Zeiten dichter Bebauung und wachsender

Nutzungskonflikte ist das kein Komfortmerkmal,

sondern ein entscheidender Faktor für Akzeptanz

und Wertbeständigkeit von Wohnraum.

Der Gebäudetyp E darf deshalb nicht zu einem

»Bauen light« führen, bei dem kurzfristige Einsparungen

zu langfristigen Problemen führen. Vielmehr

sollte er gezielt auf bewährte, robuste Bauweisen

setzen, die Planung vereinfachen, Ausführungssicherheit

bieten und gleichzeitig hohe Gebrauchstauglichkeit

gewährleisten. Massive Bimsbauweise

ist hierfür ein gutes Beispiel.

Vereinfachung ja – aber mit Augenmaß, Verantwortung

und Blick auf den gesamten Lebenszyklus

eines Gebäudes.?

Ralf Stockschläder

Geschäftsführer Jasto

Wohnungen zweiter Klasse

dürfen nicht entstehen

Der Wunsch, Bauen einfacher,

schneller und leistbarer zu machen,

ist nachvollziehbar. Bürokratische Auflagen

treiben die Kosten, was Wohnungsnot

und hohe Mieten verschärft. Besonders in

Deutschland entsteht der Eindruck, dass manche

Regelungen mehr der Verwaltung als dem Nutzen

dienen. Maßnahmen zur Entbürokratisierung sind

daher grundsätzlich positiv.

Der Gebäudetyp E ist jedoch bisher nicht definiert,

und viele Experten fragen sich, wie die

Umsetzung konkret aussehen wird. Meine größte

Sorge betrifft eine schleichende Absenkung des

energetischen Standards. Manche sprechen von

angeblich übertriebener Dämmung, dabei macht

Dämmung nur einen kleinen Teil der Baukosten aus,

spart aber über Jahrzehnte enorme Mengen Energie

und Geld. Die günstigste Energie ist jene, die

man nicht benötigt – ökologisch wie ökonomisch.

Werden Standards aus kurzfristigen Gründen

gesenkt, zahlen Bewohner langfristig deutlich höhere

Heizkosten. Zudem sind zentrale rechtliche Fragen

ungeklärt, und es ist keineswegs sicher, dass

Einsparungen tatsächlich an Käufer oder Mieter

weitergegeben werden. Wohnungen zweiter Klasse

dürfen nicht entstehen. ?

Alexander Sinner

Geschäftsführer Austrotherm

Klartext 15 l Februar 2026


Leichte Rinnen,

starke Leistung

HAURATON – Kann Kunststoff neben Beton bestehen? Das

war 1995 die große Frage – nicht nur für Hauraton, sondern

branchenweit. In diesem Jahr entwickelte das familiengeführte

Unternehmen seine erste Rinne aus recyceltem Polypropylen:

bruchsicher und mit deutlich geringerem Eigengewicht als die

bis dahin gängigen Entwässerungssysteme aus faserbewehrtem

Beton. Jetzt hat »Recyfix« seinen 30. Geburtstag gefeiert.

Mit der funktionalen »Recyfix Monotec«

liefert Hauraton eine zuverlässige Lösung

für Verkehrs- und Schwerlastbereiche.

Ein zentrales Merkmal der »Recyfix«-

Rinnen ist ihr niedriges Gewicht.

Seit 1956 steht Hauraton mit Sitz in Rastatt für

durchdachte Entwässerungslösungen, die mittlerweile

von der Oberflächenentwässerung bis zum

Regenwassermanagement reichen. Ein wesentlicher

Baustein des Portfolios sind »Recyfix«-

Entwässerungsrinnen aus recyceltem Polypropylen

für die Oberflächenentwässerung. Vor

30 Jahren entwickelt, sind die Rinnen heute in zahlreichen

Varianten erhältlich und weltweit etabliert.

Nachhaltig und praxisorientiert

Seit ihrer Einführung vereinen die »Recyfix«-Baureihen

nach Unternehmensangaben technische

Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und Designqualität.

Bereits der Name »Recyfix« verweist auf einen

Kernaspekt: Der Werkstoff entsteht aus recycelten

Kunststoff-Alltagsprodukten. Diese werden

in Sortier- und Aufbereitungsanlagen gereinigt

und zu einem Granulat verarbeitet, aus dem später

die Rinnenkörper entstehen. Vor diesem Hintergrund

betont Marcus Reuter, Vorsitzender der

Hauraton-Geschäftsführung: »1995 waren wir

unserer Zeit voraus – und sind es auch heute

noch, in einem Markt, der stark auf Umweltbewusstsein

und Nachhaltigkeit ausgerichtet ist.«

HAURATON - KI-GENERIERT (5)

Für ihre Kreislauffähigkeit tragen die »Recyfix«-

Unterteile das Umweltzeichen »Blauer Engel«.

Zudem ist das Material korrosionsfrei, formstabil

und resistent gegenüber Frost, Streusalz, UV-

Strahlung und Chemikalien.

Auch in der Verarbeitung spielt »Recyfix« seine

Stärken aus: Das Rinnenunterteil mit einer Nennweite

von 100 mm wiegt nur rund 2 kg und kann

ohne Hebehilfe transportiert und eingebaut werden.

Das erleichtert die Handhabung auf der Baustelle,

beschleunigt den Einbau und kann Zeit

sowie Kosten reduzieren. Hinzu kommt die einfache

Anpassung vor Ort: Die Rinnenkörper lassen

sich ohne spezielles Werkzeug durch Sägen

oder Bohren bearbeiten. Vormontierte Komponenten

unterstützen eine schnelle und sichere

Installation.

Varianten für viele Einsatzbereiche

Auf dieser Basis ermöglicht »Recyfix« nach Unternehmensangaben

ein breites Einsatzspektrum

von geringen bis extremen Belastungsbereichen

– ob im Straßen- und Tiefbau, auf Verkehrs- und

Industrieflächen, in Gewerbegebieten oder im

privaten Umfeld.

Wo neben der Entwässerung zusätzlich ein

hohes Rückstauvolumen gefragt ist, kommen die

Linien »Recyfix Hicap T« und »Recyfix Hicap F«

16 l Februar 2026 Im Blickpunkt


Im Blickpunkt

zum Einsatz. Für Verkehrs- und Schwerlastflächen

stehen »Recyfix Monotec«, »Monotec Ultra« und

»Recyfix NC« zur Verfügung. Für öffentliche und

gewerbliche Flächen wurden »Recyfix Pro« und

»Recyfix Plus« sowie die Punktentwässerung

»Recyfix Point« mit ihrer variantenreichen Optik

konzipiert. Je nach Einsatzbereich sind die Systeme

in Nennweiten von 100 bis 680 mm und

in Belastungsklassen von A 15 bis F 900 nach

EN 1433 erhältlich.

Deutliche Veränderungen

»Recyfix« ist freilich nur ein Teil der Erfolgsgeschichte,

die Hauraton in den vergangenen Jahrzehnten

geschrieben hat. Dass das Unternehmen

auch unter schwierigen Rahmenbedingungen Kurs

halten kann, zeigt der Blick auf 2025: Obwohl das

Jahr von einem herausfordernden Marktumfeld

und internen Veränderungen geprägt war, blieb

die Geschäftsentwicklung nach Unternehmensangaben

insgesamt leicht positiv. Gleichzeitig

setzte Hauraton zentrale organisatorische und

technologische Entscheidungen um. Marcus Reuter

erklärt: »Wir haben 2025 genutzt, um Strukturen

zu verändern und gleichzeitig handlungsfähig

zu bleiben. Die Kombination aus neuer Vertriebslogik,

Investitionen in digitale Technologien und

systemischen Lösungen ist aus unserer Sicht der

richtige Weg, um uns langfristig wettbewerbsfähig

aufzustellen.« Ein klarer Schwerpunkt lag auf

der Neuaufstellung von Vertrieb und Marketing:

Nach mehrjähriger Vorbereitung wurde im Oktober

2025 eine neue Vertriebsstruktur in Deutschland

eingeführt – mit stärkerer Fokussierung auf

Entscheider im Projektgeschäft. Marcel Flattich,

Geschäftsführer Sales & Marketing, erklärt: »Wir

haben aber nicht bei null angefangen. In Ländern

wie Polen oder Frankreich arbeiten wir seit Jahren

erfolgreich mit dieser Vertriebslogik. 2025

haben wir die Erkenntnisse konsequent auf den

deutschen Markt übertragen.« Parallel dazu etablierte

Hauraton ein »One Face to the Customer«-

Modell mit einem zentralen Ansprechpartner für

den Handel.

Seit 30 Jahren steht »Recyfix« für

sichere, wartungsarme und langfristig

leistungsfähige Entwässerungssysteme,

die eine

zukunftsfähige Regenwasserbewirtschaftung

unterstützen.

Die »Recyfix«-Baureihen sind

weltweit etabliert und in

zahlreichen Varianten für die

Oberflächenentwässerung

erhältlich.

Im Blickpunkt

Februar 2026 l 17


Mit digitalen Lösungen investiert

Hauraton in das Regenwassermanagement

der Zukunft.

Die Hauraton-Geschäftsführung (v. l.):

Patrick Wieland, Michael Schenk, Marcus

Reuter, Christoph Ochs und Marcel Flattich.

Digitaler Fortschritt

Auch technologisch setzt das Unternehmen auf

Veränderung: Automatisierung, digitale Prozesse

und Qualifizierung sollen Hauraton in die Zukunft

begleiten. Michael Schenk, Geschäftsführer Technology

& Operations, betont: »Automatisierung

und Qualifizierung sind für uns zentrale Voraussetzungen,

um wettbewerbsfähig zu bleiben und

Arbeitsplätze langfristig zu sichern.« Ein strategischer

Meilenstein sei vor diesem Hintergrund die

Beteiligung am Digital-Start-up RX Watertec, das

digitale Lösungen zur Überwachung und Steuerung

im Regenwassermanagement entwickelt.

Erste digitale Anwendungen, die gezielte Retrofit-Lösungen

ermöglichen, sind bereits verfügbar.

Weitere sollen ab 2026 folgen.

Vom Stammsitz auf die Rennstrecke

Hinsichtlich des Portfolios ist der Systemgedanke

für Hauraton heute wichtiger denn je: So

wurden 2025 der Flachtank »Neo« zur Regenwasserspeicherung

sowie »Drainfix Store« für

die Speicherung in eingeschweißten Rigolen

im Markt etabliert; hinzu kam eine Vertriebskooperation

im Bereich Retentionsbodenfilter.

Außerdem hat Hauraton das Filtersubstratsystem

»Drainfix Clean« ausgebaut und um eine

Basic-Variante ergänzt, die auf unterschiedliche

regulatorische Anforderungen in internationalen

Märkten zugeschnitten ist. Die österreichische

Zulassung nach Ö-Norm eröffnet zusätzliche

Absatzchancen.

Dass die strategische Ausrichtung auch im

Projektgeschäft greift, zeigt der Großauftrag des

Jahres: die Ausstattung der neuen Formel-1-Rennstrecke

in Qiddiya (Saudi-Arabien). Hierbei handelt

es sich um das bislang größte Einzelprojekt der

Unternehmensgeschichte mit einem Auftragsvolumen

von mehr als 9 Mio. Euro. Geschäftsführer

Marcus Reuter erklärt: »Solche Projekte

entstehen nicht kurzfristig. Sie sind das Resultat

vieler Jahre Marktbearbeitung und konsequenter

Investitionen.«

Damit soll es auch in Zukunft weitergehen: Für

dieses Jahr hat Hauraton u. a. die Einführung des

digitalen Planungstools »TreePilot« angekündigt.

Mit diesem Werkzeug will das Unternehmen

die fachgerechte Auslegung von Baumstandorten

erleichtern, Verantwortliche bei fundierten

Entscheidungen in frühen Projektphasen unterstützen

und mehr Planungssicherheit für Kommunen

schaffen.

Die Zielrichtung ist somit klar: Hauraton treibt

die Transformation zum Systemanbieter für

ganzheitliches Regenwassermanagement weiter

voran. Marcus Reuter fasst zusammen: »Wir

sind mitten in der Umsetzung. 2025 hat gezeigt,

dass wir auch in anspruchsvollen Zeiten handlungsfähig

bleiben und mit der Neuausrichtung

auf einer belastbaren Grundlage weiteres Wachstum

aufbauen.«

?

HAURATON


Top-Thema

Dach & Holzbau

DACH+HOLZ


Optimierte Arbeitsprozesse

dank Lasersystemen

SL LASER – Vom Handwerksbetrieb bis hin zum Industrieunternehmen

kommen die Laserprojektionssysteme des oberbayerischen Unternehmens

SL Laser heute in unterschiedlichen Branchen zum Einsatz. In

der Holzbearbeitung finden die Produkte ebenfalls breite Anwendung

und sorgen für exaktes Positionieren von Werkzeugen oder Bauteilen.

10 000

Rund 10 000 installierte

Lasersysteme von SL

Laser sind mittlerweile

weltweit im Einsatz.

Im Holzrahmenbau kann der »ProDirector

7« die Latten der Wände sowie

die Nagellinien anzeigen.

Seit 1988 werden bei SL Laser in Traunreut industrielle

Laserprojektionssysteme in hoher Qualität

und mit allem wichtigen Zubehör entwickelt und

produziert. In diesen mehr als 35 Jahren haben

die Entwickler wesentliche Fortschritte bei der

eingesetzten Lasertechnik und der Bediensoftware

erzielt. Die Laserprojektoren, Laseraufmaßsysteme

und Positionierlaser werden heute mit

großem Erfolg auf allen Kontinenten in der Holzbearbeitung

eingesetzt. Über 10 000 installierte

Systeme sind mittlerweile rund um den Globus

im Einsatz.

Die Anwendungen des Lasersystems »Pro-

Director 7« fangen bei der Positionierung von

Freiformen auf CNC-Oberfräsen an, gehen über

die Projektion von Latten und Nagelplatten für

Nagelbinder, die Projektion von Leimbinderkonturen

bis zur Fertigung im Holzrahmenbau und in

der Möbelindustrie. Die Zeichnungen mit Positionen,

Umrissen und Führungslinien werden von

der Software oder der Steuerkonsole erstellt und

über die Steuerung der CNC-Oberfräse an den

»ProDirector 7« geliefert.

SL LASER (3)

Der Laserprojektor setzt diese Daten in Laserlinien

um und projiziert sie 1:1 auf Werktisch oder

Rohling. Das spart die Erstellung von Schablonen

oder die Kontrollfahrten mit aufgesetztem

Werkzeug. In der Möbelherstellung erleichtert

der Laser-Projektor »ProDirector 7« die Positionierung

der Beschläge und gibt die exakten

Konturen für die Arbeiten vor. Das sonst fehleranfällige

Anbringen von Bohrlöchern wird laut

SL Laser dadurch zum Kinderspiel. Im Holzbau

kommt der »ProDirector 7« ebenfalls zum Einsatz.

Im Holzrahmenbau werden beispielsweise

die Latten der Wände und die Nagellinien angezeigt.

Bei der Bearbeitung sehr großer Bauteile

lassen sich mehrere Projektoren auch auf Schienen

unter der Decke steuern.

Vereinfachte Arbeitsabläufe

Der mobile »ProCollector« wird als Aufmaßsystem

gern beim Treppenbau oder auch bei der

20 l Februar 2026 Dach & Holzbau


UMFASSENDER SUPPORT

Ein präzises Laserprojektionssystem ist nur so gut

wie der Support, der dahinter steht. Damit Produktionsabläufe

stabil bleiben und Stillstandszeiten

gar nicht erst entstehen, bietet SL Laser

ein umfassendes Servicepaket aus Fernwartung,

Online-Schulungen, Vor-Ort-Training und planbaren

Wartungsverträgen an. Die Effekte zeigen sich

täglich in den Werkstätten, Produktionsbereichen

und Fertigungen der Kunden. Viele technische Fragen

lassen sich direkt über die Fernwartung lösen.

Ist der Laserprojektor an einen PC mit Internetzugang

angeschlossen, können die SL-Servicetechniker

per TeamViewer zugreifen und das System

prüfen. Einstellungen, Software-Parameter oder

Probleme mit der Projektion lassen sich so schnell

korrigieren. Diese Vorgehensweise spart Zeit, verhindert

Produktionsunterbrechungen und ermöglicht

eine zielgerichtete Analyse, ohne dass ein Techniker

anreisen muss.

Montage von Einbauküchen verwendet. Mit

wenigen Referenzpunkten entsteht eine 3D-Messung,

die in horizontale und vertikale Verläufe

umgerechnet wird. Die erfassten Daten werden

in eine DXF-Datei eingetragen und können in der

CAD-Software des Kunden weiterverarbeitet

werden. Ob zum Positionieren von Werkzeugen

oder zum Ausrichten von Bauteilen und Werkstücken:

Ein professioneller Linienlaser beschleunigt

und vereinfacht Arbeitsabläufe und reduziert die

Fehlerquote.

Neben den CAD-Daten und einer elektronisch

geregelten Steuerungstechnik wird eine leistungsfähige

Software, die als Übersetzungshilfe und

Schnittstelle für die Daten arbeitet, benötigt. In

den vergangenen Jahrzehnten hat SL Laser viele

verschiedene Anwenderprogramme geschrieben

und beständig weiterentwickelt. Diese sind

heute auf den Einsatz für bestimmte Anwendungsformen

spezialisiert oder übernehmen

Supportaufgaben.

?

Laserprojektionssysteme von SL Laser

dienen u.a. der Positionierung auf CNC-

Oberfräsen.

Bei der Fertigung im Holzrahmenbau

können Lasersysteme von SL Laser die

Arbeitsprozesse optimieren.

Dach & Holzbau


Traglast am Limit

LINZMEIER – Bei der

Sanierung eines Baumarkts

in Bonn mussten die Projektbeteiligten

nachhaltige

Lösungen für ein Dach mit

geringer Tragfähigkeit finden.

Dies wirkte sich unter

anderem auf die Wahl der

Dämmung und der

PV-Module aus.

Umfassend saniert

wurde eine Liegenschaft in

Bonn mit 12 000 m² Dachfläche, die

sich auf acht Gebäude verteilt.

LINZMEIER (4)

Die geringe Tragfähigkeit des Bestandsdaches

machte einen schlanken,

verklebten Dachaufbau erforderlich.

Jedes zusätzliche Gewicht musste

genau geprüft werden.

Teilweise wurden die Dachflächen mit

PV-Modulen ausgestattet.

Saniert wurde eine Liegenschaft in Bonn mit

einem von Bauhaus gemieteten Markt, dessen

auf acht Gebäude verteilte und rund 12 000 m²

große Dachfläche nach 40 Jahren bereits Risse

und Löcher aufwies. Deshalb erteilte die Carl

Knauber Holding als Eigentümerin dem Architekten

und DGNB-Auditor Sebastian Fest den Auftrag

zur Erstellung und Umsetzung eines Masterplans.

Laut Fest, Mitgeschäftsführer des Architektenbüros

Archiprocess in Dresden, umfasste

der Sanierungsauftrag zwei Teilprojekte: »Die

Baumarktflächen mit Apotheke, auszuführen im

KfW-Standard 70 EE, und die Sanierung des historischen

Bürogebäudes in KfW-40-EE-Bauweise.

Beide Bauaufgaben schlossen eine Hüllflächensanierung,

die Umstellung der Wärmeversorgung

auf Luft-Wärmepumpen und die Errichtung einer

PV-Anlage mit rund 1,2 MWp Leistung ein. Auch

die Lüftungsanlagen wurden erneuert, um einen

förderfähigen Energiestandard zu erreichen.«

Daneben wurde Wert auf schadstoffarme, recyclebare

Baumaterialien mit möglichst hohem Anteil

an nachhaltigen Rohstoffen gelegt. Deshalb kam

als Dachdämmung größtenteils »Linitherm Loop

Pal« zum Einsatz: zu rund 60 Prozent aus Biomasse

bestehend und CO 2

-neutral produziert, weist

es laut Hersteller von allen biobasierten Dämmstoffen

die beste Wärmeleitfähigkeit auf. Außerdem

punktet der Dämmstoff von Linzmeier mit

seinem geringen Gewicht. Den Zuschlag für die

Sanierung des Baumarkt-Dachs bekam Wierig,

ein familiengeführtes Dachdeckerunternehmen

in vierter Generation.

Praktisch keine Lastreserven

Bauleiter Marco Prediger sieht die Schwierigkeiten

bei Dach 1 des Bonner Baumarkts zum

einen »darin, dass die alten Pläne, auf denen die

Sanierungsplanung basierte, in vielem nicht mehr

dem aktuellen Zustand entsprachen. Zum anderen

stellte uns die Tragschale – eine Bimsdielenhohlkammerdecke

mit 12 m Spannweite – vor

die Herausforderung, dass es auf diesem Dach

praktisch keine Lastreserven gab.« Schon eine

Gefälledämmung aus vergleichsweise leichten

PU-Elementen hätte wegen der großen Spannweite

in den Bereichen mit höchster Dämmstärke

die Lastreserven überschritten. Die vorhandenen

Lichtkuppeln hätte man in diesen Bereichen durch

Stahlkonstruktionen anheben müssen – und das

hätte noch mehr Last aufs Dach gebracht. Das

Gefälle in kleinere Einzelflächen aufzuteilen, war

auch keine Option. Am Ende entschied man sich

für eine ebene, 160 mm starke PU-Dämmung mit

»Linitherm Loop Pal« und einen komplett verklebten

Dachaufbau – Befestigungsbohrungen in die

Bimsdielendecke waren aus statischen Gründen

ebenfalls nicht erlaubt.

22 l Februar 2026 Dach & Holzbau


Neuaufbau der Dachfläche

Die geringen Lastreserven waren

nicht zuletzt auch ein logistisches

Problem: Ein Kran, der die gesamte

Dachfläche überstrich, ließ sich

aufgrund der Innenstadtlage nicht

aufstellen. Mit dem eingesetzten

Kran kam man nur etwa 15 m tief

ins Dach.

Bei der Montage wurden die

Stütz- und Binderbereiche für den

Baubetrieb ausgereizt. Das reichte,

um einen Hub Dämmplatten auf

einen Träger zu setzen. Der Weitertransport

auf dem Dach erwies

sich aber als Herausforderung –

vor allem bei der vergleichsweise

schweren Mineralfaserdämmung,

die man in Teilbereichen verlegen

musste, um die vom Brandschutz geforderte Feuerwiderstandsklasse

F90 zu erreichen. Um nicht

jede Dämmplatte einzeln an ihren Bestimmungsort

zu transportieren, installierten die Dachdecker

von Wierig ein Schienensystem mit Rollwagen.

Transportiert wurde zunächst der Abraum, denn

die Dachdecker rissen in einem ersten Sanierungsschritt

das gesamte Bestandsdach bis auf

die Bimsdielendecke ab. Dann folgte die Montage

einer geschweißten bituminösen Dampfsperre.

Sie fungierte gleichzeitig als Notdach, das die

Bimsdielen vor Regenwasser schützte.

Im nächsten Arbeitsschritt wurden Randbereiche

und Durchdringungen mit Mineralfaserdämmung

gedämmt, um die Brandschutzanforderungen für

das Dach zu erfüllen. Auf dem weitaus größten

Teil der Dachfläche verklebten die Dachdecker

»Linitherm Loop Pal«-Elemente nach Windlast.

Mit λB = 0,023 garantieren allein diese Dämmelemente

bereits einen Dach-U-Wert von 0,14 W/

(m²K). Dies bei geringem Gewicht und schlankem

Dachaufbau. In den mit Mineralfaser gedämmten

Bereichen wurde ein U-Wert bis 0,20 W/(m²K)

erreicht. Den oberen Abschluss der Dachfläche

bildete eine ebenfalls verklebte Dachabdichtung

von Köster. Im Zuge der Arbeiten wurde außerdem

die Entwässerung vollständig erneuert.

Mit dem neuen Dachaufbau brachte Wierig

rund 20 kg/m² aufs Dach – trotz der geringen Traglast

ein Wert mit Sicherheitsreserven. Zusätzliche

Lastreserven entstanden zudem durch den

Rückbau nachträglich installierter technischer

Aufbauten auf der Dachfläche.

Sechs Flächen abgeschlossen

Auf den weiteren Dachflächen war die Konstruktion

weniger kritisch, da hier großformatige

Trapezbleche auf Betonunterzügen und -stützen

als Tragschale dienten. In der Folge arbeitete

die Dachdeckerei auf bis zu drei Dachflächen

parallel, räumte die alten Dachaufbauten bis auf

Dach & Holzbau

Herausforderung gemeistert:

Das fertig sanierte Dach von oben.

die Tragschale ab und passte Durchdringungen

sowie Wechsel an die aktuellen Brandschutzanforderungen

an. Anschließend wurden die neuen

Bauteilschichten montiert, die dem Aufbau von

Dach 1 weitgehend entsprachen. Allerdings konnte

man hier eine selbstklebende Dampfbremse

verarbeiten und den gesamten Aufbau mit

Befestigern im Blech fixieren. Die Entwässerung

war aufgrund ausreichender Neigung unkomplizierter,

und die Lastreserven waren höher. Dies

ermöglichte im Zusammenspiel mit dem geringen

Eigengewicht der »Linitherm Loop Pal«-Dämmelemente

die Montage von aufgeständerten

PV-Modulen: Auf Dach 1 kamen Module mit

7 kg/m² zum Einsatz, auf den transparenten Dächern

der Gewächshaushallen wurden PV-Module mit

3,5 kg/m² angebracht. Zusätzlich wurde dort die

Dachverglasung gegen Polycarbonat getauscht;

wo möglich, wurden Gründachflächen eingeplant.

Inzwischen haben die Mitarbeiter von Wierig

sechs der acht anstehenden Flächen abgeschlossen.

Für das gesamte Sanierungsprojekt veranschlagt

Marco Prediger eine Bauzeit von zwei

Jahren; die letzte Dachfläche wird 2026 saniert.

»Dabei wäre die Ausführung sicher nicht so gut

gelaufen, wenn nicht alle Beteiligten Hand in Hand

gearbeitet hätten.« Das positive Fazit schließt

auch Linzmeier ein: »Von Produkt und Hersteller

bin ich heute absolut begeistert. Über Service,

Abwicklung und Support kann man nur Gutes

sagen, bei Problemen fühlte man sich nie alleingelassen.

Die ›Linitherm Loop Pal‹-Dämmelemente

haben einen sehr guten Kosten-Nutzen-Faktor,

sind gut zu recyceln und gesundheitlich unbedenklich.

Ich bin heute ein absoluter Fan dieser Platte,

die auf der Baustelle sauber und leicht zu verarbeiten

ist.« Nur ein Wunsch ist für Marco Prediger

noch offen: »Für mich ist das der Dämmstoff

der Zukunft, aber es wäre super, wenn man ihn

in Richtung Schwerentflammbarkeit weiterentwickeln

könnte.«

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simpel. schnell. stabil.

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Februar 2026 l 23

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Anschauen, Anfassen

und Ausprobieren

Die Solar-Trägerpfannen von Fleck können

sparrenunabhängig mit wenigen Handgriffen

montiert werden. Eine Nachbearbeitung

der benachbarten Dachpfannen ist

nicht erforderlich.

HALLE 6

STAND 423

FLECK – Auf der Dach+Holz International 2026 in Köln präsentiert

Fleck unter dem Motto »#Fleckit« intelligente Lösungen für

Gründach, Flachdach und Solar. Im Fokus stehen praxisnahe Produkte

wie Solar-Trägerpfannen, Flachdachlüfter, Retentionsabläufe

und Gründachlüfter. Besucher können die Produkte live

erleben, ausprobieren und mit den Experten des Fleck-Teams in

den Austausch gehen. Highlights sind Einbauvorführungen,

anschauliche Modelle und digitale Services wie Konfiguratoren.

Erhältlich in großer Formen- und Farbvielfalt:

die Solar-Trägerpfanne mit

einstellbarer VA-Halterung.

Ein Schwerpunktthema am Fleck-Stand ist der

Bereich Solar. Hier sind neben der Präsentation

eines umfangreichen Sortiments auch Einbauvorführungen

geplant, beispielsweise zu den Solar-

Trägerpfannen von Fleck. Ausgestattet mit einer

Montagestütze aus korrosionsbeständigem VA-

Stahl, lassen sich Schienen-Unterkonstruktionen

sowohl vertikal als auch horizontal besonders

einfach und sicher befestigen. Auch Weiterentwicklungen

wie der optimierte »PV-VogelStop«

werden ausgestellt. Veränderte Befestigungsklammern

sorgen für weniger Materialeinsatz,

kürzere Montagezeiten und eine vereinfachte

Handhabung.

Der größere Flachdach-Schwanenhals DN 150

mit Klappelement zählt ebenfalls zu den Weiterentwicklungen

von Fleck. Durch einen erweiterten

Querschnitt sowie arretierbare Klappelemente lassen

sich auch dickere Kabelstränge und gedämmte

Leitungen unkompliziert verlegen.

Gründach, Flachdach

und digitale Services

Mit seinem Gründachsortiment zeigt Fleck in

Köln außerdem zukunftsweisende Lösungen

für nachhaltige Flachdächer. Im Fokus stehen

dabei die Gründachlüfter »Classic« und »Max«,

die für eine optimale Belüftung sorgen, sowie

der »Schrumpfi-XL« für Dachdurchdringungen im

Bereich der extensiven Gründachflächen. Speziell

für den Umbau eines Flachdachablaufs zum

Retentionsablauf präsentiert Fleck die Retentionsdrossel

und die »ReDro-Box«.

Mit Produkten wie den 4-in-1-Flachdachlüftern

oder dem Flachdach-Zwangslüfter mit Rotor

rückt Fleck das Flachdach weiter in den Fokus

und zeigt hierzu Lösungen für eine adäquate

Belüftung. Den »Roofguard« und Notentwässerungsprodukte

wie die Flachdach-Rechteck-

Notüberläufe thematisiert Fleck ebenfalls. Dazu

steht der entsprechende Konfigurator am Messestand

zur Verfügung. Interessierte können mit

diesem und weiteren Tools die digitalen Services

von Fleck in konkreter Anwendung erleben und

sich von den Experten vor Ort zusätzlich beraten

lassen. So kann auch der Konfigurator für

Wrasenlüfter am Stand genutzt werden. Darüber

hinaus bietet der Spezialist für Dachzubehör

Flachdach-Berechnungsservices für Entwässerung

und Retention an, mit denen passende

24 l Februar 2026 Dach & Holzbau


FLECK (3)

Fleck

präsentiert auf

der Dach+Holz Lösungen

für das Gründach.

Dimensionierungen schnell und unkompliziert

ermittelt werden.

Sanierung, Renovierung

und Modernisierung

Im Rahmen der Themen Sanierung, Renovierung

und Modernisierung widmet sich Fleck mit

dem SanReMo-Sortiment der nachhaltigen Nutzung

von Steil- und Flachdächern. Nachrüstbare

Produkte zur Belüftung, Entwässerung und

Notentwässerung sowie dem Monitoring der

Dachfläche verlängern deren Lebensdauer. »In

diesem Jahr greifen wir mit den Schwerpunkten

Solar, Flachdach, Gründach und SanReMo

aktuelle Themen der Branche auf. Denn durch

Klimaschutz und Energiewende sind auch die

Anforderungen an das Dach umfangreicher

geworden. Hier bieten wir langlebige Lösungen,

welche der Nachfrage nach Photovoltaik,

Dachbegrünung und Modernisierung effizient

nachkommen«, so Christoph Nielacny, Geschäftsführer

von Fleck.

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Klimaschutz und

Energiewende verändern

die Erwartungen an

moderne Dachlösungen.

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Dach & Holzbau Februar 2026 l 25


Deckendämmung mit

Steinwoll-Granulat

?

Der Kinosaal bleibt in seiner ursprünglichen Gestaltung

aus den frühen 1960er-Jahre erhalten. Die wellenförmige

Akustikdecke wurde mit einer nichtbrennbaren Steinwolle-

Dämmung auf ihrer Rückseite zukunftsfähig gemacht.

DEUTSCHE ROCKWOOL – Das Kino International an der Berliner Karl-

Marx-Allee wurde einer umfassenden, denkmalschutzgerechten Sanierung

unterzogen. Im Zuge einer Schadstoffbeseitigung und zur

Verbesserung des Brandschutzes wurde auf den abgehängten Decken

des Denkmals die alte Karmelitdämmung aus DDR-Zeiten ausgebaut.

Zur Wiederherstellung des Schallschutzes wurde auf der wellenförmigen

Rabitzdecke über dem Vorführsaal ein Granulat der Deutschen

Rockwool aus nichtbrennbarer Steinwolle aufgeblasen und verdichtet.

Kontinuierlich wurde mit

einen Stabmaß geprüft, ob

die angestrebte Dämmdicke

erreicht ist und der Wasserglaskleber

aufgebracht

werden kann.

Das Kino International ist seit seiner Eröffnung

im Jahr 1963 eine Institution. Als spätes Zeugnis

der modernistischen Architektur steht es seit

Beginn des 21. Jahrhunderts unter Denkmalschutz.

Bereits in den 2010er-Jahren hatte die Betreiberin,

die Yorck Kinogruppe, dringende Sanierungsarbeiten

am Gebäude durchgeführt. Im Mai 2024

begann schließlich eine Generalsanierung, für die

das Haus erstmals in seiner Geschichte für einen

längeren Zeitraum geschlossen bleibt. Im Frühjahr

2026 soll es wiedereröffnet werden.

Mit seinem außergewöhnlichen, leuchtend weißen

Baukörper ist das Kino International nicht zu

übersehen. Über dem Eingangssockel kragt der

eigentliche Kinotrakt mit seiner verglasten Hauptfassade

rund 9 m vor. Die Breite der Leinwand

beträgt großzügige 17,5 m. Blaugepolsterte Sitzreihen

sind im Vorführsaal hinunter zur Bühne

gestaffelt. Verstärkt wird die optische Ausrichtung

zur Leinwand durch die Akustikdecke des

Raumes. In Wellen schwingt sich eine abgehängte

Decke der Leinwand entgegen, die in Rabitztechnik

erstellt wurde.

