04.03.2026 Aufrufe

RegionalSport - 05.03.2026

Das Sportmagazin im Norden

Das Sportmagazin im Norden

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN

Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!

Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.

1,-

90

EURO

www.regionalsport.net | facebook.de/regionalsport.net | 05. März 2026 | 31. Jahrgang Nr. 09 / 2026

REGIONAL

Das Sportmagazin im Norden

Jeden

Donnerstag

neu !

Exklusiv-Interview mit 98-Torwart Alexander Brunst:

„Holstein erwartet

ein Hexenkessel"

+++ Skrzybski trainiert - Bleibt Weiner Nummer 1?

Neumünster: Ex-Profi kommt an die Stettiner Straße +++ Eutin 08: Überholspiel – und Wahlsonntag

HSV vor heißem Abstiegsfight

in Wolfsburg

+++ Interview mit Roy Präger

Fotos: Hübner / Gettschat / Heiden / RS / Darmstadt 98

Abstiegskrimi:

Eintracht Norderstedt

empfängt den Kiez-Nachwuchs

Regionalliga:

Gelingt Phönix Lübeck

die Revanche?

Alexander Meier im Interview:

„Europa ist der Wunsch

aller Eintracht-Fans"

+++ Folgt St. Paulis

dritter Sieg in Serie?

4 190289 801903

46


Hamburger SV

Druckerei

Kieler Straße 58 | 24340 Eckernförde | Tel. 0 43 51 / 25 68

info@druckerei-lohmeier.de | www.druckerei-lohmeier.de

www.druckerei-lohmeier.de

2 | RegionalSport

• Flyer

• Broschüren

• Plakate

• Karten

In der Rolle des Frühstarters gefiel

sich der Hamburger SV. An

einem Freitag im Februar erwirtschaftete

er ein 1:1 in Mainz

und konnte sich auf der bequemen

Couch den Bundesliga-

Spielen des Wochenendes widmen.

Danach war eine Langzeitvorbereitung

auf das nächste

Heimspiel gegen RB Leipzig gegeben.

In der Rolle des Spätzünders gingen

dem HSV die Batterien aus.

Vieiras Führungstreffer reichte

nicht gegen Leipzig, das die Partie

durch Treffer von Romulo

und Diomande drehte, außerdem

einen Handelfmeter gegen Keeper

Daniel Heuer Fernandes verschoss.

Es war am Sonntagabend

das letzte Spiel des 24. Spieltags.

Schon auf dem Sofa war es aus

HSV-Sicht nicht gemütlich gewesen.

Der Aufsteiger sah, wie sich

die Nordrivalen vom Millerntor

und vom Bremer Osterdeich,

aber auch Borussia Mönchengladbach

näherten.

Der HSV blieb Antworten schuldig.

„Man muss anerkennen,

dass die Mannschaft auf der gegnerischen

Seite uns in vielen Belangen

voraus war“, gab Trainer

Von der Idee zum

fertigen Produkt…

Offset · Digital · Textil

• Postkarten

• Visites

• Brie 昀 ogen

• Umschläge

• Klebebindungen

• Textildruck

• T-Shirts

• Hoodies

Mittenmang am Mittelland

Die Heimniederlage gegen Wolfsburg wirkt beim HSV immer noch nach

Merlin Polzin nach dem 1:2 gegen

Leipzig zu. Polzin war auch

„mit meiner Leistung und der

Leistung von uns als Trainerteam

nicht zufrieden“. Fazit: „Wir waren

weit weg vom Limit.“

Diese späte

Spielbetrachtung

fand ohne Leipziger Beteiligung

statt. Nach einem Abpfiff

gegen 21.30 Uhr ließ sich Gästetrainer

Ole Werner mit Verweis

auf das Nachtflugverbot entschuldigen

– gewiss froh aufgrund

eines Sieges im Volksparkstadion,

der weder Borussia Dortmund

noch dem VfB Stuttgart

EINWURF

St. Paulis Aufstiegshelden

als Schlüssel zum Erfolg

Er wurde von den Mitspielern, Verantwortlichen

und Betreuern geherzt, was das Zeug

hielt: St. Pauli-Keeper Nikola Vasilj war beim

Erfolg in Hoffenheim der unumstrittene Garant für den so wichtigen

Auswärtssieg. Die gut 5000 mitgereisten Fans feierten ihren

Torwart ausgiebig für eine sensationelle Leistung. In den letzten

Wochen, wo eindeutig ein Aufwärtstrend bei den Braun-Weißen

zu sehen war, war Vasilj einer der Leistungsträger, der mit konstant

guten Leistungen voranging. Aber nicht nur der bosnische

Nationalkeeper stach zuletzt heraus: Mit Jackson Irvine, der

durch seine Präsenz und Zweikampfstärke im Mittelfeld immer

unverzichtbarer wird, und Manolis Saliakas auf der rechten Außenbahn

stehen weitere langjährige Leistungsträger im Fokus,

die dafür verantwortlich sind, dass der Klassenerhalt keine Utopie

mehr ist. In dieser Aufzählung darf Danel Sinani nicht fehlen,

der sein Tief überwunden zu haben scheint, und aktuell

auch wieder Startelfspieler ist und als “falsche Neun“ in Hoffenheim

überzeugte. Unbedingt erwähnen muss man die routinierten

Abwehrspieler Eric Smith, Hauke Wahl sowie Karol Mets,

der sich hoffentlich nicht schwerer an der Wade verletzt hat. Alle

genannten Profis werden auf ewig mit dem Aufstieg vor knapp

zwei Jahren in Verbindung gebracht und sind derzeit erneut die

Spieler, die in stürmischen Zeiten vorangehen und den Ton angeben.

Bei Holstein Kiel würden sich alle solche gestandenen Führungskräfte

wünschen. Die langfristigen Verletzungen der Abwehrkanten

Carl Johansson und Patrick Erras wiegen schwer.

Ebenso traf die Störche zuletzt das Fehlen der Unterschiedsspieler

Steven Skrzybski und Alexander Bernhardsson. Trainer Tim

Walter weiß, dass er die zwei Leistungsträger in den entscheidenden

Wochen der Saison von Beginn an braucht, denn zuletzt

fehlte (auch gegen Elversberg) die nötige Durchschlagskraft im

Angriff. In Darmstadt steht dem Kieler Neu-Coach eine weitere

harte Bewährungsprobe bevor. Nach den Ergebnissen der Konkurrenz

ist Holstein punktgleich mit dem Sechzehnten und nur

zwei Zähler vom Tabellenende entfernt. Jedem in Kiel sollte bewusst

sein, was die Stunde geschlagen hat und dass noch zehn

Endspiele anstehen. Das erste folgt am legendären Böllenfalltor…

Ihr Frank Sorgatz

Energie: William Mikelbrencis (hier

gegen Leipzigs Lukeba) könnte auch in

Wolfsburg starten. Foto: Jacobsen

oder dem FC Bayern gelungen

war. Die bis dahin letzte Mannschaft,

die mit einem Punkte-

Dreier das HSV-Stadion verlassen

hatte, war, noch unter Trainer

Paul Simonis, der VfL Wolfsburg

nach einem unverdienten

1:0 gewesen, das den Hamburgern

im Nachhinein viel mehr zu

schaffen macht, als es im Oktober

der Fall war. Die Männer vom

Mittellandkanal belegen den

zweiten direkten Abstiegsplatz

in einer zusammengerückten unteren

Tabellenhälfte, die keine

Komfortzone ist. Der HSV

braucht Distanz zwischen sich

und Wolfsburg.

Dabei war eine Langzeitvorbereitung

auf die Spiele nach dem

Leipzig-Flop nicht möglich. Am

Mittwoch (nach Redaktionsschluss)

ging es ebenfalls zur

späten Stunde gegen Bayer Leverkusen.

Man könne „über die

Anstoßzeit sprechen, aber ich

will nicht ablenken“, sagte Trainer

Polzin, der am nächsten

Sonnabend endlich wieder zum

üblichen Bundesliga-Termin um

15.30 Uhr antreten darf. Fernsehfußball

auf der Couch fällt

deshalb für Spieler und Trainer

aus – der HSV: mittenmang am

Mittelland. (WE)

Splitter

Gnadenfrist: Nach dem 0:4 in

Stuttgart stand seine Zukunft als

Wolfsburg-Coach in Frage, zumal

Daniel Bauer die Strukturen

beim VfL kritisierte. Trotzdem sahen

die Niedersachsen Anfang

der Woche vom erwarteten Trainerwechsel

ab.

Erholt: Miro Muheim fehlte gelbgesperrt

am Mittwoch gegen Leverkusen,

darf in Wolfsburg aber

wieder mitwirken.


Interview mit Roy Präger:

„Die Spieler müssen es als Mannschaft hinkriegen”

VfL Wolfsburg

Roy Präger spielte zwischen

1995 und 1999

und 2002 und 2005 beim

VfL Wolfsburg, mit dem

er 1997 in die Bundesliga aufstieg.

Dazwischen ging der Angreifer

für den kommenden Gegner

der „Wölfe“, den Hamburger

SV, auf Torejagd. Mittlerweile ist

der gebürtige Brandenburger (54

Jahre) in verschiedenen Funktionen

beim VfL tätig.

Herr Präger, Sie sind ein Urgestein

beim VfL Wolfsburg. Welche

Funktionen haben Sie derzeit

inne?

Roy Präger: Ich bin Markenbotschafter,

verantwortlich für den

Aufgabenbereich Tradition und

arbeite für verschiedene soziale

Projekte, unter anderem die

Krzysztof Nowak-Stiftung, die

Menschen mit der Nervenkrankheit

ALS unterstützt.

Zum Fußball: Der VfL hat in

zehn Spielen nur einen Sieg errungen,

befindet sich als Vorletzter

in der Tabelle in akuter Abstiegsgefahr.

Verkauft sich das

Team bei dem Potential nicht

komplett unter Wert?

Roy Präger: Wir haben jetzt Spiele

vor der Brust, die wir einfach

gewinnen müssen. Es geht nicht

um Potential oder Qualität. Die

zeigt sich sowieso immer nur auf

dem Platz. Die Spieler müssen es

als Mannschaft hinkriegen. Klar

haben wir die individuelle Qualität

im Team, es geht für die Spieler

jetzt aber auch um den Zusammenhalt,

ihre eigene Ehre als Profisportler,

um Wolfsburg als

Standort in der Bundesliga zu halten.

Es geht darum, in den letzten

Spielen alles zu geben, um den

Klassenerhalt zu sichern.

Wie ordnen Sie die anhaltende

Talfahrt ein?

Roy Präger: Es haben in den vergangenen

Jahren Leute mit verschiedenen

Ideen hier gearbeitet.

Jeder hat entsprechend seiner Ideen

Spieler verpflichtet. Ob sie immer

zusammengepasst haben,

lässt sich schwer sagen. Als

Mannschaft hat es nicht immer

funktioniert. Wenn du erfolgreich

sein willst im Team und Verein,

muss alles komplett passen. Das

Team muss in den kommenden

Wochen noch mehr zusammenwachsen.

Sie sind seit sehr langer Zeit in

unterschiedlichen Positionen im

Team. Wie sind denn die Rahmenbedingungen

aus Ihrer

Vorfreude auf Samstag: Ex-Profi Roy Präger kennt

sich bei seinen beiden ehemaligen Klubs immer

noch bestens aus.

Foto: Hübner

Sicht, gerade auch für Profis?

Roy Präger: Ich fühle mich sehr

wohl in der Region Wolfsburg. Wir

haben im Verein eine gute Infrastruktur

und eine großartige Fanbasis.

Wir haben allerdings nur

130.000 Einwohner, und die Region

ist zudem erschlossen durch

Magdeburg, Hannover und Braunschweig.

Wir müssen weiter nach

vorne schauen und die Basis weiter

erschließen. Wir haben Identifikation

und Tradition, spielen

seit 30 Jahren in der Ersten Liga,

waren 2009 Deutscher Meister

und gewannen 2015 den DFB-Pokal.

Wir haben internationale

Stars wie Edin Dzeko oder Kevin

de Bruyne und auch Top-Talente

hervorgebracht.

Es wird oft von einer Wohlfühloase

Wolfsburg gesprochen. Haben

die Spieler zu wenig Druck?

Roy Präger: In diesem Geschäft

hast du immer Druck. Klar ist es

hier ein etwas anderer Standort

als in den großen Metropolen wie

Hamburg und Stuttgart, auch medial.

Wir alle zusammen im Verein

haben jetzt großen Ehrgeiz,

den Standort Wolfsburg in der

Bundesliga zu halten.

