Pack & Log 02/2026
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Ausgabe 02/2026
PACK & LOG
Die Fachzeitschrift für Verpackung & Intralogistik
Österreichische Post AG / MZ 10Z038727 M / PL Verlag OG, Bahnstraße 4, 2340 Mödling
Ausgabe 146, 16. Jahrgang
Die weltweit führende Plattform der Intralogistik
ZERTIFIZIERT
PASSION FOR DETAILS
Discover the Difference
Internationale Fachmesse für
Intralogistik-Lösungen und
Prozessmanagement
24. – 26. März 2026
16. – 18. März 2027
Messe Stuttgart
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Aktuell
Im Fokus: Kreislauffähigkeit
von Verpackungen
s.12
Automation
Intelligente Cobots für
frische Früchte
s.20
LogiMAT
Verpackungen als Erfolgsfaktor
der Intralogistik
s.22
MESSE WELS
STAND: 445
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20.05. - 21.05.2026
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Außenansichten
Wie stellt man sich als blinder
Mensch Farben vor?
Wie war es, als Flüchtlingskind in
Österreich aufzuwachsen?
Was bedeutet es, Alkoholiker zu sein?
Was sind die größten Hürden im Alltag für
eine Person mit Höreinschränkung?
Was waren bisher die größten Herausforderungen
für dich als queere Person?
Solche Fragen kann man in einer Living
Library stellen.
Living Library ist ein Konzept, das nach
dem Prinzip einer traditionellen Leihbibliothek
funktioniert. Man leiht sich allerdings
kein Buch aus, sondern reale Menschen.
Ziel ist es, miteinander ins Gespräch
zu kommen – offen, ehrlich und auf Augenhöhe.
Vorurteile und Stereotypen sollen
nicht nur hinterfragt, sondern durch persönliche
Erfahrungen ersetzt werden. So
entsteht ein direkter Zugang zu Themen,
die oft nur aus der Distanz diskutiert
werden. Eine Living Library bietet Raum
für Begegnung, Austausch und Perspektivenwechsel.
Sie lebt aber in erster Linie von
Menschen, die bereit sind, aus ihrem Leben
zu erzählen, ihre Geschichte zu teilen, ihre
Sicht auf die Welt.
Die Anfänge des Konzepts sind auf die
dänische Jugendinitiative Foreningen Stop
Volden („Stoppt Gewalt“) zurückzuführen.
Nachdem ein gemeinsamer Freund Opfer
eines rassistisch motivierten Überfalls
geworden war, gründete sich diese Jugendgruppe
im Jahr 1993. Die Gruppe engagierte
sich gegen Gewalt unter Jugendlichen
und hatte es sich zum Ziel gesetzt,
Vorurteile abzubauen. Als „Stoppt Gewalt“
im Rahmen eines dänischen Rockfestivals
dazu eingeladen wurde, mit einem Event
auch dort Vorurteile zu reduzieren, entwickelten
sie die erste Menneskebiblioteket
(menschliche Bibliothek). Das Angebot
kam gut an: An den vier Tagen liehen sich
rund 1.000 Personen Bücher aus. Das Konzept
entwickelte sich seither stetig weiter
und heute finden Living Librarys in über 80
Ländern statt.
Das Konzept mit den menschlichen
Büchern findet zeitweise tatsächlich in
Bibliotheken statt, aber sehr häufig sind
es keine fixen Orte, sondern öffentliche
von Manfred Meixner
Veranstaltungen, bei denen man sich
Menschen zu ausgewählten Themen ausleiht.
Das Angebot variiert von Event zu
Event. In der Regel handelt es sich bei den
„Büchern“ meist um Menschen, die häufig
Vorurteilen ausgesetzt sind. Es sind Personen
mit besonderen Biografien, die im
Alltag oft mit Ablehnung, unterschwelliger
Benachteiligung oder offener Diskriminierung
konfrontiert sind oder stereotypisiert
wahrgenommen werden. Oft
kann man sich schon im Vorfeld der Veranstaltung
über die Themen der zur Verfügung
stehenden „Bücher“ informieren. Je
nach Land und Schwerpunkt reichen die
Themen von Flüchtlingen, Menschen mit
Krankheiten, über ehemalige Häftlinge,
behinderte Menschen, verschiedene Religionszugehörigkeiten,
ungewöhnliche
Lebensformen bis hin zu LGBTQIA+.
Hat man sich für ein menschliches Buch
entschieden, leiht man dieses – falls es
noch frei ist – aus. So wie in einer klassischen
Bücherei. Doch anders als dort,
nimmt man das ausgeliehene Buch nicht
mit nach Hause, sondern setzt sich mit
dem „Buch“ (der Person) für eine festgelegte
Zeit an einen Tisch. Man kann
gezielte Fragen stellen und so Einblick in
eine andere Welt bekommen. Durch diese
1:1 Situation trauen sich die Ausleihenden
meist genauer und tiefgehender zu fragen
und die „Bücher“ sprechen dann auch
freier. So eine Begegnung prägt: Plötzlich
ist die Geflüchtete oder der Ex-Alkoholiker
kein abstraktes Wesen mehr, sondern eine
Person, der man wirklich begegnet ist und
deren Hintergründe man kennenlernen
durfte. Das bringt Nähe und baut Vorurteile
wirklich ab.
Ein spannendes Konzept, das den Teilnehmenden
sicher häufig zeigt: „Don’t judge a
book by its cover.“
m.meixner@packundlog.at
SMARTE LAGER
AUTOMATISIERUNG
Mit intelligenter Sensorik
mehr bewegen.
Lagerautomatisierung im Zusammenspiel mit
der geeigneten Sensorik ist ein maßgeblicher
Faktor, um den stetig wachsenden Anforderungen
an eine effiziente Lieferkette in Bezug
auf Durchsatz, Verfügbarkeit, Flexibilität und
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Branchen-Know-hows bietet SICK ein Gesamtpaket
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die erfolgreiche Lagerautomatisierung.
Mit unserer Expertise finden wir gemeinsam
optimale Lösungen für Sie.
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von Gernot Rath
Lieber Leser:innen, die KI ist auf dem Vormarsch. Gut
mein kleiner Freund (oben im Bild) ist vielleicht noch
nicht mit ausreichend Intelligenz ausgestattet, denn
falls ich den Finger wegnehme, wird es wohl nicht einmal
zum Stehen reichen. Aber seine großen Geschwister sind da
schon wesentlich standfester. Sie können nicht nur stehen,
sie gehen bzw. fahren auch selbsttätig. Gerade in der Intralogistik
eröffnen diese Eigenschaften ein weites Betätigungsfeld.
Auf S. 18 erfahren Sie mehr über die zukünftige
Zusammenarbeit mit Kollege Roboter und auf S 20 zeigt
ein Cobot sich von seiner feinfühligen Seite. Übrigens: Wer
sich in Sachen Automatisierung umfassend informieren will,
findet im Mai in Wels die passende Plattform dafür, denn
von 20. bis 21 Mai feiert dort die all about automation ihre
vielbeachtete Österreichpremiere – vorab Infos auf S. 10.
Innenansichten
Wird es Ihnen im Umfeld der Produktion manchmal zu laut
oder zu hektisch, würden Sie gerne Ihren Schreibtisch woanders,
an einen ruhigeren Platz stellen? Auch wenn ein Haus
am Meer in diesem Fall nicht realisierbar ist, so vielleicht ein
Haus in der Halle? Denn das kann auch schon einiges. Mehr
dazu auf S. 14-15.
Ich habe eingangs schon die Intralogistik angesprochen,
da darf natürlich der Hinweis auf den bedeutendsten
Branchenevent nicht fehlen: die LogiMAT. Sie findet in
wenigen Tagen in Stuttgart statt. Und neben ausgefallenen
Robotiklösungen sind es nicht zuletzt die smarten Verpackungslösungen,
die als Erfolgsfaktor gelten. So erfolgt die
moderne Kennzeichnung heutzutage digital mittel E-Paper
(S.24). Speziell der E-Commerce-Sektor benötigt schnelle
und flexible Verpackungsmaschinen. Auf S. 26 erfahren Sie
mehr über die passenden Systeme. Aber auch die klassische
Kunststoffbox ist aus der Logistik nicht wegzudenken,
obwohl es steckt wesentlich mehr Know-how dahinter
als man glauben mag (S. 27). Die Herausforderungen, vor
denen die Industrie steht, sind allerdings vielfältig: Automatisierung,
Fachkräftemangel und steigende Nachhaltigkeitsanforderungen
stellen Unternehmen in Produktion
und Logistik vor wachsende Herausforderungen. Auf S. 32
können Sie sich vorab informieren, wie sich diese Anforderungen
mit skalierbaren Fahrzeugkonzepten, automatisierten
Lösungen und integrierten Systemansätzen praxisnah
adressieren lassen.
g.rath@packundlog.at
>
>
> 02/26 INHALT
Aktuell
Die ganze Verpackungs-
Vielfalt auf der interpack
INTERTOOL ×
SCHWEISSEN 2026
Premiere der all about automation
in Wels
„New Yellow Economy – NYE“
Lagertechnik
Das Haus in der Halle
Palettenwechsel in
Rekordzeit
s.6
s.8
s.10
s.12
s.14
s.16
Space
constraints
in your
warehouse?
Smart
intralogistics...
Automation
Mensch-Roboter-Interaktion
neu gedacht
Intelligente Cobots für
frische Früchte
s.18
s.20
LogiMAT 2026
Digitale Kennzeichnungen
mit E-Paper
Verpackungsmaschinen für
E-Commerce- und Logistik
Nachhaltiger Klebstoffauftrag für
Verpackungslösungen
Neue Innovationen aus dem
Bereich Lagerrobotik und KI
s.24
s.26
s.29
s.34
Firmen & Partner
Impressum
s.40
s.43
Besuchen Sie uns
auf der LogiMAT 2026
Halle 5
Stand D67
Die ganze Verpackungs-Vielfalt
auf der interpack
Aktuell
Die interpack findet von 7. bis 13. Mai 2026 in Düsseldorf statt
„Innovative Materials“ gehört zu den Hot Topics der interpack 2026 und der Packmittelbereich der
Messe vereint die geballte Kompetenz der Verpackungsbranche – mit über 1.000 Ausstellern und einer
weltweit einzigartigen Vielfalt an Packmitteln, Packstoffen und Packhilfsmitteln
Neue Materialtechnologien und Designs
prägen die Verpackung von
morgen: Hochentwickelte Kunststoffe,
faserbasierte Materialien und intelligente
Beschichtungen optimieren
Haltbarkeit, Schutz und Recycelbarkeit.
Der Packmittelbereich der interpack 2026
zeigt vom 7. bis 13. Mai bewährte Lösungen
in neuen Anwendungen ebenso wie aktuelle
Entwicklungen und Innovationen. Er
vereint über 1.000 Hersteller von Packmitteln,
Packstoffen und Packhilfsmitteln aus
aller Welt in sieben Hallen und Etagen, darunter
viele Premieren bei Erstausstellern.
Insgesamt werden auf der interpack 2.800
Aussteller erwartet.
Die Vielfalt der Materialien und ihrer Anwendungen
auf der interpack ist international
einzigartig“, sagt Thomas Dohse,
Director der interpack. „Mit unserem Hot
Topic Innovative Materials rücken wir den
Packmittelbereich dieses Jahr bewusst in
den strategischen Fokus und bündeln Entwicklungen
aus internationalen Märkten.“
Kunststoffbasierte Packmittel und flexible
Verpackungen. Betrachtet man die
globale Marktlage, so stellen flexible und
starre Kunststoffverpackungen mit insgesamt
65 Prozent den größten Marktanteil
bei Konsumgüterverpackungen
dar (2024, VDMA/ Euromonitor). Auf der
interpack sind auch bei den Ausstellern
zahlreiche Kunststofflösungen zu sehen
– in Behältern und flexiblen Verpackungen,
einschließlich bio-basierter Folien
mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit.
Anlaufstellen sind in der Halle 9 unter anderem
Sonoco, Taghleef Industries, groku
Kunststoffe, Jokey, Aries Packaging und
Nurel und in Halle 10 zum Beispiel Schütz,
Greif Packaging, Werit Kunststoffwerke,
die Armando Alvarez Group, Irplast, Hipac
und die SIT Group. Der Bereich Verschlüsse
wird durch Unternehmen wie United
Caps und Bericap abgedeckt.
Taghleef Industries, die in der Halle 9 ihren
Auftritt haben, zeigen dort ein breites
Spektrum an Folien. „Dazu gehören biobasierte
und recycelte Lösungen für flexible
Verpackungen und Etiketten. Monomaterial-PP-Folien
und materialreduzierte Varianten
unterstreichen unseren Fokus auf
Recyclingfähigkeit und geringeren Materialeinsatz“,
beschreibt Ambra Stocco,
European Marcom Manager & Label Lead
bei Taghleef Industries, das Portfolio des
Unternehmens.
Schütz gehört im Packmittelbereich zu
den Ausstellern mit einer besonders umfangreichen
Präsenz und ist in Halle 10
vertreten. Hier erwarten die Besucherinnen
und Besucher Kunststofflösungen für
Industrie und Logistik. „Im Fokus unseres
interpack-Auftritts 2026 stehen intelligente
Verpackungskonzepte, die ökonomische
Effizienz und ökologische Nachhaltigkeit
optimal vereinen. Mit unseren Produkt- und
Serviceinnovationen bieten wir Kunden
weltweit wegweisende Lösungen, um ihre
Logistikprozesse noch sicherer und ressourcenschonender
zu gestalten“, sagt Veit
Enders, Member of the Board bei Schütz.
6
Ein großes Angebot gibt es auch im Bereich
der Packhilfsmittel wie Klebstoffe
und Klebebänder in den Hallen 7 und 10.
Anbieter wie Henkel, Jowat, Selig Group,
H.B. Fuller, Tesa und Sicad zeigen Lösungen
für unterschiedliche Anwendungen
und Materialkombinationen.
Papierbasierte Packmittel, Karton und
Verpackungsdruck. Papier- und kartonbasierte
Verpackungen kommen weltweit
auf einen Marktanteil von rund 16 Prozent
bei Konsumgütern. Bis 2029 wird für dieses
Segment ein weiteres Wachstum von
etwa acht Prozent erwartet. Auf der interpack
ist der Bereich für Papier, Karton,
Wellpappe und Verpackungsdruck in der
Halle 8a zu finden. Dort präsentieren unter
anderem Metsä Board, Stora Enso, Sappi,
Koehler, Starkraft sowie Printcity ihre Portfolios.
Ebenfalls in Halle 8a angesiedelt
sind Labelling- und Coating-Lösungen,
unter anderem von CCL Label, Actega,
Michelman und Stahl Packaging.
Die Interpack ist die
weltweit führende
Messe für Verpackungsund
Prozesslösungen.
Sie findet alle drei Jahre
in Düsseldorf statt und
ist ein unverzichtbarer
Treffpunkt für alle, die
in der Verpackungs-,
Lebensmittel-, Pharma-
oder verwandten
Industrien tätig sind
Metall- und Glasverpackungen. Metallverpackungen,
insbesondere Dosen und
Dosenverschließsysteme, gibt es in der
Halle 7a. Zu den vertretenen Unternehmen
zählen Soudronic, Lanico, die IPA
(International Packaging Association),
Emballator, Umar Makina und SPL Industries.
„Die Nachfrage nach kompletten
Dosenherstellungslinien nimmt zu, insbesondere
im Bereich Pet Food“, sagt Ruedi
Umbricht, COO der Soudronic AG. „Treiber
sind Nachhaltigkeitsanforderungen
und der CO₂-Fußabdruck der Verpackung
oder auch strategische Überlegungen zur
Erweiterung der Wertschöpfungskette. In
Bezug auf Nachhaltigkeit und CO₂-Bilanz
bietet die Stahldose ganz klar Vorteile.
Soudronic, als Hersteller von schlüsselfertigen
Dosenherstellungslinien, wird
den Besuchern der interpack die vielfältigen
Möglichkeiten zur Produktion von
Metallverpackungen präsentieren.“ Laut
Branchenzahlen liegt der Anteil von Metallverpackungen
derzeit bei 12 Prozent,
mit einem prognostizierten Wachstum
von 13 Prozent in den kommenden Jahren.
Auch Glasverpackungen, ein Klassiker
unter den Verpackungslösungen, sind auf
der interpack vertreten. In Halle 10 ist der
Bundesverband Glasindustrie e. V. eine
zentrale Anlaufstelle, die über aktuelle
Entwicklungen und Trends informiert. Glas
hatte im Jahr 2024 einen Anteil von acht
Prozent am Einzelhandelsumsatz mit Konsumgüterverpackungen
und es wird ein
weiteres Wachstum von sechs Prozent bis
2029 erwartet.
Alternative und biobasierte Materialien.
Einen zusätzlichen Akzent setzen alternative
und neue Materialien, speziell in Halle
9, darunter bei Ausstellern wie Jonatura,
Plantera, Innovia Films, Natureworks und
Pacovis. Hier geht es insbesondere um Innovationen
im Bereich biobasierte Kunststoffe
während in Halle 8a faserbasierte
Materialien gezeigt werden. Dort sind zum
Beispiel die Stände von Metsä Board oder
Stora Enso Anlaufstellen.
Hot Topic 2026: Innovative Materials.
Mit „Innovative Materials“ setzt die interpack
das Thema Materialien noch einmal
ganz besonders in den Fokus. Diese sind
seit jeher von zentraler Bedeutung für die
Verpackungsbranche. Zugleich steigen
die Anforderungen kontinuierlich: Neue
regulatorische Vorgaben, höhere Erwartungen
an Nachhaltigkeit und Recyclingfähigkeit
sowie zusätzliche funktionale
Anforderungen prägen die Materialentwicklung.
Unter dem Hot Topic „Innovative
Materials” stehen daher Werkstoffe,
Materialkonzepte und Designansätze im
Fokus, die Funktionalität, Ressourceneffizienz
und Recyclingfähigkeit miteinander
verbinden.
„Eine der zentralen Aufgaben für Unternehmen
aller Branchen ist es heute, Ressourcen
effizient zu nutzen und Materialströme
weltweit konsequent zu schließen.