Historische Rabitzdecke

Die historische Rabitzdecke im Vorführsaal des

Kinos International hängt an einer Tragkonstruktion

aus Stahl, die in sehr gutem Zustand ist und

in die auch ein Laufweg aus Gitterrosten integriert

wurde. Für die Erneuerung der Dämmung

über der gesamten Decke mussten zusätzliche

Laufwege aus Holzplanken verlegt werden. Auf

ihnen konnten sich die Mitarbeiter des beauftragten

Fachunternehmens sicher bewegen und die

Schläuche mit sich führen, über die das Steinwolle-Granulat

auf die Decke aufgeblasen wurde.

Die Entscheidung für das Granulat »Fillrock

RG« fiel aus Gründen des Brandschutzes. Da dieses

Granulat aus Steinwolle mit einem Schmelzpunkt

von über 1 000 °C Celsius besteht, ist es

die erste Wahl für alle Gebäude, in denen ein

hoher Anspruch an den vorbeugenden Brandschutz

besteht. Ziel war es, eine fugenlose Dämmlage

von 160 mm auf der gesamten Decke zu

26 l Februar 2026 Dach & Holzbau


erreichen. Nach dem Aufbringen des Granulats

wurde dieses mit Kaliwasserglas benetzt, um

die Dämmung zu fixieren und in ihrer Lage zu

sichern. Die Raumakustik im Vorführraum des

Kinos profitiert von der Masse der neuen Steinwolle-Dämmung

ebenso wie der Brandschutz.

Reduzierter Feuchteeintrag

Ausgeführt wurde die Dämmung mit dem Granulat

»Fillrock RG« von Rockwool durch die Firma

Cogito aus Müncheberg, ein Unternehmen, das auf

Dämmungen mit Granulaten spezialisiert ist. Bei

»Fillrock RG« handelt es sich um ein nichtbrennbares,

flockenförmiges Granulat aus Steinwolle

in der Wärmeleitstufe 038. Cogito-Geschäftsführer

Gerd Seume spricht von einem »für uns

nicht ungewöhnlichen Einsatz, allerdings in einem

ungewöhnlichen Denkmal«. Deckendämmungen

habe sein Team im Kino International in drei Bauabschnitten

eingebracht: über dem großen Vorführraum,

über der Bühne hinter der Leinwand

und über der Panorama-Bar, die ebenfalls im

vorkragenden Obergeschoss untergebracht ist.

In der Verarbeitung eines Steinwolle-Granulats

mit Wasserglaskleber ist das Team von Cogito

erfahren. Mit Blick auf die Rabitzdecke aus Gips

entschied Geschäftsführer Seume, den Kleber

nicht – wie sonst üblich – gemeinsam mit dem

Granulat aufzuspritzen, sondern nur einmalig

am Ende des Aufblasens. »So konnten wir die

Menge der Feuchtigkeit im Auftrag reduzieren«,

erklärt Seume.

Die Ausschreibung der Dämmarbeiten im Kino

International hatte Seume mit der Technischen

Beratung und dem Produktmanagement der Deutschen

Rockwool geprüft. »Eine angenehme und

konstruktive Zusammenarbeit, die wir jederzeit

gerne wieder in Anspruch nehmen. Die fachkundige

Beratung und die Betreuung der Baustelle

durch den Vertrieb des Herstellers ist hilfreich

und zielführend.«

Wird das Granulat »Fillrock RG« als Schüttdämmung

mit einer Dichte von 45 bis 55 kg/m³

aufgebracht, erreicht es die Wärmeleitstufe 038.

Das Setzmaß liegt bei maximal zehn Prozent. Im

Falle eines Rückbaus kann das Steinwolle-Granulat

recycelt und ohne Wertverlust zu neuen

Steinwolle-Produkten verarbeitet werden. Die

Deutsche Rockwool bietet dazu das Rücknahmesystem

»Rockcycle« an.

?

HALLE 7

STAND 303

Das nichtbrennbare Steinwolle-Granulat

»Fillrock RG« wurde zu einer geschlossenen

Dämmlage auf der historischen

Decke verarbeitet. Die vor dem Gebäude

aufgestellte Einblasmaschine förderte

das Granulat durch robuste Schläuche

über viele Meter in den Dachraum über

der Rabitzdecke.

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ein starkes Leichtgewicht.

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Hybridprodukt aus Schnittholz und OSB

Verringerte Wärmebrücke durch Holzweichfaserdämmung im Hohlraum

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Februar 2026 l 27


Cool-Roof-Dachbahnen

plus technischer Support

HALLE 8

STAND 520

Die Dachabdichtungsbahn von Renolit Alkorplan ist einfach zu verlegen.

RENOLIT ALKORPLAN – Renolit Alkorplan, ein führender

Hersteller von langlebigen und zertifizierten Kunststoff-Dichtungsbahnen

für Dächer und Abdeckungen,

wird auf der Dach+Holz seine Vision für fortschrittliche,

energieeffiziente Dachlösungen präsentieren.

Auf der Leitmesse in Köln wird Renolit Alkorplan seine Flaggschiff-

Produkte vorstellen. Dazu zählt die Cool-Roof-Dachbahn »Renolit

Alkorplan Bright«: Mit ihrer hochreflektierenden weißen Oberfläche

ist sie für maximale thermische Effizienz konzipiert. Dieses Produkt

weist einen hohen »Solar Reflectance Index« (SRI) von 115

auf, und seine passive Kühlleistung kann die Oberflächentemperatur

des Daches um bis zu 30 °C im Vergleich zu herkömmlichen

dunklen Dächern senken. Diese signifikante Reduzierung der Wärmeabsorption

führt direkt zu einem geringeren Energieverbrauch

für die Kühlung und einem spürbar verbesserten Raumklima. Über

ihre thermischen Vorteile hinaus ist die Dachbahn langlebig, wartungsarm

und einfach zu verlegen, was sie ideal für Neubauten

und Sanierungsprojekte macht.

Als direkte Antwort auf den Bedarf an aktivem, nachhaltigem

Energiemanagement ist »Renolit Alkorplan Solar« die ideale Platt-

Verschweißen der »Renolit Alkorplan Bright«:

Die hochreflektierende weiße Oberfläche sorgt

für einen substanziellen Kühlungseffekt.

form für die Integration von Photovoltaikanlagen. Dieses ultraleichte

Befestigungssystem ist vom DIBt zertifiziert, um hohen

Windlasten von bis zu 200 km/h standzuhalten, was es trotz seines

geringen Gewichts außergewöhnlich sicher macht. Das System

verwendet ein speziell entwickeltes, leichtes, extrudiertes Profil

mit einer Aluminiumeinlage, das direkt auf die Dichtungsbahn

heißluftverschweißt wird. Entscheidend ist, dass diese Methode

eine vollständig durchdringungsfreie Installation gewährleistet,

das Risiko von Leckagen eliminiert und die langfristige Integrität

des Daches garantiert.

Maximales Energiepotenzial mit integriertem System

Während sowohl »Renolit Alkorplan Bright« als auch »Renolit Alkorplan

Solar« in Einzelanwendungen leistungsfähige Vorteile bieten,

erschließen die beiden Produkte im synergetischen Einsatz das

maximale Energiepotenzial und die höchste Effizienz. Die synergetische

Beziehung zwischen den Produkten bildet ein integriertes

System, bei dem die durch die »Bright«-Dachbahn erzeugte

niedrige Oberflächentemperatur eine Überhitzung der Solarmodule

verhindert. Die Minderung der Leistungsabnahme bei hohen

Temperaturen ist entscheidend, da die Integration zu einem höheren

Energieertrag und einer verbesserten Leistung der PV-Anlage

über ihre gesamte Lebensdauer führt.

Der doppelte Wirkungsansatz ermöglicht es dem Dach, auf

zwei wesentliche Weisen zu funktionieren: Es spart passiv Energie,

indem es den Kühlbedarf reduziert, und es erzeugt aktiv saubere

Energie für die Nutzung im Gebäude. Dieser umfassende

Beitrag maximiert die Rolle des Daches für die Nachhaltigkeitsund

Finanzziele des Gebäudes und liefert eine außergewöhnliche

Kapitalrendite.

Technischer Service unterstützt mit hoher Expertise

Das Wertversprechen von Renolit-Alkorplan-Dachprodukten geht

weit über die Eigenschaften ihrer Dachbahnen hinaus und betont

die entscheidende Rolle eines umfassenden Technischen Services

sowie eines rigorosen Ansatzes vor der Verlegung. Die Tiefe dieser

Expertise, die auf der Erfahrung der technischen Abteilung

von Renolit Alkorplan beruht, ermöglicht es dem Unternehmen,

28 l Februar 2026 Dach & Holzbau


komplexe Herausforderungen zu bewältigen und umfassende

technische Unterstützung vor Ort zu bieten.

Dieser proaktive Service ist unerlässlich bei der Integration fortschrittlicher

Systeme, wie z. B. Photovoltaiklösungen, auf bestehenden

Bauten. Die technische Abteilung liefert das entscheidende

Know-how, um die sichere Integration der Lösungen zu gewährleisten,

indem sie detaillierte Analysen und Tests durchführt, um

die langfristige Rentabilität und Leistung des gewählten Dachsystems

zu garantieren. Dieser sorgfältige Ansatz stellt sicher, dass

Kunden zuverlässige, maßgeschneiderte Lösungen erhalten, die

perfekt auf ihre Anforderungen an Exzellenz und Nachhaltigkeit

abgestimmt sind.

Renolit Alkorplan widmet sich gleichermaßen der Professionalisierung

des Dachdeckerhandwerks und betrachtet seine Verleger

als entscheidende Partner auf dem Weg zur Exzellenz. Dieses

kontinuierliche Engagement zeigt das Unternehmen durch seine

wachsende Bildungsinfrastruktur, einschließlich der Eröffnung

TROTZT JEDEM STURM – SEIT GENERATIONEN.

STURMSICHER IST PREFA SEIT 1946.

40 JAHRE GARANTIE –

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lassen sich PV-Anlagen

sicher installieren.

eines neuen, hochmodernen Schulungszentrums in Großbritannien,

das sein robustes europäisches Netzwerk stärkt. Die Schulungszentren

bieten kontinuierliche berufliche Weiterbildung und

praxisorientierte Workshops an, um sicherzustellen, dass die Verleger

über das notwendige Fachwissen für eine professionelle

und effiziente Verlegung verfügen. In Anerkennung dieser Partnerschaft

unterstützt das Unternehmen die Verleger in verschiedenen

Projektaspekten – von allgemeiner technischer Schulung

und spezialisierter Unterstützung vor Ort bis hin zur Bereitstellung

umfassender technischer Anleitungen. Dieser Partnerschaftsprozess

schafft ein Netzwerk qualifizierter Spezialisten. Verleger,

die zertifizierte Renolit-Alkorplan-Partner werden, erlangen einen

starken Wettbewerbsvorteil durch Zugang zu exklusiven Produkten,

erweiterten Garantien, technischem Support und Projektvermittlungen.

Dieses Engagement spiegelt sich in der Unternehmensphilosophie

»Protect what matters« wider, die das Bekenntnis von Renolit

zu einer verantwortungsvollen Produktion und dem Schutz wertvoller

Ressourcen wie Energie und Wasser bekräftigt. Gleichzeitig

trägt sie dazu bei, komfortablere Umgebungen für Menschen

in Gebäuden zu schaffen und die Arbeitsbedingungen für Fachleute

in der Dachdeckerbranche zu verbessern. Diese ganzheitliche

Vision wird aktiv durch die »Cool3«-Kampagne demonstriert,

eine Initiative in Partnerschaft mit Treedom. Im Rahmen dieses

Programms wird für je 100 m² verkaufter »Bright«- oder »Smart«-

Dachbahn ein Baum gepflanzt.

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Auf Basis von 80 Jahren Erfahrung entwickelt

PREFA Dach- und Fassadensysteme

aus hochwertigem Aluminium, die

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Februar 2026 l 29


Begrüntes Tonnendach

für moderne Markthalle

ZINCO – Im historischen Zentrum Torontos entstand mit dem

fünfstöckigen St. Lawrence Market North eine Markthalle

mit gläsernem Atrium und Tonnendachbegrünung.

Für die Begrünung der um 45° geneigten Dachform

wurde der Spezialist Zinco beauftragt,

der die passgenauen Systemaufbauten

lieferte.

Aufgrund der Windexposition wurde die Dachbegrünung

abschnittsweise in Teilflächen fertiggestellt. Die Arbeiter

sicherten sich an den Dachankern am First.

Die grünen Bogen spannen sich über das

2000 m² große Dach der fünfstöckigen

Markthalle bis zu einer Neigung von 45°.

Für Tonnendächer gilt wie für klassische

Steildächer, dass eine Dachneigung über

35° eine objektbezogene Prüfung der Machbarkeit

sowie aufwendigere Maßnahmen

hinsichtlich Schubabtragung und Erosionsschutz

erfordert. Die Dächer vom St. Lawrence

Market North umfassen zusammen

2 000 m², wovon nach Abzug der Lüftungseinrichtungen

und sonstigen Dachaufbauten

1 500 m² für die Begrünung zur Verfügung

standen. Davon entfallen 1 100 m² auf die

leicht geschwungenen Flächen der Tonnendachform

mit einer Neigung von 0 bis 25°,

für die der Zinco-Systemaufbau »Begrüntes

Schrägdach« mit »Floraset FS 75« ideal war.

Weitere 400 m² entfallen auf die je beidseitig

vorhandenen steilen Randbereiche mit

einer Neigung bis zu 45°. Hier kam der Zinco-Systemaufbau

»Begrüntes Steildach«

mit Georaster zum Einsatz, inklusive zusätzlicher

Maßnahmen zur Schubsicherung.

Beide Systemaufbauten starteten auf

einer zweilagigen bituminösen Dachabdichtung,

die sich über einer 150 mm dicken

Wärmedämmung befindet, mit der Wurzelschutzfolie

»WSF 40« sowie der Bewässerungs-

und Speicherschutzmatte »BSM

64«. Diese ist durch ihre besonders hohe

Wasserspeicherkapazität ideal für geneigte

Dachflächen.

Grundsätzlich ist es möglich, Schubkräfte

über einen ausreichend hoch und stabil

ausgebildeten Dachrand adäquat abzuleiten.

Da bei diesem Objekt aus optischen

Gründen ein schmaler Dachrandabschluss

gewünscht war, wurde auf Basis der statischen

Berechnung der Abschluss der

Begrünung mit Traufprofilen realisiert. Dazu

sind über die gesamte Dachlänge Schubhalter

in der Unterkonstruktion verankert

und eingedichtet. An diesen belastbaren

Haltern sind die Traufprofile montiert und

damit stabile Widerlager geschaffen, welche

die Schubkräfte sicher in die Dachkonstruktion

ableiten und das Abrutschen der

Begrünung verhindern. Die Schlitzung der

Profile gewährleistet den sicheren Wasserabfluss.

Eingesetzte Winkelprofile bilden

die Randeinfassung an der Seite sowie

den Abschluss zu den Dachaufbauten oben.

Innerhalb der Dachfläche liegen Winkelprofile

am Übergang der Georaster-Elemente

zu den »Floraset FS 75«-Elementen und dienen

der Scherkraftbegrenzung und zusätzlichen

Stabilisierung.

Stabiler

flächiger Verbund

Im steilen Randbereich dienen die Georaster-Elemente

des Zinco-Systemaufbaus

»Begrüntes Steildach« als stabiler und formschlüssiger

Verbund, der durch einfaches

Zusammenstecken der 54 x 54 cm großen

Georaster entsteht. Diese Elemente aus

Recycling-Polyethylen sind 10 cm hoch und

bieten dank ihrem geringen Eigenvolumen

einen vergleichsweise großen durchwurzelbaren

Raum. Im flacheren Tonnendachbereich

schließen sich die Drän- und Wasserspeicherelemente

»Floraset FS 75« des Systemaufbaus

»Begrüntes Schrägdach« an.

Diese 75 mm hohen Elemente aus EPS-

Hartschaum bilden ebenfalls einen flächigen

Verbund und haben große Vertiefungen,

sodass sich das Substrat hier sehr gut verzahnen

kann.

Tonnendächer stellen einen sehr exponierten

Standort für Pflanzen dar. Neben Sonneneinstrahlung

und Windexposition führt

die Dachneigung zu einem zügigen Wasserabfluss

vom Dach und damit zu Trockenheit.

Im Begrünungsaufbau wird Wasser vor

allem in der Bewässerungs- und Schutzmatte

»BSM 64« sowie in der Zinco-Systemerde

für Extensivbegrünung gespeichert.

30 l Februar 2026 Dach & Holzbau


STAND 6.414

ZINCO (2)

Direkt auf der Substratschicht sind Schläuche

zur Tröpfchenbewässerung installiert,

um die Pflanzen in längeren Trockenphasen

bedarfsgerecht zu wässern. Diese Zusatzbewässerung

speist sich aus einer Zisterne,

welche in Regenphasen abfließendes

Überschusswasser speichert.

17 verschiedene

Sedumarten

Eine gute Bewässerung benötigen die

Pflanzen insbesondere auch in der sensiblen

Anwachsphase. Die Sedumpflanzen der

verwendeten Vegetationsmatten verfügen

durch die Vorkultivierung zwar über ein gut

entwickeltes Wurzelwerk, müssen aber die

besten Bedingungen vorfinden, um sich auf

dem exponierten Standort Dach schnellstmöglich

in der Substratschicht in den Elementen

zu verwurzeln. So ziert heute ein

artenreicher Pflanzenteppich aus 17 verschiedenen

Sedumarten die Dachlandschaft, darunter

Sedum Foresterianum »Silver Stone«,

Sedum Reflexum »Blue Spruce« oder die

Sedum-Spurium-Arten mit den außergewöhnlichen

Namen »Dragons Blood« und

»Voodoo«. Die regelmäßigen Pflegemaßnahmen

beschränken sich auf gelegentliches

Düngen sowie Entfernen von Unkraut,

Dach & Holzbau

HALLE 8

STAND 303

das sich dank flächendeckender, konkurrenzstarker

Sedumbepflanzung an diesem

trockenen Standort nur punktuell ansiedelt.

Die Tonnendächer liegen hoch über zwei

der belebtesten Straßen Torontos, der Jarvis

Street und der Front Street. So war

die Ausführung der Dachbegrünung eine

organisatorische und logistische Herausforderung.

Der Garten- und Landschaftsbaubetrieb

Leaf Garden Maintenance aus

Toronto installierte die gesamte Begrünung

innerhalb von wenigen Wochen. Das Baumaterial

musste auf sehr begrenztem Raum

gelagert und dann per Kran auf das Dach

transportiert werden, was mit Straßensperrungen

einherging. Aufgrund der Windexposition

erfolgten die Begrünungsarbeiten

abschnittsweise, sodass die verlegten Dränelemente

sofort mit Substrat beschwert

wurden, welches effizient per Silozug auf

das Dach geblasen wurde.

Mit St. Lawrence Market North ist in

Toronto ein ökologischer und ästhetischer

Mehrwert für die breite Öffentlichkeit entstanden.

Ein tolles Beispiel für die Revitalisierung

eines historischen Standortes,

das sich durch Nachhaltigkeit, Biodiverstität

von Fauna und Flora, Wasserkreisläufe

und Energiethemen auszeichnet. ?

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Bei diesem Objekt in

der Schweiz kamen die

neuen Prefa-Stangpressprofile

»Welle &

Zacke« zum Einsatz.

Alu-Fassaden

in Wellen- und Zackenform

HALLE 6

STAND 302

PREFA – Im Mittelpunkt

des Messeaufritts von

Prefa bei der Dach+Holz

steht neben bewährten

Dachprodukten die Fassade

mit beispielsweise

den neuen Strangpressprofilen

»Welle & Zacke«,

die vielzählige Gestaltungen

ermöglichen. Direkt

gegenüber befindet sich

ein zweiter Messestand,

an dem die Prefa Academy

Einblicke in die Praxis gibt.

Das »Prevario«-Solarmontagesystem

sorgt für eine sichere Befestigung

von PV-Anlagen.

PREFA (2)

Die sechs neuen Prefa-Strangpressprofile »Welle

& Zacke« bringen Technik, Design und Praxistauglichkeit

perfekt zusammen. Dank stranggepresstem

Aluminium mit 1,8 mm Stärke sind die

Profile besonders robust, langlebig und gleichzeitig

leicht zu verarbeiten – ideal für moderne,

hinterlüftete Fassaden. Die Wellenform sorgt

dabei für ein fließendes Gesamtbild, während

die Zackenform mit klaren Kanten auf markante

Akzente setzt. Dank einheitlicher Baubreite und

passender Übergänge lassen sich die Profile für

spannende visuelle Effekte modular kombinieren

und können senkrecht, waagrecht oder diagonal

verlegt werden. Die Oberflächen sind nahezu

wartungsfrei, leicht zu reinigen und in grenzenlos

vielen Farben erhältlich: pulverbeschichtet in

allen Prefa-P.10-Farben, in allen RAL- oder NCS-

Farben sowie Naturblank (eloxierfähig).

Die Neuerungen am Dach

und Updates bei Solar

Prefa entfernt die Lattung als mögliche Unterkonstruktion

aus den Verlegerichtlinien und empfiehlt

zukünftig, die Verlegung ausschließlich auf vollflächigem

Untergrund zu planen und auszuführen,

um Dächer sowohl in der Sanierung als auch im

Neubau zukunftsfit zu gestalten. Die neue Richtlinie

reagiert auf veränderte Anforderungen an das

Dach. Dachböden werden häufiger als Wohnraum

genutzt, was höhere Ansprüche an die Konstruktion

stellt. Gleichzeitig machen klimatische

Veränderungen eine angepasste Bauweise notwendig.

Auch die wachsende Zahl an Photovoltaikanlagen

hat die Richtlinie beeinflusst, damit

diese sicher und effizient auf der Unterkonstruktion

montiert werden können.

Mit dem neuen »Prevario«-Solarmontagesystem

bietet Prefa eine moderne, sichere und praxisgerechte

Befestigung von Photovoltaikanlagen,

die perfekt auf die Prefa-Dacheindeckung abgestimmt

ist. Für jedes Prefa-Dachsystem ist die

richtige Befestigung verfügbar. Im Vergleich zu

herkömmlichen Systemen ergeben sich bis zu

50 Prozent weniger Befestigungspunkte, ein geringerer

Materialeinsatz sowie niedrigere Kosten und

eine deutlich kürzere Montagezeit für die Unterkonstruktion.

Dazu kommt die Prefa-Doppelgarantie

mit 40 Jahren Garantie auf das Dach wie auch

das Montagesystem. Die»Prevario Prefalz«-Klemme

bietet für »Prefalz & Falzonal«-Doppelstehfalzdächer

eine sichere und langlebige Befestigung

der Solarmodule.

Modifizierte Wasserfangkästen

In diesem Jahr präsentiert Prefa die Wasserfangkästen

in überarbeitetem Design. Beim Wasserfangkasten

mit rundem Abgang und beim

Quadratrohr-Wasserfangkasten wurde das Bodenblech

verändert und einheitlich angepasst. Zusätzlich

wurde die Gesamthöhe leicht reduziert – von

bisher 330 mm auf 310 mm. Beim »Wasserfangkasten

rund« wurde das Design des Frontblechs

verändert und die Tiefe von 170 mm auf 160 mm

reduziert. Die Änderungen betreffen ausschließlich

optische Details – die bewährte Funktion und

Kompatibilität bleiben vollständig erhalten. Das

Prefa-Sortiment wurde im Bereich Hochwasserschutz

um eine Schablone für »Vario«-Rundprofile

in den Größen »Klein« und »Groß« ergänzt. Sie

dient der präzisen Positionierung der Bodenhülse

und erleichtert somit die Montage und Ausrichtung

der »Vario«-Rundprofile auf der Baustelle.?

32 l Februar 2026 Dach & Holzbau


Durchdachte Sanierung

von Flachdach und Balkon

LORO – Marode Entwässerungen

sanieren und an höhere Regenlasten

anpassen: Mit diesem Fokus lädt

Loro zur Dach+Holz International

2026 nach Köln ein. Für langfristig

sichere Lösungen, die auch mit häufiger

auftretendem Starkregen

zurechtkommen, bietet Loro rationelle

Systeme aus feuerverzinktem

Stahl und Edelstahl – zum Beispiel

die Edelstahlserie »Loro-X Light«,

für die neue Sanierungsdichtungen

vorgestellt werden.

Viele Flachdächer von Industriehallen, Schulen

oder anderen öffentlichen Gebäuden

kommen in den nächsten Jahren an einen

Punkt, an dem sie altersbedingt instand

zu setzen sind. Ähnliches gilt für viele Balkone

bei Wohnbauten aus den 1960er- bis

1990er-Jahren. Dann ist die Entwässerung

stets mitbetroffen. Hinzu kommt: In Zukunft

ist mit mehr Regen zu rechnen – auch mit

häufigeren Starkregenereignissen. Die normativen

Anforderungen haben sich bereits

verschärft: Wo früher eine einfache Entwässerung

genügte, ist heute in der Regel

auch eine Notentwässerung erforderlich.

Auf der anderen Seite gilt: Die meisten

Gebäude lassen sich weiter nutzen.

Den Bestand zu erhalten und langfristig zu

sichern, passt besser zu einer nachhaltigen

Strategie als Abriss und Neubau. Für diese

Aufgabe hat Loro maßgeschneiderte Systeme

und zeigt diese auf der Messe in Köln.

Sicher und rationell:

»Loro-X Light« für kleine Flächen

Mit der Serie »Loro-X Light« zeigt Loro ein

vollständiges Entwässerungsprogramm,

das vor allem für kleine Dachflächen ausgelegt

ist. Dazu gehören Flachdach- und Attika-Abläufe,

jeweils für die Haupt- und die

Notentwässerung. Die Edelstahlbauteile

kommen bereits werkseitig mit Klebeflansch.

Meistens muss nicht in die Dachfläche eingegriffen

werden, da über Attika-Abläufe

die gesamte Fläche sicher entwässert wer-

LORO

Der Edelstahl-Ablauf

»Loro-X-Light« mit

Sanierungsdichtung.

den kann. Das vermeidet zudem Wärmebrücken.

Der Einbau ist einfach.

Neue EPDM-Sanierungsdichtungen

für Abläufe

Häufig werden Abdichtungsbahn und Dämmung

auf Flachdächern erneuert, zum

Beispiel wegen höherer Wärmeschutzanforderungen.

Dann wird meistens auch

der Grundkörper vom Flachdachablauf

getauscht. Das in die Decke einbetonierte

Unterteil sowie die Rohrleitungen bleiben

jedoch in der Regel erhalten. Um den

neuen Grundkörper dicht anzuschließen, hat

Loro spezielle EPDM-Sanierungsdichtungen

entwickelt. Sie sind so ausgelegt, dass sie

auf alle Flachdach- und Balkonabläufe von

DN 40 bis DN 150 passen. Die Dichtungen

decken unterschiedliche Spannbreiten ab,

sodass sie rückstausicher in die alten Grundkörper

und Bestandsrohre unterschiedlicher

Hersteller und Durchmesser montiert werden

können. Beim DN-100-Element reicht

die Spannbreite z. B. von 116 bis 130 mm.

Weitere Neuheiten und Detailverbesserungen

sowie bewährte Lösungen wie die

Kaskaden-Systeme gehören ebenso zum

Portfolio auf dem Messestand. ?

HALLE 8

STAND 109

Sitaleicht.

DACH+HOLZ

International

2026.

24. bis 27. Februar

in Köln.

Wir sind dabei. In Köln

präsentieren wir innovative

Lösungen für eine sichere,

effiziente und normgerechte

Flachdachentwässerung –

kombiniert mit frischen Ideen

und praxisnahen Einblicken.

Erleben Sie unsere Messe-

Highlights und holen Sie

sich neue Impulse für Ihre

Projekte. Wir freuen uns auf

Ihren Besuch.

Sitaleicht. Jetzt online

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Dach & Holzbau

Februar 2026 l 33


Die »Ravatherm«-Dämmplatten müssen

nicht verklebt werden – dadurch sind sie

rückbaubar und können recycelt werden.

XPS-Dämmplatten

für die »grüne Krone«

RAVAGO – Ressourcenschonende Bauweise, CO 2

-neutraler Betrieb,

vollständige Rückbaubarkeit: Die Unternehmenszentrale von Hitachi

Energy Germany setzt Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit. Möglich

wird das durch die Vollholz-Bauweise des vierstöckigen Gebäudes im

Mannheimer Franklin-Quartier. Es wird von einer markanten Holzfassade

und einem dicht begrünten Innenhof geprägt – und von einer

»grünen Krone«: Für die begrünten Umkehrdächer wurden langlebige

Dämmplatten von Ravago Building Solutions verwendet.

Der Projektentwickler 3iPro und das Generalunternehmen

Köster setzten bei dem Gebäude auf

eine Holz-Hybridlösung: Nur das Untergeschoss

und die Kerne für Treppenhäuser und Aufzugsschächte

sind aus Stahlbeton. Photovoltaikmodule

sind auf der Pergola der Dachterrasse und umlaufenden

Krempen in die Fassade integriert, und

für die Bewässerung wird Regenwasser genutzt.

Ein Dachgarten krönt die moderne Unternehmenszentrale.

Das Umkehrdach mit insgesamt

1 700 m² bietet zum Innenhof hin Terrassen mit

Sitzbänken, umgeben von einer extensiven und

intensiven Begrünung.

Um diesen »krönenden Abschluss« bei dem

Holzdach zu ermöglichen, wählte das Generalunternehmen

einen darauf abgestimmten Deckenaufbau.

»Dieser Aufbau gewährleistet den Brand- und

Schallschutz in der Holzkonstruktion und ist komplett

rückbaubar«, sagt Projektleiter Ivan Grgic

von Köster. Dafür verlegten die Facharbeiter des

beauftragten Handwerkbetriebs Scheu Flachdachbau

zunächst eine zweilagige bituminöse Abdichtung

mit wurzelfester Oberlage als Abdichtung.

Darauf brachte das Dachdeckerteam die »Ravatherm

XPS 300 SL«-Dämmplatten von Ravago Building

Solutions zweilagig in einer Gesamtstärke

von 400 mm ein. »Das ging zügig und schnell –

wir mussten die Dämmplatten ja nur ineinanderschieben

und minimale Anpassungsarbeiten an

Anschlüssen und Durchdringungen vornehmen,

Verkleben oder mechanisches Befestigen ist hier

entfallen«, sagt Luigi Castellucci, Projektleiter der

Firma Scheu Flachdachbau. Um die Anforderungen

an den Schallschutz sicherzustellen wurde

auf dem 40 cm hohen Dämmungsaufbau – mit

einer Trennlage aus MK-Vlies von Ravago – eine

zusätzliche Betonplatte mit 50 mm eingeplant.

Im letzten Schritt wurden unter den begrünten

Teilbereichen der Dachfläche Wasserretentionsboxen

mit passendem Grünaufbau eingebaut. Für

die als Aufenthaltsbereiche vorgesehenen Teilbereiche

der Terrassenflächen verlegte das Team

des Dachbegrüners Betonplatten auf Stelzlager.

Hohe Rückbaubarkeit als wichtiger

Beitrag zur Platin-Zertifizierung

»Bei der Entscheidung für den Dachaufbau war

auch die Rückbaubarkeit – und damit die Recyclingfähigkeit

– ein wichtiges Kriterium. Der Aufbau

mit den ›Ravatherm«-Dämmplatten lässt

sich Schicht für Schicht wieder abtragen, weil

sie nicht verklebt werden müssen«, sagt Projektleiter

Ivan Grgic und ergänzt: »Das ist ein

wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit und zählt

auch bei der Platinum-Zertifizierung durch die

34 l Februar 2026 Dach & Holzbau


Deutsche Gesellschaft für Nachhaltigkeit (DGNB).«

Zudem gebe es so weniger Komponenten, die

altern oder beschädigt werden können, betont

Joachim Dittweiler, Gebietsleiter Technik Süd-

West bei Ravago. »Unsere Dämmplatten sind

langlebig, unempfindlich gegen Feuchtigkeit und

können problemlos wiederverwendet werden.«

Die DGNB hat das Gebäude bereits mit Platin

vorzertifiziert – mit einer der höchsten Punktzahlen

aller Gebäude in Deutschland. Auch den

Standard »QNG premium« der KfW erreicht das

Gebäude. Als Nächstes strebt der Projektentwickler

eine CO 2

-positive Zertifizierung im laufenden

Betrieb an.

Die Rückbaubarkeit ist ein unverzichtbarer

Bestandteil eines umfassenden Nachhaltigkeitskonzepts,

wie es für die Hitachi Energy Germany

Zentrale in Mannheim erarbeitet wurde. Dazu

tragen die »Ravatherm XPS«-Dämmplatten langfristig

bei: Denn sie lassen sich am Ende des

Lebenszyklus einer Immobilie wiederverwenden,

womit eine kostenintensive und umweltbelastende

Entsorgung entfällt. Ravago arbeitet zudem

zusammen mit dem FPX-Verband im Rahmen

des Programms »XPS-Circular« an einer nachhaltigen

Lösung, um die Restabfälle der XPS-

Produkte wiederzuverwenden.

Derzeit entsteht der zweite Bauteil der Unternehmenszentrale.

Die beiden Gebäude sind durch

RAVAGO (2)

einen Keller- und Tiefgaragenbereich verbunden.

Der beheizte Mittelbereich mit den Technikräumen

wurde in das Dämmkonzept einbezogen,

die Tiefgarage selbst wird nicht beheizt. »Ohne

diese Dämmung gäbe es eine Kältebrücke, durch

die es zu einer Kondensatwasserbildung kommen

könnte«, begründet Projektleiter Grgic. Im

Anschlussbereich zum Gebäude wurde daher

»Ravatherm 300 SL« in einer Stärke von 140 mm

verbaut: zum einen senkrecht direkt am Fassadenanschluss

und zum anderen als 1,50 m breiter

Streifen rings um das Gebäude.

?

Das Dach des vierstöckigen Gebäudes wird

nach Fertigstellung begrünt. Die Dämmplatten

von Ravago wurden auf der Bitumenabdeckung

zweilagig verlegt.

Für jedes Dach

die perfekte Lösung

Dachsysteme von IKO

Das komplette Dachsystem

aus einer Hand

Dampfsperren

PIR-Dämmstoffe

Bitumenbahnen

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Treffen Sie uns auf

der Dach+Holz 2026

in Köln. Besuchen Sie

uns am Stand 6.332.