Jetzt geht es gegen Ihren Ex-Verein

HSV. Wie bewerten Sie die

jüngste Entwicklung dort?

Roy Präger: Nach so langer, sie-

Vorschau: Sa., 07.03.2026 – 15:30 Uhr

benjähriger Abstinenz

von der Bundesliga, machen

sie ihre Sachen

gut. Sie haben 26, wir 20

Punkte. Wir wollen

durch einen Sieg gegen

den HSV jetzt möglichst

Boden gutmachen. Die

Strukturen beim HSV

mit einem jungen, sehr

erfolgsorientierten Trainer

Merlin Polzin sind

gegeben. Da wird sich in

den kommenden Jahren

noch einiges weiterentwickeln.

Wie bewerten Sie als

einstiger Vollblutstürmer

den Angriff Ihres

Teams?

Roy Präger: Wir haben

mit Adam Daghin und

Dzenan Pejcinovic junge

Spieler, mit Mohamed Amoura einen

Topstürmer. Wir haben unsere

Qualitäten, die Schnelligkeit,

die man braucht. Die Stürmer

sind aber abhängig von ihren Mitspielern,

müssen außerdem selber

auch nach hinten arbeiten. Es

geht immer um das gesamte

Team. So war es für mich als ehemaliger

Spieler und Stürmer

auch: Es stand immer die gesamte

Gruppe im Vordergrund. Ich arbeite

für das Team, schieße die Tore

und setze mich immer für die

gesamte Mannschaft ein.

Haben Sie noch eine Verbundenheit

zu ihren alten Klubs, schlagen

zwei Herzen in einer Brust?

Roy Präger: Ja, na klar! Meine

Verbundenheit zum VfL Wolfsburg

ist aber größer als zum HSV.

Das ist mein Standort, den ich

durch den Aufstieg 1997 mit errichtet

habe, die Verbundenheit ist

viel größer als zum HSV, wo ich

noch zwei, drei Kontakte haben.

Und Ihr Tipp:

Roy Präger: 2:1 für uns. Und beide

Teams werden die Klasse halten.

(Martin Sonnleitner)

VfL Wolfsburg – Hamburger SV

So könnten sie spielen:

VfL Wolfsburg: Grabara – Kumbedi, Jenz, Koulierakis, Belocian – Arnold,

Gerhardt – Adjetey, Eriksen, Amoura – Pejcinovic

Hamburger SV: Heuer Fernandes – Omari, Vuskovic, Elfadli –

Mikelbrencis, Lokonga, Remberg, Muheim – Vieira, Königsdörffer, Otele

Tipp: 1:1

RegionalSport | 3


FC St. Pauli

St. Pauli empfängt Eintracht Frankfurt mit Neu-Coach Albert Riera:

Folgt nun der dritte Sieg in Serie?

Neben dem überragenden Nikola

Vasilj war er sicher der zweite

Matchwinner beim Auswärtscoup

in Hoffenheim: Mathias Pereira

Lage erzielte kurz vor der

Pause das Tor des Tages und verhalf

seinem Team so zu dem ersten

Auswärtssieg außerhalb

Hamburgs.

Bei der Blessin-Elf hingegen ist

damit zu rechnen, dass der zuletzt

leicht angeschlagene Tomoya

Ando wieder in die Startelf

rückt und den an der Wade verletzten

Karol Mets auf links in

der Dreierabwehr-Kette ersetzt.

Ansonsten sind keine weiteren

schaft besitzt, fühlt sich in der

Bundesliga angekommen: „Sie

ist die perfekte Liga für mich, mit

der hohen Intensität und dem

Spiel zwischen den Strafräumen.

Eine meiner größten Qualitäten

ist es, immer topfit zu sein und

zu laufen – die kann ich hier

richtig ausspielen.“

(Frank Sorgatz)

Nach der Partie blickte der 29-

Jährige direkt wieder nach vorne:

„Wir haben jetzt die drei Punkte

geholt und wollen so weitermachen.“

Dass St. Pauli durch den

Erfolg auf einen Nichtabstiegsplatz

geklettert ist, hat für den

Stürmer keine besondere Relevanz:

„Klar, wir sind gut drauf,

aber wir wissen, dass die Arbeit

noch längst nicht getan

ist.“ Pereira Lage ist sich im

Klaren, dass die Partie am Sonntagnachmittag

gegen Eintracht

Frankfurt unter anderen Vorzeichen

steht, als viele Duelle zuvor.

Sein Team kann - vor wieder einmal

ausverkauften Haus - den

dritten Sieg in Serie einfahren,

was den Braun-Weißen erst einmal

in der Bundesliga-Geschichte

gelungen ist, nämlich in der

Rückrunden-Saison 2010/2011

unter Vereinsikone Holger Stanislawski.

Damals siegten die

Kiezkicker gegen den 1.FC Köln,

Borussia Mönchengladbach und

beim HSV.

Doch zur Gegenwart: Mit den

Hessen kommt ein Team ans Millerntor,

das sich unter Neu-Coach

Albert Riera wieder gefangen hat.

Zuhause gab es zuletzt zwei Siege

ohne einen Gegentreffer. Der

extrovertierte und sehr selbstbewusst

auftretende Spanier hat es

geschafft, dass die Eintracht wieder

stabiler wirkt. Dabei setzt

Riera auf ein 4-1-4-1-System mit

schnellen Außenbahnspielern

(Bahoya und Kalimuendo) sowie

ganz vorne auf den wiedergenesenen

Nationalstürmer Jonathan

Burkardt. In der Viererabwehrkette

haben zudem Brown und

Collins die Seiten als Außenverteidiger

getauscht. Außerdem

nimmt Weltmeister Mario Götze

unter dem neuen Coach eine

wichtigere Rolle im Zentrum ein

als noch unter Ex-Trainer Toppmöller.

4 | RegionalSport

Jubel: Mathias Pereira Lage freut sich

in Hoffenheim über seinen ersten

Treffer für den FC St. Pauli. Foto: HübnerVorschau: So., 08.03.2026 - 15:30 Uhr

Wechsel zu erwarten. Pereira Lage

wird nach seinem guten Startelfeinsatz

von Beginn an auflaufen.

Der Offensivspieler, der sowohl

die französiche, als auch

die portugiesische Staatsbürger-

Inh. Rogerio Afonso

722 48 15

Herrengraben 4

21465 Reinbek

FC St. Pauli - Eintracht Frankfurt

So könnten sie spielen:

St. Pauli: Vasilj - Wahl, Smith, Ando - Saliakas, Sands, Irvine, Pyrka -

Pereira Lage, Fujita - Sinani

Frankfurt: Zetterer - Brown, Amenda, Koch, Collins - Larsson -

Kalimuendo, Götze, Höjlund, Bahoya - Burkardt

Tipp: 1:1

Klempnerei

Bad-Sanierung

Dach- + Schornsteinsanierung

Kernborungen

Gasheizungen

Brennwerttechnik

Wartung und Reparatur

sämtlicher Gasgeräte

Notdienst

09177 0177 / / 722 48 15


Eintracht Frankfurt

Interview mit Eintrachts U19-Trainer Alexander Meier (43):

„Europa ist der Wunsch aller Eintracht-Fans“

Der Ex-Profi von Eintracht Frankfurt und vom FC St. Pauli spricht über Albert Riera,

das Duell am Millerntor und über seinen Cheftrainer-Posten

Herr Meier, nach der

Freistellung von Dino

Toppmöller haben Sie

gemeinsam mit Dennis

Schmitt die Profis der Eintracht

für vier Spiele betreut. Haben

Sie Gefallen an der großen

Fußballbühne als Trainer gefunden?

Alexander Meier: Ich war ja Co-

Trainer und die Jungs sind einfach

super. Ich kannte die meisten

ja schon vorher. Es hat sehr

viel Spaß gemacht.

Mit Albert Riera ist seit einigen

Wochen ein neuer Cheftrainer

im Amt. Wie lief bisher die Zusammenarbeit

und wie haben

Sie ihn wahrgenommen?

Alexander Meier: Persönlich

hatte ich noch keinen Kontakt zu

ihm – das liegt auch daran, dass

die U19 einen anderen Standort

hat als die Profis. Man kann aber

sagen, dass er einen guten Job

macht und Spiele gewinnt. Albert

Riera ist ein echter Typ, das

gefällt mir sehr und ich freue

mich auf das Kennenlernen.

Sie sprachen es an: Die Eintracht

scheint wieder in der

Spur zu sein. Für welche Art

von Fußball steht Albert Riera?

Alexander Meier: So richtig sagen

kann man das erst in zwei,

drei Monaten. Aber sichtbar ist,

dass die Mannschaft wieder an

Sicherheit gewonnen hat und defensiv

stabil steht – das war

enorm wichtig.

Als Sie die Mannschaft betreut

haben, fehlte Jonathan Burkardt

extrem. Nun ist er wieder

da: Welche Bedeutung hat der

Stürmer für die Eintracht?

Alexander Meier: Jonny ist einfach

sehr wichtig. Er arbeitet viel

für das Team und schießt Tore.

Zudem passt er ins Team – er ist

sehr beliebt und alle bei der Eintracht

sind froh, dass er wieder

da ist.

Am Sonntag steht das Duell am

Millerntor an: Bei beiden Klubs

haben Sie als Spieler Ihre Spuren

hinterlassen. Wie besonders

ist die Partie für Sie?

Alexander Meier: Schon speziell.

Ich freue mich auf das

Spiel, da es für beide Teams um

viel geht. Bei St. Pauli bin ich

Profi geworden und die letzte

Station in Deutschland war wieder

dort. Bei der Eintracht habe

ich als Spieler unglaublich schöne

Jahre gehabt und fühle mich

nach wie vor sehr wohl im Verein.

Ich werde das Spiel am

Sonntagnachmittag genauestens

verfolgen.

Und unter welchen Vorzeichen

steht die Partie sportlich?

Alexander Meier: Beide

Mannschaften sind wieder gut

Verantwortung: "Fußballgott" Alexander Meier

ist seit dieser Saison Cheftrainer der U19 von

Eintracht Frankfurt. Foto: Eintracht Frankfurt

drauf und deshalb kann es ein

sehr interessantes Spiel werden.

Ich drücke St. Pauli immer die

Daumen und hoffe sehr, dass sie

am Ende die Liga halten, aber am

Wochenende drücke ich natürlich

der Eintracht die Daumen,

denn sie brauchen die Punkte,

um weiter in der Erfolgsspur zu

bleiben.

Haben Sie denn noch Kontakt

zum FC St. Pauli?

Alexander Meier: Nur noch sporadisch.

Wenn man sich aber

sieht, freut man sich immer.

Mein Lebensmittelpunkt ist aber

Frankfurt und speziell die Eintracht.

St. Pauli ist zuhause fünf Spiele

in Folge ungeschlagen:

Wer sind aus Ihrer Sicht die

Schlüsselspieler?

Alexander Meier: St. Pauli ist

wieder gut drauf und hat Selbstvertrauen.

Am Millerntor ist es

immer schwer zu bestehen. Sie

kommen viel über das Kollektiv

und schalten gut um. Hinten

steht St. Pauli mit ihren körperlich

starken Spielern wie Eric

Smith und Hauke Wahl stabil

und es wird nicht einfach für die

Eintracht, offensive Lösungen zu

finden. Ich finde Alexander

Blessin macht dort seit fast zwei

Jahren einen sehr guten Job und

Sportchef Andreas Bornemann

ja schon seit etlichen

Jahren - er ist mir

sehr sympathisch. Das

passt alles bei St. Pauli und deshalb

sind sie durchaus in der Lage,

die Liga zu halten.

Aus Trainersicht: Worauf wird

es für die Eintracht am Millerntor

ankommen?

Alexander Meier: Die Eintracht

kann gut umschalten, ist aber

auch mit Ball stark. Mit Bahoya,

Kalimuendo und Burkardt hat

die Mannschaft viel Speed in der

Offensive – damit können sie St.

Pauli schon wehtun. Wichtig

wird aber sein, die zuletzt gewonnene

Stabilität wieder an den Tag

zu legen, denn das ist die Grundlage

für den Erfolg.

Die Eintracht hat in den letzten

Jahren in Europa für mächtig

Furore gesorgt. Inwiefern spüren

Sie im Umfeld die Sehnsucht

nach “magischen Europokalnächten“?

Alexander Meier: Europa ist natürlich

der Wunsch aller Eintracht-Fans.

Aber auch die Spieler

und Verantwortlichen wollen

das und darauf arbeiten alle hin.

Das, was die Eintracht international

geleistet hat, ist außergewöhnlich

und solche Nächte

wollen hier alle wieder erleben.

