baustoffPARTNER Februar 2026
Das Fachmagazin für das Bauhandwerk. Titelstory: Heidelberg Materials - Gebäude mit C02-reduzierten Baustoffen Top-Thema Dach & Holzbau: Erste Neuheiten von der Fachmesse Dach und Holz. Im Blickpunkt: Hauraton - Systemanbieter für ganzheitliches Regenwassermanagement. Red Corner: Kebony - Zeitgemäße "Hütte im Wald" mit tiefschwarzer Holzfassade Neu! Der Klartext: Gebäudetyp E – Das sagt die Baubranche
Das Fachmagazin für das Bauhandwerk.
Titelstory: Heidelberg Materials - Gebäude mit C02-reduzierten Baustoffen
Top-Thema Dach & Holzbau: Erste Neuheiten von der Fachmesse Dach und Holz.
Im Blickpunkt: Hauraton - Systemanbieter für ganzheitliches Regenwassermanagement.
Red Corner: Kebony - Zeitgemäße "Hütte im Wald" mit tiefschwarzer Holzfassade
Neu! Der Klartext: Gebäudetyp E – Das sagt die Baubranche
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02
2026
Heidelberg Materials
Gebäude mit
CO 2 -reduzierten
Baustoffen
TOP-THEMA
Dach & Holzbau
Erste Neuheiten von der
Fachmesse Dach+Holz
in Köln
IM BLICKPUNKT
Hauraton
Systemanbieter
für ganzheitliches
Regenwassermanagement
RED CORNER
Kebony
Gebäudetyp E –
Das sagt die Branche
Zeitgemäße »Hütte im
Wald« mit tiefschwarzer
Holzfassade
Das Fachmagazin für das Bauhandwerk
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Editorial
Von Gesetzen
und effizienter Arbeit
In den letzten Wochen wurde in Deutschland viel diskutiert
über die Arbeitsmoral der Bevölkerung. Feiern
wir zu oft krank, arbeiten wir zu wenig oder am liebsten
nur Teilzeit? Ein nüchterner Blick auf die Statistik zeigt,
dass die Pro-Kopf-Arbeitszeit der Deutschen laut einer
Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft in den
vergangenen Jahren kontinuierlich nach unten gegangen
ist. Das IW verzeichnet dagegen in den vergangenen zehn
Jahren einen Anstieg der Arbeitsstunden je Einwohner im
Erwerbsalter. Hintergrund ist, dass mehr Frauen erwerbstätig
sind, wenngleich oft in Teilzeit.
Dass ein quantitatives Mehr an Arbeit unmittelbar zu
wirtschaftlichem Wachstum führt, ist nicht gesagt. Effizienz,
Produktivität, Innovationen und Kreativität spielen
sicherlich eine ebenso wichtige Rolle. Und hier sollte man
vielleicht auch mal die Arbeitsleistung der Bundesregierung
genauer unter die Lupe nehmen.
Ein Beispiel, das vor einigen Monaten bereits thematisiert
wurde, ist die Reform des Gebäudeenergiegesetzes
(GEG). Im Koalitionsvertrag wurde hierzu ausgeführt: »Wir
werden das Heizungsgesetz (das es so eigentlich gar nicht
gibt, Anm. d. Red.) abschaffen.« Inzwischen ist nicht viel
mehr passiert, als dem ungeliebten Kind einen neuen
Namen zu geben: Aus dem Gebäudeenergiegesetz (GEG)
aka Heizungsgesetz wird das Gebäudemodernisierungsgesetz
(GMG).
Was es beinhalten soll, darüber herrscht in der Koalition
ein bislang ungelöster Streit. Ein für Ende Januar angekündigtes
Eckpunktepapier des Bundeswirtschafts- und
Bundesbauministeriums lässt weiter auf sich warten und
soll jetzt Ende Februar vorgelegt werden. Während die
Union für Technologieoffenheit plädiert, will die SPD die
Regel, nach der neue Heizungen zu 65 Prozent mit erneuerbaren
Energien betrieben werden müssen, beibehalten.
Ob diese 65-Prozent-Regel einfach so gestrichen werden
kann, ist fraglich. Eine Abschaffung könnte sogar verfassungswidrig
sein, wie ein aktuelles juristisches Gutachten
beleuchtet. Die Juristen berufen sich in dem Gutachten auf
das im Grundgesetz verankerte Verschlechterungsverbot.
Das Klimaschutzgebot (Art. 20a GG) besagt, dass Klimamaßnahmen,
die einmal etabliert wurden, nicht grundlos
wieder abgeschafft werden dürfen. Auch die Frage, ob
und wie viel Förderung es für Wärmepumpen noch geben
soll, ist ungeklärt.
Unabhängig davon verunsichert die monatelange Blockadepolitik
der Regierung Verbraucher und Heizungsbranche
so sehr, dass die Heizungsverkäufe drastisch eingebrochen
sind. Zum Vergleich: Wurden 2023 noch über 1,3 Mio.
Heizungsgeräte verkauft, waren es 2025 nicht einmal
mehr die Hälfte (627 000). Das ist der niedrigste Stand
seit 2010. Deutlich wird auch, dass die Abkehr von den
fossilen Heizsystemen (Gas, Öl) Fahrt aufgenommen hat.
2023 wurden fast 700 000 Gasbrennwertkessel und über
100 000 Ölheizungen verkauft. Zwei Jahre später waren
es noch 229 000 bzw. 22 500. Trotz einer beispiellosen
medialen Kampagne gegen die Wärmepumpe war diese
im Jahr 2025 mit knapp 300 000 installierten Einheiten der
meistverkaufte Wärmeerzeuger in Deutschland – wenngleich
auf einem sehr niedrigen Gesamtniveau.
Wenn die Regierung nicht schnell das GMG auf den
Weg bringt, dürfte es ein weiteres verlorenes Jahr für die
Heizungsbranche werden. Bundesumweltminister Carsten
Schneider bringt es auf den Punkt: »Von den Heizungsbauern
über die Installateure bis zur Energiewirtschaft und
den kommunalen Spitzenverbänden rufen alle: Stiftet kein
neues Chaos, ändert möglichst wenig, und schafft endlich
Planungssicherheit.« Auch die Verbraucher würden es der
Regierung danken.
Peter Lang
Redakteur
4 l Februar 2026
Editorial
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Inhaltsverzeichnis
4 EDITORIAL
i TITELSTORY
8 HEIDELBERG MATERIALS Premiere für »Carbon Captured«-Zement
10 NAMEN & NEUIGKEITEN
12 KLARTEXT Wie beurteilen Branchenprofis den Gebäudetyp E?
BLICKPUNKT
37 ETEX Dach- und Fassadenplatten »Cedral Alterna«
38 LAMILUX Messeauftritt mit Nachwuchswettbewerb
39 NATURHELD Holzfaserdämmung und Abdichtung im System
40 FISCHER Befestigungslösungen für den Dach- und Holzbau im Fokus
41 EJOT Befestigungslösungen für den Holzbau
42 EGGER Neuheiten für Innenausbau und Dach
43 CARLISLE Neue EPDM-Abdichtung »Hertalan Easy Weld Pro«
44 SILIKAL ETA-zertifiziertes Abdichtungssystem für Dächer
44 FORMTEILBAU SCHMITT Schattenfugen für Trockenbauer
45 SWISSPEARL »Tec+« und »Sunskin« für Dach und Fassade
46 KINGSPAN LIGHT + AIR Sanierung von Lichtkuppeln
47 SWISSPOR Alles rund ums Thema sicheres Dach
48 SIKA Zuverlässiges Monitoring für Flachdächer
49 VELUX Neue Rollladen-Generation
50 HYMER Modulares »HYGHTS«-Geländersystem
16 HAURATON 30 Jahre »Recyfix«
19 TOP-THEMA: DACH & HOLZBAU
20 SL LASER Lasersysteme für den Holzbau
22 LINZMEIER Dachsanierung ohne Lastreserven
24 FLECK Intelligente Lösungen für Gründach, Flachdach und Solar
26 DEUTSCHE ROCKWOOL Deckendämmung mit Granulat »Fillrock RG«
28 RENOLIT ALKORPLAN Integriertes Dachbahnen-System
30 ZINCO Tonnendachbegrünung für Markthalle
32 PREFA Neuheiten für Fassade, Dach und Entwässerung
33 LORO Sanierungslösungen für die Flachdach- und Balkonentwässerung
34 RAVAGO Dämmplatten für begrünte Umkehrdächer
36 PUREN PU-Lösungen fürs Dach und die obere Geschossdecke
51 THEMA: AUẞENANLAGEN
52 MOSO Neue Terrassendielen und Fassadensysteme aus Bambus
54 GUTJAHR Design bei Gitterrosten und Kastenrinnen
56 NATURINFORM Co-extrudierte Dielenserie »Piazza Familie«
57 DECEUNINCK Terrassendiele im Farbton »Herbstbraun«
58 BETONWERK PFENNING Pflastersystem mit EPDM-Fugen
59 RICHARD BRINK Sonderanfertigungen zu Standardpreisen
60 PCI Komplettsanierung einer Terrasse
12
52
6 l Februar 2026
Inhaltsverzeichnis
66
80 STABILA Linien-Receiver »RL 230 RG« ergänzt Laser
81 SFS Optimierte Montageprozesse im Messefokus
82 BEA GROUP Neuer Akku-Nagler von KMR
82 SIMPSON STRONG-TIE Zuganker für unsichtbare Verbindungen
83 ROTHOBLAAS Neue Schrauben und ein Schutzhelm
84 ITW BEFESTIGUNGSSYSTEME Wegkontrollierte Befestigung
84 NORDWEST Tecwerk-Produktkatalog erscheint gedruckt und digital
85 KRAUSE Sicherer Stand in der Höhe
61 THEMA: FASSADE & ROHBAU
61 OSMO Vertikale Holzfassade mit Charakter
62 KEBONY Reduzierte Architektur im Grünen
64 GUTEX Holzfaserdämmung für Logistikzentrum
66 BAUMIT Neue Geschäftsfelder und 16. Baufachkongress
70 DOMICO Dach- und Fassadensysteme für ein neues Logistikzentrum
72 SCHÖCK Schlankere Vorsatzschale dank neuer Befestigungstechnik
74 SCHLAGMANN POROTON Mit viel Eigenleistung zum Traumhaus
76 JAMES HARDIE Platten für zertifiziert wetterfesten Brandschutz
86 AKTUELLES
88 IMPRESSUM
89 REDAKTIONSVERZEICHNIS
90 VORSCHAU
62
77 THEMA: WERKZEUGE & BEFESTIGUNG
77 BOSCH Präzise Schnitte auf wechselnden Baustellen
78 FESTOOL Neue Akku-Tauchsäge »TSC 55 KS«
79 SOLA Elektronische Basis für Lasergeräte
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was morgen zählt
HEIDELBERG MATERIALS (4)
Das »Dreihaus« basiert auf einem für den 3D-Druck optimierten, skalierbaren
Gebäudekonzept für ein dreigeschossiges Mehrfamilienhaus.
HEIDELBERG MATERIALS – Auf dem ehemaligen US-Areal Campbell in
Heidelberg entsteht derzeit ein zukunftsweisendes Wohnbaukonzept:
Das Projekt »Dreihaus« ist ein voll durchgeplantes, für den 3D-Druck
optimiertes, skalierbares Gebäudekonzept mit CO 2
-reduzierten Baustoffen.
Für das erste »Dreihaus«-Referenzobjekt liefert Heidelberg
Materials deutlich CO 2
-reduzierte Hightech-Materialien.
Auf dem ehemaligen US-Areal
Campbell in Heidelberg entsteht
derzeit ein zukunftsweisendes
Wohnbaukonzept: das Projekt
»Dreihaus«.
Für die ersten beiden Häuser des Referenzprojekts
auf dem Campbell-Areal in Heidelberg
kommt der CO 2
-reduzierte Baustoff »evoBuild
3D-Druck« zum Einsatz, der ein Bindemittel enthält,
das bereits eine signifikante CO 2
-Reduktion
im Vergleich zum traditionellen Portlandzement
ermöglicht. Beim dritten Haus wird erstmals in
Deutschland »evoZero« von Heidelberg Materials
verwendet, der weltweit erste Zement auf Basis
von CO 2
-Abscheidung und -Speicherung (Carbon
Capture and Storage, kurz: CCS).
»Unser Anspruch ist es,
echte Lösungen für die
Dekarbonisierung am Bau
zu schaffen und gemeinsam
mit unseren Partnern
nachhaltigere Innovationsprojekte
voranzutreiben.
Mit der Deutschland-Premiere
von ›evoZero‹, dem
weltweit ersten Zement aus
CO 2
-Abscheidung und ‐Speicherung,
läuten wir heute in
Heidelberg und landesweit
eine neue Ära des nachhaltigen
Bauens ein«, erklärt
Dr. Dominik von Achten,
Vorstandsvorsitzender von
Heidelberg Materials.
»Das ›Dreihaus‹ mit CO 2
-reduzierten, zirkulären
Baustoffen von Heidelberg Materials ist beispielhaft
für die Transformation der Baubranche
in Deutschland. Hier zeigen wir, wie wir durch
den konsequenten Ausbau unseres Portfolios
an nachhaltigeren Produkten unseren Kunden
nicht nur hochinnovative, sondern auch maßgeschneiderte
Lösungen bieten, die sie bei der
Realisierung unterschiedlichster Bauprojekte optimal
unterstützen«, ergänzt Christoph Streicher,
Sprecher der Geschäftsleitung Deutschland von
Heidelberg Materials. Die CO 2
-Reduktion bei »evo-
Zero« wird durch den Einsatz einer innovativen
CO 2
-Abscheidetechnologie im Werk Brevik von
Heidelberg Materials in Norwegen erzielt, wobei
das abgeschiedene CO 2
dauerhaft im Meeresboden
gespeichert wird. Stringente Mechanismen
stellen sicher, dass jede Tonne abgeschiedenes
CO 2
präzise und nur einmalig auf den CO 2
-Fußabdruck
von »evoZero« angerechnet wird.
3D-Baustoffe integraler Bestandteil
der Nachhaltigkeitsstrategie
Heidelberg Materials verfolgt eine ambitionierte
Nachhaltigkeitsstrategie: Bis 2030 sollen 50 Prozent
des Umsatzes mit nachhaltigen Produkten
erzielt und die spezifischen Netto-CO 2
-Emissionen
pro Tonne zementartigem Material auf unter
400 kg reduziert werden. Mit Innovationen wie
»evoZero« und dem konsequenten Ausbau von
Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung unterstreicht
Heidelberg Materials seine Vorreiterrolle
in der Transformation der Baustoffindustrie.
3D-Baustoffe sind ein integraler Bestandteil des
Portfolios. Das Unternehmen bietet Architekten,
Ingenieuren, Herstellern von 3D-Druckern und
8 l Februar 2026 Titelstory
Die Mehrfamilienhäuser des »Dreihaus«-Konzepts beinhalten
zwischen sechs und zwölf Wohneinheiten. Beim dritten Haus wird
erstmals in Deutschland »evoZero« von Heidelberg Materials
verwendet, der weltweit erste Zement auf Basis von
CO 2
-Abscheidung und -Speicherung.
Titelstory
Bauherren, die Gebäude oder
Betonprodukte im 3D-Druck
realisieren möchten, neben qualitativ
hochwertigen Produkten auch
technisches Know-how an.
Skalierbares Gebäudekonzept
in drei Größen
Das Einzigartige beim »Dreihaus« ist das voll
durchgeplante und für den 3D-Druck optimierte,
skalierbare Gebäudekonzept für ein dreigeschossiges
Mehrfamilienhaus – in den drei Größen S,
M und L. Die Mehrfamilienhäuser beinhalten zwischen
sechs und zwölf Wohneinheiten mit 46 bis
89 m². »Als Korte-Hoffmann Gebäudedruck sind
wir stolz, gemeinsam mit unseren Partnern ein
Konzept entwickelt zu haben, das bezahlbaren,
nachhaltigen und zugleich architektonisch hochwertigen
Wohnraum in kürzester Zeit realisierbar
macht«, betonen Waldemar Korte und Alexander
Hoffmann von Korte-Hoffmann Gebäudedruck.
Die 3D-Druckarbeiten an den drei Mehrfamilienhäusern
führt die Firma Peri 3D Construction mit
ihrem Komplettsystem und einem zwei- bis dreiköpfigen
Team durch. Für den führenden Anbieter
von 3D-Drucklösungen liegt die Bedeutung
des 3D-Druckprojekts nicht nur in der eingesetzten
Technologie, sondern vielmehr in dem, was
gedruckt wird: »›Dreihaus‹ vereint alles, was wir
in unseren bisher 17 umgesetzten 3D-Druckprojekten
gelernt haben. Dabei geht es sowohl um
durchdachte, für 3D-Druck optimierte Grundrisse
als auch um die sinnvolle Integration des
3D-Drucks in den kompletten Bauablauf. Jedes
›Dreihaus‹ ist in zwei Segmente unterteilt. Während
in einer Hälfte gedruckt wird, wird in der anderen
bereits die Decke betoniert. So wachsen die
Mehrfamilienhäuser rasend schnell in die Höhe«,
erläutert Dr. Fabian Meyer-Brötz, Geschäftsführer
von Peri 3D Construction. »Im Vergleich zu
herkömmlichen Bauweisen wird ›Dreihaus‹ 30
Prozent schneller und zehn Prozent kostengünstiger
fertiggestellt. Diese Werte möchten wir mit
diesem Projekt in der Praxis belegen und werden
nach Projektabschluss entsprechende Zahlen
veröffentlichen.«
»Als Teil der Peri-Gruppe sehen wir den
3D-Betondruck als Schlüsseltechnologie für die
nächste Baugeneration. Mit dem ›Dreihaus‹-Projekt
zeigen wir, wie sich Wohngebäude schneller,
effizienter und in hoher Qualität realisieren lassen.
Für Peri ist ›Dreihaus‹ nicht nur ein weiterer
Projektschritt, sondern ein symbolträchtiger Meilenstein:
Er zeigt, dass serieller 3D-Wohnungsbau
im deutschen Markt nicht Zukunftsmusik,
sondern unmittelbar einsetzbar ist«, so Christian
Schwörer, CEO der Peri-Gruppe.
Probewohnen im Boarding-House
In diesem Frühsommer werden die Gebäude für
gewerbliches Wohnen bezugsfertig sein. Der
künftige Mieter MyStay Scherer wird hier das
Boarding-House »HEI³ Apartments – Heidelberg
hoch 3« als Serviced Apartments zum Wohnen
auf Zeit für Unternehmen und Geschäftsreisende
anbieten – und auch allen, die im »Dreihaus«
beim Probewohnen das alles einmal selbst erleben
möchten.
?
Das Hightech-Material »evoBuild
3D-Druck« kam bereits bei mehreren
Gebäuden zum Einsatz und beinhaltet
ein Bindemittel, das eine signifikante
CO 2
-Reduzierung im Vergleich zu einem
traditionellen Portlandzement aufweist.
Titelstory
NAMEN & NEUIGKEITEN
02 26
ZINCO –
Djordje Spremic übernimmt Geschäftsführung
GIMA – Christina Penzenstadler
leitet Vertrieb und Marketing
Djordje Spremic verfügt über fundierte Erfahrung
in der Bauindustrie.
Djordje Spremic hat zum 1. Januar 2026 die Geschäftsführung
von Zinco in Nürtingen übernommen. Im Zuge
eines Generationswechsels übernimmt er die strategische
und operative Unternehmensleitung, aktuell
noch gemeinsam mit den bisherigen Geschäftsführern
Ulrich Schäfer und Dieter Schenk.
Der 46-jährige Magister der Wirtschaftswissenschaften
(Wirtschaftsuniversität Wien) qualifiziert sich nach
Unternehmensangaben durch seine fundierte Berufserfahrung
in der Bauindustrie und sein exzellentes
Branchenverständnis für diese Position. Vor seinem
Wechsel zu Zinco innerhalb der Holcim-Gruppe war
MUREXIN – Michael Heim
ist neuer Geschäftsführer
Michael Heim ist der neue Geschäftsführer von
Murexin Deutschland.
Murexin stellt die Geschäftsführung seines deutschen
Tochterunternehmens neu auf: Michael Heim (49) übernimmt
mit sofortiger Wirkung die Position des Geschäftsführers
von Murexin Deutschland. Er bringt umfassende
Management- und Vertriebserfahrung aus der
Bauchemie mit und hat in leitenden Funktionen Wachstums-
und Veränderungsprozesse verantwortet. Heim
ZINCO
MUREXIN
Djordje Spremic über 17 Jahre für den europäischen
Baukonzern Porr tätig. Dort verantwortete er zuletzt
als kaufmännischer Leiter den Bereich Hochbau in der
Schweiz.
Internationale Prägung und interkulturelle Kompetenz
zeichnen Djordje Spremic besonders aus. Er ist
zweisprachig (Serbisch und Deutsch) aufgewachsen,
spricht fließend Englisch sowie Russisch und verfügt
über ein tiefes Verständnis für unterschiedliche kulturelle
und wirtschaftliche Rahmenbedingungen. In der
strategischen Ausrichtung wird Spremic den Fokus auf
die weitere Stärkung des deutschen Marktes, den Ausbau
der Exportaktivitäten und die systematische Erschließung
globaler Märkte legen. Dabei ist die Integration
von Zinco in die Holcim-Gruppe ein zentraler Hebel:
»Zinco passt perfekt in die Holcim-Strategie ›Next-
Gen Growth 2030‹. Holcim verfolgt das Ziel, der weltweit
führende Anbieter für nachhaltige Baulösungen
zu werden. Für uns ist Nachhaltigkeit kein Widerspruch
zu Profitabilität, sondern der Haupttreiber für unser
zukünftiges Wachstum«, erklärt Spremic. Ein besonderer
Schwerpunkt seiner Arbeit werden die Skalierung
der »EcoCycle«-Technologie sowie neue Systemlösungen
sein.
?
war zuletzt als Regional Director DACH/General Manager
bei der Kerakoll Group tätig. Zuvor verantwortete
er bei Wienerberger Deutschland als Director of Sales
zentrale Vertriebsagenden im Bereich Wand, Fassade
und Freiflächen. Seine Kompetenz in Wachstum, Markenführung
und Ergebnisentwicklung baute er über
viele Jahre in unterschiedlichen Führungsfunktionen
bei Mapei weiter aus. Neben seiner betriebswirtschaftlichen
Ausbildung ist Heim Fliesenlegermeister – und
verbindet damit Praxisnähe mit strategischem Management.
In seinen bisherigen Stationen lag der Fokus auf
der Weiterentwicklung von Vertriebs- und Marktstrukturen,
der konsequenten Kundenorientierung sowie
der Umsetzung von Transformations- und Digitalisierungsinitiativen.
Damit setzt Murexin Deutschland auf
eine Führungspersönlichkeit, die operative Umsetzungskraft
mit klarer Marktausrichtung verbindet.
»Murexin steht für praxisnahe Systemlösungen, Qualität
und Verlässlichkeit – Werte, die ich aus eigener
Erfahrung im Markt sehr schätze. Mein Ziel ist es,
gemeinsam mit dem Team die Marktpräsenz in Deutschland
weiter zu stärken, Strukturen konsequent weiterzuentwickeln
und nachhaltiges Wachstum zu erzielen«,
erläutert Michael Heim seine Motivation und
Zielsetzungen.?
GIMA
Christina Penzenstadler hat bei Gima die Leitung für den
Vertrieb und das Marketing übernommen.
Gima stellt die Weichen für die Zukunft: Am 1. Januar
2026 hat Christina Penzenstadler die Leitung für
den Vertrieb und das Marketing übernommen. Sie folgt
auf Patrick Dietrich, der diese Bereiche seit 2016 verantwortete.
Christina Penzenstadler ist seit acht Jahren
in leitender Funktion im Unternehmen tätig. In dieser
Zeit trieb sie die Modernisierung sämtlicher
Kommunikationswerkzeuge voran und war für die
erfolgreiche Positionierung neuer Produktkategorien
verantwortlich. Zuvor war sie unter anderem in verschiedenen
Positionen in Handelsunternehmen und
im Agenturumfeld tätig, bevor sie im Februar 2018 als
Marketing Managerin zu Gima wechselte.
Die neue Leiterin für Vertrieb und Marketing verfügt
über einen akademischen Hintergrund im Bereich Business
Administration mit den Schwerpunkten Marketing
und Management, den sie an der Universität Passau
(Bachelor und Master) erworben hat. Inhaber Claus
Girnghuber begrüßt die Entscheidung: »Mit Christina
Penzenstadler gewinnen wir eine sehr motivierte Führungspersönlichkeit
aus den eigenen Reihen, die unsere
strategische Ausrichtung in Vertrieb und Marketing
konsequent weiterentwickeln wird. Zudem legt sie viel
Wert auf ein starkes und langfristiges Netzwerk und
setzt auf die Stärken eines Familienunternehmens.«
Claus Girnghuber bedankt sich gleichzeitig bei Patrick
Dietrich für dessen knapp zehnjährige, erfolgreiche
Tätigkeit im Unternehmen. »Herr Dietrich hat maßgeblich
dazu beigetragen, den Vertrieb und das
Marketing von Gima weiterzuentwickeln und zukunftsfähig
aufzustellen. Dafür spreche ich ihm auch stellvertretend
für die gesamte Belegschaft meinen herzlichen
Dank aus«, so Girnghuber.
In ihrer neuen Rolle wird Christina Penzenstadler den
Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung kreislauffähiger
und innovativer Ziegelprodukte legen. Ein weiteres
zentrales Ziel ist die Digitalisierung der Vertriebsprozesse
des Unternehmens. Der Vertrieb des
Unternehmens ist traditionell auf die persönliche Projektberatung
ausgerichtet.?
10 l Februar 2026 Namen & Neuigkeiten
JACKON INSULATION BY BEWI
Daniel Geigenfeind hat im Januar die Geschäftsführung
von Jackon Insulation by Bewi übernommen.
Jackon Insulation by Bewi stellt die Weichen für die
Zukunft neu. Seit dem 15. Januar 2026 führt Daniel
Geigenfeind als Geschäftsführer das Unternehmen. Er
übernimmt den Staffelstab vom bisherigen Geschäftsführer
Michael Schneider. Mit Daniel Geigenfeind übernimmt
eine erfahrene Führungspersönlichkeit das Ruder
bei Jackon Insulation by Bewi. Seit dem 15. Oktober
2025 war er als Finanzdirektor im Unternehmen tätig
und ist daher bereits bestens mit der Organisation und
den internen Abläufen vertraut. Der 46-jährige Fami-
JACKON INSULATION BY BEWI –
Daniel Geigenfeind zum Geschäftsführer bestellt
Die Velux-Gruppe schärft ihren strategischen Kurs
und rückt lokale Kunden- und Marktbedürfnisse noch
stärker in den Mittelpunkt. Zudem übernimmt Silke
Stehr als alleinige Geschäftsführerin die Verantwortung
für zentrale Unternehmensbereiche. Matthias
Mager hat Velux Deutschland verlassen, um sich neuen
Aufgaben außerhalb des Unternehmens zu widmen.
Seit Dezember 2025 verantwortet Silke Stehr
als Geschäftsführerin die Bereiche Vertrieb, Vertriebsinnendienst
(inklusive Customer Interaction Center
und After-Sales-Services), Advisory Services, Business
Development sowie lokales Produktmanagement
und Marketing. Damit verlagert die Velux-Gruppe
mehr Entscheidungskompetenz in den Markt, um
zukünftig flexibler und passgenauer auf lokale Anforlienvater
verfügt über langjährige Erfahrung in der Baustoffindustrie,
insbesondere in verantwortungsvollen
Führungspositionen. »Die Strukturen und Prozesse sind
mir daher nicht fremd – umso mehr freue ich mich, dieses
Wissen nun bei Jackon Insulation by Bewi einzubringen«,
sagt Daniel Geigenfeind über seine neue
Aufgabe. Er setzt auf eine Unternehmenskultur, die
von Transparenz und Teamgeist geprägt ist. »Ich sehe
ein hohes Potenzial im Markt und vor allem in unseren
Mitarbeitenden. Ihr Know-how und ihre Bereitschaft,
Verantwortung zu übernehmen, haben mich in
den ersten Wochen besonders beeindruckt.« Die Neuausrichtung
des Managements ist Teil einer langfristigen
Strategie. Ziel ist es, die Organisation agiler und
effizienter aufzustellen, um noch schneller auf Marktveränderungen
reagieren zu können. Für die Kunden
und Geschäftspartner bedeutet das zugleich: Die
gewohnte Qualität und die direkten Ansprechpartner
bleiben unverändert bestehen. Jackon Insulation by
Bewi ist sehr gut positioniert, um das Wachstum bei
XPS-basierten Lösungen voranzutreiben – von Dämmstoffen
für Bau- und Industrieanwendungen bis hin zu
Bauplatten und Duschelementen für die moderne Badgestaltung.
Das Unternehmen setzt auf zukunftsweisende,
nachhaltige und ressourcenschonende Lösungen,
etwa durch ligninbasierte Produkte und die
zunehmende Verwendung von Recyclingmaterialien.
Daniel Geigenfeind wird diesen Weg konsequent weiterverfolgen,
um den steigenden ökologischen und
ökonomischen Anforderungen des Marktes gerecht zu
werden. Der neue Geschäftsführer folgt auf Michael
Schneider, der das Haus im besten gegenseitigen Einvernehmen
verlässt. Jackon Insulation by Bewi dankt
Michael Schneider für seine wertvolle Arbeit. Für seinen
weiteren Berufs- und Lebensweg wünscht ihm
das Unternehmen alles Gute und viel Erfolg.?
VELUX – Silke Stehr wird
alleinige Geschäftsführerin
VELUX
Erhält mehr Kompetenzen: Silke Stehr übernimmt die
alleinige Geschäftsführung bei Velux Deutschland.
derungen zu reagieren und Kunden bestmögliche
Lösungen zu bieten. Die neue Struktur baut auf den
etablierten Fachbereichen und Vertriebsstrukturen
auf, die auch weiterhin die strategische Zusammenarbeit
mit Partnern aus Handel und Handwerk vorantreiben
und stärken. In ihrer neuen Funktion berichtet
Silke Stehr an Anders Dam Vestergaard, der die
Region NENA der Gruppe leitet, zu der neben Velux
Deutschland auch Österreich, die Schweiz sowie weitere
Märkte in Nord- und Zentraleuropa, Nordamerika
und APAC gehören. Mit der neuen internationalen
Struktur will die Velux-Gruppe die globale Präsenz
nutzen, um Wissenstransfer zu fördern und die
Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg
zu stärken.?
Namen + Neuigkeiten
Februar 2026 l 11
Klartext
Gebäudetyp E:
Chance oder Risiko?
In unserer neuen Rubrik »Klartext«
erhalten wichtige Branchengrößen
und -kenner die Möglichkeit, sich zu
einem aktuellen Thema der Bauwirtschaft
zu äußern. In dieser Ausgabe
dreht sich alles um den
geplanten Gebäudetyp E: Mithilfe
eines neuen Vertragsmodells will
die Bundesregierung das Bauen
einfacher, schneller und günstiger
machen. Ob sich dieses Vorhaben in
der Praxis bewähren wird und wie
die konkrete Umsetzung aussehen
soll, ist jedoch umstritten.
Herzstück der Debatte ist der Gebäudetyp-
E-Vertrag: Bauherr und Bauunternehmen sollen
darin festhalten können, in bestimmten
Punkten von bestehenden Standards abzuweichen,
solange die bauordnungsrechtlichen
Schutzziele eingehalten werden. Weg
von aufwendigen Details, hin zu kompakten
Grundrissen, robusten Materialien und seriellen
Konzepten: So lautet das Versprechen,
mit dem Planungs- und Bauprozesse vereinfacht
und Kosten gesenkt werden sollen.
Genau an dieser Stelle scheiden sich
jedoch die Geister. Teile der Bauwirtschaft
begrüßen die zusätzlichen Spielräume und
sehen im Gebäudetyp E einen wichtigen
Schritt hin zu mehr Pragmatismus. Andere
Stimmen aus Branche und Verbraucherschutz
warnen vor einem »Bauen light«, bei
dem etwa Komfort-, Schall- und Effizienzstandards
unter dem Druck der Baukrise
aufgeweicht werden könnten – mit Problemen,
die schon heute absehbar sind. Vor
diesem Hintergrund haben wir sechs Branchenexperten
gefragt: Ist der Gebäudetyp
E die Chance auf einen sinnvollen Neustart
im Wohnungsbau oder ein folgenschwerer
Systemwechsel, der mit unnötigen Risiken
verbunden ist?
?
12 l Februar 2026 Klartext
Einfach darf nicht
beliebig heißen
Dass wir schneller und kosteneffizienter
bauen müssen, ist unstrittig.
Vor diesem Hintergrund ist der
Gebäudetyp E ein überfälliger Impuls für den
Wohnungsbau. Die Möglichkeit, von nicht sicherheitsrelevanten
Standards abzuweichen, kann ein
entscheidender Hebel sein, um die Baukrise zu
überwinden.
Doch Vereinfachung darf nicht zu Beliebigkeit
führen. Komfort, Schallschutz und Energieeffizienz
sind kein Nice-to-have, sondern Grundlagen
für Lebensqualität und Nachhaltigkeit. Wer hier zu
stark kürzt, riskiert Folgekosten und mindert die
Akzeptanz neuer Bauweisen.
Meine Erfahrung ist, dass sich Wirtschaftlichkeit
und Qualität nicht ausschließen. Im Gegenteil.
Innovationen wie kreislauffähige Materialien, digitale
Planung und modulare Systeme zeigen, dass
beides zusammen möglich ist. Und genau darin
liegt die Chance des Gebäudetyps E: Bürokratie
abbauen, Innovation ermöglichen und gleichzeitig
die Standards sichern, die für Qualität und Nachhaltigkeit
entscheidend sind.
Damit er zum Katalysator wird, braucht es klare
Leitplanken. Und es braucht den Mut, Bürokratie
abzubauen, ohne neue Hürden auf Länderebene
zu schaffen. Nur so entsteht Vertrauen in eine
Bauweise, die nicht nur schneller, sondern auch
zukunftsfähig ist.
Mein Appell: Nutzen wir die Chance für mehr
Tempo und weniger Vorschriften und sichern gleichzeitig
die Standards, die für Sicherheit, Werthaltigkeit
und Nachhaltigkeit entscheidend sind. Nur so
wird aus »einfach« auch »zukunftsfähig«. ?
René Grupp
CEO Sievert SE
Bauwende braucht Vereinfachung
– und starke Dachlösungen
Der Gebäudetyp E ist keine theoretische Reformidee,
sondern eine überfällige Korrektur eines aus dem
Gleichgewicht geratenen Bauwesens. In Deutschland
ist Bauen zunehmend durch eine Normen- und
Regelungsdichte geprägt, die weit über das Ziel der
Gefahrenabwehr hinausgeht. Technische Standards
wurden schleichend zu zwingenden Vorgaben, Haftungsfragen
zu Innovationsbremsen. Der Gebäudetyp
E stellt dieses System erstmals grundsätzlich
infrage. Nicht jede Norm bedeutet automatisch Qualität,
und verantwortungsvolle Abweichungen müssen
möglich sein, wenn die zentralen Schutzziele
der Bauordnungen – insbesondere Standsicherheit,
Brand- und Gesundheitsschutz – eingehalten werden.
Der Gebäudetyp E kann Kosten senken, Bauprozesse
beschleunigen und Innovationen ermöglichen. Er
wird jedoch zum Problem, wenn er als Sparinstrument
statt als verantwortliches Werkzeug missverstanden
wird. Die Initiative Steildach e.V. hat diese
Diskussion frühzeitig aufgegriffen. Bereits am 20.
November 2023 wurde der Gebäudetyp E im Rahmen
der Eventreihe »RooftopTalks«
in München intensiv thematisiert. Im
Fokus stand dabei das Steildach als konstruktiv
einfaches, langlebiges und ressourceneffizientes
Bauelement. Auch im Dachbereich zeigt sich,
wie durch Reduktion, klare Konstruktionen und handwerklich
präzise Details Qualität gesichert, Kosten
gesenkt und neue Spielräume für zukunftsfähiges
Bauen geschaffen werden können. Zahlreiche Praxis-
und Forschungsprojekte auch auf den Kommunikationsplattformen
der Initiative im Web und auf
Social Media unter »Dachkult« belegen, dass einfaches
Bauen nicht mit einem Verlust an Baukultur
gleichzusetzen ist. Im Gegenteil: Vereinfachung
eröffnet neue Chancen für Nachhaltigkeit, Dauerhaftigkeit
und bezahlbaren Wohnraum.
Aus Sicht der Initiative Steildach ist der Gebäudetyp
E kein Bruch mit Qualität, sondern ein
überfälliger Schritt hin zu einem realistischen, verantwortungsvollen
und zukunftsfähigen Bauen in
Deutschland.?
Christoph Nielacny
Erster Vorstand der Initiative Steildach e.V.
Klartext
13 l Februar 2026
Startpunkt mit
Weiterentwicklungspotenzial
Der Gebäudetyp E ist ein wichtiger
Schritt, um das Bauen in
Deutschland wieder einfacher, schneller
und wirtschaftlicher zu machen. Seit Jahren
hemmt uns eine wachsende Normenfülle, in der
Komfort- und Ausstattungsstandards oft wie unverrückbare
Mindestanforderungen behandelt werden.
Dabei braucht es mehr Freiheit für praxisgerechte,
funktionsorientierte Lösungen – ohne die grundlegenden
Schutzziele wie Standsicherheit, Brandoder
Gesundheitsschutz zu gefährden. Genau hier
setzt Typ E an: Er gibt erfahrenen Bauakteuren mehr
Gestaltungsspielraum, ohne die Basis des sicheren
Bauens aufzuweichen. Richtig umgesetzt, kann er
Innovation ermöglichen, Haftungsängste reduzieren
und den Blick wieder auf das Wesentliche lenken.
Als führender Hersteller von Poroton-Ziegeln und
Poroton-Systemwänden mit integrierter Dämmung
sehen wir darin eine große Chance. Ziegel stehen
seit jeher für klare Bauphysik, hohe Robustheit und
echte Nachhaltigkeit. Komplexe, schadensanfällige
Außenwandlösungen sind überflüssig – ebenso
wie viele der bisher notwendigen Arbeitsschritte.
Die monolithische Ziegelbauweise zeigt, dass hohe
Anforderungen an Schall- und Wärmeschutz erfüllt
werden und bereits heute kostengünstig und nachhaltig
gebaut werden kann.
Dessen ungeachtet braucht es klare und abgesicherte
Rahmenbedingungen für Planer und Ausführende,
denn gerade in zivilrechtlicher Hinsicht bleiben
Fragen offen. Wir wollen den neuen Gebäudetyp
positiv begleiten und als Impuls nutzen: Nehmen
wir ihn als Startpunkt mit Weiterentwicklungspotenzial.
Wenn der Gesetzgeber nun klare Leitplanken
setzt und Komfortnormen konsequent von Sicherheitsanforderungen
trennt, kann Typ E zum Motor
für bezahlbares, verlässliches und nachhaltiges
Bauen werden. Mein Blick nach vorn: Der Gebäudetyp
E öffnet keine Tür zu »Bauen light«, sondern
zu einem Bauen mit gesundem Augenmaß sowie zu
eigenen Entwicklungschancen – und das ist genau
der Impuls, den unsere Branche jetzt braucht. ?