Wir sehen moderne Technologie als den
entscheidenden Schlüssel, um diese Herausforderungen
der Kreislaufwirtschaft
zu meistern. Die interpack ist für uns die
wichtigste Plattform, um diese Wege gemeinsam
mit unseren Partnern live zu diskutieren“,
ordnet Veit Enders, Schütz, die
Herausforderungen ein.
Save the Date: Der interpack-Dienstag
im Forum Spotlight. Besucherinnen und
Besucher mit besonderem Interesse an
Materiallösungen können sich auch den
12. Mai vormerken: Dann steht „Innovative
Materials“ im Mittelpunkt des interpack
Spotlight Forums. Das Programm wird
rechtzeitig bekannt gegeben.
Vertiefende Informationen zu Ausstellern,
Produkten und Materiallösungen finden
sich in der Aussteller- und Produktdatenbank
der interpack: http://www.interpack.
com/1410 [pl]
Fotos: Constanze Tillmann
7
INTERTOOL × SCHWEISSEN 2026
Orientierung, Austausch und Zukunftsperspektiven
Aktuell
In einer Phase tiefgreifender Transformation der Industrie positioniert sich die Intertool × Schweissen
2026 klar als Österreichs führende Fachmesse für Fertigungs-, Verbindungs- und Verarbeitungstechnik
– und zugleich als zentrale industriepolitische Plattform des Landes. Sie ist strategische Orientierungsplattform,
Impulsgeberin für Innovation und hochrangige Dialogbühne für Wirtschaft und Politik.
Als Österreichs wichtigstes Fachmesseduo
für Produktionstechnologien
bringt die Messe Entscheidungsträger:innen
aus Industrie, Politik, Forschung
und Ausbildung zusammen und
setzt damit starke Signale für den Industriestandort
Oberösterreich und Österreich.
Mit dem Besuch hochrangiger Vertreter
wie Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer,
Bundesminister für Wirtschaft, Energie und
Tourismus, KommR Peter Hanke, Bundesminister
für Innovation, Mobilität und Infrastruktur,
Mag.a Doris Hummer, Präsidentin
der Wirtschaftskammer Oberösterreich,
sowie Georg Knill, Präsident der Industriellenvereinigung,
unterstreicht die Intertool
× Schweissen 2026 ihren Stellenwert
als maßgebliche Bühne für industriepolitischen
Austausch.
Messe als Scharnier zwischen Industriepolitik
und industrieller Realität. Vor
dem Hintergrund aktueller industriepolitischer
Initiativen der Bundesregierung – mit
Schwerpunkten auf Schlüsseltechnologien,
Energieversorgung, Investitionsanreizen,
Wettbewerbsfähigkeit und Fachkräftesicherung
– übernimmt die Intertool ×
Schweissen 2026 eine zentrale Rolle: Sie
macht Industriepolitik sichtbar, überprüfbar
und erlebbar.
Hier treffen politische Zielsetzungen unmittelbar
auf technologische Lösungen,
marktreife Innovationen und reale Investitionsentscheidungen.
Die Messe wird damit
zum Scharnier zwischen Strategie und
Umsetzung – und zu jenem Ort, an dem
INTERTOOL × SCHWEISSEN 2026
Termin: 21. bis 24. April 2026
Ort: Messe Wels, Halle 20 + 21
Zeiten: Di-Do.: 9 bis 17 Uhr
Fr.: 9 bis 15 Uhr
Veranst.: Austrian Exhibition Experts
Online-Registrierung unter:
https://intertool.at/tickets/
Die INTERTOOL × SCHWEISSEN 2026 ist kein klassischer Rundgang durch Ausstellerhallen
– sie ist eine kurierte Industrie-Experience. Neben führenden Technologieanbietern
erwarten Sie gezielt entwickelte Specials und Sonderformate
sich zeigt, wie Zukunftspolitik in industrielle
Praxis übersetzt wird.
Damit entwickelt sich die Intertool ×
Schweissen 2026 zunehmend zur führenden
industriepolitischen Messeplattform
Österreichs: als Raum für Standortdialog,
wirtschaftspolitische Positionierung und
konkrete Zukunftsgestaltung.
Neues Messekonzept: Von der Produktschau
zur Zukunftsplattform. Mit einem
weiterentwickelten, klar strukturierten
Messekonzept treibt Austrian Exhibition
Experts die strategische Neupositionierung
konsequent voran. Die Intertool ×
Schweissen 2026 versteht sich als vernetztes
Ökosystem aus Technologie, Wissen,
Dialog, Nachwuchs und Kooperation.
Klar definierte Themenwelten – von moderner
Fertigung, Automatisierung und
Robotik über Schweisstechnik bis zur
hochpräzisen Mikrobearbeitung – ermöglichen
Fachbesucher:innen eine Orientierung
entlang realer industrieller Wertschöpfungsketten.
Ergänzt wird dies durch
kuratierte Sonderflächen, neue Präsentationsformate
und ein stark ausgebautes
Bühnen- und Vortragsprogramm.
„Unser Anspruch ist, eine Messe zu gestalten,
die nicht nur Produkte zeigt, sondern
Perspektiven eröffnet. Die Intertool ×
Schweissen soll Orientierung geben, Diskussionen
anstoßen und Zukunftsbilder
sichtbar machen“, betont Clara Wiltschke,
Geschäftsführerin der Austrian Exhibition
Experts GmbH.
8
SkillQuest: Nachwuchsförderung als
strategische Zukunftsinvestition. Besonderes
Gewicht erhält das Nachwuchsformat
SkillQuest, der interaktive Nachwuchstag
am 21. April 2026. Jugendliche
und junge Erwachsene erleben hier Industrie
praxisnah, hands-on und auf Augenhöhe
– mit Mitmachstationen, Challenges
und direktem Kontakt zu Betrieben.
SkillQuest ist damit ein zentrales Instrument
zur Fachkräftesicherung und ein
sichtbares Bekenntnis der Branche zur eigenen
Zukunft. Die Messe übernimmt aktiv
Verantwortung, Technik als attraktives,
modernes und sinnstiftendes Berufsfeld
zu positionieren.
Wertschöpfung sichtbar machen – Kooperation
ermöglichen. Mit der neuen
Lohnfertiger Area rückt die Messe gezielt
jene Betriebe ins Rampenlicht, die als flexible
Produktionspartner eine tragende
Rolle in industriellen Wertschöpfungsketten
spielen. Die Intertool × Schweissen
2026 schafft Raum für Geschäftsanbahnung,
Kooperationen und langfristige
Partnerschaften.
Der persönliche Austausch bleibt dabei
das Herzstück. Gerade in wirtschaftlich
herausfordernden Zeiten sind Messen
unverzichtbare Vertrauens- und Begegnungsorte.
350 Aussteller stellen ihre Neuerungen für die Industrie vor. Ein spannendes
Vortragsprogramm mit hochkarätigen Referenten rundet das Messe-Duo
mit der zeitgleich stattfindenden „Schweissen“ ab
Starkes Standort-Signal. Die Intertool ×
Schweissen 2026 sendet ein klares Signal:
Österreichs Industrie gestaltet Zukunft
– mit Innovationskraft, Investitionsbereitschaft
und Kooperation. Als Impulsgeberin,
Netzwerkplattform und industriepolitische
Bühne leistet die Messe einen
messbaren Beitrag zur Stärkung des Produktionsstandorts
Oberösterreich und
Österreich. [pl]
Fotos: Austrian Exhibition Experts
Österreichs Nr. 1 bei
Reinigungsrobotern.
Innovative Technologie und die starke Vertriebskompetenz von Denzel Robotics
sowie seinen Händlerpartnern machen Gausium auch 2025* zur führenden Marke
für professionelle Reinigungsrobotik in Österreich.
* Studie „Branchenradar Gewerbliche Reinigungsmaschinen in Österreich“, erschienen Februar 2026; BRANCHENRADAR.com Marktanalyse GmbH, Wien.
www.gausium.at
distributed by
Automatisierung im Fokus
Premiere der all about automation in Wels
Aktuell
Die all about automation Messereihe feiert am 20. und 21. Mai 2026 ihre Premiere in Wels – und die
Resonanz in Österreich ist überwältigend. Über 220 Aussteller haben ihre Teilnahme Mitte November
2025 bereits bestätigt, nur noch wenige Standflächen sind verfügbar. Damit wird die Messe von Beginn
an zur ausstellerstärksten Automatisierungsplattform Österreichs.
Die all about automation bietet eine
fokussierte Plattform, um Innovationen,
Produkte und Lösungen
rund um die flexible Automation
und smarte Produktion live zu erleben.
Anwender und Entscheider treffen auf
Hersteller von Automatisierungskomponenten
und -systemen, Anbieter von
Robotiklösungen, Integratoren, Softwareunternehmen,
Dienstleister und
Distributoren. Im persönlichen Austausch
entstehen praxisnahe Lösungen
und neue Partnerschaften.
Das Messekonzept, das sich in Deutschland
und der Schweiz längst etabliert hat,
steht für Übersichtlichkeit, Regionalität
und hohe Fachqualität. Durch den einheitlichen
Systemstandbau begegnen
sich alle Akteure auf Augenhöhe – effizient,
kompakt und in angenehmer Atmosphäre.
Mit Wels als Standort in Oberösterreich
gibt es ab 2026 einen zentralen Treffpunkt
für die Automatisierungs-Community
mitten in einer der industriell
stärksten Regionen Österreichs. Dank
der zentralen Lage und exzellenten Verkehrsanbindung
zieht Wels Entscheidungsträger
und Fachkräfte aus Fertigungsunternehmen
aller Branchen aus
ganz Österreich an. Mit den modernen
und flexibel gestaltbaren Raumkonzepten
bietet die Messe Wels ein Ambiente,
das Aussteller und Besucher schätzen.
Auf der all about automation geht es um Industrieautomation, Robotik und Digitalisierung.
Die Messe zeigt technischen Fortschritt, bewährte Produkte und innovative Konzepte
Und weil’s so schön ist. Schon 2027
folgt mit Graz der zweite österreichische
Standort der Fachmessereihe. Der
jährliche Wechsel zwischen Wels (gerade
Jahre) und Graz (ungerade Jahre)
ermöglicht den Ausstellern eine kontinuierliche
Präsenz in zwei wirtschaftlich
starken Kernregionen – bei minimalem
organisatorischem Aufwand.
Die all about automation auf einen Blick.
Das regionale Messeformat für Industrieautomation,
Robotik und Digitalisierung:
Die Fachmesse findet an mittlerweile elf
Standorten in der gesamten D-A-CH-Region
statt. Ihr Erfolg basiert auf einem klar
strukturierten, thematisch fokussierten
Konzept, das Effizienz, Dialog und Qualität
in den Mittelpunkt stellt. [pl]
Fotos: EasyFairs
all about automation
Die Fachmessereihe all
about automation bietet
ein modernes, effizientes
Messekonzept und
begeistert immer mehr
Aussteller und Besucher.
Im Mai kommt sie erstmals
nach Österreich.
Termin: 20. bis 21. Mai 2026
Ort: Messe Wels, Halle 20 + 21
Zeiten: Mi.: 9 bis 17 Uhr
Do.: 9 bis 16 Uhr
Veranst.: EasyFairs GmbH
Kostenloses Eintrittsticket unter
https://register.visitcloud.com/survey/
1uf67cjszi43y?actioncode=1400
10
Gausium klarer Marktführer
bei Reinigungsrobotern
Gausium ist auch im Jahr 2025 die führende Marke für autonome Reinigungsroboter in Österreich. Das
geht aus der aktuellen Studie Branchenradar Gewerbliche Reinigungsmaschinen 2026* hervor. Denzel
Robotics, offizieller Österreich-Importeur der Marke Gausium, treibt die Entwicklung des stark wachsenden
Robotik-Segments maßgeblich voran und verantwortet den Großteil der Marktdurchdringung.
Aufgrund der stark wachsenden Bedeutung
autonomer Reinigungslösungen
werden Reinigungsroboter
im Branchenradar 2025 erstmals auch auf
Ebene der Herstellermarken ausgewiesen.
In dieser Betrachtung belegt Gausium klar
den ersten Platz: Insgesamt 126 verkaufte
Reinigungsroboter entfallen 2025 in Österreich
auf die Marke. Damit erreicht Gausium
einen Marktanteil von 48,5 Prozent nach
Absatz-Stückzahlen und 37,5 Prozent nach
Umsatz und liegt sowohl mengen- als auch
wertmäßig deutlich vor dem Mitbewerb. Die
nachfolgenden Anbieter bleiben mit großem
Abstand zurück.
Reinigungsroboter als klarer Wachstumstreiber.
Der Markt für gewerbliche Reinigungsmaschinen
zeigt insgesamt eine positive
Entwicklung, wobei Reinigungsroboter
erneut das mit Abstand dynamischste
Segment darstellen. Laut Branchenradar
wächst der Absatz von Reinigungsrobotern
im Jahr 2025 um 160 Prozent gegenüber
dem Vorjahr. Während klassische Maschinensegmente
teils unter Preisdruck stehen,
entwickelt sich die Robotik kontinuierlich
und strukturell positiv – getragen von Effizienzanforderungen,
Automatisierung und
wachsendem Fachkräftemangel.
In diesem Umfeld positioniert sich Gausium
als technologische Leitmarke für leistungsfähige,
autonome Reinigungssysteme – von
kompakten Lösungen für strukturierte Innenräume
bis hin zu Systemen für großflächige
Einsatzbereiche.
Wir bauen Ihr Alpha.
Mit Leidenschaft.
Marcel, Mechanical Engineer
Fokussierung auf professionelle Reinigungsrobotik
richtig liegen“, erklärt Ing.
Mag. Jürgen Höller, Geschäftsführer von
Denzel Robotics. „Entscheidend für diesen
Erfolg sind nicht nur die Technologie selbst,
sondern vor allem eine strukturierte Marktbearbeitung,
hohe Servicequalität und die
enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern
und Kunden. Reinigungsroboter sind
heute ein fixer Bestandteil moderner Gebäudereinigung
– und ihr Stellenwert wird
weiter wachsen.“ [pl]
*Studie `Branchenradar Gewerbliche Reinigungsmaschinen
in Österreich´, erschienen Februar 2026;
BRANCHENRADAR.com Marktanalyse GmbH, Wien
Technologie, Marktbearbeitung und Service
als Erfolgsfaktoren. Gausium-Reinigungsroboter
wurden von Beginn an als
autonome Systeme entwickelt. Moderne
Sensorik, KI-gestützte Navigation, hohe Reinigungsleistung
und intuitive Bedienkonzepte
bilden die technologische Basis. Das
breite Portfolio ermöglicht passgenaue Lösungen
für unterschiedlichste Anwendungen
– von Einzelhandel und Hotellerie über
Industrie bis hin zu Verkehrsinfrastruktur.
„Die erneute Marktführerschaft von Gausium
bestätigt, dass wir mit unserer klaren
DER STARKE ALLROUNDER
UNTER DEN SCHMELZGERÄTEN.
24. - 26. MÄRZ 2026
STAND
6B65
Es ist Zeit für Generation Alpha. Neu denken, auf Bewährtes
setzen. Weil wir ein Ziel haben: Ihren Erfolg. Hohe und zuverlässige
Schmelzleistung, robuste Komponenten, kompakte Grösse, hervorragende
Arbeitssicherheit. Damit Sie sicher in die Zukunft gehen.
Mehr über
Alpha erfahren.
11
„New Yellow Economy – NYE“
Im Fokus: Kreislauffähigkeit von Verpackungen
Aktuell
Die Zielsetzungen der neuen EU-Verpackungsverordnung PPWR (Packaging and Packaging Waste
Regulation) bringt für Unternehmen sowohl verpflichtende Quoten im Recycling als auch im Bereich
Rezyklatgehalt mit sich. Ab 2030 fordert die PPWR für alle Verpackungen mindestens eine Recyclingfähigkeit
nach Kategorie C (70%), um weiterhin am Markt zu bestehen. Ab 2038 steigt diese geforderte
Mindestanforderung an die Recyclingfähigkeit schließlich auf Kategorie B (80%).
Betroffene Unternehmen müssen innovativ
agieren und ihre Verpackungen
in Zukunft nach Design for Recycling-Kriterien
entwickeln. Produkte werden
dabei von Beginn an so konzipiert, dass sie
nach Gebrauch leichter recycelt werden
können. Ein Vorzeigebeispiel ist das PET
(Polyethylenterephthalat)-Flaschenrecycling,
das durch Design for Recycling-Maßnahmen
und infrastrukturelle Anpassungen
hochwertigste Rezyklate erzeugt.
Durch die spätestens 2030 wirksame Ökomodulation
sollen für recyclingfähige und
ressourcenschonende Verpackungen wirtschaftliche
Vorteile geschaffen werden. Dabei
ist die Umsetzung eine große Herausforderung
für Unternehmen. Eine Verpackung
kann ab 2035 nur noch als recyclingfähig
gelten, wenn die Verwertungsquote des
jeweiligen Materialstroms mindestens bei
55% liegt. Die PET-Zielfraktion wird derzeit
kaum stofflich verwertet, es besteht also
massiver Aufholbedarf.
Neue Materialfraktion im PET-Bereich.
Durch das seit 2025 wirksame, verpflichtende
Einwegpfand-System für Getränkeverpackungen
aus Kunststoff oder Metall
verschwindet der bisher wichtige Wertstoff
der PET-Getränkeflaschen aus dem gelben
Sack / der gelben Tonne. Das Einwegpfand-System
führt so zu einer neuen
PET-Sammelmenge, die aus PET-Trays, übrigen
PET-Flaschen und flexiblen PET-Folien
besteht. Derzeit sind derartige Verpackungen
nur geringfügig (PET-Trays, übrige
Wie definiert die PPWR Recyclingfähigkeit?
Verpackungen gelten laut PPWR als recyclingfähig,
wenn sie für die stoffliche Verwertung
konzipiert sind und eine Verwendung
der recycelten Sekundärrohstoffe
ermöglichen. Diese müssen im Vergleich
zum Ursprungsmaterial von ausreichender
Qualität sein, sodass sie als Ersatz für Primärrohstoffe
herangezogen werden können.
