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faktor AZUBI 01 2026

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www.faktor-magazin.de 13. Jahrgang Heft 22 Frühjahr/Sommer 2026 3 Euro

Mehr als ein Magazin

Nach der Schule

Tipps für deine

Bewerbung

Südniedersachsen

Warum die Region für junge

Leute sehr attraktiv ist


In der Metall- und Elektroindustrie in Süd-Niedersachsen

erwarten dich spannende Ausbildungsplätze bei großen

internationalen Unternehmen und innovativen

Mittelständlern – von Hightech bis Energie!

Finde deinen

Ausbildungs betrieb

im Verband NiedersachsenMetall

– Bezirksgruppe Süd e. V.


Inhalt

04

Vielfältige Möglichkeiten

Deine Chancen nach dem Schulabschluss

06

Strukturiert vorankommen

Der Fahrplan zum Traumjob

08

Tipps für die Bewerbung

Life-Hacks für Anschreiben und Lebenslauf

10

Auch online gibt es einiges zu beachten

Wie geht Bewerbung digital?

12

Planung ist die halbe Miete

Tipps gegen den Prüfungsstress

14

Vorstellungsgespräch

Ganz entspannt zum selbstbewussten

Auftritt

18

Kleiner Ratgeber zum Berufseinstieg

Jetzt geht es um das liebe Geld

20

Wenn das Gute liegt so nah

Für Südniedersachsen spricht eine Menge

24

Vielfältige Formate in der Region

Job Up Store & Co.

26

Ehrenamt

Vier Heldinnen des Alltags

34

Wofür brennst du?

Reinhören: Der faktor-Podcast

Du möchtest noch mehr wissen rund um Ausbildung und den

Start ins Berufsleben? Scannen und informieren.

Impressum: faktorAZUBI, Entscheider Medien GmbH, Berliner Str. 10, 37073 Göttingen, Tel. 0551 3098390, Fax 0551 30983911, info@faktor-magazin.de , www.faktor-magazin.de

Herausgeber: Marco Böhme, Chefredakteur: Markus Riese (V. i. S. d. P.), Art Direction & Layout: Anke Steines, Anzeigen und Vertrieb: Thorsten Sawada

Auflage: 7000, Druck: Schleunungdruck GmbH

Wir übernehmen für unverlangt eingesendete Texte, Fotos, Zeichnungen etc. keine Haftung. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht die Meinung des Herausgebers wieder. Von faktorAZUBI gestaltete Anzeigen sind urheberrechtlich

geschützt. Eine anderweitige Verwendung ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Heraus gebers und einer Nutzungsentschädigung möglich. Ein Nachdruck der in faktorAZUBI veröffentlichten Beiträge

(auch auszugsweise) ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers möglich. Redaktioneller Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir auf unserer Plattform die männliche Form (generisches Maskulinum), z.B.

„der Journalist“. Wir meinen immer alle Geschlechter im Sinne der Gleich behandlung. Die verkürzte Sprachform hat redaktionelle Gründe und ist wertfrei.

faktorAZUBI-Goldpartner:


4

Deine Chancen

nach dem

Schulabschluss

Der Schulabschluss ist für viele ein Wendepunkt:

Plötzlich stehen wichtige Entscheidungen an, die deine

gesamte berufliche Zukunft prägen. Doch welcher Weg passt

zu deinen Stärken, deinen Fähigkeiten, deinem Leben?

TEXT MARKUS RIESE

ILLUSTRATION ADOBE FIREFLY

Egal, ob Du praktisch veranlagt bist, einen akademischen Weg

einschlagen willst – oder vielleicht auch noch völlig unsicher

bist: Es gibt keinen Grund, in Panik zu verfallen. Denn es gibt

nicht nur viele Möglichkeiten, sondern auch viele Info- und

Beratungsstellen.

DIE DUALE AUSBILDUNG – PRAXIS TRIFFT THEORIE

Der Klassiker ist die duale Ausbildung. Sie verbindet praktische Arbeit

im Betrieb mit Unterricht an der Berufsschule. Dieser Weg eignet

sich besonders, wenn du direkt ins Berufsleben einsteigen möchtest

und Freude daran hast, Dinge auszuprobieren und schnell Verantwortung

zu übernehmen. Ob Handwerk, kaufmännischer Bereich,

Pflege oder IT – die Auswahl an anerkannten Ausbildungsberufen ist

riesig. Zudem wird die Ausbildung vergütet, sodass du von Anfang

an eigenes Geld verdienst.

SCHULISCHE AUSBILDUNG –

SPEZIALISIERUNG MIT TIEFGANG

Neben der dualen Ausbildung gibt es schulische Ausbildungswege,

zum Beispiel in der Pflege, im sozialen Bereich oder in kreativen Berufen

wie Gestaltung oder Technik. Diese Ausbildungen finden überwiegend

in Berufs- oder Fachschulen statt und bieten dir eine besonders

intensive fachliche Vorbereitung. Manche sind kostenlos, andere

kostenpflichtig – oft gibt es jedoch Fördermöglichkeiten

wie BAföG.

FREIWILLIGES JAHR –

ORIENTIERUNG DURCH ENGAGEMENT

Wenn du nach der Schule noch nicht weißt, wohin deine Reise gehen

soll, kann ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder ein Freiwilliges

Ökologisches Jahr (FÖJ) helfen. Du sammelst wertvolle Erfahrungen,

lernst dich selbst besser kennen und engagierst dich gleichzeitig für

andere. Ein solches Jahr wird von vielen Arbeitgebern geschätzt und

kann dir die Zeit geben, in Ruhe über deine nächsten Schritte

nachzudenken.

STUDIUM – DER AKADEMISCHE WEG

Natürlich steht dir auch ein Studium offen, sofern du die entsprechende

Hochschulreife besitzt. Universitäten und Hochschulen

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5

bieten ein breites Spektrum an Studiengängen – von klassischen

Fächern wie Jura oder Medizin bis hin zu moderneren Feldern

wie Medien, Nachhaltigkeit oder Künstliche Intelligenz. Ein

Studium ist oft theorielastiger, eröffnet dir jedoch vielfältige

Karrierechancen. Darüber hinaus gibt es auch eine Reihe

von dualen Studiengängen, die berufliche Praxis mit der

Theorie verbinden.

WER HILFT DIR BEI DER ORIENTIERUNG?

Natürlich musst du diese wichtige Entscheidung nicht

allein treffen. Unterstützung findest du an vielen verschiedenen

Stellen.

Berufsberatung der Agentur für Arbeit: Kostenlos, persönlich

und online. Hier bekommst du Infos zu Berufen,

Ausbildungsmöglichkeiten und aktuellen

Angeboten.

Schulische Beratungslehrer: Sie kennen deine Stärken

und können dir helfen, passende Wege zu finden.

Freunde und Familie: Klingt banal, aber wer kennt dich

besser als deine Eltern, Großeltern, Geschwister oder deine

besten Freunde? Frage sie nach ihrer Meinung, gerade

auch dann, wenn du vielleicht zwischen zwei Berufen

schwankst.

Kammern und Verbände wie IHK oder Handwerkskammer:

Ideal, wenn du Dich für eine betriebliche Ausbildung

interessierst.

Messen und Infoveranstaltungen: Bei Ausbildungs- und Hochschulmessen

kannst du direkt mit Betrieben und Hochschulen sprechen.

Spannende Formate wie Job-Speed-Dating, Berufsinformationstage

oder Schnupper-Praktika bieten dir zusätzliche

Orientierungsmöglichkeiten.

Online-Plattformen wie berufenet.de, abi.de, ausbildung.de oder

studis-online.de bieten jederzeit umfassende Informationen, Video-

Einblicke und Erfahrungsberichte.

Deine Zukunft beginnt … jetzt!

Die Vielfalt an Ausbildungsmöglichkeiten gerade bei uns in Deutschland ist eine echte Chance. Egal, ob praktisch,

sozial, kreativ oder akademisch – es gibt garantiert einen Weg, der genau zu dir und deinen Interessen

passt. Nutze die Beratungsangebote, probiere dich aus und informiere dich umfassend. Die wichtigsten Entscheidungen

triffst am Ende du selbst – und jede davon bringt dich deiner Zukunft ein Stück näher.

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6

Berufsfahrplan

Ein Jahr ist schnell vorbei. Zeit, dir zu überlegen, was du nach der Schule machen möchtest.

Und das bedeutet Arbeit. Aber wenn du die folgenden Schritte verfolgst, kannst du dein Ziel

auf jeden Fall erreichen.

TEXT MARISA MÜLLER

1 Was soll’s sein?

Berufsziel festlegen: Werde dir klar, wohin die Reise für dich gehen

soll. Was sind deine Interessen, was möchtest du mal werden, was

ist dir wichtig? Im besten Fall triffst du diese Entscheidung noch vor

Ende deines vorletzten Schuljahres.

Tipp: Suche dir möglichst direkt Alternativen und fokussiere dich

nicht zu sehr auf eine Sache. Damit erhöhen sich deine Chancen

enorm!

2 Berufe-Bingo

Welche Unternehmen bilden überhaupt in deinem

Wunschberuf aus? Was ist dafür nötig? Bis wann

kann man sich bewerben? usw.

Tipp: Nutze das Internet, Ausbildungsmessen,

Tageszeitungen und Zeitschriften, die Angebote der

Agentur für Arbeit und persönliche Kontakte.

3 Beherrsche das Chaos

Strukturiere deine Rechercheergebnisse systematisch.

Listen helfen weiter: Trage z.B. alle Unternehmen ein,

bei denen du dich bewerben möchtest, Ansprechpartner,

Bewerbungsfristen, Bewerbung erstellt, abgeschickt,

nachgefragt usw.

Tipp: Führe Listen. So behältst du besser den Überblick.

Achte auf die Bewerbungsfristen – manche Deadline

kommt schneller, als du denkst!

4 Halte die Nase in den Wind

Schnupperpraktika ermöglichen Einblicke in Berufe und Unternehmen,

du gewinnst Klarheit und kannst später schon einige Erfahrungen

vorweisen. Und so manches Praktikum hat schon zu einem

Ausbildungsvertrag geführt.