Kommen wir zu Ihnen: Seit

dem Sommer sind Sie Cheftrainer

der U19. Wie gefällt Ihnen

Ihre neue Rolle im Verein?

Alexander Meier: Es macht riesigen

Spaß, jeden Tag mit den

Jungs zu arbeiten und ihre Entwicklung

zu sehen. Manche U19-

Spieler dürfen bei den Profis mittrainieren

und das bringt ihnen

enorm viel. Wir hatten dieses

Jahr besondere Erlebnisse mit der

Youth-League und dem DFB-Pokal.

Wie hat sich Ihr Job inhaltlich

als Cheftrainer verändert?

Alexander Meier: Ich war ja zuvor

schon zwei Jahre als Trainer

für die U16 zuständig. Als Cheftrainer

bist du hauptverantwortlich

und musst die endgültigen

Entscheidungen treffen. Natürlich

habe ich ein klasse Team,

aber am Ende musst du es verantworten.

Du kannst als Cheftrainer

mehr deine Art von Fußball

verwirklichen, das ist klar.

Welche Bedeutung hat die

Nachwuchsarbeit bei der Eintracht?

Alexander Meier: Eine große

Bedeutung. Einige Spieler wie

Alexander Staff von uns oder

Marvin Dills von der U21 haben

zuletzt bei den Profis debütiert.

Es ist natürlich nicht einfach,

denn der Profikader ist sehr stark

besetzt, aber einige schaffen es

immer wieder.

Nach Ihrer aktiven Karriere

sind Sie bei der Eintracht, wo

Sie Heldenstatus genießen,

weiter tätig: Leben Sie eigentlich

aktuell Ihren Traum?

Alexander Meier: Ja, das kann

man sagen. Ich habe bei der Eintracht

einen Großteil meiner Karriere

verbracht und tolle Momente

erlebt. Dass ich nun weiter im

Klub tätig sein darf, ist fantastisch

und freut mich sehr.

Wie geht es bei Ihnen persönlich

weiter?

Alexander Meier: Letztes Jahr

im November habe ich die A-Lizenz

gemacht. Irgendwann will

ich auch noch die UEFA Pro-Lizenz

machen. Aktuell fühle ich

mich privat und beruflich in

Frankfurt sehr wohl und kann

mir nicht wirklich vorstellen, die

Stadt zu verlassen.

(Frank Sorgatz)

RegionalSport | 5


Holstein Kiel

Holstein will auf Sieg spielen:

Störche fliegen in die „Festung Böllenfalltorstadion“

Fußball-Zweitligist Holstein Kiel

tritt am Sonnabend um 13 Uhr

beim SV Darmstadt 98 an. Dort

wartet ein dickes Brett auf die

Störche, denn die Gastgeber sind

Tabellenführer - in der Heimbilanz

der 2. Bundesliga.

Die „Lilien“ erweisen sich in der

Offenes Rennen: Steht Timon Weiner

auch in Darmstadt im KSV-Tor? Foto: RS

laufenden Saison als wahre

Heimmacht. Das Merck-Stadion

am Böllenfalltor ist für Gästeteams

uneinnehmbar. In 12 Spielen

fuhren die Darmstädter neun

Siege und drei Unentschieden

ein - Ligabestwert!

Zudem haben die

Gastgeber,

die um den

Aufstieg in die

Bundesliga kämpfen,

etwas gutzumachen,

denn am vergangenen

Wochenende

gab es beim Aufsteiger

Dynamo

Dresden eine überraschende

1:3-Niederlage.

Als wenn der Patzer

nicht schon genug

wäre, verloren die

„Lilien“ ihren Abwehrchef und

Innenverteidiger Patric Pfeiffer

durch eine Rote Karte. „Ich kann

allen sagen, die hoffen, dass wir

an der Niederlage zerbrechen:

Wir zerbrechen nicht“, fordert

SV-Chefcoach Florian Kohfeldt

eine Trotzreaktion. Der sechste

Heimsieg in Folge soll laut Kohfeldt

eingefahren werden. Können

die Störche die „Festung

Böllenfalltorstadion“ einnehmen?

„Wir wollen auf Sieg spielen.

Das hilft uns in der Situation

am meisten. Wir müssen die Sinne

schärfen und konzentriert

spielen“, blickt KSV-Coach Tim

Walter voraus. Dem 50-Jährigen

stehen bis auf Kapitän Steven

Skrzybski und Abwehrspieler

Carl Johansson alle Spieler zur

Verfügung. Auch der schwedische

Nationalspieler Alexander

Bernhardsson könnte eine Alternative

für die Startelf sein.

(Andrè Haase)

Vorschau: Sa., 07.03.2026 - 13:00 Uhr

SV Darmstadt 98 - Holstein Kiel

So könnten sie spielen:

Darmstadt 98: Schuhen - Lopez, Vukotic, Maglica, Petretta - Klefisch,

Akiyama - N. Schmidt, Corredor, Marseiler - Lidberg

Holstein Kiel: Weiner – Nekic, Zec, Komenda, Tolkin – Meffert - Kapralik,

Tohumcu, Kelati, Therkelsen – Harres

Tipp: 2:2

Vor Darmstadt-Spiel:

Skrzybski trainiert - Bleibt Weiner Nummer 1?

Die gute Nachricht vorweg: Kapitän

Steven Skrzybski ist seit

Wochenbeginn wieder auf dem

Trainingsplatz. Der 33-Jährige

trainierte nach seinem Muskelbündelriss

individuell mit KSV-

Athletiktrainer Timm Sörensen.

Wann der Offensivakteur wieder

ins Mannschaftstraining zurückkehrt,

stand bei Redaktionsschluss

allerdings noch nicht

fest.

Pech hatte Jungprofi Hamza Muqaj.

Der 20-Jährige verletze sich

am vergangenen Sonnabend im

Punktspiel der U23 gegen den

Heider SV bereits in der 4. Spielminute.

Die Kniescheibe sprang

in einem Zweikampf heraus. Somit

fällt der Mittelfeldspieler längerfristig

aus. Winterneuzugang

Jonas Meffert, der die KSV Holstein

im Heimspiel gegen die SV

Elversberg als Kapitän auf das

Feld führt, trägt die Binde erst

einmal weiter. „Steven steht im

Kapitän Steven Skrzybski am Dienstag

beim Training.

Foto: OJ

Moment nicht

zur Verfügung

und wir haben

das besprochen.

Wir wollen jemanden,

der auf

dem Platz steht

und nicht so wie

die beiden Torhüter

Timon und

Jonas hinten

steht. Jonas weiß,

worum es geht.

Er weiß, was ich

von ihm erwarte,

denn er kennt

meine Abläufe“,

erklärt KSV-

Coach Tim Walter

auf Nachfrage.

Walter verspürt

innerhalb der

Mannschaft nach

dem 1:1-Remis

gegen Elversberg

eine positive

Stimmung. „Die

Jungs sind gut drauf“, so der 50-

Jährige. Ob Keeper Timon Weiner,

wie schon gegen Elversberg,

wieder in der Startelf steht, bleibt

offen. „Wir wollten mehr Emotionen

auf dem Platz und deshalb

habe ich mich für Timon

entschieden“, erklärte Walter

den Torwartwechsel.

(Andrè Haase)

6 | RegionalSport


SV Darmstadt 98

Exklusiv-Interview mit 98-Torwart Alexander Brunst:

„Holstein erwartet ein Hexenkessel"

Der gebürtige Neumünsteraner spricht über die Partie gegen Holstein Kiel

Moin Herr Brunst, wie bewerten

Sie die aktuelle Lage

in der 2. Bundesliga?

Alexander Brunst: Als extrem

spannend und ausgeglichen.

Jeder kann jeden schlagen.

Die Tabelle ist brutal eng,

sowohl oben als auch unten.

Es gibt jedes Wochenende

Überraschungen. Das macht

die Liga auch so spannend

und attraktiv für den Zuschauer.

Mit Ihrem SV Darmstadt 98

kämpfen Sie um den Aufstieg

in die Bundesliga. Wie

groß ist in Darmstadt die

Sehnsucht, ins Oberhaus des

deutschen Fußballs zurückzukehren?

Alexander Brunst: Wenn

man zehn Spieltage vor Saisonende

im oberen Bereich

der Tabelle steht, dann möchte

man natürlich gerne dortbleiben.

Aber wir müssen

nicht. Da haben andere

Mannschaften viel mehr

Druck und müssen quasi aufsteigen.

Wir bleiben bei der

Marschroute, die uns schon

die komplette Saison stark

macht und blicken von Spiel

zu Spiel.

Kommen wir zu Ihnen. Sie

sind hinter einem starken

Marcel Schuhen die ewige

Nummer 2. Wenn Sie gebraucht

werden, strahlen

Sie viel Ruhe aus und überzeugen

ebenfalls mit sehr

guten Leistungen. Wie motivieren

Sie sich immer wieder,

mit dem Wissen, dass Sie ins

zweite Glied zurückrücken,

wenn Marcel wieder fit ist?

Alexander Brunst: „Schuh“

spielt eine hervorragende Saison.

Er ist unser Kapitän. Das

muss man akzeptieren und das

Große und Ganze sehen. Ich

profitiere auch enorm vom Erfolg

der Mannschaft und des

Vereins. Und wenn Tag x kommen

sollte, und der kommt immer

mal früher oder später wieder,

dann muss ich da sein und

funktionieren. Da kann man

sich keine unmotivierten Phasen

erlauben. Ich gebe jeden

Tag Gas und bereite mich so

vor, als wenn ich am Wochenende

spielen würde.

Worauf kann sich Holstein

Kiel am kommenden Sonnabend

im Merck-Stadion am

Böllenfalltor einstellen?

Alexander Brunst: Auf einen

Hexenkessel. Wir sind am Bölle

in dieser Saison ungeschlagen,

haben eine breite Brust. Und

wir entwickeln, zusammen mit

unseren Fans, eine enorme

Wucht und Energie. Auf dem

Platz und auf den Rängen.

Wir sind am Bölle

in dieser Saison

ungeschlagen

Alexander Brunst

Wie sehen Sie Holstein Kiel

nach dem Abstieg aus der

Bundesliga?

Alexander Brunst: Jeder Abstieg

tut enorm weh und bringt

seine Schwierigkeiten für die

darauffolgende Saison mit sich.

Das Gleiche haben wir in der

Vorsaison auch erlebt. Ich

denke, die aktuelle Saison der

Kieler ist damit ein wenig vergleichbar.

Trotzdem haben sie

natürlich eine sehr gute

Mannschaft. Bei unserem

Hinspiel in Kiel waren sie

sehr, sehr stark. Dass so eine

Mannschaft nun um den

Klassenerhalt kämpft, das

zeigt, dass man sich in der 2

Liga nie sicher sein kann.

Trotzdem bin ich davon überzeugt,

dass sie am Ende die

Klasse halten werden.

Mussten Sie für Freunde,

Verwandte und Bekannte

viele Karten für das Heimspiel

gegen die Störche organisieren?

Alexander Brunst: Das gilt

eher für unsere Auswärtsspiele

dort. Spiele in Kiel sind immer

besonders für mich. Da

ich in Neumünster aufgewachsen

bin, ist es eine schöne

Gelegenheit, immer wieder

mal meine Familie und

Freunde zu sehen. Ich glaube,

im Hinspiel waren es 12 Karten.

(Andrè Haase)

Darmstadts Torwart Alexander Brunst hat in

der Jugend bei Olympia Neumünster mit dem

Fußballspielen angefangen. Foto: SV Darmstadt 98

RegionalSport | 7


Regionalliga Nord

Topspiel gegen Drochtersen/Assel:

Gelingt Phönix Lübeck die Revanche?

Während der 1. FC Phönix Lübeck

bisher nur Testspiele austragen

konnte, haben die Gäste

von der SV Drochtersen/Assel

am vergangenen Freitag mal ein

dickes Ausrufezeichen an die

Konkurrenten im Aufstiegskampf

geschickt.

Mit 5:1-Sieg gegen Eintracht Norderstedt

sprangen die Elf aus

dem niedersächsischen Landkreis

Stade auf Tabellenplatz

zwei. „Das war ein guter Auftritt

von uns”, sagt SV-Coach Oliver

Ioannou. Mit Torjäger Haris Hyseni,

dem bisher zehn Treffer gelangen,

kehrt ein ehemaliger Angreifer

der Lübecker zurück an

8 | RegionalSport

den Buniamshof. Die Gastgeber

aus der Hansestadt zeigen sich

bereit für das Spitzenspiel. „Wir

sind fit - von uns aus kann es losgehen“,

sagt Phönix-Chefcoach

Christiano Adigo gegenüber der

Presse. Der 53-Jährige muss auf

den großen Pechvogel der Saison,

Jonathan Stöver, verzichten.

