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Ein weiteres verlorenes Jahr für die Österreicher

ÖVP setzt mit SPÖ und Neos die schwarz-grüne Politik gegen die Österreicher fort

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Nr. 10 . Donnerstag, 5. März 2026

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Neue Freie Zeitung (NFZ), Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a,

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Rot-schwarze Bilanz:

Untragbarer Stillstand!

Die Bilanz der Kärntner SPÖ-ÖVP-Landesregierung ist nur

eines: Desaströs, ruinös und folgenschwer. Und da soll

der neue SPÖ-Landeschef zum neuen Landeshauptmann

„gewählt“ werden, ohne einen vorherigen Volksentscheid,

kritisierte FPÖ-Landeschef Erwin Angerer. S. 13

Foto: FPÖ Salzburg

Ein weiteres verlorenes

Jahr für die Österreicher

ÖVP setzt mit SPÖ und Neos die schwarz-grüne Politik gegen die Österreicher fort

S. 2/3

Schluss mit Kriegstreiberei

und Milliarden für Kiew!

Foto: NFZ

Freiheitliche fordern diplomatischen Einsatz für Friedensverhandungen – S. 4/5

PARLAMENT

Wo ist der Reformwille?

Eine „ernüchternde Bilanz“ über die

Wirtschaftspolitik der Bundesregierung

zogen die Freiheitlichen letzte Woche im

Nationalrat und Fiskalratschef Christoph

Badelt in der ORF-„Pressestunde“: Die Regierung

agiert ohne klaren Plan, verschiebt

wichtige Reformen und setzt die falschen

Prioritäten. S. 6

AUSSENPOLITIK

Brüssel falsche Solidarität

Die von Brüssel ausgerufene „Solidarität

mit der Ukraine“ nimmt die EU-Kommission

zum Anlass, immer mehr von der Souveränität

der Mitgliedsländer an sich zu

reißen. So zählt die Energieversorgungssicherheit

Ungarns und der Slowakei

weniger als die Milliardenhilfe für das Nichtmitgliedsland

Ukraine. S. 8/9

WIEN

Management by Chaos

Der Wiener Stadtrechnungshof hat bei Wien Energie,

Wien Holding und Stadtwerken massive Mängel bei

Beschaffung und Vergaben festgestellt, die den sorglosen

Umgang mit Steuergeld belegen. S. 11


2 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Andreas Ruttinger

andreas.ruttinger@fpoe.at

AUS DER

REDAKTION

2-1-0. Erinnern Sie sich noch an

Stockers Auszählreim. Die zwei

Prozent Inflation wurden bereits

im Februar gerissen. Diese und das

Wirtschaftswachstum werden von

den sich abzeichnenden Folgen

des Konflikts im Iran heftig ins

Wanken gebracht.

Wenn es Geld zu verschenken

gibt, ist die Neos-Außenministerin

kaum zu bremsen. Jetzt bei der

Heimholung der auf der arabischen

Halbinsel festsitzenden 17.000

Österreicher dauerts halt ein bisserl

länger. Am Mittwoch wurden

die ersten 180 zurückgeflogen.

Der Countdown läuft

Und ja, man unterstützt die Frauen

im Iran, die seit Jahrzehnten

gegen den Kopftuchzwang protestieren.

Aber in Österreich hat man

mit Ach und Krach ein wackeliges

Kopftuchverbot für Pflichtschülerinnen

gesetzlich durchgezittert.

Die Angst der Koalition vor einem

„Überschwappen des Kriegs“ nach

Europa gilt nur für den Iran, aber

nicht für den in der Ukraine, der

Europa in einen unkontrollierten

Aufrüstungswahn getrieben hat.

Zur Energiepreisentwicklung

rezitierten die Herrschaften einen

„Krisenmechanismus“. Aber jetzt

müsse man einmal die Entwicklung

beobachten. Aha, Erdöl ist bereits

um 20 Prozent teurer und der

Gaspreis hat sich bereits verdoppelt.

An den Tankstellen gehen die

Preise seit Samstag nur mehr nach

oben. Da sollte die Regierung doch

möglichst bald vom Beobachten

ins Handeln kommen.

Ob sich die Koalition auf die gleichen

Indikatoren verlässt wie bei

des Kanzlers „Analyse“, wonach

Österreich heuer besser dasteht als

im Vorjahr? Das Wachstum schwächelt,

die Arbeitslosigkeit steigt

und das schon vor dem Konflikt im

Iran. 2-1-0 – und der Traum ist aus.

Alles falsch gemacht, was si

Die gegen den Wählerwillen gebildete Koalition hält Energiepreise hoch un

Den Jubelgesängen der Koalitionsparteien zu ihrer Jahresbilanz

folgte zunächst Verwunderung und dann harte Kritik von Experten

und Freiheitlichen. Denn die teuerste, die schlechteste und unbeliebteste

Bundesregierung aller Zeiten hat alles falsch gemacht, was

man nur falsch machen kann. Daher, so FPÖ-Chef Herbert Kickl:

„Rücktritt und Neuwahlen. Nur das erwarten sich die Österreicher

noch von dieser Verliererampel!“

Was soll man von einer Bundesregierung

halten, die ihre Jahresbilanz

nur hinter verschlossenen Türen

für eine handverlesene Schar an

Journalisten zu präsentieren wagte?

Die Antwort lieferte FPÖ-Bundesparteiobmann

Herbert Kickl: „Die

Verliererampel ist bei der Bevölkerung

vollkommen unten durch und

traut sich daher dieser nicht einmal

mehr ins Gesicht zu schauen!“

Dem Spuk vorzeitig ein Ende

machen könnten die Landtagswahlen

im kommenden Jahr in Oberösterreich

und Tirol, denen 2028

Niederösterreich, Kärnten und

Salzburg folgen. „Freiheitliche Erfolge

in diesen Bundesländern werden

ein massiver Beitrag dazu sein,

diese nur auf den eigenen Vorteil

bedachten Sesselkleber doch noch

frühzeitig aus dem Amt zu kippen“,

erläuterte Kickl.

Realitätsfern und abgehoben

Wenn ÖVP-Bundeskanzler

Christian Stocker ernsthaft erklärt,

dass Österreich heute „besser dasteht“

als vor einem Jahr, dann sei

das blanker Hohn gegenüber den

von Teuerung und Zukunftsängsten

geplagten Österreichern. Denn

die zwei einzigen Dinge, die sich

SPITZE FEDER

Faschingsverlängerung.

die Menschen überhaupt noch von

dieser Regierung erwarten, sind der

sofortige Rücktritt und schnellstmögliche

Neuwahlen!“

Was den kolportierten 10-Punkte-

Plan der Regierung betreffe, so bestehe

dieser wieder nur aus „Ankündigungen

von großteils bereits

Angekündigtem“ und streife die

drängenden Probleme Österreichs

überhaupt nicht einmal an, bemerkte

Kickl.

Auch der oberste „Schuldenwächter“,

Fiskalratschef Christoph

Badelt, hat die Koalition aufgefordert,

über den eigenen Schatten

„springen zu lernen“. Denn die bisherigen

Konsolidierungsmaßnahmen

würden „nicht ausreichen für

die folgenden Jahre“. Es brauche

aber nicht nur ein glaubhaftes Konzept

für das Doppelbudget, sondern

auch tiefgreifende Reformen

in Bereichen wie Steuerpolitik und

Energiegesetzgebung.

Aber daran wagt sich die Koalition

nicht heran, weil sie diesen

Entlastungsmaßnahmen zur Wirtschafts-

und Arbeitsmarkterholung

auch ausgabenseitige Sparmaßnahmen

entgegensetze müsse. Die

Verliererampel beschreitet auch

schon wieder den falschen Weg, in-

Foto: NFZ

Kickl: Die teuerste, die schlechteste un

was man nur falsch machen kann: „Rü

dem sie laut über neue bzw. höhere

Steuern laut nachdenke.

Eine Serie an Negativrekorden

„Fast 7.000 Firmeninsolvenzen

und 456.000 Arbeitslose im Vorjahr

sind die Folge davon. Gerade

für unsere Wirtschaft, von der alles,

vom Sozialsystem bis hin zur

Gesundheit, abhängt, braucht es

einen Befreiungsschlag mit einem

Aus für den Green Deal, mit der

Schaffung von Freiräumen für echte

Entlastungen, mit einem echten

Bürokratieabbau“, mahnte daher

FPÖ-Chef Kickl.

IMPRESSUM

Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz

Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber:

Freiheitlicher Parlamentsklub,

Dr. Karl Renner-Ring 3, 1017 Wien

Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen,

Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien;

Geschäftsführung: Ing. Mag. Joachim Stampfer

Geschäftsführung, Redaktion, Verwaltung:

Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien

Tel.: 01 512 35 35 0, Fax: 01 512 35 35 9

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Verlags- und Herstellungsort: Wien

Grundlegende Richtung: Informationsblatt der Freiheitlichen

Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen und

des Freiheitlichen Parlamentsklubs.


Nr. 10 Donnerstag, 5. März 2026

g

e angegriffen hat!

d lässt Wirtschaft und Wohlstand abstürzen

KURZ UND BÜNDIG

Foto: NFZ&

Innenpolitik 3

Inflation steigt schon wieder

Die Stocker-Formel von zwei Prozent Inflation

hielt nur einen Monat. Laut Schnellschätzung

der Statistik Austria lag sie im Februar

schon wieder drüber, bei 2,2 Prozent.

„Wenn bereits jetzt die Energiepreise die

Inflation deutlich weniger dämpfen als noch

im Jänner, lässt sich erahnen, welche Auswirkungen

eine weitere Eskalation im Nahen

Osten in den kommenden Monaten haben

wird“, warnte die freiheitliche Wirtschaftssprecherin

Barbara Kolm vor der Rückkehr

der Rekordinflationsraten des Vorjahres.

d unbeliebteste Bundesregierung aller Zeiten hat alles falsch gemacht,

cktritt und Neuwahlen. Nur das erwarten sich die Österreicher noch!“

S34 sofort angehen!

Nach dem positiven EuGH-Urteil zur

„Spange Wörth“ der geplanten Traisental-

Schnellstraße forderte FPÖ-Verkehrssprecher

Christian Hafenecker den SPÖ-Verkehrsminister

umgehend zum Handeln auf:

„Die S34 muss ins ASFINAG-Straßenbauprogramm

aufgenommen und mit der Errichtung

schnellstmöglich begonnen werden!“

Er kritisierte auch das Agieren sogenannter

Umweltschutzorganisationen bei Infrastrukturprojekten

als mit „Steuergeld finanzierte

ideologische Verhinderer und Blockierer“.

