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März 2026

- Die top Instagram-Foto-Spots von Graz - Was braucht man für den perfekten Maturaball - Wie kann man eine Führung beim Mäci gewinnen?

- Die top Instagram-Foto-Spots von Graz
- Was braucht man für den perfekten Maturaball
- Wie kann man eine Führung beim Mäci gewinnen?

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www.grazer.at MÄRZ 2026, AUSGABE 1

Hals

über

Kopf

Stark. Der 19-jährige Grazer Jacob Hödl (Bild) ist bei Sturm groß geworden und kickt jetzt vor 15.000 Menschen. Der Youngster und sein roter Konkurrent,

GAK-Hoffnung Tim Paumgartner (20), erzählen davon, wie sie das neben der Schule geschafft haben, und zeigen sich auch von privater Seite.SEITEN 22/23

GEPA


202425010

2 graz

www.grazer.at MÄRZ 2026

Hallo

im

SchülerGrazer!

NEU. Gleich mehrere Fragen wollen wir diesmal

im Schüler Grazer beantworten: Was sind die top

Instagram-Foto-Spots von Graz, was braucht man

für den perfekten Maturaball und wie kann man

eine Führung beim Mäci gewinnen?

Auf die Tanzfläche

Der Maturaball ist ein einmaliges Erlebnis.

Wie man sich am besten darauf vorbereitet

und was man als Maturaballkomitee

alles beachten muss, erfährt man beim

Maturaball.info Brunch.

SEITEN 14/15

Frühlingsgefühle

Die Temperaturen steigen, und damit rücken auch die Frühlings-

Outfits immer näher. Wir geben einen Überblick über die größten

Trends der Spring-Summer-Season 2026! SEITEN 18/19

Hot

Weltweit sorgen

Instagram-Foto-Spots

für einzigartige Bilder.

Doch wo kann man

in Graz das perfekte

Foto schießen? Plus:

Tipps von Fotograf

Erwin Scheriau für das

perfekte Foto.

SEITEN 4/5

Burger kreieren und gewinnen

Welche Klasse hat Lust, eine exklusive Führung durch den McDonald’s in St. Peter zu

gewinnen und so einen einzigartigen Blick hinter die Kulissen des Burgerriesen zu erhalten?

So funktioniert’s: Burger kreieren, Rezept einsenden und gewinnen. SEITE 21

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz;

Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit

Schweighofer | REDAKTION: Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Verena Leitold (0664/80 666 66 91), Dorian Krois (0664/80 666 6533), Leonhard Schweighofer

(0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664 80 666 6683) | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan

(Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890), Azra

Mehinagic (0664 / 80 666 6589) | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner, Joanna Mandl | AUFLAGE: 10.000

| HERSTELLUNG: Druck Styria | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

Gedruckt nach den

Richtlinien Gedruckt nach des Österrei-

den Richtlinien des

Österreichischen Umweltzeichens Umweltzeichens

Recyclingpapierprodukte“

„Druck- und Recycling-

Druck Carinthia, UW-NR. 1417

papierprodukte“

Druck Styria, UW-Nr. 1417

EU Ecolabel: Bitte

sammeln Sie Altpapier

für das Recycling


19. September 2013 www.grazer.at

graz 3


4 graz

www.grazer.at MÄRZ 2026

Das sind in Graz die top

KNIPSBILD. Egal ob spontaner Schnappschuss mit Freunden oder ein

durchdachter Feed-Post: In Graz findet man überall Spots, an denen man

ganz einfach immer wieder richtig coole Bilder machen kann.

4

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Graz begeistert auf den ersten

Blick: eine Stadt, in

der sich historische Eleganz

und modernes Lebensgefühl

auf ganz natürliche Weise

verbinden. Zwischen verwinkelten

Altstadtgassen, süßen Cafés

und grünen Rückzugsorten entfaltet

sich ein ganz besonderer

Charme, der zum Entdecken und

Verweilen einlädt.

Doch Graz ist nicht nur kulturell

ein Highlight, auch für Fotoliebhaber

hat die Stadt unglaublich

viel zu bieten. Überall finden

sich einzigartige Instagram-Foto-

Spots, die mit beeindruckenden

Ausblicken, kreativen Details

und urbaner Atmosphäre überzeugen.

Diese Plätze darf man

sich nicht entgehen lassen und

sollte sie für ein Foto nutzen.

Café Fotter

Das Café Fotter überzeugt mit

einer coolen Mischung aus Tradition

und modernem Vibe. Hier

gibt’s nicht nur einen, sondern

gleich mehrere mega Fotospots.

Vom Spiegelsalon mit riesigem

Kronleuchter über den Rosengarten

bis hin zu den extrem

kreativ angerichteten Kaffees.

Ob Hundeköpfe oder Blumenmuster

im Milchschaum: So

entsteht ganz easy das perfekte

Foto.

2

Citypeach

Hinter dem Citypeach direkt an

der Mur verbirgt sich eine entspannte,

junge Musikszene mit

Sommerfeeling. In den Frühlings-

und Sommermonaten

treten hier regelmäßig Musikkünstler

auf. Neben dem musikalischen

Erlebnis und dem sanften

Rauschen des Wassers ist der

Citypeach auch ein Instagram-

Hotspot: Vor allem die bunten

Graffiti bieten perfekte Kulissen

für coole, lebendige Fotos.

3

Im Grünen

Egal zu welcher Jahreszeit,

der Stadtpark Graz ist einer

der besten Spots in Graz für

richtig coole Instagram-

Fotos.

Zwischen alten Bäumen,

weiten Wiesen, Statuen

und chilligen Wegen findet

man überall lässige

Hintergründe – egal ob spontan

mit Freunden bei einem

Picknick oder bewusst

für ein

starkes Foto.

Vor allem

bei Sonnenuntergang

sorgt

das Licht

für richtig

gute Vibes

und macht

jeden Shot

automatisch

besonders.

1

Oper Graz

Vor der Oper Graz entstehen

richtig starke Fotos mit Studenten-Charakter.

Die beeindruckende

Architektur, der große

Platz und das schöne Licht

sorgen sofort für einen besonderen

Look. Egal ob lässig oder

elegant, hier wirkt jedes Bild

einfach richtig gut.

GETTY (2), KK (2), TONI MUHR


MÄRZ 2026 www.grazer.at

graz 5

Instagram-Foto-Spots

Tipps vom Profi-Fotografen Erwin Scheriau

Licht: Wenn irgendwie möglich, nicht gegen die Sonne (oder die Lichtquelle im Allgemeinen) fotografieren. Das ergibt meistens

entweder einen überbelichteten Hintergrund oder einen unterbelichteten Vordergrund. Im Extremfall beides.

Besser: Sich zur Lichtquelle drehen, im Idealfall ca. 45 ° dazu, dann erhält man auch ein paar Schatten und allgemein mehr

Tiefe im Bild.

Umgebung: Um einen Konnex herzustellen (wo bin ich, wie sieht es dort aus), kann man die Kamera etwas weiter weg aufstellen

(mit Stativ oder dem guten alten Handy-Stick). Falls dies nicht möglich ist, die Weitwinkel-Funktion der Kamera nutzen.

Ruhig bleiben: Um Verwackler (speziell in dunklen Situationen) zu vermeiden, muss die Kamera vorsichtig ausgelöst werden.

Dasselbe gilt für Personen, die fotografiert werden sollen: Wenn sich diese bei langer Belichtungszeit (aufgrund der Dunkelheit)

bewegen, entsteht Unschärfe.

