BREMISSIMIA Magazin | März - April 2026
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#02
Das Magazin für die Bremerin
März/April 2026
ISSN 2364-3498
FRAU.
LEBEN.
FREIHEIT.
Giovanni
di Lorenzo
Ein deutschitalienischer
Feingeist
Frühlingsgefühle
Die angesagtesten
Modetrends 2026
Hochprozentiges
Edle Tropfen von Birgitta
Schulze van Loon
Es lebe der
Sport
Gesundheitssport
im therafi t
COMEBACK
FRAU.
LEBEN.
FREIHEIT.
Ticket-Hotline
BREMISSIMA
Women's Charity
Night 2026
Judith Hildebrandt –
T-Seven startet neu durch
4
5
14. März
11.30 Uhr I 13.30 Uhr
MODENSCHAU
Die Modenschau findet
draußen statt.
(Fällt bei Regen aus!)
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Eintritt frei!
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Bremen
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Bremen
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den KOSTENLOSEN Besuch.
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ohne Beschnitt
Editorial
7
Cornelia Holsten
Direktorin der Bremischen
Landesmedienanstalt
Liebe Leserinnen und Leser,
erinnern Sie sich noch an den Film Footloose? Darin tanzte Kevin Bacon durch
ein kleines Dorf, in dem Tanzen, Rockmusik und Alkohol verboten waren, weil
Jugendliche bei einem Unfall verunglückt waren. Die aktuelle Diskussion um ein
Social-Media-Verbot erinnert mich daran. Was für eine simple Idee: Wir verbieten
Social Media für alle unter 16 Jahren und können unsere Kinder endlich vor
Cybermobbing, Cybergrooming, unrealistischen Schönheitsidealen und tödlichen
Challenges schützen?
Weltweit wird nach Lösungen gesucht. Australien hat Ende 2025 ein Social-Media-Verbot
für unter 16-Jährige beschlossen, unsere europäischen Nachbarn diskutieren
ähnliche Maßnahmen. Für einen Account braucht man dann zwingend
ein Mindestalter. Allerdings: Ausgenommen von dem Verbot sind z. B. Whats-
App sowie alle Plattformen, deren Inhalte man auch ohne Registrierung nutzen
kann, in Deutschland beispielsweise TikTok und YouTube. Ohne eigene Inhalte
hochzuladen, dürfte man also fröhlich weiterscrollen. Schon der Nachweis des
Mindestalters wirft Fragen auf: Wollen wir wirklich den Ausweis bei Instagram
hochladen (müssen)? Oder eine KI das Alter unseres Kindes schätzen lassen?
Schon jetzt ist Instagram erst ab 13 Jahren erlaubt. Müssen die Plattformen nicht
erst einmal die bestehenden Altersgrenzen ihrer eigenen Geschäftsbedingungen
ernst nehmen? Wer mit den Interessen der Nutzenden Geld verdient, trägt Verantwortung.
So sehr wir Kinder besser schützen wollen – Verbote schaffen keine Kompetenzen,
sondern erwecken erst einmal den Reiz, es erst recht tun zu wollen. Vor allem,
wenn die Eltern auch auf Social Media unterwegs sind.
Der Schlüssel liegt im bewussten Umgang. Junge Menschen müssen verstehen,
wie Algorithmen funktionieren, warum bestimmte Inhalte sie emotional triggern
und wie sie ihre Privatsphäre schützen können. Wir müssen aufklären und Medienkompetenz
fördern – in Familien, in Schulen, in der gesamten Gesellschaft. Es
gibt übrigens schon jetzt Jugendschutzfilter, die aktiviert werden können.
Und eines sollten wir nie vergessen: Egal, wie lange wir auf Social Media nach
dem Dopaminkick suchen – wahres Glück gibt’s nur im echten Leben.
Herzliche Grüße
Ihre
Cornelia Holsten
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BREMISSIMA
8
Judith Hildebrandt
Piekfeine Brände
Fashion 2026
28 36
60
15
Restaurant
Bloom
22
Fitnessstudio
t h e r a fi t
18
Helene
Holunder
54
Giovanni di Lorenzo
BREMISSIMA
9
Inhalt
10 Frisch gemischt
Ausgesuchte Trends und News für Bremerinnen
15 Restaurant Bloom
After Work Park im Bloom: Wenn warme Sommerabende,
gute Musik und kühle Drinks zusammenkommen,
entsteht die besondere Stimmung,
für die das Open-Air-Format im Rhododendronpark
bekannt ist.
18 Helene Holunder
Frühlingsfrisch, cremig und in wenigen Minuten
gemacht: Diese Avocado-Gurken-Gazpacho ist die
perfekte kalte Suppe für die ersten sonnigen Tage.
22 therafit
Seit über 25 Jahren steht das therafit in Schwachhausen
für persönliche Betreuung und nachhaltiges
Training. Das Fitnessstudio therafit ist ein
Treffpunkt für Menschen, die aktiv etwas für ihre
Gesundheit tun möchten, persönliche Betreuung
schätzen und Wert auf Qualität legen..
28 Hautnah
Die Stimme von „Coco Jambo“ ist zurück: Judith
Hildebrandt alias T-Seven über Mr. President, die
90er und ihre Rückkehr auf die große Bühne.
36 Fashion 2026
Die Mode 2026 flirtet mit Komfort, tanzt mit Farbe
und vergisst endlich, nur bequem zu sein – Stil
darf wieder Spaß machen. Und das ist großartig.
Wir zeigen wie's geht.
54 Moderation
Ein Abend mit Giovanni di Lorenzo in Bremen:
Ein Gespräch über die Talkshow 3nach9, Gästewahl,
Lampenfieber, Vertrauen in Journalismus
und seine norddeutsche Seite.
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60 Kulinarik
Seit 2011 prägt Birgitta Schulze van Loon die
Bremer Manufaktur Piekfeine Brände mit handwerklicher
Präzision und unternehmerischer
Konsequenz – zwischen internationaler Expansion,
alkoholfreien Innovationen und langfristiger
Verantwortung.
66 Impressum
Wer, was und wann ...
Wüstestätte 1
28195 Bremen
Tel. (0421) 32 38 67
Landherrnamt 4
28195 Bremen
Tel. (0421) 32 38 67
BREMISSIMA
10
Zwischen Farbe & Gefühl
Die abstrakte Welt der Alena Fischer
Beim Malen taucht Alena Fischer in eine Welt voller Farbe,
Bewegung und Emotion ein. Ohne starre Vorgaben entstehen
aus spontanen Impulsen kraftvolle abstrakte Werke, die
Atmosphäre schaffen und Räume beleben. Das Malen ist für
sie ein kreativer Freiraum, in dem sie den Alltag hinter sich
lässt und neue Inspiration schöpft. Genau diese Leidenschaft
und Hingabe sind in jedem ihrer Bilder spürbar. Ihre Kunst
lädt dazu ein, innezuhalten, eigene Gefühle zu entdecken und
dem Wohn- oder Arbeitsraum eine ganz persönliche Note zu
verleihen.
Künstlerin Alena Fischer in ihrem kreativen Element
wDie Künstlerin Alena Fischer entdeckt mit ihrer abstrakten
Kunst neue Wege zwischen Alltag und Emotion. Was einst
als reines Hobby begann, entwickelte sich auf Anregung ihres
Freundeskreises zu einer ernsthaften künstlerischen Tätigkeit.
Heute blickt Alena Fischer bereits auf mehrere erfolgreiche
Auftragsarbeiten zurück – ein Beweis dafür, dass ihre Werke
Menschen berühren und inspirieren.
Gerade diese Authentizität macht ihre abstrakten Werke einzigartig.
Jedes Bild erzählt seine eigene Geschichte und lädt
Betrachterinnen und Betrachter dazu ein, eine persönliche
Verbindung aufzubauen.
Weitere Informationen sowie Einblicke in ihre Arbeiten findet
man auf ihrer Website.
www.alena-fischer.de
10 Jahre fitalis – Fitness im Hotel Munte
Eine Erfolgsgeschichte aus Schwachhausen
wWas vor zehn Jahren in einem ehemaligen Tagungsraum begann,
ist heute eine feste Größe in Schwachhausen: Das fitalis
– Fitness im Hotel Munte feiert sein 10-jähriges Jubiläum.
Die Entstehungsgeschichte liest sich fast wie ein Zufall – war
aber wohl eher Fügung: Detlef Pauls, Inhaber des Hotel Munte
am Stadtwald, wurde auf Personal Trainerin Sina Cordsen
aufmerksam. Ihre Vision von ganzheitlichem Gesundheitstraining
überzeugte, und so entstand in den Räumen des Hotels
ein gemeinsames Fitnesskonzept.
Von Beginn an steht individuelles Personal Training im Mittelpunkt.
Ob Leistungssteigerung, Rehabilitation oder mehr
Wohlbefinden: Maßgeschneiderte Trainingspläne, intensive
Einzelbetreuung und persönliche Begleitung machen bis heute
den Unterschied. Das fitalis bietet professionelle Ernährungsberatung,
moderne Diagnostik wie Atemgasanalysen,
Reboots-Regenerationsbehandlungen und Kinesio-Taping. So
entsteht ein ganzheitliches Gesundheitsangebot. Täglich finden
Kurse von Kräftigung über Mobilisation bis hin zu funktionellem
Training statt. Besonders wichtig sind Reha-Sport
und Präventionskurse. Das Team ist gewachsen, darunter auch
studierte Fitnessökonomen – mit gemeinsamem Anspruch an
Qualität und persönliche Betreuung.