Stöver, gerade erst von einer

schweren Verletzung kuriert und

fit, knickte im Training am vergangenen

Freitag unglücklich

um. Es ist bereits die dritte Verletzung

des 26-Jährigen in dieser

Saison. Das Hinspiel verloren die

Lübecker überraschend hoch mit

0:4 - Zeit für die Revanche.

(Andrè Haase)

VfB-Keeper Finn Böhmker:

„Müssen ordentlich dagegenhalten"

Nach sechs Testspielsiegen in

der Wintervorbereitung ist der

VfB Lübeck mit einem bösen Nackenschlag

in die Rückrunde gestartet.

Bei Hannover 96 II unterlagen

CONTAINER-DIENST

Entsorgung

leicht gemacht!

Wir entsorgen für Sie:

AB1?<834<==

AB1?<.5834?69?>>

AB1?<4:>+

AB1:0@7?69<4;

AB&:>+

AB';*7?69->>@

AB2:70@;?69->>@

Wir liefern auch:

AB2?70

AB"5@8

AB2=;?@76?<8=:99@

AB!@33>57 6?<8=:99@

AB/<==@;6:0@7

AB/5@=;*==>@;

AB%/2$#8:>5@;834>?..

- auch Kleinstmengen preiswert -

0 43 61 - 5 11 30

!C>C?ACB@ C3@*(@.@,+')&@"0=C?>9B3-7<08AC1?

1?<%>9B52;B=A4AB;?8/<BAC6=C

:::6>952;B=A4AB;?8/<BAC@=C

Container-Dienst • Logistik

Güterkraftverkehr • Lagerei

Zertifiziert für:

Einsammeln / Befördern

Lagern / Behandeln

#$>7

Fakten zum Spiel:

Vorschau: Sa., 07.03.2026 - 14:00 Uhr

Phönix Lübeck - SV Drochtersen/A.

So könnten sie spielen:

Phönix Lübeck: Schneider - Mensah, Vollert, Kokovas, J. Markvoort -

Dammeier - Rahimic, Luis - Ihde, Inaka, Kliti

Drochtersen/Assel: Siefkes - Elfers, Giwah, Kölle, Mohr - von der Reith,

Rosin, Steinmann - Wulff, Hamid, Hyseni

Tipp: 2:1

+++ Verzichten muss SV-Chefcoach Oliver Ioannou auf Flügelspieler

Miguel Fernandes. Der 29-Jährige, der auch schon für den VfB

Lübeck kickte, leidet an einer Sehnenreizung +++ Mit vier Gelben

Karten vorbelastet gehen Tjorve Mohr, Dennis Rosin, Robin Kölle

und Jorik Wulff ins Spiel +++ Auf Seiten der Hanseaten sind Julian

Markvoort und Karim Hüneburg vielmal vorbelastet.

die Grün-Weißen vor

584 Zuschauern im Eilenriedestadion

mit 0:2

(0:1). Bei den Hanseaten

offenbarten sich

große Abschlussschwächen.

„Wir haben

uns den Gegebenheiten

gut angepasst

und in den ersten Minuten

gezeigt, dass wir

da sind. Wir haben gut

gepresst und leider nicht früh

das Tor gemacht“, sagte VfB-Akteur

Mika Lehnfeld. „Das 0:1 war

der Anfang vom Ende“. Jetzt

müssen die Lübecker beim Aufsteiger

und Tabellenletzten Altona

93 ran. „Ich glaube nicht, dass

der Platz top sein wird, es wird

wieder ein Kampfspiel. Altona

ist eine gute Mannschaft, da

müssen wir ordentlich dagegenhalten

– und das werden wir

Finn Böhmker beim Hallen masters 2026 in Kiel. Foto: pin

Vorschau: Sa., 07.03.2026 - 15:30 Uhr

Altona 93 - VfB Lübeck

tun", sagt VfB-Keeper Finn

Böhmker. Verzichten muss VfB-

Coach Guerino Capretti neben

Menke (siehe Fakten zum Spiel)

auf Ramiz Demir (muskuläre Probleme),

Bjarne Pfundheller

(Knieprellung) und Ware Pakia

(Syndesmosebandriss). Bei den

Gastgebern fehlt weiterhin Pascal

El-Nemr (Aufbau nach Kreuzbandriss).

(AH)

So könnten sie spielen:

Altona 93: Lohmann – Gelzer, Yilmaz, Ambrosius, Grosche – Karschau,

Can, Przondziono, Sulejmani – Göttel, Tobinski

VfB Lübeck: Böhmker - Amadi, Pelzer, Melenivskyi, Thiel - Ramaki, Polat,

Istefo - Lehnfeld, Drinkuth, Farrona Pulido

Fakten zum Spiel:

Tipp: 2:2

+++ VfB-Abwehrspieler Luca Menke ist erfolgreich an der Hand

operiert worden. Der 25-Jährige hatte sich im Testspiel gegen den SC

Victoria Hamburg vor gut einer Woche einen Bruch der Mittelhand

zugezogen +++ Die Fraktur wurde mit einer Platte und Schrauben

stabilisiert. Anschließend erhielt Menke eine Gipsschiene. Nach etwa

zwei Wochen soll der Defensivspieler schrittweise wieder ins

Mannschaftstraining einsteigen.


Alexander Laukart, Weiche 08:

Das Comeback eines gebürtigen Hamburgers

Wenn am Wochenende die U21

des Hamburger SV den SC

Flensburg Weiche 08 empfängt,

kündigt sich beim Gast ein

Comeback an.

Der Platz im Flensburger Manfred-Werner-Stadion

galt am Wochenende

noch als unbespielbar.

Spontan ergab sich ein Testspiel

unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Auf einem abseitigen Kunstrasen

trennten sich Weiche 08

und Phönix Lübeck 0:0. Bemerkenswert:

Nach 53 Minuten wurde

Alexander Laukart eingewechselt.

Auf diesen Moment

Vorschau: Sa., 07.03.26 - 13:00 Uhr

Die Ausgangslage ist für beide

Mannschaften gleich: Im Kampf

um den Klassenerhalt benötigen

sowohl Eintracht Norderstedt

als auch der FC St. Pauli einen

Dreier, denn die tabellarische

Konstellation ist nach dem ersten

Pflichtspiel-Wochenende beider

Klubs nicht wesentlich besser

geworden.

Eintracht Norderstedt legte unter

dem neuen Trainerteam einen

echten Fehlstart hin und verlor

bei Drochtersen/Assel mit 1:5.

Jörn Großkopf war mit dem Ergebnis

unzufrieden, zog aber vor

allem aus der ersten Hälfte Positives:

„Wir haben eine gute erste

Hälfte gespielt und können sogar

2:0 in Führung gehen. Durch eine

Fehlentscheidung liegen wir

dann aber 0:1 zurück – kommen

aber zurück und gehen mit einem

Unentschieden in die Pause.“

Nach dem Wechsel verfiel

die Eintracht aber wieder in alte

Verhaltensmuster und brach in

sich zusammen. Vor allem die

hatte der 27-Jährige hingearbeitet,

nachdem er sich im März

2025 das Kreuzband gerissen

hatte – übrigens auch gegen Phönix

Lübeck. „Die Abläufe stimmen

noch nicht zu 100 Prozent,

das wird mit mehr Training und

Spielen aber wiederkommen“,

sagte Alexander Laukart. Ob er

gegen die HSV-Truppe eingesetzt

wird, steht noch nicht fest. „Es

wäre in jedem Fall als Hamburger

Junge ein besonderes Spiel

für mich“, sagt der Mittelfeldakteur

und verrät: „Ich habe mit

HSV II - SC Weiche Flensburg 08

So könnten sie spielen:

Hamburger SV II: Hermann – Migalic, Gandert, Bornschein, Lemke –

Garcia Posadas, Megeed, Rath – Riedel, Boakye, Kiveta

SC Weiche 08: Seibt – Behrmann, Faleu, Duru, Richter – Guder, Celotto,

Ghubasaryan, Hartmann, Plechaty – Bashiru Ali

Für beide Teams gilt: Nur ein Sieg zählt

Wichtiges Abstiegsduell: Eintracht Norderstedt empfängt den FC St. Pauli

Vorschau: So., 08.03.2026 – 14:00 Uhr

Körpersprache und das gegenseitige

Helfen auf dem Platz waren

nicht mehr zu sehen. Großkopf

kritisiert: „Wir haben die Kompaktheit

vermissen lassen und

einfache Fehler gemacht. Gegen

eine so ausgebuffte Mannschaft

wie Drochtersen darf man sich

das nicht erlauben.“ Seine Elf

steht somit am Sonntag gegen St.

Pauli unter Druck und muss 90

Minuten konzentriert bleiben.

Großkopf, der den Gegner am

vergangenen Wochenende live

vor Ort beobachtete, weiß, dass

gegen einen direkten Konkurrenten

ein Sieg von immenser Bedeutung

wäre. Dieser warnt:

„U23-Mannschaften darf man

nicht ins Spielen kommen lassen,

sonst sind sie gefährlich. Wir

wollen aber unser eigenes Spiel

durchdrücken.“ Das Team von

Trainer Karsten Neitzel kam in

Überzahl (bereits in der ersten

Minute gab es Rot für Keeper Dedovic)

nur zu einem schmeichel-

Eintracht Norderstedt – FC St. Pauli II

So könnten sie spielen:

EN: Petzsch – Pesch, Grau, Fionouke, Bera – Obushnyi - Gross,

Behounek – Zimmer, Krüger, Ampofo

Tipp: 2:2

St. Pauli: Gazdov – Westphal, Smajic, Dahaba – Aydin, Mahnel, Günther

– Herrmann, Sabah – Goguadze, Aigbekaen

Tipp: 2:2

fünf angefangen und war sieben

Jahre in der HSV-Jugend.” Später

kickte er für den FC St. Pauli, ehe

eine Tournee mit Stationen in

den Niederlanden, München

und Luxemburg folgte. Seit Sommer

2024 steht Alexander Laukart

im Kader von Weiche 08.

Seine Prognose für das Spiel in

Hamburg: „Im Moment haben

wir einen Flow, aber Kunstrasen

ist schwierig.“ (JK)

Alexander Laukart kehrt an alte

Wirkungsstätte zurück.

Fakten zum Spiel:

haften 1:1 gegen BW Lohne. Besonders

ärgerlich, dass der anschließende

Elfmeter von Neuzugang

Goguadze ungenutzt blieb.

In der Folge hatten die Braun-

Weißen viel Ballbesitz, aber wenig

Konsequenz und Tiefe im

Spiel nach vorne. St. Paulis Cheftrainer

deutlich: „Unsere Führung

war zwar verdient, aber

nach dem Ausgleich ist in der

zweiten Halbzeit eine zu negative

Mentalität in die Köpfe unserer

Jungs eingezogen. Wir haben

Regionalliga Nord

Foto: JK

+++ Das Hinspiel ging mit 3:2 an Flensburg +++ Die U21 des HSV

hatte ein Pflichtspiel. Sie unterlag vor 8456 Zuschauern bei Tabellenführer

Meppen mit 0:2. Nach mehrmonatiger Verletzungspause

kehrte Bilal Yalcinkaya aufs Spielfeld zurück +++ Bei Weiche 08 laborieren

schon länger Mads Albäk, Obinna Iloka, Kevin Ntika, Bjarne

Schleemann und Maxim Jurk an Verletzungen. Der jüngste Ausfall

ist Ole Wagner (Innenband, Knöchelabsplitterung).

Fakten zum Spiel:

Bedeutende Partie: Eintrachts Trainerteam

um Jörn Großkopf und Fabian

Boll (vorne) stehen vor ihrem ersten

Heimspiel unter Druck. Foto: EN

zu viele Kontakte gebraucht und

zu wenige Chancen herausgespielt.“

Das soll sich im Duell der

Tabellennachbarn (15. gegen 17.)

aus Sicht der Kiezkicker ändern.

Neitzel hat im Hinterkopf, dass

sein Team mit einem Sieg punktemäßig

zur Eintracht aufschließen

und durch das bessere Torverhältnis

sogar am Gegner vorziehen

könnte. Für Spannung ist

beim Abstiegsduell also mehr als

gesorgt.