Ziel von „NYE – New Yellow Economy“ ist es, die hierzulande noch kaum fokussierte Materialfraktion
PET-sonstige (499) in eine hochwertige Wertstoff-Fraktion überzuführen.
PET-Flaschen) oder stofflich nicht verwertbar
(PET-Folien). PET eignet sich als Wertstoff
im Recycling besonders gut. Daher ist
die Dringlichkeit, die Kreislauffähigkeit dieser
Verpackungen zu optimieren, hoch.
Hier setzt das Forschungsprojekt „NYE –
New Yellow Economy“ unter Leitung des
Kunststoff-Cluster Niederösterreich an. Im
von der Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
(FFG Collective Research)
geförderten Projekt nehmen das
Österreichisches Forschungsinstitut für
Chemie und Technik (OFI), Transfercenter
für Kunststofftechnik (TCKT) und der
Kunststoff-Cluster Niederösterreich die
Kreislauffähigkeit von Verpackungen in den
Fokus.
Ziel von „NYE – New Yellow Economy“ ist
es, die hierzulande noch kaum fokussierte
Materialfraktion PET-sonstige (499) in eine
hochwertige Wertstoff-Fraktion überzuführen.
Gemeinsam mit der Industrie wird ein
PPWR-konformer Materialstrom aufgebaut.
Er entspricht neuen gesetzlichen Anforderungen,
sein Schwerpunkt liegt dabei
auf Lösungen für bislang schwer recycelbare
PET-Trays und flexible PET-Folien. Diese
sollen langfristig in die Kreislaufwirtschaft
integriert werden.
„Design for Recycling“ und „Recycled at
Scale“. Ein wichtiger Forschungsinhalt des
Projektes ist das zukünftig geforderte recyclingfähige
Design (Design for Recycling).
Die bereits im Stoffstrom befindlichen Verpackungen
werden hinsichtlich ihrer Recyclingfähigkeit
untersucht und bemessen.
Zudem werden aus Vorprojekten bekannte
Recyclingunverträglichkeiten und Störfaktoren
herangezogen, um die bisherigen Erkenntnisse
weiterzuführen. Die technische
Bemessung der Recyclingfähigkeit lässt
zielgerichtete Optimierungen zu und wird
im kreislaufübergreifenden Projektkonsortium
geprüft und umgesetzt.
Ziel ist, eine möglichst große Menge an
qualitativ hochwertigen und gut einsetzbaren
Rezyklaten zu generieren, wodurch
Foto: Adobe Stock
12
sich auch die Recyclingquote deutlich erhöht. Das von der EU
geforderte Recycling im großen Maßstab („Recycled at Scale“)
mit der Verwertungsquote von 55% soll so in Zukunft für den
Materialstrom „PET-sonstige“ erfüllt werden.
Weitere Fragestellungen im Projekt sind u.a. welche PET-basierten
Lebensmittelverpackungen zukünftig recyclingfähig
sind, ob man verschiedene Verpackungen zusammen recyceln
kann und die Definition von Einsatzbereichen für die unterschiedlichen
Rezyklate.
Dazu OFI Projektleiter Michael Krainz: „Die Kreislauffähigkeit
von Verpackungen ist ein dringliches Thema, dem wir uns in
Forschung und Industrie gemeinsam annehmen müssen. Die
Materialfraktion „PET-sonstige“ hat hier großes Potenzial, das
wir gemeinsam erforschen. Wie schaffen wir hochwertige Rezyklate
und wo kann man sie einsetzen? Wie kann man Verpackungen
von Beginn an so konzipieren, dass sie ambitionierte
Vorgaben der PPWR erfüllen? Diesen Fragestellungen gehen
wir im Projekt „NYE – New Yellow Economy“ nach – für eine
nachhaltige Verpackungszukunft!“
Das Österreichische Forschungsinstitut für Chemie und Technik
(OFI) beschäftigt sich mit der Erforschung, Entwicklung
Foto: Michael Pyerin
„Die Kreislauffähigkeit von Verpackungen ist ein dringliches
Thema, dem wir uns in Forschung und Industrie gemeinsam
annehmen müssen“, betont OFI Projektleiter Michael Krainz
und Sicherheitsbewertung von Verpackungen. Dabei steht die
Wechselwirkung zwischen Verpackung und Lebensmitteln im
Zentrum nationaler und internationaler Projekte. Seit einigen
Jahren ist die Kreislauffähigkeit von Verpackungen ins Zentrum
der Forschung gerückt, wodurch das OFI durch zahlreiche
F&E-Projekte im europäischen Spitzenfeld etabliert ist. Insbesondere
das Recycling von Verpackungen in qualitätsgesteigerten
Anwendungen bis hin zum Lebensmittelkontakt bildet
einen Hauptfokus des unabhängigen Forschungsinstituts. [pl]
Forschungsprojekt NYE – New Yellow Economy
• Projektlaufzeit: 2025-2028
• Förderpartner: Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
FFG
• Förderung: FFG Collective Research
• Projektkonsortium:
Lead: Kunststoff-Cluster Niederösterreich
OFI Österreichisches Forschungsinstitut für Chemie und
Technik
TCKT – Transfercenter für Kunststofftechnik
13
Das Haus in der Halle
… ist kein Haus am Meer, es steht
auch nicht am sonnigen Strand in
Italien, sondern in der Fertigungshalle
von battenfeld-cincinnati in
Wien. Aber es erfüllt trotzdem einen
ähnlichen Zweck, denn moderne
Unternehmensstrukturen verlangen
flexible und auch kreative Raumlösungen.
Für die entsprechende Umsetzung
zeichnet das in Pfaffstätten
ansässige Unternehmen Allclick verantwortlich
– sie sorgen dafür, dass
in einer lauten und geschäftigen
Produktionsumgebung ein Ort entsteht,
der eine entspannte (Arbeits-)
Atmosphäre bietet und nicht zuletzt
auch einen entsprechenden Ausblick
– wenn es auch „nur“ die Fertigungshalle
ist und nicht der Strand.
Lagertechnik
Ausreichend dimensionierte Produktionsflächen
sind in der Herstellung
von hochkomplexen Kunststoff-Extrusionsanlagen
unumgänglich. So stehen
der battenfeld-cincinnati Austria GmbH
in der Laxenburger Straße in Wien 12.000
m² Fläche zur Verfügung. Aber selbst für
die Produktion von Extrusionsanlagen
erscheint das viel, ist die Halle doch fast
200 Meter lang. „Das ist historisch so gewachsen“,
erzählt CEO Siegfrid Köhler im
Gespräch mit Pack & Log, „aber sie haben
Recht, das macht die Wege natürlich weit.“
Foto: battenfeld-cincinnati
Die TwinEx
Modellserie aus dem
Hause battenfeld-cincinnati
ist eine vollintegrierte Extrusionslinie
zur Herstellung von Wasserrohren.
Die Linie steht für hohe Prozessstabilität, Energieeffizienz
und eine durchgängig abgestimmte Systemlösung
von der Materialaufbereitung bis zum fertigen Rohr
Die Meisterkabine von Allclick bietet auf zwei Etagen eine ruhige und entspannte
Arbeitsatmosphäre inmitten einer industriellen Produktionsumgebung
Apropos historisch: Gegründet wurde battenfeld-cincinnati
Austria 1948. Die Eröffnung
des heutigen Standortes nahm Bruno
Kreisky 1978 noch persönlich vor. Der Wiener
Standort ist seitdem eine bedeutende
Produktions- und Engineering-Niederlassung
innerhalb der Gruppe*. Rund 160 Mitarbeiter:innen
sorgen für die Herstellung
und Entwicklung von Doppelschneckenextrudern
und zugehörigen Werkzeugen
für PVC-Extrusionsanwendungen, das Engineering
kompletter Extrusionslinien, insbesondere
für PVC-Rohrapplikationen, Profile
und Platten sowie die Betreuung eines
globalen Kundenkreises über Vertrieb und
Service.
Sein Amt als CEO der battenfeld-cincinnati
Austria GmbH trat Siegfrid Köhler im November
2024 an und es war kein einfacher
Einstieg. „Ich wusste zwar, dass es Umstrukturierungen
geben sollte“, so Köhler, „aber
zwei Wochen nach meinem Amtsantritt erhielt
ich die Aufforderung den produktiven
Bereich zu schließen und die Fertigung auf
die Unternehmen der Gruppe außerhalb
Österreichs aufzuteilen. Übrig geblieben
wäre nach diesen Plänen nur mehr die Konstruktion,
die Administration und der Vertrieb
in irgendeinem Mietobjekt.“ Das wollte
der neue CEO so nicht hinnehmen und erstellte
mit seinem Team eine Chancen-Risiko-Analyse.
In weiterer Folge wurden dem
Eigentümer drei Business-Cases vorgelegt.
„Es ist uns gelungen den Eigentümer davon
zu überzeugen, die Produktion an Ort und
Stelle zu belassen“, freut sich Köhler. Ein
leerstehendes Grundstück in Himberg bei
Wien wurde verkauft und dafür kräftig in
den Wiener Standort investiert. Das Zauberwort
lautete: Optimierung.
Optimierung als Schlüssel zum Erfolg. „Es
war viel Potential vorhanden, die Produktionsabläufe
zu optimieren“, betont Köhler.
Denn 12.000 m² Produktionsfläche klingt
zwar verlockend, birgt aber auch Risiko. Das
Risiko an Effizienz zu verlieren. „In so einer
großen Halle kann man sich schon leicht
14
verlaufen“, lächelt Köhler. Aus diesem Grund wurde ein Lean-Prozess
gestartet. Die Ergebnisse waren bemerkenswert: So legt eine Extruderschnecke
während des Produktionsprozesses – vom Rohstoffeingang
bis zum Warenausgang – rund 2500 Meter zurück. „Das ist
viel zu viel“, erläutert Köhler. „Die Konsequenz war, dass wir ein Drittel
der Produktionsfläche eingespart haben.“ Zu dem ambitionierten
Lean-Projekt zählen auch ergonomische Arbeitsplätze, ebenso wie
Kanban-Systeme und durchdachte Arbeitswege. Die entsprechende
Digitalisierung sorgt zudem für einen transparenten Produktionsprozess.
„Insgesamt können so die Durchlaufwege von 2.500 auf 400
Meter gekürzt werden“, freut sich Köhler über das Ergebnis. Auch auf
die Lieferzeit hat das große Auswirkungen: Sie konnte von 24 auf unter
10 Wochen gesenkt werden.
Schlüsselfaktor Kommunikation. „Das Problem bei großen Flächen
ist, dass die Leute nicht zusammenfinden“, so Köhler, „ich bin aber ein
großer Befürworter davon, dass Leute zusammenfinden, daher muss
man Räume schaffen, wo sie sich in guter Arbeitsatmosphäre finden
können – nur so kann Kommunikation stattfinden!“
Diese Räume wurden in Form eines zweigeschossigen Hauses innerhalb
der Fertigungshalle geschaffen. „Im Prinzip war es eine
Schnellschussaktion“, erzählt Ing. Michael Schubert, Verkaufsleiter
bei Allclick. Ende November 2025 wurde mit dem Aufbau begonnen
und innerhalb von 3 Wochen war es bezugsfertig. Das Haus bietet
auf einer Fläche von 160 m² helle und ruhige Räume mit angenehmer
Atmosphäre und Aussicht auf die Produktion. „Ideal für unsere
administrativen Tätigkeiten im Wareneingang bzw. -ausgang und
der Instandhaltung“, betont Köhler und bringt es auf den Punkt: „Die
Mitarbeiter:innen fühlen sich an ihrem neuen Arbeitsplatz sehr wohl
– das ist auch eine Form der Motivation! Viele Glasflächen sorgen einerseits
für einen hellen und einsehbaren Arbeitsplatz und andererseits
für eine gute Übersicht über die Fertigungshalle und nachdem
alle relevanten Personen und Abteilungen in einem ‚Haus‘ arbeiten,
verkürzt das die Kommunikationswege und sorgt für Effizienz.“
Zufriedene Gesichter vor dem Ausblick auf die Fertigung (v.l): Michael
Schubert (Verkaufsleiter Allclick ), Christian Wild (Geschäftsführer
Allclick) und Siegfrid Köhler (CEO battenfeld-cincinnati Austria )
Flexible Bauweise. Im Prinzip handelt es sich um zwei Meisterkabinen
zu je 80 m². Diese zwei Kabinen wurden übereinandergesetzt,
wobei eine Bühne als tragende Konstruktion für den ersten Stock
dient.
Gebaut werden die Meisterkabinen aus sogenannten Click Systemtrennwänden.
Dahinter verbirgt sich eine Ständerbauweise aus verzinkten
C- und U Profilen beplankt mit 12 mm beschichteten Spanpaletten,
erhältlich in verschiedenen RAL Farben. Diese Bauweise
ermöglicht es großflächig zu bauen und bietet dabei größtmögliche
Freiheit in der Gestaltung, denn die Raumaufteilung erfolgt durch
flexible Wandsysteme. Die versetzbaren Trennwände von Allclick ermöglichen
Schall- und Sichtschutz und erhalten trotzdem die notwendige
Übersicht. Das modulare Rastersystem gewährleistet die
Anpassung an alle Raumverhältnisse. „Die Wände können als Vollwand
bis zur Glaswand in vielen Kombinationsmöglichkeiten errichtet
werden. Verschiedene Türelemente, die Einrichtung mit Schiebefenstern,
Sprechschalter usw. sind praktische Details unserer
Systemwand“, beschreibt Michael Schubert die Vielfalt an Möglichkeiten.
Im Fall von battenfeld-cincinnati Austria sorgt z.B. eine Akkustikdecke
für eine ruhige Arbeitsatmosphäre. Zudem verfügt der
Innenbereich über ein spezielles Licht und ist vollständig klimatisiert.
Beide Seiten heben die partnerschaftliche Zusammenarbeit hervor,
die es ermöglichte „das Haus in der Halle“ binnen kurzer Zeit fertigzustellen.
„Auch die Monteure waren glücklich über die Gegebenheiten
und das ist nicht immer der Fall“, resümiert augenzwinkernd
Allclick-Geschäftsführer Mag. Christian Wild. [pl]
HERMA
Etikettendruckspender
• Druckauflösungen
203 / 300 / 600 dpi
• Druckgeschwindigkeit
bis 300 mm/Sek.
• Druckbreite
bis 168 mm
Fotos: Pack & Log/Rath
*Die battenfeld-cincinnati Gruppe ist ein international tätiges Maschinenbau-
und Technologieführungsunternehmen im Bereich der
Kunststoff-Extrusionstechnik. Der Ursprung des Unternehmens reicht
bis in die 1940er-Jahre zurück, mit dem historischen Hauptsitz in Bad
Oeynhausen, Deutschland. Heute zählt battenfeld-cincinnati zu den
weltweit führenden Anbietern von energieeffizienten Extrudern und
kompletten Extrusionslinien für Kunststoffverarbeitungsprozesse.
Das Unternehmen entwickelt, konstruiert und produziert maßgeschneiderte
Extrusionstechnologien für unterschiedlichste industrielle
Anwendungen – von der Rohr- und Profilproduktion über Platten
und Folien bis hin zur Granulierung. Die Lösungen werden weltweit
vertrieben und durch ein globales Netzwerk aus Produktion, Vertrieb
und Service unterstützt.
HERMA Etikettiersysteme Gesellschaft m.b.H.
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Palettenwechsel in Rekordzeit
Wie HtW mit durchdachter Technik Logistikprozesse
nachhaltig optimiert
Lagertechnik
In Lagerhallen und Produktionsbetrieben entscheidet oft ein unscheinbarer Schritt über Effizienz oder
Stillstand: der Wechsel einer Palette. Was vielerorts noch mit hohem Kraftaufwand, Zeitverlust oder
Beschädigungsrisiko verbunden ist, wird mit dem Palettenwechsler von Handhabungstechnik Winter
zu einem durchdachten, sicheren Prozess.
Die HtW GmbH aus dem niederösterreichischen
Otterthal bringt mit
dem Palettenwechsler PARATUS ®
Change eine Lösung auf den Markt, die
den Materialfluss nicht nur beschleunigt,
sondern auch ergonomisch neu definiert.
Der entscheidende Unterschied. Beim
System von HtW wird nicht die Ware bewegt,
gekippt oder gewendet. Stattdessen
gleitet die Ladung kontrolliert von
der Ausgangspalette auf die Zielpalette.
Der Wechsel erfolgt in weniger als 30
Sekunden.
Das Ergebnis:
• Kein Kippen empfindlicher Ware
• Kein manuelles Umladen
• Deutlich reduzierte körperliche Belastung
• Minimiertes Beschädigungsrisiko
• Höhere Prozesssicherheit
Weder bewegt, kippt
oder wendet der PA-
RATUS die Ladung,
sondern sie gleitet
kontrolliert von der
Ausgangspalette
auf die Zielpalette.
Der Wechsel
erfolgt in weniger
als 30 Sekunden
Gerade bei empfindlichen Produkten,
hohen Stapellasten oder unterschiedlichen
Palettentypen bietet dieses Prinzip
klare Vorteile.
„Effizienz darf nicht auf Kosten der Sicherheit
gehen. Unsere Lösungen verbinden
beides“, betont Ing. Werner
Winter, Geschäftsführer von Handhabungstechnik
Winter. „Mit dem Palettenwechsler
schaffen wir einen messbaren
Mehrwert für Betriebe, die täglich unter
Zeitdruck arbeiten.“
Flexibel einsetzbar, individuell angepasst.
Nicht jeder Betrieb ist gleich. Genau
deshalb bietet HtW mehrere Varianten
des Palettenwechslers an:
CLASSIC – Für fixe Arbeitsplätze mit hohem
Durchsatz.
Foto: HtW
Live erleben auf der HebeFit-Tagung oder der LogiMAT 2026
Gerne können Sie Lösungen von HtW auf deren Website (h-t-w.at) in Ruhe durchsehen oder auf
der kommenden Hausmesse, der HebeFit-Tagung am 10. April 2026, vor Ort in 2880 Otterthal
testen. Unter hebefit@h-t-w.at können Sie sich für die Hausmesse anmelden.
