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Sportmental Magazin 38/26

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INDOORCYCLING

Wenn Bewegung den Kopf freimacht

Die Yogaphilosophie

Ein Werkzeug für innere Stabilität

Dauerstress? Nicht mit mir.

Strategien für Kopf und Körper

So stark ist unser Mindset

Wie Gedanken und Gefühle den Körper formen

Wertvolle Wildkräuter

Detox sanft und gesund


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DER UP-HEBT

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INHALT

Editorial

Mag. Doris Weber

Herausgeberin

INHALT 38/2026

Liebe Leserin, lieber Leser!

Diese Ausgabe ist eine Einladung, Bewegung neu zu

denken: nicht als Pflicht, sondern als Quelle für Inspiration

und Kraft. Sportarten wie Pilates und Yoga zeigen uns, wie

gut es tut, den Körper zu stärken und gleichzeitig den Kopf

zur Ruhe kommen zu lassen. Weg vom Funktionsmodus

hin zu einem selbstbestimmten Alltag in Ausgeglichenheit.

Dabei können wir uns Unterstützung aus vielen Bereichen

holen. Die ganzheitliche Gesundheit spielt eine wichtige

Rolle. Sie beginnt dort, wo wir früh hinschauen: Prävention

bedeutet, sich selbst wichtig zu nehmen, auf Signale

zu achten und bewusst in das eigene Wohlbefinden zu

investieren – bevor Körper, Geist oder Seele nach einer

Pause rufen.

Nutzen Sie diese Seiten für einen kleinen Reset: Tanken Sie

Leichtigkeit, sammeln Sie Impulse und neue Perspektiven.

Für mehr Balance. Für mehr Leben. Für Sie.

Viel Freude beim Lesen und ein wunderbares Frühjahr

wünscht Ihnen

Ihre

Mag. Doris Weber

SPORT

KÖRPER UND GEIST

6

8

14

16

Indoorcycling

Pilates

Vorbeugung ist der stärkste Gesundheitsfaktor

Die Yogaphilosophie

IMPRESSUM

Eigentümer, Medieninhaber und

Herausgeber: Mag. Doris Weber,

Mail: office@sportmental-magazin.at,

www.sportmental-magazin.at

Chefredaktion: Mag. Doris Weber

Redaktionelle Beiträge dieser Ausgabe:

Cedric Becker, Christiane Borisek,

Elke Brandtner, Gerdien Emmen,

Sabine Häberlein, Dipl.-Ing. Martina

Karner, Kerstin Katzjäger-Giannakopoulos,

Mag. Mario Oberstrass,

Sandra Schlicke BSc, MBA, Andrea

Tillinger, Krisztina Tolnai

Fotos:

Cover-Girl: Agota Sara Schekk

Cover-Fotograf: Martin Steinthaler

Adobe, Shutterstock, bereitgestellt

Satz- und Layout: Tamara Juric, MA

kolibridesign.at

Lektorat: Claudia Raidl

Mit „Anzeige“ gekennzeichnete Beiträge

oder Artikel sind bezahlte Beiträge

und müssen nicht die Meinung

der Redaktion wiederspiegeln. Die

mit dem Namen des Verfassers gekennzeichneten

Artikel stellen nicht

unbedingt die Meinung des Herausgebers

dar. Die redaktionellen Inhalte

wurden sorgfältig erarbeitet, für

Satz- und Druckfehler sowie für Inhalte

von bezahlten Einschaltungen

wird keine Haftung übernommen. Für

die Richtigkeit von Terminen, Daten,

redaktionelle Inhalte sowie Adressen

und Telefonnummern wird nicht gehaftet.

Für allfällige Fehler kann keine

Haftung übernommen werden. Personenbezogene

Bezeichnungen, die nur

in weiblicher oder nur in männlicher

Form angeführt sind, beziehen sich

generell auf Frauen und auf Männer

in gleicher Weise.

ERNÄHRUNG UND KULINARIK

24 Wertvolle Wildkräuter

26 Genuss ohne Zuckerzusatz

LIFESTYLE

28 Das eigene Naturell erkennen

30 Vom Funktionieren zum Fühlen

3


Autor: Cedric Becker

Nicht jede Form von Stress ist

schlecht. Bei einem optimalen

Stress-Level lässt sich die maximale

Leistung abrufen (Fachbegriff: Eustress).

Problematisch wird Stress dann,

wenn dessen Level entweder zu gering

(Unterforderung) oder zu hoch

(Disstress) ist. Ein langfristig erhöhtes

Stresslevel kann diverse Erkrankungen,

eine Immunschwäche und

sogar Schmerzen auslösen.

Die Folge: Noch mehr Stress.

Daher ist es unerlässlich, diesen Teufelskreis

zu durchbrechen und ein

gesundes Eustress-Level zu erreichen.

Erholung ist dabei der Schlüssel

zum Erfolg. Während Bewegung,

Schlaf, ausgewogene Ernährung und

Zeit an der frischen Luft einen positiven

Einfluss auf die Erholung haben,

sind Medienkonsum, Glücksspiel

oder Shopping weniger geeignet.

4

Dauerstress? Nicht mit mir.

Strategien für Kopf und Körper

Wodurch entsteht Stress?

Ein erhöhtes Stresslevel kann verschiedene

Ursachen haben. Die

hohe Mobilität (durch Autos, Flugreisen

etc.) sowie die permanente

Verfügbarkeit (Handys, Internet etc.)

tragen im Alltag stark zum Stresslevel

bei. Ein weiterer Faktor ist der

stetig steigende Wettbewerbsdruck

(beruflich und auch privat).

Sport und Stress

Körperliche Bewegung ist eine sehr

gute Möglichkeit, das Stresslevel zu

regulieren:

Einerseits kann Sport bei Unterforderung

dazu beitragen, Routinen im

Alltag aufzubauen. Sport wirkt aktivierend

und stellt eine sinnvolle Herausforderung

dar. Die Sportart ist

dabei weniger entscheidend, solange

man Spaß hat und Freude erlebt.

Andererseits ist Sport auch bei Disstress

sinnvoll, da durch körperliche

Aktivität Stresshormone abgebaut

und Glückshormone ausgeschüttet

werden. Bewegung fördert zudem

die Konzentrationsfähigkeit und die

Lernbereitschaft. Das bedeutet, dass

man sich durch eine Maßnahme, die

eigentlich der Erholung dient, zusätzlich

besser in alltäglichen Situationen

zurechtfindet.

Tipp: Bewegung statt Dauersitzen:

ein einfacher, wirksamer Schritt gegen

Stress.

Positive Maßnahmen zur Stressreduktion

Neben Sport wirken auch andere

körperbezogene Maßnahmen

stressreduzierend. Beispiele dafür

sind Übungen zur Körperwahrnehmung,

Atemübungen oder Saunabesuche.

Die Ernährung spielt im Zusammenhang

mit Stress ebenfalls eine

entscheidende Rolle. Geregelte Essenszeiten,

eine ausgewogene Ernährungsweise

sowie ausreichende

Flüssigkeitszufuhr beeinflussen die

Erholung positiv.

Auch der Alltag selbst bietet vielfältige

Möglichkeiten, die das Stresslevel

senken können: So ist es sehr wichtig,

den Arbeitsraum vom Erholungsraum

zu trennen. Besonders wichtig

ist dieser Tipp für Menschen, die im

Homeoffice arbeiten. Als Erholungsraum

eignen sich neben dem eigenen

Zuhause insbesondere Sportstätten

oder die Natur.

Tipp: Aufenthalte in der Natur reduzieren

nachweislich das Krankheitsrisiko;

sie reduzieren das Risiko für

Depressionen, Diabetes und Herzkrankheiten.

Foto: juliapiven - shutterstock.com


SPORT

Stress regulieren – nicht nur vergessen

Um das Stresslevel nachhaltig zu

senken, eignet sich Erholung sehr

gut – Ablenkung hingegen sorgt nur

kurzfristig für positive Effekte. Ablenkungsmaßnahmen

wie Shopping,

Medienkonsum oder Glücksspiel

haben langfristig keinen Effekt auf

die Erholung. Auch der Konsum von

Süßigkeiten oder Fast Food – der

häufig in stressigen Situationen geschieht

– ist Ablenkung statt Erholung.

Dasselbe gibt für den Konsum

von Tabakwaren und Alkohol.

Schlaf und Stress

Neben allen genannten Maßnahmen

ist Schlaf die mit Abstand wichtigste

Erholungsmaßnahme. Entscheidend

ist dabei die Qualität des

Schlafs. Steigern lässt sich die Qualität,

indem der Schlafraum dunkel,

kühl und leise gehalten wird. Eine

gesunde Ernährung verbessert den

Schlaf ebenfalls. Doch das größte

Potenzial, um den Schlaf nachhaltig

zu verbessern, hat auch in diesem

Fall der Sport und die regelmäßige

Bewegung: Wer tagsüber körperlich

aktiv ist, kann nachts besser schlafen.

Blaues Licht, wie es von Smartphones,

Tablets oder Laptops

kommt, wirkt sich negativ auf unseren

Schlaf aus. Es hemmt die Melatonin-Produktion

im Körper, erschwert

das Einschlafen und mindert die

Schlafqualität. Deshalb sollten elektronische

Geräte möglichst aus dem

Schlafzimmer verbannt werden.

Auch Alkohol oder Mangelernährung

verschlechtern den Schlaf.

Neben der Schlafqualität ist selbstverständlich

auch die Schlafdauer

wichtig. Empfohlen wird eine

Dauer von sechs bis acht Stunden

für Erwachsene; Jugendliche und

besonders Kinder benötigen hingegen

deutlich mehr Schlaf. //

Buchtipp: Der Ratgeberroman von

Cedric Becker „The God of Sports –

Der Gott des Sports“ ist überall im

Handel erhältlich.

ISBN: 978-3-8192-9916-2

KONTAKT

Über den Autor: Cedric Becker,

geboren 2002, erlangte 2025 seinen

sportwissenschaftlichen Bachelortitel

an der Deutschen Sporthochschule

Köln.

Instagram: god_of_sports_official

E-Mail: questions.gos@mail.de

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Indoorcycling

Wenn Bewegung den Kopf freimacht

Autorin: Elke Brandtner

Indoorcycling gilt heute als eine der

effektivsten Ausdauertrainingsformen.

Doch der Erfolg lässt sich nicht

allein durch Kalorienverbrauch oder

Muskelaktivierung erklären. Vielmehr

liegt die besondere Wirkung

dieser Trainingsmethode in der engen

Verbindung von körperlicher

Belastung, Rhythmus und mentaler

Fokussierung. Indoorcycling spricht

nicht nur den Körper an, sondern

wirkt direkt auf Wahrnehmung, Konzentration

und emotionale Regulation.

Ursprung eines rhythmusbasierten

Trainings

Entwickelt wurde Indoorcycling

Ende der 1980er-Jahre vom südafrikanischen

Radsportler Johnny G.,

der eine wetterunabhängige Trainingsform

für den Leistungssport

suchte. Das Konzept basierte auf

klar strukturierten Einheiten, die

Ausdauer, Kraft und Technik kombinierten.

Entscheidendes Element

war von Beginn an die Musik, die

6

das Training nicht nur begleitete,

sondern lenkte.

Aus dieser Verbindung entstand

ein Gruppentraining, das sich rasch

über den Leistungssport hinaus verbreitete

und heute weltweit als feste

Größe im Fitness- und Gesundheitssport

etabliert ist.

Körperliche Wirkung mit psychologischer

Tiefe

Physiologisch zählt Indoorcycling zu

den klassischen Herz-Kreislauf-Trainingsformen.

Die kontinuierliche

Tretbewegung aktiviert große Muskelgruppen,

stärkt das Herz, verbessert

die Sauerstoffaufnahme und

wirkt positiv auf den Stoffwechsel.

Gleichzeitig ist das Training durch

die fehlende Stoßbelastung besonders

gelenkschonend und individuell

steuerbar.

Aus sportpsychologischer Sicht ist

jedoch vor allem die mentale Wirkung

bemerkenswert. Die Kombination

aus gleichmäßiger Bewegung

und rhythmischer Musik

fördert einen Zustand intensiver

Konzentration. Aufmerksamkeit wird

gebündelt, äußere Reize treten in

den Hintergrund. Dieser Zustand

wird häufig als Flow erlebt – ein

mentales Erleben, bei dem Handlung

und Wahrnehmung miteinander

verschmelzen.

Abschalten durch Aktivität

Im Gegensatz zu passiven Entspannungsformen

entsteht mentale Erholung

beim Indoorcycling durch gezielte

Aktivität. Gedanken an Alltag,

Verpflichtungen oder Stress verlieren

während der Einheit an Bedeutung.

Der Rhythmus der Musik gibt

Struktur, der Körper folgt automatisch.

Entscheidungen werden reduziert,

der Geist entlastet.

Viele Trainierende berichten, dass

sie die eigene Anstrengung erst am

Ende der Einheit bewusst wahrnehmen.

Dieses Phänomen lässt sich

psychologisch erklären:


SPORT

Die Aufmerksamkeit liegt während

des Trainings weniger auf Ermüdung,

sondern auf Bewegung und

Takt. Das subjektive Belastungsempfinden

verschiebt sich dadurch

nach hinten.

Stressregulation und emotionale

Wirkung

Regelmäßiges Ausdauertraining

wirkt nachweislich stressregulierend.

Beim Indoorcycling kommt

zusätzlich der Einfluss von Musik

und Gruppendynamik hinzu. Die

Ausschüttung von Endorphinen

wird gefördert, Stresshormone wie

Cortisol können reduziert werden.

