Sportmental Magazin 38/26
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INDOORCYCLING
Wenn Bewegung den Kopf freimacht
Die Yogaphilosophie
Ein Werkzeug für innere Stabilität
Dauerstress? Nicht mit mir.
Strategien für Kopf und Körper
So stark ist unser Mindset
Wie Gedanken und Gefühle den Körper formen
Wertvolle Wildkräuter
Detox sanft und gesund
GESCHMACK,
DER UP-HEBT
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INHALT
Editorial
Mag. Doris Weber
Herausgeberin
INHALT 38/2026
Liebe Leserin, lieber Leser!
Diese Ausgabe ist eine Einladung, Bewegung neu zu
denken: nicht als Pflicht, sondern als Quelle für Inspiration
und Kraft. Sportarten wie Pilates und Yoga zeigen uns, wie
gut es tut, den Körper zu stärken und gleichzeitig den Kopf
zur Ruhe kommen zu lassen. Weg vom Funktionsmodus
hin zu einem selbstbestimmten Alltag in Ausgeglichenheit.
Dabei können wir uns Unterstützung aus vielen Bereichen
holen. Die ganzheitliche Gesundheit spielt eine wichtige
Rolle. Sie beginnt dort, wo wir früh hinschauen: Prävention
bedeutet, sich selbst wichtig zu nehmen, auf Signale
zu achten und bewusst in das eigene Wohlbefinden zu
investieren – bevor Körper, Geist oder Seele nach einer
Pause rufen.
Nutzen Sie diese Seiten für einen kleinen Reset: Tanken Sie
Leichtigkeit, sammeln Sie Impulse und neue Perspektiven.
Für mehr Balance. Für mehr Leben. Für Sie.
Viel Freude beim Lesen und ein wunderbares Frühjahr
wünscht Ihnen
Ihre
Mag. Doris Weber
SPORT
KÖRPER UND GEIST
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8
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Indoorcycling
Pilates
Vorbeugung ist der stärkste Gesundheitsfaktor
Die Yogaphilosophie
IMPRESSUM
Eigentümer, Medieninhaber und
Herausgeber: Mag. Doris Weber,
Mail: office@sportmental-magazin.at,
www.sportmental-magazin.at
Chefredaktion: Mag. Doris Weber
Redaktionelle Beiträge dieser Ausgabe:
Cedric Becker, Christiane Borisek,
Elke Brandtner, Gerdien Emmen,
Sabine Häberlein, Dipl.-Ing. Martina
Karner, Kerstin Katzjäger-Giannakopoulos,
Mag. Mario Oberstrass,
Sandra Schlicke BSc, MBA, Andrea
Tillinger, Krisztina Tolnai
Fotos:
Cover-Girl: Agota Sara Schekk
Cover-Fotograf: Martin Steinthaler
Adobe, Shutterstock, bereitgestellt
Satz- und Layout: Tamara Juric, MA
kolibridesign.at
Lektorat: Claudia Raidl
Mit „Anzeige“ gekennzeichnete Beiträge
oder Artikel sind bezahlte Beiträge
und müssen nicht die Meinung
der Redaktion wiederspiegeln. Die
mit dem Namen des Verfassers gekennzeichneten
Artikel stellen nicht
unbedingt die Meinung des Herausgebers
dar. Die redaktionellen Inhalte
wurden sorgfältig erarbeitet, für
Satz- und Druckfehler sowie für Inhalte
von bezahlten Einschaltungen
wird keine Haftung übernommen. Für
die Richtigkeit von Terminen, Daten,
redaktionelle Inhalte sowie Adressen
und Telefonnummern wird nicht gehaftet.
Für allfällige Fehler kann keine
Haftung übernommen werden. Personenbezogene
Bezeichnungen, die nur
in weiblicher oder nur in männlicher
Form angeführt sind, beziehen sich
generell auf Frauen und auf Männer
in gleicher Weise.
ERNÄHRUNG UND KULINARIK
24 Wertvolle Wildkräuter
26 Genuss ohne Zuckerzusatz
LIFESTYLE
28 Das eigene Naturell erkennen
30 Vom Funktionieren zum Fühlen
3
Autor: Cedric Becker
Nicht jede Form von Stress ist
schlecht. Bei einem optimalen
Stress-Level lässt sich die maximale
Leistung abrufen (Fachbegriff: Eustress).
Problematisch wird Stress dann,
wenn dessen Level entweder zu gering
(Unterforderung) oder zu hoch
(Disstress) ist. Ein langfristig erhöhtes
Stresslevel kann diverse Erkrankungen,
eine Immunschwäche und
sogar Schmerzen auslösen.
Die Folge: Noch mehr Stress.
Daher ist es unerlässlich, diesen Teufelskreis
zu durchbrechen und ein
gesundes Eustress-Level zu erreichen.
Erholung ist dabei der Schlüssel
zum Erfolg. Während Bewegung,
Schlaf, ausgewogene Ernährung und
Zeit an der frischen Luft einen positiven
Einfluss auf die Erholung haben,
sind Medienkonsum, Glücksspiel
oder Shopping weniger geeignet.
4
Dauerstress? Nicht mit mir.
Strategien für Kopf und Körper
Wodurch entsteht Stress?
Ein erhöhtes Stresslevel kann verschiedene
Ursachen haben. Die
hohe Mobilität (durch Autos, Flugreisen
etc.) sowie die permanente
Verfügbarkeit (Handys, Internet etc.)
tragen im Alltag stark zum Stresslevel
bei. Ein weiterer Faktor ist der
stetig steigende Wettbewerbsdruck
(beruflich und auch privat).
Sport und Stress
Körperliche Bewegung ist eine sehr
gute Möglichkeit, das Stresslevel zu
regulieren:
Einerseits kann Sport bei Unterforderung
dazu beitragen, Routinen im
Alltag aufzubauen. Sport wirkt aktivierend
und stellt eine sinnvolle Herausforderung
dar. Die Sportart ist
dabei weniger entscheidend, solange
man Spaß hat und Freude erlebt.
Andererseits ist Sport auch bei Disstress
sinnvoll, da durch körperliche
Aktivität Stresshormone abgebaut
und Glückshormone ausgeschüttet
werden. Bewegung fördert zudem
die Konzentrationsfähigkeit und die
Lernbereitschaft. Das bedeutet, dass
man sich durch eine Maßnahme, die
eigentlich der Erholung dient, zusätzlich
besser in alltäglichen Situationen
zurechtfindet.
Tipp: Bewegung statt Dauersitzen:
ein einfacher, wirksamer Schritt gegen
Stress.
Positive Maßnahmen zur Stressreduktion
Neben Sport wirken auch andere
körperbezogene Maßnahmen
stressreduzierend. Beispiele dafür
sind Übungen zur Körperwahrnehmung,
Atemübungen oder Saunabesuche.
Die Ernährung spielt im Zusammenhang
mit Stress ebenfalls eine
entscheidende Rolle. Geregelte Essenszeiten,
eine ausgewogene Ernährungsweise
sowie ausreichende
Flüssigkeitszufuhr beeinflussen die
Erholung positiv.
Auch der Alltag selbst bietet vielfältige
Möglichkeiten, die das Stresslevel
senken können: So ist es sehr wichtig,
den Arbeitsraum vom Erholungsraum
zu trennen. Besonders wichtig
ist dieser Tipp für Menschen, die im
Homeoffice arbeiten. Als Erholungsraum
eignen sich neben dem eigenen
Zuhause insbesondere Sportstätten
oder die Natur.
Tipp: Aufenthalte in der Natur reduzieren
nachweislich das Krankheitsrisiko;
sie reduzieren das Risiko für
Depressionen, Diabetes und Herzkrankheiten.
Foto: juliapiven - shutterstock.com
SPORT
Stress regulieren – nicht nur vergessen
Um das Stresslevel nachhaltig zu
senken, eignet sich Erholung sehr
gut – Ablenkung hingegen sorgt nur
kurzfristig für positive Effekte. Ablenkungsmaßnahmen
wie Shopping,
Medienkonsum oder Glücksspiel
haben langfristig keinen Effekt auf
die Erholung. Auch der Konsum von
Süßigkeiten oder Fast Food – der
häufig in stressigen Situationen geschieht
– ist Ablenkung statt Erholung.
Dasselbe gibt für den Konsum
von Tabakwaren und Alkohol.
Schlaf und Stress
Neben allen genannten Maßnahmen
ist Schlaf die mit Abstand wichtigste
Erholungsmaßnahme. Entscheidend
ist dabei die Qualität des
Schlafs. Steigern lässt sich die Qualität,
indem der Schlafraum dunkel,
kühl und leise gehalten wird. Eine
gesunde Ernährung verbessert den
Schlaf ebenfalls. Doch das größte
Potenzial, um den Schlaf nachhaltig
zu verbessern, hat auch in diesem
Fall der Sport und die regelmäßige
Bewegung: Wer tagsüber körperlich
aktiv ist, kann nachts besser schlafen.
Blaues Licht, wie es von Smartphones,
Tablets oder Laptops
kommt, wirkt sich negativ auf unseren
Schlaf aus. Es hemmt die Melatonin-Produktion
im Körper, erschwert
das Einschlafen und mindert die
Schlafqualität. Deshalb sollten elektronische
Geräte möglichst aus dem
Schlafzimmer verbannt werden.
Auch Alkohol oder Mangelernährung
verschlechtern den Schlaf.
Neben der Schlafqualität ist selbstverständlich
auch die Schlafdauer
wichtig. Empfohlen wird eine
Dauer von sechs bis acht Stunden
für Erwachsene; Jugendliche und
besonders Kinder benötigen hingegen
deutlich mehr Schlaf. //
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Cedric Becker „The God of Sports –
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KONTAKT
Über den Autor: Cedric Becker,
geboren 2002, erlangte 2025 seinen
sportwissenschaftlichen Bachelortitel
an der Deutschen Sporthochschule
Köln.
Instagram: god_of_sports_official
E-Mail: questions.gos@mail.de
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Indoorcycling
Wenn Bewegung den Kopf freimacht
Autorin: Elke Brandtner
Indoorcycling gilt heute als eine der
effektivsten Ausdauertrainingsformen.
Doch der Erfolg lässt sich nicht
allein durch Kalorienverbrauch oder
Muskelaktivierung erklären. Vielmehr
liegt die besondere Wirkung
dieser Trainingsmethode in der engen
Verbindung von körperlicher
Belastung, Rhythmus und mentaler
Fokussierung. Indoorcycling spricht
nicht nur den Körper an, sondern
wirkt direkt auf Wahrnehmung, Konzentration
und emotionale Regulation.
Ursprung eines rhythmusbasierten
Trainings
Entwickelt wurde Indoorcycling
Ende der 1980er-Jahre vom südafrikanischen
Radsportler Johnny G.,
der eine wetterunabhängige Trainingsform
für den Leistungssport
suchte. Das Konzept basierte auf
klar strukturierten Einheiten, die
Ausdauer, Kraft und Technik kombinierten.
Entscheidendes Element
war von Beginn an die Musik, die
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das Training nicht nur begleitete,
sondern lenkte.
Aus dieser Verbindung entstand
ein Gruppentraining, das sich rasch
über den Leistungssport hinaus verbreitete
und heute weltweit als feste
Größe im Fitness- und Gesundheitssport
etabliert ist.
Körperliche Wirkung mit psychologischer
Tiefe
Physiologisch zählt Indoorcycling zu
den klassischen Herz-Kreislauf-Trainingsformen.
Die kontinuierliche
Tretbewegung aktiviert große Muskelgruppen,
stärkt das Herz, verbessert
die Sauerstoffaufnahme und
wirkt positiv auf den Stoffwechsel.
Gleichzeitig ist das Training durch
die fehlende Stoßbelastung besonders
gelenkschonend und individuell
steuerbar.
Aus sportpsychologischer Sicht ist
jedoch vor allem die mentale Wirkung
bemerkenswert. Die Kombination
aus gleichmäßiger Bewegung
und rhythmischer Musik
fördert einen Zustand intensiver
Konzentration. Aufmerksamkeit wird
gebündelt, äußere Reize treten in
den Hintergrund. Dieser Zustand
wird häufig als Flow erlebt – ein
mentales Erleben, bei dem Handlung
und Wahrnehmung miteinander
verschmelzen.
Abschalten durch Aktivität
Im Gegensatz zu passiven Entspannungsformen
entsteht mentale Erholung
beim Indoorcycling durch gezielte
Aktivität. Gedanken an Alltag,
Verpflichtungen oder Stress verlieren
während der Einheit an Bedeutung.
Der Rhythmus der Musik gibt
Struktur, der Körper folgt automatisch.
Entscheidungen werden reduziert,
der Geist entlastet.
