Der Harz_03_26_I
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Schutzgebühr 2,00 € | Ausgabe 03_2026
Ausblick auf die JHV
2026 am 25. April
in Trautenstein S. 7
Veranstaltungen zum
Jubiläum 140 Jahre
Harzklub e.V. S. 8/9
Naturerlebnisprogramm
2026
erschienen S. 17
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EDITORIAL
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Der Harzklub e.V.
Heimat-, Wander- und
Naturschutzbund
Am Alten Bahnhof 5a
38678 Clausthal-Zellerfeld
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Redaktion:
Christoph Steingaß (CS)
Redaktionskollegium:
Axel Seiler (Hauptpressewart),
Michael Rudolph (stellv. Hauptpressewart),
Klaus Dumeier
(stellv. Präsident).
Beiträge, die nicht ausdrücklich
als Stellungnahme der genannten
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des Verfassers dar. Für unverlangt
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übernimmt der Verlag keine Gewähr.
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DER HARZ erscheint Anfang des
Monats. Jahresabonnementpreis:
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30. September des laufenden Jahres
für das Folgejahr.
Titelseite:
Was ist typisch Harz?
KI-generiertes Bild
Da fragte mich doch neulich ein Gast, der wohl zum ersten Mal unser
schönes Mittelgebirge besuchte; „Was ist typisch Harz!“
„Na“, sagte ich, „das ist doch einfach: Berge, Wälder, Wasser und
freundliche Menschen!“
„Das gleiche kann man aber auch über den Schwarzwald, das Erzgebirge
oder die Alpen sagen. Vermutlich auch über den Teutoburger Wald und
den Solling!“ konterte der Mann. Womit er wohl recht hatte. Unsere
Wege trennten sich, aber die Frage blieb!
Also, dachte ich: Wenn man nicht mehr weiterweiß, fragt man die KI.
Und das Ergebnis ist das Titelbild dieser Ausgabe. Ganz idyllisch oder auch etwas verschlafen,
nichts modernes, aber ordentliche Natur. Die alte Dampflok wie bei der Modelleisenbahn.
Bach, Fichten, Hirsche. Leider keine Menschen!
Der KI-Text zu meiner Anfrage zeigt es auch noch einmal deutlich auf: Der Harz – die Mittelgebirgsregion
in Deutschland – hat viele ganz typische Besonderheiten in Natur, Kultur und
Küche. Es folgt ein Überblick in Schlagworten: (hier in einer kleinen Auswahl)
Natur und Landschaft:
Sagen und Mythen:
Fachwerk u. Bergstädte:
Tradition u. Technik:
Typische Essen u. Trinken:
Klima und Aktivurlaub:
INHALT
Brocken – oft nebelverhangen und sagenumwoben
Mystische Hochmoore und Granitfelsen
Die Walpurgisnacht, Hexen treffen sich angeblich auf dem Brocken
Teufel und Berggeister sind zentrale Figuren vieler Harzer Legenden
Bunte Fachwerkhäuser, bes. in Wernigerode, Quedlinburg, Goslar
Historischer Bergbau (Silbererz) prägte die Region über Jahrhunderte
Die dampfbetriebene Harzer Schmalspurbahn
Bergwerksmuseen und alte Stollen
Harzer Käse
Wildgerichte (z.B. Hirsch, Wildschwein)
Deftige Hausmannskost
Kräuterliköre und regionale Biere
Schnee im Winter – Wintersport möglich
Wandern (z.B. Harzer Hexenstieg)
Mountainbike- und Naturtourismus
Soweit zu den Ausführungen der künstlichen Intelligenz.
Da kann man doch nur ausrufen: Herzlich willkommen im typischen Harz!
CS
Harzklub:
Deutscher Wanderverband stellt sich Fragen der Zweigvereine 4
Vorschau auf die Jahreshauptversammlung 2026 in Trautenstein 7
Veranstaltungen der Harzklub-Zweigvereine
zum Jubiläum 140 Jahre Harzklub e.V. 8/9
Harzer-Hexen-Stieg-Fest am 16. Mai in Osterode 9
Historie:
Einladung zur Einweihung der Schutzhütte „Am Keller“ von Juli 1902 5
Harzklub-Zweigverein Thale:
Jahreshauptversammlung 2026 6
Harzklub-Zweigverein Ballenstedt:
Wanderung zum Hakel 10/11
Harzklub-Zweigverein Quedlinburg:
Neujahrswanderung um Wernigerode 11/12
Jugend: Backen und Basteln mit dem Harzklub e.V. 13
Harzer Wandernadel:
Rückblick und Ausblick zum Jubiläum 20 Jahre Harzer Wandernadel 14
Nachrufe: Anneliese Gottstein und Wegewart Dr. Detlef Ulrich 15
Harzer Schmalspurbahnen:
Bahnhofsgebäude in Alexisbad offiziell übergeben 15
Harzer Tourismusverband:
Der Harz auf Tour und jetzt mit eigenem WhatsApp-Kanal 16
Nationalpark Harz:
Naturerlebnisprogramm 2026 erschienen 17
HARZVERBAND e.V.:
UNESCO Global Geopark – Lenkungsgruppe stimmt Maßnahmen ab 18
Wenn aus dem Ichthyosaurier ein Kunstwerk wird 19
Wanderungen März/April 2026 20/21
03 | 2026 3
HARZKLUB
Stippvisite im Harz
Deutscher Wanderverband stellt sich
kritischen Fragen der Harzklub-Zweigvereine
In der Führungsspitze des Deutschen Wanderverbandes hat es
starke Veränderungen gegeben. Geschäftsführerin Ute Dicks
und ihr Stellvertreter Erik Neumeyer haben gekündigt und den
DWV verlassen. Gleichzeitig hatte der Verbandspräsident Dr.
Hans-Ulrich Rauchfuß aus gesundheitlichen Gründen sein Amt
abgegeben. In seine Fußstapfen ist nun übergangsweise ein
Mann des Harzes – Dr. Michael Ermrich – getreten, der auch
Ehrenpräsident des Harzklubs ist.
Der Harzklub e.V. ist Mitglied und ein wichtiger Teil der Deutschen
Wanderbewegung. Ein Grund mehr, um die Frage zu
stellen: Wie geht es weiter im Deutschen Wanderverband?
In einer Informations- und Diskussionsrunde am 5. Februar 2026
im Lindenhof Goslar standen Dr. Michael Ermrich und der neue
Geschäftsführer des DWV, Dr. Bernd Hartmann, den Harzklub-
Zweigvereinen Rede und Antwort.
Noch im Jahr 2014 hatte der Harzklub gemeinsam mit der Stadt
Harzburg und dem Deutschen Wanderverband einen hervorragenden
Deutschen Wandertag mit ca. 30.000 Teilnehmer/innen
ausgerichtet. Heute sind die Deutschen Wandertage nur noch eine
Seltenheit. Kaum einer der 58 Gebietsvereine ist mehr bereit, den
enormen Arbeitsaufwand und die hohen Kosten für ein solches
Event zu übernehmen. Der stellvertretende Harzklub-Präsident
Christoph Steingaß, der die Leitung der Vorstellungs- und Diskussionsrunde
übernommen hatte, wies in seiner Einführung darauf
hin, dass es in der Vergangenheit durchaus Probleme gegeben
habe. Nun sei jedoch seit Jahren eine vertrauensvolle und harmonische
Zusammenarbeit vorhanden.
Aber es geht nicht nur um den Deutschen Wandertag. Im DWV muss
es neben Sparmaßnahmen einen umfassenden Strukturwandel
geben. So werden die Anzahl der notwendigen Räume und die
Personalbesetzung der Geschäftsstelle überdacht. Es wird künftig
keine Doppelbesetzung der Geschäftsführung mehr geben.
In einer kurzen Power-Point-Präsentation erläuterte Dr. Bernd
Hartmann, der seit 1. April 2025 im Dienst ist, das Ergebnis der
umfassenden Mitgliederbefragung, bei der die Leistungen des
Deutschen Wanderverbandes bewertet wurden.
Gewünscht werden vor allem Schulungen und Weiterbildungsangebote
(z.B. die Ausbildung zertifizierter Wanderführer/innen),
Beratungsangebote zu Fördermitteln und rechtlichen Fragen,
Fachtage zu Zukunftsthemen, aber auch die Interessensvertretung
der Wanderbewegung auf Bundesebene, Positionspapiere und
gemeinsame Resolutionen sowie die Intensivierung der Bemühungen
um die Gleichstellung mit Sportverbänden.
Kritisch gesehen wird die Vielzahl an Printmedien, die heute nicht
mehr zeitgemäß ist. Der Hauptschatzmeister des Harzklubs Rüdiger
Kail verwies darauf, dass die Arbeit und die Kosten für Projekte,
die einst vom DWV angeschoben wurden, zunehmend auf die
Geschäftsstellen der Mitgliedsvereine verlagert wird (beispielsweise
der Wanderfitness-Pass). Ein solches Problem stellt auch
die befristete DWV-Mitgliedskarte dar, die alle 5 Jahre erneuert
werden muss. Dr. Hartmann erläuterte, dass alle diese Anregungen
nun auf den Prüfstand kommen.
Es gibt bereits neue Angebote wie das digitale Themengeflüster
zu aktuellen Aufgaben und Anliegen der Gebietsvereine, an dem
ca. 200 Mitglieder monatlich teilnehmen.
In den letzten Jahren sind die Beiträge an den Deutschen Wanderverband
kontinuierlich angestiegen. DWV-Präsident Dr. Ermrich
sprach dieses sensible Thema erneut an: „Wir kommen an einer
erneuten Betragserhöhung nicht vorbei. In den nächsten Monaten
wird sich die Beitragskommission mit einer Beitragsanpassung
für die kommenden Jahre befassen.“
Für eine Aktualisierung der Kriterien der Qualitätswege Wanderbares
Deutschland sprachen sich Vertreter des Karstwanderwegs aus.
Auch hier haben sich nach 25 Jahren die örtlichen Gegebenheiten
(z.B. Solar- und Windkraftanlagen) und die Wandergewohnheiten
verändert.
Der Stellv. Harzklub-Präsident Christoph Steingaß bedankte sich
für die offene und konstruktive Aussprache zu den Leistungen,
Unterstützungsmöglichkeiten und den Wünschen des Harzklubs
an den DWV. Er wünschte Glück auf dem zunächst steinigen Weg
der Erneuerung.
Harzklub e.V.
4 03 | 2026
(Foto: A. Drache)
HISTORIE
Zur Verfügung gestellt von Uwe Schaper, Wildemann
03 | 2026
5
AKTUELL
Harzklub-Zweigverein Thale
Jahreshauptversammlung 2026
Am 20.02.2026 fand die jährliche Jahreshauptversammlung
des Harzklub-
Zweigverein Thale statt.
40 Mitglieder des Zweigvereins hatten
sich im Großen Saal des Thaler Rathaus
zusammengefunden, um gemeinsam das
abgelaufene Jahr Revue passieren zu lassen.
