03.03.2026 Aufrufe

Der Harz_03_26_I

  • Keine Tags gefunden...

Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!

Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.

Schutzgebühr 2,00 € | Ausgabe 03_2026

Ausblick auf die JHV

2026 am 25. April

in Trautenstein S. 7

Veranstaltungen zum

Jubiläum 140 Jahre

Harzklub e.V. S. 8/9

Naturerlebnisprogramm

2026

erschienen S. 17

www.harzklub.de


Bunt ist unsere

Lieblingsfarbe!

Druckerei

Offset- und Digitaldruck

• Kleinst- und Großauflagen von Visitenkarten, Briefbögen,

Durchschreibsätze, Flyer, Einladungen, Broschüren, Kalender,

Bücher in höchster Qualität

• personalisierte Drucksachen, Mailings

Grafikdesign und Druckvorstufe

Weiterverarbeitung und Veredelung

Logistik

Werbetechnik

Konzept, Layout, Herstellung

• Fahrzeugbeschriftungen

• Schilder und Leitsysteme

• Roll-Ups und Messesysteme

• Textilveredelung

• Fahnen, Banner und Planen

• Aufkleber und Digitaldrucke

• Großformatkopien und CAD-Plots

• Bindearbeiten, Werbeartikel

Copyshop

• Ausdrucke, Kopien oder Scannen schwarz und

farbig im Format DIN A4 und DIN A3

• Kopien von Bücherseiten in A4 und A3

• Druck und Bindung von z.B. Bachelor-, Masteroder

Hausarbeiten mit Hard-, Soft-Cover oder

Ringbindungen

Max-Planck-Straße 12/14

38855 Wernigerode

Tel. 03943 54240

info@harzdruckerei.de

www.harzdruckerei.de


EDITORIAL

Impressum

Herausgeber:

Der Harzklub e.V.

Heimat-, Wander- und

Naturschutzbund

Am Alten Bahnhof 5a

38678 Clausthal-Zellerfeld

Telefon 05323 81758

info@harzklub.de

www.harzklub.de

Redaktion:

Christoph Steingaß (CS)

Redaktionskollegium:

Axel Seiler (Hauptpressewart),

Michael Rudolph (stellv. Hauptpressewart),

Klaus Dumeier

(stellv. Präsident).

Beiträge, die nicht ausdrücklich

als Stellungnahme der genannten

Institutionen gekennzeichnet sind,

stellen die persönliche Meinung

des Verfassers dar. Für unverlangt

eingesandte Manuskripte und Fotos

übernimmt der Verlag keine Gewähr.

Der auszugsweise oder vollständige

Abdruck von Beiträgen ist nur

mit Genehmigung des Verlages

gestattet.

Redaktions- und Anzeigenschluss:

Jeweils zum 15. des Vormonats.

Verlag und Druck:

(Redaktion, Anzeigen, Vertrieb)

Harzdruckerei GmbH

Max-Planck-Straße 12/14

38855 Wernigerode

Telefon: 03943 5424-0

Telefax: 03943 5424-99

info@harzdruckerei.de

www.harzdruckerei.de

Layout:

E. Köhler, Telefon: 03943 5424-46

e.koehler@harzdruckerei.de

Anzeigenverkauf:

F. Benesch, Telefon: 03943 5424-24

Abo-Hotline:

Telefon: 03943 5424-0

DER HARZ erscheint Anfang des

Monats. Jahresabonnementpreis:

37,99 € inkl. Versandkosten und

7 % MwSt. Zeitung ist kündbar bis

30. September des laufenden Jahres

für das Folgejahr.

Titelseite:

Was ist typisch Harz?

KI-generiertes Bild

Da fragte mich doch neulich ein Gast, der wohl zum ersten Mal unser

schönes Mittelgebirge besuchte; „Was ist typisch Harz!“

„Na“, sagte ich, „das ist doch einfach: Berge, Wälder, Wasser und

freundliche Menschen!“

„Das gleiche kann man aber auch über den Schwarzwald, das Erzgebirge

oder die Alpen sagen. Vermutlich auch über den Teutoburger Wald und

den Solling!“ konterte der Mann. Womit er wohl recht hatte. Unsere

Wege trennten sich, aber die Frage blieb!

Also, dachte ich: Wenn man nicht mehr weiterweiß, fragt man die KI.

Und das Ergebnis ist das Titelbild dieser Ausgabe. Ganz idyllisch oder auch etwas verschlafen,

nichts modernes, aber ordentliche Natur. Die alte Dampflok wie bei der Modelleisenbahn.

Bach, Fichten, Hirsche. Leider keine Menschen!

Der KI-Text zu meiner Anfrage zeigt es auch noch einmal deutlich auf: Der Harz – die Mittelgebirgsregion

in Deutschland – hat viele ganz typische Besonderheiten in Natur, Kultur und

Küche. Es folgt ein Überblick in Schlagworten: (hier in einer kleinen Auswahl)

Natur und Landschaft:

Sagen und Mythen:

Fachwerk u. Bergstädte:

Tradition u. Technik:

Typische Essen u. Trinken:

Klima und Aktivurlaub:

INHALT

Brocken – oft nebelverhangen und sagenumwoben

Mystische Hochmoore und Granitfelsen

Die Walpurgisnacht, Hexen treffen sich angeblich auf dem Brocken

Teufel und Berggeister sind zentrale Figuren vieler Harzer Legenden

Bunte Fachwerkhäuser, bes. in Wernigerode, Quedlinburg, Goslar

Historischer Bergbau (Silbererz) prägte die Region über Jahrhunderte

Die dampfbetriebene Harzer Schmalspurbahn

Bergwerksmuseen und alte Stollen

Harzer Käse

Wildgerichte (z.B. Hirsch, Wildschwein)

Deftige Hausmannskost

Kräuterliköre und regionale Biere

Schnee im Winter – Wintersport möglich

Wandern (z.B. Harzer Hexenstieg)

Mountainbike- und Naturtourismus

Soweit zu den Ausführungen der künstlichen Intelligenz.

Da kann man doch nur ausrufen: Herzlich willkommen im typischen Harz!

CS

Harzklub:

Deutscher Wanderverband stellt sich Fragen der Zweigvereine 4

Vorschau auf die Jahreshauptversammlung 2026 in Trautenstein 7

Veranstaltungen der Harzklub-Zweigvereine

zum Jubiläum 140 Jahre Harzklub e.V. 8/9

Harzer-Hexen-Stieg-Fest am 16. Mai in Osterode 9

Historie:

Einladung zur Einweihung der Schutzhütte „Am Keller“ von Juli 1902 5

Harzklub-Zweigverein Thale:

Jahreshauptversammlung 2026 6

Harzklub-Zweigverein Ballenstedt:

Wanderung zum Hakel 10/11

Harzklub-Zweigverein Quedlinburg:

Neujahrswanderung um Wernigerode 11/12

Jugend: Backen und Basteln mit dem Harzklub e.V. 13

Harzer Wandernadel:

Rückblick und Ausblick zum Jubiläum 20 Jahre Harzer Wandernadel 14

Nachrufe: Anneliese Gottstein und Wegewart Dr. Detlef Ulrich 15

Harzer Schmalspurbahnen:

Bahnhofsgebäude in Alexisbad offiziell übergeben 15

Harzer Tourismusverband:

Der Harz auf Tour und jetzt mit eigenem WhatsApp-Kanal 16

Nationalpark Harz:

Naturerlebnisprogramm 2026 erschienen 17

HARZVERBAND e.V.:

UNESCO Global Geopark – Lenkungsgruppe stimmt Maßnahmen ab 18

Wenn aus dem Ichthyosaurier ein Kunstwerk wird 19

Wanderungen März/April 2026 20/21

03 | 2026 3


HARZKLUB

Stippvisite im Harz

Deutscher Wanderverband stellt sich

kritischen Fragen der Harzklub-Zweigvereine

In der Führungsspitze des Deutschen Wanderverbandes hat es

starke Veränderungen gegeben. Geschäftsführerin Ute Dicks

und ihr Stellvertreter Erik Neumeyer haben gekündigt und den

DWV verlassen. Gleichzeitig hatte der Verbandspräsident Dr.

Hans-Ulrich Rauchfuß aus gesundheitlichen Gründen sein Amt

abgegeben. In seine Fußstapfen ist nun übergangsweise ein

Mann des Harzes – Dr. Michael Ermrich – getreten, der auch

Ehrenpräsident des Harzklubs ist.

Der Harzklub e.V. ist Mitglied und ein wichtiger Teil der Deutschen

Wanderbewegung. Ein Grund mehr, um die Frage zu

stellen: Wie geht es weiter im Deutschen Wanderverband?

In einer Informations- und Diskussionsrunde am 5. Februar 2026

im Lindenhof Goslar standen Dr. Michael Ermrich und der neue

Geschäftsführer des DWV, Dr. Bernd Hartmann, den Harzklub-

Zweigvereinen Rede und Antwort.

Noch im Jahr 2014 hatte der Harzklub gemeinsam mit der Stadt

Harzburg und dem Deutschen Wanderverband einen hervorragenden

Deutschen Wandertag mit ca. 30.000 Teilnehmer/innen

ausgerichtet. Heute sind die Deutschen Wandertage nur noch eine

Seltenheit. Kaum einer der 58 Gebietsvereine ist mehr bereit, den

enormen Arbeitsaufwand und die hohen Kosten für ein solches

Event zu übernehmen. Der stellvertretende Harzklub-Präsident

Christoph Steingaß, der die Leitung der Vorstellungs- und Diskussionsrunde

übernommen hatte, wies in seiner Einführung darauf

hin, dass es in der Vergangenheit durchaus Probleme gegeben

habe. Nun sei jedoch seit Jahren eine vertrauensvolle und harmonische

Zusammenarbeit vorhanden.

Aber es geht nicht nur um den Deutschen Wandertag. Im DWV muss

es neben Sparmaßnahmen einen umfassenden Strukturwandel

geben. So werden die Anzahl der notwendigen Räume und die

Personalbesetzung der Geschäftsstelle überdacht. Es wird künftig

keine Doppelbesetzung der Geschäftsführung mehr geben.

In einer kurzen Power-Point-Präsentation erläuterte Dr. Bernd

Hartmann, der seit 1. April 2025 im Dienst ist, das Ergebnis der

umfassenden Mitgliederbefragung, bei der die Leistungen des

Deutschen Wanderverbandes bewertet wurden.

Gewünscht werden vor allem Schulungen und Weiterbildungsangebote

(z.B. die Ausbildung zertifizierter Wanderführer/innen),

Beratungsangebote zu Fördermitteln und rechtlichen Fragen,

Fachtage zu Zukunftsthemen, aber auch die Interessensvertretung

der Wanderbewegung auf Bundesebene, Positionspapiere und

gemeinsame Resolutionen sowie die Intensivierung der Bemühungen

um die Gleichstellung mit Sportverbänden.

Kritisch gesehen wird die Vielzahl an Printmedien, die heute nicht

mehr zeitgemäß ist. Der Hauptschatzmeister des Harzklubs Rüdiger

Kail verwies darauf, dass die Arbeit und die Kosten für Projekte,

die einst vom DWV angeschoben wurden, zunehmend auf die

Geschäftsstellen der Mitgliedsvereine verlagert wird (beispielsweise

der Wanderfitness-Pass). Ein solches Problem stellt auch

die befristete DWV-Mitgliedskarte dar, die alle 5 Jahre erneuert

werden muss. Dr. Hartmann erläuterte, dass alle diese Anregungen

nun auf den Prüfstand kommen.