Foto: NFZ

Das zurückliegende Jahr sei deshalb

ein weiteres verlorenes Jahr

für Österreich gewesen. Aber die

Verliererampel setze ihren Weg

des Versagens konsequent fort. Sie

sorge nicht für Entlastung bei den

hohen Energiepreisen, unternehme

nichts gegen die allgemeine Teuerung,

sei es bei den Mieten oder

den Lebensmittelpreisen, sondern

produziere nur heiße Luft.

„Alles falsch“ mache diese Regierung

auch in der Asyl- und

Migrationspolitik. Denn sie lässt

die Grenzen weiterhin sperrangelweit

offen für illegale Einwanderer,

während alibihalber eine Handvoll

pro Monat abgeschoben wird. „Die

Folge ist ein Sicherheitschaos mit

Messerstechereien, Vergewaltigungen

und der ständigen Bedrohung

durch den islamistischen Terror.

Zu einem echten Asylstopp, einem

Ende dieser ‚neuen Völkerwanderung‘,

wie es sich die Österreicher

erwarten, ist dieses Regierungsmonstrum

weder fähig noch willens!“,

kritisierte der FPÖ-Bundesparteiobmann.

Das erste Regierungsjahr von

Schwarz-Rot-Pink sei ein Jahr des

Fortsetzung auf Seite 4

Foto: NFZ

Doppelmoral bei Frauenrechten

Im Hinblick auf den „Weltfrauentag“ kritisierte

die freiheitliche Abgeordnete Katayun

Pracher-Hilander auf die „gelebte Doppelmoral

bei Frauenrechten“ der Verliererampel. Bei

der Unterdrückung von Frauen durch radikale

Symbole wie Kopftuch oder Vollverschleierung

im Ausland werde protestiert, aber im

eigenen Land weiter nur weggeschaut: „Wenn

vonseiten der FPÖ die Unterdrückung von

Frauen durch radikale Symbole wie Kopftuch,

Vollverschleierung oder durch die Islamisierung

in Österreich angesprochen werde,

dann ist die Empörung groß, aber nur über die

Freiheitlichen, nicht über die Islamisten!“

SPRUCH DER WOCHE

„Der Finanzminister ist bei einer zweitägigen Länderkonferenz

zur Vorspeise angereist und nach dem

Dessert wieder abgereist. Nun beschwert er sich,

dass er statt zu verhandeln nur gegessen und getrunken

hat.“

Anton Mattle

25. Februar 2026

Foto: Land Tirol

Tirols ÖVP-Landeshauptmann

klärt den SPÖ-Finanzminister

über das politische Brauchtum

im Lande auf.

BILD DER WOCHE Sie wollen einen islamistischen Gottesstaat.

Herr Innenminister, erfüllen Sie ihnen den Wunsch: Abschiebung!

Foto: X.com


4 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

Fortsetzung von Seite 3

Leids und der Opfer für die Bürger,

aber ein Jahr Verschwendung von

Geld und Zeit, der eigenen Selbstüberschätzung

und des Verlusts der

Bodenhaftung und Abgehobenheit

der Regierenden gewesen, urteilte

FPÖ-Generalsekretär Michael

Schnedlitz: „Und dafür braucht es

14 Minister, sieben Staatssekretäre

und 409 Mitarbeiter in den Regierungsbüros,

die allein 3,7 Millionen

Euro an Personalkosten pro

Monat verschlingen?“

Aufgeblähter Machtapparat

Aber selbst dieses Bürokratiemonstrum

reichte dieser Verliererampel

nicht, weshalb sie pro

Monat 300.000 Euro für „externe

Berater“ ausgeben musste. Und

das Ergebnis war trotzdem nur ein

Jahr der Negativrekorde bei Inflation,

Firmenpleiten und Arbeitslosigkeit.

„Das nahmen die drei Parteien in

Kauf, nur um einen Bundeskanzler

Herbert Kickl zu verhindern“, erinnerte

Schnedlitz. Sie zelebrieren

seit einem Jahr den eigenen Machterhalt,

inklusive Kanzlerposten

und die Gier nach Posten, Pfründen

und der Bedienung der eigenen

Günstlinge.

Genau deshalb habe auch Herbert

Kickl vor einem Jahr die „Kanzlerkarotte“

der ÖVP zurückgewiesen,

weil er an diesem Verrat an den

Österreichern nicht mitmachen

wollte: „Einen Herbert Kickl kann

man nicht kaufen. Einen Herbert

Kickl kann man nicht verbiegen.

Ein Herbert Kickl übt auch keinen

Verrat, egal wie groß die Karotte

auch sein mag!“

Die Österreicher seien in der

schwarz-rot-pinken Tragikomödie

die doppelt Leidtragenden: „Sie

müssen auf der einen Seite diese

Unfähigen bezahlen und auf der

anderen Seite für die Unfähigkeit

dieser Unfähigen bezahlen. Sie bezahlen

diesen ,Aufschlag für die

Unfähigkeit‘ bei jedem Einkauf,

bei jedem Auftanken des Autos,

bei jeder Strom- und Gasrechnung

und bei jedem Wirtshausbesuch,

falls sie sich diesen überhaupt noch

gönnen.“

Schnedlitz verglich den Zustand

Österreichs mit einem Haus, das

über die Jahre von „Pfuschern“ ruiniert

wurde: „Hinter der um teures

Geld frisch gestrichenen Fassade

verbirgt sich eine Ruine, in der das

Wasser im Keller steht, die Farbe

und der Verputz von den Wänden

bröckelt und es durch das Dach hereinregnet.

Das ist der Zustand des

Hauses Österreichs im Jahr 2026.“

Ohne Mut, ohne Visionen

Für die freiheitliche Bundesparteisprecherin

Lisa Schuch-Gubik

war diese Regierung „vollkommen

ohne Herzblut, ohne Leidenschaft,

ohne Mut, ohne Visionen, ohne

Glaubwürdigkeit, ohne Anstand“

an der Arbeit. Und vor allem, ohne

Liebe zur eigenen Bevölkerung:

„Diese Regierung agiert nach dem

Motto: Wir pfeifen auf das Land,

wir pfeifen auf die Bevölkerung.

Hauptsache, wir konnten einen

Kanzler Kickl einige Zeit verhindern.“

Und was wird stattdessen geboten?

In der SPÖ läuft die Obmanndebatte

in einer Dauerschleife. Wie

will ein Parteichef Babler, der nicht

einmal seine eigene Partei managen

kann, dann Österreich managen,

wie er jetzt mit dem Slogan „Ordnen

statt spalten“ hinausposaune,

bemerkte Schuch-Gubik: „Die

Babler-SPÖ geriert sich als Treppenwitz

der Geschichte. Aber auch

die ÖVP ist nur noch mit internen

Skandalen beschäftigt, zu denen

ÖVP-Kanzler Christian Stocker

quasi den Zaungast mit Regierungsgehalt

spielt.“

Mit der FPÖ gehts wieder aufwärts!

Was haben die beiden Parteien

den Österreichern alles im Wahlkampf

versprochen? Mit der SPÖ

wird es keine Pensionskürzungen

geben, hat Babler großspurig versprochen,

um dann mit massiven

Belastungen die Pensionen zu kürzen.

Oder die ÖVP: Ohne Asylgrund

gebe es kein Bleiberecht

in Österreich. Und jetzt weiß der

ÖVP-Innenminister weder die Zahl

der Asylanten im Land, noch die

der nach negativem Asylbescheid

illegal Aufhältigen, zeigte die Bundesparteisprecherin

auf.

Um Österreich wieder auf den

Erfolgsweg zurückzubringen, brauche

es die FPÖ, betonte Obmann

Herbert Kickl einmal mehr. „Leistbare

Energie, echte Entlastung für

die Unternehmen, Aufschwung für

die Wirtschaft, für den Wohlstand,

für die Familien und alle Leistungsträger,

einen Stopp der illegalen

Masseneinwanderung und das alles

gebaut auf dem Fundament einer

aktiven Neutralitätspolitik. All das

wird es nur mit uns Freiheitlichen

und unserem ,Phönix-Plan‘ geben,

den ein freiheitlicher Volkskanzler

umsetzen wird! Und diesen Tag werden

die Österreicher den Stockers,

Bablers und Meinl-Reisingers früher

bescheren, als diesen lieb ist!“

Die Regierung gibt vor, den

„Mut und die Entschlossenheit“

der Ukraine „zur Verteidigung

Europas“ mit Milliarden zu

finanzieren, aber fördert damit

nur das Sterben. Das Resultat

dieser Weigerung, und damit die

Friedensverhandlungen zu torpedieren,

forderte bisher zwei Millionen

Tote und Verletzte sowie

massivste Zerstörungen in der

Ukraine. Vergangene Woche forderten

die Freiheitlichen erneut

ein Ende der „Milliardenumverteilung

von Vermögen der österreichischen

Steuerzahler“ fürs

Sterben und mehr Engagement

für Friedensverhandlungen.

Die „Aktuelle Europastunde“

des Nationalrats am vergangenen

Mittwoch stand im Zeichen der

österreichischen Unterstützung zur

Aufrechterhaltung der Kriegshandlungen

in der Ukraine. Die Freiheitlichen

warfen in der Debatte

Schluss

Freiheitliche fordern ein

der Bundesregierung vor, mit diesen

sogenannten „Hilfszahlungen“

nicht nur Österreichs Neutralität zu

untergraben und mit „intransparenten

Geldgeschenken“ den „ukrainischen

Korruptionssumpf“ zu füttern,

sondern auch das Sterben auf

dem Schlachtfeld unnötigerweise

zu verlängern.

Die freiheitliche Außenpolitiksprecherin

Susanne Fürst forderte

ein Ende dieser „menschenverachtenden

Kriegslogik“ und ein

Ende der Zahlungen. Österreich

habe sich durch sein aus ihrer Sicht

neutralitätswidriges Verhalten die

Möglichkeit, als Schauplatz für

Friedensverhandlungen zu dienen,

über Jahre hinaus vergeigt, kritisierte

Fürst die ÖVP und Neos-Außenministerin

Beate Meinl-Reisinger.

Foto: NFZ

Zynische Kriegstreiberei

„Sie betreiben eine Politik der

Uneinsichtigkeit, Ignoranz und

fehlender Logik, in der sie nach

vier Jahren Krieg immer noch

glauben, Russland mittels Sanktionen

in die Knie zwingen und damit

den Krieg in der Ukraine beenden

zu können“, erklärte Fürst.

Die EU und die Bundesregierung

fantasierten von einer „Lösung

am Schlachtfeld“, statt den bereits


Nr. 10 Donnerstag, 5. März 2026

g

Innenpolitik 5

Thema

der

Woche

Foto: NFZ

2022 begonnenen diplomatischen

Versuchen zu Friedensverhandlungen

den Rücken zu stärken.

