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11. März 2026

- Frühlingserwachen: 50 Gärtner der Holding Graz verwandeln das Stadtbild in eine lebendige Farboase - WKO: Der Staat darf nicht an hohen Zapfsäulenpreisen mitverdienen - Die 99ers gewinnen den Play-off-Krimi gegen Villach erst in der Verlängerung

- Frühlingserwachen: 50 Gärtner der Holding Graz verwandeln das Stadtbild in eine lebendige Farboase
- WKO: Der Staat darf nicht an hohen Zapfsäulenpreisen mitverdienen
- Die 99ers gewinnen den Play-off-Krimi gegen Villach erst in der Verlängerung

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Grazer11. MÄRZ 2026, E-PAPER AUSGABE

Getty

Quelle: ZAMG

15°

Trübe

Aussichten:

Regen ist im

Anmarsch. Die

Temperaturen in

Graz liegen morgen Donnerstag

zwischen 6 und 15 Grad.

Preiskampf

WKO: „Der Staat dürfe nicht länger als

Krisenprofiteur an den hohen Zapfsäulenpreisen

mitverdienen.“ 7

Titelkampf

Die Graz 99ers gewinnen den Play-off-

Krimi gegen Villach erst in der Verlängerung.

8

Graz

blüht

jetzt auf

FOTO FISCHER (2). GEPA

Frühlingserwachen. 50 Gärtner der Holding Graz verwandeln das Stadtbild in eine lebendige Farboase: Allein am Eisernen Tor sorgen

6.500 neue Pflanzen für ein beeindruckendes Blumenmeer rund um die Mariensäule. SEITE 4


2 graz

www.grazer.at 11. MÄRZ 2026

LH M. Kunasek empfing die kanadische

Botschafterin A. Grant.LAND STMK/BINDER

Internationaler

Besuch in Graz

■ Landeshauptmann Mario

Kunasek empfing heute die kanadische

Botschafterin Alison

Grant in der Grazer Burg. Es

standen aktuelle wirtschaftspolitische

Entwicklungen sowie

Möglichkeiten zur weiteren Vertiefung

der Beziehungen zwischen

der Steiermark und Kanada

im Mittelpunkt. Ein zentrales

Gesprächsthema war die Rolle

der exportorientierten Industrie

in der Steiermark sowie die Bedeutung

stabiler internationaler

Handelsbeziehungen.

Förderungen für

starke Stadtteile

Unter anderem werden Stadtteilinitiativen wie der Lendwirbel 2026 oder La Strada in Reininghaus gefördert. GETTY

LR S. Hermann (3.v.l.), Schulleiter P. Reiter

(2.v.l.) und Bildungssprecher LAND STMK

Einblick in den

Schulbetrieb

■ Bildungslandesrat Stefan

Hermann besuchte gemeinsam

mit den Bildungssprechern aller

Landtagsfraktionen die Landessonderschule

Hirtenkloster

in Graz. Ziel des Besuchs war es,

sich ein Bild von der täglichen

Arbeit an der Schule sowie den

Herausforderungen und Erfolgen

im pädagogischen Alltag

mit Kindern mit besonderen

Bedürfnissen zu machen. Dabei

wurde deutlich, mit wie viel

Engagement und Leidenschaft

hier täglich gearbeitet wird.

STÄRKUNG. Der Stadtsenat hat Förderungen für

Initiativen beschlossen, die Nachbarschaften vernetzen

oder den öffentlichen Raum gestalten.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Der Grazer Stadtsenat hat

beschlossen, mehrere

Förderungen für Initiativen,

um Nachbarschaft, Beteiligung

und Kultur in den Stadtteilen

zu stärken. Unterstützt

werden Initiativen, die in Nachbarschaften

Begegnungen und

Vernetzung ermöglichen sowie

den öffentlichen Raum gemeinsam

mit der Bevölkerung gestalten.

„Lebendige Stadtteile entstehen

dort, wo sich Menschen

aufhalten, zusammenkommen

und ihr Umfeld aktiv mitgestalten.

Genau dieses Engagement

unterstützen wir mit umfangreichen

Förderungen – von Nachbarschaftsprojekten

über Beteili-

gungsprozesse bis zu kulturellen

Initiativen“, betont Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner.