Johannes Edmüller
Geschäftsführer Schlagmann Poroton
Raum für die Entwicklung
innovativer Lösungen
Der geplante Gebäudetyp E ist Ausdruck einer realen
Problemlage: Bauen in Deutschland ist komplex,
teuer und vielfach überreguliert. Insofern ist
der Ansatz, rechtssicher mehr Spielräume zu schaffen
und vom »Alles-oder-nichts-Prinzip« normativer
Standards wegzukommen, grundsätzlich zu begrüßen.
Entscheidend ist aus unserer Sicht jedoch:
Vereinfachung darf nicht mit geringerer Qualität
verwechselt werden.
Die Sorge vor einem »Bauen light« nehmen wir
ernst. Genau hier sehen wir aber auch die Chance
des Gebäudetyps E: weg von pauschalen Vorgaben,
hin zu intelligenten Lösungen. Moderne
Bauchemie ermöglicht Systeme, die mehrere Funktionen
kombinieren, einfacher zu verarbeiten sind
und gleichzeitig hohe technische Leistungsfähigkeit
sowie Nachhaltigkeit sicherstellen. Modulbau
zum Beispiel bringt Flexibilität und Tempo auf die
Baustelle, bei gleichbleibender
Produktqualität.
Sika verfügt hier über eine große Palette
an Lösungen und zusätzlichem Know-how in der
industriellen Fertigung. Im Stahlbetonbau kann der
Einsatz unserer Polymerfasern die typische Stahlbewehrung
verringern oder sogar ersetzen und Bauteile
dünner und leichter machen. So lösen sich
Standards nicht komplett auf, sondern erfüllen auf
effizientere Weise ihr Ziel – und sparen dabei sogar
Ressourcen und somit CO 2
ein.
Für uns schafft der Gebäudetyp E Raum für die
Entwicklung und den Einsatz innovativer, nachhaltiger
Lösungen. Voraussetzung ist ein verantwortungsvoller
Umgang aller Beteiligten mit der
neuen Leitlinie – und die Überzeugung, dass einfacheres
Bauen auch mit hohen Qualitätsanforderungen
einhergehen kann.
?
Daniela Schmiedle
General Manager Sika Germany
14 l Februar 2026
Klartext
Vereinfachung ja –
aber mit Augenmaß
Der geplante Gebäudetyp E greift ein zentrales
Problem auf: Bauen muss wieder einfacher, wirtschaftlicher
und schneller werden. Das ist angesichts
steigender Kosten und hoher regulatorischer
Anforderungen dringend notwendig. Aus unserer
Sicht kann dieser Ansatz funktionieren – allerdings
nur, wenn Vereinfachung nicht mit einer Absenkung
der Bauqualität gleichgesetzt wird. Gerade massive
Mauerwerksbauweisen zeigen, dass Wirtschaftlichkeit,
Dauerhaftigkeit und Komfort kein Widerspruch
sind. Bimssteine verbinden eine robuste, langlebige
Konstruktion mit sehr guten bauphysikalischen
Eigenschaften. Sie sind mineralisch, formstabil und
bewährt über Jahrzehnte hinweg. Diese Dauerhaftigkeit
ist ein wesentlicher Beitrag zur Nachhaltigkeit
– denn Gebäude, die lange funktionieren, sind
am Ende die wirtschaftlichsten.
Ein weiterer zentraler Punkt ist der Schallschutz.
Wohnqualität wird maßgeblich durch Ruhe bestimmt.
Bimssteine bieten aufgrund ihrer
Masse und inneren Struktur sehr
gute Schalldämmeigenschaften – ohne
zusätzliche aufwendige Konstruktionen.
Gerade in Zeiten dichter Bebauung und wachsender
Nutzungskonflikte ist das kein Komfortmerkmal,
sondern ein entscheidender Faktor für Akzeptanz
und Wertbeständigkeit von Wohnraum.
Der Gebäudetyp E darf deshalb nicht zu einem
»Bauen light« führen, bei dem kurzfristige Einsparungen
zu langfristigen Problemen führen. Vielmehr
sollte er gezielt auf bewährte, robuste Bauweisen
setzen, die Planung vereinfachen, Ausführungssicherheit
bieten und gleichzeitig hohe Gebrauchstauglichkeit
gewährleisten. Massive Bimsbauweise
ist hierfür ein gutes Beispiel.
Vereinfachung ja – aber mit Augenmaß, Verantwortung
und Blick auf den gesamten Lebenszyklus
eines Gebäudes.?
Ralf Stockschläder
Geschäftsführer Jasto
Wohnungen zweiter Klasse
dürfen nicht entstehen
Der Wunsch, Bauen einfacher,
schneller und leistbarer zu machen,
ist nachvollziehbar. Bürokratische Auflagen
treiben die Kosten, was Wohnungsnot
und hohe Mieten verschärft. Besonders in
Deutschland entsteht der Eindruck, dass manche
Regelungen mehr der Verwaltung als dem Nutzen
dienen. Maßnahmen zur Entbürokratisierung sind
daher grundsätzlich positiv.
Der Gebäudetyp E ist jedoch bisher nicht definiert,
und viele Experten fragen sich, wie die
Umsetzung konkret aussehen wird. Meine größte
Sorge betrifft eine schleichende Absenkung des
energetischen Standards. Manche sprechen von
angeblich übertriebener Dämmung, dabei macht
Dämmung nur einen kleinen Teil der Baukosten aus,
spart aber über Jahrzehnte enorme Mengen Energie
und Geld. Die günstigste Energie ist jene, die
man nicht benötigt – ökologisch wie ökonomisch.
Werden Standards aus kurzfristigen Gründen
gesenkt, zahlen Bewohner langfristig deutlich höhere
Heizkosten. Zudem sind zentrale rechtliche Fragen
ungeklärt, und es ist keineswegs sicher, dass
Einsparungen tatsächlich an Käufer oder Mieter
weitergegeben werden. Wohnungen zweiter Klasse
dürfen nicht entstehen. ?
Alexander Sinner
Geschäftsführer Austrotherm
Klartext 15 l Februar 2026
Leichte Rinnen,
starke Leistung
HAURATON – Kann Kunststoff neben Beton bestehen? Das
war 1995 die große Frage – nicht nur für Hauraton, sondern
branchenweit. In diesem Jahr entwickelte das familiengeführte
Unternehmen seine erste Rinne aus recyceltem Polypropylen:
bruchsicher und mit deutlich geringerem Eigengewicht als die
bis dahin gängigen Entwässerungssysteme aus faserbewehrtem
Beton. Jetzt hat »Recyfix« seinen 30. Geburtstag gefeiert.
Mit der funktionalen »Recyfix Monotec«
liefert Hauraton eine zuverlässige Lösung
für Verkehrs- und Schwerlastbereiche.
Ein zentrales Merkmal der »Recyfix«-
Rinnen ist ihr niedriges Gewicht.
Seit 1956 steht Hauraton mit Sitz in Rastatt für
durchdachte Entwässerungslösungen, die mittlerweile
von der Oberflächenentwässerung bis zum
Regenwassermanagement reichen. Ein wesentlicher
Baustein des Portfolios sind »Recyfix«-
Entwässerungsrinnen aus recyceltem Polypropylen
für die Oberflächenentwässerung. Vor
30 Jahren entwickelt, sind die Rinnen heute in zahlreichen
Varianten erhältlich und weltweit etabliert.
Nachhaltig und praxisorientiert
Seit ihrer Einführung vereinen die »Recyfix«-Baureihen
nach Unternehmensangaben technische
Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und Designqualität.
Bereits der Name »Recyfix« verweist auf einen
Kernaspekt: Der Werkstoff entsteht aus recycelten
Kunststoff-Alltagsprodukten. Diese werden
in Sortier- und Aufbereitungsanlagen gereinigt
und zu einem Granulat verarbeitet, aus dem später
die Rinnenkörper entstehen. Vor diesem Hintergrund
betont Marcus Reuter, Vorsitzender der
Hauraton-Geschäftsführung: »1995 waren wir
unserer Zeit voraus – und sind es auch heute
noch, in einem Markt, der stark auf Umweltbewusstsein
und Nachhaltigkeit ausgerichtet ist.«
HAURATON - KI-GENERIERT (5)
Für ihre Kreislauffähigkeit tragen die »Recyfix«-
Unterteile das Umweltzeichen »Blauer Engel«.
Zudem ist das Material korrosionsfrei, formstabil
und resistent gegenüber Frost, Streusalz, UV-
Strahlung und Chemikalien.
Auch in der Verarbeitung spielt »Recyfix« seine
Stärken aus: Das Rinnenunterteil mit einer Nennweite
von 100 mm wiegt nur rund 2 kg und kann
ohne Hebehilfe transportiert und eingebaut werden.
Das erleichtert die Handhabung auf der Baustelle,
beschleunigt den Einbau und kann Zeit
sowie Kosten reduzieren. Hinzu kommt die einfache
Anpassung vor Ort: Die Rinnenkörper lassen
sich ohne spezielles Werkzeug durch Sägen
oder Bohren bearbeiten. Vormontierte Komponenten
unterstützen eine schnelle und sichere
Installation.
Varianten für viele Einsatzbereiche
Auf dieser Basis ermöglicht »Recyfix« nach Unternehmensangaben
ein breites Einsatzspektrum
von geringen bis extremen Belastungsbereichen
– ob im Straßen- und Tiefbau, auf Verkehrs- und
Industrieflächen, in Gewerbegebieten oder im
privaten Umfeld.
Wo neben der Entwässerung zusätzlich ein
hohes Rückstauvolumen gefragt ist, kommen die
Linien »Recyfix Hicap T« und »Recyfix Hicap F«
16 l Februar 2026 Im Blickpunkt
Im Blickpunkt
zum Einsatz. Für Verkehrs- und Schwerlastflächen
stehen »Recyfix Monotec«, »Monotec Ultra« und
»Recyfix NC« zur Verfügung. Für öffentliche und
gewerbliche Flächen wurden »Recyfix Pro« und
»Recyfix Plus« sowie die Punktentwässerung
»Recyfix Point« mit ihrer variantenreichen Optik
konzipiert. Je nach Einsatzbereich sind die Systeme
in Nennweiten von 100 bis 680 mm und
in Belastungsklassen von A 15 bis F 900 nach
EN 1433 erhältlich.
Deutliche Veränderungen
»Recyfix« ist freilich nur ein Teil der Erfolgsgeschichte,
die Hauraton in den vergangenen Jahrzehnten
geschrieben hat. Dass das Unternehmen
auch unter schwierigen Rahmenbedingungen Kurs
halten kann, zeigt der Blick auf 2025: Obwohl das
Jahr von einem herausfordernden Marktumfeld
und internen Veränderungen geprägt war, blieb
die Geschäftsentwicklung nach Unternehmensangaben
insgesamt leicht positiv. Gleichzeitig
setzte Hauraton zentrale organisatorische und
technologische Entscheidungen um. Marcus Reuter
erklärt: »Wir haben 2025 genutzt, um Strukturen
zu verändern und gleichzeitig handlungsfähig
zu bleiben. Die Kombination aus neuer Vertriebslogik,
Investitionen in digitale Technologien und
systemischen Lösungen ist aus unserer Sicht der
richtige Weg, um uns langfristig wettbewerbsfähig
aufzustellen.« Ein klarer Schwerpunkt lag auf
der Neuaufstellung von Vertrieb und Marketing:
Nach mehrjähriger Vorbereitung wurde im Oktober
2025 eine neue Vertriebsstruktur in Deutschland
eingeführt – mit stärkerer Fokussierung auf
Entscheider im Projektgeschäft. Marcel Flattich,
Geschäftsführer Sales & Marketing, erklärt: »Wir
haben aber nicht bei null angefangen. In Ländern
wie Polen oder Frankreich arbeiten wir seit Jahren
erfolgreich mit dieser Vertriebslogik. 2025
haben wir die Erkenntnisse konsequent auf den
deutschen Markt übertragen.« Parallel dazu etablierte
Hauraton ein »One Face to the Customer«-
Modell mit einem zentralen Ansprechpartner für
den Handel.
Seit 30 Jahren steht »Recyfix« für
sichere, wartungsarme und langfristig
leistungsfähige Entwässerungssysteme,
die eine
zukunftsfähige Regenwasserbewirtschaftung
unterstützen.
Die »Recyfix«-Baureihen sind
weltweit etabliert und in
zahlreichen Varianten für die
Oberflächenentwässerung
erhältlich.
Im Blickpunkt
Februar 2026 l 17
Mit digitalen Lösungen investiert
Hauraton in das Regenwassermanagement
der Zukunft.
Die Hauraton-Geschäftsführung (v. l.):
Patrick Wieland, Michael Schenk, Marcus
Reuter, Christoph Ochs und Marcel Flattich.
Digitaler Fortschritt
Auch technologisch setzt das Unternehmen auf
Veränderung: Automatisierung, digitale Prozesse
und Qualifizierung sollen Hauraton in die Zukunft
begleiten. Michael Schenk, Geschäftsführer Technology
& Operations, betont: »Automatisierung
und Qualifizierung sind für uns zentrale Voraussetzungen,
um wettbewerbsfähig zu bleiben und
Arbeitsplätze langfristig zu sichern.« Ein strategischer
Meilenstein sei vor diesem Hintergrund die
Beteiligung am Digital-Start-up RX Watertec, das
digitale Lösungen zur Überwachung und Steuerung
im Regenwassermanagement entwickelt.
Erste digitale Anwendungen, die gezielte Retrofit-Lösungen
ermöglichen, sind bereits verfügbar.
Weitere sollen ab 2026 folgen.
Vom Stammsitz auf die Rennstrecke
Hinsichtlich des Portfolios ist der Systemgedanke
für Hauraton heute wichtiger denn je: So
wurden 2025 der Flachtank »Neo« zur Regenwasserspeicherung
sowie »Drainfix Store« für
die Speicherung in eingeschweißten Rigolen
im Markt etabliert; hinzu kam eine Vertriebskooperation
im Bereich Retentionsbodenfilter.
Außerdem hat Hauraton das Filtersubstratsystem
»Drainfix Clean« ausgebaut und um eine
Basic-Variante ergänzt, die auf unterschiedliche
regulatorische Anforderungen in internationalen
Märkten zugeschnitten ist. Die österreichische
Zulassung nach Ö-Norm eröffnet zusätzliche
Absatzchancen.
Dass die strategische Ausrichtung auch im
Projektgeschäft greift, zeigt der Großauftrag des
Jahres: die Ausstattung der neuen Formel-1-Rennstrecke
in Qiddiya (Saudi-Arabien). Hierbei handelt
es sich um das bislang größte Einzelprojekt der
Unternehmensgeschichte mit einem Auftragsvolumen
von mehr als 9 Mio. Euro. Geschäftsführer
Marcus Reuter erklärt: »Solche Projekte
entstehen nicht kurzfristig. Sie sind das Resultat
vieler Jahre Marktbearbeitung und konsequenter
Investitionen.«
Damit soll es auch in Zukunft weitergehen: Für
dieses Jahr hat Hauraton u. a. die Einführung des
digitalen Planungstools »TreePilot« angekündigt.
Mit diesem Werkzeug will das Unternehmen
die fachgerechte Auslegung von Baumstandorten
erleichtern, Verantwortliche bei fundierten
Entscheidungen in frühen Projektphasen unterstützen
und mehr Planungssicherheit für Kommunen
schaffen.
Die Zielrichtung ist somit klar: Hauraton treibt
die Transformation zum Systemanbieter für
ganzheitliches Regenwassermanagement weiter
voran. Marcus Reuter fasst zusammen: »Wir
sind mitten in der Umsetzung. 2025 hat gezeigt,
dass wir auch in anspruchsvollen Zeiten handlungsfähig
bleiben und mit der Neuausrichtung
auf einer belastbaren Grundlage weiteres Wachstum
aufbauen.«
?
HAURATON
Top-Thema
Dach & Holzbau
DACH+HOLZ
Optimierte Arbeitsprozesse
dank Lasersystemen
SL LASER – Vom Handwerksbetrieb bis hin zum Industrieunternehmen
kommen die Laserprojektionssysteme des oberbayerischen Unternehmens
SL Laser heute in unterschiedlichen Branchen zum Einsatz. In
der Holzbearbeitung finden die Produkte ebenfalls breite Anwendung
und sorgen für exaktes Positionieren von Werkzeugen oder Bauteilen.
10 000
Rund 10 000 installierte
Lasersysteme von SL
Laser sind mittlerweile
weltweit im Einsatz.
Im Holzrahmenbau kann der »ProDirector
7« die Latten der Wände sowie
die Nagellinien anzeigen.
Seit 1988 werden bei SL Laser in Traunreut industrielle
Laserprojektionssysteme in hoher Qualität
und mit allem wichtigen Zubehör entwickelt und
produziert. In diesen mehr als 35 Jahren haben
die Entwickler wesentliche Fortschritte bei der
eingesetzten Lasertechnik und der Bediensoftware
erzielt. Die Laserprojektoren, Laseraufmaßsysteme
und Positionierlaser werden heute mit
großem Erfolg auf allen Kontinenten in der Holzbearbeitung
eingesetzt. Über 10 000 installierte
Systeme sind mittlerweile rund um den Globus
im Einsatz.
Die Anwendungen des Lasersystems »Pro-
Director 7« fangen bei der Positionierung von
Freiformen auf CNC-Oberfräsen an, gehen über
die Projektion von Latten und Nagelplatten für
Nagelbinder, die Projektion von Leimbinderkonturen
bis zur Fertigung im Holzrahmenbau und in
der Möbelindustrie. Die Zeichnungen mit Positionen,
Umrissen und Führungslinien werden von
der Software oder der Steuerkonsole erstellt und
über die Steuerung der CNC-Oberfräse an den
»ProDirector 7« geliefert.
SL LASER (3)
Der Laserprojektor setzt diese Daten in Laserlinien
um und projiziert sie 1:1 auf Werktisch oder
Rohling. Das spart die Erstellung von Schablonen
oder die Kontrollfahrten mit aufgesetztem
Werkzeug. In der Möbelherstellung erleichtert
der Laser-Projektor »ProDirector 7« die Positionierung
der Beschläge und gibt die exakten
Konturen für die Arbeiten vor. Das sonst fehleranfällige
Anbringen von Bohrlöchern wird laut
SL Laser dadurch zum Kinderspiel. Im Holzbau
kommt der »ProDirector 7« ebenfalls zum Einsatz.
Im Holzrahmenbau werden beispielsweise
die Latten der Wände und die Nagellinien angezeigt.
Bei der Bearbeitung sehr großer Bauteile
lassen sich mehrere Projektoren auch auf Schienen
unter der Decke steuern.
Vereinfachte Arbeitsabläufe
Der mobile »ProCollector« wird als Aufmaßsystem
gern beim Treppenbau oder auch bei der
20 l Februar 2026 Dach & Holzbau
UMFASSENDER SUPPORT
Ein präzises Laserprojektionssystem ist nur so gut
wie der Support, der dahinter steht. Damit Produktionsabläufe
stabil bleiben und Stillstandszeiten
gar nicht erst entstehen, bietet SL Laser
ein umfassendes Servicepaket aus Fernwartung,
Online-Schulungen, Vor-Ort-Training und planbaren
Wartungsverträgen an. Die Effekte zeigen sich
täglich in den Werkstätten, Produktionsbereichen
und Fertigungen der Kunden. Viele technische Fragen
lassen sich direkt über die Fernwartung lösen.
Ist der Laserprojektor an einen PC mit Internetzugang
angeschlossen, können die SL-Servicetechniker
per TeamViewer zugreifen und das System
prüfen. Einstellungen, Software-Parameter oder
Probleme mit der Projektion lassen sich so schnell
korrigieren. Diese Vorgehensweise spart Zeit, verhindert
Produktionsunterbrechungen und ermöglicht
eine zielgerichtete Analyse, ohne dass ein Techniker
anreisen muss.
Montage von Einbauküchen verwendet. Mit
wenigen Referenzpunkten entsteht eine 3D-Messung,
die in horizontale und vertikale Verläufe
umgerechnet wird. Die erfassten Daten werden
in eine DXF-Datei eingetragen und können in der
CAD-Software des Kunden weiterverarbeitet
werden. Ob zum Positionieren von Werkzeugen
oder zum Ausrichten von Bauteilen und Werkstücken:
Ein professioneller Linienlaser beschleunigt
und vereinfacht Arbeitsabläufe und reduziert die
Fehlerquote.
Neben den CAD-Daten und einer elektronisch
geregelten Steuerungstechnik wird eine leistungsfähige
Software, die als Übersetzungshilfe und
Schnittstelle für die Daten arbeitet, benötigt. In
den vergangenen Jahrzehnten hat SL Laser viele
verschiedene Anwenderprogramme geschrieben
und beständig weiterentwickelt. Diese sind
heute auf den Einsatz für bestimmte Anwendungsformen
spezialisiert oder übernehmen
Supportaufgaben.
?
Laserprojektionssysteme von SL Laser
dienen u.a. der Positionierung auf CNC-
Oberfräsen.
Bei der Fertigung im Holzrahmenbau
können Lasersysteme von SL Laser die
Arbeitsprozesse optimieren.
Dach & Holzbau
Traglast am Limit
LINZMEIER – Bei der
Sanierung eines Baumarkts
in Bonn mussten die Projektbeteiligten
nachhaltige
Lösungen für ein Dach mit
geringer Tragfähigkeit finden.
Dies wirkte sich unter
anderem auf die Wahl der
Dämmung und der
PV-Module aus.
Umfassend saniert
wurde eine Liegenschaft in
Bonn mit 12 000 m² Dachfläche, die
sich auf acht Gebäude verteilt.
LINZMEIER (4)
Die geringe Tragfähigkeit des Bestandsdaches
machte einen schlanken,
verklebten Dachaufbau erforderlich.
Jedes zusätzliche Gewicht musste
genau geprüft werden.
Teilweise wurden die Dachflächen mit
PV-Modulen ausgestattet.
Saniert wurde eine Liegenschaft in Bonn mit
einem von Bauhaus gemieteten Markt, dessen
auf acht Gebäude verteilte und rund 12 000 m²
große Dachfläche nach 40 Jahren bereits Risse
und Löcher aufwies. Deshalb erteilte die Carl
Knauber Holding als Eigentümerin dem Architekten
und DGNB-Auditor Sebastian Fest den Auftrag
zur Erstellung und Umsetzung eines Masterplans.
Laut Fest, Mitgeschäftsführer des Architektenbüros
Archiprocess in Dresden, umfasste
der Sanierungsauftrag zwei Teilprojekte: »Die
Baumarktflächen mit Apotheke, auszuführen im
KfW-Standard 70 EE, und die Sanierung des historischen
Bürogebäudes in KfW-40-EE-Bauweise.
Beide Bauaufgaben schlossen eine Hüllflächensanierung,
die Umstellung der Wärmeversorgung
auf Luft-Wärmepumpen und die Errichtung einer
PV-Anlage mit rund 1,2 MWp Leistung ein. Auch
die Lüftungsanlagen wurden erneuert, um einen
förderfähigen Energiestandard zu erreichen.«
Daneben wurde Wert auf schadstoffarme, recyclebare
Baumaterialien mit möglichst hohem Anteil
an nachhaltigen Rohstoffen gelegt. Deshalb kam
als Dachdämmung größtenteils »Linitherm Loop
Pal« zum Einsatz: zu rund 60 Prozent aus Biomasse
bestehend und CO 2
-neutral produziert, weist
es laut Hersteller von allen biobasierten Dämmstoffen
die beste Wärmeleitfähigkeit auf. Außerdem
punktet der Dämmstoff von Linzmeier mit
seinem geringen Gewicht. Den Zuschlag für die
Sanierung des Baumarkt-Dachs bekam Wierig,
ein familiengeführtes Dachdeckerunternehmen
in vierter Generation.
Praktisch keine Lastreserven
Bauleiter Marco Prediger sieht die Schwierigkeiten
bei Dach 1 des Bonner Baumarkts zum
einen »darin, dass die alten Pläne, auf denen die
Sanierungsplanung basierte, in vielem nicht mehr
dem aktuellen Zustand entsprachen. Zum anderen
stellte uns die Tragschale – eine Bimsdielenhohlkammerdecke
mit 12 m Spannweite – vor
die Herausforderung, dass es auf diesem Dach
praktisch keine Lastreserven gab.« Schon eine
Gefälledämmung aus vergleichsweise leichten
PU-Elementen hätte wegen der großen Spannweite
in den Bereichen mit höchster Dämmstärke
die Lastreserven überschritten. Die vorhandenen
Lichtkuppeln hätte man in diesen Bereichen durch
Stahlkonstruktionen anheben müssen – und das
hätte noch mehr Last aufs Dach gebracht. Das
Gefälle in kleinere Einzelflächen aufzuteilen, war
auch keine Option. Am Ende entschied man sich
für eine ebene, 160 mm starke PU-Dämmung mit
»Linitherm Loop Pal« und einen komplett verklebten
Dachaufbau – Befestigungsbohrungen in die
Bimsdielendecke waren aus statischen Gründen
ebenfalls nicht erlaubt.
22 l Februar 2026 Dach & Holzbau
Neuaufbau der Dachfläche
Die geringen Lastreserven waren
nicht zuletzt auch ein logistisches
Problem: Ein Kran, der die gesamte
Dachfläche überstrich, ließ sich
aufgrund der Innenstadtlage nicht
aufstellen. Mit dem eingesetzten
Kran kam man nur etwa 15 m tief
ins Dach.
Bei der Montage wurden die
Stütz- und Binderbereiche für den
Baubetrieb ausgereizt. Das reichte,
um einen Hub Dämmplatten auf
einen Träger zu setzen. Der Weitertransport
auf dem Dach erwies
sich aber als Herausforderung –
vor allem bei der vergleichsweise
schweren Mineralfaserdämmung,
die man in Teilbereichen verlegen
musste, um die vom Brandschutz geforderte Feuerwiderstandsklasse
F90 zu erreichen. Um nicht
jede Dämmplatte einzeln an ihren Bestimmungsort
zu transportieren, installierten die Dachdecker
von Wierig ein Schienensystem mit Rollwagen.
Transportiert wurde zunächst der Abraum, denn
die Dachdecker rissen in einem ersten Sanierungsschritt
das gesamte Bestandsdach bis auf
die Bimsdielendecke ab. Dann folgte die Montage
einer geschweißten bituminösen Dampfsperre.
Sie fungierte gleichzeitig als Notdach, das die
Bimsdielen vor Regenwasser schützte.
Im nächsten Arbeitsschritt wurden Randbereiche
und Durchdringungen mit Mineralfaserdämmung
gedämmt, um die Brandschutzanforderungen für
das Dach zu erfüllen. Auf dem weitaus größten
Teil der Dachfläche verklebten die Dachdecker
»Linitherm Loop Pal«-Elemente nach Windlast.
Mit λB = 0,023 garantieren allein diese Dämmelemente
bereits einen Dach-U-Wert von 0,14 W/
(m²K). Dies bei geringem Gewicht und schlankem
Dachaufbau. In den mit Mineralfaser gedämmten
Bereichen wurde ein U-Wert bis 0,20 W/(m²K)
erreicht. Den oberen Abschluss der Dachfläche
bildete eine ebenfalls verklebte Dachabdichtung
von Köster. Im Zuge der Arbeiten wurde außerdem
die Entwässerung vollständig erneuert.
Mit dem neuen Dachaufbau brachte Wierig
rund 20 kg/m² aufs Dach – trotz der geringen Traglast
ein Wert mit Sicherheitsreserven. Zusätzliche
Lastreserven entstanden zudem durch den
Rückbau nachträglich installierter technischer
Aufbauten auf der Dachfläche.
Sechs Flächen abgeschlossen
Auf den weiteren Dachflächen war die Konstruktion
weniger kritisch, da hier großformatige
Trapezbleche auf Betonunterzügen und -stützen
als Tragschale dienten. In der Folge arbeitete
die Dachdeckerei auf bis zu drei Dachflächen
parallel, räumte die alten Dachaufbauten bis auf
Dach & Holzbau
Herausforderung gemeistert:
Das fertig sanierte Dach von oben.
die Tragschale ab und passte Durchdringungen
sowie Wechsel an die aktuellen Brandschutzanforderungen
an. Anschließend wurden die neuen
Bauteilschichten montiert, die dem Aufbau von
Dach 1 weitgehend entsprachen. Allerdings konnte
man hier eine selbstklebende Dampfbremse
verarbeiten und den gesamten Aufbau mit
Befestigern im Blech fixieren. Die Entwässerung
war aufgrund ausreichender Neigung unkomplizierter,
und die Lastreserven waren höher. Dies
ermöglichte im Zusammenspiel mit dem geringen
Eigengewicht der »Linitherm Loop Pal«-Dämmelemente
die Montage von aufgeständerten
PV-Modulen: Auf Dach 1 kamen Module mit
7 kg/m² zum Einsatz, auf den transparenten Dächern
der Gewächshaushallen wurden PV-Module mit
3,5 kg/m² angebracht. Zusätzlich wurde dort die
Dachverglasung gegen Polycarbonat getauscht;
wo möglich, wurden Gründachflächen eingeplant.
Inzwischen haben die Mitarbeiter von Wierig
sechs der acht anstehenden Flächen abgeschlossen.
Für das gesamte Sanierungsprojekt veranschlagt
Marco Prediger eine Bauzeit von zwei
Jahren; die letzte Dachfläche wird 2026 saniert.
»Dabei wäre die Ausführung sicher nicht so gut
gelaufen, wenn nicht alle Beteiligten Hand in Hand
gearbeitet hätten.« Das positive Fazit schließt
auch Linzmeier ein: »Von Produkt und Hersteller
bin ich heute absolut begeistert. Über Service,
Abwicklung und Support kann man nur Gutes
sagen, bei Problemen fühlte man sich nie alleingelassen.
Die ›Linitherm Loop Pal‹-Dämmelemente
haben einen sehr guten Kosten-Nutzen-Faktor,
sind gut zu recyceln und gesundheitlich unbedenklich.
Ich bin heute ein absoluter Fan dieser Platte,
die auf der Baustelle sauber und leicht zu verarbeiten
ist.« Nur ein Wunsch ist für Marco Prediger
noch offen: »Für mich ist das der Dämmstoff
der Zukunft, aber es wäre super, wenn man ihn
in Richtung Schwerentflammbarkeit weiterentwickeln
könnte.«
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Anschauen, Anfassen
und Ausprobieren
Die Solar-Trägerpfannen von Fleck können
sparrenunabhängig mit wenigen Handgriffen
montiert werden. Eine Nachbearbeitung
der benachbarten Dachpfannen ist
nicht erforderlich.
HALLE 6
STAND 423
FLECK – Auf der Dach+Holz International 2026 in Köln präsentiert
Fleck unter dem Motto »#Fleckit« intelligente Lösungen für
Gründach, Flachdach und Solar. Im Fokus stehen praxisnahe Produkte
wie Solar-Trägerpfannen, Flachdachlüfter, Retentionsabläufe
und Gründachlüfter. Besucher können die Produkte live
erleben, ausprobieren und mit den Experten des Fleck-Teams in
den Austausch gehen. Highlights sind Einbauvorführungen,
anschauliche Modelle und digitale Services wie Konfiguratoren.
Erhältlich in großer Formen- und Farbvielfalt:
die Solar-Trägerpfanne mit
einstellbarer VA-Halterung.
Ein Schwerpunktthema am Fleck-Stand ist der
Bereich Solar. Hier sind neben der Präsentation
eines umfangreichen Sortiments auch Einbauvorführungen
geplant, beispielsweise zu den Solar-
Trägerpfannen von Fleck. Ausgestattet mit einer
Montagestütze aus korrosionsbeständigem VA-
Stahl, lassen sich Schienen-Unterkonstruktionen
sowohl vertikal als auch horizontal besonders
einfach und sicher befestigen. Auch Weiterentwicklungen
wie der optimierte »PV-VogelStop«
werden ausgestellt. Veränderte Befestigungsklammern
sorgen für weniger Materialeinsatz,
kürzere Montagezeiten und eine vereinfachte
Handhabung.
Der größere Flachdach-Schwanenhals DN 150
mit Klappelement zählt ebenfalls zu den Weiterentwicklungen
von Fleck. Durch einen erweiterten
Querschnitt sowie arretierbare Klappelemente lassen
sich auch dickere Kabelstränge und gedämmte
Leitungen unkompliziert verlegen.
Gründach, Flachdach
und digitale Services
Mit seinem Gründachsortiment zeigt Fleck in
Köln außerdem zukunftsweisende Lösungen
für nachhaltige Flachdächer. Im Fokus stehen
dabei die Gründachlüfter »Classic« und »Max«,
die für eine optimale Belüftung sorgen, sowie
der »Schrumpfi-XL« für Dachdurchdringungen im
Bereich der extensiven Gründachflächen. Speziell
für den Umbau eines Flachdachablaufs zum
Retentionsablauf präsentiert Fleck die Retentionsdrossel
und die »ReDro-Box«.
Mit Produkten wie den 4-in-1-Flachdachlüftern
oder dem Flachdach-Zwangslüfter mit Rotor
rückt Fleck das Flachdach weiter in den Fokus
und zeigt hierzu Lösungen für eine adäquate
Belüftung. Den »Roofguard« und Notentwässerungsprodukte
wie die Flachdach-Rechteck-
Notüberläufe thematisiert Fleck ebenfalls. Dazu
steht der entsprechende Konfigurator am Messestand
zur Verfügung. Interessierte können mit
diesem und weiteren Tools die digitalen Services
von Fleck in konkreter Anwendung erleben und
sich von den Experten vor Ort zusätzlich beraten
lassen. So kann auch der Konfigurator für
Wrasenlüfter am Stand genutzt werden. Darüber
hinaus bietet der Spezialist für Dachzubehör
Flachdach-Berechnungsservices für Entwässerung
und Retention an, mit denen passende
24 l Februar 2026 Dach & Holzbau
FLECK (3)
Fleck
präsentiert auf
der Dach+Holz Lösungen
für das Gründach.
Dimensionierungen schnell und unkompliziert
ermittelt werden.
Sanierung, Renovierung
und Modernisierung
Im Rahmen der Themen Sanierung, Renovierung
und Modernisierung widmet sich Fleck mit
dem SanReMo-Sortiment der nachhaltigen Nutzung
von Steil- und Flachdächern. Nachrüstbare
Produkte zur Belüftung, Entwässerung und
Notentwässerung sowie dem Monitoring der
Dachfläche verlängern deren Lebensdauer. »In
diesem Jahr greifen wir mit den Schwerpunkten
Solar, Flachdach, Gründach und SanReMo
aktuelle Themen der Branche auf. Denn durch
Klimaschutz und Energiewende sind auch die
Anforderungen an das Dach umfangreicher
geworden. Hier bieten wir langlebige Lösungen,
welche der Nachfrage nach Photovoltaik,
Dachbegrünung und Modernisierung effizient
nachkommen«, so Christoph Nielacny, Geschäftsführer
von Fleck.
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Klimaschutz und
Energiewende verändern
die Erwartungen an
moderne Dachlösungen.
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Dach & Holzbau Februar 2026 l 25
Deckendämmung mit
Steinwoll-Granulat
?
Der Kinosaal bleibt in seiner ursprünglichen Gestaltung
aus den frühen 1960er-Jahre erhalten. Die wellenförmige
Akustikdecke wurde mit einer nichtbrennbaren Steinwolle-
Dämmung auf ihrer Rückseite zukunftsfähig gemacht.
DEUTSCHE ROCKWOOL – Das Kino International an der Berliner Karl-
Marx-Allee wurde einer umfassenden, denkmalschutzgerechten Sanierung
unterzogen. Im Zuge einer Schadstoffbeseitigung und zur
Verbesserung des Brandschutzes wurde auf den abgehängten Decken
des Denkmals die alte Karmelitdämmung aus DDR-Zeiten ausgebaut.
Zur Wiederherstellung des Schallschutzes wurde auf der wellenförmigen
Rabitzdecke über dem Vorführsaal ein Granulat der Deutschen
Rockwool aus nichtbrennbarer Steinwolle aufgeblasen und verdichtet.
Kontinuierlich wurde mit
einen Stabmaß geprüft, ob
die angestrebte Dämmdicke
erreicht ist und der Wasserglaskleber
aufgebracht
werden kann.
Das Kino International ist seit seiner Eröffnung
im Jahr 1963 eine Institution. Als spätes Zeugnis
der modernistischen Architektur steht es seit
Beginn des 21. Jahrhunderts unter Denkmalschutz.
Bereits in den 2010er-Jahren hatte die Betreiberin,
die Yorck Kinogruppe, dringende Sanierungsarbeiten
am Gebäude durchgeführt. Im Mai 2024
begann schließlich eine Generalsanierung, für die
das Haus erstmals in seiner Geschichte für einen
längeren Zeitraum geschlossen bleibt. Im Frühjahr
2026 soll es wiedereröffnet werden.
Mit seinem außergewöhnlichen, leuchtend weißen
Baukörper ist das Kino International nicht zu
übersehen. Über dem Eingangssockel kragt der
eigentliche Kinotrakt mit seiner verglasten Hauptfassade
rund 9 m vor. Die Breite der Leinwand
beträgt großzügige 17,5 m. Blaugepolsterte Sitzreihen
sind im Vorführsaal hinunter zur Bühne
gestaffelt. Verstärkt wird die optische Ausrichtung
zur Leinwand durch die Akustikdecke des
Raumes. In Wellen schwingt sich eine abgehängte
Decke der Leinwand entgegen, die in Rabitztechnik
erstellt wurde.
Historische Rabitzdecke
Die historische Rabitzdecke im Vorführsaal des
Kinos International hängt an einer Tragkonstruktion
aus Stahl, die in sehr gutem Zustand ist und
in die auch ein Laufweg aus Gitterrosten integriert
wurde. Für die Erneuerung der Dämmung
über der gesamten Decke mussten zusätzliche
Laufwege aus Holzplanken verlegt werden. Auf
ihnen konnten sich die Mitarbeiter des beauftragten
Fachunternehmens sicher bewegen und die
Schläuche mit sich führen, über die das Steinwolle-Granulat
auf die Decke aufgeblasen wurde.
Die Entscheidung für das Granulat »Fillrock
RG« fiel aus Gründen des Brandschutzes. Da dieses
Granulat aus Steinwolle mit einem Schmelzpunkt
von über 1 000 °C Celsius besteht, ist es
die erste Wahl für alle Gebäude, in denen ein
hoher Anspruch an den vorbeugenden Brandschutz
besteht. Ziel war es, eine fugenlose Dämmlage
von 160 mm auf der gesamten Decke zu
26 l Februar 2026 Dach & Holzbau
erreichen. Nach dem Aufbringen des Granulats
wurde dieses mit Kaliwasserglas benetzt, um
die Dämmung zu fixieren und in ihrer Lage zu
sichern. Die Raumakustik im Vorführraum des
Kinos profitiert von der Masse der neuen Steinwolle-Dämmung
ebenso wie der Brandschutz.
Reduzierter Feuchteeintrag
Ausgeführt wurde die Dämmung mit dem Granulat
»Fillrock RG« von Rockwool durch die Firma
Cogito aus Müncheberg, ein Unternehmen, das auf
Dämmungen mit Granulaten spezialisiert ist. Bei
»Fillrock RG« handelt es sich um ein nichtbrennbares,
flockenförmiges Granulat aus Steinwolle
in der Wärmeleitstufe 038. Cogito-Geschäftsführer
Gerd Seume spricht von einem »für uns
nicht ungewöhnlichen Einsatz, allerdings in einem
ungewöhnlichen Denkmal«. Deckendämmungen
habe sein Team im Kino International in drei Bauabschnitten
eingebracht: über dem großen Vorführraum,
über der Bühne hinter der Leinwand
und über der Panorama-Bar, die ebenfalls im
vorkragenden Obergeschoss untergebracht ist.
