März 2026
- Die top Instagram-Foto-Spots von Graz - Was braucht man für den perfekten Maturaball - Wie kann man eine Führung beim Mäci gewinnen?
- Die top Instagram-Foto-Spots von Graz
- Was braucht man für den perfekten Maturaball
- Wie kann man eine Führung beim Mäci gewinnen?
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www.grazer.at MÄRZ 2026, AUSGABE 1
Hals
über
Kopf
Stark. Der 19-jährige Grazer Jacob Hödl (Bild) ist bei Sturm groß geworden und kickt jetzt vor 15.000 Menschen. Der Youngster und sein roter Konkurrent,
GAK-Hoffnung Tim Paumgartner (20), erzählen davon, wie sie das neben der Schule geschafft haben, und zeigen sich auch von privater Seite.SEITEN 22/23
GEPA
202425010
2 graz
www.grazer.at MÄRZ 2026
Hallo
im
SchülerGrazer!
NEU. Gleich mehrere Fragen wollen wir diesmal
im Schüler Grazer beantworten: Was sind die top
Instagram-Foto-Spots von Graz, was braucht man
für den perfekten Maturaball und wie kann man
eine Führung beim Mäci gewinnen?
Auf die Tanzfläche
Der Maturaball ist ein einmaliges Erlebnis.
Wie man sich am besten darauf vorbereitet
und was man als Maturaballkomitee
alles beachten muss, erfährt man beim
Maturaball.info Brunch.
SEITEN 14/15
Frühlingsgefühle
Die Temperaturen steigen, und damit rücken auch die Frühlings-
Outfits immer näher. Wir geben einen Überblick über die größten
Trends der Spring-Summer-Season 2026! SEITEN 18/19
Hot
Weltweit sorgen
Instagram-Foto-Spots
für einzigartige Bilder.
Doch wo kann man
in Graz das perfekte
Foto schießen? Plus:
Tipps von Fotograf
Erwin Scheriau für das
perfekte Foto.
SEITEN 4/5
Burger kreieren und gewinnen
Welche Klasse hat Lust, eine exklusive Führung durch den McDonald’s in St. Peter zu
gewinnen und so einen einzigartigen Blick hinter die Kulissen des Burgerriesen zu erhalten?
So funktioniert’s: Burger kreieren, Rezept einsenden und gewinnen. SEITE 21
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz;
Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit
Schweighofer | REDAKTION: Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Verena Leitold (0664/80 666 66 91), Dorian Krois (0664/80 666 6533), Leonhard Schweighofer
(0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664 80 666 6683) | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan
(Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890), Azra
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sammeln Sie Altpapier
für das Recycling
19. September 2013 www.grazer.at
graz 3
4 graz
www.grazer.at MÄRZ 2026
Das sind in Graz die top
KNIPSBILD. Egal ob spontaner Schnappschuss mit Freunden oder ein
durchdachter Feed-Post: In Graz findet man überall Spots, an denen man
ganz einfach immer wieder richtig coole Bilder machen kann.
4
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Graz begeistert auf den ersten
Blick: eine Stadt, in
der sich historische Eleganz
und modernes Lebensgefühl
auf ganz natürliche Weise
verbinden. Zwischen verwinkelten
Altstadtgassen, süßen Cafés
und grünen Rückzugsorten entfaltet
sich ein ganz besonderer
Charme, der zum Entdecken und
Verweilen einlädt.
Doch Graz ist nicht nur kulturell
ein Highlight, auch für Fotoliebhaber
hat die Stadt unglaublich
viel zu bieten. Überall finden
sich einzigartige Instagram-Foto-
Spots, die mit beeindruckenden
Ausblicken, kreativen Details
und urbaner Atmosphäre überzeugen.
Diese Plätze darf man
sich nicht entgehen lassen und
sollte sie für ein Foto nutzen.
Café Fotter
Das Café Fotter überzeugt mit
einer coolen Mischung aus Tradition
und modernem Vibe. Hier
gibt’s nicht nur einen, sondern
gleich mehrere mega Fotospots.
Vom Spiegelsalon mit riesigem
Kronleuchter über den Rosengarten
bis hin zu den extrem
kreativ angerichteten Kaffees.
Ob Hundeköpfe oder Blumenmuster
im Milchschaum: So
entsteht ganz easy das perfekte
Foto.
2
Citypeach
Hinter dem Citypeach direkt an
der Mur verbirgt sich eine entspannte,
junge Musikszene mit
Sommerfeeling. In den Frühlings-
und Sommermonaten
treten hier regelmäßig Musikkünstler
auf. Neben dem musikalischen
Erlebnis und dem sanften
Rauschen des Wassers ist der
Citypeach auch ein Instagram-
Hotspot: Vor allem die bunten
Graffiti bieten perfekte Kulissen
für coole, lebendige Fotos.
3
Im Grünen
Egal zu welcher Jahreszeit,
der Stadtpark Graz ist einer
der besten Spots in Graz für
richtig coole Instagram-
Fotos.
Zwischen alten Bäumen,
weiten Wiesen, Statuen
und chilligen Wegen findet
man überall lässige
Hintergründe – egal ob spontan
mit Freunden bei einem
Picknick oder bewusst
für ein
starkes Foto.
Vor allem
bei Sonnenuntergang
sorgt
das Licht
für richtig
gute Vibes
und macht
jeden Shot
automatisch
besonders.
1
Oper Graz
Vor der Oper Graz entstehen
richtig starke Fotos mit Studenten-Charakter.
Die beeindruckende
Architektur, der große
Platz und das schöne Licht
sorgen sofort für einen besonderen
Look. Egal ob lässig oder
elegant, hier wirkt jedes Bild
einfach richtig gut.
GETTY (2), KK (2), TONI MUHR
MÄRZ 2026 www.grazer.at
graz 5
Instagram-Foto-Spots
Tipps vom Profi-Fotografen Erwin Scheriau
Licht: Wenn irgendwie möglich, nicht gegen die Sonne (oder die Lichtquelle im Allgemeinen) fotografieren. Das ergibt meistens
entweder einen überbelichteten Hintergrund oder einen unterbelichteten Vordergrund. Im Extremfall beides.
Besser: Sich zur Lichtquelle drehen, im Idealfall ca. 45 ° dazu, dann erhält man auch ein paar Schatten und allgemein mehr
Tiefe im Bild.
Umgebung: Um einen Konnex herzustellen (wo bin ich, wie sieht es dort aus), kann man die Kamera etwas weiter weg aufstellen
(mit Stativ oder dem guten alten Handy-Stick). Falls dies nicht möglich ist, die Weitwinkel-Funktion der Kamera nutzen.
Ruhig bleiben: Um Verwackler (speziell in dunklen Situationen) zu vermeiden, muss die Kamera vorsichtig ausgelöst werden.
Dasselbe gilt für Personen, die fotografiert werden sollen: Wenn sich diese bei langer Belichtungszeit (aufgrund der Dunkelheit)
bewegen, entsteht Unschärfe.
Nicht die Kamera macht das Bild: Das Handy ist alt? Die Kamera nicht „up to date“? Das Objektiv ist „nur“ ein einfaches?
Nicht verzweifeln: Eine gute Bildidee, ein besonderer Blickwinkel oder ein einzigartiger Moment sind meist viel wichtiger als die
neueste Technik. Ein langweiliges Bild ist ein langweiliges Bild. Auch wenn es mit der neuesten und teuersten Technik entstanden
ist.
