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4. März 2026

- Neuer Businessplan für die MCG präsentiert - Elke Kahr und Klaudia Klimt-Weithaler über die Situation von Frauen - Neue Caritas-Wohngruppe MiLa für junge Menschen

- Neuer Businessplan für die MCG präsentiert
- Elke Kahr und Klaudia Klimt-Weithaler über die Situation von Frauen
- Neue Caritas-Wohngruppe MiLa für junge Menschen

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Grazer4. MÄRZ 2026, E-PAPER AUSGABE

Getty

Quelle: ZAMG

13°

Vorwiegend

bewölkt,

zeitweise auch

Sonnenschein.

Die Temperaturen

in Graz liegen morgen Donnerstag

zwischen 3 und 13 Grad.

Mut machen

Elke Kahr und Klaudia Klimt-Weithaler

sprachen über die Situation von Frauen,

Maßnahmen & Verbesserungen . 4

Hoffnung geben

Die neue Caritas-Wohngruppe MiLa

schenkt jungen Menschen Geborgenheit

und Sicherheit. 5

MCG zündet den

Turbo für Graz

MCG, KPÖ, CARITAS/STREIF

Neuer Businessplan. Mit 25 Millionen Euro für die neue Steiermarkhalle und einer Umsatzverdoppelung bis 2035 festigt die MCG Graz ihre Rolle

als Wirtschaftsmotor. Die neue Strategie soll langfristig die regionale Wertschöpfung von jährlich 100 Millionen Euro sichern und ausbauen. SEITE 2


2 graz

www.grazer.at 4. MÄRZ 2026

Businessplan für die MCG präsentiert:

Neue Halle und

Stadtrat Manfred

Eber(l.) und MCG-

Geschäftsführer

Martin Ullrich

haben durchaus

Großes vor: neben

dem Bau einer

neuen „Steiermarkhalle“

sollen

Umsatz und Deckungsbeitrag

bis

2035 verdoppelt

werden. STADT GRAZ/FOTO

FISCHER

große Visionen

EHRGEIZIG. Mit einem neuen Businessplan will MCG-Boss Martin Ullrich den Standort Graz

international wettbewerbsfähiger machen. Das Ziel: Eine Verdoppelung des Umsatzes und ein

massiver Ausbau des Kongresswesens.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Es ist ein ambitioniertes

Papier, das die MCG am

heutigen Mittwoch der Öffentlichkeit

präsentierte. Bis zum

Jahr 2035 soll das Unternehmen

nicht nur wirtschaftlich auf gesunden

Beinen stehen, sondern

auch den Umsatz verdoppeln,

die regionale Wertschöpfung

für die Steiermark massiv steigern.

Aktuell generiert die Messe

rund 100 Millionen Euro jährlich

für die Region – ein Niveau,

das durch gezielte Investitionen

deutlich übertroffen werden soll.

25 Millionen Euro

Das Herzstück der Strategie ist

der Ausbau der Infrastruktur.

Rund 25 Millionen Euro sollen

in die Erweiterung des Kongresszentrums,

die sogenannte

„Steiermarkhalle“, fließen.

Kalkül hinter diesem Schritt:

Kongressgäste sind lukrativ. Mit

durchschnittlichen Tagesausgaben

von 530 Euro pro Kopf

lassen sie deutlich mehr Geld in

der Stadt als klassische Messetouristen.

Die Erweiterung soll

jährlich rund 132.000 zusätzliche

Besucher nach Graz locken.

Trotz der Investitionen steht die

Konsolidierung im Fokus. Durch

eine Umschuldung bestehender

Verbindlichkeiten in der Höhe

von 20 Millionen Euro (Laufzeit

bis 2050) verschafft sich die MCG

Luft für operative Verbesserungen.

Ab 2032 will das Unternehmen

dauerhaft einen positiven Cashflow

erwirtschaften.