In der Verarbeitung eines Steinwolle-Granulats
mit Wasserglaskleber ist das Team von Cogito
erfahren. Mit Blick auf die Rabitzdecke aus Gips
entschied Geschäftsführer Seume, den Kleber
nicht – wie sonst üblich – gemeinsam mit dem
Granulat aufzuspritzen, sondern nur einmalig
am Ende des Aufblasens. »So konnten wir die
Menge der Feuchtigkeit im Auftrag reduzieren«,
erklärt Seume.
Die Ausschreibung der Dämmarbeiten im Kino
International hatte Seume mit der Technischen
Beratung und dem Produktmanagement der Deutschen
Rockwool geprüft. »Eine angenehme und
konstruktive Zusammenarbeit, die wir jederzeit
gerne wieder in Anspruch nehmen. Die fachkundige
Beratung und die Betreuung der Baustelle
durch den Vertrieb des Herstellers ist hilfreich
und zielführend.«
Wird das Granulat »Fillrock RG« als Schüttdämmung
mit einer Dichte von 45 bis 55 kg/m³
aufgebracht, erreicht es die Wärmeleitstufe 038.
Das Setzmaß liegt bei maximal zehn Prozent. Im
Falle eines Rückbaus kann das Steinwolle-Granulat
recycelt und ohne Wertverlust zu neuen
Steinwolle-Produkten verarbeitet werden. Die
Deutsche Rockwool bietet dazu das Rücknahmesystem
»Rockcycle« an.
?
HALLE 7
STAND 303
Das nichtbrennbare Steinwolle-Granulat
»Fillrock RG« wurde zu einer geschlossenen
Dämmlage auf der historischen
Decke verarbeitet. Die vor dem Gebäude
aufgestellte Einblasmaschine förderte
das Granulat durch robuste Schläuche
über viele Meter in den Dachraum über
der Rabitzdecke.
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Februar 2026 l 27
Cool-Roof-Dachbahnen
plus technischer Support
HALLE 8
STAND 520
Die Dachabdichtungsbahn von Renolit Alkorplan ist einfach zu verlegen.
RENOLIT ALKORPLAN – Renolit Alkorplan, ein führender
Hersteller von langlebigen und zertifizierten Kunststoff-Dichtungsbahnen
für Dächer und Abdeckungen,
wird auf der Dach+Holz seine Vision für fortschrittliche,
energieeffiziente Dachlösungen präsentieren.
Auf der Leitmesse in Köln wird Renolit Alkorplan seine Flaggschiff-
Produkte vorstellen. Dazu zählt die Cool-Roof-Dachbahn »Renolit
Alkorplan Bright«: Mit ihrer hochreflektierenden weißen Oberfläche
ist sie für maximale thermische Effizienz konzipiert. Dieses Produkt
weist einen hohen »Solar Reflectance Index« (SRI) von 115
auf, und seine passive Kühlleistung kann die Oberflächentemperatur
des Daches um bis zu 30 °C im Vergleich zu herkömmlichen
dunklen Dächern senken. Diese signifikante Reduzierung der Wärmeabsorption
führt direkt zu einem geringeren Energieverbrauch
für die Kühlung und einem spürbar verbesserten Raumklima. Über
ihre thermischen Vorteile hinaus ist die Dachbahn langlebig, wartungsarm
und einfach zu verlegen, was sie ideal für Neubauten
und Sanierungsprojekte macht.
Als direkte Antwort auf den Bedarf an aktivem, nachhaltigem
Energiemanagement ist »Renolit Alkorplan Solar« die ideale Platt-
Verschweißen der »Renolit Alkorplan Bright«:
Die hochreflektierende weiße Oberfläche sorgt
für einen substanziellen Kühlungseffekt.
form für die Integration von Photovoltaikanlagen. Dieses ultraleichte
Befestigungssystem ist vom DIBt zertifiziert, um hohen
Windlasten von bis zu 200 km/h standzuhalten, was es trotz seines
geringen Gewichts außergewöhnlich sicher macht. Das System
verwendet ein speziell entwickeltes, leichtes, extrudiertes Profil
mit einer Aluminiumeinlage, das direkt auf die Dichtungsbahn
heißluftverschweißt wird. Entscheidend ist, dass diese Methode
eine vollständig durchdringungsfreie Installation gewährleistet,
das Risiko von Leckagen eliminiert und die langfristige Integrität
des Daches garantiert.
Maximales Energiepotenzial mit integriertem System
Während sowohl »Renolit Alkorplan Bright« als auch »Renolit Alkorplan
Solar« in Einzelanwendungen leistungsfähige Vorteile bieten,
erschließen die beiden Produkte im synergetischen Einsatz das
maximale Energiepotenzial und die höchste Effizienz. Die synergetische
Beziehung zwischen den Produkten bildet ein integriertes
System, bei dem die durch die »Bright«-Dachbahn erzeugte
niedrige Oberflächentemperatur eine Überhitzung der Solarmodule
verhindert. Die Minderung der Leistungsabnahme bei hohen
Temperaturen ist entscheidend, da die Integration zu einem höheren
Energieertrag und einer verbesserten Leistung der PV-Anlage
über ihre gesamte Lebensdauer führt.
Der doppelte Wirkungsansatz ermöglicht es dem Dach, auf
zwei wesentliche Weisen zu funktionieren: Es spart passiv Energie,
indem es den Kühlbedarf reduziert, und es erzeugt aktiv saubere
Energie für die Nutzung im Gebäude. Dieser umfassende
Beitrag maximiert die Rolle des Daches für die Nachhaltigkeitsund
Finanzziele des Gebäudes und liefert eine außergewöhnliche
Kapitalrendite.
Technischer Service unterstützt mit hoher Expertise
Das Wertversprechen von Renolit-Alkorplan-Dachprodukten geht
weit über die Eigenschaften ihrer Dachbahnen hinaus und betont
die entscheidende Rolle eines umfassenden Technischen Services
sowie eines rigorosen Ansatzes vor der Verlegung. Die Tiefe dieser
Expertise, die auf der Erfahrung der technischen Abteilung
von Renolit Alkorplan beruht, ermöglicht es dem Unternehmen,
28 l Februar 2026 Dach & Holzbau
komplexe Herausforderungen zu bewältigen und umfassende
technische Unterstützung vor Ort zu bieten.
Dieser proaktive Service ist unerlässlich bei der Integration fortschrittlicher
Systeme, wie z. B. Photovoltaiklösungen, auf bestehenden
Bauten. Die technische Abteilung liefert das entscheidende
Know-how, um die sichere Integration der Lösungen zu gewährleisten,
indem sie detaillierte Analysen und Tests durchführt, um
die langfristige Rentabilität und Leistung des gewählten Dachsystems
zu garantieren. Dieser sorgfältige Ansatz stellt sicher, dass
Kunden zuverlässige, maßgeschneiderte Lösungen erhalten, die
perfekt auf ihre Anforderungen an Exzellenz und Nachhaltigkeit
abgestimmt sind.
Renolit Alkorplan widmet sich gleichermaßen der Professionalisierung
des Dachdeckerhandwerks und betrachtet seine Verleger
als entscheidende Partner auf dem Weg zur Exzellenz. Dieses
kontinuierliche Engagement zeigt das Unternehmen durch seine
wachsende Bildungsinfrastruktur, einschließlich der Eröffnung
TROTZT JEDEM STURM – SEIT GENERATIONEN.
STURMSICHER IST PREFA SEIT 1946.
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eines neuen, hochmodernen Schulungszentrums in Großbritannien,
das sein robustes europäisches Netzwerk stärkt. Die Schulungszentren
bieten kontinuierliche berufliche Weiterbildung und
praxisorientierte Workshops an, um sicherzustellen, dass die Verleger
über das notwendige Fachwissen für eine professionelle
und effiziente Verlegung verfügen. In Anerkennung dieser Partnerschaft
unterstützt das Unternehmen die Verleger in verschiedenen
Projektaspekten – von allgemeiner technischer Schulung
und spezialisierter Unterstützung vor Ort bis hin zur Bereitstellung
umfassender technischer Anleitungen. Dieser Partnerschaftsprozess
schafft ein Netzwerk qualifizierter Spezialisten. Verleger,
die zertifizierte Renolit-Alkorplan-Partner werden, erlangen einen
starken Wettbewerbsvorteil durch Zugang zu exklusiven Produkten,
erweiterten Garantien, technischem Support und Projektvermittlungen.
Dieses Engagement spiegelt sich in der Unternehmensphilosophie
»Protect what matters« wider, die das Bekenntnis von Renolit
zu einer verantwortungsvollen Produktion und dem Schutz wertvoller
Ressourcen wie Energie und Wasser bekräftigt. Gleichzeitig
trägt sie dazu bei, komfortablere Umgebungen für Menschen
in Gebäuden zu schaffen und die Arbeitsbedingungen für Fachleute
in der Dachdeckerbranche zu verbessern. Diese ganzheitliche
Vision wird aktiv durch die »Cool3«-Kampagne demonstriert,
eine Initiative in Partnerschaft mit Treedom. Im Rahmen dieses
Programms wird für je 100 m² verkaufter »Bright«- oder »Smart«-
Dachbahn ein Baum gepflanzt.
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Februar 2026 l 29
Begrüntes Tonnendach
für moderne Markthalle
ZINCO – Im historischen Zentrum Torontos entstand mit dem
fünfstöckigen St. Lawrence Market North eine Markthalle
mit gläsernem Atrium und Tonnendachbegrünung.
Für die Begrünung der um 45° geneigten Dachform
wurde der Spezialist Zinco beauftragt,
der die passgenauen Systemaufbauten
lieferte.
Aufgrund der Windexposition wurde die Dachbegrünung
abschnittsweise in Teilflächen fertiggestellt. Die Arbeiter
sicherten sich an den Dachankern am First.
Die grünen Bogen spannen sich über das
2000 m² große Dach der fünfstöckigen
Markthalle bis zu einer Neigung von 45°.
Für Tonnendächer gilt wie für klassische
Steildächer, dass eine Dachneigung über
35° eine objektbezogene Prüfung der Machbarkeit
sowie aufwendigere Maßnahmen
hinsichtlich Schubabtragung und Erosionsschutz
erfordert. Die Dächer vom St. Lawrence
Market North umfassen zusammen
2 000 m², wovon nach Abzug der Lüftungseinrichtungen
und sonstigen Dachaufbauten
1 500 m² für die Begrünung zur Verfügung
standen. Davon entfallen 1 100 m² auf die
leicht geschwungenen Flächen der Tonnendachform
mit einer Neigung von 0 bis 25°,
für die der Zinco-Systemaufbau »Begrüntes
Schrägdach« mit »Floraset FS 75« ideal war.
Weitere 400 m² entfallen auf die je beidseitig
vorhandenen steilen Randbereiche mit
einer Neigung bis zu 45°. Hier kam der Zinco-Systemaufbau
»Begrüntes Steildach«
mit Georaster zum Einsatz, inklusive zusätzlicher
Maßnahmen zur Schubsicherung.
Beide Systemaufbauten starteten auf
einer zweilagigen bituminösen Dachabdichtung,
die sich über einer 150 mm dicken
Wärmedämmung befindet, mit der Wurzelschutzfolie
»WSF 40« sowie der Bewässerungs-
und Speicherschutzmatte »BSM
64«. Diese ist durch ihre besonders hohe
Wasserspeicherkapazität ideal für geneigte
Dachflächen.
Grundsätzlich ist es möglich, Schubkräfte
über einen ausreichend hoch und stabil
ausgebildeten Dachrand adäquat abzuleiten.
Da bei diesem Objekt aus optischen
Gründen ein schmaler Dachrandabschluss
gewünscht war, wurde auf Basis der statischen
Berechnung der Abschluss der
Begrünung mit Traufprofilen realisiert. Dazu
sind über die gesamte Dachlänge Schubhalter
in der Unterkonstruktion verankert
und eingedichtet. An diesen belastbaren
Haltern sind die Traufprofile montiert und
damit stabile Widerlager geschaffen, welche
die Schubkräfte sicher in die Dachkonstruktion
ableiten und das Abrutschen der
Begrünung verhindern. Die Schlitzung der
Profile gewährleistet den sicheren Wasserabfluss.
Eingesetzte Winkelprofile bilden
die Randeinfassung an der Seite sowie
den Abschluss zu den Dachaufbauten oben.
Innerhalb der Dachfläche liegen Winkelprofile
am Übergang der Georaster-Elemente
zu den »Floraset FS 75«-Elementen und dienen
der Scherkraftbegrenzung und zusätzlichen
Stabilisierung.
Stabiler
flächiger Verbund
Im steilen Randbereich dienen die Georaster-Elemente
des Zinco-Systemaufbaus
»Begrüntes Steildach« als stabiler und formschlüssiger
Verbund, der durch einfaches
Zusammenstecken der 54 x 54 cm großen
Georaster entsteht. Diese Elemente aus
Recycling-Polyethylen sind 10 cm hoch und
bieten dank ihrem geringen Eigenvolumen
einen vergleichsweise großen durchwurzelbaren
Raum. Im flacheren Tonnendachbereich
schließen sich die Drän- und Wasserspeicherelemente
»Floraset FS 75« des Systemaufbaus
»Begrüntes Schrägdach« an.
Diese 75 mm hohen Elemente aus EPS-
Hartschaum bilden ebenfalls einen flächigen
Verbund und haben große Vertiefungen,
sodass sich das Substrat hier sehr gut verzahnen
kann.
Tonnendächer stellen einen sehr exponierten
Standort für Pflanzen dar. Neben Sonneneinstrahlung
und Windexposition führt
die Dachneigung zu einem zügigen Wasserabfluss
vom Dach und damit zu Trockenheit.
Im Begrünungsaufbau wird Wasser vor
allem in der Bewässerungs- und Schutzmatte
»BSM 64« sowie in der Zinco-Systemerde
für Extensivbegrünung gespeichert.
30 l Februar 2026 Dach & Holzbau
STAND 6.414
ZINCO (2)
Direkt auf der Substratschicht sind Schläuche
zur Tröpfchenbewässerung installiert,
um die Pflanzen in längeren Trockenphasen
bedarfsgerecht zu wässern. Diese Zusatzbewässerung
speist sich aus einer Zisterne,
welche in Regenphasen abfließendes
Überschusswasser speichert.
17 verschiedene
Sedumarten
Eine gute Bewässerung benötigen die
Pflanzen insbesondere auch in der sensiblen
Anwachsphase. Die Sedumpflanzen der
verwendeten Vegetationsmatten verfügen
durch die Vorkultivierung zwar über ein gut
entwickeltes Wurzelwerk, müssen aber die
besten Bedingungen vorfinden, um sich auf
dem exponierten Standort Dach schnellstmöglich
in der Substratschicht in den Elementen
zu verwurzeln. So ziert heute ein
artenreicher Pflanzenteppich aus 17 verschiedenen
Sedumarten die Dachlandschaft, darunter
Sedum Foresterianum »Silver Stone«,
Sedum Reflexum »Blue Spruce« oder die
Sedum-Spurium-Arten mit den außergewöhnlichen
Namen »Dragons Blood« und
»Voodoo«. Die regelmäßigen Pflegemaßnahmen
beschränken sich auf gelegentliches
Düngen sowie Entfernen von Unkraut,
Dach & Holzbau
HALLE 8
STAND 303
das sich dank flächendeckender, konkurrenzstarker
Sedumbepflanzung an diesem
trockenen Standort nur punktuell ansiedelt.
Die Tonnendächer liegen hoch über zwei
der belebtesten Straßen Torontos, der Jarvis
Street und der Front Street. So war
die Ausführung der Dachbegrünung eine
organisatorische und logistische Herausforderung.
Der Garten- und Landschaftsbaubetrieb
Leaf Garden Maintenance aus
Toronto installierte die gesamte Begrünung
innerhalb von wenigen Wochen. Das Baumaterial
musste auf sehr begrenztem Raum
gelagert und dann per Kran auf das Dach
transportiert werden, was mit Straßensperrungen
einherging. Aufgrund der Windexposition
erfolgten die Begrünungsarbeiten
abschnittsweise, sodass die verlegten Dränelemente
sofort mit Substrat beschwert
wurden, welches effizient per Silozug auf
das Dach geblasen wurde.
Mit St. Lawrence Market North ist in
Toronto ein ökologischer und ästhetischer
Mehrwert für die breite Öffentlichkeit entstanden.
Ein tolles Beispiel für die Revitalisierung
eines historischen Standortes,
das sich durch Nachhaltigkeit, Biodiverstität
von Fauna und Flora, Wasserkreisläufe
und Energiethemen auszeichnet. ?
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Bei diesem Objekt in
der Schweiz kamen die
neuen Prefa-Stangpressprofile
»Welle &
Zacke« zum Einsatz.
Alu-Fassaden
in Wellen- und Zackenform
HALLE 6
STAND 302
PREFA – Im Mittelpunkt
des Messeaufritts von
Prefa bei der Dach+Holz
steht neben bewährten
Dachprodukten die Fassade
mit beispielsweise
den neuen Strangpressprofilen
»Welle & Zacke«,
die vielzählige Gestaltungen
ermöglichen. Direkt
gegenüber befindet sich
ein zweiter Messestand,
an dem die Prefa Academy
Einblicke in die Praxis gibt.
Das »Prevario«-Solarmontagesystem
sorgt für eine sichere Befestigung
von PV-Anlagen.
PREFA (2)
Die sechs neuen Prefa-Strangpressprofile »Welle
& Zacke« bringen Technik, Design und Praxistauglichkeit
perfekt zusammen. Dank stranggepresstem
Aluminium mit 1,8 mm Stärke sind die
Profile besonders robust, langlebig und gleichzeitig
leicht zu verarbeiten – ideal für moderne,
hinterlüftete Fassaden. Die Wellenform sorgt
dabei für ein fließendes Gesamtbild, während
die Zackenform mit klaren Kanten auf markante
Akzente setzt. Dank einheitlicher Baubreite und
passender Übergänge lassen sich die Profile für
spannende visuelle Effekte modular kombinieren
und können senkrecht, waagrecht oder diagonal
verlegt werden. Die Oberflächen sind nahezu
wartungsfrei, leicht zu reinigen und in grenzenlos
vielen Farben erhältlich: pulverbeschichtet in
allen Prefa-P.10-Farben, in allen RAL- oder NCS-
Farben sowie Naturblank (eloxierfähig).
Die Neuerungen am Dach
und Updates bei Solar
Prefa entfernt die Lattung als mögliche Unterkonstruktion
aus den Verlegerichtlinien und empfiehlt
zukünftig, die Verlegung ausschließlich auf vollflächigem
Untergrund zu planen und auszuführen,
um Dächer sowohl in der Sanierung als auch im
Neubau zukunftsfit zu gestalten. Die neue Richtlinie
reagiert auf veränderte Anforderungen an das
Dach. Dachböden werden häufiger als Wohnraum
genutzt, was höhere Ansprüche an die Konstruktion
stellt. Gleichzeitig machen klimatische
Veränderungen eine angepasste Bauweise notwendig.
Auch die wachsende Zahl an Photovoltaikanlagen
hat die Richtlinie beeinflusst, damit
diese sicher und effizient auf der Unterkonstruktion
montiert werden können.
Mit dem neuen »Prevario«-Solarmontagesystem
bietet Prefa eine moderne, sichere und praxisgerechte
Befestigung von Photovoltaikanlagen,
die perfekt auf die Prefa-Dacheindeckung abgestimmt
ist. Für jedes Prefa-Dachsystem ist die
richtige Befestigung verfügbar. Im Vergleich zu
herkömmlichen Systemen ergeben sich bis zu
50 Prozent weniger Befestigungspunkte, ein geringerer
Materialeinsatz sowie niedrigere Kosten und
eine deutlich kürzere Montagezeit für die Unterkonstruktion.
Dazu kommt die Prefa-Doppelgarantie
mit 40 Jahren Garantie auf das Dach wie auch
das Montagesystem. Die»Prevario Prefalz«-Klemme
bietet für »Prefalz & Falzonal«-Doppelstehfalzdächer
eine sichere und langlebige Befestigung
der Solarmodule.
Modifizierte Wasserfangkästen
In diesem Jahr präsentiert Prefa die Wasserfangkästen
in überarbeitetem Design. Beim Wasserfangkasten
mit rundem Abgang und beim
Quadratrohr-Wasserfangkasten wurde das Bodenblech
verändert und einheitlich angepasst. Zusätzlich
wurde die Gesamthöhe leicht reduziert – von
bisher 330 mm auf 310 mm. Beim »Wasserfangkasten
rund« wurde das Design des Frontblechs
verändert und die Tiefe von 170 mm auf 160 mm
reduziert. Die Änderungen betreffen ausschließlich
optische Details – die bewährte Funktion und
Kompatibilität bleiben vollständig erhalten. Das
Prefa-Sortiment wurde im Bereich Hochwasserschutz
um eine Schablone für »Vario«-Rundprofile
in den Größen »Klein« und »Groß« ergänzt. Sie
dient der präzisen Positionierung der Bodenhülse
und erleichtert somit die Montage und Ausrichtung
der »Vario«-Rundprofile auf der Baustelle.?
32 l Februar 2026 Dach & Holzbau
Durchdachte Sanierung
von Flachdach und Balkon
LORO – Marode Entwässerungen
sanieren und an höhere Regenlasten
anpassen: Mit diesem Fokus lädt
Loro zur Dach+Holz International
2026 nach Köln ein. Für langfristig
sichere Lösungen, die auch mit häufiger
auftretendem Starkregen
zurechtkommen, bietet Loro rationelle
Systeme aus feuerverzinktem
Stahl und Edelstahl – zum Beispiel
die Edelstahlserie »Loro-X Light«,
für die neue Sanierungsdichtungen
vorgestellt werden.
Viele Flachdächer von Industriehallen, Schulen
oder anderen öffentlichen Gebäuden
kommen in den nächsten Jahren an einen
Punkt, an dem sie altersbedingt instand
zu setzen sind. Ähnliches gilt für viele Balkone
bei Wohnbauten aus den 1960er- bis
1990er-Jahren. Dann ist die Entwässerung
stets mitbetroffen. Hinzu kommt: In Zukunft
ist mit mehr Regen zu rechnen – auch mit
häufigeren Starkregenereignissen. Die normativen
Anforderungen haben sich bereits
verschärft: Wo früher eine einfache Entwässerung
genügte, ist heute in der Regel
auch eine Notentwässerung erforderlich.
Auf der anderen Seite gilt: Die meisten
Gebäude lassen sich weiter nutzen.
Den Bestand zu erhalten und langfristig zu
sichern, passt besser zu einer nachhaltigen
Strategie als Abriss und Neubau. Für diese
Aufgabe hat Loro maßgeschneiderte Systeme
und zeigt diese auf der Messe in Köln.
Sicher und rationell:
»Loro-X Light« für kleine Flächen
Mit der Serie »Loro-X Light« zeigt Loro ein
vollständiges Entwässerungsprogramm,
das vor allem für kleine Dachflächen ausgelegt
ist. Dazu gehören Flachdach- und Attika-Abläufe,
jeweils für die Haupt- und die
Notentwässerung. Die Edelstahlbauteile
kommen bereits werkseitig mit Klebeflansch.
Meistens muss nicht in die Dachfläche eingegriffen
werden, da über Attika-Abläufe
die gesamte Fläche sicher entwässert wer-
LORO
Der Edelstahl-Ablauf
»Loro-X-Light« mit
Sanierungsdichtung.
den kann. Das vermeidet zudem Wärmebrücken.
Der Einbau ist einfach.
Neue EPDM-Sanierungsdichtungen
für Abläufe
Häufig werden Abdichtungsbahn und Dämmung
auf Flachdächern erneuert, zum
Beispiel wegen höherer Wärmeschutzanforderungen.
Dann wird meistens auch
der Grundkörper vom Flachdachablauf
getauscht. Das in die Decke einbetonierte
Unterteil sowie die Rohrleitungen bleiben
jedoch in der Regel erhalten. Um den
neuen Grundkörper dicht anzuschließen, hat
Loro spezielle EPDM-Sanierungsdichtungen
entwickelt. Sie sind so ausgelegt, dass sie
auf alle Flachdach- und Balkonabläufe von
DN 40 bis DN 150 passen. Die Dichtungen
decken unterschiedliche Spannbreiten ab,
sodass sie rückstausicher in die alten Grundkörper
und Bestandsrohre unterschiedlicher
Hersteller und Durchmesser montiert werden
können. Beim DN-100-Element reicht
die Spannbreite z. B. von 116 bis 130 mm.
Weitere Neuheiten und Detailverbesserungen
sowie bewährte Lösungen wie die
Kaskaden-Systeme gehören ebenso zum
Portfolio auf dem Messestand. ?
HALLE 8
STAND 109
Sitaleicht.
DACH+HOLZ
International
2026.
24. bis 27. Februar
in Köln.
Wir sind dabei. In Köln
präsentieren wir innovative
Lösungen für eine sichere,
effiziente und normgerechte
Flachdachentwässerung –
kombiniert mit frischen Ideen
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Highlights und holen Sie
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Dach & Holzbau
Februar 2026 l 33
Die »Ravatherm«-Dämmplatten müssen
nicht verklebt werden – dadurch sind sie
rückbaubar und können recycelt werden.
XPS-Dämmplatten
für die »grüne Krone«
RAVAGO – Ressourcenschonende Bauweise, CO 2
-neutraler Betrieb,
vollständige Rückbaubarkeit: Die Unternehmenszentrale von Hitachi
Energy Germany setzt Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit. Möglich
wird das durch die Vollholz-Bauweise des vierstöckigen Gebäudes im
Mannheimer Franklin-Quartier. Es wird von einer markanten Holzfassade
und einem dicht begrünten Innenhof geprägt – und von einer
»grünen Krone«: Für die begrünten Umkehrdächer wurden langlebige
Dämmplatten von Ravago Building Solutions verwendet.
Der Projektentwickler 3iPro und das Generalunternehmen
Köster setzten bei dem Gebäude auf
eine Holz-Hybridlösung: Nur das Untergeschoss
und die Kerne für Treppenhäuser und Aufzugsschächte
sind aus Stahlbeton. Photovoltaikmodule
sind auf der Pergola der Dachterrasse und umlaufenden
Krempen in die Fassade integriert, und
für die Bewässerung wird Regenwasser genutzt.
Ein Dachgarten krönt die moderne Unternehmenszentrale.
Das Umkehrdach mit insgesamt
1 700 m² bietet zum Innenhof hin Terrassen mit
Sitzbänken, umgeben von einer extensiven und
intensiven Begrünung.
Um diesen »krönenden Abschluss« bei dem
Holzdach zu ermöglichen, wählte das Generalunternehmen
einen darauf abgestimmten Deckenaufbau.
»Dieser Aufbau gewährleistet den Brand- und
Schallschutz in der Holzkonstruktion und ist komplett
rückbaubar«, sagt Projektleiter Ivan Grgic
von Köster. Dafür verlegten die Facharbeiter des
beauftragten Handwerkbetriebs Scheu Flachdachbau
zunächst eine zweilagige bituminöse Abdichtung
mit wurzelfester Oberlage als Abdichtung.
Darauf brachte das Dachdeckerteam die »Ravatherm
XPS 300 SL«-Dämmplatten von Ravago Building
Solutions zweilagig in einer Gesamtstärke
von 400 mm ein. »Das ging zügig und schnell –
wir mussten die Dämmplatten ja nur ineinanderschieben
und minimale Anpassungsarbeiten an
Anschlüssen und Durchdringungen vornehmen,
Verkleben oder mechanisches Befestigen ist hier
entfallen«, sagt Luigi Castellucci, Projektleiter der
Firma Scheu Flachdachbau. Um die Anforderungen
an den Schallschutz sicherzustellen wurde
auf dem 40 cm hohen Dämmungsaufbau – mit
einer Trennlage aus MK-Vlies von Ravago – eine
zusätzliche Betonplatte mit 50 mm eingeplant.
Im letzten Schritt wurden unter den begrünten
Teilbereichen der Dachfläche Wasserretentionsboxen
mit passendem Grünaufbau eingebaut. Für
die als Aufenthaltsbereiche vorgesehenen Teilbereiche
der Terrassenflächen verlegte das Team
des Dachbegrüners Betonplatten auf Stelzlager.
Hohe Rückbaubarkeit als wichtiger
Beitrag zur Platin-Zertifizierung
»Bei der Entscheidung für den Dachaufbau war
auch die Rückbaubarkeit – und damit die Recyclingfähigkeit
– ein wichtiges Kriterium. Der Aufbau
mit den ›Ravatherm«-Dämmplatten lässt
sich Schicht für Schicht wieder abtragen, weil
sie nicht verklebt werden müssen«, sagt Projektleiter
Ivan Grgic und ergänzt: »Das ist ein
wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit und zählt
auch bei der Platinum-Zertifizierung durch die
34 l Februar 2026 Dach & Holzbau
Deutsche Gesellschaft für Nachhaltigkeit (DGNB).«
Zudem gebe es so weniger Komponenten, die
altern oder beschädigt werden können, betont
Joachim Dittweiler, Gebietsleiter Technik Süd-
West bei Ravago. »Unsere Dämmplatten sind
langlebig, unempfindlich gegen Feuchtigkeit und
können problemlos wiederverwendet werden.«
Die DGNB hat das Gebäude bereits mit Platin
vorzertifiziert – mit einer der höchsten Punktzahlen
aller Gebäude in Deutschland. Auch den
Standard »QNG premium« der KfW erreicht das
Gebäude. Als Nächstes strebt der Projektentwickler
eine CO 2
-positive Zertifizierung im laufenden
Betrieb an.
Die Rückbaubarkeit ist ein unverzichtbarer
Bestandteil eines umfassenden Nachhaltigkeitskonzepts,
wie es für die Hitachi Energy Germany
Zentrale in Mannheim erarbeitet wurde. Dazu
tragen die »Ravatherm XPS«-Dämmplatten langfristig
bei: Denn sie lassen sich am Ende des
Lebenszyklus einer Immobilie wiederverwenden,
womit eine kostenintensive und umweltbelastende
Entsorgung entfällt. Ravago arbeitet zudem
zusammen mit dem FPX-Verband im Rahmen
des Programms »XPS-Circular« an einer nachhaltigen
Lösung, um die Restabfälle der XPS-
Produkte wiederzuverwenden.
Derzeit entsteht der zweite Bauteil der Unternehmenszentrale.
Die beiden Gebäude sind durch
RAVAGO (2)
einen Keller- und Tiefgaragenbereich verbunden.
Der beheizte Mittelbereich mit den Technikräumen
wurde in das Dämmkonzept einbezogen,
die Tiefgarage selbst wird nicht beheizt. »Ohne
diese Dämmung gäbe es eine Kältebrücke, durch
die es zu einer Kondensatwasserbildung kommen
könnte«, begründet Projektleiter Grgic. Im
Anschlussbereich zum Gebäude wurde daher
»Ravatherm 300 SL« in einer Stärke von 140 mm
verbaut: zum einen senkrecht direkt am Fassadenanschluss
und zum anderen als 1,50 m breiter
Streifen rings um das Gebäude.
?
Das Dach des vierstöckigen Gebäudes wird
nach Fertigstellung begrünt. Die Dämmplatten
von Ravago wurden auf der Bitumenabdeckung
zweilagig verlegt.
Für jedes Dach
die perfekte Lösung
Dachsysteme von IKO
Das komplette Dachsystem
aus einer Hand
Dampfsperren
PIR-Dämmstoffe
Bitumenbahnen
Flüssigkunststoffsysteme
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Treffen Sie uns auf
der Dach+Holz 2026
in Köln. Besuchen Sie
uns am Stand 6.332.
Dach & Holzbau
DACHABDICHTUNG I FLÜSSIGKUNSTSTOFF I DÄMMUNG
de.iko.com
Kontakt
Februar 2026 l 35
Drei Systemlösungen
fürs Dach
Das bewährte Steildach-Dämmsystem »puren Unterdach« erhält
eine Unterdachbahn mit erhöhter Grammatur von 350 g/m².
PUREN – Mit neuem
Unterdach, schwerentflammbaren
PU-Elementen
und einer innovativen
Deckendämmung präsentiert
sich Puren auf der
Dach+Holz International
2026 in Köln. Das
Unternehmen aus
Überlingen zeigt, wie sich
bekannte Lösungen mit
neuen Entwicklungen
kombinieren lassen.
Unter dem Motto »Mehr Sicherheit, mehr Effizienz,
mehr Praxisnähe« zeigt Puren auf der Fachmesse
in Köln, wie sich bewährte Technik und neue Entwicklungen
intelligent verbinden – fürs Steildach,
Flachdach und die oberste Geschossdecke. Ein
Schwerpunkt liegt auf dem Steildach-Dämmsystem
»puren Unterdach«. Das bewährte System
erhält eine Unterdachbahn mit erhöhter Grammatur
von 350 g/m². Damit baut Puren auf seinen
bisherigen Stärken auf und bietet Dachhandwerkern
künftig mehr Robustheit und Spielraum in
der Anwendung. Die neue Variante erfüllt die
Anforderungen für diffusionsoffene Unterdeckbahnen
für erweiterte Anwendungen (UDB eA)
nach ZVDH-Regelwerk – und steht für maximale
Sicherheit auch unter anspruchsvollen Witterungsbedingungen.
HALLE 6
STAND 416
Komplettiert wird der Messeauftritt durch ein
neu aufgelegtes Dämmelement für die oberste
Geschossdecke. Es kombiniert eine PU-Dämmschicht
mit einer oberseitig aufkaschierten »purenit«-Platte.
Der feuchtigkeitsresistente Werkstoff
bleibt formstabil und lässt sich präzise verarbeiten
– ideal für Sanierung und Neubau gleichermaßen.
»Wir entwickeln unsere Systeme konsequent
im Dialog mit der Praxis weiter«, sagt Dr. Andreas
Huther, Geschäftsführer von Puren. »Unsere
Kunden erwarten Lösungen, die sich schnell
und kosteneffizient verarbeiten lassen, hohen
Sicherheitsansprüchen genügen, kreislauffähig
sind und nachhaltig überzeugen. Das ist unser
Anspruch – und genau das zeigen wir 2026
in Köln.«
?
Bei der Produktlinie
»puren Secure« stehen
Brandschutz und Effizienz
im Mittelpunkt.
Brandschutz mit
»puren Secure«
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Produktlinie
»puren Secure«. Hier stehen
Brandschutz und Effizienz im
Mittelpunkt: Die schwerentflammbaren
PU-Dämmelemente der Brandverhaltensklasse
B-s1, d0 eröffnen
neue Möglichkeiten für Flach- und
Gefälledächer sowie weitere Anwendungsgebiete,
ohne Kompromisse
bei Dämmleistung, Druckfestigkeit
oder Lebensdauer.
PUREN (3)
Komplettiert wird der Puren-
Messeauftritt durch ein neu
aufgelegtes Dämmelement für
die oberste Geschossdecke.
36 l Februar 2026 Dach & Holzbau
Acht Farben
unter einer Marke
ETEX – Zur Dach+Holz ordnet Etex Germany Exteriors
sein Angebot kleinformatiger Dach- und Fassadenplatten
neu: Künftig werden alle Varianten unter dem
gemeinsamen Namen »Cedral Alterna« geführt.
Zugleich erweitert das Unternehmen die Produktlinie
um vier neue Farbtöne, die erstmals in Köln vorgestellt
werden. Neben der »Cedral«-Produktreihe wird auch
das Sortiment an »Eternit«-Wellplatten präsentiert.
Mit »Cedral Alterna« fasst Etex Germany Exteriors sein Dach- und
Fassadensortiment unter einem klaren, international abgestimmten
Produktnamen zusammen. Die neue Struktur erleichtert die
Orientierung im Produktportfolio und schafft eine konsistente Markenführung
über Ländergrenzen hinweg. Die Faserzementplatten
stehen dabei für Robustheit, Formstabilität und Witterungsbeständigkeit
– Eigenschaften, die ein breites Spektrum baulicher
Anforderungen abdecken und in Neubau wie Sanierung gleichermaßen
gefragt sind.
Im Mittelpunkt der Messepräsentation
steht die Farbserie,
die mit vier neuen Farbtönen ab
diesem Jahr das gestalterische
Repertoire der Dach- und Fassadenplatten
im Format 32 x 60 cm
ETEX (2)
Die neue Serie der Dach- und Fassadenplatte
»Cedral Alterna« für das Plattenformat
32 × 60 cm von Etex enthält acht Farben.
erweitert. Die Nuancen reichen
von einem warmen Sandbeige
über Metallgrau und Lavagrau
bis hin zu einem tiefen Schwarz.
Damit wird der Nachfrage nach
subtilen, architektonisch präzisen
Farbwelten, die sowohl im Wohnungsbau
als auch in gewerblichen Anwendungen eingesetzt werden
können, Rechnung getragen. Ergänzt wird das Farbspektrum
im Format 32 x 60 cm um drei Farben aus dem bestehenden Sortiment
– Dunkelbraun, Ziegelrot und Lichtgrau. Damit stehen mit
der bereits erhältlichen Farbe Blauschwarz insgesamt acht Farben
in diesem universellen Format zur Verfügung, mit dem insgesamt
sechs verschiedene Deckungsbilder ausgeführt werden können.
»Als Teil der internationalen Etex-Gruppe profitieren wir von
gemeinsamer Entwicklungsarbeit unserer weltweiten Innovations-
und Technologiezentren, einem global abgestimmten Markenauftritt
und der Möglichkeit, Erfahrungen über Landesgrenzen
hinweg zu bündeln«, sagt Geschäftsführer Tom Clayton. »Diese
Zusammenarbeit stärkt unsere Position im Markt und ermöglicht
es uns, Lösungen zu entwickeln, die den Anforderungen verschiedener
Branchen und Gewerke gerecht werden. Die Dach+Holz
bietet uns den idealen Rahmen, um diesen Austausch mit unseren
Kunden fortzuführen.«
Ergänzende Produktsysteme
Neben »Cedral Alterna« zeigt Etex Germany Exteriors weitere Produkte
seines Sortiments: »Cedral«-Fassadenpaneele und »Bluclad
Proboard«-Putzträgerplatten für hinterlüftete Fassaden sowie
»Duripanel«, eine zementgebundene Holzspanplatte, die aufgrund
ihrer statischen und bauphysikalischen Eigenschaften im Ausbau
HALLE 6
STAND 408
»Eternit«-Wellplatten gehören seit mehr als einem Jahrhundert zu den etablierten Produkten
am Dach und kommen in einer großen Bandbreite von Anwendungen zum Einsatz.
vielseitig einsetzbar ist. Ergänzend zeigt das Unternehmen seine
Faserzementlösungen für das Dach, darunter die in der Landwirtschaft
etablierte »Eternit«-Wellplatte »Profil 6¾« sowie die
»Berliner Welle«, eine Kurzwellplatte für puristische Dächer mit
architektonischer Qualität.
Ein sichtbares Zeichen für die Materialbeständigkeit setzt der
Messestand selbst: alle Möbel und der Küchenbereich bestehen
vollständig aus Faserzement. Außerdem wurden Teile der Dachund
Fassadenmodelle im Maßstab 1:1 bereits auf der Nordbau
2025 erstmals eingesetzt und können auch anschließend für weitere
Präsentationen genutzt werden.