So hätten sich die EU-Eliten und

die österreichische Bundesregierung

mit immer weiteren Waffenlieferungen,

Sanktionspaketen und

aggressiven Wortmeldungen bei

den lautesten Kriegsschreiern eingereiht,

erinnerte FPÖ-Bundesparteiobmann

Herbert Kickl: „In beispielloser

Verantwortungslosigkeit

haben sie die Eskalationsspirale

immer weiter angeheizt, anstatt sie

zu durchbrechen. Die Profite dieser

gescheiterten Strategie streifen

die Rüstungskonzerne ein, während

die Rechnung dafür die Soldaten

beider Kriegsparteien und

die ukrainische Zivilbevölkerung

bezahlen müssen! Von der großartigen

Gründungsidee der EU, ein

Friedensprojekt sein zu wollen, ist

nichts mehr übrig.“

Demnächst werden Stocker,

Babler, Meinl-Reisinger und Co in

ihrer „friedenspolitischen Geisterfahrt“

den Österreichern auch noch

die Mithaftung bei einem 90-Milliarden-Euro-Kredit

für die Ukraine

umhängen, kritisierte Kickl. Geld,

das man im eigenen Land für die

eigenen Bürger dringend brauchen

würde, um die Folgen der Sinnmit

den Kriegstreibermilliarden!

Ende der Verschwendung von Steuergeld für die Verlängerung des Sterbens in der Ukraine

lossanktionen gegen Russland wenigstens

einigermaßen eindämmen

zu können.

Geld für ein korruptes System

Seit Beginn des Kriegs habe

Österreich 3,26 Milliarden Euro direkt

und indirekt über Brüssel an

die Ukraine verschenkt, kritisierte

FPÖ-Generalsekretär Michael

Schnedlitz: „Geld, das in Österreich

dringend benötigt würde,

doch nun zum Teil im ukrainischen

Korruptionssumpf versickert

ist, wie die sich häufenden Ermittlungen

und Verhaftungen in der

Ukraine beweisen. Das ist die bittere

Wahrheit, die diese Regierung

den Menschen verschweigt.“

Wer Milliarden der österreichischen

Steuerzahler lieber in Richtung

Korruption schicke, anstatt

sich um die eigene Bevölkerung zu

kümmern, habe in einer österreichischen

Regierung nichts verloren,

erklärte Schnedlitz.

Eine „unerträgliche Doppelmoral

und Realitätsverweigerung“ warf

auch FPÖ-Generalsekretär Christian

Hafenecker der Brüssel-hörigen

Verliererkoalition vor: „Die Großmannssucht

der EU und knallharte

wirtschaftliche Interessen haben

die Ukraine erst in diese missliche

Viermal reiste die Neos-Außenministerin zur Kriegspartei Ukraine.

Foto: Screenshot ServusTV

Lage gebracht. Diese Einheitskoalition

und natürlich auch die EU

haben sich mit daran schuldig gemacht,

dass das sinnlose Sterben

auf beiden Seiten weitergeht.“

Österreicher sollen entscheiden

Hierbei habe sich neben der ÖVP

besonders die Neos-Außenministerin

hervorgetan. Trotz mehrfacher

parlamentarischer Anfragen weigere

sich diese, die Geldflüsse in

die Ukraine offenzulegen. „Wenn

die Frau Außenministerin von ‚infamen

Unterstellungen‘ spricht,

frage ich mich: Warum sagen Sie

nicht einfach, wie das Geld der

Österreicher in die Ukraine gekommen

ist? Wir haben schon dreimal

nachgefragt und werden nicht lokkerlassen“,

versprach Hafenecker

den Österreichern eine vollständige

Aufklärung über diese Geldflüsse:

„Das sind wir den Österreichern

schuldig!“

Er erneuerte die FPÖ-Forderung

nach einer Volksabstimmung über

die Ukrainehilfen: „Wenn die ÖVP

es mit der direkten Demokratie

ernst meint, soll sie dem Vorschlag

Herbert Kickls folgen. Aber davor

fürchten sich die Systemparteien,

weil sie die Antwort der Österreicher

kennen!“


6 Parlament

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Norbert Nemeth

Klubobmann-Stv. der FPÖ

HOHES

HAUS

Seit dem Angriff auf den Iran

ist das Gespenst eines Dritten

Weltkrieges um eine Schattierung

sichtbarer geworden. Dank der

Neutralität Österreichs haben wir

eine reelle Chance, dass wir, anders

als bei den bisherigen beiden

Weltkriegen, nicht zur Kriegspartei

werden. Das wird allerdings

davon abhängen, ob sich die

patriotischen Kräfte in der EU

durchsetzen. Wenn nicht, werden

die Kriegstreiber weiter den Aktionären

der Rüstungsindustrie unser

Steuergeld zuschieben.

3. Lager gegen WK3

Das hat die letzte Plenarwoche,

in der es „Alle gegen die FPÖ“

ging, klar gezeigt. Außer unserer

„Aktuellen Europastunde“ hatte

der Plenartag wenig zu bieten.

Nur ein Gesetz gegen Mogelpackungen,

als wären die Konsumenten

mit den Kilo- oder Stückpreisen

heillos überfordert.

Die österreichische Innenpolitik

ist zu einem Bekenntnisvehikel

der internationalen Politik degeneriert.

Russland oder Ukraine?

USA oder Grönland? Israel gegen

den Iran? Auf welcher Seite

stehst Du? Diese Fragen werden

mit fanatischem Eifer vorgetragen,

als könnte Österreich all diese

Konflikte im Alleingang lösen.

Auf der Strecke bleibt nicht nur

unsere Neutralität. Die Österreicher

erwarten sich Lösungen für

die Probleme IN Österreich.

Da werden sie auf einen Volkskanzler

Kickl warten müssen.

Die Regierung hat nicht bloß den

Kopf im Ausland, sondern positioniert

sich dort auch noch völlig

falsch. Nämlich so, dass das

Vertrauen in unsere Neutralität

untergraben wird. Es wird somit

das dritte Lager sein, das uns den

Dritten Weltkrieg erspart.

INNENPOLITIK

Folgen des Iran-Konflikts

Angesichts des Konflikts zwischen Israel und den

USA mit dem Iran forderte FPÖ-Bundesparteiobmann

Herbert Kickl die unverzügliche Einberufung

des Nationalen Sicherheitsrates. Neben den Auswirkungen

im Bereich der Energieversorgung erwartete

der FPÖ-Chef auch Probleme bei der Sicherheit. Als

Folge der Massenzuwanderung sei auch der politische

Islam in Österreich angekommen und nutze

derartige Konflikte um Spannungen zu erzeugen.

Foto: NFZ

WIRTSCHAFTSPOLITIK

Arbeitslosigkeit steigt

Auch im Februar setzte sich der

negative Trend der letzten beiden

Jahre am Arbeitsmarkt fort.

436.160 Personen waren arbeitslos

oder befanden sich in Schulung.

Das sind um 1,4 Prozent oder 6.220

Personen mehr als im Vorjahresmonat,

teilte das Arbeitsmarktservice

(AMS) am Montag mit.

„Stabilitätspakt“ ist reine

Schuldenverwaltung

FPÖ kritisiert fehlende Aufgabenregelung und Sparvorschläge

Deutliche Kritik am schwarzrot-pinken

Wundermittel

„Stabilitätspakt“ übte die FPÖ.

Dieser setze zwar Schuldengrenzen,

beinhalte aber keine echte

Aufgaben- und Strukturreform.

Foto: NFZ

„Schulden sind keine Hilfe.

Schulden müssen zurückgezahlt

werden“, erläuterte FPÖ-Kommunalsprecher

Maximilian Linder. Er

warnte daher vor der Gefahr, dass

den Gemeinden zusätzliche Aufgaben

übertragen werden, aber ihnen

im Gegenzug nicht mehr Geld, sondern

lediglich mehr Verschuldungsmöglichkeiten

eingeräumt werden.

Dabei haben Österreichs Gemeinden

wegen der stetig wachsenden

Aufgaben Ende 2023 bereits einen

Schuldenberg in der Höhe von 23

Milliarden Euro angehäuft.

„Der Neos-Bildungsminister

Wiederkehr setzt die ideologische

Abrissbirne an das Fundament unserer

Bildung an. Was uns hier als

Schiefer: „Stabilitätspakt ist nur

eine Überschrift ohne Inhalt.“

Daran stieß sich auch FPÖ-Budgetsprecher

Arnold Schiefer: „Wer

soll in Zukunft wofür zuständig

sein? Das bleibt man schuldig. Genauso

wie echte Strukturreformen,

Foto: NFZ

Personaleinsparungen im öffentlichen

Sektor oder das Durchforsten

des Förderdschungels

Doppelbudget auf gut Glück?

Er forderte auch mehr Klarheit

über die stetig wachsenden Staatsschulden

ein. Es sei an der „Grenze

der Zumutbarkeit“, dass selbst Ende

Februar noch immer keine Zahlen

zum tatsächlichen Budgetdefizit

für 2025 vorlägen. „Wie kann man

das ‚Unternehmen Österreich‘ ohne

diese Daten effektiv durch diese unruhigen

Zeiten steuern? Wie will

man im April bereits ein Doppelbudget

für 2027 und 2028 machen,

wenn man noch keine Aufsetzbasis

vom Ergebnis 2025 hat?“, hinterfragte

Schiefer die Sinnhaftigkeit

der Eile der Koalition zum geplanten

Doppelbudget.

Unausgegoren, konterproduktiv und fahrlässig

Modernisierung verkauft wird, ist

ein frontaler Angriff auf die Bildungsqualität

und ein Experiment

auf dem Rücken unserer Kinder“,

kritisierte FPÖ-Bildungssprecher

Hermann Brückl dessen Forderung:

Latein raus aus der Schule,

Arbeiten mit künstlicher Intelligenz

und Demokratiebildung rein!

Wer die Mahnungen der Lehrer,

die Sorgen der Eltern und die

Meinung von Experten so konsequent

ignoriere, entziehe unserem

Bildungssystem die Lebensgrundlage

und gefährde den Standort

Österreich, mahnte Brückl. So

habe Wiederkehr jetzt den Universitäten

geraten, nach der Kürzung

des Lateinunterrichts einfach ihre

Anforderungen abzusenken.

„Anstatt die Schüler fit für die

Universität zu machen, will er die

Universitäten passend für seine

gescheiterte Schulpolitik machen.

Das ist eine beispiellose Abwärtsspirale

und der direkte Weg zum

Bildungsramschniveau!“, empörte

sich Brückl und wies auf ein weiteres

Warnsignal: Die eingesetzte

Lehrplangruppe für Latein ist geschlossen

zurückgetreten. Die Ursache:

„Grundlegende Auffassungsunterschiede

mit dem Minister“

hinsichtlich des neuen Lehrplans.