Initiativen

Zu den geförderten Projekten

zählt unter anderem der Lendwirbel

2026. Er wird mit 17.000

Euro von der Stadt Graz unterstützt.

Der Lendwirbel zählt zu

den bekanntesten Stadtteilinitiativen

und holt jährlich vier Tage

lang zahlreiche Menschen aus

allen Bezirken in das Grätzl.

Zudem erhalten auch Stadtteilmanagements

Förderungen.

Das Stadtteilmanagement Reininghaus

in der Tennenmälzerei

bekommt 120.000 Euro. In der

Smart City wird das Stadtteilmanagement

„vor.ort“ mit 83.000

Euro von der Stadt Graz gefördert.

Förderungen

■ Lendwirbel 2026: 17.000 Euro

■ Stadtteilmanagement

Reininghaus: Treffpunkt in der

Tennenmälzerei: 120.000 Euro

■ Smart City: Stadtteilmanagement

„vor.ort“: 83.000 Euro

■ Annenviertel: Nachbarschaft

stärken: 30.000 Euro

■ „Büro zur Rettung der Welt“:

13.000 Euro

■ Aktivitäten im Volksgarten:

12.000 Euro

■ „Wir gestalten Geidorf“:

15.000 Euro

■ „Health Street Hackhergasse“:

15.000 Euro

■ La Strada in Reininghaus:

10.000 Euro

■ Jahresprogramm

Bauherr:innenpreis 2026:

5.000 Euro

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr

8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Sabrina Naseradsky

(0664/80 666 6538), Dorian Krois (0664/80 666 6533), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664/80 666 6683), Verena

Leitold (0664 80 666 6691), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),

Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890 | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION:

Burkhard Leitner, Joanna Mandl | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 171.043 (der Grazer, wö. ÖAK 2.HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


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4 graz

www.grazer.at 11. MÄRZ 2026

Graz startet in den Frühling

BLÜTENMEER. Heute hat die traditionelle Frühlingsbepflanzung am Eisernen Tor begonnen. In den

kommenden Wochen werden rund 44.000 Pflanzen im Grazer Stadtraum gepflanzt.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Der Frühling schickt bereits

seine ersten Vorboten

nach Graz. Damit

kehrt auch die traditionelle

Frühlingsbepflanzung am Eisernen

Tor zurück. Die Mitarbeitenden

der Holding Graz haben

nach einigen Vorbereitungen in

den letzten Wochen heute mit

den Pflanzungen begonnen.

„Unsere Mitarbeitenden leisten

mit viel Fachwissen und Engagement

einen wichtigen Beitrag

zur Gestaltung des öffentlichen

Raums“, unterstreicht Holding

Graz Vorständin Alice Loidl.

70 Tausend

Das Blumenmeer rund um die

Mariensäule ist 270 Quadratmeter

groß und zählt zu den

größten saisonal bepflanzten

Flächen im Grazer Stadtgebiet.

Insgesamt werden hier rund

6.500 Blumen gesetzt. Die Gestaltung

der Blumenarrangements

wird von den Reviergärtnern

der Holding Graz geplant.

Im vergangenen Herbst wurden

im Stadtgebiet rund 30.000 Blumenzwiebeln

gesetzt – darunter

etwa 15.000 Tulpen, rund 10.000

Narzissen sowie rund 5.000 Hyazinthen,

Krokusse und weitere

Zwiebelpflanzen.

In den nächsten Wochen sollen

rund 44.000 Pflanzen von

50 Gärtnern auf 55 Flächen

gepflanzt werden. „Mit mehr

als 70.000 Blumen im gesamten

Stadtgebiet setzen wir auch

heuer wieder ein sichtbares Zeichen

für Lebensqualität und ein

gepflegtes Stadtbild in Graz“, so

Holding Graz CEO Gert Heigl.

Stadtrat Manfred Eber, Holding Graz-Vorständin Alice Loidl und Holding

Graz CEO Gert Heigl gemeinsam mit Gärtnern der Holding Graz. FOTO FISCHER

Die neugierige

Gerti

Grazer

Pfoten

Gerti wünscht sich ein Heim, wo sie endlich ankommen kann. ARCHE NOAH

Gerti ist eine hübsche Katzendame

und ein richtiger wie ihr.

freuen, dem es genau so ergeht

Klettermaxi: Sie ist flink, geht

gerne auf Entdeckungstour - 1 Jahr

und ist anfangs zwar etwas

vorsichtig, freut sich dann aber

- weiblich

- Katzenschnupfen

immer über neue Menschen.