?
LORO-X Sanierung Flachdachabläufe
LORO-X
Sanierungselement
für bestehende Abläufe
und Rohre
Vorteile:
NEU
• Universell einsetzbar, passt
zu gängigen Ablaufgrundkörpern
• Für alle senkrechten LORO-X
Dachabläufe von DN 40 bis DN 150
mit Anschlussmanschette,
Klemmflansch und Klebeflansch
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DACH + HOLZ, Köln
24.–27.Februar 2026
Halle 8 / Stand 109
www.loro.de
Dach & Holzbau
Februar 2026 l 37
Kompetenz aus einer Hand
Naturheld präsentiert sich bei der Dach+Holz als
kompletter Systemanbieter für Holzfaserdämmstoffe
und Abdichtungsprodukte.
NATURHELD
HALLE 7
STAND 208
NATURHELD – Naturheld präsentiert sich bei der Dach+Holz erstmals als
kompletter Systemanbieter für Holzfaserdämmstoffe und Abdichtungsprodukte.
Gezeigt werden neben den druckfesten Holzfaserdämmplatten, den
flexiblen Holzfaserdämmmatten »Naturheld Flex« und der Naturheld-
Einblasdämmung »Flow« auch ergänzende Produkte für die äußere und
innere Abdichtung.
gegenüber hohen Temperaturen, UV-stabil,
überputz- und überstreichbar. Die luftdichte
Klebe-Dichtmasse »Naturheld Wandfix«
ist ebenfalls mit der Emissionsklasse
A+ klassifiziert, einfrierbeständig und lösemittelfrei.
?
Das exakt aufeinander abgestimmte Sortiment
reduziert die Komplexität bei Bestellungen
und beim Lieferantenmanagement,
spart dadurch Zeit und Kosten und erhöht
die Verarbeitungssicherheit.
Im Dialog mit den Anwendern hat das
Unternehmen sein Sortiment um die relevantesten
Produkte zum Feuchte- und Witterungsschutz
mit Holzfaserdämmstoffen
ergänzt. Entsprechend der hohen Anforderungen
an Naturheld-Produkte sind diese
ebenfalls bei Herstellung und Entsorgung
möglichst umweltverträglich; die Bahnenprodukte,
Klebe- und Dichtmittel sind emissionsarm
und lösemittelfrei.
Angeboten werden die begehbare, luftdichte
und regensichere Dampfbahn »Naturheld
ADB 5« mit Selbstklebezonen, die feuchtevariable
Dampfbremsbahn »Naturheld
DB vario« und die luftdichte Dampfbrems-
bahn »DB 20« für Einblasdämmungen und
mattenförmige Dämmstoffe. Die »Naturheld
LDB 0.02« ist als Luftdichtungsbahn
für Dachsanierungen von außen sowie als
Unterdeck- und Unterspannbahn gemäß
ZVDH geeignet.
Vielseitige Anwendungen
Ergänzt wird das Sortiment der Bahnen
durch spezielle Lösungen zum Abdichten,
Kleben und Verfüllen. Das Allround-Klebeband
»Naturheld Fix« schafft luftdichte
Verklebungen im Innenbereich und eine
regen- und winddichte Abdichtung im Außenbereich.
Der »Naturheld Primer« wird aufgesprüht
und ermöglicht sicheres Verkleben
auf faserigen, losen oder sandigen Untergründen.
Der elastische Fugenfüller und
Montagekleber »Naturheld Fill« ist mit der
Emissionsklasse A+ klassifiziert, beständig
WISSENSWERTES...
Die Produktion von Naturheld-Produkten ist
in einer der waldreichsten Regionen Europas
gelegen. Die Verwendung von lokal eingeschlagenem
und verarbeitetem Holz trägt
dazu bei, die Umweltbelastung durch lange
Transportwege zu minimieren. Verwendet
werden ausschließlich Sägenebenprodukte.
Durch die Nähe zu den Sägewerken wird
eine konstante Qualität des Rohstoffes Holz
sichergestellt. Mit Splitterholz und Rinde
wird ein Großteil der Energie selbst erzeugt,
welche für die Auffaserung notwendig ist.
Damit wird der hochwertige Rohstoff Holz
zu 100 Prozent verarbeitet.
38 l Februar 2026 Dach & Holzbau
Tageslichtsysteme
im Rampenlicht
Neuheiten, Live-Demonstrationen
und zwei Standparties:
Auf dem Lamilux-
Messestand wird es
nicht langweilig.
LAMILUX – Lamilux lädt die Fachbesucher der Dach+Holz dazu ein, praxisnahe
Lösungen für das moderne Flachdach live kennenzulernen. Auf
über 180 m² zeigt das fränkische Familienunternehmen sein breites Produktportfolio
rund um effiziente Tageslichtsysteme. Ein besonderes Highlight
wird das große Finale der »Mission: Flachdach 2.0« direkt am
Messestand sein.
LAMILUX (2)
Bei Lamilux erleben Fachbesucher eine vielseitige
Auswahl an Tageslichtsystemen für
das Flachdach – von der Lichtkuppel über
das Glasdach bis hin zum Dachausstieg.
Der Hersteller präsentiert somit Lösungen
für Neubau und Sanierung, die auf die
täglichen Anforderungen von Dachdeckern
und Zimmerern abgestimmt sind und sich
durch einfache Montage, hohe Sicherheit
und langlebige Qualität auszeichnen. Zu
den Produkt-Highlights zählen das modulare
Glasdach »MS78« für maximale Effizienz
beim Einbau, die robuste Lichtkuppel
»F100 W« sowie praxisnahe Sanierungslösungen
für GFK-Aufsatzkränze. Ergänzt wird
Junge Talente fördern: Der Wettbewerb »Mission:
Flachdach 2.0« findet direkt am Messestand statt.
das Portfolio durch den bewährten Flachdach-Ausstieg
»Komfort Swing«, der einen
sicheren und komfortablen Zugang zum
Dach ermöglicht.
Als Neuheit stellt Lamilux erstmals den
Flachdach-Ausstieg »Service FE« vor. Dieser
gestaltet den Wartungsausstieg dank
seiner 2,7 m² sowie der Möglichkeit des
Treppenanschlusses besonders sicher und
komfortabel. So lassen sich Werkzeuge und
Materialien sorgenfrei aufs Dach transportieren.
Mit ihm sowie mit allen weiteren
Produkten bringt Lamilux Tageslicht effizient
ins Gebäude, erleichtert Arbeitsabläufe
auf dem Dach und gewährleistet gleichzeitig
Sicherheit und Verlässlichkeit.
Nachwuchstalente
und Handwerk im Fokus
Mit der »Mission: Flachdach 2.0« hat Lamilux
ein eigenes Wettbewerbsformat ins
Leben gerufen, das gezielt junge Talente
im Dachdeckerhandwerk fördert und
handwerkliche Qualität sichtbar macht. Im
Rahmen des Wettbewerbs konnten sich
Nachwuchsdachdecker bundesweit qualifizieren,
indem sie einen Aufsatzkranz mit
Flüssigkunststoff eindichteten und ihre Arbeit
bei Lamilux einreichten. Im großen Finale
auf der Dach+Holz treten die 20 besten
Teilnehmer live am Lamilux-Stand gegeneinander
an. Die Bewertung erfolgt durch
eine Fachjury anhand von Präzision, Verarbeitung
und handwerklicher Ausführung.
Lamilux unterstützt die besten Nachwuchskräfte
mit fünf Meisterzuschüssen
in Höhe von jeweils 3000 Euro. Der Wettbewerb
bietet jungen Handwerkern nicht
nur finanzielle Unterstützung, sondern auch
Sichtbarkeit, Anerkennung und wertvolle
Impulse für ihren weiteren beruflichen Weg.
Ergänzend zum Messeprogramm lädt
Lamilux an zwei Abenden zum Austausch
am Messestand ein. In entspannter Atmosphäre
haben Besucher die Gelegenheit,
Gespräche zu vertiefen und neue Kontakte
zu knüpfen. Am 25. Februar findet dafür
eine Afterwork Lounge mit DJ und Dachdeckermeister
Paul Heil statt, und am
26. Februar folgt eine Standparty mit Liveband.
Da für Lamilux der direkte Dialog mit
dem Handwerk und die Kundennähe von
größter Bedeutung sind, bietet der Hersteller
über seine Homepage kostenlose
Tickets für die Dach+Holz an. ?
HALLE 6
STAND 414
Noch ganz dicht?
Hochleistungsabdichtungen
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Für Flächen- und Schwellenabdichtungen,
Arbeits-, Anschluss- und Bewegungsfugen,
Material übergänge, Rohrdurch führungen…
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Halle 8 · Stand 505
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Dach & Holzbau
Februar 2026 l 39
Ansprüche hochschrauben
im Dach- und Holzbau
Das Fischer-
Spektrum umfasst zahlreiche
Spanplatten-, Holzbau- und
Spezialschrauben – jeweils mit
passenden Kopfformen, Antrieben
und Materialien.
FISCHER – Bei der diesjährigen
Dach+Holz International ist auch
Fischer vertreten. Auf 157 m² erwartet
die Standbesucher ein breites
Spektrum an Neuheiten und bewährten
Klassikern für den Dach- und
Holzbau. Ein Hands-on-Bereich lädt
zum Produkttesten ein; Shows, Aktionen
und Live-Demonstrationen sind
weitere Publikumsmagneten.
HALLE 9
STAND 304
Für Action am Dach+Holz-Messestand sorgen
Handwerker-Challenges, kombiniert mit
Produktvorstellungen. Dabei kommt u. a. die
Justierschraube »FAFS« für stufenlos justierbare
Abstandsmontagen zum Einsatz.
Im Hands-on-Bereich können Besucher
Produkte in Holz, Beton und Hochlochziegel
selbst ausprobieren. Mit dabei ist auch
das Setzgerät »FGW 90F«, mit dem sich
Nägel effizient, wirtschaftlich und sicher in
Holz eintreiben lassen.
Umfassendes Schraubensortiment
Ein Fokus des Messeauftritts liegt auf dem
breiten Schraubensortiment. Es umfasst
Holzbau-, Spezial-, Trockenbau- und Edelstahlschrauben
mit passenden Kopfformen,
Antrieben und Materialien. Ein optimiertes
Farbleitsystem auf den Verpackungen
erleichtert die Orientierung.
Highlights sind die Holzbauschrauben
»PowerFast II« und »PowerFull II«, die
durch Sicherheit, Effizienz und Wirtschaftlichkeit
überzeugen. Die Spanplattenschraube
»PowerFast II« ermöglicht Holz-Holz- und
FISCHER (2)
Bei den Handwerker-Challenges auf der Dach+Holz wird geschraubt,
was das Zeug hält – hier zeigt sich, wer wirklich den Dreh raus hat.
Holz-Metall-Verbindungen sowie die Verarbeitung
mit geprüften und teilweise zugelassenen
Lasten in Kunststoffdübeln von
Fischer. Neu sind »PowerFast II«-Spanplattenschrauben
aus nicht rostendem Stahl A2
und A4 für dauerhafte Außenanwendungen.
Besonders vielseitig ist die »Power-
Fast II«-Stufensenkkopfschraube: Sie darf
zulassungskonform oberflächenbündig im
Holzbauteil eingedreht werden, erreicht
nahezu die Kopfdurchziehtragfähigkeit von
Tellerkopfschrauben und reduziert so die
Variantenvielfalt im Lager.
Von Bauchemie bis Photovoltaik
Über das Schraubensortiment hinaus präsentiert
Fischer weitere Produkte für optimierte
Anwendungen in Holz. Das Injektionssystem
»FIS EM Plus« zum Einkleben von »FIS
A«-Ankerstangen oder oberflächenbündig
eingeklebten »FIS IG«-Innengewindeankern
ermöglicht etwa die Übertragung hoher Zuglasten
und eine große Anwendungsvielfalt
im Ingenieurholzbau. Im Bereich Bauchemie
zeigt Fischer Lösungen zum Verfüllen,
Dichten, Kleben, Reinigen
und Schützen
– passend für den
Dach- und Holzbau.
Hybride Kleb- und
Dichtstoffe dienen
als Allrounder im
Innen- und Außenbereich.
Ergänzend
stehen bewährte
Technologien auf Silikon-,
Polyurethanund
Acrylat-Basis
zur Verfügung. Neu
ist der »PU-P Evo«-
Schaum: Dank eines Isocyanatanteils von
< 0,1 Prozent ist keine PU-Sicherheitsschulung
für professionelle Anwender erforderlich.
Die Premium-Schnellmontage- und
Brunnenschäume sind zudem mit dem
neu entwickelten, besonders anwenderfreundlichen
»FixAdapter« ausgestattet,
der Sicherheit, Komfort und Effizienz auf
der Baustelle verspricht.
Auch im Bereich Photovoltaik erweitert
Fischer das Portfolio: Auf der Dach+Holz
sind Solarsysteme für die sichere Montage
von PV-Anlagen auf Schrägdächern mit gängigen
Dacheindeckungen zu sehen – einschließlich
verschiedener Anordnungen und
Ausrichtungen der PV-Module. Der neue
»PV-Clip« inklusive Schiebemutter »FSMN
M8 R« eröffnet neue Möglichkeiten für
regenerative PV-Fassaden – entweder in
der Direktbefestigung oder in Verbindung
mit Unterkonstruktionen wie dem Agraffensystem
»ATK 103 PV«.
Service und Nachhaltigkeit im Fokus
Fischer setzt auf umfassende Unterstützung
und will mit den Besuchern auch zu
seinen Serviceleistungen ins Gespräch
kommen. Gezeigt werden u. a. Neuheiten
der Bemessungssoftware »FiXperience«.
Das »Wood-fix«-Modul ermöglicht die
einfache, schnelle und zulassungskonforme
Bemessung von Holzbauanwendungen
mit Schrauben von Fischer. An der
5 m hohen »Green-Wall« erfahren Besucher
zudem alles über das Engagement
Fischers für Gesellschaft und Umwelt und
können sich über die »GreenLine« informieren
– Dübel, die zu mindestens 50 Prozent
aus biobasierten Rohstoffen hergestellt
werden.
?
40 l Februar 2026 Dach & Holzbau
Sichtbare und verdeckte
Befestigungen für Fassadenplatten
EJOT – Auf der Dach+Holz präsentiert
sich Ejot mit neuartigen Befestigungslösungen
rund um den Holzbau.
Darunter sind die neue Holzbauschraube
»T-Fast Plus« sowie Befestigungssysteme
für die VHF.
Befestigungslösungen und Dübeltechnik stehen
im Fokus des Ejot-Messeauftritts.
Mit der »T-Fast Plus« stellt Ejot eine neue
Holzbauschraube mit innovativer, markanter
Schraubenspitze vor, die ein besonderes
Verarbeitungserlebnis ermöglicht.
Schnelles Spitzengreifen, einfache Schraubenkontrolle
sowie ein deutlich reduziertes
Holzspleißen sorgen für sicheres und zügiges
Arbeiten – sowohl in der Werkstatt als
auch auf der Baustelle. Auf der Dach+Holz
haben Besucher die Möglichkeit, die neue
Holzbauschraube direkt selbst auszuprobieren.
Die neue »T-Fast Plus« kann vielseitig
zur Verbindung und Befestigung von Bauteilen
aus Holz und Holzwerkstoffen sowie
Stahlteilen an Holz und Holzwerkstoffen in
tragenden und nicht tragenden Bereichen
verwendet werden.
Ebenfalls neuartig sind das »LT-TD«-System
sowie das »Pearlock-System« für die
vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF).
Das »LT-TD«-System zur sichtbaren Befestigung
von Fassadenplatten wurde speziell
für die Befestigung anspruchsvoller Fassadenbekleidungen
wie z. B. Faserzementplatten
entwickelt. Ein spezieller Anschlagbund
am Schraubenschaft gewährleistet eine
exakte Setztiefe und sorgt gleichzeitig für
eine lotrechte Ausrichtung der Schraube.
Dadurch lassen sich Risse und Abplatzung
an der Bekleidung, insbesondere im
Eck- und Randbereich, vermeiden. Zudem
verfügen die Zentrierhülsen des Systems
über spezielle Füßchen im unteren Bereich,
die einen 3 mm breiten Luftspalt zwischen
Bekleidung und Unterkonstruktion erzeugen.
Dieser vermeidet Wärmebrücken und
sorgt für ein gleichmäßiges Abtrocknen witterungsbedingt
feuchter Platten, wodurch
helle Abzeichnungen auf der Plattenoberfläche
vermieden werden.
Verdeckte Befestigung
von Aluverbundplatten
Mit »Pearlock« präsentiert Ejot das erste
System zur verdeckten Befestigung von
Aluverbundplatten in der VHF. Es besteht
aus einer speziellen Schraube, einem Kunststoffformteil
zur Ausbildung von Fest- und
Gleitpunkten sowie neuartigen, gekanteten
Fassadenplatten aus Aluminium-Composite-
Material. Das System nutzt die Schlüssellochgeometrie,
wie sie beispielsweise von
Bilderrahmen bekannt ist. Nach der Montage
von Befestiger und Kunststoffformteil
lassen sich die Fassadenplatten dank einer
integrierten, konisch zulaufenden Findehilfe
einfach und präzise einhängen – für eine
homogene, harmonische Fassadenoberfläche
ohne sichtbare Befestigungspunkte.
Ergänzend zu den Produktneuheiten präsentiert
Ejot eine Auswahl aus seinem breit
gefächerten Dübeltechnik-Sortiment, darunter
Betonschrauben und Bolzenanker mit
besonderem Fokus auf Holzbauanwendungen.
Auch hier haben Besucher die Möglichkeit,
die Produkte live vor Ort selbst zu
testen.
?
HALLE 9
STAND 313
EJOT
Kingspan ESSMANN
Aufstocksystem FlexFix
CHALLENGE
MITMACHEN
LICHTKUPPEL SANIEREN.
SCHNELL SEIN.
HAUPTPREIS SICHERN.
Halle 6
Stand Dach 410& Holzbau
JETZT
INFORMIEREN
Februar 2026 l 41
Neuheiten für
Dach und Ausbau
Die »Egger EcoBox« im Einsatz
– als Alternative zu Massivholzstützen
in Holzrahmenbauwänden.
EGGER – Die Dach+Holz
International in Köln wird
in diesem Jahr erneut zum
Treffpunkt der Dach- und
Holzbaubranche. Unter den
Ausstellern ist auch der
Tiroler Holzwerkstoffhersteller
Egger, der
seit Jahren als fester
Bestandteil der Messe
etabliert ist. Standbesucher
dürfen sich auf
einen Mix aus klassischen
Holzbauprodukten und
Produktneuheiten freuen.
Keilgezinkt bieten die Egger-Dachlatten
noch mehr Sicherheit. Jetzt sind sie in den
Holzarten Fichte und Kiefer erhältlich.
EGGER (2)
Die Schlüsselkomponente des Egger-Messestands
bildet die »Egger EcoBox«. Die gesamte
Tragkonstruktion besteht aus »EcoBox«-Stützen
und -Trägern. Die »EcoBox« ist eine ressourcenschonende
Stütze für den modernen Holzbau,
gefertigt aus Egger OSB, keilgezinktem Egger-
Schnittholz und einer Holzweichfaserdämmung.
Nach Unternehmensangaben setzt Egger damit
neue Maßstäbe hinsichtlich Effizienz und Qualitätssicherung
im modernen Holzbau. »Wir sind
stolz, dass unsere ›Egger EcoBox‹ in ihrer noch
jungen Produktlebensphase bereits mit vielen
Auszeichnungen bedacht wurde. Neben dem
Deutschen Nachhaltigkeitspreis und der Auszeichnung
als Produkt des Jahres der Zeitschrift
›mikado‹ wurde sie erst kürzlich auf dem Branchentag
Holz in Köln mit dem Woody Award in
der Kategorie ›Innovatives Produkt‹ ausgezeichnet«,
freut sich Moritz Steinruck, Head of Product
Management Egger Building Products.
Die industrielle, standardisierte Fertigung soll
die Sicherheit in Planung, Nutzung und Bauanwendung
erhöhen und eine kontinuierliche, reproduzierbare
Qualität ermöglichen. Die »EcoBox«
HALLE 7
STAND 308
kann als Alternative zu Massivholzstützen in Holzrahmenbauwänden
eingesetzt werden und im
Dachbau als Sparren, Balken sowie als Attikalösung
dienen. Ab März 2026 ist sie neben der Standardbreite
von 80 mm auch in 60 mm verfügbar.
Produkte für Holzbau und Ausbau
Holz und Holzwerkstoffe sind vielseitig, robust
und im ökologischen Sinne nachhaltig. Auch bauphysikalische
Eigenschaften sprechen für den
Einsatz als Baustoff. Egger-Bauprodukte werden
im Ingenieurholzbau sowie im Holzrahmenbau
für Dach-, Wand- und Deckenkonstruktionen,
im Trockenbau sowie für Trockenestrich-Systeme
eingesetzt. Neben der »EcoBox« präsentiert
Egger in Köln weitere Neuheiten im Bereich Bauprodukte:
die »OSB Flammex« sowie eine keilgezinkte
Dachlatte.
»OSB Flammex«
Die neue »Egger OSB Flammex« bedient das
essenzielle Thema Brandschutz. Die Platte aus
überwiegend europäischem Weichholz entspricht
den gestiegenen Anforderungen des Brandschutzes
und ist auf einen effizienten Ressourceneinsatz
ausgelegt. Dank einer Brandschutzbeschichtung
ist sie schwer entflammbar und erfüllt die Euroklasse
B-s1,d0 nach DIN EN 13501-1. Konzipiert
ist sie speziell für den Innenausbau von Gebäuden
mit erhöhten Brandschutzauflagen, wie Bürogebäuden,
öffentlichen Einrichtungen, auf Messen,
in Hotels, mehrstöckigen Gebäuden oder anderen
anspruchsvollen Bauprojekten.
Keilgezinkte Dachlatte
Um standardisierte Längen und Qualitäten zu
gewährleisten, wurden bisher nur aus einem Stück
Holz gefertigte Dachlatten im Holzbau eingesetzt.
Egger bietet nun keilgezinkte Dachlatten in den
Holzarten Fichte und Kiefer an. »Die Hauptvorteile
der Keilzinkung liegen in der Aufwertung der
Schnittholzqualität durch ein gezieltes Auskappen
der Fehlstellen, wodurch der Ausschussanteil
42 l Februar 2026 Dach & Holzbau
deutlich reduziert wird, und in einer ressourceneffizienten
Fertigung hochwertiger Schnittholzprodukte«,
erläutert Arndt Silberg, Werksleiter
Technik/Produktion im Egger Sägewerk.
Digitale »Planungshilfe«
Egger unterstützt Planer, Architekten und Handwerker
mit einem zentralen Online-Tool: der digitalen
»Planungshilfe«. Sie bietet geprüfte und
zertifizierte Konstruktionen für Dach, Wand und
Decke sowie die zugehörigen Regeldetails und
Anschlussinformationen. Zusätzlich stehen digitale
Datenformate wie IFC, Revit und DWG für
die direkte Integration in BIM- und CAD-Systeme
bereit. Damit sorgt Egger für maximale Planungssicherheit
und Effizienz.
?
Die Brandschutzbeschichtung der »OSB Flammex« sorgt für die
Erfüllung der strengen EU-Klassifizierung B-s1, d0 von Bau- und
Einrichtungsmaterialien gemäß der europäischen Norm EN 13501-1.
EGGER (3)
»Ein Produktivitätsbeschleuniger
auf dem Dach«
CARLISLE – Der EPDM-Spezialist
Carlisle Construction Materials bringt
mit »Hertalan Easy Weld Pro« eine
neue Generation einlagiger EPDM-
Abdichtungsbahnen auf den Markt
– speziell entwickelt für die Anforderungen
des Dachdeckerhandwerks.
Seine Weltpremiere feierte das Produkt
am 5. Februar auf dem Flachdachmacher
Kick-off in Mainz.
Die Bahn vereint die besten Eigenschaften
der bisherigen »Carlisle EPDM«-Abdichtungssysteme
– sie kombiniert erstmals eine
innenliegende Glasgelegeverstärkung, integrierte
Fügeränder an Längs- und Querseite,
verbesserte Brandschutzeigenschaften
sowie ein besonders schnelles, sauberes
Nahtfügeverhalten. Die offizielle Markteinführung
erfolgte am 5. Februar auf dem
»Carlisle Flachdachmacher Kick-Off« in der
Mewa Arena Mainz (ein ausführlicher Bericht
folgt in unserer April-Ausgabe).
EPDM ist extrem witterungsbeständig
und dauerelastisch. Daher gilt das Material
seit Jahrzehnten als besonders langlebiger
Abdichtungswerkstoff – das Süddeutsche
Kunststoff-Zentrum (SKZ) bestätigt eine
Lebensdauer von über 70 Jahren. Dennoch
bestehen im Handwerk mitunter Vorbehalte
hinsichtlich der Verarbeitung. »Hertalan
Easy Weld Pro« setzt genau hier an:
Ein innenliegendes Glasgelege verhindert
Überdehnung, Welligkeiten und Kapillarbildung.
Integrierte Fügeränder ermöglichen
eine schnelle, sichere Heißluftverschweißung
ohne zusätzliche Nahtbänder – auch
an Querstößen. Eine grüne Schweißraupe
Einfach, schnell und leicht zu verarbeiten:
Die neue Abdichtungsbahn
»Hertalan Easy Weld Pro« verspricht
eine hohe Flächenleistung.
erleichtert zudem die visuelle Nahtkontrolle
ohne Prüfnadel. Das Produkt ist wurzelfest
nach DIN EN 13948 und FLL. Die Rollenlänge
von 20 m minimiert Quernähte und
steigert die Flächenleistung erheblich. Die
Bahn hat eine Brandprüfung gemäß Broof
(t1) für unbegrenzte Dachneigungen durchlaufen
– ohne zusätzliche Brandschutzlage
auf allen nicht brennbaren Untergründen.
Hohe Flächenleistung
mit wenig Personal
Damit richtet sich die Bahn insbesondere
an Betriebe, die mit geringer Personalstärke
eine hohe Flächenleistung erzielen wollen.
»Für viele Dachhandwerker ist die tägliche
Baustellenrealität geprägt von Zeitdruck und
knappen Ressourcen. Mit ›Hertalan Easy
Weld Pro‹ bieten wir eine Bahn, die genau
hier unterstützt: einfach, schnell und absolut
verlässlich in der Verarbeitung – mittels
sicherer Heißluftverschweißung ohne offene
Flamme und somit ohne Brandgefahr«,
sagt Dirk Rosso, Sales Director DACH bei
Carlisle CM Europe, und ergänzt: »Die Rückmeldungen
aus unseren Praxistests zeigen
klar: Das ist ein echter Produktivitätsbeschleuniger
auf dem Dach.«
Die Bahn ist zudem ein wahrer Alleskönner:
Sie ist geeignet für genutzte und ungenutzte
Dächer, für mechanische Befestigung,
Induktion (und somit rückbaubar), lose Verlegung
unter Auflast oder Verklebung. Auch
Begrünungen und PV-Aufbauten nach DIN
EN 13948 lassen sich sicher umsetzen.
»Als Europas führender EPDM-Hersteller
entwickeln wir Lösungen, die technische
Exzellenz mit echter Alltagstauglichkeit
verbinden und nicht zuletzt unseren Partnern
mehr Möglichkeiten für ihre Projekte
bieten«, betont Klaas Kortegast, Vice President
Sales & Marketing. »›Hertalan Easy
Weld Pro‹ ist eine sinnvolle Ergänzung unserer
EPDM-Dachabdichtungssysteme mit
einer einzigartigen Kombination der Produktmerkmale.«
?
CARLISLE
Dach & Holzbau
Februar 2026 l 43
Geprüfte Abdichtung
für langlebige Dächer
SILIKAL
SILIKAL – Der Reaktionsharzspezialist
Silikal ist vom 24. bis 27. Februar
2026 auf der Dach+Holz International
in Köln vertreten. Am Messestand
präsentiert das Mainhausener Unternehmen
sein ETA-zertifiziertes
Abdichtungssystem »Silikal Roof«.
Nach der erfolgreichen Produktprüfung
nach EAD und dem Erhalt der Europäischen
Technischen Bewertung (ETA) im Jahr 2024
hat Silikal ein Abdichtungsprodukt auf den
Markt gebracht, das höchsten Anforderungen
gerecht wird. Das System »Silikal Roof«
eignet sich für alle Dächer – von öffentlichen
Gebäuden über Industrieanlagen und
Hallen bis hin zum privaten Wohnungsbau.
HALLE 8
STAND 505
Ein besonderes Qualitätsmerkmal
der neuen Dachabdichtung
ist die Nutzungsdauer: »Silikal
Roof« wurde mit dem höchsten
Wert W3 zertifiziert, was laut Silikal
eine Nutzung von mindestens
25 Jahren garantiert. Auch bei
schwankenden Oberflächentemperaturen
überzeugt das Methylmethacrylat-(MMA-)Harz
mit einer
geprüften Spanne von -30 °C bis
+90 °C – ein entscheidender Vorteil
für den weltweiten Einsatz.
Die Verarbeitung des Systems
erfolgt vollflächig und fugenlos:
Auf die Grundierung wird das
anwendungsfertig vorgefüllte »Silikal RU
325« in Kombination mit »Silikal TEX-Vlies«
aufgebracht. Das Abdichtungsharz härtet
selbst bei niedrigen Temperaturen innerhalb
einer Stunde aus. »Silikal Roof« ist im Standard-Farbton
ca. RAL 7032 vorpigmentiert
Sichere Abdichtung von Flachdächern –
mit dem ETA-zertifizierten »Silikal Roof«.
erhältlich, Sondertöne sind auf Anfrage möglich.
Das Silikal-Messeteam freut sich darauf,
Fachbesuchern die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten
und die hohe Widerstandsfähigkeit
des neuen Abdichtungssystems auf
der Dach+Holz zu demonstrieren. ?
Die Ästhetik der Schattenfuge
FORMTEILBAU SCHMITT – Der
Gipsprofile-Hersteller und Bauzulieferer
Formteilbau Schmitt aus
Karsbach/Bayern stellt auf der
Dach+Holz zwei Neuentwicklungen
vor, die für den Trockenbau sowie
den Holzrahmen- und Holzfertigbau
echten Fortschritt bedeuten:
»PlateFix A« und »PlateFix D«.
FORMTEILBAU SCHMITT
Formteilbau Schmitt kommt
mit zwei Neuheiten für den Trockenbau
bzw. den Holzrahmen- und Holzfertigbau nach Köln.
Schattenfugen, Schattennuten oder offene
Anschlussfugen sind beliebt, weil sie ästhetisch
wirken. Durch die typische doppelte
Beplankung mit nutbreitem Versatz bleiben
feine Haarrisse in der Fuge zumeist unbemerkt,
weil sie für das Auge des Betrachters
im Schatten liegen. Das Gesamterscheinungsbild
einer Decken- oder Wandbekleidung
wird dadurch nicht gestört.
»PlateFix A« mit integriertem Abschlussprofil
aus Hart-PVC lässt Plattenstöße in
Schattennuten optisch makellos verschwinden.
Auch technisch ist die Ausführung der
Bekleidung mit »PlateFix A«-Elementen vorteilhaft:
Leichte Unplanmäßigkeiten am Plattenstoß
werden kaschiert,
Haarrisse verschwinden im
Schatten der Nut und werden
somit unsichtbar. Außerdem
entfällt das filigrane Spachteln
und Schleifen schwer zugänglicher
Ecken. Kurzum: Mit »PlateFix
A« geht dem Trockenbauer
oder Stuckateur die gestalterische
Arbeit leichter, sauberer und schneller von
der Hand.
»PlateFix D« mit integriertem Abschlussprofil
aus Hart-PVC mit Schaumklebeband
und Dichtlippe empfiehlt sich, wenn beispielsweise
Gipsbauplatten von massiven
Bauteilen getrennt montiert werden sollen.
Die Verwendung von »PlateFix D« ist insbesondere
anzuraten, wenn Bewegungen
der Rohbaukonstruktion zu erwarten sind.
Da unter solchen Umständen Fugen zwischen
Massivbau- und Trockenbauteilen reißen
können – was häufig zwischen Wand
und Decke oder bei Balkenverkleidungen
an den Übergängen zu beobachten ist –,
gilt es, Wand- und Deckenanschlüsse gleitend
auszuführen. Wichtig ist, den Bewegungsfugen
des Bauwerks dabei konstruktiv
Rechnung zu tragen und ihre Bewegungsmöglichkeit
auch in veränderter Umgebung
sicherzustellen.
?
HALLE 7
STAND 411
44 l Februar 2026 Dach & Holzbau
Formatvielfalt trifft
integrierte PV-Systeme
HALLE 6
STAND 206
SWISSPEARL – Fassaden- und Dachbekleidungen aus
Faserzement sind beliebt. Swisspearl, einer der marktführenden
Hersteller Europas, zeigt auf der Dach+Holz Produktneuheiten
für die Arbeit mit klein-, mittel- und
großformatigen Platten. Dabei beleuchtet das Unternehmen
einen wichtigen Trend: Durch die Kombination farbiger
PV-Module und passender Faserzementplatten
entstehen elegante Nutzdächer und vorgehängte hinterlüftete
Fassaden (VHF), die mehr können.
Die kleinformatigen und ebenen Dachplatten aus dem Programm
»Swisspearl Tec+« liegen mit ihrer matten Oberfläche im Trend. Mit
einem wasserdichten Unterdach der Klasse 1 sind sie bereits für
Dächer mit einer Neigung ab 13° zugelassen. Mit ihrer sechsseitigen
Acrylatbeschichtung trotzen die Faserzementplatten in Schindeloptik
laut Hersteller souverän selbst herausfordernden Wetterlagen. Auch
wegen der einfachen Montage und der unkomplizierten Wartung
bezeichnet Swisspearl eine Dacheindeckung oder Fassadenbekleidung
mit »Tec+« als wirtschaftliche und robuste Lösung mit hoher
Tragkraft. Neben Platten in vier Formaten umfasst das Programm
vielfältiges Zubehör wie Einzellüfter, Firstkappen, Faltplatten, Saumsteine
und ein Firstlüftungsband. Da jede der formstabilen Platten
zweifach genagelt wird, ist eine Dachdeckung mit »Tec+« besonders
sturmsicher. Zugleich sind die Dachplatten des Programms
als nicht brennbar (A2-s1,d0) klassifiziert und nahezu wartungsfrei.
Von klein bis groß
Gegensätzlicher können zwei Dacheindeckungen kaum sein: Mit
dem Dachsystem »Swisspearl Tectolit Lap« ermöglicht der Hersteller
die Arbeit mit rechteckigen Platten in den Formaten 2 500 ×
930 mm und 1 520 × 930 mm ab einer Dachneigung von 15°. Verglichen
mit einer traditionellen Dachschiefer-Doppeldeckung spart
der Einsatz von »Tectolit Lap« rund ein Drittel Material, denn die
großformatigen Dachplatten werden mit nur minimaler Überlappung
verlegt. Mit dem »Tectolit Lap Plattenauflager 185« aus langlebigem,
rotem TPE sorgt Swisspearl für eine besonders sichere
und stabile Lage der Dachplatten.
Photovoltaik optimal integriert
Solarsysteme in Dach und Fassade zu integrieren, gelingt mit den
Systemen von Swisspearl nach Unternehmensangaben besonders
leicht. Spezielle Befestigungslösungen für eine sichere Montage
sowie zahlreiche, aufeinander abgestimmte Farben von PV-Modulen
und Ergänzungsplatten aus Faserzement schaffen die Voraussetzung
für ästhetisch überzeugende Gesamtlösungen. Das Solardachsystem
»Sunskin Roof Lap« wird in vier Standardfarben und bei Bedarf
auch in Sonderfarben angeboten. So sollen Nutzdächer auch bei
Vorgaben der Kommune oder des Denkmalschutzes zur Farbe der
Dachbekleidung ästhetisch überzeugen. Die PV-Systeme »Sunskin
Dach und Fassade gleichermaßen
für die Stromerzeugung
mit PV-Modulen nutzen? Warum
nicht. Gebäudeintegrierte
»Sunskin«-Systeme von
Swisspearl machen die Gebäudehülle
zu einem kleinen
Kraftwerk.
SWISSPEARL (2)
Das rote »Tectolit Lap Plattenauflager 185« aus langlebigem TPE sorgt als Dicht- und Pufferelement
des Dachsystems für eine besonders sichere und stabile Lage der Dachplatten.
Facade Lap« und »Sunskin Facade Flat« für die Fassade sind standardmäßig
in zehn Farben lieferbar. Sie schützen ein Gebäude wie
eine klassische VHF zuverlässig vor Wind und Wetter.
Volle Kompetenz, breites Programm
»Unser Ziel ist es, auf der Dach+Holz 2026 deutlich zu machen, wie
umfangreich unser Service für Dachdecker, Zimmerer und Architekten
heute ist«, erklärt Ulrich Paulmann, Geschäftsführer von
Swisspearl Fassaden- und Dachprodukte DE. In den zurückliegenden
Monaten habe man die Markteinführung von Dach- und Fassadensystemen
in Deutschland vorbereitet, die sich in der Schweiz
und in Österreich bereits bewährt haben. »Swisspearl steht für erstklassige,
geprüfte Qualität und zukunftsfähige Gebäudehüllen in
einer einzigartigen Ästhetik. Auch in Deutschland.«
?
Gründachlüfter: 5 Längen,
2 Weiten, 0 Kondenswasser
FLECK GmbH
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NEU
und nur von
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Die Gründachlüfter CLASSIC (DN 125) und MAX (DN 250)
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Februar 2026 l 45
Kompetenter Partner für
individuelle Sanierungsarbeiten
Auf der Aktionsfläche können
Messegäste das neue »FlexFix«-
Aufstocksystem selbst montieren
und live erleben, wie schnell
sich Lichtkuppeln mit Bestands-
Aufsetzkränzen ganz ohne
Eingriffe in die Dachabdichtung
sanieren lassen.
KINGSPAN LIGHT + AIR –
Unter dem Motto »SanierungsJoker«
präsentiert
Kingspan Light + Air auf
der Dach+Holz ein Messekonzept,
das technische
Neuheiten, Weiterentwicklungen
für Flachdach und
Fassade sowie ein aktives
Mitmachprogramm verbindet.
Die Besucher erhalten
einen umfassenden Einblick
in die Kingspan-Essmann-
Produktwelt und in Services,
mit denen sich
Sanierungen sicher, schnell
und zuverlässig umsetzen
lassen.
Die neue Konstruktion des Insektenschutzgitters
»MosquitoMesh« ermöglicht
ein mehrfaches Auslösen von
natürlichen Rauch- und Wärmeabzugsgeräten
und verbessert damit die Funktionalität
der Systeme nachhaltig.
KINGSPAN (2)
Der Mittelpunkt des Auftritts ist die »Sanierungs-
Joker«-Aktionsfläche. Auf dieser können Messegäste
das neue »FlexFix«-Aufstocksystem selbst
montieren und dabei live erleben, wie schnell und
sauber sich Lichtkuppeln mit Bestands-Aufsetzkränzen
ganz ohne Eingriffe in die Dachabdichtung
sanieren lassen. Begleitet wird die Aktion
von Dachdeckermeisterin Sonja Theisen sowie
den Dachdeckern Yannick Menkhoff und Lukas
Hemmersbach, die die Montagezeit stoppen
und ihre Praxiserfahrungen teilen. Jede Teilnahme
wird mit einem »sportlichen« Preis belohnt.