Es gibt bereits neue Angebote wie das digitale Themengeflüster

zu aktuellen Aufgaben und Anliegen der Gebietsvereine, an dem

ca. 200 Mitglieder monatlich teilnehmen.

In den letzten Jahren sind die Beiträge an den Deutschen Wanderverband

kontinuierlich angestiegen. DWV-Präsident Dr. Ermrich

sprach dieses sensible Thema erneut an: „Wir kommen an einer

erneuten Betragserhöhung nicht vorbei. In den nächsten Monaten

wird sich die Beitragskommission mit einer Beitragsanpassung

für die kommenden Jahre befassen.“

Für eine Aktualisierung der Kriterien der Qualitätswege Wanderbares

Deutschland sprachen sich Vertreter des Karstwanderwegs aus.

Auch hier haben sich nach 25 Jahren die örtlichen Gegebenheiten

(z.B. Solar- und Windkraftanlagen) und die Wandergewohnheiten

verändert.

Der Stellv. Harzklub-Präsident Christoph Steingaß bedankte sich

für die offene und konstruktive Aussprache zu den Leistungen,

Unterstützungsmöglichkeiten und den Wünschen des Harzklubs

an den DWV. Er wünschte Glück auf dem zunächst steinigen Weg

der Erneuerung.

Harzklub e.V.

4 03 | 2026

(Foto: A. Drache)


HISTORIE

Zur Verfügung gestellt von Uwe Schaper, Wildemann

03 | 2026

5


AKTUELL

Harzklub-Zweigverein Thale

Jahreshauptversammlung 2026

Am 20.02.2026 fand die jährliche Jahreshauptversammlung

des Harzklub-

Zweigverein Thale statt.

40 Mitglieder des Zweigvereins hatten

sich im Großen Saal des Thaler Rathaus

zusammengefunden, um gemeinsam das

abgelaufene Jahr Revue passieren zu lassen.

Der Versammlungsleiter, Dr. Harald

Watzek, stellvertretender Vorsitzender

des Zweigvereins, begrüßte neben den

Harzklublern auch Maik Zedschack, Bürgermeister

der Stadt Thale, sowie Klaus

Dumeier, stellvertretender Harzklub-

Präsident.

Ein überaus trauriger Anlass gleich zu

Beginn der Versammlung. Im Alter von 73

Jahren verstarb nach kurzer und schwerer

Krankheit, 14 Tage vor der Jahreshauptversammlung,

der Wegewart Dr.

Detlef Ulrich. In einer Schweigeminute

gedachten die Anwesenden dem Verstorbenen.

Zu der diesjährigen Jahreshauptversammlung

sollte Detlef Ulrich mit dem

Ehrenzeichen des Harzklub e.V. in Gold

geehrt werden. Zu einem passenden

Zeitpunkt wird vom Vorstand die Urkunde

und das Ehrenzeichen der Witwe,

ebenfalls Harzklubmitglied, überreicht

werden. Es bedurfte einiger Minuten Besinnlichkeit,

bevor es laut Tagesordnung

weiterging.

Fritz Nennhuber, Vorsitzender des Zweigvereins,

verlas seinen Rechenschaftsbericht.

Hauptschwerpunkt in 2025, so

der Vorsitzende, war die Ausrichtung der

Sternwanderung des Harzklub e.V.

Nach 2013 war der Zweigverein Thale

erneut Ausrichter dieses wichtigen Vereinstreffens

aller Harzklubmitglieder. Um

die Sternwanderung erneut zu einem gelungenen

Event werden zu lassen, wurden

zeitnah die Weichen gestellt. Und

die Sternwanderung wurde erfolgreich

durchgeführt. Lob kam nicht nur vom

Hauptvorstand des Harzklub e.V. Auch

von den Teilnehmern, ob aktive Wanderer

oder „nur“ passive Teilnehmer an der

Festveranstaltung, alle fanden lobende

Worte.

li. Peter Hill Ehrung Bronze; re. Harry Müller Ehrung Silber (Foto: Seiler)

Für dieses Gelingen bedankte sich der

Vorsitzende bei all denjenigen Mitgliedern

des Zweigvereins, welche sich aktiv

in die Vorbereitung und Durchführung der

Sternwanderung einbrachten.

Weiterhin konnte Fritz Nennhuber über

stabile Mitgliederzahlen informieren.

Der Zugang von 8 neuen Harzklublern

konnte das altersbedingte Ausscheiden

von 3 Zweigvereinsmitgliedern mehr als

kompensieren.

Dank an das Rathaus Thale mit seinem

Bürgermeister Maik Zedschack, Dank an

den Bauhof von Thale, Dank an den staatlichen

Forstbetrieb Ostharz, Dank an die

Geschäftsstelle des Harzklub e.V. Nur mit

einem gepflegten Miteinander der Genannten

kann ein Harzklub-Zweigverein

Thale gut die gewünschten Vereinstätigkeiten

bestreiten, so der Vorsitzende.

Nach dem Rechenschaftsbericht folgten

die Wortmeldungen der Schatzmeisterin

und der Fachwarte.

Der Bericht von Jörg Nennhuber, Leiter

der Naturstation, war besonders interessant.

Von den 7 aktiven Mitgliedern

wurden in 2025 1300 Arbeitsstunden, bei

100 Einsätzen erbracht.

Schwerpunkt der Arbeiten waren u.a. Beseitigung

von Windbruch, Reparatur von

Weggeländern, Erneuerung von Sitzgruppen

und Bänken, Reparaturen von Trockenmauern

sowie Beseitigung von Schäden

durch Vandalismus. Gleichwohl gab es Unterstützung

für die Beschilderungsgruppe

beim Setzen von Schilderbäumen.

Beim letzten Tagesordnungspunkt wurden

verdienstvolle Mitglieder mit dem

Ehrenzeichen des Harzklub e.V. geehrt.

Das Ehrenzeichen in Bronze erhielt Peter

Hill für seine Tätigkeiten als stellvertretender

Leiter der Naturstation. Harry

Müller erhielt das Silberne Ehrenzeichen.

Gewürdigt werden damit seine Arbeiten

als stellvertretender Wegewart. Durch

den plötzlichen Tod von Dr. Detlef Ulrich

übernimmt Harry Müller dessen Amt.

Es folgten die Grußworte der Gäste. Fritz

Nennhuber beendete mit seinen Schlussworten

die diesjährige Jahreshauptversammlung.

Text und Foto: Axel Seiler

6 03 | 2026


HARZKLUB

AKTUELL

140 Jahre Harzklub e.V.

Jahreshauptversammlung des Harzklub e.V.

am 25. April 2026 in Trautenstein

Mit großem Stolz blickt der Harzklub auf eine 140-jährige

Vereinsgeschichte zurück: Es war damals die Zeit der Industrialisierung

und der „Sommerfrischler“. Die Menschen arbeiteten

hart in den Städten, aber am Sonntag hatten sie frei

und fuhren mit der modernen Eisenbahn in den Harz, um an

der frischen Luft zu wandern und einzukehren. Eisenbahndirektor

Albert Schneider, ein Mann der Tat, nutzte die Gunst

der Stunde und gründete mit Gleichgesinnten am 8. August

1886 in Seesen den Harzklub.

Der junge Verein hatte einen großen Zuspruch, denn widmete

sich genau den Erfordernissen jener Zeit. Ein jeder, der Rang

und Namen hatte, wollte dabei sein, wenn es darum ging, den

Harz mit seinen landschaftlichen, historischen und kulturellen

Besonderheiten für Besucher und Einheimische als Wanderregion

zu erschließen. Innerhalb von wenigen Jahren entstand ein umfangreiches

beschildertes Wanderwegenetz mit Aussichtspunkten,

Brücken, Stegen und Schutzhütten. Bereits im Jahr 1889 erschien

die erste Routenkarte der Fahrstraßen, Fußwege sowie Post- und

Omnibuslinien.

Der Harzklub e.V. ist heute mit seinen rund 11.000 Mitgliedern

in 78 Zweigvereinen ein zuverlässiger Partner bei der Pflege der

Wanderwegeinfrastruktur, beim Erhalt der Harzer Traditionen

und bei vielfältigen Naturschutzmaßnahmen. Mit seinen Veranstaltungen

und hunderten geführten Wanderungen trägt er in

hohem Maße aktiv zur touristischen Attraktivität der Kommunen

und zum Gemeinschaftsleben bei.

Die Jahreshauptversammlung des Harzklub e.V. ist der Auftakt

zu einem ereignisreichen Jubiläumsjahr 2026. Sie findet am

25. April 2026 im Dorfgemeinschaftshaus Trautenstein statt.

Unsere Veranstaltung beginnt um 10.00 Uhr mit dem musikalischen

Auftritt der „Hasselfelder Jäger“ und mit unseren Überraschungsgästen,

dem „Ehepaar Schneider“.

Anschließend schauen wir gemeinsam mit unserem Stellv. Präsidenten

Christoph Steingaß zurück auf die turbulenten Gründungsjahre

unseres Harzklubs.

TAGESORDNUNG:

1. Begrüßung

2. Grußworte der Ehrengäste

3. Totengedenken

4. Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und Beschlussfähigkeit

5. Feststellung der Tagesordnung

6. Genehmigung des Protokolls der Jahreshauptversammlung

vom 26.04.2025

7. Geschäftsberichte des Hauptvorstandes

8. Bericht des Hauptschatzmeisters zum Jahresabschluss 2025

9. Bericht der Kassenprüfer

10. Entlastung des Hauptschatzmeisters

11. Entlastung des Vorstandes

12. Beratung und Beschlussfassung über vorliegende Anträge

13. Genehmigung des Haushaltsplanes 2026

14. Vorstandswahlen

15. Ehrungen

16. Bestimmung von Zeit und Ort der Jahreshauptversammlung,

des Naturschutztages, des Harzer Heimattages und

der Sternwanderung 2027

17. Sonstiges, Anfragen und Informationen

18. Schlusswort des Präsidenten

03 | 2026 7


HARZKLUB

Vielfältige Veranstaltungen der Harzklub

Zweigvereine für 2026 zum Jubiläum

140 Jahre Harzklub e.V.

weitere interessante Veranstaltungen finden Sie in der Februar-Ausgabe von DER HARZ

Donnerstag, 12.03.2026

Geschichtliche Entdeckungsreise Staßfurt

Zweigverein Thale

Treffpunkt: 9.00 Uhr Lidl-Parkplatz, Fahrgemeinschaften

Wir besuchen das Stadt- und Bergbaumuseum der Stadt Staßfurt

und besichtigen den Schnitzaltar aus dem 15. Jahrhundert.

Eine Einkehr ist möglich.

Rückfahrt: ca. 15.00 Uhr

Anmeldung erforderlich: B. Prause → 0160 90974103

Samstag/Sonntag, 14./15.03.2026

Frühjahrsjodellehrgang

Marina Hein-Harzklub e.V.

Ort: Wanderheim Wildemann

Im Schwarzewald 21, 38709 Wildemann

Beginn: 14. März um 15 Uhr

(Anreise / Zimmerbezug ab 14 Uhr möglich)

Ende: 15.März gegen 15 Uhr

Der Lehrgang wird wieder mit Übernachtung angeboten. Natürlich

kann man auch nur am Samstag oder Sonntag teilnehmen.

Wir bitten darum, uns dieses zur besseren Planung

(Einkauf Verpflegung) bei der Anmeldung mitzuteilen. Für die

Verpflegung (Abendessen am Samstag/Frühstück und Mittagessen

am Sonntag) inkl. Kaffee, selbstgebackener Kuchen

und nichtalkoholische Getränke wird – wie bisher – bestens

gesorgt sein. Gängige alkoholische Getränke (Bier, Sekt) sind

zum Einkaufspreis erhältlich. Ansonsten kann sich natürlich

jeder seine eigenen Getränke mitbringen.