Nr. 10 Donnerstag, 5. März 2026

g

Eine „ernüchternde Bilanz“ für die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung

zogen die Freiheitlichen letzte Woche im Nationalrat

und Fiskalratschef Christoph Badelt in der ORF-„Pressestunde“: Die

Regierung agiere ohne klaren Plan, verschiebe wichtige Reformen

und setze die falschen Prioritäten.

Parlament 7

Fiskalratschef rügt fehlenden Reformwillen

FPÖ-Kolm: Keine neuen Steuern, sondern eine spürbare Entlastung braucht das Land!

Zu letzteren zählte FPÖ-Wirtschaftssprecherin

Barbara Kolm

das „Antimogelpackungs-Gesetz“,

dem sie „Bürokratiemonster-Qualität“

bescheinigte: „Anstatt die

Hersteller in die Pflicht zu nehmen,

wird der Handel mit neuer Bürokratie

und zusätzlichen Kosten

überzogen, die am Ende wieder die

Konsumenten zu tragen haben.“

Der freiheitliche Vorschlag, eine

klare Kennzeichnungspflicht direkt

durch den Erzeuger auf der Vorderseite

der Verpackung, wäre ehrlicher,

transparenter und logischer

gewesen.

Aber so verwundert es auch nicht,

dass die Inflation zwar „nur bei

zwei Prozent liege“, aber das noch

immer das Doppelte dessen ist, womit

sich die Bevölkerung in den

meisten anderen EU-Ländern herumärgern

muss. „Die Preise gehen

nicht zurück, sie steigen lediglich

langsamer und das nach massiven

Belastungswellen der vergangenen

Jahre“, stellte Kolm das Märchen

„sinkender Preise“ bloß.

Nächster BMI-Skandal:

Folgenlose Asylaberkennung

Der freiheitliche Abgeordnete

Harald Schuh wollte wissen, wie es

mit der Asylaberkennung und der

sich daraus ergebenden Situation

der illegalen Einwanderer in Österreich

aussieht. In einer parlamentarischen

Anfrage an das Innenministerium

wollte er das in Erfahrung

bringen. Die Antwort von ÖVP-

Innenminister Gerhard Karner lieferte

ein bezeichnendes Bild über

das Chaos in der Asylpolitik unter

der „Schirmherrschaft der ÖVP“.

Zwischen 2020 und 2024 wurden

laut Ministerium 23.752 Aberkennungsverfahren

eingeleitet.

Tatsächlich aberkannt wurde der

Status aber nur in 5.035 Fällen, also

nur knapp jedem Fünften. 2020

verloren 1.341, 2022 nur mehr 951,

2024 wieder 849 Asylanten ihr

Recht auf Asyl.

Auf Schuhs Frage, was den mit

den Betroffenen passiert sei, ob sie

tatsächlich abgeschoben wurden

oder weiter als Illegale im Land

seien, folgte die schier unglaubliche

Antwort: „Darüberhinausgehende

Statistiken werden nicht geführt.“

Asylwerberparadies Österreich:

Wer will, kann hier bleiben.

Das heißt, der Staat hat keine

Ahnung, ob eine Asylaberkennung

tatsächlich zur Ausreise der illegalen

Einwanderer geführt hat, oder

ob die Betroffenen einfach weiter

im Land blieben.

Besondere Brisanz bekommt das

Thema durch die Lage der syrischen

Asylberechtigten. Nach dem

Ende der Assad-Herrschaft im Dezember

2024 prüft Österreich nämlich

bei ihnen nach, ob ihr Schutzstatus

wegen der „Verfolgung durch

das Assad-Regime“ noch gerechtfertigt

ist. Anfang Jänner 2026 waren

laut Innenministerium mehr als

8.900 Aberkennungsverfahren gegen

syrische Asylanten anhängig.

Foto: NFZ

Kolm: Koalition hält stur am falschen Kurs mit falschen Mitteln fest.

Kein Aufschwung in Sicht

Denn die Investitionen sind

weiter rückläufig und die Bauwirtschaft,

ein erster Indikator für

einen Aufschwung, befindet sich

weiterhin im Tiefflug.

Zu dieser Analyse kam auch Fiskalratschef

Badelt in der „Pressestunde“,

in der er vor einem kräftigen

Inflationsanstieg wegen des

Irankonflikts warnte. Die Analyse

des Fiskalratspräsidenten legte

die Versäumnisse dieser Regierung

schonungslos offen, betonte

Kolm: „Wenn bis 2028 fünf Milliarden

Euro fehlen, um die Budgetziele

zu erreichen, und das Defizit

als zu hoch eingestuft wird, dann

zeigt das eine fehlende Weitsicht

in der Finanzpolitik.“ Nachhaltiges

Sanieren gehe anders, betonte sie

und warnte: „Die Zeche zahlen am

Ende unsere Bürger und Betriebe,

die ohnehin schon unter einer enormen

Abgabenlast leiden.“

„Pickerl“-Erleichterungen

wurden bereits abgeblasen

Die einzige angekündigte Maßnahme

des groß abgefeierten „Entbürokratisierungspakets“,

die der

Bevölkerung tatsächlich etwas gebracht

hätte, hatte nur eine Überlebenszeit

von nicht einmal drei

Monaten und ist jetzt schon wieder

Geschichte. Denn die letzte Woche

im Nationalrat eingebrachten

Änderungen des Kraftfahrgesetzes

sehen keine Anpassungen des §57a

vor, also keine Ausweitung der

Prüfintervalle bei der „Pickerl“-

Überprüfung.

Wäre es der Verliererampel mit

dieser Vereinfachung ernst gewesen,

dann hätte sie die Gelegenheit

letzte Woche genutzt und die

entsprechende Gesetzesänderung

gleich mit auf den Weg gebracht,

kritisierte der freiheitliche Generalsekretär

und Verkehrssprecher

Christian Hafenecker.

„Die angekündigte Verlängerung

der ‚Pickerl‘-Intervalle wäre sinnvoll

und vernünftig gewesen. Genau

deswegen kann und will die

Regierung sie offenbar aber auch

nicht umsetzen, weil sie zu sinnvollen

und vernünftigen Dingen

ganz einfach nicht fähig ist“, erklärte

Hafenecker.

Somit blieben vom angekündigten

Entbürokratiesierungspaket

des Entbürokratiesierungsstaatssekretärs

Sepp Schellhorn nicht einmal

mehr Spurenelemente übrig.

„Leere Ankündigungen im Klein-

Klein, aber inszeniert mit großen

PR-Shows am laufenden Band wie

beim ‚Pickerl‘ zeigen, dass diese

Verliererampel stehend k.o. ist.

Stocker, Babler, Meinl-Reisinger

und Co liefern nur noch ein übles

Schmierentheater auf dem Rücken

der Bevölkerung!“, kritisierte der

freiheitliche Generalsekretär.

Pickerl: Weniger Bürokratie geht

mit dieser Regierung nicht.

Foto: NFZ

Foto: BMI


8 Außenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Petra Steger

Öl-Verbotspläne gefährden

Europas Energiesicherheit

FÜR ÖSTERREICH IM EU-PARLAMENT

EVP schützt linke

Gewalttäter in der EU

Die Heuchelei der Europäischen

Volkspartei kennt keine

Grenzen. Der junge französische

Patriot Quentin Deranque wurde

Mitte Februar von einer Horde

linksextremer Schläger zu Tode

geprügelt. Sein Vergehen: Er hatte

versucht, junge Frauen vor linken

Übergriffen zu schützen.

Die Verbindungen von seinen

Mördern in die linke französische

Politik gehen tief, mindestens

einer ist Assistent, ein weiterer

Praktikant der linken Fraktion

„LFI“ in Paris. Frankreich hat

ein Problem mit einer gewaltbe-

reiten linken Szene, die bestens in

höchste politische Ämter vernetzt

ist und von dort geschützt wird.

Aber es ist nicht nur Frankreich,

ganz Europa spürt, wie

hemmungslos brutal die Linke

vorgeht. In Italien wurde die Gewalttäterin

Ilaria Salis sogar auf

ein EU-Mandat gehievt, um sie

vor Strafverfolgung zu schützen.

Von der angeblich so konservativen

Europäischen Volkspartei ist

beim Kampf gegen linke Gewalt

kein Wort zu hören. Ilaria Salis

bleibt auf freiem Fuß und geht,

dank der Weigerung der EVP ihre

Immunität aufzuheben, in Brüssel

ein und aus. Auch jetzt beim Mord

an Quentin stellt sich die EVP aktiv

gegen ein Gedenken. Während

für George Floyd und Co Gedenkminuten

im EU-Parlament im Wochentakt

ausgerufen wurden, stellt

sich EU-Parlamentspräsidentin

Metsola beim Fall Quentin quer.

Eine „Schweigeminute sei nicht

vorgesehen“ lässt sie mitteilen

und beweist einmal mehr, wie eiskalt

diese EVP ist.

Foto: MOL

Die Ankündigung der EU-Kommission,

am 15. April einen Vorschlag

zum gänzlichen Ausstieg

aus russischen Ölimporten vorzulegen,

stieß beim freiheitlichen Mitglied

des Energieausschusses des

EU-Parlaments Georg Mayer auf

blankes Entsetzen: „Energiepolitik

ist eine nationale Kompetenz. Mit

diesem Vorstoß greift die Kommission

erneut in die Souveränität

der Mitgliedsstaaten ein und ignoriert

die unterschiedlichen Energiesituationen

in Europa!“

Insbesondere Länder mit bestehender

Pipeline-Infrastruktur und

hoher Abhängigkeit von bestimmten

Lieferquellen, wie Ungarn, die

Slowakei oder Tschechien, würden

dadurch massiv unter Druck gesetzt.

Die Folge wären steigende

Energiepreise, zusätzliche Belastungen

für Haushalte und Betriebe

sowie eine weitere Schwächung

der europäischen Industrie im internationalen

Wettbewerb.

„Unsere Industrie leidet unter

den wegen der Sanktionen explodierten

Energiepreisen. Wer nun

funktionierende Versorgungsstrukturen

ohne tragfähige und leistbare

Alternativen kappt, riskiert Versorgungsunsicherheit

und beschleunigt

die Deindustrialisierung Europas“,

warnte Mayer.

Darüber hinaus würde die Europäische

Union mit diesem unüberlegten

Schritt jegliche mittel- und

langfristigen Bemühungen zunichtemachen,

Russland perspektivisch

wieder wirtschaftlich an Europa zu

binden.

EU schafft neue Abhängigkeiten.