Tipp: Nutze freie Zeit, z.B. die nächsten Ferien, für ein freiwilliges

Praktikum. Kümmern solltest du dich

allerdings frühzeitig. Sei am Telefon höflich, und mach klar, worum

es dir geht. Lass dich nicht einfach abwimmeln!

5 Fleißarbeit

Bewerbungsunterlagen

Anschreiben, Lebenslauf, Bewerbungsfoto, Praktikumszeugnisse –

achte auf Vollständigkeit. Rechtschreibfehler, Flecken und Standardanschreiben

kommen nicht gut an.

Tipp: Lass deine Bewerbungsunterlagen von einer Vertrauensperson

checken. Wichtig: Jede Bewerbung sollte individuell auf die jeweilige

Stelle bezogen sein.

Mehr zu Bewerbungsunterlagen findest du ab Seite 8.

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7

6 Klick und weg

Die meisten Unternehmen akzeptieren inzwischen nur noch digitale

Bewerbungen (mehr dazu auf Seite 10). Check deine Liste,

und halte Bewerbungsfristen ein. Notiere dir, wann du dich wo beworben

hast.

Tipp: Schreib möglichst viele Bewerbungen, damit potenziert sich

der Erfolg auf Vorstellungsgespräche!

7 Telefon-Check

Deine Bewerbungen sind verschickt, es sind schon zwei Wochen

vergangen, und du hast noch

nichts gehört? Dann ruf höflich an, und frag nach. Das zeigt, dass

es dir wirklich ernst ist.

Tipp: Schreib dir vorher auf, was du sagen willst. Dann bekommt

das Telefonat gleich einen professionelleren Touch!

9 Dresscode

Nichts zum Anziehen für ein Bewerbungsgespräch? Überlege

dir, wie du dich präsentieren willst. Passt es zum Unternehmen

und zur Stelle?

No-Gos: Party- oder Sportklamotten, Shorts, sichtbare Unterwäsche,

zu viel Schminke, ungepflegte Haare und Nägel,

Körpergeruch, dreckige oder kaputte Kleidung und auch der

zu klein gewordene Anzug von der Konfirmation haben beim

Bewerbungsgespräch nichts zu suchen!

Tipp: Frag jemanden, der ein gutes öffentliches Auftreten hat,

nach seiner ehrlichen Meinung.

10 Umschlag in der Post

Endlich eine Antwort. Positiv? Und sie wollen dich kennenlernen?

Dann flash sie weg! Absage? Nicht durchdrehen. Dann war es einfach

nicht das Richtige. Such dir Ausweichmöglichkeiten, und nutze

Beratungsangebote.

Tipp: Du bist nicht nur Bittsteller! Auch das Unternehmen hat Interesse

am Arbeitnehmer. Dieses Wissen und Selbstbewusstsein

bringen dich weiter!

8 Vorbereitung ist die halbe

Miete

Online gibt es jede Menge Möglichkeiten, um Bewerbungstests

zu üben und Gespräche vorzubereiten. Meist ist eine

Mischung aus Kenntnissen über das Unternehmen, Allgemeinwissen,

aktuellen weltpolitischen Ereignissen und berufsspezifischem

Wissen gefragt.

Tipp: Übe mit Freunden. Simuliert Gesprächssituationen.

Zusammen geht vieles leichter!

11 Die große Entscheidung

Wer soll denn nun dein Ausbildungsbetrieb sein? Wäge ab:

Wo wirst du was lernen? Wer bietet die größte Vielfalt?

Wo verdienst du gut? Wie sind die Perspektiven?

Tipp: Höre auch auf deinen Bauch. Du wirst eine lange Zeit in

der Firma verbringen, für die du dich entscheiden wirst. Also sei

dir sicher, dass du dich dort auch wohlfühlen kannst!

12 Vertragsabschluss

Glückwunsch – die Würfel sind gefallen. Prüfe deinen Ausbildungsvertrag. Du bist mit einzelnen

Punkten nicht ganz zufrieden? Nachfragen und darüber sprechen lohnt sich.

Tipp: Sei mutig und erkundige dich, wenn du etwas in deinem Vertrag nicht verstehst. Mit einer

Unterschrift erklärst du dich nämlich einverstanden.

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8

Tipps für die Bewerbung:

Life-Hacks für Anschreiben

und Lebenslauf

Eine gute Bewerbung ist deine Eintrittskarte in die Arbeitswelt. Sie zeigt, wer du bist, was du kannst – und

warum genau du der oder die Richtige für die Stelle bist. Doch wie sieht eine zeitgemäße Bewerbung heute

aus? Worauf achten Arbeitgeber besonders? Und welche typischen Fehler solltest

du unbedingt vermeiden?

Wir haben ein paar konkrete Tipps für dich zusammengestellt – damit du mit Anschreiben und

Lebenslauf direkt punkten kannst.

Fünf Tipps für ein modernes

Anschreiben

1. Bring auf den Punkt, warum gerade DU passt.

Der wichtigste Satz steht gleich am Anfang: Warum

bewirbst du dich, und was macht dich zur passenden

Besetzung? Schreibe klar, selbstbewusst

– aber bitte ohne Floskeln.

2. Recherchiere das Unternehmen.

Zeige, dass du weißt, worum es dort geht. Beziehe

dich auf Projekte, Werte oder Aufgaben des Betriebs.

Das zeigt Interesse – und hebt dich von Standardbewerbungen

ab. Das ist übrigens auch ein Tipp

fürs Vorstellungsgespräch: Wenn dein Gegenüber

merkt, dass du dich vorher mit dem Unternehmen

beschäftigt hast, kommt das immer gut an.

4. Halte es kurz.

Ein Anschreiben sollte nicht länger als eine

DIN-A4-Seite sein. Personaler haben wenig Zeit

– sie schätzen klare, strukturierte Aussagen ohne

Ausschweifungen.

5. Vermeide typische Fehler.

Massen-Floskeln („Hiermit bewerbe ich mich…“),

Rechtschreibfehler, unklare Sätze oder ein zu formeller

Ton wirken in der Regel eher unpersönlich

oder unprofessionell. Lass dein Anschreiben gegenlesen,

dann fallen solche Schwächen besser auf.

3. Werde konkret.

Schreibe nicht „Ich bin teamfähig“, sondern gib

ein Beispiel: „In meinem Schulprojekt XY habe ich

…“. Konkretes wirkt oft glaubwürdiger!

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9

Fünf Tipps für einen

überzeugenden Lebenslauf

1. Struktur vor Design.

Ein klar gegliederter Lebenslauf ist wichtiger als

grafische Spielereien. Nutze gut lesbare Schriftarten

und eine logische Reihenfolge – gern antichronologisch

(also: neueste Erfahrungen zuerst).

2. Relevantes nach vorn.

Schreibe das hinein, was wirklich zum Job passt:

Abschlüsse, praktische Erfahrungen, Skills. Alles

andere darf kurz ausfallen. Unrelevante Hobbys

kannst du zum Beispiel weglassen. Ebenso deine

Konfession oder Angaben zu deinen Eltern – das

war früher Standard, gehört heute in aller Regel

aber nicht mehr in einen zeitgemäßen Lebenslauf.

3. Zeige deine Fähigkeiten.

Zähle Hard Skills (z. B. Softwarekenntnisse) und

Soft Skills (z. B. Teamarbeit, Organisation) auf.

Wenn möglich, belege alles mit Beispielen oder

konkreten Projekten, in denen du diese Stärken

einbringen konntest.

4. Sei präzise.

Auflistungen sind keineswegs langweilig, sondern

werden meist als übersichtlich wahrgenommen:

Monat/Jahr, Unternehmen, Aufgaben – klar formuliert

und ohne lange Texte. Stichpunkte funktionieren

hier tatsächlich am besten. Bedenke: Du willst

mit dem, was du schreibst, Interesse wecken.

5. Vermeide Lücken ohne Erklärung.

Falls Du Wartezeiten, ein freiwilliges Jahr oder

Orientierungsphasen hattest, benenne sie offen.

Ehrlichkeit schafft Vertrauen. Das gilt auch für Zeiten

von Arbeitslosigkeit. Möglicherweise hast du

dich in diesen Zeiten ehrenamtlich engagiert? Das

kannst du dann natürlich ebenfalls erwähnen.

So sehen

Bewerbungen heute aus

Moderne Bewerbungen sind klar, fokussiert und

authentisch. Dazu gehören:

PDF statt Papier: Achte auf eine professionelle Dateibenennung

(„Max_Mustermann_Bewerbung.

pdf“ statt „Neue Datei.pdf“).

Reduziertes Design: Schlichte Farben, klare Linien,

ein ruhiges Layout – das wirkt seriös und zeitgemäß.

Individuelle Anpassung: Jede Bewerbung sollte

zum Unternehmen passen. Eine Standardbewerbung

fällt sofort auf. Und zwar negativ.

Ein professionelles Foto ist nicht unbedingt ein

Muss. Aber: Ein gutes Bild bringt im Idealfall die

ersten Sympathiepunkte – noch vor dem Vorstellungsgespräch.

Social-Media-Präsenz: Dein öffentlicher Online-

Auftritt sollte mit deiner Bewerbung übereinstimmen.

Geh davon aus, dass Personaler sich bei

Instagram, TikTok, Facebook & Co. nach dir umschauen

werden. Finden sie dort „unseriösen“

Content, macht das keinen guten Eindruck.

FAZIT:

Deine Bewerbung ist Deine Story

Mit Anschreiben und Lebenslauf erzählst

du deine Geschichte – kurz, klar und authentisch.

Zeige, was dich ausmacht, erkenne

deine Stärken und mach deutlich,

welchen Mehrwert du für das Unternehmen

bringst.

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10

Bewerbungen

im Netz

Bewerbungsmappen sind ein Relikt vergangener Zeiten. Und das hat

seine Vorteile. Kosten für Papier, Druckertinte, Mappen und Porto entfallen.

Die Wege werden kürzer, die Möglichkeiten vielfältiger.

