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acht. neun Stadtmagazin März

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N° 19

MÄRZ 2026

FLEISCHFREI

Lukas Patscheider zeigt im

Ulmer Virtshaus, wie vielfältig

vegane Ernährung sein kann.

Inspiration

Ein Leben zwischen Mode,

Mut und Misswahlen. Thao

Nhi Lê im Porträt.

Gespotted

Tierische Kerzen, kugelige

Sitzgelegenheiten und

Kurzurlaub in Gläsern.

Perspektiven

Annette Schavan über

Demokratie, Vatikan und

ihre Wahlheimat Ulm.


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Inhalt

3

acht.neun

Dein Stadtmagazin

für Ulm,

Neu-Ulm

und die

Region

Editorial

5 24 34

6

Ulm Styles

Modisch auf dem Wochenmarkt

Was macht eigentlich?

Politik, Theologie und Ruhestand:

Wahl-Ulmerin Annette Schavan

im Interview

LUKAS PATSCHEIDER

Der Betreiber des Ulmer Virtshaus

im Porträt

Spotted

Mode, Beauty, Einrichtung

und Leckereien in Ulm entdeckt

Wir sind Ulm

Im Gepräch mit Modeunternehmerin

Thao Nhi Lê

26

28

Genussvolle Randnotiz

Jens Gehlert über Wein,

Reisen und mehr

Veranstaltungen

Wohin in Ulm und um Ulm herum?

Termine für März

40

42

Stadtflimmern

Was gibt es Neues in Ulm, Neu-Ulm

und drumherum?

Pommes & Pommery

Genuss-Gedanken von

Prof. Dr. Martin Hörmann

12

22

Abgeklopft

Dr. Mark Dorfmüller über

Rückenschmerzen

32

Bilder sprechen Bände

Cheerleading-Meisterschaft

und Theaterball

Ich schwör‘s!

Die acht.neun-Kolumne

62

66

acht.neun


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Editorial : acht.neun

5

Saskia Mohr ist gelernte Medienkauffrau. Was schon

früh als Liebe zu Büchern und Geschichten begann, ist

nun eine Reise in den Journalismus – immer bereit, mit

Herz und Humor die Welt in Worte zu fassen.

Karsten Sander ist von Beruf eigentlich Werber. Seine Leidenschaft

für die 26 Buchstaben des Alphabets hilft ihm

auch bei seinem Ausflug in den Journalismus.

Ausgerechnet der März wurde nach dem römischen Kriegsgott

Mars benannt. Dabei steht gerade er für Umbruch und

Neuanfang. Kriegerisch ist an diesem Monat so gar nichts,

wenn überhaupt, dann ist er etwas wankelmütig. Nicht mehr

Winter, noch nicht ganz Frühling sorgt der März bisweilen

für klimatische Überraschungen.

Apropos Überraschungen. Unsere Titelgeschichte erzählt

von Lukas Patscheider, einem Mann der seinem Leben immer

wieder eine überraschende Wende gab. Der gebürtige

Ulmer hat 2023 mit dem „Virtshaus“ sein eigenes veganes

Wirtshaus eröffnet und damit gezeigt, dass Tradition und

pflanzliche Küche wunderbar zusammenpassen. Das Porträt

erzählt von seinem Weg durch verschiedene Ebenen der

Hotellerie, vom Traum des eigenen Gasthauses und davon,

warum er sich bewusst für ein fleischfreies Konzept und

eine vegane Lebensweise entschieden hat.

Zwischen Ulm, Vietnam und den Welten bewegt sich Thao

Nhi Lê. Die Modedesignerin ist Model, Influencerin, Unternehmerin,

kommt aus Ulm und ist eines der bekanntesten

Gesichter Vietnams. Mit uns sprach sie über Inspiration,

Mut und ihren ganz persönlichen Weg zwischen Mode,

Misswahlen und medialer Aufmerksamkeit.

Politisch, reflektiert und persönlich wird es im Interview

mit Annette Schavan. Die ehemalige Bundesministerin gibt

Einblicke in ihre Gedanken zu Demokratie, ihre Zeit im Vatikan

und ihre enge Verbindung zu ihrer Wahlheimat Ulm.

Für „Ulm Styles“ haben wir uns diesmal auf dem Ulmer

Wochenmarkt umgesehen. Zwischen frischem Gemüse,

Blumenständen und bunten Obstauslagen haben wir spannende

Looks entdeckt, die beweisen: Stilbewusstsein gehört

in Ulm ganz selbstverständlich zum Alltag.

Festlich ging es beim Ulmer Theaterball am Valentinstag

zu. Rund 800 Gäste feierten im ausverkauften Haus einen

Abend ganz im Zeichen der Liebe. Wir waren mit der Kamera

dabei und zeigen euch die schönsten Momente und

Menschen in unserer Bilderstrecke.

Wir wünschen viel Freude mit dieser Märzausgabe und einen

inspirierten Start in den Frühling.

acht.neun


6

Titelthema : LUKAS PATSCHEIDER

LUKAS PATSCHEIDER

Inspirieren statt

Missionieren

Lukas Patscheider hat streng nach hinten gekämmte Haare,

die in einem perfekt geformten Dutt enden. In seiner weißen

Kochjacke mit Stehkragen stecken jederzeit griffbereit zwei

Kulis. Zu den Jeans trägt er Sneaker. Ein lässiger Look, der

auch gut in ein Berliner Szenelokal passen würde, lediglich die

obligatorisch tätowierten Unterarme sucht man vergebens.

Im Gespräch blickt er seinem Gegenüber fast forschend in die

Augen, als suche er nach einer versteckten Frage in der Frage.

Dann aber antwortet er unprätentiös in einem unverstellten

Plauderton. Ist ihm etwas wichtig, verleiht er seinen Worten

Nachdruck, indem er mit ausgestrecktem Mittel- und Zeigefinger

sanft im Rhythmus seiner Sätze auf den Tisch klopft.

An einem frühlingshaft anmutenden Februartag ist der gebürtige

Ulmer zwischen Mittagstisch und Abendbetrieb mit

organisatorischen Routineaufgaben beschäftigt. Wer ihn in

diesem Zeitfenster sprechen möchte, muss etwas Geduld aufbringen.

Immer wieder verschwindet der heute 37-Jährige in

der Küche, um sein Team zu instruieren, eintreffende Einkäufe

zu prüfen, oder am Telefon Tischreservierungen entgegenzunehmen.

Seit drei Jahren betreibt der vegane Koch das „Virtshaus“ auf

dem Kreuz. Inmitten dieser pittoresken Idylle mit Fachwerkhäusern

und kopfsteingepflasterten Straßen hat er nur einen

Steinwurf von der pulsierenden Betriebsamkeit der Innenstadt

ein veganes Wirtshaus eröffnet. Große Holztische, Eckbänke

und Wandvertäfelungen prägen den Raum. Die weiß

getünchten Wände und eine zurückhaltende Dekoration sorgen

für einen angenehmen Kontrast.

Abends, bei sanft gedämftem Licht, füllt sich der Gastraum

schnell. In das Gewirr aus Stimmen mischt sich der Duft

von Röstaromen und frischen Kräutern. Der Service nimmt

schnell und routiniert Bestellungen auf, spricht Empfehlungen

aus oder erklärt den Gästen die Besonderheiten der rein

pflanzlichen Zubereitung.

„Mein moralischer

Kompass war zu stark.

Ich konnte nicht mehr

zurück.“

Auf der Karte finden sich Klassiker wie Zwiebelrostbraten,

Rahmgeschnetzeltes oder schwäbischer Wurstsalat. Die Karottenlax-Häppchen,

eine vegane Interpretation der Lachs- Canapés

haben sich schnell zur Königin der Vorspeisen entwickelt.

Lukas Patscheider kocht eine klassische Wirtshausküche, die

er modern und vor allem vegan neu interpretiert.

Dass er einmal seine Arbeitstage in der Küche eines eigenen

Lokals verbringen würde, war eigentlich nicht geplant.

Eigentlich wollte Lukas Patscheider Karriere als Hotelfachmann

machen und absolvierte deshalb eine Ausbildung

im Luxushotel „Sonnenalp“ in Ofterschwang. Er erinnert

sich noch gut an diese arbeitsreiche Zeit, die ihm einiges

abverlangte. „In einem Top-Hotel musst du dich anpassen


7

Seit drei Jahren betreibt Lukas Patscheider

das „Virtshaus“ in Ulm.

Foto: Atelier Schlieper

und abliefern“, sagt der Vater von drei Kindern. Das hohe

Niveau, das in diesen Häusern vorherrscht, ist für viele ein

ideales Sprungbrett für den nächsten Karriereschritt. So

war es auch bei Lukas Patscheider, aber dazu später mehr.

Der Ton in der Branche sei damals rau gewesen, Hierarchien

klar definiert, die Tage lang. Dennoch, in der „Sonnenalp“

habe man die Auszubildenden zwar gefordert, aber

auch gefördert. Disziplin und Fachwissen standen im Mittelpunkt.

Zudem der Anspruch, jederzeit das „Quäntchen

mehr“ zu bringen, das den Unterschied von gut zu perfekt

ausmacht.

Die Faszination für die Hotellerie hatte ihn schon in seiner

Jugend gepackt. Damals verschlang er Fernsehdokumentationen

über Luxushotels und internationale Hotelketten.

„Dieses ‚Behind the Scenes‘ hat mich total begeistert.“ Ein

Praktikum bestätigte das Bauchgefühl: Gastgeber sein, Menschen

unterhalten, Abläufe koordinieren – das war und ist

seine Welt.

Während dieser Zeit lernt er auch seine spätere Frau Tamara

kennen. Sie absolvierte gerade ihre Ausbildung in der Wellness-Abteilung

im Hotel „Jungbrunn“, ebenfalls ein Haus in

der Luxus-Kategorie. Es war aber nicht der berufliche Kontext,

über den sich das spätere Paar kennengelernt hat. Das

erste Mal kamen sie bei einem Feierabenddrink in einer Bar

ins Gespräch und hatten sich auf Anhieb eine Menge zu erzählen.


8 Titelthema : INTERVIEW

LUKAS PATSCHEIDER

Fotos: Atelier Schlieper


9

Eigentlich wollte Lukas

Patscheider Karriere als

Hotelfachmann machen.

Doch dann sah er eine

Dokumentation über

Mastschweine und alles

änderte sich.

Je nach Betrachtungsperspektive war es Zufall, oder Schicksal,

dass die Mutter seiner späteren Frau das „Wellnesshotel

Walserhof “ betreibt. Ein Haus, das − wie sollte es anders sein

− ebenfalls in der gehobenen Kategorie angesiedelt ist. Nach

der Ausbildung wechselten beide in den mütterlichen Betrieb.

Anders als man annehmen könnte, erhielt Lukas Patscheider

jedoch keinen Familienbonus. Wie jeder andere musste er

sich einfügen und sich für den nächsten Schritt auf der Karriereleiter

mit Leistung empfehlen. Durch Ehrgeiz und Einsatz

stieg er zum Food-and-Beverage-Management auf. Dabei sei,

wie er es ausdrückt: „die Zusammenarbeit mit der Schwiegermutter

respektvoll, aber nicht immer konfliktfrei gewesen.

Unterschiedliche Generationen hätten nun mal verschiedene

Sichtweisen“.

Ungefähr zu dieser Zeit zappte der junge Hotelfachmann eines

Abends durch die Programme der unzähligen Fernsehsender.

Wie so oft blieb er bei einer Dokumentation hängen, diesmal

bei einem Film mit dem Titel „Ein Tag im Leben eines Mastschweines“.

Die Bilder waren kaum zu ertragen. „Ich bin ein

sensibler Mensch, das hat mich tief getroffen“, erinnert er sich.

Von einem Tag auf den anderen entschied er sich, Vegetarier

zu werden. Kurze Zeit später stieß er auf ein Video über die

Milchindustrie – ein weiterer Schock. „Das Leiden der Mutterkühe

und Kälber konnte ich nicht mehr ausblenden.“ Sein

Entschluss stand schnell fest: Von nun an wollte er vegan leben.

Damals, vor gut zehn Jahren, war das Angebot vorsichtig ausgedrückt

überschaubar. Also stürze er sich mit Haut und Haaren

in das Thema vegane Ernährung, damals ein von vielen

belächeltes Nischenthema. Er probierte vieles aus, las Studien

und beschäftigte sich mit Nährstoffen. „Mein moralischer

Kompass war zu stark. Ich konnte nicht mehr zurück.“ Weil

er selbst Orientierung vermisste, begann er Rezepte und Gedanken

in sozialen Netzwerken zu teilen. Erst auf Facebook,

dann auf YouTube. Er erzählt online nicht nur über Zutaten,

sondern über Gefühle, Zweifel und seinen eigenen Weg. Die

Resonanz war groß. Mit der Zeit wurde der Content professioneller,

die Bildsprache klarer. Schließlich sendet ihm

Kiki Cordalis, die Tochter des Sängers Costa Cordalis, eine

„Ich wollte nie

missionieren,

sondern inspirieren.“

Nachricht. Sie tauschen sich aus, trafen sich in Frankfurt und

kochten gemeinsam. Weitere Kontakte zu Prominenten folgten.

Patscheider rutschte in eine Promi-Blase, ohne sie aktiv

gesucht zu haben. „Ich wollte nie missionieren, sondern inspirieren.

Über Menschen mit Reichweite geht das natürlich

schneller.“

2018 kehrte er nach einer kurzen Pause in den „Walserhof “

zurück und übernimmt die Geschäftsleitung. Parallel wächst

seine Präsenz in der Öffentlichkeit weiter. Im traditionsreichen,

seit den 1960er-Jahren fleischlastigen Hotel wagt er gemeinsam

mit seiner Frau einen behutsamen Umbruch. Renovierung,

konzeptionelle Neuausrichtung und eine Küche,

acht.neun


10

Titelthema : LUKAS PATSCHEIDER

die zu 98 Prozent vegan ist. Fleisch und Fisch gab es nur noch

als optionale Beilage. „Ich wollte keine Stammgäste verlieren,

aber dennoch zeigen, dass es auch anders geht.“

Dreieinhalb Jahre lebt und arbeitet die inzwischen fünfköpfige

Familie im Hotel. Ein großer Betrieb, hohe Verantwortung,

wenig Rückzugsräume. „Ich brauche Herausforderungen“,

sagt er. „Das normale Leben ist mir zu langweilig.“ Doch irgendwann

spürt die Familie, dass der permanente Druck Spuren

hinterlässt. 2021 ist die Zeit für eine Auszeit in Andalusien

gekommen, um dem Hamsterrad aus Druck und Arbeitsbelastung

zu entkommen. Sonne, Weite, Zeit für die Familie

und um Gedanken zu sammeln.

„Ich brauche

Herausforderungen.

Das normale Leben

ist mir zu langweilig.“

Lukas Patscheider kocht modern, vegan und

mit dem gewissen Etwas.

Foto: Aileen Melucci

Dort beginnt Patscheider außerdem Businesspläne zu schreiben.

In einer Wirtschaftszeitung erscheint ein Porträt über

ihn – „Der Visionär aus dem Kleinwalsertal“. Plötzlich melden

sich Restaurants bei ihm, bitten um Rat, wie man vegane

Konzepte in bestehenden Häuser integrieren kann. Der Markt

ist neugierig geworden, aber noch unsicher. Die Umstellung

ist für viele noch Neuland und Patscheider bot Unterstützung

und sein Wissen an.

Nach einigen erfolgreich umgesetzten Projekten erreicht ihn

eine Nachricht eines Bekannten. Es gäbe ein kleines Lokal in

Ulm, das zur Verpachtung stünde. „Warum nicht“, war sein

erster Gedanke und kurz darauf schaute er sich die Räumlichkeiten

an. Was er am Tag der Besichtigung sieht, beschreibt er

rückblickend als renovierungsbedürftig, da er die Räumlichkeiten

nach seinen eigenen Vorstellungen anpassen wollte.

Nach einem kurzen Moment des Zweifelns blitzt sein Ehrgeiz

auf, zudem reizt ihn die neue Herausforderung. Einen Monat

lang renoviert er nahezu rund um die Uhr. Streicht, plant, organisiert.

Im Juni 2023 ist es dann endlich soweit. Das „Virtshaus“

eröffnet und ist auf Anhieb ein Erfolg. Zur Eröffnung

kommen Wegbegleiter, prominente Freunde und zahlreiche

neugierige Gäste. Zwei Tage in der Woche bleibt das Virtshaus

geschlossen. Dann fährt Patscheider ins Kleinwalsertal

zu seiner Familie, um Zeit für seine Frau, die Kinder und die

Berge zu haben.

Unter der Woche lebt Lukas Patscheider allein in einer kleinen

Wohnung. Manchmal sei das etwas einsam und er vermisse

seine Familie. Vielleicht ist das Restaurant für ihn deshalb

mehr als ein Arbeitsplatz. Hier trifft er Freunde, Kollegen

– hier pulsiert sein Alltag. Beim Kochen schallt Musik aus

den Boxen und es scheint, die Genres folgten einem Ritual.

Elektro-House zur Vorbereitung, Oldschool-Hip-Hop zwischendurch

und beim abendlichen Putzen Céline Dion. Er

lacht. „Ich liebe Céline Dion“, kurz denkt er nach, Mittel- und

Zeigefinger klopfen sanft im Rhythmus der Musik auf die

Tischplatte, und er ergänzt: „Ich bin auch Fußballfan, vor allem

vom SSV Ulm, ich mag die Berge und vor allem liebe ich

meine Familie – mehr brauche ich nicht“.

Text: Saskia Mohr & Karsten Sander


Advertorial : UNSERE HEIMAT 89 – EINE SEHR ATTRAKTIVE REGION.