Viele Trainierende berichten, dass
sie die eigene Anstrengung erst am
Ende der Einheit bewusst wahrnehmen.
Dieses Phänomen lässt sich
psychologisch erklären:
SPORT
Die Aufmerksamkeit liegt während
des Trainings weniger auf Ermüdung,
sondern auf Bewegung und
Takt. Das subjektive Belastungsempfinden
verschiebt sich dadurch
nach hinten.
Stressregulation und emotionale
Wirkung
Regelmäßiges Ausdauertraining
wirkt nachweislich stressregulierend.
Beim Indoorcycling kommt
zusätzlich der Einfluss von Musik
und Gruppendynamik hinzu. Die
Ausschüttung von Endorphinen
wird gefördert, Stresshormone wie
Cortisol können reduziert werden.
Gleichzeitig unterstützt der strukturierte
Ablauf der Einheiten das
Gefühl von Kontrolle und Selbstwirksamkeit.
Gerade in Zeiten hoher mentaler
Belastung kann Indoorcycling damit
einen wichtigen Beitrag zur emotionalen
Stabilität leisten. Die Einheit
wird zu einem klar begrenzten Zeitraum,
in dem Leistung erlaubt, ja
sogar erwünscht ist – ohne äußere
Bewertung.
Gruppenerlebnis ohne Vergleichsdruck
Ein weiterer mentaler Vorteil liegt
im Gruppensetting. Obwohl gemeinsam
trainiert wird, bleibt die Leistung
individuell steuerbar. Dieses
Nebeneinander von Gemeinschaft
und Autonomie wirkt motivationsfördernd,
ohne sozialen Druck zu
erzeugen. Psychologisch entsteht
ein Gefühl von Zugehörigkeit, das
gleichzeitig persönliche Grenzen respektiert.
Bewegung als mentale Kompetenz
Indoorcycling ist eine Bewegungsform,
die mentale Fähigkeiten wie
Fokus, Durchhaltevermögen und
Stresskompetenz stärkt. Der Körper
wird gefordert, der Geist entlastet.
In dieser Balance liegt die besondere
Qualität des Trainings.
Damit zeigt Indoorcycling exemplarisch,
wie Sport nicht nur zur
körperlichen Fitness, sondern auch
zur mentalen Gesundheit beitragen
kann – durch Rhythmus, Struktur
und das bewusste Eintauchen in
Bewegung. //
KONTAKT
Elke Brandtner
beCycle
Tel.: + 43 (0) 650 812 27 44
Mail: elke.brandtner@gmx.at
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Pilates
Trend oder jahrhundertealte Methode?
Autorin: Krisztina Tolnai
Pilates wird oft als moderner Fitness-Trend
wahrgenommen – dabei
blickt diese Trainingsmethode auf
eine über hundertjährige Geschichte
zurück.
Entwickelt wurde Pilates von Joseph
Hubertus Pilates, der 1883 in
Deutschland geboren wurde. Schon
früh beschäftigte er sich intensiv mit
Bewegung, Anatomie und ganzheitlicher
Gesundheit. Sein Ziel war es,
einen Weg zu finden, den Körper
bewusst kontrolliert und effizient zu
stärken – unabhängig von Alter oder
Leistungsniveau.
Während des Ersten Weltkriegs begann
Joseph Pilates, sein Konzept
systematisch weiterzuentwickeln.
Er kombinierte Elemente aus Gymnastik,
Yoga, Kampfsport und Atemtechniken
und legte den Fokus auf
die tief liegende Muskulatur, die
Körperkontrolle und die Verbindung
von Körper und Geist. Später wanderte
er in die USA aus, wo seine
Methode besonders bei Tänzer:innen,
Künstler:innen und Rehabilitationspatient:innen
großen Anklang
fand. Viele der originalen Pilates-Geräte
– wie der Reformer, der Cadillac
oder der Chair – stammen direkt aus
dieser Zeit.
Joseph Pilates fasste seine Philosophie
treffend zusammen: „Körperliche
Fitness ist die erste Voraussetzung
für Glück.“
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Für ihn bildete körperliche Gesundheit
die Basis für mentale Stärke,
Lebensqualität und inneres Gleichgewicht.
Pilates im Social-Media-Zeitalter
In den vergangenen Jahren hat Pilates
durch soziale Medien einen regelrechten
Boom erlebt. Vor allem
Geräte-Pilates, insbesondere Reformer-
und Cadillac-Training, sind
auf Plattformen wie Instagram oder
Tiktok allgegenwärtig. Das hat viele
positive Seiten: Pilates erreicht dadurch
Menschen, die sonst vielleicht
nie mit dieser Methode in Berührung
gekommen wären.
Gerade in Zeiten zunehmender
Bildschirmarbeit, sitzender Lebensstile
und technischer Entwicklungen
kann man gar nicht früh genug
beginnen, etwas für das eigene Bewegungssystem
und die Körperhaltung
zu tun.
Gleichzeitig ist jedoch Vorsicht geboten:
Nicht alles, was als Pilates
bezeichnet wird, ist auch Pilates.
In sozialen Medien finden sich
viele fitnesslastige, akrobatische
oder beinahe „zirkusartige“ Übungen,
die mit der ursprünglichen
Essenz der Methode wenig zu tun
haben. Um die wahre Wirkung von
Pilates zu erleben, ist es entscheidend,
in einem qualifizierten Studio
mit fundierter, professioneller Anleitung
zu trainieren.
Was ist Pilates – und für wen ist es
geeignet?
Pilates ist ein effektives, gleichzeitig
gelenkschonendes Ganzkörpertraining,
das sich individuell
anpassen lässt. Unabhängig von
Alter, Geschlecht oder Trainingszustand
kann jede:r Pilates erlernen
– und dennoch findet jede Person
genau die Herausforderung, die sie
braucht. Durch präzise Bewegungen,
bewusste Atmung und kontrollierte
Kraftentwicklung wird der
Körper nachhaltig gestärkt.
Der Pilates Reformer – vielseitig,
effektiv, individuell
Der Pilatesreformer ist eines der
bekanntesten Geräte der Methode.
Mithilfe von Federn, Rollen und
einer beweglichen Plattform können
Übungen sowohl erleichtert als auch
intensiviert werden – je nach Zielsetzung
und individuellem Bedarf. //
KONTAKT
Krisztina Tolnai
FitStyle Pilates Studio
Hauptplatz 7, 1. OG
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Wie man die Frühjahrsmüdigkeit loswird
körper.helden für ein energiegeladenes Frühlingserwachen
Der Frühling ist da, die Vögel zwitschern
und man kommt morgens
trotzdem nicht richtig aus den Federn.
Kennst du das?
Obwohl du eigentlich genug geschlafen
hast, fühlst du dich schlapp,
müde und vielleicht sogar leicht gereizt.
Das Immunsystem ist nicht
ganz auf der Höhe und die Konzentration
war auch schon mal besser.
Wahrscheinlich hat dich dann die
Frühjahrsmüdigkeit fest im Griff.
Die gute Nachricht: Das ist ganz normal.
Und mit ein paar Tricks bist du
schnell wieder fit – und kannst den
Frühling energiegeladen genießen.
Anhaltende Müdigkeit, Konzentrationsprobleme,
geringere Belastbarkeit
und eine erhöhte Infektanfälligkeit:
Die Frühjahrsmüdigkeit hat
viele Gesichter. Sie entsteht aber
nicht durch einen Mangel an Energie,
sondern durch einen komplexen
Anpassungsprozess. Nach dem
langen Winter muss sich der Körper
erst wieder an längere Tage, steigende
Temperaturen und ein aktiveres
Leben gewöhnen. Das Spannende
an der Sache: Ist das Immunsystem
geschwächt oder die Versorgung
mit Mikronährstoffen nicht optimal,
nehmen wir diesen Anpassungsprozess
deutlich intensiver wahr und
sind anfälliger.
Wenn sich das Hormonsystem
vom Winter- auf den Sommermodus
umstellt
Im Winter sorgt die lange Dunkelheit
für eine erhöhte Melatoninausschüttung.
Mit zunehmendem Tageslicht
wird die Ausschüttung dieses
Schlafhormons zwar reduziert, doch
der innere Rhythmus reagiert verzögert.
Der Schlaf fühlt sich dann weniger
erholsam an. Gleichzeitig steigt
die Produktion von Serotonin, das
durch Licht aktiviert wird und Antrieb,
Stimmung und Konzentration beeinflusst.
Das Serotonin steigt schneller
an, als die übrigen Systeme sich
anpassen, und es kommt zu einem
Ungleichgewicht zwischen Aktivierung
und Regeneration. Innere
Unruhe, Erschöpfung, Reizbarkeit
und Konzentrationsprobleme sind
typische Folgen. Auch die Ausschüttung
des Stresshormons Cortisol,
das uns morgens aktiviert und der
Cortisol-Tagesrhythmus braucht in
der Übergangszeit oft noch etwas
Zeit, um sich neu zu justieren. Wir
merken das daran, dass uns der
Startimpuls am Morgen fehlt und
wir anfälliger für Stress sind.
Das Zusammenspiel von
Hormonen, Immunsystem und
Mikronährstoffen
Hormon- und Immunsystem sind
eng miteinander verknüpft. Das
oben beschriebene hormonelle Ungleichgewicht
kann die Immunregulation
vorübergehend beeinträchtigen.
Die Abwehrkräfte schwächeln.
Und das in einer Jahreszeit, in der
die noch zirkulierenden Erkältungsviren
und der Beginn der Pollensaison
das Immunsystem zusätzlich
unter Druck setzen.
Parallel dazu steigt der Bedarf an
Mikronährstoffen; die Speicher sind
allerdings oft leer. Häufig fehlen
Vitamin D3, Vitamin C, Zink und
andere essenzielle Stoffe – also
genau jene Bausteine, die das Immunsystem
und die Energieproduktion
unterstützen. Auch das Darmmikrobiom
als zentraler Bestandteil
des Immunsystems ist durch ballaststoffarme
und fett- und zuckerhältige
Winternahrung nicht gerade in
Bestform. Schlägt die Frühjahrsmüdigkeit
also richtig zu, wird es Zeit, in
die Trickkiste zu greifen und den Anpassungsprozess
zu unterstützen.
So kommst du wieder in Schwung
Es gibt einfache, wissenschaftlich
fundierte Wege, die Anpassungsphase
zu erleichtern und Energie
zurückzugewinnen. Die Basis bilden
eine ausgewogene Ernährung,
Bewegung an der frischen Luft und
ausreichend Schlaf. Doch darüber
hinaus können auch Mikronährstoffe
einen spürbaren Unterschied
machen.
Foto: Liderina - shutterstock.com
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KÖRPER UND GEIST
1. Tageslicht und Bewegung
nutzen
Ein kurzer Spaziergang am Morgen
oder ein paar Minuten draußen an
der Sonne helfen, den Tagesrhythmus
zu stabilisieren. Gleichzeitig
aktiviert moderate Bewegung (z. B.
Stretching, Radfahren, Pilates oder
Yoga) Kreislauf, Immunsystem und
Energie. 20 bis 30 Minuten pro Tag
reichen dafür in der Regel aus.
Es darf natürlich gern ein bisschen
mehr sein. Bewegung kann übrigens
auch antidepressiv wirken und dabei
helfen, den Hormonhaushalt ins
Gleichgewicht zu bringen.
2. Ernährung und Schlaf im Blick
behalten
Obst, Gemüse und Kräuter liefern
Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe,
die im Winter oft zu kurz
gekommen sind. Im Frühjahr sind
frische Produkte wieder leichter verfügbar.
Saisonale Lebensmittel mit
einem hohen Anteil an Vitalstoffen
wie Radieschen, Vogerlsalat, Spinat,
Erbsen, Bärlauch, Schnittlauch oder
Früherdbeeren unterstützen die Immunabwehr
und Körperregulation.
Regelmäßiger Schlaf und kleine Entspannungsrituale
helfen, Melatoninund
Cortisolhaushalt auszugleichen.
3. Mikronährstoffe gezielt
einsetzen
Hochwertige Immunpräparate wie
der körper.helden IMMUNTRUNK
liefern Vitamin D3, Vitamin C, Zink
und andere Mikronährstoffe, die
zur normalen Funktion des Immunsystems
beitragen, die Regeneration
fördern und den Körper in der Übergangszeit
unterstützen. Ihre regelmäßige
Einnahme kann den Körper
dabei unterstützen, sich im Frühjahr
schneller und effizienter an die veränderten
Bedingungen anzupassen.
Mikronährstoffwissen, das
weiterhilft
Im Mikronährstofflexikon auf
körperhelden.at/lexikon findest du
noch viele weitere Informationen
zu Vitaminen, Spurenelementen
und Co. Für einen Frühling mit mehr
Energie – und einem Immunsystem,
das bereit ist für den Neustart. //
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körperhelden.at 9
Glaub nicht, was du denkst,
denk an das, was du glaubst
Warum Leistung selten am Können scheitert
Autor: Mag. Mario Oberstrass
Die meisten Menschen wissen sehr
genau, was zu tun wäre – sie tun es
nur nicht.
