Expo 2035 Berlin Magazin 1/2026
2026 könnte sich die Metropolregion um die EXPO 2035 bewerben – eine Jahrhundertchance von internationaler Bedeutung. Das politische Berlin bekennt sich klar zur Bewerbung. Jetzt gilt es, das Engagement aller als gemeinsames Projekt zu bündeln. In dieser Ausgabe von EXPO 2035 Berlin kommen neue Unternehmensmitglieder zu Wort und erläutern, warum sie eine EXPO in Berlin und Brandenburg unterstützen. Die EXPO 2035 versteht sich als Instrument nachhaltiger Transformation und struktureller Entwicklung. Ihr Konzept basiert auf belastbaren Kalkulationen und konkreten Plänen, die in diesem Heft vorgestellt und von Rudi Scheuermann bewertet werden. Sie kann den Aufbruch in eine neue nachhaltige Entwicklungsphase markieren – für Berlin-Brandenburg, Deutschland und Europa.
2026 könnte sich die Metropolregion um die EXPO 2035 bewerben – eine Jahrhundertchance von internationaler Bedeutung. Das politische Berlin bekennt sich klar zur Bewerbung. Jetzt gilt es, das Engagement aller als gemeinsames Projekt zu bündeln.
In dieser Ausgabe von EXPO 2035 Berlin kommen neue Unternehmensmitglieder zu Wort und erläutern, warum sie eine EXPO in Berlin und Brandenburg unterstützen. Die EXPO 2035 versteht sich als Instrument nachhaltiger Transformation und struktureller Entwicklung. Ihr Konzept basiert auf belastbaren Kalkulationen und konkreten Plänen, die in diesem Heft vorgestellt und von Rudi Scheuermann bewertet werden.
Sie kann den Aufbruch in eine neue nachhaltige Entwicklungsphase markieren – für Berlin-Brandenburg, Deutschland und Europa.
- Keine Tags gefunden...
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
Ausgabe 1 | 2026
FRAGEN
Was bewirkt eine
Weltausstellung?
Berlin wünscht sich
Antworten
MEINUNGEN
Was denkt Berlins
Wirtschaft?
Unternehmen erkennen
das Potenzial der EXPO
PLÄNE
Was ist bereits
konkret?
Das EXPO-Konzept für
Berlin baut auf Fakten
Mut zur
Entscheidung
PROGNOSEN
Was sagt der
EXPO-Ingenieur?
Architekt Rudi Scheuermann
sieht das Großevent
als Chance
Konzepte & Zahlen: Warum eine
EXPO 2035 für Berlin einen Mehrwert
schafft und eine historische Chance
für die Metropolenregion ist
tipBerlin Premium-Abo
Zwei hochwertige Abos zu einem Preis: Das tipBerlin
PLUS-Abo* und die Jahreskarte für die Yorck Kinogruppe
NUR 280 € im Jahr statt 368,80 € – Ersparnis 89 €**
tipBerlin PLUS-Abo:
Monat für Monat 300 Tipps für Berlin:
Theater, Kino, Kunst, Konzerte, Partys,
Ausflüge, Shopping, Restaurants u.v.m
12 Ausgaben im Jahr und weitere Vorteile*
Yorck Unlimited:
Kino, so oft Du willst.
Erlebe mit der Jahreskarte so viele Filme
wie du möchtest auf großer Leinwand in allen
Yorck Kinos (gilt auch fürs ARTE Sommerkino
am Kulturforum) und erhalte zusätzlich 10%
Rabatt auf Snacks und Getränke sowie auf
das Ticket für deine Begleitung.
www.tip-berlin.de/abo
030 419 09371
Das tipBerlin Premium-Abo mit Yorck Unlimited gilt für ein Jahr. Eine Verlängerung ist nicht möglich. | * 12 Ausgaben, inkl. ePaper, zwei Editionen
im Jahr geschenkt und exklusivem Newsletter mit Angeboten, Gewinnspielen und vergünstigtem Zugang zu den tipEvents | ** Einzelpreise tipBerlin
PLUS Abonnement: 130 € und Yorck Unlimited: 238,80 € | AGB: www.tip-berlin.de/agb | Tip Berlin Media Group GmbH, Müllerstr. 12, 13353 Berlin
3
Inhalt
2026 könnte sich die Metropolregion um
die EXPO 2035 bewerben, eine Jahrhundertchance
von (inter-)nationaler Bedeutung.
Das politische Berlin signalisiert ein klares
Bekenntnis zur Bewerbung. Nun gilt es, das
Engagement aller als gemeinsames Projekt
zu bündeln.
In dieser Ausgabe von EXPO 2035 Berlin
kommen unsere zahlreichen neuen Unternehmensmitglieder
zu Wort (vielen Dank
nochmals an dieser Stelle!). Sie erklären,
wieso die Unterstützung einer EXPO in
Berlin und Brandenburg für sie relevant ist.
Die EXPO 2035 ist ein Instrument für
nachhaltige Transformation und strukturelle
Entwicklung. Ihr Konzept basiert auf
belastbaren Kalkulationen und genauen
Plänen, die in diesem Heft vorgestellt und
von Rudi Scheuermann, Ingenieur mit
Renommee und
EXPO-Erfahrung,
bewertet werden.
Die EXPO 2035 könnte
den Aufbruch in
eine neue nachhaltige
Entwicklungsphase
markieren –
in Berlin-Branden
burg, Deutschland
und Europa.
4
6
12
16
18
28
30
Veränderung ist nötig:
Welche positiven Impulse
liefert die EXPO in Berlin
wirklich?
Berlin wandelt sich:
Projekte in Berlin und
Brandenburg zeigen, wie
man zukunftsfähig plant
Wieso unterstützen Berliner
Unternehmen die EXPO?
Unsere Partner haben eine
klare Vision
Kollektiv in Start-ups
investieren: Unser Partner
Companisto stellt sich vor
Fakten statt Vorstellungen:
Der EXPO-Plan für Berlin
basiert auf einem klaren
Konzept
Blick von oben: Das
Megaprojekt EXPO verdient
unsere ganz besondere
Aufmerksamkeit!
Gemeinsam zur EXPO: Global
Goals Berlin erklärt, worum es
dem Verein 2026 geht
EXPO in Berlin
klar erklärt
BETEILIGUNG
4 | 5
Was bringt eine EXPO der Stadt und ihren Bewohner:innen
wirklich? Das Team hinter EXPO 2035 Berlin möchte den
kollektiven Wunsch nach Orientierung und Mitgestaltung
aufgreifen und offene Fragen zur Weltausstellung klären
Täglich strömen Tausende durch die
Schönhauser Allee Arcaden in Prenzlauer
Berg. Seit Mitte Januar begleitet
sie dort eine besondere Ausstellung. Mit
fünf leuchtenden Schaukästen werden
die Idee und das Konzept einer EXPO
2035 für Berlin erklärt. Die Weltausstellung
soll sich nicht nur über ein klassisches
Gelände, sondern über die ganze
Stadt erstrecken. Berlin selbst soll zum
Schauplatz für nachhaltige Innovationen
werden. Ausstellungen sollen in die Kieze
wandern, sodass Berliner:innen direkt
vor der Haustür erleben können, wie
Klimaschutz, Verkehrswende und Kreislaufwirtschaft
funktionieren.
Die Idee einer EXPO 2035 in Berlin greift
auch medial um sich und ist zunehmend
Thema in der Hauptstadt. Silvan Goede,
Centermanager der Schönhauser Allee
Arcaden, findet das Konzept inspirierend
und glaubt an das Interesse der vielen
täglichen Besucher:innen. „Wir unterstützen
bereits den World Cleanup Day, im
Rahmen dessen der Stadtraum um das
Center herum gesäubert wird. Auch versuchen
wir unseren Betrieb nachhaltiger
zu gestalten: Wir heizen bewusster und
haben auf LED-Beleuchtung umgestellt.
Wann immer es geht, prüfen wir die Einbeziehung
erneuerbarer Energien.” Für
Goede ist die Ausstellung im Einkaufszentrum
ein geeigneter Ort, um Neugier
auf die nachhaltige EXPO bei der breiten
Bevölkerung zu wecken.
V.l.n.r.: Christine Brummer von
Global Goals für Berlin e. V.;
Silvan Goede, Centermanager der
Schönhauser Allee Arcaden; Jacob
Witte von Global Goals für Berlin
e. V., und Jasmin Wagner von den
Schönhauser Allee Arcaden eröffnen
die EXPO-Ausstellung im
Center in Prenzlauer Berg
NEUGIER UND ZWEIFEL
Eine Umfrage von Global Goals für Berlin
e.V. und der EXPO 2035 Berlin GmbH
bei einem Aktionstag im Einkaufszentrum
zeigt, wie unterschiedlich Kenntnisse
von und Meinungen zu einer
potenziellen EXPO in Berlin sind. Viele
Besucher:innen, die medial weniger informiert
sind, bleiben neugierig stehen
und lassen sich die Grundidee erklären.
Eine ältere Frau kennt zwar die Vision
einer EXPO für Berlin, weiß jedoch nichts
davon, dass die potenzielle EXPO 2035
in Berlin als stadtweite, dezentrale Ausstellung
geplant ist. Sie schwärmt von
der multikulturellen EXPO 2000 in Hannover.
Besonders beeindruckt habe sie
damals der Pavillon der „orientalischen
Welt”. Ein älterer Herr hat sich bereits intensiver
mit der Berliner EXPO-Idee beschäftigt,
er zweifelt jedoch, ob Berlin
der geeignete Ort für ein Großevent mit
starker Zukunftsvision ist. Die Stadt sei
als Partymetropole beliebt, aber käme
aufgrund von unsteten Bedingungen
wie teuren Mieten als Wohnort für viele
Menschen weltweit nicht mehr in Frage.