Der Versammlungsleiter, Dr. Harald
Watzek, stellvertretender Vorsitzender
des Zweigvereins, begrüßte neben den
Harzklublern auch Maik Zedschack, Bürgermeister
der Stadt Thale, sowie Klaus
Dumeier, stellvertretender Harzklub-
Präsident.
Ein überaus trauriger Anlass gleich zu
Beginn der Versammlung. Im Alter von 73
Jahren verstarb nach kurzer und schwerer
Krankheit, 14 Tage vor der Jahreshauptversammlung,
der Wegewart Dr.
Detlef Ulrich. In einer Schweigeminute
gedachten die Anwesenden dem Verstorbenen.
Zu der diesjährigen Jahreshauptversammlung
sollte Detlef Ulrich mit dem
Ehrenzeichen des Harzklub e.V. in Gold
geehrt werden. Zu einem passenden
Zeitpunkt wird vom Vorstand die Urkunde
und das Ehrenzeichen der Witwe,
ebenfalls Harzklubmitglied, überreicht
werden. Es bedurfte einiger Minuten Besinnlichkeit,
bevor es laut Tagesordnung
weiterging.
Fritz Nennhuber, Vorsitzender des Zweigvereins,
verlas seinen Rechenschaftsbericht.
Hauptschwerpunkt in 2025, so
der Vorsitzende, war die Ausrichtung der
Sternwanderung des Harzklub e.V.
Nach 2013 war der Zweigverein Thale
erneut Ausrichter dieses wichtigen Vereinstreffens
aller Harzklubmitglieder. Um
die Sternwanderung erneut zu einem gelungenen
Event werden zu lassen, wurden
zeitnah die Weichen gestellt. Und
die Sternwanderung wurde erfolgreich
durchgeführt. Lob kam nicht nur vom
Hauptvorstand des Harzklub e.V. Auch
von den Teilnehmern, ob aktive Wanderer
oder „nur“ passive Teilnehmer an der
Festveranstaltung, alle fanden lobende
Worte.
li. Peter Hill Ehrung Bronze; re. Harry Müller Ehrung Silber (Foto: Seiler)
Für dieses Gelingen bedankte sich der
Vorsitzende bei all denjenigen Mitgliedern
des Zweigvereins, welche sich aktiv
in die Vorbereitung und Durchführung der
Sternwanderung einbrachten.
Weiterhin konnte Fritz Nennhuber über
stabile Mitgliederzahlen informieren.
Der Zugang von 8 neuen Harzklublern
konnte das altersbedingte Ausscheiden
von 3 Zweigvereinsmitgliedern mehr als
kompensieren.
Dank an das Rathaus Thale mit seinem
Bürgermeister Maik Zedschack, Dank an
den Bauhof von Thale, Dank an den staatlichen
Forstbetrieb Ostharz, Dank an die
Geschäftsstelle des Harzklub e.V. Nur mit
einem gepflegten Miteinander der Genannten
kann ein Harzklub-Zweigverein
Thale gut die gewünschten Vereinstätigkeiten
bestreiten, so der Vorsitzende.
Nach dem Rechenschaftsbericht folgten
die Wortmeldungen der Schatzmeisterin
und der Fachwarte.
Der Bericht von Jörg Nennhuber, Leiter
der Naturstation, war besonders interessant.
Von den 7 aktiven Mitgliedern
wurden in 2025 1300 Arbeitsstunden, bei
100 Einsätzen erbracht.
Schwerpunkt der Arbeiten waren u.a. Beseitigung
von Windbruch, Reparatur von
Weggeländern, Erneuerung von Sitzgruppen
und Bänken, Reparaturen von Trockenmauern
sowie Beseitigung von Schäden
durch Vandalismus. Gleichwohl gab es Unterstützung
für die Beschilderungsgruppe
beim Setzen von Schilderbäumen.
Beim letzten Tagesordnungspunkt wurden
verdienstvolle Mitglieder mit dem
Ehrenzeichen des Harzklub e.V. geehrt.
Das Ehrenzeichen in Bronze erhielt Peter
Hill für seine Tätigkeiten als stellvertretender
Leiter der Naturstation. Harry
Müller erhielt das Silberne Ehrenzeichen.
Gewürdigt werden damit seine Arbeiten
als stellvertretender Wegewart. Durch
den plötzlichen Tod von Dr. Detlef Ulrich
übernimmt Harry Müller dessen Amt.
Es folgten die Grußworte der Gäste. Fritz
Nennhuber beendete mit seinen Schlussworten
die diesjährige Jahreshauptversammlung.
Text und Foto: Axel Seiler
6 03 | 2026
HARZKLUB
AKTUELL
140 Jahre Harzklub e.V.
Jahreshauptversammlung des Harzklub e.V.
am 25. April 2026 in Trautenstein
Mit großem Stolz blickt der Harzklub auf eine 140-jährige
Vereinsgeschichte zurück: Es war damals die Zeit der Industrialisierung
und der „Sommerfrischler“. Die Menschen arbeiteten
hart in den Städten, aber am Sonntag hatten sie frei
und fuhren mit der modernen Eisenbahn in den Harz, um an
der frischen Luft zu wandern und einzukehren. Eisenbahndirektor
Albert Schneider, ein Mann der Tat, nutzte die Gunst
der Stunde und gründete mit Gleichgesinnten am 8. August
1886 in Seesen den Harzklub.
Der junge Verein hatte einen großen Zuspruch, denn widmete
sich genau den Erfordernissen jener Zeit. Ein jeder, der Rang
und Namen hatte, wollte dabei sein, wenn es darum ging, den
Harz mit seinen landschaftlichen, historischen und kulturellen
Besonderheiten für Besucher und Einheimische als Wanderregion
zu erschließen. Innerhalb von wenigen Jahren entstand ein umfangreiches
beschildertes Wanderwegenetz mit Aussichtspunkten,
Brücken, Stegen und Schutzhütten. Bereits im Jahr 1889 erschien
die erste Routenkarte der Fahrstraßen, Fußwege sowie Post- und
Omnibuslinien.
Der Harzklub e.V. ist heute mit seinen rund 11.000 Mitgliedern
in 78 Zweigvereinen ein zuverlässiger Partner bei der Pflege der
Wanderwegeinfrastruktur, beim Erhalt der Harzer Traditionen
und bei vielfältigen Naturschutzmaßnahmen. Mit seinen Veranstaltungen
und hunderten geführten Wanderungen trägt er in
hohem Maße aktiv zur touristischen Attraktivität der Kommunen
und zum Gemeinschaftsleben bei.
Die Jahreshauptversammlung des Harzklub e.V. ist der Auftakt
zu einem ereignisreichen Jubiläumsjahr 2026. Sie findet am
25. April 2026 im Dorfgemeinschaftshaus Trautenstein statt.
Unsere Veranstaltung beginnt um 10.00 Uhr mit dem musikalischen
Auftritt der „Hasselfelder Jäger“ und mit unseren Überraschungsgästen,
dem „Ehepaar Schneider“.
Anschließend schauen wir gemeinsam mit unserem Stellv. Präsidenten
Christoph Steingaß zurück auf die turbulenten Gründungsjahre
unseres Harzklubs.
TAGESORDNUNG:
1. Begrüßung
2. Grußworte der Ehrengäste
3. Totengedenken
4. Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und Beschlussfähigkeit
5. Feststellung der Tagesordnung
6. Genehmigung des Protokolls der Jahreshauptversammlung
vom 26.04.2025
7. Geschäftsberichte des Hauptvorstandes
8. Bericht des Hauptschatzmeisters zum Jahresabschluss 2025
9. Bericht der Kassenprüfer
10. Entlastung des Hauptschatzmeisters
11. Entlastung des Vorstandes
12. Beratung und Beschlussfassung über vorliegende Anträge
13. Genehmigung des Haushaltsplanes 2026
14. Vorstandswahlen
15. Ehrungen
16. Bestimmung von Zeit und Ort der Jahreshauptversammlung,
des Naturschutztages, des Harzer Heimattages und
der Sternwanderung 2027
17. Sonstiges, Anfragen und Informationen
18. Schlusswort des Präsidenten
03 | 2026 7
HARZKLUB
Vielfältige Veranstaltungen der Harzklub
Zweigvereine für 2026 zum Jubiläum
140 Jahre Harzklub e.V.
weitere interessante Veranstaltungen finden Sie in der Februar-Ausgabe von DER HARZ
Donnerstag, 12.03.2026
Geschichtliche Entdeckungsreise Staßfurt
Zweigverein Thale
Treffpunkt: 9.00 Uhr Lidl-Parkplatz, Fahrgemeinschaften
Wir besuchen das Stadt- und Bergbaumuseum der Stadt Staßfurt
und besichtigen den Schnitzaltar aus dem 15. Jahrhundert.
Eine Einkehr ist möglich.
Rückfahrt: ca. 15.00 Uhr
Anmeldung erforderlich: B. Prause → 0160 90974103
Samstag/Sonntag, 14./15.03.2026
Frühjahrsjodellehrgang
Marina Hein-Harzklub e.V.
Ort: Wanderheim Wildemann
Im Schwarzewald 21, 38709 Wildemann
Beginn: 14. März um 15 Uhr
(Anreise / Zimmerbezug ab 14 Uhr möglich)
Ende: 15.März gegen 15 Uhr
Der Lehrgang wird wieder mit Übernachtung angeboten. Natürlich
kann man auch nur am Samstag oder Sonntag teilnehmen.
Wir bitten darum, uns dieses zur besseren Planung
(Einkauf Verpflegung) bei der Anmeldung mitzuteilen. Für die
Verpflegung (Abendessen am Samstag/Frühstück und Mittagessen
am Sonntag) inkl. Kaffee, selbstgebackener Kuchen
und nichtalkoholische Getränke wird – wie bisher – bestens
gesorgt sein. Gängige alkoholische Getränke (Bier, Sekt) sind
zum Einkaufspreis erhältlich. Ansonsten kann sich natürlich
jeder seine eigenen Getränke mitbringen.
Kosten des Lehrgangs: Für Harzklub-Mitglieder und Mitglieder
des Heimatbundes Oberharz e.V. ist der Lehrgang einschließlich
der Verpflegung kostenfrei. Für die Übernachtung fallen
Gebühren in Höhe von 15 € pro Person an. Für Nichtmitglieder
betragen die Kosten für den Lehrgang, die Übernachtung und
die Verpflegung insgesamt 80 € pro Person.
Anmeldung bis 07.03.2026:
Marina Hein (Am Twenger 14, 38723 Seesen, Marina.Hein@tonline.de,
Mobil: 0172 5478855 – gerne auch per auch WhatsApp.
