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FINDORFF Magazin | März - April 2026

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ISSN 2567-2061 MÄRZ | APRIL 2026

NEAPEL. FAMILIE. TRADITION.

Echte neapolitanische Pizza – im Zio e Sorella in Findorff

OSTERGRÜSSE AUS FINDORFF

Frohe Ostern aus dem Quartier

TORFKÄHNE, MUSIK & HAFENFLAIR

Torfhafenfest ist: Wenn braune Segel wieder Kurs auf Findorff nehmen

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EDITORIAL

Liebe Leserinnen und Leser,

Larah, Till und Andreas

Team DRK-Jugendzentrum Findorff

das Jugendzentrum Findorff existiert seit 1981

und ist somit ein wichtiger Bestandteil des

Stadtteils. Mit unserer Lage mitten im Herzen

Findorffs, direkt auf dem Marktplatz und neben

dem Torfhafen, sind wir die perfekte Anlaufstelle

für Kinder und Jugendliche. Egal ob

aus diesem Stadtteil oder aus ganz Bremen –

unsere Besucher:innen scheuen keinen weiten

Weg, um ihre Zeit bei uns zu verbringen. Seit

2007 gehört unser Freizi zum DRK-Kreisverband

Bremen.

Wir haben fünf Tage die Woche geöffnet, und

einige Jugendliche kommen sogar direkt nach

der Schule zu uns. Alle ab 10 Jahren bis ins

Alter von 21 Jahren können das Freizi besuchen.

Wenn ihr euch einmal einen Eindruck

verschaffen wollt, kommt doch gern am Tag

der offenen Tür im September vorbei.

Alle regulären Angebote des offenen Treffs sind

kostenlos. Ob Billard, Fußball, Tischtennis oder

Tanzen, Computer, Musizieren oder Kochen –

für jedes Individuum ist etwas dabei. Dienstags

trifft sich die Mädchengruppe, und mittwochs

gibt es eine feste Koch-AG. Unsere Räumlichkeiten

sind bei den jungen Leuten sehr beliebt.

Alle Jugendlichen dürfen mitgestalten – der

Raum ist von und für Jugendliche. Falls es Probleme

gibt, hat unser Team aus Pädagog:innen

immer ein offenes Ohr, egal ob Stress in der

Schule oder mit Freund:innen. Es ist ein toller

Ort, um neue Freundschaften zu knüpfen und

Beziehungen zu vertiefen.

Ob im Winter mit Kakao und Adventskalender

oder im Sommer beim Grillen und Aktivsein

auf dem Basketballplatz – das DRK-Jugendzentrum

Findorff ist das ganze Jahr am Start.

Euer Team DRK-Jugendzentrum Findorff

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FINDORFF Magazin | März - April 2026 3


INHALTSVERZEICHNIS

RESTAURANT

ZIO E SORELLA

OSTERGRÜSSE

Frohe

Ostern

wünschen die

Findorffer

Geschäftsleute

SPORT

IN FINDORFF

18 40

14

32 13

MEDIEN-

KOMPETENZ

22

TORFHAFENFEST

28

OHREN AUF

BÜRGER-

VEREIN

4

FINDORFF Magazin | März - April 2026


AZ_SiebenSachen_FM_02-26_Layout 1 05.03.26 12:55 Seite 1

Frühlingsgefühl!

FRISCH GEMISCHTES

06​ Aktuell, informativ, menschlich: unser buntes Stadtteilleben

BÜRGERVEREIN

13 Die nächste Tanzfahrt mit neuem Ziel steht an

Bremens

Lieblingsladen

2024 & 2025

ZIO E SORELLA

14 Im Zio e Sorella bringen Concetta Piacevole und Armando

Larusso ein Stück ihrer neapolitanischen Heimat nach Bremen.

Mit viel Herz, besten Zutaten und echter Handwerkskunst

zelebrieren sie die „Cucina dell’arte Napoletana“

– von der 30 Stunden gereiften Pizza bis zu traditionellen

Familienrezepten. Ein Ort, an dem Gastfreundschaft, Geschichte

und Genuss zusammenkommen.

FINDORFFER GESCHÄFTSLEUTE

18 Der Frühling ist da – und mit ihm die bunte Vielfalt unserer

Findorffer Geschäfte. Ob Genuss, Mode, Handwerk,

Beratung oder besondere Geschenkideen: Bei uns finden

Sie Qualität, Persönlichkeit und echte Nachbarschaft. Die

Findorffer Geschäftsleute e.V. wünschen Ihnen frohe Ostern

und eine sonnige Frühlingszeit!

TORFHAFENFEST

22 Am 25. April 2026 wird der Findorffer Torfhafen wieder

zur maritimen Festmeile: Die historische Torfkahnarmada

läuft ein und bringt ein Stück Bremer Geschichte zurück

ans Wasser. Mit Live-Musik, Torfkahnfahrten, Mitmachaktionen

und kulinarischen Spezialitäten lädt das Torfhafenfest

Groß und Klein zu einem besonderen Nachmittag zwischen

Tradition, Nachbarschaft und Hafenflair ein. Ein Fest für

den ganzen Stadtteil – und darüber hinaus.

Neu im Sortiment

Hemmstraße 192, 28215 Bremen, Tel. (0421) 37 94 990

AZ_RA-Ordemann_FM_01-26_Layout 1 17.12.25 13:31 Seite 1

Anwaltsbüro Christiane Ordemann

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeitsrecht

ÄRZTE IM STADTTEIL

27 Die Ärztetafel in Findorff

RUNDUM GESUND

28​

Hören ist weit mehr als laut oder leise – es ist ein Zusammenspiel

aus Ohr, Nerven und Gehirn. Wir erklären wie

dieser komplexe Prozess funktioniert, warum Hörverlust oft

schleichend entsteht und welche Rolle Lärm, Psyche und

Alltag dabei spielen.

FAMILIE & CO

32 Kein Social Media für unter 16-Jährige – Frankreich, Spanien

und Großbritannien planen ähnliche Regelungen und

auch in Deutschland wird das Thema diskutiert. Cornelia

Holsten, Direktorin der Bremischen Landesmedienanstalt,

beantwortet wichtige Fragen zum Thema.

SPORT IM STADTTEIL

40 Neuigkeiten von der SG Findorff

IMPRESSUM

42 Wer, was und wann

Arbeitsrecht

Verkehrsrecht

Erbrecht

Zivilrecht

Einvernehmliche

Scheidungen

Forderungsmanagement

und Inkasso

Findorffstr. 106 · 28215 Bremen · Tel. (0421) 277 99 33

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FINDORFF Magazin | März - April 2026 5


FRISCH GEDRUCKT

Berthold Gunster

FLIP Thinking

15 Strategien, um Probleme in

Chancen zu verwandeln

Übersetzung:

Oliver Lingner, Andreas Thomsen

Format: Klappenbroschur

336 Seiten

Abmessungen:

13,6cm x 20,5cm

Verlag: Piper Verlag

EAN: 978-3-492-06598-6

Preis: 18,– Euro

»»» piper.de

Ein schwieriges Projekt, komplizierte

Kolleg:innen, ein Streit in

der Familie – was wäre, wenn

Probleme keine Hindernisse, sondern

verborgene Chancen wären?

Dieses Buch führt in die Kunst

des FLIP Thinking ein: Probleme

werden nicht bekämpft, sondern

durch einen Perspektivwechsel

in Möglichkeiten verwandelt.

Statt „Ja, aber“ steht „Ja, und“

im Fokus – ein Ansatz, der starre

Denkmuster aufbricht und neue

Möglichkeiten eröffnet. Mit

inspirierenden Beispielen und

praktischen Strategien für alle,

die aus Problemen Potenziale

schöpfen möchten.

Verlosung!

2 x „FLIP Thinking“

Einfach eine E-Mail bis

zum 15. April an:

gewinnen@magazine-bremen.de

Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

Mitte: Henry Ponty, neuer Vorsitzender mit Peter Lohmann und Yvonne

Gnutzmann, neue Stellvertreter.

Findorffer CDU

wählt neuen Vorsitzenden

Auf der Jahreshauptversammlung am 3. Februar 2026 im Landheim

Nürnberg wurde Henry Ponty einstimmig zum neuen Vorsitzenden des

Ortsverbandes gewählt. Der 28-jährige gebürtige Findorffer folgt damit

auf Andrea Rehbock-Flato. Als Stellvertreter engagieren sich Yvonne

Gnutzmann und Peter Lohmann.

Die CDU Findorff will in den kommenden Monaten aktiver mit den

Menschen im Stadtteil in den Dialog kommen. „Unser Ziel ist es, den

Findorfferinnen und Findorffern zuzuhören, über das zu sprechen, was

vor der eigenen Haustür passiert, und unser Findorff gemeinsam noch

besser zu machen“, so Ponty. Dabei stehen verschiedene politische Themen

auf der Agenda: von Drogenkonsum und Beleuchtung rund um die

Bürgerweide über die Aufnahmekapazitäten der Grundschulen Admiralund

Augsburger Straße bis hin zum Leerstand von Gewerbeimmobilien

an der Plantage und in der Münchener Straße.

Zu Beisitzerinnen und Beisitzern im neuen Vorstand wurden Simon

Beckmann, Lauritz Lamcken, Dr. Annabel Oelmann und Dr. Oguzhan

Yazici gewählt. Mitgliederbeauftragter ist Bastian Auhage. Zudem zeichnete

die Jahreshauptversammlung August Kötter für sein jahrzehntelanges,

unermüdliches Engagement in der CDU und für die Demokratie mit

einer Ehrenmitgliedschaft aus.

»»» cdu-bremen.de

6

FINDORFF Magazin | März - April 2026


Mietwohnungen

für Senioren

Barrierefreie Wohnungen gleich neben dem

Rhododendronpark und direkt gegenüber von Dodenhof

Frisch entsiegelter Vorgarten (Foto: Klimazone Bremen-Findorff e.V.)

„Bremen pflastert ab!“

Ein Wettbewerb für mehr Grün

und offene Flächen

Ab dem 21.03. startet der Wettbewerb. Angetreten wird gegen die Gewinner

des Vorjahres – Darmstadt, Frankfurt und Hamburg.

EA-B, 12,9 kWh/(m²a), Hzg. Strom-Mix, EKK A+, Bj. 2024

K&S Musterwohnung

Schau-Samstage

11. April: 13–16 Uhr

23. Mai: 13–16 Uhr

Serviceleitung als Ansprechpartner | Küchenzeile mit

Geschirrspüler | Aufzug | Terrasse, Loggia oder Balkon

Besichtigen Sie unsere Musterwohnungen ohne Voranmeldung

an den Schau-Samstagen oder vereinbaren Sie einen Termin

mit unserer Serviceleitung unter:

0174 9280168.

Posthausen 8 | posthausen.ks-gruppe.de

Diese drei Großstädte sowie viele andere Kommunen haben 2025 begonnen,

Flächen zu entsiegeln – das bedeutet, Pflaster aufzubrechen und

den Boden aufzulockern, damit wieder Grün wachsen und das Wasser

versickern kann. Auf www.abpflastern.de wird jeder entsiegelte Stein

dokumentiert und nach Ende der Wettbewerbsphase am 31. Oktober

ausgewertet, und die Sieger der drei Kategorien – Groß-, Mittel- und

Kleinstadt – werden gekürt. Dieses Jahr ist erstmalig Bremen mit dabei

und möchte im Nordderby gegen Hamburg den Sieg erringen.