TEXT MARISA MÜLLER

Dennoch hat sich eines nicht geändert:

Im Schnitt dauert die Sichtung

einer Bewerbung vier Minuten

– also sollte der Personaler mit den

Unter lagen so wenig Aufwand haben wie

möglich. Was gilt es dafür zu beachten?

Nicht mehr als drei Dateianhänge: Das Anschreiben

kann eine separate

Datei sein, denn es wird oftmals von den

Personalverantwortlichen aus ge druckt.

Lebenslauf und Zeugnisse sind ebenfalls

in einer Datei möglich. Arbeitsproben

können im dritten Anhang untergebracht

werden. Eine Komplett datei ist aber auch

gern gesehen.

PDF: Alle Dateianhänge sollten in PDF-

Dateien umgewandelt werden. Der Vorteil:

Formatierungen wie z. B. Einzug oder

Schriftart bleiben im PDF unverändert,

egal, womit Personaler die Anhänge öffnen.

Und nicht vergessen, die Dateien

zu benennen: Bewerbung_Name_Jobbezeichnung.

Dateigröße: Sie sollte insgesamt nicht mehr

als 5 MB haben, sonst kann es beim Versenden

Probleme geben.

Anschreiben und Lebenslauf in der gleichen

Schrift art verfassen – das wirkt stimmig.

Grafiken, Bilder und Links machen die Bewerbung

lebendiger – aber nicht übertreiben!

E-Mail-Signatur: Komplette und aktuelle

Kontakt daten erleichtern die Kommunikation.

Betreffzeile: z. B. ‚Bewerbung/Ausbildung

Göttingen, Jobkino – Ref.-Nr. 123456‘ E-

Mail an den zuständigen Personaler – mit

korrektem Namen – adressieren.

Der Text der E-Mail sollte nicht vollständig

dem Bewerbungsanschreiben entsprechen.

Einige Infos zum ‚Anfüttern‘ reichen

aus.

Unterschrift einscannen und einfügen – ist

nicht zwangs läufig notwendig, aber gern

gesehen.

Achte auf eine korrekte Rechtschreibung.

Vor allem in großen Unternehmen findet

eine automatische Vorsortierung statt.

Deshalb sollten für den Job relevante

Schlagworte in den Unterlagen nicht vergessen

werden.

Auch bei einer E-Mail-Bewerbung ist mit

rund vier Wochen Reaktionszeit zu rechnen.

Nichts

vergessen?

ggf. Deckblatt

Anschreiben

Lebenslauf

Bewerbungsfoto

Kopien der

Abschlusszeugnisse

Alles sinnvoll sortiert?

Arbeits-, Ausbildungs- und

Praktikumszeugnisse,

Zertifikate über

Sprachkurse oder

Rhetorikseminare

Checkliste

Lebenslauf

Kontaktdaten vollständig?

Seriöse E-Mail-Adresse angegeben?

Professionelles Bewerbungsbild

vorhanden?

Gliederung: aussagekräftige

Blöcke zu Themen wie

Schullaufbahn, Praktika,

Jobs, EDV, Hobbys/Vereine ...?

Chronologische Zeitangaben mit

Monat und Jahr?

Stehen Noten von Schulabschluss

und Co. mit drin?

Sind Schule und Praktikumsbetriebe

richtig angegeben: Firma,

Ort, Unternehmensbereich,

Abteilung?

Sind zu Praktika und Jobs die dort

geleisteten Tätig keiten stichpunktartig

aufgeführt?

Unterschrift des Lebenslaufs?

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12

TIPPS gegen

Prüfungsstress

Der frühe Vogel kann dich mal?

Besser nicht! Denn in deiner Abschlussprüfung musst du einen ganzen Haufen Wissen aus den letzten Schuljahren

abrufen können. Das funktioniert nicht, wenn du erst ein paar Tage vorher anfängst zu lernen. Beginne

also rechtzeitig, dein Lernmaterial zu sammeln. Wenn du z. B. weißt, dass der Stoff aus einer Klausur auch in

der Abschluss prüfung abgefragt werden könnte, bereite deine Unterlagen gleich so vor, dass du sie auch später

noch einmal verwenden kannst. Am wenigsten Stress hast du, wenn deine Notizen schon fertig geschrieben

sind, bevor es in den richtigen Endspurt geht. Dann kannst du die letzten Wochen ausschließlich zum

Üben und Auswendiglernen nutzen.

Planung ist die halbe Miete

Ein Lernplan hilft dir, den Überblick über den Wissensberg zu behalten. So wirst du später nicht von der Menge

an Wissensstoff überrumpelt. Sind alle Materialien komplett? Muss du noch etwas nachschlagen oder kopieren?

Plane genau ein, welches Thema du wann bearbeiten willst. Erstelle einen Zeitplan. Wann sind die

Prüfungen? Was musst du lernen? An welchen Tagen hast du Zeit zum Lernen für welches Fach? Und nicht

vergessen: Auch Pausen gehören auf die Tagesordnung! Ausgeruht kannst du besser aufnehmen, was du dir

merken willst. Nimm dir über den Tag verteilt immer mal wieder Zeit durchzuatmen. Auch ganz lernfreie

Tage gehören dazu. Unternimm etwas Schönes mit deinen Freunden, und lade deine Energie wieder voll auf.

Alles eine Frage der Technik

Über die Jahre hast du sicher dein eigenes System zur Prüfungsvorbereitung ent wickelt. Aber ist das auch effektiv?

Tausche dich mit deinen Freunden aus – wie lernen sie? Ist vielleicht eine Methode dabei, die du noch

nicht ausprobiert hast? Kartei karten, Vokabellisten und Lernzettel sind wohl die besser bekannten Wege. Es

gibt aber noch viel mehr Möglichkeiten. Visuelle Lerntypen lernen am besten über grafische Darstellungen –

Mindmaps ermöglichen, komplexe Zusammenhänge zu verstehen. Kannst du dir Dinge besser merken, wenn

du sie hörst? Als auditiver Typ kannst du dir deine Notizen aufsprechen und immer wieder anhören. Oder bist

du eher der kommunikative Lerner? Dann hilft es dir, eine Lerngruppe zu organisieren und über das gemeinsame

Thema zu diskutieren. Finde heraus, was für ein Typ du bist, um die beste Methode für dich zu nutzen.

Buchtipp

David Weinstock: Schluss mit ungenügend!

Wie ich vom schlechten Schüler zum 1,0-Abiturienten

wurde – und wie du das auch schaffst. mvg

Verlag, 12,99 Euro

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AZUBI-

STECKBRIEF

Was genau macht eigentlich eine Elektronikerin für

Betriebstechnik?

Als Elektronikerin für Betriebstechnik sorge ich dafür, dass

elektrische Anlagen und Maschinen im Betrieb zuverlässig

funktionieren. Ich installiere, prüfe und warte verschiedene

Systeme, von einzelnen Steuerungen bis hin zu komplexen

Produktionsanlagen. Außerdem gehört die Fehlersuche und

Beheben von Störungen mit zu meinen Aufgaben.

FAKTENCHECK

Bezeichnung der Ausbildung:

Elektroniker / -in für Betriebstechnik (m/w/d)

Dauer: 3,5 Jahre

Voraussetzungen:

· Interesse an Physik und Mathematik

· Teamfähigkeit

· guter Haupt- oder Realschulabschluss

· ein gutes technisches Verständnis

· handwerkliches Geschick

Gehalt (brutto):

1. Lehrjahr: 1.050 Euro*

2. Lehrjahr: 1.100 Euro*

3. Lehrjahr: 1.150 Euro*

4. Lehrjahr: 1.160 Euro*

*inklusive Lernmittelzuschuss

Warum hast Du Dich für Deinen Ausbildungsberuf

entschieden? Warum sollte man Elektronikerin für Betriebstechnik

werden?

Ich habe mich für den Beruf des Elektronikers für Betriebstechnik

entschieden, weil ich gerne handwerklich arbeite und mich

Technik schon immer interessiert hat. Besonders gefällt mir, dass

der Beruf mit der Zeit geht.

Während der Ausbildung habe ich gemerkt, dass auch das Programmieren

eine große Rolle spielt – das hätte ich vorher nie gedacht,

macht mir aber inzwischen richtig Spaß. Der Beruf ist eine

gute Mischung aus praktischer Arbeit und technischem Denken.

Genau das macht ihn für mich so abwechslungsreich.

Was gefällt Dir an Deinem Ausbildungsbetrieb?

KWS ist ein international erfolgreiches Unternehmen mit moderner

Technik und einer langen Tradition. Die Ausbildung ist

gut strukturiert, praxisnah und wird von erfahrenen Ausbildern

begleitet. Durch die Größe des Unternehmens gibt es viele Möglichkeiten,

sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln.

+

Jasmin Neunast

Elektronikerin für Betriebstechnik, 2.Ausbildungsjahr

Was man noch über deinen Ausbildungsbetrieb wissen sollte:

∙ Ausgezeichnet durch IHK-Qualitätssiegel „TOP AUSBILDUNG“

∙ Engagierte und erfahrene Ausbilder, die individuelle Talente fördern

∙ Teamgeist und Wertschätzung prägen den Alltag

∙ Zahlreiche Benefits wie z.B. Mietkostenzuschuss, Zuschuss zum

Deutschlandticket, Hansefit, Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie eine

dividendenabhängige Sonderzahlung, Mitarbeiterrabatte und eine Kantine

Wie ist Deine Ausbildung aufgebaut? Wie ist die Ausbildung

strukturiert? (Berufsschule, Praxis, Betreuung, Arbeitszeiten)

Die Ausbildung dauert insgesamt 3,5 Jahre und ist eine Kombination

aus Berufsschule und praktischer Arbeit im Betrieb. In

den ersten beiden Ausbildungsjahren lerne ich vor allem in der

Ausbildungswerkstatt die Grundlagen der Elektrotechnik und

Steuerungstechnik. Danach durchlaufe ich verschiedene Abteilungen

im Betrieb, in der Produktion und arbeite direkt an Produktionsanlagen.

Dabei werde ich von Ausbildern und erfahrenen

Kollegen begleitet.

