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Was ist Österreichs Rolle im Geldwäscheskandal?

Ungarn deckte „Gold- und Bargeldexport“ von Wien in die Ukraine auf

Ungarn deckte „Gold- und Bargeldexport“ von Wien in die Ukraine auf

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Nr. 11 . Donnerstag, 12. März 2026

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SPÖ-Chef kneift vor der

Erklärung zu Verfehlungen

AK-Präsident und SPÖ-Chef Peter Eder hat eine Ladung des Landtags

geschwänzt, denn er wolle sich „das Theater“ nicht antun. „Wer

glaubt, Pflichtbeiträge für Eigenwerbung nutzen und parlamentarische

Kontrolle als Theater abtun zu können, unterschätzt

die Öffentlichkeit“, erklärte dazu Marlene Svazek. S. 13

Foto: FPÖ Salzburg

Was ist Österreichs Rolle

im Geldwäscheskandal?

Ungarn deckte „Gold- und Währungsexport“ von Wien in die Ukraine auf

S. 2/3

Foto: X.com

FPÖ fordert vollständige Aufklärung dieses „Bargeld- und Goldexports“

PARLAMENT

Islamische Rivalitäten

Wien wird immer mehr zu einem Ersatzschauplatz

für innermoslemische Konflikte

in aller Welt. Nach den Straßenschlachten

zwischen Syrern und Tschetschenen im

vergangenen Jahr, schlugen jetzt Anhänger

des islamistischen Mullah-Regimes im

Iran mit Eisenstangen auf demonstrierende

Exiliraner ein. S. 6

AUSSENPOLITIK

Brüsseler Placebo-Politik

Eine von ÖVP-Innenminister Gerhard

Karner mitangestoßene „Arbeitsgruppe für

innovative Drittstaatenlösungen“ will ein

Modell für die Abwicklung von Asylverfahren

und Abschiebungen in Drittstaaten erarbeiten.

Doch den Hauptverhinderungsgrund,

die Menschenrechtsstandard Europas lassen

sie wieder außen vor. S. 8/9

WIEN

Vollkommen abgehoben

Am SPÖ-Parteitag pries Wiens SPÖ-Bürgermeister

die Bundeshauptstadt als „rotes Paradiesmodell“ an.

Für die FPÖ der nächste Beweis für die Realitätsferne

von Bürgermeister Michael Ludwig. S. 11


2 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Andreas Ruttinger

andreas.ruttinger@fpoe.at

AUS DER

REDAKTION

Das kann man nicht erfinden,

das gibts nur in Österreich.

Der Rachefeldzug eines Mitarbeiters

kostet dem ORF-Generaldirektor

seinen Job, unter tatkräftiger

Mithilfe der rot-schwarzen

Stiftungsratvorsitzenden. Dieses

Me-too-Gschichtl wird vor Gericht

landen und dem ORF, also

den Gebührenzahlern, eine Stange

Geld kosten.

Bargeld und Gold im Wert von

90 Millionen Euro sollten aus

Wien nach Kiew transferiert werden.

Niemand interessierts, selbst

als die Ungarn das gestoppt haben.

Versucht aber ein Bürger mit

15.000 Euro Bargeld ein Auto zu

kaufen, darf er vor der Finanz zum

Schildbürger 2.0

Vermögensstriptease antanzen.

Der Benzinpreis torkelt über

die Zwei-Euro-Marke, aber die

rot-schwarz-pinke Versagertruppe

sieht darin keinen Grund zur

Panik, sprudeln doch zusätzliche

Millionen ins Budgetloch. Dass

der aus den Spritpreisen resultierende

Wachstumsverlust mehr

kostet, scheint in der Dreierbande

samt „Fachmann“ im Finanzministerium

niemand zu kapieren.

Das schwarz-grüne Herzstück

der „ORF-Reform“, die Haushaltsabgabe,

hat der Rechnungshof

zerlegt. Das Eintreiben der als

„Entlastung“ angepriesenen Haushaltsabgabe

verursachte bei der

ORF-Beitrags Service GmbH einen

um 1,5 Millionen Euro höheren

Verwaltungsaufwand.

Und zuguterletzt ist die SPÖ

draufgekommen, dass die Frauenquote

in der Partei gesunken ist.

Um sie zu heben, fordern die Genossen

jetzt eine Genossin, pardon

Frau, an der ORF-Spitze.

Die Schildbürger haben ausgedient,

Schwarz-Rot-Pink kanns

noch einfältiger.

Milliarden-Geldtransportsk

In Ungarn gestoppter Bargeld- und Goldexport dürfte nur die Spitze des Eisbe

Die Freiheitlichen fordern Regierung und Behörden zu sofortigen

Ermittlungen zu dem aus Österreich gestarteten Transport in die

Ukraine auf. Sie verlangen auch einen sofortigen Zahlungsstopp an

die Ukraine sowie die lückenlose Überprüfung aller bisher überwiesenen

Steuergelder an das kriegsführende Land.

Am vergangenen Donnerstag

stoppten ungarische Finanzfahnder

und Spezialkräfte der Polizei zwei

gepanzerte Geldtransporter wegen

des Verdachts der Geldwäsche. Deren

Inhalt: 40 Millionen US-Dollar

und 35 Millionen Euro in Bargeld

sowie neun Kilo an Goldbarren.

Als „Begleiter“ des Transports fingierte

unter anderem ein ehemaliger

ukrainischer Geheimdienstoffizier,

gegen den bereits mehrere

Ermittlungen wegen Korruption

geführt worden sind.

Dollar, Euro und Goldbarren

Die ungarische Steuer- und Zollbehörde

(NAV) eröffnete ein Strafverfahren

wegen des Verdachts der

Geldwäsche. Laut Ungarns Außenminister

Péter Szijjártó seien allein

seit Jänner 2026 insgesamt rund

900 Millionen US-Dollar, 420 Millionen

Euro und 146 Kilogramm

Gold auf dem Landweg durch Ungarn

transportiert worden, alle aus

Österreich kommend.

Am Dienstag nahmen sich die

beiden FPÖ-Generalsekretäre

Christian Hafenecker und Michael

Schnedlitz dieses Skandals an, der

eine ganze Palette an Fragen an

das involvierte heimische Bankinstitut,

an den zur Nationalbank

gehörenden Goldbarrenausgebers

SPITZE FEDER

Kriegsgewinnler.

sowie die staatlichen Behörden aufwirft.

Sie forderten sämtliche Behörden,

von der FMA über die Finanz

bis hin zur Justiz oder WKStA

(Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft)

auf, unverzüglich

aktiv zu werden. Brisant sei laut

Hafenecker der klare Österreich-

Bezug: „Auf den beschlagnahmten

Goldbarren finden sich teils Prägungen

der Münze Austria. Diese

Goldbarren sind der Schlüssel zur

Aufklärung des gesamten Finanzflusses

und dieser Schlüssel liegt in

den Händen der Österreicher. Wir

sind nicht nur Zuseher, wir sind der

Ausgangspunkt dieser verdächtigen

Transporte!“

Der FPÖ-Generalsekretär kündigte

dazu eine umfassende parlamentarische

Untersuchung durch

Anfragen an den ÖVP-Bundeskanzler

sowie an die Minister für

Finanzen, Inneres, Justiz, Außenund

Europapolitik, Wirtschaft und

Landesverteidigung an.

Von wem? An Wen?

Wofür wird dieses Geld tatsächlich

gebraucht? „Wenn es sich um

reguläre Bankgeschäfte handelt,

warum dann nicht per Überweisung?

Warum physisch, warum auf

der Straße, warum in Begleitung

von Personen, die laut ungarischen

Foto: NFZ

Die beiden FPÖ-Generalsekretäre Chri

klärung der Bargeld- und Goldtranspo

Behörden Verbindungen zu ukrainischen

Geheimdiensten haben?

Die Antwort ‚Banknotenhandel‘

reicht hier bei Weitem nicht aus,

sie wirft mehr Fragen auf, als sie

beantwortet“, betonte Hafenecker.

Zudem stelle sich die Frage, ob

dieser Transport entsprechend der

geltenden EU-Verordnung gegen

Geldwäsche deklariert war und

warum man in Zeiten des bargeldlosen

Zahlungsverkehrs überhaupt

dermaßen viel physisches Geld

durch Europa karren muss. „Da

drängt sich die Vermutung auf, dass

man schlicht und ergreifend digita-

IMPRESSUM

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Freiheitlicher Parlamentsklub,

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Nr. 11 Donnerstag, 12. März 2026

g

andal aufklären!

rgs in der umstrittenen Ukraine-Finanzierung sein

KURZ UND BÜNDIG

Foto: NFZ

Innenpolitik 3

Rote Realitätsverweigerung

FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker

kommentierte den Auftritt von SPÖ-Ministerin

Eva-Maria Holzleitner in der ORF-

„Pressestunde“ als „skurrile Realitätsverweigerung“

und Empfehlung für den Posten

des Parteigeschäftsführers: „Wenn eine Wissenschaftsministerin

glaubt, dass nicht die

eigene, tief zerstrittene Partei und das Versagen

ihres Obmanns für das Wahldebakel am

Parteitag verantwortlich sind, sondern die

Berichterstattung, dann ist das eine wissenschaftlich

höchst fragwürdige These.“

stian Hafenecker und Michael Schnedlitz forderten die vollständige Aufrte

von Österreich in die Ukraine.

ÖVP in Parallelwelt

Nicht viel anders der Zustand bei der ÖVP.

Dort lieferte ÖVP-Generalsekretär Marchetti

als Jahresbilanz ein „bizarres Spektakel der

Selbstbeweihräucherung und Realitätsverweigerung“

ab, so FPÖ-Generalsekretär

Michael Schnedlitz: „Während die Österreicher

unter Rekordteuerung, illegaler Masseneinwanderung

und einem immer stärker unter

Druck geratenen Wirtschaftsstandort leiden,

wähnt sich die Volkspartei in einem ,besseren

Österreich‘. Kein Wunder bei dieser Freunderlwirtschaft

und diesem Postenschacher.“

Foto: NFZ

le Spuren vermeiden wollte!“, bemerkte

der FPÖ-Generalsekretär.

„Land der Korruption“

Er frage sich, so Hafenecker, ob

das Geld in irgendeinem Zusammenhang

mit Korruption stehe?

Man wisse, dass die Ukraine seit

Jahren mit massiven Korruptionsproblemen

kämpft und deswegen

auf internationalen Druck eine eigene

Antikorruptionsbehörde einrichten

müsste. „Millionen in bar durch

Europa zu transportieren, ist keine

Methode, die für Transparenz

und Sauberkeit spricht. Die Bevölkerung

hat ein Recht zu erfahren,

ob hier Gelder im Zusammenhang

mit Korruption oder für die Bereicherung

von Eliten oder für sonstige

dubiose Zwecke bewegt werden“,

erläuterte er. Und er merkte

an, dass die Transporter nicht auf

direktem Weg in die Ukraine unterwegs

waren, sondern auf einer

Autobahn in Richtung Serbien.