Kosten des Lehrgangs: Für Harzklub-Mitglieder und Mitglieder

des Heimatbundes Oberharz e.V. ist der Lehrgang einschließlich

der Verpflegung kostenfrei. Für die Übernachtung fallen

Gebühren in Höhe von 15 € pro Person an. Für Nichtmitglieder

betragen die Kosten für den Lehrgang, die Übernachtung und

die Verpflegung insgesamt 80 € pro Person.

Anmeldung bis 07.03.2026:

Marina Hein (Am Twenger 14, 38723 Seesen, Marina.Hein@tonline.de,

Mobil: 0172 5478855 – gerne auch per auch WhatsApp.

Donnerstag, 16.04.2026

Senioren – Verkehrsteilnehmerschulung

Zweigverein Thale

Treffpunkt: 15 Uhr Restaurant Peter’s Thale

Referent: Herr Wiechmann

Anschließend gibt es Kaffee und Kuchen

Anmeldung erforderlich bis zum 09.04.26:

H. und R. Watzek → 03947 3227

Samstag, 18.04.2026

Ausstellung in der Walpurgishalle

Zweigverein Thale

Treffpunkt: 11.30 Uhr Walpurgishalle in Thale

Künstler: H. Hendrich

Um Anmeldung wird gebeten: H. Watzke → 03947 3227

Montag, 04.05. – Sonntag, 10.05.2026

Mach mit Woche des LK Göttingen

Mittwoch, 06.05.2026

Arbeitseinsatz Sprakelbachtal

Zweigverein Thale

Treffpunkt: 16.50 Uhr Säulenhaus Zorge, (Hohegeißer Straße

9, 37445 Zorge)

Wir wollen den Steg am Sprakelbachweg erneuern, die drei

Brücken überprüfen und ggf. ausbessern und einige Schilder

richten damit jeder den Weg zu den schönsten Orten im Harz

findet. Wir brauchen hierbei immer Unterstützung. An diesem

Tag bieten wir einen kleinen Einblick in unsere handwerkliche

Arbeit, die Arbeit mit Geräten und die Wegearbeit an. Im Anschluss

wird gemeinsam der Feierabend eingeläutet. Bei gutem

Wetter mit Lagerfeuer und Stockbrot aber auf jeden Fall mit

einer regionalen Erfrischung. Rucksackverpflegung, festes

Schuhwerk und Handschuhe sind mitzubringen

Donnerstag, 07.05.2026

Orchideen-Exkursion

Zweigverein Thale

Treffpunkt: 10 Uhr Lidl-Parkplatz Thale, Fahrgemeinschaften

Exkursion am Müncheberg. Einkehr möglich

Anmeldung erforderlich: H. und J. Gerlach → 03947 67306

Samstag, 09.05.2026

Stunde der Gartenvögel

Zweigverein Zorge

Treffpunkt: 9 Uhr Säulenhaus Zorge, Anfahrt mit PKW in Fahrgemeinschaft

NABU und Harzklub Zorge e.V. rufen auf, eine Stunde lang

die Vögel im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen

und zu melden. Ein Natur- und Landschaftspfleger bietet hier

einen Spaziergang an, der die einzelnen Arten näher ins Licht

rückt und die Hilfe die wir Ihnen geben können, aufzeigt. Dabei

wird auch unerwartetes zu unseren Gefiederten Freunden

erklärt. Im Garten kann im Anschluss das erworbene Wissen

angewandt oder noch bei einem Getränk auf Spendenbasis

ein wenig geklönt werden.

Freitag, 22.05. – Montag, 25.05.2026

777 Jahre Zorge

Zweigverein Zorge

Zorge feiert an Pfingsten sein Jubiläum der ersten urkundlichen

Erwähnung. Der Zweigverein Zorge beteiligt sich mit einem

Mitmach- und Informationsstand und einem Getränkewagen.

Am Samstag gibt einen Festumzug. An den Abenden wird bei

Livemusik gefeiert.

8 03 | 2026


HARZKLUB

AKTUELL

Samstag, 30.05.2026

Panorama- Museum Bad Frankenhausen (Familientag)

Zweigverein Thale

Treffpunkt: 9.30 Uhr Lidl Parkplatz Thale, Fahrgemeinschaften

Ablauf: Fahrt nach Bad Frankenhausen – Besichtigung Panorama

Museum und eine kleine Wanderung

Wanderstrecke: ca. 4 km, Einkehr möglich

Anmeldung erforderlich bis 23.05.2026:

F. Nennhuber → 03947 4199666, Handy: 0175 1977724

E-Mail: harzklub@web.de

Samstag, 13.06. – Sonntag, 28.06.2026

Wochen der Natur

Zweigverein Zorge

In Zusammenarbeit und finanziert durch die der Bingo Umweltstiftung.

Im Mai sind alle Informationen auf der Homepage des

Zweigvereins Zorge zu finden. → http://www.harzklub-zorge.de

Die vielfältige heimische Natur wird wieder auf Wanderungen

und bei Mitmachaktionen erlebbar sein. Ale Wanderungen im

Zeitraum sind Teil der Aktion.

Sonntag, 14.06.2026

Frühschoppenkonzert mit MTV Bornhausen

Zweigverein Seesen

Beginn: 11 Uhr

Ort: Wanderhütte Neckelnberg

Thema: Internationale Blasmusik

Ende: ca. 13 Uhr

Sonntag, 20.09.2026

Wander- Musik- und Kulturfestival (Sternwanderung)

Zweigvereine Wolfshagen, Lautenthal, Seesen

Wo: Am Steinwaytrail Wolfshagen/Lautenthal/Seesen

Sonntag, 20.09.2026

Spellefest mit Infostand

Zweigverein Wieda

12.-24.10.2026

Dankeschöngrillen

Zweigverein Wieda

THW-Jugend, Freitags Dankeschön Grillen

Samstag, 07.11.2026

Hubertusfeier

Zweigverein Thale

Treffpunkt: 15.00 Uhr Restaurant Peter’s in Thale

Beisammensitzen bei Kaffee und Kuchen

Anmeldung erforderlich: H. Gerlach → 03947 67306

Sonntag, 15.11.2026

Gedenkgottesdienst zum Volkstrauertag

Zweigverein Wieda

Beginn: 11.00 Uhr

Wo: Lutherkirche Wieda

Samstag, 12.12.2026

Advent im Walde

Zweigverein Thale

Harzer-Hexen-Stieg-Fest

Am 16. Mai 2026 verwandelt sich Osterode

am Harz in einen Treffpunkt für kleine

und große Hexen, Naturfreunde und

Wanderbegeisterte. Die Stadt Osterode

am Harz und der Harzklub Lerbach laden

euch herzlich zu einer stimmungsvollen

Familienwanderung über den Harzer-

Hexen-Stieg ein – mit dem Eselsplatz

als Ziel.

Start ist um 13.00 Uhr am Parkplatz Bleichestelle.

Gemeinsam mit Heiner Wendt als

Wanderführer geht es auf die rund drei Kilometer

lange Strecke durch die reizvolle Harzer

Landschaft – ein Weg, der Naturerlebnis

und geselliges Miteinander verbindet.

Ab 14.00 Uhr beginnt am Eselsplatz das

bunte Harzer-Hexen-Stieg-Fest. Für Spiel

und Spaß auf dem Hexenbesen sorgt die

Wolfshäger Hexenbrut und bringt große wie

kleine Gäste in Bewegung. Hexe Anja treibt

ihr fröhlich-schauriges Unwesen rund um

ihr Hexenhaus, während Oberhexe Janina

freiwillige Hexen und Teufel fantasievoll

schminkt – ganz gleich ob hübsch oder

herrlich gruselig.

Mit viel Herz und Humor erzählt Kiepenfrau

Berta von ihren Erlebnissen auf dem

alten Handelsweg. In ihrer schweren

Kiepe trug sie einst Waren zu Fuß in

den Oberharz und berichtet nun von

den Begegnungen und Geschichten,

die sie auf diesen Wegen erlebt hat.

Ein weiterer Programmpunkt erwartet

interessierte Besucher ab 15.00

Uhr: Oberhalb des Eselsplatzes geben

Mona und Heiner einen fachkundigen

Ausblick auf den aktuellen

Zustand des Harzer Waldes und laden

zum Austausch über Natur, Wandel

und Zukunftsperspektiven

ein. Für das leibliche

Wohl ist selbstverständlich

gesorgt – der

Harzklub Lerbach verwöhnt alle Gäste mit

kulinarischen Angeboten.

Freut euch auf einen abwechslungsreichen

Nachmittag zwischen Natur, Tradition und

fröhlichem Hexentreiben – gemeinsam geplant

und durchgeführt von der Stadt Osterode

am Harz und dem Harzklub Lerbach.

Seid dabei, wenn sich Wanderlust und

Hexenzauber auf besondere Weise verbinden!

03 | 2026 9


WANDERN

Harzklub-Zweigverein Ballenstedt

Wanderung zum Hakel

Im Wanderplan des Harzklub Zweigvereins Ballenstedt war

für den Januar eine Hakelwanderung vorgesehen. Die Wanderleitung

übernahmen die ortskundigen Wanderfreunde

Christel und Wilfrid Marscheider.

Der bis zu 244,5 m hohe Höhenzug Hakel befindet sich zum Teil im

Salzlandkreis und zum Teil im Landkreis Harz im Land Sachsen-

Anhalt. Die Erhebung ist seit 1939 ein Landschaftsschutzgebiet.

1995 bekam das 13,66 km² große Gebiet den Status Naturschutzgebiet

(NSG) zuerkannt. Zugleich ist der Hakel ein Teil des 64,41

km² großen Vogelschutzgebietes.

Im Jahre 1602 wurde der Hakel im Auftrag des Bischofs Heinrich

Julius vermessen. Damals betrug die Größe noch 15 km². Durch

Abholzungen verringerte sich die Waldfläche um fast 10 %. Der

Hakel ist das Brutgebiet von Schreiadlern, Rot- und Schwarzmilanen.

Auch die Greifvögel Habicht, Sperber und Wespenbussard

sind im Hakel anzutreffen.

Der lichte Laubwald besteht hauptsächlich aus Eichen und Hainbuchen.

Auch Rotbuchen und Vogelkirschen sind in größerer

Anzahl anzutreffen. Besonders von den Letzteren werden die

Früchte professionell in Netzen bzw. auf Planen eingesammelt,

um daraus geeigneten Samen für die Baumaufzucht zu gewinnen.

Im Sommerhalbjahr sind viele dort aufgestellte Bienenkörbe zu

entdecken.

Im Hakel gibt es größere Bestände von Winterlingen, Maiglöckchen,

Himmelschlüsselchen, Buschwindröschen und vor allem Bärlauch.

Leider wird der Bärlauch im NSG verbotenerweise körbeweise

geerntet. Unter der Klimaerwärmung – bei immer größeren Trockenperioden

– haben besonders die Hainbuchen und die Eichen

im Hakel zu leiden.

Der Hakel hatte sich im ausgehenden Perm etwa vor 255 Mio.

Jahren als ein Breitsattel ausgebildet. Ich vermute, dass man

aufgrund der unübersichtlichen Ausdehnung des Waldgebietes

den Hakel in einzelne Jagen aufgeteilt und durch die Zahlen an

den Steinsäulen gekennzeichnet hat.