Einige Lösungen sind ebenfalls auf der LogiMAT 2026 in Stuttgart ausgestellt. Hier finden Sie
eine Liste, auf welchen Ständen die Produkte von HtW vertreten sind.
Lösungen von HtW auf der LogiMAT:
• Palettenwechsler – Halle Eingang Ost, Stand ES10
• Palettenmagazin – Halle 7, Stand C08
• Containerentlader – Halle 7, Stand D33
• Ziehhilfen – Halle 7, Stand D19
• Vakuumheber – Halle 7, Stand A69
Vereinbaren Sie gerne einen persönlichen Termin mit einem Techniker von HtW vor Ort am
Messestand. Schreiben Sie an office@h-t-w.at, um sich mit einem Technikexperten vor Ort
auszutauschen.
MOBIL – Für flexible Einsatzorte innerhalb
der Halle.
MULTI – Für hohe Auslastung und parallele
Prozesse.
+LIFT – Kombiniert Palettenwechsel und
automatisches Stapeln leerer Paletten in
einem Arbeitsschritt.
Diese modulare Vielfalt ermöglicht eine
präzise Anpassung an bestehende Logistikstrukturen,
ohne aufwendige Umbauten
oder lange Stillstandszeiten.
Ergonomie als Wettbewerbsfaktor. Moderne
Betriebe stehen unter steigendem
Druck. Lieferzeiten werden kürzer, Stückzahlen
höher, Fachkräfte knapper. In diesem
Umfeld gewinnt ergonomische Arbeitsplatzgestaltung
strategische Bedeutung.
16
Der Palettenwechsler reduziert schwere Hebe- und Ziehbewegungen
auf ein Minimum. Das schützt Mitarbeitende vor körperlicher
Überlastung und senkt gleichzeitig krankheitsbedingte Ausfälle.
Viele Unternehmen berichten bereits nach kurzer Zeit von einer
spürbaren Effizienzsteigerung und einer schnellen Amortisation der
Investition.
Foto: filmografie.at
Kompetenz aus Otterthal. Handhabungstechnik Winter steht seit
Jahren für praxisorientierte Lösungen im Bereich Heben, Bewegen
und Positionieren. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt Systeme,
die den Arbeitsalltag in Industrie und Logistik messbar erleichtern.
Der Palettenwechsler ist ein weiteres Beispiel dafür, wie technisches
Know-how, Praxiserfahrung und Innovationsgeist zusammenwirken.
Mehr als nur ein Gerät. Der Palettenwechsler von HtW ist keine isolierte
Maschine, sondern Teil eines ganzheitlichen Ansatzes zur Prozessoptimierung.
Beratung, Bedarfsanalyse und individuelle Auslegung
gehören ebenso zum Leistungsumfang wie eine langfristige
Betreuung.
„Wer heute in Effizienz investiert, investiert in Zukunftssicherheit. Mit
dem Palettenwechsler von Handhabungstechnik Winter wird aus
einem alltäglichen Arbeitsschritt ein strategischer Vorteil“, betont
Werner Winter abschließend. [pl]
Weitere Informationen unter
https://h-t-w.at/loesungen/palettenwechsler
„Mit dem Palettenwechsler schaffen wir einen messbaren
Mehrwert für Betriebe, die täglich unter Zeitdruck
arbeiten“, so HtW-Geschäftsführer Werner Winter
Mensch-Roboter-Interaktion
neu gedacht
Automation
In der modernen Intralogistik wird die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter zu einem zentralen
Erfolgsfaktor. Mit zunehmender Automatisierung und dem wachsenden Bedarf an flexiblen, sicheren
und intuitiven Assistenzsystemen rückt die Mensch-Roboter-Interaktion (MRI) in den Fokus
der industriellen Forschung.
Das europäische Forschungsprojekt
AI-Prism („AI Powered human-centred
Robot Interactions for Smart
Manufacturing“), an dem auch KEBA als
Technologiepartner beteiligt ist, widmet
sich genau dieser Schnittstelle zwischen
Mensch und Maschine. Ziel ist es, eine
natürliche, sichere und barrierefreie Zusammenarbeit
zwischen Menschen und
mobilen Robotern zu ermöglichen – insbesondere
in dynamischen Produktionsund
Logistikumgebungen.
„AI-Prism ist für KEBA ein wichtiger Innovationsbaustein.
Durch die Projektteilnahme
können wir Forschung, industrielle
Praxis und Kundenanforderungen frühzeitig
zusammenführen und neue Ansätze
der Mensch-Roboter-Interaktion gezielt
weiterentwickeln“, Alexander Lepschi, Business
Innovation, KEBA
Forschungsschwerpunkt: Intuitive Interaktion
statt Programmierung.
Der Mensch steht im Zentrum der Entwicklung:
Roboter sollen künftig auf Sprache,
Gesten und Bewegungen reagieren,
anstatt über komplexe Programmierbefehle
gesteuert zu werden. Damit wird die
Zusammenarbeit intuitiv und effizient – ein
entscheidender Schritt, um Roboter auch
in der Intralogistik flächendeckend nutzbar
zu machen.
Im Rahmen von AI-Prism werden dafür
verschiedene Interaktionsformen erforscht
und kombiniert:
• Sprachsteuerung: Der Roboter versteht
verbale Kommandos und führt
Aufgaben wie Navigation oder Materialbereitstellung
aus.
• Gestenerkennung: Hand- und Armbewegungen
werden als Steuerimpulse
interpretiert.
• Follow-Me-Modus: Der Roboter folgt
Personen selbstständig, etwa beim
Materialtransport.
• Assistenzfunktionen: Er unterstützt
Mitarbeitende bei körperlich anspruchsvollen
oder repetitiven Tätigkeiten.
Diese Funktionen schaffen die Grundlage
für eine symbiotische Zusammenarbeit,
bei der Mensch und Roboter voneinander
lernen und sich gegenseitig
ergänzen.
Mobile Roboter als persönliche Assistenten für
teilautonome Transportaufgaben
Integration und Umsetzung bei KEBA.
Die Umsetzung der Projektergebnisse
erfolgt bei KEBA in Linz mit klarem Fokus
auf industrielle Verwertbarkeit. Die
im Projekt entwickelten Technologiepakete
für Interaktion und Navigation werden
in ein Robotersystem integriert und
auf der KEBA Automatisierungsplattform
Kemro X gehostet und zentral orchestriert,
um einen reibungslosen und
effizienten Betrieb des Gesamtsystems
sicherzustellen.
Diese Plattform dient also als intelligente
Steuerzentrale, die Sensorik, Bildverarbeitung
und KI-Algorithmen verbindet
18
Fotos: KEBA
und so die Kommunikation zwischen
Mensch und Roboter in Echtzeit ermöglicht.
Erste Demonstratoren zeigen bereits,
wie Roboter menschliche Bewegungen
erkennen, Sprache verstehen und situativ
reagieren können – eine Schlüsselkompetenz
für den Einsatz in der Intralogistik,
wo Flexibilität und Sicherheit
gleichermaßen gefragt sind.
„Entscheidend ist dabei eine intuitive Mensch-Roboter-Interaktion:
Roboter müssen sich dem Menschen anpassen – nicht umgekehrt.
Genau darin liegt der Schlüssel für flexible, sichere und
wirtschaftliche Logistiklösungen”, betont Andreas Reingruber,
Section Manager Intralogistics bei KEBA Industrial Automation
Die Erkenntnisse aus den laufenden
Versuchen fließen systematisch in die
Weiterentwicklung bestehender KEBA
Produkte sowie in neue, innovative Lösungen
ein.
Relevanz für die Intralogistik und Ausblick.
In der Intralogistik von morgen
werden mobile Roboter zu aktiven Partnern
des Menschen. Sie übernehmen
Transport- und Unterstützungsaufgaben,
passen sich dem Arbeitsrhythmus
an und reagieren flexibel auf menschliche
Anweisungen. Die im Projekt
AI-Prism entwickelten Lösungen zeigen,
wie effiziente und ergonomische
Arbeitsprozesse durch eine nahtlose
Mensch-Roboter-Interaktion möglich
werden – ohne starre Trennungen zwischen
Mensch und Maschine.
Damit leistet KEBA einen entscheidenden
Beitrag zur Weiterentwicklung intelligenter,
menschzentrierter Logistiklösungen,
bei denen Automatisierung den
Menschen gezielt unterstützt und entlastet,
anstatt ihn zu ersetzen.
Dazu Andreas Reingruber, Section Manager
Intralogistics bei KEBA Industrial
Automation: „Ich denke, dass auch in der
Zukunft der Mensch in der Intralogistik
die entscheidende Instanz bleibt. Automatisierung
übernimmt repetitive Aufgaben,
während Mitarbeitende steuern,
überwachen und optimieren. Entscheidend
ist dabei eine intuitive Mensch-Roboter-Interaktion:
Roboter müssen sich
dem Menschen anpassen – nicht umgekehrt.
Genau darin liegt der Schlüssel für
flexible, sichere und wirtschaftliche Logistiklösungen”.
Die Erkenntnisse aus AI-Prism bilden
die Grundlage für
zukünftige KEBA Lösungen,
die Mensch
und Roboter in einem
gemeinsamen
Arbeitsraum vereinen.
Automatisierung
verändert dabei
nicht die Bedeutung
des Menschen, sondern
seine Rolle: hin
zu mehr Steuerung,
Analyse und Kooperation
– und damit zu
höherer Effizienz, Ergonomie
und Wettbewerbsfähigkeit
der Intralogistik.
Kurzprofil. KEBA,
gegründet 1968, mit
Hauptsitz in Linz (Österreich)
und weltweiten
Niederlassungen, agiert in drei
Geschäftsfeldern: Industrial Automation,
Handover Automation und Energy Automation.
Steuerungen und Sicherheitstechnik
bis hin zur Antriebstechnik für
Maschinen und Roboter, Geldautomaten
und Paket- bzw. Übergabeautomaten
sowie Stromladestationen für E-Autos
oder auch Heizungssteuerungen
zählen beispielsweise zum Produktportfolio
des rund 2000 Personen starken
Automationsexperten. [pl]
KEBA auf der LogIMAT 2026
Unter dem Motto „Creating Automation
Solutions. Together.“ präsentiert KEBA auf
der LogIMAT in Stuttgart (24.-26. März
2026 | Halle 5 | Stand D71) effiziente und
zukunftsfähige Intralogistik Lösungen. Im
Fokus stehen modulare und skalierbare
Technologien, die Offenheit, Flexibilität und
partnerschaftliche Zusammenarbeit in den
Mittelpunkt stellen. Das Messekonzept ist
darauf ausgerichtet, gemeinsam mit Besucher:innen
Automatisierungslösungen
zu gestalten – von der Idee bzw. den Anforderungen
weg bis zur Lösung auf Papier
oder Bildschirm.
in
Save
the date!
Premiere in Österreich
20. + 21. Mai 2026
Messe Wels
Die Fachmesse für
Experten und Praktiker:
Industrieautomation,
Robotik & Digitalisierung
www.automation-wels.at
19
Intelligente Cobots für
frische Früchte
Automation
Die italienische Obstgenossenschaft OP Kiwi Sole nutzt zur Qualitätssicherung eine intelligente, KI-gestützte Automatisierungslinie,
die mit ABB-Cobots ausgestattet ist
Die italienische Obstgenossenschaft OP Kiwi Sole setzt neue Maßstäbe bei der Qualitätssicherung
ihrer Früchte: Dabei werden die Stiele einer hochwertigen Birnensorte mit einer hauchdünnen Wachsschicht
versiegelt. Für eine schnelle, saubere und gleichmäßige Beschichtung profitiert das Unternehmen
vom intelligenten Zusammenspiel kollaborativer GoFa-Roboter von ABB und innovativer Bildverarbeitungstechnologie
von Conkreta.
Die OP Kiwi Sole ist eine der führenden
Obstgenossenschaften Italiens.
Sie setzt in besonderem Maße
auf technologische Innovationen, um die
Zukunft der Landwirtschaft im Hinblick
auf digitalisierte und automatisierte Prozesse
aktiv mitzugestalten. So nutzt das
Unternehmen moderne Technologien,
um ein winziges Wachssiegel auf den
Stielen einer hochwertigen Birnensorte
aufzubringen. Bislang wurde diese Tätigkeit
per Hand durchgeführt, was sich als
sehr umständlich, langsam und fehleranfällig
erwies. Denn naturgemäß ist jede
Birne in ihrem Erscheinungsbild absolut
einzigartig und verfügt über einen Stiel,
der in Länge, Form und Ausrichtung variiert.
Um diese Vielfalt in einem durchgängig
automatisierten Szenario adäquat
abzudecken, bedarf es fortschrittlicher
Bildverarbeitungs- und Robotik-Technologien.
Sekundengenaue Versiegelung dank
KI-gestützter Automatisierung. Die
Obstgenossenschaft nutzt eine intelligente,
KI-gestützte Automatisierungslinie,
die vom italienischen Start-up Conkreta
Robotics entwickelt wurde und mit Cobots
von ABB Robotics ausgestattet ist.
Die Anlage bringt die Wachssiegel mit
sekundengenauer Präzision auf. Mithilfe
von Computer Vision erkennen KI-gesteuerte
Algorithmen jede Birne und ihren
einzigartigen Stiel, berechnen die exakte
Dosierbahn und passen sie in Echtzeit
an, während Inline-Qualitätskontrollen jedes
einzelne Obststück lückenlos prüfen.
Durch die Kombination der kollaborativen
ABB GoFa-Roboter mit fortschrittlicher
Dosiertechnologie hat sich die Produktionslinie
bei OP Kiwi Sole zu einem durchdachten,
durchgängig automatisierten
System entwickelt. Es identifiziert jede
Premium-Birne zuverlässig und versieht
sie mit einem makellosen, charakteristischen
Wachssiegel.
Die GoFa-Cobots bilden das Herzstück
der maßgeschneiderten Anlage. Sie versiegeln
jede Frucht in nur einer Sekunde
und ermöglichen eine exakte Dosierung
und gleichmäßige Qualität, die per Hand
nicht erreichbar wäre. Die hohe Präzision
von GoFa mit einer Positionswiederholgenauigkeit
von ±0,02 Millimetern und einer
TCP-Geschwindigkeit von bis zu 2,2 Metern
pro Sekunde ergänzt die fortschrittliche
Dosiertechnologie von Conkreta Robotics
perfekt. Gemeinsam ermöglichen
sie einen exakt gesteuerten Wachsauftrag,
eine saubere, rückstandsfreie Dosierung
sowie ein hochwertiges Finish für jede einzelne
Frucht.
Mit GoFa unregelmäßige Objekte identifizieren
und greifen. Die Wahl fiel auf den
kollaborativen GoFa-Roboter, denn: Er
20
Mit den GoFa-Cobots von ABB gewährleistet OP Kiwi Sole sehr präzise, konsistente und effiziente
Versiegelungsprozesse – und behält dabei die hohe Qualität des Endprodukts stets im Auge.
vereint eine hohe Geschwindigkeit, präzises
Tracking und ein neues Modul, das auf
der Programmiersprache RAPID basiert
und in der Simulationssoftware Robot-
Studio von ABB entwickelt wurde. Dieses
neue Softwaremodul steuert ein leistungsstarkes
Warteschlangenmanagement und
ermöglicht eine intelligente Objektbearbeitung
in der Linie. Der Cobot kann damit
unregelmäßige Objekte ohne komplexe
Programmierung verlässlich identifizieren
und greifen. Mit RobotStudio simulierte
und optimierte das Team die gesamte
Produktionslinie vor der Implementierung.
Dies verkürzte die Zeit für die Inbetriebnahme,
minimierte Risiken und sorgte für
eine nahtlose Integration in die Produktionsabläufe
von OP Kiwi Sole.
„Die größte Herausforderung in diesem
komplexen Projekt war die hohe Variantenvielfalt
der Birnenstiele. Dank der Go-
Fa-Cobots von ABB und der Integration
von KI- und Bildverarbeitungssystemen
konnten wir eine derart anspruchsvolle Aufgabe
problemlos automatisieren, was noch
bis vor wenigen Jahren als unmöglich galt“,
erklärt Alberto Calzoni, CEO von Conkreta
Robotics. Mattio Caraveta, Produktionsprozessmanager
bei OP Kiwi Sole, ergänzt: „Mit
den GoFa-Cobots und der Technologie von
Conkreta gewährleisten wir eine sehr präzise,
konsistente und effiziente Versiegelung
– und behalten dabei die hohe Qualität des
Endprodukts stets im Auge.“
Ein Blick in die Zukunft. Für OP Kiwi Sole
markiert dieses innovative und erfolgreiche
Projekt erst den Anfang. Nachdem sich die
KI-gestützte Automatisierung bei den hochempfindlichen
Wachssiegeln bewährt hat,
möchte das Unternehmen die intelligente
Lösung auf seine gesamten Produktionsprozesse
ausrollen. Dies setzt Zeichen für die
Zukunft der Obstkonservierung: Moderne
Technologien werden hierbei eine entscheidende
Rolle spielen, um die natürliche Reinheit
jeder Ernte verlässlich zu bewahren. [pl]
Fotos: ABB Robotics
HANNOVER MESSE 2026
THINK TECH
FORWARD
Der globale Treffpunkt für industrielle Transformation – wo
Innovation auf Verantwortung trifft, Menschen und Märkte
zusammenkommen und die Produktion von morgen gestalten.
20. – 24. April 2026 Hannover, Germany
hannovermesse.com
Smarte Verpackungslösungen als
Erfolgsfaktor der Intralogistik
LogiMAT
Verschärfte regulatorische Vorgaben und anspruchsvolle Markterwartungen stellen Hersteller und
Nutzer von Verpackungslösungen vor hohe Herausforderungen. Auf der LogiMAT 2026 zeigen die
internationalen Hersteller mit neuen Materialien, Systemen und Recyclingangeboten ihre jüngsten
Produktentwicklungen für effiziente Prozesse, umweltfreundliche Verbrauchsstoffe und Mehrwegsysteme
sowie für langfristige Flexibilität im Verpackungsbereich der Intralogistik.
Die Verpackungsbranche steht vor
tiefgreifenden strukturellen Veränderungen.
