09.03.2026 Aufrufe

GSUND-AKTIV-Magazin-MRZ-APR-2026

Lesen Sie in dieser Ausgabe: Was ist dran am Phänomen „Frühlingsgefühle“? Was sagen uns unsere nächtlichen Träume? Ein weiters Thema sind „Superfoods vor unserer Haustür“. In einem großen Sonderteil widmen wir uns in dieser Ausgabe dem Thema „Pflege“. Hier finden Sie jede Menge Informationen rund um die Soziale Pflegeversicherung, Pflegegrade, Sicherheit im eigenen Heim, pflegebedürftige Kinder und wie Pflege in früheren Zeiten funktionierte .

Lesen Sie in dieser Ausgabe: Was ist dran am Phänomen „Frühlingsgefühle“? Was sagen uns unsere nächtlichen Träume? Ein weiters Thema sind „Superfoods vor unserer Haustür“. In einem großen Sonderteil widmen wir uns in dieser Ausgabe dem Thema „Pflege“. Hier finden Sie jede Menge Informationen rund um die Soziale Pflegeversicherung, Pflegegrade, Sicherheit im eigenen Heim, pflegebedürftige Kinder und wie Pflege in früheren Zeiten funktionierte .

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02/2026 MRZ/APR

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GSUND-AKTIV-MAGAZIN.DE

Landkreis Freyung-Grafenau

Stadt und Landkreis Passau

Frühlingsgefühle

-

Was ist dran?

Seite 13

Pflege

Großer Sonderteil

ab Seite 39

Wenn die

Nacht uns heilt

Träume sind mehr als

nächtliche Geschichten.

Sie sind ein Spiegel unserer

seelischen Vitalität. Seite 24

Therapieeinfahrt

in Gasteiner

Heilstollen zu

gewinnen. Seite 17


2

Die sanfte Kraft des Neubeginns

Er kommt leise und doch mit großer Kraft. Der Frühling öffnet die Fenster der Welt, lässt Licht

in müde Gedanken fallen und weckt neue Hoffnung in Körper und Geist. Nach der Stille des

Winters beginnt alles wieder zu atmen: Die Natur schlägt ein neues Kapitel auf, und mit ihr

wächst auch in uns der Wunsch nach Aufbruch und Veränderung.

Der Frühling schenkt Gesundheit durch Bewegung, durch frische Luft und durch das Versprechen,

dass jedes Ende zugleich ein Anfang ist. Er stärkt, ohne zu drängen, heilt, ohne laut

zu sein, und erinnert uns daran, wie wohltuend Einfachheit sein kann – ein Spaziergang im

Grünen, die wärmende Sonne auf der Haut, das erste helle Lachen des Jahres.

In seinem Kommen liegt Zuversicht, in seinem Duft neue Energie, in seinem Licht die Einladung,

das Leben wieder mutiger zu umarmen.

Der Frühling ist kein bloßer Wechsel der Jahreszeit, sondern ein stilles Versprechen:

dass Erneuerung immer möglich ist

4,90 € 24,00 €

für 6 Ausgaben

6

info@muw-medienhaus.de

08508 86960 0

Foto: pixabay-flower-7192379

IMPRESSUM

Herausgeber:

Goldener Steig 26

94116 Hutthurm

Registergericht Passau

HRB 1259

UST-ID-Nr. DE 175513050

Tel.: 08505 86960-0

office@muw-werben.de

www.muw-medienhaus.de

Verantwortlich für den

Anzeigenteil:

Matthias Wagner

Verantwortlich für die

Redaktion:

Michael Gsödl

Geschäftsführer:

Matthias Wagner

Satz & Grafik:

MuW Zeitschriftenverlag

Vertrieb: MuW Medienhaus

Der Nachdruck ist nur mit

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unverlangt eingesandtes

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Redaktionsteil:

Die redaktionellen Texte stammen

von Presseagenturen oder

wurden teilweise mit Hilfe von

KI erstellt. Für die Richtigkeit

und den Wahrheitsgehalt kann

daher keine Haftung übernommen

werden.


Gsund Aktiv | Inhalt

3

Inhalt

In dieser Ausgabe: Was ist dran am Phänomen „Frühlingsgefühle“? Was sagen uns unsere

nächtlichen Träume? Ein weiters Thema sind „Superfoods vor unserer Haustür“. In einem

großen Sonderteil widmen wir uns in dieser Ausgabe dem Thema „Pflege“. Hier finden Sie

jede Menge Informationen rund um die Soziale Pflegeversicherung, Pflegegrade, Sicherheit

im eigenen Heim, pflegebedürftige Kinder und wie Pflege in früheren Zeiten funktionierte .

Gewinn für beide Seiten . .Seite 05

Aktiv im Passauer Land . . Seite 06

Fit in die Saison ........ Seite 07

Für mehr Lebensjahre . .. Seite 08

Zweimal gerettet durch

Blutspenden ........... Seite 09

Frühlingsschnupfen .... Seite 10

Nachbarschaftsdienste . . Seite 11

Wenn der Frühling

erwacht ................ Seite 13

Alltag entlasten ......... Seite 15

Gasteiner Heilstollen . ... Seite 17

Frühstückstreff ......... Seite 18

Sniorenarbeit im Wandel . Seite 19

Nervenerkrankung

Gürtelrose ............. Seite 20

Therapie gegen

Alzheimer .............. Seite 21

Echte Therapie mit

Cannabis .............. Seite 22

Wenn Kunst Räume für

Kinder eröffnet ......... Seite 23

Wenn die Nacht uns heilt. Seite 24

Superfoods ............ Seite 26

Zwiebelsäckchen

und mehr .............. Seite 28

Kostenfaktor

Zahngesundheit ........ Seite 29

Wenn der Husten

nicht gehen will ........ Seite 30

Alkoholsucht: Gesellschaftliches

Risiko . ..... Seite 31

Sparmaßnahmen

im Gesundheitswesen . .. Seite 32

40 ist da neue 30........ Seite 33

Falsche Enkel, echte

Gefahr. ................ Seite 34

Sonderteil PFLEGE

. . . . . . . . . . . . . . . Seite 35 - Seite 45

Clowns in der Medizin .. Seite 46

Rückenschmerzen

vorbeugen ............. Seite 47

Der schnelle Weg zur

Wunschfigur ........... Seite 48

Fit auf zwei Rädern ..... Seite 49

So trinkt Deutschland

seinen Kaffee ........... Seite 50

Thema Organspende .... Seite 51

Unterstützung im

eigenen Zuhause ........ Seite 53

Prävention mit

Wohlfühlcharakter ...... Seite 54

Die neue Leichtigkeit

der Schönheit .......... Seite 55

Stottern - weit verbreitet . Seite 56

Bayerns „heißes Herz“ .. Seite 57

Wellness auf

Spitzenniveau .......... Seite 59

Direktvermarktung mit

Vertrauenskasse ........ Seite 61

Grünes Zuhause,

gutes Gefühl ........... Seite 62

Nebel fangen,

Wolken impfen ......... Seite 63

130 Gipfel- und

Naturerlebnisse ........ Seite 64

Gabreta: Zeitreise im

Bayerischen Wald ....... Seite 65

Die 9 schönsten

Tierwanderwege........ Seite 66

Der Frühling zieht ein ... Seite 68

Kochen für‘s Herz ...... Seite 69

Osterlamperl backen .... Seite 70

Schnelles Dinkelbrot .... Seite 71

Büchelsteiner Eintopf ... Seite 72

Rätselspaß ............. Seite 73

Zwischen Felsen

und Feenlicht .......... Seite 74

Notrufnummern ........ Seite 75

Foto: pixabay-jillwellington-daffodils-1316127


4 Gsund Aktiv PR | Anzeige

Anzeige 1

Schmerzen

im Knie?

Wenn die Kniegelenke dauerhaft schmerzen,

knirschen und weniger beweglich sind, greift

man schnell zu Schmerzmitteln. Doch es gibt eine

Therapie ohne Nebenwirkungen: Eine Knieorthese

kann helfen, die Gelenke zu entlasten und zu stabilisieren,

um die Beschwerden zu lindern.

Dauerhafte Knieschmerzen

Chronische Knieschmerzen, etwa beim Gehen oder

Treppensteigen, deuten auf Arthrose hin. Dabei

reiben Knochen aufgrund einer dünner werdenden

Knorpelschicht schmerzhaft aneinander. Die Knieorthese

öffnet den Gelenkspalt und setzt direkt an

dieser Ursache an

Aktiv und mobil

Ein aktiver Lebensstil verzögert das Fortschreiten der

Arthrose und kann Operationen vermeiden. Moderne

Orthesen sind leicht, komfortabel und ermöglichen

schmerzfreie Bewegung im Alltag. Sie werden ärztlich

verschrieben und im Sanitätshaus individuell

angepasst.

Orthesen-Testtage

Testen Sie die Unloader One® X unverbindlich bei uns

und überzeugen Sie sich von der Wirkung. Unsere

Experten beraten Sie gerne zur Kniegesundheit.

Orthopädietechnikermeister Stefan Mais (links) beim Anpassen der Unloader

One X Orthese.

Foto: MuW/m.wagner

Passau – Josef-Großwald-Weg 1 – Tel.: 0851 988280

Pocking – Berger Straße 5 – Tel.: 08531 8466

Vilshofen – Aidenbacher Straße 36 – Tel.: 08541 7204

Osterhofen – Stadtplatz 36 – Tel.: 09932 400184

Waldkirchen – Schmiedgasse 9 – Tel.: 08581 910606

NEU: Freyung – Stadtplatz 7 – Tel.: 08551 32180

www.rehateammais.de


Gsund Aktiv PR | Regional

5

Ein Gewinn für beide Seiten

Ehrenamt Familienpatenschaft in FRG

Foto: AdobeStock / Lumeez I/peopleimages.com

Einmal pro Woche besucht Familienpatin

Christine „ihre“ Familie

und schenkt ihr zwei Stunden

Zeit. Für die Kinder bedeutet das

Spielen und Bewegung, für die

Mutter eine spürbare Entlastung

im Alltag.

Ob Spielplatz oder Wald – während

Christine sich um die Kinder kümmert,

bleibt den Eltern Raum für das

Baby oder für sich selbst.

Unterstützung für junge

Familien

Im Mittelpunkt des Familienpatenprojekts

der Koordinierenden

Kinderschutzstelle (KoKi) am Landratsamt

Freyung-Grafenau steht die

Entlastung von Eltern und Alleinerziehenden.

Angesprochen sind werdende

Eltern ohne familiäre Unterstützung

sowie Familien mit Kindern

von 0 bis 3 Jahren. Gefördert wird

das Projekt über die Bundesstiftung

Frühe Hilfen sowie durch Mittel des

Bayerischen Staatsministeriums für

Familie, Arbeit und Soziales.

Wenn es einfach passt

Ehrenamtskoordinatorin Martina

Haintze begleitet die Patenschaften

fachlich und betont, wie wichtig

ein gutes Miteinander ist. Stimmen

Patin oder Pate und Familie überein,

profitieren beide Seiten gleichermaßen.

Eine alleinerziehende Mutter

brachte es treffend auf den Punkt:

„Das hat gepasst wie der Deckel auf

den Topf.“

Engagement aus Überzeugung

Langjährige Patinnen wie Hedwig

und Simone berichten von erfüllenden

Erfahrungen. Sie unterstützen

Familien aus Überzeugung und

eigener Lebenserfahrung heraus

und erleben das Vertrauen und die

Dankbarkeit der Eltern als große

Bereicherung. Auf Wunsch geben sie

auch alltagspraktische Hilfestellungen

etwa bei Erziehungsfragen oder

im Haushalt.

Familienpatin oder - pate

werden

Voraussetzung für das Ehrenamt

sind wöchentlich zwei bis drei Stunden

Zeit, Offenheit, Zuverlässigkeit

und die Bereitschaft, sich für sechs

bis zwölf Monate auf eine Familie

einzulassen. Die Patinnen und Paten

werden umfassend vorbereitet, fachlich

begleitet und können an Austauschtreffen

sowie Fortbildungen

teilnehmen.

Kontakt: Familienbüro/Koordinierende

Kinderschutzstelle (KoKi)

am Amt für Kinder und Familie,

Landratsamt Freyung-Grafenau, Grafenauer

Straße 44, 94078 Freyung,

Tel.: 08551 57-2106 oder 08551

57-2118, E-Mail: koki@landratsamtfrg.de


6 Gsund Aktiv PR | Anzeige

Entdecken. Erleben. Genießen.

Aktiv im Passauer Land

Anzeige

1

Der Apfel-Radl-Weg Neuhaus am Inn.

Fotos: Zweckverband TI Passauer Land_Fotografie Beata Kania

Der Apfel-Radl-Weg durch Vornbach.

Der Aussichtsturm Büchlberg.

Wandern zum Hauzenberger Staffelberg.

Mit zwei neuen, kostenlosen Broschüren

lädt das Passauer Land dazu ein, die Region

aktiv zu entdecken: „Wandern im Passauer

Land“ und „Radfahren im Passauer

Land“ bieten umfassende Inspirationen

für naturnahe Erlebnisse zwischen Flusslandschaften

und sanften Hügeln.

Wandern im Passauer Land bedeutet grandiose

Ausblicke, wunderschöne Themenwege

und spannende Lehrpfade. Ob in den

Ausläufern des Bayerischer Wald, entlang

der Donau und des Inn oder durch die weite

Landschaft zwischen Rott und Vils – die

Region begeistert mit Vielfalt. Historische

Pilgerrouten führen zu Kirchen, Klöstern und

Wallfahrtsstätten, während grenzübergreifende

Wege bis in den Böhmerwald und nach

Oberösterreich reichen. Fernwanderwege

wie der Goldsteig, der Donausteig und der

Donau-Panoramaweg verbinden Naturerlebnis

mit beeindruckenden Perspektiven.

Auch Radbegeisterte finden ideale Bedingungen:

Im nördlichen Teil prägen sanfte Hügel

das Bild, im Süden laden flachere Strecken

entlang der Donau, Inn und Rott zum entspannten

Dahingleiten ein. Ein dichtes,

gepflegtes Radwegenetz verbindet erhabene

Burgen und idyllische Orte. Fernradwege wie

der Donauradweg, der Innradweg und der

Römerradweg schaffen grenzüberschreitende

Erlebnisse. Vom sportlich Aktiven über Familien

bis zum Genussradler oder E-Biker – für

jeden Anspruch ist etwas geboten. Einladende

Biergärten und zahlreiche Servicestationen

sorgen für zusätzlichen Komfort.

Aktuelle Rad- und Wandertipps bietet zudem

der monatliche Newsletter (Anmeldung

unter: www.passauer-land.de/newsletter-anmeldung).

Die kostenlosen Broschüren können unter

www.passauer-land.de/service/broschueren

bestellt werden.

Tourismus im Passauer Land

www.passauer-land.de –

tourismus@landkreis-passau.de

Telefon 0851 397-2600


Gsund Aktiv PR | Freizeit

7

Fit in die Saison

So starten Akkus kraftvoll in den Frühling

Mit ein paar einfachen Verhaltensregeln bringt man die Energiespeicher für E-Bike und Co. gut über die kalte Jahreszeit.

Foto: djd/www.ansmann.de/Getty Images/MixMedia

Mit den ersten warmen Tagen

werden E-Bikes, Gartengeräte und

Powerbanks wieder genutzt.

Nach längerer Pause brauchen Akkus

etwas Aufmerksamkeit, um ihre

volle Leistung zu bringen, erklärt

Sven Plewa vom Akkuspezialisten

Ansmann.

Richtig reinigen und durch Lade-Entlade-Zyklus

kalibrieren

Nach der Winterpause sollte der

Akku vorsichtig mit einem leicht

angefeuchteten Tuch gereinigt werden

– bitte nicht in Wasser tauchen.

Kontakte und Gehäuse auf Korrosion

oder Schäden prüfen. Vor dem Laden

muss der Akku Zimmertemperatur

erreichen; geladen wird idealerweise

mit dem Original-Ladegerät,

das optimal mit dem Batteriemanagement-System

(BMS) kommuniziert.

Anschließend empfiehlt sich

ein Lade-Entlade-Zyklus: Akku fast

leer nutzen (keine Tiefentladung)

und danach wieder aufladen. Das

kalibriert die Anzeige und verbessert

die Leistungsfähigkeit. Wird der

Akku deutlich schneller voll als im

Vorjahr oder treten Reichweitenprobleme

auf, sollte ein Fachhändler die

Kapazität prüfen.

Wintereinlagerung entscheidend

Für einen guten Zustand im Frühjahr

ist die richtige Lagerung

ausschlaggebend. Akkus möglichst

entnehmen und mit 30 bis 70 Prozent

Ladestand trocken, staubfrei

und dunkel bei 5 bis 20 Grad lagern.

Sie sollten nicht dauerhaft am Ladegerät

hängen. Direkte Sonneneinstrahlung

vermeiden, ebenso starke

Kälte oder Hitze. Bei fest verbauten

Akkus gelten diese Bedingungen für

das gesamte Gerät.

Auch im Frühjahr gilt: Bei niedrigen

Temperaturen lässt die Leistung

nach, längere Ladezeiten sind normal.

Akkus möglichst nicht ständig

voll aufladen, sondern erst kurz vor

dem Einsatz. Nach Gebrauch sollten

sie wieder auf Raumtemperatur gebracht

werden, bevor sie ans Ladegerät

kommen. (djd)


8 Gsund Aktiv PR | Gesundheit

Für mehr Lebensjahre

Deutschland braucht den Herz-Kreislauf-Gesundheitscheck

Deutschland braucht standardisierte

Vorsorgeprogramme zur

Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

– der Todesursache

Nummer eins. Deutsche Herzstiftung

und Deutsche Gesellschaft

für Kardiologie setzen sich für

regelmäßige Herz-Kreislauf-Gesundheitschecks

ab 35, spätestens

ab 50, ein.

Der aktuelle Deutsche Herzbericht:

Rund 120.000 Menschen sterben

jährlich an koronarer Herzkrankheit,

davon etwa 44.000 an Herzinfarkt.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen kosten

Deutschland wertvolle Lebensjahre

und lassen die Lebenserwartung

trotz hoher Gesundheitsausgaben im

europäischen Vergleich zurückfallen.

Besonders ab 65 steigt das Risiko

drastisch: Bei 65- bis 69-Jährigen

ist die Herz-Kreislauf-Sterblichkeit

über 60-fach höher als bei 25- bis

29-Jährigen.

„Je früher Prävention und Früherkennung

greifen, desto besser“,

betont Prof. Dr. Stephan Baldus, Mitglied

im Wissenschaftlichen Beirat

der Deutschen Herzstiftung.

Effektive Vorsorge im mittleren Alter

kann die Lebenserwartung erheblich

verlängern: Frauen ohne fünf

zentrale Risikofaktoren sterben im

Schnitt 14,5 Jahre später, Männer

11,8 Jahre.

Deshalb sollten Herz-Kreislauf-

Checks folgende Punkte umfassen:

Blutdruckmessung und -behandlung,

Raucherentwöhnung, Gewichtskontrolle,

EKG zur Erkennung von

Herzrhythmusstörungen, LDL-Cholesterin-

und Blutzuckermessung

sowie Nierenfunktionstests.

In Deutschland stehen zwar kostenfreie

Vorsorgeuntersuchungen

zur Verfügung, sie werden jedoch

selten genutzt. Im Vergleich dazu

lädt Großbritannien Erwachsene

zwischen 40 und 74 Jahren alle fünf

Jahre zu einem umfassenden Check

ein, inklusive individueller Risikoanalyse

und gezielter Beratung.

„Die hohen Herz-Kreislauf-Todeszahlen

zeigen: Deutschland muss

Prävention stärker umsetzen und öffentliche

Aufmerksamkeit erhöhen,

besonders für sozial schwächere

Gruppen“, fordert Prof. Dr. Heribert

Schunkert, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender

der Deutschen

Herzstiftung.

Ziel ist es, wieder den Anschluss an

europäische Standards der Herz-

Kreislauf-Vorsorge zu gewinnen.

Infos zur Prävention: herzstiftung.

de/herzgesund-leben

Foto: AdobeStock_442937999_39L


Gsund Aktiv PR | Medizin

9

Zweimal gerettet

durch Blutspenden

Als Beispiel eine Empfängergeschichte des Blutspendedienstes

Foto: pixabay-blood-sample-6200011_1920

Blutspenden retten Leben –

manchmal sogar mehr als einmal.

In einer Empfängergeschichte, die

der Blutspendedienst des Bayerischen

Roten Kreuzes (BSD) in

einem Video unter www.blutspendedienst.com/barbara

veröffentlicht,

erzählt Barbara, wie sie

gleich zweimal auf lebensrettende

Blutkonserven angewiesen war:

nach der Geburt ihrer Tochter

infolge einer schweren Blutung

und Jahre später im Rahmen einer

Lebertransplantation.

Nach der Geburt ihrer Tochter verlor

sie plötzlich eine große Menge

Blut – die Plazenta hatte sich nicht

richtig von der Gebärmutter gelöst.

Nur dank Bluttransfusionen konnte

sie die Notfall-OP überleben. Vier

Jahre später folgte die nächste Krise:

Wegen einer Autoimmunerkrankung

benötigte Barbara eine Lebertransplantation

und erneut waren

Blutspenden entscheidend, um den

Eingriff zu überstehen. Heute ist

Barbara unendlich dankbar, dass

sie ihre Tochter aufwachsen sehen

konnte: „Ich wollte wenigstens erleben,

dass meine Tochter 18 wird.

Jetzt ist sie 18 – und ich merke: Ich

möchte noch so viel mehr.“

Diese emotionale Geschichte steht

stellvertretend für unzählige Menschen

und Schicksale. Sie verdeutlicht

einmal mehr, wie unerlässlich

eine verlässliche Blutversorgung für

das Leben und Überleben tausender

Mitmenschen allein in Bayern ist.

Blut spenden kann jeder gesunde

Mensch ab dem

18. Geburtstag

Frauen können viermal, Männer

sechsmal innerhalb von zwölf Monaten

Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden

muss ein Mindestabstand von

56 Tagen liegen. Zur Blutspende mitzubringen

ist unbedingt ein amtlicher

Lichtbildausweis wie Personalausweis,

Reisepass oder Führerschein (jeweils

das Original) und der Blutspendeausweis.

Bei Erstspendern genügt ein

amtlicher Lichtbildausweis.

Darum ist Blutspenden beim

BRK so wichtig:

Allein in Bayern werden täglich

etwa 2.000 Blutkonserven benötigt.

Mit einer Blutspende kann bis

zu drei kranken oder verletzten

Menschen geholfen werden. Eine

Blutspende ist Hilfe, die an-kommt

und schwerstkranken Patienten eine

Überlebenschance gibt.

Alle Blutspendetermine und weiterführende

Informationen für Spender

und an der Blutspende Interessierte,

beispielsweise zum kostenlosen

Gesundheitscheck, sind unter der

kostenlosen Hotline des Blutspendedienstes

0800 11 949 11 (Mo-Do

8.00 bis 17.00 Uhr, Fr 8.00 bis 16.00

Uhr) oder unter www.blutspendedienst.com

im Internet abrufbar. Wir

empfehlen unsere Blutspende-App

für iOS und Android (www.spenderservice.net):

Individuelle Spendeinfos,

Terminerinnerungen und

Blutspende-Forum.


10

Gsund Aktiv PR | Gesundheit

Frühlingsschnupfen,

nein danke!

Diese Tipps schützen jetzt vor Erkältungsviren

Gerade wenn man denkt, die Erkältungszeit

sei vorbei, erwischt

er einen: der Frühlingsschnupfen.

Tatsächlich treiben die häufigsten

Auslöser für eine gewöhnliche

Erkältung, die Rhinoviren, auch

im Herbst und noch im Frühjahr

ihr Unwesen, während andere

Atemwegsinfekte wie Grippe, RSV

oder Corona oftmals den Winter

dominieren.

Die in der kalten Jahreszeit geschwächten

Abwehrkräfte, schwankende

Temperaturen draußen und

trockene Heizungsluft drinnen

können dann eine Ansteckung

begünstigen. Allergiker sind oft doppelt

belastet, denn bei ihnen ist die

Nasenschleimhaut jetzt oft schon

durch die ersten Pollen gereizt. Mit

etwas Vorbeugung lässt sich das große

Schniefen aber oft vermeiden.

Gerüstet für schwankende

Temperaturen

Dazu gehört vor allem flexible

Kleidung. Denn zwischen T-Shirt-geeigneter

Wärme an sonnigen Tagen

und empfindlicher Kühle morgens

und abends können jetzt wahre

Temperaturwelten liegen. Und wenn

der Körper fröstelt, wird die Durchblutung

vermindert und das Immunsystem

geschwächt. Es empfiehlt

sich deshalb, nach dem Zwiebelschalenprinzip

mehrere dünne Lagen

übereinander zu tragen, um weder

ins Schwitzen noch ins Frieren zu

geraten.

Unterstützung für die Nase

Da Erkältungsviren meist über die

Nasenschleimhaut in den Körper

gelangen, sollte diese ebenfalls

geschützt werden. Dafür gilt es vor

allem, viel zu trinken, um sie vor

Austrocknung zu bewahren. Wasser,

Kräuter- und Früchtetees sind be-

sonders geeignet, auch eine Hühnerbrühe

kann guttun. Eine zusätzliche

Abwehrbarriere lässt sich etwa mit

algovir Erkältungsspray aufbauen.