Der Hakel ist vom zeitigen Frühjahr bis zum Spätherbst ein wahres

Paradies für Naturliebhaber. Mit Ausnahme von Himmelfahrt und

Pfingsten ist man meist fast allein im Hakel. Neben den Treffen zu

Himmelfahrt im Hakel werden mit großer Beteiligung zu Pfingsten

rings um die Domburg Ritterspiele abgehalten.

Schutzhütte – Domburg – Bunker – Cochstedter Weg

Nach der Begrüßung und Vorstellung des Hakels durch die Wanderleiterin

Christel Marscheider begann bei leichten Minusgraden

unsere Wanderung. Von der Schutzhütte am „Heteborner Hakeleingang“

nahmen wir den von dem Cochstedter Weg nach rechts

in nördlicher Richtung abbiegenden Weg. Er führte uns an den vor

ein paar Jahren neu angelegten Eichenbeständen vorbei, die sich

in den letzten Jahren prächtig entwickelt haben.

Nach knapp 2 km erreichten wir die höchste Erhebung im Hakel,

den Domburghügel mit 244,5 m über NHN. Auf ihr befinden sich

die Reste der einstigen Domburg. Sie war einst zum Schutz der

in der Nähe vorbeiführenden Heer- und Handelsstraße Leipzig–

Lüneburg errichtet worden.

Im Jahre 1310 kam sie in den Besitz eines Herren von Knesebeck.

Er nutzte die Burg zu Überfällen auf die durchziehenden Kaufleute.

Daraufhin wurde auf Veranlassung des Halberstädter Bischofs, mit

Hilfe von Truppen aus Halberstadt, Quedlinburg und Aschersleben,

die Burg belagert und eingenommen. Anschließend diente sie als

Zollburg den Halberstädter Bischöfen.

Zum Ende des 15. Jahrhunderts wurde

die Burg verlassen. Durch die Entnahme

von Baumaterial durch die Bevölkerung

aus den anliegenden Dörfern wurde sie

bald zu einer Ruine.

Nach einer kurzen Pause und der Besichtigung

der Ruine wanderten wir

hinunter zum Kalkweg. Hier befindet

sich seit 2024 die Friedel-Schutzhütte.

Dort legten wir unsere Mittagspause ein.

Im Anschluss daran wanderten wir

etwas bergan, bevor wir wieder den

Hauptweg, den Cochstedter Weg, erreichten.

Auf dem von Heteborn in

nordöstlicher Richtung nach Cochstedt

führenden Forstweg ging es knapp 200

m weiter, ehe wir für einen kurzen Abstecher

den Cochstedter Weg verließen.

Unser Ziel war eine alte Bunkeranlage

aus dem 2. Weltkrieg.

10 03 | 2026


WANDERN

Nach diesem Abstecher wanderten wir auf dem Cochstedter Weg,

jetzt allerdings in Richtung Heteborn, weiter. Nach gut 2 km auf

dem Forstweg erreichten wir nach über 8 km wieder unseren

Parkplatz. Hierbei kamen wir auch ganz in der Nähe eines Förster-

Grabes vorbei. Für die gute Wanderführung möchte ich mich bei

dem Ehepaar C. u. W. Marscheider ganz herzlich bedanken.

Tod des Revierförsters Heinrich Schöndube

Am 6. März 1992 entdeckte der Revierförster Heinrich Schöndube

einen im damaligen Landschaftsschutzgebiet Hakel widerrechtlich

abgestellten PKW Opel Kadett. In seinem Notizbuch notierte er

sich den Wagentyp samt polizeilichem Kennzeichen.

In der Zwischenzeit hatten die Insassen des Autos in der nahe

gelegenen Stadt Kroppenstedt die dortige Sparkasse überfallen

und dabei 100.000 DM erbeutet. Für die ca. 8 km lange Fahrt vom

Hakel bis zur Sparkasse und zurück benutzten sie ein Motorrad.

Im Hakel wollten die Bankräuber die Fahrzeuge tauschen.

Hier trafen sie aber auf den anwesenden Förster. Um keinen Zeugen

für den Raubüberfall zu haben, erschossen sie kurzerhand den

Förster. Die Täter flohen ungesehen mit dem Opel nach Norddeutschland.

Da die Ermittler das Notizbuch mit dem Eintrag bei

dem toten Förster fanden, konnten schon 2 Tage später die Täter

verhaftet werden.

Der Förster wurde an seinem Lieblingsplatz im Hakel im Jagen

72 beigesetzt. Ein Granitstein aus dem Unterharz kennzeichnet

seine Grabstelle. Über 400 Personen gaben dem beliebten Förster

das letzte Geleit.

Text und Fotos: Gerd Horenburg

Harzklub-Zweigverein Quedlinburg

Neujahrswanderung um Wernigerode

Wernigerode und sein Barockschloss

Wernigerode ist als Bunte Stadt im Harz bekannt. Die zum

Landkreis Harz gehörende Stadt liegt am Nordrand des Harzgebirges.

Schon von weitem ist das auf dem Schlossberg unterhalb

des Agnesberges befindliche Barockschloss gut sichtbar.

Ursprünglich befand sich auf dem Schlossberg eine zwischen 1110

und 1120 errichtete Höhenburg. Unter Kaiser Heinrich V. verlegte

der aus Schwaben stammende Graf von Haymer seinen Wohnsitz

auf diese Burg. Er wurde der Graf von Wernigerode, damals eine

kleine Siedlung.

Im Jahre 1429 starb die männliche Linie der Grafen von Wernigerode

aus. Ein Verwandter, der Graf von Stolberg im Harz,

übernahm die Grafschaft Wernigerode. Es entstand die Grafschaft

Stolberg-Wernigerode.

Von 1671 bis 1676 erfolgte der Ausbau der Burg zu einem barocken

Wohnschloss. Ab 1726 wurde aus der Grafschaft ein Fürstentum.

Der Ausbau zu dem heutigen repräsentativen Prunkschloss erfolgte

unter dem Vizekanzler des Deutschen Reiches, Graf Otto

zu Stolberg-Wernigerode, in den Jahren 1863 und 1885.

Mit der Novemberrevolution 1918 kam es zur Entmachtung des

Adels und zur Beschlagnahme des Eigentums. Eine Enteignung

fand jedoch nach der gescheiterten Volksentscheidung vom

20. Juni 1926 nicht statt. Die Schlösser gingen größtenteils an

den Staat, der Wald und die Ländereien blieben dem Adel erhalten.

Mit der Bodenreform 1945 in der damaligen sowjetischen

Besatzungszone wurden die Fürsten von Stolberg-Wernigerode

entschädigungslos enteignet. Bereits 1929 wurde das Schloss

Wernigerode von der Adelsfamilie als Wohnsitz aufgegeben.

Das Schloss wurde für Besichtigungen bereits 1930 freigegeben.

Heute befindet sich dort das Schlossmuseum.

Zu dem Schloss gehört auch ein als Lustgarten bezeichneter

Schlosspark. Dieser bereits im 16./17. Jahrhundert angelegte Park

befindet sich ca. 500 m (Luftlinie) unterhalb des Schlossberges.

03 | 2026

11


WANDERN

Anfang des 18. Jahrhunderts wurde ein als Lustschloss bezeichnetes

Gartenhaus in der Parkanlage errichtet. Dieses Gartenhaus

wurde später aufgrund statischer Probleme abgerissen. Die Steine

wurden für die Umfassungsmauer des Lustgartens verwendet.

Lustgarten – Kastanienwäldchen – Schloss

Der Parkplatz an der Südseite des Lustgartens war der zweite

Treffpunkt zu dieser Wanderung. Nach der Begrüßung und einer

kurzen Einstimmung auf die Neujahrswanderung durch den Wanderleiter

und Wanderführer Manfred Böhm gingen wir durch den

Südeingang in den Lustgarten.

In der Nacht zuvor hatte es etwas geschneit, sodass wir eine

herrliche Winterlandschaft vorfanden. Es fehlte nur noch etwas

Sonnenschein. Dafür gab es als „Ausgleich“ einen unangenehmen

frischen Wind.

Bereits nach ca. 250 m in östlicher Richtung verließen wir den

Lustgarten. Über einen Wiesenweg erreichten wir nach weiteren

300 m in östlicher Richtung das Kastanienwäldchen. Dieses 1,7

ha große Wäldchen wurde im Jahre 1790 mit 190 achtjährigen

Esskastanien angelegt. Jahre später wurde sogar der königliche

Hof in Berlin mit den Esskastanien beliefert. Zur Kastanienernte

ist das Kastanienwäldchen noch heute ein beliebtes Ausflugsziel.

Nach der Durchquerung des Kastanienwäldchens wanderten wir

in südlicher Richtung bis zum Harzrand weiter. Hier trafen wir auf

den internationalen Radwanderweg R1. Auf dem R1 wanderten

wir nun in östlicher Richtung. Von diesem Weg hatten wir einen

schönen Ausblick auf den Horstberg mit seiner Warte. Die Horstbergwarte

gehörte zum Wernigeröder Wartesystem und wurde

um 1250 auf Veranlassung der Regensburger Grafen errichtet.

Etwa nach 1,5 km erreichten wir das in südwestlicher Richtung

verlaufende „Gebrannte Eichental“. In dem Tal ging es stetig bergauf,

nach ca. 900 m erreichten wir eine Wegkreuzung. An der

Wegkreuzung wählten wir den in westlicher Richtung führenden

Kammweg, den Annaweg, aus. Vom Annaweg hatten wir einen

schönen Blick in das Christianental, auf Nöschenrode und auf

Wernigerode. Auch der Armeleuteberg mit dem Kaiserturm war

gut erkennbar.

Dieser Annaweg wurde im Zusammenhang mit der Errichtung

einer Schlosswasserleitung im Jahre 1730 angelegt. Um auf den

oberhalb des Schlossberges gelegenen Agnesberg zu gelangen,

verließen wir den Annaweg und wanderten auf dem Agnesweg

hinauf zum Agnesberg. Von dort hatten wir einen schönen Blick

auf das Barockschloss und auch auf fast ganz Wernigerode.

Da uns durch die Schneeglätte der direkte steile Weg zum Schloss

zu gefährlich erschien, nahmen wir den in nördlicher Richtung

verlaufenden Wanderweg, der uns nach einer Spitzkehre durch

eine Senke hinauf zum Schloss führte.

Auf die vom Wanderleiter vorgesehene Pause auf den Schlossterrassen

mussten wir aufgrund des dort vorherrschenden kalten

Windes leider verzichten. Über die Schlosschaussee erreichten

wir nach etwa 750 m wieder unseren Parkplatz am Lustgarten.

Für die rund 8 km lange und mit knapp 300 Höhenmetern versehene

Neujahrswanderung möchte ich mich bei dem Wanderfreund

Manfred Böhm recht herzlich bedanken.

Text und Fotos: Gerd Horenburg

12 03 | 2026


JUGEND

Jugendwarteteam des Harzklub

Backen und Basteln

mit dem Harzklub e.V.

Anfang Dezember trafen sich zahlreiche Familien mit kleinen

und großen Kindern zu einem vorweihnachtlichen Wochenende

des Harzklub e.V.. Vom 5. bis 7. Dezember stand das

gemeinsame Basteln, Backen und Erleben im Mittelpunkt – ein

Angebot, das besonders bei Familien großen Anklang fand.

Am Freitagnachmittag reisten die Teilnehmenden an und bezogen

ihr Quartier im Wanderheim des Harzklubs. Nach und nach füllte

sich das Haus mit Leben, und schnell entstanden erste Gespräche

und Begegnungen. Die Ersten hummelten bereits, dass Sie mit dem

Basteln loslegen konnten. Allerdings wurde das Bastelbuffet erst

nach dem Abendessen mit leckeren Hot Dogs und der offiziellen

Begrüßung durch das Jugendwarteteam eröffnet.