Nicht aus Faulheit. Nicht aus fehlender
Disziplin. Sondern weil Gedanken
beginnen, Entscheidungen zu
ersetzen.
In Coachings und Trainings zeigen
sich immer wieder die gleichen
Muster: Menschen sind kompetent,
leistungsbereit und reflektiert – im
Sport, im Beruf, im Alltag. Trotzdem
bleiben sie stehen. Sie zögern, verschieben,
erklären. Nicht einmal,
sondern immer wieder. Oft über
Jahre.
Was hier wirkt, ist kein Mangel an
Können, sondern ein mentales
Schutzprogramm. Das Gehirn ist
darauf ausgelegt, Risiken zu minimieren.
Unter Druck greift es auf Bekanntes
zurück – auf Denk- und Verhaltensmuster,
die früher Sicherheit
gegeben haben und heute Leistung
blockieren.
Diese Muster zeigen sich in typischen
Denkfallen, die täglich wirken
– leise, logisch und erstaunlich überzeugend.
Die erste Denkfalle ist die Sicherheitsfalle.
„Ich muss mir erst ganz sicher sein.“
Im Sport zeigt sie sich im endlosen
Vorbereiten, im Beruf in zusätzlichen
Abstimmungen, Analysen und
Absicherungen. Der Wunsch nach
Sicherheit wirkt verantwortungsvoll
– führt aber häufig dazu, dass der
entscheidende Moment verpasst
wird. Vollständige Sicherheit existiert
nicht. Wer darauf wartet, verliert
Handlungsspielraum.
Die zweite Denkfalle ist die Erklärungsfalle.
„Unter diesen Umständen geht es einfach
nicht.“
Zeitmangel, Druck, äußere Rahmenbedingungen.
Die Gründe sind oft
nachvollziehbar – und trotzdem
gefährlich. Denn sie verschieben
den Fokus weg von dem, was jetzt
möglich wäre. Verantwortung wird
unbewusst an Umstände abgegeben,
statt bewusst übernommen.
Foto: mbolina - shutterstock.com
12
ISBN 978-3-99181-496-2
ISBN 978-3-99181-496-2
KÖRPER UND GEIST
Die dritte Denkfalle ist die Perfektionsfalle.
„So kann ich das noch nicht machen.“
Hohe Ansprüche blockieren Bewegung.
Wer erst handelt, wenn
alles passt, handelt selten. Leistung
entsteht nicht durch Perfektion,
sondern durch Korrektur im Tun.
Alle drei Denkfallen haben eines
gemeinsam: Sie fühlen sich richtig
an. Genau deshalb sind sie so wirksam.
Mentale Klarheit entsteht nicht
durch positives Denken oder Motivation.
Sie entsteht durch Bewusstheit.
Durch den inneren Schritt zurück
und die ehrliche Frage:
Ist das gerade ein hilfreicher Gedanke
– oder nur ein vertrauter?
Entscheidend sind dabei nicht die
großen Lebens- oder Managemententscheidungen.
Es sind die kleinen,
oft unscheinbaren Momente im
Alltag. Mikro-Entscheidungen, die
meist nur Sekunden dauern:
Dranbleiben oder abbrechen. Ansprechen
oder ausweichen. Den
Fokus halten oder sich ablenken lassen.
Den nächsten Schritt gehen –
oder sich erklären, warum es gerade
nicht passt.
Diese Mikro-Entscheidungen sind
ehrlich. Sie zeigen, wer sich selbst
führt – und wer sich führen lässt.
Wer beginnt, diese Momente bewusst
wahrzunehmen und zu gestalten,
gewinnt etwas Entscheidendes
zurück: Handlungsfähigkeit.
Momentum entsteht nicht durch
Motivation. Es entsteht durch Bewegung.
Im Leistungssport ist dieses Prinzip
selbstverständlich. Fortschritt
entsteht nicht durch einzelne Spitzenleistungen,
sondern durch konsequente
Entscheidungen unter Belastung.
Genau dieselbe Logik gilt im
Berufsleben. Organisationen sind so
leistungsfähig wie die Menschen, die
Entscheidungen treffen.
Führung scheitert selten an fehlender
Strategie oder Kompetenz. Sie
scheitert dort, wo innere Unklarheit
Entscheidungen ersetzt. Wo Gedanken
länger diskutiert werden als
notwendig. Wo Sicherheit wichtiger
wird als Verantwortung.
Mentale Klarheit ist deshalb kein
Wohlfühlthema. Sie ist eine Voraussetzung
für Leistung – im Sport,
im Unternehmen und im eigenen
Leben. //
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Mario Oberstrass ist Unternehmensberater,
Extremsportler und
Mentaltrainer mit Schwerpunkt auf
mentaler Klarheit, Entscheidungsstärke
und Handlungsfähigkeit unter
Druck. Er arbeitet mit ambitionierten
Menschen, Führungskräften
und Organisationen, die ihre Leistung
genau dann abrufen wollen,
wenn es darauf ankommt.
Als langjährige Führungskraft kennt
er Verantwortung, Zielkonflikte und
Leistungsdruck aus eigener Praxis.
Er weiß, wie schnell Entscheidungen
zur Belastung werden, wenn die innere
Klarheit fehlt. Genau hier setzt
seine Arbeit an: Dort, wo Denken
blockiert, Zögern überhandnimmt
und Leistung nicht mehr konsequent
umgesetzt wird.
Im 1:1-Coaching begleitet Mario
Oberstrass Menschen, die wissen,
was zu tun wäre, es aber nicht
nachhaltig umsetzen. Als Berater
unterstützt er Unternehmen dabei,
Blockaden zu lösen, Entscheidungsprozesse
zu schärfen und
Verantwortung wirksam zu leben
– pragmatisch, strukturiert und umsetzungsorientiert.
Als Extremsportler kennt er mentale
Belastung nicht nur aus der Theorie,
sondern aus Situationen, in denen
Ausreden keine Option sind. Seine
Arbeit ist klar, direkt und alltagstauglich
– ohne Motivationsfloskeln,
dafür mit spürbarer Wirkung.
Auf seiner Website stellt Mario
Oberstrass neben persönlichen
Coachings auch konkrete mentale
Werkzeuge, Online-Impulse und
kostenlose Übungen zur Verfügung,
mit denen Leser:innen sofort ins
Tun kommen können.
DU BIST GUT GENUG – Wie du aufhörst, dich zu
verbiegen, und beginnst, dir selbst zu genügen. Glaubenssätze
prägen dein Leben – aber du entscheidest,
ob sie dich begrenzen oder befreien.
MARIO OBERSTRASS
Das
KOMPASS-
Konzept
Jahrelang glaubst du, du müsstest „mehr“ sein: erfolgreicher,
schöner, angepasster, stärker. Doch tief in dir
schreit etwas: Reicht es nicht langsam? Dieses Buch
ist ein Weckruf für alle, die sich selbst wiederfinden
wollen – jenseits von Selbstoptimierungswahn und gesellschaftlichen
Erwartungen.
„Du bist gut genug“ geht unter die Haut, weil es dich
genau dort abholt, wo du am meisten zweifelst – an dir
selbst. Mit messerscharfer Ehrlichkeit, berührenden
Einsichten und praktischen Impulsen zeigt dir der Autor,
wie du die lähmenden Glaubenssätze deiner Kindheit
erkennst und überwindest. Du lernst, deinen Wert
nicht länger an Leistung, Anpassung oder Anerkennung
zu knüpfen – sondern ihn in dir selbst zu verankern.
Dieses Buch ist keine Anleitung zum Perfektsein – sondern
eine Einladung zur radikalen Selbstannahme. Es
ist dein Mutmacher, dein Spiegel und dein Werkzeugkoffer
für echte innere Freiheit.
Wie du durch kleine Veränderungen
Großes erreichst – und warum dein Uhrband
Bist du bereit, aufzuhören, dich selbst zu sabotieren –
und endlich anzufangen, dir selbst zu glauben?
deine Zukunft ändern kann
Alte Muster durchbrechen, mentale Stärke
aufbauen, nachhaltige Veränderung leben
Oberstrass DU BIST GUT GENUG
|Mario
MARIO OBERSTRASS
DU
BIST
GUT
GENUG
Warum du dich nicht länger mit weniger zufriedengeben
darfst – und endlich das Leben lebst, das du verdienst
Beide Titel sind überall im Buchhandel
erhältlich:
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ISBN 978-3991811619
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13
Warum Vorbeugen der stärkste
Gesundheitsfaktor ist
Neue Erkenntnisse aus Medizin und Lifestyleforschung zeigen,
wie Prävention unsere Lebensqualität nachhaltig verbessert.
Autorin: Andrea Tillinger
Immer mehr Menschen erkennen:
Viele Erkrankungen sind nicht
einfach Schicksal – sie entstehen,
weil Warnsignale übersehen oder
gesunde Routinen vernachlässigt
werden. Wer früh handelt, kann viel
gewinnen: mehr Energie, mehr Lebensqualität,
mehr selbstbestimmte
Jahre.
Was Prävention wirklich bedeutet
Prävention umfasst alle Maßnahmen,
die Krankheiten verhindern
oder ihren Verlauf abmildern – bevor
ernsthafte Beschwerden auftreten.
Dazu gehören Vorsorgeuntersuchungen,
Bewegung, Ernährung,
Stressmanagement und ein bewusster
Umgang mit Risiken. Sie vereint
körperliche und psychische Gesundheit
zu einem ganzheitlichen Ansatz.
Gesunde Routinen – unterschätzt,
aber unverzichtbar
Reicht ein gesunder Lebensstil aus?
Die Antwort ist eindeutig: Ja.
Regelmäßige Aktivität, ausgewogene
Ernährung, erholsamer Schlaf
und Stressregulation stärken das
Immunsystem, fördern die Regeneration
und wirken sich nachweislich
positiv auf Herz, Stoffwechsel
und mentale Gesundheit aus.
Natürlich spielt die Genetik eine
14
Rolle. Doch die moderne
Forschung zeigt: Gute
Gewohnheiten können
Risiken tatsächlich reduzieren,
selbst wenn eine
Vorbelastung besteht.
Longevity & Biohacking
– moderne Wege
zu mehr Lebensqualität
Der Begriff Longevity
beschreibt nicht bloß
ein längeres Leben, sondern vor allem
ein längeres gesundes Leben –
die sogenannte Healthspan. Die Basis
bleibt ein solider Lebensstil; viele
Menschen nutzen heute ergänzende
Methoden aus dem Biohacking:
optimierter Schlaf, Atemtechniken,
Kälte- und Wärmereize, bewusste
Ernährung oder digitale Tools zur
Körperanalyse.
Wichtig bleibt: Trends kritisch prüfen
und medizinisch relevante Themen
fachlich begleiten lassen.
Prävention im Alltag: Kleine
Schritte, große Wirkung
Schon einfache Veränderungen wirken
stark: ein täglicher Spaziergang,
kurze Übungseinheiten zu Hause,
frische Lebensmittel, bewusste Pausen
im Alltag.
Wer Prävention nicht als Pflicht, sondern
als Investition in sich selbst
betrachtet, erlebt schnell spürbare
Verbesserungen.
Gesundheitskompetenz – Wissen,
das schützt
Wer versteht, wie Gesundheit entsteht,
trifft bewusstere Entscheidungen.
Dazu gehört auch, sich eigenverantwortlich
mit komplementären
und naturheilkundlichen Ansätzen
auseinanderzusetzen – besonders
dann, wenn erste Symptome auftreten.
Solche Zeichen richtig zu erkennen
und einzuordnen erfordert Erfahrung
und ein ganzheitliches Verständnis
von Gesundheit. Dazu
zählen unter anderem gezielte Sauerstoffanwendungen,
Maßnahmen
zur Stärkung der Mitochondrien, die
Regulierung eines aus dem Gleichgewicht
geratenen inneren Milieus
sowie eine individuell abgestimmte
Entlastung und Entgiftung des Körpers.
Prävention beginnt dort, wo
Symptome nicht ignoriert, sondern
als wertvolle Hinweise verstanden
werden. //
KONTAKT
Über die Autorin:
Andrea Tillinger begleitet Menschen
dabei, Gesundheit langfristig zu
stärken. Sie ist diplomierte Krankenschwester,
Präventionsexpertin
und Mitgründerin des New Energy
Medical Center in Klagenfurt
Tel.: +43 (0) 660 345 37 05
Web: https://andrea-tillinger.com &
https://www.newenergymedicalcenter.com/
Fotos: sabinebiedermann.com | Lumena - shutterstock.com
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Leistungsfähigkeit, sondern wirkt
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15
Die Yogaphilosophie
In ihrer Essenz ein Werkzeug für innere Stabilität
Autorin: Kerstin Katzjäger-Giannakopoulos
Warum Langsamkeit, Wahrnehmung
und Regulation heute wichtiger
sind als Perfektion.