Advertorial : TENTSCHERT

PREISE FÜR EIGENTUM WEITER GESTIEGEN:

BESONDERS ABSEITS DER METROPOLEN

11

Ulm, Neu-Ulm und das Umland bleiben weiterhin

eine gefragte und attraktive Wohnregion.

Der aktuelle Wohnungsmarkt zeigt

auch in Ulm und der umliegenden

Region weiter steigende Preise für Eigentumswohnungen

und Häuser.

Besonders Wohnungen steigen spürbar, aber auch

die Dynamik bei Häusern steht dem nur wenig nach.

Eine Entlastung auf den Mietmärkten ist derzeit nicht

erkennbar: Neuvertragsmieten steigen ebenfalls

deutlich. Auffällig ist, dass sich Preis- und Mietanstiege

zunehmend auf mittelgroße Städte und deren

Umland konzentrieren. Gründe hierfür sind eine anhaltend

hohe Nachfrage, eine intakte Infrastruktur

sowie ein ortsbedingtes, begrenztes Wohnungsangebot.

In den Metropolen zeigt sich dagegen eine eher

gleichbleibende, aber stabile Entwicklung auf dem

Wohnungsmarkt.

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acht.neun


12

Stadtflimmern : STADTNOTIZEN

Foto: Stadtarchiv Ulm

Wikipedia hat vom

Ulmer Stadtarchiv

u.a. den Schwörbrief

und eine

Ansicht der Friedrichsau

um 1820

digital geschenkt

bekommen.

Ulm schenkt Wikipedia besondere Dokumente

Das Herbarium des Hieronymus Harder von 1594, eine Abstimmungsliste

der Schneiderzunft von 1530, ein Plan der Friedrichsau

von 1818 – und natürlich der Große Schwörbrief von 1397. Solche

historischen Dokumente hat das Ulmer Stadtarchiv jetzt Wikipedia

als digitales Geschenk gemacht.

Anlass der Aktion war der 25. Geburtstag der enzyklopädischen

Online-Plattform am 15. Januar. „Ein Vierteljahrhundert freies

Wissen, getragen von einer weltweiten Community und der gemeinsamen

Überzeugung, dass Wissen allen Menschen offenstehen

sollte“, wie das Stadtarchiv beglückwünscht.

Dazu hat sich die Ulmer Institution an der Initiative „25 Geschenke

für Wikipedia“ beteiligt: mit Inhalten aus den Beständen.

„Gemeinsam mit zahlreichen Kultur-, Bildungs- und Gedächtnisinstitutionen

aus Deutschland und Österreich schenken wir der

Wikipedia 25 bislang nicht frei lizenzierte Inhalte aus unseren Beständen

und stellen sie über Wikimedia Commons der Öffentlichkeit

zur Verfügung“, erläutert das Stadtarchiv.

Hummus mit Herz nach syrischem Originalrezept

Magd Ali hat viele Ideen für das neue Café "Hummus mit Herz",

das er vor wenigen Wochen in der Frauenstraße eröffnet hat. Neben

Süßspeisen, wie selbstgebackenen Kuchen und Torten, wird

natürlich auch Hummus gereicht, mit Falafeln oder Brot, außerdem

diverse andere Speisen: eine Couscous-Bowl mit Salat und

Granatapfelkernen etwa oder belegte Baguettes. Übrigens: Die

Falafel-Rezepte, die im Lokal verwendet werden, stammen aus

der heimischen Küche und werden von Alis Mutter zubereitet.

Und auf guten Kaffee in all seinen Variationen lege er ebenfalls

Wert. Schon allein deshalb freue er sich jedes Mal, wenn er am

Morgen das Lokal betritt, das er selbst als „Café, Bistro und Bar“

bezeichnet: „Denn ich liebe den Geruch von Kaffee.“ Die Bohnen

beziehe er ganz lokal von der Röstschmiede aus Neu-Ulm.

Anfang Januar hat „Hummus mit Herz“ in den Räumlichkeiten

des ehemaligen Café Fein seine Pforten geöffnet. Noch sei nicht

alles perfekt, sagt Ali, so fehle aktuell etwa noch die Genehmigung

Alkohol auszuschenken.

Magd Ali (links) und Marcel Krause hinter der Theke

des kleinen Lokals „Hummus mit Herz“, das kürzlich

in der Ulmer Frauenstraße im ehemaligen

Café Fein eröffnete.

Foto: Sonja Fiedler


13

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14 Stadtflimmern : STADTNOTIZEN

Foto: Verena Schühly

Maxine Kolzem ist die Gärtnerin der Solawi Ulm und

bewirtschaftet die beiden Söflinger Äcker.

Hier setzt sie Salatpflanzen.

Nachhaltige Lebensmittel vom Söflinger Acker

Maxine Kolzem, Gärtnerin der Solawi Ulm (solidarische Landwirtschaft)

ist derzeit wenig mit Feldarbeit beschäftigt, sondern stärker

am Schreibtisch tätig: Sie plant, welche Gemüsesorten in diesem

Jahr angepflanzt werden sollen.

Solawi ist ein Konzept, bei dem sich Verbraucher direkt mit Erzeugern

von Lebensmitteln zusammenschließen. „Wir produzieren,

ernten und teilen unser regionales Bio-Gemüse“, heißt es

auf der Homepage der Ulmer Solawi, die seit neun Jahren besteht.

Im vergangenen Jahr ist der Verein kräftig gewachsen und

konnte daher die Vollzeit-Gärtnerin einstellen, die nun rund 3300

Quadratmeter Acker in Söflingen bewirtschaftet. Für Maxine Kolzem

war ihr erstes Jahr in Ulm eine „spannende und manchmal

herausfordernde Zeit. Ich habe viel ausprobiert und viel gelernt“,

erzählt die junge blonde Frau. Sie hat in Berlin Gartenbauwissenschaften

studiert und arbeitet nach der Marktgärtnerei-Methode.

„Das heißt, es gibt feste Beete und wenig Bodenbearbeitung“,

erklärt sie.

Junger Ulmer wird Deutscher Meister

Leon Hülsmann ist Büchsenmacher im Müller Schießzentrum und

arbeitet lieber ohne Handschuhe, denn sonst „hat man nicht so

viel Gefühl in den Fingern“. Nur wenn die Waffen richtig schmutzig

sind, etwa mit Schmauch zugesetzt, zieht der junge Mann Handschuhe

an. Sein Gesellenstück, einen französischen Rückstecher

(eine besondere Form des Abzugs an der Waffe), bewahrt er ganz

bescheiden in einem Schrank auf. Mit dem Gesellenstück holte er

2025 nicht nur den Kammer- und Landessieg, sondern auch den

Bundessieg. Seitdem darf er sich Deutscher Meister im Handwerk

nennen.

„Der Sieg fühlt sich gut an“, sagt Hülsmann und strahlt dabei.

Er mag Herausforderungen und Wettbewerbe. Hülsmann ist sich

dabei bewusst, dass er etwas fertigt, mit dem man töten kann.

„Aber ich stelle ja kein Mordinstrument her, sondern Jagdund

Sportwaffen“, sagt er. „Nicht die Waffe tötet, sondern der

Mensch, der den Abzug zieht.“ Diese Haltung prägt den verantwortungsvollen

Umgang mit seinem Handwerk.

Leon Hülsmann sicherte sich bei den Deutschen

Meisterschaften im Handwerk den ersten Platz.

Foto: Volkmar Könneke


15

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Das Team von Nusser und Tätowiererin

Julinka Hildebrand (rechts) gemeinsam mit

einer tattoointeressierten Kundin.

Liebe, die unter die Haut geht

Das Ulmer Unternehmen "Nusser Wäsche & Mehr"

gibt es seit 72 Jahren. Am 14. Februar wurde hier beim

ersten Event „Shoppen und Tätowieren“ Tradition und

Moderne gepaart. Zusammen mit dem Tattoo Studio

Body Cult entstand ein Konzept, das unter dem Motto

„Liebe, die unter die Haut geht“ stand: Wer für 50 Euro

einkaufte, erhielt ein Gratis-Tattoo.

Tätowiererin Julinka Hildebrand hatte vorab kleine

„Wannados“ passend zum Event ausgesucht. Die Auswahl

reichte von kleinen Wörtern über Sternzeichen,

Herzen bis hin zu Mini-BHs. Tätowiert wurde mitten im

Store, sodass alle neugierigen Besucher live zusehen

konnten.

Von Beginn an herrschte reger Andrang. Während die

Kunden sich zu den neuesten Wäsche-Trends beraten

ließen, gab es direkt die Möglichkeit, sich nach eingehender

Beratung ein Tattoo stechen zu lassen. Eine

gelungene Kombination aus Shopping, Beratung und

einem kreativen Erlebnis.

Bild: Saskia Mohr

DRUCK,

DER AUFBLÜHT.

Wir sind le ROUX.

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acht.neun


16 Stadtflimmern : STADTNOTIZEN

fifty- EIGHT

Foto: Steffi Müller

Am 17. Januar schlossen sich die Türen des Kult-Ladens Fifty-Eight

in der Ulmer Hirschstraße: „Ich weiß, für viele ist es

richtig krass, dass es den Laden in der Form mit Klamotten

nicht mehr gibt“, sagt Inhaber Jens Gramer. „Viele haben schon als

Teenager hier eingekauft, waren während ihrer Skateboard- und

Snowboardphasen hier − unglaublich, wie viele Generationen bei mir

eingekauft haben.“

Angefangen hat Jens Gramer 1993. Damals Snowboardprofi erkannte

er den Trend. Er machte sich mit 21 Jahren selbstständig und fing

an, Snowboards zu verkaufen und Service anzubieten − vom Schleifen

übers Wachsen bis hin zum Verleih. Damit nicht genug, nebenher

studierte er Sport. „Ich war von Dienstag bis Donnerstag in den

Vorlesungen, die restliche Zeit war ich im Laden oder auf dem Berg,

gewohnt habe ich in einem VW-Bus“, erinnert sich der heute 54-Jährige

grinsend. Das blieb nicht unbemerkt, er galt in Ulm als bunter

Hund, als Unikum.

Zurück zu den Wurzeln

Auch dank des Rufes ist sein Laden groß geworden, ist er überzeugt.

Fifty-Eight war über die Jahre an den verschiedensten Standorten

in Ulm, zum Beispiel in der Neue Straße, in der Karlstraße, dann hinter

dem Münster. 2023 zog er in die Räumlichkeiten des ehemaligen

Schuhhauses Geiwitz in der Hirschstraße 20. Den Schritt machte er

Nach 33 Jahren ist

Schluss: Jens Gramer

mit seinem Logo auf

den Treppen im Laden.

Letzte Möbelstücke

und Kleiderstangen

stehen noch im Verkaufsraum.

Den muss

der Chef in nächsten

Tagen leerräumen.

damals vor allem deshalb, weil ein Mitarbeiter einsteigen und den Laden

irgendwann übernehmen wollte. Doch daraus wurde dann nichts.

Gramers vier Söhne finden den Laden zwar cool, aber übernehmen

wollte ihn keiner. „Klar, ich habe in der Fußgängerzone in den vergangenen

Jahren mit vielen Problemen gekämpft: Kundenabwanderung

ins Internet, Corona oder auch Diebstahl in großem Ausmaß. Das hat

mich alles natürlich aufgeregt, war aber nicht der Grund für die Entscheidung,

Schluss zu machen“, sagt er.

Vielmehr war für ihn schon länger klar, dass er wieder „back to the

roots“ will, wie er es ausdrückt. Wieder das machen, was ihm am meisten

Spaß macht: Snowboarden. „Nicht samstags im Laden stehen,

immer Personal suchen. Dafür mit meinen Kindern Zeit auf dem Berg

verbringen.“ Deshalb führt er in Zukunft seinen kleinen Laden in der

Stadionstraße beim SSV weiter. Und zwar mit den Dingen, mit denen er

vor 33 Jahren angefangen hat: im Winter Ski- und Snowboardservice.

Im Sommer gibt es Stand-up-Paddles zu leihen.

Wehmut ist bei der Aufgabe des Ladens nach 33 Jahren nicht dabei:

„Ich bin gerne Verkäufer, das macht mir Spaß, ich quatsche gerne mit

den Leuten. Aber ich bin noch lieber im Schnee und rede dort mit den

Leuten über die Bretter, mache Workshops und Beratung, ein neuer

Lebensabschnitt, auf den ich richtig Lust habe.“


17

Bild: Steffi Müller

Makrina und Spyridon Boka feiern

Jubiläum. Seit 40 Jahren führen sie

ihr Lokal in Jungingen.

Seit 1986 ein Teil von Jungingen − 40 Jahre Café Treff

Viele Fotos der besten Partys hängen an

der Theke zwischen den blau-silbernen

Ballons. Die Jubiläumsdeko im Café Treff

am Junginger Rathaus ist ein Fingerzeig

auf die griechische Herkunft der

Betreiber. Mit einem herzlichen „Grüß

Gott“ wird man von Spyridon Boka begrüßt.

Zusammen mit seiner Frau Makrina

führt er seit 40 Jahren das Café,

das inzwischen eine Institution im Ulmer

Stadtteil ist.

Zunächst hieß das Lokal noch Café

Costa. Anfangs war es nicht ganz ein-

fach in Jungingen − „es hat ein wenig

gedauert, bis wir den Einheimischen

ans Herz gewachsen waren. Inzwischen

sind aus vielen Gästen Freunde geworden“,

sagt Spyridon Boka.

Die Bokas wollen weitermachen, solange

es geht, aber dennoch langsam etwas

kürzertreten. Jetzt feiern sie aber

erst mal ihr 40. Jubiläum und freuen

sich über die vielen Gäste, die in diesen

Tagen vorbeikommen, Erinnerungen

teilen, gratulieren und Geschenke und

Blumen bringen.

Wir ziehen in die

Blauhöfe!

Ab Mai / Juni 2026 finden Sie uns

am Marktplatz 9 in 89134 Blaustein.

Solange sind wir noch in der

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Ulm · Wiblingen · Neu-Ulm · Nersingen · Blaustein


18

Stadtflimmern : STADTNOTIZEN

Foto: Bildwerk89

Neue Perspektiven: Beim Arena Run geht es nicht

nur um, sondern auch durch die ratiopharm arena

Arena Run: Einmal durch den Spielertunnel

Laufveranstaltungen gibt es in der Region viele, doch am 23. April

2026 feiert ein Format Premiere, das die Laufschuhe dorthin

bringt, wo man sie normalerweise nicht vermutet: mitten hinein

in die ratiopharm arena. Der „Arena Run“ richtet sich als Business-Lauf

gezielt an lokale Unternehmen und Teams, setzt den

Fokus aber weniger auf Bestzeiten als vielmehr auf ein ungewöhnliches

Streckenerlebnis.

Das Besondere an der Route ist die Streckenführung, die nicht

nur um das Gebäude herum, sondern quer durch das Innenleben

der Arena verläuft. Für die Teilnehmenden eröffnen sich dabei

Perspektiven, die sonst den Profisportlern oder Konzert-Crews

vorbehalten bleiben. So führt der Parcours unter anderem durch

den Business Club und direkt durch den Spielertunnel.

Das Event ist darauf ausgelegt, Kolleginnen und Kollegen abseits

des Büroalltags zusammenzubringen. Ob als geschlossene

Firmenbelegschaft oder in kleinen Abteilungs-Teams – das gemeinsame

Erlebnis steht im Vordergrund.

Neue Kochschule von alten Bekannten

Brian Benedict Caledes und seine Partnerin Sibylle Rabhansl

kennt man in Ulm vor allem durch den Foodtruck "Pacifico", an

dem echte philippinische Küche angeboten wird. Seit Januar

betreiben sie außerdem das Restaurant Bahai in Laichingen.

Auf der Suche nach einer Gewerbeküche, wurden dem Paar im

letzten Jahr die Räumlichkeiten der Kochschule in Böfingen angeboten,

und schnell war klar: „Das ist viel zu schön für eine Gewerbeküche,

wir müssen eine Kochschule eröffnen.“

Die Idee des Paares, mit der Kochschule einen Ort zu schaffen,

an dem Menschen zusammenkommen und andere Kulturen kennenlernen,

ist inzwischen aufgegangen: Viele Menschen aus Asien,

die in Ulm leben, haben sich bei den beiden gemeldet, einige

geben inzwischen auch Kochkurse in der "Flavour Academy".

Für Brian Benedict Caledes geht das Kennenlernen eines Landes

schon immer über die landestypische Küche: „Wir verbringen im

Urlaub Stunden damit, zu sitzen und zu essen“, erzählt Sybille

Rabhansl.

Brian Benedict Caledes und seine Partnerin Sibylle Rabhansl

in ihrer neuen Kochschule, der Flavour Academy.

Foto: Stefanie Müller


Anzeige : GARTENTRÄUME ULM 19

GARTENTRÄUME ULM: GRÜNER SAISONAUFTAKT

Bei Gartenträume Ulm in der Ulm-Messe präsentieren sich über 90 Ausstellerinnen und Aussteller. Außerdem nimmt

Pflanzenarzt René Wadas (rechts) Besucherinnen und Besucher mit auf botanische Entdeckungstour.

Fotos: Walter Schmidt, Patrice Kunte

Wenn die Tage länger werden und die Gartensaison vor der Tür

steht, ist es Zeit für frische Ideen. Vom 20. bis 22. März 2026 wird die

ULM-MESSE erneut zum Treffpunkt für alle, die ihren Garten, Balkon

oder ihre Terrasse neu gestalten möchten. Die Gartenträume Ulm

lädt im zweijährlichen Rhythmus in die Donaustadt ein und macht

Lust auf einen kreativen, nachhaltigen Frühling.

Rund 90 Aussteller präsentieren innovative Produkte und inspirierende

Konzepte aus den Bereichen Gartengestaltung, Pflanzen, Outdoor-Möbel,

Dekoration und Technik. Die aufwendig gestalteten Messestände

zeigen, wie vielfältig grüne Lebensräume heute sein können

– von naturnah und ökologisch bis modern und stilvoll. Expertinnen

und Experten stehen an allen Tagen für Gespräche bereit und geben

praxisnahe Tipps zu Bepflanzung, Pflege und smarter Gartentechnik.