Da sie an chronischem Katzenschnupfen

Kontakt: Arche Noah

leidet, würde www.aktivertierschutz.at

sie sich über einen Gesellen Tel. 0676 84 24 17 437

Christoph Holzer, Amrita Böker und Julia Zotter unterstützen mit der Sonderausgabe

der Zotterschokolade die VinziWerke und deren Projekte. DER GRAZER

Nougat spendet Glück

■ Schokolade kaufen und Gutes

tun: Die VinziWerke starten

gemeinsam mit Zotter und

SPAR Steiermark die Aktion

„Nougat spendet Glück“. Die

handgeschöpfte Sonderausgabe

ist in 135 SPAR-Märkten in

der Steiermark sowie im Zotter-Onlineshop

erhältlich. Die

Schokolade bringt jedoch nicht

nur Genuss, sondern erfüllt

auch einen guten Zweck: Von

jeder verkauften Tafel gehen

50 Cent an die VinziWerke und

unterstützen damit Menschen

in Armut oder Wohnungsnot.

Für viele Betroffene bedeuten

die Einrichtungen der Vinzi-

Werke einen sicheren Schlafplatz,

eine warme Mahlzeit und

ein offenes Ohr. Besonders zur

Osterzeit soll die Aktion ein

Zeichen der Solidarität setzen

und bewusst machen, dass

schon eine kleine Geste Hoffnung

und Zuversicht schenken

kann. Bereits 900 Tafeln sind

verkauft worden.


11. MÄRZ 2026 www.grazer.at

graz 5

Jetzt

mitdiskutieren

www.facebook.com/derGrazer

Ein dummes Projekt

40 Parkplätze weniger bedeuten

40 umweltbelastende parkplatzsuchende

Anrainer! Dafür fast

€ 800.000,00 Steuergeld in Zeiten

wie diesen auszugeben, um

dann 11 Bäume zu pflanzen, ist

Verschwendung von Steuergeldern

und liegt nicht im Interesse

der Bewohner! Und dann auch

noch bewährte Vorrangregeln

in einem sensiblen Schulwegbereich

zu ändern, ist völlig sinnlos.

Gegenseitige Rücksichtnahme

lernt man nicht durch neue

Vorrang-Privilegien, es schafft

zusätzliche Verwirrung statt Sicherheit!

Christine Simmerstatter

* * *

Petition ignoriert

Ich wohne seit 30 Jahren in

dieser Gegend und hatte kein

einziges Mal das Gefühl, dass

sich hier was ändern muss. Alle

Nachbarn in unserem Haus waren

und sind gegen die Neugestaltung

der Laimburggasse. Die

ansässige Ärztin hat hunderte

Unterschriften gesammelt, um

diese Veränderung zu verhindern,

aber diese Petition wurde

einfach ignoriert. Ich wünsche

den Grünen eine Wahlschlappe,

die sich gewaschen hat und hoffe,

dass eine neue Stadtregierung

diese unerwünschte und völlig

sinnbefreite Umgestaltung der

Laimburggasse noch einmal ad

acta legt!

Nahema Guerlain

* * *

Ein kleiner Spuk

Ich hoffe für die Grazer Wirtschaftstreibenden

und kaufkräftigen

Kunden aus nahem und

weiterem Umfeld, dass der Spuk

ab 28. Juni vorüber ist…

Alfred Vas

* * *

Umgestaltung unnötig

Unnötige Geldverschwendung

der Vizebürgermeisterin. Als

Anrainerin und Radahrerin

will und brauche ich diese

teure Umgestaltung nicht.

Sabina Dzalto Dujak

* * *

Mehr Forstarbeiter

Unsere super Grünen! Und ganz

wichtig sind die Bäume, die das

Klima retten! Einzig positiv ist,

dass die Stadt Graz mehr Grünschnittpfleger

und Forstarbeiter

benötigt!

Heimo Podbrecnik

* * *

Positive Einstellung

Ich freue mich auf die neue

Fahrradstraße.

Severin Kann

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Neue

Laimburggasse

Die Stadt Graz hat die Planung

für die Neugestaltung

der Laimburg- gasse und der

Vogelweiderstraße abgeschlossen.