„Wir investieren dort, wo die

größte Wertschöpfung entsteht“,

betont MCG-Geschäftsführer

Martin Ullrich. „Unser Anspruch

ist es, den Standort wirtschaftlich

nachhaltig zu stabilisieren und

gleichzeitig gezielt weiterzuentwickeln

und schaffen mit einer

fokussierten Portfolio-Strategie

die Grundlage für langfristige

Wettbewerbsfähigkeit. Dabei

geht es nicht nur um Wachstum,

sondern um Qualität, wirtschaftliche

Resilienz und eine starke

Positionierung im internationalen

Kongress- und Messeumfeld.“

Neuer Name gesucht

Auch inhaltlich wird kräftig um-

gerührt. Während im Messebereich

zunächst bestehende Formate

gestärkt werden, ist ab 2027

der Relaunch pausierter Messen

geplant. Zwei Jahre später sollen

völlig neue Veranstaltungsformate

folgen. Um die Einnahmen zu

diversifizieren, setzt man zudem

auf unkonventionelle Wege: Die

MCG wird künftig selbst Veranstaltungstechnik

verkaufen. Zudem

wird ein zahlungskräftiger

Namenssponsor für die Stadthalle

gesucht.

Beteiligungsstadtrat Manfred

Eber (KPÖ) signalisierte bereits

seine Unterstützung: „Die Stadt

hat die nötigen Mittel freigegeben

und vertraut darauf, dass

die MCG als „Wirtschaftsförderer

und Freizeitmotor“ gestärkt aus

diesem Prozess hervorgeht.“

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr

8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Sabrina Naseradsky

(0664/80 666 6538), Dorian Krois (0664/80 666 6533), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664/80 666 6683), Verena

Leitold (0664 80 666 6691), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),

Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890 | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION:

Burkhard Leitner, Joanna Mandl | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 171.043 (der Grazer, wö. ÖAK 2.HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


Unsere Lehrberufe

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4 graz

www.grazer.at 4. MÄRZ 2026

Elke Kahr:

„Es ist unsere Aufgabe, den

Frauen Mut zu machen“

Bürgermeisterin und Frauenstadträtin Elke Kahr und KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler luden heute zu einem Pressegespräch. KPÖ (2)

GESPRÄCH. Elke Kahr

und Claudia Klimt-

Weithaler sprachen

heute über die Situation

von Frauen in Graz.

Von Linda Steurer

redaktion@grazer.at

Bürgermeisterin und Frauenstadträtin

Elke Kahr

und KPÖ-Klubobfrau

Claudia Klimt-Weithaler luden

heute zu einem Pressegespräch

zum Thema „Die soziale

Lage von Frauen“. Dabei sprachen

sie über die Situation von

Frauen in Graz und der Steiermark

sowie über Maßnahmen,

mit denen Verbesserungen erreicht

werden könnten.

Kritik

Klimt-Weithaler übte Kritik an

der Landesregierung und bemängelte

den Mangel an frauenpolitischen

Maßnahmen.

Sie verwies auf verschiedene

Kürzungen, unter anderem bei

der Caritas (Diwan), der Fachstelle

für Burschenarbeit oder

der Antidiskriminierungsstelle.

Zudem stellten beide Poli-

tikerinnen klar, dass die KPÖ

eine Wehrpflicht von Frauen

ablehnt: „Solange Frauen nicht

gleichgestellt sind, brauchen

wir nicht über neue Pflichten

reden“, betonte Klimt-Weithaler.

Stadt Graz

„Die Stadt Graz kompensiert

viel von dem, wo Land und

Bund versagen“, erwähnte Bürgermeisterin

Kahr. Als Beispiele

nannte sie die SozialCard,

den Graz-Hilft-Fonds und die

Arbeit für leistbaren Wohnraum.

„Jede Frau, die in eine Situation

kommt, in der sie von heute

auf morgen eine Wohnung

braucht, bekommt in Graz

eine“, erklärte sie.

„Es ist unsere Aufgabe, den

Frauen Mut zu machen und Solidarität

zu stärken. Errungenschaften

für Frauen konnten

auch in der Vergangenheit nur

gemeinsam erreicht werden“,

so die Bürgermeisterin.

„Wenn wir für gleiche Rechte

und Bedingungen für Frauen

kämpfen, meinen wir alle Frauen,

egal, welchen politischen

Hintergrund und welche Herkunft

sie haben“, fügte sie hinzu.