Nicht die Kamera macht das Bild: Das Handy ist alt? Die Kamera nicht „up to date“? Das Objektiv ist „nur“ ein einfaches?

Nicht verzweifeln: Eine gute Bildidee, ein besonderer Blickwinkel oder ein einzigartiger Moment sind meist viel wichtiger als die

neueste Technik. Ein langweiliges Bild ist ein langweiliges Bild. Auch wenn es mit der neuesten und teuersten Technik entstanden

ist.

Nicht alles muss geknipst werden: Auch wenn man allgemein sagt, dass Fotografie heute nichts mehr kostet, sollte man doch

einige Kostenpunkte nicht ganz außer Acht lassen. Es ist natürlich richtig, dass ein Digitalfoto nicht mehr im Labor entwickelt

werden muss. Aber: Wer ist noch nie vor dem Problem gestanden, dass das Google-Konto plötzlich keinen Speicherplatz mehr

hat und man gezwungen ist, entweder tausende Fotos auszusortieren oder mehr Speicherplatz zu kaufen? Also im Idealfall

lieber täglich die unbenötigten, nichtssagenden oder unscharfen Bilder löschen und nur die wirklich wichtigen behalten.


6 graz

www.grazer.at MÄRZ 2026

Bella:

„Du musst selber dein

größter Supporter sein!“

Im April startet die in Graz geborene Musikerin Bella ihre erste eigene Headline-Tour. Vier Tourstopps stehen auf dem Programm.

UNIVERSAL MUSIC/PHIL HESSLER

GESPRÄCH. Die aufstrebende Musikerin Bella ist in Graz aufgewachsen, hat mittlerweile große Acts wie

Cro und Nina Chuba auf der Bühne supportet und geht im April auf ihre erste eigene Headline-Tour.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Wann hast du die Liebe zur Musik

entdeckt?

Bella: Ich glaube, wirklich

entdeckt hab ich’s sehr früh –

einerseits bei den Autofahrten

mit meinem Papa, als er immer

U2 oder Sting angemacht hat.

Und andererseits durch meine

Mama, die mich schon mit fünf

Jahren beim Konservatorium in

Graz angemeldet hat.

Wann wusstest du, dass du Musikerin

werden möchtest?

Bella: Wenn damit gemeint

ist, nur von Musik zu leben, dann

weiß ich’s bis heute nicht. Ich will

einfach nie die Liebe zur Musik

verlieren, und ich hab Angst, dass

das passiert, wenn ich das als Fulltime-Job

ansehe. Vor allem in der

jetzigen Zeit, wo die Musik auch

oft in den Hintergrund rückt und

andere Dinge wie Social Media

viel wichtiger werden.

Was war bisher der größte

„Wow“-Moment deiner Karriere?

Bella: Als ich das erste Mal

das Gefühl hatte, mit meiner

Musik wirklich was in jemandem

zu bewegen. Das war bei

meinem Release von „ich glaub

ich“ der Fall, wo ich ganz viele

Nachrichten bekommen und

auch Gespräche darüber geführt

habe, dass der Song bei

den eigenen Zweifeln hilft und

dass sich Menschen in meinem

Text wiederfinden können. Das

war echt schön.

Woher holst du dir die Inspiration

für deine Songs?

Bella: Aus meinem Alltag, aus

meiner Vergangenheit, aus meinen

Mitmenschen – mein Leben

ist die Inspiration. Deshalb

könnte ich auch nie einen Song

schreiben, den ich im Kern nicht

wirklich so meine. Ich glaub, es

ist wichtig, zu wissen, dass man

ein einziges Thema aus ganz vielen

Blickwinkeln beleuchten und

deshalb auch beschreiben kann

– das hilft oft, wenn man beim

Songwriting kurz nicht weiterweiß.

Was steht dieses Jahr noch an?

Bella: Soooooo viel. Ich bin

jetzt erstmal mit 01099 auf

Tour, auch bei den Kasematten

in Graz, und dann freu ich mich

natürlich auch auf den Festival-

Sommer dieses Jahr, obwohl’s

noch ein bisschen dauert. Im

April ist natürlich das Wichtigste:

Ich geh auf meine erste

eigene Tour – deshalb holt euch

gern Tickets, ich würd mich

wirklich über alle freuen.

Du tourst gerade. Was ist der

schönste Moment für dich bei einem

Konzert?

Bella: Boah, es ist sehr schwer,

sich für einen zu entscheiden.

Ich liebe es, wenn die Crowd

mitmacht, ich seh, dass sie Spaß

haben und am Start sind. Aber

am liebsten mag ich die ruhigen

Songs, wo zugehört und mitgesungen

wird. Die letzten Tage

hab ich auch oft gesehen, dass

sich mehrere Leute bei einem

Song von mir gegenseitig in den

Arm genommen und getröstet

haben – das gibt mir sehr viel!

Wie war es, Support-Act für Cro

und Nina Chuba zu sein?

Bella: Ich bin einfach unfassbar

dankbar. Bei Cro war’s ein

Full-Circle-Moment, weil mein

allererstes Konzert tatsächlich

ein Konzert von Cro war – das

war natürlich arg, da dann eine

Bühne mit ihm teilen zu dürfen.

Nina bin ich vor allem dafür

dankbar, dass sie mich neben

Berlin auch in meine Heimatstadt

Graz mitgenommen hat.

Ich hab so viele Gesichter aus

meiner Schulzeit oder alten

Freundeskreisen in der Crowd

entdeckt, das hat mich richtig

emotional gemacht.

Was würdest du deinem 14-jährigen

Ich mit auf den Weg geben?

Bella: Sei nicht so gemein zu

dir selbst! Hab mehr Vertrauen

in dich – du hast alle Zeit der

Welt! Stell dich selbst an erste

Stelle. Du musst selber dein

größter Supporter sein!


MÄRZ 2026 www.grazer.at

graz 7

Das ist Bella

Bella ist ist in Graz aufgewachsen

und lebt mittlerweile

in Wien. Sie singt, seit sie

denken kann, und spielt seit

ihrem zehnten Lebensjahr

Klavier.

Erste Songwriting-Versuche

gab es zwischen 14 und 15 –

zunächst auf Englisch, dann

auf Deutsch.

Ihr erster deutschsprachiger

Song „Nie Verliebt“ wurde

kurz darauf veröffentlicht und

bekam sofort Aufmerksamkeit.

In ihrer Musik behandelt sie

Themen, mit denen viele

mitfühlen können: Erfahrungen

sammeln, den eigenen

Platz in der Welt finden und

Herausforderungen in den

Zwanzigern.

Ob der Umzug nach Wien

oder der plötzliche Erfolg –

Bella verarbeitet ihr Leben

in ihrer Musik und teilt ihre

Zweifel und Selbstfindungsversuche

mit den Zuhörenden.

Ihr Song „ich glaub ich“ steht

kurz vor den 2.000.000 Aufrufen

auf Spotify.

Die Sängerin war bereits als

Support-Act bei den Tourneen

von Cro und Nina Chuba

dabei, wo sie auch in ihrer

Heimatstadt Graz auf der

Bühne stehen durfte.

Derzeit ist sie mit 01099 auf

Tour und singt am 13. März auf

den Kasematten in Graz.

Im April steht dann die allererste

eigene Headline-Tour

„‚ich glaub ich‘ geh auf Tour

2026“ an.

Daten:

8. April: Hamburg, Hebebühne

9. April: Berlin, Badehaus

10. April: Wien, B72

15. April: München, Kranhalle

Am 13. März ist Bella mit 01099 auf den Kasematten.