Im Fokus stehen die Einrichtung

einer Fahrradstraße

und die Aufwertung des öffentlichen

Raums. Die Umsetzung

soll ab Sommer 2026 starten.

In diesen Tagen werden rund

2.500 Anrainer über die finale

Planung informiert.

REAKTIONEN & KOMMENTARE

17. April 2026

Congress Graz

9–12 Uhr

→ Vorträge & FAQ von Experten

→ Dienstleister aus zahlreichen Branchen

→ Erfahrungsberichte von Maturanten

→ Gratis Eintritt, Snacks & Getränke

COOLE

GOODIE

BAGS

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GEWINN

SPIEL


6 graz

www.grazer.at 11. MÄRZ 2026

Steiermark-

Premiere im

Autohaus Spes

ELEKTRISIEREND. Das Autohaus Spes in Thondorf

lud heute zur exklusiven Präsentation des

neuen Volvo EX60, der mit Leistung, Reichweite

und höchsten Sicherheitsstandards punktet.

Präsentieren die elektrische Zukunft in Thondorf: Konrad Spes und sein Sohn

Philipp Spes bei der feierlichen Enthüllung des neuen Volvo EX60. DER GRAZER/DORIAN

Von Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

Der neue Volvo EX60 beeindruckt

mit einer Systemleistung

von bis zu

680 PS und einer Beschleunigung

von 0 auf 100 km/h in nur

3,9 Sekunden. Dank 800-Volt-

Technologie setzt Volvo Maßstäbe

beim Laden: Mit bis zu 370

kW Ladegeschwindigkeit lässt

sich in nur zehn Minuten Energie

für weitere 340 Kilometer gewinnen

– ein kurzer Stopp, der kaum

länger dauert als ein herkömmlicher

Tankvorgang.

High-Tech Pur

Traditionell steht die Sicherheit

bei Volvo an oberster Stelle.

Herzstück ist ein neuer Hochleistungsprozessor,

der als digitales

Gehirn fungiert: Er verarbeitet

unvorstellbare 254 Billionen Rechenschritte

pro Sekunde, um

Gefahrensituationen in Echtzeit

zu erkennen und Unfälle zu verhindern,

bevor sie entstehen.

Eine Weltneuheit ist das adaptive

Gurtsystem, das sich über

Gewichtssensoren an die jeweilige

Person anpasst und so Verletzungen

wie Schlüsselbeinbrüche

verhindert. Ein weiteres

Highlight ist der digitale Schlüssel:

Das Smartphone erkennt das

Fahrzeug im Umkreis von einem

Meter und entriegelt es automatisch.

Zudem kann der Schlüssel

zeitlich begrenzt digital an

Familienmitglieder versendet

werden. Trotz kompakterer Außenmaße

als bisherige Kombi-

Modelle bietet der EX60 einen

größeren Kofferraum (634 Liter)

und beeindruckende 2.400 kg

Anhängelast.

Auszeichnung für GGZ

Umweltanwalt Maximilian Lughofer flankiert von Eva Baumgartner (l.)

und Klaudia Sonnleitner.

LAND STEIERMARK/ RESCH

Regeln für saubere PS

■ Ob Ennstal-Classic oder

Rechbergrennen – der Motorsport

ist in der Steiermark ein

wichtiger Wirtschaftsfaktor. Damit

PS-Spektakel und Ökologie

im Einklang bleiben, präsentierte

Umweltanwalt Maximilian

Lughofer nun den aktualisierten

„Fahrerlager-Leitfaden“.

Nach 20 Jahren wurde das Regelwerk

an modernste Standards

angepasst.Die Neuauflage

bietet klare Richtlinien für

Bodenschutz und Abfallentsorgung.

Erstmals integriert sind

Vorgaben für Elektrofahrzeuge

sowie spezifische Checklisten

für Rallyes und Motocross. Besonders

im Fokus steht dabei

die technische Abnahme der

Fahrzeuge, um hohe Umweltstandards

sicherzustellen.

Der Leitfaden dient somit als

verbindliche Richtschnur, um

den Motorsport durch strenge

Umwelt- und Lärmschutzvorgaben

nachhaltig zukunftsfit zu

machen.