Mit seinem Wirkstoff Carragelose aus

der Rotalge bildet es einen feinen

Schutzfilm auf der Nasenschleimhaut,

der die Erkältungsviren abfangen

und am Eindringen in die Zellen

hindern kann – mehr dazu unter

www.algovir.de. So kann man sich

vor einer Erkältung schützen, bevor

diese überhaupt entsteht. Aber auch

wenn sich schon erste Erkältungsanzeichen

zeigen, kann der vollständige

Ausbruch noch verhindert, Symptome

können gelindert und die Krankheitsdauer

verkürzt werden.

Das Immunsystem stärken

Sonnige Frühlingstage bieten die

perfekte Gelegenheit, das erschöpfte

Immunsystem wieder anzukurbeln.

Bewegung im Freien fördert die

Durchblutung und UV-Licht regt die

Produktion von Vitamin D an, das

die Abwehrzellen reguliert.

Zeigt sich das Wetter von der ungemütlichen

Seite, kann ein Saunabesuch

eine angenehme Alternative

sein. Wer dann noch auf eine vitaminreiche

Ernährung mit viel Obst

und Gemüse achtet, hat gute Chancen,

den Frühling ohne Schnupfen

zu überstehen. (djd)

Foto: DJD/Hermes Arzneimittel/Image Source/David Ryle


Gsund Aktiv PR | Regional

11

„Nachbarschaftsdienste“ für

pflegebedürftige Personen

Kostenfreie Schulung im Landratsamt Freyung 23. April 2026

In ländlichen Regionen ist es

selbstverständlich, dass Nachbarn,

Freunde oder Bekannte Menschen

unterstützen, die im Alltag Hilfe

benötigen. Diese sogenannten

Nachbarschaftsdienste erfolgen

häufig unentgeltlich.

Seit 2021 besteht jedoch die Möglichkeit,

solche Unterstützungsleistungen

unter bestimmten Voraussetzungen

über die Pflegekasse

abzurechnen.

Einzelpersonen, die pflegebedürftige

Menschen ab Pflegegrad 1 unterstützen,

können eine finanzielle

Anerkennung erhalten, sofern sie

eine entsprechende Schulung absolvieren.

Voraussetzung ist außerdem,

dass die helfende Person weder verwandt

noch verschwägert bis zum

zweiten Grad ist. Infrage kommen

damit unter anderem Freunde,

Bekannte oder Verwandte ab dem

dritten Grad, etwa Nichten oder

Neffen.

Um interessierten Helferinnen

und Helfern diese Möglichkeit zu

eröffnen, bietet das Landratsamt

Freyung-Grafenau am Donnerstag,

23. April 2026, von 10:00 bis

16:00 Uhr eine kostenfreie Schulung

im großen Sitzungssaal des

Landratsamts Freyung, Grafenauer

Straße 44, an.

Zu den abrechenbaren Tätigkeiten

zählen gemeinsame Spaziergänge,

Gespräche, Vorlesen, Freizeitgestaltung

sowie die Begleitung zu Terminen

oder Veranstaltungen. Bereits

wenige Stunden Unterstützung im

Monat können für pflegebedürftige

Menschen eine große Bereicherung

darstellen. Pro betreuter Person

stehen monatlich bis zu 131 Euro

zur Verfügung; eine Einzelperson

darf maximal drei Pflegebedürftige

unterstützen.

Die Schulung richtet sich sowohl

an neue Interessierte als auch an

Personen, die bereits ehrenamtlich

helfen. Ziel ist es, pflegebedürftigen

Menschen ein möglichst selbstständiges

Leben im gewohnten Umfeld

zu ermöglichen. Angesichts des

steigenden Unterstützungsbedarfs

werden in den Gemeinden weiterhin

engagierte Helferinnen und Helfer

gesucht.

Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Personen

begrenzt. Anmeldung per E-Mail

an senioren@landkreis-frg.de oder

telefonisch Montag bis Donnerstag

von 08:00 bis 12:00 Uhr unter

08551 / 57-1607.

Die Schulung wird gemeinsam vom

Koordinationsbüro für Senioren und

der Gesundheitsregion plus organisiert.

Weitere Informationen unter

www.einzelperson-bayern.de.

Foto: pixabay/8971834_1920


12 2

Gsund Aktiv PR | Anzeige

Wo Innovation

Zukunft gestaltet

Technologie neu gedacht: Forschung, die Menschen bewegt

Welches Potential sich entfachen

kann, wenn sich zwei umtriebige

Visionäre zufällig treffen, das

zeigt der Wandel, den der Campus

Hutthurm der Technischen

Hochschule Deggendorf zur Zeit

vollzieht. Ursprünglich als Forschungsstandort

für Kunststofftechnik

und Materialforschung

gedacht, vollzieht sich nun ein

Symbiose aus zwei geschaffenen

Instituten: Optimierung von

Materialien und Prozessen in der

Kunststofftechnik und Diagnostik

und Therapie in Bereich Medizin.

Die Köpfe dahinter: Prof. Dr. Thiha

Aung und Prof. Sebastian Kölbl.

Der Campus Hutthurm der Technischen

Hochschule Deggendorf ist

weit mehr als nur ein Forschungsstandort.

Hier treffen Neugier, technisches

Know-how und der Wunsch

aufeinander, die Zukunft aktiv zu

gestalten. Die Vision dahinter ist

klar: vorhandene technologische

Stärken gezielt bündeln und daraus

neue Möglichkeiten für Zukunftsfelder

entwickeln – mit direktem

Nutzen für die Gesellschaft.

Zwei Institute, die unterschiedliche

Schwerpunkte setzen, aber ein gemeinsames

Ziel verfolgen: Wissen in

echte Wirkung zu verwandeln.

Foto v.l.: Prof. Dr. Thiha Aung, Leitung IMSE, Tim Stockbauer, M.Sc., Operative Leitung,

Dr. Valentin Dalbauer, Leitung IKS (Fotos: MuW/KH Schoppa)

IKS – Institut für Kunststofftechnik

und Simulation:

Hier dreht sich alles um die Zukunft

von Materialien. Forschende entwickeln

und optimieren Kunststoffe,

Composites und Produktionsprozesse

mithilfe modernster Simulationstechnologien.

Ziel ist es, Produkte

leistungsfähiger zu machen, Prozesse

effizienter zu gestalten und nachhaltige

Lösungen für die Industrie

zu schaffen.

IMSE – Institut für Medical

Science and Engineering

Am IMSE verbinden sich Ingenieurwissenschaft

und Medizin zu einer

kraftvollen Partnerschaft. Gemeinsam

arbeiten Experten daran, Diagnostik

und Therapie deutlich zu verbessern.

Die Forschung reicht von

KI-gestützter Tumorfrüherkennung

über präzisere Ultraschallanalysen

bis hin zu individuellen 3D-Druck

Lösungen.

Gemeinsame Vision –

Shaping tomorrow‘s world

Technologie ist hier kein Selbstzweck.

Sie schafft echten Mehrwert

– für Unternehmen, für die Region

Prof. Sebastian Kölbl, wissenschaftliche

Leitung am Campus Hutthurm

und vor allem für Menschen. Ob

durch intelligentere Produktionsprozesse,

innovative Materialien oder

präzisere medizinische Diagnosen:

Am Campus Hutthurm wird die

Welt von morgen verantwortungsvoll,

praxisnah und mit spürbarem

gesellschaftlichem Nutzen mitgestaltet.

Partner der heimischen Wirtschaft

Technische Hochschule Deggendorf

Campus Hutthurm

Hochleiten 1 . 94116 Hutthurm


Gsund Aktiv PR | Freizeit

13

Wenn der Frühling erwacht

– und wir mit ihm

Warum der Frühling Körper und Seele in Bewegung bringt

Foto: pixabay-woman-8431035_1920

Kaum werden die Tage länger

und die Sonne gewinnt an Kraft,

verändert sich etwas in uns. Die

schweren Gedanken des Winters

lösen sich, der Blick wird weiter,

die Stimmung leichter. Frühlingsgefühle

sind mehr als ein romantisches

Klischee – sie sind ein

spürbares Signal des Körpers, dass

eine neue Phase beginnt.

Licht, Wärme und frische Luft wirken

wie ein natürlicher Neustart für

Geist und Gemüt, ein Aufbruch im

Kopf und im Herzen

Biochemie des Glücks

Mit zunehmendem Tageslicht drosselt

der Körper die Produktion von

Melatonin, dem „Schlafhormon“,

während gleichzeitig mehr Serotonin

ausgeschüttet wird. Dieses

Hormon hebt die Stimmung, steigert

die Motivation und wirkt sich positiv

auf das allgemeine Wohlbefinden

aus. Kein Wunder also, dass wir im

Frühling aktiver werden, häufiger

lachen und neue Pläne schmieden.

Auch Bewegung an der frischen

Luft verstärkt diesen Effekt – ein

Spaziergang im Grünen kann wahre

Wunder wirken.

Gesundheit in Bewegung

Der Frühling ist die ideale Zeit, um

den Körper sanft aus dem Winterschlaf

zu holen. Wer jetzt wieder

öfter zu Fuß oder mit dem Rad

unterwegs ist, stärkt Herz und Kreislauf,

kurbelt den Stoffwechsel an

und unterstützt das Immunsystem.

Gleichzeitig hilft Bewegung dabei,

Stress abzubauen und den Schlaf zu

verbessern. Besonders wohltuend ist

dabei die Kombination aus Aktivität

und Natur: Vogelgezwitscher,

Blütenduft und frisches Grün wirken

nachweislich entspannend.

Frische Energie für die Seele

Nicht nur der Körper, auch die Seele

profitiert vom Frühling. Viele Menschen

verspüren den Wunsch nach

Veränderung – sei es durch neue

Hobbys, soziale Begegnungen oder

kleine Projekte, die lange liegen geblieben

sind.

Diese innere Aufbruchsstimmung

kann helfen, alte Muster zu durchbrechen

und neue Perspektiven zu

entwickeln. Wichtig ist dabei, auf

die eigenen Bedürfnisse zu hören

und das Tempo selbst zu bestimmen.

Den Frühling bewusst

genießen

Frühlingsgefühle lassen sich nicht

erzwingen, aber achtsam erleben.

Wer sich Zeit nimmt, draußen zu

sein, gesund zu essen und kleine

Momente bewusst wahrzunehmen,

verlängert die positive Wirkung der

Jahreszeit.

Der Frühling erinnert uns daran,

dass Erneuerung möglich ist – leise,

kraftvoll und mit jedem Sonnenstrahl

ein bisschen mehr.

mg.


14

Gsund Aktiv PR | Anzeige Anzeige 1

Gesundheitskompetenz aus

der Tiefe der Erde

Drei Thermen als starke Säulen moderner Gesundheitsförderung

Die Europa Therme Bad Füssing,

die Wohlfühl-Therme Bad

Griesbach und die Rottal Terme

Bad Birnbach zählen zu Bayerns

führenden Gesundheitsthermen.

Sie stehen für Prävention, medizinische

Kompetenz und nachhaltiges

Wohlbefinden. Natürliches

Thermalwasser, moderne Thermenwelten

und klare Schwerpunkte

schaffen maßgeschneiderte

Angebote für Körper und Seele.

In der Rottal Terme liegt der Fokus

auf Stressprävention: Thermalwasser,

Ruhezonen und Entspannungsangebote

helfen, Belastungen abzubauen

und neue Kraft zu schöpfen.

Die Wohlfühl-Therme stärkt gezielt

das Herz-Kreislauf-System. Wärme,

Auftrieb, Bewegung im Wasser

und Kneipp-Anwendungen fördern

Durchblutung und Leistungsfähigkeit.

In der Europa Therme steht der Bewegungsapparat

im Mittelpunkt. Das

Heilwasser lindert Beschwerden an

Gelenken, Muskeln und Wirbelsäule

und fördert Mobilität sowie Lebensqualität.

Alle drei Thermen sind zukunftsorientierte

Gesundheitseinrichtungen

mit vielfältigen Angeboten zur

nachhaltigen Steigerung der Lebensqualität.

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Alle wichtigen Infos

finden Sie hier!


Gsund Aktiv PR | Regional

15

Alltag entlasten, Teilhabe

ermöglichen

Wie die Offenen Hilfen der Lebenshilfe Passau Familien begleiten und

Lebensqualität schaffen

Bereichsleiterin der Offenen Hilfen: Michaela Spitzenberger. Foto: MuW/K.Krückl

Wenn ein Kind besondere Unterstützung

braucht, verändert sich

der Familienalltag grundlegend.

Organisation, Betreuung und Behördengänge

fordern viel Kraft,

während Zeit für Erholung oft zu

kurz kommt.

Genau hier setzen die Offenen

Hilfen der Lebenshilfe Passau an:

Mit flexiblen, ambulanten Angeboten

unterstützen sie Menschen mit

Behinderung und ihre Angehörigen

dort, wo Unterstützung konkret gebraucht

wird – im Alltag. Ziel ist Stabilität,

Entlastung und ein Umfeld,

in dem Teilhabe selbstverständlich

möglich ist.

Eine starke Gemeinschaft mit

Tradition

Die Lebenshilfe Passau e. V. wurde

1967 von Eltern gegründet und

engagiert sich seitdem für bessere

Lebensbedingungen von Menschen

mit Behinderung. Heute tragen

rund 240 hauptamtliche Mitarbeitende

und etwa 170 Ehrenamtliche

die vielfältigen Angebote. Neben

Wohnformen spielt die ambulante

Unterstützung eine zentrale Rolle.

„Wir möchten Menschen dort unterstützen,

wo sie zuhause sind“, sagt

Michaela Spitzenberger, Bereichsleiterin

der Offenen Hilfen.

Hilfe, die sich an Familien

orientiert

Kernangebot ist der Familienentlastende

Dienst (FED). Nach einem

persönlichen Gespräch wird passgenaue

Unterstützung organisiert

– von Beratung zu Pflegegraden bis

hin zur stundenweisen Betreuung.

Geschulte Kräfte übernehmen Verantwortung

und schaffen Freiräume

für Angehörige. „Schon wenige

Stunden Entlastung können viel bewirken“,

so Spitzenberger. Vertrauen

und eine gute Passung zwischen

Familie und Betreuungskraft stehen

dabei im Mittelpunkt.

Gemeinsam aktiv in der

Freizeit

Ein weiterer Baustein ist die Freizeitbegleitung:

Gruppenangebote,

Ferienprogramme, Ausflüge oder

betreute Urlaube ermöglichen neue

Erfahrungen und soziale Kontakte.

Für Jugendliche stehen Volksfeste

oder Disco-Besuche hoch im Kurs,

Erwachsene nutzen Freizeitclubs,

kreative oder Bildungsangebote.

Ein gelungenes Beispiel für Inklusion

ist der „stufenlose“ Jugendtreff im

Passauer Zeughaus, der Begegnungen

auf Augenhöhe ermöglicht.

Engagement, das trägt

Die Nachfrage nach ambulanten

Hilfen wächst stetig, immer mehr Familien

suchen frühzeitig Unterstützung.

Getragen wird das Angebot

auch durch Ehrenamtliche, ohne die

vieles nicht möglich wäre.

Aktuell sucht die Lebenshilfe Passau

zudem Gastfamilien für betreutes

Wohnen, die erwachsenen Menschen

mit Behinderung ein familiäres

Zuhause auf Zeit bieten möchten.

So bleibt die Lebenshilfe ein verlässlicher

Partner für Teilhabe und

gelebte Inklusion. (kk)


Gsund Aktiv PR - Anzeige -| Reisen

16 2

Busreisen mit Eichberger:

Bequem, sicher und entspannt reisen mit den

modernen Reisebussen.

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Diese Reise verbindet erstklassige Erholung im

preisgekrönten 4-Superior Hotel Europa Fit* in

Hévíz mit den kulturellen Highlights der Region.

HÉVÍZ: Entspannung am größten Thermalsee

Europas und Stadtführung zu den

wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

BALATON & TRADITION: Rundfahrt zum Plattensee mit

Besuch von Schloss Festetics in Keszthely, der Halbinsel

Tihany und der berühmten Porzellanmanufaktur Herend.

BUDAPEST: Große Stadtrundfahrt durch die

Donaumetropole (Parlament, Burgviertel,

Fischerbastei und Heldenplatz).

SOPRON: Erkundung der historischen Altstadt und des

Feuerturms auf der Rückreise.

Fazit: Eine kompakte Mischung aus

geothermischer Heilkraft, ungarischer

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„schwarzen“ Thermalwassers der Terme 3000 mit den

schönsten Städten Sloweniens und der Steiermark.

MORAVSKE TOPLICE: Entspannung pur im hoteleigenen

Thermalbad und der weitläufigen Badelandschaft,

ergänzt durch lokale Spezialitäten.

MARIBOR & LJUBLJANA: Stadtführungen durch die

Kulturhauptstadt Maribor (ältester Rebstock der Welt) und

die Barockperle Ljubljana inklusive Auffahrt zur Burg.

PTUJ & JERUZALEM: Erkundung der ältesten Stadt Sloweniens und

Panoramafahrt entlang der Weinstraße mit Weinprobe und Brettljause.

GRAZ: Abschlussbesuch in der Genusshauptstadt mit Führung durch

die Altstadt und Besichtigung moderner Architektur-Highlights

(Murinsel, Kunsthaus).

Fazit: Eine abwechslungsreiche Tour, die Wellness in

der slowenischen Steiermark perfekt mit historischem

Flair und kulinarischen Entdeckungen vereint.

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Gsund Aktiv PR -Anzeige-| Reisen Anzeige 17 1

Kraftquelle Gasteiner Heilstollen

Der Radonstollen in Bad Gastein - weltweit einzigartig durch sein besonderes Heilklima

Gasteiner Heilstollen

Heilstollenstraße 19

5645 Böckstein

Bad Gastein | Österreich

Tel. +43 (6434) 3753 0

Am „Bahnhof“ im Kurhaus steigen alle

Gäste in einen kleinen Zug – so starten

unsere Therapieeinfahrten in den Gasteiner

Heilstollen, einem bekannten Radonstollen

im Salzburger Land.

Elektrozüge bringen unsere Patienten 2,5

Kilometer ins Innere des Radhausberges in

den Therapiebereich – dort, wo die Reise zu

mehr Gesundheit beginnt.

Spürbar anders – Heilung im Herzen

des Berges

Schon beim Einfahren spüren viele die besondere

Atmosphäre: Es wird wärmer und

die Luftfeuchtigkeit steigt immer mehr an.

Doch es ist nicht das Erlebnis, warum viele

Menschen zur Kur kommen. Es ist die Chance

auf Schmerzlinderung und neue Lebensqualität.

Denn im Herzen des Berges wartet

ein einzigartiges Heilklima – eine kraftvolle

Kombination aus natürlichem Radon, wohltuender

Wärme und hoher Luftfeuchtigkeit.

Chronische Schmerzen lindern. Natürlich.

Effektiv.

Das besondere Heilklima lindert ohne

Nebenwirkungen chronische Schmerzen und

trägt so zur Verbesserung der Lebensqualität

bei vielen chronischen Erkrankungen bei. Es

ist eine natürliche, weltweit einzigartige Behandlungsform,

vor allem bei Erkrankungen

des Bewegungsapparates, der Atemwege und

Fotos: Gasteiner Heilstollen

der Haut. Die Erfolgsrate bei einigen Krankheitsbildern

liegt bei annähernd 90%.

Der Gasteiner Heilstollen ist mehr als ein Ort

der Therapie: ein Team aus qualifizierten

Mitarbeitern unterstützt bei chronischen

Schmerzen und zeigt zugleich neue Wege,

Gesundheit aktiv zu gestalten. Hier entsteht

Raum, Bewegung wieder als Freude zu erleben

und Schritt für Schritt neue Lebensqualität

zu gewinnen.

Mehr Wohlbefinden in nur wenigen

Wochen

Etwa eine Stunde dauert der Aufenthalt im

Therapiebereich, aus medizinischer Sicht

werden pro Woche 3 bis 4 Heilstolleneinfahrten

empfohlen. Eine Heilstollen-Kur umfasst

je nach Krankheitsbild 2 bis 4 Wochen

info@gasteiner-heilstollen.com

www.gasteiner-heilstollen.com

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Schreiben Sie bis zum 17. April 2026

eine Email an

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mit dem Kennwort:

Radonstollen

Viel Glück!


18 Gsund Aktiv PR | Regional

Frühstückstreff für

Alleinstehende

Caritas verbindet in Vilshofen Generationen

„Zusammen geht was“ heißt die

Jahreskampagne der Caritas in

Deutschland. Wie die Caritas

Generationen verbindet zeigt sich

in Vilshofen. Konkret beim Frühstückstreff

für Alleinstehende. Seit

März 2012 treffen sich Alleinstehende

immer am ersten Mittwoch des

Monats (außer Januar und August),

im Pfarrsaal. Die Ortscaritas will

der Einsamkeit älterer bzw. alleinstehender

Menschen vorbeugen.

Die Idee dazu hatten damals die

hauptamtlichen Caritas-Mitarbeiterinnen

Petra Liebl und Annemarie

Ritzinger.

Unterstützt wurden sie von Andreas

Kindermann. „Hier geht es nicht

nur um ein liebevoll angerichtetes,

gesundes und abwechslungsreiches

Frühstück,“ so die sechs Damen vom

„Frühstücksteam“, „auch „Hirntraining“

und musikalische Unterhal-

Foto: Josef Rackl/ Peter Schädelbauer

tung werden angeboten.“ Wichtig:

Eine tel. Anmeldung bis spätestens

Freitag vor dem Frühstück ist erforderlich

bei J. Albrecht (08541-

6112).

Wissen statt Tabu

Mit dem Online-Portal drugcom.de bietet das Bundesinstitut für

Öffentliche Gesundheit unabhängige und anonyme Beratung

Was tun, wenn jemand im Freundeskreis

Kokain konsumiert?

Macht Lachgas abhängig? Und

wie reagiert man bei einer Opiat-

Überdosis?

Wissen schützt – denn wer informiert

ist, kann Risiken deutlich senken. Das

Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit

(BIÖG) bietet mit www.drugcom.

de seit 24 Jahren ein kostenfreies Online-Angebot

zur Aufklärung über legale

und illegale Drogen. Im vergangenen

Jahr verzeichnete die Website fast

sechs Millionen Besucherinnen und

Besucher, rund 16.000 pro Tag. Am

häufigsten wurden Informationen zu

Amphetaminen und Kokain gesucht.

Über Drogen aufklären – bevor

eine Sucht entsteht

Seit 2001 ermöglicht drugcom.de

Ratsuchenden eine anonyme, vertrauliche

und niedrigschwellige Beratung

– ohne moralische Bewertung.

Geschulte Beraterinnen und Berater

beantworten Fragen per Telefon,

E-Mail oder Chat. Im Jahr 2024 standen

insbesondere Abhängigkeit und

Therapieoptionen im Mittelpunkt der

Anfragen. Auch Angehörige nutzten

das Angebot verstärkt. Die meisten

Beratungen bezogen sich auf den

Konsum von Cannabis. Ein Anstieg

der Anfragen nach Einführung des

neuen Cannabisgesetzes (CanG) ist

bislang nicht zu erkennen.

Foto: pixabay-jorono-stop-3541821


Gsund Aktiv PR | Regional

19

Seniorenarbeit

im Wandel der Zeit

Austausch über wachsende Herausforderungen im Landratsamt Passau

Pflege, Prävention und gesellschaftlicher

Zusammenhalt

Auch Landrat Raimund Kneidinger

dankte den Seniorenbeauftragten

für ihre wichtige Arbeit.

Angesichts von Einsamkeit, Personalmangel

in der Pflege und der

zunehmenden Belastung pflegender

Angehöriger sei Prävention ebenso

notwendig wie nachhaltige Unterstützung.

Positiv stellte er heraus,

dass sich rund zwei Drittel der Menschen

im Landkreis ehrenamtlich

engagieren – ein starkes Zeichen für

Zusammenhalt und Gemeinsinn.

Foto: seniorenarbeit-ai-generated01

Die Seniorenvertretungen des

Landkreises Passau haben sich

im Landratsamt getroffen, um

über aktuelle Herausforderungen

der Seniorenarbeit zu beraten.

Themen wie Pflege, Einsamkeit,

barrierefreier Wohnraum und

die Rolle des Ehrenamts standen

dabei im Mittelpunkt.

Vertreter aus Politik, Verwaltung

und Ehrenamt waren sich einig,

dass eine starke Interessenvertretung

für ältere Menschen angesichts

des demografischen Wandels immer

wichtiger wird. Gleichzeitig wurden

Defizite in Gesetzen und Förderprogrammen

offen angesprochen.

Ehrenamt als tragende Säule

Landkreisseniorenbeauftragte Gerlinde

Kaupa betonte, dass Senioren

künftig rund ein Viertel der bayerischen

Bevölkerung ausmachen

werden. Mit dem Landesseniorenrat

gebe es eine parteipolitisch neutrale

und überkonfessionelle Stimme,

die als Bindeglied zwischen älteren

Menschen und der Staatsregierung

fungiere. Besonders hob sie das

ehrenamtliche Engagement hervor,

da Ehrenamtliche nah an den Menschen

seien und deren Bedürfnisse

genau kennen. Dieses Engagement

sei eine zentrale Grundlage für ein

gutes Leben im Alter.

