RegionalSport - 05.03.2026
Das Sportmagazin im Norden
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www.regionalsport.net | facebook.de/regionalsport.net | 05. März 2026 | 31. Jahrgang Nr. 09 / 2026
REGIONAL
Das Sportmagazin im Norden
Jeden
Donnerstag
neu !
Exklusiv-Interview mit 98-Torwart Alexander Brunst:
„Holstein erwartet
ein Hexenkessel"
+++ Skrzybski trainiert - Bleibt Weiner Nummer 1?
Neumünster: Ex-Profi kommt an die Stettiner Straße +++ Eutin 08: Überholspiel – und Wahlsonntag
HSV vor heißem Abstiegsfight
in Wolfsburg
+++ Interview mit Roy Präger
Fotos: Hübner / Gettschat / Heiden / RS / Darmstadt 98
Abstiegskrimi:
Eintracht Norderstedt
empfängt den Kiez-Nachwuchs
Regionalliga:
Gelingt Phönix Lübeck
die Revanche?
Alexander Meier im Interview:
„Europa ist der Wunsch
aller Eintracht-Fans"
+++ Folgt St. Paulis
dritter Sieg in Serie?
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2 | RegionalSport
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In der Rolle des Frühstarters gefiel
sich der Hamburger SV. An
einem Freitag im Februar erwirtschaftete
er ein 1:1 in Mainz
und konnte sich auf der bequemen
Couch den Bundesliga-
Spielen des Wochenendes widmen.
Danach war eine Langzeitvorbereitung
auf das nächste
Heimspiel gegen RB Leipzig gegeben.
In der Rolle des Spätzünders gingen
dem HSV die Batterien aus.
Vieiras Führungstreffer reichte
nicht gegen Leipzig, das die Partie
durch Treffer von Romulo
und Diomande drehte, außerdem
einen Handelfmeter gegen Keeper
Daniel Heuer Fernandes verschoss.
Es war am Sonntagabend
das letzte Spiel des 24. Spieltags.
Schon auf dem Sofa war es aus
HSV-Sicht nicht gemütlich gewesen.
Der Aufsteiger sah, wie sich
die Nordrivalen vom Millerntor
und vom Bremer Osterdeich,
aber auch Borussia Mönchengladbach
näherten.
Der HSV blieb Antworten schuldig.
„Man muss anerkennen,
dass die Mannschaft auf der gegnerischen
Seite uns in vielen Belangen
voraus war“, gab Trainer
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Mittenmang am Mittelland
Die Heimniederlage gegen Wolfsburg wirkt beim HSV immer noch nach
Merlin Polzin nach dem 1:2 gegen
Leipzig zu. Polzin war auch
„mit meiner Leistung und der
Leistung von uns als Trainerteam
nicht zufrieden“. Fazit: „Wir waren
weit weg vom Limit.“
Diese späte
Spielbetrachtung
fand ohne Leipziger Beteiligung
statt. Nach einem Abpfiff
gegen 21.30 Uhr ließ sich Gästetrainer
Ole Werner mit Verweis
auf das Nachtflugverbot entschuldigen
– gewiss froh aufgrund
eines Sieges im Volksparkstadion,
der weder Borussia Dortmund
noch dem VfB Stuttgart
EINWURF
St. Paulis Aufstiegshelden
als Schlüssel zum Erfolg
Er wurde von den Mitspielern, Verantwortlichen
und Betreuern geherzt, was das Zeug
hielt: St. Pauli-Keeper Nikola Vasilj war beim
Erfolg in Hoffenheim der unumstrittene Garant für den so wichtigen
Auswärtssieg. Die gut 5000 mitgereisten Fans feierten ihren
Torwart ausgiebig für eine sensationelle Leistung. In den letzten
Wochen, wo eindeutig ein Aufwärtstrend bei den Braun-Weißen
zu sehen war, war Vasilj einer der Leistungsträger, der mit konstant
guten Leistungen voranging. Aber nicht nur der bosnische
Nationalkeeper stach zuletzt heraus: Mit Jackson Irvine, der
durch seine Präsenz und Zweikampfstärke im Mittelfeld immer
unverzichtbarer wird, und Manolis Saliakas auf der rechten Außenbahn
stehen weitere langjährige Leistungsträger im Fokus,
die dafür verantwortlich sind, dass der Klassenerhalt keine Utopie
mehr ist. In dieser Aufzählung darf Danel Sinani nicht fehlen,
der sein Tief überwunden zu haben scheint, und aktuell
auch wieder Startelfspieler ist und als “falsche Neun“ in Hoffenheim
überzeugte. Unbedingt erwähnen muss man die routinierten
Abwehrspieler Eric Smith, Hauke Wahl sowie Karol Mets,
der sich hoffentlich nicht schwerer an der Wade verletzt hat. Alle
genannten Profis werden auf ewig mit dem Aufstieg vor knapp
zwei Jahren in Verbindung gebracht und sind derzeit erneut die
Spieler, die in stürmischen Zeiten vorangehen und den Ton angeben.
Bei Holstein Kiel würden sich alle solche gestandenen Führungskräfte
wünschen. Die langfristigen Verletzungen der Abwehrkanten
Carl Johansson und Patrick Erras wiegen schwer.
Ebenso traf die Störche zuletzt das Fehlen der Unterschiedsspieler
Steven Skrzybski und Alexander Bernhardsson. Trainer Tim
Walter weiß, dass er die zwei Leistungsträger in den entscheidenden
Wochen der Saison von Beginn an braucht, denn zuletzt
fehlte (auch gegen Elversberg) die nötige Durchschlagskraft im
Angriff. In Darmstadt steht dem Kieler Neu-Coach eine weitere
harte Bewährungsprobe bevor. Nach den Ergebnissen der Konkurrenz
ist Holstein punktgleich mit dem Sechzehnten und nur
zwei Zähler vom Tabellenende entfernt. Jedem in Kiel sollte bewusst
sein, was die Stunde geschlagen hat und dass noch zehn
Endspiele anstehen. Das erste folgt am legendären Böllenfalltor…
Ihr Frank Sorgatz
Energie: William Mikelbrencis (hier
gegen Leipzigs Lukeba) könnte auch in
Wolfsburg starten. Foto: Jacobsen
oder dem FC Bayern gelungen
war. Die bis dahin letzte Mannschaft,
die mit einem Punkte-
Dreier das HSV-Stadion verlassen
hatte, war, noch unter Trainer
Paul Simonis, der VfL Wolfsburg
nach einem unverdienten
1:0 gewesen, das den Hamburgern
im Nachhinein viel mehr zu
schaffen macht, als es im Oktober
der Fall war. Die Männer vom
Mittellandkanal belegen den
zweiten direkten Abstiegsplatz
in einer zusammengerückten unteren
Tabellenhälfte, die keine
Komfortzone ist. Der HSV
braucht Distanz zwischen sich
und Wolfsburg.
Dabei war eine Langzeitvorbereitung
auf die Spiele nach dem
Leipzig-Flop nicht möglich. Am
Mittwoch (nach Redaktionsschluss)
ging es ebenfalls zur
späten Stunde gegen Bayer Leverkusen.
Man könne „über die
Anstoßzeit sprechen, aber ich
will nicht ablenken“, sagte Trainer
Polzin, der am nächsten
Sonnabend endlich wieder zum
üblichen Bundesliga-Termin um
15.30 Uhr antreten darf. Fernsehfußball
auf der Couch fällt
deshalb für Spieler und Trainer
aus – der HSV: mittenmang am
Mittelland. (WE)
Splitter
Gnadenfrist: Nach dem 0:4 in
Stuttgart stand seine Zukunft als
Wolfsburg-Coach in Frage, zumal
Daniel Bauer die Strukturen
beim VfL kritisierte. Trotzdem sahen
die Niedersachsen Anfang
der Woche vom erwarteten Trainerwechsel
ab.
Erholt: Miro Muheim fehlte gelbgesperrt
am Mittwoch gegen Leverkusen,
darf in Wolfsburg aber
wieder mitwirken.
Interview mit Roy Präger:
„Die Spieler müssen es als Mannschaft hinkriegen”
VfL Wolfsburg
Roy Präger spielte zwischen
1995 und 1999
und 2002 und 2005 beim
VfL Wolfsburg, mit dem
er 1997 in die Bundesliga aufstieg.
Dazwischen ging der Angreifer
für den kommenden Gegner
der „Wölfe“, den Hamburger
SV, auf Torejagd. Mittlerweile ist
der gebürtige Brandenburger (54
Jahre) in verschiedenen Funktionen
beim VfL tätig.
Herr Präger, Sie sind ein Urgestein
beim VfL Wolfsburg. Welche
Funktionen haben Sie derzeit
inne?
Roy Präger: Ich bin Markenbotschafter,
verantwortlich für den
Aufgabenbereich Tradition und
arbeite für verschiedene soziale
Projekte, unter anderem die
Krzysztof Nowak-Stiftung, die
Menschen mit der Nervenkrankheit
ALS unterstützt.
Zum Fußball: Der VfL hat in
zehn Spielen nur einen Sieg errungen,
befindet sich als Vorletzter
in der Tabelle in akuter Abstiegsgefahr.
Verkauft sich das
Team bei dem Potential nicht
komplett unter Wert?
Roy Präger: Wir haben jetzt Spiele
vor der Brust, die wir einfach
gewinnen müssen. Es geht nicht
um Potential oder Qualität. Die
zeigt sich sowieso immer nur auf
dem Platz. Die Spieler müssen es
als Mannschaft hinkriegen. Klar
haben wir die individuelle Qualität
im Team, es geht für die Spieler
jetzt aber auch um den Zusammenhalt,
ihre eigene Ehre als Profisportler,
um Wolfsburg als
Standort in der Bundesliga zu halten.
Es geht darum, in den letzten
Spielen alles zu geben, um den
Klassenerhalt zu sichern.
Wie ordnen Sie die anhaltende
Talfahrt ein?
Roy Präger: Es haben in den vergangenen
Jahren Leute mit verschiedenen
Ideen hier gearbeitet.
Jeder hat entsprechend seiner Ideen
Spieler verpflichtet. Ob sie immer
zusammengepasst haben,
lässt sich schwer sagen. Als
Mannschaft hat es nicht immer
funktioniert. Wenn du erfolgreich
sein willst im Team und Verein,
muss alles komplett passen. Das
Team muss in den kommenden
Wochen noch mehr zusammenwachsen.
Sie sind seit sehr langer Zeit in
unterschiedlichen Positionen im
Team. Wie sind denn die Rahmenbedingungen
aus Ihrer
Vorfreude auf Samstag: Ex-Profi Roy Präger kennt
sich bei seinen beiden ehemaligen Klubs immer
noch bestens aus.
Foto: Hübner
Sicht, gerade auch für Profis?
Roy Präger: Ich fühle mich sehr
wohl in der Region Wolfsburg. Wir
haben im Verein eine gute Infrastruktur
und eine großartige Fanbasis.
Wir haben allerdings nur
130.000 Einwohner, und die Region
ist zudem erschlossen durch
Magdeburg, Hannover und Braunschweig.
Wir müssen weiter nach
vorne schauen und die Basis weiter
erschließen. Wir haben Identifikation
und Tradition, spielen
seit 30 Jahren in der Ersten Liga,
waren 2009 Deutscher Meister
und gewannen 2015 den DFB-Pokal.
Wir haben internationale
Stars wie Edin Dzeko oder Kevin
de Bruyne und auch Top-Talente
hervorgebracht.
Es wird oft von einer Wohlfühloase
Wolfsburg gesprochen. Haben
die Spieler zu wenig Druck?
Roy Präger: In diesem Geschäft
hast du immer Druck. Klar ist es
hier ein etwas anderer Standort
als in den großen Metropolen wie
Hamburg und Stuttgart, auch medial.
Wir alle zusammen im Verein
haben jetzt großen Ehrgeiz,
den Standort Wolfsburg in der
Bundesliga zu halten.
Jetzt geht es gegen Ihren Ex-Verein
HSV. Wie bewerten Sie die
jüngste Entwicklung dort?