UNIVERSAL MUSIC / JULIAN MATHIEU


8 graz

www.grazer.at MÄRZ 2026

Streetfood-Check

Wird Biangbiang

der neue Banger?

In Kürze gibt es am Jakominiplatz Biang Noodles zu probieren. Diese breiten Nudeln aus Weizenmehl kommen ursprünglich aus Nordwestchina. KK, GETTY

EXOTISCH. In Graz sperrt bald ein Stand mit asiatischen Biang-Nudeln auf. Außerdem möchte ein

neues Lokal das Kebap revolutionieren. Und wir haben uns angeschaut, was es sonst noch so an

spannendem Streetfood fernab von klassischen Burgern und Hotdogs in der Stadt gibt.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Seit Jahren wird exotisches

Streetfood auch in Graz

immer beliebter. Zu Recht!

Denn es gibt mittlerweile eine

große Auswahl an Gerichten, die

man sich praktisch in die Schule

oder auch in die Arbeit mitnehmen

kann. Und bald wird das Angebot

erweitert: In Kürze eröffnen

am Jakominiplatz nämlich zwei

weitere Standln von Bowls&Pots

by MayKay (bekannt etwa aus der

Sporgasse). Eines davon spezialisiert

sich auf asiatische Biang

(oder auch Biangbiang) Noodles.

Es handelt sich dabei um breite

chinesische Nudeln aus Weizenmehl,

die ursprünglich aus der

Provinz Shaanxi im Nordwesten

des Landes kommen. Sie werden

meist handgezogen und heißen

deshalb auch „pulled noodles“.

Serviert werden die chinesischen

Bandnudeln mit verschiedenen

Saucen – mit Fleisch, vegetarisch

oder auch vegan.

Apropos vegan: Im zweiten

neuen Standl von MayKay – nur

ein paar Meter weiter ebenfalls

am Jakominiplatz – steht

veganes Streetfood bald im Fokus.

Verschiedene Reis-Bowls,

Dumplings und auch Sushi-Rollen

werden angeteasert.

Kebap neu definiert

Ein Klassiker in Sachen Streetfood

ist sicherlich Kebap. Ein

neues Lokal möchte jetzt aber einiges

anders machen als die Konkurrenz,

die es bisher in Graz gab.

Im ehemaligen Easy Asia in der

Albert-Schweitzer-Gasse unweit

des Griesplatzes hat das Nivan

aufgesperrt.

„Wir möchten mit dem Kebap

zurück zum Ursprung – regionales,

hochwertiges Kalbfleisch

selbst auf Spieße gesteckt und

im Holzgrill gebraten, dann mit

einem Säbel statt mit der Maschine

geschnitten“, macht Betreiber

Ishak Ceylan Gusto. Durch den

Holzkohlegrill erhält das Fleisch

ein rauchiges Aroma. Und auch

das Brot wird selbst gebacken.

Neben Kebap wird im Nivan

alles angeboten,

was die

türkische Küche

sonst noch

hergibt – auch

für Vegetarier:

Eintöpfe, viele

verschiedene

Meze,

Suppen, Pides,

Lahmacuns,

Ekmekler und

Co.

Ebenfalls eine Neuheit

in Sachen Kebap gibt es seit

nicht allzu langer Zeit in der Annenstraße

neben dem Plattengeschäft

Dux Records. Bei Loop

Kebab bekommt man nämlich

auch „Planted Kebap“, also mit

veganem Fleisch.

Taiwan, Korea & Co

Und was gibt es sonst noch so an

ausgefallenem Streetfood in Graz

zu probieren?

Gua Bao bekommt man bei Ichi

Go Ichi E am Dietrichsteinplatz.

Die weichen, gedämpften Hefeteigfladen

werden oft auch als tai-

wanische

Burger bezeichnet.

Koreanisches

Streetfood

gibt’s bei Gogi Go am Glacis. Dort

kann man Corn Dogs (Würstchen

in Mais teighülle), Teigtaschen

oder Gimbap (Reisrollen, ähnlich

wie Sushi) probieren.

Falafel bekommt man vermutlich

in fast jeder Dönerbude, aber

wirklich darauf spezialisiert haben

sich zum Beispiel Mr. Falafel in der

Heinrichstraße oder Dr. Falaflo in

der Färbergasse darauf.

Wer es lieber süß mag: Inzwischen

gibt es auch Kaiserschmarrn

to go in Graz: in der

Herrengasse und am Eisernen Tor

vorm Moser.



10 graz

www.grazer.at MÄRZ 2026

Kinojahr: Helden, Mythen

SPANNEND. Von

legendären Superhelden

bis zu epischen

Mythen: 2026 wird ein

Kinojahr voller großer

Film-Highlights.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Filmfans aufgepasst: 2026

bringt große Abenteuer, beliebte

Superhelden und epische

Geschichten in die Grazer

Kinosäle. Ob die Rückkehr von

Lieblingsfiguren der Kindheit in

„Toy Story 5“, eine spannende Reise

in Christopher Nolans „The

Odyssey“ oder ein aufregender

Showdown im neuen Avengers-

Teil – dieses Jahr hält für jeden

Geschmack etwas bereit.

Wir haben die spannendsten

Filmhighlights des Jahres für

euch zusammengefasst. Diese

kommenden Produktionen sollten

definitiv nicht verpasst werden:

Rückkehr der Helden

Die Superhelden sind zurück!

Sowohl Marvel als auch DC bringen

ihre großen Helden wieder

auf die Leinwand.

Tom Holland kehrt am 30. Juli

als Peter Parker zurück in die

Kinos. In „Spider-Man: Brand

New Day“ muss Peter Parker, der

von der ganzen Welt vergessen

wurde, alleine zurechtkommen.

Doch eine Bedrohung taucht auf,

die etwas zu groß für Spider-Man

ist, um sie alleine zu bewältigen.

Am 16. Dezember dürfen

sich Fans auf ein Wiedersehen

mit den Avengers in „Avengers:

Doomsday“ freuen. Die beliebten

Marvel-Helden versuchen,

gemeinsam Doctor Doom zu

stoppen.

Auch DC liefert ein Highlight:

Ab 25. Juni begibt sich Supergirl

im gleichnamigen Film auf eine

große Mission im Weltraum.

Man kann sich auf Mut, Action

und jede Menge Spannung freuen.

Großes Wiedersehen

Gaming-Fans kommen am

1. April auf ihre Kosten. In „Der

Super Mario Galaxy Film“ erkunden

Mario und Luigi das Weltall,

um Prinzessin Peach zu retten.

Die beiden Brüder und all ihre

Freunde kehren somit nach

„Der Super Mario Bros. Film“ auf

die große Leinwand zurück.

Eine weitere Rückkehr wartet

am 18. Juni: Woody und Buzz

aus dem Animationsklassiker

„Toy Story“ aus dem Jahr 1995

versuchen in „Toy Story 5“, das

sogenannte „Lilypad“ abzuwehren

– ein Konflikt zwischen

traditionellem Spielzeug

und Bildschirmzeit entsteht.

Epische Welten

Christopher Nolans neuester

Abenteuerfilm „The Odyssey“ gehört

zu den sehnlichst erwarteten

Filmen des Jahres. Die Adaption

von Homers Epos begleitet die

Heimreise des Königs Odysseus

nach dem Trojanischen Krieg.

Kinostart ist am 16. Juli.

Im Herbst geht es weiter mit

„Die Tribute von Panem – Sunrise

on the Reaping“. Ab 19. November

wird die Geschichte der

50. Hungerspiele mit dem jungen

Haymitch Abernathy in den Kinos

gespielt.