Gleichzeitig unterstützt der strukturierte

Ablauf der Einheiten das

Gefühl von Kontrolle und Selbstwirksamkeit.

Gerade in Zeiten hoher mentaler

Belastung kann Indoorcycling damit

einen wichtigen Beitrag zur emotionalen

Stabilität leisten. Die Einheit

wird zu einem klar begrenzten Zeitraum,

in dem Leistung erlaubt, ja

sogar erwünscht ist – ohne äußere

Bewertung.

Gruppenerlebnis ohne Vergleichsdruck

Ein weiterer mentaler Vorteil liegt

im Gruppensetting. Obwohl gemeinsam

trainiert wird, bleibt die Leistung

individuell steuerbar. Dieses

Nebeneinander von Gemeinschaft

und Autonomie wirkt motivationsfördernd,

ohne sozialen Druck zu

erzeugen. Psychologisch entsteht

ein Gefühl von Zugehörigkeit, das

gleichzeitig persönliche Grenzen respektiert.

Bewegung als mentale Kompetenz

Indoorcycling ist eine Bewegungsform,

die mentale Fähigkeiten wie

Fokus, Durchhaltevermögen und

Stresskompetenz stärkt. Der Körper

wird gefordert, der Geist entlastet.

In dieser Balance liegt die besondere

Qualität des Trainings.

Damit zeigt Indoorcycling exemplarisch,

wie Sport nicht nur zur

körperlichen Fitness, sondern auch

zur mentalen Gesundheit beitragen

kann – durch Rhythmus, Struktur

und das bewusste Eintauchen in

Bewegung. //

KONTAKT

Elke Brandtner

beCycle

Tel.: + 43 (0) 650 812 27 44

Mail: elke.brandtner@gmx.at

Web: www.becycle.at

Adresse:

Ossiacher Zeile 39

9500 Villach

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SPORTBEGEISTERTE

Villach ist nicht nur aufgrund der geographischen Lage ein

Paradies für Sportler:innen jeden Alters.

In einem Umkreis von wenigen Kilometern finden sich in Villach beste Bedingungen

zum Skifahren, Wandern, Schwimmen, Radfahren und viel mehr. Die Stadt

sorgt darüber hinaus für ein breites Angebot an Möglichkeiten zur sportlichen

Betätigung. Sehr beliebt sind unter anderem die Calisthenics-Anlage am Silbersee,

die Trendsportanlage und die Sportkäfige am Wasenboden und viele mehr, allesamt

gratis nutzbar. Auch ältere Menschen finden in Villach zahlreiche Angebote,

um fit zu bleiben, zum Beispiel den Motorikpark in St. Martin.

Alle Infos: villach.at/sport

E sport@villach.at | T +43 4242 205-3600 | #grenzenlosvillach

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7


Pilates

Trend oder jahrhundertealte Methode?

Autorin: Krisztina Tolnai

Pilates wird oft als moderner Fitness-Trend

wahrgenommen – dabei

blickt diese Trainingsmethode auf

eine über hundertjährige Geschichte

zurück.

Entwickelt wurde Pilates von Joseph

Hubertus Pilates, der 1883 in

Deutschland geboren wurde. Schon

früh beschäftigte er sich intensiv mit

Bewegung, Anatomie und ganzheitlicher

Gesundheit. Sein Ziel war es,

einen Weg zu finden, den Körper

bewusst kontrolliert und effizient zu

stärken – unabhängig von Alter oder

Leistungsniveau.

Während des Ersten Weltkriegs begann

Joseph Pilates, sein Konzept

systematisch weiterzuentwickeln.

Er kombinierte Elemente aus Gymnastik,

Yoga, Kampfsport und Atemtechniken

und legte den Fokus auf

die tief liegende Muskulatur, die

Körperkontrolle und die Verbindung

von Körper und Geist. Später wanderte

er in die USA aus, wo seine

Methode besonders bei Tänzer:innen,

Künstler:innen und Rehabilitationspatient:innen

großen Anklang

fand. Viele der originalen Pilates-Geräte

– wie der Reformer, der Cadillac

oder der Chair – stammen direkt aus

dieser Zeit.

Joseph Pilates fasste seine Philosophie

treffend zusammen: „Körperliche

Fitness ist die erste Voraussetzung

für Glück.“

8

Für ihn bildete körperliche Gesundheit

die Basis für mentale Stärke,

Lebensqualität und inneres Gleichgewicht.

Pilates im Social-Media-Zeitalter

In den vergangenen Jahren hat Pilates

durch soziale Medien einen regelrechten

Boom erlebt. Vor allem

Geräte-Pilates, insbesondere Reformer-

und Cadillac-Training, sind

auf Plattformen wie Instagram oder

Tiktok allgegenwärtig. Das hat viele

positive Seiten: Pilates erreicht dadurch

Menschen, die sonst vielleicht

nie mit dieser Methode in Berührung

gekommen wären.

Gerade in Zeiten zunehmender

Bildschirmarbeit, sitzender Lebensstile

und technischer Entwicklungen

kann man gar nicht früh genug

beginnen, etwas für das eigene Bewegungssystem

und die Körperhaltung

zu tun.

Gleichzeitig ist jedoch Vorsicht geboten:

Nicht alles, was als Pilates

bezeichnet wird, ist auch Pilates.

In sozialen Medien finden sich

viele fitnesslastige, akrobatische

oder beinahe „zirkusartige“ Übungen,

die mit der ursprünglichen

Essenz der Methode wenig zu tun

haben. Um die wahre Wirkung von

Pilates zu erleben, ist es entscheidend,

in einem qualifizierten Studio

mit fundierter, professioneller Anleitung

zu trainieren.

Was ist Pilates – und für wen ist es

geeignet?

Pilates ist ein effektives, gleichzeitig

gelenkschonendes Ganzkörpertraining,

das sich individuell

anpassen lässt. Unabhängig von

Alter, Geschlecht oder Trainingszustand

kann jede:r Pilates erlernen

– und dennoch findet jede Person

genau die Herausforderung, die sie

braucht. Durch präzise Bewegungen,

bewusste Atmung und kontrollierte

Kraftentwicklung wird der

Körper nachhaltig gestärkt.

Der Pilates Reformer – vielseitig,

effektiv, individuell

Der Pilatesreformer ist eines der

bekanntesten Geräte der Methode.

Mithilfe von Federn, Rollen und

einer beweglichen Plattform können

Übungen sowohl erleichtert als auch

intensiviert werden – je nach Zielsetzung

und individuellem Bedarf. //

KONTAKT

Krisztina Tolnai

FitStyle Pilates Studio

Hauptplatz 7, 1. OG

9500 Villach, Österreich

Tel.: +43 (0) 676 625 1098

Mail: office@fitstyle.at

Web: www.fitstylepilates.at

Instagram: @fitstylepilates


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Wie man die Frühjahrsmüdigkeit loswird

körper.helden für ein energiegeladenes Frühlingserwachen

Der Frühling ist da, die Vögel zwitschern

und man kommt morgens

trotzdem nicht richtig aus den Federn.

Kennst du das?

Obwohl du eigentlich genug geschlafen

hast, fühlst du dich schlapp,

müde und vielleicht sogar leicht gereizt.

Das Immunsystem ist nicht

ganz auf der Höhe und die Konzentration

war auch schon mal besser.

Wahrscheinlich hat dich dann die

Frühjahrsmüdigkeit fest im Griff.

Die gute Nachricht: Das ist ganz normal.

Und mit ein paar Tricks bist du

schnell wieder fit – und kannst den

Frühling energiegeladen genießen.

Anhaltende Müdigkeit, Konzentrationsprobleme,

geringere Belastbarkeit

und eine erhöhte Infektanfälligkeit:

Die Frühjahrsmüdigkeit hat

viele Gesichter. Sie entsteht aber

nicht durch einen Mangel an Energie,

sondern durch einen komplexen

Anpassungsprozess. Nach dem

langen Winter muss sich der Körper

erst wieder an längere Tage, steigende

Temperaturen und ein aktiveres

Leben gewöhnen. Das Spannende

an der Sache: Ist das Immunsystem

geschwächt oder die Versorgung

mit Mikronährstoffen nicht optimal,

nehmen wir diesen Anpassungsprozess

deutlich intensiver wahr und

sind anfälliger.

Wenn sich das Hormonsystem

vom Winter- auf den Sommermodus

umstellt

Im Winter sorgt die lange Dunkelheit

für eine erhöhte Melatoninausschüttung.

Mit zunehmendem Tageslicht

wird die Ausschüttung dieses

Schlafhormons zwar reduziert, doch

der innere Rhythmus reagiert verzögert.

Der Schlaf fühlt sich dann weniger

erholsam an. Gleichzeitig steigt

die Produktion von Serotonin, das

durch Licht aktiviert wird und Antrieb,

Stimmung und Konzentration beeinflusst.

Das Serotonin steigt schneller

an, als die übrigen Systeme sich

anpassen, und es kommt zu einem

Ungleichgewicht zwischen Aktivierung

und Regeneration. Innere

Unruhe, Erschöpfung, Reizbarkeit

und Konzentrationsprobleme sind

typische Folgen. Auch die Ausschüttung

des Stresshormons Cortisol,

das uns morgens aktiviert und der

Cortisol-Tagesrhythmus braucht in

der Übergangszeit oft noch etwas

Zeit, um sich neu zu justieren. Wir

merken das daran, dass uns der

Startimpuls am Morgen fehlt und

wir anfälliger für Stress sind.

Das Zusammenspiel von

Hormonen, Immunsystem und

Mikronährstoffen

Hormon- und Immunsystem sind

eng miteinander verknüpft. Das

oben beschriebene hormonelle Ungleichgewicht

kann die Immunregulation

vorübergehend beeinträchtigen.

Die Abwehrkräfte schwächeln.

Und das in einer Jahreszeit, in der

die noch zirkulierenden Erkältungsviren

und der Beginn der Pollensaison

das Immunsystem zusätzlich

unter Druck setzen.

Parallel dazu steigt der Bedarf an

Mikronährstoffen; die Speicher sind

allerdings oft leer. Häufig fehlen

Vitamin D3, Vitamin C, Zink und

andere essenzielle Stoffe – also

genau jene Bausteine, die das Immunsystem

und die Energieproduktion

unterstützen. Auch das Darmmikrobiom

als zentraler Bestandteil

des Immunsystems ist durch ballaststoffarme

und fett- und zuckerhältige

Winternahrung nicht gerade in

Bestform. Schlägt die Frühjahrsmüdigkeit

also richtig zu, wird es Zeit, in

die Trickkiste zu greifen und den Anpassungsprozess

zu unterstützen.

So kommst du wieder in Schwung

Es gibt einfache, wissenschaftlich

fundierte Wege, die Anpassungsphase

zu erleichtern und Energie

zurückzugewinnen. Die Basis bilden

eine ausgewogene Ernährung,

Bewegung an der frischen Luft und

ausreichend Schlaf. Doch darüber

hinaus können auch Mikronährstoffe

einen spürbaren Unterschied

machen.

Foto: Liderina - shutterstock.com

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KÖRPER UND GEIST

1. Tageslicht und Bewegung

nutzen

Ein kurzer Spaziergang am Morgen

oder ein paar Minuten draußen an

der Sonne helfen, den Tagesrhythmus

zu stabilisieren. Gleichzeitig

aktiviert moderate Bewegung (z. B.

Stretching, Radfahren, Pilates oder

Yoga) Kreislauf, Immunsystem und

Energie. 20 bis 30 Minuten pro Tag

reichen dafür in der Regel aus.

Es darf natürlich gern ein bisschen

mehr sein. Bewegung kann übrigens

auch antidepressiv wirken und dabei

helfen, den Hormonhaushalt ins

Gleichgewicht zu bringen.

2. Ernährung und Schlaf im Blick

behalten

Obst, Gemüse und Kräuter liefern

Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe,

die im Winter oft zu kurz

gekommen sind. Im Frühjahr sind

frische Produkte wieder leichter verfügbar.

Saisonale Lebensmittel mit

einem hohen Anteil an Vitalstoffen

wie Radieschen, Vogerlsalat, Spinat,

Erbsen, Bärlauch, Schnittlauch oder

Früherdbeeren unterstützen die Immunabwehr

und Körperregulation.

Regelmäßiger Schlaf und kleine Entspannungsrituale

helfen, Melatoninund

Cortisolhaushalt auszugleichen.

3. Mikronährstoffe gezielt

einsetzen

Hochwertige Immunpräparate wie

der körper.helden IMMUNTRUNK

liefern Vitamin D3, Vitamin C, Zink

und andere Mikronährstoffe, die

zur normalen Funktion des Immunsystems

beitragen, die Regeneration

fördern und den Körper in der Übergangszeit

unterstützen. Ihre regelmäßige

Einnahme kann den Körper

dabei unterstützen, sich im Frühjahr

schneller und effizienter an die veränderten

Bedingungen anzupassen.

Mikronährstoffwissen, das

weiterhilft

Im Mikronährstofflexikon auf

körperhelden.at/lexikon findest du

noch viele weitere Informationen

zu Vitaminen, Spurenelementen

und Co. Für einen Frühling mit mehr

Energie – und einem Immunsystem,

das bereit ist für den Neustart. //

KONTAKT

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Glaub nicht, was du denkst,

denk an das, was du glaubst

Warum Leistung selten am Können scheitert

Autor: Mag. Mario Oberstrass

Die meisten Menschen wissen sehr

genau, was zu tun wäre – sie tun es

nur nicht.