Hafenecker erinnerte daran, dass

erst Mitte November ukrainische

Korruptionsermittler Erkenntnisse

über Schmiergeldzahlungen in

Millionenhöhe im Energiesektor,

Fortsetzung auf Seite 4

Foto: NFZ

Das schreit nach Reform

Die aktuellen Erkenntnisse in der Causa

„Neue Eisenstädter“ würden geradezu nach

einer Reform der Wohnungsgemeinnützigkeit

schreien, merkte FPÖ-Wohnbausprecher

Michael Oberlechner an. Seiner erste Forderung:

„Dieses Wirtschaftsministerium kann

nicht länger legistisch für das Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz

zuständig sein. Gesetze

sind im Parlament zu beschließen und

nicht auf Stammtischen auszuschnapsen.“ Es

brauche eine stärkere Kontrolle im Bereich

der Darlehenskonditionen und die Einbindung

von Kreditsachverständigen in die Prüfung

gemeinnütziger Bauvereinigungen.

SPRUCH DER WOCHE

„Eines ist dabei klar: Krisengewinne auf

Kosten der Autofahrerinnen und Autofahrer,

also der Menschen und Unternehmen,

darf es nicht geben.“

Foto: NFZ

Christian Stocker

9. März 2026

Der ÖVP-Kanzler stellt klar:

Krisengewinne beim Sprit darf

nur der Staat abschöpfen. Die

Steuern werden nicht angetastet,

die Mineralölfirmen sollen

sparen.

BILD DER WOCHE

Krisenspekulantin: Mit eigenem Fotografen

rückte die Neos-Außenministerin zum Empfang der aus Nahost ausgeflogenen

Österreicher an, um mit Selfies Sympathien zu erheischen.

Foto: Foto: M. Gruber / BMEIA


4 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

Fortsetzung von Seite 3

konkret rund um den staatlichen

AKW-Betreiber Enerhoatom und

weitere staatliche Energieunternehmen,

aufgedeckt haben. Als

ein „Prunkstück“ der Ermittlungen

wurde ein „goldenes Klo“ in der

Villa des Hauptverdächtigen, sowie

kistenweise gefundenes Bargeld

im Keller vorgeführt.

Selenskyjs Freunde

Bei der unter dem Namen „Midas“

bekannten Causa ging es um ein „kriminelles

System“, das zur Veruntreuung

von rund 100 Millionen Dollar

in der Ukraine geführt haben soll.

Hauptverdächtiger dabei ist einer der

engsten Vertrauten von Staatspräsident

Wolodymyr Selenskyj, Tymur

Minditsch (Bild unten). Der Mann

war bereits Geschäftspartner von

Selenskyj in seiner Zeit als Schauspieler

und organisierte dessen Geburtstagsfeiern.

Minditsch konnte sich, im Gegensatz

zu seinen Kumpanen, der

Verhaftung entziehen und ist derzeit

weltweit zur Fahndung ausgeschrieben.

„Drittens – und das ist die Frage,

die angesichts der zeitgleichen

Drohungen gegen den ungarischen

Premierminister besonders schwer

wiegt: Kann ausgeschlossen werden,

dass Teile dieser Gelder für

die Bezahlung von Kommandos,

für verdeckte Operationen oder

für sonstige Aktivitäten verwendet

werden, die gegen demokratische

Institutionen, gegen Amtsträger

oder gegen die Souveränität europäischer

Staaten gerichtet sind?“,

erinnerte Hafenecker an die von

Selenskyj wenige Tage zuvor ausgestoßene

Drohung gegen Viktor

Orbàn (siehe dazu Seite 8).

Wenn ein Staatschef offen damit

droht, Soldaten zur Adresse eines

europäischen Regierungschefs zu

schicken und gleichzeitig Milliarden

in bar über europäische Autobahnen

unter Begleitung von Geheimdienstmitarbeitern

rollen, dann

müsse die Frage erlaubt sein, ob

hier ein Zusammenhang bestehe.

„Ich behaupte das nicht, aber ich

fordere, dass es restlos aufgeklärt

wird“, erklärte Hafenecker.

Und er frage sich, ob Österreichs

Behörden noch am Leben seien?

Denn es gehe mutmaßlich um einen

internationalen Skandal und Milliarden-Finanzkrimi

mit direkter Beteiligung

von Österreich. „Man hört

seit Tagen nichts. Wenn jemand seit

zwei Tagen Verdunkelungs- oder

Tathandlungen setzen will, dann

wird er sich für die österreichischen

Behörden im Tiefschlaf bedanken“,

ärgerte sich Hafenecker.

Foto: X.com

„Jahrhundertprojekt“ der ÖVP?

Und dann müsse man sich fragen,

ob das irgendwas mit dem von

ÖVP am vergangenen Sonntag aus

dem Hut gezauberten „Jahrhundertprojekt“

zu tun habe. Dieses soll

ÖVP-Wirtschaftsminister Wolfgang

Hattmannsdorfer (Bild oben) nämlich

auf einem „Wiederaufbaugipfel“

mit rund 300 Gästen in der Ukraine

geschaffen haben. Auf dem

wurden angeblich erste Vereinbarungen

getroffen, die bessere Rahmenbedingungen

ermöglichen sollen,

damit österreichische Betriebe

bei diesem 500-Milliarden-Projekt

„ihre Stärke beim Wiederaufbau

einbringen und aktiv an diesem

Großprojekt mitarbeiten“ können.

Michael Schnedlitz forderte daher

einen sofortigen Stopp aller

Zahlungen an die Ukraine, die umgehende

Prüfung der Verwendung

jedes bisher bezahlten Steuer-Euro

und deren Rückforderung, wenn

diese nicht lückenlos aufgeklärt

werden kann.

Kein Steuergeld für dieses Regime

„Insgesamt sind 3,26 Milliarden

Euro österreichisches Steuergeld

bisher in die Ukraine geflossen.

Das sind 800 Euro pro Haushalt,

die jeder österreichischen Familie

fehlen! Dieses Geld landet aber

nicht bei der notleidenden Bevölkerung,

sondern in einem dokumentierten

Korruptionssumpf“,

kritisierte Schnedlitz. Er verwies

dazu auf die mehr als 1.500 Personen,

die von den ukrainischen Antikorruptionsbehörden

bisher angeklagt

wurden.

Die Realität sei daher: Die Bundesregierung

finanziere mit dem

Steuergeld der Österreicher ein

zum Teil kriminelles System der

Extraklasse. Ein mafiöses Netz, das

selbst im Angesicht eines Kriegs

und der notleidenden Bevölkerung

keine Skrupel kennt und bis

ins engste Umfeld von Staatspräsident

Selenskyj reiche, betonte der

freiheitliche Generalsekretär: „Das

sind die Korruptionslinien, die in

der Kriegspropaganda so gerne als

die Werte des Westens bezeichnet

werden!“

Foto: BMWET/Holey

An den Tankstellen kratzen

die Preise für Diesel und

Benzin bereits an der Zwei-Euro-

Marke. Aber dem ÖVP-Wirtschaftsminister

ist bei seiner

„Preisbeobachtung“ noch nichts

Gravierendes aufgefallen und

der SPÖ-Finanzminister verwahrt

sich vehement gegen ein

Versiegen dieser sprudelnden

Einnahmequelle. Für die Freiheitlichen

ist das eine „politische

Totalkapitulation und unterlassene

Hilfeleistung“. „Die Regierung

macht sich damit zum

Krisengewinnler mit sprudelnden

Steuereinnahmen auf dem

Rücken der Bevölkerung“,

kritisierte FPÖ-Bundesparteiobmann

Herbert Kickl. Dabei hatte

die Dreierkoalition erst gerade

hoch und heilig versprochen,

dass sie diesmal die Energiepreiserhöhungen

im Gefolge des

Iran-Konflikts nicht wieder so

durchrauschen lassen wolle wie

zu Beginn des Ukrainekriegs.

Genug Mö

Freiheitliche warnen vor k

Der Ölpreis ist nach einem Rekordhoch

von 120 US-Dollar für

ein Fass Brent-Rohöl wieder unter

die 100-Dollar-Marke gefallen.

Aber da dieser Konflikt, wie

die iranische Führung warnte, noch

Monate dauern könne, wird er wohl

auf diesem Preisniveau verharren.

Das wird sich auch auf die Spritpreise

auswirken, die seit dem Ausbruch

des Iran-Konflikts steil nach

oben geschossen sind und teilweise

bereits die Zwei-Euro-Marke

durchbrochen haben. Zum Vergleich:

Am Freitag vor dem Start

der Angriffe Israels und der USA

auf den Iran lag der Dieselpreis

in Österreich im Schnitt noch bei

1,554 Euro und der Preis für Superbenzin

bei 1,499 Euro je Liter.

Inflation dürfte wieder steigen

Während die Regierung den

Preissteigerungen noch mit Nichtstun

unter dem Deckmantel der

„Überprüfung“ gegenübersteht,

schlagen die Wirtschaftsforscher

bereits Alarm. So haben die Ökonomen

führender Banken die Inflationsprognose

für das laufende

Jahr bereits von 1,9 Prozent auf

2,5 Prozent angehoben und die

für das Wachstum um 0,5 Prozent

gesenkt, wegen der Folgewirkung


Nr. 11 Donnerstag, 12. März 2026

g

Innenpolitik 5

Thema

der

Woche

Foto: NFZ

Slowenien hat einen Spritpreisdeckel bereits eingezogen, um den Aufschwung in der Wirtschaft nicht schon wieder im Keim zu ersticken.

glichkeiten, Energiepreise zu senken

atastrophalen Folgen eines erneuten „Durchrauschen lassens“ der Energiepreissteigerungen

der „Öl-Krise“ auf die allgemeinen

Energiepreise.

Ganz anders hingegen die Reaktion

der „Fördergeld abhängigen“

Experten. Für Wifo-Chef Gabriel

Felbermayr etwa sind zwei Euro

pro Liter Diesel noch nicht hoch

genug für einen Eingriff. Aber um

dann hinzuzufügen: „Aber danach

wird es wahrscheinlich relativ

schnell kritisch.“

Als bereits kritisch bewerten die

Freiheitlichen die aktuelle Lage,

schließlich kämpfe sich Österreich

bereits seit drei Jahren durch eine

Rezession. „Die Bundesregierung

kann nicht länger zuschauen, während

Energiepreise explodieren

und Haushalte sowie Unternehmen

immer stärker belastet werden. Genug

beobachtet, endlich handeln!

Die Regierung muss auf EU-Ebene

die Auslösung des Krisenmechanismus

bei den Russland-Sanktionen

erwirken“, forderten die beiden

Energiesprecher Axel Kassegger

und Paul Hammerl.