Wer schafft am meisten Fläche? Hierbei kommt es nicht nur auf die

Kommune, sondern auf jede:n Einzelne:n an. Denn gerade (Vor-)Gärten

bieten viel Potenzial zur Entsiegelung. Der Gewinn? Mehr Schatten und

Kühle in zunehmend heißer werdenden Sommern, besserer Abfluss von

Regenwasser, mehr Grün und Lebensraum für kleine Tiere in sonst oft

trostlosen Betonwüsten. Doch manchmal lässt sich eine Pflasterung beim

besten Willen nicht vermeiden. Die gute Nachricht: Auch teilentsiegelte

Fläche – also zum Beispiel ein Austausch von Pflasterung durch Rasengittersteine

– zählt.

Der Bremer Wettbewerb wird vor allem von den lokalen Initiativen angeführt.

In Findorff steht die Klimazone Bremen-Findorff e. V. schon in

den Startlöchern und freut sich mit vielen Engagierten darauf, Bremen

abzupflastern.

Tipp: Jetzt bei der Bremer Umwelt Beratung über Fördermittel zu Entsiegelung

und Begrünung informieren und Gelder beantragen.

»»» bremer-umwelt-beratung.de

FINDORFF Magazin | März - April 2026 7


FRISCH GEMISCHTES FÜR FINDORFF

Verlosung!

1x2 Tickets für einen Stadtteilrundgang

nach Wahl

Einfach eine E-Mail bis

zum 15. April an:

gewinnen@magazine-bremen.de

Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

Mit StattReisen Bremen neue Perspektiven entdecken: Bei Stadtteilführungen – etwa durch Findorff

– erzählen lokale Guides spannende Geschichten, zeigen verborgene Orte und machen Bremen

abseits der bekannten Wege erlebbar.

Stadtteilrundgang in Findorff

Garantiert (k)ein Dorf: Findorff

Bremen hat 23 Stadtteile sowie zahlreiche Ortsteile und Quartiere

– doch wie viele davon kennen Sie wirklich? Im Frühjahr startet das

neue Themenprogramm von StattReisen Bremen e. V., das die eigene

Heimatstadt zwischen Blumenthal im Norden und Obervieland im Süden

erlebbar macht. Abseits der touristischen Pfade warten vergessene

Orte, beeindruckende Persönlichkeiten und amüsante Anekdoten auf

Bremer:innen, die auf den Touren hinter nur scheinbar bekannte Straßenecken

blicken möchten.

„Findorff ist für mich das perfekte Beispiel dafür, wie viel Bremen abseits

der Altstadt zu erzählen hat – hier liegen große Stadtgeschichte und ganz

persönliche Alltagsgeschichten oft nur ein paar Schritte voneinander entfernt“,

sagt Stadtführerin Kari Anne Seemann, die den Stadtteilrundgang

durch Findorff entwickelt hat. Die Bremerin hat Orte wie die Mißlerhallen

in den Blick genommen – und erklärt auch, dass Findorff zwar ein

Team Stadtteilrundgänge: Andreas Calic, Marion

Wendelken, Barbara Prüsch und Hans-Jürgen

Pohl führen durch „ihr“ Bremen. Abseits

der Bremer Altstadt geht es unter anderem

nach Findorff, Schwachhausen und Horn-Lehe.

Aber auch Blumenthal oder Walle können auf

den Rundgängen neu entdeckt werden.

Dorf in der Stadt ist, aber nicht deswegen so heißt… An drei Terminen

geht es in 2026 in Findorff auf Spurensuche.

Im Programmkalender von StattReisen Bremen stehen in diesem Jahr

zunächst 13 Stadtteile und Quartiere, die zwischen März und Oktober

entdeckt werden können. In eineinhalb bis zwei Stunden führen lokale

Stadtführer:innen auf barrierearmen Wegen durch Blumenthal, Findorff,

Horn-Lehe, Huchting, Lesum und die Neustadt sowie durch Obervieland,

das Ostertor, den Schnoor, Schwachhausen, das Tabakquartier, die

Überseestadt und Walle.

Tickets: 14 Euro pro Person. Anmeldung über die Webseite.

»»» stattreisen-bremen.de

8

FINDORFF Magazin | März - April 2026


Veranstaltungen im Bremer Rundfunkmuseum

Geräte- und Schallplattenbörse & Hörspielabend: „Een Fall vun Leevde“

Das Bremer Rundfunkmuseum lädt in den kommenden Wochen zu zwei

besonderen Veranstaltungen ein: einer Geräte- und Schallplattenbörse

sowie einem Hörspielabend mit anschließender Gesprächsmöglichkeit.

Geräte- und Schallplattenbörse

Sonntag, 22. März, 10 bis 15 Uhr

Das Bremer Rundfunkmuseum trennt sich von Radiogeräten sowie von

Schallplatten aus den letzten fünf Jahrzehnten. Schauen Sie sich in Ruhe

um – vielleicht ist auch für Sie ein besonderes Stück dabei! Alle Geräte

sind fachmännisch geprüft, betriebsbereit und werden vor Ort vorgeführt.

Der Eintritt zur Börse ist frei. Während der Veranstaltung ist auch das

Museum geöffnet und kann besichtigt werden. Der Museumseintritt beträgt

5,– Euro.

Hörspielabend: „Een Fall vun Leevde“

Freitag, 24. April 2026

Enno und Mona haben sich ineinander verliebt und stürzen sich voller

Freude in das Abenteuer „erste Liebe“. Was wie eine alte, immer wiederkehrende

Geschichte beginnt, ist jedoch komplizierter, als es klingt: Enno

und Mona haben eine geistige Behinderung und können nicht allein entscheiden,

wie sie ihre Liebe ausleben. Eltern, Betreuer und gesetzliche

Vertreter mischen sich ein und möchten die Beziehung begleiten oder

regeln. Enno und Mona wird das alles zu viel – heimlich versuchen sie,

ihre eigenen Wege zu gehen …

Mit: Bernd Poppe, Birte Kretschmer, Sandra Keck, Hans Helge Ott u. a.

Eine Produktion von Radio Bremen und dem NDR aus dem Jahr 2018.

Nach der Hörspielvorführung steht der „Mann für das niederdeutsche

Hörspiel“, Hans Helge Ott, für Gespräche zur Verfügung.

Einlass ab 17.30 Uhr

Eintritt: 8,– Euro (Sondertarife für Familien und Gruppen)

Geöffnet bis mindestens 20 Uhr

»»» bremer-rundfunkmuseum.de

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0421 354086

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Bleiben Sie neugierig –

wir freuen uns auf Sie!

Der nächste Geburtstag steht vor der Tür

und alle fragen, was sie schenken dürfen?

Ganz einfach: Im Bücherfenster legen wir alle

individuell ausgesuchten Bücherwünsche

zur Auswahl für die Schenkenden bereit.

Das ist vor allem für Kindergeburtstage bekannt –

aber warum probieren Sie es nicht

auch mal für sich selbst aus?

Sprechen Sie uns an, wir freuen uns auf Sie!

FINDORFF Magazin | März - April 2026 9


Beate C. Koehler 2022, MAIN

Unter dem Titel „Wasser Welten“ zeigt die Villa Sponte, Osterdeich 59b,

bis einschließlich Sonntag, 29. März, Werke von Beate C. Koehler und

Ute Seifert, die sich auf unterschiedliche Weise dem Element Wasser

widmen. Die Laudatio hält die Historikerin und Germanistin Kathrin

Kley. Anschließend sind die Werke bis zum 29. März dienstags, sonnabends

und sonntags jeweils von 15 bis 18 Uhr zu sehen.

Zwei Künstlerinnen widmen sich in der Ausstellung „Wasser Welten“

dem Element Wasser aus unterschiedlichen, sich ergänzenden Blickwinkeln.

Beate C. Koehler erforscht in ihrem Langzeitprojekt „Water Portraits“

seit 2022 Wasser als Ursprung des Lebens. Auf Reisen zu Seen,

Flüssen und Meeren weltweit sammelt sie fotografische, filmische und

akustische Eindrücke. Ihre Arbeiten führen von Bremer Seen und dem

Main über die Pazifikküste San Franciscos bis nach Spitzbergen und in

arktische Unterwasserwelten. In „Nordland“ zeigt sie die vom Wasser

geformten Landschaften Nordnorwegens, während „Polarlandschaften“

Mondlicht, Polarnacht und Mitternachtssonne auf Spitzbergen einfangen.

Auch in „Walking the Tideline“, einer Installation, die sie am 15.

Projektraumkunst Ute Seifert, Foto: Raffaele Horstmann

Villa Sponte: Ausstellung „Wasser Welten“

Arbeiten zum Element Wasser von Beate C. Koehler und Ute Seifert

März zeigt, folgt sie der Gezeitenlinie San Franciscos und dem Zusammenspiel

der Elemente. Am Sonntag, 22. März, um 18 Uhr präsentiert

die Künstlerin zudem ihre quadrophone Sound-Installation „#hiddenWE-

SERsounds“ mit Tina Badenhop (Tanz).

Ute Seifert setzt Wasser in einen kunsthistorischen und philosophischen

Zusammenhang. Für sie ist Wasser ein zentrales Motiv der Kunstgeschichte

– Allegorie, Symbol, Sehnsuchtsort und Denkraum zugleich.

Wasserlandschaften öffnen imaginative Horizonte, spiegeln menschliche

Erfahrung und verweisen auf das „Alles fließt“ der griechischen Philosophie.

Vom höfischen Garten über die romantische Malerei bis zu modernen

Medienkunstformen zeigt Wasser seine kulturelle Bedeutung als

Element ständiger Bewegung, Tiefe und Erkenntnis. So verbinden beide

Künstlerinnen ästhetische Erfahrung, Naturbeobachtung und geistige Reflexion

zu einem facettenreichen Blick auf die Welten des Wassers.

»»» villa-sponte.de

Familie Tielitz

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in 5. Generation

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0421 - 20 22 30

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FINDORFF Magazin | März - April 2026


Das Team von "Between The Beats": My Cao (Autorin), Su-Jin Song (Autorin), Lisa Junick (spielt Isa), Gio Yoo (spielt Sara), Alexander Schmidt (spielt

Daniel), Tatjana Wenig (Regisseurin), Etritane Emini (Kamerafrau), Daniela Zentner (Produzentin) (Foto: Radio Bremen und SR - Markus Nass)

Abgedreht: Neue Vertical Drama Series

„Between The Beats“

Radio Bremen, der Saarländische Rundfunk und RED PONY haben es

„im Kasten“: Die Dreharbeiten zur neuen Vertical Drama Series „Between

The Beats“ sind abgeschlossen. Die Serie wird voraussichtlich ab

April 2026 auf TikTok veröffentlicht.

Im Mittelpunkt von „Between The Beats“ steht ein Coming-of-Age-Drama

im Ballettmilieu, inspiriert von K-Dramen und südkoreanischer Popkultur.

Die Serie umfasst rund 23 Episoden mit einer Länge von jeweils

ein bis drei Minuten.

„Formate und Erzählformen ändern sich kontinuierlich und immer

schneller. Radio Bremen ist traditionell neugierig und experimentierfreudig.

Nach der ersten Mystery-Webserie Deutschlands ‚Wishlist‘ vor zehn

Jahren ist es höchste Zeit für ein neues Experiment“, sagt Jan Weyrauch,

Programmdirektor von Radio Bremen. „Wir haben tolle Partner gefunden,

mit denen wir dieses Projekt realisieren.“ Auch für Saxonia Media

ist das Format ein Novum. Sven Sund, CEO des Unternehmens, erklärt:

„Für unser Label RED PONY ist es die erste plattform-native Produktion

dieser Art. In sozialen Netzwerken müssen wir anders erzählen – das ist

für uns enorm spannend. Das Format zeigt, wie sich serielle Stoffe an

vertikale Plattformen anpassen lassen.“

Erzählt wird die Geschichte der disziplinierten Primaballerina Sara, die

unter dem hohen Erwartungsdruck ihrer Eltern lebt und heimlich von

K-Pop und einem Leben in Seoul träumt. Als sie das Musiktalent Daniel

kennenlernt, geraten ihre Pläne, Gefühle und familiären Bindungen ins

Wanken – ebenso wie die Beziehung zu ihrer ehrgeizigen Freundin Isa.