KWS SAAT SE & Co. KGaA

Grimsehlstr. 31, 37574 Einbeck

Tel. 0 55 61 311-1789, www.kws.com

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14

Hallo...

... Hallo

Stell dich

nur mal vor!?

Geschafft! Deine Bewerbung lief erfolgreich, und nun wollen sie dich persönlich kennenlernen: Nur wenige Minuten,

die über das Für und Wider deiner Person entscheiden. Verdammt – da bleibt kein Platz für Fehler! Doch wie schaffst

du es im Vorstellungsgespräch, nicht jedes Fettnäpfchen mitzunehmen und mit unangenehmen Situationen richtig

umzugehen? Hier die Top-Tipps für einen entspannten und selbstbewussten Auftritt ...

AZUBI 1·2026


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Tick.Tack.

Sicher keine Neuigkeit für dich, doch

pünktliches Erscheinen gehört nicht nur

zum guten Ton. Wenn du Pech hast, ist es

das erste Ausschlusskriterium.

Handy aus!

Achte vor dem Gespräch unbedingt darauf,

dass dein Handy ausgeschaltet oder

wenigstens im Flugmodus ist. Unterbrechungen

sind nicht nur peinlich, sondern

stören auc f deine Umgebung. Das wirkt

interessiert und engagiert.

Overdressed?

Du kommst ins Unternehmen und siehst,

dass die Mitarbeiter eher leger rumlaufen?

Keine Sorgen, auch hier gilt lieber overals

underdressed. Wenn du dich unwohl

fühlst, versuche, die Situation mit Humor

aufzulockern. Danach ist alles gut, und du

fühlst dich sicher.

Startklar.

Die ersten 20 Sekunden entscheiden darüber,

wie dein Gegenüber dich findet. Keine

zweite Chance! Durchatmen, anklopfen,

lächeln, sich mit kräftiger Stimme vorstellen,

Hände schütteln – schon ist diese

erste Hürde genommen.

Die Nase sagt:

Was?

Drück durch deine Körpersprache und

Mimik Selbstvertrauen und Interesse

aus. Augenkontakt, ein fester Händedruck,

aufrecht sitzen, aktives Zuhören,

nicken, lächeln …

Ohren auf!

Konzentrier dich auf die Fragen des Personalers.

Frag nach, wenn etwas unklar ist.

Geh bei den Antworten nur auf die wichtigsten

Aspekte ein. Frag nach, ob das ausreicht

oder ob du mehr erzählen sollst. So

entsteht ein echter Dialog

„Erzählen Sie doch

mal ...!“

Mach dir klar: Wenn du hier sitzt, hast du

mit deinen fachlichen Leistungen – dem

Anschreiben, deinen Zeugnissen und Referenzen

– bereits überzeugt! Im Rahmen eines

Vorstellungsgesprächs will das Unternehmen

nun dich als Person und

potenziellen Mitarbeiter kennenlernen,

deine Ziele und Motivation. Darum mach

dir vorab unbedingt deine Stärken UND

Schwächen bewusst! Siehe hier zu auch

Seite 64.

Häufig sollst du dich selbst kurz und

knapp selbst vorstellen und hier deine besten

Seiten präsentieren. Ziehe ein paar

Highlights aus deinem Ausbildungs- und

Berufsleben, auf die du stolz bist, und stelle

jeweils einen Bezug zur angestrebten Stelle

her. Orientiere dich dabei an diesen Aspekten:

Wer bist du, was kannst du und was

möchtest du? Übe diese kurze Präsentation

vor einem Spiegel und stoppe die Zeit.

Drei bis fünf Minuten sind völlig

ausreichend.

„Wo sehen Sie sich

in zehn Jahren?“

Ein Klassiker! Arbeitgeber sind daran interessiert,

Mitarbeiter möglichst langfristig

zu behalten. Sie wollen herausfinden, ob

du eher sprunghaft bist oder bereits einen

klaren Plan hast und dich im Betrieb entwickeln

möchtest. Wenn dir hier eine klare

Antwort schwerfällt, versuch, deine Motivation

und eine Entwicklungsperspektive

darzulegen, die du dir im Unternehmen

erhoffst.

Fangfrage?

Wenn Sie im Lotto gewinnen würden, was

würden Sie tun? Irritierende Fragen? Themen,

über die du nicht sprechen kannst

oder willst? Kein Problem. Sei

authentisch, offen und sag einfach ehrlich,

dass du dazu nichts sagen möchtest.

Das ist völlig in Ordnung und zeugt durchaus

von Selbstbewusstsein. Schon verplaudert?

Dann geh geschickt zu einem Thema

über, bei dem du dich auskennst und sicher

fühlst.

Blackout? Chillax!

Du hast auf einmal alles vergessen, worauf

du dich so gut vorbereitet hast? Keine Sorge,

das kann jedem mal passieren. Versuch,

dich wieder zu fangen und locker damit

umzugehen. Du kannst ruhig dazu stehen

und zugeben, dass du etwas nervös bist.

Atme ein paarmal tief ein, trink einen

Schluck Wasser und versuch, deinen Fokus

wiederzufinden. Sobald du den Faden wiederaufgenommen

hast, komm noch einmal

auf deine Motivation, deine Stärken und

deinen Mehrwert zu sprechen.

AZUBI 1·2026


16

Bist du

stark

genug!?

Glückwunsch! Du wurdest zu einem Bewerbungsgespräch

eingeladen. Dort wirst du oft nach deinen Stärken und

Schwächen gefragt. Aber jetzt bloß keine Panik!

Das ist nämlich deine Chance, dich dem potenziellen

Arbeitgeber noch besser vorzustellen. Das schaffst du,

indem du offen und ehrlich antwortest. So machst du dich

noch sympathischer!

@ ADOBE FIREFLY

AZUBI 1·2026


17

Wieso fragt der

überhaupt?

Funfact: Die Personaler fragen dich meist

nicht nach deinen Stärken und Schwächen,

weil sie die Antworten darauf wirklich

wissen wollen. Doch warum dann? Ganz

einfach.

Um gut zu arbeiten, musst du deine

Stärken und Schwächen kennen. Das

geht nur, wenn du dich selbst richtig einschätzen

kannst. Genau diese Selbsteinschätzung

und selbstkritische Denkweise

ist es, die Personaler auf die Probe stellen

wollen.

Zudem wollen sie sehen, wie du auf unangenehme

Fragen reagierst: Bleibst du

weiterhin selbstsicher oder wirst du jetzt

nervös? Anhand deiner Reaktion können

sie sehr viel über dich herauslesen.

Also: Cool bleiben! Fang immer mit den

Stärken an und nenn auch immer gleich

konkrete Beispiele, in welchen Situationen

dir deine Stärken – und Schwächen – bisher

aufgefallen sind. So kannst du deinem

Gesprächspartner besser erklären, worin

genau du gut bist.

Du kennst

deine Stärken und

Schwächen nicht?

Wenn du dir noch nicht sicher bist, was

deine Stärken und Schwächen sind, stell

dir folgende Fragen:

1. Was mache ich besonders gern?

2. Wofür bekomme ich von meinen Kollegen

Komplimente?

3.Welche Tätigkeiten mag ich gar nicht?

4. Was mag ich an mir und was würde ich

gerne ändern?

Wenn dir die Fragen nicht weiterhelfen,

frag sonst auch Familie und Freunde, was

sie von dir halten. Sie können dich an

Fähigkeiten erinnern, die für dich selbst

völlig selbstverständlich sind.

Trenne Privates

vom Beruf

Plaudere nicht zu viele private Dinge aus.

Den Personaler interessiert nicht, ob du

deinen Freunden ein guter Zuhörer bist, es

dir aber hingegen schwerfällt, Nähe zu

zeigen. Solche Antworten zeigen dem Personaler

lediglich, dass du Berufliches und

Privates nicht besonders gut trennen

kannst.

Gibt’s nicht,

gibt’s nicht!

Es ist keine Option, gar keine Schwächen

zu nennen, denn dadurch wirkst du unehrlich

und unvorbereitet. Erkläre lieber, wie

du sie verbessern möchtest.

Wie viel darf 's sein?

Wie viele Stärken und Schwächen sollten

es sein? Es macht einen guten Eindruck,

wenn du beweist, dass du dich im

Vorfeld auf das Vorstellungsgespräch vorbereitet

hast. Deshalb solltest du dir jeweils

zwei bis drei Stärken und Schwächen und

die dazu passenden Begründungen

überlegen.

Beispiele gefällig

Die folgende Liste mit Beispielen für Stärken

und Schwächen soll dir lediglich als

Inspiration dienen. Du solltest aber nur

Eigenschaften auswählen, die du auch

wirklich hast.

gute Stärken

• Belastbarkeit

• Offenheit

• Eigeninitiative

• Verantwortungsbewusstsein

• Motivation

• Lernbereitschaft

• Teamfähigkeit

• Kommunikationsfähigkeit

• Ehrgeiz

• Eigeninitiative

gute Schwächen

• Aufgeregtheit vor Publikum

• schlechtes Namensgedächtnis

• wenig Berufserfahrung

• nicht Nein sagen können

• Vergesslichkeit

• Unordentlichkeit

• Direktheit

• Zurückhaltung

• Nervosität beim Telefonieren

Mach es passend!

Denk außerdem daran, dass jeder Beruf

unterschiedliche Stärken und Schwächen

verlangt. Wichtig ist also, jene deiner Stärken

und Schwächen zu nennen, die zu den

Anforderungen des Berufs passen. Für

technische Berufe sind beispielsweise Lernbereitschaft

und analytisches Denken tolle

Stärken, wenig körperliche Fitness oder

eine geringe Sozialkompetenz könnten

,gute‘ Schwächen sein.

Reminder

Achte unbedingt darauf, dass du bei deinen

Antworten und deinem Auftreten immer

authentisch bleibst, denn nur so

kommst du einmalig, glaubwürdig und

sympathisch rüber!