Roy Präger: Nach so langer, sie-
Vorschau: Sa., 07.03.2026 – 15:30 Uhr
benjähriger Abstinenz
von der Bundesliga, machen
sie ihre Sachen
gut. Sie haben 26, wir 20
Punkte. Wir wollen
durch einen Sieg gegen
den HSV jetzt möglichst
Boden gutmachen. Die
Strukturen beim HSV
mit einem jungen, sehr
erfolgsorientierten Trainer
Merlin Polzin sind
gegeben. Da wird sich in
den kommenden Jahren
noch einiges weiterentwickeln.
Wie bewerten Sie als
einstiger Vollblutstürmer
den Angriff Ihres
Teams?
Roy Präger: Wir haben
mit Adam Daghin und
Dzenan Pejcinovic junge
Spieler, mit Mohamed Amoura einen
Topstürmer. Wir haben unsere
Qualitäten, die Schnelligkeit,
die man braucht. Die Stürmer
sind aber abhängig von ihren Mitspielern,
müssen außerdem selber
auch nach hinten arbeiten. Es
geht immer um das gesamte
Team. So war es für mich als ehemaliger
Spieler und Stürmer
auch: Es stand immer die gesamte
Gruppe im Vordergrund. Ich arbeite
für das Team, schieße die Tore
und setze mich immer für die
gesamte Mannschaft ein.
Haben Sie noch eine Verbundenheit
zu ihren alten Klubs, schlagen
zwei Herzen in einer Brust?
Roy Präger: Ja, na klar! Meine
Verbundenheit zum VfL Wolfsburg
ist aber größer als zum HSV.
Das ist mein Standort, den ich
durch den Aufstieg 1997 mit errichtet
habe, die Verbundenheit ist
viel größer als zum HSV, wo ich
noch zwei, drei Kontakte haben.
Und Ihr Tipp:
Roy Präger: 2:1 für uns. Und beide
Teams werden die Klasse halten.
(Martin Sonnleitner)
VfL Wolfsburg – Hamburger SV
So könnten sie spielen:
VfL Wolfsburg: Grabara – Kumbedi, Jenz, Koulierakis, Belocian – Arnold,
Gerhardt – Adjetey, Eriksen, Amoura – Pejcinovic
Hamburger SV: Heuer Fernandes – Omari, Vuskovic, Elfadli –
Mikelbrencis, Lokonga, Remberg, Muheim – Vieira, Königsdörffer, Otele
Tipp: 1:1
RegionalSport | 3
FC St. Pauli
St. Pauli empfängt Eintracht Frankfurt mit Neu-Coach Albert Riera:
Folgt nun der dritte Sieg in Serie?
Neben dem überragenden Nikola
Vasilj war er sicher der zweite
Matchwinner beim Auswärtscoup
in Hoffenheim: Mathias Pereira
Lage erzielte kurz vor der
Pause das Tor des Tages und verhalf
seinem Team so zu dem ersten
Auswärtssieg außerhalb
Hamburgs.
Bei der Blessin-Elf hingegen ist
damit zu rechnen, dass der zuletzt
leicht angeschlagene Tomoya
Ando wieder in die Startelf
rückt und den an der Wade verletzten
Karol Mets auf links in
der Dreierabwehr-Kette ersetzt.
Ansonsten sind keine weiteren
schaft besitzt, fühlt sich in der
Bundesliga angekommen: „Sie
ist die perfekte Liga für mich, mit
der hohen Intensität und dem
Spiel zwischen den Strafräumen.
Eine meiner größten Qualitäten
ist es, immer topfit zu sein und
zu laufen – die kann ich hier
richtig ausspielen.“
(Frank Sorgatz)
Nach der Partie blickte der 29-
Jährige direkt wieder nach vorne:
„Wir haben jetzt die drei Punkte
geholt und wollen so weitermachen.“
Dass St. Pauli durch den
Erfolg auf einen Nichtabstiegsplatz
geklettert ist, hat für den
Stürmer keine besondere Relevanz:
„Klar, wir sind gut drauf,
aber wir wissen, dass die Arbeit
noch längst nicht getan
ist.“ Pereira Lage ist sich im
Klaren, dass die Partie am Sonntagnachmittag
gegen Eintracht
Frankfurt unter anderen Vorzeichen
steht, als viele Duelle zuvor.
Sein Team kann - vor wieder einmal
ausverkauften Haus - den
dritten Sieg in Serie einfahren,
was den Braun-Weißen erst einmal
in der Bundesliga-Geschichte
gelungen ist, nämlich in der
Rückrunden-Saison 2010/2011
unter Vereinsikone Holger Stanislawski.
Damals siegten die
Kiezkicker gegen den 1.FC Köln,
Borussia Mönchengladbach und
beim HSV.
Doch zur Gegenwart: Mit den
Hessen kommt ein Team ans Millerntor,
das sich unter Neu-Coach
Albert Riera wieder gefangen hat.
Zuhause gab es zuletzt zwei Siege
ohne einen Gegentreffer. Der
extrovertierte und sehr selbstbewusst
auftretende Spanier hat es
geschafft, dass die Eintracht wieder
stabiler wirkt. Dabei setzt
Riera auf ein 4-1-4-1-System mit
schnellen Außenbahnspielern
(Bahoya und Kalimuendo) sowie
ganz vorne auf den wiedergenesenen
Nationalstürmer Jonathan
Burkardt. In der Viererabwehrkette
haben zudem Brown und
Collins die Seiten als Außenverteidiger
getauscht. Außerdem
nimmt Weltmeister Mario Götze
unter dem neuen Coach eine
wichtigere Rolle im Zentrum ein
als noch unter Ex-Trainer Toppmöller.
4 | RegionalSport
Jubel: Mathias Pereira Lage freut sich
in Hoffenheim über seinen ersten
Treffer für den FC St. Pauli. Foto: HübnerVorschau: So., 08.03.2026 - 15:30 Uhr
Wechsel zu erwarten. Pereira Lage
wird nach seinem guten Startelfeinsatz
von Beginn an auflaufen.
Der Offensivspieler, der sowohl
die französiche, als auch
die portugiesische Staatsbürger-
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FC St. Pauli - Eintracht Frankfurt
So könnten sie spielen:
St. Pauli: Vasilj - Wahl, Smith, Ando - Saliakas, Sands, Irvine, Pyrka -
Pereira Lage, Fujita - Sinani
Frankfurt: Zetterer - Brown, Amenda, Koch, Collins - Larsson -
Kalimuendo, Götze, Höjlund, Bahoya - Burkardt
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Eintracht Frankfurt
Interview mit Eintrachts U19-Trainer Alexander Meier (43):
„Europa ist der Wunsch aller Eintracht-Fans“
Der Ex-Profi von Eintracht Frankfurt und vom FC St. Pauli spricht über Albert Riera,
das Duell am Millerntor und über seinen Cheftrainer-Posten
Herr Meier, nach der
Freistellung von Dino
Toppmöller haben Sie
gemeinsam mit Dennis
Schmitt die Profis der Eintracht
für vier Spiele betreut. Haben
Sie Gefallen an der großen
Fußballbühne als Trainer gefunden?
Alexander Meier: Ich war ja Co-
Trainer und die Jungs sind einfach
super. Ich kannte die meisten
ja schon vorher. Es hat sehr
viel Spaß gemacht.
Mit Albert Riera ist seit einigen
Wochen ein neuer Cheftrainer
im Amt. Wie lief bisher die Zusammenarbeit
und wie haben
Sie ihn wahrgenommen?
Alexander Meier: Persönlich
hatte ich noch keinen Kontakt zu
ihm – das liegt auch daran, dass
die U19 einen anderen Standort
hat als die Profis. Man kann aber
sagen, dass er einen guten Job
macht und Spiele gewinnt. Albert
Riera ist ein echter Typ, das
gefällt mir sehr und ich freue
mich auf das Kennenlernen.
Sie sprachen es an: Die Eintracht
scheint wieder in der
Spur zu sein. Für welche Art
von Fußball steht Albert Riera?
Alexander Meier: So richtig sagen
kann man das erst in zwei,
drei Monaten. Aber sichtbar ist,
dass die Mannschaft wieder an
Sicherheit gewonnen hat und defensiv
stabil steht – das war
enorm wichtig.
Als Sie die Mannschaft betreut
haben, fehlte Jonathan Burkardt
extrem. Nun ist er wieder
da: Welche Bedeutung hat der
Stürmer für die Eintracht?
Alexander Meier: Jonny ist einfach
sehr wichtig. Er arbeitet viel
für das Team und schießt Tore.
Zudem passt er ins Team – er ist
sehr beliebt und alle bei der Eintracht
sind froh, dass er wieder
da ist.
Am Sonntag steht das Duell am
Millerntor an: Bei beiden Klubs
haben Sie als Spieler Ihre Spuren
hinterlassen. Wie besonders
ist die Partie für Sie?
Alexander Meier: Schon speziell.
Ich freue mich auf das
Spiel, da es für beide Teams um
viel geht. Bei St. Pauli bin ich
Profi geworden und die letzte
Station in Deutschland war wieder
dort. Bei der Eintracht habe
ich als Spieler unglaublich schöne
Jahre gehabt und fühle mich
nach wie vor sehr wohl im Verein.
Ich werde das Spiel am
Sonntagnachmittag genauestens
verfolgen.
Und unter welchen Vorzeichen
steht die Partie sportlich?
Alexander Meier: Beide
Mannschaften sind wieder gut
Verantwortung: "Fußballgott" Alexander Meier
ist seit dieser Saison Cheftrainer der U19 von
Eintracht Frankfurt. Foto: Eintracht Frankfurt
drauf und deshalb kann es ein
sehr interessantes Spiel werden.
Ich drücke St. Pauli immer die
Daumen und hoffe sehr, dass sie
am Ende die Liga halten, aber am
Wochenende drücke ich natürlich
der Eintracht die Daumen,
denn sie brauchen die Punkte,
um weiter in der Erfolgsspur zu
bleiben.
Haben Sie denn noch Kontakt
zum FC St. Pauli?
Alexander Meier: Nur noch sporadisch.
Wenn man sich aber
sieht, freut man sich immer.
Mein Lebensmittelpunkt ist aber
Frankfurt und speziell die Eintracht.
St. Pauli ist zuhause fünf Spiele
in Folge ungeschlagen:
Wer sind aus Ihrer Sicht die
Schlüsselspieler?
Alexander Meier: St. Pauli ist
wieder gut drauf und hat Selbstvertrauen.
Am Millerntor ist es
immer schwer zu bestehen. Sie
kommen viel über das Kollektiv
und schalten gut um. Hinten
steht St. Pauli mit ihren körperlich
starken Spielern wie Eric
Smith und Hauke Wahl stabil
und es wird nicht einfach für die
Eintracht, offensive Lösungen zu
finden. Ich finde Alexander
Blessin macht dort seit fast zwei
Jahren einen sehr guten Job und
Sportchef Andreas Bornemann
ja schon seit etlichen
Jahren - er ist mir
sehr sympathisch. Das
passt alles bei St. Pauli und deshalb
sind sie durchaus in der Lage,
die Liga zu halten.
Aus Trainersicht: Worauf wird
es für die Eintracht am Millerntor
ankommen?
Alexander Meier: Die Eintracht
kann gut umschalten, ist aber
auch mit Ball stark. Mit Bahoya,
Kalimuendo und Burkardt hat
die Mannschaft viel Speed in der
Offensive – damit können sie St.
Pauli schon wehtun. Wichtig
wird aber sein, die zuletzt gewonnene
Stabilität wieder an den Tag
zu legen, denn das ist die Grundlage
für den Erfolg.
Die Eintracht hat in den letzten
Jahren in Europa für mächtig
Furore gesorgt. Inwiefern spüren
Sie im Umfeld die Sehnsucht
nach “magischen Europokalnächten“?
Alexander Meier: Europa ist natürlich
der Wunsch aller Eintracht-Fans.
Aber auch die Spieler
und Verantwortlichen wollen
das und darauf arbeiten alle hin.
Das, was die Eintracht international
geleistet hat, ist außergewöhnlich
und solche Nächte
wollen hier alle wieder erleben.
Kommen wir zu Ihnen: Seit
dem Sommer sind Sie Cheftrainer
der U19. Wie gefällt Ihnen
Ihre neue Rolle im Verein?