Sprudelnde Steuereinnahmen

Wenn Förderländer ihre Produktion

drosseln und der zentrale

Transportweg, die „Straße von

Hormus“, für 20 Prozent des globalen

Öl- und LNG-Handels sowie 40

Prozent des europäischen Dieselbedarfes

blockiert sind, steigen die

Preise zwangsläufig. Auch weil mit

Russland einer der größten Energieexporteure

der Welt weiterhin

weitestgehend vom europäischen

Markt ausgeschlossen ist.

Das Zuwarten der Regierung hat

vor allem einen Grund: Die Steuereinnahmen

steigen parallel zu den

Spritpreisen. Fließt ein Liter Super

für 1,70 Euro in den Tank, gehen

etwa 48,2 Cent Mineralölsteuer,

rund 12,5 Cent CO2-Abgabe

und rund 20 Cent Mehrwertsteuer

an den Staat. Damit besteht fast

die Hälfte des Verkaufspreises aus

Steuern und Abgaben. Lag der

CO2-Preis pro Liter im Jahr 2022

noch bei 6,8 Cent, beträgt dieser

mittlerweile mit 12,5 Cent fast das

Doppelte und dürfte nach der Preisfreigabe

ab 2027 den Kraftstoff bereits

um 20 bis 35 Cent je Liter

teurer machen, warnte die Agenda

Austria.

Steuern runter, Sanktionen weg!

Und über die Steuern könnte

die Regierung die Energiepreise

schnell auf „Normalniveau“ zurückholen,

erläutert FPÖ-Bundesparteiobmann

Herbert Kickl: „Da

mehr als jeder zweite Euro des

Bereits über drei Euro des Bruttolohns gehen für einen Liter Sprit drauf.

Grafik Agneda Austria

Treibstoffpreises über Steuern in

den Staatssäckel fließt, hat die Regierung

ein Sofortmaßnahmeninstrument

in der Hand: Die Mehrwertsteuer

und Mineralölsteuer müssen

runter, und die CO2-Steuer ersatzlos

gestrichen werden!“

Hohe Treibstoffpreise würden

nämlich durch steigende Transportkosten

auch die allgemeine

Teuerung und Inflation befeuern,

wie die Österreicher aus der leidvollen

Erfahrung der letzten Jahre

zu spüren bekommen haben. „Die

Spritpreisexplosion ist Gift für den

Wirtschaftsstandort und den Wohlstand

der Menschen. Die beispiellose

Pleitewelle, die dank des Versagens

der Verliererampel durch

das Land rollt, droht durch den

staatlichen Spritpreiswucher zu

einer Pleitelawine anzuwachsen“,

warnte Kickl.

Kassegger und Hammerl erinnerten

daran, dass im Rahmen der

Russland-Sanktionen ausdrücklich

vorgesehen sei, im Krisenfall

einen Mechanismus zur Lockerung

oder Aussetzung der Maßnahmen

aktivieren zu können: „Genau dieser

Krisenmechanismus muss jetzt

ausgelöst werden, um den gewaltigen

Druck von den Energiepreisen

zu nehmen!“


6 Parlament

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Norbert Nemeth

Klubobmann-Stv. der FPÖ

HOHES

HAUS

Geht es nach den Neos, soll der

Bundesrat abgeschafft werden.

Kein Wunder, schließlich ist die

kleinste Regierungspartei in der

Länderkammer Lichtjahre vom

Fraktionsstatus entfernt. In Wahrheit

ist die Frage nichts anderes

als ein Substitut für die Frage nach

dem Föderalismus und somit nach

einem Grundprinzip unserer Verfassung.

Das zu ändern, bedarf

einer Verfassungsänderung samt

Volksabstimmung.

Pinke Blendgranate

Eine Änderung der Kompetenzen

des Bundesrats ist ohne seine qualifizierte

Zustimmung ausgeschlossen:

Also ist die Neos-Forderung

eine leicht durchschaubare Blendgranate,

die es nicht einmal ins Regierungsprogramm

geschafft hat.

Will man das Prinzip der Beteiligung

der Länder an der Bundesgesetzgebung

aufrechterhalten, erweist

sich der Bundesrat als zweite

Kammer als effizienteste Variante.

Alle anderen Möglichkeiten sind

kompliziert und dauern lange. So

könnten zum Beispiel alle Landtage

einem jeden Gesetzesbeschluss

des Nationalrates zustimmen müssen,

was aber einer Aufsplitterung

der Kompetenzen des Bundesrats

gleichkäme. Keine Alternative

wäre die Zustimmung der Landeshauptleutekonferenz,

die aber

in der Verfassung gar nicht vorkommt.

Zum anderen handelt es

sich dabei um Verwaltungsorgane,

was ihre Mitwirkung an der Bundesgesetzgebung

unmöglich macht.

Das würde dem Grundprinzip der

Gewaltentrennung widersprechen.

Somit passt die pinke Redimensionierung

unseres Parlamentarismus

ins Bild einer Partei, die Österreich

zugunsten eines EU-Zentralstaats

samt NATO-Mitgliedschaft

auflösen will.

Foto: NFZ

SOZIALPOLITIK

Die unendliche Sozialhilferefrom

Die freiheitliche Klubobmannstellvertreterin und

Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch kritisierte

den nun bereits monatelangen Stillstand bei der

Sozialhilfereform. Anstelle einer gerechten, bundesweiten

Regelung gebe es einen Fleckerlteppich, von

dem die SPÖ und ÖVP mit Nebelgranaten, wie der

„Kindergrundsicherung“ (SPÖ) oder dem Billigstarbeitskräfteimport

(ÖVP) von den wahren Problemen

und dem eigenen Totalversagen ablenken wollen.

Foto: NFZ

PERSONALPOLITIK

Geschwätz von gestern

In der Opposition haben sich SPÖ

und Neos für verpflichtende öffentliche

Hearings für Spitzenposten

der Republik oder auf EU-Ebene

ausgesprochen. Bei der Nachbesetzung

eines Postens im EU-Rechnungshof

ist alles anders, da wurde

jetzt der ehemalige Neos-Abgeordnete

Gerald Loacker durchgdrückt.

Gesundheit: Die schwarzrot-pinke

Mogelpackung

ÖGK kürzt Leistungen und erhöht die Selbstbehalte

Der nächste Anschlag der

Verliererkoalition auf das

heimische Gesundheitssystem:

ÖGK kündigte Leistungskürzungen

und erhöhte Selbstbehalte

für die Beitragszahler an.

„Während diese Regierung

Milliarden an Steuergeld für die

Asylindustrie, sinnlose Auslandsprojekte

und den Brüsseler Zentralismuswahn

verschleudert, wird

bei den Kranken, den Familien und

den Ärmsten in unserem Land der

Sparstift angesetzt“, empörte sich

FPÖ-Gesundheitssprecher Gerhard

Kaniak.

Denn die ÖGK kürzt Leistungen

ab 1. Mai 2026 ohne Rücksicht auf

die reale Situation der Menschen:

So haben gerade ältere und gebrechliche

Menschen am Land oft

Kaniak: Verliererampel bestätigt

sich als soziale Mogelpackung.

keine andere Möglichkeit zum Arzt

zu kommen als mit einem Krankentransport.

Die nun angekündigte

verschärfte Regelung des Kostenersatzes

sei für diese Menschen

ÖVP-Umwelt- und Klimaminister

Norbert Totschnig (Bild) hat letzte

Woche die Einführung eines

„Klimachecks“ für alle neuen Gesetze

und Verordnungen angekündigt.

„Das ist eine weitere ideologiegetriebene

Bürokratieschwemme, die

an den realen Problemen der Menschen

und des Wirtschaftsstandorts

meilenweit vorbeigeht“, kritisierten

FPÖ-Umweltsprecher Thomas

Spalt und Wirtschaftssprecherin

Barbara Kolm.

Dieser „Klimacheck“ sei die

Fortsetzung der klimahysterischen

Irrfahrt der Ampelparteien, mit der

sie bereits durch die CO2-Steuer,

das vorauseilende Übertreffen der

EU-Klimaziele und andere Unsinnigkeiten

die Energiepreise künstlich

verteuert haben, zeigte Spalt

Foto: NFZ

schlichtweg eine Katastrophe, empörte

sich der freiheitliche Gesundheitssprecher.

Höhere Beiträge, weniger Leistung

Auch der Selbstbehalt beim

Zahnersatz steigt. Bei Kronen und

Kunststoffprothesen steigt der

Selbstbehalt der Versicherten von

25 auf 30 Prozent.

„Es ist eine Schande, dass gerade

SPÖ-Ministerin Schuhmann diesen

unsozialen Kahlschlag durchwinkt

und damit die letzten Reste der sozialen

Absicherung zerstört. Wir

Freiheitliche fordern die sofortige

Rücknahme aller Kürzungen!“,

betonte Kaniak. Für die Patienten

werde alles teurer, intransparenter

und schwieriger zu beziehen, aber

die Krankenkassenbeiträge steigen

demgegenüber alljährlich an.

Noch mehr Bürokratie und Klimawahn

auf: „Genau durch diese grundfalsche

Politik hat die Verliererampel

wie schon ihre schwarz-grünen

Vorgänger Wirtschaft und Wohlstand

der Menschen auf Talfahrt

geschickt!“

Obwohl die Energiepreise bereits

viel zu hoch seien und durch die Eskalation

im Nahen Osten noch weiter

zu explodieren drohen, beschäftigte

sich diese Bundesregierung mit

einer absolut überflüssigen Skurrilität

und schaffe noch mehr bürokratischen

Aufwand, den sie eigentlich

massiv reduzieren sollte, kritisierte

Kolm: „Wo bitte ist der Entbürokratisierungsstaatssekretär?“


Nr. 11 Donnerstag, 12. März 2026

g

Mullah-Zentrum ist ein Sicherheitsrisiko!

Ähnliche „Zentren“ sind in Deutschland verboten, in Österreich nur „unter Beobachtung“

Das „Islamische Zentrum Iman Ali“ in Wien-Floridsdorf war als

verlängerter Arm des iranischen Mullah-Regimes bekannt. Es

betrieb offene antisemitische und islamistische Propaganda. Und das

alles unter den Augen des Verfassungsschutzes.

Letzte Woche feierten Mullah-

Anhänger im islamischen Zentrum

den „Märtyrertod“ ihres Idols Ali

Khamenei in Teheran. Draußen demonstrierten

Exiliraner gegen das

Spektakel, ehe sie von den Mullah-

Anhängern von der Moschee

heraus angegriffen wurden und sich

eine Massenschlägerei entwickelte.

Während Deutschland ähnliche

Einrichtungen längst als verfassungsfeindlich

verboten habe, begnüge

sich der österreichische Verfassungsschutz

lediglich mit einer

„Beobachtung“, kritisierte Sicherheitssprecher

Gernot Darmann.