Dach & Holzbau

DACHABDICHTUNG I FLÜSSIGKUNSTSTOFF I DÄMMUNG

de.iko.com

Kontakt

Februar 2026 l 35


Drei Systemlösungen

fürs Dach

Das bewährte Steildach-Dämmsystem »puren Unterdach« erhält

eine Unterdachbahn mit erhöhter Grammatur von 350 g/m².

PUREN – Mit neuem

Unterdach, schwerentflammbaren

PU-Elementen

und einer innovativen

Deckendämmung präsentiert

sich Puren auf der

Dach+Holz International

2026 in Köln. Das

Unternehmen aus

Überlingen zeigt, wie sich

bekannte Lösungen mit

neuen Entwicklungen

kombinieren lassen.

Unter dem Motto »Mehr Sicherheit, mehr Effizienz,

mehr Praxisnähe« zeigt Puren auf der Fachmesse

in Köln, wie sich bewährte Technik und neue Entwicklungen

intelligent verbinden – fürs Steildach,

Flachdach und die oberste Geschossdecke. Ein

Schwerpunkt liegt auf dem Steildach-Dämmsystem

»puren Unterdach«. Das bewährte System

erhält eine Unterdachbahn mit erhöhter Grammatur

von 350 g/m². Damit baut Puren auf seinen

bisherigen Stärken auf und bietet Dachhandwerkern

künftig mehr Robustheit und Spielraum in

der Anwendung. Die neue Variante erfüllt die

Anforderungen für diffusionsoffene Unterdeckbahnen

für erweiterte Anwendungen (UDB eA)

nach ZVDH-Regelwerk – und steht für maximale

Sicherheit auch unter anspruchsvollen Witterungsbedingungen.

HALLE 6

STAND 416

Komplettiert wird der Messeauftritt durch ein

neu aufgelegtes Dämmelement für die oberste

Geschossdecke. Es kombiniert eine PU-Dämmschicht

mit einer oberseitig aufkaschierten »purenit«-Platte.

Der feuchtigkeitsresistente Werkstoff

bleibt formstabil und lässt sich präzise verarbeiten

– ideal für Sanierung und Neubau gleichermaßen.

»Wir entwickeln unsere Systeme konsequent

im Dialog mit der Praxis weiter«, sagt Dr. Andreas

Huther, Geschäftsführer von Puren. »Unsere

Kunden erwarten Lösungen, die sich schnell

und kosteneffizient verarbeiten lassen, hohen

Sicherheitsansprüchen genügen, kreislauffähig

sind und nachhaltig überzeugen. Das ist unser

Anspruch – und genau das zeigen wir 2026

in Köln.«

?

Bei der Produktlinie

»puren Secure« stehen

Brandschutz und Effizienz

im Mittelpunkt.

Brandschutz mit

»puren Secure«

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Produktlinie

»puren Secure«. Hier stehen

Brandschutz und Effizienz im

Mittelpunkt: Die schwerentflammbaren

PU-Dämmelemente der Brandverhaltensklasse

B-s1, d0 eröffnen

neue Möglichkeiten für Flach- und

Gefälledächer sowie weitere Anwendungsgebiete,

ohne Kompromisse

bei Dämmleistung, Druckfestigkeit

oder Lebensdauer.

PUREN (3)

Komplettiert wird der Puren-

Messeauftritt durch ein neu

aufgelegtes Dämmelement für

die oberste Geschossdecke.

36 l Februar 2026 Dach & Holzbau


Acht Farben

unter einer Marke

ETEX – Zur Dach+Holz ordnet Etex Germany Exteriors

sein Angebot kleinformatiger Dach- und Fassadenplatten

neu: Künftig werden alle Varianten unter dem

gemeinsamen Namen »Cedral Alterna« geführt.

Zugleich erweitert das Unternehmen die Produktlinie

um vier neue Farbtöne, die erstmals in Köln vorgestellt

werden. Neben der »Cedral«-Produktreihe wird auch

das Sortiment an »Eternit«-Wellplatten präsentiert.

Mit »Cedral Alterna« fasst Etex Germany Exteriors sein Dach- und

Fassadensortiment unter einem klaren, international abgestimmten

Produktnamen zusammen. Die neue Struktur erleichtert die

Orientierung im Produktportfolio und schafft eine konsistente Markenführung

über Ländergrenzen hinweg. Die Faserzementplatten

stehen dabei für Robustheit, Formstabilität und Witterungsbeständigkeit

– Eigenschaften, die ein breites Spektrum baulicher

Anforderungen abdecken und in Neubau wie Sanierung gleichermaßen

gefragt sind.

Im Mittelpunkt der Messepräsentation

steht die Farbserie,

die mit vier neuen Farbtönen ab

diesem Jahr das gestalterische

Repertoire der Dach- und Fassadenplatten

im Format 32 x 60 cm

ETEX (2)

Die neue Serie der Dach- und Fassadenplatte

»Cedral Alterna« für das Plattenformat

32 × 60 cm von Etex enthält acht Farben.

erweitert. Die Nuancen reichen

von einem warmen Sandbeige

über Metallgrau und Lavagrau

bis hin zu einem tiefen Schwarz.

Damit wird der Nachfrage nach

subtilen, architektonisch präzisen

Farbwelten, die sowohl im Wohnungsbau

als auch in gewerblichen Anwendungen eingesetzt werden

können, Rechnung getragen. Ergänzt wird das Farbspektrum

im Format 32 x 60 cm um drei Farben aus dem bestehenden Sortiment

– Dunkelbraun, Ziegelrot und Lichtgrau. Damit stehen mit

der bereits erhältlichen Farbe Blauschwarz insgesamt acht Farben

in diesem universellen Format zur Verfügung, mit dem insgesamt

sechs verschiedene Deckungsbilder ausgeführt werden können.

»Als Teil der internationalen Etex-Gruppe profitieren wir von

gemeinsamer Entwicklungsarbeit unserer weltweiten Innovations-

und Technologiezentren, einem global abgestimmten Markenauftritt

und der Möglichkeit, Erfahrungen über Landesgrenzen

hinweg zu bündeln«, sagt Geschäftsführer Tom Clayton. »Diese

Zusammenarbeit stärkt unsere Position im Markt und ermöglicht

es uns, Lösungen zu entwickeln, die den Anforderungen verschiedener

Branchen und Gewerke gerecht werden. Die Dach+Holz

bietet uns den idealen Rahmen, um diesen Austausch mit unseren

Kunden fortzuführen.«

Ergänzende Produktsysteme

Neben »Cedral Alterna« zeigt Etex Germany Exteriors weitere Produkte

seines Sortiments: »Cedral«-Fassadenpaneele und »Bluclad

Proboard«-Putzträgerplatten für hinterlüftete Fassaden sowie

»Duripanel«, eine zementgebundene Holzspanplatte, die aufgrund

ihrer statischen und bauphysikalischen Eigenschaften im Ausbau

HALLE 6

STAND 408

»Eternit«-Wellplatten gehören seit mehr als einem Jahrhundert zu den etablierten Produkten

am Dach und kommen in einer großen Bandbreite von Anwendungen zum Einsatz.

vielseitig einsetzbar ist. Ergänzend zeigt das Unternehmen seine

Faserzementlösungen für das Dach, darunter die in der Landwirtschaft

etablierte »Eternit«-Wellplatte »Profil 6¾« sowie die

»Berliner Welle«, eine Kurzwellplatte für puristische Dächer mit

architektonischer Qualität.

Ein sichtbares Zeichen für die Materialbeständigkeit setzt der

Messestand selbst: alle Möbel und der Küchenbereich bestehen

vollständig aus Faserzement. Außerdem wurden Teile der Dachund

Fassadenmodelle im Maßstab 1:1 bereits auf der Nordbau

2025 erstmals eingesetzt und können auch anschließend für weitere

Präsentationen genutzt werden.

?

LORO-X Sanierung Flachdachabläufe

LORO-X

Sanierungselement

für bestehende Abläufe

und Rohre

Vorteile:

NEU

• Universell einsetzbar, passt

zu gängigen Ablaufgrundkörpern

• Für alle senkrechten LORO-X

Dachabläufe von DN 40 bis DN 150

mit Anschlussmanschette,

Klemmflansch und Klebeflansch

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DACH + HOLZ, Köln

24.–27.Februar 2026

Halle 8 / Stand 109

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Dach & Holzbau

Februar 2026 l 37


Kompetenz aus einer Hand

Naturheld präsentiert sich bei der Dach+Holz als

kompletter Systemanbieter für Holzfaserdämmstoffe

und Abdichtungsprodukte.

NATURHELD

HALLE 7

STAND 208

NATURHELD – Naturheld präsentiert sich bei der Dach+Holz erstmals als

kompletter Systemanbieter für Holzfaserdämmstoffe und Abdichtungsprodukte.

Gezeigt werden neben den druckfesten Holzfaserdämmplatten, den

flexiblen Holzfaserdämmmatten »Naturheld Flex« und der Naturheld-

Einblasdämmung »Flow« auch ergänzende Produkte für die äußere und

innere Abdichtung.

gegenüber hohen Temperaturen, UV-stabil,

überputz- und überstreichbar. Die luftdichte

Klebe-Dichtmasse »Naturheld Wandfix«

ist ebenfalls mit der Emissionsklasse

A+ klassifiziert, einfrierbeständig und lösemittelfrei.

?

Das exakt aufeinander abgestimmte Sortiment

reduziert die Komplexität bei Bestellungen

und beim Lieferantenmanagement,

spart dadurch Zeit und Kosten und erhöht

die Verarbeitungssicherheit.

Im Dialog mit den Anwendern hat das

Unternehmen sein Sortiment um die relevantesten

Produkte zum Feuchte- und Witterungsschutz

mit Holzfaserdämmstoffen

ergänzt. Entsprechend der hohen Anforderungen

an Naturheld-Produkte sind diese

ebenfalls bei Herstellung und Entsorgung

möglichst umweltverträglich; die Bahnenprodukte,

Klebe- und Dichtmittel sind emissionsarm

und lösemittelfrei.

Angeboten werden die begehbare, luftdichte

und regensichere Dampfbahn »Naturheld

ADB 5« mit Selbstklebezonen, die feuchtevariable

Dampfbremsbahn »Naturheld

DB vario« und die luftdichte Dampfbrems-

bahn »DB 20« für Einblasdämmungen und

mattenförmige Dämmstoffe. Die »Naturheld

LDB 0.02« ist als Luftdichtungsbahn

für Dachsanierungen von außen sowie als

Unterdeck- und Unterspannbahn gemäß

ZVDH geeignet.

Vielseitige Anwendungen

Ergänzt wird das Sortiment der Bahnen

durch spezielle Lösungen zum Abdichten,

Kleben und Verfüllen. Das Allround-Klebeband

»Naturheld Fix« schafft luftdichte

Verklebungen im Innenbereich und eine

regen- und winddichte Abdichtung im Außenbereich.

Der »Naturheld Primer« wird aufgesprüht

und ermöglicht sicheres Verkleben

auf faserigen, losen oder sandigen Untergründen.

Der elastische Fugenfüller und

Montagekleber »Naturheld Fill« ist mit der

Emissionsklasse A+ klassifiziert, beständig

WISSENSWERTES...

Die Produktion von Naturheld-Produkten ist

in einer der waldreichsten Regionen Europas

gelegen. Die Verwendung von lokal eingeschlagenem

und verarbeitetem Holz trägt

dazu bei, die Umweltbelastung durch lange

Transportwege zu minimieren. Verwendet

werden ausschließlich Sägenebenprodukte.

Durch die Nähe zu den Sägewerken wird

eine konstante Qualität des Rohstoffes Holz

sichergestellt. Mit Splitterholz und Rinde

wird ein Großteil der Energie selbst erzeugt,

welche für die Auffaserung notwendig ist.

Damit wird der hochwertige Rohstoff Holz

zu 100 Prozent verarbeitet.

38 l Februar 2026 Dach & Holzbau


Tageslichtsysteme

im Rampenlicht

Neuheiten, Live-Demonstrationen

und zwei Standparties:

Auf dem Lamilux-

Messestand wird es

nicht langweilig.

LAMILUX – Lamilux lädt die Fachbesucher der Dach+Holz dazu ein, praxisnahe

Lösungen für das moderne Flachdach live kennenzulernen. Auf

über 180 m² zeigt das fränkische Familienunternehmen sein breites Produktportfolio

rund um effiziente Tageslichtsysteme. Ein besonderes Highlight

wird das große Finale der »Mission: Flachdach 2.0« direkt am

Messestand sein.

LAMILUX (2)

Bei Lamilux erleben Fachbesucher eine vielseitige

Auswahl an Tageslichtsystemen für

das Flachdach – von der Lichtkuppel über

das Glasdach bis hin zum Dachausstieg.

Der Hersteller präsentiert somit Lösungen

für Neubau und Sanierung, die auf die

täglichen Anforderungen von Dachdeckern

und Zimmerern abgestimmt sind und sich

durch einfache Montage, hohe Sicherheit

und langlebige Qualität auszeichnen. Zu

den Produkt-Highlights zählen das modulare

Glasdach »MS78« für maximale Effizienz

beim Einbau, die robuste Lichtkuppel

»F100 W« sowie praxisnahe Sanierungslösungen

für GFK-Aufsatzkränze. Ergänzt wird

Junge Talente fördern: Der Wettbewerb »Mission:

Flachdach 2.0« findet direkt am Messestand statt.

das Portfolio durch den bewährten Flachdach-Ausstieg

»Komfort Swing«, der einen

sicheren und komfortablen Zugang zum

Dach ermöglicht.

Als Neuheit stellt Lamilux erstmals den

Flachdach-Ausstieg »Service FE« vor. Dieser

gestaltet den Wartungsausstieg dank

seiner 2,7 m² sowie der Möglichkeit des

Treppenanschlusses besonders sicher und

komfortabel. So lassen sich Werkzeuge und

Materialien sorgenfrei aufs Dach transportieren.

Mit ihm sowie mit allen weiteren

Produkten bringt Lamilux Tageslicht effizient

ins Gebäude, erleichtert Arbeitsabläufe

auf dem Dach und gewährleistet gleichzeitig

Sicherheit und Verlässlichkeit.

Nachwuchstalente

und Handwerk im Fokus

Mit der »Mission: Flachdach 2.0« hat Lamilux

ein eigenes Wettbewerbsformat ins

Leben gerufen, das gezielt junge Talente

im Dachdeckerhandwerk fördert und

handwerkliche Qualität sichtbar macht. Im

Rahmen des Wettbewerbs konnten sich

Nachwuchsdachdecker bundesweit qualifizieren,

indem sie einen Aufsatzkranz mit

Flüssigkunststoff eindichteten und ihre Arbeit

bei Lamilux einreichten. Im großen Finale

auf der Dach+Holz treten die 20 besten

Teilnehmer live am Lamilux-Stand gegeneinander

an. Die Bewertung erfolgt durch

eine Fachjury anhand von Präzision, Verarbeitung

und handwerklicher Ausführung.

Lamilux unterstützt die besten Nachwuchskräfte

mit fünf Meisterzuschüssen

in Höhe von jeweils 3000 Euro. Der Wettbewerb

bietet jungen Handwerkern nicht

nur finanzielle Unterstützung, sondern auch

Sichtbarkeit, Anerkennung und wertvolle

Impulse für ihren weiteren beruflichen Weg.

Ergänzend zum Messeprogramm lädt

Lamilux an zwei Abenden zum Austausch

am Messestand ein. In entspannter Atmosphäre

haben Besucher die Gelegenheit,

Gespräche zu vertiefen und neue Kontakte

zu knüpfen. Am 25. Februar findet dafür

eine Afterwork Lounge mit DJ und Dachdeckermeister

Paul Heil statt, und am

26. Februar folgt eine Standparty mit Liveband.

Da für Lamilux der direkte Dialog mit

dem Handwerk und die Kundennähe von

größter Bedeutung sind, bietet der Hersteller

über seine Homepage kostenlose

Tickets für die Dach+Holz an. ?

HALLE 6

STAND 414

Noch ganz dicht?

Hochleistungsabdichtungen

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Arbeits-, Anschluss- und Bewegungsfugen,

Material übergänge, Rohrdurch führungen…

DACH+HOLZ International

Köln | 24. – 27. 02. 2026

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Halle 8 · Stand 505

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Dach & Holzbau

Februar 2026 l 39


Ansprüche hochschrauben

im Dach- und Holzbau

Das Fischer-

Spektrum umfasst zahlreiche

Spanplatten-, Holzbau- und

Spezialschrauben – jeweils mit

passenden Kopfformen, Antrieben

und Materialien.

FISCHER – Bei der diesjährigen

Dach+Holz International ist auch

Fischer vertreten. Auf 157 m² erwartet

die Standbesucher ein breites

Spektrum an Neuheiten und bewährten

Klassikern für den Dach- und

Holzbau. Ein Hands-on-Bereich lädt

zum Produkttesten ein; Shows, Aktionen

und Live-Demonstrationen sind

weitere Publikumsmagneten.

HALLE 9

STAND 304

Für Action am Dach+Holz-Messestand sorgen

Handwerker-Challenges, kombiniert mit

Produktvorstellungen. Dabei kommt u. a. die

Justierschraube »FAFS« für stufenlos justierbare

Abstandsmontagen zum Einsatz.

Im Hands-on-Bereich können Besucher

Produkte in Holz, Beton und Hochlochziegel

selbst ausprobieren. Mit dabei ist auch

das Setzgerät »FGW 90F«, mit dem sich

Nägel effizient, wirtschaftlich und sicher in

Holz eintreiben lassen.

Umfassendes Schraubensortiment

Ein Fokus des Messeauftritts liegt auf dem

breiten Schraubensortiment. Es umfasst

Holzbau-, Spezial-, Trockenbau- und Edelstahlschrauben

mit passenden Kopfformen,

Antrieben und Materialien. Ein optimiertes

Farbleitsystem auf den Verpackungen

erleichtert die Orientierung.

Highlights sind die Holzbauschrauben

»PowerFast II« und »PowerFull II«, die

durch Sicherheit, Effizienz und Wirtschaftlichkeit

überzeugen. Die Spanplattenschraube

»PowerFast II« ermöglicht Holz-Holz- und

FISCHER (2)

Bei den Handwerker-Challenges auf der Dach+Holz wird geschraubt,

was das Zeug hält – hier zeigt sich, wer wirklich den Dreh raus hat.

Holz-Metall-Verbindungen sowie die Verarbeitung

mit geprüften und teilweise zugelassenen

Lasten in Kunststoffdübeln von

Fischer. Neu sind »PowerFast II«-Spanplattenschrauben

aus nicht rostendem Stahl A2

und A4 für dauerhafte Außenanwendungen.

Besonders vielseitig ist die »Power-

Fast II«-Stufensenkkopfschraube: Sie darf

zulassungskonform oberflächenbündig im

Holzbauteil eingedreht werden, erreicht

nahezu die Kopfdurchziehtragfähigkeit von

Tellerkopfschrauben und reduziert so die

Variantenvielfalt im Lager.

Von Bauchemie bis Photovoltaik

Über das Schraubensortiment hinaus präsentiert

Fischer weitere Produkte für optimierte

Anwendungen in Holz. Das Injektionssystem

»FIS EM Plus« zum Einkleben von »FIS

A«-Ankerstangen oder oberflächenbündig

eingeklebten »FIS IG«-Innengewindeankern

ermöglicht etwa die Übertragung hoher Zuglasten

und eine große Anwendungsvielfalt

im Ingenieurholzbau. Im Bereich Bauchemie

zeigt Fischer Lösungen zum Verfüllen,

Dichten, Kleben, Reinigen

und Schützen

– passend für den

Dach- und Holzbau.

Hybride Kleb- und

Dichtstoffe dienen

als Allrounder im

Innen- und Außenbereich.

Ergänzend

stehen bewährte

Technologien auf Silikon-,

Polyurethanund

Acrylat-Basis

zur Verfügung. Neu

ist der »PU-P Evo«-

Schaum: Dank eines Isocyanatanteils von

< 0,1 Prozent ist keine PU-Sicherheitsschulung

für professionelle Anwender erforderlich.

Die Premium-Schnellmontage- und

Brunnenschäume sind zudem mit dem

neu entwickelten, besonders anwenderfreundlichen

»FixAdapter« ausgestattet,

der Sicherheit, Komfort und Effizienz auf

der Baustelle verspricht.

Auch im Bereich Photovoltaik erweitert

Fischer das Portfolio: Auf der Dach+Holz

sind Solarsysteme für die sichere Montage

von PV-Anlagen auf Schrägdächern mit gängigen

Dacheindeckungen zu sehen – einschließlich

verschiedener Anordnungen und

Ausrichtungen der PV-Module. Der neue

»PV-Clip« inklusive Schiebemutter »FSMN

M8 R« eröffnet neue Möglichkeiten für

regenerative PV-Fassaden – entweder in

der Direktbefestigung oder in Verbindung

mit Unterkonstruktionen wie dem Agraffensystem

»ATK 103 PV«.

Service und Nachhaltigkeit im Fokus

Fischer setzt auf umfassende Unterstützung

und will mit den Besuchern auch zu

seinen Serviceleistungen ins Gespräch

kommen. Gezeigt werden u. a. Neuheiten

der Bemessungssoftware »FiXperience«.

Das »Wood-fix«-Modul ermöglicht die

einfache, schnelle und zulassungskonforme

Bemessung von Holzbauanwendungen

mit Schrauben von Fischer. An der

5 m hohen »Green-Wall« erfahren Besucher

zudem alles über das Engagement

Fischers für Gesellschaft und Umwelt und

können sich über die »GreenLine« informieren

– Dübel, die zu mindestens 50 Prozent

aus biobasierten Rohstoffen hergestellt

werden.

?

40 l Februar 2026 Dach & Holzbau


Sichtbare und verdeckte

Befestigungen für Fassadenplatten

EJOT – Auf der Dach+Holz präsentiert

sich Ejot mit neuartigen Befestigungslösungen

rund um den Holzbau.

Darunter sind die neue Holzbauschraube

»T-Fast Plus« sowie Befestigungssysteme

für die VHF.

Befestigungslösungen und Dübeltechnik stehen

im Fokus des Ejot-Messeauftritts.

Mit der »T-Fast Plus« stellt Ejot eine neue

Holzbauschraube mit innovativer, markanter

Schraubenspitze vor, die ein besonderes

Verarbeitungserlebnis ermöglicht.

Schnelles Spitzengreifen, einfache Schraubenkontrolle

sowie ein deutlich reduziertes

Holzspleißen sorgen für sicheres und zügiges

Arbeiten – sowohl in der Werkstatt als

auch auf der Baustelle. Auf der Dach+Holz

haben Besucher die Möglichkeit, die neue

Holzbauschraube direkt selbst auszuprobieren.

Die neue »T-Fast Plus« kann vielseitig

zur Verbindung und Befestigung von Bauteilen

aus Holz und Holzwerkstoffen sowie

Stahlteilen an Holz und Holzwerkstoffen in

tragenden und nicht tragenden Bereichen

verwendet werden.

Ebenfalls neuartig sind das »LT-TD«-System

sowie das »Pearlock-System« für die

vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF).

Das »LT-TD«-System zur sichtbaren Befestigung

von Fassadenplatten wurde speziell

für die Befestigung anspruchsvoller Fassadenbekleidungen

wie z. B. Faserzementplatten

entwickelt. Ein spezieller Anschlagbund

am Schraubenschaft gewährleistet eine

exakte Setztiefe und sorgt gleichzeitig für

eine lotrechte Ausrichtung der Schraube.

Dadurch lassen sich Risse und Abplatzung

an der Bekleidung, insbesondere im

Eck- und Randbereich, vermeiden. Zudem

verfügen die Zentrierhülsen des Systems

über spezielle Füßchen im unteren Bereich,

die einen 3 mm breiten Luftspalt zwischen

Bekleidung und Unterkonstruktion erzeugen.

Dieser vermeidet Wärmebrücken und

sorgt für ein gleichmäßiges Abtrocknen witterungsbedingt

feuchter Platten, wodurch

helle Abzeichnungen auf der Plattenoberfläche

vermieden werden.

Verdeckte Befestigung

von Aluverbundplatten

Mit »Pearlock« präsentiert Ejot das erste

System zur verdeckten Befestigung von

Aluverbundplatten in der VHF. Es besteht

aus einer speziellen Schraube, einem Kunststoffformteil

zur Ausbildung von Fest- und

Gleitpunkten sowie neuartigen, gekanteten

Fassadenplatten aus Aluminium-Composite-

Material. Das System nutzt die Schlüssellochgeometrie,

wie sie beispielsweise von

Bilderrahmen bekannt ist. Nach der Montage

von Befestiger und Kunststoffformteil

lassen sich die Fassadenplatten dank einer

integrierten, konisch zulaufenden Findehilfe

einfach und präzise einhängen – für eine

homogene, harmonische Fassadenoberfläche

ohne sichtbare Befestigungspunkte.

Ergänzend zu den Produktneuheiten präsentiert

Ejot eine Auswahl aus seinem breit

gefächerten Dübeltechnik-Sortiment, darunter

Betonschrauben und Bolzenanker mit

besonderem Fokus auf Holzbauanwendungen.

Auch hier haben Besucher die Möglichkeit,

die Produkte live vor Ort selbst zu

testen.

?

HALLE 9

STAND 313

EJOT

Kingspan ESSMANN

Aufstocksystem FlexFix

CHALLENGE

MITMACHEN

LICHTKUPPEL SANIEREN.

SCHNELL SEIN.

HAUPTPREIS SICHERN.

Halle 6

Stand Dach 410& Holzbau

JETZT

INFORMIEREN

Februar 2026 l 41


Neuheiten für

Dach und Ausbau

Die »Egger EcoBox« im Einsatz

– als Alternative zu Massivholzstützen

in Holzrahmenbauwänden.

EGGER – Die Dach+Holz

International in Köln wird

in diesem Jahr erneut zum

Treffpunkt der Dach- und

Holzbaubranche. Unter den

Ausstellern ist auch der

Tiroler Holzwerkstoffhersteller

Egger, der

seit Jahren als fester

Bestandteil der Messe

etabliert ist. Standbesucher

dürfen sich auf

einen Mix aus klassischen

Holzbauprodukten und

Produktneuheiten freuen.

Keilgezinkt bieten die Egger-Dachlatten

noch mehr Sicherheit. Jetzt sind sie in den

Holzarten Fichte und Kiefer erhältlich.

EGGER (2)

Die Schlüsselkomponente des Egger-Messestands

bildet die »Egger EcoBox«. Die gesamte

Tragkonstruktion besteht aus »EcoBox«-Stützen

und -Trägern. Die »EcoBox« ist eine ressourcenschonende

Stütze für den modernen Holzbau,

gefertigt aus Egger OSB, keilgezinktem Egger-

Schnittholz und einer Holzweichfaserdämmung.

Nach Unternehmensangaben setzt Egger damit

neue Maßstäbe hinsichtlich Effizienz und Qualitätssicherung

im modernen Holzbau. »Wir sind

stolz, dass unsere ›Egger EcoBox‹ in ihrer noch

jungen Produktlebensphase bereits mit vielen

Auszeichnungen bedacht wurde. Neben dem

Deutschen Nachhaltigkeitspreis und der Auszeichnung

als Produkt des Jahres der Zeitschrift

›mikado‹ wurde sie erst kürzlich auf dem Branchentag

Holz in Köln mit dem Woody Award in

der Kategorie ›Innovatives Produkt‹ ausgezeichnet«,

freut sich Moritz Steinruck, Head of Product

Management Egger Building Products.

Die industrielle, standardisierte Fertigung soll

die Sicherheit in Planung, Nutzung und Bauanwendung

erhöhen und eine kontinuierliche, reproduzierbare

Qualität ermöglichen. Die »EcoBox«

HALLE 7

STAND 308

kann als Alternative zu Massivholzstützen in Holzrahmenbauwänden

eingesetzt werden und im

Dachbau als Sparren, Balken sowie als Attikalösung

dienen. Ab März 2026 ist sie neben der Standardbreite

von 80 mm auch in 60 mm verfügbar.

Produkte für Holzbau und Ausbau

Holz und Holzwerkstoffe sind vielseitig, robust

und im ökologischen Sinne nachhaltig. Auch bauphysikalische

Eigenschaften sprechen für den

Einsatz als Baustoff. Egger-Bauprodukte werden

im Ingenieurholzbau sowie im Holzrahmenbau

für Dach-, Wand- und Deckenkonstruktionen,

im Trockenbau sowie für Trockenestrich-Systeme

eingesetzt. Neben der »EcoBox« präsentiert

Egger in Köln weitere Neuheiten im Bereich Bauprodukte:

die »OSB Flammex« sowie eine keilgezinkte

Dachlatte.

»OSB Flammex«

Die neue »Egger OSB Flammex« bedient das

essenzielle Thema Brandschutz. Die Platte aus

überwiegend europäischem Weichholz entspricht

den gestiegenen Anforderungen des Brandschutzes

und ist auf einen effizienten Ressourceneinsatz

ausgelegt. Dank einer Brandschutzbeschichtung

ist sie schwer entflammbar und erfüllt die Euroklasse

B-s1,d0 nach DIN EN 13501-1. Konzipiert

ist sie speziell für den Innenausbau von Gebäuden

mit erhöhten Brandschutzauflagen, wie Bürogebäuden,

öffentlichen Einrichtungen, auf Messen,

in Hotels, mehrstöckigen Gebäuden oder anderen

anspruchsvollen Bauprojekten.

Keilgezinkte Dachlatte

Um standardisierte Längen und Qualitäten zu

gewährleisten, wurden bisher nur aus einem Stück

Holz gefertigte Dachlatten im Holzbau eingesetzt.

Egger bietet nun keilgezinkte Dachlatten in den

Holzarten Fichte und Kiefer an. »Die Hauptvorteile

der Keilzinkung liegen in der Aufwertung der

Schnittholzqualität durch ein gezieltes Auskappen

der Fehlstellen, wodurch der Ausschussanteil

42 l Februar 2026 Dach & Holzbau


deutlich reduziert wird, und in einer ressourceneffizienten

Fertigung hochwertiger Schnittholzprodukte«,

erläutert Arndt Silberg, Werksleiter

Technik/Produktion im Egger Sägewerk.

Digitale »Planungshilfe«

Egger unterstützt Planer, Architekten und Handwerker

mit einem zentralen Online-Tool: der digitalen

»Planungshilfe«. Sie bietet geprüfte und

zertifizierte Konstruktionen für Dach, Wand und

Decke sowie die zugehörigen Regeldetails und

Anschlussinformationen. Zusätzlich stehen digitale

Datenformate wie IFC, Revit und DWG für

die direkte Integration in BIM- und CAD-Systeme

bereit. Damit sorgt Egger für maximale Planungssicherheit

und Effizienz.

?

Die Brandschutzbeschichtung der »OSB Flammex« sorgt für die

Erfüllung der strengen EU-Klassifizierung B-s1, d0 von Bau- und

Einrichtungsmaterialien gemäß der europäischen Norm EN 13501-1.

EGGER (3)

»Ein Produktivitätsbeschleuniger

auf dem Dach«

CARLISLE – Der EPDM-Spezialist

Carlisle Construction Materials bringt

mit »Hertalan Easy Weld Pro« eine

neue Generation einlagiger EPDM-

Abdichtungsbahnen auf den Markt

– speziell entwickelt für die Anforderungen

des Dachdeckerhandwerks.

Seine Weltpremiere feierte das Produkt

am 5. Februar auf dem Flachdachmacher

Kick-off in Mainz.

Die Bahn vereint die besten Eigenschaften

der bisherigen »Carlisle EPDM«-Abdichtungssysteme

– sie kombiniert erstmals eine

innenliegende Glasgelegeverstärkung, integrierte

Fügeränder an Längs- und Querseite,

verbesserte Brandschutzeigenschaften

sowie ein besonders schnelles, sauberes

Nahtfügeverhalten. Die offizielle Markteinführung

erfolgte am 5. Februar auf dem

»Carlisle Flachdachmacher Kick-Off« in der

Mewa Arena Mainz (ein ausführlicher Bericht

folgt in unserer April-Ausgabe).

EPDM ist extrem witterungsbeständig

und dauerelastisch. Daher gilt das Material

seit Jahrzehnten als besonders langlebiger

Abdichtungswerkstoff – das Süddeutsche

Kunststoff-Zentrum (SKZ) bestätigt eine

Lebensdauer von über 70 Jahren. Dennoch

bestehen im Handwerk mitunter Vorbehalte

hinsichtlich der Verarbeitung. »Hertalan

Easy Weld Pro« setzt genau hier an:

Ein innenliegendes Glasgelege verhindert

Überdehnung, Welligkeiten und Kapillarbildung.

Integrierte Fügeränder ermöglichen

eine schnelle, sichere Heißluftverschweißung

ohne zusätzliche Nahtbänder – auch

an Querstößen. Eine grüne Schweißraupe

Einfach, schnell und leicht zu verarbeiten:

Die neue Abdichtungsbahn

»Hertalan Easy Weld Pro« verspricht

eine hohe Flächenleistung.

erleichtert zudem die visuelle Nahtkontrolle

ohne Prüfnadel. Das Produkt ist wurzelfest

nach DIN EN 13948 und FLL. Die Rollenlänge

von 20 m minimiert Quernähte und

steigert die Flächenleistung erheblich. Die

Bahn hat eine Brandprüfung gemäß Broof

(t1) für unbegrenzte Dachneigungen durchlaufen

– ohne zusätzliche Brandschutzlage

auf allen nicht brennbaren Untergründen.

Hohe Flächenleistung

mit wenig Personal

Damit richtet sich die Bahn insbesondere

an Betriebe, die mit geringer Personalstärke

eine hohe Flächenleistung erzielen wollen.

»Für viele Dachhandwerker ist die tägliche

Baustellenrealität geprägt von Zeitdruck und

knappen Ressourcen. Mit ›Hertalan Easy

Weld Pro‹ bieten wir eine Bahn, die genau

hier unterstützt: einfach, schnell und absolut

verlässlich in der Verarbeitung – mittels

sicherer Heißluftverschweißung ohne offene

Flamme und somit ohne Brandgefahr«,

sagt Dirk Rosso, Sales Director DACH bei

Carlisle CM Europe, und ergänzt: »Die Rückmeldungen

aus unseren Praxistests zeigen

klar: Das ist ein echter Produktivitätsbeschleuniger

auf dem Dach.«

Die Bahn ist zudem ein wahrer Alleskönner:

Sie ist geeignet für genutzte und ungenutzte

Dächer, für mechanische Befestigung,

Induktion (und somit rückbaubar), lose Verlegung

unter Auflast oder Verklebung. Auch

Begrünungen und PV-Aufbauten nach DIN

EN 13948 lassen sich sicher umsetzen.

