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HORNER Magazin | März - April 2026

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ISSN 2191-2092 MÄRZ | APRIL 2026

MENSCHLICHES

REGIONALES

KULTURELLES

LEBEN PUR!

HORNER

GENUSSATELIER

Koch André Renken setzt auf ehrliche Küche

DANCE, DRINKS & DREAMS

After Work Park im Bloom

MÜTTERPFLEGERIN

Charlotte Kok-von Appen bietet Unterstützung im Alltag

STIL IST MEHR ALS KLEIDUNG

Stilberaterin und Coach Imke Reineke

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EDITORIAL

Liebe Leserinnen und Leser,

Peter Meyer

Vorsitzender der Golf-Abteilung Club zur Vahr

der Stadtteil Horn ist bekannt für seine besondere

Mischung aus Natur, Lebensqualität und

einem starken Miteinander von Familien, Bildungseinrichtungen

und Vereinen. Diese gewachsene

Struktur bietet den idealen Rahmen

für das, wofür auch der Club zur Vahr steht:

sportlichen Erfolg, nachhaltige Nachwuchsarbeit

und ein lebendiges Clubleben für alle

Generationen. In Horn und Schwachhausen

ist der Club damit nicht nur sportliche Heimat,

sondern auch Teil einer aktiven, gemeinschaftlich

geprägten Stadtteilkultur.

Seit nunmehr drei Jahren darf ich als Vorsitzender

der Golf-Abteilung diesen Weg gemeinsam

mit vielen engagierten Mitgliedern, Trainern,

Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen gestalten.

Für dieses große Vertrauen, den Einsatz und die

tatkräftige Unterstützung bin ich sehr dankbar.

Mit besonderem Stolz möchte ich hervorheben,

dass unser 18-Loch-Platz in Garlstedt im

Jahr 2024 auf Platz 8 der TOP-75 der besten

Golfanlagen Deutschlands gewählt wurde. Diese

Auszeichnung ist ein eindrucksvoller Beleg

für die kontinuierliche Arbeit, die hohe Qualität

unserer Anlage und das große Engagement

aller Beteiligten.

Auch sportlich ist unser Club ein gefragter

Gastgeber: 2025 fanden die Deutschen Meisterschaften

AK 18 der Mädchen und Jungen in

Garlstedt statt. Im Jahr 2026 werden wir erneut

hochkarätige Turniere ausrichten: vom 24. bis

26. Juli den Ländervergleich der Deutschen Senioren

AK 50 sowie vom 4. bis 6. September

die Deutschen Meisterschaften der Jungen AK

14–16. Diese Veranstaltungen sind eine große

Ehre für unseren Club und unterstreichen seine

Bedeutung im deutschen Golfsport.

Diese Turniere sind gleichzeitig eine wunderbare

Gelegenheit für alle, die Golf einmal live

erleben möchten: Alle Mitglieder, Gäste und

Besucher sind herzlich willkommen in der

Garlstedter Heide, lernen Sie unseren Platz

kennen und genießen Sie eine ausgezeichnete

Küche direkt am Golfplatz. Ab April 2026 eröffnet

dort das „Restaurant L19“, geführt von

Joseph Rompen, das mit kulinarischen Akzenten

aufwartet.

Hier am Standort Vahr bieten wir regelmäßig

Schnupperkurse und Platzreifekurse an – ideal

für alle, die den Golfsport unverbindlich kennenlernen

oder direkt einsteigen möchten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.

club-zu-vahr.de oder unter (0421) 204480.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen dieses

Magazins.

Herzliche Grüße

Peter Meyer

HORNER Magazin | März - April 2026 3


INHALTSVERZEICHNIS

ANDRÉ RENKEN

IMKE REINEKE

MÜTTERPFLEGERIN

28 34

40

50

MEDIEN-

KOMPETENZ

46

OHREN AUF

14

OSTERN

24

AFTER WORK PARK

62

SPORT IM

STADTTEIL

4

HORNER Magazin | März - April 2026


FRISCH GEMISCHTES

06​ Aktuell, informativ, menschlich: unser buntes

Stadtteilleben

AFTER WORK PARK

24 Wenn der Park zum Dancefloor wird, ist wieder After

Work Park am Bloom. Einmal im Monat verwandelt

sich die Fläche vor dem Restaurant in eine Open-Air-

Location mit DJs, Lichtinstallationen und Festivalfeeling.

ANDRÉ RENKEN

28 Im Genussatelier von André Renken wird nicht nur

gekocht – hier wird gemeinsam gearbeitet, gelacht

und gelernt. Warum für ihn Zeit eine Zutat ist und

was Hühnerfrikassee mit Heimat zu tun hat, erzählt

er uns.

MÜTTERPFLEGERIN

34 Mütterpflegerin Charlotte Kok-von Appen begleitet

Frauen durch Schwangerschaft und Wochenbett – mit

Zeit, Vertrauen und praktischer Hilfe.

STILBERATERIN UND COACH

40 Was passiert, wenn Mode auf Coaching trifft? Stilberaterin

Imke Reineke begleitet Frauen in Umbruchphasen

– mit Feingefühl, Erfahrung und einem klaren

Blick für Persönlichkeit. Warum es bei ihr nicht um

Trends, sondern um Mut geht – und wie ein Kleiderschrank

zum Wendepunkt werden kann, lesen Sie im

Porträt.

14. März

11.30 Uhr I 13.30 Uhr

MODENSCHAU

Die Modenschau findet

draußen statt.

(Fällt bei Regen aus!)

RUNDUM GESUND

48​ Hören ist weit mehr als laut oder leise – es ist ein Zusammenspiel

aus Ohr, Nerven und Gehirn. Wir erklären

wie dieser komplexe Prozess funktioniert, warum

Hörverlust oft schleichend entsteht und welche Rolle

Lärm, Psyche und Alltag dabei spielen.

FAMILIE & CO

50 Kein Social Media für unter 16-Jährige – Frankreich,

Spanien und Großbritannien planen ähnliche Regelungen

und auch in Deutschland wird das Thema diskutiert.

Cornelia Holsten, Direktorin der Bremischen

Landesmedienanstalt, beantwortet wichtige Fragen

zum Thema.

SPORT IM STADTTEIL

62 TV Eiche Horn

64 Hockey Club Horn

ÄRZTE IM STADTTEIL

65 Die Ärztetafel in Horn-Lehe

IMPRESSUM

66 Wer, was und wann

Borgfelder Heerstrasse 42c | 28357 Bremen

T 0421 83 500 66

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AMERICAN VINTAGE | COMO NO1 | OOLEY | COSTER

COPENHAGEN | ELIAS RUMELIS | BLONDENO8

ESISTO | I HEART | JAPAN TKY | PUR SCHÖN | LOVE

JOY VICTORY | MILANO ITALY | MOS MOSH | NARLI |

OAKWOOD | OPUS | RAFFAELLO ROSSI | RIANI |

ROBELL | S. MARLON | SUMMUM | VETONO | UNIO

| LAKRIDS BY BÜLOW | MY ESSENTIAL WARDROBE |

10DAYS | SOFIE SCHNOOR | JC SOPHIE | PLACE DU

SOLEIL | GITTA BANKO | COPENHAGEN STUDIOS

HORNER Magazin | März - April 2026 5


FRISCH GEDRUCKT

Res Sigusch

Unbegründete Ängste

Eine einnehmende queere Geschichte

aus der ostdeutschen Gegenwart

Christian Lotz (30) lebt als queerer

Single in einer sächsischen

Kleinstadt. Jeden Sonntag trifft

er sich mit seinen Eltern zum

Sektfrühstück, unter der Woche

arbeitet er im Fitnessstudio.

Muskulös und gutaussehend, ist

er innerlich von Unsicherheit

geplagt und sorgt sich im Grunde

um alles: Wie wirkt er auf

andere? Warum findet er nicht

den richtigen Mann? Und ist er

nicht vielleicht längst unheilbar

krank, wie ihm seine täglichen

Internetrecherchen weismachen

wollen? Seine Antwort ist stets

die größtmögliche Katastrophe.

So wächst in Christian eine existenzielle

Angst, die bald keinen Anlass mehr

kennt. Erst als seine Lage unübersehbar wird, öffnet er sich seinem Umfeld

– und erfährt: Geteilte Angst ist halbe Angst. Und manchmal braucht

es bloß einen Funken Mut.

Preis: 24,– Euro

Format: Hardcover mit

Schutzumschlag

240 Seiten

Abmessungen:

12,8 cm x 21cm

Verlag: Berlin Verlag

EAN: 978-3-8270-1531-0

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Verlosung!

3 x Unbegründete Ängste

Einfach eine E-Mail bis

zum 15. April an:

gewinnen@magazine-bremen.de

Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

Horn-Leher

Bücherflohmarkt

am 14. und 15. März

Der Horn-Leher Bücherflohmarkt bietet eine riesige Auswahl an gebrauchten

Romanen, Krimis, englischsprachiger Literatur, Bremensien,

Kinder- und Sachbüchern sowie CDs und DVDs. Gut sortiert und übersichtlich

in Kartons warten Tausende Taschenbücher und Hardcover-

Ausgaben auf neue Käuferinnen und Käufer. Rechtzeitig zur Osterferienzeit

kann man sich hier ökologisch und preiswert mit unterhaltsamer

Urlaubslektüre eindecken.

Der Erlös kommt dem „Kulturraum“ des Bürgervereins für die Kulturarbeit

im Stadtteil zugute.

Bücherflohmarkt: Samstag/Sonntag, 14. und 15. März, jeweils 10 bis 15

Uhr im Gebäude der Kita Berckstraße Nr. 10, 1. Etage

Kontakt: M. Koppel, Tel. (0421) 23 77 29

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HORNER Magazin | März - April 2026


Friseur & Kosmetik

Dein Blond.

Dein Style.

Deine Ausstrahlung.

„Aufruhr im Gemeindehaus“

& eine kleine

„Sittengeschichte Bremens“

Lesung mit den Autoren Flora Montán

und Bernd Meier

Am 20. März erwartet die Gäste eine heitere Lesung zweier Autoren mit

Bremer Themen. Die Autorin Rosa Jiménez-Claussen, alias Flora Montán,

liest aus ihrem Roman „Aufruhr im Gemeindehaus“ und Bernd Meier

präsentiert Geschichten aus seiner Kolumnensammlung „Tach auch

Nr. 2“. Organisiert wird der Abend vom Arbeitskreis Kulturraum des Bürgervereins

Horn-Lehe ab 19.30 Uhr in der Diele des Horner Ortsamts.

Flora Montán schreibt heitere Kurzgeschichten und Romane zu ernsten

Themen. In ihrer Romanreihe „Die Bremer Stadtprotestanten“ beleuchtet

sie den verrückten und menschlichen Alltag in evangelischen Gemeinden.

Sie liest aus ihrem zweiten Band „Aufruhr im Gemeindehaus“,

in dem Küsterin Gisela als norddeutscher Don Camillo bzw. Donna Camilla

für ihre Gemeinde kämpft. Gisela möchte, mit Unterstützung ihrer

treuen Seniorinnen, eine verordnete Gemeindefusion zwischen ihrer ultrakonservativen

mit einer sehr liberalen Gemeinde verhindern.

Bernd Meier bietet eine „Sittengeschichte Bremens im Spaltenformat“.

Er war Redakteur beim Weser-Kurier und hat dort - neben den üblichen

Arbeiten eines Redakteurs - auch mehr als 1200 Kolumnen für die Rubrik

„Tach auch“ geschrieben, die von 1987 bis 2018 täglich die erste Lokalseite

des Weser-Kuriers schmückte.

Wir sind spezialisiert auf perfekte Blondtöne, moderne Schnitte

und strahlende Haut. Ob frischer Look, komplette Typveränderung

oder entspannte Kosmetik – wir holen das Beste aus

dir heraus!

Blond-Expert:innen

Haarverlängerung &

Farbtechniken

Kosmetik & Beauty

Wohlfühlatmosphäre

Leher Heerstraße 63 · 28359 Bremen

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Beliebter Spot für Kaffeegenießer in Horn

• Speciality Coffee von my-own-coffee (Bremen)

• Hausgemachter Kuchen • Bremer Mandel Bollar

Wie erklärt man den amerikanischen Freunden im Restaurant auf Englisch,

was sich hinter einer Spezialität namens »Labskaus« verbirgt? Wer

hat noch den Überblick über all die »Pads«, »Caps« und »Tabs«, die unser

Leben eigentlich vereinfachen sollten? Und wohin mit der Packung Bio-

Chips, die ohne Zusatzstoffe auskommen und sogar »made with love«

sind – aber leider nach nichts schmecken? Im Grunde muss man nur mit

offenen Augen und Ohren durch die Welt laufen, und man wird täglich

etwas finden, das kurios und verblüffend, witzig oder originell ist und

Anregungen liefert für eine Kolumne wie »Tach auch«.

Die Edition Temmen hat eine Auswahl davon in zwei Büchern veröffentlicht.

Aus der neueren wird Bernd Meier vorlesen und auch einiges aus

seiner Zeit als Journalist (und Kolumnist) erzählen.

»»» kulturraum.bv-horn-lehe.de

Café RÖSTRAUM

Leher-Heer-Str. 56

Ecke Vorstraße

28359 Bremen

Öffnungszeiten

Di-Fr: 9:30-17:00Uhr

Sa: 10:30-16:30Uhr

my-own-coffee.de

HORNER Magazin | März - April 2026 7


FRISCH GEMISCHTES FÜR HORN-LEHE

Frühlingserwachen in der botanika

Vielfältige Veranstaltungen, Sonderausstellungen & Naturerlebnisse

Von blühenden Azaleen über tierische Begegnungen bis hin zu Konzerten und Vorträgen: Die botanika Bremen lädt von April bis Juni 2026 zu

einem abwechslungsreichen Programm für Groß und Klein ein. Neben täglichen Fütterungen und Führungen erwarten die Besucherinnen

und Besucher stimmungsvolle Abendveranstaltungen, spannende Einblicke in die Pflanzen- und Tierwelt sowie besondere Highlights

wie die Lange Nacht der Bremer Museen und die Woche der Botanischen Gärten. Das Frühjahrsprogramm verbindet Natur,

Kultur und Wissen auf einzigartige Weise – mitten im Grünen.

»»» botanika-bremen.de

Täglich um 11.30 Uhr & 15 Uhr

Koi-Fütterung

Gemeinsam mit unseren Gästen füttern

wir die Koi im Japanischen Garten.

Im Eintritt enthalten

Jeweils sonntags um 15.30 Uhr

Tiertraining

Beim öffentlichen Training der Weißhandgibbons

und Zwergotter im Außenbereich zeigen

unsere Tierpfleger, wie sie mit ihren Schützlingen

interagieren. Das Training findet nur bei

gutem Wetter statt.

Im Eintritt enthalten

Täglich, 14. März bis 3. Mai

Hallo Langohr: Kaninchen &

Küken zum Entdecken

Die Sonderausstellung präsentiert verschiedene

Kaninchenrassen und ihre Besonderheiten;

zusätzlich können täglich Küken beim Schlüpfen

beobachtet werden – ein spannender

Einblick für Groß und Klein.

Im Eintritt enthalten

Jeweils samstags um 15 Uhr

Beo, Gibbon & Co.

Im Rahmen einer Führung stellen wir die

tierischen Bewohner der botanika vor. Die

Tour startet im Japanischen Garten mit der

Koi-Fütterung.

Im Eintritt enthalten

Täglich um 12.30 Uhr & 15.30 Uhr

Otter-Fütterung

Bei unserer Otter-Fütterung lernen Gäste die

Zwergotter der botanika kennen und erfahren

Wissenswertes über die faszinierenden Tiere.

Im Eintritt enthalten

Täglich, 14. März bis 3. Mai

Frühlingsblüte mit Azaleen:

Farbenpracht im Japanischen Garten

und im Mendehaus

Zur Azaleenblüte zeigt sich die botanika in

leuchtenden Rot- und Rosatönen. Innerhalb

der Sonderausstellung sorgen wechselnde

Sorten über den gesamten Zeitraum für ein

immer wieder neues Blütenbild.

Im Eintritt enthalten

8

HORNER Magazin | März - April 2026


12. April, 18.30 bis 20.30 Uhr

Verdi, Jazz & Azaleen

Musik liegt in der Luft: Das Frühlingskonzert

des Bremer Kaffeehaus-Orchesters (BKO) in

der botanika. Im Japanischen Garten erklingen

wieder klassische Melodien und bekannte

Popsongs.

Eintritt 32 €, ermäßigt 16 €

30. Mai, 18 bis 0 Uhr

Lange Nacht der Bremer Museen

Im Rahmen der Langen Nacht der Museen

bietet sich den Besucherinnen und Besuchern

der botanika ein beeindruckendes Naturschauspiel

bei Nacht. Sie können die phänomenale

Pflanzenvielfalt in den Schauhäusern aus

einer völlig neuen Perspektive

entdecken und erleben.

Im Eintritt enthalten

16. April, 16.30 bis 18.30 Uhr

Führung: Azaleen in der botanika

Blütenvielfalt im Fokus: Im Rahmen dieser

Führung begeben sich Besucherinnen und

Besucher auf eine Reise durch rund 200 Jahre

Azaleenzüchtung. Ausgehend von den rosafarbenen

Blüten von Rhododendron simsii wird

die Entwicklung hin zu einer großen Sortenvielfalt

mit unterschiedlichen Farben, Formen

und Blütezeiten anschaulich vermittelt.

Im Eintritt enthalten

26. April, 18.30 bis 20.30 Uhr

Frühlingskonzert Stefanie Golisch

Ein Frühlingskonzert zum Zuhören und

Mitsingen erwartet die Besucherinnen und

Besucher im Japanischen Garten der botanika.

