1. März 2026
- Auster-Parkplatz: Strafzettel-Ärger statt Entspannung - Landeshauptmann Mario Kunasek im Interview - 2026 werden 18 Wartehäuschen in Graz errichtet oder modernisiert
- Auster-Parkplatz: Strafzettel-Ärger statt Entspannung
- Landeshauptmann Mario Kunasek im Interview
- 2026 werden 18 Wartehäuschen in Graz errichtet oder modernisiert
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1. MÄRZ 2026, AUSGABE 9
Reden und machen
Landeshauptmann Mario Kunasek im
Interview über die Situation und die Chancen
der Wirtschaft im Grazer Raum. 8/9
Sitzen und warten
Heuer werden 18 Wartehäuschen in
Graz errichtet oder modernisiert. Wir
zeigen alle im genauen Überblick. 6
Hohe „Phantom“-Strafen, 80 Fälle bei der AK
Auster-Parkplatz:
Strafzettel-Ärger
statt Entspannung
Vorsicht. Das Parken bei der Auster kann teuer werden. Und das, obwohl man sich nichts zuschulden lassen kommt. Nachdem aufgrund der illegalen
Gratis-Parker am Gelände ein neues System eingerichtet werden musste, häufen sich die Beschwerden bei der Arbeiterkammer. SEITEN 4/5
DER GRAZER, WIKI, STADT GRAZ
GRAZ
Augasse 34
8020 Graz
Tel.: 68 22 62
3 M o nate
Fitness
99
um € 119,–
2 die seite zwei
www.grazer.at 1. MÄRZ 2026
E D I T O R I A L
von
Tobit
Schweighofer
✏ tobit.schweighofer@grazer.at
Start in die
Achterbahn
der Emotionen
W
as für den Sessel-Athleten
die Olympischen
Spiele, für den Szenetiger
die Oscarverleihungen,
das sind für den politinteressierten
Zaungast die Wahlkämpfe.
Ein narrativer
Zauberkessel voll mit Geschichten,
dramatischen
Wendungen, Siegern und
Verlierern. Gespannt haben wir
auf den Beginn des Gemeinderatswahlkampfes
hingefiebert,
und wir wurden nicht enttäuscht.
Nach der Bekanntgabe
des Wahltermins letzten
Freitag dauerte es keine zwei
Tage für den ersten überraschenden
Höhepunkt. Nur vier
Monate vor der Wahl gab der
Klubobmann der KFG Alexis
Pascuttini bekannt, zu den
Neos überlaufen zu wollen. Ein
Nackenschlag für seine
Parteikollegen. Sollte man
meinen. Denn – überraschende
Wendung Nummer zwei –
seine Parteichefin Claudia
Schönbacher hält weiterhin an
ihm fest und will mit ihm bis
zur Wahl zusammenarbeiten!
Da bleibt selbst dem hartgesottensten
Politbeobachter der
Mund halboffen stehen. Wenn
es so weitergeht, steht uns ein
kurzweiliger Wahlkampf bevor,
der Anfang ist zumindest
gemacht. Bei aller Ironie und
Sensationsgier darf man aber
nicht vergessen, dass es in den
nächsten Monaten um etwas
Ernstes geht, nämlich um die
Zukunft unserer Stadt. Und
dafür gilt: Möge der beste
Kandidat gewinnen und nicht
der unterhaltsamste.
Tobit Schweighofer, Chefredakteur
SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...
... Marc Almond
Der britische
Weltstar hat
keine typische
Frühstückstradition,
da
sein Beruf das
nicht zulässt.
MARC ALMOND
Der weltbekannte Sänger und Songwriter über seine Musikkarriere,
seine Träume und darüber, worauf er sich in Graz besonders freut.
Wie sieht bei Ihnen ein typisches Frühstück
aus?
Aufgrund meiner vielen Tourneen und der
Natur meines Berufs ist das Frühstück oft
sehr unregelmäßig oder nicht Teil einer festen
Routine in meinem Leben.
Sie haben mit Soft Cell Musikgeschichte
geschrieben – wie blicken Sie heute auf
diese Zeit zurück?
Ich bin mir nicht sicher, ob wir Geschichte
geschrieben haben, aber wir hatten eine
gute Zeit und haben einige großartige Songs
aufgenommen. Wir hatten viel Glück, und
vielleicht ist das der Schlüssel zum Erfolg:
Glück.
Sie waren noch nie in Graz, worauf freuen
Sie sich am meisten?
Das stimmt, ich habe noch nie in Graz gespielt
und war auch noch nie da. Alle sagen
mir, dass es ein wunderschöner Ort
ist, und ich freue mich sehr darauf, dorthin
zu kommen. Ein Freund war kürzlich dort
und erzählte mir, dass die Architektur und
die Geschichte beeindruckend sind. Wahrscheinlich
werde ich also mit einem belegten
Brot (was auch immer das ist – angeblich
eine Art offenes Sandwich) durch die
Stadt schlendern.
Was verbinden Sie generell mit Österreich
und seinem Publikum?
Ich bin schon oft in Österreich aufgetreten,
und jedes Mal war es ein einzigartiges und
unvergessliches Erlebnis. Das Publikum
war immer sehr großzügig und herzlich,
und es ist zweifellos eines der schönsten
Länder Europas.
Haben Sie vor oder nach dem Konzert
noch etwas Zeit, die Grazer Altstadt zu erkunden?
Das darf natürlich nicht fehlen, wenn man
schon einmal hier ist. Ich werde also dafür
sorgen, dass ich dafür Zeit habe.
Gibt es musikalische Träume, die Sie sich
noch erfüllen möchten?
Als Dave Ball, die andere Hälfte von Soft
Cell, letztes Jahr starb, war das sehr schwer
für mich, da wir 47 Jahre lang zusammengearbeitet
hatten. Aber er hat ein Album
nur zwei Tage vor seinem Tod fertiggestellt
– wenn es also später in diesem Jahr veröffentlicht
wird, ist es mein Traum, dass es für
ihn ein Erfolg wird.
VICTORIA WEITENTHALER
Peter Mark Sinclair Almond wurde am 9. Juli 1956
in Southport, Vereinigtes Königreich, geboren.
In den frühen 1980er Jahren wurde er als Sänger
des Musikduos Soft Cell, das erste erfolgreiche
Elektro-Duo in Großbritannien, bekannt. Insgesamt
erreichten sie mit zwölf ihrer Lieder die Top
40 der britischen Single-Charts – zu ihren großen
Erfolgen gehört „Tainted Love“. Später wurde Marc
Almond auch als Solokünstler erfolgreich.
graz
4 graz
www.grazer.at 1. MÄRZ 2026
4
redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10
Parken bei der Auster
Sollte ich nicht gewählt
werden, höre ich auf.“
Bürgermeisterin Elke Kahr bei der
Zwischenbilanz ihrer Legislaturperiode
zur bevorstehenden Wahl CHRISTIAN JUNGWIRTH
Wenn Wellnessen
Simone Schmiedtbauer will Eigenheime
für alle fördern. LAND STMK/LORBER
Neue Förderung
ab 1. März
■ Ab heute können Anträge für
die neue Eigenheimförderung
gestellt werden. Besonderes Anliegen
von Landesrätin Simone
Schmiedtbauer ist die Förderung
junger Familien: Der bisherige
Jungfamilienbonus wird künftig
als Zuschlag von 10.000 Euro
direkt integriert. Die Förderung
besteht weiter als flexibles Baukastensystem
und belohnt nachhaltiges,
energieeffizientes und
ressourcenschonendes Bauen.
Bei der Auster berichten Leser immer wieder von Problemen mit dem Parken. So erhalten Besucher der Auster
immer wieder ungerechtfertigt Strafzettel, obwohl sie sich bei den Terminals (kl. Bild) registriert haben. KK (2)
U. Strommer-Thier, G. Eyawo, R. Krotzer,
K. Sandhu und A. Lambrecht FISCHER
Graz präsentiert
Lernunterlagen
■ Gemeinsam mit Experten
der Urania Graz, der
Volkshochschule Steiermark
und dem Verein EFSZ
in Österreich erarbeitet das
Integrationsreferat der Stadt
Graz die Deutschlernreihe
„Neu in Graz“. Nun wurden
die neuen Lernmaterialien
„Demokratie in Graz“ vorgestellt.
Ziel ist es, die Integration
zu stärken und damit die
gesellschaftliche Teilhabe zu
erhöhen.
„DER GRAZER“ - AKTUELLE BLITZUMFRAGE
Planen Sie, im Sommer auf Urlaub zu fahren?
■ Der beste Zeitpunkt, den Sommerurlaub
zu buchen, ist der Spätwinter.
Deshalb wollten wir diese
Woche von unseren Lesern wissen,
ob sie dieses Jahr planen, im Sommer
auf Urlaub zu fahren. Das
Ergebnis der Umfrage zeigt eine
klare Tendenz: Eine Mehrheit von
72 Prozent gab an, bereits konkrete
Urlaubspläne für den kommenden
Sommer zu haben. Dies lässt darauf
schließen, dass für viele Menschen
Reisen weiterhin einen hohen Stellenwert
besitzt – trotz wirtschaftlicher
Unsicherheiten und steigender
Kosten. Ein kleinerer Teil der
Befragten ist noch unentschlossen
oder verzichtet in diesem Jahr bewusst
auf einen Sommerurlaub.
Ergebnis
unserer Online-
Abstimmung
28 %
NEIN
72 %
JA
708 Teilnehmer, nicht repräsentativ,
Stand: Freitag, 27. Februar, 12 Uhr, Foto: Getty
1. MÄRZ 2026 www.grazer.at
graz 5
➜
TOP
GETTY (2)TO
Steirischer Wintertourismus
Es wird ein Plus von 5,4 Prozent bei
den Ankünften und von 3,9 Prozent
bei den Nächtigungen verzeichnet.
Alle vier Minuten eine Verletzung
Laut KFV-Unfallbilanz 2025 wird in
der Steiermark im Durchschnitt alle
vier Minuten jemand verletzt.
FLOP
➜
Strafzettel regnen lässt
NERVIG. Vorsichtig sein
heißt es beim Parken
vor der Auster. Avantpark
Parking stellt hier
schnell und oft ungerechtfertigt
Strafen aus.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Was als entspannte Auszeit
und körperliche Ertüchtigung
in der Auster
gedacht war, endete für eine
„Grazer“-Leserin (Name der Redaktion
bekannt) mit Strafzetteln,
Ärger und mehreren Gängen zum
Konsumentenschutz der Arbeiterkammer
(AK) Steiermark.
Vorgeschichte
Im Mai 2025 wurde bei der Auster
ein neues Parksystem installiert.
„Da sie in der Vergangenheit vielfach
missbräuchlich von Gratisparkern
genutzt wurde, wurde die
Parkfläche im letzten Jahr an einen
externen Parkraumbewirtschafter,
die Firma Avantpark, überge-
ben. Die Parkplätze sind für Kundinnen
und Kunden nach wie vor
gratis. Man muss sich lediglich mit
dem Kennzeichen auf den Tablets
im Kassabereich entsprechend registrieren“,
so Holding-Graz-Pressesprecher
Gerald Zaczek-Pichler.
Doch genau damit scheint es
Probleme zu geben, wie uns unsere
Leserin berichtet.
Schock
„Ich geh regelmäßig in die Auster
zum Schwimmen und in die Sauna.
Daher weiß ich, wie das neue
System funktioniert, und ich registriere
mich auch bei jedem Besuch“,
berichtet unsere Leserin.
Umso verwunderter war sie, als innerhalb
kürzester Zeit gleich drei
Parkstrafen in der Höhe von jeweils
120 Euro von Avantpark Parking bei
ihr eintrudelten. „Bei zwei der angeblichen
Parkverstöße war ich an
dem Tag nicht einmal in der Auster“,
so die Leserin. Ihre Urgenz bei
Avantpark Parking hat leider nichts
gebracht. Es hat auf ihre Mails niemand
reagiert. Im Gegenteil, sie hat
sogar noch eine Mahnung wegen
der nicht bezahlten Strafe erhalten.
Der von der Holding erwähnte
Terminal funktioniert aus Sicht der
Leserin zudem sehr schlecht. Hier
scheint es immer wieder zu technischen
Problemen zu kommen.
Erst der Gang zum Konsumentenschutz
der AK brachte unserer
Leserin Hilfe. Diese sorgte nämlich
dafür, das alle Strafen erlassen wurden.
„Ich zahle meistens mit Bankomatkarte,
daher konnten wird
gemeinsam mit der AK nachweisen,
dass ich an den beiden Tagen,
an denen ich einen Strafzettel
bekommen habe, gar nicht in der
Auster war“, so die Leserin.
Nachfrage
Wir haben bei der AK Steiermark
und bei der Holding Graz zu dem
Fall nachgefragt. „Wir hatten seit
der Einführung des neuen Systems
bei der Auster vor knapp einem
Jahr rund 80 Interventionen“, erklärt
Bettina Schrittwieser, Leiterin
des Konsumentenschutzes der
AK Steiermark. Und ergänzt: „Das
sind nur die Fälle, die uns bekannt
sind.“ Generell sind das laut Aussage
der AK überdurchschnittlich
viele Fälle. „Dass es am Anfang zu
Problemen gekommen ist, ist klar.
Aber dass es nach wie vor so viele
Fälle gibt, ist schon eigenartig“, so
Schrittwieser. Zum Vergleich: Bei
der Merkur Arena, die ein ähnliches
System hat, gab es bei der AK
null Meldungen.
„Um dafür zu sensibilisieren und
den Ablauf zu vereinfachen, wurden
und werden verschiedene
Maßnahmen umgesetzt. Dadurch
konnte die Strafquote (inklusive berechtigter
Strafen) bereits auf unter
1 Prozent gesenkt werden. An einer
weiteren Verbesserung sowie an der
Optimierung der Kundenkommunikation
wird mit der Firma Avantpark
intensiv gearbeitet“, erklärt
Zaczek-Pichler. „Bezüglich des konkreten
Falls können wir nur dann
konkret antworten, wenn uns die
Referenznummer von Avantpark
bekannt ist. Uns ist es wichtig, diesen
Reklamationen gemeinsam mit
Avantpark im Detail nachzugehen –
nur so kann das Thema nachhaltig
verbessert werden. Grundsätzlich
ist Avantpark angehalten, bei Kunden
kulant zu sein (daher erfolgt
eine Reduktion auf die Selbstkosten,
z. B. 67 Euro für eine Lenkererhebung).“
Bei Urgenz durch die
AK wird die Strafe, sofern sie unberechtigt
ist, jedoch ganz erlassen.