Die Verbindung zum Hotel Munte ist dabei mehr als nur
räumlich: Auch Hotelgäste profitieren, etwa durch „bewegte
Pausen“ bei Tagungen.
Sina Cordsen und Lukas Ulbrich: Gemeinsam stehen sie für persönliches
Training, fachliche Kompetenz und die kontinuierliche Weiterentwicklung
des fitalis im Hotel Munte.
Das Jubiläum ist Anlass zur Dankbarkeit – für das Vertrauen
der Mitglieder, die Unterstützung aus dem Stadtteil und viele
Erfolgsgeschichten. Wer das Jubiläum mitfeiern möchte, profitiert
von attraktiven Aktionen rund um Personal Training,
Kurse und Regeneration – inklusive Gratisleistungen und kleiner
Extras.
www.personaltrainer-bremen.de
BREMISSIMA
11
RESTAURANT
EVENT |VENUE
ERNÄHRUNG ALS MEDIZIN
Dr. med. Oksana Böhm
Ernährungsfragen, die
mir meine Patientinnen und
Patienten häufig stellen
Brauche ich wirklich Nahrungsergänzungsmittel – oder
reicht gesunde Ernährung?
Eine ausgewogene Ernährung ist immer die Basis. Trotzdem
gibt es Lebensphasen, in denen der Bedarf steigt – etwa bei
Stress, wenig Schlaf oder hormonellen Veränderungen. Häufig
sehe ich Defizite bei Vitamin D, Omega-3 oder Eisen. Wichtig
ist: Nicht „auf Verdacht“ einnehmen, sondern gezielt. Eine
ärztliche Beratung oder eine Blutuntersuchung helfen, Überoder
Unterversorgung zu vermeiden.
Georgische Küche und Wein
Dinner & Dance
Restaurant | Eventlocation | Catering
An der Weide 27, Bremen
Jetzt Tisch reservieren: Instagram @rioniart.restaurant
AZ_RA-KorzusPiewack_SM_05-22_Layout 1 01.11.22 11:37 Seite 1
Warum nehme ich in den Wechseljahren plötzlich zu, obwohl
ich nicht mehr esse?
In der Menopause verändert sich der Hormonhaushalt – der
Energieverbrauch sinkt, Muskelmasse nimmt leichter ab, Fett
wird schneller gespeichert. Das heißt nicht, dass man weniger
essen „muss“, sondern anders: mehr Eiweiß, ballaststoffreiche
Lebensmittel und regelmäßige Bewegung mit Kraftsport. Kleine
Anpassungen können hier viel bewirken.
Was ist gesünder: Low Carb, Intervallfasten oder intuitives
Essen?
Es gibt nicht die eine richtige Ernährungsform für alle. Entscheidend
ist, was langfristig in den Alltag passt. Extreme Diäten
funktionieren meist nur kurzfristig. Mein Rat: regelmäßige
Mahlzeiten, wenig stark Verarbeitetes, Genuss ohne schlechtes
Gewissen – das ist nachhaltiger als jede Trenddiät.
Denise Fromme
Rechtsanwältin und Notarin
Fachanwältin für Familienrecht
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BREMISSIMA
12
unser Buchtipp
Grün.
Warm. Gut.
Über 80 Rezepte – von
Frühstück bis Abendessen,
von herzhaft bis süß
w Wärmend, sättigend und voller Geschmack
– Sandra Mühlbergs Grün. Warm. Gut. feiert
die besten Wohlfühlgerichte der vegetarischen
Küche. Ob cremige Suppen, herzhafte Eintöpfe
oder neu interpretierte Klassiker wie Lasagne
und Curry – dieses Buch beweist, dass Comfort
Food auch ohne Fleisch rundum glücklich
macht. Neben über 80 einfachen, aber raffinierten
Rezepten liefert es wertvolle Tipps
zur Vorratshaltung, nachhaltigem Kochen und
stressfreier Zubereitung. Ergänzt durch eine
ausführliche Einführung in die Welt der Wohlfühlküche
und hilfreiche To-do-Listen für mehr
Gemütlichkeit beim Kochen wird dieses Buch
zum unverzichtbaren Begleiter für alle, die einfache,
herzhafte Küche lieben.
Ausstattung:
glänzende Akzente auf dem Umschlag
durch Spotlackierung
Seitenanzahl: 224
ISBN: 978-3-7667-2809-8
Preis: 39,95 Euro
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2 x 1 Exemplar von
„Grün. Warm. Gut.“
Einfach eine E-Mail bis zum 15. April
schicken: gewinnen@magazine-bremen.de
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
BREMISSIMA
13
Annika Zahn, Wertpapier-Spezialistin
der Deutschen Bank
w Wenn es um Geldanlage geht, treffen rationale Entscheidungen
auf persönliche Werte, langfristige Ziele und individuelle
Lebensentwürfe. Genau hier setzt die Female-Finance-
Veranstaltung „Funkelnd Investieren – Diamanten erleben,
Märkte verstehen, Geldanlage gestalten“ an, zu der die Deutsche
Bank am Mittwoch, den 18. März 2026, von 17 bis 20 Uhr
in ihre Filiale am Bremer Domshof einlädt.
Im Mittelpunkt des Abends steht die Verbindung aus Sachwerten,
Kapitalmarkt-Know-how und persönlichem Austausch.
Diamanten faszinieren seit Jahrhunderten – als Symbol für
Beständigkeit, als emotionale Wertträger und zugleich als potenziell
wertstabile Anlageform. Einen exklusiven Einblick in
diese glanzvolle Welt gibt Denise Gross, Strategische Projektleitung
bei Juwelier WEMPE und erfahrene Diamant- und
Edelsteingutachterin. Sie erläutert, worauf es bei der Bewertung
von Diamanten ankommt und welche Faktoren ihren
Wert beeinflussen.
Denise Gross, Strategische Projektleitung bei Juwelier WEMPE
Funkelnd Investieren
Female Finance trifft auf Glanz, Know-how und Austausch
Ergänzt wird das Programm durch einen aktuellen Marktausblick
von Annika Zahn, Wertpapier-Spezialistin der Deutschen
Bank. Sie ordnet die Lage an den Finanzmärkten ein,
beleuchtet Chancen und Risiken verschiedener Anlageklassen
und zeigt, wie individuelle Anlagestrategien sinnvoll gestaltet
werden können. Zudem beantwortet sie Fragen rund um Investments,
Vermögensaufbau und Finanzplanung.
Nach den Vorträgen lädt ein genussvolles Get-together dazu
ein, die Gespräche in entspannter Atmosphäre fortzusetzen,
neue Kontakte zu knüpfen und sich mit Expertinnen sowie
anderen Teilnehmerinnen auszutauschen. Auch Freundinnen
sind herzlich willkommen.
Die Veranstaltung bietet eine inspirierende Gelegenheit, Wissen
zu vertiefen, Perspektiven zu erweitern und die eigene
Geldanlage informiert und selbstbewusst zu gestalten.
Anmeldungen nimmt die Deutsche Bank Filiale Bremen gerne
telefonisch unter (0421) 3674-635 oder per E-Mail an:
silke.noeth@db.com entgegen.
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BREMISSIMA
14
Maßschneider cove
Maßbekleidung und Couture für Frauen und Männer – jetzt in der Domshofpassage
Schnitte und moderne Variationen für Kunden mit Anspruch
und Stilbewusstsein.
Die Basis bildet eine lebendige Klassik: klare Linien, ausgewogene
Silhouetten und erlesene Tuche renommierter Webereien.
Maßbekleidung von cove ist international tragbar und
altersunabhängig. Wertbeständigkeit und Tragekomfort sind
das Ergebnis präziser Handwerkskunst – ein Anzug von cove
ist keine Modeerscheinung, sondern eine langfristige Begleitung.
Maßbekleidung von cove
steht für Substanz, Stilbewusstsein
und eine moderne
Klassik, die bleibt
w Was bedeutet Maßbekleidung heute? Vielleicht ist sie mehr
als perfekter Sitz – vielmehr eine bewusste Entscheidung für
Qualität, Substanz und eine Garderobe mit Persönlichkeit.
cove – die Maßschneider interpretieren das europäische
Schneiderhandwerk neu. Zwischen neapolitanischer Lässigkeit
und Londoner Noblesse entsteht eine moderne Klassik,
die historische Einflüsse weiterdenkt statt kopiert. Mit Gespür
für Proportion, Stoff und Anlass entwickeln sie zeitlose
Mit misura – cove couture wird diese Haltung konsequent auf
die Damenmaßbekleidung übertragen: feminine Souveränität,
präzise Linienführung und hochwertige Naturmaterialien –
maßgeschneidert für Frauen mit Klarheit und Charakter.
In Bremen hat Maßkultur längst ein Zuhause. Gemeinsam
mit Reiner Hautop führen sie das Atelier in der Carl-Ronning-
Straße 9. Nun erweitern sie ihre Präsenz: In der Domshofpassage
entsteht ein weiteres Atelier, das sich auf zwei Etagen ganz
dem feinen Schneiderwerk widmet – ein klares Bekenntnis zu
Bremen und zur Überzeugung, dass gute Dinge Zeit, Raum
und die richtige Adresse brauchen.
www.cove.de
Per la Donna:
Im neuen Glanz
wSeit über 30 Jahren führt Albrecht Friedrich nun schon sein
Fachgeschäft für luxuriöse Dessous, perfekte BHs und superschöne
Bademode aus aller Welt im Katharinenklosterhof. Er
lebt für sein Geschäft, und die vielen Stammkundinnen wissen
seine Kompetenz, die modische Expertise, aber vor allem die
ehrliche und authentische Beratung in Passform, Stil und Eleganz
sehr zu schätzen.