Nicht alles muss geknipst werden: Auch wenn man allgemein sagt, dass Fotografie heute nichts mehr kostet, sollte man doch
einige Kostenpunkte nicht ganz außer Acht lassen. Es ist natürlich richtig, dass ein Digitalfoto nicht mehr im Labor entwickelt
werden muss. Aber: Wer ist noch nie vor dem Problem gestanden, dass das Google-Konto plötzlich keinen Speicherplatz mehr
hat und man gezwungen ist, entweder tausende Fotos auszusortieren oder mehr Speicherplatz zu kaufen? Also im Idealfall
lieber täglich die unbenötigten, nichtssagenden oder unscharfen Bilder löschen und nur die wirklich wichtigen behalten.
6 graz
www.grazer.at MÄRZ 2026
Bella:
„Du musst selber dein
größter Supporter sein!“
Im April startet die in Graz geborene Musikerin Bella ihre erste eigene Headline-Tour. Vier Tourstopps stehen auf dem Programm.
UNIVERSAL MUSIC/PHIL HESSLER
GESPRÄCH. Die aufstrebende Musikerin Bella ist in Graz aufgewachsen, hat mittlerweile große Acts wie
Cro und Nina Chuba auf der Bühne supportet und geht im April auf ihre erste eigene Headline-Tour.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
Wann hast du die Liebe zur Musik
entdeckt?
Bella: Ich glaube, wirklich
entdeckt hab ich’s sehr früh –
einerseits bei den Autofahrten
mit meinem Papa, als er immer
U2 oder Sting angemacht hat.
Und andererseits durch meine
Mama, die mich schon mit fünf
Jahren beim Konservatorium in
Graz angemeldet hat.
Wann wusstest du, dass du Musikerin
werden möchtest?
Bella: Wenn damit gemeint
ist, nur von Musik zu leben, dann
weiß ich’s bis heute nicht. Ich will
einfach nie die Liebe zur Musik
verlieren, und ich hab Angst, dass
das passiert, wenn ich das als Fulltime-Job
ansehe. Vor allem in der
jetzigen Zeit, wo die Musik auch
oft in den Hintergrund rückt und
andere Dinge wie Social Media
viel wichtiger werden.
Was war bisher der größte
„Wow“-Moment deiner Karriere?
Bella: Als ich das erste Mal
das Gefühl hatte, mit meiner
Musik wirklich was in jemandem
zu bewegen. Das war bei
meinem Release von „ich glaub
ich“ der Fall, wo ich ganz viele
Nachrichten bekommen und
auch Gespräche darüber geführt
habe, dass der Song bei
den eigenen Zweifeln hilft und
dass sich Menschen in meinem
Text wiederfinden können. Das
war echt schön.
Woher holst du dir die Inspiration
für deine Songs?
Bella: Aus meinem Alltag, aus
meiner Vergangenheit, aus meinen
Mitmenschen – mein Leben
ist die Inspiration. Deshalb
könnte ich auch nie einen Song
schreiben, den ich im Kern nicht
wirklich so meine. Ich glaub, es
ist wichtig, zu wissen, dass man
ein einziges Thema aus ganz vielen
Blickwinkeln beleuchten und
deshalb auch beschreiben kann
– das hilft oft, wenn man beim
Songwriting kurz nicht weiterweiß.
Was steht dieses Jahr noch an?
Bella: Soooooo viel. Ich bin
jetzt erstmal mit 01099 auf
Tour, auch bei den Kasematten
in Graz, und dann freu ich mich
natürlich auch auf den Festival-
Sommer dieses Jahr, obwohl’s
noch ein bisschen dauert. Im
April ist natürlich das Wichtigste:
Ich geh auf meine erste
eigene Tour – deshalb holt euch
gern Tickets, ich würd mich
wirklich über alle freuen.
Du tourst gerade. Was ist der
schönste Moment für dich bei einem
Konzert?
Bella: Boah, es ist sehr schwer,
sich für einen zu entscheiden.
Ich liebe es, wenn die Crowd
mitmacht, ich seh, dass sie Spaß
haben und am Start sind. Aber
am liebsten mag ich die ruhigen
Songs, wo zugehört und mitgesungen
wird. Die letzten Tage
hab ich auch oft gesehen, dass
sich mehrere Leute bei einem
Song von mir gegenseitig in den
Arm genommen und getröstet
haben – das gibt mir sehr viel!
Wie war es, Support-Act für Cro
und Nina Chuba zu sein?
Bella: Ich bin einfach unfassbar
dankbar. Bei Cro war’s ein
Full-Circle-Moment, weil mein
allererstes Konzert tatsächlich
ein Konzert von Cro war – das
war natürlich arg, da dann eine
Bühne mit ihm teilen zu dürfen.
Nina bin ich vor allem dafür
dankbar, dass sie mich neben
Berlin auch in meine Heimatstadt
Graz mitgenommen hat.
Ich hab so viele Gesichter aus
meiner Schulzeit oder alten
Freundeskreisen in der Crowd
entdeckt, das hat mich richtig
emotional gemacht.
Was würdest du deinem 14-jährigen
Ich mit auf den Weg geben?
Bella: Sei nicht so gemein zu
dir selbst! Hab mehr Vertrauen
in dich – du hast alle Zeit der
Welt! Stell dich selbst an erste
Stelle. Du musst selber dein
größter Supporter sein!
MÄRZ 2026 www.grazer.at
graz 7
Das ist Bella
Bella ist ist in Graz aufgewachsen
und lebt mittlerweile
in Wien. Sie singt, seit sie
denken kann, und spielt seit
ihrem zehnten Lebensjahr
Klavier.
Erste Songwriting-Versuche
gab es zwischen 14 und 15 –
zunächst auf Englisch, dann
auf Deutsch.
Ihr erster deutschsprachiger
Song „Nie Verliebt“ wurde
kurz darauf veröffentlicht und
bekam sofort Aufmerksamkeit.
In ihrer Musik behandelt sie
Themen, mit denen viele
mitfühlen können: Erfahrungen
sammeln, den eigenen
Platz in der Welt finden und
Herausforderungen in den
Zwanzigern.
Ob der Umzug nach Wien
oder der plötzliche Erfolg –
Bella verarbeitet ihr Leben
in ihrer Musik und teilt ihre
Zweifel und Selbstfindungsversuche
mit den Zuhörenden.
Ihr Song „ich glaub ich“ steht
kurz vor den 2.000.000 Aufrufen
auf Spotify.
Die Sängerin war bereits als
Support-Act bei den Tourneen
von Cro und Nina Chuba
dabei, wo sie auch in ihrer
Heimatstadt Graz auf der
Bühne stehen durfte.
Derzeit ist sie mit 01099 auf
Tour und singt am 13. März auf
den Kasematten in Graz.
Im April steht dann die allererste
eigene Headline-Tour
„‚ich glaub ich‘ geh auf Tour
2026“ an.
Daten:
8. April: Hamburg, Hebebühne
9. April: Berlin, Badehaus
10. April: Wien, B72
15. April: München, Kranhalle
Am 13. März ist Bella mit 01099 auf den Kasematten.
UNIVERSAL MUSIC / JULIAN MATHIEU
8 graz
www.grazer.at MÄRZ 2026
Streetfood-Check
Wird Biangbiang
der neue Banger?
In Kürze gibt es am Jakominiplatz Biang Noodles zu probieren. Diese breiten Nudeln aus Weizenmehl kommen ursprünglich aus Nordwestchina. KK, GETTY
EXOTISCH. In Graz sperrt bald ein Stand mit asiatischen Biang-Nudeln auf. Außerdem möchte ein
neues Lokal das Kebap revolutionieren. Und wir haben uns angeschaut, was es sonst noch so an
spannendem Streetfood fernab von klassischen Burgern und Hotdogs in der Stadt gibt.