6 graz
www.grazer.at 1. MÄRZ 2026
K O M M E N T A R
von
Sabrina
Naseradsky
✏ sabrina.naseradsky@grazer.at
Die Tücke liegt
oft im (Park-)
Detail
I
mmer mehr Shoppingcenter,
Lebensmittelhändler,
aber auch
öffentliche Institutionen
setzen auf eine digitale
Parkraum-Überwachung, die
von externen Firmen betreut
wird. Für die Beauftrager eine
feine Sache, sind die so doch
eine lästige Maßnahme los, die
viel Zeit und Ressourcen
kostet. Für Kunden hingegen
birgt so ein digitales Parkraum-
Überwachungssystem viele
Tücken, die oftmals in hohe
Strafen münden (siehe auch
unsere Cover-Geschichte auf
den Seiten 4/5). Daher heißt es
Augen auf beim Parken. Denn
meist gelten unterschiedliche
Regeln und Systeme. Auf den
Parkplätzen der großen
Supermärkte ist das Parken
meist ein bis zwei Stunden
während des Einkaufens gratis.
Hier wird das Ein- und
Ausfahren mit Kameras
festgehalten, und man muss
als Kunde selber nichts tun.
Viele Tiefgaragen oder
Parkplätze haben zudem keine
Schranken mehr. Hier ist es
üblich, dass das Kennzeichen
mit Kameras bei der Einfahrt
erfasst wird. Vor der Ausfahrt
muss dann an einem Terminal
das Kennzeichen eingegeben
und die Summe fürs Parken
bezahlt werden. Viele tun sich
damit aber schwer. Daher
sollte man sich bereits im
Vorfeld informieren, welches
System gilt und was man tun
muss. Auch sollte man sich
vergewissern, dass man das
richtige Kennzeichen, nämlich
das eigene, eingibt. So erspart
man sich nicht nur Zeit,
sondern entgeht auch etwaigen
Strafen.
Öffi-Offensive
Modernisierte
Haltestellen für Graz
Die Verbesserung von Haltestellen ist Teil des Masterplans ÖV der Stadt Graz und Holding. Vizebürgermeisterin
Judith Schwentner: „Öffi-Nutzende sollen künftig komfortabler und sicherer auf Bus und Bim warten können.“STADT GRAZ
NEUERUNGEN. In Graz werden 2026 gleich 18
Haltestellen modernisiert. Die Maßnahmen sollen
das Warten für Fahrgäste sicherer gestalten.
Von Linda Steurer & Tobit Schweighofer
redaktion@grazer.at
Immer mehr Menschen in
Graz nutzen den öffentlichen
Verkehr: „Der Anteil der Nutzenden
des öffentlichen Verkehrs
in Graz ist nach den Ergebnissen
der letzten Mobilitätserhebung
von 18,2 Prozent auf 22,4 Prozent
stark gestiegen“, beschreibt
Wolfgang Feigl, Abteilungsleiter
Verkehrsplanung der Stadt Graz.
Um die Öffis attraktiver zu gestalten
und für mehr Sicherheit
sowie Barrierefreiheit zu sorgen,
plant die Stadt Graz heuer eine
Modernisierungsoffensive der
Haltestellen. „Die Verbesserung
von Haltestellen ist ein Themenfeld
im städtischen Masterplan
Öffentlicher Verkehr“, erklärt er.
Insgesamt werden 18 Maßnahmen
umgesetzt, damit Menschen,
die mit Bus oder Bim unterwegs
sind, komfortabler und
sicherer auf die Ankunft warten
können. Vizebürgermeisterin
Judith Schwentner ist dies ein
Anliegen: „Mir ist es wichtig, dass
Öffi-Nutzende sicher einsteigen
können, geschützt warten und
ausreichend Platz für Kinderwagen
oder Rollstuhl haben.“
Modernisierungen
„Unser Ziel ist es daher, die Haltestellen
in Graz auch 2026 Schritt
für Schritt weiter zu modernisieren
und an die Anforderungen
einer wachsenden Stadt anzupassen“,
betont Holding-Graz-CEO
Gert Heigl. Die Maßnahmen
umfassen Neubauten, Ausbauten
oder Verlegungen, um die Grazer
Öffis einerseits attraktiver zu
gestalten und andererseits Barrierefreiheit
und mehr Sicherheit
zu gewährleisten. Es werden acht
neue beziehungsweise modernisierte
Wartehäuschen aufgestellt.
„Wir investieren auch in diesem
Jahr gezielt in moderne, barrierefreie
und klimafitte Lösungen“,
so Holding-Graz-Vorstand Mark
Perz. Vier von acht Häuschen
werden begrünt, um im Sommer
Kühle zu spenden.
Neuerungen
■ Blümelstraße stadteinwärts/
stadtauswärts
■ Edlingerweg stadteinwärts/
stadtauswärts
■ Elisabethinergasse stadteinwärts
■ Fliedergasse Richtung Süd
■ GH Heimkehrer (Hans-Auer-
Gasse) stadteinwärts
■ Kapellenwirt stadteinwärts/
stadtauswärts
■ Kapellenstraße stadtauswärts/stadteinwärts
■ Karlauerstraße Richtung Süd
■ Pensionsweg stadteinwärts
■ Rohrbachfeld stadtauswärts
■ SmartCity Richtung Ost
■ St. Gotthard stadtauswärts
■ Toni-Schruf-Weg stadteinwärts
■ Villa Sonnblick stadteinwärts/stadtauswärts
■ Webling
■ Wirtschaftskammer
■ Rettenbach stadteinwärts
■ Erich-Edegger-Weg
8 graz
www.grazer.at 1. MÄRZ 2026
„Wer Wachstum will,
Richard Oswald übernimmt das
Center-Management.
ATRIO
Neuer Leiter für
den Citypark
■ Der Center-Manager Wolfgang
Forstner verlässt mit
Ende April den Citypark. Ihm
folgt Richard Oswald interimistisch.
Er ist seit Jahrzehnten
bei der Betreiberin SES – die
das Management des Citypark
Graz verantwortet – tätig.
„Mit Richard Oswald verantwortet
ab sofort ein äußerst erfahrener
Profi der SES die Leitung
des Center-Managements
im Citypark”, bestätigt Eigentümer-Vertreter
und Geschäftsführer
Martin Poppmeier.
Grundversorgung
wird reformiert
■ Die steirische Landesregierung
beschloss die Neuausrichtung
der Asyl- und
Grundversorgungspolitik in der
Steiermark. Diese Novelle soll
unter anderem Regelungen, die
den Rechtsstaat stärken, dem
Missbrauch des Asylsystems
entgegenwirken und damit
letztlich die soziale Gerechtigkeit
wieder stärker in den Mittelpunkt
rücken, enthalten.
Landeshauptmann Mario Kunasek spürt zu wenig Rückenwind aus Graz für Wirtschaft und Industrie.
INTERVIEW. Die Wirtschaft in Graz erlebt nach wie vor harte Zeiten. Wir
haben Landeshauptmann Mario Kunasek ausführlich zu Bürokratieabbau,
Verkehrsprojekten und die Zusammenarbeit mit der Grazer Koalition befragt.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
Herr Landeshauptmann,
die Unternehmen haben
zu kämpfen. Welche regionalen
Anreize kann das Land
Steiermark setzen, damit Grazer
Unternehmen trotz hoher Kosten
weiterhin in Innovationen
investieren?
Mario Kunasek: Mit der Standortpartnerschaft
für die Steiermark
pushen wir Investitionen,
Innovation und Jobs – von Zukunftstechnologien
bis Qualifizierung.
Unser Ziel ist: Die
Steiermark und Graz sollen
dauerhaft ein starker Boden für
Fortschritt und Unternehmergeist
sein. Als Land Steiermark
schaffen wir dafür die richtigen
Rahmenbedingungen. Auf Bundes-
und EU-Ebene fehlt mir allerdings
noch der konsequente
Wille zur echten Entbürokratisierung
– Ankündigungen allein
genügen nicht. Und auch
die Stadt Graz
steht hier in
der Verantwortung:
Wer
Wachstum
will, muss im
eigenen Wirkungsbereich
handeln.
Ankündigungen
allein genügen
nicht. Und auch die Stadt
Graz steht hier in der Verantwortung.“
Sie haben Bürokratieabbau
zum zentralen Ziel erklärt, welche
konkreten Hürden im Grazer
Magistrat oder in der Landesverwaltung
wollen Sie als Erstes
abbauen, um Betriebsansied-
WIKI
lungen im Grazer Raum zu beschleunigen?
Kunasek: Wir sorgen mit
dem ersten Deregulierungsgesetz
für spürbare Entlastung:
weniger Paragrafen dschungel,
keine Doppelgleisigkeiten
mehr, einfachere
Abläufe
für Bürger und
Betriebe. Und
wir legen nach
– ein zweites,
noch größeres
Reformpaket
ist bereits in Arbeit. Das stärkt
unseren Wirtschaftsstandort
nachhaltig und bringt klare
Vorteile. Jetzt ist auch die Stadt
Graz gefordert, Deregulierungspotenziale
zu heben.
1. MÄRZ 2026 www.grazer.at
graz 9
muss auch handeln“
Welche Verkehrsprojekte haben
für Sie im Hinblick auf den
Wirtschaftsstandort 2026 oberste
Priorität?
Kunasek: Der Süden von
Graz boomt wirtschaftlich –
deshalb ist der dreispurige Ausbau
der A9 Pyhrn-Autobahn
zwischen
Graz-West
und Wildon
unerlässlich.
Dank des
engagierten
Einsatzes von
Verkehrslandesrä-
Die Haltestelle
der Koralmbahn
beim Flughafen Graz ist
ein Schlüsselprojekt für
die Steiermark und den
Raum Graz.“
tin Claudia
Holzer bei
Minister Peter Hanke gibt
es positive Signale und klare
Planungszusagen. Wir bleiben
hier dran. Gleiches gilt
für eine eigene Haltestelle der
Koralmbahn beim Flughafen
Graz – ein Schlüsselprojekt für
die Steiermark und den Raum
Graz.
Wie bewerten Sie die aktuelle
Zusammenarbeit mit der Grazer
Stadtführung in Wirtschaftsfragen,
und wo sehen Sie die größten
Defizite bei der Abstimmung
von Betriebsansiedlungen?
Kunasek: Das Land arbeitet
mit allen Städten und Gemeinden
partnerschaftlich
und
professionell
zusammen
– selbstverständlich
auch
mit der Stadt
Graz. Klar ist
aber: Von der
KPÖ-geführten
Stadtkoalition
kommt mir zu wenig
Rückenwind für den Industrie-
und Handelsstandort. Hier
braucht es mehr Tempo, mehr
positive Signale und ein klares
Ja zu Wachstum. Gerade die
stark ideologisch geprägte Verkehrspolitik
der Grünen bremst
aus unserer Sicht eher, als dass
sie Chancen schafft. Und: Jeder
Euro für Sozialleistungen muss
erst verdient werden, bevor wir
ihn ausgeben können.
Der Wirtschaftsstandort Grazer
Innenstadt steht immer wieder
in der Kritik. Wo kann man
ansetzen, um das Thema nachhaltig
positiv gestalten zu können?
Kunasek: Die FPÖ mit René
Apfelknab setzt sich für besseres
Baustellenmanagement,
mehr Park-and-Ride-Anlagen
und ausreichend Parkplätze
in der Innenstadt ein. Fakt ist:
Das linke Autofahrer-Bashing
und die wirtschaftsfeindliche
Haltung der KPÖ behindern die
Entwicklung der Stadt und bringen
uns nicht weiter. Wir brauchen
eine Atmosphäre, in der
Unternehmer wieder auf Graz
setzen. Die Landesregierung
unterstützt dies aktiv durch die
Deregulierung und Standortpartnerschaft.
B. Werle, E. Kahr, J. Schwentner und B.
Schrunner stellten Rahmenplan vor. FISCHER
Neues Konzept
für Rösselmühle
■ Bürgermeisterin Elke
Kahr, Vizebürgermeisterin
Judith Schwentner, Stadtbaudirektor
Bertram Werle
und Bernd Schrunner von
der Stadtbaudirektion stellten
ein Zukunftsbild für das Areal
von Rösselmühle und Postgarage
vor.
Es soll ein Raum für Kultur,
Soziales, Bildung und kleinteiliges
Gewerbe geschaffen werden.
Dabei spielen die Natur,
der Denkmalschutz der Gebäude
und die Meinung der
Anwohner eine große Rolle.
Talk der Spitzenkandidaten
Graz wählt am 28. Juni seinen
neuen Gemeinderat.
Eine Wahl, die weit über
die Stadtgrenzen hinaus Bedeutung
hat, ist Graz doch zentraler
Wirtschaftsmotor der Steiermark.
Und wie es mit diesem
weitergehen soll bzw. welche
Konzepte es für die Zukunft gibt,
darum wird es bei der ersten großen
Wahlkonfrontation am am
25. März um 18 Uhr in der Aula
der FH Campus 02 gehen.
Zu dieser laden „der Grazer“
und die Unternehmerzeitung
„Steirische Wirtschaft“ gemeinsam
mit der WKO Regionalstelle
Graz. Mit dabei: alle Spitzenkandidatinnen
und -kandidaten
der im Gemeinderat vertretenen
Parteien: Elke Kahr (KPÖ),
Kurt Hohensinner (ÖVP), Judith
Schwentner (Grüne), Doris
Kampus (SPÖ), René Apfelknab
(FPÖ), Claudia Schönbacher
(KFG) und Philipp Pointner
(NEOS) werden sich den Fragen
Am 25. März lädt „der Grazer“ mit der Wirtschaftskammer die Spitzenkandidaten
der Gemeinderatswahl zur Wirtschafts-Wahlkonfrontation. GETTY
von „Grazer“-Geschäftsführer
Gerhard Goldbrich und „Steirische
Wirtschaft“-Chefredakteur
Mario Lugger stellen.