Der Samstag begann mit einem besonderen Programmpunkt: Am

Vormittag besuchten wir den 19-Lachter-Stollen in Wildemann.

Bei einer spannenden Führung tauchten wir tief in die Geschichte

des Harzer Bergbaus ein und erfuhren viel Wissenswertes über

die Arbeit unter Tage. Für Kinder wie Erwachsene war der Besuch

gleichermaßen beeindruckend und lehrreich.

Nach dem Mittagessen wurde

es erneut kreativ. Wir bastelten

gemeinsam diverse Weihnachtsdeko,

falteten Origamitiere und

backten in der Küche zahlreiche

Plätzchen. Bald erfüllte der Duft

von frischem Gebäck das ganze

Haus. Ein Teil der Gruppe versammelte

sich am Abend draußen auf

dem Vorplatz am wärmenden Lagerfeuer und genoss die besondere

Atmosphäre. Dank des Jugendwarteteams wurden wir

währenddessen hervorragend verköstigt. Aufgrund der ungünstigen

Witterungsverhältnisse entschieden wir uns gegen Abend,

die geplante Nachtwanderung ausfallen zu lassen und die Zeit

stattdessen gemütlich im Haus zu verbringen.

Der Sonntag begann mit einem Frühstück und einer gemeinsamen

Aufräumaktion. Danach hieß es Abschied nehmen. Mit

vielen schönen Erinnerungen und Basteleien im Gepäck traten

die Familien die Heimreise an.

Wir sagen Dankeschön für das Dabeisein und die schöne Zeit.

Bis zum Dezember 2026 in Wildemann.

Euer Jugendwarteteam sowie Charlotte von der Deutschen Wanderjugend

Was kratzt es den Wolf, dass wir Probleme mit ihm haben! (Foto: CS) 03 | 2026 13


HARZER WANDERNADEL

Rückblick und Ausblick zum Jubiläum

20 Jahre Harzer Wandernadel

Die Harzer Wandernadel gibt Einblick auf die Erfolgserlebnisse

im vergangenen Jahr und läutet ihr 20-jähriges Bestehen im

Jubiläumsjahr 2026 mit verschiedenen Highlights ein.

Darüber hinaus gab es 2025 erstmals Anfragen von etablierten

Festivals im Harz zur Einrichtung von Sonderstempelstellen.

So war die Harzer Wandernadel unter anderem beim Rockharz-

Festival in Ballenstedt, beim Rocken am Brocken in

Elend, sowie beim Yellow Jockey auf der Galopprennbahn

in Bad Harzburg vertreten.

Seit 2024 unterstützt das Team die Tourismusagentur

Nordsee dabei, in Ostfriesland mithilfe von Stempelstellen

neue Ausflugsziele erlebbar zu machen. 2025

wurden dafür 25 Stempelkästen in Marineblau mit

speziellem Bootslack versehen und an die Nordseeküste

geliefert.

Eine Kooperation besteht ebenfalls mit dem Naturpark

Holsteinische Schweiz, welcher 42 Stempelkästen

im Dezember 2025 in die Nähe der Ostküste

geliefert bekommen hat. In diesem Jahr werden die

Kästen dann im gesamten Naturpark aufgebaut.

2026 steht ganz im Zeichen des Jubiläums „20 Jahre

Harzer Wandernadel“ mit vielen verschiedenen Veranstaltungen.

Die offizielle Saisoneröffnung findet

am 26. April auf der Plessenburg statt. Bereits vom

18. März bis 13. September zeigt das Harzmuseum

Wernigerode eine Sonderausstellung zum Jubiläum

der Wandernadel.

Weitere gemeinsame Termine mit dem Harzmuseum

sind unter anderem ein Vortrag zum Thema „Wanderglück“

mit Manuel Andrack am 14. April, eine Lesung

aus „Harzreise“ mit Steffen Kopetzky am 5. Mai, sowie

ein Vortrag zur Tourismusgeschichte des Harzes mit

Dr. Uwe Lagatz am 8. September.

Mein erstes Stempelheft (Foto: AchtPfotenPhotography)

Michelle Weichler

Die Harzer Wandernadel bleibt ein Erfolgsmodell und entwickelt

sich stetig weiter. Auch 2025 stand das Projekt vor neuen

Herausforderungen – und nutzte die Gelegenheit, sein Angebot

auszubauen und neue Zielgruppen zu erschließen.

Zur Saisoneröffnung in Thüringen auf der Burg Hohnstein wurden

zwei neue Stempelhefte vorgestellt. Mit dem „Vier-Pfoten

Wanderpass“ gibt es nun ein Belohnungssystem speziell für die

treuen Vierbeiner, die ihre Besitzer auf den Touren begleiten.

Hochwertige Abzeichen für das Halsband der tierischen Wanderfreunde

würdigen deren Einsatz auf den Strecken.

Familien mit kleinen Kindern profitieren von dem Begleitheft

„Mein erstes Stempelheft“, welches 16 kinderwagentaugliche

Touren zu insgesamt 19 Stempelstellen anbietet und so den

Einstieg in die Welt der Harzer Wandernadel erleichtert.

Gasthaus Plessenburg, Stempelstelle 7 (Foto: Lars Dickehut)

14 03 | 2026


NACHRUF

AKTUELL

Nachruf auf ein Urgestein der Harzer Volksmusik

Fast neunzigjährig ist Anneliese Gottstein, die Leiterin der Harzklub-Heimatgruppe

Benneckenstein, friedlich im Elbingeröder Alten- und Pflegeheim am 25. Januar

von uns gegangen. Ihr Lebensmittelpunkt – das war ihre Trachtengruppe. Über

30 Jahre hat sie mit ihrer praktischen Arbeit die Gruppe geprägt und sich durch

Kompetenz, Engagement und eine gute Kommunikation Respekt erworben. Sie war

der traditionellen Harzer Volksmusik verpflichtet und entwickelte eine beachtliche

Programmvielfalt bezogen auf Anlass, Jahreszeit und Publikum. Damit gestaltete

sie hunderte von Heimatveranstaltungen, Rundfunksendungen und meisterte

bravourös zusammen mit dem Harzklub-Zweigverein den Harzer Heimattag 1995

in Benneckenstein.

Ein besonderes Anliegen war ihr die Arbeit mit Kindern. Sie konnte Kinder begeistern,

auf Kinder eingehen und mit ihnen umgehen. Vor allem aber konnte sie Kinder beurteilen

und ihnen entsprechend ihrer Fähigkeiten den richtigen Platz in der Gruppe

zuweisen, im Chor, als Jodler, Mundartsprecherin oder in der Instrumentalgruppe.

Vielen jungen Menschen gab sie damit etwas mit auf ihren weiteren Lebensweg. Die

Kinder erwarben bei den Auftritten Sicherheit, Selbstbewusstsein und den Zugang

zur Musik. Viele von Ihnen werden Anneliese Gottstein in Erinnerung behalten, denn

Musik hilft persönliche Krisen zu überwinden und Musik verbindet.

Originalität in der Darstellung – Qualität in der Darbietung, das war Anneliese Gottsteins

Motto. Alle Volksmusikfreunde, innerhalb und außerhalb Benneckensteins,

sind ihr zu großem Dank verpflichtet, für das Engagement, welches sie für die Trachtengruppe,

ihren Heimatort, den Harzklub und das Harzer Brauchtum erbracht hat!

Kann ich einst nichts mehr sagen, und aus ist alles Weh,

so sollt ihr hin mich tragen zum Grab auf stiller Höh’.

so heißt es in einem Benneckensteiner Heimatlied. Das ist am 19. Februar auf dem

Bergfriedhof in Benneckenstein geschehen.

Lutz Wille

Anneliese und Heinz Gottstein waren Mittelpunkt

der Trachtengruppe

(Foto: Archiv Trachtengruppe Benneckenstein).

Nachruf auf Wegewart Dr. Detlef Ulrich

Am 10.02.2026 verstarb im Alter von 73 Jahren, nach kurzer

schwerer Krankheit, unser Wegewart Dr. Detlef Ulrich.

Dr. Ulrich war seit 2009 Mitglied im Harzklub Zweigverein Thale.

Seine absolute Naturverbundenheit, seine guten Ortskenntnisse

im Betreuungsbereich des ZV Thale waren prägend für

seine Mitgliedschaft im Harzklub.

Als stellvertretender Wegewart übernahm Detlef Ulrich im

Jahr 2016 diese Funktion im Hauptamt.

Auf Grund seiner Zugehörigkeit im Harzklub- Zweigverein Thale,

gleichwohl für die Funktion als Wegewart, sollte Dr. Detlef

Ulrich anlässlich der diesjährigen Jahreshauptversammlung

des Zweigverein Thale mit dem Harzklub- Ehrenzeichen in Gold

geehrt werden. Durch seinen plötzlicher Tod, zwei Wochen vor

dem Termin der Jahreshauptversammlung, kam diese Ehrung

nicht mehr zum tragen.

Unsere Gedanken in dieser schweren Zeit sind bei seiner Familie.

Zu passender Gelegenheit werden der Vorstand des

Zweigverein Thale der Witwe, ebenfalls Mitglied im Harzklub-

Zweigverein Thale, die Ehrenurkunde und das Ehrenzeichen

überreichen.

Dr. Detlef Ulrich hinterlässt eine Lücke im Zweigverein Thale.

03 | 2026 15


HARZER TOURISMUSVERBAND

Der Harz auf Tour

Harzer Tourismusverband

Der HTV blickt auf eine erfolgreiche

Messesaison 2025/26 zurück. Auf insgesamt

sechs Messen präsentierte sich der

Verband gemeinsam mit Harzer Orten,

Gastgebern und Freizeiteinrichtungen

potenziellen Gästen im In- und Ausland.

Harz-Stand auf der Reiselust Bremen 2025

Harz-Stand auf der Messe Herning 2026 (DK)

Den Auftakt bildete die ReiseLust Bremen

vom 7. bis 9. November 2025. Es folgte die

Touristik & Caravaning Leipzig, die traditionell

am Buß- und Bettag, dem 19. November

2025, startete und am 23. November

endete. Die Reisen & Caravaning Hamburg

vom 5. bis 8. Februar 2026 sprach erneut

das klassische Reise- und Campingpublikum

an und war mit neun Anschließern

sowie einem 56 m² großen Messestand die

umfangreichste Messepräsenz der gesamten

Saison.

Eng getaktet verliefen die weiteren Termine

im Februar: Die Messen in Hannover,

Utrecht (Niederlande) und Herning (Dänemark)

lagen teilweise parallel beziehungsweise

nur wenige Tage auseinander und

erforderten eine präzise Organisation beim

Auf- und Abbau des Messeequipments.

Die ABF Hannover vom 11. bis 15. Februar

2026 weckte großes Interesse bei potenziellen

Tagesgästen – besonders gefragt

waren Ausflugsmöglichkeiten für Familien

und Wandertouren. Auf der „Fiets en

Wandelbeurs“ Utrecht in den Niederlanden,

einem der wichtigsten ausländischen

Quellmärkte für den Harz, standen vom

13. bis 15. Februar 2026 vor allem Wanderund

Outdoorangebote im Mittelpunkt. In

Dänemark war der Verband vom 20. bis 22.

Februar 2026 mit zahlreichen Partnern auf

Skandinaviens größter Reisemesse „Ferie

for alle“ in Herning vertreten.

Insgesamt zeigt sich der HTV mit der Messesaison

sehr zufrieden und wird auch im

kommenden Jahr gemeinsam mit seinen

Partnern auf relevanten Messen präsent

sein.