Ein besonderes Highlight ist die botanische Entdeckungstour mit dem

bekannten TV-Pflanzenarzt René Wadas. Gemeinsam mit ihm gehen

Besucherinnen und Besucher auf Spurensuche nach außergewöhnlichen

Pflanzen, erfahren Spannendes zu Standort, Pflege und Verwendung

und können Fragen stellen. In seiner Pflanzensprechstunde

verrät René Wadas zudem, wie sich Krankheiten und Schädlinge auf

natürliche Weise behandeln lassen, ganz ohne Chemie.

Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, neue Outdoor-Trends

und eine Gartenrallye für Kinder machen den Messebesuch zu einem

Erlebnis für die ganze Familie. Die Gartenträume Ulm ist damit

nicht nur Inspirationsquelle, sondern der perfekte Auftakt in eine

blühende Gartensaison 2026.

Veranstaltungsort: ULM-MESSE, Böfinger Straße 50, 89073 Ulm

Öffnungszeiten:

Eintrittspreise:

Freitag bis Sonntag von 10 Uhr bis 18 Uhr

Tageskarte - 10 Euro

Ermäßigt - 9 Euro

Kinder (4 - 16 Jahre) - 1 Euro

Frühbucher sichern sich bis 12. März 20 Prozent Rabatt auf die Tageskarte

(online erhältlich). Weitere Informationen, Ausstellerliste

und Programm sind vorab unter www.gartentraeume.com/messen

abrufbar.

Tickets gewinnen

Gemeinsam mit der Gartenträume

Ulm verlosen wir 5 x 2 Tageskarten

für die Messe.

Einfach den QR-Code scannen und

teilnehmen.


20

Foto: Jürgen Sattler

Der Ulmer Oratorienchor bei der Aufführung des

Verdi-Requiems im vergangenen Jahr.

„Requiem“ von Martin Palmeri in Ulm

Auf das „Requiem“ des renommierten argentinischen Komponisten

Martin Palmeri werden sich in Ulm viele freuen, die sich im Jahr

2019 der Faszination des „Oratorio de Navidad“ und „Gloria“ des

Komponisten kaum entziehen konnten, auch damals aufgeführt

vom Oratorienchor Ulm. Zuletzt hatte der Chor mit dem Requiem

von Verdi auf sich aufmerksam gemacht. Nun also steht das neue

Werk Palmeris als Passionskonzert auf dem Programm: ein monumentales

Requiem, gewidmet dem früheren Papst Franziskus.

Der Oratorienchor Ulm unter der Leitung von Thomas Kammel

präsentiert das „Requiem“ am 22. März um 18 Uhr in der Pauluskirche

Ulm. Und das in exklusiver Gesellschaft: Der Komponist

selbst, Martin Palmeri, ist am Piano zu hören. Mit Nadezhda Nesterova

(Sopran), Luis Olivares Sandoval (Tenor) und Kai Preußker

(Bariton) konnte Thomas Kammel hervorragende Gesangssolisten

verpflichten. Das Bandoneon spielt der international renommierte

Bandoneonist Victor Hugo Villena, den Orchesterpart

übernimmt die Kammerphilharmonie Bodensee-Oberschwaben.

Umbau des Ex-Barfüßers an der Donau

Wo die gemütliche Sitzecke einst den Gast empfing, steht ein

roter Gabelstapler. Staubgeruch hängt in der Luft. Und das

durchdringende Dröhnen einer Kernbohrmaschine überlagert

alle Unterhaltungen: Aus der Gaststätte Barfüßer, dem einstigen

Offizierskasino an der Paulstraße in Neu-Ulm, ist eine

Baustelle geworden. „Die Substanz bleibt“, sagt Michael Freudenberg.

„Aber alles andere haben wir herausgerissen.“ Rund

3,3 Millionen Euro wird er hier mit Kompagnon Oliver Loser investieren.

Im Juli diesen Jahres soll das Restaurant eröffnen, sagt Freudenberg.

Nach ersten Planungen sollte es schon im März losgehen,

das sei jedoch unter anderem wegen langlaufender

Genehmigungsverfahren nicht zu halten. Aber der neue Zeitplan

müsse klappen, für den 12. Juli habe er die erste Veranstaltung

angenommen. Weitere drei Sommerfeste und sechs

Weihnachtsfeiern seien ebenfalls schon gebucht. „An manchen

Wochenenden sind wir bereits voll ausgelastet.“

Wo kommt was hin? Michael Freudenberg mit dem Bauplan

im Speiseraum seines neuen Restaurants in Neu-Ulm, dem

ehemaligen Offizierskasinos.

Foto: Niko Dirner


21

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22 Stadtflimmern : STADTNOTIZEN

450 meter ULM

KARLSPLATZ

Nur fünf Gehminuten vom Münsterplatz entfernt liegt dieser urbane Ort mit einem überraschend

vielseitigen Angebot. Eingerahmt von kleinen Läden, Cafés und Lokalen hat auch der Platz selbst

einiges zu bieten: Boulebahn, Spielplatz, Schach- und Basketballfelder machen ihn zu einem vielseitigen

Angebot für alle Generationen. Wer den Karlsplatz noch nicht in seinem Stadtbummel-

Repertoire hat, sollte ihn schnell aufnehmen.

01

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Fotos: Karsten Sander

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23

01 | Pinocchio Pizzawerkstatt

Hier spiet spielt Pizza die Hauptrolle. Aber auch Pasta und italienische

Klassiker haben den Weg auf die Karte gefunden. Das einfach

eingerichteten Lokal mit den rotkarierten Tischdecken könnte so

auch auf einer italienischen Piazza zu finden sein.

02 | Rosebottel Bar

Zwischen Karlsplatz und Theater gelegen bietet die Rosebottel eine

stilvolle und gemütliche Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt. Die

Bar zeichnet sich durch ein hohes Maß an Handwerkskunst aus: Für

die hochwertigen Getränke werden viele Zutaten und Essenzen im

eigenen Haus hergestellt. Ob als Ausklang nach einem Theaterbesuch

oder für Liebhaber individueller Drink-Kultur − die Rosebottel

verbindet klassisches Bar-Flair mit regionaler Kreativität.

03 | Florianstuben

Nur wenige Gehminuten vom Karlsplatz entfernt wird in opulentem

Interieur gehobene italienische Küche serviert. Seit über drei

Jahrzehnen ist das Ristorante eine feste Adresse für Liebhaber der

italienischen Küche. Heute führt Pietro Lai das Traditionslokal in

zweiter Generation.

04 | Trinki Getränkemarkt

Wahrscheinlich ist der wohnzimmergroßen Getränkehandel am

Rande der Ulmer Innenstadt einer der letzten seiner Art. Fast ein

Vierteljahrhundert an diesem Standort, ist er in inzwischen zu einer

Institution geworden. Das Sortiment ist begrenzt, enthält aber alles,

was für den täglichen Bedarf benötigt wird.

05 | pro musica

Seit über 30 Jahren gibt es das Fachgeschäft für kompetente Beratung

rund um das Thema Streichinstrumente bereits. Die Inhaber

verbinden Erfahrung als Musiker und Pädagogen mit einer erlesenen

Auswahl an Meister- und Werkstattinstrumenten, Bögen sowie

Zubehör. Die Auswahl reicht von Einsteiger- bis zu anspruchsvollen

Konzertmodellen.

Erhard Sepp

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24 Kolumne : POMMES & POMMERY

POMMES & POMMERY

GANZ ODER GAR NICHT

Zu Jahresbeginn war ich in Stumm im Zillertal.

Geschäftlich. Auch in diesen Zeiten. Zeiten,

in denen Angst selten ein guter Ratgeber

ist. Respekt hingegen schon. Stumm ist ein

Ort, der das verstanden hat. Hier ist Stephan

Eberharter aufgewachsen, einer, der auf der

Skipiste etwas geliefert hat, das im Skisport

selten bleibt: ein perfektes Rennen. 2004 fuhr

Stephan Eberharter die Streif so, als hätte sie

ihm für einen Moment gehört. So etwas gelingt

nicht aus Mut, sondern aus Respekt vor

der schwierigsten Abfahrt der Welt.

Beim Essen funktioniert das ähnlich. Perfektion

entsteht nicht durch Lautstärke, sondern

durch Haltung. In Stumm findet man sie im

Landgasthof Linde. Ein Haus mit über 500

Jahren Geschichte, Schankrecht seit 1506,

seit 1857 in Familienhand. Aber Zahlen erklären

wenig. Entscheidend ist der Moment,

in dem man eintritt. Man geht an der für

alle Gäste einsehbaren Küche vorbei. Keine

Türen, kein Vorhang. Und vor allem: kein

Lärm. Keine Hektik. Stattdessen eine Ruhe,

die nichts mit Langsamkeit zu tun hat, sondern

mit Sicherheit.

Hier arbeitet Hannes Ebster, der Seniorwirt.

Einer, der nichts beweisen muss. Einer, der

weiß, dass Kontinuität kein Stillstand ist.

Sein Sohn Georg steht mit einem jungen

Team in der Küche und führt diese Linie mit

Feingefühl weiter. Man spürt sofort: Hier

Martin Hörmann ist

Rechtsanwalt in Ulm.

Tagsüber bewahrt er am

liebsten Unternehmen

vor dem wirtschaftlichen

Untergang. Abends rettet

er als leidenschaftlicher

Genussmensch

gerne Reste vom Teller

und genießt das kulinarische

Angebot seiner

Heimatstadt.

Wenn man

Fleisch isst,

dann bitte

ganz.

wird nicht gekocht, um zu gefallen, sondern

um richtig zu sein. Hier gibt es Handwerkskunst

mit Herz statt Show.

Was aus dieser Küche kommt, sind lokale

Gerichte auf einem Niveau, das nicht laut

werden muss. Zillertaler Ofenleber. Sautanz.

Hirschkalb. Und dann mein persönlicher

Höhepunkt: Kalbsrahmbeuscherl mit Serviettenknödel.

Ein Gericht, das heute mehr Überwindung

kostet als nötig. Innereien. Lunge, Herz,

Zunge. Also genau jene Teile, die jahrhundertelang

selbstverständlich waren, bevor

wir begonnen haben, Tiere nach Komfortzonen

zu zerlegen. Langsam gegart, fein geschnitten,

mit Einbrenn, Rahm und sauber

gesetzter Säure ausbalanciert. Nicht, um

etwas zu verstecken, sondern um es klar zu

machen. Beuscherl ist kein Nostalgiegericht

und keine Mutprobe, sondern Konsequenz:

Wenn man Fleisch isst, dann bitte ganz.

Viele haben Angst vor Innereien, so wie viele

Angst vor der Streif haben. Dabei geht es

weder dort noch hier um Mut. Angst blockiert,

Respekt klärt. Eberharter wusste, was

er kann – und hat sich entschieden. Beim

Beuscherl essen im Landgasthof Linde ist es

ähnlich: Man kann zögern, diskutieren oder

ausweichen. Oder man nimmt den Löffel.

Einfach mal probieren.


25

Fotos: privat (links) / stock.adobe.com (links)

Der „Butchery

Cuts Guide“ gibt

einen raschen

Überblick über die

Namen der einzelnen

Fleischstücke.

Für den 89-Kolumnisten

Martin

Hörmann ist es

selbstverständlich,

dass auch

die Innereien dazu

gehören, wenn

man Fleisch isst,

Dank der Bottich-Gärung schmeckt

unser Bier besonders lecker.

Jetzt Film

anschauen!

acht.neun


26 Ulmstyles : FEEL GOOD

ulmSTYLES

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Fotos: Martina Strilic

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27

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GOURMET-GARDEROBE

Blockstreifen sind klassisch und gehen doch immer! Zumindest was die Verkaufsstände der Ulmer Marktbeschicker betrifft. Dass Ulmer und Ulmerinnen

samstags nicht im Wochenend-Schlumpi-Outfit auf den Wochenmarkt gehen, ist auch klar.

01 | Maria Guggumos in All-Over-Beige: clean, stark, kein Schnickschnack. Die braune Ledertasche und die passenden Schuhe brechen den Look

lässig auf. 02 | Yuliia Stovbchata setzt auf Teddy in Bestform: Boots und wildlederbraune Jacke geben dem Look Struktur und Wärme. Der frische

Blumenstrauß? Lässiger Farbkontrast zum satten Braun. 03 | Amalia in Bordeaux: Von Flat Cap bis Marktbeutel alles auf ein Statement gesetzt.

Schwarze Jacke und Hose halten den Look cool und klar, während die satte Farbe zwischen den Marktständen auffällt. 04 | Hatzichristou mixt

Blumenpower mit Cowboy-Vibes: Das braun-blaue Kleid trifft auf auffällige Boots, die lässige Jeansjacke macht den Look markttauglich. 05 | Lukas

bringt Kuschel-Alarm auf den Wochenmarkt: Braune Cordhose trifft auf warme Fleece-Jacke in Braun- und Blautönen. 06 | Judy zeigt, wie Beige

Business-tauglich wird: Mantel und Cap in Ton-in-Ton, dazu lässige graue Hose. 07 | Sabine und Thomas Mayer-Dölle: Sabines Mantel ist ein echtes

Statement, der Hut setzt noch einen drauf – und die Korbtasche ist nicht nur hübsch, sondern bereit fürs volle Marktprogramm. Thomas hält mit

brauner Lederjacke lässig dagegen. 08 | Zvonimir und Mia auf Heimatbesuch – und stilistisch auch voll im Beige-Modus: er iin edler Jacke, sie im

soften Fellmantel mit fein abgestimmten Spitzensocken.

acht.neun


28 Ulm Styles Spezial : SCHÖNES ENTDECKEN

spotted

GENUSS

Süßer Kurzurlaub

Konfitüre aus Portugal / 270 g für 4,90 €

„Wenn ein Löffelchen voll Zucker bitt‘re Medizin versüßt ...“

wer kennt es nicht das Lied von Mary Poppins?

Hier versüßt ein Löffelchen Konfitüre den Tag. Die fruchtigen Aufstriche von

Beirabaga werden auf traditionelle Weise und unter Verwendung modernster

Produktionstechniken aus portugiesischem Obst hergestellt. Langeweile

kommt garantiert nicht auf, denn es gibt sie auch in außergewöhnlichen

Sorten, von Erdbeerbaum- bis hin zu Apfel-Kastanien-Konfitüre.

Wer weiß, vielleicht trällert man nach einem solchen Marmeladebrot

dann: „Supercalifragilisticexpialigetisch“?

Die Sonne auf dem Brot gibt´s bei:

c r a fts t o r y

Kohlgasse 25, Ulm

fruchtig

INTERIOR

Hasenkerze oder Kerzenhase?

Österliche Engelskerzen

22 cm hoch von der Ohrenspitze bis zum Boden / 30,90 €

In herrlich frischen Farben und mit edel glänzender Oberfläche

warten die Hasen auf ein gutes Zuhause.

Das ist schon eine Entscheidung: Anzünden oder lieber stehen lassen?

Wer sich fürs Anzünden entscheidet, wird sein helles Wunder

erleben, denn die Osterhasen sind von der Marke „Engelskerzen“.

Eine phantastische Brennqualität und viele Stunden Freude daran

sind garantiert.

Die Hasen warten ungeduldig bei:

Java Vision

Kohlgasse 20, Ulm


29

ACCESSOIRE

Kügelchen für Kügelchen

Sitzkissen aus Filz / 39,99 €

Welche Farbe passt am besten ins eigene Heim? Bei diesem fröhlich bunten

Kunstwerk ist das keine Frage, denn eine der hübschen Filzkugeln wird

schon passen!

Die einzelnen Kugeln aus Wollfilz werden von Mitarbeitenden aus den

Dörfern rings um Kathmandu gefärbt und zusammengenäht. Beschäftigt

werden sie von der Organisation „Hatale“, die unter anderem dafür sorgt,

dass die Arbeiter und Arbeiterinnen einen fairen Lohn und medizinische

Versorgung erhalten.

Probegesessen im:

Ulmer Weltladen

Pfauengasse 28, Ulm

Instagram: ulmer_weltladen

farbenfroh

ACCESSOIRES

Kleine Alltagshelden mit Bling-Bling

Perlenbestickte Stoffbeutelchen / 19 bis 29 €

Sie sind vielseitig einsetzbar: Ob als Schminktäschchen oder zur

Aufbewahrung kleiner Habseligkeiten, diese hübschen Accessoires

verschönern den Alltag. Noch dazu ziehen sie mit den teilweise exotischen

Perlenstickereien alle Blicke auf sich.

Verliebt bei:

Knopf & Perle

Ulmergasse 21, Ulm

Instagram: knopfundperle

Fotos: acht-neun

acht.neun


30 Wir sind Ulm : PORTRÄTS INTERNATIONALER ULMER

Glamour

Visionen

Kreativität

Mode-Ikone Thao Nhi Lê im Porträt

Punktgenau zur vereinbarten Zeit erscheint das Bewegtbild von Thảo Nhi Lê auf

dem Bildschirm. Australischer Sonnenschein flutet die Szene, als würde er direkt

durch die Leitung scheinen. Zwischen dem nebligen Ulm an einem Februarmorgen

und dem sonnigen Perth auf der anderen Seite der Welt liegen sieben Stunden

Zeitunterschied. Thảo Nhi Lê macht gerade Urlaub. Für ein paar Wochen hat

sie ihre Wahlheimat Vietnam gegen Australien getauscht. Sie ist Anfang 30, ständig

unterwegs und hat sich ganz ihrem eigenen Modeunternehmen verschrieben.

Mit ihrer Marke „Daphale“ lebt sie heute in Vietnam den Traum vieler junger

Frauen: ein Leben zwischen internationalen Shows, Glamour und großen Visionen.