»Als Europas führender EPDM-Hersteller

entwickeln wir Lösungen, die technische

Exzellenz mit echter Alltagstauglichkeit

verbinden und nicht zuletzt unseren Partnern

mehr Möglichkeiten für ihre Projekte

bieten«, betont Klaas Kortegast, Vice President

Sales & Marketing. »›Hertalan Easy

Weld Pro‹ ist eine sinnvolle Ergänzung unserer

EPDM-Dachabdichtungssysteme mit

einer einzigartigen Kombination der Produktmerkmale.«

?

CARLISLE

Dach & Holzbau

Februar 2026 l 43


Geprüfte Abdichtung

für langlebige Dächer

SILIKAL

SILIKAL – Der Reaktionsharzspezialist

Silikal ist vom 24. bis 27. Februar

2026 auf der Dach+Holz International

in Köln vertreten. Am Messestand

präsentiert das Mainhausener Unternehmen

sein ETA-zertifiziertes

Abdichtungssystem »Silikal Roof«.

Nach der erfolgreichen Produktprüfung

nach EAD und dem Erhalt der Europäischen

Technischen Bewertung (ETA) im Jahr 2024

hat Silikal ein Abdichtungsprodukt auf den

Markt gebracht, das höchsten Anforderungen

gerecht wird. Das System »Silikal Roof«

eignet sich für alle Dächer – von öffentlichen

Gebäuden über Industrieanlagen und

Hallen bis hin zum privaten Wohnungsbau.

HALLE 8

STAND 505

Ein besonderes Qualitätsmerkmal

der neuen Dachabdichtung

ist die Nutzungsdauer: »Silikal

Roof« wurde mit dem höchsten

Wert W3 zertifiziert, was laut Silikal

eine Nutzung von mindestens

25 Jahren garantiert. Auch bei

schwankenden Oberflächentemperaturen

überzeugt das Methylmethacrylat-(MMA-)Harz

mit einer

geprüften Spanne von -30 °C bis

+90 °C – ein entscheidender Vorteil

für den weltweiten Einsatz.

Die Verarbeitung des Systems

erfolgt vollflächig und fugenlos:

Auf die Grundierung wird das

anwendungsfertig vorgefüllte »Silikal RU

325« in Kombination mit »Silikal TEX-Vlies«

aufgebracht. Das Abdichtungsharz härtet

selbst bei niedrigen Temperaturen innerhalb

einer Stunde aus. »Silikal Roof« ist im Standard-Farbton

ca. RAL 7032 vorpigmentiert

Sichere Abdichtung von Flachdächern –

mit dem ETA-zertifizierten »Silikal Roof«.

erhältlich, Sondertöne sind auf Anfrage möglich.

Das Silikal-Messeteam freut sich darauf,

Fachbesuchern die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten

und die hohe Widerstandsfähigkeit

des neuen Abdichtungssystems auf

der Dach+Holz zu demonstrieren. ?

Die Ästhetik der Schattenfuge

FORMTEILBAU SCHMITT – Der

Gipsprofile-Hersteller und Bauzulieferer

Formteilbau Schmitt aus

Karsbach/Bayern stellt auf der

Dach+Holz zwei Neuentwicklungen

vor, die für den Trockenbau sowie

den Holzrahmen- und Holzfertigbau

echten Fortschritt bedeuten:

»PlateFix A« und »PlateFix D«.

FORMTEILBAU SCHMITT

Formteilbau Schmitt kommt

mit zwei Neuheiten für den Trockenbau

bzw. den Holzrahmen- und Holzfertigbau nach Köln.

Schattenfugen, Schattennuten oder offene

Anschlussfugen sind beliebt, weil sie ästhetisch

wirken. Durch die typische doppelte

Beplankung mit nutbreitem Versatz bleiben

feine Haarrisse in der Fuge zumeist unbemerkt,

weil sie für das Auge des Betrachters

im Schatten liegen. Das Gesamterscheinungsbild

einer Decken- oder Wandbekleidung

wird dadurch nicht gestört.

»PlateFix A« mit integriertem Abschlussprofil

aus Hart-PVC lässt Plattenstöße in

Schattennuten optisch makellos verschwinden.

Auch technisch ist die Ausführung der

Bekleidung mit »PlateFix A«-Elementen vorteilhaft:

Leichte Unplanmäßigkeiten am Plattenstoß

werden kaschiert,

Haarrisse verschwinden im

Schatten der Nut und werden

somit unsichtbar. Außerdem

entfällt das filigrane Spachteln

und Schleifen schwer zugänglicher

Ecken. Kurzum: Mit »PlateFix

A« geht dem Trockenbauer

oder Stuckateur die gestalterische

Arbeit leichter, sauberer und schneller von

der Hand.

»PlateFix D« mit integriertem Abschlussprofil

aus Hart-PVC mit Schaumklebeband

und Dichtlippe empfiehlt sich, wenn beispielsweise

Gipsbauplatten von massiven

Bauteilen getrennt montiert werden sollen.

Die Verwendung von »PlateFix D« ist insbesondere

anzuraten, wenn Bewegungen

der Rohbaukonstruktion zu erwarten sind.

Da unter solchen Umständen Fugen zwischen

Massivbau- und Trockenbauteilen reißen

können – was häufig zwischen Wand

und Decke oder bei Balkenverkleidungen

an den Übergängen zu beobachten ist –,

gilt es, Wand- und Deckenanschlüsse gleitend

auszuführen. Wichtig ist, den Bewegungsfugen

des Bauwerks dabei konstruktiv

Rechnung zu tragen und ihre Bewegungsmöglichkeit

auch in veränderter Umgebung

sicherzustellen.

?

HALLE 7

STAND 411

44 l Februar 2026 Dach & Holzbau


Formatvielfalt trifft

integrierte PV-Systeme

HALLE 6

STAND 206

SWISSPEARL – Fassaden- und Dachbekleidungen aus

Faserzement sind beliebt. Swisspearl, einer der marktführenden

Hersteller Europas, zeigt auf der Dach+Holz Produktneuheiten

für die Arbeit mit klein-, mittel- und

großformatigen Platten. Dabei beleuchtet das Unternehmen

einen wichtigen Trend: Durch die Kombination farbiger

PV-Module und passender Faserzementplatten

entstehen elegante Nutzdächer und vorgehängte hinterlüftete

Fassaden (VHF), die mehr können.

Die kleinformatigen und ebenen Dachplatten aus dem Programm

»Swisspearl Tec+« liegen mit ihrer matten Oberfläche im Trend. Mit

einem wasserdichten Unterdach der Klasse 1 sind sie bereits für

Dächer mit einer Neigung ab 13° zugelassen. Mit ihrer sechsseitigen

Acrylatbeschichtung trotzen die Faserzementplatten in Schindeloptik

laut Hersteller souverän selbst herausfordernden Wetterlagen. Auch

wegen der einfachen Montage und der unkomplizierten Wartung

bezeichnet Swisspearl eine Dacheindeckung oder Fassadenbekleidung

mit »Tec+« als wirtschaftliche und robuste Lösung mit hoher

Tragkraft. Neben Platten in vier Formaten umfasst das Programm

vielfältiges Zubehör wie Einzellüfter, Firstkappen, Faltplatten, Saumsteine

und ein Firstlüftungsband. Da jede der formstabilen Platten

zweifach genagelt wird, ist eine Dachdeckung mit »Tec+« besonders

sturmsicher. Zugleich sind die Dachplatten des Programms

als nicht brennbar (A2-s1,d0) klassifiziert und nahezu wartungsfrei.

Von klein bis groß

Gegensätzlicher können zwei Dacheindeckungen kaum sein: Mit

dem Dachsystem »Swisspearl Tectolit Lap« ermöglicht der Hersteller

die Arbeit mit rechteckigen Platten in den Formaten 2 500 ×

930 mm und 1 520 × 930 mm ab einer Dachneigung von 15°. Verglichen

mit einer traditionellen Dachschiefer-Doppeldeckung spart

der Einsatz von »Tectolit Lap« rund ein Drittel Material, denn die

großformatigen Dachplatten werden mit nur minimaler Überlappung

verlegt. Mit dem »Tectolit Lap Plattenauflager 185« aus langlebigem,

rotem TPE sorgt Swisspearl für eine besonders sichere

und stabile Lage der Dachplatten.

Photovoltaik optimal integriert

Solarsysteme in Dach und Fassade zu integrieren, gelingt mit den

Systemen von Swisspearl nach Unternehmensangaben besonders

leicht. Spezielle Befestigungslösungen für eine sichere Montage

sowie zahlreiche, aufeinander abgestimmte Farben von PV-Modulen

und Ergänzungsplatten aus Faserzement schaffen die Voraussetzung

für ästhetisch überzeugende Gesamtlösungen. Das Solardachsystem

»Sunskin Roof Lap« wird in vier Standardfarben und bei Bedarf

auch in Sonderfarben angeboten. So sollen Nutzdächer auch bei

Vorgaben der Kommune oder des Denkmalschutzes zur Farbe der

Dachbekleidung ästhetisch überzeugen. Die PV-Systeme »Sunskin

Dach und Fassade gleichermaßen

für die Stromerzeugung

mit PV-Modulen nutzen? Warum

nicht. Gebäudeintegrierte

»Sunskin«-Systeme von

Swisspearl machen die Gebäudehülle

zu einem kleinen

Kraftwerk.

SWISSPEARL (2)

Das rote »Tectolit Lap Plattenauflager 185« aus langlebigem TPE sorgt als Dicht- und Pufferelement

des Dachsystems für eine besonders sichere und stabile Lage der Dachplatten.

Facade Lap« und »Sunskin Facade Flat« für die Fassade sind standardmäßig

in zehn Farben lieferbar. Sie schützen ein Gebäude wie

eine klassische VHF zuverlässig vor Wind und Wetter.

Volle Kompetenz, breites Programm

»Unser Ziel ist es, auf der Dach+Holz 2026 deutlich zu machen, wie

umfangreich unser Service für Dachdecker, Zimmerer und Architekten

heute ist«, erklärt Ulrich Paulmann, Geschäftsführer von

Swisspearl Fassaden- und Dachprodukte DE. In den zurückliegenden

Monaten habe man die Markteinführung von Dach- und Fassadensystemen

in Deutschland vorbereitet, die sich in der Schweiz

und in Österreich bereits bewährt haben. »Swisspearl steht für erstklassige,

geprüfte Qualität und zukunftsfähige Gebäudehüllen in

einer einzigartigen Ästhetik. Auch in Deutschland.«

?

Gründachlüfter: 5 Längen,

2 Weiten, 0 Kondenswasser

FLECK GmbH

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FLECK

Die Gründachlüfter CLASSIC (DN 125) und MAX (DN 250)

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Februar 2026 l 45


Kompetenter Partner für

individuelle Sanierungsarbeiten

Auf der Aktionsfläche können

Messegäste das neue »FlexFix«-

Aufstocksystem selbst montieren

und live erleben, wie schnell

sich Lichtkuppeln mit Bestands-

Aufsetzkränzen ganz ohne

Eingriffe in die Dachabdichtung

sanieren lassen.

KINGSPAN LIGHT + AIR –

Unter dem Motto »SanierungsJoker«

präsentiert

Kingspan Light + Air auf

der Dach+Holz ein Messekonzept,

das technische

Neuheiten, Weiterentwicklungen

für Flachdach und

Fassade sowie ein aktives

Mitmachprogramm verbindet.

Die Besucher erhalten

einen umfassenden Einblick

in die Kingspan-Essmann-

Produktwelt und in Services,

mit denen sich

Sanierungen sicher, schnell

und zuverlässig umsetzen

lassen.

Die neue Konstruktion des Insektenschutzgitters

»MosquitoMesh« ermöglicht

ein mehrfaches Auslösen von

natürlichen Rauch- und Wärmeabzugsgeräten

und verbessert damit die Funktionalität

der Systeme nachhaltig.

KINGSPAN (2)

Der Mittelpunkt des Auftritts ist die »Sanierungs-

Joker«-Aktionsfläche. Auf dieser können Messegäste

das neue »FlexFix«-Aufstocksystem selbst

montieren und dabei live erleben, wie schnell und

sauber sich Lichtkuppeln mit Bestands-Aufsetzkränzen

ganz ohne Eingriffe in die Dachabdichtung

sanieren lassen. Begleitet wird die Aktion

von Dachdeckermeisterin Sonja Theisen sowie

den Dachdeckern Yannick Menkhoff und Lukas

Hemmersbach, die die Montagezeit stoppen

und ihre Praxiserfahrungen teilen. Jede Teilnahme

wird mit einem »sportlichen« Preis belohnt.

Zusätzlich wird täglich ein Tagessieger gekürt,

der sich auf einen attraktiven Hauptgewinn freuen

kann. Diese Challenge verknüpft Fachwissen,

Wettbewerb und die Möglichkeit, ein neues System

direkt auszuprobieren.

Auch technologisch hat Kingspan Light + Air in

Köln viel zu zeigen. Das »FlexFix«-Aufstocksystem,

das in der Challenge eingesetzt wird, bildet

die Grundlage für schnelle Sanierungen bestehender

Lichtkuppeln in wenigen Montageschritten.

Darüber hinaus stellt das Unternehmen das

neue patentierte »AirFlip NRWG«-Klappen- und

Lamellensystem für Sattel-Lichtbänder vor, das

natürliche Lüftung sowie Rauch- und Wärmeabzug

in einem Gerät vereint. Ergänzend dazu wird

das »NRWG«-Klappensystem »FlatFlap« für Sattel-

und Shedlichtbänder präsentiert, welches

ebenfalls RWA- und Lüftungsfunktionen kombiniert

und die Optionen für verschiedene Gebäudesituationen

erweitert.

Im Bereich der Glasdachkonstruktionen zeigt

Kingspan Light + Air die thermisch getrennte,

modulare Lösung »Arcilite« mit dem »Ventria«-

Lüftungsflügel und der »EasyConnect«-Steuerzentrale.

Die Kombination aus energieeffizienter

Konstruktion und steuerbarer Lüftung zeigt, wie

sich Tageslicht, Ästhetik, Komfort und Sicherheit

im Dachbereich verbinden lassen.

Mit der neuen modularen Funktionsfassade

»Aurora« präsentiert das Unternehmen zudem

sein erweitertes Portfolio für die Gebäudehülle.

Mit »ColtLite«-Glaslamelle, »AirLift«-Lamellensystem

und Schwingflügel vereint »Aurora«

Tageslichttechnik, Lüftung und architektonische

Gestaltung. Diese Systemlösung zeigt, wie flexibel

sich Fassaden heute planen und ausstatten lassen.

Mit dem Stufenglas »ERUglaz«, das speziell für

die energetische Sanierung von Lichtbändern

ohne Austausch der Profilkonstruktion entwickelt

wurde, wird eine weitere Neuheit auf der Messe

vorgestellt. Als Innovation wird die neue Konstruktion

des Insektenschutzgitters »Mosquito-

Mesh« präsentiert, das ein mehrfaches Auslösen

von natürlichen Rauch- und Wärmeabzugsgeräten

ermöglicht und damit die Funktionalität der Systeme

nachhaltig verbessert.

Neben den zahlreichen Neuheiten stellt Kingspan

Light + Air auch bereits etablierte Systeme

am Stand vor – darunter Lichtkuppeln mit Hagel-,

Durchsturz- und Sonnenschutzsystemen, die Abund

Durchsturzsicherungen »EAD« und »RSM«

sowie das integrierte »Built-In«-Lichtkuppel-Element

mit vormontierten »LK neo plus in«-Dachpaneelen.

?

HALLE 6

STAND 410

46 l Februar 2026 Dach & Holzbau


Sichere Dachlösungen

mit System

SWISSPOR – Produkte hautnah

erleben, praxisnahe Vorführungen

und der Austausch mit Experten –

all das bietet Swisspor Deutschland

auf der Dach+Holz. Gemeinsam mit

den Schwestergesellschaften SwissporTon

und TigaTech aus Österreich

ist das Unternehmen in Köln vertreten

und präsentiert an einem

Gemeinschaftsstand Neuheiten und

Standards rund ums Thema »sicheres

Dach«.

SWISSPOR

Swisspor stellt in Köln gemeinsam

mit den Schwestergesellschaften

SwissporTon und Tiga Tech aus.

Als Systemanbieter zeigt Swisspor Deutschland,

wie sich aufeinander abgestimmte

Produkte zu zuverlässigen und sicheren

Dachlösungen kombinieren lassen. Im Mittelpunkt

des Messeauftritts stehen Gründächer,

Abdichtungsbahnen, Systeme zur

Absturzsicherung sowie zur Dach- und Personensicherung.

Ganz neu mit dabei sind

Dachziegel. Für die besondere Praxisnähe

sorgen regelmäßige Live‐Vorführun-

gen auf dem integrierten Stage-Bereich,

wo Fachbesucher die Produkte im Einsatz

erleben können.

Der gemeinsame Messeauftritt mit den

Schwestergesellschaften SwissporTon und

TigaTech unterstreicht den Anspruch von

Swisspor Deutschland, Partner des Handwerks

zu sein: von der Abdichtung über die

Sicherung bis zur Dacheindeckung. Für Fragen

zur Anwendung, zu Systemlösungen

und zu sicherheitsrelevanten Aspekten auf

dem Dach – der Gemeinschaftsstand ist

Treffpunkt für alle, die sich über moderne,

sichere und praxisgerechte Dachlösungen

informieren möchten.

?

HALLE 9

STAND 103

IBC AeroFix –

Das System für

alle Flachdächer.

Genial konstruiert und schnell montiert.

Mehr Flexibilität auch für große Module: Das neue AeroFix eignet sich ideal

für Module bis 3 m² Größe – mit optionaler Viertelpunktklemmung ganz ohne

zusätzlichen Freigabeaufwand. Dank Baukastensystem und vormontierten

Komponenten blitzschnell montiert. Aerodynamisch optimiert, dauerhaft

sicher – komplett ohne Dachdurchdringung.

Weitere Informationen unter

www.ibc-solar.de/aerofix-2025

Dach & Holzbau

Robuste

Stützen: Vielseitig

zwei Breiten.

in

und

Vormontierte

Selbsteinfädelnd

Schrauben:

schnell.

Zeitsparende

und

Klemmen: Einfach

Februar 2026 l 47

im Handling.


Dichtigkeitsüberwachung

fürs Flachdach

SIKA – Extreme Wetterereignisse

oder nachträgliche Arbeiten am

Flachdach können zu Undichtigkeiten

führen. Seit über zehn Jahren

hilft das »SikaRoof Control System«

(RCS) von Sika dabei, Leckagen

zuverlässig zu lokalisieren. Neu ist

die Ergänzung um ein Monitoring-

System: »SikaRoof RCS aktiv«

erkennt frühzeitig negative Veränderungen

im Dachschichtenpaket

und ermöglicht in Kombination mit

dem bewährten RCS nicht nur die

Echtzeitüberwachung, sondern auch

die Leckageortung.

SIKA (2)

Mit der »Sika RCS«-Leckageortung

können Undichtigkeiten

auf dem Flachdach gezielt lokalisiert

werden. Das bestehende

System wird nun um ein Monitoring-System

ergänzt.

Das »SikaRoof Control System« zur punktgenauen

Ermittlung von Undichtigkeiten ist

bereits auf über 1 Mio. m² Dachfläche verbaut.

Eine Dichtigkeitsüberprüfung erfolgt

jeweils nur auf individuelle Veranlassung.

»Die steigende Nachfrage hat uns dazu

bewogen, die bewährte Technologie um ein

neues Monitoring-System zu ergänzen, welches

die Funktionsfähigkeit des Flachdachs

automatisch überwacht«, erklärt Georg Lind,

Geschäftsbereichsleiter Roofing bei Sika.

Das Monitoring-System »SikaRoof RCS

aktiv« und das Kombisystem »SikaRoof

RCS aktiv+« ermöglichen eine dauerhafte

und lückenlose Kontrolle des Dachaufbaus

hinsichtlich Feuchtigkeit und melden Veränderungen

in Echtzeit. So können negative

Veränderungen frühzeitig entdeckt werden,

bevor teure Folgekosten entstehen.

Zuverlässige Kontrolle

Beim neuen Monitoring-System »Sika-

Roof RCS aktiv« wird an leicht zugängli-

Der Dachaufbau wird in

Echtzeit überwacht und

setzt bei Veränderungen

eine Warnmeldung ab. Der

Zustand des Dachschichtenpakets

ist jederzeit über das

Monitoring-Portal abrufbar.

chen Punkten ein Kontrollrohr mit einem

Sensor in den Dachaufbau eingebaut. Der

»SikaRoof Sensor aktiv R« kontrolliert die

Feuchtigkeit auf der Dampfsperre, ermittelt

die Umgebungstemperatur und misst

parallel die relative Luftfeuchte im Dachaufbau.

Die Daten werden mit der nächstgelegenen

Wetterstation abgeglichen.

Bei einer negativen Veränderung im

Dachschichtenpaket setzt der Sensor eine

Warnmeldung in Form einer E-Mail ab. Pro

verbautem Sensor werden nach Herstellerangaben

rund 300 m² der Dachfläche abgedeckt.

Der Zustand des Sensors ist jederzeit

über ein Monitoring-Portal abrufbar, und die

Wartung ist dank des einfachen Zugangs

unkompliziert.

»SikaRoof RCS aktiv« ist nach Herstellerangaben

das erste System eines Dachbahnenherstellers,

das genau auf das Sortiment

an Abdichtungsbahnen und Zubehör abgestimmt

ist. Das Gesamtset aus Sensor und

Einbauset beinhaltet zudem zehn Jahre

Datenübertragung; es entstehen also keine

Folgekosten für den Endnutzer im laufenden

Betrieb.

Direkte Leckageortung

Für eine umfassende Überwachungslösung

ist es möglich, das Monitoring-System

mit einer integrierten Leckageortung

zu kombinieren. Mit »SikaRoof RCS aktiv+«,

der Verbindung von »SikaRoof RCS aktiv«

und dem bewährten »Sika RCS System«,

können negative Veränderungen im Dachschichtenpaket

nicht nur frühzeitig erkannt,

sondern auch direkt lokalisiert werden. Um

eine manuelle Messung durchführen zu

können, muss das RCS-Glasvlies auf der

Wärmedämmung verlegt werden. Durch

die Kontrollrohre ist ein einfacher Messanschluss

von außen möglich, um gezielt

Fehlerquellen zu ermitteln. Die aufeinander

abgestimmten systemseitigen Produkte

und die wärmegedämmte Ausführung

ermöglichen einen einfachen nachträglichen

Einbau des Monitoring-Systems auch

auf bereits bestehenden, mit »Sikaplan«-

oder »Sarnafil«-Dachbahnen abgedichteten

Dachflächen.

»Mit unseren ›SikaRoof Control Systemen‹

können Dachdecker den Bauherren

ein System anbieten, das ihnen ein zuverlässiges

Risikomanagement ermöglicht,

Werte nachhaltig sichert und Vermögen

effizient schützt«, erläutert Roland Stulier,

Leitung Funktionssicherung und Anwendungstechnik

bei Sika. »Denn eine frühzeitige

Leckageerkennung verhindert teure

Folgeschäden und reduziert durch eine

genaue Ortung die Ausfallrisiken.« ?

48 l Februar 2026 Dach & Holzbau


Neue Rollladen-Generation

mit flexiblerer Bedienung

Erstmals auf der

Dach+Holz zu sehen:

die neue Rollladen-

Generation von Velux.

VELUX – Fenster-Innovationen für

Schräg- und Flachdach sowie eine

neue Rollladen-Generation stellt

Velux auf seinem Messestand auf

der Dach+Holz International in Köln

vor. Ebenfalls vertreten ist Velux

Commercial mit seinen »Modular

Skylights«.

VELUX

Erstmals stellt Velux in Deutschland seine

neue Rollladen-Generation vor. Sie sorgt

dank des geänderten Montagekonzepts

sowohl für Effizienzsteigerungen beim Einbau

als auch für eine flexiblere Bedienung.

Gezeigt werden zudem die Lichtlösungen

»Duo« und »Trio«, die künftig mit geringerem

Abstand der einzelnen Fensterelemente

erhältlich sein werden. So entsteht noch

stärker der Eindruck eines einzigen großen

Fensterelements mit schlankem Design.

Darüber hinaus kann man sich über ein

neues Elektro-Schwingfenster informieren,

das die kabelgebundene Integration in

ein Smart-Home-System oder den direkten

Anschluss an einen Schalter vereinfacht. Im

Bereich Flachdach präsentiert Velux für die

Basiselemente seiner alten Flachdach-Fenster-Generation

(CVP/CFP) eine neue Glas-

Abdeckhaube in moderner Optik für einen

attraktiven Preis. Velux Commercial stellt

zudem seine »Modular Skylights« und die

Kuppel-Sanierungslösung auf dem Messestand

vor.

?

HALLE 6

STAND 231A

ild-group.com

FLACHDACH: DICHT!

LECKORTUNG

MONITORING

Elektroimpuls-

Verfahren

Hochspannungs-

Verfahren

ProtectSys

INSPECT

ProtectSys

CONTROL

Saugglocken-

Verfahren

Rauch- und

Tracergas-

Verfahren

ProtectSys

ACTIVE LINE

ProtectSys

ACTIVE SMART

Dach & Holzbau ILD Deutschland GmbH, ProtectSys GmbH · Am Steinbuckel 1 · 63768 Hösbach · Tel.: +49 6021 62619 Februar 0 2026 l 49


Modulare Absturzsicherung

für Flachdächer

Die neigbaren »HYGHTS«-Geländersysteme

verfügen über Ausleger in verschiedenen

Längen, während die Ballaste aus

recycelbarem Material

gefertigt sind.

Die »Teleskopleiter 4142« bietet

sicheren Stand dank klappbarer, transportoptimierter

Ausleger. Höhenverstellbar

und einsetzbar in Treppenstellung,

lässt sie sich flexibel auf

Baustellen und in Gebäuden nutzen.

HALLE 8

STAND 604

HYMER

»Ob Arbeiten auf, am oder unter dem Dach

– unsere Kunden suchen nach Lösungen, die

das Arbeiten in der Höhe sicher und gleichzeitig

ergonomisch machen«, erklärt Christian Frei,

Vertriebsleiter Steigtechnik bei Hymer-Leichtmetallbau.

»Auf der Dach+Holz zeigen wir, wie

sich unsere neuen ›HYGHTS‹-Geländersysteme

sowie unsere bewährten Steigleitern und Serienleitern

gezielt an die jeweiligen Arbeitssituationen

anpassen lassen.«

Die »HYGHTS«-Systeme wurden speziell für

Flachdächer entwickelt. Anders als persönliche

Schutzausrüstung (PSA), die jeweils nur einzelne

Personen schützt, bietet das Geländersystem

kollektiven Schutz für alle Anwesenden im

Arbeitsbereich bei voller Bewegungsfreiheit.

Das System basiert auf einem modularen Baukastenkonzept:

Verstellbare

Pfosten gleichen Dachneigungen

zwischen -5° und

+30° aus, sind bis 200 mm

in der Höhe verstellbar und

Ausleger in verschiedenen

Längen ermöglichen eine

Anpassung an individuelle

Gegebenheiten oder Störkonturen.

Die 12,5 kg leichten

Ballaste aus recycelbarem

Kunststoff sind stapelbar und

erleichtern Transport und

Positionierung. Vormontierte

Baugruppen und ein Klicksystem

erlauben eine extrem

schnelle Montage ohne Eingriff

in die Dachstruktur.

In Deutschland regelt die

DGUV-Information 201-056

den sicheren Umgang mit

Absturzgefahren auf Dächern.

Die »HYGHTS«-Geländersysteme

erfüllen alle relevanten

Vorgaben und Normen. Auch

für eine rechtliche Beratung

steht das Hymer-Team zur

Verfügung. Die Integration

in den 3D-Online-Konfigurator

von Hymer-Steigtechnik

ist vorbereitet, sodass

Anwender Dachflächen digital vermessen, Standard-

oder Freiformflächen auswählen und die

Systeme präzise planen können.

Steigleitern und Serienleitern

Hymer-Steigleitern aus Aluminium oder Stahl

sind für dauerhafte Zugänge an Gebäuden, Fertigungsanlagen

oder Infrastrukturbauwerken

konzipiert. Varianten mit Rückenschutzkorb oder

Steigschutz-/PSA-Systemen bieten maximale

Flexibilität – passend für jeden Anwendungsfall.

Alle Steigleitern erfüllen die einschlägigen

Normen und lassen sich in durchgängige Sicherheitskonzepte

einbinden.

Für den mobilen Einsatz auf Baustellen oder

in Gebäuden bietet Hymer-Steigtechnik praxisorientierte

Serienleitern. Die »Teleskopleiter

4142« beispielsweise besitzt klappbare, transportoptimierte

Ausleger, die auch auf engem

Raum sicheren Stand gewährleisten. Sie ist in

280-mm-Schritten höhenverstellbar und lässt

sich flexibel, etwa in Treppenstellung, einsetzen.

Die »Vielzweckleiter 4043/4143« lässt sich als

Anlege- oder Stehleiter oder als Arbeitsplattform

einsetzen und bietet dadurch vielseitige Einsatzmöglichkeiten.

Rutschsichere Sprossen, kompakte

Transportmaße und einfach zu bedienende

Bügelgelenke erleichtern die Nutzung auf der

Baustelle und in Gebäuden.

Die »Einhänge-Schiebeleiter 6092« verfügt über

stufenlos ausziehbare Handläufe mit Schnellverschluss

und ermöglicht so einen sicheren Aufstieg.

Die Einhängeleiter ist in 250 mm Schritten

höhenverstellbar und passt sich so an jede Aufstiegshöhe

an.

Die »Dachauflegeleiter 4092« aus Aluminium

ist für Dachneigungen von 20° bis 55° geeignet.

Dank der rundherum geriffelten Sprossen kann

sowohl die Sprossensteil- als auch die Sprossenflachseite

als Trittfläche genutzt werden. Passend

zu verschiedenen Dachfarben gibt es die Leitern

in Anthrazit, Sepiabraun, Alu-natur oder Ziegelrot.

Die Alu-Diele »Telesteg 6859« ist extrem stabil.

Sie bietet sicheren Tritt und trägt hohe

Materiallasten zuverlässig. Sie ist beidseitig

stufenlos ausziehbar und mittig teilbar. Die

einzelnen Elemente lassen sich schnell und

mühelos verbinden.

?

50 l Februar 2026 Dach & Holzbau


Außenanlagen


Bambus –

MOSO – Das Beispiel des Danubeflats-Towers in Wien zeigt eindrucksvoll,

wie Moso Bamboo bauphysikalisch überzeugende Fassadenelemente

und Terrassendielen aus schnell nachwachsendem Bambus

entwickelt und dabei gleichzeitig einen Beitrag zur ökologischen Bauwende

leistet. Auf der Dach+Holz wird Moso erstmals Terrassendielen in

Längen bis 4,16 m sowie ein neues Fassadensystem vorstellen.

Das Gebäude ist

mit unterschiedlich

breiten Terrassen und

wellenförmig angeordneten

Balkonen

ausgestattet.

Der 180 m hohe

Danubeflats-Tower

in Wien.

GYÖRGY PALKÓ (3)

Mit 180 m und mehr als 600 Wohnungen auf 48

Stockwerken ist der Danubeflats-Tower in Wien

der höchste Wohnturm Österreichs. Direkt an der

Neuen Donau gelegen, ist das Gebäude eine urbane

Location, die nicht nur durch ihre Architektur

Aufmerksamkeit erregt. Die außergewöhnliche

Fassadentektonik mit unterschiedlich angelegten

Dachterrassen und Balkonen ist auch technisch

besonders. Als Unterkonstruktion in den Außenbereichen

kam das patentierte Clip-System von

Hersteller Grad zum Einsatz. Das Unternehmen

hat mit seiner Expertise zudem die Berechnungen

und Kalkulationen für alle Balkone und Terrassen

übernommen. Für die Terrassengestaltung haben

Planer und Architekten auf Bambus-Terrassendielen

des Herstellers Moso Bamboo zurückgegriffen.

Die Spezialisten bringen ihre Außendielen

in Härte, Formstabilität, Brandschutz und Widerstandsfähigkeit

auf ein Niveau, das über dem der

besten tropischen Hartholzarten liegt und zugleich

deutlich nachhaltiger ist als WPC. Zu sehen ist

das breite Produktsortiment von Moso auch auf

der Dach+Holz in Köln.

Im Fall des Neubaus der Danubeflats in

Wien fiel die Wahl auf Moso-Bamboo-

Produkte, weil das Unternehmen

damit die hohen bauphysikalischen

Anforderungen erfüllen

kann. Diese ergeben sich aus

dem Wandel, in dem sich auch

die architektonische Ausprägung

von Wohntürmen befindet: Individuelle

Freiflächen im Außenbereich

sind gefragt. Umlaufende Balkone und

Terrassen, selbst in luftigen Höhen, liegen

im Trend. Die Architekten der Danubeflats haben

dies mit unterschiedlich breiten Terrassen und

wellenförmig angelegten Balkonen gelöst. Sie

geben dem Turm eine gewisse Leichtigkeit, sind

zugleich aber auch baulicher Sonnen- und Windschutz.

Auf Etage 36 sind bereits Geschwindig-

MOSO BAMBOO

keiten von 160 km/h möglich. Alle eingesetzten

Materialien im Außenbereich sind folglich extremen

Belastungen ausgesetzt und müssen diesen

dauerhaft standhalten. Gleichzeitig sollen sie

eine hochwertige Wohnatmosphäre ausstrahlen.