Alexander Meier: Es macht riesigen
Spaß, jeden Tag mit den
Jungs zu arbeiten und ihre Entwicklung
zu sehen. Manche U19-
Spieler dürfen bei den Profis mittrainieren
und das bringt ihnen
enorm viel. Wir hatten dieses
Jahr besondere Erlebnisse mit der
Youth-League und dem DFB-Pokal.
Wie hat sich Ihr Job inhaltlich
als Cheftrainer verändert?
Alexander Meier: Ich war ja zuvor
schon zwei Jahre als Trainer
für die U16 zuständig. Als Cheftrainer
bist du hauptverantwortlich
und musst die endgültigen
Entscheidungen treffen. Natürlich
habe ich ein klasse Team,
aber am Ende musst du es verantworten.
Du kannst als Cheftrainer
mehr deine Art von Fußball
verwirklichen, das ist klar.
Welche Bedeutung hat die
Nachwuchsarbeit bei der Eintracht?
Alexander Meier: Eine große
Bedeutung. Einige Spieler wie
Alexander Staff von uns oder
Marvin Dills von der U21 haben
zuletzt bei den Profis debütiert.
Es ist natürlich nicht einfach,
denn der Profikader ist sehr stark
besetzt, aber einige schaffen es
immer wieder.
Nach Ihrer aktiven Karriere
sind Sie bei der Eintracht, wo
Sie Heldenstatus genießen,
weiter tätig: Leben Sie eigentlich
aktuell Ihren Traum?
Alexander Meier: Ja, das kann
man sagen. Ich habe bei der Eintracht
einen Großteil meiner Karriere
verbracht und tolle Momente
erlebt. Dass ich nun weiter im
Klub tätig sein darf, ist fantastisch
und freut mich sehr.
Wie geht es bei Ihnen persönlich
weiter?
Alexander Meier: Letztes Jahr
im November habe ich die A-Lizenz
gemacht. Irgendwann will
ich auch noch die UEFA Pro-Lizenz
machen. Aktuell fühle ich
mich privat und beruflich in
Frankfurt sehr wohl und kann
mir nicht wirklich vorstellen, die
Stadt zu verlassen.
(Frank Sorgatz)
RegionalSport | 5
Holstein Kiel
Holstein will auf Sieg spielen:
Störche fliegen in die „Festung Böllenfalltorstadion“
Fußball-Zweitligist Holstein Kiel
tritt am Sonnabend um 13 Uhr
beim SV Darmstadt 98 an. Dort
wartet ein dickes Brett auf die
Störche, denn die Gastgeber sind
Tabellenführer - in der Heimbilanz
der 2. Bundesliga.
Die „Lilien“ erweisen sich in der
Offenes Rennen: Steht Timon Weiner
auch in Darmstadt im KSV-Tor? Foto: RS
laufenden Saison als wahre
Heimmacht. Das Merck-Stadion
am Böllenfalltor ist für Gästeteams
uneinnehmbar. In 12 Spielen
fuhren die Darmstädter neun
Siege und drei Unentschieden
ein - Ligabestwert!
Zudem haben die
Gastgeber,
die um den
Aufstieg in die
Bundesliga kämpfen,
etwas gutzumachen,
denn am vergangenen
Wochenende
gab es beim Aufsteiger
Dynamo
Dresden eine überraschende
1:3-Niederlage.
Als wenn der Patzer
nicht schon genug
wäre, verloren die
„Lilien“ ihren Abwehrchef und
Innenverteidiger Patric Pfeiffer
durch eine Rote Karte. „Ich kann
allen sagen, die hoffen, dass wir
an der Niederlage zerbrechen:
Wir zerbrechen nicht“, fordert
SV-Chefcoach Florian Kohfeldt
eine Trotzreaktion. Der sechste
Heimsieg in Folge soll laut Kohfeldt
eingefahren werden. Können
die Störche die „Festung
Böllenfalltorstadion“ einnehmen?
„Wir wollen auf Sieg spielen.
Das hilft uns in der Situation
am meisten. Wir müssen die Sinne
schärfen und konzentriert
spielen“, blickt KSV-Coach Tim
Walter voraus. Dem 50-Jährigen
stehen bis auf Kapitän Steven
Skrzybski und Abwehrspieler
Carl Johansson alle Spieler zur
Verfügung. Auch der schwedische
Nationalspieler Alexander
Bernhardsson könnte eine Alternative
für die Startelf sein.
(Andrè Haase)
Vorschau: Sa., 07.03.2026 - 13:00 Uhr
SV Darmstadt 98 - Holstein Kiel
So könnten sie spielen:
Darmstadt 98: Schuhen - Lopez, Vukotic, Maglica, Petretta - Klefisch,
Akiyama - N. Schmidt, Corredor, Marseiler - Lidberg
Holstein Kiel: Weiner – Nekic, Zec, Komenda, Tolkin – Meffert - Kapralik,
Tohumcu, Kelati, Therkelsen – Harres
Tipp: 2:2
Vor Darmstadt-Spiel:
Skrzybski trainiert - Bleibt Weiner Nummer 1?
Die gute Nachricht vorweg: Kapitän
Steven Skrzybski ist seit
Wochenbeginn wieder auf dem
Trainingsplatz. Der 33-Jährige
trainierte nach seinem Muskelbündelriss
individuell mit KSV-
Athletiktrainer Timm Sörensen.
Wann der Offensivakteur wieder
ins Mannschaftstraining zurückkehrt,
stand bei Redaktionsschluss
allerdings noch nicht
fest.
Pech hatte Jungprofi Hamza Muqaj.
Der 20-Jährige verletze sich
am vergangenen Sonnabend im
Punktspiel der U23 gegen den
Heider SV bereits in der 4. Spielminute.
Die Kniescheibe sprang
in einem Zweikampf heraus. Somit
fällt der Mittelfeldspieler längerfristig
aus. Winterneuzugang
Jonas Meffert, der die KSV Holstein
im Heimspiel gegen die SV
Elversberg als Kapitän auf das
Feld führt, trägt die Binde erst
einmal weiter. „Steven steht im
Kapitän Steven Skrzybski am Dienstag
beim Training.
Foto: OJ
Moment nicht
zur Verfügung
und wir haben
das besprochen.
Wir wollen jemanden,
der auf
dem Platz steht
und nicht so wie
die beiden Torhüter
Timon und
Jonas hinten
steht. Jonas weiß,
worum es geht.
Er weiß, was ich
von ihm erwarte,
denn er kennt
meine Abläufe“,
erklärt KSV-
Coach Tim Walter
auf Nachfrage.
Walter verspürt
innerhalb der
Mannschaft nach
dem 1:1-Remis
gegen Elversberg
eine positive
Stimmung. „Die
Jungs sind gut drauf“, so der 50-
Jährige. Ob Keeper Timon Weiner,
wie schon gegen Elversberg,
wieder in der Startelf steht, bleibt
offen. „Wir wollten mehr Emotionen
auf dem Platz und deshalb
habe ich mich für Timon
entschieden“, erklärte Walter
den Torwartwechsel.
(Andrè Haase)
6 | RegionalSport
SV Darmstadt 98
Exklusiv-Interview mit 98-Torwart Alexander Brunst:
„Holstein erwartet ein Hexenkessel"
Der gebürtige Neumünsteraner spricht über die Partie gegen Holstein Kiel
Moin Herr Brunst, wie bewerten
Sie die aktuelle Lage
in der 2. Bundesliga?
Alexander Brunst: Als extrem
spannend und ausgeglichen.
Jeder kann jeden schlagen.
Die Tabelle ist brutal eng,
sowohl oben als auch unten.
Es gibt jedes Wochenende
Überraschungen. Das macht
die Liga auch so spannend
und attraktiv für den Zuschauer.
Mit Ihrem SV Darmstadt 98
kämpfen Sie um den Aufstieg
in die Bundesliga. Wie
groß ist in Darmstadt die
Sehnsucht, ins Oberhaus des
deutschen Fußballs zurückzukehren?
Alexander Brunst: Wenn
man zehn Spieltage vor Saisonende
im oberen Bereich
der Tabelle steht, dann möchte
man natürlich gerne dortbleiben.
Aber wir müssen
nicht. Da haben andere
Mannschaften viel mehr
Druck und müssen quasi aufsteigen.
Wir bleiben bei der
Marschroute, die uns schon
die komplette Saison stark
macht und blicken von Spiel
zu Spiel.
Kommen wir zu Ihnen. Sie
sind hinter einem starken
Marcel Schuhen die ewige
Nummer 2. Wenn Sie gebraucht
werden, strahlen
Sie viel Ruhe aus und überzeugen
ebenfalls mit sehr
guten Leistungen. Wie motivieren
Sie sich immer wieder,
mit dem Wissen, dass Sie ins
zweite Glied zurückrücken,
wenn Marcel wieder fit ist?
Alexander Brunst: „Schuh“
spielt eine hervorragende Saison.
Er ist unser Kapitän. Das
muss man akzeptieren und das
Große und Ganze sehen. Ich
profitiere auch enorm vom Erfolg
der Mannschaft und des
Vereins. Und wenn Tag x kommen
sollte, und der kommt immer
mal früher oder später wieder,
dann muss ich da sein und
funktionieren. Da kann man
sich keine unmotivierten Phasen
erlauben. Ich gebe jeden
Tag Gas und bereite mich so
vor, als wenn ich am Wochenende
spielen würde.
Worauf kann sich Holstein
Kiel am kommenden Sonnabend
im Merck-Stadion am
Böllenfalltor einstellen?
Alexander Brunst: Auf einen
Hexenkessel. Wir sind am Bölle
in dieser Saison ungeschlagen,
haben eine breite Brust. Und
wir entwickeln, zusammen mit
unseren Fans, eine enorme
Wucht und Energie. Auf dem
Platz und auf den Rängen.
Wir sind am Bölle
in dieser Saison
ungeschlagen
Alexander Brunst
Wie sehen Sie Holstein Kiel
nach dem Abstieg aus der
Bundesliga?
Alexander Brunst: Jeder Abstieg
tut enorm weh und bringt
seine Schwierigkeiten für die
darauffolgende Saison mit sich.
Das Gleiche haben wir in der
Vorsaison auch erlebt. Ich
denke, die aktuelle Saison der
Kieler ist damit ein wenig vergleichbar.
Trotzdem haben sie
natürlich eine sehr gute
Mannschaft. Bei unserem
Hinspiel in Kiel waren sie
sehr, sehr stark. Dass so eine
Mannschaft nun um den
Klassenerhalt kämpft, das
zeigt, dass man sich in der 2
Liga nie sicher sein kann.
Trotzdem bin ich davon überzeugt,
dass sie am Ende die
Klasse halten werden.
Mussten Sie für Freunde,
Verwandte und Bekannte
viele Karten für das Heimspiel
gegen die Störche organisieren?
Alexander Brunst: Das gilt
eher für unsere Auswärtsspiele
dort. Spiele in Kiel sind immer
besonders für mich. Da
ich in Neumünster aufgewachsen
bin, ist es eine schöne
Gelegenheit, immer wieder
mal meine Familie und
Freunde zu sehen. Ich glaube,
im Hinspiel waren es 12 Karten.
(Andrè Haase)
Darmstadts Torwart Alexander Brunst hat in
der Jugend bei Olympia Neumünster mit dem
Fußballspielen angefangen. Foto: SV Darmstadt 98
RegionalSport | 7
Regionalliga Nord
Topspiel gegen Drochtersen/Assel:
Gelingt Phönix Lübeck die Revanche?
Während der 1. FC Phönix Lübeck
bisher nur Testspiele austragen
konnte, haben die Gäste
von der SV Drochtersen/Assel
am vergangenen Freitag mal ein
dickes Ausrufezeichen an die
Konkurrenten im Aufstiegskampf
geschickt.
Mit 5:1-Sieg gegen Eintracht Norderstedt
sprangen die Elf aus
dem niedersächsischen Landkreis
Stade auf Tabellenplatz
zwei. „Das war ein guter Auftritt
von uns”, sagt SV-Coach Oliver
Ioannou. Mit Torjäger Haris Hyseni,
dem bisher zehn Treffer gelangen,
kehrt ein ehemaliger Angreifer
der Lübecker zurück an
8 | RegionalSport
den Buniamshof. Die Gastgeber
aus der Hansestadt zeigen sich
bereit für das Spitzenspiel. „Wir
sind fit - von uns aus kann es losgehen“,
sagt Phönix-Chefcoach
Christiano Adigo gegenüber der
Presse. Der 53-Jährige muss auf
den großen Pechvogel der Saison,
Jonathan Stöver, verzichten.
