26. Februar 2026
- Kahr: "Wenn ich nicht gewählt werde, höre ich auf" - Die Fahrzeugwerkstätte am Cargo Terminal Graz wurde massiv erweitert - Die Halbzeit der Wintersaison zeigt ein Plus bei Ankünften und Nächtigungen
- Kahr: "Wenn ich nicht gewählt werde, höre ich auf"
- Die Fahrzeugwerkstätte am Cargo Terminal Graz wurde massiv erweitert
- Die Halbzeit der Wintersaison zeigt ein Plus bei Ankünften und Nächtigungen
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Grazer26. FEBRUAR 2026, E-PAPER AUSGABE
Getty
Quelle: ZAMG
13°
Tagsüber ist
es am morgigen
Freitag
sonnig mit
frühlingshaften
Temperatueren von bis zu 13
Grad. Am Abend zieht es zu.
Turbo
Die Fahrzeugwerkstätte am Cargo
Terminal Graz wurde massiv erweitert
und damit zum Turbo für Graz. 5
Touris
Die Halbzeit der Wintersaison ist vorbei:
es gab ein Plus bei Ankünften und
Nächtigungen in der Steiermark. 4
Bürgermeisterin Elke Kahr:
Wenn ich nicht
gewählt werde,
höre ich auf
STADT GRAZ/JUNGWIRTH, STG, DER GRAZER
Klare Ansage. Die KPÖ präsentierte kurz vor dem Ende der Legislaturperiode eine „Zwischenbilanz” ihrer Arbeit der vergangenen vier Jahre.
Bürgermeisterin Elke Kahr möchte weitere fünf Jahre im Amt bleiben, sollte sie abgewählt werden steht sie aber nicht mehr zur Verfügung. SEITE 2
2 graz
www.grazer.at 26. FEBRUAR 2026
Um eine Anmeldung zur Veranstaltung
wird gebeten.
GETTY
Infoabend zu
Tigermücken
■ Am 4. März um 17 Uhr findet
ein Informationsabend zum
Thema „Tigermücke - Was kann
ich tun?“ im Gemeinderatssitzungssaal
des Grazer Rathauses
statt. Das Gesundheitsamt
der Stadt informiert über die
Ausbreitung der Spezies und
was aktiv dagegen getan werden
kann. Zudem wird über
den Einsatz steriler Männchen
informiert. Da die Anzahl der
Sitzplätze begrenzt ist, wird um
eine Anmeldung unter stadtrat.
krotzer@stadt.graz.at gebeten.
Bürgermeisterin Elke Kahr:
„Sollten wir
nicht gewinnen,
höre ich auf“
Bürgermeisterin Elke Kahr (2.v.l.) präsentierte gemeinsam mit Stadtrat Robert Krotzer (l.), Gemeinderätin Daniela
Gamsjäger-Katzensteiner und Stadtrat Manfred Eber die Zwischenbilanz „Für ein freundliches Graz“.
KPÖ/DINIUS
ZUFRIEDEN. Die KPÖ hat kurz vor dem Ende der Legislaturperiode eine
„Zwischenbilanz“ präsentiert. Wenn die KPÖ am 28. Juni die Nase nicht
vorne hat, wird sich Bürgermeisterin Elke Kahr politisch zurückziehen.
Gewerbekunden können die neuesten
Innovationen begutachten. KK
Östrreichs größte
Bau-Fachmesse
■ Heute und morgen findet
Österreichs größte Bau-Fachmesse,
die „Bau-Neuheiten-
Messe“ in der Grazer Messehalle
statt. Diese ist exklusiv
für Gewerbekunden und bietet
die Möglichkeit, die neuesten
Innovationen und Entwicklungen
aus den Bereichen Hochund
Tiefbau zu begutachten.
Zahlreiche europäische Unternehmen
stellen auf mehr
als 5.000 Quadratmetern ihre
neuen Produkte aus allen Bereichen
der Baubranche aus.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
Wir sind so geblieben wie
wir sind und haben uns
nicht vorn Privilegien
vereinnahmen lassen“, zeigte
sich Bürgermeisterin Elke Kahr
im Rahmen ihrer Zwischenbilanz
„Für ein freundliches Graz“,
die sie gemeinsam mit den KPÖ-
Stadträten Manfred Eber und
Robert Krotzer sowie Gemeinderätin
Daniela Gamsjäger-
Katzensteiner präsentierte, zufrieden.