Die Welt ist laut. Nachrichten, Anforderungen
und Unsicherheiten
prägen den Alltag. Innere Unruhe,
Erschöpfung und ein dauerhaftes
Gefühl von Anspannung sind für
viele zu ständigen Begleitern geworden.
In diesem Kontext wächst das
Interesse an Methoden, die nicht
weiter antreiben, sondern stabilisieren.
Yoga wird oft als entspannend
beschrieben, doch seine Wirkung
geht tiefer. In seiner Essenz kann
Yoga ein Werkzeug für innere Stabilität
sein, besonders dann, wenn es
auf das Wesentliche reduziert wird.
Yoga jenseits von Leistung und
Perfektion
Viele Jahre wurde Yoga in der Öffentlichkeit
stark mit anspruchsvollen
Körperhaltungen und körperlicher
Leistungsfähigkeit verbunden.
Bilder perfekter Posen vermittelten
den Eindruck, Yoga sei vor allem etwas
für sehr bewegliche Menschen.
16
Dieser leistungsorientierte Zugang
erzeugt Druck und bewirkt genau
das Gegenteil von dem, was viele suchen.
Ruhe, Entlastung und innere
Ausgeglichenheit.
Zunehmend setzt sich wieder der ursprüngliche
Ansatz des Yoga durch.
Yoga wird wieder als Praxis der
Selbstwahrnehmung verstanden.
Nicht äußere Form steht im Mittelpunkt,
sondern das innere Erleben.
Anstelle ständiger Korrekturen tritt
die Einladung, den eigenen Körper
wahrzunehmen und ihm zu folgen.
Unterschiedliche körperliche, emotionale
und mentale Voraussetzungen
sind dabei kein Hindernis, sondern
der Ausgangspunkt der Praxis.
Yoga passt sich dem Menschen an,
nicht umgekehrt.
Warum Yoga vor allem das Nervensystem
anspricht
Ein zentrales Thema der Yogapraxis
ist das autonome Nervensystem.
Es steuert viele lebenswichtige Funktionen,
ohne dass wir bewusst Einfluss
darauf nehmen. Vereinfacht
besteht es aus einem aktivierenden
und einem beruhigenden Anteil. In
einem dauerhaft stressreichen Alltag
ist der aktivierende Teil häufig
überfordert. Der Körper verbleibt
im Alarmzustand, auch wenn keine
akute Gefahr besteht. Yoga setzt genau
hier an. Durch ruhige Bewegungen,
bewusste Atmung und Pausen
erhält das Nervensystem Signale
von Sicherheit.
Der Körper darf aus dem Dauerstress
herausfinden und in einen
Zustand von Ruhe und Regeneration
wechseln. Diese Regulation geschieht
nicht durch Anstrengung,
sondern durch bewusste Reduktion.
Langsamkeit als Gegenpol zu einem
überreizten Alltag
Langsamkeit ist in vielen Lebensbereichen
ungewohnt geworden. Auch
Bewegung und Sport sind häufig von
Schnelligkeit und Intensität geprägt.
Im Yoga kann Langsamkeit jedoch
eine zentrale Qualität sein.
Fotos: Kristine Kneis Fotografie
KÖRPER UND GEIST
Langsame, achtsame Bewegungen
geben dem Körper Zeit, Empfindungen
wahrzunehmen. Muskeln, Faszien
und Gelenke reagieren dabei
weniger auf Dehnung als auf Sicherheit.
Wenn Bewegungen ruhig ausgeführt
werden, entsteht Raum, um
zu spüren. Pausen werden nicht als
Unterbrechung, sondern als aktiver
Teil der Praxis verstanden.
Diese bewussten Momente der
Ruhe ermöglichen es dem Nervensystem,
sich neu zu orientieren und
Spannungszustände allmählich zu
regulieren.
Wenn Bewegung den Geist beruhigt
Durch achtsame Bewegung und bewusstes
Atmen entsteht ein Zustand
größerer Präsenz. Emotionen dürfen
wahrgenommen werden, ohne
überwältigend zu wirken. Gedanken
verändern sich dabei nicht durch
positives Denken, sondern als Folge
körperlich empfundener Sicherheit.
Innere Ruhe ist weniger ein Ziel als
ein Prozess, der sich einstellen kann,
wenn der Körper sich reguliert fühlt.
Sicherheit statt ständiger Korrektur
In diesem Zusammenhang gewinnt
auch traumasensibles Yoga an Bedeutung.
Trauma umfasst hier nicht
nur extreme Ereignisse, sondern
auch anhaltende Stress- und Überforderungserfahrungen.
Anstelle
klarer Vorgaben treten Einladungen.
Die Übenden entscheiden selbst,
wie intensiv sie praktizieren und ob
sie eine Haltung ausführen möchten.
Dieser Ansatz stärkt das Vertrauen
in den eigenen Körper und
fördert Selbstwahrnehmung. Traumasensibles
Yoga ist keine Therapie,
sondern eine achtsame Haltung, die
allen Menschen zugutekommt.
Yoga heilt nicht – es begleitet
Gerade im Gesundheitskontext ist
eine klare Abgrenzung wichtig. Yoga
ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische
Behandlung. Es
kann jedoch begleitend und unterstützend
wirken. Als regelmäßige
Praxis stärkt Yoga die Fähigkeit,
eigene Bedürfnisse wahrzunehmen
und auf innere Signale zu reagieren.
Yoga wirkt nicht, indem es Probleme
löst, sondern indem es einen stabilen
Rahmen schafft. In diesem Rahmen
können Körper und Geist zur
Ruhe kommen und sich neu ausrichten.
Weniger tun, mehr spüren.
Yoga muss nicht spektakulär sein,
um wirksam zu sein. Seine größte
Kraft liegt in der Reduktion. Weniger
Druck, weniger Leistung, weniger
Zielorientierung. Stattdessen rücken
Wahrnehmung, Langsamkeit und
Sicherheit in den Vordergrund.
In einer Zeit ständiger Reizüberflutung
kann Yoga zu einem stillen
Begleiter werden, zu einem Werkzeug
innerer Stabilität, das im Alltag
nachhaltig trägt. //
KONTAKT
Kerstin Katzjäger-Giannakopoulos
DI Yoga & Klangmeisterin
Tel.: +43 (0) 650 41 030 68
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Faaker See · Naturpark Dobratsch
Wie Gedanken und Gefühle den Körper
formen und umgekehrt
Autorin: Dipl.Ing. Martina Karner
Das Wohlbefinden hängt nicht nur
von Ernährung und körperlicher Gesundheit
ab, sondern auch von dem,
was einem täglich durch den Kopf
geht.
Körper und Psyche stehen in einem
ständigen Dialog, der entscheidend
für Stimmung, Leistungsfähigkeit
und Lebensqualität ist. Denn Gefühle
und Gedanken wirken nicht
nur im Inneren, sondern wirken unmittelbar
auf den Körper und das
Wohlbefinden. Gleichzeitig senden
körperliche Zustände Signale an das
Gehirn und wirken sich direkt auf
Stimmung, Leistungsfähigkeit und
mentale Gesundheit aus.
Gefühle hinterlassen körperliche
Spuren
Emotionen spiegeln sich im Körper
wider. Sie bleiben nicht abstrakt,
sondern verändern messbar biologische
Prozesse. Der Körper reagiert
unmittelbar auf das, was seelisch
erlebt wird. Negative Gefühle erzeugen
Muskelverspannungen, Anspannung
und hormonelle Veränderungen,
während positive Emotionen,
Entspannung und Regeneration
fördern. Angst aktiviert das autonome
Nervensystem und beschleunigt
den Puls. Der Blutdruck erhöht
sich und gleichzeitig werden nicht
lebensnotwendige Körperfunktionen
gedrosselt. Wut führt häufig zu
einer erhöhten Muskelspannung
und Ausschüttung von Adrenalin.
Traurigkeit wirkt langsamer, aber
nicht weniger deutlich. Sie äußert
sich häufig körperlich durch Magen-
oder Brustdruck, Erschöpfung
und Antriebslosigkeit. Auch die Verdauung
verlangsamt sich, weil der
parasympathische Teil des Nervensystems
weniger aktiv ist.
Gedanken steuern das Wohlbefinden
Gedanken sind keine neutralen Begleiter,
sie haben eine direkte Wirkung
auf den Körper. Anhaltendes
Grübeln, wiederkehrende Sorgen
oder auch dauerhafter Zeitdruck
signalisieren dem Nervensystem
eine ständige Bedrohung. Diese Daueraktivierung
hat Folgen. Der Körper
verharrt im Alarmzustand. Stressreaktionen
werden aufrechterhalten,
selbst ohne äußeren Anlass.
Herzfrequenz und Muskelspannung
bleiben erhöht und Müdigkeit entsteht,
weil ausreichend Erholungsphasen
fehlen. Reizbarkeit nimmt
zu, da das Nervensystem überlastet
ist. Die Belastung ist nicht nur mental,
sondern physisch durch körperliche
Beschwerden messbar. Umgekehrt
können positive Erwartungen
und Zuversicht entspannend wirken.
Der Körper beeinflusst die Psyche
Bewegung wirkt direkt auf die Psyche.
Sie steigert die Durchblutung
und regt die Ausschüttung von Botenstoffen
wie Endorphinen und
Serotonin an. Dadurch verbessert
sich die Stimmung, innere Spannungen
lösen sich und die mentale Leistungsfähigkeit
steigt. Bewegungsmangel
oder Schlafmangel wirken
gegenteilig und schwächen mentale
Gesundheit und emotionale Stabilität.
Ohne ausreichende Erholung
sinkt die psychische Belastbarkeit.
Konzentration und Reaktionsfähigkeit
nehmen ab, emotionale Reize
werden stärker wahrgenommen
und die Fähigkeit zur Selbstregulation
verringert sich. Gereiztheit, innere
Unruhe und das Empfinden von
Schmerz treten häufiger und stärker
auf. Auch die Ernährung beeinflusst
die mentale Gesundheit. Nährstoffe
liefern die Grundlage für die Produktion
von Hormonen und Neurotransmittern
und unterstützten Ausgeglichenheit,
Fokus und mentale
Belastbarkeit.
Mangelzustände oder Blutzuckerschwankungen
durch eine unausgewogene
Ernährung können
Stimmung, Aufmerksamkeit und
emotionale Stabilität beeinträchtigen.
Ein unterversorgter Körper
erhöht Stressreaktionen und negative
Gedankenmuster, weil körperliche
Signale in ständigem Austausch
mit dem Gehirn stehen.
Stress als Dauerzustand
Stress, Grübeln, negative Gedanken
oder auch ein voller Terminkalender
und ständige Erreichbarkeit erhöhen
kontinuierlich die innere Anspannung.
Dabei spielen Stresshormone
eine Schlüsselrolle. Stresshormone
wie Cortisol steuern zahlreiche Prozesse
im Körper und beeinflussen
den Stoffwechsel, das Immunsystem
und den Schlaf.
Foto: lzf - shutterstock.com
18
KÖRPER UND GEIST
Bei dauerhaftem Stress bleibt das
Nervensystem aktiviert und das
Stresshormon Cortisol wird dauerhaft
ausgeschüttet. Der Körper
passt sich zwar kurzfristig an die Belastung
an, langfristig hat das jedoch
negative Folgen. Das Immunsystem
wird geschwächt, Entzündungsprozesse
nehmen zu, und auch die
mentale Ebene leidet.
Grübeln und Sorgen aktivieren denselben
Stressmechanismus wie
körperliche Anspannung. Selbst im
Ruhezustand bleibt der Organismus
auf Stand-by, was zu Müdigkeit,
Reizbarkeit und emotionaler
Erschöpfung führt.
Achtsamkeit als Schnittstelle
Ernährung liefert uns zwar die notwendige
Energie für körperliche
Funktionen, doch auch Gedanken
und mentale Prozesse bestimmen,
wie diese Energie genutzt wird. Einstellungen,
Erwartungen und innere
Haltung beeinflussen direkt Stimmung,
Motivation, geistige Leistungsfähigkeit
und Lebensqualität.
Der Mensch funktioniert nicht als
getrennte Einheit aus Körper und
Psyche. Stattdessen bestehen ständige
Rückkopplungen zwischen physischen
Signalen, Gedanken und Gefühlen.
Wer dieses Zusammenspiel
versteht und bewusst durch Achtsamkeit
steuert, kann seine mentale
Gesundheit nachhaltig stärken.