Donnerstag, 16.04.2026
Senioren – Verkehrsteilnehmerschulung
Zweigverein Thale
Treffpunkt: 15 Uhr Restaurant Peter’s Thale
Referent: Herr Wiechmann
Anschließend gibt es Kaffee und Kuchen
Anmeldung erforderlich bis zum 09.04.26:
H. und R. Watzek → 03947 3227
Samstag, 18.04.2026
Ausstellung in der Walpurgishalle
Zweigverein Thale
Treffpunkt: 11.30 Uhr Walpurgishalle in Thale
Künstler: H. Hendrich
Um Anmeldung wird gebeten: H. Watzke → 03947 3227
Montag, 04.05. – Sonntag, 10.05.2026
Mach mit Woche des LK Göttingen
Mittwoch, 06.05.2026
Arbeitseinsatz Sprakelbachtal
Zweigverein Thale
Treffpunkt: 16.50 Uhr Säulenhaus Zorge, (Hohegeißer Straße
9, 37445 Zorge)
Wir wollen den Steg am Sprakelbachweg erneuern, die drei
Brücken überprüfen und ggf. ausbessern und einige Schilder
richten damit jeder den Weg zu den schönsten Orten im Harz
findet. Wir brauchen hierbei immer Unterstützung. An diesem
Tag bieten wir einen kleinen Einblick in unsere handwerkliche
Arbeit, die Arbeit mit Geräten und die Wegearbeit an. Im Anschluss
wird gemeinsam der Feierabend eingeläutet. Bei gutem
Wetter mit Lagerfeuer und Stockbrot aber auf jeden Fall mit
einer regionalen Erfrischung. Rucksackverpflegung, festes
Schuhwerk und Handschuhe sind mitzubringen
Donnerstag, 07.05.2026
Orchideen-Exkursion
Zweigverein Thale
Treffpunkt: 10 Uhr Lidl-Parkplatz Thale, Fahrgemeinschaften
Exkursion am Müncheberg. Einkehr möglich
Anmeldung erforderlich: H. und J. Gerlach → 03947 67306
Samstag, 09.05.2026
Stunde der Gartenvögel
Zweigverein Zorge
Treffpunkt: 9 Uhr Säulenhaus Zorge, Anfahrt mit PKW in Fahrgemeinschaft
NABU und Harzklub Zorge e.V. rufen auf, eine Stunde lang
die Vögel im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen
und zu melden. Ein Natur- und Landschaftspfleger bietet hier
einen Spaziergang an, der die einzelnen Arten näher ins Licht
rückt und die Hilfe die wir Ihnen geben können, aufzeigt. Dabei
wird auch unerwartetes zu unseren Gefiederten Freunden
erklärt. Im Garten kann im Anschluss das erworbene Wissen
angewandt oder noch bei einem Getränk auf Spendenbasis
ein wenig geklönt werden.
Freitag, 22.05. – Montag, 25.05.2026
777 Jahre Zorge
Zweigverein Zorge
Zorge feiert an Pfingsten sein Jubiläum der ersten urkundlichen
Erwähnung. Der Zweigverein Zorge beteiligt sich mit einem
Mitmach- und Informationsstand und einem Getränkewagen.
Am Samstag gibt einen Festumzug. An den Abenden wird bei
Livemusik gefeiert.
8 03 | 2026
HARZKLUB
AKTUELL
Samstag, 30.05.2026
Panorama- Museum Bad Frankenhausen (Familientag)
Zweigverein Thale
Treffpunkt: 9.30 Uhr Lidl Parkplatz Thale, Fahrgemeinschaften
Ablauf: Fahrt nach Bad Frankenhausen – Besichtigung Panorama
Museum und eine kleine Wanderung
Wanderstrecke: ca. 4 km, Einkehr möglich
Anmeldung erforderlich bis 23.05.2026:
F. Nennhuber → 03947 4199666, Handy: 0175 1977724
E-Mail: harzklub@web.de
Samstag, 13.06. – Sonntag, 28.06.2026
Wochen der Natur
Zweigverein Zorge
In Zusammenarbeit und finanziert durch die der Bingo Umweltstiftung.
Im Mai sind alle Informationen auf der Homepage des
Zweigvereins Zorge zu finden. → http://www.harzklub-zorge.de
Die vielfältige heimische Natur wird wieder auf Wanderungen
und bei Mitmachaktionen erlebbar sein. Ale Wanderungen im
Zeitraum sind Teil der Aktion.
Sonntag, 14.06.2026
Frühschoppenkonzert mit MTV Bornhausen
Zweigverein Seesen
Beginn: 11 Uhr
Ort: Wanderhütte Neckelnberg
Thema: Internationale Blasmusik
Ende: ca. 13 Uhr
Sonntag, 20.09.2026
Wander- Musik- und Kulturfestival (Sternwanderung)
Zweigvereine Wolfshagen, Lautenthal, Seesen
Wo: Am Steinwaytrail Wolfshagen/Lautenthal/Seesen
Sonntag, 20.09.2026
Spellefest mit Infostand
Zweigverein Wieda
12.-24.10.2026
Dankeschöngrillen
Zweigverein Wieda
THW-Jugend, Freitags Dankeschön Grillen
Samstag, 07.11.2026
Hubertusfeier
Zweigverein Thale
Treffpunkt: 15.00 Uhr Restaurant Peter’s in Thale
Beisammensitzen bei Kaffee und Kuchen
Anmeldung erforderlich: H. Gerlach → 03947 67306
Sonntag, 15.11.2026
Gedenkgottesdienst zum Volkstrauertag
Zweigverein Wieda
Beginn: 11.00 Uhr
Wo: Lutherkirche Wieda
Samstag, 12.12.2026
Advent im Walde
Zweigverein Thale
Harzer-Hexen-Stieg-Fest
Am 16. Mai 2026 verwandelt sich Osterode
am Harz in einen Treffpunkt für kleine
und große Hexen, Naturfreunde und
Wanderbegeisterte. Die Stadt Osterode
am Harz und der Harzklub Lerbach laden
euch herzlich zu einer stimmungsvollen
Familienwanderung über den Harzer-
Hexen-Stieg ein – mit dem Eselsplatz
als Ziel.
Start ist um 13.00 Uhr am Parkplatz Bleichestelle.
Gemeinsam mit Heiner Wendt als
Wanderführer geht es auf die rund drei Kilometer
lange Strecke durch die reizvolle Harzer
Landschaft – ein Weg, der Naturerlebnis
und geselliges Miteinander verbindet.
Ab 14.00 Uhr beginnt am Eselsplatz das
bunte Harzer-Hexen-Stieg-Fest. Für Spiel
und Spaß auf dem Hexenbesen sorgt die
Wolfshäger Hexenbrut und bringt große wie
kleine Gäste in Bewegung. Hexe Anja treibt
ihr fröhlich-schauriges Unwesen rund um
ihr Hexenhaus, während Oberhexe Janina
freiwillige Hexen und Teufel fantasievoll
schminkt – ganz gleich ob hübsch oder
herrlich gruselig.
Mit viel Herz und Humor erzählt Kiepenfrau
Berta von ihren Erlebnissen auf dem
alten Handelsweg. In ihrer schweren
Kiepe trug sie einst Waren zu Fuß in
den Oberharz und berichtet nun von
den Begegnungen und Geschichten,
die sie auf diesen Wegen erlebt hat.
Ein weiterer Programmpunkt erwartet
interessierte Besucher ab 15.00
Uhr: Oberhalb des Eselsplatzes geben
Mona und Heiner einen fachkundigen
Ausblick auf den aktuellen
Zustand des Harzer Waldes und laden
zum Austausch über Natur, Wandel
und Zukunftsperspektiven
ein. Für das leibliche
Wohl ist selbstverständlich
gesorgt – der
Harzklub Lerbach verwöhnt alle Gäste mit
kulinarischen Angeboten.
Freut euch auf einen abwechslungsreichen
Nachmittag zwischen Natur, Tradition und
fröhlichem Hexentreiben – gemeinsam geplant
und durchgeführt von der Stadt Osterode
am Harz und dem Harzklub Lerbach.
Seid dabei, wenn sich Wanderlust und
Hexenzauber auf besondere Weise verbinden!
03 | 2026 9
WANDERN
Harzklub-Zweigverein Ballenstedt
Wanderung zum Hakel
Im Wanderplan des Harzklub Zweigvereins Ballenstedt war
für den Januar eine Hakelwanderung vorgesehen. Die Wanderleitung
übernahmen die ortskundigen Wanderfreunde
Christel und Wilfrid Marscheider.
Der bis zu 244,5 m hohe Höhenzug Hakel befindet sich zum Teil im
Salzlandkreis und zum Teil im Landkreis Harz im Land Sachsen-
Anhalt. Die Erhebung ist seit 1939 ein Landschaftsschutzgebiet.
1995 bekam das 13,66 km² große Gebiet den Status Naturschutzgebiet
(NSG) zuerkannt. Zugleich ist der Hakel ein Teil des 64,41
km² großen Vogelschutzgebietes.
Im Jahre 1602 wurde der Hakel im Auftrag des Bischofs Heinrich
Julius vermessen. Damals betrug die Größe noch 15 km². Durch
Abholzungen verringerte sich die Waldfläche um fast 10 %. Der
Hakel ist das Brutgebiet von Schreiadlern, Rot- und Schwarzmilanen.
Auch die Greifvögel Habicht, Sperber und Wespenbussard
sind im Hakel anzutreffen.
Der lichte Laubwald besteht hauptsächlich aus Eichen und Hainbuchen.
Auch Rotbuchen und Vogelkirschen sind in größerer
Anzahl anzutreffen. Besonders von den Letzteren werden die
Früchte professionell in Netzen bzw. auf Planen eingesammelt,
um daraus geeigneten Samen für die Baumaufzucht zu gewinnen.
Im Sommerhalbjahr sind viele dort aufgestellte Bienenkörbe zu
entdecken.
Im Hakel gibt es größere Bestände von Winterlingen, Maiglöckchen,
Himmelschlüsselchen, Buschwindröschen und vor allem Bärlauch.
Leider wird der Bärlauch im NSG verbotenerweise körbeweise
geerntet. Unter der Klimaerwärmung – bei immer größeren Trockenperioden
– haben besonders die Hainbuchen und die Eichen
im Hakel zu leiden.
Der Hakel hatte sich im ausgehenden Perm etwa vor 255 Mio.
Jahren als ein Breitsattel ausgebildet. Ich vermute, dass man
aufgrund der unübersichtlichen Ausdehnung des Waldgebietes
den Hakel in einzelne Jagen aufgeteilt und durch die Zahlen an
den Steinsäulen gekennzeichnet hat.
Der Hakel ist vom zeitigen Frühjahr bis zum Spätherbst ein wahres
Paradies für Naturliebhaber. Mit Ausnahme von Himmelfahrt und
Pfingsten ist man meist fast allein im Hakel. Neben den Treffen zu
Himmelfahrt im Hakel werden mit großer Beteiligung zu Pfingsten
rings um die Domburg Ritterspiele abgehalten.
Schutzhütte – Domburg – Bunker – Cochstedter Weg
Nach der Begrüßung und Vorstellung des Hakels durch die Wanderleiterin
Christel Marscheider begann bei leichten Minusgraden
unsere Wanderung. Von der Schutzhütte am „Heteborner Hakeleingang“
nahmen wir den von dem Cochstedter Weg nach rechts
in nördlicher Richtung abbiegenden Weg. Er führte uns an den vor
ein paar Jahren neu angelegten Eichenbeständen vorbei, die sich
in den letzten Jahren prächtig entwickelt haben.