Denn es war bekannt, dass das

„Islamische Zentrum Iman Ali“ in

Wien-Floridsdorf als verlängerter

Arm des iranischen Mullah-Regimes

gilt und in dessen Umfeld offen

antisemitische und islamistische

Propaganda betrieben wurde.

„Dass hier ungehindert der ‚islamische

Weltstaat‘ propagiert werden

konnte, ist ein eklatantes Sicherheitsrisiko“,

zeigte Darmann das

Versagen des Verfassungsschutzes

und seines Nachfolgers, der Direktion

Staatsschutz und Nachrichtendienst

(DSN), im ÖVP-geführten

Innenministerium auf.

Stadt und Bund nur Zuseher

„Es ist ein politischer Skandal,

dass mitten in Wien eine Einrichtung

offen um einen der größten islamistischen

Verbrecher trauert und

ihn als Märtyrer glorifiziert. Noch

skandalöser ist, dass SPÖ-Bürgermeister

Ludwig und ÖVP-Innenminister

Karner dabei tatenlos zusehen“,

erklärte Wiens FPÖ-Klubobmann

Maximilian Krauss.

Jetzt stehe Österreich vor der Situation,

dass die Drohungen der

Mullahs, den Konflikt global auszuweiten,

auch hier Realität werden

könnte, warnte Darmann: „Un-

Parlament 7

Darmann: Im „Kampf gegen rechts“ ist die DNS blind gegenüber Islamisten.

sere Bevölkerung hat absolut kein

Verständnis mehr dafür, dass ihre

Sicherheit für die falschen Toleranzfantasien

der Systemparteien

geopfert wird. Diese Konflikte

sind nicht die unseren und haben in

Österreich absolut nichts verloren.“

Wachsende Gewaltbereitschaft

bei Linksextremisten FRAUEN.ARBEIT.50PLUS:

Viele ungelöste Probleme

Als „weiteren Beweis für die

steigende Gewaltbereitschaft

von Linksextremisten“ wertete

FPÖ-Linksextremismussprecher

Sebastian Schwaighofer den am

Wochenende verübten Anschlag auf

ein Wohnhaus in Wien, in dem sich

auch eine Studentenverbindung

befindet. Linksextremisten waren

in das Haus eingedrungen und haben

über mehrere Stockwerke hinweg

die Wände mit gewaltverherrlichenden

Parolen, wie etwa: „Wir

kriegen euch alle“ oder „Burschis

aufs Maul hauen“ beschmiert.

„Wer politisch Andersdenkenden

Gewalt androht, der stellt sich klar

gegen die Demokratie und unseren

Rechtsstaat. Daher haben derartige

Taten auch nichts mit politischem

Diskurs zu tun, sondern sind

reiner Gesinnungsterror!“, warnte

Schwaighofer. Bereits wenige Wochen

zuvor, dem Tag des Akademikerballs,

wurde das Wohnhaus mit

Farbbeuteln beworfen. „Bezeichnenderweise

fanden an beiden Tagen

im Amerlinghaus, das sich in

unittelbarer Nähe des betroffenen

Wohnhauses befindet und das dem

Schwaighofer: Regierung gibt

sich auf linkem Auge blind.

linksextremistischen Milieu zuzurechnen

ist, Veranstaltungen statt.

Ein Schelm, wer Böses oder gar an

einen möglichen Zusammenhang

denkt“, bemerkte Schwaighofer.

Während sich die Verliererampel

eine angebliche „Gefahr von

Rechts“ herbeifantasiere und sich

dazu vom linken Privatverein

DÖW auf Steuerzahlerkosten einen

Bericht erstellen lasse, sei sie

am linken Auge völlig blind, kritisierte

der FPÖ-Abgeordenete:

„Was sich oft hinter dem Begriff

Antifaschismus versteckt, ist nur

ein totalitärer Machtanspruch, eine

Nulltoleranz-Ideologie und ein gewaltbereiter

Extremismus.“

Foto: NFZ

Anlässlich des „Internationalen

Frauentages“ luden das Freiheitliche

Bildungsinstitut und der Freiheitliche

Parlamentsklub zu einer

hochkarätig besetzten Veranstaltung

ins Palais Epstein.

Im Mittelpunkt standen die Fragen:

Wie wird sichergestellt, dass

Frauen, insbesondere die Generation

50 Plus, in Würde altern können?

Und wie sieht eine Politik

aus, die den tatsächlichen Bedürfnissen

der Menschen folgt?

Ein zentrales Thema des Abends

war die gesellschaftliche Anerkennung

der Familienarbeit. Nach einleitenden

Worten durch Nationalratspräsident

Walter Rosenkranz,

fand Landesrätin Susanne

Rosenkranz hierzu deutliche Worte:

„Frauen mit Kindern haben einen

Vollzeitjob! Hausfrau und

Mutter zu sein, ist ein Beruf.“

FPÖ-Frauensprecherin Rosa

Ecke unterstrich, dass Frauen

Großartiges leisten. Politik dürfe

sich nicht einseitig nur auf berufstätige

Frauen konzentrieren, sondern

müsse explizit auch die Mütter

im Blick haben: „Familie und

Pflege sind tragende Säulen unserer

Gesellschaft und dürfen nicht

zur finanziellen Falle werden. Zeit

für Kinder und pflegebedürftige

Angehörige muss ohne Nachteile

bei Einkommen und Pension möglich

sein, wenn Politik Wertschätzung

ernst nimmt.“

In der anschließenden Podiumsdiskussion

lag der Schwerpunkt auf

der Sicherung der Pensionen. Die

freiheitliche Seniorensprecherin

Andrea-Michaela Schartel betonte,

dass es das Ziel sein müsse, dass

jede Frau im Alter eigenständig von

ihrer Pension leben kann. Neben

der Absicherung der älteren Generation,

wurde auch die Zukunft der

jungen Frauen thematisiert.

Freiheitliche Frauen mit Ideen:

Ecker, Schartel und Rosenkranz.

Foto: NFZ

Foto: FBI


8 Außenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Georg Mayer

Energiepolitik, vorbei

an den Bürgern

Zu Selenskyjs Morddrohung

schwiegen alle beschämt

FÜR ÖSTERREICH IM EU-PARLAMENT

Mit dem sogenannten „Citizens’

Energy Package“ präsentiert

die Europäische Kommission

eine Initiative, die Bürgernähe

und Entlastung verspricht. Die

Erfahrungen der vergangenen

Jahre zeigen jedoch ein anderes

Bild. Programme wie „Fit for

55“, immer strengere Klima- und

Energievorgaben sowie ausufernde

Förderbürokratie haben vor

allem eines hervorgebracht: Mehr

Regulierung und steigende Kosten

für Haushalte und Betriebe.

Besonders widersprüchlich

ist die aktuelle Debatte rund um

Foto: MSC-Kuhlmann

die Atomkraft. Während offiziell

von „Bürgerenergie“ und „sozialer

Entlastung“ gesprochen

wird, plant die EU einen Fonds

zur Förderung neuer Kernreaktoren.

Finanziert werden soll dieser

aus Einnahmen des europäischen

Emissionshandels. Also aus jenem

Instrument, das bereits heute wesentlich

zu steigenden Energieund

Treibstoffpreisen beiträgt.

Hinzu kommt eine geopolitisch

riskante Entwicklung. Durch die

Russland-Sanktionen hat sich Europa

von günstiger Energie abgeschnitten

und sich in eine stärkere

Abhängigkeit von teurem LNG aus

den USA und Katar begeben.

Eine glaubwürdige Energiepolitik

sollte drei Ziele erfüllen: Leistbare

Energie, stabile Versorgung

und größere nationale Handlungsspielräume

für die Mitgliedsstaaten.

Bürgernähe entsteht nicht

durch neue Wunschprogramme

aus Brüssel, sondern durch eine

Politik, die Energie für Menschen

und Wirtschaft tatsächlich wieder

leistbar macht.

Viktor Orbáns Drohung, das

90-Milliarden-Euro-Geschenk der

EU an Kiew zu blockieren, solange

kein Öl durch die Druschba-

Pipeline nach Ungarn fließt, ließ in

Kiew Panik ausbrechen. Wie blank

die Nerven liegen, demonstrierte

Wolodymyr Selenskyj höchstpersönlich.

In einer Regierungssitzung

sprach er davon, „die Adresse dieser

Person an unsere Streitkräfte,

an unsere Burschen weiterzugeben,

um ihm einen Besuch zu Hause abzustatten

und in ihrer Sprache mit

ihm zu reden“.

Diese offene Ankündigung, dem

ungarischen Staatschef ein Killerkommando

ins Haus zu schicken,

war sogar der Brüsseler Elite etwas

zu eindeutig. Was aber folgte?

„Unser Ziel ist, alle dazu zu bringen,

sich ein wenig zu beruhigen,

die Rhetorik zu mäßigen und die

gemeinsamen Ziele zu erreichen“,

katzbuckelte der Sprecher der

EU-Kommission Olof Gill weiter

vor dem Liebling der Eurokraten.

Das sei „kein ideologieverbrämter

Tunnelblick mehr, sondern

grenzt schon an politische Komplizenschaft“,

kritisierte FPÖ-Generalsekretär

Christian Hafenecker. Denn

vor ein paar Wochen habe bereits ein

hoher ukrainischer Offizier Ungarn

eine Invasion angedroht. So bezeichnend

wie das Schweigen der pinken

Außenministerin Meinl-Reisinger,

sei auch das des zwangssteuerfinanzierten

Regierungsfunks ORF: „Beide

haben diese Drohung ignoriert,

ganz nach dem Motto: Was nicht

sein soll, gibt es auch nicht.“

Selenskyj verlor die Nerven.

Karner & Co träume

Abschiebe- und Rüc

Ohne Änderungen der entsprechenden Gesetze we

Italien hat es mit Albanien versucht

und ist an der Asyl- und

Menschenrechtsauslegung der

eigenen Gerichte gescheitert.

Jetzt will eine von ÖVP-Innenminister

Gerhard Karner mitangestoßene

„Arbeitsgruppe für innovative

Drittstaatenlösungen“

das Modell adaptieren und, wenn

möglich, übernehmen. So sollen

abgelehnte Asylwerber und illegale

Einwanderer in „Transitzentren“

außerhalb Europas für

die freiwillige Rückkehr mürbe

gemacht werden. Denn Zwangsabschiebungen

werden von den

Gerichtshöfen der EU bisher de

facto nur erlaubt, wenn in den

Herkunftsländern der gleiche

Menschenrechtsstandard gilt wie

in der EU.

Ganze elf Jahre hat es gebraucht,

bis man sich in der EU des Problems

der Rückführung von Asylwerbern

zu widmen beginnt. Mehr

als ein erster Gedankenaustausch

war es auch dann nicht, was ÖVP-

Innenminister Gerhard Karner

schon wieder als großartigen „Abschiebeplan“

vorstellte.