Der Harz jetzt mit eigenem WhatsApp-Kanal

Der Harzer Tourismusverband hat sein digitales

Informationsangebot erweitert.

Seit Anfang Februar ist die Urlaubsregion

Harz mit einem eigenen Kommunikationskanal

beim Kurznachrichtendienst

WhatsApp vertreten. Einheimische,

Gäste und Harzliebhaber, die dem Kanal

harz.mountains folgen, erhalten aktuelle

Informationen aus der Region bequem

über den Bereich „Aktuelles“ in der App

auf ihrem Smartphone.

16 03 | 2026

Mehrmals pro Woche werden dort kompakte

und ausgewählte Informationen aus

der Urlaubsregion Harz veröffentlicht – darunter

aktuelle Wintersportbedingungen,

Veranstaltungstipps, Neueröffnungen sowie

Neuigkeiten aus Freizeit- und Kultureinrichtungen,

Wandertipps und Hinweise zu

Wegesperrungen. Ergänzt wird das Angebot

durch weitere Anregungen für Freizeit und

Urlaub im Harz.

Interessierte können das WhatsApp-

Informationsangebot der Urlaubsregion

Harz ab sofort über folgenden Link

abonnieren

:

WhatsApp-Kanal: harz.mountains

https://www.whatsapp.com/channel/

0029Vb6xaVAHAdNUovl2Kr0U

Der WhatsApp-Kanal ist als reines Informationsmedium

konzipiert. Abonnierende

können die Beiträge lesen und mit Emojis

reagieren, jedoch keine eigenen Nachrichten

senden. Die Nutzung ist vollständig

kostenlos und erfolgt ohne Gruppen-Chat

oder Diskussionsfunktion. Weder Telefonnummer

noch Profilinformationen sind für

andere sichtbar. So bleiben Privatsphäre

und Datenschutz jederzeit gewährleistet.

Per QR-Code zum Harz-WhatsApp-Kanal


NATIONALPARK HARZ

Streifzüge durch die sagenumwobene Bergwildnis:

Naturerlebnis-Programm 2026 erschienen

Mehr als 1.000 Termine und Veranstaltungen

für Natur-Fans bietet das

Naturerlebnis-Programm 2026 des Nationalparks

Harz, das jetzt erschienen

ist. Es ist eine Einladung an Naturbegeisterte,

die sagenumwobene Harzer

Bergwildnis bei geführten Wanderungen

mit den Nationalpark-Ranger*innen,

den Mitarbeiter*innen der Nationalparkhäuser

oder den offiziellen Nationalpark-Guides

zu allen Jahreszeiten

zu erkunden. Oder sich bei den zahlreichen

Vorträgen und Exkursionen über

die Harzer Natur, ihren Schutz und die

Arbeit der Nationalparkverwaltung aus

erster Hand zu informieren: Ob Fledermaus-Exkursion,

Tierspurensuche oder

ein Naturerlebnis für die ganze Familie

– thematisch ist für jeden etwas dabei.

Das handliche Heft liegt ab sofort in

Tourist-Infos und Nationalparkeinrichtungen

aus und ist auch

online auf der Internetseite des

Nationalparks Harz verfügbar.

Neben den Terminen enthält das

Naturerlebnis-Programm viele

weitere Informationen, etwa zu

den Themenausstellungen der

Nationalparkhäuser, den Nationalpark-Partnern

und Nationalparkgemeinden

bis hin zu öffentlichen

Verkehrsanbindungen, der

Umweltbildung und vielem mehr.

Zu Fuß oder auf dem Rad: Zahlreiche

Angebote für Naturbegeisterte

Für Wanderfreunde hat das Naturerlebnis-

Programm eine Menge zu bieten: „Durchs

wildromantische Ilsetal“ geht es bei einer

Wanderung, die am Mittwoch, 13. Mai, und

am 7. Oktober, am Nationalparkhaus Ilsetal

losgeht. Einen „Ausblick in den Wald von

Morgen“ erhalten die Teilnehmenden bei

einer anspruchsvollen Tour am Samstag,

20. Juni, die an der Rangerstation Torfhaus

beginnt. Der Weg führt durch neu gepflanzten

Buchenwald, verwilderte Bachläufe und

Flächen, die sich selbst überlassen wurden.

Eine „Exkursion in das wilde Herz des

Nationalparks“ wird bei einer Wanderung

am Mittwoch, 8. Juli, hinab ins Eckertal

am Fuße des Brockens geworfen. Die Tour

startet am Nationalpark-Besucherzentrum

TorfHaus. Botaniker Dr. Gunter Karste

führt am Mittwoch, 23. September, eine

„Ökologische Exkursion zur Zeterklippe“,

Treffpunkt ist an der Jugendherberge in

Schierke. Die „Sieben-Moore-Tour“ führt

am Samstag, 29. August, sowie am 31. Oktober

von der Rangerstation in Torfhaus

aus in diese faszinierenden Lebensräume.

Viele weitere geführte Wanderungen werden

im Lauf des Jahres angeboten: Ab 7.

April können Naturfreunde immer dienstags

mit den Rangern aus Bad Harzburg den

Nationalpark entdecken, ab 1. Mai geht es

immer Freitags mit den Rangern aus Torfhaus

„Durch den Urwald von morgen“ und

samstags führen die Ranger aus Braunlage

„Durch die Wildnis des Brunnenbachtals“.

Auch Radtouren ins Großschutzgebiet

sind wieder im Angebot: Zum Saisonauftakt

am Samstag, 9. Mai, geht es rund um

den Eckerstausee. Treffpunkt ist am Nationalpark-Besucherzentrum

TorfHaus. Eine

Highlight-Rundtour mit dem E-Bike führt

Rangertour im Nationalpark Harz. (Foto: Sebastian Berbalk)

am Montag, 18. Mai, und am 28. September

entlang der Ilse zur Scharfenstein-Klippe.

Treffpunkt ist am Eingang zum Löwenzahn-

Entdeckerpfad in Drei Annen Hohne. „Mit

dem Ranger die Hochlagen des Nationalparks

erleben“ ist das Motto einer Tour für

E-Mountainbikes, die am Dienstag, 19. Mai,

sowie am 16. Juni, 7. Juli, 11. August, 1.

September und 6. Oktober veranstaltet

wird, Treffpunkt ist am Großparkplatz in

Braunlage. Am Nationalpark-Besucherzentrum

TorfHaus startet am Samstag,

6. Juni, die Halbtagestour mit dem Titel

„Trails und Bergbaugeschichte im Hochharz“.

Dabei geht es unter anderem um

das Netz des Oberharzer Wasserregals.

Dort ist auch Treffpunkt für weitere Radtouren:

Eine MTB-Halbtagestour zum Brocken

steht am Samstag, 1. August, im Programm.

Diese leichte Tour ist Familien mit

Kindern geeignet. Eine geführte schwere

MTB-Ganztagestour am Samstag, 12. September,

führt auf drei Gipfel im Hochharz:

Brocken, Wurmberg und Achtermann. „Mit

dem Mountainbike entlang malerischer Gebirgsbäche“

geht es bei einer Halbtagestour

für fortgeschrittene Biker am Samstag, 17.

Oktober.

„Tag de Luchs“ mit exklusiver Luchsfütterung

am Schaugehege an der Rabenklippe

Wer Lust auf Luchse hat, kann sich beim

„Tag de Luchs“ einmal ganz intensiv den

größten europäischen Katzen befassen.

Einen umfassenden Einstieg in das Thema

bekommen die Teilnehmer*innen zunächst

bei einem Luchs-Vortrag. Unser Nationalpark-Ranger

berichtet dabei ausführlich

über aktuelle Forschungsergebnisse

und das Leben der Harzer Luchse.

Danach geht es per Kleinbus-Shuttle

zu einer exklusiven Luchsfütterung

am Gehege an der Rabenklippe. Bei

der anschließenden Einkehr in der

Nationalpark-Waldgaststätte Rabenklippe

(Verzehr nicht inkl.) beantwortet

der Ranger gerne Fragen. Termine

sind Freitag, 27. März, 8. August und

16. Oktober, Beginn jeweils 13:00

Uhr. Treffpunkt ist das HarzWald-

Haus in Bad Harzburg. Dauer: ca.

5,5 Stunden, Kosten: 5 Euro Kinder,

10 Euro Erwachsene, 20 Euro Familien (2

Erwachsene und 2 Kinder bis 16 Jahren).

Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung

ist unbedingt unter Telefon 03943/2628-450

erforderlich, da die maximale Teilnehmerzahl

14 Personen beträgt.

Ein „Aktionstag zur Biodiversität“ wird

am Sonntag, 10. Mai, am Natur-Erlebniszentrum

HohneHof veranstaltet. Die

Besucher*innen sind eingeladen, einen

Blick auf die Bedeutung der Artenvielfalt

der Bergwiesen des Harzes zu werfen.

Jeweils mittwochs bis freitags gibt es am

HohneHof auch eine Rangersprechstunde

mit täglich wechselnden Angeboten.

Das Naturerlebnis-Programm 2026 als Heft

kann auch bei der Nationalparkverwaltung

Harz unter Telefon 03943/2628-431

oder über die E-Mail-Adresse unterwegs@

npharz.de bestellt werden.

Alle Veranstaltungen finden Sie auch auf der Internetseite des Nationalparks Harz

→ https://www.nationalpark-harz.de/de/veranstaltungen

03 | 2026

17


HARZVERBAND

UNESCO Global Geopark

Lenkungsgruppe stimmt Maßnahmen für 2026 ab

Geopark-Lenkungsgruppe (v.l.n.r.) stellt sich den Herausforderungen der modernen Kommunikation: Landrat Matthias Jendricke, Carola

Schmidt, Esther Czymoch (HARZVERBAND e.V.), Landrätin Christiana Steinbrügge und Henning Zellmer (Geopark-Trägerverein Braunschweiger

Land – Ostfalen). Foto: Geopark

Der UNESCO Global Geopark Harz . Braunschweiger Land .

Ostfalen erstreckt sich in drei Bundesländern über den gesamten

Harz bis weit in das Harzvorland und ist damit der

größte Geopark Europas und der Zweitgrößte weltweit. Dieses

Kriterium ist Anerkennung und Verpflichtung zugleich. Die

UNESCO-Auszeichnung des Geoparks basiert auf einer stetigen

Weiterentwicklung der damit verbundenen Angebote und wird

im regelmäßigen Turnus anhand strenger Kriterien überprüft.

Vor diesem Hintergrund bemühen sich die beiden Trägervereine

des hiesigen Geoparks – der HARZVERBAND e.V. mit Sitz

in Quedlinburg und der Geopark-Trägerverein Braunschweiger

Land - Ostfalen mit Sitz in Königslutter am Elm – stetig um die

Weiterentwicklung der Kommunikation, Sicht- und Erlebbarkeit

der Angebote im gesamten Gebiet. Aufgrund der zweigeteilten

Struktur bedarf es hierzu einer kooperativen Zusammenarbeit und

enger Abstimmungen. Diese finden unter anderem im jährlichen

Treffen der Geopark-Lenkungsgruppe statt. Sie ist das höchste

Organ des UNESCO Global Geoparks Harz . Braunschweiger

Land . Ostfalen. In diesem Gremium werden alle Maßnahmen zur

Fortentwicklung des gemeinsamen Geoparks und zur Qualitätssicherung

abgestimmt.