Die EU lässt sich vo

und zum Goldesel d

Kiew sabotiert Öllieferungen und soll dafür auch

Die EU-Kommission ergeht

sich in fragwürdiger Solidarität

mit dem Nichtmitglied Ukraine

und lässt dafür die Mitgliedsländer

Ungarn und Slowakei im

Stich. Nicht Brüssel, sondern

Washington hat Kiew aufgefordert,

Sabotageaktionen an der

„Druschba“-Pipeline einzustellen.

Die EU will nicht einmal die von

Kiew behaupteten Reparaturarbeiten

überprüfen, sondern den

Ungarn das Stimmrecht im höchsten

Gremium, dem EU-Rat entziehen.

So sieht Ursula von der Leyens

Stärkung der „Souveränität Europas“

aus: Mitgliedsländer werden

im Interesse Brüssels entmündigt.

Foto: EU

„Brüsseler Solidarität“: Die EU-Spitze w

Mitgliedsstaaten Ungarn und die Slowa

Nach ukrainischen Drohnenangriffen

auf ein Terminal der

„Druschba“-Pipeline in Südrussland

haben die USA die Ukraine

vor einer Wiederholung gewarnt.

Im November hatte ein ukrainischer

Seedrohnenangriff die Anlagen des

Caspian Pipeline Consortiums im

Schwarzmeerhafen von Noworossijsk

lahmgelegt, an dem auch der

US-Ölriese Chevron beteiligt ist.

Kasachstan, das einen Großteil seiner

Erdölproduktion über diesen

russischen Hafen exportiert und als

Russlandersatz in der EU protegiert

wird, hat daraufhin protestiert und

die USA eingeschaltet.

Von der EU sind vergleichbare

Ermahnungen nicht bekannt. Sie

wagt es nicht einmal, die Ukraine

zur Ordnung zu rufen, selbst wenn

diese lebenswichtige Pipelines wie

Nordstream angreift. Brüssel ist

auch nicht der Aufforderung Ungarns

und der Slowakei nachgekommen,

die „ukrainischen Reparaturarbeiten“

an der Pipeline zu

überprüfen. Die Forderung wurde

von Kiew mit der Begründung

abgelehnt, dass dies wegen der

Kriegslage nicht möglich sei.

Statt die den Ungarn und den

Slowaken zugesagte Ölversorgung

sicherzustellen, wollen EU-Kommissionspräsidentin

Ursula von der

Leyen und ihre „Koalition der Willigen“

Kiew mit einem 90-Milliarden-Euro-Geschenk

überschütten.

Denn dieser „Kredit“ ist so konstruiert,

dass die EU nicht nur die

Zinsen zahlen „darf“, sondern auch

noch die Rückzahlungsraten. Und

das auf Basis „vergemeinschafteter

Schulden“, womit auch das neutrale

Österreich die Aufrüstung der

Ukraine mitfinanzieren muss.

„Entmündigung“ Ungarns

Ein Hindernis gibt es dazu: Das

Einstimmigkeitsprinzip im EU-

Rat und Ungarns Premier Viktor

Orbán. EU-Ratspräsident António

Costa drohte Orbàn prompt mit

rechtlichen Konsequenzen an, die

in Form eines sogenannten Verfah-

Weil Orbàn und Fico auf ihr Recht poc

stimmigkeit im EU-Rat aushebeln ode


Nr. 10 Donnerstag, 5. März 2026

g

n Kiew vorführen

egradieren

noch mit 90 Milliarden Euro belohnt werden

ill das Nichtmitgliedsland Ukraine, das die Erdölversorgung der beiden

kei gekappt hat, auch noch mit 90 Milliarden Euro belohnen.

rens nach Artikel 7 erfolgen könnten,

um Budapest seine Stimmrechte

in der EU zu entziehen. Das geht

aber nur, wenn man Ungarn nachweisen

kann, dass es die „Achtung

der Menschenwürde, Freiheit, Demokratie,

Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit

und Wahrung der Menschen-

und Minderheitenrechte

ernsthaft und anhaltend verletzt“.

EU-Kommissionspräsidentin

Ursula von der Leyen äußerte sich

dazu wenig skrupellos. „Das Darlehen

wird so oder so kommen“, erklärte

sie in Kiew bei ihrem Besuch

am Jahrestag des Kriegs: „Lassen

hen, will die EU das Prinzip der Einr

umgehen.

Foto: EU

Sie es mich ganz deutlich sagen:

Wir haben verschiedene Optionen,

und wir werden sie nutzen.“

Aushebelung aller EU-Grundwerte

Schließlich arbeitet sie seit ihrer

ersten Amtszeit unverhohlen

daran, den souveränen Mitgliedsstaaten

und ihren demokratisch legitimierten

Regierungen Machtbefugnisse

zu entziehen und in den

demokratisch nicht legitimierten

Brüsseler EU-Apparat zu verlagern.

Sie nennt das paradoxerweise

auch noch die „Souveränität Europas

stärken“. Damit meint sie aber

die eigene und nicht die des Souveräns,

der Wähler.

Das wäre dann quasi die Vollendung

der Entmündigung eines souveränen

Staats durch die EU. Denn

Viktor Orbán hat sich weder ins

Amt geputscht noch nachweislich

Wahlen gefälscht. Und somit mangelt

es ihm nicht an demokratischer

Legitimität.

Und so werden in Brüssel zurzeit

alle rechtlichen und diplomatischen

Tricks durchdiskutiert, um

Orbàn umzustimmen. Den einfachsten

Weg, die Ukrainer zu

zwingen, die „Druschba“-Pipeline

wieder sofort für die Öllieferungen

an Ungarn und die Slowakei zu öffnen,

wird dabei aber nicht einmal

am Rande in Erwägung gezogen.

KURZ UND BÜNDIG

Außenpolitik 9

Aus für CO2-Ablasshandel

Italiens Regierung stellt sich offen gegen

Brüssel: Rom fordert die Aussetzung des

CO2-Ablasshandels und attackiert damit das

Herzstück der Klimapolitik Ursula von der

Leyens. Italiens Industrieminister Adolfo

Urso bezeichnete den Emissionshandel als

„nichts anderes als eine Steuer“ auf energieintensive

Unternehmen, was wiederum die

Preise für alle Endverbraucher erhöht. Beim

Treffen der EU-Wirtschafts- und Industrieminister

forderte er eine grundlegende Reform

und bis zu deren Umsetzung müsse das

System „pausieren“. Parallel dazu plant die Regierung, die Betreiber von

Gaskraftwerken für ihre Ausgaben für CO₂-Zertifikate zu entschädigen.

Regimewechsel im Iran?

Foto: EU

Am kommenden Wochenende jährt sich

der „Marsch der iranischen Frauen“ von

1979 zum 47. Mal. Damals demonstrierten

über 100.000 iranische Frauen in Teheran

gegen den neuen Kopftuchzwang und weitere

Einschränkungen ihrer Rechte durch

die „Islamische Revolution“ unter Ayatollah

Khomeini. Ein passenderes Datum für einen

durch die Iraner selbst herbeigeführten Regimewechsel

ließe sich wohl kaum finden. Bei

den anhaltenden Luftangriffen der USA und

Israel ist bereits der Großteil der Hardliner des religiösen und militärischen

Machtapparates weitgehend ausgeschaltet worden.

Mercosur: Von der Leyen

bricht geltendes EU-Recht

„Die Umsetzung des Mercosur-

Abkommens ohne die Zustimmung

der 27 nationalen Parlamente und

auch ohne Zustimmung des Europäischen

Parlaments bedeutet,

dass die Kommission nun alle demokratischen

Kontrollinstrumente

ausgeschalten hat“, kritisierte der

freiheitliche Europaabgeordnete

Roman Haider, die entsprechende

Ankündigung von Kommissionspräsidentin

Ursula von der Leyen.

Und das genau an jenem Tag, an

dem sich die Warnungen der FPÖ

bestätigt haben: Bei vier Lieferungen

von insgesamt rund 62 Tonnen

brasilianischem Rindfleisch wurde

das in der EU verbotene Wachstumshormon

Estradiol nachgewiesen.

Die Verwendung des Hormons

ist in Europa in der Tierzucht wegen

möglicher Gesundheitsrisken

strikt untersagt.

„Egal wie man inhaltlich zu dem

Handelsabkommen steht: Das Ausschalten

der Parlamente und das

Ignorieren des Europäischen Gerichtshofs,

den das Europarlament

Foto: EP

die Verträge prüfen lassen will, erinnert

mehr an autokratische Staaten

als an eine funktionierende Demokratie“,

betonte Haider.

Von der Leyen setzte sich damit

nicht nur über geltendes Recht hinweg,

sondern handle damit einmal

mehr gegen die Interessen der Europäer,

erklärte Haider. Die Landwirte

würden einem unfairen Wettbewerb

ausgesetzt, während den

Konsumenten Lebensmittel mit

fragwürdiger Qualität serviert werden,

wie sich gerade gezeigt hat.

Haider: EU-Recht wird gebrochen.

Foto::X.com


Impressum: Freiheitliche Partei Österreichs - Landesgruppe Niederösterreich, Purkersdorfer Straße 38, 3100 St. Pölten

10 Leserbriefe

Neue Freie Zeitung

TERMINE

März

7

März

10

Familienskitag der

FPÖ Niederösterreich

Vortragsabend der

FPÖ Innere Stadt

LESER AM WORT

Wirtschaftswachstum

Ein Prozent Wirtschaftswachstum

wird für 2026 prognostiziert.

Die Regierung feiert sich selbst

und spricht von einer Trendwende.

Naja, also dann fragen sie doch

einmal den Minister Wiederkehr

von den Neos, was so eine Prognose

wert ist. Davon abgesehen kann

man ein Wirtschaftswachstum erreichen,

das sich nicht nach der

Anzahl und dem Verkauf angebotener

Produkte richtet, sondern nach

den Einnahmen für diese. Es lässt

sich also auch mit Preiserhöhungen

für das tägliche Leben, Mehreinnahmen

an Mehrwertsteuer, neuen

Steuern obendrauf und weniger

Konsum an Produkten, ein finanzielles

und in Zahlen ausgedrücktes

Wirtschaftswachstum erreichen!

Euer Untergang in Österreich soll

mir recht sein!

Stefan Scharl, Klosterneuburg

„Wien wächst“

In Wien lebten in den 80er Jahren

durchschnittlich eineinhalb

Millionen Menschen, derzeit sind

es schon über zwei Millionen und

es werden ständig mehr. Um für

die wachsende Bevölkerung Wohnraum

zu schaffen, gibt es eine

schier unglaubliche Wohnungsbautätigkeit

in der Hauptstadt.