Sara muss entscheiden, ob sie für ihre Liebe und ihre eigenen Träume

einsteht. „Between The Beats“ ist eine Produktion von RED PONY, einem

Label der Saxonia Media, im Auftrag von Radio Bremen und dem

Saarländischen Rundfunk.

»»» radio-bremen.de

FINDORFF Magazin | März - April 2026 11


Künstlerin Alena Fischer in ihrem kreativen Element

Zwischen Farbe &

Gefühl

Die abstrakte Welt der

Alena Fischer

Die Künstlerin Alena Fischer entdeckt mit ihrer abstrakten Kunst neue

Wege zwischen Alltag und Emotion. Was einst als reines Hobby begann,

entwickelte sich auf Anregung ihres Freundeskreises zu einer ernsthaften

künstlerischen Tätigkeit. Heute blickt Alena Fischer bereits auf mehrere

erfolgreiche Auftragsarbeiten zurück – ein Beweis dafür, dass ihre Werke

Menschen berühren und inspirieren.

Beim Malen taucht Alena Fischer in eine Welt voller Farbe, Bewegung

und Emotion ein. Ohne starre Vorgaben entstehen aus spontanen Impulsen

kraftvolle abstrakte Werke, die Atmosphäre schaffen und Räume beleben.

Das Malen ist für sie ein kreativer Freiraum, in dem sie den Alltag

hinter sich lässt und neue Inspiration schöpft. Genau diese Leidenschaft

und Hingabe sind in jedem ihrer Bilder spürbar. Ihre Kunst lädt dazu

ein, innezuhalten, eigene Gefühle zu entdecken und dem Wohn- oder

Arbeitsraum eine ganz persönliche Note zu verleihen.

Gerade diese Authentizität macht ihre abstrakten Werke einzigartig. Jedes

Bild erzählt seine eigene Geschichte und lädt Betrachterinnen und

Betrachter dazu ein, eine persönliche Verbindung aufzubauen.

Weitere Informationen sowie Einblicke in ihre Arbeiten findet man auf

ihrer Website.

»»» alena-fischer.de

Geballte Kompetenz

im Bereich

Immobilienbetreuung

Bremer Niederlassung der Objekt-

Entwicklung GmbH wächst weiter

Die Bremer Niederlassung der Objekt-Entwicklung Gesellschaft für

Grundstücksentwicklung m.b.H. befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs.

Seit über 50 Jahren befasst sich das Unternehmen mit der Entwicklung

und dem Management von Wohn- und Gewerbeimmobilien.

Der Bremer Standort wurde 1981 im Zuge der Übernahme der Einkaufszentren

Berliner Freiheit, Blockdiek und Marßel gegründet. Seither hat

sich das Unternehmen kontinuierlich weiterentwickelt und betreut neben

großen Objekten auch zahlreiche kleinere Immobilien in den Bereichen

Einzelhandel, Büro und Wohnen. In den vergangenen Jahren

kamen unter anderem das Jan-Reiners-Center in Findorff sowie verschiedene

Wohn- und Geschäftshäuser – auch im Eigentum von Wohnungseigentümergemeinschaften

– hinzu.

„Uns ist es wichtig, den Eigentümern ein Rundum-sorglos-Paket zu bieten

– von der Vermietung und kaufmännischen Verwaltung über die

technische Betreuung bis hin zur strategischen Weiterentwicklung der

Immobilie“, erklärt Niederlassungsleiter Frank Springer. „Dabei profitieren

unsere Kunden von der Präsenz aller Mitarbeitenden vor Ort sowie

von einem technischen Rund-um-die-Uhr-Service, der insbesondere

durch die Betreuung der Einkaufszentren gewährleistet ist.“

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor liegt für das Unternehmen in der ganzheitlichen

Betreuung der Immobilien – stets mit Blick auf deren langfristige

Entwicklung.

Mit derzeit 14 festangestellten Mitarbeitenden ist die Bremer Niederlassung

der Objekt-Entwicklung gut für die Zukunft aufgestellt.

»»» objekt-entwicklung.de

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FINDORFF Magazin | März - April 2026


Kleiner Mann – was nun?

Figurentheater mit Live-Musik

Nach dem Weltbestseller von

Hans Fallada

Die Geschichte erzählt vom Verkäufer Hans Pinneberg und seiner Frau

Lämmchen. Von ihrem alltäglichen Kampf um ein bisschen Würde und

Glück in Zeiten von Wirtschaftskrise, Massenarbeitslosigkeit und dem

Erstarken der Nationalsozialisten.

Pinnebergs wachsende Verzweiflung und Lämmchens unerschütterlicher

Optimismus zeichnen ein anrührendes Bild vom „kleinen Mann“,

das bis heute nichts an Aktualität verloren hat.

Es spielen Claudia Spörri sowie Katharina Hoffmann, die außerdem Klavier

spielt. Regie und Stückfassung übernimmt Thomas Weber-Schallauer.

Für die Ausstattung verantwortlich ist Anna Siegrot.

Die Dauer beträgt 120 Minuten (mit Pause).

Termin: Fr., 16. April | 19.30 Uhr

Eintritt: 25,– Euro | 15,– Euro ermäßigt (inklusive Getränk)

»»» menschpuppe.de

Claudia Spörri und Katharina Hoffmann bringen die bewegende Geschichte

von Hans Pinneberg und Lämmchen auf die Bühne – ein zeitloses

Porträt vom Kampf um Würde und Hoffnung

Bürgerverein Findorff e.V.

Tanzfahrt mit dem Bürgerverein Findorff e.V.

Freuen Sie sich auf einen geselligen Nachmittag mit Musik, Tanz und guter

Gesellschaft! Der Bürgerverein Findorff lädt herzlich zu einer gemeinsamen

Tanzfahrt ein – genießen Sie schöne Stunden in fröhlicher Runde.

Termin: Mittwoch, 8. April 2026

Ort: Landheim Nürnberg

Abfahrt:

Rückkehr:

14.30 Uhr am Findorffmarkt

ca. 20 Uhr ab Lokal

Leistungen: Hin- und Rückfahrt ab Findorffmarkt mit dem Taxi

Kaffee und Kuchen

Musik und Tanz

Preis:

30,– Euro

FINDORFF Magazin | März - April 2026 13


Ein Stück Neapel

am Findorffmarkt

Im Zio e Sorella begrüßen Concetta Piacevole und

Armando Iarusso ihre Gäste mit der herzlichen Wärme

Italiens und echter neapolitanischer Tradition

TEXT | CLAUDIA GRABOWSKI

FOTOS | JOHANNA STOLZENBERGER

Wer bei Zio e Sorella die Tür öffnet, sieht zuerst eine

Karte. Es ist keine Speisekarte. Es ist eine Straßenkarte

von Neapel, links an der Wand, von Hand gezeichnet.

Kleine Markierungen verweisen auf Sehenswürdigkeiten

und persönliche Orte: das Elternhaus, der

Familienbetrieb, die Hochzeitsfeier. Und dort, an der

Promenade am Meer, ein Punkt für den ersten Kuss

von Emanuele Piacevole und seiner Frau Rosa. Man

steht noch mit der Jacke in der Hand im Eingangsbereich

und versteht sofort: Hier geht es um mehr als

um pures Essen. Es geht um Familie, um die Liebe

zur „Cucina dell’arte Napoletana“, um die Kunst der

neapolitanischen Küche.

Mitten in Findorff, am geschichtsträchtigen Bunker

direkt am Markt, sind es Concetta Piacevole und ihr

Ehemann Armando Iarusso, die diesem Ort ein Gesicht

und seine Seele geben. Sie begrüßen ihre Gäste,

als kämen Freunde zum Abendessen. Ein Lächeln

hier, ein kurzes Gespräch dort, ein prüfender Blick,

ob alles passt. „Es ist großartig, wenn unsere Gäste

sagen: Es schmeckt so gut, wir kommen wieder“, sagt

Concetta. „Das ist unser Ziel.“

Was macht für sie das neapolitanische Lebensgefühl

in Bremen aus? Concetta muss nicht lange überlegen.

„Für uns ist das neapolitanische Gefühl vor allem

Tradition. Wir bringen nicht einfach Pizza nach Bremen.

Wir bringen ein Stück unserer Geschichte. Es

geht darum, die Bremer:innen kennenzulernen und

ihnen unsere Tradition anzubieten – so, wie wir sie

von zu Hause kennen. Dieses Gefühl von Familie und

Herkunft macht unsere Küche aus.“ Armando nickt.

„Und die neapolitanische Pizza ist nicht vergleichbar

mit irgendeiner anderen Pizza. Sie ist ein Original. Sie

ist eine eigene Welt.“

Das ist sie auch für Emanuele Piacevole, der Bruder

von Concetta, dessen Kennenlernen mit seiner Frau

auf dem Stadtplan festgehalten ist. In Bremen ist er

längst eine feste Größe in der Gastroszene. Mit Zio

Manu di Napoli im Reislager auf der Überseeinsel

brachte er die neapolitanische Pizza in die Hansestadt.

Mit La Sorella di Manu folgte die hauseigene

Pastamanufaktur. Zio e Sorella in Findorff ist nun der

Familienzuwachs, getragen von derselben Überzeugung:

Essen ist kein Trend, sondern Tradition – Genuss

mit den besten Zutaten.

„Ich habe in Deutschland bei null angefangen“, sagt

Emanuele ruhig. Seit 13 Jahren lebt er hier, zunächst

in Braunschweig, seit sieben Jahren in Bremen. Er ist

der Jüngste von fünf Geschwistern, aufgewachsen in

Neapel, die Familie im Lebensmittelhandel tätig. Der

Vater war mit einem der besten Pizzabäcker Neapels

befreundet. Ein Workshop bei ihm wurde für Emanuele

zum Schlüsselerlebnis. „Da habe ich verstanden:

Pizza ist eine Wissenschaft für sich.“ Wasser. Mehl.

Salz. Hefe. Und Zeit. „Der Teig ist das Wichtigste“,

sagt der 49-Jährige. „Er muss richtig gehen. Dabei

muss die Raumtemperatur konstant bleiben. Und Geduld

braucht es.“ Rund 30 Stunden ruht der Teig.

Die neapolitanische Pizzakunst zählt seit 2017 zum

immateriellen UNESCO-Weltkulturerbe, die italienische

Küche insgesamt wurde Ende 2023 ebenfalls

aufgenommen. Für Emanuele und seine Familie ist

das eine Verpfl ichtung.

14

FINDORFF Magazin | März - April 2026


Gastgeber aus Leidenschaft:

Concetta Piacevole und Armando Iarusso

FINDORFF Magazin | März - April 2026 15


ZIO E SORELLA

Die Geschwister Concetta und Emanuele Piacevole lieben gutes Essen und die Familie. Die neapolitanische Tradition geben sie mit viel Herz und

Handwerk an Bremen weiter.

„Mit deutschem Mehl kann man auch Pizza machen“, erklärt Armando

Iarusso, der im Zio e Sorella für die Küchenorganisation zuständig ist.