Dazu präsentieren Regionalstellenobmann
Bernhard Bauer
und -leiter Viktor Larissegger
aktuelle Fakten und Studien zum
Thema.
Nutzen Sie die Chance und sichern
Sie sich eines der Tickets
(exklusiv für Unternehmer)
unter https://veranstaltungen.
wkstmk.at/?VaNr=01004276
(QRCode). Die Zahl der Plätze
ist begrenzt – darum wird es die
Debatte auch als Live-Stream
geben.
Das Kindermuseum hat bis
20. März geschlossen.FRIDA & FRED/EDI HABERL
Kindermuseum
baut gerade um
■ Das Grazer Kindermuseum
Frida & Fred baut derzeit
um und ist somit bis 20. März
2026 geschlossen. Grund des
Umbaus sind die neuen Ausstellungen,
die am 21. März
um 9 Uhr eröffnet werden. Die
Objekte der alten Mitmach-
Ausstellung „Seifenblasen-
Träume“ werden verpackt und
zurück ans Kindermuseum
München gegeben. Die digital-reale
Ausstellung „Damals
1410“ wird als nächstes in
Frankfurt im Jungen Museum
zu sehen sein.
10 graz
www.grazer.at 1. MÄRZ 2026
Kirche sucht
Organisten
■ Trotz 572 erfasster Orgeln in
der Steiermark herrscht in der
Diözese Graz-Seckau ein Mangel
an Organisten, weshalb die
Musikschule Bruck an der Mur
nun eine sanierte Kirchenorgel
für das Üben in beheizten
Räumen anbietet. Domorganist
Christian Iwan und Orgellehrer
Herbert Handl betonen,
dass das Orgelspiel bei
entsprechendem Fleiß innerhalb
von zwei Jahren erlernbar
ist und trotz des Bedarfs
an sonntäglichem Einsatz
eine faszinierende musikalische
Aufgabe darstellt. Ausbildungsangebote
sind über das
Referat für Kirchenmusik der
Diözese Graz-Seckau und verschiedene
Konservatorien in
der Steiermark verfügbar. „Das
Interesse ist da, die Orgel fasziniert
viele Menschen. Mein ältester
Schüler war 80 Jahre alt.
Ich mache regelmäßig Führungen
bei der Grazer Domorgel“,
so Domorganist Iwan.
Andreas Mayer, Edith Reitzel und
das ganze Team
INTERCOIFFEUR MAYER
Viel Power und
frischer Elan
■ Gemeinsam mit der Kärntner
Coach Edith Reitzel nahmen
die Mitarbeiter und der
Geschäftsführer Andreas
Mayer von Intercoiffeur Mayer
am Seminar „Next Level Leadership“
teil. Das Training endete
erfolgreich mit frischem
Schwung und neuen Ideen.
Ziel war es, Führungsqualitäten
zu stärken, Teamgeist zu
vertiefen und gemeinsam den
nächsten Schritt in Richtung
Zukunft zu gehen.
VIEL NEUES. Italienisches Flair zieht mit der Eröffnung der Dedi’s
Bar am Franziskanerplatz ein, der Landhauskeller wurde umgebaut
und für Shisha-Fans eröffnet eine neue Lounge in Graz.
Am Donnerstag, dem 26.
Februar, öffnete Dedi’s
Bar ihre Türen am Franziskanerplatz
und feierte mit
den Gästen das italienische Lebensgefühl
mitten in Graz. Es
gibt frische Cicchetti, gekühlte
und sorgfältig ausgewählte Weine
und perfekten Kaffee. Mit
besonders viel Leidenschaft,
Kreativität und Liebe zum Detail
haben das Vater-Tochter-
Gespann Ralf und Anna Detitscheg
in den vergangenen
Monaten ihren Traum verwirklicht
und eine typisch italienische
Bar im Herzen von Graz
geschaffen. Am Franziskanerplatz
12, einem der schönsten
und lebendigsten Plätze der
Grazer Innenstadt, erwartet die
Gäste nun ein Ort, der klein,
aber fein ist.
Ebenso neu kommt die Black
Lounge nach Graz. Ein konkreter
Eröffnungstermin wurde
bisher noch nicht bekanntgegeben,
allerdings macht die neue
Location in den sozialen Medien
bereits auf sich aufmerksam
und wird dort aktiv beworben.
Künftige Besucher dürfen sich
auf ein Angebot aus exklusiven
Cocktails,
Premium-Shishas
und Billardtischen freuen.
Umbau in Schmiedgasse
Seit Freitag ist der Landhauskeller
nach einem kurzen Umbau
wieder geöffnet. Für die Gäste
hat sich zwar nicht viel verändert,
für die Mitarbeiter aber
doch einiges. Die haben jetzt
nämlich wesentlich mehr Platz
zum Zubereiten der Speisen.
Die Küche wurde komplett modernisiert.
Durch eine interne
Umstrukturierung gibt es jetzt
auch mehr Lagerflächen.
Der panasiatische Dinnerclub
Miss Cho ist aus dem Gewölbekeller
des Landhauskellers
in die gegenüberliegende Bar
Amouro gezogen. „An der Bar
gibt es ab sofort Live-Sushi-
Das Vater-Tochter-
Gespann Ralf und
Anna Detitscheg
eröffneten am Donnerstag
ihre Dedi’s
Bar am Franziskanerplatz.
Künftig
gibt es frische
Cicchetti, ausgewählten
Wein und
natürlich Kaffee.
DERGRAZER
Landhauskeller ist neu
und Dedi’s Bar offen
Victoria Weitenthaler & Verena Leitold
redaktion@grazer.at
Gastro
Börse
www.grazer.at
Cooking mit Furkan, unserem
Koch, der mehrere Jahre im
,Zuma’ gearbeitet hat. Wir wollten
ihm einfach mehr Sichtbarkeit
geben“, erklärt Judith
Schwarz. Die levantinische
Kulinariklinie bleibt parallel erhalten.
Der Gastgarten der Miss
Cho in der Schmiedgasse wird
künftig vom Landhauskeller genutzt.
Der Gewölbekeller kann für
Veranstaltungen genutzt oder
zusätzlich gemietet werden. In
erster Linie dient er aber dem
Küchenteam für einen reibungsloseren
Ablauf.
Umgebaut wurde übrigens
auch ein Haus weiter in der Welscher
Stub’n. „Unser Wirtshaus
zeigt sich in neuem Look – mit
viel Liebe zum Detail und dem
gleichen Gefühl, das ihr kennt“,
so Hausherr Georg Leitner. Die
Gasträume wurden ein bisschen
heller gestaltet, die urigen
Bilder sind aber geblieben. Bald
soll auch ein neuer Gastgarten
folgen.
1. MÄRZ 2026 www.grazer.at
graz 11
Anfang dieser Woche staute es sich in der Mariatroster Straße besonders:
Bis weit nach St. Johann hieß es stadteinwärts „Bitte warten“.
KK
Keine Anpassungen bei
Ampel in Mariatrost
STILLSTAND. Die Verkehrszählung erfordert trotz
Stau laut Verkehrsamt keine Adaptierungen.
Von Verena Leitold
verena.leitold@grazer.at
Bei der Hilmteich-Baustelle
wurde diese Woche ein großer
Meilenstein geschafft:
Die Bohrung des südlichen Abschnitts
des Speicherkanals ist abgeschlossen
– damit ist ein Drittel
der Arbeiten erledigt. Die Anrainer
können trotzdem noch lange
nicht aufatmen: Ab September
errichten die Graz Linien die neuen
Gleisanlagen. Die Gesamtfertigstellung
aller Maßnahmen ist
erst für Mitte 2028 geplant.
Und just in dieser Woche ist es
wieder zu massiven Staus in Mariatrost
gekommen: Am Montag
reichte die Autoschlange vor der
neuen Ampel bei der Hilmgasse
bis zum Janischhofweg – das
sind mehr als zwei Kilometer!
Kurz vor Weihnachten wurden
neue Verkehrssensoren
zur Evaluierung der Situation
installiert. Mit diesen wird die
Reisezeit zwischen den beiden
Kreuzungspunkten vor der Freiwilligen
Feuerwehr und direkt
bei der Ampel Hilmgasse aufgezeichnet.
„Mehr als 90 Prozent
der Aufzeichnungen zeigen eine
Reisezeit unter sieben Minuten.
Das ist zwar länger als sonst,
aber für eine Baustellensituation
eigentlich sehr gut“, erklärt
Elisabeth Burghard, Leiterin
der Verkehrssteuerung. „In den
Morgenstunden fahren doppelt
so viele Fahrzeuge stadteinwärts
wie stadtauswärts. Das bestätigt
die Notwendigkeit der adaptiven
Steuerung.“
Gerade in der Morgenspitze
werden auch zahlreiche Fußgänger,
die mit den öffentlichen
Verkehrsmitteln weiterfahren,
an dieser Kreuzung beobachtet,
auch wenn man diese momentan
nicht technisch zählen kann.
„Die Situation ist durch die baustellenbedingten
Platzverhältnisse
relativ unübersichtlich.
Auch für Fußgänger möchten wir
größtmögliche Sicherheit bieten.“
Kein Handlungsbedarf
Weitere Anpassungen soll es deshalb
in nächster Zeit keine geben.
„Wenn sich zeigt, dass Veränderungen
bei den Ampelphasen
sinnvoll und technisch möglich
sind, wird entsprechend reagiert.
Einzelne Stausituationen lassen
sich allerdings nicht vollständig
vermeiden“, so Vizebürgermeisterin
Judith Schwentner.
ÖVP-Bezirksparteiobmann Georg Schröck-Weikhard (r.) und Stadtrat
Kurt Hohensinner wollen den Marktplatz in St. Peter weiter aufwerten.
Neues Ortszentrum für
St. Peter ist in Planung
IDEE. Am St.-Peter-Pfarrweg soll ein Treffpunkt
für die vielen Bewohner von St. Peter entstehen.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
Ob nach dem Wocheneinkauf
oder beim Spaziergang
mit der Familie: Wer
in St. Peter einkehren möchte,
muss oft lange suchen. Viele
Bewohner beklagen eine Unterversorgung
an Gastronomie und
das Fehlen eines echten Ortskerns.
Ein Zustand, den ÖVP-
Bezirksparteiobmann Georg
Schröck-Weikhard nun ändern
will. Sein Vorschlag: Ein fest installiertes
Standl direkt am Platz
des beliebten Bauernmarktes.
„Wir brauchen in St. Peter einen
Ort, an dem Menschen zusammenkommen
können“, erklärt
er. Als Vorbild dienen die erfolgreichen
Konzepte am Lendplatz
oder Kaiser-Josef-Platz. Ziel sei
kein Event-Areal, sondern ein
niederschwelliges Alltagsangebot,
das zum Verweilen einlädt,
während die Kinder daneben
spielen können.
Ideale Lage
Die Lage am St.-Peter-Pfarrweg
eignet sich: Der Platz liegt
zentral zwischen den großen
Wohnanlagen (Terrassen-
haussiedlung, Eisteichsiedlung,
Prof.-Franz-Spath-Ring) und
grenzt direkt an das Naherholungsgebiet
Eustacchio-Gründe.
Zudem ist die Infrastruktur
mit Öffi-Anbindung und Sanitäranlagen
bereits vorhanden.
„Dieser Platz kommt einem
Ortszentrum alles in allem
einfach am nächsten“, weiß
Schröck-Weikhard.
Unterstützung für das Vorhaben
kommt vom für die Märkte
zuständigen Stadtrat Kurt
Hohensinner: „Das wäre für
den ganzen Bezirk eine große
Aufwertung. Wir werden
uns das ansehen.“ Da für die
Fläche jedoch auch das Straßenamt
zuständig ist, bedarf
es einer gemeinsamen Lösung
mit Vizebürgermeisterin Judith
Schwentner.
Auch die Wirtschaft zeigt Interesse:
Albin Sorger von der
gleichnamigen Grazer Traditionsbäckerei
sieht in dem Standort
„echtes Potenzial“. Sollte sich
das Standl etablieren, könnten
in Zukunft auch Traditionen wie
ein eigener Christbaum oder
Maibaum den Platz endgültig
zum neuen Zentrum von St. Peter
und Waltendorf machen.
KK
12 graz
www.grazer.at 1. MÄRZ 2026
Immofirma zieht in den
Geschäfts
Börse
www.grazer.at
Im ehemaligen Veganen Billa am Joanneumring 19 bündelt die Grawe-
Immo eine ihrer Töchter und zieht alles an einem Standort zusammen.
KK
NEUIGKEITEN. In der Grazer Geschäftswelt tut
sich wieder einiges. Die Grawe-Immo bündelt
ihre Standorte und ein neuer Friseur eröffnet.
Groß war das Interesse, als
im November 2023 der
erste Vegane Billa am Joanneumring
in Graz seine Tore
öffnete. Doch nach vier Monaten
war im Februar 2024 schon
wieder Schluss mit dem veganen
Einkaufsvergnügen. Danach lag
die Immobilie knapp zwei Jahre
brach. Nun tut sich aber was, wie
Bauarbeiten vor Ort zeigen. Vonseiten
der Grawe-Immo heißt es
dazu: „Nach der Übernahme der
Stiwog waren unsere Büros auf
verschiedene Standorte aufgeteilt.
Diese wollen wir nun an einem
Standort zusammenlegen.
Das geschieht eben hier am Joanneumring.“
Derzeit wird noch
umgebaut. Die Eröffnung des
neuen Standortes ist für Ende
März geplant.
Ebenfalls einen neuen Standort
eröffnet die Textilreinigung Murlasits.
Am morgigen Montag, 2.