Nicht aus Faulheit. Nicht aus fehlender

Disziplin. Sondern weil Gedanken

beginnen, Entscheidungen zu

ersetzen.

In Coachings und Trainings zeigen

sich immer wieder die gleichen

Muster: Menschen sind kompetent,

leistungsbereit und reflektiert – im

Sport, im Beruf, im Alltag. Trotzdem

bleiben sie stehen. Sie zögern, verschieben,

erklären. Nicht einmal,

sondern immer wieder. Oft über

Jahre.

Was hier wirkt, ist kein Mangel an

Können, sondern ein mentales

Schutzprogramm. Das Gehirn ist

darauf ausgelegt, Risiken zu minimieren.

Unter Druck greift es auf Bekanntes

zurück – auf Denk- und Verhaltensmuster,

die früher Sicherheit

gegeben haben und heute Leistung

blockieren.

Diese Muster zeigen sich in typischen

Denkfallen, die täglich wirken

– leise, logisch und erstaunlich überzeugend.

Die erste Denkfalle ist die Sicherheitsfalle.

„Ich muss mir erst ganz sicher sein.“

Im Sport zeigt sie sich im endlosen

Vorbereiten, im Beruf in zusätzlichen

Abstimmungen, Analysen und

Absicherungen. Der Wunsch nach

Sicherheit wirkt verantwortungsvoll

– führt aber häufig dazu, dass der

entscheidende Moment verpasst

wird. Vollständige Sicherheit existiert

nicht. Wer darauf wartet, verliert

Handlungsspielraum.

Die zweite Denkfalle ist die Erklärungsfalle.

„Unter diesen Umständen geht es einfach

nicht.“

Zeitmangel, Druck, äußere Rahmenbedingungen.

Die Gründe sind oft

nachvollziehbar – und trotzdem

gefährlich. Denn sie verschieben

den Fokus weg von dem, was jetzt

möglich wäre. Verantwortung wird

unbewusst an Umstände abgegeben,

statt bewusst übernommen.

Foto: mbolina - shutterstock.com

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ISBN 978-3-99181-496-2

ISBN 978-3-99181-496-2

KÖRPER UND GEIST

Die dritte Denkfalle ist die Perfektionsfalle.

„So kann ich das noch nicht machen.“

Hohe Ansprüche blockieren Bewegung.

Wer erst handelt, wenn

alles passt, handelt selten. Leistung

entsteht nicht durch Perfektion,

sondern durch Korrektur im Tun.

Alle drei Denkfallen haben eines

gemeinsam: Sie fühlen sich richtig

an. Genau deshalb sind sie so wirksam.

Mentale Klarheit entsteht nicht

durch positives Denken oder Motivation.

Sie entsteht durch Bewusstheit.

Durch den inneren Schritt zurück

und die ehrliche Frage:

Ist das gerade ein hilfreicher Gedanke

– oder nur ein vertrauter?

Entscheidend sind dabei nicht die

großen Lebens- oder Managemententscheidungen.

Es sind die kleinen,

oft unscheinbaren Momente im

Alltag. Mikro-Entscheidungen, die

meist nur Sekunden dauern:

Dranbleiben oder abbrechen. Ansprechen

oder ausweichen. Den

Fokus halten oder sich ablenken lassen.

Den nächsten Schritt gehen –

oder sich erklären, warum es gerade

nicht passt.

Diese Mikro-Entscheidungen sind

ehrlich. Sie zeigen, wer sich selbst

führt – und wer sich führen lässt.

Wer beginnt, diese Momente bewusst

wahrzunehmen und zu gestalten,

gewinnt etwas Entscheidendes

zurück: Handlungsfähigkeit.

Momentum entsteht nicht durch

Motivation. Es entsteht durch Bewegung.

Im Leistungssport ist dieses Prinzip

selbstverständlich. Fortschritt

entsteht nicht durch einzelne Spitzenleistungen,

sondern durch konsequente

Entscheidungen unter Belastung.

Genau dieselbe Logik gilt im

Berufsleben. Organisationen sind so

leistungsfähig wie die Menschen, die

Entscheidungen treffen.

Führung scheitert selten an fehlender

Strategie oder Kompetenz. Sie

scheitert dort, wo innere Unklarheit

Entscheidungen ersetzt. Wo Gedanken

länger diskutiert werden als

notwendig. Wo Sicherheit wichtiger

wird als Verantwortung.

Mentale Klarheit ist deshalb kein

Wohlfühlthema. Sie ist eine Voraussetzung

für Leistung – im Sport,

im Unternehmen und im eigenen

Leben. //

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Mario Oberstrass ist Unternehmensberater,

Extremsportler und

Mentaltrainer mit Schwerpunkt auf

mentaler Klarheit, Entscheidungsstärke

und Handlungsfähigkeit unter

Druck. Er arbeitet mit ambitionierten

Menschen, Führungskräften

und Organisationen, die ihre Leistung

genau dann abrufen wollen,

wenn es darauf ankommt.

Als langjährige Führungskraft kennt

er Verantwortung, Zielkonflikte und

Leistungsdruck aus eigener Praxis.

Er weiß, wie schnell Entscheidungen

zur Belastung werden, wenn die innere

Klarheit fehlt. Genau hier setzt

seine Arbeit an: Dort, wo Denken

blockiert, Zögern überhandnimmt

und Leistung nicht mehr konsequent

umgesetzt wird.

Im 1:1-Coaching begleitet Mario

Oberstrass Menschen, die wissen,

was zu tun wäre, es aber nicht

nachhaltig umsetzen. Als Berater

unterstützt er Unternehmen dabei,

Blockaden zu lösen, Entscheidungsprozesse

zu schärfen und

Verantwortung wirksam zu leben

– pragmatisch, strukturiert und umsetzungsorientiert.

Als Extremsportler kennt er mentale

Belastung nicht nur aus der Theorie,

sondern aus Situationen, in denen

Ausreden keine Option sind. Seine

Arbeit ist klar, direkt und alltagstauglich

– ohne Motivationsfloskeln,

dafür mit spürbarer Wirkung.

Auf seiner Website stellt Mario

Oberstrass neben persönlichen

Coachings auch konkrete mentale

Werkzeuge, Online-Impulse und

kostenlose Übungen zur Verfügung,

mit denen Leser:innen sofort ins

Tun kommen können.

DU BIST GUT GENUG – Wie du aufhörst, dich zu

verbiegen, und beginnst, dir selbst zu genügen. Glaubenssätze

prägen dein Leben – aber du entscheidest,

ob sie dich begrenzen oder befreien.

MARIO OBERSTRASS

Das

KOMPASS-

Konzept

Jahrelang glaubst du, du müsstest „mehr“ sein: erfolgreicher,

schöner, angepasster, stärker. Doch tief in dir

schreit etwas: Reicht es nicht langsam? Dieses Buch

ist ein Weckruf für alle, die sich selbst wiederfinden

wollen – jenseits von Selbstoptimierungswahn und gesellschaftlichen

Erwartungen.

„Du bist gut genug“ geht unter die Haut, weil es dich

genau dort abholt, wo du am meisten zweifelst – an dir

selbst. Mit messerscharfer Ehrlichkeit, berührenden

Einsichten und praktischen Impulsen zeigt dir der Autor,

wie du die lähmenden Glaubenssätze deiner Kindheit

erkennst und überwindest. Du lernst, deinen Wert

nicht länger an Leistung, Anpassung oder Anerkennung

zu knüpfen – sondern ihn in dir selbst zu verankern.

Dieses Buch ist keine Anleitung zum Perfektsein – sondern

eine Einladung zur radikalen Selbstannahme. Es

ist dein Mutmacher, dein Spiegel und dein Werkzeugkoffer

für echte innere Freiheit.

Wie du durch kleine Veränderungen

Großes erreichst – und warum dein Uhrband

Bist du bereit, aufzuhören, dich selbst zu sabotieren –

und endlich anzufangen, dir selbst zu glauben?

deine Zukunft ändern kann

Alte Muster durchbrechen, mentale Stärke

aufbauen, nachhaltige Veränderung leben

Oberstrass DU BIST GUT GENUG

|Mario

MARIO OBERSTRASS

DU

BIST

GUT

GENUG

Warum du dich nicht länger mit weniger zufriedengeben

darfst – und endlich das Leben lebst, das du verdienst

Beide Titel sind überall im Buchhandel

erhältlich:

Das Kompass-Konzept:

ISBN 978-3991811619

Du bist gut genug:

ISBN 978-3991814986

KONTAKT

Mag. Mario Oberstrass

Am Kompass Consulting e.U.

Mail: hallo@am-kompass.at

Website: www.am-kompass.at

Telefon: +43 (0) 660 430 90 90

Adresse: Dorfweg 20, 9722 Puch

13


Warum Vorbeugen der stärkste

Gesundheitsfaktor ist

Neue Erkenntnisse aus Medizin und Lifestyleforschung zeigen,

wie Prävention unsere Lebensqualität nachhaltig verbessert.

Autorin: Andrea Tillinger

Immer mehr Menschen erkennen:

Viele Erkrankungen sind nicht

einfach Schicksal – sie entstehen,

weil Warnsignale übersehen oder

gesunde Routinen vernachlässigt

werden. Wer früh handelt, kann viel

gewinnen: mehr Energie, mehr Lebensqualität,

mehr selbstbestimmte

Jahre.

Was Prävention wirklich bedeutet

Prävention umfasst alle Maßnahmen,

die Krankheiten verhindern

oder ihren Verlauf abmildern – bevor

ernsthafte Beschwerden auftreten.

Dazu gehören Vorsorgeuntersuchungen,

Bewegung, Ernährung,

Stressmanagement und ein bewusster

Umgang mit Risiken. Sie vereint

körperliche und psychische Gesundheit

zu einem ganzheitlichen Ansatz.

Gesunde Routinen – unterschätzt,

aber unverzichtbar

Reicht ein gesunder Lebensstil aus?

Die Antwort ist eindeutig: Ja.

Regelmäßige Aktivität, ausgewogene

Ernährung, erholsamer Schlaf

und Stressregulation stärken das

Immunsystem, fördern die Regeneration

und wirken sich nachweislich

positiv auf Herz, Stoffwechsel

und mentale Gesundheit aus.

Natürlich spielt die Genetik eine

14

Rolle. Doch die moderne

Forschung zeigt: Gute

Gewohnheiten können

Risiken tatsächlich reduzieren,

selbst wenn eine

Vorbelastung besteht.

Longevity & Biohacking

– moderne Wege

zu mehr Lebensqualität

Der Begriff Longevity

beschreibt nicht bloß

ein längeres Leben, sondern vor allem

ein längeres gesundes Leben –

die sogenannte Healthspan. Die Basis

bleibt ein solider Lebensstil; viele

Menschen nutzen heute ergänzende

Methoden aus dem Biohacking:

optimierter Schlaf, Atemtechniken,

Kälte- und Wärmereize, bewusste

Ernährung oder digitale Tools zur

Körperanalyse.

Wichtig bleibt: Trends kritisch prüfen

und medizinisch relevante Themen

fachlich begleiten lassen.

Prävention im Alltag: Kleine

Schritte, große Wirkung

Schon einfache Veränderungen wirken

stark: ein täglicher Spaziergang,

kurze Übungseinheiten zu Hause,

frische Lebensmittel, bewusste Pausen

im Alltag.

Wer Prävention nicht als Pflicht, sondern

als Investition in sich selbst

betrachtet, erlebt schnell spürbare

Verbesserungen.

Gesundheitskompetenz – Wissen,

das schützt

Wer versteht, wie Gesundheit entsteht,

trifft bewusstere Entscheidungen.

Dazu gehört auch, sich eigenverantwortlich

mit komplementären

und naturheilkundlichen Ansätzen

auseinanderzusetzen – besonders

dann, wenn erste Symptome auftreten.

Solche Zeichen richtig zu erkennen

und einzuordnen erfordert Erfahrung

und ein ganzheitliches Verständnis

von Gesundheit. Dazu

zählen unter anderem gezielte Sauerstoffanwendungen,

Maßnahmen

zur Stärkung der Mitochondrien, die

Regulierung eines aus dem Gleichgewicht

geratenen inneren Milieus

sowie eine individuell abgestimmte

Entlastung und Entgiftung des Körpers.

Prävention beginnt dort, wo

Symptome nicht ignoriert, sondern

als wertvolle Hinweise verstanden

werden. //

KONTAKT

Über die Autorin:

Andrea Tillinger begleitet Menschen

dabei, Gesundheit langfristig zu

stärken. Sie ist diplomierte Krankenschwester,

Präventionsexpertin

und Mitgründerin des New Energy

Medical Center in Klagenfurt

Tel.: +43 (0) 660 345 37 05

Web: https://andrea-tillinger.com &

https://www.newenergymedicalcenter.com/

Fotos: sabinebiedermann.com | Lumena - shutterstock.com


KÖRPER UND GEIST

Atme dich gesund

Wir eröffnen eine neue Dimension des Wohlbefindens

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und Geist

Die O2 Atemlounge in Klagenfurt

Im malerischen Klagenfurt, wo der

Wörthersee mit seiner glasklaren

Schönheit verführt, hat sich ein einzigartiger

Ort für Wohlbefinden und

Gesundheitsförderung etabliert:

die O2 Atemlounge. Mit einem innovativen

Ansatz, der traditionelles

Wissen mit den neuesten wissenschaftlichen

Erkenntnissen der

Gesundheitsförderung verbindet,

bietet dieses Zentrum ein einzigartiges

Angebot, das speziell auf

die Bedürfnisse von Sportlern aller

Leistungsklassen und gesundheitsbewussten

Frauen und Männern

zugeschnitten ist.