Stöver, gerade erst von einer
schweren Verletzung kuriert und
fit, knickte im Training am vergangenen
Freitag unglücklich
um. Es ist bereits die dritte Verletzung
des 26-Jährigen in dieser
Saison. Das Hinspiel verloren die
Lübecker überraschend hoch mit
0:4 - Zeit für die Revanche.
(Andrè Haase)
VfB-Keeper Finn Böhmker:
„Müssen ordentlich dagegenhalten"
Nach sechs Testspielsiegen in
der Wintervorbereitung ist der
VfB Lübeck mit einem bösen Nackenschlag
in die Rückrunde gestartet.
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Fakten zum Spiel:
Vorschau: Sa., 07.03.2026 - 14:00 Uhr
Phönix Lübeck - SV Drochtersen/A.
So könnten sie spielen:
Phönix Lübeck: Schneider - Mensah, Vollert, Kokovas, J. Markvoort -
Dammeier - Rahimic, Luis - Ihde, Inaka, Kliti
Drochtersen/Assel: Siefkes - Elfers, Giwah, Kölle, Mohr - von der Reith,
Rosin, Steinmann - Wulff, Hamid, Hyseni
Tipp: 2:1
+++ Verzichten muss SV-Chefcoach Oliver Ioannou auf Flügelspieler
Miguel Fernandes. Der 29-Jährige, der auch schon für den VfB
Lübeck kickte, leidet an einer Sehnenreizung +++ Mit vier Gelben
Karten vorbelastet gehen Tjorve Mohr, Dennis Rosin, Robin Kölle
und Jorik Wulff ins Spiel +++ Auf Seiten der Hanseaten sind Julian
Markvoort und Karim Hüneburg vielmal vorbelastet.
die Grün-Weißen vor
584 Zuschauern im Eilenriedestadion
mit 0:2
(0:1). Bei den Hanseaten
offenbarten sich
große Abschlussschwächen.
„Wir haben
uns den Gegebenheiten
gut angepasst
und in den ersten Minuten
gezeigt, dass wir
da sind. Wir haben gut
gepresst und leider nicht früh
das Tor gemacht“, sagte VfB-Akteur
Mika Lehnfeld. „Das 0:1 war
der Anfang vom Ende“. Jetzt
müssen die Lübecker beim Aufsteiger
und Tabellenletzten Altona
93 ran. „Ich glaube nicht, dass
der Platz top sein wird, es wird
wieder ein Kampfspiel. Altona
ist eine gute Mannschaft, da
müssen wir ordentlich dagegenhalten
– und das werden wir
Finn Böhmker beim Hallen masters 2026 in Kiel. Foto: pin
Vorschau: Sa., 07.03.2026 - 15:30 Uhr
Altona 93 - VfB Lübeck
tun", sagt VfB-Keeper Finn
Böhmker. Verzichten muss VfB-
Coach Guerino Capretti neben
Menke (siehe Fakten zum Spiel)
auf Ramiz Demir (muskuläre Probleme),
Bjarne Pfundheller
(Knieprellung) und Ware Pakia
(Syndesmosebandriss). Bei den
Gastgebern fehlt weiterhin Pascal
El-Nemr (Aufbau nach Kreuzbandriss).
(AH)
So könnten sie spielen:
Altona 93: Lohmann – Gelzer, Yilmaz, Ambrosius, Grosche – Karschau,
Can, Przondziono, Sulejmani – Göttel, Tobinski
VfB Lübeck: Böhmker - Amadi, Pelzer, Melenivskyi, Thiel - Ramaki, Polat,
Istefo - Lehnfeld, Drinkuth, Farrona Pulido
Fakten zum Spiel:
Tipp: 2:2
+++ VfB-Abwehrspieler Luca Menke ist erfolgreich an der Hand
operiert worden. Der 25-Jährige hatte sich im Testspiel gegen den SC
Victoria Hamburg vor gut einer Woche einen Bruch der Mittelhand
zugezogen +++ Die Fraktur wurde mit einer Platte und Schrauben
stabilisiert. Anschließend erhielt Menke eine Gipsschiene. Nach etwa
zwei Wochen soll der Defensivspieler schrittweise wieder ins
Mannschaftstraining einsteigen.
Alexander Laukart, Weiche 08:
Das Comeback eines gebürtigen Hamburgers
Wenn am Wochenende die U21
des Hamburger SV den SC
Flensburg Weiche 08 empfängt,
kündigt sich beim Gast ein
Comeback an.
Der Platz im Flensburger Manfred-Werner-Stadion
galt am Wochenende
noch als unbespielbar.
Spontan ergab sich ein Testspiel
unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
Auf einem abseitigen Kunstrasen
trennten sich Weiche 08
und Phönix Lübeck 0:0. Bemerkenswert:
Nach 53 Minuten wurde
Alexander Laukart eingewechselt.
Auf diesen Moment
Vorschau: Sa., 07.03.26 - 13:00 Uhr
Die Ausgangslage ist für beide
Mannschaften gleich: Im Kampf
um den Klassenerhalt benötigen
sowohl Eintracht Norderstedt
als auch der FC St. Pauli einen
Dreier, denn die tabellarische
Konstellation ist nach dem ersten
Pflichtspiel-Wochenende beider
Klubs nicht wesentlich besser
geworden.
Eintracht Norderstedt legte unter
dem neuen Trainerteam einen
echten Fehlstart hin und verlor
bei Drochtersen/Assel mit 1:5.
Jörn Großkopf war mit dem Ergebnis
unzufrieden, zog aber vor
allem aus der ersten Hälfte Positives:
„Wir haben eine gute erste
Hälfte gespielt und können sogar
2:0 in Führung gehen. Durch eine
Fehlentscheidung liegen wir
dann aber 0:1 zurück – kommen
aber zurück und gehen mit einem
Unentschieden in die Pause.“
Nach dem Wechsel verfiel
die Eintracht aber wieder in alte
Verhaltensmuster und brach in
sich zusammen. Vor allem die
hatte der 27-Jährige hingearbeitet,
nachdem er sich im März
2025 das Kreuzband gerissen
hatte – übrigens auch gegen Phönix
Lübeck. „Die Abläufe stimmen
noch nicht zu 100 Prozent,
das wird mit mehr Training und
Spielen aber wiederkommen“,
sagte Alexander Laukart. Ob er
gegen die HSV-Truppe eingesetzt
wird, steht noch nicht fest. „Es
wäre in jedem Fall als Hamburger
Junge ein besonderes Spiel
für mich“, sagt der Mittelfeldakteur
und verrät: „Ich habe mit
HSV II - SC Weiche Flensburg 08
So könnten sie spielen:
Hamburger SV II: Hermann – Migalic, Gandert, Bornschein, Lemke –
Garcia Posadas, Megeed, Rath – Riedel, Boakye, Kiveta
SC Weiche 08: Seibt – Behrmann, Faleu, Duru, Richter – Guder, Celotto,
Ghubasaryan, Hartmann, Plechaty – Bashiru Ali
Für beide Teams gilt: Nur ein Sieg zählt
Wichtiges Abstiegsduell: Eintracht Norderstedt empfängt den FC St. Pauli
Vorschau: So., 08.03.2026 – 14:00 Uhr
Körpersprache und das gegenseitige
Helfen auf dem Platz waren
nicht mehr zu sehen. Großkopf
kritisiert: „Wir haben die Kompaktheit
vermissen lassen und
einfache Fehler gemacht. Gegen
eine so ausgebuffte Mannschaft
wie Drochtersen darf man sich
das nicht erlauben.“ Seine Elf
steht somit am Sonntag gegen St.
Pauli unter Druck und muss 90
Minuten konzentriert bleiben.
Großkopf, der den Gegner am
vergangenen Wochenende live
vor Ort beobachtete, weiß, dass
gegen einen direkten Konkurrenten
ein Sieg von immenser Bedeutung
wäre. Dieser warnt:
„U23-Mannschaften darf man
nicht ins Spielen kommen lassen,
sonst sind sie gefährlich. Wir
wollen aber unser eigenes Spiel
durchdrücken.“ Das Team von
Trainer Karsten Neitzel kam in
Überzahl (bereits in der ersten
Minute gab es Rot für Keeper Dedovic)
nur zu einem schmeichel-
Eintracht Norderstedt – FC St. Pauli II
So könnten sie spielen:
EN: Petzsch – Pesch, Grau, Fionouke, Bera – Obushnyi - Gross,
Behounek – Zimmer, Krüger, Ampofo
Tipp: 2:2
St. Pauli: Gazdov – Westphal, Smajic, Dahaba – Aydin, Mahnel, Günther
– Herrmann, Sabah – Goguadze, Aigbekaen
Tipp: 2:2
fünf angefangen und war sieben
Jahre in der HSV-Jugend.” Später
kickte er für den FC St. Pauli, ehe
eine Tournee mit Stationen in
den Niederlanden, München
und Luxemburg folgte. Seit Sommer
2024 steht Alexander Laukart
im Kader von Weiche 08.
Seine Prognose für das Spiel in
Hamburg: „Im Moment haben
wir einen Flow, aber Kunstrasen
ist schwierig.“ (JK)
Alexander Laukart kehrt an alte
Wirkungsstätte zurück.
Fakten zum Spiel:
haften 1:1 gegen BW Lohne. Besonders
ärgerlich, dass der anschließende
Elfmeter von Neuzugang
Goguadze ungenutzt blieb.
In der Folge hatten die Braun-
Weißen viel Ballbesitz, aber wenig
Konsequenz und Tiefe im
Spiel nach vorne. St. Paulis Cheftrainer
deutlich: „Unsere Führung
war zwar verdient, aber
nach dem Ausgleich ist in der
zweiten Halbzeit eine zu negative
Mentalität in die Köpfe unserer
Jungs eingezogen. Wir haben
Regionalliga Nord
Foto: JK
+++ Das Hinspiel ging mit 3:2 an Flensburg +++ Die U21 des HSV
hatte ein Pflichtspiel. Sie unterlag vor 8456 Zuschauern bei Tabellenführer
Meppen mit 0:2. Nach mehrmonatiger Verletzungspause
kehrte Bilal Yalcinkaya aufs Spielfeld zurück +++ Bei Weiche 08 laborieren
schon länger Mads Albäk, Obinna Iloka, Kevin Ntika, Bjarne
Schleemann und Maxim Jurk an Verletzungen. Der jüngste Ausfall
ist Ole Wagner (Innenband, Knöchelabsplitterung).
Fakten zum Spiel:
Bedeutende Partie: Eintrachts Trainerteam
um Jörn Großkopf und Fabian
Boll (vorne) stehen vor ihrem ersten
Heimspiel unter Druck. Foto: EN
zu viele Kontakte gebraucht und
zu wenige Chancen herausgespielt.“
Das soll sich im Duell der
Tabellennachbarn (15. gegen 17.)
aus Sicht der Kiezkicker ändern.
Neitzel hat im Hinterkopf, dass
sein Team mit einem Sieg punktemäßig
zur Eintracht aufschließen
und durch das bessere Torverhältnis
sogar am Gegner vorziehen
könnte. Für Spannung ist
beim Abstiegsduell also mehr als
gesorgt.
(Frank Sorgatz)
+++ Sperren: Bei der Eintracht wird Innenverteidiger Malik Yago aufgrund
der 5. Gelben Karte fehlen. St. Pauli muss aus gleichen Gründen
auf Stammkraft Nick Schmidt verzichten. +++ St. Pauli-Kapitän Luca
Günther blickt voraus: „Wir müssen unter der Woche an den Standards
arbeiten. Da kriegen wir einfach zu viele Gegentore. Auch offensiv
werden wir die Abläufe verfeinern und versuchen, noch mehr Dynamik
in unser Spiel reinzubekommen. Klar ist, dass wir gegen Norderstedt
drei Punkte einfahren wollen. Genau wie die Woche danach
Schöningen, ist das ein direkter Konkurrent und da zählt es einfach.“
RegionalSport | 9
Oberliga HH / Flens-Oberliga
Ex-St.-Pauli-Profi Max Kruse vor seinem Debüt:
Wie viele Spielminuten bekommt Dassendorfs neuer Star?