Nach knapp 2 km erreichten wir die höchste Erhebung im Hakel,
den Domburghügel mit 244,5 m über NHN. Auf ihr befinden sich
die Reste der einstigen Domburg. Sie war einst zum Schutz der
in der Nähe vorbeiführenden Heer- und Handelsstraße Leipzig–
Lüneburg errichtet worden.
Im Jahre 1310 kam sie in den Besitz eines Herren von Knesebeck.
Er nutzte die Burg zu Überfällen auf die durchziehenden Kaufleute.
Daraufhin wurde auf Veranlassung des Halberstädter Bischofs, mit
Hilfe von Truppen aus Halberstadt, Quedlinburg und Aschersleben,
die Burg belagert und eingenommen. Anschließend diente sie als
Zollburg den Halberstädter Bischöfen.
Zum Ende des 15. Jahrhunderts wurde
die Burg verlassen. Durch die Entnahme
von Baumaterial durch die Bevölkerung
aus den anliegenden Dörfern wurde sie
bald zu einer Ruine.
Nach einer kurzen Pause und der Besichtigung
der Ruine wanderten wir
hinunter zum Kalkweg. Hier befindet
sich seit 2024 die Friedel-Schutzhütte.
Dort legten wir unsere Mittagspause ein.
Im Anschluss daran wanderten wir
etwas bergan, bevor wir wieder den
Hauptweg, den Cochstedter Weg, erreichten.
Auf dem von Heteborn in
nordöstlicher Richtung nach Cochstedt
führenden Forstweg ging es knapp 200
m weiter, ehe wir für einen kurzen Abstecher
den Cochstedter Weg verließen.
Unser Ziel war eine alte Bunkeranlage
aus dem 2. Weltkrieg.
10 03 | 2026
WANDERN
Nach diesem Abstecher wanderten wir auf dem Cochstedter Weg,
jetzt allerdings in Richtung Heteborn, weiter. Nach gut 2 km auf
dem Forstweg erreichten wir nach über 8 km wieder unseren
Parkplatz. Hierbei kamen wir auch ganz in der Nähe eines Förster-
Grabes vorbei. Für die gute Wanderführung möchte ich mich bei
dem Ehepaar C. u. W. Marscheider ganz herzlich bedanken.
Tod des Revierförsters Heinrich Schöndube
Am 6. März 1992 entdeckte der Revierförster Heinrich Schöndube
einen im damaligen Landschaftsschutzgebiet Hakel widerrechtlich
abgestellten PKW Opel Kadett. In seinem Notizbuch notierte er
sich den Wagentyp samt polizeilichem Kennzeichen.
In der Zwischenzeit hatten die Insassen des Autos in der nahe
gelegenen Stadt Kroppenstedt die dortige Sparkasse überfallen
und dabei 100.000 DM erbeutet. Für die ca. 8 km lange Fahrt vom
Hakel bis zur Sparkasse und zurück benutzten sie ein Motorrad.
Im Hakel wollten die Bankräuber die Fahrzeuge tauschen.
Hier trafen sie aber auf den anwesenden Förster. Um keinen Zeugen
für den Raubüberfall zu haben, erschossen sie kurzerhand den
Förster. Die Täter flohen ungesehen mit dem Opel nach Norddeutschland.
Da die Ermittler das Notizbuch mit dem Eintrag bei
dem toten Förster fanden, konnten schon 2 Tage später die Täter
verhaftet werden.
Der Förster wurde an seinem Lieblingsplatz im Hakel im Jagen
72 beigesetzt. Ein Granitstein aus dem Unterharz kennzeichnet
seine Grabstelle. Über 400 Personen gaben dem beliebten Förster
das letzte Geleit.
Text und Fotos: Gerd Horenburg
Harzklub-Zweigverein Quedlinburg
Neujahrswanderung um Wernigerode
Wernigerode und sein Barockschloss
Wernigerode ist als Bunte Stadt im Harz bekannt. Die zum
Landkreis Harz gehörende Stadt liegt am Nordrand des Harzgebirges.
Schon von weitem ist das auf dem Schlossberg unterhalb
des Agnesberges befindliche Barockschloss gut sichtbar.
Ursprünglich befand sich auf dem Schlossberg eine zwischen 1110
und 1120 errichtete Höhenburg. Unter Kaiser Heinrich V. verlegte
der aus Schwaben stammende Graf von Haymer seinen Wohnsitz
auf diese Burg. Er wurde der Graf von Wernigerode, damals eine
kleine Siedlung.
Im Jahre 1429 starb die männliche Linie der Grafen von Wernigerode
aus. Ein Verwandter, der Graf von Stolberg im Harz,
übernahm die Grafschaft Wernigerode. Es entstand die Grafschaft
Stolberg-Wernigerode.
Von 1671 bis 1676 erfolgte der Ausbau der Burg zu einem barocken
Wohnschloss. Ab 1726 wurde aus der Grafschaft ein Fürstentum.
Der Ausbau zu dem heutigen repräsentativen Prunkschloss erfolgte
unter dem Vizekanzler des Deutschen Reiches, Graf Otto
zu Stolberg-Wernigerode, in den Jahren 1863 und 1885.
Mit der Novemberrevolution 1918 kam es zur Entmachtung des
Adels und zur Beschlagnahme des Eigentums. Eine Enteignung
fand jedoch nach der gescheiterten Volksentscheidung vom
20. Juni 1926 nicht statt. Die Schlösser gingen größtenteils an
den Staat, der Wald und die Ländereien blieben dem Adel erhalten.
Mit der Bodenreform 1945 in der damaligen sowjetischen
Besatzungszone wurden die Fürsten von Stolberg-Wernigerode
entschädigungslos enteignet. Bereits 1929 wurde das Schloss
Wernigerode von der Adelsfamilie als Wohnsitz aufgegeben.
Das Schloss wurde für Besichtigungen bereits 1930 freigegeben.
Heute befindet sich dort das Schlossmuseum.
Zu dem Schloss gehört auch ein als Lustgarten bezeichneter
Schlosspark. Dieser bereits im 16./17. Jahrhundert angelegte Park
befindet sich ca. 500 m (Luftlinie) unterhalb des Schlossberges.
03 | 2026
11
WANDERN
Anfang des 18. Jahrhunderts wurde ein als Lustschloss bezeichnetes
Gartenhaus in der Parkanlage errichtet. Dieses Gartenhaus
wurde später aufgrund statischer Probleme abgerissen. Die Steine
wurden für die Umfassungsmauer des Lustgartens verwendet.
Lustgarten – Kastanienwäldchen – Schloss
Der Parkplatz an der Südseite des Lustgartens war der zweite
Treffpunkt zu dieser Wanderung. Nach der Begrüßung und einer
kurzen Einstimmung auf die Neujahrswanderung durch den Wanderleiter
und Wanderführer Manfred Böhm gingen wir durch den
Südeingang in den Lustgarten.
In der Nacht zuvor hatte es etwas geschneit, sodass wir eine
herrliche Winterlandschaft vorfanden. Es fehlte nur noch etwas
Sonnenschein. Dafür gab es als „Ausgleich“ einen unangenehmen
frischen Wind.
Bereits nach ca. 250 m in östlicher Richtung verließen wir den
Lustgarten. Über einen Wiesenweg erreichten wir nach weiteren
300 m in östlicher Richtung das Kastanienwäldchen. Dieses 1,7
ha große Wäldchen wurde im Jahre 1790 mit 190 achtjährigen
Esskastanien angelegt. Jahre später wurde sogar der königliche
Hof in Berlin mit den Esskastanien beliefert. Zur Kastanienernte
ist das Kastanienwäldchen noch heute ein beliebtes Ausflugsziel.
Nach der Durchquerung des Kastanienwäldchens wanderten wir
in südlicher Richtung bis zum Harzrand weiter. Hier trafen wir auf
den internationalen Radwanderweg R1. Auf dem R1 wanderten
wir nun in östlicher Richtung. Von diesem Weg hatten wir einen
schönen Ausblick auf den Horstberg mit seiner Warte. Die Horstbergwarte
gehörte zum Wernigeröder Wartesystem und wurde
um 1250 auf Veranlassung der Regensburger Grafen errichtet.
Etwa nach 1,5 km erreichten wir das in südwestlicher Richtung
verlaufende „Gebrannte Eichental“. In dem Tal ging es stetig bergauf,
nach ca. 900 m erreichten wir eine Wegkreuzung. An der
Wegkreuzung wählten wir den in westlicher Richtung führenden
Kammweg, den Annaweg, aus. Vom Annaweg hatten wir einen
schönen Blick in das Christianental, auf Nöschenrode und auf
Wernigerode. Auch der Armeleuteberg mit dem Kaiserturm war
gut erkennbar.
Dieser Annaweg wurde im Zusammenhang mit der Errichtung
einer Schlosswasserleitung im Jahre 1730 angelegt. Um auf den
oberhalb des Schlossberges gelegenen Agnesberg zu gelangen,
verließen wir den Annaweg und wanderten auf dem Agnesweg
hinauf zum Agnesberg. Von dort hatten wir einen schönen Blick
auf das Barockschloss und auch auf fast ganz Wernigerode.
Da uns durch die Schneeglätte der direkte steile Weg zum Schloss
zu gefährlich erschien, nahmen wir den in nördlicher Richtung
verlaufenden Wanderweg, der uns nach einer Spitzkehre durch
eine Senke hinauf zum Schloss führte.
Auf die vom Wanderleiter vorgesehene Pause auf den Schlossterrassen
mussten wir aufgrund des dort vorherrschenden kalten
Windes leider verzichten. Über die Schlosschaussee erreichten
wir nach etwa 750 m wieder unseren Parkplatz am Lustgarten.
Für die rund 8 km lange und mit knapp 300 Höhenmetern versehene
Neujahrswanderung möchte ich mich bei dem Wanderfreund
Manfred Böhm recht herzlich bedanken.
Text und Fotos: Gerd Horenburg
12 03 | 2026
JUGEND
Jugendwarteteam des Harzklub
Backen und Basteln
mit dem Harzklub e.V.
Anfang Dezember trafen sich zahlreiche Familien mit kleinen
und großen Kindern zu einem vorweihnachtlichen Wochenende
des Harzklub e.V.. Vom 5. bis 7. Dezember stand das
gemeinsame Basteln, Backen und Erleben im Mittelpunkt – ein
Angebot, das besonders bei Familien großen Anklang fand.
Am Freitagnachmittag reisten die Teilnehmenden an und bezogen
ihr Quartier im Wanderheim des Harzklubs. Nach und nach füllte
sich das Haus mit Leben, und schnell entstanden erste Gespräche
und Begegnungen. Die Ersten hummelten bereits, dass Sie mit dem
Basteln loslegen konnten. Allerdings wurde das Bastelbuffet erst
nach dem Abendessen mit leckeren Hot Dogs und der offiziellen
Begrüßung durch das Jugendwarteteam eröffnet.