IHHT: Training auf zellulärer

Ebene

Das Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-

Training trainiert den Körper, effizienter

mit Sauerstoff umzugehen.

Durch den Wechsel zwischen Sauerstoffmangel

und Sauerstoffüberschuss

wird der Körper angeregt,

seine Anpassungsmechanismen zu

verbessern. Dies führt nicht nur zu

einer Steigerung der körperlichen

Leistungsfähigkeit, sondern wirkt

sich auch positiv auf das allgemeine

Wohlbefinden und die Gesundheit

aus. IHHT wird daher nicht nur von

Sportlern zur Leistungssteigerung

eingesetzt, sondern dient auch der

Verbesserung der Atemleistung und

des Zellstoffwechsels, der Wundheilung,

des Gefäßtonus, der Energiebereitstellung

der Leber bis hin zur

Normalisierung des Blutdrucks und

dem Abbau von Stresshormonen.

Verbesserung der mitochondrialen

Funktion

Mitochondrien sind die Kraftwerke

der Zellen und spielen eine entscheidende

Rolle bei der Energieproduktion.

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• Der Körper lernt Sauerstoff effizienter

zu nutzen

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Gesundheitskonzept, das auf Zellebene

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Nadine Aschgan

Diplom Gesundheits und Krankenpflegerin der allgemeinen

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Lasertherapien in der Praxis Tattoodoktor Dr.

Andreas Hagelmayer

Psychologische Beraterin mit Schwerpunkt Burnout

&Stress und Frequenztherapie

Mikronährstoffcoach

Renate Klary

Drogistin & Vitalstoffcoach

Dipl. Kinesiologin und Kräuterpädagogin

Bioenergetische Austestungen von Nahrungsmittel-Verträglichkeit

Mikronährstoffcoach

KONTAKT

O2 Atemlounge OG

Afritschstraße 2

9020 Klagenfurt am Wörthersee

+43 660 70 25 192

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15


Die Yogaphilosophie

In ihrer Essenz ein Werkzeug für innere Stabilität

Autorin: Kerstin Katzjäger-Giannakopoulos

Warum Langsamkeit, Wahrnehmung

und Regulation heute wichtiger

sind als Perfektion.

Die Welt ist laut. Nachrichten, Anforderungen

und Unsicherheiten

prägen den Alltag. Innere Unruhe,

Erschöpfung und ein dauerhaftes

Gefühl von Anspannung sind für

viele zu ständigen Begleitern geworden.

In diesem Kontext wächst das

Interesse an Methoden, die nicht

weiter antreiben, sondern stabilisieren.

Yoga wird oft als entspannend

beschrieben, doch seine Wirkung

geht tiefer. In seiner Essenz kann

Yoga ein Werkzeug für innere Stabilität

sein, besonders dann, wenn es

auf das Wesentliche reduziert wird.

Yoga jenseits von Leistung und

Perfektion

Viele Jahre wurde Yoga in der Öffentlichkeit

stark mit anspruchsvollen

Körperhaltungen und körperlicher

Leistungsfähigkeit verbunden.

Bilder perfekter Posen vermittelten

den Eindruck, Yoga sei vor allem etwas

für sehr bewegliche Menschen.

16

Dieser leistungsorientierte Zugang

erzeugt Druck und bewirkt genau

das Gegenteil von dem, was viele suchen.

Ruhe, Entlastung und innere

Ausgeglichenheit.

Zunehmend setzt sich wieder der ursprüngliche

Ansatz des Yoga durch.

Yoga wird wieder als Praxis der

Selbstwahrnehmung verstanden.

Nicht äußere Form steht im Mittelpunkt,

sondern das innere Erleben.

Anstelle ständiger Korrekturen tritt

die Einladung, den eigenen Körper

wahrzunehmen und ihm zu folgen.

Unterschiedliche körperliche, emotionale

und mentale Voraussetzungen

sind dabei kein Hindernis, sondern

der Ausgangspunkt der Praxis.

Yoga passt sich dem Menschen an,

nicht umgekehrt.

Warum Yoga vor allem das Nervensystem

anspricht

Ein zentrales Thema der Yogapraxis

ist das autonome Nervensystem.

Es steuert viele lebenswichtige Funktionen,

ohne dass wir bewusst Einfluss

darauf nehmen. Vereinfacht

besteht es aus einem aktivierenden

und einem beruhigenden Anteil. In

einem dauerhaft stressreichen Alltag

ist der aktivierende Teil häufig

überfordert. Der Körper verbleibt

im Alarmzustand, auch wenn keine

akute Gefahr besteht. Yoga setzt genau

hier an. Durch ruhige Bewegungen,

bewusste Atmung und Pausen

erhält das Nervensystem Signale

von Sicherheit.

Der Körper darf aus dem Dauerstress

herausfinden und in einen

Zustand von Ruhe und Regeneration

wechseln. Diese Regulation geschieht

nicht durch Anstrengung,

sondern durch bewusste Reduktion.

Langsamkeit als Gegenpol zu einem

überreizten Alltag

Langsamkeit ist in vielen Lebensbereichen

ungewohnt geworden. Auch

Bewegung und Sport sind häufig von

Schnelligkeit und Intensität geprägt.

Im Yoga kann Langsamkeit jedoch

eine zentrale Qualität sein.

Fotos: Kristine Kneis Fotografie


KÖRPER UND GEIST

Langsame, achtsame Bewegungen

geben dem Körper Zeit, Empfindungen

wahrzunehmen. Muskeln, Faszien

und Gelenke reagieren dabei

weniger auf Dehnung als auf Sicherheit.

Wenn Bewegungen ruhig ausgeführt

werden, entsteht Raum, um

zu spüren. Pausen werden nicht als

Unterbrechung, sondern als aktiver

Teil der Praxis verstanden.

Diese bewussten Momente der

Ruhe ermöglichen es dem Nervensystem,

sich neu zu orientieren und

Spannungszustände allmählich zu

regulieren.

Wenn Bewegung den Geist beruhigt

Durch achtsame Bewegung und bewusstes

Atmen entsteht ein Zustand

größerer Präsenz. Emotionen dürfen

wahrgenommen werden, ohne

überwältigend zu wirken. Gedanken

verändern sich dabei nicht durch

positives Denken, sondern als Folge

körperlich empfundener Sicherheit.

Innere Ruhe ist weniger ein Ziel als

ein Prozess, der sich einstellen kann,

wenn der Körper sich reguliert fühlt.

Sicherheit statt ständiger Korrektur

In diesem Zusammenhang gewinnt

auch traumasensibles Yoga an Bedeutung.

Trauma umfasst hier nicht

nur extreme Ereignisse, sondern

auch anhaltende Stress- und Überforderungserfahrungen.

Anstelle

klarer Vorgaben treten Einladungen.

Die Übenden entscheiden selbst,

wie intensiv sie praktizieren und ob

sie eine Haltung ausführen möchten.

Dieser Ansatz stärkt das Vertrauen

in den eigenen Körper und

fördert Selbstwahrnehmung. Traumasensibles

Yoga ist keine Therapie,

sondern eine achtsame Haltung, die

allen Menschen zugutekommt.

Yoga heilt nicht – es begleitet

Gerade im Gesundheitskontext ist

eine klare Abgrenzung wichtig. Yoga

ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische

Behandlung. Es

kann jedoch begleitend und unterstützend

wirken. Als regelmäßige

Praxis stärkt Yoga die Fähigkeit,

eigene Bedürfnisse wahrzunehmen

und auf innere Signale zu reagieren.

Yoga wirkt nicht, indem es Probleme

löst, sondern indem es einen stabilen

Rahmen schafft. In diesem Rahmen

können Körper und Geist zur

Ruhe kommen und sich neu ausrichten.

Weniger tun, mehr spüren.

Yoga muss nicht spektakulär sein,

um wirksam zu sein. Seine größte

Kraft liegt in der Reduktion. Weniger

Druck, weniger Leistung, weniger

Zielorientierung. Stattdessen rücken

Wahrnehmung, Langsamkeit und

Sicherheit in den Vordergrund.

In einer Zeit ständiger Reizüberflutung

kann Yoga zu einem stillen

Begleiter werden, zu einem Werkzeug

innerer Stabilität, das im Alltag

nachhaltig trägt. //

KONTAKT

Kerstin Katzjäger-Giannakopoulos

DI Yoga & Klangmeisterin

Tel.: +43 (0) 650 41 030 68

Mail: wegzumyoga@gmx.at

Website: www.wegzumyoga.at

Instagram: wegzumyoga

Facebook: Weg zum Yoga

Ich bin dann mal offline.

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Wie Gedanken und Gefühle den Körper

formen und umgekehrt

Autorin: Dipl.Ing. Martina Karner

Das Wohlbefinden hängt nicht nur

von Ernährung und körperlicher Gesundheit

ab, sondern auch von dem,

was einem täglich durch den Kopf

geht.

Körper und Psyche stehen in einem

ständigen Dialog, der entscheidend

für Stimmung, Leistungsfähigkeit

und Lebensqualität ist. Denn Gefühle

und Gedanken wirken nicht

nur im Inneren, sondern wirken unmittelbar

auf den Körper und das

Wohlbefinden. Gleichzeitig senden

körperliche Zustände Signale an das

Gehirn und wirken sich direkt auf

Stimmung, Leistungsfähigkeit und

mentale Gesundheit aus.

Gefühle hinterlassen körperliche

Spuren

Emotionen spiegeln sich im Körper

wider. Sie bleiben nicht abstrakt,

sondern verändern messbar biologische

Prozesse. Der Körper reagiert

unmittelbar auf das, was seelisch

erlebt wird. Negative Gefühle erzeugen

Muskelverspannungen, Anspannung

und hormonelle Veränderungen,

während positive Emotionen,

Entspannung und Regeneration

fördern. Angst aktiviert das autonome

Nervensystem und beschleunigt

den Puls. Der Blutdruck erhöht

sich und gleichzeitig werden nicht

lebensnotwendige Körperfunktionen

gedrosselt. Wut führt häufig zu

einer erhöhten Muskelspannung

und Ausschüttung von Adrenalin.

Traurigkeit wirkt langsamer, aber

nicht weniger deutlich. Sie äußert

sich häufig körperlich durch Magen-

oder Brustdruck, Erschöpfung

und Antriebslosigkeit. Auch die Verdauung

verlangsamt sich, weil der

parasympathische Teil des Nervensystems

weniger aktiv ist.

Gedanken steuern das Wohlbefinden

Gedanken sind keine neutralen Begleiter,

sie haben eine direkte Wirkung

auf den Körper. Anhaltendes

Grübeln, wiederkehrende Sorgen

oder auch dauerhafter Zeitdruck

signalisieren dem Nervensystem

eine ständige Bedrohung. Diese Daueraktivierung

hat Folgen. Der Körper

verharrt im Alarmzustand. Stressreaktionen

werden aufrechterhalten,

selbst ohne äußeren Anlass.

Herzfrequenz und Muskelspannung

bleiben erhöht und Müdigkeit entsteht,

weil ausreichend Erholungsphasen

fehlen. Reizbarkeit nimmt

zu, da das Nervensystem überlastet

ist. Die Belastung ist nicht nur mental,

sondern physisch durch körperliche

Beschwerden messbar. Umgekehrt

können positive Erwartungen

und Zuversicht entspannend wirken.

Der Körper beeinflusst die Psyche

Bewegung wirkt direkt auf die Psyche.

Sie steigert die Durchblutung

und regt die Ausschüttung von Botenstoffen

wie Endorphinen und

Serotonin an. Dadurch verbessert

sich die Stimmung, innere Spannungen

lösen sich und die mentale Leistungsfähigkeit

steigt. Bewegungsmangel

oder Schlafmangel wirken

gegenteilig und schwächen mentale

Gesundheit und emotionale Stabilität.

Ohne ausreichende Erholung

sinkt die psychische Belastbarkeit.

Konzentration und Reaktionsfähigkeit

nehmen ab, emotionale Reize

werden stärker wahrgenommen

und die Fähigkeit zur Selbstregulation

verringert sich. Gereiztheit, innere

Unruhe und das Empfinden von

Schmerz treten häufiger und stärker

auf. Auch die Ernährung beeinflusst

die mentale Gesundheit. Nährstoffe

liefern die Grundlage für die Produktion

von Hormonen und Neurotransmittern

und unterstützten Ausgeglichenheit,

Fokus und mentale

Belastbarkeit.

Mangelzustände oder Blutzuckerschwankungen

durch eine unausgewogene

Ernährung können

Stimmung, Aufmerksamkeit und

emotionale Stabilität beeinträchtigen.

Ein unterversorgter Körper

erhöht Stressreaktionen und negative

Gedankenmuster, weil körperliche

Signale in ständigem Austausch

mit dem Gehirn stehen.

Stress als Dauerzustand

Stress, Grübeln, negative Gedanken

oder auch ein voller Terminkalender

und ständige Erreichbarkeit erhöhen

kontinuierlich die innere Anspannung.

Dabei spielen Stresshormone

eine Schlüsselrolle. Stresshormone

wie Cortisol steuern zahlreiche Prozesse

im Körper und beeinflussen

den Stoffwechsel, das Immunsystem

und den Schlaf.