(Frank Sorgatz)

+++ Sperren: Bei der Eintracht wird Innenverteidiger Malik Yago aufgrund

der 5. Gelben Karte fehlen. St. Pauli muss aus gleichen Gründen

auf Stammkraft Nick Schmidt verzichten. +++ St. Pauli-Kapitän Luca

Günther blickt voraus: „Wir müssen unter der Woche an den Standards

arbeiten. Da kriegen wir einfach zu viele Gegentore. Auch offensiv

werden wir die Abläufe verfeinern und versuchen, noch mehr Dynamik

in unser Spiel reinzubekommen. Klar ist, dass wir gegen Norderstedt

drei Punkte einfahren wollen. Genau wie die Woche danach

Schöningen, ist das ein direkter Konkurrent und da zählt es einfach.“

RegionalSport | 9


Oberliga HH / Flens-Oberliga

Ex-St.-Pauli-Profi Max Kruse vor seinem Debüt:

Wie viele Spielminuten bekommt Dassendorfs neuer Star?

Sein erstes Spiel für die

TuS Dassendorf soll Max Kruse

(37) am Sonnabend um 13 Uhr

am Wendelweg absolvieren.

Kann er für sein neues Team

noch einmal den Turbo im Titelrennen

zünden?

Schließlich war das 1:1 beim

USC Paloma (ohne Kruse) am

vergangenen Wochenende ein erneuter

Rückschlag für die Meisterschaftsambitionen

des Teams

vom Wendelweg. Nur noch eine

Siegesserie kann für den Titel

sorgen. Der in dieser Saison immer

wieder von Verletzungen geplagte

Ex-HSV-Profi Martin Harnik

(38, erst drei Treffer in dieser

Spielzeit) im Dassendorfer Sturm

könnte also die Vorlagen von

Zehner Kruse gut gebrauchen.

Kürzlich scherzte das Duo übrigens

im Harnik/Kruse-Podcast

„Flatterball“ über Fitness. „Wir

sind in einem Alter, da brauchen

wir jeden Lauf“, sagte Kruse und

lobte sich somit spaßig selbst für

seinen Ehrgeiz in Sachen Kondition.

„Sehe ich anders. Manchmal

ist weniger mehr. Das war in

deiner Karriere oft das Motto“,

Max Kruse (v. re.) im Training bei der

TuS Dassendorf. Foto: TuS Dassendorf

Fakten zum Spiel:

gab Harnik ironisch zurück.

Für wie viele Minuten

auf dem Feld Dassendorfs

Trainer Özden Kocadal

Kruse einplant,

wollte er auf Anfrage des

Regionalsportmagazins

nicht verraten. Für die

volle Spielzeit dürfte es

beim früheren St.-Paulianer

noch nicht reichen.

Doch bei Kruses technischem

Können dürfte

dieser nach seiner Einwechslung

auf jeden Fall

für Eindruck sorgen.

(misch)

+++ Der TSV Buchholz 08 konnte in zehn Auftritten bei der TuS

Dassendorf nur einmal gewinnen – beim ersten Gastspiel am 25.

April 2014 mit 1:0 +++ In dieser Saison gewann Buchholz ebenfalls

nur ein einziges Auswärtsspiel: mit 2:1 beim Schlusslicht beim SV

Curslack-Neuengamme +++ Die TuS Dassendorf kassierte daheim

nur sieben Gegentore – das ist der zweitbeste Wert der Oberliga

Hamburg.

SVT-Trainer Björn Sörensen will nicht spekulieren:

Todesfelde bleibt gelassen vor dem Gipfel

Mit dem 3:0-Auswärtssieg

bei Inter Türkspor

Kiel ist der SV Todesfelde

souverän ins

neue Jahr gestartet.

Nun wartet das Spitzenspiel gegen

Holstein Kiel II – Erster gegen

Zweiten, vier Punkte trennen

beide Teams.

Trainer Björn Sörensen bremst jedoch

Erwartungen an eine mögliche

Vorentscheidung. „Unabhängig

vom Ergebnis entscheidet

sich diese Woche noch gar

nichts“, stellt er klar. Natürlich

wolle man das Spiel erfolgreich

gestalten, doch die Saison sei

noch lang. Entscheidend sei,

wieder zu den eigenen Abläufen

zu finden und die Trainingsinhalte

besser umzusetzen.

Die Wintervorbereitung verlief

alles andere als ideal. „Trainingsbetrieb

war kaum möglich. Wir

haben einmal richtig trainiert,

ansonsten nur Testspiele“, erklärt

Sörensen. Unter normalen

Bedingungen kämen hunderte

Wiederholungen im Positionsspiel

zusammen – diesmal waren

es deutlich weniger. Das machte

sich phasenweise bemerkbar, be-

sonders in der zweiten

Halbzeit zuletzt bei Inter.

„Wir müssen vieles

schneller machen

und uns schneller

adaptieren“, fordert

der Coach.

Ein Punkt gegen Holstein?

Für Sörensen keine

Rechenaufgabe. Entscheidend

sei die eigene

Leistung.

Mit einem Sieg

Todesfeldes Trainer Björn Sörensen

könnte der Tabellenführer

den Vorsprung

gewaltig ausbauen

– doch für Todesfelde

kommt erst

die Leistung, dann

das Ergebnis.

(Ole Jacobsen)

Foto: RS

Mit unserem

Heizöl wird’s

gemütlich.

Jetzt bestellen!

www.lev.sh

Landw. Ein- und Verkauf Ostholstein eG

Sebenter Weg 25 a

23758 Oldenburg/Holstein

info@lev.sh

Oldenburg 04361 5171-0

Fehmarn 04371 9647

Pönitz 04524 7066-0

Eutin 04521 71071

10 | RegionalSport


Gespräch mit Heides Geschäftsführer Hannes Nissen:

Heider SV richtet Blick nach vorn

Nach der Niederlage gegen Holstein

Kiel II will der Heider SV

am Samstag gegen den VfR Neumünster

eine Reaktion zeigen.

Geschäftsführer Hannes Nissen

rückt dabei die Tabelle bewusst

in den Hintergrund.

„Die Tabellenspitze ist gerade gar

kein Thema. Tabellenplätze interessieren

mich im Moment überhaupt

nicht“, betont Nissen. Statt

Rechenspielen gehe es um Entwicklung

und darum, interne

Prozesse weiter voranzutreiben.

Die jüngste Partie gegen Holstein

Für Eutin 08 geht es am Samstag

beim TuS Rotenhof um ein echtes

„Überholspiel“. Mit einem

Sieg würde die Mannschaft von

Dennis Jaacks am direkten Konkurrenten

vorbeiziehen – im engen

Abstiegskampf ein wichtiges

Signal.

Die Vorbereitung verlief allerdings

alles andere als optimal.

„Das war eine wilde Phase mit

wenig Ball und viel Athletik“,

sagt Jaacks. Erst in den vergangenen

Einheiten habe man wieder

verstärkt an Abläufen gearbeitet.

Testspiele gegen Phönix II, Rapid

habe gezeigt, wo aktuell die Unterschiede

liegen. „Auf Kunstrasen

ist Holstein fußballerisch

klar das Maß aller Dinge“, ordnet

Nissen ein. Dennoch sieht er

auch eigene Anteile an der Niederlage.

„Wir haben bei den Gegentoren

extrem mitgeholfen.

Und vielleicht läuft das Spiel anders,

wenn unser 1:0 nicht

fälschlicherweise weggepfiffen

wird.“

Gegen den VfR erwartet Heide

nun eine intensive Partie auf Augenhöhe.

Personell hofft man auf

Stabilität im Kader, entscheidend

Lübeck und zuletzt die U19 des

VfB Lübeck (3:2) brachten wichtige

Erkenntnisse.

In Rotenhof erwartet Jaacks einen

unbequemen Gegner. „Sie funktionieren

als Kollektiv extrem gut

und haben individuelle Qualität,

vor allem bei Standards.“ Zudem

sind die Gastgeber bereits im

Pflichtspielbetrieb angekommen.

Personell gibt es positive Nachrichten:

Offensivmann Hussein

Sharba kehrt zurück und soll

neue Impulse setzen. „Er ist ein

Unterschiedsspieler, wird uns

helfen“, so Jaacks.

Flens-Oberliga

Fakten zum Spiel:

Trainer Dennis Jaacks vor entscheidendem Wochenende:

Eutin 08: Überholspiel – und Wahlsonntag

sei jedoch die eigene Haltung.

„Wir bleiben komplett bei uns,

bleiben positiv und arbeiten akribisch

weiter“, so Nissen. Der Fokus

liegt klar auf Leistung und

Weiterentwicklung – nicht auf

dem Blick nach oben.

(Ole Jacobsen)

Sa., 07.03.2026 – 14:00 Uhr Heider SV – VfR Neumünster

+++ Neun Punkte liegt der HSV vor dem VfR in der Tabelle,

hat aber auch schon vier Spiele mehr auf dem Konto +++

Heide startete mit einer Niederlage ins neue Kalenderjahr

+++ Den VfR plagen aktuell ein paar Erkältungen, ansonsten

kann Coach Danny Cornelius nahezu bis auf die zwei

langzeitverletzten Luis Schmidt und Sven Freitag aus dem

Vollen schöpfen +++ Cornelius: „Nach der nicht vorhandenen

Vorbereitung geht es in Heide von 0 auf 100.“

Für den Trainer wird es ein besonderes

Wochenende: Am

Sonntag kandidiert er als Bürgermeister

in Ratekau. „Ich wäre

nicht angetreten, wenn ich mich

Fakten zum Spiel:

nicht auf Fußball konzentrieren

könnte“, betont Jaacks – und

hofft am liebsten auf zwei Siege

binnen 24 Stunden.

(Ole Jacobsen)

Sa., 07.03.2026 – 14:00 Uhr TuS Rotenhof – Eutin 08

+++ Abstiegskampf und Spannung pur: Eutin steht auf

dem ersten Abstiegsplatz, aber nur zwei Zähler hinter dem

TuS Rotenhof +++ Dem TuS fehlt voraussichtlich der angeschlagene

Jark Decker (Leistenprobleme) +++ TuS-Coach

Henning Knuth: „Wir wollen die drei Punkte. Dafür müssen

wir vor allem die körperbetonte Spielweise von Eutin annehmen.“

Coach Karim Youssef bleibt positiv:

Inter zeigt Fortschritte – bleibt aber Vorletzter

Inter Türkspor Kiel hat beim 0:3

trotz Niederlage gegen den SV

Todesfelde, eine Top-Mannschaft

der Oberliga, Fortschritte

erkennen lassen.

Trainer Karim Youssef war mit

dem Auftritt zufrieden – auch

wenn das Ergebnis schmerzt.

„Mit der Leistung bin ich zufrieden,

auch wenn man mit Niederlagen

nie zufrieden ist“, sagt

Youssef. Seine Mannschaft habe

100 Prozent gegeben und phasenweise

viele Elemente der einstudierten

Spielidee umgesetzt.

Fakten zum Spiel:

So., 08.03.2026 – 16:00 Uhr Inter Türkspor Kiel – 1. FC Phönix Lübeck II

+++ Es treffen zwei fußballerische Welten aufeinander: Inter

steckt mitten im Abstiegskampf (15. Platz), während sich

Phönix (7. Platz) im Niemandsland der Tabelle befindet

+++ Zudem hat Türkspor in der unteren Tabellenregion mit

20 Partien deutlich mehr Spiele gespielt als die direkte Konkurrenz

+++ Der Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz

beträgt allerdings nur einen Punkt.

Defensiv ließ Inter vergleichsweise

wenig zu, auch wenn individuelle

Abstimmungsprobleme

bei jungen Spielern zu Gegentoren

führten. „Wir waren nie so

unterlegen, wie es das Ergebnis

vermuten lässt“, betont der

Coach. Chancen zum Anschluss

waren da – genutzt wurden sie

nicht. Stattdessen fiel im Gegenzug

die Vorentscheidung. Trotz

Tabellenplatz 15 blickt Youssef

optimistisch nach vorn. „Wir gehen

sehr positiv ins nächste

Spiel.“ Am kommenden Wochenende

wartet mit Phönix Lübeck

II erneut

ein starker Gegner.

Personell

könnten Rückkehrer

helfen.

Einige Spieler

fehlten zuletzt

krankheitsbedingt,

zudem

wird der Kader

weiter ergänzt.

Inter hofft nun,

die sichtbaren

Fortschritte

endlich auch in

Punkte umzumünzen.

(Ole Jacobsen)

Inter-Coach Karim Youssef glaubt

weiter an den Klassenerhalt. Foto: pin

RegionalSport | 11


Flens-Oberliga

Das Testspiel am letzten Wochenende

lief für die Kicker der

Kaltenkirchener TS sehr gut.