Sein erstes Spiel für die
TuS Dassendorf soll Max Kruse
(37) am Sonnabend um 13 Uhr
am Wendelweg absolvieren.
Kann er für sein neues Team
noch einmal den Turbo im Titelrennen
zünden?
Schließlich war das 1:1 beim
USC Paloma (ohne Kruse) am
vergangenen Wochenende ein erneuter
Rückschlag für die Meisterschaftsambitionen
des Teams
vom Wendelweg. Nur noch eine
Siegesserie kann für den Titel
sorgen. Der in dieser Saison immer
wieder von Verletzungen geplagte
Ex-HSV-Profi Martin Harnik
(38, erst drei Treffer in dieser
Spielzeit) im Dassendorfer Sturm
könnte also die Vorlagen von
Zehner Kruse gut gebrauchen.
Kürzlich scherzte das Duo übrigens
im Harnik/Kruse-Podcast
„Flatterball“ über Fitness. „Wir
sind in einem Alter, da brauchen
wir jeden Lauf“, sagte Kruse und
lobte sich somit spaßig selbst für
seinen Ehrgeiz in Sachen Kondition.
„Sehe ich anders. Manchmal
ist weniger mehr. Das war in
deiner Karriere oft das Motto“,
Max Kruse (v. re.) im Training bei der
TuS Dassendorf. Foto: TuS Dassendorf
Fakten zum Spiel:
gab Harnik ironisch zurück.
Für wie viele Minuten
auf dem Feld Dassendorfs
Trainer Özden Kocadal
Kruse einplant,
wollte er auf Anfrage des
Regionalsportmagazins
nicht verraten. Für die
volle Spielzeit dürfte es
beim früheren St.-Paulianer
noch nicht reichen.
Doch bei Kruses technischem
Können dürfte
dieser nach seiner Einwechslung
auf jeden Fall
für Eindruck sorgen.
(misch)
+++ Der TSV Buchholz 08 konnte in zehn Auftritten bei der TuS
Dassendorf nur einmal gewinnen – beim ersten Gastspiel am 25.
April 2014 mit 1:0 +++ In dieser Saison gewann Buchholz ebenfalls
nur ein einziges Auswärtsspiel: mit 2:1 beim Schlusslicht beim SV
Curslack-Neuengamme +++ Die TuS Dassendorf kassierte daheim
nur sieben Gegentore – das ist der zweitbeste Wert der Oberliga
Hamburg.
SVT-Trainer Björn Sörensen will nicht spekulieren:
Todesfelde bleibt gelassen vor dem Gipfel
Mit dem 3:0-Auswärtssieg
bei Inter Türkspor
Kiel ist der SV Todesfelde
souverän ins
neue Jahr gestartet.
Nun wartet das Spitzenspiel gegen
Holstein Kiel II – Erster gegen
Zweiten, vier Punkte trennen
beide Teams.
Trainer Björn Sörensen bremst jedoch
Erwartungen an eine mögliche
Vorentscheidung. „Unabhängig
vom Ergebnis entscheidet
sich diese Woche noch gar
nichts“, stellt er klar. Natürlich
wolle man das Spiel erfolgreich
gestalten, doch die Saison sei
noch lang. Entscheidend sei,
wieder zu den eigenen Abläufen
zu finden und die Trainingsinhalte
besser umzusetzen.
Die Wintervorbereitung verlief
alles andere als ideal. „Trainingsbetrieb
war kaum möglich. Wir
haben einmal richtig trainiert,
ansonsten nur Testspiele“, erklärt
Sörensen. Unter normalen
Bedingungen kämen hunderte
Wiederholungen im Positionsspiel
zusammen – diesmal waren
es deutlich weniger. Das machte
sich phasenweise bemerkbar, be-
sonders in der zweiten
Halbzeit zuletzt bei Inter.
„Wir müssen vieles
schneller machen
und uns schneller
adaptieren“, fordert
der Coach.
Ein Punkt gegen Holstein?
Für Sörensen keine
Rechenaufgabe. Entscheidend
sei die eigene
Leistung.
Mit einem Sieg
Todesfeldes Trainer Björn Sörensen
könnte der Tabellenführer
den Vorsprung
gewaltig ausbauen
– doch für Todesfelde
kommt erst
die Leistung, dann
das Ergebnis.
(Ole Jacobsen)
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10 | RegionalSport
Gespräch mit Heides Geschäftsführer Hannes Nissen:
Heider SV richtet Blick nach vorn
Nach der Niederlage gegen Holstein
Kiel II will der Heider SV
am Samstag gegen den VfR Neumünster
eine Reaktion zeigen.
Geschäftsführer Hannes Nissen
rückt dabei die Tabelle bewusst
in den Hintergrund.
„Die Tabellenspitze ist gerade gar
kein Thema. Tabellenplätze interessieren
mich im Moment überhaupt
nicht“, betont Nissen. Statt
Rechenspielen gehe es um Entwicklung
und darum, interne
Prozesse weiter voranzutreiben.
Die jüngste Partie gegen Holstein
Für Eutin 08 geht es am Samstag
beim TuS Rotenhof um ein echtes
„Überholspiel“. Mit einem
Sieg würde die Mannschaft von
Dennis Jaacks am direkten Konkurrenten
vorbeiziehen – im engen
Abstiegskampf ein wichtiges
Signal.
Die Vorbereitung verlief allerdings
alles andere als optimal.
„Das war eine wilde Phase mit
wenig Ball und viel Athletik“,
sagt Jaacks. Erst in den vergangenen
Einheiten habe man wieder
verstärkt an Abläufen gearbeitet.
Testspiele gegen Phönix II, Rapid
habe gezeigt, wo aktuell die Unterschiede
liegen. „Auf Kunstrasen
ist Holstein fußballerisch
klar das Maß aller Dinge“, ordnet
Nissen ein. Dennoch sieht er
auch eigene Anteile an der Niederlage.
„Wir haben bei den Gegentoren
extrem mitgeholfen.
Und vielleicht läuft das Spiel anders,
wenn unser 1:0 nicht
fälschlicherweise weggepfiffen
wird.“
Gegen den VfR erwartet Heide
nun eine intensive Partie auf Augenhöhe.
Personell hofft man auf
Stabilität im Kader, entscheidend
Lübeck und zuletzt die U19 des
VfB Lübeck (3:2) brachten wichtige
Erkenntnisse.
In Rotenhof erwartet Jaacks einen
unbequemen Gegner. „Sie funktionieren
als Kollektiv extrem gut
und haben individuelle Qualität,
vor allem bei Standards.“ Zudem
sind die Gastgeber bereits im
Pflichtspielbetrieb angekommen.
Personell gibt es positive Nachrichten:
Offensivmann Hussein
Sharba kehrt zurück und soll
neue Impulse setzen. „Er ist ein
Unterschiedsspieler, wird uns
helfen“, so Jaacks.
Flens-Oberliga
Fakten zum Spiel:
Trainer Dennis Jaacks vor entscheidendem Wochenende:
Eutin 08: Überholspiel – und Wahlsonntag
sei jedoch die eigene Haltung.
„Wir bleiben komplett bei uns,
bleiben positiv und arbeiten akribisch
weiter“, so Nissen. Der Fokus
liegt klar auf Leistung und
Weiterentwicklung – nicht auf
dem Blick nach oben.
(Ole Jacobsen)
Sa., 07.03.2026 – 14:00 Uhr Heider SV – VfR Neumünster
+++ Neun Punkte liegt der HSV vor dem VfR in der Tabelle,
hat aber auch schon vier Spiele mehr auf dem Konto +++
Heide startete mit einer Niederlage ins neue Kalenderjahr
+++ Den VfR plagen aktuell ein paar Erkältungen, ansonsten
kann Coach Danny Cornelius nahezu bis auf die zwei
langzeitverletzten Luis Schmidt und Sven Freitag aus dem
Vollen schöpfen +++ Cornelius: „Nach der nicht vorhandenen
Vorbereitung geht es in Heide von 0 auf 100.“
Für den Trainer wird es ein besonderes
Wochenende: Am
Sonntag kandidiert er als Bürgermeister
in Ratekau. „Ich wäre
nicht angetreten, wenn ich mich
Fakten zum Spiel:
nicht auf Fußball konzentrieren
könnte“, betont Jaacks – und
hofft am liebsten auf zwei Siege
binnen 24 Stunden.
(Ole Jacobsen)
Sa., 07.03.2026 – 14:00 Uhr TuS Rotenhof – Eutin 08
+++ Abstiegskampf und Spannung pur: Eutin steht auf
dem ersten Abstiegsplatz, aber nur zwei Zähler hinter dem
TuS Rotenhof +++ Dem TuS fehlt voraussichtlich der angeschlagene
Jark Decker (Leistenprobleme) +++ TuS-Coach
Henning Knuth: „Wir wollen die drei Punkte. Dafür müssen
wir vor allem die körperbetonte Spielweise von Eutin annehmen.“
Coach Karim Youssef bleibt positiv:
Inter zeigt Fortschritte – bleibt aber Vorletzter
Inter Türkspor Kiel hat beim 0:3
trotz Niederlage gegen den SV
Todesfelde, eine Top-Mannschaft
der Oberliga, Fortschritte
erkennen lassen.
Trainer Karim Youssef war mit
dem Auftritt zufrieden – auch
wenn das Ergebnis schmerzt.
„Mit der Leistung bin ich zufrieden,
auch wenn man mit Niederlagen
nie zufrieden ist“, sagt
Youssef. Seine Mannschaft habe
100 Prozent gegeben und phasenweise
viele Elemente der einstudierten
Spielidee umgesetzt.
Fakten zum Spiel:
So., 08.03.2026 – 16:00 Uhr Inter Türkspor Kiel – 1. FC Phönix Lübeck II
+++ Es treffen zwei fußballerische Welten aufeinander: Inter
steckt mitten im Abstiegskampf (15. Platz), während sich
Phönix (7. Platz) im Niemandsland der Tabelle befindet
+++ Zudem hat Türkspor in der unteren Tabellenregion mit
20 Partien deutlich mehr Spiele gespielt als die direkte Konkurrenz
+++ Der Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz
beträgt allerdings nur einen Punkt.
Defensiv ließ Inter vergleichsweise
wenig zu, auch wenn individuelle
Abstimmungsprobleme
bei jungen Spielern zu Gegentoren
führten. „Wir waren nie so
unterlegen, wie es das Ergebnis
vermuten lässt“, betont der
Coach. Chancen zum Anschluss
waren da – genutzt wurden sie
nicht. Stattdessen fiel im Gegenzug
die Vorentscheidung. Trotz
Tabellenplatz 15 blickt Youssef
optimistisch nach vorn. „Wir gehen
sehr positiv ins nächste
Spiel.“ Am kommenden Wochenende
wartet mit Phönix Lübeck
II erneut
ein starker Gegner.
Personell
könnten Rückkehrer
helfen.
Einige Spieler
fehlten zuletzt
krankheitsbedingt,
zudem
wird der Kader
weiter ergänzt.
Inter hofft nun,
die sichtbaren
Fortschritte
endlich auch in
Punkte umzumünzen.
(Ole Jacobsen)
Inter-Coach Karim Youssef glaubt
weiter an den Klassenerhalt. Foto: pin
RegionalSport | 11
Flens-Oberliga
Das Testspiel am letzten Wochenende
lief für die Kicker der
Kaltenkirchener TS sehr gut.
Mit 4:0 gewann die Elf von KT-
Chefcoach Martin Genz gegen
den Oberliga-Absteiger und aktuellen
Tabellenzweiten der Landesliga
Schleswig, dem Eckernförder
SV, mit 4:0. „Wir haben
sehr effizient agiert und verdient
gewonnen“, konstatierte Martin
Genz. Hinter dem Oberligisten
liegt ein Trainingslager in der
Türkei - nicht selbstverständlich
Kaltenkirchener TS gut vorbereitet
Starkes Trainingslager - starker Test
für Amateurfußballer. Fünf Trainingseinheiten
und zwei Testspiele
mussten die Akteure in
kürzester Zeit bewerkstelligen.