März, wird eine weitere Filiale in
Graz-Ragnitz, Ragnitzstraße 177
beim Spar-Markt, eröffnet. Auf die
Kunden wartet ein tolles Eröffnungsangebot.
Eine Woche lang
gibt es -25 Prozent auf alles.
Eine weitere Eröffnung gab es
in der Grabenstraße 17. Dort hat
Friseur Primera kürzlich eröffnet.
Am gestrigen Samstag fand
die große Eröffnungsfeier statt.
Zerum in Not
Das Grazer Indie-Modelabel
Zerum kämpft indes ums Über-
tim in Andritz wird
gut angenommen
NACHHALTIG. 40 bis
50 Personen monatlich
nutzen den Andritzer
tim-Standort.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
tim, das Mobilitätsangebot
der Holding Graz, wird in
Graz und Umgebung kontinuierlich
ausgebaut. Der Standort
am Andritzer Hauptplatz
eröffnete im April 2025 und
befindet sich derzeit noch in
der sogenannten Aufbauphase.
Die Stadt zieht nun eine erste
Zwischenbilanz: Zwischen 40
und 50 unterschiedliche Personen
monatlich nutzen das
Car sharing-Angebot an diesem
Standort.
„Gerade außerhalb der Innenstadt
ist es entscheidend, dass
nachhaltige Mobilität im Alltag
funktioniert. 40 bis 50 unterschiedliche
Nutzerinnen und
Nutzer pro Monat sind in dieser
Phase ein sehr gutes Signal. tim
ist in Andritz kein Pilotprojekt
mehr, sondern Teil des täglichen
Lebens“, freut sich Bezirksvorsteher
Ulrich Pichler über die
Annahme des Angebots im Bezirk
Andritz.
Erweiterung
Der Standort am Andritzer
Hauptplatz verfügt derzeit über
zwei elektrisch betriebene Fahrzeuge.
Mit wärmeren Temperaturen
soll künftig auch wieder
das Lastenrad zur Verfügung
stehen, wodurch das Mobilitätsangebot
erweitert wird. Nutzer
können dann zwischen Auto
und Rad wählen.
„Für diesen Standort habe ich
Der tim-Standort in Andritz befindet sich in der Aufbauphase.
lange und mit Nachdruck gekämpft,
weil klar war: Andritz
braucht dieses Angebot. Umso
mehr freut es mich, dass der
STADT GRAZ
tim-Knoten dort so gut angenommen
wird“, betont Bürgermeisterin-Stellvertreterin
Judith
Schwentner.
1. MÄRZ 2026 www.grazer.at
graz 13
Ex-Billa
leben. Über Social Media hat
Gründer Sigmund Benzinger
die „Entscheidungswoche“ ausgerufen.
„Für kleine unabhängige
Labels aus Österreich ist es
in den letzten Jahren nicht leicht
geworden. Steigende Kosten,
vorsichtiger Konsum und fehlende
finanzielle Unterstützung machen
es nicht leicht“, erklärt Benzinger.
„Und doch sind es genau
diese Marken, die unsere Städte
und die heimische Wirtschaft lebendig
machen und für Vielfalt
sorgen.“
Seit mehr als 16 Jahren produziert
das Unternehmen langlebige,
nachhaltige Mode – unabhängig
von großen Konzernen
oder Investoren. Jetzt bittet man
Fans, von 2. bis 7. März in die vier
österreichischen Stores zu kommen
und einzukaufen. Auch in
der Grazer Filiale in der Mariahilfergasse
wird es Rabatte geben.
VENA, NASA
Friseur Primera hat kürzlich in der
Grabenstraße 17 eröffnet.
KK
Gespräche über Stadt Graz
SPANNEND. Am Montag, dem 2. März, findet wieder ein „Graz Gespräch“ mit Kurt Hohensinner
statt. Diskutiert wird unter anderem über Wirtschaft, Verkehr und Sauberkeit der Stadt Graz.
Am Montag, dem 2. März,
findet um 18.30 Uhr im
Haus der Steirischen
Volkspartei am Karmeliterplatz
6 das „Graz Gespräch“ mit
VP-Stadtparteiobmann Stadtrat
Kurt Hohensinner statt.
Kurswechsel
Diesmal geht es um die Themen
Wirtschaft, Verkehr und Sauberkeit.
Außerdem wird der Frage
nachgegangen, wie der Kurswechsel
für Graz gelingt.
Diskutieren werden Ewald
Verhounig, Leiter der Abteilung
Wirtschafts- und Standortentwicklung
der WKO Steiermark,
Manuela Wotolen vom Social-
Media-Kanal „Graz verdreckt“
und der Seniorenvertreter Norbert
Meindl.
„Beim Graz Gespräch wollen
wir darüber diskutieren, wie ein
Kurswechsel für die Stadt gelingen
kann. Hin zu einem Weg
der Vernunft, klaren Entscheidungen
und einer Politik, die
jene Themen in den Mittelpunkt
rückt, die den Grazerinnen und
Grazern wirklich wichtig sind“,
betont Hohensinner.
Auch die Unzufriedenheit der
Grazer mit ihrer eigenen Stadt
wird beim Graz Gespräch thematisiert
werden, denn „immer
mehr Menschen in dieser Stadt
sind mit der Arbeit der Kahr-
Schwentner-Koalition unzufrieden
und haben das Gefühl,
dass die Stadt in wesentlichen
Bereichen zurückfällt. Für massive
Kritik sorgen der fehlende
Stellenwert von wirtschaftlichen
Anliegen sowie gravierende Probleme
im Bereich Sicherheit und
Sauberkeit“, betont Hohensinner.
Morgen findet wieder ein Graz Gespräch mit Kurt Hohensinner statt.
FOTO
14 graz
www.grazer.at 1. MÄRZ 2026
S E R V I C E
Leser
Briefe
redaktion@grazer.at
Ablenkung
Die laufende Klima-Pakt-
Kampagne der Stadt Graz
lenkt vom Grazer Hauptproblem
Feinstaub und dem kontraproduktiven,
die Umwelt
gefährdenden Projekt Müllverbrennung
mitten im Luftsanierungsgebiet
ab, das auch
Kohlendioxid für die mit vierzig
Jahren angesetzte Lebensdauer
der Anlage festschreiben
würde. Damit ist die vorgeblich
angestrebte Klimaneutralität
bis zum Jahr 2040 nicht
zu erreichen.
Viktor Pölzl
* * *
Primärversorgungszentrum
Ich arbeite seit 35 Jahren als
Nephrologe in meiner eigenen
Krankenanstalt, einer
der modernsten Österreichs.
Anhand meiner Erfahrungen
und Erkenntnisse als Arzt
und Unternehmer im Gesundheitsbereich
glaube ich, einen
wertvollen Beitrag für unsere
Gesundheitsreform einbringen
zu können. Ich habe in
den letzten zehn Jahren im
aufstrebenden Stadtteil Graz-
Reininghaus auf einer 16.594
Quadratmeter großen Liegenschaft
zwischen Wetzelsdorfer
Straße und Alte Poststraße ein
multidisziplinäres Diagnose-,
Therapie- und Präventionszentrum
mit tagesklinischer
und tages chirurgischer Infrastruktur
bis zur rechtskräftigen
Baureife entwickelt. Ich
bin überzeugt, dass nur eine
derart umfassende Struktur
im niedergelassenen Bereich
wirklich in der Lage sein
kann, die Spitäler nachhaltig
zu entlasten, und glaube, dass
sich nur so der gewohnt hohe
Versorgungsstandard, die Zufriedenheit
unserer Patienten,
des ärztlichen und nichtärztlichen
Personals sowie die
Gesundheitsausgaben von
Land und Sozialversicherung
auf lange Sicht sicherstellen
lassen werden können. Dieses
Versorgungsmodell sollte von
öffentlichen Körperschaften
oder als Public-private-Partnership
(PPP) zügig umgesetzt
werden!
Hanns Manfred Winkler
* * *
Allesesser statt vegan
Die Stadt Graz hat mit Jahresbeginn
als einzige Stadt in
Österreich die Förderrichtlinien
für mittlere/größere Veranstaltungen
geändert. Mehr
als die Hälfte des Speisenangebots
muss vegetarisch/vegan
sein (sind z. B. vier Speisen zur
Auswahl, müssen drei davon
vegetarisch und/oder vegan
sein), obwohl nur knapp zehn
Prozent der Bevölkerung Vegetarier
oder Veganer sind. Laut
OGM-Umfrage lehnen 75 Prozent
der Befragten diese Bevormundung
ab, und trotzdem
interessieren die Verantwortlichen
die Wünsche der Mehrheit
der Bevölkerung kaum.
Aus meiner Sicht sind diese
neuen Förderrichtlinien nicht
gut überlegt (führt eventuell
zu viel Lebensmittelabfällen
u.v.m.) und zeigen leider gut
die Richtung vor, in die sich
die Politik der letzten Jahre
nicht nur auf Stadtebene, sondern
auf allen Ebenen (Landes-,
Bundes- und EU-Politik)
bewegt.
Hubert Felser
* * *
Wohin mit dem Geschäft
Mir drängt sich bei solchen Artikeln
immer die „Hygienefrage“
auf. Diese armen Obdachlosen
lagern und nächtigen
nicht nur an der Mur oder in
der Herrengasse, sondern auch
am Hauptplatz (Erzherzog-
Johann-Brunnen), unterm
Luegg, in der Sporgasse und
an weiteren unhygienischen
Orten. Ich frage mich immer,
wie das mit der Hygiene
oder dem WC aussieht, da ja
nachts die WCs (auch jenes am
Hauptplatz) geschlossen sind.
Oder haben die Obdachlosen
Zugang zum WC im Rathaus?
Haben sie einen Schlüssel
dazu – denn wo verrichten sie
nachts ihre „Geschäfte“?
Georg Halper
Jetzt App downloaden!
Vergangene Woche
im täglichen E-Paper
KFG in Erklärungsnot
■ Graz erhält in der Daungasse
um zwei Millionen Euro einen
neuen Park. Der Metahofpark
soll um 520.000 Euro aufgewertet
und saniert werden. Mit den
Parks setzt Graz seine Grünraumoffensive
fort.
Harte Ansage
■ Vier Monate vor der Gemeinderatswahl
hat KFG-
Klubobmann Alexis Pascuttini
bekanntgegeben, zu den NEOS
wechseln zu wollen. KFG-Chefin
Claudia Schönbacher will
den Wahlkampf trotzdem mit
ihm führen.
Neuer Park in Graz
■ Die KPÖ hat kurz vor dem
Ende der Legislaturperiode eine
„Zwischenbilanz“ präsentiert.
Wenn die KPÖ am 28. Juni die
Nase nicht vorne hat, wird sich
Bürgermeisterin Elke Kahr politisch
zurücksetzen.
STADT GRAZ, KK, KPÖ/DINIUS
1. MÄRZ 2026 www.grazer.at
graz 15
Kulturerbe-Siegel für Graz
GROSSARTIG. Das
Landeszeughaus wird
im April als eine von 13
Stätten mit dem Europäischen
Kulturerbe-
Siegel ausgezeichnet.
Von Verena Leitold
verena.leitold@grazer.at
Fokus, die eine starke Symbolkraft
für die gemeinsame Geschichte,
Einigung und Identität
Europas haben. Dazu zählen
Denkmäler, Gedenkstätten, archäologische
und industrielle
Stätten, Kulturlandschaften,
Kulturgüter oder immaterielles
Kulturerbe. Insgesamt werden
heuer 13 Stätten ausgezeichnet.
Aktuell ist das Zeughaus für
Besucher geschlossen. Durch
eine moderne LED-Beleuchtung
wird der Energieverbrauch gesenkt
und die Sicherheit erhöht:
Rund 430 Lampen müssen ersetzt
werden. Die Kosten für
den Umbau belaufen sich auf
rund 550.000 Euro. Davon werden
rund 424.000 Euro über das
Projekt ELENA (European Local
Energy Assistance Styria) getragen.
Ab 1. April ist wieder regulär
geöffnet.
Rätsel-Lösung vom 22.2.2026
A S E O S
A B E N T E U E R P A R K
N I L S E L E Y K A M
L E G E N D A E R A L A
E L F E I O N D O N A U
R A R E S S U D S
S O N N E T V E C H O
O T T O M O T O R U R A L
H T M A R K O M E L E
S U K A G O B A L U
V I R U S E R G I M A M
R E N N P I S T E
D E Z I P M Lösung:
L E L O G E STYRASSIC
A U S B L A S E N PARK
K N I E S T I G Lösung:
G R I E S Z E STYRASSIC PARK
■ Das Landeszeughaus gilt als
größte erhaltene historische
Waffenkammer der Welt. Zu sehen
sind rund 32.000 Objekte aus
dem 15. bis 18. Jahrhundert. Der
besondere Wert dieser Sammlung
wird durch eine Auszeichnung
jetzt noch mehr gewürdigt:
Dem Zeughaus wird nämlich bei
einer feierlichen Zeremonie am
22. April in Brüssel das renommierte
Europäische Kulturerbe-
Siegel verliehen!
Das Siegel rückt Stätten in den
Das Landeszeughaus bekommt das Europäische Kulturerbe-Siegel. UMJ/LACKNER
Sudoku-Lösung
vom 1.3.2026
6 8 2 4 7 3 1 5 9
9 1 7 8 5 2 4 3 6
4 5 3 1 9 6 2 7 8
8 2 6 3 1 7 9 4 5
1 3 4 9 6 5 7 8 2
7 9 5 2 4 8 3 6 1
3 7 1 5 8 9 6 2 4
5 6 9 7 2 4 8 1 3
2 4 8 6 3 1 5 9 7
szene
graz
16 www.grazer.at 1. MÄRZ 2026
16
Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
35. Tuntenball
Graz ist meine zweite große
Liebe in Österreich.“
Die österreichische Autorin, Kaberettistin
und Schauspielerin Caroline Athanasiadis, als sie bei
strahlendem Wetter durch Graz spazierte MONIKA LÖFFEL
Grand Bordell Tuntenball:
VIELFALT. Mehr als 2000 Menschen verwandelten beim 35. Tuntenball den Congress Graz in eine
schillernde und bunte Ballnacht und feierten zusammen Vielfalt, Gemeinschaft und Freiheit.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Perücken in allen Farben,
schillernde Masken, Ballons,
dazu Leder, Ketten
und jede Menge Extravaganz:
Unter dem Motto „Grand Bordell
Tuntenball“ verwandelte
der 35. Tuntenball am 21. Februar
den Congress in ein Meer
aus Ausdruck, Kreativität und
Lebensfreude. Im Zentrum
stand eine klare Botschaft: Jeder
Mensch ist genau richtig,
so, wie er ist. Vielfalt ist keine
Bedrohung, sondern eine Bereicherung.