Von Verena Leitold
verena.leitold@grazer.at
Seit Jahren wird exotisches
Streetfood auch in Graz
immer beliebter. Zu Recht!
Denn es gibt mittlerweile eine
große Auswahl an Gerichten, die
man sich praktisch in die Schule
oder auch in die Arbeit mitnehmen
kann. Und bald wird das Angebot
erweitert: In Kürze eröffnen
am Jakominiplatz nämlich zwei
weitere Standln von Bowls&Pots
by MayKay (bekannt etwa aus der
Sporgasse). Eines davon spezialisiert
sich auf asiatische Biang
(oder auch Biangbiang) Noodles.
Es handelt sich dabei um breite
chinesische Nudeln aus Weizenmehl,
die ursprünglich aus der
Provinz Shaanxi im Nordwesten
des Landes kommen. Sie werden
meist handgezogen und heißen
deshalb auch „pulled noodles“.
Serviert werden die chinesischen
Bandnudeln mit verschiedenen
Saucen – mit Fleisch, vegetarisch
oder auch vegan.
Apropos vegan: Im zweiten
neuen Standl von MayKay – nur
ein paar Meter weiter ebenfalls
am Jakominiplatz – steht
veganes Streetfood bald im Fokus.
Verschiedene Reis-Bowls,
Dumplings und auch Sushi-Rollen
werden angeteasert.
Kebap neu definiert
Ein Klassiker in Sachen Streetfood
ist sicherlich Kebap. Ein
neues Lokal möchte jetzt aber einiges
anders machen als die Konkurrenz,
die es bisher in Graz gab.
Im ehemaligen Easy Asia in der
Albert-Schweitzer-Gasse unweit
des Griesplatzes hat das Nivan
aufgesperrt.
„Wir möchten mit dem Kebap
zurück zum Ursprung – regionales,
hochwertiges Kalbfleisch
selbst auf Spieße gesteckt und
im Holzgrill gebraten, dann mit
einem Säbel statt mit der Maschine
geschnitten“, macht Betreiber
Ishak Ceylan Gusto. Durch den
Holzkohlegrill erhält das Fleisch
ein rauchiges Aroma. Und auch
das Brot wird selbst gebacken.
Neben Kebap wird im Nivan
alles angeboten,
was die
türkische Küche
sonst noch
hergibt – auch
für Vegetarier:
Eintöpfe, viele
verschiedene
Meze,
Suppen, Pides,
Lahmacuns,
Ekmekler und
Co.
Ebenfalls eine Neuheit
in Sachen Kebap gibt es seit
nicht allzu langer Zeit in der Annenstraße
neben dem Plattengeschäft
Dux Records. Bei Loop
Kebab bekommt man nämlich
auch „Planted Kebap“, also mit
veganem Fleisch.
Taiwan, Korea & Co
Und was gibt es sonst noch so an
ausgefallenem Streetfood in Graz
zu probieren?
Gua Bao bekommt man bei Ichi
Go Ichi E am Dietrichsteinplatz.
Die weichen, gedämpften Hefeteigfladen
werden oft auch als tai-
wanische
Burger bezeichnet.
Koreanisches
Streetfood
gibt’s bei Gogi Go am Glacis. Dort
kann man Corn Dogs (Würstchen
in Mais teighülle), Teigtaschen
oder Gimbap (Reisrollen, ähnlich
wie Sushi) probieren.
Falafel bekommt man vermutlich
in fast jeder Dönerbude, aber
wirklich darauf spezialisiert haben
sich zum Beispiel Mr. Falafel in der
Heinrichstraße oder Dr. Falaflo in
der Färbergasse darauf.
Wer es lieber süß mag: Inzwischen
gibt es auch Kaiserschmarrn
to go in Graz: in der
Herrengasse und am Eisernen Tor
vorm Moser.
10 graz
www.grazer.at MÄRZ 2026
Kinojahr: Helden, Mythen
SPANNEND. Von
legendären Superhelden
bis zu epischen
Mythen: 2026 wird ein
Kinojahr voller großer
Film-Highlights.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
Filmfans aufgepasst: 2026
bringt große Abenteuer, beliebte
Superhelden und epische
Geschichten in die Grazer
Kinosäle. Ob die Rückkehr von
Lieblingsfiguren der Kindheit in
„Toy Story 5“, eine spannende Reise
in Christopher Nolans „The
Odyssey“ oder ein aufregender
Showdown im neuen Avengers-
Teil – dieses Jahr hält für jeden
Geschmack etwas bereit.
Wir haben die spannendsten
Filmhighlights des Jahres für
euch zusammengefasst. Diese
kommenden Produktionen sollten
definitiv nicht verpasst werden:
Rückkehr der Helden
Die Superhelden sind zurück!
Sowohl Marvel als auch DC bringen
ihre großen Helden wieder
auf die Leinwand.
Tom Holland kehrt am 30. Juli
als Peter Parker zurück in die
Kinos. In „Spider-Man: Brand
New Day“ muss Peter Parker, der
von der ganzen Welt vergessen
wurde, alleine zurechtkommen.
Doch eine Bedrohung taucht auf,
die etwas zu groß für Spider-Man
ist, um sie alleine zu bewältigen.
Am 16. Dezember dürfen
sich Fans auf ein Wiedersehen
mit den Avengers in „Avengers:
Doomsday“ freuen. Die beliebten
Marvel-Helden versuchen,
gemeinsam Doctor Doom zu
stoppen.
Auch DC liefert ein Highlight:
Ab 25. Juni begibt sich Supergirl
im gleichnamigen Film auf eine
große Mission im Weltraum.
Man kann sich auf Mut, Action
und jede Menge Spannung freuen.
Großes Wiedersehen
Gaming-Fans kommen am
1. April auf ihre Kosten. In „Der
Super Mario Galaxy Film“ erkunden
Mario und Luigi das Weltall,
um Prinzessin Peach zu retten.
Die beiden Brüder und all ihre
Freunde kehren somit nach
„Der Super Mario Bros. Film“ auf
die große Leinwand zurück.
Eine weitere Rückkehr wartet
am 18. Juni: Woody und Buzz
aus dem Animationsklassiker
„Toy Story“ aus dem Jahr 1995
versuchen in „Toy Story 5“, das
sogenannte „Lilypad“ abzuwehren
– ein Konflikt zwischen
traditionellem Spielzeug
und Bildschirmzeit entsteht.
Epische Welten
Christopher Nolans neuester
Abenteuerfilm „The Odyssey“ gehört
zu den sehnlichst erwarteten
Filmen des Jahres. Die Adaption
von Homers Epos begleitet die
Heimreise des Königs Odysseus
nach dem Trojanischen Krieg.
Kinostart ist am 16. Juli.
Im Herbst geht es weiter mit
„Die Tribute von Panem – Sunrise
on the Reaping“. Ab 19. November
wird die Geschichte der
50. Hungerspiele mit dem jungen
Haymitch Abernathy in den Kinos
gespielt.
2026 verspricht also, ein Kinojahr
voller Emotionen, Comebacks
und spannender Leinwandmomente
zu werden.
SEI DEIN
EIGENER
BOSS
ubit-stmk.at
DU HAST DEINE
IT-KARRIERE
IN DER HAND.