„Die Jungs haben es sehr gut gemacht
- sportlich haben wir uns
weiterentwickelt und uns gemeinsam
zudem besser kennengelernt“,
blickt Genz zurück.
Zum Start in die Rückrunde erwartet
die KT am Marschweg
den Oldenburger SV. Für die
Gäste geht es als Tabellendreizehnter
mit 15 Punkten nur darum,
so schnell wie möglich
Punkte für den Klassenerhalt zu
sammeln. Genz hat seine Startelf
im Kopf, doch es gibt noch einige
Überlegungen, wer den Sprung
Fakten zum Spiel:
in die erste Elf schafft. „Es gibt
noch einige Vakanzen gegen Oldenburg“,
so Genz.
(Andrè Haase)
Sa., 07.03.2026 - 14:00 Uhr Kaltenkirchener TS - Oldenburger SV
+++ OSV-Chefcoach Florian Stahl hat die UEFA-B-Lizenz
bestanden +++ Der OSV setzt in Zukunft verstärkt auf die
Jugend: Den Leistungsträgern der A-Jugend, Mika Wölk (offensives
Mittelfeld, Leon Wellendorf (zentrales Mittelfeld)
und Mattis Markmann (Sturm) wird der Durchbruch zugetraut
+++ „Wir sind stolz und glücklich, nach längerer Zeit
wieder drei echte Oldenburger Jungs aus unserer eigenen Jugend in
die 1. Mannschaft zu holen“, so Ligamanager Lars Brunner.
PSV hat Saison 2026/27 im Blick:
Ex-Profi kommt an die Stettiner Straße
Mit einem späten 3:2-Sieg am
vergangenen Wochenende beim
TuS Rotenhof ist der PSV Neumünster
perfekt in die Rückrunde
gestartet. Perfekte Arbeit liefern
zudem die Verantwortlichen
im Hintergrund:
Zahlreiche Leistungsträger wie
Timo Barendt, Jesper Tiedemann
und die Ehlert-Brüder haben ihre
Verträge für eine weitere Saison
verlängert. Mit Tobias Fölster
konnte zudem ein Ex-Profi, der
den TSV Havelse in der 3. Liga
als Kapitän auf das Spielfeld geführt
hat, verpflichtet werden.
Der 32-Jährige läuft derzeit noch
für die SpVg Eidertal Molfsee in
der Landesliga Schleswig auf
und soll in der kommenden Saison
die Innenverteidigung der
Neumünsteraner sattelfest machen.
Fölster gilt als Transfercoup
der „Polizisten“. „Die Rahmenbedingungen
beim PSV sind
hervorragend. Hinter dem Verein
steht eine klare Struktur mit professionellen
Abläufen, die optimale
Voraussetzungen für eine
erfolgreiche Zusammenarbeit
bieten“, sagt Fölster. PSV-Coach
Dennis Buthmann freut sich über
den erfahrenen Zugang und sagt:
„Tobi soll als Leader vorangehen
und die jungen Spieler an seiner
Erfahrung teilhaben lassen“.
(Andrè Haase)
Mit Tobias Fölster wechselt ein Ex-Profi
zum PSV Neumunster.
Foto: PSV
Fakten zum Spiel:
Sa., 07.03.2026 - 14:00 Uhr PSV Neumünster - FC Kilia Kiel
+++ Der FC Kilia Kiel ist mit einem Punkt aus zwei Spielen
in die Rückrunde gestartet +++ der 0:2-Niederlage im Stadtderby
gegen Holstein II folgte im Topspiel gegen den SV Eichede
ein 2:2-Remis +++ Auf Drilon Trepca muss Kilia
Coach Nicola Soranno verzichten: Der 23-Jährige sah gegen
Eichede die Rote Karte nach einer Tätlichkeit +++ „Wir
wollen den ersten Sieg“, sagt FC-Keeper Tom Pachulski.
Fakten zum Spiel:
So., 08.03.2026 - 14:00 Uhr SV Eichede - MTSV Hohenwestedt
+++ Es war für uns mehr drin beim FC Kilia Kiel“, sagt Jan-
Henrik Schmidt, Sportlicher Leiter des SVE Eichede +++
Der 42-Jährige hofft auf einen Dreier im Heimspiel gegen
Hohenwestedt +++ Wie verkraften die Hohenwestedter den
Abgang von Torjäger Kjell Knaak (13 Tore), der im Winter zu
Holstein II wechselte +++ Die Neuzugänge Macius Dahm
und Hinne Schröder sind beim MTSV gesetzt.
Fakten zum Spiel:
Sa., 07.03.2026 - 13:30 Uhr Preußen 09 Reinfeld - TSV Nordmark Satrup
+++ Für die Preußen aus Reinfeld geht es als Tabellenschlusslicht
ums nackte Überleben +++ Die Vorbereitung
lief lauf SV-Coach Axel Junker „holprig“ +++ „Die Vorbereitungsspiele
hatten gute und schlechte Halbzeiten“, sagt der
Trainer +++ Nordmark Satrup machte in der Vorbereitung
aus der Not eine Tugend: Trainiert und gespielt wurde zum
Teil in Dänemark auf Kunstrasen.
12 | RegionalSport
TuS Jevenstedt im Abstiegsumpf:
„Müssen von Beginn hellwach sein"
Das war eine deftige Klatsche,
die der im Abstiegskampf steckende
TuS Jevenstedt am letzten
Wochenende zum Re-Start in
die Rückrunde kassiert:
Mit einer 2:7-Klatsche bei der
SpVg Eidertal Molfsee schlich
die Elf von TuS-Chefcoach Jilani
Ben Mahmoud vom Kunstrasenplatz
in der Hamburger Chaussee.
Nach 20 Minuten (0:4) war
die Partie bereits entschieden.
Sehr zum Ärgernis von Ben Mahmoud.
„Das war grottenschlecht
von uns. Wir waren phasenweise
komplett überfordert“, schimpfte
der 53-Jährige, der trotz allem für
die neue Saison weiterhin an der
Jevenau bleibt. „Das Umfeld hat
mich komplett überzeugt. Es ist
ein Weg dahinter, der Verein will
Kiel abgeschlagen
- Rönnau setzt
auf Lorenz-Effekt
In der Landesliga Schleswig
steht der Aufsteiger SVE Comet
Kiel mit einem Bein fast schon
wieder in der Verbandsliga. Lediglich
acht Punkte stehen auf
dem Konto der Kieler, die Inhaber
der „Roten Laterne“ sind.
Zum Re-Start verlor die Elf
vom Ostufer mit 1:4 beim SV
Frisia 03 Risum-Lindholm.
„Ein Abstieg würde uns nicht
aus der Bahn werfen. Wir würden
in der Verbandsliga einen
Umbruch vornehmen“, sagt
SVE-Obmann Nico Sellmer.
Am Sonnabend um 14 Uhr erwarten
die Kieler am Radsredder
zum Kellerduell den
Vorletzten vom Heider SV II.
In der Landesliga Holstein
konnte der SC Rönnau 74 unter
Neu-Coach Pascal Lorenz beim
0:0-Remis gegen den VfB Lübeck
II einen überraschenden
Punktgewinn feiern. „Die Jungs
haben das gut gemacht. Mit
etwas mehr Spielglück und
Zielstrebigkeit gehen wir als
Sieger vom Platz“, sagt Pascal
Lorenz auf Nachfrage von RegionalSport.
Der 35-jährige
ehemalige Trainer des SV Preußen
Reinfeld hat dem Team aus
den Kreis Segeberg neuen
Schwung verliehen - Schwung,
den der SC im Kampf um den
Klassenerhalt dringend benötigen
kann.
(Andrè Haase)
sich umstrukturieren und
den Weg will ich mitgehen.
Für uns kann es nur darum
gehen, die Klasse zu halten“,
sagt der B-Lizenzinhaber auf
Nachfrage. Am Sonntag kann
seine Elf auf Wiedergutmachung
gehen. Dann kommt
der Tabellendritte SSG Rot-
Schwarz Kiel nach Jevenstedt.
„Wir müssen von Beginn
an hellwach sein“, weiß
Ben Mahmoud. Für die Kieler
ist es das erste Spiel nach
der langen Winterpause.
(Andrè Haase)
Fakten zum Spiel:
So., 08.03.2026 - 14:00 Uhr TuS Jevenstedt - SSG Rot-Schwarz Kiel
+++ Den Verantwortlichen der Rot-Schwarzen ist es gelungen,
fünf namhafte Spieler im Winter zu verpflichten: Leon
Lembke, Emre Kayali, Tom Bennet Lemke (alle SpVg Eidertal
Molfsee), Kristof Koop (TSV Kronshagen) und Jonathan
Suchocki (zuletzt vereinslos) haben sich dem Landesligisten
angeschlossen +++ Mit Mohammed Ben Sirity (Umzug
nach Lübeck), Tom Hertel sowie Tim Kappmeyer (beide unbekannt)
sind drei Akteure gegangen.
Der TSV Pansdorf ist denkbar
ungünstig in die Rückrunde gestartet.
Mit 1:2 unterlag die Elf
von TSV-Coach Hendrik Block
beim Tabellennachbarn TSV Lägerdorf.
„Nach der Vorbereitung, mit der
sicherlich alle Teams zu kämpfen
hatten, kam das wenig überraschend.
Man weiß gar nicht so
genau, wo man steht. Obwohl
wir zwei Testspiele gegen Oldenburg
und Reinfeld hatten, haben
die Abläufe nicht gestimmt. Es
war alles andere, als ein schönes
Landesligaspiel“, so Block und
hofft auf eine Leistungssteigerung
gegen das abgeschlagene Tabellenschlusslicht
TuS Hartenholm.
Block sieht seine Mannschaft
zwar leicht favorisiert,
doch Überraschungen kann es
immer geben. „Hartenholm hat
personell in der Winterpause
mächtig zugelegt. Man kann
nicht einschätzen, was auf einen
zukommt“, sagt Block. Respekt
hat er vor TuS-Torjäger Blerim
Fakten zum Spiel:
Landesligen
Klatsche zum RE-Start:
Bill Chafe (re.) und TuS-Chefcoach
Jilani Ben Mahmoud
Foto: OW
TSVP-Coach Hendrik Block:
„Müssen auf TuS-Torjäger Bara aufpassen"
Bara, dem bis dato zehn Saisontreffer
gelungen sind. „Da steckt
schon Qualität dahinter. Zehn
Tore schießt man nicht mal eben
im Vorbeigehen“, weiß Block.
Die Punkte möchte der sympathische
Cheftrainer trotzdem am
Techauer Weg behalten. (AH)
Sa., 07.03.2026 - 14:00 Uhr TSV Pansdorf - TuS Hartenholm
+++ Der TuS Hartenholm konnte im Winter mit Samuel
Aphrem (PSV Neumünster), Lukas Franz, David Mateus
(beide VfR Neumünster), Alban Veslija, Jephthe Mianthezila
(beide Bramstedter TS), Sabri Nasri, Alaeddine Nasri (beide
SVT Neumünster), Santino Laubinger (Inter Türkspor
Kiel), Israel Judah Walters (Hamburg), Mattes Eckhold und
David Schmuck (beide eigene Zweite) elf Neuzugänge begrüßen
+++ „Wir haben in allen Mannschaftsteilen sehr gute
personelle Optionen“, so TuS-Coach Martin Genz.
RegionalSport | 13
Einen
beeindruckenden
Anblick bot die
Westtribüne des
Holstein-Stadions
vor dem Anpfiff
der Partie gegen
den Aufstiegsaspiranten
SV Elversberg.
Blickpunkt
Dank der Fans an Marcel Rapp
Mit zahlreichen
Spruchbändern
zollten der Fandachverband
„Block 501″ und
die KSV-Fanklubs
„ihrem“ Aufstiegstrainer
großen Respekt
für die geleistete
Arbeit im Storchennest.
„Für immer
unser
Bundesligacoach“,
so lautete einer der
vielen Banner im
Fanblock. Dazu
skandierten die Fans immer wieder
den Namen des langjährigen
Kieler Trainers, der am vergangenen
Dienstag von seinem Traineramt
freigestellt worden war.