Kritik an Förderlücken und

Gesetzgebung

Kaupa informierte zudem über

Aufgaben und Struktur des Landesseniorenrats

und kritisierte unter

anderem das neue Sportgesetz, in

dem Senioren nicht ausreichend berücksichtigt

würden.

Auch der drastisch reduzierte Fördertopf

für barrierefreie Wohnungsumbauten

bereitet Sorgen, da viele

notwendige Maßnahmen nicht mehr

umgesetzt werden können. Einigkeit

bestand darin, dass solche Investitionen

langfristig Kosten sparen und

den Verbleib im eigenen Zuhause

ermöglichen.

Mehr Mitwirkung vor Ort gefordert

Abschließend forderten die Seniorenvertretungen,

frühzeitig in

kommunale Planungen eingebunden

zu werden. Positive Beispiele

aus einzelnen Gemeinden zeigten,

dass eine enge Zusammenarbeit

zwischen Seniorenbeauftragten und

Kommunalpolitik konkrete Verbesserungen

im Alltag älterer Menschen

bewirken. (hw)


20

Gsund Aktiv PR | Gesundheit

Nervenerkrankung Gürtelrose

wird unterschätzt

„Rund 80 Prozent nehmen die Vorsorgemöglichkeit nicht wahr“

Etwa jeder dritte Erwachsene

erkrankt im Laufe seines Lebens

an Gürtelrose. Das sind rund

400.000 Menschen pro Jahr.

Umso wichtiger ist es, gut über die

Viruserkrankung informiert zu

sein.

„Viele Menschen nehmen Gürtelrose

zunächst nicht ernst, weil sie

sie mit den harmloseren Windpocken

verwechseln oder nur den

Hautausschlag kennen“, erklärt PD

Dr. Michael A. Überall, Präsident

der Deutschen Schmerzliga und

Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft

für Schmerzmedizin. Bei

Gürtelrose handelt es sich jedoch

um eine schmerzhafte Nervenerkrankung,

die auch noch lange

Zeit später den Alltag einschränken

kann. „Die Schmerzen bei Gürtelrose

sind meist stark und sehr

charakteristisch. Viele Betroffene beschreiben

sie als brennend, stechend

oder elektrisierend, manche empfinden

sie wie Messerstiche oder ein

dauerhaftes Brennen oder Kribbeln

unter der Haut“, so der Schmerzexperte.

„Viele Patienten beklagen,

dass schon leichte Berührungen

– etwa durch Kleidung oder einen

Windhauch – quälende Schmerzen

oder Missempfindungen auslösen

können.“

Gürtelrose als Folgeerkrankung

der Windpocken

Gürtelrose und Windpocken hängen

eng zusammen, denn die Gürtelrose

ist eine Folgeerkrankung der Windpocken

und wird durch dasselbe

Virus ausgelöst. Der Experte erklärt:

„Nachdem die Windpocken abgeheilt

sind, verschwinden die Viren

nicht vollständig aus dem Körper.

Vielmehr ziehen sie sich in Nervenknoten,

die sogenannten Spinaloder

Hirnnervenganglien, zurück,

wo sie sich vor dem Immunsystem

PD Dr. med. Michael A. Überall, Vizepräsident „Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin

e.V.“ .Foto: DJD/GSK/Flo Huber

verstecken können, und verbleiben

dort in einer Art ‚Schlafzustand‘.“

Ist das Immunsystem geschwächt –

etwa durch höheres Alter, eine chronische

Krankheit oder Stress –, sinkt

die Abwehrkraft des Körpers. Dann

können die Viren reaktiviert werden

und eine Gürtelrose auslösen.

Über Vorsorgemöglichkeiten

sollte man sich informieren

Die Ständige Impfkommission (STI-

KO) empfiehlt eine Impfung gegen

Gürtelrose. „Laut dem aktuellen

Barmer-Arzneimittelreport nehmen

jedoch rund 80 Prozent der Anspruchsberechtigten

diese Möglichkeit

nicht wahr“, konstatiert Dr.

Überall. „Gute Gesundheitsvorsorge

braucht deshalb beides: engagierte

Ärztinnen und Ärzte, die ihre

Patientinnen und Patienten über

Präventionsmöglichkeiten informieren,

und mündige Menschen, die

ihre Gesundheit aktiv mitgestalten.“

Wer also sein Risiko senken und der

schmerzhaften Erfahrung einer Gürtelrose

vorbeugen möchte, sollte in

der hausärztlichen Praxis mögliche

Vorsorgemaßnahmen ansprechen.

(djd)


Gsund Aktiv PR | Regional

21

Therapie gegen Alzheimer

Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich trifft Neurologie-Chefarzt

Mehr Zeit für die Patienten

Auch die Digitalisierung schreitet

voran: Die elektronische Patientenakte

wurde auf Normal- und

Intensivstationen eingeführt. Zudem

wird das Programm ICU-Manager

für Intensiv- und Weaningstation

implementiert. Untersuchungsdaten

wie Beatmungsparameter, Sauerstoffsättigung

oder EKG werden

automatisch in die Patientenkurve

übernommen. Das erleichtert die

Dokumentation und schafft mehr

Zeit für die Patienten.

Nach der Rezertifizierung der Stroke

Unit 2025 blickt man im Zuge

der Krankenhausreform, bei der

kleinere Zentren wegfallen sollen,

mit gemischten Gefühlen in die

Zukunft. Ein Teil der zunächst mit

Schlaganfallverdacht aufgenommenen

Patienten wird wegen anderer

neurologischer Erkrankungen weiterbehandelt.

Chefarzt Prof. Tobias Schmidt-Wilcke (l.) und Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich.

Foto: Bezirk Niederbayern, Manuela Lang

Heinrich dankte Schmidt-Wilcke

für seinen Einsatz und die strategische

Weiterentwicklung neuer

Behandlungsangebote, die das hohe

medizinische Niveau in Mainkofen

sichern.

Seit einigen Monaten ist in

Deutschland eine spezielle Alzheimer-Therapie

zugelassen, bei der

Antikörper Amyloid-Ablagerungen

im Gehirn mobilisieren.

Die neurologische Abteilung am

Bezirksklinikum Mainkofen will

das Verfahren im Laufe des Jahres

anbieten.

Derzeit laufen noch Abstimmungen,

wie Chefarzt Prof. Tobias Schmidt-

Wilcke beim Jahresgespräch mit Bezirkstagspräsident

Dr. Olaf Heinrich

erklärte.

Eine Heilung ist nicht möglich,

jedoch kann das Fortschreiten der

Erkrankung verlangsamt werden –

vor allem in frühen Stadien.

2025 rezertifiziert

Auch im Bereich der Immunabsorption

ist Mainkofen gut aufgestellt:

Mit den drittmeisten Behandlungen

zählt man zu den großen Zentren

in Deutschland. Für die Weaning-

Therapie, also die Entwöhnung von

der Beatmung, wurde die Klinik

2025 rezertifiziert; 2026 sollen die

Behandlungszahlen steigen.

Schmidt-Wilcke war zuvor an der

Universität Düsseldorf habilitiert

und außerplanmäßiger Professor.

Nun wechselte er an die Universität

Regensburg, um dort Medizinstudierende

zu unterrichten. Mit Blick auf

den Medizin-Campus Niederbayern

sei dies besonders wertvoll, betonte

Heinrich.

Der Bezirk Niederbayern: Mit den

anderen sechs bayerischen Bezirken

bildet der Bezirk Niederbayern die

dritte kommunale Ebene. Das Bezirksgebiet

umfasst neun Landkreise,

drei kreisfreie Städte und eine Große

Kreisstadt. Die Kernaufgaben umfassen

die Bereiche Soziales, Gesundheit,

Kultur- und Heimatpflege, Bildung

und Jugend sowie die Fachberatung

für Fischerei. Als überörtlicher Träger

der Sozialhilfe unterstützt der Bezirk

Pflegebedürftige, Senioren und Kranke

sowie Menschen mit Behinderungen,

die auf Hilfeleistungen angewiesen

sind. Mit dem Bezirksklinikum Mainkofen

sowie den Bezirkskrankenhäusern

Landshut, Straubing und Passau

sichert der Bezirk die psychiatrische

Versorgung Niederbayerns.


22

Gsund Aktiv PR | Gesundheit

Echte Therapie statt

Freizeitkonsum

Die Cannabis-Reform kommt

Für viele Menschen mit schweren

oder chronischen Erkrankungen

ist medizinisches Cannabis längst

mehr als ein Trend: Es ist eine

dringend benötigte therapeutische

Option, die Lebensqualität

zurückbringen kann. Besonders

Patientinnen und Patienten mit

chronischen Schmerzen, neurologischen

Erkrankungen wie MS,

spastischen Beschwerden, Appetitverlust

oder Übelkeit durch

Chemotherapien profitieren von

sorgfältig dosierbaren Cannabisextrakten.

Doch genau diese Menschen geraten

immer stärker in den Hintergrund

– weil Telemedizinplattformen

vermehrt dazu genutzt werden, sich

rezeptpflichtige Cannabisprodukte

„per Klick“ für den Freizeitkonsum

zu sichern, oft ohne echten Arztkontakt.

Die Folge: unkontrollierte

Mengen, fragwürdige Indikationen

und kaum medizinische Begleitung.

Die vom Bundeskabinett beschlossene

Gesetzesänderung setzt hier an:

Künftig soll Medizinalcannabis nur

nach einem persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt

verschrieben und

ausschließlich in Apotheken vor Ort

abgegeben werden. Damit soll der

missbräuchliche Online-Bezug eingedämmt

werden – zum Vorteil der

Menschen, die Cannabis tatsächlich

zur Linderung schwerer Symptome

benötigen.

Gezielte Therapie statt anonymer

Online-Abgabe

Für eine wirksame Behandlung

kommt es nicht nur auf das Produkt

an, sondern vor allem auf eine

sichere Dosierung und eine ärztliche

Begleitung. Unter medizinischer

Anleitung können Cannabisarzneien

passgenau eingestellt werden und

helfen, belastende Symptome zu reduzieren.

Sie lassen sich zuverlässig

in bestehende Therapien integrieren,

etwa in der Schmerzbehandlung

oder bei neurologischen Krankheitsbildern.

Genau diese therapeutische

Sicherheit entsteht nur in einem

persönlichen ärztlichen Gespräch.

Anbieter wie Stada betonen deshalb

die Bedeutung einer engmaschigen

Betreuung und unterstützen die geplante

Reform ausdrücklich. Durch

Aufklärung und Arbeitshilfen übernimmt

Stada zusätzlich als Schnittstelle

zwischen Ärzten und Apothekern

Aufklärungsarbeit im immer

noch stigmatisierten Markt.

Therapie braucht Vertrauen –

nicht anonyme Klick-Medizin

Für Betroffene zählt nicht der

schnelle Zugang, sondern die richtige

Therapie: Welche Beschwerden

stehen im Vordergrund? Welche

Wirkstoffe sind geeignet? Welche

Dosierung ist sicher?

All das lässt sich nur im Austausch

mit spezialisierten Ärztinnen und

Ärzten klären, nicht in anonymen

Online-Formularen. Auch Apotheken

vor Ort spielen eine wichtige Rolle:

Sie beraten zur Anwendung, erklären

Dosierungen und begleiten die

Therapiesicherheit. Weitere Informationen

über medizinisch eingesetzte

Cannabisarzneien finden sich etwa

unter canna.stada.de. (djd)

Foto: DJD/STADA Arzneimittel/Getty Images/Portra Images


Gsund Aktiv PR | Regional

23

Wenn Kunst Räume für die

Kinder eröffnet

Kreativer Auftakt zur Caritas-Jahreskampagne

Lino fand es toll, mit dem Pinsel Farben zu verspritzen (Foto: caritas/wd)

Passau. Zum Start der Caritas-Jahreskampagne

2026 „Zusammen

geht was“ haben die Kinder der

Kita St. Stephan in Passau gemeinsam

mit regionalen Künstler:innen

kleine und große Kunstwerke

geschaffen. Inspiriert vom Gedanken,

„den Pinsel in die Hand

zu nehmen“ und den eigenen

Gefühlen zu folgen, entdeckten sie

sich selbst und ihre Umwelt auf

kreative Weise neu.

Mit dabei waren Waltraud Danzig,

Ernst Zahnweh und Hubert Huber,

die den Kindern zeigten, wie aus

einfachen Materialien beeindruckende

Werke entstehen. Für Kita-Leiterin

Constanze Simmel wurde erneut

deutlich, dass Kunst nicht nur Freude

bereitet, sondern auch Fantasie

und Mut fördert.

Kunst als ganzheitliche Bildung

Bei der Vernissage betonte Stefan

Seiderer, Bischöflich Beauftragter

für die Caritas, dass die Ausstellung

weit mehr sei als eine Präsentation

schöner Bilder. Sie stehe beispielhaft

für die ganzheitliche Entwicklung im

Sinne des Bayerischen Bildungs- und

Erziehungsplans: Neben Wissen und

Fertigkeiten würden Persönlichkeit,

soziales Miteinander und kulturelle

Ausdrucksfähigkeit gestärkt.

Kunst eröffne Räume, in denen Kinder

sich selbst erfahren und ihre

Umwelt bewusst wahrnehmen können.

Gedanken, Gefühle und Ideen

würden im kreativen Gestalten sichtbar.

Waltraud Danzig gestaltete mit

den Kindern ein gemeinsames Bild:

Mit Kreide, Walze und Caritas-Rot

lernten sie spielerisch die Grundlagen

einer Drucktechnik – jedes Kind

fand seinen Platz auf dem Papier.

Experimentieren, Drucken und

Upcycling

Ernst Zahnweh initiierte ein Upcycling-Projekt:

Aus gespendeten

Schuhen entstanden fantasievolle

Skulpturen, bei denen Eltern tatkräftig

mithalfen. Und Hubert Huber

begeisterte mit Monotypie und

Frottage – jede Bewegung schuf ein

einzigartiges Werk. Besonders Lino

(5) war begeistert: „Da kann man so

schön mit dem Pinsel spritzen.“


24

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Wenn die Nacht uns heilt

Was unsere Träume über die Gesundheit verraten

ai-generated


Gsund Aktiv PR | Thema

25

Wir träumen jede Nacht, selbst wenn wir es am Morgen vergessen.

Lange galten Träume als zufällige Produkte unseres Gehirns – doch

aktuelle Forschungen zeigen: Sie stärken die emotionale Stabilität,

fördern Regeneration und helfen, Stress zu verarbeiten.

Unsere Nachtgedanken sind also eine Art innere Medizin:

sanft, unbewusst und erstaunlich wirksam.

Foto: pixabay-ai-generated-8200083

Jede Nacht reisen wir in eine Welt

ohne Grenzen. In unseren Träumen

erscheinen vertraute Gesichter,

bizarre Szenen, intensive

Gefühle.

Oft wachen wir verwundert auf

– und doch steckt hinter diesen

nächtlichen Bildern weit mehr als

ein Spiel der Fantasie. Forschende

wissen heute: Träume sind ein

wichtiger Teil psychischer und

körperlicher Gesundheit.

Während der sogenannten REM-

Schlafphase arbeitet das Gehirn

auf Hochtouren. Es verarbeitet

Erinnerungen, ordnet Emotionen

und stärkt neuronale Verbindungen.

Bildgebende Studien zeigen: Das

limbische System – unsere Gefühlszentrale

– ist besonders aktiv, während

jene Regionen, die für rationale

Kontrolle zuständig sind, zur Ruhe

kommen.

Diese Balance erlaubt emotionale

„Reparaturarbeit“. Stress, Angst

und ungelöste Konflikte werden im

Traum neu sortiert – ein natürlicher

Selbstheilungsprozess.

Psychiater Allan Hobson nannte

Träume einst ein „Nebenprodukt

neuronaler Aktivität“. Doch moderne

Forschung widerspricht:

Menschen, die tief und regelmäßig

träumen, zeigen oft eine bessere

emotionale Stabilität und weniger

depressive Symptome. Schlaf- und

Traumforschung sprechen heute

von einer Art „nächtlicher Psychotherapie“.

Im Traum können wir

Erlebtes gefahrlos durchspielen, und

das mindert die Stressreaktion am

Folgetag – messbar in niedrigeren

Cortisolwerten.

Träume sind die Sprache unseres

inneren Gleichgewichts

Auch körperlich wirken Träume stabilisierend.

Gute Traumphasen fördern

die Hormonregulation, stärken

das Immunsystem und unterstützen

die Regeneration des Gehirns. Fehlt

diese Phase, steigt langfristig das

Risiko für Herz-Kreislauf- und Stoffwechselstörungen.

Doch Träume sind nicht nur biochemische

Prozesse. Sie sind auch

eine Sprache unseres inneren

Gleichgewichts. Der Psychologe Carl

Gustav Jung sah in ihnen Wegweiser

seelischer Entwicklung. Symbole wie

Wasser, Häuser oder Wege können

Hinweise auf das geben, was uns

bewegt – und wohin wir uns entwickeln

wollen.

Träume sind also mehr als nächtliche

Geschichten. Sie sind ein

Spiegel unserer seelischen Vitalität,

ein stiller Beitrag zu Resilienz und

Wohlbefinden. Wer ihnen Aufmerksamkeit

schenkt, kann besser

verstehen, wie Körper, Geist und

Emotionen zusammenarbeiten.

Und vielleicht liegt genau darin ihr

größter Zauber: dass sie uns zeigen,

wie eng Gesundheit und Seele miteinander

verwoben sind. mg

Fünf Fakten über

unsere Träume

1. Jeder Mensch träumt – jede

Nacht.

Auch wer meint, „nie zu träumen“,

tut es tatsächlich. Die meisten

Menschen haben pro Nacht vier bis

sechs Traumphasen. Nur wer direkt

nach einer REM-Phase wach wird,

erinnert sich daran.

2. Träume fördern emotionale

Balance.

In der REM-Schlafphase sortiert das

Gehirn emotionale Eindrücke neu.

Das senkt Stresshormon-Spiegel und

hilft, Erlebnisse besser zu verarbeiten

– ähnlich wie eine nächtliche

Kurztherapie.

3. Kreativität kommt oft aus dem

Schlaf.

Viele kreative Ideen und wissenschaftliche

Durchbrüche entstanden

im Traum. Das Gehirn verknüpft

dort Inhalte frei und unzensiert – ein

idealer Nährboden für Einfälle.

4. Albträume sind Warnsignale.

Wiederkehrende Albträume können

auf Überlastung, Angst oder ungelöste

Konflikte hinweisen. Wer sie

ernst nimmt und das Thema angeht,

spürt oft eine deutliche seelische

Entlastung.

5. Traumqualität hängt von Schlafqualität

ab.

Zu wenig Schlaf, unregelmäßige

Zeiten oder Alkohol stören die REM-

Phasen. Wer sich ausreichend erholt,

träumt intensiver – und profitiert

stärker von der regenerativen Kraft

des Schlafs.


26 Gsund Aktiv PR | Natur

Superfoods

vor der Haustür:

Die grüne Kraft aus den Inn-Auen

Nur wenn es eindeutig nach Knoblauch duftet, darf es in den Sammelkorb. Fotos: Archiv

Wenn die ersten Sonnenstrahlen

das Eis an Inn und Donau brechen,

erwacht in unserer Region eine

ganz besondere Kraft. Während

viele im Supermarkt zu teuren

Chiasamen oder Avocados greifen,

wächst das wahre „Superfood“

direkt vor unserer Haustür: in den

schattigen Auenwäldern und an

den sonnigen Waldrändern rund

um Passau und Freyung-Grafenau.

Bärlauch: Der Knoblauch des

Waldes

Er ist der unangefochtene König des

Frühlings. Schon von Weitem verrät

sein feiner Duft, wo er zu finden ist.

Bärlauch ist nicht nur eine Delikatesse,

sondern eine echte Wunderwaffe

für die Gefäße. Sein hoher Gehalt

an Allicin wirkt wie ein natürliches

Antibiotikum, reinigt das Blut und

bringt den Stoffwechsel nach dem

Winter so richtig in Schwung.

Brennnessel: Das unterschätzte

Wunderkraut

Lange als lästiges Unkraut verpönt,

ist die junge Brennnessel in

Wahrheit eine Nährstoffbombe. Sie

enthält dreimal so viel Eisen wie

Spinat und deutlich mehr Vitamin C

als Zitrusfrüchte. Als Tee oder Suppe

hilft sie dem Körper beim Entgiften

und sorgt für ein strahlendes Hautbild

– regionaler und gesunder geht

es kaum.

Tipp vom Profi: Sammeln

Sie nur dort, wo keine Autos

fahren und keine Hunde

ausgeführt werden. In den

Inn-Auen finden Sie abseits

der Hauptwege die saubersten

Plätze.

Vorsicht: Nicht verwechseln!

Wer selbst sammelt, sollte genau

hinschauen. Die Blätter des Bärlauchs

ähneln denen der giftigen

Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen.

Ein einfacher Test hilft: Reiben Sie

ein Blatt zwischen den Fingern. Nur

wenn es eindeutig nach Knoblauch

duftet, darf es in den Sammelkorb.


Gsund Aktiv PR | Rezept

27


28

Gsund Aktiv PR | Gesundheit

Zwiebelsäckchen und mehr

Von Hausmittel bis Homöopathie:

Was bei Mittelohrentzündung wirklich hilft

Wenn Kinder nachts plötzlich

weinen und sich ans Ohr fassen,

schrillen bei den meisten Eltern

sofort die Alarmglocken, denn

häufig steckt eine Mittelohrentzündung

dahinter. Gerade in der

kalten Jahreszeit, wenn Erkältungen

Hochsaison haben, entzünden

sich die empfindlichen Schleimhäute

im Ohr leicht.

Denn Kinder sind anfälliger – ihre

Ohrtrompete, also die Verbindung

zwischen Mittelohr und Nasen-Rachen-Raum,

ist kürzer und enger als

bei Erwachsenen. So können Krankheitserreger

schneller ins Mittelohr

gelangen und dort Schmerzen,

Druckgefühl und manchmal Fieber

auslösen.

Antibiotika nicht immer nötig

Zum Glück lässt sich eine akute

Mittelohrentzündung in vielen

Fällen gut behandeln – oft sogar

ohne Antibiotika. Neben Ruhe und

ausreichend Flüssigkeit helfen einfache

Hausmittel, die Beschwerden

zu lindern. Bewährt hat sich seit

Generationen das klassische Zwiebelsäckchen:

Die ätherischen Öle der

Zwiebel können entzündungshemmend,

schleimlösend und durchblutungsfördernd

wirken. Dafür wird

eine frische Zwiebel fein gehackt,

leicht erwärmt und in ein sauberes

Tuch gewickelt. Das angenehm warme

Säckchen wird vorsichtig auf das

betroffene Ohr gelegt – mehrmals

täglich für 20 bis 30 Minuten. Viele

Kinder empfinden die Wärme und

den Duft als wohltuend.

Wärme und natürliche

Arzneimittel

Auch andere Wärmeanwendungen

mit Kirschkernkissen, Wärmflasche

oder einer Rotlichtlampe können

den Schmerz mildern. Wenn die Eltern

für ihre Kleinen darüber hinaus

sanfte Unterstützung von innen suchen,

ist etwa das homöopathische

Komplexmittel Otofren von Pflüger

eine gute Option. Es enthält acht

aufeinander abgestimmte Wirkstoffe,

die die Abheilung der entzündeten

Schleimhäute fördern und Schmerzen

lindern können. Es ist neutral

im Geschmack und ab dem ersten

Lebenstag zugelassen.

Auf freie Nasenwege achten

Nach der Wärme tut auch sanfter

Dampf gut: Kamillendampf-Inhalationen

beruhigen Entzündungen im

Nasen-Rachen-Raum und fördern

das Abschwellen der Schleimhäute.

Unter www.otofren.de finden sich

weitere Tipps rund um natürliche

Heilungsmethoden. Ein mildes

Nasenspray kann zudem helfen,

den Druckausgleich im Ohr wiederherzustellen

– das verschafft häufig

Erleichterung. Damit es gar nicht

erst zu einer Mittelohrentzündung

kommt, lohnt es sich, das Immunsystem

zu stärken. Regelmäßige

Bewegung an der frischen Luft sowie

eine ausreichende Luftfeuchtigkeit

in beheizten Räumen stärken die

Abwehrkräfte, damit kleine Ohren

besser durch die Erkältungszeit

kommen.

Foto: DJD/Homöopathisches Laboratorium/Getty Images/Ivan-balvan


Gsund Aktiv PR | Gesundheit

29

Zahngesundheit darf keine

Frage des Geldbeutels sein

Soziale Spaltung und Widerspruch zum Solidarprinzip

Foto: pixabay-oswaldoruiz-dentist-1639683

In der aktuellen gesundheitspolitischen

Diskussion wird darüber

nachgedacht, zahnärztliche

Leistungen ganz oder teilweise aus

dem Leistungskatalog der gesetzlichen

Krankenversicherung (GKV)

herauszunehmen.

Dieser Ansatz stößt auf deutliche

Kritik. Denn Zahngesundheit ist

kein Luxus, sondern ein elementarer

Bestandteil der medizinischen

Grundversorgung. Wird sie stärker

privatisiert, trifft das vor allem Menschen

mit niedrigem und mittlerem

Einkommen – und verschärft bestehende

soziale Ungleichheiten.

Hohe Zuzahlungen sind längst

Alltag

Schon heute sind gesetzlich Versicherte

im Zahnbereich mit besonders

hohen Eigenbeteiligungen konfrontiert.