MÄRZ 2026 www.grazer.at
graz 11
und große Abenteuer
Große Abenteuer, schöne Freundschaften und beliebte Superhelden: 2026 bringt einige Filmhighlights auf die große Leinwand. GETTY (2)
12 graz
www.grazer.at MÄRZ 2026
bleibsympathisch: „Findet
TALK. Der Food-Blogger
bleibsympathisch
spricht über seine
Anfänge, sein Mindset
und die besten
Foodspots in Graz.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
Wie bist du Creator geworden?
bleibsympathisch: 2016 hab
ich mit Videos und Fotos gestartet.
Ich bin oft mit dem Grazer
Künstler sweetboyblondey
nach Berlin gefahren und hab
Artists auf der Bühne begleitet.
Eigentlich wollte ich immer
hinter der Kamera bleiben
und habe mich verschlossen.
Irgendwann sind wir vor einer
Pizzeria mit einem kleinen
Fenster in Berlin gestanden.
Sweetboy meinte zu mir, dass
wir ein Video von mir vor dem
Laden machen sollten. Ich
wusste danach nicht genau, was
ich machen soll, aber von dem
Tag an wusste ich: Ich mach Social
Media. Ab dem Zeitpunkt
habe ich auch nie aufgehört,
keine Pause gemacht und immer
durchgezogen. Seit zwei
Jahren kommen immer drei bis
vier Videos die Woche.
Was motiviert dich, tagtäglich
Content zu produzieren?
bleibsympathisch: Ich habe
etwas gefunden, was mich erfüllt
und mir Spaß macht. Ich
würde meinen Kanal genau so
führen, auch wenn ich keine
Reichweite hätte, weil ich liebe,
was ich mache. Mir fehlt einfach
etwas im Alltag, wenn ich
keine Videos machen würde.
Welches Video war etwas ganz
Besonderes für dich?
bleibsympathisch: Zu Randy
Gamble habe ich immer aufgeschaut,
bevor ich meinen Kanal
gestartet habe. Er hat mir dann
eines Tages random geschrieben:
„Ey, ich hab Bock, dass
du mir Graz zeigst. Ich verfolg
dich schon so lange und ich
feier deinen Content.“ Das war
dann eines der erfolgreichsten
Videos für mich.
Wie ist der Name „bleibsympathisch“
entstanden?
bleibsympathisch: Eigentlich
ist der Name durch meine
Mama entstanden. Sie hat einmal
zu mir gesagt: „Ich habe einen
Menschen wie dich selten
gesehen. Du bist so motiviert
und so gut gelaunt, egal was
passiert. Du hast einfach eine
gute Laune.“ Dann dachte ich
mir: „Ey, bleib sympathisch.“
Egal zu welchem Restaurant
ich gehe, ich geh zu fast allen
immer spontan. Ich mache mit
den Gastronomen eigentlich
nie was aus, gehe einfach mit
meiner Sympathie hin und es
werden coole Videos draus.
Wie gehst du mit Kritik um?
bleibsympathisch: Ich muss
ehrlich sagen, am Anfang bin
ich mit dem Kopf gegen die
Wand gefahren. Ich hatte einfach
ein riesen Ego. Dann habe
ich mir ein Beispiel an anderen
genommen und wie die mit
Hate umgehen. Ich fand es cool,
wie entspannt sie damit umgehen
und sich keinen Stress
machen. Step by step habe ich
mich dann auch so entwickelt.
Jetzt schalte ich komplett davon
weg und mache mein Ding weiter.
Ich ignoriere die negative
Energie einfach.
Was würdest du jungen Menschen
sagen, die Creator werden
wollen?
bleibsympathisch: Bevor
man Influencer sein möchte,
MÄRZ 2026 www.grazer.at
graz 13
etwas, das euch erfüllt!“
oder egal was man sein möchte,
sollte man sich zuerst mit
sich selbst beschäftigen und
herausfinden, was einem wirklich
Spaß macht. Egal, was es
ist: Findet etwas, das euch erfüllt,
was euch Spaß macht, und
zieht das zu 100 Prozent durch.
Irgendwann, wenn man das
mit Herz und Liebe macht und
wirklich dahintersteht, dann
geht das auf.
Welches Gericht könntest du jeden
Tag essen?
bleibsympathisch: Es gibt
sehr viele Gerichte, die ich jeden
Tag essen könnte, aber Döner
und Tacos!
Hast du Foodspot-Empfehlungen
für die Schüler in Graz?
bleibsympathisch: Das Loop
Kebab in der Annenstraße ist
ein Geheimtipp, Dook’s als Café
Spot und Würstlscheich für
Burger.
Seit zwei Jahren gibt es von Food-Blogger bleibsympathisch drei bis vier Videos die Woche.
BLEIBSYMPATHISCH
14 graz
www.grazer.at MÄRZ 2026
Alles für den perfekten
www.grazer.at
präsentiert
Am 17. April findet von 9 bis 12 Uhr im Congress Graz der Maturaball.info Brunch statt. Dort können Informationen eingeholt werden. MARTIN WIESNER/MCG (2), GETTY (2)
EINMALIG. Nach vielen gemeinsamen Schuljahren ist der Maturaball ein ganz besonderes Ereignis.
Der Maturaball.info Brunch unterstützt Schüler bei der Organisation dieses einzigartigen Abends.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
gen mit sich. Im Laufe des Planungsprozesses
müssen viele
Entscheidungen g e -
troffen werden,
die oft zum allerersten
Mal
im Leben anstehen.
Location,
Catering, Mu-
Kaum ein Ereignis während
der Schulzeit ist so
besonders wie der eigene
Maturaball. Er markiert das
Ende eines Lebensabschnitts,
aber auch den Beginn einer
neuen Reise nach zahlreichen
gemeinsamen Schuljahren.
Hinter diesem bedeutenden
Abend stecken viele Stunden
Planung, Organisation und
Ideenfindung, damit dieses besondere
Ereignis
für immer in
Erinnerung
bleibt.
Das Planen
eines Maturaballs
ist spannend
und aufregend,
bringt jedoch bei einem
Event dieser Größenordnung
auch zahlreiche
Fragen und Herausforderunsik
und Technik sind nur der
Anfang einer langen To-do-
Liste, die es vor dem Ballabend
abzuarbeiten gilt. Hinzu kommen
Themen wie
das Branding,
das Fotoservice
sowie verschiedenste
Sicherheitsmaßnahmen, die
vor einer fulminanten Ballnacht
besprochen und geplant
werden müssen.
Brunch
Der Maturaball.info
Brunch 2026 im Congress
Graz will genau bei diesen
Fragen ansetzen und
somit die Ballkomitees
bei den Planungsschritten
und wichtigen Entscheidungen
unterstützen. In diesem
Jahr findet die Veranstaltung
am Freitag, dem
17. April, von 9 bis
12 Uhr statt. Der Eingang
befindet sich,
wie bei einem Maturaball
gewohnt,
am Sparkassenplatz
3.
Das Event ist
als interaktive
MÄRZ 2026 www.grazer.at
graz 15
Maturaball- Abend
Veranstaltung konzipiert, bei
der sämtliche Dienstleister, die
mit einem Maturaball in Verbindung
stehen, ihre Angebote
präsentieren. Durch das sogenannte
Marktplatz-Prinzip
der Veranstaltung haben die
Teilnehmenden die Möglichkeit,
von Stand zu Stand zu gehen,
Fragen zu stellen und sich
Tipps, Tricks und Informationen
von den anwesenden Personen
zu holen. Vor Ort vertreten
sind unter anderem die
Branchen Disco und Technik,
Band, Location, Planung und
Organisation, Styling, Tanzschule
sowie Druckerei.