Herausforderungen moderner Kommunikation

Im Rahmen der diesjährigen Sitzung in Goslar standen die besonderen

Herausforderungen der modernen Kommunikation auf

der Agenda. Auch wenn im Geopark immer noch das echte, geologische,

kulturelle oder naturbezogene Erlebnis im Vordergrund

steht, gilt es doch Inhalte oder Inspirationen medial zeitgemäß

aufzubereiten und anzubieten. In diesem Sinn standen die Überarbeitung

und Optimierung des bisherigen Landmarkenkonzeptes

des Geoparks und die stärkere Digitalisierung der damit verbundenen

Daten und Informationen im Mittelpunkt der Gespräche.

So sollen insbesondere die bisherigen Printmedien gestrafft, die

Webauftritte weiterentwickelt und Datenbankstrukturen ausgebaut

werden. Über letztere können insbesondere Synergien

mit Partnerorganisationen im Tourismusbereich oder mit Landesorganisationen

besser genutzt werden, um die Reichweite

der Kommunikation deutlich zu erhöhen und dem Geopark zu

größerer Bekanntheit zu verhelfen.

Kriterien gerecht werden

Die Ziele für 2026 sind gesetzt und abgestimmt. Nun gehen die

Teams der Trägervereine – die sich auch im Jahresverlauf regelmäßig

treffen – an die Umsetzung der Maßnahmen. Von enormer

Bedeutung sind hier die weitreichenden Netzwerke, die hinter

beiden Vereinen stehen und deren Arbeit begleiten und unterstützen.

Nur so kann es einem Geopark dieser Dimension gelingen,

den internationalen Kriterien gerecht zu werden.

Text: Carola Schmidt

Die Öffentlichkeitsarbeit des HARZVERBANDS

wird gefördert aus Mitteln des Ministeriums für

Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt

des Landes Sachsen-Anhalt.

18 03 | 2026


HARZVERBAND

Die Gewinnerklasse: Die Siebtklässlerinnen und -klässler der 7b der

IGS Helmstedt freuen sich gemeinsam mit Geopark-Fachbereichsleiterin

Esther Czymoch (Mitte) und den Tutorinnen Ute Dreyer-Ohde

(nicht im Bild) und Ilka Dörrheide (rechts) über den ersten Platz und

einen Klassenausflug. (Fotos: HARZVERBAND)

Fossilien-Malwettbewerb des Geoparks

Wenn aus dem Ichthyosaurier ein Kunstwerk wird

Europasaurus holgeri, Plateosaurier, Ammoniten oder Ichthyosaurier

– die Liste der Fossilien, die im Gebiet des UNESCO Global

Geoparks Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen entdeckt wurden,

ist noch viel länger. Sie erzählen von urzeitlichen Meeren, gewaltigen

Landtieren und längst vergangenen Lebensräumen. Jedes

Jahr am 6. Oktober, dem Internationalen Tag der Geodiversität,

wird weltweit daran erinnert, wie vielfältig die unbelebte Natur

ist und welche Rolle Gesteine, Böden, Mineralien und Fossilien

für das Verständnis unserer Erde spielen. Diesen Anlass nutzte

der UNESCO Global Geopark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen,

um das fossile Erbe der Region besonders in den Fokus

zu rücken – und rief einen Mal-Wettbewerb für weiterführende

Schulen ins Leben.

Schüler bringen Fossilien aufs Papier

Unter dem Titel „Fossil des Jahres 2026“ waren Klassen im gesamten

Geopark-Gebiet eingeladen, ihr Lieblingsfossil künstlerisch zu

gestalten. Wichtigste Bedingung: Das gezeichnete Fossil musste

tatsächlich in der Region vorkommen. Bis zum Einsendeschluss

am 31. Dezember 2025 entstanden zahlreiche kreative Arbeiten.

Insgesamt nahmen vier Schulen am Wettbewerb teil. Angesichts

der Vielzahl gelungener Bilder entschied sich die Jury, zusätzlich

zum ersten auch einen zweiten und dritten Platz zu vergeben. Den

Sieg errang Amy Brenner aus der Klasse 7 b der Giordano-Bruno-

Gesamtschule Helmstedt (IGS). Ihr Motiv: ein Ichthyosaurier-Fossil.

Das ausgestorbene Meeresreptil aus dem Erdmittelalter war vollständig

an das Leben im Wasser angepasst. Ein über 180 Millionen

Jahre alter Fund dieses Tieres stammt etwa aus dem Geopunkt

Jurameer Schandelah nordöstlich des Harzes.

Preise und nächste Wettbewerbsrunde

Mit ihrem Sieg hat Amy Brenner nicht nur Anerkennung gewonnen.

Ihre Klasse darf sich über einen Ausflug in den Erlebnissteinbruch

Hainholz freuen, wo sie gemeinsam mit einem Geoguide auf Fossiliensuche

gehen wird. Die Gewinnerin selbst erhält

zudem eine Familienkarte für das Naturhistorische

Museum Braunschweig. Doch damit ist der

Wettbewerb für ihr Bild noch nicht beendet: Es

wird nun für den europaweiten Titel „EGN-Fossil

des Jahres 2026“ eingereicht. Die Arbeitsgruppe

„Fossilienfunde und Evolution“ des Europäischen

Geopark-Netzwerks (EGN) wählt aus den besten

Bildern aller europäischen Geoparks schon bald

das endgültige Gewinnerbild.

Vorbereitung mit Forschergeist

Groß war die Freude auch bei den Tutorinnen der

Gewinnerklasse, Ute Dreyer-Ohde und Ilka Dörrheide.

Letztere verrät, dass sie selbst eine Schwäche

für Fossilien habe – ein Grund, warum sie ihre Klasse Henriette Böhlke

zur Teilnahme motivierte. Zur Vorbereitung unternahm

die 7b sogar einen Ausflug ins Geopark-Informationszentrum

Königslutter und sammelte dort

Inspiration für ihre Zeichnungen. Esther Czymoch,

Geopark-Fachbereichsleiterin des Südteils, und Carolin

Neumann, Öffentlichkeitsbeauftragte, trugen

die frohe Botschaft in die Klasse und zeichneten

die Erstplatzierte und die Klasse Mitte Februar aus. Stella Pfützenreuter

Auch die Plätze zwei und drei gingen an junge Künstlerinnen

aus einer Klasse 7b: Henriette Böhlke von der Sekundarschule

„Thomas Mann“ in Dardesheim belegte mit einem Bild voller

Ammoniten den zweiten Platz. Den dritten Rang erreichte ihre

Klassenkameradin Stella Pfützenreuter mit einem Plateosaurus-

Motiv. In ihrer Schule hatte sich sogar der gesamte siebte Jahrgang

am Wettbewerb beteiligt. Die Zweit- und Drittplatzierten erhielten

jeweils eine Urkunde und einen Beutel voller nützlicher Dinge für

eine Wandertour durch den Geopark.

Text: Carolin Neumann

Amy Brenner

Platz 1: Das Fossil eines Ichthyosauriers. Platz 2: Ammoniten auf schwarzem Papier. Platz 3: Ein Plateosaurus-Fossil in seiner natürlichen Umgebung.

03 | 2026

19


HARZKLUB

Der Harzklub wandert wieder, wandern Sie mit!

Geführte Wanderungen im März | April 2026

BITTE BEACHTEN SIE:

Um Anmeldung zu den Wanderungen wird gebeten. Rucksackverpflegung, zweckmäßige Kleidung und

geeignetes Schuhwerk ist erforderlich. Die Teilnahme an den Wanderungen erfolgt auf eigene Gefahr.

Samstag, 21.03.2026

Historische Bergmannswanderung um Zorge

Zweigverein Zorge

Treffpunkt: 9 Uhr Säulenhaus Zorge, Hohegeißer Str. 9, 37445 Zorge

Wanderung: Vom Treffpunkt aus geht es durch den Wald mit

herrlichen Aussichten auf den Neuen Teich zum Mundloch des

Carlsstollens. Von dort weiter zum Felsenbau und zur Helenenruh

(Harzer Wandernadel 160). Hier wird an der Schutzhütte eine

kleine Rast eingelegt. Dann geht es über den „Alten Wiedaer

Hüttenweg“ immer bergab zurück zum Ausgangspunkt. Halb-

Tagesausflug

Streckenlänge: ca. 10 km, Höhenmeter ca. 200 m, Leicht begehbare

Wege. Rucksackverpflegung empfohlen.

Anmeldungen: Zweigverein Zorge → 0152 54113753

Sonntag, 22.03.2026

Acht – Teiche – Tour

Zweigverein Clausthal-Zellerfeld

Treffpunkt: 9 Uhr Alter Bahnhof, Clausthal-Zellerfeld

Wanderung: Eulenspiegler Teich – Carler Teich – Wasserläufer

Teich – Zechenteiche – Einersberger Teiche – Hüttenteich – Alter

Bahnhof

Streckenlänge: ca. 7 km

Wichtig: Rucksackverpflegung, festes Schuhwerk

Anmeldung: E-Mail → info@clz-harzklub.de

Sonntag, 22.03.2026

Wandern mit Karte und Kompass

Wo bin ich? Orientierung im Wald. Lerne die Karte lesen und dich

nach Marschkompasszahl zu orientieren.

Zweigverein Seesen

Treffpunkt: 10 Uhr Wanderparkplatz Neckelnberghütte

Wanderung: Kompass und Kartenmaterial wird gestellt, es kann

aber auch der eigene Kartenkompass mitgebracht werden.

Harzer Wandernadel: Stempelstelle 104

Streckenlänge: 5 bis 8 km, Einkehrmöglichkeit

Rückkehr: ca. 14 – 15 Uhr

Teilnehmer: max. 12 Personen

Anmeldung: Wanderführerin Simone Meyer → 0171 8239465

Mittwoch, 25.03.2026

Walderlebnistour „Vogel bestimmen mit der App“

Zweigverein Salzgitter

Treffen: 16 Uhr

Für Familien und Senioren geeignet

Wir gehen kurze Strecken je nach Können und je nach Thema. Ziel

ist die Natur zu erleben mit allen Sinnen, das Teilen von Waldwissen

und eine kreative Auszeit vom Alltag zu nehmen.

Anmeldung bitte 1 Woche vorher: Beate Vitt → 0175 5236302

Samstag, 28.03.2026

Die Adonisröschen am Kleinen Fallstein

Zweigverein Hahnenklee-Bockswiese

Treffpunkt: 10 Uhr Touristinfo Hahnenklee, Fahrgemeinschaften

Wanderung: Entlang des Kleinen Fallstein bei Hoppenstedt

Streckenlänge: ca. 5 km

Einkehr: Willekes Lust zum Mittagessen

Rückkehr: ca. 15 Uhr

Wanderführung: Uwe Janssen

Informationen: → 0157 79060301

Samstag, 28.03.2026

Liebesbankweg Hahnenklee

Zweigverein Zorge

Treffpunkt: 9 Uhr Säulenhaus Zorge, Hohegeißer Str. 9, 37445 Zorge

Wanderung: entspannte Wanderung auf dem Liebesbankweg mit

Einkehr im Kaffeehaus Egerland

Streckenlänge: ca. 7 km, Höhenmeter 140 m, Leicht begehbare Wege

Harzer Wandernadel: Stempel 112 und Stempel „Liebesbankweg“

für das Sonderheft.

Rucksackverpflegung empfohlen

Anmeldung: Hendrik Behrens → 0178 8434507

Samstag, 28.03.2026

Abendwanderung zum Sonnenuntergang

Zweigverein Bad Suderode

Treffpunkt: 16.30 Uhr am Behringer Brunnen (Kurpark) in Bad

Suderode

Wanderung: Wir erwandern eine Feldwarte und beobachten den

Sonnenuntergang hinter dem Brocken.