Der Samstag begann mit einem besonderen Programmpunkt: Am
Vormittag besuchten wir den 19-Lachter-Stollen in Wildemann.
Bei einer spannenden Führung tauchten wir tief in die Geschichte
des Harzer Bergbaus ein und erfuhren viel Wissenswertes über
die Arbeit unter Tage. Für Kinder wie Erwachsene war der Besuch
gleichermaßen beeindruckend und lehrreich.
Nach dem Mittagessen wurde
es erneut kreativ. Wir bastelten
gemeinsam diverse Weihnachtsdeko,
falteten Origamitiere und
backten in der Küche zahlreiche
Plätzchen. Bald erfüllte der Duft
von frischem Gebäck das ganze
Haus. Ein Teil der Gruppe versammelte
sich am Abend draußen auf
dem Vorplatz am wärmenden Lagerfeuer und genoss die besondere
Atmosphäre. Dank des Jugendwarteteams wurden wir
währenddessen hervorragend verköstigt. Aufgrund der ungünstigen
Witterungsverhältnisse entschieden wir uns gegen Abend,
die geplante Nachtwanderung ausfallen zu lassen und die Zeit
stattdessen gemütlich im Haus zu verbringen.
Der Sonntag begann mit einem Frühstück und einer gemeinsamen
Aufräumaktion. Danach hieß es Abschied nehmen. Mit
vielen schönen Erinnerungen und Basteleien im Gepäck traten
die Familien die Heimreise an.
Wir sagen Dankeschön für das Dabeisein und die schöne Zeit.
Bis zum Dezember 2026 in Wildemann.
Euer Jugendwarteteam sowie Charlotte von der Deutschen Wanderjugend
Was kratzt es den Wolf, dass wir Probleme mit ihm haben! (Foto: CS) 03 | 2026 13
HARZER WANDERNADEL
Rückblick und Ausblick zum Jubiläum
20 Jahre Harzer Wandernadel
Die Harzer Wandernadel gibt Einblick auf die Erfolgserlebnisse
im vergangenen Jahr und läutet ihr 20-jähriges Bestehen im
Jubiläumsjahr 2026 mit verschiedenen Highlights ein.
Darüber hinaus gab es 2025 erstmals Anfragen von etablierten
Festivals im Harz zur Einrichtung von Sonderstempelstellen.
So war die Harzer Wandernadel unter anderem beim Rockharz-
Festival in Ballenstedt, beim Rocken am Brocken in
Elend, sowie beim Yellow Jockey auf der Galopprennbahn
in Bad Harzburg vertreten.
Seit 2024 unterstützt das Team die Tourismusagentur
Nordsee dabei, in Ostfriesland mithilfe von Stempelstellen
neue Ausflugsziele erlebbar zu machen. 2025
wurden dafür 25 Stempelkästen in Marineblau mit
speziellem Bootslack versehen und an die Nordseeküste
geliefert.
Eine Kooperation besteht ebenfalls mit dem Naturpark
Holsteinische Schweiz, welcher 42 Stempelkästen
im Dezember 2025 in die Nähe der Ostküste
geliefert bekommen hat. In diesem Jahr werden die
Kästen dann im gesamten Naturpark aufgebaut.
2026 steht ganz im Zeichen des Jubiläums „20 Jahre
Harzer Wandernadel“ mit vielen verschiedenen Veranstaltungen.
Die offizielle Saisoneröffnung findet
am 26. April auf der Plessenburg statt. Bereits vom
18. März bis 13. September zeigt das Harzmuseum
Wernigerode eine Sonderausstellung zum Jubiläum
der Wandernadel.
Weitere gemeinsame Termine mit dem Harzmuseum
sind unter anderem ein Vortrag zum Thema „Wanderglück“
mit Manuel Andrack am 14. April, eine Lesung
aus „Harzreise“ mit Steffen Kopetzky am 5. Mai, sowie
ein Vortrag zur Tourismusgeschichte des Harzes mit
Dr. Uwe Lagatz am 8. September.
Mein erstes Stempelheft (Foto: AchtPfotenPhotography)
Michelle Weichler
Die Harzer Wandernadel bleibt ein Erfolgsmodell und entwickelt
sich stetig weiter. Auch 2025 stand das Projekt vor neuen
Herausforderungen – und nutzte die Gelegenheit, sein Angebot
auszubauen und neue Zielgruppen zu erschließen.
Zur Saisoneröffnung in Thüringen auf der Burg Hohnstein wurden
zwei neue Stempelhefte vorgestellt. Mit dem „Vier-Pfoten
Wanderpass“ gibt es nun ein Belohnungssystem speziell für die
treuen Vierbeiner, die ihre Besitzer auf den Touren begleiten.
Hochwertige Abzeichen für das Halsband der tierischen Wanderfreunde
würdigen deren Einsatz auf den Strecken.
Familien mit kleinen Kindern profitieren von dem Begleitheft
„Mein erstes Stempelheft“, welches 16 kinderwagentaugliche
Touren zu insgesamt 19 Stempelstellen anbietet und so den
Einstieg in die Welt der Harzer Wandernadel erleichtert.
Gasthaus Plessenburg, Stempelstelle 7 (Foto: Lars Dickehut)
14 03 | 2026
NACHRUF
AKTUELL
Nachruf auf ein Urgestein der Harzer Volksmusik
Fast neunzigjährig ist Anneliese Gottstein, die Leiterin der Harzklub-Heimatgruppe
Benneckenstein, friedlich im Elbingeröder Alten- und Pflegeheim am 25. Januar
von uns gegangen. Ihr Lebensmittelpunkt – das war ihre Trachtengruppe. Über
30 Jahre hat sie mit ihrer praktischen Arbeit die Gruppe geprägt und sich durch
Kompetenz, Engagement und eine gute Kommunikation Respekt erworben. Sie war
der traditionellen Harzer Volksmusik verpflichtet und entwickelte eine beachtliche
Programmvielfalt bezogen auf Anlass, Jahreszeit und Publikum. Damit gestaltete
sie hunderte von Heimatveranstaltungen, Rundfunksendungen und meisterte
bravourös zusammen mit dem Harzklub-Zweigverein den Harzer Heimattag 1995
in Benneckenstein.
Ein besonderes Anliegen war ihr die Arbeit mit Kindern. Sie konnte Kinder begeistern,
auf Kinder eingehen und mit ihnen umgehen. Vor allem aber konnte sie Kinder beurteilen
und ihnen entsprechend ihrer Fähigkeiten den richtigen Platz in der Gruppe
zuweisen, im Chor, als Jodler, Mundartsprecherin oder in der Instrumentalgruppe.
Vielen jungen Menschen gab sie damit etwas mit auf ihren weiteren Lebensweg. Die
Kinder erwarben bei den Auftritten Sicherheit, Selbstbewusstsein und den Zugang
zur Musik. Viele von Ihnen werden Anneliese Gottstein in Erinnerung behalten, denn
Musik hilft persönliche Krisen zu überwinden und Musik verbindet.
Originalität in der Darstellung – Qualität in der Darbietung, das war Anneliese Gottsteins
Motto. Alle Volksmusikfreunde, innerhalb und außerhalb Benneckensteins,
sind ihr zu großem Dank verpflichtet, für das Engagement, welches sie für die Trachtengruppe,
ihren Heimatort, den Harzklub und das Harzer Brauchtum erbracht hat!
Kann ich einst nichts mehr sagen, und aus ist alles Weh,
so sollt ihr hin mich tragen zum Grab auf stiller Höh’.
so heißt es in einem Benneckensteiner Heimatlied. Das ist am 19. Februar auf dem
Bergfriedhof in Benneckenstein geschehen.
Lutz Wille
Anneliese und Heinz Gottstein waren Mittelpunkt
der Trachtengruppe
(Foto: Archiv Trachtengruppe Benneckenstein).
Nachruf auf Wegewart Dr. Detlef Ulrich
Am 10.02.2026 verstarb im Alter von 73 Jahren, nach kurzer
schwerer Krankheit, unser Wegewart Dr. Detlef Ulrich.
Dr. Ulrich war seit 2009 Mitglied im Harzklub Zweigverein Thale.
Seine absolute Naturverbundenheit, seine guten Ortskenntnisse
im Betreuungsbereich des ZV Thale waren prägend für
seine Mitgliedschaft im Harzklub.
Als stellvertretender Wegewart übernahm Detlef Ulrich im
Jahr 2016 diese Funktion im Hauptamt.
Auf Grund seiner Zugehörigkeit im Harzklub- Zweigverein Thale,
gleichwohl für die Funktion als Wegewart, sollte Dr. Detlef
Ulrich anlässlich der diesjährigen Jahreshauptversammlung
des Zweigverein Thale mit dem Harzklub- Ehrenzeichen in Gold
geehrt werden. Durch seinen plötzlicher Tod, zwei Wochen vor
dem Termin der Jahreshauptversammlung, kam diese Ehrung
nicht mehr zum tragen.
Unsere Gedanken in dieser schweren Zeit sind bei seiner Familie.
Zu passender Gelegenheit werden der Vorstand des
Zweigverein Thale der Witwe, ebenfalls Mitglied im Harzklub-
Zweigverein Thale, die Ehrenurkunde und das Ehrenzeichen
überreichen.
Dr. Detlef Ulrich hinterlässt eine Lücke im Zweigverein Thale.
03 | 2026 15
HARZER TOURISMUSVERBAND
Der Harz auf Tour
Harzer Tourismusverband
Der HTV blickt auf eine erfolgreiche
Messesaison 2025/26 zurück. Auf insgesamt
sechs Messen präsentierte sich der
Verband gemeinsam mit Harzer Orten,
Gastgebern und Freizeiteinrichtungen
potenziellen Gästen im In- und Ausland.
Harz-Stand auf der Reiselust Bremen 2025
Harz-Stand auf der Messe Herning 2026 (DK)
Den Auftakt bildete die ReiseLust Bremen
vom 7. bis 9. November 2025. Es folgte die
Touristik & Caravaning Leipzig, die traditionell
am Buß- und Bettag, dem 19. November
2025, startete und am 23. November
endete. Die Reisen & Caravaning Hamburg
vom 5. bis 8. Februar 2026 sprach erneut
das klassische Reise- und Campingpublikum
an und war mit neun Anschließern
sowie einem 56 m² großen Messestand die
umfangreichste Messepräsenz der gesamten
Saison.
Eng getaktet verliefen die weiteren Termine
im Februar: Die Messen in Hannover,
Utrecht (Niederlande) und Herning (Dänemark)
lagen teilweise parallel beziehungsweise
nur wenige Tage auseinander und
erforderten eine präzise Organisation beim
Auf- und Abbau des Messeequipments.
Die ABF Hannover vom 11. bis 15. Februar
2026 weckte großes Interesse bei potenziellen
Tagesgästen – besonders gefragt
waren Ausflugsmöglichkeiten für Familien
und Wandertouren. Auf der „Fiets en
Wandelbeurs“ Utrecht in den Niederlanden,
einem der wichtigsten ausländischen
Quellmärkte für den Harz, standen vom
13. bis 15. Februar 2026 vor allem Wanderund
Outdoorangebote im Mittelpunkt. In
Dänemark war der Verband vom 20. bis 22.