2026 verspricht also, ein Kinojahr

voller Emotionen, Comebacks

und spannender Leinwandmomente

zu werden.

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MÄRZ 2026 www.grazer.at

graz 11

und große Abenteuer

Große Abenteuer, schöne Freundschaften und beliebte Superhelden: 2026 bringt einige Filmhighlights auf die große Leinwand. GETTY (2)


12 graz

www.grazer.at MÄRZ 2026

bleibsympathisch: „Findet

TALK. Der Food-Blogger

bleibsympathisch

spricht über seine

Anfänge, sein Mindset

und die besten

Foodspots in Graz.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Wie bist du Creator geworden?

bleibsympathisch: 2016 hab

ich mit Videos und Fotos gestartet.

Ich bin oft mit dem Grazer

Künstler sweetboyblondey

nach Berlin gefahren und hab

Artists auf der Bühne begleitet.

Eigentlich wollte ich immer

hinter der Kamera bleiben

und habe mich verschlossen.

Irgendwann sind wir vor einer

Pizzeria mit einem kleinen

Fenster in Berlin gestanden.

Sweetboy meinte zu mir, dass

wir ein Video von mir vor dem

Laden machen sollten. Ich

wusste danach nicht genau, was

ich machen soll, aber von dem

Tag an wusste ich: Ich mach Social

Media. Ab dem Zeitpunkt

habe ich auch nie aufgehört,

keine Pause gemacht und immer

durchgezogen. Seit zwei

Jahren kommen immer drei bis

vier Videos die Woche.

Was motiviert dich, tagtäglich

Content zu produzieren?

bleibsympathisch: Ich habe

etwas gefunden, was mich erfüllt

und mir Spaß macht. Ich

würde meinen Kanal genau so

führen, auch wenn ich keine

Reichweite hätte, weil ich liebe,

was ich mache. Mir fehlt einfach

etwas im Alltag, wenn ich

keine Videos machen würde.

Welches Video war etwas ganz

Besonderes für dich?

bleibsympathisch: Zu Randy

Gamble habe ich immer aufgeschaut,

bevor ich meinen Kanal

gestartet habe. Er hat mir dann

eines Tages random geschrieben:

„Ey, ich hab Bock, dass

du mir Graz zeigst. Ich verfolg

dich schon so lange und ich

feier deinen Content.“ Das war

dann eines der erfolgreichsten

Videos für mich.

Wie ist der Name „bleibsympathisch“

entstanden?

bleibsympathisch: Eigentlich

ist der Name durch meine

Mama entstanden. Sie hat einmal

zu mir gesagt: „Ich habe einen

Menschen wie dich selten

gesehen. Du bist so motiviert

und so gut gelaunt, egal was

passiert. Du hast einfach eine

gute Laune.“ Dann dachte ich

mir: „Ey, bleib sympathisch.“

Egal zu welchem Restaurant

ich gehe, ich geh zu fast allen

immer spontan. Ich mache mit

den Gastronomen eigentlich

nie was aus, gehe einfach mit

meiner Sympathie hin und es

werden coole Videos draus.

Wie gehst du mit Kritik um?

bleibsympathisch: Ich muss

ehrlich sagen, am Anfang bin

ich mit dem Kopf gegen die

Wand gefahren. Ich hatte einfach

ein riesen Ego. Dann habe

ich mir ein Beispiel an anderen

genommen und wie die mit

Hate umgehen. Ich fand es cool,

wie entspannt sie damit umgehen

und sich keinen Stress

machen. Step by step habe ich

mich dann auch so entwickelt.

Jetzt schalte ich komplett davon

weg und mache mein Ding weiter.

Ich ignoriere die negative

Energie einfach.

Was würdest du jungen Menschen

sagen, die Creator werden

wollen?

bleibsympathisch: Bevor

man Influencer sein möchte,


MÄRZ 2026 www.grazer.at

graz 13

etwas, das euch erfüllt!“

oder egal was man sein möchte,

sollte man sich zuerst mit

sich selbst beschäftigen und

herausfinden, was einem wirklich

Spaß macht. Egal, was es

ist: Findet etwas, das euch erfüllt,

was euch Spaß macht, und

zieht das zu 100 Prozent durch.

Irgendwann, wenn man das

mit Herz und Liebe macht und

wirklich dahintersteht, dann

geht das auf.

Welches Gericht könntest du jeden

Tag essen?

bleibsympathisch: Es gibt

sehr viele Gerichte, die ich jeden

Tag essen könnte, aber Döner

und Tacos!

Hast du Foodspot-Empfehlungen

für die Schüler in Graz?

bleibsympathisch: Das Loop

Kebab in der Annenstraße ist

ein Geheimtipp, Dook’s als Café

Spot und Würstlscheich für

Burger.

Seit zwei Jahren gibt es von Food-Blogger bleibsympathisch drei bis vier Videos die Woche.

BLEIBSYMPATHISCH


14 graz

www.grazer.at MÄRZ 2026

Alles für den perfekten

www.grazer.at

präsentiert

Am 17. April findet von 9 bis 12 Uhr im Congress Graz der Maturaball.info Brunch statt. Dort können Informationen eingeholt werden. MARTIN WIESNER/MCG (2), GETTY (2)

EINMALIG. Nach vielen gemeinsamen Schuljahren ist der Maturaball ein ganz besonderes Ereignis.

Der Maturaball.info Brunch unterstützt Schüler bei der Organisation dieses einzigartigen Abends.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

gen mit sich. Im Laufe des Planungsprozesses

müssen viele

Entscheidungen g e -

troffen werden,

die oft zum allerersten

Mal

im Leben anstehen.

Location,

Catering, Mu-

Kaum ein Ereignis während

der Schulzeit ist so

besonders wie der eigene

Maturaball. Er markiert das

Ende eines Lebensabschnitts,

aber auch den Beginn einer

neuen Reise nach zahlreichen

gemeinsamen Schuljahren.

Hinter diesem bedeutenden

Abend stecken viele Stunden

Planung, Organisation und

Ideenfindung, damit dieses besondere

Ereignis

für immer in

Erinnerung

bleibt.

Das Planen

eines Maturaballs

ist spannend

und aufregend,

bringt jedoch bei einem

Event dieser Größenordnung

auch zahlreiche

Fragen und Herausforderunsik

und Technik sind nur der

Anfang einer langen To-do-

Liste, die es vor dem Ballabend

abzuarbeiten gilt. Hinzu kommen

Themen wie

das Branding,

das Fotoservice

sowie verschiedenste

Sicherheitsmaßnahmen, die

vor einer fulminanten Ballnacht

besprochen und geplant

werden müssen.

Brunch

Der Maturaball.info

Brunch 2026 im Congress

Graz will genau bei diesen

Fragen ansetzen und

somit die Ballkomitees

bei den Planungsschritten

und wichtigen Entscheidungen

unterstützen. In diesem

Jahr findet die Veranstaltung

am Freitag, dem

17. April, von 9 bis

12 Uhr statt. Der Eingang

befindet sich,

wie bei einem Maturaball

gewohnt,

am Sparkassenplatz

3.

Das Event ist

als interaktive


MÄRZ 2026 www.grazer.at

graz 15

Maturaball- Abend

Veranstaltung konzipiert, bei

der sämtliche Dienstleister, die

mit einem Maturaball in Verbindung

stehen, ihre Angebote

präsentieren. Durch das sogenannte

Marktplatz-Prinzip

der Veranstaltung haben die

Teilnehmenden die Möglichkeit,

von Stand zu Stand zu gehen,

Fragen zu stellen und sich

Tipps, Tricks und Informationen

von den anwesenden Personen

zu holen. Vor Ort vertreten

sind unter anderem die

Branchen Disco und Technik,

Band, Location, Planung und

Organisation, Styling, Tanzschule

sowie Druckerei.