Jüngere Besucher:innen stellen andere
Fragen: Wie sollen die Besucherströme
einer EXPO verteilt werden? Sollen noch
mehr Airbnbs auf knappem Wohnraum
entstehen? Und wer profitiert eigentlich
wirklich von der Vision dieser sauberen,
smarten Hauptstadt?
FRAGEN UND ANTWORTEN
Die Eindrücke der Umfrage zeigen: Eine
potenzielle EXPO in Berlin löst Neugier
aber auch Skepsis aus. Vielen ist das
Konzept einer dezentralen Weltausstellung
noch zu abstrakt; sie verstehen
den Mehrwert einer EXPO für ihr alltägliches
Leben in Berlin noch zu wenig.
Die EXPO 2035 versteht sich als Prozess,
der Berlin in den kommenden Jahren
und darüber hinaus verändern soll.
Die Ausstellung in den Schönhauser Allee
Arcaden ist noch bis März 2026 zu
sehen. Sie soll bestehende Fragen beantworten,
aber auch neue aufwerfen:
Das Team hinter EXPO 2035 Berlin freut
sich über eure konkrete(n) Frage(n) zur
Weltausstellung 2035 in Berlin!
Stell uns deine
Fragen!
Du findest die Idee einer EXPO in
Berlin spannend, aber stellst dir noch
wichtige Fragen? Egal, ob Bildung,
Wohnen, soziale Ungleichheiten
oder Energie: Frag einfach!
Wir antworten.
Per Mail oder via Instagram.
Instagram: expo2035_berlin
Mail: info@global goalsberlin.de
Unsere Welt verändert sich und der
Wandel ist täglich für uns alle spürbar:
bei der Arbeit, im öffentlichen
Raum, in Gesprächen mit Familie
oder Freunden.
Wir möchten den kollektiven
Wunsch nach Orientierung und
Mitgestaltung aufgreifen. Und eure
Fragen zur Zukunft Berlins und zur
EXPO 2035 in Berlin beantworten!
Die
Kraft
des
Tuns
PROJEKTE
6 | 7
Veränderung beginnt dort,
wo Menschen ins Handeln
kommen. Diese Projekte
und Menschen aus Berlin
sowie Brandenburg zeigen,
wie Ideen echte Wirkung
entfalten, wenn man
Verantwortung übernimmt
und den Mut hat, einfach
anzufangen
Experimentelle Bildungsinitiative:
Floating Berlin
Seit 2018 entwickelt der Floating e.V. die Floating University
als Natur-Kultur-Lernort im Regenrückhaltebecken des ehemaligen
Flughafens Tempelhof. Der Ort verbindet Wasserinfrastruktur,
Feuchtökosystem und temporäre Architektur
mit sozialen, kulturellen und künstlerischen Bildungsprogrammen.
Ziel ist es, diese bislang getrennten Funktionen
zu einer hybriden Infrastruktur zusammenzuführen, in der
technische, ökologische und
soziale Systeme gemeinsam
wirken. Dafür bringt Floating e.V.
Akteur:innen aus Verwaltung,
Politik und Zivilgesellschaft in einen
kontinuierlichen Dialog und
arbeitet an einer langfristigen
Perspektive für den Ort. Gleichzeitig
öffnet die Floating diesen
außergewöhnlichen Ort für Berliner:innen
und bietet in Kooperation
mit Schulen, Hochschulen
und Initiativen Umweltbildungsformate
sowie interdisziplinäre
künstlerische Programme an. Das
gemeinwohlorientierte Projekt
wurde unter anderem mit dem
New European Bauhaus Award
2023 ausgezeichnet.
„Berlin braucht Orte der
urbanen Praxis wie die
Floating University,
um ökologische Transformation
im Stadtraum
gemeinsam zu verhandeln
und zu erproben.“
David Nil Morsi, Urban
Designer, Floating e.V.
Saubere Arbeit: Kiezattacke
„Kiezattacke macht
Engagement im Kiez
sichtbar und zeigt, wie
Nachbarn Straßen, Plätze
und Parks regelmäßig
von Müll befreien.“
Janina Unger, Gründerin,
und Michael Unger, Gründer
und Geschäftsführer
Kiezattacke ist eine gemeinnützige Initiative für einen sauberen
öffentlichen Raum in Berlin. Ziel ist es, Straßen, Plätze
und Parks von Müll zu befreien und die Lebensqualität in
den Kiezen zu verbessern. Der Ansatz setzt auf einfache
und wirksame Lösungen gegen zunehmende Vermüllung
und entstand aus positiven Erfahrungen bei regelmäßigen
Clean-ups im Kiez. Kiezattacke versteht Sauberkeit als Gemeinschaftsaufgabe
und stärkt den Zusammenhalt, wenn
Nachbarinnen und Nachbarn
gemeinsam Verantwortung
übernehmen. Über die Plattform
kiezattacke.org werden gereinigte
Straßen und Orte sichtbar
gemacht und dem Thema Cleanup
eine klare Struktur gegeben.
Mitmachen können alle, ob allein
oder in der Gruppe, beim Spazierengehen
oder Gassigehen.
Der Einstieg ist bewusst niedrigschwellig.
30 bis 60 Minuten Zeit,
eine Greifzange und ein Müllbeutel
reichen aus. Die Vision ist
klar. Ganz Berlin in einer Stunde
sauber machen, wenn rund
10.000 Menschen gleichzeitig die
etwa 10.000 Straßen der Stadt
reinigen.
www.kiezattacke.org |
Sustainable Development Goals (Erläuterung s. S. 10)
11 12 13 15 17
www.floating-berlin.org |
Sustainable Development Goals (Erläuterung s. S. 10)
3 4 6 9 11 13 17
Enger zusammenwachsen
mit GemeinsamKiez
Hinhören: Orchester
des Wandels
Klima-, Natur- und Artenschutz versteht das Projekt Orchester
des Wandels Deutschland e.V. als Teil seines kulturellen
Auftrags. Musiker:innen aus ganz Deutschland setzen sich in
kreativen Konzertformaten mit der Klimakrise auseinander
und nutzen die Kraft der Musik, um für nachhaltiges Handeln
zu sensibilisieren. Ziel ist es, den Wandel hin zu einer
nachhaltig lebenden Gesellschaft mitzugestalten und den
Planeten für kommende Generationen
zu bewahren. Gleichzeitig
arbeitet das Netzwerk daran, den
eigenen CO 2
-Fußabdruck zu verringern,
und entwickelt gemeinsam
mit Wissenschaftler:innen
und Expert:innen Strategien zur
Emissionsreduktion. Regelmäßige
Benefizkonzerte unterstützen Projekte
in Madagaskar und Brasilien
sowie regionale Initiativen im Klima-
und Naturschutz. Gegründet
wurde der Verein 2020 aus einer
Initiative von Musiker:innen der
Staatskapelle Berlin, nachdem sich
bereits zuvor Aktive aus mehreren
Städten vernetzt hatten.
„Klima- und Naturschutz -
in unseren Ohren ist
das Musik!“
Markus Bruggaier,
Gründer Orchester des
Wandels
„GemeinsamKiez bringt
Nachbarn zusammen,
die gemeinsam Berlin
sicher, sozial und klimaneutral
machen.“
Lu Yen Roloff, Geschäftsführerin
Plan B 2030
GemeinsamKiez ist ein Programm
für Nachbar:innen, die
ihren Kiez sozial, solidarisch und
klimafreundlich gestalten wollen.
In vielen Berliner Nachbarschaften
fehlen Gemeinschaft und
Austausch, während sich viele
Menschen mehr Miteinander,
Unterstützung und ein lebendiges
Wohnumfeld wünschen.
GemeinsamKiez begleitet Menschen
dabei, eigene Nachbarschaftsgruppen
aufzubauen und
konkrete Veränderungen umzusetzen.
In praxisnahen Trainings
lernen die Teilnehmenden, wie
sie Kontakte knüpfen, Treffen organisieren
und Projekte realisieren.
Das Programm richtet sich an alle unabhängig von ihrer
Erfahrung und erfordert lediglich Motivation sowie etwa
zwei Stunden Zeit pro Woche. Nach der Teilnahme stehen
Materialien und Begleitangebote wie Handbücher und Coachings
zur Verfügung. GemeinsamKiez stärkt soziale Teilhabe,
wirkt Einsamkeit entgegen und macht Nachbarschaften
widerstands- und zukunftsfähig.
www.2030planb.de/gemeinsam-kiez |
Sustainable Development Goals (Erläuterung s. S. 10)
3 10 11 12 13 14 15
www.orchester-des-wandels.de |
Sustainable Development Goals (Erläuterung s. S. 10)
4 7 9 10 11 12 13 14 17
PROJEKTE
8 | 9
Vollständig erneuerbar: Neue
Energien Forum Feldheim
Vorhandenes sinnvoll nutzen:
ReCircle Impact (RCI)
ReCircle Impact (RCI) stellt eine intelligente Infrastruktur für
eine zirkuläre Zukunft. Die KI-gestützte Plattform hilft dabei,
ungenutzte Gegenstände zu erkennen, zu erfassen und
wieder in den Umlauf zu bringen, sodass aus ungenutztem
Besitz wertvolle Ressourcen werden und Abfall sowie CO 2
-
Emissionen sinken. Für Haushalte
startet RCI die App LessUp, die Ausmisten
besonders einfach macht.