„Wir haben alleine 540
Millionen Euro in dieser Periode,
in diesen viereinhalb Jahren investiert.
Und das für Bereiche,
die in der Vergangenheit stark
vernachlässigt wurden. Das sind
keine Luftschlösser, keine Denkmäler,
wo wir uns selbst verwirklichen
wollen, sondern das ist Infrastruktur
für die Allgemeinheit.“
In einem 28 Seiten starken Folder
werden alle Aktivitäten aufgelistet:
vom Ankauf zahlreicher
Grundstücke über den Neubau
der Küche Graz und mehrerer
Schulen sowie den Neubau der
Feuerwache Ost bis hin zum
Ausbau der Gesundheitsdrehscheibe
und des öffentlichen
Verkehrs.
Sollte die KPÖ den Bürgermeister
nicht stellen, ist für Kahr
klar: „Wenn wir das nicht werden,
habe ich auch immer schon
gesagt, werde ich nicht mehr zur
Verfügung stehen, das ist ja logisch.
Und wenn wir es werden
sollten, dann bleibe ich natürlich,
das ist auch klar.“
An der Seite der Grazer
„Schritt um Schritt bauen wir
Graz um zu einer Stadt, die an
der Seite der Menschen steht
und niemanden im Regen stehen
lässt“, meinte Krotzer. „Das
braucht es vor allem angesichts
der vielen Krisen unserer Zeit.
Dieses soziale Netz nützt allen
Grazern und Grazerinnen, weil
jeder Mensch aufgrund von
Krankheit, Arbeitslosigkeit oder
Unfall in eine Notlage geraten
kann. Gerade dann braucht es
eine starke Solidargemeinschaft,
die wir in Graz erhalten und weiter
stärken wollen.“
Finanzstadtrat Manfred Eber
verwies auf die schwierigen Rahmenbedingungen.
Alleine die
Ökosoziale Steuerreform und
das Steiermärkische Sozialunterstützungsgesetz
würden die
Stadt jährlich 60 Millionen Euro
kosten. „Gleich zu Beginn der
Periode haben wir damit begonnen,
die Privilegien, die ÖVP und
FPÖ aufgetürmt haben, zurückzudrehen.
Denn wir sind davon
überzeugt: Die Politik muss bei
sich selbst zuerst sparen“, betont
Gamsjäger-Katzensteiner.
Kritik kommt von ÖVP-Geschäftsführer
Markus Huber. Er
ortet eine „Ansammlung ungelöster
Probleme. Graz braucht
keinen Rückblick auf verpasste
Chancen – Graz braucht einen
klaren Kurswechsel: für mehr
Ordnung, mehr Vernunft und
mehr Verlässlichkeit in unserer
Stadt.“
26. FEBRUAR 2026 www.grazer.at
graz 3
Benji sucht
ein Zuhause
Grazer
Pfoten
Ralf und Anna Detitscheg eröffneten heute ihre Dedi‘s Bar am Franziskanerplatz.
Künftig gibt es frische Cicchetti und ausgewählten Wein.
DERGRAZER
Dedi‘s Bar ist eröffnet
■ Heute war es so weit: Um 16
Uhr öffnete Dedi‘s Bar ihre Türen
am Franziskanerplatz und
feierte mit den Gästen das italienische
Lebensgefühl mitten
in Graz.
Es gibt frische Cicchetti, gekühlte
und sorgfältig ausgewählte
Weine, perfekten Kaffee und
natürlich jede Menge gute Stimmung.
Mit besonders viel Leidenschaft,
Kreativität und Liebe zum
Detail haben das Vater-Tochter-
Gespann Ralf und Anna Detitscheg
in den vergangenen Monaten
ihren Traum verwirklicht
und eine typisch italienische Bar
im Herzen von Graz geschaffen.
Am Franziskanerplatz 12, einem
der schönsten und lebendigsten
Plätze der Grazer Innenstadt,
erwartet die Gäste ein Ort,
der klein, aber fein ist – authentisch,
herzlich und mit höchstem
Qualitätsanspruch.