Location

Da der Maturaball.info Brunch

direkt im Congress Graz stattfindet,

können angemeldete

Schüler die potenzielle Maturaball-Location

während der

Veranstaltung besichtigen. Im

Rahmen einer Führung werden

die Räumlichkeiten des

Congress gemeinsam

erkundet.

Zusätzlich stehen

Kenner

und Vertreter

weiterer

Ball-Locations

für

Auskünfte

und Fragen

zur Verfügung,

damit

das Maturaballkomitee

den perfekten

Veranstaltungsort

finden kann,

der die entsprechenden

Anforderungen erfüllt.

Programm

Neben dem Marktplatz-Konzept

wird am Tag des Maturaball.info

Brunch auch ein vielfältiges

Rahmenprogramm auf

der Bühne im Stefaniensaal

geboten. Die Dienstleister präsentieren

dabei ihre Leistungen,

und

Schüler,

die ihren Ball

bereits erfolgreich organisiert

und über die Bühne gebracht

haben, berichten von

ihren Erfahrungen und stehen

für Fragen zur Verfügung.

Ein besonderer Programmpunkt

ist der Sondervortrag

zum Thema „Brandschutz und

Sicherheit“. Gerade bei großen

Events wie einem Maturaball

spielt das Thema Brandschutz

eine zentrale Rolle. Neben der

gesetzlichen Verpflichtung

zum Brandschutz ist vor allem

die Sicherheit der anwesenden

Gäste entscheidend. Ein

ausgearbeitetes Brandschutzund

Sicherheitskonzept sowie

geschultes Personal sind daher

essenziell, um einen reibungslosen

und sicheren Ablauf des

Ballabends zu gewährleisten.

Anmeldung

Interessierte Schüler haben die

Möglichkeit, sich über www.

maturaball.info für den Brunch

anzumelden und sich einen

ganzen Vormittag beraten zu

lassen.

Die Teilnehmer können sich

auf ein Frühstück samt verschiedenen

Getränken und

Speisen freuen. Zusätzlich gibt

es kostenlose Goodie-Bags mit

Produkten der ausstellenden

Partner sowie ein Gewinnspiel.


16 graz

www.grazer.at MÄRZ 2026

Tech-Milliardäre verbieten

VERBOT. Die Bundesregierung

möchte ein

Social-Media-Verbot

nach Australiens Vorbild

noch heuer einführen.

Doch was bringt es?

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Australien hat es vorgemacht.

Ende vergangenen

Jahres wurde das

strengste Social-Media-Gesetz

der Welt eingeführt. Keine Sozialen

Medien für unter 16-Jährige.

Innerhalb nur eines Monats

wurden 4,7 Millionen Konten

von Jugendlichen gesperrt. Verantwortlich

für die Sperren sind

die Anbieter wie Meta, TikTok,

Snapchat & Co selbst. Sie müssen

dafür sorgen, dass die Konten

gesperrt werden, und die

Altersangaben der Jugendlichen

verifizieren.

Auch bei uns

Nun möchte auch die österreichische

Bundesregierung nach

dem Vorbild Australiens ein

Social-Media-Verbot für unter

14-Jährige einführen. Obwohl

noch vieles unklar ist, sich die

Koalition nicht einig ist sowie

auch die gesetzliche Grundlage

954 Teilnehmer, nicht repräsentativ,

Stand: 10.10.2025, 12 Uhr, Foto: Getty

fehlt, ist es das Ziel von Medienminister

und Vizekanzler Andreas

Babler, das Gesetz noch

mit Herbst und somit mit dem

Schuljahr 2026/27 umzusetzen.

Doch was sagen eigentlich die

Betroffenen bzw. deren Eltern

dazu? Der „Grazer“ hat auf seiner

Website und auf Instagram

kürzlich die Frage gestellt: Sollte

es ein Social-Media-Verbot für

unter 16-Jährige geben? Bei dieser

nicht repräsentativen Umfrage

haben 773 mit Ja und 181 mit

Nein geantwortet. Eine deutliche

Mehrheit unserer Leser ist also

für ein Social-Media-Verbot.

Antworten

Wir haben mit der Grazer Psychotherapeutin

Lisa Wimmer

über Social Meidia und dessen

Auswirkungen

gesprochen.

„Alle Tech-

Milliardäre

verbieten ihren

Kindern

Social Media.

Weil sie wissen,

dass es

den Jugendlichen/Kindern

schadet, und sie

haben es erfunden“, so die Expertin.

Diese Diskrepanz sollte

uns allen zu denken geben. Auch,

dass eine Nation wie China ein

anderes TikTok hat als Menschen

außerhalb von China, weil die

chinesische Regierung weiß, wie

Wir wissen, dass

Soziale Medien so

konzipiert wurden,

dass sie süchtig machen.“

Lisa Wimmer weiß um die Gefahr,

die von Social Media ausgeht.

schädlich es ist.

Doch ist ein Social-Media-Verbot

für unter 16-Jährige aus psychologischer

Sicht überhaupt

sinnvoll? „Vereinfacht

gesagt, ja. Ich weiß, es

wird derzeit über das

Verbot diskutiert, aber

ich bin der Meinung,

wir haben als Gesellschaft

die Pflicht, auf

geänderte Umstände

einzugehen. Wir müssen

auf die Herausforderungen

des Internets, der Sozialen

Medien und der KI reagieren.

Ich verstehe auch, dass sich viele

bevormundet fühlen, aber ein

Verbot gäbe den Eltern die Möglichkeit,

sich auf das Gesetz zu berufen“,

erklärt Wimmer.

Erst kürzlich musste Meta-Chef

Mark Zuckerberg

vor dem

US-Kongress

aussagen, da

sein Konzern

ganz klare Daten

hat, dass diese

Dinge süchtig

machen. „Wir

wissen also, dass

Soziale Medien süchtig machen.

Sie wurden ja auch so konzipiert,

dass sie süchtig machen“, weiß die

Expertin. Das gilt für Erwachsene

genauso wie für Kinder. Zudem

zeigt sich laut der Expertin, dass,

seit die Sozialen Medien 2008 „auf

die Welt gekommen“ sind, De-

„DER GRAZER“ - AKTUELLE BLITZUMFRAGE

Sollte es ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige geben?

Ergebnis

unserer Online-

Abstimmung

24 %

NEIN

76 %

JA

Lisa Wimmer

pressionen bei den Jugendlichen

häufiger werden. Und das vor

allem bei den Mädchen. Welche

Auswirkungen können daher

Soziale Medien besonders

auf Kinder und Jugendliche

haben? „Ein

veranwortungsvoller

Umgang mit Sozialen

Medien ist für Jugendliche

schlicht nicht

möglich, da das junge

Gehirn darauf nicht

ausgelegt ist. Dazu

kommt, dass der Mensch ein soziales

Wesen ist, durch Kontakt mit

anderen lernt und eine Resilienz

aufbaut. Auch Frustration und

Frustrationstoleranz lernt man

nur durch Interaktion mit anderen“,

so die Psychotherapeutin.