Achtsamkeit ermöglicht die bewusste
Wahrnehmung von körperlichen
und mentalen Symptomen, ohne sie
zu bewerten oder zu verdrängen.
Durch diese bewusste Aufmerksamkeit
lassen sich Zusammenhänge
zwischen körperlichen Reaktionen
und mentalen Zuständen erkennen
und darauf gezielt mit Bewegung,
Schlaf, Ernährung und Lebensstilanpassungen
reagieren. Gesundheit
beginnt daher nicht nur auf dem Teller,
sondern auch im Kopf. //
Buch: Gebrochen aber nicht
verloren
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19
Zwischen Alarm und Erholung: Die unterschätzte
Macht des Nervensystems
Stress – mehr als nur ein Gefühl
Stress ist längst kein Randphänomen
mehr. Er ist zum ständigen
Begleiter unseres Alltags geworden
– oft unbemerkt, leise, schleichend.
Was viele nicht wissen:
Stress ist kein rein psychisches Problem.
Er ist ein hochkomplexer neurobiologischer
Zustand, der tief in
unseren Körper eingreift.
Schon wenige Minuten akuter Stress
verändern messbar die Aktivität bestimmter
Hirnareale. Der Körper
schaltet in den Überlebensmodus
(fight-flight-freeze). Adrenalin und
Cortisol werden ausgeschüttet,
Herzfrequenz und Muskelspannung
steigen, das Immunsystem
fährt kurzfristig herunter. Was evolutionär
sinnvoll war, wird heute
zur Belastung – denn unser Gehirn
unterscheidet kaum zwischen realer
Gefahr und Stress.
20
Ein überraschender Fakt: Das Gehirn
reagiert auf ungelöste mentale Konflikte
ähnlich wie auf körperliche Bedrohungen.
Ein ungelöster Konflikt,
Zeitdruck oder ständige Reizüberflutung
aktivieren dieselben Stressnetzwerke
wie Flucht- oder Kampfreaktionen.
Und genau hier beginnt
das Problem.
Wenn Stress das Gehirn umbaut
Chronischer Stress hinterlässt Spuren
– nicht nur gefühlt, sondern
strukturell. Neurowissenschaftliche
Untersuchungen zeigen, dass anhaltende
Stressbelastung die Neuroplastizität
des Gehirns verändert.
Besonders betroffen sind drei zentrale
Bereiche:
• Amygdala: Sie wird überaktiv –
wir reagieren schneller gereizt,
ängstlich oder emotional.
• Hippocampus: Zuständig für
Gedächtnis und Regeneration –
kann unter chronischem Stress
zu strukturellen Schäden wie Volumenverlust
führen.
• Präfrontaler Cortex: Verantwortlich
für Fokus, Planung und rationale
Entscheidungen – seine
Aktivität nimmt ab.
Das erklärt, warum gestresste Menschen
oft sagen: „Ich funktioniere
nur noch“, „Ich kann nicht mehr klar
denken“ oder „Ich komme innerlich
nicht zur Ruhe“. Der Körper ist da –
aber das Nervensystem steht dauerhaft
unter Strom.
Wenn wir über längere Zeit unter
Stress stehen, bleibt unser Nervensystem
in einem Zustand erhöhter
Alarmbereitschaft. Die stressverarbeitenden
Bereiche im Gehirn sind
aktiver, während die beruhigenden,
regenerationsfördernden Anteile –
insbesondere der über den Vagusnerv
vermittelte Parasympathikus –
schwerer in den Vordergrund treten
können.
Foto: Krakenimages.com - stock.adobe.com
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KÖRPER UND GEIST
Dadurch fällt es dem Körper oft
schwerer, wirklich in Entspannung,
tiefe Regeneration, gesunden Schlaf
oder eine stabile Verdauung zu finden.
Manchmal bleibt selbst im
Schlaf eine unterschwellige innere
Anspannung bestehen – das Nervensystem
ist dann nicht vollständig
im Ruhemodus, sondern weiterhin
wachsam.
Die Haut – ein unterschätzter
Schlüssel zur Stressregulation
Während viele Stressansätze beim
Denken ansetzen, rückt die Forschung
zunehmend einen anderen
Zugang in den Fokus: den Körper.
Genauer gesagt: die Haut als sensorisches
Organ.
Die Haut ist direkt mit dem zentralen
Nervensystem verbunden. Millionen
von Rezeptoren nehmen Druck, Berührung
und feine Muster wahr und
leiten diese Informationen ans Gehirn
weiter – schneller als bewusste
Gedanken. Genau hier liegt ein entscheidender
Hebel: Das Nervensystem
kann über sensorische Reize
reguliert werden, ohne dass der Verstand
„mitarbeiten“ muss.
Ein erstaunlicher Fakt aus der Neuroforschung:
Bestimmte taktile Reize
können die Aktivität des Vagusnervs
erhöhen, also der Nerv, der maßgeblich
für Entspannung, Herzratenvariabilität
und emotionale Stabilität
verantwortlich ist. Das Gehirn erhält
dabei eine klare Botschaft: Gefahr
vorbei. Entspannung erlaubt.
Super Patch PEACE – wenn Ruhe
wieder erlernbar wird
An diesem Punkt knüpft die Super
Patch-Technologie an. Wie bereits
aus der vorherigen Ausgabe bekannt,
nutzt Super Patch keine Inhaltsstoffe,
sondern arbeitet mit
vibrotaktilen Mustern, die von der
Haut gelesen und vom Gehirn entschlüsselt
werden – vergleichbar mit
der Blindenschrift.
Das Super Patch PEACE wurde speziell
für die Regulation von Stress
und innerer Unruhe entwickelt. Sein
Muster ist darauf ausgelegt, neuronale
Netzwerke anzusprechen, die
mit emotionaler Balance, Entspannung
und parasympathischer Aktivität
verbunden sind.
Was viele Anwender überrascht:
Der Effekt entsteht nicht durch Unterdrückung
von Stress, sondern
durch Neuorientierung des Nervensystems.
Das Gehirn lernt wieder,
zwischen Anspannung und Entspannung
zu unterscheiden – eine Fähigkeit,
die bei chronischem Stress oft
verloren geht.
Erfahrungsberichte beschreiben:
• schnelleres inneres Abschalten
• tieferer, erholsamerer Schlaf
• mehr Gelassenheit in herausfordernden
Situationen
• •das Gefühl, wieder „bei sich anzukommen“
Und das ganz ohne Medikamente,
ohne Müdigkeit, ohne Abhängigkeit.
Fazit: Stress ist kein Zeichen von
Schwäche – sondern ein Signal!
Stress zeigt uns nicht, dass wir versagen.
Er zeigt, dass unser Nervensystem
zu lange allein gelassen wurde.
Moderne Neurotechnologie eröffnet
heute neue Wege, diesen Kreislauf
zu durchbrechen – sanft, nicht-invasiv
und im Einklang mit der natürlichen
Funktionsweise des Gehirns.
Das Super Patch PEACE ist kein Ersatz
für Therapie oder medizinische
Behandlung. Aber es kann ein wertvolles
Tool sein, um dem Körper wieder
das zu ermöglichen, was er von
Natur aus kann: Regulieren. Loslassen.
In Balance kommen.
Gerade in einer Zeit, in der äußere
Reize kaum weniger werden, wird innere
Ruhe zur wertvollsten Ressource
unserer Gesundheit.
Vielleicht beginnt echte Entspannung
nicht im Kopf – sondern auf
der Haut. //
KONTAKT
Kerstin Stern
Unabhängige Vertriebspartnerin der
Super Patch Company
Sie möchten die Super Patches
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Fragen?
Kerstin Stern, unabhängige Vertriebspartnerin
der Super Patch
Company, steht Ihnen jederzeit für
Fragen rund um die Super Patches
zur Verfügung.
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21
Autorin: Gerdien Emmen
Wasser ist der Turbo für
unser Wohlbefinden
Zum Wohl! Mit Wasser stößt man
nicht an? Pustekuchen – Wasser
wird im Alltag unterschätzt und ist
überraschend wirkungsvoll.
Kaum etwas hat so großen Einfluss
auf das tägliche Wohlbefinden wie
Wasser. Wer Wasser nicht nur als
Getränk, sondern als Teil der täglichen
Versorgung betrachtet, merkt
schnell, dass Trinken mehr ist als
nur eine Gewohnheit.
Schon der erste Schluck liefert eine
klare Rückmeldung. Schmeckt Wasser
angenehm, wird es automatisch
häufiger getrunken. Schmeckt es
schwer oder unangenehm, bleibt
das Glas oft stehen.
Verdauung. Zwischendurch
kann
es helfen, Müdigkeit
zu reduzieren,
die oft fälschlich
anderen Ursachen
zugeschrieben
wird.
Wasser hält Abläufe
stabil
Im Körper übernimmt
Wasser
mehrere Aufgaben
gleichzeitig. Es hält das Blut
fließfähig, ermöglicht den Transport
von Nährstoffen und unterstützt
den Abtransport von Stoffwechselprodukten.
Ausreichendes Trinken
hilft dem Körper, diese Prozesse stabil
aufrechtzuerhalten.
Ohne Flüssigkeit keine Beweglichkeit
Gelenke, Muskeln und Bandscheiben
bestehen zu großen Teilen aus
Wasser. Es wirkt als natürliches
Schmiermittel und hilft, Belastungen
abzufedern. Wird zu wenig getrunken,
kann sich das langfristig auf die
Beweglichkeit und Regenerationsfähigkeit
auswirken.
Leichtes, gut schmeckendes Wasser
wird häufiger getrunken und unterstützt
die Abläufe im Körper.
Tipps für den Alltag
Morgens:
Ein Glas lauwarmes Wasser nach
dem Aufstehen hilft der Verdauung
in Gang zu kommen.
Mittags vor dem Essen:
Ein Glas Wasser vor der Mahlzeit reduziert
den Heißhunger.
Nachmittags:
Ein Glas Wasser unterstützt die Konzentration
und hilft, das typische
Mittagstief zu überwinden.
Abends:
Ein Glas Wasser vor dem Schlafengehen
gibt dem Körper die Kraft,
sich gut über Nacht zu entgiften.
Zum Wohl! //
Regelmäßigkeit schlägt Menge
Im Alltag wird Trinken häufig aufgeschoben.
Morgens wenig, tagsüber
kaum, abends viel. Für den Körper
ist dieses Muster wenig hilfreich. Er
arbeitet zuverlässiger, wenn Wasser
regelmäßig zur Verfügung steht.
Kleine Schlucke über den Tag verteilt
entlasten den Kreislauf und unterstützen
Konzentration und Leistungsfähigkeit.
Ein Glas Wasser nach dem Aufstehen
gleicht den nächtlichen Flüssigkeitsverlust
aus. Vor dem Essen
getrunken, unterstützt Wasser die
Auch der Kopf profitiert
Das Gehirn reagiert empfindlich auf
Flüssigkeitsmangel. Schon geringe
Defizite können Aufmerksamkeit
und Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen.
Ein Glas Wasser kann hier oft
schneller unterstützen als eine kurze
Pause oder ein Kaffee.
Nicht jedes Wasser wirkt gleich
Neben der Menge spielt auch die
Qualität eine Rolle. Wasser unterscheidet
sich in Zusammensetzung,
Mineralisierung und Belastung.
Diese Unterschiede beeinflussen,
wie angenehm Wasser getrunken
wird.
KONTAKT
Gerdien Emmen
Autorin Happy 2
O, warum Wasser
glücklich macht
Trinkwasserberaterin
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Sun & Style Villach
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Sun & Style Villach ist Ihr ansprechendes
Studio, das sich auf Gesundheitsförderung
und Wohlbefinden
spezialisiert hat.
Wir bieten eine exklusive Auswahl
an hochmodernen Geräten, darunter
einem medizinischen Beckenbodensessel,
ein Infrarotfahrrad, ein
Solarium und eine Gewichtsreduktionsmöglichkeit
im Liegen.
Unser Ziel ist es, durch erstklassige
Dienstleistungen Ihr Wohlbefinden
zu verbessern.
Abnehmen im Liegen
Abnehmen im Liegen arbeitet mit
moderner Technologie, die es ermöglicht,
ohne Anstrengung ganz
entspannt abzunehmen.
Ärzt:innen empfehlen diese innovative
Methode, um die Muskulatur zu
stärken – ganz ohne Anstrengung.
Durch die Kombination aus Ultraschall,
Wärme und Muskelstimulation
werden Fettzellen aktiviert, der
Stoffwechsel angeregt und Giftstoffe
ausgeschieden. Gleichzeitig unterstützt
die angenehme Muskelstimulation
den Aufbau der Muskulatur,
wodurch der Grundumsatz gesteigert
wird.