Zwischen blühenden Azaleen gibt Stefanie

Golisch bekannte Frühlingslieder zum Besten

– solistisch und gemeinsam mit dem Publikum.

In der Pause lädt die botanika zu einem

Rundgang ein.

Eintritt 24 €, ermäßigt 20 €

2. Juni, 18.30 bis 20 Uhr

Vortrag Tibetisches Zentrum:

Glück kann man üben!

Glück ist im Buddhismus kein Zufall, sondern

eine durch Geistestraining, Meditation,

Achtsamkeit und Mitgefühl erlernbare innere

Haltung. In seinem Vortrag wird Geshe Sönam

Namgyäl diesen Weg beschreiben und für

Fragen zur Verfügung stehen.

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

13. & 14. Juni, 10 bis 18 Uhr

Bonsai-Ausstellung

Der Bonsai-Arbeitskreis Bremen zeigt im Westhaus

und im Japanischen Garten rund 40 bis

50 ausgewählte Bäume aus Norddeutschland.

Die Ausstellung bietet Einblicke in Stilrichtungen,

kulturelle Hintergründe und die Ästhetik

der Bonsai-Kunst und wird durch Informationsangebote

und Kurzberatungen ergänzt.

Im Eintritt enthalten

Täglich, 13. Juni – 21. Juni

Woche der Botanischen Gärten

Die Woche der Botanischen Gärten steht

unter dem Motto „Wilde Vielfalt im Garten“.

Eine Posterausstellung zeigt, wie vielfältig

unsere Gärten sind – und das weit über die

angepflanzte Vielfalt hinaus. Die Ausstellung

stellt diese Lebewesen vor und gibt Tipps, wie

sich auch zu Hause Artenvielfalt fördern lässt.

Im Eintritt enthalten

28. Juni, 18.30 bis 20.30 Uhr

HafenRevueTheater

Ein unvergessliches Sommerabend-Konzert

des HafenRevueTheaters findet im Hofgarten

der botanika statt. Mitglieder des Ensembles

präsentieren Swing-Evergreens sowie Musicalklassiker

aus „Sweet Charity“, „Grease“ und

„Linie 1“. Tickets gibt es im Onlineshop oder

im Vorverkauf an der Kasse der botanika.

Eintritt 29 €, ermäßigt 24 €

HORNER Magazin | März - April 2026 9


Shamsher Aulakh hat mit „Taste of India“ seinen Traum vom eigenen Bremer Restaurant verwirklicht

„Taste of India – Indische Spezialitäten“

Neues Restaurant in der Berliner Freiheit

Im Einkaufszentrum Berliner Freiheit in der Vahr hat ein neues Restaurant

eröffnet: „Taste of India“ bietet im 1. Obergeschoss – mit Blick sowohl

in die Passage als auch auf den Marktplatz – authentische indische

Spezialitäten.

Shamsher Aulakh ist glücklich: Endlich hat er sich den großen Wunsch

erfüllt, in Bremen ein eigenes Restaurant zu eröffnen. Der Name „Taste

of India“ ist Programm: Neben Vorspeisen, Suppen, Salaten und Desserts

umfasst die Speisekarte eine breite Auswahl an Gerichten mit Geflügel,

Rind, Ente, Lamm, Fisch und Garnelen. Dazu kommen verschiedene

Reisgerichte sowie eine Vielzahl vegetarischer Optionen. „Ein besonderer

Schwerpunkt unserer Küche sind die Tandoori-Spezialitäten“, erklärt

Aulakh. Ein Tandoor ist ein mit Holzkohle betriebener Lehmofen, der

in Indien vor allem zum Grillen von Fleisch und Gemüse sowie zum

Backen von Brot genutzt wird. Das Fleisch wird dafür 24 Stunden in

indischen Gewürzen und Joghurt mariniert.

Auch die Getränkekarte bietet Vielfalt: Neben Softdrinks und Stauder-

Pils gibt es indische Biere, indischen Wein sowie landestypische Joghurt-

Drinks (Lassi).

Montags bis samstags wird von 12 bis 15 Uhr ein Mittagsbuffet angeboten.

Nachmittags serviert Shamsher Aulakh Kaffee und Kuchen – darunter

neben deutschen auch indische Backwaren, die teilweise seine Frau

Aman Nagra herstellt.

Alle Speisen und Getränke sind auch zum Mitnehmen oder zur Lieferung

erhältlich. Zudem begrüßt Aulakh gerne Gruppen zu Familien- und

Firmenfeiern – auf Wunsch auch als geschlossene Gesellschaft.

„Taste of India“ hat montags bis samstags von 11.30 bis 22.30 Uhr sowie

sonntags von 11.30 bis 22 Uhr geöffnet und ist unter (0421) 79429256

und (0421) 79430106 erreichbar.

AZ_RA_Leonhardt_06-13_L 16.11.22 11:30 Seite 1

»»» tasteofindia-berlinerfreiheit-bremen.de

Ihre

persönliche

Rechtsanwältin im

Mühlenviertel

Heike Leonhardt-Langhammer

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10

HORNER Magazin | März - April 2026


ZAHNARZTPRAXIS

Dr. Stefaniak-Brzuchalski

Schwerpunkt: Implantologie (zertifiziert)

Implantatbehandlung aus einer Hand

Digitale Volumentomographie | 3D-Röntgen

Ästhetische Zahnheilkunde | Veneers

Prophylaxe | Bleaching

Lachgas-Sedierung

Zertifizierte zahnärztliche Chirurgin

Zertifizierte zahnärztliche Schmerztherapeutin

Zertifizierte Alignertherapeutin

Zertifizierte Endodontologin

Frisch entsiegelter Vorgarten (Foto: Klimazone Bremen-Findorff e.V.)

„Bremen pflastert ab!“

Ein Wettbewerb für mehr Grün

und offene Flächen

Ab dem 21.03. startet der Wettbewerb. Angetreten wird gegen die Gewinner

des Vorjahres – Darmstadt, Frankfurt und Hamburg.

Diese drei Großstädte sowie viele andere Kommunen haben 2025 begonnen,

Flächen zu entsiegeln – das bedeutet, Pflaster aufzubrechen und

den Boden aufzulockern, damit wieder Grün wachsen und das Wasser

versickern kann. Auf www.abpflastern.de wird jeder entsiegelte Stein

dokumentiert und nach Ende der Wettbewerbsphase am 31. Oktober

ausgewertet, und die Sieger der drei Kategorien – Groß-, Mittel- und

Kleinstadt – werden gekürt. Dieses Jahr ist erstmalig Bremen mit dabei

und möchte im Nordderby gegen Hamburg den Sieg erringen.

Wer schafft am meisten Fläche? Hierbei kommt es nicht nur auf die

Kommune, sondern auf jede:n Einzelne:n an. Denn gerade (Vor-)Gärten

bieten viel Potenzial zur Entsiegelung. Der Gewinn? Mehr Schatten und

Kühle in zunehmend heißer werdenden Sommern, besserer Abfluss von

Regenwasser, mehr Grün und Lebensraum für kleine Tiere in sonst oft

trostlosen Betonwüsten. Doch manchmal lässt sich eine Pflasterung beim

besten Willen nicht vermeiden. Die gute Nachricht: Auch teilentsiegelte

Fläche – also zum Beispiel ein Austausch von Pflasterung durch Rasengittersteine

– zählt.

Der Bremer Wettbewerb wird vor allem von den lokalen Initiativen angeführt.

In Findorff steht die Klimazone Bremen-Findorff e. V. schon in

den Startlöchern und freut sich mit vielen Engagierten darauf, Bremen

abzupflastern.

Tipp: Jetzt bei der Bremer Umwelt Beratung über Fördermittel zu Entsiegelung

und Begrünung informieren und Gelder beantragen.

»»» bremer-umwelt-beratung.de

Das zeichnet die Zahnarztpraxis Dr. Stefaniak aus:

· Vertrauen, Kompetenz, Wissen und Leidenschaft zum Beruf

· über 33 Jahre Berufserfahrung

· über 25 Jahre implantologisch tätig

· über 20 Jahre - Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie

· über 10.000 zufriedene Patienten, davon mehr als die

Hälfte mit Zahnimplantaten erfolgreich versorgt

· Anerkennung der Zahnärztekammer Bremen für

besondere Leistungen in der zahnmed. Fortbildung

ZAHNARZTPRAXIS

Dr. Stefaniak-Brzuchalski

Dr. Arleta Stefaniak-Brzuchalski

Upper Borg 216 · 28357 Bremen-Borgfeld

Telefon: 0421 / 74 909

www.DrStefaniak.de

HORNER Magazin | März - April 2026 11


Verlosung!

Die Stadtteilführer von StattReisen

Bremen hat 23 Stadtteile sowie zahlreiche Ortsteile und Quartiere

– doch wie viele davon kennen Sie wirklich? Im Frühjahr startet das

neue Themenprogramm von StattReisen Bremen e. V., das die eigene

Heimatstadt zwischen Blumenthal im Norden und Obervieland im Süden

erlebbar macht. Abseits der touristischen Pfade warten vergessene

Orte, beeindruckende Persönlichkeiten und amüsante Anekdoten auf

Bremer:innen, die auf den Touren hinter nur scheinbar bekannte Straßenecken

blicken möchten.

Der Stadtteilrundgang durch Horn-Lehe beginnt am Teehaus in der Marcusallee

– den Überresten eines alten Gutshauses, auf dessen Gelände

sich heute der Rhododendronpark befindet. Von der reichen Geschichte

des Stadtteils zeugt unter anderem der Klattendiek, die älteste Straße

mit geschlossener Bebauung in Horn. Sie ist nach der Familie Klatte benannt,

die hier im 17. Jahrhundert große landwirtschaftliche Flächen

besaß. Eine Hochwassermarkierung an der Außenwand eines Hauses

Startpunkt mit Geschichte: Das Teehaus in der Marcusallee

erinnert an das ehemalige Gutshaus und markiert den

Auftakt des Rundgangs durch Horn-Lehe.

Stadtteilrundgang Horn-Lehe

Versteckte Schätze und Geschichten: Horn-Lehe

im Klattendiek erinnert zudem an die Flutkatastrophe vom Dezember

1880 – eine der flächenmäßig größten Überschwemmungen Bremens,

die sich vom Wümmedeich bis nach Horn, Schwachhausen und Findorff

erstreckte.

Im Programmkalender von StattReisen Bremen stehen in diesem Jahr

zunächst 13 Stadtteile und Quartiere, die zwischen März und Oktober

entdeckt werden können. In eineinhalb bis zwei Stunden führen lokale

Stadtführer:innen auf barrierearmen Wegen durch Blumenthal, Findorff,

Horn-Lehe, Huchting, Lesum und die Neustadt sowie durch Obervieland,

das Ostertor, den Schnoor, Schwachhausen, das Tabakquartier, die

Überseestadt und Walle.

Tickets: 14 Euro pro Person. Anmeldung über die Webseite.

»»» stattreisen-bremen.de

1x2 Tickets für einen Stadtteilrundgang

nach Wahl

Einfach eine E-Mail bis

zum 15. April an:

gewinnen@magazine-bremen.de

Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

Garagentore und Antriebe

Zäune · Treppen · Geländer

Balkone · Fenstergitter

UVV Überprüfungen

Reparaturen · Schweißarbeiten

12

HORNER Magazin | März - April 2026


Alle Osterfeiertage

inkl.

Karfreitag von

10-18 Uhr

geöffnet

Geballte Kompetenz

im Bereich

Immobilienbetreuung

Bremer Niederlassung der Objekt-

Entwicklung GmbH wächst weiter

Wüstestätte 1

Landherrnamt 4

28195 Bremen

28195 Bremen

Tel. (0421) 32 38 67

Tel. (0421) 32 38 67

AZ_RA-KorzusPiewack_SM_05-22_Layout 1 16.11.22 11:38 Seite 1

Die Bremer Niederlassung der Objekt-Entwicklung Gesellschaft für

Grundstücksentwicklung m.b.H. befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs.

Seit über 50 Jahren befasst sich das Unternehmen mit der Entwicklung

und dem Management von Wohn- und Gewerbeimmobilien.

Der Bremer Standort wurde 1981 im Zuge der Übernahme der Einkaufszentren

Berliner Freiheit, Blockdiek und Marßel gegründet. Seither hat

sich das Unternehmen kontinuierlich weiterentwickelt und betreut neben

großen Objekten auch zahlreiche kleinere Immobilien in den Bereichen

Einzelhandel, Büro und Wohnen. In den vergangenen Jahren

kamen unter anderem das Jan-Reiners-Center in Findorff sowie verschiedene

Wohn- und Geschäftshäuser – auch im Eigentum von Wohnungseigentümergemeinschaften

– hinzu.

„Uns ist es wichtig, den Eigentümern ein Rundum-sorglos-Paket zu bieten

– von der Vermietung und kaufmännischen Verwaltung über die

technische Betreuung bis hin zur strategischen Weiterentwicklung der

Immobilie“, erklärt Niederlassungsleiter Frank Springer. „Dabei profitieren

unsere Kunden von der Präsenz aller Mitarbeitenden vor Ort sowie

von einem technischen Rund-um-die-Uhr-Service, der insbesondere

durch die Betreuung der Einkaufszentren gewährleistet ist.“

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor liegt für das Unternehmen in der ganzheitlichen

Betreuung der Immobilien – stets mit Blick auf deren langfristige

Entwicklung.

Mit derzeit 14 festangestellten Mitarbeitenden ist die Bremer Niederlassung

der Objekt-Entwicklung gut für die Zukunft aufgestellt.

»»» objekt-entwicklung.de

Denise Fromme

Rechtsanwältin und Notarin

Fachanwältin für Familienrecht

Trentmann PartGmbB Rechtsanwälte

Obernstraße 39-43 | 28195 Bremen

Telefon: (0421) 33947-0 | Telefax: (0421) 33947-80

E-Mail: fromme@trentmann.info

www.trentmann.info

Frau Rechtsanwältin und

Notarin Denise Fromme

berät Sie in allen juristischen

Fragen rund um

die Familie. Ihre Tätigkeit

umfasst die außergerichtliche

und gerichtliche

Vertretung in allen

familienrechtlichen Angelegenheiten.

In Ihrer

Tätigkeit als Notarin steht

sie Ihnen rund um die

Gestaltung von Eheverträgen,

Scheidungsfolgenvereinbarungen

und erbrechtlichen

Gestaltungen beratend

zur Seite.

HORNER Magazin | März - April 2026 13


Frohe Ostern!

wünscht Ihnen die Werbegemeinschaft WIR IN HORN-LEHE e.V.

„In unserer schönen Stadtteilfiliale im Mühlenviertel bieten

wir Ihnen nicht nur eine professionelle und zugleich persönliche

Beratung in allen Finanzthemen, sondern haben

damit auch einen Raum für Begegnung, Vernetzung und

tolle Veranstaltungen in Horn geschaffen.“

Birte Kommnick / Sparkasse Bremen

www.sparkasse-bremen.de

„Wir sind Tania & Martin von der Horner

Kaffeerösterei – wir rösten elektrisch,

nachhaltig & mit ganz viel Koffein Liebe.

Industriekaffee? Können wir nicht.

Neugierig?“

Tania Hessing / Horner Kaffeerösterei

Tel. (0176) 705 275 37

„Damit die Ostereier-Suche und der Start in den

Frühling auch mit der nötigen Gesundheit verbunden

sind, sind wir immer für Euch da!“

Sebastian Köhler / HORNER Apotheke

www.hornerapotheke.de

„Premium-Zweithaar für alle Kassen.

Unser Ostergeschenk: KI unterstützte Haaranalyse“

Rolf Koch / Apollo Hair Center

Tel. (0421) 23 45 68

„Im Technologiepark zeigt sich die ganze Vielfalt unseres Standorts:

innovative Unternehmen, renommierte Institute und die Universität –

Tür an Tür. Diese besondere Mischung aus Wirtschaft und Wissenschaft

macht uns zu einem starken und attraktiven Teil des Stadtteils.

Wir wünschen Ihnen ein frohes und sonniges Osterfest!“

Petra Katzorke / Technologieparkmanagerin

www.technologiepark-uni-bremen.de

14 HORNER Magazin | März - April 2026

„Frühling ist die Zeit für Veränderungen – ich berate Sie kompetent

und persönlich rund um Kauf, Verkauf und Bewertung

Ihrer Immobilie.“

Tobias Brockmeyer / Immobilienberatung Bremen GmbH

www.immobilienberatung-bremen.de


„Ich glaube an gute Werte, gute Gespräche

und eine ehrliche Beratung. Vertrauen ist für

mich die Grundlage jeder Versicherung.“

Kristin Röpke / ÖVB Vertretung

Tel. (0421) 34 26 75

„Wir beraten individuell, frisieren leidenschaftlich und sind

technisch immer auf dem neuesten Stand. Wir freuen uns auf

Ihren nächsten Besuch!“

Nevin Ercan / Frisör Trend Hair

www.trend-hair.net

„Hasenliebe! Wer Lust auf fröhliche

Osterdeko hat ... in der wohnbar findet

jeder seinen Lieblingshasen.“

Sabine Noack / wohnbar im Mühlenviertel

www.wohn-bar.net

„Mobilität braucht Vertrauen. Egal ob Fahrrad

oder Auto! Dafür stehen wir bei Jonny

Hilker – persönlich, zuverlässig und nah.“

Timo Hilker / Autohaus Jonny Hilker

www.jonny-hilker.de

„Im Röstraum duftet es nach frisch gebrühtem Kaffee

natürlich von ausgewählten kleinen Kaffee-Fincas, handgepflückt

und sorgfältig geerntet, individuelle Beratung

gehört dazu. Zum perfekten Kaffeeglück gehört auch

selbstgebackener Kuchen und leckeres Mandelgebäck.“

Ingrid Grau / Röstraum

www.my-own-coffee.de

wirinhornlehe.de

HORNER Magazin | März - April 2026 15


Das Team von "Between The Beats": My Cao (Autorin), Su-Jin Song (Autorin), Lisa Junick (spielt Isa), Gio Yoo (spielt Sara), Alexander Schmidt (spielt

Daniel), Tatjana Wenig (Regisseurin), Etritane Emini (Kamerafrau), Daniela Zentner (Produzentin) (Foto: Radio Bremen und SR - Markus Nass)

Abgedreht: Neue Vertical Drama Series

„Between The Beats“

Radio Bremen, der Saarländische Rundfunk und RED PONY haben es

„im Kasten“: Die Dreharbeiten zur neuen Vertical Drama Series „Between

The Beats“ sind abgeschlossen. Die Serie wird voraussichtlich ab

April 2026 auf TikTok veröffentlicht.