AZUBI 1·2026


18

Das liebe Geld –

Tipps für den Berufseinstieg

Egal ob du eine Ausbildung machst, ein Studium

aufnimmst oder erst mal ein Freiwilliges Soziales

oder Ökologisches Jahr absolvierst – oft ist das Geld

knapp. Vor allem, wenn du schnell auf eigenen

Füßen stehen willst.

Kindergeld

Während der Ausbildung hast du Anspruch auf Kindergeld. Um

dieses zu erhalten, haben deine Eltern in der Regel schon einen

schriftlichen Antrag bei der zuständigen Familienkasse eingereicht.

Solltest du nicht mehr zu Hause wohnen oder dich mit

deinen Eltern verkracht haben, kannst du einen sog. ‚Abzweigungsantrag‘

stellen – dann wird dir das Geld direkt auf dein

persönliches Konto überwiesen.

Berufsausbildungshilfe

Sobald du eine betriebliche Ausbildung beginnst und aus- bzw.

umziehen musst, weil dein Arbeitsplatz zum Beispiel in einer

anderen Region liegt, kannst du auf die Berufsausbildungshilfe

(BAB) zurückgreifen. Den Antrag dafür stellst du bei der Agentur

für Arbeit – an dem Ort, an dem du deinen aktuellen Wohnsitz

hast. Für eine schulische Ausbildung kann allerdings keine BAB

gewährt werden.

Schüler-BAföG

Wenn du eine schulische Ausbildung absolvierst und nicht mehr

zu Hause wohnst, kannst du Leistungen aus dem Bundesausbildungsförderungsgesetz,

kurz BAföG, beantragen. Anders als Studierende

musst du diese aber später nicht zurückzahlen. Dafür

musst du einen Antrag beim Amt für Ausbildungsförderung der

zuständigen Kreis- oder Stadtverwaltung stellen.

Nebenjob

Falls du eine Ausbildung machst: In deinem Ausbildungsvertrag

steht, ob du überhaupt einen Nebenjob haben darfst. Wenn ja,

gib deinem Ausbilder Bescheid, dass du einen solchen annehmen

möchtest, und informiere dich über sogenannte ‚Verdienstobergrenzen‘,

um keine Kürzungen beim Schüler-BAföG oder beim

BAB zu erfahren. Außerdem gilt: Bist du krankgeschrieben oder

hast Urlaub, darfst du in dieser Zeit auch deiner Nebenbeschäftigung

nicht nachgehen.

Mehr Infos: www.tinyurl.com/faktorA-Finanzfakten

Allgemeine Spartipps für Azubis

• Kostenloses Girokonto abschließen

(vorher Angebote vergleichen)

• Spezialtarife für Smartphone und

Internet klarmachen

• Eintrittskarten zum Ausbildungstarif nutzen,

etwa für Theater und Kino

• Vergünstigte Tickets bei öffentlichen

Verkehrsmitteln kaufen, wenn verfügbar

• Checken, ob der Arbeitgeber Benefits anbietet –

zum Beispiel steuerfreie Zuschüsse, Job-Rad

oder Hansefit-Mitgliedschaft

• Spezielle Tarife bei KFZ-Versicherungen wählen,

wenn die Eltern bereits ebenfalls dort versichert sind

Mehr Finanztipps:

www.tinyurl.com/faktorA-Finanzfakten

AZUBI 1·2026


Dein Berufseinstieg

Erste Funken.

Große Zukunft.

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Möglichkeiten, in einem lebendigen Umfeld

dein volles Potenzial zu entfalten.

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– Industriemechaniker Instandhaltung (m/w/d)

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Mit rund 2.000 Beschäftigten gehören wir zu den größten

Arbeitgebern der Region. Wir arbeiten professionell, verlässlich

und nah an den Menschen. Gemeinsam gestalten wir einen

lebenswerten Landkreis. Mit hoher Fachkompetenz und

vielfältigen Berufsbildern sind wir für Bürgerinnen, Bürger und

Gemeinden da. Wir bieten Sicherheit, Sinn und starke Benefits.

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Die vielfältigen Aufgaben erfordern vielfältige

Profile. Finde deine passende Ausbildung oder

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20

Entdecke

die Möglichkeiten

Nach dem Abschluss gleich hinaus in die große weite Welt,

die so viel verspricht? Nicht nötig! Denn in deiner Region

Südniedersachsen warten die besten Chancen für eine tolle

Ausbildungszeit und eine erfolgreiche Karriere auf dich.

Also: nichts wie hiergeblieben!

TEXT MARGARETA VOGEL FOTO STOCK.ADOBE.COM

AZUBI 1·2026

Z

wischen Osterode, Northeim und Göttingen

tut sich mehr, als du vielleicht

vermuten magst. Nicht nur große und

angesehene Global Player wie beispielsweise

Sartorius, Symrise, KWS

oder Novelis tummeln sich hier vor Ort, sondern

auch unzählige mittelgroße und kleinere Betriebe,

und das in zahllosen facettenreichen Branchen. Allesamt

bieten sie viele verschiedene Möglichkeiten

für tolle Ausbil dungen und gute Karrierechancen.

Und das kommt nicht von ungefähr – geografisch

liegt Südniedersachsen nahezu in der Mitte Deutschlands,

was einen erheblichen Standort vorteil bietet.

Denn in zahlreichen Branchen muss etwas schnell

von A nach B gelangen, und auch das, was über die

,digitalen Autobahnen‘ bestellt wurde, muss meist

über die realen Verkehrswege transportiert werden.

Durch diese zentrale Lage hat sich unsere Region zu

einem wirtschaftlichen Knotenpunkt entwickelt:

Vor allem in den Sektoren Gesundheit, Dienstleistung,

Industrie-, Informations-, Laser- und Messtechnik

sowie Landwirtschaft ist Südniedersachsen

top aufgestellt.

Aber nicht nur für die Wirtschaft, sondern

auch für die Bildung und Forschung werden in der

Region die Fäden gesponnen. Durch das wissenschaftliche

Umfeld herrscht ein steter Innovationsgeist

– das bedeutet neue Entwicklungen, Start-ups,

kreative Denkweisen und für dich die Möglichkeit,

hautnah dabei zu sein und dazu beizutragen.

Und was kannst du da jetzt beruflich konkret

machen? Kurz gesagt: In der Region gibt es eine

Menge Jobmöglichkeiten in den unterschiedlichsten

Bereichen. Von eher klassischen Ausbildungsberufen

wie Kaufleute für Büromanagement, Steuerfachangestellte

oder Zahntechniker über speziellere

Berufsbilder wie Sport- und Fitnesskaufleute

oder Elektroniker für Geräte und Systeme bis hin zu

selteneren Berufen wie Packmitteltechnologe – hier

hast du im besten Sinne die berühmte Qual der

Wahl.

Du musst also nicht in Berlin, Hamburg oder

Köln nach den vermeintlich ‚hippen‘ Jobs suchen,

du kannst sie auch hier in der Region finden. Trotzdem

bedeutet dies nicht, dass du hier nicht die

Möglichkeit bekommen könntest, die Luft ››


AZUBI 1·2026

21


22

› Auch mit zunächst

ungewöhnlich klingenden

Aus bildungsberufen

kann es hinaus in

die Welt gehen: Wer

seine Ausbildung zum

Orthopädie-Mechaniker

beispiels weise bei

Ottobock in Duderstadt

absolviert, hat auch die

Gelegen heit, Techniker

des Teams zu werden,

welches die Athleten bei

den Paralympics unterstützt.

anderer Orte

und Länder zu

schnuppern.

Die Handwerkskammer

Hildesheim-Südniedersachsen vermittelt

zum Beispiel für Gesellen unterschiedlicher

Handwerksrichtungen Austauschprojekte mit

Italien, Frankreich und den Niederlanden und

steht allen, die sich für diese Option interessieren,

mit Ratschlägen und weiterführenden Informationen

zur Seite. Informiert euch bei Interesse auch

gern über weitere Austauschprogramme ind er

Region.

Gleichsam kannst du während deiner Ausbildungszeit

bei vielen anderen regional angesiedelten

und zusätzlich international agierenden Arbeitgebern

über die Stadtgrenzen hinweg unterwegs

sein. So bietet zum Beispiel Sartorius an, im Rahmen

von sogenannten ‚Job Rotations‘ zu anderen,

mitunter weltweiten Konzernstandorten zu wechseln,

um auf diese Weise einen gegenseitigen Erfahrungsaustausch

anzuregen.

Mit einer Ausbildung kannst du jedoch nicht nur

über Grenzen hinaus Qualifikationen und Erfahrungen

sammeln, sondern auch die Grundlage für

weitere Fortbildungen oder ein Studium schaffen.

Es gibt nicht immer nur einen Weg zum Ziel, und

wer sich zunächst für eine Lehre zum Bankkaufmann

entscheidet, kann daran immer noch ein

Studium der Wirtschaftswissenschaften anschließen.

Die Universität Göttingen eröffnet in Kooperation

mit der Volkshochschule zudem die Möglichkeit,

sich näher über die Chancen und Perspektiven

zu informieren, die ein Studium auch ohne

Abitur – aber mit Ausbildung – haben kann. Deinem

erfolgreichen Start ins Arbeitsleben der Region steht

also nichts mehr im Wege.

› Die modernen Hochschulund

Forschungseinrichtungen

wie die Universität und die

Universitätsmedizin in

Göttingen, die diversen Max-

Planck-Institute, die PFH Private

Hochschule Göttingen, die HAWK Hildesheim

Holzminden Göttingen sowie die

TU Clausthal-Zellerfeld sind nicht nur für

Studierende ein Grund, in Südniedersachsen

zu bleiben – auch hier werden immer wieder

Auszubildende gesucht.

Und nach der Arbeit? Neben dem vielfältigen

Karriereangebot lockt Südniedersachsen auch mit

zahlreichen Freizeitmöglichkeiten. So kannst du

dich zum Beispiel am Sportzentrum der Universität

zum Ausbildungstarif auspowern. Bist du aktuell

bereits Mitglied im Sportverein – und spielst dort

beispielsweise Fußball, Handball oder Tennis –,

kannst du durch eine Ausbildung in der Region

deinem Verein auch weiter treu bleiben. Nicht weniger

sportlich kann man sich an unterschiedlichen

Standorten beim Lasertag, Paintball oder im Trampolinspringen

ausprobieren. Es gibt regelmäßig

große Sportveranstaltungen für Jedermann, aber

auch Kreative kommen in der Region vielfältig auf

ihre Kosten.