Andreas Jaklitsch und Helga Gafiuk (m.) nahmen von Beatrice Erker (l.), Klaus

Ropin (2.v.l.) und Peter McDonald (r.) das Gütesiegel entgegen. ÖGK_KUPFERSCHMIED

■ Die Geriatrischen Gesundheitszentren

der Stadt Graz

(GGZ) investieren seit vielen Jahren

in gezielte Maßnahmen, um

die Gesundheit und das Wohlbefinden

ihrer Mitarbeiter zu stärken.

Dieses Engagement wurde

nun ein weiteres Mal gewürdigt.

Zum bereits siebten Mal wurde

die GGZ mit dem österreichischen

Gütesiegel für Betriebliche

Gesundheitsförderung (BGF)

ausgezeichnet. Die Auszeichnung,

überreicht durch die ÖGK,

bestätigt den Erfolg einer über

20-jährigen Strategie. Die aktuelle

Auszeichnung bestätigt die

konsequente Fortführung dieser

Maßnahmen. „Unsere Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter leisten

Tag für Tag Herausragendes. Ihre

Gesundheit und ihr Wohlbefinden

sind eine zentrale Voraussetzung

dafür, dass wir als Organisation

erfolgreich arbeiten und

unseren Versorgungsauftrag erfüllen

können“ - Geschäftsführer

Andreas Jaklitsch.


11. MÄRZ 2026 www.grazer.at

Hohe Spritpreise

graz 7

WKO fordert Maßnahmen

ANSTIEG. Angesichts der täglich steigenden Spritpreise fordert die WKO Steiermark nun ein Sofort-

Maßnahmenpaket gegen staatliche Übergewinne. Man befürchtet sonst einen Anstieg der Inflation.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Der Weg zur Zapfsäule

kann einem derzeit angesichts

der Preise die

Schweißtropfen auf die Stirn treiben.

Immer mehr Unternehmen

und Branchen geraten daher unter

Druck. Die WKO Steiermark

fordert daher ein Sofort-Maßnahmenpaket

gegen staatliche

Übergewinne.

Steigerung

Die WKO fordert daher konkret:

• Ein Steuerdeckel auf alle Treibs

t o ff e

• Eine temporäre Aussetzung der

CO2-Bepreisung bzw. eine generelle

Senkung der Mineralölsteuer

für mindestens sechs Monate, mit

Zielrichtung EU-Mindestniveau.

• Eine Rückgabe der Steuermehr-

einnahmen aus der aktuellen

Treibstoffpreiswelle über einen

treffsicheren, befristeten „Sprit-

Entlastungsbonus“ für Unternehmen,

insbesondere für KMU .

„Wenn der Spritpreis aufgrund

einer geopolitischen Krise

steigt, darf der Staat nicht zusätzlich

mitverdienen“, betonen

WKO Steiermark-Präsident Josef

Herk und Direktor Karl-Heinz

Dernoscheg. „Der Staat darf

nicht länger Profiteur dieser Krise

sein, während unsere Betriebe

jeden Euro zweimal umdrehen

müssen. Die zusätzlichen

Steuer- und Abgabeneinnahmen

aus den Treibstoffpreisen müssen

rasch und unbürokratisch

an Wirtschaft und Bevölkerung

zurückgegeben werden. Sonst

droht eine neue Kostenspirale

mit allen Folgen für Preise, Löhne

und Arbeitsplätze.“

Karl-Heinz Dernoscheg und Josef Herk (r.) fordern von der Bundesregieerung

konkrete und schnelle Maßnahmen gegen die hohen Spritpreise. FISCHER


8 graz

www.grazer.at 11. MÄRZ 2026

Keine Zeit zum Durchatmen

PLAY-OFF. Nach dem wichtigen Sieg im ersten Viertelfinale der „Best of seven“-Serie gegen den

VSV müssen die Graz 99ers am Donnerstag nach Villach. Eine Steigerung ist durchaus erwünscht.

Josh Currie dreht jubelnd ab. Mit seinem Treffer zum 2:1 in der Verlängerung

stellte er den Sieg im ersten Viertelfinale gegen den VSV sicher. GEPA

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Natürlich – überraschend

war es nicht, dass das

erste Viertelfinalspiel

der Graz 99ers gegen den VSV

vor ausverkaufter Halle in Liebenau

ein hartes Stück Arbeit

und erst nach 75 Minuten beendet

war. Play-off-Hockey ist

dann eben doch noch einmal

etwas Anderes als der Grunddurchgang.