Februar 2026 mit zahlreichen Partnern auf
Skandinaviens größter Reisemesse „Ferie
for alle“ in Herning vertreten.
Insgesamt zeigt sich der HTV mit der Messesaison
sehr zufrieden und wird auch im
kommenden Jahr gemeinsam mit seinen
Partnern auf relevanten Messen präsent
sein.
Der Harz jetzt mit eigenem WhatsApp-Kanal
Der Harzer Tourismusverband hat sein digitales
Informationsangebot erweitert.
Seit Anfang Februar ist die Urlaubsregion
Harz mit einem eigenen Kommunikationskanal
beim Kurznachrichtendienst
WhatsApp vertreten. Einheimische,
Gäste und Harzliebhaber, die dem Kanal
harz.mountains folgen, erhalten aktuelle
Informationen aus der Region bequem
über den Bereich „Aktuelles“ in der App
auf ihrem Smartphone.
16 03 | 2026
Mehrmals pro Woche werden dort kompakte
und ausgewählte Informationen aus
der Urlaubsregion Harz veröffentlicht – darunter
aktuelle Wintersportbedingungen,
Veranstaltungstipps, Neueröffnungen sowie
Neuigkeiten aus Freizeit- und Kultureinrichtungen,
Wandertipps und Hinweise zu
Wegesperrungen. Ergänzt wird das Angebot
durch weitere Anregungen für Freizeit und
Urlaub im Harz.
Interessierte können das WhatsApp-
Informationsangebot der Urlaubsregion
Harz ab sofort über folgenden Link
abonnieren
:
WhatsApp-Kanal: harz.mountains
https://www.whatsapp.com/channel/
0029Vb6xaVAHAdNUovl2Kr0U
Der WhatsApp-Kanal ist als reines Informationsmedium
konzipiert. Abonnierende
können die Beiträge lesen und mit Emojis
reagieren, jedoch keine eigenen Nachrichten
senden. Die Nutzung ist vollständig
kostenlos und erfolgt ohne Gruppen-Chat
oder Diskussionsfunktion. Weder Telefonnummer
noch Profilinformationen sind für
andere sichtbar. So bleiben Privatsphäre
und Datenschutz jederzeit gewährleistet.
Per QR-Code zum Harz-WhatsApp-Kanal
NATIONALPARK HARZ
Streifzüge durch die sagenumwobene Bergwildnis:
Naturerlebnis-Programm 2026 erschienen
Mehr als 1.000 Termine und Veranstaltungen
für Natur-Fans bietet das
Naturerlebnis-Programm 2026 des Nationalparks
Harz, das jetzt erschienen
ist. Es ist eine Einladung an Naturbegeisterte,
die sagenumwobene Harzer
Bergwildnis bei geführten Wanderungen
mit den Nationalpark-Ranger*innen,
den Mitarbeiter*innen der Nationalparkhäuser
oder den offiziellen Nationalpark-Guides
zu allen Jahreszeiten
zu erkunden. Oder sich bei den zahlreichen
Vorträgen und Exkursionen über
die Harzer Natur, ihren Schutz und die
Arbeit der Nationalparkverwaltung aus
erster Hand zu informieren: Ob Fledermaus-Exkursion,
Tierspurensuche oder
ein Naturerlebnis für die ganze Familie
– thematisch ist für jeden etwas dabei.
Das handliche Heft liegt ab sofort in
Tourist-Infos und Nationalparkeinrichtungen
aus und ist auch
online auf der Internetseite des
Nationalparks Harz verfügbar.
Neben den Terminen enthält das
Naturerlebnis-Programm viele
weitere Informationen, etwa zu
den Themenausstellungen der
Nationalparkhäuser, den Nationalpark-Partnern
und Nationalparkgemeinden
bis hin zu öffentlichen
Verkehrsanbindungen, der
Umweltbildung und vielem mehr.
Zu Fuß oder auf dem Rad: Zahlreiche
Angebote für Naturbegeisterte
Für Wanderfreunde hat das Naturerlebnis-
Programm eine Menge zu bieten: „Durchs
wildromantische Ilsetal“ geht es bei einer
Wanderung, die am Mittwoch, 13. Mai, und
am 7. Oktober, am Nationalparkhaus Ilsetal
losgeht. Einen „Ausblick in den Wald von
Morgen“ erhalten die Teilnehmenden bei
einer anspruchsvollen Tour am Samstag,
20. Juni, die an der Rangerstation Torfhaus
beginnt. Der Weg führt durch neu gepflanzten
Buchenwald, verwilderte Bachläufe und
Flächen, die sich selbst überlassen wurden.
Eine „Exkursion in das wilde Herz des
Nationalparks“ wird bei einer Wanderung
am Mittwoch, 8. Juli, hinab ins Eckertal
am Fuße des Brockens geworfen. Die Tour
startet am Nationalpark-Besucherzentrum
TorfHaus. Botaniker Dr. Gunter Karste
führt am Mittwoch, 23. September, eine
„Ökologische Exkursion zur Zeterklippe“,
Treffpunkt ist an der Jugendherberge in
Schierke. Die „Sieben-Moore-Tour“ führt
am Samstag, 29. August, sowie am 31. Oktober
von der Rangerstation in Torfhaus
aus in diese faszinierenden Lebensräume.
Viele weitere geführte Wanderungen werden
im Lauf des Jahres angeboten: Ab 7.
April können Naturfreunde immer dienstags
mit den Rangern aus Bad Harzburg den
Nationalpark entdecken, ab 1. Mai geht es
immer Freitags mit den Rangern aus Torfhaus
„Durch den Urwald von morgen“ und
samstags führen die Ranger aus Braunlage
„Durch die Wildnis des Brunnenbachtals“.
Auch Radtouren ins Großschutzgebiet
sind wieder im Angebot: Zum Saisonauftakt
am Samstag, 9. Mai, geht es rund um
den Eckerstausee. Treffpunkt ist am Nationalpark-Besucherzentrum
TorfHaus. Eine
Highlight-Rundtour mit dem E-Bike führt
Rangertour im Nationalpark Harz. (Foto: Sebastian Berbalk)
am Montag, 18. Mai, und am 28. September
entlang der Ilse zur Scharfenstein-Klippe.
Treffpunkt ist am Eingang zum Löwenzahn-
Entdeckerpfad in Drei Annen Hohne. „Mit
dem Ranger die Hochlagen des Nationalparks
erleben“ ist das Motto einer Tour für
E-Mountainbikes, die am Dienstag, 19. Mai,
sowie am 16. Juni, 7. Juli, 11. August, 1.
September und 6. Oktober veranstaltet
wird, Treffpunkt ist am Großparkplatz in
Braunlage. Am Nationalpark-Besucherzentrum
TorfHaus startet am Samstag,
6. Juni, die Halbtagestour mit dem Titel
„Trails und Bergbaugeschichte im Hochharz“.
Dabei geht es unter anderem um
das Netz des Oberharzer Wasserregals.
Dort ist auch Treffpunkt für weitere Radtouren:
Eine MTB-Halbtagestour zum Brocken
steht am Samstag, 1. August, im Programm.
Diese leichte Tour ist Familien mit
Kindern geeignet. Eine geführte schwere
MTB-Ganztagestour am Samstag, 12. September,
führt auf drei Gipfel im Hochharz:
Brocken, Wurmberg und Achtermann. „Mit
dem Mountainbike entlang malerischer Gebirgsbäche“
geht es bei einer Halbtagestour
für fortgeschrittene Biker am Samstag, 17.
Oktober.
„Tag de Luchs“ mit exklusiver Luchsfütterung
am Schaugehege an der Rabenklippe
Wer Lust auf Luchse hat, kann sich beim
„Tag de Luchs“ einmal ganz intensiv den
größten europäischen Katzen befassen.
Einen umfassenden Einstieg in das Thema
bekommen die Teilnehmer*innen zunächst
bei einem Luchs-Vortrag. Unser Nationalpark-Ranger
berichtet dabei ausführlich
über aktuelle Forschungsergebnisse
und das Leben der Harzer Luchse.
Danach geht es per Kleinbus-Shuttle
zu einer exklusiven Luchsfütterung
am Gehege an der Rabenklippe. Bei
der anschließenden Einkehr in der
Nationalpark-Waldgaststätte Rabenklippe
(Verzehr nicht inkl.) beantwortet
der Ranger gerne Fragen. Termine
sind Freitag, 27. März, 8. August und
16. Oktober, Beginn jeweils 13:00
Uhr. Treffpunkt ist das HarzWald-
Haus in Bad Harzburg. Dauer: ca.
5,5 Stunden, Kosten: 5 Euro Kinder,
10 Euro Erwachsene, 20 Euro Familien (2
Erwachsene und 2 Kinder bis 16 Jahren).
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung
ist unbedingt unter Telefon 03943/2628-450
erforderlich, da die maximale Teilnehmerzahl
14 Personen beträgt.
Ein „Aktionstag zur Biodiversität“ wird
am Sonntag, 10. Mai, am Natur-Erlebniszentrum
HohneHof veranstaltet. Die
Besucher*innen sind eingeladen, einen
Blick auf die Bedeutung der Artenvielfalt
der Bergwiesen des Harzes zu werfen.
Jeweils mittwochs bis freitags gibt es am
HohneHof auch eine Rangersprechstunde
mit täglich wechselnden Angeboten.
Das Naturerlebnis-Programm 2026 als Heft
kann auch bei der Nationalparkverwaltung
Harz unter Telefon 03943/2628-431
oder über die E-Mail-Adresse unterwegs@
npharz.de bestellt werden.
Alle Veranstaltungen finden Sie auch auf der Internetseite des Nationalparks Harz
→ https://www.nationalpark-harz.de/de/veranstaltungen
03 | 2026
17
HARZVERBAND
UNESCO Global Geopark
Lenkungsgruppe stimmt Maßnahmen für 2026 ab
Geopark-Lenkungsgruppe (v.l.n.r.) stellt sich den Herausforderungen der modernen Kommunikation: Landrat Matthias Jendricke, Carola
Schmidt, Esther Czymoch (HARZVERBAND e.V.), Landrätin Christiana Steinbrügge und Henning Zellmer (Geopark-Trägerverein Braunschweiger
Land – Ostfalen). Foto: Geopark
Der UNESCO Global Geopark Harz . Braunschweiger Land .
Ostfalen erstreckt sich in drei Bundesländern über den gesamten
Harz bis weit in das Harzvorland und ist damit der
größte Geopark Europas und der Zweitgrößte weltweit. Dieses
Kriterium ist Anerkennung und Verpflichtung zugleich. Die
UNESCO-Auszeichnung des Geoparks basiert auf einer stetigen
Weiterentwicklung der damit verbundenen Angebote und wird
im regelmäßigen Turnus anhand strenger Kriterien überprüft.
