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Arbeit und Leben - VHS Dortmund

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98<br />

<strong>Arbeit</strong> <strong>und</strong> <strong>Leben</strong><br />

Programmbereichsleitung:<br />

Britta Bollermann<br />

0231 / 50-2 24 38<br />

bbollermann@stadtdo.de<br />

Sachbearbeitung:<br />

Marlis Besançon-Frindt<br />

0231 / 50-2 41 00<br />

mbesancon-frindt@stadtdo.de<br />

vhs<br />

Veranstaltungsort für alle Wochenendseminare:<br />

Haus Mönter-Meyer, Winkelsettener Ring 7, Bad Laer.<br />

Die Anreise erfolgt privat. Die Bildung von Fahrgemeinschaften wird empfohlen.<br />

Die Unterbringung erfolgt in Doppelzimmern. Je nach Verfügbarkeit kann vor Ort<br />

– gegen Aufpreis – ein Einzelzimmer gebucht werden.<br />

Gesellschaft im Wandel –<br />

demographische Entwicklung<br />

eine Herausforderung (Teil 2)<br />

Dieses Wochenende knüpft an das Seminar<br />

aus Herbst 2012 an. Die Bevölkerungsentwicklung<br />

der B<strong>und</strong>esrepublik<br />

Deutschland wird sich bis 2050 von<br />

jetzt 82 Mill. Einwohnern auf 71 Mill.<br />

reduzieren. 2009 lebten in Deutschland<br />

mehr Menschen über 65 Jahren (20 %)<br />

als Menschen unter 20 Jahren (19 %).<br />

Die EU Kommission <strong>und</strong> die B<strong>und</strong>esregierung<br />

haben das Jahr 2012 zum „Europäischen<br />

Jahr für aktives Altern <strong>und</strong><br />

Solidarität zwischen den Generationen<br />

2012“ ernannt. Dieses zweite Wochenende<br />

zu der Thematik widmet sich der<br />

Frage: Wie geht der Staat, die Länder<br />

<strong>und</strong> Gemeinden mit dieser Entwicklung<br />

um? Welche praktischen Schritte müssen<br />

„vor Ort“ umgesetzt werden?<br />

Veranstaltung 31-50100<br />

Norbert Sassenbach<br />

Bad Laer<br />

Samstag, 23.02.13, 10:00-19:30 Uhr<br />

Sonntag, 24.02.13, 9:00-14:00 Uhr<br />

12 UStd., 27,90 Euro<br />

Vorsorge, Rente <strong>und</strong> Pflege<br />

Diese drei Themen stehen im Mittelpunkt<br />

des Wochenendseminars.<br />

Betreuungsrecht: Auswirkungen der<br />

Betreuung, die Vorsorgevollmacht, welche<br />

Aufgaben hat ein Betreuer <strong>und</strong><br />

wann wird ein Betreuer bestellt? Dazu<br />

erhalten Sie Hinweise zur Patientenverfügung.<br />

Rentenrecht: Was gibt es für Rentenarten,<br />

wie werden Rentenkonten geklärt?<br />

Das neue Hinterbliebenenrecht,<br />

Altersarmut<br />

Pflegeversicherung: Leistungsvoraussetzungen,<br />

Antragstellung, Pflegestufen,<br />

Pflegegeld, verschiedene Formen der<br />

Pflege<br />

Veranstaltung 31-50102<br />

Arnold Pothmann<br />

Bad Laer<br />

Samstag, 09.03.13, 10:00-19:30 Uhr<br />

Sonntag, 10.03.13, 9:00-14:00 Uhr<br />

12 UStd., 30,20 Euro<br />

Neue Kommunikationstechniken<br />

im Blick<br />

Das Thema „Social Media“ gewinnt<br />

durch die Verbreitung von Plattformen<br />

wie Facebook, Twitter, Weblogs usw.<br />

zunehmend an Bedeutung, auch für die<br />

Interessenvertretung der <strong>Arbeit</strong>nehmer.<br />

Müssen wir uns als Gewerkschaftler<br />

<strong>und</strong> <strong>Arbeit</strong>nehmer mit dieser Thematik<br />

beschäftigen?<br />

Ist ein schneller <strong>und</strong> präziser Informationsaustausch<br />

für die Gewerkschaftsarbeit<br />

wichtig?<br />

Dieses wollen wir erörtern.<br />

Veranstaltung 31-50104<br />

Hermann Donner / Ulrich Kuckling<br />

Bad Laer<br />

Samstag, 19.01.13, 10:00-19:30 Uhr<br />

Sonntag, 20.01.13, 9:00-14:00 Uhr<br />

12 UStd., 27,90 Euro<br />

Veranstaltung 31-50106<br />

Hermann Donner / Ulrich Kuckling<br />

Bad Laer<br />

Samstag, 16.02.13, 10:00-19:30 Uhr<br />

Sonntag, 17.02.13, 9:00-14:00 Uhr<br />

12 UStd., 27,90 Euro<br />

Existenzsicherung: <strong>Arbeit</strong><br />

muss sich wieder lohnen!<br />

In unserer rationalisierten Gesellschaft<br />

gibt es nicht nur zu wenig <strong>Arbeit</strong>splätze,<br />

sondern auch <strong>Arbeit</strong>sverhältnisse mit<br />

Niedriglöhnen. Um die Existenz ihrer Familien<br />

zu sichern, müssen tausende <strong>Arbeit</strong>nehmer<br />

weitere Beschäftigungen annehmen.<br />

Wenn der Lohn zu gering ist,<br />

werden Zuschüsse zum <strong>Leben</strong>sunterhalt<br />

beantragt. Befristete <strong>Arbeit</strong>sverhältnisse<br />

<strong>und</strong> betriebsbedingte Kündigungen<br />

führen erneut in die <strong>Arbeit</strong>slosigkeit.<br />

Wie kann erreicht werden, dass <strong>Arbeit</strong>slose<br />

wieder <strong>Arbeit</strong> bekommen <strong>und</strong><br />

von ihrem Einkommen leben können?<br />

Brauchen wir neue Konzepte, damit<br />

<strong>Arbeit</strong>nehmer wieder Mut bekommen?<br />

Um diese Fragen geht es in dem Wochenendseminar.<br />

Veranstaltung 31-50108<br />

Horst Weckelmann<br />

Bad Laer<br />

Freitag, 08.03.13, 10:00-19:30 Uhr<br />

Samstag, 09.03.13, 9:00-14:00 Uhr<br />

12 UStd., 27,90 Euro<br />

Eurokrise!<br />

Kredite ohne Ende, Gefahr<br />

für Geld <strong>und</strong> Rente?<br />

Die Notwendigkeit der privaten Rentenvorsorge<br />

macht immer mehr Menschen<br />

in Deutschland zu schaffen. Die einen<br />

haben nicht genug Geld, um eine private<br />

Alterssicherung zu beginnen. Die<br />

anderen müssen um ihr Vermögen fürchten,<br />

weil der Staat sie in absehbarer Zeit<br />

stärker in die Pflicht nehmen wird. Der<br />

Gr<strong>und</strong>: Bei der B<strong>und</strong>esbank häufen sich<br />

die Kreditschulden für Rettungsschirme,<br />

Fiskalpakt <strong>und</strong> Euro-Rettung. Die, die aus<br />

eigener Kraft keine private Rentenvorsorge<br />

leisten können, fürchten noch höhere<br />

Preise, irgendwann auch eine höhere<br />

Mehrwertsteuer <strong>und</strong> sehr bald noch weiter<br />

abgespeckte Sozialleistungen. Jene<br />

mit Vermögen fürchten, dass ihre bisher<br />

sicheren Renten angetastet werden.<br />

Welche Einschnitte wir ertragen müssen<br />

<strong>und</strong> wer dies unterm Strich bezahlen<br />

wird, thematisiert dieses Seminar.<br />

Veranstaltung 31-50110<br />

Peter Holtgreve / Michael Schulte<br />

Bad Laer<br />

Samstag, 02.03.13, 10:00-19:30 Uhr<br />

Sonntag, 03.03.13, 9:00-14:00 Uhr<br />

12 UStd., 30,20 Euro<br />

Veranstaltung 31-50112<br />

Peter Holtgreve / Michael Schulte<br />

Bad Laer<br />

Samstag, 16.03.13, 10:00-19:30 Uhr<br />

Sonntag, 17.03.13, 9:00-14:00 Uhr<br />

12 UStd., 30,20 Euro<br />

Perspektiven für Asseln<br />

Vergangenheit, Gegenwart <strong>und</strong> Zukunft<br />

eines Stadtteils<br />

Trotz der nicht unproblematischen verkehrstechnischen<br />

Infrastruktur hat sich<br />

der dörfliche Charakter im Weichbild<br />

von Asseln nahezu unverändert erhalten.<br />

Umfragen zufolge wohnen die<br />

Menschen gerne in Asseln.<br />

Wie wurde Asseln zu dem, was es heute<br />

ist <strong>und</strong> was macht den besonderen<br />

Reiz dieses Stadtteils aus? Zum Schluss<br />

sollen vor dem Hintergr<strong>und</strong> des historisch<br />

Gewachsenen, Perspektiven für die<br />

weitere Entwicklung eines lebendigen<br />

Gemeinwesens in Asseln diskutiert <strong>und</strong><br />

entwickelt werden.<br />

Veranstaltung 31-50114<br />

Klaus Coerdt<br />

Bad Laer<br />

Samstag, 13.04.13, 10:00-19:30 Uhr<br />

Sonntag, 14.04.13, 9:00-14:00 Uhr<br />

12 UStd., 27,90 Euro


Deine Rechte im Betrieb –<br />

<strong>Arbeit</strong>srecht für <strong>Arbeit</strong>nehmer<br />

Die im Gr<strong>und</strong>gesetz verankerten Rechte<br />

gelten als Gr<strong>und</strong>lage jeder menschlichen<br />

Gemeinschaft <strong>und</strong> machen auch<br />

vor den Werkstoren nicht halt. Ausformuliert<br />

sind sie – bezogen auf das<br />

Berufsleben – im <strong>Arbeit</strong>srecht. Dazu<br />

gehört das Betriebsverfassungsgesetz<br />

(BetrVG) genauso wie die gesetzlichen<br />

Bestimmungen zum Tarifgesetz (TVG)<br />

oder des Bürgerlichen Gesetzbuches<br />

(BGB). Konflikte im Betrieb sollen mit<br />

Hilfe des <strong>Arbeit</strong>srechts reguliert werden.<br />

Dazu gehören Kenntnisse über die<br />

verschiedenen Gesetze, aber auch die<br />

Informationen über aktuelle gerichtliche<br />

Entscheidungen. Gerade in wirtschaftlichen<br />

Krisenzeiten ist es besonders wichtig<br />

seine Rechte zu kennen <strong>und</strong> über<br />

seine Möglichkeiten bei Problemen am<br />

<strong>Arbeit</strong>splatz informiert zu sein.<br />

Veranstaltung 31-50116<br />

Fritz Brodrick / Peter Holtgreve<br />

Bad Laer<br />

Samstag, 09.02.13, 10:00-19:30 Uhr<br />

Sonntag, 10.02.13, 9:00-14:00 Uhr<br />

12 UStd., 27,90 Euro<br />

Energiewende – wie gestalten?<br />

Der Neustart in der Energiepolitik bedeutet<br />

auch, dass Rahmenbedingungen<br />

von unserer Regierung geschaffen werden<br />

müssen. Es muss unter Einbeziehung<br />

aller gesellschaftlichen Kräfte ein<br />

tragfähiges energiepolitisches Konzept<br />

für die Zukunft erarbeitet werden.<br />

Dieses muss sowohl die energiepolitischen<br />

als auch die industriellen Zielkonflikte<br />

ausgewogen lösen.<br />

Die schon jetzt erkennbaren Auswirkungen<br />

wie z. B. Veränderung des Strommarktes,<br />

Bezahlbarkeit von Energien,<br />

Akzeptanz gegenüber Großprojekten,<br />

Versorgungssicherheit werden in diesem<br />

Seminar diskutiert.<br />

Veranstaltung 31-50118<br />

Fritz Brodrick / Dirk Schwenzfeier<br />

Bad Laer<br />

Samstag, 16.02.13, 10:00-19:30 Uhr<br />

Sonntag, 17.02.13, 9:00-14:00 Uhr<br />

12 UStd., 27,90 Euro<br />

Politische <strong>Arbeit</strong> vor Ort<br />

Die politischen Herausforderungen unserer<br />

Zeit sind vielfältig <strong>und</strong> komplex.<br />

Mehr denn je benötigen lokal Engagierte<br />

umfassende kommunalpolitische<br />

Kompetenzen <strong>und</strong> den Austausch von<br />

Erfahrungen <strong>und</strong> guten Beispielen.<br />

Dieses Seminar beschäftigt sich mit<br />

gr<strong>und</strong>legenden Fragen der Kommunalpolitik<br />

<strong>und</strong> des Kommunalrechts sowie<br />

der Stellung der Kommune im politischen<br />

System <strong>und</strong> soll Kenntnisse vermitteln,<br />

die es ermöglichen, sich aktiv<br />

in der Kommunalpolitik einzumischen.<br />

Veranstaltung 31-50120<br />

Fritz Brodrick / Peter Holtgreve<br />

Bad Laer<br />

Samstag, 08.06.13, 10:00-19:30 Uhr<br />

Sonntag, 09.06.13, 9:00-14:00 Uhr<br />

12 UStd., 27,90 Euro<br />

„Wir machen gute <strong>Arbeit</strong>!“<br />

Wirtschaftlichen Veränderungen <strong>und</strong><br />

veränderte Belegschaftsstrukturen machen<br />

den tiefgreifenden Wandel der <strong>Arbeit</strong>swelt<br />

sichtbar. Unternehmensinterne<br />

Prozesse werden heute überwiegend an<br />

den Renditevorgaben der Finanzmärkte<br />

ausgerichtet. Mit der Kampagne „Wir<br />

machen Gute <strong>Arbeit</strong>!“ entwickeln wir<br />

mit den Beschäftigten Antworten auf<br />

die Veränderungen der <strong>Arbeit</strong>swelt.<br />

Die Megatrends der <strong>Arbeit</strong> heißen heute:<br />

Zeit- <strong>und</strong> Leistungsdruck (Verdichtung),<br />

Entgrenzung von <strong>Arbeit</strong> <strong>und</strong><br />

<strong>Leben</strong> (Flexibilität), Verunsicherungen<br />

durch die Unsicherheiten am <strong>Arbeit</strong>smarkt.<br />

(Liberalisierung). In dem Bildungsurlaub<br />

werden diese drei Schwerpunkte<br />

thematisiert.<br />

Bildungsurlaub<br />

Veranstaltung 31-50122<br />

Fritz Brodrick / Peter Holtgreve<br />

Bad Laer<br />

Freitag, 14.06.13, 10:00-18:00 Uhr<br />

Samstag, 15.06.13, 10:00-18:00 Uhr<br />

Sonntag, 16.06.13, 10:00-18:00 Uhr<br />

Montag, 16.06.13, 10:00-18:00 Uhr<br />

Dienstag, 18.06.13, 10:00-16:00 Uhr<br />

38 UStd., 90,70 Euro<br />

Wie funktioniert Deutschland?<br />

Dieses Seminar wendet sich an ausländische<br />

Mitbürgerinnen <strong>und</strong> Mitbürger,<br />

die mehr über ihre neue Heimat<br />

Deutschland erfahren möchten. Nach<br />

einem kurzen Überblick über die jüngere<br />

Geschichte sollen vor allem die<br />

Gr<strong>und</strong>lagen der Verfassung <strong>und</strong> die Entwicklung<br />

der Parteienlandschaft dargestellt<br />

werden. Anschließend soll diskutiert<br />

werden, welche Möglichkeiten es<br />

gibt, an der Gestaltung des deutschen<br />

Gemeinwesens mitzuwirken.<br />

Veranstaltung 31-50124<br />

Heike Offermann / Hadi Kamisli<br />

Bad Laer<br />

Samstag, 13.04.13, 10:00-19:30 Uhr<br />

Sonntag, 14.04.13, 9:00-14:00 Uhr<br />

12 UStd., 27,90 Euro<br />

Mörderinnen im Spiegel der<br />

Öffentlichkeit<br />

Nicht erst seit dem Fall „Weimar“ wird<br />

in der Öffentlichkeit über angebliche<br />

oder tatsächliche Mörderinnen halb<br />

angewidert, halb fasziniert diskutiert.<br />

Tradierte Rollenbilder spielen dabei<br />

ebenso eine Rolle wie daraus erwachsene<br />

Zuschreibungen vermeintlich typisch<br />

„weiblicher“ Verhaltensweisen <strong>und</strong><br />

Mordwerkzeuge.<br />

In diesem Seminar werden einige Fälle<br />

im Spiegel der Berichterstattung betrachtet.<br />

Werden Frauen, die eine solche<br />

Tat auf sich geladen haben oder<br />

unter Verdacht stehen in Medien <strong>und</strong><br />

Gesellschaft anders betrachtet <strong>und</strong> behandelt,<br />

als Männer?<br />

Welche Konsequenzen hat das für die<br />

Täterinnen, die Opfer <strong>und</strong> die Gesellschaft<br />

allgemein?<br />

Veranstaltung 31-50126<br />

Susanne Schulz / Lisa Schulz<br />

Bad Laer<br />

Samstag, 04.05.13, 10:00-19:30 Uhr<br />

Sonntag, 05.05.13, 9:00-14:00 Uhr<br />

12 UStd., 30,20 Euro<br />

Interkulturelles Integrationstraining<br />

für Russischsprachige<br />

Die kulturelle Annäherung ist eine der<br />

wichtigsten Voraussetzungen für eine<br />

gelungene Integration. Speziell für russischsprachige<br />

Migranten ist dieses Training<br />

gedacht, dass einen Beitrag zur<br />

Verbesserung des Kommunikations- <strong>und</strong><br />

Konfliktverhaltens leistet.<br />

Unter dem Motto „Miteinander leben<br />

– Voneinander lernen“ gibt es den<br />

Teilnehmenden Möglichkeit, eigene Erfahrungen<br />

<strong>und</strong> Beispiele aus ihrem Alltag<br />

mit dem Trainer zu diskutieren <strong>und</strong><br />

in Rollenspielen zu erleben.<br />

Das Seminar vermittelt Kenntnisse über<br />

Werte der deutschen Gesellschaft, über<br />

kulturelle Besonderheiten von Pünktlichkeit<br />

bis Höflichkeit <strong>und</strong> setzt sich mit<br />

Vorurteilen auseinander.<br />

Physik <strong>und</strong> Medizin –<br />

Forschung von Menschen für<br />

Menschen<br />

Moderne Medizin ist ohne die Fortschritte<br />

in der Physik <strong>und</strong>enkbar. Ob Diagnose mit<br />

Röntgenstrahlen, Tumortherapie mit Infrarotlicht,<br />

Krebstherapie mit Ionenstrahlen –<br />

in Diagnose <strong>und</strong> Therapie können Physiker<br />

die Medizin wesentlich unterstützen. So<br />

wurde am GSI Helmholtzzentrum in Darmstadt<br />

eine bahnbrechende neue Krebstherapie<br />

gef<strong>und</strong>en <strong>und</strong> aufgebaut.<br />

Die im Pilotprojekt gewonnenen Erkenntnisse<br />

flossen direkt in die Konstruktion des<br />

Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrums<br />

HIT ein. Damit verfügt Deutschland über<br />

eine Ionentherapieanlage, die nicht nur<br />

eine Versorgungslücke schließt, sondern<br />

international neue Maßstäbe setzt.<br />

Veranstaltung 31-50130<br />

Prof. Dr. Wolfram Winnenburg<br />

Bad Laer<br />

Samstag, 09.03.13, 10:00-19:30 Uhr<br />

Sonntag, 10.03.13, 9:00-14:00 Uhr<br />

12 UStd., 27,90 Euro<br />

Was ist denn eigentlich typisch deutsch?<br />

Der Dozent Alexander Kliutchko ist<br />

selbständiger Berater mit den Themenschwerpunkten<br />

Kultur <strong>und</strong> Kommunikation.<br />

Ein Seminar in Kooperation<br />

mit dem Programmbereich Deutsch als<br />

Fremdsprache.<br />

Veranstaltung 31-50128<br />

Alexander Kliutschko<br />

Bad Laer<br />

Samstag, 22.06.13, 10:00-19:30 Uhr<br />

Sonntag, 23.06.13, 9:00-14:00 Uhr<br />

12 UStd., 30,20 Euro<br />

99


100<br />

Politik<br />

Programmbereichsleitung:<br />

Britta Bollermann<br />

0231 / 50-2 24 38<br />

bbollermann@stadtdo.de<br />

Sachbearbeitung:<br />

Sabine Hoffmann<br />

0231 / 50-2 56 22<br />

shoffmann@stadtdo.de<br />

vhs<br />

Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für<br />

christlich-jüdische Zusammenarbeit Dortm<strong>und</strong> e. V.<br />

Holocaust-Gedenktag<br />

Die junge Generation lernt die Erfahrungen<br />

von Überlebenden des Holocaust in<br />

erster Linie über Medien <strong>und</strong> nicht über<br />

Berichte von Zeitzeugen kennen. Am<br />

Holocaust-Gedenktag 2013 stellt das<br />

Kinder- <strong>und</strong> Jugendtheater Dortm<strong>und</strong><br />

(KJT Dortm<strong>und</strong>) Auszüge aus den Erinnerungen<br />

von Hans Frankenthal vor.<br />

In seinem Buch „Verweigerte Rückkehr<br />

– Erfahrungen nach dem Judenmord“<br />

hat Frankenthal seine<br />

Deportation ins Vernichtungslager<br />

Auschwitz <strong>und</strong> die Rückkehr nach dem<br />

Zweiten Weltkrieg in seine sauerländische<br />

Heimat Schmallenberg beschrieben.<br />

In einer szenischen Lesung lassen<br />

Schauspieler des KJT seine Erfahrungen<br />

lebendig werden. Nach der Lesung stellen<br />

junge Menschen ihre Überlegungen<br />

zum Gedenktag <strong>und</strong> zu den Erfahrungen<br />

von Holocaust-Überlebenden in den<br />

Mittelpunkt.<br />

Die Dortm<strong>und</strong>er „Botschafter der Erinnerung“<br />

haben sich mit der Frage<br />

beschäftigt: was bedeuten die Erfahrungen<br />

von Überlebenden des Holocausts<br />

für die Gegenwart? Am Abend des<br />

Gedenktages stellen sie ihre Antworten<br />

auf diese Frage im Dortm<strong>und</strong>er Rathaus<br />

vor. Den musikalischen Rahmen gestaltet<br />

ein Schülerensemble der Gesamtschule<br />

Gartenstadt unter der Leitung<br />

von Ernst Walter Hemmerich.<br />

Eine Veranstaltung in Kooperation<br />

mit dem Jugendring, der Auslandsgesellschaft<br />

NRW, dem Schulreferat der<br />

Evangelischen Kirche in Dortm<strong>und</strong> <strong>und</strong><br />

Lünen, der Mahn- <strong>und</strong> Gedenkstätte<br />

Steinwache <strong>und</strong> der Jugendkirche.<br />

Lesung<br />

Veranstaltung 31-51000<br />

Rathaus, Friedensplatz 1<br />

Sonntag, 27.01.13, 17:00-19:30 Uhr<br />

3 UStd., entgeltfrei<br />

„Juden <strong>und</strong> Muslime – ein<br />

hochexplosives Gemisch,<br />

oder?“<br />

Juden <strong>und</strong> Muslime stehen im Verdacht,<br />

sich über kurz oder lang die Köpfe einzuschlagen,<br />

wenn man sie zusammenbringt<br />

<strong>und</strong> über Glaube, Gesellschaft<br />

<strong>und</strong> Politik diskutieren lässt. Zu vieles<br />

scheint zwischen beiden Religionen <strong>und</strong><br />

Traditionen zu stehen, als dass eine<br />

friedliche Unterhaltung möglich wäre.<br />

Aber ist das wirklich so? Lamya Kaddor,<br />

eine deutsche Muslima <strong>und</strong> Michael<br />

Rubinstein, ein deutscher Jude,<br />

machen die Probe aufs Exempel <strong>und</strong><br />

reden miteinander. Ohne Tabus. Sämtliche<br />

heiße Eisen werden angefasst: die<br />

Politik Israels im Nahen Osten, der muslimische<br />

Antisemitismus, der Umgang<br />

der Deutschen mit religiösen Minderheiten,<br />

christliche Leitkultur <strong>und</strong> aktuelle<br />

Themen wie die religiöse Beschneidung<br />

oder körperliche Angriffe auf Religionsvertreter.<br />

Lamya Kaddor ist eine bekannte Autorin<br />

<strong>und</strong> Pionierin der islamischen<br />

Religionspädagogik, Michael Rubinstein<br />

Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde<br />

Duisburg-Mülheim / Ruhr-Oberhausen<br />

<strong>und</strong> seit Jahren im interkulturellen <strong>und</strong><br />

interreligiösen Dialog tätig.<br />

Trotz völlig konträrer Familiengeschichten<br />

verbindet die Beiden eines: sie sind<br />

Kinder der deutschen Gesellschaft. Beide<br />

stehen für die jüngere Generation<br />

dieses Landes. Beide betrachten sich<br />

als liberal-gläubig <strong>und</strong> sind als kritische<br />

Geister der deutschen Gegenwart<br />

bekannt. Beide sind im theologischen<br />

Bereich tätig. Beide kennen sich durch<br />

ihr Engagement im interreligiösen Dialog.<br />

Und dennoch sind auch sie nicht<br />

immer einer Meinung, wenn es um<br />

die angesprochenen Themen geht.<br />

In Kooperation mit dem Islamseminar.<br />

Gespräch<br />

Veranstaltung 31-51002<br />

Lamya Kaddor / Michael Rubinstein<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Donnerstag, 07.02.13, 19:00-21:15 Uhr<br />

3 UStd., entgeltfrei<br />

Verweigerte Rückkehr<br />

Lesung aus der Biografie „Verweigerte<br />

Rückkehr – Erfahrungen nach dem<br />

Judenmord“ von Hans Frankenthal<br />

(1926 - 1999) anlässlich des 70. Jahrestages<br />

seiner Deportation von Dortm<strong>und</strong><br />

nach Auschwitz. Hans Frankenthal erlebte<br />

die Gräueltaten des Nazi-Regimes<br />

am eigenen Leib. Als Jugendlicher wurde<br />

er mit seiner Familie am 1. März<br />

1943 nach Auschwitz deportiert. Seine<br />

Eltern wurden ermordet. Hans <strong>und</strong> sein<br />

Bruder Ernst überlebten die Zwangsarbeit<br />

im Lager Monowitz, das Konzentrationslager<br />

Mittelbau-Dora <strong>und</strong> wurden<br />

1945 in Theresienstadt befreit.<br />

Sie kehrten in ihre Heimatstadt Schmallenberg<br />

im Sauerland zurück, wo sie erneut<br />

Ausgrenzung erfuhren. Frankenthal<br />

hat kurz vor seinem Tode am 22. Dezember<br />

1999 seine Biografie verfasst.<br />

Darin schildert er seine Kindheit in der<br />

Weimarer Republik, seine Deportation,<br />

die Zwangsarbeit, die Todesmärsche<br />

<strong>und</strong> vor allem die erneute Ausgrenzung<br />

in seinem Heimatort. Die Erfahrungen<br />

nach der Rückkehr aus den Konzentrationslagern<br />

haben Hans Frankenthal zu<br />

der Form von politischer <strong>Arbeit</strong> veranlasst,<br />

die er dann Jahrzehnte sehr engagiert<br />

betrieb. Der Dortm<strong>und</strong>er Schauspieler<br />

Claus Dieter Clausnitzer liest aus<br />

der vom Metropol Verlag Berlin in 2012<br />

neu aufgelegten Biografie.<br />

Hans Frankenthal<br />

In Kooperation mit dem Programmbereich<br />

Literatur, der Bezirksregierung<br />

Arnsberg, Mahn- <strong>und</strong> Gedenkstätte<br />

Steinwache <strong>und</strong> der Auslandsgesellschaft<br />

NRW e.V.<br />

Lesung/Buchvorstellung<br />

Veranstaltung 31-51004<br />

Claus Dieter Clausnitzer<br />

Mahn- <strong>und</strong> Gedenkstätte Steinwache<br />

Steinstr. 50<br />

Donnerstag, 28.02.13, 19:00-21:15 Uhr<br />

3 UStd., entgeltfrei<br />

„Die Zukunft des Gedenkens<br />

in Deutschland heute – in<br />

der Bildungsarbeit wie im<br />

Unterricht“<br />

Das Ende des Zweiten Weltkrieges liegt<br />

über zwei Generationen zurück <strong>und</strong><br />

die deutsche Gesellschaft hat sich in<br />

den letzten Jahrzehnten erheblich verändert.<br />

An den Schulen werden Kinder<br />

unterrichtet, die oder deren Eltern<br />

zu einem großen Teil nicht deutscher<br />

Herkunft sind. Im Zeitalter von Internet<br />

<strong>und</strong> Satellitenfernsehen bestimmen<br />

ausländische Fernsehanstalten <strong>und</strong> Multiplikatoren<br />

Einstellung <strong>und</strong> Gefühlslage<br />

Zugewanderter.<br />

Erinnerungsarbeit kann nicht mehr wie<br />

in den 1960er Jahren betrieben werden,<br />

als noch direkte familiengeschichtliche<br />

Bezüge wirksam waren. Wie soll heute<br />

Gedenkarbeit aussehen? Welche Informationen<br />

über Judentum sollten vermittelt<br />

werden? Wie kann man Zuwanderer,<br />

Erwachsene <strong>und</strong> Schüler mit ganz<br />

anderer kultureller, historischer <strong>und</strong> politischer<br />

Prägung erreichen? Wie spricht<br />

man heute junge Menschen medial an?<br />

Dies sind zentrale Fragen, mit denen<br />

sich der Vortrag auseinandersetzt.<br />

Der Referent ist Historiker, Studium an<br />

der Hebräischen Universität in Jerusalem<br />

(1977-1983), wissenschaftlicher Mitarbeiter<br />

an der Hochschule für Jüdische<br />

Studien Heidelberg (1988-1997), Konzeptentwickler<br />

am Jüdischen Museum<br />

Berlin (2000 / 2001) <strong>und</strong> derzeit Leiter<br />

der „Alten Synagoge Essen“ – Haus<br />

jüdischer Kultur.<br />

Eine Veranstaltung im Rahmen der<br />

„Woche der Brüderlichkeit“ in Kooperation<br />

mit dem Schulreferat der Vereinigten<br />

Kirchenkreise.<br />

Vortrag<br />

Veranstaltung 31-51006<br />

Dr. Uri Robert Kaufmann<br />

Reinoldinum, Schwanenwall 34<br />

Donnerstag, 07.03.13, 19:00-21:15 Uhr<br />

3 UStd., entgeltfrei<br />

JÜDISCHE KLÄNGE<br />

Religiöses <strong>und</strong> Weltliches<br />

von Mendelssohn bis «Anatevka»<br />

«Bat Kol David» («Echo Davids») – der<br />

Chor des Landesverbandes der Jüdischen<br />

Gemeinden von Westfalen-Lippe<br />

– wurde 1996 u. a. auf Initiative von<br />

Rabbiner Dr. Henry Brandt ins <strong>Leben</strong><br />

gerufen. Es lag ihm daran, über den<br />

Chorgesang alte, weithin verlorengegangene<br />

synagogale Musik neu zu beleben.<br />

Die aus der ehemaligen Sowjetunion<br />

zugewanderten Musiker nahmen diese<br />

Idee enthusiastisch auf <strong>und</strong> verwirklichen<br />

sie weiterhin. Sie verstehen sich<br />

als neue Vermittler nicht nur einer fast<br />

verlorengegangenen Synagogalmusik,<br />

sondern auch moderner jüdischer Musik.<br />

Mit David Zapolski kam ein Dirigent<br />

<strong>und</strong> Komponist zu «Bat Kol David», der<br />

neue Impulse für ein qualitativ anderes<br />

Niveau von Klangkultur, Interpretation<br />

<strong>und</strong> die Einzigartigkeit des Repertoires<br />

dieses Chores gab. Unterstützt wird er<br />

in der Chorarbeit durch die Pianistin<br />

<strong>und</strong> engagierte Korrepetitorin Alla Mesionzhnik.