Mit 4:0 gewann die Elf von KT-

Chefcoach Martin Genz gegen

den Oberliga-Absteiger und aktuellen

Tabellenzweiten der Landesliga

Schleswig, dem Eckernförder

SV, mit 4:0. „Wir haben

sehr effizient agiert und verdient

gewonnen“, konstatierte Martin

Genz. Hinter dem Oberligisten

liegt ein Trainingslager in der

Türkei - nicht selbstverständlich

Kaltenkirchener TS gut vorbereitet

Starkes Trainingslager - starker Test

für Amateurfußballer. Fünf Trainingseinheiten

und zwei Testspiele

mussten die Akteure in

kürzester Zeit bewerkstelligen.

„Die Jungs haben es sehr gut gemacht

- sportlich haben wir uns

weiterentwickelt und uns gemeinsam

zudem besser kennengelernt“,

blickt Genz zurück.

Zum Start in die Rückrunde erwartet

die KT am Marschweg

den Oldenburger SV. Für die

Gäste geht es als Tabellendreizehnter

mit 15 Punkten nur darum,

so schnell wie möglich

Punkte für den Klassenerhalt zu

sammeln. Genz hat seine Startelf

im Kopf, doch es gibt noch einige

Überlegungen, wer den Sprung

Fakten zum Spiel:

in die erste Elf schafft. „Es gibt

noch einige Vakanzen gegen Oldenburg“,

so Genz.

(Andrè Haase)

Sa., 07.03.2026 - 14:00 Uhr Kaltenkirchener TS - Oldenburger SV

+++ OSV-Chefcoach Florian Stahl hat die UEFA-B-Lizenz

bestanden +++ Der OSV setzt in Zukunft verstärkt auf die

Jugend: Den Leistungsträgern der A-Jugend, Mika Wölk (offensives

Mittelfeld, Leon Wellendorf (zentrales Mittelfeld)

und Mattis Markmann (Sturm) wird der Durchbruch zugetraut

+++ „Wir sind stolz und glücklich, nach längerer Zeit

wieder drei echte Oldenburger Jungs aus unserer eigenen Jugend in

die 1. Mannschaft zu holen“, so Ligamanager Lars Brunner.

PSV hat Saison 2026/27 im Blick:

Ex-Profi kommt an die Stettiner Straße

Mit einem späten 3:2-Sieg am

vergangenen Wochenende beim

TuS Rotenhof ist der PSV Neumünster

perfekt in die Rückrunde

gestartet. Perfekte Arbeit liefern

zudem die Verantwortlichen

im Hintergrund:

Zahlreiche Leistungsträger wie

Timo Barendt, Jesper Tiedemann

und die Ehlert-Brüder haben ihre

Verträge für eine weitere Saison

verlängert. Mit Tobias Fölster

konnte zudem ein Ex-Profi, der

den TSV Havelse in der 3. Liga

als Kapitän auf das Spielfeld geführt

hat, verpflichtet werden.

Der 32-Jährige läuft derzeit noch

für die SpVg Eidertal Molfsee in

der Landesliga Schleswig auf

und soll in der kommenden Saison

die Innenverteidigung der

Neumünsteraner sattelfest machen.

Fölster gilt als Transfercoup

der „Polizisten“. „Die Rahmenbedingungen

beim PSV sind

hervorragend. Hinter dem Verein

steht eine klare Struktur mit professionellen

Abläufen, die optimale

Voraussetzungen für eine

erfolgreiche Zusammenarbeit

bieten“, sagt Fölster. PSV-Coach

Dennis Buthmann freut sich über

den erfahrenen Zugang und sagt:

„Tobi soll als Leader vorangehen

und die jungen Spieler an seiner

Erfahrung teilhaben lassen“.

(Andrè Haase)

Mit Tobias Fölster wechselt ein Ex-Profi

zum PSV Neumunster.

Foto: PSV

Fakten zum Spiel:

Sa., 07.03.2026 - 14:00 Uhr PSV Neumünster - FC Kilia Kiel

+++ Der FC Kilia Kiel ist mit einem Punkt aus zwei Spielen

in die Rückrunde gestartet +++ der 0:2-Niederlage im Stadtderby

gegen Holstein II folgte im Topspiel gegen den SV Eichede

ein 2:2-Remis +++ Auf Drilon Trepca muss Kilia

Coach Nicola Soranno verzichten: Der 23-Jährige sah gegen

Eichede die Rote Karte nach einer Tätlichkeit +++ „Wir

wollen den ersten Sieg“, sagt FC-Keeper Tom Pachulski.

Fakten zum Spiel:

So., 08.03.2026 - 14:00 Uhr SV Eichede - MTSV Hohenwestedt

+++ Es war für uns mehr drin beim FC Kilia Kiel“, sagt Jan-

Henrik Schmidt, Sportlicher Leiter des SVE Eichede +++

Der 42-Jährige hofft auf einen Dreier im Heimspiel gegen

Hohenwestedt +++ Wie verkraften die Hohenwestedter den

Abgang von Torjäger Kjell Knaak (13 Tore), der im Winter zu

Holstein II wechselte +++ Die Neuzugänge Macius Dahm

und Hinne Schröder sind beim MTSV gesetzt.

Fakten zum Spiel:

Sa., 07.03.2026 - 13:30 Uhr Preußen 09 Reinfeld - TSV Nordmark Satrup

+++ Für die Preußen aus Reinfeld geht es als Tabellenschlusslicht

ums nackte Überleben +++ Die Vorbereitung

lief lauf SV-Coach Axel Junker „holprig“ +++ „Die Vorbereitungsspiele

hatten gute und schlechte Halbzeiten“, sagt der

Trainer +++ Nordmark Satrup machte in der Vorbereitung

aus der Not eine Tugend: Trainiert und gespielt wurde zum

Teil in Dänemark auf Kunstrasen.

12 | RegionalSport


TuS Jevenstedt im Abstiegsumpf:

„Müssen von Beginn hellwach sein"

Das war eine deftige Klatsche,

die der im Abstiegskampf steckende

TuS Jevenstedt am letzten

Wochenende zum Re-Start in

die Rückrunde kassiert:

Mit einer 2:7-Klatsche bei der

SpVg Eidertal Molfsee schlich

die Elf von TuS-Chefcoach Jilani

Ben Mahmoud vom Kunstrasenplatz

in der Hamburger Chaussee.

Nach 20 Minuten (0:4) war

die Partie bereits entschieden.

Sehr zum Ärgernis von Ben Mahmoud.

„Das war grottenschlecht

von uns. Wir waren phasenweise

komplett überfordert“, schimpfte

der 53-Jährige, der trotz allem für

die neue Saison weiterhin an der

Jevenau bleibt. „Das Umfeld hat

mich komplett überzeugt. Es ist

ein Weg dahinter, der Verein will

Kiel abgeschlagen

- Rönnau setzt

auf Lorenz-Effekt

In der Landesliga Schleswig

steht der Aufsteiger SVE Comet

Kiel mit einem Bein fast schon

wieder in der Verbandsliga. Lediglich

acht Punkte stehen auf

dem Konto der Kieler, die Inhaber

der „Roten Laterne“ sind.

Zum Re-Start verlor die Elf

vom Ostufer mit 1:4 beim SV

Frisia 03 Risum-Lindholm.

„Ein Abstieg würde uns nicht

aus der Bahn werfen. Wir würden

in der Verbandsliga einen

Umbruch vornehmen“, sagt

SVE-Obmann Nico Sellmer.

Am Sonnabend um 14 Uhr erwarten

die Kieler am Radsredder

zum Kellerduell den

Vorletzten vom Heider SV II.

In der Landesliga Holstein

konnte der SC Rönnau 74 unter

Neu-Coach Pascal Lorenz beim

0:0-Remis gegen den VfB Lübeck

II einen überraschenden

Punktgewinn feiern. „Die Jungs

haben das gut gemacht. Mit

etwas mehr Spielglück und

Zielstrebigkeit gehen wir als

Sieger vom Platz“, sagt Pascal

Lorenz auf Nachfrage von RegionalSport.

Der 35-jährige

ehemalige Trainer des SV Preußen

Reinfeld hat dem Team aus

den Kreis Segeberg neuen

Schwung verliehen - Schwung,

den der SC im Kampf um den

Klassenerhalt dringend benötigen

kann.

(Andrè Haase)

sich umstrukturieren und

den Weg will ich mitgehen.

Für uns kann es nur darum

gehen, die Klasse zu halten“,

sagt der B-Lizenzinhaber auf

Nachfrage. Am Sonntag kann

seine Elf auf Wiedergutmachung

gehen. Dann kommt

der Tabellendritte SSG Rot-

Schwarz Kiel nach Jevenstedt.

„Wir müssen von Beginn

an hellwach sein“, weiß

Ben Mahmoud. Für die Kieler

ist es das erste Spiel nach

der langen Winterpause.

(Andrè Haase)

Fakten zum Spiel:

So., 08.03.2026 - 14:00 Uhr TuS Jevenstedt - SSG Rot-Schwarz Kiel

+++ Den Verantwortlichen der Rot-Schwarzen ist es gelungen,

fünf namhafte Spieler im Winter zu verpflichten: Leon

Lembke, Emre Kayali, Tom Bennet Lemke (alle SpVg Eidertal

Molfsee), Kristof Koop (TSV Kronshagen) und Jonathan

Suchocki (zuletzt vereinslos) haben sich dem Landesligisten

angeschlossen +++ Mit Mohammed Ben Sirity (Umzug

nach Lübeck), Tom Hertel sowie Tim Kappmeyer (beide unbekannt)

sind drei Akteure gegangen.

Der TSV Pansdorf ist denkbar

ungünstig in die Rückrunde gestartet.

Mit 1:2 unterlag die Elf

von TSV-Coach Hendrik Block

beim Tabellennachbarn TSV Lägerdorf.

„Nach der Vorbereitung, mit der

sicherlich alle Teams zu kämpfen

hatten, kam das wenig überraschend.

Man weiß gar nicht so

genau, wo man steht. Obwohl

wir zwei Testspiele gegen Oldenburg

und Reinfeld hatten, haben

die Abläufe nicht gestimmt. Es

war alles andere, als ein schönes

Landesligaspiel“, so Block und

hofft auf eine Leistungssteigerung

gegen das abgeschlagene Tabellenschlusslicht

TuS Hartenholm.

Block sieht seine Mannschaft

zwar leicht favorisiert,

doch Überraschungen kann es

immer geben. „Hartenholm hat

personell in der Winterpause

mächtig zugelegt. Man kann

nicht einschätzen, was auf einen

zukommt“, sagt Block. Respekt

hat er vor TuS-Torjäger Blerim

Fakten zum Spiel:

Landesligen

Klatsche zum RE-Start:

Bill Chafe (re.) und TuS-Chefcoach

Jilani Ben Mahmoud

Foto: OW

TSVP-Coach Hendrik Block:

„Müssen auf TuS-Torjäger Bara aufpassen"

Bara, dem bis dato zehn Saisontreffer

gelungen sind. „Da steckt

schon Qualität dahinter. Zehn

Tore schießt man nicht mal eben

im Vorbeigehen“, weiß Block.

Die Punkte möchte der sympathische

Cheftrainer trotzdem am

Techauer Weg behalten. (AH)

Sa., 07.03.2026 - 14:00 Uhr TSV Pansdorf - TuS Hartenholm

+++ Der TuS Hartenholm konnte im Winter mit Samuel

Aphrem (PSV Neumünster), Lukas Franz, David Mateus

(beide VfR Neumünster), Alban Veslija, Jephthe Mianthezila

(beide Bramstedter TS), Sabri Nasri, Alaeddine Nasri (beide

SVT Neumünster), Santino Laubinger (Inter Türkspor

Kiel), Israel Judah Walters (Hamburg), Mattes Eckhold und

David Schmuck (beide eigene Zweite) elf Neuzugänge begrüßen

+++ „Wir haben in allen Mannschaftsteilen sehr gute

personelle Optionen“, so TuS-Coach Martin Genz.

RegionalSport | 13


Einen

beeindruckenden

Anblick bot die

Westtribüne des

Holstein-Stadions

vor dem Anpfiff

der Partie gegen

den Aufstiegsaspiranten

SV Elversberg.

Blickpunkt

Dank der Fans an Marcel Rapp

Mit zahlreichen

Spruchbändern

zollten der Fandachverband

„Block 501″ und

die KSV-Fanklubs

„ihrem“ Aufstiegstrainer

großen Respekt

für die geleistete

Arbeit im Storchennest.