Streckenlänge: ca. 11 km, 100 Höhenmeter

Dauer: Ca. 3-4 Stunden, leichte Familienwanderung

Zwecks Kommunikation bei wetter- oder krankheitsbedingten

Absagen oder Änderungen bitten wir um Voranmeldung bis

24 Stunden vor Beginn → wandern@harzklub-bad-suderode.de

20 03 | 2026


HARZKLUB

Freitag, 10.04. | Montag, 13.04. | Freitag, 17.04. | Montag, 20.04. | Freitag, 24.04. | Montag, 27.04.2026

Gesundheitswandern mit Regina

Zweigverein Salzgitter

Treffpunkt: SZ-Lichtenberg, Parkplatz an der Kanzel, Montags um 16 Uhr und Freitags um 10 Uhr

Der Kurs besteht aus jeweils 6 Wanderungen

Dauer: ca. 2 Stunden

Kostenbeitrag: 12 € für Harzklub-Mitglieder und 24 € für Nichtmitglieder

Anmeldung: Gesundheitswanderführerin Regina Girelli → 0151 65127657, → regina.girelli@online.de

Die Kursgebühr ist 10 Tage vor Kursbeginn auf das Vereinskonto zu überweisen: DE30 2595 0130 0170 0140 88 bei der Sparkasse

Hildesheim Goslar Peine, Kennwort: Gesundheitswandern

Jede Wanderung wird mit 10 km im Wander-Fitness-Pass gewertet.

Sonntag, 29.03.2026

Beginn der Sommerzeit

Zweigverein Hildesheim

Treffpunkt: 10 Uhr Hildesheim, Frankenstr. 43 (Bavaria Alm),

Fahrgemeinschaften

Wanderung: Rund um Bockenem

Streckenlänge: ca. 12 km, Rucksackverpflegung

Anmeldung: I. Fündling → Tel. 0162 9430668

Ostersonntag, 05.04.2026

Osterwasser Wanderung

Zweigverein Schulenberg

Treffpunkt: 6 Uhr Kirche in Schulenberg

Wanderung: zur Hubertusquelle mit anschließendem Frühstück

im BSW Ferienhotel Festenburg

Anmeldung: Matthias Vogt → harzklub-schulenberg@web.de

Mittwoch, 08.04.2026

Gesundheitswanderung

Zweigverein Blankenburg

Treffpunkt: 10 Uhr Parkplatz bei Jogys Waldkneipe

Wanderung: kleine Wanderstrecke im Heers mit Übungen und

Informationen zum Thema: Achtsam Atmen

Streckenlänge: ca. 4 km, leicht

Kostenbeitrag: 18 €/Person, Harzklub-Mitglieder kostenfrei

Wanderführerin: Annette Dumeier, Zertifizierte Gesundheitswanderführerin

Anmeldung: → annette.dumeier@klosterapotheke-blankenburg.

de oder Handy → 0160 8711837

Samstag,11.04.2026

Bärlauchwanderung „Einmal um die Welt“

Zweigverein Zorge

Treffpunkt: 9 Uhr Säulenhaus Zorge

Anfahrt mit PKW in Fahrgemeinschaft

Wanderung: Heute wandern wir durch die Wälder der Welt. Neben

Bäumen und Sträuchern aus fast allen Erdteilen und herrlicher

Aussicht, können 2 Stempel am Wegesrand gesammelt werden.

Am Iberger Albertturm steht der Bärlauch dann am Ende in vollen

Beständen.

Einkehr: Iberger Albertturm ca 13 Uhr.

Harzer Wandernadel: Stempelstelle: 130 Iberger Albertturm und

129 Weltwald Bad Grund

Streckenlänge: ca. 7 km, 600 Höhenmeter, mittelschwere Wanderung,

Grundkondition erforderlich.

Rucksackverpflegung empfohlen.

Anmeldung: Hendrik Behrens → 0178 8434507

Sonntag, 12.04.2026

Rundwanderweg Nr. 2 in Seesen

Zweigverein Seesen

Treffpunkt: 9 Uhr am Parkplatz Granetal

Wanderung: Schnapstalstraße – Tränkebachhütte – Wandererhütte

Neckelnberg – Rückweg auf dem Forellenstieg

Streckenlänge: 7 km, Mittlere Wanderung

Führung und Anmeldung: Jürgen Salewski → 05381 8106

Besonderes: Festes Schuhwerk erforderlich, Einkehrmöglichkeit

Wiese mit Huflattich (Foto: CS)

03 | 2026 21


Schutzgebühr 2,00 € | Ausgabe 03_2026

HARZKLUB

Beitrittserklärung

Zutreffendes bitte ankreuzen:

Ja, ich möchte die wichtigen Ziele und Aufgaben des Harzklubs unterstützen

und erkläre hiermit meinen Beitritt als:

Einzelmitglied

Familie

Vorname/Name:

Geburtsdatum:

Straße:

PLZ /Ort:

E-Mail:

Beitritt zum Harzklub-Hauptverein/Zweigverein:

Der Jahresbeitrag ist unterschiedlich und ist bei den Zweigvereinen zu erfragen.

Ort, Datum

Mitgliederzeitschrift »DER HARZ«:

Ort, Datum

Der Harz (-er Wald)

geht nicht ohne uns

Harzklub hilft!

Hier geht es zur großen Pflanzaktion:

https://harzklub.de/harzklub-hilft/

Aktiv für den Naturschutz

im Harz!

Unterschrift

Bei Minderjährigen, Unterschrift

eines Erziehungsberechtigten.

Ich abonniere die Mitgliederzeitschrift »DER HARZ«

(erscheint monatlich, Abo-Hotline: siehe Impressum).

Unterschrift

Ausblick auf die JHV

2026 am 25. April

in Trautenstein S. 7

Veranstaltungen zum

Jubiläum 140 Jahre

Harzklub e.V. S. 8/9

Naturerlebnisprogramm

2026

erschienen S. 17

www.harzklub.de

Vorteile der Mitgliedschaft

im Harzklub e.V.

✔ Vergünstigungen, preiswerte Nutzung

von Wanderheimen z.B. beim Kauf

von Wanderkarten, Übernachtungen in den

Wanderheimen

✔ DWV-Mitgliedskarte (Deutscher

Wanderverband): Vergünstigungen regional

und deutschlandweit bei vielen Partnern

✔ Angebote: Möglichkeit der Teilnahme

an Veranstaltungen des Harzklub e.V., z.B.

Harzer Heimattag, Naturschutztag, Sternwanderung,

Brockenveranstaltungen, den

Veranstaltungen der Zweigvereine und an

den geführten Wanderungen und Ausflügen

des Harzklubs

✔ Lehrgänge und Fachtagungen: Möglichkeit

der Teilnahme an den Lehrgängen,

Fachtagungen und Weiterbildungen (Wanderführer,

Wegebeschilderung, Naturschutz,

Jodeln und Peitschenknallen, Akkord-Zither,

Klöppeln)

✔ Kinder- und Jugendfreizeiten im

Wanderheim Wildemann, Ausflüge:

Teilnahme an den Kinderfreiten mit Aktivitäten

im Wald, zu Bergbau und Naturschutz,

Basteln, Harzer Brauchtum und Lagerfeuer,

Ausflüge zum Weltwald Harz, auf den Brocken,

in Höhlen oder Bergwerke

✔ Versicherungen: günstige Beiträge aufgrund

der hohen Mitgliederzahl im Harzklub-

Gesamtverein (Haftpflicht,-Unfall,- Schutzhütten,-

Musikinstrumente)

✔ Gema-Rahmenvertrag: Durch Mitgliedschaft

im Deutschen Wanderverband

20 % Nachlass der Gema-Gebühren bei Auftritte

und Möglichkeit der Mitgliedschaft im

Landestrachtenverband

✔ Vermarktung und Werbung für die

Heimat- und Brauchtumsgruppen sowie für

Wanderungen und sonstige Veranstaltungen

über die Geschäftsstelle, das Internet,

Rundschreiben und Presseinformationen

✔ Information sämtlicher Zweigvereine

zu den Geschehnissen im Harzklub und im

gesamten Harz z.B. durch Rundschreiben,

Vereinszeitschrift „Der Harz“, Versammlungen,

Internet, Presse

✔ Termine: Weitergabe aus den Zweigvereinen

über Rundschreiben und Veröffentlichungen,

Internet

✔ Austausch der Zweigvereine untereinander

z.B. über Vereinsrecht (Satzungen),

Versicherungen, Betreuungsgebiete usw.

✔ Stiftungen: Inanspruchnahme finanzieller

Zuschüsse entsprechend den Richtlinien

für besondere Projekte der Zweigvereine

✔ Unterstützung der Zweigvereine durch

den Hauptverein bei Problemen, Gründungen,

Veranstaltungen usw.

✔ Beratung durch den Hauptverein über

die Zusammenarbeit mit Forstbetrieben,

Kommunen, anderen Partnern, Pressearbeit,

Datenschutz usw.

✔ Hohe Mitgliederzahl: 12.000 Mitglieder

im gesamten Harzklub können sich viel besser

Gehör verschaffen, als einzeln agierende

„Ortsvereine“

✔ Aktive Mitwirkung in der großen

Harzklub-Familie: Umsetzung gemeinsamer

Aufgaben und Ziele, Pflege des Gemeinschaftssinns

22 03 | 2026


ENTDECKEN,

ERLEBEN,

GENIESSEN!

Glück ist nicht das Ziel einer

Reise, sondern die Art, wie

man reist! Nich t verpassen!

Entdecken Sie traumhafte Reiseideen

in unserem aktuellen Katalog

– oder online!

SEILBAHNEN THALE

ERLEBNISWELT

WWW.RUEBELAENDER.DE

WERNIGERODE Burgstraße 30, 38855 Wernigerode TEL. 03943 / 26 37 44

ELBINGERODE Markt 38875, Elbingerode TEL. 0151 / 204 218 25

BLANKENBURG Lange Straße 18, 38889 Blankenburg TEL. 03944 / 65 817

frische, saisonale Küche & süße Leckereien

Das Bodetal gehört zu den schönsten Anziehungspunkten

des Harzes. Genau hier, wo sich Hexentanzplatz und

Roßtrappe beinahe berühren, liegt die Seilbahnen Thale

Erlebniswelt. Mit tollen Attraktionen wie der Kabinenbahn

zum Hexentanzplatz, dem Sessellift zur Rosstrappe, der

Sommerrodelbahn Harzbob und dem Freizeitpark auf der

„Spassinsel“ zieht die Seilbahnen Thale Erlebniswelt Jahr

für Jahr ca. 700.000 Besucher an.

Nur 5 Minuten von der Bergstation der Kabinenbahn am

Hexentanzplatz entfernt geht es etwas schneller zu. Unsere

Sommerrodelbahn Harzbob lädt euch in schnittigen Bobs zu

einer rasanten Kurvenfahrt durch den Wald ein. Ein tolles

Erinnerungsfoto von der flotten Runde ist Pflicht.

Karnatzkistraße 9

38855 Wernigerode

Mi – So: 9:00 bis 21:30 Uhr

Sonderstempelstelle

der Harzer

Wandernadel

cafe-genuss-momente.de · 03943 66 90 007


Werbung in ?

Unser Kundenberater

Ferdinand Benesch

informiert Sie gern.

Tel. 03943 542424

f.benesch@harzdruckerei.de

WERNIGERÖDER

SCHLOSSBAHN

SCHLOSS-

FAHRTEN

HARZ-

RUND-

FAHRTEN

Cabriobus

www.schlossbahn.de | Tel.: 03943-606000

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!