Seit 2022 verzeichnet
die Industrie allein in Deutschland beim
Produktionswert einen rückläufigen Trend
im zweistelligen Prozentbereich. Hinzu
kommen regulatorische Vorgaben etwa
aus der neuen EU-Verpackungsverordnung
(PPWR - Packaging and Packaging
Waste Regulation), die unter anderem eine
drastische Reduktion von Verpackungsabfällen
vorschreibt. Parallel dazu fordert
die Digitalisierung zunehmend intelligente
Verpackungen, Kund:innen und Verbraucher:innen
erwarten verstärkt nachhaltige
Lösungen. Die Hersteller und Anbieter reagieren
immer öfter mit biologisch abbaubaren
und wiederverwendbaren E-Commerce-
und Convenience-Verpackungen
sowie weniger herkömmlichen Kunststoff
durch Verwendung alternativer Materialentwicklungen
aus Papier und recycelten
Kunststoffen oder solchen auf Pflanzenbasis.
Das weiterhin hohe Aufkommensniveau
im E-Commerce fördert zudem den Aufbau
von Mehrweglösungen und intelligenten
Verpackungen mit integrierten Technologien
wie Sensoren und RFID-Chips zur
Zustandsüberwachung und Funkfrequenzidentifikation.
Für die effiziente Verarbeitung
werden überdies zunehmend automatisierte
Verpackungslösungen zur Norm.
Moderne Verpackungsmaschinen und flexible
Verpackungslinien, die sich schnell an
verschiedene Produktformate anpassen
lassen, ermöglichen eine präzisere und
schnellere Produktion. Vor diesem Hintergrund
rückt die LogiMAT 2026 in Stuttgart
die jüngsten Verpackungslösungen der
Branche als Erfolgsfaktor für intelligente,
nachhaltige und kostensenkende Logistikprozesse
in den Fokus. „Die Aussteller
kommen mit der Präsentation neuer Materialien
und Monomaterial-Technologien
nach Stuttgart, die Abfall reduzieren und
die Kreislaufwirtschaft vorantreiben“, erklärt
LogiMAT-Messeleiter Michael Ruchty
vom Münchener Veranstalter EUROEXPO
Messe- und Kongress-GmbH. „Zudem sind
smarte Verpackungen mit Sensoren und
Die LogiMAT, Internationale Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement,
findet vom 24. bis 26. März 2026 auf dem Messegelände Stuttgart direkt am Stuttgarter
Flughafen statt. Die LogiMAT gilt als weltweit größte Fachmesse für Intralogistik-Lösungen
und wird von der EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH ausgerichtet.
digitalen Lösungen zu sehen, die Mehrwegangebote
fördern und die Zukunft der
Verpackungsbranche prägen werden.“
Mit der neuen Papier-Verpackungsmaschine
Papertec 95/5 Comtex präsentiert etwa
die BVM Brunner GmbH & Co. KG (Halle
6, Stand 6D11) eine Komplettlösung für
den E-Commerce-Handel. Sie dient dem
Versand von unterschiedlichsten Artikeln
in Papierverpackungen. Vollautomatisch,
ohne Formatumstellung, übernimmt das
System das Verpacken von Waren inklusive
Lieferschein beziehungsweise Rechnung
in einen Papierbeutel sowie die Adressetikettierung.
Bei Produktlängen bis 600 Millimeter
erzielt das Gerät bis zu 900 Verpackungen
pro Stunde.
Effiziente Verpackung bei variierenden
Produktgrößen. Die Optimierung der Versandverpackung
veranschaulicht auch
die Sprick GmbH & Co. (Halle 1, Stand
1D45 und Halle 6, Stand 6F07) unter anderem
mit dem Zusammenspiel von Robotik
und dem Verpackungs- und Etikettiersystem
VariMailer ® Pro. Das System
produziert produktgerecht zugeschnittene
V-Mails ® aus umweltfreundlichem
V-Board ® Verbrauchsmaterial. Individualisierbare
Verpackungen bei variierenden
Produktgrößen ermöglichen auch die
automatischen Karton- und Traylösungen,
die am Stand der Prodinger Verpackung
GmbH & Co.KG (Halle 6, Stand 6D03) zu
sehen sind. Für die bedarfsgerechte Bereitstellung
von Füllmaterial wird überdies
das System Storopack PAPERplus Track
vorgestellt. Nachhaltigkeit durch papierbasierte
Luftpolstersysteme, bedruckbare
Papierklebebänder und TruePaper ® -Ban-
22
dolierung steht im Mittelpunkt des Messeauftritts
der Naturapack GmbH (Halle
6, Stand 6G01). Die Papier-Luftpolstersysteme
ersetzen Kunststoffpolster, lassen
sich flexibel in bestehende Packprozesse
integrieren und ermöglichen eine deutliche
Reduktion von Kunststoffanteilen in
der Verpackung. Ein besonderes Highlight
des Messeauftritts ist die Bandolierung
mit TruePaper ® – eine individuell bedruckbare,
papierbasierte Alternative zu Kunststoff-Umreifungs-
und -Bandoliermaterialien.
Ladungssicherung
zählt zu den
zentralen Themen
der Intralogistik
Digitale Kennzeichnung wiederverwendbarer
Ladungsträger. Experten
erwarten in den kommenden Jahren ein
starkes Wachstum bei Mehrwegpaletten,
-behältern und -verpackungen. Voraussetzung
für deren effiziente Steuerung ist
eine eindeutige, serielle und langlebige
Kennzeichnung jeder Einheit. Entsprechend
stehen patentierte Label-, AutoIDund
Track&Trace-Lösungen im Fokus der
Inotec Barcode Security GmbH (Halle 2,
Stand 2B08). Zielgruppe sind nachhaltige
Mehrweg- und Verpackungspool-Lösungen
sowie zuverlässige Kennzeichnungen
auf anspruchsvollen Untergründen
wie Metall, ESD, Karbon oder Aluminium.
Als besonders langlebige, individuell laminierte,
bedruckte und programmierte
Etiketten integrieren etwa Inmould- und
RFID-Inmould-Technologien das Label
fest in die Verpackung und machen es
manipulationssicher. Ergänzt wird das
Portfolio durch neue Produktentwicklungen,
darunter kompakte RFID-onMetalund
onESD-Labels, innovative Pool-Verpackungskennzeichnungen
sowie neue
Inmould-Varianten für Mehrweg- und Inventaranwendungen.
„Die genannten Beispiele zeigen gangbare
Wege auf, wie smarte Verpackungslösungen
die Anforderungen an Nachhaltigkeit
und Effizienz in der Intralogistik
zukunftssicher erfüllen“, resümiert Messeleiter
Ruchty. „Wer dieses Wissen nutzt
und heute in nachhaltige Verpackungstechnologien
investiert, ist auch morgen
noch wettbewerbsfähig.“ [pl]
Fotos: EuroExpo GmbH
Entdecken Sie die neue Dimension der Intralogistik
Maximieren Sie die Flexibilität und Automatisierung Ihrer
Materialflussprozesse mit dem FL1500, unserem innovativen
selbstfahrenden Gegengewichtsstapler mit neuer Duplex-
Mastvariante. Bringen Sie ab sofort Spitzentechnologie in
Ihr Lager und steigern Sie so die Effizienz Ihrer Intralogistik.
Erleben Sie die Zukunft heute: Mit dem FL1500 wird Ihr Lager
zum Vorreiter modernster Intralogistiktechnologien.
Logimat
24. – 26. März 2026
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23
Digitale Kennzeichnungen
mit E-Paper
LogiMAT
CCL Faubel präsentiert auf der LogiMAT die aktuelle Version seines Faubel-Logistics Labels. Die digitale
Kennzeichnung richtet sich an Anwender aus Logistik, Produktion und Automatisierung. Sie ist
unter anderem für wiederverwendbare Behälter und Ladungsträger in Kanban- und Closed-Loop-Prozessen
konzipiert. Das Logistics Label nutzt RFID zur kontaktlosen Aktualisierung eines E-Paper-Displays,
das die auf dem RFID-Tag gespeicherten variablen Daten sichtbar darstellt. Da das Logistics
Label ohne Batterie auskommt, ist es besonders langlebig und wartungsfrei.
Fokus auf Updatezeiten. CCL Faubel verfügt
über eine eigene Entwicklungsabteilung
für digitale Kennzeichnungen, sogenannte
Smart Labels, und hat das Logistics
Label seit seiner Marktreife vor fünf Jahren
kontinuierlich optimiert. Die Updatezeiten
konnten dabei um bis zu 50 Prozent reduziert
werden. „Dies wirkt sich etwa beim
Umrüsten von Kanban-Behältern oder
beim Umlagern von Ladungsträgern auf
die Prozesseffizienz aus“, erläutert Christian
Spanuth, Product Lead New Technology bei
der CCL Faubel GmbH. „Unsere Kunden
sparen bei jedem Update Zeit – und genau
das zahlt auf den Return on Investment ein.“
Integration in IT- und Prozesslandschaften.
Mit dem Smart Printer Service stellt
CCL Faubel eine neuartige, lokal betriebene
Lösung vor, die Druck- und Updateprozesse
erstmals direkt an festen Arbeitsplätzen
in Lager und Produktion zusammenführt.
Der Service läuft auf Arbeitsplatzrechnern
oder industriellen Terminals und verarbeitet
Druckaufträge aus ERP-, WMS- oder vergleichbaren
Systemen – ohne Cloud-Anbindung
und ohne zusätzliche mobile Endgeräte.
Der Smart Printer Service ist speziell
für stationäre Update-Stationen konzipiert.
Das Label-Update wird automatisch ausgelöst,
sobald ein Label auf einen HF-Reader
aufgelegt wird, und fügt sich nahtlos in
etablierte Druck-, Freigabe- und Produktionsprozesse
ein. „Der Smart Printer Service
ist eine vollständig lokal betriebene
Update-Lösung, die sich in bestehende ITund
Prozesslandschaften integrieren lässt
– ohne zusätzliche Insellösungen“, erklärt
Christian Spanuth.
CCL Faubel
Halle Stand
2 D07
Die IP65-Zertifizierung bestätigt, dass das Faubel-Logistics Label auch unter hoher
Staubbelastung, wie sie auf Baustellen üblich ist, zuverlässig funktioniert.
Ergänzend ermöglicht das Android-SDK
von CCL Faubel die direkte Einbindung
der Update-Logik in vorhandene Kunden-Apps.
Label-Updates lassen sich
damit unmittelbar aus der Anwendung
heraus steuern – inklusive Fortschrittsanzeige,
Statusmeldungen und dem
Auslesen der eindeutigen UID für Tracking-
und Statusabfragen.
OPC-UA-Schnittstelle. Der Smart Device
Service des Faubel-Logistics Labels
unterstützt eine OPC-UA-Schnittstelle.
Diese gestattet einen sicheren,
strukturierten Datenaustausch. „Mit der
OPC-UA-Schnittstelle öffnen wir das
Logistics Label konsequent für vernetzte
Industrieumgebungen“, sagt Spanuth.
„Damit wird das Smart Label zu einem
vollwertigen Baustein moderner Automatisierungs-
und Digitalisierungsstrategien.“
Schutzklasse IP65 für anspruchsvolle Umgebungen.
Das Logistics Label ist in den
gängigen Displaygrößen 4,2 Zoll und 2,9 Zoll
ab sofort auch mit der Schutzklasse IP65
erhältlich. Neu ist dabei insbesondere die
vollständige Staubdichtigkeit: Während das
Label bereits zuvor zuverlässig gegen Strahlwasser
aus allen Richtungen geschützt war,
eröffnet der nun erreichte Staubschutz neue
Einsatzfelder.
Durch die IP65-Zertifizierung eignet sich das
Logistics Label jetzt auch für stark staubbelastete
Industrieumgebungen mit feinen,
trockenen Partikeln, in denen herkömmliche
elektronische Labels an ihre Grenzen stoßen.
So ist der Einsatz in Sauberzonen oder
Reinraumbereichen möglich. Damit erweitert
CCL Faubel die Anwendungsmöglichkeiten
des Logistics Labels deutlich – von
klassischen Logistikumgebungen bis hin zu
anspruchsvollen industriellen Produktionsbereichen.
[pl]
Foto: CCL Faubel
24
Eine Premiere für die
Obenauf-Etikettierung
Auf der LogiMAT 2026 feiert der Etikettierer HERMA eco
eine Premiere: Erstmals ist er in Verbindung mit einem
Hub-Applikator zu erleben. Damit lässt sich besonders
wirtschaftlich die Etikettierung im Stillstand von oben realisieren.
„Der HERMA eco hat vom Start weg hohe Nachfrage generiert. Für
Standardanwendungen ist er gemessen an seiner Ausstattung und
seiner Leistung einfach unschlagbar. Wir haben damit die Benchmark
für den wirtschaftlichen Einstieg in führende Etikettiertechnologie
neu definiert“, kommentiert Philipp Ott, Leiter Vertrieb Deutschland
und OEM für den Bereich Etikettiermaschinen bei HERMA, den Erfolg
dieses Einstiegsmodels. „Die Erweiterung seiner Anwendungsmöglichkeiten
war für uns der nächste logische Schritt. Das unterstreicht
zudem ein weiteres Mal die hohe Modularität der HERMA
Systeme.“ Für Live-Demonstrationen der neuen Konfiguration hat
HERMA innerhalb seines Messeauftritts eine komplette Etikettierstraße
installiert. Anhand realer Anwendungen zeigt das Unternehmen
damit, wie sich für nahezu jede Kennzeichnungsaufgabe die
passende Lösung umsetzen lässt. Dort ist der HERMA eco auch in
der „klassischen“ Anwendung, der Etikettierung im Beilauf, zu sehen.
Unerreicht bei Performance und Flexibilität. Ein weiteres Highlight
der Etikettierstraße bildet das Top-Modell HERMA 500, der nach wie
vor unerreicht ist hinsichtlich Performance, Bedienerfreundlichkeit
und vor allem Flexibilität. Jede Geschwindigkeit, jede Einbausituation,
jede Etikettenbreite lässt sich damit abdecken. Ein einzigartig leistungsstarker
Online-Konfigurator ermöglicht es Maschinenbauern
und Systemintegratoren, einen HERMA 500 nach ihren jeweiligen
Anforderungen selbst oder gemeinsam mit einem HERMA Experten
zusammenzustellen. Das betrifft zum Beispiel Baubreite, Laufrichtung
und Ablösesysteme, aber auch die benötigte Geschwindigkeit
und die Art der eingesetzten Ab- und Aufwickler. Dabei bleiben
Grundeinheit und Benutzerführung immer gleich. Diese Standardisierung
bedeutet stets optimale Verfügbarkeit, kurze Lieferzeiten,
gleichbleibende Integrationsprozesse, höchste Zuverlässigkeit und
damit auch äußerst zufriedene Anwender. Speziell für Logistikanwendungen
kann der HERMA 500 auch nachträglich für den Druck von
variablen Daten problemlos mit einem gängigen Thermotransferdrucker
ausgerüstet werden.
Premiere auf der LogiMAT: Der Etikettierer HERMA eco ist dort
erstmals mit einem Hub-Applikator live zu erleben – für die besonders
wirtschaftliche Etikettierung im Stillstand von oben
IHRE LÖSUNGEN FÜR VERPACKUNG,
SICHERUNG, LAGER & VIELES MEHR –
SCHNELL GELIEFERT, ZUM ATTRAKTIVEN PREIS!
Foto: HERMA
Nahezu beliebig auszurichten. Ebenfalls von zentraler Bedeutung für
logistische Aufgaben sind die HERMA Print & Apply Systeme. Die eingesetzten
Komponenten – darunter Druckmodul, Applikationseinheit
und Winder – lassen sich in nahezu beliebiger Ausrichtung positionieren
und bieten dadurch vielfältige Möglichkeiten zur Integration in
bestehende Produktionslinien. Die bewährten Standardkomponenten
des modularen HERMA Systems, die
auch in High-Performance-Etikettieranlagen
zum Einsatz kommen, garantieren
ein zuverlässiges Applizieren
der Etiketten. Gleichzeitig ermöglichen
sie bei geänderten Anforderungen
einen unkomplizierten Um-
HERMA
Halle Stand
bau, ohne dass eine kostenintensive
2 D11 Neuinvestition erforderlich ist. [pl]
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25
Verpackungsmaschinen für
E-Commerce und Logistik
LogiMAT
Der Hersteller von Endverpackungsmaschinen Lantech bietet eine Reihe innovativer Verpackungssysteme,
um den Logistik- und E-Commerce-Sektor mit schnellen, flexiblen Verpackungsmaschinen
auszustatten, die neue Maßstäbe in der Lagerlogistik setzen und den Versand von Waren optimieren.
Effizienz mit rechteckigen Kartons. Der
Kartonaufrichter C-1000 ist bekannt für
seine Effizienz und rechteckigen Kartons.
Er produziert bis zu 30 Kartons
pro Minute mit flexiblen Abmessungen
von 200 x 150 x 150 mm bis 500 x 325 x
520 mm. Anwender erhalten zuverlässig
rechtwinklige Versandkartons, die maximale
Stabilität bieten und ideal für den
Transport sind.
Der Kartonaufrichter produziert
90-Grad-Winkel unabhängig von der
Art der Wellpappe, wechselnden Temperaturen
oder Luftfeuchtigkeit und
unterschiedlichen Flachabmessungen.
Anwender können sich auf rechteckige
Versandkartons verlassen, die ideal
für die Logistikkette sind und maximale
Stabilität bieten. Je nach Kundenwunsch
wird der Boden des Kartons mit
Heißleimkleber oder Klebeband verschlossen.
Der MFC-Multiformat-Kartonaufrichter kann mit zwei bis vier individuell
konfigurierbaren Magazinen ausgestattet werden
Foto: Lantech
Lantech
Halle Stand
1 B72
Platzsparender Multi-Format-Kartonaufrichter.
Der Kartonaufrichter C1000
kann jedoch auch mit 2-3 oder 4 Magazinen
ausgestattet werden und wird
dann als Multi-Format-Kartonaufrichter
(MFC) bezeichnet. Der MFC erhöht die
Flexibilität des Verpackungsprozesses,
da Kartons unterschiedlicher Größe mit
nur einer Maschine aufgerichtet werden
können. Diese kompakte Lösung verfügt
über bis zu vier Magazine, die separat
konfiguriert und während des Betriebs
befüllt werden können. Dadurch können
verschiedene Kartongrößen auf einer
einzigen Maschine hergestellt werden,
ohne dass Umrüstungen oder Produktionsunterbrechungen
erforderlich sind.