„Aber es wird nie eine neapolitanische Pizza sein.“ Ihr Mehl beziehen

sie direkt aus Italien. Es wurde gemeinsam mit bekannten neapolitanischen

Pizzabäckern entwickelt. Mit seinem hohen Glutenanteil ist es

ideal für längere Gärzeiten und für die neapolitanische Pizza, die weich

und luftig ist, mit ihrem charakteristischen Rand. Dabei hat jede Region

in Italien ihren eigenen Pizzastil: In Rom ist sie dünn und knusprig, in

Sizilien etwas dicker.

Was ist die perfekte Pizza? Emanuele lächelt. „Es gibt nur eine: die Margherita.“

Tomate, Büffelmozzarella, Basilikum. Mehr nicht. „Mit wenigen

Zutaten ist es schwieriger, etwas richtig gut zu machen. Wenn du

Restaurants vergleichen willst, bestell immer eine Margherita.“ Ananas?

Thunfi sch? Großes Lachen am Tisch. „Theoretisch kann man auf eine

Pizza alles legen“, sagt Armando. „Aber das gehört nicht zu unserem

Konzept. Und es ist auch nicht neapolitanisch.“

Für Concetta Piacevole ist ihr Konzept ohnehin mehr als ein Gericht.

„Tradition“, sagt sie. „Das ist, wie unsere Mama gekocht hat.“ Sie spricht

von Pasta Genovese, geschmortem Fleisch mit vielen Zwiebeln, stundenlang

im eigenen Saft gegart. Alte Rezepte, weitergegeben, nicht neu

erfunden. Das macht die „Cucina dell’arte Napoletana“ für sie aus.

Vorne im Gastraum stehen Concetta und Armando: lachen, erklären,

empfehlen. Gastgeber aus und mit Leidenschaft. Die ersten Sonnenstrahlen

fl uten durch die lange Glasfront den Raum. Kupferelemente – darunter

mehr als 100 Jahre alte Wasserkrüge aus Italien – sorgen für eine

warme Atmosphäre. Nichts wirkt zufällig. Alles ist liebevoll kuratiert und

abgestimmt. Ein echtes Stück Neapel im Bremer Westen. Und wenn man

wieder hinausgeht auf den Findorffmarkt, vorbei an der Wandkarte Neapels

mit der Familiengeschichte, fühlt sich selbst ein grauer Tag gleich

ein wenig wärmer an.

Zio e Sorella

Neukirchstraße 37a

(am Findorffmarkt)

28215 Bremen

Öffnungszeiten:

Dienstag – Freitag: 16:00 – 22:00

Samstag: 14:00 – 22:00

Sonntag: 12:30 – 20:30

Montag: geschlossen

Vorbestellung für Pizza zum Abholen in Findorff

unter (0421) 84511730

Tischreservierung unter:

www.ziomanu.de

16

FINDORFF Magazin | März - April 2026


1.

1. Rund 30 Stunden ruht der Teig bei konstanter

Raumtemperatur, bevor er mit Semola,

grobkörnigem Hartweizengrieß, auf der

Arbeitsfläche ausgerollt und verarbeitet wird.

2. Auf die Zutaten kommt es an: nur die

besten Tomaten, Mozzarella di Bufala aus

Kampanien und Olivenöl aus Italien werden

verwendet.

3. Der Steinofen wird auf etwa 400 Grad geheizt,

nur diese Hitze sorgt im Zusammenspiel

mit dem Teig für den typischen weichen Kern

und den fluffigen Rand der neapolitanischen

Pizza.

4. Nach nur etwa 1,5 Minuten im Steinofen

ist die Pizza fertig: duftend, leicht gebräunt,

bereit für den ersten Biss. Buon appetito!

2.

3. 4.

FINDORFF Magazin | März - April 2026 17


Frohe Ostern

wünschen die Findorffer Geschäftsleute

Natürlich schön bei Crisucut:

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Demnächst Haarsprechstunde.

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Frohe Ostern.

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alle Buchverliebten in Findorff

und umzu. Bleiben Sie neugierig –

wir freuen uns auf Sie!

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18

FINDORFF Magazin | März - April 2026


Frühling neu erleben: Nicole

& Elysa zeigen die frische

Nila-Kollektion. Stilvoll,

überraschend, besonders

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blühenden Jahreszeit passen? Ob zarte Rosés, blumige

Weißweine oder ein prickelnder Secco (gern auch alkoholfrei)

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Auferstehung Jesu Christi

aber auch die Auferstehung

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Frühling und nahendem

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Rolf Flato

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Testamenten und Vorsorgevollmachten.

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FINDORFF Magazin | März - April 2026 19


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die fröhliche Jahreszeit. Macht Euch ein

schönes Osterfest und kommt vorbei, um

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zweier Mitarbeiterinnen sind wir stärker aufgestellt

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20

FINDORFF Magazin | März - April 2026


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griechisches Restaurant in der Hemmstraße

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gemütliche Feiertage mit

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FINDORFF Magazin | März - April 2026 21


Alle drei Jahre wird Geschichte lebendig: Die Torfkahnflotte

des Kulturlandes Teufelsmoor hisst ihre braunen Segel und

nimmt Kurs von Worpswede nach Findorff.

22

FINDORFF Magazin | März - April 2026


Tradition,

Musik

& Genuss

Das große Torfhafenfest 2026 in Findorff

TEXT | RAMONA SURESH & ISABEL NEUMANN

FOTOS | ROLAND-BECKER, UTE BURKOWSKI

Am Samstag, 25. April 2026, wird

es wieder maritim in Findorff! Das

Torfhafenfest ist ein Höhepunkt im

städtischen Veranstaltungskalender

und findet in diesem Jahr von 15 bis

20 Uhr statt. Organisiert vom Verein

der Findorffer Geschäftsleute e. V.,

verbindet das Fest Geschichte, Musik,

Kulinarik und Familienerlebnis direkt

am Wasser.

Historische Flotte auf den

Spuren von „Jan von Moor“

Alle drei Jahre erwacht eine alte Tradition

zu neuem Leben: Die Torfkahnflotte

des Kulturlandes Teufelsmoor

hisst ihre markanten braunen Segel

und begibt sich auf historische Reise

von Worpswede nach Bremen. Das

seltene Ereignis erinnert eindrucksvoll

an die einstmals lebenswichtige Verbindung

zwischen den Moorbauern

und der Hansestadt.

Höhepunkt: Einlaufen in den

Findorffer Torfhafen mit

Hafenfest

Am frühen Morgen startet die Armada

und folgt den alten Schifffahrtswegen,

die einst das karge Moor mit der wohlhabenden

Hansestadt verbanden. Das

Ziel der Armada ist der traditionsreiche

Torfhafen in Findorff. Gegen 17

Uhr wird die eindrucksvolle Flotte von

zahlreichen Menschen erwartet. Die

Einfahrt wird von Bremens Bürgermeister

Dr. Andreas Bovenschulte an

der Spitze des ersten Kahns angeführt.

Wenn Bremer Geschichte

wieder Fahrt aufnimmt

Die Torfkähne waren einst das Herzstück

des Handels aus dem Teufelsmoor:

Mit diesen flachen Holzbooten

transportierten Moorbauern jahrhundertelang

den schwer erkämpften

Torf als Heizmaterial nach Bremen.

Zwischen 1826 und weit ins 20. Jahrhundert

hinein war der Torfhafen ein

logistisches Zentrum – damals legten

Zehntausende Kähne jährlich an, beladen

mit der braunen Fracht. Die Torfkähne

und Geschäfte rund um den Hafen

gehörten zur Lebensader Findorffs

und prägten das Stadtbild nachhaltig.

„Die Torfkahnarmada ist für uns weit

mehr als ein historisches Schauspiel.

Sie steht für die enge Verbindung zwischen

dem Kulturland Teufelsmoor

und der Stadt Bremen. Gemeinsam mit

den Findorffer Geschäftsleuten schlagen

wir bewusst eine Brücke zwischen

Geschichte und Gegenwart und ma-

FINDORFF Magazin | März - April 2026 23


TORFHAFENFEST

Ziel der Torfkahnarmada ist der Findorffer Torfhafen: Gegen 17

Uhr läuft die eindrucksvolle Flotte ein, angeführt von Bremens

Bürgermeister Andreas Bovenschulte auf dem ersten Kahn –

erwartet von zahlreichen Schaulustigen am Ufer.

chen diese Tradition für heutige Generationen

erlebbar“, sagt Isabel Neumann, Organisatorin

der Torfkahnarmada von der Touristikagentur

Teufelsmoor-Worpswede-Unterweser e. V.

Eine Fahrt als Hommage an die

Moorbauern

Die Fahrt ist eine Hommage an die harte Arbeit

der Moorbauern, deren Existenz vom erfolgreichen

Verkauf ihrer Fracht und den Launen der

Witterung abhing.

Früher konnte eine Fahrt nach Bremen bis zu

drei Tage dauern – wenn der Wind ungünstig

stand, musste der Skipper mühsam seine

Fracht durch die Kanäle staken oder treideln.

Heutzutage sind die detailgetreuen Nachbauten

zwar motorisiert, doch die Segel werden

immer noch gerne gehisst.

Während eine Mitfahrt auf der Armada selbst

nicht möglich ist, sind Zuschauende herzlich

eingeladen, das Schauspiel vom Torfkanal aus

zu verfolgen. Die langsam vorbeiziehenden

braunen Segel vor der Kulisse der Flusslandschaft

von Hamme und Wümme bieten einzigartige

Fotomotive.

Torfkahnfahrten, Musik und Kulinarik – ein

unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie!

„Nach drei Jahren Pause ist es besonders schön,

die Torfkahnarmada wieder im Findorffer Torfhafen

begrüßen zu dürfen. Dieses Fest steht für

Tradition und eine lebendige Nachbarschaft –

darauf haben viele Menschen lange gewartet“,

schwärmt Marcella Dammrat-Tiefensee, die

erste Vorsitzende des Vereins der Findorffer

Geschäftsleute, die mit einer Rede das Fest um

15 Uhr eröffnet.

Charmant führt Bremen-Vier-Moderator Roland

Kanwicher durch das musikalische Programm

auf der Bühne und begleitet das Publikum

durch den Nachmittag und Abend am

Wasser. Den klangvollen Auftakt übernimmt

Jonny Glut, der mit seinem Akkordeon Seefahrergeschichten

und Fernweh in den Torfhafen

trägt. Der Neustädter Shantychor stimmt mit

traditionellen Seemannsliedern ein. Nach der

Ansprache des Bremer Bürgermeisters kehrt

Jonny Glut mit seinem Trio auf die Bühne zurück

und lädt mit maritimen Klängen dazu ein,

zu bleiben, mitzuwippen, zu tanzen und den

Festtag stimmungsvoll ausklingen zu lassen.

Erlebnisse am Wasser und an Land

Ein besonderes Erlebnis sind die Torfkahnfahrten

für Groß und Klein zwischen 15 und 17

Uhr. Die Findorffer Torfkahnschipper bieten

speziell für den Festtag Spritzfahrten an. Die

rund 45-minütigen Fahrten geben einen leben-

24

FINDORFF Magazin | März - April 2026


Der Neustädter Shantychor eröffnet mit traditionellen Seemannsliedern. Das Jonny Glut Trio

sorgt mit maritimen Klängen für beste Stimmung. Charmant begleitet Roland Kanwicher das

Publikum durch den musikalischen Nachmittag und Abend am Wasser.