Im Mittelpunkt von „Between The Beats“ steht ein Coming-of-Age-Drama

im Ballettmilieu, inspiriert von K-Dramen und südkoreanischer Popkultur.

Die Serie umfasst rund 23 Episoden mit einer Länge von jeweils

ein bis drei Minuten.

„Formate und Erzählformen ändern sich kontinuierlich und immer

schneller. Radio Bremen ist traditionell neugierig und experimentierfreudig.

Nach der ersten Mystery-Webserie Deutschlands ‚Wishlist‘ vor zehn

Jahren ist es höchste Zeit für ein neues Experiment“, sagt Jan Weyrauch,

Programmdirektor von Radio Bremen. „Wir haben tolle Partner gefunden,

mit denen wir dieses Projekt realisieren.“ Auch für Saxonia Media

ist das Format ein Novum. Sven Sund, CEO des Unternehmens, erklärt:

„Für unser Label RED PONY ist es die erste plattform-native Produktion

dieser Art. In sozialen Netzwerken müssen wir anders erzählen – das ist

für uns enorm spannend. Das Format zeigt, wie sich serielle Stoffe an

vertikale Plattformen anpassen lassen.“

Erzählt wird die Geschichte der disziplinierten Primaballerina Sara, die

unter dem hohen Erwartungsdruck ihrer Eltern lebt und heimlich von

K-Pop und einem Leben in Seoul träumt. Als sie das Musiktalent Daniel

kennenlernt, geraten ihre Pläne, Gefühle und familiären Bindungen ins

Wanken – ebenso wie die Beziehung zu ihrer ehrgeizigen Freundin Isa.

Sara muss entscheiden, ob sie für ihre Liebe und ihre eigenen Träume

einsteht. „Between The Beats“ ist eine Produktion von RED PONY, einem

Label der Saxonia Media, im Auftrag von Radio Bremen und dem

Saarländischen Rundfunk.

»»» radio-bremen.de

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HORNER Magazin | März - April 2026


10 Jahre fitalis

Fitness im Hotel Munte

Was vor zehn Jahren in einem ehemaligen Tagungsraum begann, ist heute

eine feste Größe in Schwachhausen: Das fitalis – Fitness im Hotel

Munte feiert sein 10-jähriges Jubiläum.

Die Entstehungsgeschichte liest sich fast wie ein Zufall – war aber wohl

eher Fügung: Detlef Pauls, Inhaber des Hotel Munte am Stadtwald, wurde

auf Personal Trainerin Sina Cordsen aufmerksam. Ihre Vision von

ganzheitlichem Gesundheitstraining überzeugte, und so entstand in den

Räumen des Hotels ein gemeinsames Fitnesskonzept.

Von Beginn an steht individuelles Personal Training im Mittelpunkt. Ob

Leistungssteigerung, Rehabilitation oder mehr Wohlbefinden: Maßgeschneiderte

Trainingspläne, intensive Einzelbetreuung und persönliche

Begleitung machen bis heute den Unterschied. Das fitalis bietet professionelle

Ernährungsberatung, moderne Diagnostik wie Atemgasanalysen,

Reboots-Regenerationsbehandlungen und Kinesio-Taping. So entsteht ein

ganzheitliches Gesundheitsangebot. Täglich finden Kurse von Kräftigung

über Mobilisation bis hin zu funktionellem Training statt. Besonders

wichtig sind Reha-Sport und Präventionskurse. Das Team ist gewachsen,

darunter auch studierte Fitnessökonomen – mit gemeinsamem Anspruch

an Qualität und persönliche Betreuung.

Sina Cordsen und Lukas Ulbrich: Gemeinsam stehen sie für persönliches

Training, fachliche Kompetenz und die kontinuierliche Weiterentwicklung

des fitalis im Hotel Munte.

Die Verbindung zum Hotel Munte ist dabei mehr als nur räumlich: Auch

Hotelgäste profitieren, etwa durch „bewegte Pausen“ bei Tagungen.

Das Jubiläum ist Anlass zur Dankbarkeit – für das Vertrauen der Mitglieder,

die Unterstützung aus dem Stadtteil und viele Erfolgsgeschichten.

Wer das Jubiläum mitfeiern möchte, profitiert von attraktiven Aktionen

rund um Personal Training, Kurse und Regeneration – inklusive Gratisleistungen

und kleiner Extras.

»»» personaltrainer-bremen.de

HORNER Magazin | März - April 2026 17


Gestalten Sie lokale Geschichte mit!

Zwangsarbeitslager „Handwerk“

Wer hat Hinweise, Fotos, Anregungen?

Auch in Horn-Lehe gab es während des Zweiten Weltkriegs ein Lager

für Zwangsarbeiter – eines von über 200 Orten in Bremen, an denen

Menschen aus anderen Ländern untergebracht waren und für örtliche

Betriebe oder im Hafen arbeiten mussten. Dass sich auf dem Gelände

der heutigen Grünstation Horn einst ein solches Lager befand, ist vielen

alteingesessenen Hornerinnen und Hornern nicht bekannt. Der Jugendbeirat

und der Beirat Horn-Lehe möchten dieses fast vergessene Kapitel

der Stadtteilgeschichte wieder ins öffentliche Bewusstsein rücken.

Der Eingang zum Lager befand sich an der Ecke Riensberger Straße/

Achterstraße. Das Areal umfasste Teile der heutigen Grundstücke „Auf

den Hornstücken“ und erstreckte sich über das Gelände der heutigen Bremer

Stadtreinigung. Bis zu 1.000 Menschen waren dort untergebracht

und wurden in Handwerksbetrieben in ganz Bremen eingesetzt. Träger

war der Sozial-Gewerks Bremen, ein genossenschaftlicher Verband, der

ab 1942 auch den Einsatz und die Unterbringung von Zwangsarbeitern

organisierte. Mindestens elf Menschen kamen unter den dortigen Bedingungen

ums Leben.

Eine vom Jugendbeirat und Beirat in Auftrag gegebene Studie hat die

Geschichte des Lagers aufgearbeitet. Die Ergebnisse sind auf der Website

des Ortsamtes veröffentlicht. Zudem erscheint Anfang April eine kostenfreie

Broschüre, die auch Schulen im Stadtteil zur Verfügung gestellt

wird.

Nun werden Ideen für eine angemessene Form des Gedenkens gesucht.

Haben Sie Fotos, Dokumente oder Hinweise? Oder Anregungen für ein

Erinnerungsprojekt? Dann schreiben Sie gerne an das Ortsamt Horn-

Lehe: office@oa-horn-lehe.bremen.de

Die Ergebnisse der Recherche finden Sie vollständig im Internet.

»»» ortsamt-horn-lehe.bremen.de

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HORNER Magazin | März - April 2026


Zwischen Farbe & Gefühl

Die abstrakte Welt der Alena Fischer

Die Künstlerin Alena Fischer entdeckt mit ihrer abstrakten Kunst neue

Wege zwischen Alltag und Emotion. Was einst als reines Hobby begann,

entwickelte sich auf Anregung ihres Freundeskreises zu einer ernsthaften

künstlerischen Tätigkeit. Heute blickt Alena Fischer bereits auf mehrere

erfolgreiche Auftragsarbeiten zurück – ein Beweis dafür, dass ihre Werke

Menschen berühren und inspirieren.

Beim Malen taucht Alena Fischer in eine Welt voller Farbe, Bewegung

und Emotion ein. Ohne starre Vorgaben entstehen aus spontanen Impulsen

kraftvolle abstrakte Werke, die Atmosphäre schaffen und Räume beleben.

Das Malen ist für sie ein kreativer Freiraum, in dem sie den Alltag

hinter sich lässt und neue Inspiration schöpft. Genau diese Leidenschaft

und Hingabe sind in jedem ihrer Bilder spürbar. Ihre Kunst lädt dazu

ein, innezuhalten, eigene Gefühle zu entdecken und dem Wohn- oder

Arbeitsraum eine ganz persönliche Note zu verleihen.

Gerade diese Authentizität macht ihre abstrakten Werke einzigartig. Jedes

Bild erzählt seine eigene Geschichte und lädt Betrachterinnen und

Betrachter dazu ein, eine persönliche Verbindung aufzubauen.

Weitere Informationen sowie Einblicke in ihre Arbeiten findet man auf

ihrer Website.

»»» alena-fischer.de

Künstlerin Alena Fischer in ihrem kreativen Element

HORNER Magazin | März - April 2026 19


Kleiner Mann – was nun?

Figurentheater mit Live-Musik

Nach dem Weltbestseller von

Hans Fallada

Die Geschichte erzählt vom Verkäufer Hans Pinneberg und seiner Frau

Lämmchen. Von ihrem alltäglichen Kampf um ein bisschen Würde und

Glück in Zeiten von Wirtschaftskrise, Massenarbeitslosigkeit und dem

Erstarken der Nationalsozialisten.

Pinnebergs wachsende Verzweiflung und Lämmchens unerschütterlicher

Optimismus zeichnen ein anrührendes Bild vom „kleinen Mann“,

das bis heute nichts an Aktualität verloren hat.

Es spielen Claudia Spörri sowie Katharina Hoffmann, die außerdem Klavier

spielt. Regie und Stückfassung übernimmt Thomas Weber-Schallauer.

Für die Ausstattung verantwortlich ist Anna Siegrot.

Die Dauer beträgt 120 Minuten (mit Pause).

Termin: Fr., 16.04.2026 | 19.30 Uhr

Eintritt: 25,– Euro | 15,– Euro ermäßigt (inklusive Getränk)

»»» menschpuppe.de

Claudia Spörri und Katharina Hoffmann bringen die bewegende Geschichte

von Hans Pinneberg und Lämmchen auf die Bühne – ein zeitloses

Porträt vom Kampf um Würde und Hoffnung

GANZHEITLICHE BETREUUNG MIT HIRSCH

UNSERE DIENSTLEISTUNGEN:

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20

HORNER Magazin | März - April 2026


„Mit Witz, Humor und

guter Laune“

Gastspiel des Münchner Schauspielers

Markus Maria Winkler

Ein sehr vergnüglicher Abend erwartet die Gäste am 24. April im Horner

Ortsamt. Ab 19.30 Uhr präsentiert der Schauspieler, Musiker und Tänzer

Markus Maria Winkler in seinem Gastspiel witzige Gedichte und Balladen

berühmter Dichter und Dichterinnen. Die Veranstaltung wird vom

Arbeitskreis Kulturraum Horn-Lehe des Bürgervereins organisiert.

In seinem humorvollen Programm "Mit Witz, Humor und guter Laune",

präsentiert der Theaterschauspieler Markus Maria Winkler witzige

Balladen und lustige Gedichte von Joachim Ringelnatz, Christian Morgenstern,

Wilhelm Busch, Annette von Droste-Hülshoff, Manfred Kyber,

Heinrich Heine, Theodor Fontane, Marie von Ebner-Eschenbach, Hoffmann

von Fallersleben, Eduard Mörike, Fred Endrikat, Friedrich von

Schiller und Johann Wolfgang von Goethe. Gewürzt wird sein amüsantes

Programm mit heiteren Anekdoten über die Literaten. Freuen Sie sich

auf Humor, Komik und Satire. Prädikat: feinsinnig und humorvoll!

Der Künstler, der aus Wilhelmshaven stammt, spielte beim Südbayerischen

Theaterfestival, beim Tourneetheater „Das Ensemble Jacob-

Schwiers“ und am Festspielhaus in München. Mit seinen eigenen literarischen

und musikalischen Programmen gastiert er in Deutschland,

Österreich und der Schweiz. 2026 feiert er sein 29-jähriges Bühnenjubiläum.

Seine Gesangsprogramme aus den Bereichen Musical, Jazz und Chanson

ergänzen sein Repertoire. Als Schauspieler und Geschichtenerzähler ist

er mit seinen Bühnenprogrammen im ganzen deutschsprachigen Raum

auf Gastspielreisen.

»»» kulturraum.bv-horn-lehe.de

HORNER Magazin | März - April 2026 21


Beate C. Koehler 2022, MAIN

Projektraumkunst Ute Seifert, Foto: Raffaele Horstmann

Villa Sponte: Ausstellung „Wasser Welten“

Arbeiten zum Element Wasser von Beate C. Koehler und Ute Seifert

Unter dem Titel „Wasser Welten“ zeigt die Villa Sponte, Osterdeich 59b,

bis einschließlich Sonntag, 29. März, Werke von Beate C. Koehler und

Ute Seifert, die sich auf unterschiedliche Weise dem Element Wasser

widmen. Die Laudatio hält die Historikerin und Germanistin Kathrin

Kley. Anschließend sind die Werke bis zum 29. März dienstags, sonnabends

und sonntags jeweils von 15 bis 18 Uhr zu sehen.

Zwei Künstlerinnen widmen sich in der Ausstellung „Wasser Welten“

dem Element Wasser aus unterschiedlichen, sich ergänzenden Blickwinkeln.

Beate C. Koehler erforscht in ihrem Langzeitprojekt „Water Portraits“

seit 2022 Wasser als Ursprung des Lebens. Auf Reisen zu Seen,

Flüssen und Meeren weltweit sammelt sie fotografische, filmische und

akustische Eindrücke. Ihre Arbeiten führen von Bremer Seen und dem

Main über die Pazifikküste San Franciscos bis nach Spitzbergen und in

arktische Unterwasserwelten. In „Nordland“ zeigt sie die vom Wasser

geformten Landschaften Nordnorwegens, während „Polarlandschaften“

Mondlicht, Polarnacht und Mitternachtssonne auf Spitzbergen einfangen.

Auch in „Walking the Tideline“, einer Installation, die sie am 15.

März zeigt, folgt sie der Gezeitenlinie San Franciscos und dem Zusammenspiel

der Elemente. Am Sonntag, 22. März, um 18 Uhr präsentiert

die Künstlerin zudem ihre quadrophone Sound-Installation „#hiddenWE-

SERsounds“ mit Tina Badenhop (Tanz).

Ute Seifert setzt Wasser in einen kunsthistorischen und philosophischen

Zusammenhang. Für sie ist Wasser ein zentrales Motiv der Kunstgeschichte

– Allegorie, Symbol, Sehnsuchtsort und Denkraum zugleich.

Wasserlandschaften öffnen imaginative Horizonte, spiegeln menschliche

Erfahrung und verweisen auf das „Alles fließt“ der griechischen Philosophie.

Vom höfischen Garten über die romantische Malerei bis zu modernen

Medienkunstformen zeigt Wasser seine kulturelle Bedeutung als

Element ständiger Bewegung, Tiefe und Erkenntnis. So verbinden beide

Künstlerinnen ästhetische Erfahrung, Naturbeobachtung und geistige Reflexion

zu einem facettenreichen Blick auf die Welten des Wassers.

»»» villa-sponte.de

22

HORNER Magazin | März - April 2026


bsag.de/150

Huchthal

Huckelhausen

Vahrwalle

Wir bringen

euch zusammen

Blumelingen

Gröpelhorn

Osterdorff

Ob von Gröpelingen nach Horn oder von Huchting nach Lilienthal …

Wir verbinden unsere Heimat.

HORNER Magazin | März - April 2026 23


After Work Park im Bloom

startet in die neue Saison

– mit „Tanz in den Mai“

und unvergesslichen

Sommernächten unter

freiem Himmel.

Magische Momente

inklusive.

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HORNER Magazin | März - April 2026


HORNER Magazin | März - April 2026 25


Wenn der Park

zum Dancefloor wird

Tanzen unter freiem Himmel sorgt für Urlaubsfeeling in Bremen

Feierabend. Die Sonne steht tief, die Luft ist warm, der Rhododendronpark

leuchtet im Abendlicht und vor dem Bloom drehen DJs die Regler

hoch. Willkommen beim After Work Park. Einmal pro Sommermonat

wird die Fläche vor dem Restaurant Bloom zur Open-Air-Location. Ein

Club unter freiem Himmel. Raus aus dem Büro, rein in den Abend. Mit

Freunden anstoßen, tanzen, sich treiben lassen. Genau dafür ist diese

Nacht gemacht.

Los geht die Saison mit „Tanz in den Mai“. An den Decks stehen bekannte

Bremer Namen wie Mark Bale, Chris Packer und Tobias Meisner.

Gespielt wird, was funktioniert: mitreißende Beats, die man nicht nur

hört, sondern spürt. Dazu Lichtinstallationen im Park und die legendären

Flame Jets, kurze Feuerfontänen, die für echtes Festivalgefühl sorgen.

Mitten in Bremen. „Wenn hier alles voll ist und die Leute tanzen, bekomme

ich jedes Mal Gänsehaut“, sagt Bloom-Geschäftsführer Amon Rayat.

Und genau so fühlt es sich auch an.

Fünf Bars, zwei Foodtrucks

Damit niemand lange wartet, stehen fünf Bars bereit. Von spritzig bis

stark werden alle Getränkewünsche erfüllt. Dazu kommen zwei Foodstände,

unter anderem neapolitanische Pizza von Zio Manu di Napoli,

bekannt aus dem Reislager auf der Überseeinsel. Wer schon einmal dort

war, weiß: Das ist keine Standardpizza, sondern 100 Prozent italienisches

Lebensgefühl.