Das Ergebnis: Nachhaltige Fettverbrennung,
mehr Wohlbefinden und
sichtbare Ergebnisse – ganz ohne
Diät oder Jo-Jo-Effekt.
Infrarottraining
Das Infrarotrad bietet zahlreiche gesundheitliche
Vorteile und wird von
Ärzt:innen zur Unterstützung des
allgemeinen Wohlbefindens empfohlen.
Es ermöglicht Abnehmen
in Rekordzeit und fördert eine erhöhte
Ausscheidung von Giftstoffen
aus dem Körper. Zudem sorgt die
Wärme für eine Entspannung der
Muskulatur und wirkt entzündungshemmend.
Durch die Anregung des
Stoffwechsels wird die Fettverbrennung
unterstützt, während das Immunsystem
gestärkt wird.
Medizinischer Beckenbodenstuhl
Mediziner:innen empfehlen ihn
als nicht-invasive Methode zur
Stärkung des Beckenbodens und
zur Behandlung von Inkontinenz.
Durch elektromagnetische Wellen
werden Muskelkontraktionen ausgelöst,
die mit normaler Gymnastik
kaum erreichbar sind. Die Anwendung
ist schmerzfrei und zeigt bei
Harn-, Stuhl- und Belastungsinkontinenz
sowie zur Regeneration nach
Schwangerschaften sehr gute Ergebnisse.
Eine gestärkte Beckenbodenmuskulatur
verbessert die Lebensqualität
deutlich – Beschwerden
können gelindert oder sogar behoben
werden.
Solarium
Ein maßvoller Solarium Besuch kann
positive Effekte auf den Körper haben.
Durch die UV-B-Strahlung wird
im Körper die Vitamin-D3-Synsthese
angeregt – ein wichtiger Prozess
für Knochen, Muskeln und das Immunsystem,
da Vitamin D die Kalziumaufnahme
unterstützt. Viele
Menschen berichten von einer verbesserten
Stimmung und einem
Gefühl von Wärme und Entspannung,
besonders in den dunkleren
Monaten. Wichtig ist eine bewusste
Nutzung, um die positiven Effekte zu
genießen und die Haut zu schützen.
//
KONTAKT
Sun & Style Villach
Ossiacherzeile 39
9500 Villach
Telefon:
+43 (0) 664 357 21 88
Mail:
sunandstyle-villach@outlook.com
23
Wertvolle Wildkräuter
Detox sanft und gesund
Autorin: Sabine Häberlein
Seit Jahren gilt Detox als Garant
für mehr Energie und bessere Leistungsfähigkeit
sowie als „Reset“ für
den Körper.
Wer sich zwischen Saftkuren, Tees,
Pulvern und Fastenprogrammen orientieren
möchte, steht oftmals vor
widersprüchlichen Aussagen. Dieser
Artikel erklärt, was Detox tatsächlich
bedeutet, wie Entgiftung funktioniert
und welche Maßnahmen sinnvoll
unterstützen können.
Was ist detoxen?
Detox bedeutet wörtlich übersetzt
„Entgiftung“. Der Körper soll von
schädlichen Stoffen befreit werden.
Der Fastende verzichtet bewusst
auf bestimmte Lebensmittel und Inhaltsstoffe.
Die strengste Detox–Kur ist das Fasten.
Dabei lässt der Kurteilnehmer
alle festen Nahrungsbestandteile
weg. Er trinkt lediglich Gemüsebrühe
und ein Glas Saft am Tag. Der
24
Körper ist tagtäglich verschiedensten
Schadstoffen ausgesetzt: Medikamente,
Nikotin, Alkohol, Umweltgifte
oder eine einseitige Ernährung.
Eine gezielte Unterstützung – besonders
bei einer ungesunden Lebensweise
– kann sinnvoll sein.
Die Entgiftungsorgane des Körpers
Das Entgiftungssystem des Organismus
arbeitet wie ein präzises Uhrwerk.
Verschiedene Organe arbeiten
wie Zahnrädchen zusammen.
Die Leber
Das zentrale Entgiftungsorgan ist
die Leber. Sie filtert Schadstoffe aus
dem Blut, wandelt sie um, sodass sie
über Darm und Nieren ausgeleitet
werden können.
Bitterstoffe unterstützen die Leber.
Sie kommen in verschiedenen Gemüsearten
wie etwa im Zuckerhut,
Endiviensalat, Chicorée oder Radicchio
vor. Auch Wildkräuter wie Mariendistel,
Wermut oder Tausendgüldenkraut
sind reich an Bitterstoffen.
Der Darm
Er spielt eine wichtige Rolle bei
der Entgiftung. Eine ayurvedische
Bauchmassage mit Sesamöl – im
Uhrzeigersinn ausgeführt – bringt
den Darm auf Vordermann und ist
äußerst wohltuend.
Tipp: Erwärmtes Öl ist besonders
angenehm.
Pausen zwischen den Mahlzeiten
fördern die Gesundheit nicht nur
während der Detox-Phase, sondern
das ganze Jahr über.
Kleine Portionen und ausreichend
Bewegung aktivieren den Darm zusätzlich.
Die Nieren
Die Nieren sondern Giftstoffe ab
und schleusen sie aus dem Körper.
Fotos: Oliver Hoffmann | Sebastian Duda - shutterstock.com
ERNÄHRUNG UND
KULINARIK
Heilkräuter–Tees wie Brennnessel–,
Goldruten– oder Birkenblättertee
haben eine entwässernde Wirkung
und unterstützen die Nierenfunktion.
Die Lunge
Tiefes Atmen massiert die Verdauungsorgane
und unterstützt die Entgiftung.
Die Haut
Beim Schwitzen leitet die Haut
Schadstoffe aus dem Körper. Bewegung
oder auch Saunagänge fördern
diesen Prozess.
Die Lymphe
Bestimmte Wildkräuter wie Löwenzahnwurzeln,
Steinkleeblätter oder
Ringelblumenblüten sorgen für einen
guten Lymphfluss.
Motive für das Detoxen
Vor einer Detox–Kur sollten Sie sich
überlegen, was Sie erreichen möchten:
• Fühlen Sie sich abgeschlagen und
energielos?
• Sind Sie ständig müde?
• Haben Sie häufig Erkältungen?
• Möchten Sie einen Neuanfang?
• Wollen Sie sich leichter und unbeschwerter
fühlen?
• Möchten Sie Ihre Konzentration
auf etwas Neues richten?
In vielen Fällen kann eine Detox–Kur
sinnvoll sein.
Detoxen ist nicht die richtige Wahl,
wenn man abnehmen möchte. Der
Fastende verliert zwar an Gewicht –
dabei handelt es sich um Wassereinlagerungen,
diese würden nach der
Kur wieder zurückkommen.
Eine Detox-Kur kann der Beginn
einer nachhaltigen Ernährungsumstellung
sein.
Achtung bei extremen Fastenkuren
über einen Zeitraum von zwei
bis drei Wochen! Der Grundumsatz
sinkt – wie bei Crash-Diäten, danach
droht der bekannte Jo-Jo-Effekt.
Detox-Variationen
Detox kann bequem zu Hause
durchgeführt werden, entweder allein
oder in einer Gruppe. Im Internet
tummeln sich verschiedene
dieser Gruppen, denen man sich anschließen
kann, was das Vorhaben
oft erleichtert.
Mögliche Formen des Detox:
• Verzicht auf bestimmte Lebensmittel
wie Süßigkeiten, Kaffee,
Alkohol, tierische Produkte oder
Milchprodukte
• Ayurveda-Detox mit Kitchari
• Basenfasten
• Verzicht auf Zigaretten, Zigarren &
Co
• Einschränkung oder gar Verzicht
auf Fernsehkonsum oder soziale
Medien (Digital Detox)
Das Begleitprogramm
Was in jedem Fall sinnvoll ist: nicht
nur an den Ernährungsgewohnheiten
etwas zu ändern, sondern auch
den Alltag reduzierter zu gestalten,
auf den Körper zu hören und zur
Ruhe kommen. So wirkt das Detoxen
ganzheitlich.
Heilfasten nur unter Anleitung
Reine Fastenkuren, wie
das klassische Heilfasten
mit Gemüsebrühe am Mittag
und einem Glas Saft
am Abend sollten nur mit
entsprechender Erfahrung
oder unter Anleitung in
einer Fastengruppe durchgeführt
werden.
Wichtig: Für eine erfolgreiche und
gesunde Fastenkur ist eine Vorbereitungszeit
ebenso wichtig wie eine
langsame Aufbauphase danach. Ein
zu schneller Wechsel wieder zu fester
Nahrung kann zu Kreislaufproblemen
führen. Der Austausch und
die Unterstützung in erfahrenen
Fastengruppen können hier sehr
hilfreich sein.
Wer sich eine Auszeit gönnt und die
Kur in einem Hotel oder Kurheim
durchführt, profitiert zusätzlich von
professioneller Betreuung, Bewegungsangeboten
sowie der Möglichkeit,
sich ganz auf die eigene Gesundheit
zu konzentrieren.
Detox kann also ein sinnvoller Einstieg
in bewusstere Lebensgewohnheiten
sein, sofern die Maßnahmen
maßvoll, gut vorbereitet und individuell
angepasst erfolgen. Nicht der
radikale Verzicht, sondern die gezielte
Entlastung des Körpers steht
dabei im Vordergrund. Richtig umgesetzt,
stärkt Detox das Wohlbefinden
und trägt zu langfristiger Gesundheit
bei. //
KONTAKT
Sabine Häberlein
Diplom-Ökotrophologin und Wildkräuterexpertin
Mit Genuss zur Leichtigkeit - Abnehmprogramme
für Frauen, die
mit ihrem Gewicht nicht zufrieden
sind.
Tel: +49 (0) 151 24 15 31 04
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25
Gründer und Produktentwickler Martin Molidor (links) und Geschäftsführer Roland Eder (rechts)
Genuss ohne Zuckerzusatz
So kam es zur Entstehung von Schokamoli
Was tun, wenn man Süßes liebt,
aber der eigene Körper irgendwann
nicht mehr
mitspielt?
Für Martin Molidor, Bundesliga-
Volleyballspieler und Gründer von
Schokamoli, begann genau hier die
Suche nach einer Alternative. Über
Jahre hinweg zählten Süßigkeiten
zum Alltag – sie waren zur Selbstverständlichkeit
geworden. Doch im
Laufe der Zeit folgten gesundheitliche
Probleme, die ihn zwangen, seine
Ernährung grundlegend zu hinterfragen.
Der völlige Verzicht auf Süßes erwies
sich jedoch nicht als realistisch umsetzbare
Lösung. Also entstand eine
andere Idee: Warum nicht einen
Snack entwickeln, der schmeckt,
26
aber ernährungsphysiologisch deutlich
durchdachter ist?
Ein Snack mit Substanz
Es sollte kein klassischer Schokoriegel
sein, sondern ein proteinreicher
Nussriegel ohne Zuckerzusatz. Produziert
wird in Zusammenarbeit mit
einem Lohnhersteller in Oberösterreich.
Die Fertigung erfolgt weiterhin
in Handarbeit.
Der Fokus liegt auf hochwertigen
Proteinquellen, einem hohen Nussanteil
und wenig Kohlenhydraten.
Die Proteinriegel gibt es in verschiedenen
Geschmacksrichtungen:
dunkle Schoko-Mandel, Salz-Erdnuss,
Vanille-Mandel, Lebkuchen-
Mandel, Schoko-Haselnuss und
Heidelbeere-Cashew. Das Produktportfolio
umfasst neben den Proteinriegeln
auch schmackhaftes Proteinpulver
mit höchster biologischer
Wertigkeit und ganz neu im Sortiment
finden sich die Schoka-Crispies
– ein protein- und nussreiches Frühstück
als idealer Start in den Tag.
Protein trägt laut Europäischer Behörde
für Lebensmittelsicherheit
(EFSA) zur Erhaltung von Muskelmasse
bei und unterstützt zahlreiche
physiologische Prozesse, darunter
Gewebeaufbau und -reparatur.
Während die klassischen Referenzwerte
für Erwachsene bei 0,8 g Protein
pro Kilogramm Körpergewicht
liegen, zeigen neuere Untersuchungen,
dass insbesondere aktive Menschen
und ältere Personen von einer
höheren Zufuhr im Bereich von 1,2–
1,6 g pro Kilogramm Körpergewicht
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ERNÄHRUNG UND
KULINARIK
profitieren – etwa zur Unterstützung
der Muskelmasse im Alter (Stichwort
Sarkopenie; sie bezeichnet den
altersbedingten Abbau von Muskelmasse
und - kraft).
Gleichzeitig ist klar: Ein Proteinriegel
ersetzt keine ausgewogene Ernährung.