Fünf EU-Staaten, Deutschland,

die Niederlande, Dänemark, Griechenland

und Österreich, wollen

nach italienischem Vorbild „Rückkehrzentren“

für abgelehnte Asylwerber

in Staaten außerhalb der

EU überdenken. Dafür wurde eine

sogenannte „Arbeitsgruppe für innovative

Drittstaatenlösungen“ ins

Leben gerufen, getreu dem Motto:

„Wenn du nicht mehr weiterweißt,

gründe einen Arbeitskreis.“

Goldstandard Menschenrecht

Weil nationale Gerichte und die

beiden europäischen Gerichtshöfe,

der EuGH und der Menschenrechtsgerichtshof,

Abschiebungen

aus Europa de facto verhindern,

will man das Problem in Drittstaaten

auslagern. Aber auch das

dürfte an den von den Gerichtshöfen

hochgehaltenen europäischen

Menschenrechtsstandards scheitern,

wie Italien mit seinen Aufnahmezentren

in Albanien in Erfahrung

gebracht hat.

Foto: EU

Magnus Brunner (links) ist als zuständig

Gerhard Karner (rechts) in der Verlierera

In den sogenannten „Transitzentren“,

wären die Abzuschiebenden

zwar nicht mehr auf EU-Boden,

aber in quasi extraterritorialen Gebieten

der Union“, argumentieren

die Befürworter. Nur, dass sie damit

auch weiterhin der EU-Gerichtsbarkeit

samt EU-Menschenrechtsstandards

unterliegen, verschwiegen

Karner & Co geflissentlich.

Abschiebungsproblem bleibt

Daher zeigten sich weder die freiheitliche

Europaabgeordnete Petra

Steger noch FPÖ-Sicherheitssprecher

Gernot Darmann auch nach

Steger: Ohne Änderung der Menschenr

schiebeproblem für abgelehnte oder kr


Nr. 11 Donnerstag, 12. März 2026

g

n weiter von

kführungszentren

rden Europas Gerichte derartige Pläne verhindern

er Kommissar für Asyl genauso überfordert wie sein ÖVP-Parteifreund

mpel. Mit Scheinlösungen lassen sich die Bürger nicht mehr abspeisen.

einer Änderung der „Rückführungsverordnung“

im dieswöchigen

Ausschuss für bürgerliche Freiheiten,

Justiz und Inneres des Europaparlaments

wenig euphorisch zu

Karners Frohlockungen. „Wir haben

Bedenken hinsichtlich der exzessiv

ideologischen Auslegung der Europäischen

Menschenrechtskonvention,

insbesondere des sogenannten

Non-Refoulement-Prinzips, also

wenn im Rückführungsland die

Menschenrechte nicht oberste Priorität

haben. In der Praxis heißt das,

dass die Mehrheit der Rückführungen

in Drittstaaten faktisch rechtechtskonvention

wird Europa das Abiminelle

Asylanten nicht lösen können.

Foto: NFZ

lich blockiert wird“, zeigte Steger

auf. Auf die Folgen dieses Problems

machte Darmann aufmerksam,

dass sich aufgrund der Situation im

Iran sowie im Libanon die nächste

Welle an illegalen Einreisen unter

dem Asylrecht aufzubauen beginne:

„Das Boot ist nicht voll, es sinkt bereits!

Es ist gegenüber der eigenen

Bevölkerung vollkommen verantwortungslos,

die Aufnahme weiterer

Massen auch nur anzudenken.“

Asylverfahren außerhalb der EU

Wer etwa aus dem Iran nach Europa

fliehen wolle, der müsse sichere

Länder und vor allem mehrere

muslimische Bruderstaaten

durchqueren, stellte Darmann klar:

„Es gibt keinen Grund, warum diese

Menschen bis nach Mitteleuropa

weiterreisen müssen!“

Man müsste Verfahrenszentren

in Drittstaaten errichten, damit illegale

Migranten den Asylprozess

außerhalb der EU durchlaufen,

betonte Steger: „Die Vergangenheit

hat gezeigt, dass ein Großteil

jener Migranten, die europäischen

Boden betreten haben, dauerhaft

bleibt. Eine handlungsfähige Kommission

hätte entsprechende Abkommen

längst durchgesetzt, auch

unter Androhung des Stopps von

Entwicklungshilfe sowie anderer

Unterstützungszahlungen.“

KURZ UND BÜNDIG

Kurswechsel möglich

Außenpolitik 9

Die bürgerlichen Parteien haben als einzige

zugelegt und könnten eine Regierung bilden.

Aber sie tun es nicht, wegen der linken

„Brandmauer“. So lässt sich das Wahlergebnis

der Landtagswahl in Baden-Württemberg

in aller Kürze erklären. Die Grünen konnten

den Platz eins mit Müh und Not oder 0,5 Prozent

Vorsprung vor der CDU (29,7 Prozent)

verteidigen. Die AfD verdoppelte sich auf

18,8 Prozent. Die SPD hingegen halbierte

sich und konnte sich nur noch knapp über die

Fünf-Prozent-Hürde (5,5 Prozent) retten. Die

FDP ereilte das gleiche Schicksal wie im Bund: Sie wurde sogar im Industrieland

Baden-Württemberg aus dem Landtag rausgwählt.

Null Interesse an Südtirol

Foto: x.com

Besorgt reagierte FPÖ-Südtirolsprecher

Christofer Ranzmaier über die laufende Reform

der Südtirol-Autonomie und die ablehnende

Haltung in Rom gegenüber der Einbindung

der Schutzmacht Österreich: „Wenn

italienische Regierungsvertreter offen erklären,

Österreich habe in der Südtirol-Frage

nichts mitzureden, dann ist das ein direkter

Angriff auf die völkerrechtlich verankerte

Schutzmachtrolle der Republik Österreich.“

In Wien herrscht Schweigen. Außenministerin

Meinl-Reisinger habe im Außenpolitischen Ausschuss als auch im Nationalrat

gezeigt, dass sie und die Koalition dieses Thema nicht interessiert.

Arrestzellen für EU-Spitzen

statt eigenem Geheimdienst

Einmal mehr kritisierte FPÖ-

Delegationsleiter Harald Vilimsky

das Ansinnen von Kommissionspräsidentin

Ursula von der Leyen, einen

ihr unterstellten „EU-Geheimdienst“

aus dem Boden stampfen zu

wollen. Das gehe jedenfalls aus den

Beantwortungen mehrerer Anfragen

des Europaparlaments hervor.

Die Kommission bestätigte darin,

dass sie die Einrichtung einer

sogenannten „Intelligence Cell“

prüfe, die der „Informationsgewinnung

und strategischen Analyse“

dienen soll. „Das ist ein weiterer

und der bisher gefährlichste

Versuch, Kompetenzen an sich zu

ziehen, die laut EU-Verträgen eindeutig

bei den Mitgliedsstaaten liegen“,

kritisierte Vilimsky.

Besonders problematisch sei,

dass die Kommission diesen Vorstoß

unter dem Deckmantel „interner

Verwaltungsorganisation“

vorantreibe. Für den Europaabgeordnete

ist das eine gefährliche

Entwicklung hin zu immer weniger

demokratischer Kontrolle: „Eine

Foto: EP

Kommission, die in den vergangenen

Jahren Intransparenz zur politischen

Methode gemacht hat, sollte

sich nicht auch noch geheimdienstähnliche

Strukturen aufbauen.“

Vilimsky verwies auf die zunehmenden

Skandale in der EU-Spitze.

Die Kommission brauche daher

keinen Nachrichtendienst, sondern

eher Arrestzellen für straffällige

Kommissare. Das Problem der EU

sei nicht fehlende Spionagekapazitäten,

sondern mangelnde Kontrolle

und Verantwortung in Brüssel.

Vilimsky: Transparenz ist gefragt.

Foto: FPÖ


10 Leserbriefe

Neue Freie Zeitung

TERMINE

März

17

März

7-28

DONNER

BLITZ

Vortragsabend der

FPÖ Donaustadt

Atzbacher

Theaterwochen

MALEFIZ

DONNER

BLITZ

MALEFIZ

DONNER

BLITZ

MALEFIZ

Atzbacher

Malefiz Donnerblitz

Schwank in drei Akten von Ralph Wallner

Sa. 07.03.2026 - 20:00 Uhr

Mi. 1 1.03. 2026 - 14:00 Uhr

Sa. 14.03.2026 - 14:00 & 20:00 Uhr

So. 15.03.2026 - 17:00 Uhr

Mi. 18.03.2026 - 14:00 Uhr

Sa. 21.03.2026 - 14:00 & 20:00 Uhr

So. 22.03.2026 - 17:00 Uhr

Fr. 27.03.2026 - 20:00 Uhr

Sa. 28.03.2026 - 14:00 & 20:00 Uhr

Karten:

www.theatergruppe-atzbach.at

Gemeindeamt Atzbach, 07676 8415

(vormittags)

Erw.: 14€ Kinder: 7€

Pfarrsaal Atzbach

07. März –

28. März

2026

LESER AM WORT

Neues Schulfach

Bildungsminister Wiederkehr von

den Neos möchte die Lehre toter

Sprachen reduzieren, und im Gegenzug

„Medien und Demokratie“

als neues Schulfach einführen. Besser

wäre natürlich „Medien, Demokratie

und Neutralität“, gibt es

doch Parteien hierzulande, die mit

unserer Neutralität auf Kriegsfuß

stehen. Auf jeden Fall könnte dann

die erste Unterrichtsstunde wie

folgt beginnen: „In einer Demokratie

herrscht Rede- und Pressefreiheit.

Daher müssen in Österreich

die Zwangshaushaltsabgabe und

die Presseförderung abgeschafft

werden, damit Medien unabhängig

und von der Politik unbeeinflussbar

berichten können.“ Dies wäre

schon einmal ein guter Anfang und

eine Basis zur Erstellung und zum

Aufbau eines Lehrplans.

Stefan Scharl, Klostermeuburg

Selenskyjs Eigentor

Jetzt wird es in der EU interessant:

Herr Selenskyj droht offen

Ungarns Orbán mit Militär und Gewalt.

Das ist ein klarer Fall für die

NATO, denn ein Nicht-NATO-Land

bedroht eines ihrer Mitglieder. Das

ist ein klarer Fall für die Beistandspflicht

der Organisation. Dadurch

würde die groteske Situation entstehen,

dass die NATO zusammen

mit Russland gegen die Ukraine

kämpfen müsste. Der ganze Wahnsinn

zeigt die Handschrift der EU,

die seit ein paar Jahren voll auf

einem Chaoskurs unterwegs ist.

Man kann nur hoffen, dass es doch

noch ein paar vernünftige Politiker

gibt, die endlich Frieden mit

Russland schaffen und den größenwahnsinnigen

Herrn Selenskyj in

die Wüste schicken. Leider ist aber

die EU so verbohrt, dass eine sinnvolle

Lösung nicht gewollt ist. Herr

Orban ist einer der wenigen Politiker,

die die Interessen des eigenen

Volks vertreten. Und das ist genau

das, was man bei unseren Politikern

vermisst.