Benji sucht Menschen, die ihm Sicherheit geben.
Benji, der kleine Wuschel,
musste in die Arche Noah,
da sein Besitzer ins Pflegeheim
gekommen ist. Das Leben des
Rüden hat sich nun komplett
verändert. Er wünscht sich
wieder Ruhe und Stabilität.
Obwohl er klein ist und süß
aussieht, ist er kein Schoßhund.
Benji möchte, dass seine
Grenzen akzeptiert und ernst
genommen werden.
- 8 Jahre
- männlich
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- mag keine Kinder
Kontakt: Arche Noah
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www.grazer.at 26. FEBRUAR 2026
Wilhelm Krautwaschl und Nora Tödtling-Musenbichler mit einigen Ehrenamtlichen
der Sammlung für Menschen in Not in der Steiermark.CARITAS NEUHOLD
Die 75. Haussammlung
der Caritas beginnt
WICHTIG. Ab 1. März ziehen wieder Ehrenamtliche
von Tür zu Tür und sammeln Spenden.
Von Clarissa Berner
clarissa.berner@grazer.at
Seit über 70 Jahren gibt es
die Caritas-Haussammlung.
Dieses Jahr lautet das
Motto „Weil das Leben teuer ist
wie nie. Wir helfen“.
Ab 1. März ist es wieder so
weit. Rund 2000 Ehrenamtliche
werden bis Ende Mai von Tür zu
Tür ziehen und Spenden für Bedürftige
sammeln.
Solidarität
Heutzutage ist Armut für viele
Menschen in der Steiermark bittere
Realität, denn „jeder achte
Mensch in der Steiermark ist
armutsgefährdet“, betont Caritas-Direktorin
Nora Tödtling-
Musenbichler. All jene sind
auf Unterstützungsleistungen
angewiesen. Die Caritas erlebe
das täglich in ihren Beratungsstellen
und Nothilfeeinrichtungen.
„Die Neuerungen beim
Sozialunterstützungsgesetz und
weitere Kürzungen bringen
jene Menschen in Bedrängnis,
die ihr Leben unter schweren
Bedingungen meistern müssen.
Die Summe und die Wucht
dieser Belastungen ist neu: Für
armutsbetroffene Menschen
wird das Leben so teuer wie
nie“, so die Caritas-Direktorin.
Auch der emotionale Wert darf
nicht vergessen werden. „Die
Haussammlung ist auch eine
Möglichkeit, Menschen zu besuchen“,
weiß Bischof Wilhelm
Krautwaschl.
Die Haussammlung ist die
wichtigste Inlandssammlung
der Caritas Steiermark. 90 Prozent
des Erlös gehen an Projekte
der Caritas, wie etwa die Arche
38, das Haus FranzisCa, die
Bahnhofsmission, das Schlupfhaus
und das Marienstüberl.
Zehn Prozent fließen in die Pfarre
für konkrete Hilfen vor Ort. In
den vergangenen Jahren konnten
600.000 bis 700.000 Euro gesammelt
werden.
Die steirische Wintersaison ist in der Halbzeit angelangt. Die bisherigen Zahlen
sind erfreulich. Es gibt ein Plus bei den Ankünften und Nächtigungen. STG/TOM LAMM
Zwischenbilanz erfreut
heimischen Tourismus
GUTE ZAHLEN. Die Halbzeit der Wintersaison
zeigt ein Plus bei Ankünften und Nächtigungen.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Nach einer ersten Hochrechnung
der Landesstatistik
Steiermark
waren von November 2025 bis
inklusive Jänner 2026 insgesamt
963.600 Ankünfte (+49.000)
und 2.985.500 Nächtigungen
(+113.400) zu verzeichnen. Das
Plus bei den Gästeankünften belief
sich dabei auf erfreuliche 5,4
Prozent, bei den Übernachtungen
auf 3,9 Prozent. Der Jänner
hat das bisherige positive Gesamtergebnis
gut ausgebaut mit
+5,8 Prozent bei den Ankünften
auf 377.800 Gäste und +2,5 Prozent
auf 1.313.600 Nächtigungen.