Und weiter: „Studien zeigen, dass

die jungen Generationen zum ersten

Mal (!) nicht klüger sind als die

vorherigen. Wir werden dümmer,

weil wir verlernen, uns mit längeren

Texten zu beschäftigen, wir

denken nur noch in ,Reel-Länge‘.“

Auch sieht sie einen großen

Druck, der auf den Jugendlichen

lastet. Interviews zum Handy-Verbot

an den Schulen haben gezeigt,

dass dieser Druck dadurch abnimmt.

Daher hat ein Social-Media-Verbot

durchaus Sinn. Auch

der Druck, dabei sein zu müssen,

um nichts zu verpassen, würde

dadurch abnehmen. Zudem entsteht

durch Soziale Medien ein

unrealistisches Bild. Alle haben

das perfekte Leben, den perfekten

Körper usw. Das kann dann schon

frustrieren, wenn man alleine zu

Hause sitzt.

Oftmals entsteht durch diesen

Druck auch Mobbing. Und die

Sozialen Medien sind sehr oft ein

Ort des Mobbings. Was kann man

dagegen tun? „Mobbing hat es

immer gegeben. Vor allem in der

Schule. Aber früher ist man nach

Hause gegangen und war dem

nicht mehr ausgesetzt. Jetzt ist

man dem mehr oder weniger 24/7

ausgeliefert. Es bekommt eine eigene

Dynamik. Hier ist es wichtig,

dass in den Schulen darüber gesprochen

wird und wir auch als

Gesellschaft die Verantwortung

übernehmen und darauf reagieren,

um unsere Kinder zu schützen“,

so Lisa Wimmer.


MÄRZ 2026 www.grazer.at

graz 17

ihren Kindern Insta & Co

Social Media kann enormen Druck ausüben und sorgt nachweislich für Depressionen. Daher wäre ein Verbot für unter 14-Jährige wohl sinnvoll.

GETTY, KK


18 graz

www.grazer.at MÄRZ 2026

Das sind die Modetrends

FASHION-HIGHLIGHTS. Die Sonne kommt raus, die Temperaturen steigen und

die Outfits werden bunter. Das sind die Modetrends für Frühling/Sommer 2026.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Der Winter hat uns eine

ganze Weile begleitet,

doch nun heißt es Abschied

nehmen von dicken Strickpullovern,

Mützen und schweren

Boots – sie wandern zurück ins

hinterste Eck des Kleiderschranks.

Mit den ersten

warmen Sonnenstrahlen

meldet sich der

Frühling zurück

und bringt frische

Energie in unseren

Alltag. Nicht nur

draußen beginnt alles

zu blühen, auch unsere Outfits

bekommen ein Update. Wer

seine neu erwachten Frühlingsgefühle

modisch unterstreichen

möchte, darf sich auf die span-

Bootsschuhe liegen

voll im Trend. GETTY

nendsten Frühling-Sommer-

Trends 2026 freuen. Wir haben

uns die aktuellen Must-haves genauer

angesehen und unter an-

derem bei Kastner & Öhler in

Graz nachgefragt, welche Styles

in dieser Saison besonders gefragt

sind. Hier sind die Must-haves

für die neue Saison.

Braun bleibt

Jede Saison bringt ihre

Farb-Highlights, und

2026 stehen zarte Pastelltöne

bis hin zu

kräftigem Rot auf der

Liste. Besonders im

Fokus stehen jedoch

Brauntöne, die sich

vom Wintertrend zur

Sommerfarbe weiterentwickelt

haben.

Wie jedes Jahr dürfen auch Muster

nicht fehlen – dabei sind vor

allem Streifen jeder Art gefragt.

Von klassisch bis farbenfroh,

auch „Streifen mit Streifen“ wird

wieder wichtiger.

Barrel Leg

Barrel-Leg-Hosen zählen in die-

ser Saison zu den absoluten

Key- Pieces und sind aus den aktuellen

Kollektionen nicht wegzudenken.

Mit ihrer markant

geschwungenen Silhouette verleihen

sie jedem Look eine

moderne, trendbewusste

Note und lassen sich vielseitig

kombinieren – von

lässig bis elegant.

Gut zu Fuß

Auch bei den

Schuhtrends zeigt sich

in dieser Saison eine klare

Richtung: Bootsschuhe

feiern ihr Comeback

und rücken sowohl bei

Damen als auch bei Herren

in den Fokus. Mit ihrem

maritimen Charme

und der lässig-eleganten

Ausstrahlung lassen sie sich

vielseitig kombinieren – ob

zur weiten Stoffhose, zu Denim

oder sogar zu sommerlichen

Kleidern. Gleichzeitig

Pastelltöne bleiben auch

diese Saison ein absolutes

Highlight für Damen

und Herren. K&Ö

Der Barrel-Leg-Trend ist

gekommen, um zu bleiben:

Die weiten Hosen

lassen sich sportlich und

chic stylen. GETTY


MÄRZ 2026 www.grazer.at

graz 19

für den Sommer

bleibt Birkenstock ein verlässlicher

Favorit in Sachen Komfort

und Stil. Modelle wie der

Boston, die Arizona-Sandale

oder die leichten EVA-Varianten

überzeugen weiterhin als

unkomplizierte Alltagsbegleiter

und beweisen, dass Bequemlichkeit

und Trendbewusstsein

perfekt harmonieren können.

Accessoires

Velours gehört in dieser Saison

zu den wichtigsten Trendthemen

und setzt vor allem bei Taschen

und Schuhen stilvolle

Akzente. Die weiche, edle Oberfläche

verleiht selbst schlichten

Outfits sofort eine hochwertige,

elegante Note und sorgt für eine

besondere Tiefe im Look. Perfekt

ergänzt wird dieser Trend durch

Nickitücher, die als ausdrucksstarkes

Accessoire jedem Outfit

das gewisse Etwas verleihen.

Abgerundet wird das Styling mit

Retro-Sonnenbrillen mit hell getönten

Gläsern sind sehr gefragt. GETTY

Sonnenbrillen als modischem

Statement – besonders beliebt

sind Retro-Modelle mit hell getönten

Gläsern, die Leichtigkeit

ausstrahlen und den Frühlings-

und Sommerlooks eine

entspannte, moderne Note verleihen.

Männersache

In der Herrenmode stehen Zweiteiler

hoch im Kurs – allerdings

Auch Männer dürfen diese Saison

mit Streifen-Looks spielen.

K&Ö

in einer modernen, entspannten

Interpretation abseits des

klassischen Anzugs. Locker geschnittene

Hosen werden mit

Overshirts, leichten Hemden

oder sommerlichen Blousons

kombiniert und sorgen für einen

stilvollen Look, der ganz

ohne großen Aufwand auskommt.

Strickpolos und feine

Strickshirts ergänzen das Outfit

mit einer lässig-eleganten Note.

Nickitücher bringen Farbe ins Spiel

und sind absolute Hingucker. GETTY


20 graz

www.grazer.at MÄRZ 2025

Graz rockt den Sommer

KONZERTE. Die kommenden Monate bringen die größten Konzert-

Highlights und Top-Events der Saison – mit starken Live-Acts,

besonderen Momenten und jeder Menge Überraschungen.

www.grazer.at

Von V. Weitenthaler, C. Berner

redaktion@grazer.at

präsentiert am

18. Mai im Orpheum

ein

völlig neues

Konzertpro-

Die kommenden Monate

stehen ganz im Zeichen

der Top-Konzerte und

absoluten Highlight-Veranstaltungen

der Saison. Freut euch

auf unvergessliche Live-Acts, besondere

Events und jede Menge

Überraschungen – die heißesten

Events des Jahres warten bereits

auf euch.