Direkt vor dem Gebäude gibt es zusätzlich Service am Tisch. Diese Plätze

sind heiß begehrt, nur mit Reservierung zu bekommen und meistens

schnell weg. Rundherum laden Liegestühle und gemütliche Sitzecken

zum Entspannen, Flirten und Unterhalten ein. Es fühlt sich eher nach

Kurzurlaub als nach einem Donnerstagabend in Bremen an.

26

HORNER Magazin | März - April 2026


Verlagssonderseite

Namhafte Bremer DJs bringen mit ihren mitreißenden

Beats die Tanzfläche zum Vibrieren

Mehr als nur eine Party

Amon Rayat hat das Bloom 2015 übernommen. Seitdem ist viel passiert.

Tagsüber Restaurant, Kaffee und Kuchen, Hochzeiten, Firmenfeiern, Tagungen

– und abends eben Party im Park. Die Idee entstand ganz einfach:

„Warum ist es hier abends eigentlich so ruhig? Der Park ist wunderschön,

also warum ihn nicht auch mal zum Leben erwecken?“, fragte

sich Rayat. Gesagt, getan. 2019 ging es los. Seitdem kommen Monat für

Monat Hunderte gut gelaunte Gäste. Und ja, es steckt viel Arbeit dahinter.

Rund drei Tage Vorbereitung pro Termin. Technik, Bars, Personal,

Planung. „Ohne unser professionelles und aufmerksames Team würde

das nicht funktionieren“, sagt Rayat.

Alles steht und fällt mit dem Wetter

So ehrlich muss man sein: Das Ganze funktioniert nur bei gutem Wetter.

Regen heißt Absage. Drinnen ist kein Platz für dieses Gefühl, für diesen

Sound, für diese Stimmung.

Im letzten Jahr war das Wetter nicht immer auf unserer Seite. Zweimal

war alles aufgebaut und dann kam der Regen. Bitter. Aber lieber verschieben

als halbherzig feiern“, erklärt Rayat. Ein paar Tage vor jedem Termin

wird deshalb der Wetterbericht fast stündlich gecheckt. „Aber wenn das

Wetter mitspielt, wird es magisch“, schwärmt Rayat.

Infos und Reservierung

Trotz Party steht Rücksicht an erster Stelle. Das Soundkonzept ist angepasst,

der Bass reduziert. Ab 22 Uhr wird die Musik leiser, um Mitternacht

ist Schluss. Ein Security-Team sorgt für einen entspannten Ablauf,

Park und Umgebung werden noch in der Nacht gereinigt. Feiern ja, aber

respektvoll und achtsam.

Coole Drinks und Zusammensein mit Freunden

runden das echte Festivalgefühl ab

After Work Park im Bloom

30. April | 28. Mai | 29. Juni | 30. Juli | 31. August

Jeweils ab 18 Uhr, Eintritt frei

Die limitierten Tickets für den „Tanz in den Mai“ gibt es

online bei hansaticket.de

www.restaurant-bloom.de

HORNER Magazin | März - April 2026 27


Zeit ist eine Zutat

Kochprofi André Renken hat in Lilienthal

sein eigenes Genussatelier eröffnet.

Hier bringt der 40-Jährige Jung und

Alt an den Herd und zeigt,

wie viel Freude Kochen machen kann.

TEXT | ANDREAS SCHACK

FOTOS | ANDREAS SCHACK, BRITTA GOTTSCHALK

Der nächste Kochabend beginnt in einer guten Stunde. André Renken

bereitet in seinem Genussatelier am Stadskanaal 1 alles vor,

legt Schürzen zusammen, sortiert Kräuter, prüft die Einkaufskisten.

Auf den beiden Kochinseln liegen Karotten, Fenchel, frische

Kräuter, Zwiebeln. Es riecht nach frischer Petersilie. Er greift zum

Messer, schneidet probeweise eine Tomate an und kontrolliert die

Schärfe der Klinge. „Vorbereitung ist alles“, sagt er. „Viele sehen

später nur den fertigen Teller. Aber das Entscheidende passiert vorher.“

Ende Februar hat er sein Genussatelier in Lilienthal eröffnet. Ein

großer Raum mit petrolblauer Küchenzeile, zwei großzügigen

Kochinseln und einer langen Tafel, an der später gemeinsam gegessen

wird. Gläser stehen bereit, Servietten sind gefaltet, in einer

Ecke kühlt bereits der Weißwein. Keine Distanz zwischen Gastgeber

und Gästen. „Ich wollte keinen Raum, in dem einer vorne

steht und alle nur zuschauen“, sagt er. „Hier arbeiten alle mit.“

Die Küche ist bewusst alltagstauglich. Backöfen, Dampfgarer, Induktion,

eine integrierte Kaffeemaschine – hochwertig, aber keine

Profiausstattung aus der Sternegastronomie. „Es bringt nichts,

wenn ich hier mit Geräten arbeite, die zu Hause keiner hat. Die

Leute sollen am Ende rausgehen und sagen: Das kriege ich auch

hin.“ Es geht ihm nicht um Showeffekte, sondern um Sicherheit

am Herd.

In der Regel sind acht bis zehn Personen pro Kurs vorgesehen –

ein kleiner, intimer Kreis, wie Renken sagt. Einzelanmeldungen

sind ebenso möglich, größere Gruppen auf Anfrage. „Ich will noch

mit jedem sprechen können.“ Die Kurse dauern vier bis fünf Stunden,

Getränke sind inklusive. Gekocht werden meist Drei-Gänge-

Menüs, ergänzt durch saisonale Themen oder besondere Formate.

Paar-Kochabende gehören ebenso dazu wie Angebote für Singles.

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HORNER Magazin | März - April 2026


Offene Atmosphäre im Genussatelier:

Zwei Kochinseln und eine lange Tafel

laden zum gemeinsamen Arbeiten

und Essen ein.

HORNER Magazin | März - April 2026 29


GENUSSATELIER

Frische Zutaten stehen im Mittelpunkt – saisonal, ehrlich und ohne Verkleidung

Es gibt vegetarische Kurse, klassische Küche neu gedacht und Kindergeburtstage

im „Kochlabor“. „Die sind herrlich ehrlich“, sagt er. „Wenn

etwas nicht schmeckt, sagen sie es sofort.“ Auch Firmen buchen das

Atelier für Team-Events. „Gemeinsam kochen verändert die Dynamik“,

sagt Renken. „Da kommt man anders ins Gespräch als im Meetingraum.“

Küche oder Lager

Dass André Renken Koch wurde, war zunächst gar keine große Vision.

„Im Berufsinformationszentrum wurden mir nach einem Test zwei Möglichkeiten

vorgeschlagen: Koch oder Lagerwirtschaft. Ich habe gedacht,

probieren wir es in der Küche aus.“ Die Ausbildung in Bremen war hart.

„Nach drei Wochen wollte ich zurück in die Schule.“ Warum er geblieben

ist? „Weil ich gemerkt habe, dass ich es lernen will. Und weil ich

nicht aufgebe.“

Nach der Ausbildung folgten Stationen in verschiedenen Hotels und

Restaurants und prägende Jahre bei Koch Sven Niederbremer im Outer

Roads. Später arbeitete er fünf Jahre in Luzern in der Schweiz. „Da

wird gutes Essen auch als solches bezahlt“, sagt er. Wertschätzung sei

dort selbstverständlich gewesen, auch unter den Kollegen in der Küche.

2018 kehrte er aus familiären Gründen nach Bremen zurück. „In der

Gastronomie arbeitest du dann, wenn andere frei haben.“ Er wollte verlässlicher

sein. Er wechselte in den Vertrieb eines Küchenbauers, lernte

Planung, Technik und Abläufe. „Spannend, aber es ist nicht mein Kern.

Wenn ich nicht auch am Herd stehe, fehlt mir etwas.“

Garfield und Hühnerfrikassee

Was ihn als Koch auszeichnet? Renken muss nicht lange überlegen.

„Jede Zutat soll nach sich selbst schmecken“, sagt er. Es bringe nichts,

wenn ein Blumenkohl am Ende nach etwas ganz anderem schmecke.

„Ehrliche, vernünftige Küche“, nennt er das. Authentisch und ohne Verkleidung.

Und wenn er sich selbst als Comic-Figur beschreiben sollte? Die Vorlage

mit Remy aus „Ratatouille“ oder Popeye lässt er links liegen. „Garfield“,

sagt er stattdessen und lacht. Ein bisschen grummelig manchmal, „so ein

bisschen Grumpy-Cat-mäßig“, aber kommunikativ. Früher, in der Restaurantküche,

sei er durchaus explosiver gewesen – „wie Tom und Jerry“ –,

wenn es nicht lief. Heute gehe es schon entspannter zu.

Bei den Gewürzen wird er konkreter. Wenn nur drei bleiben dürften?

„Salz“, sagt er. „Cayennepfeffer für die Schärfe. Und Curry für die Fruchtigkeit.“

Dass Curry streng genommen eine Gewürzmischung ist, weiß

er natürlich.

30

HORNER Magazin | März - April 2026


In guten Händen.

Ab Mai, auch in LILIENTHAL

LVM-Versicherung Ranft

Ranft KG

Leher Heerstraße 48-50 · 28359 Bremen · Tel. 0421 1651670

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HORNER Magazin | März - April 2026 31


GENUSSATELIER

Gemeinsam am Herd: In kleinen Gruppen entstehen Drei-Gänge-Menüs mit viel

Austausch und Freude am Kochen.

Noch persönlicher wird es bei der Frage, welche Zutat ihn als Menschen

beschreibt. „Baharat“, sagt er schließlich. Die orientalische Gewürzmischung

sei „leicht scharf, eine schöne Süße drin, etwas Fruchtiges“.

Dann fügt er hinzu: „Das spiegelt so ein bisschen meine Vita wider.“

Keine Einzelnote, sondern eine Mischung.

Und dann spricht er über das Gericht, das meist nicht auf dem Kursplan

steht: Hühnerfrikassee. „Es gibt nichts Schöneres“, sagt er. Das koche

er gern privat. Zu Hause. Ein gutes Huhn, kalt angesetzt. Lorbeer, Sellerie,

Karotte. Und dann Geduld. „Ruhig drei, vier, fünf Stunden langsam

simmern lassen. Nicht hetzen.“ Wenn man es beschleunige, werde es

vielleicht schneller gar – aber nicht besser. „Auch Zeit ist eine Zutat.“ Für

ihn ist dieses Gericht Erinnerung und Wärme zugleich. „Es macht warm

im Körper“, sagt er. „Und holt einen einfach runter.“

AZ_MarkusApo_2020_Layout 1 17.11.20 11:36 Seite 1

Ein eigener Rahmen

Die Monate bis zur Eröffnung waren intensiv. Zusage im Spätherbst, Planung,

Renovierung, Einrichtung. „Wir waren im Dauerlauf.“ Unterstützt

wurde er dabei tatkräftig von seiner Partnerin Ilinca. „Ohne sie wäre das

alles nicht möglich gewesen.“

Was Gäste nicht erwarten dürfen, ist Langeweile. „Das wird immer witzig

hier.“ Aber Humor allein reiche nicht. „Ich möchte, dass die Leute

verstehen, was sie tun.“ Er richtet die Schneidebretter aus und prüft

noch einmal die Zutaten. Gleich kommen die ersten Gäste. „Kochen ist

keine reine Technik“, sagt er. „Es ist Aufmerksamkeit.“ Vielleicht ist das

sein eigentliches Rezept: ein gutes Gericht, ein scharfes Messer und die

Bereitschaft, Dinge nicht zu beschleunigen, nur weil es schneller geht.

Denn auch Zeit ist eine Zutat.

www.ar-genussatelier.de

Dr. Just OHG

Ihr Ansprechpartner für Ihre Gesundheit:

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32

HORNER Magazin | März - April 2026


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Eine Zeit voller Umbrüche – und

eine Unterstützung, die Halt gibt. Im

Wochenbett geht es nicht nur um das

Baby – sondern auch um die Mutter.

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HORNER Magazin | März - April 2026


OFFENE

RÄUME

Ob tatkräftige Hand oder offenes Ohr,

Wäschewaschen oder Windeln wechseln –

Charlotte Kok-von Appen ist eine

der ersten Mütterpflegerinnen in Bremen.

Ein Gespräch über Vertrauen,

Veränderungen und Verantwortung.

TEXT | FRANZISKA THOLEMA

FOTOS | LINDA HEYAT

HORNER Magazin | März - April 2026 35


MÜTTERPFLEGE

Mütterpflegerinnen haben vor allem die mentale Gesundheit der Frauen im Blick: „Ich kümmere mich um die Mutter. Nicht medizinisch, sondern

menschlich“, erklärt Charlotte Kok-von Appen ihre Arbeit.

Du begleitest Frauen rund um Schwangerschaft, Geburt und

Wochenbett. Für das Baby ist in dieser Zeit meistens gut gesorgt

– für die Mutter häufig nicht. Trifft das deine Erfahrung?

Ja. Das Baby steht sofort im Mittelpunkt, und das ist auch richtig so.

Gleichzeitig geraten die Mütter dabei manchmal aus dem Blick. Es fehlt

jemand, der fragt: Wie geht es dir gerade? Was brauchst du? Viele Frauen

fühlen sich in dieser Zeit daher häufig allein – emotional und auch ganz

praktisch.

Woran liegt das?

Es ist diese Gleichzeitigkeit. Da ist dieses kleine Wesen, für das man

plötzlich die volle Verantwortung trägt. Da sind körperliche Veränderungen,

Erschöpfung, fehlende Selbstbestimmung, Gefühle, die sich manchmal

kaum sortieren lassen. Und während all das passiert, läuft die Welt

da draußen einfach weiter. Die Zeit fühlt sich anders an – enger, dichter,

in jeder Hinsicht überwältigend.

Eine überwältigende und sehr sensible Zeit. Du sprichst auch

aus eigener Erfahrung, oder?

Ja. Meine erste Geburt war für mich eine eher schmerzhafte Erfahrung.

Ich habe mich fremdbestimmt gefühlt, nicht wirklich ernst genommen

und mitgenommen. Was mich aber bis heute beschäftigt, ist nicht nur

das Geschehen an sich, sondern das Gefühl, keinen Raum gehabt zu

haben.

Heute gibst du Müttern bewusst eben diesen Raum. Wie bist

du auf den Beruf der Mütterpflegerin aufmerksam geworden?

Ich habe mich meinen eigenen Erfahrungen gestellt, habe viel gelesen,

nachgefragt, recherchiert. Ich wollte verstehen, was ich gebraucht hätte

– und was auch andere Frauen in dieser emotionalen Zeit vermissen. In

einem Podcast ging es dann genau um dieses Thema – um das, was fehlt,

wenn alle Blicke beim Kind sind. Und dann fiel dieser eine Satz: „Wir

brauchen mehr Mütterpflegerinnen!“ Er ist hängengeblieben, und ich

habe sofort gewusst: „Das kann ich – und das will ich!“

Seit Ende 2024 bist du nun mit Zertifikat in Bremen unterwegs

– und warst damit die erste Mütterpflegerin in unserer Stadt

– stimmt das?

Ja, das stimmt tatsächlich. Aber mittlerweile gibt es schon zwei weitere

Mütterpflegerinnen hier in Bremen – und weitere sind schon in der

Ausbildung.

36

HORNER Magazin | März - April 2026


Empfindet ihr Konkurrenz untereinander?

Nein, überhaupt nicht! Wir Mütterpflegerinnen aus der gesamten Region

sind in sehr engem Austausch und unterstützen uns. Ich freue mich,

dass der Beruf der Mütterpflegerin bekannter wird. Für die Frauen, die

ihn ausüben – und für die Frauen, die ihn brauchen. Ich wünsche mir,

dass es selbstverständlich wird, vor der Geburt nicht nur Babybettchen

und Wickelkommode vorzubereiten, sondern auch Unterstützung für

die Mutter mitzudenken.

Und wie sieht die in deinem Berufsalltag ganz konkret aus?

Das ist sehr unterschiedlich und genauso individuell, wie die Frauen,

zu denen ich komme. Manche Frauen begleite ich schon während der

Schwangerschaft, andere nach der Geburt im Wochenbett. Es gibt Frauen,

die ich täglich besuche, und welche, zu denen ich nur einmal in der

Woche gehe – manchmal drei Stunden, manchmal fünf. Die meisten

Frauen nehmen mit mir schon sehr früh Kontakt auf, andere erst ganz

spät, und manchmal bin ich auch ein Geschenk von Angehörigen, die der

werdenden Mutter eine besondere Freude machen wollen.

Unterschiedlich sind dann auch deine Aufgaben vor Ort, oder?

Absolut! Grundsätzlich mache ich eigentlich alles, was die Frau entlastet,

damit sie sich wirklich ausruhen kann. Ich habe immer ein offenes Ohr,

helfe bei der Pflege des Babys und trage und beruhige es, während die

Mutter schläft, duscht oder einfach Zeit für sich hat. Aber ich bin mir

Keine Konkurrenz, sondern Ergänzung: Wenn die Hebamme geht, beginnt

Charlotte Kok-von Appens Arbeit: zuhören – bestärken – da sein.

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HORNER Magazin | März - April 2026 37


MÜTTERPFLEGE

Wo Verantwortung, Liebe und Erschöpfung gleichzeitig da sind, braucht es jemanden, der bleibt

auch nicht zu schade, mit anzupacken: Ich wasche – wenn gewollt – die

Wäsche, gehe einkaufen, koche Essen oder räume auf und bringe den

Müll raus – ganz egal, was dieser Frau in dieser Situation gerade wichtig

ist. Ich biete übrigens auch leichte Entspannungsmassagen an, um das

Wohlbefinden zu steigern. Am Ende geht es allein um die Frage: „Was

hilft dir?“ Es geht nicht darum, was ich selbst oder irgendjemand anderes

für sinnvoll hält.