Ein Foto genügt, um Gegenstände
zu erkennen, ihren Zustand zu bewerten
und passende Optionen
wie Verkauf, Spende oder Recycling
vorzuschlagen. So wird es
leichter, Dinge weiterzugeben statt
sie zu lagern oder wegzuwerfen.
Gleichzeitig bietet RCI Recyclingbetrieben
und zirkulären Plattformen
eine Programmierschnittstelle, mit
Hilfe derer Prozesse und Logistik
effizienter gemacht und alle Beteiligten
im Kreislauf vernetzt werden
können. Besonders in Städten wie
Berlin, wo Platzmangel und Sperrmüll
die Systeme stark belasten,
trägt der Ansatz dazu bei, Städte
lebenswerter zu gestalten.
„RCI ist überzeugt, dass
Berlin eine nachhaltige
und gerechte Stadt werden
kann, wenn Ressourcen
im Kreislauf bleiben,
Menschen mitgestalten
und und ungenutzte Dinge
nicht zu Abfall werden.“
Laurent Petit und Theresa
Schuhmann, Gründer:innen
von RCI
„Klimaschutz und
Energiewende gelingen
nur mit Wissen – und
genau das vermitteln
wir in Feldheim.“
Doreen Raschemann,
Vorsitzende von
Neue Energien Forum
Feldheim e.V.
Mit dem Neue Energien Forum
Feldheim ist im brandenburgischen
Feldheim ein weithin
beachtetes Praxisbeispiel für
die Energiewende entstanden.
Das Forum zeigt anschaulich,
wie eine vollständig erneuerbare
Energieversorgung im Alltag
funktionieren kann. Besucher:innen
erhalten Einblicke in eine
regionale Energieversorgung aus
Windkraft, Solarenergie und Biogas.
Feldheim produziert Strom
und Wärme unabhängig und
nutzt dafür eigene Netze. Das
Forum dient dabei nicht nur als
Ausstellungsort, sondern auch
als Plattform für Austausch und
Wissenstransfer. Führungen und
Veranstaltungen richten sich an Kommunen, Fachpublikum,
Schulklassen und die interessierte Öffentlichkeit. Das Projekt
macht deutlich, dass die Energiewende vor Ort umsetzbar
ist, wenn technisches Know-how und gemeinschaftliches
Engagement zusammenkommen.
www.nef-feldheim.info
Sustainable Development Goals (Erläuterung s. S. 10)
7 8 11 12 13 17
www.recircleimpact.com/de |
Sustainable Development Goals (Erläuterung s. S. 10)
11 12 13 17
Die 17 Nachhaltigkeitsziele
der Vereinten
Nationen
Sicherheit als Standard:
FemRide
Jede dritte Frau in Berlin hat negative Erfahrungen in Taxis oder mit
Fahrdiensten gemacht oder schränkt ihre Mobilität aus Sicherheitsgründen
ein. FemRide bietet dafür eine Lösung als erste sichere
Mobilitätsplattform Europas, die Frauen mit Frauen verbindet. Seit
September 2025 vermittelt FemRide in Berlin über eine eigene
App Fahrten von weiblichen Fahrgästen
an ausschließlich weibliche Fahrerinnen
mit Ausweisverifizierung, Live-
Tracking und SOS-Button. Sicherheit ist
dabei kein Zusatz, sondern Standard.
Gleichzeitig schafft FemRide flexible
Arbeitsmöglichkeiten und begleitet
Frauen unabhängig von ihrem Hintergrund
auf dem Weg in die Selbstständigkeit.
Mit über 25 Fahrerinnen,
mehr als 1.000 Nutzerinnen und starken
Partnerschaften zeigt FemRide, dass
Berlin bereit ist für sichere und inklusive
urbane Mobilität.
www.femride.de |
Sustainable Development Goals
(Erläuterung s. S. 10)
5 8 10 11
„FemRide bedeutet
sichere Mobilität von
Frauen und vulnerablen
Gruppen im urbanen
Raum, als Grundlage für
Freiheit und Teilhabe.“
Dr. Kerstin Wendt,
Co-Gründerin FemRide
Werde Projekt bei uns!
Über 1.000 Projekte sind Stand Februar 2026 auf unserer SDG-
Map eingetragen. Ob Start-up oder mittelständische Firma,
ob NGO, Forschungsinstitut oder Bürgerinitiative: Weitere
Akteur:innen, die als Projekte mit zukunftsträchtigem Mehrwert
die Öffentlichkeit suchen, sind eingeladen, sich bei
uns zu registrieren und Teil der wirkungsvollen Global Goals
Community zu werden!
www.globalgoalsberlin.de/projekte
Ich sage JA ZUR
EXPO 2035 BERLIN
Ja zur EXPO 2035 – jetzt unterstützen!
Die Weltausstellung ist eine Einladung
an uns selbst und an die globale
Gemeinschaft, Zukunftsfähigkeit
gemeinsam zu denken und umzusetzen.
Mit der Bewerbung Deutschlands um
die EXPO 2035 setzt Berlin ein sichtbares
Zeichen für Aufbruch und Zusammenhalt!
Unsere Bitte an euch: Setzt jetzt mit eurem
Namen ein Zeichen für eure Unterstützung
der EXPO 2035 in Berlin.
www.expo2035-berlin.com/unterstuetzen
„Ja zur
EXPO“
aus der
Wirtschaft
„Wir von Viva la Wald unterstützen
die EXPO 2035 Berlin
GmbH und Global Goals für
Berlin e.V., weil sie genau den
Anspruch teilen, den wir täglich
leben: Nachhaltigkeit darf kein
abstraktes Ziel bleiben, sondern
muss im Hier und Jetzt sichtbar
umgesetzt werden. Mit Viva la
Wald pflanzen wir schon heute
die Bäume für die EXPO 2035
und freuen uns darauf, wenn
Berlin Gastgeber der Weltausstellung
und unsere heutigen
Maßnahmen sichtbar werden.“
SEBASTIAN MAGER UND
FREDERIK RENTSCHE
GRÜNDER VIVA LA WALD GMBH
Berliner Unternehmen
mit unterschiedlichem
Hintergrund, aber einem
gemeinsamen Anspruch:
nachhaltige Veränderung.
Neue Mitglieder von Global
Goals für Berlin e.V. beziehen
Stellung zur EXPO-Vision und
erläutern, warum sie in ihr
einen relevanten Impuls für
die zukünftige Entwicklung
Berlins sehen
„Wir unterstützen Global Goals für
Berlin e.V., weil wirtschaftliches
Handeln und gesellschaftliche
Verantwortung für uns zusammengehören.
Die EXPO 2035 ist
eine Einladung, diese Haltung gemeinsam
in die Zukunft zu tragen.“
ANNA MEDITSCH
ASSOCIATE PARTNER WBRE WATER-
BOUND REAL ESTATE BERLIN GMBH
MITGLIEDER
12 | 13
„Wir unterstützen Global Goals für
Berlin e.V. und die EXPO-Initiative, weil
wir Mobilität als einen zentralen Hebel
für ein zukunftsfähiges Berlin sehen.
Unsere Mission ‚cities for people, not
cars‘ passt nahtlos zu den Zielen des
Projekts – gemeinsam möchten wir
zeigen, wie moderne Mobilität dazu
beitragen kann, die Stadt lebenswerter
zu gestalten.“
„Nachhaltigkeit beginnt für uns auf der
Beziehungsebene: Menschlicher Umgang
auf Augenhöhe, vertrauensvoll
und wertschätzend – diese Attribute
sind uns wichtig. Darüber hinaus verfolgen
wir auch handfeste Ziele im
Sinne der ökologischen Nachhaltigkeit:
Die Nutzung regenerativer Energien,
ein schonender Ressourcenumgang,
Wertstoffkreisläufe und Umweltschutz
sind wesentliche Bestandteile unseres
Selbstverständnisses. Darum unterstützen
wir die Idee, Berlin zur nachhaltigen
Weltmetropole zu machen
und sich im Rahmen der EXPO 2035
entsprechend zu positionieren.“
SILVIO SCHOBINGER
GESCHÄFTSFÜHRER GOERZWERK GMBH &
CO.KG & EIGENTÜMER GOERZWERK
CHRISTOPH HAHN
GENERAL MANAGER BOLT DEUTSCHLAND
„Mit Nachhaltigkeit gegen die Krisen
unserer Zeit: Wir wollen zeigen, dass
„nachhaltig“ nicht unnütz oder teuer ist,
sondern zum echten Erfolgsfaktor der
Zukunft wird. Dafür haben wir Green City
Solutions GmbH gegründet und wollen
gemeinsam mit Global Goals für Berlin
e.V. und der EXPO 2035 Berlin GmbH
unsere Kräfte bündeln und mehr tun für
eine möglichst nachhaltige Entwicklung
Berlins, Deutschlands und der Welt.“
PETER SÄNGER
CO-GRÜNDER & GESCHÄFTSFÜHRER
GREEN CITY SOLUTIONS GMBH
„Ich bin Mitglied bei Global Goals für Berlin
e.V., um nachhaltige Lösungen voranzubringen
– besonders im Bereich grüne Energie,
wo Innovation und Klimaschutz direkt zusammenkommen.“
CLAUDIA KLEEBAUM
GESCHÄFTSFÜHRERIN ENERGIESERVICE KLEEBAUM
„Als internationale Wirtschaftshochschule
unterstützen wir die SDGs und die
Bewerbung Berlins um die EXPO 2035,
weil sie zentrale Zukunftsfragen wie
Nachhaltigkeit, Innovation und globale
Zusammenarbeit adressieren. Diese
Themen sind eng mit unserer Lehre,
Forschung und unserem gesellschaftlichen
Anspruch verbunden.“
PROF. FRANK JACOB
REKTOR ESCP BUSINESS SCHOOL
„Seit der EXPO 2010 in Shanghai begleiten
wir Weltausstellungen weltweit
und kennen deren positiven
Einfluss auf Städte, Infrastruktur und
gesellschaftlichen Dialog. Diese Erfahrung
möchten wir in die Berliner
EXPO-Bewerbung einbringen und
aktiv zur nachhaltigen Entwicklung
der Gastgeberstadt beitragen.“
JENS GIESSLER
CO-CEO BEWUNDER
„Es geht um so viel mehr, als die Weltausstellung!