Vor diesem Hintergrund bemühen sich die beiden Trägervereine
des hiesigen Geoparks – der HARZVERBAND e.V. mit Sitz
in Quedlinburg und der Geopark-Trägerverein Braunschweiger
Land - Ostfalen mit Sitz in Königslutter am Elm – stetig um die
Weiterentwicklung der Kommunikation, Sicht- und Erlebbarkeit
der Angebote im gesamten Gebiet. Aufgrund der zweigeteilten
Struktur bedarf es hierzu einer kooperativen Zusammenarbeit und
enger Abstimmungen. Diese finden unter anderem im jährlichen
Treffen der Geopark-Lenkungsgruppe statt. Sie ist das höchste
Organ des UNESCO Global Geoparks Harz . Braunschweiger
Land . Ostfalen. In diesem Gremium werden alle Maßnahmen zur
Fortentwicklung des gemeinsamen Geoparks und zur Qualitätssicherung
abgestimmt.
Herausforderungen moderner Kommunikation
Im Rahmen der diesjährigen Sitzung in Goslar standen die besonderen
Herausforderungen der modernen Kommunikation auf
der Agenda. Auch wenn im Geopark immer noch das echte, geologische,
kulturelle oder naturbezogene Erlebnis im Vordergrund
steht, gilt es doch Inhalte oder Inspirationen medial zeitgemäß
aufzubereiten und anzubieten. In diesem Sinn standen die Überarbeitung
und Optimierung des bisherigen Landmarkenkonzeptes
des Geoparks und die stärkere Digitalisierung der damit verbundenen
Daten und Informationen im Mittelpunkt der Gespräche.
So sollen insbesondere die bisherigen Printmedien gestrafft, die
Webauftritte weiterentwickelt und Datenbankstrukturen ausgebaut
werden. Über letztere können insbesondere Synergien
mit Partnerorganisationen im Tourismusbereich oder mit Landesorganisationen
besser genutzt werden, um die Reichweite
der Kommunikation deutlich zu erhöhen und dem Geopark zu
größerer Bekanntheit zu verhelfen.
Kriterien gerecht werden
Die Ziele für 2026 sind gesetzt und abgestimmt. Nun gehen die
Teams der Trägervereine – die sich auch im Jahresverlauf regelmäßig
treffen – an die Umsetzung der Maßnahmen. Von enormer
Bedeutung sind hier die weitreichenden Netzwerke, die hinter
beiden Vereinen stehen und deren Arbeit begleiten und unterstützen.
Nur so kann es einem Geopark dieser Dimension gelingen,
den internationalen Kriterien gerecht zu werden.
Text: Carola Schmidt
Die Öffentlichkeitsarbeit des HARZVERBANDS
wird gefördert aus Mitteln des Ministeriums für
Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt
des Landes Sachsen-Anhalt.
18 03 | 2026
HARZVERBAND
Die Gewinnerklasse: Die Siebtklässlerinnen und -klässler der 7b der
IGS Helmstedt freuen sich gemeinsam mit Geopark-Fachbereichsleiterin
Esther Czymoch (Mitte) und den Tutorinnen Ute Dreyer-Ohde
(nicht im Bild) und Ilka Dörrheide (rechts) über den ersten Platz und
einen Klassenausflug. (Fotos: HARZVERBAND)
Fossilien-Malwettbewerb des Geoparks
Wenn aus dem Ichthyosaurier ein Kunstwerk wird
Europasaurus holgeri, Plateosaurier, Ammoniten oder Ichthyosaurier
– die Liste der Fossilien, die im Gebiet des UNESCO Global
Geoparks Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen entdeckt wurden,
ist noch viel länger. Sie erzählen von urzeitlichen Meeren, gewaltigen
Landtieren und längst vergangenen Lebensräumen. Jedes
Jahr am 6. Oktober, dem Internationalen Tag der Geodiversität,
wird weltweit daran erinnert, wie vielfältig die unbelebte Natur
ist und welche Rolle Gesteine, Böden, Mineralien und Fossilien
für das Verständnis unserer Erde spielen. Diesen Anlass nutzte
der UNESCO Global Geopark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen,
um das fossile Erbe der Region besonders in den Fokus
zu rücken – und rief einen Mal-Wettbewerb für weiterführende
Schulen ins Leben.
Schüler bringen Fossilien aufs Papier
Unter dem Titel „Fossil des Jahres 2026“ waren Klassen im gesamten
Geopark-Gebiet eingeladen, ihr Lieblingsfossil künstlerisch zu
gestalten. Wichtigste Bedingung: Das gezeichnete Fossil musste
tatsächlich in der Region vorkommen. Bis zum Einsendeschluss
am 31. Dezember 2025 entstanden zahlreiche kreative Arbeiten.
Insgesamt nahmen vier Schulen am Wettbewerb teil. Angesichts
der Vielzahl gelungener Bilder entschied sich die Jury, zusätzlich
zum ersten auch einen zweiten und dritten Platz zu vergeben. Den
Sieg errang Amy Brenner aus der Klasse 7 b der Giordano-Bruno-
Gesamtschule Helmstedt (IGS). Ihr Motiv: ein Ichthyosaurier-Fossil.
Das ausgestorbene Meeresreptil aus dem Erdmittelalter war vollständig
an das Leben im Wasser angepasst. Ein über 180 Millionen
Jahre alter Fund dieses Tieres stammt etwa aus dem Geopunkt
Jurameer Schandelah nordöstlich des Harzes.
Preise und nächste Wettbewerbsrunde
Mit ihrem Sieg hat Amy Brenner nicht nur Anerkennung gewonnen.
Ihre Klasse darf sich über einen Ausflug in den Erlebnissteinbruch
Hainholz freuen, wo sie gemeinsam mit einem Geoguide auf Fossiliensuche
gehen wird. Die Gewinnerin selbst erhält
zudem eine Familienkarte für das Naturhistorische
Museum Braunschweig. Doch damit ist der
Wettbewerb für ihr Bild noch nicht beendet: Es
wird nun für den europaweiten Titel „EGN-Fossil
des Jahres 2026“ eingereicht. Die Arbeitsgruppe
„Fossilienfunde und Evolution“ des Europäischen
Geopark-Netzwerks (EGN) wählt aus den besten
Bildern aller europäischen Geoparks schon bald
das endgültige Gewinnerbild.
Vorbereitung mit Forschergeist
Groß war die Freude auch bei den Tutorinnen der
Gewinnerklasse, Ute Dreyer-Ohde und Ilka Dörrheide.
Letztere verrät, dass sie selbst eine Schwäche
für Fossilien habe – ein Grund, warum sie ihre Klasse Henriette Böhlke
zur Teilnahme motivierte. Zur Vorbereitung unternahm
die 7b sogar einen Ausflug ins Geopark-Informationszentrum
Königslutter und sammelte dort
Inspiration für ihre Zeichnungen. Esther Czymoch,
Geopark-Fachbereichsleiterin des Südteils, und Carolin
Neumann, Öffentlichkeitsbeauftragte, trugen
die frohe Botschaft in die Klasse und zeichneten
die Erstplatzierte und die Klasse Mitte Februar aus. Stella Pfützenreuter
Auch die Plätze zwei und drei gingen an junge Künstlerinnen
aus einer Klasse 7b: Henriette Böhlke von der Sekundarschule
„Thomas Mann“ in Dardesheim belegte mit einem Bild voller
Ammoniten den zweiten Platz. Den dritten Rang erreichte ihre
Klassenkameradin Stella Pfützenreuter mit einem Plateosaurus-
Motiv. In ihrer Schule hatte sich sogar der gesamte siebte Jahrgang
am Wettbewerb beteiligt. Die Zweit- und Drittplatzierten erhielten
jeweils eine Urkunde und einen Beutel voller nützlicher Dinge für
eine Wandertour durch den Geopark.
Text: Carolin Neumann
Amy Brenner
Platz 1: Das Fossil eines Ichthyosauriers. Platz 2: Ammoniten auf schwarzem Papier. Platz 3: Ein Plateosaurus-Fossil in seiner natürlichen Umgebung.
03 | 2026
19
HARZKLUB
Der Harzklub wandert wieder, wandern Sie mit!
Geführte Wanderungen im März | April 2026
BITTE BEACHTEN SIE:
Um Anmeldung zu den Wanderungen wird gebeten. Rucksackverpflegung, zweckmäßige Kleidung und
geeignetes Schuhwerk ist erforderlich. Die Teilnahme an den Wanderungen erfolgt auf eigene Gefahr.
Samstag, 21.03.2026
Historische Bergmannswanderung um Zorge
Zweigverein Zorge
Treffpunkt: 9 Uhr Säulenhaus Zorge, Hohegeißer Str. 9, 37445 Zorge
Wanderung: Vom Treffpunkt aus geht es durch den Wald mit
herrlichen Aussichten auf den Neuen Teich zum Mundloch des
Carlsstollens. Von dort weiter zum Felsenbau und zur Helenenruh
(Harzer Wandernadel 160). Hier wird an der Schutzhütte eine
kleine Rast eingelegt. Dann geht es über den „Alten Wiedaer
Hüttenweg“ immer bergab zurück zum Ausgangspunkt. Halb-
Tagesausflug
Streckenlänge: ca. 10 km, Höhenmeter ca. 200 m, Leicht begehbare
Wege. Rucksackverpflegung empfohlen.
Anmeldungen: Zweigverein Zorge → 0152 54113753
Sonntag, 22.03.2026
Acht – Teiche – Tour
Zweigverein Clausthal-Zellerfeld
Treffpunkt: 9 Uhr Alter Bahnhof, Clausthal-Zellerfeld
Wanderung: Eulenspiegler Teich – Carler Teich – Wasserläufer
Teich – Zechenteiche – Einersberger Teiche – Hüttenteich – Alter
Bahnhof
Streckenlänge: ca. 7 km
Wichtig: Rucksackverpflegung, festes Schuhwerk
Anmeldung: E-Mail → info@clz-harzklub.de
Sonntag, 22.03.2026
Wandern mit Karte und Kompass
Wo bin ich? Orientierung im Wald. Lerne die Karte lesen und dich
nach Marschkompasszahl zu orientieren.
Zweigverein Seesen
Treffpunkt: 10 Uhr Wanderparkplatz Neckelnberghütte
Wanderung: Kompass und Kartenmaterial wird gestellt, es kann
aber auch der eigene Kartenkompass mitgebracht werden.
Harzer Wandernadel: Stempelstelle 104
Streckenlänge: 5 bis 8 km, Einkehrmöglichkeit
Rückkehr: ca. 14 – 15 Uhr
Teilnehmer: max. 12 Personen
Anmeldung: Wanderführerin Simone Meyer → 0171 8239465
Mittwoch, 25.03.2026
Walderlebnistour „Vogel bestimmen mit der App“
Zweigverein Salzgitter
Treffen: 16 Uhr
Für Familien und Senioren geeignet
Wir gehen kurze Strecken je nach Können und je nach Thema. Ziel
ist die Natur zu erleben mit allen Sinnen, das Teilen von Waldwissen
und eine kreative Auszeit vom Alltag zu nehmen.