Zusätzlich wird täglich ein Tagessieger gekürt,
der sich auf einen attraktiven Hauptgewinn freuen
kann. Diese Challenge verknüpft Fachwissen,
Wettbewerb und die Möglichkeit, ein neues System
direkt auszuprobieren.
Auch technologisch hat Kingspan Light + Air in
Köln viel zu zeigen. Das »FlexFix«-Aufstocksystem,
das in der Challenge eingesetzt wird, bildet
die Grundlage für schnelle Sanierungen bestehender
Lichtkuppeln in wenigen Montageschritten.
Darüber hinaus stellt das Unternehmen das
neue patentierte »AirFlip NRWG«-Klappen- und
Lamellensystem für Sattel-Lichtbänder vor, das
natürliche Lüftung sowie Rauch- und Wärmeabzug
in einem Gerät vereint. Ergänzend dazu wird
das »NRWG«-Klappensystem »FlatFlap« für Sattel-
und Shedlichtbänder präsentiert, welches
ebenfalls RWA- und Lüftungsfunktionen kombiniert
und die Optionen für verschiedene Gebäudesituationen
erweitert.
Im Bereich der Glasdachkonstruktionen zeigt
Kingspan Light + Air die thermisch getrennte,
modulare Lösung »Arcilite« mit dem »Ventria«-
Lüftungsflügel und der »EasyConnect«-Steuerzentrale.
Die Kombination aus energieeffizienter
Konstruktion und steuerbarer Lüftung zeigt, wie
sich Tageslicht, Ästhetik, Komfort und Sicherheit
im Dachbereich verbinden lassen.
Mit der neuen modularen Funktionsfassade
»Aurora« präsentiert das Unternehmen zudem
sein erweitertes Portfolio für die Gebäudehülle.
Mit »ColtLite«-Glaslamelle, »AirLift«-Lamellensystem
und Schwingflügel vereint »Aurora«
Tageslichttechnik, Lüftung und architektonische
Gestaltung. Diese Systemlösung zeigt, wie flexibel
sich Fassaden heute planen und ausstatten lassen.
Mit dem Stufenglas »ERUglaz«, das speziell für
die energetische Sanierung von Lichtbändern
ohne Austausch der Profilkonstruktion entwickelt
wurde, wird eine weitere Neuheit auf der Messe
vorgestellt. Als Innovation wird die neue Konstruktion
des Insektenschutzgitters »Mosquito-
Mesh« präsentiert, das ein mehrfaches Auslösen
von natürlichen Rauch- und Wärmeabzugsgeräten
ermöglicht und damit die Funktionalität der Systeme
nachhaltig verbessert.
Neben den zahlreichen Neuheiten stellt Kingspan
Light + Air auch bereits etablierte Systeme
am Stand vor – darunter Lichtkuppeln mit Hagel-,
Durchsturz- und Sonnenschutzsystemen, die Abund
Durchsturzsicherungen »EAD« und »RSM«
sowie das integrierte »Built-In«-Lichtkuppel-Element
mit vormontierten »LK neo plus in«-Dachpaneelen.
?
HALLE 6
STAND 410
46 l Februar 2026 Dach & Holzbau
Sichere Dachlösungen
mit System
SWISSPOR – Produkte hautnah
erleben, praxisnahe Vorführungen
und der Austausch mit Experten –
all das bietet Swisspor Deutschland
auf der Dach+Holz. Gemeinsam mit
den Schwestergesellschaften SwissporTon
und TigaTech aus Österreich
ist das Unternehmen in Köln vertreten
und präsentiert an einem
Gemeinschaftsstand Neuheiten und
Standards rund ums Thema »sicheres
Dach«.
SWISSPOR
Swisspor stellt in Köln gemeinsam
mit den Schwestergesellschaften
SwissporTon und Tiga Tech aus.
Als Systemanbieter zeigt Swisspor Deutschland,
wie sich aufeinander abgestimmte
Produkte zu zuverlässigen und sicheren
Dachlösungen kombinieren lassen. Im Mittelpunkt
des Messeauftritts stehen Gründächer,
Abdichtungsbahnen, Systeme zur
Absturzsicherung sowie zur Dach- und Personensicherung.
Ganz neu mit dabei sind
Dachziegel. Für die besondere Praxisnähe
sorgen regelmäßige Live‐Vorführun-
gen auf dem integrierten Stage-Bereich,
wo Fachbesucher die Produkte im Einsatz
erleben können.
Der gemeinsame Messeauftritt mit den
Schwestergesellschaften SwissporTon und
TigaTech unterstreicht den Anspruch von
Swisspor Deutschland, Partner des Handwerks
zu sein: von der Abdichtung über die
Sicherung bis zur Dacheindeckung. Für Fragen
zur Anwendung, zu Systemlösungen
und zu sicherheitsrelevanten Aspekten auf
dem Dach – der Gemeinschaftsstand ist
Treffpunkt für alle, die sich über moderne,
sichere und praxisgerechte Dachlösungen
informieren möchten.
?
HALLE 9
STAND 103
IBC AeroFix –
Das System für
alle Flachdächer.
Genial konstruiert und schnell montiert.
Mehr Flexibilität auch für große Module: Das neue AeroFix eignet sich ideal
für Module bis 3 m² Größe – mit optionaler Viertelpunktklemmung ganz ohne
zusätzlichen Freigabeaufwand. Dank Baukastensystem und vormontierten
Komponenten blitzschnell montiert. Aerodynamisch optimiert, dauerhaft
sicher – komplett ohne Dachdurchdringung.
Weitere Informationen unter
www.ibc-solar.de/aerofix-2025
Dach & Holzbau
Robuste
Stützen: Vielseitig
zwei Breiten.
in
und
Vormontierte
Selbsteinfädelnd
Schrauben:
schnell.
Zeitsparende
und
Klemmen: Einfach
Februar 2026 l 47
im Handling.
Dichtigkeitsüberwachung
fürs Flachdach
SIKA – Extreme Wetterereignisse
oder nachträgliche Arbeiten am
Flachdach können zu Undichtigkeiten
führen. Seit über zehn Jahren
hilft das »SikaRoof Control System«
(RCS) von Sika dabei, Leckagen
zuverlässig zu lokalisieren. Neu ist
die Ergänzung um ein Monitoring-
System: »SikaRoof RCS aktiv«
erkennt frühzeitig negative Veränderungen
im Dachschichtenpaket
und ermöglicht in Kombination mit
dem bewährten RCS nicht nur die
Echtzeitüberwachung, sondern auch
die Leckageortung.
SIKA (2)
Mit der »Sika RCS«-Leckageortung
können Undichtigkeiten
auf dem Flachdach gezielt lokalisiert
werden. Das bestehende
System wird nun um ein Monitoring-System
ergänzt.
Das »SikaRoof Control System« zur punktgenauen
Ermittlung von Undichtigkeiten ist
bereits auf über 1 Mio. m² Dachfläche verbaut.
Eine Dichtigkeitsüberprüfung erfolgt
jeweils nur auf individuelle Veranlassung.
»Die steigende Nachfrage hat uns dazu
bewogen, die bewährte Technologie um ein
neues Monitoring-System zu ergänzen, welches
die Funktionsfähigkeit des Flachdachs
automatisch überwacht«, erklärt Georg Lind,
Geschäftsbereichsleiter Roofing bei Sika.
Das Monitoring-System »SikaRoof RCS
aktiv« und das Kombisystem »SikaRoof
RCS aktiv+« ermöglichen eine dauerhafte
und lückenlose Kontrolle des Dachaufbaus
hinsichtlich Feuchtigkeit und melden Veränderungen
in Echtzeit. So können negative
Veränderungen frühzeitig entdeckt werden,
bevor teure Folgekosten entstehen.
Zuverlässige Kontrolle
Beim neuen Monitoring-System »Sika-
Roof RCS aktiv« wird an leicht zugängli-
Der Dachaufbau wird in
Echtzeit überwacht und
setzt bei Veränderungen
eine Warnmeldung ab. Der
Zustand des Dachschichtenpakets
ist jederzeit über das
Monitoring-Portal abrufbar.
chen Punkten ein Kontrollrohr mit einem
Sensor in den Dachaufbau eingebaut. Der
»SikaRoof Sensor aktiv R« kontrolliert die
Feuchtigkeit auf der Dampfsperre, ermittelt
die Umgebungstemperatur und misst
parallel die relative Luftfeuchte im Dachaufbau.
Die Daten werden mit der nächstgelegenen
Wetterstation abgeglichen.
Bei einer negativen Veränderung im
Dachschichtenpaket setzt der Sensor eine
Warnmeldung in Form einer E-Mail ab. Pro
verbautem Sensor werden nach Herstellerangaben
rund 300 m² der Dachfläche abgedeckt.
Der Zustand des Sensors ist jederzeit
über ein Monitoring-Portal abrufbar, und die
Wartung ist dank des einfachen Zugangs
unkompliziert.
»SikaRoof RCS aktiv« ist nach Herstellerangaben
das erste System eines Dachbahnenherstellers,
das genau auf das Sortiment
an Abdichtungsbahnen und Zubehör abgestimmt
ist. Das Gesamtset aus Sensor und
Einbauset beinhaltet zudem zehn Jahre
Datenübertragung; es entstehen also keine
Folgekosten für den Endnutzer im laufenden
Betrieb.
Direkte Leckageortung
Für eine umfassende Überwachungslösung
ist es möglich, das Monitoring-System
mit einer integrierten Leckageortung
zu kombinieren. Mit »SikaRoof RCS aktiv+«,
der Verbindung von »SikaRoof RCS aktiv«
und dem bewährten »Sika RCS System«,
können negative Veränderungen im Dachschichtenpaket
nicht nur frühzeitig erkannt,
sondern auch direkt lokalisiert werden. Um
eine manuelle Messung durchführen zu
können, muss das RCS-Glasvlies auf der
Wärmedämmung verlegt werden. Durch
die Kontrollrohre ist ein einfacher Messanschluss
von außen möglich, um gezielt
Fehlerquellen zu ermitteln. Die aufeinander
abgestimmten systemseitigen Produkte
und die wärmegedämmte Ausführung
ermöglichen einen einfachen nachträglichen
Einbau des Monitoring-Systems auch
auf bereits bestehenden, mit »Sikaplan«-
oder »Sarnafil«-Dachbahnen abgedichteten
Dachflächen.
»Mit unseren ›SikaRoof Control Systemen‹
können Dachdecker den Bauherren
ein System anbieten, das ihnen ein zuverlässiges
Risikomanagement ermöglicht,
Werte nachhaltig sichert und Vermögen
effizient schützt«, erläutert Roland Stulier,
Leitung Funktionssicherung und Anwendungstechnik
bei Sika. »Denn eine frühzeitige
Leckageerkennung verhindert teure
Folgeschäden und reduziert durch eine
genaue Ortung die Ausfallrisiken.« ?
48 l Februar 2026 Dach & Holzbau
Neue Rollladen-Generation
mit flexiblerer Bedienung
Erstmals auf der
Dach+Holz zu sehen:
die neue Rollladen-
Generation von Velux.
VELUX – Fenster-Innovationen für
Schräg- und Flachdach sowie eine
neue Rollladen-Generation stellt
Velux auf seinem Messestand auf
der Dach+Holz International in Köln
vor. Ebenfalls vertreten ist Velux
Commercial mit seinen »Modular
Skylights«.
VELUX
Erstmals stellt Velux in Deutschland seine
neue Rollladen-Generation vor. Sie sorgt
dank des geänderten Montagekonzepts
sowohl für Effizienzsteigerungen beim Einbau
als auch für eine flexiblere Bedienung.
Gezeigt werden zudem die Lichtlösungen
»Duo« und »Trio«, die künftig mit geringerem
Abstand der einzelnen Fensterelemente
erhältlich sein werden. So entsteht noch
stärker der Eindruck eines einzigen großen
Fensterelements mit schlankem Design.
Darüber hinaus kann man sich über ein
neues Elektro-Schwingfenster informieren,
das die kabelgebundene Integration in
ein Smart-Home-System oder den direkten
Anschluss an einen Schalter vereinfacht. Im
Bereich Flachdach präsentiert Velux für die
Basiselemente seiner alten Flachdach-Fenster-Generation
(CVP/CFP) eine neue Glas-
Abdeckhaube in moderner Optik für einen
attraktiven Preis. Velux Commercial stellt
zudem seine »Modular Skylights« und die
Kuppel-Sanierungslösung auf dem Messestand
vor.
?
HALLE 6
STAND 231A
ild-group.com
FLACHDACH: DICHT!
LECKORTUNG
MONITORING
Elektroimpuls-
Verfahren
Hochspannungs-
Verfahren
ProtectSys
INSPECT
ProtectSys
CONTROL
Saugglocken-
Verfahren
Rauch- und
Tracergas-
Verfahren
ProtectSys
ACTIVE LINE
ProtectSys
ACTIVE SMART
Dach & Holzbau ILD Deutschland GmbH, ProtectSys GmbH · Am Steinbuckel 1 · 63768 Hösbach · Tel.: +49 6021 62619 Februar 0 2026 l 49
Modulare Absturzsicherung
für Flachdächer
Die neigbaren »HYGHTS«-Geländersysteme
verfügen über Ausleger in verschiedenen
Längen, während die Ballaste aus
recycelbarem Material
gefertigt sind.
Die »Teleskopleiter 4142« bietet
sicheren Stand dank klappbarer, transportoptimierter
Ausleger. Höhenverstellbar
und einsetzbar in Treppenstellung,
lässt sie sich flexibel auf
Baustellen und in Gebäuden nutzen.
HALLE 8
STAND 604
HYMER
»Ob Arbeiten auf, am oder unter dem Dach
– unsere Kunden suchen nach Lösungen, die
das Arbeiten in der Höhe sicher und gleichzeitig
ergonomisch machen«, erklärt Christian Frei,
Vertriebsleiter Steigtechnik bei Hymer-Leichtmetallbau.
»Auf der Dach+Holz zeigen wir, wie
sich unsere neuen ›HYGHTS‹-Geländersysteme
sowie unsere bewährten Steigleitern und Serienleitern
gezielt an die jeweiligen Arbeitssituationen
anpassen lassen.«
Die »HYGHTS«-Systeme wurden speziell für
Flachdächer entwickelt. Anders als persönliche
Schutzausrüstung (PSA), die jeweils nur einzelne
Personen schützt, bietet das Geländersystem
kollektiven Schutz für alle Anwesenden im
Arbeitsbereich bei voller Bewegungsfreiheit.
Das System basiert auf einem modularen Baukastenkonzept:
Verstellbare
Pfosten gleichen Dachneigungen
zwischen -5° und
+30° aus, sind bis 200 mm
in der Höhe verstellbar und
Ausleger in verschiedenen
Längen ermöglichen eine
Anpassung an individuelle
Gegebenheiten oder Störkonturen.
Die 12,5 kg leichten
Ballaste aus recycelbarem
Kunststoff sind stapelbar und
erleichtern Transport und
Positionierung. Vormontierte
Baugruppen und ein Klicksystem
erlauben eine extrem
schnelle Montage ohne Eingriff
in die Dachstruktur.
In Deutschland regelt die
DGUV-Information 201-056
den sicheren Umgang mit
Absturzgefahren auf Dächern.
Die »HYGHTS«-Geländersysteme
erfüllen alle relevanten
Vorgaben und Normen. Auch
für eine rechtliche Beratung
steht das Hymer-Team zur
Verfügung. Die Integration
in den 3D-Online-Konfigurator
von Hymer-Steigtechnik
ist vorbereitet, sodass
Anwender Dachflächen digital vermessen, Standard-
oder Freiformflächen auswählen und die
Systeme präzise planen können.
Steigleitern und Serienleitern
Hymer-Steigleitern aus Aluminium oder Stahl
sind für dauerhafte Zugänge an Gebäuden, Fertigungsanlagen
oder Infrastrukturbauwerken
konzipiert. Varianten mit Rückenschutzkorb oder
Steigschutz-/PSA-Systemen bieten maximale
Flexibilität – passend für jeden Anwendungsfall.
Alle Steigleitern erfüllen die einschlägigen
Normen und lassen sich in durchgängige Sicherheitskonzepte
einbinden.
Für den mobilen Einsatz auf Baustellen oder
in Gebäuden bietet Hymer-Steigtechnik praxisorientierte
Serienleitern. Die »Teleskopleiter
4142« beispielsweise besitzt klappbare, transportoptimierte
Ausleger, die auch auf engem
Raum sicheren Stand gewährleisten. Sie ist in
280-mm-Schritten höhenverstellbar und lässt
sich flexibel, etwa in Treppenstellung, einsetzen.
Die »Vielzweckleiter 4043/4143« lässt sich als
Anlege- oder Stehleiter oder als Arbeitsplattform
einsetzen und bietet dadurch vielseitige Einsatzmöglichkeiten.
Rutschsichere Sprossen, kompakte
Transportmaße und einfach zu bedienende
Bügelgelenke erleichtern die Nutzung auf der
Baustelle und in Gebäuden.
Die »Einhänge-Schiebeleiter 6092« verfügt über
stufenlos ausziehbare Handläufe mit Schnellverschluss
und ermöglicht so einen sicheren Aufstieg.
Die Einhängeleiter ist in 250 mm Schritten
höhenverstellbar und passt sich so an jede Aufstiegshöhe
an.
Die »Dachauflegeleiter 4092« aus Aluminium
ist für Dachneigungen von 20° bis 55° geeignet.
Dank der rundherum geriffelten Sprossen kann
sowohl die Sprossensteil- als auch die Sprossenflachseite
als Trittfläche genutzt werden. Passend
zu verschiedenen Dachfarben gibt es die Leitern
in Anthrazit, Sepiabraun, Alu-natur oder Ziegelrot.
Die Alu-Diele »Telesteg 6859« ist extrem stabil.
Sie bietet sicheren Tritt und trägt hohe
Materiallasten zuverlässig. Sie ist beidseitig
stufenlos ausziehbar und mittig teilbar. Die
einzelnen Elemente lassen sich schnell und
mühelos verbinden.
?
50 l Februar 2026 Dach & Holzbau
Außenanlagen
Bambus –
MOSO – Das Beispiel des Danubeflats-Towers in Wien zeigt eindrucksvoll,
wie Moso Bamboo bauphysikalisch überzeugende Fassadenelemente
und Terrassendielen aus schnell nachwachsendem Bambus
entwickelt und dabei gleichzeitig einen Beitrag zur ökologischen Bauwende
leistet. Auf der Dach+Holz wird Moso erstmals Terrassendielen in
Längen bis 4,16 m sowie ein neues Fassadensystem vorstellen.
Das Gebäude ist
mit unterschiedlich
breiten Terrassen und
wellenförmig angeordneten
Balkonen
ausgestattet.
Der 180 m hohe
Danubeflats-Tower
in Wien.
GYÖRGY PALKÓ (3)
Mit 180 m und mehr als 600 Wohnungen auf 48
Stockwerken ist der Danubeflats-Tower in Wien
der höchste Wohnturm Österreichs. Direkt an der
Neuen Donau gelegen, ist das Gebäude eine urbane
Location, die nicht nur durch ihre Architektur
Aufmerksamkeit erregt. Die außergewöhnliche
Fassadentektonik mit unterschiedlich angelegten
Dachterrassen und Balkonen ist auch technisch
besonders. Als Unterkonstruktion in den Außenbereichen
kam das patentierte Clip-System von
Hersteller Grad zum Einsatz. Das Unternehmen
hat mit seiner Expertise zudem die Berechnungen
und Kalkulationen für alle Balkone und Terrassen
übernommen. Für die Terrassengestaltung haben
Planer und Architekten auf Bambus-Terrassendielen
des Herstellers Moso Bamboo zurückgegriffen.
Die Spezialisten bringen ihre Außendielen
in Härte, Formstabilität, Brandschutz und Widerstandsfähigkeit
auf ein Niveau, das über dem der
besten tropischen Hartholzarten liegt und zugleich
deutlich nachhaltiger ist als WPC. Zu sehen ist
das breite Produktsortiment von Moso auch auf
der Dach+Holz in Köln.
Im Fall des Neubaus der Danubeflats in
Wien fiel die Wahl auf Moso-Bamboo-
Produkte, weil das Unternehmen
damit die hohen bauphysikalischen
Anforderungen erfüllen
kann. Diese ergeben sich aus
dem Wandel, in dem sich auch
die architektonische Ausprägung
von Wohntürmen befindet: Individuelle
Freiflächen im Außenbereich
sind gefragt. Umlaufende Balkone und
Terrassen, selbst in luftigen Höhen, liegen
im Trend. Die Architekten der Danubeflats haben
dies mit unterschiedlich breiten Terrassen und
wellenförmig angelegten Balkonen gelöst. Sie
geben dem Turm eine gewisse Leichtigkeit, sind
zugleich aber auch baulicher Sonnen- und Windschutz.
Auf Etage 36 sind bereits Geschwindig-
MOSO BAMBOO
keiten von 160 km/h möglich. Alle eingesetzten
Materialien im Außenbereich sind folglich extremen
Belastungen ausgesetzt und müssen diesen
dauerhaft standhalten. Gleichzeitig sollen sie
eine hochwertige Wohnatmosphäre ausstrahlen.
Terrassendielen aus Bambus: »Moso
Bamboo X-treme« und »N-durance«
Nach intensiver Recherche haben sich die Projektplaner
für die Terrassendielen »Bamboo
X-treme« von Moso Bamboo entschieden. Die
Dielen fertigt das Unternehmen aus nachhaltigem
Moso-Bambus, der schnellstwachsenden
Pflanze der Welt. Die Bambusdielen
sind nach ISO 14040/44 als CO 2
-
neutral ausgezeichnet und nach
CEN/TS 15083-2/ EN350 in
die Dauerhaftigkeitsklasse 1
und Gebrauchsklasse 1 einge-
Auch die »Bamboo N-durance«
im Karamell-Ton kamen
beim Danubeflats-Tower zum Einsatz.
stuft. Bewertet mit der Brandschutzklasse
B-s1-d0 nach EN 13501-1 erfüllen die Dielen
zudem die Anforderungen für eine Verarbeitung
in öffentlichen Gebäuden. Und dies ohne weitere
Nachbehandlung. Die hohe Stabilität der Dielen
sorgt für sehr dauerhafte Terrassenbereiche,
Moso gibt 25 Jahre Garantie.
Außenanlagen | Gestaltung & Technik
die treibende Kraft
der ökologischen Bauwende
Die im Wiener Wohnturm verarbeiteten »Bamboo
X-treme«-Terrassendielen sind zusätzlich
bombiert für eine Verlegung ohne Gefälle und
gebürstet für hohe Rutschhemmung. Moso
Bamboo produziert sie in verschiedenen Breiten
und Farbvarianten. Für die Danubeflats
haben die Fachhandwerker insgesamt 13 000 m²
»Bamboo X-treme« verlegt. Hinzu kamen noch
einmal 500 m² »Bamboo N-durance«, eine Variante
in warmem Karamell-Ton.
»Giant Bamboo«-Terrassendielen
mit rund 4 m Länge
Diese Längen geben noch mehr Spielraum für
die Terrassengestaltung mit natürlichem Bambusmaterial.
Moso Bamboo entwickelt nicht nur Terrassendielen,
sondern auch Fassadenelemente,
einschließlich zusätzlicher Credits für die DGNB-,
LEED- und BREEAM-Gebäudezertifizierung. Und
die Nachfrage steigt. Die Spezialisten haben viel
in die Entwicklungsarbeit ihrer Produkte investiert.
Heute kann Moso ein Fassadensortiment
mit rund 30 Produktvarianten anbieten, sowohl
für die Arbeit am Bestand als auch für Neubauten.
Fertigsystem für
Fassade und Innenwände
Und die Produktentwicklung steht nicht still. Für
den Holzhausbau hat Moso Bamboo in Zusammenarbeit
mit Systemanbieter Karle&Rubner, spezialisiert
auf Aluminium-Unterkonstruktionen, und
in enger Kooperation mit den Holzhausbau-Ingenieuren
von Derix eine komplette Systemkombination
mit Bambus-Fassadenelementen für die
Außenfassade und einer Bambus-Wandverkleidung
für die Innenwände entwickelt.
Konkret besteht das Fertigsystem aus den
folgenden Komponenten: Moso-Bamboo-
Fassadenelemente für die Außenverkleidung,
Aluminium-Unterkonstruktion mit Stahl-Clips von
Karle&Rubner plus Dämmung, Cross Laminated
Timber (CLT) als Massivholzwand sowie nach
innen abschließend eine Bambus-Wandverkleidung
von Moso Bamboo. Mit ihrer Expertise im
Massivholzbau und mit CLT als Hightech-Bauprodukt
für den nachhaltigen Massivholzbau haben
die Ingenieure von Derix die Entwicklung begleitet
und die Kombination aus CLT und Bambus mitentwickelt.
Moso Bamboo fertigt für das neue Fassadensystem
die entsprechenden Außen- und
Innendielen aus Bambus vor, sodass das Clip-System
von Karle&Rubner direkt eingepasst werden
kann. Damit ist dieses Fassadensystem nicht nur
nachhaltig und bauphysikalisch von Vorteil, sondern
auch schnell und effizient zu installieren.
Das neue Fassadensystem erfüllt alle Anforderungen
für den modernen Holzhausbau. Die
äußere Fassadenverkleidung ist geschlossen. Die
Brandschutzklasse B-s2-d0 wird erfüllt. Die allgemeine
bauaufsichtliche Zulassung ist beantragt.
Während der Dach+Holz zeigt Moso Bamboo
auf seinem Messestand erstmals eine Hauswand,
gebaut aus dem neuen System. ?
HALLE 7
STAND 117
Blick aus der Vogelperspektive: Für den
Wohnturm in Wien wurden 13 000 m²
»Bamboo X-treme«-Terrassendielen verlegt.
Außenanlagen | Gestaltung & Technik
Februar 2026 l 53
Von rahmenlos bis ultraflach
GUTJAHR
JETZT NEU!
SCHUTZ & FARBE
FÜR HOLZ
IM GARTEN.
wasserbasiert
zuverlässiger Schutz
biobasierte Inhaltsstoffe
geprüfte Qualität
Alles über das neue Outdoor-
Produktsortiment von eukula.
GUTJAHR – Mit einer neuen rahmenlosen
Gitterrost-Optik setzt
Gutjahr Designakzente in diesem
Segment. Gleichzeitig erweitert der
Entwässerungsspezialist sein Sortiment
um die ultraflache Design-
Kastenrinne »AquaDrain Vario+«.
Die neuen Gutjahr-Gitterroste kommen ganz
ohne umlaufenden Rahmen aus. Das Ergebnis:
ein hochwertiges Erscheinungsbild. Die
verzinkten Gitterroste erinnern jetzt optisch
an Edelstahl. Insgesamt entsteht ein sauberer
Übergang zum Belag. »Ein rahmenloser
Gitterrost wirkt ruhiger im Fugenbild
und lässt sich optisch unauffällig integrieren.
Das ist besonders bei modernen Terrassenund
Fassadenanschlüssen gefragt«, sagt
Gutjahr-Produktmanager Thomas Römer.
Trotz des neuen Designs bleibt die bewährte
Funktionalität vollständig erhalten. Die rahmenlose
Ausführung ist für alle verzinkten
Gitterrost-Varianten und für die Edelstahl-
Gitterroste verfügbar. Sie ist mit sämtlichen
Gutjahr »AquaDrain«-Drainrosten und Kastenrinnen
kombinierbar.
Die Design-Kastenrinne »AquaDrain Vario+«
sorgt für dauerhaft sichere, schwellenfreie
Übergänge vor Türen oder bodengleichen
Fensterelementen.
Ultraflach und montagefreundlich
Ebenfalls neu ist die ultraflache, rahmenlose
Design-Kastenrinne »AquaDrain Vario+«.
Sie leitet Oberflächen- und Fassadenwasser
gezielt ab. In Kombination mit einer angeschlossenen
Flächendrainage oder dem Rahmensystem
»TerraMaxx RS« sorgt sie so für
dauerhaft sichere, schwellenfreie Übergänge
vor Türen oder bodengleichen Fensterelementen.
Zudem eignet sich das System
für die Linienentwässerung. Ein integriertes
Schmutzgitter schützt die Drainschicht
vor grobem Schmutzeintrag.
Gerade im Außenbereich ist Korrosionsschutz
entscheidend. Der Rinnenkanal von
»AquaDrain Vario+« ist feuerverzinkt, verfügt
über eine besonders hohe Zinkauflage
und wird nach dem Stanzen zusätzlich
pulverbeschichtet. Das schützt die Schnittund
Stanzkanten dauerhaft vor Korrosion –
auch bei hoher Belastung durch Feuchtigkeit.
»AquaDrain Vario+« ist mit fünf verschiedenen
Designauflagen erhältlich, jeweils in
10 und 15 cm Breite. »Auch in Kombination
mit der neuen rahmenlosen Gitterrost-Optik
wird Entwässerung so zum gestalterischen
Element – statt nur eine technische Notwendigkeit
zu sein«, sagt Thomas Römer.?
Rahmenlos für ein
hochwertiges Erscheinungsbild:
die neuen
Gitterroste von Gutjahr.
ist eine Marke von
54 l Februar 2026 Außenanlagen | Gestaltung & Technik
Suchbild
Der Spaß darf in unserem Magazin natürlich nicht zu kurz kommen, daher haben wir für alle Rätsel-
Fans hier ein kleines Suchspiel. Im unteren Bild haben sich acht Fehler versteckt – wer findet sie?
ADOBE STOCK | BAUSTOFFPARTNER (KI-UNTERSTÜTTZT) FÄLSCHUNG
ADOBE STOCK
ORIGINAL
Dieses Suchbild könnte in der nächsten Ausgabe auch ein
Foto oder eine Anzeige von Ihnen sein – wenden Sie sich dazu
einfach an die Mediaberater Markus Maier (08 31 / 5 22 04-37)
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Die Auflösung gibt es auf
unserem Instagram-Kanal.
Außenanlagen | Gestaltung & Technik
Februar 2026 l 55
Die neue »Piazza Familie« von
Naturinform: Die UV-beständige
Ummantelung der WPC-Dielen
schützt die naturnahen Farben
dauerhaft vor dem Ausbleichen. So
behalten die Dielen ihre ästhetische
Ausstrahlung über viele Jahre.
Mehr »Piazza«
auf der Terrasse
NATURINFORM – Mit der neuen
»Piazza Familie« bringt Naturinform
ab sofort eine eigene Kollektion
co-extrudierter WPC-Dielen auf den
Markt. Mehr als 1 Mio. Euro investierte
das mittelständische Unternehmen
aus dem fränkischen Redwitz a. d.
Rodach dafür in seinen Produktionsstandort.
Zur Produktlinie gehören die
Dielen »Piazza Prima«, »Piazza
Mondo« und »Piazza Pro«, mit denen
sämtliche Anforderungen an einen
Terrassenbelag – vom gewerblichen
Großprojekt bis zur privaten Wohlfühloase
– abgedeckt werden können.
»Mit der ›Piazza Familie‹ führen wir unsere
technische Kompetenz und unser Knowhow
für ressourcenoptimiertes Handeln in
dieser neuen Produktkollektion zusammen.
Unsere Kunden wünschen sich Lösungen,
die optisch überzeugen und ihnen das Leben
leichter machen. All das erfüllen die Dielen
der ›Piazza Familie‹. Bereits bei den ersten
Produktpräsentationen im Handel und
auf dem Branchentag Holz in Köln konnten
wir unsere Kunden von der naturnahen
Optik in Kombination mit den hervorragenden
Nutzungseigenschaften begeistern«,
freut sich Pia Hobeck, Geschäftsführerin
von Naturinform.
Ihre 360°-Ummantelung schützt die Dielen
der »Piazza Familie« rundum vor Feuchtigkeit,
UV-Strahlung, Flecken und Kratzern.
Sie sorgt zudem für eine hohe Farbbeständigkeit.
Der Kern der coextrudierten
Massivdielen besteht aus hochwertigem
Holzverbundwerkstoff. Naturinform hat die
»Piazza Familie« für den modernen Outdoor-
Alltag entwickelt: Dank der schmutzabweisenden
Oberfläche genügt eine einfache
Reinigung mit Wasser oder Hochdruckreiniger.
Die UV-beständige Ummantelung
schützt die naturnahen Farben dauerhaft
vor dem Ausbleichen. So behalten die Dielen
ihre ästhetische Ausstrahlung über viele
Jahre hinweg. Schleifen, Streichen oder Ölen
ist nicht nötig. Das Unternehmen gewährt
bis zu 25 Jahre Garantie für die Dielen der
»Piazza Familie«.
Natürliche Holzoptik
und sichere Oberfläche
Die »Piazza«-Dielen überzeugen mit ihrer
authentischen Holzmaserung, die den Charakter
von Massivholz mit den Vorteilen eines
modernen Verbundwerkstoffs kombiniert.
Spreißel können sich nicht lösen, daher
bleibt das barfüßige Begehen der Dielen
auch langfristig angenehm. Die Dielen können
auf offenen, gut belüfteten Terrassen
mit 0°-Gefälle verlegt werden. Das ist ein
erheblicher Vorteil bei Planung und Montage
sowie bei der Sanierung von Bestandsflächen.
Die verdeckte Befestigung aller Dielen
der »Piazza Familie« erfolgt mit dem
bewährten Naturinform-Klammersystem,
das die Verlegung ohne sichtbare Schraubenköpfe
ermöglicht.
Die »Piazza Familie« im Detail
Für private Außenbereiche eignet sich die
Diele »Piazza Prima« aus dem coextrudierten
Dielensortiment von Naturinform. Ihre
Oberfläche ist mit einer feinen Holzmaserung
geprägt. Mit nur 19 mm Dielenhöhe
vereint sie alle Qualitätsmerkmale ihrer
Geschwister: 360°-Ummantelung, natürliche
Holzoptik und Pflegeleichtigkeit. Die
Farbauswahl reicht von Muskat, Eichenbraun
und Königsulme bis hin zu Nordischer
Esche, Graphitgrau und Ebenholz.
Dank ihrer schlanken Geometrie ist die
»Piazza Prima« für Terrassen mit einer
für private Terrassen üblichen Belastung
vorgesehen.
Die »Piazza Mondo« kombiniert klassisches
Design mit hoher Funktionalität.
Sie ist im Format 140 x 21 mm erhältlich
und damit der universelle Allrounder –
perfekt für private Terrassen, Gastronomieflächen
oder öffentliche Anlagen. Ihre
resistente, pflegeleichte Oberfläche bleibt
laut Hersteller auch bei starker Beanspruchung
attraktiv. Neben einer hohen UVund
Farbbeständigkeit überzeugt sie mit
einer breiten Auswahl an Farben: Cremeweiß
(einfarbig), Elfenbein, Kalifornische
Eiche, Eichenbraun, Ipe-Nuancen, Königsulme,
Graphitgrau und Ebenholz.
Die »Piazza Pro« ist speziell für den Einsatz
in stark frequentierten Bereichen entwickelt.
Ihre besonders robuste 360°-Ummantelung
schützt die massive Diele zuverlässig vor
Feuchtigkeit, Flecken und Kratzern. Mit
einer Stärke von 25 mm und einer Breite
von 140 mm ist sie ideal für Freizeitanlagen,
Hotelterrassen, Gastronomieflächen
oder öffentliche Plätze. Die Farbpalette
umfasst Elfenbein, Kalifornische Eiche,
Königsulme, Silber Teak und Ebenholz. ?
56 l Februar 2026 Außenanlagen | Gestaltung & Technik
Neuer Farbton
für die Terrasse
Ausgezeichnete
Entwässerungsroste!
Mit Herbstbraun erweitert Deceuninck
das System Majestic Massive Pro um
einen warmen, natürlichen Farbton.
2010 Hydra Linearis
2015 Gemini
DECEUNINCK – Die neue Trendfarbe
»Herbstbraun« erweitert
das Sortiment der bekannten
»Twinson Majestic Massive Pro«-
Terrassendielen. Diese Outdoor-
Beläge aus dem Hause Deceuninck
stehen für langlebige, stabile und
pflegeleichte Terrassenlösungen –
ob für Großprojekte, die private
Terrasse oder Balkone.
Mit der neuen Farbe »Herbstbraun« erweitert
Deceuninck das System »Majestic Massive
Pro« um einen warmen, natürlichen
Farbton. Die harmonische Farbstimmung
verleiht jedem Außenbereich ein modernes
und zugleich ruhiges Erscheinungsbild.
Die einzigartige Maserung wirkt wie echtes
Holz, ohne die sonst aufwendige Pflegearbeit.
Die coextrudierten Premiumdielen mit
ihrer patentierten 360°-PVC-Ummantelung
sind die technologisch fortschrittlichsten
Terrassenprofile im »Twinson«-Sortiment.
Sie überzeugen durch hohe Formstabilität,
schnelle und effiziente Montage sowie
vollständige Recyclebarkeit. Zudem sind
sie vollständig kompatibel mit der schraublosen
»Twinson Click«-Unterkonstruktion.
Neue Farbe,
gleichbleibende Standards
Wie alle »Majestic Massive Pro«-Dielen
erfüllt auch »Herbstbraun« höchste Qualitäts-
und Sicherheitsstandards. Die Profile
zeichnen sich durch eine hohe UV-,
Brand- (BRoof (t1)-zertifiziert), Rutschund
Fleckenbeständigkeit aus. Jede Diele
besteht aus über 85 Prozent recyceltem
PVC (Post-Consumer) und PEFC-zertifiziertem
Holz. Zusätzlich bestätigt das
»VinylPlus«-Label ihre Nachhaltigkeit von
unabhängiger Seite.
?
DECEUNINCK (2)
Die coextrudierten Terrassendielen mit 360°-PVC-Ummantelung
überzeugen durch hohe Formstabilität, schnelle und
effiziente Montage sowie vollständige Recyclebarkeit.
2019 Prisma
2025 Gemma
Wenn Design kein Zufall ist!
Richard Brink GmbH & Co. KG
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Außenanlagen | Gestaltung & Technik Februar 2026 l 57
Verschleißfest und
optisch attraktiv
BETONWERK PFENNING – Um die
Attraktivität des Ortes zu erhöhen,
entstand in Spiesen-Elversberg eine
neue Kita. Im Außenbereich setzt
man auf Pflastersteine von
Betonwerk Pfenning – neben
der Optik spielte hier auch die
Robustheit eine wichtige Rolle.
Seit den 1970er-Jahren gingen die Einwohnerzahlen
im saarländischen Spiesen-Elversberg
kontinuierlich zurück. Um
diesem Problem entgegenzuwirken und
die Attraktivität des Ortskerns aufzuwerten,
bauten die Verantwortlichen nun mitten
im Ortskern von Spiesen eine neue
Kita. Bei der Befestigung der Außenanlagen
kamen Pflastersteine zum Einsatz, die
dazu beitragen, dass auch das Umfeld an
Attraktivität gewinnt und zudem auch dauerhaft
den Verkehrsbelastungen standhält.