Und doch begann alles weit entfernt von Laufstegen und Scheinwerfern – in

Ulm, der Stadt ihrer Kindheit.

„Alles hat

in Ulm

angefangen.“

Foto: privat

„Meine Eltern haben mir viel mitgegeben: mein Vater das Kreative, meine Mutter

das Unternehmerische“, erzählt sie. Zwei Eigenschaften, die sich wie ein roter

Faden durch ihr Leben ziehen. Aufgewachsen in einer internationalen Familie,

lernte sie früh, zwischen zwei Kulturen zu navigieren: zu Hause vietnamesische

Strenge, draußen die offene westliche Welt. „Als Kind war es oft schwer zu wissen,

wo ich hingehöre. Ich hatte viele Identitätskrisen.“

Heute ist sie dankbar für dieses Leben zwischen den Welten. Es habe ihr Türen

geöffnet. Und Ulm? „Früher habe ich es nie geschätzt. Es war mir zu ruhig, ich

mochte immer den Trubel. Aber jetzt, wo ich so viel von der Welt gesehen habe,

schätze ich diese herzliche, warme Stadt umso mehr.“

Ihre Faszination für Mode begann früh. Ihre Mutter kleidete sie mit Liebe und

sicherem Stilgefühl – und führte in Neu-Ulm einen vietnamesischen Laden. Von

ihr lernte Thảo Nhi, was es bedeutet, ein eigenes Geschäft aufzubauen. Später

übernahm ihr Vater und machte daraus das Tattoo-Studio „Samurai“, das vielen

bis heute ein Begriff ist. Kreativität war in ihrer Familie nie Ausnahme, sondern


31

Thao Nhi Lê, geboren 1994, wuchs in Ulm und

Neu-Ulm auf. Als Model, Influencerin und Unternehmerin

zählt sie heute zu den bekanntesten

Gesichtern Vietnams.

Grundrauschen. Auch die Geschwister gingen eigene kreative

Wege: Der Bruder studiert Regie, die Schwester arbeitet im

Gaming-Bereich. Eine Familie voller Ideen.

„Alles hat in Ulm angefangen“, sagt sie heute stolz. Mode und

die Ästhetik dahinter haben sie schon immer fasziniert. Die

ersten Schritte in diese Welt entstanden durch einfache Fotos

auf Ulmer Straßen. Die Bilder lud sie anschließend auf der

beliebten Plattform „lookbook.nu“ hoch. Social Media wurde

schnell mehr als nur ein Hobby. Sie entschied sich für ein Studium

in Reutlingen: International Fashion Retail. Es folgte ein

Praktikum im Social-Media-Bereich beim vietnamesischen

Unternehmen „Zalora“ - dem asiatischen Pendant zu Zalando.

Dort nahm alles weiter Fahrt auf. Neue Kontakte, Freundschaften,

Inspiration durch Menschen mit eigenen Brands.

Schließlich eröffnete Thảo Nhi ihren Eltern: „Ich möchte

meine eigene Modemarke in Vietnam gründen.“

Mit 24 zieht sie in das Land ihrer Wurzeln. Vietnam ist näher

an der Textilindustrie, näher an den Produktionsstätten, näher

am Puls der Mode als Deutschland. Gleichzeitig war es ein

Sprung ins Unbekannte. Die Arbeitsweise unterscheidet sich

grundlegend von dem, was sie aus Deutschland kannte. Pünktlichkeit,

Struktur, Planung – all das funktioniert anders. Prozesse

dauern, Kommunikation ist indirekter, Geduld wird zur

Grundvoraussetzung. „Ich habe irgendwann verstanden: Es

geht nicht darum, dass die Menschen dich verstehen. Du musst

die Menschen verstehen.“ Leadership funktioniere überall anders.

„In Asien braucht es Feingefühl. Man kann nicht immer

direkt sagen, was man denkt.“ Gerade in der Anfangszeit war

ihre Großmutter eine wichtige Stütze. Wie bei vielen Gründungen

war auch Thảo Reise eine Achterbahnfahrt, geprägt von

Tiefpunkten und Durchhaltevermögen. „Vor allem am Anfang

war ich super einsam in Vietnam.“ Aus einer Idee ist ein

Unternehmen geworden. Thảo Nhi führt inzwischen ein großes

Team, betreibt drei Stores in Vietnam und verkauft international

online. Der größte Absatzmarkt sind die USA, gefolgt

von Südostasien. „In Deutschland dürfte es noch mehr sein“,

sagt sie lachend. Gestartet ist sie 2018 mit Loungewear, damals

eine Nische. Viele Frauen im asiatischen Raum haben weniger

Selbstbewusstsein als in Europa Sie sehen ihre eigene Schönheit

nicht, erklärt sie. Mit ihrer Marke wollte sie genau dort ansetzen

– Woman Empowerment „In Deutschland habe ich gesehen,

wie viele starke Frauen es gibt und wie selbstverständlich

sie zu sich stehen. Dieses Gefühl wollte ich nach Vietnam tragen.

Schönheit beginnt innen, aber sie darf auch sichtbar sein.“

Dieses Verständnis von Selbstbestimmung zieht sich durch ihr

gesamtes Handeln. Auch dann, wenn sie persönliche Entscheidungen

auf Social Media öffentlich macht. Vor Kurzem sprach

sie etwa darüber, dass sie ihre Eizellen hat einfrieren lassen.

Eine Entscheidung nur für sich selbst. „Ich wollte mir ein Stück

Freiheit zurückholen“, sagt sie. Weil die biologische Uhr nun

mal in ihrer eigenen Weise tickt, egal, wie jung man sich fühlt.

Ihr Unternehmen wächst und kein Tag gleicht dem anderen.

Eine eigene Modemarke habe zwar mit Kreativität zu tun, sagt

sie, aber nur zu 20 Prozent. „80 Prozent sind Finanzen, Planung

und Bürokratie. Man muss Dinge lernen, die am Anfang un-

acht.neun


32 Wir sind Ulm : PORTRÄTS INTERNATIONALER ULMER

bequem sind.“ Stoffe suchen, Produzenten finden, Ware testen,

Qualitätskontrollen, Marketing, Events, Shows, Networking.

Glamour ja – aber nur mit unternehmerischem Rückgrat.

Und es bleibt nicht bei Mode: Kürzlich hat sie zudem eine eigene

Parfümmarke gegründet. Außerdem trägt sie seit 2022 den

Titel der Vize Miss Universe Vietnam. Während Misswahlen

in Europa eher kritisch gesehen werden, haben sie in Asien

eine enorme gesellschaftliche Bedeutung. Sie bieten Reichweite

Einfluss und eine Bühne. „Wer hier weit kommt, hat den Status

großer Celebrities“, erzählt sie. Und Thảo Nhi nutzte diese

Bühne gezielt, um Themen zu präsentieren, die ihr am Herzen

„Es ist egal, was andere

denken. Wichtig ist nur,

dass es sich für einen

selbst richtig anfühlt.“

liegen. Zur Wahl beworben hatte sie sich während der Corona-Zeit,

ganz spontan und aus Neugier. Kurz darauf dann die

Rückmeldung: Sie dürfe bleiben, aber mehr als Top Ten sei wegen

ihres deutschen Passes nicht möglich. Am Ende kam alles

anders. Unter Tausenden Bewerberinnen holte sie sich den Vize-Titel.

„Drei Monate Trainings, Challenges und Termine, oft

über zwölf Stunden am Tag – ein straffes Programm, das eher

an militärische Disziplin erinnert, nur eben mit High Heels und

Make-up“, erzählt sie lachend. Mit dem Wettbewerb beginnt ein

neuer Abschnitt. Öffentliche Auftritte, rote Teppiche, Kameras.

Als sie davon erzählt, werden ihre Augen feucht. Man spürt, wie

viel ihr dieser Moment bedeutet. Irgendwann habe sie begriffen,

sagt sie, dass sie genau das lebt, wovon sie früher in Ulm immer

geträumt habe.

Thảo Nhi Les Leben spielt sich zwischen Kontinenten ab. Doch

am Ende geht es ihr um etwas sehr Einfaches: ihren eigenen

Weg zu gehen. Was als Sprung ins Ungewisse begann, ist längst

zu ihrem Alltag in Vietnam geworden. Und genau dort will sie

bleiben – zumindest vorerst. Sie lehnt sich zurück und sagt mit

einem kleinen Lächeln: „Es ist egal, was andere denken. Wichtig

ist nur, dass es sich für einen selbst richtig anfühlt.“

Text: Saskia Mohr

Thao Nhi Lê verbindet Kreativität, Familie und Karriere

auf beeindruckende Weise. In ihrem Unternehmen Daphale

Studios arbeiten sie und ihr Team daran, ihre modische

Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Trotzdem zieht es

sie dann und wann zurück zu ihren Wurzeln. Erst 2025 war

sie in Ulm und besuchte ihre Familie. Einen ihrer größten

Erfolge feierte Thao Nhi 2022, als sie sich bei der Miss

Universe Vietnam Wahl den zweiten Platz sicherte.

Fotos: privat


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Gemeinsam im Team betreuen wir Sie qualitativ

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Deshalb ist es wichtig, Sie nach Operationen oder

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acht.neun


34 Abgeklopft : DR. MARK DORFMÜLLER

KRAFTTRAINING GEGEN

RÜCKENSCHMERZEN

WUNSCHDENKEN ODER EIN

WIRKSAMES GEGENMITTEL?

An dieser Stelle schreibt der Ulmer

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

sowie Sportmedizin,

Dr. Mark Dorfmüller über Themen wie

Sport, Ernährung und Fitness.

Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten

Gesundheitsbeschwerden in Industrieländern.

Mehr als die Hälfte der Erwachsenen

in Deutschland – rund 60 Prozent

– erlebte 2025 mindestens einmal Rückenschmerzen.

Etwa ein Drittel der Deutschen

sucht jährlich wegen Rückenschmerzen

medizinische Hilfe beziehungsweise erhält

eine ärztliche Diagnose. Während akute

Episoden häufig von selbst abheilen, entwickeln

viele Patientinnen und Patienten wiederkehrende

oder chronische Beschwerden.

Internationalen Schätzungen nach werden

circa 90 Prozent dieser Rückenschmerzen

als „unspezifisch“ klassifiziert, da keine anatomische

Struktur (etwa Fraktur, Infektion,

Bandscheibenschaden oder Nervenwurzelkompression)

eindeutig als klare Schmerzquelle

identifiziert werden kann.

Inzwischen werden Rückenschmerzen immer

seltener mit passiven Maßnahmen behandelt

– wie Bettruhe oder rein symptomorientierter

Medikation – sondern häufig mit

aktiven Therapieformen. Die Bewegungstherapie

gilt als zentrale Säule in der nicht-operativen

Behandlung akuter und chronischer

Rückenschmerzen, sie ist die wesentliche rehabilitative

Therapie, wenn doch eine Operation

notwendig geworden ist.

In diesem Zusammenhang spielt das „(Rücken-)Krafttraining“

eine zunehmend

wichtige Rolle. Doch leider kennt auch ein

starker Rücken noch Schmerzen. Obwohl

Inzwischen

werden Rückenschmerzen

immer seltener

mit passiven

Maßnahmen

behandelt

viele medizinische Studien positive Auswirkungen

von Krafttraining auf Muskelkraft

und Ausdauer zeigen und teilweise über eine

gute Reduzierung von Rückenbeschwerden

berichten, sind die Ergebnisse dieser Studien

bei den unspezifischen Rückenschmerzen

oft enttäuschend. Inwiefern kann Krafttraining

also zur Beschwerdelinderung beitragen?

Verbesserte muskuläre Belastbarkeit und

Kraftausdauer: Krafttraining erhöht die Kapazität

der großen Rückenmuskulatur und

reduziert die relative Belastung bei alltäglichen

Aktivitäten wie Heben, Tragen oder

langem Sitzen.

Verbesserte Bewegungskontrolle und

funktionelle Muster: Wer Grundübungen

wie Kniebeugen, Heben und Rudern progressiv

trainiert, fördert koordinierte Bewegungsmuster

und kann kompensatorische

Überlastungsstrategien reduzieren.

Effekte auf das Nervensystem: Krafttraining

wirkt sich auf zentrale Mechanismen im Gehirn

aus und kann so zur Schmerzlinderung

beitragen, beispielsweise über eine verbesserte

Schmerzhemmung, die Reduktion von

Angst-Vermeidungsverhalten, die Verbesserung

der allgemeinen Körperwahrnehmung

und die Steigerung der Selbstwirksamkeit.

Psychosoziale Effekte: Regelmäßiges Traininieren

wirkt sich positiv auf Stimmung,


35

Schlaf und Stressregulation aus. Diese Faktoren beeinflussen

die Schmerzintensität und reduzieren das Chronifizierungsrisiko

erheblich.

Und wie trainiere ich jetzt am besten?

Zahlreiche Studien und medizinische Leitlinien ergeben folgende

Kernprinzipien:

• Individualisierung: Trainieren Sie zunächst

unter professioneller Anleitung und erarbeiten

einen Trainingsplan, der an Ihr individuelles

Schmerzprofil, Ihr Funktionsniveau und die gesetzten

Ziele angepasst ist.

• Progression: Wenn Sie Intensität und Wiederholung

nicht steigern, bleibt der Erfolg aus.

• Regelmäßigkeit: mindestens zwei Einheiten pro

Woche à 30-45 Minuten.

• Ganzkörperorientierung: Nicht nur der Rücken,

sondern auch Hüfte und Beine brauchen Ihren

Fokus.

Bemerkenswert ist, dass auch andere

Trainings- und Bewegungsformen

wie Zirkeltraining,

Yoga oder Pilates ähnlich

gute medizinische Effekte

erzielen. Entscheidend

für den Erfolg sind deshalb:

regelmäßige Durchführung,

progressive Belastungssteigerung

und individuelle Anpassung an die eigene

Schmerz- und Belastbarkeitssituation.

Also: Suchen Sie sich eine Form des Krafttrainings,

die sie regelmäßig und langfristig

umsetzen können und die Ihnen

auch noch nach einigen Wochen Spaß

macht. Dann haben Sie gute Chancen, in

Zukunft zur deutschen Minderheit ohne

Rückenschmerzen zu gehören.

Bild: freepik.com

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acht.neun


36

Ulmerinnen und Ulmer im Porträt : NACHGEFRAGT

eigentlich...

Annette Schavan

Foto: Ulrike Hoche


Entspannter Spaziergang oder

Nordern Walking-Runde:

Annette Schavan fotografiert

dabei häufig und begeistert

Ulmer Motive.

Fotos: Annette Schavan

Sie betritt das Ulmer Stadthaus-Café, legt ihre leuchtend

roten Lederhandschuhe und den roten Wollschal

ab – besinnt sich einen Moment – und

wendet sich dann offen und aufmerksam den Gesprächspartnerinnen

zu. Annette Schavan lässt sich nicht hetzen

und im anschließenden Gespräch auch nicht ablenken.

Acht Jahre lang war sie als Bundesministerin für Bildung und

Forschung eine der mächtigsten Frauen Deutschlands. Von

2014 bis 2018 lebte und arbeitete die studierte Theologin als

deutsche Botschafterin am Heiligen Stuhl in Rom. Heute ist sie

offiziell im Ruhestand und dabei noch immer in zahlreichen

Stiftungen tätig. Annette Schavan ist gebürtige Rheinländerin

und überzeugte Wahl-Ulmerin.

Sie haben als deutsche Botschafterin am Heiligen Stuhl in

Rom gelebt – können Sie unseren Lesern kurz erklären,

welche Aufgaben dieses Amt beinhaltet?

Als Botschafterin am Heiligen Stuhl gilt es zu vermitteln zwischen

Deutschland und eben dem Heiligen Stuhl, also gleichsam

dem „Headquarter“ der katholischen Kirche. In der Zeit

hatte ich enorm viele Besucher aus Deutschland zu Gast gehabt.

Über 180 Länder pflegen diplomatische Beziehungen

mit dem Heiligen Stuhl, weil sie wissen, dahinter steht eine

weltweite Bewegung, die auf allen Kontinenten präsent ist,

in der Mitte der Gesellschaft, mit all den Einrichtungen der

Bildung, Wissenschaft, Pflege, Gesundheitsversorgung etc.

Die meisten Themen, mit denen ich mich beschäftigt habe,

waren internationale Themen. Denn der Vatikan ist eben keine

katholische Folklore. Das denken ja manche, wenn sie auf

dem Petersplatz stehen, sich alles anschauen und durch die

Vatikanischen Museen gehen.

Was schätzen Sie an der italienischen Lebensart?

Ich schätze den Charme der Italiener und ihre Lebensart:

leben und leben lassen! Und dann das legendäre Licht in

Rom! Der römische Himmel im Juni ist großartig – auch

an den langen Abenden. Das alles habe ich sehr genossen.

Was ist Ihr italienisches Lieblingsgericht?

Das habe ich so wenig wie ein Lieblingsrestaurant in Rom.

Die italienische Küche ist einfach zu gut und umfassend.

„Der Vatikan ist

eben keine

katholische Folklore.“

Zurück ins Schwabenland: Sind Sie hier Team Spätzle oder

eher Team Spaghetti?

Eine schwierige Frage. Ich komme aus dem Rheinland, also

heißt es bei mir eher Team Spaghetti oder Team Kartoffeln ...

(Annette Schavan lacht und lässt die Frage diplomatisch offen).

Sie waren in Rom mit einer roten Vespa unterwegs – ist der

Roller mit nach Ulm gezogen?