Beim Zahnersatz müssen

Patientinnen und Patienten je nach

Versorgung zwischen 25 und 40

Prozent der Kosten selbst tragen. In

kaum einem anderen medizinischen

Bereich ist die finanzielle Belastung

so hoch. Zum Vergleich: Bei Arzneimitteln,

Heil- oder Hilfsmitteln liegt

die gesetzliche Zuzahlung in der

Regel bei etwa zehn Prozent. Vor

diesem Hintergrund wären weitere

Kürzungen oder Mehrbelastungen

ein deutlicher Rückschritt.

Wenn Geld über Gesundheit

entscheidet

Eine weitere Reduzierung der GKV-

Leistungen hätte gravierende Folgen.

Viele Betroffene würden notwendige

Behandlungen aufschieben oder

ganz darauf verzichten, weil sie sich

diese schlicht nicht leisten können.

Die Folgen sind absehbar: schlechtere

Zahngesundheit, chronische Beschwerden

und ein erhöhtes Risiko

für Folgeerkrankungen. Langfristig

entstehen dadurch höhere Kosten –

für die Betroffenen ebenso wie für

das Gesundheitssystem insgesamt.

Solidarprinzip in Gefahr

Das deutsche Krankenversicherungssystem

beruht auf dem Solidarprinzip:

Alle Versicherten tragen

gemeinsam die Kosten, damit jede

und jeder im Krankheitsfall Zugang

zu notwendiger Versorgung hat.

Werden zahnärztliche Leistungen

aus diesem System herausgelöst,

droht eine schleichende Entwicklung

hin zu einer Zwei-Klassen-Medizin.

Gesundheit würde zunehmend

davon abhängen, wie gut der eigene

Geldbeutel gefüllt ist – ein klarer

Widerspruch zum Anspruch sozialer

Gerechtigkeit.

Zahngesundheit ist Teil der

Gesamtgesundheit

Zähne und Mundgesundheit stehen

in engem Zusammenhang mit dem

allgemeinen Gesundheitszustand.

Entzündungen im Mundraum

können Herz-Kreislauf-Erkrankungen

begünstigen, Diabetes negativ

beeinflussen oder andere ernsthafte

Erkrankungen nach sich ziehen. Eine

solidarisch finanzierte zahnärztliche

Versorgung ist daher kein Sonderfall,

sondern ein zentraler Bestandteil

moderner Gesundheitsvorsorge.

Zahngesundheit darf nicht zum

Sparobjekt werden. Wer hier kürzt,

spart kurzfristig – und zahlt langfristig

einen hohen sozialen und

gesundheitlichen Preis. (mg)


30 Gsund Aktiv PR | Gesundheit

Wenn der Husten nicht

gehen will

Ursachen verstehen und die Beschwerden gezielt lindern

Wenn quälende Hustenattacken nachts den Schlaf stören, sind Maßnahmen gefragt, die den Reiz schnell und gezielt bekämpfen. Foto:

djd/A. Nattermann & Cie./lightfieldstudios/123RF

Trockener Reizhusten hält viele

Menschen noch lange nach einer

Erkältung wach, kratzt in Hals und

Brust und tritt oft nachts auf.

Anders als produktiver Husten, der

Schleim löst, hat Reizhusten keinen

Nutzen: Er entsteht durch überempfindliche

Hustenrezeptoren.

„Nach viralen Infekten reagieren die

Atemwege stärker – schon kalte Luft,

Staub oder Sprechen reichen aus“,

erklärt Lungenfacharzt Dr. Michael

Barczok. Die ständigen Attacken

stören Schlaf und Alltag erheblich.

Schleimlöser sind oft kontraproduktiv

Da beim Reizhusten kein Schleim

vorhanden ist, können Schleimlöser

sogar stören. „Die Ursache

liegt in übererregten Nervenfasern“,

so Barczok. Daher helfen Hustenstiller,

die den Reiz direkt dämpfen.

Mucosilent beispielsweise wirkt mit

Levodropropizin peripher an den

Hustenrezeptoren und nicht über

das Gehirn. „So werden Anzahl und

Intensität der Anfälle reduziert – das

verbessert Schlaf und Lebensqualität“,

betont Pharmakologe Prof.

Manfred Schubert-Zsilavecz.

Hilfe zur Selbsthilfe

Zusätzlich können einfache Maßnahmen

die Atemwege entlasten.

Wichtig sind ausreichendes Trinken,

regelmäßiges Lüften und das Befeuchten

trockener Raumluft. Reizstoffe

wie Rauch oder Staub sollte

man meiden. Sport ist erst sinnvoll,

wenn der Husten vollständig abgeklungen

ist, um die empfindlichen

Atemwege nicht weiter zu belasten.

Weitere Tipps finden sich unter

www.mucosolvan.com


Gsund Aktiv PR | Gesundheit

31

Ein gesellschaftliches

Risiko mit ernsten Folgen

Ab wann gilt man als alkoholabhängig

und wie viele sind in Bayern betroffen?

Alkohol ist in Bayern wie im Rest

Deutschlands ein alltäglicher Begleiter

– und zugleich ein unterschätztes

Gesundheitsrisiko.

Laut einer aktuellen Auswertung

des Barmer Instituts für Gesundheitssystemforschung

waren im Jahr

2023 mehr als 212.000 Menschen in

Bayern wegen Alkoholsucht ärztlich

behandelt worden. Das entspricht

etwa 1,6 Prozent der Bevölkerung

im Freistaat und liegt leicht unter

dem Bundesdurchschnitt. Tatsächlich

dürfte die Zahl der Betroffenen

aber noch höher sein, da nicht alle

mit einem Alkoholproblem ärztlich

erfasst werden.

Was bedeutet

Alkoholabhängigkeit?

Alkoholabhängigkeit, umgangssprachlich

oft „Alkoholiker“ genannt,

wird nicht allein über die Menge des

Konsums definiert, sondern anhand

bestimmter Verhaltens- und Körpermerkmale.

Als abhängig gilt nach

medizinischen Kriterien, wer über

einen längeren Zeitraum ein starkes

Verlangen nach Alkohol, Kontrollverlust

über Menge und Dauer des

Trinkens, Toleranzentwicklung, körperliche

Entzugserscheinungen oder

fortgesetzten Konsum trotz schädlicher

Folgen zeigt. Wenn mehrere

dieser Kriterien erfüllt sind, kann

eine Diagnose gestellt werden.

Diese Abgrenzung erklärt, warum

nicht jeder, der häufig trinkt,

automatisch alkoholabhängig ist.

Dennoch konsumieren viele Menschen

regelmäßig gesundheitlich

riskante Mengen – weit mehr, als

Experten empfehlen. Schon am zwei

Tagen pro Woche ohne Alkohol festzumachen,

wie Gesundheitsratgeber

raten, zeigt, wie schnell bei regelmäßigem

Trinken die Schwelle zur

Risikogröße erreicht werden kann.

Warum ist das wichtig?

Alkoholabhängigkeit ist eine ernsthafte,

chronische Erkrankung mit

weitreichenden Folgen für Körper

und Psyche. Langfristiger übermäßiger

Alkoholkonsum erhöht das Risiko

für zahlreiche Krankheiten – von

Leberzirrhose über Herz-Kreislauf-

Erkrankungen bis hin zu verschiedenen

Krebsarten – und wirkt sich

negativ auf soziale Beziehungen,

Arbeitsleben und Lebensqualität aus.

Obwohl Bayern im deutschlandweiten

Vergleich moderatere Zahlen

aufweist, bleibt die Prävention

wichtig: Aufklärung über Risiken,

frühzeitige Intervention und niedrigschwellige

Hilfsangebote können

helfen, gefährlichen Konsum zu

reduzieren und Betroffenen Wege

aus der Sucht aufzuzeigen. (mg)

Foto: pixabay-jarmoluk-428392_1920


32 Gsund Aktiv PR | Gesundheit

Sparmaßnahmen im

Gesundheitswesen

Wie weit ist die Patientenversorgung bedroht?

Fast jede zweite Krankenkasse hat

zum Jahreswechsel die Beiträge

erhöht. Der durchschnittliche Satz

liegt bei 17,5 Prozent – Tendenz

steigend. Prognosen zufolge könnten

die Beiträge der gesetzlichen

Krankenversicherung bis 2035 auf

über 20 Prozent klettern, falls sich

die Finanzlage nicht entspannt. Im

Koalitionsvertrag hat die Bundesregierung

daher die Einberufung

der Finanzkommission Gesundheit

angekündigt, die bis März

2026 Vorschläge zur Stabilisierung

vorlegen soll.

Der Bundesverband deutscher

Physiotherapeuten – IFK e. V. warnt

jedoch vor alten Sparinstrumenten,

die sich bereits früher als problematisch

erwiesen hätten. Die GKV

steckt in einer anhaltenden Krise

mit stark steigenden Ausgaben.

Der GKV-Spitzenverband und der

Verband der Ersatzkassen fordern

unter anderem eine strikte Ausgabenbegrenzung

sowie die Rückkehr

zur Grundlohnsummenbindung.

Das würde bedeuten, dass Vergütungen

für Physiotherapeuten nur

im Rahmen der durchschnittlichen

Lohnentwicklung steigen dürften.

Chronische Verläufe drohen

„Diesen Mechanismus hatten wir

schon – mit der Folge deutlich

schlechterer Einkommensentwicklungen

und massiver Nachwuchsprobleme“,

betont Ute Repschläger,

Vorstandsvorsitzende des IFK.

Eine Rückkehr würde den Fachkräftemangel

verschärfen und

Versorgungslücken vergrößern.

Längere Wartezeiten und steigende

Folgekosten wären die Konsequenz.

Werden Beschwerden nicht rechtzeitig

physiotherapeutisch behandelt,

drohen chronische Verläufe oder

kostenintensive Operationen.

Auch Leistungskürzungen sieht der

IFK kritisch: Wenn Therapien oder

Behandlungseinheiten reduziert

oder nicht mehr erstattet werden,

verlieren Patienten den Zugang zur

notwendigen Versorgung. Am Beispiel

eines Kreuzbandrisses werde

deutlich, dass verkürzte Nachbehandlung

das Risiko für Folgeschäden

wie Arthrose erhöhe – mit

zusätzlichen Kosten durch Operationen,

Medikamente und Arbeitsausfälle.

Kurzfristige Einsparungen

führten so langfristig zu höheren

Belastungen.

Versorgung nachhaltig sichern

Stattdessen fordert der IFK strukturelle

Reformen: bessere Abstimmung

aller Akteure, verbindliche Regeln

für interdisziplinäre Zusammenarbeit

und einen effizienteren Informationsaustausch.

Zudem sollten Heilmittelerbringer

perspektivisch selbst Verordnungen

ausstellen dürfen, um Ressourcen

besser zu nutzen. Nur wenn alle Beteiligten

ihre Expertise einbringen,

lasse sich die Versorgung nachhaltig

sichern.

Foto: pixabay-pevah-physiotherapy-8626304


Gsund Aktiv PR | Gesellschaft

33

40 ist das neue 30

Frauen leben so lange wie nie zuvor

Die herCAREER Expo am 22. und 23. Oktober 2026 in München ist eine Karriereplattform, die alle Aspekte einer weiblichen Karriereplanung,

einschließlich der familiären Aspekte, einschließt. Foto: herCAREER – Franz Pfluegl

Auf der herCAREER Expo 2026 in

München spricht Dr. med. Sandra

Eifert, Kardiologin und Autorin

von „Wie Frauen länger leben.

Das Geheimnis weiblicher Longevity“,

über die körperlichen und

seelischen Faktoren eines langen

Lebens.

Im Gespräch mit herCAREER-Redakteurin

Kristina Appel betont sie:

„Wer sich mit der Lebenserwartung

von Frauen beschäftigt, muss fragen,

wie Frauen leben – körperlich wie

emotional.“

Biologisch sind Frauen für ein

langes Leben bestens

ausgestattet

Frauen seien oft stärkerem Stress

ausgesetzt, weil sie sich zu viele Sorgen

machten. „Stress beschleunigt

den Alterungsprozess“, so Eifert.

Gleichzeitig seien Frauen biologisch

gut auf Langlebigkeit vorbereitet:

Zwei X-Chromosomen bieten Schutz

für Herz-, Hirn- und Immunfunktion,

da eines ausgleichen kann, wenn

das andere beeinträchtigt ist. Auch

weibliche Hormone wie Östrogene

schützen lange vor altersbedingten

Erkrankungen – bis die Wechseljahre

das Gleichgewicht verändern.

Umso wichtiger sei es, informiert zu

bleiben und selbstbestimmt vorzusorgen.

Psychische Gesundheit spielt

eine Schlüsselrolle

Jede Frau könne im Alltag viel für

ihre Gesundheit tun: Bewegung sei

entscheidend, insbesondere Ausdauertraining

und Muskelaufbau. „Mit

dem Verlust von Östrogen geht auch

Muskelmasse verloren – Bewegung

ist daher das Allerwichtigste.“ Ergänzend

spielen Ernährung (antientzündlich,

Omega-3-Fettsäuren,

gesundes Darmmikrobiom) und

psychische Gesundheit eine zentrale

Rolle. „Soziale Einbindung und eine

sinnvolle Aufgabe sind für Frauen

essenziell“, so Eifert.

Selbstfürsorge dürfe kein Luxus sein,

sondern müsse als Stärke verstanden

werden. Viele Frauen nähmen sich

zu wenig Zeit für Sport, Erholung

oder emotionale Entlastung. Eifert

plädiert dafür, mit dem eigenen

Körper in Dialog zu treten und Vorsorge

ernst zu nehmen – etwa durch

regelmäßige Herzchecks ab 50, die

Kontrolle von Blutfetten, Blutdruck,

Blutzucker, Knochendichte und Entzündungswerten.

Beim Authors-MeetUp auf der her-

CAREER Expo am 22. und 23. Oktober

2026, einer Karriereplattform,

die alle Aspekte einer weiblichen

Karriereplanung, einschließlich der

familiären Aspekte einschließt, wird

Dr. Sandra Eifert ihr Longevity-Konzept

vorstellen und Fragen aus dem

Publikum beantworten.


34 Gsund Aktiv PR | Thema

Falsche Enkel, echte Gefahr

Telefonbetrug rechtzeitig durchschauen

Foto: pixabay-15181329-fatigue-4844167

Ob „Enkeltrick“, „Schockanruf“

oder falsche Amtspersonen: Kriminelle

nutzen gezielt Methoden

des Social Engineering. Dabei

werden Emotionen und Zeitdruck

instrumentalisiert, um Menschen

am Telefon zu verunsichern und

an Geld, sensible Daten oder Wertsachen

zu gelangen.

Die Polizeiliche Kriminalprävention

und kartensicherheit.de klären über

die Maschen auf und geben Hilfestellung

für die richtige Reaktion.

Täuschung über emotionale

Nähe und Autorität

Beim klassischen Enkeltrick beginnt

das Gespräch oft mit „Rate mal, wer

dran ist?“ oder einer Nachricht wie

„Hallo Mama, mein Handy ist kaputt,

das ist meine neue Nummer“.

Unter dem Vorwand eines finanziellen

Engpasses werden Betroffene

zu Bargeldübergaben oder Blitzüberweisungen

gedrängt. Besonders

perfide: Mittels Künstlicher Intelligenz

lassen sich Stimmen von Angehörigen

täuschend echt imitieren,

was den emotionalen Druck massiv

erhöht.

Forderungen unter Zeitdruck

Beim Schockanruf setzen Kriminelle

hingegen auf Angst. Sie geben sich

als Polizei, Staatsanwaltschaft oder

Klinikpersonal aus und berichten

von dramatischen Unfall- oder Haftgeschichten

naher Verwandter. Um

Konsequenzen abzuwenden, wird

unter Zeitdruck die Übergabe von

Geld, Zahlungskarten oder Wertsachen

verlangt. Durch Rufnummern-

Manipulation (Caller ID Spoofing)

erscheint oft eine echte Behördennummer

im Display. Dies ist jedoch

keine Garantie für die Echtheit des

Anrufs.

Sensibilisierung der

Öffentlichkeit

„Telefonbetrug, insbesondere der

Schockanruf, verursacht nicht nur

hohe finanzielle Schäden, sondern

belastet Menschen von jung bis alt

psychisch schwer. Die Täter passen

ihre Maschen immer wieder gezielt

an die jeweilige Lebenslage und

Verletzlichkeit potenzieller Opfer

an. Mit unserer bundesweiten

Kampagne ‚CESA‘ (Callcenterbetrug,

Enkeltrick, SchockAnruf) und

Informationsmaterial für Betroffene

und deren Umfeld wollen wir die Öffentlichkeit

sensibilisieren und wirksam

schützen“, so Sabrina Krenzler,

Geschäftsführerin der Polizeilichen

Kriminalprävention der Länder und

des Bundes.

Kampagnen-Inhalte zum Download

unter: www.polizei-beratung.de/

schockanrufe.


Gsund Aktiv PR | Sonderthema

35

Pflege zu Hause braucht

starke Partnerschaften

Warum häusliche Kranken- und Seniorenpflege nur mit verlässlicher

Unterstützung langfristig gelingt

Die häusliche Kranken- und Seniorenpflege

ist für viele Familien

längst zur zentralen Säule der

Versorgung geworden. Sie ermöglicht

es Menschen, auch bei

Krankheit oder im Alter in ihrer

vertrauten Umgebung zu bleiben

– ein Wunsch, der eng mit

Würde, Selbstbestimmung und

Lebensqualität verbunden ist.

Gleichzeitig stellt diese Form der

Pflege hohe Anforderungen an alle

Beteiligten.

Pflegende Angehörige übernehmen

Verantwortung rund

um die Uhr.

Sie koordinieren Termine, leisten

körperlich und emotional anspruchsvolle

Arbeit und bewegen

sich oft in einem komplexen Geflecht

aus medizinischen, organisatorischen

und finanziellen Fragen.

Die Herausforderung besteht darin,

diese Aufgaben dauerhaft zu bewältigen,

ohne dabei die eigene

Gesundheit und Belastbarkeit aus

den Augen zu verlieren.

Gleichzeitig bietet die häusliche

Pflege große Chancen.

Sie schafft Nähe, stärkt familiäre

Bindungen und erlaubt eine individuelle

Betreuung, die auf persönliche

Bedürfnisse eingeht. Moderne

Pflegekonzepte, technische Hilfsmittel

und flexible Unterstützungsangebote

können den Alltag deutlich

erleichtern – vorausgesetzt, man

weiß, wo man sie findet und wie

man sie sinnvoll nutzt.

Genau hier zeigt sich, wie entscheidend

die richtigen Partner

sind. Professionelle Pflegedienste,

Beratungsstellen und erfahrene

Ansprechpartner geben Sicherheit,

Orientierung und praktische Unterstützung.

Sie stehen mit fachlichem

Rat zur Seite, helfen bei Anträgen,

entlasten im Alltag und sorgen

dafür, dass Pflege nicht zur Überforderung

wird.

Häusliche Pflege gelingt dann am

besten, wenn sie als Gemeinschaftsaufgabe

verstanden wird. Wer sich

frühzeitig vernetzt und auf verlässliche

Partner setzt, schafft die Grundlage

für eine Pflege, die menschlich,

kompetent und nachhaltig ist – zum

Wohl der Pflegebedürftigen und

derer, die für sie da sind. (mg)

Foto: pixabay-hands-4052473


36 Gsund Aktiv PR | Sonderthema

Beratung bei Pflegegeldbezug

sinnvoll nutzen

So können sich Betroffene vorbereiten und

praktische Unterstützung erhalten

Foto: DJD/compass private pflegeberatung

In einer Pflegesituation ist eine

fachkundige Beratung immer

sinnvoll, besonders dann, wenn

sie gemeinsam mit An- oder Zugehörigen

durchgeführt wird.

Viele Pflegebedürftige kommen im

Alltag kaum mit Fachpersonen in

Kontakt, denn sie werden ausschließlich

zu Hause versorgt und

beziehen dafür Pflegegeld.

Um auch dieser Gruppe regelmäßige

Unterstützung zu sichern, sind in Paragraf

37 Absatz 3 Sozialgesetzbuch

XI obligatorische Beratungseinsätze

bei Pflegegeldbezug vorgesehen, die

von der Pflegeversicherung getragen

werden. Seit dem 1.1.2026 gilt: Bei

den Pflegegraden 2 bis 5 erfolgt die

Beratung halbjährlich. Bisher musste

die Beratung bei Pflegegrad 4 und 5

vierteljährlich stattfinden. Freiwillig

ist dies weiterhin möglich.

Konkrete Tipps und Hilfen

Die Beratungseinsätze sollen die

Qualität der Pflege sichern und die

Angehörigen entlasten – mehr Informationen

dazu gibt es unter www.

pflegeberatung.de. „So wird zum Beispiel

geschaut, ob die Situation für

alle Beteiligten gut gestaltet ist, oder

ob es irgendwo hakt“, erklärt Marie-

Luise Raupach von der Pflegeberatung

compass. „Dann gibt es konkrete

Pflege- und Entlastungstipps

sowie bei Bedarf die Empfehlung

weiterer Leistungen wie Pflegehilfsmittel

oder wohnumfeldverbessernde

Maßnahmen. Auch Ängste und

Sorgen können adressiert werden.“

Beim ersten Termin und danach bei

jedem zweiten ist ein Hausbesuch

vorgeschrieben, dazwischen kann

die Beratung auch als Videogespräch

stattfinden, was für entfernt lebende

Angehörige oft einfacher ist.

Vorbereitet sein: Vorab Fragen

überlegen und Situation realistisch

darstellen.

Um aus den Beratungseinsätzen

möglichst viel Nutzen zu ziehen, ist

Vorbereitung sinnvoll. „Beim ersten

Besuch sollte man das Versicherungsschreiben,

die Versichertennummer

und den Pflegegrad parat

haben“, rät die Expertin.

Bei späteren Terminen könne man

vorab überlegen, wie sich die Lage

seit der letzten Beratung verändert

hat und ob es neue Fragen oder

Probleme gibt. Nicht empfehlenswert

sei dagegen, sich selbst und

die Wohnung aufwendig „aufzupolieren“,

um die Situation positiv

darzustellen. „Das verhindert eine

realistische Einschätzung und womöglich

wichtige Unterstützung“, so

die Expertin. (djd)


Gsund Aktiv PR | Sonderthema

37

Einfach erklärt:

Soziale Pflegeversicherung

Grundlage der Pflegeabsicherung in Deutschland

Das Elfte Buch des Sozialgesetzbuches

(SGB XI) ist das zentrale

Gesetz, das die soziale Pflegeversicherung

in Deutschland regelt.

Es wurde 1995 eingeführt, um

Menschen zu unterstützen, die

aufgrund von Krankheit, Behinderung

oder Alter dauerhaft auf Hilfe

bei alltäglichen Verrichtungen angewiesen

sind. Ziel ist es, pflegebedürftigen

Personen eine würdige

Versorgung zu ermöglichen, ohne

sie oder ihre Angehörigen finanziell

zu überlasten.

Die Pflegeversicherung ist die „fünfte

Säule“ der Sozialversicherung

– neben Kranken‐, Renten‐, Unfallund

Arbeitslosenversicherung. Sie

ist gesetzlich verpflichtend für alle,

die in der gesetzlichen Krankenversicherung

versichert sind. Arbeitnehmerinnen,

Rentnerinnen und viele

Selbstständige zahlen automatisch

Beiträge über ihre Krankenkasse ein.

Wer privat krankenversichert ist,

muss auch eine private Pflegepflichtversicherung

abschließen.

Das SGB XI legt genau fest, wer als

pflegebedürftig gilt, wie Leistungen

beantragt werden und welche Ansprüche

bestehen. Entscheidend ist

die Einstufung in einen Pflegegrad

(1 bis 5). Diese erfolgt nach einem

Gutachten des Medizinischen Dienstes

und richtet sich nicht mehr nur

nach körperlichen Einschränkungen,

sondern auch nach der Selbstständigkeit

und der geistigen oder

psychischen Verfassung.

Angehörigenpflege und

Pflegesachleistungen

Die Pflegeversicherung unterscheidet

zwischen Pflege zuhause (ambulant)

und Pflege in Einrichtungen

(stationär). Zu den wichtigsten

Leistungen zählen das Pflegegeld

für Angehörigenpflege, Pflegesachleistungen

für ambulante Dienste,

Entlastungsleistungen von monatlich

125 Euro sowie Zuschüsse für

Wohnraumanpassungen und Pflegehilfsmittel.

Für stationäre Pflege

übernimmt die Versicherung einen

pauschalen Teil der Kosten, abhängig

vom Pflegegrad.

Ein zentrales Ziel des SGB XI ist die

Stärkung der häuslichen Pflege, da

die meisten Menschen in vertrauter

Umgebung bleiben möchten. Daher

fördert das Gesetz auch Verhinderungs‐

und Kurzzeitpflege, Tagespflege

sowie Angebote zur Unterstützung

im Alltag.

Solidarische Finanzierung

der Pflege

Das Gesetz wurde in den letzten

Jahren mehrfach reformiert – zuletzt

durch das Pflegeunterstützungsund

‐entlastungsgesetz (PUEG), das

ab 2025 das neue Entlastungsbudget

einführt. Damit sollen pflegende

Angehörige stärker entlastet und die

Nutzung von Hilfsangeboten vereinfacht

werden.