Im Vergleich zum Einsatz mehrerer herkömmlicher
Kartonaufrichter mit einem
einzigen Magazin spart der MFC wertvollen
Produktionsplatz. Dank der zentralen
Ausgabestelle für die Kartons wird
zusätzlich Platz gespart, da keine unterschiedlichen
Förderbänder zu einem
einzigen Ausgabesystem kombiniert
werden müssen.
Auswahl aus vielen Kartongrößen. Die
MFC kann Kartons mit Abmessungen
von 200 x 150 x 150 mm bis maximal 620
x 450 x 650 mm verarbeiten. Die maximale
Durchsatzgeschwindigkeit beträgt
1.080 Kartons pro Stunde. Die MFC ist
außerdem mit dem Total Control System
von Lantech ausgestattet. Dieses sorgt
für eine präzise Steuerung während des
Aufrichtvorgangs, wodurch perfekt quadratische
Kartons entstehen. Diese quadratischen
Kartons verhindern ein Stauen
und lassen sich leichter laden, stapeln
und palettieren.
Ladungen auf Paletten sichern. Für die
professionelle Sicherung von Ladungen
auf Paletten bietet Lantech mit der
halbautomatischen Palettenwickelmaschine
QL400XT eine effiziente Verpackungslösung.
Diese Maschine reduziert
jeden Wickelvorgang um zwei Minuten
pro Zyklus, indem sie die Folie automatisch
an der Palette befestigt und nach
dem Wickeln abschneidet. Möglich
wird dies durch die patentierte „XT Cut
and Clamp”-Funktion, die rein mechanisch
arbeitet und weder Druckluft noch
Strom benötigt.
Ein weiterer Vorteil ist das intelligente
Steuerungssystem „Load Guardian”.
Das System erstellt spezielle Profile mit
der richtigen Spannung für häufig vorkommende
Ladungen. Das spart Zeit
und verhindert Bedienungsfehler. Die
QL-400XT-Stretchwickelmaschine kann
bis zu 35 Palettenladungen pro Stunde
mit einer maximalen Diagonale von
1830 mm und einer maximalen Höhe von
2030 mm verarbeiten. Die verarbeitete
Folie kann bis zu 300 Prozent vorgestreckt
werden. [pl]
26
Kunststoffinnovationen aus
Amerang zum Anfassen
Der bayerische Spezialanbieter für Transport- und Lagerbehälter Auer Packaging zeigt dieses Frühjahr
auf der LogiMAT (Halle 6 Stand C51) und der interpack (Halle 9, Stand A04) sein umfangreiches,
branchenübergreifendes Programm. Fachbesucher aus aller Welt können sich in Stuttgart und Düsseldorf
von der Qualität der hochwertigen Transport-, Logistik- und Verpackungslösungen „Made in
Amerang“ über zeugen und profitieren dabei von praxisnaher Präsentation und fundierter Beratung.
„LogiMAT und interpack sind für uns die Messeschwerpunkte in
diesem Jahr. Wir freuen uns darauf, auf diesen beiden wichtigen
Branchentreffs einem breiten Fachpublikum unser gesamtes Sortiment
zeigen zu können“, erklärt Sergej Andert, Geschäftsführer
der Auer GmbH. Die von Auer Packaging entwickelten und vielfach
ausgezeichneten Produkte kommen in Industrie, Groß- und Einzelhandel
sowie bei Dienstleistungsunternehmen zum Einsatz. Neben
namhaften Konzernen der Automobilindustrie, der Chemie-, Pharma-
und Lebensmittelbranche, des Maschinen- und Anlagenbaus
und der Recyclingbranche schätzen zunehmend auch Privatpersonen
und Handwerksbetriebe die robusten Mehrwegbehälter aus
Amerang. Alle Produkte sind ab einer Abnahmemenge von einem
Stück erhältlich und können direkt vom Hersteller bezogen werden.
Foto: 2025 VORM-Kreativ
Kurzprofil. Die AUER GmbH mit Hauptsitz in Amerang (Oberbayern)
ist der Spezialist rund um den Werkstoff Kunststoff. Die Belegschaft
umfasst rund 200 Mitarbeiter. Die Marke AUER Packaging
ist auf die Produktion und den Vertrieb von Transport- und Lagerbehältern
aus Kunststoff spezialisiert und bietet branchenübergreifend
hochwertige Produkte für Lagerung und Transport von
festen und flüssigen Materialien in jeglicher Größe. Mit der neuen
Lifestylemarke ROBERT AUER bringt die AUER GmbH praktisch
schöne Produkte für Kitchen und
Living heraus. Modernste Technik
und hochqualifizierte Mitarbeiter
sind der Garant für eine effiziente
Produktion ausschließlich „Made
Auer Packaging
in Germany“. AUER Packaging
betreibt ein integriertes Managementsystem
nach ISO 50001 und
Halle Stand
6 C51 ist nach ISO 9001 zertifiziert. [pl]
Messestand Auer Packaging
Innovation, Automation und datenbasierte Diagnosekonzepte
Auf der LogiMAT 2026 in Stuttgart
präsentiert die BEUMER Group
innovative Technologien und integrierte
Konzepte, mit denen sich
die Prozesse im Warehouse und
in der Distribution effizienter und
zukunftssicher gestalten lassen.
Das Fachpublikum kann sich bei
Live-Demonstrationen praxisnah
über die Lösungen informieren und
im Innovation Corner mit Experten
der BEUMER Group über aktuelle Trends und zukünftige Entwicklungen
in der Intralogistik ins Gespräch kommen.
BEUMER auf der LogiMAT: Halle 5, Stand C51
Eine AutoDrop-Funktion im BG Pouch
System ermöglicht die vollständige Automatisierung
des Entladeprozesses
27
Neue Angebote zur SAP
Digital Supply Chain
LogiMAT
Die SWAN GmbH setzt auf der LogiMAT 2026 neue Maßstäbe in der Digitalisierung
der operativen Logistik. Im Fokus des diesjährigen Messeauftritts steht
die konsequente Erweiterung des Portfolios rund um die SAP Digital Supply
Chain und Cloud-Anwendungen. Besucher erwartet ein praxisnahes Messekonzept,
das die Optimierung manueller sowie die Integration automatisierter
Prozesse in Kombination mit den Zukunftsthemen Cloud und Künstliche Intelligenz
(KI) in den Mittelpunkt rückt und einen passenden Raum für den inhaltlichen
Austausch schafft.
Das zentrale Thema des Messeauftritts
ist die modulare SAP S/4HA-
NA Digital Supply Chain in der
Cloud. Ein Fachvortrag zum Thema “Operative
Logistik neu gedacht: KI + SAP LGM,
EWM/MFS und TM für eine zukunftssichere
Supply Chain” vertieft die Funktionsweise
und die Vorteile cloudbasierter
Logistiklösungen. Bewährte Kernlösungen
wie SAP EWM (Extended Warehouse
Management) und die Anbindung automatisierter
Systeme über SAP MFS sowie
SAP TM (Transportation Management)
und SAP DM (Digital Manufacturing)
bleiben ein fester Bestandteil des Portfolios.
Ergänzt werden diese durch neue
Cloud-Module und KI-gestützte Funktionen.
Verbindung von Mensch und Maschine.
Der Messeauftritt macht die Verbindung
von manuellen und automatisierten Prozessen
greifbar: Haptische Exponate – von
Regalbehältern über mobile Endgeräte bis
hin zu Fahrerlosen Transportsystemen –
veranschaulichen die nahtlose Integration
von Mensch, Maschine und Software.
Lagerprozesse mit Künstlicher Intelligenz optimieren
SWAN macht so die gesamte Bandbreite
moderner Logistikprozesse einfach erlebbar
und vermittelt die Vorteile einer ganzheitlichen
Digitalisierung.
Im Zentrum der Kommunikation steht die
„Customer Evolution“, ein von SAP geprägter
Begriff. Dieser beschreibt die Weiterentwicklung
von integrativen, durchgängigen
SAP-Prozessen zu modularen
Cloud-Lösungen. Als Spezialist für die
operative Logistik begleitet SWAN insbesondere
mittelständische Unternehmen
als verlässlicher Lotse bei der Umstellung
von klassischen ERP-Systemen auf moderne,
cloudbasierte Lösungen. „Die Digitalisierung
der Logistik ist kein Sprung
ins Ungewisse, sondern eine Evolution
– Schritt für Schritt gehen wir mit unseren
Kunden den Weg in die SAP-Cloud. Unser
Ziel ist es, die Chancen von Cloud und KI
für die operative Logistik nutzbar zu machen
und gemeinsam mit unseren Kunden
erlebbaren Mehrwert zu schaffen“, sagt
Alexander Bernhard, Mitgründer und Geschäftsführer
bei SWAN.
3DLC und das neue LGM-Modul. SWAN
Unter dem Messemotto „Empowering the future of Logistics with AI“ präsentiert die PSI Software
SE auf der LogiMAT 2026 vom 24. bis 26. März in Stuttgart ihr innovatives Lösungsportfolio. In
einem Showcase werden unter anderem Weiterentwicklungen in der prämierten KI-Plattform
PSIwms AI vorgestellt. Diese ist als Standard in die verbesserte Software-as-a-Service-Lösung
PSIwms GO Retail integriert.
PSIwms AI hat seit dem Gewinn des Best Product Award der LogiMAT 2025 in der Kategorie
„Software, Kommunikation, IT“ umfassende Neuerungen erfahren, unter anderem das in den
PSIwms-Standard integrierte Modul Batch AI. Dieses optimiert mit regel- und KI-gestützter
Batch-Bildung einstufige sowie zweistufige Kommissionierstrategien. Damit werden Laufwege
reduziert, die Picking-Performance gesteigert und die Prozesskosten gesenkt. Zudem wird mit
der Standardisierung der neue Service für eine breite Kundenbasis nutzbar.
PSI Software auf der LogiMAT: Halle 4, Stand D41
präsentiert auf der LogiMAT das Produkt
3DLC, ein 3D-Cockpit für Shopfloor und
Logistik mit intuitiver, benutzerfreundlicher
Oberfläche. Ein weiteres Highlight ist
das speziell für kleinere Lager neu entwickelte
SAP-Cloud-Modul LGM (Logistics
Management). Die schlanke Lösung integriert
sich nahtlos in die SAP-Welt und
ermöglicht insbesondere bestehenden
SAP-Kunden einen einfachen Einstieg in
die Modernisierung ihrer Logistikprozesse.
Persönliche Beratung im Mittelpunkt.
Auf dem Messestand in Halle 4 (IT- und
Software) positioniert sich SWAN im 15.
Jahr seines Bestehens als starker Partner
für die digitale Transformation der operativen
Logistik. Der Fokus liegt auf persönlicher
Beratung und konkreten Lösungsansätzen.
Und gibt Kunden Orientierung
auf dem Weg in die digitale Zukunft der
SAP-Logistik. [pl]
SWAN
Halle Stand
4 C09
Foto: SWAN
28
Nachhaltiger Klebstoffauftrag
für zukunftsfähige
Verpackungslösungen
Auf der LogiMAT 2026 in Stuttgart
präsentiert Robatech innovative
Lösungen für eine nachhaltige Verpackungsautomation.
Gemeinsam
mit den Partnern Opitz Packaging
Systems GmbH und H.B. Fuller
Deutschland GmbH stellt Robatech
am Gemeinschaftsstand (Halle
6, Stand B65) zukunftsorientierte
Technologien unter der gemeinsamen
Leitbotschaft „Sustainable
Packaging. Made for tomorrow.“ vor.
Das Schmelzgerät Vision überzeugt durch eine
energieeffiziente Bauweise, eine intelligente
Steuerung und eine hohe Prozessstabilität
Robatech
Halle Stand
6 B65
Foto: Robatech
Im Fokus des Messeauftritts steht das
Zusammenspiel von Maschine, Klebstoff
und Auftragstechnik – mit einem
Volumenreduzierer von Opitz Packaging
Systems, einem Klebstoff von Fuller und
einem Klebstoff-Auftragssystem von Robatech.
Dieses soll zeigen, wie moderner
Klebstoffauftrag einen maßgeblichen
Beitrag zu Ressourceneffizienz, Prozesssicherheit
und Nachhaltigkeit leisten kann.
Gerade für Volumenreduzierer, Kartonaufrichter
oder automatische Verpackungslinien
– wie sie im stark wachsenden
E-Commerce-Sektor eingesetzt werden
– ist dies besonders relevant.
Für den Klebstoffauftrag setzt Robatech
hier den Spritzkopf SX Longlife ein, der
speziell für hohe Schaltfrequenzen und
eine lange Lebensdauer entwickelt wurde.
Die robuste Konstruktion reduziert Wartungsaufwand
und Stillstandzeiten – ein
entscheidender Vorteil in hochautomatisierten
Verpackungsprozessen.
Dann ist da das Schmelzgerät Vision, das
durch energieeffiziente Bauweise, intelligente
Steuerung und hohe Prozessstabilität
überzeugt. Sowohl Vision als auch
die weiteren Schmelzgeräte der neuen
Generation ermöglichen einen präzisen
und bedarfsgerechten Klebstoffauftrag.
Anwender:innen können dadurch ihren
Energieverbrauch sowie die Betriebskosten
nachhaltig senken.
Zum Schmelzgerät gehört die automatische
Befüllung, die für mehr Arbeitssicherheit,
höhere Systemverfügbarkeit
und eine konstante Klebstofftemperatur
im Schmelztank sorgt. Durch die Automatisierung
der Klebstoffzufuhr lassen sich
manuelle Eingriffe minimieren und Prozesse
effizienter gestalten.
„Nachhaltige Verpackung beginnt für uns
beim Klebstoffauftrag“, sagt Rolf Gräser,
Industriemanager Verpackung bei Robatech.
„Unsere Lösungen helfen Maschinenbauern
und Anwendern, Material- und
Energieverbrauch zu reduzieren, ohne
Kompromisse bei Performance und Verfügbarkeit
einzugehen. Genau das erwarten
unsere Kunden im E-Commerce-Umfeld.“
Kurzprofil. Robatech optimiert den industriellen
Heißleim- und Kaltleimauftrag
mit nachhaltigen und innovativen
Klebstoff-Auftragssystemen. Seit 1975
entwickelt und produziert Robatech
hochwertige Steuerungen, Auftragsköpfe,
Schmelz- und Dosiersysteme, die
Klebeprozesse umweltverträglicher, sicherer
und einfacher machen. Die Robatech-Gruppe
mit Hauptsitz im schweizerischen
Muri/AG ist in über 80 Ländern
vertreten. Mehr als 700 engagierte Mitarbeiter:innen
weltweit sorgen für eine persönliche
und schnelle Kundenbetreuung
in den unterschiedlichsten Industrien. [pl]
29
Intelligent vernetzt
LogiMAT
Auf der LogiMAT in Stuttgart präsentiert Leuze dieses Jahr
neue Lösungen für Produktion und Supply Chain – darunter
die leistungsfähige Plattform identCHAIN für einen
effizienten Datenaustausch auf Feldebene sowie das
System scanGATE zur Palettenidentifikation .
Transparent, effizient, sicher: Auf der
LogiMAT zeigt Leuze, wie sich Automatisierung
in Produktion und
Logistik auf ein neues Level heben lässt.
So stellen die Sensor People mit ident-
CHAIN eine leistungsfähige Plattform vor,
um Identifikationssysteme auf Feldebene
zu vernetzen. Besucher:innen erleben
am Leuze Messestand außerdem, wie die
Lösung scanGATE den Wareneingang in
Distributionszentren revolutioniert und
welche Vorteile der RSL 200 als kleinster
Sicherheits-Laserscanner auf dem Markt
bietet. Weitere Innovationen wie das Sicherheits-Barcode-Positioniersystem
FBPS 600i mit PROFIsafe-Schnittstelle
runden den Auftritt ab.
Maximale Transparenz bei Objekt- und
Prozessdaten. Verteilte Daten, Medienbrüche
und Statusinformationen, die nur
zeitverzögert vorliegen – wer komplexe
Produktions- und Logistikprozesse steuert,
kennt solche Herausforderungen zur Genüge.
Abhilfe schafft hier die identCHAIN-Lösung
von Leuze: Sie steuert ein Netzwerk
von Identifikationssystemen und Sensoren
für Track-and-Trace-Anwendungen. Nutzer
haben an jedem Punkt der Lieferkette effizienten
Zugriff auf umfangreiche Objektund
Prozessdaten in Echtzeit. Das autark
arbeitende System führt das Datenhandling
vollständig auf Shopfloor-Ebene aus
und nutzt dabei anwendungsspezifisch erstellte
virtuelle Datenträger.
Leuze identCHAIN
bietet eine maximale
Transparenz von Objekt-
und Prozessdaten
dank intelligenter,
sicherer Identifikation
auf Shopfloor-Ebene
Übrigens: identCHAIN ist auf der Messe
auch am AIM-Gemeinschaftsstand im
„Tracking & Tracing Theater“ als Teil der
moderierten Führungen zu sehen (täglich
10:30, 12:30, 14:30 Uhr). Darüber hinaus
stellt Leuze das Thema am 24. März, 10
Uhr, im Forum Nord (Halle 7) auch in einem
Fachvortrag vor.
scanGATE: Effizienz für den Wareneingang.
Ebenso ein Highlight am Leuze
Messestand auf der LogiMAT: scanGATE
– das flexible und zukunftssichere System
zur Identifikation von Anlieferungen auf
Paletten im Wareneingang. Die Lösung
für Distributionszentren erfasst beidseitig
1D/2D-Codes auf Warenlieferungen, sobald
die Palette durch das Gate gefahren
wird. Das gelingt selbst bei schwierigen
Lichtverhältnissen oder variabler Etikettenqualität
zuverlässig bei Prozessgeschwindigkeiten
von bis zu 0,5 Metern pro
Sekunde. Das System ist flexibel skalierbar,
robust für den 24/7-Logistikbetrieb und
lässt sich einfach in bestehende IT- und
Logistikprozesse integrieren.