„Für immer

unser

Bundesligacoach“,

so lautete einer der

vielen Banner im

Fanblock. Dazu

skandierten die Fans immer wieder

den Namen des langjährigen

Kieler Trainers, der am vergangenen

Dienstag von seinem Traineramt

freigestellt worden war.

Auch Holsteins neuer Coach Tim

Walter klatschte während der

Aktion lange Beifall und merkte

in der abschließenden Pressekonferenz

an: „Ich kenne Rappo

gut und das gehört sich so. Er hat

hier eine herausragende Arbeit

geleistet und ich hätte mir von

Herzen gewünscht, dass er das

hier mit der Mannschaft noch

hinbekommt. Aber die Verantwortlichen

haben das anders entschieden

und so habe ich die

schwere Aufgabe in dieser Wo-

che übernommen.

In seiner viereinhalbjährigen

Amtszeit beim Kieler Traditionsclub

hatte der gebürtige Pforzheimer

Marcel Rapp die Störche

kurz nach seiner Übernahme im

Jahr 2021 aus dem Tabellenkeller

ins Mittelfeld der Zweitliga-Tabelle

gecoacht und 2024 dann sogar

zum historischen Bundesliga-

Tolle Geste: Dank der Holstein Fans an

Aufstiegstrainer Marcel Rapp vor dem

Spiel gegen Elversberg. Foto: RS

Aufstieg geführt. Kaum ein Trainer

hat dem Verein in den vergangenen

50 Jahren einen derartigen

Stempel aufgedrückt wie

der 46-Jährige.

(RS)

Vor dem Duell sprachen wir mit Kellinghusens Coach Aykut Ekici:

„Wir gehen absolut motiviert in das Rückspiel“

Vorschau: Fr., 06.03.2026 - 19:30 Uhr SV Peissen – VfL Kellinghusen

14 | RegionalSport

Wenn am Freitagabend der

Ball im Duell zwischen

dem SV Peissen und dem

VfL Kellinghusen rollt, trifft

nicht nur der Tabellenzweite

auf den Tabellendritten –

es begegnen sich zwei der

formstärksten und charakterlich

unterschiedlichsten

Mannschaften der Saison. Der

SV Peissen geht mit einer beeindruckenden

Bilanz in das Heimspiel.

Mit 36 Punkten, einem

starken Torverhältnis von 50:23

und der Tabellenführung in der

Kreisliga West zeigt die Mannschaft

konstant hohe Qualität

und enorme Offensivkraft. Die

jüngsten Ergebnisse, darunter

Siege gegen VfR Horst II und den

Hohenasper SC, bestätigen die

stabile Form und den Aufwärtstrend.

Ein besonderes Merkmal

der Peissener ist ihre Jugendlichkeit:

Das Team besitzt laut Transfermarkt

ein Durchschnittsalter

von nur 21,7 Jahren. Dieses junge

Profil spiegelt sich auf dem Platz

wider – schnelles Umschaltspiel,

viel Tempo und ein offensives

Selbstverständnis prägen die

Auftritte der Mannschaft.

Wie lautet Ihr Fazit der aktuellen

Saison?

vAykut Ekici: Es läuft ausgesprochen

gut. Vor der Saison haben

wir uns schon das Ziel gesetzt,

solange es geht oben mitzuspielen.

Wir sind oben mit dabei

– auch wenn alles tabellarisch

sehr eng ist. Leider haben wir am

Wochenende zwei Punkte liegen

gelassen.

Was erwartet Sie im Topspiel

gegen Peissen?

Aykut Ekici: Wir sind natürlich

sehr motiviert. Es steht uns der

gesamte Kader zur Verfügung.

Das Hinspiel haben wir 3:0 ge-

wonnen. Wir wollen auch das

Rückspiel gewinnen.

Wie lief die Vorbereitung zur

Rückrunde?

Aykut Ekici: Aufgrund des Wetters

war die Vorbereitung natürlich

nicht optimal. Wir konnten

nur ein Spiel absolvieren und

das war auch die einzige Einheit

mit Ball draußen. Wir sind fit –

brauchen nur die Praxis am Ball.

Wie lautet Ziel Ihr Ziel für die

Rückrunde?

Aykut Ekici: Wir wollen so lange

wie es geht oben dabeibleiben.

Wenn am Ende der Aufstieg dabei

rumkommt, freuen wir uns

natürlich.

Vielen Dank für das Gespräch.

(Oliver Ollrogge)


Stand 04.03.2026 morgens

Tabellen

1. Bundesliga

Pl. Team Sp. Diff. Pkt.

1. Bayern München(M) 24 65 63

2. Borussia Dortmund 24 26 52

3. TSG Hoffenheim 24 18 46

4. VfB Stuttgart (P) 24 16 46

5. RB Leipzig 24 13 44

6. Bayer 04 Leverkusen 23 15 40

7. Eintracht Frankfurt 24 -1 34

8. SC Freiburg 24 -5 33

9. FC Augsburg 24 -11 31

10. 1 FC Union Berlin 24 -9 28

11. Hamburger SV (N) 23 -8 26

12. Bor. Mönchengladbach 24 -12 25

13. 1 FC Köln (N) 24 -8 24

14. 1. FSV Mainz 05 24 -12 23

15 FC St. Pauli 24 -17 23

16. Werder Bremen 24 -19 22

17. VfL Wolfsburg 24 -20 20

18. 1. FC Heidenheim 24 -31 14

Die nächsten Spiele

06.03.26 - 20.30 Bayern München - Bor. M’gladbach

07.03.26 - 15.30 SC Freiburg - Bayer 04 Leverkusen

07.03.26 - 15.30 1. FSV Mainz 05 - VfB Stuttgart

07.03.26 - 15.30 RB Leipzig - FC Augsburg

07.03.26 - 15.30 VfL Wolfsburg - Hamburger SV

07.03.26 - 15.30 1. FC Heidenheim - TSG Hoffenheim

07.03.26 - 15.30 1. FC Köln - Borussia Dortmund

08.03.26 - 15.30 FC St. Pauli - Eintracht Frankfurt

08.03.26 - 1730 1. FC Union Berlin - Werder Bremen

2. Bundesliga

Pl. Team

Sp. Diff. Pkt.

1. FC Schalke 04 24 13 47

2. SC Paderborn 07 24 13 46

3. SV Darmstadt 98 24 17 45

4. SV Elversberg 24 17 45

5. Hannover 96 24 12 45

6. 1 FC Kaiserslautern 24 5 37

7. Hertha BSC 24 5 37

8. Karlsruher SC 24 -7 33

9. 1 FC Nürnberg 24 -3 30

10. VfL Bochum (A) 24 2 29

11. Fortuna Düsseldorf 24 -11 28

12. Arminia Bielefeld (N) 24 3 27

13. Preußen Münster 24 -7 26

14. Dynamo Dresden (N) 24 -6 25

15. Holstein Kiel (A) 24 -6 25

16. Eintracht Braunschweig 24 -15 25

17. 1 FC Magdeburg 24 -12 23

18. Greuther Fürth 24 -20 23

Die nächsten Spiele

06.03.26 - 18.30 SV Elversberg - 1. FC Magdeburg

06.03.26 - 18.30 FC Schalke 04 - Arminia Bielefeld

07.03.26 - 13.00 SC Paderborn 07 - Eintr. Braunschweig

07.03.26 - 13.00 1. FC Nürnberg - Fortuna Düsseldorf

07.03.26 - 13.00 SV Darmstadt 98 - Holstein Kiel

07.03.26 - 20.30 VfL Bochum - 1. FC Kaiserslautern

08.03.26 - 13.30 Karlsruher SC - Dynamo Dresden

08.03.26 - 13.30 Hannover 96 - SpVgg Greuther Fürth

08.03.26 - 13.30 Preußen Münster - Hertha BSC

3. Liga

Pl. Team

Sp. Diff. Pkt.

1. VfL Osnabrück 26 16 49

2. Energie Cottbus 26 13 49

3. MSV Duisburg (N) 26 14 47

4. SC Verl 26 22 45

5. Wehen Wiesbaden 26 11 44

6.. Hansa Rostock 26 14 43

7. Rot-Weiss Essen 26 6 43

8. TSV 1860 München 26 6 42

9. Waldhof Mannheim 26 -4 39

10. FC Viktoria Köln 26 5 38

11. FC Ingolstadt 04 26 9 36

12. VfB Stuttgart II 26 -10 35

13. TSG Hoffenheim II (N) 26 1 32

14. AlemanniaAachen 26 -5 32

15. Jahn Regensburg (A) 26 -5 32

16. 1 FC Saarbrücken 26 -3 29

17. Erzgebirge Aue 26 -14 24

18. SSV Ulm 1846 (A) 26 -18 24

19. TSV Havelse (N) 26 -20 20

20. 1 FC Schweinfurt (N) 26 -38 11

Die nächsten Spiele

06.03.26 - 19.00 FC Viktoria Köln - TSV 1860 München

07.03.26 - 14.00 Erzgebirge Aue - Alemannia Aachen

07.03.26 - 14.00 Energie Cottbus - Hansa Rostock

07.03.26 - 14.00 SV W. Wiesbaden - VfB Stuttgart II

07.03.26 - 14.00 TSG Hoffenheim II - RW Essen

07.03.26 - 14.00 1. FC Schweinfurt 05 - SSV Ulm 1846

07.03.26 - 16.30 Jahn Regensburg - VfL Osnabrück

08.03.26 - 13.30 SV Waldhof Mannheim - TSV Havelse

08.03.26 - 16.30 MSV Duisburg - 1. FC Saarbrücken

08.03.26 - 19.30 FC Ingolstadt 04 - SC Verl

Regionalliga Nord

Pl. Team Sp. Diff. Pkt.

1. SV Meppen 23 46 53

2. SV Drochtersen/A. 22 28 49

3. VfB Oldenburg 21 29 46

4. SSV Jeddeloh II 21 24 42

5. 1. FC Phönix Lübeck 21 12 36

6. Hannover 96 II (A) 23 5 32

7. Bremer SV 22 3 32

8. Hamburger SV II 23 1 32

9. SC Weiche Flensburg 08 22 4 30

10. Werder Bremen SV II 22 -8 27

11. VfB Lübeck 22 -13 27

12. Kickers Emden 21 2 25

13. HSC Hannover (N) 22 -24 24

14. FSV Schöningen (N) 19 -18 21

15. Eintracht Norderstedt 22 -20 18

16. BW Lohne 22 -23 18

17. FC St. Pauli II 22 -21 15

18. Altona 93 (N) 20 -27 15

Die nächsten Spiele

07.03.26 - 13.00 HSV II - SC Weiche Flensburg 08

07.03.26 - 14.00 Phönix Lübeck - SV Drochtersen/Assel

07.03.26 - 15.30 Altona 93 - VfB Lübeck

07.03.26 - 18.00 BW Lohne - Werder Bremen II

08.03.26 - 13.30 HSC Hannover - VfB Oldenburg

08.03.26 - 14.00 Eintracht Norderstedt - FC St. Pauli

08.03.26 - 14.00 Bremer SV - FSV Schöningen

abgesagt Hannover 96 II - Kickers Emden

08.03.26 - 15.00 SSV Jeddeloh II - SV Meppen

Oberliga Hamburg

Flens-Oberliga

Landesliga Schleswig

Landesliga Holstein

Pl. Team Sp. Diff. Pkt.

1. ETSV Hamburg 18 57 47

2. Eimsbütteler TV 21 30 46

3. TuS Dassendorf 20 46 43

4. SC Victoria 20 24 41

5. USC Paloma Hamburg 19 22 35

6. Hamburger Turnerschaft 1816 21 -4 32

7. FC Süderelbe 20 6 30

8 FC Teutonia 05 Ottensen 20 -6 30

9. TSV Sasel 20 6 29

10. TuRa Harksheide 21 -15 27

11. SC Vorwärts/Wacker 20 -5 25

12. FK Nikola Tesla 21 -18 25

13. Niendorf TSV 19 2 23

14. HEBC 20 -19 22

15. TSV Buchholz 08 19 -2 19

16. FC Türkiye Hamburg 20 -25 16

17. SV Halstenbek-Rellingen 19 -31 11

18. SV Curslack-Neuengamme 20 -6 7

Pl. Team

Sp. Diff. Pkt.