Stephan Pestitschek, Strasshof

Geldwäsche

Bargeld und Goldbarren wurden,

wie kürzlich bekannt geworden

ist, aus Österreich „legal verheimlicht“

über Ungarn in die

Ukraine transportiert. Warum gab

es keine Online-Transaktion, wie es

sonst von der EU gewünscht wird?

Fragen über Fragen.

Alois Neudorfer, Vöcklabruck

Taten statt nur Worte

Statt ideologischer Genderpolitik

braucht es konkrete Verbesserungen

für Frauen im Alltag. Wirklich

entscheidend ist vor allem gleicher

Lohn für gleiche Arbeit. Maßnahmen

zur Verringerung des Gender-Pay-Gap

sind wichtiger als

das Binnen-I. Frauen müssen die

Möglichkeit haben, ihr individuel-

les Lebensmodell selbstbestimmt zu

gestalten: „Ja“ zur Gleichberechtigung,

aber „Nein“ zur Gleichmacherei.

Ein ebenso zentraler Punkt

ist die Sicherheit. So hat die unkontrollierte

Zuwanderung der vergangenen

Jahre zu einem dramatischen

Anstieg von Gewalt an Frauen geführt.

Darüber muss offen gesprochen

werden, damit endlich wirksame

Maßnahmen zum Schutz von

Frauen ergriffen werden können.

Daher braucht es klare Maßnahmen:

Opferschutz geht vor Täterschutz,

strengere Strafen bei Gewalt-

und Sexualdelikten und ein

modernes, selbstbestimmtes Frauenbild.

Der Weltfrauentag sollte

nicht nur Anlass für Worte sein,

sondern für konkrete Maßnahmen,

die Frauen wirklich stärken.

Christian Deutinger, Kematen/Krems

Ein Jahr ist schon zu viel

Seit nunmehr einem Jahr regiert

eine Regierungskonstellation, die

so nie zur Wahl stand. Auch wenn

alles formal korrekt abläuft, bleibt

bei immer mehr Bürgern der Eindruck,

dass der direkte Wählerwille

dabei auf der Strecke geblieben

ist. Demokratie bedeutet mehr als

nur eine rechnerische Mehrheit.

Sie lebt von Klarheit und Vertrauen.

Wenn dieses Vertrauen schwindet,

sollte man sich fragen, ob ein

Jahr in dieser Form nicht doch

schon zu lange ist.

Ernst Pitlik, Wien

Leserbriefe: redaktion.nfz@fpoe.at

„Sterben wir Europäer

aus?“

Das FPÖ Klubradio

„Immer wieder Österreich!

Olympia kann

kommen!“

Das FPÖ Klubradio

„Der Kampf zwischen

Digital und Analog!“

Das FPÖ Klubradio

„Die AfD auf den Spuren

der FPÖ“

Das FPÖ Klubradio

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Nr. 11 Donnerstag, 12. März 2026

g

WIEN

SPÖ-Ludwig lebt in einer

realitätsfernen Parallelwelt!

FPÖ-Chef Nepp kritisierte dessen Parteitagsrede und die rote Stadtpolitik

Wien 11

WIENER SPAZIERGÄNGE

von Hannes Wolff

Verwundert zeigte sich Wiens

FPÖ-Landesparteiobmann

Dominik Nepp über die Rede von

Michael Ludwig beim SPÖ-Parteitag:

„Der SPÖ Bürgermeister

zeichnete ein Traumbild der

Stadt, obwohl Mieten und Energiekosten

geradezu explodieren.“

Für Nepp war Ludwigs Fantastereien

ein weiteres Beispiel dafür,

wie weit sich die Wiener SPÖ von

der Lebensrealität der Bevölkerung

entfernt habe. Während Ludwig

von einer erfolgreichen und sozialen

Stadt sprach, erlebten viele

Wiener im Alltag das genaue Gegenteil.

Besonders kritisch beurteilte

Nepp die Entwicklung im

Wohnbereich. Der einst international

anerkannte soziale Wohnbau

sei mittlerweile schwer angeschlagen:

„Leistbares Wohnen wird für

immer mehr Menschen zum Problem.

Unter der Verantwortung der

roten Stadtregierung sind die Mieten

explodiert, sodass immer mehr

Wiener Schwierigkeiten haben,

ihre Wohnkosten zu stemmen.“

Unschlagbar abgehoben: Der SPÖ-Chef und sein Wiener „Macher“

Ludwig: FPÖ ist an allem schuld

Auch das Gesundheitssystem

stehe massiv unter Druck: Überlastete

Spitäler, lange Wartezeiten auf

Operationen und Gangbetten seien

inzwischen Realität. „Von Ludwigs

beschworener ,Gesundheitsmetropole

Wien‘ ist in der Praxis wenig

zu spüren“, erklärte Nepp.

Besonders scharf kritisierte der

FPÖ-Chef die Energiepolitik der

Stadt. Da erhöhe die SPÖ die Fernwärmepreise

gewaltig, aber Ludwig

werfe der Opposition vor, nichts zur

Entlastung der Bevölkerung beizutragen:

„Dass der Bürgermeister

den Parteitag für Angriffe auf die

FPÖ nutzte, ist eine Bestätigung für

unseren politischen Kurs. Wir werden

weiter konsequent Missstände

aufdecken und uns für die Interessen

der Wiener einsetzen!“

15.000 Euro extra

fürs grüne Fest

Entsetzt reagierte die FPÖ in der

Josefstadt über eine Entscheidung

in der Bezirksvertretung. Obwohl

für das Josefstädter Straßenfest

bereits 85.000 Euro aus Bezirksmitteln

beschlossen worden waren,

setzten die Grünen zusätzliche

15.000 Euro durch. Da alle anderen

Fraktionen dagegenstimmten, kam

es zu einem Patt. Die Vorsitzende

entschied schließlich mit ihrer

Stimme zugunsten der Mehrkosten.

FPÖ-Klubobmann Felix Schachner

kritisierte diesen „verantwortungslosen

Umgang mit Steuergeld“.

Foto: SPÖ Wien

Die Freundgasse ist ein sympathisches

kleines Nebengasserl der

Margaretenstraße auf der Wieden,

und man findet in ihr einige gut erhaltene

niedrige Häuser, die einen

ans alte Wien erinnern.

Aufwachen!

Alles andere als gut erhalten ist

aber das Haus Nummer 9. Es steht

unter Denkmalschutz und ist seit

Jahren im Begriff, zu verfallen.

Kein Schwein kümmert sich um

dieses Baujuwel, eine Bretterreihe

am Dachvorsprung schützt die

Passanten vor eventuell herabfallenden

Dachziegeln, ansonsten

ist die zerbröckelnde Fassade mit

den berühmten kunstvollen Graffiti

und sonstigen Schweinereien

beschmiert.

Steht man vor der Schande, die

das Bauwerk für Bezirksvorstehung

und Gemeindeverwaltung

darstellt, bricht einem das Herz.

So viel Ignoranz hätte ich keinem

Amt zugetraut, hier aber ist sie lebendig

dokumentiert.

Wer schläft denn da so gut? Ich

möchte die Zuständigen mit einem

lauten Trara aufwecken. Wien hat

nicht mehr viele solche Juwelen,

die Stadt kann sich schnarchende

Politiker nicht leisten.


12 Länder

Neue Freie Zeitung

BURGENLAND

Schönfärberei

Kritik an der Darstellung der

Lage am burgenländischen Arbeitsmarkt

durch die Landesregierung

kam von FPÖ-Landtagsabgeordnetem

Sandro Waldmann: „Einzelne

positive Entwicklungen hervorzuheben,

während die Arbeitslosigkeit

insgesamt steigt, ist keine ehrliche

Analyse.“ Viele Beschäftigte

hätten mit steigenden Lebenshaltungskosten

und wirtschaftlicher

Unsicherheit zu kämpfen. Es brauche

klare Maßnahmen für sichere

Arbeitsplätze. Die entstünden nicht

durch Förderprogramme, sondern

durch stabile Rahmenbedingungen.

OBERÖSTERREICH

Dim fordert Reformen

Der Bericht des oberösterreichischen

Landesrechnungshofs

bestätigte einen

wichtigen

Schritt zur Unterstützung

von

Gemeinden mit

überregionalen

Thomas Dim

Aufgaben. „Für echte Entlastung

brauche es jedoch einen aufgabenorientierten

Finanzausgleich und

eine bundesweite Kompetenzbereinigung“,

erklärte FPÖ-Klubobmann

Thomas Dim.

NIEDERÖSTERREICH

FPÖ wirkt!

Die in der letzten Woche von der

Schule suspendierte Schülerin aus

St. Valentin durfte nun ins Lehrlingsheim

in St. Pölten zurück. Sie

bezog ein ruhigeres Zimmer mit

einer nicht muslimischen Schülerin.

Gleichzeitig wurden die muslimischen

Jugendlichen in ein gemeinsames

Zimmer verlegt, wo sie

gemeinsam den Ramadan abhalten

können. „Dass nur die österreichische

Schülerin, die sich zurecht

über das nächtliche Fastenbrechen

ihrer Ziummerkollegin beschwert

hat, eine Woche suspendiert wurde,

ist absolut nicht gerecht. Wichtig

ist, dass die Schulleitung offenbar,

spät, aber doch, die richtigen Lehren

daraus gezogen hat“, erklärte

der Bildungssprecher der FPÖ Niederösterreich

Helmut Fiedler: „Unsere

Arbeit wirkt! Wir stehen an der

Seite unserer tüchtigen niederösterreichischen

Lehrlinge.“

Foto: FPÖ Oberösterreich

Nein zum Minarett in Freistadt!

FPÖ: Volksbefragung zu Moschee

SPÖ-Bürgermeister betreibt Hinterzimmerpolitik statt Transparenz

Pläne zur Errichtung einer

Moschee samt Minarett und

die Geheimniskrämerei des

SPÖ-Bürgermeisters dazu erregen

die Gemüter in Freistadt.

Laut Medienberichten gibt es

Überlegungen, gegenüber der Messehalle

in Freistadt ein entsprechendes

Bauprojekt umzusetzen.

Offiziell informiert wurden weder

die Stadtpolitik noch die Bevölkerung.

Dass der Bürgermeister hier

Verhandlungsbereitschaft in Richtung

Moscheeverein signalisiert

hat, deutet der FPÖ-Abgeordnete

und Stadtrat Harald Schuh als dessen

Kniefall vor jener Community,

der er 2021 seinen Wahlerfolg zu

verdanken habe.

Der Vorarlberger Landtag setzte

ein Signal zur besseren Unterstützung

pflegender Angehöriger.

Der sozialpolitische Ausschuss hat

einem auf Initiative der FPÖ eingebrachten

Antrag zugestimmt.