Gute Zahlen
„Der Inlandsmarkt zeigt sich zur
Winterhalbzeit stabil mit einem
Anstieg von 2,4 Prozent bei den
Nächtigungen. Noch kräftigere
Impulse kamen aus dem Ausland
mit einem Plus von 8,3 Prozent
bei den Gästeankünften. Dies bestätigt
erfreulicherweise die Internationalisierungsmaßnahmen
im
steirischen Tourismus“, sagt Landeshauptmann
Mario Kunasek.
„Wachstumsmotor im internationalen
Bereich bleibt
Deutschland mit einem Plus von
8,6 Prozent bei den Ankünften
und einem Plus von 5,2 Prozent
bei den Nächtigungen. Besonders
dynamisch entwickelte sich
dabei Bayern mit knapp 36.000
zusätzlichen Nächtigungen. Weitere
Zuwächse kamen aus Tschechien,
Polen, den Niederlanden,
der Slowakei und Italien. Diese
Entwicklung ist nur gemeinsam
mit den Partnern möglich. So
zeigen sich besonders erfreuliche
Ergebnisse in vielen steirischen
Erlebnisregionen, wie z. B. Schladming-Dachstein
mit mehr als
einer Million Nächtigungen, auch
Murau und Murtal sind gut im
Plus“, ergänzt Michael Feiertag,
Geschäftsführer von Steiermark
Tourismus.
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr
8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Sabrina Naseradsky
(0664/80 666 6538), Dorian Krois (0664/80 666 6533), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664/80 666 6683), Verena
Leitold (0664 80 666 6691), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),
Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890 | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION:
Burkhard Leitner, Joanna Mandl | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 171.043 (der Grazer, wö. ÖAK 2.HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.
26. FEBRUAR 2026 www.grazer.at
graz 5
Enormer Logistik-Turbo für Graz
WERNDORF. Fahrzeugwerkstätte am Cargo Terminal Graz wurde massiv erweitert. Ab April profitieren
über 30 Bahnunternehmen von kürzeren Standzeiten und modernster Technik direkt vor Ort.
Von Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
Wer Güter auf die
Schiene bringen will,
braucht Verlässlichkeit.
Der Cargo Terminal Graz in
Werndorf setzt hierfür nun einen
entscheidenden Schritt: Nach
knapp einjähriger Bauzeit wurde
die Erweiterung der fahrzeugeigenen
Werkstätte fertiggestellt.
Das Besondere daran: Eine Serviceeinrichtung
dieser Art direkt
an einem Terminal ist ein echtes
Alleinstellungsmerkmal und
stärkt die Position von Graz als
Logistik-Hub.
Modernste Technik
Die Dimensionen des Ausbaus
sind beeindruckend. Die neue
Halle misst 76 Meter in der Länge
und bietet mit einer Höhe
von über 14 Metern ausreichend
Platz für modernste Wartungsarbeiten.
Ausgestattet mit einem
10-Tonnen-Hallenkran,
einer Dieselrauchgasabsauganlage
sowie speziellen Messgleisen
der Kategorie B/C, können
hier künftig Triebfahrzeuge, Güter-
und Personenwagen gleichzeitig
gewartet werden.
Für die rund 30 Eisenbahnverkehrsunternehmen,
die den
Terminal nutzen, bedeutet das:
Höhere Flexibilität und die Sicherheit,
dass ihre Züge ohne
Verzögerung einsatzbereit sind.
Die baulichen Maßnahmen,
die von der Güterterminal
Werndorf Projekt GmbH koordiniert
wurden, erfolgten bei vollem
Werkstättenbetrieb. Heute
wurde die Anlage offiziell eröffnet,
in Vollbetrieb geht sie am 6.
April.
Die Landesräte Claudia Holzer und Willibald Ehrenhöfer eröffneten heute
gemeinsam mit den Projektbeteiligten die moderne Werkstätte. DER GRAZER/DORIAN
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| Imageflm
6 graz
www.grazer.at 26. FEBRUAR 2026
Speicherpower aus Graz
Das Accupower
Team: Manfred
Zettl, Bettina
Haberler und
Moritz Monarik
mit dem neuen
Natec Home
Heimspeicher.
Die Forschung,
Entwiclung und
das Design fanden
in Graz statt.