Und wie findest du das heraus?

Das hat natürlich etwas mit Vertrauen zu tun. Bevor ich komme, gebe

ich immer einen Wünschebogen heraus. Da kann die Frau ganz offen sagen,

was sie braucht, was sie sich wünscht, was sie sich von mir erhofft.

Ehrlich gesagt ist das häufig schon der erste Schritt: sich selbst diese Fragen

zu erlauben. Und manchmal geht es dann einfach darum, da zu sein.

Zuzuhören. Nicht zu bewerten, nicht zu urteilen, nicht besser zu wissen.

Warum stehen Frauen in dieser Situation unter so großem

Druck?

Weil jede und jeder eine Meinung hat. Ständig hört man, was falsch

läuft oder was man anders machen müsste. Das verunsichert enorm.

Und wenn man ohnehin müde ist, unsicher, vielleicht auch körperlich

angeschlagen, trifft das doppelt. Viele junge Mütter ziehen sich dann zurück

und denken irgendwann: „Ich schaffe das sowieso nicht.“

Das kann auch ernste Folgen haben.

Ja. Über das Wochenbett wird oft romantisch gesprochen – aber das ist

es nicht immer. Etwa zehn bis fünfzehn Prozent der Frauen in Deutschland

entwickeln nach der Geburt eine Wochenbettdepression. Das ist

keine Seltenheit. Gerade deshalb ist frühe Unterstützung so wichtig. Wir

Mütterpflegerinnen gehören zu den sogenannten frühen Hilfen. Wir sind

nah dran, erleben den Alltag mit und merken oft schnell, wenn etwas

kippt. Dann können wir entlasten – und wenn nötig auch weitere Hilfe

vermitteln. Eigentlich, im besten Fall, ist Mütterpflege Präventionsarbeit

– es wird vorgebeugt und alles versucht, damit größere Krisen gar nicht

erst entstehen.

Was liebst du an deiner Arbeit?

Ich liebe diese Arbeit mit den Frauen! Und so unterschiedlich wir alle

auch sind – in diesem Moment sind wir doch gleich. Egal, ob alleinerziehende

Mutter oder Mehrfachmama, aus Oberneuland oder der Neustadt

– wenn das Kind da ist, kommen dieselben Fragen, dieselben Unsicherheiten.

Oft fällt es uns dann schwer, klar zu sagen, was wir brauchen.

Umso wichtiger, dass jemand da ist. Jemand, der fragt. Und bleibt.

www.mutternah.de

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38

HORNER Magazin | März - April 2026



Farben, die zum Strahlen bringen:

Mit Tüchern und Farbnuancen zeigt

Imke Reineke ihren Kundinnen,

welche Töne zu ihnen passen.

40

HORNER Magazin | März - April 2026


Mut zum eigenen Stil

Wie Stilberaterin & Coach

Imke Reineke Frauen dabei unterstützt,

sich wieder sichtbar zu machen

TEXT | DOREEN VON OESEN

FOTOS | DOREEN VON OESEN, IMKE REINEKE

Ein Cappuccino steht auf dem Tisch, im Hintergrund das

helle, großzügige Wohnzimmer. An den Wänden hängt

moderne Kunst. In einer Ecke: eine kleine Couch, ein

Sessel – ein Platz, der sofort Gemütlichkeit ausstrahlt.

„Dann setzen wir uns erst einmal in die Freundinnen-

Ecke“, sagt Imke Reineke zur Begrüßung. Erst einmal

ankommen, durchatmen, genießen. Schon nach wenigen

Minuten wird klar: Hier geht es nicht um Mode

als Oberflächlichkeit, nicht um „Shopping Queen“-

Klischees oder schnelle Styling-Tipps. Es geht um Menschen.

Und oft auch um einen Neuanfang.

Imke Reineke ist 61 Jahre alt, verheiratet und Mutter

von zwei erwachsenen Töchtern. Sie lebt seit vielen Jahren

in Bremen – und ist selbst Bremerin. Heute arbeitet

sie als Stilberaterin und Coach. Ihr Business heißt „Stil

& Persönlichkeit“ und ist seit 2020/2021 offiziell aufgebaut.

Doch der Weg dorthin begann deutlich früher.

„Ich komme ursprünglich aus der Mode“, erzählt sie.

Lange arbeitete sie als Führungskraft bei einem renommierten

Modeunternehmen. Später folgte die Familienzeit,

danach eine berufliche Phase als Stylistin für einen

Werbefotografen. Unter anderem durfte sie bei Shootings

mit Schauspielerin Senta Berger arbeiten und war

für deren Outfits am Set zuständig. „Auch da ging es

nicht darum, was gerade Trend ist“, sagt Reineke. „Sondern

darum: Was passt zu dieser Frau?“ Ein Gedanke,

der sie bis heute begleitet.

Von der Mode zu den Menschen

Mit Beginn der Corona-Pandemie veränderte sich vieles.

Für Reineke war es eine Zeit des Umdenkens. „Ich habe

mich gefragt: Was sind eigentlich meine Fähigkeiten?

Was kann ich besonders gut?“ Sie hatte zu diesem Zeitpunkt

bereits eine systemische Business-Coach-Ausbildung

abgeschlossen – und erkannte, dass sich in ihrem

Leben ein roter Faden durchzieht: Mode, Menschen

und ganz besonders Frauen. So entstand während der

Pandemie die Idee, beides zu verbinden. Nicht als klassische

Stilberatung, sondern als Begleitung für Frauen, die

sich verändern und dabei nach außen sichtbar werden

wollen, ohne sich zu verkleiden.

Ein Raum voller Botschaften

Nach dem Gespräch im Wohnzimmer geht es eine

Treppe hinauf in ihren Beratungsraum. Ein kleiner heller

Raum, der mit viel Liebe zum Detail eingerichtet

ist. Auf der Fensterbank stehen drei Holzbuchstaben,

die hier nicht zufällig platziert sind: MUT. „Mut ist

mein Thema“, sagt Reineke. „Das ist auch das, was ich

Frauen mitgeben möchte.“ Daneben stehen gerahmte

Zeichnungen, die unterschiedliche Stilrichtungen und

Figurformen zeigen. Unter dem Couchtisch liegt ein

Bildband über Michelle Obama, „The Look“. Ein kleines

Bad dient als Umkleide: denn hier wird nicht nur

gesprochen, sondern auch ausprobiert.

„Nicht von der Stange“

Wer sich für eine Beratung interessiert, beginnt meist

mit einem Erstgespräch am Telefon. Reineke fragt nach

den Erwartungen, nach der Lebenssituation und nach

dem, was die Kundin sich wünscht. In ihrer Arbeit geht

es nicht nur um Farben, Schnitte und Proportionen. Sie

betrachtet die Frau als Ganzes. „Ich möchte wissen:

Wer sitzt da vor mir? In welcher Lebensphase ist sie?

Was möchte sie ausdrücken?“, erklärt sie. Viele Kundinnen

kommen nicht zufällig. Oft stehen sie an einem

Wendepunkt in ihrem Leben: beruflich, privat oder innerlich.

Eine Trennung, ein neuer Job, ein Rollenwechsel

in der Familie – oder einfach das Gefühl, sich selbst

im Alltag ein Stück verloren zu haben. Genau an dieser

Stelle verbindet Reineke ihre Stilberatung mit Coaching-

Elementen. Und genau das sei es auch, was viele Frauen

bei ihr schätzen. „Meine Kundinnen sagen oft: Das ist

nicht von der Stange“, sagt Reineke mit einem Lächeln.

Ein Baukasten für Veränderung

Reinekes Angebot funktioniert wie ein Baukastensystem.

Häufig beginnt es mit einer Stilberatung, danach

folgt ein Kleiderschrank-Check und wenn gewünscht,

gemeinsames Einkaufen. Doch es gibt auch Ausnahmen:

Manchmal melden sich Frauen kurzfristig, weil

ein Event ansteht oder ein wichtiger Termin bevorsteht.

HORNER Magazin | März - April 2026 41


STILBERATERIN & COACH IMKE REINEKE

Beratung mit Konzept: Imke Reineke verbindet Modewissen mit

Coaching-Elementen.

Figurtypen als Orientierung: In der Beratung geht es um Proportionen –

nicht um „Problemzonen“.

„Das geht auch spontan“, sagt Reineke. Besonders beliebt ist der Kleiderschrank-Check.

Viele Frauen kennen den Satz: Der Schrank ist voll,

aber ich habe nichts anzuziehen. Genau dort setzt die Stilberaterin an.

Sie sortiert nicht radikal aus, sondern arbeitet mit Kategorien. Was passt?

Was kann bleiben? Was lässt sich anders kombinieren? Ihr Ziel ist nicht

der nächste Großeinkauf, sondern ein neuer Blick auf das, was bereits

im Kleiderschrank vorhanden ist. „Viele Kundinnen haben ganz tolle Sachen

im Schrank“, sagt sie. „Sie sehen es nur nicht mehr.“ Oft sei es eine

Frage von Kombinationen und Struktur – und manchmal auch von Mut,

etwas anders zu tragen als gewohnt.

Nachhaltigkeit statt Kaufrausch

Nachhaltigkeit spielt in ihrer Arbeit eine große Rolle. Reineke ermutigt

zum Reparieren, zum Umnähen, zum Weitergeben. Sie empfiehlt Secondhand-Läden

und bringt selbst Kleidung dorthin oder spendet, z.B.

an die Innere Mission. Neue Teile werden nur gezielt gekauft – als Ergänzung,

nicht als Ersatz. „Manchmal sind es nur ein paar Teile“, erklärt

sie. „Aber dann die richtigen.“ Gleichzeitig verteufelt sie keine Modeketten,

sondern setzt auf bewusste Kombinationen. „Ich kombiniere Fast

Fashion gerne mit hochwertigen Kleidungsstücken.“ Entscheidend sei

nicht das Preisschild, sondern ob die Kleidung wirklich getragen wird.

Farben, die zum Strahlen bringen

Ein Moment, der viele Kundinnen überrascht, ist die Farbberatung. Reineke

arbeitet dabei nicht streng nach den klassischen Jahreszeiten-Typen.

Stattdessen schaut sie, ob jemand eher warme oder kühle Farben trägt,

42

HORNER Magazin | März - April 2026


Öl und Gas waren gestern.

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Als Stilberaterin und systemischer Coach unterstützt Imke Reineke

Frauen dabei, ihren eigenen Stil zu finden

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ob klare oder gedeckte Töne besser passen. Mit Farb- und Stofftüchern

wird vor dem Spiegel sichtbar, was Theorie allein nicht erklären kann:

Manche Farben lassen das Gesicht frisch wirken, andere machen müde.

Doch sie betont: „Ich bin nicht die Farbpolizei.“ Wer Schwarz liebt,

muss nicht plötzlich darauf verzichten. Reineke zeigt lieber Tricks, wie

Schwarz trotzdem lebendig wirkt – etwa durch ein helles Shirt darunter,

durch Schmuck, Ohrringe oder einen roten Lippenstift. Es sind oft diese

kleinen Details, die viel verändern können: Ärmel hochkrempeln, Accessoires

bewusst einsetzen, mit Farben Akzente setzen. „Viele Frauen

ziehen sich morgens einfach nur an – Bluse, Pullover, Hose“, sagt sie.

„Und ich frage: Wie wird daraus ein Look?“

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Kundinnen von 28 bis 78 Jahren

Die Frauen, die zu ihr kommen, sind so unterschiedlich wie ihre Lebensgeschichten.

Die jüngste Kundin war 28 Jahre alt und wollte sich

auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten. Die älteste ist 78 Jahre alt und

meldet sich regelmäßig, wenn neue Kombinationen gefragt sind oder

der Schrank wieder sortiert werden soll. Viele Kundinnen sind um die

50 – eine Phase, in der sich vieles verändert: Körpergefühl, Hormone,

Selbstbild. „Figurveränderung ist ein großes Thema“, sagt Reineke. Sie

spricht nicht von Problemzonen, sondern von Proportionen. „Es gibt bei

mir keine Problemzonen“, betont sie. „Es gibt Proportionen – und viele

Möglichkeiten, damit zu arbeiten.“ Nicht selten wird die Stilberatung

so zum Selbstbewusstseins-Training. „Die Frauen werden sichtbarer und

haben eine andere Haltung“, sagt Reineke. Eine junge Kundin, die sich

auf Bewerbungsgespräche vorbereitete, habe nach der Beratung einen

neuen Job bekommen.

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HORNER Magazin | März - April 2026 43


STILBERATERIN & COACH IMKE REINEKE

Aktuelle Modetrends verfolgt Imke Reineke durchaus – aber sie macht

nicht alles mit. „Ich bin kein Trendsetter“, sagt sie. Stattdessen greift

sie das auf, was zu ihrer Persönlichkeit passt. Ein Paar Cowboy-Stiefel

aus Portugal gehört dazu, ebenso wie klassische Teile, die sie über Jahre

trägt. Ihr Stil sei in den letzten Jahren klarer und reduzierter geworden.

Qualität spiele inzwischen eine größere Rolle. „Ich habe viele Kleidungsstücke,

die ich immer wieder trage“, erzählt sie.

Stil ist mehr als Kleidung

Für Imke Reineke ist Stil nicht nur eine Frage des Outfits. Er zeigt sich

auch im Zuhause, im Umgang mit Menschen und in der Haltung, mit

der jemand durchs Leben geht. „Wenn ich sage, jemand hat Stil, dann

ist das nicht nur optisch“, erklärt sie. „Dann ist das auch eine Ausstrahlung.“

Als Vorbild nennt sie Michelle Obama – wegen ihrer Präsenz und

ihrer Fähigkeit, sich in neue Rollen hineinzufinden. Und dann ist da ihre

Mutter, 87 Jahre alt, farbenfroh, lebendig und neugierig. „Meine Mutter

ist meine wichtigste Inspiration“, sagt Reineke. „Sie zeigt mir, dass Stil

keine Frage des Alters ist.“

Der Mut, sich selbst zu gefallen

Mut steht bei Imke Reineke nicht zufällig auf der Fensterbank. Es ist ihr

Leitwort und auch der Kern ihrer Arbeit. „Ich wünsche mir, dass Frauen

sich mehr trauen“, sagt sie. Nicht, um anderen zu gefallen, sondern

um bei sich anzukommen. Einen Rat gibt sie ihren Kundinnen immer

wieder: Beim Shoppen ruhig einmal allein losziehen – ohne Freundin,

ohne Begleitung – und einfach Kleidungsstücke anprobieren, die man

sonst nie wählen würde. „Dann merkt man: Das bin ich. Und das bin

ich eben nicht.“ Auch ein sogenanntes „Power-Outfit“ empfiehlt sie: ein

Outfit, das immer funktioniert – für den wichtigen Termin, den spontanen

Abend, die Situation, in der man sich stark fühlen muss. Ein Look,

der Sicherheit gibt, ohne sich zu verkleiden. Vielleicht ist genau das das

Besondere an ihrer Arbeit: Sie verkauft keine Mode. Sie gibt Frauen ein

Werkzeug, um sich selbst wieder bewusster zu begegnen. Und manchmal

beginnt das eben ganz einfach – mit einem Cappuccino, einem Gespräch

und dem Gefühl, erst einmal ankommen zu dürfen.

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Inspiration aus der Modewelt: Der Bildband

„The Look“ über Michelle Obama

gehört zu Reinekes Lieblingsbüchern.

44

HORNER Magazin | März - April 2026


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Hören ist eng mit unserer Psyche und

unserem Gehirn verknüpft. Geräusche liefern

Orientierung, Sicherheit und soziale Nähe.

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HORNER Magazin | März - April 2026


OHREN AUF!

Warum gutes Hören mehr ist als nur laut und leise

Wie funktioniert Hören?

Hören ist ein erstaunlich komplexer Prozess, der weit über das Ohr hinausgeht. Alles beginnt mit

Schallwellen: Luftschwingungen, die durch Geräusche entstehen. Diese werden vom äußeren

Ohr aufgefangen und durch den Gehörgang zum Trommelfell geleitet. Das Trommelfell gerät in

Schwingung und überträgt diese Bewegungen auf die drei kleinsten Knochen des menschlichen

Körpers – Hammer, Amboss und Steigbügel. Sie wirken wie ein Verstärker und leiten die Schwingungen

weiter ins Innenohr, genauer gesagt in die Cochlea (Hörschnecke). Dort befinden sich

Tausende feiner Sinneszellen, sogenannte Haarzellen, die mechanische Schwingungen in elektrische

Signale umwandeln. Diese Signale werden über den Hörnerv an das Gehirn weitergeleitet,

wo sie schließlich als Sprache, Musik oder Geräusch interpretiert werden. Hören ist also keine

rein mechanische, sondern vor allem eine neuronale Leistung.

Wie, wodurch und wann entsteht Hörverlust?

Hörverlust kann viele Ursachen haben und schleicht sich oft unbemerkt ein. Eine der häufigsten

Formen ist der altersbedingte Hörverlust (Presbyakusis), der meist ab dem fünften oder sechsten

Lebensjahrzehnt auftritt. Dabei gehen nach und nach Haarzellen im Innenohr verloren – und

das ist irreversibel, denn diese Zellen regenerieren sich nicht. Doch auch Lärm ist ein zentraler

Faktor: Dauerhafte oder sehr laute Geräusche können die empfindlichen Haarzellen schädigen.