Es geht um die Zukunftsfähigkeit
unserer Hauptstadt und die gestalten wir
nicht irgendwann, sondern jetzt.“
JUSTUS HAGEL
GRÜNDER PADELBROS GMBH
„Die EXPO 2035 in Berlin ist mehr als eine
Weltausstellung – sie ist Motor für nachhaltige
Stadtentwicklung der Metropolregion
und hat das Potenzial, die Bauwende vom
Diskurs in die Realität zu überführen. Das
dezentrale Konzept eröffnet eine Vision,
Architektur innovativ und kollektiv zu verwirklichen:
mit verantwortungsvollem Kreislaufdenken,
regenerativer Stadtentwicklung und
nachhaltigen Materialien für eine gemeinwohlorientierte
Zukunft.“
MARVIN BRATKE
MANAGING PARTNER BETA REALITIES GMBH
„Berlin ist eine Stadt mit unfassbarem
Potenzial, auch für Großveranstaltungen.
Die EXPO 2035 gibt uns
die Chance, unsere Stadt weltweit
zu präsentieren und nachhaltige
wirtschaftliche Impulse für Deutschland
und Europa zu setzen. Aus
diesem Grund unterstützen wir von
Wachschutz diese Initiative sehr
gerne.“
MARCO WIELAND
GESCHÄFTSFÜHRER
WACHSCHUTZ BERLIN
„Wir unterstützen Global Goals für Berlin
e.V. als Plattform für ein neues, gemeinschaftliches
Miteinander, das freiheitlich-demokratische
Werte mit sozialer
Gerechtigkeit und ökologischer Nachhaltigkeit
vereint. Unser Ziel ist es, den
Wirtschaftsstandort Deutschland durch
digitale Innovationen so mitzugestalten,
dass verantwortungsvolles Handeln und
ökonomische Profitabilität untrennbar
zusammengehören.“
„Wir unterstützen die EXPO 2035 und
den Verein Global Goals für Berlin
e.V., weil sie nachhaltige Entwicklung,
internationale Zusammenarbeit und
zukunftsorientierte Innovationen
fördern. Als SammlerUsinger Rechtsanwälte
möchten wir gesellschaftliche
Verantwortung übernehmen, aktiv zur
Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft
beitragen und damit einen Beitrag zur
positiven Entwicklung von Gesellschaft
und Wirtschaft leisten.“
SABINE USINGER
MANAGING PARTNERIN
SAMMLERUSINGER RECHTSANWÄLTE
PARTNERSCHAFT MBB
MAREN & MATTHIAS WAGENER
GESCHÄFTSFÜHRER VAST FORWARD GMBH
„Gesundheit ist das Fundament einer zukunftsfähigen
Stadt. Als mkk – meine krankenkasse
freuen wir uns außerordentlich,
nun Mitglied bei Global Goals für Berlin e.V.
zu sein. Für uns bedeutet Verantwortung
nicht nur die Versorgung im Krankheitsfall,
sondern die aktive Gestaltung eines
gesunden Lebensumfelds. Wir bringen sehr
gerne unsere Expertise für Prävention und
soziale Nachhaltigkeit ein, damit Berlin nicht
nur grüner, sondern auch gesünder wird.“
ANJA WOLFSOHN-BRAND
GESCHÄFTSBEREICHSLEITERIN CONSULTING
MKK – MEINE KRANKENKASSE
MITGLIEDER
14 | 15
„Wir als Capa Vista – KI-Beratungsunternehmen
und zertifizierter Bildungsträger – unterstützen
die EXPO 2035 in Berlin, weil sie eine einzigartige
Plattform bietet, um technologische Innovation,
Bildung und gesellschaftlichen Fortschritt weltweit
sichtbar zu machen. Wir stehen für Fortschritt, Verantwortung
und Aufklärung im Umgang mit Künstlicher
Intelligenz und setzen uns dafür ein, dass KI
verständlich, zugänglich und sinnvoll eingesetzt
wird. Die EXPO 2035 ist für uns ein starkes Symbol,
um diese Vision gemeinsam mit Politik, Wirtschaft
und Gesellschaft Wirklichkeit werden zu lassen.“
„Als Planungsbüro mit Standorten
in Berlin und im Schwarzwald
brennen wir darauf, die
Stadt der Zukunft aktiv menschenzentriert
und nachhaltig
mitzugestalten. Die EXPO 2035
ist für uns ein entscheidender
Hebel, um Berlin durch die
SDGs zu einem nationalen und
internationalen Vorbild für eine
lebenswerte Bauwende zu
machen.“
GABRIELA UND RUBEN HAUSER
GESCHÄFTSFÜHRER BUEROHAUSER
DAVID GERNERT
GESCHÄFTSFÜHRER CAPA VISTA
„Als junger Unternehmer erlebe ich jeden Tag,
wie aus Begegnungen Ideen entstehen – und aus
Ideen Verantwortung wird. Die SDGs sind für mich
ein Kompass: für nachhaltiges Wirtschaften, faire
Partnerschaften und eine lebendige Stadtkultur.
Berlin war schon immer ein Labor für Zukunft, eine
EXPO 2035 bietet die Chance zu zeigen, dass ökonomischer
Erfolg, ökologische Verantwortung und
kulturelle Strahlkraft zusammengehören.“
NICO MOHAMMADI
GRÜNDER & BETREIBER YSY AGENCY / YSY BAR /
AVUS TRIBÜNE
„Recht schafft den Rahmen für nachhaltige
Entwicklung – und genau darin sehen wir
unsere Verantwortung. Wir unterstützen
Global Goals für Berlin e.V. und die EXPO
2035, weil wir überzeugt sind, dass unternehmerische
Initiative Hand in Hand mit der
Stadt Berlin ein positives Zeichen für den
Standort setzen kann.“
DR. MARKUS WIEDEMANN
PARTNER UND RECHTSANWALT BEI ZIRNGIBL
RECHTSANWÄLTE PARTNERSCHAFT MBB
Als Berliner Familienunternehmen in
dritter Generation unterstützen wir
vom Fotostudio Urbschat Berlin die
Bewerbung Berlins für die Expo 2035
zu 100 Prozent, weil sie eine historische
Chance für unsere Stadt und kommende
Generationen ist. Die Weltausstellung
steht für Vision, Modernisierung,
nachhaltige Entwicklung und dringend
notwendige Investitionen in Infrastruktur,
Mobilität und Stadtentwicklung, die Berlin international neu positionieren
würden. Zugleich setzt sie starke wirtschaftliche Impulse für Gastronomie,
Hotellerie und Mittelstand und ist damit ein kraftvolles Zeichen für Aufbruch
und Zukunftssicherung.
Werden Sie
Unternehmens
mitglied!
Ökologie und Ökonomie sind kein
Widerspruch. Ziel unserer Aktivitäten
ist eine sozial gerechte, ökologisch
nachhaltige und ökonomisch
stabile Stadt.
Werden Sie Teil unseres wachsenden
Netzwerks, profitieren Sie von
regelmäßigen Updates und Einladungen
zu Mitgliederformaten.
YVONNE HUBER & DANIELA URBSCHAT FOTO STUDIO URBSCHAT BERLIN GMBH
Transformation als
Gemeinschaftsprojekt
Gemeinsam in gute Ideen investieren:
Warum Companisto und die Companisten
ein Modell für die EXPO 2035 sind
EIN GASTBEITRAG VON DAVID RHOTERT
Die EXPO 2035 in Berlin soll zeigen, wie
nachhaltige Transformation gelingt. Doch
Transformation beginnt nicht mit Technologie.
Sie beginnt mit Menschen. Mit
Menschen, die Kapital, Wissen und Mut
bündeln. Mit Menschen, die Innovation
nicht delegieren – sondern selbst ermöglichen.
Genau hier stehen Companisto
und die Companisten im Zentrum.
KAPITAL & COMMUNITY
Über zehntausend Menschen investieren
gemeinschaftlich in Start-ups: Das
ist der Grundgedanke hinter Companisto.
Sie finanzieren neue Technologien,
skalieren nachhaltige Geschäftsmodelle
und unterstützen Gründer:innen aktiv
mit Know-how und Kontakten. Das ist
kein abstraktes Konzept. Das ist gelebte
Innovationsgesellschaft.
Seit 2012 arbeiten wir daran, Startup-
und Business-Angel-Investing radikal
zu vereinfachen. Digitalisierung hat es
möglich gemacht, tausende Investor:innen
effizient in einer schlanken Transaktion
zu bündeln.
Über 320 Millionen Euro sind so
bereits in hunderte Start-ups geflossen.
Companisto ist heute das größte Business-Angel-Netzwerk
der D-A-CH-Region.