FINDORFF Magazin | März - April 2026 25


TORFHAFENFEST

Ein besonderes Highlight sind die Torfkahnfahrten für die ganze Familie – zum Festtag bieten die Findorffer Torfschiffer stimmungsvolle Spritzfahrten

an.

digen Einblick in die Welt der Torfbauern ebenso

wie in die grüne Natur Bremens. Ideal für

alle, die das Fest auch vom Wasser aus erleben

möchten.

Wer lieber auf dem Trockenen bleibt, kann auf

der Wiese an der Torfkahnanlegestelle seiner

Lust am Basteln beim Zusammenbauen von

Torfkahn-Modellen frönen. Und das Moorbauern-Bowling,

so wie es früher im Teufelsmoor

gespielt wurde, ist ein Riesenspaß für die ganze

Familie!

Hafen-Genuss für jeden Geschmack

Zum Schlemmen gibt es Moorbauern-Kuchen,

Moorbier und das regionaltypische Getränk

„Jan Torf“ – ein aromatisches Kräuter-Aquavit,

das den Geist der Torfbauern und des Teufelsmoors

verkörpert. Klassische Hafenfavoriten

wie Bratwurst und Backfisch sorgen für deftige

Gaumenfreude, ergänzt von veganen Alternativen.

Und was gibt es Schöneres, als direkt am

Wasser zu sitzen und im Biergarten Port Piet

kühle Getränke und eine entspannte Atmosphäre

zu genießen?

Atmosphäre, Begegnung &

Stadtteilgefühl

Das Torfhafenfest ist mehr als ein Fest: Es verbindet

Tradition und Moderne, Nachbarschaft

und Genuss, Musik und Bewegung. Der Verein

Findorffer Geschäftsleute e. V. setzt mit dieser

Veranstaltung ein Zeichen für lebendige Stadtteilkultur

und lädt Menschen aus Findorff und

darüber hinaus auf den Torfhafenplatz ein.

Organisatorin Ramona Suresh bringt es auf den

Punkt: „Das Torfhafenfest ist für uns alle ein

Symbol dafür, wie lebendig und vielfältig unser

Stadtteil ist – wir freuen uns, diese Tradition

wieder aufleben zu lassen.“

Weitere Informationen zum Torfhafenfest gibt

es auf www.findorff.de.

Den detaillierten Fahrplan mit den Durchfahrtszeiten

der Torfkahnarmada finden Sie auf

www.kulturland-teufelsmoor.de.

www.findorff.de

26

FINDORFF Magazin | März - April 2026


ÄRZTE & APOTHEKEN IN FINDORFF

ALLGEMEINMEDIZIN

Praxis am Findorffmarkt

Dag J. Weller, Rosa Garst und

Dr. med. Iris Kattner

Fachärzte für Allgemeinmedizin, hausärztliche

Versorgung und Familienmedizin

Winterstraße 54

28215 Bremen

(0421) 378 33 013

Uta Stepper & Beate Wilson

Augsburger Straße 8

28215 Bremen

(0421) 35 46 47

Dr. med. Jörg Janssen

Admiralstraße 157

28215 Bremen

(0421) 35 43 66

Dr. med. Klaus Zimmermann

Brandtstraße 54

28215 Bremen

(0421) 35 57 67

Gemeinschaftspraxis

Dr. Spatz & Partner

Hemmstraße 345

28215 Bremen

(0421) 35 35 35

Hausärztliche Versorgung

und Innere Medizin

Dr. med. Maya Trapp, Stephan Teumer

Hemmstraße 214

28215 Bremen

(0421) 35 10 10

AUGENHEILKUNDE

Dr. med. Michael Schlenz

Admiralstraße 157

28215 Bremen

(0421) 35 41 31

FRAUENHEILKUNDE

Dr. Astrid Kania & Katja Hitzegrad

Hemmstraße 212 – 240

28215 Bremen

(0421) 35 04 744

Martina Bolte, Frank Davidsmeyer,

Dr. Marion Jagdt, Dr. Sibylle von Forster

Hemmstraße 157

28215 Bremen

(0421) 354 14 14

HALS-NASEN-OHREN

Antje R. Elsholz,

Dr. Kirsten Bremerich-Koeppen

Hemmstraße 133

28215 Bremen

(0421) 35 42 42

HAUTKRANKHEITEN

Regina Lüers

Hemmstraße 157

28215 Bremen

(0421) 35 55 45

HEBAMMENPRAXEN & GEBURTSHÄUSER

Barbara Baumgärtner

Würzburger Str. 23, 28215 Bremen

(0421) 3795514

Bremer Hebammengemeinschaft

Winterstraße 47

28215 Bremen

(0151) 12758664

Geburtshaus und

Hebammenpraxis Bremen

Sommerstraße 20, 28215 Bremen

(0421) 348001

Monika Haas, Hebamme

Blocklander Str. 10, 28215 Bremen

(0421) 3782852

Frau N. Igelbrink, Hebamme

Esslinger Str. 2, 28215 Bremen

(0421) 3761011

Frau K. Laupichler, Hebamme

Heinrich-Böll-Straße 43, 28215 Bremen

(0421) 3795498

HEILPRAKTIKER

Kathleen Giersch

Falkenberger Straße 66

28215 Bremen

(0421) 390 90 50

Naturheilpraxis Schwanenberg

Andrea Hella Schwanenberg

Geibelstraße 4

28215 Bremen

(0421) 4 91 99 81

KINDERHEILKUNDE

Dr. Wolfgang Soldan,

Dr. Silke Uenzelmann,

und Anne Stadler

Hemmstraße 212

28215 Bremen

(0421) 350 90 50

KIEFER-CHIRURGIE

Schumann & Rolfsen

Praxis für chirurgische Zahn-,

Mund- und Kieferheilkunde

Hemmstraße 157

28215 Bremen

(0421) 37 81 78 0

PHYSIOTHERAPIE

Physiotherapiepraxis Appenrodt/

Hallerstede

Hemmstraße 202

28215 Bremen

(0421) 35 19 45

Physio Vital Findorff

Münchener Straße 42-44

28215 Bremen

(0421) 35 36 52

Praxis für Physiotherapie

Karim Abdel-Hadi

Hemmstraße 157

28215 Bremen

(0421) 350 46 75

Reha Findorff

Hemmstraße 214

28215 Bremen

(0421) 37 80 112

Weis & Trabulsi

Innsbrucker Straße 120

28215 Bremen

(0421) 247 04 76

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Pneumologikum am Bürgerpark

Dr. med. Marcus Berkefeld

Hemmstraße 212

28215 Bremen

(0421) 22 159 320

NEUROLOGIE

Helge Lübbert & Gunther Eichstädt

Hemmstraße 233

28215 Bremen

(0421) 35 46 82

ORTHOPÄDIE

Orthopädische Gemeinschaftspraxis

Dr. med. Ares Akbar & Dr. med. (IR)

Hassan Azarmi Eskandani

Hemmstraße 233

28215 Bremen

(0421) 35 20 95

PSYCHOTHERAPIE

Psychotherapeutische Praxis

Ute Kampen

Dresdener Straße 15

28215 Bremen

(0421) 35 74 43

SPRACHHEILKUNDE

Atemschulung, Sprechtechnik,

Stimmtraining

Elisabeth Frintrop

Frielinger Straße 44

28215 Bremen

(0178) 59 17 533

SPRACHHEILKUNDE

Findorffer Logopädiehaus

Dorothea Hunke

Karlshafener Straße 36

28215 Bremen

(0421) 378 14 11

Praxis für Logopädie und PäPKi

Andreas Pohl

Plantage 13

28215 Bremen

(0421) 37 62 822

Izedin Fejzullahu

Hemmstraße 233

28215 Bremen

(0421) 37 61 000

UROLOGIE

ZAHNMEDIZIN

Die Zahnärzte

Dr. Edzard Fink & Peter Knor

Hemmstraße 214

28215 Bremen

(0421) 35 85 85

Dr. Anke Charlotte Krüger

Hemmstraße 202

28215 Bremen

(0421) 35 60 67

Dr. med. dent. Annika Behrendt

Halberstädter Straße 17

28215 Bremen

(0421) 35 22 66

Zahnärzte Findorff

Bastian Romberg & Dr. Tobias Blasse

Innsbrucker Straße 96

28215 Bremen

(0421) 37 17 77

Zahnarztpraxis Primadent

Zahnärztin Teodora Irikova

Heinrich-Böll-Straße 1

28215 Bremen

(0421) 37 35 20

Findorff-Apotheke

Admiralstraße 159

28215 Bremen

(0421) 37 78 78

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Jan-Reiners-Apotheke

Hemnmstraße 214

28215 Bremen

(0421) 35 19 35

Roland Apotheke

Hemmstraße 231

28215 Bremen

(0421) 35 19 55

Vitalis-Apotheke

Hemmstraße 345

28215 Bremen

(0421) 38 18 14

Alle Angaben sind ohne Gewähr

FINDORFF Magazin | März - April 2026 27


Hören ist eng mit unserer Psyche und unserem

Gehirn verknüpft. Geräusche liefern

Orientierung, Sicherheit und soziale Nähe.

28

FINDORFF Magazin | März - April 2026


OHREN AUF!

Warum gutes Hören mehr ist als nur laut und leise

Wie funktioniert Hören?

Hören ist ein erstaunlich komplexer Prozess, der weit über das Ohr hinausgeht. Alles beginnt mit

Schallwellen: Luftschwingungen, die durch Geräusche entstehen. Diese werden vom äußeren

Ohr aufgefangen und durch den Gehörgang zum Trommelfell geleitet. Das Trommelfell gerät in

Schwingung und überträgt diese Bewegungen auf die drei kleinsten Knochen des menschlichen

Körpers – Hammer, Amboss und Steigbügel. Sie wirken wie ein Verstärker und leiten die Schwingungen

weiter ins Innenohr, genauer gesagt in die Cochlea (Hörschnecke). Dort befinden sich

Tausende feiner Sinneszellen, sogenannte Haarzellen, die mechanische Schwingungen in elektrische

Signale umwandeln. Diese Signale werden über den Hörnerv an das Gehirn weitergeleitet,

wo sie schließlich als Sprache, Musik oder Geräusch interpretiert werden. Hören ist also keine

rein mechanische, sondern vor allem eine neuronale Leistung.

Wie, wodurch und wann entsteht Hörverlust?

Hörverlust kann viele Ursachen haben und schleicht sich oft unbemerkt ein. Eine der häufigsten

Formen ist der altersbedingte Hörverlust (Presbyakusis), der meist ab dem fünften oder sechsten

Lebensjahrzehnt auftritt. Dabei gehen nach und nach Haarzellen im Innenohr verloren – und

das ist irreversibel, denn diese Zellen regenerieren sich nicht. Doch auch Lärm ist ein zentraler

Faktor: Dauerhafte oder sehr laute Geräusche können die empfindlichen Haarzellen schädigen.

Das betrifft nicht nur Baustellen oder Maschinen, sondern auch Konzerte, Clubs oder laute

Musik über Kopfhörer. Weitere Ursachen sind Infektionen, genetische Veranlagung, bestimmte

Medikamente (ototoxische Substanzen), Durchblutungsstörungen oder plötzliche Ereignisse wie

ein Hörsturz. Wichtig ist: Hörverlust entsteht nicht immer „plötzlich alt“, sondern oft schon

deutlich früher.

Hören, Psyche und Gehirn – eine enge Verbindung

Hören ist eng mit unserer Psyche und unserem Gehirn verknüpft. Geräusche liefern Orientierung,

Sicherheit und soziale Nähe. Wenn das Hören schlechter wird, muss das Gehirn mehr

leisten, um Informationen zu entschlüsseln. Dieses permanente „Mitdenken“ kostet Energie.