Entspannung im Anschluss bieten Cafés oder

Bars der Städte, und im Sommer geht’s zum Grillen

an den Göttinger Kiessee, den Seeburger See oder

die Northeimer Seenplatte. Ebenso lohnt sich ein

Besuch beim Poetry Slam oder – für kleines Geld –

eine Aufführung im Jungen Theater Göttingen.

Wie du ohne Führerschein zur Arbeit und zu all

diesen Aktivitäten kommen sollst? Der Verkehrsverbund

Südniedersachen bietet mit dem VSN-Jugendticket

einen günstigen Flatrate-Tarif für Auszubildende

an; flexibel unterwegs bist Du auch mit

E-Bike oder E-Scooter. In diesem Sinne: hiergeblieben!

››

AZUBI 1·2026


Fachangestellte*r für Medien- und Informationsdienste (m/w/d)

Gärtner*in (m/w/d)

Staatlich anerkannte*r Erzieher*in (m/w/d)

Straßenbauer*in (m/w/d)

Umwelttechnolog*in für Kreislauf- und Abfallwirtschaft (m/w/d)

Verwaltungsfachangestellte*r (m/w/d)

Gehobener, bautechnischer Dienst


24

Beruflich orientieren – zum Beispiel im

„Job Up Store“

Umfragen belegen, dass sich gerade junge Menschen eine Belebung der Innenstädte wünschen.

Pop-Up-Stores haben sich zum Beispiel mittlerweile in vielen Städten etabliert: Freie Ladenflächen

werden hier über einen bestimmten Zeitraum anderweitig genutzt. In Göttingen etwa auch für die

Berufsorientierung.

TEXT UND FOTO MARKUS HARTWIG

Der sogenannte Job Up Store ist ein gemeinsames

Angebot der IHK Hannover,

der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen,

der Agentur für Arbeit

sowie dem Jobcenter Göttingen und der

PFH Private Hochschule Göttingen. Diese

Institutionen haben sich auf die Fahne

geschrieben, Jugendlichen, jungen Erwachsenen

sowie Betrieben eine niedrigschwellige

Anlaufstelle rund um Berufsorientierung,

Ausbildung, Qualifizierung

und Karrierewege zu bieten. Und das jeweils

in leerstehenden Geschäftsräumen

der Innenstadt.

FACHKRÄFTE VON MORGEN

Ende Januar war das Angebot für drei

Tage an der Prinzenstraße 9 (heute PFH-

Forum, früher Volksbank) zu finden.

Schüler der elften Klasse der Ernst-Moritz-Arndt-Schule

in Herzberg waren am

Eröffnungstag die ersten Besucher der

über die städtischen Grenzen hinausgehenden

Initiative. „Mit diesem Format

möchten wir die vielfältigen Chancen der

regionalen Wirtschaft sichtbarer machen

und gezielt zur Fachkräftesicherung beitragen“,

so Christian Grascha, Leiter der

IHK Geschäftsstelle Göttingen. Und Göttingens

Oberbürgermeisterin Petra Broistedt

(SPD) ergänzte: „Junge Menschen

können vorbeikommen und können sich

beraten lassen von kompetenten Beraterinnen

und Beratern. Auch einige Unternehmen

sind mit dabei. Sie alle zeigen,

was sie Auszubildenden bieten.“ Und das

möglichst niedrigschwellig. Denn es sei

oft eine Hürde, bei diesem Thema in Kontakt

und ins Gespräch zu kommen.

INFOANGEBOTE

ALS MUTMACHER

Den Job Up Store gab es jetzt schon

zum dritten Mal in Göttingen, immer

an anderer Stelle – zuletzt jetzt also im

PFH Forum. Dort, wo die Private Hochschule

Veranstaltungs- und Ausstellungsflächen

sowie Coworking-Spaces für 15

Startups bereithält.

Christian Grascha sprach von einer

„Rekordanmeldezahl“ von 17 Klassen aus

der Region. Dies zeige, dass Schulen großes

Interesse haben, Schülerinnen und

Schülern ein Berufsinformationsangebot

zu machen. Mit dem Job Up Store spreche

man Schüler von Gymnasien, Gesamtschulen

sowie weiterführenden Schulen an.

Die Initiatoren – die sich sicher sind,

das Konzept weiterzuführen – sehen die

Job Up Stores auch als Mutmacher: Mit

einer soliden Berufsausbildung seien die

Chancen gegeben, am Arbeitsmarkt durchzustarten,

die Karriereleiter zu erklimmen

und auch später weitere Schritte zu gehen.

Grascha freute sich darüber, dass auch die

PFH mit dabei ist: Als Anbieter von dualen

Studiengängen – etwa zum Weiterführen

einer dualen Ausbildung – ergänze sie den

Jop Up Store sehr gut.

AZUBI 1·2026


25

17. APRIL 2026

46. BERUFSINFOMARKT

Auf dieser Messe für Ausbildung, Studium

und Beruf geben Experten vor Ort

Tipps für den Berufseinstieg und bieten

Möglichkeiten, unterschiedliche Berufe

kennenzulernen. Egal, ob der Traumberuf

bereits gefunden, oder ob weitere Orientierung

nötig ist: Der BerufsInfoMarkt

beantwortet Fragen zu Praktika, Ausbildung

und Studienmöglichkeiten.

17. April, 9 bis 15.30 Uhr. Ort: Berufsbildende

Schulen II, Sudheimer Str. 24,

37154 Northeim. www.landkreis-northeim.de/bildung-und-wirtschaft/

bildung/46-berufsinfomarkt-2026

2. UND 3. JUNI 2026

VOCATIUM GÖTTINGEN/

KASSEL

Die Vocatium Fachmesse ist ein Ort für

alle, die ihre Zukunft planen und sich gezielt

über Berufswahl und Bildungswege

Infos zu beruflichen Möglichkeiten gibt es mittlerweile

auf zahlreichen Veranstaltungen in der

Region, beispielsweise auch in Job Up Stores wie

hier in Göttingen: Schüler der Herzberger Ernst-

Moritz-Arndt-Schule informieren sich am Stand

der Agentur für Arbeit bei Berufsberaterin Sandra

Huchzermeier (rechts) über Ausbildungsangebote

und -strategien.

informieren möchten. Angemeldete Schüler

führen gezielt Messegespräche mit

Ausstellern, um passende Ausbildungsplätze

oder Studienangebote zu finden.

Fokus ist das MINT-Forum, welches Zukunftsperspektiven

in den Bereichen Mathematik,

Informatik, Naturwissenschaften

und Technik beleuchtet.

2. und 3. Juni, jeweils von 8.30 bis 14.45

Uhr. Ort: Kongress Palais Kassel Stadthalle,

Holger-Börner-Platz 1, 34119 Kassel.

www.vocatium.de/messen/info/

vocatium-kassel

9. UND 10. JUNI 2026

PRAXISBÖRSE 2026

Die Job- und Karrieremesse der Universität

Göttingen bietet an zwei aufeinanderfolgenden

Messetagen Gelegenheit, mit

regionalen, nationalen und internationalen

Unternehmen direkt auf dem Campus

ins Gespräch zu kommen. Hier treffen

ausstellende Unternehmen auf

Studierende, Absolventinnen und Absolventen

sowie Young Professionals aus

13 Fakultäten.

Orte: 9. Juni auf dem Nordcampus (Foyer

der Fakultät für Physik), Friedrich-Hund-

Platz 1 und am 10. Juni auf dem Zentralcampus

(Foyer im ZHG), Platz der Göttinger

Sieben 5, jeweils von 11 bis 16 Uhr.

www.uni-goettingen.de/de/663302.html

20. BIS 28. JUNI 2026

IDEENEXPO

Unter dem Slogan „Mach doch einfach!“

lädt die IdeenExpo 2026 ein, mehr über

die Welt der MINT-Berufe zu erfahren.

Unternehmen, Hochschulen und wissenschaftliche

Einrichtungen lassen die Naturwissenschaften

zum Erlebnis werden

und laden zum Forschen ein. Bühnenshows

mit Gästen aus Politik, Wirtschaft

und Wissenschaft sowie bekannte

Influencer und Live-Konzerte ergänzen

das Programm.

20. bis 28. Juni, täglich von 9 bis 18 Uhr.

Ort: Messegelände, 30521 Hannover.

www.ideenexpo.de/event-2026

5. SEPTEMBER 2026

BERUFSINFORMATIONSTAG

OSTERODE (BITO)

Ob Lehre in einem handwerklichen Beruf,

kaufmännische Ausbildung oder Studium

– die Schritte nach dem Schulabschluss

sind zukunftsweisend. Der Berufsinformationstag

Osterode setzt hier an und

gibt Schülern und Eltern Einblick in verschiedene

Ausbildungs-, Weiterbildungsund

Studienangebote.

5. September, 10 bis 14 Uhr. Ort: Stadthalle

Osterode am Harz, Dörgestraße 28,

37520 Osterode am Harz.

18. SEPTEMBER 2026

PERSPEKTIVEN

Alljährlich gibt die Bildungsmesse „Perspektiven“

einen Überblick zu beruflichen

Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten

in der Region. Hier trifft sich seit 2003

eine große Zahl regionaler Unternehmen,

Bildungseinrichtungen und Behörden.

Gemeinsam bieten sie Jugendlichen einen

umfassenden Einblick in die vielfältigen

Ausbildungs- und Bildungsmöglichkeiten

der Region.

18. September, 8 bis 13 Uhr. Berufliche

Schulen Eschwege, Südring 35, 37269

Eschwege. www.perspektiven-wm.de

24. UND 25. SEPTEMBER 2026

EINBECKER

AUSBILDUNGSMESSE

Unter dem Slogan „Entdecke hier Deine

Zukunft – vielfältige Möglichkeiten rund

um Ausbildung und Studium erwarten

Dich“ hat sich die Einbecker Ausbildungsmesse

zum Ziel gesetzt, jungen

Menschen eine Plattform zum Knüpfen

von Kontakten zu Arbeitgebern zu bieten

und wertvolle Einblicke in die Arbeitswelt

zu ermöglichen.