Doch entscheidend ist nicht die
Größe. Entscheidend ist die Struktur:
Viele Menschen wirken gut zusammen,
wenn sie effektiv organisiert sind. Wir
als Companisto-Team verstehen uns als
Superconnector – als Infrastruktur, die
Kapital, Kompetenz und Community zusammenführt.
Companisten sind keine passiven
Geldgeber:innen. Sie eröffnen Standorte,
gewinnen Kund:innen, vermitteln
strategische Partner:innen oder werden
selbst Teil der Start-up-Teams. In unserer
Helpers Community bündeln Investor:innen
ihre Expertise systematisch. Wenn
innerhalb von 60 Minuten qualifizierte
Vertriebsleads entstehen, zeigt das, was
kollektive Intelligenz leisten kann. Das ist
die Kraft des positiven Unternehmertums!
Deutschland hat kein Ideenproblem,
sondern ein Beteiligungsproblem.
Noch immer investieren nur wenige
Menschen in junge Unternehmen. Wir
glauben: Eine Innovationsgesellschaft
entsteht erst, wenn ein breiter Querschnitt
der Bevölkerung beteiligt ist. Deshalb
gibt es neben dem Angel Club auch
die Möglichkeit, mit kleineren Beträgen zu
investieren. Viele beginnen früh, wachsen
hinein und entwickeln ein unternehmerisches
Mindset. 38 Prozent unserer Investor:innen
sind zwischen 18 und 39 Jahre
alt. Nachwuchs entsteht nicht durch Appelle,
sondern durch Zugang.
BERLIN GESTALTET MIT
Berlin will bis 2035 klimaneutral sein
und die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele erreichen.
Das gelingt nur mit skalierbaren
Innovationen – in Energie, Mobilität,
Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung.
Doch Innovationen brauchen Kapital.
Wenn Berlin der Welt 2035 etwas zeigen
will, dann nicht nur Technologien,
sondern eine echte Beteiligungskultur.
Eine Stadt, in der Menschen mitfinanzieren,
mitdenken und mitgestalten.
Was würde sich verändern, wenn es
für 18-Jährige selbstverständlich wäre,
sich an Start-ups zu beteiligen?
Wenn nicht nur Vermögende investieren,
sondern viele? Wenn wir uns
mehr am Machen erfreuen würden?
Je mehr Menschen Innovation stützen,
desto mehr Probleme können wir lösen.
Die EXPO in Berlin kann sichtbar machen,
dass Transformation ein Gemeinschaftsprojekt
ist. Und sie beginnt mit uns.
Mehr Infos unter www.companisto.com
MITGLIEDER
16 | 17
Zukunft vor Augen
Bis zur EXPO soll Berlins Wirtschaft wachsen und
zukunftsfähig werden. Ein nachhaltiges Netzwerk formt sich
EXPO in Berlin:
Motor des
Aufbruchs
EXPO KONZEPT
18 | 19
Die potenzielle EXPO 2035 in Berlin hat die Phase grundlegender
Konzeptüberlegungen verlassen. Konkrete Planungen und
belastbare Kalkulationen skizzieren eine Weltausstellung, die einen
substanziellen Beitrag zur Stadtentwicklung Berlins leisten kann
Wenn Großveranstaltungen in eine gemeinsame
Leitidee eingebettet sind,
können sie Wirkungen entfalten, die über
die Dauer des Ereignisses hinausreichen.
An der Planung für die EXPO 2035 in
Berlin sind erfahrene Firmen beteiligt,
beispielsweise das internationale Planungsbüro
Arup, das schon andere
World EXPOs mitgestaltet hat und PricewaterhouseCoopers
(PwC), ein unabhängiges
Wirtschaftsprüfungsbüro.
Die EXPO 2035 in Berlin soll als flächendeckendes
Event in der ganzen Stadt
erlebbar sein, aber wie setzt man ein
milliardenschweres, ein halbes Jahr
andauerndes Event wie die EXPO
wirklich so um, dass es für die ganze
Stadtgesellschaft einen Mehrwert
bietet, bestenfalls über seine
eigentliche Dauer hinaus?
VON BEGINN AN NACHHALTIG
Kritische Stimmen warnen vor wirtschaftlichen
und strukturellen Belastungen
durch eine EXPO in Berlin. Befürworter:innen
hingegen sehen in ihr die
Chance, überfällige Entwicklungen in
der Stadt zu ermöglichen und zu beschleunigen.
Über Jahre habe sich die
Haltung zu Weltausstellungen verändert,
sagt Rudi Scheuermann von Arup, der
das Konzept für die EXPO in Berlin mitentwickelt
hat und schon an der Planung
anderer World EXPOs mitwirkte. Früher
seien EXPOs häufig als abgeschlossene
Gelände und Ereignisse konzipiert
worden, mit dem Ergebnis, dass nach
dem Event ungenutzte Flächen und
hohe Kosten für die Städte geblieben
seien. Das sei unverantwortungsvoll
im Umgang mit Ressourcen und Steuergeldern.
„Heute konzipiert man vermehrt
von Beginn an nachhaltig”, sagt
Scheuermann. Das Berliner EXPO-Konzept-Team
hat mittlerweile konkrete Pläne
und belastbare Kalkulationen für ein
Großevent vorgelegt, das als Motor des
Aufbruchs für Berlin fungieren könnte.
Potenziell
100.000
Arbeitsplätze¹
(z.B. Osaka 2025)
2,1 Mrd. €
Gesamtumsatz²
1 Mrd. €
Ticketeinnah
men²
2,35 Mrd. €
Investition in die
Infrastruktur des
Hauptstandorts²
*¹ EXPO 2035 Berlin GmbH
² PwC Strategy&
190
Nationen
vertreten²
30 Mio.
Besucher:innen
in 6 Monaten²
22 Mrd. €
BIP Wachstum für
Deutschland²
685 Mio. €
zusätzliche
Staatseinnahmen
für stadtweite
Modernisierungen²
Synergien statt Stillstand
EXPO oder Olympische Spiele: Die öffentliche Entweder-Oder-Debatte
verkennt, dass jetzt der Moment sein könnte, um Berlin durch strategisch aufeinander
abgestimmte Großveranstaltungen neu zu justieren. Vorhandene
Prozesse könnten gebündelt und daraus nachhaltigen Effekte für die kommenden
Jahrzehnte abgeleitet werden
Die nächsten zwanzig Jahre in Berlin
könnten prägend sein. Die Stadt, seit der
Wende 1989 zu einem Symbol für Freiheit
und gesellschaftlichen Wandel geworden,
steht erneut an einem Wendepunkt.
Wie in ganz Deutschland, in Teilen
Europas und weltweit sind soziale Spaltungen,
eine wachsende Unsicherheit
und die Unzufriedenheit mit dem Status
quo deutlich spürbar. Und das in einer
Zeit, in der nachhaltige Lösungen dringlicher
denn je sind und technologische
Entwicklungen in immer kürzeren Zyklen
grundlegende Veränderungen auslösen.
Auch in Berlin besteht 2026 dringender
Handlungsbedarf, um Lebensqualität,
Demokratie und Frieden langfristig
zu sichern. Eine EXPO 2035 könnte
gewinnbringende Prozesse in Gang setzen.
Mehrere Großveranstaltungen, die
EXPO, die Internationale Bauausstellung
(IBA), das 800-jährige Stadtjubiläum und
mögliche Olympische Spiele könnten,
strategisch aufeinander abgestimmt, zu
einem Katalysator für noch einschneidendere
gesellschaftliche Veränderungen
werden. Ob und in welchem
Umfang aus aufeinanderfolgenden
Großveranstaltungen eine positive gesellschaftliche
und wirtschaftliche Dynamik
entsteht, hängt von der konkreten
Ausgestaltung und Umsetzung ab.
VOM EVENT ZUR ENTWICKLUNG
Das Berliner EXPO-Konzept denkt Großveranstaltungen
nicht als konkurrierende
Einzelereignisse, sondern als aufeinander
aufbauende Entwicklungsschritte. In
Berlin wird derzeit vor allem die Frage
„EXPO oder Olympia?“ diskutiert. Die EX-
PO 2035 könnte eine Art Auftakt bilden:
als Impuls für die Modernisierung bestehender
Gebäude, den Ausbau barrierefreier
Mobilität und die Aufwertung des
öffentlichen Raums. Geplante „EXPO-
Villages“ und Pavillons sind von Beginn
an so konzipiert, dass sie weitergenutzt
werden können, etwa als Wohnraum,
Arbeitsorte oder soziale Infrastruktur.
Darauf aufbauend könnten die Olympischen
und Paralympischen Spiele vorhandene
Strukturen weiterentwickeln,
statt neue zu errichten. Sportstätten,
Veranstaltungsorte sowie Presse- und
Medieninfrastruktur würden ergänzt,
angepasst und temporär erweitert.
Entscheidend ist jedoch die Perspektive
über beide Ereignisse hinaus: In
der sogenannten „Legacy-Phase“ sollen
ehemalige EXPO- und Olympiaflächen
dauerhaft in die Stadt Berlin integriert
werden, als Wohnquartiere, Bildungsund
Gemeinschaftsräume, grüne Frei-
2026
2027
2028
2029
2030
2031
2032
2033
2034
2035
2036
2037
2038
2039
2040
2041
2042
2043
2044
800-Jahr-Feier Berlin
IBA
Stadtentwicklung, angetrieben von
den Berliner:innen
Effiziente und nachhaltige Modernisierung
der Infrastruktur
Positionerung Berlins als globaler
Maßstab für Innovation und
Resilienz
EXPO
2035
Olympia
2040/44
EXPO KONZEPT
20 | 21
flächen und öffentlich zugängliche
Sportanlagen. So entsteht ein langfristiger
Prozess, der bestehende Ziele der
Stadtentwicklung vorantreibt.