Insgesamt schafft das SGB XI

einen gesetzlichen Rahmen, der

Pflegebedürftigen Sicherheit gibt,

Angehörige unterstützt und eine

solidarische Finanzierung der Pflege

in Deutschland gewährleistet. Es ist

damit eines der wichtigsten sozialen

Schutzgesetze unseres Landes.(mg)

Grafik:ai-generated


38 Gsund Aktiv PR | Regional

Ein Zuhause,

das Hoffnung schenkt

Wie eine Familie Kindern im Albert-Schweitzer-Kinderdorf

neue Perspektiven gibt

Foto: djd-k/www.albert-schweitzer-verband.de

Daniel und Vanessa Allig aus Beilstein

sind Eltern von vier Kindern

– und seit Sommer 2025 Hauseltern

im Albert-Schweitzer-Kinderdorf

Waldenburg in Baden-Württemberg.

Neben den eigenen kümmern sie

sich dort auch um Kinder aus schwierigen

familiären Situationen, die

hier ein liebevolles Zuhause finden.

„Das Haus wurde dank Spendengeldern

so eingerichtet, wie wir es

uns gewünscht haben“, so Vanessa.

Das Kinderdorf Waldenburg zählt

zum Verband der Albert-Schweitzer-Kinderdörfer

und Familienwerke,

die bundesweit Kinder, Jugendliche

und Familien in Not begleiten. Infos:

www.albert-schweitzer-verband.

de. Bundesweit engagieren sich

über 2.500 Menschen in rund 500

Einrichtungen – in Kinderdörfern,

Familienhilfen, Schulen, Kitas sowie

in Projekten der Alten-, Behindertenund

Jugendhilfe. (djd-k)

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Susi‘s ambulanter Pflegedienst

Im Mittelpunkt steht der

zu pflegende Mensch

Unsere Leistungen:

Pflegeberatungsgespräche

Unterstützung und Übernahme der Grundpflege,

Hilfestellung beim Waschen, Duschen, Baden

hauswirtschaftliche Tätigkeiten aller Art

Vermittlung von Hausnotrufsystem

Durchführung von Behandlungspflege

z.B. Wundversorgung, Insulingabe, Blutzuckermessung usw.

Stomaversorgung

Sondennahrung verabreichen bei Magensonden

Beratungsgespräche für Krankenkassen

Häusliche Betreuung

Susanne Weiß

susisamb.pflegedienst@web.de

Wir beraten Sie und helfen

Ihnen in Ihrer schweren Situation.

Wir wollen, dass Sie sich zu Hause wohlfühlen.

Unser Einzugsgebiet ist:

Grainet, Altreichenau, Neureichenau, Jandelsbrunn,

Breitenberg und Haidmühle.

Wenn Sie Hilfe im Alltag benötigen oder eine Beratung, dann melden Sie sich bei uns.

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Gsund Aktiv PR | Sonderthema

39

Der Pflegegrad ist bewilligt

– wie geht es nun weiter?

Hilfebedarf klären, Rat holen, vorsorgen:

Das hilft bei der Pflegeorganisation

Es ist geschafft: Nach Antragstellung

und Begutachtungstermin ist

der Bescheid über den Pflegegrad

endlich da, und es stehen Leistungen

der Pflegeversicherung zur

Verfügung. Aber wie geht es jetzt

weiter?

„Als erstes sollte man klären, an

welchen Stellen der größte Hilfebedarf

besteht“, rät Constanze

Weinert, Beraterin bei der compass

Pflegeberatung. „Helfen kann dabei

das Pflegeprotokoll, das man für

die Begutachtung geführt hat. Auch

im Gutachten selbst steht, wo die

Selbstständigkeit besonders eingeschränkt

ist. In diesen Bereichen

sollte man ansetzen.“ Das beginne

mit einfachen Maßnahmen, wie in

der Küche den Kühlschrank höher

zu stellen, um das Bücken zu ersparen,

oder im Haus das Schlafzimmer

nach unten zu verlegen.

Beratung hilft bei Auswahl der

Leistungen

Schon ab Pflegegrad 1 steht außerdem

der Entlastungsbetrag von 131

Euro im Monat zur Verfügung, der

zum Beispiel für Hilfe im Haushalt,

Alltagsbegleitung oder Gruppenangebote

eingesetzt werden kann.

Auch zu Umbauten in der Wohnung

– etwa für eine bodengleiche

Dusche – zahlt die Pflegeversicherung

einen Zuschuss. Ab Pflegegrad

2 gibt es dann Pflegegeld für die

häusliche Pflege oder die Pflegesachleistung

für einen Pflegedienst,

außerdem weitere Leistungen wie

Tages- und Nachtpflege, Verhinderungs-

und Kurzzeitpflege. Unter

www.pflegeberatung.de finden sich

Anbieter in der eigenen Region. Wie

man die verschiedenen Leistungen

für die eigenen Bedürfnisse am

besten nutzen kann, lässt sich mit

fachlichem Rat im Rahmen einer

Pflegeberatung klären – unabhän-

gige, neutrale und kostenfreie Beratung

für jeden Anrufer bietet etwa

compass unter der Service-Nummer

0800 - 101 88 00. Für privat

Versicherte stellt das Unternehmen

das gesamte gesetzliche Beratungsangebot.

Sozialkontakte nicht vergessen

Neben praktischen Hilfen sollte

auch auf das Aufrechterhalten

sozialer Kontakte geachtet werden.

„Dieser Punkt ist für das gesamte

Wohlbefinden sehr wichtig“, betont

Weinert. Deshalb möglichst nie ganz

alleine pflegen, sondern weitere

Angehörige einbinden, Freunde

und Bekannte informieren und bei

Kontakten unterstützen. „So ermöglicht

vielleicht ein Rollator, das Haus

wieder zu verlassen und spazieren

zu gehen oder Nachbarn zu treffen,

ein Hörgerät kann Telefonate erleichtern“,

erklärt die Fachfrau.

Nicht zuletzt sei auch Vorsorge

wichtig: „In einen Notfallpass kann

man Krankheiten und Kontaktpersonen

eintragen sowie auf bestehende

Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten

hinweisen. Auch für

den Pflegenden ist so ein Notfallpass

sinnvoll, damit pflegebedürftige

Angehörige nicht unversorgt bleibt,

falls einmal etwas passiert.“

(djd)

Foto: DJD/compass private pflegeberatung


40 Gsund Aktiv PR | Sonderthema

Tagespflege als Entlastung

für pflegende Angehörige

Menschen mit Pflegegrad erhalten eigenes Budget

feste Struktur benötigen, jedoch

keine Rund-um-die-Uhr-Versorgung

brauchen. Besonders Menschen mit

Demenz profitieren vom geregelten

Ablauf und vertrauten Bezugspersonen.

Pflegende Angehörige gewinnen

Zeit für Beruf und private Verpflichtungen

und wissen ihre Angehörigen

gut betreut.

Zugang und Bedeutung

v.l.: Michael Schmid (Leitung Tagespflege Rosenium Freyung), Marco Binder (Leitung

Tagespflege Caritas Waldkirchen und Freyung), Elisabeth Moser (Leitung Tagespflege

Curare Waldkirchen), Foto: Landkreis Freyung-Grafenau

Eine teilstationäre Tagespflegeeinrichtung

betreut pflegebedürftige

Menschen tagsüber, während sie

weiterhin zu Hause leben. Sie richtet

sich vor allem an Senioren mit

körperlichen Einschränkungen,

Demenz oder sozialer Isolation

sowie an pflegende Angehörige,

die Entlastung benötigen. Ziel ist

es, ein möglichst langes, selbstbestimmtes

Leben in der eigenen

Wohnung zu ermöglichen.

Im Landkreis Freyung-Grafenau stehen

fünf Tagespflegeeinrichtungen

unter drei Trägern zur Verfügung.

Damit ist eine wohnortnahe, flächendeckende

Versorgung gewährleistet.

Tagesablauf und Angebote

Der Tag beginnt meist morgens mit

einem Fahrdienst. Nach einer herzlichen

Begrüßung und einem gemeinsamen

Frühstück folgen aktivierende

Angebote wie Gymnastik, Gedächtnistraining,

kreative Tätigkeiten,

Musik oder Gesprächsrunden.

Mittags wird ein warmes Essen

serviert, anschließend gibt es

eine Ruhephase. Am Nachmittag

schließen sich weitere Aktivitäten

oder Spaziergänge an. Gegen späten

Nachmittag bringt der Fahrdienst

die Gäste wieder sicher nach Hause.

Finanzierung

Die Tagespflege wird über die

Pflegeversicherung nach § 41 SGB

XI finanziert. Menschen mit Pflegegrad

erhalten dafür ein eigenes

Budget, das zusätzlich zu Pflegegeld

oder Pflegesachleistungen genutzt

werden kann.

Die Pflegekasse übernimmt Kosten

für Betreuung, pflegerische Leistungen

und Fahrten. Ein Teil der Unterkunfts-

und Investitionskosten kann

privat anfallen. Da keine Kürzung

anderer Leistungen erfolgt, bleibt

das Angebot für viele Familien gut

finanzierbar.

Für wen ist Tagespflege

geeignet?

Geeignet ist die Tagespflege für ältere

Menschen, die tagsüber Unterstützung,

soziale Kontakte und eine

Der Zugang ist unkompliziert:

Interessierte können direkt Kontakt

aufnehmen und häufig einen Probetag

vereinbaren. Die Einrichtungen

unterstützen bei der Klärung mit

der Pflegekasse. Die Nutzung ist

flexibel – von einzelnen Tagen bis

zu mehreren Tagen pro Woche.

Tagespflege bildet ein wichtiges

Bindeglied zwischen häuslicher und

vollstationärer Pflege. Sie stärkt

Fähigkeiten, fördert soziale Kontakte

und entlastet Angehörige – ein

entscheidender Baustein, um Pflege

zu Hause langfristig zu ermöglichen.

Leistungen nach Pflegegrad:

PG1: –

PG2: 721,00 €

PG3: 1357,00 €

PG4: 1685,00 €

PG5: 2085,00 €

Tagespflegen:

Curare Tagespflege Waldkirchen

+49 8581 9891343

Caritas Tagespflege Waldkirchen

+49 8581 9882-100

Rosenium Tagespflege Freyung

+49 8551 91618250

Caritas Tagespflege Freyung

+49 8551 917843-0

Caritas Tagespflege Grafenau

+49 8552 40888-12


Gsund Aktiv PR | Sonderthema

41

Mehr Sicherheit im

eigenen Heim

Wie technische Helfer die Selbstständigkeit im Alter stärken

In ihrer Wohnung

allein lebend, setzt

auch die bekannte

Schauspielerin

Marie-Luise Marjan

auf technische

Unterstützung.

Foto: DJD/Vitakt Hausnotruf/tim-tiehl.de

Allein in den eigenen vier Wänden

zu leben – für die meisten älteren

Menschen ist das ein wichtiges

Stück Freiheit. Die vertraute Umgebung,

der gewohnte Tagesrhythmus

und die Selbstbestimmtheit

schaffen Sicherheit und Lebensqualität.

Doch zugleich kennen viele diese

leise Stimme im Hinterkopf: Was,

wenn etwas passiert und niemand

in der Nähe ist? Diese Sorge teilen

sowohl Betroffene als auch Angehörige,

die oft nicht rund um die Uhr

erreichbar sein können.

Ein Funksignal meldet Notfälle

Gerade deshalb gewinnen technische

Helfer an Bedeutung, die im

Ernstfall zuverlässig unterstützen.

Eine bewährte Lösung sind Hausnotrufsysteme.

Am Handgelenk oder an

einer Halskette getragen, wird im

Notfall per Knopfdruck ein Funksignal

ausgelöst. Die Basisstation

stellt daraufhin eine Verbindung

zur Notrufzentrale her - schnell und

unkompliziert. Der Anbieter Vitakt

beispielsweise versorgt bundesweit

Kundinnen und Kunden und

hat seit der Gründung mehr als

340.000 Menschen unterstützt. Bei

dem Dienstleister liegen die Vorteile

besonders in der Individualisierung.

Nutzer können eine persönliche

Kontaktliste hinterlegen, die neben

der örtlichen Rettungsleitstelle

genau die Personen umfasst, die im

Notfall helfen sollen – vom Pflegedienst

über Nachbarn bis hin zu

Familienmitgliedern.

Rund um die Uhr erreichbar

Das ist vor allem dann sinnvoll,

wenn diese Vertrauenspersonen über

Vorerkrankungen oder Medikationen

informiert sind. Die rund um die Uhr

besetzte Notrufzentrale erkennt bei

jedem eingehenden Signal sofort,

wer Hilfe braucht und welche Besonderheiten

zu beachten sind.

Schauspielerin Marie-Luise Marjan,

die selbst ein solches System nutzt,

sagt: „Ein Knopfdruck und Hilfe

naht – und man hat immer das Gefühl:

Du passt gut auf dich auf.“ Ein

weiterer Pluspunkt: Ab Pflegegrad

1 kann bei der Pflegekasse ein Antrag

auf Kostenübernahme gestellt

werden. Unter www.vitakt.de gibt es

weitere Informationen zur Beantragung

und zum Service. Ergänzend

bietet eine App die Möglichkeit, dass

Angehörige wichtige Informationen

austauschen – für noch mehr Sicherheit.

Die Wohnung sicher gestalten

Zusätzlich zu technischen Helfern

sollte der Wohnraum entsprechend

gestaltet werden. Mehr Sicherheit

entsteht bereits durch kleine Veränderungen:

Eine gut beleuchtete,

stolperfreie Wohnung und einfache

Anpassungen im Bad wie rutschfeste

Matten oder Haltegriffe senken das

Risiko von Unfällen deutlich. Regelmäßige

Bewegung stärkt Gleichgewicht

und Muskulatur und trägt

damit zur Sturzprävention bei. Nicht

zuletzt bleibt ein verlässliches soziales

Umfeld wichtig. Menschen, die

erreichbar sind und zwischendurch

nachfragen, geben oft genauso viel

Halt wie technische Unterstützung.

(djd)


42 Gsund Aktiv PR | Sonderthema

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1

Pflegeaufgaben fair

verteilen

Auch aus der Distanz können Angehörige unterstützen

Die Pflege eines Angehörigen sollte niemand

ganz allein schultern müssen. Doch oft leben

einige Familienmitglieder weit entfernt,

während eines vor Ort alles stemmt – und sich

allein gelassen fühlt.

Um das zu vermeiden, ist es laut Annika Wissen

von der Pflegeberatung compass wichtig, dass

Angehörige auch aus der Distanz ihren Beitrag

leisten – etwa indem sie Organisatorisches wie

Recherchen oder Anträge übernehmen. Bei den

Absprachen kann eine Pflegeberatung helfen.

„Bewährt hat sich bei compass hier die Beratung

per Videogespräch, die auch entfernt lebende

Verwandte schnell an einen Tisch bringt“, so Wissen.

compass ist für privat Versicherte zuständig,

bietet aber unter der kostenfreien Servicenummer

0800 101 88 00 Pflegeberatung für alle an

– mehr unter www.pflegeberatung.de (djd)

Foto: DJD/compass private pflegeberatung

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Gsund Aktiv PR | Sonderthema

43

Wenn pflegebedürftige

Kinder erwachsen werden

Eltern sollten sich rechtzeitig auf das Loslassen vorbereiten

Fachkundige Beratung kann pflegebedürftigen Jugendlichen und ihren Eltern helfen, sich auf das Erwachsenwerden vorzubereiten.

Foto: DJD/compass private pflegeberatung

Pflege betrifft nicht nur ältere

Menschen: Laut Bundesgesundheitsministerium

sind sieben

Prozent der Pflegebedürftigen in

Deutschland Kinder und Jugendliche

unter 20 Jahren – mehr als

390.000 junge Menschen.

Meist werden sie über viele Jahre

hinweg von ihren Eltern zu Hause

versorgt. Diese bewältigen komplexe

Krankheitsbilder, organisieren Übergänge

in Kita und Schule, kämpfen

mit Behörden – oft zusätzlich zum

Beruf. Die Frage, wie es nach dem

Erwachsenwerden weitergeht, gerät

dabei leicht in den Hintergrund.

Rechtzeitig die Zukunft planen

Spätestens mit dem 18. Geburtstag

ändern sich rechtliche Rahmenbedingungen

grundlegend. Auch

pflegebedürftige junge Menschen

sollen Schritt für Schritt selbstständiger

werden und perspektivisch ohne

Eltern leben können. „Darüber sollte

man unbedingt frühzeitig sprechen“,

rät Tina Land von der compass

private pflegeberatung. Vielen Eltern

falle das schwer, weil Zukunftsplanung

auch Loslassen bedeute und

an die eigene Endlichkeit erinnere.

Fachkundige Beratung könne hier

entlasten. Unter der kostenfreien

Servicenummer 0800 101 88 00 bietet

compass Beratung an; für privat

Versicherte wird das gesamte gesetzliche

Beratungsspektrum abgedeckt.

Auch Selbsthilfegruppen können

helfen, Erfahrungen auszutauschen

und Perspektiven zu entwickeln.

Entscheidungen von Wohnen

bis Beruf

Mit Eintritt der Volljährigkeit sollten

rechtliche Fragen geklärt sein. Kann

der oder die junge Erwachsene Entscheidungen

nicht allein treffen, ist

eine Vorsorgevollmacht sinnvoll. Ist

dies nicht möglich, können Eltern

beim Betreuungsgericht eine ehrenamtliche

Betreuung beantragen.

Dabei gilt stets: Die Wünsche des

jungen Menschen stehen im Mittelpunkt.

Zu klären sind zentrale Lebensfragen:

Wo soll künftig gewohnt werden

– in einer Einrichtung, Wohngruppe

oder mit ambulanter Unterstützung

in einer eigenen Wohnung? Welche

beruflichen Möglichkeiten gibt es,

welche Förderprogramme kommen

infrage? Und wer übernimmt langfristig

Verantwortung, wenn die

Eltern ausfallen? „Wer früh plant und

ein tragfähiges Netzwerk aufbaut,

kann der Zukunft seines pflegebedürftigen

Kindes gelassener entgegensehen“,

so Land. (djd)


44 Gsund Aktiv PR | Sonderthema

Gut versorgt in der letzten

Lebensphase

Wie palliativmedizinische Angebote einen würdevollen

Abschied ermöglichen

Eine gute Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase kann Schwerkranken vieles erleichtern.

Foto: DJD/compass private pflegeberatung

Nicht jede Krankheit ist heilbar.

Doch auch bei einer finalen Diagnose

kann Medizin viel leisten:

Palliativversorgung lindert Symptome,

erhält Lebensqualität und

ermöglicht einen würdevollen

Abschied.

Häufig beginnt die Begleitung

bereits früh im Krankheitsverlauf.

Daher ist es sinnvoll, sich rechtzeitig

über Angebote und Ansprüche zu

informieren.

Anspruch auf Versorgungsplanung

Gesetzlich Versicherte haben Anspruch

auf eine „gesundheitliche

Versorgungsplanung für die letzte

Lebensphase“.

Dieses Angebot können sie über vollstationäre

Pflegeeinrichtungen oder

Einrichtungen der Eingliederungshilfe

nutzen. Für privat Versicherte

bietet die compass private pflegeberatung

eine vergleichbare Beratung

an. Zudem erhalten alle Ratsuchenden

unter 0800 101 88 00 kostenfreie

telefonische Unterstützung.

Zu Hause oder im Hospiz

„Palliativversorgung kann ambulant

oder stationär erfolgen“, erklärt

compass-Experte Thomas Gmeinder.

Die Betreuung zu Hause übernimmt

die spezialisierte ambulante Palliativversorgung

(SAPV). Bei gesetzlich

Versicherten rechnen die Anbieter

meist direkt mit der Krankenkasse

ab. Privat Versicherte sollten die

Kostenübernahme vorab mit ihrer

Versicherung klären, da sie vom gewählten

Tarif abhängt.

Unabhängig von der Versicherungsart

umfasst der Leistungsanspruch

auch die spezialisierte stationäre

Palliativversorgung (SSPV) in Hospizen

oder auf Palliativstationen im

Krankenhaus. Diese Einrichtungen

sind jedoch keine „Endstation“: Ziel

ist eine wirksame Symptomkontrolle,

sodass Betroffene nach Möglichkeit

wieder entlassen werden und

bei stabiler Lebensqualität möglichst

lange selbstbestimmt leben können.

Teilstationär im Tageshospiz

Eine weitere Option ist das Tageshospiz.

Dort erhalten schwerstkranke

Menschen lindernde Therapien,

psychosoziale Begleitung und soziale

Teilhabe, während Angehörige zeitweise

entlastet werden. Informationen

zu Angeboten finden sich etwa

über die Pflegesuche auf pflegeberatung.de.

Bei der Finanzierung bestehen

Unterschiede: In der gesetzlichen

Krankenversicherung ist sie über §

39a SGB V geregelt. In der privaten

Pflegepflichtversicherung erfolgt

die Erstattung über Leistungen der

Tages- oder Verhinderungspflege, in

der Regel mit einem Eigenanteil von

fünf Prozent. (djd)


Gsund Aktiv PR | Sonderthema

45

Wenn das Dorf die

Familie war

Wie Angehörigenpflege in ländlichen Gemeinschaften einst funktionierte

EIn früheren Zeiten, besonders bis

weit ins 20. Jahrhundert hinein,

war Pflege kein professionelles

Dienstleistungsfeld, sondern

eine Herzensangelegenheit – und

eine Selbstverständlichkeit. Auf

dem Land lebten mehrere Generationen

unter einem Dach oder

zumindest in unmittelbarer Nachbarschaft.

Großeltern, Eltern,

Kinder – sie bildeten eine Schicksalsgemeinschaft,

in der jeder

wusste: Wenn einer schwächer

wird, tragen die anderen ihn mit.

Die Pflege alter oder kranker Angehöriger

war dabei eng mit dem

Alltag verflochten. Die bäuerliche

Arbeit ließ sich selten von der Sorge

um die Familie trennen: Der kranke

Vater saß am warmen Ofen, während

die Bäuerin zwischen Stall und

Stube pendelte; die Kinder halfen

beim Anreichen von Wasser oder

beim Einheizen. „Versorgt werden“

bedeutete, im häuslichen Leben

eingebunden zu bleiben – nicht

abgesondert, sondern mitten im

Geschehen.

Frauen als stille Hüterinnen

Der Mittelpunkt dieser Fürsorge war

meist die Frau. Ehefrauen, Töchter

und Schwiegertöchter trugen den

größten Teil der Pflege. Sie wussten,

wie man Wunden versorgt, Fieber

senkt oder das Bett richtet – Wissen,

das nicht aus Büchern, sondern aus

Erfahrung weitergegeben wurde.

Meist war es eine Pflicht ohne Diskussion,

denn Fürsorge gehörte zur

weiblichen Lebensaufgabe.

Doch hinter der scheinbaren Selbstverständlichkeit

lag oft eine enorme

Belastung. Pflege bedeutete körperliche

Arbeit, Schlafmangel und emotionale

Kraftakte – ohne finanzielle

Absicherung und ohne gesellschaftliche

Anerkennung. Trotzdem galt:

Wer seine Angehörigen gut versorgte,

genoss Respekt. Das Wohl des Alten

oder Kranken war ein Ausdruck

gemeinschaftlicher Würde.

Gemeinschaft als Rückgrat

Was die einzelnen Familien nicht

leisten konnten, glich das Dorf aus.

Nachbarn halfen, wenn eine Pflegeperson

erkrankte, übernahmen Besorgungen

oder versorgten das Vieh.

Pfarrer, Heilerinnen oder Hebammen

spielten ebenfalls eine wichtige

Rolle – sie verbanden praktische

Unterstützung mit seelischem Trost.

In manchen Regionen entstanden

kleine Pflegezirkel aus Verwandten

und Nachbarn, lange bevor der Begriff

„ambulante Hilfe“ existierte.

Diese dichte Form der sozialen

Einbettung machte es möglich,

dass alte Menschen bis zuletzt im

vertrauten Umfeld bleiben konnten.

Sie starben meist zu Hause, umgeben

von Familie, Nachbarn, sogar

den Tieren des Hofes – ein Bild, das

heute fast rührend wirkt, aber einst

selbstverständlich war.

Zwischen Vergangenheit und

Zukunft

Heute übernehmen professionelle

Pflegedienste vieles, was früher

Familien und Dorfgemeinschaften

leisteten. Doch die alten Strukturen

zeigen, wie wertvoll Nähe, Verlässlichkeit

und gegenseitige Verantwortung

sind. Vielleicht liegt in der

Erinnerung an diese Zeit nicht die

Sehnsucht nach Rückkehr, sondern

der Schlüssel zu einem neuen Verständnis:

Pflege als gemeinschaftliche

Aufgabe, die Menschlichkeit

über Effizienz stellt. mg

Foto: ai-generated


46 Gsund Aktiv PR | Gesundheit

Clowns in Medizin und

Pflege Deutschland

Zusammenschluss regional arbeitender Klinikclowns-Vereine

Foto: Dachverband Clowns

Der Dachverband Clowns in Medizin

und Pflege Deutschland e.V.

freut sich über Verstärkung: Seit

Januar 2026 ist der Verein Clowns

mit Herz Rems-Murr e.V. neues

Verbandsmitglied - das zwanzigste

im bundesweiten Zusammenschluss

regional arbeitender

Klinikclowns-Vereine.