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* Quelle: ÖAK, 1. HJ 2025

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4. MÄRZ 2026 www.grazer.at

graz 5

Wohngruppe MiLa eröffnet

MITEINANDER LACHEN. Die neue Wohngruppe für Kinder und Jugendliche der Caritas in Graz-

Eggenberg wurde Anfang März eröffnet. Der Name „MiLa“ soll Programm sein.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Der Name MiLa steht kurz

für „Miteinander Lachen“

- der Name soll in

der neu eröffneten Wohngruppe

Programm sein. „Lachen

sendet eine positive Botschaft,

und wir setzen uns gemeinsam

für eine positive Zukunft

von Kindern ein, die aus einer

schwierigen Situation heraus

ein neues Zuhause finden sollen“,

so Caritasdirektorin Nora

Tödtling-Musenbichler.

Unterstützung

Die Wohngruppe bietet Platz

für bis zu neun Kinder und Jugendliche

zwischen fünf und

15 Jahren, die mit herausfordernden

Situationen konfrontiert

sind und deswegen nicht

zu Hause aufwachsen können.

Das Ziel der Wohngruppe MiLa

ist es, den Kindern und Jugendlichen

ein Zuhause zu geben, welches

sie bei ihrer Entwicklung

bestmöglich unterstützt.

„Unsere Zeit ist stark von

Ängsten und Krisen geprägt,

Kinder sind dann oft die Leidtragenden,

wenn Familien unter

Druck geraten und den Eltern

die Situation aus den Händen

gleitet. Wir möchten dafür sorgen,

dass diese Kinder einen geschützten

Raum finden und sich

in Sicherheit und Geborgenheit

gut entwickeln können“, erklärt

Tödtling-Musenbichler.

Um dies zu ermöglichen, sorgt

ein Team aus Sozialpädagogen

rund um die Uhr dafür, dass sich

Kinder und Jugendliche gesehen,

aufgenommen und sicher

fühlen können.

Ein Team mit Fachwissen und warmherziger Haltung sorgt dafür, dass Kinder

und Jugendliche einen sicheren Platz bekommen.

CARITAS/STREIF

Zukunft in einem Job mit Sinn

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Städte und Regionen müssen ihre Mobilität auf die umweltfreundliche Schiene verlagern.

SIEMENS

Straßenbahnen, U-Bahnen,

Intercity-Züge, Highspeed-Züge,

Lokomotiven

und die dazu gehörige Leittechnik

tragen wesentlich dazu bei,

die CO 2

-Emissionen von Metropolen

rund um den Globus

zu minimieren und die Umwelt

zu schützen. Als führender Anbieter

im Bereich nachhaltiger

Mobilitätslösungen hat es sich

Siemens Mobility zur Aufgabe

gemacht, mehr Menschen und

Güter auf die Schiene zu bringen.

Gerade das Weltkompetenzzentrum

für Zug-Fahrwerke

in Graz liefert täglich wichtige

Beiträge für leistungsfähige,

innovative und wirtschaftliche

Schienenfahrzeuge.

„Eine Lehre in diesem Unternehmen

bietet somit die Möglichkeit,

aktiv einen Beitrag zum Klimaschutz

zu leisten und dabei

die eigene berufliche Zukunft zu

sichern. Mit insgesamt 18 Ausbildungsberufen

und verschiedenen

Ausbildungskonzepten gibt

es ein breites Spektrum an technischen

und kaufmännischen

Karrierewegen“, ist man sich

unter den Auszubildenden einig.

Theorie trifft Praxis

Am Standort Graz werden beispielsweise

die Lehrberufe

Elektrotechnik, Metalltechnik-Schweißtechnik

und Mechatronik

ausgebildet. Das Lehrkonzept

setzt hierbei auf Innovation,

Vielfalt und individuelle Förderung.

Was die Lehrlinge besonders

schätzen: „Durch die enge

Verknüpfung von Theorie und

Praxis können wir schon während

der Ausbildung aktiv an der

Produktion mitarbeiten und

lernen, Verantwortung zu

übernehmen.“ Zudem werden

in der Steiermark zwei

hochmoderne Trainingscenter

betrieben. Eines

davon ist speziell auf die

nachhaltige Schienenfahrzeugindustrie

ausgerichtet,

das andere legt Schwerpunkte

auf Elektrifizierung, Automatisierung

und Digitalisierung.