DREI MÖGLICHE MAIN VENUES
Die „Main Venue“ ist das zentrale Element
der EXPO 2035. Sie ermöglicht die
gezielte Entwicklung eines wichtigen
Stadtgebiets und schafft bleibende Infrastruktur:
barrierefreie Verbindungen,
Grünflächen, Wasserflächen sowie Räume
zum Arbeiten, Lernen und Freizeitgestalten.
Berlin verfügt über eine Reihe
von Standorten, die für eine Veranstaltung
von der Größenordnung einer
Weltausstellung geeignet sind.
„Wir haben drei Standorte, die
grundsätzlich infrage kommen“, sagt
Rudi Scheuermann von Arup. „Der
CleanTech Business Park in Marzahn ist
von der Größe her geeignet und gut angebunden,
liegt aber nicht an einem Ort,
der für internationale Gäste besonders
repräsentativ für Berlin ist. Die Anreise ist
vergleichsweise lang, und auch die Straßen
und Verkehrsanbindungen müssten
für eine EXPO noch deutlich ausgebaut
werden, da bei Großveranstaltungen
zusätzlicher Individualverkehr entsteht.“
Eine zweite Option ist laut Scheuermann
ein Gelände in der Nähe des Flughafens
TXL Berlin
CleanTech
Business Park
Flughafen BER
Schönefeld. „Dort sehen wir großes Entwicklungspotenzial,
auch als Wirtschaftsstandort.
Hinzu kommt, dass die Flächen
Berlin und Brandenburg gemeinsam gehören.
Das eröffnet die Möglichkeit, die
Region partnerschaftlich weiterzuentwickeln,
etwa durch neue Regionalbahnverbindungen
oder eine mögliche Verlängerung
der U7. Das sind Investitionen,
die sich über die EXPO hinaus lohnen
würden.“
Tegel als dritte Standortoption
wird vom EXPO-Konzept-Team favorisiert.
„Unser klarer Fokus liegt derzeit
EXPO 2035
Impulse für einen zukunftsfähigen
Standort
Verbesserung der städtischen
Konnektivität und
barrierefreien Infrastruktur
durch gezielte Modernisierungen
Nachrüstung und Erneuerung
bestehender Gebäude
und Anlagen
Aufwertung des öffentlichen
Raums durch neue
Grün- und Freiflächen
Bau eines „EXPO-Villages“,
welches als Wohnanlage
genutzt wird
Vorbereitung geeigneter
Zonen für nationale und
internationale Pavillons
Bau von temporären und
permanenten Pavillons
Einrichtung moderner
Presse- und Rundfunkzentren
OLYMPISCHE UND
PARALYMPISCHE
SPIELE 2040/44
Weiterdenken und
Weiternutzen
Umgestaltung bestehender
Strukturen
Nutzung des EXPO-Villages
als olympisches Dorf
Bau oder Modernisierung
notwendiger Sportstätten
und Veranstaltungsorte
Nutzung großer EXPO-
Pavillons als temporäre
olympische Wettkampfstätten
Weiterverwendung und
Anpassung der Presseund
Medienzentren für
internationale Anforderungen
auf dem Gelände der Urban Tech Republic
in Tegel“, so Rudi Scheuermann.
„Das Areal ist zentral gelegen, verfügt
über großes Potenzial und befindet sich
bereits in einem Entwicklungsprozess,
der zuletzt vor allem aus finanziellen
Gründen leider ins Stocken geraten ist.
Eine EXPO könnte hier gezielt unterstützen,
durch Investitionen in Infrastruktur
und durch internationale Sichtbarkeit,
sodass das Gelände nach dem Event
langfristig als Innovationsstandort funktionieren
kann.“
LEGACY 2045…
UND DARÜBER
HINAUS
Langfristige Stadtentwicklung
sichern
Umwandlung des olympischen
Dorfes und der EX-
PO-Villages in dauerhaften
Wohnraum, inklusive
sozialem Wohnungsbau
Vollständige Integration
der neuen Mobilitäts- und
Barrierefreiheitsinfrastruktur
ins städtische Netz
Öffnung der olympischen
Sportstätten für die Bevölkerung
nach den Spielen
Transformation permanenter
Pavillons in flexible
Arbeits-, Bildungs- und
Gemeinschaftsräume
Entwicklung eines zusammenhängenden
grünen
Netzwerks, in das ausgewählte
EXPO-Pavillons als
Freizeitorte eingebettet
werden
Doppelte Kraft für Tegel!
Tegel bietet genügend Raum, um EXPO-Main Venue und Urban Tech
Republic parallel zu entwickeln. Beide Projekte profitieren voneinander
und kommen der langfristigen Entwicklung Berlins zugute. Die Grafiken
zeigen den Masterplan des nachhaltigen EXPO-Konzepts für Tegel, vom
Istzustand bis hin zur Nachnutzung als innovatives, neues Stadtquartier
Das Tegel-Areal hat außergewöhnliche
Dimensionen: Auf rund 500 Hektar lassen
sich die Main Venue der EXPO 2035 und
die Urban Tech Republic, die seit 2018
von der landeseigenen Tegel Projekt
GmbH als Forschungs- und Wirtschaftsstandort
für nachhaltige urbane Techno-
logien entwickelt wird, gleichzeitig realisieren.
Beide Entwicklungen können zur
Fertigstellung der bestehenden TXL-Berlin-Planung
führen.
Nach dem Ende der Weltausstellung
fließt das EXPO-Areal nahtlos in
den TXL-Masterplan ein. Zentrale Ach-
AKTUELLER ZUSTAND 2025
Unbebaut – nur Plan, ohne Infrastruktur
Weiterentwicklung der dargestellten Fläche der Urban Tech
Republic (UTR)
Sicherung der dargestellten Fläche zur Errichtung der
Main Venue der EXPO 2035
Prüfung zur Umsetzung öffentlicher Nahverkehrsanbindung
Schrittweise Parallelentwicklung UTR und EXPO
EXPO 2035
Beschleuniger der Fertigstellung der UTR
Fertigstellung der westlichen UTR-Flächen gemäß
Ursprungsplan
Fertigstellung der Main Venue als Basis der Urban-Tech-
Ausrichtung
Fertigstellung der erforderlichen Nahverkehrsanbindung und
Sicherstellung der erforderlichen Kapazitäten
NACH 2035
Fertigstellung des Areals der UTR mittels Integration des EXPO-
Areals
Optionale Nutzung einzelner Venue-Flächen für weitere Großveranstaltungen
Erforderliche Verbesserungsmaßnahmen der Nahverkehrsanbindungen
Entwicklung eines vernetzten, zukunftsfähigen Stadtquartiers
EXPO KONZEPT
22 | 23
sen, bestehende Infrastrukturen und
Flächen können flexibel genutzt werden,
für Forschung, Mobilität, Produktion
oder als öffentliche Räume.
Die EXPO fungiert so als temporäres,
strategisches Bindeglied zwischen
dem Schumacher Quartier, das auf dem
ehemaligen Flughafengelände Tegel
als neues Wohnquartier mit tausenden
Wohnungen entsteht, und der Urban
Tech Republic. Sie schafft wichtige Sichtbarkeit
für das Areal und legt gleichzeitig
die Basis für die langfristige Entwicklung
des gesamten Standorts.
RÜCKHALT VON POLITIK UND
STADTGESELLSCHAFT
Die offizielle Bewerbungsphase für
die EXPO 2035 beginnt voraussichtlich
Mitte 2026. Voraussetzung für eine Bewerbung
Berlins ist die Unterstützung
des Berliner Senats und des Bundes. Auf
politischer Ebene stehen die Sterne für
eine EXPO in Berlin zunehmend günstig.
Zuletzt hatte sich auch der Regierende
Bürgermeister Kai Wegner (CDU) offen
für das Vorhaben gezeigt, Berlin ins Rennen
um das EXPO-Mandat zu schicken.
Wichtig ist jedoch auch die Unterstützung
der Bevölkerung. Damit eine stadtweite
EXPO in Berlin Wirklichkeit werden
kann, muss sie als gemeinsames Projekt
verstanden werden und als Chance, die
Stadt nachhaltig voranzubringen.
EXPO-Konzept
interaktiv erleben!
Im demokratischen Miteinander
machen wir Berlin zum Vorbild für
die lebenswerte, freiheitliche Metropole
Europas im 21. Jahrhundert.
www.expo2035-berlin.vercel.app/
konzept
EXPO-ENTWICKELTE PLOTS
(ungefähre erste Analyse)
BERLIN TXL
Urban Tech Republic
EXPO 2035
insg. 500 ha
insg. 202 ha
insg. 100–150 ha
* 1 Urban Tech Republic
Rudi Scheuermann ist Berliner Büroleiter des
internationalen Planungsbüros Arup, das das
Konzept für eine EXPO in Berlin erarbeitet
„Wieso gibt
es die Meinung,
Berlin
könne kein
Großevent?“
Skepsis oder Zuversicht?
Ingenieur Rudi
Scheuermann über
die tatsächlichen
Chancen der EXPO
Das Unternehmen Arup, für das Sie tätig
sind, hat bereits an anderen EXPOs mitgewirkt,
unter anderem an Teilen der
Expo 2025 in Osaka. Welche Besonderheiten
prägen Berlin?
Was stark im Fokus steht für die Planung
in Berlin, sind Nachhaltigkeitsaspekte,
Stichwort Weiterbau bestehender Stadtstrukturen.