Nein. Ich habe den Roller an eine Mitarbeiterin verkauft, die

daran Interesse hatte. Ich dachte, der gehört hierhin, der soll

in Italien bleiben. In Ulm oder am Bodensee fahre ich lieber

mit dem Rad.

acht.neun


38 Ulmerinnen und Ulmer im Porträt : NACHGEFRAGT

Sie haben mal in einem Interview gesagt, dass für Sie

der Schritt vom Rheinland ins schwäbische Stuttgart

mentalitätsmäßig ein Sprung ins kalte Wasser war. Seit

vielen Jahren leben Sie nun in Ulm. Wie empfinden Sie

die Wärme des „schwäbischen Wassers“ inzwischen?

Wohltuend. Baden Württemberg ist jetzt seit rund 30 Jahren

meine Heimat, Ulm seit über 20 Jahren. Ich lebe hier sehr

gerne. Ich schätze diese Stadt.

Was macht Ulm für Sie zu einem guten Zuhause?

Ulm ist eine gute Stadt. Der Anteil schlecht gelaunter Menschen

ist hier unterdurchschnittlich. Es ist eine Stadt mit

wunderbaren Verbindungen. Also, eine haben wir hier (A.S.

zeigt aus dem Fenster): die Verbindung von Münster und

Stadthaus, oder auch die Verbindung zwischen Rathaus und

der Stadtbibliothek in der Glaspyramide. Auch die alte Neutorbrücke

und die moderne Kienlesbergbrücke haben eine

gute Verbindung – architektonisch ausgedrückt ist es eine

Verbindung von Tradition und Innovation. Und natürlich

nahm ich die Wissenschaftsstadt als Ministerin immer sehr

ernst. Ja, und dann ist Ulm eine Stadt, die an der Donau liegt

und man sieht aus jeder Himmelsrichtung das imposante

Münster. Das alles gefällt mir gut. Hier bleibe ich.

„Der Anteil schlecht

gelaunter Menschen

ist hier unterdurchschnittlich.“

An welchem Ort in oder um Ulm kommen Sie zur Ruhe?

Beim Spazierengehen und beim Nordic Walking an der Donau

gelingt mir das gut. Zu allen Jahreszeiten – und dabei

mache ich oft Fotos.

Wie sieht ein typischer Tag für Sie aus? Gibt es Rituale, die

für Sie zum Alltag gehören?

Mein Tag beginnt – so wie schon seit Jahrzehnten: Ich verbinde

Frühstücken mit Lesen. Das habe ich sogar in den politischen

Zeiten beibehalten. Heute kann ich das ein bisschen

ausgiebiger machen. Dann erledige ich erst mal meine Mails.

Außerdem koche ich gerne für Freunde und erhalte regelmäßig

Besuch, wofür ich in aktiven Zeiten natürlich nicht

Auch wenn die Fotografin einen jungen Italiener bat, für

dieses Motiv seine Vespa kurz zur Verfügung zu stellen,

düste Annette Schavan tatsächlich vier Jahre lang auf

ihrer eigenen roten Vespa durch Rom. Der angesprochene

Rollerfahrer zögerte übrigens keine Sekunde.

so viel Gelegenheit hatte. Und sobald der 1. Mai gekommen

und die Freibadsaison eröffnet ist, gehe ich, so oft ich kann,

ins Freibad des SSV, da bin ich Mitglied. Also bin ich wieder

an der Donau.

Sie sind Autorin zahlreicher Bücher. Arbeiten Sie derzeit

an einem neuen Buch?

Nein, im Moment bin ich mit anderen Dingen beschäftigt.

Wenn ich ein Buch schreiben sollte, dann wird es zu tun haben

mit der Beziehung zwischen Religion und Politik. Auf

der Grundlage meiner Erfahrungen, die ich gemacht habe

mit den Kirchen und Religionsgemeinschaften in Deutschland,

mit der Entwicklung von politischer Kultur, und mit

der Frage, was eigentlich Demokratie stabilisiert. Wie entwickeln

wir Leidenschaft für Demokratie? Das ist für eine freiheitliche

Gesellschaft existenziell bedeutsam. Gefährlich ist

nicht nur die Radikalisierung, gefährlich ist schon eine Fahrlässigkeit,

eine Gleichgültigkeit.

Sie engagieren sich ehrenamtlich in Stiftungen und Gremien,

zum Beispiel der Deutschen Traumastiftung und Sie

sind Vorstandsvorsitzende der Hertie-Stiftung, um nur einige

zu nennen – wie bringen Sie dieses Engagement mit

Ihrem Ruhestand in Einklang?

Ich habe mir vorgenommen, Freitag, Samstag, Sonntag und

Montag keine Termine zu vereinbaren. Das klappt nicht jede

Woche, aber doch immer häufiger. An den übrigen Tagen


39

widme ich meine Zeit verschiedenen Stiftungsaktivitäten

und dem damit verbundenen Reisen. Allerdings habe ich

gerade die Mitgliedschaft in acht Kuratorien beendet und allen

gesagt: „Sucht euch jetzt 50-Jährige, es muss ja mal einen

Übergang geben“. Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt derzeit

in der Hertie-Stiftung mit Sitz in Frankfurt. Sie begleitet

seit fast 25 Jahren Jugendliche mit Migrationsgeschichte

dabei, ihre Talente zu entfalten. Sie fördert mit der „Hertie-

School“ in Berlin Lehre und Forschung zu gutem Regieren

und zur Handlungsfähigkeit des Staates. Sie ist Initiatorin des

bundesweiten Wettbewerbs „Jugend debattiert“. Schließlich

fördert sie herausragende neurowissenschaftliche Forschung

in zwei Instituten in Tübingen. Als Vorstandsvorsitzende

erlebe ich also ein breites Spektrum der Stiftungsinitiativen

und kann meine Erfahrungen aus Politik und Wissenschaft

einbringen.

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Gab es in Ihrer Zeit als Ministerin ein verlässliches Netzwerk,

das Sie auch persönlich stärkte? Wie pflegen Sie Ihre

Freundschaften heute?

Ja, das gab es! Meine ältesten Freunde sind Studienfreunde.

Wir treffen uns zweimal im Jahr und seit alle in Rente sind,

verreisen wir auch zusammen. Auf sie konnte ich mich immer

verlassen, sie waren auch alle immer politisch interessiert.

Wenn ich zum Beispiel morgens ein Interview gab, kam

schon mal mittags eine Rückmeldung: „Bitte nicht so pastoral,

kritisch oder ehrlich“. Das war mir ganz wichtig. Das

sind bis heute wirklich gute Freunde außerhalb der Politik.

Und dann sind natürlich im Laufe der Jahre auch politische

Freundschaften entstanden, mit Volker Kauder etwa, oder

Erwin Teufel, Angela Merkel und Rita Süßmuth. Das ist nicht

selbstverständlich, manche sagen ja, in der Politik gibt‘s keine

Freundschaft.

Das Credo „Alles hat seine Zeit“ begleitet Sie seit vielen

Jahren. Wie erleben Sie diesen Leitsatz heute?

Jetzt trägt er mehr als in jeder anderen Lebensphase. Weil

er auch hilft, nicht einfach weiterzuleben, wie die letzten 30

Jahre, sondern die Ruhe und die Nachdenklichkeit zu finden,

die für diese Lebensphase wertvoll ist – und zugleich Neugierde

zu behalten! Ja, das ist ein guter Satz.

Aber ganz viele Arten von Veranstaltungen interessieren

mich einfach nicht mehr. Neujahrsempfänge etwa oder Veranstaltungen,

bei denen es Essen und Trinken im Stehen gibt.

Da sage ich dann ganz salopp: „Nein, danke, das habe ich

jetzt 30 Jahre erlebt“.

„Nicht nur ein Makler,

sondern auch ein Berater“

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Interview: Ulrike Hoche und Saskia Mohr

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40 Kolumne : GENUSSVOLLE RANDNOTIZ

KORKENZIEHER

INS

UNBEKANNTE!

Jens Gehlert, KSM-Verlag-Gründer und ehemaliger Spazz-Herausgeber,

lebt heute mit seiner Frau sowohl im Piemont als auch in Ulm.

Eine kleine Wein-Expedition mit Überraschungen und Wissenswertem

Zwischen Rebe und Rede liegt oft nur ein Glas oder zwei –

und dahinter warten Geschichten, die so niemand bestellt

hat. Willkommen im Keller der ungeahnten Nebenwirkungen.

Die schlechte Nachricht zuerst. Wein - vor allem Rotwein

und nahezu auch alle anderen Alkoholika - erlebt einen

geradezu dramatischen Niedergang. Massive Flächenstilllegungen,

Produktions- und Konsumrückgang weltweit.

Fachleute unken, dass zum Beispiel in Deutschland in 10

bis 15 Jahren 50 Prozent der heutigen Weinerzeuger keinen

Wein mehr erzeugen werden. Die Gründe sind simpel: Die

gediegenen, altvorderen Weinkonsumenten verschwinden

oder haben die Keller voll. Die Jungen verzichten darauf: aus

Gesundheitsgründen, aus Geldgründen, aus Desinteresse an

einem Kulturgut, das ihnen antiquiert, oftmals hemmungslos

überteuert und unverständlich erscheint. Ein Chateau

Latour 1993 für 900 Euro interessiert einen 20-Jährigen so

viel wie ein Oldtimer Mercedes Pagode für 150.000 Euro.

Das ist einfach old school und nicht der Habitus der Gen Z.

Es scheint bei Luxusprodukten also eine direkt generationengebundene

Affinität zu geben. Anders gesagt: Alles hat

seine Zeit. Und die geht bekanntlich über alles hinweg.

Die gute Nachricht, wir kommen am Ende drauf zurück: Es

gibt ihn noch, und guter Wein steht wacker im Regal. Apropos

Lagerung von Wein: Im Herbst 2025 sprach im Weinpodcast

„Terroir & Adiletten“ die Fachfrau Caro von Hagen

von der Firma „Korkindustrie Trier“ darüber.

Seit Uropa Fritzens Zeiten galt eine Regel als heilig, Wein

müsse liegend lagern. Der Kork brauche Kontakt zum Wein,

die Flüssigkeit sorge dafür, dass der Korken nicht austrockne.

Alles seit Jahren widerlegt, so von Hagen. Die Luftfeuchtigkeit

im Kopfraum der Flasche, also der kleine Bereich zwischen

Flüssigkeitspegel und Kork sei für die Langlebigkeit

und ausreichende Hydrierung des Korkens absolut ausreichend.

Gute Lagerung bei stimmiger Umgebungstemperatur

und Luftfeuchtigkeit vorausgesetzt. Ähnlich robust hält sich

der nächste Klassiker: Rotwein bei Zimmertemperatur. Bitte

nicht. „Zimmer“ bedeutete früher: zugig, 17 Grad maximal.

Heute bedeutet es: tropische Lebensfreude dank Fußbodenheizung.

Für viele große Rote ist das bereits Sterbehilfe. Besser

leicht ankühlen. 12 bis 18 Grad je nach Sorte. Der Wein

darf sich im Glas hochdienen – nicht umgekehrt.

Gut gefallen hat mir zuletzt auch der englische Geologe Alex

Maltman, der sich seit langem so schelmisch wie hochkompetent

mit Wein, Aromen und Böden auseinandersetzt. Sein

neuestes Buch “Taste the Limestone, Smell the Slate: A geologist

wanders through the world of wine” (Schmecke den

Kalkstein, rieche den Schiefer: Ein Geologe wandert durch

die Welt des Weins) avancierte zum Partycrasher bei elaborierten

Weingeeks, die Geschmacksprofile im Wein wie

„Diese Mineralität!“, „herrlich dieser Schiefereinfluss!“ zu

Kultbegriffen erhoben haben. Der Weinindustrie gefällt das

natürlich, lässt sich so doch eine eindeutige „Terroir“- also

„Boden“-Zuordnung als Herkunft eines Weins konstruieren.

Im Zweifelsfall bis auf einen einzigen Weinberg hin.


41

„Cru“ sagen die Fachleute und meinen in erster Linie sehr

hohe Preise. Maltman entlarvt das – nun wir vereinfachen

etwas – als dezenten Blödsinn. Er sieht die Sache weniger

romantisch, als es die Weinwelt liebt: Reben trinken keine

Felsen. Was aus dem Boden kommt, erreicht die Pflanze nur

in gelöster, nüchterner Ionenform – ohne das Label „Schiefer“

oder „Granit“. Alles andere, sagt er, erledigen Chemie,

Gärung, Hefetricks, Keller-Ausbau und ein erstaunlich kreatives

menschliches Vorstellungsvermögen.

Auch mich ereilte im Herbst 2025 die Forscherlust. Versuchsanordnung:

deutsche Rieslinge. Ausgangsfrage: Muss Wein

teuer sein? Mir fiel auf, dass ich Rieslinge kenne, die von Fachleuten

mit – sagen wir – 90 Punkten im Parker‘schen 100

Punktesystem bewertet werden und 40 Euro kosten, genauso

aber 90 Punkte-Rieslinge für sieben bis 13 Euro erhältlich

sind.

gionen Deutschlands, die meinem Anspruchsprofil

87 bis 91 Punkte bei Preisen zwischen

sieben bis 13 Euro entsprachen. Bestellt.

Wieder bestellt. Getrunken, verglichen, bewertet

und zur Erkenntnis gelangt, dass ich Ihnen berichten

darf, dass die Beweisführung gelungen ist.

Weingut Christoph Clüsserath (Trittenheim, Mosel,

Tipp: 2024 Trittenheimer Apotheke, 11.- Euro);

Schwesterweingut Bernhard Eifel (Trittenheim,

Mosel, Tipp: 2024 Riesling Maximilian E, 10.- Euro);

Weingut Heinz Nikolai (Eltville, Rheingau, Tipp: 2024 Riesling

Erbacher Honigberg, feinherb, 7.- Euro);

Weingut Honrath (Langenlonsheim, Nahe, Tipp: 2021 Riesling

Königsschild, 9,80 Euro) und

Weingut Posthof Doll & Göth (Stadecken-Elsheim, Rheinhessen,

Tipp: 2024 Lenchen Riesling 8,70 Euro)

KLOSTER WIBLINGEN

ORT ZWISCHEN HIMMEL UND ERDE

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MÄRZEN

ZEIT

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Telefon +49 (0) 7 31 . 27 01 35 00

info@kloster-wiblingen.de

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So ging ich für drei Tage in innere Klausur und las den

Deutschland-Weinguide von Vinum von vorne bis hinten

durch. Ich identifizierte fünf Weingüter aus verschiedenen Reguenzburger.de

acht.neun


42 Veranstaltungskalender : DA MÜSST IHR HIN

Ulm...

und um

Ulm

herum

13. MÄRZ | 20 UHR

ULM | ROXY

Unser TIPP

Die Happy

Die Ulmer Rockband meldet sich kraftvoll zurück! Unter dem

Motto „Empathy is no weakness“ gehen „Die Happy“ im März

2026 auf große Deutschland-Tournee – mit neuen Songs, voller

Bühnenenergie und einer klaren Botschaft. Nach einer kreativen

Schaffenspause und intensiver Studioarbeit bringen Marta Jandová

und ihre Bandkollegen ein Liveset auf die Bühne, das alte wie neue

Fans gleichermaßen begeistern wird.

Foto: Ronja Hartmann

01 SO

BÜHNE

Birdly – Der Traum vom Fliegen

2026 – Virtual Reality zum Abheben!

Ulm, M25, 14.00

Bosnian Kingdom Manifest: Bosnien

& Herzegowina – Eine Reise

durch sechs Epochen, mitten im

Herzen Europas

Ulm, Wilhelmsburg, 14.00

Die Familie Schroffenstein

von Heinrich von Kleist

Ulm, Theater Ulm, 19.00

Was machst du mit dem Knie,

lieber Hans?

Ulm, Theater Ulm, 19.30

LIVE MUSIK

Benefizkonzert:

Hugo-Herrmann-Frauenchor

Dornstadt, Tomerdingen, Martinskirche,

17.00

Gospelchor Langenau

Langenau, Evang. Gemeindehaus,

19.00


43

Festliches Konzert für

Sopran und Orgel mit

Maryna Zubko und Timo

Handschuh

zum Gedenken an den Beginn

des Ukraine-Krieges

Langenau, Mater Dolorosa

Kirche, 18.00

Preisträgerkonzert

„Jugend musiziert“

Neu-Ulm, Edwin-Scharff-

Haus, 11.00

VORTRAG

Im Weißen Rössl

Vortrag Dr. Stefan Frey

Ulm, Theater Ulm, Foyer,

11.00

KINDER

Die Sprachen des Tanzes

literarischer Spaziergang

durch die Ausstellung

Neu-Ulm, Edwin Scharff

Museum, 15.30-16.30

Die Würde des Menschen

ist unantastbar

Ulm, Dokumentationszentrum

Oberer Kuhberg,

KZ-Gedenkstätte, 14.30

Gruselführung

Erlebnisführung im historischen

Gewand

Ulm, Treffpunkt: In der

Höll, 18.00-19.30

Wer jetzo zieht

ins Ungarland...

Schauspielführung

Ulm, Donauschwäbisches

Zentralmuseum, 14.00

ROXY singt! Aus voller

Kehle für die Seele

Ulm, Roxy, Werkhalle,

20.00

03 DI

VORTRAG

Kanarische Inseln: Neues

von den 8 Inseln der

Seeligen

Multimediashow

Neu-Ulm, Edwin-Scharff-

Haus, 20.00

Paris, Schwerpunkt Notre

Dame

Bildervortrag

Ulm, Haus der Begegnung,

15.00

KINDER

Emil und die Detektive

Kindertheater von Erich

Kästner

Ehingen, Lindenhalle,

10.00

König Artus

Ulm, Altes Theater Ulm,

10.00

Theaterspielclub

Langenau, Pfleghof, 16.00-

17.30

Vorlesestunde für Kinder

ab drei Jahren

Erbach, Stadtbücherei,

15.30

Der Bär, der nicht da war

Figurentheater unterwegs

Langenau, Pfleghof, 15.00

Farbenschimmer

und Materialspiele

Kinderführung

Ulm, Kunsthalle Weishaupt,

15.00

Funkelkiste

Kindertheater

Ulm, Theater Mücke,

15.00

König Artus

Ulm, Altes Theater Ulm,

15.00

FÜHRUNG

Die Freimaurer – Ein Geheimbund

in Ulm?