Gleichzeitig kann eingeschränktes Hören zu Unsicherheit, sozialem Rückzug oder sogar depressiven

Verstimmungen führen. Studien zeigen, dass unbehandelter Hörverlust das Risiko für kognitive

Einschränkungen erhöhen kann. Das Gehirn bekommt weniger akustische Reize,

FINDORFF Magazin | März - April 2026 29


Ein bewusster Umgang mit Lautstärke, Technik und der eigenen Wahrnehmung ist entscheidend, um das Gehör langfristig zu schützen

bestimmte Areale werden weniger genutzt – und bauen langfristig ab.

Umgekehrt beeinflussen Stress, Angst oder Erschöpfung auch das Hören:

Wer psychisch belastet ist, nimmt Geräusche oft als lauter oder unangenehmer

wahr.

Wie laut ist zu laut?

Eine zentrale Frage in einer lauten Welt. Grundsätzlich gilt: Ab etwa

85 Dezibel kann es bei längerer Einwirkung zu Hörschäden kommen.

Das entspricht ungefähr starkem Straßenverkehr. Musik über Kopfhörer

erreicht oft 90 bis 100 Dezibel – und das direkt am Ohr. Viele Menschen

hören dauerhaft zu laut, ohne es zu merken. Ein Warnsignal ist, wenn

nach dem Musikhören ein Pfeifen (Tinnitus) auftritt oder Gespräche

plötzlich „dumpf“ wirken. Auch die sogenannte 60/60-Regel ist hilfreich:

maximal 60 % der Lautstärke für höchstens 60 Minuten am Stück.

Laut heißt nicht besser – das Gehirn gewöhnt sich nur an die Lautstärke

und verlangt mit der Zeit immer mehr.

30

FINDORFF Magazin | März - April 2026


Gutes Hören bedeutet nicht nur besseres Verstehen – sondern auch mehr Energie, Klarheit und Lebensfreude

Kopfhörer & Noise Cancelling – Fluch oder Segen?

Kopfhörer sind aus dem Alltag kaum wegzudenken. Noise Cancelling

kann dabei tatsächlich ein Segen sein, weil Umgebungsgeräusche reduziert

werden. Dadurch muss die Musik nicht so laut eingestellt werden

– ein klarer Vorteil für das Gehör. Problematisch wird es, wenn Noise

Cancelling genutzt wird, um noch lauter zu hören oder sich komplett

von der Umwelt abzuschotten. Besonders In-Ear-Kopfhörer sitzen sehr

nah am Trommelfell und können bei hoher Lautstärke schnell Schaden

anrichten. Entscheidend ist also nicht die Technik selbst, sondern der

bewusste Umgang damit.

Warum schlechtes Hören müde, gereizt oder unkonzentriert

macht

Auch Menschen ohne offensichtliche Beschwerden profitieren von regelmäßigen

Checks, besonders bei hoher Lärmbelastung im Beruf oder

Alltag. Ein Hörtest ist einfach, schmerzfrei und liefert wertvolle Informationen.

Früh erkannt, lässt sich Hörverlust besser ausgleichen – und

Lebensqualität erhalten.

Fazit

Hören ist weit mehr als ein Sinn: Es verbindet uns mit Menschen, Emotionen

und unserer Umwelt. Ein bewusster Umgang mit Lautstärke,

Technik und der eigenen Wahrnehmung ist entscheidend, um das Gehör

langfristig zu schützen. Denn gutes Hören bedeutet nicht nur besseres

Verstehen – sondern auch mehr Energie, Klarheit und Lebensfreude.

Wer schlecht hört, hört nicht einfach „weniger“ – er hört anstrengender.

Das Gehirn versucht ständig, Lücken zu füllen: Was wurde gesagt? War

das ein Wort oder nur ein Geräusch? Diese dauerhafte kognitive Mehrbelastung

führt zu schneller Ermüdung, Konzentrationsproblemen und

Reizbarkeit. Viele Betroffene berichten, dass sie sich nach Gesprächen

ausgelaugt fühlen oder soziale Situationen meiden. Das ist kein Zeichen

von Unlust, sondern von Überforderung. Gutes Hören bedeutet Entlastung

– für Kopf und Seele.

Wann ein Hörtest sinnvoll ist

Ein Hörtest ist meist früher sinnvoll, als man denkt. Nicht erst, wenn

„nichts mehr geht“, sondern schon bei ersten Anzeichen: häufiges

Nachfragen, das Gefühl, andere nuscheln, Probleme beim Verstehen in

geräuschvoller Umgebung oder schnelle Erschöpfung bei Gesprächen.

FINDORFF Magazin | März - April 2026 31


„Familie & Co“

Grafik by sketchnotes-by-diana.com

Kein Social Media

für unter 16-Jährige.

Frankreich, Spanien und Großbritannien planen

ähnliche Regelungen und auch in Deutschland

wird das Thema diskutiert.

Ein Interview mit Cornelia Holsten

(Direktorin der Bremischen Landesmedienanstalt)

INTERVIEW | CORNELIA HOLSTEN

FOTO | BRITTA GOTTSCHALK

32

FINDORFF Magazin | März - April 2026


„Familie & Co“

Frau Holsten, meinen Sie,

dass die Nutzung von Social

Media erst ab 16 Jahren

erlaubt sein sollte?

So sehr wir uns wünschen, unsere

Kinder vor Gefahren auf Social Media

schützen zu können - Verbote wecken bei Kindern zunächst den Reiz,

es erst recht machen zu wollen. Das gilt um so mehr, wenn Kinder sehen,

dass ihre Eltern auf Social-Media unterwegs sind. Plattformen wie

Instagram und TikTok sind nach den Nutzungsbedingungen schon heute

erst ab 13 Jahren erlaubt. Gleichwohl nutzen viele jüngere Kinder diese

Plattformen. Daran sieht man: Das Recht ist immer nur so gut, wie seine

Durchsetzung. Als Medienaufsicht ist mir wichtig, die Plattformen, die

mit den Interessen der Nutzenden ihr Geld verdienen, nicht aus ihrer

Verantwortung zu entlassen.

Das australische Verbot gilt übrigens nicht für Whatsapp oder für Plattformen,

deren Inhalte man auch ohne Registrierung nutzen kann, in

Deutschland beispielsweise TikTok und YouTube. Ohne eigene Inhalte

hochzuladen, dürfte man also fröhlich weiterscrollen.

Der Schlüssel im bewussten Umgang. Wie funktionieren Algorithmen?

Was triggert mich? Wie kann ich meine Privatsphäre schützen? Wir müssen

aufklären und Medienkompetenz fördern – in Familien, in Schulen,

in der gesamten Gesellschaft.

Welche Auswirkungen hat Ihrer Meinung nach eine intensive

Social-Media-Nutzung auf das „echte Leben draußen“, etwa

auf Bewegung, Freundschaften und Freizeitaktivitäten von Kindern

und Jugendlichen?

Die aktuelle JIM-Studie zeigt: 95 Prozent der 12- bis 19-Jährigen haben

ein eigenes Smartphone. Mehr als die Hälfte der 6- bis 13-Jährigen ist

täglich online. Insgesamt verbringen Kinder und Jugendliche im Durchschnitt

täglich knapp vier Stunden am Bildschirm, 12-Jährige weniger,

18-Jährige mehr. Allerdings bedeutet das nicht, dass die Jugendlichen vier

Stunden täglich stumpf durch TikTok scrollen. Viele nutzen Social Media

auch als Informationsquelle. Die gute Nachricht: außerhalb der Mediennutzung

stehen auf Platz 1 der Freizeitaktivitäten Sport (69%) und auf

Platz 2 Treffen mit Freundinnen und Freunden (64%). Das „echte Leben

draußen“ findet also nach wie vor statt. Es hat sich nur verändert.

Wo sehen Sie bei Kindern und Jugendlichen die größten Probleme

im Umgang mit Social Media?

Zwei Drittel der Jugendlichen fällt es laut der JIM-Studie schwer, die

eigene Bildschirmzeit zu regulieren, obwohl sie die Nachteile kennen.

Sozial-Media Nutzung von Jugendlichen

an gewöhnlichen Wochentagen

(14 bis 20 Jahre)

Bis 3-4 Stunden

Nie

Weniger als 2 Stunden

Bis 2 Stunden

29 %

42 %

Bis 5-7 Stunden

19 %

Bis 7 Stunden und mehr

8 %

1 %

1 %

Quelle: Repräsentative Studie "Zwischen Bildschirmzeit und Selbstregulation

- soziale Medien im Alltag von Jugendlichen" der Vodafone

Stiftung Deutschland gGmbH, September 2025.

Cornelia Holsten, Direktorin der Bremischen Landesmedienanstalt

FINDORFF Magazin | März - April 2026 33


„Familie & Co“

Das hat auch mit dem Aufbau von Social Media zu tun: Der Feed ist

niemals zu Ende. Das Gehirn wird somit kaum noch trainiert und der

Übergang in die Mediensucht ist fließend. Hinzu kommt: Jugendliche

suchen in dieser Lebensphase nach ihrer Identität und sind anfällig für

falsche Vorbilder. Die bekommen sie auf Social Media im Überangebot.

Längst nicht alles, was auf Social Media präsentiert wird, ist echt. Wir sehen

makellose Körper, ein aufgeräumtes Zuhause, einen perfekten Alltag

- so läuft aber kein Leben wirklich ab. Kinder und Jugendliche können

das möglicherweise noch nicht kritisch hinterfragen und versuchen, dem

„perfekten“ Leben ihrer Idole nachzueifern. Das kann enorm viel Druck

erzeugen und ungesund sein.

Ein weiteres Problem sind Fake News. Das Netz ist überflutet mit falschen

Nachrichten, Verschwörungstheorien und Desinformationskampagnen.

Junge Menschen, die sich hauptsächlich auf Social Media informieren,

verfügen nicht immer über eine ausgereifte Nachrichtenkompetenz

und sind leichter anfällig für Fake News.

Soziale Medien und die Anonymität des Internets sind der perfekte Nährboden

für Hassrede, Cybermobbing und Cybergrooming. Für die Opfer

kann das gravierende Folgen haben.

Wie kann Social Media Detox wirkungsvoll umgesetzt werden?

Es ist wie immer: die Dosis macht das Gift. Ich habe gerade den schönen

Satz gehört: „Kein Wisch bei Tisch“, also keine Smartphones, wenn gemeinsam

gegessen wird. Warum nicht einfach mal ausprobieren? Es hilft

immer zu schauen: Wie viel Bildschirmzeit habe ich selbst eigentlich?

Was passiert, wenn ich vor dem Einschlafen ein Buch lese, anstatt zu

scrollen? Man muss sich selbst regulieren können und wollen. Echtes

Glück ist online nicht zu finden. Wenn ich mir ein Video anschaue, wie

jemand einen Kuchen backt, schüttet das zwar Dopamin aus. Aber wahres

Glück erfahre ich erst, wenn ich diesen Kuchen selbst backe und

vielleicht sogar mit Freunden genieße.

Welche Rolle spielen Eltern bei der Kontrolle und Begleitung

der Social-Media-Nutzung ihrer Kinder?

Eltern und Bezugspersonen unterschätzen leicht, wie sehr sie Vorbilder

für ihre Kinder sind. Das eigene Verhalten prägt also schon früh den Umgang

mit Medien. Wenn Kleinkinder sehen, dass ihre Eltern immer auf

das Smartphone schauen, dann werden sie es vermutlich genauso tun.

Haben Sie einen Rat/Tipp für Eltern, was diese unterstützend

tun können?