1. SV Todesfelde 18 35 46

2. Holstein Kiel II 19 34 42

3. SV Eichede 17 19 36

4. Heider SV 20 6 36

5. FC Kilia Kiel 18 13 28

6. VfR Neumünster 16 0 27

7. 1. FC Phönix Lübeck II 18 -1 27

8. PSV Neumünster 17 7 26

9. Kaltenkirchener TS 18 -7 24

10. TSV Nordmark Satrup 17 0 22

11. TuS Rotenhof 18 -10 17

12. MTSV Hohenwestedt 17 -9 15

13. Oldenburger SV 16 -17 15

14. Eutin 08 17 -18 15

15. Inter Türkspor Kiel 20 -31 14

16. Preußen 08Reinfeld 18 -21 11

Pl. Team

Sp. Diff. Pkt.

1. TSB Flensburg 18 60 54

2. Eckernförde 17 17 35

3. Rot-Schwarz Kiel 17 5 34

4. Eidertal Molfsee 19 24 33

5. SV Frisia 03 Risum-Lindholm 18 21 33

6. SC Weiche Flensburg 08 II 18 13 31

7. TSV Klausdorf 18 10 29

8. TSV Rantrum 17 21 28

9. SV Dörpum 18 -6 21

10. TSV Kronshagen 19 -6 19

11. TuS Jevenstedt 17 -19 17

12. TSV Kropp 18 -20 17

13. TSV Hattstedt 18 -18 16

14. TSV Friedrichsberg-Busdorf 17 -24 14

15. Heider SV II 19 -38 9

16. SVE Comet Kiel 18 -40 8

Pl. Team

Sp. Diff. Pkt.

1 SC Rapid Lübeck 19 34 44

2 VfB Lübeck II 19 23 41

3 Eichholzer SV 17 21 33

4 SSC Hagen-Ahrensburg 17 14 31

5 TSV Bargteheide 19 8 30

6 Dornbreite Lübeck 18 -2 30

7 TSV Lägerdorf 18 0 29

8 TSV Pansdorf 19 10 28

9 VfR Horst 19 -2 28

10 Ratzeburger SV 17 -11 19

11 SV Türkspor Bad Oldesloe 17 -21 19

12 SV Todesfelde II 16 -4 18

13 SC Rönnau 17 -27 14

14 SSC Phoenix Kisdorf 18 -14 13

15 SV Eichede II 17 -14 11

16 TuS Hartenholm 15 -15 10

Die nächsten Spiele

06.03.26 - 19.30 TuRa Harksheide - SC Victoria HH

06.03.26 - 19.30 FC Süderelbe - ETSV Hamburg

06.03.26 - 19.30 TSV Sasel - SC Vorwärts/Wacker

06.03.26 - 19.45 Eimsb. TV - FC Teut.05 Ottensen

07.03.26 - 13.00 TuS Dassendorf - TSV Buchholz 08

07.03.26 - 15.00 SVCN - USC Paloma Hamburg

08.03.26 - 10.45 Eimsbütteler TV - FC Türkiye HH

08.03.26 - 12.30 HH Turnerschaft 1816 - SV Halstenbek-R.

08.03.26 - 14.30 FK Nikola Tesla - Niendorf TSV

Die nächsten Spiele

07.03.26 - 13.30 Pr. 09 Reinfeld - TSV Nordm. Satrup

07.03.26 - 14.00 Kaltenkirchener TS - Oldenburger SV

07.03.26 - 14.00 Heider SV - VfR Neumünster

07.03.26 - 14.00 TuS Rotenhof - Eutiner 08

07.03.26 - 14.00 PSV Union NMS - FC Kilia 02 Kiel

08.03.26 - 14.00 SV Todesfelde - Holstein Kiel II

08.03.26 - 14.00 SV Eichede - MTSV Hohenwestedt

08.03.26 - 16.00 Inter türkspor Kiel - Phönix Lübeck II

Die nächsten Spiele

06.03.26 - 19.30 TSV Klausdorf - TSV Hattstedt

07.03.26 - 14.00 TSV Kropp - TSV Friedrichsb.-Busdorf

07.03.26 - 14.00 SVE Comet Kiel - Heider SV II

07.03.26 - 14.00 TSV Kronshagen - TSV Rantrum

07.03.26 - 14.30 SC Weiche Flensb. 08 II - SpVf Eid. Molfsee

08.03.26 - 14.00 SV Dörpum - TSB Flensburg

08.03.26 - 14.00 TuS Jevenstedt - RSKiel

08.03.26 - 14.00 ESV - SV Frisia 03 Risum-Lindholm

Die nächsten Spiele

07.03.26 - 14.00 SC Rönnau - TSV Bargteheide

07.03.26 - 14.00 TSV Pansdorf - TuS Hartenholm

07.03.26 - 16.00 SSC Phönix Kisdorf - SV Todesfelde II

07.03.26 - 16.30 SC Rapid Lübeck - TSV Lägerdorf

07.03.26 - 17.00 FC Dornbreite Lübeck - VfB Lübeck II

07.03.26 - 17.30 Eichholzer SV - Ratzeburger SV

08.03.26 - 14.00 SV Türkspor B. Oldesloe - SV Eichede II

08.03.26 - 15.00 SSC Hagen-Ahrensb. - VfR Horst

Landesliga 1 - Hamburg Hammonia Landesliga 1 - Hamburg Hansa

Die nächsten Spiele

06.03.26 - 19.30 TuS Osdorf - Eintracht Lokstedt 1908

06.03.26 - 20.00 SC Nienstedten - FC St. Pauli III

06.03.26 - 20.00 SC Victoria HH II - Eintr.Norderstedt II

06.03.26 - 20.00 Hamburger SV III - Eimsbütteler TV II

08.03.26 - 12.00 Altona 93 II - Klub Kosova Hamburg

08.03.26 - 13.00 Tprk Birlikspor Pinneb. - MTV Hetlingen

08.03.26 - 14.00 FC Union Tornesch - SV Rugenbergen

08.03.26 - 15.00 SSV Rantzau-Barmstedt - FC Alsterbrüder

Die nächsten Spiele

06.03.26 - 19.00 Concordia HH - Uhlenhorster SC Paloma II

06.03.26 - 19.30 HSV Barmbek-Uhlenhorst - Condor HH

06.03.26 - 19.30 Oststeinbeker SV - VfL Lohbrügge

06.03.26 - 19.30 Hamm United FC - Bramfelder SV

07.03.26 - 13.00 ASV Hamburg - SV Altengamme

07.03.26 - 15.00 SC Vier- & Marschl. - Rahlstedter SV

08.03.26 - 10.45 SC Eilbek - FC Voran Ohe

08.03.26 - 15.00 Ahrensburger TSV - Barsbütteler SV

REGIONAL

I M P R E S S U M

RegionalSport erscheint

wöchentlich im Ihrens-Verlag

Das Sportmagazin im Norden

Verlagsleitung: Sascha Hoppe (V.i.S.d.P.)

Redaktion: Oliver Ollrogge, Frank Sorgatz ,

Sebastian Nieden, Jan Kirschner, Hanno Bode, Norbert

Gettschat, Michael Böhm, Claus Bergmann, Stefan

Knauß, Marcus Sellhorn, Peter Böhmer, Mirko Schneider,

David Schmiedhold, Olaf Wegerich, Patrick Nawe

(Fotos), Andrè Haase

Verlagsanschrift: Altstädter Markt 1-3,

24768 Rendsburg, Tel. 04331-4405189

E-Mail: info@regionalsportverlag.de

www.regionalsport.net

Herstellung: Druckerei Lohmeier, Eckernförde

Der schnelle

Weg zu meiner

Zeitschrift

Der Verlag haftet nicht für unverlangt eingesandte Texte,

Manus kripte und Fotos. Nachdruck, Aufnahme in

Online-Dienste und Internet sowie Vervielfältigungen

benötigen die vorherige Zustim mung des Verlages.

Unsere Texte sehen explizit den Einschluss aller

Geschlechter vor. Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit

wird auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung

wie z. B. Teilnehmer*innen verzichtet. Entsprechende

Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für die

drei Geschlechter und sind in keinem gegebenen

Kontext als diskriminierend zu verstehen.

RegionalSport | 15


"!"!

Magazin

Handball im Norden

In der European League

ist der THW Kiel

ungeschlagen, in der

Bundesliga muss er

schon am Donnerstag

verlorenen Boden

gutmachen.

Ein Drei-Tages-Trip

nach Südfrankreich

brachte nicht mehr

als das Minimalziel.

Bereits am Samstag

will die SG Flensburg-Handewitt

in

der Bundesliga

nachlegen.

Vor 7000 Zuschauern hatten die

Nordlichter in Montpellier einen

schweren Stand. Kevin Möller

(Knie) und Emil Jakobsen (Infekt)

Fokus auf die Bundesliga

THW Kiel - Bidasoa Irun 27:20 (11:8)

Die 26:34-Pleite gegen Gummersbach

wollten die „Zebras“ möglichst

schnell abschütteln und

feierten am Dienstag in der European

League vor 5133 Zuschauern

einen recht ungefährdeten

27:20-Erfolg über Bidasoa Irun.

Gegen die Spanier überzeugte

vor allem Torwart Andreas Wolff

(17 Paraden). „Ohne ihn hätte es

sehr schwer werden können“,

meinte THW-Kapitän Nikola Bi-

waren zu Hause geblieben, Simon

Pytlick wurde komplett geschont.

Mit dem dezimierten Kader

konnten die Flensburger

nicht die komplette Distanz mithalten

und verloren mit 32:35.

Als der neunfache Torschütze

Marko Grgic mit einem Siebenmeter

den Endstand hergestellt

hatte, stand immerhin fest, dass

die SG wegen des 40:35-Erfolgs

aus dem Hinspiel den zweiten

Platz in der European-League-

lyk. Nach dem Schlusspfiff ging

der Blick nach Montpellier. Dort

verlor Flensburg, was Kiel den

Gruppensieg brachte. Das 115.

Landesderby am kommenden

Dienstag hat damit keinerlei Bedeutung

mehr.

Regenerieren können die THW-

Akteure erst ab Freitag, da sie bereits

am Donnerstag in Stuttgart

Angeschlagener Kader erreicht Minimalziel

Montpellier HB - SG Flensburg-Handewitt 35:32 (21:19)

Hauptrunde sicher

hat. „Ich

bin mit den

Jungs zufrieden,

sie haben

alles gegeben“,

sagte SG-Trainer

Ales Pajovic.

Donnerstag und

Freitag bereiten

sich die Flensburger

auf die

nächste Bundesliga-Aufgabe

vor. Gegen das

Kellerkind SC

DHfK Leipzig

ist ein Sieg

Pflicht. Es lockt

der zweite Tabellenplatz,

da

die Füchse Berlin

spielfrei

sind. Linkshänder Kent Robin

Tönnesen (Oberschenkel) soll

erstmals in diesem Jahr einsatzbereit

sein. (JK)

gefordert sind. Es geht darum, in

der Bundesliga nicht noch weiter

ins Hintertreffen zu geraten. Unklar

ist, ob Elias Ellefsen á Skipagötu

(Schulter) mitwirken kann.

Eine Personalie: Rune Dahmke

verlängerte seinen Vertrag bis

2028. (JK)

Niclas Kirkelökke traf

in Montpellier fünf Mal.

Foto: JK

Handball Bundesliga

Pl. Team Sp. Pkt

1. SC Magdeburg 23 42:4

2. Füchse Berlin (M) 24 38:10

3. SG Flensburg-Handewitt 23 37:9

4. TBV Lemgo Lippe 23 34:12

5. THW Kiel (P) 23 34:12

6. VfL Gummersbach 22 31:13

7. Rhein-Neckar Löwen 23 26:20

8. MT Melsungen 23 26:20

9. TSV Hannover-Burgdorf 23 22:24

10. HSV Hamburg 24 19:29

11. Frisch Auf Göppingen 23 18:28

12. TVB 1898 Stuttgart 23 16:30

13. ThSV Eisenach 23 16:30

14. HC Erlangen 23 15:31

15. Bergischer HC (N) 23 12:34

16. TSV GWD Minden (N) 23 12:34

17. SC DHfK Leipzig 22 8:36

18. HSG Wetzlar 23 8:38

HSV Hamburg - Füchse Berlin 28:36

Die nächsten Spiele

05.03.26 - 19:00 VfL Gummersbach - Lemgo Lippe

05.03.26 - 19:00 TVB 1898 Stuttgart - THW Kiel

07.03.26 - 19:00 SG Fle-Handewitt - SC DHfK Leipzig

08.03.26 - 15:00 SC Magdeburg - Hannover-Burgdorf

08.03.26 - 16:30 HSG Wetzlar - MT Melsungen

08.03.26 - 16:30 HC Erlangen - TSV GWD Minden

08.03.26 - 18:00 R-N Löwen - Bergischer HC

09.03.26 - 19:00 FA Göppingen - ThSV Eisenach

16 | RegionalSport

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!