Foto: lzf - shutterstock.com

18


KÖRPER UND GEIST

Bei dauerhaftem Stress bleibt das

Nervensystem aktiviert und das

Stresshormon Cortisol wird dauerhaft

ausgeschüttet. Der Körper

passt sich zwar kurzfristig an die Belastung

an, langfristig hat das jedoch

negative Folgen. Das Immunsystem

wird geschwächt, Entzündungsprozesse

nehmen zu, und auch die

mentale Ebene leidet.

Grübeln und Sorgen aktivieren denselben

Stressmechanismus wie

körperliche Anspannung. Selbst im

Ruhezustand bleibt der Organismus

auf Stand-by, was zu Müdigkeit,

Reizbarkeit und emotionaler

Erschöpfung führt.

Achtsamkeit als Schnittstelle

Ernährung liefert uns zwar die notwendige

Energie für körperliche

Funktionen, doch auch Gedanken

und mentale Prozesse bestimmen,

wie diese Energie genutzt wird. Einstellungen,

Erwartungen und innere

Haltung beeinflussen direkt Stimmung,

Motivation, geistige Leistungsfähigkeit

und Lebensqualität.

Der Mensch funktioniert nicht als

getrennte Einheit aus Körper und

Psyche. Stattdessen bestehen ständige

Rückkopplungen zwischen physischen

Signalen, Gedanken und Gefühlen.

Wer dieses Zusammenspiel

versteht und bewusst durch Achtsamkeit

steuert, kann seine mentale

Gesundheit nachhaltig stärken.

Achtsamkeit ermöglicht die bewusste

Wahrnehmung von körperlichen

und mentalen Symptomen, ohne sie

zu bewerten oder zu verdrängen.

Durch diese bewusste Aufmerksamkeit

lassen sich Zusammenhänge

zwischen körperlichen Reaktionen

und mentalen Zuständen erkennen

und darauf gezielt mit Bewegung,

Schlaf, Ernährung und Lebensstilanpassungen

reagieren. Gesundheit

beginnt daher nicht nur auf dem Teller,

sondern auch im Kopf. //

Buch: Gebrochen aber nicht

verloren

Von Martina Karner

Online und in Buchhandlungen

erhältlich

ISBN: 978-3695172405

KONTAKT

Dipl.Ing. Martina Karner

ganzheitlicher Ernährungs- und

Gesundheitscoach

Mail: info@effektivgesund.de

Website: www.effektivgesund.de

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19


Zwischen Alarm und Erholung: Die unterschätzte

Macht des Nervensystems

Stress – mehr als nur ein Gefühl

Stress ist längst kein Randphänomen

mehr. Er ist zum ständigen

Begleiter unseres Alltags geworden

– oft unbemerkt, leise, schleichend.

Was viele nicht wissen:

Stress ist kein rein psychisches Problem.

Er ist ein hochkomplexer neurobiologischer

Zustand, der tief in

unseren Körper eingreift.

Schon wenige Minuten akuter Stress

verändern messbar die Aktivität bestimmter

Hirnareale. Der Körper

schaltet in den Überlebensmodus

(fight-flight-freeze). Adrenalin und

Cortisol werden ausgeschüttet,

Herzfrequenz und Muskelspannung

steigen, das Immunsystem

fährt kurzfristig herunter. Was evolutionär

sinnvoll war, wird heute

zur Belastung – denn unser Gehirn

unterscheidet kaum zwischen realer

Gefahr und Stress.

20

Ein überraschender Fakt: Das Gehirn

reagiert auf ungelöste mentale Konflikte

ähnlich wie auf körperliche Bedrohungen.

Ein ungelöster Konflikt,

Zeitdruck oder ständige Reizüberflutung

aktivieren dieselben Stressnetzwerke

wie Flucht- oder Kampfreaktionen.

Und genau hier beginnt

das Problem.

Wenn Stress das Gehirn umbaut

Chronischer Stress hinterlässt Spuren

– nicht nur gefühlt, sondern

strukturell. Neurowissenschaftliche

Untersuchungen zeigen, dass anhaltende

Stressbelastung die Neuroplastizität

des Gehirns verändert.

Besonders betroffen sind drei zentrale

Bereiche:

• Amygdala: Sie wird überaktiv –

wir reagieren schneller gereizt,

ängstlich oder emotional.

• Hippocampus: Zuständig für

Gedächtnis und Regeneration –

kann unter chronischem Stress

zu strukturellen Schäden wie Volumenverlust

führen.

• Präfrontaler Cortex: Verantwortlich

für Fokus, Planung und rationale

Entscheidungen – seine

Aktivität nimmt ab.

Das erklärt, warum gestresste Menschen

oft sagen: „Ich funktioniere

nur noch“, „Ich kann nicht mehr klar

denken“ oder „Ich komme innerlich

nicht zur Ruhe“. Der Körper ist da –

aber das Nervensystem steht dauerhaft

unter Strom.

Wenn wir über längere Zeit unter

Stress stehen, bleibt unser Nervensystem

in einem Zustand erhöhter

Alarmbereitschaft. Die stressverarbeitenden

Bereiche im Gehirn sind

aktiver, während die beruhigenden,

regenerationsfördernden Anteile –

insbesondere der über den Vagusnerv

vermittelte Parasympathikus –

schwerer in den Vordergrund treten

können.

Foto: Krakenimages.com - stock.adobe.com

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KÖRPER UND GEIST

Dadurch fällt es dem Körper oft

schwerer, wirklich in Entspannung,

tiefe Regeneration, gesunden Schlaf

oder eine stabile Verdauung zu finden.

Manchmal bleibt selbst im

Schlaf eine unterschwellige innere

Anspannung bestehen – das Nervensystem

ist dann nicht vollständig

im Ruhemodus, sondern weiterhin

wachsam.

Die Haut – ein unterschätzter

Schlüssel zur Stressregulation

Während viele Stressansätze beim

Denken ansetzen, rückt die Forschung

zunehmend einen anderen

Zugang in den Fokus: den Körper.

Genauer gesagt: die Haut als sensorisches

Organ.

Die Haut ist direkt mit dem zentralen

Nervensystem verbunden. Millionen

von Rezeptoren nehmen Druck, Berührung

und feine Muster wahr und

leiten diese Informationen ans Gehirn

weiter – schneller als bewusste

Gedanken. Genau hier liegt ein entscheidender

Hebel: Das Nervensystem

kann über sensorische Reize

reguliert werden, ohne dass der Verstand

„mitarbeiten“ muss.

Ein erstaunlicher Fakt aus der Neuroforschung:

Bestimmte taktile Reize

können die Aktivität des Vagusnervs

erhöhen, also der Nerv, der maßgeblich

für Entspannung, Herzratenvariabilität

und emotionale Stabilität

verantwortlich ist. Das Gehirn erhält

dabei eine klare Botschaft: Gefahr

vorbei. Entspannung erlaubt.

Super Patch PEACE – wenn Ruhe

wieder erlernbar wird

An diesem Punkt knüpft die Super

Patch-Technologie an. Wie bereits

aus der vorherigen Ausgabe bekannt,

nutzt Super Patch keine Inhaltsstoffe,

sondern arbeitet mit

vibrotaktilen Mustern, die von der

Haut gelesen und vom Gehirn entschlüsselt

werden – vergleichbar mit

der Blindenschrift.

Das Super Patch PEACE wurde speziell

für die Regulation von Stress

und innerer Unruhe entwickelt. Sein

Muster ist darauf ausgelegt, neuronale

Netzwerke anzusprechen, die

mit emotionaler Balance, Entspannung

und parasympathischer Aktivität

verbunden sind.

Was viele Anwender überrascht:

Der Effekt entsteht nicht durch Unterdrückung

von Stress, sondern

durch Neuorientierung des Nervensystems.

Das Gehirn lernt wieder,

zwischen Anspannung und Entspannung

zu unterscheiden – eine Fähigkeit,

die bei chronischem Stress oft

verloren geht.

Erfahrungsberichte beschreiben:

• schnelleres inneres Abschalten

• tieferer, erholsamerer Schlaf

• mehr Gelassenheit in herausfordernden

Situationen

• •das Gefühl, wieder „bei sich anzukommen“

Und das ganz ohne Medikamente,

ohne Müdigkeit, ohne Abhängigkeit.

Fazit: Stress ist kein Zeichen von

Schwäche – sondern ein Signal!

Stress zeigt uns nicht, dass wir versagen.

Er zeigt, dass unser Nervensystem

zu lange allein gelassen wurde.

Moderne Neurotechnologie eröffnet

heute neue Wege, diesen Kreislauf

zu durchbrechen – sanft, nicht-invasiv

und im Einklang mit der natürlichen

Funktionsweise des Gehirns.

Das Super Patch PEACE ist kein Ersatz

für Therapie oder medizinische

Behandlung. Aber es kann ein wertvolles

Tool sein, um dem Körper wieder

das zu ermöglichen, was er von

Natur aus kann: Regulieren. Loslassen.

In Balance kommen.

Gerade in einer Zeit, in der äußere

Reize kaum weniger werden, wird innere

Ruhe zur wertvollsten Ressource

unserer Gesundheit.

Vielleicht beginnt echte Entspannung

nicht im Kopf – sondern auf

der Haut. //

KONTAKT

Kerstin Stern

Unabhängige Vertriebspartnerin der

Super Patch Company

Sie möchten die Super Patches

selbst ausprobieren oder haben

Fragen?

Kerstin Stern, unabhängige Vertriebspartnerin

der Super Patch

Company, steht Ihnen jederzeit für

Fragen rund um die Super Patches

zur Verfügung.

Senden Sie gern eine Mail an

info@kerstin-stern.de oder schauen

Sie für weitere Infos und wissenschaftliche

Studien auf der Webseite

www.pflasterwohl.de vorbei. Dort

können Sie die Super Patches auch

bestellen.

21


Autorin: Gerdien Emmen

Wasser ist der Turbo für

unser Wohlbefinden

Zum Wohl! Mit Wasser stößt man

nicht an? Pustekuchen – Wasser

wird im Alltag unterschätzt und ist

überraschend wirkungsvoll.

Kaum etwas hat so großen Einfluss

auf das tägliche Wohlbefinden wie

Wasser. Wer Wasser nicht nur als

Getränk, sondern als Teil der täglichen

Versorgung betrachtet, merkt

schnell, dass Trinken mehr ist als

nur eine Gewohnheit.

Schon der erste Schluck liefert eine

klare Rückmeldung. Schmeckt Wasser

angenehm, wird es automatisch

häufiger getrunken. Schmeckt es

schwer oder unangenehm, bleibt

das Glas oft stehen.

Verdauung. Zwischendurch

kann

es helfen, Müdigkeit

zu reduzieren,

die oft fälschlich

anderen Ursachen

zugeschrieben

wird.

Wasser hält Abläufe

stabil

Im Körper übernimmt

Wasser

mehrere Aufgaben

gleichzeitig. Es hält das Blut

fließfähig, ermöglicht den Transport

von Nährstoffen und unterstützt

den Abtransport von Stoffwechselprodukten.

Ausreichendes Trinken

hilft dem Körper, diese Prozesse stabil

aufrechtzuerhalten.

Ohne Flüssigkeit keine Beweglichkeit

Gelenke, Muskeln und Bandscheiben

bestehen zu großen Teilen aus

Wasser. Es wirkt als natürliches

Schmiermittel und hilft, Belastungen

abzufedern. Wird zu wenig getrunken,

kann sich das langfristig auf die

Beweglichkeit und Regenerationsfähigkeit

auswirken.

Leichtes, gut schmeckendes Wasser

wird häufiger getrunken und unterstützt

die Abläufe im Körper.

Tipps für den Alltag

Morgens:

Ein Glas lauwarmes Wasser nach

dem Aufstehen hilft der Verdauung

in Gang zu kommen.

Mittags vor dem Essen:

Ein Glas Wasser vor der Mahlzeit reduziert

den Heißhunger.

Nachmittags:

Ein Glas Wasser unterstützt die Konzentration

und hilft, das typische

Mittagstief zu überwinden.

Abends:

Ein Glas Wasser vor dem Schlafengehen

gibt dem Körper die Kraft,

sich gut über Nacht zu entgiften.

Zum Wohl! //

Regelmäßigkeit schlägt Menge

Im Alltag wird Trinken häufig aufgeschoben.

Morgens wenig, tagsüber

kaum, abends viel. Für den Körper

ist dieses Muster wenig hilfreich. Er

arbeitet zuverlässiger, wenn Wasser

regelmäßig zur Verfügung steht.

Kleine Schlucke über den Tag verteilt

entlasten den Kreislauf und unterstützen

Konzentration und Leistungsfähigkeit.

Ein Glas Wasser nach dem Aufstehen

gleicht den nächtlichen Flüssigkeitsverlust

aus. Vor dem Essen

getrunken, unterstützt Wasser die

Auch der Kopf profitiert

Das Gehirn reagiert empfindlich auf

Flüssigkeitsmangel. Schon geringe

Defizite können Aufmerksamkeit

und Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen.

Ein Glas Wasser kann hier oft

schneller unterstützen als eine kurze

Pause oder ein Kaffee.

Nicht jedes Wasser wirkt gleich

Neben der Menge spielt auch die

Qualität eine Rolle. Wasser unterscheidet

sich in Zusammensetzung,

Mineralisierung und Belastung.

Diese Unterschiede beeinflussen,

wie angenehm Wasser getrunken

wird.