Location
Da der Maturaball.info Brunch
direkt im Congress Graz stattfindet,
können angemeldete
Schüler die potenzielle Maturaball-Location
während der
Veranstaltung besichtigen. Im
Rahmen einer Führung werden
die Räumlichkeiten des
Congress gemeinsam
erkundet.
Zusätzlich stehen
Kenner
und Vertreter
weiterer
Ball-Locations
für
Auskünfte
und Fragen
zur Verfügung,
damit
das Maturaballkomitee
den perfekten
Veranstaltungsort
finden kann,
der die entsprechenden
Anforderungen erfüllt.
Programm
Neben dem Marktplatz-Konzept
wird am Tag des Maturaball.info
Brunch auch ein vielfältiges
Rahmenprogramm auf
der Bühne im Stefaniensaal
geboten. Die Dienstleister präsentieren
dabei ihre Leistungen,
und
Schüler,
die ihren Ball
bereits erfolgreich organisiert
und über die Bühne gebracht
haben, berichten von
ihren Erfahrungen und stehen
für Fragen zur Verfügung.
Ein besonderer Programmpunkt
ist der Sondervortrag
zum Thema „Brandschutz und
Sicherheit“. Gerade bei großen
Events wie einem Maturaball
spielt das Thema Brandschutz
eine zentrale Rolle. Neben der
gesetzlichen Verpflichtung
zum Brandschutz ist vor allem
die Sicherheit der anwesenden
Gäste entscheidend. Ein
ausgearbeitetes Brandschutzund
Sicherheitskonzept sowie
geschultes Personal sind daher
essenziell, um einen reibungslosen
und sicheren Ablauf des
Ballabends zu gewährleisten.
Anmeldung
Interessierte Schüler haben die
Möglichkeit, sich über www.
maturaball.info für den Brunch
anzumelden und sich einen
ganzen Vormittag beraten zu
lassen.
Die Teilnehmer können sich
auf ein Frühstück samt verschiedenen
Getränken und
Speisen freuen. Zusätzlich gibt
es kostenlose Goodie-Bags mit
Produkten der ausstellenden
Partner sowie ein Gewinnspiel.
16 graz
www.grazer.at MÄRZ 2026
Tech-Milliardäre verbieten
VERBOT. Die Bundesregierung
möchte ein
Social-Media-Verbot
nach Australiens Vorbild
noch heuer einführen.
Doch was bringt es?
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Australien hat es vorgemacht.
Ende vergangenen
Jahres wurde das
strengste Social-Media-Gesetz
der Welt eingeführt. Keine Sozialen
Medien für unter 16-Jährige.
Innerhalb nur eines Monats
wurden 4,7 Millionen Konten
von Jugendlichen gesperrt. Verantwortlich
für die Sperren sind
die Anbieter wie Meta, TikTok,
Snapchat & Co selbst. Sie müssen
dafür sorgen, dass die Konten
gesperrt werden, und die
Altersangaben der Jugendlichen
verifizieren.
Auch bei uns
Nun möchte auch die österreichische
Bundesregierung nach
dem Vorbild Australiens ein
Social-Media-Verbot für unter
14-Jährige einführen. Obwohl
noch vieles unklar ist, sich die
Koalition nicht einig ist sowie
auch die gesetzliche Grundlage
954 Teilnehmer, nicht repräsentativ,
Stand: 10.10.2025, 12 Uhr, Foto: Getty
fehlt, ist es das Ziel von Medienminister
und Vizekanzler Andreas
Babler, das Gesetz noch
mit Herbst und somit mit dem
Schuljahr 2026/27 umzusetzen.
Doch was sagen eigentlich die
Betroffenen bzw. deren Eltern
dazu? Der „Grazer“ hat auf seiner
Website und auf Instagram
kürzlich die Frage gestellt: Sollte
es ein Social-Media-Verbot für
unter 16-Jährige geben? Bei dieser
nicht repräsentativen Umfrage
haben 773 mit Ja und 181 mit
Nein geantwortet. Eine deutliche
Mehrheit unserer Leser ist also
für ein Social-Media-Verbot.
Antworten
Wir haben mit der Grazer Psychotherapeutin
Lisa Wimmer
über Social Meidia und dessen
Auswirkungen
gesprochen.
„Alle Tech-
Milliardäre
verbieten ihren
Kindern
Social Media.
Weil sie wissen,
dass es
den Jugendlichen/Kindern
schadet, und sie
haben es erfunden“, so die Expertin.
Diese Diskrepanz sollte
uns allen zu denken geben. Auch,
dass eine Nation wie China ein
anderes TikTok hat als Menschen
außerhalb von China, weil die
chinesische Regierung weiß, wie
Wir wissen, dass
Soziale Medien so
konzipiert wurden,
dass sie süchtig machen.“
Lisa Wimmer weiß um die Gefahr,
die von Social Media ausgeht.
schädlich es ist.
Doch ist ein Social-Media-Verbot
für unter 16-Jährige aus psychologischer
Sicht überhaupt
sinnvoll? „Vereinfacht
gesagt, ja. Ich weiß, es
wird derzeit über das
Verbot diskutiert, aber
ich bin der Meinung,
wir haben als Gesellschaft
die Pflicht, auf
geänderte Umstände
einzugehen. Wir müssen
auf die Herausforderungen
des Internets, der Sozialen
Medien und der KI reagieren.
Ich verstehe auch, dass sich viele
bevormundet fühlen, aber ein
Verbot gäbe den Eltern die Möglichkeit,
sich auf das Gesetz zu berufen“,
erklärt Wimmer.
Erst kürzlich musste Meta-Chef
Mark Zuckerberg
vor dem
US-Kongress
aussagen, da
sein Konzern
ganz klare Daten
hat, dass diese
Dinge süchtig
machen. „Wir
wissen also, dass
Soziale Medien süchtig machen.
Sie wurden ja auch so konzipiert,
dass sie süchtig machen“, weiß die
Expertin. Das gilt für Erwachsene
genauso wie für Kinder. Zudem
zeigt sich laut der Expertin, dass,
seit die Sozialen Medien 2008 „auf
die Welt gekommen“ sind, De-
„DER GRAZER“ - AKTUELLE BLITZUMFRAGE
Sollte es ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige geben?
Ergebnis
unserer Online-
Abstimmung
24 %
NEIN
76 %
JA
Lisa Wimmer
pressionen bei den Jugendlichen
häufiger werden. Und das vor
allem bei den Mädchen. Welche
Auswirkungen können daher
Soziale Medien besonders
auf Kinder und Jugendliche
haben? „Ein
veranwortungsvoller
Umgang mit Sozialen
Medien ist für Jugendliche
schlicht nicht
möglich, da das junge
Gehirn darauf nicht
ausgelegt ist. Dazu
kommt, dass der Mensch ein soziales
Wesen ist, durch Kontakt mit
anderen lernt und eine Resilienz
aufbaut. Auch Frustration und
Frustrationstoleranz lernt man
nur durch Interaktion mit anderen“,
so die Psychotherapeutin.
Und weiter: „Studien zeigen, dass
die jungen Generationen zum ersten
Mal (!) nicht klüger sind als die
vorherigen. Wir werden dümmer,
weil wir verlernen, uns mit längeren
Texten zu beschäftigen, wir
denken nur noch in ,Reel-Länge‘.“
Auch sieht sie einen großen
Druck, der auf den Jugendlichen
lastet. Interviews zum Handy-Verbot
an den Schulen haben gezeigt,
dass dieser Druck dadurch abnimmt.