Erlebnisführung

Ulm, Tourist-Information

Ulm/Neu-Ulm, 15.00-

17.00

Willi Siber – „Cosmos

Color“

Ulm, Kunsthalle Weishaupt,

14.00

SONSTIGES

Nau-Junior-Cup

Langenau, Pfleghof, 9.00-

14.00

Heimatabend

Langenau, Stadthalle,

14.30

02 MO

BÜHNE

1984 by George Orwell –

Gastspiel in englischer

Sprache

Ulm, Kornhaus, 11.00 +

19.00


44 Veranstaltungskalender : DA MÜSST IHR HIN

04 MI

BÜHNE

Kasperle und die Suche

nach Schnuffi

Ulm, Erstes Ulmer Kasperletheater,

15.00-15.40

Roberto Devereux

Tragedia lirica in drei

Akten, in italienischer

Sprache mit deutschen

Übertiteln

Ulm, Theater Ulm, Großes

Haus, 20.00

LIVE MUSIK

Powerwolf – Wake Up The

Wicked Tour 2026

Neu-Ulm, ratiopharm

arena, 20.00

VORTRAG

Altersvergesslichkeit...

oder doch Demenz?

Neu-Ulm, Landratsamt,

16.00

Russland und der Westen –

wie weiter?

Vortrag und Diskussion

Langenau, Stadthalle,

19.30

KINDER

Die Einschlafweltmeisterschaft

der Tiere

Bilderbuchkino

Ulm, Stadt- und Kinderbibliothek

Ulm, 15.30-16.30

Kleine Leseratz

Langenau, StadtBücherei

im Pfleghof, 10.00

König Artus

Ulm, Altes Theater Ulm,

10.00

FÜHRUNG

Nachtwächter-Führung

Erlebnisführung im historischen

Gewand

Ulm, Treff Gerberhaus,

21.00-22.30

05 DO

BÜHNE

Claus von Wagner – „Projekt

Equilibrium“

Comedy

Neu-Ulm, Edwin-Scharff-

Haus, 20.00

Das Kriminal Dinner – Krimidinner

für Jung & Alt

Ulm, Krone, 19.00

Drei Sonnen sah ich

Schauspiel von Wolfgang

Schukraft mit Musik von

Franz Schubert

Ulm, Schuhhaussaal, 19.00

Im Weißen Rössl

Singspiel in drei Akten

Ulm, Theater Ulm, 20.00

Step for Two

tänzerische Duette

Ulm, Theater Ulm, 19.30

LIVE MUSIK

Henrik Freischlader – Live

2026

Ulm, Roxy, 20.00

KINDER

Donnerstagsgeschichten

Vorlesen und Basteln

Ulm, Stadtteilbibliothek

Weststadt, 15.00-17.00

König Artus

Ulm, Altes Theater Ulm,

10.00

Vorlesestunde für Kinder

ab drei Jahren

Erbach, Stadtbücherei,

15.30

Kasperle und die Suche

nach Schnuffi

Ulm, Erstes Ulmer Kasperletheater,

15.00-15.40

SONSTIGES

Tanzworkshop mit

Carlos Aller Hidalgo

Ulm, Roxy, 18.00

06 FR

BÜHNE

#ShowMeYourMoves! – 9

Edition

Ulm, Roxy, 20.00

Babel war gestern. So

klingt heute die Welt

Ulm, EinsteinHaus, vh

Ulm, 19.30

Birdly – Der Traum vom

Fliegen 2026

Ulm, M25, 14.00

Der zerbrochne Krug

Schauspiel von Heinrich

von Kleist

Ehingen, Lindenhalle,

19.30

Die Nashörner

Ulm, Theaterwerkstatt

Ulm, 20.00

Drei Sonnen sah ich

Ulm, Schuhhaussaal, 19.00

Regen.

Eine Liebeserklärung

Monolog von

Ferdinand von Schirach

Blaustein, Theaterei Herrlingen,

19.00

Roberto Devereux

Tragedia lirica in drei

Akten

Ulm, Theater Ulm, Großes

Haus, 20.00

Step for Two

tänzerische Duette

Ulm, Theater Ulm, 19.30

Weiber

Ein heißer Mädels-Abend

von Martina Flügge

Neu-Ulm, Theater Neu-

Ulm, 19.00-21.00

LIVE MUSIK

Gitarrenduo N.E.W. SYBIL

PILSL & MATTHIAS HAACK

Neu-Ulm, Edwin-Scharff-

Haus, 18.30

Benefizkonzert

Ulm, Stadthaus, 19.00

MÄRKTE

Flohmarkt für

Frauen und Mädchen

Erbach, Dellmensingen,

Aula / Schule Dellmensingen,

19.00-22.00


45

KINDER

Kasperle und die Suche

nach Schnuffi

Ulm, Erstes Ulmer Kasperletheater,

15.00-15.40

FÜHRUNG

Donauschwaben. Aufbruch

und Begegnung

Ulm, Donauschwäbisches

Zentralmuseum, 15.30

Tanze Dein Leben – Tanze

Dich selbst

Familienführung

Neu-Ulm, Edwin Scharff

Museum, 15.00-17.30

SONSTIGES

Afterwork-Party

Ulm, Medienschmiede,

18.00

07 SA

BÜHNE

Abdelkarim – Plan Z – jetzt

will ers wissen!

Comedy

Ulm, Roxy, 20.00

Die Familie Schroffenstein

von Heinrich von Kleist

Ulm, Theater Ulm, 19.00

Die Nashörner

Ulm, Theaterwerkstatt

Ulm, 20.00

Kasperle und die Suche

nach Schnuffi

Ulm, Erstes Ulmer Kasperletheater,

15.00-15.40

Mephisto, öffentliche

Bühnenprobe

Ulm, Theater Ulm, 9.45

Regen.

Eine Liebeserklärung

Blaustein, Theaterei Herrlingen,

20.00

Was machst du mit dem

Knie, lieber Hans?

Ulm, Theater Ulm, 19.30

Weiber

Ein heißer Mädels-Abend

von Martina Flügge

Neu-Ulm, Theater Neu-

Ulm, 19.00-21.00

LIVE MUSIK

Funk that Soul

Rhythmische Grooves, die

Seele und Körper bewegen

Ulm, Eselsberg, FUE

event, 20.00

Hello – A Tribute to Adele

mit Susie Czech

Vöhringen, Kulturzentrum

Wolfgang-Eychmüller-Haus,

20.00

Alexander Krichel, Schubert

– Mendelssohn-Bartholdy,

Rachmaninoff,

Prokofiev

Ulm, Stadthaus, 19.00

Neu-Ulmer Sing- und Instrumentalwettstreit

2026

Neu-Ulm, Edwin-Scharff-

Haus, 16.00

Orgelkonzert

Barock bis Moderne

Neu-Ulm, Petruskirche,

17.00

22. MÄRZ – 10. MAI

Do

Fr – So

11 – 19 UHR

11 – 17 UHR

tourismus-ochsenhausen.de


46 Veranstaltungskalender : DA MÜSST IHR HIN

T.G. Copperfield & The

Electric Band

Pfaffenhofen, Fiddler‘s

Green Irishpub, 20.30-

22.30

MÄRKTE

Flohmarkt

Senden, Festplatz, 7.00-

15.00

Kinderkleiderbasar

Ulm, Jungingen, Ulmer

Albhalle, 14.00-16.00

KINDER

Arc-en-Ciel – Der Regenbogenfisch

Französisch-deutsches

Bilderbuchkino

Ulm, Stadt- und Kinderbibliothek

Ulm, 11.00-11.30

Cyberkids: Interaktive

Webseiten

Ulm, Verschwörhaus,

13.00-17.00

FÜHRUNG

Öffentliche Führung

Ulm, Naturmuseum Ulm,

14.00-15.00

Willi Siber – „Cosmos

Color“

Ulm, Kunsthalle Weishaupt,

14.00

08 SO

BÜHNE

Christl Sittenauer – Komplizin

Langenau, Pfleghof, 20.00

Dagmar Schönleber:

Endlich 50!

So jung brechen wir nicht

mehr zusammen

Ehingen, Lindenhalle,

19.30

Matinée: Mephisto

Ulm, Theater Ulm, Foyer,

11.00

Michael Tsokos: Phänomen

Forensik – Faszination

Rechtsmedizin 2.0

Neu-Ulm, ratiopharm

arena, 18.00

Orlando

nach dem Roman von

Virginia Woolf

Ulm, Theater Ulm, 19.30

Patrizia Moresco – „Overkill“

Langenau, Pfleghof, 20.00

Regen.

Eine Liebeserklärung

Blaustein, Theaterei Herrlingen,

17.00

Roberto Devereux

Ulm, Theater Ulm, Großes

Haus, 14.00

Weiber

Neu-Ulm, Theater Neu-

Ulm, 16.00-18.00

LIVE MUSIK

Nilsen

Familienkonzert

Ulm, Roxy, 14.00

KINDER

Funkelkiste

Kindertheater

Ulm, Theater Mücke,

15.00

Kasperle und die Suche

nach Schnuffi

Ulm, Erstes Ulmer Kasperletheater,

15.00-15.40

König Artus

Ulm, Altes Theater Ulm,

15.00

FÜHRUNG

14 Tücher – Installation

zur Fastenzeit von

Marianne Hollenstein

Führung Dr. Oliver Schütz

Ulm, St. Michael zu den

Wengen, 14.00

Atlantis – Versunkene

Welten

Ulm, Donauschwäbisches

Zentralmuseum, 14.00

Die Würde des Menschen

ist unantastbar

Ulm, Dokumentationszentrum

Oberer Kuhberg,

KZ-Gedenkstätte, 14.30

Frauen be-wegen!

Ulmer Extras

Ulm, Tourist-Information

Ulm/Neu-Ulm, 16.30-

18.30

Kirchenführung mit

Wolfgang Barthold

Neu-Ulm, St. Johann Baptist,

14.00

Tanze Dein Leben – Tanze

Dich selbst

Führung mit der Kuratorin

Dr. Ina Ewers-Schultz

Neu-Ulm, Edwin Scharff

Museum, 14.00

Willi Siber – „Cosmos

Color“

Ulm, Kunsthalle Weishaupt,

14.00

SONSTIGES

Nau-Junior-Cup

Langenau, Pfleghof, 9.00-

15.30

Spiele-Café „Spielbrettle“

Langenau, Christuskirche,

15.00-18.00

09 MO

LIVE MUSIK

rosmarin – live 2026

Ulm, Roxy, 20.00

KINDER

Petterson und Findus:

Geburtstagstorte für eine

Katze

Vöhringen, Wolfgang-

Eychmüller-Haus, 15.00

10 DI

BÜHNE

Soirée: Fräulein Julie von

August Strindberg

Wissenswertes zur Produktion!

Ulm, Theater Ulm,

Podium.Bar, 19.00

LIVE MUSIK

Pippo Pollina & Quartetto

Acustico – La vita è bella

cosi comè

Ulm, Roxy, 20.00

LITERATUR

Lesekreis

Ulm, Aegis Café, 19.30


47

KINDER

KINDER

SONSTIGES

MÄRKTE

Theaterspielclub

Langenau, Pfleghof, 16.00

FÜHRUNG

Ulm Sweet Ulm – Süßes

aus Ulm

Ulm, Tourist-Information

Ulm/Neu-Ulm, 17.00

11 MI

LIVE MUSIK

Alina Sebastian Band

Country-Pop

Pfaffenhofen, Fiddler‘s

Green Irishpub, 19.00-

21.15

Cyberkids: Tüfteltag

Programmieren, Basteln

oder Lasern

Ulm, Verschwörhaus,

17.00-20.00

Geschichtenschatz

Neu-Ulm, Stadtbücherei

Neu-Ulm, 15.30-16.00

Leseclub Bücherchecker

Langenau, StadtBücherei

im Pfleghof, 14.30-16.00

FÜHRUNG

Nachtwächter-Führung

Erlebnisführung

Ulm, Treff Gerberhaus,

21.00-22.30

Kristof Magnusson – „Die

Reise ans Ende der Geschichte“

Langenau, Pfleghof, 20.00

12 DO

BÜHNE

Drei Sonnen sah ich

Schauspiel von Wolfgang

Schukraft mit Musik von

Franz Schubert

Ulm, Schuhhaussaal, 19.00

Step for Two

tänzerische Duette

Ulm, Theater Ulm, 19.30

Flohmarkt

Senden, Festplatz, 7.00-

15.00

Wochenmarkt am Eselsberg

Ulm, Eselsberg, Stifterweg,

14.00-18.00

KINDER

Donnerstagsgeschichten

Vorlesen und Basteln für

Kinder ab 4 Jahren, Anmeldung

erbeten

Ulm, Stadtteilbibliothek

Weststadt, 15.00-17.00

PROF. DR. STEFFEN REIK

Ihr Kandidat für die

Landtagswahl 2026 in

Baden-Württemberg

Infos und Termine unter

www.steffenreik.de

Transparenzangabe gemäß EU-Vorgabe

http://www.swp.de/ttpw/202640

BADEN-WÜRTTEMBERG


48 Veranstaltungskalender : DA MÜSST IHR HIN

FÜHRUNG

aktuelle Informationen

zu den Führungen unter:

www.festung-ulm.de

Ulm, Bundesfestung Ulm,

SONSTIGES

Lederhosentraining

Illertissen, Illertissen,

Gesundheitszentrum Illertissen

(ehemals Illertalklinik),

19.00-20.00

13 FR

BÜHNE

Babel war gestern. So

klingt heute die Welt

Compañía Theater

Ulm, EinsteinHaus, vh

Ulm, 19.30

Ballettabend Celtic Grace

– Ein Abend mit irischer

Musik und Ballett

Vöhringen, Kulturzentrum

Wolfgang-Eychmüller-Haus,

18.00

Das Klugscheisserchen

Kindertheater von Marc-

Uwe Kling

Ehingen, Lindenhalle,

10.00

Die Nashörner

von Eugène Ionesco

Ulm, Theaterwerkstatt

Ulm, 20.00

Eiskönigin 1 & 2 – Musik-

Show auf Eis

mit Musik-Highlights u.a.

aus Frozen 1 & 2

Neu-Ulm, ratiopharm

arena, 19.00

Hillus Herzdropfa

Weißenhorn, Fuggerhalle,

20.00

Jacke wie Hose

Ulm, Theater Ulm, Podium.Bar,

19.30-20.50

Konstantin Wecker – Der

Liebe zuliebe

Neu-Ulm, Edwin-Scharff-

Haus, 20.00

Regen. Eine Liebeserklärung

Blaustein, Herrlingen,

Theaterei Herrlingen,

19.00

Roberto Devereux

Ulm, Theater Ulm, Großes

Haus, 20.00

Weiber

Neu-Ulm, Theater Neu-

Ulm, 19.00-21.00

LIVE MUSIK

Black Dog Groove Society

Ulm, Jazzkeller Sauschdall,

20.00

DIE HAPPY

Ulm, Roxy, 20.00

KINDER

Bunt ist meine

Lieblingsfarbe

Neu-Ulm, Edwin Scharff

Museum, 14.30-17.30

FÜHRUNG

Da ist der Teufel los

Aberglaube-Führung am

Freitag den 13.

Ulm, St. Michael zu den

Wengen, 16.30-18.00

SONSTIGES

Frühlingserwachen

Ulm, Naturmuseum Ulm,

10.00-16.00

Ocean Film Tour Vol. 12

Ulm, Kornhaus, 19.30

14 SA

BÜHNE

CINDERELLA

Classico Ballet Napoli

Ulm, Congress Centrum

Ulm (CCU), 19.00

Ich bin Astrid aus Småland

Astrid Lindgren. Die

Geschichte einer großen

Frau.

Ulm, Theater Ulm, 19.00

Regen. Eine Liebeserklärung

Blaustein, Herrlingen,

Theaterei Herrlingen,

20.00

Step for Two

Ulm, Theater Ulm, 19.30

Weiber

Neu-Ulm, Theater Neu-

Ulm, 19.00-21.00

LIVE MUSIK

Hidas + Raging Sloth +

Brandlast + Khazadoom

Doom Metal

Ulm, Eselsberg, Hexenhaus,

19.00

Sperrstunde – Punk im

Waschsalon

Ulm, Eco-Express Waschsalon,

19.00-23.00

St. Patricks Day mit Bangers

& Mash

Pfaffenhofen, Fiddler‘s

Green Irishpub, 20.30

NACHTLEBEN

Nachtschicht – Beats statt

Büro! Mit DJ OnePiece &

DJ Phil the Gap

Ulm, Roxy, 22.30

VORTRAG

Wasservögel

und Wintergäste

Vortrag von Stefan Böhm

Ulm, Naturmuseum Ulm,

11.00

MÄRKTE

Flohmarkt

Senden, Festplatz, 7.00

Flohmarkt

„Rund ums Kind“

Ulm, Haus der Begegnung,

9.30-12.00

Kleidertauschbörse

Langenau, Naturfreundehaus,

10.00-13.00

KINDER

Nur ein Tag

Neu-Ulm, Haus der Nachhaltigkeit,

15.00

FÜHRUNG

Albert Einstein und weitere

Ulmer „Käpsala“

Erlebnisführung im historischen

Gewand

Ulm, Mitte, Treff Einsteindenkmal,

Sedelhöfe,

14.30-16.15


49

Willi Siber – „Cosmos

Color“

Ulm, Kunsthalle Weishaupt,

14.00

Regen.