Terrassendielen aus Bambus: »Moso

Bamboo X-treme« und »N-durance«

Nach intensiver Recherche haben sich die Projektplaner

für die Terrassendielen »Bamboo

X-treme« von Moso Bamboo entschieden. Die

Dielen fertigt das Unternehmen aus nachhaltigem

Moso-Bambus, der schnellstwachsenden

Pflanze der Welt. Die Bambusdielen

sind nach ISO 14040/44 als CO 2

-

neutral ausgezeichnet und nach

CEN/TS 15083-2/ EN350 in

die Dauerhaftigkeitsklasse 1

und Gebrauchsklasse 1 einge-

Auch die »Bamboo N-durance«

im Karamell-Ton kamen

beim Danubeflats-Tower zum Einsatz.

stuft. Bewertet mit der Brandschutzklasse

B-s1-d0 nach EN 13501-1 erfüllen die Dielen

zudem die Anforderungen für eine Verarbeitung

in öffentlichen Gebäuden. Und dies ohne weitere

Nachbehandlung. Die hohe Stabilität der Dielen

sorgt für sehr dauerhafte Terrassenbereiche,

Moso gibt 25 Jahre Garantie.

Außenanlagen | Gestaltung & Technik


die treibende Kraft

der ökologischen Bauwende

Die im Wiener Wohnturm verarbeiteten »Bamboo

X-treme«-Terrassendielen sind zusätzlich

bombiert für eine Verlegung ohne Gefälle und

gebürstet für hohe Rutschhemmung. Moso

Bamboo produziert sie in verschiedenen Breiten

und Farbvarianten. Für die Danubeflats

haben die Fachhandwerker insgesamt 13 000 m²

»Bamboo X-treme« verlegt. Hinzu kamen noch

einmal 500 m² »Bamboo N-durance«, eine Variante

in warmem Karamell-Ton.

»Giant Bamboo«-Terrassendielen

mit rund 4 m Länge

Diese Längen geben noch mehr Spielraum für

die Terrassengestaltung mit natürlichem Bambusmaterial.

Moso Bamboo entwickelt nicht nur Terrassendielen,

sondern auch Fassadenelemente,

einschließlich zusätzlicher Credits für die DGNB-,

LEED- und BREEAM-Gebäudezertifizierung. Und

die Nachfrage steigt. Die Spezialisten haben viel

in die Entwicklungsarbeit ihrer Produkte investiert.

Heute kann Moso ein Fassadensortiment

mit rund 30 Produktvarianten anbieten, sowohl

für die Arbeit am Bestand als auch für Neubauten.

Fertigsystem für

Fassade und Innenwände

Und die Produktentwicklung steht nicht still. Für

den Holzhausbau hat Moso Bamboo in Zusammenarbeit

mit Systemanbieter Karle&Rubner, spezialisiert

auf Aluminium-Unterkonstruktionen, und

in enger Kooperation mit den Holzhausbau-Ingenieuren

von Derix eine komplette Systemkombination

mit Bambus-Fassadenelementen für die

Außenfassade und einer Bambus-Wandverkleidung

für die Innenwände entwickelt.

Konkret besteht das Fertigsystem aus den

folgenden Komponenten: Moso-Bamboo-

Fassadenelemente für die Außenverkleidung,

Aluminium-Unterkonstruktion mit Stahl-Clips von

Karle&Rubner plus Dämmung, Cross Laminated

Timber (CLT) als Massivholzwand sowie nach

innen abschließend eine Bambus-Wandverkleidung

von Moso Bamboo. Mit ihrer Expertise im

Massivholzbau und mit CLT als Hightech-Bauprodukt

für den nachhaltigen Massivholzbau haben

die Ingenieure von Derix die Entwicklung begleitet

und die Kombination aus CLT und Bambus mitentwickelt.

Moso Bamboo fertigt für das neue Fassadensystem

die entsprechenden Außen- und

Innendielen aus Bambus vor, sodass das Clip-System

von Karle&Rubner direkt eingepasst werden

kann. Damit ist dieses Fassadensystem nicht nur

nachhaltig und bauphysikalisch von Vorteil, sondern

auch schnell und effizient zu installieren.

Das neue Fassadensystem erfüllt alle Anforderungen

für den modernen Holzhausbau. Die

äußere Fassadenverkleidung ist geschlossen. Die

Brandschutzklasse B-s2-d0 wird erfüllt. Die allgemeine

bauaufsichtliche Zulassung ist beantragt.

Während der Dach+Holz zeigt Moso Bamboo

auf seinem Messestand erstmals eine Hauswand,

gebaut aus dem neuen System. ?

HALLE 7

STAND 117

Blick aus der Vogelperspektive: Für den

Wohnturm in Wien wurden 13 000 m²

»Bamboo X-treme«-Terrassendielen verlegt.

Außenanlagen | Gestaltung & Technik

Februar 2026 l 53


Von rahmenlos bis ultraflach

GUTJAHR

JETZT NEU!

SCHUTZ & FARBE

FÜR HOLZ

IM GARTEN.

wasserbasiert

zuverlässiger Schutz

biobasierte Inhaltsstoffe

geprüfte Qualität

Alles über das neue Outdoor-

Produktsortiment von eukula.

GUTJAHR – Mit einer neuen rahmenlosen

Gitterrost-Optik setzt

Gutjahr Designakzente in diesem

Segment. Gleichzeitig erweitert der

Entwässerungsspezialist sein Sortiment

um die ultraflache Design-

Kastenrinne »AquaDrain Vario+«.

Die neuen Gutjahr-Gitterroste kommen ganz

ohne umlaufenden Rahmen aus. Das Ergebnis:

ein hochwertiges Erscheinungsbild. Die

verzinkten Gitterroste erinnern jetzt optisch

an Edelstahl. Insgesamt entsteht ein sauberer

Übergang zum Belag. »Ein rahmenloser

Gitterrost wirkt ruhiger im Fugenbild

und lässt sich optisch unauffällig integrieren.

Das ist besonders bei modernen Terrassenund

Fassadenanschlüssen gefragt«, sagt

Gutjahr-Produktmanager Thomas Römer.

Trotz des neuen Designs bleibt die bewährte

Funktionalität vollständig erhalten. Die rahmenlose

Ausführung ist für alle verzinkten

Gitterrost-Varianten und für die Edelstahl-

Gitterroste verfügbar. Sie ist mit sämtlichen

Gutjahr »AquaDrain«-Drainrosten und Kastenrinnen

kombinierbar.

Die Design-Kastenrinne »AquaDrain Vario+«

sorgt für dauerhaft sichere, schwellenfreie

Übergänge vor Türen oder bodengleichen

Fensterelementen.

Ultraflach und montagefreundlich

Ebenfalls neu ist die ultraflache, rahmenlose

Design-Kastenrinne »AquaDrain Vario+«.

Sie leitet Oberflächen- und Fassadenwasser

gezielt ab. In Kombination mit einer angeschlossenen

Flächendrainage oder dem Rahmensystem

»TerraMaxx RS« sorgt sie so für

dauerhaft sichere, schwellenfreie Übergänge

vor Türen oder bodengleichen Fensterelementen.

Zudem eignet sich das System

für die Linienentwässerung. Ein integriertes

Schmutzgitter schützt die Drainschicht

vor grobem Schmutzeintrag.

Gerade im Außenbereich ist Korrosionsschutz

entscheidend. Der Rinnenkanal von

»AquaDrain Vario+« ist feuerverzinkt, verfügt

über eine besonders hohe Zinkauflage

und wird nach dem Stanzen zusätzlich

pulverbeschichtet. Das schützt die Schnittund

Stanzkanten dauerhaft vor Korrosion –

auch bei hoher Belastung durch Feuchtigkeit.

»AquaDrain Vario+« ist mit fünf verschiedenen

Designauflagen erhältlich, jeweils in

10 und 15 cm Breite. »Auch in Kombination

mit der neuen rahmenlosen Gitterrost-Optik

wird Entwässerung so zum gestalterischen

Element – statt nur eine technische Notwendigkeit

zu sein«, sagt Thomas Römer.?

Rahmenlos für ein

hochwertiges Erscheinungsbild:

die neuen

Gitterroste von Gutjahr.

ist eine Marke von

54 l Februar 2026 Außenanlagen | Gestaltung & Technik


Suchbild

Der Spaß darf in unserem Magazin natürlich nicht zu kurz kommen, daher haben wir für alle Rätsel-

Fans hier ein kleines Suchspiel. Im unteren Bild haben sich acht Fehler versteckt – wer findet sie?

ADOBE STOCK | BAUSTOFFPARTNER (KI-UNTERSTÜTTZT) FÄLSCHUNG

ADOBE STOCK

ORIGINAL

Dieses Suchbild könnte in der nächsten Ausgabe auch ein

Foto oder eine Anzeige von Ihnen sein – wenden Sie sich dazu

einfach an die Mediaberater Markus Maier (08 31 / 5 22 04-37)

oder Elmar Romanesen (08 31 / 5 22 04-16).

Die Auflösung gibt es auf

unserem Instagram-Kanal.

Außenanlagen | Gestaltung & Technik

Februar 2026 l 55


Die neue »Piazza Familie« von

Naturinform: Die UV-beständige

Ummantelung der WPC-Dielen

schützt die naturnahen Farben

dauerhaft vor dem Ausbleichen. So

behalten die Dielen ihre ästhetische

Ausstrahlung über viele Jahre.

Mehr »Piazza«

auf der Terrasse

NATURINFORM – Mit der neuen

»Piazza Familie« bringt Naturinform

ab sofort eine eigene Kollektion

co-extrudierter WPC-Dielen auf den

Markt. Mehr als 1 Mio. Euro investierte

das mittelständische Unternehmen

aus dem fränkischen Redwitz a. d.

Rodach dafür in seinen Produktionsstandort.

Zur Produktlinie gehören die

Dielen »Piazza Prima«, »Piazza

Mondo« und »Piazza Pro«, mit denen

sämtliche Anforderungen an einen

Terrassenbelag – vom gewerblichen

Großprojekt bis zur privaten Wohlfühloase

– abgedeckt werden können.

»Mit der ›Piazza Familie‹ führen wir unsere

technische Kompetenz und unser Knowhow

für ressourcenoptimiertes Handeln in

dieser neuen Produktkollektion zusammen.

Unsere Kunden wünschen sich Lösungen,

die optisch überzeugen und ihnen das Leben

leichter machen. All das erfüllen die Dielen

der ›Piazza Familie‹. Bereits bei den ersten

Produktpräsentationen im Handel und

auf dem Branchentag Holz in Köln konnten

wir unsere Kunden von der naturnahen

Optik in Kombination mit den hervorragenden

Nutzungseigenschaften begeistern«,

freut sich Pia Hobeck, Geschäftsführerin

von Naturinform.

Ihre 360°-Ummantelung schützt die Dielen

der »Piazza Familie« rundum vor Feuchtigkeit,

UV-Strahlung, Flecken und Kratzern.

Sie sorgt zudem für eine hohe Farbbeständigkeit.

Der Kern der coextrudierten

Massivdielen besteht aus hochwertigem

Holzverbundwerkstoff. Naturinform hat die

»Piazza Familie« für den modernen Outdoor-

Alltag entwickelt: Dank der schmutzabweisenden

Oberfläche genügt eine einfache

Reinigung mit Wasser oder Hochdruckreiniger.

Die UV-beständige Ummantelung

schützt die naturnahen Farben dauerhaft

vor dem Ausbleichen. So behalten die Dielen

ihre ästhetische Ausstrahlung über viele

Jahre hinweg. Schleifen, Streichen oder Ölen

ist nicht nötig. Das Unternehmen gewährt

bis zu 25 Jahre Garantie für die Dielen der

»Piazza Familie«.

Natürliche Holzoptik

und sichere Oberfläche

Die »Piazza«-Dielen überzeugen mit ihrer

authentischen Holzmaserung, die den Charakter

von Massivholz mit den Vorteilen eines

modernen Verbundwerkstoffs kombiniert.

Spreißel können sich nicht lösen, daher

bleibt das barfüßige Begehen der Dielen

auch langfristig angenehm. Die Dielen können

auf offenen, gut belüfteten Terrassen

mit 0°-Gefälle verlegt werden. Das ist ein

erheblicher Vorteil bei Planung und Montage

sowie bei der Sanierung von Bestandsflächen.

Die verdeckte Befestigung aller Dielen

der »Piazza Familie« erfolgt mit dem

bewährten Naturinform-Klammersystem,

das die Verlegung ohne sichtbare Schraubenköpfe

ermöglicht.

Die »Piazza Familie« im Detail

Für private Außenbereiche eignet sich die

Diele »Piazza Prima« aus dem coextrudierten

Dielensortiment von Naturinform. Ihre

Oberfläche ist mit einer feinen Holzmaserung

geprägt. Mit nur 19 mm Dielenhöhe

vereint sie alle Qualitätsmerkmale ihrer

Geschwister: 360°-Ummantelung, natürliche

Holzoptik und Pflegeleichtigkeit. Die

Farbauswahl reicht von Muskat, Eichenbraun

und Königsulme bis hin zu Nordischer

Esche, Graphitgrau und Ebenholz.

Dank ihrer schlanken Geometrie ist die

»Piazza Prima« für Terrassen mit einer

für private Terrassen üblichen Belastung

vorgesehen.

Die »Piazza Mondo« kombiniert klassisches

Design mit hoher Funktionalität.

Sie ist im Format 140 x 21 mm erhältlich

und damit der universelle Allrounder –

perfekt für private Terrassen, Gastronomieflächen

oder öffentliche Anlagen. Ihre

resistente, pflegeleichte Oberfläche bleibt

laut Hersteller auch bei starker Beanspruchung

attraktiv. Neben einer hohen UVund

Farbbeständigkeit überzeugt sie mit

einer breiten Auswahl an Farben: Cremeweiß

(einfarbig), Elfenbein, Kalifornische

Eiche, Eichenbraun, Ipe-Nuancen, Königsulme,

Graphitgrau und Ebenholz.

Die »Piazza Pro« ist speziell für den Einsatz

in stark frequentierten Bereichen entwickelt.

Ihre besonders robuste 360°-Ummantelung

schützt die massive Diele zuverlässig vor

Feuchtigkeit, Flecken und Kratzern. Mit

einer Stärke von 25 mm und einer Breite

von 140 mm ist sie ideal für Freizeitanlagen,

Hotelterrassen, Gastronomieflächen

oder öffentliche Plätze. Die Farbpalette

umfasst Elfenbein, Kalifornische Eiche,

Königsulme, Silber Teak und Ebenholz. ?

56 l Februar 2026 Außenanlagen | Gestaltung & Technik


Neuer Farbton

für die Terrasse

Ausgezeichnete

Entwässerungsroste!

Mit Herbstbraun erweitert Deceuninck

das System Majestic Massive Pro um

einen warmen, natürlichen Farbton.

2010 Hydra Linearis

2015 Gemini

DECEUNINCK – Die neue Trendfarbe

»Herbstbraun« erweitert

das Sortiment der bekannten

»Twinson Majestic Massive Pro«-

Terrassendielen. Diese Outdoor-

Beläge aus dem Hause Deceuninck

stehen für langlebige, stabile und

pflegeleichte Terrassenlösungen –

ob für Großprojekte, die private

Terrasse oder Balkone.

Mit der neuen Farbe »Herbstbraun« erweitert

Deceuninck das System »Majestic Massive

Pro« um einen warmen, natürlichen

Farbton. Die harmonische Farbstimmung

verleiht jedem Außenbereich ein modernes

und zugleich ruhiges Erscheinungsbild.

Die einzigartige Maserung wirkt wie echtes

Holz, ohne die sonst aufwendige Pflegearbeit.

Die coextrudierten Premiumdielen mit

ihrer patentierten 360°-PVC-Ummantelung

sind die technologisch fortschrittlichsten

Terrassenprofile im »Twinson«-Sortiment.

Sie überzeugen durch hohe Formstabilität,

schnelle und effiziente Montage sowie

vollständige Recyclebarkeit. Zudem sind

sie vollständig kompatibel mit der schraublosen

»Twinson Click«-Unterkonstruktion.

Neue Farbe,

gleichbleibende Standards

Wie alle »Majestic Massive Pro«-Dielen

erfüllt auch »Herbstbraun« höchste Qualitäts-

und Sicherheitsstandards. Die Profile

zeichnen sich durch eine hohe UV-,

Brand- (BRoof (t1)-zertifiziert), Rutschund

Fleckenbeständigkeit aus. Jede Diele

besteht aus über 85 Prozent recyceltem

PVC (Post-Consumer) und PEFC-zertifiziertem

Holz. Zusätzlich bestätigt das

»VinylPlus«-Label ihre Nachhaltigkeit von

unabhängiger Seite.

?

DECEUNINCK (2)

Die coextrudierten Terrassendielen mit 360°-PVC-Ummantelung

überzeugen durch hohe Formstabilität, schnelle und

effiziente Montage sowie vollständige Recyclebarkeit.

2019 Prisma

2025 Gemma

Wenn Design kein Zufall ist!

Richard Brink GmbH & Co. KG

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Außenanlagen | Gestaltung & Technik Februar 2026 l 57


Verschleißfest und

optisch attraktiv

BETONWERK PFENNING – Um die

Attraktivität des Ortes zu erhöhen,

entstand in Spiesen-Elversberg eine

neue Kita. Im Außenbereich setzt

man auf Pflastersteine von

Betonwerk Pfenning – neben

der Optik spielte hier auch die

Robustheit eine wichtige Rolle.

Seit den 1970er-Jahren gingen die Einwohnerzahlen

im saarländischen Spiesen-Elversberg

kontinuierlich zurück. Um

diesem Problem entgegenzuwirken und

die Attraktivität des Ortskerns aufzuwerten,

bauten die Verantwortlichen nun mitten

im Ortskern von Spiesen eine neue

Kita. Bei der Befestigung der Außenanlagen

kamen Pflastersteine zum Einsatz, die

dazu beitragen, dass auch das Umfeld an

Attraktivität gewinnt und zudem auch dauerhaft

den Verkehrsbelastungen standhält.

Seit dem 10. März 2025 füllen etwa 158

Kinder, aufgeteilt auf acht Gruppen, die Kita

St. Ludwig mit Leben. Errichtet wurde das

zweigeschossige Gebäude auf dem Gänseliselplatz

mitten im Ort. Auf knapp 3 000 m²

wird nun gespielt, gelernt und getobt. Richard

Franck Jeulefack Kana vom Bau- und Umweltamt

der Gemeinde erläutert: »Mit dem Bau

der neuen Kindertagesstätte auf dem ehemaligen

Festplatz ist es gelungen, einen seit

mehr als 20 Jahren bestehenden städtebaulichen

Missstand zu beseitigen und gleichzeitig

neue Betreuungsplätze zu schaffen.

Auch trug die Maßnahme zur Flächenentsiegelung

bei. Bei den verwendeten Baumaterialien

wurde auf Nachhaltigkeit und

Ökologie geachtet. Beheizt wird das Gebäu-

Die Flächen

wurden niveaugleich

ausgebaut und farblich abgesetzt.

Die Entwässerung erfolgt

über Muldenrinnen.

de mit einer Luftwärmepumpe,

und Strom

wird zu einem Großteil über

eine Photovoltaikanlage selbst erzeugt. Auch

Regenwasser wird in der Kindertagesstätte

gefangen und genutzt. Selbst das Dach

wird als Garten genutzt. Intensive Dachbegrünung,

Bienenstöcke, Insektenhotels,

Pflanzbeete und Rankgrün dienen als Lehrgarten

und dem Erhalt der Artenvielfalt und

Biodiversität«, so Kana.

PFENNING (2)

Pflasterbelag soll

Belastungen standhalten

Einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der

Aufenthaltsqualität lieferte auch die Befestigung

der rund 1 800 m² großen Flächen

vor der Kita, die auch als Bindeglied zu den

angrenzenden Grundstücken dienen. Richard

Franck Jeulefack Kana fährt fort: »In erster

Linie sollte die neue Flächenbefestigung auf

dem Areal optische Akzente setzen und gut

mit der Fassade des modernen Gebäudes

harmonieren. Da die Fläche aber neben den

Pkw der Betreuer und Eltern auch von Transportern

sowie Müll- und Rettungsfahrzeugen

befahren wird, war es uns auch wichtig,

dass durch die Verkehrsbelastungen dieser

Fahrzeuge keine Schäden in der Fläche auftreten.«

Aus diesem Grund fiel die Wahl für

den Pflasterbelag auf das »Combiconnect«-

Pflastersystem vom Pflasterhersteller Beton

Pfenning aus Lampertheim. Das Besondere:

Dieses Pflaster wird weder mit Sand

noch mit Splitt verfugt. Stattdessen sind die

Fugen mit dem Hochleistungsfugenfüllstoff

EPDM ausgebildet. Nach Angaben des Herstellers

handelt es sich hierbei um ein dynamisches

Material, welches sich sehr gut für

einen maximalen Lastabtrag bis einschließlich

Bk 3,2 eignet. Die Steine sind bereits

werkseitig damit ausgestattet. Gemäß der

DIN 18318 ergeben sich stets normgerechte

Fugenbreiten von ca. 4 mm. Wegen der

steinumfassenden EPDM-Umhüllung sind

Schäden durch ausgetragenes Fugenmaterial

sowie Verdrehungen oder Verschiebungen

der Steine nicht zu erwarten. Richard

Franck Jeulefack Kana ergänzt: »Dieses

System im Format 30 x 18 x 10 cm bietet

aber noch weitere Vorteile: Zum einen zeigt

es ein sauberes und immer gleichmäßiges

Fugenbild. Zudem sind ein nachträgliches

Einsanden oder sonstige zusätzliche Pflegeleistungen

nicht erforderlich. Außerdem gibt

es keine Einschränkungen im Hinblick auf

die Straßenreinigung, denn die Fuge bleibt

auch beim Einsatz von Saugkehrmaschinen

immer komplett erhalten«, so Kana. Nach

Angaben des Herstellers ist das Fugenmaterial

EPDM ökologisch unbedenklich und

zudem sehr gut recycelbar. Auch zeichnet

es sich durch hohe Verschleißfestigkeit aus,

denn es ist absolut frost- und tausalzresistent

sowie temperaturbeständig zwischen

-50 und +145 °C. Auch optisch kann sich die

Fläche vor der Kita sehen lassen. Die Steine

in den Farben Muschelkalk und Titan wirken

sehr edel und erfüllen den Raum mit

der gewünschten Aufenthaltsqualität. ?

Die Außenanlagen der neuen Kita in Spiesen wurden mit

dem Pflastersystem »Combiconnect« saniert.

58 l Februar 2026 Außenanlagen | Gestaltung & Technik


Maßanfertigungen im

gesamten Sortiment

RICHARD BRINK – Als Metallwarenhersteller ist die Firma

Richard Brink ein wesentlicher Akteur bei der Sicherstellung eines

reibungslosen Ablaufs von Bauprojekten verschiedener Dimensionen.

Dieser Verantwortung begegnet das Familienunternehmen unter anderem

mit Maßanfertigungen, die innerhalb kürzester Zeit und mitunter zu

Standardpreisen produziert und ausgeliefert werden.

Die Attikaabdeckungen »Cavor«

werden ausschließlich nach projektspezifischen

Vorgaben hergestellt.

RICHARD BRINK (2)

Egal in welchem Größenumfang – bei Bauprojekten

sind alle Beteiligten, vom Bauherren

über den Planer bis zu den ausführenden

Unternehmen, an einem reibungslosen

Ablauf interessiert. Werden an einer Stelle

die vereinbarten Fristen nicht eingehalten,

führt dies zu einer Verkettung von Verzögerungen,

was neben dem organisatorischen

auch einen nicht unerheblichen finanziellen

Entwässerungssysteme

in Sondermaßen, passgenau

produziert für

jegliche Laibungsmaße,

sind eine häufige Anfrage

bei Richard Brink.

Mehraufwand mit sich bringen kann. Derartige

Komplikationen gilt es auch dann zu

verhindern, wenn über klassische Standardlösungen

hinaus maßgefertigte Sonderkomponenten

gefragt sind. Auf genau solche

Situationen hat sich Richard Brink insbesondere

für Drainage- und Entwässerungssysteme

spezialisiert. Die Besonderheit: Der

Metallwarenhersteller bietet Maßanfertigungen

bei einem Großteil dieser Produktgruppe

zu Standardpreisen an, und das bei

gleichzeitig kurzen Lieferzeiten. Die Preise

für Sondermaße richten sich nach dem

nächsthöheren Standardmaß entsprechend

des Produktkatalogs.

Passgenau für jede Vorgabe

Ist beispielsweise eine Sonder-Einlaufbreite

von 150 mm gefordert und die gewünschte

Rinne hat Standardbreiten von 140 mm

sowie 160 mm, wird der Preis für die 160 mm

breite Rinne berechnet. »Auch radial gebogene

Varianten fertigen wir passgenau für

jede Vorgabe. Ab einem gewissen Projektumfang

realisieren wir zudem absolute Sonderbauanfragen

jenseits des bestehenden

Sortiments an Drainage- und Entwässerungssystemen«,

kommentiert Geschäftsführer

Stefan Brink. Nahtlos fügen sich sämtliche

Rinnen mit den zugehörigen Rostabdeckungen

in jedes Gestaltungskonzept ein. Dank

einer zusätzlichen BIM-Datenbank auf der

Website der Firma Richard Brink können

die Endresultate schon vorab präzise visualisiert

werden. In anderen Produktgruppen

aus dem Sortiment des ostwestfälischen

Familienunternehmens sind mitunter ausschließlich

projektspezifische Maßanfertigungen

erhältlich. Das gilt zum Beispiel für

die Hochbeete »Semira« sowie die Attikaabdeckungen

»Cavor«. Die Vorteile für Kunden

liegen auf der Hand: Die passgenauen Fertigteile

erleichtern die Montage und sorgen

dadurch für eine Arbeits- und Zeitersparnis

auf der Baustelle. In Zeiten des Fachkräftemangels

sind im Handwerk genau solche

Produkte, deren Konzeptionsgrundlage auf

Aufwandserleichterung vor Ort beruht, besonders

gefragt. Richard Brink steht für höchste

Qualität und agiert getreu dem Motto

»Sonderbau ist unser Standard«, wobei sich

Kunden dank der jahrelangen Erfahrung im

Sonderbau auf präzise und vorschriftsmäßige

Fertigung bei gleichzeitig zügigen Lieferzeiten

verlassen können.

?

HALLE 8

STAND 302

Außenanlagen | Gestaltung & Technik

Februar 2026 l 59


Mit »Platte« zur

perfekten Terrasse

PCI – Bei der Komplettsanierung

einer Terrasse im Landkreis Görlitz

wurde moderne Outdoor-Keramik

auf einer Fläche von 90 m² durchdacht

verlegt. Ergebnis der Sanierung

ist ein ansprechender,

langlebiger Terrassenbelag – die

Umsetzung erfolgte mit dem PCI-

Produktsystem »Platte«.

Nachdem der Drainestrich

»PCI Pavifix DM« mittels Pumptechnik

aufgetragen wurde,

wird er gleichmäßig über die

gesamte Fläche verteilt.

Um die anthrazitfarbenen Outdoor-Platten

aus Feinsteinzeug im Format 40 x 120 x 2 cm

zu verlegen, entschieden sich die Verarbeiter

für die gebundene Verlegung mit dem

PCI-Produktsystem »Platte«. Dieses System

ermöglicht ein drainfähiges Verlegen,

so lassen sich auf dem Grundstück versiegelte

Flächen und Wasserstau vermeiden.

Zudem verhindert es lose herausbrechende

Fugen oder kippelnde Platten bei gebundener

Bettung.

Da die Trag- und die Frostschutzschicht

ungebunden ausgeführt werden, lassen sie

sich mühelos erstellen. Dabei zählte Verarbeiter

Patrick Tschotow aus Oderwitz

auf die fachkundige Beratung und Unterstützung

vom PCI-Fachberater. Er erklärt:

»Steffen Schütze hat uns den Aufbau detailliert

beschrieben, uns an einem Exponat zu

›PCI Pavifix DM‹ gezeigt, wie ein Drainestrich

funktioniert, und uns in die Verarbeitung

der Produkte praktisch eingewiesen.«

Im ersten Schritt haben die Handwerker den

Terrassenunterbau aufgebracht, verdichtet

und die Entwässerungsrinne eingebaut. Die

Sockelbereiche der angrenzenden Wände

dichteten sie mit der flexiblen Dichtschlämme

»PCI Seccoral 1K« ab. Ecken wurden

mit »PCI Pecitape 120 Objekt« verstärkt.

Drainestrich:

Einbau mittels Pumptechnik

Auf Basis des so geschaffenen ebenen

und stabilen Untergrunds bauten die Fliesenleger

mit Pumptechnik (Estromat) den

Drainestrich »PCI Pavifix DM« ein. Dieser

lässt sich sehr gut verarbeiten, leicht abziehen,

trocknet schnell und ermöglicht eine

schnelle Belegreife. Dadurch konnten die

nächsten Verarbeitungsschritte zügig folgen.

Zum Verlegen der Platten wählte der

Verarbeiter »PCI Nanorapid«. Der verformungsfähige

Fliesenkleber punktet mit

einer langen Verarbeitungszeit bei schnellem

Abbinden, unabhängig

von den Witterungsbedingungen.

Zusammen mit seiner

Verformungsfähigkeit, die

Temperaturschwankungen

und Untergrundtemperaturen

ausgleicht, macht ihn das zum

idealen Verlegemörtel für den

Außenbereich.

Die Verfugung erfolgte

anschließend mit »PCI FT

Megafug«. Der zementäre

PCI (3)

Die Terrassenplatten werden nebst der

Entwässerungsrinne ausgelotet und

anschließend verlegt.

Fugenmörtel eignet sich für Fugenbreiten

von 1 bis 10 mm, lässt sich geschmeidig verarbeiten

und bereits nach rund zwei Stunden

begehen. Die Eck-, Anschluss- und Bewegungsfugen

schlossen die Verarbeiter mit

»PCI Silcofug E«. Der elastische Dichtstoff

ist widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse

und UV-Strahlung.

Die Entwässerungsrinne muss auf dem neuem Terrassenunterbau

ausgelotet werden.

Das Fazit fällt beim Verarbeiter wie beim

Bauherrn ausnahmslos positiv aus. »Auf die

Produktsysteme der PCI ist Verlass. Sie lassen

sich sehr gut verarbeiten und garantieren

eine sichere und dauerhafte Verlegung«,

so Patrick Tschotow. Überzeugt hat ihn

auch die Möglichkeit, »PCI Pavifix DM«

mit Pumptechnik (Estromat) als Drainestrich

maschinell einzubauen, denn er lässt

sich leicht abziehen, trocknet schnell und

ermöglicht ein festes, drainagefähiges Verlegen

der Outdoor-Platten bei gutem Preis-

Leistungs-Verhältnis.

?

60 l Februar 2026 Außenanlagen | Gestaltung & Technik


Fassade & Rohbau

Das »Verto«-

Fassadensystem von Osmo

ist in drei PEFC-zertifizierten Trendhölzern

verfügbar: in Lärche und Douglasie

aus den kanadischen Rocky Mountains

sowie in nordischem Fichtenholz.

Holzfassade neu gedacht

?

OSMO – Die Gebäudehülle ist Ausdruck

des persönlichen Stils und verleiht Häusern

eine individuelle Note. Das »Verto«-

Fassadensystem von Osmo steht laut

Hersteller für echten Unikat-Charakter,

denn es bringt Wärme, Tiefe und Lebendigkeit

an die Hauswand. Vertikale

»Verto«-Fassadenhölzer schaffen eine

besondere Dynamik und verbinden

optische Finesse mit Nachhaltigkeit

und Funktionalität.

»Verto Black Stripe Fichte« im edlen

Patina-Look besitzt eine werksseitige schwarze Feder,

die der Fassade eine ansprechende Tiefenwirkung verleiht.

»Verto« ist in drei PEFC-zertifizierten Holzarten

erhältlich: Lärche und Douglasie aus den kanadischen

Rocky Mountains sowie nordische Fichte

aus Skandinavien. Während die kanadischen

Hölzer durch natürliche Dauerhaftigkeit und Festigkeit

überzeugen, zeichnet sich die nordische

Fichte durch feinjährigen Wuchs aus und gewinnt

durch eine gezielte Endbehandlung deutlich an

Langlebigkeit. Dank der verschiedenen Breiten

und Stärken lassen sich mit »Verto« unzählige

OSMO (3)

Fassadenvarianten gestalten. Die Unterschiedlichkeit

der Profile formt dabei den Charakter der

Fassade: Durch den Wechsel aus schmaleren

und breiteren, dünneren und dickeren Profilen

entstehen interessante Strukturen mit rhythmischer

Note, die der Holzfassade eine besonders

hochwertige Ausstrahlung und einen lebendigen

Look verleihen.

Ganz neu im Sortiment ist »Verto Wave«: Die

wahlweise rechts- oder linkslaufende, markante

Schräge erzeugt ein spannendes Licht-Schatten-Spiel

und eine beinahe wellenartige Struktur.

»Verto Black Stripe« im beliebten Patina-Look

schafft mit seiner schwarzen Feder eine kontrastreiche

Tiefe und lässt die Fassade offen wirken.

Die feine, riffelgesägte Oberfläche betont

die natürliche Schönheit des Holzes und verbessert

zugleich die Farbaufnahme.

Für den Schutz und die farbliche Veredelung

bietet Osmo offenporige Anstrichsysteme, die

speziell auf die Anforderungen im Außenbereich

abgestimmt sind. Noch dazu können sämtliche

Osmo-Holzfassaden schon ab 1 m 2 fix und fertig

in der persönlichen RAL- oder NCS-Wunschfarbe

endbehandelt geliefert werden. ?

HALLE 7

STAND 109

Dank der unterschiedlichen Dimensionen

und Holzarten der Fassadenprofile sowie

einer werkseitigen Endbehandlung im

persönlichen Wunsch-Farbton eröffnet

»Verto« vielfältige Möglichkeiten für die

individuelle Fassadengestaltung.

Fassade & Rohbau

Februar 2026 l 61


Zeitgenössische

»Hütte im Wald«

KEBONY – In Brasschaat, in der Provinz Antwerpen, hat das Architekturbüro

Vlaminck Van Wetter einen Kreativraum für Maison Tricot realisiert,

der sich konsequent zur umgebenden Vegetation öffnet. Das

Ende 2024 fertiggestellte Projekt interpretiert das archetypische Bild

einer Waldhütte in einer reduzierten, zeitgenössischen Formensprache,

in der Architektur, Nachhaltigkeit und Landschaft gleichwertig gedacht

werden. Gleichzeitig präsentiert das Gebäude eine Produktinnovation

von Kebony: gebeiztes Holz in einem tiefen, nuancierten Schwarz.