Klein, aber oho. Besucherinnen und Besucher
erfahren am Leuze-Messestand
außerdem mehr über den Sicherheits-Laserscanner
RSL 200. Seine ultra-kompakte
Baugröße mit nur 80 x 80 x 86 Millimetern
und eine innovative Anschlusstechnologie
erlauben nie dagewesene Möglichkeiten
bei der Sensorintegration. Mit dem leistungsfähigen
Gerät sichern Anwender
Maschinen, Anlagen, fahrerlose Transportsysteme
oder autonome mobile Roboter
zuverlässig ab.
Präzise positioniert per Barcode. Ebenfalls
auf der Fachmesse: das Sicherheits-Barcode-Positioniersystem
FBPS
600i mit PROFIsafe-Schnittstelle. Anwender
können darüber das Gerät direkt an
eine sichere SPS anschließen – das erlaubt
einen besonders kompakten Aufbau und
vereinfacht die Installation. Alternativ gibt
es das Sicherheits-Barcode-Positioniersystem
auch mit zwei SSI-Schnittstellen.
Aller Gerätevarianten erfassen Positionen
sicher mit nur einem Sensor. Anlagenbetreiber
profitieren so von einem deutlich
geringeren Integrations- und Wartungsaufwand.
[pl]
Fotos: Leuze
Per scanGATE werden
Versandlabels im Wareneingang
zuverlässig
erfasst, sobald die Palette
das System passiert
Leuze
Halle Stand
3 C60
30
Mobile Robotiklösungen
Auf der LogiMAT 2026 präsentiert Stäubli Robotics die neuesten Entwicklungen
im Bereich der mobilen Robotik. Im Mittelpunkt steht der selbstfahrende
Gegengewichtsstapler FL1500, der erstmals in einer vollständig automatisierten
Anwendung live demonstriert wird. Damit unterstreicht Stäubli die
Leistungsfähigkeit seiner Lösungen für die autonome Intralogistik.
Foto: Stäubli
Seit seiner Einführung im Jahr 2025
hat der FL1500 den Weg in die
Praxis gefunden. Bei einem marktführenden
Automobilhersteller wird das
Fahrzeug bereits in mehreren Werken in
Deutschland und den USA produktiv eingesetzt
und unterstützt dort die Automatisierung
zentraler Materialflussprozesse.
Weitere Modelle des FL1500, der seit
dem 1. Oktober 2025 offiziell bestellbar
ist, werden bereits in Q1/2026 ausgeliefert
und stehen damit für den flächendeckenden
Einsatz bereit.
Mit der neuen Duplex-Mastvariante erweitert
Stäubli die Einsatzmöglichkeiten
des FL1500 erheblich: Hubhöhen von
über drei Metern ermöglichen die Bedienung
höherer Regalsysteme und tragen
damit zur Optimierung der Lagerdichte
bei – ein entscheidender Faktor für Unternehmen,
die ihre Flächen effizient
nutzen wollen. Trotz dieser Erweiterung
bleibt die kompakte Bauform erhalten,
Stäubli Robotics
Halle Stand
8 B17
was den FL1500 für Umgebungen mit
engen Platzverhältnissen prädestiniert.
Die Kombination aus hoher Flexibilität,
automatisierter Steuerung und optimierter
Raumnutzung macht den mobilen
Gabelstapler von Stäubli zu einer zukunftsweisenden
Lösung für den Logistikmarkt,
in dem Effizienz und Skalierbarkeit
zunehmend entscheidend sind.
Die gesamte Fahrzeugserie von Stäubli,
einschließlich des FL1500, folgt dem
Prinzip „Built to Last“. Robuste, industrietaugliche
Komponenten und eine gesicherte
Lieferkette bilden die Basis für
Zuverlässigkeit. Ergänzt wird dies durch
ein wartungsfreundliches Design: Alle
Hauptkomponenten sind frei zugänglich,
was Servicezeiten minimiert und die Verfügbarkeit
der Fahrzeuge dauerhaft auf
höchstem Niveau sichert.
Ganzheitliche Automatisierungslösungen.
Mit der Integration mobiler Roboter
in das bestehende Portfolio an industriellen
Sechsachs- und SCARA-Robotern
positioniert sich Stäubli als Komplettanbieter
für Automatisierungslösungen.
Neben dem FL1500 sind auf der Logi-
MAT auch die mobile Transportplattform
PF3 sowie der für sterile Produktionsumgebungen
entwickelte Sterimove zu
sehen:
Dank neuer Duplex-Mastvariante ermöglicht
der mobile Gabelstapler FL1500 nun
mit Hubhöhen von über drei Metern auch
die Bedienung höherer Regalsysteme
• PF3: Kompakte mobile Transportplattform
mit drei Tonnen Traglast,
ausgezeichnet mit dem Red Dot Design
Award.
• Sterimove: Weltweit erster mobiler
Roboter für GMP-Klassen A/B/C/D –
eine Innovation für die pharmazeutische
Industrie. [pl]
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Intralogistik im Wandel
LogiMAT
Automatisierung, Fachkräftemangel und steigende Nachhaltigkeitsanforderungen stellen Unternehmen
in Produktion und Logistik vor wachsende Herausforderungen. Auf der LogiMAT 2026 zeigt Toyota
Material Handling, wie sich diese Anforderungen mit skalierbaren Fahrzeugkonzepten, automatisierten
Lösungen und integrierten Systemansätzen praxisnah adressieren lassen.
Unter dem Leitmotiv „We deliver for
you“ präsentiert Toyota Material
Handling ein umfassendes Portfolio
an neuen Flurförderzeugen, Automatisierungslösungen
und technologischen Weiterentwicklungen
für zentrale Anwendungsfelder
der Intralogistik. Der Messeauftritt
richtet sich insbesondere an Unternehmen,
die Effizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit
in ihren intralogistischen Prozessen ganzheitlich
weiterentwickeln wollen. Im Fokus
stehen energieeffiziente Fahrzeugkonzepte,
flexible Automatisierungslösungen sowie
integrierte Gesamtlösungen für Produktion
und Lager.
Neue Fahrzeugmodelle für vielseitige Einsatzbereiche.
Zu den Produktneuheiten
zählt der neue Elektro-Gegengewichtsstapler
Toyota Traigo80, der auf der Logi-
MAT 2026 seine Messepremiere feiert. Mit
Tragfähigkeiten von bis zu fünf Tonnen ist
er sowohl für den Innen- als auch für den
Außeneinsatz konzipiert. Neben einem vollständig
überarbeiteten Kabinendesign bietet
die neue Plattform eine gesteigerte Leistungsfähigkeit
bei gleichzeitig reduziertem
Energieverbrauch.
Ebenfalls neu ist die Tracto-Baureihe elektrischer
Fahrersitz-Schlepper mit Zuglasten
von bis zu zehn Tonnen, die insbesondere
für Transportaufgaben in Industrie- und
Logistikumgebungen ausgelegt ist. Ergänzt
wird das Portfolio durch weiterentwickelte
Toyota Optio Niederhub-Kommissionierer,
die optional mit einem neu entwickelten
Lenkradkonzept ausgestattet werden können
– einem weiteren Alleinstellungsmerkmal.
Traigo48: nächste Entwicklungsstufe innerhalb
eines Jahres. Ein weiterer Innovationsschritt
betrifft die Traigo48-Baureihe:
Erst auf der LogiMAT 2025 hatte Toyota Material
Handling die komplett neu entwickelte
Toyota Material Handling
Halle Stand
10 G41 + H48
„Automatisierung, Nachhaltigkeit und der Bedarf an ganzheitlichen Lösungen verändern die Anforderungen
an die Intralogistik grundlegend“, erläutert Mag. Oskar Zettl (Foto), Geschäftsführer
Toyota Material Handling Austria. „Auf der LogiMAT zeigen wir konkrete Antworten auf diese Entwicklung
– von neuen Fahrzeugplattformen über intelligente Automatisierung bis hin zu offenen
Innovationsansätzen. Unser Anspruch ist es, unsere Kunden langfristig als System- und Innovationspartner
zu begleiten.“
Serie im Tragfähigkeitsbereich von 1,5 bis 2,0
Tonnen vorgestellt. Bereits zwölf Monate
später folgt die nächste Entwicklungsstufe.
Auf der LogiMAT 2026 feiert eine neu entwickelte
Mastgeneration ihre Europa-Premiere.
Sie wurde gezielt darauf ausgelegt, die
Sichtverhältnisse für den Fahrer deutlich zu
verbessern und gleichzeitig durch optimierte
Mastübergänge das Geräuschniveau im
Betrieb spürbar zu reduzieren – ein konkreter
Beitrag zu mehr Sicherheit und Ergonomie
im Arbeitsalltag.
Fokus Automatisierung: Swarm Automation
im Live-Betrieb. Ein zentraler Schwerpunkt
des Messeauftritts liegt auf automatisierten
Lösungen. Toyota Material Handling
demonstriert mehrere Fahrzeuge aus der
Swarm-Automation-Serie im Live-Betrieb.
Highlight ist die Markteinführung eines
neuen automatisierten Hochhubwagens,
der flexibel für Punkt-zu-Punkt-Transporte
sowie für das Stapeln auf unteren Ebenen
eingesetzt werden kann. Die neue Lösung
eignet sich sowohl für die Produktionslogistik
als auch für Lageranwendungen und lässt
sich nahtlos in bestehende Prozesse integrieren.
Arbeitssicherheit: Operator Detection
Assist (ODA). Im Bereich Arbeitssicherheit
stellt Toyota Material Handling den Operator
Detection Assist (ODA) vor. Der serienreife
Fußschutzsensor für Mitgängergeräte
wurde im vergangenen Jahr zunächst als
Studie präsentiert und ist nun erstmals bestellbar.
Ähnlich einer Park-Distanz-Kontrolle
im Pkw erkennt das System, wenn sich der
Fuß der Bedienperson dem Geräterahmen
zu stark nähert, und bremst das Fahrzeug
automatisch bis hin zum Stillstand. Ziel ist
es, typische Unfallszenarien im täglichen
Betrieb wirksam zu reduzieren und die Sicherheit
des Bedienpersonals nachhaltig zu
erhöhen.
Nachhaltigkeit als Systemansatz. Nachhaltigkeit
bildet einen weiteren zentralen
Foto: Toyota Material Handling
32
Themenkomplex des Messeauftritts. Toyota
Material Handling zeigt Lösungen und Maßnahmen
in den Bereichen Energiemanagement,
Fahrersicherheit und CO₂-Reduktion.
Auf europäischer Ebene wurde Toyota Material
Handling Europe in den vergangenen
sechs Jahren kontinuierlich mit dem EcoVadis-Platinstatus
ausgezeichnet und zählt damit
zu den Top 1 % von über 150.000 bewerteten
Unternehmen weltweit. Der aktuelle
Nachhaltigkeitsbericht wird im Umfeld der
LogiMAT 2026 veröffentlicht.
Logiconomi: Innovation durch Vernetzung.
Mit dem Innovationsprogramm Logiconomi
fördert Toyota Material Handling
seit sechs Jahren den Austausch zwischen
Industrie, Technologieanbietern und Logistikverantwortlichen.
Bestandteil ist Logiconomi
Connections, das konkrete Lösungsansätze
für typische Herausforderungen wie
Sicherheit, Bestandsmanagement, Energieversorgung
und digitale Managementsysteme
präsentiert. Viele der gezeigten
Anwendungen basieren auf künstlicher Intelligenz.
Das Programm wird auf der Logi-
MAT vorgestellt und bietet Besucherinnen
und Besuchern zugleich die Möglichkeit,
neue Arbeitsweisen kennenzulernen und
sich über kommende Logiconomi-Formate
zu informieren. [pl]
Skalierbare Deckenautomation
Das Hightech-Unternehmen CeiliX
knüpft auf der LogiMAT 2026 an
die Weltpremiere im Vorjahr an
und zeigt den nächsten Entwicklungsschritt
der Deckenautomation.
Im Mittelpunkt steht der Weg
vom einzelnen SkyBot zur Flotte.
Erstmals sind auf der LogiMAT
zwei SkyBots gleichzeitig im koordinierten
Einsatz zu sehen und
machen sichtbar, wie sich Automatisierung
vom einzelnen Arbeitsplatz
auf größere Produktions- und
Lagerbereiche übertragen lässt.
Am Stand werden Live-Demonstrationen des SkyRunner sowie der SkyBots in zwei Konfigurationen
gezeigt: einmal mit Roboterarm und einmal mit Scherengreifer. Zwei SkyBots arbeiten
koordiniert zusammen und machen das Zusammenspiel mehrerer Systeme über Kopf sichtbar.
CeiliX arbeitet mit einer klaren Plattformlogik. Der SkyRunner ist das Deckenfahrzeug und bildet
die Basis für einen niedrigschwelligen Einstieg in die Automatisierung. Je nach Anwendung
wird daran das passende Werkzeug montiert. CeiliX zeigt den SkyBot auf der LogiMAT 2026 in
zwei Varianten, einmal mit Roboterarm, einmal mit Scherengreifer. Für weitere Anwendungen
kann der SkyRunner auch mit anderen Werkzeugen eingesetzt werden, beispielsweise mit
einem Hebezeug. Entscheidend ist: Die Basis bleibt gleich, die Funktion richtet sich nach der
zu lösenden Automatisierungsaufgabe. So lässt sich Automatisierung schrittweise ausbauen,
von einzelnen Aufgaben bis zur Abdeckung mehrerer Stationen im Betrieb.
CeiliX auf der LogiMAT: Eingang Ost/EO91A
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33
10:11
Neue Innovationen aus dem
Bereich Lagerrobotik und KI
LogiMAT
Die Anforderungen an die Logistik wachsen. Gleichzeitig eröffnen Robotik und Künstliche Intelligenz
ungeahnte Chancen. Sie sind dabei längst keine Trends mehr, sondern entscheidende Erfolgsfaktoren.
KNAPP präsentiert auf der LogiMAT 2026 unter dem Motto rise to new dimensions das breiteste
Lösungsportfolio, um diesen wachsenden Herausforderungen optimal zu begegnen. Auf den Ständen
B01/B03 in Halle 3 und A45 in Halle 8 zeigt das Unternehmen, wie es mit wegweisenden Technologien
rund um Robotik und KI Maßstäbe für eine nachhaltige Logistik setzt.
Lagerrobotik live erleben: AeroBot und
neuer High-Performance Bot. KNAPP
zeigt das innovative und preisgekrönte
Lagerrobotik-System AeroBot als imposantes
Live-Exponat. Das 3D-Roboterlager-System
ergänzt das bestehende
Portfolio an automatischen Lagersystemen
und steht für Einfachheit, Flexibilität
und höchste Lagerdichte. Als Value
Chain Tech Partner unterstreicht KNAPP
seinen ganzheitlichen Lösungsansatz
und stellt neue Möglichkeiten der Anbindungen
vor, mit der AeroBot im Lager
integriert werden kann.
Während AeroBot vor allem den mittleren
Leistungsbereich abdeckt, richtet
KNAPP auf seinem Messestand auch
den Blick auf das oberste Ende des Leistungsspektrums
hinsichtlich Durchsatz
und Sequenzierung und gewährt exklusive
Einblicke in die nächste Generation
von High Performance Bots.
AeroBot: Das 3D-Roboterlager-System ergänzt das bestehende Portfolio an automatischen
Lagersystemen und steht für Einfachheit, Flexibilität und höchste Lagerdichte
KNAPP Brain: Erste KI-Plattform für intelligente
Wertschöpfung. Moderne Automatisierung
braucht intelligente Prozesse:
Artikelvielfalt, volatile Bestellungen
und steigende Serviceanforderungen
benötigen Systeme, die nicht nur reagieren,
sondern mitlernen und vorausschauend
handeln. KNAPP präsentiert deshalb
erstmals das KNAPP Brain – die erste
KI-Plattform für intelligente Wertschöpfungsketten.
Das KNAPP Brain bündelt
alle KI-gestützten Lösungen für die gesamte
Wertschöpfungskette, um maximalen
Mehrwert in allen Prozessschritten
KNAPP
Halle Stand
3 B01/B03
zu generieren - von der Prognose über
ein optimiertes Order Fulfillment bis hin
zur Last Mile. Das KNAPP Brain reduziert
Komplexität und vereinfacht Prozesse –
ganz im Sinne des Leitmotivs des Unternehmens
making complexity simple.
Softwarekompetenz: KNAPP im Rennen
um den IFOY. Neben Innovationen
aus dem Bereich Robotik präsentiert
KNAPP seine umfassende Softwarewelt
und digitalen Service-Lösungen. Die
Software-Suite KiSoft von KNAPP bildet
das Rückgrat für die operative Steuerung,
Analyse und Integration, die alle Ebenen
der Intralogistik abdeckt. Ergänzt wird das
Portfolio durch SAP ® by KNAPP, das eine
nahtlose Integration in SAP-Systemlandschaften
ermöglicht. Ein Meilenstein ist
die jüngste Integration des AeroBot-Systems
in SAP ® -Landschaften über die SAP
Business Technology Platform (SAP BTP).
Besonderes Software-Highlight ist die
KiSoft Delivery Solution, mit der KNAPP
neue Maßstäbe für die digitale Vernetzung
von Lager und Extralogistik setzt.
Die neue Lösung verbindet Lager, Transport
und Zustellung in Echtzeit. Sie berechnet
dynamisch Zustellzeitfenster,
optimiert Touren und berücksichtigt
Faktoren wie Ladevolumen, Verkehrslage
und Kundenpräferenzen – ideal für
Next- und Same-Day-Delivery. Für ihre
Innovationskraft wurde die Lösung kürzlich
für den diesjährigen IFOY Award nominiert.
Eine Demo am Messestand veranschaulicht,
wie die Optimierung der
letzten Meile zu einem entscheidenden
Wettbewerbsvorteil wird.
KNAPP
Halle Stand
8 A45
34
AMR: Flexibilität für dynamische Prozesse.