„Wir müssen sichtbar
bleiben – um der Gesellschaft
zu zeigen: Wir sind hier,
wir stehen für uns ein, und wir
werden immer Teil dieser Gesellschaft
sein“, betonte Grazia
Patricia.
„Es ist in Wahrheit nicht möglich,
am Tuntenball alles zu sehen.
Während man sich an einem
Ort in eine Show verliebt,
verpasst man ein paar Meter
weiter drüben eine andere,
die vielleicht noch besser ist“,
erklärt Joe Niedermayer, Veranstalter
des Tuntenballs und
Vorsitzender der RosaLila PantherInnen.
Zu den Höhepunkten des
Abends gehörte die Verleihung
des Tuntenball Courage
Award. Dieser ging heuer an
die Initiative Heublumen, die
sich seit 2023 für queeres Leben
und Sichtbarkeit abseits
urbaner Zentren engagiert.
Ein weiterer Fixpunkt, den
man nicht verpassen durfte,
war das Drag-Race- Finale.
In der Jury befanden sich Metamorkid,
Miss Ivanka T., Orchidea
Luna, Michi Skopek
und Billie Steirisch. Sie bewerteten
die Auftritte der drei
Finalisten Lilly Hightower,
XTZ Lamborghini und Barbara
Barbara Barbara. Schließlich
konnte sich XTZ Lamborghini
den Sieg sichern.
Mit dabei waren unter anderen
Vizebürgermeisterin
Judith Schwentner, Stadtrat
Robert Krotzer und Abgeordnete
zum Nationalrat Leonore
Gewessler.
Miss Jodie Fox
wurde in flagranti
erwischt
und trug ein
Kleid in Bettdeckenoptik.
FEDOROVA (8)
Alfons Haider sorgte mit seinem Drag-
Look für eine große Überraschung.
Geschäftsführer der RosaLila PantherInnen und
Veranstalter Joe Niedermayer.
Alle Fotos auf
www.grazer.at
Drag-Race-Finalistin Lilly High tower (r.) war mit
ihrem Pagen am Ball.
Vizebürgermeisterin Judith Schwentner
(l.) mit Leonore Gewessler.
1. 1. MÄRZ 2026 www.grazer.at
NEUHOLD, FERDINAND KRAINER
Wilhelm Krautwaschl GEBURTSTAGSKINDER
Wir wünschen dem 58. Diözesanbischof
der Diözese Graz-Seckau alles
DER WOCHE
Gute zum 64. Geburtstag am 5. März.
szene graz 17
Happy Birthday!
Ferdinand Krainer
Happy Birthday am 4. März an den
bekannten Kunst-Fotografen. Wir
freuen uns auf weitere Werke.
Buntester Ball des Jahres
Video auf
www.grazer.at
Grazia Patricia führte scharfzüngig und humorvoll
durch den Abend – Gesangseinlagen inklusive.
Dragqueen Chemical Princess sorgte mit ihrem
Outfit aus Luftballons für Aufsehen.
Influencer Michael Skopek war dieses Jahr
Teil der Jury des Drag Race.
Erlebnis für Naschkatzen
SÜSSE VERSUCHUNG. Ein zuckersüßes Erlebnis für die ganze Familie in Graz: Das Schokolade-
Fest 2026 lockt ab 6. März wieder tausende Naschkatzen in die Grazer Messe.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Süßes Comeback: Das SchokoladeFest
2026 findet von
6. bis 8. März in der Messe-
Halle Graz statt. Über 70 Aussteller
laden zur Schokoladenwelt
für Groß und Klein – von Schokoladenwein
über süßes Kebap
bis hin zu außergewöhnlichem
Schokobier ist wirklich für jede
Naschkatze etwas dabei.
Da gibt’s was
„Unsere Aussteller kommen aus
Ländern von Spanien über Griechenland
bis zur Elfenbeinküste.
Auf 6000 Quadratmetern zeigen
wir die Schritte der Schokoladenherstellung;
renommierte Konditoren
geben in Workshops exklusive
Einblicke. Dazu kommen
Live‐Acts, ein vielfältiger Street‐
food‐Bereich und ein familienfreundliches
Programm“, erklärt
Veranstalter Chris Delattre.
Eine der großen Neuerungen
ist der „Bean to Bar“-Bereich,
in dem die gesamte
handwerkliche Reise der Schokolade
– von der rohen Kakaobohne
bis zur fertigen Tafel – live demonstriert
wird.
Top-Stars der Schokoladenszene
wie 4-Hauben-Koch Jan Eggers,
Patissier Georg Kocmann,
Patisserie-Gründer Stefan Feigl,
„Schokomichi“ Michael Reimer,
Patissière Jaimy Reisinger, Konditormeisterin
Brigitta Schickmaier
und viele mehr sind dabei.
Für alle „der Grazer“-Leser:
Schicken Sie eine E-Mail
an gewinnspiel@grazer.at mit
dem Betreff „SCHOKOLADE‐
FEST2026“ und gewinnen Sie mit
etwas Glück eine Eintrittskarte.
www.grazer.at
präsentiert
Große und kleine Naschkatzen können beim SchokoladeFest 2026 auf eine
faszinierende Reise durch die Welt der Schokolade gehen.
ROBIN CONSULT
18 szene
www.grazer.at 1. MÄRZ 2026
Die Ausstellung „Heldinnen des Alltags“ anlässlich des Weltfrauentages kann
kommenden Samstag am Grazer Hauptplatz besucht werden.
ALEX SCHILLER
Live-Musik und Party im San Pietro
■ Es ist so weit: Die San Bar im
San Pietro ist endlich wieder zurück.
Nach einer kleinen, aber
doch spürbaren Winterpause
erwachte am Donnerstag, dem
26. Februar, die San Bar wieder
zum Leben – und das mit der
besten Austropop-Party der
Stadt.
De Zwa spielten ab 20.30 Uhr
in ihrem sogenannten „Wohnzimmer“
und machten ordentlich
Stimmung. Mit dabei waren
unter anderen der Fußballtrainer
Markus Schopp mit seiner
Frau Lisa, die an dem Abend gebührend
ihren Geburtstag feierte.
Dem Anlass entsprechend
bekam sie von De Zwa natürlich
ein Ständchen zu hören.
Kommenden Donnerstag
geht es direkt weiter: Gerhard
„Cooky“ Koch, Landesdirektor
des ORF Steiermark, und der
Beat Club Graz werden die Bühne
rocken.
Heldinnen des Alltags am Hauptplatz
■ Am Hauptplatz findet am 7. März
von 10 bis 18 Uhr anlässlich des internationalen
Frauentags das Kunstprojekt
„DU – Heldin des Alltags“
statt. Besucher sind eingeladen, die
Spirale aus Kunstwerken zu begehen.
Heimische Künstlerinnen präsentieren
in Form von Bildern und
Skulpturen „Heldinnen des Alltags“
– Frauen, die ihre Leben und Herausforderungen
auf bewundernswerte
Art und Weise meistern. In der
Mitte der Spirale lädt ein Thron ein,
sich selbst als Heldin des Alltags zu
erkennen und sich selbst wertzuschätzen.
Die Initiatorinnen Barbara
Gartner-Hofbauer und Valerie
Schiller appellieren an Frauen, sich
nicht länger klein zu machen, und
möchten sie ermutigen, in ihre volle
Größe, Stärke und Umsetzungskraft
zu kommen! Eröffnet wird die Ausstellung
von den Stadträten Claudia
Unger und Kurt Hohensinner sowie
VP-Frauen-Vorsitzender Martina
Kaufmann.
Peter Karner (De Zwa), Fabio Urban (San Pietro) und Harald Pekar (De Zwa, v. l.) DERGRAZER
Bürgermeisterin Elke Kahr (2. v. l.), Doris Kirschner (l.), Barbara Gartner-
Hofbauer, (3. v. l.), Annette Rainer und Sibylle Dienesch (r.) STADT GRAZ/FISCHER
Pionierinnengalerie
■ Graz hat viele mutige Pionierinnen
hervorgebracht, die die
Stadtgeschichte prägten. Ihnen
zu Ehren wurde am 6. März 2015
die Pionierinnengalerie im Rathaus
eingerichtet, die mit Porträts
und Biografien an ihr Wirken
erinnert.
Da der Platz im 3. Stock des
Rathauses begrenzt ist, wurde
ein eigener Touchscreen für
die Pionierinnengalerie angeschafft.
Künftige Erweiterungen
erfolgen nun abwechselnd
analog und digital, bereits gewürdigte
Frauen werden rotierend
digital präsentiert. Zudem
wurden am 26. Februar die Aufnahmekriterien
vorgestellt und
der Relaunch der Website präsentiert.
Bürgermeisterin und
Frauenstadträtin Elke Kahr war
ebenso anwesend wie Stadtrat
Robert Krotzer und Gemeinderätin
Barbara Gartner-Hofbauer
in Vertretung von Stadträtin
Claudia Unger und Stadtrat
Kurt Hohensinner.
1. MÄRZ 2026 www.grazer.at szene
19
Haubenkoch Daniel Edelsbrunner mit dem neuen Kochbuch „Originals Only“.
Neben seinem Porträt findet man hier auch eines seiner Rezepte. ANNA-MARIA AICHHOLZER
Gewinn für das beliebteste Tanzpaar
■ Julia Gostischa und Marcus
Haberler sind das beliebteste
Debütantenpaar der 25. Opernredoute.
Mit beeindruckenden
8182 Stimmen sicherten sie sich
den Sieg beim diesjährigen Online-Voting
auf grazer.at. Am 26.
Februar wurde ihnen im Beisein
von Opernredoute-Organisator
Bernd Pürcher der Gewinn
überreicht: ein Abendessen im
El Gaucho und zwei Tickets für
Robin Schulz am 15. August am
Karmeliterplatz. Gemeinsam mit
den anderen Debütantenpaaren
legten sie eine großartige Performance
aufs Parkett und brachten
„la dolce vita“ nach Graz. „Es war
sehr beeindruckend, und das Tanzen
war richtig schön“, schwärmt
das Siegerpaar über die Ballnacht.
„Damit es zu einem tollen Ballabend
kommt, ist es nötig, dass
die Menschen begeistert werden
– und das habt ihr geschafft!“, betont
Bernd Pürcher.
Haubenkoch im Gault&Millau-Kochbuch
■ Als einziger Spitzenkoch aus
Graz und Umgebung wurde nun
Daniel Edelsbrunner vom Restaurant
Kupferdachl und „Das Edelsbrunner“
in Premstätten im jüngst
erschienenen Kochbuch „Originals
Only“ von Österreich Werbung
und Gault&Millau porträtiert.
Sechs Seiten sind dem 4-Hauben-
Koch gewidmet. Hier berichtet er
über seinen Weg an die Spitze der
heimischen Kulinariklandschaft.
„Es ist ein tolles Kochbuch, das
www.grazer.at
präsentiert
eindrucksvoll beweist, was die österreichische
Küche kann. Umso
mehr freut es mich, Teil davon zu
sein und gemeinsam mit vielen
großartigen Köchinnen und Köchen
zu zeigen, wie viel Qualität
und Identität in unserem Handwerk
steckt“, so Edelsbrunner. Neben
seinem Porträt ist auch ein Rezept
des Spitzenkochs zu finden. So
kann man sein Lammschnitzel mit
frischen Steinpilzen und heurigen
Kräuter-Erdäpfeln nachkochen.
Linda Steurer (der Grazer), Marcus Haberler, Julia Gostischa und Opernredoute-Organisator
Bernd Pürcher (v. l.) im El Gaucho
DERGRAZER
20
eco
graz
www.grazer.at 1. MÄRZ 2026
Sabrina Naseradsky
20 sabrina.naseradsky@grazer.at
Ziel ist es, den steirischen Wirtschafts-
und Tourismusstandort
nachhaltig zu stärken.“
Landeshauptmann Mario Kunasek zum Ausbau der
Tourismusschule Bad Gleichenberg ANDREAS HOFER
A. Tieber, C. Schweinzer, J. Herk, M. Kunasek,
E. Meixner und J. Spreitzhofer FISCHER
Tourismusschule
wird ausgebaut
■ Die Tourismusschulen Bad
Gleichenberg werden umfassend
modernisiert und strategisch
neu ausgerichtet. Rund
vier Millionen Euro werden in
Infrastruktur, Internatsbereiche
und innovative Lehr- und
Lernräume investiert. Ziel
ist es, den traditionsreichen
Standort nachhaltig zu stärken
und als „Center of Excellence“
für Tourismus, Hotellerie und
Gastronomie weiterzuentwickeln.
AMS-Landesgeschäftsführer Karl-
Heinz Snobe
SCHERIAU
AMS mit Online-
Lehrstellenbörse
■ Next step: #Lehre, die Online-Lehrstellenbörse
des AMS
Steiermark, geht in die nächste
Runde. Von 3. bis 6. März präsentieren
65 namhafte Betriebe
aus Gewerbe, Handwerk
und Industrie virtuell über 400
offene Lehrstellen. So können
interessierte Jugendliche unkompliziert
und effizient einen
passenden Lehrplatz in ihrer
Nähe finden.
SCHWIERIG. Donald Trumps Zollpolitik sorgt für Sorgenfalten bei den Unternehmen.
Wir haben mit ICS-Geschäftsführer Karl Hartleb darüber geprochen.
Wie geht es den heimischen
Betrieben mit der Achterbahnfahrt
bei den US-
Zöllen?