In der Seestadt Aspern, die schon

heute bewohnt ist, sollen es insgesamt

11.500 Wohnungen werden.

Im neue errichteten Stadtteil

in der Berresgasse gibt es 3.000

neue Wohnungen und in unmittelbarer

Nähe im oberen Hausfeld

sollen es 3.700 werden, im Donaufeld

etwa 6.000. Am ehemaligen

Nordbahnhof werden es 10.000

Wohneinheiten, beim Bauprojekt

Village im Dritten 2.000 und im

Neuen Landgut 1.500 Wohnungen.

Da fällt die neueröffnete Baustelle

in der Favoritner Kurbadstraße

mit 600 Wohnungen gar nicht mehr

besonders auf. Jetzt frage ich mich,

ob die Infrastruktur mit der rasanten

Entwicklung mithalten kann?

Die neuen Menschen haben alle

Bedürfnisse, sie haben Kinder, die

in die Schule gehen, brauchen ab

und an einen Arzt, belasten die öffentlichen

Verkehrsmittel und den

Straßenverkehr und benötigen jede

Menge Energie. Und nicht zu vergessen,

der tägliche Wasserbedarf.

Bei dieser Tatsachen darf man sich

schon ein bisschen Sorgen um die

Zukunft der angeblich „schönsten

Stadt der Welt“ machen.

Peter Blaschek, Wien

Manche dürfen, manche nicht

Wäre der ÖVP-Klubobmann

Wöginger ein Roter oder ein Grüner,

würden ihn die Genossen loben.

Denn er hat nur das gemacht,

was in Wien seit Jahrzehnten geradezu

exzessiv betrieben wird. Ohne

das richtige Parteibuch gibt es keinen

Posten beim Staat oder bei der

Justiz. Den angehenden Juristen

sagt man schon beim Studium, dass

ein Parteibuch nicht genügt, wenn

man einen Posten in der Justiz haben

will, man muss aktiv mitarbeiten

und braucht eine Empfehlung

von der Partei. Das pfeifen in Wien

die Spatzen von den Dächern. Aber

da macht das ja nichts, denn die

Menschen, die diese Dinge anzeigen,

sind fast ausnahmslos bei den

Roten oder Grünen zu finden. Die

sind Weltmeister beim Klagen und

Anzeigen. Wer es nicht glaubt, der

braucht nur einen Juristen seines

Vertrauens fragen.

Stephan Pestitschek, Strasshof

Wer will, kann kommen

Es gibt keine zahlenmäßige Begrenzung

für Zuwanderer aus

Syrien, Afghanistan und Afrika.

Wer kommen will und es bis zu

uns schafft, darf kommen und bleiben.

So sehr haben wir uns selbst

durch Verträge, durch internationale

Konventionen und die EU

gebunden. Und auch damit noch

nicht genug, gibt es den „verfestigten

Aufenthalt“. Das heißt, wer

einmal fünf Jahre da gewesen ist,

der darf auf immer bleiben. Und so

sieht es dann auch bei der Verleihung

der österreichischen Staatsbürgerschaft

aus. Wer zehn Jahre

da ist, kann sie beantragen. Nicht

wir regeln, wer kommen darf, sondern

anscheinend die, die kommen.

Hat der Staat kein Entscheidungsrecht

mehr?

Peter F. Lang, Wien

Leserbriefe: redaktion.nfz@fpoe.at

„Sterben wir Europäer

aus?“

Das FPÖ Klubradio

„Immer wieder Österreich!

Olympia kann

kommen!“

Das FPÖ Klubradio

„Der Kampf zwischen

Digital und Analog!“

Das FPÖ Klubradio

„Die AfD auf den Spuren

der FPÖ“

Das FPÖ Klubradio

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Nr. 10 Donnerstag, 5. März 2026

g

WIEN

Stadtrechnungshof deckt

rotes Millionenchaos auf

FPÖ kritisiert systematisches Vergabeversagen bei Stadtbetrieben

Wien 11

WIENER SPAZIERGÄNGE

von Hannes Wolff

Die jüngsten Berichte des

Stadtrechnungshofs beinhalten

politischen Sprengstoff: Bei

Wien Energie, Wien Holding und

Stadtwerken wurden massive

Mängel bei Beschaffung und Vergaben

festgestellt, die den sorglosen

Umgang mit Millionen an

Steuergeld belegen.

Für Wiens FPÖ-Energiesprecher

Klemens Resch ist der jüngste Bericht

zur Wien Energie ein Alarmsignal.

Bei Beschaffungsvorgängen

im Bereich der Fernkälteanlagen

seien laut Stadtrechnungshof massive

Mängel bei Transparenz, Kontrolle

und Wirtschaftlichkeit festgestellt

worden. Besonders brisant:

Einheitspreise wichen teils um

mehr als 1.500 Prozent voneinander

ab. Resch: „Damit ist klar, dass

hier die kaufmännische Sorgfaltspflicht

massiv missachtet wurde!“

Vergabe nach Lust und Laune

Noch schwerer wiegt, dass der

Billigstbieter keinen Zuschlag erhielt.

Statt nachvollziehbarer Kriterien

seien intransparente Begründungen

herangezogen worden.

Hinweise auf mögliche Preisabsprachen

wurden laut Bericht nicht

SPÖ Wien hat der Freunderlwirtschaft Tür und Tor geöffnet.

konsequent aufgeklärt. Für die

FPÖ steht fest: Die rote Freunderlwirtschaft

feiert fröhliche Urständ.

Auch bei Wien Holding und Wiener

Stadtwerken ortete die FPÖ systemische

Schwächen. Budgetsprecherin

Ulrike Nittmann verwies auf

fehlende Vergleichsangebote, lückenhafte

Dokumentationen und

mangelnde Prüfung interner Alternativen:

„Teilweise wurde nur ein

einziges Angebot eingeholt. Echter

Wettbewerb fand damit nicht statt!“

Für die Freiheitlichen zieht sich

damit ein roter Faden der Verantwortungslosigkeit

durch die rot-pinke

Stadtregierung. Es braucht klare

Vergaberegeln, vollständige Dokumentation

und echte Kontrolle.

Parkplatzkahlschlag

in Wien

Die rot-pinke Stadtregierung

treibt ihren Feldzug gegen die Autofahrer

voran: Für 33 neue Radwege

sollen mindestens 1.500

Parkplätze verschwinden. Zahlen

müssen einmal mehr jene Wiener,

die für ihr teures Parkpickerl blechen.

FPÖ-Verkehrssprecher Toni

Mahdalik warnte vor massiven Folgen:

„Weniger Stellplätze und Fahrspuren

bedeuteten mehr Stau, mehr

Parkplatzsuchverkehr und damit

zusätzliche Abgase. SPÖ und Neos

verbeugen sich vor der Radlobby,

Autofahrer und Anrainer büßen.“

Foto: Wien Energie

Ich gebe zu, dass ich nicht die

geringste Ahnung davon habe,

was in einem Register für Bürgermeister

steht. Die Aufgaben, die

Rechte, die Pflichten, die ein österreichischer

Bürgermeister hat.

Machtwort

Ich kann mir vorstellen, dass

abgesehen von den aufgelisteten

Rechten jeder Bürgermeister

ein Machtwort sprechen kann.

Wenn vielleicht irgendein Beamter

übereifrig irgendein Schild

aufgestellt hat, das unsinnig ist.

Da ruft der umtriebige Bürgermeister

den Beamten an und sagt:

Lieber Freund, jetzt räumst den

Schmarrn aber ganz schnell weg.

Und die Sache hat sich.

So stell ich mir das auch beim

Khleslplatz vor. „Ah, ihr habts

scho de Baugenehmigung? Des

mag scho sein. Aber i will dort

ka Verbauung. Der Platz und alles

rundumadum soll so bleibn, wie s

is. Basta.“

So auf die Art stell ich mir vor,

dass der Herr Ludwig spricht. Und

so würde es, meinetwegen nach

einigen misslingenden Anläufen

der protestierenden Bau-Lobby,

geschehen. Ich erinnere mich an

den Zilk, der entgegen den „Vuaschriften“

der Schrebergärtner

einem Gärtner erlaubte, eine ihm

heilige Fichte nicht umzusägen,

sondern stehenzulassen.

Ich geh noch ein paarmal auf

den Khleslplatz spazieren. Schaun,

wieviel Liebe zu Wien und wieviel

Mumm der Ludwig hat.


12 Länder

Neue Freie Zeitung

BURGENLAND

Rote Blockade gestoppt

Eine klare Niederlage für die

SPÖ gab es im U-Ausschuss zur

Causa „Neue Eisenstädter“: Das

Landesverwaltungsgericht Burgenland

erklärte den rot-grünen Mehrheitsbeschluss

vom 22. Jänner 2026

für rechtswidrig, mit dem Beweise

zurückgehalten wurden. FPÖ-Klubobmann

Christian Ries sprach von

einer „Ohrfeige für die SPÖ“. Nun

gebe es keinen Spielraum mehr für

die rot-grüne Landesregierung, sie

muss alles liefern. Ries: „Für die

FPÖ ist klar: Der U-Ausschuss dient

der Kontrolle, nicht dem Schutz der

Landesregierung!“

KÄRNTEN

Kommunikation stärken

Die FPÖ Kärnten

verstärkt ihre

professionelle

Medienarbeit: So

wurde Dominic

Keuschnig

zum neuen

Landespressesprecher

Dominic Keuschnig

bestellt. Er verantwortet ab sofort

die gesamte Kommunikation der

Landespartei und der Vorfeldorganisationen.

Landesobmann Erwin

Angerer betonte die Bedeutung einer

klaren Linie nach außen.

NIEDERÖSTERREICH

E-Autos gescheitert

Scharfe Kritik kam von Niederösterreichs

FPÖ-Klubobmann

Reinhard Teufel nach dem offiziellen

Aus für das E-Auto-Projekt

bei der Polizei. Für ihn war das

Scheitern von Anfang an absehbar.

Bereits 2022 hätten die Freiheitlichen

vor dem ideologisch getriebenen

Prestigeprojekt gewarnt, nun

müsse ÖVP-Innenminister Karner

die Reißleine ziehen. 24 Elektrofahrzeuge

wurden seit 2024 getestet

– mit ernüchterndem Ergebnis.

Mangelhafte Ladeinfrastruktur,

zu hohes Gewicht, Platzprobleme

und technische Einschränkungen

machten die Fahrzeuge nur „eingeschränkt

einsatztauglich“. Besonders

kritisch bewertete Teufel

die begrenzte Höchstgeschwindigkeit

der getesteten Modelle. Daher

fordere die FPÖ volle Transparenz

über die tatsächlich entstandenen

Kosten des E-Auto-Tests.

Foto: FPÖ Kärnten

Foto: NFZ

Startschuss für die Westbahn auf

der Südbahnstrecke

Wiener Neustadt wird Drehscheibe für schnellere Verbindungen

Seit 1. März verbindet die

Westbahn jetzt Wien mit Wiener

Neustadt und der Semmering

Region und schafft damit neue,

schnelle Direktverbindungen.