Nach einigen Wochen Umbauzeit hat Per la Donna seit Ende
Februar wieder eröffnet. Die Renovierung war sehr umfangreich
– entstanden ist ein wunderschönes neues Geschäft und
sicher eine der Perlen der Bremer Innenstadt, die sich nach einem
Dornröschenschlaf in neuem Aufwind befindet.
Per la Donna
Katharinenklosterhof 5
Instagram: perladonnabremen
Facebook: perladonna
WhatsApp: 0160 90272737
Albrecht Friedrich
Lingadore
BREMISSIMA
15
After Work Park im Bloom: Wenn warme Sommerabende, gute Musik und kühle Drinks
zusammenkommen, entsteht die besondere Stimmung, für die das Open-Air-Format im Rhododendronpark bekannt ist.
Dance, Drinks & Dreams
After Work Park im Bloom: der perfekte Sommerabend
für dich und deine Lieblingsmenschen.
Manchmal braucht es nicht viel: ein warmer Abend, gute
Musik, ein kühler Drink in der Hand und Freundinnen, mit
denen man lachen, tanzen und den Alltag vergessen kann. Genau
dafür ist der After Work Park im Bloom gemacht.
Wer es besonders entspannt mag, reserviert einen der begehrten
Tischplätze direkt vor dem Gebäude, Service und bestem
Blick auf das Geschehen. Ideal für Geburtstage, Mädelsabende
oder einfach einen besonderen Feierabend.
Mit dem „Tanz in den Mai“ startet die beliebte Open-Air-Reihe
in die neue Saison. Einmal im Monat verwandelt sich die
Fläche vor dem Restaurant im Rhododendronpark in eine stilvolle
Outdoor-Location. Wenn die Sonne langsam untergeht
und die ersten Beats erklingen, entsteht diese besondere Stimmung,
die nach Sommer schmeckt.
An den Decks stehen bekannte Bremer DJs wie Mark Bale,
Chris Packer und Tobias Meisner. Die Musik ist tanzbar, aber
nicht aufdringlich, perfekt, um erst anzustoßen und später zu
den Sounds eine Runde auf der Tanzfläche zu drehen. Dezente
Lichtinstallationen und die beliebten Flame Jets sorgen für
kleine Wow-Momente und echtes Festivalgefühl, mitten in
Bremen.
Fünf Bars bieten eine feine Auswahl an Drinks, von spritzigleicht
bis klassisch. Kulinarisch wird der Abend unter anderem
von neapolitanischer Pizza von Zio Manu di Napoli begleitet,
bekannt aus dem Reislager auf der Überseeinsel. Dazu Liegestühle,
gemütliche Sitzecken und viele Gelegenheiten für gute
Gespräche.
Initiator Amon Rayat führt das Bloom seit 2015 und hat den
After Work Park 2019 ins Leben gerufen. Sein Anspruch: eine
Atmosphäre schaffen, die hochwertig ist und zugleich leicht.
Gefeiert wird mit Rücksicht – ab 22 Uhr wird die Musik leiser,
um Mitternacht endet der Abend.
„Bleibt das Wetter auf unserer Seite, entstehen genau die
Abende, für die der After Work Park bekannt ist: voller Leichtigkeit,
Begegnungen und dieser besonderen, kaum greifbaren
Stimmung, magische Momente inklusive“, schwärmt Rayat.
www.restaurant-bloom.de
After Work Park im Bloom
30. April | 25. Juni | 23. Juli | 27. August
Jeweils ab 18 Uhr, Eintritt frei
Die limitierten Tickets für den „Tanz in den Mai“
gibt es online bei hansaticket.de
BREMISSIMA
16
Der Frühling zieht ein. Mit Ohr und Flor.
Zarte Blüten, sanfte Farben und Osterdeko mit Charakter
für eine fröhlich-frühlingshafte Ostertafel
w 1. Bastion Collections – Serviettenring Hase mit Ohren, für 9,90 Euro – Teller
in Hasenform Weiß mit Herz, für 23,90 Euro – Eierbecher mit Hasenohren und
Herz, für 9,90 Euro – Hasenfigur als Servierschüssel Keramik, für 59,90 Euro,
alle Produkte gefunden bei www.alsaba.de | 2. Rose Spray, für 19,90 Euro,
gefunden bei www.jackieandkate.de | 3. Scabiosa Spray, Lavendel, für 17,90 Euro,
gefunden bei www.jackieandkate.de | 4. Tortenplatte Kaninchen – Das verspielte
Design der weißen Kaninchen Tortenplatte sorgt dafür, dass sie zum Blickfang
auf der Ostertafel wird. Für 22,95 Euro, gefunden bei www.sylter-wohnlust.de
| 5. Delphinium 24 Flowers, Lilac, für 37,90 Euro, gefunden bei www.jackieandkate.de
| 6. Paradiesvogel & Nest – dieses liebevoll gestaltete Set für die Osterdeko
besteht aus einem stolzen Paradiesvogel auf einem beigefarbenen Ei und einem
passenden Nest mit drei kleinen Küken. Für 21,50 Euro, gefunden bei
www.soulbirdee.com | 7. Fritillaria Stem, Cream Purple, für 21,90 Euro,
gefunden bei www.jackieandkate.de
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BREMISSIMA
PopUp Market by armonic
Kreative Labels und Designliebhaber kommen zusammen
wEin sich etablierendes Highlight für alle, die das Besondere
suchen: Der PopUp Market by armonic vereint sorgfältig
kuratierte Labels aus den Bereichen Fashion, Interior, Beauty,
Kids, Schmuck und Food in einem außergewöhnlichen urbanen
Ambiente.
17
Der PopUp Market versteht sich nicht als klassischer Markt,
sondern als inspirierende Plattform für junge, aufstrebende
Brands und kreative Manufakturen. Besucherinnen und Besucher
erwartet eine stilvoll inszenierte Location, in der Design,
Qualität und Individualität im Mittelpunkt stehen. Hier
treffen innovative Konzepte auf bewusstes Konsumverhalten
– persönlich, direkt und erlebbar. „Unser Ziel ist es, einen Ort
zu schaffen, an dem man nicht nur einkauft, sondern entdeckt,
sich austauscht und inspiriert wird“, so Nicole Kloke. „Wir
bringen kreative Köpfe und ein stilbewusstes Publikum zusammen
und schaffen ein Einkaufserlebnis mit Atmosphäre.“
Neben aktuellen Kollektionen aus Fashion und Interieur und
besonderen Accessoires dürfen sich Gäste auch auf Coffee
und Sweets freuen. Der Markt bietet damit eine vielseitige
Mischung aus Shopping, Genuss und Community.
Der PopUp Market findet im Schuppen Eins in der Überseestadt
Bremen am Sonntag, den 15. März, von 10 bis 18 Uhr
Der PopUp Market von Nicole Kloke (l.), für designaffine
Besucher, Familien, Trendinteressierte und alle, die Wert auf
Qualität, Nachhaltigkeit und Individualität legen
statt. Der Eintritt beträgt 5,– Euro, Kinder bis 14 Jahre haben
freien Eintritt; der Eintritt ist als Wertcoupon unterschiedlich
einlösbar.
Weitere Informationen sowie Einblicke in teilnehmende Labels
sind auf der Webseite verfügbar.
wwwe.popupmarket.armonic.de
GANZHEITLICHE BETREUUNG MIT HIRSCH
UNSERE DIENSTLEISTUNGEN:
• GEHWEGREINIGUNG
• WINTERDIENST
• CONTAINER & BIG BAGS
• RECYCLING
• ABBRUCH
• GARTENPFLEGE
BREMISSIMA
18
BREMISSIMA
19
Heute habe ich eine richtig frühlingsgrüne Gazpacho vorbereitet. Diese kalte
Suppe passt schon prima zu den ersten warmen Tagen, an denen es die Sonne
mit uns besonders gut meint.
Die Gazpacho ist superschnell gemacht, denn sie besteht aus wenigen Zutaten.
Eine Avocado verleiht der Suppe die cremige Konsistenz; Gurke, Basilikum und
ein Spritzer Zitronensaft erfrischen den Gaumen. Perfekt für eine kleine Auszeit
im Garten …
Herzlichst
Helene
Avocado-Gurken-Gazpacho
Zubereitung
Zutaten für die Avocado-Gurken-Gazpacho
(für 2-3 Portionen)
1 Bio-Salatgurke
1 Avocado
1 kleine Frühlingszwiebel
1 Zweig Basilikum, die Blätter
2 EL Petersilie, gehackt
ca. ½ Zitrone, den Saft
1 EL Olivenöl
1 kleine Knoblauchzehe
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
Topping
ca. 2–3 TL Pistazien, gehackt
2–3 EL Joghurt (ich habe Kokosnussjoghurt verwendet)
2–3 TL Olivenöl (ich habe Bio-Zitronen-Olivenöl verwendet)
Die Gurke waschen, längs halbieren, mit einem Löffel die Kerne herauslösen und
dann in grobe Stücke zerteilen. Die Avocado halbieren und das Fruchtfleisch herauslösen.
Die Frühlingszwiebel und die Kräuter waschen, die Knoblauchzehe
pellen. Ein paar Basilikumblätter für die Deko zur Seite legen. Diese Zutaten
zusammen mit dem Zitronensaft und dem Olivenöl in einen Mixer geben und
cremig mixen. So viel Wasser hinzugeben und erneut mixen, bis die Konsistenz
passt; mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.