Reduzierte Kubatur im Wald: Das

Haus in Brasschaat öffnet sich zur

umgebenden Vegetation.

Der Baukörper liegt im Herzen eines Grundstücks

mit Kiefern, Birken und Farnen und bildet ein feines

Gefüge zwischen Bestand und Eingriff. Nur

wenige Bäume mussten versetzt werden. Die

schlanke Kubatur entwickelt sich organisch in den

Außenraum und öffnet sich großzügig zum angrenzenden

Wald, sodass die klassische Grenze zwischen

innen und außen atmosphärisch verwischt.

Das Gebäude fungiert zugleich als Designstudio

der Textilmarke Maison Tricot und als Wohnhaus

der Gründer Ilia und Elke Eckhardt. Beide Funktionen

sind räumlich getrennt, aber visuell und

materiell miteinander verbunden.

»Das Bild einer Hütte im Wald leitete das gesamte

Projekt. Das Erscheinungsbild des Kebony-Holzes

und seine natürliche Entwicklung über die Zeit

waren essenziell, um diese Atmosphäre zu erzeugen.

Neben der Ästhetik entsprachen seine Halt-

barkeit und die nachhaltige Produktionsmethode

perfekt unserer Vision für dieses Gebäude, das

so klimaneutral wie möglich errichtet wurde«,

erklärt Vlaminck Van Wetter.

Die Gesamtästhetik basiert auf einer hellen,

balancierten Komposition, in der klare Volumen

mit der ausdrucksstarken Wirkung des schwarzen

Holzes korrespondieren. Die Tiefe des Farbtons

lässt die Holzmaserung sichtbar, ohne dominant

zu wirken. Studio und Wohnhaus interagieren

über Licht, Material und Ruhe – eine räumliche

Stimmung, die Reflexion und kreatives Arbeiten

fördert.

HALLE 7

STAND 311

Tiefschwarze Farbgebung

Für die Außenbekleidung wurde schwarzes »Kebony

Clear«-Holz ohne sichtbare Äste gewählt, vertikal

installiert in 19-x-105-mm-Profilen. Der neue

dunkle Farbton und die charakteristische silberne

Patina spiegeln den Leitgedanken des Projekts

wider: ein zeitgenössischer Rückzugsort,

der im Wechsel von Tageslicht und Schatten

poetisch wirkt.

Die tiefschwarze Farbgebung, inspiriert von

Shou Sugi Ban (einer Technik des Holzbrandes),

verleiht dem Bau eine elegante und reduzierte

Präsenz. Der Farbton akzentuiert die präzisen,

kantigen Linien der Konstruktion und unterstützt

Fassade & Rohbau


Kontrast von Dunkel und Licht:

Großformatige Verglasungen

setzen helle Innenräume

gegen die dunkle

Außenhaut.

die visuelle Einbettung in das bestehende Landschaftsbild.

Die Fassade verschmilzt mit Baumschatten

und braunen Stammstrukturen und

erzeugt einen subtilen Tarnungseffekt. Gleichzeitig

erzeugen großformatige Fensterflächen einen

starken Kontrast: Das Innere wirkt lichtdurchflutet,

die Glasflächen reflektieren Sonnenstrahlen

und unterstützen eine harmonische, nicht störende

Integration in den Bestand.

Nachhaltige Technologie

Die in Norwegen entwickelte Kebony-Technologie

ist ein patentiertes, zweistufiges Modifikationsverfahren

für nachhaltig gewonnenes

Weichholz. Dabei wird das Material mit einer biobasierten

Flüssigkeit behandelt und anschließend

unter Wärme polymerisiert, wodurch sich die Zellwände

dauerhaft verdichten. Das Ergebnis ist

eine deutlich erhöhte Dimensionsstabilität, Witterungsbeständigkeit

und Dauerhaftigkeit – vergleichbar

mit tropischen Harthölzern, jedoch mit

reduziertem ökologischem Fußabdruck.

Kebony verfügt über

eine allgemeine bauaufsichtliche

Zulassung (abZ) und kann

damit auch in statisch relevanten

Anwendungen eingesetzt

werden, etwa bei Terrassenunterkonstruktionen,

Brückenund

Balkonbelägen.

Stabil, witterungsbeständig

und wartungsfrei bietet Kebony

somit eine verantwortungsvolle

Alternative zu exotischen

Holzarten. Seine Lebensdauer

und die sich entwickelnde

Optik korrespondieren mit der

architektonischen Idee: ein kreativer

Rückzugsort, verankert

in der Natur, für eine Marke,

deren Arbeiten Materialität und

Handwerk feiern.

?

KEBONY (3)

Tiefschwarz, vertikal gegliedert:

Die Fassade betont Kanten und

Linien und lässt die Struktur der

Konstruktion präzise wirken.

Fassade & Rohbau Februar 2026 l 63


Holzfaserdämmung

für Weleda Campus

GUTEX – Der Neubau des Logistikkomplexes des Naturkosmetikherstellers

Weleda in Schwäbisch Gmünd wurde durch einen mustergültigen

Einsatz von ökologischen Bauweisen realisiert. Lehm- und Holzbau in

hohem Anteil prägen das Ensemble aus drei Einzelgebäuden für Lager,

Logistik und Verwaltung. Holzfaserdämmplatten von Gutex ergänzen

den konsequent nachhaltigen Materialmix und unterstützten die Bauphysik

in wärmeschutz- wie auch brandschutztechnischer Hinsicht.

GUTEX

Die Holzfaserdämmplatte »Gutex Pyroresist

wall« ist schwer entflammbar

(Baustoffklasse C) und nicht glimmend.

Damit ist sie bis einschließlich Gebäudeklasse

4/5 verwendbar.

Geprägt vom umgebenden Naturraum der Schwäbischen

Alb befindet sich die größte Niederlassung

von Weleda in Schwäbisch Gmünd östlich

von Stuttgart. Auf einem ca. 72 000 m² großen

Areal ergänzte der Schweizer Naturkosmetikhersteller

nun seinen Standort um einen Gebäudekomplex

mit Verwaltungsbüros, Logistikflächen

und einem Hochregallager. Lediglich 20 Prozent

des Grundstücks wurden für die Neubauten und

Verkehrsflächen versiegelt. Die restlichen Bereiche

erfahren im Zuge der Baumaßnahme einen

Wandel von landwirtschaftlicher Monokultur zu

Artenvielfalt und Biodiversität durch Streuobstwiesen,

Hecken oder Stauden. Baulich kamen Lehm

und Holz in einem für Industriebauten außergewöhnlich

großen Maßstab zum Einsatz. Das Planungsteam

von Michelgroup aus Ulm sieht daher

den neuen Weleda Campus als »Leuchtturmprojekt

der Nachhaltigkeit in ökonomischer, ökologischer

und sozialer Hinsicht«.

Fächerartig reihen sich die unterschiedlich hohen

Bauwerke auf dem Areal. Der zweigeschossige

Verwaltungsbau ist mit dem dahinterliegenden

Funktionsgebäude über einen in das Gelände integrierten

Zwischenbau verbunden. Die umliegenden

Die Holz-Wandelemente sind mit

einer äußeren Dämmschicht aus

60 mm starker Holzfaserdämmung

»Gutex Pyroresist wall« gedämmt.

Grünflächen

ziehen sich

dabei nahtlos auf

das begrünte Dach des

Zwischenbaus hoch.

Vom viergeschossigen Funktionsgebäude

verläuft eine verglaste

Holzbrücke mit einer Paletten-Förderanlage

zum Hochregallager. Dort bauen sich über

einem Unterbau aus Stahlbeton 8 m hohe Außenwände

aus Stampflehm auf, für deren Errichtung

der Aushub der Baugrube verwendet wurde.

Darauf wiederum schließt ein Holztragwerk an,

wobei die ebenfalls aus Holz gefertigten Hochregale

eine tragende Funktion übernehmen. Alle

drei Baukörper kennzeichnen oberhalb der massiven

Sockel Konstruktionen und Fassaden aus

Holz. Verwendet wurden heimische Fichte und

Weißtanne, die aus dem nahen Schwarzwald

oder Österreich stammen.

Solarpaneele, die auch der Verschattung dienen,

ergänzen das Fassadenbild des Funktionsgebäudes.

Zusammen mit den Flachdächern aller

drei Baukörper stehen so rund 10 000 m² Photovoltaikflächen

für die Stromgewinnung zur Verfügung.

Die Wärme- und Kälteversorgung erfolgt

über ein geothermisches System mit reversibler

Wärmepumpe. Die zu 100 Prozent aus regenerativen

Quellen stammende Energie ermöglicht

einen CO 2

-neutralen Gebäudebetrieb, was eine

weitere wegweisende Komponente im Gesamtkonzept

darstellt.

Schwer entflammbare,

nicht glimmende Holzfaserdämmung

Im mittig positionierten Gebäude werden alle Aufgabenbereiche

vom Wareneingang bis zum Warenausgang

abgewickelt. Produktion und Montage

der Holzelemente für Tragwerk, Rahmenwände

und Fassade übernahm das Unternehmen Holzbau

Amann. Mit einer Gebäudehöhe von 24 m oberhalb

der Geländeoberkante ist das Bauwerk der Gebäudeklasse

5 zugeordnet. Damit gehen besondere

Brandschutzvorgaben einher, die in Abstimmung

64 l Februar 2026 Fassade & Rohbau


KAUFMANN BAUSYSTEME (2)

mit dem Gutachter sowie den Herstellern

der verwendeten Bauteile erfüllt werden konnten.

Dazu gehört auch eine äußere Dämmschicht

aus 60 mm starken Holzfaserplatten »Gutex Pyroresist

wall«. Das innovative Produkt des Schwarzwälder

Unternehmens ist nach DIN EN 13501-1

schwer entflammbar (Baustoffklasse C) und nach

DIN EN 16733 nicht glimmend. Damit kann diese

Holzfaserdämmplatte bis einschließlich Gebäudeklasse

4/5 eingesetzt werden und sichert den

Brandschutz ohne wesentliche Rauchentwicklung

oder brennendes Abtropfen.

Das Leuchtturmprojekt strahlt bereits vor Fertigstellung:

Der Komplex erhielt das Vorzertifikat der

Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen

(DGNB) in der höchsten Bewertungsstufe Platin

sowie beim polis Award 2024 den 1. Platz in der

Kategorie Ökologische Wirklichkeit.

?

Oberhalb der massiven Sockel

entstanden in allen Gebäuden

Konstruktionen und Fassaden

aus Holz. Verwendet wurden

Fichte und Weißtanne aus dem

Schwarzwald oder aus Österreich.

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Februar 2026 l 65

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Mit neuen Geschäftsfeldern

in Stellung bringen

BAUMIT – Bereits zum 16. Mal veranstaltete Baumit den Allgäuer Baufachkongress

– unter dem Motto »Das Gipfeltreffen der Baubranche« kamen

vom 14. bis 16. Januar rund 1 250 Fachbesucher nach Oberstdorf, um sich

über aktuelle Entwicklungen in der Branche zu informieren und Networking

zu betreiben. Zum Auftakt der Veranstaltung sprachen die Baumit-

Geschäftsführer Helmut Batscheider und Robert Fritzsche über die wirtschaftliche

Entwicklung des vergangenen Jahres und erläuterten, welche

Schwerpunkte Baumit in den kommenden Jahren setzen will.

Im Januar fand im

Oberstdorf zum insgesamt 16.

mal der Allgäuer Baufachkongress

von Baumit statt. Das Oberstdorf-Haus

bildete drei Tage lang den Mittelpunkt

der Veranstaltung.

Der Allgäuer Baufachkongress gehört seit

über 30 Jahren zu den wichtigsten Fachveranstaltungen

der Branche. Auch in diesem

Jahr gelang es Kongressleiterin Heike von

Küstenfeld mit ihrem Team, ein abwechslungsreiches

und praxisnahes Vortragsprogramm

zusammenzustellen. Neben

branchenspezifischen Themen (u.a. Digitalisierung,Gebäudetyp

E, serielles Bauen,

aktuelle Wirtschaftsdaten) konnten auch

namhafte Referenten aus anderen Bereichen

gewonnen werden – zu den Highlights zählten

die Vorträge von Extrembergsteigerin

Heike Hengge, die das Publikum mit auf

den Mount Everest nahm, sowie der

Zukunftsforscherin Dr. Florence Gaub vom

Nato-Verteidigungskolleg mit ihrer Analyse

zur aktuellen politischen Weltlage.

Die aktuelle Situation bei Baumit erläuterte

die Geschäftsführung zu Beginn der Veranstaltung:

2025 musste der Konzern, zu dem

neben Baumit noch Sakret (Trockenbaustoffe)

und Diessner (Farben/Lacke) gehören,

einen Umsatzrückgang von 5,3 Prozent auf

339 Mio. Euro verzeichnen. Als »marktbedingt

wenig zufriedenstellend« bewertete

Geschäftsführer Helmut Batscheider das

Ergebnis und betonte, dass die aktuelle

Wirtschaftslage viel Geduld erfordere. Der

Rückgang wurde nach Aussage von Finanzgeschäftsführer

Robert Fritzsche in Teilen

durch die Fokussierung auf drei Schwerpunkte

kompensiert. So sei man mit Produkten

für Neubau und Sanierung in beiden

Bereichen beheimatet. Zudem würden Multi-Produkte

mit einem vielseitigen Einsatzgebiet

stark nachgefragt. Auch habe man

bei ergebnisschwächeren Produktfeldern

das Engagement verringert.

66 l Februar 2026 Fassade & Rohbau


Spannender Vortrag zur aktuellen

Weltlage: Dr. Florence Gaub,

Forschungsdirektorin des Nato-

Verteidigungskollegs in Rom.

BAUSTOFFPARTNER

Baumit mit seinem Kerngeschäft Fassade

musste 2025 ein Minus von 7 Prozent

auf 252 Mio. Euro hinnehmen, Sakret

erwirtschaftete 57 Mio. Euro (-2,3 Prozent)

und Diessner 30 Mio. Euro (+2,4 Prozent).

Trotzdem konnte Baumit in Deutschland die

Position unter den Top 3 in seinem Marktsegment

behaupten, in Europa ist man

sogar Marktführer. Positiv stimmt Helmut

Batscheider der Aufschwung bei den Baugenehmigungen

im Wohnungsbau, die

Zunahme bei der Vergabe von Immobilienkrediten

sowie die Bereitstellung neuer

Fördermittel durch die Bundesregierung.

2026 sei deshalb mit einer Konsolidierung

zu rechnen. »In Summe müssen wir uns in

2026 in Stellung bringen, um gut in einen

erstarkenden Markt 2027 einsteigen zu

können«, so Helmut Batscheider. Finanzgeschäftsführer

Robert Fritzsche, dem im

abgelaufenen Jahr insbesondere der hohen

Kostendruck im Bereich Logistik zu schaffen

machte, rechnet für das laufende Jahr

mit einem insgesamt wieder steigenden

Gesamtumsatz von 366 Mio. Euro. (Baumit:

278 Mio. Euro, Sakret: 56 Mio. Euro,

Diessner: 32 Mio. Euro). Außerdem plant

das Unternehmen für das laufende Jahr

mit Gesamtinvestitionen von 14 Mio. Euro.

Neue Geschäftsfelder im Blick

Zuwächse erwartet sich Baumit insbesondere

im Bereich Sanierungen. Aber auch mit

neuen Geschäftsfeldern will der Allgäuer Baustoffhersteller

zusätzliches Wachstum generieren.

Hier setzt man u. a. auf das Thema

serielles Bauen. Unter der Marke »Seriolution«

soll zusammen mit den Konzerntöchtern

Murexin (Bauchemie) und Austrotherm

(Dämmstoffe) ein Kompetenznetzwerk aufgebaut

werden, das standardisierte Produktpakete

für modulare Bauprojekte anbieten

kann. Auf diese Weise reagiert Baumit auf

den wachsenden Fachkräftemangel sowie die

Notwendigkeit, schneller dringend benötigten

Mit »Seriolution« setzt

Baumit auf das Thema

serielles Bauen –

gemeinsam mit den

Konzerntöchtern Austrotherm

und Murexin.

Baumit hat den Vertrieb neu organisiert:

(v.l.) Dirk Gutowski (Geschäftsbereichsleiter

Flächenvertrieb), Robert Fritzsche, Helmut

Batscheider (beide Geschäftsführer) und Boris

Pauly (Geschäftsbereichsleiter Segmentvertrieb).

BAUSTOFFPARTNER

Fassade & Rohbau Februar 2026 l 67


Die Fachbesucher erlebten viele praxisrelevante Vorträge und Live-Demonstrationen.

BAUMIT (7)

»Baumacol« heißt das

neue Fliesen- und Bodensortiment

von Baumit: Im

Bild die Systemlösung mit

Abdichtung »AquaSystem

Speed« für das Bad.

Wohnraum zu schaffen. Unter der Marke

»Duriment« will Baumit sein Know-how für

die Betoninstandsetzung bündeln, um sich

für größere Infrastrukturprojekte in Stellung

zu bringen. Hintergrund: Mit dem wachsenden

Bedarf an Instandhaltung und Erneuerung

von Infrastrukturprojekten rückt die

Sanierung von Betonbauwerken wie Tunnel

und Brücken immer stärker in den Fokus.

Daneben hat Baumit auch neue Produkte

sowie Produktkategorien für 2026 entwickelt.

Zu nennen sind etwa das neue Fliesen- und

Bodensortiment »Baumacol« – es vereinigt

die Bereiche Grundierung, Estrich, Niveliermassen,

Unterputze, Abdichtungen, Kleber

und Fugenmörtel in einem Gesamtkonzept.

Daneben legt Baumit besonderen Wert auf

seine Kernkompetenz im Bereich Fassade.

Hier bietet Baumit ein vollständiges Portfolio

an WDVS für Neubau und Sanierung.

Neben klassischen Systemen mit verschiedenen

Dämmstofftypen werden Lösungen

für eine Vielzahl von speziellen Einsatzfällen

angeboten: schnellstmögliche Bauaustrocknung,

geringe Aufbauhöhe, keramische

Beläge, hoher Aufprallschutz bis 110 Joule,

nachträgliche Isolierung des Sockels und

weitere. Für nichtbrennbare Fassaden können

nun auch viele pastöse Oberputze eingesetzt

werden.

Für den Innenbereich hat Baumit sein Sortiment

um die zement- und gipsfreien Spachtelmassen

»FinoExcellence« und »FinoVario«

erweitert. Erstere ist als Flächenspachtel für

hohe Oberflächenanforderungen konzipiert.

Letztere wurde für Fugenspachtelarbeiten

ausgelegt und erlaubt durch variable Wasserzugabe

eine Anpassung der Konsistenz.

Die Sortimentsveränderungen schlagen

sich auch in einer neuen Vertriebsstruktur

nieder. Dirk Gutowski, bisher Geschäftsbereichsleitung

Süd, ist künftig als Gesamtbereichsleiter

Flächenvertrieb verantwortlich

für den Fachhandel, Fachhandwerker und

Architekten. Boris Pauly, zuletzt Geschäftsbereichsleiter

Nord, übernimmt als Gesamtbereichsleiter

Segmentvertrieb die Themen

modulares/serielles Bauen, Betoninstandsetzung,

Industrieverkauf und Export.

68 l Februar 2026 Fassade & Rohbau


Wechsel in der Baumit-

Geschäftsführung: Helmut

Batscheider (links) hat das

Unternehmen verlassen, Georg

Bursik übernimmt zusammen

mit Robert Fritzsche die

Geschäftsführung.

Wechsel in der Geschäftsführung

Zwei Wochen nach dem Baufachkongress

wurde bekannt, dass Geschäftsführer Helmut

Batscheider, verantwortlich für die

Bereiche Vertrieb, Produkttechnik, Marketing

und Logistik,das Unternehmen zum

2. Februar verlassen hat. Für Batscheider

übernahm Georg Bursik (Area Manager

für Deutschland sowie kaufmännischer

Geschäftsführer Baumit Österreich) die

Geschäftsführung der Baumit Deutschland.

Gemeinsam mit Robert Fritzsche

(Geschäftsführer der Baumit Deutschland)

wird er die Geschäfte des Unternehmens

sowie der Tochtergesellschaften Diessner

und Sakret weiterführen. Baumit dankt

Helmut Batscheider für seine langjährige

erfolgreiche Tätigkeit im Unternehmen

und seinen persönlichen Einsatz. Helmut

Batscheider war seit seiner Ausbildung

bei Baumit über 20 Jahren für das Unternehmen

tätig.

?

HOLZFASSADEN

BAUSTOFF DER

ZUKUNFT!

Baumit mit neuem Auftritt

24. – 27.02.2026,

Halle: 7, Stand: 109

Zum Baufachkongress stellte Baumit auch

ein neues Corporate Design vor – es bündelt

visuelle und inhaltliche Elemente unter

dem Leitmotiv »Gemeinsam besser«. Ziel

ist es, die Marke klarer zu positionieren

und die Zusammenarbeit mit Kunden und

Partnern stärker in den Vordergrund zu

rücken. Zentrales visuelles Element ist das

rote Quadrat, das künftig als wiederkehrendes

Gestaltungselement in Print- und

Online-Medien genutzt wird und die Wiedererkennbarkeit

der Marke erhöhen soll.

Es rückt das Wesentliche in den Fokus –

ob Mensch, Fassade oder Produkt.

Der Anspruch, gemeinsam

besser zu werden, wird in der

Praxis durch konkrete Maßnahmen

umgesetzt: Hohe Marktnähe,

die Entwicklung von

passgenauen Lösungen und

Services, aber auch die konti-

nuierliche Befragung von Kunden und Partnern

sollen Vertrauen als Kern der Marke

weiter stärken. Intern bedeutet das, dass

Mitarbeitende kontinuierlich an Prozessen

und Innovationen mitwirken, um Effizienz,

Nachhaltigkeit und Qualität zu steigern.

Der Claim »Ideen mit Zukunft« bleibt

weiterhin zentral. Mit dem neuen Corporate

Design will Baumit eine einheitliche

visuelle und inhaltliche Grundlage schaffen,

die Werte, Zusammenarbeit und Innovation

in allen Kommunikationskanälen

sichtbar macht.

?

»Gemeinsam besser«: Das rote Quadrat

ist das zentrale wiederkehrende

Gestaltungselement der Marke Baumit.

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Fassade & Rohbau

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Schneller Leichtbau für die Logistik

Außenwand mit Kassette,

vorgesetzter Wärmedämmung

und »Planum«-Fassade.

DOMICO – Für ein neues Logistikzentrum setzte das Getränkeunternehmen

Starzinger auf die Leichtbauweise mit Dach- und Fassadensystemen

von Domico. Hiermit konnten hohe Anforderungen

an die Statik sowie den Schall- und Brandschutz erfüllt werden.

Die werkseitige Fertigung

ermöglicht präzise Eckausbildungen

wie aus einem Guss.

Domico und Starzinger verbindet eine fast 25-jährige

Partnerschaft und das Medium Wasser – im

weiteren Sinne. Um die Produktionsstätten zur

Getränkeherstellung und -lagerung vor Regen

und Schnee zu schützen, erhielten 25 Projekte

an unterschiedlichen Standorten wetterfeste

Gebäudehüllen aus Domico-Bausystemen. Aufgrund

der Leichtbauweise und sehr guter schalltechnischen

Eigenschaften kamen für das neue

Verladezentrum am Stammsitz Frankenmarkt das

Element-Dach sowie Fassadensysteme wie »Planum«

zum Einsatz.

Starzinger ist ein österreichisches Familienunternehmen,

das seit 1906 hochwertige Getränke

wie Mineralwasser, Limonaden, Energydrinks,

Fruchtsäfte und Bier herstellt. Mit seinem breiten

Markensortiment legt Starzinger Wert auf

Qualität, Regionalität und Nachhaltigkeit. Durch

den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen

Ressourcen, moderne Produktionsanlagen

und umweltfreundliche Verpackungen stehen für

das Unternehmen Nachhaltigkeit und Innovation

im Vordergrund.

All diese Werte finden sich auch bei Domico.

Das Unternehmen erzeugt an vier Produktionsstandorten

hochwertige Dach-, Hallen- und

Fassadensysteme aus Metall. Die Produktphilosophie

des Herstellers steht nach eigenen Angaben

für Nachhaltigkeit und technische Perfektion.

Jedes Projekt wird individuell geplant und gefertigt.

Aktuell werden jährlich 20 000 t Metall für

die unterschiedlichen Dach- und Fassadensysteme

verarbeitet. Auch das neue Starzinger-Logistikzentrum

erhielt mit 4 200 m² Element-Dach,

3 700 m² »Planum«-Fassade und 4 425 m² Kassetten

von Domico den Raum und Schutz, um

zahllose Getränkepaletten für den Versand in über

40 Länder sicher zu organisieren.

Statik, Brand- und Schallschutz

Im Erdgeschoss befinden sich unterschiedliche

Rohstofflager, das Logistikzentrum mit Andockstationen

zum gleichzeitigen Beladen von zwölf

Lkw mit notwendigen Manipulationsflächen sowie

Fassade & Rohbau


Büros. Im Zwischengeschoss sind Aufenthaltsräume

für rund 30 Personen untergebracht, im

Obergeschoss befindet sich die Lagerhalle für

Leerdosen mit einem Palettenaufzug als Verbindung

zum Erdgeschoss.

Wilhelm Wiesbauer, Prokurist bei Starzinger,

betont: »Die Herausforderung bei der Planung

des Verladezentrums Süd war, neben der erforderlichen

kurzen Ausführungszeit auch die hohen

Anforderungen an Statik, Schall- und Brandschutz

zu erfüllen. Die Lagerfläche des 12,40 m hohen

Obergeschosses musste in fünf Brandabschnitte

und mit vier Brandwänden bis zur Dachunterkante

ausgeführt werden. Die perfekte Lösung bot

uns Domico mit ihrem geprüften und EI90-klassifizierten

Wandsystem aus Kassetten, Steinwolle

und der ›Planum‹-Fassade auf Stahlbetonstützen.

Neben dem Brandschutz konnten wir hiermit

auch die schalltechnischen Anforderungen

für den Anrainerschutz erfüllen. Um den statischen

Anforderungen gerecht zu werden und mit

Blick auf den engen Zeitplan zur Fertigstellung,

entschieden wir uns bei der Planung der Dachkonstruktion

für das Domico-Element-Dach«,

ergänzt Wiesbauer.

Dachmontage von 1 500 m² pro Tag

Das Domico-Element-Dach des Verladezentrums

besteht aus Tragprofilen, Kassetten, mineralischer

Wärmedämmung sowie Halteprofilen

und wurde bereits im Werk mit allen vorgegebenen

Durchbrüchen montagefertig hergestellt.

Eine dampfdiffusionsoffene Abdeckbahn

schützte nicht nur beim Transport vom Werk zur

Baustelle, sondern ermöglichte zudem die witterungsunabhängige

Verlegung vor Ort. Durch

die eigens entwickelte Unterspanntechnik der

Elemente sind Spannweiten bis 30 m frei überbrückbar.

Die Binderabstände am Logistikzentrum

betrugen 12 m. Der Domico-Partnerbetrieb

Rudolf Schmidhofer sorgte für die fachgerechte

und schnelle Montage des Element-Dachsystems.

DOMICO (4)

»Aufgrund des werkseitig hohen Fertigungsgrades

konnten unsere Monteure pro Tag rund

1 500 m² Element-Dächer ohne die ›Domitec‹-

Oberschale verlegen. Aber auch dies erfolgte

direkt im Zuge des Baufortschrittes, da die Halteprofile

auf dem Element-Dach bereits vormontiert

waren«, berichtet Schmidhofer.

Domico-Geschäftsführerin Doris Hummer

erklärt: »Die Fassade eines Gebäudes ist neben

der Kubatur immer der erste Blickfang. Und

dieser erste Eindruck zählt, er vermittelt nach

außen (Kunden, Nachbarschaft), aber auch

nach innen (Mitarbeiter), für welche Werte das

Unternehmen steht. Daher ist die zeitlose Eleganz

der Architektur und eine dauerhafte optische

Qualität einer Fassade ganz wesentlich für

Wertigkeit und Beständigkeit eines Gebäudes.

Wir bei Domico stehen genau dafür: dauerhaft

hochwertige Gebäudehüllen, die Funktion und

architektonisches Design auf besondere Weise

verbinden.«

?

HALLE 8

STAND 411

Um den Versand der vielen

Getränke in über 40 Länder sicher

zu managen, erhielt das neue

Starzinger-Logistikzentrum

4 200 m² Element-Dach, 3 700 m²

»Planum«-Fassaden und 4 425 m²

Wandkassetten von Domico.

Pro Tag konnten die Monteure rund

1 500 m² Element-Dächer ohne die

›Domitec‹-Oberschale verlegen. Dies

erfolgte direkt im Zuge des Baufortschrittes,

da die »Domitec«-Halteprofile

bereits vormontiert waren.

Fassade & Rohbau

Februar 2026 l 71


Wärmebrückenfrei befestigt,

materialsparend gebaut

SCHÖCK – Sichtbeton neu gedacht: In Regensburg zeigt ein Werkstattgebäude,

wie sich robuste Campus-Architektur und ressourcenschonendes

Bauen verbinden lassen. Eine Schlüsselrolle spielt dabei

»Schöck Isolink Typ C« – als Lösung für eine schlankere, nahezu

wärmebrückenfreie Vorsatzschale.

Die Regensburger Universität erhält ein

neues Werkstattgebäude für die Naturwissenschaften.

Das in Ortbetonbauweise

erstellte Sichtbetongebäude knüpft an

die Architektur des Campus aus den 70er-

Jahren an. Neu ist die nachhaltige, ressourcenschonende

Herangehensweise. So

ermöglicht der Einsatz von »Schöck Isolink

Typ C« die Realisierung einer nahezu wärmebrückenfrei

befestigten Vorsatzschale,

die dünner und damit materialsparender

ausgeführt werden konnte als bei Ortbeton

üblich. Der aus Glasfaserverbundwerkstoff

gefertigte Befestigungsanker trägt die

Lasten nicht nur zuverlässig ab, sondern ist

auch korrosionsfrei und erfordert deshalb

keine hohe Betondeckung.

Die Bewehrung für die Vorsatzschale ist eingebaut.

»Schöck Isolink Typ C« ragt über die Dämmung hinaus und

verbindet später den Beton der Vorsatzschale durch die

Dämmschicht mit der Tragschale.

Das Werkstattgebäude ist L-förmig angelegt

und führt die auf dem Campus liegenden

Werkstätten und Lager in einem einzigen

Bau zusammen. Mit dem Wunsch eines

Gebäudeentwurfs in Sichtbeton beauftragte

das Staatliche Bauamt Regensburg das

Stuttgarter Büro hammeskrause architekten.

Modernes Werkstück aus Sichtbeton

Das monolithische Bauwerk ist eine

modern interpretierte Übersetzung des

Duktus Sichtbeton. Statt mit vorproduzierten

Betonfertigteilen zu arbeiten, wurde

es in Ortbetonbauweise erstellt. Die Vorsatzschalen

der Sandwichwände wurden

abschnittsweise im größtmöglichen Format

gefertigt, um Fugen auf ein Minimum zu

reduzieren. Für die Schalung wurden zudem

keine Strukturmatrizen, sondern Holzbretter

verwendet, die im wilden Verband aneinandergefügt

wurden. Das Gebäude sollte

wie ein präzise gearbeitetes Werkstück aus

Sichtbeton wirken, das Handwerkskunst

über das nicht ganz perfekte Oberflächenbild

sichtbar macht.

Aus Nachhaltigkeitsgründen wurde zu 99

Prozent Recyclingbeton verwendet, auch

für die Sichtbetonfassade. Darüber hinaus

dienen in die Betondecken eingelegte

Plastikhohlkörper der Materialeinsparung.

Bei der Suche nach einer entsprechenden

Lösung für die Wände stießen die Architekten

auf »Schöck Isolink Typ C«. Dieser

Befestigungsanker wird üblicherweise im

Betonfertigteilbau für die rechnerisch wärmebrückenfreie,

energieeffiziente Verbindung

zwischen Vorsatz- und Tragschale bei

kerngedämmten Betonfassaden und -wänden

verbaut. Die aus dem Glasfaserverbundwerkstoff

Combar gefertigten Stäbe

verfügen über hervorragende bauphysikalische

Kennwerte und sind Passivhaus-zertifiziert.

Sie sind in jeder Art von Dämmung

einsetzbar und aufgrund ihrer Materialität

korrosionsresistent. Daher bedarf es nur

SCHÖCK (3)

Deutlich erkennbar: Im oberen Teil die in die Tragschicht

eingebohrten »Schöck Isolink Typ C« sowie die Schalung.

Im unteren Teil der Blick von oben auf die Dämmschicht

und die Bewehrung.

einer äußerst geringen Betondeckung. Aufgrund

der hohen Tragfähigkeit sind zudem

großformatige Elemente realisierbar.

Das Material war den Architekten bereits

aus anderen Projekten bekannt, bei denen

die Vermeidung elektromagnetischer Strahlung

wichtig war. Bei der Planung des Werkstattgebäudes

gab die Korrosionsfreiheit als

spezifische Materialeigenschaft den Ausschlag.

Dadurch konnte die Vorsatzschale

in einer Dicke von lediglich 12 cm statt der

sonst üblichen 20 bis 22 cm ausgeführt werden.

Außerdem ist »Schöck Isolink« für die

Anwendung in Ortbeton geeignet. Da eine

Zulassung für Einkleben vorliegt, konnte die

Tragschale nach dem Austrocknen nachträglich

mit Bohrlöchern für die Stäbe versehen

werden.

Einfache Montage

Wenn es wie beim Werkstattgebäude um

die Abtragung der Lasten freihängender

Fassaden geht, wird der Horizontalanker

»Schöck Isolink Typ C-SH« mit dem Diagonalanker

»Schöck Isolink Typ C-SD« kom-

72 l Februar 2026 Fassade & Rohbau


biniert. Die Montage der Anker ist einfach,

da man nichts ausgleichen oder unterlegen

muss. Nach dem Bohren und Säubern der

Bohrlöcher wird der Verbundmörtel eingebracht.