Auch Holsteins neuer Coach Tim
Walter klatschte während der
Aktion lange Beifall und merkte
in der abschließenden Pressekonferenz
an: „Ich kenne Rappo
gut und das gehört sich so. Er hat
hier eine herausragende Arbeit
geleistet und ich hätte mir von
Herzen gewünscht, dass er das
hier mit der Mannschaft noch
hinbekommt. Aber die Verantwortlichen
haben das anders entschieden
und so habe ich die
schwere Aufgabe in dieser Wo-
che übernommen.
In seiner viereinhalbjährigen
Amtszeit beim Kieler Traditionsclub
hatte der gebürtige Pforzheimer
Marcel Rapp die Störche
kurz nach seiner Übernahme im
Jahr 2021 aus dem Tabellenkeller
ins Mittelfeld der Zweitliga-Tabelle
gecoacht und 2024 dann sogar
zum historischen Bundesliga-
Tolle Geste: Dank der Holstein Fans an
Aufstiegstrainer Marcel Rapp vor dem
Spiel gegen Elversberg. Foto: RS
Aufstieg geführt. Kaum ein Trainer
hat dem Verein in den vergangenen
50 Jahren einen derartigen
Stempel aufgedrückt wie
der 46-Jährige.
(RS)
Vor dem Duell sprachen wir mit Kellinghusens Coach Aykut Ekici:
„Wir gehen absolut motiviert in das Rückspiel“
Vorschau: Fr., 06.03.2026 - 19:30 Uhr SV Peissen – VfL Kellinghusen
14 | RegionalSport
Wenn am Freitagabend der
Ball im Duell zwischen
dem SV Peissen und dem
VfL Kellinghusen rollt, trifft
nicht nur der Tabellenzweite
auf den Tabellendritten –
es begegnen sich zwei der
formstärksten und charakterlich
unterschiedlichsten
Mannschaften der Saison. Der
SV Peissen geht mit einer beeindruckenden
Bilanz in das Heimspiel.
Mit 36 Punkten, einem
starken Torverhältnis von 50:23
und der Tabellenführung in der
Kreisliga West zeigt die Mannschaft
konstant hohe Qualität
und enorme Offensivkraft. Die
jüngsten Ergebnisse, darunter
Siege gegen VfR Horst II und den
Hohenasper SC, bestätigen die
stabile Form und den Aufwärtstrend.
Ein besonderes Merkmal
der Peissener ist ihre Jugendlichkeit:
Das Team besitzt laut Transfermarkt
ein Durchschnittsalter
von nur 21,7 Jahren. Dieses junge
Profil spiegelt sich auf dem Platz
wider – schnelles Umschaltspiel,
viel Tempo und ein offensives
Selbstverständnis prägen die
Auftritte der Mannschaft.
Wie lautet Ihr Fazit der aktuellen
Saison?
vAykut Ekici: Es läuft ausgesprochen
gut. Vor der Saison haben
wir uns schon das Ziel gesetzt,
solange es geht oben mitzuspielen.
Wir sind oben mit dabei
– auch wenn alles tabellarisch
sehr eng ist. Leider haben wir am
Wochenende zwei Punkte liegen
gelassen.
Was erwartet Sie im Topspiel
gegen Peissen?
Aykut Ekici: Wir sind natürlich
sehr motiviert. Es steht uns der
gesamte Kader zur Verfügung.
Das Hinspiel haben wir 3:0 ge-
wonnen. Wir wollen auch das
Rückspiel gewinnen.
Wie lief die Vorbereitung zur
Rückrunde?
Aykut Ekici: Aufgrund des Wetters
war die Vorbereitung natürlich
nicht optimal. Wir konnten
nur ein Spiel absolvieren und
das war auch die einzige Einheit
mit Ball draußen. Wir sind fit –
brauchen nur die Praxis am Ball.
Wie lautet Ziel Ihr Ziel für die
Rückrunde?
Aykut Ekici: Wir wollen so lange
wie es geht oben dabeibleiben.
Wenn am Ende der Aufstieg dabei
rumkommt, freuen wir uns
natürlich.
Vielen Dank für das Gespräch.
(Oliver Ollrogge)
Stand 04.03.2026 morgens
Tabellen
1. Bundesliga
Pl. Team Sp. Diff. Pkt.
1. Bayern München(M) 24 65 63
2. Borussia Dortmund 24 26 52
3. TSG Hoffenheim 24 18 46
4. VfB Stuttgart (P) 24 16 46
5. RB Leipzig 24 13 44
6. Bayer 04 Leverkusen 23 15 40
7. Eintracht Frankfurt 24 -1 34
8. SC Freiburg 24 -5 33
9. FC Augsburg 24 -11 31
10. 1 FC Union Berlin 24 -9 28
11. Hamburger SV (N) 23 -8 26
12. Bor. Mönchengladbach 24 -12 25
13. 1 FC Köln (N) 24 -8 24
14. 1. FSV Mainz 05 24 -12 23
15 FC St. Pauli 24 -17 23
16. Werder Bremen 24 -19 22
17. VfL Wolfsburg 24 -20 20
18. 1. FC Heidenheim 24 -31 14
Die nächsten Spiele
06.03.26 - 20.30 Bayern München - Bor. M’gladbach
07.03.26 - 15.30 SC Freiburg - Bayer 04 Leverkusen
07.03.26 - 15.30 1. FSV Mainz 05 - VfB Stuttgart
07.03.26 - 15.30 RB Leipzig - FC Augsburg
07.03.26 - 15.30 VfL Wolfsburg - Hamburger SV
07.03.26 - 15.30 1. FC Heidenheim - TSG Hoffenheim
07.03.26 - 15.30 1. FC Köln - Borussia Dortmund
08.03.26 - 15.30 FC St. Pauli - Eintracht Frankfurt
08.03.26 - 1730 1. FC Union Berlin - Werder Bremen
2. Bundesliga
Pl. Team
Sp. Diff. Pkt.
1. FC Schalke 04 24 13 47
2. SC Paderborn 07 24 13 46
3. SV Darmstadt 98 24 17 45
4. SV Elversberg 24 17 45
5. Hannover 96 24 12 45
6. 1 FC Kaiserslautern 24 5 37
7. Hertha BSC 24 5 37
8. Karlsruher SC 24 -7 33
9. 1 FC Nürnberg 24 -3 30
10. VfL Bochum (A) 24 2 29
11. Fortuna Düsseldorf 24 -11 28
12. Arminia Bielefeld (N) 24 3 27
13. Preußen Münster 24 -7 26
14. Dynamo Dresden (N) 24 -6 25
15. Holstein Kiel (A) 24 -6 25
16. Eintracht Braunschweig 24 -15 25
17. 1 FC Magdeburg 24 -12 23
18. Greuther Fürth 24 -20 23
Die nächsten Spiele
06.03.26 - 18.30 SV Elversberg - 1. FC Magdeburg
06.03.26 - 18.30 FC Schalke 04 - Arminia Bielefeld
07.03.26 - 13.00 SC Paderborn 07 - Eintr. Braunschweig
07.03.26 - 13.00 1. FC Nürnberg - Fortuna Düsseldorf
07.03.26 - 13.00 SV Darmstadt 98 - Holstein Kiel
07.03.26 - 20.30 VfL Bochum - 1. FC Kaiserslautern
08.03.26 - 13.30 Karlsruher SC - Dynamo Dresden
08.03.26 - 13.30 Hannover 96 - SpVgg Greuther Fürth
08.03.26 - 13.30 Preußen Münster - Hertha BSC
3. Liga
Pl. Team
Sp. Diff. Pkt.
1. VfL Osnabrück 26 16 49
2. Energie Cottbus 26 13 49
3. MSV Duisburg (N) 26 14 47
4. SC Verl 26 22 45
5. Wehen Wiesbaden 26 11 44
6.. Hansa Rostock 26 14 43
7. Rot-Weiss Essen 26 6 43
8. TSV 1860 München 26 6 42
9. Waldhof Mannheim 26 -4 39
10. FC Viktoria Köln 26 5 38
11. FC Ingolstadt 04 26 9 36
12. VfB Stuttgart II 26 -10 35
13. TSG Hoffenheim II (N) 26 1 32
14. AlemanniaAachen 26 -5 32
15. Jahn Regensburg (A) 26 -5 32
16. 1 FC Saarbrücken 26 -3 29
17. Erzgebirge Aue 26 -14 24
18. SSV Ulm 1846 (A) 26 -18 24
19. TSV Havelse (N) 26 -20 20
20. 1 FC Schweinfurt (N) 26 -38 11
Die nächsten Spiele
06.03.26 - 19.00 FC Viktoria Köln - TSV 1860 München
07.03.26 - 14.00 Erzgebirge Aue - Alemannia Aachen
07.03.26 - 14.00 Energie Cottbus - Hansa Rostock
07.03.26 - 14.00 SV W. Wiesbaden - VfB Stuttgart II
07.03.26 - 14.00 TSG Hoffenheim II - RW Essen
07.03.26 - 14.00 1. FC Schweinfurt 05 - SSV Ulm 1846
07.03.26 - 16.30 Jahn Regensburg - VfL Osnabrück
08.03.26 - 13.30 SV Waldhof Mannheim - TSV Havelse
08.03.26 - 16.30 MSV Duisburg - 1. FC Saarbrücken
08.03.26 - 19.30 FC Ingolstadt 04 - SC Verl
Regionalliga Nord
Pl. Team Sp. Diff. Pkt.
1. SV Meppen 23 46 53
2. SV Drochtersen/A. 22 28 49
3. VfB Oldenburg 21 29 46
4. SSV Jeddeloh II 21 24 42
5. 1. FC Phönix Lübeck 21 12 36
6. Hannover 96 II (A) 23 5 32
7. Bremer SV 22 3 32
8. Hamburger SV II 23 1 32
9. SC Weiche Flensburg 08 22 4 30
10. Werder Bremen SV II 22 -8 27
11. VfB Lübeck 22 -13 27
12. Kickers Emden 21 2 25
13. HSC Hannover (N) 22 -24 24
14. FSV Schöningen (N) 19 -18 21
15. Eintracht Norderstedt 22 -20 18
16. BW Lohne 22 -23 18
17. FC St. Pauli II 22 -21 15
18. Altona 93 (N) 20 -27 15
Die nächsten Spiele
07.03.26 - 13.00 HSV II - SC Weiche Flensburg 08
07.03.26 - 14.00 Phönix Lübeck - SV Drochtersen/Assel
07.03.26 - 15.30 Altona 93 - VfB Lübeck
07.03.26 - 18.00 BW Lohne - Werder Bremen II
08.03.26 - 13.30 HSC Hannover - VfB Oldenburg
08.03.26 - 14.00 Eintracht Norderstedt - FC St. Pauli
08.03.26 - 14.00 Bremer SV - FSV Schöningen
abgesagt Hannover 96 II - Kickers Emden
08.03.26 - 15.00 SSV Jeddeloh II - SV Meppen
Oberliga Hamburg
Flens-Oberliga
Landesliga Schleswig
Landesliga Holstein
Pl. Team Sp. Diff. Pkt.
1. ETSV Hamburg 18 57 47
2. Eimsbütteler TV 21 30 46
3. TuS Dassendorf 20 46 43
4. SC Victoria 20 24 41
5. USC Paloma Hamburg 19 22 35
6. Hamburger Turnerschaft 1816 21 -4 32
7. FC Süderelbe 20 6 30
8 FC Teutonia 05 Ottensen 20 -6 30
9. TSV Sasel 20 6 29
10. TuRa Harksheide 21 -15 27
11. SC Vorwärts/Wacker 20 -5 25
12. FK Nikola Tesla 21 -18 25
13. Niendorf TSV 19 2 23
14. HEBC 20 -19 22
15. TSV Buchholz 08 19 -2 19
16. FC Türkiye Hamburg 20 -25 16
17. SV Halstenbek-Rellingen 19 -31 11
18. SV Curslack-Neuengamme 20 -6 7
Pl. Team
Sp. Diff. Pkt.
1. SV Todesfelde 18 35 46
2. Holstein Kiel II 19 34 42
3. SV Eichede 17 19 36
4. Heider SV 20 6 36
5. FC Kilia Kiel 18 13 28
6. VfR Neumünster 16 0 27
7. 1. FC Phönix Lübeck II 18 -1 27
8. PSV Neumünster 17 7 26
9. Kaltenkirchener TS 18 -7 24
10. TSV Nordmark Satrup 17 0 22
11. TuS Rotenhof 18 -10 17
12. MTSV Hohenwestedt 17 -9 15
13. Oldenburger SV 16 -17 15
14. Eutin 08 17 -18 15
15. Inter Türkspor Kiel 20 -31 14
16. Preußen 08Reinfeld 18 -21 11
Pl. Team
Sp. Diff. Pkt.