Es sollen auch Mehrwerte
außerhalb des Hauptgeländes entstehen,
weil das von der Energiebilanz her
viel effektiver ist. Zudem bedeutet das
Motto „Ganz Berlin eine Weltausstellung“,
dass wir uns als Stadtgesellschaft
stärker präsentieren wollen. Nicht nur
eine Messe der neuen Technologien,
sondern eine Stadt, die ihre Gesellschaft
nachhaltig entwickeln will.
Viele der beteiligten Unternehmen und
Partner engagieren sich ehrenamtlich
an der Konzeption der EXPO in Berlin.
Ist das üblich?
Es ist ja in der Regel so, dass die Stadt
selbst ein Treiber hinter einem EXPO-Plan
ist. Dann stellt sie selbst ein Budget auf, eine
Abfrage von möglichen Sponsor- und
Unterstützungsleistungen gibt es dennoch
häufig. Im Berliner Fall ist die Initiative
eine private. Die Unternehmen, die mitarbeiten,
sehen den Sinn hinter der Vision.
In Gesprächen und Umfragen ist viel
Skepsis vorhanden. Berlin sei die letzte
Stadt für so ein Großprojekt, schon alltägliche
Dinge funktionierten nicht zuverlässig,
ist eine häufige Meinung. Wie
sehen Sie es?
Ich kann die Zweifel nachvollziehen,
auf mich wirken andere Städte häufig
professioneller aufgestellt. Da gibt es
eine klarere politische Richtung. In Berlin
richten wir 30er-Zonen ein, um den
Verkehr zu bremsen, dann wird die CDU
gewählt und die Straßen gehören wieder
den Autofahrer:innen. Zugleich ist
Berlin aber eine sehr plurale Stadt, was
gewisse Qualitäten und einen besonderen
Charme mit sich bringt.
Schönefeld ist laut dem regierenden
Bürgermeister Kai Wegner die bessere
Option als Main Venue. Sie halten weiterhin
am Standort Tegel fest?
Tegel ist ein historischer Ort, der durch
die Luftbrücke mit Symbolkraft aufgeladen
wurde. Zudem steht das Gelände
im Fokus, weil die Stadt Berlin selber
hier etwas Großes vorantreibt: die
Urban Tech Republic. Allerdings ist das
Projekt ins Stocken geraten, weil die Finanzierung
fehlt. Die EXPO könnte hier
einen Push leisten, die Anbindung durch
das Großevent könnte bezahlt werden.
Nach einer potenziellen EXPO hätte das
Gelände aus unserer Sicht alle Voraussetzungen
für die Zukunft.
Würden Sie sagen, dass das dezentrale
Konzept der EXPO in Berlin die Planung
eher vereinfacht oder verkompliziert?
Ich kann nicht unbedingt sagen, dass es
vereinfacht wird, aber ich glaube, dass
der Benefit deutlich größer ist! Man denke
an die Olympischen Spiele 2024 in Paris.
Die haben einen totalen Hype in der Bevölkerung
ausgelöst. Vorher gab es noch
diese Gelbwesten-Aktionen und das
Event hat die Pariser Bevölkerung wieder
zusammengebunden, hat deutlich gemacht,
wofür Paris steht. Also, das war
eine sehr, sehr schöne Stimmung. Und
das wirkt nach. Sowas in der Art können
wir in Berlin mit der EXPO auch erreichen.
Kritiker:innen befürchten, die EXPO
könnte Berlin weiter verdichten und
Umweltprobleme sowie Gentrifizierung
verschärfen. Wie stehen Sie dazu?
Solche Sorgen sind total nachvollziehbar.
Airbnb ist in vielen europäischen
Städten ein großes Problem, dem muss
man vor so einer großen Veranstaltung
einen Riegel vorschieben und Regeln
konsequent durchsetzen. Nachhaltigkeit
bedeutet für mich nicht nur Abfallwirtschaft
oder Reduzierung der CO2-Belastung,
sondern auch gesellschaftliche
Nachhaltigkeit. Das, was man bei den
Olympischen Spielen in Paris erlebt hat,
zeigt, wie öffentlicher Raum Zusammenhalt
fördern kann. An solchen Orten entsteht
Vertrautheit mit Unvertrauten, und
genau dieser gesellschaftliche Zusammenhalt
ist für mich das größte Anliegen
bei so einem Event wie der EXPO.
Wie bewerten Sie das politische und
öffentliche Gegeneinander-Ausspielen
von Olympischen Spielen und Expo? Ist
es wirklich realistisch, dass Berlin beides
stemmen könnte – oder aus planerischer
Sicht sogar sinnvoll?
Berlin ist eine Großstadt, und es irritiert
mich, dass die Meinung vorherrscht, dass
sie nicht alle fünf oder zehn Jahre eine
Großveranstaltung stemmen könne. Bei
Sportgroßereignissen würde diese Frage
kaum gestellt. Wenn man Infrastruktur
frühzeitig vorbereitet und Synergien klug
plant, können sich EXPO und Olympia
gegenseitig stärken. Die entscheidende
Frage ist weniger die Machbarkeit als der
gesellschaftliche Rückhalt. Internationale
Gremien schauen sehr genau darauf, wie
groß die Unterstützung innerhalb der Bevölkerung
ist. Genau daran hapert es in
Berlin derzeit. Statt Begeisterung früh
aufzubauen, wurde politisch zu zögerlich
kommuniziert – und das schwächt
am Ende jede Bewerbung.
Weil’s um
mehr als
Geld geht ...
...nämlich
um mich!
Wir unterstützen den Wasserfreunde Spandau 04 e.V.,
der jungen Menschen Schwimmen beibringt. Und Neo,
damit auch sein Sparschwein Oberwasser hat.
Berliner Sparkasse:
Engagiert für Engagierte
Gemeinsam für Berlin
Berlin ist bunt, vielfältig und steckt voller Energie.
Überall in der Stadt übernehmen Menschen Verantwortung
für die Gesellschaft. Sie setzen sich für
ein gutes Miteinander ein, für Chancengleichheit,
Teilhabe und soziale Gerechtigkeit. Sie machen
Berlin lebenswerter, sorgen dafür, dass die Stadt
offen und vielfältig bleibt, sich aber auch weiterentwickelt
für eine gute Zukunft. Als Teil der Berliner
Wirtschaft und Stadtgesellschaft übernimmt
auch die Berliner Sparkasse Verantwortung und
fördert viele Projekte und Initiativen – vor allem,
indem wir die Engagierten in ihrem Einsatz für die
Gemeinschaft bestärken. Denn Gemeinschaft ist
das, was unsere Gesellschaft ausmacht.
Ob das der Verein ist, der Frauen mit Migrationshintergrund
Radfahren beibringt und ihnen damit
zu mehr Freiheit und Souveränität verhilft, der
Bau zweier Katzenstuben im Tierheim Berlin, die
Füchse Berlin, das „Theater der Erfahrungen“, das
älteren Menschen und ihren Themen eine Bühne
gibt oder die Kooperationen mit verschiedenen
Hochschulen, um die Gründungskultur in Berlin
zu stärken – jedes der rund 700 Projekte, die wir
jährlich mit insgesamt rund 6 Millionen Euro
unterstützen, ist gleichermaßen wichtig. Es sind
echte Herzensprojekte, die auf unsere Zukunft
und auf unser Zusammenleben in Berlin einzahlen.
Berlin hat viel zu bieten und zieht Menschen aus
der ganzen Welt an. Berlin verändert sich, entwickelt
sich weiter. Und die Berliner Sparkasse
setzt sich dafür ein, dass unsere Stadt ihre Strahlkraft
auch in Zukunft entfaltet. Eine gemeinsame
Vision, der Wille, zusammen eine moderne, zukunftsgewandte
Stadt zu schaffen, kann eine
positive Kraft entfalten. Deshalb setzen wir uns
auch dafür ein, verschiedene Großveranstaltungen
wie die Internationale Bauausstellung, die Expo
2035 oder die Olympischen Spiele 2040 oder
2044 in Berlin auszurichten. So unterstützen wir
etwa schon von Anfang an als Partnerin Global
Goals. Die Initiative will die Weltausstellung 2035
nach Berlin holen und verknüpft das mit einem
Fahrplan, wie die Hauptstadt bis dahin alle UN-
Nachhaltigkeitsziele erreichen kann. Das ist ein
ehrgeiziges Ziel, aber es kann der ganzen Stadt als
Ansporn dienen, um Berlin zu einer klimaneutralen
und lebenswerten Stadt der Zukunft zu machen,
mit Modellcharakter für andere Metropolregionen.
Gleichzeitig könnte sie den Grundstein legen für
weitere Großveranstaltungen wie Olympia.
Nachhaltige Investitionen in Infrastruktur, Digitalisierung
und Bau beleben die Wirtschaft, kämen
aber vor allem auch den Berlinerinnen und Berliner
zugute. Also uns allen. Daher: Wir. Gemeinsam für
Berlin.
Eine Vision
schlägt Wurzeln
GASTBEITRAG
28 | 29
In einer gemeinsamen Aktion von
Global Goals für Berlin e.V. und dem
Unternehmen Field Ads entstand
etwas im wahrsten Sinne des
Wortes Großartiges: Die Botschaft
„EXPO 2035 Berlin“ in rund zwanzig
Meter großen Buchstaben
EIN GASTBEITRAG VON: STEFANIE FAHR
Mit der Bewerbung um die EXPO 2035
möchte Berlin die Innovationskraft der
Bundeshauptstadt und ganz Deutschlands
sichtbar machen. Dabei spielen
nachhaltige, zukunftsorientierte Konzepte
eine zentrale Rolle. Ein Beispiel für ein
Unternehmen der Werbebranche, das
neue Wege in der Außenwerbung erprobt
und dabei Nachhaltigkeit mit Reichweite
verbindet, ist die Firma Field Ads.