Karl Hartleb: „Schlecht – nach
dem EU-USA-Deal vom Juli vergangenen
Jahres waren die Hoffnungen
groß, dass sich damit wenigstens
die Rahmenbedingungen
einigermaßen stabilisiert hätten
und die Geschäfte nun weiter- bzw.
wieder anlaufen könnten. Diese Sicherheit
ist nun weg – Trump wird
um jeden Preis das Gesicht wahren
und die wichtigen Zusatzeinnahmen
für das Finanzministerium sicherstellen
wollen. Wenn man der
ganzen Entwicklung etwas Positives
abgewinnen will, dann könnte man
hoffen, dass die Europäische Kommission
das Abkommen aus dem
Vorjahr deutlich besser verhandeln
könnte, aber auch hier darf man
angesichts der Art, wie die USA derzeit
Politik machen, eher skeptisch
sein.“
Gibt es aufgrund der Zölle einen
Umsatzrückgang bei den Unternehmen?
Hartleb: „Wir haben vergangenes
Jahr aus zwei Gründen einen massiven
Rückgang bei den US-Exporten
gesehen. Einerseits wurden 2024
Exporte z. B. zum Aufbau von Lagern
vorgezogen, um eben der Einführung
der Zölle zuvorzukommen,
und andererseits bestand während
des Jahres 2025 gerade bei vielen
Maschinen und Anlagen Unklarheit
über die tatsächliche Zollbelastung,
was dazu geführt hat, dass Lieferanten
nicht bepreisen und demnach
anbieten konnten bzw. US-Kunden
eben Aufträge auch aufgeschoben
haben. Schlussendlich kommt hier
dazu, dass die von der derzeitigen
Administration beschworene
Re-Industrialisierung des Landes
bisher nicht eingesetzt hat und die
Investitionstätigkeit – ausgenommen
in einigen wenigen Bereichen
– nicht wirklich angesprungen ist.“
Vor welchen zusätzlichen Problemen
stehen die Unternehmen bei Exporten
in die USA?
Hartleb: „Unsere Unternehmen
müssen sich heute fragen, zu welchen
Mitteln greift die US-Regierung,
um die Zolleinnahmen auch
pro futuro sicherzustellen? Das diesbezügliche
amerikanische Arsenal
ICS-Geschäftsführer
Karl
Hartleb im
Gespräch über
die schwierige
Situation der
heimischen
Unternehmen
mit der
US-amerikanischen
Zollpolitik FISCHER
Zoll oder nicht Zoll –
das ist die Frage
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
scheint hier schier unerschöpflich.
Mittelfristig besteht auch die Möglichkeit
einer noch schärferen handelspolitischen
Auseinandersetzung
zwischen den USA und der EU
mit Zöllen und Gegenzöllen, wenn
wir es mit einer Neuverhandlung
des bisherigen Abkommens tatsächlich
ernst meinen und Amerika
nicht nachgibt. “
Welche Märkte können als Ersatz für
den US-Markt dienen?
Hartleb: „Der wichtigste Ersatzmarkt
ist der europäische Binnenmarkt
selbst, sehen wir doch
enorme Budgets für Sicherheit und
Rüstung, stärkere Resilienz in verschiedensten
Bereichen, von Technologie
über Pharma und Medtech
bis zur Versorgung mit Nahrungsmitteln,
der Infrastruktur und schon
auch weiterhin der Nachhaltigkeit.
Darüber hinaus müssen wir schauen,
dass wir unsere Exporte nach
China zumindest halten und jene
in die von uns bisher weniger bearbeiteten
Wachstumsmärkte, allen
voran Indien, so rasch wie möglich
ausbauen. Gerade diesbezüglich arbeiten
wir im ICS derzeit sehr intensiv,
u. a. auch mit Förderprogrammen
wie DiGEM.“
1. MÄRZ 2026 www.grazer.at
graz eco 21
➜
TEURER
GETTY (2)
Eier +4,4 %
Keine Freude für den Osterhasen:
Eier sind im Jahresvergleich um
4,4 Prozent teurer geworden.
Fernseher –2,1 %
Gute Nachrichten für alle Fernsehjunkies.
Fernseher sind im Jahresvergleich
um 2,1 Prozent billiger geworden.
BILLIGER
➜
Speicherpower aus Graz
INNOVATIV. Mit Natec Home hat das Grazer Unternehmen Accupower den ersten in Österreich entwickelten
Heimspeicher herausgebracht. Der brandsichere Heimspeicher eignet sich perfekt für den privaten Einsatz.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Das Grazer Unternehmen
Accupower hat nun den
ersten in Österreich entwickelten
Heimspeicher auf den
Markt gebracht. Der Natec Home
ist zudem brandsicher und um
90 Prozent nachhaltiger als jeder
Lithium-Ionen-Akku.
Innovation
„Für uns steht Sicherheit an
erster Stelle. Wir denken Energiespeicher
neu“, erklärt Accupower-COO
Bettina Haberler.
Was an dem neuen Speicher
so besonders ist, erklärt Accupower-CEO
Moritz Minarik:
„Der Natec Home basiert auf
Natrium-Technologie und somit
auf Salz. Es ist das sechsthäufigste
Element auf der Welt, ist leicht
zu gewinnen und hat eine hohe
Recyclingfähigkeit.“
Derzeit produziert das Unternehmen
noch in Asien. Aber
man würde die Produktion gerne
zurück nach Europa, wenn
nicht gar nach Österreich zurückholen.
Doch dafür braucht
man die Unterstützung der heimischen
Politik. Denn Forschung,
Entwicklung und Design
finden ganz in Graz statt.
Das Accupower-Team: Manfred Zettl, Bettina Haberler und Moritz Minarik
(v. l.) mit dem neuen „Natec Home“-Heimspeicher
ACCUPOWER
22 eco
www.grazer.at 1. MÄRZ 2026
Technische Lehre: Top bei
Immer mehr Mädchen entscheiden sich für eine technische Lehre.
GETTY
AUSBILDUNG. Eine
Lehre in der Industrie
zahlt sich aus.
Zahlreiche Jobs bieten
umfangreiche Karrierechancen.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels
ist die Ausbildung
von Lehrlingen
besonders wichtig. Darin sehen
auch die Mitgliedsbetriebe der
Metalltechnischen, der Fahrzeug-,
Elektro- und Elektronikindustrie
ihre Kernaufgabe.
Daher haben sich auch die
Sparte Industrie der Wirtschaftskammer
und die IV zusammengeschlossen
und die
Kommunikationsplattform „Die
Industrie“ ins Leben gerufen.
Hier finden zukünftige Lehrlin-
ge alle Informationen zum Thema
Industrie und auch ein eigenes
Lehrstellenportal.
Top ausgebildet
Neben einer Top-Ausbildung
sind die Lehrstellenentschädigungen
in der Industrie überdurchschnittlich
hoch. Lehrlinge
in der Metalltechnischen
Industrie und der Fahrzeugindustrie
beispielsweise erhalten
im vierten Lehrjahr mindestens
2152 Euro und mit Lehrabschluss
2975 Euro als Mindestgehalt. Ein
Lehrling der Elektro- und Elektronikindustrie
im vierten Lehrjahr
verdient 2385 Euro und mit
Lehrabschluss 2922 Euro.
Zudem arbeiten die Lehrlinge
in den innovativsten Branchen
der Steiermark. So geben die
steirischen Industriebetriebe
jährlich 1,7 Milliarden Euro für
Forschung und Entwicklung aus.
Im Branchenvergleich schneiden
die Industrielehrlinge bei
den Lehrabschlussprüfungen
1. MÄRZ 2026 www.grazer.at eco
23
den Frauen
(LAP) überdurchschnittlich gut
ab. Ein Viertel der Industrielehrlinge
schließt die Lehre mit Auszeichnung
ab. Ein weiteres Viertel
schließt die LAP mit gutem
Erfolg ab. 97 Prozent der Lehrlinge,
die eine Ausbildung in der
Industrie beginnen, schließen
diese auch ab.
Frauenquote
Die Lehre in der Industrie wird
zudem immer weiblicher. Über
22 Prozent der Lehrlinge in den
Bereichen Metalltechnische,
Fahrzeug- und Elektro- und
Elektronikindustrie sind mittlerweile
weiblich. 2007 waren es
nur 14 Prozent, 2002 zwölf Prozent.
Der Trend wird anhalten,
besonders in den technischen
Berufen. Derzeit liegt die Metalltechnik
bei den weiblichen
Lehrlingen unter den Top 4.
In den drei Industriebranchen
Metall-, Fahrzeugtechnik,
Elektro/ Elektronik ist die Metall-
technik vor der Mechatronik und
den Industrie-/Bürokaufleuten
der meistgewählte Lehrberuf bei
den Mädchen.
Aktuell werden in der Steiermark
1400 Lehrlinge in 105 Unternehmen
in insgesamt 50 Berufen
ausgebildet.
Top Lehrberufe in der Industrie
■ Metalltechnik (verschiedene
Module) mit rund 42%
■ Mechatronik (verschiedene
Module) mit rund 16%
■ Elektrotechnik (vorwiegend
Betriebs- und
Anlagenelektrik)
■ Kraftfahrzeugtechnik
■ Prozesstechnik
■ Karosseriebautechnik
■ Elektronik
24
viva
graz
www.grazer.at 1. MÄRZ 2026
Clarissa Berner
clarissa.berner@grazer.at
24
Pflegegeld ist kein Almosen,
sondern ein Rechtsanspruch.“
Pflege- und Sozialstadtrat Robert Krotzer
(KPÖ) über die Unterstützung der Pflegegeldberatung
des Sozialmedizinischen Zentrums Liebenau A. RENNER
Gewappnet fürs
Das Team des neuen Departments
„Spezielle Neurologie“ GGZ
Neuro-Angebot
wird erweitert
■ Die medizinische Versorgung
neurologisch schwer erkrankter
Menschen verändert
sich. Daher richtet die Albert
Schweitzer Klinik der Geriatrischen
Gesundheitszentren
der Stadt Graz ihr bisheriges
Wachkomadepartment als Department
„Spezielle Neurologie“
neu aus. Zukünftig werden
neben Patienten mit schweren
Bewusstseinsstörungen auch
Menschen mit anderen komplexen
neurologischen Erkrankungen
betreut.
Die Software erleichtert Kommunikationsprozesse.
KAGES/LE MAI
KAGes geht den
digitalen Weg
■ Ende Jänner 2026 setzte die
KAGes als erster österreichischer
Krankenanstaltenträger
ihre eigene Software-Lösung,
das „Kommunikationscockpit“,
in Betrieb. Es vereinfacht
den Austausch sensibler Gesundheitsdaten
zwischen den
KAGes-Spitälern und den Sozialversicherungsträgern
sowie
Ärzten. Damit ist die KAGes
im Bereich der Digitalisierung
Vorreiter in Österreich.
TRENDS. Mit dem
Frühlingsbeginn steigt
die Lust auf Veränderung.
Der Friseur
Andreas Mayer weiß,
welche Frisuren in sind.
Von Clarissa Berner
clarissa.berner@grazer.at
Wer kennt es nicht? Das
neue Jahr ist noch wenige
Monate alt, der
Winterblues nimmt allmählich
ab, es wird von Tag
zu Tag heller und
die Temperaturen
steigen.
Viele wollen
den
Früh-
Der Schnitt
überzeugt durch
den spannenden
Farbkontrast.
INTERCOIFFURE MONDIAL
lingsbeginn mit einer Veränderung
zelebrieren. Da bietet
sich doch eine neue Frisur an.
Auch dieses Jahr gibt es wieder
viele spannende Trends in der
Haarwelt. Andreas Mayer, Geschäftsführer
der Friseursalons
Intercoiffeur Mayer, weiß, was
angesagt ist.
Vielseitig
Im Frühjahr wird es bei den Damen
frisurentechnisch besonders
vielseitig. Angefangen bei
Bobs über stark gestufte Haarschnitte
bis hin zu Pixie-Cuts.
„Aktuell liegen besonders
Butterfly Cut und stark
gestufte Schnitte im
Trend, oft kombiniert
mit soften Curtain
Bangs. Farblich
reicht die Palette
von blondem
Balayage bis
hin zu weißblonden
oder leicht
Der Look ist lebendig, dynamisch
und ausdrucksstark. INTERCOIFFURE MONDIAL
bläulichen Nuancen. Für starke,
selbstbewusste Typen bleibt der
Pixie-Cut ein echtes Statement“,
weiß Andreas Mayer.
Für mehr Bewegung im
Haar empfiehlt der Friseur
„Locken-Looks durch eine
Dauerwelle oder durch Styling
mit verschiedenen heißen
Locken-Tools, wie etwa einem
Lockenstab“.
Der blonde Haarschnitt
ist voller Bewegung.
Er ist lebendig,
dynamisch und
ausdrucksstark, aber
gleichzeitig durch seine
fließenden Konturen
voller Leichtigkeit.
Auffälliger hingegen ist
ein kontrastreicher Haarschnitt
mit einem Pony.
Die hellen Strähnen sind
das absolute Highlight der Frisur.
Längere Haare
Auch für die Männer gibt es
im Frühjahr viele spannende
Looks. „Längeres Haar ist
1. MÄRZ 2026 www.grazer.at
graz viva 25
➜
IN
GETTY (2)
Peach Perfect Spritz
Was gibt es Erfrischenderes als einen
kühlen Pfirsich-Himbeer-Spritzer?
Heuer wird man ihn wohl öfter trinken.
Aperol Spritz
Frühling, Sonne, Aperol? Ja, aber nicht
diesen Frühling. Trotz Kultstatus lösen
ihn im Jahr 2026 andere Drinks ab.
OUT
➜
Frühjahr
Lange lockige Haare
sorgen bei Männern für
lässige Looks. INTERCOIFFURE
MONDIAL
beim modernen
Mann durchaus
gefragt. Vor allem
im Konturenbereich
darf es etwas
ausgeprägter sein.
Auch Farbe und
eine permanente
Umformung gehören
heute selbstverständlich
dazu“, betont
Mayer.