Ganzheitliche Förderung

Was die Nachwuchskräfte besonders

attraktiv finden: „Wir

erhalten hier eine fundierte Berufsvorbereitung

und einige weitere

Vorteile: Der Fokus liegt auf

der ganzheitlichen Förderung

der persönlichen und beruflichen

Entwicklung der Fachkräfte

von morgen. Das reicht von einem

attraktiven Gehalt und vergünstigtem

Mittagessen in den

Siemens-Mitarbeiterrestaurants

bis hin zu Prämien bei besonderen

Lehrabschlusserfolgen und

freien Fenstertagen. Je nach

Ausbildungsrichtung erhalten wir

Zugang zu persönlichen und digitalen

Seminaren, die fachliche

und persönliche Kompetenzen

stärken. Durch vielfältige Events

tauchen wir von Anfang an in

die Unternehmenskultur ein

und erfahren vom ersten Tag an

ein wertschätzendes Umfeld.“


6 graz

www.grazer.at 4. MÄRZ 2026

Weltfrauentag 8. März

Angela Kramer übernimmt die HR-

Agenden bei Merkur. MERKUR VERSICHERUNG

Neue HR-Chefin

bei Merkur

■ Seit Anfang März hat die

Merkur Versicherung eine neue

Personalchefin. Angela Kramer

übernimmt die Leitung Human

Resources der Merkur Gruppe

und wird damit die strategische

und operative Gesamtverantwortung

für alle Personalagenden

tragen. „Mit Angela Kramer

gewinnen wir eine erfahrene

HR-Expertin mit ausgeprägter

strategischer Kompetenz und

internationaler Führungserfahrung“,

so Vorstandsdirektor

Christian Kladiva.

Das Mandat von Joachim Schönbeck

wurde verlängert. ANDRITZ AG

Vertrag wurde

verlängert

■ Der Aufsichtsrat der Andritz-

Gruppe hat einstimmig einer

Vertragsverlängerung des Vorstandsvorsitzenden

Joachim

Schönbeck zugestimmt. Das

derzeitige Mandat wurde um

weitere fünf Jahre bis April 2032

verlängert. „Der Aufsichtsrat

hat volles Vertrauen in die Führungsqualitäten

von Joachim

Schönbeck, der nachhaltiges

Wachstum mit einer weiteren

Verbesserung der Profitabilität

verbindet“, sagt Wolfgang Leitner,

Vorsitzender des Aufsichtsrats.

Von der Teilzeit in

die Altersarmut

Viele Frauen arbeiten in Teilzeit, dass kann fatale Auswirkungen auf ihre Finanzen in der Pension haben. GETTY, CHRIS ZENZ

JOBS. Anlässlich des

Weltfrauentages hat

das AMS Steiermark

einen Blick auf die

Frauen am steirischen

Arbeitsmarkt geworfen.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Am 8. März ist Weltfrauentag.

Das AMS Steiermark

nimmt den Tag zum Anlass,

einen genaueren Blick auf

Frauen am steirischen Arbeitsmarkt

zu werfen.

Besonders stark zeigen sich

die Unterschiede zwischen Männern

und Frauen bei bestimmten

Indikatoren wie die Teilhabe

an Beschäftigung, Ausbildung,

Geschlechterverteilung bei Hierarchie

und Branchen sowie

bei dem sogenannten Gender

Pay Gap, den Einkommensunterschieden

zwischen Männern

und Frauen.

Zahlen

Insgesamt waren 2025 50.459

Frauen in der Steiermark zumindest

einen Tag von Arbeitslosigkeit

betroffen. Das sind um 1258 mehr

als noch 2024. Damit stieg die Arbeitslosenquote

im vergangenen

Jahr auf 6,1 Prozent.

Zeitgleich stieg aber auch die

Zahl der unselbständig beschäftigten

Frauen. Im Schnitt waren

254.016 Frauen unselbständig beschäftigt.

Die Frauenquote der un-

selbständig beschäftigten Frauen

lag damit bei 46,7 Prozent. Somit

ist fast jede zweite unselbständig

beschäftigte Person eine Frau.