Mit dem Ergebnis von 2:1

nach Verlängerung konnten

die Grazer dann auch durchaus

zufrieden sein. Mit dem Spiel

selbst hatte vor allem Trainer

Dan Lacroix keine uneingeschränkte

Freude. „Wir sind

nicht happy, wenn wir unsere

Leistung nicht zu 100 Prozent

abrufen“, sagte er direkt nachdem

Josh Currie den Puck zum

2:1 in die Maschen geknallt

und damit in der Serie auf 1:0

für die 99ers gestellt hatte.

„Uns bleibt jetzt nicht viel Zeit,

es steht jeden zweiten Tag ein

Spiel auf dem Programm“, sagt

Lacroix, der sich für das Spiel

am Donnerstag eine Steigerung

erhofft.

Denn die Villacher haben

nach dem Duell Blut geleckt.

„Mit der Leistung können wir

durchaus zufrieden sein“, sagt

VSV-Center Felix Maxa. „Am

Donnerstag wollen wir es aber

noch besser machen und das

Spiel gewinnen.“

Den Schock des Abends gab

es aber in Klagenfurt als KAC-

Spieler Jordan Murray im Spiel

gegen Fehervar reanimiert

werden musste. Das Spiel wurde

dann abgebrochen und die

Serie auf „Best of five“ reduziert.

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Ein aufregendes Motorsportjahr

2026 wird aufregend und

abwechslungsreich am Red Bull Ring!

LUCAS PRIPFL RED BULL RING

Während sich die Königsklassen

Formel

1 und MotoGP mitten

in ihren Testphasen befinden,

bereitet sich der Spielberg auf

eine aufregende Saison vor:

Das Jahr beginnt, wie das letzte

aufgehört hat: mit der GT3-

Kultserie DTM, die von 24. bis

26. April zum ersten Mal ihren

Saisonauftakt am Spielberg

feiert. Der Motorsport-Sommer

bietet mit Formel 1, Motorrad

Grand Prix (neuer Termin

im Spätsommer: 18. bis 20.

September) und Red Bull Ring

Classics Highlights und wartet

auch dazwischen mit zahlreichen

hochkarätigen PS-Events

auf. Zudem wird im Mai beim

Wings for Life World Run App

Run Event am Red Bull Ring

für alle gelaufen, die es selbst

nicht können.

Alle Infos und Tickets gibt es

unter www.redbullring.com.

Auch abseits der großen Events

gibt es nahezu 365 Tage im

Jahr zahlreiche Möglichkeiten,

Motorsport am Spielberg hautnah

zu erleben. Von Events

wie dem Josefimarkt bis hin zu

Adrenalintagen mit Fahrerlebnissen

am Asphalt oder im

Gelände, sowie bei einem exklusiven

Blick hinter die Kulissen

im Rahmen einer Red Bull

Ring Tour – der Red Bull Ring

ist ganzjährig der „Place to be“

für Motorsportfans.

Das Jahr am Red Bull Ring startet mit der GT3-Kultserie DTM.

Die Piloten schenken sich bei den Duellen keinen Millimeter.



10 graz

www.grazer.at 11. MÄRZ 2026

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ anna.stocker@grazer.at

E-Scooter-Lenker

prallte gegen PKW

■ In Straßgang prallte am Mittwochvormittag

ein E-Scooter-

Lenker gegen einen PKW. Gegen

9:10 Uhr war ein 75-jähriger

Grazer mit seinem Pkw auf der

Salfeldstraße unterwegs. Bei der

Kreuzung mit der Straßganger

Straße hielt er sein Fahrzeug an

und wollte dann nach rechts in

die Straßganger Straße einbiegen.

Zur selben Zeit befuhr ein

48-jähriger Grazer mit seinem

E-Scooter vorschriftswidrig den

Gehsteig der Straßganger Straße

in Richtung Norden. Als er sich

der Kreuzung näherte, bemerkte

er den angehaltenen Pkw. Er

sah, dass der 75-Jährige nicht

in seine Richtung blickte. Da er

vom 75-Jährigen offensichtlich

Ein Lenker bremste seinen E-Scooter ab und prallte anschließend gegen

einen anfahrenden Pkw. Dabei wurde er schwer verletzt.