Eine Veranstaltung im Rahmen der<br />

„Woche der Brüderlichkeit“ in Kooperation<br />

mit der Jüdischen Kultusgemeinde<br />

Dortm<strong>und</strong>, Evang. Bildungswerk, Kath.<br />

Bildungswerk.<br />

Konzert<br />

Veranstaltung 31-51008<br />

Jüdische Kultusgemeinde<br />

Prinz-Friedrich-Karl-Str. 9<br />

Sonntag, 17.03.13, 17:00-20:00 Uhr<br />

4 UStd., entgeltfrei<br />

Israelische Volkstänze –<br />

Ein Tanz-Workshop<br />

Eine Möglichkeit der Begegnung mit<br />

dem Judentum ist der Tanz. Israelische<br />

Volkstänze lassen sich schnell in kleinen<br />

wie großen Gruppen für Jung <strong>und</strong> Alt<br />

erlernen. Sie reißen mit <strong>und</strong> machen<br />

großen Spaß. Marina Evel leitet seit 15<br />

Jahren Tanzgruppen für Kinder <strong>und</strong> Erwachsene.<br />

Sie wird einfache Israelische<br />

Volkstänze mit den Teilnehmenden einüben.<br />

Im Anschluss an den Workshop<br />

wird ein Materialpaket zur Verfügung<br />

gestellt. Der Workshop ist für alle Interessierte<br />

offen. In Kooperation mit dem<br />

Schulreferat der Vereinigten Kirchenkreise<br />

Dortm<strong>und</strong>.<br />

Anmeldung über das Schulreferat<br />

Tel.: 0231-8494-414, Fax: -8494-406<br />

<strong>und</strong> schulreferat@vkk-do.de<br />

sowie www.schulreferat.de<br />

Tanz-Workshop<br />

Veranstaltung 31-51010<br />

Ina Annette Bierbrodt, Schulreferentin<br />

Marina Evel, Jüdische Kultusgemeinde<br />

Dortm<strong>und</strong><br />

Jüdische Kultusgemeinde<br />

Prinz-Friedrich-Karl-Str. 9<br />

Donnerstag, 18.04.13, 17:00-19:15 Uhr<br />

3 UStd., entgeltfrei<br />

Joseph Roth<br />

<strong>und</strong> Stefan Zweig<br />

Auf einem Foto, 1936 in Ostende aufgenommen,<br />

sitzen Stefan Zweig <strong>und</strong><br />

Joseph Roth noch einmal zusammen.<br />

Sie sind im Exil. Beide Schriftsteller wurden<br />

aus ihrer Heimat verjagt <strong>und</strong> beide<br />

hängen unzeitgemäßen Ideen nach: Joseph<br />

Roth hält dem Nationalsozialismus<br />

den Mythos von Habsburg entgegen<br />

<strong>und</strong> Stefan Zweig die Idee von Europa<br />

<strong>und</strong> seiner Tradition des Humanismus.<br />

„Weltbürger <strong>und</strong> Österreicher zugleich“<br />

nannte sich Joseph Roth, „Europäer<br />

<strong>und</strong> Österreicher in einem“, wählte Stefan<br />

Zweig. Beide bekennen sich zu der<br />

„Welt von gestern“ mit ihrer geistigen<br />

Konzilianz <strong>und</strong> Offenheit, die der Nationalsozialismus<br />

zerstören wird.<br />

Vor 80 Jahren wurden ihre Bücher verbrannt.<br />

In Vortrag <strong>und</strong> Lesung bringen<br />

Dr. Marlies Obier <strong>und</strong> Werner Stettner<br />

das Treffen von Joseph Roth <strong>und</strong> Stefan<br />

Zweig noch einmal in einem Dialog<br />

zurück.<br />

Dr. Marlies Obier ist Literaturwissenschaftlerin<br />

<strong>und</strong> Autorin zahlreicher Bücher<br />

mit literarischen Portraits, u.a. „Sie<br />

brachten ihren Zauber mit“, „In diesem<br />

Meer von Zeiten meine Zeit“, „<strong>und</strong> ich<br />

bin Goethe“, „Luftschiffer <strong>und</strong> Lichtpoeten“.<br />

Werner Stettner ist Pädagoge <strong>und</strong> rezitiert<br />

aus Werken der Autoren.<br />

Eine Veranstaltung anlässlich des 80.<br />

Jahrestag der Bücherverbrennung in<br />

Dortm<strong>und</strong> in Kooperation mit dem Institut<br />

für Kulturwissenschaften der TU<br />

Dortm<strong>und</strong> <strong>und</strong> der Mahn- <strong>und</strong> Gedenkstätte<br />

Steinwache.<br />

Lesung<br />

Veranstaltung 31-51012<br />

Dr. Marlies Obier / Werner Stettner<br />

Mahn- <strong>und</strong> Gedenkstätte Steinwache<br />

Steinstr. 50<br />

Donnerstag, 28.02.13, 19:00-21:15 Uhr<br />

3 UStd., entgeltfrei<br />

Hinweis:<br />

Siehe auch<br />

„Jüdisches <strong>Leben</strong> in Dortm<strong>und</strong>“<br />

Veranstaltung 31-51244 <strong>und</strong><br />

Veranstaltung 31-51246<br />

Diskurse über Politik in<br />

Seminaren, Gesprächskreisen<br />

<strong>und</strong> Vorträgen<br />

100 Jahre <strong>VHS</strong> – eine Zeitreise<br />

durch die Programmhefte<br />

Die Deckblätter der <strong>VHS</strong> Programmhefte<br />

aus den letzten 65 Jahren bieten<br />

Raum für vielfältige Interpretationen. Sie<br />

spiegeln den gesellschaftlichen Zeitgeist<br />

ebenso wider wie das Selbstbild der<br />

<strong>VHS</strong> Dortm<strong>und</strong>. Es werden historische<br />

Entwicklungen der Bildwerbung sichtbar,<br />

der Facettenreichtum der <strong>VHS</strong> deutlich<br />

<strong>und</strong> Schwerpunkte, sowie Intentionen<br />

visualisiert. Katharina Disselhoff hat sich<br />

mit diesen Entwicklungen im Rahmen<br />

ihrer Diplomarbeit „Bildwissenschaftliche<br />

Analyse der Deckblätter der Volkshochschule<br />

Dortm<strong>und</strong> von 1946-2011“ intensiv<br />

beschäftigt. Anlässlich des 100-<br />

jährigen Jubiläums der <strong>VHS</strong> Dortm<strong>und</strong><br />

präsentieren wir eine Ausstellung von<br />

ausgewählten Bildern. Katharina Disselhoff<br />

nimmt Sie mit auf eine Zeitreise<br />

<strong>und</strong> vermittelt ihren subjektiven Blick<br />

auf die Institution <strong>und</strong> ihr Selbstbild.<br />

Ausstellungseröffnung<br />

Veranstaltung 31-51050<br />

Katharina Disselhoff<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Mittwoch, 22.05.13, 19:00-21:00 Uhr<br />

entgeltfrei<br />

Laufzeit der Ausstellung:<br />

22.05.13-19.07.13<br />

Katharina Disselhoff<br />

Wie funktioniert Fernsehen?<br />

In dem 2-tägigen Workshop haben Sie<br />

die Möglichkeit, dieser Frage praktisch<br />

nachzugehen: eigene Themen umsetzen,<br />

vor oder hinter der Kamera, von<br />

der Recherche bis zum Schnitt – wer<br />

teilnimmt, bekommt einen Einblick in<br />

die Welt hinter der Mattscheibe <strong>und</strong><br />

wird selbst zum Videojournalisten. Medientrainer<br />

der Landesanstalt für Medien<br />

betreuen den Kurs, journalistisch<br />

<strong>und</strong> technisch. Sie werden mit der nötigen<br />

Technik ausgestattet: professionelle<br />

Kameras, Laptops mit Schnittsystemen<br />

usw. Am Ende entsteht eine Sendung<br />

mit Moderation <strong>und</strong> Beiträgen, die sogar<br />

im Fernsehen zu sehen sein wird:<br />

auf dem Lernsender für Nordrhein-<br />

Westfalen NRWision.<br />

Veranstaltung 31-51052<br />

Medientrainer Landesanstalt für Medien<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Samstag, 13.04.13, 10:00-17:00 Uhr<br />

Sonntag, 14.04.13, 10:00-17:00 Uhr<br />

entgeltfrei<br />

„Trau keinem über 30“<br />

Generationenkonflikt im Kino der<br />

1960er Jahre<br />

Die 60er Jahre waren ein Jahrzehnt<br />

des Aufbruchswillens der Jugend <strong>und</strong><br />

des heftigen Generationenkonflikts. Die<br />

Konfrontation mit der NS-Vergangenheit<br />

<strong>und</strong> der Protest gegen Staat, Politik <strong>und</strong><br />

Ordnungsmächte gingen einher mit einem<br />

neuen, alternativen <strong>Leben</strong>sgefühl.<br />

Im Kino fand das vorrangig seinen Ausdruck<br />

durch den „Neuen Deutschen<br />

Film“ (z. B. „Zur Sache Schätzchen“<br />

<strong>und</strong> Fassbinder) sowie die aufklärerischen<br />

Streifen von Wolfgang Staudte.<br />

Im Vortrag werden <strong>Leben</strong>sgefühl <strong>und</strong><br />

Zeitgeist jener Jahre veranschaulicht<br />

durch Ausschnitte von filmischer Dokumentation<br />

<strong>und</strong> Kino-Produktion.<br />

Veranstaltung 31-51056<br />

Dipl.-Päd. Wolfgang Hoffmann<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Dienstag, 05.03.13, 19:30-21:15 Uhr<br />

2 UStd., entgeltfrei<br />

Ein Hoeschianer<br />

<strong>und</strong> seine <strong>Arbeit</strong>swelt<br />

Lassen Sie sich von Karl Bathe mit auf<br />

die Reise in die Dortm<strong>und</strong>er Stahlgeschichte<br />

nehmen. Karl Bathe arbeitete<br />

über 25 Jahre bei Hoesch, lebt heute<br />

im Ruhestand <strong>und</strong> widmet sich seinem<br />

Hobby, der Acrylmalerei. In beeindruckenden<br />

Bildern <strong>und</strong> Fotos hielt<br />

er seinen <strong>Arbeit</strong>salltag fest. Zu jedem<br />

Bild hat er eine Geschichte zu erzählen,<br />

Geschichten die sein <strong>Leben</strong> schrieben.<br />

„Wenn der Konverter den flüssigen<br />

Stahl in die Gießpfanne entleert,<br />

ist die Halle gleißend hell erleuchtet.<br />

Man spürt die Hitze von 1200 Grad, es<br />

zischt <strong>und</strong> brodelt. Ein Geräusch, das<br />

man noch nach 20 Jahren im Ohr hat.“<br />

Ab dem 13.10.13 wird im Hoesch-<br />

Museum, Eberhardstr. 12, 44145 Dortm<strong>und</strong>,<br />

die gleichnamige Bilderausstellung<br />

präsentiert.<br />

Diavortrag<br />

Veranstaltung 31-51054<br />

Karl Bathe<br />

Hörde, transfer. bücher <strong>und</strong> medien.<br />

An der Schlanken Mathilde 3<br />

Donnerstag, 18.04.13, 20:00-21:30 Uhr<br />

entgeltfrei<br />

Mit den beiden folgenden Veranstaltungen wird die Vortragsreihe der <strong>VHS</strong><br />

zum b<strong>und</strong>esdeutschen Kino in den 60er Jahren fortgesetzt.<br />

„Von Dutschke bis Winnetou“<br />

Eine Zeitreise in den Alltag der<br />

1960er Jahre<br />

Der Alltag der 60er Jahre war zwiespältig.<br />

Während der deutsche Schlager<br />

die heile Welt besang, knisterte es<br />

schon im Gebälk der BRD. Einerseits<br />

gab es Rockmusik <strong>und</strong> die Studentenrevolte<br />

<strong>und</strong> einen Willy Brandt, der mehr<br />

Demokratie wagen wollte. Andererseits<br />

setzte die NPD Mitte der Dekade zum<br />

Sprung in den B<strong>und</strong>estag an. Wer sich<br />

für „rogressiv“ hielt, versammelte sich<br />

einmal im Monat vor den noch wenigen<br />

TV-Geräten zum „Beat-Club“, um<br />

die ältere Generation mit Rockmusik zu<br />

ärgern. Langhaarige Männer galten allerdings<br />

vielen damaligen Zeitgenossen<br />

noch als „Gammler“. Der damalige<br />

Zeitgeist spiegelte sich auch im Kino<br />

von Edgar Wallace bis Winnetou. Dazu<br />

zogen Pennäler-Komödien <strong>und</strong> Aufklärungsfilme<br />

das Publikum an. Mit zahlreichen<br />

Filmeinspielungen.<br />

Veranstaltung 31-51058<br />

Dr. Torsten Reters<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Dienstag, 19.03.13, 19:30-21:15 Uhr<br />

2 UStd., entgeltfrei<br />

Ausgewählte Programmtitel<br />

101


102<br />

„Kleiner Mann, was nun?“<br />

Seminar zum Untergang der Weimarer<br />

Republik in Film <strong>und</strong> Literatur<br />

Mit der Machtergreifung der Nazis<br />

1933 endete mit der „Weimarer Republik“<br />

der erste demokratische Staat<br />

auf deutschem Boden <strong>und</strong> die mit ihm<br />

einhergehende kulturellen Blüte. Wie<br />

wurde der Zerfall der politischen, gesellschaftlichen<br />

<strong>und</strong> kulturellen Freiheiten<br />

von den Zeitgenossen erlebt <strong>und</strong><br />

kommentiert? Antworten geben die<br />

filmischen <strong>und</strong> literarischen Zeugnisse<br />

der 20er <strong>und</strong> frühen 30er-Jahre. Literaten<br />

wie Hans Fallada <strong>und</strong> Lion Feuchtwanger<br />

spiegeln in ihren Werken die<br />

gesellschaftlichen Verhältnisse <strong>und</strong> die<br />

politische Radikalisierung.<br />

Das Seminar gibt nicht nur einen Überblick<br />

über die gesellschaftlichen Ereignisse<br />

von 1929 bis 1933 / 34. Es informiert<br />

insbesondere über die wichtigsten<br />

Filmproduktionen der Weimarer Untergangszeit<br />

<strong>und</strong> über die vorhergehenden<br />

Stummfilmstreifen, die den Weg in die<br />

Diktatur andeuten. Die Beschäftigung<br />

mit ausgewählten Romanen der Epoche<br />

(wie Kästners „Fabian“ <strong>und</strong> Falladas<br />

„Kleiner Mann, was nun?“) <strong>und</strong><br />

ihren späteren Verfilmungen vermittelt<br />

uns darüber hinaus einen künstlerischen<br />

Zugang zum Geist der Epoche<br />

<strong>und</strong> den Menschen mit ihren damaligen<br />

Problemen. Im Seminar werden neben<br />

filmischer Dokumentation vor allem<br />

Filmausschnitte zu sehen sein, einhergehend<br />

mit Rezitationen der literarischen<br />

Zeugnisse.<br />

Eine Kooperation mit der <strong>VHS</strong> Schwerte<br />

<strong>und</strong> der Kath. Akademie Schwerte.<br />

Anmeldung über Kath. Akademie<br />

Schwerte: Telefon 02304-477-0<br />

Info@akademie-schwerte-de<br />

Workshop mit Übernachtung<br />

Veranstaltung 31-51059<br />

Dr. Torsten Reters /<br />

Dipl.-Päd. Wolfgang Hoffmann<br />

Schwerte<br />

Treffpunkt:<br />

Katholische Akademie Schwerte<br />

Kardinal-Jäger-Haus<br />

Bergerhofweg 24, 58239 Schwerte<br />

Samstag, 22.06.13, 9:30-21:30 Uhr<br />

Sonntag, 23.06.13, 8:30-13:00 Uhr<br />

Die TN-Gebühr beträgt:<br />

95,50 Euro, (ermäßigt: 77,45)<br />

ohne Übernachtung<br />

(inkl. 2 x Mittagessen, 1 x Kaffee <strong>und</strong><br />

Kuchen, 1 x Abendessen).<br />

Die TN-Gebühr beträgt:<br />

117,00 Euro<br />

mit Übernachtung + Frühstück<br />

(inkl. 2 x Mittagessen, 1 x Kaffee <strong>und</strong><br />

Kuchen, 1 x Abendessen).<br />

Veranstaltungen in Zusammenarbeit<br />

mit der Deutschen Vereinigung<br />

der Schöffinnen <strong>und</strong><br />

Schöffen, Landesverband NRW e.V.<br />

www.schoeffen-nrw.de<br />

Schöffenamt – Ehrenamt!<br />

Die Veranstaltung wendet sich an<br />

Bürgerinnen <strong>und</strong> Bürger, die sich für<br />

das Schöffenamt interessieren <strong>und</strong><br />

sich informieren wollen, welche Anforderungen<br />

das Amt stellt Themen:<br />

Wie werde ich Schöffe? Gr<strong>und</strong>lagen<br />

des Schöffenamtes, Rechtsstellung der<br />

Schöffen <strong>und</strong> Schöffinnen. Die nächste<br />

Schöffenwahl findet im Frühjahr<br />

2013 statt.<br />

Veranstaltung 31-51060<br />

Volker Talarowski, Richter<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Mittwoch, 20.02.13,<br />

18:00-21:00 Uhr, 4 UStd.<br />

7,00 Euro<br />

Bewerbung für<br />

das Jugendschöffenamt<br />

Das Jugendschöffenamt setzt eine besondere<br />

persönliche Qualifikation voraus.<br />

Nach dem Jugendgerichtsgesetz<br />

sollen Jugendschöffinen <strong>und</strong> -schöffen<br />

erzieherisch befähigt <strong>und</strong> in der<br />

Jugenderziehung erfahren sein. Die<br />

richterliche Verantwortung ist gerade<br />

in Jugendstrafsachen besonders hoch,<br />

da Strafverfahren <strong>und</strong> Urteil den<br />

Heranwachsenden entscheidend beeinflussen<br />

können. Jugendschöffinen<strong>und</strong><br />

schöffen müssen sich bei der<br />

Urteilsfindung damit befassen, wie<br />

auf Straftaten Jugendlicher verantwortungsbewusst<br />

<strong>und</strong> mit Augenmaß<br />

reagiert werden kann, damit sie nicht<br />

erneut straffällig werden. Sie tragen<br />

somit in hohem Maße zur Qualität<br />

der Rechtssprechung in Jugendstrafsachen<br />

bei. Folgende Themen werden<br />

behandelt: Welche Voraussetzungen<br />

müssen die Bewerber mitbringen?<br />

Leitprinzip „Erziehungsgedanke“, Mitwirkungs-<br />

<strong>und</strong> Gestaltungsmöglichkeiten<br />

der Jugendschöffen, Wie werden<br />

Jugendschöffen gewählt?<br />

Veranstaltung 31-51062<br />

Hadwig Noesselt, Jugendrichterin<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Mittwoch, 27.02.13, 18:00-21:00<br />

Uhr 4 UStd., 7,00 Euro<br />

Politik in der Zeitung<br />

Eine gezielte Zeitungslektüre bietet immer<br />

noch mehr Information <strong>und</strong> Hintergr<strong>und</strong>wissen<br />

als das Fernsehen. In dieser<br />

Hinsicht ist das traditionelle Medium<br />

Zeitung auch dem Internet überlegen.<br />

Politische Bildung durch Zeitung: Anhand<br />

ausgewählter Artikel aus der überregionalen<br />

Tages- <strong>und</strong> Wochenpresse soll<br />

das aktuelle politische Geschehen in der<br />

Konkurrenz der Meinungen beleuchtet<br />

werden, um sich dadurch ein f<strong>und</strong>iertes<br />

<strong>und</strong> differenziertes Meinungsbild zu politischen<br />

Themen zu erarbeiten - jenseits<br />

vorschneller Urteile „aus dem Bauch“.<br />

Der Lektürekurs soll auch Lust aufs intensive<br />

Zeitungslesen machen.<br />

Veranstaltung 31-51100<br />

Eckhard Matthies<br />

Hörde<br />

AWO Begegnungszentrum Wellinghofen,<br />

Wellinghofer Amtsstr. 23<br />

8 x Donnerstag, ab 17.01.13<br />

9:30-11:45 Uhr, 24 UStd., 15,00 Euro<br />

Veranstaltung 31-51102<br />

Eckhard Matthies<br />

Hörde<br />

AWO Begegnungszentrum Wellinghofen,<br />

Wellinghofer Amtsstr. 23<br />

8 x Donnerstag, ab 11.04.13<br />

9:30-11:45 Uhr, 24 UStd., 15,00 Euro<br />

Politik ist auch Frauensache<br />

Ähnlich wie bei „Politik in der Zeitung“<br />

soll in diesem Lektürkurs die überregionale<br />

Presse durch die gemeinsame<br />

Lektüre ausgewählter Beiträge aus der<br />

überregionalen Tages- <strong>und</strong> Wochenpresse<br />

„unter die Lupe“ genommen werden.<br />

Allerdings spielt hier der Blickwinkel<br />

eine entscheidende Rolle, unter dem<br />

die ausgewählten Artikel gemeinsam<br />

gelesen <strong>und</strong> diskutiert werden: Besondere<br />

Beachtung gilt dem Frauenbild, der<br />

Berücksichtigung <strong>und</strong> Wahrnehmung<br />

frauenspezifischer Fragestellungen, wie<br />

sie im Meinungsbild der Presse zum<br />

Ausdruck kommen.<br />

Veranstaltung 31-51104<br />

Eckhard Matthies<br />

Aplerbeck<br />

Haus Rodenberg, Rodenbergstr. 36<br />

8 x Dienstag, ab 15.01.13<br />

9:30-11:45 Uhr, 24 UStd., 15,00 Euro<br />

Veranstaltung 31-51106<br />

Eckhard Matthies<br />

Aplerbeck<br />

Haus Rodenberg, Rodenbergstr. 36<br />

8 x Dienstag, ab 09.04.13<br />

9:30-11:45 Uhr, 24 UStd., 15,00 Euro<br />

Frau sein heute<br />

Dieser Gesprächskreis lädt zum gegenseitigen<br />

Erfahrungsaustausch über die<br />

persönliche <strong>Leben</strong>ssituation von Frauen<br />

ein. Es geht um persönliche Fragen, um<br />

Familie <strong>und</strong> Beruf, aber auch darum,<br />

für alle <strong>Leben</strong>sbereiche kreative Ideen<br />

für etwas Neues zu entwickeln, entsprechende<br />

Aktivitäten zu planen <strong>und</strong><br />

durchzuführen <strong>und</strong> über neue Formen<br />

des gesellschaftlichen Engagements<br />

nachzudenken: Frauen bewegt – also im<br />

Sinne des „etwas in Bewegung setzen“.<br />

vierzehntägig<br />

Veranstaltung 31-51108<br />

Maria Strohmann<br />

Frauenberatungsstelle Dortm<strong>und</strong><br />

Kronprinzenstr. 26<br />

8 x Mittwoch, ab 16.01.13<br />

19:30-21:45 Uhr, 24 UStd., 15,00 Euro<br />

R<strong>und</strong>er Tisch für Scharnhorst<br />

Seit langem ist der r<strong>und</strong>e Tisch ein<br />

bewährtes Forum, auf dem Multiplikatoren<br />

aus Scharnhorster Organisationen,<br />

Vereinen, Kirchen, Schulen<br />

<strong>und</strong> öffentlichen Einrichtungen mit<br />

interessierten Bürger / innen ins Gespräch<br />

über die Belange des Stadtbezirks<br />

kommen. Im Mittelpunkt stehen<br />

dabei vor allem die soziale Situation<br />

<strong>und</strong> das Wohnumfeld in Scharnhorst.<br />

Das Gespräch wird moderiert.<br />

Tagesseminar<br />

Veranstaltung 31-51112<br />

Gerti Zupfer<br />

Scharnhorst<br />

Städt. Begegnungszentrum Scharnhorst<br />

Gleiwitzstr. 277<br />

Samstag, 20.04.13, 10:00-17:00 Uhr<br />

8 UStd., entgeltfrei<br />

Hinter die Kulissen geschaut<br />

– <strong>Arbeit</strong>swelten<br />

in Dortm<strong>und</strong> <strong>und</strong> Umgebung<br />

Vorherige Anmeldung erforderlich!<br />

Felix – The Nut Company<br />

Früher grüßte das riesige „Felix-Männchen“<br />

hoch über Schwerte schon von<br />

weitem die Autofahrer auf der A 1.<br />

Doch längst ist dieser Betrieb in die<br />

weltweit agierende „Nut Company“<br />

aufgegangen, die von der niederländischen<br />

Zentrale das Reich der Nüsse<br />

regiert. In Schwerte werden Nüsse aller<br />

Art zu Knabberzeug auf unterschiedliche<br />

Weise für den gesamten <strong>Leben</strong>smittelmarkt<br />

zubereitet <strong>und</strong> verpackt.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-51200<br />

Linda Wardenbach<br />

Schwerte<br />

Treffpunkt: 14.00 Uhr<br />

Eingang Betriebsgebäude am Parkplatz,<br />

Binnerheide 28, 58239 Schwerte<br />

Donnerstag, 07.02.13, 14:00-17:00 Uhr<br />

4 UStd., 8,00 Euro


WIHOGA – Wirtschaftsschule<br />

für Hotellerie <strong>und</strong> Gastronomie<br />

Seit fünfzig Jahren können künftige Küchenchefs,<br />

Hotelfachleute, Restaurantbetreiber,<br />

Catering- <strong>und</strong> Barspezialisten<br />

sich in der Dortm<strong>und</strong>er Fachschule auf<br />

ihren Beruf vorbereiten. Inzwischen hat<br />

sich nicht nur das Berufsfeld verändert<br />

<strong>und</strong> erweitert, auch die neuen Gebäude<br />

am Rombergpark entsprechen den<br />

Wünschen der künftigen Gastgeber. Neben<br />

der theoretischen Ausbildung wird<br />

die Hälfte der Zeit praktisch geübt: in<br />

den Lehr- <strong>und</strong> Demoküchen, im Schulungsrestaurant,<br />

an der Kaffee- <strong>und</strong><br />

Hotelbar.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-51202<br />

Linda Wardenbach<br />

Hombruch<br />

Treffpunkt: 11:00 Uhr<br />

Am Rombergpark 38, 44225 Dortm<strong>und</strong><br />

Donnerstag, 28.02.13, 11:00-14:00 Uhr<br />

4 UStd., 8,00 Euro<br />

Arzneimittel-Großlager der<br />

Pharmaindustrie<br />

Seit 1993 betreiben sechs führende Unternehmen<br />

der Pharmaindustrie ein gemeinsames<br />

Logistikzentrum in optimaler<br />

Verkehrslage. 350 Mitarbeiter wachen<br />

über Verteilung <strong>und</strong> Lagerung der Medikamente,<br />

die täglich per LKW anrollen.<br />

Präzision <strong>und</strong> Zuverlässigkeit ist<br />

dabei oberstes Gebot, denn zahlreiche<br />

Arzneien müssen gekühlt aufbewahrt,<br />

Betäubungsmittel in Tresoren gesichert<br />

werden. In der Regel erreichen die Medikamente<br />

schon am Tag der Bestellung<br />

den K<strong>und</strong>en, Krankenhäuser, Apotheken,<br />

Behörden <strong>und</strong> Ärzte.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-51204<br />

Linda Wardenbach<br />

Bönen<br />

Treffpunkt: 14.00 Uhr<br />

Pharm Log – Pharma Logistik GmbH<br />

Siemensstraße 1, 59199 Bönen<br />

Donnerstag, 07.03.13, 14:00-17:00 Uhr<br />

4 UStd., 8,00 Euro<br />

Elisabethklinik Aplerbeck<br />

Die einst deutschlandweit erste Klinik<br />

für Kinder- <strong>und</strong> Jugendpsychatrie,<br />

Psychosomatik <strong>und</strong> Psychotherapie hat<br />

2002 endlich den entsprechend eingerichteten<br />

Neubau bezogen. In der Klinik<br />

werden auf vier Stationen sowie in einer<br />

Tagesklinik Kinder <strong>und</strong> Jugendliche<br />

mit psychischen Problemen, Verhaltensauffälligkeiten<br />

<strong>und</strong> psychosomatischen<br />

Störungen behandelt - vollstationär oder<br />

teilstationär. Für den Großraum Dortm<strong>und</strong><br />

ist in Notfällen die Klinik r<strong>und</strong><br />

um die Uhr erreichbar.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-51206<br />

Linda Wardenbach<br />

Aplerbeck<br />

Treffpunkt: 14.00 Uhr<br />

Marsbruchstraße 162 a,<br />

Donnerstag, 14.03.13, 14:00-17:00 Uhr<br />

4 UStd., 8,00 Euro<br />

„Kohlewäsche“ auf dem<br />

Bergwerk Auguste Victoria<br />

Unter Tage wird die Kohle zwar gewonnen.<br />

Doch auch wenn sie schon<br />

in kleineren Brocken ans Tageslicht<br />

gefördert ist, muss sie vorm Verlassen<br />

des Bergwerkes in Richtung Kraftwerk<br />

oder Kokerei noch gründlich behandelt<br />

werden. Denn gut die Hälfte der<br />

Fördermenge ist Gestein, das von der<br />

Kohle getrennt werden muss. Mit Hilfe<br />

von Chemie <strong>und</strong> Physik verläuft dieser<br />

Prozess über zahlreiche Stufen <strong>und</strong><br />

Stockwerke, bis am Ende nur die Kohle<br />

in kleinen Stückchen in die zentrale Mischanlage<br />

wandert.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-51208<br />

Linda Wardenbach<br />

Marl<br />

Treffpunkt: 9:00 Uhr, beim Pförtner<br />

des Bergwerkes Auguste Victoria<br />

Anlage AV 3 / 7<br />

Carl-Duisberg-Straße 165, 45772 Marl<br />

Donnerstag, 18.04.13, 9:00-12:00 Uhr<br />

4 UStd., 8,00 Euro<br />

Sortieranlage für die<br />

Wertstofftonne bei der EDG<br />

Noch immer wissen die meisten Dortm<strong>und</strong>er<br />

nicht, dass seit zwei Jahren aus<br />

der einst gelben Tonne eine Wertstofftonne<br />

geworden ist. Wurden bis Ende<br />

2010 nur die Verpackungsabfälle mit<br />

dem Grünen Punkt entsorgt, sortiert<br />

<strong>und</strong> recycelt, dürfen in der Zwischenzeit<br />

auch Kleinelektrogeräte, Kunststoffe,<br />

sämtliche Metalle <strong>und</strong> andere Verpackungsreste<br />

in diese Tonne wandern.<br />

Alle Materialien ohne Grünen Punkt,<br />

das sind fast 50% des Inhaltes, werden<br />

von den Mitarbeitern sortiert <strong>und</strong><br />

-wenn möglich- wieder in den Stoffkreislauf<br />

zurückgeben. In Sachen Elektroschrott<br />

kann sich der Bürger den<br />

Gang zum Recyclinghof ersparen.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-51210<br />

Linda Wardenbach<br />

Treffpunkt: 14.00 Uhr<br />

Pottgießerstraße 20, 44147 Dortm<strong>und</strong><br />

Donnerstag, 25.04.13, 14:00-17:00 Uhr<br />

4 UStd., 8,00 Euro<br />

Unterwegs<br />

in Dortm<strong>und</strong> ...<br />

Vorherige Anmeldung erforderlich!<br />

Grubenlokomotiven <strong>und</strong><br />

mehr – Die Maschinenfabrik<br />

Fritz Rensmann<br />

Nach dem Zweiten Weltkrieg begann<br />

die Maschinenfabrik Fritz Rensmann in<br />

Dortm<strong>und</strong> mit der Instandsetzung von<br />

Grubenlokomotiven, insbesondere von<br />

KHD. Später wurden diese Lokomotiven<br />

in Lizenz gebaut. Bis heute baut die<br />

Firma Rensmann Bergbau- <strong>und</strong> Schmalspurlokomotiven,<br />

die ständig weiterentwickelt<br />

<strong>und</strong> den jeweiligen Anforderungen<br />

angepasst werden <strong>und</strong> mittlerweile<br />

weltweit im Einsatz sind. Weitere <strong>Arbeit</strong>sgebiete<br />

sind die Antriebstechnik,<br />

die Revision <strong>und</strong> Instandhaltung von<br />

Dieseltriebwagen <strong>und</strong> die Fahrzeugdiagnose.<br />

Beim R<strong>und</strong>gang durch die<br />

Produktion können wir uns über die<br />

Geschichte <strong>und</strong> Zukunft der Firma informieren.<br />

Festes Schuhwerk <strong>und</strong> praktische,<br />

unempfindliche Kleidung tragen.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-51220<br />