Er kann jedoch helfen,
typische Alltagssituationen besser
zu gestalten – etwa das Nachmittagstief
im Büro oder den schnellen
Snack zwischen Terminen.
Alltag statt Extrem
Schokamoli positioniert sich bewusst
nicht als Bodybuilding-Produkt.
Die Idee ist vielmehr, eine realistische
Alternative zu klassischen
Süßwaren anzubieten. Ein Blick auf
handelsübliche Schokoriegel zeigt:
Häufig bestehen sie zu einem erheblichen
Anteil aus Zucker.
Die Weltgesundheitsorganisation
(WHO) empfiehlt hingegen, die freie
Zuckerzufuhr möglichst unter 10 %
der täglichen Energiezufuhr zu halten
– idealerweise unter 5 % (das
sind umgerechnet unter 25 g Zucker
pro Tag für eine durchschnittliche
schwere Person, was in etwa einer
halben 0,5 Literflasche Cola oder
einem Snickers-Riegel entspricht).
Vor diesem Hintergrund verstehen
sich die Produkte als bewusste Wahl
für Menschen, die nicht vollständig
auf Süßes verzichten möchten, aber
ihre Zuckerzufuhr reduzieren wollen.
Statt rascher Blutzuckerspitzen
durch hohe Zuckeranteile setzen
die Produkte auf eine
Kombination aus
Protein und Nüssen,
die u. a. zu einer längeren
Sättigung beitragen.
Von der Einzelidee
zur GmbH
Im September 2025
traf Martin Molidor
auf Roland Eder, diplomierter
Gesundheits-
und Personal
Trainer. Auch er hatte
die Produkte bereits
getestet – aus
reinem Interesse.
Seine Rückmeldung
war eindeutig: Geschmack
und Verträglichkeit
überzeugten
insbesondere als Alternative
zu stark zuckerhaltigen
Snacks
und anderen handelsüblichen Proteinprodukten.
Aus diesem Austausch entwickelte
sich mehr als nur eine Kooperation.
Seit Dezember 2025 führen beide
das Unternehmen Schokamoli als
GmbH weiter. Während Martin weiterhin
für Produktentwicklung und
Markenidee steht, übernimmt Roland
die strategische Geschäftsführung.
Das gemeinsame Ziel: Genussprodukte
zu entwickeln, die sich in einen
modernen, gesundheitsbewussten
Lebensstil integrieren lassen – ohne
moralischen Zeigefinger, aber mit
klarer Verantwortung.
Langfristig soll das Angebot weiter
ausgebaut werden – unter anderem
in Richtung betrieblicher Gesundheitsförderung
und alltagstauglicher
Snacklösungen für unterschiedliche
Zielgruppen. //
„Getreu unserem Motto ‚Geschmack,
der UP-hebt‘, möchten wir dich einladen,
unsere Produktpalette kennenzulernen.“
Roland Eder (Geschäftsführer)
KONTAKT
Schokamoli GmbH
Metnitztalweg 6
9061 Klagenfurt-Wölfnitz
Tel.: +43 (0) 676 979 32 82
Mail: info@schokamoli.com
www.schokamoli.com
27
Das eigene Naturell erkennen
Ein Schlüssel für nachhaltige berufliche Zufriedenheit
Autorin: Sandra Schlicke, BSc, MBA
In einer Welt, in der berufliche Anforderungen,
technologische Veränderungen
und Leistungsdruck stark
zunehmen, suchen viele Menschen
nach einem Kompass, der ihnen
Orientierung und Zufriedenheit im
Beruf gibt.
Während früher vor allem äußere
Faktoren wie Gehalt, Arbeitsplatzsicherheit
oder Status entscheidend
waren, rückt heute vor allem die
Lebensqualität, Selbstbestimmung
und gesundes Arbeiten in den Mittelpunkt.
Dahinter steht vor allem
die Frage, ob ein Mensch einen Job
hat, der wirklich zu ihm passt, oder
ob er Rollen spielt, die ihm langfristig
Energie entziehen.
Wer sein Naturell erkennt und beruflich
berücksichtigt, legt die Basis für
nachhaltige Zufriedenheit, Resilienz
28
und gesunde Leistungsstärke.
Das eigene Naturell als Kompass
Unter „Naturell“ versteht man die
Summe aus individuellen Bedürfnissen,
Stärken, Arbeitsweisen und
Werten, die einen Menschen charakterisieren.
Lebt man seinem Naturell
entsprechend, so ist man klar, authentisch
und wirkungsvoll mit sich,
seinen Bedürfnissen, Grenzen und
seinem Umfeld.
Das Naturell zeigt, wie jemand Dinge
angeht, was ihn antreibt und woraus
er Energie schöpft. Es ist relativ stabil,
wenngleich veränderbar durch
Lebenserfahrungen und individuelle
Persönlichkeitsentwicklung.
Leider werden frühe Interessen und
Talente durch Erwartungen von Familie,
Schule, Arbeitsmarkt oder gesellschaftliche
Normen überlagert.
Und genau damit zerfallen zufriedenstellende
berufliche Laufbahnen.
Warum berufliche Zufriedenheit
eng mit dem eigenen Naturell verbunden
ist
Nach aktueller arbeitspsychologischer
Forschung entsteht berufliche
Zufriedenheit vor allem durch die
sogenannte Job-Passung. Oft wird
auch von einem Person-Job-fit gesprochen.
Gemeint ist die Übereinstimmung
zwischen dem, was ein Mensch beruflich
braucht und kann, und dem,
was ein Job bietet und verlangt.
Wenn die Passung hoch ist, steigt die
Wahrscheinlichkeit von intrinsischer
Motivation und damit langfristiger
Bindung an den Arbeitgeber.
Foto: lassedesignen - shutterstock.com
LIFESTYLE
Wenn sie niedrig ist, zeigen sich die
Folgen in Erschöpfung, diffuse Unzufriedenheit,
Leistungsabfall oder
innere Kündigung.
Unzufriedenheit entsteht schleichend
und ist nicht greifbar. Oft liegt
es daran, dass die berufliche Rolle
nicht dem eigenen Naturell entspricht.
Wenn das Naturell nicht zum Job
passt
Oft liegt es nicht an Kompetenzen,
Talenten oder dem Unternehmen
an sich, sondern vielmehr an der
falschen Job-Passung. Das beginnt
damit, dass eigene Bedürfnisse unklar
sind, Stress und Druck ehrliche
Reflexion verhindern und Unternehmen
nicht immer transparent und
klar der eigenen Unternehmenskultur
entsprechen.
Zum Beispiel kann ein kreatives,
nach Autonomie strebendes Naturell
unter starren Strukturen und
Kontrolle leiden. Ein introvertierter
Mensch wiederum fühlt sich in einem
Bereich, der kommunikationsintensiv
ist nicht wohl und leidet
ebenfalls. Die Folge sind Überlastungssymptome
und ein hoher Grad
der Unzufriedenheit.
Wie man sein Naturell erkennt
Das Erkennen des eigenen Naturells
ist ein Prozess und erfordert ehrliche
Selbstreflexion.
• Welche Aufgaben geben Energie
und welche Aufgaben rauben
Energie?
• Welche Rolle fühlt sich stimmig
an?
• Welches Umfeld oder welche Unternehmenskultur
ist stimmig?
• Welche beruflichen Bedürfnisse
müssen erfüllt sein und welche
Rahmenbedingungen sind dafür
notwendig?
Es ist wichtig, herauszufinden, welche
Kompetenzen man wirklich hat.
Dabei geht es nicht um die Fakten
aus dem Lebenslauf, sondern um
Tätigkeiten, Aufgaben und Talente,
die ganz selbstverständlich sind und
die man wirklich gern übernimmt.
Manchmal hilft ein Blick auf Hobbies,
Interessen oder Aufgaben, die
auch Teil der Freizeit sind.
Außerdem sollte man sich Gedanken
darüber machen, welche Faktoren
absolute Priorität haben und
welche Kompromisse für die jeweilige
Lebensphase gefordert sind.
Herausforderungen können gut gemeistert
werden, wenn man das Ziel
kennt und sich über die Kompromisse
im Klaren ist.
Wie das Naturell berufliche Zufriedenheit
ermöglicht
Kennt man sein Naturell, entstehen
drei wichtige Hebel, die für die berufliche
Zufriedenheit relevant sind:
1. Mehr Selbstwirksamkeit durch
Gestaltungsoptionen statt Anpassung
Man erkennt, welche Aufgaben, Umgebungen
und Arbeitsformen den
eigenen Stärken entsprechen und
kann den Job entsprechend anpassen.
Nicht jede:r muss die Karriereleiter
erklimmen. Berufliche Zufriedenheit
kann auch durch mehr
Autonomie, soziale Wirksamkeit
oder Einbettung in einem starken
Team erreicht werden.
2. Realistische Erwartungen und
Klarheit über Prioritäten
Viele berufliche Enttäuschungen
entstehen nicht durch die Arbeit
selbst, sondern durch unklare Vorstellungen.
Kennt man sein Naturell,
weiß man, wonach man sucht,
welche Veränderungen es braucht
oder welche Kompromisse vertretbar
sind.
3. Resilienz und innere Stabilität
Menschen, die im Einklang mit ihrem
Naturell arbeiten, erholen sich
schneller von Belastungen, weil sie
sich und eigene Bedürfnisse kennen.
Fazit
Nachhaltige berufliche Zufriedenheit
entsteht also nicht durch Zufall,
sondern durch Klarheit. Wer
sich selbst gut kennt, trifft Entscheidungen,
die nicht nur die nächsten
Monate tragen, sondern langfristig
stimmig sind.
Das eigene Naturell zu erkennen ist
damit weniger ein Luxus – sondern
eine Voraussetzung, um den beruflichen
Weg bewusst und erfüllt zu
gestalten. //
Buchtipp: Entdecke deine natürliche
Power. Lerne dich selbst zu
coachen, für ein authentisches Leben
und einen Job, der einfach dazu
passt.
Erhältlich: https://wirkungmensch.
at/buch_natuerlichepower/
KONTAKT
Sandra Schlicke, BSc, MBA
Praxis für psychosoziale Beratung
Job&Leben und berufliche Veränderungen
Mail: kontakt@wirkungmensch.at
www.wirkungmensch.at
29
Vom Funktionieren zum Fühlen
Warum Unternehmerinnen heute mehr als nur Ziele brauchen
Autorin: Christiane Borisek
„Sie erreichen viel, aber wann berühren
Sie sich selbst?“
Erfolg ist sichtbar. Präsenz spürbar.
Doch viele Unternehmerinnen funktionieren,
ohne mit ihrem Inneren
verbunden zu sein.
Die Frauen, um die es hier geht, sind
nicht überfordert. Sie sind präsent,
leistungsfähig, verantwortungsbewusst.
Sie führen Teams, gestalten
Projekte, treffen Entscheidungen.
Und dennoch entsteht dieses leise
Gefühl: „Ich halte alles, aber wo bin
ich?“ Nicht aus Unwissen, eher weil
Stärke erlernt wurde, ohne sich
selbst mitzunehmen.
30
Wenn Funktionieren zur Gewohnheit
wird
Der Funktionsmodus beginnt selten
dramatisch. Er beginnt im Kleinen.
In einem Gespräch, das sachlich
bleibt, obwohl innerlich etwas
zögert. In einer Entscheidung, die
logisch passt, sich aber nicht rund
anfühlt. In Gesprächen, in denen sie
etwas sagt, aber innerlich nicht mitgeht.
Das ist keine Schwäche. Es ist ein
Nervensystem, das lange gelernt
hat: Sicherheit entsteht durch Kontrolle.
Nähe durch Anpassung. Halt
durch Struktur. Und so verschiebt
sich die innere Landkarte. Körperliche
Signale werden flacher. Der
Atem verliert Tiefe. Die Müdigkeit
kommt, doch die Ruhe bleibt aus.
Gefühle sind da, aber sie werden
still. Das Denken übernimmt, weil
es vertrauter und sicherer ist.
Wenn der Selbstkontakt fehlt
Was diese Frauen antreibt, ist
Verantwortung, nicht Ehrgeiz. Was
sie oft zurückhalten, ist nicht Wissen,
es ist ihre Bedürftigkeit. Und
was fehlt, ist nicht Kraft. Es ist die
Rückverbindung.
Es ist dieses innere Hinspüren, dass
zwischen Reiz und Reaktion liegt.
Dieses feine: „Stimmt das für mich?“
Wenn der Kontakt zu sich selbst
verloren geht, entstehen Entscheidungen,
die korrekt sind – ohne ein
inneres Ja. Erfolg, der funktioniert,
aber nicht nährt.
Der Körper reagiert darauf nicht
mit Krankheit, sondern mit Daueraktivierung.
Ein Ziehen im Magen.