FPÖ-Klubobmann Markus Klien

begrüßte die breite Zustimmung im

Ausschuss als wichtigen Schritt.

Foto: NFZ

VORARLBERG

OBERÖSTERREICH

Gestärkte Pflege zuhause

Vorarlbergs Freiheitliche wollen

pflegende Angehörige stärken.

Foto: FPÖ Freistadt

Der umstrittene Moscheeverein ist auch in der SPÖ Freistadt aktiv.

„Pflegende Angehörige sind eine

tragende Säule unseres Betreuungssystems.

Ohne ihren täglichen Einsatz

wäre die Versorgung vieler älterer

und pflegebedürftiger Menschen

in dieser Form nicht möglich“, betonte

Klien. Aber die Betreuung im

eigenen Zuhause sei für viele Familien

jedoch mit großen körperlichen,

psychischen und finanziellen

Belastungen verbunden. Hier müsse

die Politik helfen und die Rahmenbedingungen

korrigieren.

Als Grundlage für Verbesserungen

sollen die Erfahrungen aus

einem Pilotprojekt der Integrationshilfe

zur Anstellung von Angehörigen

in bestimmten Bereichen

dienen. Man verfüge bereits über

Entlastungsangebote wie Urlaubsund

Überleitungspflege oder fachliche

Begleitung. Aber es brauche,

so Klien, weitere Schritte, um pflegende

Angehörige zu stärken. Der

nun beschlossene Prüfauftrag an

die Landesregierung soll dafür eine

fundierte Grundlage schaffen.

Foto: FPÖ Kärnten

Belohnung für „Wahlhelfer“

Besonders irritierend sei aus

Sicht der Freiheitlichen, dass der

Bürgermeister in seiner eigenen

Partei auch Vertreter des Moscheevereins

Alif versammelt habe.

„Gerade deshalb wäre maximale

Offenheit gegenüber der Bevölkerung

notwendig gewesen“, betonte

Schuh. Die Freiheitlichen fordern

daher eine Volksbefragung nach § 38

der oberösterreichischen Gemeindeordnung.

Damit solle sichergestellt

werden, dass die Bevölkerung

direkt zu dem Vorhaben Stellung

nehmen kann. „Eine Entscheidung

dieser Tragweite darf nicht über die

Köpfe der Menschen hinweg getroffen

werden“, betonte Schuh.

KÄRNTEN

Erwin Angerer

Angerer warnt

vor Steuerlawine

Kärntens FPÖ-Landesparteiobmann

Erwin Angerer warnte vor

einer weiteren massiven Steuerbelastung

in Kärnten. Durch neue

Aufenthalts- und Zweitwohnungsabgaben

sowie eine um 50 Prozent

erhöhte Motorbootabgabe steuere

das Bundesland unter SPÖ und

ÖVP auf ein „Höchststeuerland“

zu: „Statt Bürokratie abzubauen,

Wirtschaft und Bürger zu entlasten,

wird immer tiefer in die Taschen

der Menschen gegriffen. Besonders

der Tourismus leidet darunter, wenn

sich die Gäste ausgenommen fühlen.

Leidtragende sind die Kärntner

Betriebe und ihre Mitarbeiter.“


Nr. 11 Donnerstag, 12. März 2026

g

Länder 13

SALZBURG

Foto: FPÖ Salzburg

LÄNDER-

SACHE

Marlene Svazek

FPÖ-Landesparteiobfrau Salzburg

Foto: FPÖ Salzburg

Mit Inseraten der AK wie diesem, auf dem Eder groß abgebildet

war, sorgte der nunmehrige SPÖ-Chef für „Aufmerksamkeit“.

Roter Frontalangriff auf

Salzburger Landtag

SPÖ-Chef Eder erreicht neuen Tiefpunkt beim Demokratieverständnis

Obwohl als Auskunftsperson

geladen, schwänzte Peter

Eder die Ausschusssitzung und

erklärte öffentlich, er nehme sich

für „so ein Theater“ keine Zeit.

„Wer den demokratisch gewählten

Salzburger Landtag öffentlich

als ,Theater‘ herabwürdigt und

das auch noch als Begründung anführt,

eine Sitzung, bei der man als

Auskunftsperson geladen ist, zu

schwänzen, verhöhnt damit nicht irgendeine

Bühne, sondern das Hohe

Haus und damit auch die Salzburger

Wählerinnen und Wähler“,

empörte sich FPÖ-Klubobmann

Andreas Schöppl über die skandalösen

Aussagen von AK-Präsident

und SPÖ-Chef Peter Eder.

Eders Demokratieverachtung

Das zeige klar, wie wenig Achtung

Peter Eder dem Parlament

und seinen demokratischen Abläufen

entgegenbringe. Er offenbarte,

so Schöppl, sein höchst fragwürdiges

Verhältnis zu politischen Institutionen

und zur parlamentarischen

Kontrolle insgesamt: „Wenn der

Landtag für Eder nur ein Kasperltheater

ist, dann sollte er 2028 gar

nicht erst so tun, als hätte er auch

nur irgendwo Interesse an Verant-

Rein ideologischer Angriff

Die jüngsten Vorwürfe der grünen

Klubobfrau Sandra Krautwaschl,

die den steirischen Umweltanwalt

als „verlängerten Arm der

blau-schwarzen Landesregierung“

bezeichnet hat, wies FPÖ-Umweltsprecher

Michael Wagner empört

zurück: „Das ist ein Affront gegenüber

einer unabhängigen Anwaltschaft

und einem Experten, der

seine Aufgabe mit Sachlichkeit und

Augenmaß wahrnimmt.“

Auslöser der grünen Kritik war die

Stellungnahme von Umweltanwalt

Lughofer zu einem vernünftigen

und rechtssicheren Management der

Wolfspopulation, zu dem auch Abschüsse

von „Problemtieren“ zählte.

Besonders irritierend war dabei

für den FPÖ-Umweltsprecher, mit

welcher Selbstverständlichkeit die

Grünen einem unabhängigen Fachmann

seine Expertise absprechen:

„Offenbar gilt bei den Grünen nur

jener Experte als glaubwürdig, der

ihre Ideologie bestätigt. Nur weil

der Umweltanwalt nicht mehr mit

grünen Funktionären für Fotos

posiert, wird ihm politische Parteilichkeit

unterstellt.“

wortung im Land.“ Die FPÖ forderte

Eder daher auf, seine Aussagen

öffentlich klarzustellen, sich zu

entschuldigen und vor allem auf

eine Kandidatur zur Landtagswahl

2028 zu verzichten: Wer den Landtag

derart verächtlich macht, ist als

künftiger Abgeordneter untragbar.

Damit sei jetzt auch die SPÖ gefordert,

betonte der FPÖ-Klubobmann:

„Wer demokratische Institutionen

öffentlich diffamiert, kann

sich nicht gleichzeitig als ernstzunehmender

politischer Vertreter inszenieren.

Wenn die SPÖ noch Respekt

vor dem Landtag hat, muss sie

sich ebenfalls klar distanzieren.“

STEIERMARK

Wagner: Grüner Vorwurf entbehrt

jeglicher Tatsachen.

Foto: FPÖ Steiermark

In der Landespolitik kann es

schon einmal passieren, dass man

nicht weiß, wo einem der Kopf

steht. Umso wichtiger ist es, sich

auf sein Gefühl zu verlassen, in

sich zu gehen und letztlich nach

bestem Wissen und Gewissen zu

entscheiden, was richtig ist. Immer

dann, wenn man diesen Prozess

vermeidet oder sich davor drückt,

entscheiden plötzlich andere. Genau

das ist vergangene Woche im

Landtag passiert, der sich klar für

die Erweiterung, das Medientransparenzgesetz

aussprach.

Kopflos

Es ging um die Frage der Unvereinbarkeit.

Wenn ein Arbeiterkammerpräsident

zugleich als SPÖ-

Chef mit seinem Kopf von teuren

Inseraten der Arbeiterkammer lächelt,

die aus Mitgliedsbeiträgen

finanziert werden, riecht das mehr

nach Wahlkampfhilfe oder Parteispende

als nach sauberer Rollentrennung.

Der Anlass ist bekannt.

AK Präsident Peter Eder ließ mit

Geld der Pflichtmitglieder Werbung

schalten, auf der vor allem eines zu

sehen war, sein eigener Kopf. Offiziell

Information, politisch aber

kaum zu übersehen. Für uns Freiheitliche

ist klar. Wer Zwangsbeiträge

kassiert, darf sie nicht für die

eigene Karriere einsetzen.

Dass Eder auch der Ausschusssitzung

fernblieb, zu der er als Auskunftsperson

geladen war, passt

ins Bild. Statt Rede und Antwort

zu stehen, ließ er ausrichten, für so

ein Theater habe er keine Zeit. Gemeint

war damit ausgerechnet der

Landtag, also das Hohe Haus.

Kopflos ist das nicht wegen des

neuen Kopfverbots. Kopflos wirkt

die Methode dahinter: Wer glaubt,

Pflichtbeiträge für Eigenwerbung

nutzen und parlamentarische Kontrolle

als Theater abtun zu können,

unterschätzt die Öffentlichkeit.


14 Medien

Neue Freie Zeitung

GEZWITSCHER

Tjure

@TjureFlake

„Bundes-Krisensicherheitskabinett“

- allein schon an diesem

Wort kann man erkennen, was

an diesem Land falsch ist.

Maverick

@FHMaverick

21. Jän. 2025 06:52

Selbtsbeschreibung der Ampelkoalition:

Das Kabinett, das die Krisen

sichert. Also auch sich selbst,

als die größte Krise für Österreich.

Klimacheck: Das ist wie das ganze

übertriebene Umweltberichtswesen

ein reines Arbeitsbeschaffungsprogramm

für ansonsten

am Arbeitsmarkt unvermittelbare

linksgrüne Akademiker. Auf Kosten

der Wettbewerbsfähigkeit.

16. Jän. 2025 08:46

SPÖ und Grüne schaffen Arbeitsplätze

für ihr Personal – auf Kosten

der Arbeitsplätze der Österreicher.

TELEGRAM

Weißmann-Rücktritt eröffnet ORF

die Chance, sich zu reformieren

Kann der ORF die Chance zur Emanzipation von der Regierung nutzen?

Der ORF wurde zum „Hausund

Hofpropagandaorgan“

der Regierung umgebaut. Jetzt

hat er die Chance, den Ruf als Regierungslautsprecher

zu beenden.

Am vergangenen Montag ist

der von ÖVP ins Amt gehievte

ORF-Generaldirektor Roland

Weißmann nach Vorwürfen der

„sexuellen Belästigung“ zurückgetreten.

Und das zu einem delikaten

Zeitpunkt: Eine Woche vor der

letzten turnusmäßigen Sitzung des

ORF-Stiftungsrats zur Ausschreibung

des ORF-Generaldirektorsposten

ab 2027.