Andreas Peters<br />

Dorstfeld<br />

Treffpunkt: 12:00 Uhr<br />

Fritz Rensmann GmbH & Co.<br />

Bünnerhelfstr. 33, Dortm<strong>und</strong>-Dorstfeld<br />

Freitag, 01.02.13, 12:00-14:15 Uhr<br />

3 UStd., 8,00 Euro<br />

DSW21 Leitwarte Stadtgarten<br />

Bereits im Frühjahrssemester 2012 hatten<br />

wir Gelegenheit, uns über die Wartung<br />

der Stadtbahnwagen im Betriebshof<br />

Dorstfeld zu informieren. Wie das<br />

umfangreiche Stadtbahnnetz, bestehend<br />

aus unterirdischen Tunnelanlagen <strong>und</strong><br />

oberirdischen Strecken mit etwa 100<br />

km Länge, aber auch das noch umfangreichere<br />

Busnetz überwacht wird,<br />

können wir bei einem Besuch der zentralen<br />

Betriebsleitstelle am U-Bahnhof<br />

Stadtgarten sehen.<br />

Dort wird mittels zahlreicher Monitore<br />

der Verkehr der Bahnen <strong>und</strong> Busse<br />

kontrolliert. Welche Möglichkeiten den<br />

Mitarbeitern zur Verfügung stehen, werden<br />

wir vor Ort erfahren.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-51222<br />

Andreas Peters<br />

Treffpunkt: 17:00 Uhr, DSW21<br />

Betriebsleitstelle, Stadtbahnbahnhof<br />

Stadtgarten oben in der Eingangshalle,<br />

Donnerstag, 21.02.13, 17:00-18:45 Uhr<br />

2 UStd., 8,00 Euro<br />

DEW21<br />

Erdgasentspannungsanlage<br />

DEW21 betreibt fünf große Erdgasübernahmestationen<br />

für das Dortm<strong>und</strong>er<br />

Stadtgebiet.<br />

Da das Gas hier mit einem sehr hohen<br />

Druck ankommt, der dann auf den Betriebsdruck<br />

des städtischen Netzes reduziert<br />

werden muss, beschloss 1988 die<br />

damalige Dortm<strong>und</strong>er Stadtwerke AG<br />

den Bau einer Erdgasentspannungsanlage,<br />

um die Druckdifferenz zwischen<br />

Ferngasnetz <strong>und</strong> städtischem Leitungsnetz<br />

zur Energieerzeugung zu nutzen.<br />

Bei der Dortm<strong>und</strong>er Anlage, die 2012<br />

umfangreich modernisiert wurde, handelt<br />

es sich um eine der größten Anlagen<br />

Deutschlands, über die wir im laufenden<br />

Betrieb mehr erfahren werden.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-51224<br />

Andreas Peters<br />

Treffpunkt: 17:00 Uhr<br />

DEW21 Erdgasentspannungsanlage<br />

Am Waldfried 1 / Ecke Burgholzstraße,<br />

Donnerstag, 21.03.13, 17:00-19:30 Uhr<br />

3 UStd., 8,00 Euro<br />

Das klassische Warenhaus:<br />

Karstadt in Dortm<strong>und</strong><br />

Bereits 1881 gründete Rudolf Karstadt<br />

in Wismar das erste Geschäft, in dem<br />

er u.a. feste Preise anstatt des sonst üblichen<br />

Handelns einführte. Weitere Neuerungen,<br />

wie der zentrale Wareneinkauf<br />

<strong>und</strong> die weitgehende Ausschaltung des<br />

Zwischenhandels sorgten in den folgenden<br />

Jahrzehnten für den großen Erfolg<br />

der Warenhäuser. In Dortm<strong>und</strong> wurde<br />

1904 am Westenhellweg mit dem<br />

Kaufhaus Althoff das seinerzeit größte<br />

Warenhaus in Westfalen eröffnet, das<br />

seit 1920 ebenfalls zu Karstadt gehört.<br />

In den letzten Jahrzehnten hat die Bedeutung<br />

der klassischen Warenhäuser<br />

abgenommen. Weitere negative Entwicklungen<br />

führten 2009 zur Insolvenz<br />

der Karstadt-Mutter Arcandor. Nach<br />

Übernahme der Karstadthäuser durch<br />

Nicolas Berggruen geht es bei Karstadt<br />

wieder aufwärts. Über den Wandel von<br />

Karstadt in Dortm<strong>und</strong> werden wir uns<br />

in der Filiale informieren <strong>und</strong> dabei<br />

auch sehen, wie ein modernes Kaufhaus<br />

funktioniert.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-51226<br />

Andreas Peters<br />

Treffpunkt: 16:45 Uhr<br />

Karstadt, Westenhellweg 30-36<br />

Ecke Hansastraße (Haupteingang)<br />

Mittwoch, 10.04.13, 16:45-19:00 Uhr,<br />

3 UStd., 8,00 Euro<br />

A 40-Erneuerung:<br />

Neubau Rastplatz Somborn<br />

Im Zuge der Erneuerung <strong>und</strong> Erweiterung<br />

der A40 wird seit April 2012<br />

auch der ehemalige Parkplatz Somborn<br />

umgebaut. Entstehen soll hier bis zum<br />

Herbst 2013 eine Tank- <strong>und</strong> Rastanlage<br />

mit genügend Parkplätzen auch für<br />

LKW´s <strong>und</strong> Busse. Die neue Raststätte-<br />

etwa viermal so groß wie der bisherige<br />

Parkplatz- bekommt dann den neuen<br />

Namen „Beverbach“. Parallel zu dieser<br />

Baumaßnahme wird außerdem die A40<br />

in diesem Bereich u.a. mit einer neuen<br />

Fahrbahndecke versehen. Über diese<br />

umfangreichen <strong>Arbeit</strong>en, die insgesamt<br />

mit ca. 6 Millionen Euro veranschlagt<br />

sind, können wir uns auf der Baustelle<br />

informieren. Bitte festes, robustes<br />

Schuhwerk <strong>und</strong> wetterfeste Kleidung<br />

tragen.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-51228<br />

Andreas Peters<br />

Somborn<br />

Treffpunkt:<br />

Wird noch bekannt gegeben!<br />

Dienstag, 16.04.13, 14:00-16:30 Uhr<br />

3 UStd., 8,00 Euro<br />

103


104<br />

Der Dortm<strong>und</strong>er Großmarkt –<br />

Handel mit Tradition<br />

Der erste geschlossene Großmarkt in<br />

städtischer Regie entstand 1922, damals<br />

noch mitten in der Stadt. Der fehlende<br />

Gleisanschluss <strong>und</strong> die Zerstörung<br />

im 2. Weltkrieg sorgten dann 1951-<br />

52 für den Umzug <strong>und</strong> Neubau auf<br />

dem Bahngelände am Bahnhof Dortm<strong>und</strong>-Süd.<br />

Die Hallen im Pavillonstil,<br />

das sog. „Dortm<strong>und</strong>er Modell“ mit der<br />

Warenanlieferung per Bahn- <strong>und</strong> LKW<br />

an der Rückfront <strong>und</strong> dem Verkauf an<br />

der Vorderseite, fanden in den nachfolgenden<br />

Jahren mehrfach Nachahmung<br />

in Europa.<br />

Seit 1976 gehören die Anlagen der<br />

Großmarkt Dortm<strong>und</strong> eG (eingetragene<br />

Genossenschaft), deren Mitglieder<br />

die auf dem Markt ansässigen Unternehmen<br />

sind. Hinter dem nostalgischen<br />

Pförtnerhäuschen aus den 50er Jahren<br />

beginnt eine eigene Welt, die wir früh<br />

am morgen kennen lernen, wenn der<br />

Handel von Obst <strong>und</strong> Gemüse, Fleisch<br />

<strong>und</strong> vor allem Fisch am aktivsten betrieben<br />

wird. Bitte festes Schuhwerk <strong>und</strong><br />

praktische, wetterfeste Kleidung tragen.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-51230<br />

Andreas Peters<br />

Treffpunkt: 5:00 Uhr<br />

Großmarkt Dortm<strong>und</strong>, Heiliger Weg<br />

60 (Einfahrt bei Mr. Wash) neben<br />

Großmarktschenke / -pförtner<br />

Freitag, 21.06.13, 5:00-6:30 Uhr<br />

2 UStd., 8,00 Euro<br />

Die Feuerwache am<br />

Dortm<strong>und</strong>er Flughafen<br />

Die Feuer- <strong>und</strong> Rettungswache 7 am<br />

Dortm<strong>und</strong>er Flughafen ist eine etwas<br />

andere Wache. Zwar sind die Aufgaben<br />

der Flughafenfeuerwehr in weiten Teilen<br />

identisch mit der „normalen“ Feuerwehr,<br />

doch in einigen Bereichen unterscheiden<br />

sie sich erheblich. So setzt sich das<br />

Personal der Wache aus Beamten der<br />

Berufsfeuerwehr <strong>und</strong> Mitarbeitern des<br />

Flughafens zusammen, die ausschließlich<br />

für den Flughafen zuständig sind <strong>und</strong><br />

© Schaefer - Design<br />

zudem flughafenspezifisch ausgebildet<br />

sind. Besonders auffällig sind die speziellen<br />

Panther-Löschfahrzeuge mit ihren<br />

bis zu 1000 PS starken Motoren, die<br />

wir vor Ort sehen werden. Wegen der<br />

geltenden Sicherheitsbestimmungen des<br />

Flughafens müssen bei der Anmeldung<br />

Vorname, Name <strong>und</strong> Geburtsdatum angegeben<br />

werden. Bitte keine gefährlichen<br />

Gegenstände (Schere, Tränengas<br />

etc.) mitbringen.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-51232<br />

Andreas Peters<br />

Brackel<br />

Termin <strong>und</strong> Treffpunkt können kurzfristig<br />

festgelegt werden!<br />

Dienstag, 06.06.13, 17:00-18:30 Uhr<br />

2 UStd., 8,00 Euro<br />

Symbol des Strukturwandels:<br />

TechnologieZentrum <strong>und</strong><br />

-Park Dortm<strong>und</strong><br />

Ende der 1950er Jahre begann im Ruhrgebiet<br />

der Niedergang von Kohle <strong>und</strong><br />

Stahl, was einen immensen Rückgang<br />

an Industriearbeitsplätzen zur Folge hatte.<br />

Um dieser Entwicklung in Dortm<strong>und</strong><br />

etwas entgegen zu setzen, wurde nach<br />

der Universität 1985 das benachbarte<br />

TechnologieZentrumDortm<strong>und</strong> (TZDO)<br />

<strong>und</strong> der dazugehörige Technologiepark<br />

gegründet, um Unternehmen im Bereich<br />

der „Neuen Technologien“ zu fördern<br />

<strong>und</strong> anzusiedeln. Mittlerweile ist daraus<br />

eines der führenden Technologiezentren<br />

Deutschlands mit mittlerweile<br />

280 Unternehmen <strong>und</strong> mehr als 8.500<br />

Beschäftigten geworden. Im TZDO, der<br />

Keimzelle des Technologieparks, werden<br />

wir uns über diese Entwicklung informieren.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-51236<br />

Andreas Peters<br />

Dorstfeld<br />

Treffpunkt: 15:00 Uhr<br />

TechnologieZentrumDortm<strong>und</strong>,<br />

Emil-Figge-Str. 80 (am Empfang),<br />

Dortm<strong>und</strong>-Technologiepark<br />

Montag, 27.05.13, 15:00-16:30 Uhr<br />

2 UStd., 8,00 Euro<br />

Radio 91,2 erleben!<br />

Am 14. September 1991 ging das<br />

Dortm<strong>und</strong>er Lokalradio auf Sendung.<br />

Seitdem gibt es täglich r<strong>und</strong> acht St<strong>und</strong>en<br />

Programm wie z. B. „Dortm<strong>und</strong><br />

am Morgen“ <strong>und</strong> das Programm „Dortm<strong>und</strong><br />

am Nachmittag“. Aber auch der<br />

‚Bürgerfunk‘ <strong>und</strong> die Live-Übertragungen<br />

der Fußballspiele von Borussia Dortm<strong>und</strong><br />

gehen über den Sender. Bei einem<br />

R<strong>und</strong>gang durch die neuen Räume<br />

des Lokalradios zeigt sich modernste<br />

Aufnahmetechnik in den Studios kombiniert<br />

mit kreativem journalistischem<br />

Potenzial der Macher.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-51240<br />

Ute S. Iserloh<br />

Treffpunkt: 17:30 Uhr<br />

Lensing Carre / Eingang Eisenstraße<br />

Donnerstag, 14.03.13, 17:30-19:00 Uhr<br />

2 UStd., 8,00 Euro<br />

Frauen entdecken ihre Stadt<br />

– BVB 09<br />

In diesem Semester folgen wir einem<br />

längs fälligen Thema, das in Dortm<strong>und</strong><br />

niemanden unberührt lässt: der örtliche<br />

Fußballclub steht auf dem Programm,<br />

der „Ballspiel-Verein Borussia 1909“.<br />

Wir begeben uns auf Spurensuche zu<br />

den Wurzeln des Vereins an den Borsigplatz.<br />

Gerd Kolbe wird aus seinem<br />

reichen Wissensschatz berichten, ein<br />

Besuch des Borusseums <strong>und</strong> des Stadions<br />

stehen auf dem Programm, sowie<br />

das Fan-Projekt Dortm<strong>und</strong> e.V. in der<br />

Dudenstraße.<br />

Für die Führungen im Museum & im<br />

Stadion fallen Extrakosten an. Alle interessierten<br />

Frauen sind herzlich willkommen.<br />

Exkursion<br />

monatlich<br />

Veranstaltung 31-51242<br />

Ute S. Iserloh<br />

Treffpunkt: 17:00 Uhr<br />

Borusseum, Strobelallee 50<br />

Eingang Fanshop im August-Lenz-Haus<br />

5 x Montag, ab 04.02.13<br />

17:00-21:00 Uhr, 25 UStd.<br />

15,00 Euro<br />

Stadtgang Jüdisches <strong>Leben</strong><br />

gestern & heute<br />

Ein Stadtgang an ehemalige Orte jüdischen<br />

<strong>Leben</strong>s in Dortm<strong>und</strong>, mit Geschichten,<br />

Informationen <strong>und</strong> Anekdoten<br />

angereichert. Der R<strong>und</strong>gang endet<br />

an der Jüdischen Kultusgemeinde an<br />

der Prinz-Fiedrich-Karl-Straße.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-51244<br />

Ute S. Iserloh<br />

Treffpunkt: 17:45 Uhr, Platz der Alten<br />

Synagoge, Opernvorplatz<br />

Donnerstag, 18.04.13, 17:45-19:30 Uhr<br />

2 UStd., 8,00 Euro<br />

Jüdisches <strong>Leben</strong> heute mit<br />

Synagogenführung<br />

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen,<br />

am Freitagsgebet mit anschließendem<br />

Kiddusch in der Synagoge<br />

teilzunehmen. Als Kiddusch wird der<br />

Segensspruch über einen Becher Wein<br />

bezeichnet, mit dem der Schabbat <strong>und</strong><br />

die jüdischen Feiertage eingeleitet werden.<br />

Zuvor haben Sie Gelegenheit, eine<br />

Führung durch die Jüdische Kultusgemeinde<br />

zu erleben. Männliche Teilnehmer<br />

bekommen vor Betreten des Gebetraumes<br />

eine Kopfbedeckung. Über eine<br />

Spende für die Führung in der Synagoge<br />

freut sich die Gemeinde. Anmeldung<br />

erforderlich!<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-51246<br />

Ute S. Iserloh<br />

Treffpunkt: 16:45 Uhr<br />

Neue Synagoge<br />

Prinz-Friedrich-Karl-Str. 9<br />

Freitag, 19.04.13, 16:45-19:30 Uhr<br />

3 UStd., entgeltfrei


Wanderung durch den größten<br />

Kanalhafen Europas!<br />

Vor fast 110 Jahren begannen hier,<br />

damals noch Weideland umsäumt von<br />

Pappelbäumen, die Bauarbeiten für einen<br />

Teil der größten Baustelle in Preußen:<br />

dem Dortm<strong>und</strong>-Ems-Kanal. Gebaut<br />

für den Import von Erz <strong>und</strong> den Export<br />

von Kohle <strong>und</strong> Stahl.<br />

Das Bild des Kanals <strong>und</strong> Dortm<strong>und</strong>er<br />

Hafens hat sich in den Zeiten des<br />

Strukturwandels verändert – von der<br />

Produktion zum Dienstleistungs- <strong>und</strong><br />

Logistikgewerbe.<br />

Nach der Besichtigung des Alten Hafenamtes<br />

geht es zum Container Terminal<br />

Dortm<strong>und</strong> (CTD) <strong>und</strong> zum Stahlverarbeitungszentrum<br />

(SAZ), um den Schmiedinghafen<br />

<strong>und</strong> den Stadthafen herum<br />

bis in die Speicherstraße.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-51248<br />

Ute S. Iserloh<br />

Treffpunkt: 17:00 Uhr, Altes Hafenamt,<br />

S<strong>und</strong>erweg 130<br />

Mittwoch, 20.03.13, 17:00-19:00 Uhr<br />

3 UStd., 8,00 Euro<br />

Kleine Hafen-Fahrradtour<br />

Gebaut für den Umschlag von Erz <strong>und</strong><br />

Kohle hat sich das Bild des Kanals <strong>und</strong><br />

des Dortm<strong>und</strong>er Hafens in den Zeiten<br />

des Strukturwandels verändert – das<br />

wollen wir er„fahren“! Nach einer<br />

Kurzführung im Alten Hafenamt geht<br />

es auf die Räder am Stadthafenkai vorbei<br />

zum Stahlanarbeitungs-Zentrum <strong>und</strong><br />

am Kanalhafen zum Container Terminal<br />

Dortm<strong>und</strong>. Anschließend über die<br />

Stadthafenbrücke zum Kohlenhafen <strong>und</strong><br />

weiter zum Marx- <strong>und</strong> Mathieshafen.<br />

Weiter zur Schiffswerft am Kanalhafen<br />

<strong>und</strong> über die Franziusbrücke zu den<br />

Alten Drehportalkränen am Petroleumhafen.<br />

Es ist eine leichte Tour.<br />

Die Führung zeigt verborgene Orte <strong>und</strong><br />

unbekannte Szenerien. Geboten werden<br />

aktuelle Daten <strong>und</strong> Fakten zu verschiedensten<br />

Firmen <strong>und</strong> Produkten, aber<br />

auch historische Anekdoten <strong>und</strong> Vergnügliches<br />

aus der über 100 jährigen<br />

Geschichte des Dortm<strong>und</strong>er Hafens.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-51250<br />

Ute S. Iserloh<br />

Treffpunkt: 15:30 Uhr<br />

Altes Hafenamt, S<strong>und</strong>erweg 130<br />

Endpunkt: Petroleumhafen<br />

Samstag, 01.06.13, 15:30-17:30 Uhr<br />

3 UStd., 8,00 Euro<br />

Unterwegs r<strong>und</strong> um<br />

Dortm<strong>und</strong> ...<br />

NRW als neue Heimat<br />

entdecken<br />

NRW hat eine lange <strong>und</strong> lebendige<br />

Zuwanderungsgeschichte. Integration<br />

durch kulturelle Bildung ist ein möglicher<br />

Weg zur Integration. Kultur,<br />

Geschichte, Politik – Was wissen Sie<br />

schon? Was wollen Sie noch wissen?<br />

Wir tauschen uns aus <strong>und</strong> lernen dabei<br />

Neues kennen. Aber wir sprechen<br />

nicht nur darüber, sondern er“fahren“<br />

an fünf Terminen auch interessante<br />

Orte mit öffentlichen Verkehrsmitteln.<br />

Es fallen Fahrtkosten <strong>und</strong> Eintrittspreise<br />

an.<br />

Samstag, 02.03.13 Mönchengladbach<br />

- Schloss Rheydt<br />

Samstag, 13.04.13 Wuppertal<br />

- Skulpturenpark <strong>und</strong> Villa Waldfrieden<br />

Samstag, 04.05.13 Kamp-Lintfort<br />

- Kloster Kamp - Terrassengarten<br />

Samstag, 01.06.13 Dorsten<br />

- Schloss Lembeck<br />

Samstag, 06.07.13 Haltern am See<br />

Halterner Stausee<br />

monatlich<br />

Veranstaltung 31-51260<br />

Iraida Vinogradova<br />

Hörde<br />

Treffpunkt jeweils 9.30 Uhr:<br />

Großer Nachbarschaftstreff<br />

Clarenberg 11<br />

Samstag, 02.03.13<br />

Samstag, 13.04.13<br />

Samstag, 04.05.13<br />

Samstag, 01.06.13<br />

Samstag, 06.07.13<br />

entgeltfrei<br />

Die Wasserstadt<br />

Emscher-Lippe in Datteln<br />

Bis 1972 stand hier die Zeche Emscher-<br />

Lippe, mittlerweile beherrscht einZechenwald<br />

die große Industriebrache.<br />

Das Gelände, das zwischen der Dattelner<br />

Innenstadt <strong>und</strong> dem Dortm<strong>und</strong>-<br />

Ems-Kanal liegt, soll aber zukünftig ein<br />

neues attraktives Stadtquartier am Wasser<br />

werden. Geplant ist hier die Wasserstadt<br />

Emscher-Lippe mit Grachten nach<br />

holländischem Vorbild, die zudem über<br />

einen Sportboothafen am Kanal verfügen<br />

soll. Betreut wird das Projekt von<br />

NRW.URBAN (ehem. LEG).<br />

Projektleiter Franz Große-Kreul wird uns<br />

bei einer Begehung der Brache mit dem<br />

Wäldchen, das schon bald größtenteils<br />

gerodet werden soll, über die Planung<br />

informieren. Bitte festes Schuhwerk <strong>und</strong><br />

wetterfeste Kleidung tragen.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-51262<br />

Andreas Peters<br />

Datteln<br />

Treffpunkt: 14:00 Uhr<br />

An der neuen Brücke über den Mühlenbach,<br />

Heidbeckstraße / Südringweg<br />

Freitag, 24.05.13, 14:00-16:00 Uhr<br />

3 UStd., 8,00 Euro<br />

Auf Spurensuche in der<br />

Kölner Unterwelt<br />

Unter den Straßen <strong>und</strong> Gebäuden Kölns<br />

findet sich die Vergangenheit in zahlreichen<br />

F<strong>und</strong>en wieder. Zuerst besichtigen<br />

wir einen römischen Abwasserkanal, der<br />

vom Praetorium, dem ältesten Regierungssitz<br />

der Stadt unter dem Rathaus,<br />

ausgeht. Danach steigen wir zur Mikwe<br />

herab, einem Ritualbad der mittelalterlichen<br />

Judengemeinde, das in fast 16<br />

m Tiefe bis zum Gr<strong>und</strong>wasser reicht.<br />

Es schließt sich der Gang durch die<br />

Unterwelt von Groß St. Martin an, wo<br />

sich römische Überreste einer Lagerhalle<br />

<strong>und</strong> einer Sportanlage mit Wasserbecken<br />

befinden.<br />

Abschließend erk<strong>und</strong>en wir die Grabungen<br />

unter dem Kölner Dom. Der<br />

Untergr<strong>und</strong> hier wird seit 1946 archäologisch<br />

erforscht <strong>und</strong> dabei hat man<br />

neben zahllosen F<strong>und</strong>stücken auch neue<br />

Kenntnisse über den Bau des Domes<br />

gewinnen können. Anreise mit der<br />

Bahn. Es empfiehlt sich, am Abfahrtstag<br />

gemeinsam (in Kleingruppen) ein Ticket<br />

zu kaufen, daher bitte frühzeitig am<br />

Treffpunkt sein.<br />

Das Entgelt für Führung <strong>und</strong> Eintritt<br />

ist in der Teilnehmergebühr enthalten,<br />

die Fahrtkosten werden vor Ort eingesammelt<br />

(ca. 11,00 Euro pro Person).<br />

Festes Schuhwerk <strong>und</strong> wetterfeste Kleidung<br />

werden empfohlen<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-51264<br />

Andreas Peters<br />

Köln<br />

Treffpunkt: 9:30 Uhr, Hauptbahnhof<br />

Dortm<strong>und</strong>, vor dem DB-Reisezentrum<br />

Donnerstag, 04.07.13, 9:30-20:00 Uhr<br />

27,00 Euro<br />

Bonn – Auf den Spuren der<br />

alten Kanzler <strong>und</strong> Minister:<br />

Haus der Geschichte,<br />

Kanzlerbungalow <strong>und</strong> Palais<br />

Schaumburg<br />

Zuerst werden wir im „Haus der Geschichte“<br />

erwartet, wo deutsche Zeitgeschichte<br />

anhand von 7000 Exponaten<br />

– vom Eisenbahn-Salonwagen der B<strong>und</strong>eskanzler<br />

bis hin zu Teilen der Berliner<br />

Mauer – dargestellt wird. Nach dem<br />

Mittagessen (auf eigene Kosten) geht<br />

es in das Palais Schaumburg, das von<br />

1949 bis 1976 der Amtssitz der B<strong>und</strong>eskanzler<br />

war <strong>und</strong> heute der Dienstsitz<br />

der B<strong>und</strong>eskanzlerin in Bonn ist. Anschließend<br />

besichtigen wir den Kanzlerbungalow<br />

mit Park, der von 1964 bis<br />

1999 allen Regierungschefs als Wohnung<br />

<strong>und</strong> zu Repräsentationszwecken<br />

zur Verfügung stand.<br />

Die Anreise erfolgt mit der Bahn. Es<br />

empfiehlt sich, am Abfahrtstag gemeinsam<br />

(in Kleingruppen) ein Ticket<br />

zu kaufen, daher bitte frühzeitig am<br />

Treffpunkt sein. Die Fahrtkosten werden<br />

vor Ort eingesammelt (ca. 11,00 Euro<br />

pro Person). Wichtig: Bitte gültigen Personalausweis<br />

mitführen. Bei Anmeldung<br />

Name, Vorname, Geburtsdatum <strong>und</strong><br />

-ort angeben.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-51268<br />

Andreas Peters<br />

Bonn<br />

Treffpunkt: 8:30 Uhr, Hauptbahnhof<br />

Dortm<strong>und</strong>, in der Eingangshalle vor<br />

dem DB-Reisezentrum<br />

Samstag, 06.07.13, 8:30-21:00 Uhr, 8,00 Euro<br />

Bustour: Koblenz <strong>und</strong> die<br />

Festung Ehrenbreitstein<br />

Der Berg Ehrenbreitstein am Zusammenfluss<br />

von Rhein <strong>und</strong> Mosel war über<br />

3000 Jahre ein befestigter Ort. Unter<br />

preußischer Herrschaft wurde Koblenz<br />

ab 1815 zu einer der bedeutendsten<br />

Festungen Europas ausgebaut, die erst<br />

nach dem 1. Weltkrieg zum großen<br />

Teil abgerissen wurde. Komplett erhalten<br />

blieb die Feste Ehrenbreitstein hoch<br />

über der Stadt, die seit 2002 Teil des<br />

UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal<br />

ist <strong>und</strong> zur B<strong>und</strong>esgartenschau BUGA<br />

2011 umfangreich saniert <strong>und</strong> um moderne<br />

architektonische Elemente erweitert<br />

wurde. Nach einer Führung durch<br />

die Altstadt von Koblenz mit dem Deutschen<br />

Eck werden wir mit der derzeit<br />

leistungsfähigsten Seilbahn der Welt bis<br />

auf den Ehrenbreitstein fahren. Ein R<strong>und</strong>gang<br />

wird uns die Festungsgeschichte<br />

näher bringen. Zudem gibt es Zeit zur<br />

freien Verfügung <strong>und</strong> für die Mittagspause<br />

(Mittagessen gegen Entgelt).<br />

Im Kursentgelt ist die Fahrt mit der<br />

Seilbahn sowie die Kosten für die Führungen<br />

<strong>und</strong> die Busfahrt enthalten.<br />

Bequemes Schuhwerk <strong>und</strong> wetterfeste<br />

Kleidung werden empfohlen.<br />

Treffpunkt: Busbahnhof am Hauptbahnhof<br />

Dortm<strong>und</strong><br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-51270<br />

Andreas Peters<br />

Koblenz<br />

Treffpunkt: siehe Text oben!<br />

Samstag, 29.06.13, 7:15-21:15 Uhr<br />

55,00 Euro<br />

105


106<br />

Reiseeindrücke<br />

aus aller Welt<br />

Vorherige Anmeldung erforderlich!<br />

Von Bregenz nach Meran –<br />

zu Fuß auf dem europäischen<br />

Fernwanderweg Nr. 5<br />

Der Referent zeigt eine der schönsten<br />

Wanderstrecken der Alpen. Der Weg<br />

führt über die Nagelfluhkette, die Allgäuer<br />

<strong>und</strong> Lechtaler Alpen <strong>und</strong> dann<br />

übers Timmelsjoch nach Südtirol. Durchquert<br />

werden das Illertal, Inntal, Ötztal,<br />

Pitztal <strong>und</strong> Passseier Tal. Höchster Punkt<br />

ist das Pitztaler Jöchl mit 2990 Meter<br />

Höhe oberhalb der Braunschweiger Hütte<br />

mit Ausblicken auf die umliegende<br />

Gletscherwelt <strong>und</strong> die schneebedeckte<br />

Mittagsspitze. Insgesamt summieren sich<br />

die Aufstiege auf 8.500 Höhenmeter.<br />

Ausgleich für alle Anstrengungen bietet<br />

die landschaftliche Schönheit sowohl in<br />

den Talregionen als auch in den Bereichen<br />

oberhalb der Baumgrenze. In<br />

tieferen Bereichen blühen unzähligen<br />

Blumen, vom blauen Enzian bis zu Orchideen,<br />

in den Höhen beeindrucken<br />

die schroffen Felsen <strong>und</strong> die rauschenden<br />

Wasserfälle. Es werden praktische<br />

Hinweise für Planung <strong>und</strong> Durchführung<br />

dieser Tour gegeben.<br />

Vortrag<br />

Veranstaltung 31-51300<br />

Diethelm Textoris<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Dienstag, 19.02.13, 19:30-21:45 Uhr<br />

3 UStd., 7,00 Euro<br />

Von Aleppo nach Damaskus<br />

Unter den Ländern des Nahen Ostens<br />

ist es das größte <strong>und</strong> es gilt als Schlüsselland<br />

der Region. Aber nicht erst<br />

seit dem Konflikt zwischen Israelis <strong>und</strong><br />

Palästinensern kommt dem Land am<br />

Euphrat eine besondere Rolle zu. Vielmehr<br />

galt jener Teil des so genannten<br />

Fruchtbaren Halbmondes zwischen Mittelmeer<br />

<strong>und</strong> Mesopotamien, zwischen<br />

Anatolien <strong>und</strong> Anti-Libanon-Gebirge als<br />

ein von vielen begehrtes Herrschaftsgebiet.<br />

Und so blickt das heutige Syrien<br />

zurück auf eine Geschichte von vielen<br />

tausend Jahren <strong>und</strong> die großen Städte<br />

des Landes gelten als die ältesten der<br />

Welt. Der Referent, Orientreisender seit<br />

r<strong>und</strong> 40 Jahren, zeigt ausgewählte Aspekte<br />

der syrischen Geschichte anhand<br />

verschiedener Ausgrabungsstätten <strong>und</strong><br />

Baudenkmale. Er porträtiert die bedeutenden<br />

Metropolen des Landes, Aleppo<br />

<strong>und</strong> Damaskus, die vielen als schönste<br />

Großstädte des Orients gelten. Nicht<br />

zuletzt sollen auch einige der aktuellen<br />

<strong>und</strong> zeitgeschichtlichen Themen angesprochen<br />

werden.<br />

Vortrag<br />

Veranstaltung 31-51302<br />

Clemens Schmale<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Dienstag, 05.03.13, 19:30-21:45 Uhr<br />

3 UStd., 7,00 Euro<br />

Mit dem Wohnmobil zum<br />

Nordkap<br />

10.000 skandinavische Straßenkilometer.<br />

Auf dänischen Autobahnen, schwedischen<br />

Schnellstraßen <strong>und</strong> an norwegischen<br />

Fjorden entlang. Über steile Pässe<br />

<strong>und</strong> durch dunkle Tunnel nimmt Reisebuchautor<br />

Michael Moll Sie mit an<br />

den nördlichsten Punkt, der in Europa<br />

mit einem Wohnmobil erreicht werden<br />

kann.<br />

Zuvor wird jedoch in Südnorwegen ausgiebig<br />

gewandert, am Polarkreis einem<br />

Elch ausgewichen, auf den Lofoten<br />

Stockfisch geknabbert, bevor dann der<br />

traumhafte Blick auf das Eismeer erfolgt.<br />

Zurück verläuft die Reise durch<br />

das Land der Samen mit der Begegnung<br />

eines Braunbären durch Finnland,<br />

wo nicht nur der Weihnachtsmann besucht<br />

wird, sondern auch die Åland-<br />

Inseln mit ihren tollen Schären.<br />

Vortrag<br />

Veranstaltung 31-51304<br />

Michael Moll<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Dienstag, 12.03.13, 19:30-21:45 Uhr<br />