Das Wichtigste: Eltern sollten in Kontakt mit ihren Kindern bleiben und

auf Augenhöhe kommunizieren. Es hilft nichts, die Mediennutzung der

Kinder pauschal zu verurteilen („Bist du schon wieder am Daddeln?“).

Bleiben Sie neugierig und lassen Sie sich das aktuelle Lieblingsspiel oder

die Influencer-Idole zeigen. Dabei kann man übrigens eine Menge lernen!

Je jünger die Kinder sind, desto wichtiger ist der begleitete Umgang. Klei-

Insgesamt verbringen Kinder und Jugendliche im Durchschnitt täglich knapp vier Stunden am Bildschirm. Die gute Nachricht: Außerhalb der Mediennutzung

stehen auf Platz 2 der Freizeitaktivitäten Treffen mit Freunden.

34

FINDORFF Magazin | März - April 2026


„Familie & Co“

Ostereier färben

ganz natürlich

Farben auf natürlicher Basis färben Ostereier schön, nachhaltig und lebensmittelecht

– und stammen oft aus Lebensmitteln, die vielleicht sowieso

schon im Vorratsschrank stehen. Ein besonders toller Nebeneffekt:

Die oft etwas ungleichmäßigeren und teilweise pastelligen Färbungen

sehen natürlicher aus als die mit synthetischen Farben gefärbten Eier.

Zwei Drittel der Jugendlichen fällt es schwer, die eigene Bildschirmzeit

zu reduzieren, obwohl sie die Nachteile kennen

ne Kinder sollten niemals allein im Netz gelassen werden. Eltern müssen

hinschauen und mit ihren Kindern auch über mögliche Gefahren sprechen.

Last, but not least: Es gibt bereits zahlreiche Kindersicherungen, die man

am Smartphone oder an der Spielkonsole aktivieren kann!

Sollte Deutschland dem Beispiel Australiens und Frankreichs

folgen, oder gibt es bessere Alternativen, um eine ungesunde

Social-Media-Nutzung bei jungen Menschen zu verhindern?

Ein Verbot allein ist selten der richtige Ansatz, weil es die tieferliegenden

Probleme nicht löst. Was wir brauchen, sind Aufklärung und effektive

Schutzmechanismen – insbesondere eine wirksame Altersverifikation.

Und wir dürfen die Plattformen nicht aus ihrer Verantwortung entlassen.

Der neue Jugendmedienschutzstaatsvertrag sieht einen Jugendschutz

der Ebene der Betriebssysteme bei allen neuen Smartphones und Spielekonsolen

ab Dezember 2027 vor. So können jugendgefährdende Inhalte

begrenzt werden, indem beispielsweise Browser nur mit sicherer Suchfunktion

genutzt werden können. Auch wenn das komplizierter klingt

als ein einfacher Verbots-Knopf: unsere Kinder sollten es uns wert sein.

Für die meisten natürlichen Farben sollten die weißen Ostereier vorgekocht

werden. Den Farbsud (dafür Pflanzenteile in Wasser einweichen,

aufkochen, abkühlen lassen und Stückchen absieben und etwas Essig

hinzugeben) in Schüsseln oder kleinen Töpfen bereitstellen und die gekochten

Eier je nach Farbwunsch bis zu einer halben Stunde darin baden.

Dabei immer wieder mit einem Löffel bewegen, damit die Farben

gleichmäßig einziehen.

Für lindgrüne bis olivfarbene Eier bietet sich Matetee an, aber auch Petersilie,

Spinat und Gras. Dazu die Zutaten der Wahl in einem halben

Liter Wasser etwa 10 Minuten kochen.

Rote Bete, Apfelbaumrinde und roter Malventee werden zum Rotfärben

von Ostereiern verwendet.

Wer sich über sonnen- bis goldgelbe Ostereier freuen will, sollte mit Kurkumapulver

färben. Doch Vorsicht, die Farbe färbt auch vom trockenen Ei ab.

Der Klassiker für orangefarbene Eier sind Zwiebelschalen, die weiße Eier

aber im Zweifel einfach auch in braune Eier verwandeln.

Heidelbeeren und Holunderbeeren erzeugen einen blass- bis starkblauen

Farbton auf weißen Eiern.

Noch ein Klassiker: Rotkohl färbt Eier blau bis lila. Dazu die gekochten

Eier in einem Sud oder einer Portion gekochten Rotkohlblättern wälzen,

bis der gewünschte Farbton erreicht ist. Beim Wälzen können auch tolle

Muster entstehen.

Der entstehende Farbton ist übrigens nicht nur von der Farbe der Eier

abhängig, sondern auch von der Stärke und Beschaffenheit der Schale sowie

der Herkunft der Eier. Deshalb nach dem ersten Versuch nicht gleich

aufgeben und auch mal mit mehreren Ingredienzien experimentieren.

FINDORFF Magazin | März - April 2026 35


„Familie & Co“

Theater 11: „Das Alphabet“

Sprachlerntheater für Menschen

ab 3 Jahre

Eine ganz besondere Produktion zeigt das Theater 11 in der Faulenstraße

44-46 noch einmal am Sonntag, 15. März, um 12 Uhr: „Das Alphabet“

soll Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Migrationshintergrund

der deutschen Sprache und Kultur näherbringen, durchaus aber auch

deutschsprachige Menschen jeden Alters unterhalten.

In einer seltsamen Alphabet-Fabrik, in der sonst perfekte Ordnung

herrscht, passiert ein Notfall. Die Buchstaben gehen verloren, geraten

durcheinander, und alle 26 Buchstaben des deutschen Alphabets fliegen

in alle Richtungen davon.

Damit die Fabrik wieder funktioniert, muss das Alphabet neu zusammengesetzt

werden. Doch das gelingt nur auf eine Weise - indem man die

Buchstaben zum Leben erweckt.

Das Theaterstück „Das Alphabet“ besteht aus 26 kurzen, lustigen und

überraschenden Geschichten, jeweils eine zu jedem Buchstaben. Einzelne

Buchstaben verwandeln sich auf der Bühne in Wörter, Wörter in Szenen,

und die Szenen fügen sich nach und nach zu einem gemeinsamen

Abenteuer zusammen. Auf diesem Weg entstehen geheimnisvolle Ereignisse,

in denen Motive aus Mythen und Märchen anklingen. Manche

Geschichten kommen den Kindern bekannt vor, andere entstehen hier

und jetzt - direkt vor den Augen des Publikums.

Paul und Anne Maar (Text)

Hannes Maar (Illustrationen)

Opa Bär und die

Schuhe im Kühlschrank

Bennys Opa benimmt sich seit einiger Zeit merkwürdig: Er verlegt ständig

Dinge, denkt sich neue Wörter aus – und eines Tages stellt er sogar

seine Schuhe in den Kühlschrank. Spricht Benny ihn darauf an, wird Opa

entweder ärgerlich oder sehr traurig. Doch inzwischen ahnt Benny, was

dahintersteckt: Opa Bär hat eine Krankheit, die dafür sorgt, dass er vieles

vergisst. Trotz aller Schwierigkeiten fi nden die beiden jedoch immer wieder

Momente, in denen sie zusammen lachen können.

Der Text beruht auf dem Theaterstück „Opa Bär und die Menz“ von Paul

Maar. Seine Tochter Anne Maar hat daraus eine eigenständige Bilderbuchgeschichte

entwickelt, und sein Enkel Hannes Maar hat sie mit liebevollen

Illustrationen zum Leben erweckt – ein echtes Familienprojekt.

Das Alphabet wird hier nicht erklärt und nicht auswendig gelernt. Es

zeigt sich - durch Bilder, Rhythmus, Bewegung, Humor und Spiel. Die

Kinder merken gar nicht, wie sie sich Buchstaben und Wörter einprägen,

und die Erwachsenen beobachten, wie aus dem Chaos Bedeutung

entsteht. Manchmal verschwimmt die Grenze zwischen Bühne und Zuschauerraum

- und das Alphabet setzt sich nur deshalb zusammen, weil

diese Geschichte gemeinsam erlebt wird.

Karten zum Preis von 20 Euro (ermäßigt 15 Euro) gibt es auf www.

theater11.de oder per E-Mail an tickets@theater11.de.

»»» theater11.de

Gebundenes Buch

ISBN: 978-3-7512-0819-2

Umfang: 48 Seiten

Verlag: Oetinger

Altersempfehlung:

ab 5 Jahren

Preis: 15– Euro

»»» oetinger.de

Verlosung!

2 x „Opa Bär und die

Schuhe im Kühlschrank “

Einfach eine E-Mail bis

zum zum 5. Februar an:

gewinnen@magazine-bremen.de

Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

36

FINDORFF Magazin | März - April 2026


„Familie & Co“

Fliesen und Jugendstil-

Motive selbst gestalten

Kreativer Osterferienkursus

im Focke-Museum

Zu Beginn steht eine Reise durch das Haus Riensberg auf dem Programm,

wo Portraits von Bremer und Bremerinnen, Möbel, Kleidung, Glaskunst

und handbemalte niederländische Fliesen zu sehen sind, die früher die

Bremer Häuser geschmückt haben. Inspiriert durch die Ausstellung werden

unter der Anleitung der Künstlerin Gabriele Kroll Karten und Bilder

mit selbst hergestellten Stempeln und Jugendstil-Stempeln bedruckt.

Weiße Fliesen werden mit eigenen Motiven bemalt. Alle Ergebnisse dürfen

mit nach Hause genommen werden.

Für Kinder ab 6 Jahren; 60 Euro pro Kind, Geschwisterkinder zahlen die

Hälfte. Anmeldeschluss ist der 17. März 2026

Anmeldung unter anmeldung@focke-museum.de oder per Telefon

(0421) 699 600 51.

»»» focke-museum.de

Nach einer Entdeckungstour durch das Haus Riensberg werden Kinder

kreativ: Inspiriert von historischen Fliesen und Jugendstil-Motiven

gestalten sie unter Anleitung der Künstlerin Gabriele Kroll eigene Karten,

Bilder und bemalte Fliesen, die sie anschließend mit nach Hause

nehmen dürfen.

An diesen Orten

ermög lichen wir

regel mäßig allen

unter 18 Jahren

den KOSTENLOSEN

Besuch.

Eintritt frei!

Mehr Infos und Bedingungen ( * ) unter:

www.sparkasse-bremen.de/vorteile

Stark. Fair. Hanseatisch.

Kunsthalle

Bremen

Übersee-

Museum*

Universum ®

Bremen*

kek

Kindermuseum*

Museen

Böttcherstraße

Weserburg

Focke-Museum

Hafenmuseum

botanika*

Wilhelm

Wagenfeld Haus

Atlantis

Filmtheater*

Schulmuseum

Bremen

FINDORFF Magazin | März - April 2026 37


„Familie & Co“

An Ostern feiern wir die Auferstehung Jesus Christus. Es ist das älteste

christliche Fest und soll den Tod nicht als Ende, sondern als Neubeginn

eines Lebens verstehen.

Wenn der Frühling beginnt und die ersten Blumen blühen, feiern Christen

auf der ganzen Welt ein ganz besonderes Fest: Ostern. Vor dem fröhlichen

Osterfest liegt jedoch eine wichtige Zeit, die Karwoche. In diesen

Tagen erinnern sich Christen an die letzten Tage im Leben von Jesus

Christus. Jeder Tag hat dabei eine eigene Bedeutung.

Am Gründonnerstag denken Christen an das letzte Abendmahl. An diesem

Abend aß Jesus mit seinen zwölf Jüngern zusammen. Dieses gemeinsame

Mahl ist für Christen sehr wichtig, weil Jesus dabei Brot und

Wein teilte. Viele Kirchen feiern deshalb an diesem Tag einen besonderen

Gottesdienst.