Armutsfalle

Eine Zahl, die jedoch

zum Nachdenken anregen

sollte. Die Teilzeitquote

bei Frauen

erreicht mit 55 Prozent

einen neuen Höchststand.

Die Folgen davon

sind gravierend und haben direkte

Auswirkungen auf die Lebensverhältnisse

der Frauen. So sind Teilzeitbeschäftigte

kaum in der Lage,

die Kosten für ihre Lebensführung

zu decken.

Aber auch langfristig tappen

Frauen in die Teilzeitfalle. Denn

dies wirkt sich direkt auf die Existenzsicherung

in der Pension aus.

„Der Unterschied zwischen

Frauen- und Männerpensionen

betrug 2025 39,7 Prozent. In etwa

1000 Euro pro Monat haben Frauen

in der Pension weniger als Männer.

Das AMS Steiermark wird nicht

müde, über die Auswirkungen von

Teilzeitarbeit zu informieren. Sind

jedoch Kinderbetreuungs- und

Pflegeplätze Mangelware bzw. mit

hohen Kosten verbunden, dann

haben Frauen keine reale Entscheidungsfreiheit“,

zeigt die stellvertretende

Landesgeschäftsführerin des

AMS Steiermark Yvonne Popper-

Pieber die Probleme auf. Und sie

ergänzt: „Wenn Bürgermeister entscheiden,

ob Frauen arbeiten gehen

können, dann entscheiden sie

nicht nur über den Wohlstand von

Familien in ihrer Gemeinde. Sie

entscheiden über die Altersarmut

von Frauen, die Entwicklung der

Gemeinden – über Zuzug oder

Abwanderung! Bei Frauenarbeit

geht es schon

lange nicht mehr um

`Selbstverwirklichung`

oder ‚Aufbesserung

des Familieneinkommens‘.

Es geht um Existenzsicherung

– für

die Frauen, die Familien,

für die Gemeinden

und Unternehmen.“

Qualifizierung

Ein wirksames Gegenmittel, bei

dem auch das AMS helfen kann,

die Chancen am Arbeitsmarkt zu

erhöhen sind Qualifizierungen

und hier vor allem in Berufsfeldern

mit hoher Nachfrage, guten Einkommen-

und Aufstiegschancen

und geringen Risiko von Arbeitslosigkeit

betroffen zu sein. 4576

Frauen haben im Jahresschnitt

Aus- und Weiterbildungsangebote

des AMS an. Die Maßnahmen

schlagen zudem die berühmten

zwei Fliegen mit einer Klappe. Einerseits

sichert es die Zukunft der

Frauen ab, andererseits gelingt es

so, den Fachkräftemangel in den

Unternehmen zu mildern.

Zu einer der erfolgreichsten

Maßnahmen gehört das vom AMS

geförderte Ausbildungsformat der

Arbeitsplatznahen Qualifizierung.

Hier wird passgenau und effizient

in enger Kooperation mit dem

künftigen Arbeitgeber ausgebildet.

2025 nahmen 780 Frauen diese

Ausbildungvariante in Anspruch.

Yvonne Popper-Pieber


4. MÄRZ 2026 www.grazer.at

graz 7

Jetzt

mitdiskutieren

www.facebook.com/derGrazer

Blödes Zurückreden

Jetzt werden sie vermehrt

mit ihren E-Fahrrädern und

Motorrollern herumdüsen

und blöd zurückreden, wenn

man was sagt.

Gerd Edgar

* * *

Antwort an

Gerd Edgar

Dann red sie halt nicht blöd

an. Dann werden sie auch

nichts sagen.

Hans Reiter

* * *

Enten sind

im Nachteil

Die armen Enten!

* * *

Tho Ri

Eigenständiges Malen

Also malt jemand illegal einen

Radstreifen auf die Fahrbahn,

der anschließend auf

Kosten der Allgemeinheit

entfernt werden muss – und

Schwentner wertet das offenbar

sofort als politischen

Handlungsauftrag.

Würde ebenso rasch reagiert

werden, wenn jemand eigenmächtig

Parkplätze oder eine

Fußgängerzone auf die Straße

malen würde? Fraglich.