Daher hat ein Social-Media-Verbot
durchaus Sinn. Auch
der Druck, dabei sein zu müssen,
um nichts zu verpassen, würde
dadurch abnehmen. Zudem entsteht
durch Soziale Medien ein
unrealistisches Bild. Alle haben
das perfekte Leben, den perfekten
Körper usw. Das kann dann schon
frustrieren, wenn man alleine zu
Hause sitzt.
Oftmals entsteht durch diesen
Druck auch Mobbing. Und die
Sozialen Medien sind sehr oft ein
Ort des Mobbings. Was kann man
dagegen tun? „Mobbing hat es
immer gegeben. Vor allem in der
Schule. Aber früher ist man nach
Hause gegangen und war dem
nicht mehr ausgesetzt. Jetzt ist
man dem mehr oder weniger 24/7
ausgeliefert. Es bekommt eine eigene
Dynamik. Hier ist es wichtig,
dass in den Schulen darüber gesprochen
wird und wir auch als
Gesellschaft die Verantwortung
übernehmen und darauf reagieren,
um unsere Kinder zu schützen“,
so Lisa Wimmer.
MÄRZ 2026 www.grazer.at
graz 17
ihren Kindern Insta & Co
Social Media kann enormen Druck ausüben und sorgt nachweislich für Depressionen. Daher wäre ein Verbot für unter 14-Jährige wohl sinnvoll.
GETTY, KK
18 graz
www.grazer.at MÄRZ 2026
Das sind die Modetrends
FASHION-HIGHLIGHTS. Die Sonne kommt raus, die Temperaturen steigen und
die Outfits werden bunter. Das sind die Modetrends für Frühling/Sommer 2026.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Der Winter hat uns eine
ganze Weile begleitet,
doch nun heißt es Abschied
nehmen von dicken Strickpullovern,
Mützen und schweren
Boots – sie wandern zurück ins
hinterste Eck des Kleiderschranks.
Mit den ersten
warmen Sonnenstrahlen
meldet sich der
Frühling zurück
und bringt frische
Energie in unseren
Alltag. Nicht nur
draußen beginnt alles
zu blühen, auch unsere Outfits
bekommen ein Update. Wer
seine neu erwachten Frühlingsgefühle
modisch unterstreichen
möchte, darf sich auf die span-
Bootsschuhe liegen
voll im Trend. GETTY
nendsten Frühling-Sommer-
Trends 2026 freuen. Wir haben
uns die aktuellen Must-haves genauer
angesehen und unter an-
derem bei Kastner & Öhler in
Graz nachgefragt, welche Styles
in dieser Saison besonders gefragt
sind. Hier sind die Must-haves
für die neue Saison.
Braun bleibt
Jede Saison bringt ihre
Farb-Highlights, und
2026 stehen zarte Pastelltöne
bis hin zu
kräftigem Rot auf der
Liste. Besonders im
Fokus stehen jedoch
Brauntöne, die sich
vom Wintertrend zur
Sommerfarbe weiterentwickelt
haben.
Wie jedes Jahr dürfen auch Muster
nicht fehlen – dabei sind vor
allem Streifen jeder Art gefragt.
Von klassisch bis farbenfroh,
auch „Streifen mit Streifen“ wird
wieder wichtiger.
Barrel Leg
Barrel-Leg-Hosen zählen in die-
ser Saison zu den absoluten
Key- Pieces und sind aus den aktuellen
Kollektionen nicht wegzudenken.
Mit ihrer markant
geschwungenen Silhouette verleihen
sie jedem Look eine
moderne, trendbewusste
Note und lassen sich vielseitig
kombinieren – von
lässig bis elegant.
Gut zu Fuß
Auch bei den
Schuhtrends zeigt sich
in dieser Saison eine klare
Richtung: Bootsschuhe
feiern ihr Comeback
und rücken sowohl bei
Damen als auch bei Herren
in den Fokus. Mit ihrem
maritimen Charme
und der lässig-eleganten
Ausstrahlung lassen sie sich
vielseitig kombinieren – ob
zur weiten Stoffhose, zu Denim
oder sogar zu sommerlichen
Kleidern. Gleichzeitig
Pastelltöne bleiben auch
diese Saison ein absolutes
Highlight für Damen
und Herren. K&Ö
Der Barrel-Leg-Trend ist
gekommen, um zu bleiben:
Die weiten Hosen
lassen sich sportlich und
chic stylen. GETTY
MÄRZ 2026 www.grazer.at
graz 19
für den Sommer
bleibt Birkenstock ein verlässlicher
Favorit in Sachen Komfort
und Stil. Modelle wie der
Boston, die Arizona-Sandale
oder die leichten EVA-Varianten
überzeugen weiterhin als
unkomplizierte Alltagsbegleiter
und beweisen, dass Bequemlichkeit
und Trendbewusstsein
perfekt harmonieren können.
Accessoires
Velours gehört in dieser Saison
zu den wichtigsten Trendthemen
und setzt vor allem bei Taschen
und Schuhen stilvolle
Akzente. Die weiche, edle Oberfläche
verleiht selbst schlichten
Outfits sofort eine hochwertige,
elegante Note und sorgt für eine
besondere Tiefe im Look. Perfekt
ergänzt wird dieser Trend durch
Nickitücher, die als ausdrucksstarkes
Accessoire jedem Outfit
das gewisse Etwas verleihen.
Abgerundet wird das Styling mit
Retro-Sonnenbrillen mit hell getönten
Gläsern sind sehr gefragt. GETTY
Sonnenbrillen als modischem
Statement – besonders beliebt
sind Retro-Modelle mit hell getönten
Gläsern, die Leichtigkeit
ausstrahlen und den Frühlings-
und Sommerlooks eine
entspannte, moderne Note verleihen.
Männersache
In der Herrenmode stehen Zweiteiler
hoch im Kurs – allerdings
Auch Männer dürfen diese Saison
mit Streifen-Looks spielen.
K&Ö
in einer modernen, entspannten
Interpretation abseits des
klassischen Anzugs. Locker geschnittene
Hosen werden mit
Overshirts, leichten Hemden
oder sommerlichen Blousons
kombiniert und sorgen für einen
stilvollen Look, der ganz
ohne großen Aufwand auskommt.
Strickpolos und feine
Strickshirts ergänzen das Outfit
mit einer lässig-eleganten Note.
Nickitücher bringen Farbe ins Spiel
und sind absolute Hingucker. GETTY
20 graz
www.grazer.at MÄRZ 2025
Graz rockt den Sommer
KONZERTE. Die kommenden Monate bringen die größten Konzert-
Highlights und Top-Events der Saison – mit starken Live-Acts,
besonderen Momenten und jeder Menge Überraschungen.
www.grazer.at
Von V. Weitenthaler, C. Berner
redaktion@grazer.at
präsentiert am
18. Mai im Orpheum
ein
völlig neues
Konzertpro-
Die kommenden Monate
stehen ganz im Zeichen
der Top-Konzerte und
absoluten Highlight-Veranstaltungen
der Saison. Freut euch
auf unvergessliche Live-Acts, besondere
Events und jede Menge
Überraschungen – die heißesten
Events des Jahres warten bereits
auf euch.
Das steht bevor
Am 19. Juni findet bereits zum
vierten Mal das „Grazer“-
Marktfest am Lendplatz statt.