Zum Servieren die Gazpacho auf Teller verteilen, mit den restlichen Basilikumblättern,
dem Joghurt, den gehackten Pistazien und dem Zitronen-Olivenöl toppen.
Tipp: Besonders erfrischend ist die Gazpacho, wenn vor dem Einfüllen je zwei
Eiswürfel auf den Tellern verteilt werden. Die Gazpacho schmeckt frisch am
besten.
VEGANE REZEPTIDEEN
von Food-Bloggerin
Helene Holunder
Mit netten Menschen vegan kochen,
aber ganz ohne Einkaufsstress und
Rezeptsuche?
Ich biete Kochtreffen in kleiner
Runde (4–6 Teilnehmende) in meiner
gemütlichen Bauernhausküche an.
Themen sind z. B.: „California Kitchen“,
„Fingerfood und kleine Vorspeisen“,
„Japanisch inspiriert“ oder
ein „Vegan-ins-Wochenende-Menü“.
Du kommst, kochst und genießt – ich
kümmere mich um den Rest! Prima
auch als Geschenk oder Teamevent
geeignet! Bei Allergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten
erstelle
ich individuelle Rezepte.
Infos und Termine auf www.heleneholunder.de
oder schreibe mir gerne
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usw. (vegan@helene-holunder.de).
BREMISSIMA
20
Der neue Premium-Store von DOUGLAS in Bremen verbindet Design, Beratung und individuelle Beauty-
Services auf 680 Quadratmetern und zwei Etagen
Beauty im Norden
DOUGLAS eröffnet neuen Premium-Store in Bremen
wIn Bremen eröffnete die DOUGLAS Group am 20. Februar
2026 einen neuen Premium-Store in der Sögestraße 47-51
und präsentiert ein exklusives Produktportfolio sowie individuelle
Services. Mit der Neueröffnung verfolgt DOUGLAS
einen ganzheitlichen Ansatz, der Beauty-Shopping und ein
vielfältiges Sortiment miteinander verbindet. Das einzigartige
Einkaufserlebnis erstreckt sich über zwei Etagen und 680
Quadratmeter.
„Unsere Filialen sind und bleiben zentrale Anlaufstellen für
unsere Kundinnen. Deshalb investieren wir kontinuierlich
in die Modernisierung und strategische Weiterentwicklung
unseres Filialnetzes – ein entscheidender Baustein unserer
gruppenweiten Omnichannel-Strategie ‚Let it Bloom‘. Damit
setzen wir laufend neue Maßstäbe für das Einkaufserlebnis,
sowohl vor Ort als auch online. In den vergangenen zwei Jahren
wurden insgesamt 76 Stores neu eröffnet oder umfassend
modernisiert, um unseren Kundinnen ein inspirierendes und
zeitgemäßes Beauty-Shopping zu ermöglichen“, sagt Veit Weiland,
CEO DOUGLAS DACH.
Die neue Beauty-Destination in Bremen
Im neuen Store verschmelzen hochwertige Materialien in einem
modernen Farbkonzept aus Weiß, Schwarz und Grau mit
goldenen Akzenten zu einem exklusiven Shopping-Ambiente
mit Wohlfühlfaktor. Die Innenausstattung folgt einem stringenten,
ästhetischen Konzept, das abwechslungsreiche Produktinszenierungen
und Servicepoints zu einem einladenden
und funktionalen Retail-Konzept verbindet.
Neben dem neuen Designkonzept sorgen persönliche Beratung
und Walk-in-Services für innovatives, komfortables
Beauty-Shopping und schaffen in Kombination mit dem Onlineshop
und der DOUGLAS App ein nahtloses, kanalübergreifendes
Einkaufserlebnis. Zusätzlich bietet das Service-
Portfolio eine professionelle Hautanalyse für personalisierte
Pflege- und Produktempfehlungen, eine Beauty-Lounge mit
Treatment-Kabinen im ersten Obergeschoss sowie Angebote
für Tages- und Abend-Make-up.
www.douglas.de
BREMISSIMA
21
Martin Willing –
Poetische Schwingungen
Stahlskulpturen
Bis 19. April
wMartin Willings filigrane Metallskulpturen besitzen eine
höchst dynamische Ästhetik. Ihre überraschende Beweglichkeit
entsteht nicht durch Motoren oder Gelenke, sondern
durch Schwingungen des Materials. Der Bildhauer entwickelt
seine aus Edel- und Federstahl, Aluminium oder Titan geschaffenen
Arbeiten mit Hilfe einer vielgestaltigen Vorspanntechnik.
Die Bewegung der Kunstwerke initiiert der Betrachter
selbst und erlebt vom ruhigen, grazilen Neigen bis zum vibrierenden
Zurückschwingen eine faszinierende rhythmische
Dramaturgie.
Kompositorisch treffen grafische Strenge und schimmernde
Flächen aufeinander, die das Auge im Einklang von pulsierenden
oder leichten – an Windhauch erinnernde – Bewegungen
erlebt. Sie ermöglichen divergierende Perspektiven und einen
komplexen, perpetuum-mobile-artigen Wahrnehmungsprozess.
Mit seinen schwingenden Skulpturen nimmt Martin Willing
eine singuläre Position in der Bildhau-erei ein. Er zeigt, wie
Rhythmik und Gestalt der Vibration von ihrer Form, Masse
und Orientierung zum Gravitationsfeld der Erde abhängen.
Zudem untersucht der Künstler die elastischen Eigenschaften
der verwendeten Metalle, da sie die flexible Spannkraft der eleganten
Strukturen ermöglichen.
Indem der Betrachter aufgefordert ist, die Skulpturen zu berühren
und sie in Bewegung zu versetzen, bestimmt er deren
Intensität, Richtung und Impuls. Martin Willings Werke „antworten“
darauf in jeweils eigener Art und Weise – sie schwingen
in ihrer „Eigenfrequenz“, in individuellem Rhythmus und
Verlauf. Durch diese immanente Variabilität entfalten die in
äußerster Präzision konstruierten Stahlskulpturen von Martin
Willing eine ganz besondere Poesie.
www.galerie-corona-unger.de
BREMISSIMA
22
BREMISSIMA
Verlagssonderseite
23
25 JAHRE ERFAHRUNG –
UND JETZT NOCH
MEHR POWER
Fitnessstudio therafi t setzt auf Stärke,
Gesundheit und Frauen im Fokus
THERAFIT
STEFAN SCHNEIDEWIND
Seit über 25 Jahren ist das therafit ein fester Bestandteil
in Schwachhausen und für viele weit mehr als
nur ein Ort zum Trainieren. Es ist ein Treffpunkt
für Menschen, die aktiv etwas für ihre Gesundheit
tun möchten, persönliche Betreuung schätzen und
Wert auf Qualität legen. Nun steht ein bedeutender Wandel
an: Der bisherige Studioleiter Udo Rediske verabschiedet sich
nach mehr als zwei Jahrzehnten engagierter Arbeit in den Ruhestand.
Der nun anstehende Führungswechsel wird bewusst als Chance
genutzt: Die Leitung des Studios übernehmen erfahrene
Mitarbeitende aus dem bisherigen Team, die seit Jahren im
Studio tätig sind. Sie kennen nicht nur die Trainingskonzepte,
sondern auch die Mitglieder des Studios, ihre Ziele, Bedürfnisse
und Herausforderungen. Diese enge Verbundenheit sorgt
für Kontinuität und Vertrauen. Gleichzeitig bringt das neue
Führungsteam frischen Elan, neue Ideen und zusätzliche Motivation
mit.
Ein besonderer Fokus liegt auf einem Thema, das längst kein
Trend mehr ist: Immer mehr Frauen entdecken die Vorteile
des Krafttrainings für sich – und das aus gutem Grund. Gezieltes
Muskeltraining stärkt nicht nur den Körper, sondern
auch das Selbstbewusstsein. Es verbessert die Körperhaltung,
unterstützt den Stoffwechsel und sorgt für ein starkes Gefühl
im Alltag.
Body Positivity ist im therafit kein Schlagwort, sondern Haltung.
Stärke kennt kein Alter, keine Kleidergröße. Hier trainieren
Frauen unterschiedlichsten Alters, mit unterschiedlichen
Lebensgeschichten und Zielen. Die Atmosphäre ist respektvoll,
diskret und frei von Leistungsdruck. Es geht nicht darum,
einem Ideal zu entsprechen. Es geht darum, sich im eigenen
Körper kraftvoll, beweglich und sicher zu fühlen.
Viele Kundinnen berichten, dass sie zum ersten Mal ein Studio
erlebt haben, in dem sie sich nicht beobachtet oder bewertet
fühlen. Stattdessen entsteht ein Gemeinschaftsgefühl – leise,
wertschätzend, unterstützend. Das therafit versteht sich dabei
bewusst als hochwertiger Gesundheitsanbieter, fernab von
lauten Massenkonzepten oder kurzfristigen Fitnesstrends.
Mit dem neuen Kapitel wächst dementsprechend auch das
Trainingspläne abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse
Persönliche Betreuung und vertrauensvolle Atmosphäre
Team weiter. Besonders Frauen sind eingeladen, sich aktiv
einzubringen – ob als Trainerin oder Kursleiterin. Gesucht
werden engagierte Persönlichkeiten, die Freude daran haben,
andere Menschen auf ihrem Weg zu mehr Gesundheit und
Stärke zu begleiten. Das Studio freut sich über Bewerbungen
von Frauen, die Kompetenz, Empathie und Begeisterung für
Training und Bewegung mitbringen.