Das steht bevor

Am 19. Juni findet bereits zum

vierten Mal das „Grazer“-

Marktfest am Lendplatz statt.

Die Besucher dürfen sich auf

einen Nachmittag voller Musik,

Unterhaltung und guter Laune

freuen. Der Eintritt ist frei, das

Fest ist für alle Altersgruppen

offen.

„99 Luftballons“ heißt es am

19. Juni in Piber, wenn Nena ihr

Publikum zum Mitsingen und

-tanzen bringt – ein Konzert,

das man sich nicht entgehen

lassen darf. Im August wird der

Karmeliterplatz wieder so richtig

beben. Wolfgang Am bros

und EGON7 spielen am 14. August

ihr Konzert und bringen

Stimmung in die Stadt. Am Tag

darauf, dem 15. September, heizt

Robin Schulz so richtig ein.

Gute Mischung

Auch bei den Grazer Spielstätten

geht die Post ab. Vielfältige Konzerte

erwarten euch!

Mitte März wird es richtig laut.

Und zwar mit der Black-Death-

Formation Kanonenfieber. Die

Bamberger kehren auf die Bühnen

Europas zurück und statten

auch dem Grazer Orpheum am

12. März einen Besuch ab. Mit dabei

haben sie ihre außergewöhnlichen

Bühnenshows. Thematisiert

werden vergangene Kriege

basierend auf echten Schicksalen

und historischen Quellen.

Gleich laut geht es mit den Slowenen

Laibach weiter. Die legendäre

Band geht zeitgleich mit

der Veröffentlichung

ihres neuen Albums

„MUSICK“,

auf Tournee und

gramm, das neben ausgewählten

Liedern aus dem umfangreichen

Repertoire auch neues

Material enthält. Am 11. August

kommt die australische Rockband

Wolfmother auf die

Schlossberg bühne.

Für alle, die es etwas ruhiger

mögen, gibt es dieses Jahr auch

Fixtermine. Am 19. März sorgen

die Wiener Erwin & Edwin im

Dom im Berg für ausgelassene

Stimmung. Weniger als ein Monat

später, am 9. April, kommt

Rian ins Orpheum. Vor zwei Jahren

war Rian ein aufstrebender

Newcomer, 2023 ging dann sein

Song „Schwarzes Schaf“ viral,

und sein Game als Comedian

auf den Socials wurde so richtig

erfolgreich.

Rund zwei Wochen danach

spielt der österreichische Pop-

Musiker Josh im Rahmen

seiner „Wer singt dann

Lieder für dich“-Tour im

Dom im Berg. Für das

präsentiert

große Highlight

sorgen

die Sportfreunde

Stiller. Die Jungs feiern im Rahmen

ihrer Tour 30 wunderbare

Jahre. Das Geburtstagsfest findet

am 23. Juli auf den Kasematten

statt.

Festivals

Für noch mehr Action sorgen

die Festivals auf dem Grazer

Schlossberg. Dieses Jahr findet

zwar kein „Metal On The

Hill“-Festival am Berg statt,

aber mit „Core&More“ hat man

eine passende Alternative gefunden.

Das neue Festival findet

am 7. Juni statt. Freuen darf

man sich auf die Bands Bury

Tomorrow, Any Given Day, Silent

Planet, Opal in Sky und

All Faces Down.

Auch das SMASH Festival ist

einen Besuch wert. Dabei handelt

es sich um viel mehr als einen

klassischen Designmarkt.

Über 150 Workshops, Live Acts,

DJ-Sets, Streetfood und ein

vielseitiger Marketplace mit lokalen

Artists und Labels zeichnen

das Festival aus.

Nena spielt am

16. Juni in Piber und

wird richtig Stimmung

machen.

LUCY LIU, KK (2)

Auf den Kasematten finden wieder viele spannende

Konzerte und Festivals wie das „Core&More“ statt.

Am 15. August bringt Robin Schulz den Karmeliterplatz

zum Beben.


MÄRZ 2025 www.grazer.at

graz 21

Burger-Battle

der Klassen

GEWINNEN. Ihr habt Lust auf eine exklusive Führung durch

den McDonald’s St. Peter? Schickt einfach eure kreativste

Burger-Idee ein – und mit etwas Glück gehört ihr schon bald

zur Gewinnerklasse!

Kreiert gemeinsam

als Schulklasse

ein einzigartiges

Burger-Rezept für

McDonald’s und

stellt eure kreativen

Köpfe unter

Beweis! Lasst

eurer Fantasie freien Lauf,

denn: Die Klasse mit der

außergewöhnlichsten Idee

hat die Chance, einen exklusiven

Rundgang durch

den neuen McDonald’s in

St. Peter, ein kostenloses

Burger-

Menü sowie ein besonderes

Give-away zu gewinnen!

Schickt eure Idee an

gewinnspiel@ grazer.at

und macht mit. Fran chise-

Nehmer Daniel Boaje

freut sich auf viele kreative

Einsendungen und darauf,

die Gewinner-Schulklasse

persönlich durch die neue

McDonald’s-Filiale zu führen

und ihr einen Blick hinter

die Kulissen zu ermöglichen!

VW

GETTY


22 graz

www.grazer.at MÄRZ 2026

Vom Nachwuchstalent

INTERVIEW. Jacob Hödl (19) ist Mittelfeldspieler

beim SK Sturm Graz. Tim Paumgartner (20)

spielt beim GAK 1902 im zentralen Mittelfeld.

Wir haben mit beiden Kickern über ihre Ausbildung,

Vorbilder und Hobbys gesprochen.

Jacob Hödl

■ Geburtstag: 31. Jänner 2007

■ Geburtsort: Hartberg

■ Staatsbürgerschaft:

Österreich

■ Alter: 19 Jahre

■ Größe: 1,75 Meter

■ Zweiter Name: Peter

■ Bisherige Stationen:

Sturm Jugend, JAZ GU-Süd,

Steiermark-Sturm (U15),

Steiermark-Sturm (U16),

Steiermark-Sturm (U18),

Sturm Graz II

■ Aktuelles Team: SK Sturm

Graz

■ Im Team seit: 1. Juli 2025

■ Position: rechtes Mittelfeld

■ Nebenposition: linkes Mittelfeld,

zentrales Mittelfeld

■ Fuß: links

■ Aktueller Marktwert: zwei

Millionen Euro

■ Rückennumer: 43

■ Länderspielkarriere:

Österreich U15, Österreich U17,

Österreich U18, Österreich

U19, Österreich U21

Von Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

Jacob, du hast deine fußballerische

Ausbildung beim SK

Sturm Graz absolviert.

Jacob Hödl: „Genau. Ich war

einmal bei einem Sommercamp

dabei, wurde danach zum Training

eingeladen und habe dort

mittrainiert. Anfangs wurde ich

noch nicht aufgenommen, aber

bei meinem ersten Hallenturnier

in der ASVÖ-Halle war ich

einer der besten Spieler – danach

haben sie mich genommen.

Ab diesem Zeitpunkt war

ich bei Sturm und bin von der

U7 eigentlich durchgehend bis

zur Akademie gegangen.“

Wie war die Zeit für dich?

Jacob: „Die Jugendzeit bei

Sturm war richtig cool. Wir

hatten viele Turniere, auch international,

zum Beispiel in

Italien gegen Teams wie Juventus.

Diese Wochenenden,

die Reisen, das gemeinsame

Erleben – das war schon etwas

ganz Besonderes und hat mich

sehr geprägt. In der Akademie

habe ich mich am Ende der

U15 schwer verletzt und musste

rund ein halbes Jahr pausieren.