3 UStd., 7,00 Euro<br />

Wandern in Deutschland <strong>und</strong><br />

Umgebung<br />

Wandern in Deutschland – wer jetzt<br />

an spießige Waldspaziergänge der 80er-<br />

Jahre denkt, der war noch nie auf den<br />

abenteuerlichen Klettersteigen an den<br />

steilen Moselhängen unterwegs <strong>und</strong> hat<br />

die w<strong>und</strong>erbaren Panoramen von den<br />

Alpengipfeln genossen.<br />

Doch dass es nicht immer hoch hinaus<br />

gehen muss, beweist der Reisebuchautor<br />

<strong>und</strong> zertifizierte Wanderführer Michael<br />

Moll mit seinem interessanten,<br />

aber auch humorvollem Reisevortrag. Er<br />

führt Sie auf Holzstegen durch faszinierende<br />

Hochmoore, präsentiert Ihnen<br />

eindrucksvoll die deutschen Mittelgebirge,<br />

zeigt Ihnen, was sich hinter der<br />

Harzer Wandernadel verbirgt, aber stellt<br />

auch einige spektakuläre Wandertouren<br />

im Ausland vor.<br />

Vortrag<br />

Veranstaltung 31-51306<br />

Michael Moll<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Dienstag, 16.04.13, 19:30-21:45 Uhr<br />

3 UStd., 7,00 Euro<br />

Volkshochschule in der<br />

Justizvollzugsanstalt<br />

Die Kurse in der Justizvollzugsanstalt,<br />

Lübecker Str. 21 sind für externe Teilnehmer/innen<br />

nicht zugänglich!<br />

Spanisch für Anfänger<br />

Veranstaltung 31-51600<br />

Dany Morales Oquendo<br />

Justizvollzugsanstalt, Lübecker Str. 21<br />

10 x Mittwoch, ab 06.02.13<br />

9:30-11:45 Uhr, 30 UStd.<br />

entgeltfrei<br />

Veranstaltung 31-51602<br />

Dany Morales Oquendo<br />

Justizvollzugsanstalt, Lübecker Str. 21<br />

10 x Mittwoch, ab 15.05.13<br />

9:30-11:45 Uhr, 30 UStd.<br />

entgeltfrei<br />

Deutsch für Zuwanderer<br />

<strong>und</strong> Zuwanderinnen<br />

Veranstaltung 31-51604<br />

Dany Morales Oquendo<br />

Justizvollzugsanstalt, Lübecker Str. 21<br />

10 x Dienstag, ab 05.02.13<br />

9:30-11:45 Uhr, 30 UStd.<br />

entgeltfrei<br />

Veranstaltung 31-51606<br />

Dany Morales Oquendo<br />

Justizvollzugsanstalt, Lübecker Str. 21<br />

10 x Dienstag, ab 14.05.13<br />

9:30-11:45 Uhr, 30 UStd.<br />

entgeltfrei<br />

<strong>Leben</strong> hinter Gittern<br />

Interpersonale Wahrnehmung, Selbsteinschätzung,<br />

Selbstbeurteilung<br />

Veranstaltung 31-51608<br />

Dany Morales Oquendo<br />

Justizvollzugsanstalt, Lübecker Str. 21<br />

7 x Dienstag + Mittwoch, ab 16.04.13<br />

9:30-11:45 Uhr, 21 UStd.<br />

entgeltfrei<br />

Veranstaltung 31-51610<br />

Dany Morales Oquendo<br />

Justizvollzugsanstalt, Lübecker Str. 21<br />

8 x Dienstag + Mittwoch, ab 23.07.13<br />

9:30-11:45 Uhr, 24 UStd.<br />

entgeltfrei<br />

Schreibwerkstatt<br />

Veranstaltung 31-51612<br />

Frank Wendt<br />

Justizvollzugsanstalt, Lübecker Str. 21<br />

10 x Donnerstag, ab 10.01.13<br />

9:00-12:00 Uhr, 40 UStd.<br />

entgeltfrei


Geschichte<br />

Programmbereichsleitung: Sachbearbeitung:<br />

Dr. Roderich Grimm (1. v. l.) Sabine Hoffmann<br />

0231 / 50-2 47 32<br />

0231 / 50-2 56 22<br />

rgrimm@stadtdo.de<br />

vhs.<br />

shoffmann@stadtdo.de<br />

Fachgruppenleitung:<br />

Frank Scheidemann<br />

0231 / 50-2 56 16<br />

fscheidemann@stadtdo.de<br />

Geschichte – global:<br />

Ägypten<br />

Der Eine <strong>und</strong> die Millionen:<br />

Die Götter Ägyptens VII<br />

Mozart widmete ihnen mit „O Isis <strong>und</strong><br />

Osiris“ ein Arie in der Zauberflöte, Goethe<br />

schrieb über sie: „Nun soll am Nil<br />

ich mir gefallen, h<strong>und</strong>sköpfige Götter<br />

heißen groß. O! Wär ich doch aus meinen<br />

Hallen auch Isis <strong>und</strong> Osiris los.“ Im<br />

Neuen Testament des Christentums leben<br />

ihre Mythen fort. Dabei wirken sie<br />

gewöhnungsbedürftig: Die Götter Ägyptens.<br />

Selbst die Griechen, die die antike<br />

Hochkultur im Niltal überaus schätzten,<br />

zeigten Unverständnis für die „Unart“,<br />

Tiere als Götter anzubeten. Dabei sind<br />

die ägyptischen Gottheiten alles andere<br />

als animalische Götzenbilder. Sie sind<br />

bildhafte Ausdrücke eines zutiefst philosophisch<br />

ausgeprägten <strong>und</strong> entwickelten<br />

Weltbildes <strong>und</strong> Seinsverständnisses.<br />

Die Veranstaltungsreihe führt in die<br />

altägyptische Religion, in das Wesen<br />

ägyptischer Gottheiten <strong>und</strong> ihre Beziehungsgeflechte<br />

ein <strong>und</strong> erklärt, warum<br />

man angesichts des ägyptischen Pantheon<br />

trotzdem nicht von einem Polytheismus<br />

sprechen darf.<br />

Veranstaltung 31-52100D<br />

Rouven Müller, M.A.<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

6 x Mittwoch, ab 23.01.13<br />

16:45-18:15 Uhr, 12 UStd.<br />

18,00 Euro<br />

Manethos Erben – die Chronologie<br />

der altägyptischen<br />

Geschichte IV<br />

Über 3000 Jahre umfasst die Geschichte<br />

der antiken Kultur des Niltals. Dass<br />

Ägyptologen in vielen Bereichen über<br />

präzise Kenntnisse verfügen, beeindruckt<br />

umso mehr, wenn man weiß,<br />

mithilfe welcher Hilfsmittel <strong>und</strong> Quellen<br />

sie gewonnen wurden – naturwissenschaftliche<br />

Datierungsmethoden finden<br />

in der Ägyptologie kaum Anwendung,<br />

da sie zu ungenau sind.<br />

Von den Fortschritten <strong>und</strong> Problemen<br />

der Rekonstruktion der Geschichte der<br />

altägyptischen Kultur von ihren Anfängen<br />

über ihre Blüten bis zu ihrem Untergang,<br />

sowie die (häufig verschwimmenden)<br />

Grenzen zwischen gesicherten<br />

Fakten, Theorien <strong>und</strong> Hypothesen soll<br />

in dieser Veranstaltungsreihe die Rede<br />

sein.<br />

Dabei wird auch der altägyptische Zeitbegriff<br />

eine Rolle spielen. Zur Zeit fokussieren<br />

wir das Alte <strong>und</strong> das Mittlere<br />

Reich.<br />

14tägig<br />

Veranstaltung 31-52101D<br />

Rouven Müller, M.A.<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

11 x Mittwoch, ab 23.01.13<br />

18:30-20:00 Uhr, 22 UStd.<br />

33,00 Euro<br />

Worte – Geisteswelten:<br />

Altägyptische Literatur als<br />

Entdeckungskosmos<br />

Den tiefsten Einblick in das Denken<br />

<strong>und</strong> die Vorstellungswelten einer Kultur<br />

gewährt ihre Literatur. Fiktionale <strong>und</strong><br />

nicht fiktionale Texte aus dem Alltag<br />

der antiken Niltalkultur scheinen wie<br />

Schlüssellöcher, durch die hindurch<br />

man unmittelbar in die ägyptische Gesellschaft<br />

der Antike blickt <strong>und</strong> einen<br />

Zugang zu einem besseren Verständnis<br />

der Altägypter erhält. Die „Red- bzw.<br />

Schreibseeligkeit“ der Menschen des<br />

Pharaonenreiches trägt zu einem unschätzbaren<br />

Teil zu unserem heutigen<br />

ägyptologischen Wissen von den Sorgen,<br />

Wünschen <strong>und</strong> Ideen der Ägypter<br />

bei, ein Schatz, der ohne die Kenntnis<br />

der altägyptischen Schriften <strong>und</strong> Sprachen<br />

nicht zur Verfügung stünde <strong>und</strong><br />

uns bzgl. des Alten Ägypten weitestgehend<br />

im Dunkeln zurückließe.<br />

Doch die wertvollen textimmanenten<br />

Informationen sind nicht sofort <strong>und</strong><br />

unkritisch offenbar <strong>und</strong> zugänglich: Im<br />

Rahmen der altägyptischen Philologie<br />

müssen zunächst die Texte selbst einer<br />

wissenschaftlichen Analyse unterzogen<br />

werden, um zu einer richtigen Einschätzung<br />

<strong>und</strong> Interpretation der Quellen<br />

zu gelangen. Von den Gr<strong>und</strong>lagen<br />

des Umgangs mit altägyptischen Texten<br />

handelt diese sich als generelle Einführung<br />

in die antikägyptische Literatur<br />

verstehende Veranstaltung.<br />

Mittelägyptischkenntnisse können vorteilhaft<br />

sein, sind aber keinesfalls notwendige<br />

Voraussetzung für eine Teilnahme.<br />

14tägig<br />

Veranstaltung 31-52102D<br />

Rouven Müller, M.A.<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

11 x Mittwoch, ab 23.01.13<br />

20:15-21:45 Uhr, 22 UStd.<br />

33,00 Euro<br />

Einführung in die mittelägyptische<br />

Sprache <strong>und</strong> Schrift<br />

(MÄG) VIII<br />

Bei dieser Veranstaltung handelt es sich<br />

um den Folgekurs zu Mittelägyptisch<br />

VII. Aufgr<strong>und</strong> seiner Komplexität wird<br />

uns auch in diesem Semester vorwiegend<br />

das „sdm=f“ in seinen vielfältigen<br />

Formen beschäftigen. Voraussetzung für<br />

die Teilnahme ist die abgeschlossene<br />

Teilnahme an Mittelägyptisch VII bzw.<br />

Vorkenntnisse im Umfang der Vorgängerkurse.<br />

14tägig<br />

Veranstaltung 31-52103D<br />

Rouven Müller, M.A.<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

10 x Mittwoch, ab 30.01.13<br />

18:30-20:00 Uhr, 20 UStd.<br />

30,00 Euro<br />

Einführung die mittelägyptische<br />

Sprache <strong>und</strong> Schrift<br />

(MÄG) III<br />

Bei dieser Veranstaltung handelt es sich<br />

um den Folgekurs zu Mittelägyptisch II.<br />

Einfache Sätze <strong>und</strong> Satzmuster sowie<br />

Gr<strong>und</strong>lagen der mittelägyptischen Grammatik<br />

sollen im Fokus dieses Semesters<br />

stehen. Voraussetzung für die Teilnahme<br />

ist die abgeschlossene Teilnahme an<br />

Mittelägyptisch II bzw. Vorkenntnisse im<br />

Umfang der Vorgängerkurse.<br />

14tägig<br />

Veranstaltung 31-52104D<br />

Rouven Müller, M.A.<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

10 x Mittwoch, ab 30.01.13<br />

20:15-21:45 Uhr, 20 UStd.<br />

30,00 Euro<br />

ÄGYPTEN-MATINEE<br />

In loser Folge werden jeweils an einem<br />

Samstagmittag Themen der ägyptischen<br />

Kunst <strong>und</strong> Geschichte vorgestellt, die<br />

Meilensteine in der Menschheitsgeschichte<br />

darstellen.<br />

Die Ägypten-Matinee soll einen ersten<br />

Eindruck von der Ägyptologie vermitteln<br />

<strong>und</strong> neugierig auf mehr machen. In<br />

zwei Blöcken von jeweils einer St<strong>und</strong>e,<br />

mit einer Kaffeepause dazwischen, soll<br />

ein Gesamteindruck einer Epoche oder<br />

Thematik entstehen. In der Pause wird<br />

es Kaffee, Tee, Erfrischungsgetränke,<br />

Brötchen <strong>und</strong> Kuchen geben, die im<br />

Entgelt enthalten sind.<br />

Tutanchamun – Tutanchaton:<br />

König zwischen den Welten<br />

Als dem kleinen Tutanchaton im 14.<br />

vorchristlichen Jahrh<strong>und</strong>ert die Regierung<br />

über Ägypten in den Schoß fällt,<br />

steckt das einst blühende Weltreich in<br />

wachsenden Krisen: Die Grenzen sind<br />

instabil geworden, nach dem Ende der<br />

Regierung Amenhoteps IV. herrscht ein<br />

Machtvakuum <strong>und</strong> –- was noch schlimmer<br />

ist – die durch König Echnaton<br />

bewirkten vorausgegangenen innenpolitischen<br />

<strong>und</strong> gesellschaftlichen Umwälzungen<br />

scheinen traditionelle Weltbilder<br />

nicht gerade zur allgemeinen Zufriedenheit<br />

auf den Kopf gestellt zu haben.<br />

Dieser Situation wahrscheinlich hilflos<br />

ausgeliefert wird Tutanchamun zum<br />

Spielball von Intrigen um Macht <strong>und</strong><br />

den Kampf zwischen der jungen Ordnung<br />

eines neuen Ägypten <strong>und</strong> den<br />

Jahrh<strong>und</strong>erte alten Traditionen.<br />

Anfang des 20. Jahrh<strong>und</strong>erts sorgte<br />

eine Medienkampagne bis dahin ungekannten<br />

Ausmaßes im Rahmen der<br />

Entdeckung des Grabes Tutanchamuns<br />

dafür, dass dieser im Strom der ägyptischen<br />

Geschichte eher unscheinbare König<br />

zu einer bis heute ungebrochenen<br />

Popularität gelangte.<br />

Der Vortrag widmet sich den schicksalhaften<br />

Tragödien <strong>und</strong> Katastrophen<br />

r<strong>und</strong> um Tutanchamun – damals wie<br />

heute.<br />

Veranstaltung 31-52105<br />

Rouven Müller, M.A.<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Samstag, 02.03.13, 11:00-13:15 Uhr<br />

3 UStd., 12,00 Euro<br />

Anmeldung bis spätestens 22.02.13<br />

107


108<br />

Blaues Haar – Farben in der<br />

altägyptischen Sprache <strong>und</strong><br />

Kunst<br />

Waren die Altägypter farbenblind? Tatsächlich<br />

ging man auf Gr<strong>und</strong> eines<br />

auffälligen Phänomens in Kunst <strong>und</strong><br />

Sprache zeitweise ernsthaft von einem<br />

genetischen Defekt im Sehvermögen<br />

der antiken Ägypter aus. Dabei ergab<br />

sich bei genauerer Untersuchung eine<br />

viel einfachere Erklärung, die zur allgemeinen<br />

Erleichterung beitrug. Die<br />

Altägypter konnten sehr wohl Farben<br />

genau unterscheiden <strong>und</strong> bewusst einsetzen,<br />

wie viele noch heute strahlend<br />

farbenfrohe Objekte der altägyptischen<br />

Kunst beweisen. Farben spielten sowohl<br />

in der Kunst als auch sprachlich eine<br />

große Rolle.<br />

Der Vortrag macht sich auf in die kunterbunte<br />

Welt der Pyramiden <strong>und</strong> will<br />

die antike Welt mit den Augen der<br />

Pharaonen sehen: bunt!<br />

Dieser Vortrag versteht sich als (unabhängige)<br />

Fortsetzung von „Grüner<br />

Ozean“ als zweiter Teil in der Reihe<br />

„Farben in der altägyptischen Sprache<br />

<strong>und</strong> Kunst“.<br />

Veranstaltung 31-52106<br />

Rouven Müller, M.A.<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Donnerstag, 07.03.13, 19:00-20:30 Uhr<br />

2 UStd., entgeltfrei<br />

Die Pyramiden – Werk <strong>und</strong><br />

Sinn<br />

Die ägyptischen Pyramiden sind das<br />

einzige noch existierende Weltw<strong>und</strong>er<br />

der Antike.<br />

Die monumentalen Steinblockberge beeindrucken<br />

jährlich Millionen Touristen<br />

<strong>und</strong> sind übriggebliebene Zeitzeugen<br />

einer Epoche, die unter der Bezeichnung<br />

„Altes Reich“ als erste Blütezeit<br />

der ägyptischen Hochkultur in die Geschichte<br />

eingegangen ist.<br />

Gerade um die Pyramiden von Gizeh,<br />

die größten ihrer Art, ranken sich viele<br />

Legenden, Mythen <strong>und</strong> Geheimnisse,<br />

die sich bei genauerer Betrachtung<br />

schnell als kreative <strong>und</strong> z. T. phantastische<br />

Hirngespinste entpuppen. Das einzige<br />

Geheimnis der Pyramiden liegt in<br />

ihrer Bauweise, über die uns die Ägypter<br />

nichts berichten. Nach langjähriger<br />

Forschung <strong>und</strong> Überwindung neuzeitlichen<br />

Denkens ist vor allem eines sicher:<br />

Nicht komplizierte Technik sondern einfachste<br />

Mittel reichen aus, um solche<br />

Kolosse zu erbauen.<br />

Von der Entstehung der Pyramide über<br />

die Struktur der mächtigen Architekturkomplexe,<br />

<strong>und</strong> ihren Sinn <strong>und</strong> Zweck<br />

aus Sicht der Ägypter bis hin zum Ende<br />

der Pyramidenzeit entwickelt die Veranstaltung<br />

ein umfangreiches Bild der<br />

zahlreichen gewaltigen, heute zum Teil<br />

nicht mehr sichtbaren Grabanlagen.<br />

Veranstaltung 31-52107D<br />

Rouven Müller, M.A.<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

7 x Mittwoch, ab 10.04.13<br />

16:45-18:15 Uhr, 14 UStd.<br />

21,00 Euro<br />

Ars Legendi – Ars Legenda:<br />

Mehr Kunst zu(m) Lesen<br />

Obwohl die Ägypter im Laufe ihrer<br />

Schriftentwicklung zunehmend mit Lautzeichen<br />

schrieben <strong>und</strong> unterschiedliche<br />

abstrahierte, leicht <strong>und</strong> schnell schreibbare<br />

Abarten der Hieroglyphenschrift<br />

für den Alltagsgebrauch entwickelten,<br />

haben sie nie den Schritt hin zu einer<br />

abstrakten Lautschrift vollzogen.<br />

Von Beginn an sind sie sich der Bildhaftigkeit<br />

der Hieroglyphen <strong>und</strong> der damit<br />

existenten „zweiten Bedeutungsebene“<br />

bewusst <strong>und</strong> wenden diese Erkenntnis<br />

ebenso bewusst an.<br />

Gerade in der Ptolemäerzeit wird die<br />

Beziehung der Ägypter zu ihrer Schrift<br />

<strong>und</strong> ihr Spaß am Spiel mit dem „Schriftbild“<br />

offensichtlich, wenn sprachlicher<br />

Inhalt <strong>und</strong> Bedeutung hinter der Darstellung<br />

extrem zurücktreten.<br />

So ist an vielen Stellen der ägyptischen<br />

Kunst bei genauerem Hinsehen das<br />

unter Ägyptern beliebte Spiel mit den<br />

Hieroglyphen als Bild oder Ornament zu<br />

entdecken – wenn man genau hinzusehen<br />

<strong>und</strong> es genau zu deuten bzw. zu<br />

„lesen“ weiß.<br />

Bei diesem Vortrag handelt es sich um<br />

die Fortsetzung des ersten Teils.<br />

Veranstaltung 31-52108<br />

Rouven Müller, M.A.<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Donnerstag, 25.04.13, 19:00-20:30 Uhr<br />

2 UStd., entgeltfrei<br />

Steckbriefe: Privatpersonen<br />

des Neuen Reiches<br />

Viele Angehörige der Oberschicht der<br />

antiken Gesellschaft des Pharaonenreichs<br />

sind uns aus allen Epochen der<br />

ägyptischen Geschichte durch ihre gut<br />

erhaltenen Gräber <strong>und</strong> Grabbeigaben,<br />

durch Kunstobjekte, die von ihnen z.B.<br />

an Tempel gestiftet wurden, oder aus<br />

Inschriften oder Dokumenten bekannt.<br />

Je nach Karriere, sozialer Stellung <strong>und</strong><br />

Wirken beschränkt sich ihre archäologische<br />

Präsens dabei nicht nur auf ihren<br />

Namen oder spärliche Zeugnisse, viele<br />

einflussreiche Altägypter haben uns<br />

im Schatten der Pharaonen ihrer Zeit<br />

umfangreiche Spuren ihres <strong>Leben</strong>s hinterlassen.<br />

Diese Veranstaltung macht sich auf die<br />

Fährtensuche nach den bedeutenden<br />

Persönlichkeiten, den grauen Eminenzen<br />

am Hofe oder den Mächtigen in der<br />

Provinz in der Zeit des Neuen Reiches.<br />

Veranstaltung 31-52109D<br />

Rouven Müller, M.A.<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

7 x Mittwoch, ab 29.05.13<br />

16:45-18:15 Uhr, 14 UStd.<br />

21,00 Euro<br />

Ä... wie „Ägypten“ –<br />

Gegen eine Verbildung<br />

Die Ägyptologin Rosemarie Klemm<br />

stellte 1979 erstmalig in einer Studie<br />

den katastrophalen Zustand bzgl. des<br />

Schülern vermittelten Ägyptenbildes in<br />

deutschen Schulbüchern fest.<br />

Trotz eindringlicher Appelle an die Kultusminister<br />

der Länder ergab eine 25<br />

Jahre später wiederholte Durchführung<br />

der Studie das ernüchternde wie auch<br />

schockierende Ergebnis einer totalen<br />

Ignoranz der Hinweise aus der Wissenschaft<br />

<strong>und</strong> einen damit verb<strong>und</strong>enen<br />

unveränderten Zustand.<br />

Aus diesem Gr<strong>und</strong> macht es sich der<br />

Workshop zur Aufgabe, Unterrichtsmaterial<br />

zu entwickeln, mit dessen Hilfe<br />

b<strong>und</strong>esdeutschen Schülern ein angemessenes<br />

Ägyptenbild vermittelt werden<br />

kann.<br />

Bei der Konzeption <strong>und</strong> Ausarbeitung<br />

verschiedenster Unterrichtsmedien, wie<br />

z. B. <strong>Arbeit</strong>sblätter, Reader, Folien<br />

etc., müssen neben der Abbildung des<br />

Kenntnisstandes der aktuellen Ägyptologie<br />

natürlich auch die pädagogischen<br />

Fragestellungen berücksichtigt werden.<br />

Unter pädagogischen Gesichtspunkten<br />

ist es darüber hinaus erforderlich, dass<br />

die Materialien schüler- bzw. altersstufengerecht<br />

aufgearbeitet sind.<br />

Sommer-<strong>VHS</strong><br />

Veranstaltung 31-52110D<br />

Rouven Müller, M.A.<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

6 x Dienstag, ab 30.07.13<br />

18:00-20:15 Uhr, 18 UStd.<br />

27,00 Euro<br />

Amerika<br />

Die Inka<br />

Neben Azteken <strong>und</strong> Maya bildeten als<br />

Inka bezeichnete Stämme die wohl bekannteste<br />

indianische Hochkultur vor<br />

der Ankunft der Europäer. Ihr Reich,<br />

das flächenmäßig größte im präkolumbischen<br />

Amerika, erstreckte sich<br />

vom heutigen Ecuador im Norden bis<br />

nach Chile <strong>und</strong> Argentinien im Süden.<br />

In dem oft unwirtlichen Hochland der<br />

Anden gelang es den Inka einen gut<br />

organisierten Staat zu errichten, dessen<br />

Bauwerke <strong>und</strong> kulturelle Errungenschaften<br />

bis heute faszinieren. Mit der Ankunft<br />

der europäischen Eroberer unter<br />

dem Kommando von Francisco Pizarro<br />

wurde jedoch der Niedergang des durch<br />

einen vorausgegangenen Bürgerkrieg<br />

geschwächten Reiches eingeläutet.<br />

Veranstaltung 31-52200<br />

Malte Pattberg, M.A.<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Donnerstag, 18.04.13, 17:00-18:30 Uhr<br />

2 UStd., entgeltfrei<br />

Die Schlacht am Antietam<br />

In Europa wenig bekannt war die<br />

Schlacht am Antietam am 17. September<br />

1862 einer der blutigsten Tage der<br />

amerikanischen Geschichte.<br />

An einem einzigen Tag waren mehr als<br />

doppelt so viele Amerikaner ums <strong>Leben</strong><br />

gekommen, als in sämtlichen Kriegen<br />

die Amerika bis dahin geführt hatte<br />

zusammen genommen. Aber nicht in<br />

erster Linie wegen dem furchtbaren<br />

Blutzoll verdient die Schlacht am Antietam<br />

Interesse, sondern vor allem dadurch,<br />

dass der Teilerfolg der Nordstaaten<br />

Präsident Lincoln die Möglichkeit<br />

gab nach der Schlacht die Proklamation<br />

zur Emanzipation der Sklaven in den<br />

Südstaaten zu erlassen, <strong>und</strong> damit dem<br />

amerikanischen Bürgerkrieg eine neue<br />

Richtung zu geben.<br />

Veranstaltung 31-52201<br />

Malte Pattberg, M.A.<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Donnerstag, 27.06.13, 17:00-18:30 Uhr<br />

2 UStd., entgeltfrei


Europa<br />

Das europäische Mittelalter<br />

Teil IV<br />

Das Mittelalter fasziniert bis heute <strong>und</strong><br />

ist kaum aus unserem kulturellen <strong>Leben</strong><br />

wegzudenken. Gruseln vorm „finsteren<br />

Mittelalter“ einerseits <strong>und</strong> Schwärmen<br />

von „Ritterromantik“ andererseits prägen<br />

unser Bild, ohne dem Mittelalter<br />

gerecht zu werden. Mit einer Mischung<br />

aus Ereignisgeschichte <strong>und</strong> allgemeinen<br />

Aspekten des <strong>Leben</strong>s im Mittelalter soll<br />

ein lebendiges Bild dieser spannenden<br />

Epoche vermittelt <strong>und</strong> eine Reihe von<br />

Klischees entlarvt werden. Der Kurs ist<br />

eine Fortsetzung aus dem vorherigen<br />

Semester, die zeitlich voraussichtlich im<br />

Hoch- oder Spätmittelalter ansetzt. Die<br />

Teilnahme an früheren Veranstaltungen<br />

ist keine Teilnahmevoraussetzung <strong>und</strong> alle<br />

Interessierten sind herzlich willkommen.<br />

Sommer-<strong>VHS</strong><br />

Veranstaltung 31-52300D<br />

Malte Pattberg, M.A.<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

12 x Freitag, ab 12.04.13<br />

17:00-18:30 Uhr, 24 UStd., 24,00 Euro<br />

Hinweis:<br />

Siehe auch: English with History (B2)<br />

Veranstaltung 31-34110D<br />

Robin Hood<br />

Als eine der beliebtesten Sagengestalten<br />

des Mittelalters bleibt die Popularität<br />

von Robin Hood im Zeitalter von Film<br />

<strong>und</strong> Internet ungebrochen. Im Laufe der<br />

Zeit wurden immer neue Geschichten<br />

über den Gesetzlosen geschrieben, dem<br />

erst nach <strong>und</strong> nach seine heute bekannteste<br />

Tätigkeit, von den Reichen<br />

zu rauben um den Armen zu geben,<br />

zugeschrieben wurde. Seine Rolle wurde<br />

<strong>und</strong> wird immer wieder den Werten<br />

<strong>und</strong> Vorstellungen der Zeit angepasst.<br />

Der Vortrag zeigt die Entwicklung der<br />

Figur im Laufe der Jahrh<strong>und</strong>erte <strong>und</strong><br />

geht auch auf die Frage nach möglichen<br />

historischen Vorbildern ein.<br />

Veranstaltung 31-52301<br />

Malte Pattberg, M.A.<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Donnerstag, 09.05.13, 17:00-18:30 Uhr<br />

2 UStd., entgeltfrei<br />

Atatürk<br />

Nach der Niederlage des Osmanischen<br />

Reiches im ersten Weltkrieg setzte sich<br />

Mustafa Kemal an die Spitze einer nationalen<br />

Bewegung. Als ihr erster Präsident<br />

schuf Kemal die Türkei in ihrer<br />

heutigen Form als modernen <strong>und</strong> westlich<br />

orientierten Nationalstaat. Mit zum<br />

Teil großer Härte setzte er in sehr kurzer<br />

Zeit zahlreiche Reformen durch <strong>und</strong><br />

erhielt 1934 den Titel Atatürk, Vater<br />

der Türken. Doch trotz des bis heute<br />

um ihn betriebenen Personenkultes <strong>und</strong><br />

der auf ihn zurückgehenden Macht des<br />

Militärs in der heutigen Türkei, ließ er<br />

sich im Gegensatz zu mehreren seiner<br />

Zeitgenossen nicht dazu hinreißen, sein<br />

Land in eine auf ihn selbst ausgerichtete<br />

Diktatur zu verwandeln.<br />

Veranstaltung 31-52302<br />

Malte Pattberg, M.A.<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Donnerstag, 06.06.13, 17:00-18:30 Uhr<br />

2 UStd., entgeltfrei<br />

Geschichte – national<br />

Deutschland<br />

VOR 80 JAHREN: NATIONALSOZIA-<br />

LISMUS IN DEUTSCHLAND<br />

In loser Folge werden in dieser Vortragsreihe<br />

verschiedene Aspekte des<br />

Nationalsozialismus in Deutschland vorgestellt<br />

<strong>und</strong> beleuchtet. Bitte beachten<br />

Sie auch das Angebot zu diesem Thema<br />

im Veranstaltungsbereich Kunst <strong>und</strong><br />

Kunstgeschichte.<br />

Die Bücherverbrennung in<br />

Deutschland <strong>und</strong> ihre Folgen<br />

Am 10.Mai 2013 jährt sich ein schlimmes<br />

Ereignis deutscher Kulturgeschichte<br />

zum 80. Mal: Damals, 1933, ließen die<br />

gerade an die Macht gekommenen Nazis<br />

in vielen deutschen Städten Tausende<br />

von Büchern sogenannter „<strong>und</strong>eutscher<br />

Autoren“ verbrennen. Damit hatte die<br />

Kampagne zur Kulturvernichtung durch<br />

den Nationalsozialismus ihren ersten<br />

unrühmlichen Höhepunkt erreicht. Die<br />

Bücherverbrennung hatte den größten<br />

Exodus deutscher Schriftsteller zur Folge.<br />

Nicht nur für jüdische Schriftsteller<br />

begannen die Jahre des Exils in Ländern<br />

mit zumeist fremder Sprache. Man denke<br />

nur an Stefan Zweig <strong>und</strong> Thomas<br />

Mann. Andere – wie Kästner – wählten<br />

die „innere Emigration“. Zudem war es<br />

nach 45 für den Großteil der Rückkehrer<br />

schwer, in der alten Heimat wieder<br />

Fuß zu fassen <strong>und</strong> Anerkennung zu finden<br />

– Beispiel: Döblin.<br />

Die Veranstaltung wird Ihnen die Ereignisse<br />

per Vortrag vergegenwärtigen<br />

sowie durch filmisches Dokumentationsmaterial<br />

veranschaulichen; durch Rezitation<br />

werden die Stimmen von Tucholsky,<br />

Kästner, Toller, Heinrich Mann, Stefan<br />

Zweig <strong>und</strong> Anderen zu diesem „ewigen<br />

Schandmal nazistischer Barbarei“<br />

(O.M.Graf) noch einmal hörbar werden.<br />

Veranstaltung 31-52400<br />

Dipl.-Päd. Wolfgang Hoffmann<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Dienstag, 29.01.13, 19:30-21:00 Uhr<br />