Anschließend werden die mit einem

Tiefenbegrenzer versehenen Stäbe einfach

bis zum Anschlag eingeschoben.

Umfassender Service

Für die Fassadenbefestigung wurden insgesamt

rund 10 000 »Isolink Typ C« verbaut.

Als Serviceleistung hat Schöck im Vorfeld

für jedes Bauteil die Bemessung der »Isolink«-Anker

berechnet und entsprechende

Verlegepläne erstellt. Diese wurden mit

den Stäben geliefert. Mithilfe eines Lasermessgeräts

konnten die Bohrpunkte übertragen

und Bohrlöcher exakt positioniert

werden. Um eine fachgerechte Ausführung

zu gewährleisten, wurden die Verarbeiter

vom Hersteller direkt auf der Baustelle eingearbeitet.

Neben der Anleitung nahmen die

Einbaumeister von Schöck außerdem mehrfach

Auszugstests vor, um den korrekten

Einbau und die ausreichende Belastbarkeit

der Anker zu überprüfen. Sobald die Stäbe

gesetzt waren, wurde die 16 cm starke Dämmung

aufgebracht und die Bewehrung für

die Vorsatzschale eingebaut. Anschließend

wurde die Schalung positioniert und der

Zwischenraum zwischen Dämmung und

Schalung mit Ortbeton verfüllt.

Nachhaltigkeitsziele erreicht

Architekt Rainer Jöst lobt die Zusammenarbeit

mit Schöck und ist sehr zufrieden: »Wir

wollten die Verarbeitung von Beton anders

und sparsamer angehen und es hat funktioniert.

Die Auszugstests waren besser als

gefordert. Dank ›Schöck Isolink‹ haben wir

das erreicht, was wir wollten, und freuen

uns über das gute Ergebnis.«

Auch die geforderten Werte der Energieeinsparverordnung

(EnEV) werden von

»Schöck Isolink« deutlich unterschritten.

Damit leistet das Passivhaus-zertifizierte

Bauteil einen wichtigen Beitrag zum Nachhaltigkeitskonzept

des Werkstattgebäudes –

denn ein erklärtes Ziel der Architekten neben

der Ressourcenschonung war, mit dem

Gesamtgebäude energetisch mindestens

30 Prozent besser als EnEV 2009 zu sein.

Im Zusammenspiel mit weiteren Komponenten,

wie den mit PV-Anlagen bestückten

Biodiversitätsdächern, der energieeffizienten

Lüftungszentraltechnik mit Rückkühlsystem

und den dreifach verglasten Fenstern

mit integrierten Jalousien hinter einer Prallscheibe,

wurde dieses Ziel erreicht.

All das sind Maßnahmen, die nicht nur

der Umwelt helfen, sondern gleichzeitig die

Aufenthaltsqualität im Gebäude optimieren.

Beispielsweise befindet sich am Kreuzungspunkt

der beiden Gebäudeteile das zentrale

und kommunikativ angelegte Treppenhaus.

Damit es trotzdem ruhig bleibt, ist Schöck

auch hier im Einsatz: Der Anschluss der

Fertigteiltreppen mit »Schöck Tronsole Typ

F« an die Podeste stellt eine ausreichende

Trittschalldämmung sicher – für angenehme

Gespräche und ungestörtes Arbeiten

in den angrenzenden Büroräumen. ?

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Die fertige Sichtbetonfläche rechts lässt

den wilden Verband klar erkennen. Die

Fassade ist durch »Schöck Isolink Typ C«

fest, sicher und wärmebrückenfrei durch

die Dämmschicht hindurch mit der Tragschale

verbunden.

Fassade & Rohbau

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Februar 2026 l 73


Mission

Eigenheim

»Rund 60 Prozent des

Projekts haben wir selbst

übernommen – von der

Planung bis zur Arbeit auf der

Baustelle«, sagt Bauherrin

Sandra Dürrschmidt.

SCHLAGMANN POROTON – 60 Prozent

Eigenleistung: Der Name »Mission

Hausbau in Friedberg« passt

perfekt für den Bau-Blog zweier

Bauherren. Ein Jahr lang hat das

junge Paar auf der Baustelle mit

angepackt und geschuftet. Und

dabei fast jeden Schritt auf Instagram

dokumentiert. Das Ergebnis:

Ein großzügiges Einfamilienhaus mit

vollunterkellerter Doppelgarage

samt Hebebühne.

Die Friedberger Bauherrin, frischgebackene

Absolventin der Bautechnikerschule in

München, ist zugleich die Planerin ihres

Eigenheims: 282 m² Wohnraum, 569 m²

Nutzfläche, das Grundstück 788 m² groß.

Von der Theorie gleich rein in die Praxis: In

der Bauzeit habe sie nochmal richtig viel

dazugelernt, schreibt sie. Etwa, wie

anspruchsvoll die Koordination der

Gewerke ist – »das Vier-Wochen-

Vorausdenken«. Und auch das

weiß sie heute: Es wird niemals

»die« eine richtige Lösung für

ein Problem geben und auch

nie »die« perfekte Planung.

»Mein Ziel war ein nachhaltiger

Bau: langlebig, hochwertig und

so konzipiert, dass alle Materialien

am Ende des Lebenszyklus sortenrein

getrennt werden können«, sagt Bauherrin

Sandra Dürrschmidt.

Wer selbst einmal gebaut hat, muss

schmunzeln, wenn er den Bau-Blog durchstöbert,

denn das Erlebte ist vielen Hausbesitzern

bekannt: Erst das nervenaufreibende

Hin und Her, bis es endlich grünes Licht

von der Behörde gibt. Wechselnde Sachbearbeiter,

die den Bebauungsplan unterschiedlich

streng auslegen. Und jeder von

ihnen entdeckt in den Bauunterlagen noch

irgendein Detail, woran man noch rumkritteln

könnte.

Nachhaltige Bauweise mit Ziegeln

Die Statik des Hauses sowie die Entwässerungsplanung:

Davon hat die Bauherrin

lieber die Finger gelassen und diese Aufgabe

an Bekannte delegiert. Dass sie aber

grundsätzlich anpacken kann, hat die junge

Frau bereits bei der Flutkatastrophe im Ahrtal

bewiesen. Mit mehreren Mitschülern

SCHLAGMANN POROTON (3)

half sie Familien beim

Wiederaufbau ihrer zerstörten

Häuser. Die Schlagmann-Edmüller-Stiftung

unterstützte

dabei mit Geld und Ziegeln.

Für sein eigenes Zuhause in Friedberg

entschied sich das Paar für den präzisionsgeschliffenen

»Planziegel-U9« von Schlagmann

Poroton mit 42,5 cm Stärke: stabil,

ausgezeichnet wärmedämmend und feuerbeständig.

Ihr neues Zuhause heizen die

beiden mit Wärmepumpe und Grundofen.

Das mit 52° relativ steile Dach bietet zudem

viel Platz für Photovoltaik. So erreicht das

Haus den gewünschten KfW-Standard 55.

Der Baustoff der Wahl: der präzisionsgeschliffene

»Planziegel-U9« von Schlagmann Poroton mit 42,5 cm Stärke.

Ein Aquarium als Raumteiler

Das Friedberger Einfamilienhaus lässt sich

bei Bedarf in zwei Wohnungen aufteilen,

mit einem rollstuhltauglichen Erdgeschoss.

Was dem Paar außerdem noch wichtig war:

Es wird mit langlebigen, natürlichen Ziegeln

von Schlagmann gebaut. Denn sollte

das Gebäude doch einmal abgerissen werden,

muss sortenreines Recycling möglich

sein. Dafür eignen sich Ziegel bestens.

Insgesamt sollte das Gebäude so monolithisch

wie möglich sein – schlicht, funktional,

ganz ohne Schnickschnack. Im Haus

jedoch erfüllten sich die Bauherren einen

Traum: ein 450 l großes, im Mauerwerk eingelassenes

Aquarium als Raumteiler zwischen

Küche und Wohnzimmer. ?

Das Friedberger Einfamilienhaus lässt sich bei Bedarf in

zwei Wohnungen aufteilen, mit einem rollstuhltauglichen

Erdgeschoss. Errichtet wurde das Gebäude mit langlebigen,

natürlichen Ziegeln von Schlagmann Poroton.

74 l Februar 2026 Fassade & Rohbau


Unser Stand auf der

FENSTERBAU

FRONTALE 2026:

Halle 6 · Stand 153

Mit dem System VEKA

Immer einen Schritt voraus

Erleben Sie die klaren Vorteile einer Partnerschaft mit System!

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Klasse-A-Qualität und darüber hinaus einfach alles, was Sie für die

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Fassade VEKA & Rohbau AG · Dieselstraße 8 · D-48324 Sendenhorst · Telefon 02526 29-0 · info@veka.com · www.veka.de · Ein Unternehmen der Laumann Februar Gruppe 2026 l 75


Brandschutz auch

bei Wind und Wetter

»Aestuver«-Brandschutzplatten

stehen für einen Brandschutz, der

zertifiziert wetterfest ist und dabei

die vielseitigsten Einsatzmöglichkeiten

abdecken kann.

JAMES HARDIE – »Aestuver«-

Brandschutzplatten stehen für

Brandschutz, der zertifiziert wetterfest

ist und die vielseitigsten Einsatzmöglichkeiten

abdecken kann.

James Hardie bietet damit leistungsfähige

Lösungen für den baulichen

Brandschutz, die Sicherheit, Wirtschaftlichkeit

und Dauerhaftigkeit

vereinen. Ergänzende digitale Planungswerkzeuge

unterstützen bei

der Umsetzung anspruchsvoller

Brandschutzkonzepte.

Im baulichen Brandschutz sind durchdachte

Konstruktionen entscheidend – insbesondere

dann, wenn hohe Anforderungen

an Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Wetterfestigkeit

gleichzeitig erfüllt werden

müssen. Genau hier setzen »Aestuver«-

Brandschutzplatten von James Hardie an:

Sie verbinden geprüften baulichen Brandschutz

mit außergewöhnlicher Widerstandsfähigkeit

gegenüber Witterungseinflüssen

und bieten Planern, Verarbeitern und Bauherren

innen wie außen ein Höchstmaß

an Sicherheit.

»Aestuver«-Brandschutzplatten sind

nicht brennbar (Baustoffklasse A1), formstabil

sowie dauerhaft beständig gegen

Feuchtigkeit, Frost und extreme Temperaturschwankungen.

Umfangreiche Prüfungen

belegen ihre Resistenz gegenüber

UV-Strahlung, Wasser, Salz, Schmutz und

weiteren Umwelteinflüssen. Damit eignen

sie sich für Anwendungen, bei denen

Brandschutz auch unter anspruchsvollen klimatischen

Bedingungen zuverlässig funktionieren

muss.

Die zementgebundenen, glasfaserbewehrten

Leichtbetonplatten erfüllen in

Bezug auf Witterungseinflüsse gemäß

EAD 350142-00-1106 die Nutzungskategorien

(Typ Z1, Z2, Y, X) und sind damit

für eine Vielzahl von Innen- und Außenanwendungen

zertifiziert. »Aestuver« kann

u. a. für wetterfeste Brandschutzlösungen

mit hoher technischer Qualität und vielseitigen

Einsatzmöglichkeiten bei Wand- und

Deckenkonstruktionen, Schachtwänden,

Fassaden, WDVS, Träger- und Stützenbekleidungen

eingesetzt werden.

Geprüfte Top-Konstruktionen

im baulichen Brandschutz

»Aestuver«-Lösungen haben sich in verschiedenen

geprüften Top-Konstruktionen

des baulichen Brandschutzes besonders

bewährt. Dazu zählt die Schachtwand

ohne Unterkonstruktion (»3 S 31 AE«). Die

Lösung ist selbsttragend; eine zusätzliche

Unterkonstruktion ist nicht erforderlich.

Auch Dämmstoffe werden nicht benötigt.

Des Weiteren nennt James Hardie die

freitragende Flurdecke (»2 S 34 AE«). Sie

kann ohne Abhängung z. B. bei Flurdecken

bis zu einer Spannweite von 1,8 m ausgeführt

werden. Die Montage erfolgt mit zwei

Lagen 30-mm-Standardplatten. Die Decke

ist für Brandbeanspruchung von oben oder

unten ausgelegt und erreicht die Feuerwiderstandsklasse

F90. Die Witterungsbeständigkeit

ist ohne Beschichtung gegeben.

Träger- und Stützenbekleidungen können

als einlagige Bekleidungssysteme ausgeführt

werden. Die Platten sind im Querformat

zuschneidbar und lassen sich so an

unterschiedliche Geometrien von Stahloder

Betonbauteilen anpassen. Je nach

Ausführung werden Feuerwiderstandsklassen

von F30 bis F180 sowie die Klassifizierungen

R30 und R180 erreicht.

Digitale Planung

und fachlicher Austausch

Mit der neuen »Aestuver«-BIM/CAD-Bibliothek

erweitert James Hardie sein Angebot

um digitale Planungswerkzeuge für den

baulichen Brandschutz. Die bereitgestellten

BIM-Daten ermöglichen Architekten und

Fachplanern eine noch präzisere und effizientere

Planung geprüfter Brandschutzkonstruktionen.

Die Bibliothek steht ab sofort zum

Download bereit. Ergänzend zur technischen

Planung sucht »Aestuver« den fachlichen

Austausch auch digital. Unter »Aestuver

– Kompetenz im Brandschutz« informiert

die James-Hardie-Marke regelmäßig auf

LinkedIn über aktuelle Produktentwicklungen,

geprüfte Brandschutzkonstruktionen

sowie Referenzprojekte. Die Präsenz richtet

sich gezielt an Architekten, Fachplaner,

Verarbeiter und Entscheider und bietet eine

zentrale Plattform für fachlichen Dialog rund

um den wetterfesten baulichen Brandschutz

mit »Aestuver«.

?

HALLE 7

STAND 302

76 l Februar 2026 Fassade & Rohbau


Mobile Akku-Tischkreissäge

mit großer Schnitthöhe

Werkzeuge

BOSCH – Bosch erweitert sein »Professional 18V«-Portfolio um die leistungsstarke

»GTS 18V-70 Professional«. Die Akku-Tischkreissäge wurde für Handwerker entwickelt,

die eine optimale Mobilität benötigen, ohne Kompromisse bei Schnittleistung

und Präzision einzugehen.

Wer an wechselnden Arbeitsorten eine leicht

transportierbare Tischkreissäge mit hoher Schnittleistung

benötigt, findet in der »GTS 18V-70 Professional«

von Bosch einen zuverlässigen Begleiter.

Das Gerät überzeugt mit einer Schnitthöhe von

70 mm und ermöglicht darüber hinaus Parallelschnitte

bis 635 mm. Die kabellose Tischkreissäge

ist die ideale Wahl für das Schneiden von

Sparren, Balken und Plattenmaterial sowie prädestiniert

für den Einsatz bei der Installation von

Profilen oder dem Verlegen von Fußböden.

Mit einem reduzierten Gewicht von rund 21 kg

(ohne Akku), einer kompakten Bauform und ihrem

Einhand-Trage-Design ist die Säge gut geeignet für

mobile Einsätze und häufige Arbeitsplatzwechsel.

Die »GTS 18V-70 Professional« verspricht durch

den zahnstangengeführten Parallelanschlag und

den genauen, in den wichtigsten Winkeln einrastenden

Anschlag äußerst präzise Schnitte. Darüber

hinaus erlaubt die werkzeuglose Verstellung

des Sägeblatts Winkelschnitte von -2° bis 47°,

und der werkzeuglose Spaltkeil ermöglicht eine

schnelle Verstellung für verdeckte Schnitte.

Der bürstenlose Motor des Akku-Geräts liefert

die Leistung einer kabelgebundenen Tischkreissäge.

Dank des kraftvollen Akkus sind mobiles

Arbeiten und volle Bewegungsfreiheit am Arbeitsplatz

und auf der Baustelle gewährleistet. Bosch

empfiehlt für den Einsatz der »GTS 18V-70 Pro-

fessional« die neuen »Expert«-Akkus ab dem

Modell »EXBA18V-40« mit 4,0 Ah.

Staubreduziertes Arbeiten

in Innenräumen

Für Arbeiten in Innenräumen ist eine gute Staubabsaugung

entscheidend. Die »GTS 18V-70

Professional« verfügt über zwei »Click & Clean«-

Anschlüsse, die es erlauben, Staubabsaugungen

schnell und einfach zu installieren und so für erhöhten

Anwenderschutz und einen staubreduzierten

Arbeitsbereich sorgen. Die Akku-Tischkreissäge

verfügt über ein durchdachtes Bremssystem, das

das Sägeblatt schnell stoppt. Das Sägeblatt einfach

und schnell zu wechseln, ist mit der Spindelarretierung

möglich. Dank eines Schlitzes im

Parallelanschlag kann zudem ein Federkamm

montiert werden, der vor Rückschlägen schützt.

Der integrierte Sanftanlauf verhindert ruckartiges

Anlaufen und schont so den bürstenlosen Motor

und den Akku. Das »Professional 18V«-System

deckt darüber hinaus alle weiteren maßgeblichen

Anwendungen mit 18 V ab und geht dank der herstellerübergreifenden

AmpShare-Allianz über das

Angebot von Bosch hinaus: Alle Geräte – vom

kompakten Schrauber bis hin zur Kapp- und Gehrungssäge

– lassen sich mit ein und demselben

18-V-Lithium-Ionen-Akku und nur einem Ladegerät

betreiben. Das spart Zeit, Platz und Geld.?

Mit zahnstangengeführtem

Parallelanschlag und einer

maximalen Schnittkapazität

rechts von 635 mm ermöglicht

die »GTS 18V-70 Professional«

präzise Längsschnitte auf der

Baustelle.

Die Akku-Tischkreissäge »GTS 18V-70

Professional« erreicht eine Schnitthöhe von

bis zu 70 mm und ist für mobile Einsätze

ausgelegt.

BOSCH (2)

Werkzeuge & Befestigungssysteme

Februar 2026 l 77


Ob mit

Staubfangbeutel

oder einem Sauger mit Bluetooth-Einschaltautomatik

– mit

dem Absaugsystem von Festool lässt

es sich nahezu staubfrei arbeiten.

Mobilität, Power und Sicherheit

FESTOOL (2)

HALLE 9

STAND 502

FESTOOL – Seit über 40 Jahren steht Festool für höchste Präzision und

Qualität bei Tauchsägen. Mit der neuen Akku-Tauchsäge »TSC 55 KS« will

das Unternehmen erneut Maßstäbe setzen – speziell für professionelle

Anwender, die mobil, präzise und sicher arbeiten wollen.

Die neue leistungsstarke Akku-Tauchsäge

»TSC 55 KS« von Festool – mit sensorbasiertem

»KickbackStop«, der die Verletzungsgefahr

durch einen Rückschlag beim

Sägen vermindert.

»Die ›TSC 55 KS‹ ist unsere Antwort auf die steigenden

Anforderungen im Handwerk. Sie vereint

Mobilität, Leistung und Sicherheit in einem

kompakten System – und ist damit das perfekte

Werkzeug für Schreiner und Zimmerer, die

täglich Höchstleistungen bringen«, erklärt Boris

Seyfried, Produktmanager bei Festool. Die Tauchsäge

ist auf maximale Mobilität ausgelegt. Dank

ihrer kompakten Bauform und dem geringen

Gewicht (3,5 kg) liegt sie perfekt in der Hand und

ist sofort einsatzbereit – mit nur einem Akkupack.

Das schlanke Design ermöglicht präzise Schnitte

direkt an der Wand und ohne Überstand auf

der Führungsschiene.

Ein Akkupack an der Säge, der zweite am Ladegerät:

So wird unterbrechungsfreies Arbeiten zum

Standard. Im Inneren der »TSC 55 KS« sorgt ein

bürstenloser EC-TEC-Motor mit 5 200 min -1 in

Kombination mit intelligenter Leistungselektronik

und dem 8,0-Ah-Li-Highpower Akkupack für

beeindruckende Schnittperformance. Die speziell

entwickelten 1,6-mm-Dünnschnittsägeblätter

ermöglichen ein kraftsparendes Arbeiten,

verlängern die Akkulaufzeit und liefern saubere

Schnittergebnisse – ideal für anspruchsvolle

Anwendungen im Holzbau und Innenausbau.

Sicherheit durch »KickbackStop«

Sicherheit ist ein zentrales Element der neuen

Akku-Tauchsäge. Der neue, sensorbasierte »KickbackStop«

reagiert blitzschnell und stoppt das

Sägeblatt bei einem Rückschlag – schneller als

ein Wimpernschlag. So werden nicht nur Werkstücke

geschützt, sondern auch die Hände der

Anwender effektiv vor Verletzungen bewahrt.

Für die »TSC 55 KS« steht ein umfangreiches

Zubehörsystem bereit: Führungsschienen, Winkelanschläge

und Sägetische ermöglichen präzise

Zuschnitte und saubere Abläufe – ganz ohne

Nacharbeit. Das neue Lichtmodul »LM-TS/TSC«

sorgt für optimale Sicht direkt am Schnittbereich,

auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Und der

neue Staubfangbeutel »SB/2-TSC/HKC« ermöglicht

mobiles, staubarmes Arbeiten – auch ohne

angeschlossenen Sauger. Dank der Öffnungsklappe

lässt er sich einfach und vollständig entleeren.

Durch den innovativen Faltmechanismus kann der

Staubbeutel mit dem Gerät im Systainer transportiert

werden und ist mit nur einem Handgriff

sofort einsatzbereit. Auch bei angeschlossenem

Sauger erleichtert der neue rastbare Winkelstutzen

das Arbeiten. Der Anwender entscheidet, ob

der Saugschlauch in einer gewünschten Position

fixiert ist oder in 360° flexibel mit Anwendung

mitdreht. Über die Festool-App lassen sich Akkustatus,

Motortemperatur und »KickbackStop«-

Funktion jederzeit abrufen. Selbstverständlich sind

auch Software-Updates über die App möglich.?

78 l Februar 2026 Werkzeuge & Befestigungssysteme


Ferngesteuerte Laserbasis

zur präzisen

Linienausrichtung

SOLA – Laserlinien schnell und kontaktlos ausrichten – das ermöglicht die Neuheit

»RCB« von Sola. Die elektronische Basis für Lasergeräte lässt sich per Fernbedienung

steuern und sorgt so für effizientes Arbeiten auf der Baustelle.

Die »RCB«-Laserbasis ist an einer magnetischen

Wandhalterung befestigt. Hier wird

die horizontale Laserlinie millimetergenau

per Fernbedienung eingestellt.

Sola präsentiert mit dem »RCB« eine elektronische

Basis für Lasergeräte zur schnellen und

präzisen Feinjustierung von Laserlinien. Die Laserbasis

wird per Fernbedienung gesteuert. Dadurch

lassen sich vertikale und horizontale Laserlinien

rasch, exakt und kontaktlos ausrichten. Ein manuelles

Nachjustieren direkt am Gerät ist nicht erforderlich.

Das spart Zeit, reduziert Laufwege und

erleichtert effiziente Arbeitsabläufe auf der Baustelle.

Die mitgelieferte Fernbedienung ermöglicht

das Ausrichten der Laserlinien aus einer

Entfernung von bis zu 30 m.

Der »RCB« kann das montierte Lasergerät

um 360° im und gegen den Uhrzeigersinn drehen.

Die Rotation erfolgt elektronisch, wenn die

Fernbedienung verwendet wird. Alternativ lässt

sich das Gerät manuell über einen Drehknopf an

der Basis steuern. Drei Geschwindigkeitsstufen

der Fernbedienung ermöglichen sowohl schnelles

Positionieren als auch die millimetergenaue

Feinjustierung der vertikalen Linien.

Horizontale Laserlinien präzise ausrichten

Horizontale Laserlinien werden über die integrierte

Nivellierplattform ausgerichtet. Mit der Fernbedienung

lässt sich das Lasergerät millimetergenau

um bis zu 20 mm anheben oder absenken. Die

Linie kann stufenlos feinjustiert oder direkt auf

die maximale Verstellhöhe eingestellt werden. So

lassen sich Höhenkorrekturen präzise durchführen,

ohne das Gerät selbst berühren zu müssen.

Der »RCB« lässt sich vielseitig einsetzen. Auf

dem Boden sorgen drei höhenverstellbare Stand-

füße und eine integrierte Dosenlibelle für eine

exakte Nivellierung. Alternativ kann die Basis auf

einem Stativ oder auf der mitgelieferten magnetischen

Wandhalterung montiert werden. Der

»RCB« ist mit gängigen Linienlasern kompatibel

und unterstützt Geräte mit 1/4“- oder 5/8“-Gewinde.

Damit eignet er sich für Anwendungen im

Innenausbau, bei Montagearbeiten oder zur präzisen

Ausrichtung von Bauelementen. Der integrierte

Li-Ion-Akku wird über USB-C geladen und

ermöglicht einen mobilen, professionellen Einsatz.

Dass Gerät ist einzeln erhältlich und kann auch

zusammen mit dem Linienlaser »Plano3D Green«

als Set bezogen werden. Beide Varianten enthalten

die Laserbasis, die Fernbedienung, die magnetische

Wandhalterung, ein USB-C-Ladekabel

und einen Gewindeadapter. Das Set mit »Plano

3D Green« umfasst zusätzlich den Linienlaser,

Akkus und das Ladezubehör.

?

SOLA (2)

Fernbedienung der »RCB«-Laserbasis beim

Einstellen vertikaler und horizontaler Laserlinien

aus der Distanz.

Werkzeuge & Befestigungssysteme


Linien-Receiver erweitert Arbeitsbereich

STABILA (2)

Der Linien-Receiver »RL 230 RG« erleichtert präzises

Arbeiten über große Distanzen unter anderem beim

Roh- und Innenausbau, bei Elektro, SHK, Fliesenoder

Fassadenbau, aber auch bei der Bauvermessung

sowie dem Landschaftsbau.

HALLE 9

STAND 501

STABILA – Mit dem neuen Linien-Receiver »RL 230 RG«

können Signale von pulsmodulierten Linienlasern über lange

Distanzen aufgenommen werden. Damit ist das Gerät für

vielfältige Aufgaben prädestiniert – von der Ausrichtung von

Wandkonstruktionen bis hin zur Bauvermessung.

vermessung ist der Linien-Receiver eine gute

Unterstützung. Der leistungsstarke Empfänger

ermittelt exakt die Position einer pulsmodulierten

Laserlinie zur Referenzebene und ist damit

ideal für Höhenübertragungen.

Abhängig vom eingesetzten Stabila-

Laser erweitert der Laser-Empfänger

»RL 230 RG« den Arbeitsbereich um

das bis zu Siebenfache bei grünen

Laserlinien bzw. um das bis zu

Achtfache bei roten Laserlinien.

Wenn Laserlinien mit bloßem Auge schwer oder

nicht mehr erkennbar sind, z. B. bei großen Entfernungen

oder grellem Sonnenlicht, ist ein Receiver

die perfekte Ergänzung zum Laser. Der neue

Linien-Receiver »RL 230 RG« von Stabila nimmt

Signale von pulsmodulierten Linienlasern über

große Strecken auf. Abhängig vom eingesetzten

Stabila-Laser beträgt der Arbeitsbereich zwischen

2 m und 300 m – also das bis zu Siebenfache bei

grünen Laserlinien (max. Reichweite »LAX 600

G« ohne Receiver: 40 m, mit Receiver: 300 m)

bzw. das bis zu Achtfache bei roten Laserlinien

(»LAX 600« ohne Receiver: 30 m, mit Receiver:

240 m). Damit ist er ein unabkömmliches

Zubehör: So z. B. bei der Ausrichtung von

Wandkonstruktionen, beim Abhängen von

Decken über größere Distanzen bzw. der

Höhenübertragung auf weite Strecken, aber

auch bei Fliesen- und Bodenbelagsarbeiten

sowie beim Ausrichten von Fensteroder

Türrahmen bzw. Fassadenelementen.

Er eignet sich zudem bei der Montage

von Kabeltrassen und Kanälen oder dem

Verlegen von Unterputzrohren auf einer

konstanten Höhe sowie bei der Installation

von Rohrleitungen mit definierter Steigung.

Auch im Landschaftsbau, bei Erdarbeiten

und Geländenivellierung oder bei der Bau-

Visuelle und akustische Unterstützung

Bei der Zielführung wird der Anwender zum einen

visuell, zum anderen akustisch unterstützt. Auf

dem Digital-Display, das sowohl auf der Vorderals

auch Rückseite eingebaut ist, zeigen Pfeile

die genaue Position des Receivers relativ zur

Referenzebene des Lasers an. Ergänzend dazu

kann ein akustisches Signal zugeschaltet werden,

dessen Pieptöne sich in der Lautstärke regeln

lassen (laut: 105 dB, leise: 85 dB). Abweichungen

zur Referenzebene können durch manuelles

Verschieben des Empfängers korrigiert werden.

Passend zur Anwendung und Arbeitssituation

lässt sich zudem die Empfindlichkeit variieren – je

nachdem, ob man sehr exakt oder schnell über

weite Strecken arbeiten möchte (»fein« ± 1 mm,

»grob« ± 3 mm).

Das robuste Gehäuse ist wasser- und staubdicht

nach IP 66 und damit für den harten Baustellenalltag

ausgelegt. Befestigen lässt sich der

Empfänger vielseitig: dank seines integrierten

Magnetsystems an Metallprofilen und Ständerwerken

bzw. mittels Halterung an Nivellierlatten.

Neben der flexiblen Befestigung punktet der Empfänger

auch mit seiner Ausdauer: Die Betriebsdauer

mit zwei AA-Batterien beträgt bis zu 45

Stunden, eine Anzeige informiert jederzeit über

den aktuellen Ladestand.

?

80 l Februar 2026 Werkzeuge & Befestigungssysteme


Montage mit

Mehrwert

SFS – Auf der Dach+Holz International

in Köln präsentiert SFS Produkte für das

Flachdach und den Metallleichtbau. Am

IFBS-Gemeinschaftsstand können

Besucher das ergonomische

Setzgerät »ErgoDek« und die

akkubetriebene Induktionsschweißlösung

»isoweld B«

live erleben.

Mit verstellbaren Griffen und

magazinierten Befestigern

unterstützt »ErgoDek«

reproduzierbare Ergebnisse

und erleichtert den Montagealltag

deutlich.

HALLE 8

STAND 441

SFS rückt auf der Dach+Holz

International insbesondere zwei

Systeme in den Fokus, die zentrale

Arbeitsschritte im Flachdachund

Metallleichtbau abdecken.

Mit »ErgoDek« stellt das Unternehmen

ein ergonomisches

Setzgerät für die Überlappungsbefestigung

an Tragschalen vor.

Das Arbeiten in aufrechter Haltung,

verstellbare Bediengriffe

und die Verarbeitung magazinierter

Befestiger tragen zu einem

gleichmäßigen Setzbild bei und

reduzieren körperliche Belastungen.

Dank der Kompatibilität mit

marktüblichen Bohrschraubern

bleibt das Gerät flexibel einsetz-

Die akkubetriebene Gerätegeneration

»isoweld B« arbeitet netzunabhängig und

stellt dank automatischer Kalibrierung

konstante Schweißparameter auf

weitläufigen Flachdächern sicher.

bar. Auch bei höheren Stückzahlen

lassen sich konstante

Setztiefen erzielen, was sich insbesondere

auf großen Dachflächen

positiv auswirkt.

Ergänzend zeigt SFS mit »isoweld

B« die weiterentwickelte,

akkubetriebene Generation des

bewährten Induktionsschweißsystems.

Die automatische Kalibrierung

bei jedem Start stellt

stabile Schweißparameter sicher

und erhöht damit die Prozesssicherheit

auf der gesamten Dachfläche.

Zugleich ermöglicht der

Akkubetrieb ein netzunabhängiges

Arbeiten, was insbesondere

auf weitläufigen oder abschnittsweise

eingerichteten Flachdächern

Vorteile bringt. Für die

Qualitätssicherung steht zudem

ein Tages-Schweißpunktzähler

zur Verfügung, der die Dokumentation

direkt auf der Baustelle

erleichtert. Das System steht

in zwei Varianten zur Verfügung

– als Standgerät und mobile Einheit

–, die unterschiedliche Einsatzsituationen

abdecken und für

gängige Dachbahnen wie PVC,

FPO und EPDM geeignet sind.

Darüber hinaus unterstützt der

Mietservice von SFS Anwender

mit regelmäßiger Wartung und

fachkundiger Einweisung. Neben

Vorführungen der Geräte bietet

der Messestand die Möglichkeit,

mit den Experten von SFS

ins Gespräch zu kommen, technische

Details zu vertiefen, Einsatzbereiche

zu bewerten und

spezifische Projektanforderungen

zu besprechen. Damit richtet

NEU

Die neuen Rührwerke

Damit Sie richtig gut mischen!

sich das Angebot insbesondere

an Fachleute, die Montageprozesse

im Flachdach- oder Metallleichtbau

optimieren möchten

und Wert auf zuverlässige, praxistaugliche

Systeme legen.?

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Februar 2026 l 81


Der neue »KMR BN HiPower«-

Akku-Nagler mit Druckregulierung.

Akku-Nagler mit

vier Schlagkraftmodi

BEA GROUP – Die BeA Group präsentiert

auf der Dach+Holz den

neuen Akku-Nagler »BN HiPower«,

den Akku-Schrauber »BSD multi«

(beide unter der Marke KMR) und

neue BeA-Coil-Nagler mit einem

innovativen Sicherheitssystem.

Zudem werden Geräte und Lösungen

von Autotec zur automatisierten

Befestigung gezeigt.

Das Akku-Sortiment bei KMR wird um den

neuen Akku-Nagler »BN HiPower« erweitert.

Der D-Kopf-Nagler wird über einen 4,0-Ah-

Lithium-Ionen-Akku mit Energie versorgt. Mit

der Druckregulierung werden vier Schlagkraftmodi

eingestellt. Damit lässt sich der

Eintreibvorgang an den Untergrund und die

benötigte Eintreibtiefe anpassen. Dies redu-

ziert den Energieverbrauch

und minimiert den Geräteverschleiß.

Der neue Akku-

Schrauber »KMR BSD multi« ist

ergonomisch geformt, vergleichsweise

leicht und einfach umrüstbar

für Anwendungen im Holz- und im Trockenbau.