25 Jahre Erfahrung bilden das starke Fundament. Der aktuelle
Aufbruch sorgt für frische Dynamik. Und immer mehr Frauen
setzen ein klares Zeichen: Stärke ist kein Klischee – sie ist Ausdruck
von Selbstbestimmung, Gesundheit und innerer Kraft.
Gerade jetzt lohnt sich ein Besuch im therafit umso mehr – für
alle, die ein hochwertiges Umfeld für nachhaltiges Training
und echte Betreuung auf Augenhöhe suchen.
www.therafit-bremen.de
BREMISSIMA
24
Yumi Ito „Distant Voices“
Distant Voices auf internationale Tour und lädt das Publikum
am Freitag, 10. April um 19.30 Uhr im Sendesaal Bremen zu
einer intensiven, offenen musikalischen Reise ein.
Yumi Ito erschafft mit ihrer Stimme Welten fern aller Grenzen
w Mit Distant Voices (2026) präsentiert die schweizerischpolnisch-japanische
Künstlerin Yumi Ito ein neues Konzeptalbum,
das Identität, Matriarchat und Wandel durch starke
Natur- und Blütensymbole verbindet. Zwischen Jazz, Art-Pop
und klassischer Klangsprache überschreitet Ito mühelos stilistische
Grenzen. Gemeinsam mit Nadav Erlich (Bass), Iago
Fernández (Schlagzeug) und Alessio Cazzetta (Gitarre) entsteht
ein lebendiger, organischer Bandsound, der ihre charakteristische
Stimme und ihr Pianospiel in den Mittelpunkt
stellt. Nach dem Soloalbum Lonely Island (2025) geht Ito mit
Yumi Ito erschafft mit ihrer Stimme Welten fern aller Grenzen.
Die polnisch-japanisch-stämmige Schweizerin gilt als eine
der herausragendsten Vertreterinnen der Gesangsimprovisation
und bewegt sich mühelos zwischen Genres sowie ihren Tätigkeiten
als Sängerin, Pianistin, Komponistin, Improvisatorin.
Als Tochter des japanischen Konzertpianisten Suguru Ito und
der polnischen Mezzosopranistin Margo Cadias wurde Yumi
Ito, die in der Schweiz aufwuchs und lebt, die Musik sozusagen
in die Wiege gelegt. Mit dem klassischen Jazzgesang,
den sie an der Universität lernte, war sie nicht glücklich, eine
Befreiung war die Entdeckung des Experimentellen, die ihre
Musik zu einem Amalgam aus Jazz, Art-Pop, Electronica und
Neoklassik werden ließ. Heute steht sie in einer Reihe mit außergewöhnlichen
Schweizer Vokalisten wie Christian Zehnder
oder Andreas Schaerer. Mit einer unglaublichen Stimme,
die an Kraft, Ausdrucksstärke und Eindringlichkeit ihresgleichen
sucht, gepaart mit einem fulminanten Improvisationstalent
und herausragenden Qualitäten als Komponistin. Was sie
auf der Bühne inzwischen an die Seite von Stars wie Becca Stevens,
Kurt Rosenwinkel oder Mark Turner eindrucksvoll unter
Beweis gestellt hat.
www.sendesaal-bremen.de
Natur und Antike.
Der Romantiker Friedrich Nerly in Rom
w Ab in den Süden – das war der große Trend der Romantik.
Auch Friedrich Nerly (1807–1878) machte sich bereits mit 21
Jahren auf den Weg nach Italien. Er arbeitete in Rom, Tivoli
und Olevano, damals wie heute Hotspots für Künstler und
Reisende. Entlang der Küste führte ihn seine Reise weiter nach
Neapel und bis nach Sizilien. Dabei entstanden sonnendurchflutete
Zeichnungen und Aquarelle direkt vor der Natur, die
ihm später als Grundlage für seine Gemälde dienten.
Höhepunkt der Ausstellung ist das Gemälde Campagnalandschaft
mit Aqua Claudia von 1836. Jahrzehntelang schlummerte
es im Depot – ein schwerer Fall für die Restaurierung.
Erst eine großzügige Spende ermöglichte seine aufwendige
Wiederherstellung. Ein unbekanntes Hauptwerk Nerlys kam
dabei ans Licht.
Das Motiv war zur damaligen Zeit neu und spektakulär: die
imposanten Ruinen des Aquädukts vor den Toren Roms. Erst
seit Ende der 1820er Jahre erwachte das Interesse der Künstler
an diesem Monument. Nerlys Gemälde steht am Beginn dieser
Entwicklung und ist in seiner Gestaltung einzigartig. Werke u.
a. von Blechen, Piranesi, Schirmer und Spitzweg veranschaulichen
die Karriere dieses Bildsujets.
Friedrich Nerly, Maria mit
Haarband, Kopfstudien,
1833
Mit der Fotoserie Aqua Claudia (2014) von Hans-Christian
Schink schlägt die Ausstellung den Bogen in die Gegenwart
und regt aktuelle Debatten an – über vergessene und wiederentdeckte
Orte, über den Wandel unseres Blicks auf das kulturelle
Erbe Italiens sowie über Geschichte und Zukunft der
Wasserversorgung, ein essentielles Thema in Zeiten des Klimawandels.
www.kunsthalle-bremen.de
Friedrich Nerly, Italienische Terrasse
mit Mädchen und Lautenspieler, 1838
BREMISSIMA
25
Norrbotten Big Band and
Genevieve Artadi
© Henrik Palmberg
© Louis Cole
of Knower
Josefine Cronholm
© Nicola Fasano
jazzahead! 2026
VERLOSUNG!
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Grand Opening am 22. April
Einfach eine E-Mail bis zum 10. April
schicken: gewinnen@magazine-bremen.de
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Sweden meets LA: Furioses Lineup beim Grand Opening am 22. April
wDie jazzahead! beginnt mit einem Paukenschlag: Die für
ihre genresprengenden Kollaborationen bekannte Norrbotten
Big Band eröffnet Messe und Festival am Mittwoch, den
22. April, um 20 Uhr in Halle 7 der Messe Bremen. Schwedens
wohl innovativstes großes Jazz-Ensemble präsentiert ein einmaliges
Grand Opening mit internationalen Gästen.
Auf dem Programm stehen Auftritte mit der gefeierten US-
Band KNOWER (Louis Cole & Genevieve Artadi). Außerdem
zeigen Features des Saxophonisten Fredrik Ljungkvist und der
Sängerin Josefine Cronholm den musikalischen Reichtum des
diesjährigen Partnerlandes Schweden. Ergänzt wird das Programm
durch weitere schwedische Solist:innen.
Die 1986 gegründete Norrbotten Big Band (NBB), aktuell unter
der Leitung von Saxophonist Joakim Milder, stammt aus
dem nordschwedischen Luleå. Mit bis zu 20 Musiker:innen bewegt
sich das Ensemble an den Grenzen des Modern Jazz und
darüber hinaus und wurde bereits zweimal für einen Grammy
nominiert.
Das kalifornische Duo KNOWER wurde in den Zehnerjahren
mit Veröffentlichungen auf eigenem Label und spektakulären
Live-Auftritten bekannt. KNOWER und NBB bringen neues
Material sowie Musik aus Artadis Album Another Leaf auf die
Bühne. Auch die Zusammenarbeit zwischen NBB und Fredrik
Ljungkvist bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Fusion
und Jazz.
Josefine Cronholm präsentiert Stücke aus einem neuen Projekt
mit NBB, für das bekannte schwedische Komponist:innen
eigens Songs geschrieben haben. Das Projekt erscheint 2026
auch als Album.
Der Abend feiert die kreative Vielfalt des schwedischen Jazz –
erstmals seit Jahren wieder im eigens eingerichteten Konzertsaal
in Halle 7 neben dem Kulturzentrum Schlachthof. 2026
begeht die jazzahead! zudem ihr 20-jähriges Jubiläum.
www.jazzahead.de
BREMISSIMA
26
Starke Frauen. Starker Martinsclub.
Mit einer Kampagne zum Internationalen Frauentag macht der Martinsclub
weibliche Interessen und Themen sowie die Vielfalt der Frauen sichtbar
wAm 8. März findet der Weltfrauentag statt – ein internationaler
Protesttag, der auf die Rolle der Frauen in der Gesellschaft
sowie die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern
aufmerksam macht. Der Martinsclub Bremen e. V. positioniert
sich erstmalig mit einer eigenen Kampagne zu diesem Tag. Sie
trägt den Titel „Starke Frauen. Starker Martinsclub.“
„73 Prozent der rund 1.500 Beschäftigten im Martinsclub sind
weiblich. Frauen sind unser Rückgrat, ohne sie wären wir gar
nicht handlungsfähig“, erklärt das Vorstands-Duo Jessica Volk
und Sebastian Jung. „Unsere gesamte Branche wird von Frauen
getragen. Daher ist es für den Martinsclub wichtig, ein Zeichen
zu setzen.“ Neben den Arbeitnehmerinnen möchte der
Verein besonders Frauen mit Behinderung in den Blickpunkt
der Öffentlichkeit rücken. „Sie werden im gesellschaftlichen
Diskurs häufig vergessen, erleben aber in vielen Lebensbereichen
doppelte Diskriminierung – etwa in der gesundheitlichen
Versorgung, auf dem Arbeitsmarkt oder beim Gewaltschutz“,
so der Vorstand. „Als Arbeitgeber und Dienstleister gilt für
uns: Interessen von Frauen sind auch Martinsclub-Interessen.“
Seit dem 1. März sind die Social-Media-Kanäle des Martinsclub
eine Woche lang weiblichen und feministischen Themen
gewidmet. Dafür wurde ein inklusives Videoformat entwickelt,
in dem Mitarbeiterinnen aus allen Hierarchieebenen
Mit der Kampagne setzt der Martinsclub ein Zeichen gegen Ungerechtigkeit,
Ungleichbehandlung, Stigmatisierung und Sexualisierung
sowie Frauen mit Behinderung zu Wort kommen. Thematisch
geht es um soziale, berufliche und gesellschaftliche Fragen aus
weiblicher Perspektive. Am Internationalen Frauentag findet
zudem ein Spaziergang für alle Frauen aus dem Martinsclub
statt.