Spannung im Nacken. Unruhiger
Schlaf trotz Erschöpfung. Präsenz
im Außen und eine stille Entfremdung
im Innen.
Foto: Subbotina Anna - shutterstock.com
LIFESTYLE
Wenn die Energie zurückkehrt
Und dann, ganz leise, beginnt sich
etwas zu ändern, weil die Verbindung
zu sich selbst wiederkehrt.
Diese Verbindung entsteht nicht
durch mehr oder weniger Tun, vielmehr
durch das SEIN. Entscheidungen
werden klarer. Die Stimme wird
weicher und echter, nicht leiser und
überhörbar. Nähe fühlt sich nicht
mehr wie Anstrengung an, sondern
wir eine Antwort. Die Gedanken
drängen weniger. Der Körper erinnert
sich daran, wie Sicherheit sich
anfühlt. Präsenz wird nicht mehr
gehalten, sie entsteht.
Rückverbindung ist Erinnerung
Rückverbindung ist kein neues Konzept.
Sie ist eine Erinnerung an etwas,
das immer da war: Selbstkontakt.
Stimmigkeit. Innenführung.
Frauen, die in dieser Verbindung leben,
wirken nicht mehr perfekt. Sie
wirken vollständig. Sie ruhen in sich
und brauchen nicht mehr alles im
Griff haben.
Es entsteht ein anderer Rhythmus.
Ein anderes Führen aus der eigenen
Mitte, die nun tragfähig ist und nicht
mehr nur aus dem Kopf heraus passiert.
Weiblich führen heißt: sich selbst
mitnehmen
Und genau dort liegt die Sehnsucht:
Klarer zu werden, anstatt lauter.
Präsent zu sein und sich wieder zu
spüren, ohne mehr zu leisten. Endlich
ganz da zu sein, statt im Nebel
zu stehen.
Das ist weibliche Führung, die nährt
– nicht erschöpft – und Erfolg, der
trägt und nicht mehr kostet.
Kein neuer Weg. Ein Wiederfinden.
Von dir. Mit dir. In dir. //
Christiane Borisek
Expertin für weibliche Führung, Identitätsentwicklung
& innere Rückverbindung
Seit fast 30 Jahren begleitet sie erfolgreiche
Unternehmerinnen, die
spüren, dass äußere Stabilität allein
nicht mehr trägt.
Ihr Ansatz ist tief, klar und ganzheitlich.
Sie arbeitet auf körperlicher,
mentaler, emotionaler und energetischer
Ebene.
Neben fundierten Ausbildungen im
Bereich Coaching, Persönlichkeitsund
Körperarbeit bringt sie eine
besondere Fähigkeit mit: das präzise
Lesen im morphogenetischen
Feld. Ursachen anstatt nur Symptome
werden schnell erkannt und
können ganzheitlich transformiert
werden.
So entstehen neue Räume: für
Klarheit, für Selbstführung und für
eine weibliche Identität, die wirklich
trägt.
1:1 30 Minuten Standortgespräch
– kostenfrei & individuell
Wo stehen Sie? Wo wollen Sie hin?
Was braucht es, um in Ihre echte
Führung zurückzukehren?
Standortgespräch buchen unter:
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ROOTS – Zurück zu dir. In deine
Verbindung. In deine Kraft.
Ein kostenfreier 4-Stunden-Workshop
für Unternehmerinnen
ROOTS ist für Frauen, die viel leisten,
führen, tragen, spüren und
sich dabei selbst aus dem Blick verlieren.
Im Workshop geht es nicht um
Tools oder Taktik, sondern um
Rückverbindung. In den Körper, die
innere Ruhe und Klarheit, die von
innen kommt.
Nächster Termin: 28.03.2026 von
09:30-13:30 Uhr
Informationen und Buchung:
christiane.borisek@bewusst-sein.
rocks
KONTAKT
Christiane Borisek
Karlstr. 17, 88069 Tettnang
Tel: +49 (0) 157 745 704 68
www.christiane-borisek.de
31
Schön. Grün. Gesund?
Wie biologische Rasenpflege neue Wege eröffnet
und Golfplätze in Zukunft gesünder werden können
Grünes Idyll mit Schattenseite?
Für viele klingt das traumhaft: ein
Haus in gepflegter Umgebung,
mitten im Grünen, vielleicht sogar
mit Blick auf den Golfplatz. Doch
eine neue Studie aus den USA
zeigt, dass genau diese Idylle auch
gesundheitliche Risiken bergen
kann. Die gute Nachricht ist, dass
es Alternativen gibt, und die sind
bereits auf dem Vormarsch.
Wissenschaftler der University of
California untersuchten Gesundheitsdaten
von über 38 000 Personen
und machten eine interessante
Feststellung. Wer in einem Umkreis
von weniger als 1,5 Kilometern zu einem
Golfplatz wohnt, hat ein mehr
als doppelt so hohes Parkinson-
Risiko im Vergleich zu Menschen,
die weiter entfernt leben. Besonders
betroffen sind Regionen, in
denen das Trinkwasser aus Gebieten
mit vielen Golfanlagen stammt.
Pestizide als möglicher Auslöser
Zwar wurde kein direkter Nachweis
erbracht, dass Golfplätze die Krankheit
verursachen, doch der Zusammenhang
ist auffällig. Die Forscher
vermuten, dass Pestizide, Herbizide
und Düngemittel, die auf Golfplätzen
regelmäßig eingesetzt werden,
das Nervensystem belasten.
Was bedeutet das für Europa?
In Europa gelten strengere Umwelt-
32
und Gesundheitsschutzregeln als
in den USA. Dennoch werden auch
hier viele Golfplätze noch konventionell
gepflegt unter Einsatz von
Chemikalien, die ins Grundwasser
gelangen können. Einige Länder
sind bereits aktiv. In der Schweiz
gab es Untersuchungen zu illegalem
Pestizideinsatz auf Golfanlagen
und Dänemark arbeitet an einem
nationalen Pestizidverbot auf Sportflächen.
In Deutschland hingegen
wird das Thema bislang noch wenig
diskutiert.
Ökologisch golfen – geht das?
Es gibt längst Alternativen zur herkömmlichen
Rasenpflege. Immer
mehr Golfclubs setzen auf biologische
Rasenpflege mit mechanischer
Unkrautkontrolle, Kompostdüngern
und dem Verzicht auf Pestizide. Das
ist nicht nur gut für die Umwelt,
sondern auch für das Image der
Plätze. Auch die Golfspieler selbst
fragen zunehmend nach „grünen
Clubs“, die Nachhaltigkeit ernst
nehmen. Darin steckt also nicht nur
ökologisches, sondern auch wirtschaftliches
Potenzial.
Fazit
Die Studie ist kein Grund zur
Panik, sondern ein Anstoß zum Umdenken.
Müssen Golfplätze wirklich
makellos aussehen, wenn Nachhaltigkeit
und Gesundheit auf dem
Spiel stehen? Moderne biologische
Rasenpflege zeigt: Es geht auch
anders. Und das sogar schöner,
artenreicher und langfristig gesünder.
Für Mensch, Umwelt und Spielvergnügen.
//
Was ist biologische Rasenpflege?
• Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel
• Einsatz organischer Dünger
• Mechanische Unkrautbekämpfung
• Förderung von Biodiversität
durch z. B. Wildblumen oder
Kräuterinseln
• Bodenaufbau statt reines Nährstoffmanagement
KONTAKT
Angela Schadl
Belogran GmbH
Was Sie tun können
Wenn Sie selbst in der Nähe eines
Golfplatzes wohnen oder sich für
umweltbewussten Sport interessieren,
fragen Sie doch mal nach, wie
der Platz gepflegt wird. Nachhaltigkeit
beginnt oft mit einer einfachen
Frage. Und dem Mut, Dinge neu zu
denken.
Mehr über ganzheitliche Rasenpflege
erfahren Sie auf
www.belogran.at
Mail: office@belogran.at
Foto: Sean O‘ Dwyer - shutterstock.com
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LIFESTYLE
Wellness- und Haarsalon
unter einem Dach
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In Feistritz/Drau kann man ein
besonderes Wohlfühlkonzept genießen:
Ein moderner Wellnesssalon,
kombiniert mit einem professionellen
Haarsalon, vereint
Entspannung und Styling auf höchstem
Niveau. Hier stehen Schönheit,
Gesundheit und ganzheitliches
Wohlbefinden im Mittelpunkt.
Der Wohlfühl-Salon bietet eine harmonische
Atmosphäre, in der Kundinnen
und Kunden dem Alltag entfliehen
können. Das Angebot reicht
von klassischen Wellnessmassagen
über Heilbehandlungen bis hin zu
individuell abgestimmten Entspannungsanwendungen.
Verspannungen
lösen, neue Energie tanken und
sich einfach eine bewusste Auszeit
gönnen – das erfahrene Team sorgt
mit Fachwissen und Einfühlungsvermögen
für nachhaltige Erholung.
Gleichzeitig überzeugt der integrierte
Haarsalon mit modernen
Schnitten, professionellen Kolorationen
und typgerechtem Styling für
Damen, Herren und Kinder. Ob frischer
Alltagslook, elegante Hochsteckfrisur
oder komplette Typveränderung
– hier wird Wert auf
persönliche Beratung und hochwertige
Produkte gelegt. Durch regelmäßige
Weiterbildungen bleibt das
Team stets am Puls aktueller Trends.
Das Besondere an diesem Konzept
ist die Kombination beider
Bereiche: Kundinnen und Kunden
können ihren Friseurbesuch mit
einer entspannenden Massage verbinden
und so Körper und Seele
gleichermaßen verwöhnen. Kurze
Wege, abgestimmte Termine und
ein ganzheitlicher Service machen
den Besuch zu etwas Besonderem.
Mit stilvollem Ambiente, freundlichem
Service und einem breiten
Leistungsangebot setzt der Wellness-
und Haarsalon ein Zeichen für
moderne Selbstfürsorge. Ein Ort, an
dem Schönheit und Entspannung
Hand in Hand gehen – für alle, die
sich eine kleine Auszeit vom Alltag
verdienen.
Im Mittelpunkt unseres Konzeptes
steht der Gedanke, eine Wohlfühloase
für DICH zu schaffen.
Berührungsanwendungen für
Körper, Seele und Geist
Leichte Rückenanwendung
Entspannung für die Wirbelsäule
und das Nervensystem.
Anwendungsdauer ca. 40 Minuten:
€ 45,00
Kopfanwendung
Ruhe für den Geist, Klarheit für die
Gedanken.
Anwendungsdauer ca. 40 Minuten:
€ 45,00
Heilanwendung und Seelenarbeit
Verbinde dich mit deinem inneren
Wesenskern.
Anwendungsdauer ca. 45 Minuten:
€ 60
Reiki-Behandlung
Energie tanken, innere Balance finden.
Anwendungsdauer ca. 45 Minuten:
€ 60,00
Lomi-Lomi-Nui Anwendung
Lomi-Lomi-Nui wird mit langen, fließenden
Streichbewegungen durchgeführt,
oft mit den Unterarmen
oder Handflächen. Diese Bewegungen
ähneln den Wellen des Ozeans,
was für eine beruhigende Wirkung
sorgt. Die Technik betont die Rhythmen
der Natur, und der gesamte
Körper wird gleichmäßig behandelt.
Anwendungsdauer ca. 90 Minuten:
€ 133,00
Für wen eignen sich die Anwendungen
Unsere Angebote richten sich an
Menschen jeden Alters, individuell
abgestimmt und mit großem Respekt
vor den persönlichen Bedürfnissen.
• Für Kinder:
Zur Stärkung von Urvertrauen, innerer
Sicherheit und emotionaler
Stabilität.
• Für Jugendliche:
Als Begleitung in Zeiten des Wandels
– bei Schulstress, Selbstfindung
oder innerer Unruhe.
• Für Erwachsene:
Als Einladung zur Entspannung,
Regeneration und zur Rückkehr in
die eigene Mitte.
Spüre die heilsame Kraft achtsamer
Berührung – für ein Leben in Balance
und Verbundenheit. //
KONTAKT
Haarsalon Andrea Karitnig
Villacherstraße 303 |
9710 Feistritz/Drau
+43 (0) 4245 25 42
office@haarsalon-andrea.eu
www.haarsalon-andrea.eu
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Ihre Vision. Unser Versprechen.
Damit’s was Print.
Ihre Ideen verdienen eine Umsetzung, die Eindruck macht.
Mit unserer Erfahrung, modernsten Technologien und individuellem
Service setzen wir Ihre Vision in die Realität um. Wir garantieren
Ergebnisse, die überzeugen – heute und morgen.
Ihr Peter Berger
Zentrale Horn
34 +43 2982 4161-0
Büro Wien
+43 1 313 35-0
Vertretungen in allen
Bundesländern
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