Mit wenigen Handgriffen werden

die zwei Rundmagazinaufsätze zur

Verarbeitung mit Coils und der Aufsatz für

Streifennägel mit dem Antrieb verbunden.

Die neuen BeA-Coil-Nagler »DC 502«

für Nägel bis 50 mm und »DC 652« für

Nägel bis 65 mm werden mit einem speziellen

Sicherheitssystem ausgestattet:

Auch bei einem gedrückt gehaltenen Auslöser

werden die Geräte nach zwei bis drei

Sekunden ohne Schuss automatisch abgeschaltet.

Damit werden unbeabsichtigte

Auslösungen

und Verletzungen

vermieden. Mit dieser

innovativen Lösung setzt die

BeA Group nach eigenen Angaben

gegenwärtig den Maßstab bei

der Umsetzung der Empfehlungen der

DIN EN ISO 11148-13. Die Norm gilt für

nicht elektrisch betriebene handgehaltene

Eintreibgeräte.

?

BEA

HALLE 9

STAND 318

Verdeckt montiert,

perfekt fixiert

Der

»HDCLT140« kann

komplett vom Fußbodenaufbau

verdeckt werden.

SIMPSON STRONG-TIE – Unauffällige

Details können im Holzbau den

Unterschied machen: Der neue Zuganker

»HDCLT140« von Simpson

Strong-Tie ermöglicht verdeckte

Anschlüsse von CLT-Wänden an

Betonböden – bei geringer Anschlusshöhe

und flexiblem Höhenausgleich.

SIMPSON STRONG-TIE

Werden CLT-Wände an Betonböden angeschlossen,

schätzen es viele Architekten und

Planer, wenn die Verbindungsmittel hinterher

nicht mehr zu sehen sind. Aus diesem Grund

hat Simpson Strong-Tie den neuen Zuganker

»HDCLT140« entwickelt: Dank einer sehr

geringen Anschlusshöhe von knapp 140 mm

kann er so installiert werden, dass er komplett

vom Bodenaufbau verdeckt wird. Der

»HDCLT140« macht unter der Wandtafel bei

direkter Vollauflage eine Ausgleichsschicht

von bis zu 25 mm Höhe möglich. Bei einer

Montage mit zusätzlichem Abstand zwischen

Bodenplatte und Verbinder kann die Ausgleichshöhe

entsprechend gesteigert werden.

Vielseitige Anwendungen

Neben CLT befestigt der neue Zuganker auch

Massivholz sowie FSH, KVH, BSH und andere

Holzwerkstoffe an Betonflächen. Auf Betonanschlüsse

ist er ebenfalls nicht beschränkt:

Auch Deckenelemente aus CLT lassen sich

damit an Wänden befestigen, etwa mithilfe

des Multifunktionsverbinders »CCS«. Dieser

ist ebenso wie der »HDCLT140« bei Simpson

Strong-Tie erhältlich. Der »HDCLT140« ist

CE-gekennzeichnet und nach ETA-07/0285

bewertet.

?

HALLE 9

STAND 311

82 l Februar 2026 Werkzeuge & Befestigungssysteme


Am Sortiment geschraubt

ROTHOBLAAS – Mehr Anwenderkomfort,

mehr Effizienz und mehr

Sicherheit: Diese Anforderungen

stellt Rothoblaas an die Entwicklung

neuer Produkte und die Weiterentwicklung

von bewährten Produkten,

die bei der Dach+Holz präsentiert

werden. Im Fokus stehen die

Schrauben »HBS Plate« und »VGS

Plate« und das Sortiment zur

Arbeitssicherheit, insbesondere der

neue Schutzhelm »Hero«.

Die Schraube »HBS Plate« ist ideal für Stahl-

Holz-Verbindungen. Der stärkere Kerndurchmesser

erhöht gegenüber der vorherigen

Generation die Festigkeit um 15 Prozent.

Die »3-Thorns-Spitze« reduziert zudem

die Mindestabstände und ermöglicht eine

schnelle Montage. Durch den angeformten

Kegelunterkopf entsteht ein Steckverbindungseffekt.

Die kantenlose Geometrie

des Kopfes reduziert die Spannungskonzentration.

Die speziell entwickelte Kopfform

der »VGS Plate« ist mit den von Rothoblaas

Die Schraube »VGS Plate« ist für

Mehrfachverwendungen von Hebeund

Transportsystemen zugelassen.

ROTHOBLAAS (2)

Die Schraube »HBS Plate« eignet

sich für Stahl-Holz-Verbindungen.

angebotenen Transport- und Hebesystemen

kompatibel. Im Gegensatz zu herkömmlichen

Einweglösungen kann die Schraube

mehrmals verwendet werden. Die Kombination

mit einem robusten Sechskantkopf

und einem »Torx«-Antrieb erlaubt das Eindrehen

und Lösen, ohne dass die Schraube

beschädigt wird. Die Farbcodierung vermeidet

das Verwechseln mit nicht zugelassenen

Holzbauschrauben.

Der neue Helm »Hero« ist nach EN, ANSI,

AS/NZS zertifiziert. Der Helm ist vergleichsweise

leicht, die Größe lässt sich mit einem

Stellrad anpassen, zudem ist er mit einem

Belüftungssystem ausgestattet und wird

optional mit Gehörschutz, Licht und Sonnenschutz

angeboten. Das vom Sportklettern

inspirierte Design, die breite Farbplatte und

der mit dem Logo individualisierbare Helm

schaffen eine hohe Wiedererkennung. ?

HALLE 9

STAND 317

DIE PERFEKTE VERBINDUNG

AUF DER DACH+HOLZ

Holz ist Ihre Leidenschaft, Verbindungen

sind unsere.

Ob Großprojekt oder kleines Bauvorhaben,

unsere Holzverbinder sind die Lösung.

Lassen Sie sich von unseren innovativen

Ideen überzeugen.

Simpson Strong-Tie auf der

DACH+HOLZ: Halle 9 | Stand 9.311

Werkzeuge & Befestigungssysteme

Februar 2026 l 83


Automatisierung nimmt Tempo auf

ITW BEFESTIGUNGSSYSTEME – ITW Befestigungssysteme stellt bei der

Dach+Holz Neuheiten für die automatisierte, wegkontrollierte Befestigung

im Holzrahmenbau vor. Gezeigt werden u. a. das Chassis »Speedliner 65«

sowie Erweiterungen aus dem Toolmatic-Baukastensystem.

»Speedliner 65«: Das 3-in-1-

System reduziert die Kosten

und erhöht die Flexibilität.

Bei ITW Befestigungssysteme steht der

Messestand bei der Dach+Holz ganz im

Zeichen der Automatisierung. Der Pionier

für die wegkontrollierte Eintreibetechnik für

Klammern präsentiert den »Speedliner 65«.

Dies ist das neue Chassis für die Aufnahme

von zwei verschiedenen Haubold-Klammergeräten

und einem Paslode-Coilnagler.

Zudem werden Neuheiten aus dem Toolmatic-Baukastensystem

präsentiert: die

Streifennagler »RTM-PFS 160« und die

neuen Flexi-Kassetten für die Klammergeräte

»S540«.

Der Haubold »Inliner« war nach Unternehmensangaben

der Wegbereiter für eine halbautomatische

wegkontrollierte Befestigung

von OSB-, Gipsfaser- und Gipskartonplatten

im Holzrahmenbau. Der neue »Speedliner

65« ermöglicht mit der Griffverlängerung

eine ergonomische Arbeitshaltung, um Klam-

HALLE 9

STAND 309

mern und Nägel in definierten Abständen

gemäß Eurocode 5 norm- und fachgerecht

zu befestigen. Das 3-in-1-System reduziert

die Kosten und erhöht die Flexibilität.

Das kompakte und nach Unternehmensangaben

gegenwärtig leichteste Chassis am

Markt ist einfach zu steuern und wendig.

Die optimierte Gewichtsverteilung sichert

den ruhigen Lauf, auch bei doppellagigen

Befestigungen. Der »Speedliner 65« wird

mit der Positionierungshilfe auf dem Anriss,

mit Führungsvorrichtung entlang der Außenkante

der Platte oder entlang der marktgängigen

Führungsschienen geführt.

Neuheiten aus dem

Toolmatic-Baukastensystem

Die neueste Generation der Toolmatic-Streifennagler

»RTM-PFS 160« mit stehender

oder hängender Geräteaufnahme bietet eine

vierfach größere Magazinkapazität gegenüber

herkömmlichen Magazinen. Das neue System

ermöglicht damit den unterbrechungsfreien

Betrieb während einer Schicht ohne

Nachladen, reduziert die Standzeiten und

erhöht die Produktivität der Anlage. Zudem

ITW BEFESTIGUNGSSYSTEME

präsentiert Toolmatic die neuen Flexi-Kassetten

für die Klammergeräte »S540«. Die

zwei Flexi-Kassetten können mit Klammerstreifen

der Klammertypen KG, HD und SD

in den Klammerlängen von 25 bis 40 mm

und 45 bis 80 mm beladen werden. Die

beiden aus Edelstahl gefertigten Magazinschalen

werden entsprechend der benötigten

Klammerlänge eingestellt und mit nur

vier Schrauben verbunden.

?

Bewährte Qualität, modernes Design

NORDWEST

Der neue Tecwerk-Katalog bietet auf mehr als 600 Seiten

eine Übersicht über das aktuelle Produktsortiment.

NORDWEST – Nordwest hat die

Umstellung der Exklusivmarke Promat

auf Tecwerk mit Unterstützung

der Fachhandelspartner erfolgreich

umgesetzt. Im Januar ist nun erstmals

ein Tecwerk-Produktkatalog

erschienen – gedruckt und digital.

Auf rund 620 Seiten bietet der neue Tecwerk-Katalog

eine Übersicht über das

aktuelle Produktsortiment – mit bewährten

Klassikern und zahlreichen Neuheiten.

Insgesamt erwartet die Kunden der Fachhandelspartner

ein Sortiment von nahezu

10 000 Artikeln aus elf Warenbereichen:

Zerspanung, Spanntechnik, Messtechnik,

Oberflächentechnik, Schraubwerkzeuge,

Handwerkzeuge, Beschlagsysteme und

Sicherheitstechnik, Technischer Handel,

Industriebedarf und Betriebseinrichtung,

Baugeräte sowie Arbeitsschutz und Berufsbekleidung.

Im Tecwerk-Katalog für die Fachhandelspartner

und deren Kunden aus Bau,

Handwerk und Industrie sind alle Produkte

enthalten, die über das Nordwest-Zentrallager

binnen 24 Stunden deutschlandweit

geliefert werden können. Die gedruckte Ausgabe

eignet sich nach Unternehmensangaben

für den persönlichen Kundenkontakt,

etwa bei Beratungen, Neukundengesprächen

oder im Versand. Der digitale Katalog

ist im Oxomi-Katalogportal verfügbar, lässt

sich als blätterbare PDF per E-Mail versenden

und ist direkt mit dem Nordwest-eShop

verknüpft. Die digitale Version ist auch in

englischer, niederländischer, französischer

und polnischer Sprache verfügbar. ?

84 l Februar 2026 Werkzeuge & Befestigungssysteme


Die »Krause Securo«-Stufen-Stehleiter

ist so robust wie sicher und

spielt ihre Stärken in sämtlichen

typischen Einsatzbereichen aus.

Stufen-Stehleiter

bewährt sich im Praxistest

KRAUSE

KRAUSE – Bei Arbeiten in der Höhe ist nicht nur die reine Reichweite entscheidend,

sondern auch das Zusammenspiel aus Standfestigkeit, Trittkomfort

und sinnvoller Ausstattung. Genau hier setzt die »Krause

Securo«-Stufen-Stehleiter an.

Dass dieses Konzept in der Praxis funktioniert,

zeigt ein unabhängiger Test von Heimwerker-Test:

Die »Krause Monto Securo«

wurde dort als »sehr gut« bewertet, der

»Oberklasse« zugeordnet und empfohlen.

Die einseitig begehbare Stufen-Stehleiter

aus Aluminium deckt typische Anforderungen

aus Handwerk, Montage, Gebäudereinigung

und Haushalt ebenso ab wie Anwendungen

in hygienisch sensiblen Bereichen. Sie ist in

mehreren Größen von 1×4 bis 1×8 Stufen

verfügbar. Damit steht je nach Ausführung

eine Arbeitshöhe von rund 2,85 bis 3,70 m

zur Verfügung. Für die Stabilität sind vor allem

die konstruktiven Details entscheidend. Das

holmumgreifende Sicherheits-Gelenksystem

(4CS) der »Securo« sorgt dafür, dass

die Verbindung zwischen Stütz- und Steigteil

auch bei häufigem Auf- und Zuklappen

sowie bei wechselnden Einsatzbedingungen

dauerhaft belastbar bleibt. Dazu passt

die Stufen-Holm-Verbindung mit sechsfacher

Vernietung, die auf Robustheit im täglichen

Gebrauch ausgelegt ist.

Komfort als Sicherheitsfaktor

Sicherheit entsteht nicht nur durch Haftung,

sondern auch durch die Möglichkeit, Bewegungen

sauber und stabil auszuführen. Die

»Securo« setzt daher auf profilierte Sicherheitsstufen

mit einer Tiefe von 125 mm und

zusätzlicher Anti-Rutsch-Profilierung. Oben

schließt eine 250 mm tiefe, profilierte Aluminium-Sicherheitsplattform

mit integrierten

Anti-Rutsch-Einlagen an. Die größere,

klar definierte Standfläche unterstützt eine

stabile Arbeitsposition, insbesondere dann,

wenn Tätigkeiten länger dauern oder am

Einsatzort präzise gearbeitet werden muss.

Der hohe Sicherheitsbügel der »Securo«

ist nicht nur ein Haltepunkt, sondern auch

ein funktionales Element. Er ist mit Eimerhaken

und Ablagefläche ausgestattet und

bietet zusätzliche Möglichkeiten zur Aufnahme

von Werkzeug sowie einen Kabelhalter.

Ein Sicherheitsgewinn entsteht auch

durch die ergonomische Form des Bügels:

Beim Arbeiten auf der Standplattform können

die Beine daran angelehnt werden,

was die Körperposition stabilisiert und den

Halt spürbar erhöht. Zudem ist ein weiterer

Effekt direkt spürbar: Die eloxierten

Holme fühlen sich angenehm an, verhindern

verschmutzte Hände und erleichtern

die Reinigung. Das ist nicht nur komfortabel,

sondern auch praktisch. Aus Sicht der

Nachhaltigkeit überzeugt die Nutzungsdauer:

Eine Leiter, die durch Oberfläche und

Verarbeitung dauerhaft in einem ordentlichen

Zustand bleibt und sich schnell reinigen

lässt, wird länger genutzt und seltener

ersetzt. Aluminium als Werkstoff ist zudem

grundsätzlich gut recyclebar.

Prüf- und dokumentationsfreundlich

Neben der Konstruktion wird für Unternehmen

auch die Organisation rund um das

Arbeitsmittel immer wichtiger. Entscheidend

ist, dass sich Prüfungen, Zuständigkeiten

und Nachweise im Alltag zuverlässig

abbilden lassen. Die »Securo« ist dafür mit

einem Wosatec-QR-Code-Etikett ausgestattet,

das die digitale Zuordnung und Dokumentation

von Prüfungen unterstützt. In der

Praxis bedeutet das: Die Leiter kann eindeutig

identifiziert werden, auch wenn mehrere

optisch ähnliche Modelle im Umlauf sind.

Prüfer oder Verantwortliche können Prüfund

Statusinformationen direkt am Arbeitsmittel

erfassen oder abrufen. Gleichzeitig

wird die Dokumentation nachvollziehbarer,

da Prüfungen, Prüfergebnisse und Zeitpunkte

konsistent hinterlegt werden können.

Die »Securo«-Stufen-Stehleiter löst

damit typische Probleme aus der Praxis.

Dass dieses Gesamtpaket nicht nur

auf dem Datenblatt schlüssig wirkt, sondern

in einem unabhängigen Praxistest ein

sehr gutes Ergebnis mit Empfehlung und

Einstufung in die »Oberklasse« erreicht,

ist laut Krause ein klarer Hinweis auf die

Alltagstauglichkeit.

?

Werkzeuge & Befestigungssysteme

Februar 2026 l 85


AKTUELLES

02 26

MOLL – Serielle, energetische

Sanierung im Fokus

Die Fachvorträge werden von praxisnahen Live-Demonstrationen

an einem originalgroßen Modell begleitet. Mithilfe

einer Handkamera werden zusätzliche Detailansichten

auf eine große Leinwand übertragen.

Im März 2026 geht die Schulungsreihe »Schnittstelle

Baustelle« für Fachleute aus Handwerk, Architektur

und Planung bereits zum zehnten Mal an den

Start: An fünf Standorten in Deutschland und einem

Online-Termin vermittelt die etablierte Veranstaltungsreihe

fundiertes Know-how und praxisnahe Einblicke

rund um das hochaktuelle Thema »Serielle

energetische Sanierung«. Gewerkeübergreifend und

direkt am 1:1-Modell erfahren die Teilnehmer, wie

Theorie und Praxis Hand in Hand gehen.

Schon seit einigen Jahren steht die serielle energetische

Sanierung im Fokus der politischen Diskussion,

denn in Deutschland verursachen nach wie vor Gebäude

rund ein Drittel der CO 2

-Emissionen. Um die angestrebte

Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen, setzt

die Bundesregierung auf die energetische Sanierung

und bietet hierfür diverse Förderprogramme an. Sanie-

KÄRCHER – Vertriebs-

Führungsteam neu aufgestellt

KÄRCHER

Die neue Geschäftsführung der Alfred Kärcher Vertriebsgesellschaft

(v. l.): Dirk Jörn Hahn, Klaus Hirschle und

Steffen Baum.

Die Alfred Kärcher Vertriebsgesellschaft hat ihre Führungsspitze

neu aufgestellt: Mit Wirkung zum 1. Januar

übernahm Klaus Hirschle den Vorsitz der Geschäftsführung

der deutschen Vertriebsgesellschaft. Neben

ihm wurden Dirk Jörn Hahn und Steffen Baum neu in

die Geschäftsführung berufen. Beide bringen langjäh-

PRO CLIMA

rungslösungen müssen einfacher, schneller und wirtschaftlicher

werden. Mit modularen Lösungen, einem

neu gedachten Bauprozess und einem smarten Finanzierungsansatz

kann es gelingen: So können Gebäude

in kürzester Zeit den Net-Zero-Standard erreichen

– klimafreundlich, sozial ausgewogen und wirtschaftlich

tragfähig. Und umsetzbar in Serie.

Wie das alles funktioniert und worauf es bei Planung

und Ausführung ankommt, zeigt die »Schnittstelle

Baustelle«. »Das Besondere an unserem Schulungskonzept

ist die enge Verzahnung der einzelnen

Beiträge miteinander«, sagt der Programmverantwortliche

Oliver Goldau von pro clima: »Wir setzen

auf eine praxisnahe Baustellensimulation, bei der

die reibungslose Zusammenarbeit aller Gewerke im

Fokus steht.« Dazu vermitteln Referenten aus Theorie

und Praxis namhafter Hersteller, wie Planer und

Handwerker verschiedener Gewerke Bauaufgaben

sicher und aufeinander abgestimmt lösen können.

Die Teilnehmer erhalten praxisnahe Einblicke am originalgroßen

Modell per Live-Stream auf einer großen

Leinwand.

Veranstaltet wird die Fachschulung von pro clima

(Spezialist für Luftdichtung innen und Winddichtung

außen), zusammen mit Gutex (Holzfaserdämmsysteme),

James Hardie Europe (Systeme für Innenausbau

und Fassade), Beck+Heun (Rollladen- und Sonnenschutzlösungen

sowie Fensteranschluss- und

Lüftungssysteme) und Faro Europe (3D-Messtechnologie

und Laserscanner).

Anmeldung und Informationen zu Orten, Terminen

und Programm sind ab sofort auf der gleichnamigen

Website von »Schnittstelle Baustelle« verfügbar. ?

rige Expertise in den Bereichen Vertrieb und Marketing

mit. Dirk Jörn Hahn, Dipl.-Ing. und MBA, trat im

März 2020 als Vertriebsleiter Professional Sales in das

Unternehmen ein. Steffen Baum, Diplom-Betriebswirt,

kam im März 2021 als Vertriebsleiter Retail Sales zu

Kärcher. Jan Recknagel, der die Geschäftsleitung der

Alfred Kärcher Vertriebsgesellschaft bisher gemeinsam

mit Klaus Hirschle verantwortet hat, übernahm

zum 1. Januar mit der Bereichsleitung Business Development

und der Geschäftsführung der Gesellschaft Kärcher

Municipal neue Aufgaben innerhalb des Kärcher-

Konzerns. Mit dem Start des neuen Jahres wurde

neben den personellen auch eine strukturelle Änderung

umgesetzt: Kärcher zieht die Vertriebsgesellschaften

von Deutschland, Österreich und der Schweiz in

einer DACH-Region zusammen. Als Teil dieser neuen

Vertriebsregion unter der Leitung von Klaus Hirschle

können sich die Nachbarländer gemeinsam noch besser

auf Kundenbedürfnisse ausrichten.?

MAFELL –

Duss ist Teil von Mafell

Traditionsmarken aus dem Schwarzwald mit Zukunft:

Mafell und Duss.

Zwei Familienunternehmen aus dem Schwarzwald

gehen gemeinsam in die Zukunft: Mafell mit Sitz in

Oberndorf am Neckar hat zum 2. Dezember 2025 die

Friedrich Duss Maschinenfabrik mit Sitz in Neubulach

übernommen. Das zuvor in dritter Generation

von der Familie Duss geführte Unternehmen fertigt

mit 70 Mitarbeitern Elektrowerkzeuge und Zubehör

zum Bohren, Meißeln und Diamantbohren. Mafell ist

bekannt für Elektrowerkzeuge zur Holzbearbeitung.

Duss wurde 1920 von Friedrich Duss gegründet

und wird mit allen zentralen Funktionen am Standort

Neubulach vom neuen Eigentümer fortgeführt.

»Mit der Übernahme der Geschäftsanteile durch

Mafell ist die langfristige Zukunft des Unternehmens

und des Standorts gesichert. Mafell weiß, wie

traditionsreiche Marken und Unternehmen zukunftsfest

weiterentwickelt werden. Viele Duss-Mitarbeiter

sind seit vielen Jahren im Unternehmen beschäftigt.

Ich bin glücklich, das Unternehmen und die

Marke Duss in den besten Händen eines Familienunternehmens

zu wissen, das eine verlässliche Perspektive

bietet«, betont Diplom-Kaufmann Konrad

Duss, Geschäftsführer der Friedrich Duss Maschinenfabrik.

Zum neuen Geschäftsführer wurde Carsten

Marschall berufen, der seit 13 Jahren bei Duss

in leitender Position tätig ist.

Thorsten Bühl, Vorstandsvorsitzender von Mafell,

erklärt: »Duss ist bei Bohr- und Meißelhämmern eine

starke Traditionsmarke. Die Produktportfolios von

Mafell und Duss ergänzen sich sehr gut. Ich bin überzeugt,

dass wir mit den geplanten Investitionen in

Zukunft Produkte auf den Markt bringen, die dem

Qualitäts- und Leistungsanspruch von Duss und

Mafell gerecht werden. Die Mitarbeiter und die Kunden

von Duss haben eine sehr starke Identifikation

mit dem Unternehmen und der Marke. Dies ist ein

starkes Fundament für die Zukunft.«?

86 l Februar 2026 Aktuelles


KNEER-SÜDFENSTER –

Messeteilnahme abgesagt

Kneer-Südfenster verzichtet auf eine Teilnahme an

der Fensterbau Frontale. Zur Begründung heißt es

in einer Pressemitteilung: »Die Fensterbau Frontale

verändert sich spürbar: Zahlreiche namhafte Fensterhersteller

haben für 2026 ihre Teilnahme abgesagt.

Für Kneer-Südfenster war diese Entwicklung

ein deutliches Signal.« Nach sorgfältiger Abwägung

habe sich das Unternehmen entschlossen,

2026 nicht als Aussteller in Nürnberg vertreten

zu sein.

»Ein rundum positives Messeerlebnis, wie wir es

über viele Jahre kannten, ist unter diesen Voraussetzungen

nicht mehr gegeben«, erklärt Geschäftsführer

Florian Kneer. »Es ist uns nicht leichtgefallen,

aber wenn kaum noch relevante Aussteller im Bereich

Fenster und Haustüren vor Ort sind, wird die Messe

für unsere Kunden und potenzielle Neukunden

deutlich weniger attraktiv. Der persönliche Kontakt,

der für uns im Mittelpunkt steht, kann so nicht in

der gewohnten Qualität stattfinden.«

Kneer-Südfenster wird bei der diesjährigen Fensterbau Frontale nicht vertreten sein.

Gleichzeitig bleibt für die Familie Kneer eines unverändert

im Fokus: der persönliche Austausch mit Kunden

und Partnern. Nähe zum Markt, offener Dialog

und partnerschaftliche Zusammenarbeit haben weiterhin

höchste Priorität. Deshalb wird Kneer-Südfenster

verstärkt alternative Formate nutzen, um den

direkten Kontakt zu pflegen. Dazu zählen regionale

Messen ebenso wie eigene hausinterne Veranstaltungen.

Das partnerschaftliche Miteinander steht

dabei nach Unternehmensangaben stets an erster

Stelle. Ziel sei es, Kunden künftig noch gezielter, effizienter

und mit echtem Mehrwert zu erreichen. Zeit,

Ressourcen und Investitionen werden nach Unternehmensangaben

dort eingesetzt, wo sie den größten

Nutzen stiften. Auch 2026 können sich Kunden

auf Verlässlichkeit, Qualität und eine vertrauensvolle

Zusammenarbeit verlassen, teilt Kneer-Südfenster

mit. Der gemeinsame Weg soll mit passenden

Formaten und einem weiterhin engen persönlichen

Austausch fortgesetzt werden.?

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TAKE THE BEST

Februar 2026 l 87


VEKA – Partnerseminare mit

aktuellen Themen

Impressum

Verlag

SBM Verlag GmbH

Hermann-von-Barth-Straße 2

87435 Kempten

Telefon (08 31) 5 22 04-0

E-Mail: info@sbm-verlag.de

Herausgeber

Markus Holl

Joachim Plath

Andreas Kanat (verantwortlich i. S. d. P.)

Redaktion

Christine Seif (-25)

Frauke Fink (-36)

Peter Lang (-46)

Der Seminarkatalog informiert über die Veka-Partnerseminare in diesem Jahr.

Die Herstellung und der Vertrieb von Fenstern sind

ein dynamisches Geschäft, in dem sich technische

und wirtschaftliche Rahmenbedingungen sowie die

Wünsche der Kundschaft fortwährend ändern. Dieser

Dynamik tragen die Veka-Partnerseminare in der

kommenden Reihe Rechnung. So enthält der Seminarkatalog

2026 unter dem Motto »Kompetenzen

erweitern – Chancen nutzen« mehrere neue Veranstaltungen

zu aktuell relevanten Themen mit einem

eigenen Schwerpunkt zur Fensterbau-Optimierung.

»In jeder Veränderung und jeder neuen Anforderung

liegt eine Wachstumschance, die erkannt und genutzt

werden will«, betont Alexander Scholle, Leiter Vertrieb

Profile Inland bei Veka. »Genau darin unterstützen

wir unsere Verarbeiter, indem wir mit den Veka-

Partnerseminaren als wichtigem Baustein unseres

Serviceangebots neues Wissen vermitteln und frische

Impulse setzen.« Für die kommende Seminarsaison

konnte Veka eine Reihe renommierter Fachleute

als Dozenten gewinnen. So wird das neue

Seminar zum Einsatz von Fördermitteln als »Vertriebsturbo«

von dem Energieeffizienz-Experten Robin Apel

geleitet, dessen Fachagentur auch für die Abwicklung

des »Veka 48-Stunden-Förderservice« verant-

wortlich zeichnet. Der Autor und Berater Stefan Dietz

stellt seine Strategie gegen den Fachkräftemangel

vor: »Werden Sie ein großartiger Arbeitgeber!« In

der Branche bekannt ist außerdem Jochen Bliestle.

Der Fensterbau-Optimierer vermittelt exklusiv für

Veka-Partner in drei Veranstaltungen Grundwissen

zur effizienten Gestaltung betrieblicher Prozesse.

Mit der gewohnten Mischung aus neuen und bewährten

Themen decken die Veka-Partnerseminare 2026

erneut die ganze Bandbreite geschäftsrelevanter

Bereiche ab – von der Unternehmens- und Mitarbeiterführung

über Vertrieb und soziale Medien bis hin

zu Anwendungstechnik und Montage. Dabei umfasst

das Angebot klassische Präsenzveranstaltungen ebenso

wie besonders effiziente, zeitsparende Online-

Module.

Ausführliche Seminarbeschreibungen und alle weiteren

Informationen zum neuen Seminarprogramm

finden Veka-Partner auf der Homepage ihres Systemgebers.

Hier können sie sich und ihre Mitarbeiter

auch gleich zu den Wunschveranstaltungen anmelden.

Angesichts der hohen Nachfrage empfiehlt sich

nach Unternehmensangaben eine baldige Reservierung

der verfügbaren Plätze.?

VEKA

Anzeigendisposition

Markus Maier (-37)

Elmar Romanesen (-16)

Layout

Imelda Weidhaas (-24)

Jessica Grahle (0)

Lisa Schröder Leitung (-23)

Peter Kunze (-27)

Simone Frank (-38)

Leser- und Abonnenten-Service

Monika Thuy (-29)

Susanne Traub (-30)

Anzeigen

Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 19

vom 1. Januar 2025

Bezugspreis

Einzelheft 5,00 € baustoffPARTNER

im Einzelabonnement

bei 11 Ausgaben (1 Doppelnummer):

Inland: 55,00 € inkl. Versand

Ausland: 82,50 € inkl. Versand

Druckvorstufe und Druck

W. Kohlhammer Druckerei GmbH + Co. KG,

Stuttgart

www.kohlhammerdruck.de

Bankverbindung

HypoVereinsbank Kempten

Konto-Nr. 66 90 41 98 72

BLZ 733 200 73

DE75 73320073 6690419872

BIC HYVEOEMM428

Titelbild

Heidelberg Materials

IVW angeschlossen

ISSN 1439-5606

Veka legt die Leitung des Profilvertriebs für Deutschland

und Österreich in neue Hände: Dennis Decker hat die

Position zum 1. Februar übernommen. Der 35-Jährige ist

vielen Veka-Partnern bereits persönlich bekannt. Der studierte

Betriebswirt und zweifache Familienvater hat seit

seinem Eintritt bei Veka den Produktbereich »Veka Alu-

Connect« geleitet. Seine neue Aufgabe hat Decker von

Alexander Scholle übernommen, der den Sendenhorster

Systemgeber aus familiären Gründen verlassen hat.

Alle Rechte vorbehalten. © SBM Verlag. Nachdruck

– auch auszugsweise – nur mit Genehmigung

des Verlages. Jahresabonnements

können nur bei Einhaltung der Frist (drei Monate

vor Ablauf des Bezugszeit raumes) schriftlich

beim Verlag gekündigt werden. Für unverlangt

eingesandte Manus kripte wird keine Haftung

übernommen. Namentlich gekennzeichnete

Beiträge kennzeichnen nicht die Ansicht

der Redaktion.

88 l Februar 2026 Aktuelles


Auf einen Blick

Redaktionsverzeichnis

Alfred Kärcher Vertriebs-GmbH 86

Baumit GmbH 66

Bea GmbH 82

Betonwerk Pfenning GmbH 58

Carlisle Construction Materials GmbH 43

Deceuninck Germany GmbH 57

Deutsche Rockwool GmbH & Co. KG 26

Domico Dach-, Wand- und Fassadensysteme KG 70

Egger Holzwerkstoffe Brilon GmbH & Co KG 42

Ejot Baubefestigungen GmbH 41

Etex Germany Exteriors GmbH 37

Festool Deutschland GmbH 78

Fischerwerke GmbH & Co KG 40

Fleck GmbH 24

Formteilbau Schmitt GmbH & Co. KG 44

Girnghuber GmbH 10

Gutex Holzfaserplattenwerk H. Henselmann GmbH & Co KG 64

Gutjahr Systemtechnik GmbH 54

Hauraton GmbH & Co KG 16

Heidelberg Materials AG 8

Hymer-Leichtmetallbau GmbH + Co. KG 50

ITW Befestigungssysteme GmbH 84

Jackon Insulation GmbH 11

James Hardie Europe GmbH 76

Kebony Norge AS 62

Kingspan Light + Air GmbH 46

Kneer GmbH 87

Krause-Werk GmbH & Co. KG 84

Lamilux Heinrich Strunz GmbH 39

Linzmeier Bauelemente GmbH 22

Lorowerk K.H.Vahlbrauk GmbH & Co.KG 33

Mafell AG 86

Moll ökologische Produkte GmbH 86

Moso International BV 52

Murexin GmbH 10

Naturheld GmbH 38

Nordwest Handel AG 84

Osmo Holz & Color GmbH & Co. KG 61

PCI Augsburg GmbH 60

Prefa GmbH Alu-Dächer und Fassaden 32

Puren GmbH 36

Ravago Building Solutions Germany GmbH 34

Renolit Ibérica, S.A. 28

Robert Bosch Power Tools GmbH 77

Rotho Blaas Deutschland GmbH 83

Schlagmann Poroton Vertriebs GmbH 74

Schöck Bauteile GmbH 72

SFS Group Germany 81

Sika Deutschland CH AG & Co KG 48

Silikal GmbH 44

Simpson Strong-Tie GmbH 82

SL-Laser GmbH 20

Sola-Messwerkzeuge GmbH & Co KG 79

Stabila Messgeräte Gustav Ullrich GmbH 80

Swisspearl Deutschland GmbH 45

swisspor Deutschland GmbH 47

Velux Deutschland GmbH 11, 49

Zinco GmbH 10, 30

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Februar 2026 l 89


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März – Innenausgabe

TOP-THEMA: Fenster

MESSEAUSGABE: Fensterbau Frontale

ERSCHEINUNGSTERMIN: 21.03.

April – Außenausgabe

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MESSERÜCKBLICK: Dach+Holz

ERSCHEINUNGSTERMIN: 18.04.

ADOBE STOCK (2)

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