KONTAKT

Gerdien Emmen

Autorin Happy 2

O, warum Wasser

glücklich macht

Trinkwasserberaterin

Tel: +49 (0) 163 351 75 71

Mail: gerdien@happy-2o.de

Web: buch.happy-2o.de

Foto: shutterstock.com

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KÖRPER UND GEIST

Sun & Style Villach

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Sun & Style Villach ist Ihr ansprechendes

Studio, das sich auf Gesundheitsförderung

und Wohlbefinden

spezialisiert hat.

Wir bieten eine exklusive Auswahl

an hochmodernen Geräten, darunter

einem medizinischen Beckenbodensessel,

ein Infrarotfahrrad, ein

Solarium und eine Gewichtsreduktionsmöglichkeit

im Liegen.

Unser Ziel ist es, durch erstklassige

Dienstleistungen Ihr Wohlbefinden

zu verbessern.

Abnehmen im Liegen

Abnehmen im Liegen arbeitet mit

moderner Technologie, die es ermöglicht,

ohne Anstrengung ganz

entspannt abzunehmen.

Ärzt:innen empfehlen diese innovative

Methode, um die Muskulatur zu

stärken – ganz ohne Anstrengung.

Durch die Kombination aus Ultraschall,

Wärme und Muskelstimulation

werden Fettzellen aktiviert, der

Stoffwechsel angeregt und Giftstoffe

ausgeschieden. Gleichzeitig unterstützt

die angenehme Muskelstimulation

den Aufbau der Muskulatur,

wodurch der Grundumsatz gesteigert

wird.

Das Ergebnis: Nachhaltige Fettverbrennung,

mehr Wohlbefinden und

sichtbare Ergebnisse – ganz ohne

Diät oder Jo-Jo-Effekt.

Infrarottraining

Das Infrarotrad bietet zahlreiche gesundheitliche

Vorteile und wird von

Ärzt:innen zur Unterstützung des

allgemeinen Wohlbefindens empfohlen.

Es ermöglicht Abnehmen

in Rekordzeit und fördert eine erhöhte

Ausscheidung von Giftstoffen

aus dem Körper. Zudem sorgt die

Wärme für eine Entspannung der

Muskulatur und wirkt entzündungshemmend.

Durch die Anregung des

Stoffwechsels wird die Fettverbrennung

unterstützt, während das Immunsystem

gestärkt wird.

Medizinischer Beckenbodenstuhl

Mediziner:innen empfehlen ihn

als nicht-invasive Methode zur

Stärkung des Beckenbodens und

zur Behandlung von Inkontinenz.

Durch elektromagnetische Wellen

werden Muskelkontraktionen ausgelöst,

die mit normaler Gymnastik

kaum erreichbar sind. Die Anwendung

ist schmerzfrei und zeigt bei

Harn-, Stuhl- und Belastungsinkontinenz

sowie zur Regeneration nach

Schwangerschaften sehr gute Ergebnisse.

Eine gestärkte Beckenbodenmuskulatur

verbessert die Lebensqualität

deutlich – Beschwerden

können gelindert oder sogar behoben

werden.

Solarium

Ein maßvoller Solarium Besuch kann

positive Effekte auf den Körper haben.

Durch die UV-B-Strahlung wird

im Körper die Vitamin-D3-Synsthese

angeregt – ein wichtiger Prozess

für Knochen, Muskeln und das Immunsystem,

da Vitamin D die Kalziumaufnahme

unterstützt. Viele

Menschen berichten von einer verbesserten

Stimmung und einem

Gefühl von Wärme und Entspannung,

besonders in den dunkleren

Monaten. Wichtig ist eine bewusste

Nutzung, um die positiven Effekte zu

genießen und die Haut zu schützen.

//

KONTAKT

Sun & Style Villach

Ossiacherzeile 39

9500 Villach

Telefon:

+43 (0) 664 357 21 88

Mail:

sunandstyle-villach@outlook.com

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Wertvolle Wildkräuter

Detox sanft und gesund

Autorin: Sabine Häberlein

Seit Jahren gilt Detox als Garant

für mehr Energie und bessere Leistungsfähigkeit

sowie als „Reset“ für

den Körper.

Wer sich zwischen Saftkuren, Tees,

Pulvern und Fastenprogrammen orientieren

möchte, steht oftmals vor

widersprüchlichen Aussagen. Dieser

Artikel erklärt, was Detox tatsächlich

bedeutet, wie Entgiftung funktioniert

und welche Maßnahmen sinnvoll

unterstützen können.

Was ist detoxen?

Detox bedeutet wörtlich übersetzt

„Entgiftung“. Der Körper soll von

schädlichen Stoffen befreit werden.

Der Fastende verzichtet bewusst

auf bestimmte Lebensmittel und Inhaltsstoffe.

Die strengste Detox–Kur ist das Fasten.

Dabei lässt der Kurteilnehmer

alle festen Nahrungsbestandteile

weg. Er trinkt lediglich Gemüsebrühe

und ein Glas Saft am Tag. Der

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Körper ist tagtäglich verschiedensten

Schadstoffen ausgesetzt: Medikamente,

Nikotin, Alkohol, Umweltgifte

oder eine einseitige Ernährung.

Eine gezielte Unterstützung – besonders

bei einer ungesunden Lebensweise

– kann sinnvoll sein.

Die Entgiftungsorgane des Körpers

Das Entgiftungssystem des Organismus

arbeitet wie ein präzises Uhrwerk.

Verschiedene Organe arbeiten

wie Zahnrädchen zusammen.

Die Leber

Das zentrale Entgiftungsorgan ist

die Leber. Sie filtert Schadstoffe aus

dem Blut, wandelt sie um, sodass sie

über Darm und Nieren ausgeleitet

werden können.

Bitterstoffe unterstützen die Leber.

Sie kommen in verschiedenen Gemüsearten

wie etwa im Zuckerhut,

Endiviensalat, Chicorée oder Radicchio

vor. Auch Wildkräuter wie Mariendistel,

Wermut oder Tausendgüldenkraut

sind reich an Bitterstoffen.

Der Darm

Er spielt eine wichtige Rolle bei

der Entgiftung. Eine ayurvedische

Bauchmassage mit Sesamöl – im

Uhrzeigersinn ausgeführt – bringt

den Darm auf Vordermann und ist

äußerst wohltuend.

Tipp: Erwärmtes Öl ist besonders

angenehm.

Pausen zwischen den Mahlzeiten

fördern die Gesundheit nicht nur

während der Detox-Phase, sondern

das ganze Jahr über.

Kleine Portionen und ausreichend

Bewegung aktivieren den Darm zusätzlich.

Die Nieren

Die Nieren sondern Giftstoffe ab

und schleusen sie aus dem Körper.

Fotos: Oliver Hoffmann | Sebastian Duda - shutterstock.com


ERNÄHRUNG UND

KULINARIK

Heilkräuter–Tees wie Brennnessel–,

Goldruten– oder Birkenblättertee

haben eine entwässernde Wirkung

und unterstützen die Nierenfunktion.

Die Lunge

Tiefes Atmen massiert die Verdauungsorgane

und unterstützt die Entgiftung.

Die Haut

Beim Schwitzen leitet die Haut

Schadstoffe aus dem Körper. Bewegung

oder auch Saunagänge fördern

diesen Prozess.

Die Lymphe

Bestimmte Wildkräuter wie Löwenzahnwurzeln,

Steinkleeblätter oder

Ringelblumenblüten sorgen für einen

guten Lymphfluss.

Motive für das Detoxen

Vor einer Detox–Kur sollten Sie sich

überlegen, was Sie erreichen möchten:

• Fühlen Sie sich abgeschlagen und

energielos?

• Sind Sie ständig müde?

• Haben Sie häufig Erkältungen?

• Möchten Sie einen Neuanfang?

• Wollen Sie sich leichter und unbeschwerter

fühlen?

• Möchten Sie Ihre Konzentration

auf etwas Neues richten?

In vielen Fällen kann eine Detox–Kur

sinnvoll sein.

Detoxen ist nicht die richtige Wahl,

wenn man abnehmen möchte. Der

Fastende verliert zwar an Gewicht –

dabei handelt es sich um Wassereinlagerungen,

diese würden nach der

Kur wieder zurückkommen.

Eine Detox-Kur kann der Beginn

einer nachhaltigen Ernährungsumstellung

sein.

Achtung bei extremen Fastenkuren

über einen Zeitraum von zwei

bis drei Wochen! Der Grundumsatz

sinkt – wie bei Crash-Diäten, danach

droht der bekannte Jo-Jo-Effekt.

Detox-Variationen

Detox kann bequem zu Hause

durchgeführt werden, entweder allein

oder in einer Gruppe. Im Internet

tummeln sich verschiedene

dieser Gruppen, denen man sich anschließen

kann, was das Vorhaben

oft erleichtert.

Mögliche Formen des Detox:

• Verzicht auf bestimmte Lebensmittel

wie Süßigkeiten, Kaffee,

Alkohol, tierische Produkte oder

Milchprodukte

• Ayurveda-Detox mit Kitchari

• Basenfasten

• Verzicht auf Zigaretten, Zigarren &

Co

• Einschränkung oder gar Verzicht

auf Fernsehkonsum oder soziale

Medien (Digital Detox)

Das Begleitprogramm

Was in jedem Fall sinnvoll ist: nicht

nur an den Ernährungsgewohnheiten

etwas zu ändern, sondern auch

den Alltag reduzierter zu gestalten,

auf den Körper zu hören und zur

Ruhe kommen. So wirkt das Detoxen

ganzheitlich.

Heilfasten nur unter Anleitung

Reine Fastenkuren, wie

das klassische Heilfasten

mit Gemüsebrühe am Mittag

und einem Glas Saft

am Abend sollten nur mit

entsprechender Erfahrung

oder unter Anleitung in

einer Fastengruppe durchgeführt

werden.

Wichtig: Für eine erfolgreiche und

gesunde Fastenkur ist eine Vorbereitungszeit

ebenso wichtig wie eine

langsame Aufbauphase danach. Ein

zu schneller Wechsel wieder zu fester

Nahrung kann zu Kreislaufproblemen

führen. Der Austausch und

die Unterstützung in erfahrenen

Fastengruppen können hier sehr

hilfreich sein.

Wer sich eine Auszeit gönnt und die

Kur in einem Hotel oder Kurheim

durchführt, profitiert zusätzlich von

professioneller Betreuung, Bewegungsangeboten

sowie der Möglichkeit,

sich ganz auf die eigene Gesundheit

zu konzentrieren.

Detox kann also ein sinnvoller Einstieg

in bewusstere Lebensgewohnheiten

sein, sofern die Maßnahmen

maßvoll, gut vorbereitet und individuell

angepasst erfolgen. Nicht der

radikale Verzicht, sondern die gezielte

Entlastung des Körpers steht

dabei im Vordergrund. Richtig umgesetzt,

stärkt Detox das Wohlbefinden

und trägt zu langfristiger Gesundheit

bei. //

KONTAKT

Sabine Häberlein

Diplom-Ökotrophologin und Wildkräuterexpertin

Mit Genuss zur Leichtigkeit - Abnehmprogramme

für Frauen, die

mit ihrem Gewicht nicht zufrieden

sind.

Tel: +49 (0) 151 24 15 31 04

Mail: info@essen-einfach-anders.de

www.essen-einfach-anders.de

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Gründer und Produktentwickler Martin Molidor (links) und Geschäftsführer Roland Eder (rechts)

Genuss ohne Zuckerzusatz

So kam es zur Entstehung von Schokamoli

Was tun, wenn man Süßes liebt,

aber der eigene Körper irgendwann

nicht mehr

mitspielt?

Für Martin Molidor, Bundesliga-

Volleyballspieler und Gründer von

Schokamoli, begann genau hier die

Suche nach einer Alternative. Über

Jahre hinweg zählten Süßigkeiten

zum Alltag – sie waren zur Selbstverständlichkeit

geworden. Doch im

Laufe der Zeit folgten gesundheitliche

Probleme, die ihn zwangen, seine

Ernährung grundlegend zu hinterfragen.

Der völlige Verzicht auf Süßes erwies

sich jedoch nicht als realistisch umsetzbare

Lösung. Also entstand eine

andere Idee: Warum nicht einen

Snack entwickeln, der schmeckt,

26

aber ernährungsphysiologisch deutlich

durchdachter ist?

Ein Snack mit Substanz

Es sollte kein klassischer Schokoriegel

sein, sondern ein proteinreicher

Nussriegel ohne Zuckerzusatz. Produziert

wird in Zusammenarbeit mit

einem Lohnhersteller in Oberösterreich.

Die Fertigung erfolgt weiterhin

in Handarbeit.

Der Fokus liegt auf hochwertigen

Proteinquellen, einem hohen Nussanteil

und wenig Kohlenhydraten.

Die Proteinriegel gibt es in verschiedenen

Geschmacksrichtungen:

dunkle Schoko-Mandel, Salz-Erdnuss,

Vanille-Mandel, Lebkuchen-

Mandel, Schoko-Haselnuss und

Heidelbeere-Cashew. Das Produktportfolio

umfasst neben den Proteinriegeln

auch schmackhaftes Proteinpulver

mit höchster biologischer

Wertigkeit und ganz neu im Sortiment

finden sich die Schoka-Crispies

– ein protein- und nussreiches Frühstück

als idealer Start in den Tag.

Protein trägt laut Europäischer Behörde

für Lebensmittelsicherheit

(EFSA) zur Erhaltung von Muskelmasse

bei und unterstützt zahlreiche

physiologische Prozesse, darunter

Gewebeaufbau und -reparatur.