Hier wird gerne auf die Vergangenheit
zurückgegriffen.
Ein längeres, strukturiertes
Deckhaar
mit kürzeren
Seiten wirkt
lässig und
zugleich raffiniert.
Aber
auch locker
gestyltes
Haar im Stil
des britischen
Undergrounds
der späten
60er Jahre
hat seinen
Charme.
Längeres Deckhaar
und kurze
Seiten verbinden
Vergangenheit
und Moderne.
INTERCOIFFURE MONDIAL
Bischof Wilhelm Krautwaschl und Caritas-Direktorin Nora Tödtling-Musenbichler
mit einigen Ehrenamtlichen der Haussammlung
CARITAS/NEUHOLD
Haussammlung startet
■ Seit über 70 Jahren gibt es die
Caritas-Haussammlung. Von
1. März bis Ende Mai werden in
der ganzen Steiermark rund 2000
Ehrenamtliche von Tür zu Tür
ziehen und Spenden sammeln.
„Die Neuerungen beim Sozialunterstützungsgesetz
und
weitere Kürzungen bringen jene
Menschen in Bedrängnis, die ihr
Leben unter schweren Bedingungen
meistern müssen. Die
Summe und die Wucht dieser
Belastungen ist neu: Für armutsbetroffene
Menschen wird das
Leben so teuer wie nie“, so die
Caritas-Direktorin Nora Tödtling-Musenbichler.
90 Prozent des Erlöses gehen
an Projekte der Caritas, wie etwa
die Arche 38, das Haus Franzis-
Ca, die Bahnhofsmission, das
Schlupfhaus und das Marienstüberl.
Zehn Prozent fließen in die
Pfarre für konkrete Hilfen vor
Ort. In den vergangenen Jahren
konnten 600.000 bis 700.000 Euro
gesammelt werden.
Bewegung ist eine wirkungsvolle Maßnahme zur Gesundheitsvorsorge. Aus
diesem Grund startet die Krebshilfe Steiermark die Bewegungsinitiative.GETTY
Bewegen und helfen
■ Von heute bis zum 31. Oktober
lädt die Österreichische
Krebshilfe Steiermark unter
dem Motto „Wirtschaft bewegt –
und hilft“ Unternehmen aus der
ganzen Region zur Aktion „Wirtschaft
bewegt – und hilft“ ein.
So funktioniert’s: Pro Kilometer
oder für das Erreichen des
Kilometerziels legt das Unternehmen
eine Spendensumme
fest. Danach werden die Mitarbeiter
dazu aufgerufen, Kilometer
zu sammeln.
Bis zum 14. November können
die gesammelten Kilometer
bei der Krebshilfe bekanntgegeben
werden.
26
mobil
graz
www.grazer.at 1. MÄRZ 2026
Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
26
Wir wollen Interessenten
informieren und emotionalisieren
– damit am Ende des
Tages der Konsum lebt.“
Philipp Gady über die MotionExpo2026 MICHAELA LORBER
MotionExpo2026 zeigt
Mario Kunasek mit Vertretern von
Tourismus, ÖBB und DB ÖBB / CHRIS ZENZ
Neu: der ICE 4
„Steiermark“
■ Ein moderner ICE 4 wurde
am Grazer Hauptbahnhof
feierlich auf den Namen „Steiermark“
getauft und fungiert
künftig als rollender Botschafter
mit Landeswappen und
„Grünem Herz“. Durch die Kooperation
von ÖBB, Deutsche
Bahn und Steiermark Tourismus
verbindet der barrierefreie
Zug mit 444 Sitzplätzen und
hoher Komfortausstattung die
Steiermark direkt mit Deutschland.
Dank der Koralmbahn
rückt Graz näher an das internationale
Netz, wodurch Verbindungen
nach München in
unter 5:40 Stunden erfolgen.
Dies stärkt den nachhaltigen
Tourismus und die grenzüberschreitende
Mobilität. Landeshauptmann
Mario Kunasek:
„Das steirische Landeswappen
und unser Grünes Herz werden
zukünftig zwischen den bedeutenden
Wirtschafts- und Tourismusregionen
Deutschland
und Steiermark mitreisen.“
GRAZ. Die MotionExpo
in der Messe ist weit
mehr als eine klassische
Leistungsschau
der Fahrzeugbranche.
Von Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
Die MotionExpo2026 öffnet
von 13. bis 15. März in der
Messe Graz ihre Tore und
verwandelt unsere Landeshauptstadt
wieder in das pulsierende
Zentrum der Mobilität – denn
mit zuletzt über 21.000 Besuchern,
mehr als 100 Ausstellern
und rund 450 ausgestellten
Fahrzeugen auf einer
Gesamtfläche von
18.000 Quadratmetern
gilt sie als eine
der größten Fahrzeugmessen
Der Prototyp C 111
wird eigens für die
Motion-Expo in
Graz aus dem
Mercedes-
Benz-
Museum in
Stuttgart
geliefert.
MERCEDES-BENZ AG
Österreichs. Die Motion Expo2026
zeigt auch, wie Mobilität von
morgen aussieht. Besucher erleben
innovative Mobilitätskonzepte
und nachhaltige Innovationen,
die bereits heute entwickelt und
schon morgen auf den Straßen
eingesetzt werden.
Vielfalt auf Rädern
Die Neuwagenpräsentation umfasst
rund 10.000 Quadratmeter
und bildet damit das Herzstück
der MotionExpo2026. Zahlreiche
Steiermark- und Österreich-Premieren
sorgen für Staunen – vom
effizienten Cityfahrzeug bis zum
High-End-Performance-Modell.
Neben den bereits erwähnten
Neuwagen gibt es Classic Cars,
Mopeds und Motorrä- der,
die Racing Area
(alles, was das Tuning-Herz höherschlagen
lässt), Reisemobile
und Campinglösungen sowie die
steirische E-Bike-Messe, die auf
der MotionExpo2026 einen eigenen
Themenschwerpunkt bildet.
Hier werden am neuen Standort
in der Halle A E-Bikes und Mobilitätslösungen
für Alltag, Tour
und Sport präsentiert. Zu den
heurigen Besonderheiten zählt
außerdem die Sonderausstellung
„Mobilität & Landwirtschaft“.
Philipp Gady, Obmann der
Fachgruppe Maschinen- und
Technologiehandel (WKO Steiermark),
hebt das diesjährige
Alleinstellungsmerkmal hervor:
Die MotionExpo vereine die steirische
Automobilwirtschaft mit
den Landmaschinenhändlern des
Landes. Die Sonderausstellung
widmet sich den Technologien
der Bewirtschaftung – von
historischen Grundlagen bis
hin zu digitalen Innovationen der
„Landwirtschaft 4.0“. Neben eindrucksvollen
Exponaten bietet die
Messe in der Halle B eine Demo-
Area für Live-Vorführungen modernster
Landmaschinen.
Top-Raritäten
Die MotionExpo2026 wird Graz
zum Hotspot der Klassik-Szene
machen. Hintergrund ist ein
fein gesponnenes Netzwerk von
Museen, Liebhabern, Sammlern
Ein Logistik-Turbo für Graz
Offizielle Eröffnung durch die
Projektverantwortlichen DER GRAZER/DORIAN
WERNDORF. Die Fahrzeugwerkstätte am Cargo
Terminal Graz wurde massiv erweitert.
■ Der Cargo Terminal Graz
stärkt seine Position: Nach einjähriger
Bauzeit wurde die Erweiterung
der fahrzeugeigenen
Werkstätte eröffnet. Die neue,
76 Meter lange Halle ermöglicht
mit modernster Technik
die gleichzeitige Wartung von
Triebfahrzeugen, Güter- und
Personenwagen. Für die rund
30 Eisenbahnverkehrsunternehmen,
die den Terminal nutzen,
bedeutet das: höhere Flexibilität
und die Sicherheit, dass ihre
Züge ohne Verzögerung einsatzbereit
sind.
1. MÄRZ 2026 www.grazer.at
mobil graz 27
Getty/breath10
... in Graz
Bei der MotionExpo2026 in
der Grazer Messe werden
450 Fahrzeuge zu sehen sein.
ANZAHL DER AUSGESTELLTEN
FAHRZEUGE
450 : 260
... in Wien
Bei der Vienna Drive im Jänner
in der Messe Wien waren
260 Fahrzeuge ausgestellt.
alle Facetten der Mobilität
Getty/Dabal77
und Experten, die für die MotionExpo
in Graz ihre Schmuckstücke
bereitstellen. Ein besonderer
Glanzpunkt sind die Modelle des
Nationalen Automuseums, die im
Rahmen der Sonderausstellung
100 Jahre Daimler-Benz AG gezeigt
werden. Neben dem raren
Mercedes SLR Stirling Moss – nur
75 Stück wurden gebaut – sind
das der Sauber C9 als Le-Mans-
Siegerwagen von 1989 und der
legendäre Mercedes SSK aus dem
Jahr 1929, von dem nur mehr eine
Handvoll authentischer Fahrzeuge
weltweit existieren.
Exklusiver Ausblick
Und welche Überraschung das
Nationale Automuseum für Graz
sonst noch in der Tasche hat,
verraten wir an dieser Stelle in
genau einer Woche.
Bis dahin bleibt noch, die anderen
Partner vor den Vorhang
zu bitten, die mit ihren historischen
Fahrzeugen die MotionExpo
zu einem einzigartigen
Erlebnis machen. Da ist einerseits
Mercedes-Benz Österreich,
die eigens den einzigartigen
Prototypen C 111 aus dem Mercedes-Museum
in Stuttgart nach
Graz bringen. Und andererseits
die wohl profundeste Ausstellung
von Modellen der Mercedes-Baureihe
170 von Leonhard
Hausberger aus Puchberg, die
einen 170 H mit Heckantrieb und
einen 170 V aus der Vorkriegszeit
bereitstellt. Ein Pflichttermin für
Autoliebhaber.
Freuen sich auf die MotionExpo: Philipp Gady, Michaela Burgstaller-Stritzinger,
Martin Ullrich, Klaus Scheitegl, Wolfgang Prisching (v. l.) DER GRAZER/DORIAN
28
sport
graz
www.grazer.at 1. MÄRZ 2026
Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
28
Zum Abschluss
geht’s nach Linz
■ Heute endet in der ICE Hockey
League der Grunddurchgang.
Für die Graz 99ers geht es
dabei noch einmal zu den Black
Wings Linz und damit ausgerechnet
zu jenem Gegner, dem
man in der Vorsaison im Viertelfinale
unterlegen war. Beim 3:4
der Best-of-Seven-Serie gingen
sechs Spiele in Serie in die Overtime.
Für das Viertelfinale ist die
Truppe um Coach Dan Lacroix
längst qualifiziert – ebenso wie
für die Champions Hockey
League. In die Zukunft will Lacroix
aber nicht blicken. „Wir
fokussieren uns immer nur auf
das nächste Spiel“, sagt der Trainer
und nimmt Lukas Haudum
und Co auch zum Ende des
Grunddurchgangs in die Pflicht.
Chris Collins und die 99ers müssen
zu den Black Wings Linz. GEPA
Präsident Herbert Jerich
macht viel mehr, als
nur zu überweisen.“
Graz-99ers-Stürmer Lukas Haudum streut
„seinem“ Präsidenten Rosen. GEPA
Die drei Säulen des
UBSC-Graz-Erfolgs
US-Legionär Peyton Gerald (l.) soll die Grazer Basketballer mit seiner Athletik unter die Top 4 bringen. GEPA
ANALYSE. Die Grazer
Basketballer wollen
unter die Top 4 der Liga
kommen. Garanten
dafür sind der Trainer,
der Athletikcoach und
zwei US-Boys.
Von Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
Regeneration steht diese Woche
auf dem Plan des UBSC
Graz. Die Liga pausiert, weil
es in der WM-Qualifikation gegen
die Niederlande geht. „Daher
waren wir in der Therme“, sagt
Manager Michael Fuchs. Kraft
tanken für die Zwischenrunde,
in der am Ende Platz vier herausschauen
soll, um im Viertelfinale
Heimvorteil zu haben. „Und wir
haben sicher das Potenzial fürs
Semifinale.“
Der Erfolg der Grazer steht dabei
vor allem auf drei Säulen. Erstens:
Trainer Ervin Dragsic: Der
Langzeitcoach schafft es mittlerweile
regelmäßig, aus einer neu
zusammengewürfelten Truppe
eine Mannschaft zu formen – die
heuer so gut zusammenspielt
wie nie und nicht so abhängig
von einem Einzelkönner ist, wie
es zum Beispiel vor zwei Jahren
bei Zach Cooks war. Dragsic hat
auch viele Spieler geformt, die
danach eine Karriere in Italien
oder Deutschland gemacht haben.
Den Vertrag hat der Slowene
mit Handschlagqualität immer
für ein Jahr. „Und von unserer
Seite wollen wir ihn auch wieder
verlängern“, sagt Michael Fuchs.
„Denn mit einem der kleinsten
Budgets unter die Top 6 des
Grunddurchgangs zu kommen,
ist aller Ehren wert.“
Ob sich der Slowene künftig
aber vielleicht doch einmal verändern
und eine Mannschaft
betreuen will, die einer nicht so
starken Fluktuation unterworfen
ist wie der UBSC Graz, ist offen.
Dynamisches Duo
Zweitens: Athletiktrainer Martin
Sendlhofer. Was im Fußball
schon lange Standard ist, hat auch
beim UBSC Einzug gehalten.
Durch Sendlhofers Trainingssteuerung
hat der UBSC schon seit
langer Zeit kaum Verletzte zu beklagen,
kann zumeist in stärkster
Besetzung auf das Parkett gehen.
„Anderen Mannschaften geht es
da ganz anders“, lobt Fuchs die
Zusammenarbeit.
Die dritte und am Ende ausschlaggebende
Säule sind dann
die Spieler. Und auch wenn die
Mannschaft heuer sehr ausgewogen
ist und auch auf der Bank
Qualität hat, ragen zwei Spieler
noch heraus: Tevin Brewer und
Peyton Gerald. Brewer ist ein
quirliger Guard, der im Spiel die
Fäden zieht, die anderen Spieler
mit Pässen bedient und dadurch
auch Räume für sich selbst
schafft. „Weniger als zehn Punkte
macht er in kaum einem Spiel“,
sagt Fuchs.