2 UStd., entgeltfrei<br />

Vor 100 Jahren:<br />

HITLER in Wien – Lehrzeiten<br />

des NS-Diktators<br />

Von 1907 bis 1913 lebte der junge<br />

Adolf Hitler in Wien. Was ihn dort<br />

prägte, war weniger die glanzvolle Kaiserstadt<br />

<strong>und</strong> die Kunstmetropole der<br />

Jahrh<strong>und</strong>ertwende als das Wien der<br />

<strong>Arbeit</strong>slosen, der Einwanderer, der Männerheimbewohner<br />

, der Antisemiten <strong>und</strong><br />

der Deutschnationalen in multinationaler<br />

Umgebung. Hier eignete sich Hitler autodidaktisch<br />

seine Weltanschauung an,<br />

zusammengelesen aus Thesen obskurer<br />

Welterklärer <strong>und</strong> Rassentheoretiker. Die<br />

Parolen vom „deutschen Herrenvolk“<br />

<strong>und</strong> den „slawischen Untervölkern“<br />

stammten ebenso aus Wien wie die<br />

Ideen der „Reinheit der arischen Rasse“<br />

<strong>und</strong> der Traum von einer „deutschen<br />

Weltherrschaft“.<br />

Unter Einbeziehung passenden <strong>und</strong><br />

anschaulichen Filmmaterials werden im<br />

Vortrag die Wiener „Lehrjahre“ Hitlers<br />

nachvollzogen.<br />

Veranstaltung 31-52401<br />

Dipl.-Päd. Wolfgang Hoffmann<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Dienstag, 12.02.13, 19:30-21:00 Uhr<br />

2 UStd., entgeltfrei<br />

Wie kam Hitler in die Köpfe<br />

der Deutschen?<br />

Filmische Skizzen zum Untergang<br />

der Weimarer Republik<br />

Im Filmschaffen der Jahre 1918-1933<br />

spiegeln sich die Nöte, Ängste <strong>und</strong><br />

Sehnsüchte der Menschen in der problemgeladenen<br />

Weimarer Republik.<br />

Siegfried Kracauer zeigt in seinem Buch<br />

„Von Caligari zu Hitler“, dass die auf<br />

der Leinwand gezeigten Befindlichkeiten<br />

zum Teil der nationalsozialistischen<br />

„Weltanschauung“ entsprechen.<br />

Der Vortrag bieten Ihnen ausgewählte<br />

Szenen aus den Filmklassikern der Weimarer<br />

Zeit von „Metropolis“ bis „Die 3<br />

von der Tankstelle“. Die Spots beleuchten<br />

die psychische Befindlichkeit des<br />

deutschen Volkes vor 1933 <strong>und</strong> deren<br />

spezifische Empfänglichkeit für Hitler.<br />

Veranstaltung 31-52402<br />

Dr. Torsten Reters<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Dienstag, 19.02.13, 19:30-21:00 Uhr<br />

2 UStd., entgeltfrei<br />

„Wie sich die Weimarer Republik<br />

selbst abschaffte!“<br />

Von der Diktatur der Präsidialkabinette<br />

zu Hitler<br />

„Wer in Deutschland noch von politischer<br />

Freiheit spricht, hält Leichenreden“,<br />

schrieb Kurt Tucholsky 1932 (!) in<br />

der „Weltbühne“. Schon zu Beginn der<br />

Dreißiger-Jahre stand es schlecht für die<br />

Weimarer Republik. Im Volk mehrten<br />

sich antidemokratische Stimmungen, die<br />

sich in blutigen Straßenkämpfen entluden.<br />

Angesichts der wirtschaftlichen<br />

Misere (Wirtschaftskrise, <strong>Arbeit</strong>slosigkeit)<br />

<strong>und</strong> der Schwierigkeit einer Regierungsbildung<br />

inthronisierte der greise Reichspräsident<br />

Hindenburg von Militär <strong>und</strong><br />

Wirtschaft gebilligte Präsidialkabinette<br />

(Schleicher, von Papen), die am Parlament<br />

vorbei regieren konnten.<br />

Der Vortrag zeigt, welche politischen<br />

<strong>und</strong> gesellschaftlichen Phänomene den<br />

Boden für die Hitler-Diktatur vorbereiteten.<br />

Veranstaltung 31-52403<br />

Dr. Torsten Reters<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Dienstag, 05.03.13, 19:30-21:00 Uhr<br />

2 UStd., entgeltfrei<br />

Der Reichstagsbrand von<br />

1933:<br />

ein politischer Kriminalfall<br />

Am 27.2.1933, kurz nach Hitlers Regierungsübernahme<br />

<strong>und</strong> inmitten des<br />

Wahlkampfes für die Reichstagswahlen<br />

am 5. März – stand der Reichstag in<br />

Flammen. An Ort <strong>und</strong> Stelle wurde der<br />

holländische Kommunist Marinus van<br />

der Lubbe von der Polizei verhaftet.<br />

Aber konnte wirklich ein Einzeltäter<br />

den Reichstag in Brand gesetzt haben?<br />

Noch in der Brandnacht ließen die Nazis<br />

wichtige Funktionäre der KPD <strong>und</strong> SPD<br />

als vermeintliche Mittäter verhaften.<br />

Die KPD lancierte das Gerücht, die NS-<br />

DAP hätte das Feuer gelegt, um einen<br />

Vorwand für ihr Vorgehen gegen<br />

linke Politiker zu schaffen. Der Brand<br />

leistete insbesondere dem „Ermächtigungsgesetzt“<br />

(22.3.33) Vorschub, das<br />

zur „heimlichen Verfassung des Dritten<br />

Reiches“ avancierte. Im anschließenden<br />

„Reichstagsbrandprozess“ wurde Marinus<br />

van der Lubbe zum Tode verurteilt,<br />

vier mitangeklagte Kommunisten<br />

wurden – trotz der massiven Angriffe<br />

Herrmann Goerings – freigesprochen.<br />

Veranstaltung 31-52404<br />

Dr. Torsten Reters<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Dienstag, 09.04.13, 19:30-21:00 Uhr<br />

2 UStd., entgeltfrei<br />

Richard Wagner: Musikgenie,<br />

Revolutionär <strong>und</strong> Antisemit<br />

Vortrag mit Filmeinspielungen zum<br />

200. Geburtstag<br />

Kaum ein anderer Künstler ist politisch<br />

<strong>und</strong> moralisch so umstritten wie der<br />

Bayreuther Meister, dessen Wichtigkeit<br />

für die deutsche Geistesgeschichte nicht<br />

zu leugnen ist. 1848 engagierte sich<br />

Wagner auf den Barrikaden für die<br />

demokratische Umgestaltung Deutschlands.<br />

Nach dem Scheitern der 1848er<br />

Revolution wurde er steckbrieflich gesucht.<br />

In den 1850er Jahren schockierte<br />

der Frustrierte mit seinem antisemitischen<br />

Pamphlet „Das Judentum in der<br />

Musik“, in den 1860ern mischte sich<br />

der Musiker in die bayrische Politik ein,<br />

1871 schrieb er einen Huldigungsmarsch<br />

für den Deutschen Kaiser. Wagners unruhiges<br />

<strong>Leben</strong>, voll von politischen <strong>und</strong><br />

privaten Skandalen, sowie seine später<br />

von den Nationalsozialisten leicht instrumentalisierte<br />

Weltbetrachtung werden<br />

vorgestellt <strong>und</strong> problematisiert.<br />

Veranstaltung 31-52405<br />

Dr. Torsten Reters<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Dienstag, 14.05.13, 19:30-21:00 Uhr,<br />

2 UStd., entgeltfrei<br />

109


110<br />

Karl May<br />

Seit Generationen gehört Karl May zu<br />

den meistgelesenen deutschen Schriftstellern.<br />

Die Figuren seiner Reiseromane<br />

wie Winnetou, Old Shatterhand<br />

<strong>und</strong> Hadschi Halef Omar haben die<br />

Vorstellungen von Nordamerika <strong>und</strong><br />

dem Orient in Deutschland lange <strong>und</strong><br />

nachhaltig geprägt. Doch schon zu seinen<br />

Lebzeiten sah sich May heftigen<br />

Angriffen ausgesetzt, unter anderem<br />

wegen seiner völligen Selbstidentifizierung<br />

mit seinen Figuren, die dem in<br />

früheren Jahren inhaftierten May den<br />

Vorwurf des Betruges <strong>und</strong> der Hochstapelei<br />

einbrachte. Der Vortrag gibt einen<br />

Eindruck in das <strong>Leben</strong> <strong>und</strong> das Werk<br />

Mays, sowie dessen Wirkung bis auf<br />

den heutigen Tag.<br />

Veranstaltung 31-52406<br />

Malte Pattberg, M.A.<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Donnerstag, 14.03.13, 17:00-18:30 Uhr<br />

2 UStd., entgeltfrei<br />

Die Orthodoxie<br />

Dieser Vortrag soll von dem in Westeuropa<br />

weithin unbekannten orthodoxen<br />

Christentum handeln.<br />

Anhand wesentlicher Schlaglichter der<br />

Kirchengeschichte <strong>und</strong> einiger exemplarischer<br />

theologischer Problemstellungen<br />

sollen Gemeinsamkeiten, aber auch<br />

Unterschiede zu den westlichen Ausprägungen<br />

des Christentums erläutert<br />

werden. Gegenstand des Vortrages werden<br />

zudem die kirchlichen Sakramente<br />

/ Mysterien, die kirchliche Hierarchie<br />

<strong>und</strong> die Theologie der Ostkirche sein.<br />

Doch wird die orthodoxe Kirche auch<br />

ihrer Organisation nach beschrieben<br />

werden. Die Schlussbetrachtung machen<br />

einige gr<strong>und</strong>legende statistische Daten<br />

zur Verbreitung <strong>und</strong> Zusammensetzung<br />

der orthodoxen Gläubigen in Deutschland<br />

aus.<br />

Veranstaltung 31-52407<br />

Thilo Jaskewitz, M.A.<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Dienstag, 19.03.13, 19:00-20:30 Uhr<br />

2 UStd., entgeltfrei<br />

Geschichte – lokal<br />

Dorstfeld:<br />

Vom Ackerdorf zur Kleinstadt<br />

Die Entwicklung Dorstfelds vom Ackerdorf<br />

zur Industriegemeinde ist typisch<br />

für die Entwicklung vieler agrarisch<br />

geprägter Ortschaften seit Mitte des<br />

19. Jahrh<strong>und</strong>erts im Ruhrgebiet. Der<br />

<strong>Arbeit</strong>skreis Dorstfelder Geschichte arbeitet<br />

seit Jahren im Rahmen von Volkshochschul-Seminaren<br />

an einer Dorstfelder<br />

Lokalgeschichte <strong>und</strong> hat durch<br />

Veröffentlichungen <strong>und</strong> Ausstellungen<br />

auf sich aufmerksam gemacht. Er verfügt<br />

inzwischen über ein umfangreiches<br />

Archiv zur Geschichte Dorstfelds.<br />

In diesem Semester wird die nächste<br />

Veröffentlichung als umfangreiche<br />

Chronik zur Ortsgeschichte fortgesetzt<br />

werden. Auch der historische R<strong>und</strong>gang<br />

durch Dorstfeld soll wieder Thema sein.<br />

Neue Interessenten sind herzlich willkommen.<br />

Veranstaltung 31-52500D<br />

Heinz-Bernd Michalski<br />

Dorstfeld<br />

Schulte-Witten-Haus, Wittener Str. 3<br />

10 x Mittwoch, ab 09.01.13<br />

17:00-20:15 Uhr, 40 UStd.<br />

25,00 Euro<br />

Wochenendseminar<br />

Veranstaltung 31-52502D<br />

Heinz-Bernd Michalski<br />

Dorstfeld<br />

Creativzentrum, Haus 1, Oberbank 1<br />

Samstag, 15.06.13, 10:00-17:00 Uhr<br />

Sonntag, 16.06.13, 10:00-17:00 Uhr<br />

16 UStd., 10,00 Euro<br />

Vor- <strong>und</strong> Frühgeschichtliche<br />

Burgen in Westfalen<br />

Burgen waren nicht nur im Mittelalter<br />

eine wichtige Erscheinung. Auch in der<br />

Vor- <strong>und</strong> Frühgeschichte gab es bereits<br />

befestigte Anlagen, die aus den verschiedensten<br />

Gründen errichtet worden<br />

sind. Der Vortrag möchte in einer<br />

Übersicht die bedeutendsten vor- <strong>und</strong><br />

frühgeschichtlichen Anlagen in Westfalen<br />

vorstellen <strong>und</strong> über ihre Geschichte,<br />

Bedeutung <strong>und</strong> archäologische Erforschung<br />

informieren.<br />

Veranstaltung 31-52501<br />

Dr. Dirk Paul Mielke<br />

Aplerbeck<br />

Haus Rodenberg, Rodenbergstr. 36<br />

Freitag, 11.01.13, 19:00-20:30 Uhr<br />

2 UStd., entgeltfrei<br />

Körne:<br />

Geschichte eines Stadtteils<br />

Das erste schriftliche Dokument über<br />

die Existenz von Körne ist eine lateinische<br />

Urk<strong>und</strong>e Kaiser Ottos III. aus dem<br />

Jahre 989. Auch aus den folgenden<br />

Jahrh<strong>und</strong>erten sind zahlreiche Urk<strong>und</strong>en<br />

vorhanden, die das <strong>Leben</strong> in Körne im<br />

Mittelalter <strong>und</strong> in der Neuzeit dokumentieren.<br />

Diese sollen erforscht <strong>und</strong><br />

mit <strong>Leben</strong> erfüllt werden. Der <strong>Arbeit</strong>skreis<br />

will vergessene Geschichte wieder<br />

bewusst machen <strong>und</strong> jüngere Geschichte<br />

erforschen <strong>und</strong> neu interpretieren.<br />

Veranstaltung 31-52503D<br />

Dr. Wilhelm Fricke<br />

Brackel<br />

AWO Begegnungszentrum Wambel<br />

Wambeler Hellweg 7<br />

12 x Montag, ab 14.01.13<br />

18:30-20:00 Uhr, 24 UStd.<br />

15,00 Euro<br />

Wasserburgen in Westfalen<br />

In vielen Regionen Europas wurden im<br />

Mittelalter Burgen errichtet. In der flachen<br />

Region der westfälischen Bucht<br />

gab es jedoch kaum Möglichkeiten<br />

entsprechende Anlagen auf Anhöhen<br />

oder Kuppen zu bauen. So wurden viele<br />

Anlagen als Wasserburgen konstruiert,<br />

um einen ausreichenden Schutz zu<br />

gewährleisten. Westfalen verfügt noch<br />

über ein große Anzahl bedeutender<br />

Wasserburgen, die im Laufe der Zeit<br />

auch immer wieder umgestaltet worden<br />

sind. Der Vortrag gibt einen Überblick<br />

zu den wichtigsten Anlagen <strong>und</strong> ihrer<br />

historischen Bedeutung.<br />

Veranstaltung 31-52504<br />

Dr. Dirk Paul Mielke<br />

Aplerbeck<br />

Haus Rodenberg, Rodenbergstr. 36<br />

Freitag, 15.02.13, 19:00-20:30 Uhr<br />

2 UStd., entgeltfrei<br />

Harkort – der erste Stahl in<br />

Dortm<strong>und</strong><br />

Friedrich Wilhelm Harkort (1793-1880)<br />

gehört zu den bedeutenden Industriebaronen<br />

des Ruhrgebietes <strong>und</strong> wird<br />

wegen seines Engagements für die industrielle<br />

Entwicklung in unserer Region<br />

auch als „Vater des Ruhrgebiets“ bezeichnet.<br />

Sein Wirken in Hombruch ist<br />

fast unbekannt. Er entwickelte aus der<br />

alten Ölmühle am Rüpingsbach das erste<br />

integrierte Hüttenwerk in Dortm<strong>und</strong>.<br />

Im Vortrag wird die Anlage <strong>und</strong> die<br />

eingesetzten Stahlerzeugungs- <strong>und</strong> Verarbeitungstechniken<br />

beschrieben.<br />

Nach Aufstieg <strong>und</strong> Fall des Friedrich<br />

Harkort wird zum Ende des Vortrags<br />

noch ein Abriss der weiteren Industriegeschichte<br />

in Hombruch gegeben, wobei<br />

auch das heutige Hombruch kurz<br />

thematisiert wird.<br />

Veranstaltung 31-52505<br />

Heinz-Ludwig Bücking<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Donnerstag, 07.03.13, 19:30-21:00 Uhr<br />

2 UStd., entgeltfrei<br />

Bergwerk Graf Wittekind<br />

– eine Zeitreise in den<br />

vorindustriellen Bergbau auf<br />

Steinkohle<br />

Der Steinkohlenabbau ging urk<strong>und</strong>lich<br />

belegt seit 1582 am Syburg in Dortm<strong>und</strong><br />

um. Teile der weitläufigen Stollenanlage<br />

werden seit 1986 von Mitgliedern<br />

des <strong>Arbeit</strong>skreises Dortm<strong>und</strong><br />

im „Förderverein Bergbauhistorischer<br />

Stätten“ wieder der Öffentlichkeit zugänglich<br />

gemacht. Dunkelheit, Enge,<br />

Wasser <strong>und</strong> Schmutz, denen die „alten<br />

Bergleute“ bei ihrer <strong>Arbeit</strong> ausgesetzt<br />

waren, werden für die Besucher wieder<br />

erlebbar.<br />

Wie schwer es ist, aus einem 60 cm<br />

mächtigen Flöz mit der Keilhaue Kohle<br />

zu lösen, kann jeder Exkursionsteilnehmer<br />

selbst ausprobieren, deshalb wird<br />

robuste Kleidung <strong>und</strong> Schuhwerk empfohlen.<br />

Es besteht die Möglichkeit zu<br />

fotografieren. Für Eintritt <strong>und</strong> Führung<br />

fallen 10,00 Euro an, die vor Ort bezahlt<br />

werden.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-52506<br />

Heinz-Ludwig Bücking<br />

Hörde<br />

Treffpunkt: Parkplatz gegenüber der<br />

Gaststätte „Roadstop“ in Do-Syburg<br />

Samstag, 16.03.13, 14:00-16:15 Uhr<br />

3 UStd., 10,00 Euro<br />

Wasserburgen in Dortm<strong>und</strong><br />

Im Stadtgebiet von Dortm<strong>und</strong> hat sich<br />

eine erstaunlich große Zahle von frühen<br />

Adelssitzen erhalten, die in den meisten<br />

Fällen als Wasserburgen gestaltet waren<br />

<strong>und</strong> vielfach bereits im Mittelalter<br />

entstanden sind. In dem Vortrag sollen<br />

die wichtigsten Anlagen, zu denen<br />

auch der Vortragsort – Haus Rodenberg<br />

– gehört, vorgestellt werden. Ebenso<br />

werden Geschichte, Hintergründe <strong>und</strong><br />

der heutige Zustand dieser bedeutenden<br />

Baudenkmäler erläutert.<br />

Veranstaltung 31-52507<br />

Dr. Dirk Paul Mielke<br />

Aplerbeck<br />

Haus Rodenberg, Rodenbergstr. 36<br />

Freitag, 22.03.13, 19:00-20:30 Uhr<br />

2 UStd., entgeltfrei<br />

Befestigungen mittelalterlicher<br />

Städte im Ruhrgebiet<br />

Die mittelalterlichen Städte im Ruhrgebiet<br />

haben zu ihrem Schutz fast alle<br />

über eine Stadtmauer verfügt. Vielfach<br />

ist davon jedoch kaum noch etwas erhalten.<br />

Dank historischer Forschungen<br />

<strong>und</strong> vor allem der intensiven stadtarchäologischen<br />

Untersuchsuchungen in<br />

Dortm<strong>und</strong>, Essen <strong>und</strong> Duisburg lassen<br />

sich jedoch vielfältige Erkenntnisse zu<br />

Aussehen, Entwicklung <strong>und</strong> Bedeutung<br />

dieser für die jeweiligen Städte bedeutenden<br />

Anlagen zusammentragen.<br />

Veranstaltung 31-52508<br />

Dr. Dirk Paul Mielke<br />

Aplerbeck<br />

Haus Rodenberg, Rodenbergstr. 36<br />

Freitag, 26.04.13, 19:00-20:30 Uhr<br />

2 UStd., entgeltfrei<br />

Die griechisch-orthodoxe Kirchengemeinde<br />

der Heiligen<br />

Apostel in Dortm<strong>und</strong><br />

Eine Kirchenführung<br />

Die Führung beinhaltet einen R<strong>und</strong>gang<br />

in der Kirche mitsamt Erläuterung der<br />

Ikonen <strong>und</strong> sakralen Gegenstände sowie<br />

eine kurze Einführung in das Wesen<br />

der Orthodoxie bzw. des orthodoxen<br />

Gottesdienstes. Dabei wird auch die Geschichte<br />

der griechisch-orthodoxen Ge<br />

meinde in Dortm<strong>und</strong> <strong>und</strong> die allgemeine<br />

Kirchengeschichte kurz vorgestellt.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-52509<br />

Thilo Jaskewitz<br />

Treffpunkt wird noch bekanntgegeben!<br />

Montag, 06.05.13, 19:00-20:30 Uhr<br />

16 UStd., 10,00 Euro


Dramatische Geschichten<br />

<strong>und</strong> Sagen von Burgen <strong>und</strong><br />

Schlössern im märkischen<br />

Sauerland<br />

Die bebilderte R<strong>und</strong>reise durch den märkischen<br />

Teil des Sauerlands führt uns zu<br />

sehenswerten Burgen <strong>und</strong> Schlössern,<br />

um deren alte Gemäuer sich spannende<br />

Geschichten <strong>und</strong> geheimnisvolle Sagen<br />

ranken. Die ausgewählten Schilderungen<br />

versetzen uns zurück in unterschiedliche<br />

Zeiten der westfälischen <strong>und</strong> märkischen<br />

Geschichte. Die anschaulichen aktuellen<br />

<strong>und</strong> historischen Bilder der steinernen<br />

Zeitzeugen auf einer Route von Altena<br />

über Lüdenscheid, Meinerzhagen, Plettenberg<br />

<strong>und</strong> Balve bis ins Hönnetal <strong>und</strong><br />

nach Iserlohn regen zudem zu eigenem<br />

Besuch der markanten Stätten an.<br />

Veranstaltung 31-52510<br />

Dipl.-Päd. Wolfgang Hoffmann<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Dienstag, 07.05.13, 19:30-21:00 Uhr<br />

2 UStd., entgeltfrei<br />

Schienengeschichte in Unna<br />

Seit über 15 Jahren werden in dieser<br />

Seminarreihe Geschichten <strong>und</strong> Kuriositäten<br />

zu Straßen- <strong>und</strong> Eisenbahnen präsentiert.<br />

Dabei gilt der Blick auch immer<br />

der damit zusammenhängenden Industriegeschichte.<br />

Am schönsten sind die<br />

Momente, wenn im Unterholz längst<br />

vergessene Relikte entdeckt werden. Als<br />

Tradition hat sich herausgebildet, dass<br />

immer ein Wechsel stattfindet zwischen<br />

einem Dortm<strong>und</strong>er Thema <strong>und</strong> einem<br />

Schwerpunkt in den Nachbarstädten.<br />

Dieses Mal möchten wir daher wieder<br />

die Stadtgrenzen überschreiten <strong>und</strong> uns<br />

mit der Schienengeschichte der Nachbarstadt<br />

Unna beschäftigen.<br />

Die 150-jähre Historie der Eisen- <strong>und</strong><br />

Straßenbahnen vor Ort werden in der<br />

spannenden, ganztägigen Exkursion am<br />

Samstag deutlich. Die Einzelheiten werden<br />

wie immer am ersten Seminarabend<br />

mit den Teilnehmern besprochen.<br />

An den beiden Dienstagen wird das<br />

Thema vor- <strong>und</strong> nachbereitet.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-52511D<br />

Heinz-Bernd Michalski / Rolf Swoboda<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Dienstag, 21.05.13, 18:30-21:45 Uhr<br />

Samstag, 25.05.13, 9:30-17:30 Uhr<br />

Dienstag, 28.05.13, 18:30-21:45 Uhr<br />

10,00 Euro<br />

Mädels aus Dortm<strong>und</strong><br />

in aller Welt<br />

Sie gingen in Dortm<strong>und</strong> zur Schule,<br />

dann in alle Welt, schrieben an<br />

ihre alte Schule oder wurden später<br />

interviewt. Die Texte zeigen Frauenleben<br />

<strong>und</strong> große Weltgeschichte im<br />

20. Jahrh<strong>und</strong>ert: Kindheitserinnerungen<br />

des UfA-Stars Fita Benkhoff<br />

<strong>und</strong> erdk<strong>und</strong>liche Reiseberichte übers<br />

Grönland-Eis von Else Löwe-Köster,<br />

nazikritische Schul-Gedichte der späteren<br />

Professorin Gisela Bergl<strong>und</strong> <strong>und</strong><br />

Briefe der emigrierten jüdischen Psychoanalytikerin<br />

Hilde Jordan an ihre<br />

Dortm<strong>und</strong>er Schule. Die Juristin Dorothea<br />

Frandsen berichtet über ihren<br />

Weg zur Leiterin des Frauenreferats<br />

beim B<strong>und</strong>esinnenministerium <strong>und</strong> die<br />

Grabrede für die Aktion-218-Aktivistin<br />

Ingrid Kirschner zeigt Mühen des Aufbruchs<br />

der Frauen am Ende des 20.<br />

Jahrh<strong>und</strong>erts.<br />

Vortrag<br />

Veranstaltung 31-52512<br />

Hanne Hieber<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Freitag, 01.03.13, 19:00-20:30 Uhr<br />

2 UStd., entgeltfrei<br />

Charlotte Unkraut,<br />

Wilhelmine Hövener <strong>und</strong><br />

das Stadtmuseum Brilon<br />

„Haus Hövener“, das heutige Stadtmuseum<br />

Brilon, wurde Anfang des<br />

19.Jh. von Charlotte Unkraut erworben.<br />

Als Witwe führte sie das Familienunternehmen<br />

(Montanindustrie)<br />

selbständig weiter. Wilhelmine Hövener,<br />

die letzte Besitzerin des Hauses,<br />

wohnte dort bis zu ihrem Tod im<br />

Jahr 1999. Sie studierte Mathematik,<br />

Physik <strong>und</strong> Erdk<strong>und</strong>e, unterrichtete an<br />

Schulen in Iserlohn, Hagen <strong>und</strong> Wanne-Eickel<br />

<strong>und</strong> wurde 1947 die erste<br />

weibliche fest angestellte Studienrätin<br />

am Gymnasium Petrinum in Brilon,<br />

das sie bis 1977 leitete. In ihrem<br />

Wohnhaus hat sie zu ihren Lebzeiten<br />

kaum etwas verändert, so dass<br />

das Haus weitestgehend im Zustand<br />

von 1910 erhalten blieb. Privatleben,<br />

Frauen- <strong>und</strong> Alltagsgeschichte werden<br />

ebenso sichtbar wie Montangeschichte.<br />

Für Eintritt <strong>und</strong> Führung fallen ca.<br />

4,00 Euro an, die vor Ort bezahlt<br />

werden.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-52513<br />

Hanne Hieber<br />

Brilon<br />

Treffpunkt: Busbahnhof am<br />

Dortm<strong>und</strong>er Hauptbahnhof.<br />

Samstag, 23.03.13, 19:00-20:30 Uhr<br />

2 UStd., 25,00 Euro<br />

Archäologie<br />

Archäologische<br />

Entdeckungen in der Türkei<br />

Anatolien, die heutige Türkei, gehört<br />

zu den archäologisch reichsten Regionen<br />

der Welt. Hier haben im Laufe von<br />

Jahrtausenden eine Vielzahl von Kulturen<br />

ihre Spuren hinterlassen. Auch aktuell<br />

werden immer wieder bedeutende<br />

<strong>und</strong> aufsehenerregende F<strong>und</strong>e gemacht.<br />

Der Vortrag bietet ein Panorama der<br />

herausragenden F<strong>und</strong>e <strong>und</strong> F<strong>und</strong>orte<br />

<strong>und</strong> einen Überblick zur aktuellen archäologischen<br />

Forschung Anatoliens.<br />

Veranstaltung 31-52600<br />

Dr. Dirk Paul Mielke<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Freitag, 01.02.13, 19:00-20:30 Uhr<br />

2 UStd., entgeltfrei<br />

Die Hethiter<br />

Von ca. 1700 bis 1200 v. Chr. haben<br />

die Hethiter eine der interessantesten<br />

<strong>und</strong> bedeutendsten Kulturen<br />

des Vorderen Orients hervorgebracht.<br />

Die Ruinen ihrer einstige Hauptstadt<br />

Hattuscha, die in der heutigen Türkei<br />

liegt, gehören seit 1986 zum Weltkulturerbe<br />

der Menschheit. Auch die mehr<br />

als 30.000 Keilschrifttontafeln, die bei<br />

den seit über 100 Jahren stattfindenden<br />

Ausgrabungen zu Tage gekommen sind,<br />

wurden von der UNESCO als kulturelles<br />

Gedächtnis der Menschheit deklariert.<br />

Der Vortrag gibt eine Einführung in die<br />

Geschichte <strong>und</strong> Archäologie der Hethiter<br />

<strong>und</strong> präsentiert in lebendiger Weise<br />

die neusten Erkenntnisse der Forschung<br />

zu dieser bedeutenden Kultur.<br />

Veranstaltung 31-52602<br />

Dr. Dirk Paul Mielke<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Freitag, 01.03.13, 19:00-20:30 Uhr<br />

2 UStd., entgeltfrei<br />

Archäologie für Anfänger<br />

Was machen Archäologen? Wie funktioniert<br />

eine Ausgrabung? Was passiert<br />

mit den F<strong>und</strong>en? Der Kurs möchte einen<br />

Überblick zur <strong>Arbeit</strong> von Archäologen<br />

geben <strong>und</strong> die verschiedenen Aspekte<br />

von der Ausgrabung bis zu einer<br />

Publikation oder Ausstellung vorstellen.<br />

Neben theoretischen Gr<strong>und</strong>lagen sollen<br />

auch kleine praktische Übungen einen<br />

Einblick in den <strong>Arbeit</strong>salltag von Archäologen<br />

vermitteln.<br />

Dazu ist der Besuch einer Ausgrabung<br />

<strong>und</strong> ein Blick hinter die Kulissen eines<br />

archäologischen Museums geplant.<br />

Veranstaltung 31-52603D<br />

Dr. Dirk Paul Mielke<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

6 x Donnerstag, ab 16.05.13<br />

19:00-20:30 Uhr, 12 UStd., 24,00 Euro<br />

Troia – Mythos <strong>und</strong> Wahrheit<br />

Es gibt wohl keinen archäologischen<br />

F<strong>und</strong>ort, der so populär ist <strong>und</strong> über<br />

den so viel geschrieben worden ist wie<br />

Troia. Doch warum ist das so <strong>und</strong> wieso<br />

wird so kontrovers über Troia diskutiert?<br />

Um diese Fragen zu beantworten gibt<br />

der Vortrag einen Einblick in die archäologischen<br />

Forschungen in Troia <strong>und</strong><br />

wird dann auf die Hintergründe des<br />

Mythos <strong>und</strong> seine gegenwärtige Rezeption<br />

eingehen.<br />

Veranstaltung 31-52604<br />

Dr. Dirk Paul Mielke<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Freitag, 17.05.13, 19:00-20:30 Uhr<br />