24. (16.30 bis 18.30 Uhr) und 25. September

(8.30 bis 13.30 Uhr). Ort: BBS

Einbeck, Hullerser Tor 4, 37574 Einbeck.

www.einbecker-ausbildungsmesse.de

AZUBI 1·2026


26

Vier Heldinnen

des Alltags

In der PFH Private Hochschule Göttingen sind zum dritten Mal vier Vollstipendien

vergeben worden – ermöglicht durch regionale Unternehmen. Auch der faktor gehört

zu den sogenannten „Chancengebern“. Zum Wintersemester 2025 wurden je zwei

Studentinnen in den Studiengängen Business Administration / General Management

und Psychologie ausgezeichnet. Im Fokus steht ehrenamtliches Engagement.

TEXT SVEN GRÜNEWALD FOTOGRAFIE ALCIRO THEODORO DA SILVA

Die vier Stipendiatinnen strahlen: Noemi do Espirito

Santo, Elisa Kribben, Luisa Meißner und Chiara Reisenauer

kommen in den Genuss eines Vollstipendiums

an der PFH Private Hochschule Göttingen – mit einem

Gegenwert von immerhin 28.000 Euro für sechs Semester Bachelor-

Studium. Im PFH-Wettbewerb für das Chancenstipendium konnten

sich alle vier überzeugend präsentieren.

Das Besondere am Chancenstipendium ist, dass es hier – anders

als bei den meisten anderen Stipendienprogrammen in Deutschland

– nicht auf die Note oder auf die Zugehörigkeit zu bestimmten

Institutionen ankommt, sondern auf ehrenamtliches Engagement.

Seit 2022 vergibt die PFH das Stipendium; die ersten

Stipendiaten haben ihr Studium bereits erfolgreich beendet und

erhielten dafür im Oktober 2025 ihre Bachelor-Zeugnisse.

22 Bewerbungen gab es diesmal, nur eine einzige – und die

auch noch unvollständig – von einem Mann. Ein allgemeiner

Trend, weshalb Frauen unter den Stipendiaten deutlich überwiegen.

Die Bewerbungshürde ist vergleichsweise niedrig und persönlich:

In einem einminütigen Video musste jeder Bewerber darlegen,

warum er das Stipendium bekommen sollte. Eine Jury aus Vertretern

der PFH und den Stipendiumsstiftern – dieses Jahr brachten

sich das faktor-Magazin, Heyne & Penke Verpackungen aus

Dassel, Helbig Technik aus Nörten-Hardenberg und der ADAC

Niedersachsen Sachsen-Anhalt ein – entschied dann einzig aufgrund

der Performance auf Basis des Lebenslaufs über die Auswahl.

Wie haben die Stipendiatinnen – zwei von ihnen kommen aus

Göttingen, zwei aus Celle – das Procedere erlebt? „Ein Motivationsschreiben

kann jeder heute mit ChatGPT schreiben. Aber

bei dem Video musste man sich wirklich Gedanken machen und

man selbst sein“, erzählt Elisa Kribben.

Doch trotz der hohen Videoaffinität der Anfang Zwanzigjährigen

war der Weg zur guten Präsentation alles andere als

leicht: Von der Idee über die Umsetzung bis zum Inhalt und zur

Performance war viel Ausprobieren gefragt. Noemi do Espirito

Santo ging mit ihrem Bruder in den Wald, um zu filmen. Elisa

Kribben filmte mit Freundinnen im Urlaub, Chiara Reisenauer

im Schwimmbad mit ihren Schwimmschützlingen. Luisa Meißner

hatte eine Reihe Aufnahmen fertig und verwarf sie am Ende

wieder, „weil es offensichtlich langweilig war“, setzte sich noch

einmal ganz neu dran und haderte schließlich damit, dass ihre

Vorstellung immer drei Sekunden zu lang war. Am Ende waren

sie alle stolz auf ihre Leistungen, wenngleich einige ihre Videos

danach nicht mehr anschauen mochten.

AZUBI 1·2026


27

Die vier Stipendiatinnen mit den Stipendiengebern beim Treffen in der PFH. Auch der faktor engagiert sich hier, vertreten durch Herausgeber Marco

Böhme (4.v.l.).

»Das Besondere am Chancenstipendium ist,

dass es hier nicht auf die Note oder auf die

Zugehörigkeit zu Institutionen ankommt.«

Wie sich zeigte, greift der Ansatz gut, mit Multiplikatoren

in Vereinen und Schulen beziehungsweise Lehrern

zusammenzuarbeiten, denn alle Stipendiatinnen sind

durch Mundpropaganda aufmerksam geworden – was

auch als Appell an die Lehrer verstanden werden darf,

genau diese Art von Marketing zu fördern und weiter zu

verfolgen. Aber die Gewinnerinnen machten am Ende

auch deutlich, dass die PFH mit ihren Leistungen voll

überzeugen kann. Elisa Kribben und Chiara Reisenauer

hätten auch an der PFH angefangen, wenn es nicht mit

dem Stipendium geklappt hätte. Luisa Meißner war sogar

bereits ein Semester eingeschrieben, bevor sie sich

bewarb; sie selbst studiert an der PFH auf Empfehlung

eines Freundes und sie brachte auch Noemi do Espirito

Santo, die sie aus der Heimat kannte, auf die PFH und

den Wettbewerb. Das klingt wie eine gute Familiendynamik,

die die Private Hochschule geschaffen hat.

AZUBI 1·2026


28

Die Stipendiatinnen

Luisa Meißner / Celle,

Psychologie:

„Mir liegen Menschen am Herzen, insbesondere,

wenn sie etwas außerhalb der Gemeinschaft stehen

und nicht mit offenen Armen empfangen werden.

Das war schon in der Grundschule so, und

später habe ich mich aktiv für sie eingesetzt. Nach

dem Abi habe ich ein FSJ in einer Behinderteneinrichtung

gemacht. Da habe ich gemerkt, dass

es ein gutes Gefühl ist, wenn man Menschen auf

Augenhöhe vermitteln kann, dass sie etwas wert

sind und sie selbstständig sein können.“

Noemi do Espirito Santo / Celle,

Psychologie:

„Ich habe mich zu Schulzeiten schon stark für

meine Mitschüler engagiert und von Schulturnieren

bis zu politischen Projekten viel organisiert.

Im letzten Jahr habe ich ein Jahr Bundesfreiwilligendienst

in einem Volleyballverein

gemacht. In der Arbeit mit Jugendlichen ist mir

noch einmal ganz anders das Herz aufgegangen,

weil man zusehen kann, wie Jugendliche im

Sport wachsen und sich entwickeln. Deswegen

habe ich dann auch den Trainerschein gemacht.“

Elisa Kribben / Göttingen,

Business Administration:

„Ich arbeite ehrenamtlich beim Kinder- und Jugendhospiz

Göttingen mit und helfe darüber

einer Familie mit einem schwer kranken Kind.

Begonnen habe ich damit schon zu Schulzeiten.

Ich habe im Hospiz auch einen Kurs absolviert,

in dem ich gelernt habe, wie man professionell

mit schwer kranken Kindern und betroffenen

Eltern umgeht.“

Chiara Reisenauer / Göttingen,

Business Administration:

„Ich liebe es zu schwimmen und war da auch

im Leistungssport tätig, bis ich mich verletzt

habe und es nicht mehr ging. Ich wollte dem

Schwimmen aber treu bleiben und habe daher

als Schwimmtrainerin mit Kursen für Klein und

Groß weitergemacht. Da in der Pandemiezeit

die Kurse ausgefallen sind, gibt es jetzt einen

hohen Andrang, und da brauchen wir jede helfende

Hand.“

AZUBI 1·2026


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30

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STECKBRIEF

1. Was genau macht eigentlich eine Physiklaborantin?

Als Physiklaborantin arbeite ich im Labor und führe Versuche an

technischen Systemen durch. Bei Sartorius untersuchen wir zum

Beispiel Filter, Prototypen oder Anlagen. Dazu bereite ich Versuche

vor, setze Medien an und führe Messungen durch. Dann

bestimme ich physikalische oder chemische Eigenschaften, wie

z. B. Dichte oder Viskosität oder prüfe, wie sich ein System unter

bestimmten Bedingungen verhält.

Außerdem gehören technische Tätigkeiten dazu, etwa Arbeiten im

Werkstattbereich oder Grundlagen der Elektrotechnik, zum Beispiel

beim Aufbau von Versuchen oder beim Arbeiten mit Prototypen

und Sensoren. Nach den Versuchen dokumentiere ich die Ergebnisse

und bereite die Messdaten übersichtlich auf.

2. Warum hast du dich für Deinen Ausbildungsberuf

entschieden? Warum sollte man Physiklaborantin werden?

Ich hatte schon immer Interesse an den Naturwissenschaften und

vor allem an der Physik. Versuche nach dem Prinzip „trial and error“

durchzuführen, macht enorm Spaß und bietet einen abwechslungsreichen

Arbeitsalltag. Es ist die perfekte Mischung aus Theorie

und Praxis.

3. Was gefällt Dir an Deinem Ausbildungsbetrieb?

Ich habe eine sehr gute fachliche wie auch zwischenmenschliche

Betreuung durch meine Ausbilderinnen und Ausbilder. Offenheit

und Freundlichkeit sind selbstverständlich, und ich werde

als Mensch genau wie meine Arbeit wertgeschätzt und gefördert.

Außerdem habe ich durch die vielen Abteilungen bei Sartorius eine

große Vielfalt an Tätigkeiten und späteren Einsatzmöglichkeiten.

4. Wie ist Deine Ausbildung aufgebaut?

Wie ist die Ausbildung strukturiert?

(Berufsschule, Praxis, Betreuung, Arbeitszeiten)

Meine Ausbildung geht über 3,5 Jahre. Im ersten Jahr bin ich drei

Tage die Woche im Betrieb und zwei Tage in der Berufsschule.