ACCUPOWER
INNOVATIV. Mit Natec Home hat das Grazer Unternehmen Accupower den ersten in Österreich entwickelten
Heimspeicher herausgebracht. Der brandsichere Heimspeicher eignet sich perfekt für den privaten Einsatz.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Speicher so besonders ist, erklärt
Accupower CEO Moritz Minarik:
„Der Natec Home basiert auf
Natrium-Technologie und somit
auf Salz. Es ist das sechst häufigste
Element auf der Welt, ist
leicht zu gewinnen und hat eine
hohe Recyclingfähigkeit.“ Zudem
hat Salz einen geringen CO2-
Fußabdruck. Auch sonst beeindruckt
die Natrium Technologie
durch seine Schnellladefähigkeit
und seine Temperaturstabilität.
Der neue Natec Home Speicher
funktioniert bei Temperaturen
von -60 bis +55 Grad. „Auch die
Tiefenentladung ist bei der Nanotechnologie
kein Problem.
Normale Akkus sind nach einer
Tiefentladung meist defekt“, weiß
Minarik.
Sicher
Wie wichtig Brandsicherheit gerade
bei Akkus ist weiß Christian
Pucher, der technische Leiter
von Accupower: „Akkus mit Natrium
Technologie können nicht
zu brennen beginnen. Unser
Natec Home ist temperaturstabil
und überall einsetzbar. Auch
werden keine kritische Rohstof-
Die Stromausfällenach dem
kurzfristigen Wintereinbruch
der letzten Woche
haben gezeigt, wie wichtig gerade
für Private eine Notstromversorgung
sein kann. Das Grazer
Unternehmen Accupower hat
nun den ersten in Österreich entwickelten
Heimspeicher auf den
Markt gebracht.
Innovation
„Nachhaltigkeit beginnt bei der
Entwicklung. Mit Natec Home
ist uns ein Meilenstein im Bereich
der Batterietechnologie gelungen.
Wir haben drei Jahre geforscht
und entwickelt und sehen
den neuen Homespeicher als Signal
für eine zukunftsweisende
Batterietechnologie“, so Accupower
COO Bettina Haberler.
Der Natec Home ist zudem
brandsicher und zu 90 Prozent
nachhaltiger als jeder Lithium-
Ionen Akku. „Für uns steht Sicherheit
an erster Stelle. Wir denken
Energiespeicher neu“, erklärt
Haberler. Was an dem neuen
fe verwendet.“ Für den Heimgebrauch
reichen ein bis zwei Einheiten.
Der neue Natec Home
ist um 3990 Euro erhältlich. „Accupower
unterstützt zudem die
ersten 100 Käufer mit einer eigenen
Förderung“, freut sich Accupower
CSO Manfred Zettl.
Generell sieht er enorme Wachstumschancen
am Markt: „Natrium-Ionen
Batterien gelten als
die nächste Generation der Akkus
und Accupower ist da ganz
vorne mit dabei.“
Derzeit produziert das Unternehmen
noch in Asien. Aber
man würde die Produktion gerne
zurück nach Europa, wenn nicht
gar nach Österreich zurückholen.
Doch dafür braucht man die
Unterstützung der heimischen
Politik. Denn Forschung, Entwicklung
und Design findet ganz
in Graz statt.
Natec Home der neue Heimspeicher für den privaten Einsatz.
ACCUPOWER
26. FEBRUAR 2026 www.grazer.at
graz 7
C H R O N I K
Blaulicht
Report
✏ clarissa.berner@grazer.at
Zimmerbrand in
Graz-Jakomini
■ Am Mittwochabend, dem 25.
Februar, kam es gegen 18 Uhr
in einer Wohnung in der Steyrergasse
in Graz-Jakomini zu
einem Zimmerbrand. Brandursache
dürfte eine Pfanne voll
mit Speiseöl gewesen sein. Diese
dürfte auf dem eingeschalteten
Herd vergessen worden sein
und so Feuer gefangen haben.
Als der 29-jährige Bewohner
den Brand bemerkte, versuchte
er, die brennende Pfanne auf
den Balkon zu bringen. Das gelang
ihm jedoch nicht, sodass
sich die Flammen auf die Küche
ausbreiteten. Außerdem verletzte
er sich an der rechten Hand.