18 professionelle Klinikclowns vom

Verein Clowns mit Herz Rems-Murr

e.V. besuchen regelmäßig die Kinderstationen

der Rems-Murr Kliniken

in Winnenden und zwölf Pflegeeinrichtungen

für Seniorinnen und

Senioren im Rems-Murr Kreis. Mit

ihrem unverwechselbaren Charme

und sensiblem Einfühlungsvermögen

erleichtern sie den kleinen Patientinnen

und Patienten den oft schwer

belastenden Klinikaufenthalt und

sorgen für mehr Lebensqualität und

neue Energien im Alltag pflegebedürftiger

und demenziell erkrankter

älterer Menschen.

Fortbildung und Förderprojekte

Mit dem Neumitglied Clowns mit

Herz Rems-Murr e.V. sind im Dachverband

Clowns in Medizin und

Pflege Deutschland e.V. 20 Vereine

zusammengeschlossen, die den

Einsatz professioneller Clowns in

Kliniken, Pflegeheimen, Hospizen

und therapeutischen Einrichtungen

organisieren.

Ausgehend von der Prämisse, dass

Clownerie im Gesundheitswesen

professionell sein muss, verfolgt der

Dachverband Clowns in Medizin

und Pflege das Ziel, einen einheitlich

hohen Qualitätsstandard der

Clownsarbeit in deutschen Kliniken

und Pflegeeinrichtungen zu gewährleisten

und eine flächendeckende

Finanzierung dafür zu schaffen.

Mit Fortbildungen und Förderprojekten

unterstützt er über die

eigenen Grenzen hinaus auch

Klinikclowns, die nicht Verbandsmitglieder

sind. Spendern und

Sponsoren bietet er die Möglichkeit,

sich überregional für Klinikclowns

zu engagieren. Ausführliche

Informationen und sämtliche

Einsatzorte der Clowns findet man

unter www.dachverband-clowns.de


Gsund Aktiv PR | Gesundheit

47

Rück(en)sicht

im Berufsalltag

Wie sich jobbedingten Rückenschmerzen vorbeugen lässt

sitzenden Tätigkeiten, etwa im Büro

oder in der IT, sind Fehlhaltungen

und mangelnde Bewegung häufige

Auslöser. Mehr Aktivität im Arbeitsalltag

– etwa Aufstehen bei Telefonaten,

kurze Wege oder regelmäßiges

Rückentraining – kann effektiv

helfen. Bei bestehenden Beschwerden

ist Physiotherapie sinnvoll.

In Berufen mit langen Fahrzeiten,

etwa bei Lkw- oder Busfahrern,

führen langes Sitzen, Vibrationen

und gleichbleibende Haltungen zu

Verspannungen. Ergonomische Sitze,

Mobilisationsübungen während

Pausen und ausreichendes Trinken

unterstützen die Rückengesundheit,

da Flüssigkeit die Elastizität der

Bandscheiben erhält.

Dr. Munther Sabarini, Avicenna Klinik. Foto: Borgmeier Public Relations

Ob stundenlanges Stehen, einseitige

Belastungen oder das

Heben schwerer Lasten in gebückter

Haltung – viele Deutsche

leiden durch ihren Arbeitsalltag

unter Rückenschmerzen. Laut der

„Global Burden of Disease“-Studie

(2019) gehen rund 41 Prozent

der Beschwerden auf Rauchen,

Übergewicht und berufliche Belastungen

zurück.

„Grundsätzlich gibt es zwei Hauptursachen

für arbeitsbedingte Rückenschmerzen:

Fehlbelastungen bei

körperlicher oder einseitiger Arbeit

sowie Bewegungsmangel, etwa bei

überwiegend sitzender Tätigkeit“,

erklärt Dr. Munther Sabarini, Neurochirurg

und Gründer der Avicenna

Klinik in Berlin.

Rückenschmerzen als Folge

des Berufsalltags

Um Rückenbeschwerden vorzubeugen,

empfiehlt Sabarini je nach

Beruf gezielte Maßnahmen. Bei

Rückenschmerzen als Folge

des Berufsalltags

Bei körperlich schweren Tätigkeiten

wie im Bau- oder Handwerksbereich

ist eine rückenschonende Hebetechnik

entscheidend: Lasten aus

den Beinen heben, nah am Körper

halten, ruckartige Bewegungen

vermeiden und gleichmäßig belasten.

Ergänzend stärken gezieltes

Training oder Physiotherapie die

Muskulatur.

Warum Ausgleich und Abwechslung

entscheidend sind

Auch Berufe mit einseitigen oder

verkrampften Haltungen, etwa

Friseure oder Zahnärzte, profitieren

von regelmäßigen Haltungswechseln

und kurzen Pausen zum

Dehnen.

Insgesamt gilt: Ein ausgewogener

Wechsel zwischen Sitzen, Stehen

und Bewegung sowie sportlicher

Ausgleich in der Freizeit sind der

Schlüssel zu einem gesunden Rücken.

Weitere Informationen unter

www.avicenna-klinik.com


48 Gsund Aktiv PR | Gesundheit

Der schnelle Weg zur

Wunschfigur

Wie gut helfen Abnehmspritzen wirklich?

Abnehmspritzen als neuer Hoffnungsträger:

Zu Beginn eines neuen

Jahres fassen viele Menschen

den Vorsatz, abzunehmen und

ihre Wunschfigur zu erreichen.

Bleiben Erfolge trotz Sport und

bewusster Ernährung aus, greifen

manche zu medizinischen oder

ästhetischen Maßnahmen wie

Fettabsaugungen oder seit einigen

Jahren zu sogenannten Abnehmspritzen.

Wirkstoffe wie Semaglutid

und Tirzepatid, ursprünglich

zur Behandlung von Typ-2-Diabetes

entwickelt, sind seit 2023 in

Deutschland auch zur Therapie

von Übergewicht zugelassen und

erfreuen sich großer Nachfrage

– nicht zuletzt durch prominente

Anwender.

Laut Prof. Dr. med. Mehmet Atila,

Facharzt für Plastische und Ästhetische

Chirurgie, ermöglichen sie Gewichtsverluste

von bis zu 15 Prozent

des Ausgangsgewichts innerhalb

weniger Monate, jedoch nicht ohne

Risiken.

Schnelle Wirkung – nicht ohne

Nebenwirkungen

Prof. Dr. med. Mehmet Atila, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie.

Foto: Medical-Inn

Die Medikamente wirken appetithemmend,

fördern ein schnelleres

Sättigungsgefühl und reduzieren

das Hungergefühl im Gehirn.

Dadurch essen Anwender weniger,

ohne starkes Hungergefühl zu

verspüren, was zu einem raschen

Kaloriendefizit führt. In der ästhetischen

Chirurgie werden die

Spritzen teilweise auch vorbereitend

vor Eingriffen eingesetzt, um das

Ausgangsgewicht zu verbessern. Zu

den häufigsten Nebenwirkungen

zählen jedoch Übelkeit, Durchfall,

Erbrechen, Flüssigkeitsmangel und

Unterzuckerungen. Zudem kann der

schnelle Gewichtsverlust zu sichtbaren

Veränderungen wie eingefallenen

Wangen, Hauterschlaffung und

Muskelabbau führen.

Nur sinnvoll mit nachhaltiger

Lebensstiländerung

Ein entscheidender Nachteil ist, dass

die Spritzen dauerhaft angewendet

werden müssen, um das reduzierte

Gewicht zu halten. Nach dem Absetzen

kommt es häufig zu einer erneuten

Gewichtszunahme, da Appetit

und Verdauung sich rasch normalisieren.

Hinzu kommen hohe monatliche

Kosten. Prof. Dr. Atila empfiehlt

daher, Abnehmspritzen nur zeitlich

begrenzt und als Unterstützung für

eine langfristige Umstellung von

Ernährung und Bewegung einzusetzen.

Erst in Kombination mit einem

aktiven Lebensstil können sie einen

nachhaltigen Beitrag zur Gewichtsabnahme

leisten. Weitere Informationen

unter www.medical-inn.com


Gsund Aktiv PR | Fitness

49

Fit auf zwei Rädern

Mit Leasingbikes den Arbeitsweg zum Fitnessprogramm machen

Foto: DJD/BusinessBike/Halfpoint-stock.adobe.com

Fünf Kilometer zur Arbeit – für die

meisten eine Autofahrt, für immer

mehr Menschen eine Trainingseinheit.

Der Trend zum Radpendeln

wächst, und das aus gutem

Grund: Wer morgens aufs Rad

steigt statt ins Auto, hat sein Fitnessprogramm

oft schon erledigt,

bevor der Arbeitstag beginnt. Besonders

Leasingbikes machen den

Umstieg attraktiv – hochwertige

Räder, die für viele erschwinglich

sind.

Viele Menschen bewegen sich im

Alltag zu wenig. Lange Arbeitszeiten,

volle Terminkalender und

bequeme Routinen lassen für Sport

kaum Platz. Je mehr Aufgaben am

Bildschirm erledigt werden, desto

länger sitzen die Menschen, oft

stundenlang und ohne Ausgleich.

Bewegungsmangel wirkt sich jedoch

spürbar auf Gesundheit, Wohlbefinden

und Leistungsfähigkeit aus. Die

Weltgesundheitsorganisation (WHO)

stuft körperliche Inaktivität als einen

der wichtigsten Risikofaktoren ein

und sieht darin eine wesentliche Ursache

für zahlreiche Krankheiten wie

Übergewicht, Herz-Kreislauf-Probleme,

Diabetes Typ 2, bestimmte

Krebsarten sowie Beschwerden des

Muskel- und Skelettsystems. Kleine

Veränderungen können schon große

Wirkung entfalten, etwa regelmäßiges

Radfahren.

Wie viel Bewegung

brauchen wir?

Die WHO empfiehlt Erwachsenen

mindestens 150 Minuten körperliche

Aktivität pro Woche. Dazu zählen

nicht nur Sportarten wie Laufen

oder Fitnessstudio, sondern auch

Alltagsbewegung wie Radfahren

oder zügiges Gehen. Diese regelmäßigen

Aktivitäten helfen, gesundheitlichen

Problemen vorzubeugen

und körperliche sowie mentale

Belastbarkeit zu steigern.

In Deutschland erreichen viele Menschen

dieses Mindestmaß nicht: Laut

WHO bewegt sich fast die Hälfte zu

wenig. Gerade im Alltag sind kleine,

regelmäßige Einheiten entscheidend

für nachhaltige Effekte. Der Weg zur

Arbeit bietet dafür großes Potenzial:

Viele Pendelstrecken sind kurz

genug, um sie täglich mit dem Rad

zurückzulegen und lang genug, um

der Gesundheit etwas Gutes zu tun.

Schon kurze Strecken stärken das

Herz-Kreislauf-System und wirken

Bewegungsmangel entgegen.

Der Schlüssel: Hochwertige

Räder zum kleinen Preis

Wer an fünf Tagen pro Woche

jeweils rund 15 Minuten Fahrrad

fährt, kommt durch den Arbeitsweg

schon auf die empfohlenen 150

Minuten Bewegung. Damit der Einstieg

leichter fällt, setzen viele auf

Leasingangebote für hochwertige

Fahrräder und E-Bikes.

So ermöglicht beispielsweise BusinessBike

den Zugang zu Markenrädern

mit flexiblen Konditionen und

einem vollständig digitalen Ablauf,

inklusive Vollkaskoversicherung,

Mobilitätsgarantie und Neuradabdeckung.

Unter www.businessbike.

de etwa gibt es mehr Informationen

und Tipps dazu, wie Radfahren zur

zuverlässigen und stressfreien Basis

für einen aktiveren Lebensstil werden

kann. (djd)


50 Gsund Aktiv PR | Essen und Trinken

So trinkt Deutschland

seinen Kaffee

Studie: Der Osten konsumiert mehr Koffein als der Süden

Einen Cappuccino mit leckerem Milchschaum mögen viele Deutsche. Foto: DJD/Aral/franz12 - stock.adobe.com

Dass viele Menschen echte Kaffeeliebhaber

sind, belegt eine

aktuelle repräsentative Umfrage:

92 Prozent der Deutschen

trinken das Heißgetränk gern,

68 Prozent sogar täglich. Dabei

zeigen sich deutliche regionale

Unterschiede.

Im Süden sind es am wenigsten

Für die Kaffeestudie von Aral wurden

1.100 Personen zwischen 18

und 75 Jahren im Rahmen einer Online-Befragung

des Marktforschungsinstituts

Ipsos Observer interviewt.

Das Ergebnis: In Ostdeutschland ist

die Begeisterung besonders groß

– 73 Prozent trinken dort täglich

Kaffee. Im Süden sind es mit 64 Prozent

deutlich weniger.

Bei der Zubereitung ist Deutschland

vielseitig: 38 Prozent bevorzugen

Vollmilch, 26 Prozent fettarme

Milch, 25 Prozent trinken schwarz.

Pflanzliche Alternativen wie Haferoder

Sojamilch liegen vor allem bei

Jüngeren im Trend – jeder Vierte

unter 35 nutzt sie regelmäßig. Zucker

verliert an Bedeutung: 60 Prozent

verzichten ganz darauf, Männer

süßen häufiger als Frauen.

Coffee-to-go ist ebenfalls

beliebt

Die meisten kommen auf zwei bis

drei Tassen täglich, fast ein Drittel

sogar auf vier oder mehr – typischerweise

morgens, am Vormittag und

nach dem Mittagessen. Mit zunehmendem

Alter steigt der Konsum,

doch auch unter 35-Jährige greifen

wieder häufiger zur Tasse.

Beliebte Sorten sind Cappuccino,

Café Crema, Milchkaffee und klassischer

Filterkaffee. Über 40 Prozent

holen sich ihren Kaffee zudem gern

unterwegs. Besonders häufig wird

dafür an Tankstellen gestoppt. Mit

mehr als 2.400 Verkaufsstellen

und über 30 Millionen verkauften

Kaffees pro Jahr an eigenen Stationen

ist Aral nach eigenen Angaben

Deutschlands größter Coffee-to-go-

Anbieter.

Wichtiger Bestandteil des

Tages

Für viele ist Kaffee fester Bestandteil

des Alltags. Bleibt der gewohnte

Koffeinschub aus, macht sich das bemerkbar:

Rund jeder Zehnte meint,

ein Verzicht wirke sich negativ auf

sein Umfeld aus.

Zwölf Prozent berichten sogar von

Entzugserscheinungen ohne den täglichen

Wachmacher. (djd)


Gsund Aktiv PR | Medizin

51

Informationen, die Leben

verändern

Dokumentierte Entscheidungen zur Organspende entlasten Angehörige

Aktuell hoffen rund 8.600 Menschen

in Deutschland auf ein

Spenderorgan, das ihr Leben

retten könnte. Im Jahr 2024 standen

jedoch nur 2.855 Organe von

postmortalen Spenderinnen und

Spendern zur Verfügung – viel zu

wenige, um den Bedarf zu decken.

Für viele Betroffene bedeutet dies

lange Wartezeiten, geprägt von Unsicherheit

und enormer Belastung

für sie und ihre Familien. Experten

führen die geringe Spendebereitschaft

in Deutschland auch darauf

zurück, dass zu wenig Wissen rund

um die Organspende vorhanden ist.

Aufklärung ist wichtig

Um diesem Informationsdefizit zu

begegnen, startet das Westdeutsche

Zentrum für Organtransplantation

(WZO) unter der Leitung von Dr.

Ebru Yildiz gemeinsam mit Partnern

wie Chiesi jetzt die bundesweite

Kampagne „DeutschlandEntscheidetSich“.

Ziel ist es, über Organspende

aufzuklären, Unsicherheiten

zu reduzieren und Wissen bereitzustellen,

das eine selbstbestimmte

Haltung ermöglicht.

Unter www.deutschlandentscheidetsich.de

gibt es alle Informationen

dazu. Dort kann man sich auch

einen Organspendeausweis selbst

ausfüllen, herunterladen und ausdrucken.

Informationen als Grundlage

für Klarheit

„Nur, wer sich ausreichend informiert

fühlt, kann eine Entscheidung

mit einem sicheren Gefühl treffen

– unabhängig davon, wie diese Entscheidung

ausfällt“, betont Nicole

Seeligmüller, Brand & Customer

Managerin Care bei Chiesi. Ob für

oder gegen eine Spende: Ein solcher

Entschluss ist sehr persönlich und

sollte verbindlich festgehalten

werden. Dafür gibt es verschiedene

Möglichkeiten: Ein klassischer

Organspendeausweis schafft Klarheit,

ebenso das seit dem 18. März

2024 verfügbare Online-Register

für Erklärungen zur Organ- und

Gewebespende. Dort lässt sich die

persönliche Entscheidung digital

eintragen – ein Schritt, der Transparenz

schafft und im Ernstfall die

Angehörigen entlastet.

Auch die elektronische Patientenakte

bietet zunehmend Möglichkeiten,

die eigene Einstellung zu dokumentieren.

Krankenkassen fördern

diese Optionen, um Angehörige in

Notfällen zu entlasten und ihnen

Sicherheit in einer ohnehin belastenden

Situation zu geben.

Gemeinsames Engagement für

mehr Transparenz

Begleitet wird die Kampagne von

Partnern aus dem Gesundheitssektor,

die Aufklärungsarbeit als

Schlüssel für eine verbesserte Organspendekultur

sehen. Die Bundesgesundheitsministerin

Nina Warken

ist Schirmherrin der Kampagne.

Nur wer gut informiert ist, kann

Entscheidungen treffen, die sich

stimmig anfühlen – unabhängig

davon, wie sie ausfallen. (djd)

Foto: DJD/Chiesi/Getty Images/Halfpoint


52 Gsund Aktiv PR | Anzeige

MuW Medienhaus – Full Service Agentur

Was können wir für Sie tun?

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MuW

Medien


Gsund Aktiv PR | Senioren

53

Unterstützung im

eigenen Zuhause

Senioren-Assistenz als Chance zur Selbstständigkeit

Foto: Heide Volz/akz-o

Die Nachfrage von Senioren nach

Unterstützung im eigenen Zuhause

steigt – und mit ihr das Interesse

an einem Berufsfeld, das nicht nur

gebraucht wird, sondern echte Erfüllung

bietet: Senioren-Assistenz.

Dabei geht es nicht um Pflege, sondern

um alltagsnahe Begleitung, Gespräche,

Organisation von Terminen,

Förderung der Selbstständigkeit und

Entlastung der Angehörigen.

Mit Konzept in die Selbstständigkeit

Wer sich beruflich neu orientieren

und dabei selbstständig arbeiten

möchte, findet in der Senioren-Assistenz

nach dem Plöner Modell eine

durchdachte Ausbildung mit klarer

Ausrichtung auf Existenzgründung.

Entwickelt wurde das Modell von

Ute Büchmann, die mit ihrem

staatlich anerkannten Bildungsträger

Büchmann Seminare KG seit

2007 Menschen auf dem Weg in

ein selbstbestimmtes Berufsleben

begleitet.

Fachwissen und unternehmerisches

Know-how inklusive

Die 12-tägige Ausbildung – angeboten

u.a. in Kiel, Hamburg, Berlin,

NRW und Nürnberg – vermittelt

nicht nur seniorenrelevantes Wissen,

sondern bereitet gezielt auf den

Aufbau einer eigenen Tätigkeit vor:

vom Selbstständigkeitstraining über

Abrechnungsmöglichkeiten bis hin

zu rechtlichen Grundlagen. Schon

während der Ausbildung werden unternehmerische

Fähigkeiten gestärkt,

um typische Hürden der Selbstständigkeit

gar nicht erst entstehen zu

lassen. Mehr Informationen unter

www.senioren-assistentin.de

Stark durch Netzwerk und

Nachbetreuung

Nach Abschluss der Weiterbildung

steht niemand allein da:

Absolvent:innen werden Teil eines

großen, aktiven Netzwerks professioneller

Senioren-Assistent:innen.

Regionalgruppen, Austauschforen

und kollegiale Unterstützung sorgen

für Orientierung und Sicherheit.

Über das bundesweite Vermittlungsportal

können sich Absolvent:innen

kostenlos präsentieren – ein

wichtiges Marketinginstrument, das

eigene Webseiten oft überflüssig

macht. „Viele unserer Leistungen

sind typische Franchiseleistungen,

mit dem Unterschied, dass die

Seminarteilnehmer nicht monatlich

dafür zahlen müssen“, erklärt die

Gründerin.

Ein Beruf mit Wirkung – auf

allen Ebenen

„Viele finden über die Senioren-Assistenz

nicht nur eine neue Tätigkeit,

sondern eine echte Berufung“, sagt

Ute Büchmann. Die Arbeit nah am

Menschen schenkt Sinn, Dankbarkeit

– und die Freiheit, selbstbestimmt

tätig zu sein. Auch Senioren und

Angehörige profitieren. Die Älteren

bekommen einen Kümmerer an die

Seite gestellt. Sie erhalten Anerkennung,

Wertschätzung und soziale

Teilhabe am gesellschaftlichen

Leben. Angehörige werden entlastet

und haben mehr Zeit für berufliche

und private Dinge. (akz-o)


54 Gsund Aktiv PR | Wellness

Prävention mit

Wohlfühlfaktor

Die heilsame Wirkung der Sauna

Saunieren stärkt das Herz-Kreislauf-System, entspannt die Muskulatur und steigert das Wohlbefinden – eine wohltuende Auszeit für

Körper und Seele. Foto: Nicole Kaiser

Ein Saunabesuch ist weit mehr als

ein Moment der Entspannung – er

ist ein wahres Training für Körper

und Seele.

Die wohltuende Wärme lässt den

Alltag für eine Weile in den Hintergrund

treten, während das Herz-

Kreislaufsystem sanft gefordert

und gestärkt wird.

Studien zeigen: Regelmäßige Saunagänge

können präventiv vor Herz-

Kreislauferkrankungen schützen,

die Abwehrkräfte steigern und das

allgemeine Wohlbefinden nachhaltig

fördern.

So geht der perfekte Saunagang

Vor dem ersten Aufguss empfiehlt

es sich, kurz zu duschen und den

Körper gründlich abzutrocknen. Anschließend

startet man mit dem ersten

Saunagang. Ein Aufenthalt von 8

bis 15 Minuten in der heißen Kabine

bringt den Kreislauf in Schwung.

Danach sorgt frische Luft, eine kalte

Dusche oder ein Tauchbecken für die

belebende Abkühlung. Wer später

eine Ruhepause einlegt, gibt dem

Körper Zeit, die positiven Effekte

voll zu entfalten. Zwei bis drei

solcher Durchgänge sind ideal für

einen gelungenen Saunabesuch.

Sauna-Erlebnis zum Genießen

– in der Wohlfühl-Therme

In der Wohlfühl-Therme Bad Griesbach

erwartet die Besucher ein kleiner

aber feiner Saunabereich. In drei

verschiedenen Saunen mit 60 °C, 75

°C und 95 °C kommt jeder Hitze-Typ

zu seinem Genuss. Ein Innen- sowie

ein weiterer Außenwhirlpool, Kalt-

Warm Duschen, ein Eisbrunnen und

verschiedene Ruhebereiche (innen

wie auch außen) runden das Angebot

ab. Als besonderes Extra können

Gäste im Saunabereich - auch spontan

- wohltuende Massagen buchen.

Ideal, um die Entspannung noch zu

vertiefen.


Gsund Aktiv PR | Medizin

55

Die neue Leichtigkeit der

Schönheit

Trends 2026

Stammzellen sowie ausgewogener

Lebensstil mit Ernährung, Schlaf

und Hautpflege stehen im Vordergrund.

Schönheit wird als nachhaltiges

Anti-Aging-Konzept verstanden.

Foto: pixabay-people-2598486_1920

Präventive Eingriffe, sanfte

Methoden und natürliche Ergebnisse

bestimmen die Ära nach dem

Perfektionswahn. Natürlichkeit,

Prävention und technologische

Präzision prägen das Schönheitsjahr

2026. Statt extremer Veränderungen

wünschen sich Patienten

Ergebnisse, die harmonisch,

dezent und nachhaltig wirken.

Prof. CH Dr. med. Mehmet Atila,

Direktor der „Medical Inn“-Klinik

in Düsseldorf, beobachtet: „Immer

mehr Menschen wollen nicht anders

aussehen – sondern so, als wären sie

ausgeruht, gesund und zufrieden.

Die neue Ästhetik ist leiser, smarter

und langfristiger.“

Trend 1: Präventive Eingriffe

statt späten Korrigierens

Der Wunsch nach Veränderung

beginnt zunehmend früher. Sanfte

Facelifts, Lidstraffungen oder Botoxund

Hyaluronbehandlungen verlangsamen

die Hautalterung, ohne

sie zu verstecken. Kleine, planvolle

Eingriffe ersetzen radikale Korrekturen

und erzeugen einen natürlichen

Look.

Trend 2: Schönheit als ganzheitliches

Konzept

Der Longevity-Trend betont Hautgesundheit,

Zellregeneration und

Vitalität. Regelmäßige minimalinvasive

Behandlungen, Infusionen mit

Trend 3: Hybridkonzepte – OP

trifft „minimalinvasiv“

Chirurgische Methoden verschmelzen

mit minimalinvasiven Verfahren,

um natürliche Übergänge und

kurze Regenerationszeiten zu erzielen.