Während die klassischen Referenzwerte

für Erwachsene bei 0,8 g Protein

pro Kilogramm Körpergewicht

liegen, zeigen neuere Untersuchungen,

dass insbesondere aktive Menschen

und ältere Personen von einer

höheren Zufuhr im Bereich von 1,2–

1,6 g pro Kilogramm Körpergewicht

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ERNÄHRUNG UND

KULINARIK

profitieren – etwa zur Unterstützung

der Muskelmasse im Alter (Stichwort

Sarkopenie; sie bezeichnet den

altersbedingten Abbau von Muskelmasse

und - kraft).

Gleichzeitig ist klar: Ein Proteinriegel

ersetzt keine ausgewogene Ernährung.

Er kann jedoch helfen,

typische Alltagssituationen besser

zu gestalten – etwa das Nachmittagstief

im Büro oder den schnellen

Snack zwischen Terminen.

Alltag statt Extrem

Schokamoli positioniert sich bewusst

nicht als Bodybuilding-Produkt.

Die Idee ist vielmehr, eine realistische

Alternative zu klassischen

Süßwaren anzubieten. Ein Blick auf

handelsübliche Schokoriegel zeigt:

Häufig bestehen sie zu einem erheblichen

Anteil aus Zucker.

Die Weltgesundheitsorganisation

(WHO) empfiehlt hingegen, die freie

Zuckerzufuhr möglichst unter 10 %

der täglichen Energiezufuhr zu halten

– idealerweise unter 5 % (das

sind umgerechnet unter 25 g Zucker

pro Tag für eine durchschnittliche

schwere Person, was in etwa einer

halben 0,5 Literflasche Cola oder

einem Snickers-Riegel entspricht).

Vor diesem Hintergrund verstehen

sich die Produkte als bewusste Wahl

für Menschen, die nicht vollständig

auf Süßes verzichten möchten, aber

ihre Zuckerzufuhr reduzieren wollen.

Statt rascher Blutzuckerspitzen

durch hohe Zuckeranteile setzen

die Produkte auf eine

Kombination aus

Protein und Nüssen,

die u. a. zu einer längeren

Sättigung beitragen.

Von der Einzelidee

zur GmbH

Im September 2025

traf Martin Molidor

auf Roland Eder, diplomierter

Gesundheits-

und Personal

Trainer. Auch er hatte

die Produkte bereits

getestet – aus

reinem Interesse.

Seine Rückmeldung

war eindeutig: Geschmack

und Verträglichkeit

überzeugten

insbesondere als Alternative

zu stark zuckerhaltigen

Snacks

und anderen handelsüblichen Proteinprodukten.

Aus diesem Austausch entwickelte

sich mehr als nur eine Kooperation.

Seit Dezember 2025 führen beide

das Unternehmen Schokamoli als

GmbH weiter. Während Martin weiterhin

für Produktentwicklung und

Markenidee steht, übernimmt Roland

die strategische Geschäftsführung.

Das gemeinsame Ziel: Genussprodukte

zu entwickeln, die sich in einen

modernen, gesundheitsbewussten

Lebensstil integrieren lassen – ohne

moralischen Zeigefinger, aber mit

klarer Verantwortung.

Langfristig soll das Angebot weiter

ausgebaut werden – unter anderem

in Richtung betrieblicher Gesundheitsförderung

und alltagstauglicher

Snacklösungen für unterschiedliche

Zielgruppen. //

„Getreu unserem Motto ‚Geschmack,

der UP-hebt‘, möchten wir dich einladen,

unsere Produktpalette kennenzulernen.“

Roland Eder (Geschäftsführer)

KONTAKT

Schokamoli GmbH

Metnitztalweg 6

9061 Klagenfurt-Wölfnitz

Tel.: +43 (0) 676 979 32 82

Mail: info@schokamoli.com

www.schokamoli.com

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Das eigene Naturell erkennen

Ein Schlüssel für nachhaltige berufliche Zufriedenheit

Autorin: Sandra Schlicke, BSc, MBA

In einer Welt, in der berufliche Anforderungen,

technologische Veränderungen

und Leistungsdruck stark

zunehmen, suchen viele Menschen

nach einem Kompass, der ihnen

Orientierung und Zufriedenheit im

Beruf gibt.

Während früher vor allem äußere

Faktoren wie Gehalt, Arbeitsplatzsicherheit

oder Status entscheidend

waren, rückt heute vor allem die

Lebensqualität, Selbstbestimmung

und gesundes Arbeiten in den Mittelpunkt.

Dahinter steht vor allem

die Frage, ob ein Mensch einen Job

hat, der wirklich zu ihm passt, oder

ob er Rollen spielt, die ihm langfristig

Energie entziehen.

Wer sein Naturell erkennt und beruflich

berücksichtigt, legt die Basis für

nachhaltige Zufriedenheit, Resilienz

28

und gesunde Leistungsstärke.

Das eigene Naturell als Kompass

Unter „Naturell“ versteht man die

Summe aus individuellen Bedürfnissen,

Stärken, Arbeitsweisen und

Werten, die einen Menschen charakterisieren.

Lebt man seinem Naturell

entsprechend, so ist man klar, authentisch

und wirkungsvoll mit sich,

seinen Bedürfnissen, Grenzen und

seinem Umfeld.

Das Naturell zeigt, wie jemand Dinge

angeht, was ihn antreibt und woraus

er Energie schöpft. Es ist relativ stabil,

wenngleich veränderbar durch

Lebenserfahrungen und individuelle

Persönlichkeitsentwicklung.

Leider werden frühe Interessen und

Talente durch Erwartungen von Familie,

Schule, Arbeitsmarkt oder gesellschaftliche

Normen überlagert.

Und genau damit zerfallen zufriedenstellende

berufliche Laufbahnen.

Warum berufliche Zufriedenheit

eng mit dem eigenen Naturell verbunden

ist

Nach aktueller arbeitspsychologischer

Forschung entsteht berufliche

Zufriedenheit vor allem durch die

sogenannte Job-Passung. Oft wird

auch von einem Person-Job-fit gesprochen.

Gemeint ist die Übereinstimmung

zwischen dem, was ein Mensch beruflich

braucht und kann, und dem,

was ein Job bietet und verlangt.

Wenn die Passung hoch ist, steigt die

Wahrscheinlichkeit von intrinsischer

Motivation und damit langfristiger

Bindung an den Arbeitgeber.

Foto: lassedesignen - shutterstock.com


LIFESTYLE

Wenn sie niedrig ist, zeigen sich die

Folgen in Erschöpfung, diffuse Unzufriedenheit,

Leistungsabfall oder

innere Kündigung.

Unzufriedenheit entsteht schleichend

und ist nicht greifbar. Oft liegt

es daran, dass die berufliche Rolle

nicht dem eigenen Naturell entspricht.

Wenn das Naturell nicht zum Job

passt

Oft liegt es nicht an Kompetenzen,

Talenten oder dem Unternehmen

an sich, sondern vielmehr an der

falschen Job-Passung. Das beginnt

damit, dass eigene Bedürfnisse unklar

sind, Stress und Druck ehrliche

Reflexion verhindern und Unternehmen

nicht immer transparent und

klar der eigenen Unternehmenskultur

entsprechen.

Zum Beispiel kann ein kreatives,

nach Autonomie strebendes Naturell

unter starren Strukturen und

Kontrolle leiden. Ein introvertierter

Mensch wiederum fühlt sich in einem

Bereich, der kommunikationsintensiv

ist nicht wohl und leidet

ebenfalls. Die Folge sind Überlastungssymptome

und ein hoher Grad

der Unzufriedenheit.

Wie man sein Naturell erkennt

Das Erkennen des eigenen Naturells

ist ein Prozess und erfordert ehrliche

Selbstreflexion.

• Welche Aufgaben geben Energie

und welche Aufgaben rauben

Energie?

• Welche Rolle fühlt sich stimmig

an?

• Welches Umfeld oder welche Unternehmenskultur

ist stimmig?

• Welche beruflichen Bedürfnisse

müssen erfüllt sein und welche

Rahmenbedingungen sind dafür

notwendig?

Es ist wichtig, herauszufinden, welche

Kompetenzen man wirklich hat.

Dabei geht es nicht um die Fakten

aus dem Lebenslauf, sondern um

Tätigkeiten, Aufgaben und Talente,

die ganz selbstverständlich sind und

die man wirklich gern übernimmt.

Manchmal hilft ein Blick auf Hobbies,

Interessen oder Aufgaben, die

auch Teil der Freizeit sind.

Außerdem sollte man sich Gedanken

darüber machen, welche Faktoren

absolute Priorität haben und

welche Kompromisse für die jeweilige

Lebensphase gefordert sind.

Herausforderungen können gut gemeistert

werden, wenn man das Ziel

kennt und sich über die Kompromisse

im Klaren ist.

Wie das Naturell berufliche Zufriedenheit

ermöglicht

Kennt man sein Naturell, entstehen

drei wichtige Hebel, die für die berufliche

Zufriedenheit relevant sind:

1. Mehr Selbstwirksamkeit durch

Gestaltungsoptionen statt Anpassung

Man erkennt, welche Aufgaben, Umgebungen

und Arbeitsformen den

eigenen Stärken entsprechen und

kann den Job entsprechend anpassen.

Nicht jede:r muss die Karriereleiter

erklimmen. Berufliche Zufriedenheit

kann auch durch mehr

Autonomie, soziale Wirksamkeit

oder Einbettung in einem starken

Team erreicht werden.

2. Realistische Erwartungen und

Klarheit über Prioritäten

Viele berufliche Enttäuschungen

entstehen nicht durch die Arbeit

selbst, sondern durch unklare Vorstellungen.

Kennt man sein Naturell,

weiß man, wonach man sucht,

welche Veränderungen es braucht

oder welche Kompromisse vertretbar

sind.

3. Resilienz und innere Stabilität

Menschen, die im Einklang mit ihrem

Naturell arbeiten, erholen sich

schneller von Belastungen, weil sie

sich und eigene Bedürfnisse kennen.

Fazit

Nachhaltige berufliche Zufriedenheit

entsteht also nicht durch Zufall,

sondern durch Klarheit. Wer

sich selbst gut kennt, trifft Entscheidungen,

die nicht nur die nächsten

Monate tragen, sondern langfristig

stimmig sind.

Das eigene Naturell zu erkennen ist

damit weniger ein Luxus – sondern

eine Voraussetzung, um den beruflichen

Weg bewusst und erfüllt zu

gestalten. //

Buchtipp: Entdecke deine natürliche

Power. Lerne dich selbst zu

coachen, für ein authentisches Leben

und einen Job, der einfach dazu

passt.

Erhältlich: https://wirkungmensch.

at/buch_natuerlichepower/

KONTAKT

Sandra Schlicke, BSc, MBA

Praxis für psychosoziale Beratung

Job&Leben und berufliche Veränderungen

Mail: kontakt@wirkungmensch.at

www.wirkungmensch.at

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Vom Funktionieren zum Fühlen

Warum Unternehmerinnen heute mehr als nur Ziele brauchen

Autorin: Christiane Borisek

„Sie erreichen viel, aber wann berühren

Sie sich selbst?“

Erfolg ist sichtbar. Präsenz spürbar.

Doch viele Unternehmerinnen funktionieren,

ohne mit ihrem Inneren

verbunden zu sein.

Die Frauen, um die es hier geht, sind

nicht überfordert. Sie sind präsent,

leistungsfähig, verantwortungsbewusst.

Sie führen Teams, gestalten

Projekte, treffen Entscheidungen.

Und dennoch entsteht dieses leise

Gefühl: „Ich halte alles, aber wo bin

ich?“ Nicht aus Unwissen, eher weil

Stärke erlernt wurde, ohne sich

selbst mitzunehmen.

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Wenn Funktionieren zur Gewohnheit

wird

Der Funktionsmodus beginnt selten

dramatisch. Er beginnt im Kleinen.

In einem Gespräch, das sachlich

bleibt, obwohl innerlich etwas

zögert. In einer Entscheidung, die

logisch passt, sich aber nicht rund

anfühlt. In Gesprächen, in denen sie

etwas sagt, aber innerlich nicht mitgeht.

Das ist keine Schwäche. Es ist ein

Nervensystem, das lange gelernt

hat: Sicherheit entsteht durch Kontrolle.

Nähe durch Anpassung. Halt

durch Struktur. Und so verschiebt

sich die innere Landkarte. Körperliche

Signale werden flacher. Der

Atem verliert Tiefe. Die Müdigkeit

kommt, doch die Ruhe bleibt aus.

Gefühle sind da, aber sie werden

still. Das Denken übernimmt, weil

es vertrauter und sicherer ist.

Wenn der Selbstkontakt fehlt

Was diese Frauen antreibt, ist

Verantwortung, nicht Ehrgeiz. Was

sie oft zurückhalten, ist nicht Wissen,

es ist ihre Bedürftigkeit. Und

was fehlt, ist nicht Kraft. Es ist die

Rückverbindung.

Es ist dieses innere Hinspüren, dass

zwischen Reiz und Reaktion liegt.

Dieses feine: „Stimmt das für mich?“

Wenn der Kontakt zu sich selbst

verloren geht, entstehen Entscheidungen,

die korrekt sind – ohne ein

inneres Ja. Erfolg, der funktioniert,

aber nicht nährt.

Der Körper reagiert darauf nicht

mit Krankheit, sondern mit Daueraktivierung.

Ein Ziehen im Magen.