Die Kampagne läuft seit dem 1. März auf den Social-Media-Kanälen
des Martinsclub Bremen e. V.: Instagram:
martinsclubbremen_e.v, Facebook: Martinsclub Bremen e. V.
www.martinsclub.de
In guten Händen.
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deiner besten Seite.
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Sie ist
wieder da!
Die Stimme von „Coco Jambo“ ist
zurück. Judith Hildebrandt alias
T-Seven über Mr. President,
die 90er und ihre Rückkehr
auf die große Bühne.
Foto: SnapArt Michael Kremer
BREMISSIMA
HAUTNAH
29
BREMISSIMA
30
ANDREAS SCHACK
SNAPART MICHAEL KREMER, ZDF -
SACHA BAUMANN - DIE GIOVANNI ZARRELLA SHOW
& JUDITH HILDEBRANDT
Wer in den 90er-Jahren
tanzen ging,
kannte ihre Stimme.
Als Mitglied
des Trios Mr. President
eroberte Judith Hildebrandt die
Popwelt. Mit Hits wie „Coco Jambo“,
„I’ll Follow the Sun“ und „I Give You My
Heart“ brachte die Bremer Band weltweit
Tanzflächen zum Beben. Die Songs
wurden millionenfach verkauft und gehören
bis heute zum Soundtrack einer
Dekade. Dann wurde es ruhig um sie.
Für die große Öffentlichkeit zumindest.
Jetzt ist sie wieder da.
ERINNERUNGEN Zwischen Bravo-Ausschnitten
und internationalen Bühnen: Mr.
President prägten den Sound der 90er – und
machten sie zur Stimme einer Generation.
Auslöser war kein Masterplan, sondern
ein Anruf. Giovanni Zarrella meldete
sich Ende letzten Jahres bei ihr. Ob sie
nicht Lust hätte, „Coco Jambo“ mit ihm
zu singen. Judith Hildebrandt stand damals
gerade im Stall, den sie gemeinsam
mit ihrem Mann Sven Jörg Buthmann
im grünen Umland von Bremen betreibt.
Pferdebox statt Garderobe, Gummistiefel
statt High Heels. „Ich habe kurz
nachgedacht und dann gesagt: Warum
eigentlich nicht?“
Es war nicht nur dieser Anruf allein.
In den Monaten zuvor hatten sich die
Nachrichten auf ihrem Instagram-Kanal
bereits gehäuft. Fans schrieben, markierten
alte Auftritte, fragten, wann sie wieder
auf einer großen Bühne stehen werde.
„Ich habe kein Comeback geplant“,
sagt sie. „Ich wurde eher gerufen.“
Der Auftritt bei Zarrella war ein Wendepunkt.
Kurz darauf folgte schon die
ZDF-Silvestershow – Millionenpublikum,
große Bühne, vertraute Melodien.
Und ein Gefühl, das anders war als
früher. „Heute stehe ich da oben ohne
Druck. Es geht nicht mehr darum, etwas
beweisen zu müssen. Es geht um Freude.“
Wer die glamourösen Bilder der 90er
im Kopf hat, vergisst leicht, wie eng getaktet
dieses Leben war. Internationale
Tourneen, Fernsehshows, Festivals in
Europa, Asien und auch in den USA.
„Wir hatten Pläne, auf denen stand,
BREMISSIMA
HAUTNAH
31
GROSSE HALLE, GROSSE BÜHNE, GROSSE FREUDE Heute moderiert und singt T-Seven wieder vor Tausenden – entspannter als früher, aber
genauso präsent (Foto: SnapArt Michael Kremer)
wann ich aufstehe, wann ich fliege,
wann ich auf der Bühne stehe und wann
ich lächle“, erinnert sie sich. „Das war
ein Dauerlauf.“
Mit 14 stand sie erstmals professionell
auf der Bühne, mit Anfang zwanzig war
sie weltweit unterwegs. Viel Zeit, um
sich selbst zu finden, blieb da nicht.
Backstage traf sie die Stars jener Zeit:
Take That, NSYNC, Robbie Williams
und die jungen Backstreet Boys. „Das
war wie ein Wanderzirkus“, sagt sie.
Man sah sich ständig auf Festivals, in
Fernsehstudios, auf Preisverleihungen.
Vieles wirkte glamourös, vieles
war schlicht Arbeit und manches auch
absurd. Robbie Williams etwa, damals
noch nicht der Weltstar von heute. Bei
einer Preisverleihung sei er durchaus interessiert
gewesen, erinnert Judith sich.
„Aber ich fand ihn damals ehrlich gesagt
eher uninteressant“, sagt sie lachend. Zu
jung, zu ungestüm, vielleicht auch einfach
nicht ihr Typ. Jahre später sollte er
Stadien füllen.
Mit Justin Timberlake und den Jungs
von NSYNC verband sie dagegen eine
ganz andere Erinnerung. Sie begegneten
sich regelmäßig auf Festivals, flogen von
Show zu Show. Timberlake war damals
noch sehr jung und wollte unbedingt
ein Tamagotchi. „Die gab es zu der Zeit
nicht in den USA“, erzählt Hildebrandt.
Als sie nach Japan reiste, brachte sie ihm
eines mit. „Er hat sich riesig gefreut damals.“
Und dann gab es noch die Versuche, junge
Popkarrieren strategisch zu verknüpfen.
Die Mutter von Nick Carter soll
einmal gehofft haben, Judith mit ihrem
Sohn bekannt zu machen – vielleicht
mehr als nur bekannt. „Das war ernst
gemeint“, sagt sie heute. Für sie selbst
war das jedoch nie ein Thema. „Ich habe
mich nie als Teil irgendeines Plans gesehen.“
Der Blick hinter die Kulissen war nicht
besonders romantisch. In Hotels wurden
die Fans der Boybands von Managern
koordiniert, Begegnungen organisiert,
vieles lief kalkulierter ab, als das
Publikum ahnte. „Ich war oft naiv“, sagt
sie. „Ich dachte, die Mädchen seien verliebt.
Bis ich merkte, dass es manchmal
einfach nur um Geschichten für die
Schule am nächsten Tag ging.“ Sie erzählt
das ohne Bitterkeit. Eher mit einer
Mischung aus Staunen und Abstand.
Das Musikgeschäft der 90er war männlich
dominiert. „Vieles wurde damals als S
BREMISSIMA
32
WENDEPUNKT IM SCHEINWERFERLICHT Der gemeinsame Auftritt mit Giovanni Zarrella machte aus Erinnerungen wieder Gegenwart
(Foto: ZDF, Sacha Baumann, Die Giovanni Zarrella Show)
S
normal abgetan, was es nicht war“, sagt
Hildebrandt heute. Sie habe Situationen
erlebt, die sie heute anders einordne als
damals. „MeToo gab es als Begriff noch
nicht. Aber die Mechanismen waren da.“
Ihr Rat an junge Künstlerinnen ist klar:
„Bleibt unabhängig. Baut euch etwas
Eigenes auf. Und glaubt nicht, dass ihr
alles mitmachen müsst.“
Zur Karriere gehörten in den 90ern auch
Fotos für den Playboy. Sie spricht darüber
ohne Zögern. „Es waren schöne
Bilder, professionell gemacht. Ich habe
mich nie unwohl gefühlt. Ich würde das
wieder tun.“ Fotografiert wurde sie von
Marco Glaviano, einem der renommiertesten
Modefotografen seiner Zeit. Einige
Aufnahmen wurden später in New
York ausgestellt. Ein großformatiger
Druck verschwand irgendwann – „den
hätte ich ehrlich gesagt gern zurück“,
sagt sie mit einem Lächeln.
Mit 23 zog sie die Reißleine. Zehn Jahre
Showgeschäft, permanenter Leistungsdruck,
kaum Pausen. „Ich war ausgebrannt“,
sagt sie offen. „Ich wusste, wenn
ich so weitermache, verliere ich mich.“
Der Abschied war bewusst. Kein Skandal,
kein Drama. Einfach ein Schnitt.
Sie arbeitete in einem Modegeschäft,
moderierte beim Radio, gründete eine
Rockband. Und sie widmete sich intensiver
einer Leidenschaft, die schon immer
da war: Pferden. Mit neun begann
sie zu reiten, mit elf bekam sie ihr erstes
eigenes Pony. Heute arbeitet sie als
Pferdetrainerin, Reitlehrerin und Vocal
Coach. „Pferde reagieren nur auf das,
was du wirklich ausstrahlst. Da kannst
du dich nicht verstellen.“ Diese Klarheit
hat sie geprägt. Und jetzt? Jetzt nennt sie
sich wieder T-Seven, hat ihre Hits neu
produziert, arbeitet an eigenen Songs.