Beim offiziellen Start in Wiener

Neustadt betonte Niederösterreichs

FPÖ-Landeshauptmannstellvertreter

Udo Landbauer die Bedeutung

des neuen Bahnangebots:

„Die Menschen erwarten sich zu

Recht ein verlässliches, sauberes

und komfortables Bahnangebot.

Der Einstieg der Westbahn auf der

Südstrecke ist der nächste wichtige

Schritt für einen modernen und

leistungsstarken Bahnverkehr.“

Drehscheibe Wiener Neustadt

Erstmals verbindet die Westbahn

Wien, Graz, Klagenfurt und

Villach mit einem durchgängigen

Angebot an modernen Hochgeschwindigkeitszügen

und setzt

auch neue Maßstäbe bei Komfort,

VORARLBERG

Mit einer klar freiheitlichen

Handschrift brachten die Vorarlberger

Koalitionsparteien eine Initiative

zur konsequenten Stärkung

des Tierwohls und der heimischen

Landwirtschaft ein. „Im Mittelpunkt

stehen die weitere Reduktion

von Kälbertransporten sowie der

deutliche Ausbau der Lebensmit-

NIEDERÖSTERREICH

Service und Reisequalität. Mit ihrem

Fahrplan setzt die Westbahn

auf schnelle Direktverbindungen

mit Wiener Neustadt als die zentrale

Verkehrsdrehscheibe in Niederösterreich.

Ab 1. März mit drei täglichen

Verbindungen, ab 29. Mai

Bauern und Tierwohl stärken

Robert Blum: Wir stärken unsere

heimische Landwirtschaft.

Foto: NLK Pfeffer

Modernste Züge sorgen für schnelles und bequemes Reisen.

telkennzeichnung, alles zentrale

Forderungen der FPÖ im Interesse

regionaler Wertschöpfung“, betonte

FPÖ-Landwirtschaftssprecher

Robert Blum. Ziel müsse es sein,

die Vermarktung im eigenen Land

massiv auszubauen und rechtliche

Rahmenbedingungen zu schaffen,

die Tiertransporte klar einschränken.

Gleichzeitig forderte die FPÖ

eine transparente und verpflichtende

Herkunftskennzeichnung, damit

Konsumenten bewusst zu regionalen

Produkten greifen können.

Wer Tierwohl ernst nehme, muss

regionale Kreisläufe stärken. Eine

klare Kennzeichnung in Gastronomie

und Handel solle sichtbar

machen, woher das Fleisch und

die Lebensmittel tatsächlich stammen,

erklärte Blum. „Das schafft

Vertrauen, sichert bäuerliche Existenzen

und stärkt Vorarlbergs

Landwirtschaft nachhaltig. Mehr

Verantwortung, mehr Transparenz

und mehr Wertschätzung gegenüber

unseren heimischen Bauern.“

Foto: NFZ

dann fünfmal täglich. Das bringt

die mit Abstand schnellste Verbindung

von Klagenfurt nach Wiener

Neustadt in zwei Stunden 38 Minuten,

oder von Kühnsdorf-Klopeiner

See nach Wien ohne Umstieg in

weniger als drei Stunden.

OBERÖSTERREICH

Bürokratie-Aus

für Feuerwehren

Die FPÖ brachte Bewegung zu

einem Dauerärgernis für die Feuerwehren:

Nach einer Initiative

im oberösterreichischen Landtag

soll die überbordende Bürokratie

bei der Wasserentnahme für Übungen

fallen. Bisher mussten für jede

einzelne Entnahmestelle befristete

Genehmigungen eingeholt werden,

ein praxisferner Aufwand, der

wertvolle Zeit kostete. Künftig sollen

geeignete Stellen gemeinsam

mit Gemeinden festgelegt und gemeldet

werden. Sind die wasserrechtlichen

Vorgaben erfüllt, gilt

eine generelle Erlaubnis für jede

Entnahme.


Nr. 10 Donnerstag, 5. März 2026

g

Länder 13

KÄRNTEN

LÄNDER-

SACHE

Foto: FPÖ

Erwin Angerer

FPÖ-Landesparteiobmann Kärnten

Foto: NFZ

Die Armut wächst in Kärnten, vor allem unter Frauen.

Das Ergebnis langjähriger Sozialpolitik der Kärntner SPÖ.

SPÖ-Sozialpolitik schafft

mehr Armut in Kärnten

Statt wegzuschauen, muss die Landesregierung endlich handeln

Der aktuelle Bericht der Caritas

belegt eine massive Zunahme

der Armut in Kärnten.

Für die FPÖ ist die „rote Sozialpolitik“

in Kärnten gescheitert.

Die Armut in Kärnten ist weiblich.

Allein im Vorjahr mussten

über 2.000 Frauen bei der Caritas

um Hilfe ansuchen, Tendenz steigend.

„In ihrer größten Not wenden

sich immer mehr Frauen an die

Caritas, die mit Unterstützung von

Spendern hilft, während das Land

Kärnten wegschaut“, kritisierte

der FPÖ-Sozialsprecher Christoph

Staudacher.

Ende Februar ist das erste Steiermärkische

Deregulierungsgesetz

in Kraft getreten. „Wir schließen

den ersten Schritt eines zentralen

Reformprojekts erfolgreich ab.

Das bedeutet schnellere Verfahren,

weniger Doppelgleisigkeiten

und mehr Effizienz in zahlreichen

Verwaltungsbereichen. Unser Ziel

war und ist es, Verwaltung wieder

als Service für die Menschen zu

verstehen. Genau das setzen wir

Schritt für Schritt um“, erklärte

dazu der steirische FPÖ-Klubobmann

Marco Triller.

Fast 100.000 Menschen sind laut

dem jüngsten Bericht der Caritas in

Kärnten bereits armutsgefährdet.

„Fast 100.000 Menschen in Kärnten

können sich ohne Unterstützung

das Leben kaum mehr leisten.

SPÖ und ÖVP haben auf ganzer Linie

versagt!“, betonte Staudacher.

Falsche Politik produziert Armut

Dass bereits jeder sechste Kärntner

in Armut lebt oder armutsgefährdet

ist, stelle eine Bankrotterklärung

der Sozialpolitik dar, für

welche die SPÖ in Kärnten verantwortlich

ist. „Lebensmittel, Miete,

Strom und Heizen – alles ist auf-

Bürokratieabbau auf Kurs

Für die Regierungsfraktionen

FPÖ und ÖVP ist das erste Deregulierungsgesetz

kein Endpunkt,

sondern Teil eines fortlaufenden

Reformprozesses, der dieses Jahr

fortgeführt werde, so Triller: „Bürokratieabbau

ist eine Daueraufgabe.

Wir werden den eingeschlagenen

Weg konsequent weitergehen!“

Die FPÖ-geführte steirische

Landesregierung setze damit ein

klares Zeichen für Effizienz, Standortstärke

und Bürgernähe. Und das

mit einer Verwaltung, die entlastet

statt belastet.

grund einer falschen Politik der

Regierung teurer geworden. Aber

unsere Bürger werden im Stich gelassen!“,

kritisierte Staudacher.

Der Sozialstaat habe die Aufgabe,

Menschen in Notsituationen aufzufangen

und ihnen Sicherheit zu geben.

„Dass die Betroffenen Existenzängste

haben, ist das Ergebnis

einer gescheiterten Sozialpolitik.

Anstatt jene zu unterstützen, die

Hilfe wirklich brauchen und bereits

Beiträge ins System einbezahlt haben,

verschenkt die Regierung das

Geld an Asylanten, die unser Sozialsystem

überlasten“, kritisierte der

FPÖ-Sozialsprecher.

STEIERMARK

Triller: Wir setzen, im Gegensatz zu

Wien, den Bürokratieabbau um.

Foto: FPÖ Steiermark

Blickt man auf die Bilanz der

Kärntner SPÖ-ÖVP-Landesregierung

der letzten 13 Jahre zurück,

fällt mir nur eines ein: Desaströs,

ruinös und folgenschwer.

Die Probleme im Land häufen

sich von Tag zu Tag. Aber statt

Lösungen vorzulegen, die Wirtschaft

anzukurbeln und Reformen

umzusetzen, beschäftigen

sich SPÖ und ÖVP nur noch mit

Packelei und Postenschacher. Die

Folge ist ein untragbarer Stillstand,

den nur mehr Neuwahlen

beenden können!

Genug Stillstand!

Neuwahlen, um mit einer neuen

Regierung endlich die ungelösten

Probleme in Kärnten anzugehen,

welche die Bevölkerung und die

Wirtschaft täglich belasten. Die

Rekordteuerungen mit höchsten

Strom- und Energiekosten, die

Abwanderung junger, gebildeter

Menschen, die für sich in Kärnten

keine berufliche Zukunft

sehen, der Bürokratiewahnsinn

sowie die Schuldenexplosion des

Landes, die jegliche Investitionen

unmöglich macht, sind nur einige

Beispiele. Auch das Desaster der

ungezügelten Einwanderung mit

allen Problemen, die man damit

importiert hat, ist für SPÖ und

ÖVP kein Thema. Und das, obwohl

die Masseneinwanderung

unser Gesundheits- und Sozialsystem

massiv überlastet und die

Sicherheit im Land gefährdet.

Am 7. April wird Daniel Fellner

zum neuen Landeshauptmann

„gewählt“. Ein rot-schwarzer

Postenschacher auf höchster Ebene,

der ohne Volksentscheid über

die Bühne geht. Und ein weiterer

Beleg dafür, dass es SPÖ und

ÖVP nur um die eigene Inszenierung

geht und nicht um die Kärntner

Bevölkerung und die Probleme

des Landes.


14 Medien

Neue Freie Zeitung

GEZWITSCHER

Da Stoascheisser Korl

@KorlDa

Wieso wird das Benzin an den

Tankstellen bereits heute teurer?

Der Treibstoff in den Tanks der

Betreiber und Konzerne, wurde

mit den alten billigeren Einkaufspreisen

hergestellt. Warum

schaltet sich hier der Staat

nicht ein ? Das ist reine Willkür.

@_CStocker

3. März 2026 11:37

Weil der „Staat“ bei höheren Preisen

mehr Steuereinnahmen erzielt.

Koalition übt sich bereits wieder

in die „Message Control“ ein

Geladene Hofberichterstatter und Aktionsplan gegen Meinungsfreiheit

Zur Feier ihres Einjahresjubiläums

ließ die Koalition nichts

anbrennen. So wurde vor „geladenen

Journalisten“ Bilanz gezogen

und mit manipulativer Zahlenspielerei

ein Aktionsplan gegen

Meinungsfreiheit gerechtfertigt.

dufitoon

@dufitoon

Wenn ein Niederösterreicher in

Wien in ein Spital geht ist das

ein sehr großes Problem. Wenn

die ganze Welt in Wien in ein

Spital geht, ist das kein Problem.