Spannung im Nacken. Unruhiger

Schlaf trotz Erschöpfung. Präsenz

im Außen und eine stille Entfremdung

im Innen.

Foto: Subbotina Anna - shutterstock.com


LIFESTYLE

Wenn die Energie zurückkehrt

Und dann, ganz leise, beginnt sich

etwas zu ändern, weil die Verbindung

zu sich selbst wiederkehrt.

Diese Verbindung entsteht nicht

durch mehr oder weniger Tun, vielmehr

durch das SEIN. Entscheidungen

werden klarer. Die Stimme wird

weicher und echter, nicht leiser und

überhörbar. Nähe fühlt sich nicht

mehr wie Anstrengung an, sondern

wir eine Antwort. Die Gedanken

drängen weniger. Der Körper erinnert

sich daran, wie Sicherheit sich

anfühlt. Präsenz wird nicht mehr

gehalten, sie entsteht.

Rückverbindung ist Erinnerung

Rückverbindung ist kein neues Konzept.

Sie ist eine Erinnerung an etwas,

das immer da war: Selbstkontakt.

Stimmigkeit. Innenführung.

Frauen, die in dieser Verbindung leben,

wirken nicht mehr perfekt. Sie

wirken vollständig. Sie ruhen in sich

und brauchen nicht mehr alles im

Griff haben.

Es entsteht ein anderer Rhythmus.

Ein anderes Führen aus der eigenen

Mitte, die nun tragfähig ist und nicht

mehr nur aus dem Kopf heraus passiert.

Weiblich führen heißt: sich selbst

mitnehmen

Und genau dort liegt die Sehnsucht:

Klarer zu werden, anstatt lauter.

Präsent zu sein und sich wieder zu

spüren, ohne mehr zu leisten. Endlich

ganz da zu sein, statt im Nebel

zu stehen.

Das ist weibliche Führung, die nährt

– nicht erschöpft – und Erfolg, der

trägt und nicht mehr kostet.

Kein neuer Weg. Ein Wiederfinden.

Von dir. Mit dir. In dir. //

Christiane Borisek

Expertin für weibliche Führung, Identitätsentwicklung

& innere Rückverbindung

Seit fast 30 Jahren begleitet sie erfolgreiche

Unternehmerinnen, die

spüren, dass äußere Stabilität allein

nicht mehr trägt.

Ihr Ansatz ist tief, klar und ganzheitlich.

Sie arbeitet auf körperlicher,

mentaler, emotionaler und energetischer

Ebene.

Neben fundierten Ausbildungen im

Bereich Coaching, Persönlichkeitsund

Körperarbeit bringt sie eine

besondere Fähigkeit mit: das präzise

Lesen im morphogenetischen

Feld. Ursachen anstatt nur Symptome

werden schnell erkannt und

können ganzheitlich transformiert

werden.

So entstehen neue Räume: für

Klarheit, für Selbstführung und für

eine weibliche Identität, die wirklich

trägt.

1:1 30 Minuten Standortgespräch

– kostenfrei & individuell

Wo stehen Sie? Wo wollen Sie hin?

Was braucht es, um in Ihre echte

Führung zurückzukehren?

Standortgespräch buchen unter:

https://calendly.com/christiane-borisek/essence-talk

ROOTS – Zurück zu dir. In deine

Verbindung. In deine Kraft.

Ein kostenfreier 4-Stunden-Workshop

für Unternehmerinnen

ROOTS ist für Frauen, die viel leisten,

führen, tragen, spüren und

sich dabei selbst aus dem Blick verlieren.

Im Workshop geht es nicht um

Tools oder Taktik, sondern um

Rückverbindung. In den Körper, die

innere Ruhe und Klarheit, die von

innen kommt.

Nächster Termin: 28.03.2026 von

09:30-13:30 Uhr

Informationen und Buchung:

christiane.borisek@bewusst-sein.

rocks

KONTAKT

Christiane Borisek

Karlstr. 17, 88069 Tettnang

Tel: +49 (0) 157 745 704 68

www.christiane-borisek.de

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Schön. Grün. Gesund?

Wie biologische Rasenpflege neue Wege eröffnet

und Golfplätze in Zukunft gesünder werden können

Grünes Idyll mit Schattenseite?

Für viele klingt das traumhaft: ein

Haus in gepflegter Umgebung,

mitten im Grünen, vielleicht sogar

mit Blick auf den Golfplatz. Doch

eine neue Studie aus den USA

zeigt, dass genau diese Idylle auch

gesundheitliche Risiken bergen

kann. Die gute Nachricht ist, dass

es Alternativen gibt, und die sind

bereits auf dem Vormarsch.

Wissenschaftler der University of

California untersuchten Gesundheitsdaten

von über 38 000 Personen

und machten eine interessante

Feststellung. Wer in einem Umkreis

von weniger als 1,5 Kilometern zu einem

Golfplatz wohnt, hat ein mehr

als doppelt so hohes Parkinson-

Risiko im Vergleich zu Menschen,

die weiter entfernt leben. Besonders

betroffen sind Regionen, in

denen das Trinkwasser aus Gebieten

mit vielen Golfanlagen stammt.

Pestizide als möglicher Auslöser

Zwar wurde kein direkter Nachweis

erbracht, dass Golfplätze die Krankheit

verursachen, doch der Zusammenhang

ist auffällig. Die Forscher

vermuten, dass Pestizide, Herbizide

und Düngemittel, die auf Golfplätzen

regelmäßig eingesetzt werden,

das Nervensystem belasten.

Was bedeutet das für Europa?

In Europa gelten strengere Umwelt-

32

und Gesundheitsschutzregeln als

in den USA. Dennoch werden auch

hier viele Golfplätze noch konventionell

gepflegt unter Einsatz von

Chemikalien, die ins Grundwasser

gelangen können. Einige Länder

sind bereits aktiv. In der Schweiz

gab es Untersuchungen zu illegalem

Pestizideinsatz auf Golfanlagen

und Dänemark arbeitet an einem

nationalen Pestizidverbot auf Sportflächen.

In Deutschland hingegen

wird das Thema bislang noch wenig

diskutiert.

Ökologisch golfen – geht das?

Es gibt längst Alternativen zur herkömmlichen

Rasenpflege. Immer

mehr Golfclubs setzen auf biologische

Rasenpflege mit mechanischer

Unkrautkontrolle, Kompostdüngern

und dem Verzicht auf Pestizide. Das

ist nicht nur gut für die Umwelt,

sondern auch für das Image der

Plätze. Auch die Golfspieler selbst

fragen zunehmend nach „grünen

Clubs“, die Nachhaltigkeit ernst

nehmen. Darin steckt also nicht nur

ökologisches, sondern auch wirtschaftliches

Potenzial.

Fazit

Die Studie ist kein Grund zur

Panik, sondern ein Anstoß zum Umdenken.

Müssen Golfplätze wirklich

makellos aussehen, wenn Nachhaltigkeit

und Gesundheit auf dem

Spiel stehen? Moderne biologische

Rasenpflege zeigt: Es geht auch

anders. Und das sogar schöner,

artenreicher und langfristig gesünder.

Für Mensch, Umwelt und Spielvergnügen.

//

Was ist biologische Rasenpflege?

• Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel

• Einsatz organischer Dünger

• Mechanische Unkrautbekämpfung

• Förderung von Biodiversität

durch z. B. Wildblumen oder

Kräuterinseln

• Bodenaufbau statt reines Nährstoffmanagement

KONTAKT

Angela Schadl

Belogran GmbH

Was Sie tun können

Wenn Sie selbst in der Nähe eines

Golfplatzes wohnen oder sich für

umweltbewussten Sport interessieren,

fragen Sie doch mal nach, wie

der Platz gepflegt wird. Nachhaltigkeit

beginnt oft mit einer einfachen

Frage. Und dem Mut, Dinge neu zu

denken.

Mehr über ganzheitliche Rasenpflege

erfahren Sie auf

www.belogran.at

Mail: office@belogran.at

Foto: Sean O‘ Dwyer - shutterstock.com

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LIFESTYLE

Wellness- und Haarsalon

unter einem Dach

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In Feistritz/Drau kann man ein

besonderes Wohlfühlkonzept genießen:

Ein moderner Wellnesssalon,

kombiniert mit einem professionellen

Haarsalon, vereint

Entspannung und Styling auf höchstem

Niveau. Hier stehen Schönheit,

Gesundheit und ganzheitliches

Wohlbefinden im Mittelpunkt.

Der Wohlfühl-Salon bietet eine harmonische

Atmosphäre, in der Kundinnen

und Kunden dem Alltag entfliehen

können. Das Angebot reicht

von klassischen Wellnessmassagen

über Heilbehandlungen bis hin zu

individuell abgestimmten Entspannungsanwendungen.

Verspannungen

lösen, neue Energie tanken und

sich einfach eine bewusste Auszeit

gönnen – das erfahrene Team sorgt

mit Fachwissen und Einfühlungsvermögen

für nachhaltige Erholung.

Gleichzeitig überzeugt der integrierte

Haarsalon mit modernen

Schnitten, professionellen Kolorationen

und typgerechtem Styling für

Damen, Herren und Kinder. Ob frischer

Alltagslook, elegante Hochsteckfrisur

oder komplette Typveränderung

– hier wird Wert auf

persönliche Beratung und hochwertige

Produkte gelegt. Durch regelmäßige

Weiterbildungen bleibt das

Team stets am Puls aktueller Trends.

Das Besondere an diesem Konzept

ist die Kombination beider

Bereiche: Kundinnen und Kunden

können ihren Friseurbesuch mit

einer entspannenden Massage verbinden

und so Körper und Seele

gleichermaßen verwöhnen. Kurze

Wege, abgestimmte Termine und

ein ganzheitlicher Service machen

den Besuch zu etwas Besonderem.

Mit stilvollem Ambiente, freundlichem

Service und einem breiten

Leistungsangebot setzt der Wellness-

und Haarsalon ein Zeichen für

moderne Selbstfürsorge. Ein Ort, an

dem Schönheit und Entspannung

Hand in Hand gehen – für alle, die

sich eine kleine Auszeit vom Alltag

verdienen.

Im Mittelpunkt unseres Konzeptes

steht der Gedanke, eine Wohlfühloase

für DICH zu schaffen.

Berührungsanwendungen für

Körper, Seele und Geist

Leichte Rückenanwendung

Entspannung für die Wirbelsäule

und das Nervensystem.

Anwendungsdauer ca. 40 Minuten:

€ 45,00

Kopfanwendung

Ruhe für den Geist, Klarheit für die

Gedanken.

Anwendungsdauer ca. 40 Minuten:

€ 45,00

Heilanwendung und Seelenarbeit

Verbinde dich mit deinem inneren

Wesenskern.

Anwendungsdauer ca. 45 Minuten:

€ 60

Reiki-Behandlung

Energie tanken, innere Balance finden.

Anwendungsdauer ca. 45 Minuten:

€ 60,00

Lomi-Lomi-Nui Anwendung

Lomi-Lomi-Nui wird mit langen, fließenden

Streichbewegungen durchgeführt,

oft mit den Unterarmen

oder Handflächen. Diese Bewegungen

ähneln den Wellen des Ozeans,

was für eine beruhigende Wirkung

sorgt. Die Technik betont die Rhythmen

der Natur, und der gesamte

Körper wird gleichmäßig behandelt.

Anwendungsdauer ca. 90 Minuten:

€ 133,00

Für wen eignen sich die Anwendungen

Unsere Angebote richten sich an

Menschen jeden Alters, individuell

abgestimmt und mit großem Respekt

vor den persönlichen Bedürfnissen.

• Für Kinder:

Zur Stärkung von Urvertrauen, innerer

Sicherheit und emotionaler

Stabilität.

• Für Jugendliche:

Als Begleitung in Zeiten des Wandels

– bei Schulstress, Selbstfindung

oder innerer Unruhe.

• Für Erwachsene:

Als Einladung zur Entspannung,

Regeneration und zur Rückkehr in

die eigene Mitte.

Spüre die heilsame Kraft achtsamer

Berührung – für ein Leben in Balance

und Verbundenheit. //

KONTAKT

Haarsalon Andrea Karitnig

Villacherstraße 303 |

9710 Feistritz/Drau

+43 (0) 4245 25 42

office@haarsalon-andrea.eu

www.haarsalon-andrea.eu

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Ihre Vision. Unser Versprechen.

Damit’s was Print.

Ihre Ideen verdienen eine Umsetzung, die Eindruck macht.

Mit unserer Erfahrung, modernsten Technologien und individuellem

Service setzen wir Ihre Vision in die Realität um. Wir garantieren

Ergebnisse, die überzeugen – heute und morgen.

Ihr Peter Berger

Zentrale Horn

34 +43 2982 4161-0

Büro Wien

+43 1 313 35-0

Vertretungen in allen

Bundesländern

www.berger.at


Der neue

Citroën C5 Aircross

Verfügbar als 100% elektrisch, Hybrid und Plug-in Hybrid

Ab 29.990 €

bei Finanzierung und Versicherung über die Stellantis Bank*

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*Stand Jänner 2026. Verbrauch kombiniert: 5,3 l/100 km; CO₂: 121–122 g/km. Aktionspreis inkl. € 1.500,-

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36 Monate. Angebot für Konsumenten beim Neuwagenkauf bis 28.02.2026. Winterkompletträder inkl., exkl.

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Werte nach WLTP. „Citroën We Care“ gültig bis zum nächsten Service, max. 8 Jahre/160.000 km (je nachdem,

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