Seit dem 10. März 2025 füllen etwa 158
Kinder, aufgeteilt auf acht Gruppen, die Kita
St. Ludwig mit Leben. Errichtet wurde das
zweigeschossige Gebäude auf dem Gänseliselplatz
mitten im Ort. Auf knapp 3 000 m²
wird nun gespielt, gelernt und getobt. Richard
Franck Jeulefack Kana vom Bau- und Umweltamt
der Gemeinde erläutert: »Mit dem Bau
der neuen Kindertagesstätte auf dem ehemaligen
Festplatz ist es gelungen, einen seit
mehr als 20 Jahren bestehenden städtebaulichen
Missstand zu beseitigen und gleichzeitig
neue Betreuungsplätze zu schaffen.
Auch trug die Maßnahme zur Flächenentsiegelung
bei. Bei den verwendeten Baumaterialien
wurde auf Nachhaltigkeit und
Ökologie geachtet. Beheizt wird das Gebäu-
Die Flächen
wurden niveaugleich
ausgebaut und farblich abgesetzt.
Die Entwässerung erfolgt
über Muldenrinnen.
de mit einer Luftwärmepumpe,
und Strom
wird zu einem Großteil über
eine Photovoltaikanlage selbst erzeugt. Auch
Regenwasser wird in der Kindertagesstätte
gefangen und genutzt. Selbst das Dach
wird als Garten genutzt. Intensive Dachbegrünung,
Bienenstöcke, Insektenhotels,
Pflanzbeete und Rankgrün dienen als Lehrgarten
und dem Erhalt der Artenvielfalt und
Biodiversität«, so Kana.
PFENNING (2)
Pflasterbelag soll
Belastungen standhalten
Einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der
Aufenthaltsqualität lieferte auch die Befestigung
der rund 1 800 m² großen Flächen
vor der Kita, die auch als Bindeglied zu den
angrenzenden Grundstücken dienen. Richard
Franck Jeulefack Kana fährt fort: »In erster
Linie sollte die neue Flächenbefestigung auf
dem Areal optische Akzente setzen und gut
mit der Fassade des modernen Gebäudes
harmonieren. Da die Fläche aber neben den
Pkw der Betreuer und Eltern auch von Transportern
sowie Müll- und Rettungsfahrzeugen
befahren wird, war es uns auch wichtig,
dass durch die Verkehrsbelastungen dieser
Fahrzeuge keine Schäden in der Fläche auftreten.«
Aus diesem Grund fiel die Wahl für
den Pflasterbelag auf das »Combiconnect«-
Pflastersystem vom Pflasterhersteller Beton
Pfenning aus Lampertheim. Das Besondere:
Dieses Pflaster wird weder mit Sand
noch mit Splitt verfugt. Stattdessen sind die
Fugen mit dem Hochleistungsfugenfüllstoff
EPDM ausgebildet. Nach Angaben des Herstellers
handelt es sich hierbei um ein dynamisches
Material, welches sich sehr gut für
einen maximalen Lastabtrag bis einschließlich
Bk 3,2 eignet. Die Steine sind bereits
werkseitig damit ausgestattet. Gemäß der
DIN 18318 ergeben sich stets normgerechte
Fugenbreiten von ca. 4 mm. Wegen der
steinumfassenden EPDM-Umhüllung sind
Schäden durch ausgetragenes Fugenmaterial
sowie Verdrehungen oder Verschiebungen
der Steine nicht zu erwarten. Richard
Franck Jeulefack Kana ergänzt: »Dieses
System im Format 30 x 18 x 10 cm bietet
aber noch weitere Vorteile: Zum einen zeigt
es ein sauberes und immer gleichmäßiges
Fugenbild. Zudem sind ein nachträgliches
Einsanden oder sonstige zusätzliche Pflegeleistungen
nicht erforderlich. Außerdem gibt
es keine Einschränkungen im Hinblick auf
die Straßenreinigung, denn die Fuge bleibt
auch beim Einsatz von Saugkehrmaschinen
immer komplett erhalten«, so Kana. Nach
Angaben des Herstellers ist das Fugenmaterial
EPDM ökologisch unbedenklich und
zudem sehr gut recycelbar. Auch zeichnet
es sich durch hohe Verschleißfestigkeit aus,
denn es ist absolut frost- und tausalzresistent
sowie temperaturbeständig zwischen
-50 und +145 °C. Auch optisch kann sich die
Fläche vor der Kita sehen lassen. Die Steine
in den Farben Muschelkalk und Titan wirken
sehr edel und erfüllen den Raum mit
der gewünschten Aufenthaltsqualität. ?
Die Außenanlagen der neuen Kita in Spiesen wurden mit
dem Pflastersystem »Combiconnect« saniert.
58 l Februar 2026 Außenanlagen | Gestaltung & Technik
Maßanfertigungen im
gesamten Sortiment
RICHARD BRINK – Als Metallwarenhersteller ist die Firma
Richard Brink ein wesentlicher Akteur bei der Sicherstellung eines
reibungslosen Ablaufs von Bauprojekten verschiedener Dimensionen.
Dieser Verantwortung begegnet das Familienunternehmen unter anderem
mit Maßanfertigungen, die innerhalb kürzester Zeit und mitunter zu
Standardpreisen produziert und ausgeliefert werden.
Die Attikaabdeckungen »Cavor«
werden ausschließlich nach projektspezifischen
Vorgaben hergestellt.
RICHARD BRINK (2)
Egal in welchem Größenumfang – bei Bauprojekten
sind alle Beteiligten, vom Bauherren
über den Planer bis zu den ausführenden
Unternehmen, an einem reibungslosen
Ablauf interessiert. Werden an einer Stelle
die vereinbarten Fristen nicht eingehalten,
führt dies zu einer Verkettung von Verzögerungen,
was neben dem organisatorischen
auch einen nicht unerheblichen finanziellen
Entwässerungssysteme
in Sondermaßen, passgenau
produziert für
jegliche Laibungsmaße,
sind eine häufige Anfrage
bei Richard Brink.
Mehraufwand mit sich bringen kann. Derartige
Komplikationen gilt es auch dann zu
verhindern, wenn über klassische Standardlösungen
hinaus maßgefertigte Sonderkomponenten
gefragt sind. Auf genau solche
Situationen hat sich Richard Brink insbesondere
für Drainage- und Entwässerungssysteme
spezialisiert. Die Besonderheit: Der
Metallwarenhersteller bietet Maßanfertigungen
bei einem Großteil dieser Produktgruppe
zu Standardpreisen an, und das bei
gleichzeitig kurzen Lieferzeiten. Die Preise
für Sondermaße richten sich nach dem
nächsthöheren Standardmaß entsprechend
des Produktkatalogs.
Passgenau für jede Vorgabe
Ist beispielsweise eine Sonder-Einlaufbreite
von 150 mm gefordert und die gewünschte
Rinne hat Standardbreiten von 140 mm
sowie 160 mm, wird der Preis für die 160 mm
breite Rinne berechnet. »Auch radial gebogene
Varianten fertigen wir passgenau für
jede Vorgabe. Ab einem gewissen Projektumfang
realisieren wir zudem absolute Sonderbauanfragen
jenseits des bestehenden
Sortiments an Drainage- und Entwässerungssystemen«,
kommentiert Geschäftsführer
Stefan Brink. Nahtlos fügen sich sämtliche
Rinnen mit den zugehörigen Rostabdeckungen
in jedes Gestaltungskonzept ein. Dank
einer zusätzlichen BIM-Datenbank auf der
Website der Firma Richard Brink können
die Endresultate schon vorab präzise visualisiert
werden. In anderen Produktgruppen
aus dem Sortiment des ostwestfälischen
Familienunternehmens sind mitunter ausschließlich
projektspezifische Maßanfertigungen
erhältlich. Das gilt zum Beispiel für
die Hochbeete »Semira« sowie die Attikaabdeckungen
»Cavor«. Die Vorteile für Kunden
liegen auf der Hand: Die passgenauen Fertigteile
erleichtern die Montage und sorgen
dadurch für eine Arbeits- und Zeitersparnis
auf der Baustelle. In Zeiten des Fachkräftemangels
sind im Handwerk genau solche
Produkte, deren Konzeptionsgrundlage auf
Aufwandserleichterung vor Ort beruht, besonders
gefragt. Richard Brink steht für höchste
Qualität und agiert getreu dem Motto
»Sonderbau ist unser Standard«, wobei sich
Kunden dank der jahrelangen Erfahrung im
Sonderbau auf präzise und vorschriftsmäßige
Fertigung bei gleichzeitig zügigen Lieferzeiten
verlassen können.
?
HALLE 8
STAND 302
Außenanlagen | Gestaltung & Technik
Februar 2026 l 59
Mit »Platte« zur
perfekten Terrasse
PCI – Bei der Komplettsanierung
einer Terrasse im Landkreis Görlitz
wurde moderne Outdoor-Keramik
auf einer Fläche von 90 m² durchdacht
verlegt. Ergebnis der Sanierung
ist ein ansprechender,
langlebiger Terrassenbelag – die
Umsetzung erfolgte mit dem PCI-
Produktsystem »Platte«.
Nachdem der Drainestrich
»PCI Pavifix DM« mittels Pumptechnik
aufgetragen wurde,
wird er gleichmäßig über die
gesamte Fläche verteilt.
Um die anthrazitfarbenen Outdoor-Platten
aus Feinsteinzeug im Format 40 x 120 x 2 cm
zu verlegen, entschieden sich die Verarbeiter
für die gebundene Verlegung mit dem
PCI-Produktsystem »Platte«. Dieses System
ermöglicht ein drainfähiges Verlegen,
so lassen sich auf dem Grundstück versiegelte
Flächen und Wasserstau vermeiden.
Zudem verhindert es lose herausbrechende
Fugen oder kippelnde Platten bei gebundener
Bettung.
Da die Trag- und die Frostschutzschicht
ungebunden ausgeführt werden, lassen sie
sich mühelos erstellen. Dabei zählte Verarbeiter
Patrick Tschotow aus Oderwitz
auf die fachkundige Beratung und Unterstützung
vom PCI-Fachberater. Er erklärt:
»Steffen Schütze hat uns den Aufbau detailliert
beschrieben, uns an einem Exponat zu
›PCI Pavifix DM‹ gezeigt, wie ein Drainestrich
funktioniert, und uns in die Verarbeitung
der Produkte praktisch eingewiesen.«
Im ersten Schritt haben die Handwerker den
Terrassenunterbau aufgebracht, verdichtet
und die Entwässerungsrinne eingebaut. Die
Sockelbereiche der angrenzenden Wände
dichteten sie mit der flexiblen Dichtschlämme
»PCI Seccoral 1K« ab. Ecken wurden
mit »PCI Pecitape 120 Objekt« verstärkt.
Drainestrich:
Einbau mittels Pumptechnik
Auf Basis des so geschaffenen ebenen
und stabilen Untergrunds bauten die Fliesenleger
mit Pumptechnik (Estromat) den
Drainestrich »PCI Pavifix DM« ein. Dieser
lässt sich sehr gut verarbeiten, leicht abziehen,
trocknet schnell und ermöglicht eine
schnelle Belegreife. Dadurch konnten die
nächsten Verarbeitungsschritte zügig folgen.
Zum Verlegen der Platten wählte der
Verarbeiter »PCI Nanorapid«. Der verformungsfähige
Fliesenkleber punktet mit
einer langen Verarbeitungszeit bei schnellem
Abbinden, unabhängig
von den Witterungsbedingungen.
Zusammen mit seiner
Verformungsfähigkeit, die
Temperaturschwankungen
und Untergrundtemperaturen
ausgleicht, macht ihn das zum
idealen Verlegemörtel für den
Außenbereich.
Die Verfugung erfolgte
anschließend mit »PCI FT
Megafug«. Der zementäre
PCI (3)
Die Terrassenplatten werden nebst der
Entwässerungsrinne ausgelotet und
anschließend verlegt.
Fugenmörtel eignet sich für Fugenbreiten
von 1 bis 10 mm, lässt sich geschmeidig verarbeiten
und bereits nach rund zwei Stunden
begehen. Die Eck-, Anschluss- und Bewegungsfugen
schlossen die Verarbeiter mit
»PCI Silcofug E«. Der elastische Dichtstoff
ist widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse
und UV-Strahlung.
Die Entwässerungsrinne muss auf dem neuem Terrassenunterbau
ausgelotet werden.
Das Fazit fällt beim Verarbeiter wie beim
Bauherrn ausnahmslos positiv aus. »Auf die
Produktsysteme der PCI ist Verlass. Sie lassen
sich sehr gut verarbeiten und garantieren
eine sichere und dauerhafte Verlegung«,
so Patrick Tschotow. Überzeugt hat ihn
auch die Möglichkeit, »PCI Pavifix DM«
mit Pumptechnik (Estromat) als Drainestrich
maschinell einzubauen, denn er lässt
sich leicht abziehen, trocknet schnell und
ermöglicht ein festes, drainagefähiges Verlegen
der Outdoor-Platten bei gutem Preis-
Leistungs-Verhältnis.
?
60 l Februar 2026 Außenanlagen | Gestaltung & Technik
Fassade & Rohbau
Das »Verto«-
Fassadensystem von Osmo
ist in drei PEFC-zertifizierten Trendhölzern
verfügbar: in Lärche und Douglasie
aus den kanadischen Rocky Mountains
sowie in nordischem Fichtenholz.
Holzfassade neu gedacht
?
OSMO – Die Gebäudehülle ist Ausdruck
des persönlichen Stils und verleiht Häusern
eine individuelle Note. Das »Verto«-
Fassadensystem von Osmo steht laut
Hersteller für echten Unikat-Charakter,
denn es bringt Wärme, Tiefe und Lebendigkeit
an die Hauswand. Vertikale
»Verto«-Fassadenhölzer schaffen eine
besondere Dynamik und verbinden
optische Finesse mit Nachhaltigkeit
und Funktionalität.
»Verto Black Stripe Fichte« im edlen
Patina-Look besitzt eine werksseitige schwarze Feder,
die der Fassade eine ansprechende Tiefenwirkung verleiht.
»Verto« ist in drei PEFC-zertifizierten Holzarten
erhältlich: Lärche und Douglasie aus den kanadischen
Rocky Mountains sowie nordische Fichte
aus Skandinavien. Während die kanadischen
Hölzer durch natürliche Dauerhaftigkeit und Festigkeit
überzeugen, zeichnet sich die nordische
Fichte durch feinjährigen Wuchs aus und gewinnt
durch eine gezielte Endbehandlung deutlich an
Langlebigkeit. Dank der verschiedenen Breiten
und Stärken lassen sich mit »Verto« unzählige
OSMO (3)
Fassadenvarianten gestalten. Die Unterschiedlichkeit
der Profile formt dabei den Charakter der
Fassade: Durch den Wechsel aus schmaleren
und breiteren, dünneren und dickeren Profilen
entstehen interessante Strukturen mit rhythmischer
Note, die der Holzfassade eine besonders
hochwertige Ausstrahlung und einen lebendigen
Look verleihen.
Ganz neu im Sortiment ist »Verto Wave«: Die
wahlweise rechts- oder linkslaufende, markante
Schräge erzeugt ein spannendes Licht-Schatten-Spiel
und eine beinahe wellenartige Struktur.
»Verto Black Stripe« im beliebten Patina-Look
schafft mit seiner schwarzen Feder eine kontrastreiche
Tiefe und lässt die Fassade offen wirken.
Die feine, riffelgesägte Oberfläche betont
die natürliche Schönheit des Holzes und verbessert
zugleich die Farbaufnahme.
Für den Schutz und die farbliche Veredelung
bietet Osmo offenporige Anstrichsysteme, die
speziell auf die Anforderungen im Außenbereich
abgestimmt sind. Noch dazu können sämtliche
Osmo-Holzfassaden schon ab 1 m 2 fix und fertig
in der persönlichen RAL- oder NCS-Wunschfarbe
endbehandelt geliefert werden. ?
HALLE 7
STAND 109
Dank der unterschiedlichen Dimensionen
und Holzarten der Fassadenprofile sowie
einer werkseitigen Endbehandlung im
persönlichen Wunsch-Farbton eröffnet
»Verto« vielfältige Möglichkeiten für die
individuelle Fassadengestaltung.
Fassade & Rohbau
Februar 2026 l 61
Zeitgenössische
»Hütte im Wald«
KEBONY – In Brasschaat, in der Provinz Antwerpen, hat das Architekturbüro
Vlaminck Van Wetter einen Kreativraum für Maison Tricot realisiert,
der sich konsequent zur umgebenden Vegetation öffnet. Das
Ende 2024 fertiggestellte Projekt interpretiert das archetypische Bild
einer Waldhütte in einer reduzierten, zeitgenössischen Formensprache,
in der Architektur, Nachhaltigkeit und Landschaft gleichwertig gedacht
werden. Gleichzeitig präsentiert das Gebäude eine Produktinnovation
von Kebony: gebeiztes Holz in einem tiefen, nuancierten Schwarz.
Reduzierte Kubatur im Wald: Das
Haus in Brasschaat öffnet sich zur
umgebenden Vegetation.
Der Baukörper liegt im Herzen eines Grundstücks
mit Kiefern, Birken und Farnen und bildet ein feines
Gefüge zwischen Bestand und Eingriff. Nur
wenige Bäume mussten versetzt werden. Die
schlanke Kubatur entwickelt sich organisch in den
Außenraum und öffnet sich großzügig zum angrenzenden
Wald, sodass die klassische Grenze zwischen
innen und außen atmosphärisch verwischt.
Das Gebäude fungiert zugleich als Designstudio
der Textilmarke Maison Tricot und als Wohnhaus
der Gründer Ilia und Elke Eckhardt. Beide Funktionen
sind räumlich getrennt, aber visuell und
materiell miteinander verbunden.
»Das Bild einer Hütte im Wald leitete das gesamte
Projekt. Das Erscheinungsbild des Kebony-Holzes
und seine natürliche Entwicklung über die Zeit
waren essenziell, um diese Atmosphäre zu erzeugen.
Neben der Ästhetik entsprachen seine Halt-
barkeit und die nachhaltige Produktionsmethode
perfekt unserer Vision für dieses Gebäude, das
so klimaneutral wie möglich errichtet wurde«,
erklärt Vlaminck Van Wetter.
Die Gesamtästhetik basiert auf einer hellen,
balancierten Komposition, in der klare Volumen
mit der ausdrucksstarken Wirkung des schwarzen
Holzes korrespondieren. Die Tiefe des Farbtons
lässt die Holzmaserung sichtbar, ohne dominant
zu wirken. Studio und Wohnhaus interagieren
über Licht, Material und Ruhe – eine räumliche
Stimmung, die Reflexion und kreatives Arbeiten
fördert.
HALLE 7
STAND 311
Tiefschwarze Farbgebung
Für die Außenbekleidung wurde schwarzes »Kebony
Clear«-Holz ohne sichtbare Äste gewählt, vertikal
installiert in 19-x-105-mm-Profilen. Der neue
dunkle Farbton und die charakteristische silberne
Patina spiegeln den Leitgedanken des Projekts
wider: ein zeitgenössischer Rückzugsort,
der im Wechsel von Tageslicht und Schatten
poetisch wirkt.
Die tiefschwarze Farbgebung, inspiriert von
Shou Sugi Ban (einer Technik des Holzbrandes),
verleiht dem Bau eine elegante und reduzierte
Präsenz. Der Farbton akzentuiert die präzisen,
kantigen Linien der Konstruktion und unterstützt
Fassade & Rohbau
Kontrast von Dunkel und Licht:
Großformatige Verglasungen
setzen helle Innenräume
gegen die dunkle
Außenhaut.
die visuelle Einbettung in das bestehende Landschaftsbild.
Die Fassade verschmilzt mit Baumschatten
und braunen Stammstrukturen und
erzeugt einen subtilen Tarnungseffekt. Gleichzeitig
erzeugen großformatige Fensterflächen einen
starken Kontrast: Das Innere wirkt lichtdurchflutet,
die Glasflächen reflektieren Sonnenstrahlen
und unterstützen eine harmonische, nicht störende
Integration in den Bestand.
Nachhaltige Technologie
Die in Norwegen entwickelte Kebony-Technologie
ist ein patentiertes, zweistufiges Modifikationsverfahren
für nachhaltig gewonnenes
Weichholz. Dabei wird das Material mit einer biobasierten
Flüssigkeit behandelt und anschließend
unter Wärme polymerisiert, wodurch sich die Zellwände
dauerhaft verdichten. Das Ergebnis ist
eine deutlich erhöhte Dimensionsstabilität, Witterungsbeständigkeit
und Dauerhaftigkeit – vergleichbar
mit tropischen Harthölzern, jedoch mit
reduziertem ökologischem Fußabdruck.
Kebony verfügt über
eine allgemeine bauaufsichtliche
Zulassung (abZ) und kann
damit auch in statisch relevanten
Anwendungen eingesetzt
werden, etwa bei Terrassenunterkonstruktionen,
Brückenund
Balkonbelägen.
Stabil, witterungsbeständig
und wartungsfrei bietet Kebony
somit eine verantwortungsvolle
Alternative zu exotischen
Holzarten. Seine Lebensdauer
und die sich entwickelnde
Optik korrespondieren mit der
architektonischen Idee: ein kreativer
Rückzugsort, verankert
in der Natur, für eine Marke,
deren Arbeiten Materialität und
Handwerk feiern.
?
KEBONY (3)
Tiefschwarz, vertikal gegliedert:
Die Fassade betont Kanten und
Linien und lässt die Struktur der
Konstruktion präzise wirken.
Fassade & Rohbau Februar 2026 l 63
Holzfaserdämmung
für Weleda Campus
GUTEX – Der Neubau des Logistikkomplexes des Naturkosmetikherstellers
Weleda in Schwäbisch Gmünd wurde durch einen mustergültigen
Einsatz von ökologischen Bauweisen realisiert. Lehm- und Holzbau in
hohem Anteil prägen das Ensemble aus drei Einzelgebäuden für Lager,
Logistik und Verwaltung. Holzfaserdämmplatten von Gutex ergänzen
den konsequent nachhaltigen Materialmix und unterstützten die Bauphysik
in wärmeschutz- wie auch brandschutztechnischer Hinsicht.
GUTEX
Die Holzfaserdämmplatte »Gutex Pyroresist
wall« ist schwer entflammbar
(Baustoffklasse C) und nicht glimmend.
Damit ist sie bis einschließlich Gebäudeklasse
4/5 verwendbar.
Geprägt vom umgebenden Naturraum der Schwäbischen
Alb befindet sich die größte Niederlassung
von Weleda in Schwäbisch Gmünd östlich
von Stuttgart. Auf einem ca. 72 000 m² großen
Areal ergänzte der Schweizer Naturkosmetikhersteller
nun seinen Standort um einen Gebäudekomplex
mit Verwaltungsbüros, Logistikflächen
und einem Hochregallager. Lediglich 20 Prozent
des Grundstücks wurden für die Neubauten und
Verkehrsflächen versiegelt. Die restlichen Bereiche
erfahren im Zuge der Baumaßnahme einen
Wandel von landwirtschaftlicher Monokultur zu
Artenvielfalt und Biodiversität durch Streuobstwiesen,
Hecken oder Stauden. Baulich kamen Lehm
und Holz in einem für Industriebauten außergewöhnlich
großen Maßstab zum Einsatz. Das Planungsteam
von Michelgroup aus Ulm sieht daher
den neuen Weleda Campus als »Leuchtturmprojekt
der Nachhaltigkeit in ökonomischer, ökologischer
und sozialer Hinsicht«.
Fächerartig reihen sich die unterschiedlich hohen
Bauwerke auf dem Areal. Der zweigeschossige
Verwaltungsbau ist mit dem dahinterliegenden
Funktionsgebäude über einen in das Gelände integrierten
Zwischenbau verbunden. Die umliegenden
Die Holz-Wandelemente sind mit
einer äußeren Dämmschicht aus
60 mm starker Holzfaserdämmung
»Gutex Pyroresist wall« gedämmt.
Grünflächen
ziehen sich
dabei nahtlos auf
das begrünte Dach des
Zwischenbaus hoch.
Vom viergeschossigen Funktionsgebäude
verläuft eine verglaste
Holzbrücke mit einer Paletten-Förderanlage
zum Hochregallager. Dort bauen sich über
einem Unterbau aus Stahlbeton 8 m hohe Außenwände
aus Stampflehm auf, für deren Errichtung
der Aushub der Baugrube verwendet wurde.
Darauf wiederum schließt ein Holztragwerk an,
wobei die ebenfalls aus Holz gefertigten Hochregale
eine tragende Funktion übernehmen. Alle
drei Baukörper kennzeichnen oberhalb der massiven
Sockel Konstruktionen und Fassaden aus
Holz. Verwendet wurden heimische Fichte und
Weißtanne, die aus dem nahen Schwarzwald
oder Österreich stammen.
Solarpaneele, die auch der Verschattung dienen,
ergänzen das Fassadenbild des Funktionsgebäudes.
Zusammen mit den Flachdächern aller
drei Baukörper stehen so rund 10 000 m² Photovoltaikflächen
für die Stromgewinnung zur Verfügung.
Die Wärme- und Kälteversorgung erfolgt
über ein geothermisches System mit reversibler
Wärmepumpe. Die zu 100 Prozent aus regenerativen
Quellen stammende Energie ermöglicht
einen CO 2
-neutralen Gebäudebetrieb, was eine
weitere wegweisende Komponente im Gesamtkonzept
darstellt.
Schwer entflammbare,
nicht glimmende Holzfaserdämmung
Im mittig positionierten Gebäude werden alle Aufgabenbereiche
vom Wareneingang bis zum Warenausgang
abgewickelt. Produktion und Montage
der Holzelemente für Tragwerk, Rahmenwände
und Fassade übernahm das Unternehmen Holzbau
Amann. Mit einer Gebäudehöhe von 24 m oberhalb
der Geländeoberkante ist das Bauwerk der Gebäudeklasse
5 zugeordnet. Damit gehen besondere
Brandschutzvorgaben einher, die in Abstimmung
64 l Februar 2026 Fassade & Rohbau
KAUFMANN BAUSYSTEME (2)
mit dem Gutachter sowie den Herstellern
der verwendeten Bauteile erfüllt werden konnten.
Dazu gehört auch eine äußere Dämmschicht
aus 60 mm starken Holzfaserplatten »Gutex Pyroresist
wall«. Das innovative Produkt des Schwarzwälder
Unternehmens ist nach DIN EN 13501-1
schwer entflammbar (Baustoffklasse C) und nach
DIN EN 16733 nicht glimmend. Damit kann diese
Holzfaserdämmplatte bis einschließlich Gebäudeklasse
4/5 eingesetzt werden und sichert den
Brandschutz ohne wesentliche Rauchentwicklung
oder brennendes Abtropfen.
Das Leuchtturmprojekt strahlt bereits vor Fertigstellung:
Der Komplex erhielt das Vorzertifikat der
Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
(DGNB) in der höchsten Bewertungsstufe Platin
sowie beim polis Award 2024 den 1. Platz in der
Kategorie Ökologische Wirklichkeit.
?
Oberhalb der massiven Sockel
entstanden in allen Gebäuden
Konstruktionen und Fassaden
aus Holz. Verwendet wurden
Fichte und Weißtanne aus dem
Schwarzwald oder aus Österreich.
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Februar 2026 l 65
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Mit neuen Geschäftsfeldern
in Stellung bringen
BAUMIT – Bereits zum 16. Mal veranstaltete Baumit den Allgäuer Baufachkongress
– unter dem Motto »Das Gipfeltreffen der Baubranche« kamen
vom 14. bis 16. Januar rund 1 250 Fachbesucher nach Oberstdorf, um sich
über aktuelle Entwicklungen in der Branche zu informieren und Networking
zu betreiben. Zum Auftakt der Veranstaltung sprachen die Baumit-
Geschäftsführer Helmut Batscheider und Robert Fritzsche über die wirtschaftliche
Entwicklung des vergangenen Jahres und erläuterten, welche
Schwerpunkte Baumit in den kommenden Jahren setzen will.
Im Januar fand im
Oberstdorf zum insgesamt 16.
mal der Allgäuer Baufachkongress
von Baumit statt. Das Oberstdorf-Haus
bildete drei Tage lang den Mittelpunkt
der Veranstaltung.
Der Allgäuer Baufachkongress gehört seit
über 30 Jahren zu den wichtigsten Fachveranstaltungen
der Branche. Auch in diesem
Jahr gelang es Kongressleiterin Heike von
Küstenfeld mit ihrem Team, ein abwechslungsreiches
und praxisnahes Vortragsprogramm
zusammenzustellen. Neben
branchenspezifischen Themen (u.a. Digitalisierung,Gebäudetyp
E, serielles Bauen,
aktuelle Wirtschaftsdaten) konnten auch
namhafte Referenten aus anderen Bereichen
gewonnen werden – zu den Highlights zählten
die Vorträge von Extrembergsteigerin
Heike Hengge, die das Publikum mit auf
den Mount Everest nahm, sowie der
Zukunftsforscherin Dr. Florence Gaub vom
Nato-Verteidigungskolleg mit ihrer Analyse
zur aktuellen politischen Weltlage.
Die aktuelle Situation bei Baumit erläuterte
die Geschäftsführung zu Beginn der Veranstaltung:
2025 musste der Konzern, zu dem
neben Baumit noch Sakret (Trockenbaustoffe)
und Diessner (Farben/Lacke) gehören,
einen Umsatzrückgang von 5,3 Prozent auf
339 Mio. Euro verzeichnen. Als »marktbedingt
wenig zufriedenstellend« bewertete
Geschäftsführer Helmut Batscheider das
Ergebnis und betonte, dass die aktuelle
Wirtschaftslage viel Geduld erfordere. Der
Rückgang wurde nach Aussage von Finanzgeschäftsführer
Robert Fritzsche in Teilen
durch die Fokussierung auf drei Schwerpunkte
kompensiert. So sei man mit Produkten
für Neubau und Sanierung in beiden
Bereichen beheimatet. Zudem würden Multi-Produkte
mit einem vielseitigen Einsatzgebiet
stark nachgefragt. Auch habe man
bei ergebnisschwächeren Produktfeldern
das Engagement verringert.
66 l Februar 2026 Fassade & Rohbau
Spannender Vortrag zur aktuellen
Weltlage: Dr. Florence Gaub,
Forschungsdirektorin des Nato-
Verteidigungskollegs in Rom.
BAUSTOFFPARTNER
Baumit mit seinem Kerngeschäft Fassade
musste 2025 ein Minus von 7 Prozent
auf 252 Mio. Euro hinnehmen, Sakret
erwirtschaftete 57 Mio. Euro (-2,3 Prozent)
und Diessner 30 Mio. Euro (+2,4 Prozent).
Trotzdem konnte Baumit in Deutschland die
Position unter den Top 3 in seinem Marktsegment
behaupten, in Europa ist man
sogar Marktführer. Positiv stimmt Helmut
Batscheider der Aufschwung bei den Baugenehmigungen
im Wohnungsbau, die
Zunahme bei der Vergabe von Immobilienkrediten
sowie die Bereitstellung neuer
Fördermittel durch die Bundesregierung.
2026 sei deshalb mit einer Konsolidierung
zu rechnen. »In Summe müssen wir uns in
2026 in Stellung bringen, um gut in einen
erstarkenden Markt 2027 einsteigen zu
können«, so Helmut Batscheider. Finanzgeschäftsführer
Robert Fritzsche, dem im
abgelaufenen Jahr insbesondere der hohen
Kostendruck im Bereich Logistik zu schaffen
machte, rechnet für das laufende Jahr
mit einem insgesamt wieder steigenden
Gesamtumsatz von 366 Mio. Euro. (Baumit:
278 Mio. Euro, Sakret: 56 Mio. Euro,
Diessner: 32 Mio. Euro). Außerdem plant
das Unternehmen für das laufende Jahr
mit Gesamtinvestitionen von 14 Mio. Euro.
Neue Geschäftsfelder im Blick
Zuwächse erwartet sich Baumit insbesondere
im Bereich Sanierungen. Aber auch mit
neuen Geschäftsfeldern will der Allgäuer Baustoffhersteller
zusätzliches Wachstum generieren.
Hier setzt man u. a. auf das Thema
serielles Bauen. Unter der Marke »Seriolution«
soll zusammen mit den Konzerntöchtern
Murexin (Bauchemie) und Austrotherm
(Dämmstoffe) ein Kompetenznetzwerk aufgebaut
werden, das standardisierte Produktpakete
für modulare Bauprojekte anbieten
kann. Auf diese Weise reagiert Baumit auf
den wachsenden Fachkräftemangel sowie die
Notwendigkeit, schneller dringend benötigten
Mit »Seriolution« setzt
Baumit auf das Thema
serielles Bauen –
gemeinsam mit den
Konzerntöchtern Austrotherm
und Murexin.
Baumit hat den Vertrieb neu organisiert:
(v.l.) Dirk Gutowski (Geschäftsbereichsleiter
Flächenvertrieb), Robert Fritzsche, Helmut
Batscheider (beide Geschäftsführer) und Boris
Pauly (Geschäftsbereichsleiter Segmentvertrieb).
BAUSTOFFPARTNER
Fassade & Rohbau Februar 2026 l 67
Die Fachbesucher erlebten viele praxisrelevante Vorträge und Live-Demonstrationen.
BAUMIT (7)
»Baumacol« heißt das
neue Fliesen- und Bodensortiment
von Baumit: Im
Bild die Systemlösung mit
Abdichtung »AquaSystem
Speed« für das Bad.
Wohnraum zu schaffen. Unter der Marke
»Duriment« will Baumit sein Know-how für
die Betoninstandsetzung bündeln, um sich
für größere Infrastrukturprojekte in Stellung
zu bringen. Hintergrund: Mit dem wachsenden
Bedarf an Instandhaltung und Erneuerung
von Infrastrukturprojekten rückt die
Sanierung von Betonbauwerken wie Tunnel
und Brücken immer stärker in den Fokus.
Daneben hat Baumit auch neue Produkte
sowie Produktkategorien für 2026 entwickelt.
Zu nennen sind etwa das neue Fliesen- und
Bodensortiment »Baumacol« – es vereinigt
die Bereiche Grundierung, Estrich, Niveliermassen,
Unterputze, Abdichtungen, Kleber
und Fugenmörtel in einem Gesamtkonzept.
Daneben legt Baumit besonderen Wert auf
seine Kernkompetenz im Bereich Fassade.
Hier bietet Baumit ein vollständiges Portfolio
an WDVS für Neubau und Sanierung.
Neben klassischen Systemen mit verschiedenen
Dämmstofftypen werden Lösungen
für eine Vielzahl von speziellen Einsatzfällen
angeboten: schnellstmögliche Bauaustrocknung,
geringe Aufbauhöhe, keramische
Beläge, hoher Aufprallschutz bis 110 Joule,
nachträgliche Isolierung des Sockels und
weitere. Für nichtbrennbare Fassaden können
nun auch viele pastöse Oberputze eingesetzt
werden.
Für den Innenbereich hat Baumit sein Sortiment
um die zement- und gipsfreien Spachtelmassen
»FinoExcellence« und »FinoVario«
erweitert. Erstere ist als Flächenspachtel für
hohe Oberflächenanforderungen konzipiert.
Letztere wurde für Fugenspachtelarbeiten
ausgelegt und erlaubt durch variable Wasserzugabe
eine Anpassung der Konsistenz.
Die Sortimentsveränderungen schlagen
sich auch in einer neuen Vertriebsstruktur
nieder. Dirk Gutowski, bisher Geschäftsbereichsleitung
Süd, ist künftig als Gesamtbereichsleiter
Flächenvertrieb verantwortlich
für den Fachhandel, Fachhandwerker und
Architekten. Boris Pauly, zuletzt Geschäftsbereichsleiter
Nord, übernimmt als Gesamtbereichsleiter
Segmentvertrieb die Themen
modulares/serielles Bauen, Betoninstandsetzung,
Industrieverkauf und Export.
68 l Februar 2026 Fassade & Rohbau
Wechsel in der Baumit-
Geschäftsführung: Helmut
Batscheider (links) hat das
Unternehmen verlassen, Georg
Bursik übernimmt zusammen
mit Robert Fritzsche die
Geschäftsführung.
Wechsel in der Geschäftsführung
Zwei Wochen nach dem Baufachkongress
wurde bekannt, dass Geschäftsführer Helmut
Batscheider, verantwortlich für die
Bereiche Vertrieb, Produkttechnik, Marketing
und Logistik,das Unternehmen zum
2. Februar verlassen hat. Für Batscheider
übernahm Georg Bursik (Area Manager
für Deutschland sowie kaufmännischer
Geschäftsführer Baumit Österreich) die
Geschäftsführung der Baumit Deutschland.
Gemeinsam mit Robert Fritzsche
(Geschäftsführer der Baumit Deutschland)
wird er die Geschäfte des Unternehmens
sowie der Tochtergesellschaften Diessner
und Sakret weiterführen. Baumit dankt
Helmut Batscheider für seine langjährige
erfolgreiche Tätigkeit im Unternehmen
und seinen persönlichen Einsatz. Helmut
Batscheider war seit seiner Ausbildung
bei Baumit über 20 Jahren für das Unternehmen
tätig.
?
HOLZFASSADEN
BAUSTOFF DER
ZUKUNFT!
Baumit mit neuem Auftritt
24. – 27.02.2026,
Halle: 7, Stand: 109
Zum Baufachkongress stellte Baumit auch
ein neues Corporate Design vor – es bündelt
visuelle und inhaltliche Elemente unter
dem Leitmotiv »Gemeinsam besser«. Ziel
ist es, die Marke klarer zu positionieren
und die Zusammenarbeit mit Kunden und
Partnern stärker in den Vordergrund zu
rücken. Zentrales visuelles Element ist das
rote Quadrat, das künftig als wiederkehrendes
Gestaltungselement in Print- und
Online-Medien genutzt wird und die Wiedererkennbarkeit
der Marke erhöhen soll.
Es rückt das Wesentliche in den Fokus –
ob Mensch, Fassade oder Produkt.
Der Anspruch, gemeinsam
besser zu werden, wird in der
Praxis durch konkrete Maßnahmen
umgesetzt: Hohe Marktnähe,
die Entwicklung von
passgenauen Lösungen und
Services, aber auch die konti-
nuierliche Befragung von Kunden und Partnern
sollen Vertrauen als Kern der Marke
weiter stärken. Intern bedeutet das, dass
Mitarbeitende kontinuierlich an Prozessen
und Innovationen mitwirken, um Effizienz,
Nachhaltigkeit und Qualität zu steigern.
Der Claim »Ideen mit Zukunft« bleibt
weiterhin zentral. Mit dem neuen Corporate
Design will Baumit eine einheitliche
visuelle und inhaltliche Grundlage schaffen,
die Werte, Zusammenarbeit und Innovation
in allen Kommunikationskanälen
sichtbar macht.
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»Gemeinsam besser«: Das rote Quadrat
ist das zentrale wiederkehrende
Gestaltungselement der Marke Baumit.
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Fassade & Rohbau
az-baustoffpartner-messe-60x265-0226.indd 1 13.02.2026 11:12:
Schneller Leichtbau für die Logistik
Außenwand mit Kassette,
vorgesetzter Wärmedämmung
und »Planum«-Fassade.
DOMICO – Für ein neues Logistikzentrum setzte das Getränkeunternehmen
Starzinger auf die Leichtbauweise mit Dach- und Fassadensystemen
von Domico. Hiermit konnten hohe Anforderungen
an die Statik sowie den Schall- und Brandschutz erfüllt werden.
Die werkseitige Fertigung
ermöglicht präzise Eckausbildungen
wie aus einem Guss.