Field Ads ist ein junges Unternehmen,
das sich auf pflanzliche Feldwerbung
spezialisiert hat. Das heißt, riesige
Botschaften werden auf landwirtschaftlichen
Flächen und rein aus Pflanzen angelegt.
Das Unternehmen bietet Werbefelder
in der gesamten D-A-CH-Region
an, bevorzugt in Einflugschneisen
und an Hängen neben viel befahrenen
Straßen. Field Ads übernimmt sämtliche
Schritte, von der Standortsuche über die
Aussaat bis hin zur Pflege der Werbefelder
über mehrere Monate. Ergänzend
wird die Entwicklung mit Fotos und
Drohnenvideos festgehalten, die dann
vielfältig für andere Medien verwendet
werden können.
„Als ich von Global Goals für Berlin
e.V. und der Initiative erfahren habe, war
ich sofort begeistert“, erinnert sich Stefanie
Fahr, Geschäftsführerin von Field Ads.
„Besonders der Umstand, dass die EXPO-
Bewerbung nicht von oben initiiert, sondern
aus der Gesellschaft heraus vorangetrieben
wird, hat mich dazu motiviert,
meinen Teil dazu beizutragen.“
SICHTBAR NACHHALTIG
So reifte die Idee eines EXPO-Feldes
als Zeichen für die gemeinsame Vision:
nachhaltige Innovationen sichtbar machen.
Ende September 2025 war es
dann soweit. Die Aussaat der pflanzlichen
Botschaft erfolgte mittels moderner
Landtechnik mit GPS-Technologie.
Damit konnte die zuvor digital geplante
Grafik präzise und maßstabsgetreu auf
dem rund 12.650 Quadratmeter großen
Feld bei Würzburg ausgesät werden.
Für die Buchstaben wurde ein dunkel-
blättriger Kohl verwendet und für den
Hintergrund hellgrüner Ölrettich. Insgesamt
wurden etwa 1,3 Millionen Saatkörner
gesät.
Drei Wochen nach der Aussaat waren
bereits erste Konturen der Buchstaben
zu erkennen und nach acht Wochen
war das Feldlogo gut sichtbar.
Das Projekt zeigt, wie sich aufmerksamkeitsstarke
Kommunikation und
Landwirtschaft miteinander verbinden
lassen. Und wie diese Art der Kommunikation
nachhaltig im Einklang mit der
Umwelt funktioniert. Denn anders als
klassische Formen der Außenwerbung
hinterlässt pflanzliche Feldwerbung keinen
Müll und verbraucht keinen Strom.
Die Botschaften entstehen, verändern
sich und verschwinden schließlich wieder
– ohne Flächen zu versiegeln oder
Materialien zu hinterlassen.
Im Falle des EXPO-Feldes wurden
die Pflanzenreste Ende Dezember zerkleinert
und in die Erde eingearbeitet,
damit sie dort verrotten und Humus für
die nächste Vegetationsperiode bilden.
„Wir haben für die Aktion ganz bewusst
die Herbst- und Wintermonate gewählt,
um mit dem Werbefeld nicht die Nahrungsmittelproduktion
des Landwirts zu
stören“, so Fahr. „Er konnte im Sommer
2025 noch ernten und wird im kommenden
Frühjahr wieder Feldfrüchte
anbauen.“
Stefanie Fahr, Geschäftsführerin von Field Ads, kreiert reichweitenstarke Werbung ohne
Müll und Strom, www.field-ads.de
Gemeinsam
zur EXPO
Global Goals für Berlin e.V. will
die Stadt bis 2035 fit für die
Zukunft machen. Ein Update
Womit beschäftigt
sich Global
Goals für Berlin
e.V. gerade?
Neben unseren privaten und
institutionellen Mitgliedern sind
die vielen Projektbeteiligten
unsere wichtigsten Stakeholder.
Mit ihrer Arbeit tragen sie bereits
heute in der ganzen Stadt
zum Erreichen der Nachhaltigkeitsziele
(SDGs) bei und mit ihnen
gemeinsam transformieren
wir Berlin in den kommenden
zehn Jahren bis zur EXPO. Auf
unserer SDG-Map geben wir
ihnen in einem ersten Schritt
Sichtbarkeit. Darüber hinaus
sorgen wir auch dafür, dass sich
diese Akteur:innen kennenlernen,
durch monatliche Begegnungsformate
in einen regelmäßigen
Austausch kommen, sich
vernetzen und gemeinsame
Handlungsperspektiven entwickeln
können.
Impressum
Herausgeber: Global Goals für
Berlin e. V., Osloer Straße 115,
13359 Berlin, +49 30 85 99 46 143,
globalgoalsberlin.de
Vertreten durch: Daniel-Jan Girl
(Vorstand, V.i.S.d.P.)
Produktion: Tip Berlin Media Group
GmbH, Müllerstraße 12, 13353 Berlin,
+49 030 23 32 69 600, tip-berlin.de
Geschäftsführung: Robert Rischke
Redaktion: Stefanie Dörre
Rosanna Tadic (Ltg.)
Was ist als
nächstes geplant?
Ein digitaler Möglichkeitsraum
mit Crowdfunding-Funktion
zur Finanzierung von Projekten
ist gerade in der Entwicklung.
Damit möchten wir die Global
Goals Community stärken und
nachhaltig innovative Projekte
in eine beschleunigte Umsetzung
bringen. Außerdem
planen wir für den Frühsommer
eine Veranstaltung, auf der sich
viele Projektpartner:innen mit
ihrer Arbeit den interessierten
Berlinerinnen und Berlinern vorstellen
können – mehr Infos
dazu in der nächsten Ausgabe
von EXPO 2035 Berlin.
Welche Projekte
können sich beteiligen?
Partner werden können engagierte
Initiativen, Organisationen
und Unternehmen, die wirkungsvoll
zur Umsetzung der 17
SDGs beitragen. Damit Projekte
Teil der Global Goals Berlin
Community werden können,
müssen einige Voraussetzungen
erfüllt sein, unter anderem,
dass ihre Umsetzung bereits
begonnen hat. Mehr Infos gibt's
unter www.globalgoalsberlin.
de/projekte.
Autor:innen: Rosanna Tadic, Stefanie Fahr,
Christine Brummer, David Rhotert, Arup
Host City Team Berlin/London mit
Graft Architects und Lava Architects
Grafik: Tobias Meyer
Druck: Möller Pro Media® GmbH
Gedruckt auf Recycling 100% Altstoff
Hinweis: Der Verein Global Goals für Berlin
e. V. ist eingetragen als gemeinnütziger
Verein (nach § 60a Abs. 1 AO festgestellt,
Voraussetzungen nach §§ 51, 59, 60 und 61
AO erfüllt) beim Amtsgericht Charlottenburg
im Vereinsregister unter VR 39989 B.
Global Goals für Berlin e.V.
und Berlins Wandel
unterstützen!
Ob Privat-, Firmenmitgliedschaft
oder Spende:
Der Verein sucht weiter engagierte
Unterstützer:innen.
Einfach QR-Code scannen
und mehr erfahren!
Bildnachweise
Global Goals für Berlin e.V.
Osloer Straße 115, Wedding,
13359 Berlin
Tel. 030/85 99 46 143
E-Mail:
info@globalgoalsberlin.de
globalgoalsberlin.de
Cover: Global Goals für Berlin e.V. Fotos: S.3: Global Goals für Berlin e.V. S.4: Mak
S.6: Raumlabor Berlin/Victoria Tomaschko S.7: Garance Maurer/Floating e.V., Kiezattacke (2)
S.8: Orchester des Wandels, Daniel Haeker, Manuela Clemens, Peter Simons S.9: ReCircle
Impact (2), Förderverein des Neue Energien Forum Feldheim e.V., Energiequelle GmbH
S.10: Femride, Helen Nicolai Business Portraits S.12: Viva la Wald GmbH, WBRE Waterbound
Real Estate Berlin GmbH S.13: Goerzwerk, Bolt, Green City Solutions GmbH, Energieservice
Kleebaum, BeWunder, ESCP Business School S.14: PadelBros GmbH, Wachschutz Berlin, Beta
Realities GmbH, Sammler Usinger, Dennis Williamson, mkk / Meine Krankenkasse
S.15: Patricia Haas/Buerohauser, Capa Vista, Ruby Watts, Nell Killius, Fotostudio Urbschat Berlin
S.16: Malina Ebert S.18: Global Goals für Berlin e.V. S.21–23: Arup S.24: Thomas Graham/Arup
S.28–29: Field Ads S.30: der-gottwald.de
Mission
possible
machen.
Made by Alle.
Made for Uns.
Mach Berlin zur Weltausstellung.
Jetzt mitmachen für eine EXPO 2035
in Berlin: globalgoalsberlin.de
Wärmewende
in Berlin
Wärme, die verbindet – und Zukunft schafft. Mit unserer Fernwärme treiben wir die
Wärmewende voran und machen Berlin gemeinsam Schritt für Schritt klimaneutral*.
Mehr erfahren über die Wärmewende in
Berlin und unseren vielfältigen Maßnahmen.
↗ www.bew.berlin/wärmewende
Hauptstadt. Wärme. Zukunft.
* Im Sinne des § 31 Wärmeplanungsgesetz.