Die Besucher dürfen sich auf
einen Nachmittag voller Musik,
Unterhaltung und guter Laune
freuen. Der Eintritt ist frei, das
Fest ist für alle Altersgruppen
offen.
„99 Luftballons“ heißt es am
19. Juni in Piber, wenn Nena ihr
Publikum zum Mitsingen und
-tanzen bringt – ein Konzert,
das man sich nicht entgehen
lassen darf. Im August wird der
Karmeliterplatz wieder so richtig
beben. Wolfgang Am bros
und EGON7 spielen am 14. August
ihr Konzert und bringen
Stimmung in die Stadt. Am Tag
darauf, dem 15. September, heizt
Robin Schulz so richtig ein.
Gute Mischung
Auch bei den Grazer Spielstätten
geht die Post ab. Vielfältige Konzerte
erwarten euch!
Mitte März wird es richtig laut.
Und zwar mit der Black-Death-
Formation Kanonenfieber. Die
Bamberger kehren auf die Bühnen
Europas zurück und statten
auch dem Grazer Orpheum am
12. März einen Besuch ab. Mit dabei
haben sie ihre außergewöhnlichen
Bühnenshows. Thematisiert
werden vergangene Kriege
basierend auf echten Schicksalen
und historischen Quellen.
Gleich laut geht es mit den Slowenen
Laibach weiter. Die legendäre
Band geht zeitgleich mit
der Veröffentlichung
ihres neuen Albums
„MUSICK“,
auf Tournee und
gramm, das neben ausgewählten
Liedern aus dem umfangreichen
Repertoire auch neues
Material enthält. Am 11. August
kommt die australische Rockband
Wolfmother auf die
Schlossberg bühne.
Für alle, die es etwas ruhiger
mögen, gibt es dieses Jahr auch
Fixtermine. Am 19. März sorgen
die Wiener Erwin & Edwin im
Dom im Berg für ausgelassene
Stimmung. Weniger als ein Monat
später, am 9. April, kommt
Rian ins Orpheum. Vor zwei Jahren
war Rian ein aufstrebender
Newcomer, 2023 ging dann sein
Song „Schwarzes Schaf“ viral,
und sein Game als Comedian
auf den Socials wurde so richtig
erfolgreich.
Rund zwei Wochen danach
spielt der österreichische Pop-
Musiker Josh im Rahmen
seiner „Wer singt dann
Lieder für dich“-Tour im
Dom im Berg. Für das
präsentiert
große Highlight
sorgen
die Sportfreunde
Stiller. Die Jungs feiern im Rahmen
ihrer Tour 30 wunderbare
Jahre. Das Geburtstagsfest findet
am 23. Juli auf den Kasematten
statt.
Festivals
Für noch mehr Action sorgen
die Festivals auf dem Grazer
Schlossberg. Dieses Jahr findet
zwar kein „Metal On The
Hill“-Festival am Berg statt,
aber mit „Core&More“ hat man
eine passende Alternative gefunden.
Das neue Festival findet
am 7. Juni statt. Freuen darf
man sich auf die Bands Bury
Tomorrow, Any Given Day, Silent
Planet, Opal in Sky und
All Faces Down.
Auch das SMASH Festival ist
einen Besuch wert. Dabei handelt
es sich um viel mehr als einen
klassischen Designmarkt.
Über 150 Workshops, Live Acts,
DJ-Sets, Streetfood und ein
vielseitiger Marketplace mit lokalen
Artists und Labels zeichnen
das Festival aus.
Nena spielt am
16. Juni in Piber und
wird richtig Stimmung
machen.
LUCY LIU, KK (2)
Auf den Kasematten finden wieder viele spannende
Konzerte und Festivals wie das „Core&More“ statt.
Am 15. August bringt Robin Schulz den Karmeliterplatz
zum Beben.
MÄRZ 2025 www.grazer.at
graz 21
Burger-Battle
der Klassen
GEWINNEN. Ihr habt Lust auf eine exklusive Führung durch
den McDonald’s St. Peter? Schickt einfach eure kreativste
Burger-Idee ein – und mit etwas Glück gehört ihr schon bald
zur Gewinnerklasse!
Kreiert gemeinsam
als Schulklasse
ein einzigartiges
Burger-Rezept für
McDonald’s und
stellt eure kreativen
Köpfe unter
Beweis! Lasst
eurer Fantasie freien Lauf,
denn: Die Klasse mit der
außergewöhnlichsten Idee
hat die Chance, einen exklusiven
Rundgang durch
den neuen McDonald’s in
St. Peter, ein kostenloses
Burger-
Menü sowie ein besonderes
Give-away zu gewinnen!
Schickt eure Idee an
gewinnspiel@ grazer.at
und macht mit. Fran chise-
Nehmer Daniel Boaje
freut sich auf viele kreative
Einsendungen und darauf,
die Gewinner-Schulklasse
persönlich durch die neue
McDonald’s-Filiale zu führen
und ihr einen Blick hinter
die Kulissen zu ermöglichen!
VW
GETTY
22 graz
www.grazer.at MÄRZ 2026
Vom Nachwuchstalent
INTERVIEW. Jacob Hödl (19) ist Mittelfeldspieler
beim SK Sturm Graz. Tim Paumgartner (20)
spielt beim GAK 1902 im zentralen Mittelfeld.
Wir haben mit beiden Kickern über ihre Ausbildung,
Vorbilder und Hobbys gesprochen.
Jacob Hödl
■ Geburtstag: 31. Jänner 2007
■ Geburtsort: Hartberg
■ Staatsbürgerschaft:
Österreich
■ Alter: 19 Jahre
■ Größe: 1,75 Meter
■ Zweiter Name: Peter
■ Bisherige Stationen:
Sturm Jugend, JAZ GU-Süd,
Steiermark-Sturm (U15),
Steiermark-Sturm (U16),
Steiermark-Sturm (U18),
Sturm Graz II
■ Aktuelles Team: SK Sturm
Graz
■ Im Team seit: 1. Juli 2025
■ Position: rechtes Mittelfeld
■ Nebenposition: linkes Mittelfeld,
zentrales Mittelfeld
■ Fuß: links
■ Aktueller Marktwert: zwei
Millionen Euro
■ Rückennumer: 43
■ Länderspielkarriere:
Österreich U15, Österreich U17,
Österreich U18, Österreich
U19, Österreich U21
Von Clarissa Berner
clarissa.berner@grazer.at
Jacob, du hast deine fußballerische
Ausbildung beim SK
Sturm Graz absolviert.
Jacob Hödl: „Genau. Ich war
einmal bei einem Sommercamp
dabei, wurde danach zum Training
eingeladen und habe dort
mittrainiert. Anfangs wurde ich
noch nicht aufgenommen, aber
bei meinem ersten Hallenturnier
in der ASVÖ-Halle war ich
einer der besten Spieler – danach
haben sie mich genommen.
Ab diesem Zeitpunkt war
ich bei Sturm und bin von der
U7 eigentlich durchgehend bis
zur Akademie gegangen.“
Wie war die Zeit für dich?
Jacob: „Die Jugendzeit bei
Sturm war richtig cool. Wir
hatten viele Turniere, auch international,
zum Beispiel in
Italien gegen Teams wie Juventus.
Diese Wochenenden,
die Reisen, das gemeinsame
Erleben – das war schon etwas
ganz Besonderes und hat mich
sehr geprägt. In der Akademie
habe ich mich am Ende der
U15 schwer verletzt und musste
rund ein halbes Jahr pausieren.