Domico und Starzinger verbindet eine fast 25-jährige
Partnerschaft und das Medium Wasser – im
weiteren Sinne. Um die Produktionsstätten zur
Getränkeherstellung und -lagerung vor Regen
und Schnee zu schützen, erhielten 25 Projekte
an unterschiedlichen Standorten wetterfeste
Gebäudehüllen aus Domico-Bausystemen. Aufgrund
der Leichtbauweise und sehr guter schalltechnischen
Eigenschaften kamen für das neue
Verladezentrum am Stammsitz Frankenmarkt das
Element-Dach sowie Fassadensysteme wie »Planum«
zum Einsatz.
Starzinger ist ein österreichisches Familienunternehmen,
das seit 1906 hochwertige Getränke
wie Mineralwasser, Limonaden, Energydrinks,
Fruchtsäfte und Bier herstellt. Mit seinem breiten
Markensortiment legt Starzinger Wert auf
Qualität, Regionalität und Nachhaltigkeit. Durch
den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen
Ressourcen, moderne Produktionsanlagen
und umweltfreundliche Verpackungen stehen für
das Unternehmen Nachhaltigkeit und Innovation
im Vordergrund.
All diese Werte finden sich auch bei Domico.
Das Unternehmen erzeugt an vier Produktionsstandorten
hochwertige Dach-, Hallen- und
Fassadensysteme aus Metall. Die Produktphilosophie
des Herstellers steht nach eigenen Angaben
für Nachhaltigkeit und technische Perfektion.
Jedes Projekt wird individuell geplant und gefertigt.
Aktuell werden jährlich 20 000 t Metall für
die unterschiedlichen Dach- und Fassadensysteme
verarbeitet. Auch das neue Starzinger-Logistikzentrum
erhielt mit 4 200 m² Element-Dach,
3 700 m² »Planum«-Fassade und 4 425 m² Kassetten
von Domico den Raum und Schutz, um
zahllose Getränkepaletten für den Versand in über
40 Länder sicher zu organisieren.
Statik, Brand- und Schallschutz
Im Erdgeschoss befinden sich unterschiedliche
Rohstofflager, das Logistikzentrum mit Andockstationen
zum gleichzeitigen Beladen von zwölf
Lkw mit notwendigen Manipulationsflächen sowie
Fassade & Rohbau
Büros. Im Zwischengeschoss sind Aufenthaltsräume
für rund 30 Personen untergebracht, im
Obergeschoss befindet sich die Lagerhalle für
Leerdosen mit einem Palettenaufzug als Verbindung
zum Erdgeschoss.
Wilhelm Wiesbauer, Prokurist bei Starzinger,
betont: »Die Herausforderung bei der Planung
des Verladezentrums Süd war, neben der erforderlichen
kurzen Ausführungszeit auch die hohen
Anforderungen an Statik, Schall- und Brandschutz
zu erfüllen. Die Lagerfläche des 12,40 m hohen
Obergeschosses musste in fünf Brandabschnitte
und mit vier Brandwänden bis zur Dachunterkante
ausgeführt werden. Die perfekte Lösung bot
uns Domico mit ihrem geprüften und EI90-klassifizierten
Wandsystem aus Kassetten, Steinwolle
und der ›Planum‹-Fassade auf Stahlbetonstützen.
Neben dem Brandschutz konnten wir hiermit
auch die schalltechnischen Anforderungen
für den Anrainerschutz erfüllen. Um den statischen
Anforderungen gerecht zu werden und mit
Blick auf den engen Zeitplan zur Fertigstellung,
entschieden wir uns bei der Planung der Dachkonstruktion
für das Domico-Element-Dach«,
ergänzt Wiesbauer.
Dachmontage von 1 500 m² pro Tag
Das Domico-Element-Dach des Verladezentrums
besteht aus Tragprofilen, Kassetten, mineralischer
Wärmedämmung sowie Halteprofilen
und wurde bereits im Werk mit allen vorgegebenen
Durchbrüchen montagefertig hergestellt.
Eine dampfdiffusionsoffene Abdeckbahn
schützte nicht nur beim Transport vom Werk zur
Baustelle, sondern ermöglichte zudem die witterungsunabhängige
Verlegung vor Ort. Durch
die eigens entwickelte Unterspanntechnik der
Elemente sind Spannweiten bis 30 m frei überbrückbar.
Die Binderabstände am Logistikzentrum
betrugen 12 m. Der Domico-Partnerbetrieb
Rudolf Schmidhofer sorgte für die fachgerechte
und schnelle Montage des Element-Dachsystems.
DOMICO (4)
»Aufgrund des werkseitig hohen Fertigungsgrades
konnten unsere Monteure pro Tag rund
1 500 m² Element-Dächer ohne die ›Domitec‹-
Oberschale verlegen. Aber auch dies erfolgte
direkt im Zuge des Baufortschrittes, da die Halteprofile
auf dem Element-Dach bereits vormontiert
waren«, berichtet Schmidhofer.
Domico-Geschäftsführerin Doris Hummer
erklärt: »Die Fassade eines Gebäudes ist neben
der Kubatur immer der erste Blickfang. Und
dieser erste Eindruck zählt, er vermittelt nach
außen (Kunden, Nachbarschaft), aber auch
nach innen (Mitarbeiter), für welche Werte das
Unternehmen steht. Daher ist die zeitlose Eleganz
der Architektur und eine dauerhafte optische
Qualität einer Fassade ganz wesentlich für
Wertigkeit und Beständigkeit eines Gebäudes.
Wir bei Domico stehen genau dafür: dauerhaft
hochwertige Gebäudehüllen, die Funktion und
architektonisches Design auf besondere Weise
verbinden.«
?
HALLE 8
STAND 411
Um den Versand der vielen
Getränke in über 40 Länder sicher
zu managen, erhielt das neue
Starzinger-Logistikzentrum
4 200 m² Element-Dach, 3 700 m²
»Planum«-Fassaden und 4 425 m²
Wandkassetten von Domico.
Pro Tag konnten die Monteure rund
1 500 m² Element-Dächer ohne die
›Domitec‹-Oberschale verlegen. Dies
erfolgte direkt im Zuge des Baufortschrittes,
da die »Domitec«-Halteprofile
bereits vormontiert waren.
Fassade & Rohbau
Februar 2026 l 71
Wärmebrückenfrei befestigt,
materialsparend gebaut
SCHÖCK – Sichtbeton neu gedacht: In Regensburg zeigt ein Werkstattgebäude,
wie sich robuste Campus-Architektur und ressourcenschonendes
Bauen verbinden lassen. Eine Schlüsselrolle spielt dabei
»Schöck Isolink Typ C« – als Lösung für eine schlankere, nahezu
wärmebrückenfreie Vorsatzschale.
Die Regensburger Universität erhält ein
neues Werkstattgebäude für die Naturwissenschaften.
Das in Ortbetonbauweise
erstellte Sichtbetongebäude knüpft an
die Architektur des Campus aus den 70er-
Jahren an. Neu ist die nachhaltige, ressourcenschonende
Herangehensweise. So
ermöglicht der Einsatz von »Schöck Isolink
Typ C« die Realisierung einer nahezu wärmebrückenfrei
befestigten Vorsatzschale,
die dünner und damit materialsparender
ausgeführt werden konnte als bei Ortbeton
üblich. Der aus Glasfaserverbundwerkstoff
gefertigte Befestigungsanker trägt die
Lasten nicht nur zuverlässig ab, sondern ist
auch korrosionsfrei und erfordert deshalb
keine hohe Betondeckung.
Die Bewehrung für die Vorsatzschale ist eingebaut.
»Schöck Isolink Typ C« ragt über die Dämmung hinaus und
verbindet später den Beton der Vorsatzschale durch die
Dämmschicht mit der Tragschale.
Das Werkstattgebäude ist L-förmig angelegt
und führt die auf dem Campus liegenden
Werkstätten und Lager in einem einzigen
Bau zusammen. Mit dem Wunsch eines
Gebäudeentwurfs in Sichtbeton beauftragte
das Staatliche Bauamt Regensburg das
Stuttgarter Büro hammeskrause architekten.
Modernes Werkstück aus Sichtbeton
Das monolithische Bauwerk ist eine
modern interpretierte Übersetzung des
Duktus Sichtbeton. Statt mit vorproduzierten
Betonfertigteilen zu arbeiten, wurde
es in Ortbetonbauweise erstellt. Die Vorsatzschalen
der Sandwichwände wurden
abschnittsweise im größtmöglichen Format
gefertigt, um Fugen auf ein Minimum zu
reduzieren. Für die Schalung wurden zudem
keine Strukturmatrizen, sondern Holzbretter
verwendet, die im wilden Verband aneinandergefügt
wurden. Das Gebäude sollte
wie ein präzise gearbeitetes Werkstück aus
Sichtbeton wirken, das Handwerkskunst
über das nicht ganz perfekte Oberflächenbild
sichtbar macht.
Aus Nachhaltigkeitsgründen wurde zu 99
Prozent Recyclingbeton verwendet, auch
für die Sichtbetonfassade. Darüber hinaus
dienen in die Betondecken eingelegte
Plastikhohlkörper der Materialeinsparung.
Bei der Suche nach einer entsprechenden
Lösung für die Wände stießen die Architekten
auf »Schöck Isolink Typ C«. Dieser
Befestigungsanker wird üblicherweise im
Betonfertigteilbau für die rechnerisch wärmebrückenfreie,
energieeffiziente Verbindung
zwischen Vorsatz- und Tragschale bei
kerngedämmten Betonfassaden und -wänden
verbaut. Die aus dem Glasfaserverbundwerkstoff
Combar gefertigten Stäbe
verfügen über hervorragende bauphysikalische
Kennwerte und sind Passivhaus-zertifiziert.
Sie sind in jeder Art von Dämmung
einsetzbar und aufgrund ihrer Materialität
korrosionsresistent. Daher bedarf es nur
SCHÖCK (3)
Deutlich erkennbar: Im oberen Teil die in die Tragschicht
eingebohrten »Schöck Isolink Typ C« sowie die Schalung.
Im unteren Teil der Blick von oben auf die Dämmschicht
und die Bewehrung.
einer äußerst geringen Betondeckung. Aufgrund
der hohen Tragfähigkeit sind zudem
großformatige Elemente realisierbar.
Das Material war den Architekten bereits
aus anderen Projekten bekannt, bei denen
die Vermeidung elektromagnetischer Strahlung
wichtig war. Bei der Planung des Werkstattgebäudes
gab die Korrosionsfreiheit als
spezifische Materialeigenschaft den Ausschlag.
Dadurch konnte die Vorsatzschale
in einer Dicke von lediglich 12 cm statt der
sonst üblichen 20 bis 22 cm ausgeführt werden.
Außerdem ist »Schöck Isolink« für die
Anwendung in Ortbeton geeignet. Da eine
Zulassung für Einkleben vorliegt, konnte die
Tragschale nach dem Austrocknen nachträglich
mit Bohrlöchern für die Stäbe versehen
werden.
Einfache Montage
Wenn es wie beim Werkstattgebäude um
die Abtragung der Lasten freihängender
Fassaden geht, wird der Horizontalanker
»Schöck Isolink Typ C-SH« mit dem Diagonalanker
»Schöck Isolink Typ C-SD« kom-
72 l Februar 2026 Fassade & Rohbau
biniert. Die Montage der Anker ist einfach,
da man nichts ausgleichen oder unterlegen
muss. Nach dem Bohren und Säubern der
Bohrlöcher wird der Verbundmörtel eingebracht.
Anschließend werden die mit einem
Tiefenbegrenzer versehenen Stäbe einfach
bis zum Anschlag eingeschoben.
Umfassender Service
Für die Fassadenbefestigung wurden insgesamt
rund 10 000 »Isolink Typ C« verbaut.
Als Serviceleistung hat Schöck im Vorfeld
für jedes Bauteil die Bemessung der »Isolink«-Anker
berechnet und entsprechende
Verlegepläne erstellt. Diese wurden mit
den Stäben geliefert. Mithilfe eines Lasermessgeräts
konnten die Bohrpunkte übertragen
und Bohrlöcher exakt positioniert
werden. Um eine fachgerechte Ausführung
zu gewährleisten, wurden die Verarbeiter
vom Hersteller direkt auf der Baustelle eingearbeitet.
Neben der Anleitung nahmen die
Einbaumeister von Schöck außerdem mehrfach
Auszugstests vor, um den korrekten
Einbau und die ausreichende Belastbarkeit
der Anker zu überprüfen. Sobald die Stäbe
gesetzt waren, wurde die 16 cm starke Dämmung
aufgebracht und die Bewehrung für
die Vorsatzschale eingebaut. Anschließend
wurde die Schalung positioniert und der
Zwischenraum zwischen Dämmung und
Schalung mit Ortbeton verfüllt.
Nachhaltigkeitsziele erreicht
Architekt Rainer Jöst lobt die Zusammenarbeit
mit Schöck und ist sehr zufrieden: »Wir
wollten die Verarbeitung von Beton anders
und sparsamer angehen und es hat funktioniert.
Die Auszugstests waren besser als
gefordert. Dank ›Schöck Isolink‹ haben wir
das erreicht, was wir wollten, und freuen
uns über das gute Ergebnis.«
Auch die geforderten Werte der Energieeinsparverordnung
(EnEV) werden von
»Schöck Isolink« deutlich unterschritten.
Damit leistet das Passivhaus-zertifizierte
Bauteil einen wichtigen Beitrag zum Nachhaltigkeitskonzept
des Werkstattgebäudes –
denn ein erklärtes Ziel der Architekten neben
der Ressourcenschonung war, mit dem
Gesamtgebäude energetisch mindestens
30 Prozent besser als EnEV 2009 zu sein.
Im Zusammenspiel mit weiteren Komponenten,
wie den mit PV-Anlagen bestückten
Biodiversitätsdächern, der energieeffizienten
Lüftungszentraltechnik mit Rückkühlsystem
und den dreifach verglasten Fenstern
mit integrierten Jalousien hinter einer Prallscheibe,
wurde dieses Ziel erreicht.
All das sind Maßnahmen, die nicht nur
der Umwelt helfen, sondern gleichzeitig die
Aufenthaltsqualität im Gebäude optimieren.
Beispielsweise befindet sich am Kreuzungspunkt
der beiden Gebäudeteile das zentrale
und kommunikativ angelegte Treppenhaus.
Damit es trotzdem ruhig bleibt, ist Schöck
auch hier im Einsatz: Der Anschluss der
Fertigteiltreppen mit »Schöck Tronsole Typ
F« an die Podeste stellt eine ausreichende
Trittschalldämmung sicher – für angenehme
Gespräche und ungestörtes Arbeiten
in den angrenzenden Büroräumen. ?
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Die fertige Sichtbetonfläche rechts lässt
den wilden Verband klar erkennen. Die
Fassade ist durch »Schöck Isolink Typ C«
fest, sicher und wärmebrückenfrei durch
die Dämmschicht hindurch mit der Tragschale
verbunden.
Fassade & Rohbau
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Februar 2026 l 73
Mission
Eigenheim
»Rund 60 Prozent des
Projekts haben wir selbst
übernommen – von der
Planung bis zur Arbeit auf der
Baustelle«, sagt Bauherrin
Sandra Dürrschmidt.
SCHLAGMANN POROTON – 60 Prozent
Eigenleistung: Der Name »Mission
Hausbau in Friedberg« passt
perfekt für den Bau-Blog zweier
Bauherren. Ein Jahr lang hat das
junge Paar auf der Baustelle mit
angepackt und geschuftet. Und
dabei fast jeden Schritt auf Instagram
dokumentiert. Das Ergebnis:
Ein großzügiges Einfamilienhaus mit
vollunterkellerter Doppelgarage
samt Hebebühne.
Die Friedberger Bauherrin, frischgebackene
Absolventin der Bautechnikerschule in
München, ist zugleich die Planerin ihres
Eigenheims: 282 m² Wohnraum, 569 m²
Nutzfläche, das Grundstück 788 m² groß.
Von der Theorie gleich rein in die Praxis: In
der Bauzeit habe sie nochmal richtig viel
dazugelernt, schreibt sie. Etwa, wie
anspruchsvoll die Koordination der
Gewerke ist – »das Vier-Wochen-
Vorausdenken«. Und auch das
weiß sie heute: Es wird niemals
»die« eine richtige Lösung für
ein Problem geben und auch
nie »die« perfekte Planung.
»Mein Ziel war ein nachhaltiger
Bau: langlebig, hochwertig und
so konzipiert, dass alle Materialien
am Ende des Lebenszyklus sortenrein
getrennt werden können«, sagt Bauherrin
Sandra Dürrschmidt.
Wer selbst einmal gebaut hat, muss
schmunzeln, wenn er den Bau-Blog durchstöbert,
denn das Erlebte ist vielen Hausbesitzern
bekannt: Erst das nervenaufreibende
Hin und Her, bis es endlich grünes Licht
von der Behörde gibt. Wechselnde Sachbearbeiter,
die den Bebauungsplan unterschiedlich
streng auslegen. Und jeder von
ihnen entdeckt in den Bauunterlagen noch
irgendein Detail, woran man noch rumkritteln
könnte.
Nachhaltige Bauweise mit Ziegeln
Die Statik des Hauses sowie die Entwässerungsplanung:
Davon hat die Bauherrin
lieber die Finger gelassen und diese Aufgabe
an Bekannte delegiert. Dass sie aber
grundsätzlich anpacken kann, hat die junge
Frau bereits bei der Flutkatastrophe im Ahrtal
bewiesen. Mit mehreren Mitschülern
SCHLAGMANN POROTON (3)
half sie Familien beim
Wiederaufbau ihrer zerstörten
Häuser. Die Schlagmann-Edmüller-Stiftung
unterstützte
dabei mit Geld und Ziegeln.
Für sein eigenes Zuhause in Friedberg
entschied sich das Paar für den präzisionsgeschliffenen
»Planziegel-U9« von Schlagmann
Poroton mit 42,5 cm Stärke: stabil,
ausgezeichnet wärmedämmend und feuerbeständig.
Ihr neues Zuhause heizen die
beiden mit Wärmepumpe und Grundofen.
Das mit 52° relativ steile Dach bietet zudem
viel Platz für Photovoltaik. So erreicht das
Haus den gewünschten KfW-Standard 55.
Der Baustoff der Wahl: der präzisionsgeschliffene
»Planziegel-U9« von Schlagmann Poroton mit 42,5 cm Stärke.
Ein Aquarium als Raumteiler
Das Friedberger Einfamilienhaus lässt sich
bei Bedarf in zwei Wohnungen aufteilen,
mit einem rollstuhltauglichen Erdgeschoss.
Was dem Paar außerdem noch wichtig war:
Es wird mit langlebigen, natürlichen Ziegeln
von Schlagmann gebaut. Denn sollte
das Gebäude doch einmal abgerissen werden,
muss sortenreines Recycling möglich
sein. Dafür eignen sich Ziegel bestens.
Insgesamt sollte das Gebäude so monolithisch
wie möglich sein – schlicht, funktional,
ganz ohne Schnickschnack. Im Haus
jedoch erfüllten sich die Bauherren einen
Traum: ein 450 l großes, im Mauerwerk eingelassenes
Aquarium als Raumteiler zwischen
Küche und Wohnzimmer. ?
Das Friedberger Einfamilienhaus lässt sich bei Bedarf in
zwei Wohnungen aufteilen, mit einem rollstuhltauglichen
Erdgeschoss. Errichtet wurde das Gebäude mit langlebigen,
natürlichen Ziegeln von Schlagmann Poroton.
74 l Februar 2026 Fassade & Rohbau
Unser Stand auf der
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Brandschutz auch
bei Wind und Wetter
»Aestuver«-Brandschutzplatten
stehen für einen Brandschutz, der
zertifiziert wetterfest ist und dabei
die vielseitigsten Einsatzmöglichkeiten
abdecken kann.
JAMES HARDIE – »Aestuver«-
Brandschutzplatten stehen für
Brandschutz, der zertifiziert wetterfest
ist und die vielseitigsten Einsatzmöglichkeiten
abdecken kann.
James Hardie bietet damit leistungsfähige
Lösungen für den baulichen
Brandschutz, die Sicherheit, Wirtschaftlichkeit
und Dauerhaftigkeit
vereinen. Ergänzende digitale Planungswerkzeuge
unterstützen bei
der Umsetzung anspruchsvoller
Brandschutzkonzepte.
Im baulichen Brandschutz sind durchdachte
Konstruktionen entscheidend – insbesondere
dann, wenn hohe Anforderungen
an Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Wetterfestigkeit
gleichzeitig erfüllt werden
müssen. Genau hier setzen »Aestuver«-
Brandschutzplatten von James Hardie an:
Sie verbinden geprüften baulichen Brandschutz
mit außergewöhnlicher Widerstandsfähigkeit
gegenüber Witterungseinflüssen
und bieten Planern, Verarbeitern und Bauherren
innen wie außen ein Höchstmaß
an Sicherheit.
»Aestuver«-Brandschutzplatten sind
nicht brennbar (Baustoffklasse A1), formstabil
sowie dauerhaft beständig gegen
Feuchtigkeit, Frost und extreme Temperaturschwankungen.
Umfangreiche Prüfungen
belegen ihre Resistenz gegenüber
UV-Strahlung, Wasser, Salz, Schmutz und
weiteren Umwelteinflüssen. Damit eignen
sie sich für Anwendungen, bei denen
Brandschutz auch unter anspruchsvollen klimatischen
Bedingungen zuverlässig funktionieren
muss.
Die zementgebundenen, glasfaserbewehrten
Leichtbetonplatten erfüllen in
Bezug auf Witterungseinflüsse gemäß
EAD 350142-00-1106 die Nutzungskategorien
(Typ Z1, Z2, Y, X) und sind damit
für eine Vielzahl von Innen- und Außenanwendungen
zertifiziert. »Aestuver« kann
u. a. für wetterfeste Brandschutzlösungen
mit hoher technischer Qualität und vielseitigen
Einsatzmöglichkeiten bei Wand- und
Deckenkonstruktionen, Schachtwänden,
Fassaden, WDVS, Träger- und Stützenbekleidungen
eingesetzt werden.
Geprüfte Top-Konstruktionen
im baulichen Brandschutz
»Aestuver«-Lösungen haben sich in verschiedenen
geprüften Top-Konstruktionen
des baulichen Brandschutzes besonders
bewährt. Dazu zählt die Schachtwand
ohne Unterkonstruktion (»3 S 31 AE«). Die
Lösung ist selbsttragend; eine zusätzliche
Unterkonstruktion ist nicht erforderlich.
Auch Dämmstoffe werden nicht benötigt.
Des Weiteren nennt James Hardie die
freitragende Flurdecke (»2 S 34 AE«). Sie
kann ohne Abhängung z. B. bei Flurdecken
bis zu einer Spannweite von 1,8 m ausgeführt
werden. Die Montage erfolgt mit zwei
Lagen 30-mm-Standardplatten. Die Decke
ist für Brandbeanspruchung von oben oder
unten ausgelegt und erreicht die Feuerwiderstandsklasse
F90. Die Witterungsbeständigkeit
ist ohne Beschichtung gegeben.
Träger- und Stützenbekleidungen können
als einlagige Bekleidungssysteme ausgeführt
werden. Die Platten sind im Querformat
zuschneidbar und lassen sich so an
unterschiedliche Geometrien von Stahloder
Betonbauteilen anpassen. Je nach
Ausführung werden Feuerwiderstandsklassen
von F30 bis F180 sowie die Klassifizierungen
R30 und R180 erreicht.
Digitale Planung
und fachlicher Austausch
Mit der neuen »Aestuver«-BIM/CAD-Bibliothek
erweitert James Hardie sein Angebot
um digitale Planungswerkzeuge für den
baulichen Brandschutz. Die bereitgestellten
BIM-Daten ermöglichen Architekten und
Fachplanern eine noch präzisere und effizientere
Planung geprüfter Brandschutzkonstruktionen.
Die Bibliothek steht ab sofort zum
Download bereit. Ergänzend zur technischen
Planung sucht »Aestuver« den fachlichen
Austausch auch digital. Unter »Aestuver
– Kompetenz im Brandschutz« informiert
die James-Hardie-Marke regelmäßig auf
LinkedIn über aktuelle Produktentwicklungen,
geprüfte Brandschutzkonstruktionen
sowie Referenzprojekte. Die Präsenz richtet
sich gezielt an Architekten, Fachplaner,
Verarbeiter und Entscheider und bietet eine
zentrale Plattform für fachlichen Dialog rund
um den wetterfesten baulichen Brandschutz
mit »Aestuver«.
?
HALLE 7
STAND 302
76 l Februar 2026 Fassade & Rohbau
Mobile Akku-Tischkreissäge
mit großer Schnitthöhe
Werkzeuge
BOSCH – Bosch erweitert sein »Professional 18V«-Portfolio um die leistungsstarke
»GTS 18V-70 Professional«. Die Akku-Tischkreissäge wurde für Handwerker entwickelt,
die eine optimale Mobilität benötigen, ohne Kompromisse bei Schnittleistung
und Präzision einzugehen.
Wer an wechselnden Arbeitsorten eine leicht
transportierbare Tischkreissäge mit hoher Schnittleistung
benötigt, findet in der »GTS 18V-70 Professional«
von Bosch einen zuverlässigen Begleiter.
Das Gerät überzeugt mit einer Schnitthöhe von
70 mm und ermöglicht darüber hinaus Parallelschnitte
bis 635 mm. Die kabellose Tischkreissäge
ist die ideale Wahl für das Schneiden von
Sparren, Balken und Plattenmaterial sowie prädestiniert
für den Einsatz bei der Installation von
Profilen oder dem Verlegen von Fußböden.
Mit einem reduzierten Gewicht von rund 21 kg
(ohne Akku), einer kompakten Bauform und ihrem
Einhand-Trage-Design ist die Säge gut geeignet für
mobile Einsätze und häufige Arbeitsplatzwechsel.
Die »GTS 18V-70 Professional« verspricht durch
den zahnstangengeführten Parallelanschlag und
den genauen, in den wichtigsten Winkeln einrastenden
Anschlag äußerst präzise Schnitte. Darüber
hinaus erlaubt die werkzeuglose Verstellung
des Sägeblatts Winkelschnitte von -2° bis 47°,
und der werkzeuglose Spaltkeil ermöglicht eine
schnelle Verstellung für verdeckte Schnitte.
Der bürstenlose Motor des Akku-Geräts liefert
die Leistung einer kabelgebundenen Tischkreissäge.
Dank des kraftvollen Akkus sind mobiles
Arbeiten und volle Bewegungsfreiheit am Arbeitsplatz
und auf der Baustelle gewährleistet. Bosch
empfiehlt für den Einsatz der »GTS 18V-70 Pro-
fessional« die neuen »Expert«-Akkus ab dem
Modell »EXBA18V-40« mit 4,0 Ah.
Staubreduziertes Arbeiten
in Innenräumen
Für Arbeiten in Innenräumen ist eine gute Staubabsaugung
entscheidend. Die »GTS 18V-70
Professional« verfügt über zwei »Click & Clean«-
Anschlüsse, die es erlauben, Staubabsaugungen
schnell und einfach zu installieren und so für erhöhten
Anwenderschutz und einen staubreduzierten
Arbeitsbereich sorgen. Die Akku-Tischkreissäge
verfügt über ein durchdachtes Bremssystem, das
das Sägeblatt schnell stoppt. Das Sägeblatt einfach
und schnell zu wechseln, ist mit der Spindelarretierung
möglich. Dank eines Schlitzes im
Parallelanschlag kann zudem ein Federkamm
montiert werden, der vor Rückschlägen schützt.
Der integrierte Sanftanlauf verhindert ruckartiges
Anlaufen und schont so den bürstenlosen Motor
und den Akku. Das »Professional 18V«-System
deckt darüber hinaus alle weiteren maßgeblichen
Anwendungen mit 18 V ab und geht dank der herstellerübergreifenden
AmpShare-Allianz über das
Angebot von Bosch hinaus: Alle Geräte – vom
kompakten Schrauber bis hin zur Kapp- und Gehrungssäge
– lassen sich mit ein und demselben
18-V-Lithium-Ionen-Akku und nur einem Ladegerät
betreiben. Das spart Zeit, Platz und Geld.?
Mit zahnstangengeführtem
Parallelanschlag und einer
maximalen Schnittkapazität
rechts von 635 mm ermöglicht
die »GTS 18V-70 Professional«
präzise Längsschnitte auf der
Baustelle.
Die Akku-Tischkreissäge »GTS 18V-70
Professional« erreicht eine Schnitthöhe von
bis zu 70 mm und ist für mobile Einsätze
ausgelegt.
BOSCH (2)
Werkzeuge & Befestigungssysteme
Februar 2026 l 77
Ob mit
Staubfangbeutel
oder einem Sauger mit Bluetooth-Einschaltautomatik
– mit
dem Absaugsystem von Festool lässt
es sich nahezu staubfrei arbeiten.
Mobilität, Power und Sicherheit
✨
FESTOOL (2)
HALLE 9
STAND 502
FESTOOL – Seit über 40 Jahren steht Festool für höchste Präzision und
Qualität bei Tauchsägen. Mit der neuen Akku-Tauchsäge »TSC 55 KS« will
das Unternehmen erneut Maßstäbe setzen – speziell für professionelle
Anwender, die mobil, präzise und sicher arbeiten wollen.
Die neue leistungsstarke Akku-Tauchsäge
»TSC 55 KS« von Festool – mit sensorbasiertem
»KickbackStop«, der die Verletzungsgefahr
durch einen Rückschlag beim
Sägen vermindert.
»Die ›TSC 55 KS‹ ist unsere Antwort auf die steigenden
Anforderungen im Handwerk. Sie vereint
Mobilität, Leistung und Sicherheit in einem
kompakten System – und ist damit das perfekte
Werkzeug für Schreiner und Zimmerer, die
täglich Höchstleistungen bringen«, erklärt Boris
Seyfried, Produktmanager bei Festool. Die Tauchsäge
ist auf maximale Mobilität ausgelegt. Dank
ihrer kompakten Bauform und dem geringen
Gewicht (3,5 kg) liegt sie perfekt in der Hand und
ist sofort einsatzbereit – mit nur einem Akkupack.
Das schlanke Design ermöglicht präzise Schnitte
direkt an der Wand und ohne Überstand auf
der Führungsschiene.
Ein Akkupack an der Säge, der zweite am Ladegerät:
So wird unterbrechungsfreies Arbeiten zum
Standard. Im Inneren der »TSC 55 KS« sorgt ein
bürstenloser EC-TEC-Motor mit 5 200 min -1 in
Kombination mit intelligenter Leistungselektronik
und dem 8,0-Ah-Li-Highpower Akkupack für
beeindruckende Schnittperformance. Die speziell
entwickelten 1,6-mm-Dünnschnittsägeblätter
ermöglichen ein kraftsparendes Arbeiten,
verlängern die Akkulaufzeit und liefern saubere
Schnittergebnisse – ideal für anspruchsvolle
Anwendungen im Holzbau und Innenausbau.
Sicherheit durch »KickbackStop«
Sicherheit ist ein zentrales Element der neuen
Akku-Tauchsäge. Der neue, sensorbasierte »KickbackStop«
reagiert blitzschnell und stoppt das
Sägeblatt bei einem Rückschlag – schneller als
ein Wimpernschlag. So werden nicht nur Werkstücke
geschützt, sondern auch die Hände der
Anwender effektiv vor Verletzungen bewahrt.
Für die »TSC 55 KS« steht ein umfangreiches
Zubehörsystem bereit: Führungsschienen, Winkelanschläge
und Sägetische ermöglichen präzise
Zuschnitte und saubere Abläufe – ganz ohne
Nacharbeit. Das neue Lichtmodul »LM-TS/TSC«
sorgt für optimale Sicht direkt am Schnittbereich,
auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Und der
neue Staubfangbeutel »SB/2-TSC/HKC« ermöglicht
mobiles, staubarmes Arbeiten – auch ohne
angeschlossenen Sauger. Dank der Öffnungsklappe
lässt er sich einfach und vollständig entleeren.
Durch den innovativen Faltmechanismus kann der
Staubbeutel mit dem Gerät im Systainer transportiert
werden und ist mit nur einem Handgriff
sofort einsatzbereit. Auch bei angeschlossenem
Sauger erleichtert der neue rastbare Winkelstutzen
das Arbeiten. Der Anwender entscheidet, ob
der Saugschlauch in einer gewünschten Position
fixiert ist oder in 360° flexibel mit Anwendung
mitdreht. Über die Festool-App lassen sich Akkustatus,
Motortemperatur und »KickbackStop«-
Funktion jederzeit abrufen. Selbstverständlich sind
auch Software-Updates über die App möglich.?
78 l Februar 2026 Werkzeuge & Befestigungssysteme
Ferngesteuerte Laserbasis
zur präzisen
Linienausrichtung
SOLA – Laserlinien schnell und kontaktlos ausrichten – das ermöglicht die Neuheit
»RCB« von Sola. Die elektronische Basis für Lasergeräte lässt sich per Fernbedienung
steuern und sorgt so für effizientes Arbeiten auf der Baustelle.
Die »RCB«-Laserbasis ist an einer magnetischen
Wandhalterung befestigt. Hier wird
die horizontale Laserlinie millimetergenau
per Fernbedienung eingestellt.
Sola präsentiert mit dem »RCB« eine elektronische
Basis für Lasergeräte zur schnellen und
präzisen Feinjustierung von Laserlinien. Die Laserbasis
wird per Fernbedienung gesteuert. Dadurch
lassen sich vertikale und horizontale Laserlinien
rasch, exakt und kontaktlos ausrichten. Ein manuelles
Nachjustieren direkt am Gerät ist nicht erforderlich.
Das spart Zeit, reduziert Laufwege und
erleichtert effiziente Arbeitsabläufe auf der Baustelle.
Die mitgelieferte Fernbedienung ermöglicht
das Ausrichten der Laserlinien aus einer
Entfernung von bis zu 30 m.
Der »RCB« kann das montierte Lasergerät
um 360° im und gegen den Uhrzeigersinn drehen.
Die Rotation erfolgt elektronisch, wenn die
Fernbedienung verwendet wird. Alternativ lässt
sich das Gerät manuell über einen Drehknopf an
der Basis steuern. Drei Geschwindigkeitsstufen
der Fernbedienung ermöglichen sowohl schnelles
Positionieren als auch die millimetergenaue
Feinjustierung der vertikalen Linien.
Horizontale Laserlinien präzise ausrichten
Horizontale Laserlinien werden über die integrierte
Nivellierplattform ausgerichtet. Mit der Fernbedienung
lässt sich das Lasergerät millimetergenau
um bis zu 20 mm anheben oder absenken. Die
Linie kann stufenlos feinjustiert oder direkt auf
die maximale Verstellhöhe eingestellt werden. So
lassen sich Höhenkorrekturen präzise durchführen,
ohne das Gerät selbst berühren zu müssen.
Der »RCB« lässt sich vielseitig einsetzen. Auf
dem Boden sorgen drei höhenverstellbare Stand-
füße und eine integrierte Dosenlibelle für eine
exakte Nivellierung. Alternativ kann die Basis auf
einem Stativ oder auf der mitgelieferten magnetischen
Wandhalterung montiert werden. Der
»RCB« ist mit gängigen Linienlasern kompatibel
und unterstützt Geräte mit 1/4“- oder 5/8“-Gewinde.
Damit eignet er sich für Anwendungen im
Innenausbau, bei Montagearbeiten oder zur präzisen
Ausrichtung von Bauelementen. Der integrierte
Li-Ion-Akku wird über USB-C geladen und
ermöglicht einen mobilen, professionellen Einsatz.
Dass Gerät ist einzeln erhältlich und kann auch
zusammen mit dem Linienlaser »Plano3D Green«
als Set bezogen werden. Beide Varianten enthalten
die Laserbasis, die Fernbedienung, die magnetische
Wandhalterung, ein USB-C-Ladekabel
und einen Gewindeadapter. Das Set mit »Plano
3D Green« umfasst zusätzlich den Linienlaser,
Akkus und das Ladezubehör.
?
SOLA (2)
Fernbedienung der »RCB«-Laserbasis beim
Einstellen vertikaler und horizontaler Laserlinien
aus der Distanz.
Werkzeuge & Befestigungssysteme
Linien-Receiver erweitert Arbeitsbereich
STABILA (2)
Der Linien-Receiver »RL 230 RG« erleichtert präzises
Arbeiten über große Distanzen unter anderem beim
Roh- und Innenausbau, bei Elektro, SHK, Fliesenoder
Fassadenbau, aber auch bei der Bauvermessung
sowie dem Landschaftsbau.
HALLE 9
STAND 501
STABILA – Mit dem neuen Linien-Receiver »RL 230 RG«
können Signale von pulsmodulierten Linienlasern über lange
Distanzen aufgenommen werden. Damit ist das Gerät für
vielfältige Aufgaben prädestiniert – von der Ausrichtung von
Wandkonstruktionen bis hin zur Bauvermessung.
vermessung ist der Linien-Receiver eine gute
Unterstützung. Der leistungsstarke Empfänger
ermittelt exakt die Position einer pulsmodulierten
Laserlinie zur Referenzebene und ist damit
ideal für Höhenübertragungen.
Abhängig vom eingesetzten Stabila-
Laser erweitert der Laser-Empfänger
»RL 230 RG« den Arbeitsbereich um
das bis zu Siebenfache bei grünen
Laserlinien bzw. um das bis zu
Achtfache bei roten Laserlinien.
Wenn Laserlinien mit bloßem Auge schwer oder
nicht mehr erkennbar sind, z. B. bei großen Entfernungen
oder grellem Sonnenlicht, ist ein Receiver
die perfekte Ergänzung zum Laser. Der neue
Linien-Receiver »RL 230 RG« von Stabila nimmt
Signale von pulsmodulierten Linienlasern über
große Strecken auf. Abhängig vom eingesetzten
Stabila-Laser beträgt der Arbeitsbereich zwischen
2 m und 300 m – also das bis zu Siebenfache bei
grünen Laserlinien (max. Reichweite »LAX 600
G« ohne Receiver: 40 m, mit Receiver: 300 m)
bzw. das bis zu Achtfache bei roten Laserlinien
(»LAX 600« ohne Receiver: 30 m, mit Receiver:
240 m). Damit ist er ein unabkömmliches
Zubehör: So z. B. bei der Ausrichtung von
Wandkonstruktionen, beim Abhängen von
Decken über größere Distanzen bzw. der
Höhenübertragung auf weite Strecken, aber
auch bei Fliesen- und Bodenbelagsarbeiten
sowie beim Ausrichten von Fensteroder
Türrahmen bzw. Fassadenelementen.
Er eignet sich zudem bei der Montage
von Kabeltrassen und Kanälen oder dem
Verlegen von Unterputzrohren auf einer
konstanten Höhe sowie bei der Installation
von Rohrleitungen mit definierter Steigung.
Auch im Landschaftsbau, bei Erdarbeiten
und Geländenivellierung oder bei der Bau-
Visuelle und akustische Unterstützung
Bei der Zielführung wird der Anwender zum einen
visuell, zum anderen akustisch unterstützt. Auf
dem Digital-Display, das sowohl auf der Vorderals
auch Rückseite eingebaut ist, zeigen Pfeile
die genaue Position des Receivers relativ zur
Referenzebene des Lasers an. Ergänzend dazu
kann ein akustisches Signal zugeschaltet werden,
dessen Pieptöne sich in der Lautstärke regeln
lassen (laut: 105 dB, leise: 85 dB). Abweichungen
zur Referenzebene können durch manuelles
Verschieben des Empfängers korrigiert werden.