2 UStd., entgeltfrei<br />

Römer in Westfalen –<br />

Eine Exkursion<br />

Zwischen 12 v. Chr. - 16 n. Chr. stand<br />

Westfalen im Fokus der Weltgeschichte.<br />

Aus dieser Zeit haben sich vor allem<br />

an der Lippe eine handvoll römischer<br />

Militäranlagen mit zahlreichen F<strong>und</strong>en<br />

erhalten. Im Rahmen der Exkursion sollen<br />

einige der Anlagen <strong>und</strong> vor allem<br />

das Römermuseum in Haltern besucht<br />

werden. Dabei werden auch Hintergründe<br />

<strong>und</strong> historische Bedeutung der römischen<br />

Anlagen <strong>und</strong> F<strong>und</strong>e in Westfalen<br />

vermittelt.<br />

Für den Eintritt ins Römermuseum fallen<br />

3,50 Euro an, die vor Ort bezahlt<br />

werden.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-52605<br />

Dr. Dirk Paul Mielke<br />

Haltern<br />

Treffpunkt: Busbahnhof am<br />

Dortm<strong>und</strong>er Hauptbahnhof.<br />

Samstag, 25.05.13, 9:00-18:00 Uhr<br />

12 UStd., 30,00 Euro<br />

111


112<br />

Philosophie<br />

Programmbereichsleitung: Sachbearbeitung:<br />

Dr. Roderich Grimm (1. v. l.) Sabine Hoffmann<br />

0231 / 50-2 47 32<br />

0231 / 50-2 56 22<br />

rgrimm@stadtdo.de<br />

vhs.<br />

shoffmann@stadtdo.de<br />

Fachgruppenleitung:<br />

Frank Scheidemann<br />

0231 / 50-2 56 16<br />

fscheidemann@stadtdo.de<br />

Philosophie-Salon<br />

Der Philosophie-Salon ist ein Forum des<br />

Einübens in philosophisches Denken<br />

<strong>und</strong> Argumentieren. Ob es um aktuelle<br />

Fragen oder um Fragen nach Sinn,<br />

<strong>Leben</strong>sorientierung oder Moral geht –<br />

immer werden philosophische Perspektiven<br />

in die Diskussion eingebracht. „Diskutieren<br />

Sie mit!“ lautet die Devise<br />

des Philosophie-Salons. Der Moderator<br />

strukturiert <strong>und</strong> steuert die Diskussion<br />

mit dem Ziel, möglichst alle Beteiligten<br />

mit einzubeziehen. Philosophische Vorkenntnisse<br />

sind nicht erforderlich.<br />

Moderation:<br />

Günter Link<br />

Veranstaltungsort:<br />

Café Baum im Museum für<br />

Kunst <strong>und</strong> Kulturgeschichte<br />

Hansastr. 3<br />

Ein Verzehr in Höhe von 5,00 Euro<br />

wird erwartet.<br />

Jeweils Sonntag, 11:00-13:15 Uhr<br />

entgeltfrei<br />

Veranstaltung 31-53100<br />

Sonntag, 13.01.13<br />

Veranstaltung 31-53101<br />

Sonntag, 27.01.13<br />

Veranstaltung 31-53102<br />

Sonntag, 10.02.13<br />

Veranstaltung 31-53103<br />

Sonntag, 24.02.13<br />

Veranstaltung 31-53104<br />

Sonntag, 10.03.13<br />

Veranstaltung 31-53105<br />

Sonntag, 24.03.13<br />

Veranstaltung 31-53106<br />

Sonntag, 07.04.13<br />

Veranstaltung 31-53107<br />

Sonntag, 21.04.13<br />

Veranstaltung 31-53108<br />

Sonntag, 05.05.13<br />

Veranstaltung 31-53109<br />

Sonntag, 26.05.13<br />

Veranstaltung 31-53110<br />

Sonntag, 09.06.13<br />

Veranstaltung 31-53111<br />

Sonntag, 23.06.13<br />

Veranstaltung 31-53112<br />

Sonntag, 07.07.13<br />

Veranstaltung 31-53113<br />

Sonntag, 21.07.13<br />

Philosophie als <strong>Leben</strong>skunst<br />

– <strong>Leben</strong> statt gelebt zu<br />

werden!<br />

Ist das <strong>Leben</strong>, das wir leben, unser eigenes?<br />

Es wird bestimmt von Faktoren,<br />

auf die wir doch kaum Einfluss haben,<br />

von Mächten, die nach Belieben mit<br />

uns umzuspringen scheinen. Gleichwohl<br />

wird dieses <strong>Leben</strong> zu unserem eigenen,<br />

<strong>und</strong> wir allein sind – vor uns selbst<br />

– für dieses <strong>Leben</strong> verantwortlich. Aus<br />

diesem Gr<strong>und</strong> versuchen wir, uns das<br />

<strong>Leben</strong> beizeiten selbst anzueignen, nach<br />

der Devise: <strong>Leben</strong> statt gelebt zu werden!<br />

Das Thema dieses Kurses: Gestaltungsakzente<br />

für ein selbstbestimmtes <strong>Leben</strong>!<br />

Als Wegweiser zum Nachdenken <strong>und</strong><br />

ggf. zum Umdenken dient uns die Beantwortung<br />

der kant‘schen Fragen zur<br />

Philosophie: „Was können wir wissen?<br />

Was dürfen wir hoffen? Was sollen wir<br />

tun? Was ist der Mensch?“<br />

Veranstaltung 31-53200D<br />

Günter Link<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

8 x Montag, ab 21.01.13<br />

19:30-21:45 Uhr, 24 UStd.<br />

36,00 Euro<br />

Frei philosophieren<br />

im 13. Jahrh<strong>und</strong>ert:<br />

Die Philosophen im Konflikt<br />

mit der Kirche<br />

Im 13 Jahrh<strong>und</strong>ert erschüttert die Entdeckung<br />

<strong>und</strong> die Übersetzung neuer<br />

aristotelischer Schriften das Abendland.<br />

Die Verhältnisse zwischen Philosophie<br />

<strong>und</strong> Theologie, zwischen Vernunft <strong>und</strong><br />

Autorität werden gestört <strong>und</strong> müssen<br />

neu definiert werden.<br />

Darf die Philosophie mit Hilfe der Vernunft<br />

über alles urteilen, auch wenn<br />

sich die Logik ihrer Schlüsse gegen die<br />

Autorität der Heiligen Schrift richtet?<br />

Sind eher der Theologie oder vielmehr<br />

der Philosophie Grenzen zu setzen?<br />

Philosophen wie Siger von Brabant<br />

oder Boethius von Dacien berufen sich<br />

auf Aristoteles <strong>und</strong> arabische Aristoteliker<br />

wie Averroes, um kühne Schriften<br />

aufzusetzen, die schnell der Kirche ein<br />

Dorn im Auge sind.<br />

Aber auch große Theologen <strong>und</strong> Denker<br />

wie Thomas von Aquin oder etwas<br />

später Dietrich von Freiberg setzen sich<br />

mit Aristoteles <strong>und</strong> Averroes auseinander.<br />

Sie bedienen sich der neuen aristotelischen<br />

Philosophie, um die Harmonie<br />

zwischen Theologie <strong>und</strong> Philosophie,<br />

Vernunft <strong>und</strong> Autorität zu bewahren<br />

bzw. wiederherzustellen.1277 greift die<br />

Kirche ein <strong>und</strong> verurteilt 219 Thesen<br />

der sogenannten Averroisten, aber auch<br />

manche Lehrsätze des Thomas von<br />

Aquin.<br />

Um die außerordentliche Bedeutung<br />

dieses Kapitels der Geschichte der Philosophie<br />

zu beleuchten, werden wichtige<br />

Texte gelesen <strong>und</strong> besprochen.<br />

Veranstaltung 31-53201D<br />

Dr. Virginie Pektas<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

8 x Donnerstag, ab 31.01.13<br />

17:45-19:15 Uhr, 16 UStd.<br />

24,00 Euro<br />

Wie gewinnt man stoische<br />

Gelassenheit in einer hektischen<br />

Welt?<br />

Stoische <strong>Leben</strong>skunst am Beispiel<br />

Epiktets <strong>und</strong> Mark Aurels<br />

Ziel der stoischen Philosophie war die<br />

Erlangung von Seelenruhe <strong>und</strong> geistiger<br />

Unabhängigkeit trotz schicksalhaft widriger<br />

Umstände unserer Existenz. Gerade<br />

auch in unserer hektischen Zeit fühlen<br />

sich viele Menschen durch Berufs- <strong>und</strong><br />

Freizeitstress <strong>und</strong> dauernde Reizüberflutung<br />

durch Medien- <strong>und</strong> Konsumgesellschaft<br />

überfordert. Unter diesen Bedingungen<br />

wächst die Sehnsucht nach<br />

Ausgeglichenheit <strong>und</strong> innerer Ruhe. Dadurch<br />

erlangen die stoischen Lehren unerwartete<br />

Aktualität. Es zeigt sich, dass<br />

die stoischen Gedanken <strong>und</strong> Übungen<br />

zur Veränderung unserer Einstellung mit<br />

aktuellen Erkenntnissen der Psychologie,<br />

aber auch mit Weisheitslehren anderer<br />

Kulturen in erstaunlich vielen Aspekten<br />

übereinstimmen.<br />

Der Vortrag versucht nicht nur die<br />

Denkwelt von Epiktet <strong>und</strong> Mark Aurel<br />

vorzustellen, sondern auch ihre Empfehlungen<br />

zur <strong>Leben</strong>skunst für unser<br />

heutiges <strong>Leben</strong> fruchtbar zu machen.<br />

Vortrag<br />

Veranstaltung 31-53203<br />

Dr. Anselm Vogt<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Montag, 04.03.13, 19:00-21:15 Uhr<br />

3 UStd., entgeltfrei


Creatio ex nihilo<br />

„Creatio ex nihilo“ besagt, dass die<br />

Schöpfung als Werk eines Schöpfergottes<br />

absolut voraussetzungslos ist, also<br />

Gott als alleinige Ursache für die Erschaffung<br />

der Welt vorher allein existierte.<br />

Nach wie vor ist die Weltentstehung<br />

umstritten, so dass wir Veranlassung zu<br />

einer kritischen Diskussion haben. Unsere<br />

Auseinandersetzung wird eingeleitet<br />

mit einem „Originalbericht“ von der Situation<br />

des ersten Schöpfungsakts.<br />

Vortrag<br />

Veranstaltung 31-53204<br />

Günter Link<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Montag, 08.04.13, 19:30-21:45 Uhr<br />

3 UStd., entgeltfrei<br />

Voltaire <strong>und</strong> Rousseau<br />

Die beiden Vielgenannten, die sich<br />

wiederholt gegenseitig angezogen <strong>und</strong><br />

heftig abgestoßen, aber ohne Zweifel<br />

ergänzt <strong>und</strong> gestärkt haben im Kampf<br />

gegen den morschen Staat <strong>und</strong> die<br />

verfolgungssüchtige Kirche Ludwigs XIV.<br />

<strong>und</strong> Ludwigs XV.<br />

Lässt sich die Französische Revolution<br />

als Triumph ihrer Gedankenwelt begreifen?<br />

Mit dieser <strong>und</strong> anderen Fragen<br />

erleben wir eine spannende Reise durch<br />

die Biografie der beiden großen Geister,<br />

deren Denken bis heute elektrisierend<br />

wirkt.<br />

Vortrag<br />

Veranstaltung 31-53205<br />

Günter Link<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Montag, 15.04.13, 19:30-21:45 Uhr<br />

3 UStd., entgeltfrei<br />

Moral – Geschenk oder Gift?<br />

Von „Gut <strong>und</strong> Böse“ zu wissen ist bekanntlich<br />

seit den Anfängen des Menschengeschlechts<br />

eine zwiespältige Angelegenheit.<br />

Der Preis des Wissens war<br />

der Verlust des Paradieses <strong>und</strong> damit<br />

der Tod.<br />

Seit die Moral zur Welt gekommen ist,<br />

steht zur Debatte, wie weit sie Frieden<br />

schafft oder Krieg, <strong>und</strong> wie weit kann<br />

Moral eine befreiende Wirkung auf den<br />

Menschen haben <strong>und</strong> wie weit knechtet<br />

sie den Menschen?<br />

Vortrag<br />

Veranstaltung 31-53206<br />

Günter Link<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Montag, 22.04.13, 19:30-21:45 Uhr<br />

3 UStd., entgeltfrei<br />

Workshop: UTOPIA – Zukunft<br />

neu denken!<br />

UTOPIA – ein Ort, den es eigentlich<br />

geben müsste: Am Anfang steht immer<br />

ein Traum – eine Ahnung – eine<br />

Vorstellung – eine Idee – Wünsche<br />

<strong>und</strong> Visionen – von einer besseren<br />

Zukunft! Dieses Phänomen gibt es in<br />

der ganzen Menschheitsgeschichte.<br />

Dahinter verbirgt sich die uralte Sehnsucht<br />

nach dem guten <strong>Leben</strong>, aber<br />

auch der Wunsch, dem kommenden<br />

<strong>Leben</strong> einen tieferen Sinn zu geben<br />

<strong>und</strong> nicht nur blindlings in den Tag<br />

hinein zu leben.<br />

„Es träumt der Mensch nur deshalb,<br />

damit er nicht aufhöre zu<br />

sehen.“<br />

(J. W. v. Goethe)<br />

Die Träume von gestern <strong>und</strong> die<br />

Visionen von morgen liegen nicht<br />

weit auseinander: Zukunftsträume<br />

sind eine Art Fern-Sehen! – Hierbei<br />

muss nicht unbedingt eine neue Welt<br />

oder Gesellschaft anvisiert werden:<br />

Mit dem Beispiel „Die Insel“ stellen<br />

wir einen „Entwurf“ vor für eine<br />

ganz persönliche Entwicklung eines<br />

individuellen UTOPIA.<br />

Veranstaltung 31-53207D<br />

Günter Link<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Samstag, 27.04.13, 10:00-17:00 Uhr<br />

8 UStd., 15,00 Euro<br />

Anmeldung bis spätestens 19.04.13<br />

Die Weltbildmaschine –<br />

Wie kommt die Welt in den<br />

Kopf?<br />

Was unsere Sinne wahrnehmen ist das<br />

Ergebnis von höchst komplizierten Rechenvorgängen<br />

einer Weltbildmaschine<br />

im Kopf.<br />

Unser kompliziertestes Organ ist für uns<br />

bis heute absolut geheimnisvoll. Wie die<br />

Welt in den Kopf kommt, ist eine Frage,<br />

die uns u. a. mit den aktuellsten<br />

Thesen des Erkennens im menschlichen<br />

Gehirn konfrontiert.<br />

Die Qualität von Lernen, Denken <strong>und</strong><br />

Verstehen hängt genau hiervon ab, womit<br />

klar ist, dass das Wissen um diese<br />

Zusammenhänge direkten Einfluss auf<br />

die <strong>Leben</strong>sintensität hat.<br />

Vortrag<br />

Veranstaltung 31-53208<br />

Günter Link<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Montag, 29.04.13, 19:30-21:45 Uhr<br />

3 UStd., entgeltfrei<br />

Moralisches Handeln<br />

zwischen <strong>Leben</strong> <strong>und</strong> Tod<br />

Der Mensch wird im Laufe seines <strong>Leben</strong>s<br />

immer wieder vor die Situation<br />

gestellt, zwischen zwei Übeln wählen<br />

zu müssen.<br />

Solche Konflikte können mitunter tragische<br />

Dimensionen annehmen, z. B.<br />

wenn es um die Ges<strong>und</strong>heit oder sogar<br />

ums <strong>Leben</strong> geht, man unter Umständen<br />

sogar den Tod von Menschen in<br />

Kauf nehmen muss. Anhand von realen<br />

Vorfällen stellen wir hier die Frage:<br />

Wie würden Sie hier in dieser Krise<br />

entscheiden?<br />

Diese Entscheidungen werden in der<br />

folgenden gemeinsamen Reflexion <strong>und</strong><br />

Diskussion aufgearbeitet.<br />

Vortrag<br />

Veranstaltung 31-53209<br />

Günter Link<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Montag, 06.05.13, 19:30-21:45 Uhr<br />

3 UStd., entgeltfrei<br />

113


114<br />

Was heißt hier behindert?<br />

Programmbereichsleitung:<br />

Dr. Roderich Grimm (komm.)<br />

0231 / 50-2 47 32<br />

rgrimm@stadtdo.de<br />

Sachbearbeitung:<br />

Martina Vaupel<br />

0231 / 50-2 48 91<br />

mvaupel@stadtdo.de<br />

Freizeit, Kultur <strong>und</strong> Kreativität<br />

Aktiv in Dortm<strong>und</strong><br />

Der Kurs ermuntert behinderte Teilnehmerinnen<br />

<strong>und</strong> Teilnehmer, ihre Freizeit<br />

selbstbestimmt gemeinsam zu gestalten.<br />

Sie werden dabei unterstützt<br />

von Studierenden der Fachhochschule<br />

Dortm<strong>und</strong>, mit denen sie eine „Hand<br />

in Hand“-Gruppe gegründet haben.<br />

Ebenfalls bestehen Kontakte zu einer<br />

People-First-Gruppe. Je nach Interessenschwerpunkten<br />

werden gemeinsame<br />

Unternehmungen vorbereitet <strong>und</strong> dann<br />

durchgeführt. In geringem Umfang<br />

können zusätzliche Kosten durch Eintrittsgelder<br />

oder benötigte Materialien<br />

entstehen.<br />

Veranstaltung 31-54230<br />

Sarah Siebeneichner / Benjamin<br />

Hagemann<br />

Dietrich-Keuning-Haus<br />

Leopoldstr. 50-58<br />

8 x Dienstag, ab 12.02.13<br />

18:45-21:00 Uhr, 24 UStd.<br />

20,00 Euro<br />

Selbstbestimmt leben<br />

... das bedeutet, so viele Entscheidungen<br />

wie nur irgend möglich in eigener<br />

Verantwortung zu treffen. Das erfordert,<br />

Lösungsmöglichkeiten <strong>und</strong> Alternativen<br />

kennen zu lernen. Die Teilnehmerinnen<br />

<strong>und</strong> Teilnehmer tauschen Erfahrungen<br />

<strong>und</strong> Erlebnisse aus. Sie planen <strong>und</strong><br />

führen gemeinsame Freizeitaktivitäten<br />

durch. Dabei kann man neue Menschen<br />

kennen lernen <strong>und</strong> vielleicht auch neue<br />

Fre<strong>und</strong>e gewinnen. In geringem Umfang<br />

können zusätzliche Materialkosten<br />

entstehen.<br />

Veranstaltung 31-54232<br />

Natalie Deux<br />

Dietrich-Keuning-Haus<br />

Leopoldstr. 50-58<br />

8 x Dienstag, ab 12.02.13<br />

18:45-21:00 Uhr, 24 UStd.<br />

20,00 Euro<br />

vhs.<br />

Workshop zu Spiel <strong>und</strong> Improvisationstheater<br />

für geistig<br />

behinderte Erwachsene<br />

Die Wochenendveranstaltung ist eine<br />

Einladung an alle, die Spaß an Spiel,<br />

Bewegung <strong>und</strong> Gestaltung haben <strong>und</strong><br />

gerne Menschen aus verschiedenen<br />

Stadtteilen Dortm<strong>und</strong>s treffen wollen-<br />

Auf der Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten<br />

können die Teilnehmer<br />

die eigene Spiellust entdecken <strong>und</strong> der<br />

Fantasie im darstellenden Spiel freien<br />

Lauf lassen.<br />

Malen <strong>und</strong> kreatives Experimentieren<br />

mit verschiedenen Materialien sowie<br />

das Kennenlernen verschiedener Entspannungsmöglichkeiten<br />

sind weitere<br />

Elemente des Workshops.<br />

In diesem Tagesseminar erspielen wir<br />

ein Märchen. Ob Prinz oder Prinzessin<br />

<strong>und</strong> wer noch alles erwartet wird – lassen<br />

Sie sich überraschen.<br />

Bitte bequeme Kleidung oder einen<br />

Trainingsanzug <strong>und</strong> dicke Socken mitbringen.<br />

Es entstehen möglicherweise zusätzlich<br />

geringe Materialkosten.<br />

Tagesseminar<br />

Veranstaltung 31-54236<br />

Astrid Hansen-Gurung / Tanja Becker<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Samstag, 02.03.13, 9:30-16:30 Uhr<br />

8 UStd., 15,00 Euro<br />

Mobilitätstraining für Rollstuhlfahrer<br />

<strong>und</strong> Rollstuhlfahrerinnen<br />

Sitzen Sie im Rollstuhl? Können Sie sich<br />

draussen nur mit Hilfe bewegen? Sind<br />

Sie deshalb oft allein in der Wohnung?<br />

Alles das muss nicht sein.<br />

Entdecken Sie neue Fähigkeiten bei sich<br />

<strong>und</strong> Ihrem Rolli. Werden Sie mobiler<br />

<strong>und</strong> unabhängiger! Hier lernen Sie<br />

Tricks <strong>und</strong> Kniffe, mit denen Sie die<br />

alltäglichen Herausforderungen unserer<br />

Umwelt meistern<br />

Vorgesehen ist der Kurs für NutzerInnen<br />

von Falt- oder Starr-Rollstühlen, nicht<br />

von großen Elektro-Rollstühlen.<br />

Veranstaltung 31-54242<br />

Jürgen Krummacker<br />

Dietrich-Keuning-Haus<br />

Leopoldstr. 50-58<br />

5 x Donnerstag, ab 07.02.13<br />

17:00-19:00 Uhr, 15 UStd.<br />

20,00 Euro<br />

Mit dem Rollstuhl zu neuen<br />

Zielen<br />

Wissen Sie alles über den Umgang mit<br />

Ihrem Rollstuhl? Es gibt noch sehr viel<br />

mehr, was Rolli-Fahrer alles können sollten.<br />

Auch wenn Sie sich auf Ihren gewohnten<br />

Wegen bereits recht sicher fühlen,<br />

nehmen Sie immer noch fremde Hilfe<br />

in Anspruch, um in andere Städten zu<br />

fahren oder in noch unbekannte Gebäude<br />

zu gelangen? Das können Sie<br />

ändern.<br />

Durch praktische Übungen erlangen Sie<br />

in diesem Kurs die notwendige Souveränität,<br />

um auch in ungewohnten oder<br />

speziellen Situationen allein zurecht zu<br />

kommen.<br />

Die Kurse finden ausschließlich in anderen<br />

Städten in ungewohnter Umgebung<br />

statt.<br />

Dabei wird der Umgang mit Bus + Bahn<br />

ebenso geübt wie auch das Verhalten in<br />

neuen <strong>und</strong> ungewohnten Situationen.<br />

Veranstaltung 31-54243<br />

Jürgen Krummacker<br />

Dietrich-Keuning-Haus<br />

Leopoldstr. 50-58<br />

5 x Mittwoch, ab 17.04.13<br />

12:00-15:45 Uhr, 25 UStd.<br />

20,00 Euro<br />

Ges<strong>und</strong>heit, Mobilität<br />

<strong>und</strong> Entspannung<br />

Das Gedächtnis spielend<br />

trainieren<br />

Angesprochen sind Seniorinnen <strong>und</strong><br />

Senioren, die ihr Gedächtnis trainieren<br />

<strong>und</strong> ihre geistig-seelische Befindlichkeit<br />

verbessern wollen. Gefördert werden<br />

Konzentration, Merkfähigkeit, Wortfindung<br />

<strong>und</strong> Formulieren nach der Methode<br />

der Ärztin Dr. F. Stengel.<br />

Sinnvoll ist eine Teilnahme über mehrere<br />

Kurse, Neueinstiege sind nach Rücksprache<br />

mit der Kursleiterin jederzeit<br />

möglich.<br />

In geringem Umfang können zusätzliche<br />

Materialkosten anfallen.<br />

Bitte Bleistift <strong>und</strong> Papier mitbringen!<br />

Veranstaltung 31-54244<br />

Marianne Neuhaus<br />

Hörde<br />

Amtshaus Wellinghofen<br />

Wellinghofer Amtsstr. 23<br />

8 x Dienstag, ab 22.01.13<br />

14:00-15:30 Uhr, 16 UStd.<br />

20,00 Euro<br />

Veranstaltung 31-54245<br />

Marianne Neuhaus<br />

Hörde<br />

Amtshaus Wellinghofen<br />

Wellinghofer Amtsstr. 23<br />

8 x Dienstag, ab 09.04.13<br />

14:00-15:30 Uhr, 16 UStd.<br />

20,00 Euro<br />

Veranstaltung 31-54246<br />

Marianne Neuhaus<br />

Hörde<br />

Ev. Kirchengemeinde Hörde<br />

Wellinghofer Str. 21<br />

8 x Donnerstag, ab 24.01.13<br />

13:00-14:30 Uhr, 16 UStd.<br />

20,00 Euro<br />

Veranstaltung 31-54247<br />

Marianne Neuhaus<br />

Hörde<br />

Ev. Kirchengemeinde Hörde<br />

Wellinghofer Str. 21<br />

8 x Donnerstag, ab 11.04.13<br />

13:00-14:30 Uhr, 16 UStd.<br />

20,00 Euro<br />

Besseres Verstehen für hörgeschädigte<br />

Menschen<br />

Der <strong>Arbeit</strong>skreis übt mit hörgeschädigten<br />

Menschen in Szenen <strong>und</strong> Situationen,<br />

sich untereinander <strong>und</strong> mit<br />

hörenden Ansprechpartnerinnen <strong>und</strong><br />

-partnern sicherer zu verständigen.<br />

Sprechen <strong>und</strong> Absehen werden trainiert,<br />

um vorhandene sprachliche Fertigkeiten<br />

zu erhalten <strong>und</strong> auszubauen.<br />

Veranstaltung 31-54250<br />

Regina Gollan<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

8 x Dienstag, ab 29.01.13<br />

17:30-19:00 Uhr, 16 UStd.<br />

20,00 Euro<br />

Veranstaltung 31-54251<br />

Regina Gollan<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

8 x Donnerstag, ab 11.04.13<br />

17:30-19:00 Uhr, 16 UStd.<br />

20,00 Euro


Ökologie<br />

Programmbereichsleitung:<br />

Britta Bollermann<br />

0231 / 50-2 24 38<br />

bbollermann@stadtdo.de<br />

vhs.<br />

Sachbearbeitung:<br />

Sabine Hoffmann<br />

0231 / 50-2 56 22<br />

shoffmann@stadtdo.de<br />

Erlebnistouren<br />

In Kooperation mit dem<br />

ÖkoNetzwerk Dortm<strong>und</strong> e.V.<br />

Vorherige Anmeldung erforderlich!<br />

Erlebnistour zu einem modernen<br />

Holzhaus mit zukunftsweisender<br />

Haustechnik<br />

Fast 20% aller Einfamilienhäuser werden<br />

deutschlandweit in der Holzrahmenbauweise<br />

gebaut <strong>und</strong> die Tendenz<br />

ist steigend. Warum? Neben der individuellen<br />

Planung <strong>und</strong> Gestaltung,<br />

der schnellen <strong>und</strong> trockenen Bauweise<br />

spielen die energetischen Vorzüge eine<br />

immer größere Rolle. Denn der ausgesprochen<br />

gute Wärmedämmwert ergibt<br />

sich durch die in der Wand liegende<br />

Dämmung <strong>und</strong> ist die Voraussetzung<br />

für eine optimale Haushülle. Daraus ergeben<br />

sich ein hervorragendes Wohnklima<br />

<strong>und</strong> eine tolle Wohnatmosphäre.<br />

O-Ton eines Bauherren „Für uns ist die<br />

Steinzeit vorbei!“ Nutzen Sie die Besichtigung,<br />

um einen persönlichen Eindruck<br />

zu gewinnen <strong>und</strong> sprechen Sie mit erfahrenen<br />

Holzleuten.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-55020<br />

Tanja Hauptstock<br />

Brackel<br />

Treffpunkt: Baugebiet Hohenbuschei<br />

Am Brackeler Ostholz 28<br />

Samstag, 20.04.13, 11:30-14:30 Uhr<br />

4 UStd., 7,00 Euro<br />

Erlebnistour zum Solarpark<br />

Auf dem Deusenberg steht seit Ende<br />

2012 Dortm<strong>und</strong>s größte Solaranlage.<br />

Auf 40.000qm wird hier in einer Bürgersolaranlage<br />

Strom aus der Sonne<br />

gewonnen. Wir gehen durch den Solarpark<br />

<strong>und</strong> erfahren Details zum F<strong>und</strong>ament,<br />

zu den Modulen <strong>und</strong> Wechselrichtern<br />

sowie der Transformation <strong>und</strong><br />

Einspeisung in das 10kV-Stromnetz.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-55022<br />

Stefan Schlepütz<br />

Huckarde<br />

Treffpunkt: Lindberghstraße 51<br />

Tor des Recyclinghofes<br />

Samstag, 15.06.13, 10:00-13:00 Uhr<br />

4 UStd., 7,00 Euro<br />

Honigbienen, Waldrand <strong>und</strong><br />

Naturgartengestaltung<br />

Wie viel <strong>Leben</strong> in Form von Wildbienen,<br />

Schmetterlingen <strong>und</strong> Honigbienen sich<br />

bei der Pflanzung von heimischer Flora<br />

einfindet, das können Sie bei dieser<br />

Exkursion beobachten. Staudenflächen<br />

halbschattig <strong>und</strong> sonnig, heimische<br />

Gehölze für den Garten, Trockenmauern<br />

<strong>und</strong> Blumenschotterrasenwege <strong>und</strong><br />

-plätze laden ein, sich Ideen für den<br />

eigenen Garten mitzunehmen.<br />

Sie erfahren außerdem vieles über<br />

Bautechniken, die zu naturnahen Gärten<br />

passen: Trockenmauer, naturnahe<br />

Gartenteichgestaltung, Wegebau aus<br />

verschiedenen Materialien <strong>und</strong> auch<br />

Verwendung von vorhandenen Altmaterialien.<br />

Die Imker werden mit Honigprodukten<br />

vor Ort sein.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-55024<br />

Dipl. Ing. Dorothea Schulte<br />

Witten<br />

Treffpunkt: Am Lehrbienenstand<br />

Am Hohenstein 40<br />

Samstag, 29.06.13, 14:00-16:15 Uhr<br />

3 UStd., 7,00 Euro<br />

Erlebnistour zum Geflügel-<br />

Biohof<br />

Ein kleiner Geflügehalter in Schwerte<br />

öffnet für uns seinen Hof <strong>und</strong> seine<br />

Ställe. Wie werden Masthähnchen <strong>und</strong><br />

Legehennen auf einem Bio-Bauernhof<br />

gehalten <strong>und</strong> gefüttert? Wir gehen<br />

auch über den Hof <strong>und</strong> die Felder <strong>und</strong><br />

sehen uns den Gemüseanbau an.<br />

Es erfolgt ein organisierter Transfer von<br />

der <strong>VHS</strong>.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-55026<br />

Stefan Schlepütz<br />

Schwerte<br />

Treffpunkt:<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4,<br />

Samstag, 04.05.13, 10:00-13:00 Uhr<br />

4 UStd., 7,00 Euro<br />

Guerilla Gardening<br />

Was blüht da im Asphalt <strong>und</strong> wie<br />

begrüne ich eine Baumscheibe?<br />

Guerilla Gardening beschäftigt sich mit<br />

dem Begrünen von urbanen Räumen.<br />

Das können sowohl verschönerte Baumscheiben<br />

als auch Nutzgärten auf Brachflächen<br />

sein. Wir wollen bei diesem<br />

Abendspaziergang die Bandbreite der<br />

urbanen Gärtern außerhalb des Schrebergartens<br />

kennen lernen <strong>und</strong> uns mit<br />

den ökologischen Aspekten von Stadtgrün<br />

beschäftigen. Dazu gehört auch zu<br />

wissen, welche spannenden Techniken<br />

die Pflanzen selber entwickelt haben,<br />

um in unseren Städten zu überleben.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-55028<br />

Philip Heldt<br />

Aplerbeck<br />

Treffpunkt:<br />

Haus Rodenberg, Rodenbergstr. 36<br />

Mittwoch, 26.06.13, 18:00-20:15 Uhr<br />

3 UStd., 7,00 Euro<br />

Guerilla Gardening<br />

Aktiv-Workshop<br />

Wer aktiv Guerilla Gärtnern möchte<br />

aber sich nicht allein traut, hat an diesem<br />

Nachmittag die Chance das Begrünen<br />

im städtischen Raum mit Gleichgesinnten<br />

zu probieren. Wir besorgen<br />

uns Pflanzen, bauen Seedbombs <strong>und</strong><br />

werden dann geeignete Orte unserer<br />

Stadt mit Blumen verschönern.<br />

Die Teilnahme am R<strong>und</strong>gang (Veranstaltung<br />

31-55028) ist keine Vorbedingung.<br />

Bitte eine kleine Handschaufel mitbringen<br />

– falls vorhanden – <strong>und</strong> eventuell<br />

vorhandene Blumensamen <strong>und</strong> Pflanzen.<br />

Bitte festes Schuhwerk mitnehmen.<br />

Wir laufen etwa 5km.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-55030<br />

Philip Heldt<br />

Aplerbeck<br />

Treffpunkt:<br />

Haus Rodenberg, Rodenbergstr. 36<br />

Samstag, 06.07.13, 14:30-18:00 Uhr<br />

4 UStd., 7,00 Euro<br />

Kinder sicher? – Produktsicherheit<br />

Für die Kleinen alles Gute? Ist nicht<br />

alles was verkauft werden darf auch<br />

sicher für Kinder?<br />

Skandale zu Weichmachern in Kinderspielzeugen<br />

oder Unfälle durch schlecht<br />

gebaute Spielgeräte bereiten allen Eltern<br />

Sorgen. Anhand von mitgebrachten<br />

Produkten werden die häufigsten<br />

Gefahrenquellen erläutert <strong>und</strong> wichtige<br />

Tipps für sorgenfreies Spielen gegeben.<br />

Außerdem werden wichtige Siegel <strong>und</strong><br />

Informationsportale vorgestellt.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-55032<br />

Philip Heldt<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Mittwoch, 06.03.13, 19:30-21:45 Uhr<br />