Mhm.

25. Feb. 2025 16:46

Die Sozialisten in Wien sind halt

echte Internationalisten und keine

„rechten“ Nationalisten.

TELEGRAM

„In der Ampel müssen ordentlich

die Fetzen fliegen“, mutmaßte

FPÖ-Generalsekretär

Christian Hafenecker, da die Dreierbande

statt zu einer Bilanzpressekonferenz

nur Hofberichterstatter

zu einem „Hintergrundgespräch“

geladen hatte.

Diese Form der Medienpolitik

erinnerte ihn an die DDR oder an

Nordkorea, bemerkte Hafenecker:

„Mich wundert ja, dass sich das die

vermeintlich freien und unabhängigen

Journalisten gefallen lassen,

wenn sie als reiner Regierungslautsprecher

missbraucht werden.“

So half auch noch der ORF mit,

der am vergangenen Dienstag die

Verliererampel eine Sondersendung

im Hauptabendprogramm

sponserte. Und das auch nicht

live, sondern aufgezeichnet, um

Unstimmigkeiten „reparieren“ zu

können. Also viel Lobhudelei ohne

Hafenecker: Koalition will Kritiker zum Schweigen bringen.

jegliche Widersprüche im Regierungsfunk

ORF.

Islamisten, nein. Rechtsextreme!

Obwohl sich das Land bereits im

dritten Jahr in der zweithöchsten

Terrorwarnstufe, wegen der Gefahr

islamistischer Anschläge, befindet,

hat die Regierung nichts Besseres zu

tun, als einen „Nationalen Aktionsplan

Rechtsextremismus“ in Auftrag

zu geben. Die einschlägigen

„Experten“ dürfen sich über einen

zusätzlichen Geldregen freuen.

Um das gegenüber den treuesten

Anhängern doch irgendwie zu

rechtfertigen, bemühte die SPÖ

eine Anfragebeantwortung des

ÖVP-Innenministers zur neuesten

„Anzeigenstatistik Rechtsex-

tremismus“. Die weist natürlich

steigende Tendenz auf. Zur Veröffentlichung

einer „Verurteilungsstatistik“

konnten sich Koalition

und Hofberichterstatter noch nicht

aufraffen. Die ist nämlich in Richtung

Allzeit-Tief unterwegs. 2024

endeten nur sechs Prozent der vor

Gericht gebrachten Fälle mit einer

Verurteilung.

Es komme nicht von ungefähr,

dass die Systemparteien jetzt wieder

soziale und alternative Medien

ins Visier nehmen, bemerkte dazu

Hafenecker: „Dort haben sie nämlich

keinen Hebel über die veröffentlichte

Meinung, die natürlich

angesichts der katastrophalen

Bilanz dieser Regierung für diese

nicht gerade positiv ausfällt.“

Foto: NFZ

GEFÄLLT MIR

Herbert Kickl

3. März 2026

Ein weiterer Skandal der Sonderklasse:

Der Totalausfall bei Hercules-Transportflugzeugen

für Evakuierungen

der Österreicher aus den

Krisenregionen ist das nächste

Desaster dieser Verlierer-Ampel!

4.134 Personen gefällt das.

Kein Wunder, wurde das Heer doch

von ÖVP und SPÖ ausgehungert.


Nr. 10 Donnerstag, 5. März 2026

g

Leo Delibes „Lakme“ wird zum Ereignis

Neuinszenierung in Marburg entführt in die französische Romantik

Das Publikum wird mit der

Neuinszenierung in die französische

Romantik entführt. Dieses

1883 uraufgeführte Werk ist zu

Unrecht selten auf den Spielplänen

deutschsprachiger Opernhäuser zu

finden. Umso erfreulicher ist es,

dieses Werk in einer gelungenen,

poetischen Regie und mit großartigen

sängerischen Leistungen auf

der Bühne zu erleben.

Die Geschichte von der Priestertochter

Lakmé, die sich in den englischen

Soldaten Gerald verliebt

und den Freitod sucht, erinnert

natürlich an Norma von Vincenzo

Bellini. Leo Delibes arbeitete als

Chordirektor an Pariser Opern und

unterrichtete am Pariser Konservatorium.

Er war eine angesehene

Person im französischen Musikleben.

Überzeugende Inszenierung

Pier Francesco Maestrinis Regiearbeit

ist traditionell. Er führt uns

nach Indien, durch die Kostüme

und das Bühnenbild samt Dschungel,

Palast und Boot. Wie so oft

gelingen dabei hinreißende Bilder.

Die Personenregie folgt harmonisch

der Handlung und rundet den

Gesamteindruck ab. Es ist bedauerlich,

dass von diesem mittlerweile

60-jährigen Vielarbeiter keine Interpretationen

in Österreich zu finden

sind.

Er schafft eine kurzweilige und

charmante Inszenierung, die durch

eine Lichtregie und Lichtspiele in

einer märchenhaften Kulisse verstärkt

wird.

Seit seinem „Andrea Chénier“,

„Tosca“ oder seiner überwältigenden

„Butterfly“ in Marburg zählt er

zu den Größen der Opernszene. In

der heutigen, pervertierten, woken

Opernwelt ist es natürlich ein Manko,

überzeugende und werkgetreue

Inszenierungen abzuliefern.

Rekordteilnahme beim

Preisschnapsen

Beim diesjährigen Preisschnapsturnier

der FPÖ im Innviertler

Münzkirchen Ende Februar konnte

Ortsparteiobmann Johann Öhlinger

68 Teilnehmer im Gasthaus Glas

„Hofwirt“ begrüßen. Mit der Spielweise

„Rücken“ bezwang Nico

Hager aus Taufkirchen/Pram (Bild)

mit insgesamt acht Siegen und der

Quote von 1,703 die Gegner und

durfte sich über den Hauptpreis

von 250 Euro in bar freuen. Platz

zwei holte sich Josef Kammerer

mit acht Siegen und freute sich

über 100 Euro in bar. Platz drei

ging an Alois Redinger, wofür er

einen Gutschein im Wert von 95

Euro erhielt. Öhlinger bedankte

sich bei den Preisspendern und natürlich

dem „Hofwirt“.

Foto: FPÖ Schärding

Hohe Erwartungen erfüllt

In Delibes Musik findet sich eine

sanfte französische Gesangs- und

Klangwelt als Gegenentwurf zu

Wagners Klangwogen. Die 1993

in Wien geborene Moja Lavrencic

entfaltet diese am Pult des Orchesters.

Mit klarer Schlagtechnik

animiert sie die Musiker zu einer

profunden und sängerfreundlichen

Wiedergabe. Das Motiv des zentralen

Duetts von

Lakmé ist allgemein

bekannt, sodass

hohe Erwartungen

geweckt

werden. Nina

Domiko erfüllt

diese mit ihrer höhensicheren

und

technisch versiert

geführten Sopranstimme

geradezu

mühelos. Andrea

Tabili und Peter

Gojkosek singen

abwechselnd ihren

Vater Nilakantha,

beide mit einer dunklen, raumfüllenden

Stimme. Martin Susnik

begeistert mit einem kraftvollen,

sicheren Tenor, der selbst in den

Höhen Legatobögen spannen kann,

und agiert auch spielerisch sympathisch.

Irena Petkovas Dienerin

Malika fügt sich harmonisch in die

berühmte Duettszene mit Lakmé

ein und kann durch ihre Klangfarbe

Kultur 15

die lyrische Szene farblich ergänzen.

Die Nebenrollen sind adäquat

besetzt und perfekt einstudiert. Wie

gewohnt ist der Chor ein Pluspunkt

der Aufführung in Marburg.

Es ist bemerkenswert, wie dieses

Werk realisiert wurde, und der

Publikumszuspruch zeigt von der

großen Akzeptanz des Abends.

Rudolf Smolej

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Lotterien Tag in den Kammerspielen der Josefstadt

Karten für “SOPHIA oder Das Ende der Humanisten” am 18. März 2026

auf lotterientag.at zu gewinnen

Der Lotterien Tag in der Josefstadt erfreut

sich seit mittlerweile mehr als zehn Jahren

großer Beliebtheit. Am Programm des diesjährigen

Lotterien Tag am Mittwoch, den

18. März 2026 steht eine Aufführung von

„SOPHIA oder Das Ende der Humanisten”

in den Kammerspielen der Josefstadt.

Die Österreichischen Lotterien bieten ihren

Spielteilnehmer:innen damit wieder

die Chance auf einen außergewöhnlichen

Abend und verlosen 50x2 Tickets für die

Aufführung.

Moritz Rinke stellt in seinem neuesten Theaterstück,

das in den Kammerspielen uraufgeführt

wird, eine vielleicht entscheidende

aber auf jeden Fall sehr aktuelle Frage: Sind

Humanoide nur so lange die besseren Menschen, so lange sie uns nicht zu ähnlich werden? Wer sich dieser

Frage, unterhaltsam aufbereitet, widmen möchte, kann dazu auf www.lotterientag.at Karten für die Aufführung

am 18. März für jeweils zwei Personen gewinnen. Die Teilnahme an der Verlosung ist bis Sonntag, 8. März

möglich. Die Gewinner werden per E-Mail verständigt. Alle Informationen zu den Lotterien Tagen findet man

unter www.lotterientag.at

Eurovision Song Contest 2026: Mit

EuroMillionen zum exklusiven Live‐Erlebnis

Der Eurovision Song Contest findet 2026 erneut

in Wien statt – ein Highlight, das die Österreichischen

Lotterien mit EuroMillionen heuer als

offizieller Event‐Partner begleiten. Im Rahmen

des großen EuroMillionen Gewinnspiels geht es

nun ab der Ziehung vom 3.3 bis zur Ziehung am

Freitag, den 13.3 zusätzlich um fünf exklusive

VIP‐Packages. Die Packages beinhalten jeweils

einen Hotelaufenthalt, ein stilvolles Dinner für

zwei und Premium‐Tickets für das Live‐Event,

das Millionen Musikfans begeistert.

Die Teilnahme ist denkbar einfach, einen EuroMillionen

Tipp abgeben, den QR‐Code auf

der Quittung einscannen und online zum Gewinnspiel

auf win2day.at/em-esc anmelden.

Alle Tipps, die zwischen 3. März und 13. März

2026 an den Ziehungen teilnehmen und online

zum Gewinnspiel angemeldet werden, sind im

Rennen um dieses besondere Erlebnis mitten in

Wien dabei.

Foto: Moritz Schell

Foto: Tiberiu Marta


16 Blitzlicht

Neue Freie Zeitung

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