Facelifts kombinieren Laseroder

Radiofrequenzbehandlungen;

Brust- und Gesäßimplantate werden

gezielt mit Eigenfett ergänzt. So

entstehen subtile, harmonische Ergebnisse

bei schonender Heilung.

Trend 4: Natürlichkeit ist das

neue Luxusideal

Überkorrektur-Looks sind passé.

Gefragt sind authentische Ästhetik

und individuell abgestimmte

Korrekturen, wie dezente Filler,

sanfte Nasenkorrekturen oder subtile

Jawline-Konturierungen. Wer

gut aussieht, ohne dass der Eingriff

auffällt, setzt ein modernes Schönheitsstatement.

Trend 5: Körperästhetik im

Fokus

Neben Gesicht rückt der Körper

stärker ins Blickfeld. Ultraschallund

Radiofrequenz-Behandlungen,

Fett-weg-Injektionen sowie

modernisierte klassische Eingriffe

wie Bauchdeckenstraffung sorgen

für natürliche Formen, Balance und

gesunde Proportionen.

Weitere Informationen unter www.

medical-inn.com


56

Gsund Aktiv PR | Gesundheit

Stottern – weit verbreitet,

aber oft missverstanden

Welche Mythen und Vorurteile noch immer gängig sind

Stottern ist eine weltweit auftretende

Sprechstörung, die alle

Altersgruppen und Sprachen

betrifft. In Deutschland sind etwa

800.000 Menschen betroffen,

Männer etwa viermal häufiger als

Frauen. Dennoch bestehen viele

Missverständnisse über Ursachen

und Hintergründe.

Rund fünf Prozent aller Kinder

beginnen bis zum sechsten Lebensjahr

zu stottern. Bei vielen Kindern

bildet sich das Stottern von selbst

zurück; nach der Pubertät ist eine

Rückbildung selten.

Selbstbetroffener und Ärztlicher Leiter Dr. Alexander Wolff von Gudenberg.

Foto: KST Institut GmbH

„Stottern ist keine Frage der Erziehung

oder Willenskraft, sondern

eine komplexe Sprechstörung mit

nachweisbaren neurologischen

Grundlagen. Mit gezielter Therapie

können Betroffene ihre Sprechfähigkeit

verbessern und flüssiger sprechen“,

erklärt Dr. Alexander Wolff

von Gudenberg, selbst betroffen

und Ärztlicher Leiter der Kasseler

Stottertherapie.

Wissenschaftlich gelten zwei Ursachen

als gesichert: genetische

Faktoren und neurophysiologische

Besonderheiten. In bis zu 80 Prozent

der Fälle tritt Stottern familiär

gehäuft auf. Genetische Veränderungen,

unter anderem auf dem männlichen

X-Chromosom, erklären die

höhere Betroffenheit von Männern.

Bildgebende Verfahren wie fMRT

zeigen, dass bei stotternden Menschen

Hirnareale, die für Planung,

Steuerung und Koordination von

Sprechbewegungen zuständig sind,

anders arbeiten. Dies kann dazu

führen, dass Sprechbewegungen

nicht exakt aufeinander abgestimmt

sind.

Psychische Faktoren wie Stress oder

Aufregung sind keine Ursachen,

können jedoch den Verlauf beeinflussen

und verstärkend wirken.

Weitere Informationen unter www.

kasseler-stottertherapie.de

Auflösung der Rätsel von Seite 73


Gsund Aktiv PR | Wellness

57

Bayerns „heißes Herz“

Thermenland begeistert mit spektakulären Saunawelten

Jeder dritte Deutsche geht regelmäßig

in die Sauna. Im Bayerischen

Thermenland hat man die

Auswahl aus mehr als 50 spektakulären,

überraschenden und

ungewöhnlichen Saunen.

Vom Duft dampfender Kräuter umhüllt

die Welt vergessen, in einer

Lehmsauna im Paradiesgarten dem

hektischen Strom der Zeit entfliehen,

wärmende Geheimnisse aus

1001 Nacht entdecken und Erfrischung

finden in einer Iglu-Eisgrotte:

Das Bayerische Thermenland ist

Deutschlands Saunaregion Nummer

Eins. Besucher und Besucherinnen

haben die Wahl aus 50 Saunen: Von

A wie Apfelsauna bis Z wie Zirben-

Sauna. Die wertvolle Ergänzung in

den Heil- und Thermalbädern ist das

mineralienreiche Thermalwasser.

Gut jeder dritte Deutsche (rund 37

Prozent) geht regelmäßig in die Sauna,

hat eine Umfrage des Instituts

für Demoskopie Allensbach 2023

ergeben. Die Gründe dafür sind vielfältig:

Saunieren entspannt, stärkt

das Immunsystem und hilft, gute

Laune zu tanken. In den fünf niederbayerischen

Thermalbädern Bad

Füssing, Bad Birnbach, Bad Griesbach,

Bad Gögging und Bad Abbach

entstanden in den vergangenen

Jahren Saunawelten der Superlative

als Inseln der Ruhe, des Glücks und

des körperlichen Wohlbefindens.

Einzigartige Kombination mit

heilkräftigem Thermalmineralwasser

Die Kombination mit dem heilkräftigen

Thermalwasser, das bis zu

70 Grad heiß und aus bis zu 2.000

Metern Tiefe an die Oberfläche

sprudelt, macht das Saunaerlebnis

im Bayerischen Thermenland einzigartig.

Wie nirgends sonst in Europa bietet

das Bäderquintett fast 20.000 Quadratmeter

Wasserfläche. Die natürlichen

Quellen speisen die Becken mit

fluoridhaltigen Natrium-Hydrogencarbonat-Chlorid-Wässern.

Dieser

Mineraliencocktail wirkt nachweislich

heilend und wohltuend auf den

gesamten Bewegungsapparat. Ausdauer

und Mobilität werden erhöht.

Zusätzlich hilft es auch, Stress zu

lindern und nachhaltig die Stresstoleranz

zu erhöhen.

Die Saunawelten des Bayerischen

Thermenlands

Im ländlichen Ambiente saunieren

lässt sich im alten Vierseithof, dem

Saunahof der Therme Eins in Bad

Füssing. Das orientalische Hamam

in Bad Griesbach verströmt die Aura

des Morgenlands, während man in

Bad Birnbach unter Polarlichtern

entspannt. Römisches Ambiente

in Bad Gögging erinnert an die

Badekultur des längst vergangenen

Imperium Romanum.(TVO)

Foto: Tourismusverband-Ostbayern/Frank Heuer


Gsund Aktiv PR | Anzeige

58 Gsund Aktiv PR | Anzeige

BEQUEM FREI HAUS!

Verabschieden Sie sich von dem Moment,

in dem Sie enttäuscht feststellen, dass das

letzte Exemplar in der Arztpraxis oder im

Hotel bereits vergriffen ist. Machen Sie

Schluss mit der Suche in Auslagen und

dem Warten auf Zufallstreffer. Warum Zeit

mit der Jagd nach Inspiration verbringen,

wenn diese auch bequem zu Ihnen kommen

kann?

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Gsund Aktiv PR | Wellness

59

Wellness auf Spitzenniveau

Bayerischer Wald dominiert Award 2026

Der Jagdhof Röhrnbach belegt Platz 1 in Deutschland. Das Hotel besteht seit 1978 und wird von der Familie Ritzinger geführt. Es

zeichnet sich aus durch 6.500 Quadratmeter Wellness- und Wasserwelt, einer 1.380 Quadratmeter großen Sport- und Fitnesswelt mit

Sportpool sowie 21 neue Luxus-Suiten. Foto: obx-news/Jagdhof Röhrnbach

Der Bayerische Wald behauptet

sich als Top-Region für Wellnessurlaub:

Gleich sechs Häuser aus

der Region landeten beim renommierten

wellness-hotel.info Award

2026 unter den zehn besten Hotels

Deutschlands – und das komplette

Siegerpodest geht nach Ostbayern.

An der Spitze steht das Wellness- &

Sporthotel Jagdhof in Röhrnbach,

gefolgt vom Thula Wellnesshotel in

Lalling und dem Hotel „Zum Bräu“

in Kollnburg. „Dies zeigt die hohe

Kompetenz und Qualität unserer

Spitzenhotels“, freut sich Dr. Michael

Braun, Vorstand des Tourismusverbandes

Ostbayern.

Weitere Top-Platzierungen sichern

den Bayerwald-Hotels mehr als die

Hälfte der Top Ten: das Wellnesshotel

Riedlberg in Drachselsried (Platz

6), der Reischlhof in Wegscheid

(Platz 7) und das Kristall & Vitalhotel

Bergknappenhof in Bodenmais

(Platz 9). Die prämierten Häuser

spiegeln die Vielfalt der Region wider:

großzügige Spa-Landschaften,

Panorama-Pools mit Blick auf Wälder

und Berge sowie regionale Kulinarik

auf höchstem Niveau.

„Der Bayerische Wald beweist

erneut seine Spitzenposition

im Wellnessbereich.

Die Platzierungen bestätigen nicht

nur Qualität und Gästezufriedenheit,

sondern stehen auch für Zusammenhalt

und Stärke der Region“, betont

Braun.

Der wellness-hotel.info Award wird

seit 2021 jährlich vergeben und gilt

als besonders transparent. Bewertet

werden Ausstattung, Wellnessangebot

und Gäste-Feedback von

Plattformen wie Google, TripAdvisor

oder HolidayCheck. Ein spezieller

„No-Fake-Faktor“ verhindert, dass

gekaufte oder manipulierte Bewertungen

Einfluss nehmen.

Hinter dem Award steht das österreichische

Portal wellness-hotel.

info, das über 1.600 Wellnesshotels

in Europa listet – provisionsfrei und

objektiv.

Mit rund einer Million Nutzern pro

Jahr zählt es zu den führenden Plattformen

für Wellnessreisen und bietet

Orientierung für alle, die Erholung

auf höchstem Niveau suchen.


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Gsund Aktiv PR | Regional

61

Direktvermarktung mit

Vertrauenskasse

Europäische Auszeichnung für „Kleeberger Kistl“ im Lkrs. Passau

Foto: pedagrafie

Markt Ruhstorf a. d. Rott.

Das „Kleeberger Kistl“, ein Forschungsprojekt

der Bayerischen

Landesanstalt für Landwirtschaft

(LfL) zur kooperativen Direktvermarktung,

wurde im Rahmen des

europäischen Projekts COREnet

als „Golden Case“ ausgezeichnet.

Damit ist das Projekt aus Ruhstorf a.

d. Rott das einzige deutsche Beispiel

unter ausgewählten europäischen

Praxisprojekten für erfolgreiche kurze

Lebensmittelversorgungsketten.

Es steht exemplarisch für funktionierende

Direktvermarktung, regionale

Wertschöpfung und innovative Vermarktungslösungen

im ländlichen

Raum.

Kooperative Direktvermarktung

im Praxisbetrieb

Ausgangspunkt war die Frage, wie

landwirtschaftliche Betriebe Verkaufsautomaten

effizienter betreiben

können. Seit 2022 verfolgt das

LfL-Projekt den Ansatz, Automaten

nicht einzeln, sondern gemeinschaftlich

zu betreiben, inklusive digitaler

Selbstbedienungssysteme im

24-Stunden-Betrieb. Zentrales Element

ist der 2023 eröffnete 18 m²-

Verkaufscontainer „Kleeberger Kistl“

mit Automatenverkauf und Vertrauenskasse.

Begonnen haben 15

Direktvermarkter:innen, inzwischen

sind es 21; das Sortiment umfasst

rund 95 Produkte, die ausschließlich

aus regionaler Landwirtschaft

stammen und im Durchschnitt nur

14 km transportiert werden.

Wissenschaftliche Begleitung

und Zielsetzung

Die Begleitforschung, die bis Ende

2026 läuft, erhebt Daten zu Organisation,

Arbeitszeit, Kosten, Sortiment,

Marketing sowie Kund:innenverhalten

und Feedback. Ergänzt

Das Kleeberger Kistl von aussen. Foto: LfL

werden die Praxisdaten durch Online-Befragungen

und Experteninterviews.

Projektleiterin Dr. Sophia

Goßner erklärt: „Ziel ist es, belastbare

Entscheidungsgrundlagen und

praxisnahe Handlungsempfehlungen

über Chancen und Grenzen

kooperativer Direktvermarktung

bereitzustellen.“ Die europäische

Auszeichnung zeige, dass der Ansatz

auch international als zukunftsweisend

anerkannt wird.


62 Gsund Aktiv PR | Freizeit

Grünes Zuhause,

gutes Gefühl

Wie Zimmerpflanzen mit wenig Aufwand mehr Wohnlichkeit,

Ruhe und Lebensqualität schaffen

Nicht nur die Pflanzen selbst prägen

das Wohngefühl. Immer mehr

rückt der Wunsch nach einfachen,

leicht umsetzbaren Konzepten in

den Fokus. Kleine „Indoor-Gärten“

auf Rollwagen, Pflanzengruppen

oder hölzerne Pflanzklötze

mit integrierten Töpfen bringen

Natürlichkeit in den Wohnraum.

So entstehen bewusst gestaltete

grüne Bereiche – vom Fensterbrett

über bepflanzte Regale bis hin zur

gemütlichen Ecke mit Topfpalme

und Sessel als Rückzugsort. Der

Kreativität sind kaum Grenzen

gesetzt.

Stress reduzieren Pflanzen auch,

weil viele von ihnen äußerst pflegeleicht

sind. Besonders geeignet sind

Arten mit festen, wachsigen oder

dickfleischigen Blättern, da sie Wasser

speichern und kleine Gießfehler

verzeihen. Auch Wohnungen mit wenig

Licht bieten gute Bedingungen

für Pflanzen aus Halbschatten-Lebensräumen.

Wer neu einsteigt, beginnt

am besten mit einer einzelnen

Pflanze an einem gut sichtbaren Ort

und ergänzt nach und nach weitere,

wenn die Freude daran wächst.

Zimmerpflanzen lohnen sich:

Sie verbessern das Raumklima,

filtern Staub und erhöhen die Luftfeuchtigkeit

– besonders wichtig in

der trockenen Heizperiode. Zudem

wirken sie als wohltuender

Ausgleich zum ständigen Blick auf

Bildschirme. Wie entschleunigend

das ist, zeigt sich beim Beobachten

einer knospenden Blüte oder eines

neuen Blatts.

Mit Pflanzen entstehen oft neue Rituale:

ein kurzer prüfender Blick am

Morgen, Staub vom Blatt wischen

oder den Topf drehen, damit die

Pflanze gleichmäßig Licht bekommt.

Diese kleine Aufmerksamkeit für

etwas Lebendiges macht Pflanzen im

Zuhause so besonders.

Unterstützung beim Einstieg bieten

Fachleute im Blumenladen oder Gartencenter.

Weitere Inspiration liefert

die Initiative „Blumen – 1000 gute

Gründe“ auf sowie deren Instagramund

Facebook-Accounts mit Wissen,

Deko-Ideen und Beiträgen aus der

grünen Community.

Foto: Blumen – 1000 gute Gründe


Gsund Aktiv PR | Natur

63

Nebel fangen, Wolken impfen,

Eisberge verschleppen?

Ein Überblick zu potenziellen alternativen Trinkwasserquellen

Immer wieder planen Forscher, Eisberge in Folie verpackt von Schiffen in von Dürre geplagte Gegenden zu ziehen. Realisiert wurde die

Idee jedoch nie, denn technisch und finanziell scheint das Ganze nach Ansicht von Experten utopisch. Foto: DJD/Forum Trinkwasser/

vadim.nefedov - stock.adobe.com

Da weltweit immer mehr Hitzetage

auftreten, wird Wasser zunehmend

knapp.

Um Dürren zu begegnen, testen Forschende

neue Wege der Trinkwassergewinnung

– auch in Deutschland.

Nebel fangen

Eine einfache, kostengünstige und

umweltfreundliche Methode ist das

„Melken“ von Nebel mit speziellen

Fangnetzen. Engmaschige Netze

fangen die Feuchtigkeit aus der Luft

ein, der Nebel kondensiert, tropft in

Rinnen und wird gesammelt. Dieses

„Cloudfishing“ wird etwa auf den

Kanarischen Inseln, in Marokko und

in der Atacama-Wüste praktiziert.

Seit Frühjahr 2025 testet auch die

Gemeinde Fröhnd im Landkreis Lörrach

in Baden-Württemberg solche

Anlagen.

Meerwasser entsalzen

Rund 22.000 Anlagen weltweit

gewinnen Trink- oder Brauchwasser

aus Meerwasser. Meist geschieht

dies per Umkehrosmose – also durch

Pressen durch Membranen – oder

durch Verdampfen und anschließendes

Kondensieren. Länder wie

Israel oder Malta decken so nahezu

ihren gesamten Trinkwasserbedarf.

Auch auf Helgoland wird seit 1972

Meerwasser entsalzt. Für die Region

Rostock läuft derzeit eine Machbarkeitsprüfung.

Da Entsalzung deutlich

energieintensiver und umweltschädlicher

ist als herkömmliche Aufbereitung,

gilt sie jedoch als Notlösung.

Eisberge „verschiffen“

Für Deutschland kaum realistisch ist

die Idee, Trinkwasser aus polaren

Eismassen zu gewinnen. Immer

wieder schlagen Forschende vor,

Eisberge in Folie zu verpacken und

per Schiff in dürregeplagte Regionen

zu ziehen. Laut Dr. Stefan Koch vom

Forum Trinkwasser blieb das bislang

Theorie – technische und finanzielle

Hürden machen das Vorhaben

utopisch. (djd)


64 Gsund Aktiv PR | Freizeit

130 Höhepunkte im

Bayerischen Wald

Gipfel- und Naturerlebnisse im grünen Waldgebirge Bayerns

Mit über 130 Bergen über 1.000

Meter Höhe bietet der Bayerische

Wald eine enorme Vielfalt an

Wander- und Naturerlebnissen.

Ein dichtes Wegenetz reicht von

familienfreundlichen Waldpfaden

bis zu anspruchsvollen Gipfeltouren

und begeistert Genießer wie

sportlich Ambitionierte gleichermaßen.

Besonders beliebt ist

der Fernwanderweg Goldsteig,

der durch abwechslungsreiche

Landschaften mit Felsen, Bächen,

Mooren und Wiesen führt. Auch

barrierearme Wege sowie Angebote

wie Gondel und Aufzug am

Großen Arber ermöglichen Naturgenuss

für alle.

Neue Attraktionen wie die Flyline

am Almberg in Mitterdorf sorgen

zusätzlich für besondere Erlebnisse,

während Klassiker wie der Große

Arber mit seinem Gipfelkreuz auf

1.456 Metern Weitblicke bis zu den

Alpen bieten. Aussichtstürme und

Gipfel wie Haidel, Hirschenstein

oder Gibacht laden zum Innehalten

ein. Goldsteig-Wegemanager Uwe

Stanke empfiehlt, abseits der bekannten

Routen unterwegs zu sein:

„Dort oben genießen Wanderer Freiheit,

Ruhe und Weite.“

Drei Insider-Wandertipps des

Wegemanagers Uwe Stanke

Foto: Goldsteig Wegemanager

Uwe-Stankec/TVO

130 Gipfelhöhepunkte, dazu Aussichtsplattformen

und Türme zeigen

die Vielfalt der Wanderregion Bayerischer

Wald. Jeder Berg hat seine

Geschichte, so wie jede Wandertour

ihre eigene Geschichte schreibt.

Daher gibt Uwe Stanke hier drei

persönliche Wandertipps:

1. Großartig und anspruchsvoll:

Goldsteig N16, Großer

Falkenstein – Rachel

Die 26 Kilometer lange Tour verbindet

die Berge des Nationalparks

Bayerischer Wald, den Großen

Falkenstein (1.315 Meter) mit dem

Rachel (1.453 m). Dabei durchquert

man Filze und Moore sowie

alte Waldweiden. Der wilde und

einsame Rachelnordsteig führt die

Goldsteig Wanderer hinauf zum

Gipfel des Großen Rachel. Einfach

großartig! Gute Kondition ist erforderlich

für die 9:45 Stunden-Wanderung.

2. Fliegen inklusive und mittelschwer:

Goldsteig N19, Mauth-

Philippsreut

Die zehn Kilometer lange Tour verbindet

die Nationalparkgemeinde

Mauth mit dem Almberg (1098 m)

bei Mitterfirmiansreut. Bei gutem

Wetter schweift der Blick weit über

die Donauebene zu den Berchtesgadener

Alpen und über den Böhmerwald.

Am Almberg sollte man

einen Flug mit der längsten Flyline

Europas wagen, weil es Spaß macht,

durch die Baumwipfel zu schweben!

Entspannte Wanderung mit 448

Höhenmetern und 3:30 Stunden

Dauer.

3. Himmelwärts: Auf dem

Gipfelsteig am Hohenbogen im

Naturpark Oberer Bayerischer

Wald

Fast wie bei James Bond mutet das

Areal am Gipfelsteig an. Einst diente

der Turm als Abhörstation. Heute

steigt man vom 1.078 Meter hohen

Schwarzriegel, dem Hauptgipfel

des Bergrückens Hohenbogen, auf

die 75 Meter hohe Plattform, um

eine Rundumaussicht zu genießen.

Schwindelfreiheit erforderlich! Als

18 Kilometer lange mittelschwere

Wanderung oder leichtfüßig über

die Sesselbahn am Hohenbogen ist

die Aussichtsplattform zu erreichen.

Foto: TVO-Fotograf-Frank-Heuer-Photography


Gsund Aktiv PR | Freizeit

65

Zeitreise im

Bayerischen Wald

Einmal leben wie die Kelten

In der nach archäologischen Vorbildern

gebauten Siedlung Gabreta

im Bayerischen Wald tauchen

Besucher in die Eisenzeit vor mehr

als 2.000 Jahren ein.

Die seltene touristische Attraktion

bietet die Möglichkeit, selbst einmal

Kelte auf Zeit zu sein.

Leben wie vor über

2.000 Jahren.

Die Römer nannten sie Celtae, die

Griechen Keltoi – die Tapferen. Lange

vor Beginn unserer Zeitrechnung

prägten keltische Stämme große

Teile Europas. Spuren dieser Kultur

finden sich bis heute auch in Ostbayern.

Im Keltendorf Gabreta nahe

Ringelai im Landkreis Freyung-Grafenau

können Besucher mit allen

Sinnen erleben, wie die Menschen

der Eisenzeit vor mehr als 2.000

Jahren lebten und arbeiteten. In

originalgetreuen Trachten feiern Geschichtsbegeisterte

aus Deutschland

und vielen europäischen Nachbarländern

dort die Feste der Vorfahren

und erfahren hautnah, wie entbehrungsreich

das Leben damals war.

Auslöser für den Bau des Keltendorfs

waren zahlreiche spätkeltische

Fundstücke, die der Landwirt und

Hobbyarchäologe Paul Freund auf

Feldern rund um Ringelai entdeckt

hatte. In Zusammenarbeit mit der

Gemeinde und der Universität

Passau entstand daraus die Idee, archäologische

Erkenntnisse nicht nur

auszustellen, sondern erlebbar zu

machen – als touristische Attraktion

und lebendiger Lernort zugleich.

Ein einzigartiger Ort im

Bayerischen Wald

In dem nach archäologischen Vorbildern errichteten Keltendorf Gabreta nahe dem Ferienort

Ringelai im Bayerischen Wald kann mit allen Sinnen nachempfunden werden, wie die

Menschen der Eisenzeit vor mehr als 2000 Jahren lebten und arbeiteten. Foto: obx-news

Das rund vier Hektar große Keltendorf

Gabreta – benannt nach dem

keltischen Begriff für den Böhmer-

und Bayerwald – besteht aus

sieben rekonstruierten Häusern, die

sich an archäologischen Vorbildern

orientieren. Deutschlandweit gibt es

nur drei solcher Keltendörfer, was

Gabreta zu einem echten Besuchermagneten

macht. Neben Urlaubsgästen

treffen sich hier regelmäßig

Gruppen von sogenannten Hobby-

Kelten aus ganz Europa, um Traditionen

und Bräuche der Eisenzeit

zu pflegen. Auch Besucher können

aktiv mitmachen: Brot aus alten

Getreidesorten backen, schmieden,

töpfern, Glasperlen herstellen oder

Bogenschießen ausprobieren. Dabei

wird deutlich, wie viel aus der keltischen

Zeit bis heute geblieben ist –

vom Wort „Donau“ bis zur Vorliebe

für Bier und deftige Eintöpfe. Das

Keltendorf Gabreta öffnet nach der

Winterpause wieder ab Ostern 2026

seine Tore. (obx)

Mehr Informationen:

www.gabreta.de


66 Gsund Aktiv PR | Freizeit

Familienerlebnis auf den

Spuren von Tieren

Die neun schönsten Tierwanderwege im Bayerischen Wald

Wanderschuhe an und rein ins Abenteuer: Im Bayerischen Wald verwandeln sich Familienwanderungen in

spannende Expeditionen auf den Spuren wilder Tiere. Ob auf Bärenpirsch, auf der Fährte des Luchses oder

beim Watgang durch einen Fluss – hier wird jeder Schritt zur Entdeckungsreise, die Kindern lange in Erinnerung

bleibt.