Der Karfreitag ist der höchste evangelische Feiertag. Das Wort „Kar“

kommt vom alten Wort „chara“ und bedeutet Trauer. Zusammen mit

„Freitag“ heißt es also so viel wie „Trauer-Freitag“. An diesem Tag gedenken

Christen dem Tod von Jesus am Kreuz. Es ist ein stiller und ernster

Tag. Man nennt ihn auch „Stillen Freitag“ oder „Hohen Freitag“. In

den Kirchen gibt es ruhige Gottesdienste, oft ohne festliche Musik. Viele

Menschen nehmen sich Zeit zum Nachdenken.

Am Karsamstag endet die 40-tägige Fastenzeit. Dieser Tag ist ebenfalls

ruhig. In der Nacht zum Ostersonntag beginnt die Osternacht. Traditionell

wird draußen ein Osterfeuer entzündet. In der Kirche wird die

Osterkerze angezündet. Das Licht ist ein Zeichen für Hoffnung und für

Jesus Christus.

Am Ostersonntag feiern Christen die Auferstehung von Jesus Christus.

Er ist der erste Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling. Es ist

ein fröhlicher Feiertag. Viele Familien gehen in die Kirche. Kinder freuen

sich besonders darauf, Ostereier zu suchen.

Die Osterzeit dauert insgesamt 50 Tage und endet an Pfingsten.

»»» lernspass-fuer-kinder.de

Ostern?

Was wird eigentlich an

Ostern gefeiert?

Süße, süße Osterkekse

Leckereien zu Ostern

Kekse zu Ostern? Kein Problem! Schnell, einfach und bunt ist das

Osterkekse-Rezept – und beim Verzieren kann man der Fantasie freien

Lauf lassen!

Zutaten für 2 Bleche

300 g Mehl

200 g Butter (in Stücken)

100 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

1 Prise Salz 1

Bio-Ei (Kl. M)

250 g Puderzucker

2 EL Zitronensaft

1 EL Wasser

Lebensmittelfarbe (beliebige Farben)

Zuckerperlen (bunt)

1. Mehl, Butter, Zucker, Vanillezucker, Salz und das Ei in eine Schüssel

geben und mit den Knethaken des Handrührers zu einem glatten Teig

verkneten. Zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt ca.

1 Stunde kühlen.

2. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 0,5 cm dick

ausrollen und mit Osterformen wie Ostereier, Küken, Blumen oder Osterhasen

die Osterkekse ausstechen. Auf mit Backpapier belegte Backbleche

legen. Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen

und 8–12 Min. goldgelb backen. Auf einem Rost auskühlen lassen.

3. Puderzucker mit Zitronensaft und Wasser glatt rühren und mit

Lebensmittelfarbe einfärben. Zuckerguss in einen Einwegspritzbeutel

füllen und die Spitze nur wenige Millimeter breit abschneiden. Jetzt

können die Osterkekse nach Belieben mit Zuckerguss und Perlen verziert

werden. Vollständig trocknen lassen.

38

FINDORFF Magazin | März - April 2026


„Familie & Co“

Benjamin Biehn

Die Geschichte

von Bommels Ostermission

Oder die Suche nach den Farben

des Frühlings

Gerade als Bommel beschlossen hat, den restlichen Winter in seinem

Bau zu verbringen, wird er von einem alten Hasen namens Pinsel um

Hilfe gebeten: dessen Existenz als Osterhase hängt davon ab! Während

Bommel noch zögert, ist seine beste Freundin, die mutige Maus Pippa,

sofort Feuer und Flamme. Zögerlich machen sie sich auf ...

Nicolas Alexander Böll erzählt warm und unaufgeregt die zeitlose Ostergeschichte

für die ganze Familie. Versiert tupft er stimmlich die Farben

in die Geschichte und macht sie so unterhaltsam bunt wie ein Hörspiel.

Verlag: Argon Digital

Laufzeit: 3 Stunden 45 Minuten

ISBN: 978-3-7324-4436-6

Autoren: Benjamin Biehn

Sprecher:innen:

Nicolas Alexander Böll

»»» argon-verlag.de

Verlosung!

2 x „Die Geschichte

von Bommels Ostermission“

Einfach eine E-Mail bis

zum 15. April an:

gewinnen@magazine-bremen.de

Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

Ostertiere aus

Papprollen

Lustige Dekoidee zu Ostern

Zu Ostern wird es bunt und fröhlich: In diesem Jahr hüpfen Osterhasen,

piepsen kleine Küken und krähen lustige Hähne aus einfachen Klorollen

durch die Wohnung. Mit ein wenig Farbe und Fantasie entstehen

im Handumdrehen niedliche Osterfiguren, die garantiert für gute Laune

sorgen.

Benötigte Materialien:

Leere Klorollen oder halbierte Küchenrollen

Wasserfarben oder Bastelfarben

Pinsel

Wasserbehälter

Bastelkleber

Bastelpapier (z. B. rot, weiß)

Schere

Nach Bedarf: kleine Pompons in verschiedenen Farben

Zunächst werden Farben, Pinsel und Wasser bereitgestellt. Die Klorollen

dürfen nun nach Herzenslust angemalt werden. Anschließend die Farbe

gut trocknen lassen.

Danach beginnt die Gestaltung der Tiere: Aus rotem Bastelpapier wird

eine kleine Raute ausgeschnitten und in der Mitte gefaltet – so entsteht

ein Schnabel. Weiße Kreise mit einem schwarzen Punkt werden zu Augen.

Hasenohren, Hahnenkämme oder Kükenflügel können frei ausgeschnitten

und angepasst werden. Bunte Pompons eignen sich wunderbar

als niedliche Stupsnasen für die Hasen.

Zum Schluss wird alles sorgfältig aufgeklebt. Kurz trocknen lassen – und

schon ist die fröhliche Ostertier-Parade bereit zum Aufstellen oder Verschenken.

Viel Spaß beim Basteln und frohe Ostern!

FINDORFF Magazin | März - April 2026 39


Ehrung für die 1. Damenmannschaft der SG Findorff

Ehrung der Deutschen

Meisterinnen 2025

im Korbball bei der SG Findorff

Im Dezember 2025 wurden die Deutschen Korbball-Meisterinnen 2025

der SG Findorff durch die beiden Vorsitzenden des Vereins, Frank Steinhardt

und Jürgen Zachar, ausgezeichnet. In Anerkennung ihrer herausragenden

Leistungen in der Sportart Korbball erhielten die erfolgreichen

Spielerinnen die Leistungsnadeln der SGF sowie für die beiden Trainerinnen

die goldenen Ehrennadeln des Vereins.

Mit diesen Auszeichnungen würdigt der Verein nicht nur den Gewinn

der Deutschen Meisterschaft, sondern auch den besonderen Einsatz,

Teamgeist und die kontinuierliche Trainingsarbeit der Spielerinnen und

Trainerinnen.

Pétanque „Nach dem Wurf“

Wenn Füchse

Metallkugeln einsetzen,

um Schweinchen zu jagen

Die Pétanque/Boule-Abteilung der SG Findorff bietet wieder ab April

neben Miniturnieren auch „Intensivtrainingsnachmittage“ an, bei denen

neben Wurftechniken auch taktische und mentale Aspekte des Sports en

détail trainiert werden.

Die besten Aussichten, dieses Treiben der Findorffer Füchse zu beobachten,

bestehen jeweils dienstags und freitags ab 17 Uhr unmittelbar am

Weserstadion (Schotterplatz vor der Ostkurve), wenn „freies Spiel“ angesagt

ist.

Kontakt: Ulli Brülls, post@ptank.de, Tel. 0163 87 18 441.

Die Wander-Saison 2026 startet am 17. März

Die Tage werden länger und laden nach draußen ein. Mit der März-

Wanderung zum Osterholzer Friedhof starten wir die Wander-Saison

2026 am 17. März um 9.30 Uhr. Die März-Wanderung startet an unserer

Geschäftsstelle. Wir gehen zunächst durch den Bürgerpark in Richtung

Stern. Von dort ein bisschen durch Straßen und dann über Kleingartengebiete

in Richtung Vahr. Durch grüne Zonen und vorbei am Rennbahngelände

gelangen wir danach zum Osterholzer Friedhof. Zurück nach

Findorff nehmen wir den ÖPNV.

Die Länge der Wanderung liegt bei 12,5 km. Die geplante Dauer inkl.

Pause und ÖPNV beträgt etwa 4,5 bis 5 Stunden.

Folgende Dinge werden benötigt: geeignete Kleidung (einschließlich Regenkleidung),

geeignetes Schuhwerk, etwas zu essen und zu trinken sowie

Kleingeld für den ÖPNV.

Anmeldungen und Rückfragen einfach per E-Mail an Frank Steinhardt,

der die Wanderung durchführt (f.steinhardt@nord-com.net). Die nächste

Wanderung fi ndet dann am 21. April statt.

Das Angebot wendet sich an Mitglieder, Gäste sind herzlich willkommen

und können schnuppern.

Weitere Infos: www.turnen-erwachsene.sg-findorff.de/wandern

40

FINDORFF Magazin | März - April 2026


Geschafft – stolz präsentierten die Kinder ihre Urkunden und Medaillen

Kinderturnabzeichen

Eine erfolgreiche Turnaktion

Ein sportlicher Sonntag voller Bewegung und Begeisterung: Über 45 Kinder

im Alter zwischen vier und zehn Jahren nahmen an einer besonderen

Turnaktion teil und absolvierten gemeinsam das Kinderturn-Abzeichen.

Die Halle war erfüllt von fröhlichem Lachen, aufgeregten Anfeuerungsrufen

und jeder Menge Energie.

Mit viel Freude, Ehrgeiz und Teamgeist meisterten die jungen Sportlerinnen

und Sportler abwechslungsreiche Stationen rund um Balancieren,

Springen, Werfen und Klettern. Mut, Koordination und Geschicklichkeit

waren gefragt – doch vor allem stand der Spaß an der Bewegung im Mittelpunkt.

Die Kinder feuerten sich gegenseitig an, probierten Neues aus

und wuchsen an den kleinen Herausforderungen über sich hinaus. Unterstützt

wurden sie dabei von engagierten Übungsleiterinnen und Übungsleitern,

die für einen reibungslosen Ablauf und motivierende Begleitung

sorgten.

Am Ende des gelungenen Tages durften sich alle Teilnehmenden stolz

über das verdiente Kinderturn-Abzeichen mit Medaille freuen. Die strahlenden

Gesichter zeigten: Die Aktion war ein voller Erfolg und machte

einmal mehr deutlich, wie wichtig Bewegung, Gemeinschaft und positive

Erlebnisse für Kinder sind.

Ab sofort starten zwei neue Gruppen beim Kinderturnen:

Die Wilde 13 für Kinder von 4–7 Jahren mit und ohne Förderbedarf donnerstags

16.15 bis 17.15 Uhr

Maxiball Ballsport für Kinder ab 7 Jahren dienstags 16.15 bis 17.15 Uhr

Online-Anmeldung unter www.turnen-kinder.sg-fi ndorff.de/kinder-2020

SG FINDORFF

Hemmstraße 357-359

28215 Bremen

Tel. (0421) 35 27 35

www.sg-fi ndorff.de

FINDORFF Magazin | März - April 2026 41


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LARS HENDRIK VOGEL

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BIRGIT REHDERS

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ESTHER BIEBACK

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Das nächste FINDORFF Magazin

erscheint am 13. Mai 2026

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FINDORFF Magazin | März - April 2026



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