1. TSB Flensburg 18 60 54
2. Eckernförde 17 17 35
3. Rot-Schwarz Kiel 17 5 34
4. Eidertal Molfsee 19 24 33
5. SV Frisia 03 Risum-Lindholm 18 21 33
6. SC Weiche Flensburg 08 II 18 13 31
7. TSV Klausdorf 18 10 29
8. TSV Rantrum 17 21 28
9. SV Dörpum 18 -6 21
10. TSV Kronshagen 19 -6 19
11. TuS Jevenstedt 17 -19 17
12. TSV Kropp 18 -20 17
13. TSV Hattstedt 18 -18 16
14. TSV Friedrichsberg-Busdorf 17 -24 14
15. Heider SV II 19 -38 9
16. SVE Comet Kiel 18 -40 8
Pl. Team
Sp. Diff. Pkt.
1 SC Rapid Lübeck 19 34 44
2 VfB Lübeck II 19 23 41
3 Eichholzer SV 17 21 33
4 SSC Hagen-Ahrensburg 17 14 31
5 TSV Bargteheide 19 8 30
6 Dornbreite Lübeck 18 -2 30
7 TSV Lägerdorf 18 0 29
8 TSV Pansdorf 19 10 28
9 VfR Horst 19 -2 28
10 Ratzeburger SV 17 -11 19
11 SV Türkspor Bad Oldesloe 17 -21 19
12 SV Todesfelde II 16 -4 18
13 SC Rönnau 17 -27 14
14 SSC Phoenix Kisdorf 18 -14 13
15 SV Eichede II 17 -14 11
16 TuS Hartenholm 15 -15 10
Die nächsten Spiele
06.03.26 - 19.30 TuRa Harksheide - SC Victoria HH
06.03.26 - 19.30 FC Süderelbe - ETSV Hamburg
06.03.26 - 19.30 TSV Sasel - SC Vorwärts/Wacker
06.03.26 - 19.45 Eimsb. TV - FC Teut.05 Ottensen
07.03.26 - 13.00 TuS Dassendorf - TSV Buchholz 08
07.03.26 - 15.00 SVCN - USC Paloma Hamburg
08.03.26 - 10.45 Eimsbütteler TV - FC Türkiye HH
08.03.26 - 12.30 HH Turnerschaft 1816 - SV Halstenbek-R.
08.03.26 - 14.30 FK Nikola Tesla - Niendorf TSV
Die nächsten Spiele
07.03.26 - 13.30 Pr. 09 Reinfeld - TSV Nordm. Satrup
07.03.26 - 14.00 Kaltenkirchener TS - Oldenburger SV
07.03.26 - 14.00 Heider SV - VfR Neumünster
07.03.26 - 14.00 TuS Rotenhof - Eutiner 08
07.03.26 - 14.00 PSV Union NMS - FC Kilia 02 Kiel
08.03.26 - 14.00 SV Todesfelde - Holstein Kiel II
08.03.26 - 14.00 SV Eichede - MTSV Hohenwestedt
08.03.26 - 16.00 Inter türkspor Kiel - Phönix Lübeck II
Die nächsten Spiele
06.03.26 - 19.30 TSV Klausdorf - TSV Hattstedt
07.03.26 - 14.00 TSV Kropp - TSV Friedrichsb.-Busdorf
07.03.26 - 14.00 SVE Comet Kiel - Heider SV II
07.03.26 - 14.00 TSV Kronshagen - TSV Rantrum
07.03.26 - 14.30 SC Weiche Flensb. 08 II - SpVf Eid. Molfsee
08.03.26 - 14.00 SV Dörpum - TSB Flensburg
08.03.26 - 14.00 TuS Jevenstedt - RSKiel
08.03.26 - 14.00 ESV - SV Frisia 03 Risum-Lindholm
Die nächsten Spiele
07.03.26 - 14.00 SC Rönnau - TSV Bargteheide
07.03.26 - 14.00 TSV Pansdorf - TuS Hartenholm
07.03.26 - 16.00 SSC Phönix Kisdorf - SV Todesfelde II
07.03.26 - 16.30 SC Rapid Lübeck - TSV Lägerdorf
07.03.26 - 17.00 FC Dornbreite Lübeck - VfB Lübeck II
07.03.26 - 17.30 Eichholzer SV - Ratzeburger SV
08.03.26 - 14.00 SV Türkspor B. Oldesloe - SV Eichede II
08.03.26 - 15.00 SSC Hagen-Ahrensb. - VfR Horst
Landesliga 1 - Hamburg Hammonia Landesliga 1 - Hamburg Hansa
Die nächsten Spiele
06.03.26 - 19.30 TuS Osdorf - Eintracht Lokstedt 1908
06.03.26 - 20.00 SC Nienstedten - FC St. Pauli III
06.03.26 - 20.00 SC Victoria HH II - Eintr.Norderstedt II
06.03.26 - 20.00 Hamburger SV III - Eimsbütteler TV II
08.03.26 - 12.00 Altona 93 II - Klub Kosova Hamburg
08.03.26 - 13.00 Tprk Birlikspor Pinneb. - MTV Hetlingen
08.03.26 - 14.00 FC Union Tornesch - SV Rugenbergen
08.03.26 - 15.00 SSV Rantzau-Barmstedt - FC Alsterbrüder
Die nächsten Spiele
06.03.26 - 19.00 Concordia HH - Uhlenhorster SC Paloma II
06.03.26 - 19.30 HSV Barmbek-Uhlenhorst - Condor HH
06.03.26 - 19.30 Oststeinbeker SV - VfL Lohbrügge
06.03.26 - 19.30 Hamm United FC - Bramfelder SV
07.03.26 - 13.00 ASV Hamburg - SV Altengamme
07.03.26 - 15.00 SC Vier- & Marschl. - Rahlstedter SV
08.03.26 - 10.45 SC Eilbek - FC Voran Ohe
08.03.26 - 15.00 Ahrensburger TSV - Barsbütteler SV
REGIONAL
I M P R E S S U M
RegionalSport erscheint
wöchentlich im Ihrens-Verlag
Das Sportmagazin im Norden
Verlagsleitung: Sascha Hoppe (V.i.S.d.P.)
Redaktion: Oliver Ollrogge, Frank Sorgatz ,
Sebastian Nieden, Jan Kirschner, Hanno Bode, Norbert
Gettschat, Michael Böhm, Claus Bergmann, Stefan
Knauß, Marcus Sellhorn, Peter Böhmer, Mirko Schneider,
David Schmiedhold, Olaf Wegerich, Patrick Nawe
(Fotos), Andrè Haase
Verlagsanschrift: Altstädter Markt 1-3,
24768 Rendsburg, Tel. 04331-4405189
E-Mail: info@regionalsportverlag.de
www.regionalsport.net
Herstellung: Druckerei Lohmeier, Eckernförde
Der schnelle
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Unsere Texte sehen explizit den Einschluss aller
Geschlechter vor. Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit
wird auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung
wie z. B. Teilnehmer*innen verzichtet. Entsprechende
Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für die
drei Geschlechter und sind in keinem gegebenen
Kontext als diskriminierend zu verstehen.
RegionalSport | 15
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Magazin
Handball im Norden
In der European League
ist der THW Kiel
ungeschlagen, in der
Bundesliga muss er
schon am Donnerstag
verlorenen Boden
gutmachen.
Ein Drei-Tages-Trip
nach Südfrankreich
brachte nicht mehr
als das Minimalziel.
Bereits am Samstag
will die SG Flensburg-Handewitt
in
der Bundesliga
nachlegen.
Vor 7000 Zuschauern hatten die
Nordlichter in Montpellier einen
schweren Stand. Kevin Möller
(Knie) und Emil Jakobsen (Infekt)
Fokus auf die Bundesliga
THW Kiel - Bidasoa Irun 27:20 (11:8)
Die 26:34-Pleite gegen Gummersbach
wollten die „Zebras“ möglichst
schnell abschütteln und
feierten am Dienstag in der European
League vor 5133 Zuschauern
einen recht ungefährdeten
27:20-Erfolg über Bidasoa Irun.
Gegen die Spanier überzeugte
vor allem Torwart Andreas Wolff
(17 Paraden). „Ohne ihn hätte es
sehr schwer werden können“,
meinte THW-Kapitän Nikola Bi-
waren zu Hause geblieben, Simon
Pytlick wurde komplett geschont.
Mit dem dezimierten Kader
konnten die Flensburger
nicht die komplette Distanz mithalten
und verloren mit 32:35.
Als der neunfache Torschütze
Marko Grgic mit einem Siebenmeter
den Endstand hergestellt
hatte, stand immerhin fest, dass
die SG wegen des 40:35-Erfolgs
aus dem Hinspiel den zweiten
Platz in der European-League-
lyk. Nach dem Schlusspfiff ging
der Blick nach Montpellier. Dort
verlor Flensburg, was Kiel den
Gruppensieg brachte. Das 115.
Landesderby am kommenden
Dienstag hat damit keinerlei Bedeutung
mehr.
Regenerieren können die THW-
Akteure erst ab Freitag, da sie bereits
am Donnerstag in Stuttgart
Angeschlagener Kader erreicht Minimalziel
Montpellier HB - SG Flensburg-Handewitt 35:32 (21:19)
Hauptrunde sicher
hat. „Ich
bin mit den
Jungs zufrieden,
sie haben
alles gegeben“,
sagte SG-Trainer
Ales Pajovic.
Donnerstag und
Freitag bereiten
sich die Flensburger
auf die
nächste Bundesliga-Aufgabe
vor. Gegen das
Kellerkind SC
DHfK Leipzig
ist ein Sieg
Pflicht. Es lockt
der zweite Tabellenplatz,
da
die Füchse Berlin
spielfrei
sind. Linkshänder Kent Robin
Tönnesen (Oberschenkel) soll
erstmals in diesem Jahr einsatzbereit
sein. (JK)
gefordert sind. Es geht darum, in
der Bundesliga nicht noch weiter
ins Hintertreffen zu geraten. Unklar
ist, ob Elias Ellefsen á Skipagötu
(Schulter) mitwirken kann.
Eine Personalie: Rune Dahmke
verlängerte seinen Vertrag bis
2028. (JK)
Niclas Kirkelökke traf
in Montpellier fünf Mal.
Foto: JK
Handball Bundesliga
Pl. Team Sp. Pkt
1. SC Magdeburg 23 42:4
2. Füchse Berlin (M) 24 38:10
3. SG Flensburg-Handewitt 23 37:9
4. TBV Lemgo Lippe 23 34:12
5. THW Kiel (P) 23 34:12
6. VfL Gummersbach 22 31:13
7. Rhein-Neckar Löwen 23 26:20
8. MT Melsungen 23 26:20
9. TSV Hannover-Burgdorf 23 22:24
10. HSV Hamburg 24 19:29
11. Frisch Auf Göppingen 23 18:28
12. TVB 1898 Stuttgart 23 16:30
13. ThSV Eisenach 23 16:30
14. HC Erlangen 23 15:31
15. Bergischer HC (N) 23 12:34
16. TSV GWD Minden (N) 23 12:34
17. SC DHfK Leipzig 22 8:36
18. HSG Wetzlar 23 8:38
HSV Hamburg - Füchse Berlin 28:36
Die nächsten Spiele
05.03.26 - 19:00 VfL Gummersbach - Lemgo Lippe
05.03.26 - 19:00 TVB 1898 Stuttgart - THW Kiel
07.03.26 - 19:00 SG Fle-Handewitt - SC DHfK Leipzig
08.03.26 - 15:00 SC Magdeburg - Hannover-Burgdorf
08.03.26 - 16:30 HSG Wetzlar - MT Melsungen
08.03.26 - 16:30 HC Erlangen - TSV GWD Minden
08.03.26 - 18:00 R-N Löwen - Bergischer HC
09.03.26 - 19:00 FA Göppingen - ThSV Eisenach
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