Autonome mobile Roboter (AMR)
sind heute unverzichtbar für effiziente
innerbetriebliche Transporte von unterschiedlichen
Ladungsträgern. Sie verbinden
Wareneingang, Lager und Produktion
nahtlos und sind flexibel skalierbar
mit den Anforderungen des Betriebs.
Die Open Shuttles von KNAPP bewegen
sich dank fortschrittlicher Technologien
und KI-gestützter Navigation präzise
und sicher – selbst in hochdynamischen,
unstrukturierten Umgebungen. Hindernisse
werden selbstständig erkannt und
umfahren, sodass ein reibungsloser und
sicherer Materialfluss gewährleistet ist.
Die AMR benötigen keine baulichen Anpassungen
und lassen sich schnell integrieren.
Neben Europaletten, Industrieund
Halbpaletten kann das Open Shuttle
Fork jetzt auch problemlos CHEP-Paletten
transportieren und handhaben und
ist somit ideal für den Einsatz am amerikanischen
Markt geeignet. Am Stand
A45 in Halle 8 präsentiert KNAPP sein
Portfolio an Open Shuttles, die zeigen,
wie autonome Transportlösungen Prozesse
vereinfachen und die Produktivität
steigern.
. Die Open Shuttles von KNAPP bewegen sich dank fortschrittlicher Technologien und KI-gestützter
Navigation präzise und sicher - selbst in hochdynamischen, unstrukturierten Umgebungen
Service: Ganzheitliches Lebenszyklusmanagement.
Als Value Chain Tech Partner
beinhaltet das Lösungsportfolio von KNAPP
eine ebenso umfassende Palette an klassischen
und digitalen Services und begleitet
seine Kunden über den gesamten Anlagenlebenszyklus
hinweg – von der Durchführung
eines Retrofits z.B. von Shuttle-Lagersystemen
über Software-Upgrades bis
zu Supportverlängerungen in Form des Extended
Limited Supports. Auf der LogiMAT
präsentiert KNAPP unter anderem das neue
Servicekonzept des Lagerrobotik-Systems
AeroBot sowie die Vorteile seiner 24/7/365
Echtzeit-Monitoring-Lösung, genannt Remote
Control Center. [pl]
Fotos: KNAPP
IHR GESAMTLÖSUNGS-ANBIETER
IN DER INTRALOGISTIK
Toyota Material Handling Austria
Automatisierung | Integrierte Logistiklösungen | Regalanlagen
Mietlösungen | Neu- und Gebrauchtstapler | Service
Mit Sicherheit mehr bewegen.
www.toyota-forklifts.at
Mit Sicherheit ein
verlässlicher Partner
LogiMAT
Ob Pionier-Inhouse-Lager für den österreichischen Holzspezialisten
Theurl, konsequenter Kapazitäts- und Effizienzausbau
für Nahrungsmittel-Hersteller wie die Züger
Frischkäse AG oder Leuchtturmprojekt für das größte
Schwerwellpappenwerk der Welt am TRICOR-Standort
Goch: Intralogistik-Automatisierer Westfalia Technologies
GmbH & Co. KG aus Borgholzhausen (NRW) überzeugt mit
Vielseitigkeit, der konsequenten Weiterentwicklung seiner
Schlüsseltechnologien und umfassenden Gesamtkonzepten
aus nunmehr 55 Jahren Erfahrung bei der Realisierung
sicherer, hochverfügbarer automatischer Lagersysteme.
Dabei setzt das mittelständische Unternehmen
auf nachhaltige Technologien
und Kundenpartnerschaften
für zukunftsfähige, ausgereifte und
zuverlässige Lagersysteme, die sich seit
Jahrzehnten bewähren. Westfalias automatische
Lager verbinden, schaffen und
optimieren Wachstumsräume. „Innovation
ist bei uns eng mit Sicherheit und Stabilität
verknüpft“, betont der Geschäftsführende
Gesellschafter Andreas Gartemann. „Wir
reduzieren Stillstände auf ein Minimum,
sichern den Lagerbetrieb nachhaltig und
verbessern die Qualität und Leistung, die
unsere Kunden von uns erwarten.“ Als
Generalunternehmer, Systemhersteller
und -integrator liefert Westfalia alle dazu
notwendigen Technologien, integriert sie
organisch und eröffnet neue Perspektiven:
auch 2026 wieder vom 24. bis 26. März auf
der LogiMAT in Stuttgart.
Westfalia
Halle Stand
1 C20
Ein klassisches Hochregallager
für den Verpackungshersteller
delo:
Dettmer Verpackungen
GmbH & Co. KG sorgt für
maximale Lagerkapazität
und höchste Verfügbarkei
Bestandskunden vertrauen auf Westfalia.
„Wir verzeichnen im dritten Jahr in
Folge ein Umsatzwachstum im zweitstelligen
Prozentbereich“, sagt Andreas Gartemann.
„Wir wachsen in allen Geschäftseinheiten.
Der starke Auftragseingang bei
Modernisierung und Erweiterung bestehender
Anlagen und bei Neuanlagen für
langjährige Bestandskunden bestätigt
uns in unserem Selbstverständnis als
nachhaltiger, verlässlicher Automatisierungspartner.
Unser konsequenter Fokus
auf verlässliche Anlagen-Performance
und nachhaltige Kundenzufriedenheit
zahlt sich jetzt aus.“
Sichere Gesamtsysteme im Fokus.
Westfalia realisiert als Generalunternehmer
und Hersteller Gesamtsysteme
mit fein aufeinander abgestimmten modernsten
Komponenten im Bereich der
Lagertechnik, der Elektromechanik, der
Steuerung und der Software. Ihre Schlüsselkomponenten
werden inhouse gefertigt,
aggregiert, programmiert und beim
Kunden installiert: maßgeschneiderte
Lösungen für unterschiedliche Produkte,
Ladungsträger und Temperaturzonen,
Systeme und Sonderausführungen für
branchentypische und spezielle Anforderungen
– anlagen- und softwareseitig.
Dabei liegt ein Fokus auf der Sicherheit
von Anlagen, Daten, Investitionen und
Produktionen. Westfalia-Lagersysteme
erreichen durch konsequente Anlagenbetreuung
und robuste Technologien
eine hohe Anlagenverfügbarkeit und Anlagensicherheit
über Jahrzehnte. Westfalia-Systeme
reduzieren Schnittstellen,
die Fehlerquellen sein können. Westfalias
automatische Lagersysteme werden zudem
auf die ab Januar 2027 gültige neue
EU-Maschinenverordnung vorbereitet.
„Schon jetzt können wir unsere Kunden
im Hinblick auf die neue EU-Maschinenverordnung
kompetent beraten“, so Gartemann.
Optimal aufgestellt ist Westfalia auch
bei der Datensicherheit im Rahmen der
EU-Richtlinie NIS 2. Westfalia bietet mit
den Möglichkeiten der WORTMANN-
36
eigenen TERRA CLOUD schnelle Back-up-Strategien,
um kritische Daten zu schützen und wiederherzustellen.
Mit der starken WORTMANN-Gruppe im
Rücken schafft das Unternehmen zudem höchste
Investitions- und Produktionssicherheit mit individuellen
Finanzierungsmöglichkeiten.
Satellitenlager ® verbinden Räume neu. Die 1981
entwickelte Satellitentechnologie ist etablierte Messlatte
für die mehrfachtiefe Lagerung: langlebig, effizient,
geeignet für viele Branchen, vom Standard
bis zur Sonderanfertigung. Das Gassen, Platz, Betriebs-
und Instandhaltungskosten sparende Prinzip
maximaler Lagerkapazität nahe an Produktionslinien
senkt Rüstzeiten, Lager- und Produktionskosten,
strafft, entkoppelt und flexibilisiert die Prozesse bei
höchster Betriebssicherheit. Satelliten ® und spezielle
Schienenprofile in den Lagerkanälen sorgen für
materialschonende, schnelle Lagervorgänge. Westfalias
leistungsstarkes Warehouse Execution System
(WES) Savanna.NET ® , das bei Bedarf Teilbereiche
oder die gesamte Lagerverwaltung und Materialflusssteuerung
manueller, teilautomatisierter und automatisierter
Lagerbereiche abdeckt, sorgt für pünktliches
und fehlerfreies Fulfillment.
Die Bündelung von Lagerstandorten und die effiziente
Lagerverwaltung reduzieren LKW-Kilometer, Retouren
und CO 2
-Ausstoß; die intelligenten Steuerungen,
modernen Antriebe, Energierückführungs- und
-speichersysteme den Energieverbrauch. Auch der zu
kühlende Raum pro Stellplatz sinkt. Die großen Wandund
Dachflächen eignen sich für die Eigenversorgung
mit Photovoltaik.
Budgettreuer Anschluss an die Zukunft. Westfalia
macht Bestandslagersysteme zukunftsfest, modernisiert,
erweitert und baut sie anlagen- und softwareseitig
schrittweise und wirtschaftlich um. Die neue
und bereits am Markt etablierte Regalbediengeräte-Klasse
„S“ ermöglicht den effizienten Austausch alter
Geräte. Konsequente Anlagenbetreuung, vorausschauende
Wartungs- und Ersatzteilplanung sowie
Eigenfertigung von Schlüsselkomponenten, Sicherheitsprüfungen,
Schulungen und Trainings verlängern
den Anlagen-Lebenszyklus bei voller Effizienz und
Zuverlässigkeit.
„Wir haben unser Portfolio an Dienstleistungen weiter
verstärkt“, so Andreas Gartemann, „etwa um
zusätzliche Services wie Schaltschrankreinigung,
Schienenschleifen oder Wärmebild-Analysen für das
lückenlose Zustandsmonitoring. Mit individuellen
Instandhaltungsplänen, System-Monitoring, einem
schnellen Support, kurzen Reaktionszeiten und ergebnisorientiertem
Vor-Ort-Service unterstützen
wir unsere Kunden während des gesamten Anlagenlebenszyklus
optimal. In Zusammenarbeit mit der
WORTMANN-Tochter TERRA ROBOTICS bieten
wir künftig auch die KI-gestützte Lagerreinigung an.“
TERRA ROBOTICS präsentiert sich erstmals auf der
LogiMAT an Stand B57 in Halle 8 und wird auch am
Westfalia-Stand in Aktion zu erleben sein. „Unternehmen,
die mit Westfalia-Lagersystemen automatisieren,
handeln nachhaltig wirtschaftlich“, fasst Andreas
Gartemann zusammen. [pl]
Ein Satellitenlager ® von Westfalia Technologies – hier das Verpackungslager
der Züger Frischkäse AG – lagert hochkompakt und materialschonend.
Dank der mehrfachen Schienenauflage in den Lagerkanälen halten
Paletten länger. Das verhindert Störungen und Ausfallzeiten
Akku-Umreifungsgeräte für Stahlband
Spanngerät ITA84
Das ITA84 Spanngerät wiegt 4,7kg und erreicht
eine Spannkraft bis zu 13000N. Das Gerät arbeitet
mit einem 18 V Akku
Verpackungstechnik GmbH & Co KG
Friedmanngasse 12/8, 1160 Wien
Das Tool kann in Zusammenhang mit einem manuellen oder pneumatischen
Verschlussgerät, oder für 32mm Band auch mit dem ITA85 Akku-Verschlussgerät
verwendet werden.
Verschlussgerät ITA85
Das ITA85 wiegt 4,5kg und arbeitet mit Hülse
und mittels Doppelkerbung. Das Tool verwendet
ebenfalls einen 18 V Akku.
office@riegler-verpackungstechnik.com
www.riegler-verpackungstechnik.com
+43 1 40 500 35-0
37
Fotos: Westfalia Technologies GmbH & Co. KG
Das selbstlernende Lager
LogiMAT
Fotos: advasolutions
Das
Zusammenspiel
aus autonomen
Shuttles, einem anpassbaren
Regalsystem und flexibel konfigurierbaren
advaShelves ermöglicht es, Artikel unterschiedlichster
Größen, Formen und Verpackungen effizient zu transportieren
Wie sieht ein Lager aus, das sich automatisch an jede Artikelvielfalt, Lastspitze und Prozessänderung
anpasst – von Inbound bis Outbound, ohne Umrüsten oder Betriebsunterbrechung? Auf der LogiMAT
2026 zeigt advasolutions genau das: Am Messestand erleben Besucherinnen und Besucher eine vollständig
automatisierbare End-to-End-Lösung, die Wareneingang, Lagerung, Kommissionierung und
Versand nahtlos verbindet und dabei Geschwindigkeit, Flexibilität und Skalierbarkeit in den Mittelpunkt
stellt. Sie steigert die Effizienz von Fulfillment- und Logistikprozessen und liefert Unternehmen
eine zukunftssichere Basis zur Bewältigung dynamisch wachsender Marktanforderungen. Weitere Besonderheiten:
die neuen KI-basierten Funktionen – die intelligente Qualitätskontrolle sowie die optimierte
Routenplanung.
advasolutions entwickelt automatisierte
Lagersysteme, die für Modularität, Skalierbarkeit
und Transparenz stehen. Dank
innovativer Hardware und intelligenter
Software können Unternehmen ihre Logistikprozesse
flexibler, effizienter und
wettbewerbsfähiger gestalten. Das Zusammenspiel
aus autonomen Shuttles,
einem anpassbaren Regalsystem und
advasolutions
Halle Stand
3 C79
flexibel konfigurierbaren advaShelves
ermöglicht es, Artikel unterschiedlichster
Größen, Formen und Verpackungen
effizient zu transportieren, zu lagern und
dynamisch zu bewegen. Statt über einen
klassischen Aufzug erfolgt der Ebenenwechsel
der Shuttle über den sogenannten
Steiger – eine vertikale Passage mit
Zahnstange, die es den Shuttles ermöglicht,
mithilfe ihres eigenen Antriebs zwischen
den Ebenen zu wechseln, was zu
einer höheren Systemverfügbarkeit und
geringerer Störanfälligkeit führt. In der
Höhe und Breite beliebig skalierbar sorgt
das System für eine optimierte Lagerflächennutzung
und lässt sich nahtlos in
bestehende Lagerstrukturen integrieren.
Gesteuert wird die Technologie über das
advasolutions-Warehouse Execution System
(WES) und einen KI-gestützten digitalen
Zwilling, der die Lagerprozesse und
-bewegungen in Echtzeit abbildet, optimiert
und so Fehler proaktiv minimiert.
Live-System zeigt Flexibilität, Geschwindigkeit
und Vielfalt. Am Messestand
wird aus Theorie Praxis. Besucherinnen
und Besucher erleben ein erweitertes
Live-System, das die Leistungsfähigkeit
der Technologie demonstriert und sichtbar
macht. Im Zentrum steht das advashuttle,
das Standardbehälter, Kartonagen
und Einzelprodukte flexibel und in hoher
Geschwindigkeit bewegt. Über verschiedene
Ebenen hinweg werden so durchgängige
Umlagerungsprozesse gezeigt.
Die große Vielfalt an Artikeln – und die
Fähigkeit des Systems, sich automatisch
daran anzupassen – rückt dabei in den
Mittelpunkt.
38
Digitaler Zwilling macht End-to-End-Prozess sichtbar.
Ergänzt wird die Live-Demo durch digitale Einblicke in das
advasolutions-WES, das alle Module steuert, und den dazugehörigen
digitalen Zwilling. Über Monitore und Tablets
können Interessierte den vollständigen Materialfluss von
Inbound bis Outbound verfolgen, inklusive Live-Daten aus
einem realen Lager. Gezeigt werden Prozesszustände, Bewegungen
und Auslastungen. Die Kombination aus Echtzeit-Visualisierung,
physischer Demo und betrieblichen
Kennzahlen macht die Funktionsweise der End-to-End-
Lösung transparent und zeigt, wie datengetriebene Automatisierung
in der Praxis aussieht.
Das advashuttle bewegt Standardbehälter, Kartonagen und
Einzelprodukte flexibel und mit hoher Geschwindigkeit
KI-basierte Weiterentwicklungen: Qualitätskontrolle &
optimierte Routenführung. Eine weitere Besonderheit, die
advasolutions in diesem Jahr auf der LogiMAT präsentiert,
sind die neuen KI-basierten Funktionen: Die intelligente
Qualitätskontrolle erkennt und bewertet Abweichungen
im Prozess automatisch und in Echtzeit, während die optimierte,
lernende Routenplanung die Auslastung, Verfügbarkeit
und Verkehrswege im Lager kontinuierlich überwacht
und daraus die effizienteste Shuttle-Route ableitet.
Das Ergebnis sind weniger Fehler, schnellere Zykluszeiten,
ein höherer Durchsatz und geringere Energieverbräuche –
konkrete Vorteile, die sich unmittelbar auf Betriebskosten
und ROI auswirken.
Mit seinem Messeauftritt richtet sich advasolutions sowohl
an Unternehmen, die Automatisierungsprojekte aus einer
Hand planen, als auch an alle, die einzelne Module in bestehende
Systeme oder Kundenprojekte einbinden möchten.
„Auf der LogiMAT können Besucher unsere Technologie
so erleben, wie sie wirklich arbeitet – schnell, stabil und mit
einer enormen Vielfalt an Artikeln. Unsere Kunden müssen
künftig nicht mehr planen, welche Artikel sie in einem Jahr
einlagern. Das System passt sich automatisch an – egal, ob
Flaschen, Kartons oder Elektronik“, sagt Dr. Marcus Englert,
Vorstandsvorsitzender von advastore SE. „Gleichzeitig
zeigt die Demo, wie modular und skalierbar unsere Lösung
ist. Unternehmen können klein starten, schrittweise erweitern
und bleiben je nach Sortiment, Prozesse und Wachstum
flexibel – ohne Eingriffe in die laufende Operation“,
ergänzt Max Dhom, Co-Founder & VP R&D Software von
advasolutions. [pl]
39
IRMEN &
Abfüll- &
Verpackungsmaschinen
Etiketten
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Abfüll-, Verschließ- und Etikettieranlagen,
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Tel. (02236) 480 11, Fax (02236) 480 88
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Handelsstraße 6 I A-3130 Herzogenburg
Tel 02782 / 20130 I Fax 02782 / 20130-22
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Tiroler Straße 9
3105 St. Pölten-Radlberg
Tel: +43 2742 47047-0
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T +43 5522 52518-0 · office@logett.at · www. logett.at
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