Eine Liebeserklärung

Blaustein, Theaterei Herrlingen,

17.00

SONSTIGES

Poetry Slam – Große Worte

auf der großen Bühne

Moderation: Ko Bylanzky

Ulm, Roxy, 20.00

Tag der offenen Tür

Erbach, SAX Power,

11.00-17.00

Theaterabend

Langenau, Stadthalle,

19.00

15 SO

BÜHNE

Birdly – Der Traum vom

Fliegen 2026 – Virtual

Reality zum Abheben!

Ulm, M25, 14.00

Drei Sonnen sah ich

Ulm, Schuhhaussaal, 19.00

Ein Sommernachtstraum

Ulm, Roxy, 15.00

Frau Wolle und Herr

Knäuel

Ulm, Theater Mücke,

10.00, 15.00

Hillus Herzdropfa – Ächde

Älpler

Dornstadt, Kultur- und

Sporttreff, 18.00

Jacke wie Hose

ein deutsches Märchen

von Manfred Karger

Ulm, Theater Ulm, Podium.Bar,

19.30-20.50

Roberto Devereux

Tragedia lirica in drei

Akten

Ulm, Theater Ulm, Großes

Haus, 14.00

Sarah Hakenberg

Mut zur Tücke

Kabarett

Ulm, Roxy, 19.00

LIVE MUSIK

Brass & Posaune mit

Zoltán Kiss und der Brass

Band Oberschwaben-Allgäu

Vöhringen, Kulturzentrum

Wolfgang-Eychmüller-Haus,

20.00

Ulmer Musikfreunde

Ludwig van Beethoven:

Ouverture zu „Egmont“

Ulm, Pauluskirche, 18.00

Young Scots Trad Award

Winners 2026

Langenau, Pfleghof, 19.00

VORTRAG

Was ändert sich bei

Pflege- und Krankenversicherung?

Vortrag Hilde Mattheis

Neu-Ulm, Naturfreundeheim

Neu-Ulm, 14.00

KINDER

Nur ein Tag von Martin

Baltscheit

Neu-Ulm, Haus der Nachhaltigkeit,

15.00

Lii

u

Ob Geld für die Sanierung der zahlreichen

Schulen, Ausbau der Wissenschaftsstadt,

E-Busse oder die Förderung von Begegnungsstätten

(Canapé, Café Blau, Weststadthaus)

– das Land tat viel für Ulm und den ganzen

Wahlkreis. Um weiter für Sie und für uns

alle kämpfen zu können, kandidiere ich wieder

zusammen mit der super-engagieren Co-Kandidatin

Helena Miller.

Ihr

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jetzt gilt’s

wirklich –

am 8. März!

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50 Veranstaltungskalender : DA MÜSST IHR HIN

20. MÄRZ | 20 UHR

BIBERACH - INNENSTADT

Unser TIPP

29. Biberacher Musiknacht

Die Besucherinnen und Besucher erwartet wieder

ein bunter Stilmix aus Rock, Pop, Brass, Jump

Blues, Gypsy Jazz, Funk, Ska, Folk, Hardrock,

Dixie, Oldies und Schlager.

FÜHRUNG

Donauschwaben. Aufbruch

und Begegnung

Ulm, Donauschwäbisches

Zentralmuseum, 14.00

SONSTIGES

Musikfrühstück

Blaustein, Spielburg, 10.00

16 MO

LIVE MUSIK

Jakob Bro Trio

Ulm, Stadthaus, 20.00

17 DI

BÜHNE

TITANIC Boygroup

Ulm, Roxy, 20.00

VORTRAG

Cornwall – Englands spektakuläre

Südküste

Neu-Ulm, Edwin-Scharff-

Haus, 20.00

KINDER

Neues vom

Räuber Hotzenplotz

Ulm, Altes Theater Ulm,

10.00

18 MI

BÜHNE

Roberto Devereux

Ulm, Theater Ulm, 20.00

LITERATUR

Wort-Reich, die Lesereihe

Ulm, Aegis Café, 19.00

Foto: Paddy & The Rocking Rebels

VORTRAG

Kilimanjaro – Silberberg

über der Savanne

Neu-Ulm, Naturfreundeheim

Neu-Ulm, 14.00

KINDER

Kleine Leseratz

Langenau, StadtBücherei

im Pfleghof, 10.00

Kasperle an der Nordsee

Ulm, Erstes Ulmer Kasperletheater,

15.00-15.45

Neues vom

Räuber Hotzenplotz

Ulm, Altes Theater Ulm,

10.00

FÜHRUNG

Nachtwächter-Führung

Erlebnisführung

Ulm, Treff Gerberhaus,

21.00-22.30

SONSTIGES

Musikalisch durch die

Jahreszeiten

Ulm, Naturmuseum Ulm,

10.30-11.30

19 DO

BÜHNE

Das Kriminal Dinner – Krimidinner

für Jung & Alt

Ulm, Krone, 19.00

Massachusetts – Bee Gees

Musical

Ulm, Congress Centrum

Ulm (CCU), 20.00

Mephisto

Nach dem Roman

von Klaus Mann

Ulm, Theater Ulm, 19.30

LIVE MUSIK

Querbeat – Import Export

Ulm, Roxy, Cafébar, 20.00

Symphoniacs – The True

Rebels of Classical Music

Neu-Ulm, ratiopharm

arena, 20.00

Tom Gaebel – Kleiner Junge,

Grosse Reise Tour 2026

Neu-Ulm, Edwin-Scharff-

Haus, 20.00

MÄRKTE

Flohmarkt

Senden, Festplatz, 7.00-

15.00

KINDER

Donnerstagsgeschichten

Vorlesen und Basteln

Ulm, Stadtteilbibliothek

Weststadt, 15.00-17.00

Kasperle an der Nordsee

Ulm, Erstes Ulmer Kasperletheater,

15.00-15.45

Neues vom

Räuber Hotzenplotz

Ulm, Altes Theater Ulm,

10.00

SONSTIGES

Art & Apéro

Kurzführung, Kunst und

Drinks zum Feierabend

Ulm, Kunsthalle Weishaupt,

17.00-20.00


51

Banff Mountain Film

Festival Word Tour 2026

Ulm, Kornhaus, 19.30-

22.00

20 FR

BÜHNE

BEST OF MUSICALS

Highlights aus über

20 Musicals

Ulm, Congress Centrum

Ulm (CCU), 20.00

Die Nashörner

von Eugène Ionesco

Ulm, Theaterwerkstatt

Ulm, 20.00

Eure Mütter

Das BEST OF zum Jubiläum

Ulm, Roxy, Werkhalle,

20.00

Fräulein Julie

von August Strindberg

Ulm, Theater Ulm, 19.30

Kasperle an der Nordsee

Ulm, Erstes Ulmer Kasperletheater,

15.00-15.45

Liebe auf Rezept

Neu-Ulm, Ludwigsfeld,

Gemeinschaftshalle, 20.00

Omi Alarm

Komödie von Susanne

Felicitas Wolf

Blaustein, Theaterei Herrlingen,

19.00

Roberto Devereux

Tragedia lirica in drei

Akten.

Ulm, Theater Ulm, Großes

Haus, 20.00

LIVE MUSIK

Orgelmahl und Konzert

Ensemble Convivium

Neu-Ulm, Petruskirche,

17.00

The best of Queen

Performed by Break Free

Neu-Ulm, Edwin-Scharff-

Haus, 20.00

MESSE

Gartenträume

grüne Inspirationen und

botanische Entdeckungen

Ulm, Ulm-Messe, 10.00-

18.00

FÜHRUNG

Hofnarr in Ulm,

Narr ohne Hof

Erlebnisführung im historischen

Gewand

Ulm, Tourist-Information

Ulm/Neu-Ulm, 17.00-

18.30

Känguru-Kunst

Ulm, Kunsthalle Weishaupt,

11.00

SÜDWEST PRESSE

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Albert Einstein (Ottmar Hörl)

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Haus und Garten.

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versiegelt und mit gold- oder silberfarbigem

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52 Veranstaltungskalender : DA MÜSST IHR HIN

kulturGUT

Positionen 2.0

Schon einmal gab es – im Jahr 2023 - eine

Ausstellung der Freien Künstlergruppe Ulm/

Neu-Ulm mit dem Titel „Positionen“. Seither hat sich

die Gruppe kontinuierlich weiterentwickelt. Konstant

dagegen ist ihre Vielfalt und die Offenheit für unterschiedliche

und neue künstlerische Positionen, die nun

der Öffentlichkeit in einer ambitionierten und variantenreichen

Ausstellung „Positionen 2.0“ in der Galerie

am Ehinger Tor „Kunstpool“ präsentiert werden.

Die ausstellenden Künstler sind: Monika Böhme, Peter

Gramming, Sonja Hatzelmann, Dietmar Herzog, Ulrike

Honlet, Reinhard Köhler, Klaus Lambacher, Karin Peduto,

Gaby Ruf, Marlis Schabacker-Bock, Regine Schempp,

Rainer Steinemann, Marita Tobner und Tina Wegscheider.

Foto: Veranstalter

KUNSTPOOL / Galerie am Ehinger Tor Ulm (direkt auf dem Haltestellengelände)

„Positionen 2.0“ / Freie Künstlergruppe Ulm/Neu-Ulm

Vernissage am So, 1.3. um 17 Uhr / die Ausstellung ist bis 21.3. zu sehen.

Do/Fr 17 – 20 Uhr I Sa 15 – 18 Uhr

www.kunstwerk-ulm.de

Schrott mit Sahnehäubchen

Plastiken von Dr. med. Michael List werden aktuell in den

Räumen des Cardiologicum Herzklinik Ulm ausgestellt. Materialien vom

Schrottplatz, Fundstücke aus Metall oder Holz sind die Basis für die Plastiken.

Mit „Mariagen“ unterschiedlicher Stücke schafft List in Schmiede-

und Schweißtechnik Neues aus Altem. So wenig Teile wie möglich

bekommen im neuen Zusammenhang eine Bühne, auf der sie sich als

Ensemble entfalten - gerne humorig, denn der Mediziner List ist nicht

nur Künstler sondern auch Kabarettist. Die Sujets sind vielseitig: Ein

rundes, geöffnetes Metallstück verbunden mit einem länglichen,

gleichfalls korrodierten Metall verweist beispielsweise auf den Titel

„Tribute to Chillida“ und damit auf eines von Lists Vorbildern.

Michael List war über 30 Jahre lang Landarzt in Oberschwaben. Dane-

ben ist er begeisterter Kunstfreund und Kunstsammler und passionierter Musiker.

.

Ausschusspralinen – Schrott mit Sahnehäubchen / Plastiken von Michael List

bis 17.4. / Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8 bis 17 Uhr

Galerie Ärztliche Kunst im Cardiologicum Herzklinik Ulm, Magirusstraße 49, 89077 Ulm

Foto:Petra Starzmann


53

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Die 3. vitawell Gesundheitsmesse findet am Samstag und

Sonntag, 21. und 22. März in der Donauhalle Ulm statt. Auf

der Messe können sich Besucherinnen und Besuchern rund

um die Themen Medizin, Ernährung, Sport und Fitness, Kur

und Wellness sowie gesundes Wohnen und Familie mit zahlreichen

Gesundheitsdienstleitern austauschen.

vitawell Gesundheitsmesse

21. und 22. März 2026, je 11 - 17 Uhr in der Donauhalle

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Das Museum einer Ulmer Familie. Jeden Donnerstag finden

öffentliche Führungen durch das Museum „Die Einsteins“

statt. Erfahren Sie mehr über die bewegenden Lebensgeschichten

der Einstein-Familie und die Geschichte der jüdischen

Gemeinde in Ulm. Die Führungen beginnen jeweils um

17 Uhr und dauern etwa eine Stunde. Anmeldung empfohlen!

Museum „Die Einsteins“

T. 0731 / 161 427 3

www.einsteins.museum


54 Veranstaltungskalender : DA MÜSST IHR HIN

SONSTIGES

„Ich will alles vom Leben

– Simone de Beauvoir“

Szenische Lesung mit

Musik

Langenau, Pfleghof, 20.00

21 SA

BÜHNE

Die Familie Schroffenstein

Ulm, Theater Ulm, 19.00

Die Nashörner

Ulm, Theaterwerkstatt

Ulm, 20.00

Drei Sonnen sah ich

Ulm, Schuhhaussaal, 19.00

Kasperle an der Nordsee

Ulm, Erstes Ulmer Kasperletheater,

15.00-15.45

Liebe auf Rezept

Neu-Ulm, Ludwigsfeld,

Gemeinschaftshalle, 20.00

Musikmarathon – Hingehen.

Rocken. Helfen.

Bands im Viertelstundentakt

für den guten Zweck

Ulm, Roxy, 18.00

Omi Alarm

Komödie

Blaustein, Theaterei Herrlingen,

20.00

Was machst du mit dem

Knie, lieber Hans?

Ulm, Theater Ulm, 19.30

Weiber

Ein heißer Mädels-Abend

von Martina Flügge

Neu-Ulm, Theater Neu-

Ulm, 19.00-21.00

LIVE MUSIK

Brassmaniacs

Pfaffenhofen, Fiddler‘s

Green Irishpub, 20.30-

22.30

Dan Lucas & Christian

Schwarzbach

Ausnahme-Stimme trifft

auf Ausnahme-Gitarrist

Ulm, Eselsberg, FUE

event, 20.00

Ensemble Convivium

Neu-Ulm, Petruskirche,

17.00

Heaven In Hell

80´s Rock Live

Vöhringen, Kulturzentrum

Wolfgang-Eychmüller-Haus,

20.00-23.00

Oskar Sennert

und Paul Krokenberger

Duo mit heimischen Stars

von morgen

Illertissen, Vöhlinschloss,

Barocksaal, 19.00

Romantik und Virtuosität

– Ein Klavierabend mit

Evgeny Konnov

Weißenhorn, Stadthalle,

19.30

Satarial und Kavernist

Black/Death Metal

Ulm, Eselsberg, Hexenhaus,

20.00

VORTRAG

Indien – Eine Rundreise

durch Rajasthan bis

Varanasi

Multivisionsshow

Senden, Heining-Saal,

19.00

MÄRKTE

Flohmarkt

Senden, Festplatz, 7.00-

15.00

Gartenträume

grüne Inspirationen und

botanische Entdeckungen

Ulm, Ulm-Messe, 10.00-

18.00

FÜHRUNG

Willi Siber – „Cosmos

Color“

Ulm, Kunsthalle Weishaupt,

14.00

SONSTIGES

Offenes Atelier für Jugendliche

und Erwachsene

Neu-Ulm, Edwin Scharff

Museum, 13.00-17.00

22 SO

BÜHNE

Drei Sonnen sah ich

Ulm, Schuhhaussaal, 19.00

Ein Sommernachtstraum

Ulm, Roxy, 19.00

Frank und Frei

Literarische Matinee mit

Musik

Blaustein, Theaterei Herrlingen,

11.00

Kasperle an der Nordsee

Ulm, Erstes Ulmer Kasperletheater,

15.00-15.45

Liebe auf Rezept

Neu-Ulm, Ludwigsfeld,

Gemeinschaftshalle, 16.00

Matinée: The Turn

of the Screw

Kammeroper in einem

Prolog und zwei Akten

Ulm, Theater Ulm, Foyer,

11.00

Omi Alarm

Komödie

Blaustein, Theaterei Herrlingen,

17.00

Roberto Devereux

Tragedia lirica in drei

Akten.

Ulm, Theater Ulm, Großes

Haus, 19.00

Step for Two

tänzerische Duette

Ulm, Theater Ulm, 19.30

LIVE MUSIK

DA SEIN – Chorkonzert

mit Kammerorchester

Ulm, Stadthaus, 19.00

Die Damen und Herren

Daffke – „Wenn ich mir

was wünschen dürfte“

Lieder & Chansons der

1920er Jahre

Ulm, Club Cocomo, 18.00

Jugendfestival der Bläserjugend

der Stadtkapelle

Vöhringen

Vöhringen, Kulturzentrum

Wolfgang-Eychmüller-Haus,

15.00

Martin Palmeri – Requiem

Ulm, Pauluskirche, 18.00

Ulmer Jazz Swing Combo –

Konzertfrühstück

ab 10 Einlass & Frühstück

Ulm, Stadthaus, Café-Restaurant,

11.00


55

KLOSTERHOF

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26.06.2026

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27.06.2026

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28.06.2026

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56 Veranstaltungskalender : DA MÜSST IHR HIN

MESSE

Gartenträume

grüne Inspirationen und

botanische Entdeckungen

Ulm, Ulm-Messe, 10.00-

18.00

KINDER

Neues vom

Räuber Hotzenplotz

von Otfried Preußler

Ulm, Altes Theater Ulm,

15.00

Oster-Eierlei

Ulm, Donauschwäbisches

Zentralmuseum, 14.00-

17.00

FÜHRUNG

Die Würde des Menschen

ist unantastbar

Ulm, Dokumentationszentrum

Oberer Kuhberg,

KZ-Gedenkstätte, 14.30

Donau. Flussgeschichten

Ulm, Donauschwäbisches

Zentralmuseum, 14.00

Willi Siber – „Cosmos

Color“

Ulm, Kunsthalle Weishaupt,

14.00

23 MO

BÜHNE

OPEN STAGE – Bühne für

Künstler:innen aus allen

Bereichen

Ulm, Roxy, 20.00

24 DI

LIVE MUSIK

4. Philharmonisches Konzert

2026

Ulm, Theater Ulm,

Podium, 20.00

KINDER

Neues vom

Räuber Hotzenplotz

von Otfried Preußler

Ulm, Altes Theater Ulm,

10.00

25 MI

BÜHNE

Fräulein Julie

von August Strindberg

Ulm, Theater Ulm, 19.30

Mephisto

Nach dem Roman von

Klaus Mann

Ulm, Theater Ulm, 20.00

Weiber

Ein heißer Mädels-Abend

von Martina Flügge

Neu-Ulm, Theater Neu-

Ulm, 18.00-20.00

LIVE MUSIK

Matthieu & Camille Saglio

– Al Alba

Langenau, Pfleghof, 20.00

The music of Ludovico

Einaudi Tribute

Neu-Ulm, Edwin-Scharff-

Haus, 19.00

KINDER

Cyberkids: Tüfteltag

Programmieren, Basteln

oder Lasern

Ulm, Verschwörhaus,

17.00-20.00

Kasperle trifft

den Osterhasen

Ulm, Erstes Ulmer Kasperletheater,

15.00-15.40

Geschichten aus der Kiste

Langenau, StadtBücherei

im Pfleghof, 15.00

Neues vom

Räuber Hotzenplotz

von Otfried Preußler

Ulm, Altes Theater Ulm,

10.00

FÜHRUNG

14 Tücher – Installation

zur Fastenzeit von Marianne

Hollenstein

Ulm, St. Michael zu den

Wengen, 14.00

Nachtwächter-Führung

Erlebnisführung im historischen

Gewand

Ulm, Treff Gerberhaus,

21.00-22.30

SONSTIGES

Infopoint Energie und

Umwelt

Ulm, Stadt- und Kinderbibliothek

Ulm, 14.00-18.00

Textbomben – mit Kirsten

Fuchs, Susanne M. Riedel

und Ella Carina Werner

Lesung

Ulm, Roxy, 20.00

26 DO

BÜHNE

Roberto Devereux

Tragedia lirica in drei

Akten.