3 UStd., 7,00 Euro<br />

115


116<br />

Naturk<strong>und</strong>liche Exkursionen<br />

in Kooperation mit<br />

dem NABU Dortm<strong>und</strong><br />

Der Naturforscherpass – ein Angebot<br />

für Familien<br />

Der Naturforscherpass ist ein gemeinsames<br />

Angebot des Naturschutzb<strong>und</strong>es<br />

(NABU) Dortm<strong>und</strong> <strong>und</strong> der <strong>VHS</strong> Dortm<strong>und</strong><br />

<strong>und</strong> richtet sich an Familien mit<br />

Kindern ab dem Gr<strong>und</strong>schulalter.<br />

Es ermöglicht Familien, systematisch<br />

Umweltwissen aufzubauen. Das Angebot<br />

setzt sich aus 6 Veranstaltungen zusammen,<br />

die den Themen „Pflanzen“,<br />

„Tiere“ <strong>und</strong> „Natur erleben“ zugeordnet<br />

werden können. Diese Veranstaltungen<br />

werden von Experten des NABU<br />

Dortm<strong>und</strong> geleitet.<br />

Naturforscherpass „Tiere“<br />

Die Welt der Biene Maja<br />

Möchtet Ihr wissen, wie Bienen Honig<br />

herstellen oder wie ihre wilden Verwandten,<br />

die Hummeln <strong>und</strong> Wildbienen,<br />

leben? Gemeinsam schauen wir<br />

den Bienen bei der <strong>Arbeit</strong> zu <strong>und</strong> fertigen<br />

dann Insektenhotels für Wildbienen<br />

an. Spaß <strong>und</strong> Spiele sind natürlich auch<br />

dabei.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-55200<br />

Dr. Gudrun Hanke-Bücker<br />

Treffpunkt: Parkbuchten am Hans-Grüning-Weg,<br />

Ecke Friedrich-Menze-Weg<br />

Samstag, 25.05.13, 14:00-17:00 Uhr<br />

4 UStd.<br />

Erwachsene 5,00 Euro, ermäßigte<br />

Gebühr für Kinder: 3,00 Euro<br />

Naturforscherpass „Natur erleben“<br />

Der Fuchs – unser heimlicher<br />

Nachbar<br />

Füchse gibt es überall, auch bei dir<br />

in der Nähe. Wir wollen uns auf die<br />

Spuren unseres heimlichen Nachbarn<br />

begeben <strong>und</strong> ihn näher kennenlernen.<br />

Wo wohnt er <strong>und</strong> wovon ernährt er<br />

sich? Der schlaue Fuchs hat unglaubliche<br />

Tricks auf Lager, um seine Beutetiere<br />

zu überlisten. Spielerisch ahmen wir<br />

seine Fähigkeiten nach. Wir lernen seine<br />

Wohngemeinschaft <strong>und</strong> andere Tiere<br />

aus dem Wald kennen. Anschließend<br />

schleichen wir nach Fuchsart durch den<br />

Wald <strong>und</strong> sehen die Welt mit den Augen<br />

des Fuchses.<br />

Für jede besuchte Veranstaltung gibt es<br />

einen Nachweis, der in den Naturforscherpass<br />

geklebt werden kann. Wer<br />

den komplett ausgefüllten Ausweis vorweisen<br />

kann, erhält eine Urk<strong>und</strong>e, die<br />

das Interesse an der Natur dokumentiert<br />

<strong>und</strong> ein kleines Präsent. Da die Veranstaltungsreihe<br />

längerfristig konzipiert ist,<br />

müssen die Nachweise nicht unbedingt<br />

in einem Semester gesammelt werden.<br />

Vorherige Anmeldung erforderlich.<br />

Es kann sich jeweils 1 Erwachsener<br />

mit max. 2 Kindern anmelden.<br />

Tümpelsafari zu Fröschen,<br />

Kröten <strong>und</strong> Molchen<br />

Mit Beginn des Frühlings begeben<br />

sich die Amphibien auf ihre gefahrvolle<br />

Wanderung zum Laichgewässer. Für<br />

junge Tierliebhaber ist es ein Erlebnis,<br />

dabei zu sein. Erfahrt wie engagierte<br />

Tierschützer helfen, den Straßentod der<br />

Tiere zu vermeiden.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-55202<br />

Jürgen Rysi<br />

Lütgendortm<strong>und</strong><br />

Treffpunkt: Parkplatz Dorney<br />

Sportplatz, Dorneyer Str. 46a<br />

Freitag, 15.03.13, 20:30-22:00 Uhr<br />

2 UStd.<br />

Erwachsene 5,00 Euro, ermäßigte<br />

Gebühr für Kinder: 3,00 Euro<br />

Ein zünftiges Picknick im selbstgebauten<br />

Fuchsbau stärkt uns bei der Spurensuche.<br />

Erwachsene 5,00 Euro, ermäßigte<br />

Gebühr für Kinder: 3,00 Euro<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-55204<br />

Andrea Hirsch<br />

Hombruch<br />

Treffpunkt:<br />

Schultenhof, Stockumer Straße 109<br />

Samstag, 09.03.13, 14:00-17:00 Uhr<br />

4 UStd., 5,00 Euro<br />

Werken im Wald<br />

Bei einem R<strong>und</strong>gang durch den Wald<br />

suchen wir Material zum Schnitzen <strong>und</strong><br />

Basteln wie z.B. Stöcke <strong>und</strong> Wurzeln.<br />

In gemütlicher R<strong>und</strong>e wollen wir dann<br />

verschiedene Dinge daraus herstellen:<br />

einen Waldtraumfänger bauen, der gute<br />

Träume anlockt <strong>und</strong> böse abwehrt; ein<br />

Mobile aus Schätzen des Waldes sieht<br />

drinnen <strong>und</strong> draußen w<strong>und</strong>erschön<br />

aus, ein zünftiger Wanderstock ist ein<br />

schmucker Begleiter auf zukünftigen<br />

Wanderungen. Wichtel, Trolle oder andere<br />

Wesen werden beim Schnitzen<br />

plötzlich sichtbar <strong>und</strong> aus geschmirgelten<br />

<strong>und</strong> geölten Holzscheiben werden<br />

zauberhafte Schmuckstücke.<br />

Naturforscherpass „Pflanzen“<br />

Malen mit Pflanzenfarben<br />

Wir wollen den Farben auf die Spur<br />

kommen, die sich in den Pflanzen<br />

verstecken. Das sind oft andere als<br />

wir sehen. Farben aus Pflanzenfarben<br />

selber herstellen ist eine uralte Technik<br />

<strong>und</strong> macht auch heute noch viel<br />

Spaß! Beeren, Blätter, Früchte, Rinde,<br />

<strong>und</strong> alle Obst- <strong>und</strong> Gemüsesorten eignen<br />

sich ebenso wie Wildkräuter. Sie<br />

werden gesammelt, gemörsert, gekocht<br />

<strong>und</strong> durchgesiebt. Aus gekochter Apfelbaumrinde<br />

oder Birkenblättern erhalten<br />

wir z. B. ein intensives Gelb. Gekochte<br />

Hol<strong>und</strong>erbeeren ergeben ein kräftiges<br />

Blauviolett. Wir experimentieren <strong>und</strong><br />

lassen uns von den Ergebnissen überraschen.<br />

Neben den Farben hat die Natur auch<br />

viele verschiedene Malwerkzeuge im<br />

Angebot, die wir testen werden: Federn,<br />

Kiefernnadel, Äste vom Hol<strong>und</strong>er<br />

usw. Mit unseren selbst gemachten<br />

Farben <strong>und</strong> den Naturpinseln gestalten<br />

wir stimmungsvolle Bilder, schöne<br />

Karten <strong>und</strong> Schmuck aus Wolle <strong>und</strong><br />

Wattekugeln.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-55208<br />

Andrea Hirsch<br />

Hombruch<br />

Treffpunkt:<br />

Schultenhof, Stockumer Straße 109<br />

Samstag, 11.05.13, 14:00-17:00 Uhr<br />

4 UStd.<br />

Erwachsene 5,00 Euro, ermäßigte<br />

Gebühr für Kinder: 3,00 Euro<br />

Auch Pfeil <strong>und</strong> Bogen oder eine<br />

Zwille sollen ein Thema sein.<br />

Bitte mitbringen: Schnitzmesser oder<br />

Taschenmesser, evtl., wenn vorhanden:<br />

kleine Säge, Akkuschrauber, Messerschärfer,<br />

Feilen<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-55206<br />

Andrea Hirsch<br />

Hombruch<br />

Treffpunkt: Schultenhof<br />

Stockumer Straße 109<br />

Samstag, 13.07.13, 14:00-17:00 Uhr<br />

4 UStd.<br />

Erwachsene 5,00 Euro, ermäßigte<br />

Gebühr für Kinder: 3,00 Euro<br />

<strong>Leben</strong>sraum GARTEN<br />

für Naturforscher<br />

Sicher kennt Ihr Sonnenblume <strong>und</strong> Löwenzahn.<br />

Aber kennt Ihr auch Bärenklau,<br />

Schuppenkopf <strong>und</strong> Fetthenne?<br />

Landkärtchen, Hirschzunge <strong>und</strong> Hufeisennase?<br />

Wer oder was verbirgt sich<br />

hinter diesen seltsamen Name?<br />

Welche Pflanzen kann ich essen <strong>und</strong><br />

im eigenen Garten selber heranziehen?<br />

Mit welchen Pflanzen locke ich Tiere<br />

in den Garten? Diese <strong>und</strong> viele andere<br />

spannende Dinge erforschen wir am Tag<br />

für große <strong>und</strong> kleine Gartenzwerge <strong>und</strong><br />

Kräuterhexen.<br />

Bitte mitbringen: Wetterfeste, robuste<br />

Kleidung, die auch dreckig werden<br />

kann.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-55210<br />

Guido Bennen<br />

Treffpunkt: NABU Garten in der<br />

Kleingartenanlage DO Nord, Eberstraße<br />

46, Parkplatz<br />

Samstag, 22.06.13, 10:00-13:00 Uhr<br />

4 UStd.<br />

Erwachsene 5,00 Euro, ermäßigte<br />

Gebühr für Kinder: 3,00 Euro<br />

Naturforscherpass:<br />

Tiere Natur erleben Pflanzen


Wildnistraining mit Papa!<br />

Eine Nacht draußen leben<br />

wie unsere Vorfahren ...<br />

Tagsüber machen wir uns auf, den<br />

Wildpark Vosswinkel in Arnsberg mit<br />

seinen Geheimnissen <strong>und</strong> Bewohnern<br />

zu entdecken, bereiten abends kleine<br />

Köstlichkeiten auf dem Feuer zu <strong>und</strong><br />

gehen in der Dunkelheit auf die Wildschweinpirsch.<br />

Die Nacht verbringen wir<br />

dann gemeinsam in einem halb offenen<br />

Holzhaus. Für Kinder im Gr<strong>und</strong>schulalter<br />

mit ihren Vätern. Bitte mitbringen:<br />

wetterfeste, warme Kleidung <strong>und</strong> feste<br />

Schuhe, Wechselsachen, Schlafsack, Isomatte<br />

& Kuscheltier, Geschirr, Besteck,<br />

Fernglas, Taschenlampe.<br />

Eine Veranstaltung<br />

in Zusammenarbeit<br />

mit<br />

dem Wildwald<br />

Vosswinkel.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-55212<br />

Holger Schneider<br />

Arnsberg<br />

Treffpunkt:<br />

Wildwald Vosswinkel, Bellingsen 5<br />

59757 Arnsberg-Vosswinkel.<br />

Dienstag, 30.04.13, 16:30-22:00 Uhr<br />

Mittwoch, 01.05.13, 7:00-14:00 Uhr<br />

40,00 Euro, pro Person incl. Eintritt,<br />

Übernachtung <strong>und</strong> Verpflegung<br />

Wo die Wildgänse rasten –<br />

Beobachtungen nordischer<br />

Gänse am Niederrhein<br />

Alljährlich ziehen zehntausende Wildgänse<br />

aus ihren Brutgebieten in Nordosteuropa<br />

in ihre Überwinterungsgebiete<br />

am Niederrhein. Neben Bläss- Grau- <strong>und</strong><br />

Saatgänsen sind auch Weißwangengänse<br />

<strong>und</strong> Singschwäne unsere Wintergäste.<br />

Erleben Sie dieses atemberaubende<br />

Naturschauspiel unter fachk<strong>und</strong>iger Führung<br />

<strong>und</strong> mit modernster Fernoptik.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-55220<br />

Guido Bennen<br />

Niederrhein<br />

Treffpunkt: 8:30 Uhr, P&R, S<strong>und</strong>erweg,<br />

Mallinckrodtstraße<br />

Sonntag, 13.01.13, 9:30-12:30 Uhr,<br />

4 UStd., 5,00 Euro<br />

Gefiederte Wintergäste im<br />

Dortm<strong>und</strong>er Hafen<br />

Wenn im Winter viele Gewässer zugefroren<br />

sind, bietet das Hafengebiet<br />

eisfreie Flächen, an denen sich unsere<br />

gefiederten Wintergäste beobachten lassen.<br />

So konnten hier in der Vergangenheit<br />

Zwerg- <strong>und</strong> Gänsesäger, Schell- <strong>und</strong><br />

Spießenten beobachtet werden. Überraschungen<br />

sind hier immer möglich.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-55222<br />

Brigitte Handy<br />

Huckarde<br />

Treffpunkt: Parkplatz Freibad Deusen<br />

Sonntag, 03.02.13, 9:00-12:00 Uhr,<br />

4 UStd., 5,00 Euro<br />

Vogelbalz <strong>und</strong> Frühblüher<br />

Frühlingsanfang im Fredenbaumpark ist<br />

für jeden Dortm<strong>und</strong>er ein besonderes<br />

Erlebnis. Eine Million Buschwindröschen<br />

schmücken mit ihren Blüten den<br />

Waldboden. Auf den Teichen balzen die<br />

Wasservögel <strong>und</strong> am Himmel die Wanderfalken.<br />

Im Wald trommeln Spechte<br />

<strong>und</strong> zwitschern Singvögel.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-55224<br />

Klaus-Dieter Horn<br />

Treffpunkt: Parkplatz Klinikum<br />

Sonntag, 31.03.13, 10:00-13:00 Uhr<br />

4 UStd., 5,00 Euro<br />

Naturk<strong>und</strong>liche Wanderung<br />

zum Pleckenbrinksee<br />

Bei dieser Wanderung lernen die Teilnehmer<br />

verschiedene <strong>Leben</strong>sräume <strong>und</strong><br />

deren Vogelwelt kennen. Durch einen<br />

Siedlungsbereich geht es vorbei an Agrarflächen<br />

in das Naturschutzgebiet Wickeder<br />

Ostholz bis zum Pleckenbrinksee.<br />

Der durch Bergsenkung entstandene<br />

See, dient vielen Vogelarten als Rast-<br />

<strong>und</strong> Brutplatz.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-55226<br />

Petra Barwe<br />

Brackel<br />

Treffpunkt: S-Bahn Haltestelle<br />

Wickede / Parkplatz Fruchtbörse<br />

Sonntag, 05.05.13, 9:00-12:00 Uhr<br />

4 UStd., 5,00 Euro<br />

Natur in der Innenstadt? In<br />

Dortm<strong>und</strong> selbstverständlich!<br />

Während dieser Vogelstimmen-Exkursion<br />

in der östlichen Innenstadt erleben wir<br />

den Balzgesang zahlreicher Vogelarten,<br />

die sich im urbanen Umfeld ihren <strong>Leben</strong>sraum<br />

erobert haben. Ziel der Exkursion<br />

ist, unsere häufigsten Vogelarten<br />

am Gesang zu erkennen.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-55228<br />

Brigitte Handy<br />

Treffpunkt: Parkplatz Einkaufszentrum<br />

Netto / Klönnestr./Funkenburg<br />

Sonntag, 28.04.13, 8:00-11:00 Uhr<br />

4 UStd., 5,00 Euro<br />

Frühjahrsbeobachtungen<br />

im EU Reservat Rieselfelder<br />

Münster<br />

Die Rieselfelder Münster sind als europäisches<br />

Vogelschutzgebiet ein Baustein<br />

zur Erhaltung des europäischen<br />

Naturerbes. Als bedeutender Rast- <strong>und</strong><br />

Mauserplatz von Wat- <strong>und</strong> Wasservögeln<br />

haben die Rieselfelder eine wichtige<br />

Verbindungsfunktion für europaweite<br />

bedrohte Vogelarten. Gerade im Frühjahr<br />

ist die Artenzahl hier besonders<br />

groß. Zu den Gänsen <strong>und</strong> Enten gesellen<br />

sich Watvögel <strong>und</strong> seltene Singvögel<br />

wie z.B. das Blaukehlchen. Erleben Sie<br />

auf einer fachlich geführten Wanderung<br />

<strong>und</strong> mit modernster Fernoptik die artenreiche<br />

Vogelwelt dieses Paradieses<br />

aus Menschenhand.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-55230<br />

Guido Bennen<br />

Münster<br />

Treffpunkt: 7:00 Uhr P&R Parkplatz<br />

Toyota B1/Am Gottesacker<br />

Sonntag, 12.05.13, 8:00-11:00 Uhr<br />

4 UStd., 5,00 Euro<br />

Nachtigallengesang bei<br />

Gut Königsmühle<br />

Entlang der Emscher von Deusen bis<br />

Mengede singen im Frühling die Nachtigallen.<br />

Bei kühlem Wetter fliegen h<strong>und</strong>erte<br />

Schwalben <strong>und</strong> Mauersegler über<br />

den Fluss, um Mücken zu jagen.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-55232<br />

Klaus-Dieter Horn<br />

Mengede<br />

Treffpunkt: Gut Königsmühle<br />

Ellinghauserstr.309<br />

Sonntag, 19.05.13, 18:30-21:30 Uhr<br />

4 UStd., 5,00 Euro<br />

Groppenbruch – Ein bedrohtes<br />

Juwel<br />

Unter Ornithologen ist der Groppenbruch<br />

schon lange kein Geheimtipp<br />

mehr. Es ist eines der letzten sicheren<br />

Gebiete, in dem man Gelbspötter,<br />

Nachtigall <strong>und</strong> den Kuckuck beobachten<br />

kann. Bedroht wird dieses Gebiet<br />

durch die Planung eines Industriegebietes.<br />

Gr<strong>und</strong> genug, es im Rahmen einer<br />

ornithologischen Führung zu erk<strong>und</strong>en.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-55234<br />

Brigitte Handy<br />

Lünen<br />

Treffpunkt: 8.00 Uhr, Zechenstr. in<br />

Brambauer am Groppenbruch<br />

Montag, 20.05.13, 8:00-11:00 Uhr<br />

4 UStd., 5,00 Euro<br />

Kräuterwanderung<br />

Auf einer Wanderung mit der Waldpädagogin<br />

Andrea Hirsch lernen die<br />

Teilnehmer <strong>und</strong> Teilnehmerinnen viele<br />

Bäume, Sträucher <strong>und</strong> Kräuter kennen,<br />

die besondere Heilwirkungen haben.<br />

Kräuter, Wurzeln <strong>und</strong> Beeren werden<br />

gesammelt, gewaschen <strong>und</strong> sortiert. Danach<br />

kann sich jeder Einzelne für seine<br />

Ges<strong>und</strong>heit einen speziellen Kräutersaft<br />

zusammenstellen <strong>und</strong> mit nach Hause<br />

nehmen. Bitte kleine verschließbare Flaschen<br />

mitbringen.<br />

Veranstaltung 31-55236<br />

Andrea Hirsch<br />

Hombruch<br />

Treffpunkt:<br />

Schultenhof, Stockumer Str. 109<br />

Samstag, 27.04.13, 15:00-17:15 Uhr<br />

3 UStd., 15,00 Euro, incl. 8,00 Euro<br />

<strong>Leben</strong>smittelumlage<br />

Kräuterexkursion<br />

im Westfalenpark<br />

Tauchen Sie ein in die Welt der Aromen<br />

<strong>und</strong> Düfte. Theorie <strong>und</strong> Praxis der<br />

Kräuterpflege <strong>und</strong> -ernte werden Ihnen<br />

vor Ort an den Pflanzen erläutert. Sie<br />

werden während dieser Exkursion selbst<br />

Hand anlegen <strong>und</strong> eigene Erfahrungen<br />

in der praktischen Gartentätigkeit sammeln.<br />

Die selbst geernteten Kräuter dürfen Sie<br />

natürlich mit nach Hause nehmen. Wetterfeste<br />

Kleidung, Handschuhe <strong>und</strong> evtl.<br />

Rosenschere wären vorteilhaft.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-55238<br />

Barbara Rupprecht<br />

Westfalenpark Dortm<strong>und</strong><br />

Treffpunkt: Florianturm<br />

Freitag, 28.06.13, 18:15-19:45 Uhr<br />

2 UStd., 5,00 Euro, zuzüglich Parkeintritt<br />

1,50 Euro<br />

117


118<br />

Aquaristik<br />

Aquaristik in Theorie <strong>und</strong><br />

Praxis –<br />

Vortragsreihe Kompakt<br />

Vorherige Anmeldung erforderlich.<br />

Hinweis: Die Vortragsreihe von Herrn<br />

Peter Schwindt umfasst 4 Einzelvorträge.<br />

Sie können die Vortragsreihe im<br />

Ganzen ermäßigt für 24 Euro unter der<br />

Veranstaltung 31-55300 buchen oder<br />

den jeweiligen Einzelvortrag unter der<br />

entsprechend angegebenen Veranstaltungsnummer.<br />

Veranstaltung 31-55300<br />

Peter Schwindt<br />

Hörde<br />

transfer. bücher <strong>und</strong> medien.<br />

An der Schlanken Mathilde 3<br />

4 x Mittwoch, ab 20.02.13<br />

19:00-21:00 Uhr, 12 UStd.<br />

24,00 Euro<br />

Aquarientypen<br />

Der Wunsch nach einem Aquarium heißt<br />

auch die Frage beantworten, was denn<br />

überhaupt für ein Aquarium angestrebt<br />

wird? Ein Süß- oder Salzwasseraquarium,<br />

ein Kalt- oder Warmwasserbecken,<br />

ein Gesellschafts-, Art- oder Biotopaquarium?<br />

Ein Aquarium nur für ostafrikanische<br />

Buntbarsche? Oder zur Zeit<br />

im Trend – ein schickes Nano-Aquarium<br />

zwecks Garnelenpflege? Vielleicht hat<br />

aber auch ein Mini-Teich für Balkon <strong>und</strong><br />

Terrasse seine Reize? Aquarienanfänger<br />

stehen also vor der Frage, was für sie<br />

der jeweils richtige „Aquariumtyp“ sein<br />

könnte. Ein grober Überblick über diese<br />

unterschiedlichen Typen verb<strong>und</strong>en mit<br />

kurzen Hinweisen auf ihren jeweiligen<br />

Kosten- <strong>und</strong> Pflegeaufwand kann dabei<br />

sicherlich sehr hilfreich sein.<br />

Vortrag<br />

Veranstaltung 31-55302<br />

Peter Schwindt<br />

Hörde<br />

transfer. bücher <strong>und</strong> medien.<br />

An der Schlanken Mathilde 3<br />

Mittwoch, 20.02.13, 19:00-21:00 Uhr<br />

3 UStd., 7,00 Euro<br />

Aquarientyp<br />

„Gesellschaftsaquarium“<br />

Der unter Aquarianern am meisten verbreitete<br />

Aquarientyp ist seit mehreren<br />

Jahrzehnten das sog. „Gesellschaftsaquarium“.<br />

Mit traditionell starker Betonung<br />

der in ihm schwimmenden<br />

Fischfauna. In neuerer Zeit mit ebenso<br />

starker Betonung auch der floristischen<br />

Komponente in einem solchen Aquarium,<br />

also der Wasserpflanzen.<br />

Speziell dieser Aquarientyp des bepflanzten<br />

Gesellschaftsaquariums bereitet<br />

trotz seiner Beliebtheit vielen Aquarianern<br />

immer wieder Probleme, bei<br />

deren Vermeidung die Beachtung der<br />

wichtigsten 10 Aquarianer-Regeln helfen<br />

kann. Der Vortragsabend setzt den<br />

allgemeinen Rahmen, in den auch die<br />

nachfolgenden Vorträge dieser Veranstaltungsreihe<br />

mit spezielleren Inhalten<br />

eingebettet sind.<br />

Vortrag<br />

Veranstaltung 31-55304<br />

Peter Schwindt<br />

Hörde<br />

transfer. bücher <strong>und</strong> medien.<br />

An der Schlanken Mathilde 3<br />

Mittwoch, 27.02.13, 19:00-21:00 Uhr<br />

3 UStd., 7,00 Euro<br />

Aquarienbeleuchtung<br />

Fischen ist die Frage, wie ihr Aquarium,<br />

in dem sie schwimmen, beleuchtet wird,<br />

relativ egal. Dies gilt nicht für Wasserpflanzen<br />

<strong>und</strong> damit nicht für Aquarianer,<br />

die Wert auf guten Pflanzenwuchs<br />

in ihrem Aquarium legen. Pflanzen<br />

reagieren im Prozess der Fotosynthese<br />

sensibel auf Art <strong>und</strong> Menge des ihnen<br />

angebotenen Lichtes. Das zeitigt natürlich<br />

Konsequenzen für die technische<br />

Umsetzung aquaristischer Lichterfordernisse<br />

in Hinblick auf eine möglichst effektive<br />

Aquarienbeleuchtung. Besondere<br />

Bedeutung kommt dabei der Frage der<br />

kritischen Bewertung neuer Beleuchtungstechnologien<br />

in Form besonders<br />

lichtstarker T5-Leuchtstoffröhren oder<br />

kostengünstiger LED-Leuchten zu.<br />

Vortrag<br />

Veranstaltung 31-55306<br />

Peter Schwindt<br />

Hörde<br />

transfer. bücher <strong>und</strong> medien.<br />

An der Schlanken Mathilde 3<br />

Mittwoch, 06.03.13, 19:00-21:00 Uhr<br />

3 UStd., 7,00 Euro<br />

Wasserpflege<br />

Der neben Fisch <strong>und</strong> Pflanze dritten Dimension<br />

eines Aquariums – dem Aquarienwasser<br />

– widmen viele Aquarianer<br />

nur eine sehr begrenzte Aufmerksamkeit.<br />

Ja vielfach macht man um dieses<br />

Thema sogar einen großen Bogen: In<br />

Form zu sparsam angesetzter Wassergütekontrollen<br />

über entsprechende<br />

Wassertests bis hin zu unterlassenen<br />

Maßnahmen in Sachen Wasserpflege.<br />

Beides zu Unrecht, denn Wasser<br />

ist das <strong>Leben</strong>selement für Fische <strong>und</strong><br />

Pflanzen im Aquarium. Empfehlenswert<br />

ist deshalb sowohl ein Mindestmaß an<br />

Kenntnissen über die wichtigsten Wasserwerte<br />

im Aquarium einschließlich ihrer<br />

regelmäßigen Kontrolle, als auch die<br />

Durchführung wichtiger Wasserpflege-<br />

Maßnahmen wie beispielsweise ein kontinuierlich<br />

durchzuführender periodischer<br />

Teilwasserwechsel.<br />

Vortrag<br />

Veranstaltung 31-55308<br />

Peter Schwindt<br />

Hörde<br />

transfer. bücher <strong>und</strong> medien.<br />

An der Schlanken Mathilde 3<br />

Mittwoch, 13.03.13, 19:00-21:00 Uhr<br />

3 UStd., 7,00 Euro<br />

Naturk<strong>und</strong>liche Vorträge<br />

Drehscheibe<br />

für den Vogelzug<br />

Die Nordseeinseln üben jährlich für<br />

viele Gäste eine große Anziehung aus.<br />

Auch für die „Gefiederten“ ,die hier<br />

Station machen, um zu brüten <strong>und</strong> zu<br />

rasten. Für Vogelk<strong>und</strong>ler ist das Beobachten<br />

von Vögeln immer wieder ein<br />

Erlebnis der besonderen Art, wenn die<br />

Inseln im Frühjahr oder Spätsommer<br />

mit einem regelrechten Vogelreichtum<br />

imponieren. Artenreiche Vielfalt zeigt<br />

sich in den Dünen, den Salzwiesen <strong>und</strong><br />

im Wattenmeer auf den Inseln Norderney,<br />

Juist, Baltrum usw. Eingeb<strong>und</strong>en<br />

in den Vortrag ist auch Deutschlands<br />

einzige Hochseeinsel Helgoland, die zu<br />

jeder Jahreszeit in Sachen Natur viel zu<br />

bieten hat.<br />

Lichtbildervortrag in Überblendtechnik<br />

Veranstaltung 31-55400<br />

Felix Ostermann<br />

Lütgendortm<strong>und</strong><br />

Städt. Begegnungszentrum<br />

Werner Str. 10<br />

Freitag, 25.01.13, 19:30-21:00 Uhr<br />

2 UStd., entgeltfrei<br />

„Flugschau“ über Falsterbo<br />

Über dem südwestlich gelegenen Landzipfel<br />

Schwedens Falsterbonäset, mit<br />

dem Städtchen Falsterbo, konzentriert<br />

sich eine der Hauptzugrouten von Vögeln<br />

aus Sibirien, dem Baltikum <strong>und</strong><br />

Nordskandinavien. Die alljährliche Nord-<br />

Süd Wanderbewegung vieler Vogelarten<br />

im Herbst gehört zu den spektakulärsten<br />

<strong>und</strong> eindrucksvollsten Naturereignissen<br />

Europas, vor allem wenn Greifvögel<br />

wie Adler, Bussarde, Sperber, Habichte,<br />

Falken <strong>und</strong> Milane über die Heide von<br />

Skanör im Aufwind ziehen. Auch die<br />

umliegende Landschaft mit Stränden,<br />

Binnenseen, Mooren <strong>und</strong> Wäldern laden<br />

zu unvergesslichen Naturbeobachtungen<br />

ein.<br />

Lichtbildervortrag in Überblendtechnik<br />

Veranstaltung 31-55401<br />

Felix Ostermann<br />

Lütgendortm<strong>und</strong><br />

Städt. Begegnungszentrum Lütgendortm<strong>und</strong>,<br />

Werner Str. 10<br />

Freitag, 18.01.13, 19:30-21:00 Uhr<br />

2 UStd., entgeltfrei<br />

Tour de Ruhr<br />

Ausgangspunkt dieser Ruhrtour ist der<br />

Stausee Kemnade in Bochum. Nicht nur<br />

bekannt als Überwinterungsgebiet für<br />

viele Wasservogelarten, sondern auch<br />

für eine attraktive Schiffstour mit der<br />

so genannten MS „Schwalbe II“. Von<br />

der Anlegestelle am Freizeitbad Heveney<br />

befährt das Schiff die Ruhr in Richtung<br />

Witten / Bommern <strong>und</strong> zurück. Auf der<br />

7,4 Kilometer langen Strecke, zeigt sich<br />

bei gut zweistündiger Fahrt entlang der<br />

idyllischen Ufer <strong>und</strong> den angrenzenden<br />

Ruhrwiesen viel Naturgeschehen. Das<br />

Schiff steuert auch auf der Fahrtstrecke<br />

reizvolle Ausflugziele an, wo der<br />

interessierte Besucher aus – <strong>und</strong> wieder<br />

zusteigen kann.