Foto: TVO-Fotograf-Peter-Auerbeck-20080228_9622

Foto: Woidlife-Photography-Stefanie-Felgenhauer

1. Luchspfad – Auf Samtpfoten

durch den Nationalpark

Der 31,5 Kilometer lange Erlebnisrundweg

zwischen Bayerisch

Eisenstein und Lindberg folgt den

geheimnisvollen Spuren des Pinselohrs,

wie der Luchs auch genannt

wird. Familien können den Weg in

mehrere Etappen aufteilen oder mit

der Waldbahn abkürzen. Die Luchsfährte

führt durch dichte Wälder,

vorbei an der Trifter-Klause Schwellhäusl

bis zum Zwieslerwaldhaus.

Hier taucht man beim Wandern in

die Waldwildnis ein und kommt

sogar an Urwaldrelikten vorbei.

2. Bärenpfad Grafenau – Durch

die Augen von kleinen Bärengeschwistern

Zwischen Grafenau und Neuschönau

begleiten zwei kleine Bärenkinder

erlebnislustige Familien

auf ihrem Pfad. An zahlreichen

Erlebnisstationen erfahren sie, wie

Bären leben, was sie fressen und

warum sie so gute Kletterer sind.

Der Themenwanderweg verbindet

spielerisches Lernen mit echter

Walderfahrung und macht die

Bärenstadt Grafenau auf besondere

Weise erlebbar. Auch die Grafenauer

Salzsäumer waren im Mittelalter

im Waldgebirge unterwegs. Ihre

Geschichte wird demnächst mit

dem Tierwanderweg verwoben. So

erfährt man zudem Spannendes

über den Salzhandel. Der Bärenpfad

startet im KurErlebnispark BÄREAL

in der Grafenauer Innenstadt und

endet am Bärengehege im Nationalpark

Bayerischer Wald. Mit etwas

Glück kann man die imposanten

Tiere dort auch sehen.


Gsund Aktiv PR | Freizeit

67

3. Eisvogelsteig Nößwartling

– Deutschlands einzigartiger

Flusswanderweg

Im LBV-Zentrum „Mensch und

Natur” bei Arnschwang wartet ein

außergewöhnliches Abenteuer: ausgestattet

mit Wathose, Sicherungsgurt

und Audioguide geht es direkt

durch den Fluss Chamb. Kinder ab

acht Jahren können hier sicher im

Fluss wandern, vorbei an Sandbänken

und kleinen Stromschnellen,

während sie Wissenswertes über

den farbenprächtigen Eisvogel

erfahren. Dieser Klettersteig im

Wasser ist bundesweit einmalig und

verbindet Nervenkitzel mit Naturkunde.

Ein unvergessliches Erlebnis

für aktive Familien, die das Besondere

suchen.

4. Geführte Eselwanderungen

– Langsamen Schritts durch

die Region Sonnenwald

Wer es gemütlicher angehen

möchte, begleitet trittsichere Esel

auf einer geführten Tour durch die

sanfte Hügellandschaft bei Schöllnach.

Die geduldigen Langohren

geben das Tempo vor und zeigen

Kindern, wie bereichernd Entschleunigung

sein kann. Unterwegs gibt

es viel über die eigenwilligen Tiere

zu lernen, und nach der Wanderung

wartet als besonderes Highlight eine

Übernachtung im Tiny House. Die

Streckenlänge wird individuell an

die Familie angepasst.

5. Alpaka-Trekking – Mit den

Andenkönigen unterwegs

An verschiedenen Standorten im

Bayerischen Wald können Familien

mit den sanftmütigen Alpakas

auf Tour gehen. Die flauschigen

Begleiter aus Südamerika ziehen

besonders Kinder magisch an und

vermitteln durch ihre ruhige Art Gelassenheit.

Während der Wanderung

erfahren die Teilnehmer Spannendes

über Haltung, Charakter und

Herkunft der Tiere. Die Touren

dauern meist zwei bis drei Stunden

und werden von erfahrenen Guides

begleitet.

6. Bienenerlebnisweg – Die geheimnisvolle

Welt der fleißigen

Bestäuber

Dieser Themenweg in Freyung

macht die faszinierende Welt der

Honigbienen erlebbar und zeigt, wie

wichtig diese kleinen Insekten für

das Ökosystem sind. An verschiedenen

Stationen geben Übersichtstafeln

Einblick, wie aus Blütennektar

goldener Honig wird. Der Weg ist

besonders im Frühling und Sommer

ein sinnliches Erlebnis, wenn

die Blumenwiesen in voller Pracht

stehen. Sicher beobachtet man nach

der Tour die Honigbienen und Wildbienen

mit ganz anderen Augen.

7. Reptilienpfad Langdorf – Auf

den Spuren der Kreuzotter

Der vier Kilometer lange Erlebnispfad

in Langdorf widmet sich den

faszinierenden Schuppenträgern des

Bayerischen Waldes und räumt mit

Vorurteilen über Schlangen auf. An

interaktiven Stationen lernen Familien

die Schönheit dieser oft missverstandenen

Tiere kennen und erfahren,

wo Kreuzotter, Ringelnatter

und Eidechsen in der Region leben.

Nebenbei gibt es traumhafte Panoramablicke

über den Bayerischen

Wald zu genießen. Ein Kinder-Reptilien-Quiz

macht die Wanderung

zum spannenden Rätselabenteuer

– wer alle Aufgaben löst, erhält in

der Tourist-Information eine kleine

Überraschung.

8. Fledermaus-Lehrpfad –

Nachtjäger am Tag entdecken

Auf dem Fledermaus-Lehrpfad in

Rinchnach dreht sich alles um die

geheimnisvollen Flattertiere, die

erst in der Dämmerung aktiv werden.

Tagsüber können Familien an

informativen Stationen ihr Wissen

über Echoortung, Winterschlaf und

Beutefang erweitern. Lebensgroße

Modelle und interaktive Elemente

machen die Welt der Fledermäuse

begreifbar. Der Weg ist in

das Fledermaus-Waldspielgelände

integriert. Er ist für wissbegierige

Naturforscher und auch Kleinkinder

geeignet.

9. Rundwanderweg Ameise –

Kleine Tiere, große Bauten

Die fleißigen Waldbewohner sind

das Markierungszeichen dieser

familienfreundlichen Wanderung

im Nationalpark Bayerischer Wald.

Die Runde ist drei Kilometer lang

und barrierearm angelegt. So kann

die Tour auch mit Kinderwagen

oder Rollstuhl befahren werden.

Der Weg führt durch das Urwaldgebiet

Mittelsteighütte. Durch seine

reichen Totholzvorkommen ist es

Rückzugsgebiet für seltene Pilz- und

Insektenarten.

Foto: lbv-chamb-arnschwangcerlebe.bayern_Thomas-Linkel

Auf den Tiererlebniswanderwegen des Bayerischen Waldes macht wandern Spaß, denn es sind spannende Expeditionen, zu denen die ganze

Familie gern die Wanderstiefel schnürt. Kinder lernen die heimische Tierwelt kennen und entdecken spielerisch die wilden Bewohner des

größten Waldgebirges Mitteleuropas. Frühling ist die perfekte Zeit dafür, denn zu dieser Zeit sind alle Tiere am aktivsten. Weitere Informationen:

www.bayerischer-wald.de/aktivitaeten/wandern/tiererlebniswanderwege


68 Gsund Aktiv PR | Freizeit

Der Frühling zieht ein

Die ersten Blüten kündigen den Start der wärmeren Jahreszeiten an

Die Tage werden länger, erste Blüten

bringen Farbe in Gärten und

Wohnungen. Frühblüher im Topf

oder in der Vase wecken jetzt ganz

einfach Frühlingsstimmung.

Zu den beliebtesten zählen Primeln,

Narzissen, Hyazinthen, Krokusse,

Traubenhyazinthen – und natürlich

Tulpen. Ob klassische Triumph- und

Darwin-Tulpen, elegante lilienblütige,

romantisch gefüllte, extravagante

Papageien- oder zarte Wildtulpen:

Die Vielfalt bietet für jeden Stil

das Passende.

Frühblüher im Topf

Frühblüher sind kompakt, pflegeleicht

und langlebiger als reine

Schnittblumen. Nach der Blüte

können viele Zwiebeln in Garten

oder Kübel gepflanzt werden. Wichtig

ist ein heller, kühler Standort

ohne direkte Sonne oder Heizungsluft.

Ideal ist es, die Töpfe erst kurz

vor dem Aufblühen ins Warme zu

holen. Gegossen wird sparsam: Die

Erde leicht feucht halten, Staunässe

vermeiden. Blätter erst entfernen,

wenn sie vollständig verwelkt sind –

sie liefern der Zwiebel Kraft für die

nächste Saison.

Schnittblumen richtig pflegen

Tulpen, Narzissen und Ranunkeln

sorgen auch in der Vase für gute

Laune. Ein Tipp für Tulpen: Blütenblätter

vorsichtig nach außen stülpen

– das wirkt besonders opulent.

Generell gilt: kühl stellen, Wasser

regelmäßig wechseln, Stiele schräg

anschneiden. Tulpen brauchen nur

wenig Wasser, Narzissen sollten zunächst

separat stehen, da ihr Pflanzensaft

andere Blumen schädigen

kann. Kaltes Wasser verlängert die

Haltbarkeit. So setzen Frühblüher

ein farbenfrohes Zeichen für Neubeginn

und Lebensfreude.

Niedrige und höhere Frühblüher bilden hier ein stimmiges Bild. Die Pflanzen werden in

eine flache Schale gepflanzt, der Ring aus biegsamen Zweigen bildet ein Frühlingsnest.

Foto: @_wohngefuehl_/ Blumen – 1000 gute Gründe

Tolle Ideen für die Dekoration

hat die Initiative „Blumen – 1000

gute Gründe“ auf der Website

www.1000gutegruende.de und bei

Facebook oder Instagram, zum Beispiel

für einen pastelligen Strauß

oder eine bunte Pflanzschale. Da

kann der Frühling kommen!


Gsund Aktiv PR | Essen und Trinken

69

Kochen für‘s Herz

„Löffelweise Glück“ verspricht Sternekoch Christian Henze

Foto: Deutsche Herzstiftung/S. Schaffer

TV- und Sternekoch Christian

Henze hat exklusiv für die Herzstiftung

80 persönliche Rezepte

der mediterranen Küche erstellt.

Sein Credo: „Herzgesunde Küche

tut nicht nur gut, sie ist auch unfassbar

lecker

Mit dem neuen Kochbuch „Kochen

fürs Herz“ präsentiert die Deutsche

Herzstiftung gemeinsam mit TV- und

Sternekoch Christian Henze 80 alltagstaugliche

Rezepte der mediterranen

Küche.

Ziel ist es, zu zeigen, dass herzgesunde

Ernährung kein Verzicht,

sondern purer Genuss ist. Frischer

Fisch, viel Gemüse, Obst, Kräuter,

Olivenöl und nur kleine Portionen

Fleisch stehen im Mittelpunkt – ausgewogen,

abwechslungsreich und

leicht umsetzbar.

Ernährung, Bewegung und

Herzgesundheit

Das Kochbuch richtet sich sowohl an

Herzpatientinnen und -patienten als

auch an alle, die sich gesund und genussvoll

ernähren möchten. Neben

den Rezepten bietet Henze zahlreiche

Tipps zu Zutaten und Zubereitung,

begleitet von hochwertigen

Food-Fotos. Die Gerichte sind klar

strukturiert, schnell nachkochbar

und reichen von Pasta, Gemüse- und

Fischgerichten über Suppen, Bowls,

Snacks bis hin zu Desserts. Auch vegetarische

und vegane Rezepte sind

fester Bestandteil.

Ergänzt wird der kulinarische Teil

durch einen wissenschaftlichen

Ratgeber. Kardiologen der Universitätsmedizin

Mannheim sowie

Sportkardiologe Prof. Dr. Martin

Halle erläutern verständlich die Zusammenhänge

zwischen Ernährung,

Bewegung und Herzgesundheit.

Sie betonen, dass die mediterrane

Ernährung das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

senken kann und

am besten mit regelmäßiger Bewegung

sowie dem sozialen Aspekt des

gemeinsamen Kochens wirkt.

„Kochen fürs Herz“ versteht sich

daher nicht nur als Kochbuch,

sondern als ganzheitliches Konzept

für einen herzgesunden Lebensstil.

Hülsenfrüchte, gesunde Fette,

Omega-3-reicher Fisch und frische

Kräuter spielen ebenso eine Rolle

wie Bewegung nach dem Essen und

bewusster Genuss.

Das hochwertig gestaltete Buch

umfasst 216 Seiten, kostet 28 Euro

zuzüglich Versand und ist über die

Deutsche Herzstiftung erhältlich

(https://herzstiftung.de/kochbuch).


70 Gsund Aktiv PR | Essen und Trinken

Osterlamperl backen

Mit Puderzucker verzierte Tradition

Foto: Osterlamperl ai-generated

Für viele Familien gehört das Osterlamperl

oder auch Osterlamm

genannt zum traditionellen Osterfest

einfach dazu. Doch warum

essen wir eigentlich ein „Osterlamm“

an Ostern? Diese Tradition

stammt noch aus den Anfängen

des Christentums. Damals wurde

an Ostern ein Lamm geschlachtet,

in der Kirche geweiht und als

erste Fleischspeise nach der 40-tägigen

Fastenzeit gegessen. Ein

Lamm wurde gewählt, weil es mit

seinem weißen Fell für Reinheit,

Unschuld, Vertrauen und Zeichen

für Jesu Christi ist. Johannes der

Täufer bezeichnete Jesus nämlich

als Lamm Gottes. Auch der Sieg

über den Tod und die damit verbundene

Auferstehung Jesus wird

durch das Lamm symbolisiert.

Denn oft steckt in ihm eine „Siegesfahne“.

Mit der Zeit wurde das

„weniger archaische“ Schlachten

eines gebackten Lammes immer

populärer. Und so werden heute

am Ostersonntag mit Puderzucker

verzierte, gebackene Lämmer in

die Kirche zur Weihe getragen.

Zutaten:

250g Weizenmehl Typ 405

200g Puderzucker

3 Eier

100 ml Speiseöl

1 Packung Vanillezucker

etwas Paniermehl

Puderzucker oder geschmolzene

Schokolade (zum Dekorieren)

Und so geht‘s:

Mehl, den Puderzucker, den Vanillezucker,

die Eier und das Speiseöl

miteinander verrühren, bis ein

glatter Teig entsteht.

Dann die Lammbackform gut einfetten

und mit Paniermehl ausstreuen.

Bei 170 Grad Ober-/Unterhitze wird

das Lamperl dann etwa 30 Minuten

lang gebacken.

Als Dekoration einfach den übrigen

Puderzucker fein über das Osterlamperl

rieseln lassen oder es mit

Schokolade bestreichen.

Quelle: Robert Wittenzellner von

der Dorfbäckerei Bodenmais im Auftrag

von „Echt Bomoas“ / genussregion-niederbayern.de


Gsund Aktiv PR | Essen und Trinken

71

Schnelles Dinkelbrot

Warm, duftend und schneller fertig als gedacht

Foto: SchapfenMühle

Zutaten für ein Brot:

500g Dinkelmehl Type 1050*

50g Sonnenblumenkerne*

50g Sesam

50g Leinsamen*

15g Apfelessig

12g Salz

6 g Trockenhefe (1 Pck.)

500 g Wasser, warm (45 °C)

* z.B. Qualitätsprodukte von der

SchapfenMühle

(www.schapfenmuehle.de)

Zubereitung:

Kerne und Samen in eine Rührschüssel

geben und mit warmem Wasser

übergießen. Die restlichen Zutaten

zugeben und mit dem Handrührgerät

(Knethaken) ca. 6-7 Min. auf

langsamer Stufe zu einem glatten

Teig kneten. Wichtig ist, Trockenhefe

zu verwenden.

Den sehr weichen Teig in eine 25-30

cm lange Backform einfüllen.

Die Backform auf die mittlere

Schiene des noch nicht vorgeheizten

Backofens stellen (wenn zeitlich

möglich, den Teig ca. 30 Min. ruhen

lassen).

Den Backofen auf 190-200 °C (Umluft)

aufheizen und ca. 50 Min.

backen.

Das Dinkelbrot aus der Form nehmen

und auf einem Gitter abkühlen

lassen.

Hinweis: Die Backzeiten und -temperaturen

können je nach Backofen

und Herdeinstellung variieren.

Zubereitungszeit: ca. 15 Min.

Ruhezeit: ca. 30 Min.

Backzeit: ca. 50 Min.

Zubereitungstipp vom Profi:

Die Samen und Kerne können je

nach Geschmack in einem anderen

Mischungsverhältnis zusammengestellt

oder durch andere Kerne und

Samen ersetzt werden.


72 Gsund Aktiv PR | Essen & Trinken

Büchelsteiner Eintopf

nach Augusta Winkler

Foto: ai-generated

Büchelsteiner oder Pichelsteiner? Ganz einig ist man sich nicht, woher der wohl berühmteste Eintopf aus dem

Bayerischen Wald stammt. Sonja Raith aus Grattersdorf hat uns gezeigt, wie in ihrer Heimat am Fuße des Büchelsteins

der Eintopf zubereitet wird – und zwar nach dem Rezept von Augusta Winkler, die im 19. Jahrhundert

als Wirtin in Grattersdorf gearbeitet hat. Seit den 1830er Jahren wird außerdem auch das Büchelsteiner-Fest

der Überlieferung zufolge gefeiert.

Zutaten:

Rindergulasch

Schweinegulasch

Kalbsgulasch

Kartoffeln

Karotten

Petersilienwurzeln

Lauchstangen

Salz

Pfeffer

Muskatnuss

Fleischbrühe

Petersilie

(Mengen laut Original-Rezept

nach Geschmack festlegen)

Zubereitung:

Dreierlei Fleisch von Rind, Schwein

und Kalb, Kartoffeln, gelbe Rüben,

Petersilienwurzeln und Lauchstangen

in kleine Würfel bzw. Scheiben

schneiden. Einen gut verschließbaren

Topf mit hitzebeständigem Fett

ausschmieren. Kartoffeln, Gemüse,

Fleisch und Grünzeug lagenweise

übereinander schichten und mit Salz

und Pfeffer würzen.

Jede zweite Schicht Kartoffeln

kann noch mit Muskatnuss verfeinert

werden. Mit abgeschmeckter

Fleischbrühe nach Bedarf am Topfrand

aufgießen und bei mittlerer

Hitze rund zweieinhalb Stunden

fertig dämpfen. Zwischendrin immer

wieder „rugeln“ (den Topf vorsichtig

hin- und herrütteln, so dass sich

der Topfinhalt dreht und nichts am

Boden oder am Rand des Topfes

anbrennt). Am Schluss mit Petersilie

abschmecken und mit einem Brot

servieren.

Was die Mengen von Fleisch und

Gemüse anbelangt, empfiehlt Sonja

Raith nach eigenem Geschmack vorzugehen:

„Der eine mag mehr Kartoffeln,

der andere mehr Fleisch.“

Gleiches gilt für die Gewürze. Guten

Appetit.

Quelle: Sonja Raith aus Büchelstein,

nach dem Original-Rezept von Augusta

Winkler / genussregion-niederbayern.de


Gsund Aktiv | Rätsel

73

Rätselspaß

Die Auflösung der Rätsel

finden Sie auf Seite 56


74 Gsund Aktiv PR | Einfach zum Nachdenken

Zwischen Felsen

und Feenlicht

Der Elfenkult Islands

Foto: ai-generated

Wie der Glaube an unsichtbare

Wesen die Seele nährt und das

Gleichgewicht mit der Natur bewahrt

- ein Beispiel aus Island.

Es gibt Orte auf dieser Welt, an

denen das Unsichtbare fast greifbar

scheint – Island ist einer davon.

Zwischen Lavafeldern, nebelverhangenen

Moosen und tosenden

Wasserfällen erzählt man von Wesen,

die zwischen den Welten leben:

den Huldufólk, den „verborgenen

Menschen“. Für viele Isländer sind

sie mehr als nur Sagengestalten. Sie

sind Hüter der Natur, Spiegel innerer

Ruhe und Sinnbilder für Achtung

und Achtsamkeit.

Es geht um die Verbindung mit

dem Unfassbaren

Der Elfenkult ist tief in der isländischen

Kultur verwoben. Wenn Straßen

gebaut werden, wird manchmal

innegehalten – nicht aus technischen

Gründen, sondern weil ein Felsen als

Heim eines Elfen gilt.

Ingenieure konsultieren dann „Elfenseher“,

die prüfen, ob die Geister

mit der Veränderung einverstanden

sind. Für Außenstehende mag das

märchenhaft wirken, doch in Island

hat es eine spirituelle Tiefe: Es geht

um die Verbindung mit dem Unfassbaren,

die Wertschätzung einer

lebendigen, beseelten Umwelt.

Jedes Wesen hat Bedeutung

Viele Isländer erzählen, dass der

Glaube an Elfen ihrer Seele Ruhe

schenkt. In einem Land, in dem die

Natur unberechenbar und mächtig

ist, schenkt der Elfenkult Trost – die

Vorstellung, dass man nicht allein

ist, dass jedes Wesen, jeder Stein,

jede Quelle Bedeutung hat. Es ist ein

stilles Verständnis: Wenn man achtsam

durch die Welt geht, antwortet

sie.

Psychologen sehen darin eine Form

kollektiver Meditation. Indem man

Respekt vor dem Unsichtbaren übt,

stärkt man Empathie und inneren

Frieden. Der Glaube wird so zu

einer Brücke zwischen Mensch und

Natur – und in gewisser Weise auch

zwischen Mensch und sich selbst.

Glaube kann heilend sein

An Sommerabenden, wenn das Licht

kaum vergeht und der Wind über die

Hügel streicht, kann man sich leicht

vorstellen, dass dort zwischen den

Felsen etwas flüstert. Vielleicht sind

es nur die Stimmen der Elemente.

Vielleicht aber auch ein Wispern, das

daran erinnert, wie heilend es sein

kann, zu glauben – an das Gute, an

die Schönheit, an das Leben selbst.


Gsund Aktiv | Service

75

Notrufnummern

112 – nutzen Sie diese europaweit kostenfreie

zentrale Notrufnummer für Feuer- oder Rettungsdienste.

Sie funktioniert aus jedem Netz, auch

ohne Vorwahl oder Guthaben. In lebensbedrohlichen

Situationen ist 112 stets die richtige Wahl; bei

Straftaten oder Bedrohung wählen Sie 110

Bei Erkrankungen außerhalb von Praxiszeiten,

die nicht lebensbedrohlich sind, nutzen Sie 116 117

Geben Sie im Notfall stets die „Fünf W“ an:

Wo, Wer, Was, Wie viele, und Warten Sie auf Rückfragen

FEUERWEHR / RETTUNGSDIENST 112

Einheitliche europaweite Notrufnummer für Feuerwehr

und Rettungsdienst

POLIZEI – 110

Einsatzzentrale der Bayerischen Polizei

BUNDESPOLIZEI – Tel.: 0800 6888000

zuständig u. a. für Bahnpolizei

ÄRZTLICHER BEREITSCHAFTSDIENST –

TEL.: 116 117

Vermittlung zu Ärzten außerhalb der normalen Praxiszeiten

(nicht lebensbedrohlich)

GIFTNOTRUF MÜNCHEN – TEL.: 089 19240.

Gift-Notruf mit 24/7-Erreichbarkeit (regional)

KRISENDIENSTE BAYERN – TEL.: 0800 655300

(psychische Hilfe) Kostenfreie Unterstützung für Menschen

in seelischer Krise, bundesweit

TELEFONSEELSORGE – TEL.: 0800 1110111,

0800 1110222, 116123

Angebote evangelisch und katholisch, rund um die Uhr

erreichbar

SUIZIDNOTRUF DEUTSCHLAND

TEL.:0800 8917391

Bundesweit erreichbar, 24 Stunden täglich

GEHÖRLOSENTELEFON / FAX (MÜNCHEN)

TEL.: 089 19294 (Schreibtelefon)

TEL.:089 23534331

(Fax) Spezif. für gehörlose Menschen in München

TELEFONNOTRUF FÜR SUCHTGEFÄHRDETE –

TEL.: 089 282822 (MÜNCHEN)

Hilfe rund um die Uhr für Suchtgefährdete

KINDER- UND JUGENDTELEFON (KINDER-

SCHUTZBUND), TEL.:0800 1110333

Kostenfrei, speziell für Kinder und Jugendliche

sovd-bayern.de

Demenz-Telefon

(Alzheimer Gesellschaft München)

Tel.: 089 475185

Beratungszeiten: Mo/Di/Do/Fr 10–12 Uhr,

Mi/Do 16–18 Uhr

JUGENDSCHUTZSTELLE JUST M

TEL.: 089 82990314

24-Stunden erreichbar für Jugendliche

ANGST-HILFE E. V. MÜNCHEN (MASH)

TEL.: 089 515553-0

Erreichbar Mo 11–13 Uhr & Do 15–18 Uhr

WILDWASSER MÜNCHEN

BERATUNG SEXUALISIERTE GEWALT

TEL.: 089 60039331

.Unterstützung für Betroffene (Frauen und Mädchen)

„CINDERELLA“

ESSSTÖRUNGEN-BERATUNG (MÜNCHEN)

Tel.:089 5021212

Beratungssprechstunden Mo–Do 11–13 & 14–18 Uhr

„DIE ARCHE“ – SUIZIDPRÄVENTION

& LEBENSKRISEN

Tel.: 089 334041

Mo–Fr 9–17 Uhr, 13–14:30 Uhr,


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