In dieser Zeit konnte ich nicht
richtig trainieren, habe aber
viel körperlich gearbeitet. Nach
meiner Rückkehr ging es dann
eigentlich sehr schnell – bis hinauf
zu Sturm II und schließlich
hierher.“
Tim, wie schaut’s bei dir aus?
Tim Paumgartner: „Ich war
an der Akademie von Red Bull
Salzburg. Es war eine schöne
und aufregende Zeit für mich.
Während der Akademie erlebt
man einfach sehr viel und kann
auch einiges fürs weitere Leben
mitnehmen.“
Der GAK 1902 ist deine erste Station
außerhalb von Salzburg.
Tim: „Am Anfang war es natürlich
eine Um- stellung
für mich,
weil ich
z u m
e r s -
ten Mal
wirklich
weg von zu
Hause war. Trotzdem
bin ich froh,
diesen Schritt
gemacht zu haben,
und bin
stolz, bei
so einem
V e r -
ein mit
wirklich
tollen
F a n s
gelandet
zu
sein. Außerdem
ist es
das erste Mal in der
Bundesliga für mich. Das
ist schon eine Umstellung.
Man merkt, dass das Tempo
ein anderes ist, aber es
ist ein tolles Gefühl, in der
Bundesliga zu spielen. “
Jacob, dein erstes Spiel für
die Profis war gegen den
BVB.
Jacob: „Ja, das war extrem
cool. Ich wusste lange
nicht, ob ich fix dabei sein
werde. Allein die Nachricht,
dass ich im Kader
bin, war schon unglaublich.
Wir haben davor
das Heimspiel gewonnen
und sind mit einem
guten Gefühl hingefahren
– und dann dieses Stadion:
über 80.000 Menschen, die
Atmosphäre, die Stimmung.
Der Signal Iduna Park ist sicher
eines der beeindruckendsten
Stadien, in denen ich je war.
Außerdem habe ich Dortmund
als Verein immer schon richtig
cool gefunden, deshalb war das
für mich ein ganz besonderes
Erlebnis.“
Und dein Bundesliga-Debüt
hast du gegen den FC Blau-Weiß
Linz gefeiert.
Jacob: „Das war unglaublich.
MÄRZ 2026 www.grazer.at
graz 23
zum Fußball-Star
GEPA (4)
Vor allem, weil meine Eltern im
Stadion waren und ich für den
Verein debütiert habe, bei dem
ich schon so lange bin. Der
Schritt von der 2. Liga in die
Bundesliga ist natürlich groß –
aber ich glaube ehrlich gesagt,
dass der Übergang von der U18
in den Profifußball noch größer
ist. Trotzdem war dieses Debüt
etwas ganz Besonderes.“
So, Jungs, nun zu etwas Privaterem.
Wenn ihr euch einen Mitspieler
aussuchen könntet, wer
wäre das?
Tim: „Paul Pogba. Wir sind
ähnlich von Statur und
Körpergröße her und
spielen beide
im zentralen
Mittelfeld.
Ich
w ü r d e
liebend gerne mit
ihm zusammenspielen.
Er ist auf dem Fußballplatz
mein Vorbild.“
Jacob: „Bei mir wäre
es aktuell wahrscheinlich
Jérémy Doku. Ich finde es
einfach extrem stark, wie
er spielt – sein Eins- gegeneins,
seine Dynamik auf dem
Flügel, das ist richtig krank.
Natürlich gibt es viele Spieler,
die ich feiere.“
Welche denn? Hast du auch
Vorbilder?
Jacob: „Ich habe mehrere
Spieler, von denen ich mir Dinge
abschauen möchte. Ich bin
nicht so, dass ich ein einziges
Idol habe, aber ich schaue mir
viele Highlights und Spiele an.
Spieler wie Dimitri Payet zum
Beispiel finde ich richtig stark,
auch Messi oder Dembélé. Es
gibt viele, bei denen ich mir
denke: Da kann ich mir etwas
mitnehmen.“
Jacob, du hast erzählt,
dass deine Eltern bei
deinem Bundesliga-
Debüt im Stadion
waren. Welche Rolle
spielt Familie für
dich?
Jacob: „Eine extrem
große. Ich rede
sehr viel mit meinen Eltern,
vor allem abends nach Spielen
oder Trainings. Sie unterstützen
mich unglaublich. Meine Mama
schaut, dass es mir gesundheitlich
gut geht, sie kennt sich da
sehr gut aus. Mein Papa kocht
super – also, ich bin da wirklich
bestens versorgt. Auch meine
Schwester spielt eine große Rolle.“
Und für dich, Tim?
Tim: „Auch für mich bedeutet
Familie alles. Ich bin froh, sie zu
haben, und vor allem dankbar,
dass sie mich immer unterstützen.“
Und was macht ihr gerne in eurer
Freizeit? Zockt ihr gerne?
Tim: „Ja, ich spiele gerne
PlayStation, und da natürlich
großteils FIFA.“
Jacob: „Eigentlich habe ich
während der Schulzeit komplett
aufgehört zu zocken, was mir,
glaube ich, auch gutgetan hat.
Jetzt habe ich wieder eine Play-
Station, aber ich spiele wirklich
nur, wenn Freunde da sind – mal
eine Partie FIFA. Ich bin darin
aber ehrlich gesagt nicht besonders
gut, also lasse ich meistens
lieber die Finger davon.“
Tim, wie gefällt es dir bis jetzt in
Graz?
Tim: „Ich finde die Innenstadt
sehr schön und spaziere dort
einfach gerne durch die Gassen.
Am liebsten gehe ich dann anschließend
ins Operncafé.“
Und was magst du an Graz, Jacob?
Jacob: „Graz ist im Sommer
richtig schön, vor allem wenn
die Sonne wieder rauskommt.
Es hat fast so ein italienisches
Flair. Ich sitze gerne in Cafés,
bin öfter im Martin Auer Atelier
oder gehe mit Freunden essen.
Einfach durch die Stadt schlendern,
ein bisschen shoppen –
das taugt mir sehr.“
Und zum Abschluss: Habt ihr
Freunde oder Bekannte beim
gegnerischen Verein? Ich glaube,
ihr kennt euch ja persönlich ...
Jacob: „Ja, ich kenne Tim vom
Bundesheer, das ist ein Kollege
von mir. Ansonsten halte ich da
aber lieber Abstand (lacht).“
Tim: „Graz ist rot, das ist klar
(lacht), aber natürlich habe ich
auch Freunde und Bekannte
bei Sturm. Mit Kristjan Bendra
habe ich gemeinsam in Salzburg
in der Akademie gespielt,
mit Jacob und Belmin Beganovic
war ich außerdem neulich
beim Bundesheer für die
Grundausbildung.“
Tim Paumgartner
■ Geburtstag: 5. März 2005
■ Geburtsort: Salzburg
■ Staatsbürgerschaft:
Österreich
■ Alter: 21 Jahre
■ Größe: 1,96 Meter
■ Zweiter Name: Aziz
■ Bisherige Stationen: Puch
Jugend, Kuchl Jugend, Liefering
Jugend, AKA Salzburg
U15, AKA Salzburg U16, AKA
Salzburg U18, FC Liefering
■ Aktuelles Team: GAK 1902
■ Im Team seit: 1. Juli 2025
■ Position: zentrales Mittelfeld
■ Nebenposition: defensives
Mittelfeld
■ Fuß: rechts
■ Aktueller Marktwert:
150.000 Euro
■ Rückennumer: 24
■ Länderspielkarriere: Österreich
U15, Österreich U18,
Österreich U21