GETTY

nicht gesehen wurde, bremste er

seinen E-Scooter ab und prallte

danach gegen den anfahrenden

Pkw. Dabei wurde der rechte Fuß

des E-Scooter-Lenkers vom Vorderrad

des Pkw überfahren. Der

48-Jährige wurde mit schweren

Verletzungen ins UKH Graz gebracht.

Kollision mit

Straßenbahn

■ Am Dienstagvormittag kam

es im Bezirk Lend zu einem Zusammenstoß

zwischen einem

Fußgänger und einer an ihm

vorbeifahrenden Straßenbahn.

Gegen 10:00 Uhr fuhr die Straßenbahn

der Linie 1 stadteinwärts.

Zur selben Zeit befand

sich ein 78-jähriger Fußgänger

auf einem daneben befindlichen

Gehsteig. Als die Straßenbahn

fast vollständig am Mann vorbeigefahren

war, versuchte der

Mann die Fahrbahn zu betreten.

Dabei kollidierte er mit der Straßenbahn.

Die Straßenbahnlenkerin

hielt auf der Stelle an und

leistete mit weiteren Personen

Erste Hilfe. Der 78-Jährige erlitt

bei der Kollision schwere Verletzungen

und wurde ins UKH

Graz gebracht. Derzeit befindet

er sich in Lebensgefahr.

Fahrzeug kam von

der Straße ab

■ Gestern kam es um 9 Uhr auf

der Riesstraße Kainbach bei

Graz zu einem Verkehrsunfall

mit einer verletzter Person. Ein

Lenker wich mit seinem Pkw von

der Fahrbahn ab und kam in einem

Waldstück zum Liegen. Als

die Freiwillige Feuerwehr Kainbach

an der Einsatzstelle eintraf,

wurden die beteiligten Personen

bereits vom Rettungsdienst versorgt.

Für die Bergung mussten

zunächst Baumstümpfe und

Sträucher entfernt werden, anschließend

konnte das Fahrzeug

mittels WLF-Kran geborgen und

zurück auf die Straße gehoben

werden. Der ÖAMTC übernahm

den geschädigten PKW.

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11 graz

www.grazer.at 11. MÄRZ 2026

Ausblick

Was am Donnerstag

in Graz wichtig ist

■ Am morgigen Donnerstag findet die März-Gemeinderatssitzung

statt. Auf der Tagesordnung steht auch der umstrittene städtebauliche

Rahmenplan für das Areal Rösselmühle und Postgarage. Eine Initiative

versucht die Beschlussfassung nach wie vor mittels offenem Brief zu

verhindern. Außerdem geht es um die Revitalisierung der Grazer Burg,

frühe Sprachförderung von Kindern oder der Umbau des Gebäudes

Eggenberger Allee 15 für die Design-Studiengänge der FH Joanneum.

■ Morgen und übermorgen verwandelt sich der Murpark von 9 Uhr

bis 19.30 Uhr in eine Erlebniswelt rund um Ausbildung, Beruf und

Karriere. Beim GROW Jobfestival treffen Schüler, Jugendliche und

Erwachsene auf regionale Top-Unternehmen sowie höhere Schulen.

■ Das Programm für das 12. Internationale Chorfestival Voices of

Spirit wird präsentiert.

■ Axel Stasny zeigt seinen ersten Kinofilm „Ein Leben in Farbe“ im

KIZ Royal. Das Projekt wurde schon mit dem Crossing Europe Local

Artist Award ausgezeichnet. Beginn ist um 18.30 Uhr. Danach gibt‘s

ein Gespräch mit dem Filmemacher.

■ Die Blacked-Death-Formation Kanonenfieber aus Bamberg

macht mit „Soldatenschicksale 2026“ im Orpheum Station. Einlass ist

um 18 Uhr. Support gibt‘s von Mental Cruelty.

In der morgigen Gemeinderatssitzung soll der Rahmenplan für das Rösselmühl-Areal

beschlossen werden. Es gibt allerdings Widerstand. STADT GRAZ

■ Das Programm für den Steiermarkfrühling von 8. bis 12. April in

Wien wird in Graz vorgestellt.

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26 | 04 | 2026

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19 | 06 | 2026

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LIPIZZANERGESTÜT

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14 | 08 | 2026

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| 08 | 2026

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