Das betrifft nicht nur Baustellen oder Maschinen, sondern auch Konzerte, Clubs oder laute

Musik über Kopfhörer. Weitere Ursachen sind Infektionen, genetische Veranlagung, bestimmte

Medikamente (ototoxische Substanzen), Durchblutungsstörungen oder plötzliche Ereignisse wie

ein Hörsturz. Wichtig ist: Hörverlust entsteht nicht immer „plötzlich alt“, sondern oft schon

deutlich früher.

Hören, Psyche und Gehirn – eine enge Verbindung

Hören ist eng mit unserer Psyche und unserem Gehirn verknüpft. Geräusche liefern Orientierung,

Sicherheit und soziale Nähe. Wenn das Hören schlechter wird, muss das Gehirn mehr

leisten, um Informationen zu entschlüsseln. Dieses permanente „Mitdenken“ kostet Energie.

Gleichzeitig kann eingeschränktes Hören zu Unsicherheit, sozialem Rückzug oder sogar depressiven

Verstimmungen führen. Studien zeigen, dass unbehandelter Hörverlust das Risiko

für kognitive Einschränkungen erhöhen kann. Das Gehirn bekommt weniger akustische Reize,

HORNER Magazin | März - April 2026 47


Ein bewusster Umgang mit Lautstärke, Technik und der eigenen Wahrnehmung ist entscheidend, um das Gehör langfristig zu schützen

bestimmte Areale werden weniger genutzt – und bauen langfristig ab.

Umgekehrt beeinflussen Stress, Angst oder Erschöpfung auch das Hören:

Wer psychisch belastet ist, nimmt Geräusche oft als lauter oder unangenehmer

wahr.

Wie laut ist zu laut?

Eine zentrale Frage in einer lauten Welt. Grundsätzlich gilt: Ab etwa

85 Dezibel kann es bei längerer Einwirkung zu Hörschäden kommen.

Das entspricht ungefähr starkem Straßenverkehr. Musik über Kopfhörer

erreicht oft 90 bis 100 Dezibel – und das direkt am Ohr. Viele Menschen

hören dauerhaft zu laut, ohne es zu merken. Ein Warnsignal ist, wenn

nach dem Musikhören ein Pfeifen (Tinnitus) auftritt oder Gespräche

plötzlich „dumpf“ wirken. Auch die sogenannte 60/60-Regel ist hilfreich:

maximal 60 % der Lautstärke für höchstens 60 Minuten am Stück.

Laut heißt nicht besser – das Gehirn gewöhnt sich nur an die Lautstärke

und verlangt mit der Zeit immer mehr.

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HORNER Magazin | März - April 2026


Gutes Hören bedeutet nicht nur besseres Verstehen – sondern auch

mehr Energie, Klarheit und Lebensfreude

Kopfhörer & Noise Cancelling – Fluch oder Segen?

Kopfhörer sind aus dem Alltag kaum wegzudenken. Noise Cancelling

kann dabei tatsächlich ein Segen sein, weil Umgebungsgeräusche reduziert

werden. Dadurch muss die Musik nicht so laut eingestellt werden

– ein klarer Vorteil für das Gehör. Problematisch wird es, wenn Noise

Cancelling genutzt wird, um noch lauter zu hören oder sich komplett

von der Umwelt abzuschotten. Besonders In-Ear-Kopfhörer sitzen sehr

nah am Trommelfell und können bei hoher Lautstärke schnell Schaden

anrichten. Entscheidend ist also nicht die Technik selbst, sondern der

bewusste Umgang damit.

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Warum schlechtes Hören müde, gereizt oder unkonzentriert

macht

Wer schlecht hört, hört nicht einfach „weniger“ – er hört anstrengender.

Das Gehirn versucht ständig, Lücken zu füllen: Was wurde gesagt? War

das ein Wort oder nur ein Geräusch? Diese dauerhafte kognitive Mehrbelastung

führt zu schneller Ermüdung, Konzentrationsproblemen und

Reizbarkeit. Viele Betroffene berichten, dass sie sich nach Gesprächen

ausgelaugt fühlen oder soziale Situationen meiden. Das ist kein Zeichen

von Unlust, sondern von Überforderung. Gutes Hören bedeutet Entlastung

– für Kopf und Seele.

Wann ein Hörtest sinnvoll ist

Ein Hörtest ist meist früher sinnvoll, als man denkt. Nicht erst, wenn

„nichts mehr geht“, sondern schon bei ersten Anzeichen: häufiges

Nachfragen, das Gefühl, andere nuscheln, Probleme beim Verstehen in

geräuschvoller Umgebung oder schnelle Erschöpfung bei Gesprächen.

Auch Menschen ohne offensichtliche Beschwerden profitieren von regelmäßigen

Checks, besonders bei hoher Lärmbelastung im Beruf oder

Alltag. Ein Hörtest ist einfach, schmerzfrei und liefert wertvolle Informationen.

Früh erkannt, lässt sich Hörverlust besser ausgleichen – und

Lebensqualität erhalten.

Fazit

Frei atmen?

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Hören ist weit mehr als ein Sinn: Es verbindet uns mit Menschen, Emotionen

und unserer Umwelt. Ein bewusster Umgang mit Lautstärke,

Technik und der eigenen Wahrnehmung ist entscheidend, um das Gehör

langfristig zu schützen. Denn gutes Hören bedeutet nicht nur besseres

Verstehen – sondern auch mehr Energie, Klarheit und Lebensfreude.

HORNER Magazin | März - April 2026 49


„Familie & Co“

Grafik by sketchnotes-by-diana.com

Kein Social Media

für unter 16-Jährige.

Frankreich, Spanien und Großbritannien planen

ähnliche Regelungen und auch in Deutschland

wird das Thema diskutiert.

Ein Interview mit Cornelia Holsten

(Direktorin der Bremischen Landesmedienanstalt)

INTERVIEW | CORNELIA HOLSTEN

FOTOS | BRITTA GOTTSCHALK

50

HORNER Magazin | März - April 2026


„Familie & Co“

Frau Holsten, meinen Sie,

dass die Nutzung von Social

Media erst ab 16 Jahren

erlaubt sein sollte?

So sehr wir uns wünschen, unsere

Kinder vor Gefahren auf Social Media

schützen zu können - Verbote wecken bei Kindern

zunächst den Reiz, es erst recht machen zu wollen. Das gilt um so mehr,

wenn Kinder sehen, dass ihre Eltern auf Social-Media unterwegs sind.

Plattformen wie Instagram und TikTok sind nach den Nutzungsbedingungen

schon heute erst ab 13 Jahren erlaubt. Gleichwohl nutzen viele

jüngere Kinder diese Plattformen. Daran sieht man: Das Recht ist immer

nur so gut, wie seine Durchsetzung. Als Medienaufsicht ist mir wichtig,

die Plattformen, die mit den Interessen der Nutzenden ihr Geld verdienen,

nicht aus ihrer Verantwortung zu entlassen.

Das australische Verbot gilt übrigens nicht für Whatsapp oder für Plattformen,

deren Inhalte man auch ohne Registrierung nutzen kann, in

Deutschland beispielsweise TikTok und YouTube. Ohne eigene Inhalte

hochzuladen, dürfte man also fröhlich weiterscrollen.

Der Schlüssel im bewussten Umgang. Wie funktionieren Algorithmen?

Was triggert mich? Wie kann ich meine Privatsphäre schützen? Wir müssen

aufklären und Medienkompetenz fördern – in Familien, in Schulen,

in der gesamten Gesellschaft.

Welche Auswirkungen hat Ihrer Meinung nach eine intensive

Social-Media-Nutzung auf das „echte Leben draußen“, etwa

auf Bewegung, Freundschaften und Freizeitaktivitäten von Kindern

und Jugendlichen?

Die aktuelle JIM-Studie zeigt: 95 Prozent der 12- bis 19-Jährigen haben

ein eigenes Smartphone. Mehr als die Hälfte der 6- bis 13-Jährigen ist

täglich online. Insgesamt verbringen Kinder und Jugendliche im Durchschnitt

täglich knapp vier Stunden am Bildschirm, 12-Jährige weniger,

18-Jährige mehr. Allerdings bedeutet das nicht, dass die Jugendlichen vier

Stunden täglich stumpf durch TikTok scrollen. Viele nutzen Social Media

auch als Informationsquelle. Die gute Nachricht: außerhalb der Mediennutzung

stehen auf Platz 1 der Freizeitaktivitäten Sport (69%) und auf

Platz 2 Treffen mit Freundinnen und Freunden (64%). Das „echte Leben

draußen“ findet also nach wie vor statt. Es hat sich nur verändert.

Wo sehen Sie bei Kindern und Jugendlichen die größten Probleme

im Umgang mit Social Media?

Zwei Drittel der Jugendlichen fällt es laut der JIM-Studie schwer, die

eigene Bildschirmzeit zu regulieren, obwohl sie die Nachteile kennen.

Sozial-Media Nutzung von Jugendlichen

an gewöhnlichen Wochentagen

(14 bis 20 Jahre)

Bis 3-4 Stunden

Nie

Weniger als 2 Stunden

Bis 2 Stunden

29 %

42 %

Bis 5-7 Stunden

19 %

Bis 7 Stunden und mehr

8 %

1 %

1 %

Quelle: Repräsentative Studie "Zwischen Bildschirmzeit und Selbstregulation

soziale Medien im Alltag von Jugendlichen" der Vodafone

Stiftung Deutschland gGmbH, September 2025.

Cornelia Holsten Direktorin der Bremischen Landesmedienanstalt

HORNER Magazin | März - April 2026 51


„Familie & Co“

Das hat auch mit dem Aufbau von Social Media zu tun: Der Feed ist

niemals zu Ende. Das Gehirn wird somit kaum noch trainiert und der

Übergang in die Mediensucht ist fließend. Hinzu kommt: Jugendliche

suchen in dieser Lebensphase nach ihrer Identität und sind anfällig für

falsche Vorbilder. Die bekommen sie auf Social Media im Überangebot.

Längst nicht alles, was auf Social Media präsentiert wird, ist echt. Wir sehen

makellose Körper, ein aufgeräumtes Zuhause, einen perfekten Alltag

- so läuft aber kein Leben wirklich ab. Kinder und Jugendliche können

das möglicherweise noch nicht kritisch hinterfragen und versuchen, dem

„perfekten“ Leben ihrer Idole nachzueifern. Das kann enorm viel Druck

erzeugen und ungesund sein.

Ein weiteres Problem sind Fake News. Das Netz ist überflutet mit falschen

Nachrichten, Verschwörungstheorien und Desinformationskampagnen.

Junge Menschen, die sich hauptsächlich auf Social Media informieren,

verfügen nicht immer über eine ausgereifte Nachrichtenkompetenz

und sind leichter anfällig für Fake News.

Soziale Medien und die Anonymität des Internets sind der perfekte Nährboden

für Hassrede, Cybermobbing und Cybergrooming. Für die Opfer

kann das gravierende Folgen haben.

Wie kann Social Media Detox wirkungsvoll umgesetzt werden?

Es ist wie immer: die Dosis macht das Gift. Ich habe gerade den schönen

Satz gehört: „Kein Wisch bei Tisch“, also keine Smartphones, wenn gemeinsam

gegessen wird. Warum nicht einfach mal ausprobieren? Es hilft

immer zu schauen: Wie viel Bildschirmzeit habe ich selbst eigentlich?

Was passiert, wenn ich vor dem Einschlafen ein Buch lese, anstatt zu

scrollen? Man muss sich selbst regulieren können und wollen. Echtes

Glück ist online nicht zu finden. Wenn ich mir ein Video anschaue, wie

jemand einen Kuchen backt, schüttet das zwar Dopamin aus. Aber wahres

Glück erfahre ich erst, wenn ich diesen Kuchen selbst backe und

vielleicht sogar mit Freunden genieße.

Welche Rolle spielen Eltern bei der Kontrolle und Begleitung

der Social-Media-Nutzung ihrer Kinder?

Eltern und Bezugspersonen unterschätzen leicht, wie sehr sie Vorbilder

für ihre Kinder sind. Das eigene Verhalten prägt also schon früh den Umgang

mit Medien. Wenn Kleinkinder sehen, dass ihre Eltern immer auf

das Smartphone schauen, dann werden sie es vermutlich genauso tun.

Haben Sie einen Rat/Tipp für Eltern, was diese unterstützend

tun können?

Das Wichtigste: Eltern sollten in Kontakt mit ihren Kindern bleiben und

auf Augenhöhe kommunizieren. Es hilft nichts, die Mediennutzung der

Kinder pauschal zu verurteilen („Bist du schon wieder am Daddeln?“).

Bleiben Sie neugierig und lassen Sie sich das aktuelle Lieblingsspiel oder

die Influencer-Idole zeigen. Dabei kann man übrigens eine Menge lernen!

Je jünger die Kinder sind, desto wichtiger ist der begleitete Umgang. Klei-

Insgesamt verbringen Kinder und Jugendliche im Durchschnitt täglich knapp vier Stunden am Bildschirm. Die gute Nachricht: Außerhalb der Mediennutzung

stehen auf Platz 2 der Freizeitaktivitäten Treffen mit Freunden.

52

HORNER Magazin | März - April 2026


„Familie & Co“

Zwei Drittel der Jugendlichen fällt es schwer, die eigene Bildschirmzeit

zu reduzieren, obwohl sie die Anteile kennen

ne Kinder sollten niemals allein im Netz gelassen werden. Eltern müssen

hinschauen und mit ihren Kindern auch über mögliche Gefahren sprechen.

Last, but not least: Es gibt bereits zahlreiche Kindersicherungen, die man

am Smartphone oder an der Spielkonsole aktivieren kann!

Alle Hasen sind schon da…

Sollte Deutschland dem Beispiel Australiens und Frankreichs

folgen, oder gibt es bessere Alternativen, um eine ungesunde

Social-Media-Nutzung bei jungen Menschen zu verhindern?

Ein Verbot allein ist selten der richtige Ansatz, weil es die tieferliegenden

Probleme nicht löst. Was wir brauchen, sind Aufklärung und effektive

Schutzmechanismen – insbesondere eine wirksame Altersverifikation.

Und wir dürfen die Plattformen nicht aus ihrer Verantwortung entlassen.

Der neue Jugendmedienschutzstaatsvertrag sieht einen Jugendschutz

der Ebene der Betriebssysteme bei allen neuen Smartphones und Spielekonsolen

ab Dezember 2027 vor. So können jugendgefährdende Inhalte

begrenzt werden, indem beispielsweise Browser nur mit sicherer Suchfunktion

genutzt werden können. Auch wenn das komplizierter klingt

als ein einfacher Verbots-Knopf: unsere Kinder sollten es uns wert sein.

Passende

Deko & Geschenke

zu Ostern gibt’s bei

Anke Haar GmbH & Co. KG

Hauptstraße 96 • 28865 Lilienthal

info@haar-lilienthal.de • Tel. 04298 916522

HORNER Magazin | März - April 2026 53


„Familie & Co“

Ostereier färben

ganz natürlich

Farben auf natürlicher Basis färben Ostereier schön, nachhaltig und lebensmittelecht

– und stammen oft aus Lebensmitteln, die vielleicht sowieso

schon im Vorratsschrank stehen. Ein besonders toller Nebeneffekt:

Die oft etwas ungleichmäßigeren und teilweise pastelligen Färbungen

sehen natürlicher aus als die mit synthetischen Farben gefärbten Eier.

Für die meisten natürlichen Farben sollten die weißen Ostereier vorgekocht

werden. Den Farbsud (dafür Pflanzenteile in Wasser einweichen,

aufkochen, abkühlen lassen und Stückchen absieben und etwas Essig

hinzugeben) in Schüsseln oder kleinen Töpfen bereitstellen und die gekochten

Eier je nach Farbwunsch bis zu einer halben Stunde darin baden.

Dabei immer wieder mit einem Löffel bewegen, damit die Farben

gleichmäßig einziehen.

Für lindgrüne bis olivfarbene Eier bietet sich Matetee an, aber auch Petersilie,

Spinat und Gras. Dazu die Zutaten der Wahl in einem halben

Liter Wasser etwa 10 Minuten kochen.

Rote Bete, Apfelbaumrinde und roter Malventee werden zum Rotfärben

von Ostereiern verwendet.

Wer sich über sonnen- bis goldgelbe Ostereier freuen will, sollte mit Kurkumapulver

färben. Doch Vorsicht, die Farbe färbt auch vom trockenen Ei ab.

Eliane Schädler

Kasimir hat

einen Vogel

Der Hase Kasimir liebt es, Vorräte zu sammeln. In seinem Zuhause unter

der alten Eiche stapeln sich vor dem Wintereinbruch Feldfrüchte, Obst,

Pilze und Nüsse. Davon gibt er ungern anderen Tieren ab. Sollen sie

sich doch selber vorsorgen! Doch dann kommt Kasimir unfreiwillig zu

einem kleinen Mitbewohner und lernt zu seiner eigenen Überraschung

die Vorzüge des geselligen Lebens und Füreinander-Sorgens kennen. Miteinander,

erkennt er, ist das Leben so viel schöner . . .

Der Klassiker für orangefarbene Eier sind Zwiebelschalen, die weiße Eier

aber im Zweifel einfach auch in braune Eier verwandeln.

Heidelbeeren und Holunderbeeren erzeugen einen blass- bis starkblauen

Farbton auf weißen Eiern.

Noch ein Klassiker: Rotkohl färbt Eier blau bis lila. Dazu die gekochten

Eier in einem Sud oder einer Portion gekochten Rotkohlblättern wälzen,

bis der gewünschte Farbton erreicht ist. Beim Wälzen können auch tolle

Muster entstehen.

Der entstehende Farbton ist übrigens nicht nur von der Farbe der Eier

abhängig, sondern auch von der Stärke und Beschaffenheit der Schale sowie

der Herkunft der Eier. Deshalb nach dem ersten Versuch nicht gleich

aufgeben und auch mal mit mehreren Ingredienzien experimentieren.