Anmeldung bitte 1 Woche vorher: Beate Vitt → 0175 5236302
Samstag, 28.03.2026
Die Adonisröschen am Kleinen Fallstein
Zweigverein Hahnenklee-Bockswiese
Treffpunkt: 10 Uhr Touristinfo Hahnenklee, Fahrgemeinschaften
Wanderung: Entlang des Kleinen Fallstein bei Hoppenstedt
Streckenlänge: ca. 5 km
Einkehr: Willekes Lust zum Mittagessen
Rückkehr: ca. 15 Uhr
Wanderführung: Uwe Janssen
Informationen: → 0157 79060301
Samstag, 28.03.2026
Liebesbankweg Hahnenklee
Zweigverein Zorge
Treffpunkt: 9 Uhr Säulenhaus Zorge, Hohegeißer Str. 9, 37445 Zorge
Wanderung: entspannte Wanderung auf dem Liebesbankweg mit
Einkehr im Kaffeehaus Egerland
Streckenlänge: ca. 7 km, Höhenmeter 140 m, Leicht begehbare Wege
Harzer Wandernadel: Stempel 112 und Stempel „Liebesbankweg“
für das Sonderheft.
Rucksackverpflegung empfohlen
Anmeldung: Hendrik Behrens → 0178 8434507
Samstag, 28.03.2026
Abendwanderung zum Sonnenuntergang
Zweigverein Bad Suderode
Treffpunkt: 16.30 Uhr am Behringer Brunnen (Kurpark) in Bad
Suderode
Wanderung: Wir erwandern eine Feldwarte und beobachten den
Sonnenuntergang hinter dem Brocken.
Streckenlänge: ca. 11 km, 100 Höhenmeter
Dauer: Ca. 3-4 Stunden, leichte Familienwanderung
Zwecks Kommunikation bei wetter- oder krankheitsbedingten
Absagen oder Änderungen bitten wir um Voranmeldung bis
24 Stunden vor Beginn → wandern@harzklub-bad-suderode.de
20 03 | 2026
HARZKLUB
Freitag, 10.04. | Montag, 13.04. | Freitag, 17.04. | Montag, 20.04. | Freitag, 24.04. | Montag, 27.04.2026
Gesundheitswandern mit Regina
Zweigverein Salzgitter
Treffpunkt: SZ-Lichtenberg, Parkplatz an der Kanzel, Montags um 16 Uhr und Freitags um 10 Uhr
Der Kurs besteht aus jeweils 6 Wanderungen
Dauer: ca. 2 Stunden
Kostenbeitrag: 12 € für Harzklub-Mitglieder und 24 € für Nichtmitglieder
Anmeldung: Gesundheitswanderführerin Regina Girelli → 0151 65127657, → regina.girelli@online.de
Die Kursgebühr ist 10 Tage vor Kursbeginn auf das Vereinskonto zu überweisen: DE30 2595 0130 0170 0140 88 bei der Sparkasse
Hildesheim Goslar Peine, Kennwort: Gesundheitswandern
Jede Wanderung wird mit 10 km im Wander-Fitness-Pass gewertet.
Sonntag, 29.03.2026
Beginn der Sommerzeit
Zweigverein Hildesheim
Treffpunkt: 10 Uhr Hildesheim, Frankenstr. 43 (Bavaria Alm),
Fahrgemeinschaften
Wanderung: Rund um Bockenem
Streckenlänge: ca. 12 km, Rucksackverpflegung
Anmeldung: I. Fündling → Tel. 0162 9430668
Ostersonntag, 05.04.2026
Osterwasser Wanderung
Zweigverein Schulenberg
Treffpunkt: 6 Uhr Kirche in Schulenberg
Wanderung: zur Hubertusquelle mit anschließendem Frühstück
im BSW Ferienhotel Festenburg
Anmeldung: Matthias Vogt → harzklub-schulenberg@web.de
Mittwoch, 08.04.2026
Gesundheitswanderung
Zweigverein Blankenburg
Treffpunkt: 10 Uhr Parkplatz bei Jogys Waldkneipe
Wanderung: kleine Wanderstrecke im Heers mit Übungen und
Informationen zum Thema: Achtsam Atmen
Streckenlänge: ca. 4 km, leicht
Kostenbeitrag: 18 €/Person, Harzklub-Mitglieder kostenfrei
Wanderführerin: Annette Dumeier, Zertifizierte Gesundheitswanderführerin
Anmeldung: → annette.dumeier@klosterapotheke-blankenburg.
de oder Handy → 0160 8711837
Samstag,11.04.2026
Bärlauchwanderung „Einmal um die Welt“
Zweigverein Zorge
Treffpunkt: 9 Uhr Säulenhaus Zorge
Anfahrt mit PKW in Fahrgemeinschaft
Wanderung: Heute wandern wir durch die Wälder der Welt. Neben
Bäumen und Sträuchern aus fast allen Erdteilen und herrlicher
Aussicht, können 2 Stempel am Wegesrand gesammelt werden.
Am Iberger Albertturm steht der Bärlauch dann am Ende in vollen
Beständen.
Einkehr: Iberger Albertturm ca 13 Uhr.
Harzer Wandernadel: Stempelstelle: 130 Iberger Albertturm und
129 Weltwald Bad Grund
Streckenlänge: ca. 7 km, 600 Höhenmeter, mittelschwere Wanderung,
Grundkondition erforderlich.
Rucksackverpflegung empfohlen.
Anmeldung: Hendrik Behrens → 0178 8434507
Sonntag, 12.04.2026
Rundwanderweg Nr. 2 in Seesen
Zweigverein Seesen
Treffpunkt: 9 Uhr am Parkplatz Granetal
Wanderung: Schnapstalstraße – Tränkebachhütte – Wandererhütte
Neckelnberg – Rückweg auf dem Forellenstieg
Streckenlänge: 7 km, Mittlere Wanderung
Führung und Anmeldung: Jürgen Salewski → 05381 8106
Besonderes: Festes Schuhwerk erforderlich, Einkehrmöglichkeit
Wiese mit Huflattich (Foto: CS)
03 | 2026 21
Schutzgebühr 2,00 € | Ausgabe 03_2026
HARZKLUB
✂
Beitrittserklärung
Zutreffendes bitte ankreuzen:
Ja, ich möchte die wichtigen Ziele und Aufgaben des Harzklubs unterstützen
und erkläre hiermit meinen Beitritt als:
Einzelmitglied
Familie
Vorname/Name:
Geburtsdatum:
Straße:
PLZ /Ort:
E-Mail:
Beitritt zum Harzklub-Hauptverein/Zweigverein:
Der Jahresbeitrag ist unterschiedlich und ist bei den Zweigvereinen zu erfragen.
Ort, Datum
Mitgliederzeitschrift »DER HARZ«:
Ort, Datum
Der Harz (-er Wald)
geht nicht ohne uns
Harzklub hilft!
Hier geht es zur großen Pflanzaktion:
https://harzklub.de/harzklub-hilft/
Aktiv für den Naturschutz
im Harz!
Unterschrift
Bei Minderjährigen, Unterschrift
eines Erziehungsberechtigten.
Ich abonniere die Mitgliederzeitschrift »DER HARZ«
(erscheint monatlich, Abo-Hotline: siehe Impressum).
Unterschrift
Ausblick auf die JHV
2026 am 25. April
in Trautenstein S. 7
Veranstaltungen zum
Jubiläum 140 Jahre
Harzklub e.V. S. 8/9
Naturerlebnisprogramm
2026
erschienen S. 17
www.harzklub.de
Vorteile der Mitgliedschaft
im Harzklub e.V.
✔ Vergünstigungen, preiswerte Nutzung
von Wanderheimen z.B. beim Kauf
von Wanderkarten, Übernachtungen in den
Wanderheimen
✔ DWV-Mitgliedskarte (Deutscher
Wanderverband): Vergünstigungen regional
und deutschlandweit bei vielen Partnern
✔ Angebote: Möglichkeit der Teilnahme
an Veranstaltungen des Harzklub e.V., z.B.
Harzer Heimattag, Naturschutztag, Sternwanderung,
Brockenveranstaltungen, den
Veranstaltungen der Zweigvereine und an
den geführten Wanderungen und Ausflügen
des Harzklubs
✔ Lehrgänge und Fachtagungen: Möglichkeit
der Teilnahme an den Lehrgängen,
Fachtagungen und Weiterbildungen (Wanderführer,
Wegebeschilderung, Naturschutz,
Jodeln und Peitschenknallen, Akkord-Zither,
Klöppeln)
✔ Kinder- und Jugendfreizeiten im
Wanderheim Wildemann, Ausflüge:
Teilnahme an den Kinderfreiten mit Aktivitäten
im Wald, zu Bergbau und Naturschutz,
Basteln, Harzer Brauchtum und Lagerfeuer,
Ausflüge zum Weltwald Harz, auf den Brocken,
in Höhlen oder Bergwerke
✔ Versicherungen: günstige Beiträge aufgrund
der hohen Mitgliederzahl im Harzklub-
Gesamtverein (Haftpflicht,-Unfall,- Schutzhütten,-
Musikinstrumente)
✔ Gema-Rahmenvertrag: Durch Mitgliedschaft
im Deutschen Wanderverband
20 % Nachlass der Gema-Gebühren bei Auftritte
und Möglichkeit der Mitgliedschaft im
Landestrachtenverband
✔ Vermarktung und Werbung für die
Heimat- und Brauchtumsgruppen sowie für
Wanderungen und sonstige Veranstaltungen
über die Geschäftsstelle, das Internet,
Rundschreiben und Presseinformationen
✔ Information sämtlicher Zweigvereine
zu den Geschehnissen im Harzklub und im
gesamten Harz z.B. durch Rundschreiben,
Vereinszeitschrift „Der Harz“, Versammlungen,
Internet, Presse
✔ Termine: Weitergabe aus den Zweigvereinen
über Rundschreiben und Veröffentlichungen,
Internet
✔ Austausch der Zweigvereine untereinander
z.B. über Vereinsrecht (Satzungen),
Versicherungen, Betreuungsgebiete usw.
✔ Stiftungen: Inanspruchnahme finanzieller
Zuschüsse entsprechend den Richtlinien
für besondere Projekte der Zweigvereine
✔ Unterstützung der Zweigvereine durch
den Hauptverein bei Problemen, Gründungen,
Veranstaltungen usw.
✔ Beratung durch den Hauptverein über
die Zusammenarbeit mit Forstbetrieben,
Kommunen, anderen Partnern, Pressearbeit,
Datenschutz usw.
✔ Hohe Mitgliederzahl: 12.000 Mitglieder
im gesamten Harzklub können sich viel besser
Gehör verschaffen, als einzeln agierende
„Ortsvereine“
✔ Aktive Mitwirkung in der großen
Harzklub-Familie: Umsetzung gemeinsamer
Aufgaben und Ziele, Pflege des Gemeinschaftssinns
22 03 | 2026
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