Genannt sei die historische Zeche Nachtigall,<br />

die Burgruine Hardenstein <strong>und</strong><br />

der Bergbaur<strong>und</strong>weg Muttental. Neben<br />

Historischem zeigt sich auch hier eine<br />

schöne <strong>und</strong> interessante Fauna <strong>und</strong><br />

Flora.<br />

Lichtbildervortrag in Überblendtechnik<br />

Veranstaltung 31-55402<br />

Felix Ostermann<br />

Lütgendortm<strong>und</strong><br />

Städt. Begegnungszentrum Lütgendortm<strong>und</strong>,<br />

Werner Str. 10<br />

Freitag, 08.02.13, 19:30-21:00 Uhr<br />

2 UStd., entgeltfrei<br />

Den Wald erleben<br />

Der Wald ist mehr als nur Holz <strong>und</strong><br />

Holzlieferant. Er ist ein Geschenk der<br />

Natur mit äußerst wichtigen Funktionen<br />

<strong>und</strong> steckt voller Geheimnisse.<br />

Als <strong>Leben</strong>squelle für Mensch, Tier <strong>und</strong><br />

Pflanze gilt es den Wald zu erhalten.<br />

Der Wald ist das meistaufgesuchte Naherholungsziel<br />

für den stressgeplagten<br />

Großstadtmenschen. Ein Aufenthalt im<br />

Wald kann Balsam für Körper <strong>und</strong> Seele<br />

sein. Die Geheimnisse des Waldes entdecken,<br />

erleben <strong>und</strong> verstehen tragen<br />

viel dazu bei.<br />

Lichtbildervortrag in Überblendtechnik<br />

Veranstaltung 31-55404<br />

Rosemarie Ostermann<br />

Lütgendortm<strong>und</strong><br />

Städt. Begegnungszentrum Lütgendortm<strong>und</strong>,<br />

Werner Str. 10<br />

Freitag, 22.03.13, 19:30-21:00 Uhr<br />

2 UStd., entgeltfrei<br />

Der Inn <strong>und</strong> seine Berge<br />

Innsbruck, die Hauptstadt Tirols, diente<br />

schon im Mittelalter als Tor zu Italien.<br />

Entsprechend wuchs der Reichtum. Davon<br />

zeugen heute noch das Goldene<br />

Dachl, die Hofburg, Hofkirche <strong>und</strong> die<br />

Häuser der Kaufleute. Wenn wir Innsbruck<br />

verlassen, dem Inn flussaufwärts<br />

folgen, entdecken wir Seitentäler, schnüren<br />

die Wanderschuhe, bew<strong>und</strong>ern die<br />

einmalige Flora der Höhen. Nach einer<br />

Wanderung durch die Gleirschklamm erk<strong>und</strong>en<br />

wir bei Leutasch das Gaistal, in<br />

dem einst Ludwig Ganghofer zur Jagd<br />

ging. Nach einer Höhenwanderung in<br />

den Stubaier Alpen geht es von Imst<br />

aus zur Anhalter Hütte in den Lechtalern.<br />

Bei Landeck schwenkt das Inntal nach<br />

Süden. Gegenüber von Serfaus, Fiss<br />

<strong>und</strong> Ladis werfen wir einen Blick ins<br />

Kaunertal. Wir lassen Südtirol links liegen,<br />

fahren rechts vorbei ins schweizerische<br />

Unterengadin. Hier stehen<br />

sie, die urigen Bauernhäuser, kunstvoll<br />

mit Kratzputzmustern geschmückt. Der<br />

Schweizerische Nationalpark vermittelt<br />

die Begegnung mit Murmeltier <strong>und</strong><br />

Steinbock. Traumhaft schön liegen die<br />

Oberengadiner Seen zu Füßen des Inn-<br />

Ursprungs bei Maloja.<br />

Lichtbildervortrag in Überblendtechnik<br />

Veranstaltung 31-55406<br />

Dieter Ackermann<br />

Hombruch<br />

Wohnstift Augustinum<br />

Kirchhörder Str. 101<br />

Montag, 28.01.13, 19:30-21:00 Uhr<br />

2 UStd., entgeltfrei<br />

Emscher-Expeditionen –<br />

den Wandel der Region<br />

erleben<br />

Die Emscher-Region befindet sich inmitten<br />

eines spannungsvollen Wandlungsprozesses:<br />

War sie einst der industriegeprägte<br />

Hinterhof des Ruhrgebietes, so<br />

ist sie heute auf dem Weg, sich zu<br />

einem Vorgarten mit hoher <strong>Leben</strong>s- <strong>und</strong><br />

Freizeitqualität zu entwickeln.<br />

Eine wesentliche Voraussetzung für den<br />

Strukturwandel bildet der ökologische<br />

Umbau des Fluss-Systems der Emscher.<br />

Dieser Fluss-Umbau von einem offenen<br />

Abwassersystem hin zu einem ökologisch<br />

intakten Gewässer ist in Europa<br />

einzigartig. Gerade auf Dortm<strong>und</strong>er<br />

Stadtgebiet lässt sich das umgebaute<br />

Gewässer bereits an vielen Stellen erleben.<br />

Der Wandel der Region besteht<br />

aber nicht „nur“ im Umbau des Fluss-<br />

Systems. Gleichzeitig werden rechts<br />

<strong>und</strong> links der Emscher Halden zu Aussichtspunkten,<br />

Bahntrassen <strong>und</strong> Betriebswege<br />

zu Fahrradrouten <strong>und</strong> ehemalige<br />

Industriestätten zu Parks umgenutzt.<br />

Einen besonderen Impuls gab 2010<br />

das Kulturhauptstadtjahr u.a. mit der<br />

Kunstausstellung EMSCHERKUNST.2010,<br />

im Rahmen derer zahlreiche spannende<br />

Orte entlang der Emscher künstlerisch<br />

inszeniert wurden. Aufgr<strong>und</strong> ihres großen<br />

Erfolges wird die EMSCHERKUNST<br />

im Jahr 2013 eine Neuauflage erfahren;<br />

der räumliche Schwerpunkt liegt dabei<br />

im Raum zwischen Gelsenkirchen <strong>und</strong><br />

Duisburg / Dinslaken.<br />

In Zusammenarbeit mit den Emscher-Fre<strong>und</strong>en,<br />

der Emschergenossenschaft,<br />

der <strong>Arbeit</strong>sgemeinschaft<br />

Neues Emschertal, Andreas Peters<br />

<strong>und</strong> den RegioGuides bietet die <strong>VHS</strong><br />

Dortm<strong>und</strong> im Jahr 2013 verschiedene<br />

Emscher-Expeditionen mit unterschiedlichen<br />

thematischen Schwerpunkten<br />

an:<br />

Der Emscher-Umbau –<br />

ein nachhaltiges Konzept<br />

(Radtour)<br />

Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Gr<strong>und</strong>satz<br />

bei der Umgestaltung des Emscher-<br />

Systems. Es geht dabei nicht nur um<br />

die Schaffung ökologisch vielfältiger<br />

<strong>und</strong> hochwertiger Gewässerläufe, sondern<br />

u.a. auch um die langfristige <strong>und</strong><br />

zuverlässige Gewährleistung des Hochwasserschutzes.<br />

Die Bedeutung dieses<br />

Themas haben nicht zuletzt die Starkregenereignisse<br />

<strong>und</strong> Überflutungen deutlich<br />

gemacht, von denen im Juli 2008<br />

der Dortm<strong>und</strong>er Westen betroffen war.<br />

Die Radtour führt die Teilnehmer / innen<br />

vom Stadion entlang der bereits ökologisch<br />

umgestalteten Emscher stromauf<br />

bis zur Emscherquelle. Am Beispiel<br />

des Phoenix-Sees wird das Hochwasserschutzkonzept<br />

des Emschersystems<br />

erläutert, das gerade auf Dortm<strong>und</strong>er<br />

Stadtgebiete umfangreiche Maßnahmen<br />

beinhaltet. Am Zielort der Tour,<br />

im Emscherquellhof in Holzwickede, erfahren<br />

die Tourteilnehmer, wie die alte<br />

Hofstätte unter dem Gesichtspunkt der<br />

Nachhaltigkeit umgenutzt wurde <strong>und</strong><br />

betrieben wird. Dabei spielen z.B. Erdwärme-<br />

<strong>und</strong> Quellwassernutzung eine<br />

wichtige Rolle.<br />

Die Abreise vom Emscherquellhof erfolgt<br />

individuell (Bahnhof Holzwickede<br />

in 2,5 km Entfernung). Hinweise: Radtour,<br />

ca. 18 km; Fahrräder sind mitzubringen;<br />

wetterfeste Kleidung.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-55500<br />

RegioGuide<br />

Treffpunkt: Signal Iduna Park, Parkplatz<br />

vor dem Haupteingang, Strobelallee,<br />

Dortm<strong>und</strong><br />

Sonntag, 28.04.13, 10:00-15:00 Uhr<br />

7 UStd., 12,00 Euro<br />

Kläranlage Dortm<strong>und</strong>-Deusen<br />

Kläranlagen sind eine wesentliche Voraussetzung<br />

für die ökologische Umgestaltung<br />

der Emscher. Die Kläranlage<br />

Dortm<strong>und</strong>-Deusen ist die erste, die im<br />

Rahmen des Emscher-Umbauprogramms<br />

neu gebaut wurde. Vor der Fertigstellung<br />

der neuen Kläranlage im Jahr<br />

1994 floss das Abwasser aus dem<br />

4.620 ha großen Einzugsgebiet Dortm<strong>und</strong>-Mitte<br />

<strong>und</strong> -Nord ungeklärt in die<br />

Emscher. Auf dem langen Weg bis zur<br />

Emschermündung sorgten die großen<br />

Abwassermengen, vor allem auch die<br />

Brauereiabwässer, für eine deutliche Geruchsbelästigung.<br />

Heute klärt die Anlage<br />

diese Abwässer, die etwa 625.000 Einwohnerwerten<br />

(Haushalte <strong>und</strong> Industrie)<br />

entsprechen. Bei einem R<strong>und</strong>gang durch<br />

die Anlage werden die Teilnehmer / innen<br />

den Prozess der Abwasserreinigung<br />

verfolgen können. Nach Erk<strong>und</strong>ung des<br />

Klärwerks besteigen die Teilnehmer / innen<br />

den Deusenberg, der sich in unmittelbarer<br />

Nähe der Kläranlage erhebt.<br />

Vom Gipfel des Berges eröffnet sich<br />

eine einmalige Aussicht - nicht nur auf<br />

das Emschertal sondern auf weite Teile<br />

des Dortm<strong>und</strong>er Stadtgebietes. Bitte<br />

wetterfeste Kleidung <strong>und</strong> festes Schuhwerk<br />

tragen.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-55502<br />

Andreas Peters<br />

Treffpunkt: Kläranlage Dortm<strong>und</strong>-Deusen,<br />

Deusener Straße 128<br />

Dienstag, 07.05.13, 16:00-18:30 Uhr<br />

3 UStd., 7,00 Euro<br />

EMSCHERKUNST.2013 –<br />

Radtour erste Etappe<br />

Die <strong>VHS</strong> Dortm<strong>und</strong> bietet eine Bereisung<br />

der EMSCHERKUNST.2013 in<br />

zwei Etappen an.<br />

Am Emschergenossenschafts-Pumpwerk<br />

im Nordsternpark Gelsenkirchen beginnt<br />

die Tour mit Erläuterungen zur<br />

Landschaftskunstausstellung <strong>und</strong> ihrem<br />

Zusammenspiel mit dem Jahrh<strong>und</strong>ertprojekt<br />

Emscher-Umbau. Es geht in Richtung<br />

Westen vorbei an unterschiedlichen<br />

Installationen der EMSCHERKUNST,<br />

wie z. B. dem „Carbon Obelisk“ der<br />

Künstlerin Rita McBride oder der Installation<br />

„Between the Waters“ von Marjetica<br />

Potrc <strong>und</strong> Ooze Architects.<br />

Die nächste Station bildet der BernePark<br />

in Bottrop-Ebel, einem Industriedenkmal<br />

der besonderen Art: Aus der ehemaligen,<br />

unzugänglichen Kläranlage ist im<br />

Rahmen der EMSCHERKUNST.2010 eine<br />

für die Bevölkerung offene Parkanlage<br />

entstanden.<br />

Nach weiteren kleineren Stationen<br />

wird der Zielort der Tour, das Besucherzentrum<br />

der EMSCHERKUNST.2013<br />

im Oberhausener Kaisergarten erreicht.<br />

Mitarbeiter erläutern die hier verorteten<br />

Installationen, u.a. die spektakuläre<br />

Brücke „Slinky Springs to Fame“,<br />

die Tobias Rehberger im Rahmen der<br />

EMSCHERKUNST geschaffen hat. Die<br />

zweite Etappe der Radtour folgt im 2.<br />

Halbjahr 2013. Hinweise: Radtour, ca.<br />

18 km; Fahrräder können mitgebracht<br />

oder über Revierrad am Startort ausgeliehen<br />

werden.<br />

Exkursion<br />

Veranstaltung 31-55504<br />

RegioGuide<br />

Treffpunkt: Nordsternpark Gelsenkirchen,<br />

Besucherzentrum EMSCHER-<br />

KUNST, Grothusstraße 201 vor dem<br />

Pumpwerk<br />

Sonntag, 30.06.13, 10:00-16:00 Uhr<br />

8 UStd., 12,00 Euro<br />

(bei Bedarf zzgl. Kosten für das Mietrad<br />

9,00 Euro)<br />

119


120<br />

Astrophysik<br />

Programmbereichsleitung:<br />

Meinolf Viedenz<br />

0231 / 50-2 27 28<br />

mviedenz@stadtdo.de<br />

vhs.<br />

Sachbearbeitung:<br />

Sabine Freyth<br />

0231 / 50-2 47 18<br />

sfreyth@stadtdo.de<br />

Astrophysik Aktuell<br />

Aufbruch zu neuen Horizonten<br />

– Andere Erden, anderes<br />

<strong>Leben</strong>, andere Physik?<br />

Die astrophysikalische Forschung stößt<br />

einerseits auf neuartige Phänomene wie<br />

hierarchisch aufgebaute großskalige Galaxienstrukturen,<br />

Hintergr<strong>und</strong>strahlung<br />

oder Exoplaneten. Aber nicht nur im<br />

Weltraum, sondern auch bereits auf der<br />

Erde stoßen Astrophysiker in Kollaboration<br />

mit Teilchenphysiker in experimentelles<br />

Neuland vor, siehe LHC.<br />

Warum ist die Welt so, wie sie sich uns<br />

präsentiert? Wohin geht die astronomische<br />

Forschung? Welche gr<strong>und</strong>legenden<br />

Fragen zur Struktur der Welt im Großen<br />

werden wir in Zukunft beantworten<br />

können? Steht unser Weltbild vor einem<br />

radikalen Umbruch?<br />

Aufgabe der physikalischen Forschung<br />

ist es, alles Beobachtbare zu finden <strong>und</strong><br />

Antworten zu geben, ohne sich auf ein<br />

Eingreifen von außen zu berufen. Das<br />

aber schließt prinzipiell die Existenz eines<br />

Schöpfers nicht aus.<br />

Vortrag<br />

Veranstaltung 31-56000<br />

Prof. Dr. Wolfram Winnenburg<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Donnerstag, 17.01.13, 19:00-20:30 Uhr<br />

2 UStd., 7,00 Euro<br />

Anmeldung erforderlich<br />

Vortragsreihe<br />

Die Vortragsreihe von Prof. Dr. Wolfram<br />

Winnenburg umfasst 10 Einzelvorträge.<br />

Sie können die Vortragsreihe<br />

im Ganzen unter der Veranst-Nr.<br />

31-56100 buchen (10,00 Euro Rabatt)<br />

oder den jeweiligen Einzelvortrag<br />

unter der entsprechend angegebenen<br />

Veranstaltungsnummer.<br />

Im Anfang war das Chaos –<br />

Gesetz <strong>und</strong> Zufall<br />

in der Welt<br />

Es zeichnet sich immer mehr ab, dass<br />

chaotische, nichtlinearen Vorgänge auf<br />

allen Ebenen – von der atomaren bis<br />

zum kosmologischen Bereich – eine<br />

maßgebliche Rolle in unserer Welt spielen.<br />

Nun wäre allerdings eine Welt, die nur<br />

chaotisch wäre, hoffnungslos; denn jede<br />

technische Konstruktion würde versagen<br />

<strong>und</strong> jedes planvolle Handeln wäre zum<br />

Scheitern verurteilt.<br />

Eine Welt, die dagegen nur deterministisch<br />

wäre, wäre dagegen langweilig.<br />

Natürlichkeit <strong>und</strong> Schönheit, Einheit <strong>und</strong><br />

Vielfalt unserer Welt entspringen gerade<br />

aus dem Zusammenspiel von Gesetz<br />

<strong>und</strong> Zufall. Daher kann nur die ganzheitliche<br />

Betrachtung im Rahmen von<br />

klassischer <strong>und</strong> chaotischer Physik uns<br />

einen Schritt näher an das Geheimnis<br />

der Natur bringen. Dabei erkennen die<br />

Physiker, wie aus wenigen Naturgesetzen<br />

eine solche Vielfalt an Erscheinungen<br />

<strong>und</strong> Formen entstehen konnte,<br />

wie wir sie sehen, wenn wir aus dem<br />

Fenster, in ein Fernrohr oder durch ein<br />

Mikroskop blicken.<br />

Vortragsreihe<br />

Veranstaltung 31-56100<br />

Prof. Dr. Wolfram Winnenburg<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

10 x Donnerstag, ab 24.01.13<br />

19:00-20:30 Uhr, 20 UStd.<br />

60,00 Euro<br />

Anmeldung erforderlich<br />

Klassisches Weltbild – Prinzip<br />

der Vorhersagbarkeit<br />

Die klassische Physik geht von einer<br />

im Prinzip vollständig geordneten<br />

<strong>und</strong> daher exakt berechenbaren, d.h.<br />

determinierbaren Welt aus. Um eine<br />

solche „Uhrwerkwelt“ zu schaffen, ist<br />

die Physik auf eine extreme Reduktion<br />

der Komplexität des zu beschreibenden<br />

Wirklichkeitsausschnittes angewiesen.<br />

Dabei kommt es notgedrungen zu Ausblendungen<br />

von Teilaspekten <strong>und</strong> starken<br />

Vereinfachungen.<br />

Auf dem Prinzip der Vorausberechenbarkeit<br />

beruhen die Erfolge des klassisch<br />

physikalischen Weltbildes. Als Beispiele<br />

für vorausberechenbare Ereignisse seien<br />

himmelsmechanische Berechnungen<br />

angeführt, speziell die Vorhersagbarkeit<br />

von Sonnen- <strong>und</strong> Mondfinsternissen<br />

<strong>und</strong> Planetenkonjugationen mit geradezu<br />

„astronomischer“ Genauigkeit sowie<br />

die Bahnberechnungen bei Raummissionen<br />

für lange Zeiten (Jahre) <strong>und</strong> Wege<br />

(Lichtst<strong>und</strong>en).<br />

Vortrag<br />

Veranstaltung 31-56200<br />

Prof. Dr. Wolfram Winnenburg<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Donnerstag, 24.01.13, 19:00-20:30 Uhr<br />

2 UStd., 7,00 Euro<br />

Anmeldung erforderlich<br />

Glücksspiele <strong>und</strong> Gase – Der<br />

kalkulierbare Zufall<br />

Der Gr<strong>und</strong>gedanke des Determinismus<br />

lässt sich formulieren: wer hinreichende<br />

Kenntnisse hat, kann alles, was geschehen<br />

wird nach den Gesetzen der Mechanik<br />

vorausberechnen.<br />

„Zufall“ in der klassischen Physik beruht<br />

daher auf einer ungenügenden Kenntnis<br />

einzelner Parameter oder Zustände eines<br />

Prozesses. Als Beispiel eines zufälligen<br />

Ereignisses sei das Ergebnis des Würfelns<br />

angeführt. Wenn wir die Würfel,<br />

die Hand, die Wurfbewegung, den<br />

Tisch etc. genau kennen würden – was<br />

prinzipiell möglich ist –, dann wäre das<br />

Ergebnis eines Wurfes vorhersehbar<br />

Auch der Zustand eines Gases lässt sich<br />

– trotz der rein zufälligen Bewegungen<br />

der großen Zahl an einzelnen Gasteilchen<br />

– durch makroskopische Größen<br />

wie Druck, Volumen, Temperatur kennzeichnen.<br />

Vortrag<br />

Veranstaltung 31-56204<br />

Prof. Dr. Wolfram Winnenburg<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Donnerstag, 31.01.13, 19:00-20:30 Uhr<br />

2 UStd., 7,00 Euro<br />

Anmeldung erforderlich<br />

Quantenphysik – Entdeckung<br />

des Zufalls<br />

Ist der Zufall – der irgendwie hinter<br />

jeder Wahrscheinlichkeitsaussage steckt<br />

– eine Eigenschaft der Welt oder Ausdruck<br />

unserer mangelhaften Kenntnis?<br />

Nach dem zentralen Axiom der<br />

Quantenmechanik – der Heisenberg-<br />

Unschärferelation – gibt es in Mikrosystemen<br />

eine gr<strong>und</strong>sätzliche Grenze<br />

für die Genauigkeit der Naturerfassung.<br />

Ein Beispiel für die Gesetze der Quantenmechanik<br />

ist der radioaktive Zerfall:<br />

Niemand kann vorhersagen, wann ein<br />

bestimmtes radioaktives Atom zerfällt;<br />

es geschieht zwar nach einem stochastischen<br />

Muster, aber immer zufällig.<br />

Der Indeterminismus der Quantenphysik<br />

bezauberte allgemein. Doch einer der<br />

Schöpfer der Quantentheorie – Albert<br />

Einstein – ist diesem Quanten-Zufall gegenüber<br />

zeitlebens skeptisch geblieben:<br />

„Jedenfalls bin ich davon überzeugt,<br />

dass der (Alte) nicht würfelt“ schrieb<br />

er am 4. Dezember 1926 an Max Born.<br />

Vortrag<br />

Veranstaltung 31-56208<br />

Prof. Dr. Wolfram Winnenburg<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Donnerstag, 07.02.13, 19:00-20:30 Uhr,<br />

2 UStd.<br />

7,00 Euro<br />

Anmeldung erforderlich<br />

Schmetterlingseffekt – kleine<br />

Ursache – große Wirkung<br />

In der klassischen Physik nimmt man<br />

an, es sei nur nötig, genügend Informationen<br />

über das System anzuhäufen<br />

<strong>und</strong> zu verarbeiten, um ,,exakte Vorhersagen“<br />

über Systeme, wie zum Beispiel<br />

das Wettergeschehen, machen zu<br />

können. Doch schon winzige Einflüsse<br />

können das Wetter radikal verändern<br />

(Schmetterlingseffekt). Mit dieser Erkenntnis<br />

legte Lorenz den Gr<strong>und</strong>stein<br />

für ein neues Forschungsgebiet. In der<br />

Folgezeit erkannten Wissenschaftler,<br />

dass verschiedenste Gebiete ebenso<br />

empfindlich von ihren Anfangsbedingungen<br />

abhängen, wie das Wetter.<br />

Physiker bezeichnen Systeme, die schon<br />

bei kleinsten Veränderungen der Startbedingungen<br />

zu völlig anderen Ergebnissen<br />

führen, als „nicht linear“, „komplex“<br />

oder auch als „chaotisch“.<br />

Vortrag<br />

Veranstaltung 31-56212<br />

Prof. Dr. Wolfram Winnenburg<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Donnerstag, 14.02.13, 19:00-20:30 Uhr<br />

2 UStd., 7,00 Euro<br />

Anmeldung erforderlich


Chaos überall! – Zwischen<br />

Zufall <strong>und</strong> Notwendigkeit<br />

Kausales Verhalten allein bietet keine<br />

Gewähr für Berechenbarkeit. In der<br />

klassischen Physik sollten ähnliche Ursachen<br />

auch ähnliche Wirkungen zeigen.<br />

Chaotisches Verhalten eines Systems<br />

zeichnet sich jedoch dadurch aus, dass<br />

kleine Störungen bei den Startbedingungen<br />

rasch zu beträchtlichen Effekten<br />

anwachsen (Schmetterlingseffekt)<br />

<strong>und</strong> zum anderen aber wird dabei ein<br />

gewisser, für alle Systemteile fester Wertebereich<br />

nicht verlassen (z. B. 360° für<br />

den Stoßwinkel von Billardkugeln). Beides<br />

zusammen führt zu praktisch nicht<br />

machbaren Vorhersagen.<br />

Deterministisches Chaos ist für die in<br />

der belebten <strong>und</strong> unbelebten Natur<br />

beobachteten Vorgänge überraschenderweise<br />

eher die Regel als die Ausnahme.<br />

Der Gedanke – die Welt als ein Zusammenwirken<br />

von Ordnung <strong>und</strong> Unordnung<br />

zu begreifen – ist faszinierend.<br />

Vortrag<br />

Veranstaltung 31-56216<br />

Prof. Dr. Wolfram Winnenburg<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Donnerstag, 21.02.13, 19:00-20:30 Uhr<br />

2 UStd., 7,00 Euro<br />

Anmeldung erforderlich<br />

Planetenbewegung – Unvorhersagbarkeit<br />

auf großen<br />

Zeitskalen<br />

Der in der Himmelsmechanik als exakt<br />

regelmäßig angenommene Lauf der Gestirne<br />

ist eine wesentliche Voraussetzung<br />

für die bereits seit der Antike durchgeführten<br />

Voraus- <strong>und</strong> Rückberechnungen<br />

von kosmischen Erscheinungen wie beispielsweise<br />

Sonnen- <strong>und</strong> Mondfinsternissen,<br />

Planetenkonjunktionen oder Kometenwiederkehr.<br />

Auch unser heutiger<br />

Kalender beruht auf berechenbaren periodischen<br />

Bewegungen, hier von Erde<br />

<strong>und</strong> Mond. Erinnert sei auch an die<br />

publikumswirksamen Erfolge der Himmelsmechanik<br />

wie das Auffinden des<br />

Planeten Neptun 1846 durch Galle aufgr<strong>und</strong><br />

der Leverrier-Berechnungen.<br />

Die Bewegung zweier Körper unter dem<br />

Einfluss der gegenseitigen Anziehung ist<br />

exakt formelmäßig erfassbar <strong>und</strong> mithin<br />

für alle Zeiten vorausberechenbar. Nun<br />

sind exakte Zweikörperbewegungen die<br />

Ausnahme, Mehrkörperwechselwirkungen<br />

aber sind dagegen nur mit Näherungsverfahren<br />

zu berechnen.<br />

Vortrag<br />

Veranstaltung 31-56220<br />

Prof. Dr. Wolfram Winnenburg<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Donnerstag, 28.02.13, 19:00-20:30 Uhr<br />

2 UStd., 7,00 Euro<br />

Anmeldung erforderlich<br />

Synergetik – Wege zur Selbstorganisation<br />

der Materie<br />

Eine der faszinierendsten Aufgaben, mit<br />

denen Naturwissenschaftler sich heute<br />

befassen, ist die spontane Bildung<br />

geordneter Strukturen aus dem Chaos.<br />

Die Entstehung derartiger Ordnungsstrukturen<br />

ist im Rahmen von Gleichgewichtsprozessen<br />

der klassischen Physik,<br />

die das thermodynamische Chaos (Wärmetod)<br />

als Endzustand prophezeit, nicht<br />

verständlich.<br />

Den Schlüssel zum Verständnis hochgradiger<br />

Ordnungsstrukturen kann das<br />

Studium von Selbstorganisationsprozessen<br />

- auch Synergetik genannt - liefern.<br />

Selbstorganisation <strong>und</strong> Strukturbildung<br />

sind charakteristische Eigenschaften von<br />

Vielteilchensystemen; sie ergeben sich<br />

aus dem Zusammenwirken einer ungeheuer<br />

großen Zahl von Atomen oder<br />

Molekülen.<br />

Vortrag<br />

Veranstaltung 31-56224<br />

Prof. Dr. Wolfram Winnenburg<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Donnerstag, 07.03.13, 19:00-20:30 Uhr<br />

2 UStd., 7,00 Euro<br />

Anmeldung erforderlich<br />

Fraktale Geometrie –<br />

Bausteine des Chaos<br />

Die Fraktale Geometrie hat unsere Sicht<br />

der Phänomene gr<strong>und</strong>legend verändert.<br />

Reizvolle Graphiken wie das Apfelmännchen<br />

avancierten zu Recht zu Markenzeichen<br />

der Chaosforschung<br />

Sind die Elemente der herkömmlichen<br />

Sprache – der vertrauten Euklidischen<br />

Geometrie – Gr<strong>und</strong>formen wie Linie,<br />

Kreis, Kugel usw., so entziehen sich die<br />

Elemente der neuen fraktalen Geometrie<br />

einer direkten Anschauung. Sie sind<br />

nämlich Algorithmen, die sich erst mit<br />

Hilfe eines Computers in Formen <strong>und</strong><br />

Strukturen verwandeln.<br />

Vortrag<br />

Veranstaltung 31-56228<br />

Prof. Dr. Wolfram Winnenburg<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Donnerstag, 14.03.13, 19:00-20:30 Uhr<br />

2 UStd., 7,00 Euro<br />

Anmeldung erforderlich<br />

Hubble<br />

Chaos <strong>und</strong> Kosmos – Raumzeitliche<br />

Strukturbildung im<br />

Weltall<br />

In dynamischen Systemen unterschiedlichster<br />

Phänomen-Bereiche bilden sich<br />

zeitliche, räumliche oder raum-zeitliche<br />

Strukturen häufig ganz spontan<br />

<strong>und</strong> fern ab vom thermodynamischen<br />

Gleichgewicht<br />

Das Gemeinsame bei Strukturbildungsprozessen<br />

besteht darin, dass unter<br />

Nichtgleichgewichtsbedingungen in Systemen<br />

bei Energie- oder Stoffzufuhr<br />

Ordnung nicht zerstört, sondern erzeugt<br />

wird. Dies geschieht durch einen „Wettbewerb“<br />

konkurrierender Prozesse, wobei<br />

die „Selektion“ durch eine für die<br />

Systeme charakteristische Größe, den<br />

sog. Ordnungsparameter geregelt wird.<br />

Die „Wahl“ des Systems zwischen zwei<br />

völlig gleichberechtigten Zuständen bezeichnet<br />

man als Symmetriebrechung.<br />

Das sich selbst organisierende System<br />

tastet durch spontane Schwankungen<br />

des Ordnungsparameters (Fluktuationen)<br />

ständig seine energetisch günstigsten<br />

Ordnungszustände ab.<br />

Vortrag<br />

Veranstaltung 31-56232<br />

Prof. Dr. Wolfram Winnenburg<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Donnerstag, 21.03.13, 19:00-20:30 Uhr<br />

2 UStd., 7,00 Euro<br />

Anmeldung erforderlich<br />

Unser Planetensystem – Am<br />

Rande des Chaos<br />

Die Frage, wie stabil unser Planetensystem<br />

ist, beschäftigt Astronomen seit<br />

Jahrh<strong>und</strong>erten. Doch auch als Erdenbewohner<br />

hat man ein ureigenes Interesse<br />

an der Beantwortung der Frage, wie es<br />

um die Stabilität unseres Sonnensystems<br />

bestellt ist.<br />

Unterstützt von Supercomputern kann<br />

man heute die planetaren Bewegungen<br />

im Sonnensystem simulieren <strong>und</strong> auf<br />

ihre Stabilität hin prüfen. Die so gewonnenen<br />

Ergebnisse sind verblüffend:<br />

Die Bahnkonstanz unserer Planeten ist<br />

nur auf kurzer Zeitskala – im Jahrtausend-Bereich<br />

– gewährleistet, auf großer<br />

Zeitskala sind dagegen keine seriösen<br />

Prognosen machbar.<br />

Und was die Stabilität unseres Sonnensystems<br />

als Ganzes angeht, so ist dieses<br />

kritisch, mithin am Rand zur Instabilität.<br />

Vortrag<br />

Veranstaltung 31-56236<br />

Prof. Dr. Wolfram Winnenburg<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Donnerstag, 11.04.13, 19:00-20:30 Uhr<br />

2 UStd., 7,00 Euro<br />

Anmeldung erforderlich<br />

Astronomische<br />

Highlights<br />

Christian Pokall<br />

Westfälischen Volkssternwarte<br />

Recklinghausen<br />

Bewegte Sonne<br />

Auf der Sonne beobachtet man Flecken,<br />

Fackeln <strong>und</strong> Protuberanzen, deren Zahl<br />

<strong>und</strong> Intensität rhythmisch schwanken.<br />

Bei riesigen Eruptionen werden gewaltige<br />

Mengen Sonnenteilchen in das All<br />

geschleudert, die auch Satelliten, Astronauten<br />

<strong>und</strong> technische Einrichtungen<br />

auf der Erde beeinträchtigen können.<br />

Im Vortrag werden Filme der bewegten<br />

Sonnenoberfläche gezeigt.<br />

Vortrag<br />

Veranstaltung 31-56300<br />

Christian Pokall<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Donnerstag, 25.04.13, 19:00-20:30 Uhr<br />

2 UStd., 7,00 Euro<br />

Anmeldung erforderlich<br />

Mars – der rote Bruder der Erde<br />

Mit Curiosity erreichte die 43. Mission<br />

den Mars. Wie ist der kleine rote Bruder<br />

der Erde beschaffen? Gab es einst<br />

fre<strong>und</strong>liche Bedingungen <strong>und</strong> <strong>Leben</strong> auf<br />

ihm? Was wissen wir heute von ihm<br />

<strong>und</strong> werden wir ihn vielleicht jemals<br />

besuchen? Auf diese <strong>und</strong> andere Fragen<br />

soll Curiosity Antworten liefern.<br />

In diesem Multimediavortrag werden<br />

erste Ergebnisse der aktuellen Curiosity<br />

Mission vorgestellt <strong>und</strong> erläutert.<br />

Vortrag<br />

Veranstaltung 31-56304<br />

Christian Pokall<br />

<strong>VHS</strong> Löwenhof, Hansastr. 2-4<br />

Donnerstag, 02.05.13, 19:00-20:30 Uhr<br />

2 UStd., 7,00 Euro<br />

Anmeldung erforderlich<br />

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