Einband: Hardcover

Seitenzahl: 32

ISBN: 978-3-946360-59-9

Herausgeber: klein & groß Verlag

Maße: 23 x 30 cm

Preis: 16,– Euro inkl. MwSt.

»»» kleinundgross-verlag.de

Verlosung!

2 x „Kasimir hat

einen Vogel“

Einfach eine E-Mail bis

zum 1. April an:

gewinnen@magazine-bremen.de

Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

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HORNER Magazin | März - April 2026


„Familie & Co“

Kindersamstag

Geschichten aus dem Puppenhaus

Wie sahen die Zimmer in den Bremer Häusern früher aus? Welche Möbel

standen dort, und gab es schon Räume nur für Kinder? Nach einem

Rundgang durch Haus Riensberg, in dem Wohnzimmer aus verschiedenen

Zeiten zu sehen sind, werden unter Anleitung der Künstlerin Gabriele

Kroll eigene kleine Zimmer-Modelle gebaut. Die Möbel entstehen

aus Natur- und Recyclingmaterial wie Korken oder Schuhkartons, die Tapeten

können ebenfalls aus kleinen Musterpapieren entstehen und alles

kann mit bunten Farben bemalt werden. Das eigene Werk darf mit nach

Hause genommen werden. Für Kinder ab sechs Jahren.

Sonnabend, 14. März 2026, 14 bis 16 Uhr

5,- Euro Veranstaltungsgebühr pro Kind,

Erwachsene zahlen 6,– Euro, ermäßigt 4,– Euro Eintritt

Karten unter www.nordwest-ticket.de

»»» focke-museum.de

Team Gelb mit Moderator Elton: Matilda, Lilly und Ben sicherten sich

gemeinsam mit ihrer Klasse den historischen 16-Punkte-Sieg für die

Oberschule Schwachhausen. (Foto: ZDF Ralf Wilschewski)

An diesen Orten

ermög lichen wir

regel mäßig allen

unter 18 Jahren

den KOSTENLOSEN

Besuch.

Eintritt frei!

Mehr Infos und Bedingungen ( * ) unter:

www.sparkasse-bremen.de/vorteile

Stark. Fair. Hanseatisch.

Kunsthalle

Bremen

Übersee-

Museum*

Universum ®

Bremen*

kek

Kindermuseum*

Museen

Böttcherstraße

Weserburg

Focke-Museum

Hafenmuseum

botanika*

Wilhelm

Wagenfeld Haus

Atlantis

Filmtheater*

Schulmuseum

Bremen

HORNER Magazin | März - April 2026 55


„Familie & Co“

Osterzeit bei dodenhof

Bunte Aktionen für die ganze Familie

In den Osterferien gibt es in der größten ShoppingWelt des Nordens viel

zu entdecken: Tolle Gewinnspiele, bunte Kinderaktionen und alles für

ein rundum schönes Osterfest. Perfekt für einen spannenden Shopping-

Ausflug für Groß und Klein!

Schätzen und gewinnen: Die große Oster-Schätzerei

Wie viele blaue Ostereier befinden sich im großen Nest an der Henne?

Bei unserem spannenden Schätzspiel in der Mall (Eingang Sport & Technik)

können sich alle Besucher die Chance auf einen von fünf Einkaufsgutscheinen

à 200,– Euro sichern. Einfach mitschätzen und Gewinnspielkarte

vor Ort ausfüllen.

Vom 27. März bis 04. April von 11 bis 18 Uhr (nicht an Karfreitag)

Auf die Plätze, fertig, suchen!

Sie ist eine der beliebtesten Oster-Traditionen bei dodenhof: die große

Oster-Sucherei in der TechnikWelt! Karsamstag startet wieder die spannende

Suchaktion, bei der als Hauptgewinn ein Einkaufsgutschein im

Wert von 500,– Euro winkt. Wo in der TechnikWelt versteckt sich das

goldene Ei? Wer es findet, sichert sich den großen Gewinn!

Am 04. April um 10 Uhr

Fröhliches Ferienprogramm: Kinderschminken, Osterbasteln

und Ausmal-Aktion

Ob niedliche Hasen, bunte Schmetterlinge oder frühlingshafte Blumenmuster

– bei der Kinderschminkerei können sich unsere kleinen Besucher

passend zum Osterfest verwandeln lassen. Unsere Visagistin zaubert

fröhliche Motive auf alle Kindergesichter. Die Kinderschminkerei findet

in der Mall, nahe der Center-Information statt.

Am 04. April von 11 bis 18 Uhr

Wer gerne kreativ ist, der kann sich bei der Oster-Bastelei austoben.

Die kostenlosen Bastelstationen in der Mall sind eine tolle Gelegenheit,

selbstgemachte Ostergeschenke herzustellen. (Eine Kinderbetreuung findet

nicht statt.)

Am 27. und 28. März von 11 bis 18 Uhr

Bei der kunterbunten Ausmalerei in der KinderWelt können alle kleinen

Künstler ihr Osterbild gegen eine Süßigkeit eintauschen. Die Bilder

werden in der KinderWelt ausgehängt und können von allen Besuchern

bestaunt werden. Einfach ein ausgemaltes Bild mitbringen oder die Malstation

vor Ort in der KinderWelt nutzen. (Eine Kinderbetreuung findet

nicht statt.)

Vom 23. März bis 07. April von 10 bis 20 Uhr (nicht an Karfreitag)

Alle Infos zu Events und Aktionen auch auf der Webseite.

»»» dodenhof.de

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HORNER Magazin | März - April 2026


AOK_Logo mit Deskriptor.indd 1 12.04.22 10:59

„Familie & Co“

Charlotte Ord

Wenn du deinen Körper liebst,

lernt dein Kind das auch

Ein Wegweiser in sieben Schritten

Viele Eltern sind, geprägt von einem unrealistischen »Schönheitsstandard«,

unzufrieden mit ihrem eigenen Körper aufgewachsen. Starre und

oft unerreichbare Ziele der Gesellschaft wurden zu festen Glaubenssätzen,

die sich in Diäten und Reglementierungen niederschlagen und sie

bis ins Erwachsenenalter begleiten.

Um die eigenen Kinder vor denselben Erfahrungen zu schützen, müssen

die Ängste der Eltern überwunden werden. Die Psychologin Dr. Charlotte

Ord hat jahrelange Erfahrung sowohl als Fitness- und Gesundheitsberaterin

als auch als Therapeutin und weiß, dass Kinder nur zu einem

positiven Körperbild gelangen können, wenn ihre Eltern es ihnen vorleben.

Sie leitet Eltern durch die Wertschätzung aller Körpertypen, die

Macht der Sprache, den Umgang mit Social Media und Werbung über

die gemeinsame Freude an Bewegung zu einem neuen Selbstverständnis,

das sie auch auf ihre Kinder übertragen können.

Viele praktische Übungen, Tipps und neue Erkenntnisse runden dieses

einfühlsame Buch ab.

Ausgabeformat: Taschenbuch

Deutsche Erstausgabe

Erscheinungstermin:

25. März

Seiten: 368 Seiten

Größe: 12,5 x 18,7 cm

ISBN:

978-3-442-18040-0

Verlag: Goldmann

Preis: 13,– Euro

»»»

penguinrandomhouse.de

Verlosung!

2 x „Wenn du deinen Körper

liebst, lernt dein Kind das auch“

Einfach eine E-Mail bis

zum 15. April an:

gewinnen@magazine-bremen.de

Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

Flohmarkt für Kinder

und Jugendliche

Am Sonntag, dem 15. März, veranstaltet die Remberti-Gemeinde in

Schwachhausen einen Flohmarkt für Kinder und Jugendliche. Von 14 bis

17 Uhr bieten Privatpersonen Kleidung, Spiele und Praktisches an. Alle

Generationen sind willkommen. Zur Stärkung gibt es Kaffee, Kuchen,

Waffeln, Würstchen und Getränke. Die Erlöse aus der Standvermietung

und Bewirtung fließen in Projekte für Kinder und Jugendliche der St.-

Remberti-Gemeinde.

Gemeindehaus der St.-Remberti-Gemeinde

»»» remberti.de

Gemeinsame

Sache

AOK Bremen/Bremerhaven und

Bremen 1860 bilden ein Team

Alle Versicherten der AOK Bremen/Bremerhaven

profitieren bei einer Neumitgliedschaft bei

Bremen 1860 gleich von mehreren Vorteilen:

• Keine Aufnahmegebühr

• Die ersten zwei Monate sind beitragsfrei

AOK Bremen/Bremerhaven

Die Gesundheitskasse.

Offizielle Gesundheitspartnerschaft

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HORNER Magazin | März - April 2026 57


„Familie & Co“

An Ostern feiern wir die Auferstehung Jesus Christus. Es ist das älteste

christliche Fest und soll den Tod nicht als Ende, sondern als Neubeginn

eines Lebens verstehen.

Wenn der Frühling beginnt und die ersten Blumen blühen, feiern Christen

auf der ganzen Welt ein ganz besonderes Fest: Ostern. Vor dem fröhlichen

Osterfest liegt jedoch eine wichtige Zeit, die Karwoche. In diesen

Tagen erinnern sich Christen an die letzten Tage im Leben von Jesus

Christus. Jeder Tag hat dabei eine eigene Bedeutung.

Am Gründonnerstag denken Christen an das letzte Abendmahl. An diesem

Abend aß Jesus mit seinen zwölf Jüngern zusammen. Dieses gemeinsame

Mahl ist für Christen sehr wichtig, weil Jesus dabei Brot und

Wein teilte. Viele Kirchen feiern deshalb an diesem Tag einen besonderen

Gottesdienst.

Der Karfreitag ist der höchste evangelische Feiertag. Das Wort „Kar“

kommt vom alten Wort „chara“ und bedeutet Trauer. Zusammen mit

„Freitag“ heißt es also so viel wie „Trauer-Freitag“. An diesem Tag gedenken

Christen dem Tod von Jesus am Kreuz. Es ist ein stiller und ernster

Tag. Man nennt ihn auch „Stillen Freitag“ oder „Hohen Freitag“. In

den Kirchen gibt es ruhige Gottesdienste, oft ohne festliche Musik. Viele

Menschen nehmen sich Zeit zum Nachdenken.

Am Karsamstag endet die 40-tägige Fastenzeit. Dieser Tag ist ebenfalls

ruhig. In der Nacht zum Ostersonntag beginnt die Osternacht. Traditionell

wird draußen ein Osterfeuer entzündet. In der Kirche wird die

Osterkerze angezündet. Das Licht ist ein Zeichen für Hoffnung und für

Jesus Christus.

Am Ostersonntag feiern Christen die Auferstehung von Jesus Christus.

Er ist der erste Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling. Es ist

ein fröhlicher Feiertag. Viele Familien gehen in die Kirche. Kinder freuen

sich besonders darauf, Ostereier zu suchen.

Die Osterzeit dauert insgesamt 50 Tage und endet an Pfingsten.

»»» lernspass-fuer-kinder.de

Ostern?

Was wird eigentlich an

Ostern gefeiert?

Süße, süße Osterkekse

Leckereien zu Ostern

Kekse zu Ostern? Kein Problem! Schnell, einfach und bunt ist das

Osterkekse-Rezept – und beim Verzieren kann man der Fantasie freien

Lauf lassen!

Zutaten für 2 Bleche

300 g Mehl

200 g Butter (in Stücken)

100 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

1 Prise Salz 1

Bio-Ei (Kl. M)

250 g Puderzucker

2 EL Zitronensaft

1 EL Wasser

Lebensmittelfarbe (beliebige Farben)

Zuckerperlen (bunt)

1. Mehl, Butter, Zucker, Vanillezucker, Salz und das Ei in eine Schüssel

geben und mit den Knethaken des Handrührers zu einem glatten Teig

verkneten. Zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt ca.

1 Stunde kühlen.

2. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 0,5 cm dick

ausrollen und mit Osterformen wie Ostereier, Küken, Blumen oder Osterhasen

die Osterkekse ausstechen. Auf mit Backpapier belegte Backbleche

legen. Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen

und 8–12 Min. goldgelb backen. Auf einem Rost auskühlen lassen.

3. Puderzucker mit Zitronensaft und Wasser glatt rühren und mit

Lebensmittelfarbe einfärben. Zuckerguss in einen Einwegspritzbeutel

füllen und die Spitze nur wenige Millimeter breit abschneiden. Jetzt

können die Osterkekse nach Belieben mit Zuckerguss und Perlen verziert

werden. Vollständig trocknen lassen.

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HORNER Magazin | März - April 2026


„Familie & Co“

Benjamin Biehn

Die Geschichte

von Bommels Ostermission

Oder die Suche nach den Farben

des Frühlings

Gerade als Bommel beschlossen hat, den restlichen Winter in seinem

Bau zu verbringen, wird er von einem alten Hasen namens Pinsel um

Hilfe gebeten: dessen Existenz als Osterhase hängt davon ab! Während

Bommel noch zögert, ist seine beste Freundin, die mutige Maus Pippa,

sofort Feuer und Flamme. Zögerlich machen sie sich auf ...

Nicolas Alexander Böll erzählt warm und unaufgeregt die zeitlose Ostergeschichte

für die ganze Familie. Versiert tupft er stimmlich die Farben

in die Geschichte und macht sie so unterhaltsam bunt wie ein Hörspiel.

Verlag: Argon Digital

Laufzeit: 3 Stunden 45 Minuten

ISBN: 978-3-7324-4436-6

Autoren: Benjamin Biehn

Sprecher:innen:

Nicolas Alexander Böll

»»» argon-verlag.de

Verlosung!

2 x „Die Geschichte

von Bommels Ostermission“

Einfach eine E-Mail bis

zum 15. April an:

gewinnen@magazine-bremen.de

Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

Ostertiere aus

Papprollen

Lustige Dekoidee zu Ostern

Zu Ostern wird es bunt und fröhlich: In diesem Jahr hüpfen Osterhasen,

piepsen kleine Küken und krähen lustige Hähne aus einfachen Klorollen

durch die Wohnung. Mit ein wenig Farbe und Fantasie entstehen

im Handumdrehen niedliche Osterfiguren, die garantiert für gute Laune

sorgen.

Benötigte Materialien:

Leere Klorollen oder halbierte Küchenrollen

Wasserfarben oder Bastelfarben

Pinsel

Wasserbehälter

Bastelkleber

Bastelpapier (z. B. rot, weiß)

Schere

Nach Bedarf: kleine Pompons in verschiedenen Farben

Zunächst werden Farben, Pinsel und Wasser bereitgestellt. Die Klorollen

dürfen nun nach Herzenslust angemalt werden. Anschließend die Farbe

gut trocknen lassen.

Danach beginnt die Gestaltung der Tiere: Aus rotem Bastelpapier wird

eine kleine Raute ausgeschnitten und in der Mitte gefaltet – so entsteht

ein Schnabel. Weiße Kreise mit einem schwarzen Punkt werden zu Augen.

Hasenohren, Hahnenkämme oder Kükenflügel können frei ausgeschnitten

und angepasst werden. Bunte Pompons eignen sich wunderbar

als niedliche Stupsnasen für die Hasen.

Zum Schluss wird alles sorgfältig aufgeklebt. Kurz trocknen lassen – und

schon ist die fröhliche Ostertier-Parade bereit zum Aufstellen oder Verschenken.

Viel Spaß beim Basteln und frohe Ostern!

HORNER Magazin | März - April 2026 59


„Familie & Co“

Theater 11: „Das Alphabet“

Sprachlerntheater für Menschen

ab 3 Jahre

Eine ganz besondere Produktion zeigt das Theater 11 in der Faulenstraße

44-46 noch einmal am Sonntag, 15. März, um 12 Uhr: „Das Alphabet“

soll Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Migrationshintergrund

der deutschen Sprache und Kultur näherbringen, durchaus aber auch

deutschsprachige Menschen jeden Alters unterhalten.

In einer seltsamen Alphabet-Fabrik, in der sonst perfekte Ordnung

herrscht, passiert ein Notfall. Die Buchstaben gehen verloren, geraten

durcheinander, und alle 26 Buchstaben des deutschen Alphabets fliegen

in alle Richtungen davon.

Damit die Fabrik wieder funktioniert, muss das Alphabet neu zusammengesetzt

werden. Doch das gelingt nur auf eine Weise - indem man die

Buchstaben zum Leben erweckt.

Das Theaterstück „Das Alphabet“ besteht aus 26 kurzen, lustigen und

überraschenden Geschichten, jeweils eine zu jedem Buchstaben. Einzelne

Buchstaben verwandeln sich auf der Bühne in Wörter, Wörter in Szenen,

und die Szenen fügen sich nach und nach zu einem gemeinsamen

Abenteuer zusammen. Auf diesem Weg entstehen geheimnisvolle Ereignisse,

in denen Motive aus Mythen und Märchen anklingen. Manche

Geschichten kommen den Kindern bekannt vor, andere entstehen hier

und jetzt - direkt vor den Augen des Publikums.

Das Alphabet wird hier nicht erklärt und nicht auswendig gelernt. Es

zeigt sich - durch Bilder, Rhythmus, Bewegung, Humor und Spiel. Die

Kinder merken gar nicht, wie sie sich Buchstaben und Wörter einprägen,

und die Erwachsenen beobachten, wie aus dem Chaos Bedeutung

entsteht. Manchmal verschwimmt die Grenze zwischen Bühne und Zuschauerraum

- und das Alphabet setzt sich nur deshalb zusammen, weil

diese Geschichte gemeinsam erlebt wird.

Karten zum Preis von 20 Euro (ermäßigt 15 Euro) gibt es auf www.

theater11.de oder per E-Mail an tickets@theater11.de.