Passend zur Anwendung und Arbeitssituation
lässt sich zudem die Empfindlichkeit variieren – je
nachdem, ob man sehr exakt oder schnell über
weite Strecken arbeiten möchte (»fein« ± 1 mm,
»grob« ± 3 mm).
Das robuste Gehäuse ist wasser- und staubdicht
nach IP 66 und damit für den harten Baustellenalltag
ausgelegt. Befestigen lässt sich der
Empfänger vielseitig: dank seines integrierten
Magnetsystems an Metallprofilen und Ständerwerken
bzw. mittels Halterung an Nivellierlatten.
Neben der flexiblen Befestigung punktet der Empfänger
auch mit seiner Ausdauer: Die Betriebsdauer
mit zwei AA-Batterien beträgt bis zu 45
Stunden, eine Anzeige informiert jederzeit über
den aktuellen Ladestand.
?
80 l Februar 2026 Werkzeuge & Befestigungssysteme
Montage mit
Mehrwert
SFS – Auf der Dach+Holz International
in Köln präsentiert SFS Produkte für das
Flachdach und den Metallleichtbau. Am
IFBS-Gemeinschaftsstand können
Besucher das ergonomische
Setzgerät »ErgoDek« und die
akkubetriebene Induktionsschweißlösung
»isoweld B«
live erleben.
Mit verstellbaren Griffen und
magazinierten Befestigern
unterstützt »ErgoDek«
reproduzierbare Ergebnisse
und erleichtert den Montagealltag
deutlich.
HALLE 8
STAND 441
SFS rückt auf der Dach+Holz
International insbesondere zwei
Systeme in den Fokus, die zentrale
Arbeitsschritte im Flachdachund
Metallleichtbau abdecken.
Mit »ErgoDek« stellt das Unternehmen
ein ergonomisches
Setzgerät für die Überlappungsbefestigung
an Tragschalen vor.
Das Arbeiten in aufrechter Haltung,
verstellbare Bediengriffe
und die Verarbeitung magazinierter
Befestiger tragen zu einem
gleichmäßigen Setzbild bei und
reduzieren körperliche Belastungen.
Dank der Kompatibilität mit
marktüblichen Bohrschraubern
bleibt das Gerät flexibel einsetz-
Die akkubetriebene Gerätegeneration
»isoweld B« arbeitet netzunabhängig und
stellt dank automatischer Kalibrierung
konstante Schweißparameter auf
weitläufigen Flachdächern sicher.
bar. Auch bei höheren Stückzahlen
lassen sich konstante
Setztiefen erzielen, was sich insbesondere
auf großen Dachflächen
positiv auswirkt.
Ergänzend zeigt SFS mit »isoweld
B« die weiterentwickelte,
akkubetriebene Generation des
bewährten Induktionsschweißsystems.
Die automatische Kalibrierung
bei jedem Start stellt
stabile Schweißparameter sicher
und erhöht damit die Prozesssicherheit
auf der gesamten Dachfläche.
Zugleich ermöglicht der
Akkubetrieb ein netzunabhängiges
Arbeiten, was insbesondere
auf weitläufigen oder abschnittsweise
eingerichteten Flachdächern
Vorteile bringt. Für die
Qualitätssicherung steht zudem
ein Tages-Schweißpunktzähler
zur Verfügung, der die Dokumentation
direkt auf der Baustelle
erleichtert. Das System steht
in zwei Varianten zur Verfügung
– als Standgerät und mobile Einheit
–, die unterschiedliche Einsatzsituationen
abdecken und für
gängige Dachbahnen wie PVC,
FPO und EPDM geeignet sind.
Darüber hinaus unterstützt der
Mietservice von SFS Anwender
mit regelmäßiger Wartung und
fachkundiger Einweisung. Neben
Vorführungen der Geräte bietet
der Messestand die Möglichkeit,
mit den Experten von SFS
ins Gespräch zu kommen, technische
Details zu vertiefen, Einsatzbereiche
zu bewerten und
spezifische Projektanforderungen
zu besprechen. Damit richtet
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an Fachleute, die Montageprozesse
im Flachdach- oder Metallleichtbau
optimieren möchten
und Wert auf zuverlässige, praxistaugliche
Systeme legen.?
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Februar 2026 l 81
Der neue »KMR BN HiPower«-
Akku-Nagler mit Druckregulierung.
Akku-Nagler mit
vier Schlagkraftmodi
BEA GROUP – Die BeA Group präsentiert
auf der Dach+Holz den
neuen Akku-Nagler »BN HiPower«,
den Akku-Schrauber »BSD multi«
(beide unter der Marke KMR) und
neue BeA-Coil-Nagler mit einem
innovativen Sicherheitssystem.
Zudem werden Geräte und Lösungen
von Autotec zur automatisierten
Befestigung gezeigt.
Das Akku-Sortiment bei KMR wird um den
neuen Akku-Nagler »BN HiPower« erweitert.
Der D-Kopf-Nagler wird über einen 4,0-Ah-
Lithium-Ionen-Akku mit Energie versorgt. Mit
der Druckregulierung werden vier Schlagkraftmodi
eingestellt. Damit lässt sich der
Eintreibvorgang an den Untergrund und die
benötigte Eintreibtiefe anpassen. Dies redu-
ziert den Energieverbrauch
und minimiert den Geräteverschleiß.
Der neue Akku-
Schrauber »KMR BSD multi« ist
ergonomisch geformt, vergleichsweise
leicht und einfach umrüstbar
für Anwendungen im Holz- und im Trockenbau.
Mit wenigen Handgriffen werden
die zwei Rundmagazinaufsätze zur
Verarbeitung mit Coils und der Aufsatz für
Streifennägel mit dem Antrieb verbunden.
Die neuen BeA-Coil-Nagler »DC 502«
für Nägel bis 50 mm und »DC 652« für
Nägel bis 65 mm werden mit einem speziellen
Sicherheitssystem ausgestattet:
Auch bei einem gedrückt gehaltenen Auslöser
werden die Geräte nach zwei bis drei
Sekunden ohne Schuss automatisch abgeschaltet.
Damit werden unbeabsichtigte
Auslösungen
und Verletzungen
vermieden. Mit dieser
innovativen Lösung setzt die
BeA Group nach eigenen Angaben
gegenwärtig den Maßstab bei
der Umsetzung der Empfehlungen der
DIN EN ISO 11148-13. Die Norm gilt für
nicht elektrisch betriebene handgehaltene
Eintreibgeräte.
?
BEA
HALLE 9
STAND 318
Verdeckt montiert,
perfekt fixiert
Der
»HDCLT140« kann
komplett vom Fußbodenaufbau
verdeckt werden.
SIMPSON STRONG-TIE – Unauffällige
Details können im Holzbau den
Unterschied machen: Der neue Zuganker
»HDCLT140« von Simpson
Strong-Tie ermöglicht verdeckte
Anschlüsse von CLT-Wänden an
Betonböden – bei geringer Anschlusshöhe
und flexiblem Höhenausgleich.
SIMPSON STRONG-TIE
Werden CLT-Wände an Betonböden angeschlossen,
schätzen es viele Architekten und
Planer, wenn die Verbindungsmittel hinterher
nicht mehr zu sehen sind. Aus diesem Grund
hat Simpson Strong-Tie den neuen Zuganker
»HDCLT140« entwickelt: Dank einer sehr
geringen Anschlusshöhe von knapp 140 mm
kann er so installiert werden, dass er komplett
vom Bodenaufbau verdeckt wird. Der
»HDCLT140« macht unter der Wandtafel bei
direkter Vollauflage eine Ausgleichsschicht
von bis zu 25 mm Höhe möglich. Bei einer
Montage mit zusätzlichem Abstand zwischen
Bodenplatte und Verbinder kann die Ausgleichshöhe
entsprechend gesteigert werden.
Vielseitige Anwendungen
Neben CLT befestigt der neue Zuganker auch
Massivholz sowie FSH, KVH, BSH und andere
Holzwerkstoffe an Betonflächen. Auf Betonanschlüsse
ist er ebenfalls nicht beschränkt:
Auch Deckenelemente aus CLT lassen sich
damit an Wänden befestigen, etwa mithilfe
des Multifunktionsverbinders »CCS«. Dieser
ist ebenso wie der »HDCLT140« bei Simpson
Strong-Tie erhältlich. Der »HDCLT140« ist
CE-gekennzeichnet und nach ETA-07/0285
bewertet.
?
HALLE 9
STAND 311
82 l Februar 2026 Werkzeuge & Befestigungssysteme
Am Sortiment geschraubt
ROTHOBLAAS – Mehr Anwenderkomfort,
mehr Effizienz und mehr
Sicherheit: Diese Anforderungen
stellt Rothoblaas an die Entwicklung
neuer Produkte und die Weiterentwicklung
von bewährten Produkten,
die bei der Dach+Holz präsentiert
werden. Im Fokus stehen die
Schrauben »HBS Plate« und »VGS
Plate« und das Sortiment zur
Arbeitssicherheit, insbesondere der
neue Schutzhelm »Hero«.
Die Schraube »HBS Plate« ist ideal für Stahl-
Holz-Verbindungen. Der stärkere Kerndurchmesser
erhöht gegenüber der vorherigen
Generation die Festigkeit um 15 Prozent.
Die »3-Thorns-Spitze« reduziert zudem
die Mindestabstände und ermöglicht eine
schnelle Montage. Durch den angeformten
Kegelunterkopf entsteht ein Steckverbindungseffekt.
Die kantenlose Geometrie
des Kopfes reduziert die Spannungskonzentration.
Die speziell entwickelte Kopfform
der »VGS Plate« ist mit den von Rothoblaas
Die Schraube »VGS Plate« ist für
Mehrfachverwendungen von Hebeund
Transportsystemen zugelassen.
ROTHOBLAAS (2)
Die Schraube »HBS Plate« eignet
sich für Stahl-Holz-Verbindungen.
angebotenen Transport- und Hebesystemen
kompatibel. Im Gegensatz zu herkömmlichen
Einweglösungen kann die Schraube
mehrmals verwendet werden. Die Kombination
mit einem robusten Sechskantkopf
und einem »Torx«-Antrieb erlaubt das Eindrehen
und Lösen, ohne dass die Schraube
beschädigt wird. Die Farbcodierung vermeidet
das Verwechseln mit nicht zugelassenen
Holzbauschrauben.
Der neue Helm »Hero« ist nach EN, ANSI,
AS/NZS zertifiziert. Der Helm ist vergleichsweise
leicht, die Größe lässt sich mit einem
Stellrad anpassen, zudem ist er mit einem
Belüftungssystem ausgestattet und wird
optional mit Gehörschutz, Licht und Sonnenschutz
angeboten. Das vom Sportklettern
inspirierte Design, die breite Farbplatte und
der mit dem Logo individualisierbare Helm
schaffen eine hohe Wiedererkennung. ?
HALLE 9
STAND 317
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Werkzeuge & Befestigungssysteme
Februar 2026 l 83
Automatisierung nimmt Tempo auf
ITW BEFESTIGUNGSSYSTEME – ITW Befestigungssysteme stellt bei der
Dach+Holz Neuheiten für die automatisierte, wegkontrollierte Befestigung
im Holzrahmenbau vor. Gezeigt werden u. a. das Chassis »Speedliner 65«
sowie Erweiterungen aus dem Toolmatic-Baukastensystem.
»Speedliner 65«: Das 3-in-1-
System reduziert die Kosten
und erhöht die Flexibilität.
Bei ITW Befestigungssysteme steht der
Messestand bei der Dach+Holz ganz im
Zeichen der Automatisierung. Der Pionier
für die wegkontrollierte Eintreibetechnik für
Klammern präsentiert den »Speedliner 65«.
Dies ist das neue Chassis für die Aufnahme
von zwei verschiedenen Haubold-Klammergeräten
und einem Paslode-Coilnagler.
Zudem werden Neuheiten aus dem Toolmatic-Baukastensystem
präsentiert: die
Streifennagler »RTM-PFS 160« und die
neuen Flexi-Kassetten für die Klammergeräte
»S540«.
Der Haubold »Inliner« war nach Unternehmensangaben
der Wegbereiter für eine halbautomatische
wegkontrollierte Befestigung
von OSB-, Gipsfaser- und Gipskartonplatten
im Holzrahmenbau. Der neue »Speedliner
65« ermöglicht mit der Griffverlängerung
eine ergonomische Arbeitshaltung, um Klam-
HALLE 9
STAND 309
mern und Nägel in definierten Abständen
gemäß Eurocode 5 norm- und fachgerecht
zu befestigen. Das 3-in-1-System reduziert
die Kosten und erhöht die Flexibilität.
Das kompakte und nach Unternehmensangaben
gegenwärtig leichteste Chassis am
Markt ist einfach zu steuern und wendig.
Die optimierte Gewichtsverteilung sichert
den ruhigen Lauf, auch bei doppellagigen
Befestigungen. Der »Speedliner 65« wird
mit der Positionierungshilfe auf dem Anriss,
mit Führungsvorrichtung entlang der Außenkante
der Platte oder entlang der marktgängigen
Führungsschienen geführt.
Neuheiten aus dem
Toolmatic-Baukastensystem
Die neueste Generation der Toolmatic-Streifennagler
»RTM-PFS 160« mit stehender
oder hängender Geräteaufnahme bietet eine
vierfach größere Magazinkapazität gegenüber
herkömmlichen Magazinen. Das neue System
ermöglicht damit den unterbrechungsfreien
Betrieb während einer Schicht ohne
Nachladen, reduziert die Standzeiten und
erhöht die Produktivität der Anlage. Zudem
ITW BEFESTIGUNGSSYSTEME
präsentiert Toolmatic die neuen Flexi-Kassetten
für die Klammergeräte »S540«. Die
zwei Flexi-Kassetten können mit Klammerstreifen
der Klammertypen KG, HD und SD
in den Klammerlängen von 25 bis 40 mm
und 45 bis 80 mm beladen werden. Die
beiden aus Edelstahl gefertigten Magazinschalen
werden entsprechend der benötigten
Klammerlänge eingestellt und mit nur
vier Schrauben verbunden.
?
Bewährte Qualität, modernes Design
NORDWEST
Der neue Tecwerk-Katalog bietet auf mehr als 600 Seiten
eine Übersicht über das aktuelle Produktsortiment.
NORDWEST – Nordwest hat die
Umstellung der Exklusivmarke Promat
auf Tecwerk mit Unterstützung
der Fachhandelspartner erfolgreich
umgesetzt. Im Januar ist nun erstmals
ein Tecwerk-Produktkatalog
erschienen – gedruckt und digital.
Auf rund 620 Seiten bietet der neue Tecwerk-Katalog
eine Übersicht über das
aktuelle Produktsortiment – mit bewährten
Klassikern und zahlreichen Neuheiten.
Insgesamt erwartet die Kunden der Fachhandelspartner
ein Sortiment von nahezu
10 000 Artikeln aus elf Warenbereichen:
Zerspanung, Spanntechnik, Messtechnik,
Oberflächentechnik, Schraubwerkzeuge,
Handwerkzeuge, Beschlagsysteme und
Sicherheitstechnik, Technischer Handel,
Industriebedarf und Betriebseinrichtung,
Baugeräte sowie Arbeitsschutz und Berufsbekleidung.
Im Tecwerk-Katalog für die Fachhandelspartner
und deren Kunden aus Bau,
Handwerk und Industrie sind alle Produkte
enthalten, die über das Nordwest-Zentrallager
binnen 24 Stunden deutschlandweit
geliefert werden können. Die gedruckte Ausgabe
eignet sich nach Unternehmensangaben
für den persönlichen Kundenkontakt,
etwa bei Beratungen, Neukundengesprächen
oder im Versand. Der digitale Katalog
ist im Oxomi-Katalogportal verfügbar, lässt
sich als blätterbare PDF per E-Mail versenden
und ist direkt mit dem Nordwest-eShop
verknüpft. Die digitale Version ist auch in
englischer, niederländischer, französischer
und polnischer Sprache verfügbar. ?
84 l Februar 2026 Werkzeuge & Befestigungssysteme
Die »Krause Securo«-Stufen-Stehleiter
ist so robust wie sicher und
spielt ihre Stärken in sämtlichen
typischen Einsatzbereichen aus.
Stufen-Stehleiter
bewährt sich im Praxistest
KRAUSE
KRAUSE – Bei Arbeiten in der Höhe ist nicht nur die reine Reichweite entscheidend,
sondern auch das Zusammenspiel aus Standfestigkeit, Trittkomfort
und sinnvoller Ausstattung. Genau hier setzt die »Krause
Securo«-Stufen-Stehleiter an.
Dass dieses Konzept in der Praxis funktioniert,
zeigt ein unabhängiger Test von Heimwerker-Test:
Die »Krause Monto Securo«
wurde dort als »sehr gut« bewertet, der
»Oberklasse« zugeordnet und empfohlen.
Die einseitig begehbare Stufen-Stehleiter
aus Aluminium deckt typische Anforderungen
aus Handwerk, Montage, Gebäudereinigung
und Haushalt ebenso ab wie Anwendungen
in hygienisch sensiblen Bereichen. Sie ist in
mehreren Größen von 1×4 bis 1×8 Stufen
verfügbar. Damit steht je nach Ausführung
eine Arbeitshöhe von rund 2,85 bis 3,70 m
zur Verfügung. Für die Stabilität sind vor allem
die konstruktiven Details entscheidend. Das
holmumgreifende Sicherheits-Gelenksystem
(4CS) der »Securo« sorgt dafür, dass
die Verbindung zwischen Stütz- und Steigteil
auch bei häufigem Auf- und Zuklappen
sowie bei wechselnden Einsatzbedingungen
dauerhaft belastbar bleibt. Dazu passt
die Stufen-Holm-Verbindung mit sechsfacher
Vernietung, die auf Robustheit im täglichen
Gebrauch ausgelegt ist.
Komfort als Sicherheitsfaktor
Sicherheit entsteht nicht nur durch Haftung,
sondern auch durch die Möglichkeit, Bewegungen
sauber und stabil auszuführen. Die
»Securo« setzt daher auf profilierte Sicherheitsstufen
mit einer Tiefe von 125 mm und
zusätzlicher Anti-Rutsch-Profilierung. Oben
schließt eine 250 mm tiefe, profilierte Aluminium-Sicherheitsplattform
mit integrierten
Anti-Rutsch-Einlagen an. Die größere,
klar definierte Standfläche unterstützt eine
stabile Arbeitsposition, insbesondere dann,
wenn Tätigkeiten länger dauern oder am
Einsatzort präzise gearbeitet werden muss.
Der hohe Sicherheitsbügel der »Securo«
ist nicht nur ein Haltepunkt, sondern auch
ein funktionales Element. Er ist mit Eimerhaken
und Ablagefläche ausgestattet und
bietet zusätzliche Möglichkeiten zur Aufnahme
von Werkzeug sowie einen Kabelhalter.
Ein Sicherheitsgewinn entsteht auch
durch die ergonomische Form des Bügels:
Beim Arbeiten auf der Standplattform können
die Beine daran angelehnt werden,
was die Körperposition stabilisiert und den
Halt spürbar erhöht. Zudem ist ein weiterer
Effekt direkt spürbar: Die eloxierten
Holme fühlen sich angenehm an, verhindern
verschmutzte Hände und erleichtern
die Reinigung. Das ist nicht nur komfortabel,
sondern auch praktisch. Aus Sicht der
Nachhaltigkeit überzeugt die Nutzungsdauer:
Eine Leiter, die durch Oberfläche und
Verarbeitung dauerhaft in einem ordentlichen
Zustand bleibt und sich schnell reinigen
lässt, wird länger genutzt und seltener
ersetzt. Aluminium als Werkstoff ist zudem
grundsätzlich gut recyclebar.
Prüf- und dokumentationsfreundlich
Neben der Konstruktion wird für Unternehmen
auch die Organisation rund um das
Arbeitsmittel immer wichtiger. Entscheidend
ist, dass sich Prüfungen, Zuständigkeiten
und Nachweise im Alltag zuverlässig
abbilden lassen. Die »Securo« ist dafür mit
einem Wosatec-QR-Code-Etikett ausgestattet,
das die digitale Zuordnung und Dokumentation
von Prüfungen unterstützt. In der
Praxis bedeutet das: Die Leiter kann eindeutig
identifiziert werden, auch wenn mehrere
optisch ähnliche Modelle im Umlauf sind.
Prüfer oder Verantwortliche können Prüfund
Statusinformationen direkt am Arbeitsmittel
erfassen oder abrufen. Gleichzeitig
wird die Dokumentation nachvollziehbarer,
da Prüfungen, Prüfergebnisse und Zeitpunkte
konsistent hinterlegt werden können.
Die »Securo«-Stufen-Stehleiter löst
damit typische Probleme aus der Praxis.
Dass dieses Gesamtpaket nicht nur
auf dem Datenblatt schlüssig wirkt, sondern
in einem unabhängigen Praxistest ein
sehr gutes Ergebnis mit Empfehlung und
Einstufung in die »Oberklasse« erreicht,
ist laut Krause ein klarer Hinweis auf die
Alltagstauglichkeit.
?
Werkzeuge & Befestigungssysteme
Februar 2026 l 85
AKTUELLES
02 26
MOLL – Serielle, energetische
Sanierung im Fokus
Die Fachvorträge werden von praxisnahen Live-Demonstrationen
an einem originalgroßen Modell begleitet. Mithilfe
einer Handkamera werden zusätzliche Detailansichten
auf eine große Leinwand übertragen.
Im März 2026 geht die Schulungsreihe »Schnittstelle
Baustelle« für Fachleute aus Handwerk, Architektur
und Planung bereits zum zehnten Mal an den
Start: An fünf Standorten in Deutschland und einem
Online-Termin vermittelt die etablierte Veranstaltungsreihe
fundiertes Know-how und praxisnahe Einblicke
rund um das hochaktuelle Thema »Serielle
energetische Sanierung«. Gewerkeübergreifend und
direkt am 1:1-Modell erfahren die Teilnehmer, wie
Theorie und Praxis Hand in Hand gehen.
Schon seit einigen Jahren steht die serielle energetische
Sanierung im Fokus der politischen Diskussion,
denn in Deutschland verursachen nach wie vor Gebäude
rund ein Drittel der CO 2
-Emissionen. Um die angestrebte
Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen, setzt
die Bundesregierung auf die energetische Sanierung
und bietet hierfür diverse Förderprogramme an. Sanie-
KÄRCHER – Vertriebs-
Führungsteam neu aufgestellt
KÄRCHER
Die neue Geschäftsführung der Alfred Kärcher Vertriebsgesellschaft
(v. l.): Dirk Jörn Hahn, Klaus Hirschle und
Steffen Baum.
Die Alfred Kärcher Vertriebsgesellschaft hat ihre Führungsspitze
neu aufgestellt: Mit Wirkung zum 1. Januar
übernahm Klaus Hirschle den Vorsitz der Geschäftsführung
der deutschen Vertriebsgesellschaft. Neben
ihm wurden Dirk Jörn Hahn und Steffen Baum neu in
die Geschäftsführung berufen. Beide bringen langjäh-
PRO CLIMA
rungslösungen müssen einfacher, schneller und wirtschaftlicher
werden. Mit modularen Lösungen, einem
neu gedachten Bauprozess und einem smarten Finanzierungsansatz
kann es gelingen: So können Gebäude
in kürzester Zeit den Net-Zero-Standard erreichen
– klimafreundlich, sozial ausgewogen und wirtschaftlich
tragfähig. Und umsetzbar in Serie.
Wie das alles funktioniert und worauf es bei Planung
und Ausführung ankommt, zeigt die »Schnittstelle
Baustelle«. »Das Besondere an unserem Schulungskonzept
ist die enge Verzahnung der einzelnen
Beiträge miteinander«, sagt der Programmverantwortliche
Oliver Goldau von pro clima: »Wir setzen
auf eine praxisnahe Baustellensimulation, bei der
die reibungslose Zusammenarbeit aller Gewerke im
Fokus steht.« Dazu vermitteln Referenten aus Theorie
und Praxis namhafter Hersteller, wie Planer und
Handwerker verschiedener Gewerke Bauaufgaben
sicher und aufeinander abgestimmt lösen können.
Die Teilnehmer erhalten praxisnahe Einblicke am originalgroßen
Modell per Live-Stream auf einer großen
Leinwand.
Veranstaltet wird die Fachschulung von pro clima
(Spezialist für Luftdichtung innen und Winddichtung
außen), zusammen mit Gutex (Holzfaserdämmsysteme),
James Hardie Europe (Systeme für Innenausbau
und Fassade), Beck+Heun (Rollladen- und Sonnenschutzlösungen
sowie Fensteranschluss- und
Lüftungssysteme) und Faro Europe (3D-Messtechnologie
und Laserscanner).
Anmeldung und Informationen zu Orten, Terminen
und Programm sind ab sofort auf der gleichnamigen
Website von »Schnittstelle Baustelle« verfügbar. ?
rige Expertise in den Bereichen Vertrieb und Marketing
mit. Dirk Jörn Hahn, Dipl.-Ing. und MBA, trat im
März 2020 als Vertriebsleiter Professional Sales in das
Unternehmen ein. Steffen Baum, Diplom-Betriebswirt,
kam im März 2021 als Vertriebsleiter Retail Sales zu
Kärcher. Jan Recknagel, der die Geschäftsleitung der
Alfred Kärcher Vertriebsgesellschaft bisher gemeinsam
mit Klaus Hirschle verantwortet hat, übernahm
zum 1. Januar mit der Bereichsleitung Business Development
und der Geschäftsführung der Gesellschaft Kärcher
Municipal neue Aufgaben innerhalb des Kärcher-
Konzerns. Mit dem Start des neuen Jahres wurde
neben den personellen auch eine strukturelle Änderung
umgesetzt: Kärcher zieht die Vertriebsgesellschaften
von Deutschland, Österreich und der Schweiz in
einer DACH-Region zusammen. Als Teil dieser neuen
Vertriebsregion unter der Leitung von Klaus Hirschle
können sich die Nachbarländer gemeinsam noch besser
auf Kundenbedürfnisse ausrichten.?
MAFELL –
Duss ist Teil von Mafell
Traditionsmarken aus dem Schwarzwald mit Zukunft:
Mafell und Duss.
Zwei Familienunternehmen aus dem Schwarzwald
gehen gemeinsam in die Zukunft: Mafell mit Sitz in
Oberndorf am Neckar hat zum 2. Dezember 2025 die
Friedrich Duss Maschinenfabrik mit Sitz in Neubulach
übernommen. Das zuvor in dritter Generation
von der Familie Duss geführte Unternehmen fertigt
mit 70 Mitarbeitern Elektrowerkzeuge und Zubehör
zum Bohren, Meißeln und Diamantbohren. Mafell ist
bekannt für Elektrowerkzeuge zur Holzbearbeitung.
Duss wurde 1920 von Friedrich Duss gegründet
und wird mit allen zentralen Funktionen am Standort
Neubulach vom neuen Eigentümer fortgeführt.
»Mit der Übernahme der Geschäftsanteile durch
Mafell ist die langfristige Zukunft des Unternehmens
und des Standorts gesichert. Mafell weiß, wie
traditionsreiche Marken und Unternehmen zukunftsfest
weiterentwickelt werden. Viele Duss-Mitarbeiter
sind seit vielen Jahren im Unternehmen beschäftigt.
Ich bin glücklich, das Unternehmen und die
Marke Duss in den besten Händen eines Familienunternehmens
zu wissen, das eine verlässliche Perspektive
bietet«, betont Diplom-Kaufmann Konrad
Duss, Geschäftsführer der Friedrich Duss Maschinenfabrik.
Zum neuen Geschäftsführer wurde Carsten
Marschall berufen, der seit 13 Jahren bei Duss
in leitender Position tätig ist.
Thorsten Bühl, Vorstandsvorsitzender von Mafell,
erklärt: »Duss ist bei Bohr- und Meißelhämmern eine
starke Traditionsmarke. Die Produktportfolios von
Mafell und Duss ergänzen sich sehr gut. Ich bin überzeugt,
dass wir mit den geplanten Investitionen in
Zukunft Produkte auf den Markt bringen, die dem
Qualitäts- und Leistungsanspruch von Duss und
Mafell gerecht werden. Die Mitarbeiter und die Kunden
von Duss haben eine sehr starke Identifikation
mit dem Unternehmen und der Marke. Dies ist ein
starkes Fundament für die Zukunft.«?
86 l Februar 2026 Aktuelles
KNEER-SÜDFENSTER –
Messeteilnahme abgesagt
Kneer-Südfenster verzichtet auf eine Teilnahme an
der Fensterbau Frontale. Zur Begründung heißt es
in einer Pressemitteilung: »Die Fensterbau Frontale
verändert sich spürbar: Zahlreiche namhafte Fensterhersteller
haben für 2026 ihre Teilnahme abgesagt.
Für Kneer-Südfenster war diese Entwicklung
ein deutliches Signal.« Nach sorgfältiger Abwägung
habe sich das Unternehmen entschlossen,
2026 nicht als Aussteller in Nürnberg vertreten
zu sein.
»Ein rundum positives Messeerlebnis, wie wir es
über viele Jahre kannten, ist unter diesen Voraussetzungen
nicht mehr gegeben«, erklärt Geschäftsführer
Florian Kneer. »Es ist uns nicht leichtgefallen,
aber wenn kaum noch relevante Aussteller im Bereich
Fenster und Haustüren vor Ort sind, wird die Messe
für unsere Kunden und potenzielle Neukunden
deutlich weniger attraktiv. Der persönliche Kontakt,
der für uns im Mittelpunkt steht, kann so nicht in
der gewohnten Qualität stattfinden.«
Kneer-Südfenster wird bei der diesjährigen Fensterbau Frontale nicht vertreten sein.
Gleichzeitig bleibt für die Familie Kneer eines unverändert
im Fokus: der persönliche Austausch mit Kunden
und Partnern. Nähe zum Markt, offener Dialog
und partnerschaftliche Zusammenarbeit haben weiterhin
höchste Priorität. Deshalb wird Kneer-Südfenster
verstärkt alternative Formate nutzen, um den
direkten Kontakt zu pflegen. Dazu zählen regionale
Messen ebenso wie eigene hausinterne Veranstaltungen.
Das partnerschaftliche Miteinander steht
dabei nach Unternehmensangaben stets an erster
Stelle. Ziel sei es, Kunden künftig noch gezielter, effizienter
und mit echtem Mehrwert zu erreichen. Zeit,
Ressourcen und Investitionen werden nach Unternehmensangaben
dort eingesetzt, wo sie den größten
Nutzen stiften. Auch 2026 können sich Kunden
auf Verlässlichkeit, Qualität und eine vertrauensvolle
Zusammenarbeit verlassen, teilt Kneer-Südfenster
mit. Der gemeinsame Weg soll mit passenden
Formaten und einem weiterhin engen persönlichen
Austausch fortgesetzt werden.?
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VEKA – Partnerseminare mit
aktuellen Themen
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87435 Kempten
Telefon (08 31) 5 22 04-0
E-Mail: info@sbm-verlag.de
Herausgeber
Markus Holl
Joachim Plath
Andreas Kanat (verantwortlich i. S. d. P.)
Redaktion
Christine Seif (-25)
Frauke Fink (-36)
Peter Lang (-46)
Der Seminarkatalog informiert über die Veka-Partnerseminare in diesem Jahr.
Die Herstellung und der Vertrieb von Fenstern sind
ein dynamisches Geschäft, in dem sich technische
und wirtschaftliche Rahmenbedingungen sowie die
Wünsche der Kundschaft fortwährend ändern. Dieser
Dynamik tragen die Veka-Partnerseminare in der
kommenden Reihe Rechnung. So enthält der Seminarkatalog
2026 unter dem Motto »Kompetenzen
erweitern – Chancen nutzen« mehrere neue Veranstaltungen
zu aktuell relevanten Themen mit einem
eigenen Schwerpunkt zur Fensterbau-Optimierung.
»In jeder Veränderung und jeder neuen Anforderung
liegt eine Wachstumschance, die erkannt und genutzt
werden will«, betont Alexander Scholle, Leiter Vertrieb
Profile Inland bei Veka. »Genau darin unterstützen
wir unsere Verarbeiter, indem wir mit den Veka-
Partnerseminaren als wichtigem Baustein unseres
Serviceangebots neues Wissen vermitteln und frische
Impulse setzen.« Für die kommende Seminarsaison
konnte Veka eine Reihe renommierter Fachleute
als Dozenten gewinnen. So wird das neue
Seminar zum Einsatz von Fördermitteln als »Vertriebsturbo«
von dem Energieeffizienz-Experten Robin Apel
geleitet, dessen Fachagentur auch für die Abwicklung
des »Veka 48-Stunden-Förderservice« verant-
wortlich zeichnet. Der Autor und Berater Stefan Dietz
stellt seine Strategie gegen den Fachkräftemangel
vor: »Werden Sie ein großartiger Arbeitgeber!« In
der Branche bekannt ist außerdem Jochen Bliestle.
Der Fensterbau-Optimierer vermittelt exklusiv für
Veka-Partner in drei Veranstaltungen Grundwissen
zur effizienten Gestaltung betrieblicher Prozesse.
Mit der gewohnten Mischung aus neuen und bewährten
Themen decken die Veka-Partnerseminare 2026
erneut die ganze Bandbreite geschäftsrelevanter
Bereiche ab – von der Unternehmens- und Mitarbeiterführung
über Vertrieb und soziale Medien bis hin
zu Anwendungstechnik und Montage. Dabei umfasst
das Angebot klassische Präsenzveranstaltungen ebenso
wie besonders effiziente, zeitsparende Online-
Module.
Ausführliche Seminarbeschreibungen und alle weiteren
Informationen zum neuen Seminarprogramm
finden Veka-Partner auf der Homepage ihres Systemgebers.
Hier können sie sich und ihre Mitarbeiter
auch gleich zu den Wunschveranstaltungen anmelden.
Angesichts der hohen Nachfrage empfiehlt sich
nach Unternehmensangaben eine baldige Reservierung
der verfügbaren Plätze.?
VEKA
Anzeigendisposition
Markus Maier (-37)
Elmar Romanesen (-16)
Layout
Imelda Weidhaas (-24)
Jessica Grahle (0)
Lisa Schröder Leitung (-23)
Peter Kunze (-27)
Simone Frank (-38)
Leser- und Abonnenten-Service
Monika Thuy (-29)
Susanne Traub (-30)
Anzeigen
Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 19
vom 1. Januar 2025
Bezugspreis
Einzelheft 5,00 € baustoffPARTNER
im Einzelabonnement
bei 11 Ausgaben (1 Doppelnummer):
Inland: 55,00 € inkl. Versand
Ausland: 82,50 € inkl. Versand
Druckvorstufe und Druck
W. Kohlhammer Druckerei GmbH + Co. KG,
Stuttgart
www.kohlhammerdruck.de
Bankverbindung
HypoVereinsbank Kempten
Konto-Nr. 66 90 41 98 72
BLZ 733 200 73
DE75 73320073 6690419872
BIC HYVEOEMM428
Titelbild
Heidelberg Materials
IVW angeschlossen
ISSN 1439-5606
Veka legt die Leitung des Profilvertriebs für Deutschland
und Österreich in neue Hände: Dennis Decker hat die
Position zum 1. Februar übernommen. Der 35-Jährige ist
vielen Veka-Partnern bereits persönlich bekannt. Der studierte
Betriebswirt und zweifache Familienvater hat seit
seinem Eintritt bei Veka den Produktbereich »Veka Alu-
Connect« geleitet. Seine neue Aufgabe hat Decker von
Alexander Scholle übernommen, der den Sendenhorster
Systemgeber aus familiären Gründen verlassen hat.
Alle Rechte vorbehalten. © SBM Verlag. Nachdruck
– auch auszugsweise – nur mit Genehmigung
des Verlages. Jahresabonnements
können nur bei Einhaltung der Frist (drei Monate
vor Ablauf des Bezugszeit raumes) schriftlich
beim Verlag gekündigt werden. Für unverlangt
eingesandte Manus kripte wird keine Haftung
übernommen. Namentlich gekennzeichnete
Beiträge kennzeichnen nicht die Ansicht
der Redaktion.
88 l Februar 2026 Aktuelles
Auf einen Blick
Redaktionsverzeichnis
Alfred Kärcher Vertriebs-GmbH 86
Baumit GmbH 66
Bea GmbH 82
Betonwerk Pfenning GmbH 58
Carlisle Construction Materials GmbH 43
Deceuninck Germany GmbH 57
Deutsche Rockwool GmbH & Co. KG 26
Domico Dach-, Wand- und Fassadensysteme KG 70
Egger Holzwerkstoffe Brilon GmbH & Co KG 42
Ejot Baubefestigungen GmbH 41
Etex Germany Exteriors GmbH 37
Festool Deutschland GmbH 78
Fischerwerke GmbH & Co KG 40
Fleck GmbH 24
Formteilbau Schmitt GmbH & Co. KG 44
Girnghuber GmbH 10
Gutex Holzfaserplattenwerk H. Henselmann GmbH & Co KG 64
Gutjahr Systemtechnik GmbH 54
Hauraton GmbH & Co KG 16
Heidelberg Materials AG 8
Hymer-Leichtmetallbau GmbH + Co. KG 50
ITW Befestigungssysteme GmbH 84
Jackon Insulation GmbH 11
James Hardie Europe GmbH 76
Kebony Norge AS 62
Kingspan Light + Air GmbH 46
Kneer GmbH 87
Krause-Werk GmbH & Co. KG 84
Lamilux Heinrich Strunz GmbH 39
Linzmeier Bauelemente GmbH 22
Lorowerk K.H.Vahlbrauk GmbH & Co.KG 33
Mafell AG 86
Moll ökologische Produkte GmbH 86
Moso International BV 52
Murexin GmbH 10
Naturheld GmbH 38
Nordwest Handel AG 84
Osmo Holz & Color GmbH & Co. KG 61
PCI Augsburg GmbH 60
Prefa GmbH Alu-Dächer und Fassaden 32
Puren GmbH 36
Ravago Building Solutions Germany GmbH 34
Renolit Ibérica, S.A. 28
Robert Bosch Power Tools GmbH 77
Rotho Blaas Deutschland GmbH 83
Schlagmann Poroton Vertriebs GmbH 74
Schöck Bauteile GmbH 72
SFS Group Germany 81
Sika Deutschland CH AG & Co KG 48
Silikal GmbH 44
Simpson Strong-Tie GmbH 82
SL-Laser GmbH 20
Sola-Messwerkzeuge GmbH & Co KG 79
Stabila Messgeräte Gustav Ullrich GmbH 80
Swisspearl Deutschland GmbH 45
swisspor Deutschland GmbH 47
Velux Deutschland GmbH 11, 49
Zinco GmbH 10, 30
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☎ 0 23 30/63-636 | 0 23 30/63-357
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Februar 2026 l 89
Vorschau
baustoffpartner
@baustoffpartner
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März – Innenausgabe
TOP-THEMA: Fenster
MESSEAUSGABE: Fensterbau Frontale
ERSCHEINUNGSTERMIN: 21.03.
April – Außenausgabe
TOP-THEMA: Rohbau
MESSERÜCKBLICK: Dach+Holz
ERSCHEINUNGSTERMIN: 18.04.
ADOBE STOCK (2)
TOP-THEMA: Fenster
MESSE-
AUSGABE
TOP-THEMA: Rohbau
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