Genau das zeigt jedoch, wo

die Prioritäten liegen und in

welche ideologische Richtung

die Verkehrspolitik tendiert.

Bemerkenswert ist zudem,

dass Schwentner ihr

eigenes Kernklientel

nun ausdrücklich

um

Rücksicht ersuchen

muss.

Auch das ist

durchaus bezeichnend.

Christian Jany

* * *

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Unfälle

werden steigen

Viele werden sich nicht an

die Zeiten halten und da sind

Unfälle vorprogrammiert.

Andrea Kallinger

Neue Rad-

Ausweichroute

Beim Hillmteich wurde eine

provisorische Rad-Ausweichroute

eingerichtet. Diese ist während

der Bauarbeiten täglich von

21 bis 9 Uhr befahrbar und wurde

zusätzlich beleuchtet, um die Sicherheit

zu erhöhen. Radfahrer

werden von der Stadt Graz darum

gebeten, langsamer zu fahren und

besonders auf Fußgänger Rücksicht

zu nehmen.

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8 graz

www.grazer.at 4. MÄRZ 2026

Zwei Halbe werden ein Ganzer

LAUFSPORT. Der Koralmbahn sei Dank: aus den Halbmarathons am Wörthersee und in Graz wird

heuer der neue „Area Süd Marathon“ - inklusive Startnummernabholung am Renntag im Zug.

Organisator Michael Kummerer am Grazer Hauptbahnhof mit „Area Süd

Marathon“-Testimonial und Österreichs Rekordhalterin Julia Mayer. GEPA

Verschmuster

Bud sucht Heim Grazer

Pfoten

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Lob kommt aus berufenem

Munde. „Eine richtig coole

Sache ist der Area Süd

Marathon“, sagt Julia Mayer,

österreichische Rekordhalterin

auf der klassischen Distanz

über 42,195 Kilometer. „Weil

Stillstand für uns Rückschritt

ist, haben wir uns wieder etwas

Neues überlegt“, erklärt Michael

Kummerer, mit seinem

Team Veranstalter von „Kärnten

läuft“ am 30. August und

vom Graz-Marathon am 11.

Oktober. bei dem neuen Event

werden die Zeiten der beiden

Halbmarathon-Bewerbe

addiert und in einer eigenen

Wertung aufgelistet. „Uns war

schnell klar, dass wird den neuen

Wirtschaftsraum, der durch

die Koralmbahn entstanden ist,

nutzen wollen“, sagt Kummerer.

Und so geht es von Graz in

knapp einer Stunde bis nach

Velden, wo der Start zu Kärnten

läuft erfolgt. Stolz ist Kummerer

auch auf eine besondere Novität:

„Wer am Renntag mit dem

Zug um 7.03 Uhr von Graz zum

Start fährt, kann die Startnummer

direkt im Zug abholen.“

Mit dem neuen Marathon wolle

man Halbmarathon-Läufern

die Möglichkeit bieten, aus

zwei Halben einen Ganzen zu

machen.

Julia Mayer wird bei beiden

Rennen am Start stehen.

„Kärnten ist nach meinem Sieg

2021 Pflicht und Graz seit 2025

der schnellste Halbmarathon

Österreichs“, sagt die 33-Jährige

die ab sofort alles dem Ziel

Olympia 2028 unterordnet.

Um in das Tierschutzheim

zu

gelangen, wurde

ein Fenster

aufgebrochen.

ARCHE NOAH

Bud ist neugierig und freut sich, die Welt zu entdecken.

Bud ist zwar etwas schüchtern,

besitzt jedoch ein

sanftes und liebevolles Herz

und sehnt sich nach einer - 6 Jahre

schweren Zeit nach Geborgenheit

und Sicherheit. Mit etwas - verspielt

- männlich

Geduld zeigt er seine treue,

verschmuste Seite und freut

sich über ein ländliches, ruhiges

Zuhause und über eine

Bezugsperson, die ihm viele

Kuscheleinheiten schenkt.

Kontakt: Arche Noah

www.aktivertierschutz.at

Tel. 0676 84 24 17 437

ARCHE NOAH

Einbruch in Arche Noah

■ In der Nacht von gestern auf

heute wurde im Tierschutzheim

Arche Noah eingebrochen.