Parallel bleibt sie Pferdetrainerin, bleibt
im Stall, bleibt in ihrem Alltag. „Ich
habe mir ein Leben aufgebaut, das mir
gehört“, sagt sie. „Die Bühne ist ein Teil
davon, nicht alles.“
Der Unterschied zu früher ist spürbar.
Kein Erwartungsdruck, kein permanentes
Müssen. Wenn sie heute auftritt,
dann, weil sie es will. „Ich genieße es. Die
Leute freuen sich, ich freue mich. Mehr
braucht es nicht.“ Judith Hildebrandt
ist zurück. Nicht, weil sie es nötig hätte.
Sondern weil es sich richtig gut anfühlt.
Instagram: tseven90
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PROMINENTER GAST Mit Olaf Scholz auf ungewohntem Terrain. Für Giovanni di Lorenzo zählt nicht der große Auftritt, sondern der Moment,
in dem sich ein Gespräch öffnet.
ANDREAS SCHACK
RADIO BREMEN: VERENA HORNUNG, FRANK PUSCH, THORSTEN JANDER & HENDRIK LÜDERS
Einmal im Monat kommt er nach Bremen. Für
3nach9. Für die Talkshow, die hier entstanden und
geblieben ist. Seit 1989 moderiert Giovanni di Lorenzo
die Sendung. Mehr als drei Jahrzehnte sind
das schon. Seit 2010 gemeinsam mit Judith Rakers.
Am Abend vor der Sendung treffe ich ihn in der Osteria an der
Schlachte. Bremissima-Verleger Lars Hendrik Vogel lädt uns ein.
Es ist laut. Stimmen, Gläser, Teller. Das Restaurant ist gut gefüllt.
Wie ein italienischer Marktplatz am Abend. Als di Lorenzo
zur Tür hereinkommt, geht er direkt auf den Chef und das
Team der Osteria zu, begrüßt alle persönlich. Man kennt sich.
Man freut sich. Er lächelt, nickt, wechselt ein paar Worte auf
Italienisch. Kein großer Auftritt. Einfach ein Ankommen.
Wir bestellen. Di Lorenzo wählt den Oktopus-Salat. Wie so
oft. Später wird es auf Empfehlung des Küchenchefs noch Tagliatelle
mit frisch geriebenem Trüffel geben. Ich bin unsicher,
ob ich in einem italienischen Restaurant einen Grauburgunder
bestellen sollte. „Das ist doch so deutsch, oder?“ Di Lorenzo lächelt
und beruhigt mich. „Das ist in Ordnung.“ Gewohnheiten
sind wichtig. Kleine Rituale gehören dazu.
Zu diesen Ritualen gehörte früher auch eine Bratwurst am
Bremer Hauptbahnhof mit Kollegin Judith Rakers. „Seit Jahren
nicht mehr“, sagt er. Er kommt inzwischen meist schon
am Donnerstag nach Bremen, sie erst am Tag der Sendung. So
sehen sich die beiden erst im Studio. Aber es gibt andere Konstanten.
„Einmal im Monat habe ich die Möglichkeit, hier im
Parkhotel ganz gut zu schlafen.“ Wenn die Zeit reicht, geht er
morgens in den Bürgerpark. Laufen. Kurz durchatmen. „Das
ist schon toll.“ Wir sprechen über Bremen. Über den Ratskeller.
Den Marktplatz mit Rathaus. Über hanseatische Zurückhaltung.
„Bremen ist eine Stadt, die nicht ständig betonen
muss, wie großartig sie ist. Das mag ich“, sagt er.
3nach9
Die Bremer sind stolz auf ihre Talkshow. Seit 52 Jahren gibt
es die Sendung. Was 1974 als Experiment begann, ist zu ei-
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ner festen Größe geworden. Im Schnitt
erreicht 3nach9 heute rund 1,3 Millionen
Zuschauer. Auf ihrem Sendeplatz
gehört sie damit regelmäßig zur Spitze.
„Ich glaube, diese Sendung konnte nur
in Bremen entstehen“, sagt di Lorenzo.
Wegen des Experimentiergeists der
Siebzigerjahre, wegen der hanseatischen
Nüchternheit, vielleicht auch wegen
dieser Mischung aus Zurückhaltung
und Offenheit.
Was er mit der Sendung jedoch auch verbindet,
ist dieses Gefühl kurz vor dem
Start: Lampenfieber. „Das wird nicht
besser“, verrät er uns. „Kurz davor denke
ich immer: Weg, nur weg.“ Man merkt
es ihm nicht an. Vielleicht, weil Routine
und Professionalität inzwischen stärker
sind als die Nervosität. Vielleicht, weil
Judith Rakers an seiner Seite ist – ruhig,
konzentriert und aufmerksam. Wir bemerken,
dass er auf uns auch ruhig und
zurückhaltend, fast norddeutsch wirkt.
Er lacht und freut sich sichtbar darüber.
„Das ist das erste Mal, dass mir norddeutsche
Eigenschaften zugeschrieben
werden.“ Er lebt seit Jahrzehnten hier
oben. „Wäre auch schlimm, wenn das
nicht ein bisschen abfärbt.“
Giovanni di Lorenzo wurde 1959 in
Stockholm als Sohn eines Italieners und
einer Deutschen geboren. Er verbrachte
Teile seiner Kindheit in Italien und kam
im Alter von etwa elf Jahren mit seiner
Mutter nach Hannover, wo er zur Schule
ging und in Deutschland aufwuchs –
eine Erfahrung, die seinen Blick auf Kultur
und Sprache früh geprägt hat.
TEAMWORK Seit
2010 moderieren
Giovanni di Lorenzo
und Judith Rakers
gemeinsam 3nach9.
Zwei Stimmen, ein
Rhythmus – und das
Vertrauen, dass gute
Gespräche Zeit und
Haltung brauchen.
Auswahl der Gäste
Die Vorbereitungen für 3nach9 beginnen
Wochen vorher, erzählt er. Die Bücher
der Gäste lesen, ihre Filme schauen,
Interviews studieren – das machen die
beiden Moderatoren selbst. Ein starkes
Redaktionsteam von Radio Bremen unterstützt
sie. Es gibt ausführliche Dossiers.
Doch die Verantwortung für den
Ton, für den Rhythmus, für die entscheidenden
Fragen liegt am Ende bei den
beiden.
Wie kommen die Gäste in die Sendung?
„Darüber gibt es völlig falsche Vorstellungen“,
erzählt er. Ständig wollten
Menschen jemanden unterbringen.
Doch die Redaktion lasse sich „null reinreden“.
Autonomie sei ihr heilig. Und
selbst wenn er oder Judith einen Vorschlag
machten, heiße das noch lange
nicht, dass dieser umgesetzt werde. Die
Redaktion entscheidet. Punkt.
Wenn di Lorenzo über seine verschiedenen
Gäste spricht, ist er konzentriert.
„Es ist nicht meine Energie, Menschen
vorzuführen“, sagt er. „Sondern Herzen
zu öffnen.“ Nicht jedes Gespräch gelingt.
„Es gibt viele Gespräche, die schiefgegangen
sind, weil ich den falschen Ton
getroffen habe.“ Das verfolgt ihn tagelang,
manchmal auch nächtelang.
Journalismus, Haltung, Vertrauen
Dann wird es grundsätzlicher. Medien
und Journalisten sehen sich zunehmender
Kritik gegenüber. Ich frage ihn, was
für Journalisten wichtiger sei: Haltung
zu zeigen oder Vertrauen zu schaffen.
„Unser wichtigstes Kapital ist Vertrauen
und Glaubwürdigkeit“, antwortet di
Lorenzo ohne Zögern. Haltung könne
es in historischen Ausnahmesituationen
brauchen. Aber im Normalfall gehe
es darum, sauber zu recherchieren, verschiedene
Perspektiven abzubilden, sich
selbst nicht wichtiger zu nehmen als die
Sache.
S
BREMISSIMA
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EINKLANG Moderation heißt, Rhythmus zu halten, Pausen auszuhalten und im richtigen Moment nachzulegen. Für 3nach9 tragen Giovanni di
Lorenzo und Judith Rakers genau diese Verantwortung.
S
Er glaube an Medien, die unterschiedliche
Meinungen zulassen.
„Ich möchte herausgefordert werden“,
sagt er. Der Journalist sei da, um zu fragen.
Und um zu lernen. Das passe im
Übrigen auch sehr gut zu seinem neuen
Online-Format: „Verstehst du das, Giovanni?“
– so heißt es. Sieben Minuten
Politik erklärt. Auf YouTube, auf Instagram.
Hunderttausende Abrufe. Manchmal,
sagt er, ist die ehrlichste Antwort:
„Ich versteh’s nicht.“ Und auch davor
scheut er sich nicht.
Seit 2004 ist Giovanni di Lorenzo Chefredakteur
der Wochenzeitung Die Zeit.
In seinem Hamburger Büro stapeln sich
die Titelblätter. Wände und sogar die
Decke sind damit tapeziert. Irgendwann,
so sagte er einmal halb im Scherz, werde
er aufhören, wenn alles voll sei. Heute
lächelt er darüber. Manchmal, erzählt er,
habe er den Verdacht, seine Assistentin
halte bewusst immer noch ein bisschen
Raum frei. Denn ans Aufhören denkt er
nicht. Der Zeit will er treu bleiben – so
lange wie möglich.
Bevor wir auseinandergehen, will ich
noch wissen, was als Nächstes auf ihn
wartet. Er erzählt von der Eröffnungsfeier
der Olympischen Winterspiele in
Mailand, die er für die ARD kommentieren
wird. Trotz all seiner Erfahrung bereitet
er sich auch darauf akribisch vor.