Ab dem zweiten Jahr gibt es einen Berufsschultag die Woche, so

dass wir überwiegend im Betrieb arbeiten. Inhalte in der Berufsschule

sind neben allgemeinbildenden Fächern Physik, Elektrotechnik

und im ersten Lehrjahr Chemie. Bei Sartorius habe ich

eine 35-Stunden-Woche mit Gleitzeit und wechsele in den ersten

AZUBI 1·2026

Julia Bettels

Auszubildende zur Physiklaborantin

zwei Jahre von Abteilung zu Abteilung, bevor ich einen Schwerpunkt

auf eine Abteilung lege. Zwischendrin gibt es immer

wieder Praktika, um die handwerklichen und laborspezifischen

Fähigkeiten zu erlernen.

5. Wie sieht ein typischer Arbeitstag für Dich aus?

Was macht dir am meisten Spaß?

Einen typischen Arbeitstag gibt es so nicht. Meine Tätigkeiten sind

unterschiedlich, je nachdem, wo ich arbeite und an welchem Projekt.

Es gibt Phasen, in denen man immer wieder den gleichen Test

durchführt und Phasen, in denen man viel rumprobiert und experimentiert.

Mir macht am meisten Freude, wenn ich Dinge ausprobieren

kann, mein Versuch dann funktioniert und die Ergebnisse

am Ende wertvolle Erkenntnisse erzielen. Für mich fühlt sich das

an, wie ein Rätsel zu lösen.

FAKTENCHECK

Bezeichnung der Ausbildung:

Physiklaborant / Physiklaborantin

Dauer: 3,5 Jahre

Voraussetzungen: Interesse an naturwissenschaftlichen

Fragestellungen, präzises, strukturiertes und

verantwortungsbewusstes Arbeiten, gute Kenntnisse

in Chemie, Physik, Mathematik und Englisch

Gehalt:

1. Jahr: 1.264 €/Monat

2. Jahr: 1.334 €/Monat

3. Jahr: 1.439 €/Monat

4. Jahr: 1.509 €/Monat

sowie Urlaubs- und Weihnachtsgeld

Bewerbungsfrist: keine Frist, Bewerbung möglich, solange

Stelle auf der Sartorius-Website ausgeschrieben ist


FAKTENCHECK

31

1. Was genau macht eigentlich ein Zerspanungsmechaniker?

Ich stelle Präzisionsbauteile aus Metall her – vor allem mit den Fertigungsverfahren

Drehen und Fräsen –, die später zum Beispiel in unseren

Laborwaagen verbaut werden. Ich arbeite sowohl mit CNC-gesteuerten

Werkzeugmaschinen als auch mit konventionellen Maschinen.

Ebenso bin ich für die Qualitätskontrolle, das Lesen von technischen

Zeichnungen und Rüsten der Maschinen zuständig.

2. Warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden?

Warum sollte man Zerspanungsmechaniker werden?

Ich wollte einen praktischen und abwechslungsreichen Beruf mit Technik,

bei dem man am Ende sieht, was man gemacht hat.

3. Was gefällt Dir an Deinem Ausbildungsbetrieb?

Bei Sartorius mag ich das Team, die modernen Maschinen und das

gute Arbeitsklima.

Bezeichnung der Ausbildung: Zerspanungsmechaniker /

Zerspanungsmechanikerin

Dauer: 3,5 Jahre

Voraussetzungen: technisches Interesse und handwerkliches

Geschick, gutes räumliches Vorstellungsvermögen

und Interesse am Programmieren, sorgfältige Arbeitsweise,

Flexibilität und Teamfähigkeit, gute Kenntnisse in Mathematik

und Physik

Gehalt:

1. Jahr 1.264 €/Monat

2. Jahr: 1.334 € / Monat

3. Jahr: 1.439 € / Monat

4. Jahr: 1.509 € / Monat

sowie Urlaubs- und Weihnachtsgeld

Bewerbungsfrist: keine Frist, Bewerbung möglich, solange Stelle

auf der Sartorius-Website ausgeschrieben ist

4. Wie ist Deine Ausbildung aufgebaut?

Wie ist die Ausbildung strukturiert?

(Berufsschule, Praxis, Betreuung, Arbeitszeiten)

Am Anfang der Ausbildung haben wir in unserer Ausbildungswerkstatt

Grundkurse in Handarbeiten, Drehen und Fräsen und lernen

die Abteilung und die Maschinen kennen. Später lernen wir auch

das Programmieren. Wir haben feste Ausbilder, die uns durch die

Ausbildung begleiten und unterstützen.

Ich habe grundsätzlich feste Arbeitszeiten, kann aber bei Bedarf

das Stundenkonto flexibel einsetzen und auch mal später kommen

oder früher gehen. Im ersten Lehrjahr haben wir an zwei Tagen pro

Woche Berufsschule, ab dem zweiten Jahr jeweils ein Mal die Woche.

Emil Levin

Auszubildender zum Zerspanungsmechaniker

5. Wie sieht ein typischer Arbeitstag für Dich aus?

Was macht dir am meisten Spaß?

Ich arbeite an CNC-Maschinen, richte sie ein und kontrolliere die

Teile. Am meisten Spaß macht mir, wenn am Ende ein fertiges Teil

rauskommt und es die richtigen Maße hat.

+

Was man noch über deinen Ausbildungsbetrieb wissen sollte:

∙ Sartorius-Azubis sind Teil der Lösung im Kampf gegen Krankheiten

weltweit. Unsere Technologien helfen dabei, neue Medikamente

schneller zu erforschen und effizienter herzustellen.

∙ Bei Sartorius arbeiten rund 14.000 Menschen an mehr als 60

Standorten weltweit.

∙ Du hast die Wahl aus 19 Ausbildungsberufen und sechs

dualen Studiengängen.

∙ Du profitierst von einem internationalen Umfeld, einer innovativen

Lernumgebung und besten Zukunftschancen.

Otto-Brenner-Straße 20

37079 Göttingen

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AZUBI 1·2026


Ausbildung im #TeamMartini

Ausbildungsstart

1. Oktober

(m/w/d)

Das St. Martini Krankenhaus liegt zentral in der Stadt Duderstadt. Das #TeamMartini kümmert

sich mit rd. 500 Mitarbeitenden als einer der größten Arbeitgeber in Duderstadt jedes

Jahr um fast 7.000 stationäre und gut 18.000 ambulante Patienten und versorgt 80 Bewohner

im Altenpflegeheim. Wir bilden mit dem #TeamMartini das Gesundheitszentrum des Eichsfelds

– auf der Basis christlicher Werte und einer Tradition, die bis ins Jahr 1347 zurückreicht.

Dein Profil

• Du hast einen Realschulabschluss oder einen vergleichbaren Abschluss erfolgreich absolviert

• Oder Du hast einen Hauptschulabschluss bzw. einen vergleichbaren Abschluss erfolgreich

absolviert in Verbindung mit entweder einer abgeschlossenen Berufsausbildung (2 Jahre)

oder einer Erlaubnis als Krankenpflegehelfer (m/w/d) oder eine erfolgreich abgeschlossene

einjährige Ausbildung als Kranken- oder Altenpflegehelfer (m/w/d)

• Deiner Berufsausübung stehen keine gesundheitlichen Hindernisse im Weg

• Du hast Freude an der Arbeit in einem amiliären Team mit flachen Hierarchien

• Deine Freunde bezeichnen Dich als einfühlsam, organisiert

und begeisterungsfähig

Jetzt durchstarten mit fairer Vergütung (brutto/Monat*)

1. Jahr 1.490,69 € | 2. Jahr 1552,07 € | 3. Jahr 1653,38 €

Vergütung gemäß Tarifabschluss mit Wirkung zum Februar 2026.

Das Ausbildungsentgelt unterliegt der Tarifdynamik des AVR. *zzgl. Zulagen.


Das kannst du erwarten

• Reichlich Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten

• Urlaub: 30 Tage

• Tarifgebundenes Ausbildungsentgelt mit Zulagen

• Attraktive betriebliche Altersvorsorge

• Betriebliches Gesundheitsmanagement

• Corporate Benefits

• Add Ons: Kinästhetik, Basic & Avdanced Life Support

• Beste Perspektiven für die weitere berufliche Karriere in einem

starken bundesweiten Verbund

Dein Kontakt

Weitere Infos findest

Du auf unserer Website

Zu Hause raus?

Günstig wohnen

in unserem Personalwohnheim**

**nach Verfügbarkeit

iStock©nd3000

André Bachmann

Pflegedirektor

Telefon 05527 842-201

Sabine Sommerfeld

Pflegedienstleitung Altenpflegeheim

Telefon 05527 842-402

Kontakt per E-Mail: bewerbung@kh-dud.de

www.krankenhaus-duderstadt.de

Das St. Martini Krankenhaus und das MVZ St. Martini gehören zum Elisabeth Vinzenz Verbund.


Wofür brennst du?

Der faktor-Podcast gibt Antworten

auf die spannendsten Fragen

40 Folgen gibt es mittlerweile vom faktor-Podcast Onfire – und in diesem

Jahr kommen wieder einige spannende dazu! Hört doch einfach mal rein,

zum Beispiel in die Folge #38 mit Franz Bayer und Fabian Helbig von Paceheads,

oder in Folge #36 mit Christoph Köchy, dem Gründer der Uni-Liga.

Oder auch in Folge #34 – da erzählt Paul Sinizin über seinen Erfolg mit

Bikeleasing und den Kassel Huskies. Im März 2026 stellt faktor-Herausgeber

Marco Böhme in Folge #41 den neuen faktor-Chefredakteur Markus

Riese vor, der dann ab Folge #42 zum Co-Host des Podcasts wird. Für die

kommenden Monate sind erneut hochinteressante Gäste geplant, die darüber

reden, wofür sie brennen – Onfire eben! Überall, wo es Podcasts gibt.

Für unseren Podcast Onfire

sprechen wir regelmäßig mit spannenden

Unternehmern und inspirierenden

Menschen.

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