„Jetzt hat der ORF die Jahrhundertchance,

seine selbstgewählte

Rolle als zwangssteuerfinanzierter

Regierungslautsprecher aufzugeben

und sich wieder seinem

öffentlich-rechtlichen Auftrag zu

widmen. Ich bin gespannt, ob sie

genützt wird“, erklärte der freiheitliche

Mediensprecher Christian

Hafenecker zu Weißmanns Abgang.

Denn in dessen Amtszeit sei

der öffentlich-rechtliche Rundfunk

regelrecht zum „Haus- und Hofpropagandaorgan“

der Regierung

umgebaut worden.

Weißmann, ein Opfer des rot-schwarzen Machtpokers im ORF?

Als jüngste Tiefpunkte dieser

Anbiederung erinnerte Hafenecker

an die „plötzliche“ Live-Übertragung

des SPÖ-Bundesparteitags

am vergangenen Samstag, die Belangsendung

der drei Ampelparteichefs

zum einjährigen Regierungsjubiläum

letzte Woche sowie die

‚ZiB Spezial‘ zum ÖVP-Neujahrsauftakt

Ende Jänner.

Gezieltes Timing

Es liege jetzt an der vom Stiftungsrat

mit der interimistischen

Geschäftsführung betrauten Ingrid

Thurnher, mehr Distanz „zwischen

Küniglberg und Verliererampel“

herzustellen, erklärte Hafenecker:

„Ob das geschieht, werden wir genauso

beobachten. Wie auch die

weitere Entwicklung. Echte Information

und objektive Berichterstattung

finden im ORF nämlich seit

Jahren nicht mehr statt! “

Dass hier einiges im politischen

Umfeld abgelaufen ist, zeigt

sich alleine schon darin, dass die

vor vier Jahren erfolgte Verfehlung

Weißmanns gerade jetzt von

der Betroffenen erhoben wurden.

Weißmanns Rücktritt am Internationalen

Frauentag passte vor allem

der SPÖ. Denn die hatte zuletzt, so

„Die Presse“, ihren Unmut über die

bei den Koalitionsgesprächen vereinbarte

Postenbesetzung im ORF

kundgetan. Sie wollte mehr als nur

den Posten des Hörfunkchefs und

forderte jetzt prompt eine Frau auf

den Posten des Generaldirektors.

Foto: ORF

GEFÄLLT MIR

Herbert Kickl

7. März 2026

Babler sagt, ich soll die hohen

Spritpreise erklären. Lektion

eins, Herr Vizekanzler: Von

1,50 Euro pro Liter kassiert

der rote Finanzminister zwischen

80 und 86 Cent – also

mehr als die Hälfte. Je teurer

der Treibstoff, desto mehr

kassiert der Staat.

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Nr. 11 Donnerstag, 12. März 2026

g

Ikonische Landschaftsbilder im Belvedere

Das Genie Ferdinand Georg Waldmüller

Im Unteren Belvedere wurde am

vergangenen Freitag eine höchst

erfreuliche Ausstellung eröffnet:

Ferdinand Georg Waldmüller.

Die Schau zeigt uns den Biedermeier-Maler

besonders ausführlich,

und es ist eine Freude, so viele

seiner Gemälde an einem Ort zu

sehen, wo obendrein noch einige

seiner Kollegen zum Vergleich dargeboten

werden.

So sind zum Beispiel im Kontext

zu seiner Zeit die Meister John

Constable, Johann Christian Dahl

und Theodore Rousseau mit ihren

Landschaftsbildern vertreten.

Waldmüller ist einer der bekanntesten

Landschaftsmaler seiner

Zeit. Er wurde 1793 geboren und

widmete sich zunächst der Porträtmalerei,

wobei schon da immer

die Landschaft im Hintergrund der

jeweiligen Person eine große Rolle

spielte.

Vom Porträt zur Landschaft

Eines seiner Meisterwerke, die

zwar zur Gattung der Porträtmalerei

gehören, wo aber gleich zehn

Personen abgebildet sind, ist das

Gemälde „Der Notar Dr. Josef

August Eltz mit seiner Gattin

Caroline, geborene Schaumberg,

und deren acht Kinder in Ischl“.

Es vereint die Abbildung dieser

Menschen mit der herrlichen Landschaft

in einer Lebhaftigkeit, dass

man als Betrachter meint, mitten in

der Szene zu stehen.

Die Natur als Modell

Die Genauigkeit, die er seinen

Modellen widmete, führte zu einer

beinahe fotografischen Darstellung.

Nach und nach wichen jedoch

seine Porträts in einzigartiger

Vollkommenheit den Landschaften.

Der Wiener Prater, die Gegenden

um Salzburg und die des

Salzkammerguts sowie des Wienerwalds

und auch Italiens waren

seine Sujets.

Intime Baumstudien und stilprägende

Ansichten der Gegend waren

Rekord: 350 Teilnehmer

beim Familienschitag

Für glückliche Gesichter und

unvergessliche Momente sorgten

Niederösterreichs Freiheitliche

mit ihrem „Familienschitag in

Lackenhof am Ötscher“. Mit rund

350 Teilnehmern, davon 132 Kinder,

wurde ein neuer Teilnehmerrekord

aufgestellt. „Schifahren ist

unser Nationalsport. Das darf niemals

verloren gehen. Für mich ist

es das Allerschönste, wenn Kinder

die Möglichkeit bekommen, Schifahren

zu lernen und nach so einem

Tag etwas fürs Leben mitnehmen

können“, zeigte sich FPÖ-Landeschef

Udo Landbauer erfreut.

Foto: repro@liechtensteincollections.at.

Blitzlicht/Kultur 15

und sind das Markenzeichen dieses

großen Künstlers, der die damalige

Sehnsucht der Menschen nach der

Natur wunderschön zum Ausdruck

brachte.

Wandelt man durch die Ausstellungsräume

in diesem wunderschönen

Museum, geht einem das Herz

auf.

Die Öffnungszeiten am Wiener

Rennweg sind täglich von zehn

bis 18 Uhr. Es wäre schade, diese

Schau zu versäumen.

Herbert Pirker

Alles Gute dem Paralympic Team Austria

Super-Start mit drei Goldmedaillen: Die Österreichischen Lotterien drücken

den Sportler:innen mit körperlicher Beeinträchtigung weiterhin die Daumen

Seit Freitag, den 6. März, kämpfen die weltbesten

Sportler:innen mit körperlichen Beeinträchtigungen

in Milano Cortina um paralympische

Medaillen. Österreich ist bei den

Spielen mit einem 19-köpfigen Team (inklusive

Guides) vertreten und hat mit drei Goldmedaillen

und einer Silbernen durch die Geschwister

Aigner einen Traum-Start hingelegt.

Die Österreichischen Lotterien fiebern mit

den Athlet:innen mit und drücken weiterhin

die Daumen, denn: „Seit 40 Jahren sind wir

dank der Sportförderung der größte Financier

des Sports in Österreich mit dem klaren

Anspruch, Gleichberechtigung im gesamten

Sport nachhaltig zu verankern“, sagt Erwin

van Lambaart, Generaldirektor der Österreichischen

Lotterien.

Die Verbindung zum paralympischen Sport drückt sich in einer langjährigen und verlässlichen Partnerschaft

mit dem Österreichischen Paralympischen Committee aus, wie Vorstandsdirektor Martin Škopek festhält:

„Seit der Gründung des ÖPC im Jahr 1998 begleiten die Österreichischen Lotterien den österreichischen Para‐Sport.

Wir sind Premium-Partner des Österreich‐Hauses, das wir seit 20 Jahren aktiv mitgestalten und damit

weltweit ein sichtbares Zeichen für ein inklusives Miteinander in unserer Gesellschaft setzen.“

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Foto: ÖPC/Johannes Friedl

Foto: FPÖ Niederösterreich

„Glückshendl“ macht Lust auf Ostern

Das neue Frühlings-Rubbellos ermöglicht Gewinne bis zu 30.000 Euro

Henne oder Ei? Diese altbekannte Frage, was denn zuerst da war, wird wohl auch das neue Rubbellos der

Österreichischen Lotterien nicht beantworten.

Abgebildet ist darauf jedenfalls

beides, und die Eier tragen – dem bevorstehenden

Anlass entsprechend – eine

Oster-Bemalung.

Ein Blick unter die als Huhn dargestellte

Rubbelschicht kann sich als durchaus

lohnend erweisen, denn dort warten Gewinne

von bis zu 30.000 Euro. Daneben

versteckt sich hinter einem (Oster)-Ei

noch ein Bonusspiel mit der zusätzlichen

Chance auf einen kleineren Gewinn.

Die Rubbellos-Serie „Glückshendl“ wurde

mit einer Auflage von 1,53 Millionen

Losen produziert und ist zum Preis von

3 Euro in den Annahmestellen erhältlich.

Die Ausschüttungsquote beträgt 56%, die

Chance auf einen Gewinn beträgt 1:2,95.


16 Blitzlicht

Neue Freie Zeitung

Politische Bildung aktuell

Partei Parlament Publikationen Seminare Veranstaltungen 4 Schulungen

Start der Jungen Akademie 2026

Das Erfolgsmodell des Freiheitlichen Bildungsinstituts (FBI) geht in den dreizehnten Jahrgang

Am 6. März 2026 startete der neue Jahrgang

der Jungen Akademie. Insgesamt

20 junge engagierte Nachwuchskräfte aus

den Bundesländern trafen sich in Wien

zum ersten Modul „Grundlagen der Kommunikation“.

Begrüßt wurden die Teilnehmer von FBI-

Präsidenten MMMag. Dr. Axel Kassegger

und FBI-Geschäftsführer Dr. Fritz Simhandl,

die sich über das große Interesse und Engagement

der Teilnehmer freuten. Sie betonten

in ihrer Begrüßung die Wichtigkeit

einer qualitativ hochwertigen Ausbildung

für junge Politiker und Parteifunktionäre.

Im Zentrum der ganzheitlichen Ausbildung

stehe die Vermittlung von praxisorientiertem

Rüstzeug für den politischen Wettbewerb

und die Zukunft unseres Landes.

Die Junge Akademie ist ein bundesweites

Ausbildungsprogramm des Freiheitlichen

Bildungsinstituts. Sie besteht aus sieben

berufsbegleitenden Präsenzmodulen. An

die 200 Nachwuchstalente wurden bereits

für ihre Arbeit auf kommunaler Ebene, in

den Landtagen und im Parlament als Mitarbeiter

und Mandatare ausgebildet. Das

Programm umfasst u.a. Kommunikation &

Rhetorik, Staatsgrundlagen & freiheitliche

Programmatik, Österreichs Geschichte &

politische Parteien, PR & Marketing, Medientraining

sowie Politikmanagement &

Führung.

FBI: Im Auftrag der staatsbürgerlichen Bildungsarbeit.

/FreiheitlichesBildungsinstitut

fbi-politikschule.at

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