In dieser Zeit konnte ich nicht

richtig trainieren, habe aber

viel körperlich gearbeitet. Nach

meiner Rückkehr ging es dann

eigentlich sehr schnell – bis hinauf

zu Sturm II und schließlich

hierher.“

Tim, wie schaut’s bei dir aus?

Tim Paumgartner: „Ich war

an der Akademie von Red Bull

Salzburg. Es war eine schöne

und aufregende Zeit für mich.

Während der Akademie erlebt

man einfach sehr viel und kann

auch einiges fürs weitere Leben

mitnehmen.“

Der GAK 1902 ist deine erste Station

außerhalb von Salzburg.

Tim: „Am Anfang war es natürlich

eine Um- stellung

für mich,

weil ich

z u m

e r s -

ten Mal

wirklich

weg von zu

Hause war. Trotzdem

bin ich froh,

diesen Schritt

gemacht zu haben,

und bin

stolz, bei

so einem

V e r -

ein mit

wirklich

tollen

F a n s

gelandet

zu

sein. Außerdem

ist es

das erste Mal in der

Bundesliga für mich. Das

ist schon eine Umstellung.

Man merkt, dass das Tempo

ein anderes ist, aber es

ist ein tolles Gefühl, in der

Bundesliga zu spielen. “

Jacob, dein erstes Spiel für

die Profis war gegen den

BVB.

Jacob: „Ja, das war extrem

cool. Ich wusste lange

nicht, ob ich fix dabei sein

werde. Allein die Nachricht,

dass ich im Kader

bin, war schon unglaublich.

Wir haben davor

das Heimspiel gewonnen

und sind mit einem

guten Gefühl hingefahren

– und dann dieses Stadion:

über 80.000 Menschen, die

Atmosphäre, die Stimmung.

Der Signal Iduna Park ist sicher

eines der beeindruckendsten

Stadien, in denen ich je war.

Außerdem habe ich Dortmund

als Verein immer schon richtig

cool gefunden, deshalb war das

für mich ein ganz besonderes

Erlebnis.“

Und dein Bundesliga-Debüt

hast du gegen den FC Blau-Weiß

Linz gefeiert.

Jacob: „Das war unglaublich.


MÄRZ 2026 www.grazer.at

graz 23

zum Fußball-Star

GEPA (4)

Vor allem, weil meine Eltern im

Stadion waren und ich für den

Verein debütiert habe, bei dem

ich schon so lange bin. Der

Schritt von der 2. Liga in die

Bundesliga ist natürlich groß –

aber ich glaube ehrlich gesagt,

dass der Übergang von der U18

in den Profifußball noch größer

ist. Trotzdem war dieses Debüt

etwas ganz Besonderes.“

So, Jungs, nun zu etwas Privaterem.

Wenn ihr euch einen Mitspieler

aussuchen könntet, wer

wäre das?

Tim: „Paul Pogba. Wir sind

ähnlich von Statur und

Körpergröße her und

spielen beide

im zentralen

Mittelfeld.

Ich

w ü r d e

liebend gerne mit

ihm zusammenspielen.

Er ist auf dem Fußballplatz

mein Vorbild.“

Jacob: „Bei mir wäre

es aktuell wahrscheinlich

Jérémy Doku. Ich finde es

einfach extrem stark, wie

er spielt – sein Eins- gegeneins,

seine Dynamik auf dem

Flügel, das ist richtig krank.

Natürlich gibt es viele Spieler,

die ich feiere.“

Welche denn? Hast du auch

Vorbilder?

Jacob: „Ich habe mehrere

Spieler, von denen ich mir Dinge

abschauen möchte. Ich bin

nicht so, dass ich ein einziges

Idol habe, aber ich schaue mir

viele Highlights und Spiele an.

Spieler wie Dimitri Payet zum

Beispiel finde ich richtig stark,

auch Messi oder Dembélé. Es

gibt viele, bei denen ich mir

denke: Da kann ich mir etwas

mitnehmen.“

Jacob, du hast erzählt,

dass deine Eltern bei

deinem Bundesliga-

Debüt im Stadion

waren. Welche Rolle

spielt Familie für

dich?

Jacob: „Eine extrem

große. Ich rede

sehr viel mit meinen Eltern,

vor allem abends nach Spielen

oder Trainings. Sie unterstützen

mich unglaublich. Meine Mama

schaut, dass es mir gesundheitlich

gut geht, sie kennt sich da

sehr gut aus. Mein Papa kocht

super – also, ich bin da wirklich

bestens versorgt. Auch meine

Schwester spielt eine große Rolle.“

Und für dich, Tim?

Tim: „Auch für mich bedeutet

Familie alles. Ich bin froh, sie zu

haben, und vor allem dankbar,

dass sie mich immer unterstützen.“

Und was macht ihr gerne in eurer

Freizeit? Zockt ihr gerne?

Tim: „Ja, ich spiele gerne

PlayStation, und da natürlich

großteils FIFA.“

Jacob: „Eigentlich habe ich

während der Schulzeit komplett

aufgehört zu zocken, was mir,

glaube ich, auch gutgetan hat.

Jetzt habe ich wieder eine Play-

Station, aber ich spiele wirklich

nur, wenn Freunde da sind – mal

eine Partie FIFA. Ich bin darin

aber ehrlich gesagt nicht besonders

gut, also lasse ich meistens

lieber die Finger davon.“

Tim, wie gefällt es dir bis jetzt in

Graz?

Tim: „Ich finde die Innenstadt

sehr schön und spaziere dort

einfach gerne durch die Gassen.

Am liebsten gehe ich dann anschließend

ins Operncafé.“

Und was magst du an Graz, Jacob?

Jacob: „Graz ist im Sommer

richtig schön, vor allem wenn

die Sonne wieder rauskommt.

Es hat fast so ein italienisches

Flair. Ich sitze gerne in Cafés,

bin öfter im Martin Auer Atelier

oder gehe mit Freunden essen.

Einfach durch die Stadt schlendern,

ein bisschen shoppen –

das taugt mir sehr.“

Und zum Abschluss: Habt ihr

Freunde oder Bekannte beim

gegnerischen Verein? Ich glaube,

ihr kennt euch ja persönlich ...

Jacob: „Ja, ich kenne Tim vom

Bundesheer, das ist ein Kollege

von mir. Ansonsten halte ich da

aber lieber Abstand (lacht).“

Tim: „Graz ist rot, das ist klar

(lacht), aber natürlich habe ich

auch Freunde und Bekannte

bei Sturm. Mit Kristjan Bendra

habe ich gemeinsam in Salzburg

in der Akademie gespielt,

mit Jacob und Belmin Beganovic

war ich außerdem neulich

beim Bundesheer für die

Grundausbildung.“

Tim Paumgartner

■ Geburtstag: 5. März 2005

■ Geburtsort: Salzburg

■ Staatsbürgerschaft:

Österreich

■ Alter: 21 Jahre

■ Größe: 1,96 Meter

■ Zweiter Name: Aziz

■ Bisherige Stationen: Puch

Jugend, Kuchl Jugend, Liefering

Jugend, AKA Salzburg

U15, AKA Salzburg U16, AKA

Salzburg U18, FC Liefering

■ Aktuelles Team: GAK 1902

■ Im Team seit: 1. Juli 2025

■ Position: zentrales Mittelfeld

■ Nebenposition: defensives

Mittelfeld

■ Fuß: rechts

■ Aktueller Marktwert:

150.000 Euro

■ Rückennumer: 24

■ Länderspielkarriere: Österreich

U15, Österreich U18,

Österreich U21


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