Besonders alarmierend: Ziel

des Einbruchs war nicht die übliche

„Beute“ wie Geld, technische

Geräte oder Wertgegenstände,

sondern die Buchhaltung des

Vereins. Das Wichtigste: Den

Tieren wurde zum Glück kein

Schaden zugefügt und alle sind

wohlauf.

„Wir sind fassungslos. Wie

kommt man auf die Idee, in ein

Tierheim einzubrechen – in einen

Ort, an dem Tag und Nacht

für Tiere in Not gearbeitet wird?“,

so die Arche Noah.

Die Polizei wurde umgehend

verständigt. Nach derzeitigem

Stand wurden keine Wertsachen,

Computer oder Geld entwendet.

Ob Unterlagen fehlen oder etwaige

Inhalte abfotografiert wurden,

ist bis dato noch unbekannt. Alle

Hinweise sind erbeten und können

direkt bei der Polizei eingebracht

werden.


4. MÄRZ 2026 www.grazer.at

graz 9

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ anna.stocker@grazer.at

Kollision zweier

Radfahrer

■ Am Dienstagabend wurden

bei dem Zusammenstoß zweier

Fahrradfahrer beide Lenker

verletzt. In der Eggenberger-

Straße kam es gegen 19:15 Uhr

auf einem Geh- und Radweg zu

einer Kollision. Ein 52-jähriger

Wiener wollte einen langsam

fahrenden Radfahrer überholen

und stieß dabei mit einer

25-jährigen Grazerin zusammen,

welche gerade mit ihrem

Rennrad entgegen kam. Die

beiden Personen stürzten, wobei

die Frau leichte Verletzungen

erlitt, während der Mann

sich schwer verletzte. Die beiden

wurden in das LKH Graz

eingeliefert. Die Polizei bittet

Zeugen nun, sich unter 059133-

Die Berufsfeuerwehr Graz hat heute einen Trafobrand in der Sandgasse gelöscht.

4 Fahrzeuge und 17 Personen waren im Einsatz.

BERUFSFEUERWEHR GRAZ

65-4110 mit Hinweisen zu melden.

E-Bike-Unfall mit

Fahrerflucht

■ Am Dienstagnachmittag

wurde eine 67-jährige E-Bike-

Fahrerin bei einem Verkehrsunfall

verletzt und ins UKH Graz

geführt. Die Frau war auf der

B7 unterwegs, wo sie im Kreuzungsbereich

mit der Dorfstraße

von einem schwarzen BMW-

SUV am Vorderrad erfasst wur-

de, stürzte und Verletzungen

unbestimmten Grades erlitt. Der

Lenker beging Fahrerflucht, die

Fahndung verlief bislang erfolglos.

Die Polizeiinspektion Unterpremstätten

bittet um Hinweise

unter 059133-60-6164.

Brand verletzt

Techniker

■ In der Sandgasse gab es Mittwochfrüh

einen Trafobrand. In

einer Hochspannungsanlage

kam es während Wartungsarbeiten

plötzlich zu einem starken

Lichtbogen, welcher zwei Techniker

unbestimmten Grades

verletzt hat. Die beiden Verletzen

wurden vom Rettungsdienst

versorgt und anschließend ins

LKH gebracht. Der Brand wurde

von der FF Graz gelöscht,

die Anlage stromlos geschalten

und der Traforaum gelüftet. Die

Aufzüge wurden in den naheliegenden

Gebäuden aufgrund

der Stromabschaltung kontrolliert.

Zwei Verdächtige

festgenommen

■ Nach einem versuchten Raub

auf einen 18-Jährigen in Eggenberg

am 4.Februar 2026 wurden

zwei Tatverdächtige ausgeforscht

und anschließend festgenommen.

Bei der Tat wurde

das Opfer leicht verletzt. Die

Täter attackierten das Opfer mit

einem Pfefferspray und Gewalt,

allerdings flüchteten sie ohne

eine Beute. Beide Tatverdächtigen

befinden sich nun der Justizanstalt

Graz-Jakomini.