„Nichts wird aus dem Ärmel geschüttelt.“
Das ist ihm wichtig.
Als wir die Osteria verlassen, ist es immer
noch laut. Und doch haben wir uns
gut verstanden. Und Giovanni di Lorenzo
besser kennengelernt.
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RUHE, KLARHEIT UND KONSEQUENZ Birgitta
Schulze van Loon prägt ihr Unternehmen nicht durch
Lautstärke, sondern durch Haltung und Erfahrung
BREMISSIMA
KULINARIK
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Birgitta
Schulze
van Loon
&
BIRGITTA SCHULZE VAN LOON
Wer Birgitta Schulze
van Loon begegnet,
spürt sofort eine besondere
Ruhe. Keine
Distanz, kein Kalkül
– eher eine Gelassenheit, die aus Erfahrung
wächst. Sie hört zu, wägt ab, spricht klar. In
einer Branche, die lange von Traditionen
und männlichen Rollenbildern geprägt war,
hat sie sich ihren Platz nicht erkämpft, sondern
erarbeitet: mit Konsequenz, Fachwissen
und Haltung.
Seit der Gründung der Bremer Manufaktur
Piekfeine Brände im Jahr 2011 steht
ihr Name für handwerkliche Präzision,
regionale Verwurzelung und kompromisslose
Qualität. Ihre Produkte folgen keinen
kurzfristigen Trends. Sie entstehen aus
Geduld, aus Neugier und aus dem Willen,
Dinge wirklich zu verstehen. Jede Rezeptur
hat eine innere Logik, jeder Rohstoff wird
hinterfragt. Herkunft ist kein Marketingbegriff,
sondern Haltung.
Schulze van Loon denkt Unternehmertum
ganzheitlich. Produktion, Markenführung,
Vertrieb, Entwicklung und Regulierung S
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BLICK NACH VORN Internationale Märkte,
alkoholfreie Innovationen und langfristige
Verantwortung bestimmen das unternehmerische
Denken von Birgitta Schulze van Loon
S
gehören für sie untrennbar zusammen.
Zahlen und Analysen sind ihr ebenso
vertraut wie Sensorik, Fasslagerung oder
Produktdesign. Diese Verbindung aus
betriebswirtschaftlicher Klarheit und
handwerklicher Leidenschaft verschafft
ihr Respekt – bei Handelspartnern,
Fachleuten und zunehmend auch international.
Sie ist keine Unternehmerin der großen
Bühne. Netzwerken um des Netzwerkens
willen liegt ihr fern. Stattdessen
setzt sie auf wenige, tragfähige Beziehungen.
Ein Beispiel ist die langjährige
partnerschaftliche Zusammenarbeit mit
dem Bremer Lokalkaufhaus „Made in
Bremen“. Hier geht es nicht um Reichweite,
sondern um Vertrauen, gemeinsame
Werte und langfristiges Denken.
Für Schulze van Loon ist diese Form der
Nähe nachhaltiger als jedes anonyme
Kontaktnetz.
Ein besonderes Beispiel für ihren Qualitätsanspruch
ist der zehn Jahre gereifte
Single Malt Whisky mit Portweinfass-
Finish. Die limitierte Abfüllung gilt inzwischen
als Hidden Champion. Ohne
große Kampagnen, dafür mit Substanz,
hat sich dieser Whisky einen exzellenten
Ruf erarbeitet. Fachleute loben seine
Balance, die Tiefe der Reifung und den
eleganten Einfluss des Fasses: dunkle
Früchte, feine Würze, dezente Süße und
ein langes, ruhiges Finish.
Die Limitierung ist kein Marketinginstrument,
sondern handwerkliche
Realität. Qualität lässt sich nicht beliebig
skalieren. Für Schulze van Loon ist
Anerkennung dann besonders wertvoll,
wenn sie aus fachlicher Überzeugung
entsteht. Der Erfolg dieses Whiskys bestätigt
ihre Philosophie eindrucksvoll:
Geduld, Präzision und Konsequenz zahlen
sich aus.
Neben ihren eigenen Marken entwickelt
sie seit Jahren auch Produkte für andere
Unternehmen. Als erfahrene Destillateurin
konzipiert sie Rezepturen,
begleitet Markenaufbauten und übernimmt
Lohnherstellungen – unter anderem
für Gin, auch für größere Firmen
BREMISSIMA
KULINARIK
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und Konzerne. Diese Arbeit geschieht
diskret, zuverlässig und mit denselben
Maßstäben wie bei den eigenen Produkten.
Gerade diese Mischung aus Kreativität,
Verlässlichkeit und regulatorischer
Sicherheit macht sie für viele Auftraggeber
unverzichtbar.
Als Führungspersönlichkeit ist sie klar
und verbindlich. Sie fordert Verantwortung
und schenkt Vertrauen. Eigenständigkeit
und Qualitätsbewusstsein
prägen die Arbeit im Unternehmen.
Entscheidungen werden transparent getroffen,
Erwartungen klar formuliert. In
einem handwerklich geprägten Betrieb
schafft diese Klarheit Orientierung und
Identifikation.
Dabei ist sich Schulze van Loon bewusst,
dass Frauen in verantwortlichen Positionen
oft genauer beobachtet werden.
Sie spricht offen darüber, dass sie sich
vieles erarbeiten musste, was anderen
selbstverständlich erschien. Diese Erfahrung
hat sie nicht verhärtet, sondern
geschärft. Ihre Führungsstärke ist ruhig,
präzise und wirksam – ohne Pose, ohne
Lautstärke.
Der Markt für hochwertige Spirituosen
befindet sich im Wandel. Der Inlandsmarkt
schrumpft, Konsumgewohnheiten
verändern sich, regulatorische Anforderungen
steigen. Für viele Betriebe
bedeutet das Unsicherheit. Für Schulze
van Loon ist es Anlass zur Analyse. Sie
reagiert nicht hektisch, sondern entwickelt
langfristige Antworten.
Ein zentraler Baustein ist die Internationalisierung.
Die Piekfeinen Brände beliefern
inzwischen unter anderem Kunden
in China und Brasilien – Märkte mit
sehr unterschiedlichen kulturellen Prägungen,
aber einer gemeinsamen Offenheit
für authentische Premiumprodukte.
Die Expansion erfolgte schrittweise,
mit hoher regulatorischer Sorgfalt und
ohne die eigene Identität zu verlieren.
UNTERNEHMERIN AUS ÜBERZEUGUNG
Fachwissen, betriebswirtschaftliche Klarheit
und handwerkliche Leidenschaft greifen bei
ihr ineinander
Auch im alkoholfreien Segment zeigt
sich ihre unternehmerische Beweglichkeit.
Ab Februar kommen die alkoholfreien
Aperitifs „RosaFree“ und „Thyme-
Free“ erneut auf den Markt. Die neue
Generation basiert auf alkoholfreiem
Wein und nutzt einen rechtlichen Spielraum,
der kleine Betriebe von der Pfand-
S
BREMISSIMA
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QUALITÄT BRAUCHT GEDULD Der zehn
Jahre gereifte Single Malt mit Portweinfass-
Finish steht exemplarisch für ihre kompromisslose
Arbeitsweise
HANDWERK MIT HALTUNG In der Bremer
Manufaktur Piekfeine Brände entstehen
Destillate, die Zeit, Präzision und Herkunft
verbinden – mit und ohne Alkohol
pflicht entlastet. Für Schulze van Loon
ist das kein Trick, sondern Ausdruck unternehmerischer
Klugheit: Regeln verstehen,
Spielräume erkennen, sinnvoll
handeln.
Entscheidend bleibt die Qualität. Die
Rezepturen wurden vollständig überarbeitet.
Bitterkeit, Frucht und Kräuter
sind präziser ausbalanciert, die Textur
runder, der Anspruch unverändert hoch.
Diese Produkte verstehen sich nicht als
Ersatz, sondern als eigenständige Genussmomente.
Erfolg definiert Birgitta Schulze van
Loon nicht über maximales Wachstum.
Erfolg bedeutet für sie Unabhängigkeit
in Entscheidungen, Verantwortung für
Menschen und Produkte – und langfristiges
Denken. Vor diesem Hintergrund
beschäftigt sie sich frühzeitig mit der
Frage der Nachfolge. Nicht aus Rückzug,
sondern aus Weitsicht. Gesucht wird
keine schnelle Lösung, sondern eine Persönlichkeit
oder Struktur, die bereit ist,
die Werte weiterzutragen.
So bleibt sie eine Unternehmerin mit
nordischer Seele: ruhig, klar und entschlossen.
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Lars Hendrik Vogel
VOGEL MEDIA
Mühlenweg 9 · 28355 Bremen
T. +49 (0)421 200 75 90
Lars Hendrik Vogel [V.i.S.d.P.]
lhv@magazine-bremen.de
Esther Bieback
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Birgit Rehders
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frisch, klar, optimistisch – gern
auch Ton in Ton. Stil ist für mich kein
Trend, sondern ein gutes Gefühl.
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buten un binnen-Moderatorin
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Keine Haftung für unverlangt eingesandte Manuskripte, Bilder,
Dateien und Datenträger. Kürzung und Bearbeitung von Beiträgen und
Leserbriefen bleiben vorbehalten. Zuschriften und Bilder können ohne
ausdrückliche Vorbehalte veröffentlicht werden. Nachdruck, auch
auszugsweise, ist nur mit Genehmigung und Quellenangabe gestattet.
Sämtliche Rechte der Vervielfältigung liegen beim Verlag.
ISSN 2364-3498
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