Ulm, Theater Ulm, Großes

Haus, 20.00

Sixx Paxx – Temptation

Tour 2025/26

Neu-Ulm, Edwin-Scharff-

Haus, 20.00

MÄRKTE

Flohmarkt

Senden, Festplatz, 7.00-

15.00

KINDER

Donnerstagsgeschichten

Vorlesen und Basteln

Ulm, Stadtteilbibliothek

Weststadt, 15.00-17.00

Kasperle trifft

den Osterhasen

Ulm, Erstes Ulmer Kasperletheater,

15.00-15.40

Im Frühlingswald

Bilderbuchkino

Ulm, Stadt- und Kinderbibliothek

Ulm, 15.30-16.30

Neues vom

Räuber Hotzenplotz

Ulm, Altes Theater Ulm,

10.00

FÜHRUNG

Ulm in Trümmern

Erlebnisführung

Ulm, Tourist-Information

Ulm/Neu-Ulm, 18.00


57

Geschichten aus dem Pflegealltag

Du bist für andere da,

dein Team jederzeit

für dich.

adk-gesichter.de


58 Veranstaltungskalender : DA MÜSST IHR HIN

kulturGUT

Punk Rock in der Pionierkaserne

Radio free FM bringt gemeinsam mit popbastion.ulm Livemusik auf

die Bühne und ins Radio. Der Eco-Waschsalon in der Oststadt wird

die Location für das letzte Konzert der Reihe. Die Veranstaltung findet live vor

Publikum statt und gleichzeitig auf der UKW-Frequenz 102,6 MHz und im Stream

auf www.freefm.de. Die Konzertaufzeichnungen werden im Anschluss weiteren

Sendern im deutschsprachigen Raum zur Verfügung gestellt. (pm)

Im März sind zwei acts dabei:

Agent Shit (Ulm) Punk

Zweilaster (Stuttgart) Minimal-Punk/Garage

Sperrstunde / Samstag, 14.3.

Einlass 19 Uhr, Konzert ab 20 Uhr, 2 acts

Eco-Express Waschsalon

Wielandstraße 29, 89073 Ulm

ZweiLaster ist ein Punk-Duo aus Stuttgart, bestehend

aus Ollenixxe an Schlagzeug und Gesang und

AK99 an der Gitarre. Auf ihrem Album „Bellend Bin

Ich Aufgewacht“ (07/21, Butzen Records) wird eine

Welt aus Ängsten und Zwängen, aber auch hingebungsvollen,

abstrakten Charakteren beschrieben.

Präsentiert wird dieses Universum mit trockenen

Rhythmen und den salzigen, rotzigen Riffs von AK99.

Ollenixxe singt über den „Mentalbreakdown“ , der

auf sich warten lässt und der früher oder später

jeden verrückt macht. Dann wieder geht es in AK99s

Texten um Hundebesitzer, die ohne ihren Hund nicht

weiter wüssten und es nur mit ihm in der grauen

Welt aushalten.

Agent Shit ist eine Punkrock-Band.

Höchstwahrscheinlich. Hier treffen zwei

Mann auf drei Akkorde, manchmal auch

auf vier, das ist laut und scheppert und

bläst einem ordentlich die Gehörgänge

frei. Low-Fi-Punkrock aus Ulm, reduziert

auf Schlagzeug und Gitarre kombiniert

mit 2-stimmigem Gesang und Geschrei,

roh und primitiv, aber trotzdem durchdacht,

das tut hier und da auch mal ein

bisschen weh, aber das darf und soll es

auch. Da staunt der Laie und der Fachmann

wundert sich, und die Band sagt;

„We don’t give a shit! Falls jemand fragt,

wir haben’s drauf!“

Fotos: Veranstalter



60 Veranstaltungskalender : DA MÜSST IHR HIN

27 FR

BÜHNE

Drei Sonnen sah ich

Ulm, Schuhhaussaal, 19.00

Liebe auf Rezept

Neu-Ulm, Ludwigsfeld,

Gemeinschaftshalle, 20.00

Mephisto

Ulm, Theater Ulm, 20.00

Omi Alarm

Blaustein, Theaterei Herrlingen,

19.00

Was machst du mit dem

Knie, lieber Hans?

Ulm, Theater Ulm, 19.30

Weiber

Neu-Ulm, Theater Neu-

Ulm, 19.00-21.00

LIVE MUSIK

Dirty Sound Magnet

Ulm, Roxy, 20.30

Mave o´Rick feat. Lars

Müller – „TabulaRasa“

Ulm, Theaterwerkstatt

Ulm, 20.00

28 SA

BÜHNE

Atze Schröder

Neu-Ulm, Edwin-Scharff-

Haus, 20.00

Drei Sonnen sah ich

Ulm, Schuhhaussaal, 19.00

Jacke wie Hose

Ulm, Theater Ulm, 19.30

Joe di Nardo – Comedy al

dente

Ulm, Roxy, Werkhalle,

20.00

Kasperle trifft den Osterhasen

Ulm, Erstes Ulmer Kasperletheater,

15.00-15.40

Liebe auf Rezept

Neu-Ulm, Ludwigsfeld,

Gemeinschaftshalle, 20.00

Omi Alarm

Blaustein, Theaterei Herrlingen,

20.00

Roberto Devereux

Ulm, Theater Ulm, Großes

Haus, 19.00

Weiber

Neu-Ulm, Theater Neu-

Ulm, 19.00-21.00

Werner Schwarz – „Solo“

schwäbische Comedy

Ulm, Theaterwerkstatt

Ulm, 20.00

LIVE MUSIK

Kastelruther Spatzen –

Friedensadler

Ulm, Congress Centrum

Ulm (CCU), 19.30

THE GREGORIAN VOICES –

Gregorianik meets Pop

Ulm, Kirche Sankt Michael

zu den Wengen, 19.30

MÄRKTE

Edelfummelflohmarkt –

Dress for less!

Ulm, Roxy, 10.00-14.00

Flohmarkt

Senden, Festplatz, 7.00

FÜHRUNG

Willi Siber – „Cosmos

Color“

Ulm, Kunsthalle Weishaupt,

14.00

29 SO

BÜHNE

Die Familie Schroffenstein

Ulm, Theater Ulm, 14.00

Kasperle trifft

den Osterhasen

Ulm, Erstes Ulmer Kasperletheater,

15.00-15.40

Omi Alarm

Blaustein, Theaterei Herrlingen,

17.00

Step for Two

Ulm, Theater Ulm, 19.30

Weiber

Neu-Ulm, Theater Neu-

Ulm, 16.00-18.00

LIVE MUSIK

5. Kammerkonzert 2026

mit Werken von Johannes

Brahms, Richard Strauss

und Franz Schubert

Ulm, Theater Ulm, Foyer,

19.30

FÜHRUNG

Kunsthistorischer Rundgang

Neu-Ulm, Edwin Scharff

Museum, 11.30


https://yourticket.shop/buchen/409/29.09.2025/2000

61

Atlantis – Versunkene

Welten

Führung durch die Sonderausstellung

Ulm, Donauschwäbisches

Zentralmuseum, 14.00

Die Würde des Menschen

ist unantastbar

Führung durch die Dauerausstellung

Ulm, Dokumentationszentrum

Oberer Kuhberg,

KZ-Gedenkstätte, 14.30

Führung

Ulm, Dokumentationszentrum

Oberer Kuhberg,

KZ-Gedenkstätte, 14.30

Stadtführung mit Besichtigung

des Münsters

Ulm, Tourist-Information

Ulm/Neu-Ulm, 11.30-

13.00, 14.30-16.00

Tschernobyl, Fotoausstellung

aus Anlass des 40.

Jahrestages der Nuklearkatastrophe

vom 26. April

1986

Führung Swetlana Kreinert

Ulm, Stadthaus, 11.30

IMPRESSUM

Herausgeber:

Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG

Frauenstraße 77 | 89073 Ulm

www.acht-neun.de

Anzeigen:

Stefan Schaumburg (verantwortlich),

Anschrift wie Verlag

Tel: 0731 156-442

anzeigen@acht-neun.de

Redaktion:

Tobias Lehmann (verantwortlich),

Ulrike Hoche, Saskia Mohr, Julika Nehb,

Dominik Schele, Heike Viefhaus sowie

Karsten Sander

SVH GmbH & Co. KG

Frauenstraße 77 | 89073 Ulm

redaktion@acht-neun.de

Willi Siber – „Cosmos

Color“

Ulm, Kunsthalle Weishaupt,

14.00

30 MO

BÜHNE

Workshop Teil 2: The Turn

of the Screw

Hintergründe und Werkinformationen

zur Produktion

Ulm, Theater Ulm, Treff

Theaterpforte, 17.45

31 DI

SONSTIGES

Spanisch Spaziergang

Ulm, Treffpunkt: vor der

Stadtbibliothek, 18.30 +

20.00

Finanzen Walk

Ulm, Treffpunkt: vor der

Stadtbibliothek, 18.00 +

19.30

Gestaltung:

stacheder und sander

Cover: Atelier Schlieper

S. 3: abybak, vectorstock.com

S. 22: AltoClassic, stock.adobe.com

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Datenschutz:

datenschutz@n-pg.de

Druck:

Druckerei R. le Roux GmbH

Daimlerstr. 4-6 | 89155 Erbach

22. MÄRZ 2026

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Mi, 04. März 2026 | 20:00 Uhr

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MUSIK SHOW AUF EIS!

Fr, 13. März 2026 | 19:00 Uhr

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ULMER

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PALMERI

REQUIEM

ORATORIENCHOR ULM

Infos und Tickets: www.oratorienchor-ulm.com

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SYMPHONIACS

BEAT IT! – DIE SHOW

DIAMONDS

ÜBER DEN KING OF POP!

Do, 19. März 2026 | 20:00 Uhr Do, 9. April 2026 | 20:00 Uhr

DO 19. MÄRZ • 20 UHR

Tickets sind erhältlich PROMO unter www.ulmtickets.de und in den

VIDEO

ulmtickets-Vorverkaufsstellen in der ratiopharm arena in

Neu-Ulm und in der Tourist-Information im Stadthaus in Ulm.


62

People : BILDER SPRECHEN BÄNDE

theaterBALL

❢ Thomas und Heike Gumpp

❢ Philipp Rebele und Cornelia Hermann

❢ Jessica Cremer, Gunther Nickles und

Christian Katzschmann

SCHICK

Beim diesjährigen

Theaterball in Ulm

haben sich die zahlreichen

Besucherinnen

und Besucher

wieder richtig in

Schale geworfen.

❢ Hanne Derner, Rosi Bruß und Milan Duris

❢ Das Ulmer Theater: eine riesige Tanzfläche.

Fotos: Andreas Brücken, Samuel Tschaffon

❢ Barbara und Ronald Hinzpeter

❢ Andreas und Martina Reich

❢ Claudia und Georges Akoa mit Elke und Hermann Stangier


63

Neueröffnung nach Umbau

am 19. Februar 2026

STORE ULM

Der Store erstrahlt

in neuem Glanz.

Entdecken Sie die

aktuelle Kollektion

in neuem Ambiente.

❢ Intendant Kay Metzger: „Der Frack stammt aus dem abgebrannten

Theaterfundus, schauen Sie sich das Elend an!“

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Tel.: 0731-9342180

Mo-Fr 9-18Uhr Sa 9-15Uhr

❢ Festliches Musikprogramm mit I-Chiao Shih, Maryna Zubko und

Maria Rosendorfsky. (von links)


64

People : BILDER SPRECHEN BÄNDE

cheerLEADING

❢ Müri und Olcay sind als Fans und zur

Unterstützung mit dabei.

❢ Anfeuer-Profis: Mila, Paula, Lotta und Andreas

haben sogar eine Trommel dabei.

❢ Die Drei vom Fanshop: Jana, Aida und Lisa

verkaufen fleißig.

SALTI UND

PYRAMIDEN

Anfang Februar

kämpften in der

ratiopharm arena

Cheerleading-Teams

aus ganz Süddeutschland

um den

Sieg bei der Regional-

Meisterschaft.

❢ Freuen sich schon auf den Wettkampf: Sindy und

Martin Lettinger mit Tochter Sophia.

❢ Bei der Regional-Meisterschaft Süd traten Cheerleading-Teams in verschiedenen

Alters- und Leistungsklassen gegeneinander an.

Fotos: Andreas Brücken

❢ Aldo, Elisabeth, Tina, Christina, Joachim, Stella, Veronika, Daria

haben extra viel Energie aus München mitgebracht.

❢ Die Cheerleading-Mannschaft des TSV Pfuhl konnte einige Erfolge in

den unterschiedlichen Disziplinen verbuchen.


65

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66 Kolumne : ICH SCHWÖR‘S

ICH

SCHWÖR‘S

Wenn Sie diese März-Ausgabe von „89“ in den Händen

halten, wird die Wallstraßenbrücke – oder zumindest große

Teile davon – bereits Geschichte sein. Ein Riesenkran

(natürlich von Liebherr aus Ehingen), mit 160 Metern fast

so hoch wie das Münster und 10.000 Euro die Stunde teuer,

wird einen großen Teil des maroden Bauwerks abgetragen

haben. Weggefressen, abtransportiert. Geschichte. In

wenigen Tagen. Da regt sich beim Kolumnenschreiber die

Phantasie: Zu was wäre dieser Kran noch gut? Wo könnte

das riesenhafte Metallmonster noch eingesetzt werden,

um in Ulm und Neu-Ulm Dinge zur Seite zu schaffen, die

wirklich niemand mehr braucht?

Ein besonders lohnenswerter Einsatzort läge am bayerischen

Ufer der Donau. Architektur-Puristen werden jetzt

aufschreien, Betonbrutalismus und den Charme der 70er

Jahre beschwören, doch das sind Einzelmeinungen. Es

wäre geradezu ein Genuss mitanzusehen, wie der Kran

Etage für Etage des Donaucenters abtragen würde und die

legionellenbelastete Bausünde dem Erdboden gleichmacht.

Mit scharfem Auge könnte der Kranführer dann sofort das

Pendant auf der anderen Seite der Donau in den Blick nehmen.

Auch das Universum Center in Ulm gehört nicht gerade

zu den Baudenkmälern, auf die man stolz sein kann.

Also – wenn unser Superkran schon dabei ist, kann er auch

dort zuschlagen. Eine Genehmigung dazu hätte Baubürgermeister

Tim von Winning sofort zur Hand.

Dem obersten Boss der Ulmer Bauverwaltung würde es sicher

auch viel Freude bereiten, wenn der Kran – so ganz

nebenbei – den Kornhausplatz umpflügen würde. Wohlgemerkt,

nur den Platz. Kornhaus selbst, die vh und die

Friedrich-List-Schule sind ja gelungen. Aber der Platz, vor

wenigen Jahren für etliche hunderttausend Euro umgestaltet,

zählt zu den hässlichsten Orten der ganzen Stadt. Statt

der symbolisch dargestellten Weizenfelder wogt hier nur

schwäbische Tristesse. Okay, die Fläche lässt sich mit dem

Kärcher schnell und rückstandsfrei reinigen. Das mag den

Klischeeschwaben freuen – aber nicht die Bürger dieser

Stadt.

Vielleicht ließe sich auch auf der Blaubeurer Straße das

Angebot an Liebesdienstleistungen – sagen wir mal – ausdünnen.

Immerhin hat Ulm statistisch gesehen die meisten

Prostituierten pro Einwohner in Baden-Württemberg,

es besteht also ein gewisses Überangebot. Und besonders

schön schauen die Stundenhotels auch nicht aus. Ein, zwei

Etablissements weniger würden nicht unmittelbar zu einem

Lustnotstand führen und täten der Ästhetik der ohnehin

nicht besonders attraktiven Meile ganz gut.

Hätte der Kran seine Arbeit beendet, könnte er am Ende

vielleicht mit seinen Riesenarmen noch einmal kräftig die

Ulmer Luft durchwirbeln und helfen, dass das Klima sich

wenigstens für kurze Zeit verbessert. Klar – Klage über den

Ulmer Nebel zu führen, ist so originell wie das Meckern

über die Unfreundlichkeit der Berliner. Doch wünschenswert

wäre es schon, wenn die Sonne auch im Winter etwas

häufiger über unserer Stadt scheinen würde. Dann sieht

alles freundlicher aus, und selbst die schlimmste Bausünde

ließe sich besser ertragen.

Ich schwör’s!

Text:

Die acht.neun-Redaktion


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