Hohe Auszeichnung für Graz

ANERKENNUNG. Die Menschenrechtsstadt Graz wurde mit dem renommierten ECCAR-Award

ausgezeichnet. Eine besondere Ehre zum 25. Jubiläum als Menschenrechtsstadt.

Von Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

Im Rahmen eines feierlichen

Empfangs im Rathaus übergab

Benedetto Zacchiroli,

Präsident der Europäischen

Städtekoalition gegen Rassismus

(ECCAR), den Preis an

Bürgermeisterin Elke Kahr. Die

Auszeichnung würdigt ein Instrument,

das in Graz bereits seit

2007 Tradition hat: das menschenrechtliche

Wahlkampfmonitoring.

Faire Politik

Kern des prämierten Projekts ist

ein Bewertungssystem, das Wahlkampagnen

kritisch unter die

Lupe nimmt. Experten analysieren

Materialien aus rechtlicher,

soziologischer und sprachlicher

Sicht. Eine „Ampel“ signalisiert

dabei die Qualität des Diskur-

ses: Während Grün für Inklusion

steht, mahnt Rot bei Diskriminierung

oder Menschenrechtsverletzungen.

Das Ziel ist eine „verbale

Abrüstung“ und die Sicherung eines

sachlichen Klimas – auch im

Hinblick auf die kommende Gemeinderatswahl

am 28. Juni 2026.

„Europa braucht Städte wie

Graz“, betonte Zacchiroli bei der

Übergabe. Das Monitoring sei ein

wirksames Mittel gegen jene Politik,

die bewusst auf Ausgrenzung

setzt, um Stimmen zu gewinnen.

Graz, Gründungsmitglied

des ECCAR-Netzwerks, festigt

damit seinen Ruf als internationaler

Vorreiter. Bürgermeisterin

Elke Kahr sieht den Preis als Bestätigung

für den eingeschlagenen

Weg: „Das Monitoring ist ein

Instrument der Selbstdisziplinierung,

damit eine Wahlauseinandersetzung

niemanden diskriminiert.“

ECCAR-Präsident Benedetto Zacchiroli überreicht Bürgermeisterin Elke

Kahr den Award für Menschenrechte.

STADT GRAZ/FISCHER


PARTNER:

graz

10 www.grazer.at 4. MÄRZ 2026

Ausblick

Was am Donnerstag

in Graz wichtig ist

■ Graz wird ab dem morgigen Donnerstag wieder zur Graz Bühne

für Gegenwartskultur: Das diesjährige Elevate Festival wird mit Seyda

Kurt und Martin Moder in der Helmut-List-Halle eröffnet. Als eines

der Highlights kommt neben dem Cabaret Voltaire oder Anika etwa

Marc Almond am letzten Festivaltag, am Sonntag.

■ Vor dem Weltfrauentag stellt die Landwirtschaftskammer besondere

Quereinsteigerinnen vor, die die Landwirtschaft mit erfrischender

Frauen-Power, Kompetenz und klarer Vision aktiv mitgestalten.

■ Der ASVÖ präsentiert das neue Spendentool für Vereine, das

Spendenakquise und -verwaltung automatisiert, digital und rechtssicher

macht. Vereine können so unkompliziert Mittel für Projekte und

Vereinsarbeit generieren.

■ Das Programm der Diagonale wird veröffentlicht. Das Festival des

österreichischen Films unter der Intendanz von Dominik Kamalzadeh

und Claudia Slanar findet vom 18. bis 23. März zum 29. Mal statt.

■ Weiterhin werden dringend Blutspender gesucht. Morgen kann

man zwischen 16 und 19 Uhr in der Rot-Kreuz-Landeszentrale in der

Herrgottwiesgasse etwas Gutes tun.

Von 5. bis 8. März findet in Graz wieder das Elevate Festival statt. Neben den

Musik-Highlights gibt es auch ein buntes Kunst- und Diskursprogramm. ELEVATE

■ In der QL-Galerie wird um 19 Uhr die Ausstellung „Unfolding Horizons

– Female Nigerian Artists in Graz“ von Pamela Cyril-Egware

und Juliet Ezenwa Pearce eröffnet.

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26 | 04 | 2026

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