Peyton Gerald wiederum besticht
trotz seines Gardemaßes
von 2,05 Metern durch seine
Athletik. „Für seine Größe ist er
in diesem Bereich außergewöhnlich“,
sagt Fuchs. Dazu kommen
seine Dunkings, die das Spiel der
Grazer spektakulär machen und
die Fans in der Halle begeistern.
„Auch seine Wurfquote ist über
dem Durchschnitt“, sagt Fuchs.
Alle drei Säulen sind nächsten
Sonntag wieder sehr gefragt. Da
wartet auswärts ausgerechnet
Angstgegner und Tabellenführer
Kapfenberg Bulls. „Da tun wir uns
immer schwer“, warnt Fuchs vor
dem Derby.
1. MÄRZ 2026 www.grazer.at
sport graz 29
OHA!➜
GEPA (2)
Neuer Job für Didi Elsneg
Der ehemalige Sportdirektor des
GAK wechselt zu Zweitligist und
Traditionsverein Vienna.
Lange Verletzungspause
Yannick Oberleitner vom GAK muss
am Knie operiert werden und wird
den Grazern damit länger fehlen.
OJE!
➜
Grazer tanzten zum Sieg
SENSATION. Die Tanzgruppe „Da Circus“ aus Graz hat beim „World of Dance“ in Budapest den
Sieg in der größten Kategorie „Mega-Team Divison Adults“ geholt. Auch der Trainer war siegreich.
Nur zur Einordnung: „World
of Dance“ ist die größte
und gefragteste Meisterschaft
weltweit. Bei den Shows
in den USA sitzen Leute wie Jennifer
Lopez in der Jury. Und bei
den Qualifikations-Meisterschaften
in Budapest, wo man sich für
das große Finale in Los Angeles
qualifizieren kann, hat die Grazer
Formation „Da Circus“ von
der Tanzschule „Dance Austria“
in der größten Kategorie „Mega-
Team Division Adults“ den ersten
Platz geholt. „Wir hätten niemals
gedacht, dass wir unter die Top 3
kommen, geschweige denn, dass
wir gewinnen“, jubelt Trainer Lil
Syd. „Wir wollten diese Saison etwas
Neues ausprobieren und unsere
Kunst mit noch mehr Leuten
teilen und auf einer der größten
Bühnen stehen.“
In der Solo-Division hat Lil Syd
übrigens wie seine Formation
den ersten Platz geholt. Und er
und „Da Circus“ haben sich darüber
hinaus auch den Titel des
„Crowd Favorite“ – sprich Publikumsliebling
– gesichert. „Ich bin
überglücklich und sehr stolz“, sagt
Syd zu Tränen gerührt über die
besondere Auszeichnung. „Denn
Tanzen ist Zusammenhalt, Kultur,
Liebe. Tanzen ist Kunst und Tanzen
ist Familie.“
Die erfolgreiche „Da Circus“-Formation jubelt über den Sieg in Budapest. KK
Olympia verpasst, aber eine Kristallkugel als Saisonziel vor Augen: Der
Grazer Snowboarder Arvid Auner ist im Weltcup-Einsatz.
GEPA
Auner wieder im Einsatz
■ Während sein Zimmerkollege
Benjamin Karl bei den Olympischen
Spielen von Mailand-
Cortina Gold im Parallel-RTL
holte, musste der Grazer Snowboarder
Arvid Auner die Rennen
vorm TV verfolgen. Immerhin
konnte er sich mit dem Sieg
bei der Staatsmeisterschaft ein
wenig trösten. Nun geht es für
den 29-Jährigen aber wieder im
Weltcup um Punkte. Die Reise
führt Auner diesmal nach Polen,
genauer gesagt nach Krynica, wo
zwei Parellel-Riesentorläufe auf
dem Programm stehen. „Ich habe
da auch einen Killerschwung“,
sagt er selbstbewusst. „Ich muss
ihn nur über einen ganzen Lauf
zeigen.“ Sein Saisonziel, den Gewinn
der kleinen Kristallkugel im
Slalom, hat er trotz der Enttäuschung
des verpassten Olympia-
Starts immer noch vor Augen.
In Spindlermühle (CZE) und
Winterberg (GER) hat er in den
nächsten Wochen die Chance,
sein Ziel zu erreichen.
30 grazer sonntag
www.grazer.at 1. MÄRZ 2026
SO ISST GRAZ
GRAZWORTRÄTSEL
Die Urdlwirt-Konditorei
präsentiert ...
... Erdäpfelnudeln
in Butterbröseln
neuer Name
der Augartenbrücke
(2 Wörter)
Stadträtin
für Kultur
u. Wissenschaft
(2 W.)
kleines,
altes Gotteshaus
in
Straßgang
"Beistand
von oben"
Graz-Seckau
& Co.
leckerer
Grazer
Event auf
Rädern
10
Naherholungsgebiet
in Liebenau
scheues
Waldtier
Schweizer
Urkanton
Zeichen für
"Megahertz"
"queere Farben
in Graz"
4
Bund fürs
Leben
das
Stück zu
Bodenhaftung
Geistesblitz
vertraute
Anrede
"... ipso"
(von selbst)
Abk. für
"zurzeit"
ungewöhnlich,
spaßig
gesucht,
selten
Kräuteraufguss
5
4. Ton
der Tonleiter
6
afrikan.
Fluss
ins Mittelmeer
Legierung
aus Natrium
und Kalium
ein Grazer
Sportverein
Mundart,
Jargon
multikulturelles
Institut
in Graz
kolossal,
außerordentlich
Bergweide,
Alm
9
7
Abk. für
"Plural"
Domäne
für Angola
Steireranzug
& Co.
Initialen
Hitchcocks
†
Hüpfer,
Satz
Filmtheaterkette
mit
Sitz in Graz
Alfred und Tanja zaubern täglich
frische Torten und Strudel. URDLWIRT (2)
Der Urdlwirt in Premstätten besteht
bereits seit dem Jahre 1896. Überzeugen
kann der Betrieb seit jeher mit
hervorragender Qualität, auch ein Hotelbetrieb
ist dazugekommen. Klassisch
und einfach, aber allseits beliebt
sind die sogenannten Schupfnudeln,
mit Butterbröseln
auch Erdäpfelnudeln
genannt.
LEO
Zutaten:
50 dag Erdäpfel
(mehlig),
1 Ei, 1 gestrichener
EL Grieß, 20
dag Mehl (griffig), Salz,
Muskat, für das Finish: Butter, Semmelbrösel,
Staubzucker
Zubereitung:
Die Erdäpfel in der Schale weich kochen,
kurz ausdampfen lassen, noch heiß
schälen und durch eine Erdäpfelpresse
drücken. Die Masse vollständig auskühlen
lassen. Die gepressten Erdäpfel mit
Mehl, Grieß, dem Ei sowie einer Prise
Salz und Muskatnuss zügig zu einem
geschmeidigen Teig verkneten. Den
Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche
zu Rollen formen, kleine Stücke abschneiden
und diese zu den typischen
Schupfnudeln rollen (österreichisch:
„wutzeln“). Die Nudeln in siedendes
Salzwasser geben. Sobald sie an der
Oberfläche schwimmen, vorsichtig herausnehmen
und in einer Pfanne mit den
angerösteten Butterbröseln schwenken.
Anrichten und mit Staubzucker bestreuen.
Wir servieren unsere Erdäpfelnudeln
mit Apfelmus oder Zwetschkenröster.
Tipp: Auch als pikante Variante (ohne
Zucker) mit Salat zu genießen. Mahlzeit!
geladenes
Teilchen
Diktat
Grazer
Befehlsverweigerer
in
Gotha 1945
Sinnbild,
Gleichnis
Finanzier
unentschieden,
gleich
Gluteus
Maximus
selbstverständlich
Aufstiegshilfe
auf den
Schöckl
Lösung:
SUDOKU
erzählende
Dichtung
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Versen
13
1
14
3
pflücken,
lesen,
mähen
& Co.
Abk. für
"Obergeschoß"
Schulnote
2
Vortänzerin
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der Diskothek
Lobeserhebung
chem.
Zeichen
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Dunstglocke
Abk. für
"Landesrat"
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griech.
Buchstabe
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Meile
Teil einer
Geige
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Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn
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Gewinner werden telefonisch verständigt und
sind mit der Veröffentlichung einverstanden.
Rätsellösungen: S. 15
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14
8 4 3 1 9
1 4
5 2 7
2 6 7 5
1 4 9 8
9 5 8 1
3 8 2
3 1 5 9 7
957
Jede
Ziffer darf
in jeder
Reihe in
jedem
Quadrat
nur
einmal
vorkommen.
Bleistift
spitzen,
los geht’s.
Viel Spaß!
11
1. MÄRZ 2026 www.grazer.at
grazer sonntag 31
„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 1. MÄRZ
Horváth im Schauspielhaus
Im Schauspielhaus Graz wird
heute Ödön von Horváths Drama
„Der jüngste Tag“ gespielt.
Bahnstationsvorstand Hudetz
verpasst den richtigen Moment
für ein Signal, da er sich von
Wirtstochter Anna ablenken lässt.
Dadurch kollidieren zwei Züge
und 18 Menschen sterben. Anna
und Hudetz versuchen, durch
falsche Aussagen den Verdacht
von sich abzuwenden. Um 15 Uhr
mit Audiodeskription. Die taktile
Einführung beginnt um 14 Uhr.
Der gestiefelte Kater in Graz
Heute bringt die Grazer Kinderund
Jugendbühne „Der gestiefelte
Kater – Die Katze trägt Prada“
auf die Bühne des Kristallwerks.
In dieser Version des beliebten
Märchens schafft es der Kater mit
Hilfe von modischen Accessoires
bis an die Regierungsspitze. Ein
Vergnügen für Groß und Klein.
Um 15 Uhr.
Tanzendes Theater
Das poetische Tanztheater „Popup-Garden“
wird heute wieder
im Salon Stolz aufgeführt. Das
mutige Mädchen Viva verwandelt
einen vergessenen Ort in einen
lebenden Garten. Es geht
um Neuanfänge, Freundschaft,
Miteinander und
Hoffnung. Für Jung und
Alt. Beginn ist um 16 Uhr.
La divina comedia
In der Grazer Oper
findet heute zum
vorletzten Mal
der Tanzabend
„La divina comedia“
statt. Das Grazer Opernhaus
verwandelt sich in einen
kolossalen Körper, den die Gäste
im ersten Teil der Vorstellung frei
erkunden können. Die biblischen
Todsünden werden bei mehreren
Stationen tänzerisch dargestellt.
Dantes Reise ins Paradies wird im
zweiten Teil auf der Hauptbühne
vertanzt. Eine Entdeckungsreise
und ein Gesamtkunstwerk.
Um 18 Uhr.
Vor der Premiere
Wer bereits eine Kostprobe
der nächsten Produktion
der Oper
präsentiert bekommen
möchte, kann
heute zur Reihe
„Vor der Premiere“
gehen. Es gibt erste Einblicke in
DER
JÜNGSTE TAG
15 Uhr
Schauspielhaus
Luisa Schwab und Thomas Kramer in Ödön von Horváths Schauspiel
„Der jüngste Tag“. Heute mit Audiodeskription. LEX KARELLY, GETTY
die Operette „Arizona Lady“ von
Emmerich Kálmán, eine Werkeinführung
mit verschiedenen
Beteiligten der Produktion. Um
11 Uhr auf der Studiobühne.
Nahost-Vortrag
Karim El-Gawhary kommt heute
um 18 Uhr für einen Vortrag in
das Volkshaus Frohnleiten. Bei
der Veranstaltung beleuchtet
er Hintergründe, Ursachen und
Perspektiven der komplexen Lage
der Region und diskutiert darüber
gemeinsam mit dem Publikum.
El-Gawhary war ab 1991 als Nahost-Korrespondent
für Medien
tätig und leitete ab 2004 das
ORF-Nahostbüro in Kairo. Karten
gibt es bei Buch & Co, oeticket
und bei der Abendkasse.
WOHIN AM SONNTAG
40 Jahre AIDS-Hilfe
Die AIDS-Hilfe Steiermark lädt
heute zum Tag der offenen
Midissage ein. 14 Künstler zeigen
seit einem Jahr in den Räumlichkeiten
der AIDS-Hilfe die
künstlerischen, menschlichen
und sexuellen Dimensionen von
Vielfalt. Gemeinsam wird auch
das 40-jährige Bestehen der
AIDS-Hilfe Steiermark gefeiert. In
der Hans-Sachs-Gasse 3, 1. Stock,
14 bis 17 Uhr.
Probleme beim Zusammenleben
Im Theater der Komödie Graz
wird heute das Stück „Ein seltsames
Paar“ von Neil Simon
aufgeführt. Oskar ist glücklich
geschieden und lebt alleine. Er
lädt seinen Freund Felix ein, bei
ihm zu leben, da er von seiner
Frau verlassen wurde. Turbulenzen
beginnen und ein lustiger
Nachmittag ist somit vorprogrammiert.
Das Theater beginnt um
16.30 Uhr.
Benefizkonzert in der Domkirche
Die Elisabethinen Graz laden gemeinsam
mit der Dompfarre Graz
zum Benefizkonzert für den Himmelshafen
ein. Um 15 Uhr beginnt
in der Domkirche ein Nachmittag
voller abwechslungsreicher Orgelmusik.
Eintritt ist eine freiwillige
Spende an den Himmelshafen.
Konzert der Neuen Hofkapelle
Im Café Stolz der Oper Graz
finden heute zwei Konzerte der
Neuen Hofkapelle statt. Unter
dem Titel „Espresso Monteverdi“
lädt Musik von Francesca Caccini,
Luca Marenzio, Dario Castello,
Biagio Marini zum Genießen ein.
Um 11 und um 15 Uhr.
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* Quelle: ÖAK, 2. HJ
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