»»» theater11.de

Offener Trauertreff

für Jugendliche

Termine & neue Räumlichkeiten

Für Jugendliche, bei denen ein wichtiger Mensch gestorben ist, bietet der

gemeinnützige Verein Trauerland – Zentrum für trauernde Kinder und

Jugendliche e. V. auch 2026 einmal im Monat einen offenen Trauertreff

an. Für den Jugendtreff wird Trauerland e. V. ganz neu die Räume der Löwenherz-Akademie,

Außer der Schleifmühle 46, 28203 Bremen, nutzen.

Bei dem Trauertreff haben Jugendliche die Gelegenheit, andere trauernde

Jugendliche kennenzulernen und sich mit ihnen auszutauschen. Die

Gruppen beginnen und enden gemeinsam. Dazwischen gibt es viel Raum

und Zeit zum Erzählen, Zuhören, Fragen stellen und gemeinsam Spaß

haben. Neben inhaltlichen Angeboten zum Entdecken eigener Kraftquellen

oder dem Bewahren von Erinnerungen an die verstorbene Person

gibt es parallel auch immer die Möglichkeit für Gruppenaktivitäten wie

Kochen, Kickern oder Spiele spielen. Vieles darf, nichts muss. Das Angebot

ist so konzipiert, dass neben den (kreativen) Angeboten zu den

Themen, genug Zeit für den Austausch untereinander bleibt.

Aktuell finden die monatlichen Treffen in den Räumen der Löwenherz-

Akademie, Außer der Schleifmühle 46, 28203 Bremen statt, jeweils an

einem Dienstagnachmittag in der Zeit von 16.30 bis 19 Uhr.

Die nächsten Termine sind:

Dienstag, 12. Mai

Dienstag, 09. Juni

Interessierten Jugendlichen steht es frei, an einem der Treffen teilzunehmen

oder an beliebig vielen. Die Treffen sind kostenfrei. Um Voranmeldung

wird gebeten: entweder über das Beratungstelefon unter (0421)

– 69 66 72 80 oder per Mail an beratung@trauerland.org.

»»» trauerland.org

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HORNER Magazin | März - April 2026


„Familie & Co“

Zirkus Tourelli

entführt in die Bücherwelt von Astrid Lindgren

Am Sonntag, 8. März, um 11.00 Uhr und um 14.30 Uhr lädt der Schulzirkus

Tourelli der Freien Waldorfschule Bremen Touler Straße zu seiner

diesjährigen Zirkusaufführung ein.

Unter dem Motto „Folgt uns in die bunte Bücherwelt von Astrid Lindgren“

begegnet das Publikum bekannten Figuren wie Ronja Räubertochter,

Ida aus Lönneberga, Madita, Kalle Blomquist und Pippi Langstrumpf

– dargestellt in einem abwechslungsreichen Programm aus Luftartistik,

Akrobatik, Jonglage und Einradfahren. Die jungen Artistinnen und Artisten

präsentieren eine fantasievolle Show für die ganze Familie.

Der Schulzirkus Tourelli ist ein fester Bestandteil des Schullebens der

Freien Waldorfschule Bremen. Unter der Anleitung von Martin Bogus

und Merle Freund trainieren rund 30 Schülerinnen und Schüler der 4.

bis 13. Klasse regelmäßig gemeinsam.

Im Training lernen die Kinder und Jugendlichen Zirkusgrundlagen und

vertiefen ihre Fähigkeiten in ihren Lieblingsdisziplinen wie Vertikaltuch,

Jonglage, Akrobatik oder Drahtseillauf. Dabei werden gezielt Koordination,

Kraft und Beweglichkeit geschult. Übungen zur Bühnenpräsenz

sowie Spiele ergänzen die Probenarbeit.

Der Zirkus versteht sich als pädagogischer Erfahrungsraum: Bewegungsvielfalt,

Gemeinschaft und soziales Lernen stehen im Mittelpunkt. Eigenmotivation,

kreatives Arbeiten und altersübergreifendes Lernen prägen

die Gruppe.

Höhepunkt der gemeinsamen Arbeit ist die jährlich stattfindende große

Zirkusshow, in die die unterschiedlichen Ideen und Talente aller Beteiligten

einfließen.

Eintritt: Spende zugunsten des Schulzirkus Tourelli

Ort: Freie Waldorfschule Bremen, Touler Straße 3, 28211 Bremen

»»» freie-waldorfschule-bremen.de

HORNER Magazin | März - April 2026 61


SPORTLICHES HORN-LEHE | TV EICHE HORN

Wir geben alles!

Fitness-für-Alle-Schnuppertag im Fitnessstudio Maximum

Der Fitness-für-Alle-Schnuppertag im Fitnessstudio Maximum ist immer

ein Erfolg. Spaß, Tanzen, Kraft, Körpergefühl – hier ist alles geboten. Vor

allem auch zum Ausprobieren, was man noch nicht kennt, aber doch

gerne anfangen möchte. Am 18. Januar 2026 hat das Maximum-Team

wieder alles gegeben.

Los ging es mit einem gemeinsamen Warm-up, danach gab es zahlreiche

Kurse wie Body Power, Step Aerobic, Langhanteltraining, Crosstraining,

Tabata, Yoga, Zumba, Indoor Cycling und zum Abschluss ein Cool-down

mit Stretching.

Irene leitet das Step Aerobic. Es lässt sich beschreiben als Tanzen nach

einer Choreografie auf dem Stepper oder als viel Spaß und Bewegung mit

Musik. Es ist zusätzlich eine mentale Herausforderung durch die Bewegungsabfolgen

und ein solides Ausdauertraining. Und die Anstrengung

merkt man gar nicht vor lauter Konzentration.

AZ_BimbosCopyshop_02-12_Layout 1 16.11.22 12:17 Seite 1

Beim Langhanteltraining mit Sandra wählen alle ihr geeignetes Gewicht,

um die Langhanteln zu beladen. Es wird sichergestellt, dass alle Teilnehmenden

die richtige Technik erlernen, was für eine saubere Bewegungsabfolge

notwendig ist und – entgegen manchen Erwartungen – nicht

nur die Arme, sondern den ganzen Körper und den Gleichgewichtssinn

fordert. Katrin ist begeistert und überrascht, dass Krafttraining so viel

Spaß machen kann.

Viele waren tatsächlich auch mal nur zum Reinschnuppern gekommen.

Elke aus Bremen überlegt, dem Vereinssport beizutreten, Christian ist

gerade zugezogen und hat Lust auf Fitness und Tennis. Olaf ist neu im

Stadtteil und sucht den Sporteinstieg. Michael und Angelika sind bereits

Vereinsmitglieder, aber noch nicht im Maximum, vielleicht bald. Sabine

und Maria haben ihren Spaß daran, etwas Neues auszuprobieren. Langhanteltraining

und Zumba kommen infrage. Birte ist begeistert, den ganzen

Sonntagvormittag Sport ausprobieren zu können; sie ist ein Fan von

BBP, Fit Mix und der Specials im Maximum.

Bericht: Anja Riemer

PATRONE LEER?

NEU + Befüllung + Kompatibel

Tintenpartonen + Tonerkartuschen + Trommeln

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HORNER Magazin | März - April 2026


Ines Moldenhauer

Übungsleiterin beim TV Eiche Horn

Mein Name ist Ines Moldenhauer, ich werde diesen März 50 Jahre, wohne

in Oberneuland, Zumba-Fitness-Training-Lizenz seit 2012, Strong Nation

seit 2016, zusätzlich Zumba Toning, Zumba Step, Zumba Gold und

Circle-Mobility-Lizenzen.

Kurz nach meiner Zumba-Lizenz bin ich mit einem Zumba-Kurs am

Donnerstagvormittag gestartet. Etwas später kam ein Zumba-Kurs am

Dienstagabend dazu. Der Donnerstagskurs hat viele Ortswechsel hinter

sich und ist dann auf Freitagvormittag gewandert, zum jetzigen Ort im

Maximum. Mit dem Wechsel bin ich dem Maximum als Trainerin aufgefallen

und mit einem Strong-Nation-Kurs am Dienstag eingestiegen.

Corona und mein Umzug nach Thedinghausen haben diesen Kurs nicht

mehr möglich gemacht. Der Freitagkurs und meine Verbundenheit zum

TV Eiche Horn blieben bestehen. Im letzten Sommer gab es, mit meinem

Umzug zurück nach Bremen, eine Wiederauflage des Strong-Nation-

Kurses. Gelegentlich biete ich im Maximum zu den Specials am Freitagabend

und Sonntag einen Circle-Mobility-Kurs an. Mein Lieblingsort

ist der Kursraum mit meinen tollen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Wer überlegt, zum Zumba zu kommen, dem würde ich raten: Komm

vorbei, hab keine Scheu! Wer Spaß an Musik und Tanz hat, ist bei uns

richtig! Wir sind eine nette Gruppe aller Altersklassen mit unterschiedlichen

Tanz-Erfahrungslevels.

Wer etwas mehr Power braucht, ist im Strong-Kurs genau richtig. Beim

HIIT-Training mit Kampfsport-Elementen gehen wir an unsere Grenzen!

Eiche räumt auf

Samstag, 25. April von 10 – 14 Uhr

Auch in diesem Jahr sollen Sportanlagen, Nebenräume und Außenanlagen

am Standort Berckstraße einem „Frühjahrsputz“ unterzogen werden,

damit der Sport auch weiterhin Freude macht.

Der Verein will das in einer Gemeinschaftsaktion anpacken und freut sich

am 25. April, 10 bis 14 Uhr, über viele freiwillige Helferinnen und Helfer

aus der Mitgliedschaft und aus dem Stadtteil. Alle können nach eigenen

Wünschen und Fähigkeiten drinnen oder draußen mithelfen. Putzmittel

und Gummihandschuhe werden bereitgestellt, man kann aber auch gerne

eigene Arbeitshandschuhe und Material mitbringen.

Der Frühjahrsputz soll mit einem Essen und Getränken ausklingen, und

für die Planung bitten wir um vorherige Anmeldung in der Geschäftsstelle

oder per E-Mail an putztag@eiche-horn.de.

Wir hoffen auf gute Beteiligung!

Mit besten Grüßen

Der Vorstand

TV EICHE HORN E.V.

Berckstr. 87

28359 Bremen

E-Mail: info@eiche-horn.de

Tel.: (0421) 23 40 60

www.eiche-horn.de

HORNER Magazin | März - April 2026 63


SPORTLICHES HORN-LEHE | HOCKEY-CLUB HORN

Weibliche U14 erreicht Endrunde

Meisterschaft Bremen / Niedersachsen

Die Vorbereitung auf die Hallensaison 2025 /

2026 begann für alle Mannschaften mit Hallenturnieren

bei Hannover 78, Celle und dem

Bremer HC.

Anfang des neuen Jahres 2026 organisierte

man auch selber ein Turnier für weibliche U12-

Mannschaften in der Halle Vorkampsweg mit

Gästen vom Rahlstedter THC, Uhlenhorster

HC, TG Heimfeld (alle aus Hamburg), dem

Bremer HC und zwei eigenen Mannschaften.

Die weibliche U14-Mannschaft des HC Horn

hat in der Hallensaison 2025 / 2026 in der

gemeinsamen Oberliga Bremen / Niedersachsen

gespielt und mit etwas Glück, aber nicht

unverdient, als einzige Bremer Mannschaft die

Endrunde erreicht.

In der Vorrunde belegte man nach drei Siegen

und fünf Niederlagen zwar nur den 4. Platz,

aber da zwei zweite Mannschaften davor platziert

waren, die nicht an der Endrunde teilnehmen

dürfen, rutschten die Hornerinnen in die

Endrunde.

Die Gegner dort waren in der Spitze schon klar

überlegen, ansonsten wurden gute Ergebnisse

herausgespielt. Am Finaltag blieben dann zwei

Spiele um den 5. Platz, die beide sehr knapp

mit 1:2 und 0:1 gegen den SV Bemerode verloren

gingen.

Insgesamt eine tolle Hallenrunde der Mädchen,

die Lust auf mehr machte.

Die weibliche U12 spielte in der Meisterschaftsrunde

des Bremer Hockeyverbandes mit

fünf Mannschaften und konnte dort in der Vorrunde

den 4. Platz belegen, was ebenfalls zur

Teilnahme an der Endrunde berechtigte.

In der Finalrunde konnte man sich spielerisch

gut verkaufen, aber aufgrund der mangelnden

Torgefahr leider nur den 4. Platz belegen.

Die anderen Mannschaften spielten in den Pokalrunden

mit wechselnden Erfolgen, konnten

aber letztendlich bei U14 und U12 jeweils nur

den letzten Platz in den Tabellen belegen.

Die U10- und U8-Mannschaften spielten diverse

Spielefeste mit unterschiedlichen Platzierungen.

Zum Ende der Hallensaison werden im März

noch zwei Turniere in Emden und Berlin gespielt,

und danach beginnt dann auch schon

die Vorbereitung auf die Feldsaison 2026.

HOCKEY CLUB HORN E.V.

Berckstraße 91 B

28359 Bremen

E-Mail: info@hc-horn.de

Tel.: (0421) 23 37 63

www.hc-horn.de

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HORNER Magazin | März - April 2026


ÄRZTE & APOTHEKEN IN HORN-LEHE

ALLGEMEINMEDIZIN

Gemeinschaftspraxis Kuboschek & Kensy

Wilh.-Röntgen-Straße 6A, 28357 Bremen

(0421) 25 39 49

Dr. med. Bettina Kiel,

Gerold-Janssen-Straße 5, 28359 Bremen

(0421) 499 35 2 20

Dr. med. Tobias Klever,

Dr. med. Christine von Mering

Leher Heerstraße 1, 28359 Bremen

(0421) 23 69 77

Kurt Butschkus, Dr. med. Sabine List,

Sybille Stichweh, Dr. med. Constanze

Meentzen, Dr. med. Fabian Lührs

Am Lehester Deich 70, 28357 Bremen

(0421) 27 50 27

Dr. med. Ulrike von Rolbicki

Schwachhauser Heerstraße 367

28211 Bremen

(0421) 43 54 60

Dr. Gabriela Saxler

Leher Heerstraße 4, 28359 Bremen

(0421) 23 29 23

AUGENHEILKUNDE

AugenZentrum Bauer

Dr. Lutz und Gabriele Bauer

Leher Heerstraße 66, 28359 Bremen

(0421) 24 68 4-0

Dr. Katrin Böhm

Gerold-Janssen-Straße 7, 28359 Bremen

(0421) 23 72 01

CHINESISCHE MEDIZIN

Dr. Michael Kleiser

Gerold-Janssen-Straße 2a

28359 Bremen

(0421) 33 10 00 50

FRAUENHEILKUNDE

Dr. Kurt Glasenapp, Frank Glasenapp und

Marion Giesa

Am Herzogenkamp 3, 28359 Bremen

(0421) 24 90 24

Dr. med. Ulrike Vahl

Frauenärztin im Mühlenviertel

Gerold-Janssen-Straße 2, 28359 Bremen

(0421) 244 599 55

HALS-NASEN-OHREN

Gemeinschaftspraxis

Dr. Immo Rathcke und

Carsten Teichmann

Leher Heerstr. 1, 28359 Bremen

(0421) 24 20 20

Hals-Nasen-Ohren-Facharzt

für Erwachsene und Kinder

Jörg-Guido Schlegel

Horner Heerstr. 33, 28359 Bremen

(0421) 23 75 29

HAUTKRANKHEITEN

Maher Dibo

Leher Heerstraße 31, 28359 Bremen

(0421) 23 72 79

INNERE MEDIZIN

Dr. Ralf Böhmer, Michael Rachold und

Dr. Imke Beeck

Gerold-Janssen-Straße 5, 28359 Bremen

(0421) 23 18 44

Dr. med. Sabine List,

Dr. med. Constanze Meentzen

Am Lehester Deich 70, 28357 Bremen

(0421) 27 50 27

KINDERHEILKUNDE

Kinderärzte Leher Heerstraße

Dr. med. Torsten Spranger

Dr. med. Alexandra Hörbe-Blindt

Annette Heuermann

Leher Heerstraße 26, 28359 Bremen

(0421) 25 19 59

Dr. Peer Eike Tjarks

Horner Heerstraße 33, 28359 Bremen

(0421) 23 23 93

KIEFERORTHOPÄDIE

KFO Horn Fachpraxis für Kieferorthopädie

Dr. Sophia Lücke, Dr. Catarina Urmann

Leher Heerstraße 4, 28359 Bremen

(0421) 49181133

MUND-, KIEFER-, GESICHTS-/ ORALCHIRURG

Medizin im Mühlenviertel

Dr. Alexander Groddeck

Gerold-Janssen-Straße 5, 28359 Bremen

(0421) 518 44 568

Praxis Am Mühlenviertel

MVZ GmbH

Leher Heerstraße 77, 28359 Bremen

(0421) 20 45 45

LUNGENHEILKUNDE

Gemeinschaftspraxis für Lungenheilkunde

Dr. Felix Haupt, Helmut Golke,

Dr. Sandra Sackmann

Mary-Astell-Str. 2, 28359 Bremen

(0421) 989885-0

ORTHOPÄDIE

Dr. med. Gottfried Bruhn

Horner Heerstraße 33, 28359 Bremen

(0421) 23 20 55

ZOUM | Zentrum für Orthopädisch/Unfallchirurgische

Medizin

Senay Ertür,Dr. med. Jan Leugering,

Ingmar Bock-Lührsen,

Dr. med. Inga Müller-Stahl

Gerold-Janssen-Straße 2, 28359 Bremen

(0421) 23 20 14

PLASTISCHE CHIRURGIE

Plastische & Ästhetische Chirurgie /

Handchirurgie

Prof. Dr. Christian Herold

Gerold-Janssen-Str. 5, 28359 Bremen

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PROKTOLOGIE

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