Gegen 18:15 Uhr konnte die Berufsfeuerwehr
Graz das Feuer
eindämmen. Während des Zimmerbrandes
waren drei Personen
in der Wohnung anwesend.
Diese wurden aufgrund des Verdachts
auf eine Rauchgasvergiftung
ins LKH Graz eingeliefert.
Verkehrsunfall im
Gleinalmtunnel A9
■ Am Mittwochnachmittag, dem
25. Februar, kam es gegen 16:45
Uhr zu einem Verkehrsunfall im
Gleinalmtunnel. Die Freiwilli-
ge Feuerwehr Deutschfeistritz
rückte aus, um eine Person aus
einem Fahrzeug zu befreien.
Während der Anfahrt wurden
die Einsatzkräfte der Freiwilligen
Feuerwehr von der Polizei darüber
informiert, dass sich keine
verletzten oder eingeklemmten
Personen am Einsatzort befinden.
Die Freiwilligen Feuerwehren
aus Deutschfeistritz und
Übelbach/Markt blieben bis zur
Entwarnung zur Absicherung auf
Bereitschaft.
In Graz
kam es
schon
wieder
zu einem
Wohnungsbrand.
BF GRAZ
Auffahrunfall in
Graz-Umgebung
■ Am Mittwoch, dem 25. Februar,
kam es zu einem Auffahrunfall
im Einfahrtsbereich des
Bahnhofs Gratwein. In weiterer
Folge traten aus einem Fahrzeug
Betriebsstoffe aus. Dadurch war
die Fahrbahn stark verschmutzt
und rutschig. Die Freiwillige
Feuerwehr Gratwein band das
Betriebsmittel und entsorgte es
anschließend.
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mitdiskutieren
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Symbolpolitik
Ich habe ja nichts gegen den
Josefitag, aber die Arbeit des
Herrn Kunasek beschränkt sich
offensichtlich auf chauvinistische
Symbolpolitik. Für seine
Klientel reicht das leider.
Hans Reiter
* * *
Antwort
Naja, was sollte man dazu noch
sagen? Feiern ist dann eben
doch angenehmer als Probleme
anzugehen.
Irmgard Eigner
* * *
Schade
Scheinbar-Politik des – scheinbar
– Landeshauptmann K.
Schade, dass er keines der ganz
großen Probleme angeht. Oder
sich und seiner Gefolgschaft
das scheinbar auch gar nicht
zutraut.
Karl Dreisiebner
* * *
Fraglich
Dafür ist also doch genug Budget
da?
Sarah Ulrych
* * *
Super
Also ich finde, das ist eine sehr
gute Idee.
Günther Stark
* * *
Vorfreude
Wir freuen uns schon auf die
vielen tollen Veranstaltungen,
die anstehen.
Volkskultur Steiermark
* * *
Tradition
Also wir feiern das in Puntigam
jedes Jahr. Das ist schon
eine Tradition.
Helmuth Scheuch
* * *
Toll
Das ist einfach super.
Isabel Baumann
Meistkommentierte
Geschichte
des Tages
Josefitag:
„Steirer
feiern“
In einer Pressekonferenz wurde
das Programm der neuen
Veranstaltungsreihe „Steirer
feiern – Josefitage in der Steiermark”
durch Landeshauptmann
Mario Kunasek und
Vertreter der volkskulturellen
Verbände präsentiert. Im Zentrum
stehen zehn Veranstaltungen
von volkskulturellen
Verbänden und Vereinen der
gesamten Steiermark.
REAKTIONEN & KOMMENTARE
UMBERTO TOZZI
DAS LETZTE ÖSTERREICH-KONZERT
26 | 04 | 2026
26 | 04 | 2026
GRAZ
GRAZ
STADTHALLE
WOLFGANG
AMBROS
STADTHALLE
19 | 06 | 2026
19 | 06 | 2026
PIBER
PIBER
LIPIZZANERGESTÜT
LIPIZZANERGESTÜT
14 | 08 | 2026
14 | 08 | 2026
GRAZ
GRAZ
KARMELITERPLATZ
KARMELITERPLATZ
| 08 | 2026
15 | 08 | 2026
15
GRAZ
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KARMELITERPLATZ
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26. FEBRUAR 2026 www.grazer.at
graz 9
99ers: Mit Charakter zum Sieg
ERFOLG. Mit einem 5:2 Sieg gegen die Vienna Capitals zogen die Graz99ers vorzeitig ihr Ticket für
die Champions Hockey League. Es war der fünfte Sieg in Folge im direkten Duell gegen die Wiener.
Michael Schiechl sorgte mit seinen zwei Toren für den Sieg der 99ers gegen
die Vienna Capitals. Damit ist man in der Champions Hockey League. GEPA
Von Sabrina Naseradsksy
sabrina.naseradsky@grazer.at
Mit dem Sieg schließen
die Eishockey-Cracks
den Grunddurchgang
als Erster oder Zweiter in der Tabelle
ab und qualifizieren sich für
die Champions Hockey League.
Derzeit firmieren die Grazer mit
96 Punkten auf Platz zwei in der
Tabelle nur einen Punkt hinter
dem KAC.
Spannend
In einem spannenden Spiel konnten
die 99ers einen Rückstand
noch in einen Sieg verwandeln.
Denn bereits vier Minuten nach
Spielbeginn stand es 2:0 für die
Capitals. Doch einmal mehr zeigten
die Spieler Nervenstärke und
konnten ihre spielerische Überlegenheit
auf dem Eis umsetzen.
Mit einer perfekten Vorlage bereitete
Lukas Haudum das 1:2 vor,
dass Kevin Conley schließlich
umsetzte. Auch im zweiten Drittel
waren die 99ers klar im Vorteil.
Nur an den Abschlüssen fehlte
es. Beim 2:2 Ausgleich wurden
die Rollen umgekehrt und Conley
bereitete den Boden für Haudums
Tor. Noch bevor das Drittel
zu Ende war, sorgte Michael
Schiechl für den Führungstreffer.
Im Schlussdrittel agierten die
99ers mit der Führung im Rücken
abgeklärt und standen defensiv
kompakt. Auch ließ man die Uhr
für sich arbeiten. In der 51. Minute
schickte Lenz Moosbrugger
eine idealen Pass zur Mitte. Michael
Schiechl sorgte dann mit
seinem zweiten Treffer für die
Vorentscheidung.
Morgen Freitag, 27. Februar
gehts dann im Bunker gegen VSV.
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Ausblick
Was am Freitag in
Graz wichtig ist
■ Am morgigen Freitag erfolgt der offizielle Spatenstich am Tummelplatz.
Dieser wird samt angrenzendem Bischofplatz umfassend
umgestaltet: Es entsteht ein zusammenhängender grüner Stadtraum
mit 35 neuen Bäumen, Sitzgelegenheiten, Wasserspiel sowie versickerungsfähigen
Flächen.
■ Die FPÖ Graz stellt ihre ersten 15 Kandidaten für die Gemeinderatswahl
am 28. Juni vor.
■ Die Neos veröffentlichen alle 31 Kandidaten, die sich für eine Kandidatur
beworben haben, auf ihrer Homepage, sodass sie die Grazer
vor dem Voting, das am 9. März startet, kennenlernen können.
■ Anlässlich des Tages der seltenen Erkrankungen findet an der
MedUni von 13 bis 18 Uhr eine Informationsveranstaltung für Betroffene,
Angehörige und Interessierte statt, bei der das Universitäre Zentrum
für seltene Erkrankungen vorgestellt wird und der Austausch
mit Experten sowie Selbsthilfegruppen im Mittelpunkt steht.
■ Gigi D‘Agostino ist heute, morgen und übermorgen um jeweils
20.30 Uhr in der Grazer Stadthalle zu Gast.
Ab morgen wird der Tummelplatz (samt Bischofplatz) zu einem „Freiluftwohnzimmer“
umgestaltet. Die Arbeiten dauern bis zum Sommer 2027. KK
■ „Perlen vor die Säue“ werfen Eure Mütter um 20 Uhr im Orpheum.
Das pointenreiche Comedy-Programm ist ein Best auf zum 25-Jahr-
Jubiläum des Drios.
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